Ausstellungen

 

14. April bis 20. Mai 2024: Arbeiten von Dieter Breitschwerdt

In der Galerie im Alten Bau in Geislingen ist die Ausstellung „Objekte & Assemblagen“ zu sehen. Gezeigt werdent Werke von Dieter Breitschwerdt, der 1945 in Geislingen geboren wurde.  Nach der Schule absolvierte Dieter Breitschwerdt zunächst eine Ausbildung zum Schriftsetzer und arbeitete als Typograph. Nach dem Besuch einer Malschule in der Schweiz nahm er 1970 das Kunststudium an der Akademie der Bildenden Künste München bei Karl Fred Dahmen auf. Er war Meisterschüler und wurde mit einem Akademiepreis ausgezeichnet. Bekannt wurde er durch seine seriellen Objekte und Assemblagen. Seine Arbeiten finden sich u.a. in folgenden Sammlungen: der Bayerischen Staatsgemäldesammlung in München, der Pinakothek der Moderne in München sowie in der Staatlichen Graphischen Sammlung in München. Die Bearbeitung von Fundstücken und Materialien des alltäglichen Lebens, etwa durch Erweiterungen, Akkumulationen, Eingriffe usw., führt in seinen Arbeiten zu einer Loslösung der Ausgangsmaterialien aus dem Kontext ihrer vertrauten Funktion. Es entsteht ein neuer ästhetischer Ausdruck, der eine kritische Distanz und auch eine neue inhaltliche Ebene ermöglicht. Einige Arbeiten Breitschwerdts entwickeln ihre besondere Wirkung durch sich wiederholende Strukturen. Versatzstücke und Materialien verschmelzen in seinen Arbeiten zu einer neuen haptischen Wirklichkeit.  Die Ausstellung wird am Sonntag, 14. April 2024, um 11 Uhr in der Galerie im Alten Bau in Geislingen eröffnet. Begrüßen wird Stefan Renner, Oberbürgermeister Frank Dehmer wird ein Grußwort sprechen und Domenik Gebhardt wird in die Ausstellung einführen.  Die Ausstellung ist bis einschließlich Montag, 20. Mai , geöffnet (Di – So, 14.00 bis 17.00 Uhr). Der Eintritt ist frei.  Weitere Infos: www.stadtmuseum-geislingen.de und www.kgv-geislingen.de 

 

bis 23. Mai 2024: Entwürfe zur Kreiselkunst

Die Kunstmodelle und Konzepte für den Hirschkreisel sind bis 13. Mai im Eislinger Rathaus ausgestellt  Der Gemeinderat hatte im Oktober beschlossen, die Auswahl der bisherigen acht Modellentwürfe für den Hirschkreisel zu erhöhen und weitere Kunstschaffende aufzufordern, einen Entwurf einzureichen. Diese acht weiteren Künstlerinnen und Künstler haben ein Konzept mit Modell für die künstlerische Gestaltung des Kreisverkehrs an der ehemaligen Hirsch-Kreuzung entwickelt. Die  Künstler Benjamin Appel, Jess Fuller, Andreas Futter, Vanessa Henn, Katharina Hohmann, Michael Sailstorfer, Peter Sandhaus und Elias Wachholz haben jeweils ein Konzept mit Modell eingereicht. Die entwickelten Modelle sind gemeinsam mit den acht Modellen der ersten Runde im Eislinger Rathaus, 3. OG, bis voraussichtlich 13.Mai ausgestellt und können zu den Öffnungszeiten des Rathauses besichtigt werden. Das Kreiselkunst-Gremium wird über die Einreichungen beraten, um eine Empfehlung an den Eislinger Gemeinderat zu geben, der in der öffentlichen Sitzung am 13. Mai  die Entscheidung trifft, welcher der insgesamt 16 Entwürfe realisiert wird.

 

15.  bis 26. April 2024: Studenten zeigen Ideen nachhaltiger Stadtentwicklung

Von Montag, 15. bis Freitag, 26. April kann im Foyer des Schorndorfer Rathauses am Marktplatz 1 eine Ausstellung besichtigt werden, die sich den Themen einer nachhaltigen Stadtentwicklung widmet und die die Frage aufwirft: „Wie sieht ein nachhaltiges Schorndorf der Zukunft aus?“ Die Ausstellung präsentiert die Ergebnisse der Semesterarbeiten von Studenten des Studiengangs Landschaftsarchitektur an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, die im Rahmen des Seminars „Nachhaltige Entwicklung urbaner Räume - Das Beispiel Schorndorf“ entstanden.   In ihren Arbeiten zeigen die Studenten ihre Ideen und Visionen im Umgang mit den Herausforderungen des Klimawandels und der Anpassung von Städten an eine sich verändernde Umwelt. Kernthemen der Semesterarbeiten sind daher Aspekte, wie die Ausweitung von Grünflächen in der Innenstadt, die Möglichkeiten der Kühlung bei einem hohen Grad an versiegelten Flächen sowie Artenvielfalt, Hochwasserschutz, CO2- und Hitzereduktion sowie nachhaltige Mobilität. Alle Themenbereiche und damit verbundene Fragestellungen wurden auf die Situation in Schorndorf angepasst und erarbeitet. Somit kann bei der Ausstellung ein erster Eindruck von einem Schorndorf der Zukunft, welches nachhaltig und an klimatische Veränderungen angepasst ist, gewonnen werden. Die Ausstellung wurde von der Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen konzipiert.

 

bis 30. Juni 2024: Videoinstallationen in der Kunsthalle

Unter dem Titel "Inner View" stellt die Ausstellung in der Kunsthalle Göppingen Videoinstallationen von drei Künstlerinnen ins Zentrum: Kate Gilmore, Klara Lidén und Pipilotti Rist. Jede Arbeit zeigt Protagonistinnen in ihrer individuellen Lebenssituation, in ihrem Handeln und Denken. Die Künstlerinnen hinterfragen auf verschiedene Weise gesellschaftliche Konventionen und Normen und machen tradierte Verhaltensmuster und Rollenbilder sichtbar.                                            

Die in der Ausstellung gezeigten künstlerischen Arbeiten sind ab den 1990er Jahren entstanden und knüpfen an die Werke der feministischen Avantgarde der 1960er/1970er Jahre an, die auf die damaligen großen gesellschaftlichen Entwicklungen reagierten. In jeder Zeit und in jedem veränderten Kontext interpretieren die Künstlerinnen die Themen jeweils aus ihrer Aktualität und ihrem Kontext heraus. Die Ausstellung lässt reflektieren, welche zeitlichen und gesellschaftlichen Veränderungen eingesetzt haben und wie sie aus der historischen und aktuellen Sicht wahrzunehmen sind.

Pipilotti Rist setzt sich in ihren raumgreifenden Videoinstallationen mit Geschlechterdifferenzen, der weiblichen Sexualität und dem Körperbild des Menschen auseinander. Auf spielerische und sinnliche Weise reflektiert sie dabei vorhandene Moralvorstellungen innerhalb der Gesellschaft. Ihre farbintensiven Videoerzählungen spielen mit poetischen Bildern und atmosphärischen Klängen, in die die Betrachtenden auch physisch eintauchen können. Entrückt setzen sie geltende Normen außer Kraft die Rollen für Geschlechter oder Maßstäbe für das Schöne festlegen.

Klara Lidén arbeitet in den Medien Video, Performance, Skulptur und Installation.  Zu ihren zentralen Themen gehören der zivile Ungehorsam und die Rebellion gegen gesetzte Systeme oder Ordnungen. In ihrer Videoarbeit Untitled (Trashcan), 2011 stellt sie eine weibliche Figur ins Zentrum und thematisiert persönliche und gesellschaftliche Beschränkungen, die uns umgeben. Die Protagonistin sucht im Moment der dauerhaften Beobachtung einen Ort, um abzutauchen. Begleitet wird diese Handlung von Musikstücken von Neil Young, gesungen von Patti Smith und dem Song Gimme Shelter von den Rolling Stones. Die Lieder unterstreichen die endzeitliche Stimmung. Kate Gilmore setzt sich in ihren Videoarbeiten großen Anstrengungen und strapaziösen Situationen aus. Sie schafft Bilder, die wie Metaphern für ein stetiges Bemühen, aber auch aussichtsloses Handeln stehen. In ihrem Video Main Squeeze, 2006 versucht sie sich durch einen engen Tunnel zu bewegen. Als Betrachtende erlebt man die Situationen ungeschönt hautnah mit, ist dicht an ihrem Erleben und Tun, das an den Mythos des Sisyphos’ erinnert, dessen Strafe in der Unterwelt darin bestand, einen Felsblock einen steilen Hang hinaufzurollen. Kate Gilmore zeigt schonungslos die Ausweglosigkeit von Situationen oder auch ihre große Last und Schwere.

Die Ausstellung Inner View gibt durch die Werke der Künstlerinnen Einblick in die Denk- und Gefühlswelt unterschiedlicher weiblicher Figuren. Das persönliche und ganz intim Empfundene wird zur Projektionsfläche gesellschaftlicher Fragen: Welche Erwartungen existieren, welche tradierten Vorstellungen und Zwänge bestehen, welche Fragen und Themen sind bis heute mit Scham besetzt und müssen ausgesprochen und aufgebrochen werden? Auf unterschiedliche Weise gelingt es den Künstlerinnen, existenzielle Themen des Weiblichen in ihren Videoinstallationen abzubilden und damit sichtbar zu machen und zum anderen Auswege aus den gesellschaftlichen Einengungen abzubilden.

Die Video-/Virtual-Reality-Installation von Stephanie Comilang und Simon Speiser Piña, Why is the Sky Blue?  thematisiert die Wahrung, Sicherung und Neuinterpretation von überliefertem Wissen. Die Künstler*innen entwerfen mit ihrer Installation ein mehrstimmiges Bild und damit eine Erzählung der kolonialen Verbindungen Spaniens in Ecuador und auf den Philippinen. Sie machen darüber hinaus politische, soziale, kulturelle und materielle Verflechtungen sichtbar.

Im Video-Teil der Installation werden Frauen interviewt, die ihre Strategien und Projekte vorstellen, mit denen sie das Wissen der älteren Generation und ihrer kolonialen Vergangenheit bewahren.  In der VR-Komponente der Installation wird die Geschichte des spirituellen Mediums Piña erzählt, das die Fähigkeit besitzt das angestammte Wissen sowie Botschaften der Vorfahren und Träume von Menschen aus der ganzen Welt zu empfangen, um diese für die Zukunft zu sichern.

