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10. August 2022

Bitte beachten Sie unsere aktuelle Rubrik Veranstaltungen im Stauferland

 

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Die neue Ausgabe von Albeins ist da! Das Heft von MAITIS-MEDIA ist kostenlos an zahlreichen Auslagestellen erhältlich, u.a. in den Staufers-Märkten im Kreis Göppingen und in Hochdorf, sowie in den Tourismus-Stellen in Göppingen, Geislingen, Esslingen, Plochingen, Heidenheim, Aalen, Münsingen, Metzingen, Reutlingen, Balingen, Albstadt, Kirchheim, Nürtingen, Ulm, Schwäbisch Gmünd, Bissingen a.d.T, Bad Überkingen, sowie bei der Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf in Salach, in vielen Restaurants, sowie über den Lesezirkel. Online gibt es die Ausgabe unter www.maitis-media.de oder unter www.albeins.de                Titelfoto: Bettina Fritz

   

 

Suppenküche kommt gut an

Schwäbisch Gmünd (sv). Im Spitalhof in Schwäbisch Gmünd  fand an zwei Tagen die Suppenküche des Generationentreffs Spitalmühle statt. Dank dem Einsatz zahlreicher ehrenamtlich Engagierten konnten an beiden Tagen im Spitalhof unterschiedliche Suppen angeboten und verzehrt werden. Am Freitag konnten die Besucher bei strahlendem Sonnenschein und eher „suppenuntypischen“ Außentemperaturen zwischen einer ungarischen Gulaschsuppe und einer Bohnensuppe wählen, am Tag darauf gab es Gaisburger-Marsch oder eine Karotten-Ingwer-Suppe. Neben der kulinarischen Verpflegung kam auch die Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen nicht zu kurz. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, um mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen. Am Ende waren sowohl die Gäste als auch der organisierende Generationentreff Spitalmühle sehr zufrieden mit der nach 2019 zum zweiten Mal stattfindenden Veranstaltung, sodass eine Wiederholung gut vorstellbar ist.
10.8.22

 

Buslinien fahren wieder auf alter Strecke

Böhmenkirch. Mit der Aufhebung der Vollsperrung der Ortsdurchfahrt in Böhmenkirch (B 466) werden die Buslinien 35, 950, 952, 958 und 972 ab Montag, den 15. August, wieder die reguläre Linienführung und die planmäßigen Haltestellen am Rathaus bedienen. Ab dem 29. August 2022 werden halbseitige Sperrungen der Ortsdurchfahrt erfolgen. In dieser Zeit wird die Haltestelle Albsporthalle beidseitig in die Lindenstraße verlegt.
10.8.22

 

Über die Arbeit des VdK informiert 

Göppingen. Soziale Gerechtigkeit, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Ehrenamt gehen oft Hand in Hand. So auch beim Sozialverband VdK in Göppingen. Der Kreisverband mit seinen über 3.800 Mitgliedern und aktuell 15 Ortsverbänden besteht überwiegend aus ehrenamtlich engagierten Mitarbeitern, so auch die Vorsitzende des Kreisverbandes Göppingen, Martina Heer. Um die sozialpolitische Arbeit des VdK mit seinen Interessen für die Bürger näher kennenzulernen, tauschte sich die Göppinger Landtagsabgeordnete Ayla Cataltepe (Grüne) mit der Vorsitzenden des VdK-Kreisverbandes Göppingen über die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter aus. Die Hauptaufgabe des Sozialverbands sei die Unterstützung verschiedener gesellschaftlicher Gruppen in ihrem Alltag, wie Rentner, Alleinerziehender, Menschen mit Migrationsbiografie, SGB II-BezieherInnen und Menschen mit Handicap, um sie bei Fragen und Sorgen zu beraten, so die Vorsitzende Martina Heer. Der VdK leiste unteranderem für seine Mitglieder Rechtsberatung nach dem Sozialgesetzbuch, wenn sie u.a. Schwierigkeiten im Arbeitsbereich, bei Krankenkassen oder Versorgungsämtern hätten. Auch unterstütze der VdK Mitglieder, wenn es um Formulare gehe, die beim Ausfüllen oft eine eigene „bürokratische“ Sprache zeigten, was zu Sprach-und Verständnisbarrieren für viele Menschenführe.  während der Coronapandemie, in der die Mitglieder starke soziale Spannungen spürten und das Gefühl hätten, nicht verstanden zu werden, setzten sich die Ehrenamtlichen des VdK dafür ein, dies zu ändern, so Heer weiter. Neben der sozialen Gerechtigkeit stehen auch der gesellschaftliche Zusammenhalt und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben im Fokus der Arbeit des VdK. So biete der VdK Göppingen beispielsweise gesellige Nachmittage an oder beteilige sich als Mitgliedsverband an Aktionen wie die des Kreisbehindertenrings Göppingen. Auch organisiere der Verband Mitmach-Aktionen wie „1000 Kraniche falten für den Frieden in der Ukraine“ im Mai 2022. Die Landtagsageordnete Cataltepe bedankte sich am Ende ihres Besuchs bei der Kreisvorsitzenden für die Einblicke in die sehr wertvolle Arbeit des VdK Göppingen und bei allen Ehrenamtlichen für ihr hohes und großartiges Engagement.
10.8.22
 

 

Schulhöfe in den Ferien Spielplätze

Göppingen. Damit die Ferien zuhause abwechslungsreich und mit viel Spaß und Bewegung gestaltet werden können, sind die Schulhöfe des Mörike-Gymnasiums, der Uhland-Schulen, des Freihof-Gymnasium und der Schiller-Realschule in Göppingen auch in diesen Sommerferien für alle Kinder von acht bis 13 Jahren geöffnet. Die Schulhöfe der innerstädtischen Schulen, wurden in den letzten Jahren erneuert und mit vielen attraktiven Spiel- und Bewegungsangeboten aufgewertet. Diese können nun in den Sommerferien jeden Tag von 8 bis 21 Uhr von allen Kindern entdeckt, erprobt und bespielt werden. Ein Schließdienst kümmert sich um die Zugänglichkeit zu den Öffnungszeiten, zudem erfolgt eine tägliche Reinigung und Überprüfung der Plätze.
10.8.22

 

Brand in historischem Gebäude

Esslingen. Am Mittwochfrüh wurde der Integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst in Esslingen ein Balkonbrand an einem Gebäude in der Unteren Beutau gemeldet. Noch vor dem Eintreffen der ersten Kräfte um 5.10 Uhr erfasste das Feuer auch das Dachgeschoss des Gebäudes. Auf Grund des Lagebildes wurde die Alarmstufe auf Brand 4 erhöht, so dass zusätzliche Kräfte in Form eines weiteren Löschzuges hinzugezogen wurden. Die Feuerwehr Esslingen setzte Wenderohre über zwei Drehleitern und mehrere Löschrohre im Innen- und Außenangriff ein. Damit konnte das Feuer auf das Dachgeschoss des betroffenen Gebäudes begrenzt werden, ein Übergriff auf andere Gebäude in der eng bebauten historischen Beutauvorstadt konnte verhindert werden.  Vier leicht verletzte Personen wurden vom Rettungsdienst behandelt. Der anschließende Schwerpunkt im Einsatzverlauf lag auf dem Schutz des Kulturgutes, so dass Wasser sparsam eingesetzt und überschüssiges aus dem Gebäude wieder entfernt wurde. Das Baurechtsamt Esslingen wurde noch während des laufenden Einsatzes zur Beratung hinzugezogen. Der Stromversorger wurde hinzugezogen, um das Gebäude, das über Dachständer versorgt wird, stromlos zu schalten, ebenso die Stadtwerke Esslingen bezüglich Wasser- und Gasversorgung.Es waren rund 70 Einsatzkräfte und 15 Fahrzeugen im Einsatz. Weiterhin waren der Rettungsdienst sowie die Polizei mit mehreren Streifenwagen im Einsatz.
10.8.22

