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18. Juni 2021

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Bitte beachten Sie unsere aktuelle Rubrik Veranstaltungen im Stauferland

 

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GRÜNZEIT und HOCHZEITSFIEBER sind Magazine von MAITIS-MEDIA. Die Printausgaben - sie erscheinen seit vier Jahren -  sind an gut 100 Hotspots im Landkreis Göppingen kostenlos erhältlich. Die Hefte können aber auch online gelesen werden. Das Magazin rund um Haus und Garten unter GRÜNZEIT und das Hochzeitsmagazin unter HOCHZEITSFIEBER

 

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Türkei-Rückkehrer schleppt Delta-Variante ein

Kreis Göppingen. Die Delta-Virusvariante ist nach einer Mitteilung des Gesundheitsamtes am Freitag auch im Landkreis Göppingen angekommen. Sie wurde bei einer Person nach Rückkehr aus der Türkei festgestellt.  Die engen Kontaktpersonen im Umfeld wurden ermittelt und in Quarantäne geschickt. Von den engen Kontaktpersonen wurden bereits zwei weitere Personen positiv getestet, allerdings liegen hier noch keine Ergebnisse vor. Das Gesundheitsamt befürchtet, dass hier ebenfalls die Delta-Virusvariante vorliegt. 

Die Delta-Virusvariante wurde erstmals in Indien nachgewiesen. In Großbritannien wird die Delta-Variante inzwischen bei über 90 Prozent der dortigen neuen Corona-Fälle nachgewiesen. Die Delta-Mutation verbreitet sich weltweit sehr schnell und ist deutlich ansteckender als die Alpha-Variante. Der Impfschutz soll nach einer britischen Studie je nach Impfstoff geringfügig verringert ausfallen. 

Das Gesundheitsamt berichtet auch von aktuellen Ausbruchsgeschehen in zwei Kindergärten und einer Schule in einer Kreisgemeinde. In diesem Zusammenhang wurde eine Testaktion organisiert. Es werden aktuell Kinder, Eltern und Personal getestet, um zügig reagieren und Infektionsketten unterbrechen zu können. Die Ergebnisse der Abstrichaktion werden Anfang nächster Woche erwartet. 

Nachdem die Fallzahlen im Landkreis erst rasant gesunken sind, entwickeln sich aufgrund verschiedener Ausbrüche die Infektionszahlen wieder nach oben. Aktuell sind 101 Menschen im Kreis infizert, die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 20,5.  Da in kurzer Zeit viele Lockerungen möglich wurden, ist das Gesundheitsamt durch die zunehmende europaweite Ausbreitung der Delta-Virusvariante besorgt. Es weist darauf hin, dass sobald die 7-Tage-Inzidenz von 35 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird, erneut Verschärfungen der geltenden Maßnahmen in Kraft treten werden. Das Gesundheitsamt appelliert daher nochmals an die Bürger, die Hygiene- und Abstandsregelungen - auch hinsichtlich der Sommer- und Urlaubszeit - weiterhin konsequent einzuhalten. 

In Baden-Württemberg entfällt ab Montag die Maskenpflicht in Schulen, wobei bei auftreten eines Corona-Falles in einer Einrichtung die Maskenpflicht weiter besteht. Das Gesundheitsamt weist jedoch darauf hin, dass im in Zügen und Bussen nach wie vor eine Maske getragen werden muss.
18.6.21

 

 

Motorradfahrer stirbt auf Weiler Steige

Geislingen. Getötet wurde  ein 31-Jähriger Motorradfahrer am Donnerstag bei Geislingen. Gegen 21 Uhr war der Mann mit seiner Maschine auf der Weiler Steige unterwegs. Dort stürzte der 31-Jährige, schleuderte über die Fahrbahn und prallte gegen die Leitplanke. In einem Acker blieb der Mann liegen. Bei dem Unfall erlitt er tödliche Verletzungen. An dem Motorrad entstand Totalschaden in Höhe von ungefähr 3.000 Euro. Für die Zeit der Unfallaufnahme war die Fahrbahn etwa drei Stunden voll gesperrt. Die Verkehrspolizei Mühlhausen (07335/96260) hat die Ermittlungen aufgenommen.
18.6.21

 

 

Traktor rollt in Tobelbach

Göppingen. Am Donnerstag rollte ein Traktor in Jebenhausen in den Tobelbach. Kurz nach 9 Uhr informierte ein Zeuge die Polizei. Ein Traktor war in den Tobelbach gerollt. Dessen Besitzer hatte vergessen, sein Gefährt gegen das Wegrollen zu sichern. Aus eigenem Antrieb schaffte den Weg nicht mehr heraus. Zu einer Umweltgefährdung kam es nicht, lediglich die Reifen standen im Wasser. Der Besitzer kümmerte sich selbstständig um die Bergung.
18.6.21

 

 

Ostalbkreis: Landratsamt öffnet wieder am Montag

Ostalbkreis. Wie das Landratsamt Ostalbkreis mitteilt, sind ab Montag, 21. Juni  alle Dienststellen der Kreisverwaltung wieder zu den üblichen Öffnungszeiten und ohne zwingende Terminvereinbarung erreichbar.  Beim Betreten der Dienststellen des Landkreises muss ein Mund-Nase-Schutz in Form einer medizinischen oder einer FFP2-Maske getragen werden. Die Landkreisverwaltung empfiehlt zudem allen Bürgerinnen und Bürgern, auch weiterhin von der Möglichkeit Gebrauch zu machen, vor einem Besuch der Dienststellen einen Termin zu vereinbaren. Dies hat sich in den vergangenen Monaten bewährt, um Wartezeiten zu vermeiden, vor allem in den Kfz-Zulassungsstellen. Die Zulassungsstellen bieten über die Startseite von www.ostalbkreis.de die Terminreservierung online an.  Die Cafeteria im Aalener Landratsamt bleibt bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen.
18.6.21

 

 

Bustransfer zu Bürgerseen

Kirchheim unter Teck.  Mit Beginn der sommerlichen Temperaturen und bei schönem Badewetter drängen viele Sonnenhungrige an die Bürgerseen. Um die dortige Parkplatzsituation zu entspannen, hat die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck einen Shuttleservice per Bus eingerichtet: Am Samstag, 19. Juni  startet ein Testbetrieb an den Wochenenden mit regelmäßigen Fahrten zu den Bürgerseen vom Parkplatz Hahnweide aus. Zum Startwochenende ist das Angebot kostenlos.

Ab dem kommenden Wochenende bieten immer samstags und sonntags zwischen 10 und 18 Uhr zwei Busse im Pendelverkehr den Transfer zwischen dem Parkplatz Hahnweide und den Bürgerseen an. Dadurch kann etwa alle 10 bis 15 Minuten eine Fahrt erfolgen. Die Haltepunkte sind jeweils ausgeschildert: Sie befinden sich am Bürgersee hinter dem Kiosk am Zufahrtsweg in Richtung See und auf der Hahnweide seitlich der Einfahrt zum großen Schotterparkplatz.  Die Busse bieten jeweils Platz für acht Personen und verfügen über Abstellmöglichkeiten für Rollatoren und Kinderwagen. In den Bussen gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Zum Startwochenende am Samstag und Sonntag, 19. und 20. Juni ist das Angebot für alle Bürgerinnen und Bürger kostenlos. An den folgenden Wochenenden beträgt die Gebühr für die Hin- und Rückfahrt bei Erwachsenen 3 Euro. Kinder bis 15 Jahre fahren kostenlos. Die Fahrten werden an den kommenden Wochenenden mit Badewetter angeboten und ausgewertet – je nach Resonanz soll das Angebot über den Sommer ausgeweitet werden.  Aktuelle Informationen zum Angebot am jeweils nächsten Wochenende werden immer bis spätestens Donnerstag, 18 Uhr, unter www.kirchheim-teck.de/bürgerseen veröffentlicht.
18.6.21

 

 

OB Dehmer: Positiver Einstieg in Rechtsstreit

Geislingen. Vor dem Landgericht in Siegen  fand der erste Gerichtstermin zur fehlgeschlagenen Sanierung des Michelberg-Gymnasiumsin Geislingen  statt. Oberbürgermeister Frank Dehmer und Stadtbauamtsleiter Joachim Burkert waren gemeinsam mit dem Anwalt der Stadt vor Ort. „Aus unserer Sicht war das ein positiver Einstieg in den Verhandlungsprozess“, sagt Oberbürgermeister Frank Dehmer.  „Bei diesem Termin ging es um das Thema Tragwerksplanung und vorbeugender Brandschutz vom einsturzgefährdeten NwT-Bereich“, berichtet Joachim Burkert. Hier klagt die Stadt gegen den Tragwerksplaner. Die Stadt sieht sich durch den Verlauf der Verhandlung und die vom Gericht insbesondere an die Gegenseite gerichteten Fragen in ihrer Auffassung bestätigt. 

Die Gegenseite hat nun nochmals Gelegenheit, ihren Sachvortrag zu vervollständigen und die vom Gericht aufgeworfenen Fragen zu beantworten. Nach Einschätzung des Anwalts, der die Stadt vertritt, wird im Anschluss Beweis erhoben - voraussichtlich durch Einholung von Sachverständigengutachten, ggf. auch nach einem weiteren, kurzfristig anzuberaumenden Verhandlungstermin. Darüber hinaus laufen derzeit noch weitere Klageverfahren, insbesondere befinden sich derzeit in Vorbereitung die Themen vorbeugender Brandschutz (Hauptgebäude im Sachzusammenhang mit dem NwT-Bereich) und die Energiethematik.
18.6.21

 

 

Keine Corona-Patienten mehr in Helfensteinklinik

Kreis Göppingen. Die bundesweit sinkende Zahl an Corona-Infektionen spiegeln sich auch in den Daten der Alb-Fils-Kliniken wider. „Seit dieser Woche ist die Zahl der bei uns behandelten stationären Covid-19-Patienten konstant einstellig“, freut sich Dr. Ingo Hüttner. Das war zuletzt vor vier Monaten, Mitte Februar, der Fall. Und noch eine Nachricht kann der Medizinische Geschäftsführer vermelden: „Die Helfensteinklinik in Geislingen ist seit Beginn der Woche coronafreii.“ Das soll auch so bleiben, betont Dr. Hüttner: „Personen mit positivem Testergebnis oder mit Verdacht auf eine Corona-Infektion werden wir vorerst nur noch in der Klinik am Eichert stationär aufnehmen.“ Diese Bündelung der Covid-Fälle an einem Standort vereinfache die betrieblichen Abläufe und entlaste das Personal. Mit Sorge beobachtet Dr. Hüttner die rasche Ausbreitung der Delta-Variante des Virus im Südwesten Deutschlands: „Wir gehen davon aus, dass auch in unserem Landkreis diese Mutante dominant werden wird und halten daher an unseren Häusern die Vorbereitungen für eine größere Anzahl an Covid-Patienten aufrecht.“
18.6.21

 

 

Sachbeschädigung an Vereinsheim

Heubach. Zwischen Sonntag 6. Juni und Sonntag 13.Juni haben Unbekannte am Eingang eines Vereinsheims in der Bärenhalde ein Fenster beschädigt. Außerdem rissen sie das Wasserrohr einer Dachrinne heraus und beschädigten es durch Tritte. Die Täter hatten vor dem Eingang zwei Kisten Bier sowie verschiedene Energydrinks zurückgelassen. 300 Euro sind hier die Schadensbilanz.
18.6.21

 

 

Traktor beschädigt

Schwäbisch Gmünd. Zwischen Donnerstag 10.Juni und Donnerstag 17.Juni wurde an einem, in der Rauchbeinstraße neben dem Sportplatz abgestellten, Traktor die Verdeckscheibe beschädigt sowie diverse Teile des Traktors wie Tankdeckel, die Seitenscheiben sowie eine Seilschlinge von ca. 3 Metern Länge entwendet. Der Schaden wird auf ca. 1000 Euro beziffert.
18.6.21

 

 

Betrunken über Verkehrsinsel

Schwäbisch Gmünd. Am frühen Freitagmorgen überfuhr ein unter Alkoholeinwirkung stehender 54-jähriger Pkw-Lenker  auf der Straße In der Vorstadt in Bettringen eine Verkehrsinsel in der Fahrbahnmitte. Dabei wurden beide linke Reifen des Pkw durch den Betonsockel sowie die Ölwanne beschädigt. Der Pkw kam  nach 50 Metern zum Stehen. Der Unfallverursacher musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Sein Führerschein wurde eingezogen. Da von dem Fahrzeug Betriebsstoffe ausliefen, wurde der Bauhof zur Reinigung der Fahrbahn verständigt.
18.6.21

 

 

Bürgermeinschaftszentrum gerät in den Blickpunkt

Ebersbach. Die Standortförderung der Stadtverwaltung Ebersbach an der Fils hat am Wettbewerb „Start-up BW Local“ teilgenommen. Dabei ging es darum zu prüfen, ob der Weg zu einer „Gründungsfreundlichen Kommune“ gegeben ist. Das Wirtschaftsministerium würdigt in einer besonderen Kategorie die Kommunen, die sich mit ihren erstellten Konzepten auf einem sehr guten Weg zur „ausgezeichneten Kommune“ befinden.

Herzstück der Ebersbacher Präsentation waren die vom Gemeinderat und Stadtverwaltung entwickelten Ideen zu einem Bürgergemeinschaftszentrum auf dem Viehmarktareal an der Hauptstraße. Dabei könnten VHS und Stadtbibliothek auf dem Areal zentral untergebracht und soziale und kulturelle Anlaufstelle in der Stadtmitte werden. Raum wäre beispielsweise auch für Pop-Up-Geschäfte, Coworking-Spaces, eine Vereinszentrale für den Verbund Ebersbacher Vereine und Pro Ebersbach, ein kommunales Kino und vieles mehr. Gemeinsam sollen die Erfahrungswerte und Ideen den Sommer über seitens der Standortförderung mit den Ergebnissen des Stadtmarkenprozesses verschmolzen und im September dem Gemeinderat vorgestellt werden.

„Das Bürgerzentrum am Viehmarkt soll ein Zentrum für Gesellschaft, Kultur und Gewerbe werden, das wir mit dem Gemeinderat und einem Bürgergesellschaftsprozess zum Erfolg führen werden,“ ist Bürgermeister Eberhard Keller überzeugt. Die Jury hat die konzeptionelle Leistung gewürdigt. Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut lobt den bisherigen Weg von Ebersbach an der Fils: „Für Ihr Engagement, Ihre Kreativität und den persönlich hohen Einsatz möchte ich mich persönlich bedanken." Der Wettbewerb wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg in Kooperation mit den baden-württembergischen kommunalen Spitzenverbänden Gemeindetag, Städtetag, Landkreistag sowie vom Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) und Baden-Württembergischen Handwerkstag (BWHT) ausgetragen. Ziel ist es, Kommunen bei der Schaffung gründungsfreundlicher Strukturen vor Ort zu unterstützen. Für die Teilnahme erhielt Ebersbach 2.500 Euro Förderung.
18.6.21

 

 

Das Märklineum öffnet am Freitag

Es ist soweit: Am Freitag, 18. Juni, 10 Uhr, wird das Märklineum eröffnet. Das neue Märklinmuseum an der Stuttgarter Straße soll Besucherr aus nah und fern anlocken. Erzählt wird die Geschichte des Göppinger Modellbahnherstellers, im Blickpunkt steht aber eine große Schauanlage, die groß und klein begeistern soll. Mehrfach war die Museumseröffnung verschoben worden. Zunächst, weil das Museum baulich nicht fertig wurde, dann machte die Corona-Pandemie einen Strich durch die Pläne. Und Corona bedingt dürfen vorerst nur 100 Besucher gleichzeitig das Märklineum betreten. Foto: Rüdiger Gramsch

 

Einbruch in Gartenhütte

Zell u.A.  Am Donnerstag brachen Unbekannte eine Hütte bei Zell auf. Drei Unbekannte waren gegen 4 Uhr auf einem Gartengrundstück bei Zell zu Gange. Dort brachen sie eine Gartenhütte auf. Ob sie Beute machten, ist noch nicht bekannt. Eine auf dem Grundstück angebrachte Überwachungskamera löste Alarm aus. Ein Zeuge informierte die Polizei. Die Einbrecher hatten beim Eintreffen der Polizei bereits das Weite gesucht. Die fahndete nach den Unbekannten. Die blieben verschwunden. Das Polizeirevier Uhingen hat die Ermittlungen aufgenommen.
17.6.21

 

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Drackenstein. Mit einem Traktor stieß am Mittwoch bei Drackenstein ein Motorradfahrer zusammen. Der 20-Jährige fuhr kurz nach 13 Uhr mit seiner Maschine zwischen Ober- und Unterdrackenstein. Auf der kurvigen Strecke stieß er mit dem Vorderrad eines entgegenkommenden Traktors zusammen. Der Motorradfahrer kam nach rechts ab und prallte am Fahrbahnrand gegen einen Bordstein. Bei dem folgenden Sturz verletzte sich der 20-Jährige schwer. Er kam in ein Krankenhaus. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Straße für eine Stunde etwa voll gesperrt werden. dem Motorrad  entstand ein Sachschaden von etwa 500 Euro.
17.6.21

 

 

Alle Formen nuklearmedizinischer Diagnostik

Kreis Göppingen. Die Alb-Fils-Kliniken bieten in ihrem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) an den Standorten Göppingen, Geislingen und Donzdorf eine ambulante Versorgung mit mittlerweile zwölf Praxen verschiedener Fachrichtungen an. Als jüngste Praxis ist, Corona-bedingt nahezu unbemerkt an der Klinik am Eichert in Göppingen die Praxis für Nuklearmedizin hinzugekommen. Sie bietet alle Formen nuklearmedizinischer Diagnostik. „Mit nuklearmedizinischen Verfahren lassen sich eine Vielzahl von Erkrankungen erkennen und charakterisieren. Beispielsweise kommen sie zur Funktionsbeurteilung verschiedener Organsysteme wie Niere oder Herz, zum Metastasen-Ausschluss im Skelettsystem, zur Erkennung entzündlicher Erkrankungen des Skelettsystems und zur Erkennung von Funktionsstörungen der Schilddrüse zum Einsatz“, sagt Professor Dr. Stephan Zangos, Chefarzt des Instituts für Radiologie und Nuklearmedizin, der die neue Praxis auf den Weg gebracht hat.  Bei nuklearmedizinischen Untersuchungen wird dem Patienten eine geringe Menge eines radioaktiven, kurzzeitig strahlenden Stoffes über eine Armvene gespritzt. „Über das Blut gelangen die radioaktiven Substanzen zu dem spezifischen Organ, in dem eine hohe Stoffwechselaktivität herrscht, und werden in dessen Stoffwechselvorgang eingelagert“, erklärt der Leiter des MVZ, Dr. Martino Spitaletta. Daraus kann dann auf eine Krankheit geschlossen werden: „Ein erhöhter Stoffwechsel weist beispielsweise auf eine Entzündung oder einen Tumor hin, eine niedrige Stoffwechselrate auf abgestorbenes Gewebe“, so Spitaletta.
17.6.21

 

 

Streuobstpreis ausgeschrieben

Kreis Göppingen.Unter dem Motto „Sorten-Reich Streuobstwiese – Wir fördern Vielfalt“ hat das Land den vierten Streuobstpreis ausgeschrieben. „Mit dem Preis werden Streuobstwiesen gewürdigt, die sich in besonderer Art und Weise für die Förderung der Sortenvielfalt einsetzen“, berichtet die Göppinger Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer, die sich als Mitglied im Ausschuss für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz auch für einen vielseitigen und facettenreichen Streuobstbestand im Land einsetzen möchte. 

Der Streuobstpreis wird alle zwei Jahre für ein besonderes Engagement zum Erhalt der Streuobstwiesen in Baden-Württemberg verliehen. Bewerben können sich Einzelpersonen, Gruppen, Vereine, Verbände, Mostereien, Gemeinden, Unternehmen, Initiativen, Schulen, Kindergärten sowie sonstige Bildungseinrichtung. Der Preis ist mit 3000 Euro dotiert und wird in der Regel an drei Preisträger verliehen.

„Streuobstwiesen prägen die Kulturlandschaft auch bei uns im Filstal und im Schurwald. Sie liefern regionale Lebensmittel und tragen mit rund 3000 Obstsorten erheblich zum Erhalt der Biodiversität vor Ort bei. Ich freue mich daher, wenn auch aus dem Filstal und dem Schurwald viele Projekt Bewerbungen eingereicht werden“, so Sarah Schweizer.

Neben Projektbeschreibungen können auch Fotobeiträge eingereicht werden. Interessierte Streuobstakteure können sich postalisch, per Mail oder auch online bewerben. Die entsprechenden Teilnahmeformulare und weitere Informationen erhalten Interessierte auf www.streuobst-bw.info > Aktiv > Wettbewerbe und Preise. Die Bewerbungsfrist endet am 30. September 2021.
17.6.21

 

 

Technische Fachbereiche ziehen um

Schorndorf.In den kommenden Tagen und Wochen beziehen die technischen Fachbereiche der Stadtverwaltung Schorndorf ihre neuen Büros im Neubau der Stadtwerke im Industriegebiet „Au“. Den Anfang macht der Fachbereich „Gebäudemanagement“, gefolgt vom Fachbereich „Stadtentwicklung und Baurecht“ und schließt mit dem Fachbereich „Infrastruktur“ ab. Die neuen Büros befinden sich unweit der bisherigen Standorte, sodass der Umzug pro Fachbereich verhältnismäßig schnell und an einem Wochenende umgesetzt werden kann. Die Umzugstermine sind für den Fachbereich Gebäudemanagement am 18. und 19. Juni, bisher Karlstraße 3, den Fachbereich Stadtentwicklung und Baurecht am 30. und 31. Juli, bisher Archivstraße 4, den Fachbereich Infrastruktur am 20. und 21. August, bisher Johann-Philipp-Palm-Straße 10 Nach den Umzügen sind die Fachbereiche unter der neuen Adresse in der Robert-Bosch-Straße 9, 73614 Schorndorf, erreichbar. Die Stadtverwaltung bittet, dies für den Schriftverkehr zu berücksichtigen. An den sonstigen Kontaktmöglichkeiten wie Telefon und E-Mail ändert sich nichts.
17.6.21

 

 

Frau – Jüdin – Künstlerin: Salon im Skulpturengarten der Villa Seiz

Schwäbisch Gmünd (sv). Im Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ heißt es in Gmünd „Auf das Leben und in die Salons!“ Im zauberhaften Ambiente des Skulpturengarten der Villa Seiz konnte Gastgeberin Andrea Seiz viele interessierte Frauen und Männer begrüßen. Umgeben von den Skulpturen und mit der atemberaubenden Aussicht auf das abendliche Gmünd nahm Elke Heer, Beauftragte für Chancengleichheit mit in das Festjahr-Programm und in die Idee der Gmünder Salons, die wie die historischen Salons jüdischer Damen zu Offenheit, Neugierde und Toleranz einladen. Es geht und ging um Freiheit und um „die Kunst des rauschenden Müßiggangs.“

Zu Gast im Salon war die Autorin Lena Gorelik, die aus ihrem Buch „Wer wir sind“ las. Dies ist das neueste Buch der gebürtigen Russin, die 1992 mit neun Jahren nach Deutschland einwanderte. Spannende, skurrile und berührende Episoden des Wegfahrens und Ankommens schildert der autobiografische Roman und wie es war in Russland, wo „Ich ist der letzte Buchstabe im Alphabet“ zum Erziehungsprogramm wurde und es dennoch „mehr Platz für Zärtlichkeit in der russischen Sprache“ gibt. Die Gäste wurden mitgenommen in das Leben im Wohnheim „Jetzt leben wir hier, in einer Holzbaracke in Deutschland.“ und „Vielleicht vergessen wir alle in dieser Enge, Menschen zu sein“. Wo ist das Zuhause in Deutschland? Erstmal nirgends, denn „Zuhause ist, wo wir nicht mehr sind.“ Das Ankommen dauert und vom weißen flüchtigen Badeschaum geradezu umarmt beginnt die Protagonistin langsam „wir“ zu sagen – und neue „Wirs“ zu finden. Langsam schwinden die Zweifel “Haben wir das Richtige getan, sind wir in das richtige Land gekommen, hätten wir, vielleicht - ?“ und es kommt zum klaren zweisprachigen Ja – Da auf Russisch. In einer poetischen und anschaulichen Sprache erklärt Lena Gorelik gleichzeitig aus der Sicht eines Mädchens und einer Frau das Ankommen in Deutschland und es gelingt ihr meisterlich aus ihrer individuellen Geschichte universelle und einleuchtende Klarheiten zu schaffen.

Das Judentum ist für Lena Gorelik ein Teil ihrer Identität, so wie ihre russische Herkunft. Sie schildert, wie es war, sich selbst als Jüdin zu begreifen „Wer sind die Juden?“ – „Wir sind das.“ … und „habe keine Ahnung, was das bedeutet, eine Jüdin zu sein, aber mit Sicherheit nichts Gutes.“ Sie findet über die Beschäftigung mit dem Holocaust „Wusstet ihr das, sechs Millionen Juden?“ und über Rituale einen eigenen Zugang zur jüdischen Kultur und Geschichte. Ihre jüdische Identität begleitet sie immer, wenn auch nicht immer gleich stark.

Ingrid Hofmann, Leiterin der Gmünder VHS fokussierte die anschließende Diskussion auf die Frage nach der jüdischen Identität und auf das anstrengende Leben in Fragezeichen, dem Lena Gorelik eine hohe literarische Qualität verlieh. Aus dem Satz „Wir hatten ja nichts“ wurde schnell der zufriedene Blick auf das, „was wir hatten“, nämlich Geborgenheit, Liebe und eine glückliche Kindheit. Auf die Frage, was sie sich beim Ankommen in Deutschland von den Deutschen gewünscht hätte, kam die klare Ansage „mehr echtes menschliches Interesse auf Augenhöhe, statt dem helfenden Interesse“. Es war ein besonderer Salonabend, der dicht gefüllt war mit Literatur und Humor. Es ging um Abreisen, Ankommen, um Zuversicht und Trauern, um Deutschland, um Erinnerung – letzten Endes um Identität und wie schmerzhaft und wie spannend es sein kann, eine eigene Identität mit den vielen eigenen Schattierungen zu entdecken und immer weiter zu entwickeln – Lena Gorelik hat aus ihrer Geschichte eine Geschichte für alle geschrieben.

Es folgen noch acht weitere Salons mit jüdischen Autorinnen und Themen. Am Mittwoch, 23. Juni, um 19 Uhr gibt es im Labor im Chor einen philosophischen Salon zu Hannah Arendt mit der Philosophin und Hannah-Arendt-Kennerin Antje Schrupp. Die Anmeldung ist erforderlich bei der Gmünder VHS.
17.6.21

 

 

Durchfahrt nach Herlikofen nicht möglich

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Arbeiten entlang der Herlikofer Straße gehen weiter gut voran. Aufgrund des sehr guten Baufortschritts beginnt der ursprünglich für Ende Juli anberaumte dritte und letzte Bauabschnitt zwischen nördlichem Ende der Schwarzwaldstraße und Herlikofen bereits am Montag, den 28. Juni. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis August dauern. In diesem Zeitraum bleibt die Durchfahrt von Schwäbisch Gmünd nach Herlikofen nach wie vor nicht möglich. Die weiträumige Umleitung bleibt daher ausgeschildert. Anwohner der Schwarzwaldstraße sowie der ÖPNV können von südlicher Richtung zu- und abfahren. Über die Änderungen im Linienbusverkehr informieren die Busunternehmen gesondert im Internet oder durch Aushänge an den betroffenen Linienbushaltestellen.
17.6.21

 

 

Laufende Regel-Änderungen überfordern Behinderte

Kreis Göppingen. Die besondere Situation von Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen während der Corona-Pandemie stand im Zentrum der Onlinesitzung des Kreisbehindertenrings Göppingen. "Durch die häufigen Änderungen der Regelungen laufen sie Gefahr abgehängt zu werden. Das fängt bei schlecht zugänglichen Testzentren an und zieht sich bis zum Wegfall von Betreuungsangeboten", erläutert die Vorsitzende des Kreisbehindertenrings, die Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens. Regine Greß vom Gesundheitsamt des Landkreises gab einen Überblick über die Corona-Situation im Landkreis und informierte über die aktuellen Entwicklungen.  

In der Sitzung konnte der Kreisbehindertenring ein neues Mitglied in seinen Reihen begrüßen. Einstimmig wurde die "Autismus Initiative Göppingen" aufgenommen. "Wir versuchen Menschen, die sich im autistischen Spektrum befinden und ihren Verwandten beizustehen und Hilfe zu leisten", erklärt Dr. Ute Kuhwald. Dies kann die Suche nach einen Lernbetreuer oder auch Unterstützung bei der Jobsuche sein.
17.6.21

 

 

Bauarbeiten und Sperrung in der Büchenbronner Straße

Ebersbach. Im Anschluss an die bereits im letzten Jahr durchgeführten Bauarbeiten im Bereich Leintelstraße / Büchenbronner Straße erfolgt nun der bereits angekündigte zweite Bauabschnitt.   Ab der kommenden Woche erneuert der Landkreis Göppingen die Straßenoberfläche in der Büchenbronner Straße und die Stadt Ebersbach an der Fils die Regen- und Schmutzwasserkanäle sowie die Trinkwasserleitungen. Aufgrund dieser dringend durchzuführenden Arbeiten ist eine Komplettsperrung der Büchenbronner Straße im Bereich zwischen Leintelstraße und der Einmündung Kirchäckerstraße erforderlich. Eine innerörtliche Umleitung wird ausgeschildert. Die außerörtliche Umleitung verläuft über Reichenbach an der Fils. Fußgängerinnen und Fußgänger können den Weg über den Friedhof benutzen. Ein barrierefreier Zugang befindet sich neben der Aussegnungshalle. Der Busverkehr wird über Krapfenreut umgeleitet, Rufbusse und der Eberbus weichen über die Martinstraße aus.  Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende März 2022 dauern. Bürgermeister Eberhard Keller bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die entstehenden Unannehmlichkeiten und weist noch einmal auf die dringende Notwendigkeit der Arbeiten hin.
Alle Busse der Linien 916A und 917 werden zwischen Ebersbach Leintelstraße / Hardtschule / Ebersbach Bahnhof und Büchenbronn Siedlung über Krapfenreut umgeleitet und halten nicht an den Haltestellen Stadtbibliothek, Büchenbronner Straße und Im Hegnach. Für die Haltestelle Stadtbibliothek wird eine Ersatzhaltestelle in der Krapfenreuter Straße auf Höhe Hausnummer 1 eingerichtet. Zum Wohngebiet Im Hegnach können Fahrgäste den Eberbus sowie die Rufbusse der Linie RT917 weiterhin nutzen. Die Rufbusse bedienen die Haltestelle Im Hegnach stadteinwärts.  

Der Eberbus bedient abweichend folgende Haltestellen: Stadtbibliothek (Einrichtung einer Ersatzhaltestelle, „Stadtbibliothek“ in der Martinstraße); Friedhof (Ersatzhaltestelle „Friedhof“ an der Einmündung Marderweg in Kirchäckerstraße); Fuchsrain (Ersatzhaltestelle am Wohn- und Pflegestift); Wolfshalde 42;           Im Hegnach (Ersatzhaltestelle „Ecke Kirchäckerstraße- Tiergartenweg“); Durch den längeren Fahrweg kann es zu Fahrplanabweichungen kommen. Die Busse der Linie 916A verkehren morgens ab Büchenbronn bis zu zehn Minuten früher von der gegenüberliegenden, stadtauswärtigen Haltestelle und fahren über Krapfenreut nach Ebersbach.
17.6.21

 

 

Langjährige VHS-Leiterin geht in den Ruhestand

Ebersbach. In einer kleinen Feierstunde wurde die langjährige Leiterin der Volkshochschule Ebersbach an der Fils, Daniela Remler-Holzer, von Bürgermeister Eberhard Keller, der Personalratsvorsitzenden Kornelia Raatz, Fachbereichsleiterin Astrid Szelest und dem Beauftragten für bürgerschaftliches Engagement und Vereine, Dietmar Vogl, in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Remler-Holzer begann im Oktober 1988 in der Erwachsenenbildung in Ebersbach. Damals gehörte die Außenstelle Ebersbach noch zur Volkshochschule des Landkreises.1993 gestaltete Danaiela Remler-Holzer den Übergang der VHS vom Landkreis Göppingen zur Stadt Ebersbach an der Fils und verantwortete seither eigenständig das Kursangebot und die konzeptionelle Ausrichtung. Ihr ist es zu verdanken, dass sich die VHS in Ebersbach zu einer Erfolgsgeschichte entwickelte und über die Jahre eine kontinuierliche Weiterentwicklung möglich war.

Remler-Holzer hat in Tübingen Sinologie, Slawistik, Italianistik, Politik- und Rechtswissenschaften studiert und bei der VHS Schwäbisch Gmünd den Kurs Erwachsenenpädagogik erfolgreich absolviert. Durch ihre italienische Mutter war ihr die italienische Sprache mit in die Wiege gelegt. Deswegen lagen ihr besonders die italienischen Sprachkurse – hier wirkte sie bereits ab 1977 als Dozentin – besonders am Herzen. Sie möchte ihren Ruhestand nun dazu zu nutzen, wieder öfter und länger nach Italien zu reisen und den Kontakt zu Land und Leuten zu vertiefen.
17.6.21

 

 

Ebersbacher Stadtbibliothek wieder geöffnet

Ebersbach. Die Ebersbacher Stadtbibliothek in der Kirchbergstraße hat ihre Türen nach vielen Monaten pandemiebedingter Schließung wieder für alle Leser geöffnet.Die letzten Monate hat das Team der Bücherei rund um Bibliotheksleiterin Alexandra Schmid unter anderem dafür genutzt, den kompletten Bestand auf die moderne RFID-Technik umzustellen. Des Weiteren wurde ein neuer Jugendbereich mit digitaler Kreativwerkstatt für Schülerinnen und Schüler eingerichtet. Möglich gemacht wurde dies durch die Zusage zu einem Förderprogramm für Bibliotheken im Herbst 2020. Neu ist auch der Auftritt der Bibliothek in den sozialen Medien. Auf Instagram erfahren die Leserinnen und Leser von Neuigkeiten hinter den Kulissen, bekommen Literaturtipps sowie aktuelle Informationen und Highlights aus dem Bibliotheksalltag. Auffindbar ist die Bibliothek bei Instagram unter stadtbibliothek_ebersbach.
176..21

 

 

Bildung: Vielen Schulen fehlt der Glasfaseranschluss

Kreis Göppingen. Bei der Digitalisierung der Bildungseinrichtungen im Landkreis Göppingen gibt es noch viel zu tun.  Die Ergebnisse einer Umfrage unter 184 Bildungseinrichtungen, die bei der ersten Bildungskonferenz des Landkreises am Montagabend vorgestellt wurden,  hat aufgezeigt, was bereits gut läuft und wo noch der Schuh drückt.

"Bildung ist der wichtigste Schlüssel fürs Leben“, so Landrat Edgar Wolff, der die erste Bildungskonferenz, die das im vergangenen Jahr neugebildete Kreisschulamt organisiert hatte, eröffnete. Die kreisweite Konferenz, zu der gut 200 Anmeldungen eingegangen waren, fand teils im Landratsamt statt, teils digital. Das Forum sollte aufzeigen, wo der Landkreis heute bei der Digitalisierung seiner Bildungseinrichtungen steht. Grundlage der späteren Diskussion bildetet eine Umfrage, die das Bildungsbüro unter 184 Bildungsträgern – vom Kindergarten bis zum Ausbildungsbetrieb – gemacht hatte.

Auch wenn die Umfrage nicht repräsentativ ist, so ist jedoch ein klarer Trend erkennbar. In den Kindergärten ist man sich über eine Digitalisierungsstrategie noch uneins, entsprechend gering ist dort noch die digitale Ausstattung. Anders in den Schulen. Dort sind zwar dank des Digitalpakts viele Geräte angeschafft worden, allerdings hapert es in vielen Fällen noch am Glasfaseranschluss, um einen Unterricht mit Unterstützung digitaler Endgeräte zu ermöglichen. In den beruflichen Schulen sieht es da schon etwas besser aus, da diese schon länger an einer Digitalisierungsstrategie arbeiten. In den Ausbildungsbetrieben herrschen dagegen paradiesische Zustände. Dort ist eher der Datenschutz ein Thema, den die Schüler in den allgemeinbildenden Schulen wohl nicht so hoch hängen. Die hätten einen anderen Umgang mit ihren Daten, hieß es in der Konferenz.

Die Digitalisierung wirft aber noch ganz andere Fragen auf: Wer verwaltet und betreut die digitalen Endgeräte in den Schulen? Während die Berufsschulen für diese Tätigkeit 33 Lehrerstunden pro Woche zur Verfügung haben, sind es bei den  allgemeinbildenden Gymnasien nur zwei Wochenstunden – basierend auf einer Verordnung aus dem Jahre 1999. Hier müsse das Land nachbessern, forderte ein Schulleiter, an dessen Schule bislang 300 Endgeräte stehen. Und noch ein Problem wurde deutlich: Die Digitalisierung wird fortlaufend Geld kosten, denn in drei Jahren seien die Geräte, die heute angeschafft werden. bereits wieder veraltet.

Den Abschluss der ersten Bildungskonferenz – weitere sollen folgen – bildete ein von Helge Thiele moderierter Dialog zwischen den Zuschauern vor den Bildschirmen und den Bildungsexperten im Landratsamt. Zur Auflockerung der Veranstaltung spielte das Kreismedienzentrum kurze Videos ein, die sich mit dem Bildungsthema beschäftigten.
16.6.21

 

 

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 17,8

Kreis Göppingen. Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Göppingen ist am Mittwochg auf 17,8 gesunken. Das Gesundheitsamt meldete heutigen Mittwoch 16 neue Corona-Fälle.

Das Land hat angekündigt, ab kommender Woche mit dem Versand der QR-Codes für den Digitalen Impfpass für die Personen zu beginnen, die in den Impfzentren ihre Impfungen erhalten haben. Etwa zwei bis drei Wochen soll es dauern, bis landesweit alle Nachversendungen erfolgt sind. Wer so lange nicht warten möchte, hat die Möglichkeit, sich in vielen Apotheken den Digitalen Impfpass zu besorgen. Dieser kann entweder mit der Corona-Warn-App oder der CovPass-App erzeugt werden. Wer neu geimpft wird, erhält den QR-Code direkt im Kreisimpfzentrum (KIZ) nach der Impfung.

Im  Kreisimpfzentrum wir seit Montag auch wieder im Zweischichtbetrieb geimpft. 14 Tage lang war dies aufgrund fehlenden Impfstoffs nur im Einschichtbetrieb möglich. Mehr als 4.000 Impfungen sind im KIZ in dieser Woche geplant. Für die im März gemeinsam mit der Kreisärzteschaft durchgeführte Sonderimpfaktion konnten in dieser Woche zudem die Impfdosen für die jetzt anstehenden Zweitimpfungen zur Verfügung gestellt werden. Die Mobilen Impfteams des Zentralen Impfzentrums Ulm (ZIZ) führen weitere Pop-Up-Impfungen in den Städten und Gemeinden des Landkreises durch. Mit den seit letzter Woche möglichen Betriebsarztimpfungen sowie dem Mobilen Impfbus sind weitere Bausteine der Impfkampagne im Landkreis Göppingen aktiv. „Ich freue mich sehr darüber, dass aktuell auf breiter Front im Landkreis Göppingen geimpft werden kann. Dies führt dazu, dass in absehbarer Zeit die Hälfte der Landkreisbevölkerung mindestens einmal geimpft sein wird. Ein Viertel ist bereits aktuell vollständig geimpft“, so Landrat Edgar Wolff. Stand Dienstag wurden 71.717 Impfungen durch das Kreisimpfzentrum, die Mobilen Impfteams des KIZ Göppingen sowie des ZIZ Ulm im Landkreis Göppingen durchgeführt. In den Arztpraxen wurden zudem insgesamt 66.079 Impfungen durchgeführt.
16.6.21

 

 


Landratsamt beendet Corona-Schließung

Kreis Göppingen. Angesichts der positiven Entwicklung der Corona-Fallzahlen teilt die Landkreisverwaltung mit, dass das Landratsamt ab dem 28. Juni wieder in den Normalbetrieb übergeht und für den allgemeinen Publikumsverkehr öffnet. Dies gilt unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen zu den üblichen Öffnungszeiten.
16.621

 

 

Nach Schwarzfahrt Polizisten bespuckt

Schwäbisch Gmünd. Ein alkoholisierter Schwarzfahrer weigerte am Mittwochmorgen am Bahnhof beharrlich eine Zugfahrkarte der Schaffnerin auszuhändigen oder seine Personalien anzugeben, weshalb gegen 8.30 Uhr die Polizei auf den Plan gerufen wurde. Auch gegenüber den Polizisten zeigte sich der Mann absolut unkooperativ, wollte seine Personalien nicht nennen, den Zug nicht verlassen und leistete schließlich mit körperlicher Kraft mehrmals heftigen Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Zudem spuckte er nach den Beamten und beleidigte diese. Bei seiner Durchsuchung wurde Cannabis aufgefunden, was ihm eine zusätzliche Strafanzeige einbringt.
16.6.21

 

 

Keine Beute gemacht

Göppingen. An Bargeld aus einem Geldautomaten versuchte ein Einbrecher am Mittwoch in Jebenhausen zu gelangen. In den Nachtstunden gelangte der Einbrecher in das Gebäude im Herdweg. Dort hebelte er die Tür zu einem Raum auf und versuchte an das Geld des Automaten zu gelangen. Seine Bemühungen führten nicht zum Erfolg und er flüchtete unerkannt ohne Beute.
16.6.21

 

 

Geopark-Geschäftführer verabschiedet

Schwäbische Alb. Sieben Jahre war Dr. Siegfried Roth Geschäftsführer und Gesicht des Unesco-Geoparks Schwäbische Alb. Er hat die Geschicke der Non-Profit-Organisation wesentlich mitgeprägt und wichtige Weichen gestellt. Zum 30. Juni verlässt er den Geopark. Jetzt wurde er in der Geschäftsstelle in Schelklingen bereits offiziell verabschiedet. 

2013 übernahm Dr. Siegfried Roth die Geschäftsführung des damaligen Nationalen Geoparks Schwäbische Alb. Er blickt auf eine spannende Zeit zurück, in welche die UNESCO-Auszeichnung im Jahr 2015 fiel. Roth erinnert sich: „Das war ein Paukenschlag. Plötzlich hatte Baden-Württemberg einen Unesco-Geopark. Die Verleihungsurkunde gemeinsam mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann zu erhalten, war sicherlich eines meiner Highlights“. Der erwartungsgemäße politische Widerhall verbunden mit einer engagierten Förderung blieb leider aus, erzählt Roth. Und so war es nicht verwunderlich, dass es 2017 für den Geopark eine gelbe Karte von der Unesco gab. 

Im Sommer 2021 wird für den Geopark eine neue Evaluierung anstehen. Dieser sieht Roth aber optimistisch entgegen: „Wir haben in den letzten Jahren unglaublich aufgeholt, in allen wesentlichen Bereichen nachgebessert und unsere Hausaufgaben gemacht.“ Durch die Einwerbung von jeweils 198.000 Euro aus Fördermitteln des Landes für die Jahre 2020 und 2021 konnten beispielsweise alle 28 Geopark-Infostellen auf der Schwäbischen Alb neu ausgestattet werden. Neue Printmedien wie die Entdeckerkarte und der Markenaufbau des Geoparks wurden auf den Weg gebracht. „Trotzdem haben wir leider nicht die Unterstützung und Ausstattung wie die anderen sechs Unesco-Geoparks in Deutschland. Wir können das Potential des Geoparks noch nicht ausschöpfen“, bedauert Roth. 

Ulrich Ruckh (Geopark-Vorsitzender) bedankte sich beim scheidenden Geschäftsführer: „Sie haben den Geopark wesentlich mitgeprägt und wichtige Aufbauarbeit geleistet. Eines Ihrer Markenzeichen ist die Liebe zur Schwäbischen Alb. Ihr Expertenwissen über die Flora und Fauna der Alb ist unübertroffen. Führungen mit Ihnen sind ein unvergessliches Erlebnis und wir bedauern, dass Sie nach Oberschwaben abwandern. Als Abschiedsgeschenk gab es vom Vorstand einen prall gefüllten Outdoor-Rucksack. Diesen wird Siegfried Roth bei seiner neuen Arbeitsstelle, dem Wurzacher Ried, ebenfalls gut gebrauchen können. Ab 1. Juli 2021 wird er die Geschäftsführung des dortigen Naturschutzzentrums übernehmen.
16.6.21

 

 

Parkplätze am Hauptfriedhof

Göppingen. Nördlich des Göppinger Hauptfriedhofes, abgehend von der Hohenstaufenstraße, besteht derzeit ein provisorischer Schotterparkplatz. Dieser soll nun ordentlich hergestellt und befestigt werden. Eine Firma aus Schwäbisch Gmünd wird mit den erforderlichen Tiefbauarbeiten am Montag, 21. Juni beginnen.

Im Rahmen der Baumaßnahme sollen 20 Senkrechtparkplätze sowie drei Behindertenparkplätze hergestellt werden. Die Parkplätze werden mit Splittfugensteinen belegt und die Fahrgassen asphaltiert. Der Parkplatz erhält auch vier größere Baumquartiere die mit Mehlbeerbäumen bepflanzt werden sollen.  Der Anliegerverkehr zu den Wiesengrundstücken, die an das Baufeld östlich angrenzen, soll weiterhin ermöglicht werden. Es wird mit einer Bauzeit von etwa acht bis zehn Wochen gerechnet.
16.6.21

 

 

Rennstall rennt für guten Zweck

Esslingen. Das Team des Rennstall Esslingen der Hochschule hat einen Charity Run veranstaltet und dabei Spenden für den Verein Lebensbrücke und im Speziellen das Projekt Mittagstisch gesammelt.

Hintergrund war, als Team gemeinsam etwas zu erreichen und dabei dann auch noch etwas Gutes zu tun, in diesem Fall Kinder zu unterstützen. „Nebenbei hat der Charity Run als Teambuilding-Aktion gut funktioniert, auch wenn die Teammitglieder nicht zusammengelaufen sind, entsteht durch so etwas natürlich ein schönes Gemeinschaftsgefühl“, erzählt Rieke Ehrsam, die für das Sponsoring im Rennstall zuständig ist. „Wir haben insgesamt 2302,85 Euro gesammelt“, berichtet sie.

Die Laufbeiträge kamen teilweise aus ganz Deutschland und der Welt, weil einige im Praxissemester in anderen Städten sind, unter anderem aus: Wolfsburg, Bremen, England (Williams Formel1), Schweiz (Sauber/ Alfa Romeo Racing) und hier aus der Umgebung Esslingen, Kirchheim, Backnang, Ludwigsburg, Stuttgart und Co.

Dabei sind die Teammitglieder so viele Kilometer wie möglich an einem Tag gejoggt und haben insgesamt 369 Kilometer erreicht. Jeder Lauf wurde mit einer Running App getrackt. Die Spender konnten sich vorab über ein Formular registrieren und einen fixen Betrag pro Kilometer spenden. Bei Bedarf konnte auch eine Höchstgrenze an Kilometern festgelegt werden, um die Spendensumme etwas mehr abschätzen zu können. 

 Der Rennstall Esslingen ist ein Formula Student Team der Hochschule Esslingen. Das Team entwickelt, fertigt und betreibt einen Rennboliden mit Verbrennermotor. Bei der Formula Student handelt es sich um einen internationalen Konstruktionswettbewerb. Hierbei nimmt das Team an Rennevents im Sommer in ganz Europa teil.
16.6.21

 

 

Nochmals weiteres Impfangebot in Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Nach den ersten zusätzlichen Impfaktionen in Schwäbisch Gmünd kann die Ärzteschaft in Schwäbisch Gmünd rund um den Mediziner Dr. Wolfgang Winker und die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd auch jetzt am Sonntag, 20. Juni 2021 in der Großsporthalle in der Katharinenstraße nochmals einen Impf-Tag für eine Corona-Schutzimpfung - dieses Mal mit Biontech-Impfstoff anbieten. Geimpft wird ab 9 Uhr wieder in den Impfstraßen in der Großen Sporthalle an der Katharinenstraße. Die Aktion der Ärztinnen und Ärzte wird vor Ort mit Teams der Bergwacht und der Malteser organisiert; die Einnahmen dieser - für die zu Impfenden kostenlosen - Aktion werden dabei wiederum für diese Rettungsdienste gespendet. Die wichtigsten Infos hierzu sind: Verimpft wird der Impfstoff des Herstellers Biontech.  Anmelden können sich nur mit Hauptwohnsitz gemeldete Einwohner der Stadt Schwäbisch Gmünd und der Gemeinde Waldstetten. Für eine Corona-Impfung müssen die Interessierten das 18. Lebensjahr vollendet haben. Sollte schon eine durchstandende Coronainfektion vorliegen, muss die Genesung mindestens sechs Monate zurückliegen. Pünktliches Erscheinen ist wichtig; es muss mindestens eine Stunde Zeit eingeplant sein. Mitbringen muss man den nach Terminbestätigung erhaltenen QR-Code, den Personalausweis, die Krankenversichertenkarte und den Impfpass. Sollte kein Impfpass vorliegen, kann trotzdem geimpft werden.  Eine Anmeldung ist unbedingt notwendig! Anmelden kann man sich nur online ab Mittwoch 16. Juni, ab 12 Uhr unter folgendem Link: https://www.schwaebisch-gmuend.de/corona-impfung.html
16.6.21

 

 

Testzentrum reduziert die Öffnungszeiten

Schwäbisch Gmünd (drk/sv). In Abstimmung mit der Stadt passt der DRK-Kreisverband Schwäbisch Gmünd die Öffnungszeiten der Teststation auf dem Marktplatz der aktuellen Situation an. Es wird ab von Mittwoch, 16. Juni, an montags bis samstags von 10 Uhr bis 12 Uhr getestet, sonntags bleibt die Teststation geschlossen. „Wir sind weiterhin für die Bürger da, wir reduzieren lediglich unsere Öffnungszeiten. Zum einen müssen wir unsere Mitarbeitenden im Zelt vor den hochsommerlichen Temperaturen schützen, zum anderen sinkt die Nachfrage nach Testungen aufgrund der aktuellen Lockerungen stetig“, begründet DRK-Kreisgeschäftsführer Steffen Alt die Entscheidung.
16.6.21

 
 

 

Flasche explodiert

Göppingen.  Einsatz- und Rettungskräfte rückten am Montag in Manzen aus. Gegen 20.30 Uhr hörten Zeugen einen Knall im Höhenweg. In einer Wohnung gingen mehrere Scheiben zu Bruch. Ersten Erkenntnissen der Polizei war in der Küche einer Wohnung eine Flasche explodiert, die sich an einem Herd befand. Zum Zeitpunkt der Explosion befand sich niemand in der Wohnung. Verletzte gab es nicht. Andere Wohnungen wurden durch die Explosion nicht betroffen. Die Polizei sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Schaden dürfte wenige tausend Euro betragen.
15.6.21

 

 

Katze angeschossen

Schwäbisch Gmünd. Bei einer tierärztlichen Untersuchung bezüglich einer Krankheit wurde bei einem Kater am Dienstag eine Luftgewehrpatrone im rechten Schulterbereich festgestellt. Es muss davon ausgegangen werden, dass zwischen dem 1. und 30. April im Bereich der Konrad-Adenauer-Straße in Bettringen auf den Kater mit einem Luftgewehr geschossen wurde. Hinweise in dieser Sache nimmt der Polizeiposten Bettringen unter der Rufnummer 07171 / 7966490 entgegen.
15.6.21

 

 

Eislinger Fahrradparkhaus hat eröffnet

Oberbürgermeister Klaus Heininger (Mitte) eröffnete mit Dirk Ringleb, Leiter des Fachbereiches Bauen und Tobias Schwämmle, Mitarbeiter in der Verkehrsplanung das neue Fahrradparkhaus. Foto: Stadt Eislingen

Eislingen. Pendler können in Eislingen ab sofort ihre Fahrräder und Pedelecs im neuen Fahrradparkhaus direkt am Mobilitätspunkt abschließen.  „Die Nutzung des Fahrrads zum Umstieg auf den ÖPNV wird jetzt noch attraktiver“, sagte Oberbürgermeister Klaus Heininger bei der Eröffnung des Fahrradparkhauses. Das neue Angebot ist für alle interessant, die beispielsweise in der Eislinger Innenstadt arbeiten, einkaufen oder am Mobilitätspunkt auf Bus und Bahn umsteigen. Die neuen überdachten Fahrradabstellplätze sind direkt am Gleis 1 des zentral gelegenen Mobilitätspunktes. Damit wurde das zuvor begrenzte Angebot der Fahrradboxen am Bahnhof um zusätzliche 86 Abstellplätze erweitert. Rund um die Uhr ist das Fahrradparkhaus für alle zugänglich, die sich für die Nutzung registriert haben. Eine Registrierung ist möglich mit der kostenlosen Polygo-Karte des Verkehrsverbundes Stuttgart und nach Anmeldung im Bahnhofskiosk ‚Gleis 1 by M‘. Das Anmeldeformular gibt es direkt im Shop oder zum Ausfüllen und Herunterladen auf www.eislingen.de/Fahrradparkhaus.
15.6.21

 

 

Mücke im Mund: Radfahrerin stürzt

Schwäbisch Gmünd. Beim Befahren des Radweges von dem Unteren Bergschlößle in Richtung Dominikus-Debler-Straße, flog am Montagabend gegen 20.50 Uhr einer 24-jährigen Radfahrerin eine Mücke in den Mund. Beim Versuch diese zu entfernen verzog sie ihren Fahrradlenker und stürzte. Sie wurde dabei schwer verletzt und kam ins Krankenhaus.
15.6.21

 

 

Grill- und Liegewiese wieder in Schuss

Die Grill- und Liegewiese beim Jägerhaus in Esslingen wurde wieder in Schuss gebracht. Foto: Stadt Esslingen

Esslingen. Die Einrichtungen der vielbesuchten Grill- und Liegewiese beim Jägerhaus im Stadtwald Esslingen waren stark abgenutzt. Ende der 90er Jahre wurden die zahlreichen Tischgarnituren und die Grillstellen zuletzt erneuert. Die Zeit, das Wetter und eine mehr - oder vielmehr weniger - liebevolle Benutzung haben in über 20 Jahren deutliche Spuren hinterlassen: "Die Funkenschirme sind durchgeglüht, die Grillroste verbogen, der Beton brüchig und die Tisch- und Sitzflächen teilweise angekokelt", schildert Stadtförster Ingo Hanak vom städtischen Grünflächenamt die Ausgangslage.

In enger Abstimmung mit seinem Kollegen, Landschaftsarchitekten Andreas Hanikel, hat er deshalb die Neugestaltung der Grillstelle in Angriff genommen und die erforderlichen in Auftrag gegeben und die Umsetzung begleitet. Statt der bisher vier stationären Grillstellen sollen es zukünftig sechs sein. Umgeben mit Sitzquadern aus Naturstein laden sie zum gemeinsamen Grillen im Familien- oder Freundeskreis ein. Die Garnituren aus Tisch und je zwei Bänken entlang des Keltenweges werden ebenfalls erneuert.

Weil alles nach Plan lief, wurde rechtzeitig vor Beginn der Hauptgrillsaison im Frühjahr die Anlage baulich fertig. Die Grill- und Liegewiese, als wichtige Erholungseinrichtung im Stadtwald Esslingen, steht damit Besucherinnen und Besuchern wieder zur Verfügung. Leider hat die Corona-Pandemie noch Einschränklungen in der Nutzung erforderlich gemacht.
15.6.21

 

 

Auto geklaut

Geislingen. Einen gefälschten Ausweis ließ ein 34-Jähriger am Montag in Geislingen zurück. Gegen 17.45 Uhr erschien der 34-Jährige bei einem Autohändler und wollte einen gebrauchten Mercedes Probefahren. Seinen Ausweis ließ er als Pfand zurück. Als der 34-Jährige nach einer Stunde immer noch nicht zurückgekehrt war und auch telefonisch nicht erreichbar war, erstattete der Händler Anzeige. Im Rahmen erster Ermittlungen hatte die Polizei den Verdacht, dass der Ausweis gefälscht war. Gegen 1 Uhr fiel der 34-Jährige im Raum Lahr einer Polizeistreife auf. Er saß am Steuer des Mercedes. Bei der dortigen Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Mercedes zur Fahndung ausgeschrieben war. Das Auto stellte die Polizei sicher und nahm den 34-Jährigen vorläufig fest. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
15.6.21

 

 

Hantavieren auf dem Vormarsch

Ostalbkreis, Seit Jahresbeginn wurden bereits 48 Hantavirus-Erkrankungen im Ostalbkreis an das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg gemeldet. Das sind deutlich mehr Fälle als im Vergleichszeitraum des letzten Jahres. Gab es im gesamten Jahr 2020 nur sieben gemeldete Erkrankungen im Ostalbkreis, so sieht das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg stark steigende Erkrankungszahlen für das Jahr 2021 voraus.

Die Schwäbische Alb zählt seit Jahren zu einer der Heimatgegenden der Rötelmaus. Da die Buchecker das Hauptnahrungsmittel der Mäuse ist, fühlen sie sich vor allem in Regionen mit hohem Buchenwaldanteil wohl. Gute Nahrungsbedingungen durch die sogenannte Buchenmast im Herbst 2020 können zu unangenehmen Folgen für die Menschen im Jahr 2021 führen, denn die kleinen Nager sind Überträger des Hantavirus.

Das Hantavirus wird durch das Einatmen der Ausscheidungen (Speichel, Kot und Urin) von infizierten Nagetieren - auf der Schwäbischen Alb vorwiegend der Rötelmaus - insbesondere bei Tätigkeiten, bei denen Staub aufgewirbelt werden kann, übertragen. Ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht daher vor allem bei Holzarbeiten im Wald und Tätigkeiten im Garten sowie bei der Reinigung von Kellern, Schuppen, Scheunen und Ställen.

Eine Hantavirus-Erkrankung verläuft manchmal ohne Beschwerden, beginnt aber meist ähnlich wie eine Grippe mit plötzlich einsetzendem hohen Fieber. Hinzu kommen Kopf- und Gliederschmerzen sowie Bauchschmerzen. Bei einem Teil der Erkrankten entwickelt sich ein Nierenversagen, das dialysepflichtig werden kann, sich jedoch in der Regel zurückbildet. Bei entsprechenden Symptomen sollte ein Arzt aufgesucht werden.
15.6.21

 

 

Mehlschwalbenhaus aufgestellt

Das neue Mehlschwalbenhaus in Hohenstaufen. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. Auf einer städtischen Grünfläche an der Reichsdorfstraße/Ecke August-Fröhlich-Straße wurde durch Mitarbeiter des städtischen Betriebshofes ein Mehlschwalbenhaus errichtet.  Bereits im vergangenen Jahr wurde der Beschluss zur Aufstellung eines Mehlschwalbenhauses im Bezirksbeirat Hohenstaufen gefasst. Angeregt wurde das Projekt vom Nabu Göppingen, umgesetzt wurde es vom städtischen Referat Umweltschutz und Grünordnung.  Durch Rückgang der Mehlschwalbenbestände ist ein zunehmender Bedarf zur Schaffung künstlicher Nisthilfen entstanden. Die Rückgangsursachen sind vielschichtig: Nistplätze gehen verloren durch energetische Sanierungen von Altbauten, Abriss alter Gebäude und Ersatz mit Neubauten, die zumeist moderne und für den Nestbau ungeeignete Gebäudefassaden aufweisen. 44 Nester stehen in dem Hohenstaufener Mehlschwalbenhaus – neben Faurndau nun der zweite Standort in Göppingen – zur Verfügung. Die Initiatoren hoffen, dass der Schwalbenturm bald mit Leben erfüllt sein wird und dann nicht nur das Dorfbild belebt, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz und zur Biodiversität leistet.
15.6.21

 

 

Göppinger Maientag: Vieles anders als sonst

Göppingen. Von Freitag bis Sonntag begeht Göppingen den Maientag.  Bereits seit Montag verkünden rote Luftballone das Nahen des Göppinger Maientages – in diesem Jahr findet der Luftballon-Weitflugwettbewerb nicht mit einem Massenstart am Samstag, sondern verteilt von Montag bis Freitag in den 14 teilnehmenden Schulen statt. Auf das Festplatztreiben muss an diesem Maientag noch einmal verzichtet werden, dafür treten online-Elemente und die Kultur in den Vordergrund. So lädt ein neues interaktives Maientagsspiel im Internet unter www.Maientag2021.de zum Mitspielen ein. Dabei gilt es, fünf von einem Kobold versteckte Gewinne des Kletterbaum-Wettbewerbs wieder zu finden. Die Maientagsansprache von Oberbürgermeister Alex Maier wird am Samstagvormittag via Internet ausgestrahlt und ist unter www.goeppingen.de oder www.Maientag2021.de abrufbar. Dort ist anschließend auch das Maientagslied, gesungen und gespielt von ganz verschiedenen Göppinger Bürgen, zu sehen und zu hören.

Das Maientags-Ansingen findet in diesem Jahr in konzertanter Form statt; das Städtische Blasorchester unter Stabführung von Martina Rimmele wird die Festtage musikalisch eröffnen. Auch das Turmblasen vom Rathausturm findet, wie immer, am Maientagssamstag um 7 Uhr live statt.

Ebenfalls am Maientagssamstag werden von circa 10 bis circa 13 Uhr „Walking-Acts“ in der Innenstadt für ein Maientagsambiente der etwas anderen Art sorgen. Mehrere Gruppen werden zu Fuß in der Innenstadt flanieren, außerdem werden zwei Kutschen und mehrere Reiter auf den Straßen der Innenstadt unterwegs sein.

Spezielle Maientags-Führungen werden das traditionsreiche Dank- und Friedensfest in den Mittelpunkt stellen. Die Entdeckungsreise zum größten Fest Göppingens wird weit zurückreichen: Der allererste Maientag wurde schließlich schon am 11. August des Jahres 1650  als Dankfest zum Ende des  30-jährigen Kriegs, gefeiert. Die Maientags-Führungen gibt es am Samstag, 19.Juni, von 13 bis 14.30 Uhr und von 14.30 bis 16 Uhr sowie am Sonntag, 20.Juni, von 14.30 bis 16 Uhr und von 16 bis 17.30 Uhr. Eine Buchung/Anmeldung über den i-Punkt im Rathaus oder über die Website https://www.erlebe-dein-goeppingen.de/erlebnisse-buchen/ ist erforderlich.

An den Ursprung des Festtags erinnert eine musikalische Friedensandacht zum Maientag am Sonntag, 20. Juni. Um 18 Uhr laden die katholische und die evangelische Kirchengemeinde in die Stadtkirche ein. Es wird der erste Auftritt der Göppinger Kantorei nach langer Probenpause sein, natürlich weiterhin auf Abstand und in reduzierter Besetzung. Auf dem Programm steht unter anderem die Missa brevis in F, auch genannt Jugendmesse. Sie ist eine der frühesten Messkompositionen von Joseph Haydn.
15.6.21

 

 

Erster Spatenstich für Ärztehaus bei der Klinik

Kreis Göppingen. Neben der Klinik am Eichert wird ein neues, fünfgeschossiges Ärztehaus errichtet. Zum symbolischen Spatenstich trafen sich auf dem Baugrundstück neben dem Klinikparkhaus Vertreter des Landkreises, der Baufirma sowie Klinik-Mitarbeiter. Im Juli beginnt der Bagger damit, die Baugrube auszuheben. Geplant sind rund eineinhalb Jahre Bauzeit, im Februar 2023 soll das Gebäude fertig sein. Vier Geschosse nutzen künftig ausschließlich die Praxen des klinikeigenen Medizinischen Versorgungszentrums, kurz MVZ.

Mit einem feierlichen Spatenstich wurde am Montag der offizielle Baubeginn für das Ärztehaus an der Göppinger Klinik am Eichert gefeiert. Landrat Edgar Wolff, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Kliniken-GmbH ist betonte: „Die neuen Praxisräume bilden einen weiteren Baustein für die Gesamtplanung Klinikneubau.

Auf einer Brutto-Geschossfläche von ca. 5.500 Quadratmetern ziehen verschiedene Arztpraxen des Medizinischen Versorgungszentrums, kurz MVZ, der Alb-Fils-Kliniken ein. Die Fertigstellung für den Rohbau ist im Februar 2022 geplant, die erste Praxis soll bereits Ende Oktober 2022 einziehen, die offizielle Inbetriebnahme des Gebäudes ist für Februar 2023 vorgesehen. Das Bauvorhaben ist auf 17,3 Millionen Euro veranschlagt. Die Kliniken tragen die gesamten Kosten.

Neben den Geschäftsführern der Klinik, Dr. Ingo Hüttner und Wolfgang Schmid, sowie Landrat Edgar Wolff, nahmen Andreas Frischmann, Projektleiter Neubau, und Architekt Marcus Zehle die Spaten in die Hand, um einen symbolischen Stich zu setzen.

„Bei der Planung des Gebäudes und dessen Ausstattung wurden die zukünftigen Nutzer von Anfang an eng in den Gestaltungsprozess mit einbezogen“, berichtete Dr. Ingo Hüttner. Den Planungsauftrag für das Ärztehaus erhielt die HSP Hoppe Sommer Planungs GmbH aus Stuttgart. Termine und Kosten im Blick hat das Büro für Projektsteuerung Hitzler Ingenieure, ebenfalls aus Stuttgart.

Das neue Ärztehaus umfasst insgesamt sieben Ebenen – ein Untergeschoss, fünf Vollgeschosse sowie eine Technikebene auf dem Dach. Hüttner wies in seiner Rede auf das umfassende Angebot in den neuen Praxisräumen hin: „Unter dem Dach richten wir zwei Operationssäle und einen Eingriffsraum ein. In diesen soll zukünftig ein Großteil aller ambulanten Eingriffe der Klinik am Eichert erfolgen. Sowohl die Praxis für Chirurgie mit den Schwerpunkten Gefäßchirurgie sowie Plastischer und Ästhetischer Chirurgie als auch die Praxis für Gynäkologie und Geburtshilfe ziehen vom jetzigen Bestandsbau der Klinik in das neue Gebäude. Die Praxis für Hämatologie und Internistische Onkologie zieht ebenfalls in die neuen Räume. Ist der Umzug erfolgt, können die alten MVZ-Praxisräume am Doktor-Paul-Goes-Weg abgerissen und an dessen Stelle das Bildungszentrum gebaut werden“, erläuterte Hüttner. Zudem werde der Betriebsärztliche Dienst in das Ärztehaus verlegt. Lediglich die Fläche im Erdgeschoss sei noch frei.

„Sowohl die Patienten als auch die Mitarbeiter erwarten helle, freundliche und großzügige Räume in einem besonderen Wohlfühlambiente“, freute sich Hüttner. Wichtig sei aber vor allem, dass die Synergien, die sich auch bisher durch die räumliche Nähe zum Krankenhaus ergeben haben, etwa durch beratende Untersuchungen von Fachärzten, weiter ausgebaut würden. „Mit dem Neubau wollen wir den Anforderungen einer modernen ambulanten Patientenversorgung gerecht werden, die Patientenströme besser steuern, mehr Platz bieten und die Behandlungen weiter optimieren“, so Hüttner.
14.6.21

 

 

Neues Gesicht im Bauverwaltungsamt

Eislingen. Die gelernte Verwaltungswirtin Ingrid Motzer ist seit Juni Teil des Teams des Bauverwaltungsamtes. Bürger können sich an sie wenden, wenn sie Auskünfte aus dem Baulastenverzeichnis und der Grundbucheinsichtsstelle benötigen. Außerdem ist sie als Ansprechpartnerin verfügbar, wenn es um private städtebauliche Sanierungsmaßnahmen geht und erteilt nach Prüfung die entsprechenden Genehmigungen. In ihrer Freizeit ist sie gern zu Fuß oder mit dem Fahrrad in der Natur unterwegs oder genießt die Zeit mit einem guten Buch.
14.6.21

 

 

Ebersbach rückt gegen Lärmquellen an

Ebersbach. Die Stadtverwaltung Ebersbach an der Fils führt bis Ende Juni eine schriftliche Bürgeranhörung zur Reduzierung von Lärmquellen im Stadtgebiet durch. Aufgerufen ist die gesamte Bürgerschaft Hinweise und Ideen zur Reduktion von Lärmemissionen einzureichen. Möglich ist dies u.a. über den digitalen Hinweisggeber im Internet www.ebersbach.de/hinweisgeber. Wichtig sind dabei die Informationen wo der Lärm ist, wodurch er verursacht wird und wie man ihn gegebenenfalls verringern oder ganz beseitigen könnte. Die Ergebnisse werden dann sorgfältig geprüft, was sich bestenfalls umsetzen lässt. Hintergrund der Aktion ist ein Beschluss aus dem Ebersbacher Gemeinderat. Lärmbelästigung ist ein Umweltproblem, das stärker thematisiert werden muss. So ist beispielsweise noch weitgehend unbekannt, dass nicht nur zu hohe Spitzenpegel, sondern auch Dauerexpositionen von über 65 dB(A) am Tag bzw. über 55 dB(A) nachts zu ernsthaften Gesundheitsschäden führen können. Hierbei sollen alle Schallquellen einbezogen werden, z.B. neben Verkehrs- auch der Gewerbelärm sowie der Sport- und Freizeitlärm. "Gerade im Bereich Freizeitlärm sind durch entsprechende Anpassungen des individuellen Verhaltens nicht unerhebliche Lärmminderungspotenziale zu erkennen. Aber auch im Bereich des Straßenverkehrs können beispielsweise durch Hinweise auf eine lärmarme Fahrweise Impulse zur Lärmreduzierung gesetzt werden", so Bürgermeister Eberhard Keller.
24.6.21

 

 

Verkehrskontrolle: Fahrverbote verhängt

Schwäbisch Gmünd. Polizisten des Reviers Schwäbisch Gmünd verstärkten Verkehrskontrollen mit Zusatzkräften. Die Schwerpunkte lagen dabei auf technische Veränderungen, Geschwindigkeitsverstöße sowie der Insassensicherung. Dabei wurden am Freitag im Zeitraum zwischen 18 Uhr und 1 Uhr rund 35 Verstöße festgestellt. 16 Personen waren nicht vorschriftsmäßig angeschnallt, sechs fuhren bedeutend zu schnell, zwei von ihnen droht ein Fahrverbot. Fünf Fahrzeuge waren in einem unvorschriftsmäßigen Zustand, sodass die Betriebserlaubnis erloschen war. Zwei Fahrzeuge sowie ein Anhänger wurden sichergestellt. Zwei Fahrzeugführer waren ohne die erforderliche Fahrerlaubnis unterwegs, weshalb die beiden mit entsprechenden Strafanzeigen rechnen müssen. Zwei weitere Strafanzeigen gehen an Fahrzeugführer, die gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz sowie das Pflichtversicherungsgesetz verstoßen haben.
14.6.21

 

 

Hasenpest im Ostalbkreis

Ostalbkreis. Die Geschäftsbereiche Gesundheit sowie Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung der Kreisverwaltung informieren darüber, dass im Ostalbkreis dieses Jahr bereits mehrere Fälle der Hasenpest  - auch Tularämie genannt -  bei Feldhasen bekannt wurden. Die Befunde stammen aus den Gebieten Dalkingen, Durlangen und Schwäbisch Gmünd. Die Tularämie ist eine hochansteckende Zoonose, also eine vom Tier auf den Menschen übertragbare Erkrankung, die durch Bakterien der Art Francisella tularensis hervorgerufen wird. Bei infizierten Tieren kommt es in der Regel in kürzester Zeit zu einer fieberhaften Allgemeininfektion, die mit Abmagerung, Schwäche und Apathie einhergeht. Nicht selten ist damit eine Veränderung des Fluchtverhaltens verbunden. Die Tiere verlieren aufgrund von Entkräftung ihre natürliche Scheu, sodass derartig erkrankte Tiere auch von Hunden oder Kindern gegriffen werden können. Die größte Gefahr geht von verendeten Feldhasen aus.

Der Kontakt von Hunden mit erkrankten oder verendeten Hasen sollte daher nach Möglichkeit verhindert werden, im Zweifelsfall sollten Hunde an die Leine genommen werden. Im Umgang mit Feldhasen ist grundsätzlich auf gute Hygiene und das Tragen von Einweghandschuhen zu achten. Im Umgang mit erkrankten oder verendeten Tieren sollte zusätzlich ein Mundschutz und Schutzkleidung getragen werden, da der Erreger auch über den Staub aufgenommen werden kann. Wenn nach dem Umgang mit Feldhasen hohes Fieber auftritt, sollte der zuständige Arzt über den Kontakt informiert werden. Bei rechtzeitiger Diagnose ist Tularämie beim Menschen gut behandelbar.
14.6.21

 

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Göppingen. Ein riskantew Überholmanöver führten am Sonntag zu einem Unfall mit schwer verletztem Motorradfahrer bei Göppingen.  Gegen 15 Uhr fuhr der der 47-Jährige Motorradfahrer von Hohenstaufen in Richtung Göppingen. In der kurvenreichen und unübersichtlichen Strecke überholte er zwei Fahrzeuge. Eine 45-Jährige kam mit ihrem Pkw entgegen. Als sie das Motorrad erblickte steuerte sie ihr Auto noch nach rechts. Der Kradfahrer prallte jedoch in die Seite des Fahrzeugs,stürzte und rutsche gegen eine Leitplanke. Bei dem Unfall erlitt er schwere Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Abschlepper kümmerten sich um die nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 40.000 Euro.
14.6.21

 

 

Hitzige Auseinandersetzung

Geislingen. Am Sonntag schlug ein Mann mit einem Besen in Geislingen zu. Mit mehreren Personen befand sich eine 41-Jährige in der Fußgängerzone. Ein unbekannter Mann trat an die Gruppe heran. Das Gespräch wurde aus unbekannten Gründen zunehmend hitziger und aggressiver. Hier soll der Unbekannte sein Geschlechtsteil entblößt haben und mit einem Besen auf den Arm der 41-Jährigen geschlagen haben. Danach flüchtete der Unbekannte. Die Polizei fahndete nach ihm und entdecktei einen Mann, zu dem die Personenbeschreibung passte. Ob dieser der gesuchte Unbekannte ist, bedarf weiterer Ermittlungen. Die Ermittlungen des Polizeireviers Geislingen dauern an.
14.6.21

 

 

Kuhn bleibt Bürgermeister

Bartholomä. Thomas Kuhn bleibt Bürgermeister von Bartholomä. Bei der Wahl am Sonntag erhielt er knapp 86,8 Prozent der Stimmen, sein Herausforderer, Dauerkandidat Joachim Speitelsbach, kam auf 8,2 Prozent. Kuhn geht damit in seine dritte Amtszeit. Die Wahlbetreiligung lag bei 41,6 Prozent.
14.6.21

 

 

Weitere Lockerungen im Ostalbkreis

Ostalbkreis. Die 7-Tage-Inzidenz liag am sonntag im Ostalbkreis bei 21,7 und somit den fünften Tag in Folge unter dem Schwellenwert von 35. Grundlage und maßgeblicher Indikator für die Feststellung sind die ausgewiesenen Zahlen des Robert-Koch-Institutes für den jeweiligen Stadt- und Landkreis. Eine entsprechende öffentliche Bekanntmachung durch das Gesundheitsamt des Landratsamtes gibt es  auf der Website des Landkreises.  Der Ostalbkreis hat somit nun die niedrigste Stufe des Öffnungskonzepts des Landes Baden-Württemberg erreicht. Somit treten ab morgen (Montag, 14. Juni 2021) unter anderem folgende Lockerungen in Kraft:Wegfall der Testpflicht für den Außenbereich von Gastronomie, Veranstaltungen und bestimmte Einrichtungen (wie bspw. Freibäder). Zulässigkeit von privaten Feiern im Gastgewerbe bis 50 Personen (innen und außen). Ausgenommen sind Tanzveranstaltungen! Mit Test, Genesenen- oder Impfnachweis. Kulturveranstaltungen außen bis 750 Personen. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Landes unter www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/ oder www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/PDF/Coronainfos/210603_auf_einen_Blick.pdf  Ab Dienstag, 15. Juni , ist an allen Schulen im Ostalbkreis fachpraktischer Sportunterricht unter den Bedingungen der Corona-Verordnung Schule möglich und es gibt weitere Lockerungen in den Bereichen Jugend- und Jugendsozialarbeit. 
Überschreitet der Ostalbkreis an drei Tagen in Folge die 7-Tages-Inzidenz von 35, müssen diese Lockerungen zurückgenommen werden.
13.6.21

 

 

Göppingen verliert auch gegen Magdeburg

Göppingen. Handball-Bundesligist Frisch Auf Göppingen kann in der Schlussphase der Saison nicht mehr gewinnen. Das Team verlor am Sonntag auch das Heimspiel gegen Magdeburg in der EWS-Arena. Das Spiel endete 29:21 für die Gäste.
13.6.21

 

 

Drachenflieger abgestürzt

Geislingen. Verletzungen trug ein 55-Jähriger Drachenflieger am Samstagmittag bei einem Absturz davon. Gegen 13.10 Uhr startete der Mann am Drachenabsprungpunkt in Türkheim. Eine Windböe erfasste den Mann und trieb ihn in den Hang. Dort kollidierte er mit den Bäumen und stürzte mit dem Drachen ab. Das Fluggerät und dazugehörige Geschirr verhinderten schlimmeres. Auf Grund der steilen Hanglage musste der Verletzte durch die Bergwacht geborgen werden. Er kam mit Verletzungen an der Hüfte in ein Krankenhaus. Der Sachschaden am Fluggerät kann bislang nicht beziffert werden. Das Polizeirevier Geislingen nahm den Unfall auf.
13.6.21

 

 

Öl auf dem Herd vergessen

Uhingen. Einen Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst löste am Samstagabend in Brand geratenes Öl aus. Gegen 18.45 Uhr mussten Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst in die Schorndorfer Straße ausrücken. Eine 46-Jährige hatte einen Topf mit Öl auf dem Herd vergessen. Dieses fing Feuer und verursachte zudem eine starke Rauchentwicklung. Beim Eintreffen der Feuerwehren aus Uhingen und Holzhausen war das Feuer schon aus. Die Dunstabzugshaube wurde durch das Feuer beschädigt. Der schwarze Rauch verrußte das übrige Kücheninventar. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Feuerwehr lüftete das Wohnhaus, das anschließend weiterhin bewohnbar war. Der Sachschaden beträgt ca. 2000 Euro.
13.6.21

 

 

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Bahnstation Vorgarten

 Es ist nicht der Metropolexpress, den unsere Fotografin in einem Göppinger Vorgarten entdeckte. Trotzdem ein besonderer Zug mit bunten Gästen. Foto: Bettina Fritz

 

Polizei will bei Fußball-EM kein Spielverderber sein

Stauferland. Der Start der Fußball-Europameisterschaft am Freitag in Zeiten der Corona-Pandemie muss keine schwierig zu meisternde Herausforderung sein, insbesondere dann nicht, wenn sich alle an die geltenden Bestimmungen, insbesondere der Corona-Verordnungen halten. Was aktuell gilt und möglich ist, ist im Internet auf den Seiten der Landratsämter zu erfahren. Diese Bestimmungen wird die Polizei auch während der Fußball-Zeit überwachen. Denn nur, wenn sich alle weiterhin einschränken, könne die Gesellschaft der Pandemie entkommen, sagt die Polizei. Das fordere inzwischen, angesichts der Lockerungen, immer weniger ab.

Dennoch müsse jeder sich stets im Klaren sein, dass die Pandemie noch nicht überwunden ist. Deshalb trage auch die Polizei ihren Teil zur Bekämpfung der Pandemie bei und kontrolliere auch in den kommenden Wochen, schreite konsequent ein und ermahne. Sie zeige aber auch an, wo dies erforderlich ist.

Auch bei Freudentaumel will die Polizei kein Spielverderber sein. Sie mahnt aber, Bedürfnisse anderer Menschen nicht aus dem Auge zu verlieren. Die Polizei werde etwa Autokorsos grundsätzlich tolerieren, die Beeinträchtigung Dritter müsse jedoch auf ein zumutbares Maß minimiert sein. Wie lange die Autokorsos dauern dürfen, ist von Stadt zu Stadt verschieden, orientiere sich aber stets auch an der Zumutbarkeit. Insbesondere nachts werde die Polizei dafür sorgen, dass die Jubelfeiern nicht ausufern. Fans müssten zudem damit rechnen, dass die Polizei eingreift, wenn sie sich selbst oder andere gefährden - also beispielsweise auf der Motorhaube oder dem Autodach sitzen, im Fahrzeug (Cabriolet oder Schiebedach) stehen oder sich aus dem Autofenster lehnen. Auch wenn sich feiernde Fußgänger und Autos zu nahe kommen und dabei Menschen oder "bedeutende Sachwerte" gefährdet sind, wird die Polizei einschreiten.

Die Polizei ist sich sicher, dass solche Rücksichtnahme auf andere möglich und zumutbar ist. Sie wünscht allen eine unbeschwerte Fußballzeit und eine gesunde Rückkehr aus der Pandemie.
11.6.21

 

 

Unfall bei Fahrprüfung

Göppingen  Einen schwer Verletzten gab es am Donnerstag in Göppingen bei einer Fahrprüfung.  Der 29-Jährige absolvierte gegen 13.30 Uhr seine Fahrprüfung fürs Motorrad. Bei dieser musste er als Prüfungsbestandteil in der Fraunhoferstraße eine Gefahrenbremsung durchführen. Dabei betätigte er wohl die Vorderbremse zu stark.Das Hinterrad der Maschine stieg hoch und der Mann stürzte über den Lenker auf die Straße. Mit Verdacht auf schwerere Verletzungen kam er in ein Krankenhaus.
11.6.21

 

 

Bremsmanöver kommt zu spät

Gruibingen./ Auf ein bremsendes Auto fuhr ein Motorrad am Donnerstag auf der A8. Der 50-jährige Kradlenker fuhr auf dem linken Streifen in Richtung München. Vor ihm fuhr ein 20-Jähriger mit seinem Pkw. Wegen stockenden Verkehrs musste er abbremsen. Der Fahrer des Motorrads bemerkte das nicht rechtzeitig. Seine Bremsung kam zu spät und er prallte gegen den Pkw. Dabei überschlug sich das Krad und fiel auf dem Mann. Der wurde dabei leicht verletzt. Er kam vorsorglich in ein Krankenhaus, konnte dies wenig später wieder verlassen. Die Unfallstelle konnten die Beteiligten schnell selber freiräumen. Das Motorrad musste geborgen werden. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 6.000 Euro.
11.6.21

 

 

Zu schnell in der Kurve

Lauterstein.  Geschwindigkeit und unzureichend gesicherte Ladung führten am Donnerstag zu einem Unfall auf der B466. Ein 29-Jähriger fuhr gegen 17.30 Uhr auf der B466 von Böhmenkirch in Richtung Lauterstein. In der Weißensteiner Steige fuhr er in einem Kurvenbereich zu schnell. Er verlor die Kontrolle über seinen Kleintransporter. Unzureichend gesicherte Ladung führte dazu, dass die Ladung im Fahrzeug hin- und her rutschte. Er kam nach rechts von der Fahrbahn. In einer Böschung kippte der Wagen um und blieb auf dem Dach liegen. Der 29-Jährige und sein 24-Jähriger Beifahrer erlitten leichte Verletzungen. Sie kamen in ein Krankenhaus. Am Kleintransporter entstand Totalschaden. Für die Bergungsarbeiten musste die B466 für etwa 30 Minuten voll gesperrt werden. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 12.000 Euro.
11.6.21

 

 

CDU: Metropolexpress bis Ulm verlängern

Kreis Göppingen. Die CDU-Landtagsabgeordneten im Kreis Göppingen, Nicole Razavi und Sarah Schweizer begrüßen den Start des Metropolexpress. Der Start des Metropolexpress ist ein wichtiges Signal für die Filstalbahn und für die Menschen, die dort unterwegs sind. Der Kreis Göppingen ist Teil des attraktiven Nahverkehrsangebots, das in der Metropolregion Mittlerer Neckar entsteht. Alle 30 Minuten eine schnelle, S-Bahn-gleiche Verbindung auf der Schiene in die Landeshauptstadt, das ist eine echte Alternative zur Fahrt mit dem eigenen Auto. Erst der VVS-Vollbeitritt, jetzt der MEX-Start, das Jahr 2021 ist ein gutes Jahr für die Mobilität in unserer Raumschaft“, freuen sich die beiden CDU-Landtagsabgeordneten.

„Es war ein langer Weg, den MEX aufs Gleis zu setzen“, sagt Nicole Razavi,  „ich bin froh, dass das Verkehrsministerium auf mein Drängen hin einer Verlängerung des ursprünglich nur bis Süßen geplanten Angebots bis nach Geislingen zugestimmt hat und wir nun ab Sonntag eine echte Verbesserung für die Filstalbahn bekommen. Der Einsatz hat sich gelohnt.“ „Klar ist: Der Name allein macht es nicht. Die Qualitätsprobleme der jüngeren Vergangenheit müssen gelöst werden. Nur ein zuverlässiges, Angebot überzeugt die Menschen, umzusteigen, und hilft, dem Ziel der Klimaneutralität näher zu kommen“, sagt Sarah Schweizer.

„Die Hände in den Schoß legen werden wir nun nicht. Am Ziel eines leistungsfähigen ÖPNV-Gesamtkonzepts mit attraktiven, vertakteten Zug-/Bus-Angeboten zu günstigen Preisen werden wir weiter arbeiten. Dazu gehört auch ein weiterer Ausbau des MEX zwischen Geislingen und Ulm. Die Regionen Alb-Filstal und Alb-Donau brauchen und wollen ihn, deshalb muss dieser Schritt kommen, sobald es die Kapazität der stark befahrenen Filstalbahn zulässt, spätestens mit Inbetriebnahme von Stutttgart 21“, so Razavi und Schweizer abschließend.

11.6.21

 

 

Für eine saubere Innenstadt immer im Einsatz

Männer wie Düzgün Cifci und seine Kollegen von der Straßenreinigung halten die Kirchheimer Innenstadt sauber. Fotos: Stadt Kirchheim unter Teck

Kirchheim unter Teck. Düzgün Cifci und seine Kollegen von der Straßenreinigung sind in Kirchheim am frühen Morgen in der Fußgängerzone unterwegs, lange bevor die Menschen zur Arbeit pendeln. Ihre Mission: Die Innenstadt sauber zu halten. Eine richtige Sisyphusarbeit - denn kaum ist man fertig, kann man wieder von vorne anfangen.

An sechs Tagen in der Woche werden vom Stadtreiniger-Team des städtischen Baubetriebs die Mülleimer im gesamten Stadtgebiet geleert. An manchen Plätzen wie am Rossmarkt fährt Düzgün Cifci mit seinem wendigen E-Mobil sogar zwei Mal hin. „Lieber leere ich manche Mülleimer zwei Mal am Tag, die Leute werfen sonst alles auf den Boden“, weiß der erfahrene Straßenreiniger, der bereits seit sieben Jahren seine Runden dreht. Bei sonnigem Wetter ist das Müllaufkommen höher, erklärt er und kontrolliert, ob genug Hundekotbeutel im Spender vorhanden sind.

Egal ob am Kraut- oder Rossmarkt, in den Parkanlagen beim Vogthaus und der Bastion, am Kirchheimer Schloss oder in der Fußgängerzone - kein Mülleimer bleibt unentdeckt. Sofort klappert der Schlüssel um an den Einschub des Mülleimers zu gelangen. Das Innenleben kommt so schnell ans Tageslicht: Bäckertüten, Kassenzettel,  Kaffee- und Eisbecher oder Reste von Obst  sind noch die „einfacheren“ Rückstände, die aus dem Eimer purzeln. Die eingebauten kleinen Aschenbecher werden gleich mit entleert.  Länger und umständlicher wird es mit entsorgten Pizza- oder Schuhschachteln, die sich im Eimer verkeilen und nicht so einfach entleeren lassen. Zudem fallen die kleineren Abfallreste im Eimer nicht dahin,  wo der Stadtreiniger diese sammeln möchte: „Aber auch da gibt es eine Lösung. Dann kommt die Müllzange zum Einsatz.“ Mit dem handlichen Gerät und seiner Zugvorrichtung mit dem scherenartigen Ende entkommen an diesem Morgen kein Kronkorken, kein Zigarettenstummel und kein vergammeltes Stück Obst.

Unter manchen Sitzbänken wird es dann auch Düzgün Cifci zu bunt und er holt sein Blasgerät von der Pritsche und trägt den Müll so gekonnt zu einem kleinen Haufen zusammen, der kurze Zeit später vom Kollegen mit der Kehrmaschine eingesammelt wird. Sein Gebiet umfasst neben der Innenstadt auch den Ortsteil Nabern. Täglich legt er so etwa 40 Kilometer zurück, um die Stadt sauber zu halten.“
11.65.21

 

 

Heike Baehrens freut sich für Pflegekräfte

Kreis Göppingen. Mit der Verabschiedung des Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetzes (GVWG) durch den Bundestag wurden am Freitag wichtige Verbesserungen zur Stärkung der Beschäftigten in der Pflege und zur Entlastung der Pflegebedürftigen auf den Weg gebracht. Die Bezahlung nach Tarif wird in der ambulanten und stationären Pflege verbindlich. Ab September 2022 werden Pflegeeinrichtungen nur noch mit der Pflegeversicherung abrechnen können, wenn sie ihre Beschäftigten nach Tarif, kirchlichen Arbeitsrechtsregelungen oder mindestens in der Höhe eines Pflege-Tarifvertrags bezahlen. „Dadurch werden bald über eine halbe Million Pflegekräfte besser verdienen“, freut sich die Gesundheitspolitikerin und SPD-Bundestagsabgeordnete für den Landkreis Göppingen, Heike Baehrens. Gleichzeitig wird gesetzlich noch einmal nachgeschärft, dass Pflegeeinrichtungen und -dienste die tarifbedingten Personalkosten auch als wirtschaftlich anerkannt bekommen bei den Vergütungsverhandlungen.
11.6.21

 

 

Schießerei: Polizei findet vermutliches Täter-Fahrzeug

Wurden aus diesem Fahrzeug am 29. Mai in Göppingen die Schüsse abgegeben? Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen. Foto: Polizei

Göppingen. Nach den Schüssen Ende Mai in der Göppinger Schillerstraße liegen den Ermittlern jetzt erste Erkenntnisse vor. Dennoch hoffen sie weiter auf Hinweise von Zeugen. Aufgrund erster Zeugenaussagen nach der Tat konzentrieren sich die Ermittlungen auf einen weißen Kleinwagen, aus dem Auto mehrere Schüsse abgefeuert worden seien. An dem Auto sei eine der Scheiben beschädigt. Im Zuge der Fahndung fiel den Ermittlern ein schwarzer Mini auf, der auf einem Parkplatz bei Schwäbisch Gmünd stand. Erste Ermittlungen ergaben eine Verbindung zu Personen, die in den Fokus der bisherigen Ermittlungen geraten waren. Die Polizei stellte das Fahrzeug am vergangenen Freitag sicher. Weitere Überprüfungen erbrachten zusätzliche Hinweise, dass es sich um das mutmaßliche Tatfahrzeug handeln könnte.

Aufgrund der nun vorliegenden Erkenntnisse der Ermittler erließ das Amtsgericht Durchsuchungsbeschlüsse für Gebäude im Raum Göppingen und Mannheim, die dem 25-jährigen Nutzer des Mini sowie möglichen Zeugen zuzurechnen sind. Bei diesen Durchsuchungen wurden verschiedene Gegenstände sichergestellt, die jetzt noch ausgewertet werden müssen. Eine Schusswaffe wurde bislang nicht aufgefunden. Wie die Täter in den Besitz des Pkws gelangten, ist derzeit noch nicht geklärt und Gegenstand der Ermittlungen. 

Bislang gibt es keinen Hinweis darauf, wer die Schüsse abgefeuert hat. Deshalb bittet die Polizei weiter um Hinweise und fragt: Wer hat am Samstag, 29. Mai, oder Sonntag, 30. Mai, das verdächtige Fahrzeug im Raum Göppingen gesehen? Der schwarze Mini fällt durch einen neonfarbenen Schriftzug und eine großflächige, neonfarbene, aufgeschnittene Limette auf.  Wer hat in der Zeit von Sonntag, 30. Mai, bis Freitag, 4. Juni, das Fahrzeug zwischen Göppingen und Schwäbisch Gmünd gesehen?  Wer hat in oder bei diesem Auto Personen gesehen oder kann Personen mit diesem Wagen in Verbindung bringen?  Wer kann sonst Hinweise geben? Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Ulm unter der Telefon-Nr. 0731/1880. 

