Ausstellungen

 

bis 15. Oktober 2026: Vom Feuertopf zum Elektroeisen

„Vom Feuertopf zum Elektroeisen" so nennt die Künstlerin Elke Tawfik ihre Ausstellung, die  in der Galerie des Generationentreffs Spitalmühle in Schwäbisch Gmünd  zu sehen ist.  Die Kunstwerke werden mit Encaustic gemalt. Encaustic klingt ganz modern, ist aber gleichzeitig uralt, sogar älter als die Ölmalerei. Die Methode kannten schon die Ägypter vor 3000 Jahren, wie auch die Griechen. In Wachs gebundene Farbpigmente werden heiß auf Holz aufgetragen, wie bei Mumienportraits, oder auf Steinwänden (Pompeji) oder auf Elfenbein. 
Die Ausstellung " ist bis Mitte Oktober in der Galerie Spitalmühle zu sehen. Die Galerie Spitalmühle ist Montag bis Freitag von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.  Die Spitalmühle macht Sommerpause vom 17. August bis 30. August.

 

bis 8. November: Endlichkeit und Ewigkeit

Eine neue Sonderausstellung im Museum im Storchen in Göppingen  ab kommender Woche nimmt den Wandel im Umgang mit Sterben und Tod, aber auch hinsichtlich der Friedhofs- und Erinnerungskultur am Göppinger Beispiel in den Blick. Der Mensch dürfte unter allen Lebewesen der Erde das einzige sein, das sich seiner Sterblichkeit bewusst ist. Die Auseinandersetzung mit dem Tod stellt jeden vor grundlegende und existenzielle Fragen. Auch frühere Generationen waren damit konfrontiert und fanden ganz unterschiedliche Wege, ihre Endlichkeit zu bewältigen und die Ewigkeit zu gestalten. 

Schon immer haben sich im Umgang mit dem Tod und den Toten Gesellschaften offenbart. In der Bestattungskultur spiegeln sich Kontinuität und Wandel. Entwicklungen religiöser, politischer, sozialer oder auch wirtschaftlicher Art werden sichtbar. Dadurch erfährt man beim Blick auf die Toten vor allem etwas über die Lebenden und ihre Zeit – von eisenzeitlichen Grabhügeln, frühmittelalterlichen Reihengräberfeldern über Kirch- und Friedhöfe bis hin zu Urnenwänden und Friedwäldern unserer Zeit. 

Die Ausstellung möchte ein breites Panorama zu Tod, Bestattung, Friedhofs- und Erinnerungskultur aufspannen. Vielfältige Objekte aus der stadtgeschichtlichen Sammlung, wie auch Bild- und Schriftquellen aus dem Stadtarchiv eröffnen vielschichtige und verschiedene Perspektiven auf das Thema, das weit mehr ist als tote Materie. 

Zur Ausstellung gibt es ein Begleitprogramm, das aus Führungen durch die Ausstellung im Museum und die Göppinger Friedhöfe, einem Podiumsgespräch, wie auch Vorträgen besteht. Die Angebote können dem Ausstellungsflyer oder der städtischen Homepage unter www.goeppingen.de, Stichwort „Museum im Storchen“ entnommen werden. Der Eintritt ist frei.

 

bis 20. September 2026: Morgens scheitert man am besten

Der Kunstverein Göppingen zeigt in der Göppinger Kunsthalle seine Jahresausstellung „Morgens scheitert man am besten“ mit Werken des in Tübingen lebenden Künstlers Leo Staigle. Der Titel der Ausstellung verweist mit feiner Ironie auf einen existenziellen Zustand: auf jenen Augenblick, in dem der Mensch an seine eigenen Grenzen stößt und erkennen muss, dass nicht immer alles gelingen kann. Das Scheitern erscheint dabei nicht als Niederlage, sondern als Moment der Erkenntnis und des Weitermachens. Wie der Künstler selbst formuliert: „Nur die Fehler sind wertvoll, alles, was kein Fehler ist, ist schon bekannt.“ 

„Morgens scheitert man am besten“ ist zugleich der Titel einer 2022 entstandenen Werkserie kleinformatiger stilisierter Landschaftsdarstellungen. Über einen Zeitraum von etwa einem Monat malte Leo Staigle täglich auf hundert Jahre altem Papier. Die Malerei von Leo Staigle führt in Bildwelten, die auf den ersten Blick vertraut wirken, bei längerem Hinschauen jedoch Eindeutigkeit verlieren. Durch verschobene Perspektiven und leuchtende definierte Farbflächen entstehen surreale Räume, in denen Fragmente moderner Architektur, florale Elemente, Gebirgslandschaften sowie geometrische Formen und subtile Silhouetten nebeneinander bestehen. 