 

Ortsschild geklaut

Geislingen.  In den vergangenen Tagen waren Unbekannte in der Gussenstadter Straße in Waldhausen. Dort montierten die Täter das doppelseitige Ortsschild der Gemeinde samt einem Rohr ab. Mit ihrer Beute flüchteten die Täter. Die Polizei gibt den Schaden mit mehreren hundert Euro an. Die Polizei in Böhmenkirch nahm die Ermittlungen nach den Tätern und dem Verbleib des Diebesgutes auf. Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 07331/93270 zu melden.
10.8.22

 

Pausenhof verwüstet

 Göppingen. Am Montag oder  Dienstag waren Unbekannte in Göppingen auf einem Pausenhof in der Marktstraße aktiv. Die Täter schmissen drei Scheiben ein und beschmierten Mülleimer, Bänke, Tischtennisplatten, einen Tisch sowie weitere Gegenstände mit schwarzer und silberner Farbe. Dann flüchteten sie. Die Polizei Göppingen nahm die Ermittlungen auf und prüft nun auch die Höhe des  Sachschadens. Die Ermittler suchen Zeugen die die Tat beobachtet haben oder die die  Täter kennen (Tel. 07161/632360).
10.8.22

 

Autofahrerin beleidigt

Heubach. Bereits am Montag gegen 13.45 Uhr kam es auf der Kreisstraße 3283 zwischen Heubach und Lautern zu einem Vorfall, zu dem der Polizeiposten Heubach um Zeugenhinweise bittet. Eine 48-Jährige war mit ihrem Mazda in Richtung Lautern unterwegs, als sie wegen eines vor ihr fahrenden Fahrzeuges die Fahrgeschwindigkeit verringern musste. Die Fahrerin eines hinter ihr fahrenden dunkelgrauen Seat fuhr wohl sehr dicht auf und drängelte, weshalb die 48-Jährige die Hupe betätigte. Aufgrund dessen zeigte die Unbekannte, die ca. 50 Jahre alt sein soll und dunkle schulterlange Haare hat, der 48-Jährigen mit beiden Händen den "Stinkefinger". Das Teilkennzeichen des Fahrzeuges lautet GD – K.  Hinweise auf die Fahrerin bitte an den Polizeiposten Heubach, Tel.: 07173/8776.
10.8.22

 

Verstärkung für das Bürger- und Ordnungsamt

Eislingen. Madlen Schädler unterstützt ab sofort die Mitarbeiter im Eislinger Bürger- und Ordnungsamt. In Ludwigsburg absolvierte sie das Bachelorstudium in ‚Public Management‘. Die Schwerpunkte ihres Studiengangs legte sie dabei auf die Themen Wirtschaft und Finanzen. Während eines viermonatigen Praktikums im Rahmen ihres Studiums lernte sie die Stadtverwaltung Eislingen im Hauptamt kennen. Nach ihrem erfolgreich abgeschlossenen Bachelorstudium arbeitete Madlen Schädler zunächst in Heidelberg im Personal- und Organisationsamt und anschließend im Landratsamt Alb-Donau-Kreis. Dort war sie vorwiegend als Teamleiterin für Corona-Ausbruchsbearbeitungen im Gesundheitsamt zuständig. Im Eislinger Bürger- und Ordnungsamt wird sie Gewerbeuntersagungen und anfallende Einzelaufgaben der Ortspolizeibehörde bearbeiten. Rucksack-Reisen, bei denen sie viel zu Fuß unterwegs ist, stehen bei Madlen Schädler im Urlaub an. Zuletzt war sie dafür in Portugal und im Stubaital in Österreich unterwegs. „An Wochenenden gehe ich raus in die Natur wandern und bei schlechtem Wetter koche und backe ich sehr gerne“, erzählt die 26-Jährige.
9.8.22

 

Finanzspritze für St. Cyriakus

Wiesensteig. Als Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen hat Nicole Razavi die zweite Tranche des Denkmalförderprogramms 2022 für 75 Kulturdenkmale veröffentlicht. Mit dabei ist auch ein eine Kirche aus ihrem eigenen Wahlkreis: „Die katholische Kirche St. Cyriakus in Wiesensteig erhält 143.000 Euro aus der Denkmalförderung des Landes. „Das Land unterstützt die Stadt Wiesensteig bei der Sanierung des Kirchenschiffs mit Dachtragwerk, Raumschale, Ausstattung und Technik. Die Kirche, mitten im Herzen von Wiesensteig gelegen, ist für das Ortsbild prägend und ein wichtiges Stück Heimat für die Menschen. Es ist unsere Aufgabe, Kulturdenkmäler wie St. Cyriakus für das Jetzt und für die kommenden Generationen in gutem Zustand zu erhalten. Deshalb ist es gut und richtig, dass das Land sich hier engagiert und einen Beitrag zur umfassenden Instandsetzung der Kirche leistet. Ein solcher Prozess dauert Jahre, benötigt fachkundige Spezialisten und ist deshalb finanziell für eine Kommune allein kaum zu stemmen“, so Nicole Razavi.
9.8.22

 

Vier Tage das politische Berlin erkundet

Kreis Göppingen, Im politischen Berlin hinter die Kulissen schauen und mit der SPD-Bundestagsabgeordneten diskutieren - dazu hatten 50 Bürger aus dem Landkreis Göppingen die Gelegenheit. Auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Heike Baehrens war die Gruppe vier Tage lang in der Hauptstadt unterwegs. Bei einem Besuch des Reichstags informierten sich die Besucher über die Arbeit des Deutschen Bundestages. Beim Abendessen hatten die Teilnehmer Gelegenheit mit der Abgeordneten ins Gespräch zu kommen. Heike Baehrens und der Landtagsabgeordnete Sascha Binder, der einen Tag die Gruppe besuchte, beantworteten Fragen der Gruppe zu Bund und Land. „Eine Besuchergruppe in Berlin begrüßen zu können ist auch für mich jedes Mal wieder etwas Besonderes. Viele haben so zum ersten Mal die Möglichkeit, die Bundespolitik hautnah zu erleben und einen Einblick in den politischen Alltag zu bekommen. Im direkten Gespräch erfahre ich, welche Themen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigen und erhalte dadurch viele Anregungen für meine politische Arbeit“, so Baehrens. 