Wie berichtet, fielen die Schüsse am Samstag, 29. Mai, kurz nach 22 Uhr in Göppingen in der Schillerstraße nahe der Einmündung Öchslinstraße. Zeugen berichteten später der Polizei, dass die Schüsse aus einem weißen Kleinwagen abgefeuert wurden. Durch die Schüsse wurde ein 23-Jähriger schwer verletzt. Daneben wurden zwei Autos durch die Schüsse beschädigt. Die Kriminalpolizei bildete eine 40-köpfige Sonderkommission, um diese schwere Tat aufzuklären. Spezialisten sicherten am Tatort die Spuren. Die gesicherten Spuren müssen weiter ausgewertet werden. Die Ermittler erhoffen sich daraus wichtige Erkenntnisse, die zur Aufklärung der Tat führen könnten. Hinweise auf ein mögliches Motiv liegen den Ermittlern bislang nicht vor.
10.6.21

 

 

Der Metropolexpress fährt ein

Freuen sich über die Metropolexpress: Verkehrsminister Winfried Hermann, Regionalpräsent Thomas Bopp und Landrat Edgar Wolff (von rechts). Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Mit dem Metropolexpress (MEX) fährt ein neuer Zug in der Region. Mit dem bevorstehenden "kleinen Fahrplanwechsel" soll der MEX  die Verbindung aus dem Landkreis Göppingen nach Stuttgart deutlich verbessern. Im Halb-Stunden-Takt sollen die Züge verlässlich in die Landeshauptstadt und zurück fahren, Und zwar von 4 bis 23 Uhr. Dazwischen soll der MEX an Wochenenden und vor Feiertagen im Stundentrakt verkehren und die Nachtschwärmer nach Hause bringen. Landesverlehrsministrer Winfried Hermann, Regionalpräsident Thomas Bopp, Landrat Edgar Wolff und Oberbürgermeister Alex Maier lobten die Verbesserung für die Bürger und sehen in dem MEX einen weiteren Grund, auf den öffentlichen Personennahverkehr umzusteigen. Der Metropolexpress mit seinen täglich 44 Verbindungen ersetzt im Kreis Göppingen eine S-Bahn, die von Stutgart bis Geislingen viel zu lange unterwegs gewesen wäre, da sie an jedem Bahnhof halte. Der Metropolexpress hält dagegen innerhalb des S-Bahn-Gebietes nur an den Umsteigebahnhöfen fährt sonst jedoch durch in den Landkreis Göppingen. Nach Fertigstellung des Stuttgarter Durchgangsbahnhofs könnten, so Bopp, 5,5 Millionen Menschen in der Region das Angebot des MEX, das in den nächsten Jahren nach und nach in anderen Landkreisen aufgebaut wird, nutzen.
10.6.21

 

 

Nicht mehr fahrtauglich

Ebersbach.  Einen berauschten Fahrer zog die Polizei am Mittwoch in Ebersbach aus dem Verkehr. Gegen 17.15 Uhr fuhr der 19-Jährige mit seinem Fahrzeug in der Stuttgarter Straße. Eine Polizeistreife stoppte das Fahrzeug und kontrollierte den Fahrer. Bei dem Fahrer bestand der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Drogen stand. Das bestätigte der Drogentest. Er musste eine Blutprobe abgeben. Weiterfahren durfte er nicht mehr.
10.6.21

 

 

Nachtschwärmer-Busse fahren ab Juli wieder

Kreis Göppingen. Aufgrund der positiven Entwicklung der Inzidenzzahlen öffnen in Baden-Württemberg wieder schrittweise die Gastronomie sowie die kulturellen Einrichtungen. Die Bürgerinnen und Bürger sind damit abends wieder länger unterwegs, weshalb der Betrieb der Nachtbusse wieder aufgenommen wird.  Im gesamten Verbundraum des VVS wird der Nachtverkehr in der Nacht vom auf den 3. Juli  zeitgleich wieder aufgenommen. Die Linien N90 bis N99 verkehren jeweils zweimal in den Nächten auf Samstag und Sonn-/Feiertag ab Uhingen (0.10, 1.15 Uhr), Göppingen (0.15, 1.15 Uhr), Süßen (0.20, 1.20 Uhr) und Geislingen (0.35, 1.35 Uhr) mit Anschluss von den Zügen der Filstalbahn. Nach wie vor gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nase-Bedeckung im ÖPNV.Der neue Nachtverkehr auf der Filstalbahn zwischen Plochingen in Geislingen wird bereits in der Nacht auf den 19. Juni 2021 aufgenommen. Die Züge der Metropol-Express Linie MEX16 haben in Plochingen Anschluss von der Stuttgarter S-Bahnlinie S1. Alle Informationen zu den Fahrplänen und Linienverläufen der Nachtzüge und Nachtbusse finden Sie im Internet unter www.vvs.de.
10.6.21

 

 

Ebersbacher Freibad öffnet

Ebersbach. Badesaison im Ebersbacher Waldhöhenfreibad beginnt am Samstag, 12. Juni – wie auch im letzten Jahr unter besonderen Pandemiebedingungen. Erneut wird nur das 50-Meter-Becken für die Badegäste zu nutzen sein. Mit der Fehleranfälligkeit der alten Technik ist es momentan nicht möglich, das Nichtschwimmerbecken sowie das Planschbecken in Betrieb zu setzen. Das Freibad wird mit folgenden Öffnungszeiten in die Saison starten: vormittags von 8 bis 12 Uhr und nachmittags von 14 bis 19 Uhr. Mittwochvormittags und freitagvormittags findet Schulsport statt, weswegen es bis zu den Sommerferien zu Einschränkungen kommen kann. Die Tickets für den Freibadzutritt müssen wie im letzten Jahr zwingend vorab unter www.ebersbach.de  gebucht werden. Die Buchungsplattform ist ab sofort freigeschaltet.

Die maximale Besucherzahl und die maximale Anzahl der Badegäste im Becken werden entsprechend der gültigen Corona-Verordnungen festgelegt. Neu kommt für diese Saison hinzu, dass bei Inzidenzen über 35 die 3G eingehalten und überprüft werden müssen. Das bedeutet, dass alle Besucherinnen und Besucher ab sechs Jahren nur getestet, genesen oder vollständig geimpft ins Freibad dürfen.

Besucher sollten beachten, dass ausschließlich der Haupteingang geöffnet und das Betreten und Verlassen des Freibades über den Nebeneingang nicht möglich sein wird. Des Weiteren stehen aufgrund der Bauarbeiten in der Diegelsbergerstraße nur begrenzt Parkplätze zur Verfügung.
10.6.21

 

 

Zügle fährt wieder durch Gmünd

Schwäbisch Gmünd. Ab kommenden Samstag, 12. Juni  sind die beliebten Elektrozügle unter Corona-Bedingungen wieder im Einsatz. Da der Mindestabstand im Naturstromer nicht immer eingehalten werden kann, ist das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung (FFP2 oder OP-Maske) Pflicht. An den Samstagen, Sonntagen und Feiertagen fahren die Zügle wieder vom Remspark in die Innenstadt. An folgenden Haltestellen können die Besucherinnen und Besucher in die Zügle ein- bzw. aussteigen und eine Rundfahrt durch die historische Innenstadt genießen:

Haltestellen:  Remspark beim Blumengeschäft „Die Blume“,  Pfeifergässle am Fünf-Kopf-Turm, Eingang Bocksgasse Höhe Einhorn Apotheke, Kornhausstraße / Ecke Imhofstraße, Bocksgasse Höhe Johanniskirche, Oberer Marktplatz beim Rathaus, Unterer Marktplatz beim Kriegerdenkmal, Die Zügle sind zu folgenden Uhrzeiten im Einsatz: Samstag von 11 bis 17 Uhr, Sonn- und Feiertags von 12 bis 17 Uhr. Das Tagesticket kostet drei Euro. Kinder bis 12 Jahre sind frei.
10.6.21

 

 

Uhinger Polizeirevier mit neuem Chef

Manuel Marintsch ist neuer Leiter des Polizeireviers Uhingen. Foto: Polizei

Uhingen. Manuel Marintsch  ist neuer Leiter des Polizeireviers Uhingen. In einer kleinen Feierstunde beim Polizeipräsidium Ulm übergab Polizeipräsident Bernhard Weber die Verantwortung für das Uhinger Polizeirevier in die Hände von Polizeioberrat Manuel Marintsch. Mit Marintsch übernehme ein Polizeibeamter das Steuer, der sich in vielfältigen Stationen innerhalb der Polizei einen breiten Erfahrungsschatz erarbeitete, sagte Weber. Gleichzeitig dankte er Norbert Kuch für die vorübergehende verantwortungsvolle Aufgabe an der Spitze des Polizeireviers. Der Erste Polizeihauptkommissar leitete seit dem Wechsel von Polizeioberrat Jürgen Ringhofer zum Polizeirevier Kirchheim/Teck im Dezember das Polizeirevier Uhingen kommissarisch. Mit der Übernahme der Dienstgeschäfte durch Polizeioberrat Marintsch widmet sich Erster Polizeihauptkommissar Kuch wieder der Leitung der Führungsgruppe beim Polizeirevier Uhingen. Gleichzeitig wird er die Abwesenheitsvertretung des neuen Uhinger Revierleiters übernehmen.

Norbert Kuch (58) begann 1979 seinen Dienst bei der Polizei des Landes Baden-Württemberg. Nach der Ausbildung und vielen Dienstjahren im Streifendienst des Polizeirevier Uhingen absolvierte er sein Studium an der Hochschule für Polizei. 1995 wurde er zum Polizeikommissar ernannt. Nach verschiedenen Stationen kehrte er 2000 zum Polizeirevier Uhingen, zunächst als Leiter des Bezirksdienstes, zurück. Seit 2014 ist er Leiter der Führungsgruppe und Abwesenheitsvertreter des Revierleiters.

Manuel Marintsch (43) begann im Juli 2003 seine Ausbildung bei der Bereitschaftspolizei in Göppingen. Nach dem Studium an der Hochschule in Villingen-Schwenningen wurde er 2007 zum Polizeipräsidium Stuttgart versetzt. Nach zahlreichen Stationen innerhalb der Polizeiorganisation absolvierte er an der Hochschule für Polizei in Münster/Westfalen sein Studium zum Höheren Polizeivollzugsdienst, dass er 2015 abschloss. Ab 2015 verrichtete er seinen Dienst im Innenministerium Baden-Württemberg und beim Landesamt für Verfassungsschutz. Anfang Juni 2021 übernahm er die Leitung des Polizeireviers Uhingen.

Das Polizeirevier Uhingen ist eines von zwölf Revieren des Polizeipräsidiums Ulm. Etwa 60 Mitarbeiter betreuen 16 der 38 Gemeinden des Landkreises Göppingen. Zum Revier Uhingen gehören die Polizeiposten Bad Boll, Ebersbach und Rechberghausen. 2.041 Straftaten verzeichnete die Kriminalstatistik im Jahr 2020 für diesen Bereich, von denen knapp 57 Prozent aufgeklärt wurden.
10.6.21

 

 

Schwäbisch Gmünd bietet wieder Stadtführungen an

Schwäbisch Gmünd (tm). Nachdem die Inzidenzzahlen weiter rückläufig sind ist es wieder möglich, die regelmäßigen Stadtführungen in den Sommermonaten unter Einhaltung der Hygienevorschriften anzubieten. Deshalb startet die Touristik [&] Marketing GmbH am Samstag, 12. Juni wieder mit diesem Angebot, das sich nicht nur an die Touristen, sondern auch an die eigene Bevölkerung richtet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Folgendes ist jedoch zu beachten:Teilnehmende Personen müssen, sofern sie nicht im Kreis der Angehörigen des eigenen sowie eines weiteren Haushaltes zusammen an der Führung teilnehmen, zu allen anderen Teilnehmenden an der Führung einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Maximale Teilnehmerzahl: 20 Personen. Dabei haben diejenigen Personen Vorrang, die zuerst am Treffpunkt sind. Die  Gästeführer sind verpflichtet, vor Beginn der Führung die Kontaktdaten der Teilnehmer aufzunehmen. Kosten: fünf Euro pro Person/drei Euro für Schüler und Studenten. Wenn das Geld passend zur Führung mitgebracht wird, erleichtert dieses die Organisation. Dauer: 1,5 Stunden. Maskenpflicht besteht nur in geschlossenen Räumen. Bis einschließlich 30. Oktober wird jeden Samstag eine Führung durch die historische Innenstadt angeboten. Treffpunkt ist jeweils 10.30 Uhr am i-Punkt am unteren Marktplatz. Sachkundige Gästeführerinnen und Gästeführer zeigen und erläutern im Rahmen des rund eineinhalbstündigen Spaziergangs zahlreiche Sehenswürdigkeiten der historischen Innenstadt. Die Touristik [&] Marketing GmbH ist überzeugt, dass nicht nur auswärtige Gäste, sondern auch Bewohner der Stadt und der umliegenden Kommunen auf diesem Wege noch viel Neues und Wissenswertes über Schwäbisch Gmünd erfahren können. Weitere Informationen: i-Punkt Schwäbisch Gmünd, Tel.: 0 71 71/6 03-42 50, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
10.6.21

 

 

Arbeiten am Gasnetz: Fahrspur gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Wegen dringenden Reparaturarbeiten im Gasnetz, muss ab Montag 14. Juni  gegen 8.30 Uhr bis längstens Samstag, 19. Juni, die Fahrspur im Kreuzungsbereich Rechbergstraße/Rektor-Klaus-Straße in Fahrtrichtung Waldstetter Brücke für den Verkehr gesperrt werden. Die Fahrzeuge in Fahrtrichtung Stadtmitte werden über die Rektor-Klaus-Straße, Goethestraße umgeleitet. Die Fahrtrichtung Straßdorf bleibt normal befahrbar.
10.6.21

 

 

Neckarradweg bei der Hanns-Martin-Schleyer-Brücke gesperrt

Esslingen. Wegen Gründungsarbeiten der Arbeitsgerüste zum Rückbau der Hanns-Martin-Schleyer-Brücke muss der Neckarradweg im Bereich der Obere Mettinger Wiesen bis Ende Juli gesperrt werden. Eine Umleitung über die Obere Wiesen, die Siemensstraße und die Max-Eyth-Straße ist ausgeschildert. Der baustellenbedingte Umweg beträgt hier etwa 200 Meter.  Zusätzlich ist noch bis Anfang Juli der Neckarradweg wegen des Neubaus der Rossneckarbrücke zwischen der Unterführung am Esslinger Bahnhof und der Unterführung bei der Schenkenbergstraße in Mettingen gesperrt. Hier ist eine Umleitung über Pliensausteg, Neckarstraße, Fleischmannstraße und Mettinger Straße ausgeschildert.
10.6.21

 

 

Von Fahrbahn abgekommen

Schorndorf. Ein 27-Jähriger befuhr am frühen Donnerstagmorgen die B29 in Richtung Stuttgart. Zwischen den Anschlussstellen Urbach und Schorndorf-Haubersbronn geriet er mit seinem Fahrzeug ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Schutzplanken. An dem Pkw entstand Totalschaden. Der 27-Jährige verletzte sich leicht.
10.6.21

 

 

Sport im Freien ohne Tests  möglich

Kreis Göppingen. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt im Landkreis Göppingen nach Angaben des Robert Koch-Instituts 20,9. Die Inzidenzschwelle von 35 Neuinfektionen/100.000 Einwohner wurde im Landkreis Göppingen inzwischen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten. Eine offizielle Bekanntgabe über das Unterschreiten der Inzidenzschwelle von 35 erfolgte am Dienstag. Somit gelten seit Mittwoch über die Öffnungsstufen 1-3 hinaus weitere Erleichterungen. So entfällt beispielsweise die Testpflicht bei allen Aktivitäten und Einrichtungen, die im Freien stattfinden bzw. betrieben werden. Auch Sportunterricht ist möglich.  

Am Mittwoch  hat das Gesundheitsamt einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu vermelden. Damit sind innerhalb der letzten Woche im Landkreis Göppingen zwei Personen gestorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Dabei handelt es sich um zwei Männer, die über 70 Jahre bzw. über 50 Jahre alt waren. Keiner der beiden Todesfälle steht im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung im Landkreis.

Das Gesundheitsamt meldete am Mittwochim Landkreis Göppingen 16 neue Corona-Fälle. Aktuell sind 130 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Das Gesundheitsamt beobachtet momentan drei Ausbruchsgeschehen in Pflegeheimen im Landkreis. In einem Pflegeheim treten seit Ende April immer wieder Erkrankungen auf. In diesem Pflegeheim sind aktuell noch drei Bewohner infiziert. Insgesamt sind aktuell im Landkreis Göppingen in Pflegeheimen acht Bewohner und Pflegekräfte positiv auf das Corona-Virus getestet.

Am Freitag beginnt die Fußball-Europameisterschaft. Die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln ist nach wie vor von großer Bedeutung, um den Rückgang der Fallzahlen und der damit einhergehenden Lockerungen nicht zu gefährden. Bei privaten Treffen zum gemeinsamen Fußballschauen gelten die üblichen Kontaktbeschränkungen. Zum aktuellen Zeitpunkt können zehn Personen aus bis zu drei Haushalten zusammenkommen. Kinder bis einschließlich 13 Jahre werden dabei nicht mitgezählt. Zusätzlich dürfen fünf Kinder bis einschließlich 13 Jahre aus fünf weiteren Haushalten dazu kommen.

Gastronomen steht es offen, die Live-Übertragung von Fußballspielen anzubieten. Das sogenannte Public Viewing wird jedoch nicht als Kulturveranstaltung gewertet und kann daher nur unter den aktuell geltenden Regelungen für das Gastgewerbe stattfinden. Nach aktuellem Stand besteht dabei im Freien keine Testpflicht.Bis Dienstag wurden 66.207 Impfungen durch das Kreisimpfzentrum (KIZ), die Mobilen Impfteams des KIZ Göppingen sowie des Zentralen Impfzentrums (ZIZ) Ulm im Landkreis Göppingen durchgeführt. In den Arztpraxen wurden zudem insgesamt 55.080 Impfungen durchgeführt, davon 40.512 Erstimpfungen sowie 14.568 Zweitimpfungen. Aktuell sieht es so aus, dass das Kreisimpfzentrum vom Land für die kommende Woche ausreichend Impfstoff erhält, um in diesem Zeitraum alle gebuchten Impfungen (dies sind vor allem Zweittermine) vornehmen zu können. Laut Angaben des Sozialministeriums haben 43,8 % der Landkreisbevölkerung eine Erstimpfung erhalten. 19,6 % verfügen bereits über den vollen Impfschutz.
9.6.21

 

 

Bund unterstützt den Esslinger Neckaruferpark

Esslingen. Der Bund unterstützt die Stadt Esslingen am Neckar bei der Realisierung des Neckaruferparks mit 2,4 Millionen Euro aus dem Energie- und Klimafonds im Förderprogramm "Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel".

Die Stadt hatte  eine ausführliche Projektskizze zur Förderung eingereicht. Nach Sichtung und Vorprüfung durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat der Haushaltsausschuss des Bundestags am Mittwoch entschieden und aus 350 Projektanträgen deutschlandweit 150 Projekte zur Förderung ausgewählt, darunter den Esslinger Neckaruferpark.

Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger zeigte sich sehr zufrieden über die erfolgreiche Bewerbung der Stadt beim Bund als eine der wenigen Städte der Region Stuttgart, die in den Genuss dieses Programms kommen. "Das Konzept für den Neckaruferpark, das wir bürgernah und mit einer breiten Bürgerbeteiligung erarbeitet haben, kann nun zeitnah umgesetzt werden."

"Bei der städtebaulichen Realisierung der Neuen Weststadt setzt die Stadt bekanntlich ambitionierte Klimaziele erfolgreich um. Auf dem dem zwölf Hektar großen, ehemaligen Güterbahnhofsareal, das nach Fertigstellung Raum für rund 450 Wohnungen, Arbeitsplätze, Nahversorgung, Grün- und Freiflächen für ihre Bewohner*innen bieten wird, entsteht das erste klimaneutrale Quartier in unserer Stadt", erläutert Baubürgermeister Wilfried Wallbrecht das Projektumfeld. Ein unverzichtbarer, von der Bürgerschaft seit langem und mit großer Ungeduld erwarteter, "grün-blauer" Baustein zur Realisierung dieses innerstädtischen Quartiers, ist der ebenfalls auf ehemaligem Bahngelände geplante „Neckaruferpark“. Er wird der notwendige grüne Freiraum für die Bewohner*innen sein. "Auch hier, bei der Schaffung vielseitig nutzbarer innerstädtischer Erholungsflächen, hat sich die Stadt hochgesteckte Ziele in Bezug auf Klimaausgleich, Klimafolgenanpassung, Mobilitätsförderung, Biodiversität sowie Bürgerbeteiligung gesetzt", so der Bürgermeister.

 

 

Blick auf Schondorf

Von den Höhen des Schurwalds eröffnet sich dem Betrachter ein herrlicher Blick auf Schorndorf. Foto: Bettina Fritz

 

Schweizer in mehrere Landtagsausschüsse gewählt

Göppingen. Die frisch in den Landtag eingezogene Göppinger Abgeordnete Sarah Schweizer wurde zur stellvertretenden Vorsitzenden des Finanzausschusses des Landtags gewählt. „Ich bin dankbar für das Vertrauen und freue mich, als neue Abgeordnete diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen und die Haushalts- und Finanzpolitik in Baden-Württemberg an einer so wichtigen Stelle Mitgestaltung zu dürfen“ so Schweizer, die sich angesichts der angespannten Haushaltslage und der immensen Kosten der Pandemiefolgenbekämpfung vor allem für eine kluge, vorausschauende und generationengerechte Haushaltspolitik einsetzen möchte.

Zudem wurde Sarah Schweizer als ordentliches Mitglied in den Landtagsausschuss für „Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz“ sowie in den Ausschuss für „Europa und Internationales“ gewählt.  Hinzu treten für Sarah Schweizer weitere Aufgaben als Mitglied im Landtagspräsidium sowie als Schriftführerin und Mitglied im Notparlament. Für Schweizer geht es jetzt darum, schnellstmöglich in die inhaltliche Parlamentsarbeit einzusteigen. „Es gibt einiges zu tun. Ich bin motiviert und freue mich auf die Facharbeit in den Ausschüssen."
9.6.21

 

 

Einbruch in Firma

Wangen. Unbekannte waren von Montag auf Dienstag in Wangen zugange.  In den Nachtstunden gelangten die Einbrecher in das Firmengebäude in der Robert-Bosch-Straße. Durch ein Fenster verschafften sie sich den Zutritt. Im Innern durchwühlten sie Büroräume und Schränke. Sie fanden wohl drei Smartphones, die sie mitnahmen. Unerkannt gelang ihnen die Flucht. Die Polizei sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen.
9.6.21

 

 

Polizei kontrolliert Schwerlastverkehr

Gruibingen. 28 Laster nahm die Polizei am Dienstag bei Kontrollen auf der A8 genauer unter die Lupe. Während der mehrstündigen Kontrolle stellte die Polizei insgesamt 70 Schwerlastfahrzeuge fest, die trotz Überholverbot andere Fahrzeuge überholten. 28 davon stoppten die Beamten auf der Rastanlage Gruibingen. Zwei Laster hatten abgefahrene Reifen und zwei weitere Fahrer hatten nur eine eingeschränkte Sicht. Für diese Vier war die Fahrt zu Ende bis die Mängel beseitigt waren. Darüber hinaus saßen zwei Fahrer zu lang am Steuer und mussten Pausieren. Vier Lkw fuhren zu schnell und mussten Bußgelder bezahlen. Insgesamt erhob die Polizei Sicherheitsleistung vor Ort von über 4.000 Euro. Das Ergebnis zeige die Notwendigkeit der Kontrollen. Die Polizei werde sie deshalb fortsetzen.
9.6.21

 

 

Neuer Leiter beim Polizeiposten Deggingen

Der 29-jährige Tobias Fischer ist neuer Leiter des Polizeipostens in Deggingen. Foto: Polizei

Deggingen. In kleiner Runde setzte Polizeipräsident Bernhard Weber den neuen Leiter des Polizeipostens in Deggingen in sein Amt ein. Mit Polizeihauptkommissar Tobias Fischer bekomme der Polizeiposten Deggingen einen jungen Chef, der sich in verschiedenen Stationen seiner Laufbahn bewährt hat, sagte Weber. Fischer übernimmt nun die Nachfolge von Polizeihauptkommissar Markus Dürner, der den Polizeiposten bis Ende März 2020 leitete und zur Kriminalpolizei Ulm wechselte.

Das Gebiet des Polizeipostens Deggingen umfasst eine Fläche von ungefähr 140 Quadratkilometern, in der fast 20.000 Menschen zu Hause sind. In diesen Verantwortungsbereich gehören die Ortschaften Bad Ditzenbach, Bad Überkingen, Deggingen, Drackenstein, Gruibingen, Hohenstadt, Mühlhausen i.T. und die Stadt Wiesensteig. Gut 350 Straftaten hatte der Polizeiposten im Jahr 2020 zu bearbeiten. Davon seien etwa 60 Prozent aufgeklärt worden. Kennzeichnend für den Polizeiposten sei auch das gute Miteinander zwischen den Sicherheitspartnern und der Polizei.

Markus Dürner (46) begann seinen Polizeidienst im Frühjahr 1995 bei der damaligen Bereitschaftspolizei in Biberach. Nach der Ausbildung, verschiedenen Stationen rund um Stuttgart und dem abgeschlossenen Studium in Villingen-Schwenningen, wurde er 2004 Leiter einer Dienstgruppe beim Polizeirevier Eislingen. Von 2014 bis September 2018 leitete er beim Polizeirevier Geislingen eine Dienstgruppe, bevor er im September 2018 zur Verkehrspolizei nach Mühlhausen kam. Von April 2020 bis März 2021 war er Leiter des Polizeipostens Deggingen.

Tobias Fischer (29) begann im Sommer 2011 als Polizeikommissarsanwärter seine Ausbildung bei der Bereitschaftspolizei in Göppingen. Von 2013 bis 2015 absolvierte er sein Studium an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen. Nach seinem Studium war leistete er seinen Dienst in der Technischen Einsatzeinheit der Bereitschaftspolizei Göppingen beim Polizeipräsidium Einsatz. 2017 wechselte er zum Polizeipräsidium Technik, Logistik und Service in Stuttgart. Seit Monatsbeginn leitet er den Polizeiposten Deggingen.
9.6.21

 

 

Kind rennt auf Straße: Angefahren

Ottenbach.  Verletzt wurde eine Siebenjährige bei einem Unfall am Dienstag in Ottenbach.  Kurz nach 16 Uhr rannte das Kind hinter einem parkenden Auto in der Adlerstraße auf die Straße. Eine 52-Jährige fuhrt dort gerade mit ihrem Pkw. Sie leitete zwar noch eine Vollbremsung ein, den Unfall konnte sich jedoch nicht mehr verhindern. Das Kind wurde umgeworfen. Der Rettungsdienst brachte die Siebenjährige mit Verletzungen in ein Krankenhaus.
9.6.21

 

 

Interesse an Schwimmkursen ist hoch

Schwäbisch Gmünd (sv). Endlich wieder plantschen, spritzen, tauchen und schwimmen. Nach über sieben Monaten können Kinder nun endlich wieder das Element Wasser erleben. Die Nachfrage nach Kursplätzen in den Anfängerschwimmkursen der Kindersportschule Schwäbisch Gmünd und im Gmünder Sport-Spaß-Programm ist hoch. Innerhalb weniger Stunden waren die Teilnehmerplätze vergeben. Drei Anfängerschwimmkurse KiSS und sechs Anfängerschwimmkurse im Gmünder Sport-Spaß haben im Hallenbad Schwäbisch Gmünd und im Schulbad in Lindach nun begonnen. In Anlehnung an das Konzept der Kindersportschule (KiSS) Schwäbisch Gmünd werden in den Schwimmkursen im brusttiefen Wasser des Lehrschwimmbeckens der Eichenrainschule in Lindach spielerisch die Grundfertigkeiten des Schwimmens und der Spaß am Wasser vermittelt. Die Kinder erlernen in den Kursen Schwimmen. Es gibt keine Spezialisierung auf eine bestimmte Schwimmtechnik. Weitere Anfänger- und Fortgeschrittenenkurse sind in Planung. Aktuelle Informationen unter www.kiss-gd.de.

Das Gmünder Sport-Spaß-Programm bietet von der Wassergewöhnung für Kleinkinder bis zu Schwimmkurse für Erwachsene eine breite Angebotspalette an. Als ersten Öffnungsschritt wurden auch hier nun die Anfängerschwimmkurse gestartet. Weitere Anfängerschwimmkurse sind in Planung. Aktuelle Informationen: www.gmuender-sport-spass.de.
9.6.21

 

 

Stadtbibliothek öffnet wieder

Schwäbisch Gmünd (sv). Ab Samstag, 12. Juni öffnet die Stadtbibliothek Gmünd  wieder samstags von 10 Uhr bis 13 Uhr für ihr Publikum. Möglich macht diesen Lockerungsschritt die positive Entwicklung der Corona-Neuinfektionen im Ostalbkreis. Allerdings bleibt die Besucherzahl weiterhin begrenzt. Da die Entwicklung aber sehr dynamisch ist und sich dadurch die Bedingungen jederzeit ändern können, empfiehlt sich vor einem Bibliotheksbesuch stets ein Blick auf die Homepage unter www.schwaebisch-gmuend.de/stadtbibliothek.html.
9.6.21

 

 

Pkw rollt gegen Pkw

Schwäbisch Gmünd. Ein nicht ausreichend gegen das Wegrollen gesicherter Pkw machte sich in der Straße Am Deutenbach in Gmünd selbständig, nachdem er dort von dem 73-jährigen Fahrzeuglenker abgestellt wurde. Der Pkw rollte über die Straße und kollidierte mit einem am Straßenrand geparkten Fahrzeugt. Der Sachschaden wird auf ca. 2800 Euro beziffert.
9.6.21

 

 

Überfall am Bahnhof: Bargeld und Handy weg

Kuchen. Unbekannte sollen am Montag in Kuchen einen 23-Jährigen überfallen haben. Gegen 23.45 Uhr befand sich der Mann auf dem Bahnsteig in Kuchen und wartete auf einen Zug. Drei unbekannte junge Männer begaben sich zu ihm. Einer entriss ohne Vorwarnung die mitgeführte Umhängetasche. Zwei der Unbekannten schlugen sogleich auf den 23-Jährigen ein. Der konnte sich losreißen. Ihm gelang es in einen gerade einfahrenden Zug zu gelangen. Die drei Unbekannten schlugen wohl noch mit den Händen an die Zugfenster. Die Polizei fahndete nach den Tätern, die blieben verschwunden. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise zu den Tätern gegen können. Zeugen werden gebeten sich unter der Telefon Nummer 0731/1880 an die Polizei zu wenden.  Die drei Täter sollen etwa 17 bis 20 Jahre alt gewesen und zwischen 170 und 180cm groß gewesen sein. Einer soll dunkelblondes nach hinten gekämmtes lockiges Haar gehabt haben. Er trug einen grauen Pullover und hellblaue Jeans. Der zweite Täter hatte schwarze Haare. Er trug wohl eine Baseballmütze, eine schwarze Weste und Jogginghose. Weiterhin trug er dunkle Sneaker und hatte eine schwarze Umhängetasche bei sich. Der dritte Unbekannte hatte längere dunkle Haare. Er trug einen dunklen Pullover und eine graue Jogginghose mit weißen Streifen.
8.6.21

 

 

Laster kippt auf Autobahn um

Hohenstradt. Ein 40-Tonner ist am Dienstag bei Hohenstadt neben die Autobahn gekippt. Kurz vor 13 Uhr war ein 55-Jähriger mit dem Sattelzug auf der Fahrt in Richtung München, berichtet die Polizei. Kurz nach der Ausfahrt Hohenstadt passte der Mann nicht auf. Er fuhr über den Standstreifen neben die Fahrbahn. Erst dort brachte er den Laster zum Stehen. Doch war dort der Untergrund zu weich. Deshalb kippte der Sattelzug auf der Böschung um und blieb auf der Seite liegen. Der Fahrer blieb zum Glück unverletzt. Neben dem Rettungsdienst war auch die Feuerwehr im Einsatz. Sie sorgte für die Sicherheit des gasbetriebenen Fahrzeugs. Die Autobahnmeisterei unterstützte die Helfer und sorgte für deren Sicherheit. Dazu musste der rechte Fahrstreifen gesperrt werden. Die Polizei ermittelte die Ursache des Unfalls. Die Ermittler schätzen den Sachschaden auf rund 50.000 Euro.
8.6.21

 

 

Maientag: Walking-Acts statt Umzug

Göppingen. Das Programm für einen Maientag der besonderen Art steht. Das Maientag-Ansingen findet am Freitag, 18. Juni, um 18 Uhr wie gewohnt in der Stadthalle – unter Einhaltung aller Vorgaben aus der Corona-Verordnung des Landes – statt. Gestaltet wird der musikalische Auftakt zum Göppinger Festtag in diesem Jahr vom Städtischen Blasorchester Göppingen unter Leitung von Martina Rimmele. Besucher müssen sich bis Dienstag, 15. Juni, anmelden. Denn mit Blick auf die derzeitige Corona-Lage hat sich die Stadt entschlossen, die Tickets für das  Ansingen unter allen Interessenten zu verlosen. Dabei besteht die Chance, zwei nebeneinanderliegende Plätze zu erhalten. Einzelpersonen erhalten zur Wahrung der Sicherheitsabstände ebenfalls ein Doppelplatzticket. Wer am Losverfahren für ein Ticket (zwei Plätze) teilnehmen möchte, sendet bis zum 15. Juni eine E-Mail mit folgendem Inhalt an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!: Vor- und Zuname, Adresse, Geburtsdatum sowie gegebenenfalls Vor- und Zuname, Adresse und Geburtsdatum der Begleitperson. Die Personen, die für ein Ticket ausgelost werden, bekommen das entsprechende Ticket digital per E-Mail bis spätestens 17. Juni zugesendet; ansonsten erfolgt keine Benachrichtigung oder Absage.

Das Turmblasen vom Rathausturm findet wie immer am Maientagssamstag, in diesem Jahr also am 19. Juni, um 7 Uhr statt. Die Maientagsansprache von Oberbürgermeister Alex Maier hingegen wird am Samstag, 19. Juni, um 10 Uhr im Internet übertragen – die genauen Daten für die Premierenrede werden noch bekannt gegeben.

Anstelle des Maientagsfestzugs werden anschließend, bis circa 13 Uhr, „Walking-Acts“ in der Innenstadt für ein etwas anderes Maientagsambiente sorgen. Mehrere Gruppen werden zu Fuß in der Innenstadt flanieren, außerdem werden zwei Kutschen und mehrere Reiter auf den Straßen der Innenstadt unterwegs sein, auch hier unter Einhaltung aller Hygieneregeln. So müssen alle Teilnehmer einen negativen Test, einen Impf- oder einen Genesenenbescheid vorlegen. 

Bereits im i-Ppunkt im Rathaus erhältlich sind die  Maientagsplaketten. Und für weithin sichtbare Vorboten wird der Luftballon-Weitflugwettbewerb sorgen. Elf Grundschulen und drei weiterführende Schulen erhalten für über 2.200 Teilnehmende in der kommenden Woche gefüllte Luftballone über den städtischen Betriebshof angeliefert. Der gestaffelte Startzeitraum ist von Montag, 14. Juni, bis Freitag, 18. Juni.
8.6.21

 

 

Müll im Wald kann tödlich sein

Uhingen. Fast wurde am frühen Dienstag in Uhingen wilder Müll zur tödlichen Falle - für einen Fuchs.  Zeugen entdeckten kurz nach 7 Uhr die missliche Lage des Tieres. Der Welpe war mit dem Kopf in ein Einmachglas geraten, das irgend jemand "an der Seite" entsorgt hatte. Dort steckte der Jungfuchs jetzt fest. Die Zeugen verständigten in Sorge um das Tier die Polizei. Eine Streife musste vorsichtig das Glas zerbrechen. So konnte das junge Tier vor dem Erstickungstod, dem es erkennbar nahe war, bewahrt werden. Gleich darauf rannte der Fuchs in den Wald zurück.
8.6.21

 

 

Dirtbike-Park bekommt neue Hügel und Hindernisse

Eislingen. Seit ein paar Tagen hat das Jugendhaus Nonstop wieder offene Türen für Eislinger Jugendliche. Besonders der gemeinsame Einsatz am Dirtbike-Park im Tälesweg bietet den Jugendlichen eine willkommene Abwechslung und eine gute Möglichkeit, um sich wieder zu treffen.

„Wir haben kürzlich 70 Kubikmeter Erde von einem privaten Spender bekommen und wollen diese jetzt mit den Jugendlichen in geeignete Formen bringen“, erzählt Peter Rost, Leiter des Jugendhauses Nonstop. Damit soll der beliebte Dirtbike-Park im Tälesweg, wieder so schnell wie möglich mit neuen Hügeln und Hindernissen befahrbar gemacht werden. Zudem soll dieser gemeinsame Einsatz der Kids und Jugendlichen einen Ausgleich und eine alternative Freizeitbeschäftigung im Outdoor-Bereich bieten. Weitere Projekte sind vom Nonstop-Team geplant und können hoffentlich starten, sobald die Corona-Lage es zulässt. Treffen im Jugendhaus Nonstop sind dank der neu installierten Lüftungsanlage bereits im Rahmen der Corona-Regeln möglich. Für diese Treffen müssen sich die Kinder und Jugendlichen aufgrund der Coronaregeln anmelden. „Die Anmeldungen flattern täglich auf den verschiedensten Wegen bei uns ein, sowohl online als auch mündlich“, berichtet Peter Rost, der sich über die hohe Nachfrage freut. Auch wenn die Besucherzahlen im Jugendhaus steigen, werden einige Onlinekonzepte, wie Kochanleitungen als Video, weiter bestehen bleiben. „Wir hatten in den vergangen Monaten sehr viel positive Resonanz und Zuspruch für unsere Onlineangebote bekommen. Aber wir sind sehr froh, die Jugendlichen jetzt wieder vor Ort treffen zu können und uns mit ihnen persönlich austauschen zu können“, führt  Rost fort.
8.6.21

 

 

Gesunkene Inzidenz: Weitere Lockerungen Ostalbkreis

Ostalbkreis. Für den Ostalbkreis gelten ab Mittwoch, 9. Juni, Lockerungen der Corona-Verordnung., da die 7-Tage-Inzidenz von 50 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen seit Dienstag stabil unter 50 liegt. Damit gelten ab Mittwoch mit Test- und Hygienekonzept unter anderem folgende Lockerungen: Archive, Büchereien, Galerien und Museen dürfen ohne Auflagen wieder öffnen. Veranstaltungen wie Gremiensitzungen oder Betriebsversammlungen in Vereinen, Betrieben o.ä. sowie Kulturveranstaltungen sind in Innenräumen mit bis zu 250 Teilnehmern erlaubt, im Freien mit bis zu 500 Teilnehmern. Es dürfen sich bis zu zehn Personen aus bis zu drei Haushalten treffen, Kinder bis einschließlich 13 Jahre, Geimpfte und Genesene nicht mitgezählt. Zusätzlich dürfen bis zu fünf weitere Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres aus maximal 5 weiteren Haushalten hinzukommen. Das heißt, dass Kindergeburtstage im kleinen Kreis wieder möglich sind. Die Gastronomie darf bis 1 Uhr öffnen. Für den Einzelhandel entfallen Click & Meet sowie die Testpflicht. Ein gesteuerter Zutritt und Masketragen sind jedoch weiterhin notwendig. Freizeitparks und sonstige Einrichtungen dürfen öffnen. Wellnessbereiche, Saunen und Schwimmbäder dürfen den Außen- und Innenbereich öffnen.

Die Schulen kehren am Freitag zum Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen zurück. Präsenzunterricht, Masken- und Testpflicht. Das Abstandsgebot ist im Klassenraum grundsätzlich nicht mehr einzuhalten, soweit die örtlichen Verhältnisse dies nicht zulassen. Sport im Freien im Klassenverbund sowie Tagesausflüge im Klassenverbund sind gestattet.
8.6.21

 

 

Hallenbad öffnet wieder

Eislingen. Am Dienstag, 15. Juni  öffnet das Eislinger Hallenbad wieder. Dabei müssen Hygiene- und Abstandsregelungen eingehalten werden.

Dazu gehört, dass Besucher beim Zutritt in das Hallenbad einen Test-, Impf- oder Genesenennachweises vorlegen müssen. Diese Pflicht entfällt für Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Für den Besuch im Hallenbad muss im Vorfeld ein Zeitfenster gebucht werden. Die Zeitfenster können ab Montag, 14.Juni  online auf der städtischen Homepage unter www.eislingen.de/termine oder auch telefonisch an Werktagen im Hallenbad unter der Telefonnummer 07161/98453-0 gebucht werden. Zwischen den buchbaren Zeitfenstern sind Pausen eingerichtet, um Reinigungsarbeiten durchzuführen. Wer ein Zeitfenster gebucht hat, kauft das Ticket weiterhin vor Ort am Kassenautomat. Auch Jahreskarten, Zehnerkarten und Debitkarten können direkt vor Ort eingelöst werden. Der Saunabereich muss geschlossen bleiben. Personen, die an Kursen oder am Vereinstraining teilnehmen, müssen für die Zeit des Kurses kein Zeitfenster buchen. Aktuelle Informationen und die buchbaren Zeitfenster finden Sie auf der städtischen Homepage unter www.eislingen.de/Hallenbad/corona.
8.6.21

 

 

Rasche Lockerungen im Kreis Göppingen

Kreis Göppingen. Um auf die rückläufigen Inzidenzen der Corona-Infektionen in zahlreichen Landkreisen und Städten zu reagieren, hat das Land Baden-Württemberg die Regelungen der Corona-Verordnung an die aktuelle Lage angepasst. Die neuen Regelungen sehen hierbei auch raschere Lockerungen für Landkreise und Städte vor, in denen der Schwellenwert von 35 stabil an fünf Tagen in Folge unterschritten ist. Auch für den Landkreis Göppingen gelten diese Erleichterungen ab Mittwoch, 9. Juni, da die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis stabil an fünf Tagen in Folge unter der Schwelle von 35 geblieben ist.
8.6.21

 

 

Baustelle: Busse fahren anders

Ebersbach. Aufgrund von Baumaßnahmen im Bereich der Büchenbronner Straße in Ebersbach kommt es zwischen dem 21. Juni  und voraussichtlich Ende März 2022 zu Einschränkungen im Busverkehr der Linien 916A und 917. Alle Busse der Linien 916A und 917 werden zwischen Ebersbach Leintelstraße / Hardtschule / Ebersbach Bahnhof und Büchenbronn Siedlung über Krapfenreut umgeleitet und halten nicht an der Haltestellen Stadtbibliothek, Büchenbronner Straße und Im Hegnach. Für die Haltestelle Stadtbibiliothek wird eine Ersatzhaltestelle in der Krapfenreuter Straße auf Höhe Hausnummer 1 eingerichtet. Zum Wohngebiet Im Hegnach können Fahrgäste den Eberbus sowie die Rufbusse der Linie RT917 weiterhin nutzen.  Die Rufbusse bedienen die Haltestelle Im Hegnach.  Der Eberbus bedient abweichend folgende Haltestellen: Stadtbibliothek (Einrichtung einer Ersatzhaltestelle „Stadtbibliothek“ in der Martinstraße), Friedhof (Ersatzhaltestelle „Friedhof“ an der Einmündung Marderweg in Kirchäckerstraße), Fuchsrain (Ersatzhaltestelle am Wohn- und Pflegestift), Wolfshalde 42, Im Hegnach (Ersatzhaltestelle „Ecke Kirchäckerstraße-Tiergartenweg“).  Durch den längeren Fahrweg kann es zu Fahrplanabweichungen kommen. Die Busse der Linie 916A verkehren morgens ab Büchenbronn bis zu 10 Minuten früher von der gegenüberliegenden, stadtauswärtigen Haltestelle und fahren über Krapfenreut nach Ebersbach.
8.6.21

 

 

Mopedfahrer schwer verletzt

Lorch. Schwere Verletzungen zog sich ein 17-jähriger Moepd-Fahrer zu, als er am Montag gegen 19.30 Uhr auf der L 1154 von Alfdorf in Richtung Lorch fahrend, vermutlich aufgrund den Straßenverhältnissen nicht angepasster Geschwindigkeit in einer S-Kurve nach rechts von der Fahrbahn abkam und im Straßengraben landete. Der Verletzte wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. An seinem Moped entstand Sachschaden in Höhe von ca. 7500 Euro.
8.6.21

 

 

Beim Rangieren nicht aufgepasst

Göppingen./ Sachschaden entstand am Montag bei einem Unfall in Göppingen. Kurz vor 13 Uhr fuhr die 50-Jährige in der Schönwalder Straße und bog auf ein Grundstück ein. Ein 20-Jähriger rangierte mit seineml Kleintransporter. Beim Rückwärtsfahren übersah er einen Pkw. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Verletzt wurde niemand. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 6.000 Euro.
8.6.21

 

 

Betrunken Auto gefahren

Salach. Seinen Führerschein ist ein 39-Jährige in Salach los. Gegen 21 Uhr fuhr der 39-Jährige am Montag mit seinem Pkw in die Uferstraße. Dort hielt er vor einem Haus an und schrie herum. Mit anderen Personen kam es zu einem verbalen Streit. Zeugen bemerkten, dass der Mann betrunken war. Sie informierten die Polizei. Zwischenzeitlich hatte sich der Mann in sein Auto gesetzt und fuhr in die Dietrichstraße. Dort parkte er sein Auto erneut. Danach kehrte er in die Uferstraße zurück und schrie erneut herum. Die zwischenzeitlich eingetroffene Polizei beruhigte die Lage. Ein Alkomattest ergab bei dem 39-Jährigen ein Wert deutlich über dem Erlaubten. Seinen Führerschein ist der Mann nun los, den beschlagnahmte die Polizei.

 

 

Betrieb kleiner PV-Anlagen noch interessanter

Göppingen. Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, dass Einkünfte aus dem Betrieb kleiner Photovoltaik-Anlagen mit bis zu 10 Kilowatt peak (kWp) künftig nicht mehr von der Einkommenssteuer erfasst werden. „Das spart eine Menge Bürokratie und macht es künftig für Eigenheimbesitzer noch attraktiver, eine PV-Anlage auf dem eigenen Dach zu installieren“ so die CDU-Landtagsageordnete Sarah Schweizer.

Schweizer war Mitglied der Arbeitsgruppe „Klima, Umwelt- und Artenschutz, Energie“ im Rahmen der Koalitionsverhandlungen im Land. Im Koalitionsvertrag wurde die Einführung einer PV-Pflicht auf Dächern bei privaten Neubauten und grundlegenden Dachsanierungen vereinbart. 

 „Wenn wir einerseits eine PV-Pflicht für private Dächer einführen, müssen wir andererseits dafür sorgen, dass dies für die Haushalte keine überbordende Bürokratie mit sich bringt und der finanzielle Ertrag attraktiv bleibt.“ Schweizer verweist darauf, dass gerade Dächer noch viel ungenutztes Potenzial zur Erneuerbaren Energie Erzeugung haben. So sei vor allem in Städten ein flächenschonender Erneuerbaren Ausbau möglich. 
8.6.21

 

 

Es gibt noch Betreuungsplätze in der Sommerferien

Göppingen. Für Schüler von städtischen Grundschulen, die in Göppingen und den Stadtbezirken wohnen, gibt es noch Betreuungsmöglichkeiten in den Sommerferien. Die Anmeldefrist läuft bis zum 30. Juni.

Die Betreuung erfolgt von Montag bis Freitag von 7 bis 13 Uhr ohne Mittagspausen oder ganztätig von 7 bis 17 Uhr mit verpflichtendem Mittagsessen. Für die festgelegten Standorte gibt es keine Mindestteilnehmerzahl. Eine halbtägige Betreuung ist an den Standorten der Walther-Hensel-Schule, der Ursenwangschule sowie der Haierschule möglich. Ganztags können die Schüler an der Albert-Schweitzer-Schule betreut werden.

Kinder aller Göppinger Grundschulen können während ihrer Grundschulzeit für die Ferienbetreuung angemeldet werden. Hierbei ermöglicht die Stadt Göppingen bewusst bereits eine Anmeldung in den Sommerferien, in welchen der Wechsel vom Kindergarten in die Grundschule vollzogen wird, als auch in den Sommerferien beim Übergang von der Grund- in die höhere Schule. Kinder, die keine städtische Grundschule besuchen, werden in der Ferienbetreuung sofern noch Plätze zur Verfügung stehen, ebenfalls betreut. Angeboten werden jede Menge Spiel und Spaß im Freien und im Haus. Für die Betreuungsentgelte gilt eine gestaffelte Gebührenberechnung: Die Entgelte ermäßigen sich nach der Anzahl der Kinder in einer Familie unter 18 Jahren.

Ansprechpartnerin bei Fragen ist Silke Schäfer, Referat Schulen und Sport, Pfarrstraße 11, Telefon 07161 650-5113, Fax 07161 650-485113, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Das Anmeldeformular sowie Informationen zu den anfallenden Gebühren und den bestehenden Ermäßigungsmöglichkeiten sind auf der städtischen Homepage www.goeppingen.de, Bereich Bildung, Ferienbetreuung an Grundschulen, zu finden.
8.6.21

 

 

Fabian Heinle Deutsche Meister im Weitsprung

Fabian Heinle bei seinem Meistersprung. Foto: Privat

Esslingen. Fabian Heinle ist Deutscher Meister im Weitsprung. Der Esslinger Student meistert den schwierigen Spagat zwischen Studium und Hochleistungssport. Fabian Heinle startet in diesem Jahr ein beachtliches Comeback und hat am Sonntag in Braunschweig nach 2015, 2018, 2019 den 4. Deutschen Meistertitel im Weitsprung erlangt. Mit einem Sprung über 7,81 Metern kratzte er an der Acht-Meter-Marke. Seine persönliche Bestleistung von 8,25 Metern rückt in dieser Session in greifbare Nähe. Nach langer Verletzungspause kämpft er sich gerade wieder zurück in die Weltspitze und hofft noch, sich mit einem Sprung in den nächsten Wochen über 8,22 Metern für Olympia zu qualifizieren. Die Hochschule Esslingen drückt ihm hierfür die Daumen.  Neben dem Sport studiert Fabian Heinle Technische Informatik an der Hochschule in Esslingen und steht kurz vor dem Abschluss seines Bachelorstudiums.
7.6.21

 

 

Mutmaßliche Rauschgifthändler in Haft

Göppingen.  Mehrere Männer stehen im Verdacht die vergangenen Monaten im größeren Stil mit Rauschgift gehandelt zu haben.  Die Staatsanwaltschaft Ulm und Kriminalpolizei ermitteln seit mehreren Monaten. Mitte Mai wurde den Ermittlern bekannt, dass es zu einer Übergabe von Rauschgift kommen soll. Am 21. Mai kam es Bereich Göppingen und am 23. Mai im Bereich Rottweil zu einer Übergabe von Betäubungsmittel. Dabei nahm die Polizei insgesamt fünf Männer fest. Insgesamt beschlagnahmte die Polizei etwa 24 Kilogramm Marihuana und etwa zwei Kilogramm Haschisch. Bei weiteren Ermittlungen stieß die Polizei auf eine noch nicht in Betrieb genommene Rauschgiftplantage der Gruppierung im Rems-Murr-Kreis. Die beschlagnahmte die Polizei. Die Staatsanwaltschaft Ulm beantragte Haftbefehl gegen drei der Männer im Alter zwischen 27 und 31 Jahren. Der zuständige Haftrichter beim Amtsgericht Ulm erließ die Haftbefehle. Die drei Männer die aus dem Bereich Göppingen, Rottweil und Dortmund stammen, befinden sich nun in einer Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft Ulm und Kriminalpolizei dauern an.
7.6.21

 

 

Testpflicht in Kitas entfällt

Göppingen. Aufgrund sinkender Inzidenzzahlen entfällt ab sofort die Corona-Testpflicht in den städtischen Kindertageseinrichtungen (Kitas). Seit Ende April wurde in den Göppinger Kindertageseinrichtungen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens eine Testpflicht für alle Kinder, die eine Betreuungseinrichtung besuchen, erlassen. Aufgrund der sinkenden Inzidenzahlen entfällt diese Testpflicht ab Dienstag, 8. Juni, für den Bereich der über dreijährigen (Ü3) Kinder. Für die Kinder unter drei Jahre (U3) wurde die Testpflicht bereits zu einem früheren Zeitpunkt ausgesetzt. Freiwillige Testungen sind bis zum Aufbrauchen des Testkontingents noch weiterhin möglich. Besteht hier Bedarf, ist dies der Kita-Leitung mitzuteilen. Zu beachten ist, dass diese Regelung nur für städtische Kindertageseinrichtungen gilt; die Regelungen der freien Träger können hiervon abweichen.
7.6.21

 

 

Impfbus fährt durch die Göppinger Stadtbezirke

Der von der Stadt Göppingen initiierte Impfbus fährt weiter durch die Göppinger Stadtbezirke. Am Montag machte er Halt auf dem Göppinger Marktplatz. Mit dem Impfangebot im Bus sollen laut Oberbürgermneister Alex Maier die Göppinger schneller geimpft werden können. Foto: Bettina Fritz

 

 

Kreis-SPD begrüßt Globale Mindestbesteuerung

Göppingen. „Es kann nicht sein, dass das Café Berner in Göppingen voll Steuern bezahlt, ein Großkonzern wie Starbucks durch internationale Steuertricks dies aber vermeidet“, stellt die SPD-Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens fest. „Deshalb ist der von Olaf Scholz erreichte Beschluss der Finanzminister der führenden Industrienationen zur globalen Mindestbesteuerung ein historischer Durchbruch,“ so Baehrens weiter. Eine globale Mindestbesteuerung internationaler
Großkonzerne von mindestens 15 Prozent nimmt auch globale Internetgiganten wie Facebook und
Amazon ins Visier. „Der jahrelange Einsatz von Finanzminister Olaf Scholz hat sich gelohnt und zeigt, dass nur schöne Worte nicht reichen. Es kommt auf die konkreten politischen Ergebnisse an. Olaf Scholz hat bewiesen, dass er sich auf internationalem Parkett durchsetzen kann“, so die SPD-Kreisvorsitzende Sabrina Hartmann. Nach den G7 kommt es nun darauf an, dass die führenden Industrienationen nun auch die Schwellenländer in den sogenannten G20 überzeugen.
7.6.21

 

 

Mit Fahrzeug überschlagen

Schwäbisch Gmünd. Am späten Sonntagabend befuhr eine 20 Jahre alte Frau mit ihrem Pkw die Mutlanger Straße von Schwäbisch Gmünd in Richtung Mutlangen. Vermutlich aufgrund körperlicher Probleme kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Pkw kollidierte mit einer dortigen Mauer und überschlug sichund blieb  auf dem Dach liegen. Bei dem Unfall wurde die junge Frau in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die alarmierte Feuerwehr befreit werden. Die Feuerwehr von Schwäbisch Gmünd war mit vier Fahrzeugen und 16 Mann im Rettungseinsatz. Die junge Frau wurde schwer verletzt in die Klinik gebracht und stationär aufgenommen. Bei dem Unfall entstand Sachschaden von ca. 10.000 Euro.
7.6.21

 

 

Verstärkung an der Klinik am Eichert

Kreis Göppingen. An der Klinik am Eichert gleich 35 neue Kollegen begrüßt werden: 19 Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege und 16 Studenten im Praktischen Jahr. Für die Auszubildenden der generalistischen Pflege war dieser Tag der Start in die Praxis. Denn begonnen hat die Ausbildung an der Schule für Pflegeberufe der Kliniken im April mit dem Theorieteil. Dieser fand coronabedingt vorwiegend online statt. „Umso aufregender ist es jetzt, dass es losgeht und wir praktisch arbeiten dürfen“, freuten sich Carolin und Leonie, zwei der neuen Azubis.   Neben einer Hausführung gab es erste praktische Übungen wie Vitalparameter messen und unterstützen beim Essen und Trinken, aber auch die Themen Hygiene und Kommunikation waren Teil des Willkommenstage-Programms. Wolfgang Schmid, Kaufmännischer Geschäftsführer, begrüßte die Neuankömmlinge: „Wir alle freuen uns sehr, dass Sie bei uns sind. Gerade die aktuelle Situation vermittelt eindrücklich, dass Sie sich für einen wichtigen und krisensicheren Beruf entschieden haben. Ihre Ausbildung wird Sie sicher auch vor große Herausforderungen stellen, bei denen wir Sie hier im Haus aber alle unterstützen werden.“ Das bekräftigte auch die stellvertretende Pflegedirektorin Brigitte Käser: „Unser Praxisanleiterteam steht Ihnen jederzeit zur Seite und wird Sie Schritt für Schritt an die praktischen Tätigkeiten heranführen.“

 Es wurden aber nicht nur die neuen Pflege-Azubis begrüßt, auch die neuen PJ-Studenten wurden willkommen geheißen. Sie erhielten im Hörsaal der Klinik am Eichert einen ersten und absolvierten auch gleich erste Lehreinheiten. 16 junge Frauen und Männer starteten damit in den letzten Teil ihrer medizinischen Ausbildung. In ihrem Praktischen Jahr werden sie in den verschiedenen Abteilungen der KLiniken unterwegs sein und auf die selbstständige ärztliche Tätigkeit vorbereitet. Neben der Ausbildung am Patienten stehen dabei auch Vorlesungen und Seminare sowie spezielle Einheiten wie Reanimationstraining, Sonographie oder Arztbriefschreibung auf dem Programm.
7.6.21

 

 

Waldhütte niedergebrannt

Adelberg. Unbekannte legten wohl das Feuer in der Hütte von Samstag auf Sonntag bei Adelberg. Gegen 7 Uhr entdeckte ein Zeuge die abgebrannte Hütte beim Waldspielplatz Beckenappele. Die war bereits bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Unbekannte hatten wohl in den Nachtstunden an der nahegelegenen Feuerstelle eine Party gefeiert und die Hütte aufgebrochen. An der Feuerstelle fand die Polizei mehrere leere Flaschen und ein Geweih aus der Hütte. Die Polizei sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen. Der Sachschaden beträgt etwa 60 000 Euro. Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang Zeugen, denen Verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge in dem Waldstück zwischen Adelberg und Oberberken aufgefallen sind. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 0731/1880 zu melden.
7.6.21

 

 

Ins Schleudern geraten

Geislingen. Bei Regen landete am Sonntag ein 21-Jähriger bei Geislingen im Graben. Ein Zeuge entdeckte den verunglückten Wagen gegen 23.30 Uhr an der B10 im Graben. Am Ortsausgang in Richtung Amstetten war der 21-Jährige zuvor ins Schleudern geraten..Bei dem Unfall blieb der junge Fahrer unverletzt. Die Polizisten rochen Alkohol bei dem Fahrer. Das bestätigte der Alkoholtest und ein Arzt nahm ihm Blut ab. Seinen Führerschein ist er auch los. Den beschlagnahmte die Polizei.
7.6.21

 

 

Gegen Ampel geprallt

Eislingen. Nicht unter Kontrolle hatte ein 21-Jähriger sein Auto am Sonntag in Eislingen. Gegen 17.30 Uhr fuhr der 21-Jährige in der Hauptstraße. Dort beschleunigte er an einer Ampel stark und überholte ein anderes Auto. Direkt vor diesem scherte der Fahrer wieder ein und bog nach rechts in die Stuttgarter Straße ein. Er fuhr zu schnell und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen geriet ins Schleudern und prallte gegen eine Ampel. Dabei wurde der Pkw total beschädigt. Der Fahrer blieb unverletzt. Auch die Ampel wurde stark beschädigt und die Feuerwehr hängte sie ab. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 70.000 Euro.
7.6.,21

 

 

Bürgerinfo zum B10-Weiterbau bis Geislingen

Geislingen. Das Regierungspräsidium Stuttgart lädt interessierte Bürger  zur Bürgerinformationsveranstaltung zum Neubau der B 10 zwischen Gingen-Ost und Geislingen Ost ein. Diese findet ausschließlich online statt am Montag, 14. Juni 2021, 17.30 Uhr  Die Online-Übertragung erfolgt über den nachfolgenden Link: https://www.rps-neubau-b10-gingen-geislingen.de/informationsveranstaltung. Das Regierungspräsidium Stuttgart bearbeitet den Neubau der B 10 zwischen Gingen-Ost und Geislingen Ost im Rahmen der Entwurfsplanung. Aufgrund von Planänderungen findet eine Informationsveranstaltung statt, in der der aktuelle Planungsstand präsentiert und erläutert wird. Zur Verdeutlichung hat das Regierungspräsidium eine 3D-Visualisierung erstellen lassen, die im Rahmen der Veranstaltung ebenfalls vorgestellt wird. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie ist eine Präsenzveranstaltung nicht möglich, weshalb für Interessierte eine Live-Übertragung online angeboten wird. Fragen zur Planung können währenddessen online gestellt werden und werden im Anschluss von Vertretern des Regierungspräsidiums Stuttgart beantwortet.Im Nachgang zur Veranstaltung können die Unterlagen zur Veranstaltung auf der Projektseite auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/abt4/ref44/seiten/b10-gingen-geislingen/ eingesehen werden.
7.6.21

 

 

Von der Fahrbahn abgekommen

Lorch. Am Samstagabend befuhr ein 23 -jähriger Fahrzeugführer mit seinem Pkw die B29 in Richtung Stuttgart. Ca. 100 Meter vor der Ausfahrt Lorch-Waldhausen geriet er aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern und nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort prallte er gegen die Leitplanke. Zur Bergung des Fahrzeuges musste die B29 kurzzeitig voll gesperrt werden, weshalb sich ein ca. 1 Km langer Rückstau gebildet hatte. An dem Pkw und der Leitplanke entstand Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro.
6.6.21

 

 

Zu schnell und betrunken unterwegs

Schwäbisch Gmünd. Am Samstag gegen 1.10 Uhr, wurde in Schwäbisch Gmünd in der Lorcher Straße eine 21 Jahre alte Frau in ihrem Pkw einer Kontrolle unterzogen, da sie deutlich zu schnell unterwegs war. Bei der Kontrolle konnten die Beamten dazu noch feststellen, dass die junge Dame erheblich Alkohol getrunken hatte. Da sie sich mit ihrem Führerschein noch in der Probezeit befindet wird die Strafe für sie nun empfindlich werden. Zu der Anzeige wird sie auch noch erhebliche Probleme mit der Führerscheinstelle bekommen.
6.6.21

 

 

Pkw schleudert gegen Kleinbus

Aichelberg. Geschleudert ist ein Pkw am Donnerstag auf der A8 bei Aichelberg. Kurz vor 14 Uhr fuhr der Wagen auf der A8 in Richtung München. Der Pkw war auf der linken Spur unterwegs. Das Auto des 25-Jährigen schleuderte auf der nassen Fahrbahn und prallte gegen einen Kleinbus, an dem ein Wohnwagen angehängt war. Die Fahrzeuge waren nach dem Unfall noch fahrbereit. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 30.000 Euro.
4.6.21

 

 

Zuschuss für Sanierung der Waldeck-Turnhalle

Göppingen.  Mit 16 000 Euro bezuschusst das Land Baden-Württemberg die Sanierung die Waldeck-Turnhalle in Jebenhausen. Das teilte die CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer mit. Die Mittel fließen aus dem Landesförderprogramm Kommunaler Sportstättenbau, mit dem landesweit 84 Projekte mit zusammen 13,1 Millionen Euro gefördert werden. In der Jebenhäuser Turnhalle soll der Hallenboden erneuert werden.
4.6.21

 

 

Weitere Lockerungen ab Montag möglich

Kreis Göppingen. Um auf die rückläufigen Inzidenzen der Corona-Infektionen in zahlreichen Landkreisen und Städten zu reagieren, hat das Land Baden-Württemberg die Regelungen der Corona-Verordnung an die aktuelle Lage angepasst. Die neuen Regelungen sehen raschere Lockerungen für Landkreise und Städte vor, in denen der Schwellenwert von 50 stabil an fünf Tagen in Folge unterschritten ist.

Auch für den Landkreis Göppingen gelten diese Erleichterungen voraussichtlich ab dem 7. Juni, wenn die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis bis zum 6. Juni  stabil unter 50 bleibt. Eine entsprechende öffentliche Bekanntmachung durch das Gesundheitsamt des Landratsamtes Göppingen wird in diesem Fall am 6. Juni  erfolgen.  Die Erleichterungen betreffen zahlreiche Bereiche. So werden zum Beispiel Treffen im privaten Bereich etwas gelockert, um insbesondere Kindergeburtstage eingeschränkt zu ermöglichen. Im Veranstaltungsbereich sind weitgehende Lockerungen bei den Zuschauerzahlen enthalten. Auch die Gastronomie ist hinsichtlich erweiterter Öffnungszeiten betroffen. Für die Schulen wird das Kultusministerium noch in einer gesonderten Corona-Verordnung Regelungen treffen.

Weitere Informationen gibt es unter  https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

Ab Montag  fällt auch für das Kreisimpfzentrum die Impfpriorisierung weg. Mit der sehr begrenzten Impfstoffmenge, die aktuell vom Land zur Verfügung gestellt wird, können jedoch in den kommenden Wochen vorrangig nur Zweitimpfungen durchgeführt werden. Zusätzliche Termine für Erstimpfungen können nur sporadisch eingestellt werden.
4.6.21

 

 

Eingeschränkte Besuchszeiten in Klinik bleiben

Kreis Göppingen. Die Mitte Mai gelockerten Besuchsregeln an der Klinik am Eichert in Göppingen und der Helfenstein Klinik in Geislingen haben auch am kommenden Wochenende Bestand. „Erfreulicherweise sind landesweit die Infektionszahlen rückläufig“, sagt der Medizinische Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken, Dr. Ingo Hüttner. „Auch an unseren Standorten geht die Zahl der COVID-Patienten zurück, wir sind jetzt auf einem Niveau wie zuletzt Anfang März. Dennoch sind wir noch vorsichtig und werden unsere strikte Besuchsregelung auch am kommenden Wochenende beibehalten.“  Somit gilt weiterhin: Erlaubt ist ein Besucher pro Patient und Tag, für maximal eine Stunde innerhalb der Besuchszeit von 14.30 bis 19.00 Uhr.
4.6.21

 

 

Radfahrerin schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Ein 15 Jahre altes Mädchen erlitt bei einem Sturz am Donnerstagnachmittag schwerste Verletzungen. Die Jugendliche befuhr gegen 14.30 Uhr mit ihrem Fahrrad die Verbindungsstraße zwischen Schwäbisch Gmünd-Wetzgau und Alfdorf-Haselbach. Offenbar wegen überhöhter Geschwindigkeit verlor sie in einer Rechtskurve die Kontrolle über ihr Rad und fuhr in einer Kurve geradeaus. Als sie mit dem Rad von der Straße abkam, prallte sie gegen am Fahrbahnrand abgelegte Baumstämme, wodurch sie samt Fahrrad in das Dickicht des Waldes geschleudert wurde. Das Mädchen wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Zeugenaussagen zufolge waren an dem Unfall keine weiteren Personen beteiligt.
4.6.21

 

 

Falscher Polizeibeamter betrügt Rentnerin

Göppingen. Um ihr Erspartes wurde in der Nacht auf Donnerstag eine 89-jährige Rentnerin in Göppingen gebracht.  Am Mittwoch, gegen 22.30 Uhr, wurde die 89-Jährige von dem angeblichen Polizeibeamten aus Göppingen angerufen. Der Betrüger tischte der Frau die übliche Geschichte auf. Es seien zwei Einbrecher festgenommen worden. Bei diesen habe man einen Notizzettel mit der Adresse der Rentnerin aufgefunden.

Nun sei zu befürchten, dass sie auch von Einbrechern heimgesucht werde. Ihr Bargeld wäre in Gefahr. Aus diesem Grund seien auch aktuell mehrere Zivilstreifen unterwegs. Die 89-Jährige hielt die Geschichte für wahr. Gegen 1.30 Uhr übergab sie einer angeblichen Kripobeamtin ihr Erspartes. Die Abholerin war zwischen 25 und 35 Jahre alt, ca. 170cm groß. Sie hatte hellblonde, schulterlange Haare und war bekleidet mit einem beigen Trainingsanzug. Das Polizeirevier Göppingen nahm den Sachverhalt auf. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei geführt.  Die Polizei weist darauf hin: Vermögensverhältnisse werden von der Polizei niemals am Telefon erfragt. Außerdem holt die wirkliche Polizei niemals Bargeld oder sonstige Wertgegenstände ab, um diese vor Einbrechern zu sichern. Sie lässt sich niemals Bargeld oder Wertgegenstände an der Haustüre übergeben, geschweige denn an einen anderen Platz hinterlegen.
3.6.21

 

 

Nur noch 138 Corona-Infizierte im Landkreis

Kreis Göppingen.  Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Landkreis Göppingen beträgt nach Angaben des Robert Koch-Instituts 37,2 (Stand Mittwoch).  Bis Dienstag wurden im Landkreis Göppingen bereits mehr als 110.000 Impfungen durchgeführt. 62.201 Impfungen erfolgten durch das Kreisimpfzentrum (KIZ), die Mobilen Impfteams des KIZ Göppingen sowie des Zentralen Impfzentrums (ZIZ) Ulm im Landkreis Göppingen. In den Arztpraxen des Landkreises waren es 48.375 Impfungen.  Von Seiten des Sozialministeriums wurden zudem die landkreisbezogenen Impfquoten veröffentlicht. Bei den Erstimpfungen weist der Landkreis Göppingen mit 42,2 % der Landkreisbevölkerung einen sehr guten Wert auf. Lediglich in 15 der insgesamt 44 Stadt- und Landkreise liegt diese Quote höher. Bei den vollständig Geimpften liegt der Landkreis Göppingen mit 17,0 % im Mittelfeld (Landesdurchschnitt 17,3 %).  

Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch im Landkreis Göppingen 17 neue Corona-Fälle. Insgesamt wurden damit seit Beginn der Pandemie 12.367 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Davon sind bereits 12.007 Personen wieder genesen. Aktuell sind 138 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus hat es in den vergangenen sieben Tagen nicht gegeben.  Das Virus wurde aktuell in drei Pflegeeinrichtungen im Landkreis bei Bewohnern oder Mitarbeitern nachgewiesen. Aktuell sind im Landkreis Göppingen insgesamt vier Bewohner und Pflegekräfte positiv auf das Corona-Virus getestet.  Nach jetzigem Stand gibt es keine größeren Ausbruchsgeschehen mit mehreren betroffenen Mitarbeitern in den Firmen im Landkreis Göppingen.
2.6.21

 

 

Jungen Mann mit Messer verletzt

Göppingen.  Ins Krankenhaus musste ein 24-Jähriger am Mittwoch nach einem Angriff in Göppingen. Wie die Polizei mitteilt, sei der 24-Jährige gegen 1 Uhr die Schützenstraße entlanggegangen. Hier sprachen ihn zwei Männer an, so die bisherigen Erkenntnisse der Polizei. Dann seien die Beiden auf den 24-Jährigen losgegangen, einer habe das Opfer mit einem Messer verletzt. Danach ergriffen die Unbekannten die Flucht. Mit seiner blutenden Verletzung musste der 24-Jährige ins Krankenhaus. Er beschrieb die Angreifer als zwei mutmaßliche Südosteuropäer im Alter von etwa 25 Jahren. Einer ist etwa 1,70 bis 1,75 m groß und dick. Er trug eine schwarze Jogginghose und ein schwarzes T-Shirt. Der Zweite ist mit rund 1,80 m etwas größer und schlank. Auch er trug eine schwarze Jogginghose, dazu einen schwarzen Kapuzenpullover.
2.6.21

 

 

Autofahrer nun ohne Führerschein

Göppingen. Aggressiv zeigte sich ein 18-Jähriger nach einem Zusammenstoß am Dienstag in Göppingen. Gegen einen geparkten Pkw prallte ein Fahrzeug kurz nach 14.30 Uhr in der Schützenstraße: Ersten Erkenntnissen zufolge soll der Fahrer in der Poststraße beschleunigt haben und dann nach links in die Schützenstraße gedriftet sein. Dabei verlor der 18-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen den anderen Wagen. Der parkte am Straßenrand. Auf der Kreuzung soll ein Dacia unterwegs gewesen sein. Der 18-Jährige soll das Fahrzeug überholt haben, so die ersten Erkenntnisse. Nach dem Unfall sei er dann aus seinem Fahrzeug gestiegen und habe unvermittelt gegen die Fahrertür des Dacia getreten. Auch Bekannte des jungen Mannes zeigten sich aggressiv gegenüber dem

73 Jahre alten Dacia-Fahrer. Dank des Eingreifens mehrerer Zeugen konnte der Senior weiterfahren. Den Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf ungefähr 6.000 Euro.  Die Polizei beschlagnahmte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft den Führerschein des Unfallverursachers. Er muss sich verantworten, weil er mit stark überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein soll und außerdem der Verdacht besteht, andere gefährdet zu haben. Die Ermittlungen der Göppinger Polizei (07161/632360) dauern an.
2.6.21

 

 

Falsche Polizeibeamte am Telefon

Göppingen. Seit den Vormittagsstunden gaben sich am Mittwoch im Raum Göppingen Anrufer als Polizeibeamte aus und versuchten, die Angerufenen um ihr Erspartes zu bringen. Die Polizei rät, die Telefonate sofort zu beenden und die richtige Polizei anzurufen.
2.6.21

 

 

WMF-Betriebsrat für Preis nominiert

Geislingen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens und der SPD-Landtagsabgeordnete Sascha Binder freuen sich über die Nominierung des Betriebsrats der WMF AG für den Deutschen Betriebsrätepreis. Insgesamt zwölf Betriebsräte sind deutschlandweit nominiert. Der Gewinner wird am 11. November auf dem Deutschen Betriebsrätetag im Plenarsaal des alten Bundestags in Bonn unter der Schirmherrschaft von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) bekannt gegeben.  "Das ist eine tolle Anerkennung des Einsatzes im Arbeitskampf der Kollegen der WMF, Hand in Hand mit Betriebsrat und IG Metall", so Baehrens. Mit "Mondays for Jobs" hätten die Mitarbeiter kreativ und mit großer Solidarität auf die Schließungs- und Verlagerungspläne des französischen Eigners Groupe SEB reagiert. "Den Betriebsräten ist es gelungen dabei die ganze Stadt für ihr Anliegen zu gewinnen. Der Protest wurde von vielen Schultern in unserer Stadt getragen", lobt Kreis- und Stadtrat Sascha Binder.
2.6.21

 

 

Radfahrer stürzt im Rausch

Zell u.A.  Gegen 21 Uhr war am Dienstag  ein 34-Jähriger auf dem Gemeindeverbindungsweg in Richtung Holzmaden unterwegs. Dabei stürzte er und zog sich leichte Verletzungen zu. Einen Helm hatte der Radfahrer nicht getragen. Die Polizei kam und nahm den Unfall auf. Dabei hatten die Beamten den Verdacht, dass der Mann zu viel Alkohol getrunken hatte. Ein Test bestätigte das. Im Krankenhaus nahm ihm eine Ärztin Blut ab. Das wird jetzt ausgewertet und soll Aufschluss darüber geben, wie viel Promille der Radfahrer tatsächlich intus hatte. Der Sachschaden an dem Fahrrad blieb gering.
2.6.21

 

 

Senioren lassen sich von Betrügern nicht beeindrucken

Süßen. Betrüger geben sich als Polizisten aus oder versprechen Gewinne.  Mit einer alten Masche versuchten Unbekannte an Erspartes von Senioren zu kommen. Zwischen 11 und 11.30 Uhr rief der Unbekannte am Dienstag  bei drei Bewohnern in Süßen an und berichtete, dass fünf Stunden zuvor ein Einbruch in einer nahegelegenen Straße passiert sei. Seine Kollegen hätten auch Einbrecher festgestellt, die angeblich Einbruchswerkzeug, eine Axt und ein Messer dabei gehabt hätten. Weitere Einbrecher seien geflüchtet. Die Bewohner im Alter zwischen 62 und 88 Jahren beendeten die Gespräche und riefen die Polizei. Die hat nun die Ermittlungen aufgenommen.
2.6.21

 

 

Autofahrer schläft ein

Kirchheim unter Teck.  Nicht mehr steuern konnte ein 21-Jähriger sein Fahrzeug am Mittwoch auf der A8 bei Kirchheim/Teck.  Gegen 3.15 Uhr war ein Pkw auf der A8 in Richtung Stuttgart unterwegs. Zwischen den Ausfahrten Kirchheim/Teck Ost und Kirchheim/Teck West kam das Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab, schanzte über die Leitplanke und streifte sie. Auch ein Verkehrszeichen rammte der Pkw. Der Autofahrer verletzte sich bei dem Unfall leicht. Rettungskräfte brachten den 21-Jährigen in eine Klinik. Sein Auto war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Ein Abschlepper barg es. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 15.000 Euro. Ersten Erkenntnissen zufolge soll der Pkw-Fahrer eingeschlafen sein.
2.6.21

 

 

Pedelec-Fahrer schwer verletzt

Göppingen. Am Dienstag stießen in Bartenbach ein Pkw und ein Zweirad zusammen.  Gegen 13.15 Uhr war ein Pedelec-Fahrer auf dem Radweg der Lorcher Straße in Richtung Göppingen unterwegs. Obwohl seine Ampel rot zeigte, fuhr er über die Kreuzung mit dem Rechberghäuser Weg. Dort war ein Fordfahrer unterwegs. Der bog bei Grün nach links in Richtung Rechberghausen ab. Dabei stieß der Pkw gegen das Vorderrad des Pedelec. Der 71-Jährige stürzte und verletzte sich schwer. Rettungskräfte brachten ihn in eine Klinik. Einen Helm hatte der Mann getragen. Den Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf ungefähr 500 Euro.
2.6.21

 

 

Von der Sonne geblendet

Göppingen. Schwere Verletzungen zog sich eine Passantin bei einem Unfall am Dienstag in Göppingen zu.  Gegen 18.15 Uhr war ein Pkw-Fahrer in der Manfred-Wörner-Straße unterwegs. Der 32-Jährige fuhr in Richtung Hohenstaufenstraße. Ersten Erkenntnissen zufolge soll er von der Sonne geblendet gewesen sein. Deshalb habe er nicht gesehen, dass eine Fußgängerin die Straße überquerte. Das Auto prallte gegen die 19-Jährige. Die Frau wurde schwer verletzt. Ein Krankenwagen transportierte sie in ein Krankenhaus. Den Sachschaden an dem Pkw schätzt die Polizei auf ungefähr 1.000 Euro.
2.6.21

 

 

Stadt veröffentlicht Schülerferienprogramm

Geislingen. In diesem Jahr auch wieder ein Schülerferienprogramm der Stadtverwaltung. Darüber hinaus finden viele Veranstaltungen draußen an der frischen Luft statt. Das Programm wird am Montag, 7. Juni, auf der städtischen Homepage www.geislingen.de veröffentlicht.  „Wir freuen uns sehr, dass wir allen Kindern und Jugendlichen rund 60 Veranstaltungen zu den unterschiedlichsten Themen anbieten können“, sagt Oberbürgermeister Frank Dehmer. Hinzu kommen weitere Programmpunkte vom Haus der Familie. „Wir bedanken uns an dieser Stelle bereits bei allen Akteuren, die dieses tolle Programm ermöglichen“, fährt Dehmer fort.  Für jeden Programmpunkt gibt es ein eigenes Hygienekonzept mit infektionsschützenden Maßnahmen. Die Details dazu erfahren Sie vom jeweiligen Veranstalter. Um auf neue Entwicklungen hinsichtlich des Coronavirus kurzfristig reagieren zu können, läuft die Anmeldung auch dieses Jahr wieder direkt über den jeweiligen Veranstalter. Fragen rund um das Schülerferienprogramm beantwortet Regina Zwiersch von der Stadtverwaltung unter der Telefonnummer (07331) 24-3 60.
2.6.21

 

 

Stephen Schröder ist für „Focus“ ein Top-Mediziner

Top-Mediziner aus Göppingen: Professor Dr. Stephen Schröder aus Göppingen. Foto: Alb-Fils-Kliniken/Max Radloff

Kreis Göppingen. In der zum 1. Juni veröffentlichten Ärzteliste 2021 des Magazins Focus-Gesundheit wird der Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Internistische Gefäßmedizin der Alb-Fils-Kliniken, Professor Stephen Schröder, als Top-Mediziner geführt. Das Magazin empfiehlt ihn dabei in der Kategorie „Kardiologische Sportmedizin“.

„Wir gratulieren Professor Schröder zu dieser Auszeichnung und freuen uns über die Wertschätzung, die die Kardiologie als eines der Aushängeschilder der Klinik am Eichert dadurch erfährt“, sagt Dr. Ingo Hüttner, Medizinischer Geschäftsführer der Kliniken. Die Klinik von Professor Schröder bietet das komplette Spektrum einer Kardiologischen Schwerpunktklinik, untersucht und behandelt werden Patienten mit sämtlichen Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, unter Einsatz modernster Verfahren. Die Klinik ist zudem als Herzinsuffizienz-Schwerpunktklinik und als Ausbildungsstätte für „Interventionelle Kardiologie“ zertifiziert.

Die kardiologische Sportmedizin, für die Stephen Schröder nun ausgezeichnet wurde, gehört schon seit Jahren zum Standardprogramm der Klinik. „Bei Sportlern ist durch die körperliche Mehrbelastung das Risiko erhöht, ein kardiovaskuläres Ereignis zu erleben“, sagt Schröder, „im Rahmen unserer sportmedizinischen Untersuchungen bieten wir deshalb präventiv ein breites Spektrum an internistischer und kardiovaskulärer Funktionsdiagnostik.“ Das Angebot der sportmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen gilt für den Freizeitsportler genauso wie für Leistungssportler, wie beispielswiese die Handballer der 1. Männermannschaft von Frisch Auf Göppingen, und hat das Ziel, Erkrankungen oder Einschränkungen der sportlichen Belastbarkeit frühzeitig zu erkennen und die Sportler internistisch-sportmedizinisch zu beraten. „Aus all den gewonnenen Daten und Werten leiten wir unsere Trainingsempfehlung ab, die die Freude am Sport erhalten oder zurückbringen soll“, so der Kardiologe.

Wichtige Zielgruppe des Mediziners sind aber auch Personen, die unter chronischen Krankheiten wie etwa KHK, Bluthochdruck oder Diabetes leiden, denn insbesondere auch chronisch Erkrankte profitieren von regelmäßiger Bewegung. „Wir bieten diesem Personenkreis die apparativen Untersuchungen, aber mit der Medizinischen Trainingstherapie auch ein Aufbautraining an: Kraft, Ausdauer und Koordination stehen hierbei im Vordergrund“, sagt Schröder. Auch Herzsportgruppen im Landkreis Göppingen werden von ihm und seinem Team medizinisch betreut.

Schröder ist Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Internistische Intensivmedizin und Diabetologe. Dazu kommen spezielle Qualifikationen in den Bereichen Interventionelle Kardiologie, Kardiale Computertomografie und Herzinsuffizienz. Das Medizinstudium hatte der 55-Jährige in Aachen, Tübingen und Zürich absolviert, danach war er von 1993 bis 2008 am Universitätsklinikum Tübingen tätig, zuletzt als Geschäftsführender Oberarzt der dortigen Kardiologie. Bis heute ist er wissenschaftlich aktiv, in den nationalen und internationalen kardiologischen Fachgesellschaften vernetzt und auch als Gutachter für Fachzeitschriften und Kongresse tätig. An die Alb-Fils-Kliniuken nach Göppingen wechselte  Schröder 2008.
2.6.21

 

 

Rund 8000 Euro Sachschaden bei Auffahrunfall

Lorch. Zu spät erkannte ein 28-Jähriger, dass ein vor ihm auf der B 29 zwischen den Abfahrten Lorch-Ost und Schwäbisch Gmünd fahrender Pkw verkehrsbedingt anhalten musste. Der 28-Jährige fuhr mit seinem Wagen auf das stehende Fahrzeug auf, wobei ein Sachschaden von rund 8000 Euro entstand. Bei dem Unfall, der sich am Dienstagnachmittag ereignete, blieben die Autofahrer unverletzt.
21.6.21

 

 

Laptop entwendet

Heubach. Ein bislang unbekannter Dieb nutzte am Montag zwischen 7.30 und 16 Uhr die Gunst der Stunde und entwendete aus dem großen Saal der Stadthalle in der Hauptstraße einen Laptop der Marke Acer und eine Fernbedienung im Gesamtwert von rund 1300 Euro. Das Diebesgut lag frei zugänglich auf dem Tisch; da sich im Gebäude derzeit ein Corona-Testzentrum befindet, waren die Türen unverschlossen. Hinweise auf den Täter bzw. den Verbleib der entwendeten Gegenstände bitte an den Polizeiposten Heubach, Tel.: 07173/8776.
2.6.21

 

 

Rucksäcke gestohlen

Schwäbisch Gmünd. Zwischen 9.45 und 10 Uhr am Dienstagentwendete ein Unbekannter zwei Rucksäcke, die in einem Lieferfahrzeug abgelegt waren, das in der Ledergasse in Gmüd abgestellt war. Die beiden Besitzer der Rucksäcke hatten das Fahrzeug verlassen, um Waren auszuliefern. Der oder die Täter erbeuteten Wertgegenstände und Bargeld der beiden Männer im Wert von mehreren hundert Euro und diverse persönliche Papiere wie EC-Karten, Führerscheine etc. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580 entgegen.
2.6.21

 

 

Kripo hat noch keine heiße Spur

Göppingen. Nach  den Schüssen  vom Samstagabend in der Göppinger Innenstadt (Schillerstraße/Öchslinstraße) suchen Ermittler noch immer die Täter. Trotz der intensiven Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei haben die Ermittler noch keine heiße Spur. Sie hoffen weiterhin auf Hinweise von Zeugen. Bei dem 23-jährigen angeschossenen Mann soll es sich nicht um ein Zufallsopfer handeln.

Die Kriminalpolizei hatte noch am Sonntag eine 40-köpfige Sonderkommission gebildet, um diese schwere Tat möglichst schnell aufzuklären. Spezialisten sicherten am Tatort die Spuren. Zur weiteren Spurensuche waren am Montag auch Polizeihundeführer am Tatort im Einsatz. Die gesicherten Spuren müssen nun ausgewertet werden. Die Ermittler erhoffen sich daraus wichtige Erkenntnisse, die zur Aufklärung der Tat führen könnten.

Die Ermittlungen konzentrieren sich noch immer auf einen weißen Kleinwagen, der am Samstag kurz nach 22 Uhr durch die Schillerstraße gefahren sei, so Zeugen gegenüber der Polizei. Aus den Angaben der Zeugen schließt die Polizei, dass an dem weißen Kleinwagen eine der hinteren Seitenscheiben beschädigt sein könnte. Aus dem Auto seien mehrere Schüsse abgefeuert worden. Einer traf einen 23-Jährigen, der schwere Verletzungen erlitt. Weitere Schüsse trafen zwei Autos, einen Smart und einen Fiat, sowie eine Hauswand. Die Polizei geht derzeit von mindestens fünf Schüssen aus, die von den unbekannten Tätern abgefeuert wurden. Den Zeugen nach könnten es auch mehr gewesen sein.

Zur Aufklärung der Tat bitten Staatsanwaltschaft und Polizei weiterhin um Hinweise und fragen: Wer hat am Samstag, gegen 22 Uhr, die Abgabe der Schüsse in der     Schillerstraße in Göppingen beobachtet?  Wer hat den weißen Kleinwagen gesehen oder kann Hinweise auf ihn  geben? An dem Kleinwagen ist vermutlich eine der hinteren      Seitenscheiben beschädigt. Wem sind sonst verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen?  Wer kann sonst Hinweise geben? Hinweise an die Kriminalpolizei unter der Telefon-Nr. 0731/1880.

Die Ermittler gehen derzeit nicht davon aus, dass es sich bei dem 23-Jährigen um ein zufälliges Opfer handelt. Gleichwohl gibt es bislang keine konkreten Hinweise auf einen Hintergrund der Tat. Deshalb wird die Polizei in den kommenden Tagen und Wochen ihre Präsenz in Göppingen verstärken, was für die Menschen dort auch wahrnehmbar sein wird. Mit dieser Präsenz, begleitet von einer intensiven Fahndung und den Ermittlungen der Sonderkommission, soll die Sicherheit in Göppingen aufrecht erhalten und die Tat möglichst schnell geklärt werden.
1.6.21

 

 

Arbeitslosigkeit sinkt weiter

Kreis Göppingen. Die Arbeitslosigkeit ist im Mai im Bezirk der Agentur für Arbeit Göppingen mit den Landkreisen Esslingen und Göppingen deutlich gesunken: Insgesamt waren im vergangenen Monat 19 099 Frauen und Männer ohne Arbeit. Das ist ein Minus im Vergleich zu April um 732 Personen oder 3,7 Prozent. Gegenüber Mai 2020 waren
1 081 Menschen weniger arbeitslos gemeldet (minus 5,4 Prozent). Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, sank um 0,2 Prozentpunkte auf jetzt 4,2 Prozent (Mai 2020: 4,5 Prozent). 

 „Die anhaltende Frühjahresbelebung hat zu einem weiteren Rückgang der Arbeitslosenzahlen beigetragen“, sagt Karin Käppel, Leiterin der Agentur für Arbeit Göppingen. Der Rückgang um 3,7 Prozent von April auf Mai ist im Göppinger Agenturbezirk so stark wie im Landesschnitt. „Seit September sinkt die Arbeitslosigkeit von Monat zu Monat. Ausreißer war einzig der saisonal übliche Anstieg zum Jahreswechsel. Zu dieser erfreulichen Entwicklung, die wir angesichts der Härte der Pandemie so nicht erwartet haben, hat im Wesentlichen das Kurzarbeitergeld beigetragen. Das Instrument hat viele Arbeitsplätze erhalten und Arbeitslosigkeit verhindert. Ich hoffe, dass die aktuellen Lockerungen bei weiter sinkenden Inzidenzen schnell bei den Betrieben ankommen. Viele waren durch die Folgen der Pandemie und des Lockdowns in den letzten Monaten in ihrer Betriebstätigkeit eingeschränkt oder konnten dieser überhaupt nicht nachgehen“.

Im Landkreis Göppingen waren im Mai insgesamt 6 495 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 373 weniger (minus 5,4 Prozent) als im April, und 819 (minus 11,2 Prozent) weniger als im Vorjahr. Der Landkreis Göppingen verzeichnete eine Arbeitslosenquote von 4,5 Prozent (Geschäftsstelle in Göppingen: 4,5 Prozent; Geschäftsstelle in Geislingen: 4,6 Prozent). Im Vorjahr lag sie bei 5,1 Prozent.

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Göppingen waren im Mai 6 674 Stellen beim gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und der Jobcenter zur Besetzung gemeldet. Gegenüber April sind das 346 Stellen mehr (plus 5,5 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr gab es 886 Stellen (plus 15,3 Prozent) mehr. Insgesamt wurden 2 146 Stellen neu gemeldet. Das waren 180 (plus 9,2 Prozent) mehr als im April, und 951 (plus 79,6 Prozent) mehr als im Vorjahresmonat.
1.6.21

 

 

Falsche Polizisten kommen nicht zum Ziel

Esilingen. Gut vorbereitet waren zwei Seniorinnen am Montag in Eislingen. Zwei vermeintliche Polizeibeamte riefen am Montag bei zwei Seniorinnen in Eislingen an. Sie berichteten den Damen von Einbrechern, die noch auf freiem Fuß wären. Bei ihnen wären Listen gefunden worden, auf denen auch die Namen der Angerufenen vermerkt seien. Die 65 und 77 Jahre alten Frauen kannten die Masche bereits. Deshalb wussten sie, dass sie es mit Betrügern zu tun hatten. Sie beendeten das Gespräch und verständigten die Polizei. Die hat nun die Ermittlungen aufgenommen.
1.6.21

 

 

Drei verletzte Fahrzeuginsassen

Lorch. Drei Leichtverletzte und ein Sachschaden von rund 10.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am späten Montagabend ereignete. Zur Unfallzeit befuhr ein 20-Jähriger mit seinem Pkw die Kreisstraße 3272 zwischen Waldhausen und Rattenharz. Eigenen Angaben zufolge musste er unmittelbar vor einer Kurve einem die Fahrbahn querenden Reh ausweichen. Hierbei kam der Pkw nach links von der Straße ab, stürzte eine Böschung hinab und prallte gegen einen Baum. Sowohl der Unfallverursacher, als auch seine beiden 19-Jährigen Beifahrer wurden leicht verletzt. Am Fahrzeug des 20-Jährigen entstand Totalschaden.
1.6.21

 

 

Unbekannter soll 23-Jährige umgestoßen haben

Schwäbisch Gmünd. Am Sonntag gegen 4.30 Uhr befand sich eine 23-Jährige in Gmündauf dem Nachhauseweg. Dabei war sie auch im Bereich des Stadtgartens unterwegs. Dort wurde sie angeblich von einem Unbekannten seitlich umgestoßen und auf den Boden geworfen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Laut Aussagen der jungen Frau fixierte der Täter sie am Boden liegend, indem er ihre Handgelenke mit seinen Händen auf den Boden drückte. Als der Unbekannte versucht haben soll, sie auf den Mund zu küssen, drehte die 23-Jährige den Kopf zur Seite und fing an zu schreien. Der Mann ließ daraufhin von ihr ab und flüchtete. Kurze Zeit später bemerkte die junge Frau, die unter der Wirkung von Alkohol stand, dass ihr Geldbeutel fehlt; allerdings konnte sie nicht sicher angeben, ob sie diesen bereits zuvor verloren hatte. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580 entgegen.
1.6.21

 

 

Studenten wünschen Rückkehr zur Präsenz

Esslingen/Göppingen. Wissenschaftler der Hochschule Biberach legen eine qualitative Untersuchung über „Entwicklungspfade für Hochschule und Lehre nach der Corona-Pandemie“ vor. Auch die Hochschule Esslingen hat sich neben vielen anderen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) an der Untersuchung beteiligt. Größter Wunsch von Studenten und Lehrenden an HAWs in Baden-Württemberg ist die Rückkehr zur Präsenz – verbunden mit ausgewählten digitalen Elementen.

Gerade haben Ministerpräsident Kretschmann und Wissenschaftsministerin Bauer im Gespräch mit Studenten über die Lehren aus dem Studium unter Pandemiebedingungen diskutiert und darüber gesprochen, worauf die Politik besonders Acht geben muss. Und sie haben eingeräumt, dass die Studenten, die sich mittlerweile im dritten Online-Semester befinden, nicht im Fokus standen. Zwischen den Älteren, die besonders gefährdet sind, und den Jüngeren, die eine besondere Unterstützung benötigen, sind die jungen Erwachsenen in der Diskussion der vergangenen knapp eineinhalb Jahren schlicht zu kurz gekommen.

Dieses Wahrnehmungsdefizit lässt sich durch die Studie eines interdisziplinär besetzten Teams von Wissenschaftlern der Hochschule Biberach (HBC) empirisch bestätigen. Im Mittelpunkt der Untersuchung standen die persönlichen Erfahrungen von Lernenden, Lehrenden und Leitenden. Nun liegen die Ergebnisse vor – und zeigen Defizite auf, aber auch konkrete Potenziale, die geschöpft werden können.
11.6.21

 

 

Rathaus öffnet wieder

Eislingen-. Die Stadtverwaltung öffnet ab Montag, 7. Juni wieder ihre Pforten. Der Zutritt ins Rathaus ist dann zu den gewohnten Öffnungszeiten möglich. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht unbedingt erforderlich aber von Vorteil, um Wartezeiten zu vermeiden.

Bürger, die im Vorfeld telefonisch einen Termin vereinbart haben, können diesen direkt wahrnehmen. Daher bietet es sich an, gerade in den publikumsintensiven Bereichen wie Bürgerbüro und Soziales, nach wie vor einen Termin zu vereinbaren. Eine Terminvereinbarung ist möglich unter der Telefonnummer 07161 804-0 oder direkt bei den einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
11.6.21

 

 

Stadt vergibt Kirschbäume zum Abernten

Esslingen. Das Kirschenjahr 2021 startet nicht problemfrei. Die frühblühenden Kirschsorten haben leichte Frostschäden bekommen, und auch Bienen und waren bis jetzt nicht so eifrig wie gewohnt unterwegs. Ihnen war die Witterung zu kühl, die Königinnen legten weniger Eier, und viele Bienenvölker sind daher nicht so istark wie gewohnt. Dadurch wurden in den letzten Wochen auch weniger Kirschblüten befruchtet.
Doch ganz gleich wie der Ertrag dieses Jahr ausfällt, ab Mai kann man sich wieder wie in jedem Jahr einen Kirschenbaum zum Abernten beim Grünflächenamt reservieren. Stammkund*innen, die jahrelang verlässlich die gleichen Bäume abgeerntet haben, werden bei der Vergabe bevorzugt.

