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27. Februar 2021

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Bitte beachten Sie unsere aktuelle Rubrik Veranstaltungen im Stauferland

 

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Die neue Ausgabe von GRÜNZEIT gibt es online hier

oder gedruckt in den Staufers-Märkten und in vielen Briefkästen im Landkreis Göppingen

 

Göppinger Unternehmen vertreibt Selbst-Tests

Göppingen. Das Göppinger Unternehmen Synergy Diagnostics im Stauferpark vertreibt die am Mittwoch zugelassenen Antigen-Selbst-Tests an interessierte Firmen in der Region und darüber hinaus. Lothar Lehner, Repräsentant des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft (BVMW) im Landkreis Göppingen, sieht in dem Angebot des heimischen Unternehmens vor allem für die Betriebe eine Chance, zügig ihren Mitarbeitern einen Schnelltest zu ermöglichen, den diese ohne großen Zeitaufwand selbst durchführen können.

Kaum zugelassen, schon verfügbar: Manfred Freiheit, Chef von Synergy Diagnostics, kann die am Mittwoch vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassenen Selbst-Tests innerhalb von zwei bis drei Tagen auch an Unternehmen in der Region liefern. Dabei handelt es sich um den Clinitest Covid-19-Antigen-Schnelltest von Siemens Healthineers. „Er kann mit Abstrichen aus dem vorderen Teil der Nase selbst durchgeführt werden, was absolut schmerzfrei ist“, so Freiheit. Für den Test seien weder Laborinstrumente noch spezialisiertes Laborpersonal erforderlich, betont der Göppinger Unternehmer und: „Das Ergebnis liegt 15 Minuten nach der Testung vor“.

„Die Experten sehen in Selbst-Tests neben der Corona-Impfung eine wesentliche Säule im Kampf gegen das Corona-Virus und eine Voraussetzung für mögliche Lockerungen des Lockdowns“, so Lothar Lehner vom BVMW. Eine baldige Rücknahme der Pandemie bedingten Betriebsschließungen hält der Geislinger Verbands-Repräsentant für dringend erforderlich, um viele Händler, Dienstleister und Selbstständige vor der sonst drohenden Insolvenz zu bewahren. Lehner hofft, dass jetzt viele Betriebe die Selbst-Tests ihren Mitarbeitern anbieten, um schnell auf eine hohe Zahl von Testungen und damit ein großes Stück Sicherheit zu kommen.

Synergy Diagnostics kann die Selbst-Tests in Kartons mit 48 Packungen anbieten. In jeder Packung befinden sich 20 Testkassetten. „Ein Karton ist die Mindestabnahme“, so Freiheit. Kleinere und mittelständische Betriebe müssten vor dieser auf den ersten Blick hohen Zahl nicht zurückschrecken, denn die Tests sollen ja zum einen öfter durchgeführt werden. „Zudem,“ so Freiheit, „können die Tests ungekühlt gelagert werden und sind mindestens zwei Jahre haltbar.“ Die jetzt zugelassenen Tests seien sehr zuverlässig, versichert Freiheit und verweist auf diverse Untersuchungen, die vom Paul- Ehrlich-Institut bestätigt worden seien. Mit dem neuen Selbsttest kann Synergy Diagnostics, das sonst auf die Ausstattung von Laboren und Krankenhäusern spezialisiert ist, erstmals ein Produkt anbieten, das nicht von Fachpersonal angewendet werden muss.

Die Synergy Diagnostics GmbH in Göppingen stattet seit 2008 nicht nur die Labore der Krankenhäuser herstellerunabhängig zu optimalen Einkaufskonditionen aus, sondern bietet darüber hinaus Leistungen wie Kostentransparenz und Arbeitspläne an. Mit einem solchen Gesamtpaket sparen Kliniken Millionen, ist Firmenchef und Gründer Manfred Freiheit überzeugt. Das Unternehmen hat seinen Sitz im zweiten Businesshauses im Stauferpark. Die Firma, die noch eine Niederlassung in Schwetzingen betreibt, zählt 15 festangestellte und sechs freie Mitarbeiter. Neben Manfred Freiheit (64) und seiner Frau Barbara arbeiten inzwischen auch Tochter Linda (32) und Sohn David (34) engagiert mit. Die beiden Kinder des Unternehmers sind bereits Mitglieder in der Geschäftsführung, weshalb Freiheit auch seineNachfolge geregelt sieht. Eine Konstanz im Unternehmen sei wichtig, da Synergy Diagnostics stets eine langfristige Partnerschaft mit den Kliniken anstrebt.
26.2.21

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Feuerwehr greift schnell ein

Gruibingen. Altöl im Hohlbach führte am Donnerstag zu einem Einsatz in Gruibingen. Gegen 14 Uhr teilte die Rettungsleitstelle der Polizei die Umweltverschmutzung mit. Im Hohlbach war auf einer Länge von etwa 200 Metern Öl auf der Oberfläche. Die Feuerwehr handelte schnell und richtete Ölsperren ein. So verhinderte sie nach bisherigem Stand eine Schädigung des Tierbestandes. Die Polizei ermittelte den mutmaßlichen Verursacher. Ein Mann aus Gruibingen soll beim Aufräumen Altöl über einen Schacht entsorgt haben. Er muss jetzt mit einer Strafanzeige wegen Gewässerverunreinigung rechnen. Die Feuerwehr reinigte den Schacht mit Spezialgeräten. Neben ihr waren auch ein Angehöriger der Umweltbehörde und Gewerbe- und Umweltermittler der Polizei an der Gefahrenstelle.
26.2.21

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Beim Rangieren hängen geblieben

Göppingen. Sachschaden von mehreren zehntausend Euro entstand bei einem Unfall am Donnerstag in Göppingen.  Gegen 8.30 Uhr rangierte ein 62-Jähriger mit seinem Lkw vor einem Geschäft in der Marktstraße. Dabei streifte er ein Glasvordach, das zu Bruch ging. Ebenso wurden die Träger des Vordachs verbogen und die Fassade bekam wohl Risse. Verletzt wurde niemand.
26.2.21

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Zeugen gesucht

Göppingen. Der Polizei fiel am Mittwoch ein rücksichtsloser BMW-Fahrer bei Hohenstaufen auf. Gegen 17.45 Uhr fiel der Polizei der goldfarbene Wagen auf der Landesstraße 1075 von Schwäbisch Gmünd in Richtung Hohenstaufen auf. Auf Höhe des Wanderparkplatz überholte er zunächst zwei Autos im absoluten Überholverbot. Ein Auto wollte gerade links abbiegen und es kam fast zu einem Unfall. Als sich der BMW auf der Gegenfahrbahn befand, musste ein entgegenkommendes Auto stark abbremsen. Das interessierte den 22-jährigen Fahrer nicht und er raste weiter. Kurz vor der Kuppe Hohenstaufen überholte er abermals verbotswidrig weitere Autos. Der Polizei gelang es schließlich kurz vor Hohenstaufen, den Fahrer zu stoppen und zu kontrollieren. Die Verkehrspolizei Mühlhausen hat die Ermittlungen gegen den 22-Jährigen aufgenommen. Die Beamten suchen nun Zeugen, die wegen der rasanten Fahrweise des Mannes gefährdet wurden. Zeugen werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Mühlhausen (Telefon 07335/96260) zu melden.
26.2.21

 

 

Impfaktionen werden ausgeweitet

Ostalbkreis. Ab der kommenden Woche werden im Aalener Kreisimpfzentrum vier Impfstraßen im Zwei-Schicht-Betrieb gefahren. Darüber informierte die Landkreisverwaltung am  Freitag in einer Mitteilung. Möglich wird dies durch die Lieferung weiterer Dosen Astrazeneca und die Ausweitung der Impfberechtigung auf weitere Personenkreise. So stehen in den nächsten zwei Wochen täglich 250 Termine für Impfungen mit Astrazeneca im Kreisimpfzentrum zur Verfügung. „Zusammen mit den Erst- und Zweitimpfungen der `Biontech-Schiene` werden dann täglich rund 400 Impfungen in unserem KIZ durchgeführt“, so Landrat Dr. Bläse. „Damit werden wir eine Auslastung unseres KIZ von etwa 60 Prozent erreichen. Wir fahren weiterhin auf Sicht, damit wir Impfstoff, der uns geliefert wird, schnellstmöglich ausgeben können und gleichzeitig Liefersicherheit haben, um die Termine auch wirklich gewährleisten zu können.“

Da die mobilen Impfteams des Zentralen Impfzentrums Stuttgart und des Kreisimpfzentrums spätestens bis zum 21. März alle Impfungen in den Altenpflegeheimen absolviert haben werden, wird vom Landkreis momentan bereits das Impfen der über 80-Jährigen in den Kommunen vorbereitet. „In mehreren Videokonferenzen mit den Bürgermeistern haben wir organisatorische Absprachen getroffen. In einem ersten Schritt werden die Städte und Gemeinden alle Impfberechtigten anschreiben, abfragen ob sie geimpft werden möchten und zugleich auch deren schriftliche Einverständniserklärung einholen“, erläutert der Landrat das vereinbarte Vorgehen. Die Kommunen zeichnen für die Organisation vor Ort verantwortlich und stellen geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung, wo mobile Impfteams dann arbeiten können.
Und noch ein dringendes Anliegen verhandelt der Landrat aktuell mit dem Land. Rund 600 Impfdosen Astrazeneca könnten mobile Impfteams relativ kurzfristig in Einrichtungen der Eingliederungshilfe, also Behinderteneinrichtungen, verimpfen. „Dieser Personenkreis ist in der Priorität nach vorne gerückt, wir haben den Impfstoff und wir hätten die zeitliche Kapazität, mobile Impfteams in die Einrichtungen zu schicken, weil in dieser Zeit kein Biontech-Impfstoff vorhanden ist. Diese Lücke wollen wir sinnvoll nützen!“, betont Bläse.

Eine weitere Neuerung gibt es für Schüler. Nachdem das Land nicht mehr nur für Lehrkräfte, sondern auch für die Kinder und Jugendlichen angekündigt hatte, hat sich Landrat Dr. Joachim Bläse am gestrigen Donnerstag in einer Eilkonferenz mit den Städten und Gemeinden auf die Erweiterung der Teststrukturen verständigt. Damit für alle Schüler ebenfalls ein freiwilliges und kostenloses Testangebot gemacht werden kann, werden auf Wunsch der Kommunen im Laufe kommender Woche in Aalen, Bopfingen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd Testzentren eingerichtet. Die Landkreisverwaltung konnte dafür erneut die DRK-Kreisverbände Aalen und Schwäbisch Gmünd sowie den Malteser Hilfsdienst gewinnen, die bereits an anderer Stelle im Corona-Netzwerk des Ostalbkreises eingebunden sind.“
26.2.21

 

 

Geänderte Verkehrsführung in Diegelsberger Straße

Ebersbach. Ab Montag, 1. März, ändert sich für zwei bis drei Wochen die Verkehrsführung in der Diegelsberger Straße bzw. Dickneweg. Aufgrund von Wasserleitungsarbeiten ab der Auffahrt Dickneweg Richtung Freibad bis zur Messelbergstraße ist dieser Bereich gesperrt. Die Umleitung für die Bewohner der Teckstraße erfolgt über die Rechbergstraße in die Diegelsberger Straße, da der obere Bereich ab Einmündung Rechbergstraße/Diegelsberger Straße aufgrund von Tiefbauarbeiten ebenfalls gesperrt ist. Nach Fertigstellung der Arbeiten wird die ursprüngliche Verkehrsführung wiedereingerichtet. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für eventuelle Unannehmlichkeiten dieser notwendigen Maßnahme.
26.2.21

 

 

Nicht jeder ist impfberechtigt

Kreis Göppingen.   Ab Dienstag, 2. März,  startet im Kreisimpfzentrum (KIZ) Göppingen in der Werfthalle die Impfung mit Astrazeneca. Allerdings können hier nur Personen mit Astrazeneca geimpft werden, die nach der Corona-Impfverordnung aktuell impfberechtigt sind und zwischen 18 und 64 Jahren alt sind. Es wurden bereits Fälle bekannt, in denen ein Impftermin in dem Glauben gebucht wurde, alleine die Zugehörigkeit zu dieser Alterstgruppe berechtige zu einer Impfung. Diese Personen müssen jedoch vor Ort abgewiesen werden, sofern Sie nicht den nachfolgend in der Corona-Impfverordnung explizit und abschließend aufgezählten Berufsgruppen angehören.

Damit im Kreisimpfzentrum möglichst wenige Personen vor Ort abgewiesen werden müssen (dies ist bei fehlender Impfberechtigung verbindlich vom Sozialministerium vorgeschrieben), bittet das Landratsamt alle Personen ohne Impfberechtigung, die irrtümlicherweise gebuchten Termine wieder für Personen freizugeben, die aktuell schon impfberechtigt sind. Dazu muss unter www.impfterminservice.de das KIZ Göppingen ausgewählt werden und auf der Seite oben rechts das Fenster “Buchung verwalten” angeklickt werden. Nach Eingabe des Vermittlungscodes sollte das Feld “Termin absagen angeklickt werden. Die Termine können, sollte eine Online-Absage nicht möglich sein, auch unter der Telefonnummer 116117 storniert werden.
26.2.21

 

 

Im Halb-Stunden-Takt zum Impfzentrum

Kreis Göppingen. Mit dem deutlichen Anstieg der Impftermine im Kreisimpfzentrum in der Werfthalle in Göppingen  wird  der Busverkehr vom Göppinger ZOB zum Stauferpark ab dem 1. März entsprechend verstärkt. Direkt zur Werfthalle (Haltestelle Dr.-Herbert-König-Platz) verkehrt die Linie 901 bisher im Stundentakt über Poststraße – Hohenstaufenstraße direkt in den Stauferpark. Nun verkehrt tagsüber die Linie im Halbstundentakt. Von Montag bis Freitag wird es zwischen 6.20 Uhr und 18.20 Uhr alle 30 Minuten eine Fahrt vom ZOB zum Stauferpark geben. Zwischen 6.35 Uhr und 18.35 Uhr geht es jede halbe Stunde zurück zum ZOB.  Samstags und sonntags verkehrt zwischen 8.20 Uhr und 18.20 Uhr alle 30 Minuten ein Bus vom ZOB zur Werfthalle und zwischen 8.35 Uhr und 18.35 Uhr wieder zurück.  Die Fahrtzeit mit der Linie 901 vom ZOB zum Impfzentrum beträgt zwölf Minuten. Mit der Linie 933 stehen darüber hinaus Verbindungen vom ZOB bis zur Haltestelle im Bürgerhölzle zur Verfügung.  “Wir hoffen, dass damit die ÖPNV-Verbindungen für alle Besucher des Impfzentrums attraktiver  werden und  zeitlich flexibler gestaltet werden können”,  so Jörg-Michael Wienecke, Leiter des Amtes für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur im Landratsamt Göppingen. Davon profitiere der Göppinger Stadtteil mit seinen Arbeitsplätzen und Einrichtungen gleichermaßen.
26.2.21

 

 

Wichtiger Sieg für Frisch-Auf-Frauen

Göppingen. Die Göppinger Bundesliga-Handballerinnen von Frisch Auf haben am Donnerstagabend einen wichtigen Sieg errungen. Sie gewannen das Heimspiel in der EWS-Arena gegen Mainz 05 klar mir 34:24. Damit holten sich die Göppingerinnen wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg und liegen nun auf einem Relegationsplatz.
25.2.21

 

 

Finanzspritze für Entwicklung im Stadtteil Hardt

Schwäbisch Gmünd (sv). Im Rahmen der Städtebauförderung im Regierungsbezirk Stuttgart fließen jetzt insgesamt 6,9 Millionen Euro für den Ostalbkreis. Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergab dabei am Donnerstag den Förderbescheid an Oberbürgermeister Richard Arnold mit einer Fördersumme von 1,5 Millionen Euro für die Stadt Schwäbisch Gmünd. Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Schwäbisch Gmünd leistet mit seinem Städtebau auf dem ‚Hardt‘ einen nachhaltigen Mehrwert für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“.

Bund und Land unterstützen die Stadt bei der laufenden Maßnahme „Hardt“ im Rahmen des Programms „Sozialer Zusammenhalt“. Der Stadtteil Hardt entstand in den 50er Jahren und diente nach dem zweiten Weltkrieg besonders Geflüchteten als neue Heimat. Im nördlichen Stadtteil waren bis 1991 US-Streitkräfte stationiert. Nach Abzug der US-Streitkräfte wurden die freigewordenen Häuser an Wohnungssuchende vermietet.

„Um dem aktuellen Wohnungsmangel entgegenzuwirken, plant die Stadt für die nächsten Jahre den Neubau von 120 Wohneinheiten im Umfeld der ehemaligen Kaserne. Die Aufenthaltsqualität soll insbesondere durch die Gestaltung neuer öffentlicher Plätze sowie Spielbereiche gesteigert werden. Damit wird auch die weitere Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts im Quartier angestrebt,“ so Reimer weiter.

Aktuell leben im Stadtteil Hardt über 30 Nationen zusammen. Von den Bewohnern sind etwa die Hälfte jünger als 20 Jahre alt. Mit dem geplanten Neubau eines Jugendtreffs möchte die Stadt so besonders die junge Generation fördern und unterstützen. Oberbürgermeister Richard Arnold: „Wir sind dem Land für die große, aktuelle Unterstützung, aber auch für die engagierte Begleitung und Finanzierung des Stadtumbaus in den vergangenen Jahren dankbar. An diesen Beispielen kann man gut sehen, wie man Hand in Hand wegweisende Verbesserungen für alle Bürger voranbringen kann. Gerade auch das Beispiel Hardt wird zeigen, wie wichtig ein kluger Städtebau und ein abgestimmtes Rahmenkonzept für ein stabiles, kreatives und lebenswertes Miteinander ist.“

Bereits in den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Stadt Schwäbisch Gmünd durch zahlreiche städtebaulichen Erneuerungsmaßnehmen realisiert. Dabei konnte die Stadt von der Städtebauförderung bisher mit einer Summe von insgesamt 45,2 Millionen Euro gefördert werden.
25.2.21

 

 

Ein Sportpfad für Familien

Schorndorf. Aufgrund des weiterhin andauernden Lockdowns im Breitensport und da das Wetter wieder Sporttreiben und Bewegung im Freien zulässt, hat sich die SG Schorndorf etwas Besonderes ausgedacht: Entlang der Finnenbahn des Sportpark Rems hat Heiko Paule, Leiter der Bewegungswelt der SG Schorndorf, einen öffentlich zugänglichen Sportpfad für Familien und Kinder errichtet.

Insgesamt sind zehn Stationen auf der über einen Kilometer langen Finnenbahn verteilt, bei denen die Teilnehmer spielerisch zu Bewegungsaufgaben aufgefordert werden. Jede Station wurde auf die jeweils vorhandenen Gegebenheiten abgestimmt und in Form von Tieren und deren Bewegungsarten gestaltet. So fordert Karl der Käfer an mehreren großen Steinen zum Klettern auf. Springfloh Florian lädt wiederum zum gemeinsamen Trampolinspringen ein. Die abwechslungsreichen und kurzweiligen sportmotorischen Fähigkeiten, die bei den weiteren Stationen trainiert werden können, variieren von Rennen, zu Schwingen, Stützen und Werfen bis hin zum Balancieren. Zudem bietet der Sportpfad allen Teilnehmern und Besuchern ein Naturerlebnis entlang der verschiedenen angelegten Sportfelder sowie inmitten von Wiesen, Bäumen, Felsen und der beiden Flüsse Rems und Wieslauf. „Mein Ziel war es, Kindern im Alter von drei bis dreizehn Jahren einen Ausgleich zum Homeschooling zu ermöglichen und die Bewegungsfreiheit in Zeiten von Corona zu fördern“, so Heiko Paule. Alle Übungen können in drei Schwierigkeitsgraden ausgeführt werden und sind somit an unterschiedliche motorische Entwicklungsstände der Kinder angepasst.

So kann beispielsweise mit der einfachsten Aufgabe begonnen und sich in einer weiteren Runde gesteigert werden.  Ein Lageplan und eine Laufkarte, die am Eingang des Ulrich-Schatz Sportzentrums abgeholt werden können, helfen bei der Orientierung und als Erklärung der Übungen. Ergänzend befindet sich an jeder Station ein QR-Code, der gescannt werden kann, um den SG-Sportlehrern bei den tierischen Herausforderungen zuzuschauen. Heiko Paule freut sich über den regen Zuspruch zu seiner Idee und ist sichtlich stolz: „Wir sehen, wie viele Personen die QR-Codes gescannt haben und gehen daher von über 150 Personen aus, die den Sportpfad innerhalb der ersten Woche genutzt haben“.
25.2.21

 

 

Stadtbibliothek feiert Jubiläum erst 2022

Esslingen. Dedr Esslinger Oberbürgermeister Maximilian Georg von Mülberger plante 1917 eine Volksbücherei für Esslingen. Am 1. März 1921 war es soweit: In den Nebenräumen des damaligen Gasthauses zum Goldenen Löwen in der Ritterstraße 3 wurde der erste Lesesaal eröffnet. 1924 zog die Volksbücherei ins 2. OG des Alten Rathauses um. Dort blieb sie 25 Jahre. Bald wurden Bücher auch ausgeliehen. Als die Räumlichkeiten zu klein wurden, fand die Stadtbücherei 1949 ihr Domizil in der Augustinerstraße 22 im Faulhaberschen Haus. Seit 1988 befindet sich die Stadtbücherei an ihrem jetzigen Standort zwischen Weber- und Heugasse, im Bebenhäuser Pfleghof.

Am 1. März 2021 wird die Esslinger Stadtbücherei also 100 Jahre alt. Ein Grund zu feiern und die Institution in all ihren Facetten darzustellen, denn längst ist die Bücherei weit mehr als ein Lesesaal: Treffpunkt und Begegnungsort, Raum für Traditionelles und Neues, für Lesen, Lernen und Spielen, Lieblingsort vieler Esslinger, Veranstaltungsort, Ort für Leseförderung, Autorenbegegnungen, Bildung und Diskussionen und nicht zuletzt Haus der Bücher sowie vieler anderer Medien. Zurzeit sind Corona bedingt von all diesen Facetten nur ein Abholservice und die Versorgung mit digitalen Medien wie E-Books übrig. Gleichzeitig sind persönliche Treffen bei Veranstaltungen aktuell nicht realisierbar. Deshalb hat sich das Team der Stadtbücherei entschlossen, die Feier im nächsten Jahr, zum 101. Geburtstag, mit allen Kunden und Bürgern nachzuholen. „Dafür dann richtig, mit allem Drum und Dran – versprochen!“, sagt Büchereileiterin Gudrun Fuchs.
25.2.21

 

 

Polizei sucht Zeugen

Gruibingen. Am Donnerstag ließ ein Unbekannter nach einem Unfall  auf der A 8 bei Gruibingen eine Verletzte und hohen Sachschaden zurück. Nach bisherigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei Mühlhausen muss der Autofahrer gegen 6.45 Uhr in Richtung Karlsruhe gefahren sein. Dort fuhr er zwischen Gruibingen und Aichelberg auf der mittleren Spur einer 19-Jährigen auf. Ihr BMW drehte sich und prallte gegen einen VW, dessen Fahrer auf der linken Spur unterwegs war. Den VW drückte es gegen die Mittelleitplanke. Der Verursacher flüchtete, ohne sich um die Folgen zu kümmern. Die BMW-Fahrerin erlitt leichte Verletzungen. Der Sachschaden an ihrem Auto, dem VW und der Planke beträgt rund 25.000 Euro. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Zeugenhinweise bitte unter der Telefon-Nr. 07335/96260. Bis zur Räumung der Unfallstelle war der linke Fahrstreifen etwas länger als eine Stunde gesperrt.
25.,2.21

 

 

Beamte finden Drogen und Geld

Mühlhausen. Einen Autofahrer kontrollierte die Polizei am Mittwoch in Mühlhausen im Warmenweg. Nicht nur den Fahrer überprüften die Beamten. Auch den Wagen nahmen sie genauer unter die Lupe. Dabei fanden die Ermittler Rauschgift und Geld. Die Gegenstände beschlagnahmten sie. Die Polizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten wollen auch wissen, woher das Geld, das der 25-Jährige dabei hatte, stammt.
25.2.21

 

 

Motorradfahrer flüchtet

Göppingen. Rücksichtslos war ein Motorradfahrer am Mittwoch von Hohenstaufen in Richtung Lenglingen unterwegs. Ein Zeuge sah, wie der Fahrer auf der Hinterachse seines Zweirades fuhr. Später beobachtete er, wie der Fahrer ein Motorrad im Kurvenbereich und später auf der Straße nach Ottenbach einen Pkw überholte. Dann scherte er wieder ein. Um einen Zusammenstoß zu verhindern musste der Autofahrer in den Grünstreifen ausweichen. Später beobachtete der Zeuge erneut, wie der Motorradfahrer, der mit einer weißen Supermoto mit goldenen Felgen unterwegs gewesen sein soll, auf den Hinterrädern, fuhr. Der Fahrer, der mit hoher Geschwindigkeit unterwegs war, soll einen gelben Helm getragen haben. Der Zeuge hatte die Polizei gerufen, die mit vielen Streifen nach dem Motorrad fahndete.Die Ermittlungen der Beamten des Verkehrspolizei Göppingen (07161/63-2360) dauern an.
25.2.21

 

 

Einbrecher ertappt

Göppingen. Dank eines aufmerksamen Zeugen gelang es der Polizei am Mittwoch einen Einbrecher vorläufig festzunehmen. Gegen 20.45 Uhr meldete eine Zeugin zwei Einbrecher am Kornhausplatz. Die würden gerade Leergut bei einem Gastronomiebetrieb t stehlen. Polizeistreifen rückten an und fahndeten nach den beiden Unbekannten.In der Poststraße entdeckten sie zwei junge Männer, auf die die Beschreibung zutraf. Die beiden flüchteten. Den Beamten gelang es, einen der beiden, einen 20-Jährigen festzunehmen. Der zweite Dieb, ein 18-Jähriger, dessen Identität ermittelt werden konnte, blieb verschwunden. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
25.2.21

 

 

Bahnunfall: 20-Jährige getötet

Schwäbisch Gmünd. Am Donnerstag gegen 5 Uhr wurde eine 20-Jährige auf den Bahngleisen im Bereich der Marie-Curie-Straße von einem Zug erfasst und getötet. Der Bahnverkehr war zur Bergung der Leiche bis etwa 7.30 Uhr. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Tod der Frau aufgenommen.
25.2.21

 

 

Pfadfinderhütte brennt nieder

Schwänisch Gmünd. Unbekannte versuchten am Mittwochabend vergebens in eine Pfadfinderhütte einzubrechen, die sich im Waldgebiet zwischen Hussenhofen, Herlikofen und Burgholz befindet. Vermutlich hatten sich Jugendliche auf dem Gelände dort aufgehalten, verschieden Beschädigungen begangen und dort auch ein Lagerfeuer gemacht. Letztlich wurde auch die Türe eines Schuppens aufgebrochen und angezündet. Der Schuppen wurde durch das Feuer komplett zerstört. Der Schaden wird auf 10.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehren aus Gmünd und Hussenhofen wurden wie die Polizei gegen 19 Uhr alarmiert und waren mit sieben Fahrzeugen und 33 Einsatzkräften vor Ort. Hinweise auf die Personen werden vom Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 erbeten.
25.2.21

 

 

Auch Stadtbahn statt klassische Eisenbahn denkbar

Kreis Göppingen. Die Reaktivierung ehemaliger Nebenbahnen soll den ÖPNV für den Ausbau umweltgerechter Mobilitätsformen neu befeuern. So wollen es Bund und Land, die umfangreiche Fördermittel in Aussicht stellen, um frühere Schienenstrecken wieder ans Netz zu bringen und die Verkehrswende voranzutreiben. Verkehrsminister Winfried Hermann hatte für die Klärung der Chancen vor Ort geworben. Die Landkreise Esslingen, Ostalb, Göppingen (federführend), sowie der Verband Region Stuttgart und der Regionalverband Ostwürttemberg verhandeln aktuell mit dem Land über eine dafür erforderliche Machbarkeitsstudie im Korridor Kirchheim u.T. – Göppingen – Schwäbisch Gmünd. Es winken Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent für die zu beauftragende Expertise.

Jetzt wurde in einer Abstimmungsrunde der Partner mit dem Stuttgarter Verkehrsministerium und der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg Klarheit über die inhaltlichen Eckpunkte der Untersuchung geschaffen. Demnach sollen nicht nur ein klassischer Eisenbahnbetrieb, sondern auch andere Verkehrssysteme, wie etwa der Einsatz von Stadtbahnen, modelliert, bewertet und hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit untersucht werden. Mit vorheriger Abstimmung im politischen Raum und einem konsequenten Zeitplan ist es den Kooperationspartnern damit gelungen, schnell für planerische Klarheit zu sorgen. “Wir freuen uns sehr, dass wir das erste Fördergespräch im Rahmen des neuen Programms führen konnten und sind dem Land sehr dankbar, die Leistungen für die Machbarkeitsstudie hoffentlich schon bald ausschreiben zu können”,  erläutert Jörg-Michael Wienecke, Leiter des Amts für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur im Göppinger Landratsamt, der mit seinen Mitarbeitern den Abstimmungsprozess steuert. Dadurch wurden die Voraussetzungen geschaffen, um in den kommenden Wochen Beschlüsse der Gremien bei den Partnern in den Landkreisen und beim Verband Region Stuttgart auf den Weg zu bringen. Der Ausschuss für Umwelt und Verkehr des Göppinger Kreistags hatte bereits im Dezember die Signale für die Machbarkeitsstudie auf Grün gestellt.

Sobald der Antrag gestellt und der Förderbescheid des Landes vorliegt will man, wenn alles glatt läuft, bis zum Sommer des Jahres Nägel mit Köpfen machen. Verkehrsminister Winfried Hermann lobt in diesem Zusammenhang das gebündelte gemeinsame Vorgehen und zeigt großes Interesse an dem fachlich fundiert vorbereiteten Arbeitsprogramm: “Es freut mich sehr, dass die drei beteiligten Landkreise und die beiden Regionalverbände hier so schnell die neuen Fördermöglichkeiten des Landes aufgreifen und eine gemeinsame Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der stillgelegten Bahnstecken angehen.“
24.2.21

 

 

Stadt informiert über Wasserstoff-Kompetenzzentrum

Schwäbisch Gmünd. Wasserstoff gilt als der Energieträger der Zukunft. Im Automobilland Baden-Württemberg ist besonders auch die Mobilität ein mögliches Einsatzfeld für Wasserstoff. Schwäbisch Gmünd als automotive geprägter Standort möchte die Chance nutzen und den Transformationsprozess in der Automobilindustrie aktiv mitgestalten. Dazu hat der Gemeinderat beschlossen, Flächen von zunächst 30 Hektar für den Aufbau eines Wasserstoffkompetenzclusters auf den Weg zu bringen. Es haben sich bereits jetzt bei der Stadt Schwäbisch Gmünd Firmen gemeldet, die ebenfalls am Thema Wasserstoff und Brennstoffzelle arbeiten und ihre Mitarbeit signalisieren. Um weiteren Firmen die Möglichkeit zu geben, bietet die Stadt gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Region Ostwürttemberg einen Infotermin am Dienstag, 2. März  um 15.30 Uhr  an, bei dem das Projekt „H2-Aspen – Greater Stuttgart“ detailliert vorgestellt wird. 

Bei der digitalen Veranstaltung wird Oberbürgermeister Richard Arnold von der Stadt Schwäbisch Gmünd über das Projekt informieren und für einen persönlichen Austausch zur Verfügung stehen.  „H2-Aspen – Greater Stuttgart“ stellt eine neue Art eines zukunftsweisenden, nachhaltigen Industriegebietes als Wasserstoff-Kompetenzzentrum dar, welches von der Stadt Schwäbisch Gmünd als Teil des Transformationsprozesses in der Automobilindustrie für die Region vorangetrieben werden soll.  Die Teilnahme an der Videokonferenz ist kostenfrei und wird von der regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg (WiRO) angeboten. Anmeldungen sind unter folgendem Link bis zum 26. Februar 2021 möglich: https://anmeldung.ostwuerttemberg.de/event/49 .  Der Austausch findet über eine Videokonferenz mit Microsoft Teams statt. Die angemeldeten Teilnehmer erhalten am Vortag der Veranstaltung die Einwahldaten für die Teilnahme. Die Einwahl ist per Audio / Video oder alternativ per Telefon möglich.  
24.2.21

 

 

 

Vor einem Jahr: Erster Corona-Patient in Klinik am Eichert

Kreis Göppingen. Ein Jahr ist es her, dass in der Klinik am Eichert in Göppingen der erste Corona-Patient aufgenommen wurde. Es war zugleich er erste Corona-Fall in Baden-Württemberg.

In den Alb-Fils-Kliniken mit den beiden Standorten wurden innerhalb dieses Jahres 943 Corona-Fälle behandelt. Viele davon mussten auf die Intensivstation und dort beatmet werden. „Wir haben die gesamte Bandbreite an Fallschwere erlebt, von nahezu symptomfreien Patienten bis hin zu schwerstkranken Personen, die über längere Zeit beatmungspflichtig waren“, sagt der Ärztliche Direktor, Professor Dr. Martin Bommer. „Medizinisch und pflegerisch war das zu Beginn eine komplett neue und entsprechend große Herausforderung. Zum einen galt es, die Patienten bestmöglich zu behandeln, zum anderen standen wir in der Pflicht, unsere Mitarbeiter bestmöglich zu schützen.“

„Wir sind an den Herausforderungen gewachsen“, sagt auch Dr. Hüttner. Entscheidungen wurden in einer anfangs täglich tagenden Covid-Runde getroffen, vieles wurde kurzfristig organisiert und aufgebaut. Vor der Klinik am Eichert wurde eine Zeltlandschaft errichtet, Besuchsbeschränkungen und später Besuchsverbote wurden ausgesprochen, Sprechstunden und Ambulanzen wurden zurückgefahren, elektive Operationen abgesagt. „Manche dieser Entscheidungen sind uns nicht leicht gefallen“, so der Medizinische Geschäftsführer. Hüttner freut sich aber auch über das kommunikative Miteinander, der zwischen den Gesundheitsakteuren im Landkreis entstanden ist. „Die Zusammenarbeit mit Gesundheitsamt, Landratsamt, der niedergelassenen Ärzteschaft und den anderen Gesundheitseinrichtungen im Landkreis war äußerst konstruktiv, bereichernd und stets hilfreich“, sagt Dr. Hüttner, der in der ersten Welle auch den landkreisweiten Stab zur Koordination der medizinischen Versorgung stationärer Patienten geleitet hatte. Dieser Stab wurde zwar im Sommer wieder aufgelöst, das daraus entstandenen Netzwerk aber hält weiterhin – und sicher auch noch, wenn die Corona-Pandemie irgendwann beendet sein wird.
24.2.21

 

 

Corona-Virus fordert 153. Todesopfer

Kreis Göppingen. Am Mittwoch hat das Gesundheitsamt einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu vermelden. Bei der Toten handelt es sich um eine über 80-jährige Frau. Die Zahl der Todesfälle steigt seit Beginn der Pandemie auf 153.  Aktuell wurde das Coronavirus nur noch in einer Pflegeeinrichtung im Landkreis bei 14 Bewohnern und Pflegekräften nachgewiesen. Trotz Einhaltung der gängigen Hygienevorgaben, verbreitete sich das Virus in dem Pflegeheim weiter.

Das Gesundheitsamt meldete am  Mittwoch  24 neue Corona-Fälle im Landkreis Göppingen. Aktuell sind 153 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Landkreis Göppingen beträgt 44,9 (Stand Dienstag, 16 Uhr). Inzwischen wurde die britische Virusvariante bei insgesamt 54 positiv getesteten Personen aus dem Landkreis Göppingen nachgewiesen.

Nachdem das Land mittlerweile für weitere Berufsgruppen die Berechtigung für eine Impfung mit dem Impfstoff von Astrazeneca festgelegt hat, werden die dafür freigeschalteten Impftermine im Kreisimpfzentrum (KIZ) sehr gut angenommen. Eine Impfung vor Ort in Schulen, Kindertageseinrichtungen, Arztpraxen oder bei anderen berechtigten Personengruppen ist aktuell mit dem Impfstoff von Astrazeneca nicht vorgesehen. 

Nachdem die Astrazeneca-Termine erfreulicherweise gut angenommen werden, wurden für die ab dem 2. März  jeweils dienstags, mittwochs und donnerstags geplanten Impfungen die Kapazitäten im Kreisimpfzentrum an diesen Tagen verdoppelt und der Betrieb auf sechs Impfstraßen ausgeweitet. Im Kreisimpfzentrum sowie durch die Mobilen Impfteams (MIT) des KIZ und des Zentralen Impfzentrums Ulm (ZIZ)  wurden 7.253 Impfungen im Landkreis durchgeführt. Im Bereich der stationären Alten- und Pflegeheime konnten 95 Prozent der Einrichtungen mit einer Erstimpfung versorgt werden. In 60 Prozent dieser Heime wurde auch die Zweitimpfung vorgenommen.
24.2.21

 

 

Bei Umbau der Wirtschaft Augenmaß behalten

Grünen-Landtagskandidatin Ayla Cataltepe und Schuler-Vorstandsvorsitzender Domenico Iacovelli. Foto: Schuler

Göppingen. Sozialer Zusammenhalt und Schutz von Klima und Natur in Baden-Württemberg brauchen starke Unternehmen, die ihrer gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung gerecht werden. Mit dieser Kernbotschaft hat Ayla Cataltepe, Landtagskandidatin von Bündnis90/Die Grünen für den Wahlkreis Göppingen, das Gespräch mit dem Vorstand des Schuler-Konzerns  gesucht.

„Schuler ist einer der wichtigsten Arbeitgeber in meinem Wahlkreis und zugleich ein Industrie-Unternehmen, das von der Politik nicht mit Auflagen und Kosten überfordert werden darf“, sagte Frau Cataltepe im Meinungsaustausch mit dem Vorstandvorsitzenden Domenico Iacovelli. „Grüne Politik kann, wie bisher schon gelungen, auch künftig dafür sorgen, dieses Augenmaß zu bewahren und trotzdem deutlich zu machen, dass der zügige und vollständige Umbau der Wirtschaft in eine CO2-neutrale Produktions- und Lebensweise gerade im hochbelasteten Industrie- und Automobilland Baden Württemberg ohne Alternative ist.“

Schuler-Chef Iacovelli warb in dem Gespräch dafür, beim Tempo der auch für ihn unverzichtbaren Umgestaltung der Wirtschaft den politischen Anpassungsdruck so zu dosieren, dass die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Unternehmen nicht gefährdet wird. „Sonst droht der Arbeitsmarkt gerade in Baden-Württemberg in eine Abwärtsspirale zu geraten“, warnte er. „Die grüne Agenda findet dann unsere Unterstützung, wenn sie alle drei Eckpfeiler – Ökologie, sozialen Zusammenhalt und wirtschaftliches Wachstum – sinnvoll und kompetent miteinander verknüpft. Angesichts dieser Herausforderung ist es gut, hier in Göppingen Gesprächspartner zu haben, die beides wollen: klare politische Ziele vertreten und die daraus resultierenden Konflikte mit Pragmatismus und Sachkenntnis zu lösen versuchen.“
24.2.21

 

 

Private Wohnungsbauer motivieren

Kreis Göppingen. Auch im Landkreis Göppingen fehlen hunderte von Wohnungen, beklagt Lothar Lehner, Kreisvorsitzender des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft. „Viele Menschen suchen verzweifelt eine bezahlbare Bleibe. Dies wird sich in Zukunft noch verschärfen“, ist Lehner überzeugt. Um die Situation zu ändern sei die Politik gefordert. Sie müsse die Baubürokratie radikal abbauen.

Die Wohnungssituation im Landkreis Göppingen ist alles andere als einfach. Der BVMW-Kreisvorsitzende weiß von vielen Unternehmen, dass deren neu angeworbene Mitarbeiter sich schwertun, um zwischen Fils und Alb eine Wohnung zu finden. „Viele Menschen nehmen deshalb jeden Tag lange Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz in Kauf“, so Lehner. Der Verbandsrepräsentant sieht die Situation auch deshalb prekär, weil der Kreis Göppingen zum Ballungsraum Stuttgart gehört und Menschen, die in der Landeshauptstadt arbeiten, aber dort keine Wohnung finden, hinaus aufs Land ziehen – eben auch in den Kreis Göppingen.

Der Bau neuer Wohnungen zu bezahlbaren Preisen ist nach Lehners Worten deshalb dringend erforderlich. „Es braucht daher Anreize für den privaten Wohnungsbau, da der Staat alleine den benötigen Wohnraum nicht schaffen kann. Die Politik sollte daher die Fesseln für private Investoren lockern, um den Wohnungsbau anzukurbeln“, so Lehner. Dazu zählen für den BVMW-Repräsentanten die Senkung der Standards und überzogener (Umwelt-) Auflagen, die weitere Entschlackung des Baurechts und Bereitstellung preiswerten Baulands. Zudem könne der Staat die Bildung von privatem Wohneigentum beispielsweise durch eine Senkung der Grunderwerbsteuer fördern.

„Dirigistische Eingriffe wie ein Mietendeckel sind kontraproduktiv und bremsen privaten Wohnungsbau“, erklärt Lehner. Stattdessen sollte die Politik Projekte unterstützen, wo Unternehmer günstige Mietwohnungen für ihre Mitarbeiter bauen wollen.

Privater Wettbewerb im Wohnungsbau ist für Lehner von großer Bedeutung und macht dies am Beispiel Göppingen deutlich. In der Kreisstadt sei fast ausschließlich eine städtische Gesellschaft im Wohnungsbau tätig. Dass in einer fast 60 000-Einwohner-Stadt keine großen privaten Mitbewerber auf dem Markt sind, sollte als weitere Chance für die Zukunft des Standorts Göppingen begriffen werden.
24.2.21

 

 

Razavi vermisst  Schnelltest-Konzept des Landkreises

Kreis Göppingen. „Wir müssen die Corona-Schnelltest-Angebote jetzt endlich in die Fläche kriegen, damit die Menschen sie nutzen können“, fordert die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi. „Mehr Normalität bekommen wir nur, wenn es uns gelingt, Infektionen auszuschließen. Testen  muss die Losung sein. Das bringt nicht nur mehr Sicherheit in Schule und Kindergarten, sondern auch für den Handel, für Fahrschulen, für die Betriebe, für Kinos und für die Kulturbranche. Es ist der Schlüssel, der für nahezu alle Lebensbereiche passt. Ich habe schon mehrmals darauf hingewiesen, dass hier Handlungsbedarf besteht und wir mehr tun müssen. Für den Landkreis Göppingen fehlt immer noch ein Konzept für flächendeckende Angebote. Das verstehe ich nicht. Ärzte, Apotheken und Rettungsdienste tun hier schon, was sie können. Jetzt, da in Kürze noch mehr Tests für die Menschen zur Verfügung stehen werden, dürfen wir aber den Anschluss nicht verpassen. Jeder, der sich kurzfristig testen lassen will, muss schnellen Zugang haben. Das geht am besten zentral in jeder Gemeinde. Wir müssen vor Ort zusätzliche Infrastruktur schaffen. Ich begrüße die Initiativen in verschiedenen Gemeinden, die dabei sind, kommunale Testzentren zu schaffen. Das ist richtige Weg. Der Landkreis Tübingen macht es schon seit Monaten vor, wie die Kommunen hier ihre Stärke vor Ort ausspielen können. Das Unternehmen Huber Group aus Mühlhausen im Täle testet schon seit Mitte letzten Jahres intensiv für den Alb-Donau-Kreis und für den Landkreis Neu-Ulm. Auch diese Möglichkeiten hat der Landkreis Göppingen bislang nicht genutzt. Wir brauchen jetzt mehr Prävention und können mit deutlich mehr Tests eine Perspektive auf eine Rückkehr ins normale Leben schaffen“, so Nicole Razavi abschließend.
24.2.21

 

 

Verkehrszeichen beschädigt

Schwäbisch Gmünd. Mit seinem Pkw beschädigte ein 59-Jähriger am Montagabend zwischen 18 Uhr und Mitternacht ein Verkehrszeichen, das auf der Kreisstraße  zwischen Großdeinbach und Wetzgau aufgestellt ist. Der 59-Jährige fuhr weiter, ohne den Unfall zu melden. Da jedoch an der Unfallstelle das Kennzeichen seines Fahrzeuges aufgefunden wurde, konnte der Fahrer rasch ermittelt werden. Der von ihm verursachte Schaden beziffert sich auf rund 5000 Euro.
24.2.21

 

 

Menschliche Hand ist ein Alleskönner

Kreis Göppingen. Die menschliche Hand ist ein echter Alleskönner und vollbringt im Alltag unbemerkt zahlreiche Wunder. Sie besteht aus 27 Einzelknochen, zahlreichen Sehnen, Bändern, Nerven und Muskeln. Das Zusammenspiel aller Teile ist äußerst komplex, sodass kleine Verletzungen oder chronische Erkrankungen oft große Schmerzen und Einschränkungen im Alltag auslösen können. Wenn die Hände schmerzen, kribbeln, taub werden oder sich sogar Lähmungserscheinungen zeigen, kann dies zudem schwerwiegende Folgen wie dauerhafte Nervenschäden nach sich ziehen. Deshalb findet am 1. März bundesweit bereits zum vierten Mal der „Tag der Hand“ statt. Er wurde 2018 auf Initiative der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) ins Leben gerufen. Mit diesem Tag soll ein Bewusstsein für die Komplexität der menschlichen Hand geschaffen werden.

Der Fokus des diesjährigen „Tages der Hand“ liegt auf den Behandlungsmöglichkeiten bei Nervenkompressionssyndromen, welche oftmals Ursache für Missempfindungen an den Händen sind. Häufig vorkommende Nervenkompressionssyndrome sind etwa das Ellenrinnensyndrom, das Guyonlogensyndrom oder das Karpaltunnelsyndrom. „Bei diesen Syndromen werden Nerven an Engstellen wie der Ellenrinne am Ellenbogen oder dem Karpaltunnel am Handgelenk zusammengedrückt“, sagt Dr. Andrea Tandara, Handexpertin und Sektionsleiterin Handchirurgie der Alb-Fils-Kiniken. „Das führt in der Regel zu einem Taubheitsgefühl und zu einer Schwäche beim Greifen. Später kommen dann Schmerzen dazu.“ Diese Nervenkompressionssyndrome sollten, wie andere Handverletzungen auch, nur von ausgewiesenen Experten behandelt werden. „Bei Nervenkompressionen ist es vor allem wichtig, den richtigen Zeitpunkt für eine Operation zu erkennen“, betont Dr. Tandara.

„Viele Patienten sind sich nicht darüber im Klaren, wie elementar die Handfunktion für die Bewältigung des Alltags, für Arbeit und Freizeit ist“, betont Professor Dr. René Schmidt, Chefarzt des Orthopädisch-Unfallchirurgischen Zentrums (OUZ), zu dem die Sektion Handchirurgie gehört. Ihm und Dr. Tandara ist es daher ein Anliegen, darauf hinzuweisen, dass Verletzungen und Erkrankungen der Hand nicht vernachlässigt werden sollten, sondern sofort in die Hand eines Experten gehören. Denn: Ist die Hand verletzt oder erkrankt, können Handchirurgen heute durch Operationen viel erreichen, bis hin zur kompletten Rekonstruktion von Knochen, Sehnen, Nerven und Gefäßen. „Ansonsten bleiben fast immer Beeinträchtigungen zurück“, sagt Professor Schmidt.
24.2.21

 

 

Anmeldungen zur Stadtranderholung möglich

Eislingen. Die Vorbereitungen für die Stadtranderholung im August laufen an. Auch wenn die Lage durch das Corona-Virus nur schwer vorhersehbar ist, möchte das Kinder- und Jugendbüro mit seinen motivierten Betreuer-Teams wieder abwechslungsreiche Tage für Kinder im stadtnahen Erholungsgebiet anbieten.

Anfang Februar fand dazu eine Online-Besprechung der Teams zusammen mit Tobias Friedel vom städtischen Kinder- und Jugendbüro statt. Diskutiert wurde unter anderem, wie das Ferienangebot, das letztes Jahr an die Corona-Lage angepasst wurde auch dieses Jahr mit den bestehenden Abstands- und Hygieneregeln durchgeführt werden kann. Die Walderlebnistage (WERTA) wurden bereits im vergangenen Jahr als Ersatz für die Waldwunderwochen angeboten. „Die Situation ist eine andere als letztes Jahr“, sagt Sozialpädagoge Tobias Friedel.

Ab sofort können sich Kinder aus Eislingen oder jene, die in Eislingen zur Schule gehen und zwischen sechs und zwölf Jahre alt sind, für die Waldwunderwochen oder die Walderlebnistage anmelden. Die Anmeldung ist ohne Gewähr. Das Anmeldeformular gibt es auf der städtischen Homepage unter www.eislingen.de/wawuwo. Falls kein Internetzugang vorhanden ist, können sich Eltern telefonisch an das Kinder- und Jugendbüro wenden.

Aktuell kann leider noch nicht abschließend garantiert werden, ob und wie die Stadtranderholung stattfinden wird. „Wir hoffen auf eine Besserung der aktuellen Corona-Lage“, gibt sich Tobias Friedel optimistisch und beantwortet weitere Fragen unter Telefon: 07161/804-280, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
24.2.21

 

 

Auto nicht gesichert

Geislingen. Gegen eine Mauer rollte ein Pkw am Dienstag in Geislingen. Gegen 22.45 Uhr wurde die Polizei gerufen: In der Ledergasse war ein Pkw gegen eine Mauer gerollt, weil der Autofahrer das Fahrzeug nicht richtig gesichert hatte. Es hatte sich selbstständig gemacht. Die Maucher zerbrach in ihre Einzelteile. Den Sachschaden an dem Fahrzeug schätzt die Polizei auf ungefähr 3.000 Euro.
24.2.21

 

 

Zuschüsse für Wegebau

Kreis Göppingen. Der Wahlkreis Geislingen ist im aktuellen Landesförderprogramm zur Modernisierung ländlicher Wege gleich mehrfach vertreten“, teilt Nicole Razavi mit. „Böhmenkirch, Geislingen und Gingen können sich über Zuschüsse in Höhe von insgesamt rund 123.000 Euro freuen“.  Wie Minister Peter Hauk der CDU-Landtagsabgeordneten bestätigte, hat das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz insgesamt fünf Anträge aus dem Landkreis Göppingen mit einem Fördervolumen von rund 223.000 Euro bewilligt. Neben Böhmenkirch (rd. 65.800 Euro) sind auch die Stadt Geislingen mit den Ortsteilen Türkheim (rd. 14.900 Euro) und Stötten (rd. 19.900 Euro), sowie die Gemeinde Gingen (22.800 Euro) vertreten. Weiterer Förderempfänger ist die Stadt Eislingen/Fils (100.000 Euro) aus dem Wahlkreis Göppingen.

 

 

Pliensaubrücke bekommt Geländer

Esslingen. Die Pliensaubrücke bekommt ein Geländer: Die Ankerplatten werden bereits verschraubt und mit der Lieferung der ersten Geländerpfosten werden auf der Pliensaubrücke Zug um Zug die weiteren Montagearbeiten fortgesetzt. Im Anschluss daran erfolgt das Aufmaß für die benötigten Handläufe, die dann entsprechend gefertigt werden. Bis Anfang April kann so das neue Geländer die Bauzäune ersetzen, die derzeit die Brückenränder schützen.

Anfang September letzten Jahres war auf der frisch sanierten Brücke das Aufstellen von Bauzäunen als provisorischer Schutz war nötig geworden, nachdem ein Rechtsgutachten ergeben hatte, dass die bestehende Brüstung für den Radverkehr auf der Brücke nicht ausreichend hoch ist und die Stadt bei entsprechenden Unfällen in Haftung genommen würde. Die Führung des Radverkehrs auf der Brückenmitte stelle dagegen keinen ausreichenden Schutz dar.

Da die Brücke dem Denkmalschutz unterliegt, musste zunächst in Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege eine Geländerkonstruktion entworfen werden, die einerseits den rechtlichen und technischen Anforderungen entspricht und andererseits die historische Ansicht der Brücke bestmöglich erhält. Diese Spezialkonstruktion, die Form und Struktur der Natursteine berücksichtigt, wird nun auf der Brücke montiert.
24.2.21

 

 

Großmutter überlebt Messerattacke nicht


Haftbefehl gegen 34-jährige Enkelin

Göppingen/Rechberghausen. Nachdem eine Frau am Montag im Kreis Göppingen drei Menschen angegriffen und teils schwer verletzt hat, ist nun eines der Opfer verstorben. Die 34-Jährige ist jetzt in Haft. Wie Staatsanwaltschaft Ulm und Polizei berichten, meldete sich Montag kurz nach 14 Uhr ein 57-Jähriger bei der Polizei. Er schilderte, soeben von seiner Stieftochter mit einem Messer angegriffen und verletzt worden zu sein. Auch die Großmutter sei offenbar angegriffen worden. Polizei und Rettungsdienst eilten sofort nach Rechberghausen zu Hilfe. Sie trafen den schwer verletzten 57-Jährigen vor der Wohnung. Die Großmutter lag ebenfalls schwer verletzt in ihrer Wohnung im gleichen Haus. Die Polizei suchte sofort nach der mutmaßlichen Täterin. Während dieser intensiven Fahndung erhielt die Polizei einen Anruf aus einem Teilort von Uhingen. Dort habe die 34-Jährige kurz nach 15 Uhr die Mutter eines Bekannten ebenfalls mit einem Messer angegriffen. Mit viel Glück habe die 56-Jährige diesen Angriff nahezu unverletzt überstanden. Die 34-Jährige sei anschließend geflüchtet.

Nur wenige Minuten später stellte die Polizei auf der  B10 bei Plochingen die Verdächtige. Sie war mit ihrem Auto auf der Fahrt in Richtung Stuttgart. Im Auto fanden die Polizisten ein Messer mit mutmaßlichem Blut. Ob es sich um die Tatwaffe handelt, müssen die weiteren Untersuchungen ergeben.  Die Schwerverletzten wurden sofort in eine Klinik gebracht und notoperiert. Im Verlauf der Operation starb die 81-Jährige Großmutter noch am Montag. Die genaue Todesursache soll jetzt im Rahmen einer Obduktion geklärt werden.

Die 34-Jährige hat bislang keine Angaben gemacht. Die Ermittlungen zum genauen Tathergang und zu einem möglichen Hintergrund dauern an. Die Staatsanwaltschaft Ulm hat am Dienstag einen Haftbefehl gegen die 34-Jährige beantragt, den der zuständige Richter am Amtsgericht erließ. Die Frau befindet sich jetzt in einer Justizvollzugsanstalt.
23.2.21

 

 

Ostalbkreis weitet Teststruktur aus

Ostalbkreis. Seit dem 22. Februar 2021 hat das Personal an Schulen, Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege die Möglichkeit, sich zweimal pro Woche anlasslos auf das Coronavirus testen zu lassen. Das Land übernimmt die anfallenden Kosten. Das im Laufe der Corona-Pandemie von der Landkreisverwaltung gemeinsam mit den Kreisärzteschaften sowie der Kassenärztlichen Vereinigung und den Hilfsorganisationen eingerichtete Netzwerk zur Durchführung von Corona-Tests wurde dafür innerhalb weniger Tage gemeinsam mit den Städten und Gemeinden ausgebaut.

„Ab sofort können sich Beschäftigte, die in Schulen, Kitas und in der Kindertagespflege tätig sind, wohnortnah und unkompliziert testen lassen“, erklärt Landrat Dr. Joachim Bläse. „Dank der Unterstützung der niedergelassenen Ärzte und Apotheker konnten wir sehr kurzfristig das Testangebot vor Ort in den Kommunen ausweiten. Spontan haben sich seit vergangener Woche 86 Arztpraxen und Apotheken über den gesamten Landkreis hinweg bereit erklärt, die kostenlosen Corona-Antigen-Testungen durchzuführen. Durch dieses Engagement ist es nun möglich, unsere Teststrukturen weiter zu dezentralisieren, was in unserem Flächenlandkreis äußerst wichtig ist, um den Zugang niederschwellig zu gestalten und die Zahl der Testungen zu erhöhen.“
23.2.21

 

 

 

Weiteres Geld für Breitbandausbau

Kreis Göppingen. "Es ist gut, dass heute erneut Förderzusagen über eine halbe Million Euro für den Breitbandausbau  vom Bund getroffen wurden ", freut sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens. "Beim Breitbandausbau zeigt sich, dass der Markt nicht alles regeln kann. Ohne die Bundesförderung wäre ein Ausbau nicht möglich", so Baehrens. Die Gemeinde Ottenbach erhält 150.000 Euro, die Stadt Eislingen 376.751 Euro sowie die Stadt Ebersbach an der Fils 50.000 Euro. Mit den Mittel soll der Anschluss unterversorgter Adressen ermöglicht werden. "Wir arbeiten schon lange an der Versorgung des nun ausgewählten Gebietes um vor Ort eine bessere Versorgung zu erreichen. Eine schnelle Internetverbindung ist gerade in der aktuellen Situation von immenser Bedeutung. Damit können wir einen wichtigen weiteren Baustein beim Breitbandausbau in unserer Stadt umsetzen", freut sich der Ebersbacher Bürgermeister Eberhard Keller.
23.2.21

 

 

Razavi: Polizei weiter bestens ausstatten

Kreis Göppingen. „Wenn wir es ernst damit meinen, der Polizei den Rücken zu stärken, dann müssen wir sie für ihre Arbeit weiter bestens ausstatten, personell, technisch und auch rechtlich. Für die CDU ist es eine elementare Aufgabe, dies weiterhin zu gewährleisten, damit unser Rechtsstaat sich wehren kann und die Menschen auch bei uns im Kreis Göppingen mit Sicherheit gut leben können“, sagt die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi nach einer digitalen Podiumsdiskussion mit Siegfried Lorek, polizeipolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, die auf großes Interesse stieß. 

„Eine aktuelle Umfrage sagt: Das Sicherheitsbedürfnis der Menschen ist in diesen unruhigen Zeiten gestiegen, sie wünschen sich mehr Polizistinnen und Polizisten auf der Straße. Das zeigt, wir können und müssen noch mehr dafür tun und sind mit der durch die CDU initiierten, größten Einstellungsoffensive in der Polizeigeschichte des Landes auf dem richtigen Weg. Die ersten neu ausgebildeten Beamte werden ab dem kommenden Jahr auch die Reviere im Kreis Göppingen verstärken“, so Nicnole Razavi weiter. „Damit nicht genug, die Beamten müssen ihre Arbeit auch so machen können, wie es notwendig ist. Deshalb haben wir die Ausrüstung verbessert und die Einsatzbefugnisse erweitert, etwa für den Einsatz von Bodycams“, sagt Siegfried Lorek. „Künftig wollen wir außerdem einen deutlichen Akzent in der Polizeiarbeit auf die Bekämpfung der zunehmenden Cyberkriminalität legen.“
„Ich will, dass die Menschen im Landkreis Göppingen sicher leben können und Vertrauen in gut arbeitende Sicherheitsbehörden haben. Darauf haben sie einen Anspruch. Deshalb liegt mir sehr viel daran, unsere Polizei zu stärken. Die Beamten leisten einen unverzichtbaren Dienst in unserer Gesellschaft und verdienen deshalb unser aller Unterstützung und Wertschätzung“, so Nicole Razavi abschließend.
23.2.21

 

 

 

Göppingen gedenkt Opfer der Bombenangriffe

Göppingen. Am 1. März 1945 sowie im April 1945 wurde Göppingen zum Ziel alliierter Fliegerbomben. Aus Anlass des Jahrestages des ersten Angriffs werden Oberbürgermeister Alex Maier und Erste Bürgermeisterin Almut Cobet am Montag, 1. März, einen Kranz am Denkmal der Opfer des Zweiten Weltkrieges auf dem Hauptfriedhof niederlegen. Aufgrund der weiterhin sehr angespannten Pandemielage und den aktuell erforderlichen Kontaktbeschränkungen wird es aber keine öffentliche Gedenkfeier geben. Um der Kriegsopfer gemeinsam zu gedenken, wird an die nicht öffentliche Kranzniederlegung auf der Startseite der städtischen Homepage www.goeppingen.de verlinkt und auf YouTube und Facebook zu sehen sein.