Zur Ausstellung gibt es ein Rahmenprogramm für Jugendliche und Erwachsene mit Lesungen, Vorträgen, Workshops und Führungen.  U.a. wird Prof. Dr. Suzanne Ferriss, bekannt durch ihre Forschungsarbeit im Bereich des literarischen Feminismus, einen Vortrag The Dreamworlds of Barbie and Priscilla am Donnerstag, 20.Juni um 19 Uhr halten.

 

bis 2. Juni 2024: Über die Ausgrenzung der Juden

Ab Donnerstag, 14. März, ist im Stadtmuseum im Storchen eine neue Sonderausstellung zu sehen. Eröffnet wird die Schau, die den Titel „Ausgrenzung – Raub – Vernichtung. NS-Akteure und „Volksgemeinschaft“ gegen die Juden in Württemberg und Hohenzollern 1933 bis 1945“ trägt, am Mittwoch, 13. März, um 19 Uhr.

Die Wanderausstellung wurde vom Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb gemeinsam mit dem Landesarchiv Baden-Württemberg erarbeitet. Bis zum 2. Juni macht sie nun im Göppinger Storchen Station. Neben der steten Aktualität des Themas bietet sich dies darüber hinaus auch deshalb an, weil die Ausstellung Bezug auf Göppingen nimmt: Am Beispiel des Zwangsverkaufs der Baumwollspinnerei und -weberei Gutmann wird deutlich, wie sich das NS-Unrecht ganz konkret auf der lokalen Ebene zeigte und auch vor Göppingen nicht Halt machte. Nach der Begrüßung durch den Leiter von Archiv und Museen, Dr. Dominik Gerd Sieber, wird der Mitkurator der Ausstellung, Dr. Martin Ulmer, in die Ausstellung einführen. Der Eintritt ist kostenlos.

Die Enteignung und wirtschaftliche Existenzvernichtung der jüdischen Bevölkerung durch die Nationalsozialisten gilt als wohl umfassendste Raubaktion an einer Bevölkerungsgruppe in der neueren Geschichte Europas. Zugleich war die Ausplünderung im Namen der rassenantisemitischen NS-Staatsdoktrin fester Bestandteil eines Auslöschungsprozesses, der schließlich im Holocaust, in der Ermordung von sechs Millionen jüdischer Männer, Frauen und Kinder aus ganz Europa, endete.

Die Ausplünderung der jüdischen Bevölkerung war auch in Württemberg und Hohenzollern ideologisch eng mit ihrer physischen Vernichtung verknüpft. Die Vorgänge auf regionaler Ebene wurden in den letzten Jahren erstmals im Rahmen eines vom Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb initiierten Projekts erforscht. An dem Projekt beteiligt waren sowohl Historikerinnen und Historiker wie auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gedenkstätten, die sich seit vielen Jahren um die Aufarbeitung der Geschehnisse vor Ort bemühen.  Die Ergebnisse dieses Projekts sind in einem von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg herausgegebenen umfangreichen Sammelband veröffentlicht worden. Auf ihnen basiert die Wanderausstellung, die vom Gedenkstättenverbund gemeinsam mit dem Landesarchiv, Abteilung Staatsarchiv Ludwigsburg, umgesetzt wurde.

Die Ausstellung bietet einen Überblick über die rechtlichen, administrativen und politisch-ideologischen Rahmenbedingungen, welche die vollständige Enteignung der jüdischen Bevölkerung ermöglichten. Sie beleuchtet zudem das effiziente System wechselseitiger Radikalisierungs- und Steuerungsmaßnahmen, mit denen NSDAP, Bürokratie, Wirtschaft und „Volksgemeinschaft“ die Ausraubung vorantrieben; auch stellt sie die wichtigsten Akteure auf regionaler Ebene vor. An ausgewählten Beispielen wird das Schicksal von Händlern, Unternehmern, Freiberuflern wie auch allgemein von jüdischen  Bürgern vor Augen geführt und so an das gewaltige Unrecht, das ihnen zugefügt wurde, erinnert.

 

bis 19. April 2024:  Jeder Mensch ist eine Perle

„Jeder Mensch ist eine Perle!“ Unter diesem Titel wird am Donnerstag, 7. März  um 19.30 Uhr im Landratsamt Ostalbkreis in Aalen das Kunstprojekt der Künstlerin Petra Georg-Achenbach eröffnet. Für Petra Georg-Achenbach, die von 1982 bis 1986 an der Fachhochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd den Studiengang Schmuck-Design mit Diplom abschloss, ist Schmuck eine Ausdrucksform. Mit ihrer Kunst möchte sie gesellschaftlich Themen aufgreifen und Haltung zeigen. So entstand die ungewöhnliche Kunstinstallation „Jeder Mensch ist eine Perle!“.In Europa, mit seinen vielen Nationen, ist es unmöglich die nationale Erinnerungskultur unbeeinflusst zu betrachten. Die Flüchtlingskrise betrifft uns alle ist kein nationales Phänomen. Hierauf soll das Kunstprojekt aufmerksam machen. Es ist legt den Fokus auf jeden Menschen, der auf der Flucht über das Mittelmeer gestorben ist.Jede Perle in dieser Installation steht für einen ertrunkenen Menschen. Der demokratische Grundgedanke spiegelt sich in dem Aufruf zur Partizipation. Es haben sich schon hunderte Spenderinnen und Spender beteiligt und das Projekt wächst und wächst. Mit jeder Station wird das Projekt größer. Es vereint humanitäre, gesellschaftliche und künstlerische Aspekte. Zur Vernissage wird Landrat Dr. Joachim Bläse begrüßen. Im Anschluss daran werden Britta Sturm und Marietta Hageney das Projekt vorstellen. Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt von Hermann Kathans Busch-Werk.

„Jeder Mensch ist eine Perle“ wird von Soroptimist International, Club Aalen, gefördert und präsentiert.. Zusätzlich wird die Ausstellung durch ein buntes Rahmenprogramm ergänzt.

Workshops

Do. 18.04. 9:30 - 11:30 Uhr

Fr. 19.04. 10:00 - 12:00 Uhr

Weitere Workshops sind auf Anfrage möglich.

Finissage

Fr. 19.04. 19:00 Uhr

Irene Keller, Flamencotanz

Birgit Sehon mit ihrem Chor „Voca Lisa“

Seawatch-Vortrag mit Michael Schwickart

 

bis 2. Juni 2024: Sinne der Pflanzen

Während Pflanzen und Bäume zumeist als stumm, seelen- und bewegungslos in einem halb-lebendigen, objekthaften Status begriffen werden, zeigen wissenschaftliche Forschungen seit einiger Zeit, dass Pflanzen über mehr und andere Sinne verfügen als Menschen. Pflanzen kommunizieren miteinander und mit anderen, verfügen über ein Gedächtnis und treffen Entscheidungen. Auf spekulative Weise fragen die in der thematischen Gruppenausstellung „The Senses of Plants / Die Sinne der Pflanzen“ versammelten künstlerischen Arbeiten, welche Konsequenzen sich hieraus für unser Denken und Handeln ableiten. 
Die Ausstellung in der Villa Merkel, Galerie der Stadt Esslingen  zeigt recherche-basierte, nicht menschenzentrierte Perspektiven auf die Sinne, Vermögen und Intelligenz von Pflanzen. Unter der künstlerischen Leitung von Julia Katharina Thiemann versammeln sich Sichtweisen der internationalen jungen Künstler Anais-karenin, Marisa Benjamim, Suzette Bousema, Anca Bucur, María Castellanos & Alberto Valverde, Patricia Domínguez, Nicole L’Huillier, Špela Petrič, Elsa Salonen, Miriam Simun, Saša Spačal, Anton Vidokle und Zheng Bo. In den vielfältigen künstlerischen Arbeiten werden alternative Weisen der Gefährt:innenschaft mit Pflanzen und Bäumen ästhetisch in den Raum gestellt, die ökologische, philosophische und nicht zuletzt gesellschaftliche und politische Fragestellungen transportieren.

Theoretiker unterschiedlicher Disziplinen, wie der Philosoph  Immanuele Coccia oder der Pflanzen-Neurobiologe  Paco Calvo, prägen ein neues Verständnis eines Pflanzen-Denkens und fordern damit bislang verbreitete Denkstrukturen über das Sein heraus. Nehmen wir Pflanzen als lebendige, fühlende, kommunizierende und denkende Mitbewohner:innen dieses Planeten ernst, so ergeben sich dadurch neue Fragen. Wir sind nicht nur in unserer Sauerstoff- und Nahrungsversorgung von Pflanzen abhängig, sondern können von ihnen lernen. Brauchen Pflanzen daher eigene Rechte, damit wir gemeinsam überleben können?  „The Senses of Plants / Die Sinne der Pflanzen“ eröffnet im Spiegel der Kunst neue ästhetische Sichtweisen auf unser Zusammenleben mit Pflanzen unter Einbezug von Erkenntnissen variierender Wissenschaften, indigenen Wissens und Alltagserfahrungen. Sind nicht nur respektvolle Lebensweisen speziesübergreifenden Miteinanders, sondern darüber hinaus sogar neue Mensch-Pflanze-Hybride denk- und lebbar?


bis 21. April 2024: Über Berge und Bergwelten


Robert von der Heide Sonnenuntergang auf dem Fjell, Sammlung Kunsthalle Goeppingen. Foto: Stadt Göppingen