Jeder Interessierte sollte beachten, dass es meist sehr alte und stattliche Bäume sind. Das heißt, vom Boden aus sind  nur sehr wenige Kirschen zu erreichen. Es werden entsprechend große Leitern benötigt, die jeder selbst mitbringen muss. Die städtischen Obstbäume werden grundsätzlich nicht gespritzt. Das heißt ab der dritten Kirschwoche können die Kirschen von Maden der Kirschfruchtfliege befallen sein.

Die städtische Kirschenanlage befindet sich auf dem Stöckenberg bei Hegensberg in Aussichtslage. Auf ca. drei Hektar Wiesenfläche wachsen 125 Kirschbäume in über 40 Sorten. Die meisten der Kirschbaumunterlagen wurden schon 1942 auf dem Stöckenberg gepflanzt. Auf diese Unterlagen wurden 1948 Edelreiser der Uni Hohenheim aufgepfropft. Anders kann man Kirschbäume auch nicht sortenecht vermehren. Eine Aussaat führt nicht zum Erfolg, ebenso die Stecklingsvermehrung.

Wer Interesse am Abernten eines Kirschenbaumes hat, kann sich ab sofort an Dietmar Schmah vom Grünflächenamt Esslingen wenden. Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , Tel.: 0711/3512-3433, Dietmar Schmah.
1.6.21

 

 

Nach Klinikschließung: Bessere Busverbindungen gefordert

Kreis Göpingen.  Der Fahrgastbeirat des Landkreises Göppingen übt deutliche Kritik an der schlechten Erreichbarkeit der Klinik am Eichert aus dem Mittelbereich Geislingen. Durch die Schließung der Helfensteinklinik in Geislingen  sei es eigentlich unumgänglich, den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zur Göppinger Klinik auszubauen. Sprecher Heiko Stobinski: „Wir waren sehr erstaunt, dass die Pläne für die Helfensteinklinik von keinem umfänglichen Konzept für den Busverkehr im Landkreis begleitet werden. Die logische Konsequenz aus der Zentralisierung der Gesundheitsversorgung muss natürlich die bessere Erreichbarkeit der Klinik am Eichert für alle Bus- und Bahnfahrgäste sein.“

Aus dem Mittelbereich Geislingen beträgt die Anfahrtszeit teilweise fast zwei Stunden, was insbesondere Seniorinnen und Senioren sowie mobilitätseingeschränkten Fahrgästen nicht zuzumuten sei. Von Hohenstadt aus benötigt man an Werktagen sogar rund zweieinhalb Stunden zur Klinik in der eigenen Kreisstadt. Nach Auffassung des Fahrgastbeirats muss die Fahrzeit bei kreisinternen Verbindungen zur Klinik am Eichert deutlich reduziert werden, wenn möglich sollte sie unter einer Stunde betragen.  

Der Fahrgastbeirat, der VVS und Landkreis Göppingen  für die Bus- und Bahnkunden berät und sich aus Vertretern verschiedener Verbände zusammensetzt, gibt durchaus zu, dass die ÖPNV-Anbindung des Mittelbereichs Geislingen eine Herausforderung darstellt. „Allerdings bieten Verbesserungen im ÖPNV stets auch die große Chance für zukunftsweisende, nachhaltige Mobilität“, so der Sprecher. Grundsätzliche Möglichkeiten zur besseren Klinik-Anbindung seien Taktverdichtungen, günstigere Anschlussmöglichkeiten, die Einrichtung neuer Linien (insbesondere Querverbindungen und Schnellbuslinien) sowie die Erprobung von modernen On-Demand-Systemen ohne feste Fahrpläne und Linienführungen.

Der Vorschlag der AfD-Kreistagsfraktion, eine Schnellbuslinie von der Geislinger Helfensteinklinik zur Klinik am Eichert einzurichten, geht dem Fahrgastbeirat nicht weit genug. Heiko Stobinski: „Effektive Maßnahmen wären etwa die in der Vergangenheit bereits diskutierte Einrichtung der Buslinie Deggingen-Schlat-Göppingen und ein neuer Citybus vom Göppinger ZOB über Innenstadt und Heininger Straße zur Klinik am Eichert.“ Durch das Umsteigen auf diese Linie vor den Toren Göppingens könnte die Fahrzeit von Wiesensteig zur Klinik am Eichert von gegenwärtig rund eineinhalb Stunden fast halbiert werden. Sie wäre damit sogar schneller als die Verbindung zur Helfensteinklinik. Auch für andere Fahrgäste ergäben sich durch die neue Citybuslinie kürzere Anfahrtszeiten zur Klinik am Eichert.

Der Fahrgastbeirat hofft, dass Landrat und Kreisräte auf die Vorschläge noch eingehen werden. Bisher sei die Resonanz gering. „Wer den praktischen Nutzen des ÖPNV mit Nachhaltigkeit und der Einheit des Landkreises verbinden möchte, wird kaum umhinkommen, sich damit zu beschäftigen“, ist Sprecher Heiko Stobinski überzeugt. Da die Helfensteinklinik bereits im kommenden Jahr die ersten großen Veränderungen erfährt, wären die Verbesserungen zum Fahrplanwechsel im Dezember sinnvoll.
1.6.21

 

 

Probealarm in Geislinger Teilorten

Geislingen. Die Geislinger Feuerwehr überprüft regelmäßig die Funktion der örtlichen Sirenen. Der letzte Probealarm in den Teilorten sollte eigentlich Angang April 2021 ausgelöst werden. Aufgrund eines Softwarefehlers des externen Dienstleisters musste dieser Termin jedoch verschoben werden. Jetzt steht der neue Termin für den Probealarm fest: Am Mittwoch, 2. Juni um 12 Uhr.
1.6.21

 

 

Weitere Lockerungen ab 1. Juni

Kreis Göppingen. Das Gesundheitsamt stellt am heutigen Montag, 31.05.2021 fest, dass die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Göppingen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 50 / 100.000 Einwohner unterschritten hat. Maßgeblich für die Feststellung des Gesundheitsamtes sind die vom Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichten Zahlen. Damit greifen ab dem morgigen Dienstag, 01.06.2021 entsprechend des Stufenplans des Landes Baden-Württemberg weitere Lockerungen. Die Bekanntmachung des Gesundheitsamtes wird am heutigen Montag, 31.05.2021 per Notbekanntmachung auf der Homepage des Landkreises veröffentlicht. 

Folgende Lockerungen gelten ab Dienstag, 1. Juni im Landkreis Göppingen: Private Treffen können mit bis zu zehn Personen aus maximal drei Haushalten stattfinden. Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 13 Jahre zählen dabei nicht mit. Der Einzelhandel darf öffnen mit der Maßgabe, dass auf den ersten 800 qm Verkaufsfläche ein Kunde pro 10 qm erlaubt ist und über 800 qm ein Kunde pro 20 qm. Besondere Verkaufsaktionen, die einen verstärkten Zustrom von Menschenmengen erwarten lassen, sind weiterhin nicht erlaubt. Die Testpflicht für Kundinnen und Kunden entfällt. Der Betrieb von Bibliotheken und Büchereien, Archiven, Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten ist allgemein gestattet, insbesondere ist keine vorherige Terminbuchung erforderlich. Zu beachten ist, dass die übrigen Auflagen der Öffnungsschritte, insbesondere die Maskenpflicht, das Abstandsgebot und Hygieneregelungen in den verschiedenen Bereichen, erhalten bleiben.
31.5.21

 

 

Nochmals Impfaktion am Samstag

Schwäbisch Gmünd (sv). Nach der ersten zusätzlichen Impfaktion mit Astrazeneca in Schwäbisch Gmünd kann die Ärzteschaft in Schwäbisch Gmünd rund um den Mediziner Dr. Wolfgang Winker und die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd auch jetzt am Samstag, 5. Juni  in der Großsporthalle in der Katharinenstraße nochmals einen Impf-Tag für eine Corona-Schutzimpfung mit dem Astrazeneca-Impfstoff anbieten. Hier stehen dann nochmals 100 Impf-Termine zur Verfügung. Geimpft wird ab 9 Uhr. Die Aktion der  Ärzte wird vor Ort mit Teams der Bergwacht und der Malteser organisiert. Die wichtigsten Infos hierzu sind: Verimpft wird der Impfstoff des Herstellers Astrazeneca, es stehen insgesamt 100 Impfdosen zur Verfügung, anmelden können sich nur mit Hauptwohnsitz gemeldete Einwohner der Stadt Schwäbisch Gmünd und der Gemeinde Waldstetten. Für eine Corona-Impfung müssen die Interessierten das 18. Lebensjahr vollendet haben Sollte schon eine durchstandende Coronainfektion vorliegen, muss die Genesung mindestens sechs Monate zurückliegen. Pünktliches Erscheinen ist wichtig; es muss mindestens eine Stunde Zeit eingeplant sein. Mitbringen muss man den nach Terminbestätigung erhaltenen QR-Code, den Personalausweis, die Krankenversichertenkarte und den Impfpass. Sollte kein Impfpass vorliegen, kann trotzdem geimpft werden. Eine Anmeldung ist unbedingt notwendig! Anmelden kann man sich nur online ab Dienstag 1. Juni, ab 12.00 Uhr unter folgendem Link: https://www.schwaebisch-gmuend.de/corona-impfung.html
31.5.21

 

 

Auto prallt gegen Werbeschild

Geislingen. Berauscht war ein 22-Jähriger am Sonntag in Geislingen unterwegs.  Kurz vor 9 Uhr fuhr ein 22-Jähriger in der Überkinger Straße. Der Mann kam mit seinem VW von der Fahrbahn ab und prallte gegen ein Werbeschild. Die Polizei kam und nahm den Unfall auf. Dabei stellten die Beamten fest, dass der Autofahrer nach Alkohol roch. Ein Test bestätigte den Verdacht, dass er zu viel davon getrunken hatte. In einem Krankenhaus nahm ein Arzt Blut bei dem Mann ab. Die Beamten behielten den Führerschein ein. Den Pkw lud ein Abschlepper auf. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 5.000 Euro. Die Polizei Geislingen (07331/93270) geht außerdem dem Hinweis nach, dass der Autofahrer eingeschlafen sein soll.
31.5.21

 

 

Oberbürgermeister: Corona-Sperrstunde auf 23 Uhr verlegen

Schwäbisch Gmünd/Tübingen/Schorndorf/Stuttgart (sv). Nach der Aufhebung der Ausgangssperre in fast allen Landkreisen Baden-Württembergs ist es in vielen Städten am ersten warmen Wochenende nachts zu zahlreichen Verstößen gegen die Corona-Regeln, Ansammlungen von Hunderten von Menschen, massivem Vandalismus, Körperverletzung und Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen, so auch in Stuttgart, Schwäbisch Gmünd und Tübingen.
Die Oberbürgermeister Frank Nopper und Richard Arnold (beide CDU), Boris Palmer (Grüne) und der Schorndorfer OB Matthias Klopfer (SPD) haben dafür kein Verständnis: „Wir alle haben den Freiheitsentzug des letzten Jahres gespürt, aber Freiheit heißt auch Verantwortung. Jetzt so die Sau auf Kosten anderer raus zu lassen, das geht einfach nicht.“

An die Landesregierung appellieren die Oberbürgermeister, bis zum kommenden langen Wochenende Vorkehrungen gegen eine Wiederholung des Nachtstresses für die Bewohner und Hauseigentümer der Innenstädte zu treffen: „Die Polizei muss in den Städten bei Nacht Präsenz zeigen, und die Corona-Sperrstunde für die Gastronomie sollte in einem ersten Schritt auf 23 Uhr verschoben werden. Wo es notwendig ist, können lokale Alkoholkonsumverbote hinzukommen, dann bekommen wir die Lage wieder unter Kontrolle.“

Die Regelung, wonach die Gastronomie um 21 Uhr, in wenigen Kreisen um 22 Uhr schließen muss, ist nach Auffassung der Oberbürgermeister kontraproduktiv: „Die Schließung der Gastronomie reduziert die soziale Kontrolle und fördert aggressive Zusammenballungen. Der Wirt erhebt Daten und kontrolliert den Ausschank. Ruhigeres Publikum verlässt wegen der Schließzeit die Stadt schon um neun. Wer bleibt, bringt den Alkohol selbst mit, und dabei verlieren offenbar allzu viele die Kontrolle. Daher sollten die frühabendliche Corona-Sperrstunde des Landes bald entfallen und die Schließzeiten der Gastronomie wieder in die Hoheit der Kommunen gestellt werden.“

Ergänzend könne – wie im Rahmen des Tübinger Modellversuchs bereits praktiziert – der Ausschank und der Konsum von Alkohol im Stadtzentrum außerhalb der Außengastronomie auf öffentlichen Plätzen untersagt werden. Tübingen bereitet eine entsprechende Allgemeinverfügung vor und sucht dazu die Abstimmung mit dem Landkreis Tübingen.
31.5.21

 

 

Stadt-Ticket an Samstagen kostenlos

Göppingen. Mit einem zweistufigen städtischen Förderprogramm sollen Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleister in Göppingen, die die monatelangen coronabedingten Einschränkungen wirtschaftlich stark spüren, wieder mehr Umsatz generieren können: Mit einer Gutscheinaktion sowie kostenlosen Stadt-Tickets an den vier Juni-Samstagen werden Kunden für ihre Treue zu örtlichen Unternehmen belohnt. 
31.5.21

 

 

Die Maientagsplaketten sind da

Die Maientagsplaketten sind da und ab sofort erhältlich. Foto: Statd Göppingen

Göppingen. Wenn auch in gänzlich anderem Rahmen, so findet der Maientag 2021 dennoch statt. Einen bewährten und begehrten Vorboten stellen die Maientagsplaketten dar. Die geschätzten Sammlerstücke werden ab sofort im ipunkt im Rathaus verkauft.

Ab sofort sind die Maientagsplaketten, wie gewohnt in fünf verschiedenen Farben, erhältlich und weisen auf das Näherrücken des traditionsreichen Göppinger Dank- und Friedensfestes hin. Die Maientagsplaketten werden auch in diesem Jahr wieder im i-Punkt im Rathaus verkauft; der Preis beträgt unverändert ein Euro pro Plakette. Hergestellt wurden dieses Jahr 2.500 Maientagsplaketten in den fünf Farbkombinationen beige-rot, rot-blau, dunkelgrün-weiß, blau-weiß und gelb-grün.

Die auf das Jahr 1650 zurückgreifende Tradition des Göppinger Maientags wird auch unter Pandemiebedingung aufrechterhalten – da sind sich Oberbürgermeister Alex Maier und die Maientagskommission einig. In diesem Jahr werden noch mehr moderne Elemente das Kinder- und Familienfest prägen.

Ein neues zeitgemäßes Element ist das Maientagsspiel, das online durchgeführt wird. Auf www.Maientag2021.de gilt es, fünf von einem Kobold gestohlene Geschenke wiederzufinden. Denn ein böser kleiner Kobold namens Koro Nah hat fünf Geschenke des Kletterbaums vom Maientag gestohlen und will das Fest verderben. Dabei ist es egal, wie groß ein Team ist. Zwei bis vier Personen lautet die Empfehlung; doch auch Einzelpersonen können mitmachen. Die Fragen und Rätsel sind für Kinder im Alter von sechs bis 99 Jahren konzipiert – Eltern und andere Erwachsene dürfen also gerne miträtseln. Schafft ein Team es, alle Geschenke zu finden, gibt es eine Urkunde als Gutschein für eine wohlverdiente Brezel und die Maientagsplakette 2021. Wer möchte, kann im Anschluss an das Maientagsspiel am Gewinnspiel teilnehmen und viele tolle Preise gewinnen, wie am Maientag eben.
31.5.21

 

 

Tätliche Auseinandersetzung

Am Sonntagabend kam es gegen 21.45 Uhr im Bereich des Zentralen Omnibusbahnhofes zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei 30 und 19 Jahre alten Männern, in deren Verlauf der 19-Jährige verletzt und ärztlich behandelt werden musste. Der 30-Jährige hatte seinen Kontrahenten von hinten umklammert und ihm über einen längeren Zeitraum den Brustkorb zusammengedrückt, so dass der 19-Jährige nicht atmen konnte. Die beiden Männer wurden von Zeugen getrennt. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd hat entsprechende Ermittlungen aufgenommen.
31.5.21

 

 

Gleitschirmflieger von Bergwacht gerettet

Waldstetten. Eigenen Angaben zufolge war eine Windböe die Ursache dafür, dass ein 40-jähriger Gleitschirmflieger am Sonntagnachmittag in einer Höhe von 25 Metern in den Bäumen hängen blieb. Der Gleitschirmflieger war im Bereich des Waldes unterhalb der Skihütte in der Luft unterwegs, als ihn die Windböe traf, sein Gleitschirm sich verdrehte und er in einem Spiralflug in den Baum flog. Obwohl der 40-Jährige offenbar unverletzt blieb, wurde er sicherheitshalber ins Krankenhaus gebracht. Mit im Einsatz war auch die Bergwacht Schwäbisch Gmünd.
31.5.21

 

 

Polizist bei Widerstandshandlung verletzt

Lorch- Im Verlauf einer Identitätsfeststellung wurden zwei Beamte des Schwäbisch Gmünder Polizeireviers am Sonntag kurz vor 10 Uhr verletzt. Im Bereich des Lorcher Bahnhofs überprüften die Polizisten einen 24-Jährigen, der unvermittelt einem der Beamten den Mund-Nasen-Schutz vom Gesicht zog und ihn ins Gesicht schlug. Außerdem trat der 24-Jährige gegen das Knie des Beamten, der hierbei verletzt wurde und später zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden musste. Der deutlich angetrunkene 24-Jährige wurde von zu Boden gebracht, wobei er heftigen Widerstand leistete. Sogar als er auf dem Boden lag, gelang es ihm, den bereits vorher angegriffenen Beamten in den Würgegriff zu nehmen und mit Füßen gegen eine weitere Polizeibeamtin zu treten.  Auch seine 21-jährige alkoholisierte Begleiterin, die in das Geschehen eingriff, fing unvermittelt an, mit den Fäusten auf die Beamten einzuschlagen; auch sie musste zu Boden gebracht und dort fixiert werden.
31.5.21

 

 

Unfall im Einhorntunnel

Schwäbisch Gmünd. Am Samstag um 17.50 Uhr befuhr ein 32-jähriger Polizeibeamter mit einem Funkstreifenwagen die B29 in Fahrtrichtung Aalen. Als sich das Fahrzeug im Einhorntunnel befand, wurden die Streifenbesatzung über einen Falschfahrer auf der B29 informiert. Aus diesem Grund entschloss sich der Fahrzeuglenker - unter Benutzung der Sondersignale - seinen Dienstwagen unter Benutzung einer Nothaltebucht zu wenden. Eine nachfolgende 41-jährige Pkw-Lenkerin erkannte dieses Wendemanöver zu spät und prallte seitlich in den Streifenwagen. Hierbei entstand an beiden Fahrzeugen jeweils ein Schaden in Höhe von etwa 2500 Euro. Verletzt wurde niemand.
31.5.21

 

 

Frisch Auf überlässt Punkte Gästen aus Leipzig

Göppingen. Handball-Bundesligist Frisch Auf Göppingen hat am Sonntag sein Heimspiel in der EWS-Arena gegen Leipzig mit 30:33 verloren. Nach dieser erneuten Niederlage rutschen die Grün-Weißen auf den sechsten Tabellenplatz.
30.5.21

 

 

Schießerei in Innenstadt: 23-Jähriger schwer verletzt

Göppingen. Schießerei in der Göppinger Innenstadt. Am späten Samstagabend haben In Göppingen haben Unbekannte mehrere Schüsse abgegeben  und dabei einen 23-Jährigen schwer verletzt. Bei dem Opfer besteht jedoch keine Lebensgefahr.

Die Schüsse fielen kurz nach 22 Uhr in der Schillerstraße nahe der Einmündung Öchslinstraße. Zeugen berichteten später der Polizei, dass die Schüsse aus einem weißen Kleinwagen abgefeuert wurden. Durch die Schüsse wurde ein 23-Jähriger schwer verletzt. Der Rettungsdienst brachte den Mann ins Krankenhaus. Derzeit besteht nach Einschätzung der Ärzte für den Verletzten keine akute Lebensgefahr. Daneben wurde mindestens ein Auto durch einen Treffer beschädigt. Die Polizei hat sofort die Ermittlungen aufgenommen. Spezialisten sicherten am Tatort die Spuren. Die Hintergründe der Tat sind den Ermittlern bislang nicht bekannt.

Die Kriminalpolizei sucht nun Zeugen und fragt: Wer hat am Samstag, gegen 22 Uhr, die Abgabe der Schüsse in der Schillerstraße in Göppingen beobachtet? Wer hat den weißen Kleinwagen gesehen oder kann Hinweise auf ihn geben? An dem Kleinwagen ist vermutlich eine der hinteren Seitenscheiben beschädigt. Wem sind sonst verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen? Wer kann sonst Hinweise geben?
30.5.21

 

 

Vier kleinere Brände in 20 Minuten

Schwäbisch Gmünd. Mehrere Sachbeschädigungen hat es in Gmünd durch Brandlegung gegeben. Am frühen Sonntagmorgen zwischen  5 und 5.20 Uhr konnten insgesamt vier kleinere Brände rund um den Stadtgarten und den Bahnhof Schwäbisch Gmünd festgestellt werden. Es brannten ein Mülleimer, ein Fahrrad, ein Sonnenschirm und drei Blumenkübel. Die Höhe des Sachschadens ist bislang unbekannt. Die Ermittlungen zu den Brandlegern dauern an. Die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd war mit 12 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen im Einsatz.
30.5.21

 

 

Schwerverletzte bei Unfall auf Hepisauer Steige

Weilheim/Teck. Eine Schwerverletzte und ca. 9000 Euro Sachschaden sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalles, der sich am Samstagnachmittag gegen 13:45 Uhr in der Hepsisauer Steige ereignet hat. Eine 21-jährige Fahrerin eines Kleinkraftrades  befuhr die L 1212 bergab in Richtung Hepsisau. In einer scharfen Rechtskurve kam sie über die Fahrbahnmitte und kollidierte hier mit einem ordnungsgemäß entgegenkommenden Kleinbus, der von einer 44-jährigen gelenkt wurde. Durch den Zusammenstoß wurde die 21-jährige schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Auf Grund auslaufender Betriebsstoffe war die Feuerwehr Bissingen-Ochsenwang mit zwei Fahrzeugen und neun Einsatzkräften vor Ort. Während der Unfallaufnahme und Reinigung der Fahrbahn musste die Hepsisauer Steige bis 16 Uhr voll gesperrt werden. Über größere Verkehrsstörungen liegen keine Meldungen vor.
30.5.21

 

 

Lkw kracht in Leitplanke

Böhmenkirch.  Für eine stundenlange Sperrung sorgte am Freitagnachmittag ein 50-jähriger Lkw-Fahrer auf der B466 bei Böhmenkirch. Gegen 13 Uhr befuhr der Mann mit seinem 7,5t Lkw die B 466 von Lauterstein in Richtung Böhmenkirch. Kurz nach der Abzweigung nach Treffelhausen kam er aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und krachte in die Leitplanke. Auf einer Strecke von etwa 100 Metern wurden Leitplankenelemente beschädigt. Zuletzt verkantete sich der Lkw derart, dass er mit schwerem Gerät geborgen werden musste. Die B 466 musste hierfür auf diesem Streckenabschnitt durch die Polizei bis 17.10 Uhr gesperrt werden. Am Lkw des 50-Jährigen entstand Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. Der Schaden an den Leitplanken beträgt etwa 5.000 Euro. Das Polizeirevier Eislingen nahm den Unfall auf.
30.5.21

 

 

Betrunken Auto gefahren

Uhingen. Durch seine unsichere Fahrweise fiel am Freitagabend ein 60-Jähriger in Uhingen auf. Gegen 21.50 Uhr fuhr der 60-Jährige auf der B 10, Höhe Uhingen.  Einem weiteren Autofahrer fiel auf, dass der Mann mit seinem Wagen immer wieder auf die andere Spur geriet und abbremste. Er verständigte richtigerweise sofort die Polizei. Eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Uhingen kontrollierte den 60-Jährigen in Faurndau auf der Querspange von der B297 zur B10. Die unsichere Fahrweise war schnell ermittelt. Der Mann brachte es bei einem Test auf über 2,5 Promille Atemalkohol. In der Folge musste er seinen Führerschein an die Polizisten übergeben und eine Blutentnahme erdulden. Er wird sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr zu verantworten haben.
29.5.21

 

 

Von Roller gestürzt

Böhemnkirch. Leichte Verletzungen zog sich am frühen Freitagabend ein 66-Jähriger beim Sturz von seinem Roller zu. Der Mann befuhr  mit seinem Roller den Feldweg zwischen Industriegebiet Im Hart und Talweg. Dort kam er nach links in den Acker und stürzte. Eine Streife des Polizeipostens Böhmenkirch kam unmittelbar hinzu. Der Mann lag noch unter seinem Roller. Die Beamten stellten schnell fest, dass der Mann erheblich betrunken war. Nicht nur das Fahren, sondern auch das Stehen funktionierte nicht mehr. Bei einem Alkomattest brachte es der Mann auf einen Wert weit über der absoluten Fahruntüchtigkeit. Die Verletzung an der Schulter wollte sich der 60-Jährige ausdrücklich nicht behandeln lassen. Den Führerschein des Betrunkenen behielten die Polizisten gleich bei sich. Der 60-Jährige hatte eine Blutentnahme zu erdulden und wird sich nun wegen des Unfalles unter Alkoholeinwirkung verantworten müssen.
29.5.21

 

 

Kükentransport kontrolliert

Ulm (ots) - Am Freitag meldete ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer einen auffälligen Tiertransport. Der sehr schäbig aussehende Sprinter fuhr auf der Autobahn in Richtung Stuttgart auf Höhe von Nellingen. Die Beamten konnten den Transporter an der Anschlussstelle Mühlhausen feststellen und auf dem Parkplatz Kornberg kontrollieren. Der Fahrer betreibt eine Geflügelzucht und war auf dem Weg Küken von Hühnern, Enten und Gänsen auszuliefern. Die Tiere waren in Plastikkisten und Pappkartons untergebracht, welche sich bis an die Decke des Fahrzeugs stapelten. Soweit war alles in Ordnung. Allerdings konnte der 54-jährige Fahrer keinen Befähigungsnachweis für Tiertransporte vorweisen. Die weiteren Ermittlungen werden zeigen, ob der Lenker keinen Nachweis besitzt oder ihn nur nicht mitführte. Nach der Kontrolle setzte der Sprinter seine Fahrt fort.
29.5.21

 

 

Weitere Lockerungen in der kommenden Woche

Kreis Göppingen. Das Gesundheitsamt informiert, dass vermutlich kommende Woche weitere Lockerungen umgesetzt werden können. Im Landkreis Göppingen lag die Sieben-Tage-Inzidenz nach den Veröffentlichungen des Robert Koch-Instituts am Freitag den zweiten Tagen in Folge unter dem Schwellenwert von 50. Sollte sich diese Tendenz fortsetzen und die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Göppingen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter dem Schwellenwert von 50 bleiben – aktuell also bis Montag, dann treten nach dem Stufenplan der Corona-Verordnung weitere Lockerungen ein. Diese betreffen private Treffen, den Einzelhandel, kulturelle Einrichtungen und die Schulen. Wirksam werden die Lockerungen ab dem Tag nach der öffentlichen Bekanntgabe durch das Gesundheitsamt des Landkreises, bzw. für die Schulen ab dem übernächsten Tag. Das bedeutet, dass frühestens am Dienstag, 1.Juni, weitere Lockerungen umgesetzt werden können.

Folgende Änderungen treten bei einer Unterschreitung des Schwellenwertes von 50 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen ein:  Private Treffen können mit bis zu zehn Personen aus maximal drei Haushalten stattfinden. Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 13 Jahre zählen dabei nicht mit.  Der Einzelhandel darf öffnen mit der Maßgabe, dass auf den ersten 800 qm Verkaufsfläche ein Kunde pro 10 qm erlaubt ist und über 800 qm ein Kunde pro 20 qm. Besondere Verkaufsaktionen, die einen verstärkten Zustrom von Menschenmengen erwarten lassen, sind weiterhin nicht erlaubt. Die Testpflicht für Kunden entfällt.   Der Betrieb von Bibliotheken und Büchereien, Archiven, Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten ist allgemein gestattet, insbesondere ist keine vorherige Terminbuchung erforderlich.  Zu beachten ist, dass die übrigen Auflagen der Öffnungsschritte, insbesondere die Maskenpflicht, das Abstandsgebot und Hygieneregelungen in den verschiedenen Bereichen, erhalten bleiben.

Eine wichtige Erleichterung ergibt sich durch die stabile Unterschreitung des Schwellenwertes von 50 auch für die Schulen, die unter den geltenden Regelungen in den Präsenzunterricht wechseln können. Voraussetzung hierfür ist, dass die Unterschreitung des Schwellenwertes von 50 bis zum Ferienende stabil bleibt.  Die Erleichterungen treten innerhalb der für den Landkreis jeweils geltenden Öffnungsstufe nach dem Stufenmodell ein. Im Landkreis Göppingen gilt seit dem 27. Mai die Öffnungsstufe 1. Dies bedeutet, dass für weitere Bereiche, wie etwa Gastronomie, Hotelgewerbe, Kulturveranstaltungen und Sport durch die Unterschreitung des Schwellenwertes von 50 keine Änderungen eintreten. Weitere Öffnungen in diesen Bereichen treten erst in der Öffnungsstufe 2 bzw. 3 ein, welche im Landkreis Göppingen noch nicht gilt.   Steigt die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf über 50, werden die vorgenannten Lockerungen zurückgenommen.
29.5.21

 

 

Erste Bildungskonferenz live im Internet

Kreis Göppingen.  Am 16. Juni  um 18 Uhr findet die erste Bildungskonferenz der Bildungsregion Landkreis Göppingen statt. “Das Bildungsbüro des Landratsamtes startet damit eine Veranstaltungsreihe, die der Information und dem fachlichen Austausch der Bildungsakteure und Bildungsinteressierten im Landkreis Göppingen dient. Gerade bei dem zukunftsträchtigen Thema Bildung kommt dem Dialog und der Vernetzung der verschiedenen Akteure eine besondere Bedeutung zu”, so Landrat Edgar Wolff. Über die Bildungskonferenz soll ein breiter, öffentlichkeitswirksamer Dialog über aktuelle und innovative Bildungsthemen ermöglicht werden. Die Konferenz wird als Mitmach-Event konzipiert, um den Bürgern des Landkreises eine Plattform für Rückmeldungen zu ermöglichen. Die erste Bildungskonferenz widmet sich dem Thema Bildung und Digitalisierung.

Zum einen präsentiert das Bildungsbüro die Ergebnisse seiner im Frühjahr 2021 erhobenen Umfrage zum Stand der Digitalisierung an Kindertageseinrichtungen, Schulen, Ausbildungsbetriebe, privaten Bildungsträgern usw. Anschließend kommen Bürger zu Wort und können über das Live-Interaktions-Tool von sli.do Fragen zum Thema Bildung und Digitalisierung stellen. Die Fragen und Anregungen werden dann mit Expertinnen und Experten des Kuratoriums (Beirat zur Weiterentwicklung der Bildungsregion) erläutert und diskutiert.

Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Bildungskonferenz als digitale Veranstaltung statt. Im Internet kann die Bildungskonferenz über die Seite der Filstalwelle live verfolgt werden. Um eine Anmeldung bis zum 6. Juni online unter www.bildungsregion-goeppingen.de wird gebeten. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.
29.5.21

 

 

Immer weniger Jugendliche greifen zur Zigarette

Kreis Göppingen. Anlässlich des Weltnichtrauchertags 2021 weist das Jugendamt des Landkreises Göppingen auf die Gefahren des Rauchens und die neue Bundesinitiative “Rauchfrei leben” hin.  In Deutschland sterben jährlich rund 127.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Das macht 13,3 Prozent aller Todesfälle aus. Die Weltgesundheitsorganisation setzt sich schon lange für die Erhöhung der Zigarettenpreise ein – aktuell kostet eine Packung mit 20 Zigaretten in Deutschland im Durchschnitt zwischen 6 € und 8 €. Die teuersten Zigaretten weltweit werden in Australien verkauft, wo für eine Packung durchschnittlich 22 € bezahlt werden muss.  Laut dem Bundesministerium für Gesundheit rauchen insgesamt rund 24 Prozent der Menschen in Deutschland. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass 76 Prozent der Menschen nicht zur Zigarette greifen. Auch bei Jugendlichen ist das Rauchen von Zigaretten nicht mehr so beliebt wie noch vor einigen Jahren. Im Jahr 2019 rauchten insgesamt etewa sechs  Prozent der 12- bis 17-jährigen Jugendlichen. Das ist so wenig wie noch nie.  Während beim Konsum normaler Zigaretten bei den Jugendlichen ein erfreulicher Abwärtstrend zu erkennen ist, nimmt der Konsum von Shishas und E-Zigaretten weiterhin zu und ist mittlerweile fester Bestandteil des jugendlichen Lifestyles.
29.5.21

 

 

Frau verletzt 43-jährigen Reisenden mit dem Messer

Leinfelden-Echterdingen. Nach einem Angriff auf einen 43-jährigen Reisenden am Donnerstagnachmittag im Bereich eines Taxistands am Flughafen Stuttgart ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizeidirektion Esslingen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes gegen eine 26-jährige Tatverdächtige.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge soll die sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befindliche Frau den 43-Jährigen gegen 14 Uhr offenbar grundlos mit einem Messer angegriffen und ihm eine Schnittverletzung zugefügt haben. Anschließend flüchtete sie in Richtung des Busbahnhofs, wo sie wenig später von Einsatzkräften der Bundespolizei vorläufig festgenommen wurde. Das Opfer wurde in eine Klinik eingeliefert, die der 43-Jährige zwischenzeitlich bereits wieder verlassen konnte. Lebensgefahr bestand nicht. Das mutmaßlich bei der Tat benutzte Messer konnte in Tatortnähe aufgefunden und sichergestellt werden.

Die 26-Jährige soll im Laufe des Freitags auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt werden. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen, insbesondere zu den Hintergründen der Tat dauern an. Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können und insbesondere die noch unbekannte Frau, die einen Sicherheitsmitarbeiter auf die Situation hingewiesen hatte, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei zu melden. Telefon 0711/ 3990-0.
28.5.21

 

 

Stadt mit Vollzugsdienst zufrieden

Göppingen. Die Mitarbeiter des städtischen Gemeindevollzugsdiensts (GVD) sorgen nicht nur für Sicherheit und Sauberkeit in der Stadt, sie sind auch Ansprechpartner/-innen für die Bürger vor Ort. „Und die allermeisten Menschen schätzen die wertvolle Arbeit der Kollegen“, zog Erste Bürgermeisterin Almut Cobet ein positives Fazit nach der Teilnahme an einem GVD-Streifendienst.

Die Coronapandemie hat die Herausforderungen an die Ortspolizeibehörde und an den Gemeindevollzugsdienst nochmals deutlich erhöht. Um sich einen unmittelbaren Eindruck zu verschaffen, begleiteten Erste Bürgermeisterin Almut Cobet und die Leiterin des Fachbereichs Recht, Sicherheit und Ordnung, Kathrin Eichelmann, jüngst eine GVD-Streife in der Innenstadt. „Unser GVD macht einen tollen Job!“ zeigte sich Cobet beeindruckt von der Balance zwischen einerseits Freundlichkeit und andererseits Verbindlichkeit ihrer Mitarbeiter. „Die Überwachung der Maskenpflicht in der Innenstadt erfordert viel Fingerspitzengefühl“, schildert Cobet nach dem Streifengang. „Da gibt es Passanten, die durch die Diskussionen und Ankündigungen verunsichert sind. Andere Personen sind aufgrund eines ärztlichen Attests von der Maskenpflicht befreit.“ Daneben gebe es aber auch Corona-Leugner, die sich bewusst über die verordnete Maskenpflicht hinwegsetzen. Dann müsse auch schon mal zu energischeren Worten gegriffen werden. „Die allermeisten Bürger schätzen es aber, dass unser GVD für die Gesundheit und für den Schutz der Menschen in unserer Stadt im Einsatz ist“, zeigt sich die Bürgermeisterin erfreut über die hohe Zustimmung.

Eine weitere neue Aufgabe, ergänzt Fachbereichsleiterin Kathrin Eichelmann, sei die Überprüfung der Quarantänepflicht. Auch das Informationsbedürfnis der Einzelhändler, der Gastronomen sowie der Kunden sei in den vergangenen knapp eineinhalb Jahren erheblich, berichtete die GVD-Streife, die von Cobet und Eichelmann begleitet wurde. Vielfach seien Änderungen der Corona-Verordnungen durch das Land äußerst kurzfristig, meist am Abend, bekannt gemacht worden. „Da waren wir am Morgen die erste Informationsquelle und mussten die Änderungen weitergeben.“ Im Großen und Ganzen sei die Akzeptanz „zwar oftmals zähneknirschend, aber trotzdem einsichtig und damit sehr gut“ gewesen, so die Erfahrungsberichte.

Generell zählen das Sicherheitsgefühl und die Aufenthaltsqualität in der Stadt zu den Aufgabenschwerpunkten des GVD. 17 Personen sind für die Stadt im Einsatz, überwiegend in Uniform, teils aber auch in Zivil. Für die durch die Pandemie stark erweiterten Aufgaben ist es hilfreich, dass die Begleitung von Veranstaltungen derzeit ruht. Denn natürlich gehören auch die klassische Parkraumüberwachung, aber auch die Durchsetzung der Polizei- und Umweltschutzverordnung der Stadt zum Beispiel in Fußgängerzonen und Parkanlagen zum Aufgabengebiet des GVD.
28.5.21

 

 

Radweg zur Klepperles-Trasse nun asphaltiert

Schwäbisch Gmünd (sv). Seit vielen Jahren wurde diese Asphaltierung der Radwegeverbindung zur Klepperles-Trasse gefordert, um den Alltagsradlern zwischen den Wohngebieten Straßdorf-Ost und Stadtmitte ein attraktivere Verbindung anzubieten, nun kann sie endlich freigegeben werden. Der Weg zwischen Emerland/Weidenäckerstraße zum Spielplatz an der alten Bahntrasse wird nun um 500 bis 1.000 Meter kürzer und ist durchgehend asphaltiert. Vom Baubetriebsamt konnte das Teilstück, das etwa 200 Meter lang ist und 25.000 Euro gekostet hat, noch vor dem Wintereinbruch im Dezember 2020 angepackt werden. Damit wird die Anbindung Straßdorfs an die Klepperles-Trasse noch attraktiver.
28.5.21

 

 

Bettringen gilt als „Mitmach-Stadtteil“

Schwäbisch Gmünd (sv). Ein Bürgerverein als Anstellungsträger eines Stadtteilkoordinators – das stellt ein Novum in der Gmünder Quartiersarbeit da. Gerade mal ein Jahr ist seit der Vereinsgründung vergangen und schon übernimmt der junge Verein große Verantwortung. Das ist zum einen aufgrund des herausragenden Engagements des ehrenamtlichen Vorstands möglich, aber auch aufgrund des stabilen Netzwerks im Stadtteil, welches die Quartiersarbeit trägt. Als wichtiger Partner beteiligt sich weiterhin die Vinzenz von Paul gGmbH sowohl finanziell als auch ideell. Eng angebunden ist und bleibt der Förderverein Riedäcker. Das Deutsche Hilfswerk trägt für die kommenden zwei Jahre einen Großteil der Kosten. Mit Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung bekennt sich auch die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd zur Quartiersarbeit in Bettringen und sichert ihre Unterstützung zu. Letztendlich ist es allen Beteiligten wichtig, durch die hauptamtliche Personalausstattung Erfolge in den Quartiersentwicklungsmaßnahmen zu erzielen. Das städtische Quartierskonzept soll nachhaltig verortet werden. Bettringen soll ein aktiver „Mitmach-Stadtteil“ bleiben.
28.5.21

 

 

Junge Menschen sprechen über Städtepartnerschaften

Schwäbisch Gmünd (sv). Am 30. Mai  um 19 Uhr wird auf dem YouTube-Channel des Gmünder Städtepartnerschaftsverein in Kooperation mit der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd die Live-Sendung „Jugendbegegnungen in Europa“ ausgestrahlt. In der Sendung sprechen junge Menschen aus Schwäbisch Gmünd und den Partnerstädten über ihre Austauscherfahrungen. Die Sendung ist einer der Projektbausteine des Städtepartnerschaftsprojekts „Boulevard der Partnerstädte – farbenprächtig in die Zukunft“ in Schwäbisch Gmünd“, das vom 8. März 2021 bis 11. September 2021 geht. Da die Feierlichkeiten zu den Städtepartnerschaftsjubiläen pandemiebedingt ins Jahr 2022 verschoben werden mussten, sollen durch eben dieses Partnerschaftsprojekt die Städtepartnerschaften in der Stadtbevölkerung Gmünds präsent gehalten werden.
28.5.21

 

 

Shisha-Bars bleiben zu

Göppingen. Wie das Sozialministerium des Landes Baden-Württemberg mitteilte, bleiben Shisha-Bars weiterhin inzidenzunabhängig, wegen der starken und nicht mehr vertretbaren Aerosolbelastung beim Rauchen, geschlossen. Der Betrieb von Shisha- und Raucherlokalen ist untersagt. Die Corona-Verordnung  schließt die Änderung bestehender Betriebskonzepte nicht aus. Wenn eine bisherige Shisha- und Raucherbar ihr Konzept, beispielsweise in eine reine Schankwirtschaft, ändert, darf sie öffnen.
28.5.21

 

 

Bürger singen Maientagslied vor der Kamera

Göppingen Ein gemeinsames Singen des Maientagslieds am Maientagssamstag auf dem Marktplatz wird es in diesem Jahr nicht geben. Oberbürgermeister Alex Maier lädt daher alle Göppinger ein, das Maientagslied bereits vorher zu singen und ein Video davon zu machen. Gesucht werden Menschen, die ihre Verbundenheit mit dem Maientag, dem Göppinger Festtag schlechthin, gerne musikalisch mit einem Gesangvideo zum Ausdruck bringen möchten. Die Aufnahme kann noch bis Sonntag, 6. Juni, als Video per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! geschickt oder unter https://kurzelinks.de/maientagslied hochgeladen werden. Zur Aufnahme ist eine Handykamera ausreichend; wichtig ist nur, dass im Querformat gedreht wird. Gesungen werden drei Strophen des Liedes „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“. Aus allen Einsendungen wird ein Video zusammengeschnitten; das fertige Video wird als Mischung vieler einzelner Beiträge aus der Bevölkerung zum Maientag veröffentlicht werden.
28.5.21

 

 

OB Maier bietet Bürgersprechtsunden an

Göppingen. „Die Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung möchte ich als Oberbürgermeister ganz bewusst stärken“, setzt OB Alex Maier auf einen integrativen Stil der Stadtpolitik. „Als ersten Schritt biete ich ab Juni regelmäßige offene Sprechstunden für unsere Bürgerinnen und Bürger an.“ Pandemiebedingt wird der Start am Freitag, 4. Juni, von 11 bis 13 Uhr als Telefonsprechstunde erfolgen.

„Ein gelungenes Miteinander bedeutet für mich, den Bürgern empathisch gegenüberzutreten und sie frühzeitig in Entscheidungsprozesse mit einzubeziehen“, kündigt Oberbürgermeister Alex Maier drei „Bausteine“ für einen offenen Meinungsaustausch an. „Politiker müssen den Menschen zuhören und ihre Meinungen ernst nehmen.“ Er selber sei mit seiner Offenheit für kreative Ideen und Lösungsansätze bislang sehr gut gefahren. Deshalb werde er regelmäßig offene (Telefon-)Sprechstunden, Stadtbezirk-Tage und Stadtspaziergänge sowie aktuelle Videoformate auf den verschiedenen social media-Kanälen durchführen. „Mit diesem Mix erreichen wir die verschiedenen Generationen“, möchte das Stadtoberhaupt niemanden ausgrenzen. „Jede und jeder darf das Format wählen, das ihr oder ihm am besten zusagt.“ Natürlich sei er aber nicht nur zu den offenen Sprechstunden für die Bürgerschaft erreichbar – Anregungen und Wünsche können jederzeit an ihn herangetragen werden; er werde dann so schnell wie möglich antworten. „Und wer mich auf der Straße oder auf einer Veranstaltung freundlich anspricht, dem werde ich gerne ebenso freundlich antworten“, wünscht sich OB Maier direkte Begegnungen ohne Scheu vor dem Amt.

Für die (momentan noch telefonischen) Sprechstunden werden in regelmäßigen Abständen die Zeitfenster bekannt gegeben, in denen sich die Bürger/-innen mit ihren Anliegen und Ideen an den Oberbürgermeister wenden können. Der Auftakt erfolgt am Freitag, 4. Juni, von 11 bis 13 Uhr. Interessierte Bürger/-innen werden gebeten, sich vorab beim OB-Sekretariat unter Telefon 07161 650-1001 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu melden. Neben der Angabe des Namen und der Telefonnummer ist eine vorherige Mitteilung des Themas hilfreich. Das OB-Sekretariat wird einen genauen Termin vereinbaren und dann zum ausgemachten Zeitpunkt anrufen und das Gespräch zu OB Maier durchstellen.

„Ich freue mich auf vielfältige Telefonate und hoffentlich ab Sommer dann auch wieder auf viele persönliche Begegnungen“, so Alex Maier. „Denn das direkte Miteinander macht unsere Gesellschaft lebendig!“ Für die Stadtbezirk-Tage und Stadtspaziergänge werden derzeit Programme für den Sommer ausgearbeitet. Dabei sollen Unternehmen, Vereine und Initiativen mit einbezogen werden. Die genauen Daten werden bekannt gegeben, sobald die Coronapandemie derartige Treffen wieder zulässt.
28.5.21

 

 

Neue Referatsleiterin für Kinder- und Schülerhäuser

Jana Hruza leitet jetzt das Referat Kinder- und Schülerhäuser der Stadt Göppingen. Foto: Stadtverwaltung Göppingen

Göppingen. Das Referat Kinder- und Schülerhäuser bei der Stadtverwaltung Göppingen wird künftig von Jana Hruza geleitet. Mit der 27-jährigen Heiningerin wählte der Gemeinderat keine Unbekannte: Von März bis Juni 2020 sowie erneut seit Januar 2021 nahm sie die vakanten Aufgaben bereits kommissarisch wahr. Bei der Stadt Göppingen ist Jana Hruza seit Oktober 2018 angestellt, zunächst als Qualitätsbeauftragte sowie als Bedarfsplanerin für die Kindertageseinrichtungen in der Hohenstaufenstadt. Dabei war sie auch für die Verwaltung des zentralen Vormerksystems verantwortlich.

Zum Referat Kinder- und Jugendhäuser gehören 23 städtische Kita-Einrichtungen, 15 städtische Betreuungsangebote an den Grundschulen und vier Schülerhorte. Für diese Bereiche trägt die Referatsleitung die fachliche und pädagogische Verantwortung; außerdem obliegt ihr, unter Einbeziehung der kirchlichen und freien Träger, die kommunale Bedarfsplanung.

Jana Hruza absolvierte von 2013 bis 2015 zunächst ihre Ausbildung zur Verwaltungswirtin, anschließend folgte ein dreijähriges Bachelorstudium im Bereich Sozialmanagement. Sie setzte sich im Auswahlverfahren gegen 19 weitere Bewerber durch

Für die (momentan noch telefonischen) Sprechstunden werden in regelmäßigen Abständen die Zeitfenster bekannt gegeben, in denen sich die Bürger/-innen mit ihren Anliegen und Ideen an den Oberbürgermeister wenden können. Der Auftakt erfolgt am Freitag, 4. Juni, von 11 bis 13 Uhr. Interessierte Bürger/-innen werden gebeten, sich vorab beim OB-Sekretariat unter Telefon 07161 650-1001 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu melden. Neben der Angabe des Namen und der Telefonnummer ist eine vorherige Mitteilung des Themas hilfreich. Das OB-Sekretariat wird einen genauen Termin vereinbaren und dann zum ausgemachten Zeitpunkt anrufen und das Gespräch zu OB Maier durchstellen.

„Ich freue mich auf vielfältige Telefonate und hoffentlich ab Sommer dann auch wieder auf viele persönliche Begegnungen“, so Alex Maier. „Denn das direkte Miteinander macht unsere Gesellschaft lebendig!“
28.5.21

 

 

Um Bargeld erleichtert

Heiningen. Am Donnerstag sollen zwei Unbekannte in Heiningen einen 15-Jährigen um sein Geld gebracht haben.  Zwischen 21.30 und 21.45 Uhr soll der 15-Jährige in der Riedstraße im Bereich eines Einkaufsmarktes gelaufen sein. Ein schwarzer Mercedes soll neben ihm gehalten haben und zwei unbekannte Männer seien ausgestiegen. Die sollen von ihm Geld gefordert haben. Nachdem das vom 15-Jährigen verneint wurde, sollen sie auf ihn eingeschlagen haben. Dabei erlitt er leichte Verletzungen im Gesicht. Aus seiner Jackentasche sollen sie die Geldbörse genommen und Bargeld darauf mitgenommen haben. Danach begaben sie sich in ihr Auto und fuhren weg. Im Anschluss begab sich der 15-Jährige nach Hause. Die Polizei wurde gegen 22.15 Uhr von dem Vorfall informiert und fahndete nach den Unbekannten. Die Kriminalpolizei Göppingen (Telefon 07161/632360) hat die Ermittlungen aufgenommen. Die sucht nun nach den beiden Unbekannten. Die sollen etwa 20 bis 25 Jahre alt und dunkel gekleidet gewesen sein. Unterwegs waren sie mit einem schwarzen Mercedes. Die Polizei sucht Zeugen, die Verdächtige Personen oder Fahrzeuge zwischen 21 und 22 Uhr in der Riedstraße gesehen haben.
28.5.21

 

 

Limestor öffnet wieder

Ostalbakreis. Das Limestor in Dalkingen öffnet am Samstag, 29. Mai wieder seine Pforten und ist von Montag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr kostenlos für das Publikum geöffnet.   Für einen Besuch im Limestor sind folgende Regelungen zu beachten: Der Zutritt zum Limestor ist nur nach Vorlage eines Test-, Impf- oder Genesenennachweises zulässig. Wie bisher werden zur Kontaktnachverfolgung die Daten aller Besucher erfasst. Es gelten außerdem die vorgeschriebenen Abstands- und Hygieneregeln.
28.5.21

 

 

Inzidenzwerte erlaubten Lockerungen

Ostalbkreis. Die 7-Tage-Inzidenz im Ostalbkreis liegt seit fünf Werktagen unter 100, weshalb die so genannte Bundesnotbremse außer Kraft gesetzt werden kann. Samstag heißt dies nun erste Öffnungsschritte und ein Schritt in Richtung Normalität. Aus Sicht des Landrats und des Krisenstabs im Landratsamt ist dies sehr erfreulich. Der Ostalbkreis hatte gestern immer noch eine sehr große Anzahl an Neufällen, die zweithöchste in Baden-Württemberg. Zudem hat der Ausbruch in Kirchheim gezeigt, wie aggressiv sich Corona-Mutationen verbreiten können. Nur dank des engagierten Vorgehens des Gesundheitsamtes, der schnellen Kontaktpersonennachverfolgung, der sehr guten Zusammenarbeit mit der Ortspolizeibehörde Kirchheim und der Polizei konnte sehr schnell reagiert werden und die Situation gut im Griff behalten werden. Nach wie vor ist jedoch eine sehr intensive Beobachtung und Kontrolle notwendig.
28.5.21

 

 

Mit 1,5 Promille am Steuer

Schorndorf. Ein Porsche-Fahrer fiel am Donnerstagabend dadurch auf, dass er den Schumannweg in Schorndorf  immer wieder hin und her fuhr und dabei den Motor laut aufheulen ließ. Im Bereich der Stuttgarter Straße wurde der 31-Jährige schließlich einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei ergab sich schnell der Verdacht, dass der Mann betrunken ist. Ein Alkoholtest vor Ort bestätigte den Verdacht - der Mann war mit etwa 1,5 Promille deutlich alkoholisiert. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen, sein Führerschein wurde einbehalten.
28.5.21

 

 

Messelbergsteige wegen Bauarbeiten gesperrt

Donzdorf/Böhmenkirch. Aufgrund von Bauarbeiten auf der K1401 (Messelbergsteige)  zwischen Donzdorf und Schnittlingen muss die Strecke in zwei Bauabschnitten zwischen dem 7. Juni und 20. August voll gesperrt werden.  Während des ersten Bauabschnitts bis zum Beginn der Sommerferien am 29.Juli verkehren die Schulkurse der Linie 950A zwischen Böhmenkirch und Donzdorf nicht über Treffelhausen und Schnittlingen. Fahrgäste aus diesen Orten müssen auf die Linie 950/950A ausweichen und in beiden Richtungen über Böhmenkirch fahren.
27.5.21

 

 

Glücksspiel: Neues Sperrsystem kommt

Kreis Göppingen. Am 1. Juli tritt der Glücksspielneuregulierungsstaatsvertrag in Kraft. Damit wird auch ein Spielersperrsystem eingeführt, so die IHK Göppingen am Donerstag in einer Pressemitteilung.  „Der Glücksspielstaatsvertrag sieht zum Schutz der Spieler und zur Bekämpfung der Glücksspielsucht ein zentrales, spielform-übergreifendes Sperrsystem vor. In der Regel betrifft dies die Aufstellung von Geldspielgeräten. Daraus folgt, dass sich jeder Aufstellplatz – also sowohl eine gewerbliche Spielhalle, als auch eine Gaststätte – an das bundesweit geltende Spielersperrsystem anzuschließen hat“, berichtet der stellvertretende Leiter der IHK-Bezirkskammer Göppingen Dr. Uwe Schwab. Wer demnach nach dem 1. Juli 2021 seinen Betrieb nicht an das Spielersperrsystem angemeldet habe, dürfe grundsätzlich keine Geldspielgeräte betreiben. Unklar sei, ob es aufgrund der Pandemie eine Fristverlängerung oder Übergangsfrist geben werde. Davon sei zunächst aber eher nicht auszugehen. Ebenso unklar sei, wer die erstmalige Registrierung vornehmen müsse. „Im Moment geht man davon aus, dass der Spielgeräteaufsteller die erstmalige Registrierung durchführen muss“, berichtet Dr. Uwe Schwab. Den betroffenen Gastronomen werde von der IHK empfohlen, sich mit ihrem Automatenaufsteller in Verbindung zu setzen. Erforderlich seien in jedem Fall eine stabile Internetverbindung im Lokal und ein EDV-Anschluss an das Sperrsystem.

Worum geht es bei diesem System konkret? Spielsüchtige, die sich selbst im Spielersperrsystem registrieren oder z.B. von Familienangehörigen dort registriert sind, sollen vor ihrer Spielsucht geschützt werden. „Das bedeutet, dass ein Gastwirt, wenn er Spielautomaten aufgestellt hat, jeden Spieler prüfen muss, der sich wiederum durch Ausweiskontrolle zu identifizieren hat und mit der Sperrdatei abgleicht“, so Dr. Uwe Schwab.  Prinzipiell begrüße man vonseiten der IHK den Schutz von Spielsüchtigen. Schlecht sei jedoch dies zu Lasten der Betreiber von Lokalen, Hotels und Gaststätten mit Glücksspielautomaten zu machen, die damit einen zusätzlichen bürokratischen Aufwand betreiben müssten.
27.5.21

 

 

Kontrolle über Auto verloren

Ebersbach. In die Leitplanken fuhr am Donnerstag eine 25-Jährige auf der B10 bei Ebersbach. Die Pkw-Fahrerin fuhr in Richtung Stuttgart auf dem linken Fahrstreifen. Gegen 6.45 Uhr verlor sie die Kontrolle über ihr Auto. Der Wagen drehte sich mehrmals um die eigene Achse und geriet in die linke Leitplanke. Dort kam das Auto zum Stehen. Bei dem Unfall verletzte sich die 25-Jährige leicht. Sie kam vorsorglich in ein Krankenhaus. Während der Unfallaufnahme war der linke Fahrstreifen für etwa eine Stunde gesperrt. Es bildete sich ein Rückstau von etwa eineinhalb bis zwei Kilometer. Die Schadenshöhe beträgt etwa 3.000 Euro.
27.5.21

 

 

Gewinnspiel soll Schorndorfer Handel helfen

Schorndorf. Zur Öffnung des Einzelhandels und der Gastronomie in der kommenden Woche startet die Aktion „Kauf.Los.Schorndorf“ – ein Gewinnspiel, bei dem über acht Wochen „Corona-Edition“-Stadtgutscheine im Gesamtwert von 40.000 Euro verlost werden. Diese können bis 31. August  und nur in den von der Schließung betroffenen Handels- und Dienstleistungsbetrieben in der Innenstadt eingelöst werden. Gemeinsam mit Schorndorf Centro hat der Eigenbetrieb Tourismus und Citymanagement diese Aktion ins Leben gerufen, um die von der langen Schließung betroffenen Handels- und Dienstleistungsbetriebe der Schorndorfer Innenstadt zu unterstützen. „Wir wollen ein deutliches Signal setzen, dass wir Handel und die Gastronomie nicht alleine lassen“, sagt Schorndorfs Oberbürgermeister Matthias Klopfer. Die gewonnenen Einkaufsgutscheine können in der Innenstadt eingelöst werden, wodurch die Aktion die Innenstadt-Akteure gleich doppelt unterstützt. Die Gültigkeit der Gutscheine ist zeitlich bis zum 31. August  begrenzt. „Damit stellen wir sicher, dass die Unterstützung unmittelbar und direkt bei den vom Lockdown betroffenen Innenstadtbetrieben ankommt“, erklärt Lars Scheel, Geschäftsführer von „Tourismus und Citymanagement“.

Wer im Zeitraum von 31. Mai bis 25. Juli  für mindestens 15 Euro in der Innenstadt einkauft oder eine Dienstleistung in Anspruch nimmt, kann am Gewinnspiel teilnehmen. Dafür muss der Kassenbon oder eine Kopie mitsamt dem ausgefüllten Teilnahmeformular im Briefkasten vor dem Gebäude Johann-Philipp-Palm-Straße 10 eingeworfen werden. Die Teilnahmekarten liegen in den teilnehmenden Betrieben aus. Alternativ kann der Beleg auch über das Online-Formular unter www.schorndorf.de/kauflos hochgeladen werden.
Eingereicht werden können Kassenbons aller Betriebe, die im auf der Karte markierten Innenstadtbereich liegen. Eingelöst werden können die Gutscheine dagegen nur in denjenigen Betrieben, die von der Schließung betroffen waren und an der Aktion Kauf.Los.Schorndorf teilnehmen möchten. All diese Betriebe sind als teilnehmende Betriebe zu erkennen.

Mit allen eingereichten Bons der Woche wird jeden Montag um 9 Uhr die Lostrommel gefüllt, am darauffolgenden Mittwochvormittag werden die Gewinner gezogen. Über den Aktionszeitraum gibt es jede Woche die Chance auf 1x 300 Euro, 3x 200 Euro, 10x 100 Euro und über 80 weitere Kleingewinne. Die Glücksfeen haben also ordentlich zu tun. Wer bei den wöchentlichen Ziehungen kein Glück hatte, kann trotzdem in einer der beiden Monatsziehungen abräumen. Hier winken jeweils Gutscheine in Höhe von 1x 400 Euro, 2x 300 Euro, 3x 200 Euro, 4x 100 Euro, 5x 60 Euro und 35x 20 Euro.

Zum Abschluss werden unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern drei Hauptpreise ausgelost: 1x800 Euro, 1x600 Euround 1x400 Euro. Es lohnt sich also, fleißig Kassenbons zu sammeln. Die Gewinner bzw. Gewinnerinnen werden per Post oder E-Mail benachrichtigt. Außerdem werden sie immer donnerstags im städtischen Amtsblatt „Schorndorf Aktuell“ und auf den städtischen Social Media Kanälen und unter schorndorf.de/kauflos bekanntgegeben.
17.5.21

 

 

Kriegstagebuch eines Gmünder Matrosen

Schwäbisch Gmünd (sv). Das Stadtarchiv Schwäbisch Gmünd stellt in Zusammenarbeit mit Karlheinz Hegele vom Gmünder Geschichtsverein das Kriegstagebuch des Gmünder Matrosen Hermann Schwarzkopf aus dem Ersten Weltkrieg online zur Verfügung. Die Edition mit dem Titel „Späte Nachrichten aus einem vergessenen Krieg. Das Tagebuch des Schwäbisch Gmünder Matrosen Hermann Schwarzkopf zum Kriegsende 1918 in Sewastopol am Schwarzen Meer“ erscheint als 6. Band in der Reihe „Quellen aus dem Stadtarchiv Schwäbisch Gmünd. Digitale Editionen“. Der Weg einer weiteren Öffnung des Stadtarchivs für die breite Öffentlichkeit und der neuen Digitalisierungsstrategie wird damit nach der 2020 veröffentlichten digitalen Edition der Kriegschronik von Albert Deibele erfolgreich weiterverfolgt.
Das Tagebuch des Schwäbisch Gmünder Marinesoldaten Hermann Schwarzkopf wird im Stadtarchiv Schwäbisch Gmünd unter der Signatur D41 Bü 9 verwahrt und beleuchtet die letzten Kriegstage des Ersten Weltkriegs an einem ungewohnten Schauplatz: Der 17 Jahre alte Kriegsfreiwillige Hermann Schwarzkopf wird von Kiel aus mit der kaiserlichen Marineflotte nach Sewastopol auf der Krim am Schwarzen Meer beordert. Überraschend ist auch der Zeitpunkt der Entsendung: Die Einheit von Matrose Schwarzkopf wurde im Oktober 1918 von Kiel mit dem Zug ans Schwarze Meer geschickt. Hermann Schwarzkopf trifft mit seiner Einheit am 12. Oktober in Sewastopol ein und erlebt dort das Kriegsende und den Beginn der Novemberrevolution. Der für den jungen Matrosen zeitweise an einen exotischen Urlaub erinnernde Einsatz am Schwarzen Meer endet knapp vier Wochen nach der Ankunft mit der Rückfahrt am 11. November 1918 Richtung Deutschland.
Das Tagebuch wurde dem Stadtarchiv 2020 als Nachlass übergeben. Das Stadtarchiv dankt dabei der Familie in besonderem Maße dafür, dass diese besondere Quelle für die Stadtgeschichte dauerhaft erhalten sein wird und der breiten Öffentlichkeit zur Nutzung zugänglich gemacht werden kann.
Karlheinz Hegele vom Gmünder Geschichtsverein edierte und kommentierte das Tagebuch, so dass es nun über den Hochschulschriftenserver der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd kostenlos, barrierefrei und rund um die Uhr gelesen, durchsucht und heruntergeladen werden kann.
27.5.21

 

 

Binder fordert schnelles Impfangebot für Schüler

Geislingen. Mit Blick auf sinkende Infektionszahlen und die bevorstehende Rückkehr zum Schulalltag nach den Pfingstferien fordert der Geislinger Landtagsabgeordnete Sascha Binder (SPD) ein „schnelles Impfangebot für Schüler an den Schulen vor Ort.“ Nachdem der Impfstoff von Biontech/Pfizer für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren zugelassen sei, müsse die grün-schwarze Landesregierung jetzt die Weichen stellen, dass Impfangebote rechtzeitig bei den Klassen ankämen – möglichst noch vor dem neuen Schuljahr.„Ein normaler Schulalltag wird vor allem durch zunehmenden Impfschutz möglich werden. Deshalb muss Grün-Schwarz jetzt Vorkehrungen treffen und dafür sorgen, dass der Impfstoff direkt bei den Kindern und Jugendlichen ankommt“, betont Bin-der hinsichtlich der anstehenden Schulöffnungen im Kreis: „Der Impfstoff muss dorthin, wo sich die meisten Menschen auf engem Raum tummeln: In unsere Schulen.“ Zeitnahe und freiwillige Impfungen für Kinder und Jugendliche seien der wichtigste Schlüssel, um Heranwachsenden eine Rückkehr zur Normalität zu er-möglichen. Das käme auch dem Freizeit- und Vereinsleben junger Menschen sehr zugute. Dazu könnten mobile Impfteams an den Schulen vor Ort eingesetzt werden. Schließlich sei es eine logistische Herausforderung, eine größere Zahl an Schülern zu impfen. „In unserem Kreis haben mobile Impfteams in den vergangenen Monaten bewiesen, wie effizient und wertvoll ihre Arbeit ist. Wenn es die Kinder und ihre Eltern wollen, sollten sich die Schüler direkt in ihrer Schule unkompliziert impfen lassen können“, meint Sascha Binder. Je niederschwelliger das Angebot, um so mehr junge Menschen könnten erreicht werden.
27.5.21

 

 

Betrüger gehen leer aus

Albershausen. Um ihr Erspartes wollten unbekannte Anfrufer ein Ehepaar in Albershausen bringen. Zur Mittagszeit klingelte bei den Senioren das Telefon. Eine Frau gab sich als die Enkelin aus. Sie hätte einen schweren Unfall gehabt und bräuchte nun mehrere tausend Euro. Den Angerufenen kam der Anruf komisch vor und sie stellten der vermeintlich heulenden Frau Fragen. Nachdem der Angerufene der Unbekannten mitteilte, dass er nicht so viel hätte und man sich bei der Polizei treffen würde, legte die Unbekannte auf.
27.5.21

 

 

Mann sitzt fast nackt im Auto

Geislingen. Am Mittwoch zeigte sich ein Mann unsittlich in Geislingen. Wie die Polizei berichtet befanden sich gegen 14 Uhr zwei Frauen auf einem Spaziergang in der Nähe des Geiselsteinhauses. Auf dem dortigen Parkplatz saß ein Mann in seinem Auto und starrte die Frauen an. Die gingen weiter. Kurze Zeit später überholte dieser die Frauen mit seinem Auto und hielt wenige Meter weiter am Straßenrand an. Er öffnete die Fahrertür und starrte die Frauen an. Bis auf einen Pulli war der Mann nackt. Eine Hand hielt er über sein Geschlechtsteil. Die Frauen gingen weiter und informierten die Polizei. Der Mann fuhr weg. Polizeistreifen fahndeten nach dem Unbekannten, der blieb verschwunden. Das Kennzeichen des Autos hatten sich die Frauen gemerkt. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
27.5.21

 

 

Zu schnell im Regen

Geislingen. Auf dem Dach blieb ein Pkw am Mittwoch bei Geislingen liegen. Der 34-Jährige fuhr mit seinem Wagen gegen 21.15 Uhr von Eybach in Richtung Steinenkirch. Auf regennasser Fahrbahn fuhr er wohl zu schnell und verlor bei Aquaplaning die Kontrolle über sein Auto. Er kam nach links von der Straße ab. Dort überschlug sich das Auto mehrfach und blieb nach etwa 200 Metern auf dem Dach liegen. Der 34-Jährige blieb unverletzt und konnte sich selbst aus seinem Auto befreien. Bei der Unfallaufnahme entdeckte die Polizei zwei abgefahrene Hinterreifen an dem Pkw. Den Schaden an dem nicht mehr fahrbereiten Auto schätzt die Polizei auf etwa 10.000 Euro.
27.5.21

 

 

Sinkende Inzidenz: Lockerungen im Ostalbkreis

Ostalbkreis. Im Ostalbkreis liegt die 7-Tage-Inzidenz seit fünf Werktagen unter 100, somit kann die sogenannte Bundesnotbremse außer Kraft gesetzt werden. Das Robert-Koch-Institut hat am 27. Mai  eine 7-Tage-Inzidenz von 65,6 für den Ostalbkreis festgestellt. Somit hat der Ostalbkreis den maßgeblichen Schwellenwert von 100 an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unterschritten. Es gelten ab Samstag die Regelungen der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg, welche Öffnungsschritte in einem dreistufigen Modell vorsieht.

Ab Samstag dürfen nach vielen Monaten Lockdown alle Beherbergungsbetriebe, wie Hotels als auch Restaurants wieder öffnen, außerdem Freizeiteinrichtungen, wie Freibäder. Auch für den Einzelhandel gibt es weitere Erleichterungen.

Landrat Dr. Joachim Bläse: „Das ist eine sehr gute Nachricht für den Ostalbkreis! Endlich können die Bürger sowie die Einrichtungen nach monatelangen Einschränkungen erste Schritte zurück in die Normalität gehen. Das Durchhalten hat sich ausgezahlt. Die tragenden Säulen unseres Tourismus, die Gastronomie und Hotellerie, darf endlich wieder öffnen. Bereits in der Vergangenheit hat die Branche bewiesen, dass die Hygienekonzepte funktionieren und unterschiedliche Maßnahmen einen sicheren Aufenthalt gewährleisten.
27.5.21

 

 

Neues "Ostabglück" erschienen

Landrat Joachim Bläse präsentiert die neue Ausgabe von "Ostalbglück". Foto: Landratsamt Ostalbkreis

Ostalbkreis. Nach mehr als einem halben Jahr coronabedingter Schließungen werden am 29. Mai  die ersten Gäste zurückkehren dürfen. „Der ganze Ostalbkreis freut sich auf diesen Tag und auf unsere Gäste“, sagt Landrat Dr. Jachim  Bläse – ein Tag auf den seit Monaten hin gefiebert wird.  Mit dem brandneuen „Ostalbglück“ will die Region den Gästen Lust machen, auf die Ostalb zurückzukehren. Von malerischen Städten und schmucken Ortschaften über einzigartige Ausflugsziele bis hin zu herrlichen und abwechslungsreichen Landschaften: „Unser schöner Ostalbkreis hat für Urlauber, Ausflugsgäste – aber auch für uns Ostälbler – eine facettenreiche Vielfalt an Freizeitangeboten zu bieten“, betont die Leiterin der Stabsstelle Tourismus Ricarda Grünig.

Neben spannenden Tipps zum Radfahren, Wandern oder auch Angeboten zur inneren Einkehr, lädt die Ostalb als kulinarische Genussregion mit regionalen Produkten zum Schlemmen und Genießen ein.  „Überall ist Aufbruchstimmung spürbar. Unbeschwerte Ostalb-Momente werden durch die umfassenden und erfolgreich erprobten Hygiene- und Sicherheitskonzepte der Gastgeber sowie umfassenden Testmöglichkeiten gewährleistet“, fügt Landrat  Bläse hinzu.  Das neue Magazin „Ostalbglück“ bietet viele spannende Artikel zur Ostalb und kann kostenlos im Landratsamt Ostalbkreis, Stuttgarter Straße 41, 73430 Aalen sowie in den Tourist-Informationen und bei den Städten und Gemeinden im Ostalbkreis mitgenommen werden. Zusätzlich kann das neue „Ostalbglück“ unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! angefordert werden und steht auf der Homepage des Landratsamt Ostalbkreis unter www.ostalbkreis.de Rubrik „Broschüren/Produkte“  zum Download bereit.
27.5.21

 

 

 

OB Dehmer bringt neuen Krankenhaus-Träger ins Spiel

Der Geislinger OB Franlk Dehmer kämpft weiter um die Helfensteinklinik. Foto: Christiane Wehnert / Stadt Geislingen

Geislingen. Der Geislinger Oberbürgermeister Frank Dehmer gibt es Kampf um die Zukunft der Helfensteinklinik trotz des eindeutigen Votums des Kreistags am vergangenen Freitag noch nicht auf. In einer Videobotschaft auf Facebook will das Stadtoberhaupt sich weiter für den Erhalt der Klinik einsetzen und bringt die Möglichkeit eines neuen Krankenhausträgers ins Gespräch, da der Landkreis Göppingen die Helfensteinklinik offensichtlich nicht mehr haben möchte. In diesem Zusammenhang kündigte Dehmer für die nächsten Tage Gesporäche an. Das Konzept der Praxisklinik, wie es die Geschäftsführung der Alb-Fils-Kliniken vorsieht, werde nicht funktionieren, so Dehner in seiner Videobotschaft, in der er nochmals seine Wut über den Kreistagsbeschluss zum Ausdruck brachte. Ausdrücklich stellte er sich hinter die kritisierten Oberärzte der Helfenstein-Klinik, die öffentlich zur Lage des Krankenhauses Stellung bezogen hatten.  “Aber das wollte die Mehrheit des Kreistages nicht hören”, so Dehmer weiter.  Dehmer dankte nochmals allen Füsprechern und dem Aktionsbündnis, das, so der OB; mit ihm hoffentlich weiter für den Erhalt der Helfensteinklinik kämpfen werde.
26.5.21

 

 

42-Jähriger sticht mehrfach mit Messer zu

Geislingen. Ein 36-Jähriger soll am Dienstag in Geislingen mehrfach auf einen 42-Jährigen eingestochen haben. Die Tat ereignete sich in einer Wohnung in Geislingen. Gegen 13.45 Uhr befanden sich dort der 42-Jährige und eine 36-jährige Frau. Der 36-Jährige hatte dies wohl mitbekommen und begab sich ebenfalls in die Wohnung. Dazu schlug er eine Fensterscheibe ein und kletterte hinein. Mit einem Messer attackierte er wohl sofort den 42-Jährigen. Er soll mehrfach in Richtung Oberkörper und Kopf gestochen haben. Dabei traf er den 42-Jährigen wohl mehrfach. Der 36-Jährigen gelang es wohl durch den Einsatz von Pfefferspray den 36-Jährigen zu stoppen. Die zwischenzeitlich eingetroffenen Polizeistreifen nahmen den 36-Jährigen in der Wohnung vorläufig fest. Der Rettungsdienst brachte den 42-Jährigen in ein Krankenhaus. Dort stellte sich heraus, dass dieser durch den Messerangriff nicht lebensgefährlich verletzt wurde und die Schnittwunden oberflächlich waren. Die genauen Hintergründe des Angriffs sind noch nicht geklärt. Der Tatverdächtige hat bisher keine Angaben gemacht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm hat das Amtsgericht Ulm Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen. Der Tatverdächtige befindet sich nun in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauern an.
26.5.21

 

 

Impfstoff fehlt: Kaum noch Erstimpfungen

Kreis Göppingen. Bis Dienstag wurden 58324 Impfungen durch das Kreisimpfzentrum (KIZ), die Mobilen Impfteams des KIZ Göppingen sowie des Zentralen Impfzentrums (ZIZ) Ulm im Landkreis Göppingen durchgeführt.  Aufgrund reduzierter Impfstoffmengen muss das Kreisimpfzentrum vom 1. bis 13. Juni zurück in den Einschichtbetrieb (10.30 Uhr bis 17 Uhr). Bereits bestehende Termine außerhalb dieser Betriebszeiten müssen an diesen Tagen daher zeitlich verschoben werden. Betroffene Personen werden hierzu vom Kreisimpfzentrum kontaktiert. Eine weitere Folge ist, dass im Juni in der Werfthalle aller Voraussicht nach kaum neue Erstimpfungen stattfinden können. Somit werden in nächster Zeit auch keine Termine automatisch um Mitternacht freigegeben.

 Das Gesundheitsamt im Landkreis Göppingen hat am Mittwoch einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu vermelden. Damit sind innerhalb der letzten Woche im Landkreis Göppingen sechs Personen gestorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Dabei handelt es sich um vier Männer und zwei Frauen. Die verstorbenen Frauen waren beide über 80 Jahre alt. Bei den verstorbenen Männern handelt es sich um einen über 40-jährigen, einen über 50 Jahre alten, einen über 60-jährigen und einen über 80 Jahre alten Mann. Zwei der Todesfälle stehen im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung im Landkreis.

Das Coronavirus wurde aktuell in drei Pflegeeinrichtungen im Landkreis bei Bewohnern oder Mitarbeitern nachgewiesen. Aktuell sind im Landkreis Göppingen insgesamt acht Bewohnern und Pflegekräfte positiv auf das Corona-Virus getestet.  Nach jetzigem Stand gibt es keine größeren Ausbruchsgeschehen mit mehreren betroffenen Mitarbeitern in den Firmen im Landkreis Göppingen.

Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch im Landkreis Göppingen zwölf neue Corona-Fälle.  Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Landkreis Göppingen beträgt nach Angaben des Robert Koch-Instituts 58,9.
26.5.21

 

 

Umfrage zum Busverkehr

Kreis Göppingen. Seit 2019 sind die Busse im Landkreis Göppingen nach einem neuen Fahrplan unterwegs. Bei der Entscheidung des Kreistags im Jahr 2018 über den Ausbau des Busverkehrs stand fest, dass die Neuerungen nach zwei Jahren evaluiert werden sollen. Diese Evaluation wird 2021 trotz Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Form einer Online-Umfrage durchgeführt. “Die Umfrage richtet sich an alle Bürger des Landkreises Göppingen. Es spielt keine Rolle, ob viele Fahrten bereits heute mit dem Bus zurückgelegt werden oder für die meisten Strecken doch das eigene Auto genutzt wird.”, so Sebastian Hettwer, zuständiger Abteilungsleiter im Landratsamt Göppingen. Es gehe um Erfahrungen der Nutzer und generelle Einschätzungen in der Bevölkerung.

Das Landratsamt weist darauf hin, dass sich diese Umfrage vorrangig auf die Ausgestaltung des Busverkehrs innerhalb des Landkreises Göppingen bezieht. Weil der Landkreis seit dem Januar 2021 in den Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) vollintegriert ist, entfiel die eigene Zuständigkeit in tariflichen Fragen. Einschränkungen durch die Pandemie sollen bei der Umfrage ausgeblendet werden. Die Durchführung der Umfrage dauert nur wenige Minuten. Zur Teilnahme an der Umfrage kann der Link https://lkgp.lamapoll.de/Bus19-plus/ genutzt werden. Die Umfrage ist bis zum 27. Juni  geschaltet.
26.5.21

 

 

Viele Ideen für die ehemalige Klinik in Geislingen

Kreis Göppingen. Nach der Entscheidung des Kreistages über die Zukunft der Helfenstein-Klinik in Geislingen haben Landrat Edgar Wolff und die Geschäftsführer der Albs-.Fils-Kliniken am Mittwoch darüber informiert, wie es im Geislinger Hospital weitergeht.

Der Medizinische Geschäftsführer, Dr. Ingo Hüttner: „Mit dem Kreistagsbeschluss wird nun nach dem Bezug des Neubaus der Klinik am Eichert in Göppingen voraussichtlich im Jahr 2024 der stationäre Betrieb in der Helfensteinklinik in Geislingen eingestellt. Bis dahin werden Schritt für Schritt die stationären Angebote von Geislingen nach Göppingen überführt. Der Standort Geislingen wird danach als ambulante Einheit mit einem umfassenden Angebot fortgeführt.“ Das Zielbild für 2024 sieht eine Vielzahl an ambulanten Einrichtungen vor: „Dazu gehören neben den jetzt schon bestehenden Praxen im Ärztehaus sowie den Praxen und Ambulanzen unseres Medizinischen Versorgungszentrums eine adaptierte Notfallversorgung und auch eine Kurzzeitpflege sowie zwei Beatmungswohngemeinschaften. Der Umfang der notwendigen Notfallversorgung wird 2023 evaluiert. Komplettiert wird das Ganze durch verschiedene therapeutische und nicht-gesundheitsbezogene Dienstleister“, sagt Dr. Hüttner. Auch weitere Einrichtungen wie ein Hospiz oder Betreutes Seniorenwohnen sind möglich.

Da die im Beschlussantrag für diese ambulante Einheit verwendete Bezeichnung „Praxisklinik“ vielfach kritisiert wurde, soll sie künftig nur noch als Arbeitstitel verwendet werden. „Wie wir die Einrichtung letztendlich nennen, wird zu einem späteren Zeitpunkt gemeinsam mit dem Aufsichtsrat entschieden“, betont der Kaufmännische Geschäftsführer Wolfgang Schmid.

Für die Interimszeit bis zur Umwandlung in die ambulante Einheit, also die Jahre 2022 und 2023, ist in der Helfenstein Klinik ein reduzierter stationärer Betrieb mit 30 internistischen Betten sowie acht Palliativbetten vorgesehen. Dazu kommt eine Notfallversorgung, die – so die von einer Mehrheit im Kreistag geforderte Ergänzung – als Rund-um-die-Uhr-Notfallversorgung gestaltet werden soll. „Diese Notfallversorgung soll im medizinischen Bereich über je einen chirurgischen und einen internistischen Arzt verfügen sowie über vier Überwachungsbetten für Notfälle. Hier ist noch die personelle Machbarkeit sicherzustellen. Auch die dafür erforderliche diagnostische Ausstattung, also Labor, Röntgen und Computertomografie sowie Physiotherapie wird vorgehalten“, betont Dr. Ingo Hüttner. Diese erweiterte Notfallversorgung wird – auch das ist im Beschluss des Kreistags festgehalten – im 2. Halbjahr 2023 evaluiert.

Aktuell wird nun dieser Interimsbetrieb vorbereitet. „Wir sind dabei, den Zeit- und Maßnahmenplan zu konkretisieren“, erklärt Wolfgang Schmid. „In einem eigens dafür einberufenen Change Gremium werden zahlreiche Teilprojekte definiert, die nun in den kommenden Wochen intern von unseren Experten aus den betreffenden Bereichen bearbeitet werden.“  Diese Teilprojekte befassen sich beispielsweise mit Personalfragen, mit den baulichen Gegebenheiten oder der IT-Infrastruktur. Die Ergebnisse aus diesen Teilprojekten werden dann mit dem Aufsichtsrat abgestimmt und im zweiten Halbjahr 2021 umgesetzt. „Das Ganze ist natürlich ein laufender Prozess, der aber so getaktet ist, dass zu Beginn des Jahres 2022 die Interimslösung steht“, sagt Wolfgang Schmid.

Zwei ganz konkrete Termine gibt es auch schon: In Mitarbeiterinfoversammlungen am 8. Juni in der Helfensteinklinik in Geislingen und am 10. Juni in der Klinik am Eichert in Göppingen werden die Mitarbeiter über den aktuellen Stand informiert.
26.5.21

 

 

Foto-Rallye in den Ferien

Eislingen. Um Kindern und Jugendlichen Abwechslung in den Pfingstferien zu bieten, startet das Kinder- und Jugendbüro (KJB) eine Foto-Rallye über Instagram.Wer gerne mit dem Smartphone oder einer Kamera fotografiert und draußen unterwegs ist, kann das jetzt kreativ bei der Foto-Rallye des KJBs tun. Aufgabe ist es, die Stadt Eislingen durch die Linse der Kamera zu zeigen. Die Teilnahme ist ab sofort möglich und endet am 11. Juni. Teilnehmen können alle Eislinger Jugendliche zwischen 13 und 21 Jahre, die einen Instagram-Account haben und dem Instagram-Account des KJBs (@kjb_eislingen) und des Nonstops (@nonstop_eislingen) folgen. Aufgabe der Rallye ist es, zehn verschiedene Orte zu besuchen und möglichst kreativ abzulichten. Die Orte sind dabei vorgegeben wie etwa das Jugendhaus Nonstop, der Dirtbike-Platz, das Rathaus, die Filsterrassen, der Saurierkreisel, die Stadtbücherei und ein beliebiges Geschäft in Eislingen, das als Kinderschutzinsel ausgewiesen ist. Alle zehn Bilder müssen in einem Post auf dem eigenen Instagram-Account hochgeladen werden und mit den Hashtags #fotorallyeeislingen #eislingen und #54 versehen werden. Außerdem müssen die Instagram-Accounts des KJBs (@kjb_eislingen) und des Nonstops (@nonstop_eislingen) im Post markiert werden. Das KJB wird die geposteten Bilder ebenfalls auf seiner Instagram-Seite posten – dort entscheiden am Ende die Likes, wer gewinnt. Die drei Beiträge mit den meisten „Likes“ (Gefällt-mir-Angaben) werden mit einem Preisgeld ausgezeichnet. Die Gewinner werden auf der Instagram-Seite des KJBs bekannt gegeben. Weitere Informationen erteilt das Kinder- und Jugendbüro (Telefon: 07161 / 804-280).
26.5.21

 

 

Neuer Integrationsmanager

Eislingen.  Güney Timur hat seine Tätigkeit als Integrationsmanager aufgenommen. Der studierte Sozialwissenschaftler Güney Timur unterstützt das Team des Integrationsmanagements. Flüchtlinge in der Anschlussunterbringung können sich an ihn wenden, wenn sie Informationen über Integrations- und Beratungsangebote wünschen. Bei Interesse begleitet er Flüchtlinge im Rahmen der Einzelfallhilfe und erstellt für sie individuelle Integrationspläne.  In seiner Freizeit ist er sportlich aktiv, spielt Fußball und Basketball. Außerdem engagiert er sich ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit, zum Beispiel bei den Eislinger Waldwunderwochen.
26.5.21

 

 

Sonnenbriefe an einsame Senioren

Göppingen .Ist nur das wertvoll, das Geld kostet? Die Erfahrungen der Beratungsstelle für Senioren lauten eher gegenteilig. Die wertvollen Dinge bekommt man geschenkt. Sonne im Herzen spürt man durch Zuwendung und die Gewissheit etwas wert zu sein. Zurzeit ist diese Gewissheit bei vielen Menschen am Wanken. Dagegen kann man etwas tun. Am Mittwoch startete in Göppingen die Aktion „Schreiben gegen das Vergessenwerden“.

Viele Menschen sitzen pandemiebedingt zu Hause. Wer zuvor schon einsam war, spürt jetzt die Einsamkeit mehr. Wer zuvor schon angeschlagen war, kommt nun aus dem Grübeln schwerer heraus. Manchmal fehlt nur ein freundliches Wort, Zuwendung. Wir alle spüren, dass uns liebevolle Gedanken und aufmunternde Worte gut tun. Deshalb initiiert die Göppinger Beratungsstelle für Senioren die Aktion „Schreiben gegen das Vergessenwerden“ und fordert zum Mitmachen auf, Briefe oder Karten an seine Lieben zu schreiben und gleich dazu noch eine Karte oder einen Brief an einen alten Menschen – einen Sonnen-Brief. „Geben Sie diesen Brief persönlich weiter an ältere Freunde oder lassen Sie ihn uns zukommen, zur Weiterleitung an Menschen, die keine Briefe mehr bekommen. Wir hoffen auf mutmachende, positive Worte, eine Zeichnung, ein Bild oder ein Gedicht!“ so der Wunsch der Beratungsstelle. Eine persönliche Ansprache zeigt, dass der Empfänger oder die Empfängerin persönlich wahrgenommen wird, auch über Entfernungen hinweg. Es gibt viele Menschen, die mit der Beratungsstelle für Senioren in Kontakt sind und sich über einen Brief freuen würden.

Göppingens Sozialbürgermeisterin Almut Cobet kennt die Gefahren der Einsamkeit. Man wisse inzwischen, dass Einsamkeit für Jung und Alt eine drückende Sache sei. Das ist etwas anderes als Alleinsein. Einsamkeit sei immer ungewollt. „Als Gemeinde haben wir alle im Blick, auch Ältere und Schwache“ ergänzt Almut Cobet. Sie schreibt selbst einen Sonnen-Brief an einen älteren Göppinger und erklärt, dass die Stadt Göppingen für alle diese Briefe gerne das Porto übernimmt.

Adressen werden nicht weitergegeben, sondern nur wenige Informationen über die Angeschriebenen. So können die Sonnen-Briefe leicht individualisiert werden ohne den Datenschutz zu verletzen. Wer Interesse hat und Informationen wünscht, wendet sich bitte an die Beratungsstelle für Senioren. Dort können auch die fertigen Briefe abgegeben werden: Beratungsstelle für Senioren, Sabine Reisch, Kirchstraße 11, 73033 Göppingen, Telefon 07161 650 5242 vormittags.
26.5.21

 

 

Runder Tisch Asyl zieht Bilanz

Göppingen. Der nunmehr 14. Runde Tisch Asyl stand einerseits im Zeichen eines abgeschlossenen, zentralen Projekts des städtischen Integrationsplans, warf andererseits aber auch einen Blick auf die Zukunft und die Weiterentwicklung des Formats.

Der Runde Tisch Asyl wird bereits seit dem Jahr 2014 durchgeführt. Man habe, so blickt Flüchtlingsbeauftragte Sandra Corveleyn auf die letzten sieben Jahre zurück, zu Beginn schnell auf bestehende Herausforderungen reagiert und  dabei stets Wert darauf gelegt, wichtige Informationen in das Netzwerk der haupt- und ehrenamtlich Engagierten in der Flüchtlingsarbeit hineinzutragen. Wichtig sei zudem gewesen, sich fortlaufend zu aktuellen und drängenden Themen auszutauschen. „Es ist daher nicht verwunderlich, dass der Runde Tisch Asyl sich über die Jahre einen hervorragenden Ruf erarbeitet hat und nach wie vor großen Zuspruch erfährt“, zieht Erste Bürgermeisterin Almut Cobet, die den Runden Tisch seit dem Jahr 2017 leitet, Bilanz.

Nach sieben Jahren sehen die Beteiligten nun die Zeit gekommen, den Status Quo zu analysieren und darüber nachzudenken, wie der Runde Tisch Asyl weiterentwickelt werden kann. So zeigen die Inhalte der Website www.neu-in-goeppingen.de, die sich an Zugewanderte richtet, von der Stadt veröffentlicht.
26.5.21

 

 

Rechberghausen sagt Sommernachtfest ab

Rechberghausen. Die Gemeinde Rechberghausen hat das Sommernachtsfest abgesagt. Pandemiebedingt sei an eine Durchführung nicht möglich, hieß es im Rathaus.
26.5.21

 

 

Auto überschlägt sich: Polizei findet Drogen

Kirchheim unter Teck. Drogen fand die Polizei nach einem Unfall auf der A8 am Dienstag. Gegen 22.45 Uhr fuhr ein 26-Jähriger in Richtung Karlsruhe. Er fuhr auf dem linken Fahrstreifen. Dort verlor er aus bislang unbekannter Ursache die Kontrolle über seinen Mercedes. Über die gesamte Fahrbahn geriet er nach rechts ins Grüne, wo sich sein Auto an der Böschung überschlug und auf dem Dach liegen blieb. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 2.000 Euro. Der 26-Jährige verletzte sich leicht. Er kam vorsorglich in ein Krankenhaus. Bei der Unfallaufnahme hatten die Polizisten den Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Drogen stand. Im Fahrzeug fanden die Polizisten eine Frischhaltedose mit Resten von Marihuana. Weiterhin führte von der Unfallstelle weg eine frische Spur im hohen Gras die Böschung hinauf. Dort fanden die Polizisten eine Plastiktüte mit geringen Mengen an Kokain und Amphetamin. Weitere Ermittlungen ergaben, dass die angebrachten Kennzeichen nicht zu dem verunglückten Wagen gehörten, sondern zu einem anderen Auto, dass bereits vor mehreren Monaten stillgelegt wurde. Auch hat der Mann wohl keinen Führerschein. Auf ihn kommen nun mehrere Anzeigen zu. Die Ermittlungen der Verkehrspolizei Mühlhausen dauern an.
26.5.21

 

 

Laster verliert Teile

Weilheim/Teck.  / Am Dienstag fiel eine unzureichend gesicherte Bordwand von einem Laster auf die  A8.  Gegen 9 Uhr fuhr der 57-Jährige mit seinem Lkw in Richtung Karlsruhe. Von seinem Anhänger löste sich die Ladebordwand und fiel auf die Autobahn. Die war nicht vorschriftsmäßig gesichert. Dahinter fuhr ein Sattelzug. Dessen Fahrer konnte nicht mehr ausweichen und fuhr darüber. Dadurch riss es ein etwa daumengroßes Loch in den Kraftstofftank. Beide Laster hielten auf der Autobahn an. Aus dem Tank des Sattelzuges liefen mehrere hundert Liter Dieselkraftstoff aus. Die liefen in die Abwasserrinnen an der Autobahn. Ins Grundwasser gelangte der Diesel nicht. Das konnte die Feuerwehr rechtzeitig verhindern. Eine Firma reinigte im Anschluss die Abwasserrinnen. Den Schaden an dem Sattelzug schätzt die Polizei auf etwa 10.000 Euro.
26.5.21

 

 

Tourismusverband wirbt für gegenseitige Rücksichtnahme

Schwäbisch Alb. Das Landratsamt Göppingen und sein kreisweiter Tourismusverband „Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf“ haben eine Kampagne für Respekt und Toleranz in der Natur initiiert. Diese wird nun seitens des Schwäbische Alb Tourismusverbands (SAT) gemeinsam mit seinen Mitgliedern auf die gesamte Region ausgeweitet. 

Egal ob Wanderwege, Radwege, Rastplätze oder Natursehenswürdigkeiten der Schwäbischen Alb, sie alle erfreuen sich insbesondere an Wochenenden und Feiertagen großer Beliebtheit. Um die Gäste auf die starke Besucherfrequenz an einzelnen Tagen hinzuweisen und für die Bedürfnisse anderer Nutzergruppen sowie die Auswirkungen auf die Natur zu sensibilisieren, werben die Touristiker der Region ab sofort unter dem Motto „Rücksicht macht Wege breiter“ für Toleranz unter den Naturnutzern. 

Louis Schumann, Geschäftsführer des SAT, erklärt den Kern der Kampagne: „Es freut uns sehr, dass das Albvorland und die Schwäbische Alb bei Einheimischen und Tagesgästen stetig an Attraktivität gewinnen. Zugleich sind die Nutzergruppen und somit auch deren Bedürfnisse sehr unterschiedlich: Wanderer, Spaziergänger mit Hund, Kletterer, Paraglider, Radfahrer, Pilzsammler, Geocacher und viele mehr genießen die Region jeweils auf ihre eigene Art und Weise. Sie alle eint, dass sie oft gemeinsam zur gleichen Zeit unterwegs sind. Aufgrund dieser Entwicklungen unterstützen wir die Kampagne der Kolleginnen und Kollegen aus dem Landkreis Göppingen und möchten so einen Beitrag für ein achtsames Miteinander leisten.“

Über eine eigens eingerichtete Website (www.ruecksicht-macht-wege-breiter.de), aber auch mit Plakaten und Flyern, sowie Hinweisen an Wanderparkplätzen soll das Bewusstsein der Ausflügler der Region geschärft werden. Der SAT wird zudem auf seinen Social-Media-Kanälen entsprechende Botschaften integrieren.
26.5.21

 

 

Ab Donnerstag keine Ausgangssperre mehr

Kreis Göppingen. Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Göppingen hat an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen den Schwellenwert von 100 unterschritten hat. Maßgeblich für die Feststellung des Gesundheitsamtes sind die vom Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichten Zahlen. Damit greifen ab Donnerstag Öffnungsschritte des Stufenplans des Landes Baden-Württemberg.

Zum 27. Mai  treten die im Landkreis Göppingen bisher geltenden Maßnahmen der so genannte  „Bundesnotbremse“ außer Kraft, womit insbesondere auch die Ausgangsbeschränkung entfällt. Es greifen im Landkreis die Vorgaben zur Öffnungsstufe 1 nach dem Stufenmodell der landesrechtlichen Regelungen der Corona-Verordnung. Diese sehen für verschiedene Bereiche Öffnungen und Erleichterungen vor.