Manche Motive lassen sich als Spuren menschlicher Anwesenheit lesen. Innen- und Außenraum sind nicht deutlich voneinander zu trennen und eröffnen Fragen nach Wahrnehmung und Wirklichkeit. Auch die Dimension der Zeit, des Alltäglichen spielt in den Arbeiten von Leo Staigle eine grundlegende Rolle.

Leo Staigles Werkschau umfasst großformatige Leinwände aus den Jahren 2020 bis 2026 sowie die neue Werkserie der „Lichtblöcke, bestehend aus zehn unterschiedlich großen bemalten Betonsäulen, die erstmals öffentlich zu sehen sind. Mit ihren fließenden Farbverläufen und kantigen Formen treten diese minimalistischen Objekte in einen unmittelbaren Dialog sowohl mit den Gemälden als auch mit dem realen Raum der „Halle oben“ in der Kunsthalle.

Leo Staigle lebt und arbeitet in Tübingen. Er studierte Industriedesign und Creative Direction an der Hochschule für Gestaltung Pforzheim sowie Bildhauerei bei Professor Abraham David Christian. Seit 2020 widmet er sich der Malerei. Seine Arbeiten waren bereits in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen, unter anderem in der Tübinger Galerie Peripherie, in Berlin sowie auf der art Karlsruhe.

Rahmenprogramm:

Am Donnerstag, 10. September, um 19 Uhr findet ein Gespräch zum Thema „Morgen wollen wir nicht scheitern. Ein Blick in die Zukunft mit jungen Kunstschaffenden” statt. Am Sonntag, 20. September, um 17 Uhr, steht die Finissage mit Künstlergespräch und Katalogpräsentation auf dem Programm. Zudem gibt es Führungen, Lesungen und Workshops. 

 

bis 26. September 2026: „Bücher verwandeln – Gedanken gestalten“

Die Stadtbücherei Eislingen lädt zur Ausstellung „Bücher verwandeln – Gedanken gestalten“ ein. Zu sehen sind 22 Buchobjekte, die Schülerinnen und Schüler einer 9. Klasse des Erich-Kästner-Gymnasiums im Kunstunterricht gestaltet haben. Die Ausstellung ist anschließend bis Ende September während der regulären Öffnungszeiten in der Stadtbücherei zu sehen. Was kann ein Buch sein, außer einem Gegenstand zum Lesen? Mit dieser Frage haben sich die Schülerinnen und Schüler im Kunstunterricht intensiv auseinandergesetzt. Unter der Leitung ihrer Kunstlehrerin Doris Vogel entwickelten sie aus ausrangierten Büchern individuelle Kunstobjekte, die persönliche Gedanken, Erinnerungen und Gefühle sichtbar machen. Dabei wurden Seiten gefaltet, geschnitten, bemalt und neu arrangiert. Auch mit den vorhandenen Texten setzten sich die Jugendlichen kreativ auseinander und verwandelten die Bücher in ausdrucksstarke Kunstwerke.

Wie unterschiedlich die Werke interpretiert werden können, zeigen die Gedanken der  Schüler selbst. „Mein Buchobjekt soll zeigen, dass Bücher einen an schöne Orte bringen, ohne dass man verreisen muss“, erklärt eine Schülerin. Eine andere beschreibt ihre Idee so: „Ich will zeigen, dass Bücher ein Ort der Ruhe und Geborgenheit sein können. Das geöffnete Buch wirkt dabei wie ein Raum, in den man beim Lesen eintaucht.“

 

bis 18. September 2026: Bildideen aus dem Alltag

Die Ausstellung „Ins Leben geschaut" im Landratsamt in Aalen gibt einen konzentrierten Einblick in das vielschichtige Werk von Johanna Schuster, das Malerei, Druckgrafik und Skulptur umfasst. Thematisch bewegen sich die Arbeiten zwischen Zeitgeschichte, Arbeitswelten, Landschaft, Pflanzen und Literatur. Von ihrem Akademiestudium ausgehend, entwickelt die Künstlerin ihre Bildideen aus dem Alltag, dem sozialen Umfeld sowie aus Erzählungen, Gedichten und Mythen.  Dabei war ein eineinhalbjähriger Aufenthalt in China prägend für Schusters Schaffen. Zahlreiche Zeichnungen, Aquarelle und Acrylbilder entstanden in dieser Zeit, die Landschaften, Parks, Pflanzen und den Alltag von Wanderarbeitern thematisieren. Diese Eindrücke setzen sich bis heute in Tonskulpturen, Malereien auf Seide und einer umfangreichen Tiefdruck-Serie fort. Die Ausstellung „Ins Leben geschaut“ zeigt einen Querschnitt von Schusters vielfältigem Schaffen.