Die Ausstellung "Über alle Berge. Das Landschaftsbild im Wandel der Zeit" rückt ein Sujet innerhalb der Landschaftsdarstellung – Berge und Bergwelten – in den Mittelpunkt. Berge sind Sehnsuchtsorte für Wanderer und Bewunderer der Natur, aber auch extremer Lebensraum und seit jeher Motiv in der bildenden Kunst. Die Landschaftsmalerei wurde erst um 1600 zu einer eigenständigen Gattung. In der Antike und im Mittelalter stellten die dargestellten Landschaften vorrangig Schauplätze und Hintergründe für biblische Szenen dar. Mit der Erfindung der Tubenfarbe konnten Künstler Anfang des 19.Jahrhunderts im Freien das gleisendes Licht eines im Abendrot leuchtenden Gipfels im Augenblick einfangen. Infolgedessen wurde die Freiluftmalerei sehr populär. Den Malern des beispielsweise Impressionismus und des Expressionismus ging es allerdings nicht darum, jedes Detail der Landschaft so realistisch wie möglich festzuhalten, sondern vielmehr die Schlüsselelemente wie Licht, Farbe und Schatten darzustellen: weg vom reinen Abbild der Natur hin zum Verinnerlichen und Fühlen eines Inhalts und zum Inneren des Dargestellten.
In dieser Tradition kann Robert von der Heides Aquarell "Sonnenuntergang auf dem Fjell" gesehen werden, das eine melancholische Stimmung wiedergibt.
Die verschiedenen Kunstepochen bzw. Stilrichtungen des 19. und 20. Jahrhunderts veranschaulichen den Wandel in Bezug auf den Menschen und die Umwelt, so auch in der Landschaftsmalerei. In Erich Heckels Landschaftsgemälde "Schwäbische Berge" von 1944 feiert der Künstler die Natur in vielen Grünschattierungen, die abgebildeten Felder erzählen uns etwas über die damalige Anzahl der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung und lassen sich mit dem heutigen Stand abgleichen. Die Darstellungen Klaus Heiders "Bergwinkelkonstruktion", Schwäbische Alb von 2010 geht dem Thema auf konzeptionelle und abstrakte Art nach.
Zu den Künstler*innen aus der städtischen Kunstsammlung sind zwei Künstlerinnen eingeladen, die sich mit dem Thema Berge aus heutiger Sicht beschäftigen: Ester Vonplon interessieren Orte fernab der Zivilisation, die sie fotografisch erkundet – Schneelandschaften, Eis und Gebirge. Für die Serie "Wieviel Zeit bleibt der Unendlichkeit" reiste Ester Vonplon 2016 in die Arktis. Dort verwendet sie u.a. Farbpolaroids, von denen sie das Negativ ablöst – das Negativ ist bei dem Sofortbildverfahren eigentlich ein Abfallprodukt – und danach einscannt. Die dadurch entstehenden Farbstörungen und Schlieren lassen die Aufnahmen von Wasser und Eis sehr poetisch erscheinen. 
Ulrike Heydenreich ist fasziniert von historischen Landkarten und panoramischen (Berg-) Landschaften, die sie in Zeichnungen und Objekte, Collagen mit Falttechniken überträgt. 
So arbeitet sie beispielsweise in "Fadenzeichnung 10 (Palisgruppe von Westen)" die Gegensätze zwischen natürlichen und konstruierten Formen oder in "Fundstück 12 (Sulzfluh)" Bildlichkeit und Abstraktion heraus. In den Werken der Ausstellung – Malerei, Zeichnung, Grafik und Fotografie –  verdeutlicht sich das wandelnde Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt, drücken sich Ideen gegenüber der Natur über Epochen aus und lassen Veränderungen der gesellschaftlichen Verhältnisse erkennen.

Teilnehmende Künstler: Benjamin Badock, Helmut Baumann, Daniel Beerstecher, Klaus Bürgle, Friedemann Hahn, Erich Heckel, Robert von der Heide, Klaus Heider, Felix Hollenberg, Georg Jauss, Ulrich Klieber, Cyrill Lachauer, Hugo Peters, Hermann Schwahn, Fritz Steisslinger, Andreas Paul Weber, Lois Weinberger und Specail Guests: Ulrike Heydenreich und Ester Vonplon.

Begleitprogramm: 
Sonntagsführung: 21.4. Veronika Adam
Öffnungszeiten der Galerie im Ostflügel: Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen: 13 bis 17 Uhr.

 

bis 3. November 2024: 800 Jahre Gelbes Haus

Das Gelbe Haus mit seinem Wohnturm aus dem 13. Jahrhundert ist eines der ältesten Gebäude in Esslingen. Dem Bauwerk und den Menschen, die dort lebten, ist die neue Ausstellung „Ein Abriss. 800 Jahre Gelbes Haus“ gewidmet. Sie ist bis 3. November 2024 im Stadtmuseum im Gelben Haus zu sehen. Wohnhaus, Fabrik, Polizeidirektion – in knapp 800 Jahren hat das Gelbe Haus am Hafenmarkt mitten in der Esslinger Innenstadt vielen Zwecken gedient. Gemeinsam mit dem benachbarten Haus Hafenmarkt 7 bildet es heute den Komplex, in dem das Esslinger Stadtmuseum zuhause ist.

Als Domizil für wohlhabende Esslinger:innen waren die Häuser seit jeher repräsentative Bauten. Später wurden sie Sitz des Verlags J. F. Schreiber, Kaufmannsladen, Buchhandlung und Polizeidirektion mit Haftzellen. So änderte sich die Funktion im Laufe der Jahrhunderte ständig und damit auch das Aussehen der Gebäude. Was befand sich in den rund 800 Jahren noch in dem Gebäudekomplex? Wer waren die Menschen, die dort ihre Heimat hatten? Wie lebten sie und wie veränderten sie ihre Wohnstätte?

Die Ausstellung ist als Intervention in der Dauerausstellung des Stadtmuseums konzipiert. So wird das Ausstellungsgebäude selbst zum größten Exponat. Spuren im Gebäude, die Aufschluss über die Baugeschichte geben, werden dabei sichtbar gemacht. Historische Fotografien gewähren seltene Einblicke in das alltägliche Leben in einem Esslinger Stadthaus. Ergänzt werden sie durch Objekte aus der eigenen Sammlung und zahlreiche Leihgaben, welche die Geschichten der Bewohner:innen und ihres Heims erzählen.

Zur Ausstellung finden vielfältige Veranstaltungen statt. Unter anderem werden geführte Rundgänge im Haus und in der Stadt angeboten sowie Kreativ-Workshops, ein Vortrag und ein Konzert in Zusammenarbeit mit anderen Esslinger Institutionen. Im Podcast „Studio Gelbes Haus“ sind Geschichten rund um das Gelbe Haus zu hören.
Weitere Informationen  zum Begleitprogramm stehen auf der Website der Städtischen Museen Esslingen: musseen.esslingen.de/gelbes+haus

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Stadtmuseums zu sehen. Diese sind Donnerstag und Sonntag von 14 Uhr bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 

bis 2. Juni 2024: Vom Wert des Textilen

"Garne, Stoffe, Waren. Vom Wert des Textilen" heißt eine  Ausstellung im Stadtmuseum im Gelben Haus in Esslingen am Neckar  bis 2. Juni im Stadtmuseum im Gelben Haus, Hafenmarkt 7 in Esslingen.
Socken stricken, Reißverschluss reparieren, Destroy-Effekt und zertifizierte Bio-Baumwolle: Was waren und sind uns Textilien wert? Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich die Ausstellung. Der Umgang mit Bekleidung und mit den Umständen ihrer Produktion sowie mit ausgedienten Kleidungsstücken sind Themen, die aktuell in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind. Den vielfältigen Aspekten der Textilen Kette können die  Besucher nachgehen: Die Ausstellung erklärt die Herstellungsprozesse vom Rohstoff über den Faden bis zum fertigen Textil und dessen Ende als Textilmüll oder dessen Wiederverwendung in Recyclingprozessen.  „Garne, Stoffe, Waren. Vom Wert des Textilen“ ist eine Wanderausstellung des Arbeitskreises Textil im Museumsverband Baden-Württemberg. Ziel der Ausstellung ist es, durch Einblicke sowohl in Produktionsprozesse als auch Produktionsbedingungen einen bewussteren Umgang mit dem Konsumgut Kleidung und den erforderlichen Ressourcen anzuregen.
Zur Ausstellung finden vielfältige Veranstaltungen statt. Unter anderem werden öffentliche Rundgänge, ein Reparaturcafé und ein Kleidertauschtag angeboten. Der Häkelzirkel „TEExtil“, bei dem die Teilnehmer an fünf Terminen bei Tee und Keksen einen Schal aus Wollresten häkeln, beginnt bereits am 16. November . Für Kinder gibt es ein Theaterstück und die beliebten Kreativangebote beim Mittwochsbasteln im J. F. Schreiber-Museum und als Ferienprogramme in den Faschings- und Osterferien. Schulklassen können Vermittlungsangebote mit begleitetem Rundgang, mit interaktiven Stationen und Bastelangebot buchen. Dritte Klassen aus Esslingen können die Ausstellung im Rahmen des „Kulturrucksacks“ besuchen.

 

Tagesaktuelle Veranstaltungen

 

bis 7. Mai 2024: Auf nach Morgen

„Auf nach Morgen“ heißt die neue Kinoreihe, die an drei Abenden Interessierte kostenlos ins Brazilkino einlädt. Der Arbeitskreis Eine Welt, das Amt für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung und das Brazilkino veranstalten gemeinsam von Dienstag, 9. April bis Dienstag, 7. Mai die Kinoreihe. Sie bietet nicht nur die Gelegenheit, herausragende Filme zu genießen, sondern auch sich mit Gesprächsgästen auszutauschen. Jeder der Filme zielt auf eines der 17 Ziele der nachhaltigen Entwicklung (SDG) der Vereinten Nationen ab, es geht um Frieden, weniger Ungleichheit oder keine Armut.

Am Dienstag, 23. April wird die Reihe mit "Taxi Teheran" fortgesetzt, einem preisgekrönten Film des iranischen Regisseurs Jafar Panahi. Mit viel Herz und Humor wird ein liebevolles Porträt der Menschen im Iran gezeigt und schafft damit einen hoffnungsvollen Kontrast zu den üblichen negativen Nachrichtenmeldungen. Der Roadmovie ist lebensfroh, kurzweilig und witzig. Zugleich zeigt der Berlinale-Gewinner 2015, was Kino selbst unter ärgsten Restriktionen vermag. Im Anschluss an den Film berichtet eine iranische Familie über ihre Erlebnisse im Iran, ein Dolmetscher übersetzt das Gesprochene ins Deutsche.

Den Abschluss der Reihe bildet am Dienstag, 7. Mai der Film "Sonne und Beton", die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Comedian und „Gemischtes Hack“-Podcaster Felix Lobrecht. Der Film erzählt von der Herausforderung, Träume in einer von Armut geprägten Umgebung zu verwirklichen. Diese bewegende Geschichte folgt dem Leben junger Menschen in einem städtischen Umfeld und stellt Fragen nach Hoffnung, Resilienz und dem Streben nach einem besseren Leben. Ein Jugendsozialarbeiter und eine Person, die selbst in Armut aufgewachsen ist, sprechen am Ende des Films über das Thema „Armut in Deutschland“ und laden zur Diskussionsrunde.