Die Öffnungsstufe 1 umfasst u.a. Regelungen für Gastronomie und Hotellerie, kontaktarmen Freizeit- und Amateursport sowie Kulturveranstaltungen. Veranstaltungen zur Religionsausübung sind ohne Anmeldung möglich. Im Einzelhandel können im Rahmen von Click & Meet statt einem Kunden pro 40 qm zwei getestete (bzw. geimpfte oder genesene) Kunden ohne vorherige Terminbuchung zugelassen werden.

Dabei sind weiterhin Schutzmaßnahmen zu beachten, wie grundsätzlich die Maskenpflicht und die Abstandsregelungen. Für die Öffnungen gelten Hygiene- und Testkonzepte (tagesaktueller Testnachweis bzw. Impf- oder Genesenennachweis) und Kontaktdokumentationen. Es gelten Zutrittsregelungen wie Obergrenzen für Teilnehmer und Besucher nach Anzahl bzw. Fläche.

Unabhängig von den Öffnungsschritten gelten u.a. folgende Regelungen der Corona-Verordnung:  Private Treffen im öffentlichen oder privaten Raum sind wieder mit maximal fünf Personen aus zwei Haushalten erlaubt (Kinder unter 14 sowie genesene oder geimpfte Personen werden nicht mitgezählt; Paare, die nicht zusammenleben zählen weiterhin als ein Haushalt). Kitas haben im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen geöffnet, Grundschulen, Grundschulförderklassen sowie die Grundstufen der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren und die Schulkindergärten können zum Präsenzunterricht unter Pandemiebedingungen zurückkehren. Für alle anderen Klassenstufen der übrigen Schulen gilt grundsätzlich weiterhin Wechselunterricht. Das Gesundheitsamt stellt am heutigen Dienstag, 25.05.2021 fest, dass die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Göppingen an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen den Schwellenwert von 100 / 100.000 Einwohner unterschritten hat. Maßgeblich für die Feststellung des Gesundheitsamtes sind die vom Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichten Zahlen. Damit greifen ab Donnerstag, 27. Mai 2021 Öffnungsschritte des Stufenplans des Landes Baden-Württemberg.

Zum 27. Mai 2021 treten die im Landkreis Göppingen bisher geltenden Maßnahmen der so genannten „Bundesnotbremse“ außer Kraft, womit insbesondere auch die Ausgangsbeschränkung entfällt. Es greifen im Landkreis die Vorgaben zur Öffnungsstufe 1 nach dem Stufenmodell der landesrechtlichen Regelungen der Corona-Verordnung. Diese sehen für verschiedene Bereiche Öffnungen und Erleichterungen vor.

 Die Öffnungsstufe 1 umfasst u.a. Regelungen für Gastronomie und Hotellerie, kontaktarmen Freizeit- und Amateursport sowie Kulturveranstaltungen. Veranstaltungen zur Religionsausübung sind ohne Anmeldung möglich. Im Einzelhandel können im Rahmen von Click & Meet statt einem Kunden pro 40 qm zwei getestete (bzw. geimpfte oder genesene) Kunden ohne vorherige Terminbuchung zugelassen werden.

Dabei sind weiterhin Schutzmaßnahmen zu beachten, wie grundsätzlich die Maskenpflicht und die Abstandsregelungen. Für die Öffnungen gelten Hygiene- und Testkonzepte (tagesaktueller Testnachweis bzw. Impf- oder Genesenennachweis) und Kontaktdokumentationen. Es gelten Zutrittsregelungen wie Obergrenzen für Teilnehmer und Besucher nach Anzahl bzw. Fläche.

Unabhängig von den Öffnungsschritten gelten u.a. folgende Regelungen der Corona-Verordnung:   Private Treffen im öffentlichen oder privaten Raum sind wieder mit maximal fünf Personen aus zwei Haushalten erlaubt (Kinder unter 14 sowie genesene oder geimpfte Personen werden nicht mitgezählt; Paare, die nicht zusammenleben zählen weiterhin als ein Haushalt). Kitas haben im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen geöffnet, Grundschulen, Grundschulförderklassen sowie die Grundstufen der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren und die Schulkindergärten können zum Präsenzunterricht unter Pandemiebedingungen zurückkehren. Für alle anderen Klassenstufen der übrigen Schulen gilt grundsätzlich weiterhin Wechselunterricht.  Körpernahe Dienstleistungen (z. B. Kosmetik- und Nagelstudios) sind unter Auflagen wieder erlaubt.

Die im Landkreis Göppingen zeitlich begrenzten Allgemeinverfügungen zur Maskenpflicht im erweiterten Innenstadtbereich Göppingen und auf dem Schillerplatz in Eislingen treten mit ihrem Ablauf außer Kraft und werden nicht verlängert.
26.5.21

 

 

Drei demolierte Autos bei Unfall

Göppingen. Drei demolierte Autos sind das Resultat zweier Unfälle am Montag auf der B10. Wie die Polizei mitteilt, fuhr gegen 18 Uhr ein 32-Jähriger auf der B10 in Richtung Göppingen. Die verließ er an der Anschlussstelle Faurndau. Dort kam es an seinem Auto wohl zu einem technischen Defekt und er verlor die Kontrolle über seinen Wagen. Der stieß gegen die Leitplanke und blieb quer auf der Fahrbahn stehen. Der Fahrer blieb unverletzt. Der Schaden an dem nicht mehr fahrbereiten Fahrzeug schätzt die Polizei auf etwa 5.000 Euro. Den Unfall bemerkte ein 19-Jähriger. Der fuhr ebenfalls auf der B10. Er bremste seinen Wagen ab und schaltete die Warnblinkanlage ein. Er wollte auf den Grünstreifen fahren und dem Verunglückten Erste Hilfe leisten. Hinter dem Fahrzeug fuhr eine 51-Jährige. Sie bemerkte das Bremsmanöver zu spät. Eine Ausweichlenkung misslang und sie fuhr dem Wagen des 19-Jährigen in das Heck. Verletzte gab es bei dem Unfall nicht. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 8.000 Euro. Während der Unfallaufnahme war der rechte Fahrstreifen und die Ansschlussstelle Faurndau in Richtung Göppingen bis etwa 20 Uhr gesperrt. Die Verkehrspolizei Mühlhausen (Telefon 07335/96260) hat die Ermittlungen aufgenommen. Sie sucht Zeugen, die den zweiten Unfall beobachtet haben und hierzu Angaben machen können.
25,5,21

 

 

Im Garten gelandet

Geislingen. Hoher Schaden entstand am Montag bei einem Unfall in Geislingen.  Zeugen bemerkten den Unfall gegen 22.15 Uhr und informierten die Polizei. Ein 18-Jähriger fuhr mit seinem Wagen  in der Filsstraße. Als er in die Filsstraße abbiegen wollte, verlor er die Kontrolle über das Auto. Zunächst geriet er auf den Fußgängerweg und überfuhr ein Verkehrsszeichen. Danach durchfuhr er eine Hecke und kam in einem Garten zum Stehen. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 15.000 Euro. Der Fahrer wurde auf seine Fahrtüchtigkeit hin überprüft. Hierbei ergaben sich keine Beeinträchtigungen.
25.5.21

 

 

Kirchheim will Freibad am 30. Mai öffnen

Kirchheim unter Teck. Gute Nachrichten für alle Badefreunde: Nachdem die Landesregierung die Öffnung von Freibädern bei einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unterhalb des Grenzwerts von 100 zulässt, steht das Kirchheimer Freibad für die Badesaison 2021 in den Startlöchern. Aufgrund der noch immer andauernden Corona-Pandemie gelten für Wasserratten und Sonnenhungrige wie schon im letzten Jahr einige Einschränkungen. „Der tatsächliche Öffnungstermin hängt von der offiziellen Feststellung der Inzidenz durch das Gesundheitsamt des Landkreises Esslingen ab“, betont Martin Zimmert, Geschäftsführer der Stadtwerke Kirchheim. „In einer Zeit, in der Freizeitaktivitäten und Reisen nur eingeschränkt möglich sind, freut es mich natürlich besonders, wenn wir den Bürgerinnen und Bürgern möglichst bald im Rahmen der Corona-Verordnungen den Freibadbesuch ermöglichen können“, so Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader.  „Die Vorbereitungen für die Badesaison 2021 sind so gut wie abgeschlossen, und wir stehen für eine Öffnung am Sonntag, 30. Mai bereit, wenn die Inzidenzwerte im Landkreis es zulassen. Falls der Termin nicht zu halten ist, informieren wir über unsere Webseite www.stadtwerke-kirchheim.de“, erklärt Tina Steinrück, die im Januar 2021 ihre Arbeit als Bädermanagerin bei den Kirchheimer Stadtwerken aufgenommen hat.

Badefreunde können sich prinzipiell auf ähnliche Abläufe wie in der Badesaison 2021 einstellen. Aufgrund der in diesem Jahr deutlich höheren Inzidenz, den Erkenntnissen aus dem Betrieb des letzten Jahres und den veränderten rechtlichen Vorgaben gibt es für 2021 dennoch einige Unterschiede. Eine wesentliche Änderung im Vergleich zum Vorjahr ist, dass Badegäste gemäß Corona-Verordnung für die Nutzung des Freibades einen Nachweis über einen negativen, tagesaktuellen Corona-Schnelltest benötigen. Hierzu zählen Schnelltests im Rahmen der kostenlosen Bürgertests, die mehrmals pro Woche möglich sind.
25.5.21

 

 

Schwimmkurse für Anfänger wieder möglich

Schwäbisch Gmünd (sv.) Vielen Sportlehrern, Bademeistern und Schwimmtrainern und Sportfunktionären war es bereits frühzeitig in der Corona-Pandemie ein dringendes Anliegen, das Anfängerschwimmen wieder zu ermöglichen. Schwimmen lernen ist für Kinder enorm wichtig. Alle Menschen sollten schwimmen können, um sich selbst aus dem Wasser retten zu können. Außerdem ist Schwimmen im Schulunterricht ein fester Bestandteil der auch benotet wird. Die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd setzt sich deshalb dafür ein, möglichst allen Kindern, die auf Grund der Corona-Pandemie keinen Schwimmkurs machen konnten, noch ein Angebot unterbreiten zu können.

Die vielen Initiativen und Anfragen insbesondere des Schwimmvereins Schwäbisch Gmünd auf allen Ebenen haben nun Gehör gefunden. Das Land Baden-Württemberg hat mit der neuen Corona-Verordnung die Durchführung von Anfängerschwimmkurse wieder erlaubt. Dies ist eine sehr gute Nachricht, denn viele Kurse mussten in den letzten Monaten abgebrochen werden beziehungsweise konnten nicht starten. Natürlich gibt es weiterhin eine Reihe von Schutzmaßnahmen, die eine Ausbreitung des Corona-Virus über Anfängerschwimmkurse unterbinden soll. Deshalb ist die Durchführung der Kurse momentan sehr aufwändig. Folgende Anbieter von Anfängerschwimmkursen gibt es in Schwäbisch Gmünd:

Schwimmverein Schwäbisch Gmünd: Der Schwimmverein Schwäbisch Gmünd arbeitet in einem ersten Schritt die begonnenen und dann abgebrochenen Kurse, sowie die Wartelisten der bereits angemeldeten Teilnehmer ab. Der Schwimmverein Schwäbisch Gmünd beginnt ab Dienstag, 25. Mai, mit diesen Kursen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden direkt informiert.  Weitere Informationen gibt es unter www.schwimmverein-gmuend.de

Gmünder Sport-Spaß: Der Gmünder Sport Spaß arbeitet in einem ersten Schritt die abgebrochenen Kurse und bereits angemeldeten Teilnehmer ab. Ein Starttermin ist nach den Pfingstferien geplant. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden direkt informiert.
Weitere Informationen unter www.gmuender-sport-spass.de

Bäderbetriebe Schwäbisch Gmünd: Die Bäderbetriebe planen einen Wiedereinstieg in den Kursbetrieb der Anfängerschwimmkurse. Vorrang haben zunächst die bereits angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer beziehungsweise die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der abgebrochenen Kurse aus den letzten Monaten. Zusätzliche Kurse vor den Sommerferien sind aktuell in der Planung.  Weitere Informationen gibt es unter www.gmuender-baeder.de

Kindersportschule Schwäbisch Gmünd (KiSS):  Die KISS plant ebenfalls nach den Pfingstferien die Wiederaufnahme der Anfängerschwimmkurse. Die KISS-Leitung wird die Teilnehmerinnen und Teilnehmer direkt über den Starttermin informieren.
Informationen unter www.kiss-gd.de

DLRG Schwäbisch Gmünd: Die DLRG Schwäbisch Gmünd ist ein etablierter Anbieter für Anfängerschwimmkurse. Ein Starttermin für die Kurse ist jedoch noch nicht bekannt.
Informationen gibt es hier: www.schwaebisch-gmuend.dlrg.de
25.5.21

 

 

Stadtbibliothek zeigt „Mädchen“-Austellung

Schwäbisch Gmünd (sv). Auch wenn die meisten Veranstaltungen der Gmünder Mädchenwochen pandemiebedingt nicht stattfinden können, zeigt die Gmünder Stadtbibliothek seit Dienstag, 25. Mai  die Buchausstellung „Mädchen? Mädchen!“. Gezeigt wird eine aktuelle Auswahl von romantischen, lustigen, ernsten, spannenden und fantasievollen Erzählungen sowie Sachbüchern. Dabei geht es um Freundschaft oder Liebe, um Alltagsprobleme, Träume oder Lebensziele und anderen Themen für Mädchen von 6 bis 16 Jahren. Die Ausstellung ist bis Samstag, 19. Juni 2021 in der Kinderbibliothek zu sehen, ab Dienstag, 22. Juni 2021 können die Bücher entliehen werden.
25.5.21

 

 

Nistkästen-Aktion vor Flurneuordnung

Salach. In der Flurneuordnung Salach (Bärenbachtal) soll im Herbst 2021 mit den Baumaßnahmen für das Wege- und Gewässernetz begonnen werden.  Hierfür sind bereits seit dem letzten Winter einige vorbereitende Maßnahmen durchgeführt worden wie das Freilegen der Wegetrassen im Wald, die Versetzung von Zäunen oder die Untersuchung von vier Bäumen durch einen Baumkletterer auf Fledermäuse. In einer besonderen Aktion hat nun der Naataurschutzbund Süßen und Umgebung als eine der ersten Ausgleichsmaßnahmen für die späteren Eingriffe die von der Teilnehmergemeinschaft der Flurneuordnung beschafften Nistkästen aufgehängt.

Nach vorheriger Anfrage bei den betroffenen Grundstückseigentümern sind um die Ortslage von Bärenbach und bei Salach in den Streuobstflächen insgesamt 20 Nistkästen für Feldsperling, Halsbandschnäpper, Stare und Nischenbrüter aufgehängt worden. Hinzu kamen noch drei Haselmauskästen im Bereich Langes Hölzle und fünf Fledermauskästen im Waldgebiet Mittlere Halde.

Das Flurneuordnungsverfahren Salach (Bärenbachtal) wurde 2014 angeordnet, um das Wegenetz der Gemeinde für die Land- und Forstwirtschaft sowie die Ökologie zu verbessern.  Durch die Zuschussgelder der Flurneuornung  wird auch die Gemeinde Salach bei eigenen Maßnahmen wie dem Bau eines Fußweges von Salach nach Bärenbach, einem Wanderparkplatz, einer Fußgängerbrücke über den Bärenbach sowie bei der Umsetzung von Maßnahmen für die Gewässerentwicklung und  den Hoschwasserschutz unterstützt. Bei den Ausgleichsmaßnahmen hat man besonders die Vorschläge aus der Biotopkartierung der Gemeinde berücksichtigt. Neu ausgebaut oder verbessert werden im Rahmen der Flurneuordnung  2,4 km Asphaltwege, 2,2 km Schotterwege und  0,2 km unbefestigte Grünwege. 0,2 km Wege werden rekultiviert. Für den Ausgleich, für den ökologischen Mehrwert und das Ökokonto der Gemeinde werden insgesamt 22 Maßnahmen durchgeführt.

Als Ergebnis profitieren die Land- und  Forstwirte von einer besseren Erschließung und  größeren Flächen.  Auch die Gemeinde und die Natur haben dabei gewonnen. Die Gemeinde Salach unterstützt dabei die Grundstückseigentümer, indem sie die nicht durch Zuschuss gedeckten Kosten der Flurneuordnung trägt.
25.5.21

 

 

Mit geparkten Autos kollidiert

Schorndorf. Ein 47 Jahre alter Pkw-Fahrer fuhr am Dienstagvormittag in Schorndorf die Damaschkestraße in Richtung Silcherstraße. Vermutlich aufgrund einer medizinischen Ursache kam er hierbei nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit zwei am Straßenrand geparkten Autos. Der Unfallverursacher zog sich hierbei leichte Verletzungen zu, er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. An den drei Pkw entstand Sachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro, der Wagen des Unfallversursachers musste abgeschleppt werden.
25.5.21

 

 

Motorradfahrer bei Unfall leicht verletzt

Schorndorf. Ein 21 Jahre alter Motorradfahrer befuhr am Montagnachmittag die Landesstraße 1147 aus Schorndorf kommend in Richtung Oberberken. Kurz nach einer scharfen Rechtskurve querte ein Reh die Fahrbahn, weshalb der junge Biker stark bremsen musste, die Kontrolle über seine Maschine verlor und stürzte. Hierbei zog er sich leichte Verletzungen zu. Das Motorrad des Mannes kollidierte anschließend noch mit dem Pkw einer entgegenkommenden 32-Jährigen. Der Sachschaden an den beiden Fahrzeugen wird auf 3500 Euro geschätzt.
25.5.21

 

 

Lärm durch nächtliche Feldarbeit

Göppingen.  Am Montag gegen 1 Uhr gingen ca. 25 Beschwerden bei der Polizei ein. Die Anwohner beklagten sich über nächtlichen Lärm durch Motorengeräusch. Die Beamten des Polizeireviers Göppingen konnten den Verursacher in der Nähe von Bartenbach feststellen. Es handelte sich um einen Landwirt der Feldarbeiten durchführte. Da aufgrund der unbeständigen Witterung Regen zu erwarten war, musste er Erntearbeiten bei Nacht durchführen. Das Feiertagsgesetz erlaubt dies ausdrücklich.
24.5.21

 

 

Unbekannte beschädigen 56 Fahrzeuge

Göppingen.  In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden in Manzen eine Vielzahl von Fahrzeugen durch Unbekannte beschädigt. Die Beschädigungen reichten vom Bemalen der Autos mit einem weißen Stift bis zum abgebrochenen Außenspiegel.  Manche Fahrzeugbesitzer hatten Glück, bei ihren Fahrzeugen wurde der Scheibenwischer nur hochgeklappt. Bei anderen Fahrzeugen wurde er abgerissen. In drei Fällen wurden die Kennzeichen entwendet. Die Tatorte verteilen sich auf das gesamte Gemeindegebiet. Insgesamt sind der Polizei 56 beschädigte Fahrzeuge bekannt. Der Gesamtschaden wird auf ca. 100 000 Euro geschätzt. Das Polizeirevier Göppingen (07161/632360) ermittelt in dem Fall und sucht Zeugen, welche Angaben zu den Tätern machen können. Weitere Geschädigte werden aufgefordert sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
24.5.21

 

 

Stellvertretende Kreisbrandmeister ernannt

Kreis Göppingen. Drei bisherige und einen neuen Stellvertreter des Kreisbrandmeisters konnten Landrat Edgar Wolff und Kreisbrandmeister Prof. Michael Reick im Landratsamt begrüßen. Jörg Wagner, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Geislingen an der Steige, Karlheinz Widmeyer und Bernd Bühler, Kommandanten der Feuerwehren Göppingen und Süßen, standen für eine weitere Amtszeit zur Verfügung. Als weiterer Stellvertreter des Kreisbrandmeisters wurde erstmals Frank Burr, Kommandant der Feuerwehr Gruibingen, ernannt.
24.5.21

 

 

Frisch Auf verliert gegen Erlangen

Göppingen. Frisch Auf Göppingen kehrt aus Erlangen ohne Punkte zurück. Die Göppingen haben am Sonntag Abendt das Auswärtsspiel gegen den Tabellenzwölften mit 31: 28 verloren.
23.5.21

 

 

Auffahrunfall auf der A 8: 46 000 Euro Schaden

Hohenstradt.  Nach einem Unfall auf der A 8 staute sich am Samstag der Verkehr. Kurz vor 9Uhr fuhren mehrere Autos auf der Überholspur der A 8 in Richtung Ulm. Im Lämmerbuckeltunnel musste der Fahrer eines Pkw wegen starken Verkehrs plötzlich abbremsen. Vier darauffolgende Fahrer kamen rechtzeitig zum Stehen. Nur der fünfte, ein 29-Jähriger, schaffte es nicht mehr.

Mit seinem Wagen schob er die vier vor ihm abbremsenden Fahrzeuge auf das erste Fahrzeug. Verletzt wurde zum Glück niemand. Drei Auto mussten abgeschleppt werden. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 46.000 Euro. Während der Unfallaufnahme und Räumung der Autobahn musste der linke Fahrstreifen im Tunnel gesperrt werden. Es bildete sich ein Rückstau von bis zu 17 Kilometer Länge.
23.5.21

 

 

Müll illegal entsorgt

Göppingen. Einen gründlichen Hausputz machte offensichtlich eine 25-Jährige am Samstag in Göppingen. Mit der Entsorgung des angefallenen Mülls nahm sie es dabei leider nicht genau. Zwischen 14und 16.30 Uhr fand eine Zeugin einen großen Berg mit Müll auf einer Pferdekoppel hinter dem Müllheizkraftwerk im Iltishofweg. Darunter eine Menge Sperrmüll und mehrere Tüten mit Restmüll. Beamte des Polizeireviers Göppingen fanden schnell Hinweise auf die Verursacherin. Die 25-Jährige erwartet nun wegen unerlaubter Müllentsorgung noch ein Bußgeld. Außerdem muss sie für die Kosten der Entsorgung aufkommen.
23.5.21

 

 

Motorradfahrer kommt mit Rettungshubschrauber in Klinik

Neidlingen/Plochingen. Am Samstagnachmittag sind innerhalb kurzer Zeit mehrere Zweiradfahrer bei Unfällen verletzt worden. Um 15.15 Uhr kam ein 22-Jähriger auf der Landesstraße 1200 zwischen Neidlingen und Wiesensteig mit seinem Motorrad in einer scharfen Linkskurve alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab. Er stürzte und wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Gegen 15.45 Uhr berührten sich zwei befreundete Pedelec-Fahrer auf einem Waldweg nahe Plochingen, sodass beide stürzten. Während der 42-jährige Beteiligte mit leichteren Verletzungen von einem Rettungswagen in eine Klinik gefahren wurde, musste sein 51-jähriger Freund schwerverletzt mit einem Rettungshubschrauber abtransportiert werden. Alle Beteiligten trugen entsprechende Helme.
23.5.21

 

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Betrunkener Autofahrer leistet heftigen Widerstand

Weilheim/Teck. In Weilheim in der Limburgstraße kam es zu Nachbarschaftsstreitigkeiten, zu denen auch die Polizei ausrücken musste. Gegen 18.45 Uhr wurde die Polizei Kirchheim darüber informiert, dass es lautstarke Auseinandersetzungen unter Nachbarn gibt, die nur mit Hilfe der Polizei geschlichtet werden können. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Beteiligter zwischenzeitlich mit seinem Pkw in betrunkenem Zustand weggefahren war. Im Rahmen der Fahndung konnte er kurze Zeit später im Weilheimer Industriegebiet Tobelwasen angetroffen werden, wobei er sich gegenüber den Polizeibeamten sofort aggressiv verhielt. Mit der hinzugerufenen Verstärkung konnte der 59-Jährige unter großem Kraftaufwand schließlich überwältigt werden. Bei der anschließenden Überprüfung konnte festgestellt werden, dass er deutlich unter Alkoholeinwirkung stand. Ein Test ergab einen Wert von über 1,6 Promille. Der 59-Jährige musste sich daraufhin einer Blutprobe unterziehen. Bei den Widerstandhandlungen erlitten drei Polizeibeamte leichte Verletzungen. Der 59-Jährige muss nun mit einer entsprechenden Strafanzeige rechnen.
23.5.21

 

 

Frisch Auf Frauen verlieren alles entscheidende Spiel

Göppingen. Keine gute Nachrichten für Handball-Göppingen. Die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch Auf haben mit der Niederlage am Samstagabend gegen Bietigheim den Abstieg in die zweite Bundesliga besiegelt. Das Auswärtsspiel endete 30:22 (16:12)  für Bietigheim.
22.5.21

 

 

Kreisräte stimmen für Schließung der Helfensteinklinik

Kreis Göppingen. Die Geislinger Helfensteinklinik wird in ihrer heutigen Form geschlossen. Das entschied der Kreistag am Freitagabend nach fast siebenstündiger, zum Teil sehr emotional geführter Debatte. Der Antrag der CDU-Kreistagsfraktion und einiger weiterer Kreisräte, für die Klinik bis 2025 ein neues Konzept zu entwickeln, das deren Fortbestand garantiert, lehnten die Kreisräte zuvor mit 34:26 ab. Auf Antrag der SPD votierten die Kreisräte mehrheitlich dafür, die Notfallpraxis in Geislingen künftig 24 Stunden zu betreiben und nicht, wie vorgesehen nur von  7 bis 22 Uhr, wie es die Kreisverwaltung ursprünglich vorgeschlagen hatte. Mit 36:24 Stimmen votierten die Kreisräte schließlich für den geänderten Verwaltungsvorschlag, den regulären Klinikbetrieb in Geislingen zu schließen, die Notfallpraxis jedoch 24 Stunden zu öffnen. Allerdings muss die verlängerte Öffnung der Notfallpraxis noch mit dem Ministerium verhandelt werden. Zahlreiche Kreisräte hatten in der vorausgegangenen Debatte den Protest der Bevölkerung gegen die Klinikschließung gewürdigt und mehrfach vor einer Spaltung des Landkreises gewarnt. Landrat Wolff erklärte am Ende der Abstimmung, dass die getroffene Entscheidung notwendig gewesen sei und zeigte Verständnis für die Enttäuschung all jener, die für den Klinikerhalt gekämpft hätten. So notwendig die Entscheidung gewesen sei, glücklich mache sie ihn nicht, bekannte Wolff.
21.5.21

 

 

Händler rollen für Kunden den roten Teppich aus

Sinkene Inzidenz erlaubt wieder die Öffnung der Geschäfte. In der Göppinger Innenstadt rollten am Freitag die Geschäftsinhaber ihren Kunden den roten Teppich aus. Foto: Stadt Göppingen

 

Razavi legt noch vor Klinik-Abstimmung Kreistagsmandat nieder

Kreis Göppingen. Nicole Razavi, neue  Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, hat mit sofortige Wirkung ihr Kreistagsmandat niedergelegt und an der Kreistagssitzung am Freitag nicht mehr teilgenommen. Gemäß der Bestimmungen des Ministergesetzes sollen Mitglieder der Landesregierung während ihrer Amtszeit kein öffentliches Amt bekleiden. „Deshalb werde ich ab sofort mein Kreistagsmandat nicht mehr aktiv wahrnehmen und zum nächstmöglichen Zeitpunkt aus dem Kreistag ausscheiden“, teilt Nicole Razavi mit, die seit 2014 auch Mitglied des Kreistags ist.  „Nach eingehender rechtlicher Prüfung in den letzten Tagen ist klar, dass eine Teilnahme an Sitzungen des Kreistags mit meinem Ministeramt nicht vereinbar ist. Ich habe deswegen vor der heutigen Kreistagssitzung schweren Herzens Landrat Wolff schriftlich informiert, dass ich aus diesem wichtigen Grund mein Amt als Mitglied des Kreistags niederlege und mein Ausscheiden aus dem Kreistag zum nächstmöglichen Zeitpunkt beantrage. Mit Rücksicht auf meine Ernennung zur Ministerin und den mich bindenden Bestimmungen des Ministergesetzes übe ich außerdem mein Kreistagsmandat mit sofortiger Wirkung nicht mehr aus. Dass ich bereits heute an der Sitzung nicht mehr teilnehmen und abstimmen kann, bedauere ich sehr“.
21.5.21

 

 

Wieder weniger Infizierte im Kreis Göppingen

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen sinkt die 7-Tages-Inzidenz auf 73,3. Das Gesundheitsamt des Landkreises meldete am Freitag 65 Infizierte weniger als am Vortag. Aktuell sind 486 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Die Zahl der in Zusammenhang mit dem Virus Gestorbenen liegt bei 217.In vier Kreisgemeinden (Lauterstein, Mühlhausen i.T., Drackenstein und Hohenstadt) gibt es aktuell keine Corona-Infizierten mehr.
21.5.21

 

 

Göppingen will beim Wasserstoff Flagge zeigen

Göppingen. Die Hohenstaufenstadt will Modellregion im Land beim Wasserstoff werden. ein am Donnerstagabend dem Gemeinderat vom Esslinger Hochschulprofessor Ralf Wörner und der städtischen Wirtschaftsförderin Christine Kumpf vorgestelltes Konzept für ein Einsatz der Zukunftstechnologie fand bei den Kommunalpolitikern großen Anklang. Mit dem Konzept bewirbt sich die Stadt beim Land um Fördermittel. Einer Entscheidung soll im Juli fallen. Oberbürgermeister Alex Maier machte jedoch deutlich, auch ohne die Aufnahme in den Zuschusstopf des Landes die Wasserstoff-Strategie weiterzufahren. Dreh- und Angelpunkt  der Initiative ist der Bau einer öffentlichen Wasserstoff-Tankstelle unter Beteiligung der EVF. Dazu wird aller Voraussicht nach auch eine Wasserstoff-Pipeline von Stuttgart über Plochingen nach Göppingen erforderlich. Parallel soll aber versucht werden, die Flächen für Photovoltaik auszuweiten, um Wasserstoff auch vor Ort produzieren zu können. Mehrere Göppinger Unternehmen haben bereits Interesse bekundet, an der Wasserstoff-Strategie mitzuwirken bzw. auch Wasserstoff zu verbrauchen. Dazu gehört u.a. das Bauunternehmen Leonhard Weiss, das Wasserstoff betriebene Fahrzeuge in seinem Fuhrpark einsetzen möchte. Ein Abnehmer von Wasserstoff könnten auch die Busse im öffentlichen Nahverkehr werden. Sprecher der Fraktionen begrüßten die Initiative der Stadtverwaltung. SPD-Sprecher Armin Roos wies darauf hin, dass es ohne den Einsatz von Wasserstoff nicht möglich wird, den Schwerlastverkehr auf klimafreundliche Antriebsarten umzustellen. Die Initiative der Stadt würde sich sowohl ökologisch als auch ökonomisch lohnen, so Roos weiter. Die CDU-Fraktion sieht laut Sarah Schweizer in dem Konzept alle Forderungen zum Thema, die sie in den Haushaltsberatungen gestellt hat, als erfüllt an. Mit der Einbindung der Hochschule und der Idee, am Campus Göppingen Studiengänge zum Thema Wasserstoff anzubieten, komme man einer weiteren CDU-Initiative nach innovativen Lehrangeboten an der Hochschule in Göppingen nach.
21.5.21

 

 

 

Hochschule entwickelt neue Studienangebote für Campus Göppingen

Göppingen. Die Hochschule Esslingen entwickelt sich strukturell und inhaltlich ständig weiter, um mit ihren Lehr- und Forschungsinhalten am Puls der Zeit zu bleiben. Dem Campus Göppingen kommt dabei eine besondere Rolle zu. „In Göppingen sollen die bestehenden Studiengänge aktualisiert und neue Studiengänge entwickelt werden, um den aktuellen Anforderungen der Industrie gerecht zu werden“, berichtet Hochschulrektor Prof. Christof Wolfmaier. Ein Team unter der Leitung des neuen Göppinger Dekans Prof. Dr. Ben Marx erarbeitet dazu gerade die Konzepte.

Geplant ist es, die beiden etablierten Bachelorstudiengänge Mechatronik und Wirtschaftsingenieurwesen mit zukunftsträchtigen Studieninhalten zu ergänzen. Für den Studiengang Mechatronik sind beispielsweise neue Schwerpunkte geplant: Cyber-physikalische Systeme, Medizintechnik, Künstliche Intelligenz und Nachhaltige Technische Systeme.

Der gut nachgefragte Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen plant am Campus Göppingen ebenfalls eine Neuausrichtung. Hier soll künftig der Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit gelegt werden. Das studentische Projekt einer möglichen Tiny House-Siedlung gehört bereits zu diesem neuen Schwerpunkt. Studierende haben in mehreren Projekten Ideen dazu entwickelt und visualisiert. Dass die Digitalisierung verstärkt Eingang in die Lehrinhalte finden soll, versteht sich von selbst. Des Weiteren plant der Studiengang neue Vertiefungsrichtungen: Operations (Produktion, Fabrikplanung und Logistik), Smart Sustainability (Nachhaltigkeit verbessern durch Digitalisierung), Nachhaltigkeitsmanagement und Internationales.

„Alle Vertiefungsrichtungen haben ein gemeinsames breites Fundament in den Bereichen Wirtschaft und Technik“, sagt Dekan Prof. Dr. Ben Marx. „Wir wollen in Zukunft gezielt Online- mit Präsenz-Elementen kombinieren und so unsere Studiengänge auch für neue Zielgruppen öffnen.“

Zusätzlich soll am Campus Göppingen ein neuer Bachelorstudiengang „Digital Engineering“ entstehen. Hier ist vorgesehen, den inhaltlichen Schwerpunkt auf die Themen Digitalisierung in der Industrie und Industrie 4.0 zu legen. Zudem wird es um die Datengewinnung, -auswertung und -verwertung – auch mit Methoden der Künstlichen Intelligenz – gehen. Die Hochschule plant, die weiteren Inhalte in einem IHK-Workshop zusammen mit lokalen Unternehmen abzustimmen und zu verbessern.  „In unserer Fakultät haben wir ein tolles, innovatives Team, das große Freude an der Weiterentwicklung unserer Lehrinhalte hat“, so der Dekan. „Über diese Aufbruchstimmung und die positiven Impulse freue ich mich sehr.“

Seit März leitet Prof. Ben Marx als neuer Dekan die Fakultät Wirtschaft und Technik, die größte Fakultät der Hochschule Esslingen. Die Fakultät bietet vier Bachelor- und vier Masterstudiengänge an, die betriebswirtschaftlich und technisch ausgerichtet sind. Die Fakultät ist mit 51 Professoren-Stellen ausgestattet und sind an den beiden Standorten Göppingen und Esslingen-Flandernstraße tätig.

Marx lehrt seit 2011 am Campus Göppingen der Hochschule Esslingen. Zu seinen Fachgebieten gehören die Informatik-Grundlagen für Ingenieure sowie die Web- und Cloud-Technik. Prof. Marx leitet zudem das Labor „Industrielle Anwendungssysteme“. Vor seiner Zeit an der Hochschule war Prof. Marx unter anderem bei Heidelberger Druckmaschinen und IBM tätig und ist im Rahmen des akademischen Wissenstransfers aktiv im Bereich der Anwendungsentwicklung für mittelständische Unternehmen engagiert.
21.5.21

 

 

Kindergärten öffnen bereits am 25. Mai

Göppingen. Aufgrund der Unterschreitung der Sieben-Tage-Inzidenz von 165 an fünf aufeinander folgenden Werktagen im Landkreis Göppingen ist die Öffnung von Kitas und Schulen wieder möglich. Die städtischen Kindertageseinrichtungen öffnen daher wieder ab Dienstag, 25. Mai, und nicht, wie am Donnerstag von der Stadtverwaltung mitgeteilt wurde, erst am 31. Mai.

Die Stadt Göppingen hatte in einer Sitzung mit den weiteren Kindergartenträgern vereinbart, am 31. Mai alle Kitas zu öffnen. Somit sollten die Eltern frühzeitig vor der Öffnung informiert und ausreichend Zeit geboten werden, um die Einrichtungen für den Betrieb mit allen Kindern und unter Pandemiebedingungen vorzubereiten. Für die Entscheidungsfindung war zudem von Bedeutung, dass viele Kindertageseinrichtungen weiterer Träger in der ersten Pfingstferienwoche geschlossen haben, so dass sich die zweite Pfingstferienwoche für die Öffnung unter Pandemiebedingungen anbot.

Da einige Familien daraufhin den Bedarf an Betreuung für ihr Kind bereits vor dem 31. Mai geäußert haben, wird der Übergang in den pandemischen Regelbetrieb in Kindertageseinrichtungen bereits ab kommenden Dienstag, 25. Mai, ermöglicht. Vorausgesetzt wird, dass Familien, welche eine Betreuung bereits in der ersten Woche der Pfingstferien benötigen, Kontakt zu ihrer Kindertageseinrichtung aufnehmen, um die Wiederaufnahme in den pandemischen Regelbetrieb zu besprechen.

Die Stadt Göppingen spricht die Empfehlung aus, aus pädagogischer Sicht abzuwägen, ob der Wiedereinstieg tatsächlich bereits am 25. Mai stattfinden muss, da Kinder, die nicht in der Notbetreuung waren, mit vielen Neuerungen, wie beispielsweise der Testpflicht und der damit einhergehende Änderung in ihrem gewohnten Tagesablauf in der Kita konfrontiert werden. Darüber hinaus ist es den Kindertageseinrichtungen wichtig, jedem einzelnen Kind ein gutes Ankommen nach dieser langen Zeit anbieten zu können. Da weiterhin eine Testpflicht für Kinder ab dem vollendeten dritten Lebensjahr besteht, weist die Stadtverwaltung alle Eltern darauf hin, dass ein Zutritt in die Kindertageseinrichtung nur mit Einwilligungserklärung zur Testung vor Ort oder dem Nachweis einer offiziellen Teststelle möglich ist. Die Testpflicht im U3-Bereich entfällt zum 31. Mai. Bei einer bestätigten Inzidenz von unter 50 soll die Pflicht in einem weiteren Lockerungsschritt auch im Ü3-Bereich entfallen.

Die Verwaltung wird dem Gemeinderat vorschlagen, den freien Kindergartenträgern die Elternbeiträge für die Zeit der jüngsten Schließung zu erstatten. Für die Stadt werden die Gebühren bis 31. Mai tageweise abgerechnet. Ab dem 1. Juni erfolgt die Abrechnung wieder in den gewohnten Monatsbeträgen.
21.5.21

 

 

Schweizer: Klimaschutz beginnt im Kleinen

Göppingen/Rechberghausen. Auf dem kommunalen Klimakongress in Ulm wurden 26 baden-württembergische Kommunen mit dem European Energy Award ausgezeichnet, darunter auch die Stadt Göppingen und die Gemeinde Rechberghausen.

„Die hohe Anzahl ausgezeichneter Kommunen ist ein starkes Zeichen für den kommunalen Klimaschutz im Land. Über ein Drittel der in Deutschland ausgezeichneten Kommunen stammen aus Baden-Württemberg. Dieser Spitzenplatz zeigt, dass sich die Kommunen im Ländle besonders stark im Klimaschutz engagieren“ so die Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer, die sich besonders darüber freut, dass der Wahlkreis Göppingen gleich mit zwei ausgezeichneten Kommunen vertreten ist. „Göppingen und Rechberghausen machen vor, wie Klimaschutz auf kommunaler Ebene gelingen kann. Das vorbildliche Engagement zeigt: Klimaschutz beginnt im Kleinen und wir können auch vor Ort wichtige Weichen stellen.

Die Stadt Göppingen hat bereits Mitte 2013 ein Klimaschutzkonzept mit dem Landkreis fertiggestellt. Auch die Gemeinde Rechberghausen hat es sich schon früh zur Aufgabe gemacht, in vielen Bereichen klimaschutzkonform und nachhaltig zu handeln.“
21.5.21

 

 

Feuer auf Terrasse

Eschenbach. Am Donnerstag brannte in Eschenbach ein Mülleimer. Zur Mittagszeit entdeckte ein Zeuge das Feuer in der Bahnhofstraße. Auf einer Terrasse war ein Mülleimer in Brand geraten. Das Feuer griff schnell auf ein Sofa und ein Sonnenverdeck über. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr konnte das Feuer größtenteils gelöscht werden. Dabei entstand ein Schaden von etwa 5 000 Euro. Warum der Brand ausbrach, ist noch unklar. Verletzte gab es nicht.
21.5.21

 

 

Erfolgreiche Sportler für Ehrung anmelden

Eislingen. Der Ehrungsabend, bei dem die Stadt Eislingen in festlichem Rahmen herausragende Leistungen im Sport auszeichnet, musste im letzten Jahr coronabedingt abgesagt werden. Dennoch sollen die sportlichen Erfolge des Jahres 2020 nun prämiert werden.  Ausgezeichnet werden Eislinger Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die 2020 als Mitglied eines Eislinger Sportvereins oder eines auswärtigen Vereins auf Titeljagd gegangen sind. Die örtlichen Vereine wurden bereits benachrichtigt und können die besonderen sportlichen Leistungen ihrer Mitglieder bei der Stadtverwaltung melden. Sportler, die in Eislingen wohnen und im letzten Jahr eine herausragende Leistung als Mitglied eines auswärtigen Vereins erzielt haben, können sich bis spätestens 18. Juni  an das Kultur- und Sportamt (Kontakt: Birgit Hübner; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; Telefon: 07161/804-262) wenden. Voraussetzung für die Ehrung ist ein Württembergischer oder Baden-Württembergischer Meistertitel, die Erringung einer Süddeutschen Meisterschaft oder Platzierung bis zum 6. Platz einer deutschen Meisterschaft sowie die Teilnahme an einer Europa- oder Weltmeisterschaft. Die Ehrung für sportliche Erfolge des Jahres 2021 wird voraussichtlich im Frühjahr 2022 stattfinden. Dann hoffentlich wieder im gewohnten feierlichen Rahmen.
21.5.21

 

 

Radfahrerin verletzt sich bei sturz schwer

Dürnau. Schwere Verletzungen zog sich eine 38-Jährige bei einem Sturz in Dürnau zu: Gegen 16.15 Uhr war die Pedelec-Nutzerin in der Boller Straße unterwegs. Sie wollte auf den Gehweg fahren. Dabei blieb ihr Vorderrad am Bordstein hängen. Die Frau stürzte und verletzte sich schwer. Ein Krankenwagen brachte sie in eine Klinik. Der Sachschaden am Pedelec blieb gering. Die Frau hatte einen Fahrradhelm getragen.
21.5.21

 

 

Bundesverdienstkreuz für Peter Kunze

Oberbürgermeister Alex Maier (r.) verlieh an Peter Kunze den Verdienstorden der Bundesrepubkik Deutschland. Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Für seine vielfältigen Verdienste um das Gemeindwohl und sein bürgerschaftliches Engagament hat Peter Kunze am Donnerstagabend in öffentlicher Gemeinderatssitzung das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen. Oberbürgermeister Alex Maier überreichte Kunze die Auszeichnung, begleitet von standing ovations der Stadträte. Der 81-Jährige nahm die Ehrung gerührt entgegen. Zuvor hatte Maier das ehrenamtliche Engagement Kunzes nachgezeichnet. Er erinnerte an dessen Zeit als Vorsitzender des Stadtseniorenrates, in der Kunze u.a. auch die Uni der Generationen mit ins Leben rief und die Interessen des städtischen Seniorenrates auch im Kreisseniorenrat vertrat. Zudem war Kunze einige Jahre Vorsitzender der Europaunion im Landkreis Göppingen und Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Göppingen. Maier zählte die schier zahllosen Initiativen auf, die von Kunze ausgingen und würdigte dessen unermüdliches Engagement für die Allgemeinheit, wounter auch der Aufbau des Bürgerhauses zählte, in dem sich Kunze einige Zeit häufiger aufhielt als in der eigenen Wohnung. Peter Kunze ist bereits Träger der Bürgermedialle der Stadt Göppingen und hat auch die Goldene Ehrennadel der Europaunion erhalten. Das Bundesverdienstkreuz krönt nun die Auszeichnungen für sein ehrenamtliches Engagement. Kunze bedankte sich beim Gemeinderat für dessen Unterstützung bei vielen seiner Projekte. Es sei für ihn als Flüchtling aus der ehemaligen DDR eine Ehre, die Auszeichnung zu erhalten. Für Oberbürgermeister Alex Maier war es das erste Mal, dass er das Bundesverdienstkreuz verlieh und entschuldigte damit seine Nervosität, Er bedauerte, dass die Ehrung pandemiebedingt nicht wie üblich im Rahmen eine Empfangs im Rathaus erfolgen konnte, sondern zu Beginn einer Gemeinderatssitzung. Aber es sei für ihn schon etwas Besonderes als grüner OB eine Auszeichnung an einen SPD-Mann zu verleihen, die noch von seinem Amtsvorgänger, CDU-Oberbürgermeister Guido Till,  beantragt worden war.
20.5.21

 

 

Park des Christophsbads: Idyll mitten in der Stadt

Die Rosenblüte im Park des Christophsbads verzaubert die Besucher. Foto: Maitis-Media/Bettina Fritz

Kreis Göppingen. Wenn die Göppinger von ihren Parks und Grünanlagen sprechen, werden als erstes die Oberhofenanlagen, der Stadthallen-Park oder das Schlosswäldele genannt. Weniger im Blickpunkt steht der viereinhalb Hektar große Park des Klinikums Christophsbad, der – ebenfalls stadtnah gelegen – auch der Öffentlichkeit zur Verfügung steht.  Alte Linden, Eichen, Kastanien und Blutbuchen oder auch ein über 100 Jahre alter Birnbaum prägen die weitläufige Anlage. Gunter Hoffert und seine sechs Mitarbeiter kümmern sich nicht nur um die Pflege des Parks, sondern  auch um bunte Blüher in der warmen Jahreszeit. 1500 Blumenzwiebeln wie Narzissen, Tulpen und Krokusse werden jährlich gesetzt, hinzu kommen 3500 Sommerflorpflanzen. Das Idyll mitten in der Stadt ist Thema in der neuen Ausgabe des landkreisweiten Magazins „Grünzeit“, das soeben im Göppinger Verlag Maitis-Media erschienen ist.

Darüber hinaus widmet sich das Magazin weiteren grünen Themen: Es geht um Kräuter, über deren Aufzucht und Verwendung Evi Kletti aus Hohenstadt Tipps bereit hält. Marcus Galla aus Hattenhofen setzt mit alten Sachen in Gärten neuen Akzente, Schließlich geht es auch ums Grillvergnügen. Hier setzt Ernährungsexpertin Sabine Spies aus Eilsingen auf Obst und Gemüse auf dem Rost, während die Experten der Uni Hohenheim verraten, wie sich Fleisch ohne gesundheitliche Risiken grillen lässt. „Grünzeit“ erinnert zudem an die Anfänge der Besiedlung im Göppinger Bodenfeld vor 80 Jahren, berichtet über neue Trends bei der Solarenergie und stellt moderne Kücheneinrichtungen vor.

Das 40-Seiten-Heft ist kostenlos u.a. bei den Staufers-Märkten erhältlich, kann aber auch online gelesen werden unter www.maitis-media.de

20.5.21

 

 

Heftige Proteste vor Kreistags-Votum über Helfenstein-Klinik

Kreis Göppingen. Der Kreistag will in seiner Sitzung am Freitag, 21. Mai, über die Zukunft der Helfenstein-Klinik entscheiden. Das Votum wird mit Spannung erwartet. Es ist aber auch nicht ausgeschlossen, dass der Kreistag die Entscheidung ob der Brisanz noch einmal verschiebt. Diesen Weg hatte der CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Schlachter in einem Brief an Landrat Edgard Wolff vorgeschlagen, auch um die aufgeheizte Stimmung im oberen Filstal nicht noch mehr anzuheizen. Offen sprechen dort Politiker von einer Spaltung des Landkreises, sollten die Kreisräte für ein Aus der Helfenstein-Klinik votieren.

Wie berichtet haben drei in Auftrag gegebene Gutachten keine Perspektive für die Klinik in Geislingen ergeben, dafür aber den enormen Sanierungsaufwand in den Blickpunkt gerückt. Die renommierten Gutachter hatte schließlich die Strategie von Landkreis und Klinik-Geschäftsführung bestätigt. Ein unabhängiges Gutachten von dritter Seite, dass der Helfenstein-Klinik Wege in die Zukunft aufzeigt, hatte s nicht gegeben. Der Protest gegen die Klinikpläne des Landkreises hatten sich am Wochenende noch einmal mit einer Demonstration zugespitzt. Zudem äußerten die Bürger der betroffenen Gemeinden im oberen Filstal mit abendlichen Leuchtfeuern ihren Unmut über die Pläne in Göppingen.

Nach wie vor nicht beantwortet ist auch die Frage, ob die Klinik-Schließung in Geislingen Bestandteil des Zuschuss-Deals des Landes für die neue Klinik am Eichert war. Erstaunlicherweise gibt es auf diese mehrfach gestellte Frage bislang keine offizielle Antwort. Die Sitzung des Kreistages wird am Freitag ab 14.10 Uhr gestreamt (über die Homepage des Landkeises Göppingen oder der Filstalwelle).
20.5.21

 

 

Sperrungen in Hauptstraße

Waldstetten. Aufgrund Tiefbauarbeiten wird die Hauptstraße (K 3276) auf Höhe Gebäude 67 in Waldstetten vom 25. bis 30. Mai  für den Straßenverkehr voll gesperrt.  Eine entsprechende Umleitung wird über die K 3275 - Straßdorf - L 1159- Rechberg - L 1159 - Wißgoldingen und in umgekehrte Richtung ausgewiesen. Anschließend wird die Hauptstraße (K 3276) vom 31. Mai  bis 4. Juni  halbseitig mit Ampelregelung für den Verkehr gesperrt.
20.5.21

 

 

Kupferdiebe am Werk

Gingen. In Gingen haben Unbekannte in den vergangenen Tagen eine Attika (mauerartihe Erhöhung)  abgedeckt.  Die Polizei geht davon aus, dass die Unbekannten mit einem kleineren Laster unterwegs waren. Sie müssen am Mittwoch oder in der Nacht zum Donnerstag in der Grünenberger Straße gewesen sein. An dieser Kreisstraße steht die Wasseraufbereitungsanlage "Halde". Deren Attika war mit Kupfer eingefasst. Dieses Kupfer montierten die Diebe ab und nahmen es mit. Möglicherweise wurden die Unbekannten dabei beobachtet oder auch nur gestört, denn sie ließen verschiedene Dinge am Tatort zurück. Deshalb hofft die Polizei auf Zeugen. Wer am Mittwoch oder Donnerstag in Grünenberger Straße in Gingen verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen hat oder sonst Hinweise geben kann wird gebeten, sich beim Polizeiposten in Kuchen unter der Telefonnummer. 07331/81264 zu melden.
20.5.21

 

 

Mädchen- und Jungenwochen abgesagt

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Gmünder Mädchenwochen und die Gmünder Jungenwochen, die vom 25. Mai bis 20. Juni  stattfinden sollten, werden wegen der pandemiebedingten Einschränkungen abgesagt.
20.5.21

 

 

Göppingen öffnet die Kitas wieder

Göppingen. Die Stadt Göppingen öffnet wieder ihre Kindertageseinrichtungen und kehrt  in den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen ab Montag, 31. Mai, zurück. Die Betriebskita der Klinik am Eichert, sowie die Göppinger Waldorfkindergärten sind hiervon ausgenommen. „Die letzten Monate waren sowohl für die Familien als auch für die Kindertageseinrichtungen in Göppingen enorm belastend. Für viele ist sicherlich die Belastungsgrenze erreicht. Besonders denke ich hier an die Kinder, die vor allem im Kontakt und Austausch mit Gleichaltrigen sich gut entwickeln, lernen und sich wohl fühlen. Daher bin ich sehr froh, dass die dritte Welle der Corona-Pandemie abflaut und wir unsere Einrichtungen wieder öffnen können“, freut sich Erste Bürgermeisterin Almut Cobet über das Ende der langen Schließzeit. Vorbehaltlich der Zustimmung des Gemeinderats werden erst zum 1. Juni wieder Gebühren für die Betreuung in einer Göppinger Kindertageseinrichtung erhoben.
20.5.21

 

 

Anhänger im Kreisverkehr umgekippt

Schlat. Zu einem folgenschweren Unfall kam es am Mittwoch in Schlat. Gegen 21.30 Uhr fuhr ein 33-Jähriger mit seinem Gespann in der Süßener Straße in Richtung Süßen. Als er am dortigen Kreisverkehr herausfuhr, kippte sein Anhänger um und blockierte die Straße. Der Fahrer blieb unverletzt. Die Bergung der Ladung und des Anhängers gestaltete sich aufwendig und es kam schweres Gerät zum Einsatz. Auf dem Anhänger befanden sich drei größere Schiffsmotoren. Die Bergungsmaßnahmen waren gegen 3 Uhr abgeschlossen .

Grund für den Unfall dürfte zum einen die mangelhaft gesicherte Ladung gewesen sein und zum anderen technische Mängel am Anhänger. Die Polizei beschlagnahmte den Anhänger. Der wird im Lauf des Donnerstags von einem Sachverständigen untersucht. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 50.000 Euro. Die Ermittlungen der Verkehrspolizei dauern an.
20.5.21

 

 

Von der Straße abgekommen

Deggingen. Am Mittwoch geriet ein Lkw auf der B466 auf Abwege. Der 45-Jährige fuhr gegen 10.45 Uhr von Deggingen in Richtung Geislingen. Aus unbekannten Gründen kam er nach rechts von der Fahrbahn ab. Auf einer Länge von etwa 150 Meter beschädigte er mit seinem Laster mehrere Leitpfosten und Grünstreifen. Letztendlich kam er in einer Wiese zum Stillstand. Verletzte gab es nicht. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 15.000 Euro.

Für die Bergung der Ladung und des Lasters musste die B466 immer wieder gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden. Hier kam schwerers Gerät zum Einsatz. Letztendlich war das Fahrzeug gegen 17.30 Uhr geborgen.
20.5.21

 

 

Getuntes Auto aus dem Verkehr gezogen

Uhingen. Zahlreiche Veränderungen an einem Fahrzeug fielen der Polizei am Mittwoch bei einer Kontrolle in Uhingen auf.  Kurz nach 22.15 Uhr stoppte die Polizei einen Pkw in der Ulmer Straße. Bei der Kontrolle entdeckten die Beamten zahlreiche nicht zulässige Veränderungen an dem Fahrzeug. Eine vorschriftsmäßige Bodenfreiheit war nicht mehr gegeben. An der Bereifung stellten sie Abriebspuren durch den Kontakt mit der Karosserie fest. Für den 33-Jährigen war die Fahrt beendet. Die Polizei stellte die Kennzeichen und Fahrzeugschlüssel des Fahrzeugs sicher. Das wird nun einem Sachverständigen vorgeführt.
20.5.21

 

 

Wertlosen Goldring verkauft

Schwäbisch Gmünd. Am Mittwoch gegen 13.15 Uhr wurde ein 81-jähriger Mann von einem ihm unbekannten Mann in der Paradiesstraße in Gmünd angesprochen. Der etwa 170 cm große Mann, der polnisch oder rumänisch sprach, konnte den Senior dazu überreden, ihm einen Goldring für 50 Euro abzukaufen. Später stellte sich heraus, dass der gekaufte Ring völlig wertlos ist. Die Polizei sucht nun weitere Geschädigte bzw. Personen die ebenfalls angesprochen wurden. Diese können sich unter der Rufnummer 07171 / 3580 beim Polizeirevier Schwäbisch Gmünd melden.
20.5.21

 

 

Radfahrer schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Am Mittwoch fuhr ein 60-jähriger Radfahrer von Großdeinbach in Richtung Schwäbisch Gmünd. Auf der Strecke wollte der Radler von der Fahrbahn auf den Gehweg auffahren, damit die hinter ihm fahrenden Autos passieren konnten. Hierbei wollte er über den abgesenkten Bordsteinbereich auffahren. Nachdem er jedoch zu früh einlenkte, prallte das Rad gegen den hohen Bordstein und der Radfahrer stürzte. Dabei wurde der Radfahrer schwer verletzt. Er musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.
20.5.21

 

 

Sachbeschädigung durch Fahrbschmierereien

Schwäbisch Gmünd. Auf dem Friedhof in der Straße In der Vorstadt in Gmünd wurden zwischen Montag und Dienstag zwei Bronzestatuen beschädigt. Zudem wurde der Sockel mit roter Farbe beschmiert. Der entstandene Schaden wird auf mindestens 200 Euro geschätzt. Hinweise erbittet der Polizeiposten Bettringen unter der Rufnummer 07171 / 7966490. Die Wand der Fehrleunterführung am Bahnhof wurde mit schwarzer Farbe beschmiert. Der Schaden in Höhe von etwa 500 Euro wurde am Dienstag um 8 Uhr festgestellt. Hinweise auf die Verursacher nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 / 3580 entgegen.
20.5.21

 

 

Polizeibeamter leicht verletzt

Schwäbisch Gmünd. Die Polizei wurde am Mittwochabend an den Bahnhofplatz gerufen. Auf einem Parkplatz bei einem dortigen Hotel wurde ein augenscheinlich stark betrunkener Mann gemeldet, der unter anderem laut schreiend gegen die Fensterscheibe eines Pkw schlug und die darin sitzende Frau beleidigte. Nachdem der Mann sich nicht beruhigen ließ, wurde er von den eintreffenden Polizeibeamten vorläufig festgenommen. Hiergegen wehrte sich der Mann massiv, so dass ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde und die Handschließen beschädigt wurden. Letztendlich konnte der 30-jährige Mann zum Polizeirevier gebracht werden, wo er seinen Rausch in der Gewahrsamszelle ausschlafen konnte.
20.5.21

 

 

Corona-Virus wieder in Pflegeheimen

Göppingen. In den letzten sieben Tagen sind im Landkreis Göppingen sieben Personen in Zusammenhang mit Corona gestorben. Einer der Todesfälle steht im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung im Landkreis. Aktuell wird das Virus in drei Pflegeeinrichtungen bei Bewohnern oder Mitarbeitern nachgewiesen. Aktuell sind im Landkreis Göppingen insgesamt 25 Bewohner und Pflegekräfte positiv auf das Corona-Virus getestet und in Quarantäne.

In zwei Einrichtungen gibt es Ausbruchsgeschehen, bei denen seit Beginn der Ausbruchsgeschehen insgesamt 32 Bewohner und Mitarbeiter positiv getestet wurden. Davon sind aktuell noch 24 Personen infiziert. Im Zusammenhang mit diesen Ausbruchsgeschehen sind inzwischen zwei Personen gestorben. Welchen Imfpstatus die Toten hatten wird nach Mitteilung des Landratsamtes aktuell noch geklärt. Am Mittwoch gab es zudem in vier Firmen im Landkreis Göppingen Ausbruchsgeschehen mit mehreren betroffenen Mitarbeitern.

Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch im Landkreis Göppingen 51 neue Corona-Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Landkreis Göppingen beträgt nach Angaben des Robert Koch-Instituts 77,1. Bis Dienstag wurden 53.859 Impfungen durch das Kreisimpfzentrum (KIZ), die Mobilen Impfteams des KIZ Göppingen sowie des Zentralen Impfzentrums (ZIZ) Ulm im Landkreis Göppingen durchgeführt.
19.5.21

 

 

Viele Einzelhändler stehen mit dem Rücken zur Wand

Kreis Göppingen. Wie sieht die Zukunft der Innenstädte nach Corona aus? Mit diesem Thema beschäftigte sich auch die Bezirksversammlung der IHK-Bezirkskammer Göppingen. Viele Einzelhändler im Kreis Göppingen stellen sich angesichts der aktuellen Öffnungsschritte und fortdauernden Corona-Krise die bange Frage um ihre eigene Zukunft. Denn die Betriebe stehen durch monatelange Schließungen nicht nur finanziell mit dem Rücken zur Wand. Viele Kunden sind durch den Lockdown zunehmend an Onlinekäufe gewöhnt und der Weg in die Innenstadt wird nicht mehr als notwendig erachtet. Das geht nach Beobachtung der IHK-Unternehmer mit einem schleichenden Verlust der Innenstadtattraktivität einher, der durch die Corona-Krise verstärkt worden sei. „Damit die Innenstädte auch zukünftig noch einen attraktiven Einzelhandel haben, muss der Transformationsprozess jetzt eingeläutet werden“, appellierte Prof. Dr. Andreas Kaapke von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg aus Stuttgart vor den IHK-Unternehmern. Er war als ausgewiesener Handelsexperte zu einem Vortrag in die Bezirksversammlung eingeladen worden. „Jetzt ist auch die Kommunalpolitik und die Verwaltung für die Innenstädte gefordert. Wir brauchen gute Gesamtkonzepte, die den Einzelhandel stützen“, sagte Sven Maier von der Traumfabrik in Bad Boll, der zugleich Vizepräsident der IHK-Bezirksversammlung Göppingen ist. Die Einzelhändler und Unternehmer stünden mit der IHK bereit, um sich an solchen Prozessen aktiv zu beteiligen.

In seiner Analyse stellte Kaapke fest, dass zukunftsfähige Innenstadt-Konzepte sich an den Bedürfnissen der jeweiligen Zielgruppen vor Ort orientieren müssten. Der Anteil der Innenstadtbesucher, die primär zum Einkaufen in die City kommen, liege bei den über 51-Jährigen mit 65 Prozent am höchsten. In der Gruppe der unter-25-Jähigen seien es mit 50 Prozent hingegen deutlich wenige. Für diese Kundengruppe im Alter bis 25 Jahre stellten neben dem Einkaufsbummel vor allem die Gastronomie mit 28 Prozent oder der Gang zu Behörden oder zum Arzt mit 23 Prozent weitere Anlässe für den Innenstadtbesuch. „Für belebte Innenstädte braucht es eine Sogwirkung und damit attraktiven Einzelhandel, mit einladenden Schaufenstern sowie vor allem für die Jüngeren die Möglichkeit zum Verweilen und Treffpunkte für soziale Kontakte“, so Kaapke. Händler müssten ihre traditionellen Stärken ausspielen und sich mit einer service- und erlebnisorientierten Gestaltung ihrer Verkaufsräume als Teil der Stadtgesellschaft begreifen. So könne dem Onlinehandels etwas entgegengesetzt werden.

 Weiterhin gefragt seien Konzepte, die sich in der Pandemie bewährt haben, wie Click & Collect oder Bestell- und Lieferservices, so der Handelsexperte. Die Digitalisierung müsse vorangetrieben werden. „Der Onlinehandel hat im Zuge der Pandemie einen beispiellosen Siegeszug hingelegt“, so Kaapke. Hier müssten sich die Händler aber auch die Städte gemeinsam auf den Weg machen. Online-Sichtbarkeit und freies W-Lan seien gefragt. Viele Kunden wollen sich vor ihrem Einkauf informieren, wo sie welches Sortiment finden. Auch gelte es durch entsprechende Verkehrskonzepte und die Reintegration von Produktion und Handwerk in den Innenstädten für Belebung zu sorgen.
19.5.21

 

 

Präsenzunterricht wieder möglich

Kreis Göppingen.  An Schulen im Landkreis ist wieder Präsenzunterricht in Form von Wechselunterricht möglich. Da eine dreitägige Übergangszeit nach der Corona-Verordnung aus organisatorischen Gründen eingeräumt wird, startet der Schulunterricht an den meisten Schulen voraussichtlich erst nach den Pfingstferien. Zulässig ist  außerdem ab dem 21. Mai  die Öffnung von Ladengeschäften für einzelne Kunden nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum, also Click & Meet.
19.5.21

 

 

Polizei ermittelt Unfallverursacher

Göppingen.  20.000 Euro Sachschaden entstanden einem Autobesitzer bei einem Unfall am Dienstag in Göppingen. Gegen 9.30 Uhr verließ ein Lkw den Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Heininger Straße. Der Fahrer nutzte dabei die Einfahrt, da die Ausfahrt für sein Fahrzeug zu eng war. Dem Fahrzeug kam ein Pkw entgegen. Die Fahrzeuge streiften sich. Der LKW-Fahrer kümmerte sich nicht um den Schaden von ungefähr 20.000 Euro und fuhr weiter. Die Polizei hat den Unfallverursacher ermittelt. Auf den 51-Jährigen kommt nun einen Anzeige zu.
19.5.21

 

 

22 Fahrzeuge beanstandet

Gruibingen. Zahlreiche Fahrzeuge beanstandete die Polizei bei einer Kontrolle am Dienstag auf der A8. Schwerpunktmäßig kontrollierte die Polizei ab Dienstag Abend Kleintransporter auf der A8. Während der mehrstündigen Kontrolle nahmen die Beamten insgesamt 61 Fahrzeuge genauer unter die Lupe. Insgesamt beanstandeten sie 22 Fahrzeuge bzw. deren Fahrer. Darunter mussten vier Fahrzeuge wegen einer mangelhaften Beleuchtung beanstandet werden. Vier Fahrer hatten keine vorschriftsmäßigen Kontrollblätter eingelegt. Drei Fahrer waren bereits zu lange unterwegs und mussten eine mehrstündige Pause einlegen. An fünf Laster war die Ladung nicht richtig gesichert. Erst als die Fahrer die ordnungsgemäß verstaut hatten, durften sie ihre Fahrt fortsetzen. Das Ergebnis zeige die Notwendigkeit der Kontrollen. Die Polizei werde sie deshalb fortsetzen.
19.5.21

 

 

Schmorbrand im Serverraum

Schwäbisch Gmünd. Mittwochnacht musste die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd mit fünf Fahrzeugen und 21 Wehrleuten zu einem Brand in den Universitätspark ausrücken. Vor Ort stellte sich heraus, dass es in einem Serverraum des Gymnasiums zu einem Schmorbrand an einem einzigen Kabel kam. Ansonsten entstand kein weiterer Schaden.
19.5.21

 

 

Unfall beim Abbiegen

Schorndorf. Rund 7000 Euro Sachschaden entstanden bei einem Unfall, der sich am Dienstagabend in Haubersbronn ereignete. Ein 73 Jahre alter Autofahrer missachtete im Bereich der Einmündung der Straße An der Wieslauf in die Miedelsbacher Staße, an der dortigen "Abknickenden Vorfahrt" die Vorfahrt eines 27 Jahre alten Fahrers eines Transporters. Beide Fahrer blieben bei dem Unfall, der sich gegen 17.40 Uhr ereignete, unverletzt.
219.5.21

 

 

Anmeldungen zum Ferienprogramm möglich

Eislingen. Zum 44. Mal hat die Stadt Eislingen ein Sommerferienprogramm (SFP) mit rund 65 Ferienangeboten für Eislinger Kinder und Jugendliche auf die Beine gestellt. Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie füllen wieder bunt gemischte und interessante Veranstaltungen das Programm.  Altbewährte und auch neue Veranstaltungen garantieren, dass für jedes Alter etwas zu finden ist. Veranstaltungen, wie beispielsweise den Hausberg „Hohenstaufen“ besichtigen, einen Nachmittag rund um den Hund erleben oder mit Alpakas auf Wanderschaft gehen sorgen für viel Abwechslung in den Sommerferien. Die Stadt Eislingen freut sich über das große Engagement vieler Eislinger Vereine, Einrichtungen und Bürgern, die eine oder mehrere Veranstaltungen anbieten. „Ein Sommerferienprogramm in Zeiten von Corona ist für Kinder und für alle Veranstalter eine echte Herausforderung“, unterstreicht Oberbürgermeister Klaus Heininger und betont, dass es gerade in solchen Zeiten besonders wichtig ist, den Eislinger Familien, deren Sommerurlaub vielleicht erneut ins Wasser fällt, mit dem Angebot ein positives Signal für die Ferienzeit zu geben. Die Gesundheit der Kinder und der Veranstalter liegt der Stadtverwaltung dabei sehr am Herzen. Deshalb muss bei vielen Veranstaltungen die Teilnehmerzahl begrenzt werden. Die Stadtverwaltung bittet alle Eltern und Kinder um Verständnis, falls durch eine kurzfristige Änderung der Corona-Lage einzelne Veranstaltungen abgesagt werden müssten.  Die aktuellen Programmhefte sind an alle Eislinger Schulen verteilt und werden voraussichtlich nach den Pfingstferien an die Schüler ausgegeben. Außerdem sind die Hefte bereits in der Stadtbücherei erhältlich. Die Anmeldeformulare zum SFP befinden sich im Programmheft. Noch schneller und sicherer geht die Onlineanmeldung auf der Startseite der städtischen Website unter www.eislingen.de/Sommerferienprogramm. Anmeldeschluss ist Mittwoch, 7. Juli.
19.5.21

 

 

Industrie zieht als Konjunkturlokomotive im Filstal

Kreis Göppingen. Im Kreis Göppingen hellt sich die Konjunktur der IHK-Unternehmen weiter auf. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart für den Kreis. Dabei sorgen im Vergleich zum Jahresbeginn die steigenden Auftragseingänge in der Industrie, die wachsende Bestellungen im Handel und die größeren Auftragsvolumina bei den Dienstleistern für zunehmenden Optimismus.

Die aktuelle Geschäftslage wird derzeit von einem Drittel aller Unternehmen als gut bewertet. Das sind zwar etwas weniger Betriebe als noch zum Jahresbeginn. Dafür hat der Anteil derjenigen Unternehmen zugenommen, die ihre aktuelle Lage als befriedigend einstufen (von 40,7 auf 46,5 Prozent). „Es ist unsere Industrie, die im Filstal erfreulicherweise wieder die Konjunkturlokomotive zieht, aber viele Lockdown-Betriebe kämpfen weiter ums Überleben“, stellt Edith Strassacker, die Präsidentin der IHK-Bezirkskammer Göppingen, fest. Auch wenn die Geschäftslage der Wirtschaft etwas auf der Stelle trete, profitierten viele Branchen von den anziehenden Geschäfte des produzierenden Gewerbes im Kreis Göppingen. Es bleibe aber unverändert bei der Spaltung der Wirtschaft. „Trotz der positiven Signale verschlechtert sich die Situation der von Schließungen und Einschränkungen betroffenen Wirtschaftszweige weiter deutlich“, warnt Strassacker.

Sorgenkind bleibe der Einzelhandel. Mehr als die Hälfte der Einzelhandelsbetriebe in der Region Stuttgart bewertet ihre Lage als schlecht. Deren Umsatz- und Ertragslage sei aufgrund des anhaltenden Lockdowns und Schließungen weiter auf Talfahrt. „Noch können wir im Kreis Göppingen von Lockerungen bei den Corona-Regeln nicht profitieren. Es wird aber aus Sicht des Einzelhandels nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein“, erklärt Göppingens IHK-Vize Sven Maier von der Traumfabrik in Bad Boll. Auch bei den Dienstleistern ist die Lage wenig einheitlich. Von den befragten Betrieben des Hotel- und Gaststättengewerbes in der Region Stuttgart hat kein einziger seine Lage als gut bewertet, dafür über 98 Prozent als schlecht. Fast drei von zehn Betriebe befinden sich in einer existenzgefährdenden finanziellen Lage. Jedem elften Unternehmen drohe die Insolvenz. „Diese Branche braucht jetzt dringend das Sommergeschäft, sonst drohen Pleiten in hoher Zahl“, ergänzt Gabi Schwarz von der Schwarz-Gruppe aus Göppingen, die zugleich zweite Vizepräsidentin der IHK-Bezirkskammer in Göppingen ist. Alle übrigen Dienstleister zeigten sich zuversichtlich. Insbesondere die Verkehrs-, Transport- und Logistikdienstleister konnten ihre Umsätze und Auftragseingänge aufgrund der starken Industrie merklich verbessern.

Der Anteil aller Unternehmen mit gut oder befriedigend laufenden Geschäften hat um zwei Prozent zugenommen. Im Vergleich zum Jahresbeginn ist der Anteil der Meldungen über eine gute Geschäftslage von 37 auf 33,1 Prozent zurück gegangen. Dafür ist die Anzahl der zufriedenen Unternehmen um rund 6 Prozent gestiegen. Schlecht geht es 20,4 Prozent der Unternehmen, ein Rückgang um zwei Prozentpunkte. Hinsichtlich der Umsatzentwicklung und Auftragseingänge vermelden die Unternehmen eine deutliche Verbesserung, während gleichzeitig der Anteil derer, die von einer Verschlechterung berichten, sinkt. „Das ist auf jeden Fall eine recht positive Entwicklung, auch wenn wir bei der momentanen Geschäftslage in der Gesamtwirtschaft eine Seitwärtsbewegung beobachten“, so Strassacker. Auf die kommenden zwölf Monate blicken im Kreis Göppingen sogar 37,7 Prozent der Unternehmen zuversichtlich nach vorn, zu Jahresbeginn waren es 30,3 Prozent. Einen ungünstigen Geschäftsverlauf befürchten nur knapp 14,3 Prozent der Betriebe. Anfang des Jahres lag die Zahl noch bei 17,9 Prozent. Damit zeigt sich die Wirtschaft im Filstal etwas optimistischer als in der Gesamtregion.

Die Industrie im Filstal profitiert von der Belebung der Weltwirtschaft, angetrieben vor allem durch China und die USA. Aber auch aus der EU kommen zunehmend positive Signale. Das zeigt sich auch an den Exporterwartungen der Unternehmen. Diese werden nicht nur von der Industrie, sondern sowohl vom Handel als auch der Dienstleistungsbranche (IT und Montagen) getragen. Hier erwarten 42,6 Prozent der Unternehmen weiter steigende Auslandserlöse (Jahresbeginn 39,7 Prozent). In der Folge nimmt die Investitionsbereitschaft der Filstalunternehmen noch einmal leicht zu. 30,3 Prozent wollen mehr investieren (Jahresbeginn 27,1 Prozent) und 54,3 Prozent wollen das Niveau halten. Nur 15,5 Prozent beabsichtigen weniger zu investieren (Jahresbeginn noch 29 Prozent). Bei den Beschäftigungsplänen halten sich die Unternehmen im Kreis Göppingen jedoch zu-rück. Zwei Drittel der Unternehmen wollen mittlerweile die Beschäftigung stabil halten. 14,9 Prozent der Unternehmen sehen eine steigenden Bedarf, zu Jahresbeginn waren es noch 20,4 Prozent. Fast unverändert hat ein Fünftel der Unternehmen fallende Beschäftigungspläne.

Weiterhin belegt die Corona-Pandemie den Spitzenplatz der Risiken und das mit einer noch einmal gestiegenen Tendenz. Inzwischen stellen jedoch die steigende Rohstoffpreise das zweitgrößte Risiko dar. Zu Jahresbeginn haben nur 22,7 Prozent der Unternehmen darin ein Risiko gesehen, mittlerweile sind es 48,6 Prozent. Daneben verursachen die Energiepreise und die Arbeitskosten zunehmend Sorge. Angesichts einer anziehenden Konjunktur sehen die Betriebe wachsende Risiken bei der Finanzierung. Der Wert kletterte im Kreis Göppingen von 5,5 Prozent der Nennungen auf 20,3 Prozent. Hier zeigt sich, dass bei vielen Unternehmen das wirtschaftliche Polster durch den der Verzehr des Eigenkapitals aufgebraucht ist und die Vorfinanzierung von Aufträgen die Unternehmen jetzt vor große Herausforderungen stellt.
18.5.21

 

 

Sauerbrunnen in Mörikeanlage fließt wieder

Göppingen. Die Brunnensanierung in der Mörikeanlage in Göppingen ist abgeschlossen. Bereits im Sommer 2020 war damit begonnen worden, eine neue Leitung von der Brunnenstube bis zum Brunnenhäusle zu verlegen. Die alte Wasserleitung war mehrfach unterbrochen und konnte nicht mehr dauerhaft repariert werden. Somit wurde die neue Leitung baumverträglich zwischen den alten Platanen verlegt, so dass das Sauerwasser wieder auf die vorhandenen vier Wasserspeier im Brunnenhäusle verteilt werden kann.  In der Brunnenstube selbst wurde die Brunnenbohrung mit mechanischen Reinigungsverfahren und Intensivspülungen überarbeitet, eine neue Steigleitung mit neuer Wasserpumpe eingebaut und letztlich Desinfektionsmaßnahmen durchgeführt, um das Mineralwasser hygienisch einwandfrei anbieten zu können. Dies wurde zwar schon im Herbst fertiggestellt, jedoch hatte man vor Wintereinbruch den Brunnen nicht mehr aktiviert. Die aktuelle Wasserbeprobung erzielt das gewünschte Ergebnis und seit Montagnachmittag steht das Mineralwasser wieder zur Verfügung.
18.5.21

 

 

Standorte für Impfbus verlegt

Göppingen. Die Standorte des Impfbusses in den Bezirken Bartenbach und Faurndau müssen verlegt werden. Aus logistischen Gründen muss der Standort in Bartenbach für den Impfbus verlegt werden: Dieser befindet sich vorerst - bis zur Wiedereröffnung der Schulen - im Schulhof der Meerbach-Grundschule in der Lerchenberger Straße 16. Auch im Bezirk Faurndau muss der Haltepunkt geändert werden und befindet sich nicht mehr am Hirschplatz, sondern in der Stiftstraße. Aktuelle Informationen zum Göppinger Modellprojekt finden sich unter www.impfen-in-goeppingen.de.
218.5.21

 

 

Von der Sonne geblendet

Bad Ditzenbach./ Nicht mehr fahrbereit waren ein Pkw und ein Lkw nach einem Unfall am Montag in Bad Ditzenbach.  Gegen 15 Uhr war eine Autofahrerin in der B 466 in Richtung Gosbach unterwegs. An der roten Ampel der Kreuzung mit dem Klingenbrunnen stoppte die 19-Jährige. Hinter ihr war ein Lkw unterwegs. Der Fahrer bremste nicht rechtzeitig und fuhr auf den Pkw auf. Die Autofahrerin trug bei dem Unfall leichte Verletzungen davon. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 17 000 Euro. Ersten Erkenntnissen zufolge soll der 55-Jährige Lenker des Lkw von der Sonne geblendet worden sein. Deshalb habe er die rote Ampel nicht gesehen und sei gegen den Pkw geprallt.
18.5.21

 

 

Auto stößt mit Motorrad zusammen

Göppingen.  Leichte Verletzungen zog sich ein 40-Jähriger bei einem Unfall am Montag in Göppingen zu. Gegen 16 Uhr fuhr ein Pkw in der Römerstraße. Der Autofahrer bog nach links in die Lorcher Straße ab. Dort war ein Roller in Richtung Bartenbach unterwegs. Der 26-jährige Autofahrer achtete nicht auf dessen Vorfahrt. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Der Lenker der Yamaha trug bei dem Unfall leichte Blessuren davon. Einen Krankenwagen benötigte der 40-Jährige jedoch nicht an der Unfallstelle. Die Fahrzeuge waren nach dem Unfall noch fahrbereit. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 3.000 Euro.
18.5.21

 

 

Ostalbkreis unter der 150er-Marke

Ostalbkreis. Der Ostalbkreis hat die 7-Tage-Inzidenz von 150 Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner an fünf Werktagen in Folge unterschritten. Deshalb hat die Landkreisverwaltung das Unterschreiten der 150er-Marke amtlich festgestellt. Konkret bedeutet dies, dass ab Donnerstag, 20. Mai, Click and Meet für den Einzelhandel möglich ist. Dabei darf nicht mehr als ein Kunde pro angefangene 40 Quadratmeter Verkaufsfläche gleichzeitig im Ladengeschäft anwesend sein. Die Einzeltermine sind zeitlich zu begrenzen und es müssen die Kontaktdaten der Kunden sowie der Zeitraum des Aufenthalts erhoben werden. Der Kunde muss ein negatives Ergebnis eines anerkannten Corona-Tests vorweisen können, das nicht älter als 24 Stunden ist.
18.5.21

 

 

Spende für neuen Bezug der Kantinenstühle

Heiningen. Die WMF sorgt mit ihrer Spende über 2000 Euro dafür, dass die Stühle in der Kantine der Lebenshilfe mit einen neuen Bezug ausgestattet werden können. Die robusten, bisher gepolsterten und mit etwas größerer Sitzfläche ausgestatten bequemen Stühle hatte die Lebenshilfe vor einigen Jahren von der Landesberufsschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe in Bad Überkingen überlassen bekommen. Die Stühle sind noch sehr gut erhalten und können jetzt mit dem neuen abwaschbaren Kunstlederbezug nachhaltig weiter genutzt werden.
18.5.21

 

 

Hydraulikschläuchen gestohlen

Bartholomä. Zwischen Mittwochnachmittag, 16 Uhr und Montagmorgen, 7 Uhr stiegen bislang unbekannte Diebe in ein umzäuntes Gelände beim Möhnhof in Bartholomä ein und entwendeten mehrere Hydraulikschläuche an Forstgerätschaften. Der Schaden wird auf etwa 1000 Euro geschätzt. Hinweise auf den Diebstahl oder den Verbleib der Schläuche nimmt der Polizeiposten Heubach unter der Rufnummer 07173 / 8776 entgegen.
18.54.21

 

 

Mann in Reithalle gestellt

Schwäbisch Gmünd. Am Dienstagmorgen gegen 5.10 Uhr hörte eine 20-Jährige, wie der Riegel einer Gartentüre in der Burgholzstraße aufgeschoben wurde. Die junge Frau schaute aus dem Fenster, wobei sie einen Unbekannten bemerkte, der in eine Reithalle ging. Zusammen mit zwei weiteren Zeugen ging auch die 20-Jährige in die Reithalle, wo sie einen 44-Jährigen antrafen. Der Mann gab an auf der Suche nach Kaffee gewesen zu sein. Bei der Durchsuchung seiner Sachen fanden Beamte des Polizeireviers Ellwangen auch einen Schlüsselbund, der dem 44-Jährigen nicht gehört. Angeblich hatte er die Schlüssel gefunden.
18.5.21

 

 

Mountanbikes entwendet

Schwäbisch Gmünd. Zwischen Sonntag, 20 Uhr, und Montag, 19.30 Uhr, entwendeten Unbekannte aus dem Kellerraum eines Gebäudes in der Straße Höferlesbach zwei Mountainbikes, die an einem Pfosten zusammengeschlossen waren. Bei den Rädern handelt es sich um ein schwarzes Mountainbike der Marke Rockrider mit Kettenschaltung und um ein blaues Mountainbike der Marke Cube, das ebenfalls Kettenschaltung hat. Hinweise auf den Täter bzw. den Verbleib der entwendeten Räder nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580 entgegen.
18.5.21

 

 

Esslinger Meisterkonzerte gehen in die 25. Saison

Esslingen. Die  25. Saison der hochkarätigen Esslinger Meisterkonzerte  soll stattfinden. Die Initiatoren stellten das Programm im Alten Rathaus vorgestellt.
Dabei hob Esslingens Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger die Herausforderung hervor, die die Planung einer Konzertreihe in dieser besonderen Zeit bedeutet: „Dass angesichts des kulturellen Stillstandes trotzdem mit großem Engagement diese Konzertreihe geplant wurde, verdient Respekt und unsere Unterstützung. Das Ergebnis der Planungen verspricht nach der pandemiebedingten Unterbrechung wieder Musik auf höchstem Niveau und wird den Neustart des Esslinger Kulturlebens im Neckar Forum entscheidend mitprägen.“

Damit auch Zuhörer aus weiter entfernten Orten die Veranstaltungen gut erreichen können, wird der Konzerttermin sonntags um 18 Uhr beibehalten. Die Kartenpreise bleiben auch in der kommenden Saison unverändert.

Erstmals seit vielen Jahren wurde die Dramaturgie der Konzertabfolge für diese Spielzeit umgekehrt, um eventuell geltenden Hygiene-Vorgaben jederzeit genügen zu können. So eröffnet ein personell klein besetztes, musikalisch jedoch sehr feines Ensemble im Oktober die Reihe: Der preisgekrönte Fagottist Theo Plath präsentiert mit seinen beiden Kollegen Werke von Beethovens „Gassenhauer“-Trio bis zu Glinkas „Trio Pathétique“.
Die „Klassische Band“ Spark ist ein begeisterndes Ensemble, welches mit sicherem Gespür zusammenstellt, was nicht auf den ersten Blick zusammengehört: „Bach – Berio – Beatles“ ist denn auch nur scheinbar ein willkürliches Programm und eröffnet völlig neue Perspektiven auf drei Jahrhunderte Musik.  Den Advent besingt mit großem Charme und Können das A Cappella-Ensemble Singer Pur. Seit seinem Esslinger Debut vor Jahren hat Ramón Ortega Quero in vielen großen Konzerthäusern der Welt gespielt – nun freuen wir uns auf seine Rückkehr ins Neckar Forum zusammen mit der Sinfonietta Cracovia und einem spannenden Programm von Bach bis Penderecki.
Einer der großen Meister seines Fachs ist der Trompeter Reinhold Friedrich, der mit dem Mendelssohn Kammerorchester Leipzig nach Esslingen kommt. Den glanzvollen Schlussakkord der Saison setzt die Süddeutsche Philharmonie Esslingen mit Beethovens unsterblichem Violinkonzert und Schostakowitschs 12. Symphonie.

„Die Esslinger Meisterkonzerte sind ein fester Bestandteil des Esslinger Kulturlebens. Besonders freut mich, dass auch in schwierigen Zeiten die junge Generation und die kulturelle Teilhabe im Fokus des Angebots stehen und die SKS Russ dank guter Kontakte zu unserer Städtischen Musikschule und den Esslinger Schulen ihren Teil dazu beiträgt, junge Menschen früh für Musik zu begeistern“, sagt Kulturamtsleiterin Alexa Heyder.
Da die Bedingungen für Veranstaltungen ab Herbst 2021 noch nicht sicher geklärt sind, werden Karten und Neu-Abonnements erst im Verlauf des Sommers erhältlich sein. Bestehende Abonnenten werden mit dem detaillierten Saison-Prospekt rechtzeitig informiert. Alle Fristen für Neu-Einzeichnung oder Kündigungen beginnen erst ab diesem Datum.
18.5.21

 

 

7-Tages-Inzidenz liegt bei 118

Kreis Göppingen. Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis liegt aktuell bei 121,2 und damit mittlerweile am dritten Werktag in Folge unter der Schwelle von 150. Als Berechnungsgrundlage für die Schwellenwerte dienen aber nach den letzten Änderungen des Infektionsschutzgesetzes die Angaben des Robert-Koch-Instituts, die täglich morgens veröffentlicht werden. Demnach beträgt die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Göppingen am Montag  118,9. Wird der Schwellenwert von 150 an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unterschritten, wird dies vom Gesundheitsamt amtlich bekanntgemacht. Am übernächsten Tag nach der öffentlichen Bekanntgabe ist für den Handel Click & Meet wieder möglich. Als Grundlage für die Berechnungen gelten auch hier die Inzidenzwerte, die vom RKI veröffentlicht werden.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Göppingen informiert, dass die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf 213 gestiegen ist.

Diesen Mittwoch und Donnerstag finden reine Astrazeneca-Erstimpfungs-Tage in der Werfthalle statt. Da in den Impfzentren in Baden-Württemberg weiterhin die Priorisierung gemäß Corona-Impfverordnung gilt, soll hiermit gezielt noch ungeimpften Personen ab 60 Jahren aus dem Landkreis die Chance auf kurzfristige Impfung ermöglicht werden. Auch aktuell impfberechtigte Personen unter 60 Jahren können nach Aufklärung und Risikoanalyse durch den Impfarzt/die Impfärztin mit Astrazeneca geimpft werden. Anspruchsberechtigt sind jetzt unter anderem Mitarbeiter im Lebensmitteleinzelhandel und der “Kritischen Infrastruktur”.  Die Termine werden am Dienstag, 18.Mai zwischen 9 und 10 Uhr freigeschaltet. Die Terminbuchung erfolgt ausschließlich online über die Internetseite www.impfterminservice.de oder über die Telefonnummer 116117. Direkt über das Landratsamt oder das Impfzentrum ist keine Terminbuchung möglich.
17.5.21

 

 

Heimlich Alkohol getrunken

Geislingen.  Zu viel Alkohol hatte eine 14-Jährige am Sonntag in Geislingen intus. Unerlaubt hatte die 14-Jährige sich von Samstag auf Sonntag aus dem Haus geschlichen. An einem nicht näher bekannten Ort hatte sie zu viel Alkohol getrunken. Ein Zeuge brachte sie nach Hause. Dort ging es ihr wohl so schlecht, dass der Rettungsdienst anrücken musste. Der brachte die Jugendliche zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
17.5.21

 

 

Nicht um den Schaden gekümmert

Uhingen. Dank eines Zeugen war eine Unfallflucht am Sonntag in Uhingen schnell geklärt. Kurz nach 10.30 Uhr stand ein Audi im Drosselweg. Ein 29-Jähriger stieg in seinen geparkten Wagen und fuhr los. Beim Rangieren stieß er gegen den Audi. Um den Schaden kümmerte er sich nicht und fuhr weg. Ein Zeuge hatte den Unfall beobachtet und sich das Kennzeichen gemerkt. Er informierte die Polizei. Die entdeckte den Wagen des Flüchtigen kurze Zeit später. An den Autos entstand ein Schaden von etwa 2.000 Euro. Der 29-Jährige muss sich nun wegen Verkehrsunfallflucht verantworten.
17.5.21

 

 

Weiterhin Schnelltests im Einkaufszentrum

Schwäbisch Gmünd (sv). Seit Anfang April bietet der DRK Ortsverband Bettringen Nord-West und der Bürgerverein Bettringen kostenlose Corona-Schnelltests im Einkaufszentrum in Bettringen Nord-West in der Rheinstraße an. Dieses Angebot wurde bisher sehr gut angenommen und soll in den kommenden Wochen fortgesetzt werden. Das kostenlose Testangebot gibt es weiter jeden Dienstag und Donnerstag jeweils von 17 bis 20 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
17.5.21

 

 

Telefonsprechstunde mit OB Arnold

Schwäbisch Gmünd (sv). Die nächste Bürgersprechstunde mit Oberbürgermeister Richard Arnold findet am Donnerstag, 20. Mai, von 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr, statt. Mit Blick auf den Infektionsschutz wird die Sprechstunde telefonisch durchgeführt. Wer einen Termin vereinbaren möchte, kann sich am Donnerstag, 20. Mai, von 16.00 Uhr bis 16.30 Uhr - also direkt vor der Sprechstunde - unter der Rufnummer: 07171/603-1000 einen Termin geben lassen; man wird dann auf die Telefonliste gesetzt.
17.5.21

 

 

Erfolgreiches Projekt im Libanon

Schwäbisch Gmünd /Schorndorf (sv). Im Zuge des kommunalen Corona-Solidarpaktes von Engagement Global arbeitet die Stadt Schwäbisch Gmünd mit der Stadt Schorndorf seit November 2021 mit der libanesischen Gemeinde Bkarzala im Projekt „Maßnahmen zur Abwendung der Folgen von Corona und Resilienzbildung“ zusammen. Im Sinne des Female Empowerments sind seitens Bkarzalas nur Frauen in Schlüsselpositionen innerhalb der Gemeinde, wie beispielsweise eine Gemeinderätin, mit der Umsetzung des Projekts betraut. Mit der 100-Prozent-Förderung von Engagement Global konnten im in Bkarzala Laptops, Tablets, ein Fotokopierer, zwei Nähmaschinen, Nähutensilien sowie Stoffe beschafft werden. Zudem wurden zwei Näherinnen zum Nähen von Schutzmasken in Bkarzala engagiert. Die Tablets, der Großteil der Laptops und der Fotokopierer gingen an die örtliche High School zur Durchführung des hybriden Unterrichts. Ein kleiner Teil der Laptops geht an die Gemeindeverwaltung Bkarzala, um die Verwaltung technisch in der Bewältigung der Pandemie zu unterstützen. Alle Beschaffungen wurden in Abstimmung mit den Beteiligten vor Ort getätigt. Im nächsten Schritt wird von der Projektgruppe ein virtueller Schüleraustausch aufgebaut und ein virtueller Verwaltungsaustausch mit dem Thema „Kommunale Pandemiebekämpfung“.