Zu sehen ist die Ausstellung  bis zum 18. September von Montag bis Mittwoch von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12.15 Uhr.

 

bis 11. September 2026: Rausch aus Farbe und Energie

Im ersten Stock des Rathauses Schwäbisch Gmünd ist  die Ausstellung "Sommerrausch und Wasserblühen" der Künstlerin Sabina Wörner zu sehen. Farbenprächtige Blütenlandschaften, fließendes Wasser und eine Atmosphäre voller Energie und Lebensfreude prägen die Ausstellung, die bis Freitag, 11. September auch im Haus Rettenmayr zu sehen ist.  “Sommerrausch” verspricht farbenkräftige, opulente Malereien, die mit Energie und Hingabe das Auf- und Abblühen der Natur in all ihrer Pracht wiedergeben. Viele der Bilder entstanden um die Sommernacht - während des Höhepunktes des Jahres, wenn die Natur in voller Blüte steht und zugleich bereits beginnt zu kippen. „Midsummer over the Top” erscheint deshalb immer wieder in den Titeln der Werke.

“Wasserblühen” ist ein Begriff, den Sabina Wörner selbst erfunden hat. In vielen ihrer Blütenbilder fließt Wasser hindurch und lädt geradezu zum Hineinspringen ein. Manches erinnert an Seerosenbilder von Monet – und doch ist das ureigene “Wasserblühen” in Sabinas Arbeiten unverkennbar. Die scheinbar unmögliche Verbindung von offenem Gewässer und großen, darüber schwebenden Blüten versetzt die Betrachter in einen unwiderstehlichen Moment: die Lust, ins Wasser zu springen und sich zugleich – bezogen auf die Größe der Blüten – wie ein Insekt in die Blume hineingezogen zu fühlen.

Im Ratssaal hängen mehrere großformatige Werke, die mit ihrer strahlenden Farbigkeit sowie ihrem ornamentalen und lebendigen Duktus den Raum zum Leuchten bringen. Das Licht, das scheinbar hinter der Leinwand hervorstrahlt, verleiht den Bildern bisweilen eine Wirkung wie lichtdurchflutete Glasfenster. Sabina Wörner verbrachte in ihrer Jugend viele verträumte Stunden im Schwäbisch Gmünder Münster – eine Atmosphäre, die in ihren den Bildern spürbar wird.

Die Ausstellung im Rathaus sowie im Haus Rettenmayr ist ein Rausch aus Farbe und Energie, lebendig und anregend zugleich. Ein Besuch hinterlässt ein Gefühl von unwiderstehlicher Lebensfreude.

 

bis 27. September: Annährung über Hartungs Kunst

Die Galerie im Prediger in Schwäbisch Gmünd verbindet das Museumsjubiläum mit den Feierlichkeiten zu 50 Jahren Städtepartnerschaft zwischen Schwäbisch Gmünd und dem südfranzösischen Antibes: In der Galerie wird eine Ausstellung zu Hans Hartung und der deutsch-französischen Freundschaft gezeigt. Geboren in Leipzig, ging der Künstler Ende der 1920er Jahre nach Paris. Dass der Abschied von Deutschland für immer sein würde, wurde nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten schnell klar und im Zweiten Weltkrieg kämpfte Hartung sogar in der französischen Fremdenlegion gegen Deutschland. Gleichwohl er dabei ein Bein verlor, waren Hartung und seine Kunst, die Traumata spüren lässt, nach dem Krieg ein wichtiges Element in der Annäherung zwischen Frankreich und Deutschland über die Kultur. Eine entscheidende Rolle spielte dabei das Stuttgarter Sammlerehepaar Domnick, das Hartung in Paris für sich entdeckte und 1948 die französische abstrakte Malerei in Deutschland durch eine Wanderausstellung bekannt machte. Die geplante Ausstellung bringt erstmals Gemälde und Zeichnungen aus der Sammlung Domnick, Nürtingen, mit korrespondierenden Werken aus der Fondation Hartung-Bergman in Antibes zusammen und umfasst außerdem noch nie zuvor ausgestellte Arbeiten.

Gerade in der aktuellen Weltlage sind Freundschaften wie die zwischen Hartung und den Domnicks ein Beispiel, wie Kunst, Kultur und persönliche Kontakte ein Ausgangspunkt sein können, Gräben zu überwinden und in verfahrenen Situationen wieder ins Gespräch zu kommen. Um für die Besucherinnen und Besucher ein möglichst anregendes Erlebnis zu kreieren und auch im Hier und Jetzt in den Austausch zu kommen, ist zur Ausstellung ein umfassendes Begleitprogramm geplant, das sich insbesondere auch an junge Menschen richtet.