Der Arbeitskreis Eine Welt und alle Kooperationspartner laden alle Interessierten herzlich ein, an dieser besonderen Kinoreihe teilzunehmen und sich von packenden Filmen und anregenden Gesprächen inspirieren zu lassen. Die Veranstaltungen finden im Brazilkino, Hirschgässle 7, 73525 Schwäbisch Gmünd statt und beginnen jeweils um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss an die Filme findet eine Diskussion mit Gesprächsgästen statt.

 

bis 13. April 2024: Bewegungslandschaft für Kinder

Vom 11. bis 13. April veranstalten der Turngau Ostwürttemberg in Kooperation mit dem TV Herlikofen und der Stadt Schwäbisch Gmünd eine Turni Tobe Halle für Kinder. Bereits zum dritten Mal verwandelt sich die Großsporthalle in der Katharinenstraße in eine riesige, altersgemäße Bewegungslandschaft zum Klettern, Springen, Hüpfen, Rollen und Balancieren.

Mit dem Motto „Olympia“ öffnet die Turni Tobe Halle am Donnerstag, 11. und Freitag, 12. April ihre Türen zunächst für Gmünder Kindertageseinrichtungen. Begleitet werden die Kindergartenkinder von ihren pädagogischen Fachkräften, vor Ort unterstützen die Stadtsportlehrer und Lehrkräfte der KiSS-Kindersportschule, sowie Helferinnen und Helfer des St. Loreto die Kindergartenkinder dort, wo Unterstützung benötigt wird. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist für die Kindertageseinrichtungen kostenlos, eine Anmeldung im Voraus beim Amt für Bildung und Sport, Telefon: 07171/603- 4023 oder - 4011 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ist erforderlich. Anmeldeschluss ist der 10. März.

Zusätzlich zu den Öffnungszeiten für die Kindertageseinrichtungen wird die Turni Tobe Halle in diesem Jahr auch wieder am Samstag, 13. April von 10 Uhr bis 16 Uhr für alle Vereine im Turngau Ostwürttemberg und für Kinder aus Schwäbisch Gmünd im Alter von drei bis circa neun Jahren geöffnet sein. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist auch für die Kindersportgruppen aus den Sportvereinen und interessierte Kinder kostenlos. Für Vereinssportgruppen ist eine Anmeldung im Voraus beim Turngau Ostwürttemberg, Turnwartin Tanja Conrad per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. erforderlich.

Interessierte Kinder aus Schwäbisch Gmünd im Alter ab drei und bis cira neun Jahren dürfen ohne Voranmeldung am Samstag, 13. April zwischen 10 Uhr und 16 Uhr teilnehmen. Bitte geeignete Sportkleidung mitbringen. Für die Bewirtung am Samstag, 13. April mit Kaffee und Kuchen sorgt der TV Herlikofen.

 

14. April 2024:  Die Juden in Jebenhausen

Wo stand in Jebenhausen die Synagoge und warum lebten in Jebenhausen Juden? Woher kamen sie und wie gestaltete sich ihr Alltag? Diesen und vielen weiteren Fragen geht Claudia Liebenau-Meyer im Rahmen einer öffentlichen Führung durch das Jüdische Museum am Sonntag, 14. April, um 11 Uhr, nach.  Der Gang durchs Museum spannt den Bogen von der ersten Ansiedlung jüdischer Familien in Jebenhausen im Jahre 1777 über deren Emanzipation und Emigration bzw. der Gemeindebildung in Göppingen, hin zu Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung im Nationalsozialismus. Auch die Aufarbeitung und das Gedenken an die Shoah werden am lokalen Beispiel thematisiert.  Die Veranstaltung ist gebührenfrei, lediglich der Museumseintritt muss entrichtet werden.

 

14. April 2024: Pferdemarkt und verkaufsoffener Sonntag

Am Sonntag, 14. April in Schwäbisch Gmünd ein verkaufsoffener Sonntag statt. Über 100 Fachgeschäfte der Innenstadt öffnen an diesem Tag von 13 Uhr bis 18 Uhr ihre Türen und laden die Besucherinnen und Besucher zum Flanieren, Schauen und Kaufen ein. Die neueste Mode, die aktuellsten Trends und Farben warten dann auf die Kunden der Gmünder Geschäftswelt. In allen beteiligten Betrieben stehen den Besuchern Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit guter Beratung und bewährtem Service zur Seite. All diejenigen, die sonst keine Zeit zu einem gemütlichen Einkaufsbummel haben, kommen an diesem Tag bei den Gmünder Einzelhändlern gewiss auf ihre Kosten.

Kombiniert wird der verkaufsoffene Sonntag bereits zum 20. Mal mit dem "Gmünder Pferdetag". Auch in diesem Jahr haben die Touristik und Marketing GmbH, das Ordnungsamt der Stadt Schwäbisch Gmünd und der Pferdezuchtverein Schwäbischer Wald ein vielfältiges Programm zusammengestellt, welches die Herzen aller Pferdefreunde höherschlagen lässt. Der Gmünder Pferdetag hat sich seit Beginn stetig weiterentwickelt und genießt mittlerweile unter den Pferdefreunden einen sehr guten Ruf.

Um 11 Uhr startet auf dem rund 1000 m² großen Sandplatz vor dem Rathaus die traditionsreiche Pferdeprämierung. Bei der Zuchtstutenprämierung für Warmblut- und Kaltblutpferde sowie Kleinpferde, Ponys und Sonderrassen werden die Tiere von Richtern in den unterschiedlichen Altersgruppen und nach ihren rassetypischen Merkmalen beurteilt. Hier wird eine Vielzahl der Pferderassen und die Qualität der Züchtungen in der Region gezeigt. Nach der Siegerehrung mit musikalischer Umrahmung der Bläsergruppe des Reit- und Fahrvereins Schwäbisch Gmünd steht ab 14.30 Uhr eine bunte Pferdeschau mit vielen Programmpunkten im Mittelpunkt des Geschehens. Hier engagieren sich unter anderem die großen Pferdesportvereine der Stadt und zeigen, was unter ihrer Obhut alles gelernt wird. Aber auch Pferdesportler und Reiterhöfe aus der Region und weit darüber hinaus freuen sich auf ihren Auftritt vor großem Publikum in Gmünd.

Abgerundet wird das Rahmenprogramm durch eine große Anzahl an Informations- und Verkaufsständen rund um den Marktplatz und Johannisplatz. Traditionelle Handwerkskünste wie die des Hufschmieds, Seilers, Korbflechters und des Sattlers können vor Ort miterlebt werden und Kinder haben die Möglichkeit ihre eigenen Seile herzustellen. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl der Besucher bestens gesorgt. Der Gmünder Einzelhandel und die Organisatoren des Pferdetags freuen sich auf zahlreiche Besucher aus nah und fern. Weitere Infos gibt es unter: 20. Gmünder Pferdetag - Schwäbisch Gmünd (schwaebisch-gmuend.de

 

14. April 2024: Pianist Alexander Sonderegger zu Gast

Das nächste Schwörhauskonzert der Städtischen Musikschule findet statt am Sonntag, 14. April, 19 Uhr im Schwäbisch Gmünder Schwörhaus. Zu Gast ist der Pianist Alexander Sonderegger mit "Sonati con Variazioni". Auf dem Programm stehen Werke von Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Antonin Dvorak, Jörg Widmann und Alexander Scriabin. Der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt 7,50 Euro. Karten gibt es ausschließlich an der Abendkasse.  Alexander Sonderegger wurde 1991 in Petrosawodsk, Russland in einer Musikerfamilie geboren. Seine Klavierausbildung begann er am Staatlichen Glasunow-Konservatorium in Petrosawodsk. Ab 2008 studierte er an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart bei Professoren wie Kirill Gerstein, Shoshana Rudiakov, Péter Nagy sowie Florian Wiek. 2017 schloss er sein Konzertexamen in Stuttgart mit Auszeichnung ab.Alexander Sonderegger trat solistisch mit den Stuttgarter Philharmonikern, mit „Sinfonietta Lentua“ in Kuhmo, Finnland, mit dem Philharmonischen Sinfonieorchester der Stadt Murmansk, Russland und mit dem Orquesta Sinfónica de la Región de Murcia, Spanien auf. In der Stuttgarter Liederhalle war er mit den Klavierkonzerten von Tschaikowsky, Grieg, Beethoven und Brahms zu hören. Seine letzten Aufführungen waren unter anderem im Musikverein in Wien und in der Carnegie Hall in New York.

Beim Internationalen Carl-Czerny-Wettbewerb in Prag erhielt Alexander Sonderegger sowohl den 1. Preis, als auch „The Czech Radio Prize“. Des Weiteren errang er den 2. Preis beim ClaMo Wettbewerb in Murcia, Spanien und den 1. Preis beim XVI. Internationalen Klavierwettbewerb in Rom. 2019 wurde Alexander mit dem 1. Preis beim Internationalen „Ile de France Klavierwettbewerb“ in Maisons-Laffitte und auch mit dem IKIF Artist Recognition Scholarship Award beim „International Keyboard Institut & Festival“ in New York ausgezeichnet. Mit seinem Bruder Eduard Sonderegger, Violine, verbindet ihn eine langjährige kammermusikalische Zusammenarbeit als Sonderegger Duo, das im vergangenen Dezember ein Konzert im Schwörsaal gab.

 

14. April 2024: Medienflohmarkt

Die Gmünder Stadtbibliothek beteiligt sich am verkaufsoffenen Sonntag, 14. April und bietet von 13 bis 18 Uhr mit einem großen Medienflohmarkt allen Generationen ein preisgünstiges und kurzweiliges Vergnügen. Das Bibliotheksteam hat in den vergangenen Wochen dem Medienbestand eine Frühjahrskur angedeihen lassen: zahlreiche Medien wurden zugunsten neuer Exemplare aus den Regalen genommen. Nun steht auf dem Flohmarkt eine frische und breitgefächerte Palette an ehemaligen Bibliotheksmedien zum Durchstöbern bereit. Angeboten werden Romane aller Genres, Sachbücher aus allen Wissensgebieten, Kinderbücher, DVDs, Blu-Ray-Discs, Hörbücher und Musik-CDs - für jeden Geschmack ist etwas dabei. Jedes Medium kostet 50 Cent. Die Stadtbibliothek hat an diesem Tag nur für den Flohmarkt geöffnet, das Ausleihen aus dem Bibliotheksbestand ist nicht möglich.