Seit 2017 pflegen die Städte Schwäbisch Gmünd und Schorndorf Kontakte in den Libanon. Bei einer entwicklungspolitischen Konferenz zur kommunalen Zusammenarbeit im Nahen Osten in München, durchgeführt von Engagement Global, im Januar 2018 lernten die Gmünder Teilnehmer der Konferenz die Libanesinnen Mireille Khoury, Gemeinderätin der libanesischen Gemeinde Bkarzala, und die Kämmerin der Gemeinde Collette Nehmet kennen. Die beiden Vertreterinnen Bkarzalas besuchten im Anschluss an die Konferenz die Stadt Schwäbisch Gmünd. Im Jahr 2018 erfolgte der Gegenbesuch der Gmünder und Schorndorfer Delegation in Bkarzala. Die Gemeinde Bkarzala liegt in der Region Akkar im Nordlibanon, zweieinhalb Stunden von Beirut entfernt, an der syrischen Grenze gelegen. Bkarzala ist maronitisch-christlich geprägt und es leben 2000 Einwohner in der Gemeinde, davon 200 syrische Geflüchtete.
17.5.21

 

 

Livestream zur Klinik-Debatte

Kreis Göppingen. Damit trotz Corona-Pandemie möglichst viele Bürger die Möglichkeit haben, die die Klinik-Debatte im Kreistag  verfolgen zu können, wird ein Livestream zur Verfügung gestellt. Abrufbar ist dieser unter dem Link filstalwelle.de/lkgp0521/ oder in dem entsprechenden Beitrag auf der Homepage des Landkreises www.landkreis-goeppingen.de.  Die Sitzung des Kreistags beginnt am Freitag, 21. Mai um 14Uhr, der Livestream  gegen 14.10 Uhr.
17.5.21

 

 

Kindergarten in Oberberken in Flammen

Schorndorf. Am Sonntagnachmittag kam es im SOS-Kinderdorf in Oberberken zum Brand des dortigen Kindergartens. Nach derzeitigem Kenntnisstand dürfte der entstandene Sachschaden im siebenstelligen Bereich liegen. Bei den ersten Ermittlungen am Brandort ergaben sich Hinweise auf Brandstiftung. Der Tatverdacht richtet sich derzeit gegen ein Kind und einen Jugendlichen. Die Kriminalpolizei in Waiblingen hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Ermittlungen dauern an.  Kurz nach 17.30 Uhr gingen am Sonntag die ersten Meldungen über einen Gebäudebrand in Oberberken ein. Der Kindergarten des SOS-Kinderdorfes stand in Flammen. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr Schorndorf konnte verhindert werden, dass der Brand auf angrenzende Gebäude des SOS-Kinderdorfes übergriff. Die Feuerwehr Schorndorf war mit zwölf Fahrzeugen und 67 Mann im Einsatz. Zur Unterstützung waren weitere Rettungskräfte des DRK und THW vor Ort. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.
17.5.21

 

 

Feuer beim Würstchenräuchern

Schorndorf. Aufgrund eines Balkonbrandes kam es am Sonntag kurz vor 17 Uhr in der Baumwasenstraße zu einem Feuerwehreinsatz. Ein Anwohner wollte auf seinem Balkon mit einem Kaltrauchgenerator Würste räuchern. Von den Würsten herabtropfendes Fett führten letztlich zum Brand des elektrischen Gerätes, anschließend geriet der Balkon in Brand. Die Feuerwehr Schorndorf kam mit fünf Fahrzeugen und 23 Einsatzkräften vor Ort und löschte den Brand. Der Sachschaden am Balkon wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt, verletzt wurde aber zum Glück niemand.
17.5.21

 

 

Hans-Georg Sigel wird Esslinger Baubürgermeister

Esslingen. Der Gemeinderat der Stadt Esslingen wählte am Montag mit breiter Mehrheit (37 von 39 stimmberechtigten anwesenden Mitgliedern des Gemeinderates) den Stadtbaumeister der Großen Kreisstadt Nördlingen, Hans-Georg Sigel, zum zukünftigen Bürgermeister der Stadt Esslingen für das Technische Dezernat. Er wird Nachfolger von Bürgermeister Wilfried Wallbrecht, der Ende Juni 2021 nach 23- jähriger Tätigkeit als Dezernent aus dem städtischen Dienst ausscheiden und in den Ruhestand treten wird.   "Mit Hans-Georg Sigel gewinnt die Stadt Esslingen einen qualifizierten Fachmann, der als Stadtbaumeister bereits jahrelange fachliche und kommunalpolitische Erfahrungen gesammelt hat“ betonte Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger. Das Vorschlagsrecht für die Besetzung der Leitung des Dezernat II lag bei der Fraktion Freie Wähler. „Ich bedanke mich für das Vertrauen und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat, der Verwaltungsspitze sowie der Bürgerschaft", freute sich Hans-Georg Sigel über seine Wahl.   Hans-Georg Sigel ist 1980 in Münsingen geboren und in Römerstein auf der Schwäbischen Alb aufgewachsen. Als Jugendlicher betrieb er Skilanglauf als Leistungssport und war viele Jahre dem Radsport als Trainer verbunden. Er studierte Stadtplanung in Nürtingen und Kassel. Als Baureferendar der Fachrichtung Architektur mit dem Schwerpunkt Städtebau, Raumordnung und Landesplanung beim Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg lernte er das Technische Dezernat in Esslingen bereits kennen.
17.5.21

 

 

Ingo Rust zum Ersten Bürgermeister gewählt

Esslingen. Der Gemeinderat der Stadt Esslingen am Neckar wählte am Montag mit breiter Mehrheit (36 von insgesamt 39 stimmberechtigten anwesenden Mitgliedern des Gemeinderates) den Bürgermeister für Finanzen, Digitalisierung, Öffentlichen Nahverkehr und Klinikum, Ingo Rust,  zum Ersten Bürgermeister der Stadt Esslingen. Er folgt in dieser Funktion auf den bisherigen Baudezernenten und Ersten Bürgermeister Wilfried Wallbrecht, der Ende Juni 2021 nach 23- jähriger Tätigkeit als Dezernent aus dem städtischen Dienst ausscheiden und in den Ruhestand treten wird.  "Ingo Rust ist ein erfahrener Bürgermeister, der Verwaltung, Gemeinderat und Bürgerschaft seit Jahren kennt. Ich freue mich, dass die Stadt Esslingen mit ihm einen Ersten Bürgermeister bekommt, der seine Fähigkeiten und seine Kompetenz in den vergangenen Jahren bereits unter Beweis gestellt hat und der diese mit ganzer Kraft zum Wohle unserer Stadt einsetzt“,“ unterstrich Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger. Ingo Rust ist 1978 in Heilbronn geboren und in Abstatt bei Heilbronn aufgewachsen. Ende 2014 wählte ihn der Gemeinderat der Stadt Esslingen zum Finanzdezernent der Stadt. Ingo Rust ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit seiner Familie in Esslingen.
17.5.21

 

 

Mit der Kamera über alle Straßen und Wege

Kirchheim unter Teck. Ab Dienstag, 25. Mai  finden im Rahmen der Digitalisierung der städtischen Infrastruktur Aufnahmefahrten durch die Firma Cyclo Media Deutschland GmbH im Stadtgebiet statt. Die Aufnahmefahrten sind bei guter Witterung voraussichtlich bis zum 2. Juni abgeschlossen.  Die Aufnahmefahrten werden von mit speziellen Kameras und Laserscannern ausgestatteten Fahrzeugen durchgeführt, um das etwa 240 Kilometer umfassende Straßen- und Wegenetz in Kirchheim unter Teck zu erfassen. Dank hochauflösender 360-Grad-Panoramaaufnahmen (Cycloramas) entstehen Bilder, die die Realität erfassen und nahezu echt digital abbilden. Durch die Visualisierung, Messung und Planung in diesen digitalen „Abbildungen der Realität“ können Arbeitsprozesse zeitsparender und kostengünstiger erledigt werden. Die breite Datenbasis ist anschließend innerhalb der Verwaltung in verschiedenen Abteilungen einsetzbar, beispielsweise für Themen wie die Schaffung von Barrierefreiheit, die Straßen- und Radwegeplanung sowie die Einsatzplanung von Sicherheits- und Hilfskräften.  Als Mitglied im Verein Selbstregulierung der Informationswirtschaft (SRIW) unterliegt die Firma Cyclo Media Deutschland GmbH dem Datenschutzkodex für Geoinformationsdienste. Aus datenschutzrechtlichen Gründen werden daher Gesichter und KFZ-Kennzeichen unkenntlich gemacht, bevor Cyclo Media die aufgenommenen Bilder den Nutzern zur Verfügung stellt.
17.5.21

 

 

Fechter trauern um Heinz Hössle

Die Fechter trauern um Heinz Hössle, der 94-jährig gestorben ist. Foto: Privat

Neu Ulm. Die Fechtabteilung des TSV 1880 Neu-Ulm, der TSV Gesamtverein und der BFV (Bayerische Fechter Verband) trauern um Heinz Hössle, lange Jahre aktiver und erfolgreicher Fechter und ein unermüdlicher Motor in der Fechtabteilung über Jahrzehnte hinweg. Hössle ist  jetzt im Alter von 94 Jahren gestorben. 

Heinz Hössle trat 1937 dem Verein bzw. der Fechtabteilung des TSV 1880 Neu-Ulm bei und war damit 84 Jahre lang Mitglied im TSV.  Seinen wohl größten Erfolg feierte er  1954, als er mit der
Florettmannschaft der TH Stuttgart in Göttingen Deutscher Hochschulmeister wurde. Hössle übernahm 1956 für zehn Jahre die Leitung der TSV-Neu-Ulm Fechtabteilung. Während dieser Zeit und danach fungierte er viele Jahre als Fechtwart und Übungsleiter. Er  prägte in diesen Jahren als Abteilungsleiter Fechten auch maßgeblich die erfolgreiche Aufbauarbeit. Die Junioren-Fechter erreichten vordere Platzierungen auf Bayerischen und Deutschen Jugendmeisterschaften. Ab 1966 war er ebenso viele Jahre ein strenger aber erfolgreicher Übungsleiter in der Fechtabteilung.  

Besonders am Herzen lagen ihm die Partnerschaftstreffen mit der Neu-Ulmer Partnerstadt Bois-Colombes (Frankreich). Hier war seine ganze Familie im Einsatz und es entstanden langjährige Freundschaften über die Grenzen hinweg, die bis heute noch andauern. Von 1958 bis  1968 was Hössle auch Bezirksfechtwart Schwaben, er wurde 1962 mit der silbernen Ehrenplakette des Bayerischen Fechtverbandes ausgezeichnet.   Von 1982 bis 1998 war er stellvertretender Vorsitzender sowie  technischer Leiter des TSV Neu-Ulm-Gesamtvereins. Zeitweise war der TSV sein „Zweites Wohnzimmer“. Beim Bau der neuen Weststadt-Turnhalle Neu-Ulm Mitte der 1980er Jahre war Hössle in seiner Eigenschaft als technischer Leiter des TSV Neu-Ulm und natürlich der Fechtabteilung für die elektrische Bodeninstallation zum Betreiben der Elektromelder, etc. maßgeblich verantwortlich.  Zu seinen weiteren Hobbies und Aktivitäten zählten Turnen, Wandern und Skifahren, am liebsten mit der Familie und befreundeten TSV Mitgliedern.
17.5.21

 

 

Berliner Füchse behalten die Oberhand

Göppingen. Keine Chancen hatte Handball-Bundesligist Frisch Auf Göppingen am Sontag beim Auswärtsspiel in Berlin. Gegen die Füchse gelang Frisch Auf nur ein 27:34. Die Göppinger bleiben damit auf dem fünften Tabellenrang, die Füchse auf dem sechsten. Die Frisch Auf Frauen holten im Heimspiel gegen Leverkusen bei einem 26:26 nur einen Punkt und onnten sich damit noch nicht von der Abstiegszone absetzen.
16.5.21

 

 

Betrunken Unfall gebaut

Schorndorf. Am Samstagabend befuhr ein 66 Jahre alter Mann mit seinem Pkw in Schorndorf die Lortzingstraße. An der Kreuzung mit der Burgstraße kam der Mann dann aufgrund seiner starken Alkoholisierung nach links von der Straße ab und fuhr dort zunächst gegen ein Verkehrsschild. Kurz darauf stoppte ihn eine Laterne. Glücklicherweise war an der dortigen Stelle kein Verkehr, so dass keine Verletzten zu beklagen waren. Die alarmierten Beamten konnten an der Unfallstelle schnell die Ursache für den Unfall ausmachen, so dass sich der Mann einer Blutentnahme unterziehen musste. Ihn erwartet nun ein Strafbefehl der Staatsanwaltschaft.
16.5.21

 

 

Hund schnappt nach Vierjähriger

Baltmannsweiler. Nur leichte Verletzungen zog sich eine Vierjährige zu, als sie in Kontakt mit dem, auf dem Gelände eines Gestütshofes, an einem Baum angeleinten Hofhund kam. Beim Spielen mit weiteren Kindern kam das Mädchen dem Berner-Sennenhund zu nah, der daraufhin kurz zuschnappte. Hierbei erlitt die Vierjährige oberflächliche Schürfwunden im Bauchbereich. Nach einer ambulanten Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde sie vorsorglich zur weiteren Untersuchung in eine Klinik gebracht. Die Polizei war auch vor Ort und hat die Ermittlungen aufgenommen.
16.5.21

 

 

Ostalbkreis: Unterricht wieder möglich

Ostalbkreis. Der Ostalbkreis hat am 15. Mai  die 7-Tage-Inzidenz von 165 Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner an fünf Werktagen in Folge unterschritten. Deshalb hat die Landkreisverwaltung das Unterschreiten der 165er-Marke amtlich festgestellt. Damit tritt die Beschränkung des § 28b Abs. 3 S. 3 Infektionsschutzgesetz ab Montag, 17. Mai 2021 außer Kraft.  Konkret bedeutet dies, dass ab dem 17. Mai  im Ostalbkreis Unterricht an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen wieder im Wechselunterricht möglich ist. Sofern die Rückkehr zum Wechselunterricht aus schulorganisatorischen Gründen nicht unmittelbar möglich ist, können die Schulen eine Übergangsfrist von bis zu drei Tagen in Anspruch nehmen. In den Kindertageseinrichtungen und vergleichbaren Einrichtungen ist der Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen ebenfalls ab dem 17. Mai 2021 wieder möglich.
16.5.21

 

 

Demo: Über 1000 Menschen für die Helfensein-Klinik

Geislingen. Über 1000 Menschen haben am Samstag in Geislingen für den Erhalt der Helfenstein-Klinik demonstriert. Auf einer Kundgebung forderten Redner eine Solidarität des gesamten Landkreises für das Geislinger Krankenhaus. Der Geislinger Obebürgermeister Frank Dehmer sprach sogar von einer drohenden Spaltung des Landkreises, sollten die Klinikpläne umgesetzt werden. Die neue Ministerin Nicole Razavi machte sich ebenfalls für das Geislinger Hospital stark. Der CDU-Kreistagsfraktion, der Razavi auch angehört, stehe hinter dem Konzept „ein Landkreis zwei Kliniken“.  Der Geislinger SPD-Landtagsabgeordnete Sascha Binder bekannte sich auch zu der Klinik, konnte jedoch kein einhelliges Meinungsbild in seiner Fraktion vermelden. Der Sprecher des Aktionsbündnisses zum Erhalt der Klinik kritisierte, dass die Angebote der Helfenstein-Klinik in den letzten Jahren immer weiter abgebaut wurden mit dem Ziel, das Haus eines Tages zu schließen.
15.5.21

 

 

Nachbar bedroht

Schwäbisch Gmünd. Am Freitag mittag wurde das Polizeipräsidium Aalen über eine Bedrohungslage in der Weißensteiner Straße in Gmünd  informiert. Vor Ort wurde mitgeteilt, dass ein 34-Jähriger kurz zuvor seinen Nachbarn mit einem Hammer bedroht haben soll. Anschließend sei der Mann in seine Wohnung zurückgegangen und habe sich dort eingeschlossen. Nachdem der Angreifer trotz mehrfacher Aufforderung durch die Polizei seine Wohnungstür nicht öffnete und in den Gesprächen durch die geschlossene Tür einen verwirrten Eindruck hinterließ, wurde die Tür durch die Polizei gewaltsam geöffnet. Der polizeibekannte Mann leistete sofort massiven Widerstand und ging auf die Beamten los. Hierbei wurde er selbst sowie ein Polizeibeamter leicht verletzt. Nach der vorläufigen Festnahme wurde er einem Arzt vorgestellt, welcher eine Einweisung in eine Spezialklinik anordnete. Bei dem Einsatz waren mehrere Polizeistreifen des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd sowie eine Streife der Polizeihundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Aalen im Einsatz.
15.5.21

 

 

  

Mülldebakel: Sondersitzung für Kreisräte

Kreis Göppingen. Das Mülldebakel im Kreis Göppingen hält an. Nach wie vor hat die Landkreisverwaltung das Schreiben des Abfallwirtschaftsbetriebs (AWB) trotz der massiven Bürgerproteste nicht zurückgenommen. Inzwischen ist die Online-Petition gegen das neue Müllkonzept und die Gebühren-Erhöhung abgeschlossen und zählt knapp 14200 Unterstützer. Zahlreiche Bürger wollen zudem das AWB-Schreiben nicht beantworten.

Vor dem Hintergrund des Protestes, der auch in zahlreichen Leserbriefen in der Lokalzeitung zum Ausdruck kommt, hat der Landrat für Freitag den Kreistagsausschuss für Umwelt und Verkehr einberufen, die auch von den Freien Wählern gefordert worden war. Damit trotz Corona-Pandemie möglichst viele Bürger die Möglichkeit haben, die Ausführungen zum Tagesordnungspunkt "Künftiges Sammel- und Gebührenkonzept Abfallwirtschaft" zu verfolgen, wird die Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verkehr als Livestream zur Verfügung gestellt. Abrufbar ist dieser unter dem Link https://filstalwelle.de/live/events/lrgp255649973  oder in dem entsprechenden Beitrag auf der Homepage des Landkreises www.landkreis-goeppingen.de.   Die Sitzung wird außerdem in den Hohenstaufen-Saal (Erdgeschoss, Raum C 001) im Landratsamt Göppingen, Lorcher Straße 6 übertragen. Sie kann dort unter Einhaltung der Corona-Regeln verfolgt werden. Es stehen deshalb nur begrenzt Sitzplätze zur Verfügung. Die Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verkehr beginnt um 14 Uhr. Der Livestream beginnt zeitgleich. Im Nachgang der Sitzung kann die Aufzeichnung noch bis zum 30.April auf der Homepage des Landkreises Göppingen abgerufen werden.

Nach Informationen von unser-stauferland.de will die Landkreisverwaltung  an ihrer bisheriger Marschroute in der Müllpolitik festhalten und sieht auch keine handwerklichen Fehler in der  Kommunikationspolitik. Verhandlungsspielraum sieht man im Landratsamt aber wohl noch bei der Anzahl der mit der Gebühr abgegoltenen Leerungen (bisher zehn). Auch denkbar ist, dass die Müllgebühr in zwei Schritten auf das geplante Niveau angehoben wird.
12.4.21

 

 

Landkreise verhängen Ausgangssperren

Kreis Göppingen / Region. Laut Corona-Verordnung des Landes müssen Landkreise, die trotz Notbremse deutlich über einer 7-Tage-Inzidenz  von 100 bleiben, nächtliche Ausgangssperren in Betracht ziehen. In einem Schreiben hat das Sozialministerium zudem die Landräte angewiesen, dieses letzte Mittel ab einer Inzidenz von 150 einzusetzen. In den Landkreisen Ludwigsburg, Esslingen, Göppingen, dem Rems-Murr-Kreis und dem Ostalbkreis gelten aufgrund eines nach wie vor hohen Infektionsgeschehens ab Mittwoch nächtliche Ausgangssperren von 21 bis 5 Uhr.  Im Landkreis Göppingen lag die 7-Tages-Inzidenz bei 209,6, im Ostalbkreis bei 167,8.

Die betroffenen Landräte in der Region haben sich diese schwierige Entscheidung nicht leichtgemacht. Schließlich seien Ausgangssperren ein erheblicher Eingriff in die Bewegungsfreiheit der Bürger. Dabei wurde bewusst nicht nur die Inzidenz in den Blick genommen, sondern die gesamte Pandemie-Lage im jeweiligen Landkreis: So spüren einige Intensivstationen der Kliniken derzeit eine deutliche Steigerung bei der Zahl der Patienten, die zudem immer jünger werden. Auch die Impfkampagne geht noch deutlich zu langsam voran, um Wirkung auf das Infektionsgeschehen zu entfalten. Außerdem haben auch die Osterferien und Schulschließungen bisher nicht die erhoffte Entspannung bei den Infektionszahlen gezeigt. Zudem sollen die Schulen in der kommenden Woche in den Wechselunterricht starten. Deshalb sei diese gemeinsame Kraftanstrengung in der Region nötig, um die dritte Welle zu bewältigen, so die Landräte.

Das Landratsamt Göppingen hat die Allgemeinverfügung über eine nächtliche Ausgangsbeschränkung im Landkreis Göppingen erlassen und im Rahmen einer Notbekanntmachung auf seiner Homepage veröffentlicht. Die Verfügung gilt am zweiten Werktag nach ihrer Veröffentlichung als bekanntgegeben und wird damit am Mittwoch, 0 Uhr wirksam.Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz zeigt laut Landratsamt, dass die bislang getroffenen Maßnahmen nicht ausreichend sind, um die Fallzahlen einzudämmen. Während die Inzidenz am 7. April noch bei 110,0 lag, stieg sie innerhalb von zwei Tagen auf 156,5 und erreichte am 11. April einen Wert von 197,2. Auch die Kapazitäten zur Betreuung der Corona--Patienten an den beiden Standorten der Albs-Fils-Kliniken seien aktuell an ihren Grenzen, heißt es in einer Pressemitteilung. Dort wurden gestern 56 Corona-Patienten behandelt. Die Zahl der aktuell an Corona Infizierten betrug im Landkreis am Montag 761. Die 7-Tages-Inzidenz lag am Montag laut Sozialministerium in Stuttgart im Landkreis Göppingen 209,6.

Das Gesundheitsamt geht aufgrund des diffusen Infektionsgeschehens von einer nicht unerheblichen Zahl von Infektionen im privaten Bereich aus. Durch die Ausgangsbeschränkung soll die Mobilität und die nicht essentiell notwendigen Kontakte am späten Abend und in der Nacht beschränkt werden. Nach dieser Allgemeinverfügung dürfen sich Personen im Landkreis Göppingen zwischen 21 und 5 Uhr nur aus triftigen Gründen außerhalb ihrer Wohnung oder sonstigen Unterkünften aufhalten. Triftige Gründe sind beispielsweise der Besuch von Ehegatten, Lebenspartnern und Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Inanspruchnahme medizinischer Leistungen oder die Ausübung beruflicher Tätigkeiten.
12.4.21

 

 

Motorrad prallt gegen Pedelec

Donzdorf. Schwerste Verletzungen zogen sich ein 22- und ein 80-Jähriger bei einem Unfall am Sonntag in Donzdorf zu.  Gegen 16.30 Uhr fuhr ein 32-Jähriger mit seinem Motorrad in Richtung Ortsmitte. Ihm folgte ein 22-Jähriger, ebenfalls auf seinem Motorrad. Beide kamen aus Richtung Süßen. Die Fahrzeuge hatten einen Pkw überholt. In der Nähe einer Tankstelle überquerte ein Pedelecfahrer die Straße. Der 32-Jährige wich aus und vermied so einen Zusammenstoß. Der 22-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und ausweichen und prallte gegen das Pedelec. Die Fahrer stürzten und trugen lebensgefährliche Verletzungen davon. Ein Rettungshubschrauber flog den 22-Jährigen in ein Krankenhaus. Ein Rettungswagen transportierte den 80-jährigen Pedelcfahrer in eine Klinik. Zur Klärung der Unfallursache ordnete die zuständige Staatsanwaltschaft die Erstellung eines Gutachtens an. Die Fahrzeuge stellte die Polizei sicher. Sie waren nicht mehr fahrbereit. Den Sachschaden an ihnen schätzt die Polizei auf ungefähr 7.000 Euro. Nach dem Unfall war die Fahrbahn für einige Zeit voll gesperrt. Eine örtliche Umleitung war eingerichtet. Die Verkehrspolizei Mühlhausen (07335/96260) hat nun die Ermittlungen aufgenommen. Sie geht auch dem Hinweis nach, dass die Motorradfahrer zu schnell unterwegs gewesen sind.
12.4.21

 

 

Hochschule verabschiedet 558 Studenten

Esslingen/Göppingen. Für die  Absolventen der Hochschule Esslingen beginnt jetzt ein neuer Lebensabschnitt: 558 junge Frauen und Männer haben  ihre Abschlusszeugnisse per Post erhalten. Darunter befinden sich auch 51 internationale Absolventen, die aus 28 Staaten kommen. Die Hochschule kann die jungen Menschen wegen der Gesundheitslage nur online in den Fakultäten in Esslingen und Göppingen verabschieden. Zudem gibt es einen Abschlussfilm mit Grußworten und Glückwünschen. „Sie haben mit ihrer Bachelor- oder Masterurkunde einen Meilenstein in Ihrem Leben und Ihrer beruflichen Karriere erreicht. Hinter Ihnen liegt ein prägender Lebensabschnitt, in dem Sie bestimmt viele neue Erfahrungen gemacht, neue Freundschaften geschlossen, sich persönlich weiterentwickelt haben“, sagt Prof. Christof Wolfmaier, Rektor der Hochschule Esslingen, in seiner virtuellen Grußbotschaft. „Oft haben Sie auch anstrengende Zeiten erlebt – umfangreichen Lernstoff, schwere Prüfungen und Klausuren“, so der Rektor. „Doch die Mühe hat sich gelohnt“, führt Wolfmaier weiter aus. „Das Zeugnis der Hochschule Esslingen wird Ihnen Türen öffnen.“ Glückwünsche übermitteln in dem Video auch die Oberbürgermeister der Stadt Esslingen, Dr. Jürgen Zieger, sowie der Stadt Göppingen, Alexander Maier. Des Weiteren gratuliert der Vorstandsvorsitzende des Vereins der Freunde der Hochschule Esslingen (VDF), Markus Sontheimer.
12.4.21

 

 

Feuerwehr löscht Flammen

Göppingen. Am Montag brannte eine Hütte in Göppingen.  Gegen 1.15 Uhr sah ein Zeuge die Flammen auf einem Grundstück in der Oberen Gartenstraße und verständigt die Einsatzkräfte. Die Feuerwehr kam und löschte die Flammen in der Spielhütte. Die Polizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach der Brandursache. Der Zeuge will auch gesehen haben, dass eine Person vom Brandort geflüchtet ist. Den Sachschaden schätzen die Ermittler auf ungefähr 1.500 Euro.
12.4.21

 

 

Einbrecher ohne Beute

Göppingen. In einem Geschäft suchte ein Unbekannter am Samstag in Göppingen nach Brauchbarem. Zwischen 22.15 und 22.30 Uhr muss die Tat in der Grabenstraße passiert sein. In dieser Zeit ging ein Unbekannter zu dem Geschäft und brach eine Tür auf. Er ging ins Innere und suchte dort nach Brauchbarem. Ersten Ermittlungen zufolge soll der Einbrecher ohne Beute wieder von dannen gezogen sein. Die Göppinger Polizei (07161/632360) hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht den Täter.
12.4.21

 

 

Vom Motorrad gefallen

Bad Dizenbach.  Mangels Fahrpraxis flog ein 46-Jähriger am Sonntag bei Bad Ditzenbach von seinem Motorrad. Eine Motorradgruppe fuhr gegen 14.30 Uhr zwischen Bad Ditzenbach und Aufhausen. Nach einer scharfen Kurve verschaltete sich der 46-Jährige wohl. Als er Gas gab, stieg sein Vorderrad nach oben und er stürzte vom Motorrad. Dabei verletzte er sich und kam mit Verdacht auf schwerere Verletzungen in ein Krankenhaus. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 1.000 Euro.
12.4.21

 

 

Auto und Carport in Flammen

Heiningen. Am frühen Sonntag führte ein Brand in Heiningen zu einem Feuerwehreinsatz. Gegen 2.30 Uhr bemerkte eine Bewohnerin im Dürnauer Weg einen Feuerschein. Sie wählte den Notruf. Als die Einsatzkräfte eintrafen, standen bereits ein Carport sowie ein dort geparkter Pkw in Flammen. Auch das Wohnhaus wurde beschädigt. Die Feuerwehr löschte den Brand und verhinderte Schlimmeres.  Der Sachschaden beträgt rund 100.000 Euro. Warum das Feuer ausbrach, ist noch unklar. Der Polizeiposten Heiningen hat die Ermittlungen aufgenommen.
12.4.21

 

 

Corona-Lage im Kreis spitzt sich zu

Kreis Göppingen. Die 7-Tage-Inzidenz ist im Landkreis Göppingen am Sonntag auf 196,2 gestiegen und lag damit an drei Tagen in Folge über 150. Vor dem Hintergrund der Entwicklung wäre der Landkreis Göppingen gehalten, eine nächtliche Ausgangssperre zu verhängen, die ab Mittwoch in Kraft treten könnte. Am Wochenende hatten sich über 150 neu an Corona Infizierte beim Gesundheitsamt gemeldet. Die Zahl der im Zusammenhang mit Corona gestorbenen Menschen im Kreis stieg seit Ausbruch der Pandemie auf 179.
11.4.21

 

 

Motorradfahrer und Sozia schwer verletzt

Schlierbach/Albershausen.  Am Samstagnachmittag kam es auf der B297 zwischen Schlierbach und Albershausen zu einem Unfall zwischen Pkw und Motorrad. Ein 25-jähriger fuhr mit seinem Pkw von der Maybachstraße in die Bundesstraße ein. Er wollte nach links in Richtung Kirchheim fahren. Beim Einfahren in die Bundesstraße übersah er ein Motorrad, das in Richtung Albershausen fuhr. Das Motorrad wurde von der Pkw-Front erfasst. Der 67-jährige Fahrer und seine 65-jährige Sozia stürzten auf die Fahrbahn. Das Motorrad landete im Graben. Die zwei Verletzten wurden vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf 15000 Euro. Die ölverschmierte Fahrbahn musste von einer Spezialfirma gereinigt werden. Das beschädigte Motorrad wurde abgeschleppt.Außer den beiden Rettungswagen waren ein Notarzt, Polizei aus Uhingen und Beamte der spezialisierten Unfallaufnahme aus Mühlhausen.
11.4.21

 

 

Polizei stoppt Raser zwei Mal

Göppingen/Geislingen. In der Ulmer Straße in Göppingen überprüfte die Polizei, ob sich die Autofahrer an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h hielten. Einen BMW-Fahrer musste sie gegen 21.30 Uhr stoppen, weil er mit 94 km/ h in Richtung Göppingen unterwegs war. 15 Minuten später kontrollierte ihn die Polizei ein zweites Mal an dieser Stelle. Diesmal fuhr der 25-Jährige in die entgegengesetzte Richtung und war noch schneller: Die Polizei stoppte ihn, weil er 124 km/h auf dem Tacho hatte. Eine plausible Erklärung für seine zweite Fahrt hatte der Mann nicht. Auf ihn kommen jetzt eine Anzeige, Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot zu. Zwei weitere Autofahrer erhalten Anzeigen, weil sie gegen Mitternacht in der Stuttgarter Straße mit 74 und 86 km/h Stunde unterwegs waren. Erlaubt sind dort 50 km/h. Einen Porschefahrer kontrollierte die Polizei gegen 19.30 Uhr in Geislingen. Weil die Beamten den Verdacht hatten, dass der Mann Drogen genommen hat, kam er in ein Krankenhaus, wo er Blut abgeben musste.
11.4.21

 

 

Handballerinnen in Buxtehude siegreich

Göppingen. Die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen haben in Buxtehude wichtige Punkte für den Klassenerhalt geholt. Die Göppingerinnen gewannen  am Samstagabend das Auswärtsspiel mit 28:27 (11:16).
10.4.21

 

 

Sattelzug verunglückt

Aichelberg. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am späten Fretagnachmittag auf der A 8 bei Aichelberg. Ein 57-Jähriger fuhr mit einem Sattelzug auf der rechten Spur der A 8 in Richtung Stuttgart. Am Aichelberg,  kurz nach der Grünbrücke, kam er durch Unachtsamkeit auf das rechte Bankett. Nach ca. 80 Metern wurde der Sattelzug mit seinem Siloauflieger durch eine Unebenheit ausgehoben und kippte auf die linke Fahrzeugseite. Schließlich lag der Auflieger quer zur Fahrbahn, von der mittleren Spur bis zum Pannenstreifen. Der Fahrer erlitt eine Armfraktur und wurde stationär im Krankenhaus aufgenommen. Ein Ersthelfer hatte ihn zuvor befreit, in dem dieser die Frontscheibe einschlug und so dem Verletzten aus dem Führerhaus helfen konnte. Über eine längere Zeit stand während der Unfallaufnahme nur der linke Fahrstreifen zur Verfügung, weshalb sich ein Stau bis 12 Kilometer Länge bildete. Für die Bergung musste ein Kranwagen anfahren. Solange der Auflieger aufgerichtet wurde, wurde die Gegenfahrbahn auch kurzzeitig gesperrt. Ein Bersten des Tanks während dem Aufstellen des Siloaufliegers hätte eine erhebliche Sichtbehinderung durch die aus Gesteinsmehl bestehende Ladung für den gesamten Verkehr bedeutet. Aufgrund der Erstmeldung war neben den Feuerwehren aus Wiesensteig und Gruibingen auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr aus Salach und die Werksfeuerwehr einer Eislinger Firma mit 13 Fahrzeugen und 52 Mann im Einsatz. Der Rettungshubschrauber aus Leonberg konnte ohne Auftrag wieder zurückfliegen. Der Sachschaden am Lastwagen wir mit 110.000 Euro beziffert, an der Straße entstand ein Schaden von 5000 Euro. Die A 8 wurde um 22.45 Uhr wieder freigegeben.
10.4.21

 

 

Unfall im Kreuzungsbereich

Geislingen. In Geislingen fuhr am Freitagabend  ein 34-Jähriger von der Steinbeisstraße nach links in die Überkinger Straße ein. Dabei übersah er einen Pkw, der auf der mittleren Spur in auswärtige Richtung fuhr. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß beider Autos. Dabei wurde die 39-jährige Beifahrerin im Wagen des Unfallverursachers leicht verletzt. Nach Angaben der Beteiligten vor Ort kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Fahrer des unfallverursachenden Fahrzeugs abgelenkt und bei Rot über die Ampel gefahren war. Der Gesamtsachschaden  wird auf etwa 7000 Euro geschätzt.
10.4.21

 

 

Stadtbahn hat auf alten Strecken große Chancen

Eine Stadtbahn, wie hier in Karlsruhe, könnte schon bald auf das ehemaligen Voralbbahn verkehren, die von Boll bis Kirchheim verlängert werden könnte. Foto:VCD/Matthias Lieb

Kreis Göppingen. Die Online-Veranstaltung des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) zur möglichen Reaktivierung der Göppinger Nebenbahnen war bereits wenige Augenblicke nach dem Start mit 100 Teilnehmern ausgebucht. Bürger und Politiker zwischen Teck und Rems zeigten an den Vorträgen und der Diskussion über die Strecken nach Kirchheim und Schwäbisch Gmünd (verlängerte Voralbbahn und Hohenstaufenbahn) am Donnerstagabend enormes Interesse. Dabei kristallisierte sich deutlich heraus, dass bei einer Wiederinbetriebnahme die Stadtbahn nach dem Karlsruher Vorbild gegenüber einer herkömmlichen Eisenbahn deutliche Vorteile hat. Auslöser der Reaktivierungsdiskussion ist ein Gutachten des Landesverkehrsministeriums, wonach die beiden stillgelegten Nebenstrecken wegen ihres hohen Fahrgastpotenzials grundsätzlich förderfähig wären, um sie als Bahnlinien wieder in Betrieb zu nehmen.

Für den VCD-Landesvorsitzenden Matthias Lieb ist die Karlsruher Stadtbahn gerade deshalb zum Erfolg geworden, weil sie auf Eisenbahngleisen weit ins Umland fährt und vor Ort mit einer Straßenbahnzulassung an die Bedürfnisse der Fahrgäste und die räumlichen Verhältnisse angepasst werden kann. Ihr Radius beträgt nur 25 Meter. Die verlängerte Voralbbahn nach Kirchheim könnte damit ebenerdig durch Bad Boll geführt werden. Allein deshalb sei für die Göppinger Nebenbahnen, die nach dem Willen der beteiligten Landkreise bei einer Reaktivierung möglichst kombiniert werden sollen, die Stadtbahn die bessere und günstigere Variante. Bürgermeister Hans-Rudi Bührle ergänzte, dass verschiedene Wege durch Bad Boll möglich wären, eine Festlegung auf den Bereich Erlengarten wäre nicht zwingend.

In seinem Vortrag verdeutlichte Lieb, dass Land, Bund und EU ihre klimapolitischen Ziele nur durch eine Verdoppelung der Fahrgastzahlen im Bus- und Bahnverkehr erreichen könnten. Attraktive Bahnen mit dichtem Takt, kurzen Haltstellenabständen und günstigen Tarifen würden dabei generell gegenüber dem Busverkehr bevorzugt. Auf Nachfrage erklärte der VCD-Landesvorsitzende, dass Autofahrer besonders dann auf den Öffentlichen Personennahverkehr umsteigen, wenn eine neue Bahn schnelle und bequeme Verbindungen verspreche.

Für den Förderverein “Ein neuer Zug im Kreis”, der sich seit fast drei Jahrzehnten für die Reaktivierung der Voralbbahn einsetzt, wandte sich der Vorsitzende Dieter Vetter direkt an Politik und Verwaltung. „Aufgrund der derzeitigen Zuschüsse aus Bund und Land sollten die Landkreise endlich aufwachen und die Chancen nutzen und die Strecken entsprechend ausbauen.“ Für die Voralb- und Hohenstaufenbahn bescheinigte das Gutachten des Landesverkehrsministeriums ein hohes Fahrgastpotenzial, weshalb sie im Rahmen des Landesreaktivierungsprogramms förderfähig wären. Für die Wiederinbetriebnahme würden bis zu 96,5 Prozent der Kosten übernommen.

Einen eindeutigen Vorteil hat die Wiederinbetriebnahme der Voralbbahn auch für die “Initiative gemeinsamweiterkommen” aus Bad Boll. Das Ziel der hier organisierten Unternehmen und Einrichtungen ist eine lokale sozial-ökologische Mobiltätswende. Nach den Worten von Sprecherin Carmen Ketterl würden viel besuchte Reiseziele wie die Evangelische Akademie, die Reha-Klinik, das Hotel Seminaris und der Heilmittel-Hersteller Wala von Göppingen und Kirchheim aus bequem und schnell erreichbar – ideal für ein Umsteuern im eigenen Verhalten und damit für eine nachhaltige Mobilität.

Allerdings hätten die Streckenreaktivierungen auch Nachteile, wie die Diskussion mit Bürgern ergab. Eine junge Familie aus Schwäbisch Gmünd-Straßdorf befürchtete, dass ihr Grundstück auf dem Gelände des ehemaligen Bahnhofs einer Wiederinbetriebnahme zum Opfer fallen könnte. Außerdem führe die ehemalige Hohenstaufenbahn weit an den neuen Wohngebieten mit potenziellen Fahrgästen vorbei. Das bestätigte auch Thomas Kaiser von der Lokalen Agenda Schwäbisch Gmünd. Er sprach von einer “Ortsumgehungsbahn”. Neubaugebiete im Stadtteil Straßdorf lägen mittlerweile sogar näher am Gmünder als am ehemaligen Straßdorfer Bahnhof. Außerdem befürchteten Radfahrer, dass der beliebte Stauferland-Radweg auf der Trasse der Hohenstaufenbahn verschwinden könnte.

Daniel Sauter vom Göppinger Landratsamt, das als federführende Behörde für die mögliche Reaktivierung zuständig ist, versicherte, dass auch bei der Hohenstaufenbahn neue Stationen vorgesehen wären, die sich an den heutigen Siedlungsverhältnissen orientieren. Eine völlige Abkehr vom früheren Trassenverlauf sei aber nichts vorgesehen, da es sich sonst um keine Reaktivierung mehr handeln würde. Die Machbarkeitsstudie zur Wiederinbetriebnahme der beiden Strecken, die Sauter nach der noch ausstehenden Zustimmung des Ostalbkreises mit seinen Kollegen auf den Weg bringen möchte, soll auch den Fahrradverkehr berücksichtigen.

Matthias Lieb unterstrich für den VCD Baden-Württemberg, dass der Klimawandel eine Verkehrswende mit einem attraktiven Öffentlichen Personenverkehr erfordere. Neue Technik wie eine elektrobetriebene Stadtbahn, z. B. mit Batterien oder Oberleitungen, und kurze Wege zu Haltstellen wären der Schlüssel. Sein Fazit: „Im Kreis Göppingen hat die Reaktivierung der Boller Bahn die größten Chancen, dies gilt es zu nutzen. Mit einer Verlängerung bis Weilheim und weiter nach Kirchheim entsteht eine neue, leistungsfähige Achse für den Öffentlichen Personenverkehr. Die Hohenstaufenbahn hat ein mindestens gleich hohes Fahrgastpotenzial, doch ungleich höhere Kosten für eine Reaktivierung, so dass ein stufenweises Vorgehen sinnvoll ist.”
9.4.21

 

 

Corona-Lage im Kreis verschärft sich

Kreis Göppingen. Die Lage im Landkreis Göppingen im Hinblick auf das Corona-Virus verschärft sich zunehmend. Das Gesundheitsamt teilt mit, dass die Fallzahlen in den letzten Tagen stark gestiegen sind und damit auch die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Göppingen. Diese lag am Donnerstag bei 126,3 pro 100.000 Einwohner. Am Mittwoch,. hatte das Gesundheitsamt 84 neue Corona-Fälle für den Landkreis gemeldet, am Donnerstag lag die Zahl an Neuinfektionen bei 106. Am Freitag wurden 116 neue Fälle gemeldet, so viele wie seit dem 18. Dezember 2020 und damit seit der Hochphase der zweiten Welle nicht mehr. Auch für die nächsten Tage erwartet das Gesundheitsamt eine weitere Verschärfung der Lage.

Das Gesundheitsamt beobachtet, dass die Infektionen vorwiegend im familiären und privaten Umfeld stattfinden. Bei privaten Kontakten hätten sich zum Teil ganze Familien oder Gruppen infiziert. Gewarnt wird deshalb auch vor Gruppenbildung im öffentlichen Raum ohne Einhaltung von Abstandsregeln oder der Maskenpflicht. In diesem Zusammenhang weist Dr. Heinz Pöhler, Leiter des Gesundheitsamtes, darauf hin, dass die Antigen-Schnelltests häufig eine falsche Sicherheit vorspiegeln.

Die aktuelle Situation in den Als-Fils-Kliniken Kliniken ist laut Landratsamtr nach wie vor sehr angespannt. Stand Freitag werden 47 Corona- Patienten stationär behandelt, davon müssen sieben beatmet werden. Das ist im Vergleich zu der Zeit vor Ostern ein deutlicher Anstieg. Die Intensivstationen sind nahezu vollständig ausgelastet. Bei einem weiteren Anstieg müssen möglicherweise einzelne Patienten je nach medizinischer Indikation in umliegende Krankenhäuser verlegt werden. Notfallpatienten sollten allerdings in jedem Fall die Notaufnahmen in Göppingen oder Geislingen aufzusuchen.
9.4.21

 

 

Stadt investiert in Spielplätze

Ebersbach. Gerade wenn Freizeitmöglichkeiten für Kinder coronabedingt eingeschränkt sind bekommen Naherholungsangebote in der direkten Umgebung eine besondere Bedeutung. Die Stadt Ebersbach hat deshalb in neue Spielgeräte und Infrastruktur auf den Spielplätzen investiert. In der Königseichenstraße in Krapfenreut wurden eine neue Schaukel und ein neuer Spielturm mit Rutsche aufgestellt. Der Spielturm bietet Kindern verschiedene Klettermöglichkeiten, eine Feuerwehrstange und eine tolle Rutsche an. In Sulpach wurde  der Spielplatz an der Fichtenstraße ein gezäunt. Ein weiterer Spielturm mit Rutsche wurde am Spielplatz im Hegnach installiert. Dieser besitzt gleichermaßen mehrere Klettermöglichkeiten, eine Rutsche, zusätzlich noch ein Häuschen mit Theke und einen Aufzug für den „Sandleimer“ mit Sandrutsche. Der Spielplatz in Weiler, der am Brühlbach angrenzt, wird in den kommenden Monaten eine neue Wasserspielanlage bekommen, da die alte Anlage in die Jahre gekommen war. „Mich freut es sehr, dass wir gleich an mehreren Spielplätzen die Attraktivität und Sicherheit für unsere Kinder in Ebersbach steigern und in diesen besonderen Zeiten etwas Abwechslung und Freude verbreiten können.“ sagt Bürgermeister Eberhard Keller zur Entwicklung der Spielplätze.
9.4.21

 

 

Brand in Autowerkstatt

Waldstetten. In einer Autowerkstatt in der Gottlieb-Daimler-Straße in Waldstetten kam es am Donnerstagabend zu einem Brand, bei dm ein Schaden in Höhe von mindestens 500.000 Euro entstand. Gegen 19. 30 Uhr wurde von einer Nachbarin festgestellt, dass Rauch aus dem Gebäude dringt. Daraufhin wurde durch sie sofort die Feuerwehr und die Polizei alarmiert. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand das Werkstattgebäude im Vollbrand. Es konnte festgestellt werden, dass der 57-jährige Besitzer der Werkstatt diese gegen 18.30 Uhr verlassen hatte, so dass sich zum Brandzeitpunkt niemand im Objekt aufhielt. Durch den Brand wurde die komplette Werkstatt, in der auch mehrere Fahrzeuge abgestellt waren, zerstört. Der angrenzende Verkaufsraum blieb vom Feuer verschont. Hier entstand jedoch erheblicher Sachschaden durch starke Rauch- und Rußablagerungen. Aufgrund der starken Hitzeentwicklung und eine dadurch bedingte Einsturzgefahr konnte die Werkstatt bislang noch nicht betreten werden. Die polizeilichen Ermittlungen bezüglich der Brandursache wurden am Freitag fortgesetzt.
9.4.21

 

 

Brunnen gereinigt

Ebersbach. In den letzten Tagen wurden in Ebersbach an der Fils die Brunnen-Fontänen in der Ludwigstraße, die Brunnen bei der Musikschule und der Edelstahl-Brunnentrog auf dem Kauffmann-Areal sowie die Brunnenanlage in der Kirchheimer Straße gereinigt und hergerichtet. Dabei mussten neben Dreck vor allem auch viele Zigarettenkippen entfernt werden. Wenn man bedenkt, dass ein Zigarettenstummel rund 40 Liter Wasser verunreinigt, sollte neben den ästhetischen Aspekten klar sein, dass die Brunnen – ob in Betrieb oder nicht – keinesfalls zu der Entsorgung von Kippen taugen. Frisch gesäubert laden die Brunnen in der Innenstadt nun wieder zum Verweilen ein.
9.4.21

 

 

Kehrmaschine unterwegs

Ebersbach- Ab Montag, 12. April, fährt die Straßenkehrmaschine durch Ebersbach und reinigt die Straßen und die Straßenränder entlang der Gehwege. Um möglichst viele Straßenränder zu säubern, bittet die Stadtverwaltung darum - soweit möglich - die Fahrzeuge in den Hofeinfahrten zu parken. In manchen Bereichen werden zusätzlich zeitlich begrenzte Halteverbotsschilder aufgestellt, um eine Reinigung in diesen Bereichen zu gewährleisten. Die Kehrmaschine wird an folgenden Tagen im Einsatz sein: Montag, 12. April, Dienstag, 13. April, Mittwoch 14. April und Samstag, 17. April (zwei Fahrzeuge).
9.4.21

 

 

Rauch aus Keller

Geislingen. Am Freitag kam es nach Arbeiten an einem Öltank in Geislingen zu einem Feuerwehreinsatz.  Gegen 9 Uhr waren zwei Arbeiter in einem Gebäude in der Schultheiß-Schneider-Straße beschäftigt. Sie führten im Keller Sägearbeiten an einem Öltank durch. Durch die Hitzeentwicklung kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Die Feuerwehr konnte durch ihren schnellen Einsatz einen Brand verhindern. Den Sachschaden an dem Einfamilienhaus schätzt die Polizei auf ungefähr 20.000 Euro. Verletzte gab es nicht.
9.4.21

 

 

Lastwagen fängt Feuer

Köngen. Auf der A8 brannte am Donnerstag bei Köngen ein Lkw. Laut Angaben der Polizei war gegen 15.30 Uhr ein 57-Jähriger mit einem Sattelzug in Richtung München unterwegs. Kurz vor dem Parkplatz Rübholz fing die Zugmaschine an zu brennen. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr hatte der Fahrer die Flammen bereits gelöscht. Der rechte Fahrstreifen musste gesperrt werden. Dadurch entstanden rund sieben Kilometer Stau. Die Verkehrspolizei Mühlhausen (Tel. 07335/96260) geht davon aus, dass der Brand durch einen technischen Defekt im Bereich des Motors entstanden war. Ein Abschleppdienst war zur Bergung des Sattelzugs im Einsatz. Ebenso war die Autobahnmeisterei vor Ort und mit der Säuberung der Fahrbahn beschäftigt.
9.4.21

 

 

Zigarettenautomat gesprengt

Göppingen. Nach einem Vorfall am Freitag in Göppingen sucht die Polizei den Täter. Gegen 5 Uhr rief ein Zeuge die Polizei. In der John-F.-Kennedy-Straße wurde ein Zigarettenautomat durch eine Explosion stark beschädigt. Der Täter hat offenbar Geld und Zigaretten erbeutet. Dann flüchtete er. Wann die Tat genau passiert ist, weiß die Polizei noch nicht. Spezialisten der Polizei sicherten Spuren und die Kriminalpolizei Göppingen (Tel. 07161/632360) hat die Ermittlungen aufgenommen.
9.4.21

 

 

Ohne Gurt: Fahrer verletzt

Gingen. Nicht aufgepasst hat eine 45-Jährige am Donnerstag in Gingen.  Gegen 14.45 Uhr fuhr ein Pkw in der Brunnenstraße. Aus einem Grundstück fuhr ein Pkw auf die Fahrbahn. Dessen Fahrerin hatte nicht auf das vorbeifahrende Fahrzeug geachtet und prallte dagegen. Der Autofahrer wurde bei dem Unfall leichte verletzt. Er kam in ein Krankenhaus. Der 59-Jährige war nicht angeschnallt. Die 45-jährige Unfallverursacherin trug keine Blessuren davon. Den Sachschaden an den Autos schätzt die Polizei auf ungefähr 4.000 Euro.
9.4.21

 

 

Kreissparkasse lässt 4000 Bäume pflanzen

Kreis Göppingen. Die Kreissparkasse Göppingen feiert ihr 175-Jahr-Jubiläum und tut dabei etwas für die Verwurzelung in der Region. Als eine ihrer Jubiläumsaktionen lässt die Kreissparkasse an verschiedenen Standorten im Landkreis insgesamt 4000 Bäume pflanzen. Dafür hat sie insgesamt 20.000 Euro bereitgestellt.

Den Auftakt machte eine Pflanzung im Göppinger Stadtwald. Eigentlich wollten Landrat Edgar Wolff, der Göppinger Oberbürgermeister Alexander Maier, die Vorstände Dr. Hariolf Teufel und Klaus Meissner sowie Mitarbeitendeder Kreissparkasse gemeinsam in Corona-konformem Abstand zum Spaten greifen. Doch aufgrund der aktuellen Lage wurde der Arbeitseinsatz erst einmal abgesagt. Das ändert jedoch nichts am Engagement der Kreissparkasse Göppingen: „Gerade in unserem Jubiläumsjahr ist es uns wichtig, dass wir etwas besonders Nachhaltiges stiften, das idealerweise für die nächsten 175 Jahre einen positiven Beitrag für Klima und Umwelt im Landkreis leistet“, sagt Teufel.

Die meisten der 4000 Bäume dürften die Lebensspanne von 175 Jahren unter günstigen Wachstumsbedingungen problemlos schaffen können. In Oberwälden wurden vor allem Eichen gepflanzt. In den Stadtwäldern von Ebersbach, Geislingen und Wiesensteig sowie in drei Gewannen im Gemeindewald von Böhmenkirch werden zudem als Nadelbäume Douglasien und Atlaszedern und als weitere Laubbäume überwiegend Bergahorn, Feldahorn, Linde und Elsbeere gepflanzt –die meisten noch im Frühjahr, ein Teil dann im Herbst. Ein Großteil der Setzlinge kommt aus der Region.

 „Mit der Pflanzaktion der Kreissparkasse können wir an vielen Stellen im Landkreis Schadflächen aufforsten, die durch Sturm, Trockenschäden oder Borkenkäfer entstanden sind“, sagt Martin Geisel, der Leiter des Forstamtes des Landkreises Göppingen. Die Baumarten werden sorgfältig für die jeweiligen Standorte und im Hinblick auf die Herausforderungen durch den Klimawandel ausgewählt. Douglasien beispielsweise können bedeutend besser mit Trockenheit umgehen als Fichten und sind mit ihrer dicken Borke und heftigen Harzproduktion auch deutlich wehrhafter gegenüber dem Borkenkäfer.

Ein echtes Zukunftsprojekt startet im Wiesensteiger Stadtwald. Auf einer Versuchsfläche im Schöntal werden 300 Atlaszedern gepflanzt. Zedern gelten in der Forstwirtschaft als Hoffnungsträger im Kampf gegen die Auswirkungen des Klimawandels, weil sie wenig Wasser brauchen. Speziell Atlaszedern kommen zudem gut mit stark kalkhaltigen Böden zurecht. Bis man gesichert weiß, ob sich die ursprünglich in Nordafrika beheimateten Atlaszedern auch in Wiesensteig wohl fühlen und einen festen Platz im mitteleuropäischen Wald finden, dürfte die Kreissparkasse Göppingen noch das eine oder andere Jubiläum feiern.
9.4.21

 

 

Rathaus nur mit Termin erreichbar

Schwäbisch Gmünd (sv). Von Montag, 12. April, an wird wegen der auf hohem Niveau stagnierenden Inzidenzzahlen und mittlerweile hohem Besucheraufkommen bei der Gmünder Stadtverwaltung wieder der Zutritt zu den einzelnen Bereichen gesteuert. Der Zutritt zu den Dienstgebäuden ist für Besucher von Montag an dann nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Die Terminvereinbarung für das Bürgerbüro ist über die Online-Terminvergabe auf der Homepage (www.schwaebisch-gmuend.de/online-terminvereinbarung.html) möglich. Für Rückfragen oder Informationen steht die zentrale Rufnummer 07171/603-0 der Stadtverwaltung zur Verfügung. Angesichts der besonderen Herausforderungen bittet die Stadtverwaltung die Bürgerinnen und Bürger, bei Anfragen die Dringlichkeit des Themas und der Nachfrage abzuwägen.

Die Einsichtnahme in öffentliche Bekanntmachungen und Bebauungsplanunterlagen in der öffentlichen Auslegung ist im Rathaus, Marktplatz 1, 3. Obergeschoss unter Beachtung erhöhter Hygienemaßnahmen während der Öffnungszeiten der Dienststellen, Montag bis Mittwoch von 8 bis 12 Uhr und 14 bis 16:30 Uhr, Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr sowie Freitag von 8 bis 12 Uhr, ohne Terminvereinbarung möglich.
9.4.21

 

 

Umfrage zu Betreuungsplätzen

Eislingen. Die Stadt Eislingen bietet an Schul- und Ferientagen, außer an Feiertagen, zwischen 6.45 Uhr bis maximal 17 Uhr verschiedene Betreuungsmöglichkeiten an den Grundschulen an. Um den Bedarf der Betreuungsplätze für das kommende Schuljahr 2021/2022 planen zu können, bittet die Stadtverwaltung alle Eltern von Grundschulkindern, deren Kind eine Grundschule in Eislingen besucht, ihren Betreuungsbedarf für das nächste Schuljahr bis spätestens 30. April  im Rathaus vorzumerken. (Kontakt: Stadtverwaltung Eislingen, Bildungs-, Kultur- und Sportamt, Helga Finteis, Telefon: 07161 / 804-234, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Die Vormerkung ist zunächst vorläufig. Die Plätze werden vorrangig an berufstätige Eltern vergeben (eine Arbeitgeberbescheinigung ist der Vormerkung beizufügen). Eine Aufnahme kann nur erfolgen, soweit Plätze vorhanden sind und nach schriftlicher Aufnahmebestätigung durch die Stadt. Mit Beginn des Schuljahres besteht die Möglichkeit, auf Grund des neuen Stundenplanes die gemeldeten Betreuungszeiten anzupassen (bis spätestens Ende der zweiten Schulwoche). Anmeldeunterlagen stehen auf der städtischen Webseite www.eislingen.de/Grundschulkindbetreuung zum Download bereit.
9.4.21

 

 

Auto mutwillig zerkratzt

Schorndorf. Ein Pkw wurde auf einem Kundenparkplatz eines Warenhauses in Schorndorf mutwillig beschädigte. Der Wagen parkte dort zwischen Donnerstagabend und Freitagvormittag als Unbekannte die Lackierung zerkratzen und einen Schaden von ca. 4000 Euro verursachten. Wer dazu Beobachtungen tätigte und Hinweise auf die Verursacher geben kann, solle sich bitte bei der Polizei in Schorndorf unter Tel. 07181/2040 melden.
9.4.21

 

 

SWR dreht Beiträge über Waldeckhof-Projekte

Göppingen. Das SWR-Fernsehen zeigt ab Montag, 12. April, unter der Rubrik „Eine Woche in…“  vier Beiträge über Waldeckofprojekte (SAB gGmbH) und Menschen, die darin arbeiten. Gedreht wurde unter der Leitung von Michael Klein in der Fahrradwerkstatt Geislingen, im Suppentöpfle und inder Hauswirtschaft in Göppingen und zwei Tage auf dem Waldeckhof. Hier wird die Käseproduktion in der Molkerei, die Herstellung von Kuchen und der Verkauf im Hofladen gezeigt. Als Abschluss gibt es Bilder vom Waldeckhof zu „Ackerbau und Viehzucht“. Die vier- bis fünfminütigen Beiträge werden in der Landesschau von Montag bis Donnerstag zwischen 18.45 und 19.30 ausgestrahlt.
8.4.21

 

 

Mit Sommerreifen gegen Polizeiauto

Kreis Göppingen. Gegen einen Streifenwagen stieß ein Pkw-Fahrer am Mittwoch bei Aichelberg. Gegen 19.30 Uhr riefen Zeugen die Polizei, weil sie beobachtet hatten, dass ein Autofahrer auf der A8 in Richtung Karlsruhe gegen die Mittelleitplanke gefahren war. Die Polizei kam. An der Unfallstelle musste sie feststellen, dass der Autofahrer bereits geflüchtet war. Die Beamten sicherten die Unfallstelle mit dem Streifenwagen und suchten nach Spuren. Deshalb wissen die Ermittler nun, dass der Unfallverursacher mit einem dunklen Pkw unterwegs war. Den Sachschaden, den er angerichtet hatte, schätzt die Polizei auf ungefähr 300 Euro.

Gegen 19.45 Uhr fuhr ein Autofahrer auf der A8 in Richtung Karlsruhe. Der wollte an dem stehenden Streifenwagen vorbeifahren. Dabei schleuderte sein Fahrzeug auf der schneebedeckten Fahrbahn und prallte gegen den Wagen der Polizei. Der Lenker des Pkw überstand den Unfall unverletzt. Auch die Polizisten blieben ohne Verletzungen. Das Fahrzeug des 32-Jährigen war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Ein Abschlepper barg es. Den Sachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf ungefähr 7.000 Euro. Die Polizei musste feststellen, dass an dem Wagen Sommerreifen montiert waren. Auch deshalb kommen auf den Autofahrer Konsequenzen zu. Die A8 war nach dem Unfall für mehrere Stunden voll gesperrt. Die Autobahnmeisterei reinigte die Fahrbahn.
8.4.21

 

 

Auto überschlägt sich

Geislingen. Schwere Verletzungen zog sich ein 32-Jähriger bei einem Unfall am Mittwoch bei Türkheim zu. Gegen 21 Uhr fuhr der Wagen von Geislingen in Richtung Türkheim. In einer Rechtskurve schleuderte der Pkw und kam von der Fahrbahn ab. Er überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Autofahrer konnte sich selbst aus seinem Fahrzeug befreien. Der 32-Jährige trug bei dem Unfall schwere Verletzungen davon. Rettungskräfte brachten ihn in eine Klinik. An dem Pkw entstand Totalschaden in Höhe von ungefähr 8.000 Euro.
8.4.21

 

 

Trotz Blinker nicht abgebogen

Schwäbisch Gmünd. Am Mittwochabend wollte eine 55-jährige Lenkerin eines Pkw von der B 29 in die Lorcher Straße einbiegen. Die Fahrerin erkannte einen Wagen, welcher von rechts heranfuhr, dessen Fahrerin jedoch mit ihrem Blinker kenntlich machte, dass sie in Richtung Krähe abbiegen wollte. Daraufhin fuhr die Fahrerin in die Lorcher Straße ein. Hierbei bemerkte sie, dass das von rechts kommende Fahrzeug den Abbiegevorgang abbrach und geradeaus weiterfuhr. Um einen Kollision zu verhindern, wich die 55-Jährige aus und überfuhr eine Verkehrsinsel, wodurch ein Schaden in Höhe von etwa 5000 Euro an ihrem Fahrzeug entstand. Die Unfallverursacherin entfernte sich ohne anzuhalten von der Unfallstelle. Zeugen des Unfalls werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 / 3580 in Verbindung zu setzen.
8.4.21 

 

 

Weitere Impftermine in Kirchheim

Kirchheim unter Teck. Am 23. und 24. April  werden erneut Erstimpfungen gegen das Corona-Virus in Kirchheim angeboten. Insgesamt 500 Impfberechtigte aus der Prioritätsgruppe 1 können in der Sporthalle Lehenäcker in Jesingen von einem mobilen Impfteam ihre Erstimpfung erhalten. Die Termine für die Zweitimpfungen sind am 27. und 28. Mai 2021 vorgesehen. Die Impfungen werden in der Sporthalle Lehenäcker in Jesingen (Holzmadener Straße 24) durchgeführt, die im Rahmen der letzten Impf-Aktion bereits als Impfzentrum vorbereitet wurde. Die Impfaktion ist ein Kooperationsprojekt des Landkreises Esslingen, des Zentralen Impfzentrums Stuttgart, der Kreisimpfzentren des Landkreises Esslingen gemeinsam mit dem Betreiber Malteser Hilfsdienst, dem Deutschen Roten Kreuz und der Stadt Kirchheim. Neuanmeldungen werden vom 12. bis 15. April  unter der Telefonnummer 07021 502-333 von Montag bis Mittwoch zwischen 8 und 12  Uhr und Donnerstag von 8 bis 12 Uhr sowie 14 bis 16 Uhr  entgegengenommen.
8.4.21

 

 

Wohnungseinbruch: Polizei sucht Bettler

Schorndorf. Die Polizei bittet um Hinweise zu einem versuchten Wohnungseinbruch, der am Sonntag, 21. März , verübt wurde. Die unbekannten Täter versuchten in ein Einfamilienhaus in der Welzheimer-Wald-Straße einzubrechen und wollten dazu die Haustüre aufbrechen. Entsprechende Spuren waren später feststellbar. Das Eindringen in das Wohnhaus war damals gescheitert. Möglicherweise könnte ein unbekannter Mann in Tatzusammenhang stehen, der einigen Tage zuvor als auch am 24. März  im dortigen Bereich an Häusern und Wohnungen klingelte und mit aggressiven Betteln auffiel. Von dem Mann liegt folgende Personenbeschreibung vor:  ca. 160-175cm groß, normale Statur,kurze, dunkle Haare,dunkler Teint, dunkle Bekleidung, gebrochenes Deutsch, Schild mit Aufschrift "habe Kinder, kein Geld/keine Arbeit". Wer weitere Hinweise zur Identifizierung des unbekannten Bettlers geben kann, sollte sich bitte mit der Polizei in Schorndorf unter Tel. 07181/2040 in Verbindung setzen.
8.4.21

 

 

Schäden an Spielplätzen melden

Schorndorf. In letzter Zeit häufen sich mutwillige Beschädigungen an Spielgeräten auf den Spielplätzen in Schorndorf und den Teilorten. An Karfreitag mussten sogar Feuerwehr und Polizei ausrücken, da ein Picknicktisch auf dem Miedelsbacher Spielplatz „Tannbachhalle“ in Brand geraten war. Die Stadtverwaltung bittet Bürger darum, bei der Benutzung der Spielplätze auf Schäden an den Spielgeräten und anderen Spielplatzgegenständen zu achten und diese gegebenenfalls unverzüglich zu melden. So kann die Verwaltung die Schäden schnellstmöglich reparieren oder zumindest absichern. Erreichbar ist die Verwaltung in solchen Fällen unter Telefon 07181 602-2701 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Vandalismusschäden bringt die Stadtverwaltung konsequent zur Anzeige bei der Polizei.
8.4.21

 

 

 

Zahl der Corona-Toten steigt auf 175

Kreis Göppingen. Seit dieser Woche dürfen nun auch im Landkreis Göppingen die Hausärzte in ihren Praxen offiziell impfen. Damit wird die Dynamik beim Impfen noch einmal deutlich zunehmen. Stand Dienstag wurden 26.114 Impfungen durch das Kreisimpfzentrum (KIZ) sowie die Mobilen Impfteams des KIZ sowie des Zentralen Impfzentrums Ulm (ZIZ) im Landkreis Göppingen durchgeführt.

Einschränkungen beim Impfstoff von Astrazeneca habe n laut Landratsamt nicht dazu geführt, dass Impftermine in größerem Umfang ungenutzt bleiben. Zwar haben einige Personen ihren Astrazeneca-Termin auf der Terminvergabeplattform storniert. Diese frei gewordenen Impftermine waren jedoch schnell wieder vergeben. Hiervon profitiert insbesondere die große Personengruppe der über 70-Jährigen. Personen, die jünger als 60 Jahre und aufgrund ihres Berufs oder einer Vorerkrankung aktuell impfberechtigt sind wird empfohlen, vor einer künftigen Terminbuchung unter Angabe des Alters einen neuen Vermittlungscode anzufordern. Mit diesem werden dann bei der Online-Terminvergabe nur noch verfügbare Termine mit Biontech angezeigt. Für über 80-Jährige besteht weiterhin die Möglichkeit, sich unter der Telefonnummer 116117 auf die Warteliste des Landes setzen zu lassen. 

Das Gesundheitsamt hat am Mittwoch zwei weitere Todesfälle im Kreis Göppingen im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu vermeldet. Die Anzahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie liegt bei 175. Damit sind innerhalb der letzten Woche  im Landkreis Göppingen sieben Personen gestorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Bei den Toten handelt es sich um fünf Männer und zwei Frauen. Die beiden  Frauen waren über 60 Jahre alt. Bei den Männern handelt es sich um einen über 60 Jahre alten Mann, zwei über 70-jährige, einen über 80 Jahre alten und einen über 90-jährigen Mann.

Aktuell kann das Coronavirus immer noch in zwei Pflegeeinrichtungen im Landkreis bei Bewohnern und Mitarbeitern nachgewiesen werden. Nach heutigem Stand sind insgesamt acht Bewohner und Pflegekräfte positiv auf das Corona-Virus getestet. Weitere Befunde stehen derzeit noch aus.

Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch 84 neue Corona-Fälle im Landkreis Göppingen. Aktuell sind 545 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Landkreis Göppingen beträgt 105,8 (Stand Dienstag).
7.4.21

 

 

Diebinnen ertappt

Schwäbisch Gmünd. Zwei 18 und 27 Jahre alte Diebinnen wurden in der Nacht auf Mittwoch von Zeugen ertappt. Diese beobachteten gegen 0.30 Uhr, wie die beiden Frauen zwei Fahrräder in der Mozart- bzw. Klarenbergstraße entwendeten und sich in Richtung eines dortigen Spielplatzes entfernten. Die zwei Verdächtigen konnten im Zuge der eingeleiteten Fahndung in der Ronsperger Straße vorläufig festgenommen werden. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder auf freien Fuß gesetzt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.
7.4.21

 

 

Unfälle auf Eis und Schnee

Kreis Göppingen. Schnee und Eis führten im Landkreis Göppingen zu Unfällen. Bei Hohenstadt kam ein Fahrzeug am Dienstag ins Rutschen: Kurz vor 9 Uhr landete ein Lkw im Straßengraben. Der Fahrer blieb unverletzt. Zur Bergung des Fahrzeugs war die Straße zwischen Hohenstadt und der Autobahnauffahrt kurzzeitig voll gesperrt. Unverletzt überstanden zwei Autofahrer einen Unfall am Mittwoch auf der A8: Gegen 2.30 Uhr war ein Pkw in Richtung Karlsruhe unterwegs. Der Wagen schleuderte bei Hohenstadt auf der schneebedeckten Fahrbahn und prallte gegen eine Sprinter.  Der Autofahrer sowie der Lenker des Pkw kamen mit dem Schrecken davon. Der Wagen war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 10.000 Euro. Für die Zeit der Unfallaufnahme war Autobahn in Richtung Karlsruhe kurzzeitig gesperrt.
7.4.21

 

 

Extra-Impfdosen für den Ostalbkreis 

Ostalbkreis Seit dem Start der Zentralen und Kreisimpfzentren hatte sich im Ostalbkreis und einigen wenigen anderen Kreisen eine Unwucht bei der Verteilung des Impfstoff abgezeichnet. Landrat Dr. Joachim Bläse und Abgeordnete aus dem Kreis haben dies beim Land mehrfach moniert. Zuletzt hatte der Landrat vergangene Woche erneut an Sozialminister Lucha geschrieben und auf diesen Umstand hingewiesen. Diesen Dienstag hat nun der neue Amtschef des Sozialministeriums, Prof. Dr. Uwe Lahl, dem Ostalb-Landrat eine zusätzliche Lieferung Biontech zugesagt.

„Mit der Impfstofflieferung am 8. April erhalten wir für unser Kreisimpfzentrum zusätzliche 1.170 Impfdosen. Die Termine für die Verimpfung sind bereits ab diesen Freitag verfügbar, sodass dieser Impfstoff auch unmittelbar den impfberechtigen  Bürgern zur Verfügung steht“, freut sich Bläse. In den vergangenen Tagen waren im Kreisimpfzentrum bereits fünf von acht Impfstraßen in Betrieb, und die durchschnittliche Zahl der täglich verabreichten Impfungen stieg in der vergangenen Woche auf über 750. Die Ärztliche Leitung des Kreisimpfzentrums bestätigt, dass der Impfstoff von Astrazeneca bei den über 60-jährigen Impfberechtigten gut angenommen werde. So wurden die Impfzahlen in den letzten Tagen um über 300 Termine täglich hochgefahren. Eine für Donnerstag diese Woche angekündigte Lieferung mit 4.000 Impfdosen Astrazeneca wurde deshalb bereits wieder vorzeitig von Kreisbeschäftigten aus dem Zentrallager abgeholt. „Ein besonderer Dank geht auch an die Beschäftigten im Kreisimpfzentrum und den Mobilen Teams, ohne deren flexiblen Einsatz wir nicht diese Schlagzahl - und das oft sehr kurzfristig - erreichen könnten“, so der Landrat.

Die vom Landesgesundheitsamt festgestellte 7-Tage-Inzidenz für den Ostalbkreis liegt Stand 6. April bei 136,3 und ist damit leicht rückläufig. Damit ist eine nächtliche Ausgangssperre aktuell aus Sicht der Landkreisverwaltung nicht notwendig. „Wir werden die Entwicklung des Infektionsgeschehens aber weiterhin genau analysieren und erwarten unter anderem wegen der Schulferien und des zunächst ausgesetzten Präsenzunterrichts eine rückläufige Entwicklung der Neuinfektionen. Sollten wir deutlich über die 150er-Marke steigen, wäre die Ausgangssperre aber unvermeidlich“, so Landrat Dr. Bläse.
7,4,21

 

 

Bei „Geislingen räumt auf“ machen viele mit

Geislingen. Trotz Corona-Lockdown haben sich viele Bürger an der städtischen Putzaktion „Geislingen räumt auf!“ beteiligt. „Wir haben viele E-Mails und Anrufe von Personen erhalten, die die Stadt von wildem Müll befreit haben“, freut sich Sonja Pfau, Umweltbeauftragte der Stadt Geislingen. „Darüber hinaus gibt es sicherlich auch noch viele weitere Menschen, die bei der Aktion vom 6. März bis 1. April 2 mitgemacht haben. Der Müllcontainer am Bauhof musste jedenfalls zwischendurch einmal geleert werden und war am letzten Tag der Aktion wieder fast voll.“  Für dieses tolle Engagement – selbst in diesen schwierigen Zeiten – möchten wir uns ganz herzlich bei allen Geislinger*innen bedanken. „Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Menschen für unsere Stadt engagieren“, sagt Oberbürgermeister Frank Dehmer. „Ein großes Dankeschön für diese Hilfe – auch wenn wir alle uns natürlich wünschen, dass dieser ganze Müll erst gar nicht einfach so in der Natur landen würde.“
7.4.21

 

 

Quartierprojekt geht mit Ideenbörse weiter

Geislingen.  Das Geislinger Quartiersprojekt „Mach mit – Gemeinsam Leben in Quartier“ geht mit einer interaktiven Ideenbörse in die nächste Runde. Alle Geislinger sind eingeladen, sich ab jetzt bis zum 16. Mai  mit ihren Anregungen und Ideen auf der Onlineplattfom geislingen.pin-mit.de einzubringen.

Seit vielen Jahren setzt die Stadt Geislingen mit dem nachhaltigen Stadtentwicklungskonzept „Mach 5“ Impulse für die Geislinger Gesamtstadt. Jetzt wird der Prozess auf einzelne Stadtquartiere zugeschnitten. Im Quartier „Obere Stadt“ startete das erste Geislinger Quartierskonzept. An der Quartiersentwicklung für die „Obere Stadt‟ können sich alle Menschen beteiligen, die das Quartier „Obere Stadt‟ lebenswert und zukunftsfähig gestalten möchten.  Von Sommer bis Herbst 2020 fand bereits die „Stadtrallye – Quartier to got! statt, an der 86 Teams mit insgesamt 281 Geislinger im Alter von unter zehn bis über 90 Jahren teilgenommen und sich mit Anmerkungen, Wünschen und konkreten Ideen eingebracht haben. Die bei der Stadtrallye erhobenen Ideen wurden ausgewertet und häufig genannte Ideen sind jetzt in die interaktive Ideenbörse  eingeflossen.
7.4.21

 

 

Wechsel im Polizeiposten Ebersbach

Wechsel beim Polizeiposten Ebersbach: Ottmar Woitsch (l.) geht in den Ruhestand, Stefan Vossler wird neuer Postenführer. Fotos: Polizei

Ebersbach. Polizeioberkommissar Stefan Vossler ist neuer Chef des Polizeiposten Ebersbach. Er löst Polizeihauptkommissar Ottmar Woitsch ab, der die Geschicke der Ebersbacher Polizei 16 Jahre lang lenkte. Polizeipräsident Bernhard Weber  würdigte in einer kleinen Feierstunde die Arbeit des bisherigen Leiters des Polizeipostens Eberbach: „Herr Woitsch, Sie und ihre Mitarbeiter leisteten die letzten Jahre eine sehr gute Arbeit. Dafür spreche ich Ihnen meinen Dank aus,“ und weiter: „Mit ihrem breiten Fachwissen im Bereich der Einbruchskriminalität und als Brandermittler werden Sie eine Lücke hinterlassen“, so Weber. Über 450 Straftaten bearbeitete der Polizeiposten im Jahre 2020, von denen etwa 55 Prozent geklärt werden konnten. Damit sorgten die Beschäftigten auf dem Polizeiposten Ebersbach für die Sicherheit der über 19.000 Einwohner die in Ebersbach und Schlierbach leben.

Dem neuen Postenführer, Polizeioberkommissar Stefan Vossler, wünschte Polizeipräsident Bernhard Weber viel Erfolg für seine anstehenden Aufgaben. Ottmar Woitsch (60) wurde 1977 als Polizeiwachtmeister bei der Landespolizei Baden-Württemberg eingestellt. Bereits 1979 wurde er zum Polizeirevier Uhingen in den Streifendienst versetzt. Seit 1994 leitete er dort eine Dienstgruppe. 1998 bis 2000 folgte sein Studium an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen. Als frisch ernannter Polizeikommissar leitete er von 2000 bis 2004 eine Dienstgruppe beim Polizeirevier Uhingen. 2004 wurde er zum Leiter des Polizeipostens Ebersbach bestellt und ging jetzt in den Ruhestand.

Stefan Vossler (41) trat 2000 in die Polizei Baden-Württemberg ein. Im Anschluss an seine Ausbildung leistete er von 2004 bis 2007 seinen Dienst beim Polizeirevier Filderstadt. Nach dem Studium ab 2007 an der Hochschule für Polizei wurde er 2010 zum Polizeikommissar ernannt und wurde beim Polizeirevier Uhingen im Streifendienst eingesetzt. 2018 wechselte er in den Bezirksdienst beim Polizeirevier Uhingen als stellvertretender Leiter. Zum 1. April 2021 wurde er jetzt zum Leiter des Polizeipostens Ebersbach ernannt.
7.4.21

 

 

Land fördert Ausbau der Mühlbachstraße

Eislingen. Das Land hat den Ausbau der Mühlbachtrasse in das Förderprogramm Kommunaler Straßenbau aufgenommen und fördert das Projekt mit rund 6,8 Millionen Euro. „Das ist eine großartige Nachricht für die Stadt Eislingen und schafft eine Entwicklungsmöglichkeit für die Stadt“, so die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer und Nicole Razavi. Das Land fördert den kommunalen Straßenbau in diesem Jahr mit  78 neuen Projekten mit einem Gesamtvolumen von 68 Millionen Euro. Rund zehn Prozent davon fließen nach Eislingen.

„Es hat sich gelohnt dran zu bleiben“, freut sich vor allem Nicole Razavi mit Oberbürgermeister Klaus Heininger und allen Unterstützern aus dem Gemeinderat über die Entscheidung, hatte sie sich in den vergangenen Jahren doch im Verkehrsministerium intensiv für das Projekt Mühlbachstraße eingesetzt. „Seit vielen Jahren zerschneidet die vierspurige Brücke über die Filstalstrecke die Eislinger Mitte und hat eine Entwicklung der Stadt unmöglich gemacht. „Dazu ergibt sich durch die Anbindung der Mühlbachtrasse an den Bahnhof eine ideale Mobilitätsdrehscheibe mit P&Ride-Angeboten, Car-Sharing Angeboten, Elekromobilität und Fahrradverleih“, hebt Sarah Schweizer hervor. Die drittgrößte Stadt im Kreis könne knapp 90 Jahre nach dem Zusammenschluss von Groß- und Kleineislingen nun ein Stadtzentrum schaffen, in deren Mittelpunkt zum einen das 1769 erbaute Schloss und zum anderen das Ensemble rund ums neue Rathaus stehen soll. Die Brücke, die diesem neuen Zentrum bisher im Wege stand könne nun bald Vergangenheit sein. Die Zuschusszusage des Landes sei auch ein Erfolg der Eislinger CDU, deren Gemeinderatsfraktion die Umgestaltungspläne in der Vergangenheit nachhaltig unterstützt hat, so Schweizer.
6.4.21

 

 

BVMW: Strompreise viel zu hoch

Kreis Göppingen. „Hohe Strompreise schaden der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft.“ Lothar Lehner, Repräsentant des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) im Kreis Göppingen, befürchtet eine schleichende Abwanderung energieintensiver Produktion und damit das Aus vieler Zulieferer.

Auch im Landkreis Göppingen liegen für die Unternehmen die Stromkosten viel zu hoch, beklagt Lehner. Der Geislinger nimmt dabei aber nicht die Energieversorger ins Visier, sondern vielmehr die Politik, die - ähnlich dem Benzinpreis – die Tarife durch Steuern, Umlagen und Abgaben über Gebühr belastet. Anlässlich der Vorlage des Sonderberichts des Bundesrechnungshofs zum Thema „Umsetzung der Energiewende im Hinblick auf die Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit bei Elektrizität“, stimmt Lehner dem Vorsitzenden der BVMW- Kommission „Energie und nachhaltiges Wirtschaften, Prof. Eicke R. Weber, zu, dass der Mittelstand auf wettbewerbsfähige Strompreise angewiesen ist.

Der Sonderbericht des Bundesrechnungshofes unterstreicht für Lehner eindrücklich, was der Mittelstand bereits vor Jahren als Problem erkannt und benannt hat: Die Bundesregierung scheitert an ihrem Anspruch, Privathaushalten und mittelständischen Betrieben wettbewerbsfähige Strompreise anzubieten.

Der Bericht zeige, dass staatlich geregelte Preisbestandteile wie Umlagen, Steuern und Netzentgelte bereits 75 Prozent der Strompreise ausmachen und zu einem Preisniveau führen, das gerade für kleine und mittlere Unternehmen europaweit an der Spitze liegt – mit weiterhin steigender Tendenz.

Die momentane Gestaltung des Strommarktes nehme zu viel Rücksicht auf fossile Stromversorger, die nicht willens seien, sich an die veränderten Bedingungen anzupassen. Dies erzeugt immense Zusatzkosten, die u.a. die EEG-Umlage und die Kosten des Übertragungsnetzausbaus hochtreiben. „Es ist an der Zeit, den Strommarkt daran anzupassen, dass nicht mehr einige große Erzeuger den Strombedarf decken, sondern viele kleine und mittlere, die bei vernünftigen Rahmenbedingungen in der Lage wären, die Strompreise erheblich zu reduzieren“, so Lehner.

Auch die Entlastung der Eigenversorgung von Bürokratie und Abgaben würde zu mehr Versorgungssicherheit und weniger Kosten führen, ist Lehner überzeugt. „Für den Mittelstand würde es so deutlich attraktiver werden, einen erheblichen Teil oder sogar den gesamten Strom für ein Unternehmen zu beträchtlich geringeren Kosten selbst zu erzeugen.“
6.4.21

 

 

Am Steuer eingenickt

Aichelberg.  Einen Brummifahrer hat am frühen Dienstag bei Aichelberg der Schlaf übermannt. Wie der 46-Jährige später der Polizei berichtete, war er gegen 8 Uhr auf der Fahrt in Richtung München. Hier überfiel ihn die Müdigkeit. Während des Sekundenschlafs kam der Sattelzug nach rechts. Der 40-Tonner überquerte den Standstreifen und blieb schließlich im Grünstreifen hängen. Verletzt wurde dadurch  niemand. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf knapp 5.000 Euro. Sie ermittelt jetzt gegen den Lasterfahrer. Ihn erwartet eine Strafanzeige.
6.4.21

 

 

Bürgerbüro bietet mehr digital an

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Welt wird jeden Tag digitaler. Dafür sorgt nicht nur die Corona-Pandemie. Regelmäßig werden neue Technologien vorgestellt, die den Alltag ein Stück einfacher machen sollen. Durch das Portal „Service-BW“ steht den Kommunen Baden-Württembergs eine zentrale Plattform zur Verfügung, über diese Online-Bürgerservices angeboten werden können. Hier findet man jegliche Kontaktdaten zu allen Ämtern und Abteilungen der Stadtverwaltung, Informationen zu verschiedensten Lebenslagen und die elektronischen Bürgerdienste.

Ab sofort steht den Bürgern das Team des Bürgerbüros mit weiteren Online-Diensten zur Seite: Auf dem Service-Portal hat man so die Möglichkeit verschiedene Anträge, wie zum Beispiel die Meldebescheinigung oder eine Wohnungsgeberbestätigung online abzuwickeln. Es ist dafür lediglich eine Registrierung im Portal notwendig. Das Portal findet man unter www.service-bw.de. Folgende Leistungen stehen momentan zur Verfügung:

  • Adressbuch – Eintrag sperren lassen
  • Einzugstermin bestätigen (Wohnungsgeberbescheinigung)
  • Führungszeugnis (einfach) beantragen – über Bundesamt der Justiz
  • Führungszeugnis (erweitert) beantragen – über Bundesamt der Justiz
  • Vollmacht für Abholung aller verfügbaren Dokumente erteilen
  • Meldebescheinigung beantragen [mit E-Payment]
  • Melderegisterauskunft – über KM Meldeportal
  • Melderegister – Auskunftssperre beantragen
  • Melderegister – Übermittlungssperre für Alters- und Ehejubiläen beantragen
  • Wohnsitz abmelden (Ins Ausland abmelden)
  • Wohnsitz – Wechsel der Hauptwohnung mitteilen

Darüber hinaus stehen die bereits bekannten Onlinedienste, zum Beispiel der Traukalender online oder das Anmeldesystem für Kindertagesstätten „Little Bird“ zur Verfügung. Darüber hinaus wird stetig an weiteren Angeboten gearbeitet. Zum Start der elektronischen Dienste des Bürgerbüros verlosen wir unter den ersten hundert Online-Antragstellern fünf Kartenlesegeräte für den Personalausweis. Damit ist es möglich, sich digital und sicher auszuweisen.
6.4.21

 

 

Spende für ehrenamtlich Arbeitende

Schwäbisch Gmünd. Einen Scheck in Höhe von 7800 Euro konnte Ali Nagelbach, ("Also" e.V.  Schwäbisch Gmünd), stellvertretend für die beteiligten Schwäbisch Gmünder Träger vom Vorsitzenden des Regionalen Bündnis für Arbeit Ostalbkreis, Dr. Dieter Bolten, im Aalener Landratsamt entgegennehmen. Mit der Spenden wurden im Jahr 2020 insgesamt 13 Menschen, die ehrenamtlich  im Rahmen des Projekts „Freiwillig dabei“ arbeiten
6.4.21

 

 

Musikwettbewerb: Jury bewertet Können

Schwäbisch Gmünd (sv). In diesem Jahr ist auch in der Städtischen Musikschule alles anders. Neben dem Unterricht, der online stattfindet, fand auch der jährliche Wettbewerb Jugend musiziert in digitaler Form statt. Die junge Musikerinnen und Musiker konnten ihre Videos in eine Cloud des Landesmusikrates hochladen und wurden dann von einer fachkundigen Jury bewertet. Dank der Unterstützung durch den Förderverein konnten die Schüler der Städtischen Musikschule mit hervorragende technischer Ausrüstung im Schwörsaal ihre Aufnahmen machen. Die Wertungen der Jury hingen allerdings nicht von der Qualität der Filme und des Klanges ab, sondern allein vom Können der Teilnehmer.  Die Preisträger der Städtischen Musikschule Schwäbisch Gmünd:  Clara Ellinger, Querflöte, (Christine Junkert) 21 Punkte 1.Preis; Jannis Herzer, Posaune (Hubert Hegele); Klavier: Johanna Hadinger (Katja Trenkler) 23 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb; Patricia Hirth, Klarinette (Peter Varda) 23 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb; Timo Arnold, Fagott (Arlette Probst) 22 Punkte 1.Preis; Samuel Barth, Euphonium (Hubert Hegele) 24 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb; Felix Gölz, Euphonium (Hubert Hegele) 21 Punkte 1.Preis; Sebastian Busan, Posaune (Hubert Hegele) 25 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb; Jannis Barth, Trompete (Stefan Spielmannleitner) 24 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb; Klavierduo Amelie Hann (Valentine Weingardt) und Pauline Hegele (Carl-Friedrich Beck) 21 Punkte 1.Preis; Duowertung Maike Wiemer, Klavier (Katja Trenkler) und Jara Veit , Kontrabass (Alfred Kufer) 22 Punkte 1.Preis; Lea Gunther, Klavier (Musikschule Murrhardt) und Lea Hann, Violine (Marina Sonderegger) 22 Punkte 1.Preis; Emilia Büttner, Gitarre (Andreas Kümmerle) 20 Punkte 1.Preis; Miran Özdengiz, Gitarre (Andreas Kümmerle) 18 Punkte 2.Preis; Selma Prechtl Gitarre (Andreas Kümmerle)20 Punkte 1.Preis; Clemens Weggenmann, Gitarre (Daniel Foley) 16 Punkte 3.Preis und Florentin Futter, Alt (Anna Escala) 23 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb.
6.4.21

 

 

Helfer für Testzentrum am Bahnhof gesucht

Göppingen. Die Stadt Göppingen plant neben das bereits bestehende Schnelltestangebot im Bürgerhaus ein weiteres Schnelltestzentrum am Bahnhofvorplatz einzurichten. Hierfür werden Helfer gesucht. Nach dem Tübinger Vorbild, an mehreren Standorten in der Stadt den  Bürgern die Möglichkeit einer kostenfreien Schnelltestung anzubieten, laufen hierzu die ersten Vorbereitungen in Kooperation mit dem Sanitätshaus Weinmann. Wie schon für das Schnelltestzentrum im Bürgerhaus, werden freiwillige Helfer für die Durchführung von Schnelltests gesucht. „Engagierte Menschen mit und ohne medizinische Vorkenntnisse sind willkommen“, ruft Erste Bürgermeisterin Almut Cobet zur Unterstützung auf. Nach einer entsprechenden Schulung sind die Freiwilligen einsatzbereit. Interessierte können sich bei der Freiwilligenagentur Göppingen melden, unter der Telefonnummer 07161 650-5262 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
6.4.21

 

 

OP-Mikroskop im Einsatz

Das neue 3D-OP-Mikroskop der Klinik am Eichert im Einsatz. Foto: Alb-Fils-Kliniken

Kreis Göppingen. Im Operationstrakt der Klinik am Eichert in Göppingen  ist ein neues Hightech-Gerät im Einsatz: ein 3D-OP-Mikroskop der Firma Zeiss. Es wird vor allem dort genutzt, wo größte operative Vorsicht gefragt ist, da feinste anatomische Strukturen verletzt werden könnten. Operationen an der Wirbelsäule fallen beispielsweise darunter, da dabei das Rückenmark gefährdet ist. „Solche Eingriffe erfordern eine äußerst ruhige Hand beim Operateur und höchste Konzentration beim gesamten OP-Team. Die technische Unterstützung durch ein OP-Mikroskop hilft, diese Herausforderungen zu meistern“, sagt Chefarzt Professor Dr. René Schmidt. Er und sein Team des Orthopädisch-Unfallchirurgischen Zentrums der Ab-Fils-Kliniken nutzen das neue Mikroskop bereits intensiv. Aber auch die anderen operativen Disziplinen der Klinik am Eichert greifen gerne auf das innovative Gerät zu.

Das High-End-Gerät bietet mit besten Lichtverhältnissen, bester Schärfe und bestem Arbeitsabstand ideale Voraussetzungen, um filigrane anatomische Strukturen zu identifizieren. Außerdem verfügt das Mikroskop über eine robotische Unterstützung, die die gewählten Positionen im OP-Feld selbstständig anfährt. „Dadurch kann nicht nur Zeit eingespart werden, sondern der Operateur kann sich auch voll auf die OP konzentrieren“, betont der Medizinische Geschäftsführer, Dr. Ingo Hüttner. Die digitale Visualisierung, die über einen Fußschalter bedienbar ist, sorgt dafür, dass die Lage der Organe im Körper auf einem 3D-Monitor mit 4K-Auflösung in bester Qualität dargestellt wird. Dadurch können neben den Operateuren alle anderen Beteiligten, also OP-Personal oder Assistenzärzte, „live“ an der Operation teilnehmen. „Damit ist das neue Gerät auch für Weiterbildungszwecke ideal geeignet“, so Hüttner.

Eine Erleichterung für das OP-Personal ist zudem die automatische Überzugshilfe (Auto Drape). Die meist sehr aufwendige sterile Umhüllung technischer OP-Geräte wird so wesentlich vereinfacht. Das neue Gerät ist das zweite OP-Mikroskop im Operationstrakt der Klinik am Eichert, rund 300.000 Euro wurden dafür investiert.
6.4.21

 

 

Zu schnell auf glatter Straße

Böhmenkirch. Hoher Sachschaden entstand einem Autofahrer am Montag bei Treffelhausen.  Gegen 19.15 Uhr fuhr ein 62-Jähriger von Treffelhausen in Richtung Eybach. Auf schneeglatter Straße schleuderte sein Fahrzeug und prallte gegen eine Leitplanke. Die Polizei kam und stellte fest, dass die Reifen an dem Fahrzeug abgefahren waren. Der Autofahrer überstand den Unfall ohne Blessuren. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 11.000 Euro.
6.4.21

 

 

Beifahrer nach Unfall gestorben

Aichelberg. Nach einem Unfall auf der A8 am Donnerstag bei Aichelberg erlag ein 60-Jähriger nun seinen Verletzungen. Wie berichtet war am vergangenen Donnerstag ein Sprinter fast ungebremst auf einen Sattelzug auf. Der Beifahrer im Sprinter trug dabei schwere Verletzungen davon. Rettungskräfte brachten den 60-Jährigen in ein Krankenhaus. Dort starb er am Samstag.
6.4.21

 

 

Einbrecher in Gartenhütte

Uhingen. Werkzeug nahm ein Unbekannter in den vergangenen Tagen bei eiem Einbruch in eine Gartenhütte in Uhingen mit. Zwischen Freitag und Montag muss der Täter in der Köhlerstraße gewesen sein. Er ging zu einem Gartentor und brach es auf. Auf dem Gelände steht eine Hütte. Auch die öffnete der Einbrecher mit Gewalt. Im Innern fand er Äxte und Motorsägen. Der Unbekannte machte die Sachen zu seiner Beute und flüchtete. Seine Spuren blieben an dem Tatort zurück. Spezialisten der Polizei haben sie gesichert. So bekommen die Ermittler vom Polizeirevier Uhingen (07161/93810) erste Hinweise auf den Unbekannten.
6.4.21

 

 

Streitbarer Ehemann kommt in die Psychatrie

Geislingen. Mit einem Fall häuslicher Gewalt musste sich die Polizei am Sonntagabend in Geislingen beschäftigten. Ein  13-Jährigeer hatte bei der Polizei angerufen und einen Streit zwischen den Eltern gemeldet. Kurz danach rief er erneut an, weil die Mutter inzwischen geschlagen wurde. Grund für den Streit war wohl der wiederkehrende Alkoholmissbrauch des 32-jährigen Ehemanns. Ihm wurde von den Polizeibeamten ein Wohnungsverweis ausgesprochen. Als der Mann von Angehörigen abgeholt werden sollte, flüchtete er zu Fuß. Da eine Eigengefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde er in Gewahrsam genommen und vom Rettungsdienst in die Psychiatrie gebracht.
5.4.21

 
 

 

Alte Bahnstrecken im Blickpunkt

Kreis Göppingen.  Die Studie des Landesverkehrsministeriums zur Reaktivierung von Bahnstrecken hat im Landkreis Göppingen zwei stillgelegten Nebenstrecken ein hohes Fahrgast-Potenzial bescheinigt. Es handelt sich bei den Strecken um die Hohenstaufenbahn von Göppingen  nach Schwäbisch Gmünd, im Volksmund Klepperle und Josefle genannt, und die verlängerte Voralbbahn von Göppingen nach Kirchheim, auch als Boller Bahn oder Mariele bekannt. Am 8. April um 19 Uhr möchte der Verkehrsclub Deutschland (VCD) mit Kommunalpolitikern Bürgern sowie Aktiven vor Ort über die Chancen einer Reaktivierung dieser Strecken ins Gespräch kommen. Zur Online-Konferenz unter dem Titel „Bahnprojekte im Raum Göppingen – Reaktivierungsmöglichkeiten“ lädt der VCD Interessierte aus dem Stauferkreis, dem Ostalbkreis und dem Landkreis Esslingen ein. Matthias Lieb (VCD-Landesvorsitzender), Dieter Vetter (Förderverein „Ein neuer Zug im Kreis”), Günther Alius (Geschäftsführer Evangelisches Kreisbildungswerk Göppingen-Geislingen) sowie Carmen Ketterl (Initiative gemeinsamweiterkommen Bad Boll) geben einen Überblick über die Hintergründe, Sichtweisen und möglichen Varianten. Eine offene Diskussion mit den Teilnehmenden schließt sich den Vorträgen an. Die Veranstaltung wird durch die VCD-Kreisgruppe Göppingen in Zusammenarbeit mit dem VCD-Landesverband und dem Regionalen Fahrgastbeirat des Landkreises Göppingen im VVS durchgeführt. Die Teilnahme erfolgt über den Link https://zoom.us/j/95440556385.
5.4.21

 

 

Polizei kontrolliert Raser, Poser und Tuner

Kreis Göppingen. Am sogenannten "Car-Freitag" nahm die Polizei die Szene im Filstal und Ulm ins Visier. Schon seit mehreren Jahren versucht die Poser- und Tuningszene den Karfreitag zu einer Art eigenem Feiertag zu machen, dem sogenannten "Car-Freitag". Dieser Tag zählt seit Jahren als der Tag, an welchem sich die Tuningszene bundesweit zu Treffen verabredet und die oftmals den ganzen Winter in der Garage belassenen Schätze endlich wieder aus der Garage holt. Nicht zum ersten Mal fand an diesem Tag im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm eine gezielte Verkehrskontrolle statt. Die Polizei achtete bei ihren Überprüfungen nicht nur darauf, dass unnötiger Lärm vermieden wird und dass die technischen Änderungen an den Autos nicht zu einer Gefahr im Straßenverkehr werden können. Auch die Einhaltung der Vorschriften der Corona-Verordnung überprüfte die Polizei. Unterstützung erhielt sie von Sachverständigen, die gemeinsam mit den besonders geschulten Beamten einen Blick unter die Motorhaube warfen.