Darüber hinaus wird das Städtepartnerschaftsjubiläum in der Ausstellung und in der Stadt mit weiteren Veranstaltungen unterschiedlicher Akteure gewürdigt: Die Stadtbibliothek wirbt mit einem Schaufenster „Frankreich“ und präsentiert eine Medienausstellung „rund um Frankreich“, die Gmünder VHS blickt in Geschichte und Gegenwart deutsch-französischer Beziehungen, zeigt den französischen Film „Könige des Sommers“ und lädt zu französisch inspirierten Kochkursen ein,  Kinder und Eltern können sich auf den Sommerspielplatz mit dem Motto „Europa“ vor dem Rathaus freuen, der Verein Städtepartnerschaft lädt zu Aperitif und Crêpes anlässlich des französischen Nationalfeiertags ein und das Festival Europäische Kirchenmusik hat gleich drei  Begegnungen mit französischen Musikerinnen und Musikern im Programm.

 

bis 11. Oktober 2026: Reisen als Abenteuer

Zum 30-jährigen Jubiläum präsentiert das Stadtmuseum Alte Post in Ebersbach  eine neue Sonderausstellung. Unter dem Titel „Urlaub – Reise – Camping“ nimmt sie  Besucher mit auf eine spannende Zeitreise – zurück in eine Epoche, in der Reisen noch ein echtes Abenteuer war und Camping gerade erst entdeckt wurde.

An rund 25 Stationen erzählen zahlreiche Geschichten vom Unterwegssein früherer Zeiten. Hunderte Ausstellungsstücke – darunter Oldtimer, Zelte, Ausrüstung und originale Kleidung – lassen diese Welt lebendig werden. Zu den besonderen Highlights zählt etwa die Afrikadurchquerung des Ebersbachers Hermann Kolb und seiner schwedischen Frau Ingrid, die 1936-38 in einem 34 PS starken Ford Eifel von Nord nach Süd reisten. Ebenso beeindruckend ist die abenteuerliche Fahrt eines jungen Paares mit einem alten VW T1-Bus bis in den Himalaya.

Ein echter Blickfang unter den Exponaten ist ein seltener Ford Anglia Kombi aus dem Museum Patina. Präsentiert wird er zusammen mit einem Touri-Camp-Dachzelt von 1958 aus Privatbesitz – genau mit solch einer Ausrüstung war der Tiroler Reisepionier May Reisch 1956 und 1958 auf seinen Expeditionen unterwegs.

Das Stadtmuseum ist immer donnerstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

 

Tagesaktuelle Veranstaltungen

 

8. August 2026: Durch die Göppinger Innenstadt

Am Samstag, 8. August, um 10.30 Uhr lädt Stadtführerin Silke Allmendinger zur monatlichen „Historischen Stadtführung“ durch die Göppinger Innenstadt ein. Denn in Göppingen gibt es vieles zu entdecken für Einheimische wie für Gäste. Interessierte erfahren viel Wissenswertes über die geschichtlichen Ereignisse, Straßen, Plätze und Sehenswürdigkeiten der Hohenstaufenstadt. Tickets und weitere Informationen sind im i-Punkt im Rathaus oder online unter www.erlebe-dein-goeppingen.de erhältlich. Anmeldungen sind vorab erforderlich.

 

8. und 9. August 2026: Gartenmarkt in Rechberghausen

Der Gartenmarkt in Rechberghausen lockt am Samstag, 8. August von 8.30  bis 18.30 Uhr und am Sonntag, 9. August, von 10 bis 18 Uhr in den Landschaftspark Grüne Mitte. Über 130 Aussteller warten auf die Besucher.

 

9. August 2026: Verkaufsoffener Sonntag

Am Sonntag, 9. August, findet in Rechberghausen von 13 bis 18 Uhr der 6. verkaufsoffene Sonntag statt. Die Türen der teilnehmenden Geschäfte sind von 11 bis 18 Uhr geöffnet.,

 

11. August 2026:  Mit dem E-Bike auf historischen Pfaden

Am Jahrestag des antiken Feldzuges geht es am 11. August mit Limes-Cicerone Andreas Schaaf auf die Spuren der expeditio germanica von Kaiser Caracalla im Jahr 213 n. Chr. Diesmal aber nicht zu Fuß, sondern ganz modern mit dem E-Bike vom Limestor bis nach Ellwangen ins Alamannenmuseum. Bei der geführten Tour mit Besichtigung von Limestor und Alamannenmuseum ist allerlei Wissenswertem rund um Römer und Alamannen zu erfahren.  Treffpunkt ist am Parkplatz unterhalb des Limestores, los geht es um 17.30 Uhr und die Tour endet um ca. 20.15 Uhr wieder am Parkplatz Limestor. Eine Anmeldung ist im Landratsamt unter 07361/503-1315 erforderlich. Die Tour ist kostenfrei.