 

14. April 2024: Altstadtlauf in Schorndorf

Am Sonntag, 14. April findet in der Schorndorfer Innenstadt der „Altstadtlauf“ statt. Zur Abwicklung dieser von BDS - Centro organisierten Sportveranstaltung sind auch umfangreiche Straßensperrungen und die Sperrung der Parkmöglichkeiten in der Gottlieb-Daimler-Straße, der Schlichtener Straße bis zur Urbanstraße, der Johann-Philipp-Palm-Straße bis zur Schulstraße , des Ochsenbergs und der Archivstraße, sowie in Teilen der Friedensstraße erforderlich. Das Parken ist dort am Sonntag ab 6 Uhr verboten. Weiter ist es notwendig, den Innenstadtbereich am Sonntag von circa 10 bis 18 Uhr für den Individualverkehr voll zu sperren.
Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung werden gebeten, die Parkhäuser zu nutzen oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.  

 

15. April 2024: Gmünd klimafreundlicher gestalten

Die Klimakrise ist längst auch vor unserer Haustür angekommen. Viele Menschen in überfluteten Regionen Deutschlands haben dies erst kürzlich hautnah erlebt. Häufigere Starkregenereignisse, Dürren oder Dauerregen und immer mehr Hitzetage gehören leider mittlerweile zum Alltag. Aber wie kann sich Schwäbisch Gmünd gegen die Folgen der Klimakrise wappnen? Wie vor der Haustüre Klimaschutzmaßnahmen umsetzen? Wissen dazu vermittelt der Volkshochschulkurs „klimafit“. Hier können sich Bürger ab Montag, 15. April, 19 Uhr, weiterbilden, um Schwäbisch Gmünd gemeinsam klimafreundlicher zu gestalten. „Wir freuen uns, den „klimafit“ Kurs in Zusammenarbeit mit dem Amt für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung anzubieten und so allen Interessierten die Möglichkeit zu geben, ihr Wissen zu erweitern und konkrete Maßnahmen zum Klimaschutz zu ergreifen“, betonte Ingrid Hofmann, Direktorin der Gmünder Volkshochschule. Der Kurs wird sowohl theoretische als auch praktische Elemente enthalten, um die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu zu ermutigen, ihr neu erworbenes Wissen in die Tat umzusetzen.

An sechs Kursabenden – vier in Präsenz und zwei online – erfahren Interessierte mehr über die Ursachen und die Wirkung der Klimakrise. Auf globaler-, regionaler- und lokaler Ebene werden die Wirkungsketten der Klimaveränderung aufgezeigt und was sie in ihrem Umfeld dagegen tun können. Dabei haben die Kursteilnehmenden die Möglichkeit von führenden Klimawissenschaftlern neueste Erkenntnisse zu erfahren und sich mit regionalen und lokalen Expertinnen und Experten und Initiativen auszutauschen. Unter anderem gibt es die Möglichkeit, das Klimaschutz- und Klimaanpassungsmanagement von Schwäbisch Gmünd kennen zu lernen.

Das Jahr 2023 war das weltweit wärmste Jahr seit Messbeginn 1881 und lag 1,4 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau. In Deutschland lag die Jahresmitteltemperatur sogar 2,4 Grad Celsius über dem Wert der international gültigen Referenzperiode. „Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit, und es ist entscheidend, dass wir alle unseren Beitrag leisten, um ihn einzudämmen.“, sagt Dr. Benjamin Birami, Klimaanpassungsmanager der Stadt Schwäbisch Gmünd.

"Die Teilnahme am „klimafit“ Kurs ist eine Gelegenheit, nicht nur Wissen zu erlangen, sondern auch aktive Schritte zu unternehmen, um unseren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und eine nachhaltigere Lebensweise zu führen. Jeder einzelne Beitrag zählt im Kampf gegen den Klimawandel.“, so Franz Geberth, Leiter des Amtes für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung.

Der Fortbildungskurs richtet sich an alle diejenigen, die den Klimaschutz voranbringen wollen oder mehr erfahren möchten. Damit beginnen die Teilnehmenden bereits im Kurs: Die „klimafit“- Challenge zeigt, wie sie CO2-Emissionen durch alltägliche Verhaltensänderungen etwa beim Essen, Heizen oder im Verkehr reduzieren können. Aber auch im Bereich Politik und Finanzen lassen sich klimaschützende Maßnahmen zum Beispiel durch die aktive Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, aber auch durch klimaschützende Investitionen initiieren. Dies alles trägt zu einer notwendigen Veränderung der Gesellschaft in Zeiten der Klimakrise bei. Nach erfolgreicher Teilnahme am Kurs „klimafit“ erhalten die Kursteilnehmenden ihr „klimafit“-Zertifikat, das sie als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für den kommunalen Klimaschutz auszeichnet.

 

15. April 2024: Geislinger Eisenbahn-Geschichte

Der Kinofilm zur Geislinger Eisenbahn-Vergangenheit, den Korbinian Fleischer  und Manfred Bomm gemacht haben, hat sich bisher schon großer Beliebtheit erfreut. Seit er im Dezember im Geislinger Kino Gloria uraufgeführt wurde, musste er bereite viele Male wiederholt werden. Weil die Nachfrage ungebrochen ist, hat sich Kinobetreiber Kern entschlosswen, ihn noch ein weiteres Mal zu zeigen: am Montag, 15. April, um 18 Uhr. Weil der Andrang bisher meist groß war, kann man Eintrittkarten auch online bestellen: https://www.gloria-geislingen.de/ticketkauf.php?mid=1373&id=2898332752

 

15. April 2024: In guter Verfassung?

Wie erhalten wir Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit? Mit dieser Frage beschäftigt sich  die SPD auf einer Veranstaltung am 15. April ab 18 Uhr im Farrenstall in Faurndau. Dort diskutieren zum Thema u.a. die Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens, der parlamentarische Geschäftsfüher der SPD-Bundestagsfraktion Johannes Fechner, Harald Maas von der Bruderhaus Diakonie, sowie Studiendirektorin Katharina Kraner und Schülerinnen des Werner-Heisenberg-Gymnsiums. Das Schlusswort spricht der SPD-Landtagsabgeordete Sascha Binder.

 

15. April 2024: Wandel in der Geselllschaft

In Deutschland ist heute jeder zweite Mensch älter als 45 Jahre! Damit ist in den nächsten zwei Jahrzehnten ein Anstieg der Senioren vorgezeichnet, gleichzeitig gibt es weniger Menschen im Erwerbsalter. Was bedeutet das für unsere Gesellschaft? Werden die Bedürfnisse junger Menschen gehört? Die neue Veranstaltungsreihe lädt alle Interessierten zu einem Austausch zwischen Jung und Alt ein!  „Um gemeinsam unsere Gesellschaft aktiv zu gestalten und den demografischen Herausforderungen proaktiv zu begegnen, ist es unerlässlich, dass wir miteinander in den Dialog treten und verschiedene Stimmen zu Wort kommen lassen“, sagt Professor Dr. Fabian Diefenbach, Prorektor Hochschulentwicklung und Kommunikation an der Hochschule Esslingen.

Los geht es mit dem ersten Vortrag am Montag, 15. April, um 18 Uhr. Referentin ist Prof. Dr. Astrid Elsbernd, Professorin für Pflegewissenschaft an der Hochschule Esslingen, Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege und ehemalige Dekanin der Fakultät. Krankheit und Pflegebedürftigkeit sind Lebenskrisen existentieller Natur, die die Betroffenen oftmals dazu zwingen, das Leben zu verändern, Alltag und seine Routinen neu zu definieren, Lebenspläne zu ändern und letztlich oft auch lernen, mit Einschränkungen und den damit verbundenen Folgen zu leben.  Ziel des Vortrags ist es, die Lage von zuhause lebenden pflegebedürftigen Menschen und ihren An-und Zugehörigen aus pflegewissenschaftlicher Perspektive darzustellen und dabei aufzuzeigen, welche Herausforderungen bewältigt werden bzw. auch manchmal nicht bewältigt werden können. Im Rahmen des Vortrags stehen Raum und Zeit für eine gemeinsame Analyse und Diskussion der unterschiedlichen Lösungsperspektiven zur Verfügung. 

Die Veranstaltungsreihe findet vor Ort an der Hochschule Esslingen und über YouTube statt. Um an den Veranstaltungen teilnehmen zu können, ist eine Anmeldung erforderlich. Zum Studium Generale gehören auch weitere öffentliche Reihen, Kolloquien und Vorlesungen. Programm und Anmeldung: www.hs-esslingen.de/studium-generale

 

16. April 2024: Zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Das Klimaschutz- und das Mobilitätsmanagement der Hochschule Esslingen laden zu der Veranstaltung „Future Warm Up“ am Dienstag, 16. April , um 17 Uhr, in die Aula am Campus Flandernstraße ein. Zusätzlich zu der Präsenzveranstaltung wird es eine Online-Übertragung geben. Zu Gast sind zwei hochkarätige Speaker: In ihren Vorträgen beleuchten die Nachhaltigkeitsexpertin Dr. Alexandra Hildebrandt und der Spiegel-Bestseller Autor Toralf Staud die aktuellen und künftigen Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Im anschließenden Talk gibt es Gelegenheit für Fragen und anregende Debatten. Im Rahmen der Veranstaltung wird die Klimaschutzmanagerin Britta Groß zudem die Treibhausgasbilanz der Hochschule Esslingen präsentieren. Zur Anmeldung: Veranstaltungsseite.  Der Eintritt ist frei. Veranstaltungsort: Hochschule Esslingen, Flandernstraße 101, Gebäude 1, Aula im Erdgeschoss.

Als Mitglied der DFB-Kommission Nachhaltigkeit (2010-2013) hat die Wirtschaftspsychologin und Publizistin Dr. Alexandra Hildebrandt eine nachhaltige Entwicklung beim Deutschen Fußball-Bund begleitet und vorangebracht. Die Nachhaltigkeitsexpertin teilt ihre Einblicke aus der Wirtschaft in Vorträgen und Büchern. Sie wirft wichtige Fragen zur Vereinbarkeit von Nachhaltigkeit und effizienter Wirtschaft auf und betont die Relevanz dieser Themen für Unternehmen.

Gemeinsam mit Toralf Staud tauchen die Teilnehmern in die Welt von morgen ein. Bis 2050 wird es hierzulande im Durchschnitt rund zwei Grad wärmer. Auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse aus zahlreichen Forschungsfeldern schildert Toralf Staud, was uns bevorsteht. Er nimmt die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine aufrüttelnde Zeitreise in die Zukunft und zeigt Lösungsansätze auf, die angesichts der Auswirkungen des Klimawandels betrachtet und diskutiert werden können.