Im mittleren Filstal im Landkreis Göppingen überprüfte die Polizei zwischen 15 und 22 Uhr ca. 70 Fahrzeuge und 120 Personen. An Zwölf Autos war die Betriebserlaubnis erloschen. Fünf Autofahrern musste sogar noch am Kontrollort die Weiterfahrt untersagt werden, weil die Mängel derart gravierend waren, dass die Verkehrssicherheit beeinträchtigt war. Gutachter schauen sich diese Fahrzeuge nun genauer an. Die Besitzer sehen Anzeigen entgegen.

Weil sie viel zu schnell unterwegs waren, müssen sich nun andere Verkehrsteilnehmer verantworten: Ein Motorrad fuhr von Hohenstaufen in Richtung Göppingen mit ungefähr 150 km/h bei erlaubten 50 km/h. Dabei überholte der Fahrer mehrere Verkehrsteilnehmer trotz Überholverbot. Diese mussten teilweise nach rechts in den Grünstreifen ausweichen. Die Polizei stoppte den Zweiradfahrer in Göppingen. Seinen Führerschein musste der 20-Jährige abgeben. Auf ihn kommt nun eine Strafanzeige zu. Auch ein 23- und ein 24-Jähriger sind nun ohne Führerschein: Die beiden werden verdächtigt, sich zwischen Hohenstaufen und Ottenbach ein Rennen geliefert und dabei andere Verkehrsteilnehmer gefährdet zu haben. Doch nicht nur die Führerscheine der Männer beschlagnahmte die Polizei. Auch den Chevrolet des 24-Jährigen und den BMW des 23-Jährigen sowie die Mobiltelefone stellten die Beamten sicher. In der Stuttgarter Straße in Eislingen musste die Polizei gegen

20.45 Uhr beobachten, wie ein Golf und ein BMW mit sehr hoher Geschwindigkeit in Richtung Göppingen unterwegs waren, obwohl dort die zulässige Höchstgeschwindigkeit 30 km/h beträgt. Später stoppte die Polizei die Autofahrer. Die 18 und 20 Jahre alten Männer werden verdächtigt, ein Rennen gefahren zu sein und mussten deshalb ihre Führerscheine abgeben. Auch sie sehen nun Strafanzeigen entgegen und müssen mit empfindlichen Konsequenzen rechnen. Die Polizei betont, dass es sich bei diesen Ereignissen nicht um Kavaliersdelikte handelt!

Darüber hinaus überprüfte die Polizei die Fahrtüchtigkeit: Hierbei stellte sie zwei Fahrzeugführer fest, die sich trotz vorangegangenem Drogenkonsums ans Steuer gesetzt haben: Ein 20-Jähriger war mit seinem E-Scooter in Göppingen unterwegs, als ihn die Polizei kontrollierte. Dabei fanden die Beamten auch Betäubungsmittel bei dem Mann. Außerdem stellten sie fest, dass der Roller nicht versichert ist. In Salach kontrollierte die Polizei einen 31-jährigen Autofahrer, der berauscht unterwegs war. Auf die Männer kommen nun Anzeigen zu. Sieben Personen erhalten Anzeigen, weil sie sich nicht an die Vorschriften der derzeitigen Corona-Verordnung gehalten haben.
4.4.21

 

 

Kugelnest beschädigt

Uhingen.  In der Nacht auf Samstag beschädigten Unbekannte die Holzstützen des Kugelnestes im Landschaftspark Schloss Filseck bei Uhingen. Sie sägten zwei Holzstützen und die Aufstiegshilfe an. Der Sachschaden wird auf ca. 1 500 Euro geschätzt. Das Polizeirevier Uhingen (07161-93810) führt die Ermittlungen und sucht Zeugen.
4.4.21

 

 

Radfahrer stürzt und verletzt sich schwer

Wäschenbeuren. Ein 66-jähriger Radler fuhr in einer Gruppe den abschüssigen Weg von Oberkirneck nach Lindenbronn. Kurz nach einer Linkskurve vor dem Ortseingang kam der Radfahrer zu Fall. Laut Zeugenaussagen hatte der Fahrer zuvor am Lenker die Schaltung und die Bremse bedient. Bei der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Bremsschlauch der hinteren Scheibenbremse gerissen war. Ob es sich um die Unfallursache oder einen Unfallschaden handelt ist noch unklar. Trotz Helm wurde der Radler schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.
4.4.21

 

 

Hakenkreuz in die Grasnarbe gestochen

Göppingen.  Am Samstagmorgen musste die Polizei einen versuchten Einbruch in ein Schützenhaus und Sachbeschädigungen auf einem angrenzenden Sportplatz aufnehmen. Unbekannte hatten sich Zutritt zu den Grundstücken entlang der Jebenhäuser Straße in Göppingen verschafft. Am Schützenhaus war der Außenzaun aufgeschnitten worden. Anschließend versuchten die Täter erfolglos in das Vereinsheim einzubrechen. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Sportplatz. Dort wurde ein Fußballtor aus der Verankerung gerissen. Anschließend stachen die Täter ein ca. sechs Meter durchmessendes Hakenkreuz in die Grasnarbe des Platzes. Das Göppinger Polizeirevier (07161-632360) ermittelt in dem Fall und sucht Zeugen. Die Straftaten müssen sich zwischen Donnerstagnachmittag und Samstagmorgen ereignet haben.
4.4.21

 

 

Rund um Göppingen blühen die Bäume

Die Baumblüte um Göppingen ist eine Augenweide und kann bei sonnigem Ostersonntag-Wetter betrachtet werden. Fotos: Bettina Fritz

 
 

Frisch Auf gewinnt gegen Berliner Füchse

Göppingen. Bundesligist Frisch Auf Göppingen hat am Sonntag sein Heimspiel gegen die Füchse Berlin mit 25:24 knapp gewonnen. Damit wahren die Göppingen ihre Chancen für einen Europapokal-Platz.
4.4.21

 

 

Zwei Leichtverletzte nach Unfall

Eislingen. Am Samstag befuhr ein 35-jähriger Pkw-Lenker mit seinem Wagen die Westtangente in Richtung Holzheim. Gegen 21.35 Uhr missachtete er an der Kreuzung zur Ahornstraße das Rotlicht der Ampel. Er kollidierte mit dem Fahrzeug eines 42-Jährigen. Der Gesamtschaden wird auf ca. 20 000 Euro geschätzt. Bei dem Unfall wurden zwei Personen leicht verletzt.
4.4.21

 

 

Untentschieden in der EWS-Arena

Göppingen. Die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen sind am Samstagabend in der EWS-Arena gegen den Tabellennachbarn  HL Buchholz 08-Rosengarten über ein 26:26 nicht hinausgekommen. Mit dem Ergebnis scheint der Abstieg der Gäste aus der höchsten Spielklasse besiegelt zu sein. Frisch Auf hofft dagegen noch, sich in letzter Minute aus der Abstiegszone zu retten. Am 10. April müssen die Göppingerinnen in Biuxtehude antreten.
3.4.21

 

 

Bei Autorennen Polizei gefährdet

Ottenbach.  Eine Zivilstreife befuhr am Freitagabend die Kreisstraße 1404 von Ottenbach in Richtung Schonterhöfe. Im Bereich der scharfen Kurven kamen der Streife mehrere Pkw mit hoher Geschwindigkeit entgegen. Darunter befanden sich ein roter Camaro und ein schwarzer BMW. Eines der Fahrzeuge fuhr bereits auf der Gegenfahrbahn. Deshalb musste der Streifenwagen eine Gefahrenbremsung einleiten und nach rechts ausweichen. Zu einem Unfall kam es glücklicherweise nicht. Die Streife drehte und konnte die Fahrzeuge am Ortseingang von Ottenbach kontrollieren. Die Polizei Göppingen führt die Ermittlungen zu dem Fall und sucht Zeugen und weitere Geschädigte. Sie werden gebeten sich beim Polizeirevier unter Tel. 07161/632360 zu melden.
3.4.21

 

 

Stau nach Auffahrunfall

Hohenstadt.  Glimpflich endete am Freitag die Karambolage mehrerer Autos auf der Autobahn  A8 in Richtung München. Zwei Leichtverletzte, vier kaputte Autos und ein Sachschaden in Höhe von ca. 22.000 Euro sind die Bilanz eines Auffahrunfalls gegen 13.30 Uhr auf der A8. Ausgelöst wurde die Kollision durch einen 27-Jährigen, der auf der linken Fahrspur unterwegs war. Aus bislang ungeklärten Gründen bremste dessen Mercedes ohne Zutun des Fahrers plötzlich stark ab. Hinter ihm fuhren ein 25-jähriger VW-Fahrer und ein 42-jähriger BMW-Fahrer. Beide konnten rechtzeitig abbremsen. Doch der darauffolgende 47-jährige Opelfahrer erkannte die Situation zu spät und prallte auf den BMW. Ebenfalls nicht rechtzeitig anhalten konnte der 35-jährige Fahrer eines Mazda. Dieser versuchte auszuweichen und prallte dabei erst gegen die Leitplanke und dann gegen den VW. Bei den Zusammenstößen verletzten sich zwei der Autofahrer leicht. Ihre Mitfahrer blieben alle unverletzt. Drei Autos mussten abgeschleppt werden. Es bildete sich ein Rückstau von mehreren Kilometern.
3.4.21

 

 

Rücksichtloser Motorradfahrer

Göppingen.  Aauf der Reichsdorfstraße (L1075 war ein 20-Jähriger mit seiner Husquarna Supermoto von Hohenstaufen in Richtung Göppingen unterwegs. Dabei fuhr er konsequent mit ca. 150 km/h und überholte rücksichtslos Autos, Motorräder und Fahrräder. Die anderen Verkehrsteilnehmer mussten teilweise abbremsen und ausweichen. Eine Zivilstreife hielt ihn daher in der Hohenstaufenstraße in Göppingen an. Bei der Kontrolle stellten die Beamten zudem diverse technische Mängel am Motorrad fest. Den jungen Mann erwartet nun eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Seinen Führerschein musste er vorerst abgeben. Die Göppinger Polizei (Tel. 07161/622360) sucht nun Zeugen, insbesondere den Fahrer eines weißen Sprinters mit Firmenlogo.
3.4.21

 

 

Pocketbike geht in Flammen auf

Heiningen.  Jugendliche machten sich am Karfreitag gegen 20 Uhr an einem Pocketbike zu schaffen. Zeugen wurden auf die Gruppe nordöstlich von Heiningen in der Nähe eines Bauernhofes aufmerksam, weil das Gefährt plötzlich in Flammen aufging. Vor dem Eintreffen der Feuerwehr und Polizei entfernte sich die Personen. Passanten gelang es aber, einen 15-Jährigen festzuhalten. Gegenüber der Polizei gab der Junge an, dass zufällig eine Zigarettenkippe in den Tank gefallen sei, weshalb das Zweirad in Flammen aufging. Über die Besitzverhältnisse schwieg er sich aus. Die Polizei geht deshalb davon aus, dass das Pocketbike, in der Ausführung als Dirtybike, entwendet wurde. Sie stellte die Überreste für weitere Ermittlungen sicher. Das Polizeirevier Göppingen (Tel. 07161/622360) fragt deshalb, wem fehlt ein Pocketbike? Darüber hinaus bittet sie Zeugen des Geschehens sich zu melden.
3.4.21

 

 

Unfall mit vier Verletzten

Göppingen. Vier Verletzte und Sachschaden sind das Ergebnis eines Unfalls am  Freitagabend.  Gegen 21.15 Uhr befuhr eine 24-jährige Frau mit ihrem Pkw die Stuttgarter Straße in Göppingen Richtung Faurndau. An der Einmündung der Christian-Grüninger-Straße wollte sie nach links in Richtung B10 abbiegen. Hierbei übersah sie aber einen entgegenkommenden Wagen. Bei der Kollision der beiden Fahrzeuge wurden die Unfallverursacherin, ihre 34-jährige Beifahrerin und die 23-jährige Fahrerin des anderen Fahrzeugs leicht verletzt. Ein 15-jähriger Junge, der ebenfalls im Wagen der 23-Jährigen saß, erlitt schwere Verletzungen. Zur Versorgung der Verletzten waren insgesamt vier Rettungswagen an der Einsatzstelle. Der schwerverletzte Junge wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus eingeliefert. An den beiden Fahrzeugen entstand jeweils wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von insgesamt 12.000 Euro. Die Autos mussten abgeschleppt werden. Die Unfallverursacherin erhält nun eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung.
3.4.21

 

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Am Karfreitag befuhr eine 20-jährige Pkw-Fahrerin die Hölderinstraße in Oberbettringen und wollte in die Straße In der Vorstadt nach links abbiegen. Hierbei übersah sie zunächst einen von links mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit herannahenden Motorrad-Fahrer. Die Pkw-Fahrerin konnte noch in der Fahrbahnmitte anhalten. Der 27-jährige Motorradfahrer erschrak, wich nach links aus, kam hierbei von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem ordungsgemäß geparkten Pkw. Durch die Wucht des Aufpralles wurde der Wagen auf ein dahinter stehendes Elektrofahrzeug geschoben. Der 27-Jährige wurde über den Lenker und den Pkw hinweg abgeworfen, kollidierte gegen einen nachfolgend ebenfalls geparkten Jeep und verletzte sich hierbei schwer. Er musste durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. An dem Motorrad entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 6000 Euro, an den anderen Fahrzeugen 4000 Euro. Aufgrund des Schadensbildes wurde von einer überhöhten Geschwindigkeit des Motorradfahrers ausgegangen, weshalb auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Ellwangen ein Gutachter hinzugezogen wurde.
3.4.21

 

 

Zu Karfreitag

Ein Kreuz auf einem Grabstein auf dem alten Oberhofen-Friedhof in Göppingen. Foto: Bettina Fritz

 

Folgenschwerer Auffahrunfall

Aichelberg. Zwei Verletzte und ca. 57 000 Euro Sachschaden sind das Resultat eines Auffahrunfalls auf der A 8  zwischen derAnschlussstelle Aichelberg und der Anschlussstelle Mühlhausen in Fahrtrichtung München. Der 45-järige Fahrer eines Sprinters war aufgrund eines Fahrfehlers fast ungebremst auf einen vorausfahrenden Sattelzug aufgefahren. Als er den Lkw vor sich erkannte, wollte er noch nach links ausweichen, prallte aber mit der rechten Fahrzeugseite gegen den Sattelzug. Durch den Aufprall wurde der 60-jährige Beifahrer des Sprinters im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Er wurde durch die Feuerwehr befreit, und anschließend mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Sprinters wurde leicht verletzt, der 44-jährige Sattelzugfahrer wurde nicht verletzt. An dem fast neuen Sprinter entstand Totalschaden in Höhe von ca. 45 000 Euro. Am Sattelzugauflieger Sachschaden in Höhe von ca. 12 000 Euro. Die Autobahn in Fahrtrichtung München musste während der Unfallaufnahme für etwa eine halbe Stunde gesperrt werden.
2.4.21 

 

 

Schweizer: Wasserstoff-Initiative eine Chance fürs Filstal

Kreis Göppingen. In der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie sieht die gewählte CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer eine große Chance für die Unternehmen im Filstal, zum einen mit innovativen Produkten Arbeitsplätze zu sichern und neue Jobs zu schaffen, zum anderen aber auch den Standort Filstal zu stärken. Auch die Hochschule Göppingen könnte hier mit einbezogen werden. Die jetzt vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft gestartete Förderung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien kommt wie gerufen, so Schweizer und appelliert an die Unternehmen im Kreis, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Laut Umweltminister Franz Untersteller soll nun rasch damit begonnen werden, Maßnahmen im Rahmen der Wasserstoff-Roadmap Baden-Württemberg konsequent umzusetzen.

Im Zukunftsprogramm Wasserstoff Baden-Württemberg sollen mit fünf verschiedenen Förderbausteinen die Unternehmen unterstützt werden. Die CDU-Abgeordnete Sarah Schweizer weist darauf hin, dass vor allem Maschinen- und Anlagenbauer, Hersteller, Ausrüster, Zulieferer und Anwender von der Landes-Initiative profitieren können, wenn diese einen wirkungsvollen Beitrag zum Thema Wasserstoff leisten. Laut Schweizer sollten die Unternehmen im Filstal, die in der Vergangenheit durch Tüftelei und Innovation überzeugt haben, auch jetzt bei der zu entwickelnden Wasserstoffwirtschaft die Nase vorn dabei haben. 26,4 Millionen Euro an Fördermitteln stehen im Landeshaushalt bereit, so Schweizer und beruft sich dabei auf den Energieminister, der das Zukunftsprogramm am Donnerstag in Stuttgart vorgestellt hat. „Die Unternehmen aus dem Land sollen damit in ihrer Innovationskraft gezielt gestärkt und gefördert werden, um ihre führende technologische Position im internationalen Wettbewerb zu behaupten“, erläuterte Untersteller. Im Kern gehe es um “industrielle Forschung“ und darum, den Ausbau einer Wasserstoffwirtschaft in Baden-Württemberg zu forcieren. Den baden-württembergischen Unternehmen werde damit ermöglicht, rasch innovative Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien zu entwickeln, zu produzieren, anzuwenden und neue Marktanteile zu gewinnen.

Sarah Schweizer, die im zurückliegenden Landtagswahlkampf mehrfach auf das Zukunftsthema Wasserstoff hingewiesen hatte, sieht mit der Initiative auch gute Chancen für die Ideen von Startups oder auch kleineren mittelständischen Unternehmen. Mit einigen konnte Schweizer schon konkrete Gespräche über mögliche Projekte geführt. An die Wirtschaftsförderer und an die IHK im Kreis richtet Schweizer die Bitte, gegebenenfalls Firmen, die sich mit der Wasserstoff-Thematik beschäftigen, zu vernetzen, um schnell zu guten Projekten zu kommen.
2.4.21

 

 

Aprilscherz mit ernstem Hintergrund

Schwäbische Alb. Unsere Meldung des Schwäbische Alb Tourismus (SAT) vom 1. April, das Wandern entlang des Albtraufs würde nur noch in Seilschaften erlaubt sein, war ein Aprilscherz. Dennoch steckt ein Fünkchen Wahrheit hinter der nicht ganz ernst gemeinten Idee: Mit 35 Prozent Durchschnittsgefälle der Albtraufhänge zwischen Ellwangen und Tuttlingen ist in der Nähe von Felsen, Aussichtspunkten und schmalen Waldpfaden tatsächlich Vorsicht geboten. Auf einige wichtige Regeln für das Wandern entlang des Albtraufs wird heute auf der Facebookseite des Verbandes hingewiesen.
2.4.21

 

 

Ja zu neuer Dachorganisation im Klimaschutz

Esslingen. Der Esslinger Gemeinderat hat einstimmig den Beitritt der Stadt Esslingen zu der vom Landkreis neu ins Leben gerufenen Klimaschutzagentur (Klischa). Nachdem der Ausschuss für Technik und Umwelt dem Beitritt Mitte März bereits zugestimmt hatte, ist die Beteiligung der Stadt an der Nachfolgeorganisation der Energieagentur des Landkreises Esslingen (EALKES) nun offiziell.  Anders als bei der EALKES wird der Aufgabenbereich der Klischa über die reine Energieagentur hinausgehen. Neben dem nach wie vor bestehenden Angebot zur Energieberatung von Privatkunden soll die Klischa in Zukunft auch Anlaufstelle für Gewerbe und Kommunen sein. Neben der Unterstützung bei gesetzlichen kommunalen Aufgaben wie der Solarisierung von neu gebauten Parkplätzen und nicht wohnlich genutzten Gebäuden oder dem kommunalen Wärmeplanung sieht sich die Klischa nicht zuletzt als Dachorganisation für eine Vernetzung der Kommunen für einen kreisweiten Klimaschutz.
2.4.21

 

 

Markisen schützen jetzt Behinderte vor der Hitze

Kreis Göppingen. Dank Unterstützung von  Volksbank Göppingen sowie der Firmen Stahlbau Nägele, Lampert und Müller konnte der  Außenbereich bei der Lebenshilfe Göppingen neu gestaltet werden . Der Förder – und Betreuungsbereich der Lebenshilfe bietet auch einen Platz an der Sonne für Menschen mit schwerer mehrfacher Behinderung. Im Frühjahr 2019 zeichnete sich ein  Problem ab. Die Markisen waren im Winter kaputt gegangen. Um für Schatten zu sorgen, mussten die Räume verdunkelt werden.Bei hohen Temperaturen wurde es sehr heiß im Innenhof und den Räumen. Aus technischen Gründen konnten keine neuen Markisen angebracht werden. Deshalb sollten  winterfeste Pavillons finanziert werden. Diue Mitarbeiter vom Förder – und Betreuungsbereich machten viel Werbung für das Projekt. Insgesamt kamen 4000 Euro zusammen. Auch die Firma Stahlbau Nägele meldete sich. Sie wollten kostenlos ein großes Stahlgerüst bauen. An dem sollten zwei riesige Markisen aufgehängt werden. Die Firma Lampert unterstützen das Vorhaben ebenfalls. Das Stahlgerüst musste betoniert werden, eine Baufirma zu finden fiel schwer. Im Winter 2020 machte das dann die Firma Müller für wenig Geld. Danach konnte alles montiert werden. Auf das Frühjahr und Sommer 2021 freuen sich alle im Förder – und Betreuungsbereich über den Sonnenschutz. Dies ermöglicht, dass Rollstuhlfahrer viel besser draußen fahren können.
2.4.21

 

 

Klimaschutzkonzept wird fortgeschrieben

Kirchheim unter Teck.  Das Kirchheimer Klimaschutzkonzept wird fortgeschrieben. Das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten  Sitzung  beschlossen. In der Sitzung gab der Rat den Entwurf für die Beteiligung der Öffentlichkeit frei. Stellungnahmen zu den geplanten Maßnahmen sind bis 30. April möglich.  Mit der Beteiligung wird  Bürgern, Unternehmen und Interessensgruppen die Möglichkeit gegeben, zu den geplanten Maßnahmen Stellung zu nehmen. „Ich freue mich auf eine rege Beteiligung. Denn der Klimawandel betrifft uns alle und viele Maßnahmen im Klimaschutz können nur gelingen, wenn Bürgerschaft und örtliche Unternehmen sie unterstützen, aktiv werden und mit zum Klimaschutz beitragen“ meint Dr. Beate Arman, Klimaschutzmanagerin der Stadt Kirchheim unter Teck. „Mit der Fortschreibung des Konzeptes sollen die Weichen für Klimaschutz und Klimafolgenanpassung in Kirchheim unter Teck neu gestellt werden“ macht Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader deutlich. „Dabei ist es mir wichtig, dass sich die Bevölkerung beteiligen kann“, betont Bader weiter. Alle Interessierten können sich unter www.kirchheim-teck.de/klimaschutzkonzept zum Prozess informieren und den Entwurf des Klimaschutzkonzeptes herunterladen. Stellungnahmen sind bis spätestens 30.April über das Online-Formular oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.
2.4.21

 

 

Radler verletzt zurückgelassen

Göppingen.  Nach einem Unfall am Donnerstag in Göppingen ist der Verursacher einfach weitergefahren. Die Polizei sucht jetzt Zeugen zu dem Verkehrsunfall, der sich gegen 5.30 Uhr in der Schlater Straße in Holzheim ereignet haben soll. Ein 60-Jähriger berichtete später der Polizei, er sei zu dieser Zeit mit seinem Rad die Schlater Straße entlang gefahren. Auf der Fahrt in Richtung Ortsmitte musste er auf die Fahrbahn wechseln, weil der Radweg endet. Gleich darauf habe ihn ein schwarzer Geländewagen mit einem weißen Anhänger überholt. Durch den Fahrtwind sei der Radler gegen den Bordstein gedrückt worden, sagte er der Polizei. Deshalb sei er gestürzt. Er erlitt leichte Verletzungen. Der Autofahrer aber sei ohne anzuhalten weitergefahren. Jedoch habe eine Zeugin des Unfalls angehalten, die dem Verletzten Hinweise auf einen möglichen Verursacher gegeben habe. Die Polizei ermittelt jetzt um herauszufinden, wer den Verkehrsunfall verursacht hat. Dazu bitten die Ermittler Zeugen des Unfalls, insbesondere die Frau, die sich um den Radler gekümmert hat, sich unter der Telefon-Nr. 07161/63 23 60 zu melden.
1.4.21

 

 

Veterinäramt beschlagnahmt drei Hunde aus Russland

Kreis Göppingen. Das Veterinäramt hat mit der Unterstützung des Polizeireviers Göppingen  eine Kontrolle einer Hundehaltung in einer Wohnung vollstreckt und drei illegal eingeführte Hunde aus Russland beschlagnahmt.  Die behördlich bekannte Hundehalterin hatte bereits 2020 Pomeranian-Hundewelpen aus Russland ohne gültige Dokumente sowie Tollwutimpfschutz eingeführt und über einschlägige Internetportale vermittelt. Neben einer gebotenen amtlichen Quarantäne für die Hunde war ihr die illegale Tätigkeit  daraufhin untersagt worden. Ein abschreckendes Bußgeld wurde zudem verhängt.

Nach erneuten Erkenntnissen über illegale Hundeeinfuhren und –vermittlungen wurde die Hundehaltung in einer Privatwohnung in Göppingen  von Amtstierärzten und Vollzugsbeamten des Veterinäramtes mit der Unterstützung des Polizeireviers Göppingen überprüft. Die Hundehalterin wollte ihre Anwesenheit verschleiern und hatte beim folgenden Widerstand gegen die behördlichen Maßnahmen  auch wahrheitswidrig eine Coronavirusinfektion behauptet. Die Kontrolle und die notwendigen behördlichen Maßnahmen wurden daher zwangsweise vollstreckt. Im Ergebnis wurden drei Hunde beschlagnahmt. Der Sachverhalt wird derzeit detailliert geprüft. Die Hunde ohne Tollwutimpfschutz gehen in amtliche Quarantäne. In Zusammenhang mit den vielfachen Rechtsverstößen und Verdachtsmomenten in den Bereichen Tiergesundheit, Tierschutz und Sozialleistungsbetrug wird das Verfahren der Staatsanwaltschaft vorgelegt werden.

Das Veterinäramt warnt vor illegalen Hundeeinfuhren aus dem Ausland und den unlauteren Vermittlungstätigkeiten. Zur Zeit ist gemäß Medienberichterstattungen und  behördlichen Erfahrungen ein hohes Ansteigen der rechstwidrigen Hundeeinfuhren zu verzeichnen, wahrscheinlich auch bedingt durch das Coronavirus-Krisengeschehen und eine damit einhergehende erhöhte Nachfrage. Die illegal eingeführten Hunde der sogenannten Moderassen, wie zum Beispiel Pomeranian Zwergspitz, französische Bulldoggen, Pudel, usw., werden regelmäßig zu Preisen von mehreren Tausend Euro vermittelt und sind daher ein hoher Anreiz für unlautere Methoden. Die Hunde werden oftmals ohne wirksamen Tollwutimpfschutz verbracht und stellen somit ein Risiko für Mensch und Tier dar. Zudem werden sie oftmals zu früh von den Muttertieren abgesetzt und tierschutzwidrig in den Ursprungsbetrieben im Ausland gehalten sowie transportiert. Die Folgen sind erfahrungsgemäß ein hoher Anteil an verschiedenen Erkrankungen, Parasitenbefall und Verhaltensstörungen. Naturgemäß erkennen die neuen Hundehalter diese Problematiken erst nach dem Kauf der vermeintlich vergleichsweise günstigen Hunde und erleben dann böse sowie kostenintensive Überraschungen.  Das Veterinäramt empfiehlt daher hohe Sorgfalt bei der Auswahl der Bezugsquellen von Hunden und insbesondere bei Auffälligkeiten bzgl. Internetinseraten, besonders günstigen Angeboten, verschleierten Personalien von Verkäufern und den Dokumenten. Verdachtsfälle können Sie dem Veterinäramt unter Tel. 07161-202-5400 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mitteilen.
1.4.21

 

 

 

April, April! Wandern am Albtrauf nur noch in Seilschaften erlaubt

Seilschaft-Wanderer am Albtrauf bei Geislingen an der Steige-Türkheim, Foto: Schwäbische Alb Tourismus, Fotograf: Miriam Gairing

Schwäbische Alb. Schroffe Hänge, steile Kanten, felsiges Gebiet: Der Albtrauf, die nordwestliche Steilkante der Schwäbischen Alb, wurde in den vergangenen Jahren immer mehr zum Unfallschwerpunkt. Die Zahl der Einsätze von Rettungskräften aufgrund von alpinen Notsituationen stieg zuletzt stark an. Häufige Ursache: Personen, die in steilem Gelände abrutschen oder an ausgesetzten Felspassagen das Gleichgewicht verlieren. Gerade seit Beginn der Corona-Pandemie suchen immer mehr Ungeübte die Schwäbische Alb auf und unterschätzen dabei oft die alpinen Gefahren der Region. Aus diesem Grund einigten sich der Schwäbische Alb Tourismus (SAT) und die Ordnungsbehörden auf eine ab sofort gültige Pflicht zum Wandern in Seilschaften in besonders gefährlichen Gebieten. Stichprobenartig werden  Mitarbeiter des Tourismusverbandes die Einhaltung der Vorschrift kontrollieren. Dieser Beschluss erleichtert auch die Arbeit der Bergwacht Baden-Württemberg und ihrer Ortsgruppen, in denen viele engagierte Ehrenamtliche arbeiten.

Ausschlaggebender Grund für den einschneidenden Schritt sind massive Sicherheitsbedenken: „Betrachtet man die geografischen Begebenheiten und stellt man diese den zuletzt steigenden Zahlen an Einsätzen der Rettungskräfte gegenüber, wird offensichtlich, dass Handlungsbedarf erforderlich ist“, so der Geschäftsführer des SAT, Louis Schumann. „Die alpinen Gefahren, nicht zuletzt durch bemooste und nach Regenfällen rutschige Felsen und Wege in unserem Gebiet sind nicht zu unterschätzen.“Die durchschnittliche Hangneigung aller Albtraufhänge von Ellwangen bis Tuttlingen beträgt 35 Grad, manche Felsen sind bis zu 100 Meter hoch. Entlang der „blauen Mauer“, wie der Albtrauf in einem Gedicht Eduard Mörikes bezeichnet wird, verlaufen viele bekannte Wanderwege und auch schmale Pfade in sehr felsigem und abschüssigem Gebiet. Empfohlen wird neben dem sachgerechten Anseilen aller Mitglieder der Wandergruppe auch das Tragen von handelsüblichen Kletterhelmen, um sich gegen die Gefahr des Steinschlags zu schützen. Beim Alleinwandern ist darauf zu achten, sich an Bäumen und Kletterhaken zu sichern. Ein digitales Vortrags- und Workshopprogramm zu Knotentechniken und Verhaltensregeln soll in den kommenden Wochen erarbeitet werden.

In Zeiten der Corona-Pandemie erscheint die neue Regelung doppelt sinnvoll: Da der empfohlene Abstand zwischen zwei Seilschaftsmitgliedern je nach Größe der Seilschaft bei mehreren Metern liegt, werden die geltenden Abstandsregeln gut eingehalten. Der Schwwäbische Alb Tourismus will auf seiner Faacebookseite in den nächsten Tagen weitere Informationen zu den neuen Regeln geben. facebook.com/schwaebische.alb.tourismus
1.4.21

 

 

Nächtliche Ausgangssperre unvermeidlich

Ostablbkreis. Das Landessozialministerium hat deutlich gemacht, ab wann die in der aktuellen Corona-Verordnung des Landes genannte nächtliche Ausgangsbeschränkung zum Tragen kommen muss. Demnach müssen Landkreise diese spätestens ab einer 7-Tage-Inzidenz von mehr als 150 „ernsthaft in Betracht ziehen“. Auch der Ostalbkreis hat seit vergangenem Sonntag diese Marke überschritten. Nach einer Analyse des Infektionsgeschehens im Kreis durch das Gesundheitsamt wird die Landkreisverwaltung über die Osterfeiertage die Ausgangsbeschränkung noch nicht verfügen. Steigen allerdings die Infektionszahlen trotz Schulferien und teils freien Tagen in den Kitas auch im Laufe der nächsten Woche weiter, wird es eine Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr geben, kündigt Landrat Dr. Bläse an. 

„Wir führen viele Neuinfektionen auf Ausbrüche in Schulen und Kitas zurück, die dann in die Familien und von dort weitergetragen werden. Nachdem seit Mittwoch dieser Woche Ferien sind, setzen wir darauf, dass die Familien sich an die Kontaktbeschränkungen einschließlich dem konsequenten Tragen der Maske, wo vorgeschrieben, halten. Auch wenn das frühsommerliche Wetter verführerisch ist, so appelliere ich doch dringend an alle, im privaten Bereich keine Gruppen zu bilden und speziell auch bei den Kindern und Jugendlichen darauf zu achten, dass dies nicht der Fall ist. So verlockend Bolz- und Spielplätze sind: Gruppenbildung, und das womöglich noch ohne Maske, geht nicht!“, so der Landrat. Wer sich an die Vorgaben der Corona-Verordnung nicht hält, trägt unmittelbar mit dafür die Verantwortung, dass der gesamte Kreis zusätzlich zu den bisherigen Lockdown-Maßnahmen in die Ausgangsbeschränkung muss. „Unser aller Ziel muss es aber doch gerade sein, die Entwicklung umzukehren, damit der geschlossene Einzelhandel und die Gastronomie wieder eine Öffnungsperspektive haben. Angesichts der hohen Inzidenzwerte wird das Land, so die jüngste Meldung von Donnerstagnachmittag, Modellprojekten zum kontrollierten Öffnen nicht zustimmen. D. h. auch unser Antrag auf kontrolliertes Öffnen ist zunächst zurückgestellt. Wir werden im Hintergrund natürlich mit den Kommunen trotzdem an unserem Konzept weiterarbeiten, das auch die Einführung der Luca-App beinhaltet“, wird Bläse deutlich.
1.4.21

 

 

Mit Uschi und Schorsch auf dem Weg zu „Smart Cities“

Schwäbisch Gmünd / Schorndorf. Schorndorf und Schwäbisch Gmünd haben sich gemeinsam auf die Ausschreibung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat mit dem Titel „Modellkommunen – Smart Cities 2021“ beworben. Nachdem die Gemeinderäte der beiden Städte den Anträgen zugestimmt hatten, sprachen beide Oberbürgermeister Richard Arnold und Matthias Klopfer über das gemeinsame Vorhaben.

Der Schwäbisch Gmünder Oberbürgermeister Richard Arnold nennt den gemeinsamen Antrag einen „wichtigen Vorstoß“ in die richtige Richtung: „Wir haben sehr gute Chancen, gemeinsam einen großen Schritt voranzukommen in Sachen Digitalisierung und Klimaschutz. So wie die Künstliche Intelligenz immer weiter dazulernt, müssen auch wir als Stadtverwaltungen Schwäbisch Gmünd und Schorndorf voneinander lernen.“ Durch die gemeinsame Zusammenarbeit während der Remstal Gartenschau im Jahr 2019 sehe er da sehr gute Voraussetzungen. Auch Oberbürgermeister Matthias Klopfer freut sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit: „Die Verschränkung in der Zusammenarbeit mit der Stadt Schwäbisch Gmünd und die daraus resultierenden Impulse zu nutzen ist ein großer Vorteil und eine Chance für unsere Stadt. Ich finde es toll, dass die jahrelange Partnerschaft nun in einem Projekt, das Klimaschutz und Digitalisierung verbinden, fortgeführt wird.“
Teil des Projekts soll auch die Unterstützung durch Künstliche Intelligenz sein. „Uschi und Schorsch. Die smarten Twins Schorndorf und Gmünd.“ spielen dabei eine tragende Rolle. Uschi und Schorsch sind sogenannte digitale Zwillinge, die mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) in verschiedenen Themenbereichen innerhalb der Stadtverwaltungen eingesetzt werden. Diese virtuelle Assistenz, sogenannte Avatare, sollen zum Beispiel Auskünfte geben und Datenpflege übernehmen können. Dies soll zu einer Entlastung der Verwaltung und zu einer schnelleren und kompetenten Auskunft bei Bürgerfragen dienen. Uschi steht dabei für „Universelle Schwäbisch Gmünder Informationen“ und das Pendant Schorsch für „Schorndorfer Schnellauskunft“.

Über weitere konkrete Strategien im Rahmen des Antrags haben die Gremien in der vergangenen Woche noch nicht abgestimmt. Diese sollen unter anderem durch Bürgerbeteiligungen, wie Workshops und Bürgerwerkstätten, nach Bewilligung des Antrags erarbeitet werden. Die förderfähigen Kosten betragen 17,5 Millionen Euro, die zu gleichen Teilen auf die Stadt Schorndorf und die Stadt Schwäbisch Gmünd aufgeteilt werden.
1.4.21

 

 

Tiny-Häuser: Grundstücke vergeben

Schorndorf. Die ausgeschriebenen Pachtgrundstücke für die Tiny-Häuser am Lindenweg in Schorndorf sind vergeben. Nach sorgfältiger Prüfung und Sichtung aller 35 eingegangenen Bewerbungen wurden die Bewerber über die Auswahlentscheidung informiert und fünf von ihnen erhielten den Zuschlag. Entsprechend ihrer eingereichten Projektskizze ist der nächste Schritt die Einreichung eines Bauantrags. Nach Abschluss des Baugenehmigungsverfahrens werden die Pachtverträge mit einer Laufzeit von 10 Jahren abgeschlossen. Innerhalb eines Jahres muss das Vorhaben auf der gepachteten Fläche umgesetzt werden. Ab Mitte 2021 sollen die Flächen für die Bebauung zur Verfügung stehen. Nachdem erste praktische Erfahrungen beim Lindenweg gesammelt wurden, sollen die Bereiche an der Remsstraße folgen.
1.4.21

 

 

Sprung misslingt

Geislingen. Mit Verletzungen kam ein 13-Jähriger am Mittwoch in ein Krankenhaus. Gegen 16.30 Uhr wollte der 13-Jährige mit seinem Fahrrad im Bereich der Staubstraße über einen Hügel springen. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte. Dabei verletzte er sich und war wohl kurzzeitig ohne Bewusstsein. Einen Helm trug er nicht. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin: Fahrradhelme können Verletzungen vermeiden. Schützen Sie Ihren Kopf und tragen einen Helm. Auch in diesem Fall schützte ein Fahrradhelm vor schwereren Verletzungen.
1.4.21

 

 

Kein Führerschein

Göppingen. Am Donnerstag flüchtete ein 18-Jähriger vor der Polizei in Göppingen. Gegen 0.45 Uhr kontrollierte die Polizei in der Stuttgarter Straße den Verkehr. Die Polizisten wollten den 18-Jährigen mit seinem Passat kontrollieren. Anstatt anzuhalten, gab der junge Mann Gas und flüchtete. Die Polizisten fuhren ihm hinterher. Auf seiner Flucht überholte er mit überhöhter Geschwindigkeit mehrere Autos in der Stuttgarter Straße. In Faurndau gab der junge Mann im Bereich Hirschplatz kurze Zeit später seine Flucht schließlich auf und hielt an. Dort nahm die Polizei ihn vorläufig fest und brachte ihn auf ein Polizeirevier. Wie sich herausstellte, hat der 18-Jährige keinen Führerschein. Sein VW wurde beschlagnahmt. Das Polizeirevier Göppingen (Telefon 07161/632360)sucht nun Zeugen die durch die Fahrweise des 18-Jährigen gefährdet wurden und hat die Ermittlungen wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens aufgenommen.
1.4.21

 

 

Oberbürgermeister für einheitliche Strategie

Esslingen. In einem gemeinsamen Brief wandten sich die Repräsentanten aller Großen Kreisstädte im Landkreis Esslingen gemeinsam mit dem Landrat mit der Bitte um Unterstützung bei der Vorbereitung von landesweit einheitlichen Öffnungsschritten aus dem Corona-Lockdown an die Landesregierung. Die sechs Oberbürgermeister und Landrat Eininger sehen in immer wiederkehrend sinkenden und steigenden Inzidenzzahlen sowie den damit verbundenen Öffnungen und Schließungen kein tragfähiges Modell zur Bekämpfung der Corona-Pandemie für die nächsten Monate. Dieses Vorgehen sei auf Dauer weder wirtschaftlich zu verkraften noch gegenüber den Beschäftigten und der Bevölkerung vermittelbar. Vielmehr sprechen sich die Oberbürgermeister wie der Landrat für einen von der Landesregierung vorzugebenden Ansatz aus, der eine durch Schnelltests flankierte Öffnungsstrategie ermöglicht. Im einzelnen verbinden die Oberbürgermeister und der Landrat die in dem angehängten Brief enthaltenen Forderungen und dringenden Bitten an MP Kretschmann sowie an Minister Lucha.
1.4.21

 

 

Land passt Impfberechtigung erneut an

Kreis Göppingen. Während auf Bundesebene jüngst aufgrund  der Einschränkungen beim Impfstoff von Astrazeneca nun auch 60 bis 69-Jährigen die Impfung ermöglicht wird, hat das Land Baden-Württemberg kommuniziert, diese Empfehlung mit nochmaligen Einschränkungen anzuwenden. Es können sich zwar prinzipiell auch Personen ab 60 Jahren impfen lassen, jedoch nur, wenn Sie z.B. aufgrund ihres Berufs oder entsprechender Vorerkrankungen gemäß § 2 oder § 3 der Corona-Impfverordnung bereits aktuell impfberechtigt sind.   Impfberechtigte Personen unter 60 Jahren, die bereits einen Astrazeneca-Impftermin vereinbart haben, können nach umfassender Aufklärung und individueller Risikoanalyse durch den Impfarzt  im Kreisimpfzentrum entscheiden, ob sie sich trotz der aktuellen Erkenntnisse tatsächlich impfen lassen möchten. Sollte sich jemand mit gebuchtem Astrazeneca-Termin schon vor Besuch in der Werfthalle in Göpingen gegen eine Impfung entscheiden, dann sollte der Termin bitte schnellstmöglich storniert werden (unter 116117 oder im Internet unter “Buchung verwalten”), damit keine Impftermine ungenutzt bleiben. Diese Personen kommen dann auf eine Warteliste des Landes und werden für Ersatz-Termine vom Callcenter des Landes kontaktiert. Impftermine mit BioNTech sind von den aktuellen Änderungen nicht betroffen.

Welche Personengruppen jeweils aktuell impfberechtigt sind, sowie weitere Informationen rund um das Thema Corona-Impfung sind auf der Homepage des Landkreises unter https://www.landkreis-goeppingen.de/coronaimpfung eingestellt.

Aufgrund steigender Infektionszahlen liegt im Landkreis Göppingen die 7-Tages-Inzidenz mittlerweile bei 132,5. Deutlich zeigt sich die kritische Infektionslage auch durch eine massive Belastung in den Alb-Fils-Kliniken. Die Zahl der dort behandelten Corona-Erkrankten und die Auslastung der Intensivbettenkapazität ist anhaltend hoch. Landrat Edgar Wolff appelliert deshalb gerade für das anstehende Osterwochenende an die Bürger im Landkreis Göppingen, diese besorgniserregende Entwicklung nicht durch leichfertige Kontakte oder Missachtung der Abstands- und Hygienevorschriften noch zu verschärfen. “Es ist auch im Landkreis Göppingen 5 vor 12 und, wenn sich der Trend weiter fortsetzt, werden wir um weitergehende Einschränkungen nicht umhinkommen. Gerade die Osterfeiertage werden hierfür entscheidend sein ”, so Landrat Wolff.
1.4.21

 

 

Gesundheitliche Probleme führen zu Unfall

Schwäbisch Gmünd. Vermutlich wegen gesundheitlicher Probleme verlor eine 90-jährige Pkw-Lenkerin am Mittwoch gegen 17 Uhr auf der Gutenbergstraße in Gmünd die Kontrolle über ihr Fahrzeug, das dabei ins Schlingern geriet und im weiteren Verlauf gegen einen am Fahrbahnrand geparkten Pkw fuhr. Der Pkw kippte anschließend um und kam auf der Fahrerseite zum Liegen. Die Fahrzeuglenkerin konnte durch zwei hinzukommende Passanten aus ihrem Fahrzeug befreit und erstversorgt werden. Sie kam mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. Am Unfallort war neben dem Notarzt und dem Rettungsdienst auch die Freiwillige Feuerwehr Schwäbisch Gmünd im Einsatz.
1.4.21

 

 

Pöbelnder Mann verletzt

Schwäbisch Gmünd. Ein stark alkoholisierter 48 Jahre alter Mann belästigte und beleidigte am Mittwochabend in der Remsgalerie mehrere andere Personen. Er wurde in der Folge von einem noch unbekannten Mann gegen die Beine getreten, sodass er zu Boden ging. Er zog sich hierdurch Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Unbekannte war etwa 180 cm groß, hatte eine Glatze und war im Bereich Kopf und Hals tätowiert. Weitere Hinweise auf den Mann werden vom Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegengenommen.
1.4.21

 

 

Luftikus für Besucher wieder geöffnet

Der Aussichtsturm Luftikus auf dem Gelände der ehemaligen Gartenschau in Rechberghausen ist an Wochenenden wieder geöffnet. Besucher können den Turm besteigen. Die Gemeindeverwaltung bittet jedoch, die Abstandsregeln einzuhalten. Foto: Bettina Fritz

 

Kandidaten fehlen: Keine Wahl zum Jugendgemeinderat

Göppingen. Die Stadt Göppingen hat am Mittwoch die Wahl zum Jugendgemeinderat abgesagt, nachdem bis zum Bewerbungsschluss nur 20 Bewerbungen von Kandidaten eingegangen waren. Die Richtlinien über die Einsetzung eines Jugendgemeinderates (JGR) setzen allerdings 30 eingegangenen Bewerbungen für das Stattfinden einer Wahl voraus. Vor diesem Hintergrund wurde die für Mai 2021 geplante JGR-Wahl in einer gemeinsamen Entscheidung des Wahlausschusses mit Oberbürgermeister Alex Maier und Erster Bürgermeisterin Almut Cobet abgesagt. 

„Nach mehr als 25 Jahren erfolgreicher Arbeit des Jugendgemeinderates in Göppingen fällt uns diese folgenreiche Entscheidung natürlich sehr schwer. Doch wir sehen darin nicht das Ende der Jugendbeteiligung in Göppingen, sondern den Auftakt einer Weiterentwicklung und Neustrukturierung der Göppinger Jugendbeteiligung“, betont Oberbürgermeister Alex Maier. Bereits im Herbst 2020 wurde die Durchführung einer Evaluation zum Thema Jugendbeteiligung und Jugendgemeinderat in Göppingen beschlossen. Diese soll die Bekanntheit und die Wirksamkeit der Göppinger Formen der Jugendbeteiligung untersuchen. Unter anderem soll herausgefunden werden, wie Jugendliche die bestehenden Möglichkeiten zur Beteiligung wahrnehmen und welche Erfahrungen sie damit gemacht haben. Die Ergebnisse dieser Studie werden in die Entwicklung von Handlungsempfehlungen einfließen, welche wiederum Grundlage für die Entwicklung einer zeit- und jugendgemäßen Form der Jugendbeteiligung in Göppingen sein sollen. 

„Uns ist es ein großes Anliegen, die Göppinger Jugendlichen auch während dieser Umbruchphase in kommunale Projekte und die Weiterentwicklung der Formen der Jugendbeteiligung einzubinden“, unterstreicht Erste Bürgermeisterin Almut Cobet. Wird am 14. April die vorerst letzte Sitzung des aktuellen Jugendgemeinderates stattfinden, so sollen danach in regelmäßigen Abständen offene, zunächst digitale, Treffen von interessierten Jugendlichen mit Oberbürgermeister Alex Maier und Erster Bürgermeisterin Almut Cobet durchgeführt werden. Daran teilnehmen können Jugendliche, die im Jugendgemeinderat und im Jugendbeteiligungsformat Project X aktiv waren oder sind, aber auch diejenigen Jugendlichen, die für die ursprünglich geplante Wahl kandidieren wollten sowie weitere interessierte Jugendliche. Die Jugendlichen sollen so die Möglichkeit erhalten, ihre Anliegen und Vorschläge, aber auch eigene Projektvorstellungen einzubringen. „Ein Ziel dieser Treffen soll es sein, gemeinsam mit den Jugendlichen zu überlegen, wie eine moderne Jugendbeteiligung aussehen kann“,  erläutert Oberbürgermeister Alex Maier die Idee der gemeinsamen Treffen.
31.3.21

 

 

Corona drückt noch auf den Arbeitsmarkt

Kreis Göppingen. Die Arbeitslosigkeit ist im März im Bezirk der Agentur für Arbeit Göppingen mit den Landkreisen Esslingen und Göppingen weiter gesunken: Insgesamt waren im vergangenen Monat 20 029 Frauen und Männer ohne Arbeit. Das ist ein Minus im Vergleich zu Februar um 586 Personen oder 2,8 Prozent. Gegenüber März 2020 waren 3 960 Menschen mehr arbeitslos gemeldet (plus 24,6 Prozent).

„Der Arbeitsmarkt stemmt sich weiter gegen die Corona-Pandemie. Zu Hilfe kommt die im März übliche Frühjahrsbelebung. Sie hat die Arbeitslosigkeit im Bezirk weiter sinken lassen. Die Arbeitslosigkeit ist im Vorjahresvergleich trotzdem noch immer auf einem hohen Niveau“, sagt Karin Käppel, Leiterin der Agentur für Arbeit Göppingen „Allerdings müssen wir der Zahl der Arbeitslosen die der Kurzarbeiter entgegenhalten. Gäbe es die hohe Inanspruchnahme der Kurzarbeit nicht, würde die Zahl der Arbeitslosen deutlich steigen. Ich setze darauf, dass die Kurzarbeit Arbeitsplätze in der Krise und auch im weiteren Infektionsgeschehen weiter stabilisiert“.

Sorgen bereitet ihr der Ausbildungsmarkt. „Eigentlich ist jetzt die Zeit, in der der Zug Richtung Ausbildungsbeginn im Herbst richtig Fahrt aufnimmt. Ausbildungsmessen würden stattfinden und unsere Berufsberater wären verstärkt vor Ort in den Schulen, um Jugendliche bei der Berufsorientierung und der konkreten Suche nach einem Ausbildungsplatz zu unterstützen. Schüler würden in Praktika erleben, ob der ausgewählte Ausbildungsberuf zu ihnen passt. Das alles findet gerade nicht, virtuell oder sehr reduziert statt. Wir sind in engem Schulterschluss mit unseren Partnern und tun wirklich alles dafür, dass Betriebe im Herbst ihre Ausbildungsplätze besetzen und Jugendliche mit einer Ausbildung ins Berufsleben starten können. Aber die Rahmenbedingungen sind in diesem Jahr schwierig und von Corona gezeichnet“, so Käppel.

Im Landkreis Göppingen waren im März insgesamt 6 888 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 236 weniger (minus 3,3 Prozent) als im Februar, aber 1 217 (plus 21,5 Prozent) mehr als im Vorjahr.Der Landkreis Göppingen verzeichnete eine Arbeitslosenquote von 4,8 Prozent (Geschäftsstelle in Göppingen: 4,7 Prozent; Geschäftsstelle in Geislingen: 4,9 Prozent). Im Vorjahr lag sie bei 4,0 Prozent. Im März waren 277 Jugendliche unter 20 Jahren arbeitslos gemeldet. Das waren fünf Personen oder 1,8 Prozent weniger als vor einem Monat, aber 21 Personen oder 8,2 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Göppingen waren im März 6 012 Stellen beim gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und der Jobcenter zur Besetzung gemeldet. Gegenüber Februar sind das 284 Stellen mehr (plus 5,0 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr gab es 1 195 Stellen (minus 16,6 Prozent) weniger. Insgesamt wurden 1 825 Stellen neu gemeldet. Das waren 94 (plus 5,4 Prozent) mehr als im Februar, aber 88 (minus 4,6 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat.
31.3.21

 

 

Impfzentrum über Ostern geöffnet - Ausgangssperre möglich

Kreis Göppingen. Auch über die Osterfeiertage bleibt das Kreisimpfzentrum nin Göppingen  voll in Betrieb. Von Karfreitag bis Ostermontag sollen nach aktueller Planung über 1.300 Impfungen mit dem Impfstoff von Biontech durchgeführt werden. Impfungen mit dem Impfstoff von Astrazeneca werden nach den Vorgaben von Bund und Land ab sofort im Regelfall nur noch für Personen ab 60 Jahren vorgenommen. Um die Impfungen am Mittwoch, 31.März und Donnerstag, 1. April unabhängig vom Alter der Impflinge durchführen zu können, werden für diese beiden Tage kurzfristig vor Ort alle geplanten Impfungen auf Biontechech umgebucht.

Was mit den ab dem 6. April gebuchten Astrazeneca-Terminen passiert, wird laut Landratsamt  so schnell wie möglich kommuniziert. Ab sofort können alle Personen ab 60 Jahren Impftermine für AstraZeneca über die bekannten Wege (telefonisch unter 116117 oder www.impfterminservice.de) buchen.

Stand 30.März wurden mehr als 23.000 Impfungen durch das Kreisimpfzentrum sowie die Mobilen Impfteams (ZIZ und KIZ) im Landkreis Göppingen durchgeführt. Welche Personengruppen jeweils aktuell impfberechtigt sind, sowie weitere Informationen rund um das Thema Corona-Impfung sind auf der Homepage des Landkreises unter https://www.landkreis-goeppingen.de/coronaimpfung eingestellt.

Das Gesundheitsamt teilt mit, dass innerhalb der letzten Woche  fünf Personen gestorben sind, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Bei den Gestorbenen handelt es sich um zwei Männer und drei Frauen. Von den  Frauen waren zwei über 80 Jahre alt und eine Frau über 60 Jahre alt. Bei den Männern handelt es sich um einen über 80-jährigen und einen über 90-jährigen Mann. Einer der fünf Todesfälle steht im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung im Landkreis. Aktuell konnte das Coronavirus in zwei Pflegeeinrichtungen im Landkreis bei Bewohner und Mitarbeitern nachgewiesen werden. Nach heutigem Stand sind insgesamt vier Bewohner und Pflegekräfte positiv auf das Corona-Virus getestet. Weitere Befunde stehen derzeit noch aus. 

Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch 55 neue Corona-Fälle im Landkreis Göppingen (Stand 14 Uhr). Seit Beginn der Pandemie wurden damit insgesamt 8487 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Davon sind bereits 7816 Personen wieder genesen und insgesamt 168 Personen gestorben. Aktuell sind 505 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Landkreis Göppingen beträgt 126,3 (Stand 30.03.2021, 16 Uhr). Die täglichen Fallzahlen stagnieren derzeit auf einem hohen Niveau. Im Landkreis Göppingen wird inzwischen bei fast allen Fällen die britische Virusvariante nachgewiesen. Sollten die bisherigen Maßnahmen das Infektionsgeschehen nicht positiv beeinflussen, wird nach Vorgabe des Stufenplans des Landes ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100 pro 100.000 Einwohner auf Landkreisebene erneut eine nächtliche Ausgangssperre umgesetzt. Das Gesundheitsamt beurteilt das Infektionsgeschehen täglich und behält sich die Anordnung dieser Maßnahme je nach Entwicklung der Lage vor.
31.3.21

 

 

Gegen Autos gefahren

Uhingen. Wohl in Folge eines medizinischen Notfalls fuhr ein Mann am Dienstag in Uhingen gegen ein geparktes Auto.  Kurz nach 16 Uhr fuhr ein 75-Jähriger mit seinem Pkw in der Bahnhofstraße. Wohl aufgrund eines medizinischen Problems verlor er die Kontrolle über sein Auto. Er stieß gegen einen geparkten Ford. Den Ford schob es noch leicht auf einen dahinter stehenden BMW. Die Autos wurden leicht beschädigt und es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 3.500 Euro. Eintreffende Rettungskräfte führten bei dem Mann Reanimationsmaßnahmen durch und brachten ihn in ein Krankenhaus. Dort starb er jedoch später. Einsatzkräfte der Feuerwehr errichteten einen Sichtschutz für die Rettungsmaßnahmen.
31.3.21

 

 

Hoher Unfallschaden bleibt zurück

Geislingen. Zwischen Montag und Dienstag beschädigte ein Unbekannter ein geparktes Auto in Geislingen. Der Opel parkte zwischen Sonntag 17 Uhr und Dienstag 11 Uhr in der Burgstraße. In dieser Zeit stieß ein unbekanntes Fahrzeug gegen Wagen und beschädigte diesen erheblich auf der Fahrerseite. Der Unbekannte kümmerte sich nicht um den Schaden und flüchtete. Ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro blieb zurück. In diesem Zusammenhang sucht das Polizeirevier Geislingen (Telefon 07331/93270) Zeugen, die den Unfall beobachtet haben.
31.3.21

 

 

Testmöglichkeit im Talx bleibt bestehen

Eislingen. Um weiterhin mögliche Infektionsketten in Eislingen frühzeitig zu unterbrechen, verlängert die Stadt Eislingen ihre Kooperation mit dem  DRK. Die aufgebaute Teststation im Jugendhaus Talx bietet den Bürgern auch weiterhin die Möglichkeit, sich einmal in der Woche kostenlos testen zu lassen. „Testen schafft Sicherheit und ist derzeit mit einer der wichtigsten Bausteine, um die Ausbreitung der Infektionsketten durch die Virus-Mutationen einzudämmen“, begründet Oberbürgermeister Klaus Heininger die Notwendigkeit, das Testangebot zu verlängern. Ursprünglich waren die kostenlosen Bürgertests nur bis Ende März vorgesehen. Nun soll das temporäre Testangebot den Eislingern aber weiter angeboten werden, bis flächendeckend Selbsttestungen zur Verfügung stehen. Denn die Nachfrage nach den Tests ist groß – Tendenz steigend.

Ein Termin für einen Schnelltest kann nur nach vorheriger Anmeldung vereinbart werden. Das Buchungssystem ist online über die Seite des DRK-Kreisverbandes unter www.schnelltest.drk-eislingen.de erreichbar. Möglich ist auch eine telefonische Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 07161 / 67390. Schnelltest-Termine können von Montag bis Freitag zwischen 17 und 19 Uhr gebucht werden. Freie Termine stehen jedoch erst wieder ab Montag, 5. April 2021 zur Verfügung. Vor Ort genügt ein Personalausweis, um den gebuchten Schnelltest wahrnehmen zu können. Bürger, die sich online über das Buchungssystem anmelden, erhalten einen QR-Code, der zusätzlich zum Schnelltest-Termin mitgebracht werden sollte. Das Ergebnis bekommen die Abgestrichenen dann binnen einer Stunde durch eine automatisierte E-Mail übermittelt. Parallel dazu wird noch eine Karte mit einem Code ausgehändigt, über den das Ergebnis auf der DRK-Website online abgerufen werden kann.
31.3.21

 

 

Verstärkung für Eislinger Stadtverwaltung

Verstärkung in der Eislinger Stadtverwaltung: Marco Donabauer übernimmt die Leitung des Bürger– und Ordnungsamts und Sandra Lennartz unterstützt das Amt für Hochbau und Immobilien. Fotos: Stadt Eislingen

Eislingen. Verstärkung in der Eislinger Stadtverwaltung: Marco Donabauer übernimmt die Leitung des Bürger– und Ordnungsamts und Sandra Lennartz unterstützt das Amt für Hochbau und Immobilien  Die gelernte Bauzeichnerin Sandra Lennartz übernimmt vielfältige Aufgaben im Amt für Hochbau und Immobilien und ist im Schwerpunkt für den Gebäudeunterhalt der städtischen Liegenschaften in Eislingen Süd zuständig. Dadurch steht sie im engen Austausch mit den anderen Ämtern im Rathaus sowie mit externen Handwerkern. In ihrer Freizeit ist sie gerne in der Natur unterwegs und entspannt sich beim Yoga. Der Diplom-Verwaltungswirt Marco Donabauer wird von Winfried Reifenschweiler, dem langjährigen Amtsleiter des Bürger- und Ordnungsamtes in sein neues Aufgabenfeld eingearbeitet. Ab 1. Mai wird er eigenverantwortlich das Bürger- und Ordnungsamt leiten. In seinem Zuständigkeitsbereich angesiedelt sind die Bereiche Feuerwehr, Integration, die Straßenverkehrsbehörde mit Bußgeldstelle, der Bürgerservice sowie der Bereich Soziales. In seiner Freizeit fährt Marco Donabauer gerne Motorrad mit seiner 40 Jahre alten Suzuki, unternimmt sportliche Fahrradtouren oder kümmert sich um den Streuobstbestand auf seinem Wiesengrundstück.
31.3.21

 

 

Omnibus fährt gegen Fahrzeugtüre

Schwäbisch Gmünd. Eine 43-jährige Pkw-Fahrerin wollte am Mittwochvormittag in der Ledergasse aus ihrem Fahrzeug steigen. Beim Öffnen der Türe übersah sie einen von hinten heranfahrenden 36-jährigen Omnibus-Fahrer. Dieser konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr gegen die Fahrzeugtüre, wodurch ein Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 6000 Euro entstand.
31.3.21

 

 

Unfall mit Skateboard

Heubach. Beim Befahren der Hohenroder Straßein Heubach-Lautern musste am Dienstag gegen 16.20 Uhr ein Pkw-Lenker eine Gefahrenbremsung einleiten, als ein 15-jähriger Junge sein Skateboard verlor und dieses auf die Fahrbahn rollte. Das Skateboard traf den Pkw und wurde gegen den Kopf des Jungen geschleudert, der dabei eine leichte Platzwunde erlitt.
31.3.21

 

 

Impfstoff-Wirrwarr: Alle Termine bleiben bestehen

Ostalbkreis. Die neuen Empfehlungen mit dem Umgang des Impfstoffs Astrazenica wirken sich auch auf das Kreisimpfzentrum Ostalb aus. Das Landratsamt informierte hier am Mittwoch. „Alle momentan gebuchten Impftermine, die in unserem KIZ vereinbart wurden, bleiben bestehen. Allerdings erhalten die unter 60-Jährigen anstelle von Astrazeneca den Impfstoff von Biontech. Es war mir mit Blick auf die kurzfristige Entscheidung der Gesundheitsminister vor allem ein wichtiges Anliegen, dass heute niemand aus dem KIZ weggeschickt wird, der gestern Abend die Meldung nicht mehr mitbekommen hat“, erklärt Landrat Dr. Joachim Bläse. Möglich wird die Umbuchung auf den anderen Impfstoff durch eine zusätzliche Lieferung Biontech des Landes an den Ostalbkreis. Alle über 60-Jährigen, die ihren Impftermin wahrnehmen, werden weiterhin mit Astrazeneca geimpft. In den nächsten Tagen liegen Terminbuchungen zwischen täglich 260 bis 295 Astrazeneca-Impfungen vor. Der überwiegende Anteil der Termine betrifft über 60-Jährige. Auf die Mobilen Impfteams, die vor Ort in den Gemeinden zur Impfung von über 80-Jährigen unterwegs sind und mit Biontech impfen, hat die aktuelle Änderung der Impfstrategie keine Auswirkung.

Wie es für diejenigen unter 60-Jährigen weitergeht, die bereits eine Erstimpfung mit Astrazeneca erhalten haben, ist noch nicht geklärt. „Hier müssen wir zunächst die Empfehlung der Ständigen Impfkommission und die Entscheidung des Sozialministeriums abwarten,“ so Bläse. Da der Zweittermin frühestens neun und inzwischen teils auch zwölf Wochen nach der Erstimpfung liege, habe man bei Bund und Land Zeit für eine genaue Prüfung und Abwägung, mit welchem Impfstoff die Zweitimpfung erfolgen könne.
31.3.21

 

 

Teamviewer steigt auch bei der Formel 1 ein

Göppingen. Sportsponsoring bei Bundesliga-Handball und Premier-League-Fußball ist  dem Softwarunternehmen Teamviewer aus Göppingen noch nicht genug. Jetzt steigt der Softwareanbieter Teamviewer noch in einen weiteren Werbevertrag mit dem Formel-1-Team von Mercedes ein, wie am Dienstag bekannt wurde. Zu dem über fünf Jahre laufenden Deal gehört auch das Sponsoring des Motorsportteams von Mercedes für die Elektro-Rennserie Formel E. Mit dem Sportsponsoring wollen die Göppinger  vor allem auch bei großen Unternehmenskunden ins Geschäft kommen bringen.
30.3.21

 

 

Baehrens zu Antrittsbesuch bei OB Maier

Göppingen. Neu Kennenlernen mussten sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens und der Göppinger Oberbürgermeister Alexander Maier nach dessen Wechsel vom Stuttgarter Landtag auf den Göppinger Bürgermeistersessel sicherlich nicht. Trotzdem kam es zum obligatorischen Antrittsbesuch der Abgeordneten beim neuen OB. Neben dem Ausblick auf künftige Projekte in der Stadt lohnte sich aber auch noch einmal der Blick zurück. "So konnten wir uns gemeinsam noch einmal darüber freuen, dass es gelungen ist für die Sanierung des Göppinger Freibades drei Millionen Förderung vom Bund an Land zu ziehen," so Baehrens.
30.3.21

 

 

Nachbarschaftsgespräche in Ursenwang

Göppingen. Inmitten der dritten Welle der Corona-Pandemie und durch die erste positive Erfahrung mit dem digitalen Format beim „Digitalen Plaudern“ im November, starteten die digitalen Nachbarschaftsgespräche in Ursenwang mit zwei digitalen Veranstaltungen. Eingeladen zum ersten digitalen Nachbarschaftsgespräch waren Jugendliche und junge Familien; Zielgruppe des zweiten digitalen Nachbarschaftsgesprächs waren Menschen im Übergang aus dem aktiven Erwerbsleben in den (Un-)Ruhestand und darüber hinaus. Trotz der widrigen Umständen waren die Veranstalter, die Stadt Göppingen und die Flüwo-Stiftung, über die große Resonanz der Anmeldungen erfreut – 20 Teilnehmer zählte die erste Gruppenveranstaltung und neun Personen waren bei dem zweiten digitalen Gespräch angemeldet. „In einem guten Miteinander liegt das Fundament für eine gute Nachbarschaft“, so Oberbürgermeister Alex Maier in seiner Begrüßung. „Mit den Nachbarschaftsgesprächen wurde der Startschuss für die weitere Quartiersentwicklung in Ursenwang, Manzen und St. Gotthardt gesetzt.“

Dass der Austausch und die Mitwirkung der Teilnehmenden im virtuellen Raum geführt wurden, statt in einem aktiven analogen Beteiligungs-Workshops, machte sich an den Ideen und Vorschlägen der Beteiligten in den Nachbarschaftsgesprächen nicht bemerkbar. Eine Vielzahl an Anregungen wurde zusammengetragen, beispielsweise nach mehr Begegnung und Bewegung. Die schrittweise Umsetzung ist unter anderem abhängig, inwiefern die coronabedingten Einschränkungen weiter bestehen. Ein erstes Treffen könnte in den Sommermonaten stattfinden, wenn das Flüwo-Stiftungsmobil Station in Ursenwang macht.
30.3.21

 

 

Spielplatz beschädigt

Bad Ditzenbach. Vandalen trieben von Sonntag auf Montag ihr Unwesen auf einem Spielplatz bei Gosbach.  Von Sonntag auf Montag waren Unbekannte auf dem Spielplatz "Wanderparkplatz Aimer" zu Gange. Dabei beschädigten sie mehrere Bänke, Holzbalken und ein Eingangsschild. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 3.000 Euro. Der Polizeiposten Deggingen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach den Verursachern.
30.3.21

 

 

Karstadt-Areal Weniger Handel – mehr Wohnungen

Esslingen. Die städtebauliche Neuordnung des Karstadt-Areals mit der geplanten Neubebauung auf der bisherigen Parkplatzfläche an der Martinstraße und auf den südlich daran angrenzenden Flächen sowie dem Umbau des bestehenden Karstadt-Warenhauses an der Bahnhofstraße ist eines der anspruchsvollsten Bauprojekte in der denkmalgeschützten Esslinger Altstadt und von großer Bedeutung für die weitere Stadtentwicklung in diesem Bereich. Die Firma BPI Esslingen S.à.r.L. beabsichtigt, die bisher unbebauten Flächen zu überbauen und unter funktionaler und gestalterischer Einbindung des vorhandenen Warenhausgebäudes auf dem Areal eine Neubebauung mit gemischten Nutzungen (Handel, Dienstleistungen, Büros, Wohnen) sowie einer Tiefgarage zu errichten.

Aufgrund der inzwischen eingetretenen massiven Veränderungsprozesse im Einzelhandelsbereich hat der Vorhabenträger  Abstand von einer Realisierung des bereits baurechtlich genehmigten Projektes genommen und in Abstimmung mit der Stadt auf der Grundlage eines neuen Nutzungskonzeptes eine neue Planung ausgearbeitet. Diese Planung, die von den Architekten Plan Forward GmbH aus Stuttgart ausgearbeitet wurde, geht bei der geplanten Neubebauung von einer deutlichen Reduzierung der Einzelhandelsflächen zugunsten von mehr Wohnflächen sowie weiterhin von einem Erhalt des bestehenden Karstadt-Warenhauses aus. Anders als bisher vorgesehen, soll dabei jedoch das Bestandsgebäude, das mit seiner großflächigen, monofunktionalen Handelsnutzung in der bisherigen Form nicht weiter betrieben werden kann, innerhalb der vorhandenen Baustruktur umgebaut und in den oberen Geschossen mit anderen Nutzungen belegt werden. Es ist ausdrückliches Ziel sowohl des Vorhabenträgers als auch der Stadt, durch die Einbeziehung des Bestandsgebäudes in die städtebauliche Neuordnung auch in Zukunft den Betrieb des Karstadt-Warenhauses am Standort Bahnhofstraße zu ermöglichen.
30.3.21

 

Oster-Spezial auf dem Wochenmarkt kommt an

Ebersbach. Mit einem Oster-Spezial wurde die Reihe der Ebersbacher Wochenmärkte um eine fünfte, zusätzliche Ausgabe ergänzt. Bislang gab es Spezial-Ausgaben zu „Spargel“, „Sommer“, „Kürbis“ und „Weihnachten“. Die Premiere des Oster-Spezial lockte viele Besucher in die Kirchheimer Straße in Ebersbach. Dort ließ sich mit ausreichendem Abstand und unter freiem Himmel sicher einkaufen. Am 8. Mai geht es mit dem Spargel-Spezial weiter.
30.3.21

 

 

Biker bei Unfall schwer verletzt

Schorndorf. Ein 25 Jahre alter Motorradfahrer war am Montagnachmittag auf der Landesstraße 1151 von Schlichten kommend in Richtung Schorndorf unterwegs. Im Kurvenbereich setzte er zu einem Überholvorgang an, verlor dabei die Kontrolle über sein Zweirad und rutschte in die Leitplanke. Hierbei zog er sich schwere Verletzungen zu. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. An seinem Bike entstand Sachschaden in Höhe von rund 12.000 Euro. Die Landesstraße musste nach dem Unfall zeitweise in beide Richtungen gesperrt werden.
30.3.21

 

 

Berauschte Autofahrerinnen

Göppingen. Zwei Autofahrerinnen zog die Polizei am Montag in Göppingen aus dem Verkehr. Gegen 19 Uhr fuhr die 26-Jährige in der Burgstraße. Eine Polizeistreife stoppte den Wagen. Bei der Kontrolle hatten die Polizisten den Verdacht, dass die Frau unter dem Einfluss von Drogen stand. Das bestätigte der Drogentest. Die Frau musste eine Blutprobe abgeben. Bei ihrer Durchsuchung fand die Polizei noch ein Tütchen mit Cannabisblüten. Gleich erging es einer 23-Jährigen. Nach einer Kontrolle gegen 20.45 Uhr in der Schorndorfer Straße war für die Lenkerin die Fahrt beendet. Auch hier zeigte der Drogentest eine Beeinflussung auf Betäubungsmittel. Beide Frauen müssen nun mit Anzeigen rechnen.
30.3.21

 

 

Auto bremst Laster aus

Aichelberg.  Am Montag kam es zu einem Unfall auf der A8. Gegen 19 Uhr fuhr der 45-Jährige mit seinem Sattelzug auf der A8 in Richtung München. Im Bereich Aichelberg überholte er verbotswidrig auf dem mittleren Fahrstreifen andere Laster. Ein 26-Jähriger überholte mit seinem Pkw den Sattelzug des 45-Jährigen. Nach dem Überholvorgang scherte er direkt vor dem Laster ein und bremste seinen Wagen stark ab. Im Sattelzug wurde eine Notbremsung ausgelöst. Dennoch konnte der 45-Jährige nicht mehr halten und fuhr ins Heck des Pkw. Verletzte gab es bei dem Unfall nicht. Es entstand ein Sachschaden von etwa 15.000 Euro.
30.3.21

 

 

Ostalbkreis erlaubt mehr Kontakte

Ostalbkreis. Seit Montag gilt die neue Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg. Deshalb hat das Landratsamt Ostalbkreis seine Verfügung vom 23. März 2021 geändert. Damit sind nun wieder Ansammlungen, private Zusammenkünfte und private Veranstaltungen von Angehörigen des eigenen und eines weiteren Haushalts mit insgesamt nicht mehr als fünf Personen gestattet; Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit. Sollte ein Haushalt bereits aus fünf oder mehr Personen über 14 Jahren bestehen, so darf sich dieser Haushalt mit einer weiteren nicht dem Haushalt angehörigen Person treffen.

Gleichzeitig tritt die seit vergangenen Donnerstag im Kreis geltende Regelung, dass Ansammlungen, private Zusammenkünfte und private Veranstaltungen nur gestattet sind, wenn sich diese aus Angehörigen eines Haushalts und höchstens einer weiteren Person eines anderen Haushalts zusammensetzen, außer Kraft. Für den Ostalbkreis hatte dies gegolten, weil die Inzidenz auf einen Wert von über 100 gestiegen war. Durch die Neufassung der Corona-Verordnung, die das Land am Wochenende veröffentlicht hatte, wurde diese Regelung im Sinne einer Lockerung des Kontaktverbots geändert.
30.3.21

 

 

49 Corona-Patienten in den Kreiskliniken

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen gab es am Montag 479 aktuell an Corona Infizierte. Damit sind knapp 0,2 der Kreisbevölkerung betroffen. Die Zahl der in Zusammenhang mit dem Coronavirus Gestorbenen ist laut Angaben des Landratsamtes in den vergangenen Tagen auf 166 angestiegen. Die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Göppingen  lag am Sonntag laut Sozialministerium bei 115,1 In den Kreiskliniken wurden am Montag 49 Corona-Patienten behandelt, dazu kamen fünf Verdachtsfälle.
29.3.21

 

 

Eislinger spendet 150 Mal Blut

Eislingen. Seit dem ersten halben Liter, den sich Gerhard Kneifel 1967 abzapfen ließ, ist der Eislinger 150 Mal freiwillig an die Nadel gegangen. Im Schnitt ging er sechs mal im Jahr zur Spende. Dafür dankte ihm Oberbürgermeister Klaus Heininger im Namen des Deutschen Roten Kreuzes bei einer besonderen Ehrung im Rathaus. Ein ärztlicher Rat brachte Gerhard Kneifel im Alter von 19 Jahren erstmals dazu, Blut für andere Menschen zu spenden. „ Mit der Maßnahme sollte mein Blutdruckwert stabilisiert werden“, blickt er offen auf seine Anfänge zurück. Dass daraus einmal mehr als 50 Jahre werden, hat sich der sportliche 73-jährige Rentner damals nicht träumen lassen. „Es hat mir gutgetan und weil es wichtig ist“, so sein bescheidener Ansatz, um die enorme Anzahl von 150 Blutspenden zu erklären.

Angetrieben hat ihn aber auch der Gedanke, anderen Menschen zu helfen. Der Blutspendedienst weiß von der Bedeutung seiner Spendenbereitschaft. Da er zu den wenigen zählt, die die seltene aber begehrte Blutgruppe 0 negaitiv haben, können alle Menschen sein Blut empfangen. Nicht zuletzt hat ihn das auch angetrieben, über viele Jahre hinweg die maximal zugelassene Höchstzahl von sechs Blutspenden im Jahr wahrzunehmen. „Ich habe sogar meinen Urlaub nach den Blutspendeterminen ausgerichtet“, blickt der Eislinger zurück. Das einzige, das ihn etwas eingeschränkt habe, sei der Sport gewesen.

Weitere 23 Blutspender haben sich im letzten Jahr durch ihre außergewöhnliche Spendenbereitschaft ausgezeichnet. Bedingt durch die nach wie vor strengen Corona-Beschränkungen konnte die Wertschätzung und der Dank für das selbstlose Engagement nicht wie gewohnt, beim Blutspender-Ehrungsabend übermittelt werden. Den Blutspenderinnen und Blutspendern wurden deshalb die Ehrungsgaben des DRK-Blutspendedienstes mit einem persönlichen Anschreiben des Oberbürgermeisters und einem Präsent durch einen Boten zugestellt.  Ehrennadel in Gold für 10 Blutspenden: Ursula Braun, Stefanie Fuchs, Mona Höfle, Lilija Kechter, Vesna Koscuk und Frank Seeler. Ehrennadel in Gold für für 25 Blutspenden: Maurizio Cerini, Ana Geisen, Rüstem Güler, Dr. Gudrun Igel-Mann, Karin Leyrer, Arno Mild, Oliver Pietsch, Albrecht Reik, Dorothee Steidl und Daniela Waller Ehrennadel in Gold für 50 Blutspenden: Heinz Kress und  Timo Maier. Ehrennadel in Gold für 75 Blutspenden: Georg Goik und Andreas Wahl. Ehrennadel in Gold für 100 Blutspenden: Stephan Deutschmann und Frank Straile 

Thomas Ruckh, der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Eislingen, erhielt einen großen Dank für seine 40-jährige Zugehörigkeit beim DRK, das er durch sein Engagement in besonderer Weise bereichert. „Wir sind stolz auf diesen Ortsverein, der regelmäßig die Blutspende-Aktionen in Eislingen ausrichtet. Es ist ein tolles „Miteinander“ und ich freue mich auf viele weitere Projekte mit Ihnen und dem DRK-Team“, betonte Oberbürgermeister Klaus Heininger und überreichte als Anerkennung einen Geschenkkorb mit regionalen Leckereien.
29.3.21

 

 

Geislinger Hock und Kinderfest abgesagt

Geislingen.  In enger Abstimmung haben Hockverein, Stadtjugendring und Stadtverwaltung als Veranstalter eine gemeinsame Entscheidung getroffen: Das Geislinger Kinderfest und das dazugehörige Rahmenprogramm werden auch 2921 coronabedingt abgesag.  Nach der Absage des traditionellen Hocks im Jahr 2020 hatte der Hockverein gehofft, dass die Veranstaltung 2021 wieder stattfinden kann. Die aktuelle Situation und der Ausblick in den Sommer lässt aber leider keine andere Entscheidung zu.

Der Stadtjugendring Geislingen e.V. hatte bereits intern Gespräche geführt, die zu dem Schluss kamen, dass man sich auch 2021 keinen Tag der Jugend in der gewohnten Form vorstellen kann. Der Tag der Jugend mit seinem traditionellen Flohmarkt, ökumenischen Gottesdienst, buntem und vielfältigem Mittagsprogramm sowie das über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Open-Air im Notzental ist mit den zu erwartenden Auflagen - wenn Feste dieser Art bis im Sommer überhaupt wieder stattfinden dürften - aus Sicht der ehrenamtlichen Veranstalter nicht durchführbar.  

Der Kinderfestausschuss, ein Gremium bestehend aus Vertretern von Schulen, sachkundigen Bürgern, Jugendgemeinderat und Stadtverwaltung, war sich in seiner virtuellen Sitzung schnell einig: Alle hätten liebend gerne 2021 wieder ein Kinderfest als Schuljahresabschluss vor den Ferien gefeiert, aber es isei für alle klar gewesen, dass dies auch in diesem Jahr nicht stattfinden kann.
19.3.21

 

 

Zwei Verletzte nach Frontalzusammenstoß

Schorndorf. Zwei Verletzte, zwei nicht mehr fahrbereite Pkw und etwa 3500 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Sonntagabend in der Schorndorfer Uhlandstraße. Ein 58 Jahre alter Pkw-Fahrer fuhr die Uhlandstraße in Richtung Krummhaarstraße entlang und kam hierbei auf die Gegenfahrspur. Dort kollidierte er frontal mit einem entgegenkommenden Pkw eines 81-Jährigen. Der Unfallverursacher wurde beim Unfall leicht, der Fahrer des des entgegenkommenden schwer verletzt. Beide wurden zunächst in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Pkw wurden mit Totalschaden abgeschleppt. Ein Alkoholtest beim Fahrer des Fiat ergab rund 0,9 Promille, weshalb ihm eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein einbehalten wurde. Die Freiwillige Feuerwehr Schorndorf war mit insgesamt neun Einsatzkräften zur Reinigung der Fahrbahn vor Ort. Zur abschließenden Klärung des Unfallhergangs sucht das Polizeirevier Schorndorf Zeugen des Verkehrsunfalls. Diese werden gebeten, sich telefonisch unter der Nummer 07181 2040 beim Polizeirevier zu melden.
29.3.21

 

 

Mofalenker stürzt

Donzdorf. Leichte Verletzungen zog sich ein Mofa-Fahrer bei einem Unfall am Sonntag bei Donzdorf zu. Gegen 14.15 Uhr fuhr ein 15-Jähriger von Unterweckerstell in Richtung Donzdorf. Ihm kam ein Pkw entgegen. Um einen Zusammenstoß mit dem Fahrzeug zu vermeiden, lenkte der Zweiradfahrer nach rechts. In der Wiese stürzte er und verletzte sich leicht. Auch der 58-jährige Lenker des Pkw und sein 14-jähriger Beifahrer trugen leichte Blessuren davon. Ärztliche Hilfe benötigten sie jedoch nicht. Die Polizei in Eislingen (07161/8510) hat nun die Ermittlungen nach dem Unfallhergang aufgenommen. Die Beamten wollen herausfinden, wer von den beiden das Rechtsfahrgebot missachtete.
29.3.21

 

 

Handballerinnen verlieren deutlich

Göppingen. Rückschlag für die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen im Kampf um den Klassenerhalt. Das Heimspiel gegen den Thüringer HC verlor das Team recht deutlich mit 25:34.
28.3.21

 

 

Am Samstag ab 20.30 Uhr für eine Stunde Licht aus

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Stadt Schwäbisch Gmünd ist jetzt am Samstag bei der diesjährigen Earth Hour 2021 mit dabei. Am Samstag 27. März, wird dabei ab 20.30 Uhr die Beleuchtung am Münster, am Forum Gold und Silber und am Rathaus für eine Stunde ausgeschaltet.  Weltweit stimmen Menschen, Städte und Unternehmen während der Earth Hour 2021 für mehr Klimaschutz. Überall wird am Samstag, 27. März, um 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht gelöscht. Bekannte Bauwerke stehen wieder in symbolischer Dunkelheit, darunter Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor, der Big Ben in London und die Christusstatue in Rio de Janeiro.
27.3.21

 

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Versäumte Impftermine jetzt nachholen

Ostalbkreis. Bedingt durch die bundesweite Aussetzung von Astrazeneca-Impfungen vom 15. bis 18. März  konnten im Kreisimpfzentrum Ostalbkreis 705 Impftermine nicht durchgeführt werden. Ab dem 19. März liefen die Impfungen wieder an. Jedoch hat die entsprechende Information nicht alle, deren ursprünglich gebuchter Termin im Zeitraum bis 22. März lag, erreicht. In der Folge haben deshalb weitere rund 200 Personen ihre Impfung nicht erhalten.

„Dies können wir jetzt nachholen“, kündigt Landrat Dr. Joachim Bläse an. Nach Abstimmung mit dem Sozialministerium des Landes wird die Landkreisverwaltung des Ostalbkreises nun alle Betroffenen telefonisch informieren und einen Impftermin mit Astrazeneca im Kreisimpfzentrum vergeben.

Die Telefonaktion wird bereits an diesem Wochenende anlaufen und von Beschäftigten des Landkreises, Soldaten und Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt, so wie dies bereits bei der Warteliste der über 80-Jährigen erfolgt ist. Aufgrund der positiven Erfahrungen, die man bei der Abarbeitung dieser Liste gesammelt hatte, hat sich der Ostalbkreis entschieden, in gleicher Weise mit der Warteliste der AstraZeneca-Impflinge zu verfahren. „Auf diese Weise können wir die Menschen schneller impfen als bei einer zentralen Vorgehensweise über die Impfhotline“, so der Landrat abschließend.
27.3.21

 

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Bei Alkohol-Fahrt schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Am Freitagabend befuhr ein 47jähriger Pkw-Fahrer die Königsturmstraße in Gmünd, vom Glockekreisel kommend. Da er zu schnell und obendrein auch noch alkoholisiert unterwegs war, kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr die Warnbaken einer dortigen Baustelle und schleuderte im Anschluss gegen eine Gartenmauer. An der dortigen Böschung überschlug sich das Fahrzeug und kam auf dem Dach zum Liegen. Bei dem Unfall zog sich der Fahrer schwere Verletzungen zu. Am Pkw entstand Totalschaden. Insgesamt liegt die Höhe des angerichteten Schadens bei ca. 15000 Euro. Der Fahrer musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen, der Führerschein wurde beschlagnahmt und eine Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung gefertigt.
27.3.21

 

 

Ersatz für Osterrallye

Schwäbisch Gmünd (sv). Da die geplante Osterrallye aufgrund der aktuellen Lage nicht stattfinden kann, hat sich das Jugendhaus am Königsturm eine Alternative überlegt: Am 1. April hängen für die Jugendlichen am Zaun des Jugendhauses kleine Geschenktüten aus, die mit Süßigkeiten und anderen kleinen Geschenkideen gefüllt sind. Natürlich kann das die geplante Osterrallye nicht eins zu eins ersetzen, aber das Team des Jugendhauses hofft, damit zumindest eine kleine Freude machen zu können.
27.3.21

 

 

Raub misslingt

Göppingen. Dank der Gegenwehr blieb ein 24-Jähriger am Donnerstag in Göppingen ohne Beute. Gegen 12.30 Uhr lief eine 45-Jährige auf dem Gehweg in der Hohenstaufenstraße. Der 24-Jährige kam ihr entgegen und ergriff die Tasche der Frau. Er versuchte sie von der Schulter zu reißen. Die 45-Jährige wehrte sich massiv und der 24-Jährige ließ von seinem Vorhaben ab und flüchtete. Mehrere Polizeistreifen fahndeten nach dem Mann. Dank der guten Personenbeschreibung konnte der 24-Jährige kurze Zeit später in der Poststraße angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Erste Ermittlungen der Polizei ergaben, dass er nach der Tat noch wahllos Passanten anpöbelte und in einem Geschäft mit Desinfektionsmittel herumsprühte. Augenscheinlich schien der Mann in einer psychischen Ausnahmesituation zu stehen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kam er in ein psychatrisches Krankenhaus.
26.3.21

 

 

Ein Paar Schuhe löst Suchaktion aus

Heubach. Am Donnerstagnachmittag wurde der Polizei durch einen Spaziergänger gemeldet, dass sich im Bereich einer Brücke über den Beurener Bach, zwischen Heubach und Heubach-Beuren, ein Paar Kinderschuhe der Größe 34 befinden würde. Da wegen der Auffindesituation nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich ein Kind möglicherweise in den Bach begeben hatte, und in eine hilflose Lage geraten sein könnte, wurde durch die Polizei entschieden, den Bereich großflächig abzusuchen. Hierzu waren neben mehreren Streifen auch ein Polizeihubschrauber und ein Mantrailerhund vom Polizeipräsidium Einsatz aus Göppingen im Einsatz. Die Suchmaßnahmen blieben letztendlich erfolglos und wurden gegen 18.30 Uhr beendet.
26.3.21

 

 

Bürgermeisterwahl: Sechs Kandidaten in Uhingen

Uhingen. Am 18. April findet in Uhingen die Bürgermeisterwahl statt. Rund 11.000 wahlberechtigte Uhingerinnen und Uhinger wählen das Stadtoberhaupt für die nächsten acht Jahre. Insgesamt sechs Personen stellen sich zur Wahl. Der Gemeindewahlausschuss hat folgende Bewerber/in zugelassen, die sich am Mittwoch, 31. März 2021 ab 19 Uhr im Uditorium in der Reihenfolge vorstellen können wie sie auf dem Stimmzettel stehen:

Frank Benkart, Projektingenieur Global Projects
Matthias Wittlinger, Bürgermeister, Jurist
Sonja Elineau, Diplom-Pädagogin Univ.
Samuel Speitelsbach, keine Angabe
Philipp Riethmüller, Projektleiter bei einer Stadtverwaltung
Tunçay Sönmez, Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung, Geschäftsführer

Die Reihenfolge auf dem Stimmzettel hat sich durch Eingang der Bewerbung ergeben. Bei gleichzeitigem Bewerbungseingang hat das Los die Reihenfolge bestimmt. Im Anschluss an die Selbstvorstellung, für die jeder Person jeweils maximal 15 Minuten zur Verfügung stehen, schließt sich eine Fragerunde an. Die Bewerbervorstellung können alle Interessierte  als Live-Stream über die Homepages der Stadt Uhingen (www.uhingen.de) sowie der Filstalwelle (www.filstalwelle.de) verfolgen. Auf die Aufzeichnung der Veranstaltung kann bis zum Wahltag zugegriffen werden.
26.3.21

 

 

Schwörtage ein Zeugnis kommunaler Selbstregierung

Esslingen / Ulm / Reutlingen. Einst waren die Schwörtage in den Freien Reichsstädten machtvolle Demonstrationen kommunaler Selbstregierung. Auch wenn sie diese Funktion seit mehr als zweihundert Jahren eingebüßt haben, sind sie als zentrales städtisches Fest mit ihren Symbolen, Ritualen und Traditionen im Bewusstsein der Bürgerschaft wichtig geblieben. Die Kulturministerkonferenz der Länder hat daher auf Empfehlung des unabhängigen Expertenkomitees für Immaterielles Kulturerbe der Deutschen Unesco-Kommission die heute noch lebendigen Schwörtagstraditionen in den einstigen Reichsstädten Reutlingen, Esslingen am Neckar und Ulm in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Die Oberbürgermeister Thomas Keck (Reutlingen), Dr. Jürgen Zieger (Esslingen) und Gunter Czisch (Ulm) begrüßten in einem gemeinsamen Online-Pressegespräch am Freitag diese Entscheidung, mit der eine politische Kultur gewürdigt wird, die ihre Anfänge im Mittelalter hat, aber bis in die Gegenwart wirkt. Die Tradition der Schwörtage verbinde die einstigen Reichsstädte bis heute und sei ein Spezifikum im deutschen Südwesten, betonte OB Keck eingangs.  Für Prof. Eva-Maria Seng von der Universität Paderborn erfüllt die Schwörtradition der ehemaligen Reichsstädte  „in geradezu idealer Weise die Kriterien des immateriellen Kulturerbes im Bereich Bräuche, Darstellungen und Ausdrucksformen auf dem Gebiet der gesellschaftlichen Bräuche, Rituale und Feste, überlieferter Traditionen und Ausdrucksformen von Wissen und Bräuchen und deren Anwendung in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Auseinandersetzung mit der Geschichte. Diese spezifische Form der Vergesellschaftung durch gegenseitigen Schwur der städtischen Bürgergemeinde und der Exekutivorgane der Städte, deren Wiederbelebung nach dem Zweiten Weltkrieg und Weiterentwicklung unter neuen demokratischen Vorzeichen bilden ein Beispiel, wie es gelingt, Bräuche und Rituale der Vertrautheit, Wiedererkennung und Strukturierung des Ortes und Raumes mit neuen Elementen zu verknüpfen bzw. diese zu integrieren, um so dem Erstarren in bloßer Folklore zu begegnen.“

Die Schwörtagsfeiern in ehemaligen Reichsstädten gehören zu den ältesten profanen kommunalen Traditionen. Sie gehen auf mittelalterliche Vorläufer zurück, bei denen sich die Stadtgemeinde als Schwurgemeinschaft konstituierte.
26.3.21

 

 

Corona: Ostalbkreis will Modellregion werden

Ostalbkreis. Stellvertretend für alle Kommunen des Ostalbkreises hat sich Landrat Dr. Joachim Bläse am Freitag an Sozialminister Manne Lucha gewandt und den Kreis samt 42 Kommunen als Modellregion ins Gespräch gebracht. Im Beschluss der Bund-Länder-Schalte vom vergangenen Montag ist festgehalten, man sei aufgeschlossen gegenüber pilothaften Projekten, die weitere Öffnungen aus dem Lockdown ermöglichen. In ihrer heutigen Regierungserklärung hat Bundeskanzlerin Angela Merkel dies nochmals bekräftigt.

“Wir nehmen dies gerne auf und bewerben uns als Modellregion, denn wir haben die erforderliche dezentrale Testinfrastruktur der kurzen Wege in den vergangenen Wochen aufgebaut”, betont der Landrat. Bürgertestungen könnten bei negativem Ergebnis quasi als Eintrittskarte in den Einzelhandel oder die Gastronomie fungieren. Beide brauchen dringend eine Perspektive, so Bläse weiter. In Schulen und Kitas würden Selbst- und Schnelltestungen laufen, immer mehr Firmen und die Kreisverwaltung selbst böten Schnelltests für Beschäftigte an. “In der Summe sehe ich den Ostalbkreis dank vieler Akteure und einer guten Vernetzung in der Lage, genauso wie Tübingen oder Rostock ein Modell zu realisieren.”
26.3.21

 

 

Ebersbacher Jubiläumseber suchen neues Zuhause

Ebersbach. Seit 2017 begleiteten die Stadt Ebersbach an der Fils 850 liebevoll gestaltete Eber durch den Alltag. Zur Einstimmung auf das Jubiläumsjahr 850 Jahre Ebersbach an der Fils im Jahr 2020 wurden sie von Vereinen, Kindergärten, Schulen und Privatpersonen liebevoll gestaltet. An vielen Stellen in der Stadt grüßten sie als Botschafter zu den bevorstehenden Feierlichkeiten und haben sich schnell ihren Platz in den Herzen der Ebersbacherinnern und Ebersbacher erobert. Auch wenn sie aus dem Stadtbild kaum mehr wegzudenken sind, haben die kleinen Kunstwerke schon einige Stürme ausgehalten und auch anderen Witterungseinflüssen standhaft getrotzt. Nach einem kalten Winter sehnen sie sich nun nach einer festen Bleibe. Auch die Organisatoren der Aktion von ProEbersbach e.V., wünschen sich, dass die kleinen Wappentierchen der Stadt nun ein dauerhaftes Obdach bekommen.