Zu den Mitreisenden gehörten unter anderem Vertreter des Arbeitskreises Asyl, des Musikvereins Wangen und Wäschenbeuren, der SPD sowie interessierte Bürger aus dem Landkreis. Neben dem Reichstagsgebäude stand auch ein Besuch im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, in der Gedenkstätte Potsdamer Abkommen im Schloss Cecilienhof, eine Führung durch das Dokumentationszentrum Topographie des Terrors sowie ein Informationsgespräch im Haus der Wannsee-Konferenz auf dem Programm.
9.8.22

 

Parkgebührenpflicht im Himmelsgarten

Schwäbisch Gmünd (sv). Nachdem der Gemeinderat die Gebührenpflicht für die Parkplätze am Himmelsgarten beschlossen hat, werden nun die drei Parkscheinautomaten an den Parkplätzen in Betrieb genommen. Ab sofort werden für das Parken an den Parkplätzen entlang der Straße nach Wustenriet wie auf den beidseitigen Großparkplätzen Gebühren fällig mit folgender Gebührenstaffelung:  Kurzparker bis 30 Minuten: 50 Cent,  Kurzparker von 30 bis 60 Minuten: 1 Euro,  Parken bis zu vier Stunden: 3 Euro und das  Tagesticket: 5 Euro-Die Gebührenpflicht gilt Werktags wie auch an Sonn- und Feiertagen im Zeitraum von 9 Uhr bis 17 Uhr. Auch für Elektrofahrzeuge gilt die Gebührenpflicht.
9.8.22

 

Baseballschläger im Kofferraum

Rechberghausen. Am Sonntag beschlagnahmte die Polizei in Rechberghausen zwei Gegenstände.  Gegen 2.15 Uhr war die Polizei in Rechberghausen auf einem Parkplatz in der Bahnhofstraße und kontrollierte Personen und Fahrzeuge. Dabei fiel den Beamten im Kofferraum eines Autos ein Baseballschläger und eine präparierte Metallstange auf. Beide Gegenstände können dazu benutzt werden, Menschen schwer zu verletzen. Die Polizei nahm die metallenen Stangen in Beschlag und zeigte einen 25-Jährigen an.
9.8.22

 

Weggeworfene Zigarette hat Folgen

Am Sonntag weigerte sich ein Mann in Rechberghausen seine Zigarette aufzuheben.  Gegen 2.15 Uhr traf die Polizei auf einem Parkplatz in der Bahnhofstraße auf einen 36-Jährigen. Der verhielt sich während der Kontrolle
provokant und schmiss seine Zigarette auf den Boden. Die Polizei forderte ihn auf, diese aufzuheben. Dazu war der Mann nicht bereit. Weil er auch behauptete, keinen Ausweis dabei zu haben, durchsuchten ihn die Beamten. Dabei verhielt er sich derart unkooperativ, dass die Ermittler dem Mann auf dem Boden Handschließen anlegen mussten, um die Maßnahme durchzuführen. Im weiteren Verlauf ab der 36-Jährige gegenüber der Polizei noch ein falsches Geburtsdatum an, was ebenfalls nicht erlaubt ist. Auf den Mann kommen nun mehrere Anzeigen zu.
9.8.22
 

 

Katalysatoren entwendet

Schwäbisch Gmünd. Von drei Fahrzeugen die auf dem Hof eines Autohändlers in der Böhmerwaldstraße abgestellt waren, wurden im Laufe der vergangenen Woche die Katalysatoren ausgebaut und entwendet. Der Wert des Diebesgutes beträgt etwa 3000 Euro. Hinweise auf den Diebstahl oder den Verbleib der Katalysatoren nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 / 3580 entgegen.
9.8.22

 

Unfall: 23 000 Euro Sachschaden

Schwäbisch Gmünd. Unachtsamkeit war die Ursache eines Verkehrsunfalls, bei dem am Montagabend ein Sachschaden von rund 23.000 Euro entstand. Gegen 20 Uhr befuhr ein 34-Jähriger mit seinem Pkw die Mutlanger Straße in Fahrtrichtung Schwäbisch Gmünd. In einer Rechtskurve kam er zu weit nach links, wodurch sein Fahrzeug gegen den Anhänger eines Fahrschulautos prallte, welches in Richtung Mutlangen unterwegs war. Aufgrund des Zusammenstoßes streifte der Anhänger im weiteren Verlauf einen am Fahrbahnrand abgestellten Pkw. Nach der Kollision waren das Fahrzeug des Unfallverursachers und der Anhänger nicht mehr fahrbereit.
9.8.22

 

Diebesgut entdeckt

Schwäbisch Gmünd. Ein Verkehrsteilnehmer meldete der Polizei am Sonntagmorgen gegen 6.45 Uhr eine starke Rauchentwicklung auf einer Kleingartenanlage hinter den Bahngleisen an der B 29. Beamte des Schwäbisch Gmünder Polizeireviers fuhren die Örtlichkeit an. In der Verlängerung zum Wohngebiet Kiesäcker trafen die Polizeibeamten auf einen 50-Jährigen, der in einer Feuerstelle diverse Kabel, Mehrfachsteckdosen und Elektroschrott sortierte und offenbar kurz zuvor die Ummantelung mehrerer Kupferkabel abgebrannt hatte. Im Fahrzeug des 50-Jährigen konnte weiterer Metallschrott sowie ein Edelstahlwaschbecken aufgefunden werden, welches bereits einem Diebstahl zugeordnet werden konnte. Der Mann wurde angezeigt.
9.8.22

 

Mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus

Geislingen.  Am Sonntag erlitt eine Frau bei Geislingen schwere Verletzungen. Gegen 12.45 Uhr fuhr eine 56-Jährige mit ihrem Motorrad  von Schalkstetten in Richtung Weiler. Wohl infolge von Unachtsamkeit und weil sie zu schnell war, kam sie samt ihrem Motorrad nach rechts von der Straße ab. Etwa 25 Meter weiter, blieb sie schwer verletzt in einem Acker liegen. Sanitäter und ein Hubschrauber brachten sie in eine Klinik. Die Polizei schätzt den Sachschaden an dem Motorrad auf etwa 5.000 Euro.
6.8.22

 

Unbekannte brechen Opferstöcke auf

Wangen. Die evangelische Kirche in Wangen war das Ziel von Dieben.  Am Sonntag wurden der Polizei zwei aufgebrochene Opferkassen in Wangen gemeldet. Wann die Opferstöcke in der evangelischen Kirche in der Hauptstraße genau angegangen wurden, ist noch nicht abschließend bekannt, so die Polizei. Gesichert scheint jedoch, dass Unbekannte die Abdeckungen mit Gewalt
aufrissen und das Geld aus den Behältern stahlen. Mit ihrer Beute flüchteten
sie. Die Polizei Uhingen nahm die Ermittlungen auf und sicherte Spuren. Zeugen
werden gebeten, sich unter 07161/93810 zu melden.
6.8.22

 

Katastrophenschutz im Kreis rüstet auf

Kreis Göppingen. Die Sicherheit und der Schutz von Menschen und Tieren ist der Landtagsabgeordneten Ayla Cataltepe sehr wichtig. In ihrer Funktion als Mitglied des Ausschusses für Inneres, Digitalisierung und Kommunen interessiert sich die Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen unter anderem auch für den Zivil- und Katastrophenschutz. Angesichts der aktuellen Krisen besuchte die Abgeordnete daher den Katastrophenschutz für den Landkreis Göppingen in ihrem Wahlkreis.

Gemeinsam mit dem Abteilungsleiter des Katastrophenschutzes, Andreas Aschbacher, sowie Christian Kreidenweiß, der Amtsleiter des Rechts- und Ordnungsamtes, besichtigte die Abgeordnete den Stabsraum des Katastrophenschutzes im Landratsamt Göppingen und tauschte sich über die Aufgaben und Ziele aus.

Dabei berichtete die Abgeordnete von der Entwicklung eines Not- und Stufenplans: „Für die Gemeinden und die Bevölkerung soll ein Stufenplan für den Notfall entstehen, der landesweite Gültigkeit besitzt. Ziel ist es, der Bevölkerung damit Sicherheit zu geben und ihr zu zeigen, dass wir gut auf mögliche Katastrophen und Krisen vorbereitet sind.“

Darüber hinaus seien neue Sirenen errichtet worden bzw. seien gerade im Aufbau, durch die Durchsagen an die Bevölkerung gemacht werden könnten, erläutert der Abteilungsleiter des Katastrophenschutzes. Auch eine Warnung aufs Handy als Push-Nachricht sei in Planung.