 

16. April 2024: Über Alterszahnheilkunde

Die Alterszahnheilkunde ist ein wichtiger Bestandteil in der Zahnarztpraxis Dr. Bühler  in Eislingen. Am Dienstag, 16.April um 17 Uhr erklärt der Zahnmediziner Dr. Konrad Bühler im Treff im Löwen (Bahnhofstraße 9) auf was alles geachtet werden soll, um die Risiken von Zahnerkrankungen möglichst zu vermeiden. Die Mund- und Zahngesundheit beeinflusst nicht nur die Lebensqualität, sondern hat nachgewiesene Auswirkungen auf die Allgemeingesundheit. Mit der Abnahme der Mundgesundheit treten neben den Schäden an Zähnen, wie beispielsweise Karies und Parodontitis, immer deutlichere Gesundheitsrisiken für die allgemeine Gesundheit auf. Studien zeigen unter anderem, dass ungepflegte Zähne ein Reservoir für krankheitsverursachende Keime sind, die für Infektionen der Atemwege (Lungenentzündungen) mitverantwortlich sind. Dr. Konrad Bühler wird in seinem Vortrag von seinen vielfältigen Erlebnissen in der Alterszahnheilkunde berichten. Dabei kann die Praxis auf eine langjährige Erfahrung und vor allem auch auf eine dafür speziell benötigte Ausrüstung zurückgreifen. Somit ist selbst eine ambulante Betreuung vor Ort in einem Heim oder eben in der Zahnarztpraxis möglich. Die Mundhygiene bei alten Menschen, die Risiken von Zahnerkrankungen für die Allgemeingesundheit und die aufsuchende zahnärztliche Betreuung werden an diesem Abend umfassend erläutert. Eingeladen sind alle Interessierten. Fragen zur Veranstaltung beantwortet die Stadtverwaltung (Kontakt: Heide Daiss, Telefon: 07161/804-237, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder Christina Szalontay, Telefon: 07161/804-236, E-Mail: c.szalontay@eislingen.de).

 

16. April 2024: Erbregelung bei  Menschen mit Behinderungen

Was passiert mit meinem Kind, wenn ich nicht mehr da bin? Kann ich ihm überhaupt etwas vererben? Diese und andere Fragen stellen sich viele Eltern von Menschen mit Behinderung. Die Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung der Landkreisverwaltung und der Betreuungsverein Ostalbkreis laden deshalb am Dienstag, 16. April 2024 um 17 Uhr ins Jugend - und Kulturzentrum Ellwangen, Reinhardtstraße 7 in Ellwangen zu einer Vortragsveranstaltung ein. Rechtsanwältin Dagmar Biermann wird fachübergreifend Einblicke in die Erbregelung geben, Besonderheiten auf verständliche Weise erläutern und einen Überblick über die geltenden Rechte des Behindertentestaments bieten.  Der Vortrag ist in bürgernaher, einfacher Sprache, damit ihn alle Menschen verstehen können. Der Eintritt ist kostenlos, eine Teilnahme ist nur mit Anmeldung bis zum 9. April  möglich. Informationen und Anmeldung bei der Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung des Landratsamts Ostalbkreis, Tel. 07361 503-1878, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 

17. April 2024: Internationaler Stammtisch

Die Stadt Schwäbisch Gmünd lädt am Mittwoch, 17. April, 19 Uhr, zum "Internationalen Stammtisch Schwäbisch Gmünd" in das Rokokoschlösschen ein. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind  eingeladen zu diesem besonderen Abend. Spannende Gespräche, Ideen austauschen und Kontakte knüpfen, in entspannter Atmosphäre, darauf können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuen.  Das Ziel ist, eine lebendige Plattform für interkulturellen Austausch und die Förderung von Internationalität in Schwäbisch Gmünd zu schaffen. Weitere Informationen gibt Anna Klamann unter der Rufnummer: 07171/603-1034. Zur Vorplanung ist eine Anmeldung bis Dienstag, 16. April unter der E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. erwünscht.

 

17. April 2024: Nataurfreff im Museum

Am Mittwoch, 17. April, um 19 Uhr laden die Förderer des Naturkundlichen Museums Göppingen  in Kooperation mit dem Geschichts- und Altertumsverein  Göppingen wieder zum „Naturtreff“ ein. Im Jüdischen Museum der Stadt Göppingen, Boller Straße 82, spricht Dr. Reinhard Rademacher von der Kreisarchäologie Göppingen in seinem rund 45-minütigen öffentlichen Vortrag „Ein rot wammesch im Henkeltopf – Archäologische Nachweise für Nachgeburtsbestattungen in Baden-Württemberg“ über dieses spannende Themenfeld der Archäologie.

 

17. April 2024: Selbserzeugte Brände werden prämiert

Am Mittwoch, 17. April  findet im Streuobstzentrum in Schwäbisch Gmünd-Wetzgau die  25. Prämierung selbsterzeugter Brände statt. Das Landratsamt Ostalbkreis, Geschäftsbereich Landwirtschaft, der Landesverband der Klein- und Obstbrenner Nordwürttemberg e.V. Ostalbkreis sowie der Landwirtschaftliche Brennmeister Jürgen Friz unterstützen diese Veranstaltung. Die offizielle Eröffnung und Begrüßung der Ehrengäste ist um 10 Uhr. Das wichtigste Anliegen dieses Wettbewerbes soll es wie seither sein, den Abfindungs- und Kleinbrennern einen Anreiz zur Qualitätsverbesserung oder die Bestätigung des Erreichten zu geben und ihnen damit auch die Selbstvermarktung durch Qualitätssicherung zu erleichtern. In diesen Wettbewerb werden folgende von Abfindungsbrennern erzeugten Brennereiprodukte bewertet: Steinobstbrände, Kernobst- und Beerenbrände (Geiste), reine Kornbrände, Kräuterspirituosen und andere Spirituosen (Mischbrände - sog. Hausmarken, angesetzte Liköre usw.).

 

17. April 2024: Influencerin erklärt Politik

Der Euro-Point Ostalb bringt die Influencerin „Nini erklärt Politik“ an die Hochschule Aalen – konstruktive Ideen und Meinungen der Bürgerschaft zur EU-Politik sind gefragt  Die Veranstaltung „Baden-Württemberg wählt Europa – # Nutze deine Stimme“ findet am 17. April , von 16 bis 18 Uhr im Audimax der Hochschule Aalen (Beethovenstr. 1) statt.  Neben einem Impuls durch die Moderatorin Dana Hoffmann und die Influencerin Nina Poppel von „Nini erklärt Politik“ wird den Teilnehmenden die Chance geboten, sich über ihre Zukunfts-wünsche und Verbesserungsvorschläge an die EU in lockerer Atmosphäre auszutauschen. Die Ergebnisse werden resümierend gesammelt und letztlich nach den EU-Wahlen, die am 9. Juni  stattfinden, den neu gewählten Abgeordneten aus Baden-Württemberg übermittelt. Somit sollen diese Gelegenheit erhalten, sich direkt mit den Anliegen aus der Bürgerschaft zu beschäftigen und in ihre Politik einfließen zu lassen. Der Austausch richtet sich an alle Gesellschafts- und Altersgruppen ab einem Alter von 14 Jahren.  Den Teilnehmern stehen kostenlose Snacks und Getränke zur Verfügung. Um Anmeldung per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder per Telefon 07361 503-1215 wird gebeten.

 

18. April 2024: Vor Cyberattacken geschützt sein

„Die Gefahr von Cyberattacken ist im Kreis Göppingen ungebrochen und stellt sogar weltweit das größte Geschäftsrisiko dar“, sagt Gernot Imgart, der leitende IHK-Geschäftsführer in Göppingen. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind oft unzureichend auf die Bedrohungen durch Cyberangriffe vorbereitet. Denn es ist eine weitverbreitete Fehleinschätzung, dass nur große Unternehmen in das Visier von Hackern geraten würden. Die Folgen solcher Angriffe – sei es durch Verschlüsselung, Diebstahl oder Löschung von Daten – können für die betroffenen Unternehmen dramatisch und sogar existenzbedrohend sein. „Es ist von essenzieller Bedeutung, präventive Maßnahmen zu ergreifen und sich adäquat auf potenzielle Cyberattacken vorzubereiten“, so Imgart.

Der erste Cybersecurity Day Filstal am Donnerstag, 18. April  will deswegen aufklären und Abhilfe schaffen. Dazu gehören ausgewiesene Experten wie Bestsellerautor Peter Kestner, der in den digitalen Untergrund eintaucht und die Vorgehensweisen von Hackern zeigt. Der Ermittlungsleiter Cybercrime Daniel Lorch von der Kriminalpolizei Esslingen gewährt anschließend einen sehr seltenen Einblick in die komplexe Welt der Cyber-Ermittlungen. Ausgewiesene IT-Experten von Microsoft Deutschland und der abtis GmbH zeigen anschließend die notwendigen Tools und Strategien, um sich effektiv gegen Cyberangriffe schützen zu können. Die IHK Region Stuttgart wird den kostenlosen Quick-Check zur Cybersicherheit vorstellen. Die Teilnehmer können anschließend in agilen Open-Space-Workshops direkt mit den Referenten diskutieren und konkrete Handlungsempfehlungen für ihr eigenes Unternehmen mitnehmen. Die kostenpflichtige Veranstaltung inklusive Imbiss findet von 9.30 Uhr bis 13.30 Uhr im IHK-Haus der Wirtschaft in der Jahnstraße 36,  Göppingen statt. Eine Anmeldung ist im Internet unter www.ihk.de/stuttgart mit der Nr. 6098536 möglich.

 

18. April 2024: Treffen für Gründer

Zum zweiten Mal lädt Starter Valley zum großen Networking Event für Gründer im Landkreis Göppingen ein. Zu Gast ist man dieses Mal bei Leonhard Weiss in Göppingen. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 18. April, um 18 Uhr, Einlass ist ab 17.30 Uhr. Es ist eine vorherige Anmeldung notwendig. Die Veranstaltung ist kostenlos.  Zu Gast ist Thomas Mai, CEO und Gründer der Thomas Mai Entertainment GmbH mit Sitz in Wäschenbeuren. Er ist spezialisiert auf Event-, VIP- und Medienveranstaltungen sowie die Vermarktung von Social Media Stars und TV-Künstlern. Er hat bereits mit 19 Jahren gegründet und dabei von Anfang an erfolgreich auf Netzwerke als Wachstumsmotor gesetzt. Leander Dreißig und sein Team von der „tollerei“ aus Uhingen bauen individuelle Spielplätze aus Holz. Dabei pflegte das Unternehmen von Anfang an eine moderne, mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur. Es gibt keine Hierarchien, wichtige Entscheidungen werden gemeinsam getroffen. Wichtig ist, dass alle mit Freude und Engagement bei der Sache sind, das zeigt sich auch im vielfältigen sozialen Engagement des Unternehmens.Beide Gäste werden im Interview spannende Einblicke in Ihre persönlichen Erfahrungen als Gründer geben. Anschließend beginnt der zentrale Teil der Veranstaltung, denn im Zentrum von Starter Valley Networking stehen der Austausch untereinander, das Kontakteknüpfen und das persönliche Kennenlernen. Den Startschuss dafür gibt  Uwe Blank. Link zu Anmeldung: https://www.eventbrite.de/e/starter-valley-networking-tickets863588365047?aff=oddtdtcreator oder unter www.startervalley.de/de/events.