Alle, die einen kleinen Eber adoptieren wollen, können sich ab sofort kostenlos einen Eber in den Burggärten (hinter der Musikschule) abholen. „Natürlich freuen wir uns über ein Bild, das unser Maskottchen an seinem neuen Standort und mit seinen Eigentümern zeigt. Diese können auf der Facebook Seite von Pro Ebersbach von 27.März bis 3. April oder unter der WhatsApp-Nr. 015202805461 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! hochgeladen werden“, sagt Eber-Papa Jürgen Nagl. Unter den schönsten Bildern wird ein Pizza-Abendessen für die gesamte Familie (bis zu 5 Personen) verlost. „Wir freuen uns über eine rege Teilnahme an der Aktion und darauf, dass möglichst viele unserer Eber ein neues Zuhause finden. Den Organisatoren der Aktion und alle, die einen Eber mit viel Herzblut bemalt und gestaltet haben danke ich für ihren Beitrag zum Jubiläumsjahr“, so Bürgermeister Eberhard Keller.
26.3.21

 

 

Personalisierte Medizin in Gmünd

Schwäbisch Gmünd (wifö). Die "DiHeSys" Digital Health Systems GmbH bezog  neue Räume in Schwäbisch Gmünd. Damit reagiert das mehrfach ausgezeichnete Start-Up-Unternehmen und der Gewinner des Deutschen Excellenzpreis 2020 auf sein starkes Wachstum in Deutschland, aber auch in internationalen Märkten.

Die Vision von "DiHeSys" ist, ein komplettes System für den personalisierten 2D- und 3D-Druck von Medikamenten zu liefern. Das umfasst nicht nur die Drucker selbst, sondern das gesamte System aus wirkstoffhaltigen Tinten und Filamenten sowie die Software. Darüber hinaus hat das Unternehmen auch Aspekte wie die Bereitstellung von Kartuschen und das Datenmanagement im Blick. In Schwäbisch Gmünd konzentriert die "DiHeSys" in erster Linie die Entwicklung der Drucker und Druckköpfe sowie der Software. „Für Schwäbisch Gmünd stellt die Entscheidung von "DiHeSys", sich in unserer Stadt anzusiedeln, eine neue Chance dar, im Gesundheitsbereich mit einem mehrfach ausgezeichneten Startup den Markteintritt zu entwickeln“ erklärt Oberbürgermeister Richard Arnold.

„Wir reagieren damit auch auf die große Nachfrage aus den Gesundheitsmärkten“, erklärt Markus Dachtler, CEO von DiHeSys, „es laufen bereits die ersten Projekte mit Krankenhäusern, Apotheken, Krankenversicherungen und vielen anderen Partnern. DiHeSys ist unter anderem im Bereich des Datenmanagements sehr aktiv und hat damit die besten Voraussetzungen, um sich als Technologieführer im Bereich der personalisierten Medizin zu etablieren. Hier kann die Digitalisierung einen sehr starken Nutzen für den Patienten bringen.“

Der deutsche ebenso wie die internationalen Gesundheitsmärkte sind starke Wachstumsmärkte, aktuell insbesondere befeuert durch den Megatrend Digitalisierung. In diesem Kontext bietet der High-Tech Standort Schwäbisch Gmünd für DiHeSys hervorragende Wachstumsmöglichkeiten. „Wir werden aktiv auf dem Markt nach weiteren Mitarbeitern suchen, die unsere positive Geschäftsentwicklung erfolgreich mit begleiten möchten.“ sagt Prof. Dr. Gerald Huber, einer der Gründer der Digital Health Systems GmbH. Dafür werden vor allem Fachleute aus den Bereichen Hardware- und Softwareentwicklung sowie Projektmanagement gesucht.

"DiHeSys" Digital Health Systems GmbH ist ein innovativer, digitaler Healthcare-Provider. Das Start-up entwickelt und fertigt informations- und verfahrenstechnologische Systeme, um Patienten den Zugang zu personalisierten Arzneimitteln zu eröffnen. Die Produkte und Dienstleistungen optimieren die Arzneimittelversorgung der Patienten in allen Bereichen (Prävention, Diagnostik, Behandlung und Therapieerfolg).

Hierfür bietet "DiHeSys" seinen Kunden speziell entwickelte Pharma-Drucker für den 2D- und 3D-Druck an. Die Produktpalette umfasst außerdem Dienstleistungen wie z.B. Installation der Drucker unter Berücksichtigung regulatorischer Anforderungen, lückenlose Belieferung mit wirkstoffhaltigen Kartuschen und Software. DiHeSys verfügt über moderne Druckeranlagen sowie Anlagen, welche zur Bearbeitung auch hochpotenter Wirkstoffe geeignet sind. Darüber hinaus hat sie Zugriff auf moderne, analytische Einrichtungen zur Durchführung komplexer physikochemischer Untersuchungen und Freisetzungsexperimente.
26.3.21

 

 

Kaminbrand: Ursache nicht geklärt

Schorndorf. Ein Kaminbrand am Donnerstagabend  in der Hinteren Ramsbachstraße in Schorndorf löste einen Feuerwehreinsatz aus. Aus noch unbekannten Gründen, brach der Brand innerhalb des Schornsteins aus, weshalb sich leichter Rauch innerhalb des Wohnhauses bildete. Verletzt wurde dadurch niemand. Die Feuerwehr kam mit vier Fahrzeugen und 15 Personen vor Ort und konnte den Brand löschen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist bislang nicht bekannt.
26.3.21

 

 

Mülltonne und Pflanzkübel gestohlen

Schwäbisch Gmünd. Über eine unverschlossene Fluchttüre verschaffte sich ein Unbekannter zwischen Dienstag 16 Uhr und Donnerstag 15 Uhr, Zugang zum Hinterhof zwischen Wohn-/und Geschäftsgebäuden im Kronengäßle in Gmünd. Hier entwendete er eine blaue Mülltonne sowie einen Terracotta-Pflanzkübel mit einem Kirchlorbeerstrauch im Wert von ca. 150 Euro und entfernte sich mit dem Diebesgut über die Fluchttüre in Richtung Postgasse. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd bittet um Zeugenhinweise unter Tel. 07171/3580.
26.3.21

 

 

Mit Messer schwer verletzt

Böhmenkirch. Weil sie im Verdacht stehen, am Mittwoch zwei Männer angegriffen und mit einem Messer schwer verletzt zu haben, müssen sich nun ein 17- und ein 19-Jähriger vor Gericht verantworten. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge sollen sich der Jugendliche und sein 19-jähriger Begleiter in den Abendstunden mit zwei Bekannten auf einem Schulhof i Böhmenkirch verabredet haben. Die vier seien gegen 21 Uhr in Streit geraten, der eskaliert sein soll. In der Folge hätte der Ältere mit einem Gegenstand auf die 18 und 19 Jahre alten Kontrahenten eingeschlagen. Der Begleiter des Mannes, der 17-Jährige, soll auf sein 19-jähriges Gegenüber losgegangen sein. Dabei hätte er ihn mit einem Messer schwer verletzt. Der Mann kam später mit in ein Krankenhaus. Sein 18-jähriger Begleiter trug leichte Blessuren davon. Nach der Tat flüchteten der Jugendliche und sein Kumpane. Die Polizei nahm sofort die Ermittlungen auf. Sie fahndete nach den Tatverdächtigen. Dazu setzte die Polizei auch einen Hubschrauber ein. Die Beamten nahmen beide später in einer Wohnung fest. Am Donnerstag wurden die Tatverdächtigen dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht vorgeführt. Der erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm Haftbefehl gegen den Jugendlichen und den Mann. Beide befinden nun in Gefängnissen. Die Ermittlungen der Göppinger Kriminalpolizei (07161/632360) zu den Hintergründen und dem genauen Hergang der Tat laufen derzeit auf Hochtouren. Auch die Ermittlungen zu den Tatwerkzeugen dauern noch an.
25.3.21

 

 

Neuer Stadtarchiv für Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Dr. Niklas Konzen ist der neue Leiter des Stadtarchivs Schwäbisch Gmünd. Der Gemeinderat wählte den 43-jährigen derzeitigen Dozenten an der Archivschule Marburg zum Nachfolger des bisherigen Archivleiters Dr. David Schnur, der als stellvertretender Leiters des Landesarchivs in das Saarland wechselt. Dr. Niklas Konzen studierte Geschichte, Anglistik und Politikwissenschaft an der Uni Tübingen, und war dort und an der Uni Stuttgart von 2011 bis 2013 als Dozent tätig. von 2010 bis 2013 beteiligte er sich außerdem als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem Erschließungsprojekt am Landesmuseum Württemberg/Hauptstaatsarchiv Stuttgart, betreute im Anschluss das Stihl-Unternehmensarchiv, arbeitete 2016 in einem Erschließungsprojekt am Hauptstaatsarchiv Stuttgart und ist seit 2016 als Dozent an der Archivschule Marburg in der Ausbildung von Archivarinnen und Archivaren tätig. Die zentrale historische Person seiner Dissertation klingt dabei den und Gmündern nicht unbekannt: Die Arbeit zur spätmittelalterlichen südwestdeutschen Landesgeschichte erschien 2014 unter dem Titel „Aller Welt Feind. Adlige Fehdenetzwerke um Hans von Rechberg († 1464) im Kontext der südwestdeutschen Territorienbildung“ bei der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg. Diese Forschungen zu den Herren von Rechberg und den schwäbischen Reichsstädten führten ihn auch nach Schwäbisch Gmünd, wo er auf Einladung des Geschichtsvereins am 19. Januar 2015 die Dissertation vorstellte.  Dr. Niklas Konzen zeigte sich über die Wahl und die neue Herausforderung sehr erfreut: "Als Historiker bin ich begeistert von dem historischen Überlieferungspotenzial des Archivs einer alten schwäbischen Reichsstadt, in dessen Erforschung und Vermittlung ich zudem meine eigenen regionalen und thematischen Forschungsschwerpunkte sinnvoll einbringen kann."
25.3.21

 

 

Testzentrum in Ebersbach gut angelaufen

Ebersbach. Nach zweiwöchigen Regelbetrieb haben sich im Ebersbacher Corona-Testzentrum im Saal der Musikschule rund 1.000 Personen testen lassen. Dabei wurden drei Personen positiv getestet und es konnten damit weitere Ansteckungen verhindert werden. Testen lassen können sich Ebersbacher Bürger. Betrieben wird das städtische Testzentrum bislang von „Dienste für Menschen“ (dfm).

„Mit unserer Diakoniestation können wir zusammen mit der Stadt Ebersbach unseren Teil beitragen zur Bekämpfung der Pandemie. Schön, dass es bei uns in Ebersbach so schnell geklappt hat die Bürgertestung umzusetzen.“ sagt Petra Simon, von dfm. „Corona-Schnell-Tests sind ein wichtiger Baustein für die nächste Phase der Pandemie-Eindämmung und wir sind dfm für den bisherigen, großen Einsatz und die professionelle Abwicklung sehr dankbar“, lobt Bürgermeister Eberhard Keller den Erfolg des städtischen Testzentrums im Saal der Musikschule (Fritz-Kauffmann-Straße 4). Am Samstag, 27. März, testet das Sanitätshaus Weinmann von 9 bis 12 Uhr. Am Gründonnerstag von 14 bis 19 Uhr und Ostersamstag von 9 bis 12 Uhr testet dfm. Bislang hat das Testzentrum werktags (Montag - Freitag) von 16 bis 19 Uhr geöffnet.
25.3.21

 

 

300 000 Euro für die Wasserwirtschaft

Kreis Göppingen. Das Umweltministerium bezuschusst über das Förderprogramm Wasserwirtschaft und Altlasten fünf Projekte im Landkreis Göppingen mit rund 300.000 Euro, wie Landtagsabgeordnete Nicole Razavi mitteilt. Böhmenkirch erhält zur Nachrüstung von neun Regenüberlaufbecken in der Gemeinde 119.600 Euro, Deggingen für die Nachrüstung der Regenüberlaufbecken Impfer Loch und Unterdrackenstein 109.400 Euro, Salach für eine orientierende Untersuchung des Altstandorts „Firma Lederer“ 12781 Euro, und für die Untersuchung Altablagerung „Kapfbach“  20.000 Euro. Süßen erhält für die Sanierung der ehemaligen Tierkörperbeseitigungsanstalt 40.299 Euro.
25.3.21

 

 

Autofahrer verletzt

Uhingen. Nicht aufgepasst hat eine 25-Jährige am Mittwoch bei Uhingen. Kurz vor 15 Uhr fuhr eine 25-Jährige auf der B 10 in Richtung Ulm. Zwischen Nassachtal und Uhingen musste die Frau bremsen, weil vor ihr ein Autofahrer gestoppt hatte. Die Frau sah die Bremslichter zu spät und fuhr auf den Pkw auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der erste Wagen gegen die Leitplanke geschleudert. Der 46-jährige Fahrer trug leichte Blessuren davon. Auch die Pkw-Fahrerin verletzte sich leicht. Krankenwagen brachten sie in Kliniken. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 13.000 Euro. Für die Zeit der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge war die B 10 gesperrt.
25.3.21

 

 

Rote Ampel übersehen

Bad Ditzenbach. Ins Krankenhaus musste am Mittwoch eine Frau nach einem Unfall bei Bad Ditzenbach.  Die 27-Jährige war gegen 19.30 Uhr auf der Bundesstraße von Mühlhausen in Richtung Gosbach unterwegs. Bei einer Baustelle übersah sie, dass der Vorausfahrende an einer roten Ampel angehalten hatte. Sie fuhr mit ihrem Wagen auf. Dabei zog sie sich leichte Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus. Der Sachschaden an den Autos beträgt laut Polizei rund 15.000 Euro.
25.3.21

 

 

Spende für Kinderklinik

Kreis Göppingen., Der „Förderverein Kinderklinik und SPZ Göppingen“ konnte einen Scheck in Höhe von 2.500 Euro entgegennehmen. Überreicht haben ihn der Continental-Werkleiter Jörg Fröhlich und Personalreferentin Sandra Kurzer vom Standort Eislingen. Continental ist Spezialist für Kunststoffoberflächen und spendet regelmäßig für soziale Einrichtungen in der Region, zum wiederholten Mal auch für den „Förderverein Kinderklinik und SPZ Göppingen“. „Die Arbeit des Fördervereins gefällt uns gut und wir wissen, dass das Geld hier in die richtigen Hände gelangt“, sagte Jörg Fröhlich bei der Scheckübergabe. Den Scheck entgegengenommen haben Birgit Mattulat, Vorsitzende des Fördervereins und Oberärztin der Kinderklinik, sowie Brigitte Gügel von der Sozialmedizinischen Nachsorge. Mit dabei war auch Klinikclown Ziff, und das aus gutem Grund. „Die Spende, für die wir dem Unternehmen Continental sehr dankbar sind, trägt auch zur weiteren Finanzierung der beliebten Clown-Visite durch unsere Klinikclowns bei“, so Vereinsvorsitzende Birgit Mattulat. „Außerdem kommt ein Teil des Geldes der Sozialmedizinischen Nachsorge zugute, die vom ´Bunten Kreis Esslingen & Göppingen´ getragen wird und sich um die Nachsorge für Frühgeborene und für chronisch kranke Kinder kümmert.“
25.3.21

 

 

Oberwälden: Land fördert Turmdach-Sanierung 

Wangen. Die Sanierung der Schiefereindeckung des Turms der evangelischen Nikolauskirche in Oberwälden fördert das Land Baden-Württemberg mit knapp  41 000 Euro aus dem Denkmalförderprogramm, mit dem in diesem Jahr 63 Kulturdenkmale gefördert werden. Das Programm hat ein Volumen von vier Millionen Euro, die Mittel stammen überwiegend aus den Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg, wie die gewählte CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer mitteilt. Die dem heiligen Nikolaus geweihte Dorfkirche von Oberwälden wurde in der Stauferzeit im frühen 13. Jahrhundert erbaut. In dem stauferzeitlichen Chorturm befindet sich ein fast vollständig erhaltener Zyklus frühgotischer Wandmalerei. Die Bilderpredigt zeigt einen Christus als fürbittenden Schmerzensmann und eine Schutzmantelmadonna, die unter ihrem ausgebreiteten Mantel vielen Menschen Schutz bietet. Sie zählen zusammen mit dem Oberwälder Nikolaus zu den frühesten Darstellungen dieser Motive im süddeutschen Raum.
25.3.21

 

 

Erste Digitale Fahrgastinformation in Betrieb

Esslingen. Der für den ÖPNV und die Digitalisierung in Esslingen zuständige Bürgermeister Ingo Rust hat zusammen mit dem kaufmännischen Leiter des Städtischen Verkehrsbetriebs Esslingen, Andreas Clemens, und Heinz Fohrer, Vorstand der Volksbank Esslingen, die erste Digitale Fahrgastinformation (DFI) an der Haltestelle Maille (Volksbank) in Betrieb genommen. Künftig werden Informationen über Busverbindungen in Echtzeit digital an der Haltestelle angezeigt. „Das ist ein wichtiger Meilenstein, um unseren öffentlichen Nahverkehr zu digitalisieren und den Komfort für unsere Fahrgäste zu verbessern“, freut sich Bürgermeister Ingo Rust.
25.3.21

 

 

Sprechfunklehrgang absolviert

Schwäbisch Gmünd (sv). Bei der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd wurde ein Sprechfunklehrgang durchgeführt. Insgesamt 14 Teilnehmer aus den Abteilungen Innenstadt, Hussenhofen-Zimmern, Bargau, Lindach, Großdeinbach, Straßdorf und Rechberg nahmen daran teil. Ziel des Lehrgangs ist die sichere Durchführung des Sprechfunkverkehrs bei der Feuerwehr.  Nachdem Hybrid-Lehrgänge sehr erfolgreich an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal durchgeführt werden und auch die rechtlichen Voraussetzungen dafür durch die Änderung der Verwaltungsvorschrift (VwV Feuerwehrausbildung) geschaffen wurden, wurde beschlossen so ein Lehrgangskonzept ebenfalls zu übernehmen. Hybrid-Lehrgang bedeutet, dass der theoretische Lehrgangsteil Online durchgeführt wird und nur der praktische Teil als Präsenz durchgeführt wird. Durch das Ausbildungsteam Bernd Vogt, Wolfgang Marton und Lehrgangsleiter Markus Hirsch mussten dafür zeitintensive Vorbereitungen für die Umstellung auf Online erledigt werden. An drei Abenden wurden den Teilnehmern per Online-Meeting alle notwendigen theoretischen Grundlagen, wie zum Beispiel rechtliche Grundlagen, physikalische Grundlagen vermittelt. Selbst Gruppenarbeiten konnten dafür Online durchgeführt werden.

Für den einzigen Präsenz-Tag wurde im Vorfeld ein Hygienekonzept erarbeitet. Zum Abschluss des Lehrgangs und nach erfolgreicher schriftlicher Prüfung konnten die Ausbilder alle Teilnehmer zum bestandenen Lehrgang beglückwünschen. Damit haben sie eine weitere Stufe in ihrer Feuerwehrlaufbahn geschafft. Der Sprechfunk Lehrgang ist eine Voraussetzung für weiterführende Lehrgänge wie Atemschutzgeräteträger sowie alle weiteren Führungslehrgänge.
25.3.21

 

 

„Gesellschaftliches Vorbild und mutige Stimme“

Schorndorf. Verstehen zu wollen, ohne zwangsläufig auch Verständnis zu zeigen. Dieser Leitsatz gilt ihr als journalistischer Antrieb. Die diesjährige Barbara-Künkelin-Preisträgerin Dunja Hayali erklärte, es sei ihre Aufgabe als Journalistin mit den Menschen im Dialog zu bleiben, auch wenn es immer wieder frustrierend sei. Als gesellschaftliches Vorbild und mutige Stimme einer unverhandelbaren Menschlichkeit und Menschenwürde wurde die Moderatorin und Journalistin am vergangenen Sonntag, 21. März, mit dem Barbara-Künkelin-Preis ausgezeichnet.

Der Preis hätte bereits im Jahr 2020 an Dunja Hayali übergeben werden sollen, musste pandemiebedingt aber verschoben werden. Und Corona durchkreuzte die Pläne einer großen Preisverleihung mit vielen Gästen vor Ort in diesem Jahr erneut. So nahm die Preisträgerin ihre Urkunde, das Preisgeld und die geprägte und gravierte Medaille in einer hybriden Veranstaltung digital entgegen. Auch Christine Lambrecht, Bundesministerin für Justiz und Verbraucherschutz, hielt ihre Laudatio in digitaler Form. Sie würdigte Dunja Hayali für ihre Weltoffenheit und Toleranz. Als Verfassungspatriotin, wie die Preisträgerin sich selbst beschreibt, kämpfe sie für die aktive Umsetzung der Grundwerte in unserer Verfassung. Aus diesem Grund sei es richtig, dass Hayali mit dem Preis, der nach der Schorndorfer Patriotin Barbara Künkelin benannt sei, geehrt werde.

Die Stiftung Barbara-Künkelin-Preis ehrt seit 1984 jährlich Frauen und Frauengruppen, die Mut in der Öffentlichkeit zeigen. Mut, „nein“ zu sagen, Missstände anzuprangern, auf unbequeme Wahrheiten hinzuweisen und Tabus zu brechen. Auch im Netz und auf Social Media beweist Dunja Hayali diesen Mut. Durch ihre Berichterstattung eckt sie oft an, ist selbst Anfeindungen ausgesetzt. Sie tritt solchen Bedrohungen entschieden entgegen und macht damit anderen Betroffenen Mut. Lambrecht erinnerte in ihrer Laudatio an folgende Worte Hayalis nach dem extremistischen Attentat in Hanau: „Weggucken, mitschwimmen, verstecken, nichts sagen, verniedlichen und relativieren, das geht nicht mehr, es reicht. Wir sind es uns, unseren Errungenschaften, aber auch den Opfern schuldig.“ Dies seien genau die richtigen Worte gewesen..

Schorndorfs Oberbürgermeister Matthias Klopfer übergab Dunja Hayali den Preis im Namen der Stadt Schorndorf und des Heimatvereins Schorndorf e.V. In seiner Rede wies er auf die Gefahr hin, in der sich die Pressefreiheit in der aktuellen Zeit befinde. Journalisten seien auch „direkt vor unserer Haustüre“ immer häufiger Angriffen ausgesetzt. Es sei daher umso wichtiger, dass „Menschen hier bei uns in Deutschland unterstützt und gewürdigt werden, die ihre Meinung trotz möglicher Konsequenzen frei äußern“ und unterstrich den hohen Stellenwert, den die freie Presse einnehme. Die Preisträgerin zeigte sich sichtlich gerührt von den wertschätzenden Worten und erklärte, es sei „unser gemeinsamer Auftrag, den Menschen, die sich wie sie engagieren und einsetzen, eine Stimme zu geben und diese sichtbarer zu machen.“ Außerdem betonte sie : „Ich kämpfe diesen Kampf nicht alleine.“ Das Preisgeld über 5.000 Euro spendet Hayali an den Verein „Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland“.

Dunja Hayali übte darüber hinaus Kritik an der aktuellen Diskussions- und Streitkultur: „Egal ob wir über Geflüchtete sprechen, über das Klima, über Corona, Gender und Identität – es ist aktuell sogar weder ein Miteinander, noch ein Gegeneinander. Jeder ist in seinem eigenen Kosmos und so kommen wir nicht voran bei diesen großen Herausforderungen, die aktuell auf uns warten.“
25.3.21

 

 

Mutmaßliche Diebesbande zerschlagen

Geislingen.  Seit mehreren Monaten ermitteln die Behörden gegen eine Bande, die im Raum Geislingen in großem Stil Waren eines Discounters gestohlen haben soll. Waren im Wert von rund 20 000 Euro soll die Bande in den vergangenen Monaten gestohlen und weiterverkauft haben. Mehrere Fahrer einer Spedition stehen im Verdacht, Waren aus dem Zentrallager und in einzelnen Filialen eines Discounters gestohlen zu haben. Weitere Personen sollen die Waren dann von einem zentralen Ort aus vertrieben haben. Bei Durchsuchungen Mitte Februar bei sieben Verdächtigen beschlagnahmten die Ermittler Waren im Wert rund 20.000 Euro.

Durch intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei erhärtete sich der Verdacht, worauf die zuständige Richterin beim Amtsgericht Ulm gegen acht weitere Beschuldigte Durchsuchungsbeschlüsse erließ. Diese vollzog die Polizei am vergangenen Dienstag. Durchsucht wurden neben den Wohnungen der Personen auch deren Fahrzeuge und auch Geschäftsräume. Bei den Durchsuchungen fanden die Ermittler unter anderem Elektrogeräte, kartonweise FFP2-Masken, Getränkedosen, Kosmetikartikel, Schnapsflaschen, Süßwaren, Hygiene- und Nahrungsmittel, die als mutmaßliches Diebesgut beschlagnahmt wurden.

Die fünfzehn Personen, darunter eine Frau, kommen überwiegend aus dem Raum Geislingen. Ein Verdächtiger wohnt im Landkreis Esslingen. Bislang wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm durch das Amtsgericht Ulm drei Haftbefehle erlassen, wovon zwei gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt wurden. Ein 34-jähriger befindet sich seit Donnerstag in einer Justizvollzugsanstalt.

Die weiteren vierzehn Verdächtigen im Alter zwischen 23 und 53 Jahren sehen dem Verfahren auf freiem Fuß entgegen. Hinsichtlich eines weiteren Schadens von etwa 80.000 Euro dauern die Ermittlungen an. Die Behörden prüfen auch einen Bezug zu den bisher ermittelten Verdächtigen. Bei den 18 Durchsuchungen erhielt das Polizeipräsidium Ulm Unterstützung von Angehörigen des Polizeipräsidiums Einsatz und des Polizeipräsidiums Reutlingen. Auch ein Geldspürhund war im Einsatz, der bei einem Verdächtigen Bares erschnüffelte. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
24.3.21

 

 

Hotel-Projekt im Rohbau fertig

Das Zentrum untere Marktstraße (ZUM) ist im Rohbau fertiggestellt. Foto: Bettina Fritz

Kreis Göppingen. Zwei große Bauprojekte wickelt die neuformierte Immobiliengesellschaft der Kreissparkasse Göppingen ab. Zum einen das Zentrum Untere Marktstraße „ZUM“. Hier ist der Rohbau fertiggestellt. Die Baustelle sei sehr gut organisiert und daher liege das Projekt gut im Zeitplan, so Sparkassen-Chef Dr. Hariolf Teufel. Für ein Investitionsvolumen in Höhe von rund 20 Millionen Euro entsteht ein Hotel mit 72 Zimmern. 1.000 Quadratmeter bezieht „Barfüßer Hausbräu“. Im Außenbereich werden 200 Freisitzplätze geplant. Das zweite Projekt ist nahezu abgeschlossen. Es handelt sich um das von der Stadt übernommene neue Verwaltungszentrum am Bahnhof, das Teamviewer zur Verfügung gestellt werden konnte. Hier sind 10 000 Quadratmeter Bürofläche entstanden.

Vor gut einem Jahr hatte die Kreissparkasse ihre Marktkompetenz im Immobiliengeschäft unter dem Dach der neu gegründeten Gesellschaft „Fachpartner Gewerbe- und Wohn-Immobilien GmbH“ (FGWI) gebündelt. Ziel ist es, Wachstumschancen im Geschäft mit Immobilien zu eröffnen. Die neue Gesellschaft soll vermehrt Projekte innerhalb und außerhalb der Region anpacken. „Nach dem ersten Jahr sind wir mit der Entwicklung sehr zufrieden. Im wohnwirtschaftlichen Bereich unter der Marke S-Immobilien hat die FGWI im Geschäftsjahr 2020 wieder mehr als 400 Kunden erfolgreich begleitet. Auch das Engagement im Neubaubereich wurde gut angenommen. So konnte sie noch im Jahr 2020 die Bauherrengruppe für ein Baugemeinschaftsprojekt in Bartenbach mit 20Wohnungen schließen. Die Baugenehmigung seitens der Stadt Göppingen ist auf dem Weg, so dass mit dem Bau im Jahr 2021 begonnen werden kann.
24.3.21

 

 

Corona: Weitere Todesfälle im Landkreis

Kreis Göppingen. Das Gesundheitsamt des Landkreises Göppingen hat am Mittwoch einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Anzahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie liegt bei 163. Damit sollen innerhalb der letzten Woche im Landkreis Göppingen zwei Personen gestorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Dabei handelt es sich um einen über 80-jährigen und einen über 90-jährigen Mann. Einer der beiden Todesfälle steht im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung im Landkreis. Aktuell konnte das Coronavirus in einer Pflegeeinrichtung im Landkreis bei Bewohnern und Mitarbeitern nachgewiesen werden. Nach heutigem Stand sind insgesamt sieben Bewohner und Pflegekräfte positiv auf das Corona-Virus getestet. Weitere Befunde stehen derzeit noch aus.
Das Gesundheitsamt meldete am  Mittwoch 41 neue Corona-Fälle im Landkreis Göppingen (Stand 14 Uhr).  Aktuell sind 461 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Landkreis Göppingen beträgt 132,5 (Stand 23.03.2021, 16 Uhr).

Inzwischen wird im Landkreis Göppingen nur noch bei einzelnen Fällen die ursprüngliche Virusvariante nachgewiesen. In fast allen Fällen handelt es sich zwischenzeitlich um die britische Mutation. Die täglichen Fallzahlen sind innerhalb der letzten Wochen stark angestiegen. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass die erweiterte Maskenpflicht seit dem vergangenen Montag auch an Grundschulen gilt. Das konsequente Tragen von medizinischen Masken und FFP2-Masken in Schulen verringert das Infektionsrisiko deutlich. Neben Erziehern und Lehrern haben auch Schüler die Möglichkeit, sich im Rahmen der Teststrategie freiwillig und kostenlos zweimal wöchentlich mit einem Schnelltest testen zu lassen. Das Gesundheitsamt begrüßt zusätzliche von Gemeinden und Kommunen organisierte und bereitgestellte Schnelltest-Möglichkeiten und fordert die Bevölkerung dazu auf, zahlreich von diesen Testmöglichkeiten Gebrauch zu machen. Ein positives Schnelltest-Ergebnis sollte durch einen PCR-Test bestätigt werden. Die betroffene Person muss sich gemäß der Absonderungs-Verordnung bereits nach dem positiven Schnelltest-Ergebnis umgehend in häusliche Quarantäne begeben. Nur wenn ein negatives PCR-Ergebnis auf einen positiven Antigen-Schnelltest folgt, kann aufgrund der höheren Zuverlässigkeit des PCR-Tests die Quarantäne beendet werden. Bei der Verwendung von sogenannten Selbsttests appelliert das Gesundheitsamt eindringlich an alle Anwender, sich nach einem positiven Testergebnis verantwortungsbewusst zu verhalten. Die Personen sollten sich eigenverantwortlich in häusliche Absonderung begeben und den Hausarzt kontaktieren. Das Selbsttest-Ergebnis sollte ebenfalls durch einen PCR-Test bestätigt werden. Für diese Untersuchung kann die Quarantäne unter Einhaltung der AHA-Regeln unterbrochen werden.

Während des vorübergehenden Impfstopps von Astrazeneca war das Kreisimpfzentrum (KIZ) Göppingen nicht geschlossen. An diesen Tagen wurde der Impfstoff von Biontech/Pfizer verimpft, und zwar hauptsächlich an Personen ab 80 Jahren. Seit dem 23.März wird in der Werfthalle wieder dienstags bis donnerstags Astrazeneca verimpft. Für die am 17. und 18. März ausgefallenen Termine mit Astrazeneca, werden aktuell Ersatz-Termine über das Callcenter des Landes vermittelt. Für diese Termine ist Impfstoff eingeplant und vorhanden.  Mittlerweile wurden im Landkreis Göppingen mehr als 17.000 Impfungen durch das Kreisimpfzentrum sowie die Mobilen Impfteams (ZIZ und KIZ) durchgeführt.
24.3.21

 

 

Breuning jetzt auch DIHK-Vize

Region Stuttgart. Marjoke Breuning, Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart (IHK) und Vizepräsidentin des Baden-Württembergischen Industrie-und Handelskammertags (BWIHK) ist jetzt auch Vizepräsidentin des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). Sie wurde heute bei der Mitgliederversammlung des DIHK in Berlin, dem Dachverband der 79 IHKs Deutschlands, für die dreijährige Amtszeit bis 2024 gewählt. „Viele Entscheidungen für die Wirtschaft fallen beim Bund, daher ist die Interessenvertretung unserer Südwest-Unternehmen in Berlin sehr wichtig“, erklärt Breuning die Beweggründe für ihre Kandidatur. Breuning ist damit die erste Frau, die ein solches Amt beim DIHK bekleidet. Auch im Stuttgarter IHK-Präsidium hat der Anteil der Frauen mit knapp der Hälfte der Mitglieder deutlich zugenommen. „Dass immer mehr Frauen sich im Ehrenamt bei der IHK engagieren, freut mich und tut der Kammerarbeit gut“, so Breuning. „Ich bin gespannt auf meine neuen Aufgaben beim DIHK und hoffe, dass noch viele weitere Frauen nachfolgen.“
24.3.21

 

 

Studenten planen Tiny-Haus-Siedlung am Filsufer

Göppingen. Eine Tiny-Haus-Vision für Göppingen: Studenten der Hochschule Esslingen haben am Campus Göppingen eine Siedlung entworfen, die entlang des Filsufers entstehen könnte. In diesem Reallabor könnten so künftig Technologien und Raumkonzepte genutzt, erforscht und entwickelt werden. Dabei sollten insbesondere Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt werden.

Eine zukunftsweisende Idee für das Hochschulquartier entlang der Fils und der Göppinger Jahnstraße: Dort könnte eine rund 6600 Quadratmeter große Tiny-House-Siedlung entstehen. Konkrete Pläne haben Studenten in drei interdisziplinären Projektgruppen des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesens nun entwickelt. „Der Ausarbeitung zugrunde lag die Kernidee, ein Reallabor zu realisieren, das für Lehrangebote des gesamten Hochschulspektrums mit Technik, Wirtschaft und Soziales genutzt werden kann“, erklärt Projektleiter Prof. Ulrich Nepustil. „So soll es unter anderem einen praxisnahen Unterricht ermöglichen, aber auch der Erprobung der Häuser in Projekten dienen sowie zur Ausgestaltung neuer Ideen animieren.“ Mit dieser Idee könnte ein ganzes Stadtquartier modellhaft und komprimiert entstehen.

Für die Tiny-Haus-Siedlung entwickelten die Projektgruppen unter anderem ein Technik-Haus, ein Ambient-Assisted-Living-Haus, sowie Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung – samt smarten Sitzbänken, die auch Ladestationen sein können sowie beispielsweise einem Ruhepfad. Als Prämisse galt die Gestaltung der Siedlung unter der Betrachtung der Nachhaltigkeit, insbesondere in den Bereichen der Energieversorgung und -speicherung, dem Baumaterialeinsatz und der Ver- und Entsorgung. Dafür ließen die Studierenden Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtfläche von 286 Quadratmetern in Kombination mit modernster Speichertechnik in die Planung einfließen, die die Siedlung bis zu sieben Tage lang autark mit Energie versorgen können.
Die nachhaltige zentrale Wasserversorgung soll durch eine Regenwasseraufbereitung sichergestellt werden. Auch smarte und Internet-of-Things-unterstützte Konzepte und Sharing-Möglichkeiten sind in die Planung miteinbezogen worden, die unter anderem im Ambient-Assisted-Living-Haus Anwendung finden. Letzteres soll seine Bewohner im Alltag verschiedentlich unterstützen – und so beispielsweise auch für Senioren geeignet sein.

Auf dem Siedlungsgelände könnte tatsächlich mehr entstehen als im klassischen Hochschulbetrieb: Tiny Häuser dienen als Labore für Lehre und Forschung, generationenübergreifendes Leben liefert den Rahmen für die direkte Erprobung neuer Konzepte. Ein Studentencafé samt Terrasse sowie einen kleinen Sportplatz könnten sich die Studenten vorstellen. Für die Erholung entwarfen die Projektteilnehmer außerdem einen parkähnlichen Bereich mit kleiner Liegewiese – das könnte die Attraktivität der Campusatmosphäre an der Hochschule weiter steigern. Praktisch auch: Ein E-Bike- und E-Roller-Verleih soll zudem für die nötige Mobilität ins Stadtgebiet sorgen. Study Rooms im Tiny-Haus-Design können zum Lernen oder für Gruppenarbeiten genutzt werden.

Nun gelte es, in enger Abstimmung mit der Stadt und weiteren Akteuren auszuloten, wie die Projektidee konkret umgesetzt werden kann, ob die Hochschule die vorgesehenen Flächen in der Jahnstraße nutzen und die Finanzierung akquiriert werden kann. Diese Aktivitäten wolle man nun forcieren, so Prof. Dr.-Ing. Nepustil.
24.3.21

 

 

Neuer Leiter beim Polizeiposten Böhmenkirch

Böhmenkirch. Matthias Schmidt ist nun auch offiziell neuer Leiter des Polizeipostens Böhmenkirch. Bereits seit November 2020 leitete er den Polizeiposten kommissarisch. Nach Abschluss eines Personalauswahlverfahrens übernimmt er jetzt die Nachfolge von Polizeihauptkommissar Uwe Hennig, der zum Polizeirevier Geislingen wechselte.

„Mit Matthias Schmidt erhält der Polizeiposten sehr engagierten und erfahrenen Beamten mit Führungsstärke. Seit nahezu 30 Jahren verrichtet er seinen Dienst beim Polizeirevier Geislingen und hat sich ein umfangreiches Wissen in sämtlichen Bereichen der Polizei erarbeitet“, so Polizeipräsident Bernhard Weber. Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipostens Böhmenkirch leben etwa etwa 5.500 Menschen auf einer Fläche von etwa 51 Quadratkilometern. Im Jahre 2020 bearbeitete der Polizeiposten etwa 190 Straftaten. Über 60 Prozent davon wurden aufgeklärt.  Matthias Schmidt (57) wurde 1983 bei der Landespolizei Baden-Württemberg eingestellt. Nach der Ausbildung versah er seinen Dienst bei der Bereitschaftspolizei in Göppingen. 1988 wurde er zum Polizeirevier Nürtingen versetzt und 1992 wechselte er zum Polizeirevier Geislingen. Dem blieb er im Streifendienst treu. 2011 stieg Schmidt in den gehobenen Polizeivollzugsdienst auf. 2020 wechselte er zum Polizeiposten Böhmenkirch.
24.3.21

 

 

Kliniken: Schon 1000 Corona-Patienten behandelt

Kreis Göppingen. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie vor gut einem Jahr sind in den Alb-Fils-Kliniken bislang rund 1.000 Covid-Patienten stationär behandelt worden. Davon waren 110 Menschen beatmungspflichtig. Durchschnittlich verblieben die Betroffenen rund sieben Tage im Krankenhaus. Knapp 13 Prozent aller Covid-19-Patienten in den Kliniken in Göppingen und Geislingen sind an oder mit der Viruserkrankung gestorben.

„Gerade jetzt verzeichnen wir wieder einen deutlichen Anstieg der Patientenzahlen“, berichtet Dr. Ingo Hüttner, Medizinischer Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken. „Leider müssen wir auch davon ausgehen, dass die Anzahl Covid-positiver Patienten an unseren Kliniken noch weiter steigen wird. Aktuell sind in den Kliniken mit denen wir eng im Austausch stehen und bei der Versorgung der Patienten unserer Region zusammenarbeiten, schon wieder 20 bis 25 Prozent der verfügbaren Intensivbetten mit COVID-Patienten belegt.“ Er appelliert an die Bevölkerung, sich impfen zu lassen, sobald sich ihnen die Möglichkeit bietet. Bis Anfang April werden rund 1.200 Klinik-Mitarbeiter mit mindestens einer Dosis geimpft sein. Zudem unterziehen sich die Mitarbeiter regelmäßigen Schnelltests in den Corona-Abstrichpunkten der Kliniken in Göppingen und Geislingen. Ab nächster Woche wird es darüber hinaus flächendeckend Selbsttests für die patientennahen Teams geben. „Trotz der bereits langandauernden und kräftezehrenden Pandemie, lässt der Einsatz unserer Mitarbeiter nicht nach. Ich erlebe eine hochmotivierte und sehr engagierte Belegschaft, auf die ich wirklich stolz bin“, beschreibt Hüttner die derzeitige Situation in den Krankenhäusern im Landkreis.
24.3.21

 

 

Göppinger Musikschüler bei Landeswettbewerb erfolgreich

Auch das Klavierspiel mit vier Händen wurde beim Landeswettbewerb "Jugend musiziert" bewertet: Foto: Musikschule/Gia Carlucci

Göppingen. Erfolgreich verlief der Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ für die Göppinger Teilnehmer, der digital stattgefunden hatte.  In der Solowertung „Querflöte“ erreichten Greta Mandler und Hannah Rauch jeweils 1. Preise mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb. Nadjana Panteleit aus Göppingen wurde ebenfalls mit einem 1. Preis weitergeleitet.  In der Solowertung „Oboe“ war Frederik Fischer mit einem 1. Preis und Weiterleitung erfolgreich. In der Solowertung „Klarinette“ erreichte Sebastian Rauch einen 1. Preis mit Weiterleitung.  In der Solowertung „Gitarre“ erreichte Konstantin Wacker einen 1. Preis mit Weiterleitung.  In der Wertung „Musical“ wurde Svenia Stieler mit einem 1. Preis weitergeleitet. - In der Duowertung „Klavier und ein Streichinstrument“ erreichten Clara Mandler (Klavier) und Marie Veronica Helling (Violine) einen 1. Preis mit Weiterleitung. Ebenfalls eine Weiterleitung zum Bundeswettbewerb erspielte sich das Geschwister-Duo Sebastian Rauch (Klavier) und Sophie Rauch (Violine). Die Geschwister Greta Mandler (Klavier) und Clara Mandler (Violine) erreichten einen 1. Preis mit Weiterleitung.  In der Wertung „Klavier vierhändig“ waren Theresa Schmidt und Sophie Rauch mit einer Weiterleitung erfolgreich. Auch Clara Mandler und Sebastian Rauch erreichten einen 1. Preis mit Weiterleitung .  Der Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ wird zu Beginn der Pfingstferien in der Hansestadt Bremen und in Bremerhaven ausgetragen.

Der Digital-Regionalwettbewerb für die Altersgruppen I und II ist für Mai in Göppingen geplant. Um genügend Vorbereitungszeit via Präsenzunterricht zu ermöglichen, wurde der späteste Abgabetermin für die einzureichenden Video-Aufnahmen auf Freitag, 30. April, verlegt.
24.3.21

 

 

Nur mit Chip Zugang zum Fahrrad-Parkhaus

Göppingen. Am 29. März geht die chipbasierte Zugangskontrolle fürs Fahradparkhaus an den Start. Seit 2013 bietet das Fahrradparkhaus am Westflügel des Göppinger Bahnhofsgebäudes Pendlern und Besuchern der Stadt eine witterungsgeschützte Möglichkeit ihre Fahrräder abzustellen. Im Laufe der Jahre kam es gelegentlich auch zu missbräuchlichen Nutzungen oder Diebstählen. Um solchen Vorfällen in Zukunft vorzubeugen, erhält das Fahrradparkhaus nun ein neues Zugangssystem. Und so funktioniert es: Der Zugang erfolgt entweder mittels einer polygoCard, die unter https://bestellen.mypolygo.de online oder über die Mobilitätszentrale Göppingen, im Bahnhofsgebäude, persönlich kostenlos bestellt werden kann. Die zweite Option ist der Zugang mit dem Smartphone. Über die jeweilige Vertriebsplattform (Appstore oder Playstore) kann die Anwendung „Biker Code“ kostenlos heruntergeladen werden. Über die Kamerafunktion kann der entsprechende QR-Code abgelesen werden, um auf die passende Vertriebsplattform zu gelangen. Dabei ist wichtig, dass am Lesegerät die Nummer 27 als Anlagennummer für das Fahrradparkhaus Göppingen eingegeben wird.
24.3.21

 

 

Schwerlastverkehr im Visier

Gruibingen.  Zahlreiche Verstöße stellte die Polizei am Dienstag bei Kontrollen auf der A8 fest. Ab 9 Uhr kontrollierten Spezialisten der Verkehrspolizei den Schwerlastverkehr bei Gruibingen. Während der mehrstündigen Kontrolle stellte die Polizei insgesamt 80 Schwerlastfahrzeuge fest, die trotz Überholverbot andere Fahrzeuge überholten. 20 davon nahm die Polizei genauer unter die Lupe. An einem Autotransporter war das Kontrollgerät entfernt. Dadurch wurden keine Lenk- und Ruhezeiten dokumentiert. Darüber hinaus ergaben sich an dem Fahrzeug nach einer Vorführung bei einem Sachverständigen weitere Mängel. Eine gerissene Frontscheibe, defekte Querlenker und ein Riss im Rahmen führten zu einer Verkehrsunsicherheit. Bei einem weiteren Sattelzug war die Luftfederung ohne Funktion. Auch hier wurde ein gerissener Rahmen und eine mangelhafte Bereifung festgestellt. Die Laster wurden aus dem Verkehr gezogen und dürfen ihre Weiterfahrt erst nach einer Reparatur fortsetzen. Bei zwei Gefahrgut Lastern entdeckten die Beamte Mängel. Das Fahrzeug war falsch beladen und die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert. Der Laster musste komplett neu beladen werden. Der zweite Gefahrgut Laster war überladen und die Ladung war falsch deklariert. Nachdem die Mängel behoben waren, durften sie ihre Fahrt fortsetzen. Ein Klein Lkw hatte 40 Prozent zu viel geladen. Seine Ladung musste der Fahrer auf einen zweiten Laster umladen, bevor er weiterfahren durfte. Darüber hinaus verstießen sieben Fahrer gegen die Lenk- und Ruhezeiten und drei Fahrer waren zu schnell.
24.3.21

 

 

Maschine fängt Feuer

Schwäbisch Gmünd. Am Dienstagnachmittag wurde ein Brand in einer Firma in der Güglingstraße in Gmünd gemeldet. Vor Ort stellte sich heraus, dass durch einen technischen Defekt an einer Maschine ein Feuer entstanden ist, welches jedoch bereits vor Eintreffen der Feuerwehr durch Mitarbeiter mittels Handlöschern unter Kontrolle gebracht werden konnte. Die Feuerwehren aus Schwäbisch Gmünd und Bettringen sowie die betriebseigene Werkfeuerwehr waren mit fünf Fahrzeugen und 30 Wehrleuten vor Ort. Zudem wurde vorsorglich noch ein Rettungswagen in die Güglingstraße entsandt. Der entstandene Schaden wird auf einen niedrigen vierstelligen Betrag geschätzt.
14.3.21

 

 

Ostalkreis testet auch Kindergarten-Kinder

Ostalbkreis. Es gibt Corona-Schnelltests für Lehrkräfte, Erzieher und Schüler und mittlerweile auch den so genannten Bürgertest. Kinder unterhalb des Grundschulalters fallen jedoch bislang durch das Raster und sind in keiner Teststrategie enthalten. Angesichts der dynamischen Entwicklung in den Kindertageseinrichtungen im Ostalbkreis hat sich Landrat Dr. Joachim Bläse in einer Video-Schalte am Dienstagabend mit den Bürgermeistern darauf verständigt, auch in den Kitas Pilot-Testungen auf freiwilliger Basis durchzuführen.
„Kennzahlen aus unserer Corona-Statistik belegen - anders als noch im vorigen Jahr - eine Zunahme der Fallzahlen bei den Kindern bis 4 Jahre und den 5- bis 9-Jährigen. Diese liegen mittlerweile auf dem Niveau der Altersklassen zwischen 50 und 60“, informiert Bläse. Aus diesem Grund sieht der Kreischef den dringenden Bedarf, eine Teststrategie für die Kitas zu entwickeln. „Noch können wir zwar argumentieren, dass in den letzten drei Wochen ´nur´ in 30 Kitas Infektionen aufgetaucht sind, was angesichts von rund 270 Einrichtungen im Kreis nicht viel zu sein scheint. Auffällig ist jedoch die rapide Zunahme in immer kürzerer Zeit.“

Kreis und Kommunen erhoffen sich von diesem Versuch Aufschluss über die praktische Durchführbarkeit, vor allem was die Akzeptanz bei den Eltern und die Toleranz von Kleinkindern bei regelmäßigen Testungen betrifft, sowie die Positiv-Quote. Mit den Testungen sollen möglichst viele Kinder, die zwar infiziert sind, aber keine Symptome haben, identifiziert werden, bevor sie die Infektion in die Kita tragen können. Außerdem wurde in der Video-Schalte beschlossen, ab sofort Kinder mit leichten Erkältungssymptomen - sogenannte Schnupfenkinder - nicht mehr in den Kitas zuzulassen. Dies war bislang noch möglich. Die Städte und Gemeinden werden ihre eigenen Einrichtungen und diejenigen in kirchlicher oder freier Trägerschaft informieren. Darüber hinaus wurde vereinbart, dass die Träger der Einrichtungen alle Beschäftigten in Kitas auf die Verpflichtung zum Tragen einer Maske hinweisen.
24.3.21

 

 

Ein Jahr lokal zu: Gaststättenerlaubnis erlischt

Kreis Göppingen. Aufgrund der Regelungen nach der Corona-Verordnung kam es vergangenes Jahr zu pandemiebedingten Schließungen in der Gastronomiebranche, die sich dieses Jahr leider fortgesetzt haben. Grundsätzlich erlischt die Gaststättenerlaubnis nach dem Wortlaut des §8 des Gaststättengesetzes, wenn der Inhaber den Betrieb ein Jahr lang nicht ausgeübt hat, der Betrieb also durchgehend geschlossen war. Die Frist kann verlängert werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Das Landratsamt Göppingen geht davon aus, dass die überwiegende Mehrheit der Gaststättenbetriebe im Zuständigkeitsbereich des Landratsamts Göppingen nicht länger als ein Jahr ihren Betrieb eingestellt und von den Öffnungsmöglichkeiten vergangenen Sommer sowie von Abhol- und/ oder Lieferdiensten Gebrauch gemacht hat. Sollte es dennoch im Einzelfall Betriebe geben, die ein Jahr lang dauerhaft Ihren Betrieb geschlossen und nicht etwa die Zeit für vorbereitende oder organisatorische Tätigkeiten ihres Gaststättenbetriebs genutzt haben, so kann die Fristverlängerung unbürokratisch und formlos beim Rechts- und Ordnungsamt des Landratsamts Göppingen schriftlich, telefonisch oder per E-Mail beantragt werden.
24.3.21

 

 

Sparkasse: Negativzinsen für Privatkunden 

Kreis Göppingen. Die Bilanzsumme der Kreissparkasse Göppingen betrug zum Jahresende  6,26 Milliarden Euro. Sie ist damit gegenüber dem Vorjahr um rund 200 Millionen Euro (3,4 Prozent) gestiegen. Zudem verlangt das Institut jetzt auch von Privatanlegern ab einer Einlage von 100 000 Euro Negativzinsen. Grund:  Die Kundeneinlagen sind  um 425 Millionen Euro oder 10,9 Prozent auf 4,49 Milliarden Euro (Vorjahr 4,06 Milliarden Euro) gestiegen. Eine Entwicklung, die Sparkassen-Chef Hariolf Teufel mit gemischten Gefühlen  betrachtet. „Jahrzehntelang haben wir uns gefreut, wenn uns die Kunden ihr frei verfügbares Geld gebracht haben. Sie haben gespart und dafür ordentliche Zinsen erhalten. Auf der anderen Seite konnten wir die heimische Wirtschaft mit Krediten versorgen. Mit der Einführung von Minuszinsen durch die EZB hat sich das Blatt gewendet“, stellte Teufel fest. Bei der Kreissparkasse Göppingen hat man sich lange davor gescheut, ein „Verwahrentgelt“ zu erheben. 2019 habe man es dann im gewerblichen und kommunalen Bereich aber eingeführt, jedoch hohe Freibeträge eingeräumt. „Unser Ziel ist nicht, unsere Kunden mit einem Verwahrentgelt zu belasten. Es geht darum, gemeinsam mit den Kunden Lösungen zu entwickeln, um das Verwahrentgelt auch in Zukunft zu vermeiden – mindestens zu verringern –, ohne die Kreissparkasse Göppingen dabei zu belasten.“ Da immer mehr Banken bei hohen Einlagesummen Verwahrentgelte auch von Privatkunden erheben, brachten diese  ihr Geld vermehrt zur Sparkasse. Durch die Corona-Pandemie habe sich der Druck noch verstärkt und zu einem Umdenken geführt.

Seit November wurden die  Freibetragsgrenzen für gewerbliche Kunden auf 500.000 Euro bei Sichteinlagen deutlich abgesenkt. Sollte der Verwahrentgelt-Freibetrag überschritten werden, wird auf den darüber hinaus-gehenden Betrag ein Verwahrentgelt angerechnet. Darüber hinaus hat die Sparkasse seit diesem Jahr bei Neukunden im Privatkundengeschäft ein Verwahrentgelt auf Sichteinlagen (Freibetrag 100 000 Euro) sowie eine Höchstgrenze bei Spareinlagen (ebenfalls 100 000 Euro) eingeführt. Bestandskunden könnten im Rahmen von Kontoneueröffnungen auch betroffen sein, räumt Teufel ein.  Es sei zudem nicht auszuschließen, dass im Laufe des Jahres diese Freigrenzen weiter angepasst werden müssen.

Die Kundenausleihungen sind um 40 Millionen Euro (0,9 Prozent) auf 4,29 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die relevanten Kreditthemen 2020 haben sich laut Teufel primär um die Corona-Krisenbewältigung gedreht. 2020 sei das Jahr der Hilfe gewesen. Insgesamt wurden 181 Liquiditätsdarlehen für gewerbliche Kunden mit einem Volumen von mehr als 46 Millionen Euro vergeben – großteils mit Beteiligung von KfW und L-Bank. Stand heute seien es sogar 229 Darlehen mit einem Volumen von mehr als 50 Millionen Euro. Weitere wesentliche Elemente im Rahmen der Corona-Krisenbewältigung hätten in der Bereitstellung von 182 Überziehungskrediten mit einem Volumen von mehr als 5,6 Millionen Euro gelegen.

Ferner wurden für Kunden die Kontokorrentlinien angepasst, damit sie Liquiditätsengpässe überbrücken konnten. Zudem habe die Sparkasse nach einem möglichst unkomplizierten Zugang zu Tilgungsaussetzungen gesucht. Insgesamt wurden Kunden mit 1113 Tilgungsaussetzungen bei 648 gewerblichen und privaten Kunden unterstützt. Die Summe der gestundeten Tilgungen lag in Spitzenzeiten bei bis zu 1,75 Millionen Euro pro Monat.

Die wichtigste Ertragsposition für Banken und Sparkassen sei unverändert der Zinsüberschuss, der durch Niedrigzinsen massiv unter Druck geraten sei. Der Zinsüberschuss lag im Geschäftsjahr 2020 bei 91,9 Millionen Euro und damit 7,6Millionen Euro hinter dem Vorjahreswert von 99,5 Millionen Euro. „Erfreulicherweise konnten wir 2020 beim Provisionsüberschuss einen Anstieg um 5,9 Millionen (17,5 Prozent) auf 39,4 Millionen Euro verzeichnen. In diese Position fließen etwa Provisionserlöse des Wertpapiergeschäfts, des Zahlungsverkehrs sowie aus der Vermittlung von Immobilien, Versicherungen, Bausparverträgen und Privatkrediten“, so Teufel. Vorbehaltlich der Zustimmung des Verwaltungsrats will die Kreissparkasse das Eigenkapital auf rund 683 Millionen Euro steigern.

Zum Jahresende  beschäftigte die Kreissparkasse Göppingen 1005 Personen (Vorjahr 1075). Von den Beschäftigten waren 540 Mitarbeiter vollzeitbeschäftigt und 405 teilzeitbeschäftigt. 60 junge Menschen befanden sich in der Ausbildung. Seit dem ersten Lockdown 2020 arbeiten  viele Sparkassen-Mitarbeiter im Homeoffice. Die Sparkasse will auch weiter in ihr Filialnetz investieren, so Sparkassendirektor Klaus Meissner. Für 2021 steht die Zusammenlegung der Filialen Bodenfeld und Holzheim an. Sie sollen am neuen Standort in der Dieselstraße bei Gebauer-Markt zusammengeführt werden. Die Einweihung ist dort für den 28. April vorgesehen. Auch für Wäschenbeuren plant die Sparkasse einen Umzug und will zum neuen Edeka-Markt wechseln, der voraussichtlich 2023 fertiggestellt sein wird.

Nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie habe es einen Push beim Online-Banking gegeben, berichtete Meissner weiter. Viele hätten sich erstmals entschieden online zu gehen, um den Finanzstatus zu prüfen oder Überweisungen zu tätigen. Mittlerweile verfügen mehr als 72.000 Personen über einen Online-Banking-Vertrag.
23.3.21

 

 

ASB steigt aus Kinderbetreuung aus

Ebersbach. Der Arbeiter-Samariter-Bund Baden-Württemberg  Region Alb & Stauferland wendet sich konsequent seinen Kernkompetenzen im Bereich der Altenhilfe, der Breitenausbildung und des Rettungsdienstes zu. Im Zuge dessen gibt der ASB die Betriebsträgerschaft der Kindertagesstätte „Filsblick“ in Ebersbach an der Fils auf. „Dieser Schritt fällt uns sehr schwer“, so der ASB Geschäftsführer Achim Dippold, „da wir seit Anfang 2000 die Kindertagesstätte betrieben haben. Die Konzentration auf die Kernkompetenzen machte diesen Schritt unvermeidbar.“

Bürgermeister Eberhard Keller bedauert den Schritt des ASB. „Wir werden alles daransetzen, dass die Betreuung der Kinder gesichert bleibt und die Erzieherinnen eine Zukunftsperspektive erhalten.“ Die Stadt Ebersbach an der Fils und der ASB werden bei der Neuaufstellung der Trägerschaft eng kooperieren. Trotz der Beendigung des Engagements im Bereich der Kinderbetreuung wird der ASB mit einem Pflegeheim und einer Sozialstation in Ebersbach präsent bleiben. Von der Sozialstation werden die Bewohner in der Seniorenwohnanlage im Haus Filsblick betreut.

Mit bereits vorhandenen vier Pflegeheimen und drei Sozialstationen, einem Pflegeheim im Bau und zwei Rettungswachen ist der ASB in der Region Alb & Stauferland einer der großen Anbieter und hat zum Ziel seine Kernkompetenzen zu komplettieren und auszubauen.
23.3.21

 

 

Corona-Einschränkungen im Ostalbkreis

Ostalbkreis. Nachdem im Ostalbkreis die 7-Tage-Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner für mehrere Tage überschritten war, hat das Landratsamt Ostalbkreis am Dienstag Einschränkungen für die Bürger öffentlich bekanntgemacht. Damit treten ab Donnerstag, 25. März, die in der aktuellen Corona-Verordnung des Landes festgelegten Maßnahmen in Kraft.

Im Einzelnen bedeutet dies, dass private Zusammenkünfte und Veranstaltungen nur gestattet sind, wenn sich diese aus Angehörigen eines Haushalts und höchstens einer weiteren Person eines anderen Haushalts zusammensetzen; Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit.

Der Betrieb von Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten für den Publikumsverkehr ist untersagt. Die Nutzung von Sportanlagen für den Amateur- und Freizeitindividualsport ist untersagt; dies gilt nicht für weitläufige Außensportanlagen für Personengruppen, die sich aus Angehörigen eines Haushalts und höchstens einer weiteren Person eines anderen Haushalts zusammensetzen; Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit. Dem Einzelhandel ist die Öffnung nach vorheriger Terminvergabe untersagt. Die Abholung von bestellter Ware ist gestattet. Der Betrieb von körpernahen Dienstleistungen wie Kosmetik-, Nagel-, Massage-, Tattoo-, Sonnen- und Piercingstudios sowie von kosmetischen Fußpflegeeinrichtungen und ähnlichen Einrichtungen, mit Ausnahme von medizinisch notwendigen Behandlungen, insbesondere Physio- und Ergotherapie, Logopädie, Podologie und Fußpflege, ist für den Publikumsverkehr untersagt.
Erst wenn die 7-Tage-Inzidenz im Ostalbkreis an fünf Tagen in Folge unter 100 liegt, kommen die Regelungen für einen Inzidenzwert zwischen 50 und 100 wieder zur Anwendung, d. h. kommen Lockerungen in Betracht.
23.3.21

 

 

Arbeiter fällt von Laster

Böhmenkirch. Ins Krankenhaus kam am Montag ein Mann bei Steinenkirch. Gegen 8.30 Uhr entlud der 55-Jährige Arbeitsmaterialien von der Ladefläche seines Laster. Dabei stürzte er von der Ladefläche und verlor wohl kurzzeitig das Bewusstsein. Rettungskräfte kümmerten sich um den Mann. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus.
23.3.21

 

 

Zigarettenautomat fliegt in die Luft

Schlierbach. Am Dienstag gegen 4.45 Uhr hörte ein Zeuge in der Siemensstraße in Schlierbach einen Knall und entdeckte später den beschädigten Automaten. Die Polizei suchte sofort mit mehreren Streifen nach den Verdächtigen, konnte sie aber nicht mehr antreffen. Spezialisten der Polizei sicherten die Spuren und stellten noch einige Schachteln Zigaretten sicher, die auf der Straße verteilt waren. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen etwa 2.000 Euro. Was die Täter gestohlen haben ist bislang unklar. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei aus Göppingen (Tel. 07161/632360).
23.3.21

 

 

Bushaltestellen werden umgebaut

Rechberghausen. Weil ab1. Januar der Personennahverehr barrierefrei sein muss, werden in Rechberghausen insgesamt fünfzehn Bushaltestellen barrierefrei umgebaut. Die Firma Astra GmbH aus Schwäbisch Gmünd wurde in der Gemeinderatssitzung mit dem Umbau der Bushaltestellen beauftragt. Nach den Osterfeiertagen wird mit dem Umbau der ersten Bushaltestellen begonnen. Zunächst werden einige Bushaltestellen in der Graf-Degenfeld-Straße umgebaut.
23.3.21

 

 

Unfallverursacher braust davon

Göppingen. Nach einem Autofahrer sucht die Polizei nach einem Unfall am Montag bei Göppingen.  Gegen 14 Uhr fuhr ein Peugeot auf der B 10 in Richtung Ulm. Als er bei Göppingen einen weißen BMW überholen wollte, zog dieser unvermittelt auf den linken Fahrstreifen. Der 44-jährige Fahrer des Peugeot konnte nur noch durch eine Vollbremsung einen Zusammenstoß verhindern. Er geriet aber ins Schleudern und prallte in die Leitplanken. Der Schaden am Auto beläuft sich auf etwa 6.000 Euro. Der Verursacher hielt nach dem Unfall kurz auf dem Seitenstreifen an, setzte dann aber seine Fahrt fort. Die Polizei hat die Ermittlungen nach dem Flüchtigen aufgenommen und hofft auf weitere Zeugenhinweise (Tel. 07161 632360). Bei dem BMW soll es sich um einen weißen SUV gehandelt haben.
23.3.21

 

 

Corona-Inzidenz steigt weiter: 133,3

Kreis Göppingen. die Corona-Inzidenz im Landkreis Göppingen ist am Montag auf 133,3 gestiegen. Derzeit gibt es 444 (ca. 1,7 Prozent der Kreisvervölkerung)  an Corona Infizierte. In den Kliniken im Landkreis werden 36 Corona-Patienten behandelt, zudem gibt es neun Verdachtsfälle.
22..3.21

 

 

 

Hausärzte helfen aus und impfen

Kreis Göppingen. Nachdem in der vergangenen Woche aufgrund des bundesweiten Astrazeneca-Impfstopps mehrere Tage lang keine Impfungen mit Astrazeneca im Kreisimpfzentrum (KIZ) in der Werfthalle durchgeführt werden konnten, plant der Landkreis gemeinsam mit der Kreisärzteschaft eine Sonderimpfaktion. Dadurch soll der nicht verimpfte Impfstoff parallel zum Betrieb im Kreisimpfzentrum schnell der Bevölkerung zu Gute kommen. Aufgrund der kontinuierlich steigenden Infektionszahlen haben sich alle Akteure der Pandemiebekämpfung für eine solche Aktion ausgesprochen. Über das Wochenende wurden alle notwendigen Absprachen mit dem Sozialministerium sowie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg getroffen. Mittlerweile liegt von diesen Stellen die Zustimmung für die Sonderimpfaktion vor. Bis zu 3.000 zusätzliche Impfungen impfberechtigtet Patienten werden so in dieser Woche in den teilnehmenden Hausarztpraxen durchgeführt werden. Die Terminvergabe wurde  nach medizinischen Aspekten direkt in den teilnehmenden Arztpraxen vorgenommen.
22.3.21

 

 

Kitas bereiten zunehmend sorgen

Ostalbkreis. Im Ostalbkreis lag an drei Tagen die 7-Tge-Inzidenz bei über 100.  Die in der Corona-Verordnung des Landes genannten Maßnahmen sollen am Donnerstag, 25. März, in Kraft treten.

Nach dem vergangenen Wochenende haben die Mobilen Impfteams des Robert-Bosch-Krankenhauses und des Kreisimpfzentrums Ostalbkreis mittlerweile alle Bewohner in Altenpflegeeinrichtungen geimpft. Erste Nachimpfungen von erst kürzlich in Einrichtungen untergebrachten Personen laufen oder sind je nach Bedarf in Planung. „Damit ist das Infektionsgeschehen in unseren Altenheimen eingedämmt, was mich sehr zuversichtlich stimmt“, erklärt Landrat Bläse.

Eine Herausforderung stellen die Kindertageseinrichtungen dar. Alleine im März, also innerhalb der letzten drei Wochen, gab es hier Corona-Fälle in 26 Einrichtungen, davon zwei größere Ausbrüche. Infiziert waren in diesen Einrichtungen insgesamt 24 Erzieherinnen und 31 Kinder. Weil in den Kitas keine Abstände eingehalten werden können und keine Masken getragen werden, müssen bei einzelnen Positivfällen ganze Gruppen in Quarantäne. Oft findet dann über den Weg der Familien eine Ansteckung von Geschwisterkindern statt, die wiederum andere Einrichtungen besuchen. Wegen des zunehmenden Anteils von Virus-Varianten ist das Ansteckungsrisiko zudem höher. „Angesichts von knapp 270 Kindertageseinrichtungen im Kreis wären generelle Schließungen nicht verhältnismäßig. Dennoch müssen wir die Kitas beobachten und gemeinsam mit den Trägern nachjustieren“, kündigte der Landrat am Montagabend an.
21.3.21

 

 

 

Stadt will Busverkehr weiter verbessern

Göppingen. Einstimmig hat sich der Gemeinderat der Stadt Göppingen für eine Verbesserung des Busangebots in der Stadt Göppingen einschließlich seiner sieben Stadtbezirke ausgesprochen. „Dabei wollen wir unsere Bürger aktiv einbeziehen“, erklärt Oberbürgermeister Alex Maier. Seit circa acht Jahren besteht der Citybusverkehr in der Kernstadt und zu Beginn des Jahres 2019 wurde der Busverkehr auch landkreisweit erheblich verbessert. „Das waren wichtige Schritte, um die Mobilität in der Stadt Göppingen nachhaltig zu gestalten“, blickt OB Maier kurz zurück, um dann fortzufahren: „Trotz dieser bereits umgesetzten Verbesserungen und auch trotz der Corona-Pandemie schauen wir nach vorne und streben eine weitere Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs in der Stadt Göppingen an.“ Dies betreffe die innerstädtischen Buslinien 901 bis 906 sowie die in die umliegenden Gemeinden fahrenden Buslinien, die auch innerhalb der Stadt Göppingen verkehren. „Dabei werden neben der Kernstadt auch die Stadtbezirke Bartenbach, Bezgenriet, Faurndau, Hohenstaufen, Holzheim, Jebenhausen und Maitis mit ihren Ortsteilen betrachtet“, unterstreicht das Stadtoberhaupt den ganzheitlichen Ansatz.

Die von der Stadt beauftragte IGV  (Ingenieur Gesellschaft Verkehr) GmbH & Co KG in Stuttgart habe dazu einen Fragebogen erarbeitet, um möglichst viele Informationen und Anregungen von den Bürgern zu erhalten. Dieser wende sich sowohl an bisherige Nutzer der bestehenden Busangebote wie auch an diejenigen Menschen, für die das Busangebot momentan noch nicht attraktiv sei und die deshalb andere Verkehrsmittel nutzen würden. Gefragt wird nach den zurückgelegten Strecken, den Verkehrsmitteln und den Gründen. Darüber hinaus wird die Zufriedenheit mit der Erreichbar, der Häufigkeit, der Fahrtzeiten, der Pünktlichkeit und dem Platzangebot gefragt. Zudem ist ausreichend Platz für eigene Vorschläge vorgesehen.
21.3.321

 

 

Schwörmontagstradition jetzt Kulturerbe

Esslingen. Die Deutsche Unesco-Kommission hat in ihrer jüngsten Sitzung dem gemeinsamen Antrag der Städte Reutlingen, Ulm und Esslingen entsprochen und die heute noch lebendigen Schwörtagstraditionen in diesen einstigen Reichsstädten in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Der Antrag war 2019 über das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg auf den Weg gebracht worden.  Ziel des Prädikats "Immaterielles Kulturerbe" ist es, die kulturelle Vielfalt in Deutschland sichtbar zu machen. Nach Auffassung der Kommission sind die Schwörtagstraditionen der drei ehemaligen Reichsstädte „als Ausdruck kommunaler Demokratie und Selbstbestimmung“, wie es im Antragstext heißt, dafür ein besonders wichtiges Beispiel.
21.3.21

 

 

Corona hat Tourismus auf der Alb „schwer gebeutelt“

Hotel Schiefes Haus im Fischerviertel in Ulm. Foto: Ulm/Neu-Ulm Touristik GmbH /Christoph Düpper

Schwäbische Alb. Die Zahlen des Statistischen Landesamtes bezüglich der touristischen Ankünfte und Übernachtungen im Gebiet der Schwäbischen Alb haben bestätigt, was bereits erwartet wurde: Für das Jahr 2020 sind durch die Auswirkungen der Coronapandemie schwerwiegende Einbußen bei touristischen Ankünften und Übernachtungen zu verzeichnen.

Waren es im Jahr 2019 noch 2,7 Millionen Ankünfte und rund 5,8 Millionen. Übernachtungen, sind die Zahlen 2020 um 49,3 Prozent(auf 1,4 Millionen) bei den Ankünften und um 43,1  Prozent (auf 3,3 Millionen) bei den Übernachtungen eingebrochen. Trotz der urlaubstouristisch starken Monate von Juli bis Oktober, dank derer eine positivere Prognose zunächst möglich schien und das Defizit der Übernachtungen zeitweise auf bis zu 35 Prozent gedrückt werden konnte, wird die Schwäbische Alb durch die coronabedingten Einschränkungen und Beherbergungsverbote hart getroffen.

Die Gastgeber, sowie touristische Dienstleister der Schwäbischen Alb sind durch die Corona-Einschränkungen schwer gebeutelt, wie der Vorsitzende des Wirtschaftsbeirats des Schwäbische Alb Tourismus (SAT) und Inhaber des Hotels Schloss Weitenburg in Starzach, Max-Richard Freiherr von Rassler, nachdrücklich betont: „Die Situation ist dramatisch. Viele Betriebe sind längst an ihre Grenzen geraten und haben aufgegeben. Viele weitere kämpfen ums Überleben. Eine verlässliche Öffnungsperspektive für den heimischen Tourismus ist dringend erforderlich. Zudem ist es desillusionierend, wenn Osterurlaub auf Mallorca ermöglicht wird, während zugleich in ganz Deutschland sämtliche touristische Angebote geschlossen sind.“

Auch SAT-Vorsitzender Mike Münzing appelliert daran, die Branche nicht weiterhin als Pandemie-Bekämpfungsinstrument Nummer eins anzusehen: „Der Tourismus lag bereits im Frühjahr 2020 mehrere Wochen darnieder und ist nun seit November – also seit bald fünf Monaten – zum Stillstand gezwungen. Die Lastenverteilung in der Pandemiebekämpfung ist somit sehr ungleich verteilt. Der Tourismus hat zur Bewältigung dieser Mammutaufgabe, die ja eine gesamtgesellschaftliche ist, über die Maßen viel beigetragen. Betrachtet man den Misserfolg des Teil-Lockdowns im November 2020 ist zudem fraglich, ob die starke Fokussierung auf unsere Branche epidemiologisch sinnvoll ist. Offensichtlich wurden seinerzeit viele Kontakte, die zu Ansteckungen führten, übersehen.“

Um die Dringlichkeit von Öffnungsperspektiven für den Tourismus weiter zu betonen, schließt sich der SAT der vom Deutschen Tourismusverband und anderen Branchenverbänden initiierten Social-Media-Kampagne „#PerspektiveJetzt“ an. Im Laufe der kommenden Tage werden auf der Facebookseite des SAT immer wieder Statements und Positionen von touristischen Akteuren im Gebiet der Schwäbischen Alb, die ihre Situation schildern, zu lesen sein.

(Die Zahlen der Schwäbischen Alb entsprechen dem Verbandsgebiet des Schwäbische Alb Tourismus. Sie sind nicht identisch mit den Daten, die vom Statistischen Landesamt für die Schwäbische Alb veröffentlicht werden.)
22.3.21

 

 

Corona-Pandemie überschattet Maientag 2021

Das Riesenrad - eines der Symbole des Göppinger Maientages. Foto: Bettina Fritz

Göppingen. Maientagskommission und Stadtverwaltung haben über den Maientag 2021 gesprochen, der in herkömmlicher Firm nicht stattfinden kann. Stattdessen sollen einzelne Teil des Kinder- und Heimatfestes coronakonform durchgeführt werden. Ein unbegrenzt zugänglicher Vergnügungspark und ein Festzelt sind aktuell nicht vorstellbar. Die Karusselltage zu Ende der letztjährigen Sommerferien haben aber eine Alternative aufgezeigt, die in diesem Jahr zum Maientag vom 18. bis 21. Juni wiederholt werden könnte.  Schulgottesdienste können am Freitag beziehungsweise Montag in den Schultag integriert werden. Das Maientagsansingen am Freitagabend könnte, passendes Wetter vorausgesetzt, wieder ins Freie, in die Stadthallen-Anlage, verlegt werden. Ein kleineres Ensemble der Jugendmusikschule anstelle des Städtischen Blasorchesters und ein kleinerer Chor anstelle einer gesamten Grundschule könnten einen klangvollen musikalischen Auftakt gestalten, den via Internet auch unbegrenzt viele Zuschauer miterleben könnten.  Am Samstagmorgen können das Turmblasen vom Rathaus und das Maientags-Einläuten durch die Kirchen stattfinden, das Platzkonzert auf dem Marktplatz aus heutiger Sicht eher nicht.  Die Maientagsansprache von Oberbürgermeister Alex Maier könnte via Internet verfolgt werden; das Maientagslied könnte anschließend gemeinsam, aber an ganz vielen Orten am Smartphone, Laptop oder PC gesungen werden.

Der Maientags-Festzug mit 3.000 Mitwirkenden und Zehntausenden Zuschauern  wird nicht in gewohnter Form stattfinden können. Als Alternative wurden einzelne Walking-Acts angeregt. Die historischen Festzugsbilder sollen in einzelnen Szenen durch die Innenstadt flanieren. Durch die ständige Bewegung und Abwechslung werden keine stehenden Zuschauermassen angelockt. Diese Idee fand in der Maientagskommission  Anklang, wenngleich Einzelheiten noch abgesprochen werden müssen. Nicht leicht fiel auch der Verzicht auf die Vorführungen am Samstagnachmittag in der EWS-Arena.

Anstelle der Kletterbäume kommt eine virtuelle Tombola in Verbindung mit einem Onlinespiel in Betracht. Der  beliebte Luftballon-Wettbewerb könnte mit versetzten Startorten an den verschiedenen Grundschulen bereits am Freitagvormittag erfolgen.

Für die Durchführung des Maientagsballs am Samstagabend in der Stadthalle wurden keine Chancen gesehen, aber sowohl die Gottesdienste für den Frieden am Sonntagvormittag wie auch die Maientagsmotette am Sonntagabend könnten nach heutigem Stand durchgeführt werden.

Ausführlich diskutiert wurde die Frage eines Feuerwerks am Festgelände. Die Beibehaltung der bisherigen Finanzierung durch die Schaustellerbetriebe stand angesichts des verringerten Besucheraufkommens nicht zur Debatte. Ob aber die Stadt die Kosten eines Feuerwerks oder alternativ einer Lasershow übernehmen sollte, war angesichts der damit verbundenen Ansammlungsgefahr umstritten. Mehrheitlich beschlossen die Mitglieder der Maientagskommission, dass in diesem Jahr weder ein Feuerwerk noch eine Lasershow stattfinden sollen.

Ab Mai werden die dMaientagsplaketten erhältlich sein, die jetzt, wenn auch in reduzierter Menge von 2.500 statt 6.000 Stück hergestellt werden. Weiter ausgearbeitet werden Ideen für ein Online-Spiel zur Geschichte Göppingens und speziell des Maientags, zu Maientags-Stadtführungen und zu einem Best-of-Film – Material aus den Jahren 1955 und 1957 könnte Aufnahmen aus den Jahren 2018 und 2019 gegenüber gestellt werden.
22.3.21

 

Der Kommentar

Die Leiden des Maientages

Von Rüdiger Gramsch

Es ehrt Oberbürgermeister und Maientagskommission, sich über einen Maientag in Pandemie-Zeiten einen Kopf machen anstatt ihn einfach abzusagen. Auf den ersten Blick machen die Verwaltungs-Vorschläge für einen Corona-Maientag Sinn. Deutlich weniger Akteure, auseinandergezogene Spielorte, nur eine geringe Zahl an Begnungsmöglichkeiten. All das mag coronagerecht sein, doch ob das Konzept bei der Bevölkerung (und im Idealfall darüber hinaus) Begeisterung auslöst, darf bezweifelt werden. Denn – und das ist nicht neu – der Göppinger Maientag leidet schon seit  vielen Jahren unter Zuspruch und Attraktivität. Beides wird nicht besser, wenn man in Corona-Zeiten am bisherigen Konzept festhält und wesentliche Teile auch noch abspeckt oder ins Internet verlagert. Da wäre es mutiger gewesen, wie 2020,  auch den Maientag 2021 abzusagen und Zeit und (eingespartes) Geld zu nutzen, endlich über die Neugestaltung des Kinder- und Heimatfestes nachzudenken. Mit dem Ziel, künftig nicht nur die Bürger für das Fest zu begeistern, sondern auch Zuschauer von außen, sowie die Medien anzulocken. Denn ein traditionsreiches Fest ist eine wichtige Marketingmaßnahme für eine Stadt und für sie imagebildend. Der Ruf nach einer zeitgemäßen Ausgestaltung des Göppinger Friedensfestes verhallt aber Jahr für Jahr – so wie die Knaller beim Maientagsfeuerwerk.
22.3.21

 

 

Montemaris: Fenster und Türen beschädigt

Adelberg. Hohen Schaden verursachten Vandalen am Sonntag in Adelberg. Kurz vor 2 Uhr hörten Zeugen Geräusche an dem ehemaligen Freizeitbad und sahen Personen wegrennen. Die Zeugen nahmen die Verfolgung auf und konnten drei Personen im Alter zwischen 22 und 24 Jahren bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Mit einem Stein wurden mehrere Glasscheiben im Bereich des Eingangs beschädigt. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 5.000 Euro.
22.3.21

 

 

Betrunken und randaliert

Geislingen. Am Sonntag nahm die Polizei in Geislingen einen 44-Jährigen vorläufig fest. Gegen 15.30 Uhr meldeten Zeugen eine pöbelnde Person an einer Tankstelle in der Stuttgarter Straße. Der schrie dort herum und belästigte Kunden. Polizeistreifen fuhren an und stellten den 44-Jährigen an der Tankstelle fest. Gegenüber den Polizisten verhielt er sich aggressiv. Der Mann roch nach Alkohol und war betrunken. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Mann mit seinem Auto zur Tankstelle gefahren war. Die Beamten nahmen ihn auf ein Polizeirevier mit. In einem Krankenhaus musste er eine Blutprobe abgeben. Die soll nun klären wie stark der 44-Jährige alkoholisiert war. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
22.3.21

 

 

Unfall beim Überholen

Bartholomä. Mit ihrem Pkw setzte eine 26-Jährige am Samstagnachmittag gegen 15.30 Uhr auf der Landesstraße 1165 zwischen Bartholomä und Heidenheim zum Überholen eines vorausfahrenden Fahrzeuges an. Hierbei übersah sie, dass ein hinter ihr fahrenden Pkw bereits überholen wollte. Die Fahrerin strefte mit ihrem Wagen das überholendes Fahrzeug, wobei ein Gesamtschaden von rund 10 000 Euro entstand. Sowohl die 26-Jährige, als auch der 49 Jahre alte -Fahrer blieben unverletzt.
22.3.21

 

 

Kreis Göppingen: 7-Tage-Inzidenz bei 130,2

Kreis Göppingen. Die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Göppingen lag am Abend nach Informationen des Sozialministeriums Baden-Württemberg bei 130,2. Das Gesundheitsamt des Landkreises veröffentlicht am Wochenende keine Zahlen zum Pandemieverlauf.
22.3.21

 

 

Ostalbkreis hat eine 7-Tage-Inzidenz von über 100

Ostalbkreis. Bleibt die 7-Tage-Inzidenz des Ostalbkreises weiter über dem Wert von 100 , hat die Landkreisverwaltung im Laufe des Montags eine Entscheidung über verschärfende Maßnahmen gemäß der Corona-Verordnung des Landes zu treffen.Diese würden dann am Mittwoch dieser Woche in Kraft treten. Wie Landrat Dr. Joachim Bläse am Sonntag mitteiltr, muss zunächst jedoch das aktuelle Ausbruchsgeschehen im Ostalbkreis erneut im Detail unter die Lupe genommen und bewertet werden. Eines habe sich aber bereits jetzt klar herauskristallisiert, so der Landrat, nämlich eine maßgebliche Rolle der Kitas.

„Bei einem weiterhin diffusen Infektionsgeschehen hat die Landkreisverwaltung keinen Ermessens- oder Gestaltungsspielraum mehr. Vielmehr müssen wir laut Corona-Verordnung des Landes in einer Verfügung amtlich bestätigen, dass an drei Tagen in Folge die Inzidenz über 100 lag. Damit treten dann automatisch die in der Landesverordnung genannten Verschärfungen am zweiten Werktag nach unserer Verfügung in Kraft", erläutert Bläse. Ob und welche Maßnahmen unter Umständen darüber hinaus notwendig sind, will der Landrat im Laufe des Montags prüfen lassen. Da in den Kitas Abstände nicht eingehalten werden könnten und bislang auch keine Maskenpflicht herrschte, kam es dort quer durch den Landkreis zu immer mehr Infektionen. „Deshalb müssen wir darauf nochmals einen genauen Blick werfen und uns überlegen, wie wir dort eingreifen können." Auch will Bläse die für diesen Montag angekündigte Schalte der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten in den Entscheidungsprozess des Kreises mit einbeziehen: „Wir wollen natürlich den Tenor der Beschlüsse berücksichtigen und hoffen, dass künftig nicht mehr allein die Inzidenz, sondern weitere Faktoren maßgeblich für Öffnungen oder Schließungen sind."

Am 19. März meldete das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg für den Ostalbkreis erstmals eine 7-Tage-Inzidenz über 100. Innerhalb von nur zehn Tagen ist die Inzidenz damit rasant um das über Zweieinhalbfache gestiegen. Auch am Samstag  lag die Inzidenz mit 112,7 deutlich über der kritischen Marke von 100. Sofern das Landesgesundheitsamt in seiner Tagesmeldung von Sonntag,  dem Ostalbkreis erneut einen Wert über 100 bestätigt, muss das Landratsamt Ostalbkreis gemäß § 20 Abs. 5 Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg die Überschreitung der Inzidenz über 100 an drei Tagen in Folge offiziell in einer Verfügung feststellen und bekanntmachen.
21.3.21

 

 

Feuerwerkskörper auf Polizeibeamte abgeschossen

Kirchheim unter Teck. Am Sonntag kurz nach 0.15 Uhr überprüften zwei Streifenbesatzungen nach einem Hinweis aus der Bevölkerung die Örtlichkeit bei der "Alten Teck Realschule" beim Rambouillet- Platz in Kirchheim mehrere Jugendliche, die sich dort aufhielten und ein Feuer entzündet haben sollen. Nachdem die ersten beiden Polizeibeamten ausgestiegen waren, wurde ein Feuerwerkskörper horizontal aus Richtung Innenhof in Richtung der beiden Polizeibeamten abgeschossen. Der Feuerwerkskörper verfing sich kurz vor dem Streifenfahrzeug in einem Baum und explodierte unmittelbar vor den eingesetzten Beamten. Nach der Explosion versuchte ein 21-Jähriger vom Innenhof in Richtung Sportplatz zu flüchten. Nach kurzer fußläufiger Verfolgung konnte der 21-Jährige eingeholt und vorläufig festgenommen werden. Hierbei zog sich eine 23-Jährige Beamtin eine leichte Verletzung am Fuß zu. Ob es sich bei dem 21-Jährigen um den Entzünder des Feuerwerkskörpers handelt ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen durch das Polizeirevier Kirchheim/T.. Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zu den Jugendliche geben können werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07021/501-0 mit dem Polizeirevier Kirchheim/T. in Verbindung zu setzen.
21.3.21

 

 

Akzeptanz der Bürger bei steigenden Gebühren nicht zu erreichen

Kreis Göppingen. Die SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende Susanne Widmaier berichtet, dass  das geplante Abfall- und Gebührenkonzept eine kritische Debatte in der SPD-Fraktion ausgelöst hat: "Uns ist durchaus bewusst, dass aus Umweltschutzgründen so viel Müll wie möglich recycelt oder weiterverwertet werden soll. Nicht nur das Kreislaufwirtschaftsgesetz, sondern auch die Verantwortung der Umwelt und der kommenden Generationen gegenüber zeigt, dass wir wie seither nicht weiter machen können führte der Sprecher im Umwelt- und Verkehrsausschuss und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Benjamin Christian aus. Abfälle sind zu einem großen Teil Wertstoffe die wiederverwertet, oder zur Energiegewinnung eingesetzt und nicht verbrannt werden sollen", so Widmnaier.

Konkret geht es um die Senkung der Restmüllmenge. Wie  aus Abfallanalysen im Landkreis Göppingen bekannt ist, befinden sich immer noch zwei Drittel Bioabfälle und Wertstoffe in der Restmülltonne, die statt verbrannt künftig verwertet werden sollen. Dies benötigt von allen  Bürgern im Landkreis  Verständnis und ein Umdenken bei der Müllentsorgung, so die SPD. Der Landkreis Göppingen belegt seit Jahren deutlich einen der letzten Plätze bei der Höhe der Restmüllmenge aller Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg.

Die Mitglieder der SPD-Fraktion sind aber der Ansicht, dass eine breite Akzeptanz in der Einwohnerschaft des Landkreises  für das  neue Konzept erforderlich ist.  Diese sei nicht zu erreichen durch ein sinkendes Angebot bei gleicher Gebührenhöhe bzw. bei gleicher Qualität der Entsorgung mit einer deutlichen Steigerung der Abfallgebühren.
21.3.21

 

 

Jugendliche feiern Party

Rechberghausen.  Der Polizei war eine Party in einem leerstehenden Haus in Rechberghausen gemeldet worden. Der ersten Streife zog der Geruch von Marihuana noch vor dem Haus in die Nase. Zwei Jugendliche saßen davor. Einer ergriff sofort die Flucht, und war weg. Beim Zweiten, einem 15-Jährigen, wurde bei der Durchsuchung ein Schlagring aufgefunden, was einen Verstoß gegen das Waffengesetz darstellt. Mit zusätzlichen Streifen sollten die weiteren Personen im Haus kontrolliert werden. Beim Eintritt der Polizeibeamten ergriffen drei die Flucht und sprangen vom Balkon des ersten Obergeschosses. Zwei von ihnen wurden angehalten. Den Utensilien nach war reichlich, auch harter Alkohol getrunken und Marihuana geraucht worden. Insgesamt wurden sechs Jungen und Mädchen im Alter von 14, 15 und 16 Jahren angetroffen. Auch ein 18-Jähriger war dabei. Weitere Betäubungsmittel konnten nicht aufgefunden werden. Die Jugendlichen wurden vor Ort ihren Eltern und Erziehungsberechtigten übergeben.
21.3.21

 

 

 

Autofahrer gerät in hilflose Lage

Geislingen. Am Samstagmittag befuhr ein 79-Jähriger mit seinem Auto die Steige nach Stötten. Kurz nach Geislingen, nach der dortigen Kehre, bemerkte er, dass er eine Radkappe verloren hatte und machte sich auf die Suche. Dabei rutschte er in dem sehr steilen Gelände einige Meter ab und kam nicht mehr hoch. Seine Beifahrerin alarmierte die Rettung. Ein weiterer Autofahrer kam vorbei, bot seine Hilfe an und sicherte den Senior mit einem Seil. Erst die Bergwacht, die ebenfalls mit Seilen gesichert vorgehen musste, konnte den Senior wieder auf die sichere Fahrbahn zurückbefördern. Er wurde mit leichten Verletzungen zur Untersuchung ins Krankenhaus gefahren. Die Straße war für die Dauer der Rettung bis ca. 13.30 Uhr für den Verkehr gesperrt.
21.3.21

 

 

Handballer siegen gegen Burgdorf

Göppingen. Im Heimspiel gegen Hannover-Burgdorf holten die Bundesliga-Handballer von Frisch Auf Göppingen am Samstagabend einen weiteren Sieg. Mit 31:24 schickten die Grün-Weißen die Gäste aus der EWS-Arena. Frisch Auf Göppingen belegt in der Tabelle den sechsten Tabellenrang.
20.3.21

 

 

Hochbetrieb im Kreisimpfzentrum in Aalen

Ostalbkreis. Es ist Bewegung im Kreisimpfzentrum (KIZ) des Ostalbkreises in der Aalener Ulrich-Pfeifle-Halle. Nicht nur über 80-Jährige mit einem der bislang im KIZ eher raren Biontech-Impftermine und jüngere Impfberechtigte, die Astrazeneca erhalten, füllen das KIZ. Ab sofort kann der Ostalbkreis auch all diejenigen impfen, die auf der Warteliste des Impfterminservice 116 117 stehen. Ein gemischtes Team aus Beschäftigten des Landratsamts, Bundeswehr und Feuerwehr hat sich daran gemacht, die  Senioren anzurufen. Um 13 Uhr standen die ersten für ihre Impfung im KIZ bereit.

Landrat Dr. Joachim Bläse freut sich, dass mit dieser Aktion das Impfen nach der Wiederaufnahme der Verimpfung von Astrazeneca einen weiteren Riesenschritt nach vorne macht. "Wir haben am Donnerstag dafür eine Extra-Portion Biontech erhalten. Am Freitagabend um 210 Uhr wurde uns dann aus Stuttgart die Warteliste übersandt", berichtet Bläse. Sofort habe man die Teams im KIZ aktiviert und weiteres Personal aufgestockt, um gleich am Samstag loslegen zu können. Das Personal von DRK und Malteser und Impfärzte seien bereit gestanden, wofür der Kreischef sehr dankbar ist. Parallel habe man begonnen, die Warteliste abzutelefonieren. "Klasse, wie flexibel die Seniorinnen und Senioren, aber auch deren Angehörige sind! Dafür herzlichen Dank!", so der Landrat.

Bis Samstag, 16 Uhr, haben bereits 517 über 80-Jährige ihren Impftermin telefonisch erhalten. "Geimpft wird am Samstagabend bis 21 Uhr. Dann sind 186 Menschen der Warteliste geimpft. Am Sonntag wurden 220 Termine vergeben und auch in den kommenden Tagen werden wir an der Erledigung der Warteliste arbeiten", informiert Dezernent Thomas Wagenblast, der im Aalener Landratsamt federführend für die Organisation des Impfens mit den Ärztlichen Leitern des KIZ zuständig ist.

Insgesamt standen 1.527 über 80-Jährige auf der Warteliste. Nicht alle benötigen aber noch einen Termin im Aalener KIZ, sondern wurden inzwischen teilweise bereits im Rahmen der dezentralen Impfaktionen in den Kommunen geimpft oder wollen dort ihre Impfung erhalten. Die Freude und Erleichterung, dass sie nun gegen das Corona-Virus geschützt werden, war vielen im KIZ anzumerken.

Keine Infos aus dem Landkreis Göppingen

Über das aktuelle Impfgeschehen im Landkreis Göppingen hüllt sich das Landratsamt Göppingen weiter in Schweigen. Die letzte Presseinformation zum Thema stammt vom 15. März. Darin wurde angekündigt, dass nicht mehr mit Astrazenica im Kreisimpfzentrum geimpft werde. Wie es weitergehe, wollte die Behörde zeitnah mitteilen. Bis heute, Samstag, liegen jedoch keine Informationen hierzu vor.
20.3.21

 

 

7-Tage-Inzidenz leicht gesunken

Kreis Göppingen. Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Göppingen ist am Samstag wieder leicht gesunken. Sie betrug am Abend 114,7 nach 119,3 am Donnerstag und 123,6 am Freitag.
20.3.21

 

 

Unfall auf der B29

Schwäbisch Gmünd. Am Samstag gegen 2 Uhr befuhr ein 23-Jähriger mit seinem Wagen die B29 in Fahrtrichtung Stuttgart. In der dortigen Baustelle schätzte er den Fahrbahnverlauf falsch ein und fuhr auf den linken Fahrstreifen, wo sich die Baustelle befindet. Als er vor sich eine Baumaschine erkannte, bremste er sein Fahrzeug bis zum Stillstand ab. Ein nachfolgender 22-Jähriger, der ebenfalls auf den linken Fahrstreifen gewechselt war, erkannte dies zu spät und fuhr mit seinem Pkw auf den ersten Wagen auf. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 35.000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
20.3.21

 

 

Unbekannte hinterlassen Ort der Verwüstung

Baltmannsweiler. Am späten Freitagabend haben bislang unbekannte Täter zahlreiche Verkehrszeichen und Gegenstände mutwillig beschädigt. Zwischen 22.45 Uhr und Mitternacht wurden mehrere Verkehrsschilder aus der Verankerung gerissen sowie teilweise auch umgebogen. Zudem wurden mehrere Laternen, Poller, Mülltonnen und Kleidercontainer angegangen, teilweise umgeworfen sowie auch mitgenommen und an anderer Stelle wieder abgestellt. Die Spur der Täter zog sich über die Schorndorfer Straße, das Kulturzentrum in der Baacher Straße, Wannenweg, Mahdweg, bis in die Rosenstraße. Das Polizeirevier Esslingen hat die Ermittlungen aufgenommen. An mehreren Gegenständen konnten Spuren gesichert werden. Der Schaden kann noch nicht beziffert werden. Zeugen und weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter Telefon 0711/3990-330 beim Polizeirevier Esslingen zu melden.
20.3.21

 

 

Teamviewer wird Trikotsponsor bei Manchester United

Göppingen. Teamviewer investiert weiter ins Sportmarketing. Der Göppinger Softwarehersteller mit seinen weltweit 1300 Mitarbeitern steigt nach seinem Engagement beim Handball-Bundesligisten Frisch Auf Göppingen nun auch im Fußball ein. Und das gleich mit einer Reisennumme. Ab der neuen Saison werden die Göppinger Trikotsponor vom englischen Premier League Club Manchester United, der weiltweit 1,1 Milliarden Fans haben soll. Bislang war der amerikanischen Autohersteller Chevrolet Hauptsponor der Engländer. Den Deal mit dem Fußballclub lässt sich Teamviewer einiges kosten. 275 Millionen Euro sollen die Göppinger in den nächsten fünf Spielzeiten nach Manchester überweisen. Das Volumen des Deals hatte am Freitag auch auch an der Bröse für Unruhe gesorgt, da das Engagement auch Folgen für den zu erwarteten Gewinn hat. Anleger rümpfer deshalb etwas die Nase, wurde vom Börsenparkett berichtet.
19.3.21

 

 

Neuer Leiter beim Geislinger Polizeirevier

Dieter Taller ist neuer Leiter des Polizeireviers in Geislingen. Foto: Polizei

Geislingen. Seit Anfang März leitet das Erster Polizeihauptkommissar Dieter Taller das Polizeirevier Geislingen. Der bisherige Leiter des Polizeireviers Geislingen, Polizeioberrat Jens Rügner, wechselte  nach Stuttgart. Mit Dieter Taller übernehme ein erfahrener Polizeibeamter kommissarisch die Verantwortung für das Polizeirevier Geislingen, sagte Polizeipräsident Bernhard Weber, Leiter des Polizeipräsidiums Ulm. Er dankte  Rügner für die seit dem Jahr 2015 geleistete Arbeit an der Spitze des Polizeireviers. Er habe sich mit viel Engagement und Elan für die Sicherheit der rund 63.000 Menschen, die im 288 Quadratkilometer großen Bereich des Polizeireviers leben, eingesetzt. Trotz steigender Kriminalitätszahlen sei die Aufklärungsquote in den vergangenen Jahren mit etwa 60 Prozent konstant hoch geblieben. „Sie haben es geschafft, die Motivation der Beschäftigten in Ihrem Polizeirevier auch in schweren Zeiten wie der Corona-Pandemie hoch zu halten“, lobte Weber den bisherigen Revierleiter. Weber sei davon überzeugt, dass der 56-Jährige Dieter Taller seine neue Funktion in gleich hervorragender Weise wie sein Vorgänger ausüben werde, das habe er in seinen bisherigen Funktionen unter Beweis gestellt.