Die Aufgaben des Katastrophenschutzes seien vielfältiger geworden, so Andreas Aschbacher weiter. Neben Hochwasser kämen inzwischen auch Trockenheit und Waldbrände hinzu. Dabei koordiniere sich der Katastrophenschutz stark mit Ehrenamtlichen, wie beispielsweise der Feuerwehr.
6.8.22

 

Göppingen drosselt den Energieverbrauch

Die Stadt Göppingen, ihre Eigenbetriebe und Tochterunternehmen haben einen ersten Maßnahmenkatalog abgestimmt, um ihren Beitrag zur Energieeinsparung zu leisten. Ziel der Sparmaßnahmen ist es zum einen, bis zum Winter die deutschen Untergrundspeicher zu befüllen, um eine Mangellage möglichst zu verhindern. Zum anderen führen die Kostenexplosion auf dem Energiemarkt zu großen finanziellen Belastungen, die durch Einsparungen abgemildert werden sollen.

Mit der richtigen Einstellung der Heizung lassen sich nach Angaben des Verbandes der Wohnungswirtschaft bis zu 20 Prozent des Verbrauchs senken – und zwar mit geringem Auf-wand. Deshalb muss man die Zeit bis zum Winter nutzen, um alle Heizungen optimal einzustellen. Wird dazu die Raumtemperatur geringfügig reduziert und der Warmwasserverbrauch auf das Notwendige beschränkt, kann gemeinsam viel erreicht werden. Bei einer konsequenten Umsetzung der Sofortmaßnahmen und einer Veränderung des Verbraucherverhaltens erwarten Fachleute eine Verbraucherreduzierung von bis zu 30 Prozent. Dies ist ein erster Schritt, um steigenden Energiekosten entgegen zu wirken. Jeder kann Einsparungspotenziale mittels des umseitigen Merkblattes umsetzen. Die Stadt Göppingen geht hierbei bei ihren öffentlichen Gebäuden mit gutem Beispiel voran.

Folgende Maßnahmen werden aktuell umgesetzt:

Städtische Gebäude:  Überprüfung und Optimierung der Heizanlagen, Warmwasserabschaltung in den städtischen Immobilien. Davon ausgenommen sind Küchen und Mensen, Sanitärbereiche von KiTas, Betriebshof, Friedhof, Feuerwehren, Dienstwohnungen, SEG und SWG.  Absenkung der Raumtemperatur auf tagsüber 20°C und nachts 18°C -in Turnhallen, Fluren, WC-Bereichen, Fahrzeughallen und Werkstätten tagsüber auf 15°C und nachts auf 12°C. · Reduzierung der Heizperiode von Oktober bis März. Bei Extremwetter wird nachgesteuert.  Abschalten der repräsentativen Außenbeleuchtung an Rathaus, Technisches Rathaus (Kunstwerk Fassade Süd), Stadthalle, Museum Storchen, Kunsthalle und Altes E-Werk.

Bäderbetrieb:  Absenkung der Temperatur in den Göppinger Bädern: Stadtbad/Barbarossatherme: Schwimmerbecken 24°C, Nichtschwimmer-/Lehrbecken 26°C ,  Erlebnisbecken 28°C ,  Kinderplansche 29°C ,  Wellnessbecken außen 28°C , Saunabecken außen 28°C ,  Schulbad im Hogy 24°C ,  Freibad; Schwimmerbecken 23 °C , Nichtschwimmer-/Erlebnisbecken 25°C ,  Kinderplansche 28°C

Die Kinderplansche wird unter der Woche erst um 10 Uhr und am Wochenende um 9 Uhr in Betrieb genommen. Bei schlechtem Wetter wird die Heizung außer Betrieb genommen. · Attraktionen (Sprudelliegen, Massagepilz, Nackenduschen, Rutsche, etc.) werden nur noch situationsbedingt betrieben. Die Laufzeit wird um 50 Prozent reduziert; bei schlechtem Wetter (kühle Witterung) bleiben die Attraktionen geschlossen.  Die Wassertemperatur der Duschen wird auf maximal 32°C beschränkt.  Der Betrieb des Sauna- und Wellnessbereichs erfolgt Montag - Freitag erst nachmittags (bislang Öffnung um 9 Uhr).  Die kleine Aromasauna (erdgasbetrieben) wird außer Be-trieb genommen.  Die Schließzeit der Barbarossa-Thermen wird bis 11.September verlängert.

WGG Immobilien:  Reduzierung der Heizperiode von Oktober bis März, ausgenommen Extremwetterlagen.  Absenkung der Temperaturen für die Wintermonate November bis Februar in den Wohnungen auf maximal 21° C, für Oktober / März bei entsprechender Witterung Temperaturabsenkung auf maximal 19/20° C. · Optimierung der Heizkennlinie und Anlagenoptimierung, um den bestmöglichen Wirkungsgrad zu erreichen.

Angesichts der kritischen Lage auf dem Energiemarkt und der damit verbunden enormen Kostensteigerungen hatte Oberbürgermeister Alex Maier schon im Juni, noch vor Ausrufung der Alarmstufe durch Bundesminister Robert Habeck, einen Krisenstab Energie einberufen. Aufgabe dieses Krisenstabes ist es, frühzeitig mit Hinblick auf den kommenden Herbst und Winter, Überlegungen zu Energieeinsparung und Versorgungssicherheit anzustellen.

Die aktuelle Alarmstufe des Notfallplans Gas bedeutet, dass die Versorgungslage zwar angespannt aber noch zu bewältigen ist. Wichtigste Aufgabe ist es deshalb, bis zum Beginn des Winters die Gasspeicher im Land ausreichend zu befüllen. Laut Gasspeichergesetz liegt das Speicherfüllstandsziel zum 1. November bei 90 Prozent. Durch die erfolgte Reduzierung der russischen Gaslieferungen, muss man sich darüber im Klaren sein, dass Einschnitte in verschiedenen Stufen erfolgen werden, um die Speicher füllen zu können.

Der Krisenstab beschäftigt sich mit verschiedenen Szenarien, um auf Mangelsituationen vorbereitet zu sein und vor allem, um die Bürger sowie die Unternehmen frühzeitig über mögliche Maßnahmen informieren zu können. Diese Überlegungen erfolgen, um im Bedarfsfall schnell aktiv werden zu können, immer verbunden mit der Hoffnung, dass durch ge-bündelte Einsparmaßnahmen, die schlimmsten Szenarien verhindert werden können. Zugleich besteht die Erwartung, dass die Bundesregierung ihrerseits adäquate Maßnahmen zur Unterstützung der Bürgerschaft ergreifen wird.