 

11. August 2026: Senioren binden Kräuterbüschel

Der Stadtseniorenrat und der Generationentreff Spitalmühle  in Schwäbisch Gmünd laden am Dienstag, 11. August, von 14.30 bis 16 Uhr, im Spitalhof zum Kräuterbüschel binden ein. Das Binden der Büschel ist ein Jahrhunderte alter Brauch und ist heute als Ausdruck für die Achtung vor der Schöpfung aktueller denn je. Walburga Weinmann gibt den Teilnehmer Informationen zu diesem Brauch und unterstützt auch beim Selberbinden. Damit genügend Kräuter zum Binden vorhanden sind, ist eine Anmeldung hilfreich bis Freitag, 7. August über den Generationentreff Spitalmühle 07171/603-5080 oder -5086 an.

 

13. August 2026: „La Dolce Vita“

Italienisches Flair zieht in die Postgasse mit der bekannten Band „Due piu Due“. Bei den Gmünder Summer Vibes von 16 bis 22 Uhr in Gmünd  treten sie als Trio auf und verwöhnen mit italienischen Hits von „A“ wie Adriano Celentano bis „Z“ wie Zucchero die Gäste.

 

15. August 2026: Zeitreise durch die Schorndorfer Weinberge

Bereits zum vierten Mal gehen die beliebten Daimler-Genusstouren an den Start. Los geht es an der Freiluftküche im Schorndorfer Stadtpark mit einer ersten Weinprobe und feinen Häppchen. Anschließend nehmen die Gäste Platz in einem originalen Mercedes-Benz Oldtimer-Bus O 321 H aus dem Jahr 1963 und machen sich auf den Weg in die Schorndorfer Weinberge.

Das Besondere ist jedoch nicht nur das nostalgische Ambiente. Als Reiseleiter begleitet Gottlieb Daimler höchstpersönlich die Teilnehmenden und macht die Tour zu einer ebenso unterhaltsamen wie genussvollen Zeitreise. An zwei idyllisch gelegenen Aussichtspunkten warten weitere Verkostungen ausgewählter Tropfen des Weinguts Jürgen Ellwanger, fachkundig begleitet vom Team des Weinguts und ergänzt durch passende kulinarische Köstlichkeiten. Ein besonderer Dank gilt der Mineralbrunnen Teinach GmbH, die die Veranstaltung als Sponsor unterstützt. Zurück im Stadtpark klingt die Tour bei einer letzten Weinprobe und einem süßen Gaumenschmaus genussvoll aus.

Die Daimler-Genusstouren starten am Samstag, 15. August, um 11 Uhr und 14.30 Uhr. Die Teilnahme kostet 59 Euro pro Person; die Tour dauert rund zweieinhalb bis drei Stunden.  Wer dabei sein möchte, sollte sich deshalb frühzeitig anmelden. Die Anmeldung ist bei der Stadtinfo Schorndorf unter Telefon 602-6000, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder online unter www.schorndorf.de/daimler-genusstouren beziehungsweise www.schorndorf.de/yogaundwein möglich.

 

16. August 2926: Genuss und Geschichte

Genuss und große Geschichte in traumhafter Natur erleben: Die Genuss-Rundfahrt am Sonntag, 16. August, von 10 bis 18 Uhr führt durch den  Landkreis Göppingen mit seinen atemberaubenden Aussichtspunkten und geschichtlichen Zeugnissen.  Start der ganztägigen Genuss-Rundfahrt ist am Sonntag, 16. August, um 10 Uhr in Göppingen. Ob Historie, Landschaft oder Genuss - Highlights gibt es entlang der ausgewählten Fahrtstrecke genug. Und immer wieder wartet eine „Genussstation“ mit der Verkostung einer regionalen Spezialität. Dazu gibt es Geschichten von gestern und heute, von Land und Leuten, erzählt von einer Gästeführerin der Schwäbischen Landpartie, Christel Mühlhäuser.  Die Tour findet im Rahmen des Erlebniswochenendes der Region Stuttgart statt. Inklusive Leistungen sind die acht-stündige Busrundfahrt im Reisebus, die Gästeführerin der Schwäbischen Landpartie, drei Genussstationen an Aussichtspunkten sowie Kaffee und Kuchen. Nicht inklusive ist das Mittagessen à la carte. Die Rundfahrt kostet 75 Euro pro Person. Es wird immer wieder ein kurzes Stück gelaufen. Weitere Informationen und Tickets gibt es im i-Punkt im Rathaus oder unter www.erlebe-dein-goeppingen.de. Veranstalter ist Allmendinger Reisen Göppingen in Kooperation mit der Stadt Göppingen und der Schwäbischen Landpartie.