Erstmals am 1. März 1945 wurde die Hohenstaufenstadt Ziel alliierter Fliegerangriffe. Der Abwurf einer großen Zahl von Spreng- und Brandbomben, deren eigentliches Ziel die Bahngleise mit dem Verschiebebahnhof sowie die kriegswichtigen Industriebetriebe entlang der Bahntrasse waren, traf vor allem das nördliche Stadtgebiet und richtete verheerende Schäden an. Weitere Angriffe aus der Luft folgten am 2. und 3. April sowie zuletzt am 12. April 1945, nur acht Tage vor dem Einmarsch der Amerikaner in Göppingen. Rund 300 Personen verloren damals ihr Leben.
23.2.21

 

 

Exhibitionist im Stadtgarten

Schwäbisch Gmünd. Am Montag um kurz vor 18 Uhr saß eine 17-Jährige in der Bahnhofstraße im Stadtgarten, als plötzlich ein Mann, der neben ihr saß, sein Glied aus der Hose holte. Anschließend begab sich der ältere  Mann zu seinem Pkw und entfernte sich. Die Polizei bittet Personen, denen der Exhibitionist ebenfalls gegenübertrat, sich beim Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 / 3580 zu melden.
23.2.21

 

 

Einbruch auf Grünguthof

Ebersbach. In einen Bürocontainer drang ein Unbekannter übers Wochenende in Ebersbach ein.  Auf dem Grüngutplatz in der Schlierbacher Straße stand ein Bürocontainer. Der Unbekannte schlug dort eine Fensterscheibe ein. Im Innern hebelte er eine Schublade auf. Dort fand er wohl geringe Menge Bargeld und flüchtete damit. Zurück blieb ein Schaden von mehreren hundert Euro. Die Polizei prüft nun, ob der Einbruch im Zusammenhang mit weiteren Einbrüchen steht.
23.2.1

 

 

In Gegenverkehr geraten

Albershausen. Zwei verletzte Personen und hoher Sachschaden sind das Ergebnis eines Unfalls am Montag in Albershausen. Gegen 14.30 Uhr fuhr ein 49-Jähriger mit seinem Wagen in der Uhinger Straße in Richtung Schlierbach. Vor ihm fuhr ein Auto auf ein Grundstück. Er umfuhr das einparkende Auto und kam in die Fahrbahnmitte. Gleichzeitig kam ein 85-Jähriger mit seinem Pkw entgegen. Auf seiner Seite stand am Fahrbahnrad ein Auto. Auch er umfuhr dies und kam in die Fahrbahnmitte. Beide Autofahrer konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen und stießen zusammen. Bei dem Unfall erlitt der 49-Jährige schwere, der 85-Jährige leichte Verletzungen. Beide kamen in ein Krankenhaus. Den Schaden an den nicht mehr fahrbereiten Autos schätzt die Polizei auf etwa 10.000 Euro. Durch den Unfall musste die B2 97 bis etwa 18 Uhr gesperrt bleiben. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
23.2.21

 

 

Landrat hakt bei Tunnellösung nach

Ostalbkreis. Seit mehreren Monaten warten der Ostalbkreis und die Gemeinde Böbingen auf eine Entscheidung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, ob die Tunnelvariante im Zuge der B 29 bei Böbingen zum Zuge kommen kann. Landrat Dr. Joachim Bläse will Bund und Land nun zu einem Ortstermin einladen, um das Thema zu forcieren. In einem Schreiben an Staatssekretär Steffen Bilger schreibt Bläse:

„Beim Spatenstich zum Ausbau der B 29 zwischen Essingen und Aalen im Oktober letzten Jahres haben Sie Sympathie für die Tunnellösung in Böbingen bekundet, sie aber unter den Vorbehalt weiterer Untersuchungen und Prüfungen gestellt. Die geforderten planerischen Ergänzungen seien vom Land soweit aufgearbeitet worden. In Ihrem Hause würde immer noch gerechnet, so ist zu vernehmen…Bislang habe ich die lange Zeitdauer des Entscheidungsprozesses im Sinne einer politischen Entscheidung für den Tunnel in Böbingen mit dem Argument Gründlichkeit vor Schnelligkeit verteidigt. Nun muss aber das für unsere Region sehr wichtige Projekt vorankommen. Dazu möchte ich die beiden Entscheidungsträger Bund und Land zu einem Verkehrsgespräch B 29 Tunnel Böbingen vor Ort einladen. In einem gemeinsamen Gespräch mit Ihnen, sehr geehrter Herr Staatssekretär Bilger, und Herrn Verkehrsminister Hermann soll Konsens für eine tragfähige Entscheidung erfolgen, die Basis für die zügige Fortführung der Planung ist.“ Nach den Vorstellungen des Landrats soll der Termin Ende März stattfinden.
23.2.21

 

 

Schwäbisch Gmünd-Ost gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Ausfahrt „Schwäbisch Gmünd-Ost“ im Zuge der B 29 nach dem Einhorntunnel wird am Donnerstag, 25. Februar, voraussichtlich zwischen 10 Uhr und 12 Uhr, in Fahrtrichtung Aalen aufgrund von Instandsetzungsarbeiten für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt.
23.2.21

 

 

Aufsichtsbehörde genehmigt Kreishaushalt

Kreis Göppingen.  Das Regierungspräsidium Stuttgart bestätigt  die Gesetzmäßigkeit des Haushaltsplans und der Haushaltssatzung sowie des Wirtschaftsplans des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft 2021 des Landkreises Göppingen. Auch die notwendigen Kreditaufnahmen sowie die Verpflichtungsermächtigungen für das Jahr 2021 sind genehmigt.  Beide Pläne wurden am 15. Dezember 2020 vom Kreistag mehrheitlich verabschiedet.  “Wir freuen uns über diese positive Meldung aus Stuttgart. Das Regierungspräsidium Stuttgart bescheinigt uns, dass auch über den Finanzplanungszeitraum hinaus voraussichtlich ein gutes Polster an Rücklagen vorhanden und damit aktuell die Tragfähigkeit der Landkreisfinanzen gegeben ist. Dennoch ist es für uns eine Selbstverständlichkeit und Verpflichtung zugleich, diese Tragfähigkeit der finanziellen Ausstattung des Landkreises zu erhalten, ständig neu zu erreichen und die Belastung unserer Kreiskommunen auf das Mindeste zu reduzieren”, so Landrat Edgar Wolff.
23.2.21

 

 

Nicht um den Schaden gekümmert

Geislingen. 2.000 Euro ließ ein Unbekannter nach einem Unfall am Montag in Geislingen zurück. Der Wagen stand zwischen 15 und 18.30 Uhr in der Schwarzwiesenstraße.Ein unbekannter Autofahrer streifte an dem geparkten Audi entlang. Dabei entstand ein Sachschaden von etwa 2.000 Euro. Der kümmerte sich nicht um den Schaden und fuhr einfach weiter.Die Polizei mahnt: Unfallflucht ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Wer einen Unfall verursacht, hat sich darum zu kümmern oder die Polizei zu verständigen. Sonst droht Geldstrafe oder Haftstrafe und der Führerscheinentzug.Wenn die Polizei zum Unfall kommt, ist meist nur ein geringes Bußgeld fällig.
23.2.21

 

 

Pfitznerstraße Richtung Mutlangen gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Aufgrund von Asphaltarbeiten wird die Pfitzerstraße auf Höhe des Modeparks Röther ab Freitag, 5. März, ab 9 Uhr, bis voraussichtlich Samstag, 6. März, 10 Uhr, in Fahrtrichtung Mutlangen für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Eine Umleitung wird eingerichtet. Die Durchfahrt in Fahrtrichtung der Innenstadt bleibt weiterhin möglich.
23.2.1

 

 

Zwei Geldbeuteldiebstähle

Schwäbisch Gmünd/Heubach. In einem Discounter in der Benzholzstraße wurde am Montag zwischen 11 Uhr und 11.15 Uhr der Geldbeutel einer Frau entwendet, der in einer Tasche im Einkaufswagen abgelegt war. Der Täter entnahm daraus das Scheingeld und warf anschließend den Geldbeutel wenige Meter weiter in einen Mülleimer. Ein weiterer Geldbeuteldiebstahl ereignete sich gegen 13.10 Uhr in einem Lebensmitteldiscounter in der Mögglinger Straße. Hier hatte der Täter aus der unverschlossenen Handtasche den Geldbeutel der Geschädigten entwendet, die sie am linken Arm eingehängt hatte.
23.2.21

 

 

Drei Menschen teils schwer verletzt

Polizei nimmt 34-Jährige fest

Göppingen/Plochingen. Die Polizei hat am Montagnachmittag auf der B10 bei Plochingen eine Frau festgenommen. Sie steht im Verdacht, zuvor im Raum Göppingen drei Menschen angegriffen und teils schwer verletzt zu haben.  Nach bisherigen Erkenntnissen von Staatsanwaltschaft und Polizei soll die Verdächtige kurz nach 14 Uhr in Rechberghausen zunächst ihre Großmutter und ihren Stiefvater als auch später in einem Uhinger Teilort eine Bekannte angegriffen haben, die aber unverletzt blieb. Nach einer ersten Einschätzung wurden die beiden anderen Personen verletzt, eine davon lebensgefährlich. Im Zuge der Fahndung der Polizei wurde die Verdächtige kurz darauf auf der B10 mit ihrem Fahrzeug gestoppt und festgenommen. Die weiteren Ermittlungen zum genauen Hergang sowie den Hintergründen der Tat dauern derzeit noch an.
22.2.21

 

 

Gaststätte geöffnet: Polizei  greift ein

Schwäbisch Gmünd. In einer Gaststätte in der Rechbergstraße in Schwäbisch Gmünd wurden Gäste bewirtet, obwohl dies derzeit untersagt ist. Wie die Polizei am Montag mitteilte, fand dee Bewirtung bereits am vergangenen Donnertagabend statt. Bei einer Überprüfung konnten die eintreffenden Polizeibeamten feststellen, dass die Tür zur Gaststätte unverschlossen war und sich in der Gaststätte insgesamt elf Gäste aufhielten, die an unterschiedlichen Tischen Speisen und Getränke zu sich nahmen. Keiner der Gäste trug einen Mund- und Nasenschutz. Benutztes Geschirr und Gläser auf weiteren Tischen  deuteten daraufhin hin, dass sich im Vorfeld noch weitere Gäste in der Gaststätte aufgehalten haben müssen. Vor Ort konnten außer den Gästen noch der Gastwirt sowie eine Bedienung angetroffen werden. Zur Kontrolle wurde eine weitere Polizeistreife sowie der kommunale Ordnungsdienst hinzugerufen. Die Anzeigen gegen die Gäste und den Gastwirt wurden zuständigkeitshalber an die Stadt Schwäbisch Gmünd vorgelegt.
22.2.21

 

 

Frau prallt mit Motorrad gegen Haus

Göppingen. Schwere Verletzungen erlitt am Sonntag bei einem Unfall im Göppinger Teilortl Lenglingen eine 47-Jährige. Die Frau befuhr gegen 15.15 Uhr die Straßdorfer Straße. Beim Abbiegen in die Maitiser Straße verlor sie die Kontrolle über ihr Motorrad. Sie kam nach rechts von der Straße ab. Dort durchfuhr sie ein Schotterbeet, bevor sie gegen eine Hauswand prallte. Der Rettungsdienst brachte die Frau mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Am Motorrad entstand Sachschaden in Höhe von rund 5.000 Euro.  Das Haus blieb nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei unbeschädigt.
22.2.21

 

 

Wohnungen durchsucht

Geislingen. Nach Diebstählen durchsuchte die Polizei im Raum Geislingen mehrere Objekte. Die Polizei ermitteln seit mehreren Monaten gegen sechs Männer und eine Frau im Alter zwischen 23 und 45 Jahren aus dem Raum Geislingen. Sie stehen im Verdacht, seit mehreren Monaten Waren aus Lagern von Firmen entwendet zu haben. Die sollen sie dann in verschiedenen Objekten gelagert haben und im Anschluss weiter verkauft haben. Am vergangenen Donnerstag standen die Beamten mit Durchsuchungsbeschlüssen vor den Wohnungen und durchsuchten mehrere Objekte. Bei den Durchsuchungen fand die Polizei unter anderem eine große Menge an Elektrogeräten, Kosmetikartikel, Alkohol und Kleidung. Auch stellten die Beamten etwa 4.500 Euro Bargeld sicher. Ein Bargeldspürhund fand dabei in einer Wohnung einen Teil des Geldes. Die sieben Verdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
22.2.21

 

 

Versuchter Raub

Plochingen. Unter anderem wegen des Verdachts des versuchten schweren Raubes ermittelt die Kriminalpolizei Esslingen gegen einen Unbekannten, der am Sonntagnachmittag in der Filsallee in Plochingen drei Frauen offenbar mit einer Schusswaffe bedroht und dabei versucht haben soll, einer der Frauen den Autoschlüssel zu entwenden. Gegen 14.50 Uhr war der Unbekannte mit seinem E-Bike auf der Filsallee in Richtung Reichenbach unterwegs. Auf Höhe eines Sportartikel-Ladens fuhr er an einer entgegenkommenden 36-jährigen Radfahrerin vorbei und hielt dabei die Waffe in ihre Richtung. Anschließend bog er auf den Parkplatz des Ladens ab, wo es zu einem Streitgespräch mit einer 44 Jahre alten Audi-Lenkerin kam. Der Unbekannte soll die Frau dabei auch mit der Waffe bedroht, sie zur Herausgabe der Autoschlüssel aufgefordert und ins Gesicht geschlagen haben. Gegen eine 34-Jährige, die durch den laustarken Streit auf die Situation aufmerksam geworden war, richtete der Unbekannten die Waffe ebenfalls, ehe er auf seinem E-Bike in Richtung Plochingen flüchtete. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifenwagen verlief erfolglos. Die 44-Jährige wurde vorsorglich vor Ort vom Rettungsdienst untersucht. Der Tatverdächtige ist zirka 25 bis 35 Jahre alt, etwa 180 Zentimeter groß und von schlanker Statur. Zur Tatzeit war er dunkel gekleidet und trug schwarze Handschuhe, weiße Schuhe sowie einen roten Rucksack. Sein Gesicht war teilweise mit einem Tuch bedeckt. Er sprach Deutsch ohne erkennbaren Akzent. Bei seinem Fahrrad handelte es sich um ein helles Herren-E-Mountainbike mit grobstolligen Reifen. Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall oder dem Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich unter Telefon 0711/3990-0 zu melden. (rn)
22.2.21

 

 

Kliniken: Ambulante Angebote wieder im Normalbetrieb

Kreis Göppingen. Seit Montag sind in der Klinik am Eichert in Göppingen sowie in der Helfenstein- Klinik in Geislingen sämtliche ambulanten Strukturen wieder im Normalbetrieb. „Nachdem sich die Zahlen der Corona-Patienten in unseren Häusern und auch die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Göppingen seit nun einer Woche auf relativ geringem Niveau bewegen, haben wir uns entschlossen, ab sofort unsere Sprechstunden und Praxen wieder vollumfänglich zu öffnen“, sagt der Medizinische Geschäftsführer der Kliniken, Dr. Ingo Hüttner.  Die uneingeschränkte Öffnung betrifft an beiden Standorten sämtliche Sprechstunden und Ambulanzen der Kliniken, die Praxen des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) sowie die ambulante Physiotherapie. „Diese Einrichtungen sind nun wieder zu den gewohnten Zeiten mit ihrem kompletten Leistungsspektrum erreichbar“, so Dr. Hüttner. Es gelten aber weiterhin die Schutzmaßnahmen. So erfolgt der Zugang zu den Häusern auch für die Patienten, die in die Sprechstunden der Kliniken und Praxen des MVZ kommen, ausschließlich über die Lotsenpunkte an den Haupteingängen in Göppingen und Geislingen. Dort wird Fieber gemessen und die „Zugangsberechtigung“ geprüft. Die Patienten müssen zudem während des gesamten Aufenthaltes im Gebäude eine FFP2-Maske tragen. nur, wenn dieser Test negativ ausfällt.
22.2.21

 

 

Holz entwendet

Heubach. Zwischen Freitag, 15. Januar und Montag, 22 Februar wurde in einem Gartengrundstück in der Verlängerung der Scheuelbergstraße in heubach das Eingangstor zum Grundstück aufgebrochen. Anschließend wurde von dem Grundstück etwa drei Raummeter Holz entwendet. Hinweise auf den Diebstahl oder den Verbleib des Holzes nimmt der Polizeiposten Heubach unter der Rufnummer 07173 / 8776 entgegen.
22.2.21

 

 

Radfahrerin verletzt sich

Lorch. Am Samstagnachmittag befuhr eine 43-jährige Radfahrerin die Lorcher Straße in Waldhausen. Als sie bemerkte, dass ein Fußgänger den dortigen Fußgängerüberweg überqueren wollte, bremste sie ihr Fahrrad stark ab und kam hierbei zu Fall. Bei dem Sturz wurde die Radfahrerin leicht verletzt.
22.2.21

 

 

Motorradfahrer stürzt

Schwäbisch Gmünd. Am Sonntag um kurz vor 16 Uhr befuhr ein 18-Jähriger mit seinem Leichtkraftrad die Kreisstraße 3329 von Radelstetten in Richtung Schwäbisch Gmünd. In einer abschüssigen Linkskurve rutschte das Hinterrad weg und der Mopedfahrer stürzte. Der junge Mann prallte gegen die dortige Leitplanke und wurde schwer verletzt. Am Moped entstand ein Schaden in Höhe von etwa 500 Euro.
22.2.21

 

 

Breuning bleibt Präsidentin der  IHK Region Stuttgart

Region Stuttgart. Die neue Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart mit ihren 100 gewählten Unternehmern aus dem Stadtkreis Stuttgart und den fünf Landkreisen der Region hat ihre Arbeit aufgenommen und in einem digitalen Beschlussverfahren Marjoke Breuning, geschäftsführende Gesellschafterin der Maute-Benger GmbH, mit 82,8 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt. Die wiedergewählte IHK-Präsidentin freute sich über den Vertrauensbeweis und kündigte an, sich mit voller Kraft auf die wichtigen Sachthemen zu konzentrieren, die den rund 160.000 Mitgliedsunternehmen auf den Nägeln brennen würden. „Es kommt jetzt darauf an, insbesondere jene Unternehmen, die aufgrund der Pandemie in eine existenziell schwierige Lage gekommen sind, gut durch diese Krise und aus der Krise heraus zu begleiten“, so Breuning nach ihrer Wahl. Das gelte insbesondere für den stationären Fachhandel, Gastronomie, Hotellerie und Touristik, die Kultur-, Event- und Messewirtschaft. Erneut forderte die IHK-Präsidentin angesichts der wirtschaftlichen Dimension der Pandemie eine Öffnungsstrategie der Politik.

Schwerpunkt ihrer Arbeit bleibe die berufliche Bildung. „Markenkern unserer IHK-Arbeit ist und bleibt die berufliche Aus- und Weiterbildung. Zwei Drittel unseres Budgets fließen dorthin. Völlig zu Recht. Denn am Erfolg der dualen Bildung hängt das Wohl der regionalen Wirtschaft“, so die Präsidentin. Es sei gut, dass in den Gremien der IHK so viele engagierte Ausbildungsbetriebe der Region mitwirkten wie noch nie.
Neben Marjoke Breuning wurde Wilfried Porth, Personalvorstand der Daimler AG und Chef von Südwestmetall als Vizepräsident der Gesamtkammer wiedergewählt. Weiterer Vizepräsident aus den Reihen der Bezirkskammern für die kommende Periode wird der wiedergewählte Präsident der Bezirkskammer im Rems-Murr-Kreis Claus Paal, Geschäftsführer der A+V Automation und Verpackungstechnik GmbH. Aus dem Stadtkreis Stuttgart wurden als ordentliche Mitglieder gewählt:

Christine Arlt-Palmer, Geschäftsführerin der Board Consultants International Arlt-Palmer & Werner GmbH in Stuttgart; Dr. Susanne Pauser, Vorstandsmitglied der Wüstenrot & Württembergische AG in Stuttgart; Wilfried Porth, Personalvorstand der Daimler AG in Stuttgart; Thomas Schäberle, Geschäftsführer der LSU Schäberle Logistik & Speditions - Union GmbH u. Co. KG in Stuttgart. Die Stellvertretenden Mitglieder aus Stuttgart sind: Thomas Bopp, Geschäftsführer der Bopp Herrmann Architekten GmbH in Stuttgart und Vorsitzender des Verbands Region Stuttgart;  Sylvia Dommer-Kroneberg, Geschäftsführerin der Dommer Stuttgarter Fahnenfabrik GmbH in Stuttgart und Vorsitzende des Arbeitskreises Unternehmerinnen der IHK Region Stuttgart;  Dr. Thorsten Pilgrim, Arzt und Unternehmer, Geschäftsführer der Viamed GmbH in Stuttgart und Vorsitzender des Gesundheitswirtschaftsausschusses der IHK; Waltraud Weegmann, Geschäftsführerin der Konzept-e für Bildung und Soziales GmbH in Stuttgart

Neben den Stuttgarter Präsidiumsmitgliedern wird das Präsidium durch die ebenfalls gewählten Präsidenten der Bezirkskammern besetzt, die ordentliche Mitglieder des Präsidiums der Gesamtkammer sind. Erstmals in der Geschichte der IHK Region Stuttgart sind zwei der fünf Spitzen der Bezirkskammern weiblich.

Andreas Hadler (wiedergewählter Präsident der Bezirkskammer Böblingen), Vorstand der Baublies AG in Renningen; Heike Gehrung-Kauderer (neu gewählte Präsidentin der Bezirkskammer Esslingen-Nürtingen), Geschäftsführerin der Hirsch Hotelbetriebs GmbH in Ostfildern;  Claus Paal (wiedergewählter Präsident der Bezirkskammer Rems-Murr), Geschäftsführer der A+V Automation und Verpackungstechnik GmbH in Schorndorf;  Edith Strassacker (neu gewählte Präsidentin der Bezirkskammer Göppingen), Geschäftsführerin der Ernst Strassacker GmbH & Co. KG Kunstgießerei in Süßen;  Thomas Wiesbauer (neu gewählter Präsident der Bezirkskammer Ludwigsburg), Geschäftsführer der Wiesbauer GmbH & Co. KG in Bietigheim-Bissingen

Sie werden vertreten von den gewählten Vizepräsidenten der Bezirkskammern: Christina Almert (wiedergewählte Vizepräsidentin der Bezirkskammer Böblingen), Geschäftsführerin der Hagebaucentrum Bolay GmbH & Co. KG in Rutesheim; Alexander Kögel (wiedergewählter Vizepräsident der Bezirkskammer Esslingen-Nürtingen), Geschäftsführer der Modehaus Kögel GmbH & Co. KG in Esslingen; Sven Maier (neu gewählter Vizepräsident der Bezirkskammer Göppingen), Geschäftsführer der Maier's Bettwaren GmbH in Bad Boll;  Prof. Dr. Stefan Mecheels (neu gewählter Vizepräsident Bezirkskammer Ludwigsburg), geschäftsführender Gesellschafter der Forschungsinstitut Hohenstein Prof. Dr. Jürgen Mecheels GmbH u. Co. KG in Bönnigheim; Ullrich Villinger (wiedergewählter Vizepräsident der Bezirkskammer Rems-Murr), Geschäftsführer des Zeitungsverlags Waiblingen.  Schließlich wurden noch zwei Unternehmerinnen auf den ordentlichen und stellvertretenden Präsidiumssitz ohne bezirkliche Zuordnung gewählt: Vanessa Bachofer, Geschäftsführerin der Mack & Schneider GmbH in Filderstadt und  Beatrice Kiesel-Luik, Geschäftsführerin der Kiesel Bauchemie GmbH & Co Kommanditgesellschaft in Esslingen.
22.2.21

 

 

Putzete in Corona-Zeiten

Geislingen.  Im Corona-Lockdown haben viele die Natur rund um Geislingen erkundet und teilweise wieder neu entdeckt. Allerdings entdeckte man da auch immer wieder achtlos weggeworfenen Müll. Normalerweise findet die große städtische Putzaktion „Geislingen räumt auf!“ immer im März statt, um die Natur von wildem Müll zu befreien bevor alles wieder grünt und solange man den Müll noch gut sieht. Aufgrund der Corona-Pandemie kann die Putzete in diesem Jahr jedoch nicht wie gewohnt durchgeführt werden. Stattdessen gibt es eine coronaregelkonforme Alternative, bei der Bürger mit den Angehörigen des eigenen Haushalts sowie maximal einer nicht zum Haushalt gehörenden Person losziehen dürfen, um die Stadt von wildem Müll zu befreien. Der gesammelte Müll kann am Bauhof in einem Container entsorgt werden. Die Putzaktion läuft vom 6. März bis 1. April.
22.2.21

 

 

Polizei sucht Unfallzeugen

Kirchheim unter Teck.  Nach einem Unfall am Sonntag setzte eine Beteiligte ihre Fahrt auf der A8 fort. Gegen 10.30 Uhr fuhr eine 25-Jährige von Stuttgart in Richtung München auf dem linken Fahrstreifen. An der Ausfahrt Kirchheim/Teck-West wollte sie die Autobahn verlassen. Sie wechselte mit ihrem Opel auf den mittleren Fahrstreifen. Eine bislang unbekannte Autofahrerin wechselte wohl in diesem Augenblick vom rechten auf den mittleren Fahrstreifen und nahm den Opel wohl nicht wahr. Um einen Unfall zu verhindern zog die 25-Järhige ihren Wagen nach links. Sie verlor die Kontrolle über ihr Auto und fuhr gegen die Mittelleitplanke. Auf dem linken Fahrstreifen kam der Opel zum Stehen. Die unbekannte Autofahrerin fuhr weiter. Bei dem Unfall erlitt die 25-Jährige leichte Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Der nicht mehr fahrbereite Opel musste abgeschleppt werden. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 10 000 Euro. Die Autobahn musste für etwa

20 Minuten gesperrt werden. Die Verkehrspolizei Mühlhausen (Telefon 07335/96260) hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten suchen Zeugen, die Hinweise zu der unbekannten Autofahrerin geben können. Dabei soll es sich um einem blauen oder türkisfarbenen VW Caddy gehandelt haben.
22.2.21

 

 

Angriff auf AfD-Stand: Ein Verletzter

Schorndorf. Bei einem Angriff auf den Info-Stand der AfD in Schorndorf wurde ein 36-Jähriger verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Bei dem Verletzten soll es sich um den Landtagskandidaten der AfD, Stephan Schwarz, handeln. Die Tat ereignete sich am Samstag auf dem Marktplatz in Schorndorf. Gegen 10 Uhr kam eine Gruppe, die aus etwa 15 bis 20 Personen bestand, aus Richtung Kirchgasse auf den AfD-Stand zu und soll diesen sowie die dortigen Parteimitglieder unvermittelt angegriffen haben. Die Gruppe war aufgrund der mitgeführten Fahnen und Spruchbänder der Antifa-Szene zuzuordnen. Ein 36-jähriges Parteimitglied soll durch die Angreifer sofort zu Boden gerissen und geschlagen worden sein. Als der Geschädigte, auf dem Boden liegend, versucht haben soll, mit seinem Smartphone den Notruf zu wählen, soll ihm dieses, durch einen bislang Unbekannten, aus den Händen gerissen und entwendet worden sein. Der Info-Stand der AfD wurde bei dem Angriff vollständig zerstört. Der 36-Jährige wurde bei dem Angriff verletzt und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Angreifer flüchteten anschließend über die Kirchgasse in Richtung Bahnhof. Im Bereich des Bahnhofs Schorndorf konnten drei Personen durch die Polizei vorläufig festgenommen werden. Zwei weitere Personen wurden im Bereich der Fußgängerbrücke bei der Remsstraße in Schorndorf festgestellt und vorläufig festgenommen. Die fünf vorläufig festgenommenen Personen sind zwischen 18 und 25 Jahre alt.  Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart und der Kriminalpolizeidirektion Waiblingen dauern an.
21.2.21

 

 

Mehrere Brände an der PH

Schwäbisch Gmünd. Mehrere Brände wurden an der Pädagogischen Hochschule in Schwäbisch Gmünd legt.  Insgesamt zehn Brandstellen stellte eine Polizeistreife nach dem Hinweis eines Zeugen rund um das Gelände der Pädagogischen Hochschule in Schwäbisch Gmünd fest. Am Samstag gegen 10.15 Uhr bemerkte der Zeuge zwei kleinere Brandstellen an der Vorder - und Rückseite der Sporthalle. Mit beherztem Griff zur Wasserflasche konnte er diese nahezu vollständig löschen. Die hinzugerufenen Beamten stellten weitere Brandstellen im Bereich des Hörsaalgebäudes, sowie an der Trennmauer zwischen Sporthalle und Hörsaal fest. Der Sachschaden beläuft sich auf 500 Euro. Zeugen, die Hinweise zu den Brandlegern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Schwäbisch Gmünd zu melden (Tel. 07171/358-0).
21.2.21

 

 

Trotz Vollrausch gefahren

Göppingen. In der Nacht auf Sonntag ging den Beamten des Polizeireviers Göppingen ein betrunkener Autofahrer ins Netz. Ein Zeuge teilte telefonisch mit, dass im Bereich der Lorcher Straße ein Pkw in Schlangenlinien unterwegs sei. Als der Zeuge diesen überholen wollte, musste er eine Vollbremsung einleiten, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Die alarmierten Streifen konnten den betreffenden Pkw samt Fahrer im Bereich der nördlichen Ringstraße antreffen und einer Kontrolle unterziehen. Bei der Kontrolle des 61-jährgen Fahrers konnte deutlicher Alkoholgeruch festgestellt werden. Als der Mann aufgefordert wurde, seinen Führerschein vorzuzeigen, versuchte er aus der Innentasche seiner Jacke seinen Geldbeutel hervorzuholen. Hierbei purzelten zwei leere Bierdosen aus der Jacke des Autofahrers und fielen den Beamten direkt vor die Füße. Der anschließende Alco-Test ergab einen Wert über zwei Promille. Der Fahrer musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Der Führerschein wurde beschlagnahmt und der Mann muss nun mit einer empfindlichen Geldstrafe rechnen.
21.2.21

 

 

Einbrüche in Geschäfte

Göppingen/Schorndorf. Kurz nach 2 Uhr hatte am Samstagmorgen die Alarmanlage eines Fahrradgeschäfts in Göppingen ausgelöst. Als der Wachmann eintraf, konnte er eine eingeschlagene Scheibe der Zugangstür feststellen. Bei der Überprüfung wurde der Verlust eines hochwertigen, zum Verkauf stehenden Fahrrades dokumentiert. Auch ein Fahrrad eines Kunden wurde gestohlen. Die Polizei konnte Spuren sichern und hat die Ermittlungen übernommen. Das THW sicherte die beschädigte Tür. Am Sonntag gegen 4 Uhr schlugen bislang unbekannte Täter die Fensterscheibe eines Optikergeschäftes beim Marktplatz in Schorndorf ein. Dort entwendeten sie ein optisches Gerät im Wert von mehreren tausend Euro. Ein Täter war etwa 180 cm groß, trug eine schwarze Hose und eine weiße Jacke mit Kapuze. Zeugen, welche hierzu Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Schorndorf (Tel. 07181/204-0) zu melden.
21.2.21

 

 

Gegen TuS Metzingen verloren

Göppingen.  Die Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen haben am Samstagabend ihr Heimspiel in der EWS-Arena gegen Metzingen mit 31:37 verloren. Mit der neuerlichen Niederlagen bleiben die Göppingerinnen im Tabellenkeller auf einem Abstiegsplatz.
21.2.21

 

 

Radfahrerin schwer verletzt

Schorndorf. Am Samstagmittag kam es in der Stuttgarter Straße in Schorndorf am Kreisel Weilerstraße zu einer Kollision zwischen einer Radfahrerin und einem Auto. Aufgrund der Sonnenblendung übersah ein 27-jähriger Pkw-Fahrer beim Einfahren in den Kreisverkehr, die im Kreisverkehr fahrende 48-jährige Radfahrerin. Beim Zusammenstoß stürzte diese und zog sich schwere Verletzungen zu. Sie musste mit dem Rettungswagen zu weiteren Versorgung ins Krankenhaus gebracht werden. Der Sachschaden beläuft sich auf 2000 Euro.
21.2.21

 

 

Erstmals Frau an Göppinger IHK-Spitze

Kreis Göppingen. Die Vollversammlung der IHK Region Stuttgart hat heute auf Vorschlag der Göppinger Bezirksversammlung Edith Strassacker, die Geschäftsführerin der Ernst Strassacker GmbH & Co KG Kunstgießerei in Süßen, zur Präsidentin der Bezirkskammer Göppingen gewählt. Sie folgt damit als erste Frau in der Geschichte der Göppinger Bezirkskammer dem langjährigen Bezirkskammerpräsidenten Wolf Ulrich Martin an der Spitze nach. Dieser hatte über 16 Jahre als Bezirkskammerpräsident die Geschicke der Göppinger IHK geleitet. „Ich freue mich sehr über diese Wahl und das Vertrauen. Nun gilt es unsere Unternehmen gut aus der Corona-Krise zu begleiten, den Blick optimistisch nach vorne zu richten und den Strukturwandel im Filstal anzupacken“, so die neue Präsidentin Strassacker.

Zum Vizepräsidenten wählte die Vollversammlung Sven Oliver Maier, den Geschäftsführer der Maier‘s Bettwaren GmbH aus Bad Boll. Die Bezirksversammlung in Göppingen hatte bereits im Januar Gabriele Schwarz von der L. Wackler Wwe. Nachf. GmbH aus Göppingen-Holzheim als weitere Vizepräsidentin der Bezirkskammer ins Amt gewählt. Sowohl Strassacker in ihrer Funktion als IHK-Bezirkskammerpräsidentin als auch Maier als ihr erster Vizepräsident gehören dem Präsidium der Gesamtkammer der IHK Region Stuttgart an und vertreten dort die Interessen der Göppinger Unternehmerschaft in der gesamten Region. Die Stuttgarter Vollversammlung ehrte vor der Wahl den bisherigeren langjährigen Bezirkskammerpräsidenten Wolf Ulrich Martin, Vorstand des Bankhauses Gebr. Martin AG in Göppingen sowie seinen ebenfalls ausgeschiedenen Stellvertreter Walter Jerusalem, Geschäftsführer der Zeller + Gmelin GmbH & Co. KG in Eislingen. Martin und Jerusalem wurden für ihre langjähriges, großes Engagement in der Selbstverwaltung der Wirtschaft durch die Stuttgarter Präsidentin Marjoke Breuning gewürdigt und mit der Ehrenplastik der IHK Region Stuttgart ausgezeichnet.

Die neue IHK-Bezirkskammerpräsidentin Strassacker leitet seit 2001 als Geschäftsführerin das gleichnamige Familienunternehmen Kunstgießerei Ernst Strassacker in Süßen sowie seit 2012 das neu gegründete Unternehmen Strassacker Project. Im Anschluss einer Lehre als Einzelhandelskauffrau bei Breuninger in Stuttgart studierte Strassacker Betriebswirtschaft in Pforzheim. Nach mehrjähriger Tätigkeit im internationalen Marketing eines US-Konzerns trat die in Göppingen geborene Strassacker 1992 in das Familienunternehmen ein. Seit 2005 ist sie Mitglied der IHK-Bezirksversammlung in Göppingen. Darüber hinaus engagiert sie sich ehrenamtlich im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V., Kassel sowie im Lions Club, Göppingen.

Der neue Vizepräsident der IHK-Bezirkskammer Göppingen Sven Olver Maier führt gemeinsam mit seiner Frau die Maiers Bettwarenfabrik GmbH & Co KG in Bad Boll. Der ebenfalls in Göppingen geborene Sozioökonom Maier engagiert sich neben seiner beruflichen Tätigkeit seit 2003 für die Bezirkskammer in Göppingen. Zunächst bei den Wirtschaftsjunioren, später als Mitglied der Bezirksversammlung und seit 2009 auch in der Vollversammlung der IHK-Region Stuttgart. Seit 2005 ist Maier außerdem im Ehrenamt für den Handelsverband Baden-Württemberg und seit 2016 als stellvertretender Präsident des Handelsverbands Württemberg tätig.

Die besonders bestellte Bevollmächtigte des Logistikunternehmens L. Wackler Wwe. Nachfolger GmbH, Gabriele Schwarz,  stieg nach einem Auslandsaufenthalt in England und Arbeit in verschiedenen Speditionen 1995 in den elterlichen Betrieb ein. Im Ehrenamt ist die gelernte Speditionskauffrau und studierte Betriebswirtin seit 2005 Mitglied der Bezirks- und der Vollversammlung und seit 2013 des Verkehrsausschusses der IHK-Region Stuttgart sowie der IHK-Bezirksversammlung in Göppingen. Sie leitet die Kommission für berufliche Bildung beim Speditionsverband in Bund und Land sowie den kaufmännischen Ausbilderarbeitskreis bei der IHK in Göppingen.
19.2.21

 

 

Impfmöglichkeiten ausgeweitet

Kreis Göppingen.  Seit Donnerstag können Impfberechtigte für  eine Impfung mit Astrazeneca im Kreisimpfzentrum in der Werfthalle Göppingen Termine über die bekannten Wege (116117 oder im Internet) vereinbaren. Die Impfberechtigung muss durch eine amtlich anerkannte Bescheinigung nachgewiesen werden. Eine Wahlmöglichkeit beim Impfstoff besteht allerdings nicht. Landrat Wolff zeigt sich erfreut, dass durch den zusätzlichen Astrazeneca-Impfstoff, der vom Land geliefert wird, die Kapazitäten des Kreisimpfzentrums noch einmal ausgeweitet werden können. “Gleichzeitig hoffe ich, dass die aktuell impfberechtigten Personen  dieses Angebot auch wahrnehmen. Es handelt sich beim Astrazeneca um einen zugelassenen und vor allem wirksamen Impfstoff”, so Landrat Wolff.

Dr. Frank Genske von der Kreisärzteschaft ist froh, dass nun ein weiterer wirksamer Impfstoff im Kreisimpfzentrum verimpft werden kann. “Gerade die Kollegen in den Arztpraxen, die aufgrund ihrer Einstufung in die höchste Priorität bereits aktuell impfberechtigt sind, werden dieses Impfangebot dankbar annehmen und sich mit AstraZeneca in der Werfthalle impfen lassen”, lautet die Einschätzung des Kreisärzteschafts-Vorsitzenden.

Für das Gesundheitsamt ist es neben den Kontaktbeschränkungen und der Teststrategie besonders wichtig, auch beim Impfen voranzukommen. Entsprechend positiv wurde dort die Nachricht aufgenommen, dass nun ein weiterer, zugelassener Impfstoff im Landkreis zur Verfügung steht.
19.2.21

 

 

 

Heimbewohner sind bis zum 21. März alle gepimpft

Ostalbkreis. Bis 21. März sollen alle 52 Alten- und Pflegeheime im Ostalbkreis durchgeimpft sein, auch mit der zweiten Impfung. Somit besteht hier ein voller Impfschutz, so Landrat Dr. Bläse. „Es war mir persönlich besonders wichtig, dort schnell mit den Impfungen voranzukommen, sodass ein größtmöglicher Schutz für unsere in Einrichtungen lebende ältere Bevölkerung gewährleistet ist.“

Im Kreisimpfzentrum in Aalen wurden 1.272 impfberechtigte Personen zum ersten Mal und 426 zum zweiten Mail geimpft (Stand 18.Februar), die Mobilen Teams des Ostalbkreises haben 948 Personen geimpft, davon wurden bereits 378 Personen zum zweiten Mal geimpft. Von den Mobilen Impfteams des Zentralen Impfzentrum (ZIZ) Stuttgart seien 3.648 Impfungen, davon 2.374 Erst- und 1.274 Zweitimpfungen in den Altenpflegeheimen durchgeführt worden. Zusammenfasst haben somit 4594 Menschen im Ostalbkreis eine Erstimpfung und 2.078 Personen eine Zweitimpfung erhalten. Außerdem kommen noch Personen hinzu, die sich in einem anderen KIZ oder aber in einem der Zentralen Impfzentren des Landes impfen ließen. Bereits 644 Mitarbeiter der Kliniken Ostalb sind geimpft. In den vergangenen Tagen erhielt der Ostalbkreis über die Zentralen Impfzentren 1.320 Dosen Astrazeneca-Impfstoff, 500 Impfdosen sind bereits am 11. Februar)geliefert worden. Die restliche Lieferung von 820 Dosen ist am Dienstag eingetroffen.
19.2.21

 

 

Landeszuschuss für Thermalbad Überkingen

Bad Überkingen. "Die Gemeinde Bad Überkingen erhält vom Land einen Zuschuss von rund 160.700 Euro für Einnahmeausfälle durch die Schließung des Thermalbads“, teilt Nicole Razavi mit. Wie Tourismusminister Guido Wolf der CDU-Landtagsabgeordneten bestätigte, ist das Überkinger Bad in die „Stabilisierungshilfe für kommunale Thermen und Mineralbäder“ aufgenommen worden. 15 Millionen Euro stellt das Land in diesem Programm für bäderbetreibende Kommunen bereit, deren Haushalte durch die pandemiebedingten Einnahmeausfälle belastet werden. „Ich freue mich sehr, dass diese dringend benötigte Hilfe jetzt vor Ort ankommt. Bad Überkingen ist wie alle kommunalen Thermen bislang durch die Raster sämtlicher Hilfsprogramme gefallen. Deshalb habe ich gemeinsam mit der CDU-Landtagsfraktion massiv auf diese Hilfe gedrängt“, so Nicole Razavi weiter.
19.2.21

 

 

Erpresser gehen leer aus

Heiningen. Geld forderten am Mittwoch Unbekannte  von einem Mann aus Heiningen. Er erhielt  am Mittwoch eine E-Mail, in der die Täter behaupteten,  sie hätten von ihm unsittliche Bilder gefertigt. Sie forderten einen Geldbetrag, um die Veröffentlichung der angeblichen Bilder zu vermeiden. Zur Überweisung kam es nicht. Die Polizei hat die Ermittlungen gegen die Unbekannten aufgenommen.
19.2.21

 

 

Auto überschlägt sich

Albershausen.  Unverletzt blieben die Insassen eines Pkw nach einem Unfall am Donnerstag in Albershausen. Gegen 22 Uhr fuhr der 18-Jährige in der Bünzwanger Straße. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Auto. Vor dem Ortsbeginn geriet er mit der rechten Fahrzeugseite abseits der Fahrbahn. Danach kollidierte er mit einem Randstein und schleuderte über die Straße. An einem weiteren Randstein überschlug sich sein Auto prallte mit dem Heck gegen eine Straßenlaterne. Dort blieb der Wagen auf dem Dach liegen. Ersten Ermittlungen an der Unfallstelle zeigten, dass der junge Mann wohl zu schnell unterwegs war. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 4.000 Euro.
19.2.21

 

 

Schelklinger Bürgermeister führt jetzt  Geopark

Schwäbisch Alb.  Der Unesco Global Geopark Schwäbische Alb hat einen neuen Vorstand. Neben dem Vorstandsvorsitzenden wurden auch die zwei stellvertretenden Positionen neu besetzt.

In der Mitgliederversammlung im Pausa-Quartier Mössingen wurde Ulrich Ruckh (Bürgermeister Schelklingen) einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Markus Möller (Erster Landesbeamter Alb-Donau-Kreis) gab turnusgemäß seinen Vorsitz ab. Dr. Joachim Bläse (Landrat Ostalbkreis) und Julia Bernecker (Abteilungsleitung Nachhaltige Regionalentwicklung im Landkreis Reutlingen) wurden als Stellvertreter und Stellvertreterin gewählt.

Als Non-Profit-Organisation ist der Unesco-Geopark Schwäbische Alb in einem Verein organisiert, dessen Mitglied auch die Stadt Schelklingen (Alb-Donau-Kreis) ist. Seit 2018 befindet sich außerdem die Geopark-Geschäftsstelle in Schelklingen. Markus Möller blickte auf eine fast vierjährige Amtszeit zurück, in welcher es dem Geopark gelang, seine Sichtbarkeit deutlich zu erhöhen sowie seine Zielsetzungen im öffentlichen Bewusstsein und in der Landespolitik zu verankern. Ein Meilenstein sei die Landesförderung des Geoparks in Höhe von jeweils rund 200.000 Euro für die verstetigt, damit der Geopark auf einer soliden finanziellen Basis weiterarbeiten und seine Projekte voranbringen

Kernprojekte werden in den Bereichen Geotourismus, Besucherlenkung, Geobildung und Bildung für Nachhaltige Entwicklung realisiert. Beispiele hierfür sind die Geopark-Schule und ein Netzwerk, das bislang 28 Geopark-Infostellen und 38 Geopoints auf der Schwäbischen Alb umfasst das sind Orte, wo die vielseitige Erdgeschichte des Naturraums Schwäbische Alb entdeckt und erlebt werden kann.
19.2.21

 

 

Hofelich: Verzögerung ein Affront gegen Bürger

Göppingen. Die Planfeststellung zur Ortsumfahrung Jebenhausen verzögert sich weiter. Das geht aus einer Antwort von Verkehrsminister Hermann auf Anfrage des Göppinger Landtagsabgeordneten Peter Hofelich (SPD) hervor. Mit einer Auslage der Planunterlagen sei demnach frühestens Ende 2021 zu rechnen. „Die Verzögerungen sind ein Affront gegen die betroffene Jebenhäuser Bürgerschaft und lassen befürchten, dass die Interessen unseres Wahlkreises nicht Priorität haben“, zeigt sich Hofelich verwundert. Die Uneinigkeit zwischen Grünen und CDU im Wahlkreis Göppingen dürfe nicht auf dem Rücken der betroffenen Anwohner ausgetragen werden.

Zur Frage nach dem aktuellen Planungsstand der Ortsumfahrung teilte Verkehrsminister Hermann mit, es sei „die schalltechnische Fernwirkung auf andere Straßen“ zu untersuchen. Auch eine abschließende Prüfung der Planunterlagen stehe noch aus. Insgesamt befänden sich die Planungen im Vorprüflauf, weshalb mit der öffentlichen Auslegung der Unterlagen erst „im Laufe des 4. Quartals 2021 zu rechnen“ sei. Für Peter Hofelich, der sich bereits in den vergangenen Jahren immer wieder nach dem Fortschritt der Planfeststellung erkundigt hatte, eine ernüchternde Nachricht: „Grün und Schwarz sind sich beim Straßenbau offenbar weiter völlig uneinig – und die Leidtragenden sind in diesem Fall die Anwohnerinnen und Anwohner in Jebenhausen.“

Vor diesem Hintergrund sei es nicht nachvollziehbar, dass sich die Planfeststellung erst auf 2017, dann auf 2019 und nun auf Ende 2021 verschiebe, unterstreicht Peter Hofelich: „Zwar ist es gut, dass die Ortsumfahrung als Maßnahme im Maßnahmenplan Landesstraßen enthalten ist. Da bisher jedoch kein Baurecht vorliegt, sind keine Haushaltsmittel dafür eingeplant. Wir brauchen jetzt dringend mehr Tempo bei der Planfeststellung und kein taktisches grün-schwarzes Aussitzen dieses wichtigen Straßenbauprojektes“.
19.2.21

 

 

Pkw streift Motorrad

Schorndorf. Ein 66-jähriger Autofahrer sowie der Fahrer eines Leichtkraftrades bogen am Donnerstagabend gleichzeitig auf die Theodor-Körner-Straß in Schorndorf ein. Der Autofahrer hatte zuvor die Gmünder Straße befahren, während der 17-jährige Motorradfahrer aus einem Tankstellengelände ausfuhr. Die Fahrzeuge streiften sich bei diesem Vorgang, woraufhin der Zweiradfahrer die Kontrolle verlor und stürzte. Seine 18-jährige Sozia wurde dabei verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 10 000 Euro.
19.2.21

 

 

Kirchheim bietet Schnelltests an

Kirchheim unter Teck. Ab Mittwoch, 24. Februar  können Bürger auf dem Güterbahnhofareal in Kirchheim unter Teck von 17 bis 20 Uhr das kostenlose Schnelltest-Angebot des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und des Malteser Hilfsdienstes nutzen. Um das Angebot in Anspruch zu nehmen, ist eine Voranmeldung unter www.kirchheim-teck.de/online-terminvereinbarung notwendig. Für alle, die über keine eigene E-Mail-Adresse verfügen, besteht außerdem die Möglichkeit einer telefonischen Terminvereinbarung. Unter der Telefonnummer 07021 502-333 sind die Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 8 bis 12 Uhr erreichbar.  Die Testungen sind auf dem Güterbahnhofsgelände in Form eines Drive-In eingerichtet. Es ist jedoch auch möglich, zu Fuß zum Termin zu erscheinen und sich testen zu lassen. Zum Termin sollte ein Ausweisdokument (Personalausweis, Krankenversicherungskarte oder Führerschein) mitgebracht werden. Die Getesteten erhalten das Ergebnis im Anschluss telefonisch mitgeteilt, ein schriftlicher Beleg über die Testung oder das Ergebnis erfolgt nicht.
19.2.21

 

 

Göppinger Handballer siegen gegen Stuttgart

Göppingen. Frisch Auf Göppingen hat am Donnerstagabend sein Bundesligaspiel in der EWS-Arena gegen den TVB Stuttgart deutlich mit 27:17 gewonnen. Die Göppingen verbessern sich dadurch in der Tabelle auf den sechsten Platz.
19.2.21

 

 

CDU will Kommission für Campus-Ausbau

Göppingen. Über die Bedeutung des Hochschul-Standortes für Göppingen ist im vergangenen Jahr viel geredet worden. „Jetzt müssen auch endlich Taten folgen“, fordert CDU-Stadträtin und Landtagskandidatin Sarah Schweizer und macht mit Anträgen, die ihre Fraktion bei den Etatberatungen im Gemeinderat stellt, konkrete Vorschläge. Eine Kommission soll die Entwicklung der Hochschule und des gesamtes Campus-Geländes eng begleiten und vor allem konstruktiv vorantreiben. Diese soll sich aus Vertretern des Gemeinderates, der Stadtverwaltung, der Hochschule, der heimischen Wirtschaft und eventuell auch aus Vertretern des Landes zusammensetzen.

Als vorrangige Aufgaben für die Kommission sieht Schweizer, die auch Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes ist, eine enge Verzahnung von Hochschule, Kommunalpolitik und Wirtschaft, um den Prozess der Neuausrichtung des Hochschulstandortes Göppingen zu steuern. Dazu gehören die Etablierung der neuen und innovativen Studiengänge, aber auch die Neu- und Umgestaltung des Campusgeländes, ein Gesamtkonzept für das Hochschulumfeld mit Anbindung an die Fils, die Prüfung von Gebäudekonzepten mit innovativer Strahlkraft, die Entwicklungsmöglichkeiten des Campus und der dafür notwendige Raumbedarf sowie die fußläufige Erreichbarkeit der Hochschule vom Stadtkern aus unter Einbindung innovativer Mobilitätsangebote.

Hier schwebt Schweizer zum Beispiel der Einsatz von E-Scootern oder der Bau einer Fahrradrampe vor. Weitere Aufgabenfelder für die Kommission können nach Vorstellung der CDU-Politikerin die Bereitstellung von Wohnraum für Studenten sein, auch wenn sie nur für kurze Zeit an der Hochschule sind, die Ansiedlung neuer Technologien und Netzwerke mit Leuchtturmcharakter auf dem Campus, eine klare Ausrichtung des Stadtmarketings auf die Hochschule und eine Verbesserung der Freizeitangebote für Studenten in der Stadt. 

Zudem fordert Schweizer, dass sich die Stadt dafür einsetzt, am Campus Göppingen einen Studiengang „Künstliche Intelligenz“ (KI) zu etablieren. Die Christdemokratin sieht in der Künstlichen Intelligenz eine Schlüsseltechnologie, die Potenzial für Wirtschaftswachstum und Produktivitätszuwächse birgt. „Bund und Land förderten Professuren im Bereich der KI an Hochschulen“, so Schweizer, „und setzen darauf, dass davon vor allem kleine und mittelständische Unternehmen profitieren um ihre KI-Kompetenzen auszubauen.“ 

Letztlich erneuert Schweizer den Wunsch, die Hochschule Esslingen in Hochschule Esslingen-Göppingen umzubenennen und fordert die Stadtverwaltung auf, einen entsprechender Antrag beim Land zu stellen. „Bei Gründung des Hochschul-Campus 1988 wurde es versäumt, den Namen der Stadt mit im Hochschul-Namen zu verankern. Das vom Senat beschlossene neue Organisationskonzept und die Zusammenlegung von Fakultäten sowie die Schaffung einer neue Fakultät Wirtschaft und Technik am Campus Göppingen sind aber  ein klares Bekenntnis der Hochschule zur Zukunftsfähigkeit des Standorts Göppingen und ein Grund, dies mit einer Namensänderung der Hochschule zu verbinden,“ begründet Schweizer ihre Initiative.
18.2.21

 

 

Falscher Polizist überzeugt Senior

Schwäbisch Gmünd. Am Mittwochnachmittag meldete sich eine 81-jährige Frau beim Polizeipräsidium Aalen und teilte mit, dass sie ihren 84-jährigen Ehemann nicht davon abbringen kann, fast 20.000 Euro an eine unbekannte Person zu überweisen. Die Dame befürchtete einen Betrug. Die sofort in der Wohnung des Seniors eintreffenden Polizeibeamten stellten fest, dass der Mann mehrfach von einem angeblichen Polizeibeamten telefonisch kontaktiert wurde. Hierbei wurde dem Mann suggeriert, dass in der Türkei gegen ihn ein Strafverfahren laufen würde und dass er deswegen auch über 18.000 Euro als Kaution überweisen müsse. Der Senior konnte durch die Anrufer so stark beeinflusst werden, dass er den Anrufern glaubte und sich nicht mal von seiner Ehefrau davon abbringen ließ. Tatsächlich hatte er das Geld bereits auf eine, von den Betrügern mitgeteilte, Kontoverbindung in Belgien überwiesen. Durch Kontaktaufnahme der Polizeibeamten mit der Bank des Mannes konnte die Überweisung im letzten Moment gestoppt werden, so dass kein Schaden entstand.
18.2.21

 

 

Stadt warnt vor Rattengift an öffentlichen Wegen

Geislingen.  Die Stadtverwaltung Geislingen warnt Eltern von kleinen Kindern und Hundebesitzer vor Rattengift auf öffentlichen Wegen im Bereich Neuwiesen. Entsprechende Hinweise gingen aus der Bürgerschaft beim Ordnungsamt ein. Der Gemeindevollzugsdienst (GVD) hat die blauen Kügelchen sofort entfernt.  Sachdienliche Hinweise bitte an das Ordnungsamt Geislingen per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch an 07331/24-252.
18.2.21

 

 

Bauern besorgt über Zukunft der Schweinezucht

Kreis Göppingen. Perspektiven für die Landwirtschaft in der Region diskutierten die Geislinger CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi und die Göppinger Landtagskandidatin Sarah Schweizer mit CDU-Landwirtschaftsminister Peter Hauk in einer digitalen Veranstaltung gemeinsam mit rund 40 Landwirten. An dem Treffen teilgenommen hat auch der CDU-Bundestagsabgeordneten Hermann Färber. 

Zu den Themen, die die Bauern in der Region umtreibt, gehört die Zukunft der Schweinezucht. Hier befürchten einige Landwirte aufgrund neuer Gesetzesregelungen, dass künftig Millionen von Ferkeln importiert werden müssten. Das sei ein schwerer Schlag für die Bemühungen um Regionalität und kurze Wege, machten die Bauern in der Diskussion deutlich. Auch das Baurecht kam zur Sprache. Auf der einen Seiten sollten Schweinehalter in ihre Ställe investieren, auf der anderen Seite stünde die Technische Anleitung (TA) Luft entgegen, die eine Erweiterung in der Regel unmöglich mache. Peter Hauk gab den Landwirten recht. Bei der Abstimmung im Bundesrat hatte Hauk sich klar auf die Seite der Schweinhalter gestellt und damit musste sich Baden-Württemberg bei der Abstimmung enthalten. Ein klares Nein wäre dem Minister lieber gewesen, war aber mit den Grünen nicht zu machen. „Wir können die Bauern nicht mit immer mehr Regeln in ihrer Arbeit einschränken, wir brauchen auch künftig die Schweinehalter im Land“, so der Minister.

Landtagskandidatin Sarah Schweizer kritisierte, dass die Bauern angesichts der niedrigen Preise für landwirtschaftliche Produkte kaum mehr in der Lage seien, ihren Hof zu bewirtschaften. „Das ist für viele Familien heute doch nur noch mit einer großen Portion Idealismus möglich“, so Schweizer, die selbst auf dem elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen ist. Minister Hauk schlug in der Runde vor, Branchenverbände für Schweine- und Rundfleisch zu gründen, in denen Erzeuger und Abnehmer verbindliche Preise aushandelten. Als Vorbild könnte da, so Hauk, die Buchpreisbindung dienen, auf die sich Verlage und Buchhandlungen verständigt hätten.

Landtagsabgeordnete Nicole Razavi unterstrich die Bedeutung der baden-württembergischen Landwirtschaftsstruktur. Gerade die kleinbäuerlichen Betriebe seien es, die auf der Alb oder im Schwarzwald nicht nur zur Landschaftspflege beitragen, sondern auch mit regionalen Produkten gesunde Lebensmittel produzieren und mit artgerechter Viehhaltung aufwarten, trotz hoher Auflagen und Erwartungen. Für Razavi alles Gründe, den Bauern in der Region den Rücken zu stärken und ihnen eine gute Zukunft zu geben. Hauk erwähnte in diesem Zusammenhang die Regionalkampagne seines Ministeriums, mit der man die Bäuerinnen und Bauern im Land in den Mittelpunkt gestellt habe und durch Filme aufgezeigt habe, wie Landwirtschaft heute wirklich funktioniert. „Bauer ist heute nicht mehr die Idylle, die man gerne vorgegaukelt bekommt. Harte Arbeit, Technik und vor allem viel Fachwissen macht Landwirtschaft heute aus. Leider weiß die Gesellschaft heute nicht mehr, was ein Landwirt leisten muss für das tägliche Brot, dass jeder von uns will“, so Hauk. 

Klagen von Obstbauern über Versuche von Fruchtsaftproduzenten, die Apfelpreise zu drücken und sich selbst über vertragliche Zusagen hinwegzusetzen, begegnete Hauk mit dem Appell an die Erzeuger, nicht nur mehr auf reinen Apfelsaft zu setzen, sondern auf eine weitere Veredelung des Produkts. Beispielhaft nannte Hauk hier die Initiative von Jörg Geiger (Schlat) mit dem Wiesen-Obst. Der Verein habe das Ziel, für höherwertige Produkte aus den Früchten der Streuobstwiesen zu werben. Dadurch sollte dann auch der Obst-Preis auf einem höheren Niveau garantiert werden, so Hauk. 

Kritik gab es dazu an der Düngeverordnung. Auch wenn Hauk lobte, dass Baden-Württemberg schon in den 1980er Jahren zur Reduzierung der Nitratbelastung im Grundwasser viel geleistet habe und heute mit noch 1,5 Prozent roter Gebiete an der Spitze Deutschlands liege, so sei die nun in Kraft getretene EU-Verordnung nochmals eine weitere Verschärfung. Strittiger Punkt: Das Verbot des Düngens der Felder mit Gülle, wenn der Boden gefroren ist. „Wenn morgens der Boden noch gefroren ist, muss er es mittags nicht mehr sein“, schilderten Bauern die Praxis im Frühjahr. Doch das Gülle-Verbot gelte den ganzen Tag. Minister Hauk wies darauf hin, dass solche Dinge unbedingt in der für 2023 vorgesehenen Revision der Düngeschutz-Verordnung geändert werden müssten. Wichtige dafür seien aber Mehrheiten, die derzeit im Bundesrat mit nur noch vier CDU-Landwirtschaftsministern immer schwieriger werde.
18.2.21

 

 

Neuer Pächter für das "Castello"

Donzdorf. Daniel Schadwinkel ist der neue Pächter, der ab 1. April das „Castello“ in Donzdorf unter dem Namen „Schloss Donzdorf“ neu eröffnen wird. Nicht nur ein neuer Name auch neue Ideen und neue Konzepte sollen neues Leben in das Schloss-Restaurant bringen.  Der 36-Jährige betreibt seit einigen Jahren die Mühlenscheuer in Rechberghausen und freut sich nun auf eine neue Aufgabe in Donzdorf. Der bisherige Pächter, Milos  Vujicic, hatte erklärt, seine gastronomische Tätigkeit räumlich mehr konzentrieren zu wollen. Daraufhin hatte die Stadtentwicklungsgesellschaft als Verpächterin des Castellos sich auf die Suche nach einem neuen Pächter gemacht. Mit Daniel Schadwinkel hat sie eigenen angaben zu Folge einen bodenständigen Gastronomen gefunden, der das Restaurant konzeptionell und preislich bürgerlich-schwäbisch ausrichten will  und damit dem Ziel einer Belebung des Schlossparkes neue Impulse geben kann. Schadwinkel ist gelernter Hotelfachmann und will zusammen mit seinem Team eine Speisekarte anbieten, die zusätzlich im wöchentlichen Wechsel jahreszeitliche Gerichte wie Sauerbraten, Tellersülze oder schwäbisches Haschee enthält. Neben Rostbraten, paniertem Schweineschnitzel und hausgemachten Maultaschen soll es auch eine Vesperkarte für den kleinen Hunger zwischendurch geben. Ideal also auch für Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer, die bei einem kurzen Abstecher auf der sommerlichen Terrasse des Restaurants eine Stärkung einnehmen möchten. Der neue Pächter plant Themenveranstaltungen im Zusammenhang mit traditionellen Terminen, die sowohl das Restaurant als auch die Terrasse und den Gewölbekeller mit Leben füllen sollen.
18.2.21

 

 

Aussichtsplattform schließt am 6. März

Aus dieser Perspektive bald ein seltener Anblick: Mit dem Abriss des alten Volksbankgebäudes in der Henriettenstraße muss auch die Aussichtsplattform am Steingauareal in Kirchheim weichen. Foto: Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck

Kirchheim unter Teck.  Die Aussichtsplattform am Steingauquartier auf dem alten Volksbankgebäude in der Henriettenstraße in Kirchheim  ist nur noch bis zum 6. März betretbar.

Das Steingauquartier wächst stetig weiter: Ein Teil der Gebäude auf der Westseite sind bereits bezogen. Auf der Ostseite sind die Handwerker mit dem Innenausbau beschäftigt. Auch in der Mitte des neuen Stadtquartiers in den Baufeldern 3 und 6 wird es nun verstärkt zu Bautätigkeiten kommen. Deshalb muss das alte Volksbankgebäude an der Henriettenstraße abgebrochen werden.

Aus diesem Grund ist die Aussichtsplattform, die Besuchern einen einzigartigen Blick über die Gesamtbaustelle verschafft, nur noch bis Samstag, 6. März  begehbar. Die im Herbst letzten Jahres durchgeführten öffentlichen Führungen sollen auch 2021 fortgesetzt werden. Sobald die aktuelle Pandemie-Lage es zulässt, wird die Stadtverwaltung Kirchheim  hierüber informieren.
18.2.21

 

 

Forst-Gutachten beschäftigt Jagdbeirat

Kreis Göppingen. Der Jagdbeirat des Landkreises tagte virtuell.  Vorgestellt wurde das neue Wildtierportal , das über die Webseite www.wildtierportal-bw.de erreichbar.

Ein weiteres wichtiges Thema der Jagdbeiratssitzung war die Afrikanische Schweinepest (ASP), die seit September  auch in Deutschland angekommen ist. Das Veterinäramt des Landratsamts Göppingen informierte über den aktuellen Stand der Vorbeugung und Bekämpfung der Schweinepest. In Baden-Württemberg ist bisher noch kein Fall aufgetreten, dennoch laufen die Vorbereitungen für den Seuchenfall auf Hochtouren.

Diskutiert wurde auch das alle drei Jahre von der Forstverwaltung zu erstellende so genannte „Forstliche Gutachten“, das den Verbiss durch Rehe an den jungen Bäumen in den  Wäldern beurteilt. Im Hinblick auf den notwendigen Waldumbau hin zu klimastabilen Wäldern betonte das Forstamt die Wichtigkeit des Austausches zwischen Forstamt und Jagdpächtern.

Die Bildung eines Jagdbeirates bei der unteren Jagdbehörde ist im Jagd- und Wildtiermanagementgesetzes verankert. Seine Aufgabe ist die Beratung der unteren Jagdbehörde in Fragen des Wildtiermanagements und der Jagd, zum Beispiel der Abschussplanung, der Ausweisung von Wildruhegebieten oder der Einrichtung von Hegegemeinschaften.  Dem Beirat gehören u. a. Vertreter aus der Landwirtschaft, der Forstwirtschaft und der Jagd, aber auch der Städte und Gemeinden an.
18.2.21

 

 

Jugendhaus lädt zum Fotowettbewerb "Zukunft" ein

Schwäbisch Gmünd (sv). Träume, Wünsche und Hoffnungen sind verbunden mit der Zukunft. Das Jugendhaus am Königsturm veranstaltet einen Fotowettbewerb unter dem Thema "Zukunft". Wie könnte die Zukunft in einem Foto aussehen? Da ist Kreativität gefragt. Jeder darf mitmachen und kann die Fotos bis Montag, 1. März, einreichen. Der Fotowettbewerb wird in zwei Gruppen aufgeteilt: Jugendliche unter und über 14 Jahre. Die Werke werden im Jugendhaus ausgestellt und veröffentlicht. Die besten drei Fotos erhalten einen Preis. Als Anregung könnt man sich Gedanken über die eigene Zukunft, die Zukunft der Mitmenschen oder vielleicht sogar die Zukunft der Welt machen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Foto sollten einen Titel beinhalten und per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gesendet werden oder man kann das Foto verlinken auf Instagram @jugendhausgd.
18.2.21

 

 

Auf Glätte geschleudert

Merklingen. Eine Frau wurde am Donnerstag bei einem Unfall auf der A8 bei Merklingen verletzt. Der Unfall ereignete sich kurz vor 8 Uhr, als ein 53-Jähriger mit seinem Pkw in Richtung Stuttgart fuhr. Er nutzte den linken der drei Fahrstreifen. Kurz nach Merklingen war die Fahrbahn rutschig, schilderte der Mann später der Polizei. Deshalb sei sein Wagen ins Schleudern geraten und rutschte auf einen Pkw, der auf dem mittleren Fahrstreifen fuhr. Der Aufprall war so heftig, dass der Pkw nach rechts gegen die Leitplanke geschleudert wurde. Dort wurde er wieder abgewiesen, schleuderte weiter und später erneut in die rechte Leitplanke. Dort verkeilte sich das Fahrzeug. Die 23-Jährige Fahrerin erlitt schwere Verletzungen. Ersthelfer retteten sie aus dem Auto. Der Rettungsdienst brachte die junge Fahrerin in ein Krankenhaus. Der Wagen des 53-Jährigen kam auf dem Standstreifen zum Stehen. Der Fahrer blieb unverletzt. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls auf. Sie schätzt den Sachschaden auf insgesamt rund 55.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die A8 in Richtung Stuttgart kurzzeitig vollständig gesperrt, dann konnten nach und nach die Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Gegen 10.00 Uhr war die Fahrbahn wieder frei.  Bis dahin wurde in der Nähe ein weiterer Unfall gemeldet. Denn vor der Unfallstelle stockte der Verkehr. Ein 49-Jähriger näherte sich auf dem mittleren Fahrstreifen und wechselte mit seinem Sattelzug nach links. Dort kam von hinten ein Pkw. Dessen Fahrer konnte nicht mehr anhalten. Er wich nach links aus und streifte an Sattelzug und Betonwand entlang. Der 31-Jährige blieb unverletzt. Den Sachschaden durch diesen Unfall schätzt die Polizei auf weitere 60.000 Euro.
18.2.21

 

 

Passanten und Polizisten beleidigt

Geislingen. Strafanzeigen handelte sich am Mittwoch in Geislingen ein Mann ein. Ein Zeuge rief gegen 15 Uhr die Polizei, weil in der Karlstraße ein Mann Verkehrsteilnehmer und Passanten beleidigt haben soll. Fast zeitgleich war in der Karlstraße eine Polizeistreife unterwegs und kontrollierte den Mann. Der beleidigte auch die Polizisten und es kam zu einem Gerangel. In der Folge ging die Glasscheibe einer Haustür zu Bruch. Verletzt wurde niemand. Der Verdächtige ist der Polizei kein Unbekannter. Er muss jetzt mit mehreren Strafanzeigen rechnen.
18.2.21

 

 

Nächtliche Fahrübungen

Göppingen. Die Fahrübungen einer 17-Jährigen endeten am Donnerstag in Göppingen. Die Polizeistreife fuhr gegen 0.30 Uhr in der Heinrich-Landerer-Straße. Dort sahen sie den Pkw fahren. Als die Fahrerin das Polizeifahrzeug erblickte hielt sie an und stieg aus. Ihr Beifahrer, der 19-Jährige Fahrzeugbesitzer,stieg ebenfalls aus. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die junge Frau keinen Führerschein hatte. Sie muss sich nun wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und der 19-Jährige wegen Zulassen zum Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten.
18.2.21

 

 

„Corona-Hilfen müssen schneller fließen“

Region Stuttgart. „Die Corona-Hilfen von Bund und Land müssen schneller bei den betroffenen Unternehmen ankommen“, fordert Lothar Lehner, der Repräsentant des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) im Kreis Göppingen. Doch sei nicht nur eine zügige Auszahlung der Geldbeträge erforderlich, sondern auch eine Vereinfachung bei deren Beantragung.

Lothar Lehner unterstützt gern Unternehmer bei ihren Anträgen oder wenn diese schon lange auf versprochene Förderzusagen warten. Dabei gemachte Erfahrungen will der Geislinger an seine Kollegen in der Berliner Verbandszentrale weitergeben, die alles daransetzen, einer schnellere Bearbeitung der Förderanträge durch die zuständigen Behörden zu erreichen. Dass Betriebe in der Region zum Teil Mitte Februar noch keine November-Hilfe erhalten haben, hält Lehner für ein Unding.

Die Kommission Steuern und Finanzen des BVMW hatte sich im jüngsten Treffen mit der Thematik beschäftigt und dazu Claudia Kalina-Kerschbaum, die Geschäftsführerin der Bundessteuerberaterkammer (BStBK) eingeladen, die ihre Sicht der gegenwärtigen Situation zu den Hilfsprogrammen einbrachte. BStBK und BVMW wollen dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Hilfestellung für eine mittelstandsfreundliche Ausgestaltung der Corona-Hilfen anbieten.

Gemeinsam wurde, so Lehner, ein Aktionsplan zur Entbürokratisierung der Hilfsmaßnahmen erarbeitet, der Bundeswirtschaftsminister Altmaier beim Wirtschaftsgipfel vorgestellt wurde. Dabei gehe es um die Erfassung der Antragssituation, die Klärung der Haftungsfrage, die Anpassung von Abschlagszahlungen wie auch der Insolvenzordnung sowie der Einrichtung einer Task Force zur Entbürokratisierung des Antragsverfahrens.

Über langfristige Finanzierungsmöglichkeiten referierte vor der Kommission Hans-Jürgen Friedrich, Vorstandsvorsitzender der KFM Deutsche Mittelstand AG. Im Zentrum stand die Frage, wie kleine und mittelständische Unternehmen der Zugang zum europäischen Finanzmarkt.
17.2.21

 

 

Oberbürgermeister wollen Innenstadt-Handel öffnen

Schwäbisch Gmünd/Schorndorf. In einem gemeinsamen Brief an Bundeskanzlerin Merkel, Finanzminister Scholz und Ministerpräsident Kretschmann appellieren die Oberbürgermeister von Tübingen, Schwäbisch Gmünd und Schorndorf, dem Handel in den Zentren der Städte eine Perspektive zu verschaffen. Sie fordern, dass der Einzelhandel möglichst bald mit guten Hygienekonzepten wieder öffnen darf und schlagen Schnellteststationen an den Zugängen zur Innenstadt vor. Außerdem plädieren die Verfasser für eine höhere Mehrwertsteuer für den Online-Handel. In dem Brief heißt es u.a.: „Wir schlagen vor, dass Städte mit einer Inzidenz unter 35 sofort den Anfang machen dürfen und Innenstadtbezirke komplett öffnen können, wenn ein negativer Schnelltest vorgewiesen wird. Konkret hieße das: Die Stadt errichtet Schnellteststationen an den Zugängen zur Innenstadt. Einlass in Geschäfte, Restaurants und Kultureinrichtungen erhält nur, wer den an der Teststation ausgegebenen personalisierten Badge als Nachweis für einen negativen Test sichtbar mit sich führt.

Fast wichtiger als ein schneller Neustart ist aber eine langfristige Perspektive. Nach den Erfahrungen der letzten zwölf Monate werden sich viele Unternehmen gut überlegen, ob sie das Risiko einer Schließung des stationären Handels weiter tragen wollen. Und für die vielen kleinen Geschäfte, die lebendige Innenstädte auszeichnen, dürften sich kaum Unternehmerpersönlichkeiten finden, die mit diesem Damoklesschwert über dem Kopf etwas Neues eröffnen oder ausprobieren. Wir brauchen einen Rahmen, der wirtschaftlichen Erfolg für den Handel in den Innenstädten wieder erreichbar macht.

Deshalb plädieren wir für eine höhere Mehrwertsteuer für den Online-Handel. Mit einem dritten Steuersatz von 25 Prozent statt 19 Prozent könnte der Innenstadthandel gegenüber dem aggressiven Wettbewerb global agierender Konzerne mit großer Steuervermeidungskompetenz wieder mithalten. Das würde auch eine bestehende Schieflage ausgleichen. Es ist eben sehr viel leichter, Steuern im Internet als in der Fußgängerzone zu umgehen. Ein Teil des Ertrags aus einer solchen Mehrwertsteuererhöhung sollte den Städten und Gemeinden zweckgebunden für Konzepte zum Wiederaufbau der Innenstädte zur Verfügung gestellt werden.“
17.2.21 

 

 

15 neue Corona-Fälle im Kreis Göppingen

Kreis Göppingen.  Das Gesundheitsamt des Landkreises Göppingen hat am 15 neue Corona-Fälle im Landkreis Göppingen (Stand 14 Uhr). Aktuell sind 133 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Landkreis Göppingen beträgt 39,9  (Stand Dienstag, 16 Uhr). Die Anzahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie liegt bei 152. Innerhalb der letzten Woche  sind im Landkreis Göppingen zwei Personen gestorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden sein sollen. Bei demn Toten handelt es sich um einen über 70-jährigen und einen über 80 Jahre alten Mann. Beide Todesfälle stehen nicht im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung im Landkreis.