Die Stadt Göppingen überprüft aktuell, welche Hallen als sogenannte „Wärmehallen“ für die Bürgerschaft in Frage kommen. Hierzu werden unter anderem Aspekte von Übernachtungska-pazitäten über Verpflegung bis Shuttleservices betrachtet. Der Krisenstab befasst sich zudem mit dem Thema „Entlastung“ und macht sich Gedanken, ob Belohnungs- oder Entlastungs-systeme für die Bürgerschaft durch die Stadt angeboten werden können. „Mit diesen und weiteren Maßnahmen sind wir bestmöglich vorbereitet, wenn es zu Mangelsituationen kommen sollte, was noch lange nicht sicher ist. Momentan hoffen wir auf das Beste, doch wir sind vorbereitet auf das Schlimmste. Alle Bürger können ihren kleinen Teil dazu beitra-gen die Versorgungssicherheit im Winter zu gewährleisten, deshalb hoffe ich auch weiterhin auf die große Solidarität unserer Bevölkerung,“ so Oberbürgermeister Alex Maier.
6.8.22

 

26-Jähriger soll Wohncontainer angezündet haben

Göppingen Ein 26-Jähriger soll für ein Feuer an Wohncontainern an der Ulmer Straße in Göppingen verantwortlich sein. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstagnachmittag mitteilten, steht der Mann im Verdacht, am Montagnachmittag Müllsäcke vor den Containern angezündet zu haben Das Feuer sprang auf die Fassade des Containers über, Anwohner konnte den sichtbaren Brand löschen, die Feuerwehr öffnet die Holzfassade und löschte auch den Brand darunter.  Die Polizei fahndete nach dem mutmaßlichen Brandstifter und kontrollierte ihn im Laufe der Nacht, Er wurde jedoch später von den Ermittlern wieder auf freien Fuß gesetzt. Staatsanwaltschaft und Kripo ermitteln in diesem Fall noch, wie es gestern hieß.
2.8.22

 

Fußgänger auf B 10 tödlich verletzt

Esslingen. Ein 35 Jahre alter Fußgänger ist in der Nacht zum Dienstag bei einem Verkehrsunfall auf der B 10 getötet worden. Eine 29-Jährige befuhr gegen 2.45 Uhr mit ihrem Pkw den Beschleunigungsstreifen der Anschlussstelle der Bundesstraße bei Esslingen-Weil in Richtung Stuttgart. Den derzeitigen Ermittlungen zufolge wollte der 35-Jährige vor dem Fahrzeug offenbar die Fahrbahn überqueren und wurde dabei von diesem erfasst. Mit lebensgefährlichen Verletzungen wurde der Mann nach notärztlicher Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht, wo er später starb. Die nach ersten Erkenntnissen unverletzt gebliebene 29-Jährige wurde durch den Notfallnachsorgedienst betreut. Ihr Wagen musste mit einem Sachschaden von etwa 12.000 Euro abgeschleppt werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger in die Ermittlungen einbezogen. Im Zuge der Einsatzmaßnahmen musste die Richtungsfahrbahn bis zirka 5.45 Uhr voll gesperrt werden. Auch die Feuerwehr war zur Ausleuchtung der Unfallstelle angerückt.
2.8.22

 

Erster Kandidat für Salacher Bürgermeisterwahl

Salach. Dennis Eberle aus Wäschenbeuren ist der erste Kandidat für die Bürgermeisterwahl am 16. Oktober in Salach. „Mit Erfahrung, Kompetenz, Tatkraft und neuen Ideen möchte ich Salach gemeinsam mit den Bürgern voranbringen. Ich möchte die kommenden Wochen bis zum Wahltag nutzen, mit so vielen Menschen, Vereinen, Unternehmen und Organisationen wie möglich sprechen. Dabei möchte ich keine Zeit verlieren – deshalb habe ich meine Kandidatur sofort nach Beginn der Bewerbungsfrist bekannt gegeben“, so Eberle, der bei der Bürgermeisterwahl in Salach als unabhängiger Kandidat antritt.

Der bis zum Wahltag 29-Jährige ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Nach dem Abitur und einem Jahr Freiwilligen Wehrdienst studierte Eberle Politik- und Verwaltungswissenschaften an der Universität Konstanz. Das daran anknüpfende Masterstudium mit Verwaltungsschwerpunkt absolvierte er an der Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer mit der Zusatzqualifikation „European Master of Public Administration“. Nach beruflichen Stationen im Deutschen Bundestag, im Bundesministerium der Verteidigung und beim Verband kommunaler Unternehmen ist er mittlerweile Büroleiter der Göppinger Abgeordneten Sarah Schweizer im Landtag von Baden-Württemberg. „Meine Familie väterlicherseits stammt aus Salach und ist dort tief verwurzelt. Durch die vielen Tage und Wochenenden, die ich in meiner Kindheit und Jugend in Salach verbringen durfte, kenne ich die Gemeinde gut und fühle mich Salach sehr verbunden. Seit über zwei Jahrzehnten verfolge ich die Entwicklung von Salach. Nun möchte ich die Gemeinde an verantwortungsvoller Stelle mitgestalten und voranbringen. Durch meine Ausbildung und Arbeitserfahrung bringe ich das richtige Handwerkszeug und durch meine Verbundenheit zu Salach das notwendige Herzblut für diese Aufgabe mit. Salach ist für mich auch ein Stück Heimat. Eine lebendige Gemeinde mit engagierten und herzlichen Menschen, in der Traditionsbewusstsein und Zukunftslust im besten Sinne aufeinandertreffen.“

Auf seiner Homepage unter dennis-eberle.de informiert Dennis Eberle über seine Ziele und Ideen für Salach. Der studierte Verwaltungswissenschaftler betont, dass sich viele Kommunen immensen Herausforderungen gegenübersehen. „Vom Klimawandel über eine sichere Energieversorgung und bezahlbaren Wohnraum bis hin zur Gewährleistung eines zuverlässigen und hochwertigen Betreuungsangebots. Diese Herausforderungen gewinnen nicht nur an Bedeutung, sondern zunehmend auch an Komplexität. Dafür braucht es einen umsetzungsstarken, kompetenten und an der Sache orientierten Bürgermeister, der nah bei den Menschen ist. Dieser Bürgermeister möchte ich für Salach sein und dafür Sorge tragen, dass die Gemeinde die Herausforderungen der Zukunft nicht nur meistert, sondern an ihnen wächst," so Eberle in einer Pressemitteilung.
2.8.22

 

Auto kommt von Straße ab

Göppingen. Am Montag stieß ein Pkw mit einer Laterne bei Göppingen zusammen. Ein 71-Jähriger fuhr gegen 7.30 Uhr auf der B 297 von Bartenbach in Richtung Göppingen. Etwa 300 Meter vor der Ortseinfahrt Göppingen verlor der Mann aus ungeklärten Gründen das Bewusstsein und kam mit seinem Wagen von der Straße ab. Dort stieß das Fahrzeug frontal mit einer Laterne zusammen. Der Fahrer wurde durch den Unfall, nach ersten Erkenntnissen, nicht verletzt. Die Polizei schätzt den Sachschaden am Fahrzeug auf etwa 5000 Euro.
2.8.22

 

Geislingen schaltet Strahler an Gebäuden ab 

Geislingen. Geislingen macht Ernst: Die Beleuchtung am Ostlandkreuz, an der Burgruine Helfenstein, am Alten Bau und am Altenstädter Rathaus wurde abgeschaltet. Der Grund dafür liegt in erster Linie an der Notwendigkeit, Energie zu sparen, wo es möglich ist. Die Stadtverwaltung bedauert  dass damit nicht mehr alle Wahrzeichen der Stadt nachts gut zu sehen sind, aber in der jetzigen Zeit ist das sicher die richtige Entscheidung. 

Die Stadtwerke haben auch bereits im 5-Täler-Bad entsprechende Energiesparmaßnahmen umgesetzt und über die Sommerferien wird auch an einem Konzept für den Herbst sowie Winter gearbeitet, wie hier mit entsprechenden Energieverbrauchern umgegangen wird. 

Nebenbei kann durch die abgeschaltete Beleuchtung auch dem gesetzlich geforderten Schutz der Insekten ein Stück weit Rechnung getragen werden, solange die Beleuchtungen dieser Bauwerke noch nicht auf entsprechend konforme Leuchtmittel umgestellt sind.