 

20. August 2026: Acoustic Summer Night

Zu einer lauen Sommernacht lädt die Aalener Band „Beachwood Cat“ am 10. August von 16 bis 22 Uhr in die Gmünder Postgasse ein. Konzerte von Beachwood Cat sind musikalische Roadtrips mit Pop-, Folk- und Soulsongs. Die feine Stimme von Cat und das groovige Gitarrenspiel von Beachwood laden zum Zurücklehnen, Mits(ch)wingen und Träumen ein.

 

27. August 2026: Rock Classics

 "Dr Kloine & Dr Digge" packen  am 27. august beim After Work in der Gmünder Postgasse die alten Rock Classics aus: „n Klassiker von den 50er bis zu den 90er. Ein fulminanter Abend mit viel Rock´n´Roll, Spaß und zwölf mehr oder minder gut gestimmten Saiten, dazu zwei heiß gelaufenen Kehlen, warten auf das Publikum.

 

3. September 2026: Sundowner mit „Zweiklang“

Lena und Fabian Bruck sorgen mit ihrem Akustik-Duo „Zweiklang“ für ganz viele perfekte Sundowner-Momente. Mit ihrer ganz eigenen Interpretation der Songs packen sie in ihre Musik Natürlichkeit und Gefühl – ein perfekter Ausklang beim after Work am 3. September von 16 bis 22 Uhr in der Gmünder Postgasse.

 

4. September 2026: Texte und Töne

Die Veranstaltungsreihe „Text und Töne“ lädt am Freitag, 4. September , zu einer Sonderausgabe in die Stadtbücherei Kirchheim unter Teck ein. Ab 19:30 Uhr verbinden Reinhold Hermanns und Jan Henning Gedichte mit live gespielter Musik.  Unter dem Titel „Syringen – Text und Töne Spezial“ präsentieren der Rezitator Reinhold Hermanns und der Gitarrist Jan Henning eine besondere Verbindung von Gedichten und Musik. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Stadtbücherei Kirchheim unter Teck mit dem Literarischen Museum im Max-Eyth-Haus und dem Kulturring Kirchheim unter Teck.  Im Mittelpunkt des Abends stehen Gedichte bedeutender deutschsprachiger Autorinnen und Autoren wie Friedrich Hölderlin, Johann Wolfgang von Goethe, Annette von Droste-Hülshoff, Erich Kästner und Hermann Hesse. Reinhold Hermanns trägt die Gedichte vor. Seine markante Stimme gibt den Texten Ausdruck und Tiefe. Jan Henning begleitet die Lesung auf der Tenorbass-Gitarre. Die Musik greift dabei Elemente aus Blues, Klassik, Jass und Weltmusik auf.  Mit ihrer eigenen Verbindung aus Wort und Musik nehmen Hermanns und Henning ihr Publikum mit auf eine Reise durch unterschiedliche Epochen der Literatur. Die ausgewählten Gedichte werden durch die musikalischen Improvisationen ergänzt. So entstehen neue Zugänge zu bekannten Texten. Reinold Hermanns war bis 2016 Kulturredakteur beim Südwestrundfunk (SWR) und ist als freier Publizist, Autor und Lehrbeauftragter für Rhetorik an der Universität Tübingen tätig. Jan Henning lebt und arbeitet in Los Angeles und zählt mit seiner stilistischen Vielseitigkeit zu den renommierten Gitarristen der dortigen Musikszene.

Der Eintritt beträgt 20 Euro. Karten sind ausschließlich in der Stadtbücherei erhältlich und können telefonisch unter 07021 502-403, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. sowie vor Ort in der Stadtbücherei (Max-Eyth-Straße 16) reserviert werden. Am Veranstaltungstag gilt freie Platzwahl. Eine Abendkasse wird es nur für Restkarten geben.