Aktuell konnte das Coronavirus in drei Pflegeeinrichtungen im Landkreis bei Bewohnern und Mitarbeitern nachgewiesen werden. Nach heutigem Stand sind insgesamt  zwölf Bewohner und Pflegekräfte im Landkreis Göppingen positiv auf das Corona-Virus getestet. In den letzten Wochen hat sich die Situation in den Pflegeeinrichtungen des Landkreises beruhigt.Die Fallzahlen im Landkreis halten sich laut Landratsamt auf einem mittleren Niveau. Inzwischen konnte die britische Virusvariante bei insgesamt 35 positiv getesteten Personen nachgewiesen werden.Landrat Edgar Wolff verabschiedete am Mittwoch 14 Soldaten, die in den letzten drei Wochen die Pflegeeinrichtungen im Landkreis bei der Durchführung von Schnelltests unterstützt hatten. Dabei führten die Soldaten rund 8.000 Schnelltests in 21 Einrichtungen durch.Im Anschluss an die Unterstützung der Bundeswehr werden den Pflegeeinrichtungen von der Bundesagentur für Arbeit Freiwillige vermittelt, die die Aufgaben zukünftig weiterführen sollen.

Seit Beginn der Impfungen im Januar  haben  4214 Personen ihre Erst-Impfung und 972 ihre Zweitimpfung im Landkreis Göppingen erhalten. Davon wurden 889 Erstimpfungen vor Ort im Kreisimpfzentrum (KIZ) in der Werfthalle durchgeführt und 1.135 mit den Mobilen Impfteams (MIT) des KIZ Göppingen sowie 2190 mit den Mobilen Impfteams des Zentralen Impfzentrums (ZIZ) Ulm  in Pflegeeinrichtungen, sowie in Kliniken des Landkreises. Von den insgesamt 972 Zweitimpfungen hat das ZIZ Ulm 552 in den Pflegeeinrichtungen im Landkreis  verimpft. Die MIT des Kreisimpfzentrums haben weitere 240 Personen vor Ort mit einer Zweitimpfung versorgt. Im Kreisimpfzentrum selbst waren es aufgrund des vorgeschriebenen Zeitraums von drei Wochen zwischen Erst- und Zweitimpfung  erst 180 Personen, die eine Zweitimpfungen erhalten konnten.

Derzeit laufen im Kreisimpfzentrum die Vorbereitungen, in Abhängigkeit des zur Verfügung stehenden Impfstoffs, zeitnah die Kapazitäten auszuweiten. Sofern die angekündigten Impfstofflieferungen vom Land tatsächlich eintreffen, wird im März voraussichtlich von Montag bis Sonntag durchgängig geimpft.  Bislang war das Kreisimpfzentrum lediglich von Freitag bis Sonntag in Betrieb.
17.2.21

 

 

Ostalbkreis weitet Teststrategie aus

Ostalbkreis. Mit Blick auf die bevorstehende schrittweise Kita- und Schulöffnung am 22. Februar  hat das Land Baden-Württemberg angekündigt, seine Teststrategie für Betreuungspersonal und Lehrkräfte auszuweiten. Die Landesteststrategie sieht aktuell vor, dass die Testungen in den etablierten Strukturen der Kassenärztlichen Vereinigung, wie Haus- oder Facharztpraxen, Corona-Schwerpunktpraxen sowie in Apotheken, die die Durchführung von Antigenschnelltests anbieten, ausgeführt werden.

Bis Ostern soll diese Personengruppe zwei Mal wöchentlich einen Corona-Schnelltest bei Ärzten oder Apotheken durchführen lassen können. „Unser Ziel ist klar: Bis zum Schul- bzw. Kitastart am kommenden Montag niederschwellige, flexible und dezentrale Strukturen zu schaffen, sodass die Tests vor Ort durchgeführt werden können“, so Landrat Dr. Bläse. Hierfür wurde in enger Abstimmung mit den Kreisärzteschaften Schwäbisch Gmünd und Aalen sowie mit den Apothekern und den Städten und Gemeinden ein Konzept entwickelt.

Ergänzt werden soll das bestehen Angebot nun um eine Online-Plattform, über die das Betreuungspersonal sowie Lehrkräfte und später dann auch weitere Berufsgruppen oder Selbstzahler, wohnortnah und dezentral Corona-Tests buchen können. Dazu beabsichtigt der Landkreis eine Anmeldesoftware zur möglichst einfachen Anwendung. „Das Testangebot muss so niederschwellig und wohnortnah wie möglich sein. Kreisärzteschaft, Apotheken und Landkreis arbeiten hier Hand in Hand und ich möchte mich ausdrücklich bei den Apotheken und der Kreisärzteschaft bedanken. Wir werden die Lehrerinnen und Lehrer sowie das Betreuungspersonal rechtzeitig über Anmeldemodailitäten informieren. Im Moment sind wir in enger Abstimmung mit den Kreisärzteschaften und den Apotheken“, sagt Bläse.

Neben den Hausärzten, die für Ihre Patienten die Testung anbieten möchten, haben bereits 28 Arztpraxen und 20 Apotheken gegenüber dem Ostalbkreis ihre Bereitschaft signalisierte, bei der Testung mitzuwirken. Weitere Interessierte Ärzte und Apotheker können sich gerne an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden.

Bis die einheitliche Buchungssoftware startet, sollten sich Personen, die sich testen lassen möchten, vor allem an ihre Hausärzte oder die beteiligten örtlichen Apotheken wenden.
17.2.21

 

 

Promikoch als Beispiel für den Gründergeist

Kreis Göppingen. Ludwig Heer von der „Alten Post“ in Kuchen zählt nicht nur zu Deutschlands Promi-Köchen. Der 39-Jährige hat sich gleich mehrere Existenzen aufgebaut, mit denen er versucht, der Corona-Pandemie zu begegnen, wie er der CDU-Landtagskandidatin Sarah Schweizer in deren digitalen Talk auf Instagram verriet.

Heer geht davon aus, dass etablierte Gastronomiebetriebe die Pandemie bedingte Schließzeit überstehen werden, auch wenn es schwierig sei. Probleme sieht der Koch eher bei denen in der Branche, die erst vor kurzem ihre Lokal eröffnet hätten und noch kein Stammpublikum an sich binden konnten. „Für die kann es ganz schön eng werden“. Von der Politik wünscht sich Heer mehr Planungssicherheit.

Für Sarah Schweizer steht Ludwig Heer auch für den Gründergeist im Landkreis. Der Koch hat sich immer wieder an Neuem probiert. Neben Pralinenherstellung und Kochschule entwickelt Heer Produkte für den Bedarf der professionellen Gastronomie oder schreibt Kochbücher. In Göppingen gründete er das Startup „Green Bill“, das einen digitalen Kassenbon entwickelt hat. 

Heer ist sich mit Sarah Schweizer einig, dass der Kreis Göppingen mehr Gründer braucht. Deshalb unterstützt der Kuchener auch die Initiative „Innnovationsmotor Filstal" der CDU-Landtagskandidatin. „Gründern muss aber auch zugestanden werden, Fehler zu machen.“ Für Schweizer ist klar: „Wollen wir die Wurzeln unseres Wohlstandes erhalten, müssen wir den Daimlers, Boschs und Würths von morgen beste Voraussetzungen im Filstal bieten.“
17.2.21

 

 

Bei Einbrüchen Bargeld im Visier

Donzdorf / Rechberghausen / Süßen.  Drei Einbrüche verzeichnete die Polizei zwischen Samstag und Dienstag. Zwischen Montag 17 Uhr und Dienstag 7 Uhr hebelte ein Unbekannter die Holztür an einer Lagerhütte am Wertstoffhof in Donzdorf auf. Im Innern suchte er nach Brauchbarem. Er fand eine Geldkassette und nahm die mit. In Rechberghausen gelangte ein Einbrecher zwischen Montag 16 Uhr und Dienstag 8 Uhr auf das Gelände des Rechberghausener Grüngutsammelplatzes. Er schlug eine Fensterscheibe ein und gelangte in das Innere des Containers. Auch hier fand er Bargeld, das er mitnahm. Ein dritten Fall verzeichnete die Polizei in Süßen. Zwischen Samstag 18 Uhr und Dienstag 10 Uhr gelangte ein Unbekannter auf den Grünmüllplatz in Süßen. Er überstieg das Einfahrtstor. Dort stand ein Bürocontainer. Dort schlug er eine Scheibe ein. Im Container fand er Bargeld, welches er an sich nahm und flüchtete. Die Polizei sicherte in allen drei Fällen die Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten prüfen auch, in wie weit die Taten im Zusammenhang stehen.
17.2.21

 

 

Einzelhandel ruft nach Perspektive

Kreis Göppingen. Seit Mitte Dezember sind große Teile der Einzelhandelsgeschäfte auch im Kreis Göppingen durch die Corona-Verordnungen geschlossen. Angesichts des zunehmenden wirtschaftlichen Schadens bei den oftmals familiengeführten Händlern fordern die Unternehmen, den betroffenen Betrieben ab 1. März eine klare Öffnungsperspektive zu geben. Die bisherigen Corona-Hilfen kämen nur schleppend oder nur teilweise bei den Unternehmen an und könnten die durch die langen Schließungen verursachten Ausfälle nicht ausgleichen. Göppingens IHK-Bezirksversammlungsmitglied Sven Maier von der Traumfabrik in Bad Boll, der zugleich stellvertretender Präsident des baden-württembergischen Handelsverbandes ist, betont: „Während der Facheinzelhandel in den Städten geschlossen bleiben muss, blieben große Supermärkte oder Discounter weiter geöffnet. Das Infektionsrisiko ist aber mit gut regulierten und überschaubaren Kundenströmen im Facheinzelhandel vergleichsweise deutlich geringer. Insofern fordern wir mit der Öffnung eine Gleichbehandlung der Unternehmen.“ Die Öffnung würde Kundenströme sogar entzerren helfen. Der Handel sei mit ausgearbeiteten Hygienekonzepten auch gut vorbereitet und zu Kompromissen bereit, ergänzt Michael Metzmeier vom gleichnamigen Modehaus in Göppingen, der ebenfalls Mitglied der IHK-Bezirksversammlung ist. Die Öffnung könne jetzt nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden, weil zu viele Betriebe unmittelbar in ihrer Existenz bedroht seien.
16.2.21

 

 

Razavi: Geduld des Einzelhandels zu Ende

Kreis Göppingen. „Die Geduld des Einzelhandels geht zu Ende und das ist auch verständlich. Es muss jetzt eine klare Perspektive her, wann die Läden unter Auflagen wieder schrittweise öffnen dürfen“, fordert Nicole Razavi. Die CDU-Landtagsabgeordnete hatte gemeinsam mit dem Handelsverband Baden-Württemberg Einzelhändler aus dem Wahlkreis Geislingen zu einem Online-Austausch mit Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut eingeladen und sagt: „Der Unmut der Einzelhändler wächst und das kann ich gut verstehen. Was derzeit im Handel geschieht, hat mit Fairness nichts mehr zu tun. Hier ist etwas in Schieflage geraten, das die betroffenen Händler und auch die Kunden zunehmend nicht mehr nachvollziehen können. Bei den Vollsortimentern stehen sich die Menschen gegenseitig auf den Füßen, während beim Einzelhändler gegenüber nicht mal ein einziger Kunde in den Laden darf, obwohl das vollkommen Corona-konform möglich wäre. Der Händler hat das Nachsehen und bleibt auf seiner Ware sitzen, die anderswo zahlreich über die Theke geht. Ein inhabergeführtes Geschäft ist mehr als nur eine Verkaufsfläche. Oft ist es ein Lebenswerk, das nun akut bedroht ist.“

Ministerin Hoffmeister Kraut ergänzte, die Politik habe ganz bewusst entschieden, den Einzelhandel in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen. „Das Geld muss nun schnell bei den Händlern ankommen, wo es dringend gebraucht wird. Das Wirtschaftsministerium ist seit einigen Wochen zuständig und arbeitet mit Hochdruck an den Auszahlungen.“

„Ich bin fest davon überzeugt, dass eine Öffnung in kleinen Schritten zu verantworten ist. Natürlich werden dabei strengen Auflagen gelten. Wir dürfen den Erfolg der jetzt stark sinkenden Ansteckungszahlen nicht wieder aufs Spiel setzen. Die Händler haben deutlich signalisiert, dass sie sich der Lage bewusst sind. Es mangelt nicht an der Bereitschaft, die Auflagen einzuhalten und sie haben gute Ideen entwickelt, wie man vorsichtig Kunden bedienen kann. Kultur ist auch Handel und ohne Handel gibt es keine Kultur mehr in unseren Städten und Gemeinden. Die Ministerin und ich sind uns einig, dass der Handel dringend eine Öffnungsperspektive braucht“, so Nicole Razavi in einer Pressemitteilung.
16.2.21

 

 

Neue Rathaus-Räume im Bahnhof

Ebersbach. Zusätzliches Personal zur Bewältigung gesetzlicher Pflichtaufgaben führte in den vergangenen Monaten zu einer Raumnot im Ebersbacher Rathaus. Nach Kündigung eines Mieters können die Wohnung und das seither ungenutzte Obergeschoss des städtischen Bahnhofgebäudes zusammengeführt und neue Raumkapazitäten zur Büronutzung durch die Stadtverwaltung erschlossen werden. Es entstehen hier bis zu sieben Arbeitsplätze für städtische Mitarbeiter.

Derzeit werden die technisch notwendigen Ertüchtigungen im Bereich der Elektro-, IT-, Heizungs-, und Sanitärinstallationen sowie die erforderlichen Innenausbauarbeiten durchge-führt. Loser Innenputz muss zum Teil abgeschlagen und erneuert werden. Im Zuge der Bau-maßnahmen wurden auch Beschädigungen und Undichtigkeiten an der Dachkonstruktion festgestellt, die in diesem Zusammenhang ebenfalls saniert werden. Noch vorhandene historische Ausstattungen wie Dielen- oder Parkettböden, Türrahmen, Stuckfriese usw. bleiben laut Mitteilung des Rathauses  erhalten und werden, wo nötig, aufgearbeitet.  Im Dachgeschoss, das auf Grund der bestehenden niedrigen Raumhöhe nicht als ständiger Aufenthaltsraum genutzt werden darf, sollen ein Serverraum sowie eine Teeküche und Abstellräume eingerichtet.
16.2.21

 

 

Stadt erhebt keine Kita-Gebühren

Ebersbach. Der Einzug der städtischen Kitagebühren für Februar und März 2021 ist von der Stadt Ebersbach ausgesetzt. Das Land Baden-Württemberg hat angekündigt, 80 Prozent der Kitagebühren während des Lockdowns zu erstatten. Mit dem Gemeinderat wird die Stadtverwaltung dann im Rahmen der Haushaltsberatungen über die endgültige Handhabe entscheiden.

Der Einzug der Kitagebühren vom Januar 2021 musste bereits Anfang Dezember 2020 vor-bereitet werden, als noch nicht feststand, dass es zu einem weiteren Lockdown kommen wird. Dies hat mit dem Kassenschluss der Kämmerei und längeren Banklaufzeiten über den Jahres-wechsel zu tun. Es ist geplant, dieses Geld zu einem späteren Zeitpunkt auf wieder fällige Gebühren anzurechnen.  Für Kinder in der Notbetreuung werden die Gebühren entsprechend der Satzung erhoben.
16.2.21

 

 

Lionsclub spendet für Gesichtsmasken

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Dienstag, 16. Februar, übergab die Präsidentin des Lion Club Limes-Ostalb, Ellen Renz, an Ingeborg Pfeifer, Projektleiterin für Aktion Familie, einen Scheck in Höhe von 3.000 Euro im Spitalinnenhof. Bereits im April letzten Jahres hat sich der Lions Club mit einer Spende von selbst genähten Masken an der Aktion "Gmünd hilft" beteiligt. Dieses Mal erhält Aktion Familie aus dem Verkauf der Gesichtsmasken die finanzielle Unterstützung, die zu hundert Prozent hilfsbedürftigen Menschen zugutekommt.
16.2.21

 

 

Kraftstoff gestohlen

Donzdorf. Mehrere hundert Liter Diesel klauten Unbekannte am Wochenende von einer Baustelle in Donzdorf. Der Bagger stand am Wochenende im Neubaugebiet "Erweiterung West II". Unbekannte zapften aus dem unverschlossenen Tank des Baggers etwa 450 Liter Diesel. Der Polizeiposten Donzdorf (Telefon 07162/910310) hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten suchen Zeugen, denen am Wochenende in dem Baugebiet verdächtige Fahrzeuge oder Personen aufgefallen sind.
16.2.21

 

 

Laster streift Auto

Aichelberg. Weiter fuhr ein Lkw nach einem Unfall am Montag auf der A8. Gegen 16 Uhr fuhr ein 24-Jähriger mit seinem Audi in Richtung Stuttgart. Zwischen Mühlhausen und Aichelberg fuhr er auf dem mittleren Fahrstreifen. Rechts neben ihm fuhr ein unbekannter Laster. Während der Audi-Fahrer den Lkw überholte kam dieser wohl plötzlich vom rechten auf dem mittleren Fahrstreifen. Dabei streifte er den Audi. Dessen rechte Fahrzeugseite wurde beschädigt. Der unbekannte Laster fuhr weiter. Der Sachschaden am Pkw beläuft sich auf etwa 10 000 Euro.
16.2.21

 

 

Wasserrohrbruch führt zu Feuerwehreinsatz

Schwäbisch Gmünd. Zu einem Feuerwehreinsatz kam es am Dienstagvormittag gegen 11.45 Uhr. In einem Gebäude in der Kapuzinerstraße kam es zu einem Wasserrohrbruch. Das Wasser strömte aus dem zweiten Stockwerk bis ins Erdgeschoss und verursachte dabei Sachschaden am Gebäude, der sich nach ersten Schätzungen auf etwa 200 000 Euro beläuft. Die Feuerwehr war mit fünf Personen im Einsatz und konnte das Wasser abpumpen. Personen kamen hierbei nicht zu Schaden.
16.2.21

 

 

Der Fasnachtsmontag treibt es bunt

Ganz schön bunt hier: Bei der Göppinger Reuschkirche streckt sich diese bunte Holzblume in den Himmel. Das Farbenspiel bietet Kontrast zum trüben Februarhimmel am Fasnachtsmontag. Foto: Bettina Fritz

 

 

Polizei löst Fasnetsveranstaltung auf

Bad Ditzenbach. Rund 40 Menschen kamen am Samstag in Gosbach zusammen.  Gegen 13 Uhr stellte ein Verein in Gosbach einen Stand auf, bei dem Süßigkeiten zum Mitnehmen verkauft wurden. Rund um den Stand fanden sich etwa 40 Personen zusammen, von denen die meisten verkleidet waren. Vereinzelt wurde Alkohol konsumiert, die meisten trugen keinen Mund- Nasenschutz. Eine Genehmigung für den Stand lag nicht vor, weshalb der Verantwortliche jetzt mit einer Anzeige rechnen muss. Beim Eintreffen der Polizei gingen einige Feiernde weg, sodass sich die Veranstaltung fast von alleine aufgelöst hatte.
15.2.21

 

 

IHK: Einzelhandel umgehend wieder öffnen

Region Stuttgart. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart fordert in einem dringenden Appell, den seit Mitte Dezember geschlossenen Einzelhandelsgeschäften eine Öffnungsperspektive ab 1. März einzuräumen. IHK-Präsidentin Marjoke Breuning: „Das Land muss den Einzelhandel umgehend wieder öffnen und sich lösen von einer aus Infektionsschutz-Gesichtspunkten nicht begründbaren Ungleichbehandlung zwischen Fachhandel und Discountern, großen und kleinen Geschäften. Ziel muss eine Regelung sein, die das Überleben der Unternehmen sichert, die das Rückgrat unserer Innenstädte und Ortskerne bilden.“ Da es keinerlei Hinweise darauf gebe, dass das Einkaufen einen Infektionsherd darstelle, müsse über Möglichkeiten nachgedacht werden, wie Läden öffnen könnten, ohne dass es zur befürchteten Überfüllung von Nahverkehrsmitteln oder Fußgängerzonen komme. Der Handel sei hier zu Kompromissen bereit. Denn niemand möchte, dass die Inzidenzwerte wieder ansteigen.

Denn obwohl zum Beispiel in Supermärkten, Discountern und Drogeriemärkten ohne weitergehende Einschränkungen eingekauft werden kann, sind die Infektionszahlen auf dem Weg nach unten. Die dringend notwendige Öffnung der anderen Geschäfte könnte daher zu einer Entzerrung der Kundenströme beitragen. Die Corona-Hilfen können die durch die langen Schließungen verursachten Einbußen nicht kompensieren. Die oftmals langen Wartezeiten für die Auszahlung erschweren die Lage. „Hier zählt jeder Tag. Die Öffnungen können nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden. Zu viele Betriebe stehen unmittelbar vor dem Aus“, warnt Breuning.
15.2.21

 

 

Keine Ausgangssperre mehr

Kreis Göppingen. Da die 7-Tage-Inzidenz aktuell unter dem Wert von 50 liegt, gilt im Landkreis Göppingen derzeit keine Ausgangssperre, seit die landesweite Ausgangssperre am vergangenen Donnerstag durch das Verwaltungsgericht aufgehoben wurde. Sollte die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis erneut auf über 50 steigen, wird die Entscheidung über eine Ausgangssperre auf Basis der vom Land vorgegebenen Kriterien getroffen. Voraussetzung ist, dass diese Inzidenz an sieben aufeinanderfolgenden Tagen über diesem Schwellenwert liegt. Hier spielt eine wichtige Rolle, ob laut Gesundheitsamt ein diffuses Infektionsgeschehen vorliegt, oder ob sich die Fälle auf einzelne Ausbruchsgeschehen eingrenzen lassen.  

Besorgniserregend entwickelt sich der Anteil der Mutationen bei den nachgewiesenen Corona-Infektionen. Mittlerweile liegen dem Gesundheitsamt 35 bestätigte Fälle von Corona-Virusmutationen im Landkreis vor. Das Gesundheitsamt weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Abstands- und Hygieneregelungen und Kontaktbeschränkungen nach wie vor gelten und unbedingt einzuhalten sind.

Aktuell sind im Landkreis 128 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Zwei weitere Menschen sollen seit dem Wochenende in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sein. Die Zahl der Toten seit Ausbruch der Pandemie liegt jetzt bei 152. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 45,3. In den Kreiskliniken werden derzeit zehn Corona-Patienten behandelt, zudem gibt es sieben Verdachtsfälle.

Im Landkreis Göppingen gibt es verschiedene Möglichkeiten, einen Corona-Test durchführen zu lassen. Bürger mit Symptomen oder diejenigen, die als Kontaktpersonen eingestuft werden, können in der zentralen Abstrichstelle in Eislingen, die von der Kreisärzteschaft betrieben wird, sowie in den über 20 Corona-Schwerpunktpraxen im Landkreis einen Abstrich durchführen lassen. Schnelltests können auf Selbstzahlerbasis mittlerweile auch von einigen Apotheken durchgeführt werden. Ab dem 22. Februar  besteht im Rahmen der Teststrategie des Landes ein Testangebot über zwei kostenlose Antigen-Schnelltests pro Woche für Personen, die in Schulen und Kindertageseinrichtungen tätig sind. Diese Testmöglichkeit soll bis nach den Osterferien bestehen und in Arztpraxen oder Apotheken in Anspruch genommen werden können.
15.2.21

 

 

150 000 Euro für Breitbandausbau in Ottenbach

Ottenbach. „Es ist gut, dass der Bund den Breitbandausbau in Ottenbach mit 150.000 Euro unterstützt", freut sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens. "Beim Breitbandausbau zeigt sich, dass der Markt nicht alles regeln kann. Ohne die Bundesförderung wären kleinere Gemeinden abgehängt", so Baehrens. Das Investitionsvolumen liegt insgesamt bei 300.000 Euro und soll zur verbesserten Anbindung unterversorgte Adressen in der Gemeinde genutzt werden. Die Gemeinde hat heute den Zuwendungsbescheid erhalten.
15.2.21

 

 

Ärzteteam spendet für Wunsch-Aktion

Schwäbisch Gmünd (sv). Das Ärzteteam Dr. Rösch und Dr. Stütz übergaben an die Projektleiterin Ingeborg Pfeifer für das Projekt "Gmünder machen Wünsche wahr" eine Spende in Höhe von 1000 Euro. Anstatt Weihnachtsgeschenke wünschten sich die Ärzte Unterstützung für hilfsbedürftige Menschen in und um Schwäbisch Gmünd. Möglich wurde die Spende durch das Spendenkässle, das in der Vorweihnachtszeit in der Praxis stand. Das Ärzteteam rundete den Spendenbetrag auf die stattliche Summe auf und unterstützt damit ganzjährig bedürftige Menschen in Not.
15.2.21

 

 

Zu viel geladen

Gruibingen.  Mehr als drei Tonnen über dem Erlaubten hatte ein auf der A8 fahrender Kleinlaster geladen.  Polizisten kontrollierten das Fahrzeug auf der Rastanlage Gruibingen. Augenscheinlich war das Fahrzeug des 55-Jährigen deutlich überladen. Die Polizisten fuhren mit ihm zu einer Waage. Dort stellte sich heraus, dass das Gesamtgewicht anstatt der erlaubten 3.500 Kilogramm insgesamt 6.100 Kilogramm betrug. Der 55-Jährige muss nun sein Fahrzeug zuerst umladen, bevor er seine Fahrt mit den maximal erlaubten 3.500 Kilogramm fortsetzen darf.
15.2.21

 

 

Gegen Begrenzungsstein und Autos gefahren

Göppingen. Die Fahrzeuginsassen flüchteten am Sonntag nach einem Unfall in Göppingen.Gegen 19 Uhr meldeten Zeugen einen Pkw auf einem Fußweg im Bereich der von-Sprewitz-Straße. Dieser fuhr gegen einen Begrenzungsstein und zuvor gegen zwei geparkte Autos. Dabei wurde der Wagen stark beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Die Insassen stiegen aus dem Auto aus und flüchteten. Im Rahmen der Ermittlungen konnte der mutmaßliche Fahrer, ein 39-Jähriger, ermittelt werden. Trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen blieb der 39-Jährige, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, verschwunden. An den drei Autos entstand ein Sachschaden von etwa 12.000 Euro. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
15.2.21

 

 

Wer wurde gefährdet?

Schwäbisch Gmünd. Am Sonntag gegen 22 Uhr konnten im Bereich Remsstraße in Gmünd drei Fahrzeuge ausgemacht werden, welche mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und nahezu ohne Abstand untereinander in Richtung Buchstraße fuhren. Die Fahrzeuge fuhren in der Buchstraße hintereinander mit stark überhöhter Geschwindigkeit stadtauswärts. In der Buchstraße überholten in einer unübersichtlichen Rechtskurve zwei dieser Fahrzeuge einen dort fahrenden Pkw. Augenscheinlich führten die drei Pkw-Lenker ein illegales Autorennen aus. Es handelte sich hierbei um zwei Pkw der Marke BMW und um einen Audi. Die Polizei bittet nun Verkehrsteilnehmer bzw. Fußgänger, welchen diese Fahrzeuge aufgefallen sind bzw. welche eventuell gefährdet wurden, sich mit dem Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 / 3580 in Verbindung zu setzen.
15.2.21

 

 

Kind fährt mit Bob in Pkw

Schwäbisch Gmünd. Am Samstagmittag fuhr ein vierjähriges Mädchen mit einem Bob ungebremst von einer Wiese auf den Schachhaldenweg ein. Hierbei prallte der Bob gegen ein Paketfahrzeug, dessen 20-jährige Fahrerin gerade losfuhr. Der Bob wurde dabei durch den Wagen ein paar Meter mitgeschleift. Das Mädchen blieb dabei unverletzt.
15.2.21

 

 

Biotop rund um die Katharinenlinde

Esslingen. Durch den geplanten Umzug der Hochschule  Esslingen in die Neue Weststadt sind umfangreiche Maßnahmen zum Schutz der dort lebenden Zauneidechsen vorgenommen worden. Ein Teil dieses Maßnahmenpakets umfasst die Förderung von Eidechsenlebensräumen im weiteren Umfeld der Baumaßnahme, ohne dass die Tiere dorthin umgesiedelt werden sollen. Ein Schwerpunkt ist hier der Bereich um die Katharinenlinde. Die vorgesehenen Maßnahmen haben aber nicht nur einen Mehrwert für Eidechsen, sondern insbesondere auch für viele Insekten, die bekanntlich die Nahrungsgrundlage für Eidechsen und viele Vogel- und Fledermausarten darstellen.
So werden beispielweise Holzstapel aufgeschichtet, die den wärmeliebenden Tieren als Sonnenplätze dienen. Das Holz bietet aber auch Nistplätze für viele gefährdete Wildbienen und auf Totholz spezialisierte Käfer. Weiterhin werden blütenreiche Ansaaten entlang der Wegeränder vorgenommen. Hiervon profitieren Insekten als Nektarquellen; durch die extensive Nutzung und das Stehenlassen von Altgrasstreifen stehen aber auch Winterquartiere zur Verfügung.
Trockenmauern sind ein prägendes Kulturelement in unserer Landschaft, das auch Eidechsen lieben. Finden sie doch Verstecke und Sonnenplätze in den wämespeichernden Steinen. Diese werden im Umfang von ca. 100 Metern Lauflänge neu angelegt. Somit wird ein breites Spektrum von Lebensräumen geschaffen, in denen viele Tier- und Pflanzenarten eine Heimat finden, die in unserer zumeist intensiv genutzten Landschaft selten geworden sind.
Die Rüderner Heide ist ein beliebtes Ausflugsziel und wird von Menschen aus nah und fern besucht. Daher wurde bei der Gesamtkonzeption der Maßnahmen, neben den ökologischen Anforderungen, auch ein besonderes Augenmerk auf eine landschaftsästhetische Gestaltung gelegt. Weiterhin werden Schautafeln über die Maßnahmen informieren. Die Einzelprojekte zur Herstellung der Lebensräume beginnen Mitte Februar mit Gehölzarbeiten und werden bis in den kommenden Herbst reichen, wenn dann die letzten Bäume gepflanzt und Wiesen angesät werden.
15.2.21

 

 

Göppinger siegen gegen  Rhein-Neckar Löwen

Göppingen. Mit 34:32 besiegte Frisch Auf Göppingen im Heimspiel am Sonntag die Rhein-Neckar Löwen. Der Sieg gegen  die favorisierten Mannheimer, die derzeit den dritten Tabellenplatz belegen, gilt als faustdicke Überraschung.
14.2.21

 

 

Wintertag an den Filsterrassen

Der Winter zeigte sich in den letzten Tagen von seiner schönen Seite: Blauer Himmel, Schnee und deutliche Minus-Temperaturen luden auch zu einem Spaziergang an den Göppinger Filsterrassen ein. Foto: Bettina Fritz

 

 

Hilflosen Mann gefunden und gerettet

Bad Boll.  Ein 50-jähriger Mann rief am Samstagnachmittag über Notruf die Rettungsleitstelle. Der Stuttgarter hatte sich in der Nähe von Bad Boll verlaufen und klagte über Schmerzen in der Brust. Nachdem der Notruf an die Polizei weitergeleitet worden war, wurden umfangreiche Rettungskräfte in Richtung Bad Boll entsandt. Darunter befand sich auch ein Polizeihubschrauber. Die Handyortung ergab einen Standort zwischen Aichelberg und Bad Boll. Zwischenzeitlich lag der Mann auf dem Boden und konnte nur noch teilweise sprechen. Anhand der Lautstärke der Fluggeräusche des Hubschraubers und dem Martinshorn eines Streifenwagens, die über das Handy übertragen wurden, wurde der Liegeort des Hilfesuchenden immer weiter eingekreist. Der wurde unterkühlt gegen 18.20 Uhr aufgefunden und konnte medizinisch versorgt werden.
14.2.21

 

 

Einfamilienhaus in Flammen

Schlat.  Am späten Samstagabend bemerkte der Bewohner eines Einfamilienhauses in Schlat das Alarmsignal eines Brandmelders. Bei der Nachschau stellte er fest, dass das Obergeschoss in Flammen stand. Er konnte das Haus unverletzt verlassen. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr stand das Haus bereits in Vollbrand. Der Sachschaden wird auf ca. 500 000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache sind aufgenommen worden. Aus den Nachbargebäuden mussten kurzfristig acht Personen evakuiert werden, diese konnten nach den Löscharbeiten in ihre Wohnungen zurückkehren.
14.2.21

 

 

Lichtblick auf Handball-Frauen

Göppingen. Erfolgserlebnis für die Bundesliga-Handballerinnen von  Frisch Auf Göppingen. Sie beendeten am Samstag ihre Negativserie und erzielten im Auswärtsspiel gegen Halle-Neustadt einen 27:24-Erfolg.
14.2.21

 

 

Zwei Leichtverletzte bei Unfällen

Rechberghausen/Uhingen.  Am Samstag fuhr eine 31-jährige Pkw-Lenkerin auf der Landstraße von Adelberg in Richtung Rechberghausen. An der Einmündung in die Bundesstraße in der Nähe des Grünabfallplatzes missachtete sie die Vorfahrt eines aus Birenbach kommenden Fahrzeuges. Die 48-jährige Beifahrerin in diesem Wagen wurde beim Zusammenstoß leicht verletzt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 15 000 Euro geschätzt. – Bei einem Verkehrsunfall in Uhingen wurde eine 53-jährige Mitfahrerin leicht verletzt. Ein 31-jähriger Lkw-Lenker befuhr die Alemannenstraße in Richtung Ulmer Straße. An der Einmündung in die Ulmer Straße missachtete er die Vorfahrt einer 27-jährigen Pkw-Fahrerin. Es kam zum Zusammenstoß. Der Sachsachen wird auf ca. 17 500 Euro geschätzt.
14.2.21

 

 

Nach Unfall aus dem Staub gemacht

Böhmenkirch. Unfallflucht in Böhemnkirch: Am Samstag zwischen 1.45 und 2 Uhr verursachte ein Unbekannter einen Unfall in der Poststraße. Hierbei kam er mit seinem Auto von der Fahrbahn ab, durchbrach eine Hecke und kollidierte mit einem dahinterstehend Mini. Dieser wurde noch auf einen VW geschoben. Dabei entstand ein Schaden von rund 23.000 Euro. Anschließend fuhr der Unfallverursacher davon. Die Polizei konnte an der Unfallstelle ein Kennzeichen des Unfallverursachers auffinden und nahm die weiteren Ermittlungen auf. Das Polizeirevier Geislingen sucht unter Tel.07331/93270 Zeugen, die Angaben zum Unfall machen können.
14.2.21

 

 

Verletzte bei Unfällen auf Autobahn

Wendlingen/Kirchheim unter Teck. Gegen 11.20 Uhr befuhr am Samstag ein 60-jähriger mit seinem Pkw den mittleren von drei Fahrstreifen der Autobahn A8 in Richtung Karlsruhe. Kurz nach einer Kuppe in Höhe Wendlingen bemerkte er den ebenfalls in der Mitte fahrenden Sattelzug eines 43-jährigen Fahrers. Bei einer ruckartigen Lenkbewegung nach links verlor der Pkw-Lenker die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte zunächst in die linken Schutzplanken und anschließend in den Auflieger des Sattelzuges. Der Autofahrer wurde leicht verletzt und musste kurzzeitig in einer Klinik versorgt werden. Der rechte Fahrstreifen war für etwa eine Stunde gesperrt. Der Sachschaden wird auf ca. 13 000 Euro geschätzt.

Eine 23-jährige Pkw-Lenkerin fuhr am Samstag auf dem mittleren von drei Fahrstreifen auf der A 8 in Richtung Karlsruhe in Höhe Kirchheim. Gegen 12.15 Uhr wechselte sie nach links, um einen anderen PKW zu überholen. Dabei übersah sie den von hinten herannahenden Wagen eines 63-jährigen zu spät. Dieser konnte nicht mehr abbremsen und stieß mit dem ausscherenden Fahrzeug zusammen. Beide Fahrzeuge gerieten ins Schleudern. Der von hinten kommende Pkw prallte dann noch in einen rechts fahrenden Sattelzug. Bei dem Unfall wurden zwei Personen leicht verletzt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 25 000 Euro geschätzt.
14.2.21

 

 

Nur noch 150 Corona-Infizierte im Landkreis

Kreis Göppingen. Aktuell sind 150 Menschen im Landkreis am Coronavirus infiziert. Das entspricht etwa 0,06 Prozent der Kreisbevölkerung. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 36.  Elf Kreisgemeinden gelten  als coronafrei. Mit 29 Corona-Infizierten nimmt Geislingen aktuell den Spitzenplatz im Kreis ein, vor Göppingen mit 22 Fällen. Uhingen folgt mit 15 Fällen auf dem dritten Platz. Neue Todesfälle in Zusammenhang mit der Pandemie teilte das Gesundheitsamt des Landkreises am Freitag nicht mit. In den Kliniken des Landkreises liegen noch 18 Corona-Patienten, vier davon in der Helfenstein-Klinik in Geislingen. Zudem gibt es insgesamt acht Verdachtsfälle.
12.2.21

 

 

Wechselgeldbetrüger unterwegs

Schorndorf. Ein ca. 45-jähriger Betrüger war am Donnerstagnachmittag gleich zwei Mal in Bäckereien in Schorndorf aufgefallen. Gegen 15.30 Uhr ging er in eine Filiale in der Joh.-Phil.-Palm-Straße, kaufte dort zwei Sektflaschen und bezahlte mit einem 100 Euro-Schein. Danach beschwerte er sich über den Preis und gab die Flaschen zurück. Bei der Rückabwicklung bzw. bei dem Hin und Her versuchte er einen 50 Euro-Schein einzubehalten. Dies bemerkte jedoch die Verkäuferin, sodass kein Schaden eintrat. Mit hoher Wahrscheinlichkeit betrat derselbe Mann dann etwas später eine Filiale in der Arnold-Galerie und handelte dort wie ähnlich wie zuvor. Hier gelang es ihm 50 Euro zu erbeuten. Von dem Betrüger liegt folgende Beschreibung vor:  Er war zwischen 40 und 45 Jahre alt, ca. 165cm groß, untersetzt und hatte helle Augenbrauen. Bekleidet war er mit einer Mütze, olivgrünem Parka und verschmutzte blaue Jeans. Möglicherweise fiel der Mann am Donnerstag noch in weiteren Geschäften auf. Hinweise auf den unbekannten Mann wird von der Polizei Schorndorf unter Tel. 07181/2040 erbeten.
12.2.21 

 

 

Mehrere Fahrzeuge gerammt

Eislingen. Berauscht war ein 18-Jähriger am Donnerstag in Eislingen unterwegs. Gegen 21.15 Uhr rief ein Zeuge die Polizei, weil er beobachtet hatte, dass ein Autofahrer andere Fahrzeuge gerammt hatte und weitergefahren war. Die Beamten stoppten das Fahrzeug des Unfallverursachers in der Stuttgarter Straße. Schnell hatten sie den Verdacht, dass der Lenker des VW zu viel Alkohol getrunken hatte. Das bestätigte auch ein Test. Der 18-Jährige kam in ein Krankenhaus, wo ihm ein Arzt Blut abnahm. Das wird jetzt ausgewertet und soll Aufschluss darüber geben, wie viel Promille der Autofahrer hatte. Den Führerschein behielt die Polizei. Der Mann muss sich nun für seine Taten verantworten.
12.2.21

 

 

Eisbrocken fällt von Laster

Göppingen. Beschädigt wurde am Donnerstag ein Auto auf der B10. Gegen 14.15 Uhr fuhr ein 39-Jähriger in Richtung Göppingen. Auf Höhe Ebersbach fiel von einem Laster ein Eisbrocken. Der traf den Pkew an der Seite, als dieser den Lkw überholte. Dabei entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro am Auto.
12.2.21

 

 

Unfallverursacher stark alkoholisiert

Schwäbisch Gmünd- Am Donnerstag gegen 19 Uhr wurde ein PKW-Lenker in der Klarenbergstraße in Gmünd dabei beobachtet, wie er beim Ausparken ein geparkten PKW streifte. Der Unfallverursacher hielt kurz an, schaute sich den Schaden an, telefonierte und fuhr dann weiter. Er hinterließ einen Schaden in Höhe von etwa 4000 Euro. Der 42-jährige Unfallverursacher konnte eineinhalb Stunden später durch die Polizei schlafend und stark alkoholisiert an seiner Wohnadresse angetroffen werden. Der Mann, der während der gesamten polizeiliche Maßnahmen äußerst aggressiv war und die eingesetzten Beamten aufs übelste beleidigte, wurde daraufhin zur Blutentnahme in ein Krankenhaus gebracht. Aufgrund seiner hohen Alkoholisierung musste der Mann zunächst mehrere Stunden im Krankenhaus bleiben. Anschließend wurde er zur Ausnüchterung auf richterliche Anordnung in Polizeigewahrsam genommen. Hierbei wurden die Polizisten wiederum massiv beleidigt. Der 42-Jährige schlug zudem nach einem Polizisten.
12.2.21

 

 

Landrat will mehr Schnelltests

Ostalbkreis. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurde im Ostalbkreis gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung und den Kreisärzteschaften ein Netzwerk zur Durchführung von Corona-Testungen geknüpft. Inzwischen werden in der Abstrichstelle und der Fieberambulanz in der Alten Musikschule in Aalen, anlassbezogen in den ehemaligen Räumen der Stadtwerke in Schwäbisch Gmünd oder auch in Corona-Schwerpunktpraxen von niedergelassenen Ärzten PCR-Tests durchgeführt. Hinzu kommen DRK, Malteser oder Johanniter, die punktuell Antigen-Schnelltests anbieten. Neuerdings dürfen auch Apotheken die Testung mit Antigen-Schnelltests durchführen.

Mit Blick auf den vom Land nach den Fasnachtsferien geplanten, gestaffelten Schulstart und den Vollbetrieb der Kitas plant die Landkreisverwaltung, die Angebotsstruktur für Schnelltests für Personal in Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen deutlich auszuweiten. „Uns ist daran gelegen, dem betroffenen und nach der Teststrategie des Landes berechtigten Personenkreis dezentral, möglichst heimatnah und unkompliziert Antigen-Testungen zu ermöglichen“, erklärt Landrat Dr. Joachim Bläse. „Zudem wollen wir Anlaufstellen für die Bürger schaffen, die sich als Selbstzahler testen lassen möchten.“

Der Landrat bittet deshalb alle Apotheker im Kreis, die Interesse haben, diesen Testservice anzubieten, sich beim Landratsamt Ostalbkreis zu melden. In Absprache mit den beiden Kreisärzteschaften können sich auch interessierte niedergelassene Ärzte, die solche Testungen in ihren Praxen durchführen möchten, entweder bei den Kreisärzteschaften oder beim Landratsamt melden.
12.2.21

 

 

Wechsel an der Spitze der städtischen Museen

Esslingen. In Esslingen hat der neue Leiter der städtischen Museen Esslingen, Hansjörg Albrecht, seine Arbeit aufgenommen. Der 52-Jährige folgt auf den langjährigen Leiter der städtischen Museen Martin Beutelspacher, der Ende Januar  in den Ruhestand verabschiedet worden war.
Hansjörg Albrecht gilt als fundierter Experte für Stadtmuseen. Nach dem Studium der Volkskunde, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaften in Freiburg, dem Volontariat im Museumsamt Schleswig-Holstein und Tätigkeiten u. a. in Grenoble, Bonn und Leipzig leitete er von 2005 bis 2016 das Museum Neuruppin. Von 2016 bis 2020 war Hansjörg Albrecht der stellvertretende Leiter der städtischen Museen in Leonberg.
Albrecht wird sich nach der ersten Einarbeitungsphase persönlich dem Kulturausschuss im März vorstellen. „Die Städtischen Museen in Esslingen weiter zu profilieren und zu entwickeln, ist eine sehr reizvolle und spannende Aufgabe, auf die ich mich sehr freue“, sagt Albrecht.
Noch ein weiterer Personalwechsel steht in den Esslinger Museen bevor: Christian Rilling, der stellvertretende Abteilungsleiter, wechselt zum 1. April 2021 nach Reutlingen, wo er die Leitung des Heimatmuseums übernehmen wird. Das Auswahlverfahren für seine Nachfolge in Esslingen läuft derzeit.
12.2.21

 

 

Lecherberger Straße am Ortsausgang halbseitig gesperrt

Göppingen. Am Ortsausgang von Bartenbach in Richtung Lerchenberg werden in der nächsten Woche entlang der Lerchenberger Straße, gegenüber vom TSV Bartenbach, Erd- und Vegetationsarbeiten ausgeführt. An der Arbeitsstelle ist die Lerchenberger Straße nur halbseitig befahrbar.
11.2.21

 

 

Agnes-Bau: Drei Kastanienbäume fallen

Drei dieser Kastienbäume in der Geislinger Straße müssen einer Anlieferung für das neue Einkaufszentrum Agnes in Göppingen weichen. Foto: Stadtverwaltung Göppingen

Göppingen. Zur Anlieferung des sich im Bau befindlichen Einkaufzentrums Agnes sind in der Geislinger Straße drei Rosskastanien zu entfernen: Die Zufahrt erfolgt für große Lastzüge von Südwesten her und muss durch den grünen Verkehrsinsel-Bereich geführt werden. Die Maßnahme wird noch im Februar durchgeführt, teilt die Stadtverwaltung mit.
11.2.21

 

 

Demo in Schorndorfer Innenstadt

Schorndorf. Für Freitag, 11. Februar,  findet zwischen 17 und 19 Uhr eine Demonstartion in Schorndorf statt. Aufgrund der notwendigen Straßensperrungen zu Beeinträchtigungen des Verkehrs. Die Ordnungsbehörden werden gewährleisten, dass der Verkehr so lange wie möglich abgeleitet wird. Es sind jedoch trotzdem Verkehrsbehinderungen zu erwarten.  Der Streckenverlauf hat sich im Vergleich zu den vergangenen Demos geändert: Oberer Marktplatz, Neue Straße, Gottlieb-Daimler-Straße, Rosenstraße, Urbanstraße, Lange Straße, Friedrichstraße, Wilhelm-Maybach-Straße, Silcherstraße, Aichenbachstraße, Burgstraße, Archivstraße, Johann-Philipp-Palm-Straße, Oberer Marktplatz. Die Teilnehmer sind zur Einhaltung von Auflagen verpflichtet, die vor Ort durch die Polizei und anwesende Vertreter der Stadtverwaltung kontrolliert wird.
11.2.21

 

 

Klinik schafft Wohnungen für Mitarbeiter

Schordnorf. Mit der Sanierung des sogenannten I-Baus an der Rems-Murr-Klinik Schorndorf schafft der Rems-Murr-Kreis dringend benötigten Wohnraum für Klinikpersonal und macht damit den Standort noch attraktiver für Pflegekräfte und andere Mitarbeiter. Ab April 2021 stehen in Schorndorf insgesamt 32 Wohneinheiten mit Mietpreisen zwischen 300 Euro und 400 Euro zur Verfügung. Auch in Winnenden wird zukünftig attraktiver Wohnraum in unmittelbar Kliniknähe für Mitarbeiter bereitgehalten. In Summe stehen zukünftig 92 Wohneinheiten zur Verfügung, vom 1-Zimmer Apartment, bis zur 2-Zimmerwohnung. Durch die Umwandlung des bestehenden I-Baus in Schorndorf in ein Personalwohnheim und die zusätzliche Anmietung eines von der Kreisbaugruppe in Winnenden neu errichteten Apartmenthauses mit 60 Wohnungen soll der Wohnraumbedarf für die Klinikstandorte langfristig gedeckt und attraktive Wohnmöglichkeiten angeboten werden. „Die Qualität der Rems-Murr-Kliniken steht und fällt mit der Qualität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit wir auch zukünftig bestens ausgebildete Kolleginnen und Kollegen an den Standorten einsetzen können, schaffen wir durch den neuen Wohnraum vor allem für Pflegekräfte und -schüler sowie unsere Auszubildenden und Niedriglohngruppen bezahlbaren Wohnraum in der Nähe der Klinik“, so der Geschäftsführer der Rems-Murr-Kliniken, Dr. Marc Nickel.

„Zur Umsetzung unserer Medizinkonzeption gehört auch die Attraktivität als Arbeitgeber. Ich habe immer betont, dass wir als Rems-Murr-Kreis den Erfolg unserer Rems-Murr-Kliniken nicht auf Kosten des Personals, sondern gemeinsam mit einem motivierten Team erreichen wollen. Nach der Aufstockung der Corona-Prämie vor Weihnachten unterstreicht der Rems-Murr-Kreis mit dieser Investition einmal mehr, wie wichtig ihm seine Mitarbeitenden in den Kliniken und eine gute medizinische Versorgung ist. Ich bin dem Kreistag dankbar, dass die Bereitschaft zu solchen Investitionen in die Zukunftsfähigkeit fraktionsübergreifend vom Kreistag getragen wird.“ so Landrat Dr. Sigel.

Für die neuen Wohnungen in Schorndorf und Winnenden investiert der Kreis gemeinsam mit den Rems-Murr-Kliniken und der Kreisbaugruppe über 16 Millionen Euro. „Unser Ziel ist, nicht nur die Anziehungskraft der Rems-Murr-Kliniken als Arbeitgeber, sondern zugleich die Attraktivität beider Städte als Ganzes zu stärken. Wir setzen damit ein klares Zeichen für eine in jeglicher Hinsicht gesunde Zukunft der Region,“ so der Aufsichtsratsvorsitzende der Rems-Murr-Kliniken weiter.
Die Rems-Murr-Kliniken wollen auch dieses Jahr neuen Pflegekräften einen sicheren Arbeitsplatz bieten. Nach eingehender Analyse der zu erwartenden Entwicklungen hat der Landkreis vorausschauend agiert und rechtzeitig den Bau neuer Personalwohnungen in Schorndorf und Winnenden im Rahmen einer Klausur des Kreistags im vergangenen Jahr angestoßen. Während in Schorndorf die Umbauarbeiten des Verwaltungsgebäudes am nördlichen Grundstücksrand zügig vorangehen und die ersten Wohnungen voraussichtlich im April 2021 bezogen werden können, soll der Neubau der Wohnungen in Winnenden-Schelmenholz spätestens im dritten Quartal dieses Jahres abgeschlossen sein. Hier entstehen 32 1-Bett-Zimmer und 28 2-Bett-Zimmer, jeweils mit Balkon.
11.2.21

 

 

Volkshochschule verschiebt Semesterstart

Eislingen. Aufgrund der Verlängerung des Lockdowns bis einschließlich 7. März verschiebt sich der Semesterstart der Voilkshochschule Eislingen und Salach. Vereinzelte Kurse starten ab 22.Februar nur als Online-Format auf Grund der weiterhin geltenden Corona-Schutzmaßnahmen. Hierzu werden die Teilnehmer separat informiert. Ergänzend dazu informiert das VHS-Team auf der Website unter vhs-eislingen.de, ab wann das Frühjahr-/Sommersemester 2021 starten kann.
11.2.21

 

 

Brand in Imbissbude

Göppingen. Sachschaden entstand am Mittwoch bei einem Feuer in Göppingen. Kurz nach 17 Uhr hatte eine Fritteuse in einem Imbiss in der Göppinger Straße Feuer gefangen. Der Betreiber konnte den Brand bis zum Eintreffen der Feuerwehr selbst löschen. Warum das Feuer ausbrach ist nicht bekannt. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 4.000 Euro.
11.2.21

 

 

Auf der Fahrbahn gewendet

Schlat. Wegen eines Wendemanövers landete am Mittwoch ein anderes Auto in den Leitplanken.  - Der 30-Jährige fuhr kurz vor 7 Uhr von Reichenbach in Richtung Schlat. Es herrschten winterliche Verhältnisse. Nachdem er eine Rechtskurve durchfahren hatte, sah er ein Auto vor sich. Dessen Fahrer wendete gerade auf der Straße. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, lenkte der Fahrer seinen Wagen nach links. Sein Auto konnte er nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr in die Leitplanken. Der unbekannte Autofahrer der gerade gewendet hatte, fuhr einfach weg und kümmerte sich nicht um den Unfall. Den Schaden an dem nicht mehr fahrbereiten Wagen schätzt die Polizei auf etwa 5.000 Euro.
11.2.21

 

 

Von Straße abgekommen

Schwäbisch Gmünd. Ein 87-jähriger Autofahrer befuhr am Donnerstag gegen 13.30 Uhr die Verbindungsstraße zwischen Hangendeinbach und Sachsenhof. Auf der winterglatten Straße kam er in einer Rechtskurve von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Der Senior zog sich dabei leichte Verletzungen zu und musste vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden. An seinem Auto entstand Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro. Die örtliche Feuerwehr war zu den Bergungsmaßnahmen im Einsatz. Das Auto wurde abgeschleppt.
11.2.21

 

 

Unfall beim Abbiegen

Schäwbisch Gmünd. Beim Linksabbiegen von der Remsstraße auf die Fischergasse in Gmünd kollidierte eine 28-jährige Fahrerin am Mittwochnachmittag mit dem Pkw eines 58-Jährigen, der die Remsstraße stadtauswärts befuhr. Der bei dem Unfall schwerverletzte 58-jährige Fahrzeuglenker sowie seine 54-jährige Beifahrerin wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die Unfallverursacherin kam ebenfalls mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. Zwei auf der Rückbank der Unfallverursacherin mitfahrende Kinder blieben unverletzt. 10.000 Euro sind hier die Schadensbilanz.
11.2.21

 

 

10 000 Euro Sachschaden bei Verkehrsunfall

Schorndorf. Eine 37-jährige Autofahrerin wollte am Donnerstag gegen 10 Uhr mit ihrem Wagen  rückwärts von einem Stellplatz auf den Freuenbergweg in Schorndorf einfahren und übersah hierbei einen Pkw, der die Straße entlangfuhr. Bei der Kollision zwischen den beiden Autos entstand Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro.
11.2.21

 

 

Neue Projektleiterin für Bibilothek-Erweiterung

Esslingen. Die  neue Projektleiterin für die Bibliotheksentwicklung nun auch dem Esslinger Kulturausschuss vor.  Im Rahmen ihres Studiums „Naturraum- und Regionalmanagement“, beschäftigte sich Malin Baumgärtner mit den ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten ländlicher Räume. Bereits während ihrer Bachelorarbeit zum Thema „Erfolgsfaktoren für die Einbindung von Stakeholdern in Regionalentwicklungsprozesse“ untersuchte sie die Chancen von Bürgerbeteiligung. Zuletzt arbeitete Baumgärtner als kommunale Projektleiterin der Remstal Gartenschau 2019 in Remshalden. In Esslingen gehören nun unter anderem das Projekt- und Beteiligungsmanagement, die Öffentlichkeitsarbeit und die Entwicklung und Erprobung neuer Bibliotheksangebote zu ihrem Aufgabengebiet.
„Mit Malin Baumgärtner haben wir eine in Beteiligungsprozessen und Projektleitung erfahrene und kompetente Mitarbeiterin gewonnen, die unsere Schritte auf dem Weg zur Neuen Stadtbücherei begleiten und koordinieren wird“, so Bürgermeister Yalçın Bayraktar.
Die Neue Stadtbücherei befindet sich derzeit in der Vorentwurfsphase. Diese wird voraussichtlich bis November dauern und beinhaltet unter anderem die Weiterentwicklung der Planung auf Grundlage des Wettbewerbsentwurfs, die Analyse der Bestandsgebäude, die Vorplanung des Brandschutzkonzeptes und die Erstellung verschiedener Fachgutachten. Darüber hinaus wird die Haustechnik geplant und es werden Gespräche zum Beispiel mit den Denkmalschutzbehörden geführt. Auf Grundlage der weiteren Planung wird eine Kostenschätzung erstellt sowie der Planungs- und Bauablauf fortgeschrieben:
11.2.21

 

 

Neuer Ortsvorsteher für Nabern

Kirchheim unter Teck. Der Kirchheimer Ortsteil Nabern hat einen neuen hauptamtlichen Ortsvorsteher: Der Kirchheimer Gemeinderat wählte Giacomo Mastro ins Amt. Einstimmig stimmten die anwesenden Ratsmitglieder für den Kandidaten. In einer öffentlichen Sitzung hatte sich bereits der Naberner Ortschaftsrat für Mastro ausgesprochen.  Bei seiner Vorstellung im Gemeinderat lobte der 32-jährige das Zusammengehörigkeitsgefühl im Kirchheimer Stadtteil. Gespräche mit verschiedenen Akteuren hätten seinen Wunsch, Ortsvorsteher zu werden, bestärkt. Gespräche führen ist ein gutes Stichwort: Giacomo Mastro schätzt die Abwechslung seines neuen Jobs und hat Freude am Kontakt zu Bürgern. Aber auch die Kommunikation mit seinen Kolleginnen und Kollegen im Naberner Rathaus, dem Ortschaftsrat sowie dem Gemeinderat und mit der Kernverwaltung hält er in seiner neuen Position für wichtig.
11.2.21

 

 

40 Corona-Infizierte in Kirchheim

Kirchheim unter Teck. Aktuell gibt es 40 Corona-Infizierte in Kirchheim unter Teck (Stand 10.Februar), berichtete Oberbürgermeister Pascal Bader vor dem Gemeinderat.  „Bei den Schwerpunktkontrollen zur Einhaltung der Quarantäne wurden in Kirchheim keine Verstöße gegen die Quarantäne-Auflagen festgestellt“, stellte der OB zufrieden fest. Im Landkreis Esslingen gibt es 32 Personen mit einer mutierten Version des Coronavirus. In 26 Fällen handelt es sich um die britische Variante B.1.1.7. „Am Montag wurde bekannt, dass sich auch ein Bewohner der Flüchtlingsunterkünfte in der Boschstraße mit der britischen Virusmutante angesteckt hat“, erklärte Bader. In Abstimmung mit dem Landesgesundheitsamt wurde sofort für die Bewohner der Unterkünfte eine 14-tägige Quarantäne angeordnet und PCR-Testungen veranlasst. „Noch liegen die Ergebnisse dieser Tests nicht vor, wir rechnen jedoch im Laufe der Woche damit“, so das Stadtoberhaupt.

Aktuell laufen die Vorbereitungen für eine Schnellteststation auf dem Güterbahnhofsgelände in Kirchheim, informierte Bader weiter. Die Umsetzung erfolgt durch das DRK und den Malteser Hilfsdienst in Absprache mit der Stadtverwaltung. „Ab 22. Februar werden wir so an einem noch festzulegenden Wochentag kostenlose Corona-Schnelltests für die Kirchheimer Bevölkerung ermöglichen“, so Bader.
11.2.21

 

 

Erneuter Wintereinbruch führt nicht zu Chaos

Anders als in Norddeutschland hat der Wintereinbruch im Stauferland in der Nacht zu Mittwoch kein Chaos ausgelöst. Laut Polizei gab es mehrere kleinere Unfälle mit geringen Blechschäden. Richtig gekracht hatte es am Morgen in Göppingen in der Ulmer Straße als ein Fahrzeug von einer Tankstelle auf die Straße ausfahren wollte, dabei ins Rutschen kam und gegen einen vorbeifahrenen Personenwagen prallte. Die Polizei gibt den Schaden mit 10 000 Euro. Verletzte gab es nicht. Im Laufe des Vormittags hatten auch die Räum- und Streudienste für freie Fahrt auf den Straßen gesorgt. Lediglich in Wohngebieten blieben Fahrzeuge hängen und mussten mit vereinten Kräften der Anwohner wieder auf die Spur gebracht werden. Foto: Bettina Fritz

 

17 Menschen an britischer Corona-Variante infiziert

Kreis Göppingen. Das Gesundheitsamt des Landkreises Göppingen konnte am Mittwoch keinen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu vermelden. Die Anzahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie liegt bei 150. Innerhalb der letzten Woche ist im Landkreis Göppingen eine Person gestorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Bei der Toten handelt es sich um eine über 80 Jahre alte Frau. Der Todesfall steht im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung im Landkreis.  Aktuell konnte das Coronavirus in vier Pflegeeinrichtungen im Landkreis bei achts Bewohnern und Mitarbeitern nachgewiesen werden. Insgesamt hat sich die Situation in den Pflegeeinrichtungen des Landkreises beruhigt.

Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch 24 neue Corona-Fälle im Landkreis Göppingen (Stand 14 Uhr). Aktuell sind  damit 140 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Landkreis Göppingen beträgt 35,3 (Stand Dienstag, 16 Uhr).

Die Fallzahlen halten sich aktuell auf einem mittleren Niveau. Inzwischen konnte die britische Virusvariante bei insgesamt 17 positiv getesteten Personen aus dem Landkreis Göppingen nachgewiesen werden. Das Gesundheitsamt hat bereits weitere Proben genommen und zur Analyse an das Landesgesundheitsamt gesendet. Die Ergebnisse der Sequenzierungen stehen noch aus.

Seit Beginn der Impfungen im Januar haben insgesamt 2973 Personen ihre Erst-Impfung erhalten. Davon wurden 551 Impfungen vor Ort im Kreisimpfzentrum (KIZ) in der Werfthalle durchgeführt und 1036 mit den Mobilen Impfteams (MIT) des KIZ Göppingen in Pflegeeinrichtungen, sowie in Kliniken des Landkreises. Mobile Impfteams vom Zentralen Impfzentrum (ZIZ) aus Ulm haben bisher 1386 Erst-Impfdosen in Pflegeeinrichtungen des Landkreises Göppingen verabreicht. Damit wurden bereits in mehr als 80  Prozengt der stationären Einrichtungen im Landkreis Göppingen Bewohner sowie Mitarbeiter geimpft.  Von den Mobilen Impfteams vom ZIZ Ulm haben die ersten 114 Personen ihre Zweitimpfung erhalten. Die Mobilen Impfteams des KIZ starten am Freitag ebenfalls mit den Zweitimpfungen. Nach der aktuellen Planung  werden alle stationären Alten- und Pflegeheime im Landkreis Göppingen bis ca. Mitte März mit Erst- und Zweitimpfungen versorgt sein.
10.2.21

 

 

Brand in Keller

Kuchen. Vermutlich löste ein technischer Defekt ein Feuer am Dienstag in Kuchen aus. Kurz nach 16 Uhr bemerkte ein Zeuge Rauch in einem Haus in der Seewiesenstraße. Der Rauch kam aus dem Keller. Einsatz- und Rettungskräfte rückten an. Der Brand war schnell gelöscht, der Keller war stark verrußt. Vermutlich kam es an einem Wäschetrockner zu einem technischen Defekt, der den Schwelbrand auslöste. Die Feuerwehr lüftete die Räumlichkeiten und trieb den Rauch aus dem Gebäude. Das Haus blieb bewohnbar. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 25.000 Euro.
10.2.21

 

 

Cannabisgeruch aus Auto

Eislingen. / Polizisten kontrollierten am Dienstag in Eislingen einen 19-Jährigen und fanden Rauschgift. Gegen 10 Uhr stand die Polizeistreife an einer roten Ampel in der Steinbeißstraße. Neben ihnen stand ein 19-Jähriger mit seinem Fahrzeug. Die Beamten nahmen plötzlich starken Cannabisgeruch wahr. Daraufhin kontrollierten sie den jungen Mann. Beim Öffnen der Fahrertür schlug ihnen erneut Cannabisgeruch entgegen. Im Fahrzeug fanden die Polizisten knapp fünf Gramm Haschisch sowie mehrere bereits gerauchte vermeintliche Joints. Weiterhin fanden sie drogentypische Utensilien. Im Anschluss durchsuchte die Polizei das Zimmer des 19-Jährigen. Dort fanden sie nochmals etwa 60 Gramm Cannabis und weitere Drogenutensilien wie eine Feinwaage und Rauchgeräte. Das beschlagnahmten die Polizisten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 19-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt.
10.2.21

 

 

Unfall verursacht und geflüchtet

Göppingen. Nicht um den Schaden kümmerte sich am Montag ein 18-Jähriger in Göppingen.Der 18-Jährige fuhr gegen 19 Uhr in der Poststraße. Im Kreuzungsbereich zur Schützenstraße verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet ins Schleudern. Ursächlich dürfte nicht angepasste Geschwindigkeit gewesen sein. Das Heck des Wagens drückte ein Verkehrszeichen um. Der 18-Jährige kümmerte sich nicht um den Schaden und flüchtete sofort von der Unfallstelle. Mehrere Zeugen hatten den Unfall beobachtet und die Polizei informiert. Die konnte den jungen Mann schnell ermitteln. Der muss sich nun wegen Verkehrsunfallflucht verantworten. Es entstand Sachschaden von etwa 2.000 Euro.
10.2.21

 

 

Balkon an Hochhaus in Flammen

Esslingen. Zum Brand auf einem Balkon eines mehrstöckigen Wohngebäudes in der Kurt-Schumacher-Straße sind Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am frühen Mittwochmorgen ausgerückt. Um 3.50 Uhr war der Polizei über Notruf gemeldet worden, dass in einer dortigen Wohnung ein Feuer ausgebrochen sei. Beim Eintreffen der Rettungs- und Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass ein Balkon im Erdgeschoss von den Flammen betroffen war und sowohl die Wohnung als auch Teile des Treppenhauses verraucht waren. Der 60-jährige Bewohner hatte sich bereits ins Freie begeben und auch die übrigen Personen konnten das Gebäude verlassen. Durch das sofortige Eingreifen der Feuerwehr konnte der Brand rasch gelöscht werden. Bis auf den 60-Jährigen, der mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht wurde, waren alle übrigen Bewohner nach derzeitigem Kenntnisstand unverletzt geblieben. Nach entsprechenden Lüftungsmaßnahmen durch die Feuerwehr konnten die Bewohner ins Gebäude zurückkehren. Lediglich die betroffene Wohnung ist bis auf Weiteres nicht nutzbar. Der durch die Flammen und den beträchtlichen Rauchgasniederschlag entstandene Sachschaden wird vorläufigen Schätzungen zufolge auf 100.000 Euro beziffert. Die Brandursache steht noch nicht fest. Aufgrund der Einsatzmaßnahmen musste die Kurt-Schumacher-Straße bis zirka 6.50 Uhr voll gesperrt werden.
10.2.21

 

 

Oberbürgermeister wollen Innenstädte retten

Schwäbisch Gmünd / Schorndorf/ Tübingen. Der Einzelhandelsverband Baden-Württemberg fürchtet 12 000 Insolvenzen allein in Baden-Württemberg durch die anhaltende Schließung des Handels. Ein Viertel der Modegeschäfte ist laut Umfrage von der Insolvenz bedroht. Trotz der zugesagten, aber vielfach bisher nicht ausgezahlten Hilfen drohen bald erhebliche Leerstände in den Innenstädten. Die Kaufkraft wandert ins Internet ab.