Eine Ausnahme gibt es: Der Ödenturm bleibt nachts beleuchtet. „Dieser verfügt über eine sehr energiesparende LED-Beleuchtung, wofür das Albwerk für die Unterstützung des Fördervereins bei der Umsetzung erst vor wenigen Tagen eine Auszeichnung vom Land erhalten hat“, erklärt Oberbürgermeister Frank Dehmer. Hinzu kommt, dass der Ödenturm mit insektenfreundlichen Strahlern ausgestattet ist. Dementsprechend liegt eine Ausnahmegenehmigung für die Beleuchtung aufgrund der historischen Bedeutung vor.
2.8.22
 

 

Von Orten, neue Kraft zu schöpfen

Eislingen. Die Eislinger Kirchengemeinden und das Demenz- Netzwerk Eislingen feierten kürzlich wieder in der Lutherkirche einen Gottesdienst für Menschen mit gesundheitlichen Veränderungen im Alter. „Schaut die Lilien auf dem Felde“ mit diesen bekannten Worten eröffneten Pfarrerin Kathinka Korn von der Lutherkirchengemeinde und Pfarrer Bernhard Schmid von der Kirche St. Markus den ökumenischen Gottesdienst. Dabei wurde den Gästen der Sommer in einer Predigt über Lilien nähergebracht, bei dem es unter anderem um Rückzugsorte ging. Orte, die einladen, sich auszuruhen und neue Kraft zu schöpfen - sogenannte ‚Ruheoasen‘ oder ‚Happy Places‘. Gesungen wurden bekannte Lieder wie „Geh aus mein Herz und suche Freud“ sowie „Nun danket all und bringet Ehr“ welche von Sviatlana Kostezki auf dem Keyboard begleitet wurden. Alle Gäste saßen in lockerer Runde nahe am Altar. Jeder hatte Blickkontakt zum Geschehen. Ein besonderer Moment war die Segnung in die Hand, die Pfarrerin Korn und Pfarrer Schmid jedem Gast zuteilwerden ließen. Nach dem Gottesdienst waren alle Anwesenden zu selbstgemachtem Kuchen und Kaffee ins Luthersäle eingeladen, das vom ehrenamtlichen Team der Lutherkirche organisiert und vorbereitet wurde. Zum Abschied erhielt jeder Besucher passend zur Predigt eine Lilie mit auf den Weg. Am 10. Dezember ,15 Uhr,  Uhr findet wieder ein solch besonderer Gottesdienst statt. Dieses Mal in der Kirche St. Markus
2.8.22

 

Oberflächenbehandlung im Stadtgebiet

Schwäbisch Gmünd (sv). Das Baubetriebsamt der Stadt Schwäbisch Gmünd führt im August im gesamten Stadtgebiet Oberflächenbehandlungen durch. Betroffen sind hierbei Straßenzüge innerorts sowie Feld- und Wirtschaftswege außerorts. Oberflächenbehandlungen werden nötig wenn die Asphaltbeläge altersbedingt Ausmagerungen, Abplatzer und Rissbildung aufweisen. Hierbei wird eine Bitumenemulsion auf die Wegeoberfläche aufgespritzt und anschließend mit Splitt abgestreut. Nach dem Abbindevorgang bildet sich durch Abrieb dann über mehrere Tage Rollsplitt der nur zeitverzögert abgekehrt werden kann. Durch den Rollsplitt gilt erhöhte Vorsicht besonders bei Zweirad- und Radfahrern.
2.8.22

 

Drei Auszeichnungen für städtische Projekte

Göppingen. Die Stadt Göppingen baut qualitätsvoll und inklusiv – gleich drei Auszeichnungen brachte Betriebshof-Mitarbeiter Stefan Exner, sehr zur Freude von Baubürgermeisterin Eva Noller, an prägenden städtischen Bauwerken an. Zwei Plaketten errang die Hohenstaufenstadt beim Wettbewerb „Beispielhaftes Bauen Landkreis Göppingen 2014 bis 2021“ der Architektenkammer Baden-Württemberg. Mit ihnen wird das Bewusstsein für die Baukultur im Alltag geschärft. Eines der prämierten Projekte ist der Bahnhofplatz mit Tiefgarage. Das neue, 2020 fertiggestellte Stadtentrée überzeugte die Jury nicht nur als Mobilitätsdrehscheibe, sondern auch als Aufenthaltsort. Trotz recht großem Gefälle ermöglicht die Architektur vielfältige Nutzungen. Der hochwertige, unprätentiöse Belag schafft mit wenigen, gut gesetzten Ausstattungselementen einen qualitätsvollen urbanen Raum, der das Bahnhofsgebäude vorbildlich inszeniert. Die eigene Platzqualität wird durch eine schöne Lichtinszenierung auch bei Dunkelheit hervorgehoben – „eine neue Visitenkarte für Göppingen“, so die Jury. Auch die Tiefgaragenzu- und -ausfahrten integrieren sich gelungen zurückhaltend. Als sie 2008 als Leiterin der Stadtplanung nach Göppingen gekommen sei, erinnerte sich Eva Noller, war die Neugestaltung des Bahnhofplatzes eines der ersten Gesprächsthemen mit Helmut Renftle.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde das Städtische Museum im „Storchen“. Die 2015 fertiggestellte Sanierung des 1536 erbauten Liebenstein‘schen Stadtschlosses wurde durch erhebliche Brandschutzmängel erforderlich.
2.8.22

 

Schüler für die Technik begeistern

Göppingen. Rund zwei Dutzend Schüler aus dem ganzen Landkreis erhielten in den letzten Schultagen den Technikpreis des Technikforums. Als öffentliche Anerkennung für diese großartigen Leistungen lud Oberbürgermeister Alex Maier die Preisträger ins Rathaus ein. Gemeinsam mit Prof. Thomas Stocker, Vorstand des Technikforums, Vorstandsmitglied Rolf Mattes sowie Julia Waibel vom Jungen Technikforum, würdigte das Stadtoberhaupt das erfolgreiche Arbeiten in der Schule. „Aus dem Lob und der Anerkennung Eurer Leistungen dürft Ihr gerne weitere Motivation und Freude am Technik-Unterricht beziehungsweise einer technischen Ausbildung, einem technischen Studiengang gewinnen“, so OB Alex Maier. Zudem drückte er seine Hoffnung aus, dass die jungen Menschen nach der Schule dem Landkreis erhalten bleiben: „Wir brauchen Euch!“ Gerade im traditionell stark vom Maschinenbau geprägten Landkreis Göppingen werden Technik-affine junge Menschen gebraucht. Auch der Erfolg der Transformation der Wirtschaft, von der Digitalisierung bis zur Medizintechnik, wird stark von der Technik und der Innovationsfähigkeit abhängen. Und der aktuellste Innovationsindex von 2020 bestätigt den Spitzenplatz: Baden-Württemberg ist innerhalb der Europäischen Union weiterhin die Region mit der höchsten Innovationsfähigkeit.  Eine wichtige Rolle, die Begeisterung für Technik zu wecken und auszubauen, spielt der vor 40 Jahren gegründete Verein Göppinger Technikforum, der seit nunmehr 25 Jahren seine Technikpreise für die landkreisweit besten Schüler in den technik-relevanten Fächern vergibt. Zunächst an die Jahrgangsstufe 10 der verschiedenen Schularten gerichtet, wird seit dem Schuljahr 2020/21 auch ein Technikpreis Abi ausgelobt.
2.8.22

 