 

10. September 2026: Brigadegeneral zur Sicherheitsordnung

Der Europoint Ostalb und die Gesellschaft für Sicherheitspolitik . laden am 10.Septenber um 18 Uhr ins Landratsamt Aalen zu einem Vortrag des aus Essingen stammenden Brigadegeneral Christoph Huber ein. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die europäische Sicherheitsordnung grundlegend verändert und Fragen der Verteidigungs- und Bündnispolitik stärker in den Mittelpunkt der öffentlichen Debatte gerückt. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Präsenz der NATO an ihrer Ostflanke zunehmend an Bedeutung. Welche Aufgaben übernehmen die dort stationierten Streitkräfte, welche strategischen Ziele verfolgt das Bündnis und welche Rolle kommt Deutschland dabei zu?

Antworten auf diese Fragen gibt Brigadegeneral Christoph Huber, Kommandeur der Brigade 45 in Vilnius. Er berichtet aus erster Hand über den Aufbau der deutschen Kräfte in Litauen, die Zusammenarbeit mit den internationalen Bündnispartnern sowie die sicherheitspolitischen Herausforderungen in einer Region, die als besonders sensibel für die Verteidigung Europas gilt. Dabei vermittelt er Einblicke in die praktische Umsetzung der NATO-Strategie und erläutert, wie Abschreckung, Verteidigungsbereitschaft und Bündnissolidarität im Alltag konkret gestaltet werden.

Der Vortrag beleuchtet zugleich die politischen und militärischen Hintergründe des deutschen Engagements im Baltikum. Welche Bedeutung hat die dauerhafte Präsenz deutscher Soldatinnen und Soldaten für die Sicherheit der baltischen Staaten? Wie reagieren die NATO-Partner auf die veränderte Bedrohungslage in Europa? Und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die deutsche Sicherheits- und Verteidigungspolitik?Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen der europäischen Sicherheitspolitik aus der Perspektive eines verantwortlichen militärischen Entscheidungsträgers kennenzulernen. Der direkte Bericht aus dem Einsatzraum eröffnet einen seltenen Blick hinter die Kulissen der NATO-Präsenz im Baltikum und zeigt, wie Europas Verteidigung in einer Zeit wachsender geopolitischer Spannungen konkret organisiert und umgesetzt wird.

Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt von der Bläsergruppe des Musikvereins Essingen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Um Anmeldung wird bis zum 7. September 2026 über https://eveeno.com/vortraghuber oder Telefon 07361 503-1215 gebeten.

 

10. September 2026: Kubanische Nacht mit „Airelatino“

Zum Abschluss der After Work-Reihe in der Gmünder Postgasse wird es feurig: die dreiköpfige Band „Airelatino“ bringt südamerikanische Klänge. Pure Lebensfreude und eine Mischung aus Tango, Samba, Bolero und mehr bildet das krönende Finale der Gmünder Summer Vibes – hier bleibt kein Fuß und keine Hüfte still. Beginn: 16 Uhr.

 

11. September 2026: Recycling hautnah erleben

Jährlich fallen mehr als zwölf Millionen Tonnen Bauschutt in Baden-Württemberg an, Ein Teil des Materials wird über das Kompetenzzentrum Kreislaufwirtschaft der Firma Feess in Kirchheim wieder in den Kreislauf zurückgebracht u. Der Recyclinghof öffnet für einen Nachmittag seinen Türen, um Interessierten die faszinierende und vielseitige Welt des Bauschuttrecyclings näherzubringen.  Nach einem Vortrag bei Kaffee und Gebäck werden die verschiedene Aufbereitungsarten vorgeführt. Die nächste Führung ist am Freitag, 11. September, 14 Uhr. Anmeldung unter k3.feess.de/offener-nachmittag.html oder unter 07021 985975

 

17. September 2026:  Mobilitätsunternehmen laden Frauen ein

Am Donnerstag, 17. September , lädt die Kontaktstelle Frau und Beruf Ostalbkreis von 10 bis 12 Uhr zum Unternehmenseinblick bei Arverio Baden-Württemberg GmbH und EucoRail nach Essingen ein. Das Angebot richtet sich an alle Interessierten, die nach beruflicher Veränderung, einer Ausbildungsstelle, Qualifizierung oder einem (Quer-)Einstieg in die nachhaltige Mobilität suchen. Beide Unternehmen öffnen ihre Türen und zeigen, welche beruflichen Möglichkeiten es gibt und wie ein Einstieg gelingen kann. Ob Lokführerin, Zugbegleiterin, Disponentin Schienenverkehr oder Personaleinsatzplanung, aber auch technische Berufe wie Elektrikerinnen oder Mechatronikerinnen – vielfältige Tätigkeiten, Quereinstiegsmöglichkeiten und Ausbildungswege werden vorgestellt. Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.eveeno.com/arverio2026 