Die Oberbürgermeister Richard Arnold (Schwäbisch Gmünd), Matthias Klopfer (Schorndorf) und Boris Palmer (Tübingen) sagen: „Nach zehn Wochen im Lockdown wachsen die Schäden an der Verfassung des Gemeinwesens unserer Städte und am Innenstadthandel exponentiell. Die Innenstädte sind nicht einfach nur Handelsplätze, sie sind seit Jahrhunderten der Ort, an dem Bürgerstolz und Bürgersinn entstehen. Wir benötigen im Februar Konzepte für eine kontrollierte Öffnung, sonst erleiden unsere Städte einen irreparablen Schaden an Substanz und Seele.“

Unter kontrollierter Öffnung verstehen die Oberbürgermeister eine Kombination bekannter und neuer Instrumente. FFP2- oder OP-Masken können den Handel so sicher machen wie Bus oder Bahn. Für einen ersten Öffnungsschritt sind strikte Personenbegrenzungen und Terminvereinbarungen möglich. Vielen kleinen Geschäften genügt es, einen Kunden im Laden zu bedienen, bevor der nächste eintritt. Friseursalons könnten zunächst immer nur einen Kunden pro Raum bedienen. Größere Kaufhäuser oder Baumärkte könnten den Einlass an einen negativen Schnelltest koppeln. Besser als ganz zu schließen, wäre ein exklusives Zeitfenster zum Einkauf für Senioren. Personen über 65 Jahren sollten von Montag bis Freitag eine Stunde zum Einkaufen reserviert bekommen. Denn in dieser Altersgruppe ist die Inzidenz niedriger, das Risiko, schwer zu erkranken, aber drastisch größer.

Für Arnold, Klopfer und Palmer ist klar: „So wie jetzt kann es nicht weitergehen. Wir brauchen differenziertere Lösungen statt pauschaler Verbote. Der Handel in den Städten ist schon auf der Intensivstation. Er braucht eine Rettung jetzt. Wir sind überzeugt, dass diese mit klugen Schutzkonzepten jetzt möglich ist.“

Neben einer klaren Perspektive für den Handel fordern die Rathauschefs auch eine kontrollierte Öffnung der Museen, Galerien und Stadtbüchereien, mit Maskenpflicht, Voranmeldung und Flächenvorgabe pro Besucher. „Die Städte sind seit Jahrhunderten nicht nur Mittelpunkt des Handels, sondern auch der Kultur. Unsere Teams in den Museen und Bibliotheken haben funktionierende Hygienekonzepte in den Schubladen. Öffentliche Kultureinrichtungen waren und sind keine Treiber der Pandemie, deshalb wollen wir auch für diesen Bereich unseres städtischen Lebens eine vertretbare Öffnungsperspektive“, so Arnold, Klopfer und Palmer in ihrem gemeinsamen Appell.
9.2.21

 

 

Polizei warnt vor Covid-Betrügern

Kreis Göppingen. Die Polizei verzeichnete am Dienstag eine Vielzahl von sogenannten Schock-Anrufen. Dabei rufen Betrüger an und geben sich als angebliche Ärzte aus. Sie teilen den Angerufenen mit, dass ein naher Angehöriger schwer an Covid erkrankt sei, im Krankenhaus liege und nur durch die Gabe eines sehr teuren Medikaments gerettet werden kann. Bei den Anrufern handelt es sich um Betrüger, die durch diese Schockanrufe an das Geld ihrer Opfer gelangen wollen.Die Polizei bittet die  Angerufenen,das Telefonat umgehend selbst zu beenden und anschließend selbst die 110 zu wählen.
9.2.21

 

 

Neue Klinik am Eichert: Der Rohbau steht

Der Rohbau der neuen Klinik am Eichert steht. Foto: Bettina Fritz

Kreis Göppingen. Die Corona-Pandemie macht auch für zufriedene Bauherren keine Ausnahme. So wird es coronabedingt kein Richtfest für den Neubau der Klinik am Eichert geben, die traditionelle Veranstaltung, bei der der Bauherr den Rohbau-Arbeitern dankt und sie gebührend verabschiedet, fällt aus. So ganz ohne Dank wollten die Alb-Fils-Kliniken die Bauarbeiter aber nicht ziehen lassen und organisierten am  Dienstag (ein kurzes Zusammentreffen mit einer Delegation des Bautrupps.

„Rund eineinhalb Jahre haben Sie mit vollem Einsatz an unserer neuen Klinik gearbeitet, die meisten von ihnen werden demnächst zur nächsten Baustelle weiterziehen“, sagte der Kaufmännische Geschäftsführer der Kliniken, Wolfgang Schmid. „Wir wollen Ihnen daher bei diesem kurzen Zusammentreffen für Ihre Arbeit danken. Sie haben Enormes geleistet, und das bei Wind und Wetter, ob Sonnenschein, Regen oder Schnee. Eine Leistung, für die wir Ihnen nur unseren größten Respekt und Dank zollen können.“ Erschwerend für die Bauleute kam hinzu, dass mehr als zwei Drittel der Bauzeit in die Corona-Pandemie fiel, mit den bekannten Einschränkungen.

Als kleine Erinnerung überreichte Wolfgang Schmid allen eine Powerbank, „die dafür sorgen soll, dass Sie online bleiben können – mit Ihren Familien, Freunden und Kollegen.“ Dazu gab es als Dankeschön ein paar kulinarische Produkte aus der Region, in einem Korb zusammengestellt. „Dies alles ist zwar kein gleichwertiger Ersatz für ein traditionelles Richtfest, wir hoffen aber, dass wir Ihnen damit eine kleine Freude machen können“, so der Geschäftsführer.

Die Rohbauarbeiten hatten Mitte September 2019 mit dem Aufstellen des ersten Krans begonnen, im Oktober 2019 waren bereits die ersten Abschnitte der Bodenplatte betoniert. Im September 2020 war dann das Sockelgeschoss fertig und es wurde mit dem Bettengeschoss, das wie ein rechteckiger Riegel auf dem Sockelgeschoss liegt, begonnen. Und jetzt nähern sich die Arbeiten am Rohbau schon dem Ende. Es wird bereits die oberste Decke des viergeschossigen Bettenhauses gegossen. Darauf fehlen nun nur noch ein Technikgeschoss sowie der Hubschrauberlandeplatz. Seit Beginn der Bauarbeiten wurden rund 12.000 Tonnen Stahl und ca. 66.000 Kubikmeter Beton verbaut, ca. 415.000 Kubikmeter (BRI) Umbauter Raum wurden geschaffen und etwa 2.500 Durchbrüche im Stahlbeton realisiert.

Auf der Baustelle haben inzwischen auch schon andere Gewerke mit den Arbeiten begonnen. Zum Teil sind schon Fenster eingebaut und Teile der Fassade angebracht. Auch die Trockenbauarbeiten im Inneren des Neubaus sind in vollem Gange. Bis zur Übergabe wird es aber noch etwas dauern. Die Inbetriebnahme des neuen Klinikgebäudes ist für das Frühjahr 2024 vorgesehen.
9.2.21

 

 

Landtagswahl: Wahlbenachrichtung bald im Briefkasten

Oberbürgermeister Alex Maier (links) und Hans-Peter Gruner. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. „Die organisatorische Vorbereitung der Landtagswahl am 14. März ist bei der Stadtverwaltung in vollem Gang“, blickt Oberbürgermeister Alex Maier dem nächsten Wahlsonntag in viereinhalb Wochen entgegen. Vor Ort informierte er sich über den bevorstehenden Versand der Wahlbenachrichtigungsbriefe durch die Deutsche Post.

Stuttgarter Straße 79: Im Zustellstützpunkt der Deutschen Post wartet der Leiter, Hans-Peter Gruner, auf das Göppinger Stadtoberhaupt. Dort sind die rund 37.000, vom Rechenzentrum der Region Stuttgart zentral gedruckten Wahlbenachrichtigungsbriefe auf Paletten eingetroffen und werden für die weitere Verteilung im Stadtgebiet und den sieben Stadtbezirken vorsortiert. Der Versand der Briefe an die Wahlberechtigten ist für Mittwoch und Donnerstag vorgesehen. Gruner bittet daher alle Göppinger, in diesen Tagen ihre Briefkästen besonders vorsichtig zu leeren.

Denn häufig lägen die Wahlbenachrichtigungen zwischen anderen Sendungen oder würden mit diesen verwechselt. Der Versand der Wahlunterlagen erfolge nach höchsten Qualitäts- und Datenschutzstandards, so Gruner weiter: „In unseren Briefzentren wurden Einlieferung, Sortierung und Zustellung aller Wahlbenachrichtigungen präzise vorbereitet. Sind Briefkästen und Klingelschilder beim Empfänger gut erkennbar und richtig gekennzeichnet, können die Postboten diese wichtige Post zuverlässig zustellen.“

Und wichtig ist der Wahlbenachrichtigungsbrief sowohl für die Urnenwahl im Wahllokal als auch für die Briefwahl, betont Oberbürgermeister Alex Maier: „Wer seine Stimme am 14. März persönlich in seinem Wahllokal abgeben möchte, findet auf der Wahlbenachrichtigung die genaue Anschrift. Und wer aufgrund von Abwesenheit am 14. März oder aus Sorge vor der Corona-Pandemie Briefwahl beantragen möchte, benötigt dazu ebenfalls den Brief.“ Briefwahl könne nämlich entweder schriftlich auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung oder via Internet beantragt werden.

Der Link zur Online-Beantragung, so Maier weiter, sei bereits auf der städtischen Homepage unter www.goeppingen.de aktiv. Die nach Beantragung versandten Briefwahlunterlagen bestehen aus dem Wahlschein, einem amtlichen Stimmzettel des Göppinger Wahlkreises Nummer 10, einem amtlichen blauen Stimmzettelumschlag, einem amtlichen roten Wahlbriefumschlag und einem ausführlichen Merkblatt für die Briefwahl. Der Wahlbrief muss dem Wahlamt spätestens am Wahlsonntag bis 18 Uhr vorliegen, da dann die Wahl endet und die Stimmenauszählung beginnt. Die Deutsche Post empfiehlt daher, den Wahlbrief rechtzeitig vor dem Wahltag aufzugeben. Der Wahlbrief muss bei Postversand innerhalb Deutschlands übrigens nicht frankiert werden. Aber auch die persönliche Stimmabgabe im Wahllokal sei sicher: „Wir werden, wie schon bei der Oberbürgermeisterwahl Ende vergangenen Jahres, in allen Wahlräumen den größtmöglichen Infektionsschutz gewährleisten“, versichert OB Maier.

Alle am 31. Januar 2021 in Göppingen mit Hauptwohnsitz gemeldeten wahlberechtigten Personen wurden automatisch ins hiesige Wählerverzeichnis eingetragen.

Diese rund 37.000 Wahlberechtigten erhalten ihre Wahlbenachrichtigung in den nächsten Tagen. Wer bis zum 21. Februar keine Wahlbenachrichtigung bekommen hat, sich aber für wahlberechtigt hält, kann sich beim Wahlbüro der Stadt Göppingen, Rathaus, Hauptstraße 1, Telefon 07161 650-1220, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden (Öffnungszeiten siehe nachfolgenden Bericht). Wahlberechtigt zur Landtagswahl in Baden-Württemberg sind alle deutschen Staatsangehörigen, die am 14. März 2003 oder früher geboren sind und ihren Hauptwohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt ohne festen Wohnsitz mindestens seit dem 14. Dezember 2020 in Baden-Württemberg haben. Im Stimmkreis Göppingen haben die Wähler übrigens die Auswahl zwischen 13 Vorschlägen.
9.2.21

 

 

Klimaschutzstiftung für das Technologieland

Kreis Göppingen- „Mit der Klimaschutzstiftung gibt die CDU eine überzeugende Antwort auf die Herausforderung des Klimawandels. Den CO2-Ausstoß zu senken, ist eine der größten Aufgaben unserer Zeit und als Technologieland muss Baden-Württemberg zu einem Vorreiter beim Klimaschutz werden. Die Einrichtung der Stiftung im Klimaschutzgesetz ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg“, sagt Landtagsabgeordnete  Nicole Razavi nach einer digitalen Podiumsdiskussion mit dem Initiator der Stiftung, Claus Paal, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. Die Geislinger CDU-Abgeordnete hatte gemeinsam mit der CDU-Landtagskandidatin für den Wahlkreis Göppingen, Sarah Schweizer, zu einer Facebook-Live-Diskussion eingeladen, die auf großes Interesse stieß.  „Die Stiftung fördert Forschung und Entwicklung sowie Bildungsprojekte im Bereich Klimaschutz. Gleichzeitig ist sie ein Angebot an alle, selbst mitzumachen. Das Land, Kommunen, Unternehmen, alle Bürger sowie Kinder und Jugendliche können über Kompensationszahlungen ihre CO₂-Emissionen ausgleichen und werden so klimaneutral. Die neue Stiftung wird dazu zertifizierte CO₂-Kompensationsprojekte in Baden-Württemberg, Europa und weltweit initiieren. Das ist Klimaschutz made in Baden-Württemberg“, sagt Sarah Schweizer.

„Das Thema treibt die Menschen um, das war heute deutlich zu spüren“ berichten Nicole Razavi und Sarah Schweizer „Es ist eigentlich einfach: Wir alle können etwas beitragen, indem wir bei uns selbst anfangen und unser Verhalten hinterfragen. Etwa, ob wirklich alle Online-Käufe sein müssen, die dann vom Paketdienst bis zur Haustür gefahren werden. Wir brauchen Eigenverantwortung und eine breite Akzeptanz. Nur dann wird Klimaschutz funktionieren. Die Klimaschutzstiftung wird dieses Ziel in den Mittelpunkt stellen und dafür werben, vom Kindergarten über die Schule bis ins Arbeits- und Privatleben.“
9.2.21

 

 

Rechberghausen sagt Markt und Messe ab

Rechberghausen. Normalerweise laufen um diese Zeit bereits die Planungen für den Kunst-, Kreativ- und Handwerkermarkt der Gemeinde Rechberghausen bzw. der Kulturmühle und die Gewerbemesse der Gemeinde Rechberghausen. Diese gemeinsame Veranstaltung findet seit vielen Jahren am ersten Wochenende im Mai statt.  Nicht so in diesem Jahr: Wegen der Corona-Pandemie haben die Veranstalter  sowohl den Kunst- Kreativ- und Handwerkermarkt 2021 sowie die Gewerbemesse „Marktplatz Rechberghausen" abgesagt.
9.2.21

 

 

Dance-Festival auf Oktober verschoben

Rechberghausen- Aufgrund der aktuellen Lage und den behördlichen Vorgaben kann das für den 27. März  geplante 8. Dance Festival in Rechberghausen nicht stattfinden. Es gibt bereits einen Ersatztermin für den verschobenen Tanzwettbewerb. Neuer geplanter Termin ist Samstag, 16. Oktober,ab 18 Uhr. Die Tickets behalten für den Ersatztermin ihre Gültigkeit.
9.2.21

 

 

Nächtliche Sperrung des Einhorn-Tunnels

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Donnerstag, 18. Februar, zwischen 19.30 Uhr, wird der Gmünder Einhorn-Tunnel bis 5 Uhr des Folgetages für den Verkehr gesperrt. Grund für die Sperrung sind Wartungsarbeiten. Der Verkehr wird während der Sperrung über die Lorcher Straße, Bahnhof-boulevard, Remsstraße, Aalener Straße und umgekehrt geleitet und ist ausgeschildert.
9.2.21

 

 

Autofahrer überschlägt sich

Schlat. Verletzungen zog sich am Montag ein 48-Jähriger bei einem Verkehrsunfall bei Schlat zu.  Laut Mitteilung der Polizei war der Mann auf dem Schlater Buckel in Richtung Schlat unterwegs. Auf glatter Straße kam er mit seinem Wagen von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Der Rettungsdienst kümmerte sich um den Leichtverletzten und brachte ihn in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr war an der Unfallstelle. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Schaden auf 2.000 Euro.
9.2.21

 

 

Pkw kracht gegen Wohnmobil

Geislingen. Verkeilt hat sich ein Pkw nach einem Unfall am Montag in Geislingen. Gegen 8.10 Uhr war der Wagen in der Gerokstraße unterwegs. In der Überkinger Straße fuhr ein Wohnmobil in Richtung Sternplatz. Der Lenker des Pkw wollte nach rechts in die Überkinger Straße abbiegen. Dabei achtete der 55-Jährige nicht auf die Vorfahrt des 82-Jährigen. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte das Auto, sodass es sich zwischen einer Ampel und einem Geschäft verkeilte. Ersten Erkenntnissen zufolge überstanden die Fahrer den Unfall ohne Verletzungen. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit.. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 20.000 Euro.
9.21

 

 

Polizei kontrolliert Schwerlastverkehr

Aichelberg. Teils gravierende Mängel wiesen Lastwagen bei Polizeikontrollen am Montag bei Aichelberg auf. Gleich der erste Fahrer eines Sattelzuges durfte nicht mehr weiterfahren. Der bulgarische Laster hatte gravierende Mängel an der Bremsanlage und an der Lenkung. Zudem war die Scheibe gerissen, weshalb ihm die Polizisten die Weiterfahrt untersagen mussten. Der Mann musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.100 Euro hinterlegen. Einen weiteren Lkw-Fahrer beanstandete die Polizei ebenfalls wegen mehreren Verstößen.

Der Mann überholte im Überholverbot und überschritt mehrfach die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Außerdem hielt er sich nicht an die Ruhezeiten und an die Pausen. Im Innenraum war eine unzulässige Beleuchtung verbaut, die rot nach außen strahlte. Weitere drei Fahrer überholten ebenfalls trotz eines Verbots. Bei einem anderen Truck beanstandeten die Beamten die Beleuchtung.
9.2.21

 

 

Tankstelle überfallen

Eislingen. Beute machten zwei Räuber am Samstag in Eislingen. Gegen 19.45 Uhr betraten die beiden maskierten Unbekannten das Geländer der Tankstelle in der Straße "Am Eichenbach". Ein Angestellter stand gerade vor der Eingangstür. Die zwei Unbekannten bedrohten ihn mit einem Messer und drängten ihn ins Innere. Dort forderten sie die Herausgabe von Bargeld. Der Angestellte öffnete die Kasse und die Räuber entnahmen das Bargeld. Ihre Beute packten sie in eine mitgebrachte Tüte. Danach flüchteten die beiden Unbekannten und der Angestellte setzte einen Notruf ab. Die Polizei fahndete mit zahlreichen Streifen nach den Tätern. Auch ein Polizeihubschrauber beteiligte sich an der Fahndung. Trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen blieben die Täter verschwunden.

Beide Täter waren etwa 175cm groß, schlank und sollen um die 20 Jahre alt gewesen sein. Einer der Männer trug weiße Sneaker, eine schwarze Adidas Jogging Hose, schwarzer Kapuzenpulli, dunkle Steppweste und eine weiße FFP2 Maske. Der zweite Täter trug blaue Sneaker mit weißer Sohle, schwarze Jogginghose mit weißem Querstreifen oberhalb des Knies, dunkler Adidas Kapuzenpulli mit großem Adidas Logo vorne, olivgrüne Winterjacke. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach den beiden Unbekannten. Zeugen die Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten sich an die Kriminalpolizei Göppingen unter der Telefonnummer 07161/632360 zu wenden.
8.2.21

 

 

Immer mehr Gemeinden coronafrei

Stauferland. Während immer mehr Gemeinden im Landkreis Göppingen auf der Corona-Karte zu weißen Flecken werden, ist ein weiterer Todesfall, der in Zusammenhang mit der Pandemie stehen soll, zu beklagen. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie Gestorbenen liegt jetzt bei 150. Aktuell sind noch 143 Personen im Landkreis an dem Virus infiziert, die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 38,7. In der Klinik am Eichert lagen am Montag 23 Corona-Patienten und vier Verdachtsfälle, in der Helfenstein-Klinik in Geislingen  war es vier Corona-Patienten und ein Verdachtsfall. Knapp 7000 Menschen hatten sich bislang im Kreis Göppingen am Corona-Virus infiziert, was einem Bevölkerungsanteil von knapp 2,8 Prozent entspricht. – Im Ostalbkreis gab es am Montag noch 323 an Corona Infizierte, 39 weniger als am Vortag. Die 7-Tages-Inzoidenz liegt bei 56. Seit Beginn in der Pandemie sind im Ostalbkreis in Zusammenhang mit dem Virus 235 Menschen gestorben. Im Ostalbkreis haben bislang 2743 Menschen die erste Impfung gegen Corona erhalten, 726 bereits die zweite.
8.2.21

 

 

Schuler forciert Digitalisierung bei der Umformtechnik

Göppingen. Der Pressen- und Anlagenbauer Schuler aus Göppingen beschleunigt die Digitalisierung seines Produktportfolios. Mit der „Digital Suite“ stellte der Göppinger Technologiekonzern die erste virtuelle Produktplattform vor, auf der Anwender die komplette Bandbreite bestehender und neuer digitaler Schuler-Lösungen für die Umformtechnik prüfen, konfigurieren und bestellen können.

Über die Digital Suite haben Kunden und Interessenten zudem direkten Zugang zu Produktexperten von Schuler, mit denen sie konkrete Anwendungsfälle besprechen und weitere Detail-Informationen anfordern können. Rohitashwa Pant, Chief Digital Officer (CDO) bei Schuler, erklärte: „Wir haben den Anspruch, dass jedes Produkt in der Digital Suite grundsätzlich dazu beitragen kann, auf Kundenseite Stückkosten zu senken und die Effizienz von Maschinen und Anlagen zu erhöhen. Durch den Einsatz von offenen Schnittstellen und Standard-Technologien sind unsere Produkte leicht in die IT-Netzwerke von Kunden zu integrieren.  Dass wir unsere vernetzten Lösungen jetzt gebündelt auf einer virtuellen Plattform zur Verfügung stellen, zeigt, dass die Bedeutung der Digitalisierung in der Umformtechnik immer weiter zunimmt und Schuler dabei eine führende Rolle einnimmt.“

Zu den Produkten in der Digital Suite gehören unter anderem Schuler Connect als virtuelles Service-System zur Fehlerbehebung ohne Techniker vor Ort, verbesserte !Track and Trace Lösungen“ für die durchgängige Beobachtung der Performance von Bauteilen in einer Presse sowie „Visual Die Protection“, womit sich unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz drohende Schadensursachen beim Einsatz von Werkzeugen frühzeitig erkennen und beseitigen lässt.
8.2.21

 

 

Impfkampagne soll Mitarbeiter überzeugen

Kreis Göppingen. Die Corona-Schutzimpfung ist freiwillig. Aber sie ist absolut notwendig, meinen viele Mitarbeiter der Alb-Fils-Kliniken im Kreis Göppingen. Nach einer unverbindlichen internen Abfrage im Januar will sich ein Großteil der Belegschaft der Klinik am Eichert in Göppingen und der Helfenstein-Klinik in Geislingen gegen den Corona-Erreger impfen lassen. Inzwischen haben auch – wie bereits vermeldet – die ersten internen Impfungen stattgefunden, für diese Woche wurden weitere Impfdosen zugesagt.

Unterdessen wurde an den  Kliniken eine interne Impfkampagne gestartet, um auch die letzten noch unschlüssigen Mitarbeiter vom Nutzen der Impfung zu überzeugen. „Auch wenn der Impfstoff, den wir für unsere Kollegen zu Verfügung haben, noch knapp ist, wollen wir jetzt schon alle dazu motivieren, sich impfen zu lassen“, schrieben die beiden Geschäftsführer Dr. Ingo Hüttner und Wolfgang Schmid in einer Mail an die Belegschaft. In der internen Impfkampagne sprechen Mitarbeiter unterschiedlicher Berufsgruppen über ihre Beweggründe, sich an der Impfung zu beteiligen – auf Plakaten, Infokarten und in Videoclips.
8.2.21

 

 

Dieb überrascht

Aichelberg. Am Montag ertappte eine Frau in Aichelberg einen Unbekannten in ihrem Haus.  Gegen 4.45 Uhr entdeckte die Frau einen Unbekannten in ihrem Haus in der Rechbergstraße. Als sie schrie, rannte der Mann aus dem Haus. Zuvor hatte er ein Mobiltelefon und Schmuck in dem Haus gefunden. Die Sachen nahm er mit. In das Haus war er wohl dadurch gelangt, dass die Bewohnerin den Schlüssel von außen stecken ließ und die Tür nur angelehnt war. Die Frau wählte den Notruf. Mehrere Polizeistreifen fahndeten nach dem Dieb. Kurz nach 5 Uhr kontrollierten Polizisten einen 36-Jährigen auf einem Parkplatz nahe der A8. Auf ihn traf die Personenbeschreibung des Unbekannten zu. Bei seiner Durchsuchung fand sich auch Schmuck, der zu dem Gestohlenen passte. Die Polizei nahm den 36-Jährigen vorläufig fest und brachte ihn auf ein Polizeirevier. Das durfte er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder verlassen. Er muss sich nun wegen Diebstahls verantworten.
8.2.21

 

 

Zu schnell in die Kurve

Gruibingen. Von der Fahrbahn kam am Samstag bei Gruibingen ein Autofahrer ab. Der 30-Jährige fuhr kurz vor 17 Uhr von Gruibingen nach Gammelshausen. Er fuhr zu schnell und verlor die Kontrolle über seinen Wagen. Am Ende einer Linkskurve kam er nach rechts von der Fahrbahn ab. Durch den Aufprall wurde das Fahrzeug  derart stark beschädigt, dass es nicht mehr fahrbereit war. Der Fahrer selbst blieb unverletzt. Der Sachschaden beträgt etwa 10.000 Euro.
8.2.21

 

 

Sportplatz beschädigt

Waldstetten. Ein 18-jähriger Autofahrer drehte zusammen mit einem Kumpel am Sonntag gegen 17.15 Uhr Runden auf der Rasenfläche des Sportplatzes Waldstetten in der Brunnengasse. Dabei wurden die beiden vom Platzwart ertappt, der die Polizei verständigte. Dem 18-Jährigen droht nun neben der fälligen Schadensregulierung auch eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung.
8.2.21

 

 

Esslingen invesiert 270 Millionen Euro in sein Klinikum

Esslingen. Der Aufsichtsrat des Klinikums Esslingen und der Gemeinderat der Stadt Esslingen haben dem ersten Bauabschnitt einer umfassenden Neubauplanung des Klinikums Esslingen einstimmig zugestimmt. Die Kosten des ersten Bauabschnitts werden auf 99 Mio € veranschlagt. Die vorgelegte Masterplanung des Klinikums beinhaltet Neu- und Umbaumaßnahmen mit einem Gesamtvolumen von insgesamt rund 270 Mio. € Investitionssumme über die nächsten 15 Jahre. "Dies stellt das größte Bauvolumen seit Bestehen des Klinikums dar. Ziel der umfassenden Investitionen ist die Sicherung und Weiterentwicklung der hohen medizinischen Qualität und einer qualifizierten Pflege im Klinikums Esslingen als medizinischer Zentralversorger für die Stadt und die Region. Zugleich sichert dieser Beschluss eine optimierte räumliche Organisation für einen wirtschaftlichen Betrieb und die gewünschte Aufenthaltsqualität für die Patientinnen und Patienten unseres städtischen Klinikums", unterstreicht Oberbürgermeister und Aufsichtsrats-Vorsitzender Dr. Jürgen Zieger.

„Das Klinikum Esslingen gehört seit über 150 Jahren zum Selbstverständnis der Stadt. Die  Bürger können auf eine umfassende und qualitativ hochwertige Behandlung vertrauen. Dies ist uns gerade seit dem vergangenen Jahr wieder deutlich vor Augen geführt worden. Wir nehmen mit diesem Beschluss als Trägerin des Klinikums unsere Verantwortung für eine gesicherte Gesundheitsversorgung unserer Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft wahr. Dies ist ein guter Tag für die nachhaltige Sicherung der Gesundheit in Esslingen“, so OB Zieger in der Gemeinderatssitzung am Montag.

Aktuell verfügt das Klinikum über zehn miteinander verbundene Gebäude- und Gebäudeteile, in denen Patientenversorgung stattfindet. In der über viele Jahrzehnte gewachsenen Struktur ist mittlerweile der größte Teil der Bausubstanz mehr als 50 Jahre alt und sanierungsbedürftig. Das Klinikum hat in enger Abstimmung mit dem Sozialministerium festgestellt, dass die Umsetzung moderner und patientenorientierter Versorgungs- und Unterbringungsstrukturen nur mit einem umfassenden Neubauvorhaben realisierbar sind. Die künftigen Bauten fassen gleichartige Funktionen in baulichen Einheiten konsequent zusammen, wie z.B. die Ambulanzen und Funktionsbereiche und sehen dabei eine Trennung stationärer und ambulanter Leistungen vor. Die übersichtliche neue Struktur erleichtert dem Klinikum die Organisation und die Patienten profitieren von patientenorientierten Abläufen mit deutlich kürzeren Wegen.

Im Mittelpunkt des Bauvorhabens stehen drei Neubauten mit rund 19.000 qm Nutzfläche, die über einen gemeinsamen Sockel im Erdgeschoss miteinander verbunden sind. Im ersten Bauabschnitt, den Aufsichtsrat und Gemeinderat nun beschlossen haben, wird zunächst ein Interimsgebäude mit 120 Betten gebaut und anschließend der erste und größte der drei geplanten Neubauten errichtet. Er umfasst sechs Stockwerke mit rund 7000 qm Nutzfläche. Mit dem ersten Neubau werden bereits neben der Bettenstation elementare Klinikfunktionen neu geschaffen, wie die Notaufnahme, der Operationsbereich und der Wöchnerinnenbereich. Die Kostenschätzung sieht für die Realisierung des ersten Bauabschnitts ein Volumen von 99 Mio. € vor.

„Wir möchten, dass das Klinikum Esslingen auch in Zukunft höchsten Qualitätsstandards genügt. Um dieses Ziel zu erreichen, sind die geplanten Bauvorhaben eine wichtige Voraussetzung. Mittelfristig wäre ein Verzicht auf Investitionen deutlich teurer für die Stadt“, betonte  Finanz- und Krankenhausbürgermeister Ingo Rust. Auch künftig ist ein jährlicher Zuschuss der Stadt in Höhe von rund 2,5 Mio. € notwendig.

Jahr für Jahr werden im Klinikum rund 28.000 stationäre Patienten versorgt, außerdem finden 105.000 ambulante Patientenkontakte statt. 662 Betten / teilstationäre Plätze stehen hierfür bereit. Am Klinikum arbeiten  1700 Fachkräfte und 120 Auszubildende.
8.2.21

 

 

Frisch Auf holt Punkte

Göppingen. Frisch Auf Göppingen hat im Heimspiel am Sonntag gegen die Eulen aus Ludwigshafen zwei weitere wichtige Punkte geholt. Die Gastgeber siegten 24:22. Frisch Auf belegt damit den siebten Tabellenrang.
7.2.21

 

 

Ex-Freundin schwer verletzt - Mann festgenommen

Kirchheim unter Teck. Wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Polizeirevier Kirchheim gegen einen 44-Jährigen. Der Mann wurde am Freitagnachmittag vorläufig festgenommen. Gegen zwölf Uhr hatte der Tatverdächtige nach derzeitigen Erkenntnissen seine 38 Jahre alte, ehemalige Lebensgefährtin, die zu Fuß im Bereich des Ötlinger Bahnhofs in der Uracher Straße unterwegs war, angesprochen und offenbar unvermittelt angegriffen. Dabei soll er sie mit Schlägen und Tritten traktiert haben. Ein Passant eilte der 38-Jährigen zu Hilfe und alarmierte die Rettungskräfte, während der 44-Jährige zunächst flüchtete.Im Verlauf einer sofort eingeleiteten Fahndung, in die neben zahlreichen Streifenwagen und einem Polizeihubschrauber auch Polizeihundeführer eingesetzt worden waren, konnte der Tatverdächtige von einem Polizeihund in einem angrenzenden Wohngebiet gestellt werden, wobei er auch eine Bisswunde erlitt. Er wurde von Polizeibeamten vorläufig festgenommen und zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die 38-Jährige wurde durch die Schläge und Tritte so schwer verletzt, dass sie nach notärztlicher Erstversorgung zur stationären Behandlung ebenfalls in eine Klinik gebracht werden musste.Der 44-jährige, deutsche Staatsangehörige wurde im Laufe des Samstags einem Haftrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ. Der 44-Jährige wurde deshalb n eine Justrizvollzugsanstalt gebracht.
7.2.21

 

 

Exhibitionist belästigt drei Mädchen

Reichenbach/Fils. Nach einem unbekannten Mann, der sich am Freitagnachmittag am Waldrand in der Nähe der Lichtensteinstraße vor drei Mädchen entblößt hat, fahndet der Polizeiposten Plochingen. Die drei Mädchen im Alter von 10 beziehungsweise 12 Jahren waren dort gegen 17.25 Uhr unterwegs, als ein circa 40-jähriger Mann mehrfach mit seinem Fahrrad an den Kindern vorbeifuhr, diese anstarrte und hierbei sein Geschlechtsteil aus der Hose hängen ließ. Die Kinder verständigten hierauf über Handy sofort ihre Eltern. Von der Mutter eines der Kinder konnte der mutmaßliche Täter in der Folge noch gesichtet werden, allerdings gelang es ihr nicht den Flüchtenden zu stoppen. Die anschließend durchgeführte Fahndung durch die Polizei verlief ohne Erfolg. Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben: Circa 40 Jahre alt, dunkel gekleidet, er trug zum Tatzeitpunkt einen Fahrradhelm mit blauen Streifen im hinteren Bereich sowie eine Brille, unterwegs war der Mann vermutlich mit einem Mountain-Bike. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Esslingen unter der Telefonnummer 0711/3990330 zu melden.
7.2.21

 

 

Feuer in Einfamilienhaus in Straßdorf

Schwäbisch Gmünd.  Am Samstagnachmittag kam es im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses in Straßdorf zu einem Brand. Offensichtlich hatten die Bewohner eine Holzplatte auf dem eingeschalteten Herd vergessen, diee sich entzündete und schließlich auf die gesamte Wohnung übergriff. Die Freiwillige Feuerwehr aus Straßdorf und Schwäbisch Gmünd waren mit 51 Einsatzkräften vor Ort und hatten den Brand schnell unter Kontrolle. Personen kamen nicht zu Schaden. Der Sachschaden beläuft sich auf 30 000 Euro. Die Ortsdurchfahrt war für die Dauer von etwa einer Stunde voll gesperrt.
7.2.21

 

 

Handballerinnen verlieren Heimspiel

Göppingen. Die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen haben am Samstagabend ihr Punktspiel gegen die Neckarsulmer Sportunion mit 20:30 deutlich verloren. Damit verharren die Frisch Auf Mädels in der Tabelle auf dem 14. Rang und damit auf einem Abstiegsplatz.
7.2.21

 

 

Neuer Bomm-Krimi erinnert an spektakulären Überfall

Kreis Göppingen. Ein Jahr, nachdem er seinen Kommissar August Häberle in den Ruhestand geschickt hat, legt der Geislinger Autor Manfred Bomm mit „Gentleman Gangster“ seinen nächsten Fall vor. Dieses Mal ist es keine erfundene Geschichte, sondern die  dokumentarische Aufarbeitung eines tatsächlich geschehenen Bankraubs in Romanform. Was man wissen muss: Mit den  Ermittlungen zu diesem Verbrechen war das Vorbild zu Bomm Roman-Kommissar August Häberle jahrelang befasst gewesen. Was lag also näher, als ihn als „jungen Häberle“ einfließen zu lassen?

Hintergrund: Im März 1982 wurde die Kreissparkasse Göppingen Opfer des bis dahin deutschlandweit größten Überfalls. Der Bankdirektor war eines Abends in seiner eigenen Wohnung überfallen und seine 18-jährige Tochter als Geisel entführt worden.  Nach einer Nacht des Schreckens  spielten sich anderntags  im Gebäude der Kreissparkasse schier unfassbare Szenen ab: die Räuber, die zwar schwer bewaffnet waren, jedoch auch überaus freundlich sein konnten (deshalb „Gentlemen“) , warteten in aller Ruhe ab, bis die geforderten 2,7 Millionen Mark von der nahen Landeszentralbank herbeigeschafft wurden. 

Danach verschwanden die insgesamt drei Männer spurlos. 17 Jahre lang. Wie sich später herausstellte, haben sie nahezu ein Vierteljahrhundert auf ähnliche Weise unzählige weitere Straftaten verübt. Unter anderem auch die Entführung der „Schlecker-Kinder“ in Ehingen. Als Journalist in Göppingen hat Manfred Bomm über Jahre hinweg die Ermittlungsarbeit der Polizei verfolgt - und erfahren müssen, wie sehr der Bankdirektor und einige seiner engen Mitarbeiter unter dem Fall litten. Es gab abenteuerliche Gerüchte und Spekulationen, zumal in der Folgezeit in dieser Stadt sehr viel Merkwürdiges geschehen ist: mysteriöse Todesfälle und ein bis heute ungeklärter Mord. 

Dank seiner eigenen Aufzeichnungen, aber auch vieler Zeitzeugen (auch aus Kreisen der Polizei und der Justiz) konnte Bomm die damalige Situation ausführlich schildern. Mit ein bisschen künstlerischer Freiheit: einige Spannungsbögen hat Bomm fiktiv eingebunden und hinzugefügt, um die Geschichte mit dem inzwischen pensionierten Häberle bis ins Jahr 2019 hinein reichen zu lassen. 

Der neue Bomm-Krimi erscheint am 10. Februar im Gmeiner-Verlag, hat 636 Seiten. ISBN-10: 3839228158; ISBN-13: 978-3839228159
6.2.21

 

 

Naturkindergarten: Spiel und Spaß an frischer Luft

Ebersbach. Die zweite Naturgruppe in Ebersbach-Weiler wird am 15. März  für Kinder aus Ebersbach öffnen. Der Bauwagen des Naturkindergartens ist vor wenigen Tagen eingetroffen und wird, sobald es das Wetter zulässt, an seinen Bestimmungsort an der „Linde“ ziehen.  20 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren in den Betreuungszeiten 7.30 bis 13.30 Uhr wird der Wagen Unterschlupf bei besonders schlechtem Wetter bieten. Eingegossen in eine pädagogische Konzeption als Herzstück der Betreuungsarbeit, mit den Themen Naturerlebnis, Nachhaltigkeit und viel Spiel, Spaß und Bewegung an der frischen Luft.

Parallel dazu hat seit 1. Dezember in Roßwälden bereits die erste Naturgruppe ihre Arbeit aufgenommen.  Der pädagogische Schwerpunkt liegt auf dem ganzheitlichen Lernen von, durch und mit der Natur. Die sinnlichen Erfahrungen, welche die Kinder dabei in der Natur sammeln können, bilden hierbei den Grundstein für die kindlichen Bildungsprozesse im Naturkindergarten. Dementsprechend ist der Hauptaufenthaltsort die Natur, die Wälder und Wiesen von Roßwälden. Der Bauwagen dient meist nur als Sammelpunkt für Bring- und Abholzeiten sowie als Unterschlupf für extreme Wetterbedingungen. In der Natur können die Kinder kreativ werden und mit den natürlichen Materialien, sei es Stöcke, Steine, Lehm oder vieles Weiteres, spielen, entdecken und kreieren. Insbesondere in dem eigenen kleinen Waldstück unweit des Bauwagens können mit den Kindern verschiedene Sachen gebaut werden, welche dort stehen bleiben. Von Tag zu Tag können sie ergänzt, verändert oder neu entwickelt werden.

„Durch den täglichen Aufenthalt in der Natur lernen die Kinder zusätzlich die Bedeutung dieser für unsere Umwelt, bauen hierzu eine emotionale Bindung auf und lernen Rücksicht auf ihre Mitmenschen, Pflanzen und die Bewohner des Waldes zu nehmen,“ sagt Christine Müller, Leiterin des Naturkindergarten Roßwälden. Die Natur und der Wald laden die Kinder ein, ihrem neugierigen Wesen gerecht zu werden, zu entdecken, zu forschen und dies alles ganzheitlich zu erleben. So zählen das Erfahren der Jahreszeiten, das Erleben, wie sich die Natur über das Jahr hinweg verändert, zu den grundlegenden Erfahrungen, welche die Kinder im Naturkindergarten sammeln können. Die Natur bietet den Kindern Freiheiten, in denen sie sich selbst erproben können, ihre Grenzen austesten und Autonomie und Selbstverantwortung lernen können. „Die Verwaltung arbeitet mit ganzer Kraft an der Schaffung zusätzlicher Betreuungsplätze. Es freut mich besonders, dass dabei durch das Angebot der neuen Naturgruppen die Vielfalt unseres Angebots verbreitert und die Wahlmöglichkeiten der Eltern weiter verbessert wird.“ so Bürgermeister Eberhard Keller.   
6.2.21

 

 

Betrunken mit dem Pkw unterwegs

Uhingen. In der Nacht auf Samstag gegen 0.15 Uhr ging den Beamten des Polizeireviers Uhingen ein betrunkener Autofahrer ins Netz. Bei einer Verkehrskontrolle im Bereich der Jahnstraße stellten die Beamten bei dem 23-Jährigen Mann Alkoholgeruch fest. Der anschließende Alco-Test ergab einen Wert deutlich über einem Promille. Der Fahrer musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Der Führerschein wurde beschlagnahmt und der Mann muss nun mit einer empfindlichen Geldstrafe rechnen.
6.2.21

 

 

Downhiller schwer gestürzt

Heubach.  Am Freitagmittag befuhr ein 18jähriger Fahrradfahrer im Waldgebiet Scheuelberg die dortige Downhill-Strecke bergabwärts in Richtung Heubach. Auf der nassen, rutschigen und teils mit Laub bedeckten Strecke kam sein Fahrrad beim Überfahren von Steinen und Wurzeln ins Rutschen und der 18-Jährige kam in der Folge zu Fall. Obwohl er einen Helm trug, erlitt er schwere Verletzungen und musste aufgrund der schwer zugänglichen Unfallstelle durch die Bergwacht geborgen werden.
6.2.21

 

 

Uhingerin kämpft um die Gunst des Bachelors

Uhingen.  Die aus Uhingen stammende Kosmetikerin Jacqueline Siegle mischt seit Mitte Januar in der RTL-Show „Der Bachelor“ kräftig mit. Die 23-Jährige ist eine von 22 Mädels, due um die Gunst von Bachelor Niko Griesert buhlen. Das Leben der selbstständigen Kosmetikerin war laut RTL nicht immer von Glanz und Glamour geprägt: Siegle kam mit einem Klumpfuß und einem verkürzten Bein zur Welt und musste einen Teil ihrer Kindheit im Rollstuhl und mit Gipsbein verbringen. Nach vielen harten Jahren entschied sie sich Ende 2018 dazu, ihr kürzeres Bein verlängern zu lassen und genießt nun das daraus resultierende neue Lebensgefühl. Zum perfekten Glück fehlt der Baden-Württembergerin mit polnischen Wurzeln allerdings noch der passende Partner. Jacqueline, die mit Beauty in ihrem Studio in Uhingen nicht nur ihre Brötchen verdient, sondern Schönheitspflege auch zu ihren Hobbys zählt, schätzt zudem die langen Spaziergänge mit ihrem Hund, kocht gerne und ist gerne mit Freunden zusammen. Jetzt  wünscht sie sich aber einen fürsorglichen und familiären Mann, der ihr den Rücken stärkt. Schon jetzt wird verraten, dass die Uhingerin mindestens bis Runde vier zu den ausgewählten Kandidatinnen des Bachelors gehört.
5.2.21

 

 

OB Arnold initiiert baldigen Innenstadt-Gipfel

Schwäbisch Gmünd. Die Situation von Handel, Dienstleistern und Gastronomie in Gmünd treibt Oberbürgermeister Richard Arnold um. Damit die Stauferstadt auch nach dem Lockdown durch Angebote in der City attraktiv bleibt, kündigte das Stadtoberhupt in seiner Haushaltsrede vor dem Gemeinderat einen Innenstadt-Gipfel an, der er zeitnah einberufen wolle. Auf ihm sollen Maßnahmen auf dem Weg aus der Krise besprochen werden. Ein weiteres Augenmarkt richtete Arnold auf die Entwicklung eines Industregebietes für Firmen, die sich mit der Wasserstofftechnik und der Brennstoffzelle beschäftigen. Rund zwölf Millionen Euro will hier die Stadt in das Gebiet H2 Aspen investieren. Ferner setzt Arnold auf eine neue Gründerkultur in der Stadt und will in Bildung, Schulen, Digitalisierung, Mobilität und Wohnungsbau kräftig investieren – gut 120 Millionen Euro. Folgen die Stadträte den Ideen ihres Oberbürgermeisters, musst sich Gmünd kräftig neu verschulden.
5.2.21

 

 

Bahnsteige: Arbeiten gehen weiter

Geislingen.  Die Deutsche Bahn baut derzeit den Bahnhof Geislingen an der Steige stufenfrei aus. Die Geislinger Stadtverwaltung hat sich, nachdem sich nach ihrem Eindruck in den letzten Wochen und Monaten nur sehr wenig getan hat, bei der Deutschen Bahn nach dem aktuellen Stand erkundigt: „Beide Bahnsteigdächer wurden bereits weitestgehend fertiggestellt, um damit witterungsgeschütztes Warten wieder zu ermöglichen“, sagt eine Sprecherin der Deutschen Bahn.  „Der Bereich der Überdachung an der Treppe zur Personenunterführung am Bahnsteig 1 erfolgt im März.“  Die Aufzugsschächte sind an beiden Bahnsteigen fertig betoniert. Die Inbetriebnahme der Aufzüge ist laut Bahn, unter Berücksichtigung notwendiger umfangreicher sicherheitstechnischer Prüfungen und Abnahmen, für Juni 2021 vorgesehen.  „Die Verzögerung bei der Errichtung der Aufzüge begründet sich in im Erdreich befindlichen Felsformationen und Fundamente, welche erst im laufenden Bauverfahren entdeckt wurden und zum Versatz eines weiteren Oberleitungsmastes führten“, so die Bahn-Sprecherin. „Außerdem war die bestehende Entwässerung, an die das neue Dach und die Aufzüge angeschlossen werden, nicht nutzbar und musste erneuert werden.“  Am Bahnsteig 2 erfolgen in den nächsten drei Wochen (abhängig von der Witterung) die Arbeiten an der Treppe. Im Anschluss sind die Maler- und Geländerarbeiten vorgesehen. Die Belagsarbeiten sollen Anfang April beginnen. Sobald die Witterung es zulässt, beginnen am Bahnsteig 1 die Arbeiten an der Treppe West und dann an der Treppe Nord.  In der Personenunterführung stehen als nächstes die Fliesenarbeiten an.
5.2.21

 

 

Corona-Impfungen bereits in 41 Heimen

Ostalbkreis. „Von 52 Alten- und Pflegeheimen im Ostalbkreis wurde in 41 Einrichtungen bereits geimpft oder es steht der Termin für die Erstimpfung. Dasselbe gilt für fünf von sieben ambulant betreuten Wohngemeinschaften, zwei von vier binnendifferenzierten Einrichtung und für die zwei Mutterhäusern von Ordensgemeinschaften im Kreis“, berichtet  Landrat Bläse. 33 Heime, drei Wohngemeinschaften sowie alle binnendifferenzierten Einrichtungen und die beiden Mutterhäuser werden durch Mobile Impfteams des Zentralen Impfzentrums in Stuttgart geimpft. Die anderen Einrichtungen werden von den Mobilen Teams des Kreisimpfzentrums betreut.   Durch den Einsatz der Mobilen Impfteams aus Stuttgart kann die Impfaktion in den Heimen deutlich beschleunigt werden. Auch steht den Impfberechtigten im Ostalbkreis auf diese Weise in der Summe zusätzlich zu den Impfdosen, die das Kreisimpfzentrum erhält, weiterer Impfstoff zu Verfügung. „Wir sind den Verantwortlichen im Zentralen Impfzentrum des Robert-Bosch-Krankenhauses sehr dankbar für die Arbeit, die sie in unseren Heimen leisten. Dadurch können wir unsere vulnerablen Bevölkerungsgruppen innerhalb weniger Wochen gegen das Corona-Virus schützen“, betont Bläse. Die erste Impfung in einem Heim fand bereits am 31. Dezember 2020 in St. Elisabeth in Aalen statt.

Über die Zahl der Erst- und Zweitimpfungen informiert seit diesem Freitag das Dashboard des Ostalbkreises, welches es als Desktop- oder als Smartphone-Version gibt. Neben den tagesaktuellen Corona-Zahlen - Neuinfektionen, Genesene, Verstorbene, Aktive Fälle und 7-Tage-Inzidenz - wird ab sofort ein Mal wöchentlich auch die Anzahl der Erst- und Zweitimpfungen im Kreis publiziert. In den Zahlen enthalten sind die Geimpften aus dem Kreisimpfzentrum Ostalbkreis sowie alle, die von den Mobilen Impfteams des Kreisimpfzentrums und den Mobilen Impfteams aus Stuttgart geimpft wurden. Die Aktualisierung erfolgt immer Mittwochvormittags und zeigt den Datenstand des vorhergehenden Dienstags um 24 Uhr.
5.2.21

 

 

Testzeiten geändert

Kreis Göppingen. Die Alb-Fils-Kliniken haben die Zeiten, an denen Klinikbesucher einen Antigentest durchführen lassen können, geändert. Ab sofort werden an der Klinik am Eichert in Göppingen diese Tests wochentags von 13.30 bis 18 Uhr und am Wochenende von 14 bis 17.30 Uhr durchgeführt. In der Helfenstein-Klinik in Geislingen bleiben die Testzeiten unverändert. Dort wird wochentags von 13.15 bis 14Uhr getestet. Die wenigen Besucher, die noch für den Besuch stationärer Patienten in die Klinik am Eichert und die Helfenstein-Klinik eingelassen werden, müssen ein gültiges negatives Testergebnis vorweisen und auch eine FFP2-Maske tragen. Beides – Maske und Testergebnis – sollte, wenn möglich mitgebracht werden. Alternativ kann eine FFP2-Maske erworben und, zu den obengenannten Zeiten, ein Antigentest durchgeführt werden. Vorteilhaft ist auch die vorherige Anmeldung des Besuches.
5.2.21

 

 

Polizeihubschrauber findet Vermissten

Lorch. Am Donnerstagnachmittag wurde von Spaziergängen im Bereich des Trimm-Dich-Pfades in Lorch eine männliche Person gemeldet, die einen verwirrten Eindruck machte. Durch Polizeibeamte, die sich sofort in den genannten Bereich begaben, konnte in Erfahrung gebracht werden, dass tatsächlich mehrere Passanten die Person gesehen haben. Um kurz vor 17 Uhr stellte sich heraus, dass seit etwa 13 Uhr ein 36-jähriger Mann aus der Diakonie Stetten vermisst wurde. Nachdem der Vermisste nicht in die Diakonie zurückkehrte und dieser durch die eingesetzten Beamten auch nicht aufgefunden werden konnte, wurde durch das Polizeipräsidium Aalen ein Polizeihubschrauber angefordert. Kurz nach 18 Uhr konnte der Mann durch den Hubschrauber im Wald liegend aufgefunden werden. Es stellte sich heraus, dass er gestützt war und nicht mehr aufstehen konnte. Der Mann wurde anschließend wegen Unterkühlung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
5.2.21

 

 

Karton fängt Feuer

Göppingen. Am Donnerstag kam es in Faurndau in einer Wohnung zu einem kleinen Brand. Ein 81-Jähriger betätigte wohl gegen 7.45 Uhr in seiner Wohnung in der Beckhstraße einen Lichtschalter. Daran war eine Lampe angeschlossen, die mit einem Karton abgedeckt war. Durch die Hitze der Lampe fing der Karton an zu brennen. Nachbarn wurden durch den Feuermelder aufgeschreckt. Eine Zeugin löschte das Feuer. Verletzte gab es nicht. Es entstand geringer Sachschaden.
5.2.21

 

 

Göppingen bereitet ersten Klimathon als Pilotprojekt vor

Göppingen. Für den Göppinger Oberbürgermeister Alex Maier ist Klimaschutz die entscheidende Zukunftsinvestition, bei der auch die Kommunen mit gutem Beispiel vorangehen können und müssen. Deshalb lädt er am Mittwoch, 10. Februar, von 18.30 bis 20 Uhr  zur Vorbesprechung des ersten Göppinger Klimathons ein. „Als Pilotkommune wollen wir den Klimaschutz-Wettbewerb für Städte und Gemeinden noch vor der Sommerpause durchführen.“

„Nur wenn auf lokaler Ebene Maßnahmen zum Schutz des Klimas getroffen werden, können die Bemühungen zur Verringerung der Treibhausgase ein Erfolg werden“, so das Stadtoberhaupt. „Göppingen kann und wird seinen Teil dazu beitragen.“ Eine Möglichkeit, das öffentliche Bewusstsein zu schärfen, ist der ‚Klimathon‘. Mit dem sogenannten Klimathon hat das Klimaschutz-Startup Worldwatchers eine Initiative ins Leben gerufen, um in Gemeinden und Regionen gemeinschaftlich und Generationen-übergreifend wirksame Klimaschutz-Maßnahmen schnell und einfach umzusetzen. Bei dem von Worldwatchers konzipierten Wettbewerb können die Stadtbewohner in sechs einwöchigen Disziplinen und einer Zusatzdisziplin über die Klimakompass-App von Worldwatchers Aufgaben erfüllen, die den Klimaschutz begünstigen. Jede Woche wird einer von sechs Lebensbereichen – Wohnen, Ernährung, Mobilität, Urlaub und Freizeit, Shopping sowie Digitales Leben – mit entsprechenden „Challenges“ für die Nutzer freigeschaltet. Die Challenges sind unabhängig von Alter, Bildung, Beruf oder Einkommen durchführbar. In Summe sind die Teilnehmer/-innen des „Klimaschutz-Marathons“ an 42,195 Tagen – analog zur Marathonstrecke von 42,195 Kilometern – gemeinsam für das Klima aktiv. Die Abschluss-Challenge bildet in der Regel eine Müllsammelaktion am letzten Wochenende des Klimathons, ein sogenannter „Clean-Up Day“. Die Teilnehmer sollen mithilfe des Klimathon ein Bewusstsein dafür entwickeln, welchen Einfluss ihr Lebensstil auf das Klima hat. Dazu wird mit dem CO2-Rechner der Worldwatchers Klimakompass-App der jährliche CO2-Fußabdruck berechnet. Zudem gibt die App Impulse für Verhaltensänderungen, die ohne Einfluss auf die Lebensqualität sofort wirken und positive Effekte auf das Klima haben.

Die Stadt Göppingen plant, als Pilotkommune noch vor den Sommerferien einen ersten Klimathon durchzuführen. Die Aktion soll gemeinschaftlich durch Bürger, Initiativen und Unternehmen vorbereitet und durchgeführt werden. In einer ersten Vorbesprechung am Mittwoch, 10. Februar, werden der Klimathon im Detail vorgestellt, Fragen beantwortet und thematische Gruppen gebildet. An dieser virtuellen Besprechung können Interessenten mit einem Smartphone oder einem Computer mit Kamera und Mikrofon teilnehmen. Es gibt keine Begrenzung der Teilnehmerzahl. Die Anmeldung kann am Mittwoch, 10. Februar, bis 17.30 Uhr erfolgen unter http://bit.ly/gp2030-klimathon1. Die Teilnehmer erhalten per E-Mail die Zugangsdaten zur Veranstaltung. Informationen erteilt auch Isabel Glaser unter Telefon 07161 650-5270.
5.2.21

 

 

 

Wirtschaft ächzt unter dem Lockdown

Region Stuttgart. Die Wirtschaftsleistung in der Region Stuttgart ist im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Lockdowns kräftig eingebrochen. Sieben von zehn Unternehmen haben 2020 weniger umgesetzt als 2019. Jeder vierte Betrieb musste mit Erlösrückgängen von über 25 Prozent zurechtkommen. In den von Geschäftsschließungen und Tätigkeitsverboten betroffenen Branchen fällt die Bilanz des vergangenen Jahres verheerend aus. Die Geschäfte der Messebauer und Veranstalter stehen seit dem Ausbruch der Pandemie still. Insbesondere Schließungen sowie dauerhaft ausbleibende Auslandsgäste und Geschäftsreisende haben drei Viertel der Hotels- und Gaststätten mehr als der Hälfte ihrer Erlöse beraubt. Jeder siebte Betrieb steht vor der Insolvenz. Das sind die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart. „Diese Unternehmen brauchen dringend eine transparente und nachvollziehbare Öffnungsperspektive, selbstverständlich mit dem Aspekt des Gesundheitsschutzes an erster Stelle. Dennoch muss die Politik Stellschrauben finden, damit sich die Wirtschaft im Land überwiegend aus eigener Kraft erholen kann“, fordert IHK-Präsidentin Marjoke Breuning

Mit Blick auf die aktuelle Lage in der regionalen Gesamtwirtschaft hält sich der Anteil der Unternehmen mit gut laufenden Geschäften die Waage mit denen, die schlechte Geschäfte melden (29 und 28 Prozent). Die restlichen 43 Prozent sind zufrieden. In den nächsten zwölf Monaten rechnen 24 Prozent mit einer schlechteren Geschäftsentwicklung, 30 Prozent mit einer besseren. Etwa 46 Prozent gehen von stabilen Geschäften aus. Die betroffenen Branchen (Einzelhandel, Gastgewerbe, Messe- und Veranstaltungsdienstleister, personenbezogene Dienstleistungen) senken für 2021 fast geschlossen den Daumen. Lediglich fünf Prozent der Hotels und Gaststätten berichten von einer gleichbleibenden Geschäftslage, alle anderen sagen, ihre Lage habe sich verschlechtert. Die Impfstoffknappheit drückt zusätzlich auf die Stimmung der Konsumenten und der Wirtschaft. Lediglich die Bauwirtschaft befindet sich trotz anhaltender Skepsis auf hohem Niveau. Positive Nachfrageimpulse aus Asien, Nordamerika und Europa halten den Erholungstrend in der Industrie am Laufen.
4.2.21

 

 

Allnatura legt 2020 kräftig zu

Die Geschäftsführung der von Alexandra und Reinhard Olle gegründeten Firma mit dem Sitz in Heubach wird auch weiterhin in den Händen der Familie liegen. Mit Felix Olle, hat der Sohn der beiden Gründer als Geschäftsführer die Verantwortung mit übernommen. Er wird den Familienbetrieb unter denselben ökologischen Prämissen in die Zukunft leiten. Foto: Allnatura

Heubach. Viele Möbelhäuser waren 2020 lange geschlossen – unter anderem auch das Bettenfachgeschäft vom ökologischen Fachhändler Allnatura in Heubach. Dennoch schließt Allnatura das zurückliegende Geschäftsjahr 2020 mit einem Umsatzwachstum von 46% im Vergleich zum Vorjahr ab. Dabei war das Jahr 2019 bereits das beste Jahr der Firmengeschichte. Dies konnte 2020 noch einmal getoppt werden – trotz oder vor allem wegen des Lockdowns. Denn der onlinebasierte Fachhändler war gut aufgestellt: Durch die langjährige Erfahrung im Online-Geschäft und den hervorragenden Beziehungen zu Partnern und Lieferanten konnten alle Herausforderungen der Pandemie gut gemeistert werden. internationale Erweiterung nach Frankreich, Niederlande, Belgien und Luxemburg.

Das klimaneutrale Unternehmen beschäftigt mittlerweile 68 Mitarbeiter am Firmensitz in Heubach, was 15% mehr sind als noch im Vorjahr. Aufgrund des rasanten Wachstums sind weitere Einstellungen bereits geplant. Unter den 68 Mitarbeitern befinden sich drei neue Auszubildende und zwei neue duale Studenten, die als Fachkräfte von morgen ausgebildet werden. Das Wohlbefinden und die Gesundheit der Mitarbeiter liegt allnatura sehr am Herzen. Deshalb gab es 2020 neben einer Gewinnbeteiligung auch zwei Corona-Bonuszahlungen. Eine neu eingeführte betriebliche Krankenversicherung, welche von Allnatura vollumfänglich bezahlt wird, unterstreicht die soziale Verantwortung des Familienunternehmens. Das soziale Engagement war in diesen Pandemie-Zeiten so wichtig wie nie zuvor. Daher spendete allnatura im vergangenen Jahr rund 62.000 Euro an wohltätige Einrichtungen und Vereine. Im Herbst 2020 gelang ein weiterer Meilenstein in der Firmenhistorie: die internationale Erweiterung nach Frankreich, Niederlande, Belgien und Luxemburg.
4.2.21

 

 

Mutmaßlichem Drogenhändler auf der Spur

Geislingen. Am Donnerstag durchsuchte die Polizei in Geislingen mehrere Objekte. Schon seit geraumerr Zeit ermittelt die Polizei gegen einen 24-Jährigen aus dem Raum Geislingen. Der soll im Verdacht stehen, mit Rauschgift zu handeln. Am Donnerstag stand die Polizei mit einem Durchsuchungsbeschluss bei dem Mann vor der Tür und durchsuchte mehrere Räumlichkeiten im Stadtgebiet. Bei der Durchsuchung stellten die Beamten etwa 6.500 Euro vermeintliches Dealergeld, Rauschgift Utensilien sowie Mobiltelefone und Computer sicher. Weiterhin fanden sie vermeintlich gefälschte Luxusuhren. Was es damit auf sich hat, bedarf weiterer Ermittlungen. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
4.2.21

 

 

Betrunken die Vorfahrt missachtet

Göppingen. Im Rausch und ohne Führerschein verursachte am Mittwoch in Göppingen ein 29-Jähriger einen Unfall.  Der Mann war gegen 8.50 Uhr in der Leonhard-Weiss-Straße in Göppingen unterwegs, berichtet die Polizei. Er bog mit seinem Wagen nach rechts in die Ulmer Straße ab. Dabei missachtete er die Vorfahrt einer von links kommenden Autofahrerin. Verletzt wurde bei dem Zusammenstoß niemand. Den Sachschaden an den Autos schätzt die Polizei auf 17.000 Euro. Der 29-Jährige roch bei der Unfallaufnahme nach Alkohol. Ein Test bestätigte, dass er deutlich zu viel davon getrunken hat. Er musste seinen  ausländischen Führerschein, der nicht mehr gültig war, abgeben und sieht jetzt mehreren Anzeigen entgegen.
4.2.21

 

 

Feuerwehreinsatz in Schulgebäude

Waldstetten. Am Donnerstag um kurz nach 9 Uhr wurde ein Brand in einem Schulgebäude in der Brunnengasse in Waldstetten gemeldet. Vor Ort stellte sich heraus, dass es aufgrund eines technischen Defektes zu Hitzeentwicklung an einer Deckenlampe kam. Durch die Feuerwehren Waldstetten und Wißgoldingen, die mit vier Fahrzeugen und 20 Wehrleuten vor Ort waren, wurden mittels einer Wärmebildkamera eingehende Überprüfungen durchgeführt. Es wurde festgestellt, dass es zu keiner Brandentwicklung kam. Der entstandene Schaden an der defekten Lampe wird auf 150 Euro geschätzt.
4.2.21

 

 

Forscherfabrik feiert einen Monat lang Geburtstag

Schorndorf. Vor drei Jahren, am 5. Februar 2018, öffnete die Forscherfabrik Schorndorf erstmals ihre Türen für die Öffentlichkeit. Diesen dritten Geburtstag möchte sie mit Groß und Klein feiern, in diesem Jahr jedoch auf besondere Weise mit Hilfe des Internets. Über die Sozialen Netzwerke und die Webseite der Forscherfabrik bietet sie während des gesamten Februars ein vielfältiges Programm an, mit Mitmachaktionen, Experimenten für zuhause sowie einem Gewinnspiel und vielem mehr.

Ein Geburtstag ist immer ein schöner Grund zum Feiern. Auch wenn die derzeitigen Umstände Geburtstagsevents, wie sie die Forscherfabrik in den letzten beiden Jahren anbot, nicht erlauben. Damals gab es Aktionswochenenden mit Science-Shows und offenen Laboren zum Tüfteln. In diesem Jahr war die besondere Kreativität des Forscherfabrik-Teams gefragt und herausgekommen ist ein digitaler Geburtstagsmonat. Da der dritte Geburtstag gefeiert wird, dreht sich auch inhaltlich alles um die Drei. Diese Woche geht es los mit einer Mitmachaktion inklusive Gewinnspiel. Die Forscherfabrik ruft all ihre Fans dazu auf, ein Foto oder eine Fotocollage aus drei Bildern einzuschicken. Das Foto sollte in irgendeiner Weise etwas mit „drei“ zu tun haben, also drei gleiche oder ähnliche Dinge beinhalten, Drillinge zeigen oder Gebilde aus drei Teilen präsentieren. Die Collage sollte sich genauso aus drei Bildern zusammensetzen, die auf die Drei anspielen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die Fotos können auf dem digitalen Weg eingereicht werden, also per E-Mail oder Nachricht auf Facebook oder Instagram, oder als Ausdruck im Briefkasten der Forscherfabrik landen, per Post oder Einwurf.
Der Geburtstagsmonat wird im Weiteren spannende Anleitungen zum Tüfteln und Rätseln bringen, z. B. zum unmöglichen Dreieck. Erstmals zeigt die Forscherfabrik auch Experimentiervideos, damit man sich eine kleine Science-Show nach Hause holen kann. Außerdem: Kein Geburtstag ohne Kuchen, auf besondere Backrezepte rund um die „Drei“ dürfen sich Interessierte ebenfalls freuen!  Kontakt: Forscherfabrik Schorndorf, Arnoldstraße 1, 73614 Schorndorf, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Web: www.forscherfabrik-schorndorf.de;
4.2.21

 

 

7-Tage-Inzidenz rutscht unter 50

Kreis Göppingen. Am Mittwoch soll im Landkreis Göpingen einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gegeben haben.das teilte das Gesundheitsamt mit.  Die Anzahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie liegt bei 149. Innerhalb der letzten Woche sind im Landkreis Göppingen insgesamt vier Personen gestorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet gewesen sein sollen. Bei den gestorbenen Frauen handelt es sich um eine über 90-jährige und eine über 100 Jahre alte Frau. Von den gestorbenen Männern war einer über 80 Jahre und einer über 90 Jahre alt. Von den vier Todesfällen der letzten Woche stehen drei im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung im Landkreis.  Aktuell konnte das Coronavirus in sechs Pflegeeinrichtungen im Landkreis bei Bewohnern und Mitarbeitern nachgewiesen werden. Nach heutigem Stand sind insgesamt 15 Bewohner und Pflegekräfte im Landkreis Göppingen positiv auf das Corona-Virus getestet.

Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch, 14 Uhr, 15 neue Corona-Fälle im Landkreis. Aktuell sind 161 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Landkreis Göppingen beträgt 48,4 (Stand Dienstag, 16 Uhr).

Die Fallzahlen haben sich aktuell auf einem mittleren Niveau eingependelt. Inzwischen konnte die britische Virusvariante in sieben Proben von Personen aus dem Landkreis Göppingen nachgewiesen werden. Trotz aktuell rückläufiger Fallzahlen und einer gesunkenen 7-Tage-Inzidenz im Landkreis, spricht das Landratsamt noch nicht von einer Entspannung der Lage. Daher ist weiterhin die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln zwingend erforderlich, um der möglichen Weiterverbreitung von Virusmutationen mit höherem Ansteckungspotential entgegenzuwirken.