VVS-Kundenzentrum jetzt auch im Bahnhof

Göppingen. Das VVS-Kundenzentrum ist vom Busbahnhof an den Bahnhof umgezogen. Die Einweihung verband der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart mit der Ehrung der „Busfahrerin des Jahres“ 2022 im Landkreis GöppingenDas Kundenzentrum des früheren Tarifverbundes Filsland in Göppingen war bislang zwar unmittelbar gegenüber vom Busbahnhof, aber beengt und etwas versteckt untergebracht. Mit der vollen Integration des Landkreises – und damit auch der Stadt – Göppingen in den VVS zu Jahresbeginn 2021 wurden alle Filsland-Mitarbeitenden übernommen. Parallel hielt der VVS Ausschau nach einer zeitgemäßeren Informations- und Verkaufsstelle. Fündig geworden ist sie im Bereich des Bahnhofs, genauer gesagt in der bislang vor allem von der Bahn personell besetzten Mobilitätszentrale. Neben dem Schalter der Bahn findet sich dort nun auch ein großzügiger und freundlicher VVS-Bereich. Getreu dem Motto „Es kommt zusammen, was zusammen gehört“ werden Informationen zu Bus und Schiene künftig an einer Stelle und möglichst sogar aus einer Hand erhältlich sein. Baubürgermeisterin Eva Noller erinnerte bei der VVS-Einweihungsfeier an die diversen Sharing-Angeboten für e-Fahrzeuge am Bahnhof sowie an das Fahrrad-Parkhaus mit Fahrrad-Werkstatt. Diese Bündelung und Vernetzung hatte der frühere Baubürgermeister Helmut Renftle bereits im September 2019, beim Aktionstag Neue Mobilität im Landkreis, als Mobilitätsdrehscheibe beschrieben. Diese Kombination gilt als beispielhaft für das ganze Land. Denn trotz digitaler Angebote und bequemen Apps wünschen sich viele Kunden den direkten Kontakt und die persönliche Beratung, dies hat das eigentlich ganz einfache Angebot des Neun-Euro-Tickets erst wieder gezeigt.

Ricarda Kästner vom Omnibusverkehr Göppingen (OVG) wurde zur „Busfahrerin des Jahres“ im Landkreis Göppingen gewählt. Landrat Edgar Wolff, OVG-Geschäftsführer Eberhard Geiger sowie die beiden VVS-Geschäftsführer Horst Stammler und Thomas Hachenberger gratulierten der Busfahrerin und überreichten ihr einen Einkaufs-Gutschein im Wert von 200 Euro, den sie in verschiedenen Geschäften in Göppingen einlösen kann. Für die 33-Jährige aus Faurndau ist der Job des Busfahrers etwas ganz Besonderes: „Das Schönste am Busfahren ist für mich der enge Kontakt zu meinen Fahrgästen, das liebe ich einfach.“ Dass sie speziell zu Schülern ein besonders gutes Verhältnis hat, kommt nicht von ungefähr: Ricarda Kästner ist gelernte Erzieherin und weiß, wie man mit Kindern umgeht. Busfahrerin ist sie schon 13 Jahre lang; seit 2013 sitzt sie als feste Mitarbeiterin bei der OVG hinter dem Steuer und ist auf allen 21 Linien unterwegs.
2.8.22

 

Kleiner Becher mit großer Geschichte

Göppingen. Auf den ersten Blick scheint es ein unscheinbares Objekt zu sein, das jüngst an das Jüdische Museum in Jebenhausen kam. Die Rede ist von einem Silberbecher, der gerade einmal gut sieben Zentimeter groß und von Patina überzogen ist. Doch die Geschichte, die sich hinter dem kleinen Edelmetallgefäß verbirgt ist bemerkenswert.

Der über seine Inschrift in das Jahr 1706 datierende teilvergoldete Silberbecher wurde in Stuttgart gefertigt und ging als Taufgeschenk in die Reichsstadt Esslingen. Später befand er sich im Besitz der Göppinger Jüdin Hermine Bernheimer aus der gleichnamigen Unternehmerfamilie, die vor allem für ihren Kräutergeist „Borato“ bekannt war. Hermine Bernheimer wurde am 17. Juni 1870 in Göppingen als Tochter des Kaufmanns Jakob Bernheimer und seiner Frau Berta, geborene Rosenthaler, geboren. Wie Hermine Eigentümerin des Bechers wurde, ist nicht bekannt. Wie sie ihn jedoch verloren hat, ist hingegen gut nachvollziehbar. Auf Basis der am 21. Februar 1939 durch die Nationalsozialisten erlassenen „Dritten Anordnung auf Grund der Verordnung über Anmeldung des Vermögens von Juden“, wurden die Bürger jüdischen Glaubens gezwungen, ihre Edelmetallgegenstände bei beauftragten Leiheinrichtungen abzuliefern. Diese kurz als „Silberzwangsabgabe“ bezeichnete Aktion betraf auch die alleinstehende Hermine Bernheimer, die inzwischen zu ihrer verwitweten Schwester Rösle Frei nach München gezogen war. Vom Städtischen Leihamt München erstand dann das Bayerische Nationalmuseum das Objekt im Jahre 1940 für lediglich 13 Reichsmark. Während Hermine schließlich in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert und dort am 7. Oktober 1943 ermordet wurde, überdauerte ihr Becher im Münchner Museum.

Dort konnte nun das Objekt identifiziert und seine Geschichte im Rahmen der institutionalisierten Provenienz-, also Herkunftsforschung, aufgearbeitet werden. Hintergrund bildet die so genannte Washingtoner Erklärung aus dem Jahre 1998, in der sich neben der Bundesrepublik Deutschland 43 weitere Staaten verpflichtet haben, öffentliche Sammlungen auf NS-Raubkunst und verfolgungsbedingt entzogene Objekte hin zu untersuchen und die Gegenstände an die rechtmäßigen Eigentümer bzw. deren Nachfahren zurückzugeben. Der Leiter des Referats für Provenienzforschung am Bayerischen Nationalmuseum, Dr. Matthias Weniger, hat nicht nur die jahrelange Forschungsarbeit zum Objekt übernommen, sondern auch die Nachfahren von Hermine Bernheimer in Erfahrung gebracht, um ihnen den Silberbecher zu restituieren. Die aus sieben Parteien bestehende Erbengemeinschaft hat sich schließlich dazu entschieden, den rückerstatteten Becher nach Göppingen heimkehren zu lassen und dem Jüdischen Museum in Jebenhausen als Schenkung zu überlassen, wo er ausgestellt werden soll.

Am 25. Juli fand nun die feierliche Übergabe des Silberbechers im Jebenhäuser Museum statt. Dr. Matthias Weniger überreichte das Objekt dem Museumsleiter Dr. Dominik Gerd Sieber, während ein Teil der in den USA und Australien lebenden Nachfahren von Hermine Bernheimer über eine Online- Videokonferenz zugeschaltet waren. Stellvertretend für die weitverzweigte Familie sprach Naomi Karp von einem wichtigen positiven Zeichen in unserer gegenwärtig schwierigen Zeit. Ihre bewegten Worte unterstrichen, wie wichtig die Rückgabe von solchen unter Zwang abgepressten Objekten ist. Neben der darin liegenden Chance, die schmerzhafte und gebrochene Familiengeschichte dadurch ansatzweise zu heilen, hat vor allem die – zugegebenermaßen recht späte – Anerkennung der damaligen Maßnahmen als grobes Unrecht eine hohe Bedeutung für die Opfer bzw. deren Nachkommen. Und nicht zuletzt handelt es sich um eine Geste der Versöhnung, die über die großzügige Schenkung erweitert wurde und die die Stadt Göppingen mit großer Dankbarkeit annimmt. Der Silberbecher wird den Ausstellungsbereich zur juristischen Aufarbeitung des NS-Unrechts in besonders anschaulicher Weise bereichern. Nachdem das entsprechende Display in der Vitrine modifiziert sein wird, kann der Becher wohl ab Herbst im Museum besichtigt werden.
2.8.22

 

Kunsthalle bekommt Zuschuss für Ferienworkshop

Göppingen. Mit dem Programm „Sonnenstunden“ fördert die Kulturstiftung der Länder (KSL) gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg kulturelle Angebote für Kinder und Jugendliche aus der Ukraine, die vor dem Krieg in ihrer Heimat nach Deutschland geflohen sind. Zum Antragsschluss am 20. Mai hatten bundesweit über 400 Einrichtungen eine Förderung beantragt, die bei weitem nicht alle berücksichtigt werden konnten. Eine der Institutionen, die in den Genuss der Förderung kommen, ist die Kunsthalle Göppingen, die 5.000 Euro erhält. 