Der 56-jährige Dieter Taller begann 1986 seinen Dienst bei der Polizei des Landes Baden-Württemberg. Nach der Ausbildung und ersten Dienstjahren in Esslingen absolvierte Taller sein Studium an der Hochschule für Polizei. Anschließend stellte er als Polizeiführer vom Dienst im Führungs- und Lagezentrum der damaligen Polizeidirektion Esslingen seine Führungsqualitäten unter Beweis, danach als Dienstgruppenleiter im Streifendienst. 2008 wechselte er zur damaligen Polizeidirektion Göppingen als Referent für Einsatzangelegenheiten. 2016 wurde Taller Leiter der Führungsgruppe beim Polizeirevier Göppingen und Stellvertreter der Revierleitung. Zudem war er während all der Dienstjahre in der Alarmhundertschaft engagiert, zuletzt als deren Leiter.

Der 43-jährige Jens Rügner begann im Oktober 1997 seine Ausbildung bei der Bereitschaftspolizei in Lahr. Nach dem Studium an der Hochschule in Villingen-Schwenningen wurde er zum Polizeirevier in Horb versetzt wo er als Dienstgruppenleiter im Streifendienst eingesetzt wurde. Kurze Zeit später folgte er dem Ruf des Ministeriums. Hier verrichtete er seinen Dienst beim Referat 31 „Verkehrspolizeiliche Angelegenheiten“. Nach zahlreichen Stationen innerhalb der Polizeiorganisation absolvierte er an der Hochschule für Polizei in Münster/Westfalen sein Studium zum Höheren Polizeivollzugsdienst. Ab 2010 war er im Landespolizeipräsidium im Innenministerium Baden-Württemberg tätig, 2015 übernahm er die Leitung des Polizeireviers Geislingen.

Das Polizeirevier Geislingen ist eines von  zwölf Revieren des Polizeipräsidiums Ulm. Knapp 60  Mitarbeiter betreuen zwölf der 38 Gemeinden des Landkreises Göppingen. Zum Revier Geislingen gehören die Polizeiposten Böhmenkirch, Deggingen und Kuchen. 2189 Straftaten verzeichnete die Kriminalstatistik im Jahr 2020 für diesen Bereich, von denen 60 Prozent aufgeklärt wurden. Die Kriminalitätsbelastung liegt mit 3.437 Straftaten je 100000 Einwohner deutlich unter dem Durchschnitt des Polizeipräsidiums Ulm (4.242) und des Landkreises Göppingen (4.306).
19.3.21

 

 

Werke von Gustav Jourdan online verfügbar

Ein Teil der Werke des in Schwäbisch Gmünd geborenen Künstlers Gustav Jourdan sind jetzt online verfügbar. Unser Foto zeigt einen Ausschnitt aus der Arbeit "Kloster Lorch und Remsbahn". Foto: StadtA GD_Best.E04 Nr. 1000

Schwäbisch Gmünd (sv). Das Stadtarchiv Schwäbisch Gmünd hat den Teilnachlass des in Gmünd geborenen Künstlers Gustav Jourdan (1884-1950) mit etwa 300 Zeichnungen, Porträts und Feldpostkarten aus dem Bestand E04 (Grafische Sammlung) digitalisiert und online zur Verfügung gestellt. Die gemeinfreien Werke sind ab sofort kostenlos, rund um die Uhr und barrierefrei online zugänglich. Unterstützt wurde das Stadtarchiv bei diesem Projekt von Carlotta Pauly (FSJ-Kultur im Kulturbüro).

Der bildende Künstler Gustav Jourdan wurde 1884 in Schwäbisch Gmünd geboren. Sein Vater, der Goldschmied Wilhelm Friedrich Jourdan aus Corres bei Ötisheim, heiratete in Gmünd Bertha Karoline geborene Schmid. Gustav Jourdan ist der jüngste Sohn aus dieser Ehe. Da Gustav Jourdans Vater früh verstarb, musste die Mutter mit ihrem kleinen Bijouteriegeschäft in der Schreinerstraße 4 für das Auskommen der Familie sorgen. Nachdem Gustav Jourdan die Gmünder Gewerbeschule besucht hatte, studierte er an der Kunstakademie Stuttgart. Dort arbeitete er seit 1911 zunächst als Hilfslehrer und ab 1913 als Leiter. 1923 erhielt er die Professur für die Klasse für Stoffdruck, welche er auch bis zu seiner Pensionierung 1946 innehatte. Aufgrund der Kriegsschäden in Stuttgart zog er 1944 mit seiner Frau in sein Sommerhäuschen nach Hayingen, wo er 1950 verstarb. Im gleichen Jahr wurde er zum Ehrenbürger der Stadt Hayingen ernannt.

Die Onlinestellung erfolgte – wie auch schon beim Nachlass des Fotografen Karl Otto Lang – in Kooperation mit Wikimedia Commons. Die Digitalisate stehen unter der freien Lizenz CC-BY-SA 3.0 DE und können nachgenutzt werden. Voraussetzung hierfür ist die Nennung des Stadtarchivs Schwäbisch Gmünd als verwahrende Einrichtung sowie der jeweils gültigen Signatur des Originals. Unter folgendem Link können die Werke angesehen, geteilt, heruntergeladen und nachgenutzt werden: https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Gustav_Jourdan?uselang=de
19.3.21

 

 

Auch Bettenhaus im Rohbau fertig

Kreis Göppingen. Das viergeschossige Bettenhaus des Neubaus der Klinik am Eichert ist im Rohbau fertiggestellt. Derzeit werden darauf die Wände für das abschließende Technikgeschoss errichtet – sowie an den Auskragungen im Osten und Westen je sieben Konstruktionen aus sehr viel Stahl und Beton. „Es handelt sich dabei um Überzüge, welche die Auskragungen des Bettenhauses abfangen“, erklärt Andreas Frischmann, der Projektleiter des Neubaus. Noch werden die Auskragungen von Betonpfeilern gestützt, diese werden aber in Kürze entfernt. „Damit sich die Auskragungen dann nicht nach unten neigen, werden die aus den Überzügen ragenden Stahlkabel, die sogenannten Spannglieder, gespannt“, so Frischmann.„Insgesamt wurden in den Überzügen 150 Tonnen normaler Bewehrungsstahl und 16 Tonnen Spannstahl verbaut“, sagt Georg Schilling vom Bauteam.  
19.3.21

 

 

Zeichen gegen Rassismus

Göppingen. Anlässlich des bundesweiten Aktionstags „Vorsicht, Vorurteile!“ setzte auch die Stadt Göppingen ein Zeichen gegen Alltagsrassismus. Die leuchtend gelben „Vorsicht-Vorurteile!“-Aufkleber auf dem Marktplatz, im Foyer der Stadthalle und im Eingangsbereich des Testzentrums im Bürgerhaus sollen auf Alltagsrassismus hinweisen und zum Nachdenken aufrufen. „Zu viele gehen einfach über mich hinweg“, steht in knalligem Rot auf dem Aufkleber, den Oberbürgermeister Alex Maier, die Erste Bürgermeisterin Almut Cobet und die Jugendkoordinatorin Rebecca Zabel gemeinsam mit Mitgliedern des Gemeinderats im Foyer der Stadthalle angebracht haben.  Die Stadt Göppingen setzt sich seit 2007 gegen Rassismus und für Vielfalt ein. 2008 wurde sie dafür als eine der bundesweit ersten Städte mit dem Titel „Göppingen – Ort der Vielfalt“ ausgezeichnet. Seit 2015 beteiligt sie sich mit ihrer „Partnerschaft für Demokratie“ am Bundesprogramm „Demokratie leben!“
19.3.21

 

 

Gerutscht: 77 000 Euro Schaden

Heubach. Auf rund 77.000 Euro wird der Sachschaden geschätzt, der bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagabend in Heubach entstand. Kurz nach 18 Uhr befuhr eine 56-Jährige mit ihrem Pkw die Lauterburger Straße. In einer Rechtskurve bremste sie ihr Fahrzeug ab, wodurch dieses ins Rutschen geriet und gegen den Pkw eines 25-Jährigen und anschließend gegen das Fahrzeug einer 34-Jährigen prallte. Alle Fahrzeugführer blieben bei dem Unfall unverletzt.
19.3.21

 

 

Fahrzeug übersehen

Bartholomä. Von einem Wanderparkplatz kommend, fuhr ein 38-Jähriger am Donnerstagabend gegen 18.40 Uhr mit seinem Pkw auf die Landesstraße 1162 zwischen Bartholomä und Heubach ein. Hierbei übersah er den Pkw einer 40-Jährigen und streifte diesen. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beziffert sich auf rund 5000 Euro.
19.3.21

 

 

Wahlausgang bestätigt

Kreis Göppingen/Ostalbkreis. Der Kreiswahlausschuss im Landkreis Göppingen hat am Freitag die endgültigen Ergebnisse der Landtagswahl am 19. März 2021 in den Wahlkreisen 10 Göppingen und 11 Geislingen festgestellt. Im Vergleich zum vorläufigen Ergebnis ergaben sich in erster Linie wahlstatistische Veränderungen, die

sich nicht auf die jeweiligen Stimmergebnisse auswirkten. Von den insgesamt 114.482 abgegebenen Stimmzetteln waren lediglich 807 ungültige Stimmabgaben zu

verzeichnen. Die Briefwahl nahm erneut weiter zu. Im Wahlkreis 10 Göppingen stieg der Anteil der Briefwähler gegenüber der letzten Landtagswahl von 18,73 % auf 47,51 %. Im Wahlkreis 11 Geislingen war der Anstieg noch stärker. 2016 waren es noch 21,22 %, bei der jetzigen Landtagswahl betrug der Anteil

51,38 %. Die höchste Wahlbeteiligung gab es in Adelberg. Dort betrug die Wahlbeteiligung satte 75,10 %. Knapp dahinter lagen Zell unter Aichelberg mit 72,80 % und Ottenbach mit 72,13 %. Schlusslicht bei  der Wahlbeteiligung ist Eislingen mit 54,21 %. Knapp davor lagen die Städte Göppingen mit 54,78 % und Geislingen an der Steige mit 56,45 %.

Auch im Ostalbkreis hat der Wahlausschuss das Ergebnis vom vergangenen Sonntag bestätigt. Gegenüber dem vorläufigen Ergebnis ergaben sich in den Wahlkreisen 25 Schwäbisch Gmünd und 26 Aalen marginale Veränderungen. „Die Landtagswahl am vergangenen Sonntag ist gut verlaufen“, stellte Landrat Dr. Bläse fest.
19.3.21

 

 

Impfzentrum nimmt Betrieb wieder auf

Ostalbkreis. Nachdem Bund und Land am späten Donnerstagabend grünes Licht für die weitere Verwendung von Astrazeneca gegeben hatte, haben am Freitagvormittag wieder die Impfungen im Aalener Kreisimpfzentrum begonnen. Bis zum Mittag hatten bereits 40 Impfwillige ihre Erstimpfung erhalten. Alle für den heutigen Freitag und die Folgetage vereinbarten Impftermine können wie ursprünglich gebucht wahrgenommen werden. Mitzubringen sind die Terminbestätigung und ein Nachweis der Impfberechtigung.

Alle, die in der Zeit von Montagnachmittag (15. März) bis einschließlich Donnerstag (18. März 2021) gebucht hatten und wegen des Impfstopps nicht geimpft werden konnten, erhalten nach derzeitigem Stand einen Nachholtermin von der Impfhotline des Landes 116 117 bzw. imfpterminservice.de mitgeteilt. Nachdem heute wieder geimpft werden konnte, sind insgesamt rund 600 gebuchte Impftermine ausgefallen, die in den nächsten Wochen nachgeholt werden müssen.
19.3.21

 

 

Vorurteilsfreie Zone

Ostalbkreis. Um am heutigen „Demokratie leben!“-Aktionstag auf das Problem Alltagsrassismus aufmerksam zu machen, erklären Landrat Dr. Joachim Bläse das Landratsamt und Oberbürgermeister Thilo Rentschler das Aalener Rathaus jeweils zur vorurteilsfreien Zone. Gemeinsam mit Vertreterinnen des Kreisjugendrings brachten die beiden Hausherren überdimensionale Bodenaufkleber an.  

„Zu viele gehen einfach über mich hinweg“, steht in Großbuchstaben auf dem Aufkleber. Mit dem Aktionstag „Vorsicht, Vorurteile! Wir setzen ein Zeichen gegen Rassismus“ macht die Partnerschaft für Demokratie Ostalbkreis zusammen mit dem Kreisjugendring auf ein Thema aufmerksam, das unterschätzt wird: Vorurteile und ihre negativen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Denn gerade die vermeintlich unabsichtlich geäußerten Vorurteile gegenüber anderen führen zu Alltagsrassismus, der unser demokratisches und respektvolles Zusammenleben gefährdet.
19.3.21

 

 

Feuer in Garage

Ebersbach. Am Donnerstag rückte die Feuerwehr zu einem Brand in Ebersbach aus.  Eine Zeugin entdeckte das Feuer gegen 20.30 Uhr und wählte den Notruf. In einer Garage in der Straße Fuchsrain war ein Feuer ausgebrochen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Feuer bereits gelöscht. Vermutlich dürfte ein technischer Defekt ursächlich gewesen sein. Der Schaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt. Verletzte gab es nicht.
19.3.21

 

 

Porsche mit Einkaufswagen beschädigt

Geislingen. Rund 3.000 Euro Schaden hinterließ in Geislingen ein Unbekannter an einem Porsche. Mit dem war eine Frau zwischen 10.45 Uhr und 11.20 Uhr in der Bahnhofstraße beim Einkaufen. Auf einem oberen Parkdeck verursachte der Unbekannte eine Delle und Kratzer an dem Wagen. Die Schäden kommen möglicherweise auch von einem Einkaufswagen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
19.3.21

 

 

Kirchheim lässt Museen bis 1. Mai zu

Kirchheim unter Teck. Die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck hat entschieden, alle städtischen Museen und das Stadtarchiv unabhängig von möglichen Lockerungen bis zum 1. Mai  geschlossen zu halten. Die Tourist-Information ist zu den gewohnten Öffnungszeiten erreichbar.  Eine Auskunft oder Beratung zu den Beständen des Stadtarchivs ist unter der Telefonnummer 07021 502-570 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu den regulären Öffnungszeiten weiterhin möglich.

Auch eine touristische Beratung über die Kirchheim-Info zu Freizeitangeboten in Kirchheim unter Teck ist unter der Telefonnummer 07021 502-555 zu den gewohnten Öffnungszeiten möglich und verschiedene Kirchheim-Souvenirs können jederzeit online unter www.kirchheim-teck.de/kirchheim-shop bestellt werden. Ein Besuch der Kirchheim-Info im Max-Eyth-Haus (Max-Eyth-Straße 15) zur Abholung von Souvenirs oder zur Einsichtnahme in die ausgelegten Planunterlagen ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung unter 07021 502-555 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.
19.3.21

 

 

Radschnellweg: Geld für Planung ist da

Kreis Göppingen. Die Planung des Radschnellwegs im Filstal nimmt nun Fahrt auf. Der Landkreis Göppingen erhielt die erwartete Zusage von Finanzhilfen durch Bund und Land in Höhe von 3,6 Millionen Euro für die Planung des Radschnellwegs im Filstal.

„Radschnellverbindungen bilden einen wichtigen Baustein in Richtung einer fahrrad- und klimafreundlichen Mobilitätskultur im Land. Neben der Planung und Umsetzung unserer drei Pilotstrecken unterstützen wir die Landkreise, Städte und Gemeinden bei der Planung ihrer eigenen Projekte. Daher freue ich mich, dass wir die Planung des Radschnellwegs von Ebersbach nach Süßen mit rund 455.000 Euro fördern können. Zusätzlich werden wir die Planung des rund einen Kilometer langen Abschnitts des Radschnellwegs von Ebersbach-West/Kreisgrenze bis zur Filsquerung mit weiteren Mitteln des Landes unterstützen,“ erklärte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

Die Kreisverwaltung hatte in einem ersten Schritt den Antrag auf Finanzhilfen für die Planungskosten in Höhe von rund 4,25 Millionen Euro für die ca. 23 Kilometer lange Trasse zwischen Ebersbach und Süßen bei Bund und Land eingereicht. Dieser Antrag wurde vollumfänglich bewilligt. Landrat Edgar Wolff freut sich über die Förderzusagen: „Wir sind sehr dankbar für die Unterstützungsleistungen des Bundes und des Landes, ohne die wir die finanziellen Belastungen für die Planung dieses komplexen Bauprojekts nicht hätten stemmen können. Menschen nutzen auch im Alltag gerne das Rad, wenn die entsprechende Infrastruktur dafür vorhanden ist. Diese wollen wir mit dem Bau des Radschnellwegs nochmals deutlich aufwerten und damit der Mobilitätswende einen weiteren wichtigen Impuls geben.“

“Für ein kreisweites Umdenken hin zu einer umweltgerechten Mobilität für den Klimaschutz benötigen wir dringend die Verkehrswende. Damit mehr Menschen zu schadstoffarmen Verkehrsmitteln wechseln – und davon ist das Rad das umweltfreundlichste – muss die Infrastruktur ausgebaut werden. Ich freue mich daher sehr, dass wir die Planung der Radschnellverbindung jetzt mit vereinten Kräften anpacken können”, freut sich Amtsleiter Jörg-Michael Wienecke. Die Herausforderungen für die Planung und den Bau eines Radschnellwegs können mit denen einer neugeplanten Straße gleichgesetzt werden. Es handelt sich um ein komplexes Bauwerk, das sich nicht nur durch Geschwindigkeit und Länge definiert. Ein sicherer und komfortabler Radschnellweg benötigt viele abgestimmte Details, wie beispielsweise mit der Umwelt und Natur in dem Bereich umgegangen wird, wie Querungen an Kreuzungen und andere sicherheitsrelevante Punkte umzusetzen sind, wie an Fahrradampeln eine grüne Welle sichergestellt wird, wie eventueller Fußverkehr abzugrenzen ist und viele Aspekte mehr. Dafür bedarf es der intensiven Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene. 

Die erwarteten Gesamtkosten des Projekts belaufen sich laut der Machbarkeitsstudie auf rund 30 Millionen Euro (Ebersbach bis Süßen). Für die Planung in Höhe von 4,25 Millionen Euro stellt der Bund Finanzmittel von knapp 3,2 Millionen Euro (75 Prozent) bereit. Die Kosten für die verbleibenden 25 Prozent (ca.  eine Million Euro) tragen das Land und der Landkreis.
18.3.21

 

 

Corona: Zahlen steigen weiter

Kreis Göppingen. Die 7-Tages-Inzidenz im Kreis Göppingen ist am donnerstag auf 119,3 gestiegen. Die Zahl der aktuell am Virus Infizierten liegt bei 424. Die Zahl der im Zusammenhang mit Corona gestorbenen Menschen im Kreis ist auf 161 gestiegen. In den Kreiskliniken werden 36 Corona-Patienten behandelt. Zudem gibt es 13 Verdachtsfälle.
18.3.21

 

 

Mit Sommerreifen ins Schleudern geraten

Deggingen. Leichte Verletzungen erlitt am Mittwoch eine schwangere Frau bei einem Unfall bei Deggingen. Die 31-Jährige war laut Angaben der Polizei von Reichenbach in Richtung Schlat unterwegs. Gegen 7.30 Uhr geriet sie mit Sommerreifen bei Matsch ins Schleudern. Ihr Wagen landete im Graben und blieb auf der Fahrerseite liegen. Der Rettungsdienst war schnell da und befreite die schwangere Frau. Sie kam mit leichten Verletzungen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Angehörige schleppten das Auto ab. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 3.000 Euro.
18.3.21

 

 

Versuchter Raub – Zeugen gesucht

Schwäbisch Gmünd. Am Mittwoch zwischen 19.05 Uhr und 19.15 Uhr kam es zu einem versuchten Raub im Vorraum einer Bank am Sparkassenplatz. Eine 63-jährige Frau wollte gerade an einem dortigen Automaten Geld abheben, als sie einen Mann bemerkte, der mit einem Messer in der Hand auf sie zukam. Der Unbekannte sagte lediglich das Wort "Geld". Als die 63-Jährige daraufhin zu kreischen bzw. schreien anfing, flüchtete der Räuber ohne Beute in unbekannte Richtung. Der Mann war etwa 160 bis165 cm groß und 20 bis 30 Jahre alt. Er hatte eine normale Statur und war dunkel gekleidet. Zudem trug er einen Motorradhelm ohne Visier. Eventuell war er mit einem Fahrrad unterwegs. Wer hat entsprechende Beobachtungen gemacht? Wo wurde die gesuchte Person gesehen? Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Aalen unter der Rufnummer 07361 / 5800 entgegen.
18.3.21

 

 

Schwer verletzter Mann auf der Buchauffahrt

Schwäbisch Gmünd.  Am Donnerstag wurde dem Polizeipräsidium Aalen gegen 3.40 Uhr eine Person auf der Fahrbahn der L1161 (Buchauffahrt) in Schwäbisch Gmünd gemeldet. Vor Ort konnte tatsächlich ein 47-jähriger Mann mit schweren Verletzungen auf der linken Fahrspur der zweispurigen Buchauffahrt in Richtung Bettringen aufgefunden werden. Ein Verkehrsunfall konnte ausgeschlossen werden, da sich herausstellte, dass der Mann, ohne Fremdeinwirkung, von der dortigen Brücke auf die Fahrbahn gesprungen ist.
18.3.21

 

 

Holzstützen angesägt

Uhingen. Zwischen Dienstag, 18 Uhr, und  Mittwoch, 11 Uhr,  waren Unbekannte im Landschaftspark Schloss Filseck zugange. Am Kugelnest sägten sie zwei Holzstützen an. Die müssen nun repariert werden. Das Tatwerkzeug, zwei Handsägen, ließen sie am Tatort zurück. Das Polizeirevier Uhingen sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen.
18.3.21

 

 

Zu spät gebremst

Böhmenkirch. Aufgefahren ist die Lenkerin eines Pkw am Mittwoch in Böhmenkirch. Gegen 16.30 Uhr fuhr ein Fahrzeug in der Hauptstraße in Richtung Lauterstein. Am Kreisverkehr mit der Buchenstraße hatte ein 27-jähriger Fahrer sein Fahrzeug gestoppt. Das sah die Lenkerin des Pkws zu spät. Die 21-Jährige fuhr auf. Den Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf ungefähr 8.000 Euro.
18.3.21

 

 

Ladendieb ist uneinsichtig

Wangen./ Nicht nur gestohlen hat ein 31-Jähriger am Mittwoch in Wangen. Kurz vor 12 Uhr beobachtete eine Zeugin in einem Einkaufsmarkt in der Siemensstraße in Wangen, wie ein Kunde Waren in die Taschen steckte. Der Mann passierte die Kassen, bezahlte die Gegenstände jedoch nicht. Deshalb rief die Frau die Polizei. Die kam und stellte den 31-Jährigen. Der zeigte sich jedoch überhaupt nicht einsichtig. Stattdessen beleidigte er die Beamten. Der Mann muss sich nun nicht nur wegen des Ladendiebstahls verantworten. Auch wegen der Beleidigungen muss er nun mit einer Anzeige rechnen.
18.3.21

 

 

Gutscheine sollen Einzelhandel helfen

Schorndorf. „Schorndorf-Centro“ wird an den kommenden zwei Samstagen, 20. und 27. März, auf dem Wochenmarkt Stadtgutscheine verkaufen. Die Stadtgutscheine im Wert von 25 Euro werden für 20 Euro verkauft. Sie können in den Schorndorfer Geschäften eingelöst werden und sind drei Jahre gültig. Der Verkaufsstand ist direkt vor dem Rathaus am Marktplatz aufgestellt. Die Aktion ist limitiert auf insgesamt 3.000 Gutscheine. „Unser Ziel ist es, den Schorndorfer Einzelhandel und die Gastronomie mit insgesamt 15.000 Euro in diesen schwierigen Zeiten zu unterstützen“, erklärt Ulrich Fink, Geschäftsführer von „Schorndorf-Centro“.
18.3.21

 

 

ZDF taucht mit Terra X in die Wimsener Höhle

In der neuen Folge von Terra X (ZDF, 21. März, 19.30 Uhr) wird auch über die Wimsener Höhle berichtet. Foto: Rainer Straub

Schwäbische Alb. Für die neue Folge der ZDF-Reihe Terra X war Forschungstaucher Florian Huber in vielen Tauchrevieren unterwegs - auch im Unesco-Geopark Schwäbische Alb. Huber begab sich für die neue Terra X-Folge auf Tauchtour in die Wimsener Höhle. Unterstützt wurde er von Profis vor Ort. Tausend Meter der  der tiefsten Unterwasserhöhle Deutschlands sind bereits erforscht. Knochenfunde führen seit Jahren zu Spekulationen und sind schon lange ein Forschungsprojekt der Höhlenforschungsgruppe Ostalb-Kirchheim e.V., zu der auch Rainer Straub und Achim Lehmkuhl gehören. Die beiden Höhlenprofis zeigten Florian Huber die Fundstelle, führten die Probenentnahme an einem eingesinterten Skelett aus und halfen dem Film-Team bei der gewaltigen Logistik. Unter Tauchern gelten die gefährlichen Höhlentauchgänge als Königsdisziplin. Achim Lehmkuhl:" Die gesamte Filmausrüstung, Lampen und 3-D-Scanner mussten wasserdicht in beschwerten Tonnen in die Schatzkammer gebracht werden. Sie liegt hinter dem Bootstourenbereich. Die Wimsener Höhle ist die einzige Schauhöhle Deutschlands, die von Besuchern mit dem Boot befahren werden kann.
Zuvor besuchte der Archäologe Florian Huber die aktuellen Ausgrabungen im Hohle Fels in Schelklingen und traf dort den Ausgrabungsleiter Professor Nicholas Conard, den Entdecker eines der ältesten Kunstwerke der Menschheit: die Venus vom Hohle Fels Der Hohle Fels und die Wimsener Höhle zählen zum Schauhöhlennetzwerk im Unesco-Geopark Schwäbische Alb. Es umfasst zwölf Schauhöhlen. Außerdem sind beide Höhlen vom Geopark ausgezeichnete Geopoints, d.h. Orte, wo man die spannende Erdgeschichte der Schwäbischen Alb live erleben kann! Der Film von Nanje Teuscher ist  bereits online und kann auf www.zdf.de angeschaut werden.
17.3.21

 

 

Zahl der Corona-Opfer steigt auf 161

Göppingen.  Am Mittwoch hat das Gesundheitsamt im Landkreis Göppingen zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt.. Die Anzahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie liegt bei 161. Damit sind innerhalb der letzten Woche

im Landkreis Göppingen sechs Person gestorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Dabei handelt es sich um vier Männer und zwei Frauen. Von den Männern waren drei über 80 und ein Mann über 90 Jahre alt. Bei den verstorbenen Frauen handelt es sich um eine über 70- und eine über 80-jährige Frau. Von den sechs Todesfällen stehen zwei im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung im Landkreis Göppingen.

Aktuell konnte das Coronavirus in zwei Pflegeeinrichtungen im Landkreis bei Bewohnern und Mitarbeitern nachgewiesen werden. Nach heutigem Stand sind insgesamt drei Bewohner und Pflegekräfte positiv auf das Corona-Virus getestet. Weitere Befunde stehen derzeit noch aus.

Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch 77 neue Corona-Fälle im Landkreis Göppingen (Stand 14 Uhr). Aktuell sind 386 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Landkreis Göppingen beträgt 114,7 (Stand Mittwoch, 16 Uhr) und damit wieder deutlich höher als am Dienstag.

Vom Bund wurden Anfang der Woche alle Impfungen mit Astrazeneca gestoppt. Aktuell sind bis einschließlich Montag, 22. März, keine weiteren Termine buchbar. Davon ist auch das Kreisimpfzentrum in Göppingen betroffen. Alle für Mittwoch und Donnerstag vereinbarten Impftermine mit Astrazeneca mussten abgesagt werden. Die Betroffenen wurden (sofern möglich) über E-Mail oder Telefon darüber informiert. Mittlerweile hat das Land festgelegt, dass die von der Absage betroffenen Impfberechtigten auf eine Warteliste des Landes kommen sollen und zu einem späteren Zeitpunkt wegen eines erneuten Impftermins kontaktiert werden. Um die durch die Absagen frei werdenden Kapazitäten im Kreisimpfzentrum effektiv nutzen zu können, hat das Organisations-Team des Kreisimpfzentrums Personen telefonisch kontaktiert, die das 80. Lebensjahr vollendet haben und bereits im Februar auf der Warteliste des Landes registriert wurden. Hierdurch können an diesen beiden Tagen mehr als 600 zusätzliche Impfungen einer besonders vulnerablen Gruppe durchgeführt werden. Bist  Dienstag wurden insgesamt rund 15.000 Impfungen durch das Kreisimpfzentrum sowie die Mobilen Impfteams (ZIZ und KIZ) im Landkreis Göppingen durchgeführt.
17-3-21

 

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Esslinger OB hört auf

Der Esslinger OB Dr. Jürgen Zieger hört auf. Im September geht er in den Ruhestand. Foto: Hochschule Esslingen

Esslingen. Nach mehr als 23-jähriger Tätigkeit als Esslinger Oberbürgermeister hat Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger (SPD) Regierungspräsident Wolfgang Reimer seine Versetzung in den Ruhestand zum 30. September beantragt. Unmittelbar zuvor hatte der OB bereits die Fraktionsvorsitzenden des Gemeinderates und die Dezernentenkollegen in der Verwaltungsspitze über seinen Entschluss informiert. In einer Pressekonferenz, an der auch seine Ehefrau Dr. Angela Zieger teilnahm,  informierte OB Dr. Zieger im Bürgersaal des Alten Rathauses die Medien über seinen Entschluss. Der Entschluss vor Ablauf seiner Amtszeit aufzuhören, sei 2019 im Familienkreis gefasst worden. Es habe dafür keinen aktuellen Grund gegeben, so Zieger in seiner Erklärung.  Einige Ehrenämter will der OB noch weiter ausüben.
17.3.21

 

 

Linsenholzsee füllt sich wieder mit Wasser

Göppingen. Der Linsenholzsee zwischen Göppingen und Hohenstaufen füllt sich seit Ende Februar wieder mit Wasser. Im vergangenen Sommer hatte der See täglich rund  20 cm seines Wasserpegels verloren.

In Abstimmung mit der Stadt Göppingen, als untere Naturschutzbehörde, Vertretern des Naturschutzbund und der Fischergilde wurde der See abgelassen. Dabei stellte sich heraus, dass verschiedene Bretter verrottet waren. Im Februar konnte nun eine örtliche Fachfirma das über sieben Meter hohe Ablaufwerk, auch Mönch genannt,  durch Einsetzen von naturbelassenen Eichendielen, deren Aussparungen an den Stoßkanten mit einer Tonfüllung versehen wurden, wieder herstellen. Auch die im Dammuntergrund verlegten Rohre wurden mit einer Kamera begutachtet  und gereinigt.

In der achtmonatigen Trockenlegung wurde durch natürliche Zersetzungsprozesse ein Teil des vorhandenen Schlammes abgebaut. Auf eine aufwendige maschinelle Entschlammung konnte dadurch verzichtet werden. Während dieser Zeit fanden die Planungen zur Sanierung des Mönchs statt.  „Die Maßnahme hat Forst BW bisher mit rund 20.000 Euro finanziert. „Aus unserer Sicht ein gelungener Beitrag zum Arten- und Biotopschutz im Rahmen der multifunktionalen Forstwirtschaft“, zeigt sich Jürgen Sistermans-Wehmeyer vom Forstbezirk Schurwald erfreut. Sein Kollege Kai Struppek, zuständiger Förster im Revier Hohenstaufen, ergänzt: „Auch wenn es vermutlich bis Ende des Jahres dauert bis der normale Wasserpegel erreicht ist, können die Erholungssuchenden sich schon bald an den ersten laichenden Erdkröten und quakenden Grasfröschen erfreuen“. Neben verschiedenen Molcharten finden im weiteren Jahresverlauf unterschiedliche Libellenarten und andere Wasserinsekten rund um den Linsenholzsee ihren Lebensraum. Und an lauen Sommerabenden können obendrein noch heimische Fledermausarten beobachtet werden.
17.3.21

 

 

Stadtbibliothek bleibt geschlossen

Göppingen. Wegen des zurzeit geltenden Corona-Lockdowns bleibt die Stadtbibliothek mindestens bis 28. März für den regulären Publikumsverkehr geschlossen. Dafür wird der bestens eingeführte Abholservice „Click & Collect“ erweitert.

Zwar erlaubt die neue Corona-Verordnung eine eingeschränkte Form der Öffnung von Bibliotheken mit Terminvergabe bis zu einer Inzidenz von unter 100. Im Hinblick auf die aktuelle Entwicklung der Infektions-Zahlen im Landkreis Göppingen ist davon auszugehen, dass selbst diese sehr eingeschränkte Möglichkeit einer Öffnung nur für kurze Zeit möglich wäre. Die Stadtbibliothek möchte ihren Leserinnen und Lesern aber ein sinnvolles und verlässliches Angebot bieten und hat sich deshalb nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen, unter den aktuellen Umständen keine Öffnung mit Terminvergabe umzusetzen.

Dagegen wird der bereits bestehende und gut angenommene Medien-Abholservice „Click & Collect“ ausgeweitet: Die Abholung kann ab dem 16. März dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr erfolgen. Außerdem wurden bereits alle entliehenen Medien bis zum 8. April verlängert. Eine vorherige Rückgabe ist daher nicht notwendig, aber möglich.
17.3.21

 

 

Bunte Bildtapeten in Kinderklinik

Kreis Göppingen. Kühe sind zu sehen und Vögel, eine Ente zieht mit ihren Küken vorbei, auch ein Löwe darf nicht fehlen. Der König der Tiere steht passenderweise in einer Savannenlandschaft, das Milchvieh auf einer Obstbaumwiese, der Adler kreist um hohe Berge. Schlicht, aber eindrücklich dargestellte Landschaften, darauf wie Scherenschnitte die passenden Tiere: Die Wände der Kinderstation (Abteilung 40) der Klinik am Eichert in Göppingen sind seit kurzem mit bunten Bildtapeten versehen.

Rund 120 Quadratmeter Wandfläche wurden auf diese Weise in den letzten Tagen beklebt. Das Besondere daran: „Es sind keine Tapeten von der Stange, sondern Unikate, die grafisch und von der Größe her maßgeschneidert sind auf die Gegebenheiten hier vor Ort“, freut sich Dr. Fabian Kaßberger, der Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Alb-Fils-Kliniken. Entworfen wurden die Tapeten in Zusammenarbeit mit einem Architekturbüro speziell für die Kinderklinik. Sie erfüllen dort einen doppelten Zweck: „Zum einen wird die Station durch die frischen Farben wesentlich lebendiger, zum anderen dienen die Bilder auch der Orientierung für die Kinder und Ihre Eltern“, so der Chefarzt.

Finanziert wurde die Neugestaltung der Wände mit Spendengeldern der Grace P. Kelly Vereinigung. Diese unterstützt bereits seit bald 50 Jahren chronisch kranke Kinder und ihre Familien und schafft geschützte und kindgerechte Umgebungen für kranke Kinder, als Gegenpol zur medizinischen Welt eines Krankenhauses.
17.3.21

 

 

Laster verliert Ladung

Böhmernkirch. Beschädigt wurde am Dienstag ein Auto bei Böhmenkirch. Gegen 8 Uhr fuhr der 34-Jährige mit seinem Wagen auf der B466 von Lauterstein in Richtung Böhmenkirch. Ein bislang unbekannter Laster kam entgegen. Der verlor etwas von seiner Ladung, die gegen das Fahrzeug des 34-Jährigen prallte. Dadurch wurde ein Scheinwerfer beschädigt. Der unbekannte Laster fuhr weiter. Es ist lediglich bekannt, dass dieser orange war. Ein Schaden von mehreren hundert Euro blieb zurück.
17.3.21

 

 

In Auto eingeklemmt

Lorch. Am Mittwochnachmittag kam es auf der Maierhofstraße zwischen Waldhausen und Lorch zu einem Verkehrsunfall. Eine 23-jährige Pkw-Fahrerin wollte aus einer Hofeinfahrt nach links in Richtung Lorch in die Maierhofstraße einbiegen. Dabei kollidierte sie mit dem Fahrzeug eines 24-Jährigen. Mann wurde dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt und verletzte sich schwer. Er musste durch die Feuerwehr, die mit fünf Fahrzeugen und 18 Personen im Einsatz war, aus seinem Fahrzeug befreit werden. Die 23-Jährige verletzte sich ebenfalls. Beide wurden zur weiteren Untersuchung in eine Klinik gebracht. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 15 000 Euro.
17.3.21

 

 

Schaufenster eingeschlagen – Deko-Trauringe geklaut

Schwäbisch Gmünd. Ein bislang unbekannter Einbrecher schlug am Dienstag zwischen 18 und 19 Uhr mit einem unbekannten Gegenstand die Glasscheibe einer Schaufensterauslage, direkt am Ladeneingang eines Juweliergeschäftes in der Kornhausstraße in Gmünd ein, griff in die Auslage und entwendete daraus zwei Ausstellungsladen mit zwölf Paar versilberten und vergoldeten Deko-Trauringen im Gesamtwert von etwa 400 Euro. Durch die Ladenbesitzerin konnte zwischen 18.30 Uhr und 19 Uhr ein lauter Knall, ähnlich eines Silvesterböllers, wahrgenommen werden. Hierbei handelte es sich vermutliche um die zerberstende Glasscheibe. An der Schaufensterauslage entstand Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro. Hinweise in dieser Sache nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 / 3580 entgegen.
17.3.21

 

 

Unbekannter will gefälschte Rezepte einlösen

Schwäbisch Gmünd. In drei Apotheken im Schwäbisch Gmünder Stadtbereich versuchte ein Unbekannter am Montagabend durch Vorlage wohl gefälschter Rezepte in den Besitz starker Schmerzmittel zu gelangen. Durch Rückfragen der jeweiligen Apothekenmitarbeiter bei den Ärzten, deren Namen auf den Rezepten stand, wurde festgestellt, dass es sich um Fälschungen handelte. Der Unbekannte ist ca. 25 bis 30 Jahre alt und ca. 175 cm groß. Er hat kurze, leicht gelockte blonde Haare und trug eine auffällige Camouflage-Hose mit neongelben Punkten sowie eine Winterjacke. Hinweise nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171/3580 entgegen.
17.3.21

 

 

Einzelhandel muss ab Freitag wieder schließen

Kreis Göppingen. Nach Überschreiten der 7-Tage-Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Göppingen griefen nun wieder verschärfte Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung. Diese Maßnahmen werden von der Landesregierung in einem Stufenplan der Corona-Verordnung des Landes festgelegt. Beim Überschreiten dieser Inzidenzschwelle an drei aufeinanderfolgenden Tagen wird die Feststellung durch das Gesundheitsamt öffentlich bekanntgegeben. Diese amtliche Bekanntmachung erfolgt am Mittwoch, die verschärften Regelungen treten dann am Freitag  in Kraft.

Das bedeutet, dass im Landkreis Göppingen unter anderem erneut strengere Kontaktbeschränkungen in Kraft treten. So darf zu einem Haushalt nur noch eine weitere nicht im Haushalt lebenden Person hinzukommen. Der Einzelhandel muss wieder schließen und es kann nur noch im voraus bestellte Ware zu einem vereinbarten Termin abgeholt werden, das sogenannte “Click & Collect”. Museen, Galerien botanische und zoologische Gärten müssen geschlossen werden. Medizinisch notwenige Behandlungen und der Friseurbetrieb sind weiterhin erlaubt. Andere körpernahe Dienstleistungen wie Massage-, Tattoo-, Sonnen- und Piercingstudios, sowie die kosmetische Fußpflege sind untersagt. Einschränkungen auf Landkreisebene zum Schul- und Kindertagesstättenbetrieb sind aktuell nicht geplant. Bei einem weiteren Anstieg der Fallzahlen müssten entsprechende Maßnahmen gemeinsam mit den Landesbehörden entschieden werden.

Durch die gestiegenen Fallzahlen benötigt auch das Gesundheitsamt wieder personelle Unterstützung für die Kontaktpersonennachverfolgung. Deshalb werden ab Dienstag zehn Bundeswehrsoldaten das Gesundheitsamt für einen Monat unterstützen. Aufgrund der zunehmenden Verbreitung der Coronavirus-Mutationen muss ein weiterer Anstieg der Fallzahlen im Landkreis Göppingen befürchtet werden.
16.3.21

 

 

Sieben-Tages-Inzidenz wieder gesunken

Kreis Göppingen. Die 7-Tages-Inzidenz ist am Dienstag wieder gesunken und beträgt nun 101,9. Derzeit sind im Kreis 328 Personen an Corona infiziert. Ein weiteres Todesopfer in Zusammenhang mit dem Virus ist zu beklagen, die Zahl der Toten seit Ausbruch der Pandemie steigt damit auf 159. In den Kliniken des Landkreises werden 29 Corona-Patienten behandelt, es gibt zudem elf Verdachtsfälle.
16.3.21

 

 

Online-Petition: Über 10 000 machen schon mit

Kreis Göppingen. Das neue Müllystem mit höhren Gebühren, kleineren Eimern und reduzierter Zahl an Abfuhren wühlt die Bürger im Landkreis Göppingen auf. Eine Online-Petition haben bereits über 10 000 Bürger aus dem Landkreis unterzeichnet.  Die Petition richtet sich an Lanndrat Edgar Wolff.
16.3.21

 

 

Schuler blickt zuversichtlich nach vorn

Schuler will Rückschläge bei Auftragseingang und Ergebnis in den kommenden ein bis zwei Jahren wieder aufholen. Foto: Schuler

Göppingen. Der Pressenbauer Schuler rechnet damit, die pandemiebedingten Rückschläge im Corona-Jahr 2020 bei Auftragseingang und Ergebnis in den kommenden ein bis zwei Jahren wieder aufholen zu können. Der aktuelle Orderzufluss unter anderem aus dem Bereich Elektromobilität, die nachhaltigen Kostensenkungen durch den laufenden Transformationsprozess im Unternehmen und die Erfolge bei der Markteinführung attraktiver digitalisierter Produkte erlaubten diese Prognose, sagte Vorstandvorsitzender Domenico Iacovelli am Dienstag in Göppingen. Beim Umsatz werde sich im laufenden Jahr der schwache Auftragsbestand Ende 2020 allerdings noch einmal bemerkbar machen.

„Es sollte uns gelingen, 2021 den schwachen Auftragseingang des Vorjahres deutlich zu übertreffen und das operative Ergebnis nach EBITA wieder positiv zu gestalten“, erklärte der Vorstandschef. „Im vergangenen Jahr waren die Orderbücher in den ersten beiden Monaten gut gefüllt, bevor Corona das Geschäft monatelang weitgehend zum Stillstand gebracht hat. In der Summe ist der Auftragseingang 2020 um gut 20 Prozent gefallen.“ Vorsorgemaßnahmen für Kapazitätsanpassungen und Umstrukturierungen im mittleren zweistelligen Millionenbereich drückten das EBITA in den negativen Bereich.

Seit der Komplettübernahme durch die österreichische Andritz-Gruppe verzichtet Schuler auf die Veröffentlichung eigener Kennzahlen. Sie fließen bei Andritz in die Daten des Geschäftsbereichs Metals Forming ein, die das Unternehmen Anfang März veröffentlicht hat. Nach einem kompletten Stillstand im zweiten Quartal konnte Schuler im dritten und vierten Quartal zunehmend Aufträge für Anlagen zur Produktion von konventionellen Karosserien und Außenhaut-Teilen wie aber auch Batteriegehäusen und Elektroblechen seitens neuer und etablierter Anbieter von E-Fahrzeugen verbuchen. „Dieser positive Trend setzt sich aktuell fort, wird aber noch kompensiert durch die niedrige Investitionstätigkeit der traditionellen Automobilhersteller und vor allem der zuliefernden Industrie. In Europa stärker als im Rest der Welt“, sagte Iacovelli. „Dementsprechend gibt es nicht erst seit Corona auf vielen unserer Absatzmärkte einen knochenharten Preiswettbewerb, der manche Hersteller an den Rand des Machbaren zwingt und bei Schuler natürlich auch die Margen gedrückt hat.“

Dem steuert Schuler bereits seit 2019 mit einer Reihe von Maßnahmen entgegen. Dazu zählten im abgelaufenen Geschäftsjahr die Schließung des seit längerem defizitären Werkzeugbaus in Weingarten, die Konzentration der Geschäftseinheit Hydraulische Pressen in Gemmingen und eine weitere Verschlankung der Führungs- und Verwaltungsstrukturen. Diese Maßnahmen trugen dazu bei, dass das Unternehmen seit der zweiten Jahreshälfte 2020 wieder positive operative Ergebnisse erwirtschaftet.

Wichtiger Teil des Transformationsprozesses ist auch die weitgehende Digitalisierung der Steuerungs- und Automatisierungstechnologie der Pressen. Die entsprechenden Angebote hat Schuler in seiner neuen „Digital Suite“ auf den Markt gebracht. Zu deren Produkten gehören unter anderem „Schuler Connect“ als virtuelles Service-System zur Fehlerbehebung ohne Techniker vor Ort oder die „Visual Die Protection“, mit der sich unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz drohende Schadensursachen beim Einsatz von Werkzeugen frühzeitig erkennen und beseitigen lassen. „Das bringt unseren Kunden messbaren Mehrwert in Form von sinkenden Stückkosten und verringerten Anlauf- und Ausfallzeiten“, sagte Vorstandschef Iacovelli.
16.3.21

 

 

Baum fällt auf Auto

Göppingen. Glück hatte am Montag in Göppingen ein Autofahrer in Göppingen. Der 70-Jährige fuhr kurz nach 18.15 Uhr in der Bartenbacher Straße. Unerwartet fiel ein Baum auf die Straße. Teile davon trafen den Pkw und beschädigten diesen. Der 70-Jährige blieb unverletzt. An seinem Auto entstand ein Schaden von etwa 15.000. Der Baum blockierte die Straße und die Feuerwehr kümmerte sich um die Beseitigung. Kurz vor 19 Uhr war der Baum zerkleinert und die Bartenbacher Straße konnte wieder frei gegeben werden.
16.3.21

 

 

Dieb klaut Geldbörse und will Geld abheben

Göppingen. In eine offene Jackentasche griff am Samstag in Göppingen ein Unbekannter. Zwischen 10.30 Uhr und 11 Uhr war eine Frau in einem Lebensmittelgeschäft in der Großeislinger Straße beim Einkaufen. Ihre Geldbörse hatte sie in der offenen Jackentasche. Das muss ein Dieb gelockt haben, sodass er unbemerkt zugriff. Neben Geld befanden sich auch Bankkarten in der Geldbörse. Das Opfer handelte schnell und sperrte die Karten. So entstand ihr kein weiterer Schaden. Denn wie sich später herausstellte, wollte der Täter 1.000 Euro abgeheben.
16.3.21

 

 

Drogendealer in Haft

Schorndorf. Ein 27-jähriger Pkw-Fahrer sollte in der Schorndorfer Straße durch eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Schorndorf einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der Fahrer missachtete allerdings die Anhaltesignale der Ordnungshüter und versuchte, vor dem Streifenwagen zu flüchten. Während der Flucht entledigte er sich noch eines Rucksackes, der kurze Zeit später sichergestellt werden konnte. Der Mann fuhr schließlich in die Sackgasse der Friedensstraße, wo er festgenommen werden konnte. Im kurz zuvor entsorgten Rucksack fanden die Beamten neben mehreren hundert Gramm Marihuana auch eine hohe vierstellige Bargeldsumme auf. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde eine Wohnung in Schorndorf, in der sich der Mann derzeit überwiegend aufhält, durchsucht. Hierbei konnten unter anderem gut fünf Kilogramm Marihuana, Waffen und nochmals Bargeld im vierstelligen Bereich aufgefunden werden. Der Tatverdächtige wurde am Sonntag einem Haftrichter beim Amtsgericht Waiblingen vorgeführt, dieser setzte den Haftbefehl in Vollzug. Der 27-jährige Deutsche wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
16.3.21

 

 

Betrügerische Uhrenverkäufer

Ostalbkreis. In den letzten Tagen wurden mehrere Personen hauptsächlich vor Einkaufscentern, Discountern oder Baumärkten im gesamten Ostalbkreis angesprochen und letztendlich betrogen. Der oder die Betrüger gaben sich in den meisten Fällen als frühere Arbeitskollegen aus und teilten mit, dass sie inzwischen als Uhrenverkäufer tätig wären. Um auf der Heimreise nach Italien oder in die Schweiz die mitgeführten Uhren nicht verzollen zu müssen, wurden diese - angeblich hochpreisigen Uhren - günstig zum Verkauf angeboten. Um das Vertrauen zu erschleichen wurden zunächst Uhren sogar verschenkt und anschließend weitere Uhren "günstig" zum Kauf angeboten. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass es sich bei sämtlichen Uhren um billige Fälschungen handelte. Die Polizei: „Ein gesundes Misstrauen gegenüber diesen anscheinend großzügigen Uhrenverkäufern ist keine Unhöflichkeit. Lassen Sie sich nicht in die Irre führen.“
16.3.21

 

 

Eis und mehr am Schillerplatz

Eislingen. Nach längerer Suche hat die Stadt Eislingen einen passenden Partner gefunden. Zukünftig wird es am Schillerplatz neben italienischem Eis weitere Köstlichkeiten geben.  „Die Corona-Pandemie hat uns die Suche nach einem passenden Betreiber sehr erschwert“ sagt Fachbereichsleiter Dirk Ringleb. Doch nun hat die Stadt Eislingen mit der Familie Lando aus Salach einen guten Partner gefunden. Ab Mitte März wird Familie Lando mit ihrem Eis-Truck bis in den Herbst hinein diverse Eisspezialitäten, Snacks wie frisch belegte Paninis und Focaccia, Kaffee und Softdrinks anbieten. Das Eissortiment wird neben den üblichen Eissorten veganes sowie laktose- und glutenfreies Eis beinhalten. Bei schönem Wetter ist der Eis-Truck täglich von 11.30 Uhr bis 18.30 Uhr geöffnet. Sollten die Corona-Bestimmungen es wieder zulassen, werden Outdoor-Sitzgelegenheiten zum Verweilen angeboten. Der Schillerplatz ist vor allem bei Familien mit Kindern sehr beliebt. Die Stadtverwaltung Eislingen freut sich über das zusätzliche Angebot für die Bürger. Die Familie Lando betreibt bereits seit Jahren erfolgreich das Restaurant L’Aqulia sowie einen Eis-Truck in Salach.
16.3.21

 

 

In die Stadtbücherei mit Termin

Eislingen- Auch wenn die Stadtbücherei coronabedingt weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen bleiben muss, ist seit Dienstag ein Besuch mit vorheriger Terminbuchung und Dokumentation der Kontaktdaten wieder möglich. Termine können per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter der Telefonnummer 07161 804-275 vereinbart werden. Die Telefonzeiten hierfür sind: Dienstag und Donnerstag von 15 bis 19 Uhr; Mittwoch und Freitag von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr; Samstag von 10 bis 13 Uhr.  Besucher müssen ihre Kontaktdaten, die der Nachverfolgung von möglichen Infektionsketten dienen, direkt bei der Terminbuchung angeben. Nach dem vorgeschriebenen Aufbewahrungszeitraum von vier Wochen werden die Daten wieder gelöscht. Die Terminvergabe erfolgt innerhalb der regulären Öffnungszeiten der Stadtbücherei Eislingen. Die Besuchsdauer pro Person ist auf ein Zeitfenster von maximal 30 Minuten begrenzt. Und es gilt weiterhin die Abstands- und Maskenpflicht. Aber es kann ab sofort wieder direkt am Regal gestöbert werden. Parallel zum „Click & Meet“-Angebot bietet die Stadtbücherei weiterhin einen kontaktarmen Abholservice („Click & Collect“) an.
16.3.21

 

 

Leckeres aus der Jugendhausküche

Eislingen. Das Team um den Leiter des Nonstop Eislingen, Peter Rost, hält den Kontakt zu den Jugendlichen über zahlreiche Onlineplattformen und verschiedene Messenger. Dabei sind einzelne Gespräche genauso wichtig wie Videoanrufe in ganzen Gruppen. Kommunikation findet mittlerweile ganz anders statt und auch die Jugendarbeit musste sich anpassen. „Was früher zwischen Tür und Angel mit den Jugendlichen besprochen wurde, ist heute um einiges mühsamer und zeitaufwendiger“, sagt Peter Rost.  Seit ein paar Wochen kocht das Nonstop auch live auf Instagram. Jeden Donnerstag um 17 Uhr wird in der dazu extra angepassten Jugendhausküche vor mehreren Kameras der Kochlöffel geschwungen. Interessierte können sich live dazu schalten, chatten, mitkochen oder einfach nur zuschauen. Es werden klassische Jugendhausgerichte gekocht oder auch mal was ganz Neues ausprobiert, wie beispielsweise Tacos. „Früher haben wir immer donnerstags mit den Besuchern vor Ort gekocht“, erzählt Rost. „Wir versuchen so ein bisschen Nonstop-Flair unter den Zuschauern zu verbreiten.“ Viele der Zuschauer sind Jugendliche und Stammgäste des Jugendhauses. Aber auch Kollegen oder Neulinge schauen beim Live-Kochen vorbei.
16.3.21

 

 

Wehr bildet sich trotz Pandemie fort

Schwäbisch Gmünd (fw/sv). Zu einer Abteilungshauptversammlung, wie sie in der 124-jährigen Geschichte der Feuerwehr Wetzgau bisher niemand vorhergesehen hätte, versammelten sich die Kameraden nicht wie gewohnt im Feuerwehrhaus, sondern zuhause vor ihren Bildschirmen. Abteilungskommandant Mathias Weiß blickte in seinem Jahresbericht auf ein außergewöhnliches Jahr zurück: Mit Einzug der Pandemie mussten sämtliche kameradschaftliche Aktivitäten, Ausflüge, Übungen und Lehrgänge entfallen. Doch statt die Hände in den Schoß zu legen und nichts mehr zu machen, wurden Alternativen erarbeitet. So wurden Übungen in Kleinstgruppen abgehalten, Kurzfilme zur Erklärung von technischem Gerät gedreht, Skripte erstellt und die Kameraden so trotz Pandemie fortgebildet.

Eine Besonderheit für die Feuerwehr Wetzgau war Ende Oktober die Auslieferung und Ankunft des neuen Löschfahrzeugs vom Typ LF 20 KatS. Sehnsüchtig erwartet wird auch die Ersatzbeschaffung für den 40 Jahre alten Schlauchwagen SW 2000. Für Frühjahr 2021 wurde der Abteilung die Auslieferung des Gerätewagen Logistik 2 (GW-L2) in Aussicht gestellt. Der historische Moment von zwei neuen Fahrzeugen ist auf Jahre, sogar Jahrzehnte, ein prägendes Highlight für die Feuerwehr Wetzgau. Weiß blickte auf ein arbeitsreiches Jahr mit 30 Einsätzen, unterteilt in Brandeinsätze, ausgelöste Brandmeldeanlagen, Überlandhilfen, Technische Hilfeleistungen und einen Gefahrguteinsatz zurück. Neben 36 Mitgliedern in der Einsatzabteilung zählt die Feuerwehr 13 Kameraden in der Altersabteilung und zwölf Jugendfeuerwehrler.
16.3.21

 

 

 

Fünf Abgeordnete aus dem Landkreis Göppingen

Zusammenfassung

Kreis Göppingen. Aus dem Landkreis Göppingen sitzen künftig fünf Abgeordnete im neuen Landtag. Die Wähler gaben Ayla Catalpete (Grüne), Sarah Schweizer (CDU), Nicole Razavi (CDU), Sascha Binder (SPD)  und Hans-Jürgen Goßner (AfD) Tickets nach Stuttgart. Im Wahlkreis Göppingen holte Ayla Catalpete das Direktmandat. Die CDU im Wahlkreis Göppingen konnte nach ihrem Debakel 2016 jetzt ein Zweitmandat gewinnen. Sarah Schweizer kam auf 26,46 Prozent der Stimmen und schnitt damit deutlich besser ab als ihre Partei im Land. Gegenüber 2016 gewann Schweizer 3,1 Prozent hin. Dagegen verlor die SPD im Wahlkreis ein Mandat: Die SPD-Kreisvorsitzende Sabrina Hartmann konnte den bisherigen SPD-Abgeordneten Peter Hofelich, der nicht mehr angetreten war, nicht beerben. Im Wahlkreis Geislingen blieb das Rennen um das Direktmandat bis zuletzt offen. Am Ende verteidigte es Nicole Razavi mit einem Vorsprung von 242 Stimmen gegenüber Kathinka Kaden von den Grünen. Sascha Binder von der SPD holte im Wahlkreis erneut ein Ergebnis, das deutlich über dem Landesschnitt seiner Partei lag und erheilt deshalb ein Zweitmandat. Auch Hans-Jürgen Goßner vonder AfD schnitt im Wahlkreis Göppinger besser ab als seine Partei im Land: Damit war der AfD wiederein Zweitmandat sicher. Die erstmals angetretenen Freien Wähler kamen im Wahlkreis Geislingen auf 2,43 Prozent, im Wahlkreis Göppingen auf 4,06 Prozent.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Wahlkreis Göppingen

Ayla Catalpete (Grüne): 28,82 Prozent

Sarah Schweizer (CDU): 26,46 Prozent

Hans-Jürgen Goßner (AfD): 12,33 Prozent

Sabrina Hartmann (SPD): 12,33 Prozent

Heidi Nader (FDP): 8,91 Prozent

 

Whlkreis Geislingen

Kathinka Kaden (Grüne):  27,50 Prozent

Nicole Razavi (CDU): 27,92 Prozent

Freiherr Uwe von Wangenheim (AfD): 11,55 Prozent

Sascha Binder (SPD): 14,41 Prozent

Hans-Peter Semmler (FDP): 10,31 Prozent

 

Ein gesunkenes Interesse an der Landtagswahl 2021 zeichnete sich bereits am frühen Wahlabend im Landkreis Göppingen ab. Insgesamt machten im Wahlkreis 10 Göppingen 60,07 Prozent der Wahlberechtigten von ihrem Wahlrecht Gebrauch, dies entspricht einem Rückgang um 8,14 Prozent im Vergleich zum Wahljahr 2016. Im Wahlkreis 11 Geislingen sank die Wahlbeteiligung um 7,01 Prozent und beträgt damit 65,65 Prozent. Die Auszählung am Wahlabend lief laut Mitteilung des Landratsamtes weitestgehend reibungslos. Aus Drackenstein wurde das erste Ergebnis um 18.28 Uhr ins Landratsamt gemeldet. Um 20.19 Uhr konnte Kreiswahlleiter Edgar Wolff das vorläufige Wahlergebnis im Wahlkreis 10 Göppingen als 17. von 70 Wahlkreisen in Baden-Württemberg an die Landeswahlleitung melden. Das vorläufige Wahlergebnis im Wahlkreis 11 Geislingen wurde um 20.29 Uhr als 27. Wahlkreis gemeldet. Das endgültige Ergebnis wird durch den Kreiswahlausschuss am 19.März festgestellt. Die vorläufigen Einzelergebnisse der Städte und Gemeinden finden Interessierte auf der Homepage des Landkreises Göppingen.
15.3.21

 

 

Telefonbetrüger gehen leer aus

Deggingen.  Am Sonntag erhielten zwei Senioren aus Deggingen Anrufe von falschen Polizisten. Fast zeitgleich klingelte bei zwei Bewohnern aus Deggingen gegen 20.45 Uhr das Telefon. Mit der nicht endenden Masche gaben sich die Betrüger als Polizisten aus und erzählten von Einbrüchen in der Nachbarschaft. Deswegen sei die Sicherheit der Bewohner gefährdet. Üblicherweise stellen die Betrüger danach die Frage nach Wertgegenständen, welche die Polizei angeblich sicher verwahrt. So weit kam es in beiden Fällen nicht, weil die Senioren die Masche erkannten und Anzeige bei der echten Polizei erstatteten. Die ermittelt jetzt gegen die unbekannten Täter.
15.3.21

 

 

Lebenshilfe hofft auf staatliche Unterstützung   

In den Werkstätten für Menschen mit Behinderung der Lebenshilfe Göppingen werden 650 Menschen betreut. Foto: Privat /Lebenshilfe Göppingen                                                             

Kreis Göppingen. Die Corona-Krise zieht weitere Kreise: Der Zuschuss aus der öffentlichen Hand für Werkstätten für Menschen mit Behinderung ist auch im Jahr 2021 erforderlich. Darauf verweist die Lebenshilfe Göppingen und rechnet damit, dass eine Kürzung der Werkstattlöhne für die Menschen mit Behinderung unumgänglich ist.

„Corona reißt ein Loch in unsere Umsätze der Werkstätten“, sagt Uwe Hartmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe Göppingen. Auf Grund der Corona-Pandemie und deren Folgen gelinge es den Werkstätten immer weniger, die notwendigen Erlöse zu erwirtschaften, um die Werkstattlöhne aufbringen zu können. 

Hintergrund: Das Entgelt für Werkstatt-Beschäftigte wird aus dem von den Werkstätten erwirtschafteten Arbeitsergebnis bezahlt. Das Entgelt setzt sich aus einem Grundbetrag und einem Steigerungsbetrag zusammen. Der Grundbetrag ist der sogenannte Sockelbetrag, der durch die Bundesagentur für Arbeit festgelegt wird, worauf alle Werkstattbeschäftigten gleichermaßen einen Anspruch haben. Der Steigerungsbetrag ist der noch freie Anteil aus dem Arbeitsergebnis, nachdem der Grundbetrag in Abzug gebracht wurde. Bei gleichzeitig ansteigendem Grundbetrag und sich reduzierendem Arbeitsergebnis reduziert sich der auszuschüttende Steigerungsbetrag zwangsläufig.

„Die Lebenshilfe Göppingen möchte das Entgelt für die Werkstattbeschäftigten möglichst erhalten, was derzeit nicht zu halten ist“, sagt Ruth Weber, Pädagogische Leiterin der Lebenshilfe Göppingen. Derzeit erwirtschaftet die Lebenshilfe Göppingen die Löhne für 570 Werkstattbeschäftigte im Landkreis Göppingen. „Ohne den Zuschuss des Landes zur Sicherung der Arbeitsentgelte der Beschäftigten zur Vermeidung einer Absenkung in Folge der Corona-Pandemie, wäre es schon im vergangenen Jahr zu erheblichen Kürzungen der Arbeitsentgelte für Werkstattbeschäftigte gekommen“, betont Ruth Weber. Die Lebenshilfe Göppingen möchte sich hiermit auch bei den Landes- und Bundespolitikern Gehör verschaffen, damit Werkstattbeschäftigte von der Politik nicht vergessen werden.

Die Lebenshilfe Kreisvereinigung Göppingen besteht seit 1963 und begleitet aktuell 850 Menschen mit Behinderung dieses Landkreises in verschiedenen Lebenswelten. Im Schulkindergarten fördert die Einrichtung Kinder mit Behinderung im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt in allen Lebensbereichen ausgehend vom jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes. In unterschiedlichsten Wohnformen werden derzeit 220 erwachsene Menschen mit Behinderung begleitet und betreut. Die Lebenshilfe betreibt drei Werkstätten für Menschen mit geistiger und zwei für Menschen mit seelischer Behinderung. Drei Förder- und Betreuungsbereiche mit 90 Plätzen für schwerstmehrfach Behinderte ergänzen das Angebot. Zurzeit werden im Arbeitsbereich der Werkstätten und des Förder- und Betreuungs-bereiches damit insgesamt rund 650 Menschen mit Behinderung begleitet. Die Maßnahmen der Beruflichen Orientierung, beruflichen Bildung und Qualifizierung, sowie Jobcoaching sind die zentralen Angebote des Bildungszentrums in Jebenhausen und dessen Außenstelle in Ursenwang. Hier werden insgesamt in allen Maßnahmen 100 Menschen mit Unterstützungsbedarf begleitet. Die Beratungsstelle der Lebenshilfe Göppingen, ist eine wichtige Anlaufstelle für Betroffene und Angehörige im Landkreis.
15.3.21

 

 

Unbekannter manipuliert Pkw

Donzdorf.  Zweimal manipulierte ein Unbekannter in der vergangenen Woche an einem Auto in Donzdorf. Bisherigen Erkenntnissen der Polizei zufolge muss der Unbekannte am Montag und am Donnerstag zu den Parkplätzen Am Fohlenhof gegangen sein. Dort parkte an beiden Tagen ein Fahrzeug. Der Unbekannte beschädigte es, indem er am Montag zwischen 6.45 und 19.30 Uhr die Luft aus einem Reifen ließ. Am Donnerstag zwischen 12 und 19.30 Uhr löste der Unbekannte die Muttern eines Rades. Der Besitzer des Autos hatte die lockeren Muttern noch rechtzeitig bemerkt und befestigte sie, bevor er sich hinter das Steuer setzte. Die Eislinger Polizei (07161/ 8510) hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht den Täter. Dabei hofft sie auch auf Unterstützung aus der Bevölkerung.
15.3.21

 

 

Keine Impftermine mehr mit Astrazenica

Ostalbkreis/Kreis Göppingen. Aufgrund einer aktuellen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts setzt die Bundesregierung die Corona-Impfungen mit Astrazeneca vorsorglich aus. Das Landratsamt Ostalbkreis wurde vom Sozialministerium des Landes Baden-Württemberg im Wege einer Eilmeldung darüber informiert. Die Landkreisverwaltung hat entsprechend der Weisung des Ministeriums die impfenden Ärzte des Kreisimpfzentrums Ostalbkreis unmittelbar in Kenntnis gesetzt und die Impfungen mit AstraZeneca umgehend eingestellt.

Landrat Dr. Joachim Bläse: „All diejenigen, die in unserem Kreisimpfzentrum einen Impftermin für Astrazeneca gebucht haben, bitte ich, bis auf Weiteres nicht ins Impfzentrum zu kommen. Die Impfungen werden nicht durchgeführt. Das Paul-Ehrlich-Institut hält weitere Untersuchungen nach neuen Meldungen von Hirnvenen-Thrombosen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung in Deutschland und Europa für notwendig. Zunächst müssen diese Ergebnisse abgewartet werden.“ Bis zur Wiederaufnahme der Corona-Schutzimpfungen mit AstraZeneca sind alle Impftermine mit diesem Wirkstoff gestrichen. Das Kreisimpfzentrum teilt keine Ersatztermine für ausgefallene Impftermine mit.

Im Kreis Göppingen wird Personen, die am 16. März einen Termin im Kreisimpfzentrum  in der Werfthalle Göppingen  mit Astrazeneca haben, eine  eine Impfung mit Biontech angeboten. Die Zweittermine mit Biontech finden am 27.April jeweils um die gleiche Uhrzeit wie der Ersttermin statt. Das Vorgehen am 17. und 18. März woill das Landratsamt Göppingen  "zeitnah" kommunizieren. 
15.3.21

 

 

Weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Corona

Kreis Göppingen. In Zusammenhang mit Corona sollen im Lndkreis Göppingen zwei weitere Personen gestorben sei. Laut Landratsamt stieg die Zahl der Toten seit Ausbruch der Pandemie auf 158. Am Montag wurden 319 am Virus infizierte Personen gemeldet. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 111,6 (Stand Montag, 16 Uhr). In den Kliniken im Landkreis werden derzeit 28 Corona-Erkrankte behandelt, außerdem gibt es acht Verdachtsfälle.
15.3.21

 

 

Straßenkreuzung gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Dienstag 16. März muss der Kreuzungsbereich, Wilhelmstraße/Moltkestraße von 8 bis 15 Uhr für den Verkehr gesperrt werden. Grund dafür sind Asphalt-, Fräs- und Belagsarbeiten nach mehreren Rohrbrüchen direkt im Kreuzungsbereich. Die Zufahrt zur Kreishandwerkerschaft erfolgt über die Bismarkstraße, Leutzestraße. Die Wilhelmstraße ist über die Schwabenstraße erreichbar.
15.3.21

 

 

 Holt das Direktmandat im Wahlkreis Göppingen: Ayla Catalpete

 

Nicole Razavi (CDU konnte das Dirketmandat im Wahlkreis Geislingen verteidigen.

 

Catalpete, Razavi und Häusler gewinnen die Landtagswahl

Kreis Göppingen. Die Grünen sind die Sieger der Landtagswahl im Stauferland. Sie holten in den Wahlkreisen Göppingen (10) und Geislingen (11), sowie in Schwäbisch Gmünd (25) die Dirketmandate. In Göppingen holte mit 28,82 Prozent die Eislingerin Ayla Cataltepe das Mandat (-0,27 Proztent), das vor fünf Jahren erstmals Alex Maier für die Grünen geholt hatte. Ihre schärfste Mitbewerberin Sarah Schweizer (26,46 Prozent) musste sich knapp geschlagen werden (plus 3,01 Prozent).  Die AfD mit Hans-Jürgen Goßner  und SPD mit Sabrina Hartmann  kamen jeweils auf 12,33 Prozent, die FDP mit Heidi Nader auf 8,91 Prozent.

Einen Wahlkrimi gab es im Wahlkreis Geislingen, wo die bisher direkt gewählte Abgeordnete Nicole Razavi  (CDU) das Rennen wiederum nur knapp behaupten konnte. Sie kam auf 27,9 Prozent, die Grünen-Kandidatin Kathinka Kaden (Donzdorf) kam auf 27,5 Prozent. Die AfD mit Freiherr Uwe von Waggenheim aus Donzdorf kam auf 11,5 Prozent, die SPD mit Sascha Binder auf 14,4 Prozent und die FDP mit Hans-Peter Semmler aus Bad Boll 10,3 Prozent. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird auch Sascha Binder von der SPD über die Zweitauszählung bekommen. Möglicherweise kommen weitere Kandidaten aus beiden Wahlkreisen ins Parlament, was aber erst in der Nacht feststehen wird. Im Wahlkreis 25 (Schwäbisch Gmünd) geht das Mandat an Martina Häusler von den Grünen mit 30,1 Prozent. Die CDU holte im Wahlkreis 25,7 Prozent. Die AfD kommt auf 12,9 Prozent, SPD und FDP je 10,8 Prozent.
14.3.21

 

 

Klares Ergebnis für Daniel Kohl

Gammelshausen. Die Bürgermeisterwahl in Gammelshausen hat Amtsinhaber Daniel Kohl am Sonntag klar für sich entschieden. Auf ihn entfielen 700 stimmen, was 90,9 Prozent ausmacht. Mitbewerber Samuel Johannes Speitelsbach kam auf 40 Stimmen (5,2 Prozent). Elf mal standen andere Namen auf dem Stimmzettel.
14.3.21

 

 

 

Heute ist Wahltag: Wer holt die Direktmandate?

Heute ist Wahltag. Foto: Archiv Maitis-Media

Stauferland. In Baden-Württemberg wird heute, Sonntag, ein neuer Landtag gewählt. Die Bürger in den Wahlkreisen sind aufgerufen, ihre Abgeordneten nach Stuttgart zu schicken.

Der Wahlausgang im Stauferland wird mit Spannung erwartet. Gewählt ist, wer im Wahlkreis die meisten Stimmen auf sich vereinigen kann. Es handelt sich dann um das Direktmandat. Chancen haben dann noch Kandidaten über die Zweitauszählung der Stimmen. Hier wird innerhalb des Regierungsbezirks das Abschneiden der Kandidaten ermittelt. Wer in einem Wahlkreis im Verhältnis zu anderen Wahlkreisen gut abschneidet, erhält noch das Ticket für Stuttgart.

Im Wahlkreis 10 (Göppingen) dürften sich das Rennen ums Direktmandat zwischen den Grünen und der CDU entscheiden. Vor fünf Jahren konnten die Grünen mit ihrem Kandidaten Alex Maier erstmals das Direktmandat holen. Maier, inzwischen OB von Göppingen, tritt bei der Wahl nicht mehr an, dafür die Eislinger Ortsvorsitzende der Grünen, Ayla Cataltepe (48). Die CDU geht mit der Göppinger Ortsvorsitzenden und Rechtsanwältin Sarah Schweizer (37) ins Rennen. Sabrina Hartmann (28) aus Salach von der SPD setzt auf die Zweitauszählung, über die vor fünf Jahren Peter Hofelich in den Landtag gekommen war. Auf ein Mandat über die Zweitauszählung hofft auch die AfD, die im Wahlkreis mit Hans-Jürgen Goßner (50) aus Ebersbach antritt. Die AfD hatte bei der Wahl 2016 auf Grund ihres starken Abschneidens im Wahlkreis Göppingen ein Mandat über die Zeitauszählung geholt. Die FDP tritt im Wahlkreis mit Friseurmeisterin Heidi Nader (57) aus Uhingen an.

Im Wahlkreis 11 (Geislingen) will Nicole Razavi von der CDU ihr Mandat erneut verteidigen. Das gelang ihr bei der Wahl vor fünf Jahren allerdings nur denkbar knapp. Nur 300 Stimmen mehr als ihr Herausforderer von den Grünen sicherten ihr den Einzug ins Parlament. Dieses Mal tritt von den Grünen die Pfarrerin Kathinka Kaden (58) aus Donzdorf an. Auch SPD-Kandidat Sascha Binder hofft auf ein Mandat in Stuttgart, dass er vor fünf Jahren über die Zweitauszählung erhalten hatte. Die FDP geht dem IT-Unternehmer Hans-Peter Semmler (Bad Boll) ins Rennen.

Im Wahlkreis 25 (Schwäbisch Gmünd) stehen durch die Bank neue Gesichter zur Wahl, nachdem sich der Landtagsabgeordnete Stefan Scheffold (CDU) nicht mehr aufstellen ließ. Für die Union geht nun Tim Brückner ins Rennen. Martina Häusler kandidiert für die Grünen, Jakob Unrath für die SPD und Ruben Rupp für die AfD. Die FDP malt sich mit Chris-Robert Berendt gute Chancen aus. Im Wahlkreis 25 gab es bei der Wahl 2016 kein Mandat über die Zweitauszählung.

Die Wahllokale am heutigen Sonntag sind bis 18 Uhr geöffnet. Mit ersten Ergebnisse aus den Wahlkreisgemeinden wird ab 18.30 Uhr gerechnet.
14.3.21

 

 

Gammelshausen wählt Bürgermeister

Gammelshausen. In Gammelshausen (Kreis Göppingen) wird heute ein neuer Bürgermeister gewählt. Amtsinhaber Daniel Kohl (35) bewirbt sich um eine zweite Amtszeit. Herausforderer ist Samuel Speitelsbach,  Ingenieur und vielfacher Bewerber ium ein Bürgermeisteramt  aus dem Neckar-Odenwald-Kreis.
14.3.21

 

 

Müllstreit: FDP schlägt eine Windeltonne vor

Kreis Göppingen. Im Streit um das neue Müllsystem im Kreis Göppingen hat sich nach der CDU am wochenende auch die FDP zu Wort gemeldet. Die Fraktionsvorsitzende der Kreistags-FDP, Susanne Weiß, hat sich in einem offenen Brief an die Bürger gewandt. Darin betont die, dass sie nicht in allen Punkten bei dem neuen Müllsystem einverstanden gewesen sei und anderer Auffassung gewesen wäre. Die Mehrheit habe aber anders entschieden. Weiß betont allerdings die Notwendigkeit von Maßnahmen, das Restmüllaufkommen zu senken, räumt aber auch ein, dass dies gerade für Familien mit Kleinkindern nicht einfach sei. Dennoch warb Weiß um Verständnis dafür, dass Familien durchweg mehr Müll produzieren als Single-Haushalte. Für überlegenswert hält Weiß eine Windeltonne. Eine solche Lösung sollte in der anstehenden Diskussion über die endgültigen Müllgebühren mit einbezogen werden. Weiß ließ jedoch erkennen, dass man am Ende nicht um eine Erhöhung der Müllgebühren herumkommen werden.
14.3.21

 

 

Göppinger Handballerinnen holen zwei Punkte

Göppingen. Zwei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg holten die Göppinger Bundesliga-Handballerinnen im Auswärtsspiel gegen die Vipers aus Bald Wildungen. Die Partie endete 32:28.
14.3.21

 

 

Fehler beim Fahrstreifenwechsel

Bad Überkingen. Ein 52-Jähriger befuhr am Samstag gegen 16.40 Uhr mit seinem Lkw die B466 von Mühlhausen kommend nach Geislingen. Im zweispurigen Bereich kurz nach Bad Überkingen wollte er auf den rechten Fahrstreifen wechseln. Hierbei übersah er den Pkw eines 24-Jährigen, der aus Bad Überkingen kam. Der Lkw krachte in die hintere linke Türe des Pkw. Dieser schleuderte über die gesamte Fahrbahn und kam in einer angrenzenden Wiese zum Stehen. Glücklicherweise wurde bei dem Unfall niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 3.500 Euro.
14.3.21

 

 

Zigarettenautomat gesprengt

Zell u.A. Die Polizei sucht Zeugen zu einem Vorfall in der Nacht auf Samstag.Gegen4.15 Uhr wurde in der Schieferstraße, bei einer Getränkehandlung, ein Zigarettenautomat gesprengt. Ersten Ermittlungen zu Folge handelte es sich bei den noch unbekannten Tätern um eine Frau und einen Mann. Diese hatten zudem in unmittelbarer Nähe einen Pkw geparkt. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, konnte noch nicht beziffert werden. Das Polizeirevier Uhingen sucht unter Tel. 07161/93810 Zeugen.
14.3.21

 

 

Vier Fahrzeuge zerkratzt

Kirchheim unter Teck. Am Samstag ist es in Kirchheim in der Zeppelinstraße zu zahlreichen Sachbeschädigungen gekommen, zu denen das Polizeirevier Kirchheim, Tel. 07021/501-0, nun dringend Zeugen sucht. Nach den bisherigen Erkenntnissen machte sich in der Zeit zwischen 12 Uhr und 13.30 Uhr ein bislang unbekannter Täter an insgesamt vier Fahrzeugen zu schaffen. Mit einem spitzen Gegenstand zerkratzte er die am Fahrbahnrand geparkten Fahrzeuge, sodass ein Sachschaden von mindestens 3.500 Euro entstand. Da es in letzter Zeit zu mehreren solcher Straftaten in diesem Bereich kam, hofft das Polizeirevier Kirchheim auf Hinweise aus der Bevölkerung.
14.3.21

 

 

7-Tage-Inzidenz auf 100,7 gestiegen

Kreis Göppingen/Ostalbkreis. Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Göppingen ist auf 100,7 angestiegen. Das teilte das Sozialministerium Baden-Württemnberg am Samstag mit. Bleibt der Wert für drei Tage über 100, müssen nicht nur die Einzelhandelsgeschäfte und Bau- und Gärtenmärkte wieder schließen, sondern auch die Anbieter körpernaher Dienstleistungen. Die Zahl der in Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorbenen Personen im Landkreis Göppingen stieg auf 156. Im Ostalbkreis liegt die 7-Tages-Inzidenz bei 65,6.
13.3.21

 

 

Müllstreit: Online-Petition findet viele Unterstützer

Die Kreisverwaltung in Göppingen gerät unter Druck: Immer mehr Menschen lehnen das neuen Müllgebühren-System ab. Foto: Bettina Fritz

Kreis Göppingen. Der Müllstreit im Kreis Göppingen geht an diesem Wochenende munter weiter. Eine Online-Petition gegen neue Müllgebühren und Abfuhr-Turnus hat in wenigen Stunden schon mehr als 5000 Unterstützer und macht deutlich, dass die Kreisbürger von dem neuen Müllsystem nichts halten. Bislang liegen noch keine weiteren Stellungnahmen aus den Kreistagsfraktionen bzw. aus den Parteien im Landkreis vor. Lediglich die CDU-Kreistagsfraktion hatte angekündigt, die Gebührenfrage noch einmal überprüfen zu lassen, zumal die Christdemokraten bei der Entscheidung auch schon Bedenken gegen die geringe Zahl der geplanten Abfuhrtermine geäußert hatten. CDU-Landtagskandidatin Sarah Schweizer hatte in einem offenen Brief an Landrat und AWB-Chef Dirk Kurzschenkel massive Kritik an den neuen Gebührensystem geäußert und einen Familienbonus vermisst .

In der Online-Petition heißt es u.a.: „Den Vorschlag, den Müll um ca. 50 Prozent zu reduzieren, können viele Menschen nicht leisten. Gute Mülltrenner sind wir bereits seit Jahren, da lässt sich beim Großteil der Bevölkerung nichts einsparen, da bereits eine komplette Trennung erfolgt. Windeln lassen sich nicht trennen und nicht vermeiden.  Familien mit Kleinkindern und pflegebedürftigen Menschen in privater häuslicher Pflege, Menschen mit Kindern plus Pflegekindern und viele Andere, haben einen erhöhten Bedarf an Hygieneartikeln. Diese Haushalte darf man nicht für das Trennverhalten anderer zur Kasse bitten bzw. für deren Lebenssituation bestrafen, ebensowenig wie Haustierbesitzer. Die Gebührenstaffelung nach Anzahl der im Haushalt lebenden Personen ist ebenso nicht fair. Haushalte mit Babys oder Pflegebedürftigen haben neben den hohen Aufwendungen für Hygieneartikel zusätzlich höhere Grundgebühren und höhere kosten wegen größerer Tonnen oder mehr Leerungen. Diese Dreifach-Belastung ist eine Zumutung. Eine Grundgebühr sollte nur auf die Anzahl der Tonnen bezogen werden. Wir fordern klar und deutlich gesonderte Entsorgungsangebote für oben genannte Situationen und eine einheitliche Grundgebühr pro Tonne. Entlasten Sie Familien mit Kindern, Pflegebedürftige und Haustierbesitzer. Wir fordern faire Differenzierung und eine transparente, nachvollziehbare Begründung der Gebühren.“

Der Link zur Online-Petition: www.online-petition.de
13.3.21

 

 

Der Kommentar


Für den Eimer

Von Rüdiger Gramsch

Kommunikation war noch nie die Stärke des Landkreises Göppingen. Nun fällt der Kreisverwaltung und dem Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) die Ankündigung des neuen Müllsystems auf die Füße. Zwar betont der Landrat, dass man offensiv informiere – doch Masse ist nicht gleich klasse: Bei einem so heiklen Thema wie dem Müll muss Kommunikation aus Sicht der Bürger erfolgen. Wenn die sich erst aus einem Brief mühsam ausrechnen müssen, was künftig ihre Müllabfuhr kostet und welche Leistungen gestrichen werden, dann hat das nichts mit guter Kommunikation zu tun. Vielmehr bestärkt dies die Vermutung, die Kreisverwaltung wollte klammheimlich den Bürgern das Geld aus der Tasche ziehen.

Zur Sache selbst: Es ist richtig, dass die Abfallbilanz des Landkreises Göppingen dank vieler Versäumnisse und falscher Weichenstellungen in der Vergangenheit, miserabel aussieht und dringend gehandelt werden muss. Fast 200 Kilo Restmüll pro Kopf der Bevölkerung ist deutlich zu viel, wenn andere Landkreise hier weniger als 100 Kilo ausweisen. Doch merkwürdigerweise haben diese Landkreise auch deutlich niedrigere Müllgebühren als sie der Landkreis Göppingen jetzt für 2022 plant.

Diesen Widerspruch sollte die Kreisverwaltung unbedingt aufklären, zumal der Standort Göppingen über einen Müllofen verfügt und andere Kreise ihren Müll noch kostspielig in der Weltgeschichte herumfahren müssen. Wer die Menschen auf dem Weg der Müllvermeidung und Müllreduzierung mitnehmen möchte, der muss dafür sorgen, dass diese dann auch spürbar im Geldbeutel merken. Ergo: Die Müllabfuhr muss günstiger werden und mehr Service bieten. Das sollte als Ziel der Neuberechnung der Müllgebühren ganz oben stehen.

In der Bürgerschaft macht sich an breiter Form Unmut breit. Eine Online-Petition, die schon in wenigen Stunden über 5000 Unterzeichner findet, macht deutlich, wie hoch schon der Druck  im Kessel ist. Kreisverwaltung und AWB sollten schnell handeln, ihre Ankündigungen zu Gebühr und Abholrhythmus zurückziehen und neu überdenken. Denn noch eine politische Großbaustelle kann sich der Landkreis derzeit nicht leisten.
13.3.21

 

 

Emag baut Stellen ab

Salach. Der Maschinenbauer Emag in Salach will mit einem massiven Stellenabbau der Krise begegnen. Nach einer Mitteilung des Unternehmens sollen 125 der 998 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen.  Die Emag hatte schon 2019  mit Umsatzverlsten zu verzeichnen. 2020 machte vor allem der Umsatzrückgang bei Werkzeugmaschinen im 20 Prozent zu schaffen. Der zweite Lockdown hat die Emag dann vollends getroffen. Auch für 2021 ist keine deutliche Erholung zu erwarten. Für die Geschäftsführung der EmagGruppe steht daher fest, dass Kräfte gebündelt und Kosten gesenkt werden müssen. Ein umfangreiches Restrukturierungsprogramm wurde bereits in 2020 gestartet. Um Kosten zu senken wurden Geschäftsbereiche und Unternehmen zusammengelegt. Zusätzlich wurde in neue Technologien und in die Entwicklung von Digitalisierungslösungen investiert, um die Firmengruppe auf die Anforderungen der Zukunft auszurichten. Auch das Instrument der Kurzarbeit wird während der Krise intensiv genutzt. Trotz der umfangreichen Maßnahmen ist ein Stellenabbau am Standort in Salach nicht zu vermeiden. Davon betroffen sind 125 Arbeitsplätze. Momentan sind 998 Mitarbeiter am Standort Salach beschäftigt. Gemeinsam mit dem Betriebsrat der EmagGruppe wurde ein Sozialplan erarbeitet und den betroffenen Mitarbeitern angeboten, in eine Transfergesellschaft zu wechseln.
13.3.21

 

 

Wer hatte Grün?

Bad Ditzenbach. Grün oder Rot - das ist die Frage Da beide Beteiligte eines Zusammenstoßes behaupten bei Grün in eine Kreuzung eingefahren zu sein, sucht die Polizei jetzt Zeugen. Die 75-Jährige Fahrerin eines Pkw fuhr am Freitag gegen 10.50 Uhr auf der B 466 in Fahrtrichtung Gosbach. Gleichzeitig kam aus Richtung Gosbach eine 62-Jährige Autofahrerin und wollte nach links in den Klingenbrunnen abbiegen. Beim Abbiegevorgang kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Es entstand an beiden Autos ein Sachschaden in Höhe von ca. 15 000 Euro. Sie mussten abgeschleppt werden. An der Kreuzung regelt eine Ampel den Verkehr. Beide Fahrerinnen behaupten, dass sie bei Grünlicht in die Kreuzung eingefahren sind. Aus diesem Grund ist die Polizei in Geislingen auf Zeugen des Unfalls angewiesen. Diese werden gebeten sich unter Telelefon 07331/93270 zu melden.
13.3.21

 

 

Müllstreit: Landrat verteidigt Position – CDU legt nach

Der Streit um das neue Müllsystem und die damit verbundenen neuen Müllgebühren geht weiter. Auf den offenen Brief, den die Göppinger CDU-Stadträtin und Landtagskandidatin Sarah Schweizer an Landrat Edgar Wolff und Abfallchef Dirk Kurzschenkel geschrieben und darin massive Kritik an den vor allem für Familie deutlich steigenden Gebühren geübt hatte, regierte inzwischen Landrat Wolff. In einem ebenso offenen Brief verteidigte er ausführlich das beschlossene Müllkonzept, das zur deutlichen Reduzierung der Restmüllmenge beitragen solle. Wolff vermochte die von Schweizer angestellte Gebührenvergleich nicht nachzuvollziehen, verwies zudem auf die geplante erweiterte Abfuhr der Biobeutel. Gerade bei Familien sieht der Landrat genügend Spielraum zur Müllvermeidung. Der Abfallwirtschaftsbetrieb würde in dieser Frage auch Familien beraten. Wolff hält am Ziel fest, mit dem neuen Müllsystem die restmüllmenge von derzeit 191 Kilogramm pro Bürger und Jahr (damit liegt der Landkreis Göppingen im Landesvergleich mit an der Spitze) deutlich zu senken. Der Schnitt liege bei 140 Kilogramm, es gebe auch Kreise, die hätten bereits weniger als 100 Kilogramm Restmüll pro Kopf der Bevölkerung.

Während der Landrat sich im offenen Brief voll hinter das Konzept gestellt hat, ging gestern die CDU im Kreis auf Distanz. „Wir wurden von den jetzt in dem Anschreiben geplanten Gebühren in der Höhe überrascht“, so Kreisrat Dieter Braun, Mitglied im zuständigen Kreistragsausschuss. Dass die Einführung einer kleineren Tonne bei nur zehn Mindestleerungen, unter Beibehaltung des bisherigen Rhythmus, zu höheren Kosten führen werde, war allen Ausschussmitgliedern klar. „Dass diese Kostensteigerungen allerdings mehr als 40 Prozent ausmachen, ist nur schwer nachzuvollziehen“, so die Abgeordnete Nicole Razavi. Schuld daran, sei nach Meinung der CDU, die hohe Kalkulation für die Zusatzleerungen. Hier sehe die CDU noch erheblichen Klärungs- und Handlungsbedarf. „Wir dürfen die Haushalte nicht überstrapazieren, nur um politisch gut gemeinte Ziele zu erreichen“, so der stellvertretende Kreistagsfraktionsvorsitzende Rainer Staib. „Den Grundsatz Müll zu vermeiden wollen wir ausdrücklich unterstützen“, so Staib weiter. „Darum haben wir auch diesem Konzept im gesamten zugestimmt“. „Was die Gebührenkalkulation betrifft, erwarten wir bei den Zusatzleerungen eine deutliche Vergünstigung oder die Anpassung der Mindestleerungen“, so die Forderung aus der CDU. „Nicht jeder könne jetzt sofort sein Verhalten ändern, nur um mit den Müllgebühren klar zu kommen – auch diesen Bürgern müssen wir entgegenkommen.“ Zudem fordert die CDU-Fraktion eine deutlich höhere Anstrengung seitens des AWB bei der Kommunikation zu dem neuen Gebührenkonzept.
12.3.21

 

 

Therapien und OPs wegen Corona nicht verschieben

Kreis Göppingen. Die Angst vor einer Infektion mit Corona-Voris sitzt vor allem bei den Menschen tief, die einer Risikogruppe angehören, wie etwa ältere Personen oder Personen in schlechtem gesundheitlichen Allgemeinzustand. Neben Abstand halten und Mundschutz tragen gehört für diesen Personenkreis sicherlich die weitestgehende Vermeidung von Kontakten zu den wichtigsten Vorsichtmaßnahmen. Doch die Angst ist nicht immer der beste Ratgeber. Denn wer sich zu sehr abschottet und etwa notwendige Therapien aus Furcht vor Corona hinauszögert, tut sich meist keinen Gefallen.

Ob Herzinfarkt, Krebserkrankung oder chronische Magen-Darm-Beschwerden, ob Knochenbruch, Atemnot oder akute Blasenentzündung – es gibt zahlreiche Erkrankungen, deren Behandlung keinen Aufschub verträgt. „Es ist gut, Vorsicht walten zu lassen, die Furcht vor Ansteckung darf aber nicht zu unvernünftigen Entscheidungen führen, die darin gipfeln, einen leichten Herzinfarkt nicht behandeln zu lassen oder eine begonnene Krebstherapie nicht weiterzuführen“, sagt Dr. Ingo Hüttner, Medizinischer Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken. Gerade bei Krebserkrankungen kann dies fatale Folgen haben, da Krebstherapien mittlerweile individuell optimiert sind, auch was Zeitpunkte und Fristen betrifft. Verstreicht aber beispielweise der Behandlungszeitraum, in dem eine Strahlentherapie den höchsten Behandlungserfolg verspricht, ist die Aussicht auf Heilung begrenzt. „Eine Krebsbehandlung lässt sich nur selten um einige Wochen verschieben. Wer das tut, nimmt das Risiko eines Rezidivs in Kauf und verspielt unter Umständen die Chance auf Heilung“, so Dr. Hüttner.

Geschäftsführung und Ärzteschaft der Kliniken appellieren daher an die Bevölkerung, notwendige Therapien und Eingriffe wegen Corona nicht zu vernachlässigen. „Erkrankungen kennen keinen Lockdown. Sie machen keine Pause, wenn eine Virus-Pandemie durchs Land zieht“, betont. Hüttner. „Bei strikter Einhaltung der AHA-Regeln und mit dem Tragen einer FFP2-Maske ist die Ansteckung