 

19. September 2026: Wetlkindertag in Gmünd

Am Samstag, 19. September, verwandeln sich der Marktplatz, der Johannisplatz und die angrenzenden Straßen von 11 bis 16 Uhr wieder in eine große Erlebniswelt für Kinder und Familien. Bereits zum 31. Mal feiert Schwäbisch Gmünd den Weltkindertag – ein besonderer Anlass, gemeinsam einen bunten Tag voller Spiel, Kreativität und Begegnung zu erleben. Den Auftakt bildet um 11 Uhr ein musikalischer Gruß der  Bläser aus dem Johannisturm. Im Anschluss an den musikalischen Auftakt begrüßen die Sängerin Sarilari mit ihrem selbstgeschriebenen Song und der Erste Bürgermeister Christian Baron die Besucherinnen und Besucher auf der Bühne vor dem Café Margrit.

Auch in diesem Jahr erwartet die  Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Mitmachaktionen, Vorführungen und Informationsständen. Vereine, Schulen, Kindergärten, soziale Einrichtungen und Initiativen laden Kinder dazu ein, spielerisch Neues zu entdecken, kreativ zu werden und sich auszuprobieren. An den vielen Aktionsständen können unter anderem Windräder, Lesezeichen, Armbänder, Freundschaftsbänder, Holzanhänger oder Kerzen gestaltet, Sonnenhüte bemalt, Setzlinge eingepflanzt sowie Kräutersalz hergestellt werden. Das JKS-Mobil bietet kreative Kunstaktionen, ergänzt durch Bastelangebote rund um die Kinderrechte, Fotoaktionen und viele weitere Ideen zum Mitmachen.

Wer sich gerne bewegt, kommt ebenfalls auf seine Kosten: Ein Feuerwehr-Parcours, Rollstuhl- und Balance-Board-Parcours, eine Wasserhüpfburg, Wurf- und Geschicklichkeitsspiele, Speed Stacking, Dart, eine Tierolympiade sowie kooperative Spielangebote sorgen für jede Menge Spaß und Bewegung.  Einblicke vermitteln außerdem verschiedene Informations- und Erlebnisstände. Das Gesundheitsmobil, ein Bärenhospital, eine Experimente Werkstatt sowie Mitmachaktionen zum Thema Hygiene und „Kampf gegen die Bakterien“ laden Kinder dazu ein, spielerisch zu lernen und Fragen zu stellen. Musikalische Beiträge, Vorführungen und Lesungen – unter anderem aus dem Kinderbuch Hutchy – runden das abwechslungsreiche Programm ab. Zudem ein großes Gewinnspiel. Die Laufzettel sind am Stand der Jugendarbeit vor der Johanniskirche erhältlich. Wer die Stationen erfolgreich absolviert hat, nimmt an der Verlosung teil. Die Auslosung der drei Gewinnerinnen und Gewinner findet um 15.30 Uhr auf der AOK-Bühne vor dem Café Margrit statt.

 

26. September 2026: Finale von "Heiß auf lesen"

Mit einem spannenden Programm, der Preisverleihung, Sonderpreise für Viellesende und der Verlosung des Hauptpreises durch den Ersten Bürgermeister Johannes Heberle feiert die Stadtbibliothek Göpingen am Samstag, 26. September, das große Finale der Sommer-Leseclub-Aktion "Heiss auf lesen". Als besonderer Gast ist der Autor Patrick Fix dabei. Er liest aus seinem Buch „Space Alarm mit Hyperschall durchs All“ und zeichnet live die Figuren seiner Geschichte.  Die Sommerleseaktion, die in Kooperation mit der Staatlichen Fachstelle für Bibliothekswesen Stuttgart stattfindet, läuft noch bis 16. September. Anmeldungen sind  jederzeit möglich.

 

15. Oktober 2026: Recycling hautnah erleben

Jährlich fallen mehr als zwölf Millionen Tonnen Bauschutt in Baden-Württemberg an, Ein Teil des Materials wird über das Kompetenzzentrum Kreislaufwirtschaft der Firma Feess in Kirchheim wieder in den Kreislauf zurückgebracht u. Der Recyclinghof öffnet für einen Nachmittag seinen Türen, um Interessierten die faszinierende und vielseitige Welt des Bauschuttrecyclings näherzubringen.  Nach einem Vortrag bei Kaffee und Gebäck werden die verschiedene Aufbereitungsarten vorgeführt. Die nächste Führung ist am Donnerstag, 15. Oktober, 14 Uhr. Anmeldung unter k3.feess.de/offener-nachmittag.html oder unter 07021 985975