Das Kreisimpfzentrum (KIZ) meldete am Mittwoch zum ersten Mal die Anzahl der im Landkreis Göppingen durchgeführten Corona-Schutzimpfungen. Seit Beginn der Impfungen im Januar 2021 haben insgesamt 2199 Personen ihre Erst-Impfung erhalten. Davon wurden 365 Impfungen vor Ort im KIZ in der Werfthalle durchgeführt und 694 mit den Mobilen Impfteams (MIT) des KIZ Göppingen in Pflegeeinrichtungen, sowie in Kliniken des Landkreises. Mobile Impfteams vom Zentralen Impfzentrum (ZIZ) aus Ulm haben bisher 1140 Erst-Impfdosen in Pflegeeinrichtungen des Landkreises Göppingen verabreicht.
3.2.21

 

 

Corona-Varianten auch im Ostalbkreis

Ostalbkreis. Corona-Mutanten sind jetzt auch im Ostalbkreis nachgewiesen worden. Darüber informiert die Landkreisverwaltung in einer Pressemitteilung. Betroffen sind aktuell sechs Personen. Bei drei Infizierten wurde die Virus-Variante B.1.1.7 aus Großbritannien labortechnisch nachgewiesen, bei den anderen Positivfällen ist die vollständige Sequenzierung des Virus-Genoms noch nicht abgeschlossen. In Frage kommen hier auch die brasilianische (B.1.1.28) oder die südafrikanische Variante (B.1.351). Alle Infizierten sowie deren Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Isolation.

Zur Begrenzung einer weiteren Verbreitung der Virusvarianten hat das Sozialministerium des Landes die Quarantänemaßnahmen angepasst. Für positiv getestete Personen gilt zwar nach wie vor eine 10-tägige Absonderungspflicht. Deren Haushaltsangehörige und Kontaktpersonen müssen aber – jetzt neu – für 14 Tage in Quarantäne. Ebenfalls neu ist, dass auch Haushaltsangehörige von Kontaktpersonen für 14 Tage unter Quarantäne gestellt werden. Für den Personenkreis, für den die verlängerte Quarantänefrist gilt, müssen die Städte und Gemeinden nun wieder Quarantänebescheide erlassen. In diesem Zusammenhang kommt den Kommunen eine erweiterte Rolle bei der Überwachung der Quarantäne zu. Landrat Bläse hat die Städte und Gemeinden bereits über die Neuerungen und zusätzlich darüber informiert, dass eine aktive Überwachung der Einhaltung der Quarantäne durch tägliche Kontaktaufnahme bei den Kontaktpersonen erfolgen muss. „Da die neuen Virus-Varianten nach bisherigen Erkenntnissen schneller übertragbar sind, wird es noch wichtiger, die geltenden Abstands- und Hygienevorschriften sowie die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen einzuhalten“, macht der Landrat deutlich. „Im Moment sind wir mit Unterstützung der Bundeswehr wieder in der Lage, die Kontaktpersonennachverfolgung tagesaktuell abzuarbeiten. Zudem zeichnet sich allmählich eine Abnahme der Neuinfektionen im Kreis ab."
3.2.21

 

 

Geislingen schließt sich Klimapakt an

Geislingen.  Die Stadt Geislingen will sich dem Klimaschutzpakt des Landes Baden-Württemberg mit den kommunalen Landesverbänden anschließen. Das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Mit diesem im Klimaschutzgesetz verankerten Pakt will das Land die Kommunen dazu ermutigen, bis zum Jahr 2040 eine weitgehend klimaneutrale Verwaltung zu erreichen und Aktivitäten, die dem Klimaschutz dienen, stärker voranzutreiben.

„Die Stadt Geislingen ist bereits in vielen Bereichen zum Schutz des Klimas aktiv und möchte diese Aktivitäten noch weiter ausbauen. Die Unterstützung des Klimaschutzpakts stellt für uns eine logische Konsequenz dieses Engagements dar,“ sagt die städtische Umweltbeauftragte Sonja Pfau.

Der Klimaschutzpakt enthält für Kommunen eine Fülle von Anregungen, wie sie das Ziel einer weitgehend klimaneutralen Verwaltung bis zum Jahr 2040 erreichen können. In diesem Zusammenhang werden vom Land auch verschiedene Förderprogramme angeboten, die zum Teil für unterstützende Kommunen verbesserte Förderbedingungen beinhalten.

Dass der Klimaschutz für die Stadtverwaltung bereits heute eine bedeutende Rolle spielt, zeigen Maßnahmen wie beispielsweise das kommunale Energiemanagement, die Nutzung von Dienstfahrzeugen mit Elektro- oder Biogsanantrieb, die Verwendung energiesparender Bürobeleuchtung, Recyclingpapier, Pedelecs als Dienstfahrräder und vieles andere, die in den vergangenen Jahren umgesetzt wurden. Zudem arbeitet die Verwaltung kontinuierlich an weiteren Verbesserungen. So wird auch schon die Erarbeitung einer kommunalen Wärmeplanung vorbereitet, wie es im neuen Klimaschutzgesetz vorgesehen ist, und mit einer kommunalen Wärmeplanung werden Strategien erarbeitet, um eine weitgehend klimaneutrale Wärmeversorgung zu verwirklichen.
3.2.21

 

 

Esslinger Bürgerfest findet nicht statt

Esslingen. Das Esslinger Bürgerfest am Samstag, 3. Juli und Sonntag, 4. Juli  sowie der Schwörtag am Freitag, 2. Juli  finden nicht statt. Dies haben alle Fraktionsvorsitzenden und Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger am 1. Februar  einvernehmlich im Verwaltungsausschuss ebenso vereinbart wie die Absage des diesjährigen Sommerfestes auf dem Marktplatz. Sie folgten damit der Empfehlung der Stadtverwaltung bzw. beim Sommerfest der EMC, die die Veranstaltungen ausrichtet. Bereits 2020 war die Durchführung des großen Stadtfestes wegen der Infektionslage und des allgemeinen Veranstaltungsverbots nicht möglich gewesen. Beim Esslinger Bürgerfest präsentieren sich üblicherweise rund 90 Vereine und Gruppen aus dem Stadtgebiet auf verschiedenen Bühnen und bieten ein breites kulinarisches Angebot. Für den Sommer prüft die Stadtverwaltung nun mit potentiellen Kooperationspartnern alternative Veranstaltungsoptionen in kleinerem Rahmen, ähnlich dem „Esslinger Burgsommer“ 2020.
3.2.21

 

 


Tag des Ehrenamtes  entfällt

Esslingen. Aufgrund der Unwägbarkeiten für die Durchführung von Großveranstaltungen bis zur Bereitstellung von Impfangeboten für alle Impfwilligen bis Herbst 2021 muss auch in diesem Jahr der Tag des Ehrenamts entfallen. Er findet jährlich im Rahmen vom Kino auf der Burg statt.
„Genauso bedauerlich wie die Absage des Bürgerfestes als zentralem Esslinger Stadtfest ist auch die Absage des Tags des Ehrenamts 2021 gerade in Zeiten wie diesen, in denen das Engagement so vieler Esslingerinnen und Esslinger einen wertvollen Beitrag für die Stadtgesellschaft leistet", unterstreicht OBM Dr. Zieger. Neben dem Engagement in Bürgerausschüssen und Vereinen engagieren sich viele Menschen seit Beginn der Covid 19-Pandemie auch besonders in der Nachbarschaftshilfe. Sie unterstützen andere bei ihren Einkäufen, pflegen soziale Kontakte trotz der vorgeschriebenen Distanz und entwickeln in der Pandemiezeit viele weitere Ideen des Für- und Miteinanders. Für dieses gelebte Bürgerengagement spreche ich allen Aktiven auf diesem Wege meinen herzlichsten Dank aus“, so OB Dr. Jürgen Zieger.
3.2.21

 

 


Esslinger Sommer auf 2022 verschoben

Esslingen. Das neue Sommerfest als Nachfolgeveranstaltung des Esslinger Sommers wird auf das Jahr 2022 geschoben. Eine Premiere ist immer mit besonderen Vorlaufkosten und Investitionen verbunden, die ein hohes Maß an Planungs- und Durchführungssicherheit erfordern. Diese Sicherheit besteht für den Zeitraum Juli und August nicht. Somit sind die wirtschaftlichen Risiken für die teilnehmenden Gastronomen, Sponsoren sowie die Esslingen Markt und Event GmbH (EME) als Veranstalterin zu groß.
3.2.21

 



Mehrwöchige Aktionsfenster für Innenstadt geplant
 
Esslingen. Die Esslinger Stadtmarketing & Tourismus GmbH (EST) plant unter dem Arbeitstitel „jahrESzeiten in der City“ im Frühling, Sommer und Herbst drei Aktionsfenster. "In diesen vier- bis sechswöchigen Zeiträumen wird die Innenstadt mit Aktionen bespielt. Kunden und Besucher haben die Möglichkeit die Gastronomie auch in deren Außenbereichen, den Handel vor und in den Fachgeschäften wie auch Kunst und Kultur auf den Straßen und Plätzen nicht nur an einem Tag oder Wochenende sondern über einen längeren Zeitraum zu erleben", erläutert EST-Geschäftsführer Michael Metzler. Durch die räumliche und zeitliche Entzerrung werden sich Handel, Dienstleistung und Gastronomie mit Angeboten und Überraschungen präsentieren. Idealerweise können die Fachgeschäfte im Frühling am 25. April und im Herbst am 7. November mit Einkaufssonntagen die Einkaufsmöglichkeiten ausdehnen. Weitere Aktivitäten, die den Aufenthalt und den Einkauf in der City in 2021 ganz besonders angenehm und abwechslungsreich machen, sind laut Metzler noch in der Vorbereitung.
3.2.21

 


 
Mittelalter- und Weihnachtsmarktes soll statfinden
 
Esslingen. Der Mittelaltermarkt & Weihnachtsmarkt wird für die Zeit vom 23.November bis 23. Dezember geplant. Der Adventsmarkt in der Ritterstraße soll an den vier Adventswochenenden stattfinden. Die Bewerbungsfristen laufen bereits. "Der Rücklauf ist gut. Je nach Coronaauflagen werden Marktkonzeption und Standplanung angepasst", so Metzler.
3.2.21

 

 

„Starke Vertretung für Tourismus wichtig“

Kreis Göppingen. Vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung des Tourismus im Landkreis Göppingen ist eine gute Interessenvertretung der Branche zunehmend wichtig, so der Kreisvorsitzende des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Lothar Lehner, aus Geislingen.

Lehner begrüßt deshalb die Wahl der neuen Tourismus-Beauftragten seines Verbandes, Daniela Gerdes, von der „TraSo“ GmbH aus Leipzig. Gerade jetzt, wo die Tourismusbranche durch die Corona-Pandemie auch in der Region gebeutelt sei, brauche es eine starke Anwältin für die Interessen der Betriebe.

Die Kommission Tourismus des BVMW hatte Daniela Gerdes einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt. Die Leipziger Unternehmerin ist Gründungsmitglied der Kommission und war maßgeblich an deren Aufbau 2019 beteiligt. Gerdes‘ Unternehmen ist ein Anbieter von Softwarelösungen für die Tourismusbranche.

Die neue Kommissions-Vorsitzende sieht für das Jahr 2021 maßgeblich den Neustart und Wiederaufbau der Branche nach Corona. „Hier ist es von zentraler Wichtigkeit, dass sich die Branche mit eigenen Lösungsansätzen in die politische Diskussion einbringt, die politischen Vertreter aber auch aktiv zuhören.“

Interessierten Tourismus-Unternehmern vermittelt Lehner (Tel. 07331/210599) gerne den Kontakt zu der engagierten Expertin.
3.2.21

 

 

Geopark-Geschäftsführer geht

Schwäbische Alb. Dr. Siegfried Roth wird Ende Juni 2021 die Geschäftsführung des Unesoco Global Geopark Schwäbische Alb abgeben. Mehr als sieben Jahre leitete Roth die Geopark-Geschäftsstelle und blickt auf eine ereignisreiche Zeit zurück, Ab 1. Juli wird er die Geschäftsführung des Naturschutzzentrums Wurzacher Ried übernehmen. Als passionierter Naturschützer und ausgewiesener Experte für Moore freut sich Roth, wieder zu seinen Wurzeln zurückzukehren. Die Neubesetzung der Geschäftsführung wird Thema einer Mitgliederversammlung im Februar sein.
3.2.21

 

 

Farbschmierereien gehen weiter

Schwäbisch Gmünd. Mit schwarzer, silberner, weißer und roter Farbe wurde ein Bushaltestellenhäuschen und ein Blumenübertopf im Bereich des Markplatzes sowie die Mauern der Unterführung am "Glockenkreisel", beschädigt. Der entstandene Schaden wird auf etwa 3000 Euro geschätzt.  In der Szekesfehervarer Straße wurde eine Hauswand der Grundschule mit schwarzer Farbe besprüht. Hier wird der Schaden auf etwa 500 Euro geschätzt.  Hinweise in beiden Fällen nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 / 3580 entgegen.
3.2.21

 

 

Kirchheim sagt Märzenmarkt ab

Kirchheim unter Teck.  Der ursprünglich für Montag, 1. März geplante Märzenmarkt und der dazugehörige Vergnügungspark  vom 26. Februar bis 1. März finden in diesem Jahr nicht statt. Da der aktuelle Lockdown im Rahmen der Bund-Länder-Konferenz noch bis 14. Februar 2021 in Kraft ist und sich noch keine langfristige Entspannung der Pandemie-Lage abzeichnet, hat die Stadtverwaltung entschieden, die Veranstaltung abzusagen. „Selbst bei einer deutlichen Verbesserung des Infektionsgeschehens im Laufe der kommenden Wochen würde es einen erheblichen Aufwand darstellen, diese Großveranstaltung kurzfristig zu organisieren“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader.  Die Absage wurde bereits im Vorfeld an die Krämermarkthändler und Schaustellerbetriebe kommuniziert, um diesen Planungssicherheit zu geben.

Die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck hatte bereits 2020 vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie den Gallusmarkt im November abgesagt. Traditionellerweise bilden der Märzen- und der Gallusmarkt die rechtlich notwendige Begleitveranstaltung für die verkaufsoffenen Sonntage in Kirchheim unter Teck. Somit entfällt auch der für Sonntag, 28. Februar vorgesehene Verkaufsoffene Sonntag. „Wir bedauern die Absage sehr. Im Moment müssen wir die weitere Entwicklung der Infektionszahlen beobachten. Wir sind jedoch im Gespräch mit dem Kirchheimer Einzelhandel zu alternativen Terminen für verkaufsoffene Sonntage.  Wir werden hierzu dem Gemeinderat Vorschläge unterbreiten, um die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen“, so Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader.
3.2.21

 

 

Grabstein beschädigt

Süßen. Unbekannte warfen von Montag auf Dienstag einen Grabstein  auf dem Friedhof in der Barbarossastraße in Süßen um. Der Grabstein kippte um und ein Teil des Steins brach ab. Zurück blieb ein Schaden von etwa 3.000 Euro.
3.2.21

 

 

Kontrolle über Auto verloren

Uhingen. Abseits der Straße landete am Dienstag ein 72-Jähriger bei Uhingen.  Gegen 8.30 Uhr fuhr der 72-Jährige von Faurndau in Richtung Uhingen auf der B297. In einer Linkskurve verlor er die Kontrolle über seinen Fahrzeug und geriet abseits der Fahrbahn. Dabei überfuhr er ein Verkehrszeichen, dass aus seiner Verankerung gerissen wurde. Durch den Unfall blieben auch Fahrzeugteile auf der Straße zurück. Der 72-Jährige setzte seine Fahrt fort. Eine 27-Jährige fuhr mittlerweile über die Trümmerteile und beschädigte ihren Wagen dabei. Beim Eintreffen der Polizei kehrte der Unfallverursacher gerade an die Unfallstelle zurück und sammelte seine Fahrzeugteile samt Kennzeichen auf. Medizinische Gründe könnten für den Unfall ursächlich gewesen. Ein Schaden von über 10.000 Euro entstand durch den Unfall.
3.2.21

 

 

Sieben Autos zerkratzt

Wäschenbeuren.  Rund 10.000 Euro Sachschaden verursachte zwischen Samstagabend und Montagmorgen ein Unbekannter in Wäschenbeuren.  Sieben Autos zerkratzte der Täter am Wochenende. Die Fahrzeuge standen am Beginn der Geranienstraße aus Richtung Ortsmitte kommend, teilweise unter einem Carport. Die Polizei aus Rechberghausen hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen. Sie hofft unter der Telefonnummer 07161/93810 auf Zeugenhinweise. Der angerichtete Sachschaden dürfte sich auf rund 10.000 Euro summieren.
3.2.21

 

 

Zu schnell unterwegs

Kreis Göppingen. Mehrere Verstöße gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit ahndete die Polizei am Dienstag und am Mittwoch.  Bei Aichelberg kontrollierte die Polizei am Dienstag die Geschwindigkeit auf der Autobahn 8. Dort waren sechs Autofahrer bei erlaubten 120 zwischen 141 und 161 km/h unterwegs. Ebenfalls sechs Verstöße ahndete eine Polizeistreife am Dienstag auf der Umgehungsstraße bei Donzdorf. Sie fuhren bei erlaubten 70 Stundenkilometern mindestens 21 km/h zu schnell. Zwei Fahrer hielten sich zwischen Heiningen und Göppingen nicht an die erlaubten 70. Sie wurden am Dienstag von der Polizei mit 98 und 102 km/h gemessen.
3.2.21

 

 

Viel Wasser in der Fils

Tauwetter und die Regenfälle der letzten Tage haben die Fils in einen reißenden Fluss verwandelt. Foto: Bettina Fritz

 

 

Erste Corona-Mutationen im Kreis Göppingen

Kreis Göppingen. Das Gesundheitsamt des Landkreises Göppingen teilt mit, dass in sieben Proben von Personen aus dem Landkreis Göppingen die englische Virusvariante nachgewiesen wurde.  Dies wurde am Dienstagnachmittag vom Landesgesundheitsamt mitgeteilt. In mehreren Fällen bestehen Kontakte zu einem größeren Ausbruchsgeschehen in Ulm, wo bereits Virusmutationen nachgewiesen worden waren. Das Gesundheitsamt steht in engem fachlichem Austausch mit dem Landesgesundheitsamt und verordnet weitere verschärfte Quarantänemaßnahmen für die Kontaktpersonen der betroffenen Personen. Aktuell sind im Landkreis 158 Personen an Corona infiziert. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 51,1. In den Kliniken im Landkreis liegen 28 Corona-Patienten und es gibt dort 13 Verdachtsfälle.
2.2.21

 

 

Land und Bund fördern Projekte in Kommunen

Kreis Göppingen.  Über das Städtebauförderprogramm 2021 investieren Land und Bund 6,5  Millionen Euro in den Landkreis Göppingen, teilt die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi mit.  Donzdorf erhält insgesamt 1,079 Millionen Euro, davon 800.000 Euro für das Projekt Hauptstraße und 279.000 Euro im Rahmen des Bund-Länder-Investitionspakts zu Förderung von Sportstätten für die Sanierung der Außensportanlage am Schulzentrum. Ottenbach kann 500.000 Euro für die Sanierung seiner Ortsdurchfahrt einplanen. Zahlreiche Kommunen, Salach (900.000 Euro - Ortsmitte Ost), Süßen (700.000 Euro - Heidenheimer Straße und Umgebung), Gingen (500.000 Euro-Ortsmitte/B 10) und Lauterstein (300.000 Euro / Ortskern Nenningen) können ihre mehrjährigen Projekte weiter entwickeln. Albershausen (400.000 Euro), Deggingen (600.000 Euro) und Bad Ditzenbach (96.000 Euro) erhalten ebenfalls Unterstützung für Ortskernmaßnahmen. Weitere Förderempfänger sind Rechberghausen (600.000 Euro - Unterdorf III) und Uhingen (800.000 Euro - Oberdorf).

„Insbesondere unsere Gemeinden im ländlichen Raum brauchen attraktive und lebenswerte Ortskerne. Das fördert den sozialen Zusammenhalt und schafft Identifikation mit dem eigenen Zuhause. Deshalb ist diese finanzielle Hilfe für unsere Kommunen unverzichtbar und ich freue mich, dass wir uns auch weiterhin auf die Landesregierung und den Bund als zuverlässige Partner des ländlichen Raumes verlassen können“, so Razavi weiter.
2.2.21

 

 

Verpackungsmüll landet oft in der Natur

Eislingen. Trotz der winterlichen Temperaturen nimmt die Müllmenge in Grünanlagen, an Wegrändern und Böschungen im Bereich Eislingen weiter zu. Durch die Corona-Maßnahmen ist das Aufkommen an Essensverpackungen deutlich gestiegen. An vielen Stellen werden sie zum Problem.

„Meine Leute bringen Material rein, das ist unglaublich!“, beschreibt Reiner Högerle, Leiter des städtischen Betriebshofs in Eislingen, die Abfallberge, die sich seit einigen Monaten nach der täglichen Tour der Reinigungsteams im Container auftürmen. Für das Verhalten der Müllsünder können die Mitarbeiter dort schon lange kein Verständnis mehr aufbringen. Im Verdacht stehen besonders die Kunden großer Fastfood-Ketten, an deren Autoschalter sich derzeit allabendlich Staus bilden: „Die parken in der Nähe und essen im Auto, dann geht die Tür kurz auf und – Zack! Am nächsten Morgen finden wir dann die Tüten in der Böschung“, so Reiner Högerle. Dass der Müll nicht nur ein unschönes Ärgernis ist, sondern echte Probleme verursacht ist bekannt: Wird eine vom Winde verwehte Verpackung nicht entdeckt, so zersetzt sie sich durch Umwelteinflüsse zu Mikroplastik, dass über Bäche und Flüsse schließlich ins Meer gelangt. Auch die Tatsache, dass Unrat nicht selten Ungeziefer anzieht, ist nicht wirklich neu. Krähen und Waschbären sind die neuen Könige der Müllberge, die sich dank reichlich Futter gerne niederlassen, vermehren und die Nachbarn in den Wahnsinn treiben. Schuld an der Misere sind nicht alleine die Corona-Maßnahmen. Wer sich am Sonntag einen Zwiebelrostbraten To-Go vom Lieblingsrestaurant gönnt, möchte diesen meist auch stilecht am eigenen Tisch mit Messer und Gabel verspeisen. Die Verpackung findet so ihren Weg in den gelben Sack. Deutlich problematischer sind Snacks für unterwegs und schnelle Happen für die Mittagspause und den Heimweg. Hier siegt oft die Bequemlichkeit mit den hinlänglich bekannten Folgen.
2.2.21

 

 

Aufgeregte Tauben und geduldige Postkunden

Eine Taubenschar hat den neugestalteten Bahnhofsplatz in Göppingen für sich entdeckt und flattert dort fast pausenlos herum, während Verbraucher geduldig vor der Post warten, bis sie an der Reihe sind. Foto: Bettina Fritz 

 

 

Aktion für Senioren: Einfach mal anrufen

Geislingen.  „Ruf doch mal an – a Schwätzle hilft“ - Mit diesem Leitspruch will der Stadtseniorenrat Geislingen (StSRG) in Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus (MGH) in Geislingen älteren Menschen helfen, ihr Alleinsein während des Lockdowns zu erleichtern.

Viele ältere Menschen leiden derzeit unter den harten Kontaktbeschränkungen, die wegen der Corona-Pandemie angeordnet und befolgt werden müssen. Viele Senior*innen haben keine Kinder, Enkel und Verwandte, mit denen sie sich wenigstens am Telefon unterhalten und Neuigkeiten austauschen können – sie sitzen alleine in ihrer Wohnung und ihnen fällt sprichwörtlich „die Decke auf den Kopf“. Vorstandsmitglieder des Stadtseniorenrates stellen sich deshalb ab dem 4. Februar  zur Verfügung, um jeden Donnerstag zwischen 15 und 19 Uhr mit Interessierten „über Gott und die Welt zu schwätzen“, denn - das ist erwiesen - telefonieren kann in dieser Zeit Balsam für die Seele sein. Allerdings wird in diesen Gesprächen nicht zu Vorsorgeregelungen beraten und sie sind auch nicht als „Telefonseelsorge“ zu verstehen. Und so funktioniert’s:  Von Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 15 Uhr das Mehrgenerationenhaus Geislingen anrufen (Tel. 07331 - 44 03 63) und dort nach einem Gespräch mit dem Stadtseniorenrat fragen. Es gibt dann zwei Telefonnummern von Seniorenratsmitgliedern, die am jeweils folgenden Donnerstag zwischen 15 und 19 Uhr angerufen werden können.
2.2.21

 

 

Podcast über Einsamkeit

Schwäbisch Gmünd (sv). Das Projekt Kommune Inklusiv Schwäbisch Gmünd setzt sich für eine vielfältige und lebendige Stadtgemeinschaft ein. In dem Podcast „So wie ich bin!“ berichten Gmünderinnen und Gmünder über ihr Leben. Denn jeder Mensch ist einzigartig. In der aktuellen Folge sprechen Christian Baron, Erster Bürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd, und Renate Wahl, Abteilungsleitung Seniorenarbeit der Stadt Schwäbisch, über Einsamkeit. Derzeit ist die Einsamkeit unter den Menschen mächtig. Bürgermeister Baron und Renate Wahl erzählen, wie sie die momentane Situation empfinden, wie sie mit allein sein und Einsamkeit umgehen, und wir überlegen gemeinsam was man tun kann um die Gefühle vielleicht lindern zu können. Den Podcast findet man unter: Blog - Kommune Inklusiv (kommuneinklusiv-gmuend.de)
2.2.21

 

 

Unbekannte überfallen 22-Jährigen

Geislingen. Am Montag sollen Unbekannte in Geislingen einen 22-Jährigen überfallen haben.  Der 22-Jährige war gegen 19 Uhr in Bahnhofstraße. Dort traf er wohl auf mehrere Unbekannte. Die hätten wohl grundlos auf ihn eingeschlagen. Dabei gelang es den Angreifern wohl, dem 22-Jährigen seinen Rucksack wegzunehmen. In dem befand sich neben seiner Geldbörse auch ein Smartphone. Bei dem Angriff erlitt der junge Mann leichte Verletzungen. Der 22-Jährige konnte lediglich sagen, dass eine Person wohl eine Bomberjacke trug. Die Polizei fahndete noch nach den Unbekannten. Die blieben jedoch verschwunden.
2.2.21

 

 

Motorrad gestohlen

Süßen. Aus einer Garage in Süßen entwendete ein Unbekannter von Sonntag auf Montag ein Motocross Motorrad.  Das Motorrad stand in einer Garage in der Straße Rotes Bergle. Der Unbekannte hebelte das Garagentor in den Nachtstunden auf und musste die Motocross Maschine wegschieben, da diese nicht fahrbereit war. Der Polizeiposten Süßen sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen.
2.2.21

 

 

Brand in Halle

Gussenstadt.  Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen bei Gussenstadt brach am Montag ein Feuer aus. Gegen 16.15 Uhr rückten Einsatz- und aus. In einer Halle lagerte Heu und mehrere Maschinen. Dort brach ein Feuer aus. Der Feuerwehr gelang es schnell den Brand unter Kontrolle zu bringen und verhinderte eine Ausbreitung. Bei dem Feuer wurden mehrere Maschinen und Heu zerstört. An der Halle selbst entstand geringerer Sachschaden. Warum das Feuer ausbrach ist noch nicht klar. Ersten Ermittlungen zufolge könnte eine technische Ursache für den Brand verantwortlich sein. Drei Bewohner des Anwesens kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen in ein Krankenhaus. Die Schadenshöhe schätzt die Polizei auf etwa 100.000 Euro.
2.2.21

 

 

Mauer großflächig mit Farbe verschmiert

Schäbisch Gmünd. Mit gelber und blauer Farbe wurde die Mauer eine Fußgängerüberführung vom Remswasen zur Baldungsstraße großflächig beschmiert. Entdeckt wurden die Schmierereien am Montag, gegen 8 Uhr. Der entstandene Schaden wird auf etwa 2500 Euro geschätzt. Hinweise nimmt das Polizeirevier schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 / 3580 entgegen. Jeweils zwei Gesprächspartner*innen des StSRG stehen jeden Donnerstagnachmittag zur Verfügung. Ist eine Telefonnummer besetzt, können Interessierte es bei der zweiten Nummer versuchen. Also: „Ruf doch mal an – a Schwätzle hilft“.
2.2.21

 

 

Mann in Asylunterkunft mit Messer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Am Sonntag kam es kurz nach Mitternacht in einer Asylunterkunft in Schwäbisch Gmünd zu einem Streit zwischen einem 23-jährigen  und einem 36-jährigen Mann. Bei der tätlichen Auseinandersetzung soll der 23-Jährige mit einem Messer auf den Geschädigten eingestochen und diesen schwer verletzt haben. Nachdem eine dritte Person weitere Übergriffe verhindern konnte, zog sich der Angreifer in sein Zimmer zurück. Dort wurde der Mann, der erheblich alkoholisiert war, durch die Polizei festgenommen. Der 36-jährige Geschädigte, der aus Sri Lanka stammt, wurde in ein Krankenhaus gebracht und dort notoperiert. Der aus Pakistan stammende Beschuldigte wurde einem Haftrichter vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ellwangen/Jagst wurde Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags erlassen. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Ellwangen und der Kripo Aalen dauern an.
1.2.21

 

 

Breitband-Ausbau: Stadtwerke erhalten 3,5 Millionen Euro

Göppingen. Für den weiteren  Breitband-Ausbau erhalten die Stadtwerke Göppingen 3,5 Millionen Euro vom Land. Dies gab das für Digitalisierung zuständige Ministerium in Stuttgart bekannt. Bei der Übergabe der Breitbandförderbescheide per Videokonferenz bedankte sich Stadtwerke-Chef Dr. Martin Bernhart für die Unterstützung. „Das Projekt der Stadtwerke Göppingen soll dazu beitragen, dass der Ausbau einer leistungsfähigen Leitung rasch vorangeht. Über 500 Gewerbebetriebe im Kreis Göppingen profitieren davon, ebenso werden 23 Schulen an das schnelle Internet angebunden sowie auch die Krankenhäuser im Kreis. Durch die Zusammenarbeit der Stadt Göppingen und dem Land schaffen wir eine Infrastruktur für die digitale Zukunft, von der Bürger, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen profitieren“, sagte die Grünen-Abgeordnete Christine Lipp-Wahl.
1.2.21

 

 

Falscher Neffe bringt Seniorin um Erspartes

Stauferland.  Zahlreiche Telefonbetrüger wollten am Wochenende in der Region Beute machen. In Lonsee mit Erfolg. Am Freitagmittag klingelte bei einer Seniorin aus Lonsee das Telefon. Ein vermeintlicher Neffe täuschte ihr eine Notlage vor. Weil er angeblich einen Verkehrsunfall hatte und ihm der Entzug des Führerscheins drohe, forderte der Betrüger einen fünfstelligen Betrag. Die Frau wurde misstrauisch, worauf der Betrüger zu weinen anfing und äußerte, den Kontakt abzubrechen. Die Seniorin lenkte nun ein, fuhr zur Bank und holte Geld. Das übergab sie gegen 14.15 Uhr einem der Betrüger. Jetzt ermittelt die Ulmer Kriminalpolizei gegen die Unbekannten. Der Abholer sei etwa 25 Jahre alt, dick und nicht größer als 1,70 Meter. Er hatte dunkle, nach hinten gekämmte Haare. Wer in Lonsee den Verdächtigen oder verdächtige Fahrzeuge gesehen hat, soll sich bitte unter der Telefon-Nr. 0731/1880 melden. Rund 40 weitere Telefonbetrüger scheiterten in der Region. Sie versuchten es mit den Maschen "falscher Polizist", "Enkeltrick" und "Microsoftmitarbeiter". Im Detail erhielten Bewohner aus  Donzdorf, Geislingen, Göppingen, Kuchen und Ottenbach, entsprechende Anrufe.
1.2.21 

 

 

IHK bietet digitalen Ausbildungsvertrag an

Kreis Göppingen. Mit einem digitalen Ausbildungsvertrag (DAV) ermöglicht die IHK Region Stuttgart Bezirkskammer Göppingen den Mitgliedsunternehmen einen wichtigen Schritt in die webbasierte Zukunft. Als eine der ersten Kammern in Deutschland können ab sofort Ausbildungsbetriebe in der gesamten Region Stuttgart eine kostenlose Internetanwendung nutzen, mit der Ausbildungsverträge online erstellt und in digitaler Form an die zentrale Eintragungsstelle bei der IHK-Bezirkskammer in Göppingen übermittelt werden. Dafür haben jetzt alle Ausbildungsbetriebe in der IHK Region Stuttgart per Post ihre Zugangsdaten erhalten. „Mit dem neuen digitalen Ausbildungsvertrag brauchen unsere Ausbildungsbetriebe im Kreis Göppingen und der Region ihre IHK-Ausbildungsverträge nicht mehr per Post einreichen, alles kann jetzt digital und schneller bearbeitet werden“, freut sich die Vizepräsidentin der IHK-Bezirkskammer Göppingen, Edith Strassacker. Dies sei insbesondere mit Blick auf die Ausbildungssituation im Kreis Göppingen eine enorme Erleichterung und Vereinfachung für die Unternehmen und die zukünftigen Auszubildenden.

Das digitale Pilotprojekt der IHK Region Stuttgart hat in der Entwicklung einige Hürden erfolgreich nehmen können. Damit können die Daten einfach und rechtssicher vom Ausbildungsbetrieb an die IHK zur Prüfung übertragen werden. Die Webanwendung hat den Vorteil, dass das System automatisch die vorhandenen Daten des Ausbildungsbetriebs anzeigt, entsprechende Vorlagen erstellt und nur die persönlichen Daten des Ausbildungsverhältnisses eingegeben werden müssen. „Auch das ist ein echter Mehrwert für unsere Unternehmen, weil man sich viel Zeit spart“, berichtet der Leiter der Zentralen Eintragung, Dr. Uwe Schwab. Die Zugangsdaten für den digitalen Ausbildungsvertrag werden von der in der IHK-Bezirkskammer Göppingen bestehenden zentralen Eintragungsstelle der IHK Region Stuttgart an die Mitgliedsbetriebe verschickt. Unternehmen können aber auch ihre Zugangsdaten direkt über die Homepage der IHK Region Stuttgart anfordern. Göppingens Vizepräsidentin Strassacker gibt in diesem Zusammenhang auch das klare Ziel vor: „Wir wollen möglichst alle rund 600 Ausbildungsbetriebe im Kreis Göppingen für die Nutzung des digitalen Ausbildungsvertrags begeistern.“
1.2.21

 

 

Auto überschlägt sich

Kirchheim unter Teck. Zu schnell fuhr am Sonntag ein 19-Jähriger von der A8 bei Kirchheim ab.  Gegen 12.30 Uhr fuhr der 19-Jährige von der A8 bei Kirchheim-West ab. In der Ausfahrt fuhr er zu schnell und überschätzte seine Fahrkünste. In der Rechtskurve verlor er die Kontrolle und kam nach links von der Straße ab. Sein Fahrzeug überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der 19-Jährige blieb unverletzt und konnte den Wagen selbstständig verlassen.
1.2.21 

 

 

Geld für Breitbandausbau

Rechberghausen. „Es ist gut, dass der Bund den Breitbandausbau in Rechberghausen erneut mit 50.000 Euro unterstützt", freut sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens. "Beim Breitbandausbau zeigt sich, dass der Markt nicht alles regeln kann. Ohne die Bundesförderung wären kleinere Gemeinden abgehängt", so Baehrens. Das Investitionsvolumen liegt insgesamt bei 100.000 Euro und soll zur verbesserten Anbindung unterversorgte Adressen in der Gemeinde genutzt werden. Die Gemeinde hat heute den Zuwendungsbescheid erhalten. "Für viele Unternehmen und Berufstätige ist eine schnelle Internetverbindung gerade in der aktuellen Situation von immenser Bedeutung. Gerade kleineren Gemeinden tut da jeder Euro Unterstützung gut", erläutert Gemeinderätin Evelyn Ertinger. Bereits im Dezember 2020 hatte die Gemeinde eine Förderzusage über 125.000 Euro erhalten.
1.2.21

 

 

Eislinger Volkshochschule startet  neues Semester

Eislingen. Was tun gegen die Plastikflut? Wie gestalten wir die Verkehrswende? Wie schaffe ich es, mein eigenes Potenzial zu entfalten? Und was versteckt sich hinter dem Begriff „Schwabens Paradies“? Ein Blick ins neue Programmheft der Volkshochschule Eislingen/Fils & Salach hilft hier weiter.  160 verschiedene Angebote im neuen Frühjahrs-/Sommersemester 2021 geben nicht nur Antworten auf ganz konkrete Fragen, sondern vermitteln Orientierungswissen und regen zur allgemeinen Weiterbildung an. „Mit dem rasanten Wandel unserer Gesellschaft verändern sich auch die Anforderungen, die an jeden einzelnen Menschen gestellt werden. Lebenslanges Lernen hilft, mit Veränderungen umzugehen und sich besser den Herausforderungen des Alltags zu stellen“, erläutert VHS-Leiterin Valerie Lorbeer und lädt zum Teilnehmen an Kursen, Vorträgen und Exkursionen ein. Das neue Programm ist eine ausgewogene Mischung bewährter und neuer Veranstaltungen, die eine ideale Plattform für ein gemeinsames Erleben und miteinander Lernen sind. Aktuelle Themen wie Digitalisierung und Persönlichkeitsentwicklung finden sich genauso wie Vorträge zu geschichtlichen und kulturellen Themen. Geplanter Semesterstart ist Montag, 22. Februar. Aufgrund der Corona-Pandemie und der aktuellen Corona-Verordnung kann sich dies aber noch ändern. Infos auch unzer www.vhs-eislingen.de. Anmeldungen sind ab sofort telefonisch unter 07161/804 - 266 und 07161/804 - 263, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter www.vhs-eislingen.de möglich.
1.2.21

 

 

Kreisseniornerat kritisiert Impfpolitik

Ostalbkreis. Der Kreisseniorenrat Ostalb  ist über die aktuelle Impfsituation für Senioren in großer Sorge. Es kann und darf nicht sein, so die Günter Höschle und Irene Duijm, dass sich die Senioren eigenständig um Impftermine und die Anreise zum Impfzentrum nach Aalen kümmern müssen. Deshalb ist es nicht nachzuvollziehen, dass die Verordnung der Landesregierung Senioren, nicht über ihre Impftermine schriftlich zu benachrichtigen, für diese Klientel nicht praktikabel ist. Tatsache ist, dass die telefonische Anmeldung zum Impfen keinesfalls funktioniert und die online Anmeldung viele Senioren überfordert.

Der Kreisseniorenrat begrüßt, dass Landrat Dr. Bläse mit den Kommunen in Verbindung steht um gute Voraussetzungen für die Fahrten zum Impfzentrum nach Aalen zu ermöglichen. Dabei ist es wichtig, Senioren rechtzeitig und gut verständlich über das Verfahren zu informieren.
1.2.21

 

 

Kita-Gebühren werden nicht abgebucht

Geislingen.  Nach dem Hin und Her zur Öffnung der Kitas , hat Oberbürgermeister Frank Dehmer angekündigt, dass die Stadt die Gebühren für Februar 2021 nicht erheben und somit auch nicht bei den Eltern abbuchen wird. Das betrifft alle Eltern, deren Kinder derzeit nicht in die Kita gehen.  Auch die bereits bezahlten Gebühren für Januar sollen auf Wunsch von Oberbürgermeister Frank Dehmer den Eltern erstattet werden. Für diesen Erlass ist jedoch nicht die Stadtverwaltung, sondern der Gemeinderat zuständig. Eltern müssen sich dementsprechend – wie bereits beim Lockdown im Frühjahr 2020 – noch etwas gedulden. Der Vorschlag soll dem Gemeinderat voraussichtlich im März zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Erst nach dem Beschluss können bereits bezahlte Gebühren zurückgezahlt werden. Eltern müssen im Übrigen dafür nichts tun und es ist auch kein Antrag dafür notwendig. Voraussetzung für den Gebührenerlass ist, dass die Kinder nicht notbetreut wurden.
1.2.21

 

 

Polizeirevier Schorndorf unter neuer Leitung

Dierk Hampel führt jetzt das Polizeirevier Schorndorf. Foto: Polizei

Schorndorf. Gleich zwei Personalveränderungen im Bereich der Leitung werden vom Polizeirevier Schorndorf gemeldet.  Polizeioberrat Markus Jatzko trat seine neue Aufgabe beim Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration in Stuttgart an. Dort wird er im Bereich Personal- und Organisationsmanagement tätig sein. Damit verabschiedet Jatzko sich vom Polizeirevier Schorndorf, dessen Leitung er im November 2016 übernommen hatte.
Dafür trat Dierk Hampl seinen Dienst als neuer Leiter der Führungsgruppe und damit stellvertretende Revierleiter in Schorndorf an. Bis zur Ausschreibung und Neubesetzung der nun vakanten Revierleiterstelle übernimmt der 56-jährige Erste Polizeihauptkommissar aus Berglen kommissarisch die Geschicke in der Grabenstraße.  Der verheiratete und passionierte Hobbygärtner aus Berglen, der Schwimmen ebenfalls zu seinen Hobbys zählt, hat seinen Polizeidienst im September 1989 angetreten. Nach der Ausbildung im mittleren Dienst und einer sechsmonatigen Dienstzeit bei der Bereitschaftspolizei in Göppingen, fand Dierk Hampl im September 1992 im Streifendienst des Polizeireviers Sindelfingen seine Aufgabe. Nach dem Studium an der Hochschule für Polizei von 1995-1997 folgten Stationen als Dienstgruppenleiter im Streifendienst beim Polizeirevier in Waiblingen sowie beim Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, wo er bis zuletzt als Leiter des Ermittlungsdienstes tätig war.
1.2.21

 

 

Fahrzeug gestreift: 5000 Euro Schaden

Schwäbisch Gmünd. Beim Befahren der Schillerstraße in Gmünd  in Richtung Rektor-Klaus-Straße streifte eine 68-jährige Fahrzeuglenkerin am Sonntag, aus Unachtsamkeit einen Pkw, der auf einem Parkplatz am Fahrbahnrand abgestellt war. 5000 Euro sind hier die Schadensbilanz.
1.2.21

 

 

Nach Unfall getürmt

Schwäbisch Gmünd. Ein unfallflüchtiger Fahrzeuglenker beschädigte beim Befahren der Buchstraße in Richtung Hussenhofen zwischen Samstag 18 Uhr und Sonntag 13 Uhr einen am Fahrbahnrand abgestellten BMW und hinterließ einen Schaden von ca. 5000 Euro. Hinweise auf  nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 / 3580 entgegen.
1.2.21

 

 

Rückezange gestohlen

Bartholomä. Zwischen Freitag, 20.30 Uhr und Samstag, 6 Uhr, wurde im Bereich Kitzinghof eine Rückezange entwendet, auf der die Aufschrift "Auer" mit gelber Farbe angebracht war. Die Zange hat einen Wert von ca. 1500 Euro. Hinweise hierzu bitte an das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel. 07171/3580.
1.2.21

 

 

Autofahrer muss Ersatz suchen

Göppingen. In der Mörikestraße in Göppingen wurde am Samstagabend von der Polizei ein Fahrzeug kontrolliert. Dabei wurden gleich mehrere Verstöße festgestellt. Im Auto saßen fünf Personen aus zwei Haushalten. Dies ist derzeitig nach der Corona-Verordnung nicht zulässig. Ein Säugling wurde ohne jegliche Sicherung befördert. Auch dies geht zu Lasten des Fahrers. Damit war es noch nicht genug. Den Polizeibeamten ergaben sich Anzeichen einer Drogenbeeinflussung. Sie nahmen dem Fahrer den Autoschlüssel weg, um zu verhindern, dass er nach der Kontrolle weiterfährt. Zudem musste er eine Blutprobe abgeben. Um sein Auto nach Hause zu bringen, musste der Fahrer erst einen Ersatzfahrer organisieren, dem mit seinem Einverständnis der Schlüssel ausgehändigt wurde.
31.1.21

 

 

Zwei Leichtverletzte nach Vorfahrtsverletzung

Göppingen. Am Samstagabend fuhr ein 51-Jähriger im Stadtteil Faurndau durch die Sommerhalde. An der Kreuzung mit dem Hofhaldenweg hätte er dem Fahrer eines Pkw die Vorfahrt gewähren müssen. Da er dies nicht tat, prallte er mit seinem Fahrzeug in die rechte Seite des anderen Wagens. Dieser wurde zur Seite gestoßen und prallte einige Meter weiter in eine Grundstücksmauer. In dem Wagen lösten die Airbags aus und beide Insassen wurden leicht verletzt. Der Unfallverursacher blieb unverletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von 32500 Euro. Der Schaden an der Mauer kann noch nicht beziffert werden-
31.1.21

 

 

Auch gegen Bensheim erfolglos

Göppingen. Die Bundesliga-Handballerinnen von Göppingen konnten auch ihr Punktspiel gegen Bensheim/Auerbach am Samstagabend nicht gewinnen. Das Team um den neuen Trainer Nico Kiener verlor mit 24:30 und bleibt damit auf dem 14. Tabellenplatz und in der Abstiegszone. Am 6. Februar geht es in der EWS-Arena gegen die Neckarsulmer Sport Union.
30.1.21

 

 

Seltener Gast an der Fils

An der Fils hat sich dieses Gänsesäger-Männchen niedergelassen. Die Brutplätze dieser zur Familie der Entenvögeln gehörenden Tiere liegen in Nordeuropa. In Deutschland sieht man die Gänsesäger höchstens als Wintergäste. Foto: Bettina Fritz

 

 

Zugpersonal bedroht

Geislingen.  Ein 54-jähriger Fahrgast wurde am Freitag während der Zugfahrt kontrolliert. Er wurde durch den Zugbegleiter mehrmals aufgefordert, einen gültigen Fahrschein vorzuweisen. Dies tat der Gast nicht, stattdessen zog er seinen Gürtel aus der Hose und drohte dem Zugbegleiter Prügel und Totschlag an. Der Kontrolleur verständigte die Polizei. Die Beamten beendeten die Zugfahrt des Reisenden. Der Aggressor wird wegen Bedrohung und Erschleichen von Leistungen angezeigt. Als Begründung für den Ausraster gab er gegenüber den Beamten an, dass er wegen Erbschaftsstreitigkeiten aufgebracht gewesen sei.
30.1.21

 

 

Reifen zerstochen

Schorndorf. An einem in der Daniel-Steinbock-Straße in Schorndorf abgestellten Mercedes-Transporter wurden am Freitag zwischen 17.30 und 18.30 Uhr zwei Reifen zerstochen. Der entstandene Schaden beläuft sich auf ca. 300 Euro. Das Polizeirevier Schorndorf (Tel. 07181-2040), sucht Zeugen, die Angaben zu den oder die Täter machen können.
30.1.21

 

 

Pfad der Demokratie überarbeitet

Kirchheim unter Teck. In Zusammenarbeit mit dem Mehrgenerationenhaus Linde wurde der digitale „Pfads der Demokratie“ auf der Webseite der Stadt Kirchheim unter Teck überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht. Das Ergebnis lässt sich ab sofort unter www.kirchheim-teck.de/pfad-der-demokratie aufrufen.  „Der ‚Pfad der Demokratie‘ macht deutlich, dass Demokratiegeschichte auch Heimatgeschichte ist und das Engagement dafür kein historisches Thema darstellt“, erklärt Dr. Frank Bauer, Stadtarchivar und Leiter der Abteilung Kultur bei der Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck. „Menschen- und Bürgerrechte sind keine Naturgesetze, sondern Privilegien - und sie bedürfen einer engagierten Öffentlichkeit und Zivilgesellschaft, die sich aktiv für sie einsetzt.“   Ereignisse wie der 6. Januar 2021, als in der US-Hauptstadt Washington DC eine aufgebrachte Menge das Kapitol stürmte und die Wahlen legitimierter Volksvertreter bedrohten, seien nicht nur Thema der US-amerikanischen Gesellschaft. „Solche und ähnliche Ereignisse zeigen immer wieder, dass Populismus, Verschwörungstheorien und Gewaltausbrüche alle westlichen Staaten in unterschiedlichen Ausmaßen betreffen können“, so Bauer.
Der „Pfad der Demokratie“ in Kirchheim unter Teck beleuchtet an zehn verschiedenen Stationen im Stadtgebiet die Orte der Demokratie, die sich im November 1918 in Kirchheim unter Teck herausbildeten. Die Informationen zu den verschiedenen Stationen wurden nun grafisch aufbereitet und überarbeitet. Der Pfad erinnert an die Bedeutung der Pressefreiheit, den Kampf für das Frauenwahlrecht, die Trennung von Staat und Kirche und die Bedrohung dieser Errungenschaften durch radikale Gruppierungen.
30.1.21

 

 

Forst will die Eichenwälder erhalten

Ebersbach.  Etwa die Hälfte des Ebersbacher Stadtwaldes besteht aus über 100-jährigen Laubbäumen. Das meiste davon sind naturnahe Eichenwälder. Diese gilt es zu erhalten. Gerade durch den Klimawandel bekommen die stabilen Eichen eine wichtige Bedeutung zu. Nicht immer ist das aber durch Nichtstun zu erreichen. Gleich zu Beginn des Jahres stand im Hardtwald ein Einschlag mit ca. 650 Festmetern an. Es handelt sich vorwiegend um Buchenbrennholz. Es wurde mit dem Harvester auf fünf Meter Länge aufgearbeitet. Buchen bedrängen hier die alten Eichen, wachsen in deren Krone und bringen sie zum Absterben. Ziel ist es, die Eichenkronen frei zu stellen, um sie fit für die kommenden Jahre zu machen. Im Hardtwald ist zudem der Einschlag von 110 Festmetern schwächeres Holz für Brennholzselbstwerber vorgesehen. Hier hat sich der Wald nach dem Sturm Lothar 1999 von selbst entwickelt. Jetzt ist eine erste Pflegedurchforstung fällig, um den vitalsten und schönsten Bäumen zu helfen.

 Vor dem Frühjahr müssen im Bachtal noch einige Fichten weichen. Sie stehen am Rand eines größeren Sturmlochs. Bei weiteren Stürmen könnten die Fichten sonst in die Pflanzfläche fallen. Eine Pflanzung mit 800 Douglasien im Weitverband ist hier geplant. Dazwischen soll sich der Wald natürlich entwickeln. Derzeit sind im Hardtwald starke Trockenschäden an den nach Süden exponierten Buchen (oberhalb der Bebauung) festzustellen. Vermutlich werden 50 bis 100 Festmeter aus Verkehrssicherungsgründen bis zum Frühjahr eingeschlagen. Im November/Dezember 2021 steht eine Durchforstung im Faurndauer Hau (130-jährige Eichen) an. Ein Einschlag mit ca. 500 Festmeterm ist geplant .drei Hektar gepflanzte Wälder müssen vom Unkraut befreit werden, vorwiegend im Kunzenbühl. „Hier haben wir große Probleme mit dem Indischen Springkraut“, sagt Martin Mönich vom Forstrevier Ebersbach an der Fils. Zum Standard gehören die Unterhaltung der Waldwege inklusive von Mulcharbeiten und Lichtraumprofil. „Nach dem von allen ersehnten und hoffentlich baldigen Ende der Corona-Pandemie freue ich mich auf zahlreiche Begegnungen mit den kleinen Ebersbacher Bürgern, wenn sie mit ihrer Schulklasse oder dem Kindergarten einen Besuch im Stadtwald machen“, so Martin Mönich.

Infos zum Brennholzverkauf gibt  Revierleiter Martin Mönich, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefon: 07161/5046301,  Mobil: 0171/5559991.
30.1.21

 

 

 

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Dachstuhl in Flammen

Göppingen. Rund 150.000 Euro Schaden entstand am Donnerstag beim Brand eines Mehrfamilienhauses in Göppingen. Kurz vor 10 Uhr entdeckten ein Bewohner des Brandobjektes und mehrere Anwohner etwa zeitgleich das Feuer. Das drang aus dem Dachstuhl eines Gebäudes in der Bartenbacher Straße. Die Feuerwehr rückte aus und bekämpfte den Brand. Nach etwa einer halben Stunde war das Feuer gelöscht. Bei Ausbruch des Brandes waren zwei Personen im Gebäude. Sie brachten sich eigenständig in Sicherheit und blieben unverletzt. Benachbarte Gebäude blieben unversehrt, jedoch vorübergehend ohne Strom. Vertreter des Energieversorgers waren am Brandort. Insgesamt wohnen in dem Objekt fünf Menschen. Sie kommen vorübergehend bei Verwandten unter. Jetzt ermittelt die Polizei aus Göppingen die Ursache des Brandes. Nach ersten Erkenntnissen geriet das Gebäude wegen eines technischen Defektes einer Oberleitung in Brand. Der Sachschaden dürfte nach ersten Schätzungen etwa 150.000 Euro betragen. Die Bartenbacher Straße war für mehrere Stunden gesperrt.
14.1.21

 

 

Erste Heimbewohnerin im Kreis geimpft

Renate Gerber wurde als erste Heimbewohnerin im Kreis Göpingen geimpft. Foto: Altenzentrum St. Elisabeth

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen wurden jetzt die ersten Corona-Impfungen durch die mobilen Impfteams des Zentralen Impfzentrums Ulm durchgeführt. Das Kreisimpfzentrum in Göppingen mit seinen beiden Mobilen Impfteams (MIT) öffnet, wie vom Land festgelegt, erst am 22. Januar.

Das Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth in Eislingen ist eine der größten Altenpflegeeinrichtungen im Landkreis Göppingen. Entsprechend froh war man dort, als gleich zwei Mobile Impfteams des Zentralen Impfzentrums Ulm anrückten, um Corona-Schutzimpfungen durchzuführen. Umfangreiche Vorbereitungen einschließlich der erforderlichen ärztlichen Aufklärung waren bereits im Vorfeld geleistet worden. Am Impftag selbst konnte somit sehr effektiv gearbeitet werden. Die 79-jährige Renate Gerber war die erste Bewohnerin, die im St. Elisabeth geimpft wurde - und  damit auch die erste Bewohnerin einer Pflegeeinrichtung im Landkreis Göppingen insgesamt. Ihr folgten noch weitere 96 Bewohner sowie 35 Mitarbeiter aus der Pflege. Sobald mehr Impfstoff zur Verfügung steht, wollen sich insgesamt 84 weitere Mitarbeiter impfen lassen. “Die Impfbereitschaft bei uns ist sehr hoch”, so Alexander Scheel, Leiter der Einrichtung. Landrat Edgar Wolff zeigte sich erfreut, dass es nun auch im Landkreis Göppingen endlich mit dem Impfen losgeht, wenn auch zunächst nur durch Mobile Impfteams des Zentralen Impfzentrums Ulm. 

Da das Informationsbedürfnis vor allem der priorisierten Gruppe der über 80-jährigen sehr hoch ist, haben der Landkreis und die Städte und Gemeinden Anfang der Woche vereinbart, über die Meldeämter ein gemeinsames Informationsschreiben an diese Gruppe zu versenden.  Informationen zur Corona-Impfung werden auf der Homepage des Landkreises laufend aktualisiert. Über die Corona-Hotline des Gesundheitsamts unter der Telefonnummer 07161/202-5380 können auch Fragen zum Thema Impfen gestellt werden.

Wer sich über den Ablauf der Impfung vorinformieren möchte, kann sich auf der Homepage des Landkreises unter https://www.landkreis-goeppingen.de/start/_Aktuelles/coronaimpfung.html den Informationsfilm des Landes anschauen.
14.1.21

 

 

Unfälle auf spiegelglatten Straßen

Kreis Göppingen. Spiegelglatt war am frühen Dnnerstagsmorgen die Strecke zwischen Reichenbach im Täle und Schlat. Dort rutschte gegen 5.15 Uhr der erste Fahrer in den Graben. Dasselbe passierte einer Fahranfängerin gegen 5.30 Uhr. Sie war bergab von Gammelshausen in Richtung Gruibingen unterwegs. Gegen 6 Uhr kam ein Pkw-Fahrer bei Bad Ditzenbach von der Fahrbahn ab. Sein Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Auch bei Waldhausen rutschte ein Autofahrer in den Graben. Der Mann war gegen 8 Uhr auf der Landstraße unterwegs.
14.1.21

 

 

Bundesverdienstkreuz für Konrad Hofer

Schorndorf. Der langjährige Schorndorfer Stadtrat und selbstständige Fahrlehrer Konrad Hofer erhielt das Bundesverdienstkreuz am Bande, die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht. Bei der Verleihung der Auszeichnung im kleinen Kreis im Dezember würdigte Schorndorfs Oberbürgermeister Matthias Klopfer die Verdienste von Konrad Hofer für die Stadt Schorndorf und skizzierte in seiner Rede die beeindruckende Lebensgeschichte des leidenschaftlichen Lokalpolitikers.

Konrad Hofer wurde im früheren Ostpreußen geboren, flüchtete im Alter von knapp zwei Jahren mit seiner Mutter zunächst nach Stettin und gelangte schließlich nach Schorndorf. Nach der Schulzeit gelang es ihm rasch eine Existenz aufzubauen. Bereits im Jahr 1967, mit 25 Jahren, gründete er in Welzheim seine erste eigene Fahrschule mit einem. Es folgte eine unternehmerische Erfolgsgeschichte mit zeitweise 22 Fahrschulen. In seiner aktiven Tätigkeit als Fahrlehrer brachte er circa 10.000 Fahrschülern auf dem Beifahrersitz durch die Fahrschulprüfung.

Für Konrad Hofer ist es eine Herzensangelegenheit, sich zu engagieren, ehrenamtlich mitzuwirken und seinen Mitmenschen etwas zurückzugeben. Seit 1980 war er Mitglied der Freien Wähler in der FDP/Freie Wähler- Fraktion im Gemeinderat der Stadt Schorndorf. Im Jahr 2018 ist er nach 38 Jahren auf eigenen Wunsch ausgeschieden.
Mit großer Leidenschaft setzte er sich für Verkehrsthemen ein und engagierte sich unter anderem im Verkehrsbeirat und der Feldwegekommission. Er hat das Verkehrsforum ins Leben gerufen und mit Nachdruck immer wieder die Verbesserung der Verkehrssicherheit und entsprechende Verkehrsregelungen gefordert. Dabei war er stets auf Lösungen sowie Einigkeit und Kompromisse aus. Außerdem gab Konrad Hofer 40 Jahre lang ehrenamtlich Verkehrsunterricht an vielen Schulen, war von 1999 bis 2004 Mitglied des Kreistags und ist seit 1993 ehrenamtlicher Verkehrsreferent des ADAC. Von 1978 bis 1998 war er Präsident des Motor-Sport-Clubs „Gottlieb Daimler“ und ist noch heute Ehrenpräsident des Vereins.

Auch bei der Integration von Geflüchteten in Schorndorf hat sich Konrad Hofer eingebracht und stand den Menschen stets als Ansprechpartner zur Verfügung. Seine besonderen Verdienste bei der Baptistengemeinde Schorndorf schilderte in einer zweiten Laudatio der frühere Gemeindepastor Burkhard Bahr, der die Auszeichnung mit angeregt hatte und für die Verleihung gerne aus dem hohen Norden angereist war.
14.1.21

 

 

Innenstadt wegen Demo gesperrt

Schorndorf. Aufgrund einer Demonstration am Freitag, 15. Januar, muss die Innenstadt zeitweise gesperrt werden.
Während des Aufzugs kommt es von ca. 17 bis 19 Uhr aufgrund der notwendigen Straßensperrungen zu Beeinträchtigungen des Verkehrs. Die Verwaltung wird gewährleisten, dass der Verkehr so lange wie möglich abgeleitet wird, um größere Störungen zu vermeiden. Der Streckenverlauf: Mittlerer Marktplatz - Gottlieb-Daimler-Straße - Schlichtener Straße - Burgstraße - Werderstraße - Rosenstraße - Karlstraße - Johann-Philipp-Palm-Straße.
14.1.21

 

 

Nur noch mit FFP2- Maske in die Kliniken

Kreis Göppingen. Seit Beginn der Woche gilt in Baden-Württemberg die „Dritte Verordnung zur Änderung der Corona-Verordnung“. Darin festgehalten ist unter anderem eine weitere Verschärfung der Besuchsregelung in Krankenhäusern, die nun sowohl im Christophsbad und an den Häusern der Alb-Fils-Kliniken konsequent angewandt werden. „Die wenigen Personen, die derzeit noch als Besucher unserer stationären Patienten zugelassen sind, müssen nun sowohl eine FFP2-Maske als auch ein gültiges negatives Testergebnis vorweisen, um unsere Häuser betreten zu können“, erklärt der Medizinische Geschäftsführer, Dr. Ingo Hüttner. Wobei für die Gültigkeit eines negativen Testergebnisses folgendes gilt: Es darf nicht älter als 48 Stunden (bei Antigentests) bzw. 72 Stunden (bei PCR-Tests) sein.
Um einen reibungslosen Einlass sicherzustellen, werden die Besucher gebeten, beides – FFP2-Maske und negatives Testergebnis – mitzubringen und an den Lotsenpunkten an den Haupteingängen vorzulegen.
14.1.21

 

 

Land gibt noch keine Zusage für Michelberg-Gymnasium

Geislingen. Noch gibt es keine Lösung für die Zukunft der Geislinger Schullandschaft und vor allem für die gescheiterte Generalsanierung des Michelberg-Gymnasiums. Nur eins ist klar: Ohne eine finanzielle Beteiligung der Umlandgemeinden sowie des Landes wird es nicht gehen. Aus diesem Grund hatte der Gemeinderat im November 2020 beschlossen, dass die Stadtverwaltung bis zur nächsten Sondersitzung unter anderem klären soll, wie das Land zur Förderungsfrage steht. Auf Nachfrage der Verwaltung hat sich dazu nun das Kultusministerium in einem Schreiben, das Ende Dezember 2020 bei der Stadtverwaltung einging, gemeldet: Das Kultusministerium bittet um Verständnis, dass beim gegenwärtigen Verfahrens- und Informationsstand noch keine Aussage zu einer möglichen Förderung durch das Land bzw. zu deren Höhe abgegeben werden kann. „Der letztlichen Entscheidung über Fördermöglichkeiten gehen komplexe Prüfungen durch die Schulverwaltung voraus“, so steht es in dem Schreiben.Der Geislinger Gemeinderat soll sich mit dieser Antwort in einer MiGy-Sondersitzung im März.
14.1.21

 

 

Neue Brücke bekommt Geh- und Radweg

Esslingen. Am Montag, 18. Januar, beginnen die Arbeiten am Ersatzneubau der Hanns-Martin-Schleyer-Brücke. Hierfür wird die Brücke bis zur Wiedereröffnung im Juni 2023 gesperrt. Der Verkehr wird solange über die Vogelsang- und Hafenbahnbrücke geleitet.Für das rund 27 Mio. Euro teure Großprojekt muss die Brücke für etwa zweieinhalb Jahre, bis Juni 2023, für den Verkehr gesperrt werden. Fahrzeuge werden in dieser Zeit über die Vogelsang- und Hafenbahnbrücke geleitet, der Fuß- und Radverkehr kann den wenige Meter flussaufwärts gelegenen Steg über den Neckar nutzen. Auch die Buslinie 102 kann die Brücke nicht mehr nach Mettingen queren und endet stattdessen in Weil. Für den Ersatzneubau muss die alte Brücke zunächst bis August 2021 zurückgebaut werden. Anschließend wird die Brücke bis Ende 2022 mit Hilfe von Betonfertigteilen neu gebaut. Nach dem Abschluss der Anschlussarbeiten wird die Brücke im Juni 2023 wiedereröffnet. Das Erscheinungsbild der neuen Brücke bleibt weitgehend unverändert. Auf der Brücke wird künftig jedoch ein drei Meter breiter Geh- und Radweg eingerichtet.
14.1.21

 

 

Fußgängerin verletzt

Süßen. Am Mittwoch prallte ein Pkw in Süßen gegen eine Passantin.  Gegen 18.15 Uhr war der Wagen in der Tobelstraße unterwegs. Dass eine Fußgängerin die Fahrbahn überqueren wollte, hatte die Autofahrerin nicht gesehen. Der Pkw prallte gegen die Passantin. Die 29-Jähre wurde dabei verletzt. Ein Rettungswagen brachte die Frau in eine Klinik. An dem Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von ungefähr 400 Euro.
14.1.21

 

 

Unbekannter raubt Geldbeutel

Göppingen Bereits am Dienstag überfielen zwei Männer eine Frau beim Bahnhof in Göppingen.  Kurz vor 17 Uhr stand eine Frau auf der Fußgängerbrücke zwischen der Jahnstraße und dem Bahnhofsplatz. Ihre Tasche hatte sie auf einem Stuhl beim Aufzug abgelegt. Ein Unbekannter stieß die Frau gegen den Rücken, sodass die 50-Jährige stürzte. Kurz danach sah sie einen Mann, der flüchtete. Ein anderer suchte in ihrer Handtasche nach Beute. Der Täter nahm den Geldbeutel und flüchtete ebenfalls in Richtung Bahnhofsplatz. Die Frau sah, dass dieser Mann mit einer weißen Jacke und einer Jeans bekleidet war. Er trug eine schwarze Schirmmütze und einen blauen OP-Mundschutz. Wie der Täter aussah, der sie zuvor umgestoßen hatte, konnte die 50-Jährige nicht sagen. Die Göppinger Polizei (07161/632360) hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht die Täter. Dabei ist sie auf Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen und fragt:  Wer kennt die Täter oder kann Hinweise zu ihnen geben?  Wer hat die Tat beobachtet?  Wer hat Personen gesehen, auf die die Personenbeschreibung  passt?  Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?
14.1.21

 

 

Pkw auf Abwegen

Birenbach. Hoher Sachschaden ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls von Mittwoch bei Birenbach.  Gegen 13.30 Uhr war ein 28-Jähriger zwischen Birenbach und Wäschenbeuren unterwegs. Der Autofahrer lenkte falsch und kam auf die Gegenfahrbahn. Dort fuhr ein Lkw. Dessen Fahrer sah den Pkw und bremste. Eine Kollision konnte der 53-jährige Lenker der MAN dennoch nicht vermeiden. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Sharan, streifte einen Caddy und blieb neben der Straße stehen. Ein Krankenwagen brachte den Unfallverursacher vorsorglich in eine Klinik. Die Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Abschlepper bargen sie. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 27.000 Euro.
14.1.21

 

 

85-Jährige flüchtet nach Unfall

Schwäbisch Gmünd. Eine 85-Jährige fuhr am Mittwoch gegen 14.45 Uhr mit ihrem Pkw von einem Parkplatz im Schindelackerweg aus. Dabei streifte sie ein neben ihr geparkten Fahrzeug und verursachte rund 3000 Euro Schaden. Die Verursacherin fuhr anschließend unerlaubt weiter und entfernte sich. Durch einen Zeugenhinweis konnte sie zeitnah ermittelt werden. Sie erwartet nun eine entsprechende Strafanzeige.
14.1.21

 

 

Frisch Auf trennt sich von Aleksandar Knezevic

‍Göppingen. Paukenschlag bei Frisch Auf Göppingen. Der Verein trennt sich vom Trainer der Handball- Bundesliga-Frauen Aleksandar Knezevic.  Mit dem derzeit drittletzten Tabellenplatz befinden sich die Handballerinnen im Abstiegsstrudel. In den letzten Spielen konnte die Mannschaft keine Punkte mehr gewinnen.  Nun soll ein Trainerwechsel für neue Impulse in der Mannschaft sorgen. Bis der gefunden ist, betreut Co-Trainer Vladimir Jelesic die Mannschaft.
13.1.21

 

 

Coronavirus in zehn Pflegeeinrichtungen

Kreis Göppingen.  Am Mittwoch hat das Gesundheitsamt keinen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu vermelden. Die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie liegt bei 138. Seit 7. Januar sind im Landkreis Göppingen  vier Personen gestorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Bei den Gestorbenen handelt es sich um zwei Frauen und zwei Männer. Die beiden  Frauen waren über 80 Jahre alt. Bei den Männern handelt es sich um einen über 80 Jahre alten Mann und einen knapp über 60-jährigen. Von diesen vier Todesfällen steht einer im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung im Landkreis Göppingen. Aktuell konnte das Coronavirus in zehn Pflegeeinrichtungen im Landkreis bei Bewohnern und Mitarbeitern nachgewiesen werden. Nach heutigem Stand sind insgesamt 51 Bewohner und Pflegekräfte im Landkreis Göppingen positiv auf das Corona-Virus getestet. In einem Pflegeheim beobachtet das Gesundheitsamt momentan eine erhöhte Anzahl von Infektionen.