 

18. April 2024: Krisenfeste Ostalb

Die Notwendigkeit, für Krisen und krisenhafte Ereignisse gut vorbereitet zu sein, steigt immer mehr. Die Corona-Pandemie und die katastrophale Flut im Ahrtal haben aufgezeigt, wie wichtig eine gute Vorbereitung ist. Auch der Ostalbkreis sieht sich mit Wetterextremen, Versorgungskrisen und anderen Bedrohungslagen konfrontiert, gegen die es sich zu wappnen gilt. Unter dem Motto „gemeinsam. besser. vorbereitet“ bietet das Resilienzzentrum Ostalbkreis in einer Informationsveranstaltung erstmals den  Bürgern die Möglichkeit, sich über Vorsorgemöglichkeiten für Notfälle und Krisen zu informieren.  „Mit dieser Veranstaltung besteht die Möglichkeit, sich bereits jetzt schon erste Ideen für die eigene Vorsorge einzuholen, um besser vorbereitet zu sein.“, so Landrat Dr. Joachim Bläse. „Denn Krisen und Notfälle lassen sich nicht immer vermeiden, aber es ist gut zu wissen, dass man etwas tun kann, für sich und auch für das eigene Umfeld.“ TV-Moderator Dennis Wilms wird durch das abwechslungsreiche Programm rund um Notfallvorsorge an diesem Abend führen.  Zu Wort kommen auch Vertreter der Hilfsorganisationen aus dem Ostalbkreis, die über Erfahrungen aus ihrer Arbeit, auch vor Ort im Ahrtal, berichten. Ein authentischer Vortrag aus dem Ahrtal und Empfehlungen für die Eigenvorsorge runden den Abend ab. Ebenso haben Gäste an diesem Abend die Möglichkeit sich an Ständen zu verschiedenen Themen der Bereich Eigenvorsorge und Gesundheit zu informieren. Den Link zur Anmeldung gibt es unter: www.resilienzzentrum.ostalbkreis.de

 

18. April 2024: Netzwerken für Gründer

Zum zweiten Mal lädt Starter Valley zum großen Networking-Event für Gründerinnen und Gründer im Landkreis Göppingen ein. Zu Gast sein werden Thomas Mai und Leander Dreißig.  Nach dem großen Interesse und den zahlreichen positiven Rückmeldungen im letzten Jahr, freuen sich die Veranstalter, auch dieses Jahr wieder dieses Event anbieten zu können. Zu Gast ist man dieses Mal bei der Leonhard Weiss GmbH & Co. KG in der Leonhard-Weiss-Straße 22 in Göppingen. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 18. April, um 18 Uhr, Einlass ist ab 17.30 Uhr. Es ist eine vorherige Anmeldung unter https://bit.ly/49gcSIO notwendig. Die Veranstaltung ist kostenlos.  Weitere Infos auf www.startervalley.de.   Thomas Mai, CEO und Gründer der Thomas Mai Entertainment GmbH mit Sitz in Wäschenbeuren. Er ist spezialisiert auf Event-, VIP- und Medienveranstaltungen sowie die Vermarktung von Social Media Stars. Leander Dreißig und sein Team von der „Tollerei“ aus Uhingen haben sich auf den Bau von individuellen Spielplätzen aus Holz spezialisiert. Dabei pflegte das Unternehmen von Anfang an eine moderne, mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur.  Beide Gäste werden im Interview spannende Einblicke in ihre persönlichen Erfahrungen als Gründer geben. Anschließend beginnt der zentrale Teil der Veranstaltung, denn im Zentrum von Starter Valley Networking stehen der Austausch untereinander, das Kontakteknüpfen und das persönliche Kennenlernen. Den Startschuss dafür gibt Coach Uwe Blank von der Firma valueRise Consulting.

 

19. April 2024: Telefonsprechstunde mit OB Maier

Der Göppinger Oberbürgermeister Alex Maier bietet regelmäßige offene Sprechstunden für Bürger an. Die nächste Sprechstunde findet am Freitag, 19. April, um 10:30 Uhr wieder als Telefonsprechstunde statt.  Bürger, die sich mit ihren Anliegen und Ideen direkt an den Oberbürgermeister wenden möchten, werden gebeten, sich vorab bei der Bürgerreferentin Jennifer Torres-Mader unter 07161 650-1023 oder buergeranliegen@goeppingen.de zu melden. Neben der Angabe des Namens und der Telefonnummer ist eine vorherige Mitteilung des Themas hilfreich. Die Bürgerreferentin wird einen genauen Termin vereinbaren, dann zum ausgemachten Zeitpunkt anrufen und das Gespräch zu OB Maier durchstellen.

 

19. April 2024: Finissage zu „Jeder Mensch (ist) eine Perle!“ 

Seit dem 7. März 2024 ist die Ausstellung der beiden Kunstschaffenden Petra Georg-Achenbach und Ralf Maria Schröder im Aalener Landratsamt zu sehen. Zahlreiche  Besucher wurden von der einmaligen Präsentation angezogen. Nun endet die Ausstellung mit einer Finissage am 19. April um 19 Uhr.  Die überregional bekannte Ausstellung steht im Zeichen der Erinnerungskultur und der künstlerischen Auseinandersetzung mit einer humanitären Katastrophe. Die Flüchtlingskrise betrifft uns alle und ist kein nationales Phänomen. Der Fokus liegt auf jedem Menschen, der auf der Flucht über das Mittelmeer gestorben ist. Jede Perle in dieser Installation steht für einen ertrunkenen Menschen! Dieses Erinnerungsprojekt vereint humanitäre, gesellschaftliche und künstlerische Aspekte und ist einer von vielen Schritten für unser kollektives Gedächtnis. 

Die Finissage im Rahmen der Ausstellung rückt die Thematik nochmal in den Vordergrund. Petra Georg-Achenbach und Ralf Maria Schröder führen, nach einer Begrüßung durch den Dezernenten für Finanzen, Schulen und Verkehrsinfrastruktur Karl Kurz, durch den Abend. Dieser wird eingerahmt durch Auftritte des A-Chor-DE unter Leitung von Stefanie Augenstein und dem Chor Vocalisa unter Leitung von Birgit Sehon. Michael Schwickart, der selbst schon als Seenotretter im Einsatz war, wird einen Impulsvortrag halten. Schwickart war Teil von Sea-Watch und berichtet über seine Erlebnisse. Sein Bericht wird zusätzlich durch einen Kurzfilm untermalt. Zudem wird Irene Keller einen Flamencotanz darbieten, der sich ausdrucksstark mit der Thematik auseinandersetzt. Die Ausstellung „Jeder Mensch (ist) eine Perle“ wurde von Soroptimist International, Club Aalen, gefördert und präsentiert.

 

20. April: Recht haben und Recht bekommen

Am Samstag, 20. April, 13 Uhr, findet in der Eule-Wissenswerkstatt die interaktive Veranstaltung "Recht haben - Recht bekommen" statt. Seit Einführung des Bundesteilhabegesetz hat sich viel getan und die Rechte von Menschen mit Behinderung wurden deutlich gestärkt. Aber wissen auch alle Bescheid? Was ist zu tun, wenn man Leistungen beantragen will? Oder wenn der Bescheid nicht zu dem passt, was man braucht?  In der Veranstaltung "Recht haben - Recht bekommen" werden Online-Vorträge von  Referenten gehalten, die diese Themen auf leicht verständliche Weise erklären. Zudem besteht auch die Möglichkeit, mitzureden und Fragen zu stellen. Alle interessierten leistungsberechtigten Personen, Menschen mit Behinderung und deren Unterstützer sind  eingeladen. Eine Anmeldung bis Freitag, 12. April per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. ist erforderlich, auch mit dem Zusatz, ob ein Gebärdendolmetscher oder ein Platz für einen Rollstuhlfahrer benötigt wird.

 

20. April 2024: Whisky-Tasting im Limestor

Bereits zum dritten Mal findet am 20. April in der beeindruckenden Kulisse des Limestores mit Martin Glock von „alleswhisky“ aus Rainau ein Whisky-Tasting statt. Auch wenn die Römer dieses Getränk noch gar nicht kannten, verbindet den raetischen Limes doch die gemeinsame römische Vergangenheit mit dem Norden der britischen Insel rund um den Hadrianswall. An diesem Abend wird mit Kelten, Römern und den nordischen Hochkulturen eine informative und genussreiche Reise durch die Jahrhunderte unternommen. Zur Kultur dieser Völker gehörte es seit jeher, zu den Mahlzeiten immer auch alkoholische Getränke unterschiedlichster Herstellungsarten zu trinken. Der Fokus wird dabei – naturgemäß, wenn es um Whisky geht – bei den Kornbränden liegen. Mit viel Sachverstand wird Martin Glock kurzweilig berichten, wie aus klaren Gerstenbränden der „usky“ wurde, den wir heute als Whisky kennen.  Das Limestor ist ab 17.30 Uhr geöffnet, Start des Whisky-Tastings ist um 18 Uhr. Parkmöglichkeiten befinden sich von Schwabsberg kommend unterhalb der Limestores. Bitte beachten Sie, dass das Limestor nicht beheizt ist und der Witterung entsprechende Kleidung empfohlen wird.