Das Gesundheitsamt meldete am  Mittwoch 69 neue Corona-Fälle im Landkreis Göppingen (Stand 14 Uhr). Seit Beginn der Pandemie wurden insgesamt 6374 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Davon sind bereits 5863 Personen wieder genesen. Aktuell sind 373 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Landkreis Göppingen beträgt 114,3 (Stand 12.Janauar, 16 Uhr). Aufgrund eines technischen Fehlers bei der Ermittlung der Zahlen, wurde am Mittwoch im Gesundheitsamt eine Datenbereinigung durchgeführt und die Gesamtzahl der Genesenen und der bestätigten Fälle entsprechend korrigiert.
13.1.21

 

 

Gehölzarbeiten an der Buchauffahrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Im Zeitraum von voraussichtlich Montag, 18. Januar, bis längstens Freitag, 19. Februar, kommt es an einzelnen Tagen zu Verkehrsbehinderungen an der Buchauffahrt. Grund dafür sind Gehölzpflege- und Rückschnittarbeiten im Zuge der Verkehrssicherung, mit einer abschnittsweisen Fahrbahneinengung, bei Ladetätigkeiten auch kurzzeitig halbseitige Beeinträchtigung. Die Verkehrsteilnehmer werden um erhöhte Vorsicht gebeten.
13.1.21

 

 

Imbissinhaber bewirtet Gäste

Geislingen. Verstöße gegen die Corona-Verordnung stellte die Geislinger Polizei am Dienstag in ihrem Bereich fest.  In den Nachmittags- und Abendstunden überprüfte die Polizei in Geislingen, ob sich die Menschen an die Vorschriften der Corona-Verordnung hielten. Dabei stellten die Beamten gegen 17 Uhr in einem Imbiss fest, dass der Inhaber zwei Gäste mit Speisen und Getränken bewirtete. Weil dies nach der derzeitigen Corona-Verordnung nicht erlaubt ist, müssen die Beteiligten nun mit Anzeigen rechnen. Darüber hinaus stellte die Polizei fest, dass sich ein Mann im Bereich der Wirtschaft ohne die vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung aufhielt. Auch auf ihn kommt nun eine Anzeige zu. Darüber hinaus musste die Polizei im Stadtgebiet feststellen, dass sich Menschen trafen, die aus mehr als zwei Haushalten kamen. Auch diese Menschen wurden auf die aktuell gültige Corona-Verordnung aufmerksam gemacht. Sie bekamen Anzeigen und müssen nun mit einem Bußgeld rechnen.
13.1.21

 

 

Unfall beim Abbiegen

Schwäbisch Gmünd. Ein 55-jähriger Pkw-Lenker bog am Mittwochmorgen von der Eutighoferstraße kommend (K 3268 aus Richtung Schwäbisch Gmünd) nach links auf die Auffahrt zur B 29 ab. Dabei übersah er den entgegenkommenden Pkw eines 54-jährigen Autofahrers und kollidierte mit diesem im Einmündungsbereich. Der Wagen wurde durch die Wucht des Aufpralls abgewiesen und prallte gegen einen Pkw, welcher verkehrsbedingt an der Ausfahrt B 29 Schwäbisch Gmünd West als erstes Fahrzeug an der Einmündung zur K 3268 stand. Der Gesamtschaden wird auf ca. 40.000 Euro beziffert. Verletzt wurde niemand.
13.1.21

 

 

Cannabis: Jugendliche kontrolliert

Schorndorf. Am Dienstagabend wurden Jugendliche im Bereich des Bahnhofs von Polizeibeamten kontrolliert, nachdem dort Cannabis-Geruch wahrzunehmen war. Dabei weigerte sich ein 16-Jähriger  sich auszuweisen. Mit den zur Identitätsfeststellung notwendigen Maßnahmen der Polizei war der Jugendliche nicht einverstanden. Trotz entgegenstehendem Willen wurde er zur Identitätsfeststellung zur Dienststelle gebracht. Er wehrte sich gegen diese Maßnahme zunächst passiv. Bei der Kontrolle wurde bei einem weiteren Jugendlichen eine geringe Menge Cannabis festgestellt. Die polizeilichen Ermittlungen zum Vorfall dauern an. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
13.1.21

 

 

Unfälle auf eisglatter B29

Schwäbisch Gmünd. Auf der B29 ereigneten sich am Mittwochvormittag einige Unfälle, die auf Schnee- und Eisglätte zurückzuführen sind. Gegen 6.15 Uhr ereigneten sich auf Höhe Mögglingen in Fahrtrichtung Aalen sechs Unfälle, bei denen mehrere zehntausend Euro Schaden entstanden. Drei Fahrzeugführer kamen kurz vor der Anschlussstelle Mögglingen-Ost alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab und stießen in die Schutzplanken. Zudem ereigneten sich im dortigen Bereich zwei Auffahrunfälle, in die noch ein Lkw-Fahrer und ein  Streifenfahrzeug, das auf der linken Fahrbahnseite den Unfallbereich absicherte, verwickelt waren.

Gegen 6.45 Uhr befuhr eine 25 Jahre alte Fahrerin eines Pkwdie Auffahrt zur B29 bei Weitmars. Auch sie kam von der glatten Fahrbahn ab, stieß gegen die Schutzplanken und überschlug sich. Der Pkw kam auf der Seite zum Liegen. Die Frau konnte leichtverletzt selbst aus dem Wagen steigen. Sie wurde vom Rettungsdienst zur ambulanten Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Zudem befand sich die Feuerwehr Lorch mit vier Fahrzeugen und elf Einsatzkräften im Einsatz. Der Schaden beläuft sich auf rund 10.000 Euro. Der Wagen wurde abgeschleppt. Etwa zum gleichen Zeitpunkt ereignete sich auf der gegenüberliegenden Abfahrt ein weiterer Unfall, bei dem ein Verkehrsteilnehmer gegen die Schutzplanken stieß.

Gegen 8.45 Uhr befuhr ein 44-Jähriger mit seinem Wagen die B29 von Aalen in Richtung Gmünd. Etwa auf Höhe Zimmern kam er von der Fahrbahn ab, stieß gegen die Schutzplanken, geriet ins Schleudern und in den Gegenverkehr. Dort stieß er mit einem Kastenwagen zusammen, der von einem 52-Jährigen gelenkt wurde. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, der Schaden wird auf 25.000 Euro geschätzt. Die B29 war bis etwa 10.15 Uhr gesperrt.
13.1.21

 

 

Gegen Leitplanke geprallt

Schorndorf. Ein 21-jähriger Pkw-Fahrer war am Dienstag gegen 17 Uhr auf der Kreisstraße 1916 zwischen Birkenweißbuch und Schornbach unterwegs, als er einem auf der Fahrbahn stehenden Pannenfahrzeug ausweichen musste. Hierbei kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Schutzplanke. An seinem Pkw entstand Sachschaden in Höhe von etwa 25.000 Euro, die Schutzplanke wurde ebenfalls beschädigt.
13.1.21

 

 

Trauer um Gerhard Evers

Kreis Göppingen. Gerhard Evers, der langjährige Geschäftsführer der IHK Bezirkskammer Göppingen, ist jetzt im Alter von 87 Jahren in Faurndau gestorben. Die IHK-Bezirkskammer Göppingen hebt in einem Nachruf die Verdienste Evers für die Unternehmen und den Wirtschaftsstandort hervor. In seiner aktiven Zeit war Evers Mentor vieler Jungunternehmer und Gründer und galt vor allem als Motor für die wirtschaftliche Weiterentwicklung des Kreises Göppingen. Bis zuletzt beteiligte sich der studierte Diplom-Kaufmann durch Leserbriefe und Besuche von Veranstaltungen rege an der öffentlichen Diskussion zu wirtschaftlichen Themen. Mit seinem anhaltenden Plädoyer für den B-10 Weiterbau, den VVS-Beitritt oder für den Bau einer S-Bahn in den Kreis Göppingen war die Verkehrsinfrastruktur und der Blick auf die Gesamtregion Stuttgart bis in den Ruhestand hinein sein Thema. „Wir haben Gerhard Evers und seinem großen persönlichen Engagement viel zu verdanken“, würdigt Göppingens IHK-Bezirkskammerpräsident Wolf Martin die Arbeit des Verstorbenen für die Betriebe und die Bezirkskammer. Seine Arbeit und seine Impulse zum Strukturwandel des Göppinger Filstals wirkten bis heute nach.

Evers hatte 36 Jahre lang in den Diensten der IHK Region Stuttgart gestanden, davon 30 Jahre in der Bezirkskammer Göppingen und 20 Jahre in deren Geschäftsführung. Neben seinem Einsatz für den Handel stand besonders die Exportwirtschaft mit ihrem internationalen Geschäft, die finanzielle Gewerbeförderung der Unternehmen aber auch die Wirtschaftsstatistik in seinem Fokus. Beteiligt war er beim Aufbau eines großen Rechenzentrums der Göppinger Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (GAD) Ende der sechziger Jahre am früheren IHK-Standort in der Franklinstraße. Die von ihm 1992 erarbeitete IHK-Denkschrift „Bessere Chancen für den Kreis Göppingen“ war der Anstoß einer Diskussion zur strukturellen Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes im Filstal, die bis heute nachwirkt. „Als geschätzter Ratgeber und Partner für Unternehmen, Verwaltung und Politik bleibt er mit seiner hohen Fachkompetenz unvergessen“, ehrt Martin den Verstorben. Sein besonderes Augenmerk lag auf jungen Unternehmern und vor allem auf den Wirtschaftsjunioren Göppingen, denen er bis zu seiner Pensionierung als Geschäftsführer eng verbunden war. Für sein Engagement wurde er 1987 zum Senator des internationalen Weltverbandes der Wirtschaftsjunioren, der Junior Chamber international (JCI), ernannt. „Mit Gerhard Evers verlieren wir einen warmherzigen und unheimlich aufgeschlossenen Menschen“, würdigt der stellvertretende Kreissprecher Michael Engelhardt von den Wirtschaftsjunioren die Arbeit des Verstorbenen.

Evers engagierte sich viele Jahre ehrenamtlich, insbesondere im Elternbeirat und Förderverein des Göppinger Freihof-Gymnasiums sowie im Vorstand des Tennisclubs in Göppingen.
13.1.21

 

 

Mit Messer verletzt

Esilingen. Am Dienstag nahm die Polizei einen 58-Jährigen in Eislingen fest.  Gegen 19.30 Uhr kam es in einem Haus zu einem Streit zwischen den Bewohnern. Der Streit eskalierte und der 58-Jährige ging mit einem Messer auf einen Mann los. Dabei verletzte er ihn leicht an der Hand. Danach begab sich der 58-Jährige in sein Zimmer und schloss sich dort ein. Er befand sich wohl in einer psychischen Ausnahmesituation. Gegenüber den vor Ort befindlichen Polizeikräften weigerte er sich, sein Zimmer zu verlassen. Um mögliche weitere Gefahren zu verhindern, kamen Spezialkräfte des Polizeipräsidiums Einsatz vor Ort. Den Beamten gelang es die Zimmertür zu öffnen. Dort konnte der 58-Jährige widerstandslos festgenommen werden. Er blieb unverletzt. Ersten Erkenntnissen zufolge war der Mann auch deutlich alkoholisiert. Zur weiteren Behandlung kam er in ein Krankenhaus.
13.1.21

 

 

Auto rutscht in Gegenverkehr

Deggingen. Hoher Sachschaden entstand am Dienstag bei einem Unfall auf der Landesstraße 1218. Der 28-jährige Fiat Fahrer war zwischen Reichenbach und Schlat unterwegs. Dort rutschte er auf der winterlichen Straße auf die Gegenfahrbahn.

Ein 39-Jähriger kam mit seinem Pkw entgegen. Der konnte nicht mehr reagieren und die Autos stießen frontal zusammen. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Der 28-Jährige blieb unverletzt. An beiden Autos lösten die Airbags aus und mussten abgeschleppt werden. Den Schaden beziffert die Polizei auf etwa 30 000 Euro.
13.1.21

 

 

Laster bleibt in Böschung hängen

Eislingen. Am Mittwoch kam eine 45-Jährige mit ihrem Lkw auf der B10 von der Straße ab. Gegen 0.30 Uhr verließ die 45-Jährige mit ihrem Fahrzeug die B10 an der Ausfahrt Eislingen Ost. Auf der winterlichen Fahrbahn verlor sie die Kontrolle über ihren Laster und kam nach links ab. Der Lkw durchschlug die dortige Leitplanke und drohte die steile Böschung hinab zu rutschen. Einsatz- und Rettungskräfte eilten zur Unfallstelle. Feuerwehr und THW gelang es den Lkw zu sichern. Eine Spezialfirma konnte den Wagenschließlich bergen und schleppte ihn ab. Die Unfallstelle war gegen 4.30 Uhr wieder geräumt. Die Fahrerin blieb unverletzt.
13.1.21

 

 

Schnee sorgt für Probleme auf Straßen

Stauferland. Das Polizeipräsidium Ulm zieht zur Verkehrslage am Dienstag eine Zwischenbilanz. Nach ersten Erkenntnissen blieb es bei zahlreichen Unfällen im gesamten Präsidiumsbereich meistens bei Sachschäden, weil Verkehrsteilnehmer auf den Vordermann, in den Graben oder gegen die Planke rutschten. Unfälle mit Sachschäden beschäftigten Polizisten u.a. in Amstetten, Geislingen, Göppingen, Heidenheim, Herbrechtingen, Hohenstadt, Kuchen, Langenau und Lonsee. Vielerorts kam es zu Verkehrsbehinderungen, weil Fahrzeuge - meist Lastwagen - steckenblieben oder sich quer stellten. So beispielsweise in Adelberg, zwischen Böhmenkirch und Söhnstetten, auf der Albhochfläche inklusive der A8, auf der Ditzenbacher Steige, auf der Geislinger Steige, auf der Türkheimer Steige und auf der Weißensteiner Steige.  Auch zwischen Adelberg und Göppingen hatten sich Fahrzeuge im Schnee festgefahren.
12.1.21

 

 

Corona-Virus fordert weitere Opfer

Kreis Göppingen. Die Zahl der in Zusammenhang mit dem Corona-Virus Gestorbenen ist im Kreis Göppingen auf 138 angestiegen. Am Dienstag wurden 358  mit Corona infizierte Kreisbürger gemeldet, sieben mehr als am Vortag. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 112 und damit immer noch deutlich über der durch den Lockdown angestrebten 50. In der Klinik am Eichert werden 41 Corona-Patienten behandelt, außerdem gibt es drei Verdachtsfälle. In der Helfenstein-Klinik in Geislingen sind es acht Corona-Patienten und zwei Verdachtsfälle.
12.1.21

 

 

 

Unfall auf B 10: Fahrer schwer verletzt

Süßen/Drackenstein. Schwer verletzt wurde ein Autofahrer bei einem Unfall am Montag auf der B10 bei Süßen. In Drackenstein blieb es bei Sachschaden.  Gegen 21.15 Uhr fuhr ein Autofahrer auf der B10 in Richtung Ulm. An der Ausfahrt Schlat verlor der 30-Jährige die Kontrolle über seinen Wagen. Er geriet ins Schleudern und kam von der Fahrbahn ab. An einer Böschung überschlug sich das Fahrzeug und kam auf der Straße auf den Rädern zum Stehen. Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit. Den Sachschaden am Fahrzeug schätzt die Polizei auf rund 5.000 Euro. In Drackenstein prallte ein Autofahrer gegen 16.15 Uhr gegen die Leitplanke. Der 28-Jährige war in der Gosbacher Straße unterwegs. Mit seinem Wagen rutschte er auf die Gegenfahrspur. Beim Gegenlenken prallte er dann gegen die rechte Planke. Die Polizei schätzt den Schaden auf 3.000 Euro.
12.1.21

 

 

Nicht nüchtern am Steuer

Wangen/Gruibingen. In Wangen musste die Polizei feststellen, dass ein Lkw-Fahrer berauscht unterwegs war. Der 57-Jährige fuhr gegen 17.15 Uhr in der Siemensstraße. Er wurde wegen unzulässiger Beleuchtung kontrolliert. Dabei hatten die Beamten den Verdacht, dass der Fahrer Alkohol getrunken hatte. Ein Test ergab einen Wert über dem Erlaubten. Der Mann musste Blut abgeben. Weiterfahren durfte er danach nicht mehr. Mutmaßlich unter Drogen stand gegen 11.30 Uhr ein Pkw-Fahrer. Den 31-Jährigen stoppte die Polizei auf der Autobahn bei Gruibingen.
12.1.21

 

 

MIT-Chef Semmler sieht Gefahr für Mittelstand

MIT-Kreis-Chef Ralf Semmler: Perspektive für Einzelhändler, Gastronomen und andere Dienstleister fehlen. Foto: privat

Kreis Göppingen. Soll der Mittelstand durch die Corona-Maßnahmen mit Absicht kaputt gemacht werden? Diese Frage stellt sich dem Kreisvorsitzenden der Mittelstandsvereinigung (MIT) Göppingen, Ralf Semmler mit Blick auf die Verlängerung des Lockdowns und der drohenden Insolvenz zahlreicher Mittelständler. In einer Pressemitteilung seiner Organisation begründet Semmler seine Mutmaßung auch mit einzelnen Maßnahmen, deren  Logik nicht mehr zu verstehen sei. Als Beispiel nannte er, dass größere Drogeriemarktketten geöffnet bleiben dürfen, kleine Fachhändler aber, die das Warensortiment der Drogeriemarktketten anbieten, geschlossen bleiben müssen. „So etwas kann man nicht verstehen“, kritisierte der MIT-Kreisvorsitzende, der auch im Landesvorstand seiner Organisation engagiert ist.

Semmler fehlt eine Perspektive für Einzelhandel, Gastronomie und andere Dienstleister,  die vorerst bis Ende Januar geschlossen halten müssen. Kaum beschlossen werde schon über eine weitere Verlängerung des Lockdowns nachgedacht. „Wo führt uns das noch hin?“ fragt Semmler, der befürchtet, dass auch der Maschinen- und Werkzeugbau indirekt vom Lockdown betroffen sind. Der MIT-Kreisvorsitzende fordert von den politische Verantwortlichen in Berlin und Stuttgart mit Maßnahmen der Corona-Krise zu begegnen, die die Belange der Unternehmen und ihrer Mitarbeiter mit  berücksichtigen. Dabei dürfe das allmorgendliche Schielen auf die Zahl der Infizierten nicht alleine das Maß für Entscheidungen sein.

„Die angekündigten Hilfspakete für die Wirtschaft helfen nur begrenzt, zumal bislang noch wenig davon bei den Unternehmen angekommen ist und man unternehmerischen Mut und Einsatz nur begrenzt kaufen kann“, fährt der MIT-Kreisvorsitzende fort. „Ist der Mut und die Perspektive der Unternehmer einmal verschwunden, dann bedarf es mehr als nur Worte, da braucht es schon Taten. Letztere sind in der Vergangenheit zumeist aber gegen als für die mittelständischen Unternehmer gewesen“, beklagt Semmler.  „Deshalb setzt der CDU-Mittelstand im Kreis Göppingen auf die Wahl des Wunschkandidaten Friedrich Merz zum Bundesvorsitzenden der CDU und dann auch hoffentlich zum neuen Bundeskanzler.“
12.1.21

 

 

Grundsteuer-Bescheid doppelt verschickt

Schwäbisch Gmünd (sv). Aufgrund eines technischen Fehlers im kommunalen Rechenzentrum sind für Schwäbisch Gmünd einige  Jahresgrundsteuerbescheide doppelt versendet worden. Die Bescheide wurden in diesen Fällen jeweils in getrennter Post zugestellt; die Stadtverwaltung empfiehlt dabei, diese Doppelung zu ignorieren und bittet, das Versehen zu entschuldigen.
12.1.21

 

 

OB: Eislinger Handel unterstützen

Die Stadtverwaltung Eislingen ruft die Bürger dazu, im heimischen Handel die Waren zu bestellen und dann in den Geschäften abzuholen. Foto: Stadt Eislsingen

Eislingen. Seit dieser Woche ist das sogenannte „Klick and Collect“ oder auch „Call and Collect“ auch in Baden-Württemberg wieder erlaubt: Damit können Waren, die in den Geschäften im Internet oder per Telefon bestellt wurden, anschließend vor Ort im Geschäft abgeholt werden. Und natürlich nutzen auch die Eislinger Geschäfte die Gelegenheit, ihren Kunden auf diesem Weg einen kontaktlosen Einkauf zu ermöglichen. Für die Abholung im Geschäft muss nach den geltenden Regelungen ein Termin vereinbart werden.

Die Stadtverwaltung Eislingen bittet die Bürger, die Angebote der Geschäfte zu nutzen und nicht nur Einkäufe, sondern auch Bestellungen lokal zu tätigen. Auf diese Weise haben alle die Möglichkeit dazu beizutragen, dass Eislingen sich auch in Zukunft über eine lebendige Innenstadt mit einem vielfältigen Angebot freuen kann. „Viele Geschäfte haben trotz des enormen Drucks, den der Lockdown bringt, großartig reagiert und schnell neue Angebote geschaffen und Ideen ungesetzt“, lobt Oberbürgermeister Klaus Heininger das große Engagement der Händler und Dienstleister.

Brandaktuelle Ideen und Trends - wie etwa das so genannte „Window-Shopping“ bei dem die im Schaufenster präsentierte Ware direkt zur Abholung bestellt werden kann - sind bereits bei Eislinger Modehändlern angekommen. Aber auch im Internet und in den sozialen Medien halten die Geschäftsleute Kontakt zu ihren Kunden und können gegenüber großen Onlinehändlern auch ohne persönlichen Kontakt weiterhin mit persönlicher Beratung, individueller Persönlichkeit und geschultem Personal punkten.
12.1.21

 

 

Fahrer bei Unfall schwer verletzt

Lorch. Ein auf der B 29 in Fahrtrichtung Schwäbisch Gmünd fahrender Pkw-Lenker übersteuerte zwischen den Anschlussstellen Lorch Ost und Schwäbisch Gmünd sein Fahrzeug auf der winterglatten Fahrbahn, nachdem er vermutlich durch eine Eisplatte im Bereich der Mittelleitplanke und des linken Fahrstreifens erschrak. Er kam dabei nach rechts von der Fahrbahn ab, schanzte in den Böschungsbereich, wo er mehrmals aufschlug, bevor der letztlich im Böschungsgraben entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen kam. Der Pkw-Lenker erlitt dabei schwere Verletzungen. An dem Pkw entstand Totalschaden. Die B 29 musste zur Bergung des Unfallfahrzeuges kurzzeitig voll gesperrt werden.
12.1.21

 

 

Bibliothek belebt Bleib-Daheim-Ausweis

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Stadtbibliothek S chwäbisch Gmünd bleibt wegen der Corona-Pandemie auch weiterhin geschlossen. Die Leser müssen sich aber wegen Fristüberschreitungen keine Sorgen machen. Die Leihfristen der entliehenen Medien sind von der Stadtbibliothek bis auf Dienstag, 2. März, verlängert worden.  Wer einen gültigen Bibliotheksausweis besitzt, kann die Ostalb-Onleihe nutzen und eBooks, eAudios, ePapers und eMagazines herunterladen und zeitlich begrenzt nutzen. Die Stadtbibliothek Schwäbisch Gmünd hat auch ihren Bleib-Daheim-Ausweis reaktiviert. Wer noch keinen Bibliotheksausweis hat, kann sich auf der Website der Stadt Schwäbisch Gmünd online anmelden und einen “Bleib-daheim-Ausweis” für eine kostenlose Nutzung der Ostalb-Onleihe beantragen. Als Bonus gibt es neben dem Zugriff auf die Ostalb-Onleihe noch Zugang zu der Datenbank Munzinger-Archiv Personen und Länder. Der Ausweis kann voraussichtlich bis zum Freitag, 29. Januar, beantragt und bis Dienstag, 2. März, genutzt werden. Die Zugangsdaten werden in der Regel am nächsten Werktag von der Stadtbibliothek verschickt und bis zum 2. März freigeschaltet. Sofern diese Frist durch die Bibliothek nicht noch einmal verlängert wird, endet die Mitgliedschaft mit diesem Tag automatisch. Eine Kündigung ist nicht erforderlich.
12.1.21

 

 

Lüfter in 13 Klassenimmern

Rechberghausen. Der Gemeinderat hat beschlossen, in der Georg-Thierer-Grundschule in 13 Klassenzimmern Lüfter zur Verbesserung der Situation in der Corona­Pandemie einzubauen. Die Ventilatoren ersetzen das derzeitige Lüften alle 20 Minuten. In den Weihnachtsferien wurden pro Klassenzimmer, je nach Raumgröße, ein bis zwei Paneele mit je fünf Lüftern anstelle der Glasscheiben in die Oberlichter eingesetzt. Die Stromversorgung erfolgt über eine Steckdose. Frischluft strömt in die Räume über ein gekipptes Fenster oder einen offenstehenden Türspalt nach. Da die Luftbewegung in Deckennähe stattfindet, also dort, wo sich die verbrauchte, erwärmte und gegebenenfalls mit Viren belastete Luft sammelt, ist ein teurer und ständig zu wechselnder Filter nicht erforderlich. Ein weiterer Vorteil der Lüfter ist, dass diese nahezu "unhörbar" sind. Mit dieser faszinierend einfachen Lösung kann der aktuell ohnehin schwierige Schulalltag unserer Kinder und der Lehrer enorm erleichtert werden. In der Schurwaldschule hat der Einbau der Lüfter ebenfalls bereits begonnen und wird voraussichtlich noch diese Woche abgeschlossen. Auch im Katholischen Kindergarten "St. Elisabeth" sowie im Evangelischen Kinderhaus "Im Herben" soll der Einbau in dieser Woche erfolgen. Im Kinderhaus "Im Töbele" wurde bereits beim Neubau eine Lüftungsanlage integriert; somit ist eine Umrüstung hier nicht erforderlich.
12.1.21

 

 

Mitfahrbänkle jetzt auch in Lenglingen

Göppingen. Nach Hohenstaufen, Maitis, Hohrein, Lerchenberg und St. Gotthardt wurde auch in Lenglingen ein Mitfahrbänkle in der Straßdorfer Straße aufgestellt und mit einer entsprechenden Beschilderung versehen.  Als Ergänzung zum ÖPNV-Angebot wird so die Mobilität im Stadtbezirk verbessert und ein niederschwelliges privates Mitfahrangebot geschaffen. Wer auf der Mitfahrbank Platz nimmt, signalisiert vorbeifahrenden Autofahrern „Ich möchte mitgenommen werden!“. Autofahrer benötigen für die private Mitnahme keine zusätzliche Versicherung, die normale Haftpflicht ist ausreichend. 
12.1.21

 

 

90-Jähriger baut Unfall und türmt

Schwäbisch Gmünd. Auf der Landesstraße 1075 zwischen Iggingen und Herlikofen missachtete ein 90-Jähriger am Montagnachmittag an einem Kreisverkehr die Vorfahrt einer 51-Jährigen, wodurch er mit seinem Pkw  deren Fahrzeug beschädigte. Der Schaden beläuft sich auf rund 5000 Euro. Der Unfallverursacher fuhr ohne anzuhalten davon, konnte jedoch rasch ermittelt werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Ellwangen wurde der Führerschein des Mannes beschlagnahmt.
12.1.21

 

 

Loidl und Gebauer forcieren künstliche Intelligenz

Göppingen. Mit 11,4 Millionen Euro fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Rahmen des „KI-Innovationswettbewerbs Baden-Württemberg“ die Forschung und Entwicklung von 44 Innovationen auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz, darunter zwei Projekte in Göppingen. „Künstliche Intelligenz bietet der Wirtschaft völlig neue Möglichkeiten und kann Produkte und Dienstleistungen maßgeblich verbessern. Mit unserem KI-Innovationswettbewerb unterstützen wir gezielt kleine und mittlere Unternehmen aus Baden-Württemberg dabei, diese enormen Chancen zu nutzen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Die 44 ausgewählten Projekte aus dem baden-württembergischen Mittelstand sollen technologische Hürden bei der Kommerzialisierung von KI überwinden und die Entwicklung von KI-Produkten und KI-Dienstleistungen „made in Baden-Württemberg“ beschleunigen. Das Wirtschaftsministerium hat die Göppinger Firmen Loidl GmbH und Aktiv-Markt Manfred Gebauer GmbH ausgezeichnet. Gemeinsam mit Partnern aus der Wissenschaft und aus der Start-Up-Branche entwickelte die Loidl GmbH ein virtuelles Planungsbüro zur KI-gestützten Erfassung und Plausibilitätsprüfung von Bauplänen, die Gebauer GmbH einen mobilen Unterstützungsroboter für die Getränkelogistik.

 „Der globale Wettbewerb KI entwickelt sich rasend schnell. Um dabei vorne mitzuspielen, dürfen wir uns nicht darauf beschränken, KI-Lösungen aus den USA oder China erfolgreich anzuwenden. Baden-Württemberg muss selbst ein führender Entwicklungsstandort für KI werden. Deshalb brauchen wir noch mehr Unternehmen und Startups, die erfolgreich eigene KI-Produkte und Dienstleistungen auf den Markt bringen. Mit dem Innovationswettbewerb geben wir ambitionierten jungen und etablierten Firmen aus dem Land zusätzlichen Schub, um ihre Ideen in die Umsetzung zu bringen“, so Hoffmeister-Kraut.

„Künstliche Intelligenz kann die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kernbranchen nachhaltig stärken und gleichzeitig neue Wachstumsfelder erschließen - etwa in der Gesundheitswirtschaft, im IT-Bereich oder bei wissensintensiven Dienstleistungen. Mit dem breit angelegten Innovationswettbewerb legen wir unseren Fokus klar auf kleine und mittlere Unternehmen sowie Startups als Motor für Innovationen – auch in enger Zusammenarbeit mit den hervorragenden Forschungseinrichtungen im Land. Deren Knowhow wollen wir noch besser in wirtschaftliche Stärke ummünzen“, so Ministerin Hoffmeister-Kraut.
11.1.21

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Amtseinführung von OB Maier live

Göppingen. Einziger Tagesordnungspunkt der Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 14. Januar, um 18 Uhr in der Stadthalle ist die Vereidigung und Verpflichtung von Oberbürgermeister Alexander Maier. Nach der Begrüßung durch Erste Bürgermeisterin Almut Cobet wird Stadtrat Wolfgang Berge die Vereidigung und Verpflichtung vornehmen. Anschließend werden Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Landrat Edgar Wolff sprechen. Zudem ist die Einspielung einer Videobotschaft von Ministerpräsident Winfried Kretschmann vorgesehen. Dankesworte von Oberbürgermeister Alexander Maier werden die Sitzung, die von der Jugendmusikschule musikalisch umrahmt wird, beschließen. Damit trotz der Corona-Pandemie möglichst viele Bürger die Möglichkeit haben, die Zeremonie live zu verfolgen, wird der lokale Fernsehsender Filstalwelle die Sitzung übertragen. Einsehbar ist der Stream auf der städtischen Homepage unter www.goeppingen.de/obwahl2020. Mit Verweis auf diese Übertragung der Sitzung appelliert Erste Bürgermeisterin Almut Cobet an die Bürger: „Bitte kommen Sie nicht zur Amtseinsetzung in die Stadthalle, sondern bleiben Sie mit Blick auf Ihre Gesundheit zu Hause!“ Coronabedingt seien die für Zuschauer reservierten Plätze so weit vom Geschehen entfernt, dass die Perspektive via Bildschirm deutlich besser sei. Und eine persönliche Gratulation sei angesichts der Abstandsregeln ohnehin nicht möglich. „Gelegenheiten, mit dem neuen Oberbürgermeister ins Gespräch zu kommen, wird es nach der Corona-Pandemie wieder sehr zahlreich geben“, ist Cobet überzeugt. „Die Amtszeit von Alexander Maier beträgt mindestens acht Jahre.“  Wer dennoch an der öffentlichen Gemeinderatssitzung in der Stadthalle teilnehmen möchte, wird gebeten, sich vorab, unter Angabe seines Namens und Telefonnummer, bei der Stadtverwaltung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 07161 650-1210 anzumelden.
11.1.21

 

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82-Jährige stirbt nach Unfall

Schwäbisch Gmünd. Am Sonntagabend ereignete sich im Haselbacher Weg ein in Großdeinbach ein Verkehrsunfall, in dessen Folge eine Fußgängerin starb. Mittlerweile konnte die Identität der Frau geklärt werden. Es handelt sich um eine 82-Jährige aus Großdeinbach. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. Die 38 Jahre alte Pkw-Fahrerin stand zum Unfallzeitpunkt unter Alkoholeinwirkung. Sie musste eine Blutprobe abgeben, ihr Führerschein wurde beschlagnahmt.  Die Frau hatte den Haselbacher Weg in Fahrtrichtung Wetzgauer Straße befahren. Auf Höhe Am Lerchenrain touchierte das Fahrzeug eine am rechten Fahrbahnrand stehende Fußgängerin. Diese kam mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus, wo sie wenig später ihren Verletzungen erlag.
11.1.21

 

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Im Rausch gestoppt

Göppingen. Eine Drogenfahrt beendete die Polizei am Montag in Göppingen.  Gegen 0.30 Uhr war ein Pkw in der Mozartstraße unterwegs. Dort stoppte eine Streife das Fahrzeug und kontrollierte es. Auch die Fahrerin überprüften die Beamten. Dabei hatten sie den Verdacht, dass die 46-Jährige Drogen genommen hatte. Ein Test bestätigte das. Die Frau kam in ein Krankenhaus. Dort nahm ihr ein Arzt Blut ab. Das wird jetzt in einem Labor ausgewertet und soll Aufschluss darüber geben, welche Drogen und wie viel davon die Autofahrerin tatsächlich genommen hat. Ihr Auto musste sie stehen lassen. Die Frau erwartet nun eine Anzeige.
11.1.21

 

 

Rauschgift im Rucksack

Göppingen. Rund 100 Gramm Marihuana entdeckten Polizisten bei einer Kontrolle in Göppingen. Die Polizei kontrollierte in der Innenstadt eine Personengruppe. Darunter war auch eine 30-Jährige, die sich nicht ausweisen konnte. Bei ihrer Durchsuchung fanden die Beamten rund 100 Gramm Marihuana, die in ihrem Rucksack waren. Auch eine Kleinmenge weißes Pulver befand sich im Rucksack. Ein Schnelltest reagierte positiv auf Kokain. In ihrer Wohnung im Landkreis Esslingen fanden die Ermittler eine Kleinmenge Drogen, Verpackungsmaterial, Drogenutensilien und mutmaßliches Dealergeld. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt. Die Frau sieht jetzt einer Strafanzeige wegen Drogenhandels entgegen.
11.1.21

 

 

Unachtsamkeit führt zu Auffahrunfall

Heiningen. Leichte Verletzungen erlitten ein Mann und eine Frau am Sonntag bei einem Unfall in Heiningen. Der 39-Jährige war gegen 16 Uhr mit einem Pkw in der Hauptstraße in Richtung Göppingen unterwegs. Dass er anhalten musste, übersah eine nachfolgende 20-Jährige. Sie fuhr mit ihrem Wagen auf, wodurch der Vorausfahrende und seine 37-Jährige Beifahrerin leichte Verletzungen erlitten. Beide suchten später selbst einen Arzt auf. Die Fahrerin des aufgefahrenen Wagens blieb unverletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden an den beiden Autos beträgt rund2.000 Euro.
11.1.21

 

 

Sperrung der Pfitzerstraße

Schwäbisch Gmünd. Aufgrund eines Wasserrohrbruchs wird die Pfitzerstraße auf Höhe des Modeparks Röther ab Mittwoch, 13. Januar bis voraussichtlich Samstag, 16. Januar in Fahrtrichtung Mutlangen für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt werden. Eine Umleitung wird eingerichtet. Die Durchfahrt in Fahrtrichtung Innenstadt bleibt möglich.
11.1.21

 

 

Vom Bremspedal gerutscht

Schwäbisch Gmünd. Um nach links abzubiegen setzte eine 68-Jährige am Sonntagnachmittag auf der B29 den Blinker ihres Pkw und bremste ihr Fahrzeug ab. Ein 94-Jähriger, der mit seinem Pkw dahinter fuhr, bremste wohl ab, rutschte aber vom Bremspedal, weshalb sein Fahrzeug auf den Wagen der 68-Jährigen auffuhr. Bei dem Unfall, bei dem beide Fahrzeuglenker unverletzt blieben, entstand ein Sachschaden von rund 13.000 Euro.
11.1.21

 

 

Gegen Haus geprallt

Uhingen.  Gegen 21.05 Uhr befuhr am Samstag eine 24-jährige Pkw-Lenkerin die Nassachtalstraße in Richtung Uhingen. In einer Linkskurve fuhr sie geradeaus. Sie kollidierte zunächst mit einem Blumentrog und anschließend mit dem Stützpfeiler eines Wohnhauses. Der 39-jährige Beifahrer wurde schwer verletzt und musste stationär in einer Klinik aufgenommen werden. Bei der Unfallaufnahme wurde Alkoholgeruch bei der Lenkerin festgestellt. Ein Test ergab einen Wert über zwei Promille. Nach der Blutentnahme wurde der Führerschein einbehalten. Der Sachschaden wird auf ca. 15 000 Euro geschätzt.
10.1.21

 

 

Skipisten: Polizei gibt ok

Stauferland. Die Polizei hat am Samstage Skilifte und Rodelhügel überprüft. Die Lifte wurden wie genehmigt betrieben.Es kam zu keiner Beanstandung. Einer Nachschau bedurften auch die bekannten Rodelhügel. Hier waren größtenteils Familien mit Kindern unterwegs. Zu einem Parkchaos in den Gebieten kam es nicht. In Böhmenkirch, Donzdorf, Wiesensteig und Laichingen konnten jeweils etwa 100 Winterbegeisterte beobachtet werden. Der Skilift in Westerheim hatte mit ca. 400 Personen das größte Interesse auf sich gezogen. In einigen Gebieten waren auch Mitarbeiter der Ordnungsämter unterwegs und achteten auf die Einhaltung der Hygienevorschriften.
10.1.21

 

 

Bundesliga-Handballerinnen erneut ohne Sieg

Göppingen. Die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch- Auf Göppingen haben am Samstag das Auswärtsspiel gegen die Kurpfalz-Bären aus Ketsch nach einem dramatischen Finale mit 21:25 verloren. Damit gelang der Mannschaft erneut kein Sieg, weshalb sie sich weiter im Abstiegstrubel befindet. Das Team belegt den 14. Tabellenplatz und ist damit Drittletzter.
9.1.21

 

 

Streit in Kuchen eskaliert

Kuchen, Mehrere Streifenwagen waren am Freitagabend nötig, um ein Brüderpaar in Kuchen unter Kontrolle zu bringen. Zunächst kam es gegen 23.30 Uhr zu einer Auseinandersetzung unter Bekannten. Ein 39-Jähriger zog sich dabei eine stark blutende Kopfplatzwunde zu. Der Mann wollte sich aber von der gerufenen DRK-Besatzung nicht behandeln lassen. Er ging auf die alarmierten Polizeibeamten los, so dass sie Pfefferspray einsetzen mussten. Das wiederum rief den 34 Jahre alten Bruder des Verletzten auf den Plan. Auch er attackierte die Beamten. Nachdem weitere Streifen am Ort des Geschehens eintrafen, brachten die Polizisten die Brüder unter Kontrolle. Der 39-Jährige wurde nach Versorgung seiner Wunde in eine psychiatrische Klinik eingeliefert. Sein Bruder erlitt bei der Auseinandersetzung mit den Beamten leichte Verletzungen. Er wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Beide erwartet nun eine Anzeige wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.
9.1.21

 

 

Kinder finden 15 Kilogramm im Wald

Uhingen. 15 Kilogramm Sprengstoff hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst bei Uhingen aus dem Wald geborgen. Den Sprengstoff hatten eine 16-Jährige und ein Zwölfjähriger gefunden. Die beiden waren am Donnerstag mit einer Metallsonde unterwegs und wurden prompt fündig. Sie stießen auf ein Fass, in dem sich mehrere Ampullen befanden. Darin war eine unbekannte Substanz. Die Beiden brachten wenige Ampullen nach Hause und erzählten dem Vater von dem Fund. Der verständigte sofort die Polizei. Denn der Beschriftung nach handelte es sich bei der Substanz um Sprengstoff. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden-Württemberg nahm deshalb den Fund gleich mit. Aus dem Wald bargen die Beamten weiteren Sprengstoff. Insgesamt waren dort, im Bereich Köngentobel, etwa 15 Kilogramm vergraben gewesen. Nach Einschätzung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes ging von dem Sprengstoff keine Gefahr aus. Die Polizei geht davon aus, dass er dort vor vielen Jahren vergraben wurde. Hinweise auf den ehemaligen Besitzer hat die Polizei bislang nicht. Diese Art von Sprengstoff wurde vor Jahrzehnten beispielsweise in Steinbrüchen verwendet, so die Erkenntnisse der Polizei.
8.1.21

 

 

Wohnmobil brennt aus

Göppingen. In Göppingen ist am frühen Freitag ein Fahrzeug in Flammen aufgegangen.  Zeugen hatten den Brand gegen 0.30 Uhr entdeckt und sofort Feuerwehr und Polizei verständigt. Auf dem Platz einer Firma in der Faurndauer Heinrichstraße stand zu dieser Zeit ein Wohnmobil in Flammen. Trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehr brannte das Fahrzeug völlig aus. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen um festzustellen, was zu dem Brand geführt hat. Wie der Eigentümer der Polizei sagte, war das Wohnmobil aufgrund seines Alters und seines Zustandes eher von geringem Wert.
8.1.21

 

 

7-Tage-Inzidenz wieder gestiegen

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen gibt es am Freitag 374 an Corona Infizierte. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 108,1 und damit wieder etwas höher als am Vortag. In der Klinik am Eichert lagen am Freitag 43 Corona-Patienten und 16 Verdachtsfälle, in der Helfenstein-Klinik in Geislingen waren es sechs Corona-Patienten und ein Verdachtsfall.
8.1.21

 

 

Lipp-Wahl unterstützt Corona-Maßnahmen

Kreis Göppingen. Christine Lipp-Wahl, die für Alex Maier nachgerückte Göppinger Landtagsabgeordnete der Grünen unterstützt die heute in ihrer ersten Plenarsitzung beschlossenen Corona-Maßnahmen. „Die Verlängerung des Lockdowns halte ich für sehr richtig und wichtig, denn die Infektionszahlen sind weiterhin besorgniserregend. Unsere Kliniken, unsere Ärztinnen und Ärzte, unsere Pflegerinnen und Pfleger – sie alle geben täglich ihr Bestes, um mit dieser Lage klar zu kommen. Wir müssen die Situation in den Krankenhäusern, wie auch die wissenschaftlichen Erkenntnisse in unsere politischen Entscheidungen mit einbeziehen“, so  Lipp-Wahl. „Natürlich ist die Verlängerung des Lockdowns für uns alle nicht leicht. Deshalb möchte ich den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Solidarität, ihre Rücksichtnahme und ihr Verständnis für die neuen Maßnahmen danken.“

„Ich begrüße es, dass die Grundschulen und Kitas zunächst nur bis zum 18. Januar geschlossen bleiben und danach neu bewertet wird. Die konkreten Inzidenzzahlen sind ein wichtiger Entscheidungsfaktor für den Betrieb von Kitas und Schulen. Sobald das Infektionsgeschehen dies zulässt, sollte der Präsenzbetrieb hier wiederaufgenommen werden“, so Lipp-Wahl. „Von der Kultusministerin Frau Eisenmann erwarte ich nun, dass sie die Schulen mit der Bereitstellung von konkreten Konzepten für die alternativen Unterrichtsformen unterstützt, damit sie ab dem kommenden Montag praktikabel arbeiten können.“

„Anders als in anderen Bundesländern, hat die Grün-Schwarze Landesregierung berücksichtig, dass es Ausnahmen der Kontaktbeschränkungen für Kinder unter 14 geben muss. Das halte ich für sehr wichtig, denn es ermöglicht Flexibilität bei der Betreuung der Kinder während des Lockdowns“, sagte  Lipp-Wahl.
8.1.21

 

 

Kinos brauchen mehr Hilfe vom Land

Kreis Göppingen. Hilfe für die am Boden liegende Kinobranche fordert der Vorsitzende des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) im Kreis Göppingen, Lothar Lehner. Mit Überbrückungs- und Monatshilfe sei es hier inzwischen nicht mehr getan, so Lehner, und fordert von der Landesregierung, einen Unterstützungsfonds aufzulegen, über den die Zukunft der rund 250 Filmtheater im Land gesichert wird.

Die Kinos trifft es durch den zweiten Lockdown erneut sehr hart, wie Alexander Kern vom Geislinger „Gloria“-Kino berichtet. „Wir haben jetzt keinen Puffer mehr, wir stehen mit dem Rücken zur Wand“, weiß der Unternehmer, denn die Filmtheater machen schon seit gut neun Monaten kein Geschäft mehr. Der Umsatzrückgang in 2020 liegt bei über 70 Prozent. Bereits im Frühjahr 2020 mussten die Kinos schließen, durften danach ihre Säle nur eingeschränkt nutzen – in dieser Zeit stand im Geislinger „Gloria“ nur etwa 30 Prozent der Sitzplatzkapazität zur Verfügung – um dann Anfang November wieder zu schließen. „Mit keiner Perspektive für eine Wiedereröffnung“, wie Kern bedauert. Und das, obwohl die Kinos alle Hygienevorschriften erfüllen und mit sehr leistungsfähigen Lüftungsanlagen für einen mehrmaligen Luftaustausch in ihren Sälen pro Stunde sorgen können. Um wirtschaftlich arbeiten zu können, muss die neue Verordnung eine deutliche Erhöhung der zur Verfügung stehenden Sitzplatzkapazitäten vorsehen. „Nur ca. 30 Prozent der Sitzplätze nutzen zu können ist bei weitem nicht ausreichend.“

Staatliche Hilfe hat der Geislinger erhalten. Die Überbrückungshilfe I für die Monate Juli und August kam aufs Konto. Diese Hilfe deckt jedoch nur einen Teil der Kosten. Allerdings nicht für Juni. Dort hatte Kern versucht, in Geislingen ein Autokino aufzuziehen, was wirtschaftlich aber nicht der erhoffte Erfolg wurde. Doch es wurden Umsätze generiert, was zur Streichung der Hilfen für Juni führte. „Es wäre wirtschaftlich gesehen besser gewesen, die Hände in den Schoß zu legen und Däumchen zu drehen“, so Kern. Die Überbrückungshilfe II für September und Oktober habe er beantragt, aber bisher noch nicht erhalten. Eine Abschlagszahlung in Höhe von 10.000 Euro der beantragten Novemberhilfe sei ihm am 23. Dezember überwiesen worden, so Kern. Durchhalten könne er jedoch aktuell nur dank eines neuerlichen Bankkredits.

Nicht verstehen kann der „Gloria“-Chef, dass die Kinos in Deutschland nicht alle gleich behandelt werden. Es gibt Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein oder das Saarland, berichtet Kern, die hätten eine eigene Kinohilfe zur Verfügung gestellt. Auch Bayern. Zwölf Millionen wären da beim ersten Lockdown zur Verfügung gestanden, weitere zwölf Millionen jetzt bei der zweiten Schließung. Das Geld werde dort entsprechend der Besucherzahl in 2019 ausgezahlt.

Nicht nur mehr finanzielle Hilfe wünscht sich Kern vom Land, auch eine klare Perspektive unter welchen Bedingungen die Filmtheater wieder öffnen dürfen - mit entsprechender Vorlaufzeit. Vier Wochen sollten das schon sein, so der Kinobetreiber. Denn solange würden die Filmverleiher benötigen, um ihr ebenfalls darniederliegendes Geschäft samt der dazugehörigen Marketing- Maschinerie in Fahrt zu bringen, damit in den Lichtspielhäusern wieder Blockbuster gezeigt werden können. Solche großen Produktionen bräuchten die Kinos unbedingt, um überleben zu können. Und bundesweit einheitlich sollte die Wiedereröffnung der Kinos erfolgen. Beim letzten Mal hätten zwischen der Öffnung des ersten und des letzten Kinos acht Wochen gelegen, „Das kann es nicht sein“, so Kern. Der Bundesstart der großen Filme erfolgt immer an einem Tag. Der neue James Bond wäre so ein Highlight, von dem sich Kern mehrere wünscht. Doch 007 bittet um Geduld. Von Herbst 2019 war die Premiere auf April 2020 verschoben worden – fiel dann aber wegen des Lockdowns aus. Der neue Termin im November 2020 musste wegen der Corona-Pandemie erneut abgesagt werden. Nun soll der Streifen im April in die Kinos kommen – doch daran mag Kern noch nicht so richtig glauben.

Der Geislinger ist überzeugt davon, dass die Filmfreunde ihren Kinos die Treue halten, wenn der Corona-Spuk vorüber ist. „Sich bewusst für einen Film zu entscheiden, ihn im Kino zu erleben und gemeinsam zu lachen und zu weinen: Das gibt es nur im Kino!“ Allerdings bieten inzwischen auch große Filmgesellschaften aus Hollywood ihre Streifen über eigene Streamingdienste an – sehr zur Freude der Kapitalanleger, die da noch einen wachsenden Markt sehen. „Das kann“, so schätzt Kern, „aber so nicht weitergehen, denn irgendwann ist dieser Mark gesättigt und die Streamingdienste müssen teurer werden, damit sich die kostspieligen Filme rechnen. „Mulan“ hätte schon gezeigt, dass das Streaminggeschäft für die großen Filmproduktionen nicht aufgeht. Der Abenteuerfilm aus den Disney-Studios habe bei weitem die Kosten nicht mehr eingespielt, berichtet Branchenkenner Kern und ist überzeugt, dass das Filmgeschäft ohne die Kinos nicht laufen wird. Da bereitet ihm schon mehr Kummer, dass an den Kinos der Ruf hängen bleibt, sie würden das Virus verbreiten. „Das ist aber definitiv nicht der Fall“.

Voller Zuversicht blickt Kern auf den Sommer. Die Planungen für das Sommernachtskino in der Geislinger Altstadt sind bereits angelaufen. „Wir hoffen beim Sponsoring auf eine positive Resonanz, so dass die Geislinger Fußgängerzone wieder in einen Kinosaal verwandelt und nach dem Ausfall in 2020 die Veranstaltung dann bereits zum fünften Mal stattfinden kann“, wünscht sich Kern.
8.1.21

 

 

Mobile Impfteams in 24  Pflegeheimen

Ostalbkreis. Die Mobilen Impfteams des Zentralen Impfzentrums (ZIZ) beim Robert-Bosch-Krankenhaus führen in 24 von 52 Alten- und Pflegeheimen im Ostalbkreis Impfungen durch. „In 14 Einrichtungen im Ostalbkreis wurden bereits insgesamt 43 Impftermine fest vereinbart, so dass zeitnah über 25 Prozent der Alten- und Pflegeheime im Ostalbkreis vor Corona-Infektionen geschützt sind! Der Altkreis Aalen und der Altkreis Schwäbisch Gmünd wird hierbei in einem ausgewogenen Verhältnis bedient“, zeigt sich Landrat Dr. Bläse zufrieden und lobt die hervorragende und unkomplizierte Zusammenarbeit mit dem ZIZ Stuttgart. „So konnten seit dem 31. Dezember  im Ostalbkreis bereits 605 Bewohner und Beschäftigte geimpft werden. Bis 13. Januar 2021 liegt die Zahl der geimpften Personen bereits bei 939 Personen.“ Das Land Baden-Württemberg hat festgelegt, dass 80 Prozent des gelieferten Impfstoffs für die über 80-Jährigen und 20 Prozent für Mitarbeitende im Gesundheitssystem eingesetzt werden soll.

Sobald das Kreisimpfzentrum seinen Betrieb aufnimmt, werden auch die Mobilen Impfteams des KIZ Ostalbkreis in den weiteren 28 Alten- und Pflegeheimen sukzessive Impfungen durchführen. „Die Einwilligungserklärungen zur Impfbereitschaft wurden schon im Vorfeld eingeholt, so dass mögliche Tourenpläne festgelegt werden können. Sobald das Lieferdatum und die Liefermenge des Impfstoffes bekannt sind, steht auch einem zügigen Start des Impfens durch die Mobilen Impfteams des KIZ Ostalbkreis nichts entgegen“, so Landrat Dr. Bläse.

Aktuell steht noch nicht für alle, die zur priorisierten Personengruppe gehören, genug Impfstoff bereit. Deshalb erging von Seiten des Landes die Entscheidung, zuerst in Alten- und Pflegeeinrichtungen zu impfen. Für Senioren, die in der eigenen Häuslichkeit leben, ist das Ansteckungsrisiko deutlich geringer als in einem Alten- oder Pflegeheim, wo sich der Virus aufgrund der vielseitigen Kontakte schnell unter den Bewohnern und Beschäftigten ausbreiten könnte. Auch ist der aktuell zur Verfügung stehende Impfstoff für sogenannte „aufsuchende Impfungen“ in privaten Räumen aufgrund von Lager- und Transportvorgaben nicht geeignet (so wird beispielsweise eine Lagertemperatur von minus 70 Grad Celsius benötigt). „Ziel ist es, jede Impfdosis zu verimpfen und so wenig wie möglich zu verwerfen“, fügt Landrat Dr. Bläse hinzu.

Die Infrastruktur des Kreisimpfzentrums (KIZ) Ostalbkreis ist von Seiten des Landkreises nahezu fertig gestellt. Von Seiten des Landes wird die notwendige EDV-Ausstattung und Software am Freitag angeliefert und kann über das Wochenende von der Landkreisverwaltung des Ostalbkreises installiert werden. Alle technischen Einrichtungen zur Aufbewahrung und Aufbereitung des Impfstoffs, wie beispielsweise Spezialkühlschränke und eine Laborwerkbank, sowie alle Verbrauchsmaterialien werden ebenfalls zentral vom Land beschafft und dem Landkreis zur Verfügung gestellt. Die im KIZ Ostalbkreis federführenden Hilfsorganisationen Malteser Hilfsdienst und die DRK-Kreisverbände Aalen und Schwäbisch Gmünd organisieren aktuell das Personal für die Impfstraßen. Die ärztliche Leitung des Kreisimpfzentrums übernehmen die Ärzte Peter Schmidt und Hariolf Zawadil der Kliniken Ostalb in Abstimmung mit den Pandemiebeauftragten der Kreisärzteschaften/Kassenärztlichen Vereinigung Dr. Manuel Kieninger und Dr. Bertold Schuler. Das Kreisimpfzentrum des Ostalbkreises befindet sich in der Ulrich-Pfeifle-Halle in Aalen, Parkstraße 15.
Für die Zentralen Impfzentren können bereits über die Impftermin-Servicehotline des Landes, die über die Rufnummer 116 117 zu erreichen ist, Termine gebucht werden. Auf der Website www.impfterminservice.de besteht ebenfalls die Möglichkeit, selbst einen Termin zu buchen. Voraussetzung hierfür ist eine eigene E-Mail-Adresse beziehungsweise die Möglichkeit, eine SMS zu empfangen. Die Impfung wird dann in einem der zentralen Impfzentren, vor allem im Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart, durchgeführt. Für das KIZ des Ostalbkreises kann momentan noch kein Termin vereinbart werden. Die für den 18. Januar 2021 erwartete Impfstoff-Lieferung vom Bund soll anteilig über das Land Baden-Württemberg den Kreisimpfzentren zur Verfügung gestellt werden. Erst ab diesem Zeitpunkt ist die Terminvergabe für das KIZ Ostalbkreis freigeschaltet, worüber die Landkreisverwaltung des Ostalbkreises unverzüglich informieren wird.
8.1.21

 

 

Zahl der Neuinfektionen noch hoch

Ostalbkreis. „Nach wie vor verzeichnet der Ostalbkreis eine hohe Anzahl an Neuinfektionen, welche weitestgehend auf Infektionsgeschehen in Einrichtungen und im familiären Bereich zurückzuführen sind“, erklärt Landrat Dr. Bläse. „Die Zusammenarbeit mit den Alten- und Pflegeheimen sei hervorragend, weshalb kleine Ausbruchgeschehen schnell unter Kontrolle seien. Auch die Kontaktpersonennachverfolgung kann durch die Mitarbeiter der Landkreisverwaltung und durch die Bundeswehr tagesaktuell abgearbeitet werden.“ Auch der Amtshilfeantrag für 40 Soldaten des Transporthubschrauberregiments 30 aus Niederstetten für den Ostalbkreis, die seit Ende Oktober 2020 zur Kontaktpersonennachverfolgung im Einsatz sind, wurde bis 26. Februar  verlängert. Im Odstalbkreis gab es am Freitag 714 an Corona Infizierte, 105 mehr als am Vortag. Die Zahl der in Zusammenhang mit Corona Gestorbenen beträgt seit Ausbruch der Pandemie 142. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 148.
8.1.21

 

 

Rathaus bleibt zu

Göppingen. Mit Blick auf die aktuelle Verlängerung des bundesweiten Lockdowns sowie auf das weiterhin hohe Niveau des Corona-Infektionsgeschehens in der Region ist eine Verlängerung der Schließung der Dienststellen der Stadtverwaltung Göppingen unumgänglich. Bis vorerst 31. Januar bleiben die städtischen Dienstgebäude (Rathaus, Technisches Rathaus, Bezirksämter etc.) geschlossen. Für unaufschiebbare Bürgeranliegen sind die städtischen Dienststellen während der üblichen Dienstzeiten telefonisch und per E-Mail erreichbar; soweit erforderlich, können individuelle Termine in den Dienststellen vereinbart werden. Auch die Stadtbibliothek bleibt weiter geschlossen. Alle Medien mit ursprünglichem Rückgabedatum im Dezember und danach wurden bereits pauschal zum 4. Februar  verlängert, eine vorherige Rückgabe ist also nicht notwendig. Ausführliche Informationen rund um die Schließzeit sind jederzeit aktuell unter https://stadtbibliothek.goeppingen.de/ zu finden.
8.1.21

 

 

Ostalb-Busse weiter im Ferientakt

Ostalbkreis. Der erweiterte deutschlandweite Lockdown und die Schulschließungen in Baden-Württemberg im Januar 2021 wirken sich auch weiter auf den ÖPNV im Ostalbkreis aus. Bis zum 15. Januar 2021 fahren die Busse im Ostalb-Mobil-Raum weiter nach dem Ferienfahrplan. Weiterhin entfallen die eingeführten Verstärkerfahrten. Fahrkarten sind wie gewohnt im Bus oder an den Automaten an den Bahnhöfen sowie kontakt- und bargeldlos über den DB-Navigator online erhältlich. Über eine Öffnung von einzelnen Schularten wie Grundschulen oder Abschlussklassen oder von Kindertageseinrichtungen ab dem 18. Januar  wird in Baden-Württemberg unter Berücksichtigung der in der kommenden Woche verfügbaren Daten noch entschieden. Sollten sich Änderungen ergeben, werden die Änderungen bekannt gegeben. Es wird darauf hingewiesen, dass für die Ostalb-Abos und Schulwegsicherheitskarten im Januar nur der halbe Eigenanteil bzw. halbe Monatskartenpreis eingezogen wurde und kein Grund für eine Kündigung besteht.
8.1.21

 

 

Notbetreuung für Kinder

Göppingen. Angesichts der immer noch zu hohen lnfektionszahlen beiben die Kindertageseinrichtungen  und Grundschulen bis mindestens 17. Januar geschlossen; über eine Öffnung ab 18. Januar  wird in der kommenden Woche entschieden. Für Kita-Kinder wird an den regulären Öffnungstagen eine Notbetreuung eingerichtet. Diese Notbetreuung soll ausschließlich dann in Anspruch genommen werden, wenn eine Betreuung auf andere Weise nicht sichergestellt werden kann. Die städtischen Kitas erstatten satzungsgemäß die Gebühren und Essensentgelte für die Schließtage, sofern keine Notbetreuung in Anspruch genommen wird. Die Erstattung erfolgt, sobald sich der weitere Verlauf der Corona-Pandemie und damit verbunden die Dauer der Schließzeiten abzeichnen lassen. Das Verfahren läuft automatisch ab und orientiert sich an der Erstattungsregelung beim ersten Lockdown. Eltern und Erziehungsberechtigte werden gebeten, keine Rückforderungen der Gebühren zu unternehmen. Diese werden automatisch per Gutschrift von der Stadt Göppingen erstattet.
8.1.21

 

 

Nur mit Termin aufs Landratsamt

Ostalbkreis/Kreis Göppingen. Kundenbesuche bei der Landkreisverwaltung des Ostalbkreises ab dem 11. Januar sind bis auf Weiteres nur nach Terminvereinbarung möglich.Ausgenommen hiervon sind die Kfz-Zulassungsstellen in Aalen, Bopfingen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd. „Uns ist es wichtig, trotz der besonderen Situation für unsere Bürger da zu sein und den Dienstbetrieb aufrecht zu erhalten. Ein guter Bürgerservice ist wichtig, ebenso wichtig ist uns jedoch der Infektionsschutz unserer Beschäftigten als auch unserer Kundinnen und Kunden“, erklärt Landrat Dr. Bläse. Auch im Landkreis Göppingen bleibt  das Landratsamtr mit seinen Außenstellen weiterhin für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen. Persönliche Termine können nur bei zwingend notwendigen und unaufschiebbaren Anliegen telefonisch oder per E-Mail-Kontakt vereinbart werden.  Für die Kfz-Zulassungsstellen in Göppingen und Geislingen sowie die Führerscheinstelle in Göppingen können über das Online-Terminvereinbarungs-System auf der Homepage des Landkreises Termine vereinbart werden. Ohne eine solche Online-Terminvereinbarung ist ein Besuch in diesen Dienststellen nicht möglich. Auch das Verwaltungsgebäude des Abfallwirtschaftsbetriebs in der Carl-Hermann-Gaiser-Straße 41 bleibt weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen. Der Abfallwirtschaftsbetrieb ist telefonisch unter 07161 202-8888, per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und auf dem Postweg erreichbar.
8.1.21

 

 

Impfstoff fehlt: Impfzentren öffnen erst eine Woche später

So sieht das Kreisimpfzentrum aus, das der Landkreis Göppingen in der Werfthalle im Stauferpark aufgebaut hat. Die Einrichtung, die gestern den Medien vorgestellt wurde, wird jedoch erst eine Woche später als geplant in Betrieb gehen. Noch fehlt der Impfstoff. Foto: Rüdiger Gramsch

Kreis Göppingen. Die Bevölkerung muss weiter warten, bis die Corona-Impfung startet. Die Kreisimpfzentren öffnen entgegen der bisherigen Planung erst am 22. Januar und nicht bereits eine Woche früher, am 15. Januar. Diese Information aus der Sozialministerium in Stuttgart erhielt der Göppinger Landrat Edgar Wolff am Donnerstag eine knappe Stunde vor Beginn einer Pressekonferenz, auf der der Kreis-Chef den Medienvertretern das fast fertiggestellte Kreisimpfzentrum in der Werfthalle im Stauferpark vorstellte. Grund für die Verlegung des Impfstarts auf Kreisebene ist der noch nicht im ausreichende Maß verfügbare Impfstoff. Der für Freitag, 8. Januar den Landkreisen angekündigte Impfstoff soll zunächst noch einmal den neun Landes-Impfzentren zur Verfügung gestellt werden. Grund: die zu erwartende Menge sei zu gering gewesen, um den Betrieb der Kreisimpfzentren zu rechtfertigen. Nun soll die erste Impf-Lieferung an den Kreis-Impfzentren am 20./21. Januar erfolgen. Nach bisheriger Mitteilung können dann mit der ersten Lieferung im Impfzentrum zunächst 180 Menschen geimpft werden. Wäre ausreichend Impfstoff verfügbar, könnten 5000 Kreisbürger pro Woche geimpft werden. Anmeldungen für einen Impftermin im Kreis-Impfzentrum sollen laut Wolff ab 19. Januar übers Internet möglich sein.

Ausgelegt ist das Impfzentrum auf einen 7-Tage-Betrieb von früh morgens bis in den Abend. Doch diese Kapazität wird zunächst wegen Impfstoff-Mangel nicht benötigt. Deshalb werde man in den ersten Wochen nur drei Impftage anbieten: freitags von 16 bis 19 Uhr, sowie samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr. Ein Hochfahren der Kapazität sei, wenn ausreichend Impfstoff verfügbar ist, ohne Probleme möglich, versicherte Wolff. Der Landkreis geht davon aus, dass vornehmlich der Impfstoff von Moderna verimpft werde, da dieser einfacher gelagert werden könne als der von Biontec.

Ungeachtet der neuen Nachrichten aus dem Ministerium, konnte Landrat Wolff gestern der Öffentlichkeit ein fast fertiggestelltes Impfzentrum vorstellen und die Riege all derer, die sich in der Landkreisverwaltung an der Umsetzung beteiligt haben und während des Betriebs – vorerst geplant bis zum 30. Juni – für das Zentrum Verantwortung übernehmen. Wolff erinnerte daran, dass das Landratsamt Mitte November vom Land den Auftrag erhalten habe, ein kreisweites Impfzentrum einzurichten. Mehrere Immobilien habe man sich angeschaut, sich dann für den alten Aldi-Markt im Göppinger Osten entscheiden, bevor sich eine Lösung in der Werfthalle im Stauferpark auftat. Hier wurden nun von einem Messebauer sechs so genannte Impfstraßen mit je vier Stationen aufgebaut. Dr. David Bertsch vom Gesundheitsamt erläuterte bei einem Rundgang das, was in den einzelnen Stationen mit dem Impfwilligen passiert. Bevor es den Pikser in den Oberarm gibt, sind zahlreiche Formalitäten zu erledigen, zudem wird der Aufklärung über die Impfung breiten Raum gewidmet. So informiert zum einen ein Film über die Bedeutung der Impfung, in einer weiteren Station kann der Impfwillige mit einem Arzt individuelle Impffragen abklären. Nach der Impfung besteht, wenn erforderlich, ein Raum zur Nachruhe zur Verfügung. Wer zur Impfung kommt, sollte nach Möglichkeit seinen Impfpass mitbringen. Wer keinen hat, der erhält nach der Impfung ein Dokument, das die Impfung bescheinigt.