 

20. April 2024: Entdeckungstour

Am Samstag, 20. April 2024 um 14 Uhr geht es los mit der Bau- und Bier-Entdeckungstour „Fachwerkkunst und Braugenuss“ in Kirchheim unter Teck. Bei dieser Tour können Teilnehmer die Perspektive wechseln und den Blick vom Turm auf die Fachwerkstadt zu Ihren Füßen gleiten lassen. Nach dem Abstieg und einem kurzen Spaziergang gibt es bei der ersten Kirchheimer Gasthausbrauerei eine Einweihung in die Geheimnisse der Braukunst. Zum Abschluss dürfen ein kleines Probebier und ein Dätscher nicht fehlen. Eine Anmeldung ist unter 07021 502-555 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. möglich. Die Stadtführung kostet 17 Euro pro Person inklusive kulinarischer Kostproben

 

21. April 2024: Finissage zur Ausstellung "Über alle Berge"

Die Ausstellung "Über alle Berge. Das Landschaftsbild im Wandel der Zeit" rückt ein Sujet innerhalb der Landschaftsdarstellung – Berge und Bergwelten – in den Mittelpunkt. Berge sind Sehnsuchtsorte für Wanderer und Bewunderer der Natur, aber auch extremer Lebensraum und seit jeher Motiv in der bildenden Kunst. Zu den 17 Künstlern aus der städtischen Kunstsammlung sind zwei Künstlerinnen eingeladen, die sich mit dem Thema Berge aus heutiger Sicht beschäftigen: Ester Vonplon interessieren Orte fernab der Zivilisation, die sie fotografisch erkundet – Schneelandschaften, Eis und Gebirge. Für die Serie Wieviel Zeit bleibt der Unendlichkeit reiste sie 2016 in die Arktis. Ulrike Heydenreich ist fasziniert von historischen Landkarten und panoramischen (Berg-) Landschaften, die sie in Zeichnungen und Objekte, Collagen mit Falttechniken überträgt.  Zur Finissage spricht die Kuratorin Eva Paulitsch mit den beiden Künstlerinnen über ihre Arbeiten und Herangehensweisen. Im Anschluss gibt es Sekt und Selters. Die Veranstaltung ist kostenfrei.  Teilnehmende Künstler der Ausstellung: Benjamin Badock, Helmut Baumann, Daniel Beerstecher, Klaus Bürgle, Friedemann Hahn, Erich Heckel, Robert von der Heide, Klaus Heider, Felix Hollenberg, Georg Jauss, Ulrich Klieber, Cyrill Lachauer, Hugo Peters, Hermann Schwahn, Fritz Steisslinger, Andreas Paul Weber, Lois Weinberger und Specail Guests: Ulrike Heydenreich und Ester Vonplon.

 

23. April 2024: Zukunftswerkstatt für Kinder

Im Rahmen der Jugendbeteiligung veranstaltet das städtische Kinder- und Jugendbüro am Dienstag, 23.April eine Zukunftswerkstatt. Der Nachmittag bietet Kindern und Jugendlichen in Eislingen die Möglichkeit, eigene Ideen und Wünsche aktiv umzusetzen. 480 Kinder und Jugendliche haben im vergangenen Jahr bei einer Umfrage mitgemacht, bei der gefragt wurde, wie sie sich am städtischen Leben in Eislingen beteiligen und mitbestimmen möchten. Knapp 40 Prozent der Kinder und Jugendlichen möchte ihre Ideen und Wünsche in der Zukunftswerkstatt einbringen. „Diese hohe Bereitschaft, aktiv an ihrer eigenen Zukunft in Eislingen mitzuarbeiten, ist für uns jetzt schon eine Bestätigung unseres Projekts“, sagt Tobias Friedel vom städtischen Kinder- und Jugendbüro in Eislingen. Gemeinsam mit seiner Kollegin Susanne Lehmann planen sie die Umsetzung der Anliegen von Kindern und Jugendlichen in einer Zukunftswerkstatt. „Gemeinsam träumen – gemeinsam handeln. Das trifft die Idee des Projekts auf den Punkt“, meint Susanne Lehmann. Tatsächlich sollen die Ergebnisse der Umfrage als Grundlage dienen, wenn am Dienstag, 23. April  in der Eislinger Stadthalle, die Zukunftswerkstatt startet. In der Zeit von 13.30 Uhr bis 17.30 Uhr werden verschiedene Fragen bearbeitet. Die Kinder und Jugendliche lernen sich kennen, können kreativ werden und groß träumen, wie ihr Leben als junge Menschen in Eislingen gestaltet werden soll. Dabei geht es vor allem darum, wie ihre Ideen und Wünsche umgesetzt werden können. Eingeladen sind Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 9 aller weiterführenden Eislinger Schulen und jugendliche Besucherinnen und Besucher des Jugendhauses Nonstop. Kinder und Jugendliche, die bei der Zukunftswerkstatt dabei sein möchten, können sich bis diesen Freitag, 12. April bei den Schulsozialarbeitern oder bei der Stadtverwaltung anmelden (Kontakt: Tobias Friedel, Kinder- und Jugendbüro, Telefon: 07161 / 804-280, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.). Das Projekt erfolgt in Kooperation mit der Schulsozialarbeit und der offenen und mobilen Jugendarbeit in Eislingen. Auch die Schulleitungen und viele Lehrkräfte wurden mit ins Boot geholt, um interessierten Schülerinnen und Schülern die Teilnahme an der Zukunftswerkstatt zu ermöglichen.

 

24. April 2024: Hämmerle trifft King Elvis

Bernd Kohlhepp alias Herr Hämmerle als »schwäbischer Elvis« und Nils Strassburg, der offiziell beste deutsche Elvis, rocken am Mittwoch, 24. April  um 20 Uhr die Eislinger Stadthalle.  Die mit viel Musik angereicherte Comedy-Show erzählt von den Folgen eines ungewollten Zusammentreffens Herrn Hämmerles aus dem schwäbischen Bempflingen mit dem King aus Memphis. Während der Weltstar auf die Versicherungsdaten seines Unfallgegners wartet, lässt er es sich nicht nehmen, ein paar seiner Hits zum Besten zu geben. Der findige Schwabe seinerseits lässt nichts unversucht, aus dem von ihm angerichteten Schlamassel ungeschoren davon zu kommen. Mit dieser Mischung aus Comedy und Musik begeistern Strassburg und Kohlhepp Elvis-Presley-Fans genauso wie Liebhaber des Kabaretts.

Für die Veranstaltung am Mittwoch, 24. April, um 20 Uhr in der Stadthalle Eislingen sind Restkarten für 19 Euro verfügbar. Kartenvorverkaufsstellen in Eislingen sind das Kultur- und Sportamt (Rathaus, Schlossplatz 1, Tel. 07161 804-272) sowie das Café Gromer (Bahnhofsstraße 5). In Göppingen der i-Punkt (Rathaus, Hauptstraße 1) sowie das Südwestpresse + Hapag-Lloyd Reisebüro (Spitalstraße 10). Tickets gibt es außerdem bei allen Reservix-Verkaufsstellen und im Internet unter www.reservix.de oder unter www.stadthalle-eislingen.de

 

25. April 2024: Existenzgründertag

Ein ganztägiges und kompaktes Informationsprogramm rund um das Thema Gründen und Selbständigkeit bietet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bezirkskammer Göppingen wieder gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Geislingen an. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 25. April 2024 von 9 bis 16.30 Uhr im Geislinger Innovations- und Startup Center G-Inno, Bahnhofstr. 3 in  Geislingen an der Steige, statt. Dabei werden verschiedene Referenten in Kurzvorträgen einen Einblick in wichtige Themen der Existenzgründung geben. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich. Informationen dazu gibt es bei Marina Mosshammer von der IHK-Bezirkskammer Göppingen unter der Rufnummer 07161-6715-8430. Anmeldungen sind online unter www.ihk.de/stuttgart  unter der Dokumenten Nummer 3840540 möglich. Mit der mittlerweile 49-sten Auflage des Existenzgründertages erhalten die Besucher nicht nur Informationen zum umfangreichen IHK-Beratungsangebot. Vielmehr wird in kurzen Fachvorträgen auch aufgezeigt, welche Institution aus dem Kreis Göppingen und der Region Stuttgart ihre gezielte Unterstützung anbieten kann, um die angehenden Gründerinnen und Gründer auf ihrem Weg zu begleiten. Daneben gibt es jede Menge Tipps und Informationen zu konkreten Gründungsfragen, ob von den Banken, dem Finanzamt oder einer Werbeagentur. Zudem haben die Teilnehmer die Gelegenheit, sich über das umfangreiche Angebot des Gründerzentrums zu informieren. Mehr Informationen zum G-Inno gibt es im Internet unter www.g-inno.de.

 

25. April 2024: Verkauf von Fund-Fahrrädern

Auf dem Gelände des Eislinger Betriebshofs (Werkstraße 2) können am Donnerstag, 25. April  von 14 Uhr bis 16 Uhr Fundfahrräder erworben werden.Egal ob für Besorgungen in der Innenstadt oder für eine kleine Radtour bei strahlendem Sonnenschein – viele Menschen steigen gerne und regelmäßig auf ihr Rad. Das ist nicht nur gesund, sondern auch gut fürs Klima. Wird ein herrenloses Fahrrad im Eislinger Stadtgebiet gefunden, landet dieses beim Betriebshof, wo es sechs Monate auf seine Besitzerin oder seinen Besitzer wartet. Nach Ablauf dieser Zeit, wird das Fahrrad zum Verkauf freigegeben. Die Fundfahrräder werden in dem Zustand verkauft, in dem sie sich befinden. Einige davon sind in einem recht guten Zustand, es werden aber auch Räder für Bastler angeboten. Jegliche Gewährleistung und Haftung werden ausgeschlossen. Der Kaufpreis ist direkt vor Ort in bar zu bezahlen.

 

19. Juni 2024: Eislinger Ausbildungsmesse

Die Eislinger Ausbildungsmesse  „Fit 4 Future“  öffnet am Mittwoch, 19. Juni  ihre Türen für  und Schüler. Interessierte  Aussteller können sich bis 18. April 2024 für einen Stand auf der Messe anmelden. Die S Schüler der Eislinger Schulen, die in den Schuljahren 2024/2025 und 2025/2026 ihren Schulabschluss erlangen, werden zusammen mit ihren Lehrkräften die Ausbildungsmesse besuchen, um sich über die vielfältigen Möglichkeiten nach dem Schulabschluss zu informieren. Alle anderen Interessierten können die Ausbildungsmesse von 9 Uhr bis 14 Uhr kostenlos und ohne Terminbuchung besuchen. Fragen zur Eislinger Ausbildungsmesse beantwortet die Stadtverwaltung (Kontakt: Stefanie Zänker, Haupt- und Personalamt, Telefon: 07161 / 804-115; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.). Die Anmeldeunterlagen und -voraussetzungen für einen Stand sind unter www.eislingen.de/fit4future zu finden.