Landrat Edgar Wolff zeigte sich ob der vielen Vorarbeiten beeindruckt von dem, was seine Mitarbeiter geschaffen haben. Vom Internetanschluss bis hin zu einer Busanbindung der Werfthalle – vorerst im Stundentakt -  habe man an alles gedacht, damit medizinische Mitarbeiter wie Verwaltungspersonal optimale Arbeitsbedingungen vorfinden. Das medizinische Personal stellte übrigens das Land Baden-Württemberg, die Verwaltungsmitarbeiter das Landratsamt. Das habe sich hier eines Personaldienstleisters bedient, so Wolff. Noch nicht ganz klar ist hingegen, ob und wie die Impfberechtigen persönlich informiert werden sollen. „Wir denken daran, dass wir über die Städte und Gemeinden die Impfberechtigten informieren, aber das ist noch nicht abschließend besprochen“, so Wolff und verweist auf andere Bundesländer, die es bei einem öffentlichen Aufruf belassen.

Der Landrat bestätigte gestern Informationen, wonach es bislang noch keine Impfungen in den Altenheimen im Landkreis  durch mobile Impfteams des für den Stauferkreis zuständigen Landes-Impfzentrums in Ulm gegeben habe. Manfred Gottwald, neben Prof. Michael Reick einer der beiden Projektverantwortlichen für das Kreisimpfzentrum, wies jedoch darauf hin, dass Mobile Impfteams in der kommenden Woche erste Termine in den Alten- und Pflegeheimen hätten. Gottwald erklärte, dass der verspätete Einsatz der Mobilen Impftrupps im Kreis auch damit zu tun haben soll, dass die Heime nicht frühzeitig alle erforderlichen Unterlagen beim Landesimpfzentrum eingereicht hätten. Mit Inbetriebnahme des Kreisimpfzentrum werden auch die mobilen Impftruppen von Göppingen aus starten, um die rund 2600 Heimbewohner, sowie das Pflegepersonal zu impfen.

Die Funktion der einzelnen Räume im Impfzentrum erläuterten am Donnerstag bei einem Rundgang für Medienvertreter u.a. Dr. David Bertsch vom Gesundheitsamt (linkes Bild) und Manfred Gottwald, einer der beiden Projektleiter. Fotos: Rüdiger Gramsch

 7.1.21

 

Corona: Vier weitere Todesfälle

Kreis Göppingen. Vier weitere Sterbefälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus meldet das Landratsamt Göppingen am Donnerstag. Damit steigt die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Pandemie auf 134. Innerhalb der letzten Woche (seit 30.Dezember) sind im Landkreis Göppingen insgesamt sieben Personen gestorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Bei den Toten handelt es sich um drei Frauen und vier Männer. Von den gestorbenen Frauen war eine über 90 Jahre, eine über 80 Jahre und eine über 50 Jahre alt. Bei den vier gestorbenen Männern handelt es sich um zwei über 90-Jährige und zwei über 80 Jahre alte Männer. Von diesen sieben Todesfällen steht einer im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung im Landkreis Göppingen. Aktuell konnte das Coronavirus in acht Pflegeeinrichtungen im Landkreis bei Bewohnern und Mitarbeitern nachgewiesen werden. Nach heutigem Stand sind insgesamt 34 Bewohner und Pflegekräfte im Landkreis Göppingen positiv auf das Corona-Virus getestet. Am Donnerstag gab es im Kreis 390 aktuell am Virus Infizierte, das sind 39 mehr als am Mittwoch. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 98. In der Klinik am Eichert in Göppingen werden 43 Corona-Patienten behandelt, zudem gibt es dort sieben Verdachtsfälle. In der Helfenstein-Klinik in Geislingen liegen neun Patienten mit dem Corona-Virus.
7.1.21

 

 

Feuer in Villa Hirzel: 400 000 Euro Schaden

Schwäbisch Gmünd. In der Nacht zum Donnerstag entstand in dem Hotel Villa Hirzel im Remspark durch ein Feuer hoher Sachschaden. Gegen 0.30 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Die 26 zum Einsatz ausgerückten Einsatzkräfte löschten nach den Brand, der im Gastraum des Hotels ausgebrochen war. Gäste oder Personen befanden sich keine im Gebäude. Die Kriminalpolizei Aalen hat die Ermittlungen hierzu aufgenommen und den Brandort untersucht. Dabei war festzustellen, dass sich der Brandherd im Erdgeschoss des Gebäudes im dortigen Gastraum befindet. Im unmittelbaren Bereich des Brandherdes stand auch ein Kühlschrank. Zur Ermittlung der Brandursache bedarf es jetzt noch weitere labortechnische Untersuchungen. Zudem soll ein Sachverständiger zur Ursachenermittlung hinzugezogen werden. Die massiven Beschädigungen im Erdgeschoss des Hotels sind überwiegend auch auf den massiven Rauchgasniederschlag zurückzuführen, der das Inventar überwiegend unbrauchbar machte. Der Sachschaden kann sich auf bis zu 400.00 Euro belaufen.
7.1.21

 

 

Drei Autos bei Auffahrunfall beschädigt

Heubach. Mit seinem Pkw fuhr ein 51-Jähriger am Mittwochmittag auf der Landesstraße 1162 zwischen Heubach und Bartholomä auf einen verkehrsbedingt stehenden Pkw auf, der durch die Wucht des Aufpralls im weiteren Verlauf auf einen weiteren Wagen aufgeschoben wurde. Der entstandene Sachschaden beziffert sich auf rund 10.000 Euro.
71.2.1

 

 

Lockdown: IHK sorgt sich um Unternehmen

Kreis Göppingen. Die angekündigte Verlängerung des Lockdowns bis Ende Januar erfüllt die Unternehmen im Göppinger Filstal mit großer Sorge. „Bereits durch die beiden Lockdowns im vergangenen Jahr haben viele Betriebe aus den Branchen Handel, Gastronomie, Hotellerie sowie dem Messe- und Veranstaltungsbereich große Schäden erlitten“, betont Göppingens IHK-Bezirkskammerpräsident Wolf Martin.

Es bestehe die ernste Gefahr, dass bei weiter andauernden Betriebsschließungen viele Unternehmen im Kreis Göppingen die Pandemie wirtschaftlich nicht überleben werden. Es sei notwendig, dass die angekündigten Liquiditätshilfen so schnell wie möglich auf den Konten der Unternehmen ankommen. Noch immer gebe es Hinweise auf eine zögerliche Auszahlung. „Unsere Unternehmen brauchen schnell eine ausreichende Liquidität“, betont Martin. Angesichts der bereits geführten Diskussionen über eine mögliche über den Januar hinausgehende Verlängerung des Lockdowns sei die Verunsicherung groß. Die Betriebe bräuchten jetzt vielmehr eine klare Perspektive und nicht Ankündigungen im Wochenrhythmus.

Besonders schwierig sei die Situation im Hotel- und Gaststättengewerbe. „Wir haben immer noch Rückmeldungen, dass außer einer erfolgten Abschlagszahlung die Novemberhilfen selbst noch nicht angekommen sind“, berichtet Hans-Ulrich Kauderer vom Badhotel Stauferland in Bad Boll. Er ist nicht nur Mitglied in der IHK-Bezirksversammlung, sondern zugleich auch im Landesvorstand des Hotel- und Gaststättenverbandes in Baden-Württemberg vertreten. Wenn hier nicht zügig die angekündigten Hilfen ankämen, sei es für viele Betriebe zu spät. Von den anhaltenden Schließungen ist auch in großen Teilen der stationäre Einzelhandel schwer betroffen. „Wir stehen im harten Wettbewerb mit dem geöffneten Online-Handel. Insofern befürchte ich, dass die andauernde Schließung des Facheinzelhandels oder vereinzelte Onlineangebote die Kunden weiter ins Internet bringen“, betont Sven Maier von der Traumfabrik in Bad Boll. Er ist seit vielen Jahren Vertreter des Einzelhandels in der Göppinger IHK-Bezirksversammlung und in der Stuttgarter Vollversammlung und setzt sich auch im Präsidium des Handelsverbandes Baden-Württemberg aktiv für die Belange des stationären Handels ein.

Die angekündigte Lockerung des in Baden-Württemberg herrschenden Verbots von Click & Collect für den Einzelhandel werde aus seiner Sicht für kleine Unternehmen vermutlich wenig zusätzlichen Umsatz bringen, da der benötigte Aufwand in den geschlossenen Geschäften hoch sei. Die damit verbundene Entwicklung ginge langfristig zu Lasten des stationären Einzelhandels und der Innenstädte im Kreis Göppingen.
7.1.21

 

 

Bei Corona-Hilfen auf Tempo drücken

Region Stuttgart. Die Corona-Hilfen für Unternehmen müssen angesichts der Verlängerung des Lockdowns mit mehr Tempo und weniger Bürokratie an die Betriebe und Selbstständigen ausbezahlt werden. „Die Liquiditätshilfen müssen auch ankommen und nicht nur angekündigt werden“, betont die Präsidentin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart Marjoke Breuning. „Uns droht eine Pleitewelle, wenn die November- und Dezember-Hilfen ab 10. Januar nur zögernd ausbezahlt werden und sich die Sicherung von Betrieben und Arbeitsplätzen über weitere Wochen hinzieht“, so die IHK-Präsidentin. Nicht alle berechtigten Unternehmen hätten offenbar die angekündigten Abschlagszahlungen erhalten. Auch bei dem anderen Hilfsprogramm „Überbrückungshilfe III“, das ab 1. Januar greifen soll, müsse die Auszahlung bald anlaufen.
Mit der Verlängerung des Lockdowns bis mindestens Ende Januar fehle Zehntausenden von Betrieben wie Restaurants, Hotels, stationärem Einzelhandel, Reisebranche sowie Kultur- und Veranstaltungsbetrieben in der Region und in Baden-Württemberg die Perspektive. Breuning: “Viele sind schon am Ende und mussten dauerhaft schließen, die Überlebenden brauchen jetzt schnell Liquidität.“ Die Betriebe seien mit Blick auf Ende Januar dann drei Monate zu, hätten keinen Umsatz, nur Kosten und keine Perspektive, da ja schon über weitere Lockdown-Verlängerungen über Januar hinaus diskutiert werde.
7.1.21

 

 

Busse fahren weiterhin nach Ferienfahrplan

Kreis Göppingen. Der sich verschärfende Lockdown führt weiterhin zu einem leicht eingeschränkten Fahrplanangebot im Busverkehr des Landkreises. Wie das Amt für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur mitteilt, fahren die Busse auch in der kommenden Woche nach dem “Ferienfahrplan”. Nicht unterwegs sind damit die neuen A-Linien, die gezielt Schulzentren anfahren. Auch die mit “S” gekennzeichneten Busse bleiben in den Betriebshöfen. “Auf diese einheitliche Regelung haben sich alle Landkreise und die Landeshauptstadt am Donnerstag verständigt”, berichtet Sebastian Hettwer, zuständiger Abteilungsleiter im Landratsamt aus einer Video-Konferenz des Verkehrs- und Tarifverbundes Stuttgart (VVS), dem der Landkreis Göppingen seit 1. Januar angehört. Wie es danach weitergeht, musste zunächst offen bleiben. Ministerpräsident Kretschmann hatte am Dienstag Abend mögliche Öffnungen für die Grundschulen und Abschlussklassen ab 18.Januar in Aussicht gestellt, über die aber erst kommende Woche nach Lage der Entwicklung der Inzidenzen entschieden werden soll.

Für die Busunternehmen sind die unsicheren Planvorgaben schwierig im Handling, da Dienste zu planen und komplizierte Arbeitszeitregelungen zu berücksichtigen sind. Von allen Seiten wird diesbezüglich höchste Flexibilität erwartet. Deshalb ist man über erweiterte Entscheidungsmöglichkeiten, die auf die örtliche Ebene heruntergebrochen werden sollen, im Mobilitätsamt wenig glücklich. Amtsleiter Jörg-Michael Wienecke würde sich diesbezüglich deutlich mehr Klarheit seitens des Landes wünschen: “Das ständige Hin und Her macht uns und den Busunternehmen große Probleme. Fahrpläne sind ein komplexes System, einzelne Busse lassen

sich nicht tagesaktuell auf Zuruf aus einzelnen Schulen steuern”. Am kommenden Dienstag will man sich in erneut austauschen und die Weichen für Mitte Januar stellen.

Sebastian Hettwer bittet alle Fahrgäste, insbesondere Eltern und Schüler, deshalb stets auf die elektronisch verfügbaren Fahrpläne unter www.vvs.de zu achten, die entsprechend auch kurzfristig geändert werden müssen. Derzeit seien diese verlässlich nur bis einschließlich 17.Januar abrufbar.
7.1.21

 

 

Bub von Auto erfasst

Wangen.  Ins Krankenhaus musste ein Kind nach einem Unfall am Dienstag in Wangen. Der Bub war kurz vor 14 Uhr alleine auf dem Gehweg in der Hauptstraße unterwegs, berichtet die Polizei. Von hinten näherte sich auf der Fahrbahn ein Pkw. Unmittelbar vor diesem sei der Neunjährige plötzlich auf die Fahrbahn getreten, so die Erkenntnisse der Polizei. Das Auto erfasste den Jungen. Mit seinen augenscheinlich leichten Verletzungen brachte der Rettungsdienst den Buben ins Krankenhaus, wo er über Nacht zur Beobachtung blieb. Die Verkehrspolizei (Tel. 07335/96260) nahm die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang auf.
7.1.21

 

 

Mit 18 auf der Flucht

Göppingen. Nicht lange währte die Flucht einer jungen Frau am Dienstag nach einem Unfall in Göppingen. Zeugen hatten kurz vor 13 Uhr das Treiben der Frau beobachtet. Sie habe beim Rückwärtsfahren ein anderes Auto beschädigt, meldeten die Zeugen der Polizei. Dann habe sich die junge Fahrerin die Schäden angeschaut, sei wieder eingestiegen und einfach weggefahren. Die Zeugen handelten dagegen vorbildlich: Sie merkten sich das Kennzeichen am Auto der mutmaßlichen Verursacherin. Dann verständigten sie die Polizei. "So haben die Zeugen geholfen, dass der Eigentümer des Peugeots nicht auf seinem Schaden sitzen bleibt", lobt die Polizei. Immerhin belaufe sich dieser Schaden auf etwa 1.500 Euro. Die Polizei nahm sofort die Ermittlungen auf und stieß auf die 18-Jährige als mutmaßliche Verursacherin. An ihrem Auto fanden die Ermittler ebenfalls Schäden von rund 800 Euro. Die junge Frau sieht nun einer Strafanzeige entgegen.
7.1.21

 

 

Mehrere  Unfälle bei Schnee und Eis

Kreis Göppingen. Auf Eis und Schnee ereigneten sich laut Polizeipräsidium Ulm am Mittwoch zahlreiche Unfälle, auch im Landkreis Göppingen.   Bei Geislingen erlitt am frühen Donnerstag ein 37-Jähriger leichte Verletzungen. Der Mann war gegen 4.15 Uhr auf der B10 in Richtung Amstetten unterwegs. In einer Rechtskurve kam er von der Fahrbahn ab. Sein Wagen überschlug sich und landete auf dem Dach. Ersthelfer halfen dem eingeschlossenen Fahrer aus dem Auto. Der Rettungsdienst brachte ihn mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Auch die Feuerwehr war im Einsatz. Der Sachschaden am Auto beträgt etwa 4.000 Euro. Es musste abgeschleppt werden. Bei Hohenstaufen prallte ein Autofahrer gegen die Leitplanke und sein Fahrzeug stand danach quer. Um behilflich zu sein hielt gegen 18.30 Uhr ein 33-Jähriger an. Dazu schaltete er an seinem Wagen die Warnblinkanlage ein. Ein nachfolgender 23-Jähriger erkannte das zu spät und fuhr mit seinem Wagen auf. Der Sachschaden beträgt etwa 3.000 Euro. Auf der A8 prallte gegen 15.15 Uhr ein Autofahrer bei Gruibingen gegen die Leitplanke. Der Pkw des 41-Jährigen musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden beträgt rund 5.000 Euro. Gegen 16.45 Uhr war auch auf der A8 eine 22-Jährige zu schnell. Sie geriet mit ihrem Wagen ins Schleudern und prallte gegen die Planke. Der Sachschaden beträgt rund 10.000 Euro.
7.1.21

 

 

Landratsamt sperrt Parkplatz am Skihang

Böhmenkirch. In den vergangenen Tagen mussten die Behörden am Skihang bei Treffelhausen mehrfach einschreiten. Grund war, dass sich dort zu viele Personen gleichzeitig aufhielten und teils die in der Corona-Verordnung geforderten Mindest-Abstände nicht eingehalten wurden. Dies wurde zwar am Drei-Königs-Tag nicht beobachtet, ist aber in den kommenden Tagen wieder zu befürchten. Angesichts der angekündigten Verschärfungen der Regeln der Corona-Verordnung hat das Landratsamt Göppingen beschlossen, den großen Schotterparkplatz am Skilift Treffelhausen ab sofort sperren zu lassen. Die Sperrung soll bis auf weiteres gelten. Damit soll der starke Zustrom von Wintersportlern gebremst und eine Ansteckungsgefahr minimiert werden. Die Polizei wird die Skihänge in der Region weiter überwachen und dabei auch gegen Falschparker einschreiten.
7.1.21

 

 

Niederlage im Heimspiel

Göppingen. Die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen bleiben weiter auf einem Abstiegsplatz. Auch das Heimspiel am Mittwochenabend gegen Bad Wildungen konnte das Team nicht gewinnen und verlor deutlich mit 27:37.
7.1.21

 

 

Fahranfänger baut Unfall im Kreisverkehr

Göppingen. Am Dienstagabend, gegen 19.20 Uhr, fuhr ein 19-Jähriger auf der Heininger Straße in Richtung Heiningen. In den Kreisverkehr mit der Holzheimer Straße fuhr er ein, obwohl dort bereits ein Pkw fuhr. Er hätte dessen Vorfahrt beachten müssen. Durch den Zusammenstoß wurde der 33-jährige Fahrer des Pkw leicht verletzt. An den Fahrzeug entstand ein Schaden von rund 7000 Euro. Der Verletzte wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus gefahren.
6.1.21

 

 

Keine Sammelaktionen von Christbäumen

Kreis Göppingen. Immerhin: Am Dreikönigstag kommt eine erste Meldung, was die Menschen mit ihren ausrangierten Weihnachtsbäumen machen sollen. Bislang hatte es dazu noch keine Infos gegeben, auch nicht, dass die traditionellen Sammelaktionen örtlicher Vereine im Landkreis Göppingen nicht stattfinden dürfen (wohl aber in anderen Kreisen in der Region). Der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) des Landkreises gerät in einer Mitteilung am Mittwoch dazu, dass die Bürger ihre ausgedienten Weihnachtsbäume selbst auf den Grüngutplätzen des Landkreises oder Sammelplätzen der Gemeinden anliefern. Der AWB rechnet daher mit erhöhtem Besucheraufkommen auf den Plätzen.  Um das Verkehrsaufkommen zu entzerren, öffnen am Samstag, 9. Januar, die Grüngutplätze in Bad Ditzenbach-Gosbach, Böhmenkirch-Treffelhausen, Deggingen, Ebersbach-Bünzwangen, Göppingen Roßbachstraße, Hattenhofen, Heiningen, Kuchen, Rechberghausen, Schlat und Süßen ausnahmsweise bereits um 10 Uhr.  Die Bäume müssen frei von Lametta und sonstigem Schmuck sein.
6.1.21

 

 

Auf Scheible folgt Kierstein

Kreis Göppingen. Die Kreissparkasse Göppingen verabschiedete zum Jahresende  Regionaldirektor Tassilo Scheible. Nach 43 Jahren bei dem Finanzinstitut hat sich der 62-Jährige gebürtige Geislinger aus dem aktiven Berufsleben zurückgezogen. „Wir verlieren mit Tassilo Scheible einen bei unseren Kunden sehr angesehenen Kollegen“, sagt Vertriebsvorstand Klaus Meissner. Die Leitung der neuen Regionaldirektion Geislingen & Süßen übernimmt Erich Kierstein, bislang Regionaldirektor für die Bereiche Unteres sowie Mittleres Filstal. „Tassilo Scheible ist ein Sparkässler mit Leib und Seele. Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern hat er immer dafür gearbeitet, den Menschen in der Region im Firmenkunden- wie im Privatkundengeschäft mit besten Finanzlösungen zur Seite zu stehen“, betont Meissner. Scheibles berufliche Laufbahn begann 1977 mit der Ausbildung zum Bankkaufmann. Bei der Kreissparkasse hat er den Sparkassenfachwirt gemacht und das Studium zum Sparkassenbetriebswirt absolviert. Das Bankgeschäft hat er von der Pieke auf gelernt: Vom Privatkundenberater in der Schubartstraße in Geislingen führte ihn sein Weg 1981 als Filialleiter nach Treffelhausen. Drei Jahre später übernahm er als Marktbereichsleiter die Verantwortung für die Gesamtgemeinde Böhmenkirch. Von dort kehrte er in die Schubartstraße zurück. Nach einem Trainéeprogramm im Kreditbereich wurde ihm 1987 die Leitung dieser Geschäftsstelle übertragen. 1992 ernannte der Verwaltungsrat Tassilo Scheible zum Direktor Privatkunden der damals noch eigenständigen Filialdirektion Deggingen-Wiesensteig. Mit diesem Werdegang war er schließlich prädestiniert, 1997 die Leitung der fusionierten Regionaldirektion Geislingen-Deggingen zu übernehmen. Er hat die Regionaldirektion über Jahrzehnte geprägt und zum Erfolg geführt. 1994 wählten die Mitarbeiter ihn als sogenannten Beschäftigtenverteter in den Verwaltungsrat der Kreissparkasse Göppingen.

Kierstein begann seine berufliche Laufbahn 1982 ebenfalls mit der Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Kreissparkasse Göppingen. Er hat den Sparkassenfachwirt und den Sparkassenbetriebswirt absolviert sowie die Sparkassenakademie in Bonn besucht und dort den Abschluss zum Diplomierten Sparkassen-Betriebswirt abgelegt. Kierstein war nach seiner Ausbildung im Bereich Donzdorf tätig. Er hat sich zum Filialleiter weiterqualifiziert und 1986 die Leitung der Filiale Süßen-Süd übernommen. 1990 hat er sich berufsbegleitend zum Verkaufstrainer BdVT bei der Vereinigung für Bankberufsbildung (VBB) in Frankfurt/Main weitergebildet und dann bis 1993 in den Abteilungen Vorstandssekretariat/Marketing sowie in der Personalabteilung/Personalentwicklung als Verkaufstrainer gearbeitet. Nach seinem Vollzeitstudium an der Sparkassenakademie in Bonn wurde er im Januar 1995 zum stellvertretenden Leiter des Privatkundengeschäfts der Filialdirektion Eislingen-Salach ernannt. 1996 übernahm er die Verantwortung für das Privatkundengeschäft der Filialdirektion Donzdorf. Am 1. Januar 1997 wurde er zum Direktor für diesen Bereich ernannt.  Ab April 1999 wurde Kierstein die Gesamtverantwortung für den Bereich Donzdorf und Süßen übertragen. Zum 1. Januar 2004 erweiterte sich sein Verantwortungsbereich um die bisherige Regionaldirektion Eislingen-Salach. Ab diesem Zeitpunkt war Erich Kierstein Direktor der damals neu geschaffenen Regionaldirektion Mittleres Filstal. Seit Februar 2020 war er zudem für die Regionaldirektion Unteres Filstal verantwortlich. „Erich Kierstein zählt mit 38 Berufsjahren und all seiner Erfahrung zu den Stützen der Kreissparkasse Göppingen“, beschreibt Vorstand Klaus Meissner den 55-Jährigen.
6.1.21

 

 

OB lädt zu Bürgersprechstunde

Schwäbisch Gmünd (sv). Die erste Bürgersprechstunde mit Oberbürgermeister Richard Arnold im neuen Jahr findet am Freitag, 8. Januar, von 16 Uhr bis 17.30 Uhr, statt. Mit Blick auf den Infektionsschutz wird die Sprechstunde telefonisch durchgeführt. Wer einen Termin vereinbaren möchte, kann sich am Freitag, 8. Dezember, von 15.30 Uhr bis 16 Uhr, unter der Rufnummer: 07171/603-1000 einen Termin geben lassen und wird auf die Telefonliste gesetzt.
6.1.21

 

 

Skihang erneut geräumt

Böhmenkirch.  Erst am Sonntag räumte die Polizei einen Skihang bei Treffelhausen. Am Montag war dies erneut nötig. Bis zu 2.000 Menschen hatten sich am Sonntag auf dem Skihang bei Treffelhausen aufgehalten, schätzte die Polizei. Betreiber, Bürgermeister und Polizei mussten den Hang räumen. Dies nicht nur, weil die in der Corona-Verordnung zur Sicherheit der Menschen geforderten Abstände nicht eingehalten wurden. Vielmehr ist aus denselben Gründen auch die Nutzung von Sportstätten nicht zulässig. Und als solche ist der Skihang zu betrachten, teilt die Polizei mit. Am Montag tummelten sich erneut wenige hundert Menschen auf dem Hang. Deshalb griffen Betreiber, Bürgermeister und Polizei wieder ein. Mit Lautsprecherdurchsagen forderten sie die Menschen auf, den Skihang zu verlassen. Die meisten der Besucher kamen der Aufforderung auch nach. Nur wenige mussten von den Polizisten persönlich angesprochen werden, worauf aber auch sie dann reagierten. Jetzt beraten Betreiber, Bürgermeister und Polizei, wie die verbotene Nutzung und die potenziell gesundheitsgefährdenden Ansammlungen künftig vermieden werden können. Der Betreiber hat gegenüber der Polizei bereits bekräftigt, dass er die Nutzung seines Hanges nicht dulden möchte und ihn deshalb absperren will. Ungeachtet dessen weist die Polizei darauf hin, dass auch ohne Absperrung die Nutzung des Hangs nicht zulässig ist. Sie wird die Kontrollen fortsetzen und diejenigen, die die Verbote missachten, anzeigen. Es gehe ihr nicht darum, den Menschen des Spaß zu verderben, ergänzt die Polizei. Fakt sei aber, dass die Landesregierung Maßnahmen getroffen habe, die die Eindämmung des Corona-Virus unterstützen und vorantreiben sollen. Dies gelinge aber nur, wenn sich die Menschen vernünftig verhalten und die Regelungen beachten.
5.1.21

 

 

Corona: Ein weiterer Todesfall

Kreis Göppingen. Die Zahl der im Zusammenhang mit Corona im Landkreis Göppingen gestorbenen Personen hat sich seit Montag auf 130 erhöht. Die Zahl der aktuell mit dem Virus Infizierten liegt bei 319. Die 7-Tage-Inzidenz lag damit bei 114,7. In der Klinik am Eichert in Göppingen lagen am Dienstag 50 Corona-Patienten, zehn weniger als am Montag, und es gab elf Verdachtsfälle. In der Helfenstein-Klinik in Geislingen lagen elf Corona-Patienten und es gibt dort einen Verdachtsfall.
5.1.21

 

 

Wasserpfeife ohne Abstand geraucht

Göppingen. Verstöße gegen die Corona-Verordnung stellte die Polizei am Montag in Göppingen fest. Polizeibeamte kontrollierten gegen 15.30 Uhr drei Personen im Schlosspark. Die Frauen im Alter von 20, 22 und 23 Jahren saßen dort auf einer Bank. Ohne Mindestabstand rauchten sie mit demselben Schlauch eine Wasserpfeife. Die 22-Jährige konnte sich nicht ausweisen und nannte den Beamten falsche Personalien. Bei der Ermittlung der echten Daten kam heraus, dass die drei Frauen aus verschiedenen Haushalten stammen. Sie erwarten jetzt Anzeigen. Die 22-Jährige muss zudem mit einem Bußgeld rechnen, weil Sie falsche Personalien angab.
5.1.21

 

 

Dieb kann Fenster und Türen nicht knacken

Uhingen.  Ohne Beute blieb ein Einbrecher zwischen Silvester und Samstag in Uhingen. Am Montag erfuhr die Uhinger Polizei von dem Einbruch mit hohem Sachschaden. Ein Unbekannter wollte in ein Wohnhaus in der Daimlerstraße einbrechen. Das gelang ihm nicht. Mehrere Türen und Fenster hielten stand, sodass der Täter ohne Beute verschwand. Spezialisten sicherten die Spuren. Der Sachschaden beträgt rund 3 000 Euro. Hinweise bitte unter der Telefon-Nr. 07161/93810 an die Polizei.
5.1.21

 

 

In den Kliniken liegen 75 Corona-Patienten

Göppingen. Im Landkreis Göppingen gibt es aktuell 328 mit Corona Infizierte, 15 weniger als am Vortag. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 124,3.  Die Zahl der im Zusammenhang mit Corona Gestorbenen liegt nun bei 129. In der Klinik am Eichert liegen 60 Corona-Patienten, sowie acht Verdachtsfälle, die in Helfensteinklinik in Geislingen gibt es 15 Corona-Patienten und zwei Verdachtsfälle.
4.1.21

 

 

Skipiste bei Treffelhausen geräumt

Stauferland. In mehreren Regionen musste die Polizei am Sonntag wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung einschreiten. Die meisten Sport- und Ausflugsziele im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm waren am Sonntag gut besucht. Und fast alle Besucher hielten sich an die Vorschriften, sodass die Polizei nicht oder nur gering einschreiten musste.   Ausflugsziele im Bereich Wiesensteig, insbesondere im Schöntal und beim Filsursprung, seien bereits gegen Mittag gut ausgelastet oder gar überlastet gewesen. Nicht im Sinne der Vorschriften verhielten sich mehrere Besucher eines Liftes bei Treffelhausen. Dort waren Schilder mit Hinweisen auf die Corona-Regeln aufgestellt. Manche Uneinsichtigen interessierte das offenbar wenig, so die Polizei. Sie rissen die Schilder einfach aus dem Boden und warfen sie weg. Insgesamt waren zwischen 1.500 und 2.000 Schneebegeisterte auf die Piste, schätzt die Polizei. Mehrere Menschen fanden sich auch in größeren Gruppen zusammen und tranken Alkohol. Die Polizei räumte deshalb die Piste. Nach Lautsprecherdurchsagen und persönlichen Ansprachen verließen die Besucher den Platz. Dabei kam es zu Verkehrsbehinderungen. Der Bürgermeister machte sich vor Ort ein Bild. Aufgrund der hohen Personenanzahl war eine Ahndung von Verstößen vor Ort nicht möglich. Die Polizei führt aber Ermittlungen, um Anzeigen im Nachhinein zu ermöglichen. Lokale Brennpunkte wird die Polizei mit ihren Partnern verstärkt im Auge behalten und Verstöße konsequent ahnden.  In diesem Zusammenhang bittet die Polizei, die Anreise in beliebte Sport- oder Ausflugsgebiete zu überdenken. In jedem Fall sollte Abstand gehalten werden.
4.1.21

 

 

Schnee- und Eisglätte erhöhen Unfallrisiko

Kreis Göppingen. In Göppingen war ein Fahrer auf Schnee zu schnell. Der Mann war am Sonntag  gegen 5.30 Uhr aus Richtung Faurndau in der Beckhstraße unterwegs. Dort fuhr der 28-Jährige mit seinem Pkw auf einen Kreisverkehr. Das Auto kippte auf die Seite und musste abgeschleppt werden. Der Fahrer blieb unverletzt. Laut Polizeiangaben beträgt der Sachschaden rund 20 000 Euro.

Die kalte Jahreszeit birgt ihre Tücken: Minustemperaturen, Tauperioden, Schnee, Eis, überfrierende Nässe. Diese Umstände in Verbindung mit oftmals schlechten Sichtverhältnissen erfordern höchste Konzentration im Straßenverkehr. Besonders Glatteis birgt große Risiken. Die Gefahr für glatte Straßen besteht an schattigen Orten, etwa bei Wäldern oder Tunnelausfahrten, ebenso wie auf Brücken. Eben überall dort, wo die Straße der Witterung besonders stark ausgesetzt ist. Nicht überall weisen Schilder auf die Gefahr hin. Auch Temperaturen oberhalb der Null-Grad-Grenze sind kein Garant für eine ungefährliche Fahrbahn, weil der Boden im Winter stark ausgekühlt ist. Kritisch sind auch Tage mit schwankenden Temperaturen um den Gefrierpunkt. Hier kann sich die Beschaffenheit der Fahrbahn durch das wechselnde Tauen und Frieren ständig ändern. Glatteis entsteht durch Überfrieren oder Gefrieren von Wasser oder Schnee auf den Straßen. Auch festgefahrener Schnee, Schneematsch und Reif führen zu Straßenglätte. Glatteis führt immer wieder zu massiven Behinderungen des Straßenverkehrs. Besonders gefährlich ist Blitzeis. Das entsteht, wenn Regen oder Sprühregen auf gefrorenen Boden fällt. Das Tückische hierbei ist, dass die Eisschicht kaum zu erkennen ist und plötzlich auftritt. Bei Blitzeis kommt es besonders häufig zu schweren Unfällen. Die Autofahrer werden von der spiegelglatten Fahrbahn überrascht. Da helfen auch Winterreifen, Antiblockiersystem (ABS), elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) oder selbst Ketten nichts mehr. Bei Blitzeis oder Eisregen sollte man also am besten unnötige Fahrten vermeiden. Aus diesem Grund sollten sich Autofahrer rechtzeitig vor Fahrtantritt über die aktuellen Straßenverhältnisse informieren. Sehr kritisch sind Tage mit schwankenden Temperaturen um den Gefrierpunkt. Durch das wechselnde Tauen und Frieren ändert sich die Fahrbahnbeschaffenheit ständig. Bei winterlichen Straßenverhältnissen wie Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte darf nicht mit Sommerreifen gefahren werden. Erlaubt sind nur noch wintertaugliche Reifen, die mit der Schneeflocke gekennzeichnet sind. Diese Regelung ist nicht an eine bestimmte Jahreszeit oder an bestimmte Monate gebunden, sondern gilt situativ. Ein Verstoß wird mit einer Geldbuße in Höhe von

60 Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet. Bei einer Behinderung des Verkehrs aufgrund falscher Reifen bei winterlichen Wetterverhältnissen erhöht sich das Bußgeld auf 80 Euro und einen Punkt. Noch teurer wird es bei Gefährdungen und Unfällen.
4.1.21

 

 

Esslingen saniert die nächste Brücke

Esslingen. Ab dem 18. Januar wird die Hanns-Martin-Schleyer-Brücke in Esslingen für den Verkehr gesperrt, um den Ersatzneubau zu ermöglichen. Bis zur Wiedereröffnung im Juni 2023 wird der Verkehr über die Vogelsang- und Hafenbahnbrücke geleitet.

Ein Woche länger als ursprünglich vorgesehen steht die Brücke dem Verkehr zur Verfügung. Coronabedingt müssen mehrere Firmen den Start der Bauarbeiten um eine Woche verschieben. Besonders die für den einigermaßen reibungslosen Verkehrsfluss notwendige Anpassung der Ampelsteuerung an der Kreuzung in Richtung Brühl kann erst Mitte Januar erfolgen. Zweieinhalb Jahre lang muss dann die Brücke für den Verkehr gesperrt werden, um den Abriss und den darauffolgenden Neubau der Brücke zu ermöglichen. Dieser Schritt ist unvermeidlich, denn die Standsicherheit der 1964 erbauten Brücke kann aufgrund von spannungsrissgefährdetem Spannstahl nicht länger gewährleistet werden.

Über 27 Millionen Euro werden investiert, um die Verbindung zwischen Weil/Brühl und Mettingen dauerhaft zu erhalten. Bis zu 11 Millionen Euro davon, so die Aussagen aus dem Landesverkehrsministerium, können aus dem kommunalen Brückensanierungsfonds bzw. dem Landeshaushalt finanziert werden.
4.1.21

 

 

IHK: Impftempo erhöhen

Region Stuttgart. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart dringt mit Blick auf die zunehmend gravierenden Folgen der Covid 19-Pandemie für die Wirtschaft auf ein höheres Tempo bei der Impfabwicklung. „Der gesamte Impfprozess muss schneller vorankommen als bisher“, sagt IHK-Präsidentin Marjoke Breuning. Sobald es die ausreichende Verfügbarkeit des Impfstoffs und die Impflogistik möglich machten, stünden die großen und mittleren Unternehmen der Region bereit, dass ganze Belegschaften auch durch Betriebsärzte geimpft werden können, so wie das auch bei der normalen Grippeschutzimpfung seit Jahren praktiziert werde.

„Wir brauchen bei der Pandemiebekämpfung aus Sicht unserer regionalen Wirtschaft eine verlässliche Perspektive. Unerlässlich dabei ist eine größere Geschwindigkeit bei der Impfung, damit früher als bisher geplant alle Impfwilligen geimpft werden können. Nur damit können weitere, längerfristige Lockdowns verhindert werden“, sagt IHK-Präsidentin Marjoke Breuning anlässlich des bevorstehenden Gipfels der Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Bundesländer mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, bei dem entschieden wird, ob der Lockdown am 10. Januar endet oder verlängert wird.

Viele Firmen, insbesondere aus den Branchen Handel, Gastronomie, Hotellerie sowie die Messe-, Veranstaltungs- und Kulturbranche hätten bereits durch den ersten Lockdown und durch die Pandemie katastrophale Schäden erlitten. „Die größte Gefahr für Wirtschaft und Beschäftigung in diesem Jahr besteht in den drohenden großflächigen Betriebsschließungen“, warnt Breuning. Die Hilfs- und Unterstützungsprogramme des Bundes und der Länder seien wichtig und richtig. „Sie können Unternehmen aber nur bei kurzzeitigen Schließungen über den Berg helfen“, so die IHK-Präsidentin weiter.
4.1.21

 

 

Fehlalarm für Feuerwehr

Schorndorf. Mit 25 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen rückte die  Feuerwehr Schorndorf am Sonntagmorgen zur Kaufmännischen Berufsschule in der Grabenstraße aus. Vor Ort stellte sich schnell heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte Der war durch Handwerksarbeiten eines Mitarbeiters ausgelöst worden.
4.1.21

 

 

Drei Schwerverletzte bei Verkehrsunfall

Gingen/Schorndorf.  Ein 87-jähriger Porsche-Lenker hat am Samstagnachmittag in Giengen/Fils einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Der Mann ist mit seinem Pkw auf der L 1214 von Gingen kommend unterwegs gewesen und wollte dann auf die B10 einbiegen. Zu diesem Zeitpunkt war die dortige Ampelanlage nicht in Betrieb und die Vorfahrtsregelung erfolgte durch Verkehrszeichen. Beim Einbiegen auf die bevorrechtigte B10 übersah der Mann einen aus seiner Sicht von links herannahenden Pkw-Lenker. Beide Fahrzeuge kollidierten. Sowohl der 87-jährige, als auch die Insassen des Pkws, ein 24-jähriger Mann und eine 27-jährige Frau, zogen sich bei dem Unfall mittelschwere Verletzungen zu und wurden durch den Rettungsdienst in Kliniken gebracht. Der Schaden an den unfallbeteiligten Fahrzeugen beläuft sich auf ca. 28 000 Euro. Während der Unfallaufnahme musste die B10 zeitweise komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. - In Schorndorf  wollte am Samstag eine 72-jährige Pkw-Fahrerin von der Hegelstraße nach links in die Gmünder Straße einbiegen. Dabei missachtete sie die Vorfahrt eines von links kommenden Fahrzeuges. Der 65-jährige Fahrer hatte noch versucht zu bremsen, konnte aber einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Durch die Kollision wurde der 65-Jährige leicht verletzt. Der Sachschaden beträgt 11500 Euro.
3.1.21

 

 

Keine Wende im Heimspiel

Göppingen. Auch im Heimspiel in der EWS-Arena konnten die Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen das Blatt nicht wenden. Die Gastgeberinnen verloren in der Bundesligapartie gegen VfL Oldenburg knapp mit 23:24. Mit dieser neuerlichen Niederlage verharren die Göppingerinnen auf Platz 14 des Tabelle und belegen nach elf Spielen (zwei Siege, neun Niederlagen) einen Abstiegsplatz.
3.1.21

 

 

 

Motorradfahrer verunglückt tödlich

Schlat/Göppingen.  An Neujahr, gegen 19.15 Uhr, fuhr ein 16-Jähriger mit seinem Motorrad auf der K1426 von Schlat in Richtung Göppingen. Höhe Stadtteil Ursenwang schloss er von hinten auf einen Pkw auf. In der Absicht, diesen zu überholen, scherte er nach links auf die Gegenspur aus. Dabei hat er ein entgegenkommendes Fahrzeug nicht beachtet. Obwohl der Wagen noch nach rechts auf den Grünstreifen auswich, prallte das Motorrad gegen dessen linkes vordere Eck. Das Motorrad prallte dann noch gegen den überholten Pkw. Der Motorradfahrer wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Die Fahrer der beiden Personenwagen blieben unverletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden in Höhe von knapp
30 000 Euro. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort. Die Kreisstraße war bis 22 Uhr gesperrt.
2.1.21

 

 

Feuerwehr befreit Frau aus Auto

Süßen. Drei Schwerverletzte forderte am Donnerstag ein Unfall in Süßen. Die 40-Jährige war laut Angaben der Polizei gegen 12.30 Uhr in der Tobelstraße unterwegs. Die Kreuzung Stuttgarter Straße wollte sie mit ihrem Wagen geradeaus in Richtung Stiegelwiesen überqueren. Dabei missachtete sie die Vorfahrt einer von rechts kommenden 77 Jahre alten Pkw-Fahrerin. Die Autos stießen zusammen. Der Wagen kollidierte im weiteren Verlauf mit einem Verkehrszeichen und einem Ampelmast. Die Feuerwehr musste die 77-Jährige aus ihrem Fahrzeug befreien. Der Rettungsdienst brachte beide Fahrerinnen und ein neunjähriges Mädchen, das im Fahrzeug der 40-JHährigen saß, in Krankenhäuser. Nach ersten Erkenntnissen der Verkehrspolizei aus Mühlhausen sind alle drei Insassen schwer verletzt. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Der Sachschaden dürfte bei mindestens 50 000 Euro liegen.
2.1.21

 

 

Autofahrer prallt gegen Mauer

Eislingen. Totalschaden entstand am Donnerstag nach einem Unfall in Eislingen an einem Pkw. Gegen 17.15 Uhr war ein 23-Jähriger auf der B10 in Richtung Stuttgart unterwegs. Kurz nach dem Heimttunnel kam der Mann von der Fahrbahn ab. Er fuhr gegen eine Mauer, worauf der Pkw auf die linke Seite kippte. Der Rettungsdienst kümmerte sich um den Fahrer, der unverletzt blieb. An der Mauer entstand laut Polizeiangaben nur geringer Sachschaden.
2.1.21

 

 

In Schlangenlinien unterwegs: Führerschein weg

Schwäbisch Gmünd. Am Freitagmittag meldete ein Zeuge bei der Polizei, dass er bei einer Tankstelle in der Heubacher Straße Einmündung zur Straße In der Vorstadt in Bettringen einen Pkw-Fahrer beobachtete, der in Schlangenlinien gefahren sei und hierbei mehrere blaue Tonnen touchiert habe. Zu einer Gefährdung des Zeugen und einem Schaden an den Tonnen sei es aber nicht gekommen. Bei der anschließenden Fahndung durch die hinzugerufenen Polizeistreifen konnte das Fahrzeug schließlich an der Wohnanschrift des Fahrzeughalters parkend und mit noch warmer Motorhaube festgestellt werden. In der Wohnung trafen die Beamten auch den vermeintlichen 52-jähriger Fahrer an. Ein freiwilliger Alkotest ergab einen Atemalkoholwert, der über dem erlaubten Grenzwert lag und die absolute Fahruntüchtigkeit bescheinigte. Daher musste der Mann im Anschluss eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und den Führerschein abgeben. Auf ihn kommt nun eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr zu.
2.1.21

 

 

Pyrotechnik bei  Einbruch entwendet

Kirchheim unterTeck. Gegen zwei Brüder im Alter von 13 und 14 Jahren ermittelt das Polizeirevier Kirchheim wegen eines Einbruchs in ein Fachgeschäft für Pyrotechnik. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen verschafften sich die beiden Brüder in der Silvesternacht durch Einwerfen bzw. Einschlagen des Fensterglases Zugang zu dem in der Paracelsusstraße gelegenen Fachgeschäft, wo sie anschließend Pyrotechnik im Wert von ca. 2000 Euro entwendeten. Die im Laufe des Neujahrstages vom Polizeirevier Kirchheim getätigten Ermittlungen führten zu den beiden Minderjährigen, bei denen auf Antrag der Staatsanwaltschaft, auf richterliche Anordnung, die Wohnräume durchsucht wurden. Hierbei konnte fast das komplette Diebesgut, circa 27 kg Feuerwerk, aufgefunden werden. Der fehlende Teil der pyrotechnischen Produkte war von den Beiden bereits in der Silvesternacht gezündet worden.
2.1.21

 

 

Corona-Lage im Ostalbkreis

Stauferland. Im Gegensatz zum Landkreis Göppingen, der seine Corona-Statistik über Feiertage und Wochenenden nicht aktualisiert, gibt es vom Ostalbkreis Zahlen (Stand: 31. Dezember, 24 Uhr). Dennach gibt es im Ostalbkreis 558 aktuell an Corona Infizierte, fünf weniger als am Tag zuvor. Das entspricht in etwa dem Niveau von Anfang November. Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus Gestorbenen liegt weiterhin bei 129, die 7-Tages-Inzidenz bei 145. Die meisten Corona-Infizierten im Ostalbkreis  gibt es derzeit mit 187 in Schwäbisch Gmünd.
1.1.21

 

 

Hofelich: Wirtschaftsförderung bleibt Thema

Kreis Göppingen. In seiner Jahresbilanz sieht der SPD-Landtagsabgeordnete Peter Hofelich keine Entwarnung bei der Wirtschaftsförderung. „Von Südrad, Stama, Schweitzer und Schuler bis hin zu Kaufhof und dem lautlosen Sterben des innerstädtischen Einzelhandels – der Eindruck haftet, dass der Verlust des Bisherigen noch schwerer wiegt als der Aufbau des Neuen. Das muss sich ändern!" Er wolle seinen Beitrag als ehemaliger Industrie-Manager gerne dazu leisten. „Für mich lauten die besonders wichtigen Schlüssel 'forcierte betriebliche Weiterbildung' und 'Investitionen in Flächen-Recycling' alter Industrie-Brachen für neues Gewerbe". Da sei die Landespolitik mit gezielten Programmen in der Zukunft noch mehr gefordert.
1.1.21

 

 

Silvesternacht: Polizei ahndet Verstöße

Stauferland. Eine ruhige Silvesternacht meldet die Polizei im Stauferland. Im Landkreis Göppingen lag der Schwerpunkt der Corona-Kontrollen in der Stadt Geislingen. Hier gab es bei 112 kontrollierten Personen 35 mündliche Verwarnungen und fünf Anzeigen. Gegen 17 Personen, die sich trotz einer Verwarnung nicht entfernen wollten, wurde ein Platzverweis ausgesprochen. In der Stadt Göppingen wurden neun Anzeigen wegen einem Verstoß gegen die Corona-Verordnung gefertigt, ein Verstoß wegen einer unrechtmäßig Verwendung von Feuerwerkskörpern. 39 Personen wurden mündlich verwarnt. In Schwwäbisch Gmünd kontrollierte die Polizei  20 Fahrzeuge und 30 Personen. Es wurden 18 Verstöße festgestellt. Gegen 22 Uhr musste eine Party in einem Zelt in der Klostersteige in Schwäbisch Gmünd mit neun Personen aufgelöst werden. Alle Personen erhalten eine Anzeige nach der Corona-Verordnung.
1.1.21

 

 

Polizei sucht Unfallfahrer

Göppingen. Die Polizei in Göppingen sucht Zeugen zu einem Unfall am Silvestermorgen gegen 8.55 Uhr. Eine 61-Jährige fuhr mit einem VW eines Pflegedienstes auf der L1214 von Bezgenriet in Richtung Jebenhausen. In einer Kurve kam ihr auf ihrer Spur ein Mercedes entgegen. Die Fahrerin des Pflegedienstes konnte noch nach rechts ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Bei der Fahrt in den Graben verletzte sie sich aber leicht. Der Fahrer des dunklen Mercedes mit Göppinger Kennzeichen hatte noch kurz angehalten. Er kümmerte sich aber weder um die verletzte Frau noch gab er seine Personalien an. Die Polizei bittet Zeugen des Unfalls oder sonstige Hinweisgeber, sich beim Polizeirevier in Göppingen, Tel. 07161/63-2360, zu melden.
1.1.21

 

 

Fußgänger auf Zebrastreifen übersehen

Göppingen.  Am Donnerstag gegen 17.20 Uhr, fuhr ein 18-jähriger Fahranfänger entlang der Marktstraße in Richtung Nördliche Ringstraße. Gleichzeitig überquert ein 42-jähriger Fußgänger den dortigen Zebrastreifen. Da der Fahrer nicht wie vorgeschrieben dem Fußgänger das Überqueren der Straße ermöglichte, prallte dieser gegen die Windschutzscheibe und wurde mit  einer Fraktur ins Krankenhaus gebracht. Der Unfallverursacher wird wegen einer fahrlässigen Körperverletzung angezeigt. Er muss auch mit weiteren Maßnahmen der Führerscheinstelle, wie z.B. einer Nachschulung, rechnen.
1.1.21

 

 

Zu spät und betrunken unterwegs

Geislingen. Die Polizei kontrollierte am Silvester gegen 20.15 Uhr einen Autofahrer in der Karlstraße in Geislingen. Der 27-jährige Fahrer konnte keinen triftigen Grund für die Fahrt nach Eintritt der strengeren Ausgangsbeschränkung nach 20 Uhr nennen. Den Beamten entging auch nicht, dass er nach Alkohol roch. Ein Test ergab einen Wert von über 1,5 Promille. Er musste eine Blutprobe und seinen ausländischen EU-Führerschein abgeben. Der Autoschlüssel wurde zur Verwahrung an den Beifahrer übergeben.
1.1.21

 

 

96-Jährige erhält erste Corona-Impfung im Ostalbkreis

Die 96-jährige Cäcilie Wirth (sitzend) wurde in St. Elisabeth Aalen am Silvestermorgen im Beisein ihrer Tochter Waltraud Schmidt (hinten links) und der Hausleiterin von St. Elisabeth, Christine Baum (hinten rechts), von Dr. Peter Pahl gegen Corona geimpft. Foto: St. Elisabeth Aalen, Stiftung Haus Lindenhof

Ostalbkreis. Es war ein Moment für die Geschichtsbücher, als am Silvestermorgen  die erste Impfung gegen das Corona-Virus  im Ostalbkreis verabreicht wurde. Dazu waren Dr. Gryta Alscher, Dr. Peter Pahl und ein Angehöriger des Malteser Hilfsdiensts als mobiles Impfteam aus dem Zentralen Impfzentrum (ZIZ) des Robert-Bosch-Krankenhauses Stuttgart nach Aalen ins Pflegeheim St. Elisabeth der Stiftung Haus Lindenhof im Grauleshof gekommen. Nach einem Aufklärungsgespräch im Beisein ihrer Tochter bekam Cäcilie Wirth von Dr. Peter Pahl den neuen Impfstoff injiziert.

„Auf einen großen öffentlichkeitswirksamen Impfauftakt vor Ort haben wir aus Gründen des Infektionsschutzes ganz bewusst verzichtet. Wir wollten die  Senioren auf keinen Fall einer größeren Ansteckungsgefahr aussetzen“, erklärt Landrat Dr.Joachim Bläse, weshalb dieser Meilenstein im Kampf gegen die Corona-Pandemie unter Ausschluss der Öffentlichkeit und ohne Beteiligung von Repräsentanten des Ostalbkreises, der Stadt und des Heimträgers stattfand. „Wichtig ist es jetzt, den momentan verfügbaren Impfstoff möglichst zügig zu verimpfen. Ich bin deshalb sehr dankbar, dass neben St. Elisabeth in Aalen auch für die Einrichtung St. Markus in Mutlangen, das Haus Schönblick in Schwäbisch Gmünd, das Samariterstift Ebnat, das Maja-Fischer-Hospiz und das Samariterstift Aalen bereits am Wochenende und kommende Woche Impftermine anberaumt sind. Ein herzliches Dankeschön sage ich den Organisationsteams der Stiftung Haus Lindenhof und in den anderen Einrichtungen sowie den Kolleginnen und Kollegen meines Hauses, die über die Weihnachtsfeiertage die Termine kurzfristig vorbereitet haben. Besonderer Dank auch an das Zentrale Impfzentrum in Stuttgart für die hervorragende und unkomplizierte Zusammenarbeit!“

Dr. Achim Hollenbach, Bereichsleiter Wohnen und Pflege im Alter der Stiftung Haus Lindenhof, freut sich über die hohe Impfbereitschaft im Haus St. Elisabeth: „Dass sich neben den  Bewohnern so zahlreiche  Mitarbeiter gleich zu Beginn impfen lassen zeigt, dass neben dem eigenen Schutz ein hohes Maß an Verantwortung gegenüber ihrer beruflichen Aufgabe vorhanden ist. Dafür meinen herzlichen Dank! Jeder einzelne trägt so dazu bei, ein maximales Maß an Sicherheit auch weiterhin gewährleisten zu können.“

22 Alten- und Pflegeheime werden nun nach und nach durch mobile Impfteams des ZIZ Stuttgart geimpft, 30 Einrichtungen übernehmen ab Mitte Januar die drei mobilen Impfteams des Ostalbkreises, die an das Kreisimpfzentrum angegliedert sind. Insgesamt knapp vier Tage hat das mobile Impfteam aus Stuttgart veranschlagt, um 111  Bewohner sowie Beschäftigte in St. Elisabeth zu impfen. Das Organisationsteam des Heims um Christine Baum hatte im Vorfeld bereits mit allen einwilligungsfähigen Bewohnern und Betreuern Kontakt aufgenommen, um das Einverständnis zur Impfung einzuholen. Pro Tag wurden maximal 32 Impftermine mit zehn Minuten Versatz angesetzt, damit für jeden Impfling und die anwesenden Angehörigen ausreichend Zeit für das gesetzlich vorgeschriebene 1:1-Aufklärungsgespräch mit dem Arzt bleibt. 

Besonders herausfordernd an der Impfaktion sind Kühlung und Transport des Impfstoffs der Firmen BioNtech/Pfizer sowie die sogenannte Impfstoff-Rekonstitution. Letzteres bedeutet, dass der Impfstoff nicht als sofort verwendbare Einzeldosis vorliegt, sondern tiefgefroren in Mehrdosenbehältnissen  geliefert wird. Diese müssen zunächst aufgetaut und mit Kochsalzlösung verdünnt werden, bevor sie injiziert werden können. Dies erfordert eine gut vorbereitete Logistik und eine gewisse Vorlaufzeit am Ort der Impfung. Den Impfstoff für die Impfaktionen in St. Elisabeth erhielt das ZIZ des Robert-Bosch-Krankenhauses Stuttgart ultratiefgekühlt. Für die Aalener Impfaktion wurde der Impfstoff aufgetaut und auf Kühlschranktemperatur gebracht, sodass er in einer gekühlten Box vom mobilen Impfteam ins Heim transportiert werden konnte. Dort erfolgte dann die Verdünnung mit Kochsalzlösung und das Aufziehen in die einzelnen Impfdosen. Der nächste Besuchstermin eines mobilen Impfteams in St. Elisabeth steht bereits fest, denn für eine Immunisierung  ist eine zweimalige Impfung innerhalb von 21 Tagen notwendig.
31.12.20

 

 

Frisch-Auf-Frauen verlieren erneut

Göppingen. Auch das Auswärtsspiel gegen TSV Bayer 04 Leverkusen konnten die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen am Mittwoch nicht gewinnen. Sie verloren das letzte Spiel im Jahr 2020 mit 19:24 und beiben mit dem 14. Tabllenrang auf einem Abstiegsplatz.
30.12.20

 

 

Start in ein neues ÖPNV-Zeitalter

Kreis Göppingen. Am 1. Januar ist es endlich soweit – nach langen Jahren der Diskussion und Vorbereitung wird der Landkreis Göppingen komplett in den Verkehrsverbund Stuttgart (VVS) integriert. Das ist ein großer Meilenstein für den Landkreis und für den VVS – aber natürlich auch für die Fahrgäste, für die sich dann vieles ändert. Aus hundert Tarifzonen im Landkreis werden zum Beispiel nur noch vier. „Das vereinfacht das Tarifsystem enorm. Außerdem werden nicht nur viele Fahrten innerhalb des Stauferkreises günstiger, sondern auch von unserem Kreis in die restliche Region“, freut sich Göppingens Landrat Edgar Wolff .

„Die Partner im VVS haben dem Landkreis Göppingen immer einen Platz freigehalten und ihm vor zwei Jahren ein faires Angebot zum Beitritt gemacht“, erinnert VVS-Geschäftsführer Thomas Hachenberger. Sein Kollege Horst Stammler verweist darauf, dass die Fahrgäste im Stauferkreis mit der Vollintegration auch von den Vorteilen der VVS-Tarifreform profitieren: „Der VVS bietet einfache, günstige und übersichtliche Tarife. Das wird auch die Menschen im Landkreis Göppingen überzeugen.“ Stammler weist darauf hin, dass der neue VVS-Tarif nicht für alle Fahrten innerhalb des Landkreises günstiger sei. In diesen Fällen würde aber meist der Aktionsradius des Tickets deutlich größer. Darüber hinaus weist er auf neue Service wie die VVS-App mit der Fahrplanauskunft in Echtzeit sowie das Handy-Ticket hin, dass es nun auch für Fahrten im Stauferkreis gäbe. Der VVS würde für Neueinsteiger in das Abo eine Schnupperaktion durchführen. Außerdem erhalte jeder Haushalt einen Gutschein für ein Handy-Ticket, das einen Tag lang in der ganzen Region gelte.

Vollintegration Göppingen – was bedeutet das für die Fahrgäste? 

Für die Fahrgäste wird sich durch die Vollintegration des Stauferkreises vieles ändern: Künftig gibt es statt hundert nur noch vier Tarifzonen, was die Preise teilweise deutlich günstiger macht, vor allem auch abseits der Filstalbahn. Insbesondere Schüler oder Senioren profitieren von der Vollintegration, weil sie mit ihrem Ticket in der gesamten Region von früh bis spät Bus und Bahn fahren dürfen, also beispielsweise von Wiesensteig nach Ludwigsburg oder von Geislingen nach Schorndorf. 

Ein Ticket, ein Tarif  

Auf allen Bus- und Bahnverbindungen in der gesamten Region gilt dann der VVS-Tarif. Wer zum Beispiel von Esslingen mit der Bahn kommt und in Göppingen auf den Bus umsteigt, braucht nicht mehr zwei Tickets aus zwei Verbünden, sondern nur noch ein VVS-Ticket. 

Schon jetzt Fahrpreise checken 

Fahrgäste, die prüfen wollen, ob sie auf ihren Fahrten ab Januar 2021 sparen, können das mit dem neuen „Tarifcheck“ tun. Er zeigt für die gewünschte Verbindung den alten und den neuen Preis für ausgewählte Ticketarten an. Der Rechner ist über die App „VVS Mobil” oder die VVS-Homepage abrufbar. Dort einfach Start und Ziel sowie das Ticketprodukt eingeben. „Checken“ kann man auch gleich den alten und neuen Tarifzonenplan, der darstellt, welche Zonen man bisher bzw. ab Januar 2021 befährt. Wer will, kann das Ergebnis auch per WhatsApp oder E-Mail weiterleiten. 

DFI light auch für den Landkreis Göppingen  

Schon jetzt stehen den Fahrgästen im Landkreis Göppingen an Bahnhöfen und größeren Haltestellen rund 60 dynamische Fahrgastinformations-Anzeiger zur Verfügung. In Zukunft kommen weitere Anzeiger dazu, sie heißen „DFI-light“-Anzeiger. „Light“ deshalb, weil die Anzeiger kleiner sind und in die Haltestellenmasten integriert werden. An den kleinen Anzeigern sehen die Fahrgäste, welcher Bus als nächstes kommt, ob er pünktlich ist oder Verspätung hat. An allen Haltestellen ohne digitale Anzeigetafeln müssen Fahrgäste aber nicht auf die praktischen Echtzeitinfos verzichten. Mit der VVS-App „Smarte Haltestelle“ gibt es eine unkomplizierte Alternative: Hierfür fotografiert der Fahrgast ganz einfach den Haltestellennamen oder scannt den QR-Code auf dem Aushangfahrplan und sieht dann sofort die Abfahrt der nächsten Busse an der jeweiligen Haltestelle in Echtzeit. Die insgesamt rund 1.000 Haltestellen im Landkreis Göppingen werden an das Haltestellendesgin im VVS angepasst. Sie bekommen neue Steckschilder im VVS-Design, aber auch die Aushänge müssen ausgetauscht werden. Das ursprünglich blaue Design der Haltestellen, das vom Filsland-Mobilitätsverbund stammt, weicht dem typischen VVS-Orange. Ein externer Dienstleister tauscht nach und nach die Schilder aus. Dies wird bis ins neue Jahr hinein dauern. 

VVS-Schnupperabo 

Sich fest binden? Ja oder Nein? Auch der eine oder andere Fahrgast beschäftigt sich mit der Frage, ob er beispielsweise jedes Mal aufs Neue ein Monats-Ticket kauft oder in ein Abo einsteigt. Allen, die noch schwanken, macht der VVS jetzt ein Angebot: Einsteiger können das Abo drei Monate lang testen. Wer danach feststellt, dass das Abo nichts für ihn ist, steigt einfach aus. Vorteil: Anteilig zahlt man mit dem Probe-Abo nur so viel, wie alle dauerhaften Abonnenten, die vom Abo-Vorteil „zwölfmal fahren, zehnmal zahlen“ profitieren. Der Start ist zum 1. Februar  möglich. Einsteigen kann man online bis zum 15. Januar mit dem Aktionscode Testabo über den SSB- oder DB-Ticketshop.  

Handy-Ticket kostenlos testen 

Jeder Haushalt im Landkreis Göppingen hat schon Post vom VVS bekommen. Ein Flyer informiert über die Vorteile der VVS-App und des Handy-Tickets. Alle Bürger sind eingeladen, das neue digitale Tarifangebot zu testen. Jeder Haushalt bekommt einen Gutscheincode, somit ist das erste Handy-Ticket kostenlos. Mit dem Tages-Ticket kann man den ganzen Tag durchs gesamte VVS-Gebiet fahren. Zum Beispiel nach Esslingen, Stuttgart oder Ludwigsburg. Oder einfach einen Besuch im Nachbarort machen. Man kann damit alle Regionalbahnen, S-Bahnen, Stadtbahnen und Busse nutzen. 

Bisherige Busunternehmen  auch künftig unterwegs 

Das Angebot, das im VVS neu dazu kommt, umfasst insgesamt 88 Buslinien der Unternehmen OVG, Frank & Stöckle, Hildenbrand, Sihler, RBS Göppingen, Merkle und Auto-Mann, dazu kommen noch 22 Ruftaxi-Linien. 

Geschäftsstelle am Göppinger Bahnhof bleibt

Der bewährte Service am Bahnhof in Göppingen bleibt vor Ort bestehen. Fahrgäste können auch weiterhin auf persönliche Ansprechpartner und individuelle Beratung zählen. (uli)
30.12.20

 

 

Wegen versuchter Brandstiftung in Haft

Donzdorf. Die Polizei hat einen Mann festgenommen, der Anfang Dezember mit einem brennenden Lappen neben einem Stall im Ortsteil Reichenbach von einer Frau entdeckt worden war. Er sitzt nun in Untersuchungshaft. Zunächst war unklar, was der 32-Jährige mit dem brennenden Lappen vor hatte und blieb zunächst auf freiem Fuß. Im Zuge der weiteren Ermittlungen ergaben sich Erkenntnisse, dass der 32-Jährige am 6. Dezember versucht haben soll, den Stall anzuzünden. Die Staatsanwaltschaft Ulm beantragte daraufhin einen Haftbefehl beim zuständigen Amtsgericht. Im Zuge der durchgeführten Fahndungsmaßnahmen konnte der 32-Jährige am 16. Dezember in Stuttgart festgenommen werden. Am gleichen Tage wurde er dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht Geislingen vorgeführt. Der setzte den Haftbefehl in Vollzug. Der 32-Jährige befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.
30.12.20

 

 

Kerze vergessen: Hausfassade brennt

Eislingen. Eine vergessene Kerze sorgte für ein Feuer am Mittwoch in Eislingen.  Kurz nach Mitternacht meldeten Zeugen ein Feuer an einem Mehrfamilienhaus in der Vogelgartenstraße. Einsatz- und Rettungskräfte rückten aus. Teile der Hausfassade brannten. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr gelang es einem Bewohner, den Brand mit einem Feuerlöscher zu löschen. Ersten Ermittlungen zufolge hatte eine 73-jährige Bewohnerin wohl eine brennende Kerze vor den offenen Gang ihrer Wohnung auf eine Brüstung gestellt. Als sie ins Bett ging, vergaß sie die Kerze auszumachen. Die fiel wohl im Laufe der Nacht von der Brüstung. Dadurch entstand an der Hausfassade ein Feuer. Die 73-Jährige und ein Zeuge wurden durch Rauchgase leicht verletzt. Die Frau kam vorsorglich in ein Krankenhaus, das sie kurze Zeit später wieder verlassen konnte. Ersten Schätzungen zufolge liegt der Sachschaden bei etwa 15.000 Euro.
30.12.20

 

 

Corona: leichte Entspannung im Kreis Göppingen

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen gibt es keinen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Corona.  Die Anzahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie bleibt damit bei  127. Bei den in den letzten sieben Tagen Gestorbenen handelt es sich um sieben Frauen und fünf Männer. Von den  Frauen war eine über 90 Jahre, vier über 80 Jahre, eine über 70 Jahre und eine über 60 Jahre alt. Bei den fünf v Männern handelt es sich um einen über 80-jährigen, drei über 70 Jahre alten und einen über 60 Jahre alten Mann. Von diesen zwölf Todesfällen stehen fünf im Zusammenhang mit Pflegeeinrichtungen im Landkreis Göppingen.

In den letzten zehn Tagen konnte das Coronavirus in zehn Pflegeeinrichtungen im Landkreis bei Bewohnern und Mitarbeitern nachgewiesen werden. Davon gibt es in sechs Einrichtungen Ausbruchsgeschehen. Nach heutigem Stand sind insgesamt 23 Bewohner und Pflegekräfte im Landkreis Göppingen positiv auf das Corona-Virus getestet. Insgesamt stellt das Gesundheitsamt fest, dass sich in den Pflegeheimen die Situation bei Neuinfektionen leicht entspannt hat.

Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch 56 neue Corona-Fälle im Landkreis Göppingen (Stand 14 Uhr). Seit Beginn der Pandemie wurden insgesamt 5769 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Davon sind bereits 5270 Personen wieder genesen und insgesamt 127 Personen gestorben. Aktuell sind 372 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.

Zum Thema Impfungen wurden auf der Homepage des Landratsamts die aktuellen Informationen eingestellt: www.landkreis-goeppingen.de/coronaimpfung .
30.12.20

 

 

Mobile Impfteams kommen an Neujahr

Esslingen. Mit fünf mobilen Impfteams 250 sollen Impfungen für Impfwillige an Neujahr in Esslingen möglich sein. Durch mobile Impfteams (MIT) erhalten Bewohner und Beschäftigte von Pflegeheimen vorrangig einen niederschwelligen Zugang zum Impfstoff. Die Koordination und Terminvergabe wird von den über das Land verteilten zentralen Impfzentren (ZIZ) übernommen. Für den Landkreis Esslingen mit 67 Einrichtungen und 4.379 Bewohner in Pflegeheimen ist das ZIZ Stuttgart II zuständig.

Die Städtischen Pflegeheime Esslingen abekamen für den 1. Janauar fünf mobile Impfteams zugeteilt, je Impfteam können 50 Personen geimpft werden. In das Pflegeheim Obertor, dem größten Heim mit 139 Plätzen, kommen zwei Impfteams, je ein Impfteam fährt die Pflegeheime Hohenkreuz (59 Pflegplätze), Oberesslingen (56 Pflegeplätze) und Pliensauvorstadt (44 Pflegeplätze) an. Ausgenommen von der Impfung bleiben zunächst Bewohner und Beschäftigte, die bereits einmal positiv waren. Damit bleibt das Pflegeheim Berkheim, das nach wie vor gegen das Infektionsgeschehen ankämpft, zunächst außen vor. Die zwingend erforderliche zweite Impfung ist für den 22.Januar terminiert.

„Wir freuen uns, dass es für die besonders vulnerable Heimbewohnerschaft endlich los geht und wir jetzt einen entscheidenden Schritt zur Bekämpfung der Pandemie tun können – eine gute und hoffnungsvolle Nachricht gleich zu Beginn des Neuen Jahres. Ich wünsche mir und uns allen, dass sich möglichst schnell viele Menschen impfen lassen, denn dies ist die beste Voraussetzung für das gesellschaftliche Leben", zeigte sich Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger erfreut über den Impfstart in den Städtischen Pflegeheimen.
30-12-20

 

 

Kirchheimer Sport weiter entwickeln

Kirchheim unter Teck. Die Stadt Kirchheim unter Teck hat sich das Thema Sport auf die Fahnen geschrieben: Die Sportentwicklungsplanung, die gemeinsam mit dem Institut für kooperative Planung und Sportentwicklung (ikps) und dem Stadtverband für Leibesübungen (SfL) erarbeitet wird, ist trotz der Corona-Krise in vollem Gange.

Mit einer Bürger-Umfrage können alle Interessierten nun an der Gestaltung der Sportlandschaft in Kirchheim unter Teck mitwirken und das Angebot für Bewegung, Sport und Spaß verbessern. „Wir freuen uns über eine rege Beteiligung und das Interesse am Beteiligungsprozess. Das Ergebnis soll idealerweise die ganze Bandbreite des Kirchheimer Sports abdecken“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader.

Der ursprünglich vorgesehene Bürgerworkshop zum Thema Freizeitsport in Kirchheim musste aufgrund der aktuellen Gegebenheiten und der steigenden Infektionszahlen leider abgesagt werden. Für die Bürger wurde deshalb die Möglichkeit geschaffen, an einer Online-Umfrage teilzunehmen. Auf der Webseite kirchheim.zukunftsplan-sport.de können alle Interessierten noch bis v Anfang Februar an der Umfrage teilnehmen. Nachdem die letzte Sportentwicklungsplanung aus dem Jahr 2008 bereits einige Jahre alt ist, wurde mit dem ikps der damalige Partner wieder herangezogen, um den aktuellen Stand des Sportangebots in Kirchheim zu analysieren und Verbesserungsvorschläge zu ermitteln. In dieser Fortschreibung der Entwicklungsplanung wird unter anderem der aktuelle und prognostizierte Bedarf der Schulen und der Sportvereine hinsichtlich der Sportanlagen ermittelt.  

Außerdem sollen die Sportvereinsentwicklung weiter vorangetrieben und die Freizeitsportmöglichkeiten in der Stadt analysiert werden. Gemeinsam mit der Bürgerschaft sollen dabei Verbesserungsvorschläge erarbeitet werden. Nach der Auswertung der Umfrage und der Bewertung aller gesammelten Informationen werden gemeinsam mit ikps und dem SfL konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet, über die voraussichtlich im zweiten Quartal 2021 der Gemeinderat entscheiden wird.
30.12.20

 

 

Polizei: Wieder Verstöße gegen Corona-Beschränkungen

Kreis Göppingen. Die Polizei hat ihre Kontrollen gegen Verstöße der Corona-Beschränkungen auch im Landkreis Göppingen fortgesetzt. Zwölf Personen verstießen nach einem Bericht der Polizei gegen die Maskentragepflicht  und fünf weitere waren ohne triftigen Grund zwischen 20 und 5 Uhr unterwegs. Außerdem musste die Polizei mehrere Personen beanstanden, weil sie sich mit mehr Personen getroffen hatten, als dies zulässig ist. Die Polizei musste im Landkreis Göppingen sechs Anzeigen fertigen. Unter anderem deshalb, weil die Menschen nach 20 Uhr zum Zigaretten- oder Essenholen unterwegs waren, was kein triftiger Grund ist, um nach 20 Uhr in der Öffentlichkeit unterwegs zu sein.
30.12.20

 

 

Viele Verbote prägen den Jahreswechsel

Stauferland.  (sv). Die Corona-Ausgangsbeschränkungen bestehen auch an Silvester; im öffentlichen Raum ist das Abbrennen von Feuerwerk verboten: Stadt- und Gemeindeverwaltungen im Stauferland weisen vor dem Jahreswechsel nochmals auf die landesweiten Regelungen für die Silvesternacht hin.

In Baden-Württemberg sind demnach für Silvester keine Ausnahmen von den Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen geplant. Das bedeutet, es dürfen sich maximal fünf Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten treffen. Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahren zählen nicht zur Personenzahl und sind von dieser Regelung ausgenommen. Bestehen zwei Haushalte aus mehr als fünf Personen über 14 Jahren, gilt trotzdem die Obergrenze von fünf Personen. Übernachtungen bei Freunden und Verwandten sind erlaubt, wenn die Anreise vor 20 Uhr stattgefunden hat. Der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder sonstigen Unterkunft ist in der Zeit von 20 Uhr bis 5 Uhr ansonsten nur bei Vorliegen triftiger Gründe gestattet. „Wer an Silvester von Ordnungskräften oder der Polizei auf öffentlichen Plätzen und Straßen – womöglich noch in größeren Gruppen – in Geislingen beim Feiern angetroffen wird und so gegen die Ausgangsbeschränkung verstößt, dem drohen bis zu 10.000 Euro Bußgeld“, unterstreicht der Geislinger Ordnungsamtsleiter Philipp Theiner und verweist auf den aktuellen Bußgeldkatalog der Corona-Verordnung.

In der historischen Innenstadt von Kirchheim unter Teck bleibt Feuerwerk wie in der Vergangenheit weiterhin tabu. Wegen der Brandgefahr für die geschichtsträchtigen Fachwerkhäuser ist das Abbrennen von Feuerwerk innerhalb des Alleenrings bereits seit einigen Jahren verboten. Auch außerhalb der historischen Altstadt durften bei vergangenen Jahreswechseln in unmittelbarer Nähe zu Fachwerkhäusern keine Böller, Raketen oder Feuerwerksbatterien abgebrannt werden.

Das Zünden von Pyrotechnik im öffentlichen Raum ist in diesem Jahr generell untersagt. Bundesweit gibt es ein Verkaufsverbot für Pyrotechnik. Daher ist der Erwerb von Feuerwerk und Böllern nicht möglich. Und es dürfen im kompletten öffentlichen Raum keinerlei Böller oder Raketen gezündet werden. Es wird dabei empfohlen, auch im privaten Bereich keine Böller zu zünden: Feuerwerkskörper und Böller aus den Vorjahren können unter Umständen durch die Lagerung beschädigt sein, was das Risiko und die Verletzungsgefahr erhöht. Und gerade das Riskio von Verletzungen sollte angesichts der starken Belastung durch Covid-Patienten in den Kliniken so weit wie möglich minimiert werden.

Polizei kontrolliert Verstöße

Das Polizeipräsidium Ulm verzeichnete in den vergangenen Jahren viele Einsätze zum Jahreswechsel. Insbesondere Betrunkene aber auch ein verantwortungsloser Umgang mit Feuerwerkskörpern hielten die Polizisten dabei auf Trab. Damit Silvester dennoch friedlich vonstattengehen konnte, setzte die Polizei an diesem Tag regelmäßig mehr Beamte ein. In diesem Jahr steht alles unter dem Zeichen der Corona-Pandemie. Das verfügte Alkohol- und Böllerverbot im öffentlichen Raum sowie die Kontaktbeschränkungen begrenzen die Möglichkeiten zu feiern.

Wie das Polizeipräsidium Ulm ankündigt, werden dennoch viele Beamte im Einsatz sein. Ziel ist es flächendeckend schnell und angemessen auf Verstöße und sonstige Situationen, die die Sicherheit der Bevölkerung beeinträchtigen könnte, zu reagieren, so die Polizei weiter. Öffentliche Plätze wie Fußgängerzonen, Parks, Parkplätze und sonstige beliebte Treffpunkte, werden besonders überwacht.

Für die Polizei steht bei ihren Maßnahmen die Verhältnismäßigkeit im Vordergrund: Bei Verstößen gegen die Corona-Regeln schreitet die Polizei entschlossen ein. Die Beamten suchen zunächst das Gespräch und versuchen, die Menschen zu überzeugen und zu sensibilisieren. Wenn Personen keine Einsicht zeigen, ergreift sie weitere Maßnahmen. Das kann neben einer Anzeige auch ein Platzverweis sein. Dieses Vorgehen hat sich bereits in der Vergangenheit bewährt. Stellen die Einsatzkräfte fest, dass gegen das Böllerverbot verstoßen wird, können sie notfalls auch die Feuerwerkskörper beschlagnahmen. Die Polizei warnt: Verstöße gegen die Corona-Verordnung sind keine Bagatelldelikte und können hohe Bußgelder nach sich ziehen.
29.12.20

 

 

Emilia und Elias beliebteste Vornamen

Göppingen. Ein Blick in die Statistik verrät: Emilia und Elias waren die beliebtesten Vornamen 2020 in Göppingen. Vom 1. Januar bis 20. Dezember wurden beim Standesamt Göppingen 1.625 Kinder angemeldet. Davon erhielten 1.066 einen Vornamen, mit zwei Vornamen wurden 524 Kinder ausgestattet, 34 Neugeborene erhielten drei Vornamen und ein Kind mehr als drei Vornamen. Bei den Mädchen führt „Emilia“ die Liste mit großem Abstand an (20 Mal). Dahinter folgen auf den weiteren Plätzen die Vornamen „Ella“ und „Mia“ (jeweils zehn Mal), „Mila“ (acht Mal) sowie „Anna“, „Emma”, „Johanna”, „Lea”, „Lia”, „Luisa”, „Marie“, „Romy“ und „Sara” mit je sieben Mal. Bei den Jungs war „Elias“ der häufigste Vorname (16 Mal). Nachfolgend kommen „Leon“ (elf Mal) sowie „Jonas“, „Lukas“, „Maximilian“ und „Samuel“ (je zehn Mal). „Erik“, „Julian“, „Luis“, „Matteo“ und „Noah“ wurden jeweils neun Mal ausgesucht. Knapp ein Drittel aller Kinder erhielt einen zweiten Vornamen, hier waren „Marie“ (19), „Maria“ (16) und „Sophie“ (15) beziehungsweise „Alexander“ (sieben) und Samuel (fünf) die beliebtesten Zweitnamen.
29.12.20

 

 

Mobile Impfteams rücken an

Ostalbkreis. Die Corona-Impfungen im Land sind angelaufen und auch im Ostalbkreis werden in der zweiten Wochenhälfte die ersten Impfungen in Altenpflegeeinrichtungen vorgenommen. Dass das Interesse an einer Impfung bei den Senioren riesig ist, zeigte sich an der überwältigenden Zahl an telefonischen und E-Mail-Anfragen bei der Landkreisverwaltung, die seit Anfang der Woche eingegangen sind. Neben Fragen zum Start des Kreisimpfzentrums in Aalen und zur Terminvergabe war ein zentrales Thema, wie impfberechtigte Über-80-Jährige, die zu Hause gepflegt werden und immobil sind, oder auch Senioren im betreuten Wohnen geimpft werden können.

„Ich freue mich, dass so viele der prioritär Berechtigten sich impfen lassen wollen“, betont Landrat Dr. Joachim Bläse. „Leider steht zu Beginn der Impfaktion nur eine begrenzte Anzahl an Impfdosen zu Verfügung, sodass von den Zentralen Impfzentren und den dort angegliederten mobilen Impfteams auch nur dementsprechend Termine vergeben werden können.“ Zunächst würde, so Bläse weiter, noch diese Woche ein mobiles Impfteam aus Stuttgart die ersten Heimbewohner im Kreis impfen. Dies geschehe entsprechend den Vorgaben des Bundes und des Landes, wonach zuerst Alten- und Pflegeheime aufgesucht würden.

Warum zu Beginn der Impfaktion eine aufsuchende Impfung bei pflegebedürftigen Menschen in der eigenen Häuslichkeit nicht möglich ist, erklärt das Land auf seiner Homepage. Da der Impfstoff erst nach und nach ausgeliefert werden kann, steht noch nicht für alle, die zur am höchsten priorisierten Personengruppe gehören, genug Impfstoff bereit. Deshalb fiel die Entscheidung, zuerst in Alten- und Pflegeeinrichtungen zu impfen. Denn für Senioren, die in der eigenen Häuslichkeit leben, ist das Ansteckungsrisiko deutlich geringer als in einem Alten- oder Pflegeheim. In den Heimen fänden viel mehr und engere Kontakte statt und das Virus könne sich dort rasend schnell unter Bewohnern und Beschäftigten verbreiten. 

„Wir haben alle Anfragen und Anregungen, die wir telefonisch und per E-Mail von Impfinteressenten selbst oder deren Angehörigen erhalten haben, aufgenommen. Sobald wir mit unserem eigenen Kreisimpfzentrum und unseren eigenen mobilen Teams in Betrieb gegangen sind und die von Bund und Land vorgegebenen Impfprioritäten erfüllt haben, werden wir Lösungen für die angefragten Fälle anbieten“, stellt der Ostalb-Landrat in Aussicht. „Wir haben schnellst- und bestmöglich alles aus unserer Sicht Machbare organisiert, um die erforderliche Infrastruktur für die Impfaktion bereit zu haben.
29.12.20

 

 

Polizei beendet gewaltsame Auseinandersetzung

Schwäbisch Gmünd. Mehrere Streifenbesatzungen rückten am Montag gegen Mitternacht zu einer Wohnung in den Türlensteg aus. Dort kam es zu Streitigkeiten zwischen zwei 39 und 25 Jahre alten Männern, die zu einer körperlichen Auseinandersetzung führten, wobei der Ältere vom Jüngeren wohl mehrfach gewürgt wurde. Letztlich musste der Ältere aufgrund seines aggressiven Verhaltens zur Störungsbeseitigung in Gewahrsam genommen werden. Beide erwarten nun entsprechende Strafanzeigen.
29.12.20

 

 

Autoradios gestohlen

Göppingen. Beute machte ein Unbekannter bei einem Einbruch in den vergangenen Tagen in Göppingen. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge muss der Täter zwischen Mittwoch und Montag in der Jahnstraße gewesen sein. Er brach das Tor zu einem Firmengebäude auf und suchte im Innern nach Brauchbarem. Neben Werkzeug nahm er auch Autoradios mit. Mit seiner Beute flüchtete der Unbekannte. Seine Spuren blieben am Tatort zurück. Spezialisten der Polizei haben sie gesichert. Sie geben den Ermittlern vom Polizeirevier Göppingen (07161/632360) erste Hinweise auf den Täter.
29.12.20

 

 

Zwei Schwerverletzte bei Unfall

Göppingen.  Schwere Verletzungen erlitten der Fahrer und auch der Beifahrer bei einem Verkehrsunfall am Montagabend auf der B10 bei Göppingen.   Gegen 19.30 Uhr  befuhr ein 20-Jähriger mit einem Pkw die B10 in Fahrtrichtung Ulm. Zwischen den Anschlussstellen Göppingen-Zentrum Ost und Eislingen-West kam er nach links von der Fahrbahn ab und krachte in die Leitplanke. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Wagen nach rechts ins Bankett. Dort prallte er mit der linken Fahrzeugseite in einen Vorwegweiser und riss diesen aus der Verankerung. Der Vorwegweiser fiel dabei um. Die Fahrt des Pkw endete total beschädigt zwischen kleinen Bäumen und Buschwerk. Bei dem Zusammenstoß wurden der Fahrer und sein gleichaltriger Beifahrer schwer verletzt. Sie wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 20-jährige Fahrer nicht im Besitz der notwenigen Fahrerlaubnis ist. Der Beifahrer, dem der Pkw gehört, hatte ihn fahren lassen. Gegen beide wird nun ermittelt. Um den zwischen den Bäumen steckenden Wagen bergen zu können, musste die Feuerwehr Göppingen mehrere Bäume fällen. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Sachschaden von mindestens 11.000 Euro. Der Verkehrsunfall wurde vom Verkehrsdienst Mühlhausen aufgenommen.
29.12.20

 

 

Tötungsdelikt: Zwei Verdächtige in U-Haft

Ebersbach. Nach dem Tod eines 26-Jährigen am vergangenen Montag in Ebersbach stehen jetzt der Bruder und die Lebenspartnerin des Getöteten unter schwerem Verdacht. Beide sind in Untersuchungshaft.

Wie berichtet, wurde der 26-Jährige am Montag vor Weihnachten gegen 18 Uhr während eines Spaziergangs in Ebersbach getötet. Auf einem Schotterweg an der Fils hätten sich zwei Unbekannte genähert, schilderte die Lebenspartnerin des 26-Jährigen, die mit diesem nach islamischem Recht verheiratet war, später gegenüber der Polizei. Sie schlugen auf den 26-Jährigen ein, sagte die Frau den Ermittlern. Danach seien die unbekannten Täter geflüchtet. Der 26-Jährige starb noch am Tatort.

Die Polizei leitete sofort eine Fahndung und intensive Ermittlungen ein. Sie bildete eine Sonderkommission, um die Tat aufzuklären. Die Polizeikräfte suchten die Umgebung um den Tatort intensiv nach Spuren ab. Die Obduktion an der Leiche ergab, dass der Mann durch massive Gewalt gegen den Kopf gestorben ist.

Die intensiven Ermittlungen der Polizei dauerten auch über die Feiertage an. Im Zuge dieser Ermittlungen ergab sich ein Verdacht gegen die Lebenspartnerin des Getöteten und dessen Bruder, worauf vom zuständigen Richter am Amtsgericht Durchsuchungsbeschlüsse erlassen wurden. Deshalb durchsuchte die Polizei am Samstag die Wohnung des Getöteten und seiner Lebenspartnerin, in der auch dessen Bruder wohnte. Außerdem durchsuchte die Polizei eine Wohnung im Ostalbkreis, wohin die Frau einen Bezug hatte. Bei der Durchsuchung stellte die Polizei verschiedene mutmaßliche Beweismittel sicher. Deren Auswertung dauert derzeit noch an. Auf Antrag der Ulmer Staatsanwaltschaft erließ die zuständige Richterin am Amtsgericht einen Haftbefehl gegen die 30-jährige deutsche Lebenspartnerin und den 25 Jahre alten pakistanischen Bruder des Getöteten. Die Beiden befinden sich jetzt in Justizvollzugsanstalten.

Die Ermittlungen zum Motiv der Tat dauern derzeit noch an. Dieses vermuten die Ermittler derzeit im familiären Bereich.

Polizei sucht weitere Zeugen

Nach dem Tod eines 26-Jährigen in Ebersbach am Montag vor Weihnachten (ca. 18 Uhr) laufen die Ermittlungen der Soko auf Hochtouren. Die Ermittler hoffen weiter auf Zeugen, die Hinweise geben können. Insbesondere suchen die Ermittler einen Radfahrer und zwei Mädchen. Wie die Polizei bei den Vernehmungen erfuhr, soll der Radfahrer auf dem Schotterweg kurz vor 18 Uhr in Richtung Reichenbach/Plochingen gefahren sein. Nahe der Brücke sei er dem späteren Opfer der Tat und seiner Lebenspartnerin begegnet. Der Radler hatte eine Leuchte am Rad, zusätzlich eine Stirnleuchte. Er trug typische Radlerkleidung mit Reflektoren. Ebenfalls auf dem Schotterweg noch vor der Brücke der Albstraße, gingen zwei Mädchen etwa zur selben Zeit in dieselbe Richtung. Von ihnen ist lediglich bekannt, dass sie etwa 15 bis 18 Jahre alt sind. Eines der Mädchen hat dunkle lange Haare. Sie wurden nahe der Treppe zum Fußgängerüberweg gesehen. Die genannten Personen sind für die Ermittler möglicherweise wichtige Zeugen.

Die Polizei bittet sie deshalb, sich zu melden. Die Ermittler bitten aber auch weitere Personen, die sich am Montag vor Weihnachten gegen 18 Uhr auf dem Weg an der Fils neben dem Gentenriedweg und der Kanalstraße aufgehalten haben, sich unter der Telefon-Nr. 0731/1880 zu melden.
28.12.20

 

 

Vor Mitte Januar keine Impfungen

Kreis Göppingen. Am Wochenende haben die ersten Zentralen Impfzentren des Landes ihren Betrieb aufgenommen. Dabei handelt es sich nicht, wie oftmals angenommen, um die Kreisimpfzentren. Diese werden wie geplant in jedem Landkreis ab 15. Januar ihren Betrieb aufnehmen.  Für die  Bürger des Landkreises Göppingen besteht derzeit noch keine Möglichkeit, einen Impftermin zu vereinbaren. Die zentrale Rufnummer 116117 ist hierfür noch nicht freigegeben. Über die Medien sowie auf der Homepage des Landkreises wird bekannt gegeben, ab wann eine Terminvereinbarung möglich sein wird. 

Aktuell wird mit Hochdruck daran gearbeitet, ab Mitte Januar in der Werfthalle in Göppingen mit den Impfungen zu beginnen. Da der Impfstoff in den ersten Wochen nur in sehr geringem Umfang zur Verfügung steht, wird ein Betrieb nur sehr eingeschränkt möglich sein. Pro Woche werden weniger als 500 Personen geimpft werden können, wovon der Großteil für Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen vorgesehen ist.

Gemäß der Impfpriorisierung des Bundesgesundheitsministeriums, die in der Corona-Impfverordnung festgelegt wurde, sollen zunächst die nachfolgend aufgeführten, besonders gefährdeten Personengruppen geimpft werden: Personen im Alter von 80 Jahren und älter , Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen sowie das dortige Personal, Personal in der ambulanten Altenpflege, Personal in medizinischen Einrichtungen mit besonders hohem Ansteckungsrisiko zum Beispiel bei Rettungsdiensten, in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von COVID-19-Patienten, als Leistungserbringer in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung sowie in den Corona-Impfzentren und  Personal, das in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandelt, betreut oder pflegt, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin

Oberste Priorität haben die stationären Alten- und Pflegeheime, die mit mobilen Impfteams aufgesucht werden.  Eine Kontaktaufnahme erfolgt im Vorfeld direkt zwischen Impfteam und dem jeweiligen Heim.
28.12.20

 

 

Corona: Jetzt 127 Todesopfer

Kreis Göppingen. Die Zahl der in Zusammenhang mit Corona Gestorbenen im Kreis Göppingen ist auf 127 gestiegen, Aktuell sind im Landkreis 524 Personen am Virus infiziert, zehn weniger als am Sonntag. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 136. In der Klinik am Eichert werden 50 Corona-Patienten behandelt, zudem gibt es elf Verdachtsfälle. In der Helfenstein-Klinik sind es acht Corona-Patienten und sieben Verdachtsfälle.
28.12.20

 

 

Drei Verletzte nach Unfall 

Geislingen. Auf der Bundesstraße 10 bei Geislingen sind am Montag zwei Autos zusammengestoßen.  Der Verkehrsunfall ereignete sich gegen 16 Uhr, berichtet die Polizei. Zu dieser Zeit fuhr ein 20-Jähriger von Amstetten in Richtung Geislingen. Am Ende einer Rechtskurve geriet sein Wagen nach links. Er stieß mit einemPkw  zusammen. Mit dem kam ein 19-Jähriger entgegen. Beide Fahrer und der Beifahrer im entggegenkommenden Fahrzeug erlitten schwere Verletzungen, so die bisherigen Erkenntnisse der Polizei. Der Rettungsdienst kümmerte sich um sie. Die Feuerwehr unterstützte die Polizei bei der Unfallaufnahme. Die genaue Ursache des Unfalls ist derzeit noch nicht bekannt. Die Ermittlungen der Verkehrspolizei Mühlhausen  dauern  noch an.
28.12.20

 

 

Schlaganfallstation bleibt beim Christophsbad

Göppingen. Die Schlaganfallstation für den Landkreis Göppingen bleibt beim Klinikum Christophsbad - und zwar unbefristet. Das Land Baden-Württemberg hat dies jetzt entschieden. Bereits 2006 gab es eine Schlaganfallstation mit vier Behandlungsplätzen auf der neurologischen Intensivstation der Klinik. Die so genannte Stroke Unit entwickelte sich im Laufe der Jahre kontinuierlich weiter. Speziell für die Schlaganfallbehandlung weitergebildete Ärzte, Pflegefachkräfte, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Logopäden und Neuropsychologen haben dort die Schlaganfallpatienten 24 Stunden am Tag betreut. Die hochspezialisierte Ausstattung, Diagnostik sowie moderne Katheter-Interventionen im Gehirn, die schon seit 2011 in der Neuroradiologie erfolgreich durchgeführt werden, ermöglichten eine immer bessere, schnellere und sicherere Behandlung von Schlaganfallpatienten. Viele Leben konnten gerettet werden, viele dauerhafte Lähmungserscheinungen blieben den Patienten erspart. In 2019 wurden im Christophsbad 900 Schlaganfallpatienten behandelt. Seit langem schon wurde die Schlaganfallversorgung im Klinikum Christophsbad von der Deutschen Schlaganfallgesellschaft als Regionale Stroke Unit zertifiziert. Bereits fünfmal – jeweils im Abstand von drei Jahren – und ganz aktuell in diesem Jahr wurde die neurologische Klinik des Christophsbads nach bestandenen Audits mit dem Zertifikat ausgezeichnet. Mittlerweile stehen auf der Stroke Unit zehn Betten für die Schlaganfallversorgung zur Verfügung.

„Unsere Neurologische Klinik erbringt alle drei Jahre den Nachweis für die hohen Qualitätsstandards in der Versorgung von Schlaganfallpatienten. Die sehr hohe Behandlungsqualität resultiert aus der guten Qualifikation unseres medizinischen Teams und der engen Vernetzung der verschiedenen Berufsgruppen“, so der Chefarzt der Klinik für Neurologie, Prof. Dr. med. Norbert Sommer.

Auch die Klinik für Radiologie und Neuroradiologie des Klinikums ist bei den modernen Schnittbildverfahren auf dem aktuellen Stand der Medizintechnik, die eine umfassende neuroradiologische Versorgung beim Schlaganfall - inklusive der Katheter-gestützten Entfernung von Blutgerinnseln (interventionelle Thrombektomie) -  bietet: Ein 1,5 Tesla-Magnet-Resonanz-Tomograph (MRT, Kernspin) neuester Bauart ermöglicht seit Kurzem noch schnellere und präzisere Untersuchungen. Auch ein Computertomograph (CT) der neuesten Generation ermöglicht nun noch schnellere CT-Untersuchungen als zuvor. Schließlich verfügt das Klinikum über einen schnell erreichbaren und voll ausgestatteten Aufnahmeraum für Schlaganfallpatienten, von dem aus sowohl CT als auch MRT und der Interventionsplatz innerhalb weniger Sekunden erreichbar sind: Eine weitere zeitliche Verbesserung, denn „Time is brain", wie Prof. Dr. med. Tomandl Chefarzt der Klinik für Radiologie erinnert. „Beim Schlaganfall zählt jede Sekunde.“

Das Klinikum Christophsbad ist Mitglied des neurovaskulären Netzwerkes Ostwürttemberg und seit Anfang 2020 zertifiziertes Ausbildungszentrum für die Thrombektomie beim Schlaganfall. Die Klinik für Radiologie und Neuroradiologie und die Klinik für Neurologie des Christophbads bilden zusammen das Zentrum für die Schlaganfallversorgung im Landkreis.
Um die Schlaganfallversorgung im Kreis hatte es vor einigen Jahren  erbitterten Streit zwischen den Alb-Fils-Kliniken und dem Christophsbad gegeben. Das Land hatte nach den langwierigen Auseinandersetzunen vor zwei Jahren die Schlaganfallstation zunächst befristet dem Christophsbad zuerkannt gehabt.

28.12.20

 

 

Messerangriff: Jetzt ermittelt die Kripo

Schwäbisch Gmünd. An Heiligabend hatte sich gegen 12.45 Uhr eine körperliche Auseinandersetzung am Gmünder Torplatz ereignet. Ein 21-Jähriger hatte einen 40-Jährigen mit einem Messer angegriffen. Der Angriff konnte durch die Polizeikräfte unterbunden, der 21-Jährige vorläufig festgenommen werden. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde dieser wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Hintergründe der Auseinandersetzung sowie des Messerangriffs sind weiterhin unklar. Zum Zeitpunkt des Angriffs und des polizeilichen Einsatzes befanden sich einige Personen im dortigen Bereich, es fand Fahrzeugverkehr statt und es wurden auch Filmaufnahmen gemacht. Die Ermittlungen seitens der Staatsanwaltschaft sowie der Kriminalpolizei dauern an. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter Telefon 07361/5800 bei der Kripo zu melden. Vor allem werden auch die Besitzer von Bildern oder Videofilmen gebeten, ihr Filmmaterial für die Ermittlungen zur Verfügung zu stellen. Auch diese Personen werden gebeten, sich unter obiger Nummer zu melden. Zu den Hintergründen der Auseinandersetzung können noch keine Angaben gemacht werden. Da der Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes derzeit nicht ausgeschlossen werden kann, wurden die Ermittlungen durch den Kriminaldauerdienst des Polizeipräsidiums Aalen übernommen.
28.12.20

 

 

Bierflasche auf Sicherheitsdienst geworfen

Schwäbisch Gmünd. Trotz Ausgangsbeschränkung und Ansammlungsverbot hielten sich mehrere Personen am Sonntagabend gegen 23.50 Uhr im Freien in der Werrenwiesenstraße auf, wo sie wohl Alkohol, Tabak und Betäubungsmittel konsumierten. Nachdem Anwohner und auch zwei Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes beobachteten, wie die Heranwachsenden gegen einen geparkten Pkw traten und lautstark herumschrien, griffen die Sicherheitsmitarbeiter ein und mahnten die Personen zur Ruhe, woraufhin sie die Flucht ergriffen. Beim Wegrennen drehte sich ein 19-Jähriger um und warf aus geringem Abstand eine Bierflasche in Richtung eines der Mitarbeiter, der gerade noch ausweichen konnte. Der 19-Jährige und zwei weitere Personen konnten von den Sicherheitskräften bis zum Eintreffen der Polizei, die mit mehreren Streifenwagenbesatzungen anrückte, festgehalten werden. Es wurden rund zwei Gramm Marihuana aufgefunden, die einem 21-Jährigen zugeordnet werden konnten. An dem geparkten Fahrzeug entstand ein Schaden von rund 300 Euro. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd bittet Zeugen der Vorfälle sich unter Tel.: 07171/3580 zu melden.
28.12.20

 

 

Von der Fahrbahn abgekommen

Loerch. Ein verletzter Autofahrer und ein Sachschaden von mehreren tausend Euro sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, den ein 36-Jähriger am Sonntagmittag verursachte. Mit seinem Pkw  befuhr er  die B 29 in Fahrtrichtung Stuttgart. Zwischen den Anschlussstellen Lorch-Ost und Lorch-West kam er nach rechts von der Straße ab, befuhr kurzzeitig den dortigen Grünstreifen und verlor dann die Kontrolle über sein Fahrzeug. Dieses prallte frontal in die Mitteilleitplanke und drehte sich um 360 Grad ehe der 36-Jährige den Pkw auf den Seitenstreifen steuern konnte. Von einer zufällig vorbeikommenden Rettungswagenbesatzung wurde der Unfallverursacher vor Ort behandelt und im Anschluss ins Krankenhaus gebracht.
28.12.20

 

 

Findbücher des Stadtarchivs jetzt online verfügbar

Schwäbisch Gmünd (sv). Klassischerweise ist das Archiv- und Sammlungsgut in Archiven nach Beständen geordnet. Darüber hinaus gibt es auch Sammlungsbestände, bei denen nicht die Herkunft der Unterlagen maßgeblich ist (Provenienz), sondern inhaltliche oder physische Faktoren zum Tragen kommen, etwa bei Überformaten wie Karten und Pläne, die gesondert in speziellen Planschränken gelagert werden müssen (Pertinenz). Im Zuge der inhaltlichen Erschließung der Bestände werden in den Archiven Findmittel angefertigt, die in knapper Form Auskunft über den Inhalt der im Bestand enthaltenen Unterlagen geben. Erst auf dieser Basis ist eine sinnvolle Nutzung und Auswertung von Archiv- und Sammlungsgut möglich.

Ab sofort sind zu mehr als 100 Beständen des Stadtarchivs Findbücher als PDF-Dokumente im Internet verfügbar. Auf diesem Weg können alle Nutzer bereits vor einem Besuch des Lesesaals prüfen, welche Archivalien für sie relevant sind. Diese können dann telefonisch oder via Email unter Angabe der jeweiligen Signatur ganz einfach zur Einsichtnahme im Lesesaal vorbestellt werden. Natürlich ist auf diesem Weg auch die Bestellung von Digitalisaten möglich, die via E-Mail übermittelt werden.

Aus rechtlichen Gründen können derzeit noch nicht alle vorhandenen Findmittel online veröffentlicht werden, da teils strenge Schutz- und Sperrfristen von bis zu 60 Jahren eingehalten werden müssen. Die Bereitstellung der Findbücher als PDF ist jedoch nur ein Zwischenschritt zu einem weiteren Meilenstein, den man 2021/2022 erreichen will, so Archivleiter Dr. David Schnur. Ziel ist die Einrichtung eines webbasierten Datenbanksystems, in dem bestandsübergreifend in allen Archivgut- und Sammlungsbeständen des Stadtarchivs recherchiert werden kann. Eine Übersicht über die nun zur Verfügung gestellten Findmittel des Stadtarchivs findet man auf der Website OSTALBum unter: GD: Findmittel und digitalisierte Bestände | OSTALBum (hypotheses.org)
28.12.20

 

 

Leitpfosten und Zaun beschädigt

Ebersbach.  Abseits der Fahrbahn fuhr am Samstag ein betrunkener Autofahrer bei Ebersbach.  Der 66-Jährige war gegen 13.45 Uhr von Ebersbach in Richtung Bünzwangen unterwegs. Auf seiner Fahrt kam er mehrfach nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei beschädigte er mehrere Leitpfosten und den Zaun eines Grundstücks. Eine Polizeistreife traf den Fahrer des Jeep kurze Zeit später an seiner Wohnanschrift an. Er roch deutlich nach Alkohol. Ein Alkomattest ergab einen Wert deutlich über dem Erlaubten. In einem Krankenhaus musste er eine Blutprobe abgeben. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 8.000 Euro.
28.12.20

 

 

Drei Autos kollidieren mit Box

Gruibingen. Drei Autos kollidierten am Sonntag mit einer weißen Box auf der A8 bei Gruibingen, die dort ein unbekanntes Fahrzeug verloren hatte. Ein 30-jähriger Pkw-Fahrer streifte die Box noch. Ein dahinter fahrender 46-Jähriger stieß mit der Stoßstange seines Fahrzeugs  dagegen. Die Box schleuderte auf den linken Fahrstreifen und prallte gegen den Wagen eines 45-Jährigen. Verletzte gab es bei dem Unfall nicht. Die Autos blieben fahrbereit. Der Sachschaden beträgt etwa 5.000 Euro.
28.12.20

 

 

Corona: Zahl der Toten steigt weiter

Stauferland. Im Landkreis Göppingen hat sich die Zahl derer, die im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben sind,  über Weihnachten von 115 auf 123 erhöht. Die 7-Tage-Inzidenz für den Kreis lag am Sonntag bei 136. Die Zahl der übermittelten Infizierten war am Sonntag um 15 höher als am Samstag. Im Ostalbkreis lag die 7-Tage-Inzidenz am Samstag (24 Uhr) bei 128. Es wurden 626 Infizierte gemeldet, 39 weniger als am Freitag. Aktuelle Zahlen vom  Sonntag Abend gibt es für beide Landkreise nicht.
27.12.20

 

Der Kommentar

Pandemie macht Pause

Rüdiger Gramsch

Seit März schaut jeder auf die Zahl der neu an Corona Infizierten. Die Spitzenmeldung in den Nachrichtensendungen ist inzwischen zur Routine geworden. Für die Politik sind die Zahlen Gradmesser für weitrreichende Entscheidungen. Man hat sich schon daran gewöhnt, dass die Gesundheitsämter an Wochenenden nicht komplett die Zahlen weiterleiten. Wenn Deutschland Weihnachten feiert, scheinen aber Lichterbaum und Geschenke wichtiger als der Verlauf der Pandemie. Der Landkreis Göppingen aktualisiert den Pandemieverlauf auf seiner Internet-Seite seit 23. bzw. 22. Dezember überhaupt nicht, auch die Kliniken sehen sich an den Feiertagen nicht in der Lage, ihre tägliche Servicemeldung über die zu behandelnden Corona-Patienten auf den neuesten Stand zu bringen. Die Pandemie macht im Landkreis Weihnachtspause. Schöne Bescherung.
27.12.20

 

 

Handballerinnen verpassen Heimsieg

Göppingen. Ihr Heimspiel gegen Buxtehude haben die Frisch Auf Frauen am Sonntag in der EWS-Arena klar verloren: Die Gastgeberinner kamen über ein 20:31 nicht hinaus. Damit verharren die Göppingerinnen  im Tabellenkeller und müssen weiter gegen den drohenden Abstieg kämpfen.
27.12.20

 

 

Polizisten angegriffen und verletzt

Schwäbisch Gmünd. Am späten Samstagabend wurde im Türlensteg in Schwäbisch Gmünd eine Ruhestörung, ausgehend von mehreren Personen, gemeldet. Die eintreffenden Polizeikräfte stellten in einer Wohnung sechs Personen im Alter zwischen 19 und 30 Jahren fest. Während der polizeilichen Maßnahmen verhielten sie sich aggressiv und unkooperativ. Im weiteren Verlauf griff ein 22-Jähriger einen Polizisten körperlich an. Es musste körperlicher Zwang angewendet werden, um den renitenten Mann zu beruhigen. Dabei wurden die Polizeikräfte durch die anderen Personen mehrfach beleidigt. Zwei Polizisten wurden leicht verletzt. Gegen die sechs Personen werden nicht nur Strafanzeigen erstattet, sie werden auch wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung zur Verantwortung gezogen.
27.12.20

 

 

Bauwagen in Flammen

Schlat. Gegen 4 Uhr mussten am Samstag Feuerwehr und Polizei zu einem brennenden Bauwagen ausrücken. Der Wagen stand im Bereich des Wanderparkplatzes Gairen. Als die Feuerwehr eintraf, stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Eine Brandursache ist bislang nicht bekannt. Das Vorhängeschloss an der Tür war unbeschädigt. In der Umgebung des Wagens wurden Kanister aufgefunden, die aber lediglich Wasser enthielten. Ob der im Wagen eingebaute Ofen als Brandursache in Frage kommt, muss noch ermittelt werden. Der Sachschaden wird auf ca. 5 000 Euro geschätzt.
26.12.20

 

 

 Maserati beschädigt

Rechberghausen. Einen Maserati beschädigte ein Unbekannter am Freitag in Rechberghausen. Zwischen 2.30 und 3 Uhr muss der Unfall in der Schulstraße passiert sein. Ein Zeuge beobachtete, wie sich ein Mann mit einer Frau unterhielten. Nach dem Gespräch soll der Mann in seinen Pkw gestiegen sein. Er soll losgefahren und gegen einen Maserati gestoßen sein. Anschließend sei er geflüchtet. Den Sachschaden an dem Maserati schätzt die Polizei auf ungefähr 1.500 Euro. Der Unfallverursacher soll mit einem weißen Pkw unterwegs gewesen sein. Die Uhinger Polizei (07161/93810) hat nun die Ermittlungen aufgenommen.
25.12.20

 

 

Vom Gegenverkehr geblendet

Aichelberg. Ein 85-Jähriger verursachte am Mittwoch einen Unfall auf der Weilheimer Straße. Der Rentner war mit seinem Pkw von Aichelberg kommend in Richtung Weilheim/Teck unterwegs. Dabei überforderte ihn offensichtlich die Kombination von Dunkelheit, Nässe und der entgegenkommende Verkehr. Durch das Licht des Gegenverkehrs geblendet, geriet er auf die Gegenfahrbahn. Dabei kollidierte er mit dem Wagen einer 19-Jährigen. Geistesgegenwärtig hatte die junge Fahrerin zwar noch versucht nach rechts auszuweichen, doch dadurch konnte der Zusammenstoß nicht gänzlich verhindert werden. Zum Glück entstand bei dem Unfall nur ein Sachschaden in Höhe von ungefähr 4.000 Euro. Der Senior und die junge Fahrerin kamen mit dem Schrecken davon.
25.12.20

 

 

Unbekannte zündeln

Eislingen. Eine so genannte Dixi-Toilette wollten Unbekannte in Eislingen abfackeln. Am Mittwochabend bemerkte ein Passant, dass aus den Lüftungsschlitzen einer Dixi-Toilette Rauch quoll. Unbekannte hatten das Toilettenpapier in der Kabine angezündet. Der Passant löschte das Feuer und verständigte die Polizei. Das Toilettenhäuschen, das in der Ziegelbachklinge aufgestellt ist, wurde durch die Flammen leicht beschädigt. Das Polizeirevier Eislingen nahm die Ermittlungen auf und bittet Zeugen sich unter der Telefonnummer 07161/8510 zu melden.
25.12.20

 

 

Pkw angezündet

Schwäbisch Gmünd. Am ersten Weihnachtsfeiertag setzten zwei unbekannte Täter einen schwarzen BMW in der Werrenwiesenstraße in Brand. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Wagen bereits im Vollbrand. Eine Nachbarin hörte einen Knall und sah zwei männliche Personen vom brennenden Pkw wegrennen. Durch die starke Hitzeentwicklung wurde ein neben dem BMW geparkter nicht zugelassener Mercedes S 400 ebenfalls beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 4000 Euro. Die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd war mit zwei Fahrzeugen und elf Mann vor Ort im Einsatz.
25.12.20

 

 

Berauschter Rollerfahrer erfasst Fußgänger

Bad Ditzenbach.  Ein 24-jähriger Fußgänger ist am Mittwochabend bei Bad Ditzenbach von einem Motorroller erfasst und schwer verletzt worden. Zugetragen hat sich der Verkehrsunfall auf einem Fuß-/Fahrradweg entlang der B 466 auf Höhe der Vinzenz-Therme. Ein 21-jähriger Motorrollerfahrer nutzte verbotener Weise den besagten Weg mit seinem Zweirad und übersah hierbei den Fußgänger. Sowohl Rollerfahrer, als auch Fußgänger stürzten zu Boden. Hierbei zog sich der 24-jährige Fußgänger schwere Verletzungen zu und musste in einer nahegelegenen Klinik behandelt werden. Der Lenker des Motorrollers blieb unverletzt. Am Motorroller entstand geringer Sachschaden. Im Laufe der Unfallaufnahme fiel der Beamten der Verkehrspolizei Mühlhausen auf, dass der Roller-Lenker augenscheinlich unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Ein Schnelltest erhärtete diesen Verdacht. Der Mann musste seinen Führerschein an Ort und Stelle abgeben und eine Blutprobe über sich ergehen lassen. Zudem sieht der Mann einem Strafverfahren entgegen.
24.12.20

 

 

Gartenhütte brennt nieder

Geislingen.  In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist in der Kleingartenanlage Längental bei Geislingen eine Gartenhütte in Flammen aufgegangen. Die eingesetzte Feuerwehr konnte nicht verhindern, dass sowohl die Hütte, als auch deren Inhalt vollständig Raub der Flammen wurden. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise (07331/93270). Wer hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag Verdächtiges rund um die Kleingartenanlage Längental wahrgenommen?
24.12.20

 

 

"Heiliger Morgen" offiziell nicht abgesagt

Göppingen. Der Heilige Morgen in der Hohenstaufenstadt hat Tradition. Seit 1974 feiern die Göppinger mit Freunden und Bekannten in der Innenstadt. Auch 2020? Trotz Corona-Pandemie ist der Termin offiziell wohl nicht abgesagt worden. Demnach können sich die Menschen zu ihrem Wiedersehen in der Innenstadt treffen, vorausgesetzt sie halten die geltenden Corona-Regeln ein. Insider gehen deshalb davon aus, dass vor diesem Hintergrund zum Heiligen Morgen keine Menschen in die Innenstadt kommen, zumal ja auch die Lokale nicht geöffnet haben.
23.12.20

 

 

Lichterglanz stimmt auf Weihnachten ein

Die Göppinger Hauptstraße im abendlichen Lichterglanz. Foto: Bettina Fritz

 

 

Tötungsdelikt: Noch keine Spur von den Tätern

Ebersbach. Nach dem Tod eines 26-Jährigen Pakistaner am Montag in Ebersbach führen Staatsanwaltschaft und Polizei ihre intensiven Ermittlungen fort. Noch immer hoffen die Behörden auf Hinweise von Zeugen. Nach Erkenntnissen der Ermittler hat der Getötete in einer Moschee in Stuttgart gepredigt. Gleichwohl ermitteln die Behörden in alle Richtungen, um die Tat aufzuklären.

Wie berichtet, befanden sich der 26-Jährige und seiner Frau gegen 18 Uhr auf einem Spaziergang in Ebersbach/Fils. Auf einem Schotterweg an der Fils neben Gentenriedweg und Kanalstraße, nahe der Unterführung unter der Albstraße, hätten sich zwei Unbekannte genähert, so die Frau später gegenüber der Polizei. Sie schlugen auf den 26-Jährigen ein, sagte die Frau den Ermittlern. Danach flüchteten die unbekannten Täter. Der 26-Jährige starb noch am Tatort. Die 30-Jährige überstand den Angriff mit leichten Verletzungen.

Die Polizei leitete sofort eine Fahndung und intensive Ermittlungen ein. Sie bildete eine Sonderkommission, um die Tat aufzuklären. Die Polizeikräfte suchten die Umgebung um den Tatort intensiv nach Spuren ab. Die Obduktion an der Leiche ergab, dass der Mann durch massive Gewalt gegen den Kopf verstorben ist. Womit diese schweren Verletzungen verursacht wurden, ist den Ermittlern bislang nicht bekannt. Die Ermittler haben bislang auch keine konkreten Hinweise auf ein mögliches Motiv.

Wie die 30-Jährige gegenüber der Polizei angab, waren die Täter zwei dunkel gekleidete und maskierte Männer. Einer der Beiden ist groß und schlank. Der andere ist kleiner und eher kräftig mit heller Haut. An ihm sei der Frau seine große, weiße Nase aufgefallen. Eine nähere Beschreibung der Männer liegt bislang nicht vor.

Die Polizei bittet jetzt weiter um Hinweise von Zeugen. Das zuletzt gesucht Paar, das unmittelbar nach der Tat mit der Frau sprach, hat sich mittlerweile gemeldet. Die Ermittler suchen noch immer nach einem Mann, der sich gegen 16 Uhr in der Nähe des Tatorts, im Bereich Gentenriedweg, Kanalstraße und Fils, aufhielt. Er trug einen grüne Jacke und eine Mütze. Der Mann ist etwa 40 bis 50 Jahre alt und etwa 1,75 m groß. Außerdem such die Polizei einen weiteren Mann, der gegen 18 Uhr in diesem Bereich an einem Brückenabgang gesehen wurde. Er trug einen brauen Mantel. Diese Personen könnten für die Ermittler wichtige Zeugen sein. Möglicherweise wurde das Paar auch schon auf dem Weg von der Wohnung in der Innenstadt von Ebersbach zur Fils von jemandem verfolgt. Deshalb richten sich die Ermittler auch an Zeugen, die sich nicht in der Nähe des Tatorts aufgehalten haben. Sie fragen:  Wer hat am Montag, zwischen 17 und 18.30 Uhr, in der Innenstadt von Ebersbach sowie im Bereich Gentenriedweg, Kanalstraße und Fils verdächtige Personen gesehen? Wem sind dort  verdächtige Fahrzeuge aufgefallen? Trugen die Personen möglicherweise Gegenstände mit sich? Wer hat zu dieser Zeit zwei dunkel gekleidete und eventuell maskierte Männer im Bereich Gentenriedweg, Kanalstraße und Fils gesehen? Wer kennt diese beiden möglichen Zeugen oder kann Hinweise auf  sie geben: Ein Mann mit einer grünen Jacke und einer Mütze. Der Mann ist etwa 40 bis 50 Jahre alt und etwa 1,75 m groß. Außerdem ein Mann mit einem brauen Mantel. Näheres zu ihm ist nicht bekannt.  Wer hat im Bereich Gentenriedweg, Kanalstraße und Fils, insbesondere zwischen 17.30 und 18.30 Uhr, sonst Auffälliges beobachtet?
Hinweise bitte an die Kriminalpolizei unter der Telefon-Nr. 0731/1880
23.12.20

 

 

Impfungen im Kreis beginnen erst Mitte Januar

Kreis Göppingen. Der Landkreis Göppingen arbeitet mit Hochdruck am Aufbau des Kreisimpfzentrums in der Ewerfthalle im Göppinger Stauferpark.  Nach den Vorgaben des Landes sollen dort ab 15. Januar besonders vulnerable Gruppen geimpft werden können. Allerdings ist aktuell noch völlig unklar, wann und in welchem Umfang der dafür erforderliche Impfstoff zur Verfügung stehen wird.  Das Land selbst beabsichtigt nach Weihnachten in den Zentralen Impfzentren mit der Impfung zu beginnen.

Große Hoffnungen bei der Pandemiebekämpfung werden in die möglichst flächendeckende Impfung der Bevölkerung gesetzt. In Baden-Württemberg werden hierfür neun Zentrale Impfzentren des Landes sowie weitere Kreisimpfzentren in den einzelnen Stadt- und Landkreisen eingerichtet. Den Auftakt bei den Impfungen machen nach Weihnachten die Zentralen Impfzentren. Gemäß der Impfpriorisierung des Bundesgesundheitsministeriums, die in der Corona-Impfverordnung festgelegt wurde, sollen zunächst die nachfolgend aufgeführten, besonders gefährdeten Personengruppen geimpft werden.

  • Personen im Alter von 80 Jahren und älter 
  • Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen sowie das dortige Personal
  • Personal in der ambulanten Altenpflege
  • Personal in medizinischen Einrichtungen mit besonders hohem Ansteckungsrisiko zum Beispiel bei Rettungsdiensten, in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von COVID-19-Patientinnen und –Patienten, als Leistungserbringer in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung sowie in den Corona-Impfzentren
  • Personal, das in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandelt, betreut oder pflegt, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin

Über eine zentrale Rufnummer 116117 kann dieser berechtigte Personenkreis sich für einen Impftermin anmelden. Die Rufnummer ist aktuell noch nicht freigeschaltet. Über die Medien wird der Zeitpunkt veröffentlicht, ab wann dies möglich ist.  Parallel werden sogenannte Mobile Impfteams, die den Zentralen Impfzentren zugeordnet sind, mit Impfungen in Alten- und Pflegeheimen - voraussichtlich auch im Landkreis Göppingen - beginnen. Eine Kontaktaufnahme erfolgt im Vorfeld direkt zwischen Impfteam und dem jeweiligen Heim.

Sofern vom Land rechtzeitig ausreichend Impfstoff zur Verfügung gestellt wird, soll ab 15. Januar  auch im Kreisimpfzentrum in Göppingen der Betrieb aufgenommen werden. Der Landkreis arbeitet aktuell auf Hochtouren, um die logistischen, personellen und organisatorischen Voraussetzungen hierfür zu schaffen.

Auch im Kreisimpfzentrum wird entsprechend der in der Impfverordnung verpflichtend vorgeschriebenen Priorisierung mit den Impfungen begonnen. Es zeichnet sich aber bereits ab, dass zum Start am 15. Januar vom Land deutlich weniger Impfstoff zur Verfügung gestellt wird, als für einen Betrieb mit voller Impfkapazität benötigt wird. Zudem werden unter Mitwirkung des Deutschen Roten Kreuzes sowie des Malteser Hilfsdienstes auch zwei Mobile Impfteams im Landkreis ab dem 15.Januar mit den Impfungen in stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen beginnen. Der Landkreis wird über den tatsächlichen Beginn der Betriebsaufnahme sowie das Anmeldeverfahren für eine Impfung rechtzeitig vorher über die Medien und auf seiner Homepage informieren.  Von einzelnen Impfanfragen bittet das Landratsamt abzusehen, da hierzu momentan keine verbindlichen Aussagen getroffen werden können.
23.12.20

 

 

 

Zahl der Corona-Opfer steigt auf 115

Kreis Göppingen. Das Gesundheitsamt des Landkreises Göppingen hat am Mittwoch zwei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus mitgeteilt. Die Anzahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie steigt damit auf 115. Innerhalb der letzten Woche (seit. 16.Dezember) sind im Landkreis Göppingen damit insgesamt 18 Personen gestorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden sind, wie das Landratsamt mitteilt. Bei den Gestorbenen handelt es sich um acht Frauen und zehn Männer. Von den gestorbenen Frauen waren zwei über 90 Jahre und sechs über 80 Jahre alt. Bei den zehn gestorbenen Männern handelt es sich um acht über 80-Jährige, einen über 70 Jahre alten und einen über 90 Jahre alten Mann. Von den insgesamt 18 Todesfällen in dieser Woche stehen neun im Zusammenhang mit Pflegeeinrichtungen im Landkreis Göppingen.

Aktuell konnte das Coronavirus in zwölf Pflegeeinrichtungen im Landkreis bei Bewohnern und Mitarbeitern nachgewiesen werden. Davon gibt es in sechs Einrichtungen Ausbruchsgeschehen. Nach heutigem Stand sind insgesamt 59 Bewohner und Pflegekräfte im Landkreis Göppingen positiv auf das Corona-Virus getestet.

Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch 104 neue Corona-Fälle im Landkreis Göppingen (Stand 14 Uhr). Seit Beginn der Pandemie wurden insgesamt 5467 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Davon sind bereits 4699 Personen wieder genesen und insgesamt 115 Personen verstorben. Aktuell sind 653 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass über Weihnachten bis ins neue Jahr die Meldung der positiven Fälle aufgelistet nach Gemeinden auf der Homepage des Landkreises vorerst nicht möglich ist. Die täglichen Fallzahlen werden in diesem Zeitraum gesammelt für den ganzen Landkreis Göppingen angegeben.
23.12.20

 

 

Polizei entdeckt Hanfplantage

Geislingen. Eine illegale Hanfplantage entdeckte die Polizei am Dienstag in Geislingen.  Am Dienstag Vormittag stand die Polizei mit einem Durchsuchungsbeschluss vor der Wohnungstür des 37-Jährigen. Im Rahmen der Ermittlungen hatte sich der Verdacht ergeben, dass der Mann mit Drogen handeln könnte. Bereits im Treppenhaus roch es stark nach Marihuana. Bei der Durchsuchung entdeckten die Polizisten zunächst mehrere Gramm Marihuana und Haschisch. In einem weiteren entdeckten sie dann eine professionell eingerichtete Hanfplantage mit etwa 50 Hanfpflanzen. Die beschlagnahmte die Polizei. Der 37-Jährige verhielt sich zunächst ruhig. Im Laufe der Durchsuchung wurde er immer aggressiver gegenüber den Polizisten und attackierte einen davon. Die Polizisten brachten ihn zu Boden und legten ihm Handschließen an. Nach einer ärztlichen Behandlung kam er auf ein Polizeirevier. Neben der Hanfplantage entdeckten die Ermittler noch etwa 80 Gramm Kokain, 30 Gramm Marihuana und Haschisch sowie etwa 11.500 Euro vermeintliches Dealergeld. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
23.12.20

 

 

Verkehrsunsicherer Laster gestoppt

Gruibingen. Mehrere tausend Euro musste ein 51-Jähriger am Dienstag nach einer Kontrolle auf der A8 bezahlen.  Gegen 10.30 Uhr entdeckte die Polizeistreife den italienischen Sattelzug. Der fuhr auf der A8 in Richtung München. Der 51-jährige Fahrer benutzte sein Mobiltelefon. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Fahrer erheblich gegen seine Lenk- und Ruhezeiten verstoßen hatte. Hierfür musste er sofort eine Strafe von 2.000 Euro bezahlen. Bei der weiteren Kontrolle ergaben sich Hinweise auf eine Verkehrsunsicherheit des Gespanns. Mit dem Gespann fuhr die Polizei zu einem Sachverständigen. Der stellte an der Zugmaschine erheblich Mängel an der Bremsanlage und Beleuchtung fest. Auch der Auflieger war in einem verkehrsunsicheren Zustand. Nicht funktionierende Bremsen und der Umstand, dass der Auflieger nicht zugelassen war, führten dazu, dass der Sattelzug an Ort und Stelle aus dem Verkehr gezogen wurde. Für diese Verstöße musste der Fahrer eine weitere Sicherheitsleistung von 3.000 Euro hinterlegen. Bei der Kontrolle waren auch Beamte des Zolls zugegen. Die stellten bei ihren Maßnahmen fest, dass die Spedition des Sattelzuges noch Schulden in Höhe von etwa 16.000 Euro beim Bundesamt für Güterverkehr hat. Der 51-Jährige darf seine Fahrt nun erst fortsetzen, wenn sein Sattelzug und Auflieger repariert sind und die 19.000 Euro bezahlt sind.
23.12.20

 

 

Brand in Firma: 100 000 Euro Schaden

Waldstetten. Aufgrund eines technischen Defektes an einer Maschine kam es am Mittwoch um 9 Uhr zu einem Brandausbruch in einer Firma in der Bettringer Straße in Waldstetten. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr Waldstetten, die mit fünf Fahrzeugen und 30 Wehrleuten vor Ort waren, schnell gelöscht werden. Durch den Brand entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 100.000 Euro.
23.12.20

 

 

Mülleimer trifft Frau am Kopf

Hattenhofen. Mit Verletzungen kam eine 64-Jährige am Dienstag ins Krankenhaus.  Kurz nach 8.15 Uhr wurden die Mülleimer in der Straße Dorfwiesen in Hattenhofen entleert. Eine 64-Jährige hatte wohl vergessen, ihren Mülleimer heraus zu stellen. Das holte sie in dem Moment nach, als der 46-jährige Fahrer des Entsorgungsfahrzeuges die soeben geleerten Mülleimer herabließ. Dass die 64-Jährige neben seinem Fahrzeug stand sah er nicht. Ein Mülleimer traf die Frau am Kopf. Die erlitt dadurch eine Verletzung und kam in ein Krankenhaus.
23.12.20

 

 

 

 

 

Interview

"Das ist Unterhaltung und kein Bildungsfernsehen“

Der Kuchener Gastronom Ludwig Heer und Giulia Siegel sind bei „Temptation Island“ dabei

Ludwig Heer spricht über seine Teilnahme an der neuen Staffel der TV-Show "Temptation Island". Foto: TVNOW / Frank Fastner

 

Kuchen. Die dritte Staffel der RTL-Show "Temptation Island", die ab Mitte Oktober ausgestrahlt wird, ist zugleich eine VIP-Variante. Mit dabei unter anderem: der Kuchener Gastronom Ludwig Heer (39) und seine Freundin Giulia Siegel (45). Das Paar ist showerprobt, hat es doch auch schon seine Beziehung in der Show „Sommerhaus der Stars“ testen lassen. Rüdiger Gramsch sprach mit Ludwig Heer im Vorfeld der Ausstrahlung über seine Show-Ambitionen.

Herr Heer, beim „Sommerhaus der Stars“ sind Sie und Ihre Partnerin in den Medien nicht gut weggekommen. Auch hier im Kreis hat die Show Wellen geschlagen. Jetzt machen Sie wieder bei solch einem Reality TV Format mit. Warum?

Ludwig Heer: Gegenfrage: Warum nicht? Bei den gebotenen Rahmenbedingungen würden sicher die wenigsten Nein sagen. Zum einen gab es einen 14-tägigen kostenlosen Luxus Urlaub an einem der schönsten Plätze Kroatiens, ein Haus voller hübscher Mädels (für die teilnehmenden Männer und ein Haus voller attraktiver Jungs für die mitspielenden Frauen), und obendrein gab es für alles noch eine gute Gage.

Also haben Sie es vor allem des Geldes wegen mitgemacht?

Heer: Das war ein ausschlaggebender Faktor. Immerhin leben wir in Corona-Zeiten. Die „Alte Post“ in Kuchen war wochenlang geschlossen und lange Zeit war nicht klar, wie es weitergeht. Ich trage aber hier die Verantwortung für 25 Arbeitsplätze. Meine Mitarbeiter würde ich ungern verlieren. Darüber hinaus habe ich mit GreenBill ein Start-Up-Unternehmen gegründet, das noch in der Anfangsphase steckt und wegen der Corona-Pandemie auch nicht so zügig weitergekommen ist wie gedacht. Schließlich sind da unsere Hauptkunden Gastronomen, die in den letzten Monaten sicher anderes im Kopf gehabt hatten als ein innovatives Belegsystem. Also, die Show-Gage konnte ich gut für meine Projekte verwenden.

Befürchten Sie keine negativen Auswirkungen auf die „Alte Post“, wenn sie in einer Show auftreten, die die Kritik als billig und seicht beschreibt?

Heer: Nein, diese Angst habe ich nicht. Zugegeben: Nach der heftigen Kritik an „Sommerhaus der Stars“ haben wir einige Tage einen leichten Rückgang unserer Gästezahlen gespürt, aber schon kurz danach konnten wir uns über einen deutlichen Gästezuwachs freuen. Heute zählen wir im Schnitt ca. 200 Gäste pro Tag im Restaurant. Damit sind wir sehr gut ausgelastet. Mehr geht fast nicht und gerade an Wochenenden müssen wir vielen, die einen Tisch bestellen wollen, absagen. Zudem folgt auf solch eine Sendung quasi eine natürliche Auslese. Gäste, die aufgrund einer Unterhaltungsshow einem Restaurant fernbleiben sind meist auch die Gäste die an allem rummeckern da sie vermutlich mit Ihrem eigenen Leben nicht so ganz zufrieden sind. Da sind mir die Gäste, die über solch eine Sendung, mich, sich selbst und meist auch über menschliche Fehler, die überall passieren, lachen können wesentlich lieber.

Rechnen Sie bei „Temptation Island“ mit einer besseren Kritik als bei „Sommerhaus der Stars“?

Heer: Nein, die Medien werden die Show wieder zerreißen, da bin ich fest von überzeugt. Aber das macht mir nichts aus. „Temptation Island“ ist eine Unterhaltungsshow  - vorwiegend für junge Leute - und kein Bildungsfernsehen. Darüber muss sich der Zuschauer im Klaren sein. Ich habe zwischen dem „Sommerhaus“ und „Temptation Island“ fast 100 seriöse Kochsendungen gedreht, worüber die lokale Presse nicht einen Artikel schrieb. Schon alleine daran sieht man, dass sich zumindest die Presse im Endeffekt mehr für seichte Unterhaltung als für Bildungsfernsehen interessiert.

Und worum geht es inhaltlich bei „Temptation Island“?

Bei „Temptation Island“ geht es darum, dass bei vier Paaren getestet wird, wie fest ihre Liebe zueinander ist. Männer und Frauen werden getrennt in zwei Luxusvillen unterbracht. Die Männer leben dort bei bildhübschen Single-Mädchen, die die Aufgabe haben, die Männer zu verführen. Die Frauen leben in ihrer Villa mit sehr attraktiven jungen Männern zusammen, die versuchen, die Kandidatinnen auf Abwege zu bringen.

Und wie hat das Experiment geendet?

Heer: Darüber darf ich nichts sagen. Nur soviel: Wenn eine solche Show ausreicht, eine Beziehung auseinander zu bringen, dann hätte diese Beziehung sowieso kein langfristiges Potential gehabt.

Und Sie sind heute noch mit Giulia Siegel zusammen?

Heer: Ich will nicht spoilern. Sie müssen die Sendung schon anschauen um das herauszufinden.

Sie gelten als Gourmetkoch, doch in der Küche der „Alten Post“ wird vor allem Bodenständiges gekocht – ohne viel Schnickschnack. Halten Sie Ihr preisgekröntes Können bewusst flach?

Heer: In der Alten Post dominiert immer schon die regionale, schwäbische Küche, die wir, wie ich meine, mit einem hohen Anspruch kochen und servieren. Ich denke, dass ist es auch, was der Gast schätzt. Das Angebot ist aber auch so, dass ich nicht jeden Tag selbst hinterm Herd stehen muss, um einen Zwiebelrostbraten zuzubereiten. Das können meine Mitarbeiter mindestens genauso gut wie ich. Mein Schwerpunkt bilden die administrativen Arbeiten, die mit einem Betrieb wie der „Alten Post“ verbunden sind. Zudem habe ich ja noch meine Pralinenmanufaktur, die ich fast zum Großteil alleine betreibe. Und dann ist da noch mein aktuelles Start-up-Unternehmen GreenBill, wo es auch noch jede Menge zu tun gibt. Und wenn man das alles richtig und gut machen will, kommen am Tag viele Stunden zusammen.

Und dann ist da noch Ihre Zeit, die Sie mit Giulia Siegel verbringen oder zumindest verbrachten

Heer: Ja, Zeit, die ich mir gerne nehme. Ich habe über Giulia viele unglaublich interessante Menschen kennenlernen dürfen. Diese Kontakte geben Impulse, bringen neue Themen und erweitern den Horizont. Also, das kann ja nicht schaden. Ich bin Giulia sehr dankbar für diese anregenden Begegnungen.

 

Info. Die Show „Temptaion Island” wird in zehn Folgen ab 15. Oktober bei TV Now ausgestrahlt,  zwei Folgen sind am 18. und 25. Oktober bei RTL zu sehen. Zu den teilnehmenden vier Promi-Paaren gehören neben Ludwig Heer und Giulia Siegel Ballermann-Barde Willi Herren (45) und seine Frau Jasmin (41), Stephi & Julian (bekannt aus "Love Island") und Calvin & Roxy (bekannt aus "Temptation Island").
14.10.20

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

         

 

 

            
  

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