Beim geförderten Projekt handelt es sich um einen Ferienworkshop, der in den letzten zwei Sommerferienwochen stattfinden soll. Angeleitet, inspiriert und begleitet werden die Jugendlichen pro Tag von jeweils zwei Kunstvermittlern. Ziel ist, den Jugendlichen einen freien Experimentierraum, Pausenort, Treffpunkt, Kreativraum in der Kunsthalle anzubieten.
2.8.22

 

Jugendmusikschule vergibt Zertifikate

Göppingen. Als staatlich anerkannte Bildungseinrichtung stellt die Städtische Jugendmusikschule Göppingen Jahreszertifikate aus. Zum Schuljahresende erhalten alle Schüler der Jugendmusikschule das Jahreszertifikat über die allgemein bildenden Schulen zusammen mit den SommerzeugnissenMit dem Musikschul-Zertifikat wird das besondere Engagement der Schüler gewürdigt. Auch die Bildungspartnerschaft mit den allgemein bildenden Schulen wird betont. Inklusive der Ensemblearbeit werden rund 2.600  Schüler von 58 Lehrkräften an der Städtischen Jugendmusikschule Göppingen unterrichtet.
2.8.22

 

Mit Motorad gerutscht: Zwei Schwerverletzte

Schorndorf. Ein 51-Jähriger befuhr am Montag mit seinem Motorrad und seiner 43-jährigen Sozia die K1916 von Schorndorf nach Berglen. An einer scharfen Linkskurve geriet der 51-Jährigen ins Rutschen, wodurch beide stürzten. Der 51-Jährige sowie seine 43-Jähirge Sozia mussten schwer verletzt in eine Klinik gebracht werden.
2.8.22

 

Auseinandersetzung in Spielothek

In einer Spielothek in der Hospitalgasse in Schwäbisch Gmünd  kam es am Montag, gegen 21 Uhr, zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Kunden. Als die Polizei am Einsatzort eintraf, war nur noch ein 28-jähriger Beteiligter vor Ort. Während der Sachverhaltsaufnahme verhielt er sich den Beamten gegenüber unkooperativen und provozierend. Der 28-Jährige wurde bei der körperlichen Auseinandersetzung verletzt. Gesucht werden nun Zeugen, die Hinweise zu dem an der Schlägerei anderen beteiligten Mann geben können. Dieser wird als etwa 120 Kilogramm schwer beschrieben, mit dunklem Teint und dunklen Haaren. Hinweise nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter 07171/3580 entgegen.
2.8.22

 

Wasservögel an Bürgerseen nicht füttern 

Kirchheim unter Teck. Die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck ruft die Bevölkerung zum Wohle der Kirchheimer Bürgerseen und aller Erholungssuchenden dazu auf, sich an das geltende Fütterungsverbot für Wasservögel zu halten. Als Naherholungsgebiet erfreuen sich die Kirchheimer Bürgerseen insbesondere an heißen Sommertagen großer Beliebtheit. Der Untere See, der teilweise zum Baden freigegeben ist, verfügt laut EU-Richtlinie über eine ausgezeichnete Wasserqualität. Diese Aussichten werden jedoch durch die Hinterlassenschaften von Grau- und Nilgänsen getrübt, welche die Badestellen verunreinigen. Aus diesem Grund weist die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck nochmals ausdrücklich auf das Fütterungsverbot von Wasservögeln an den Bürgerseen hin. Durch das Füttern gewöhnen sich die Tiere an den Menschen, weshalb sie immer wieder dieselben Futterstellen aufsuchen. Das Füttern von Wasservögeln führt zu einer erhöhten Verschmutzung der Ufer- und Flachwasserzonen, was sich in einer Zunahme der Keimbelastung des Wassers niederschlägt. Wenn die Wasserbelastung weiter ansteigt, kann es zu einem Badeverbot kommen.

„Der Badespaß bleibt nur erhalten, wenn alle Besucherinnen und Besucher sich an die Regeln halten und die Tiere nicht gefüttert oder durch herumliegende Essensreste angelockt werden“, erklärt Marcus Deger, Leiter des Sachgebiets Ordnung und Verkehr der Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck. In den kommenden Wochen werden vermehrte Kontrollen durch den Vollzugsdienst erfolgen. Auf das Badeverbot für Hunde wird an dieser Stelle ebenfalls verwiesen. Bei Nichteinhaltung werden Bußgelder verhängt.
1.8.22
 

 

Arbeitsosenquote im Kreis bei 4,2 Prozent

Kreis Göppingen. Die Arbeitslosigkeit ist im Juli weiter gestiegen“, resümiert Karin Käppel, Leiterin der Agentur für Arbeit Göppingen. Der Bezirk umfasst die Landkreise Esslingen und Göppingen. „Dafür gibt es vor allem zwei Gründe: Einerseits melden sich junge Menschen nach Abschluss ihrer Ausbildung in den Sommermonaten vorübergehend arbeitslos. Sie sind in der Regel gut qualifiziert und haben bei der hohen Zahl an offenen Stellen auch beste Chancen, schnell wieder einen neuen Arbeitsplatz zu bekommen. Zum anderen zeigen sich die Folgen der Fluchtmigration von Menschen aus der Ukraine“. Sie werden seit dem 1. Juni von den Jobcentern betreut und fließen nun in die Arbeitslosenstatistik ein. Im Juli waren 1 124 Menschen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit im Agenturbezirk arbeitslos gemeldet.

Insgesamt waren 16 509 Frauen und Männer auf der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz und arbeitslos gemeldet. Das sind 398 mehr (plus 2,5 Prozent) als im Juni, aber 1 685 weniger (minus 9,3 Prozent) als im Juli 2021. Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, nahm im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf jetzt 3,7 Prozent zu (Juli 2021: 4,0 Prozent).

Von allen Arbeitslosen im Agenturbezirk gehörten 7 195 Personen der Arbeitslosenversicherung an und wurden von der Arbeitsagentur betreut. 9 314 Personen waren in der Grundsicherung gemeldet und wurden von den
Jobcentern in den beiden Landkreisen Esslingen und Göppingen betreut.

Im Landkreis Göppingen waren im Juli insgesamt 5 952 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 37 mehr (plus 0,6 Prozent) als im Juni, aber 265 (minus 4,3 Prozent) weniger als im Vorjahr. Der Landkreis Göppingen verzeichnete eine Arbeitslosenquote von 4,2 Prozent (Geschäftsstelle in Göppingen: 4,1 Prozent; Geschäftsstelle in Geislingen: 4,3 Prozent). Im Vorjahr lag sie bei 4,3 Prozent.  

Im Juli waren 228 Jugendliche unter 20 Jahren arbeitslos gemeldet. Das waren 33 Personen oder 16,9 Prozent mehr als vor einem Monat, aber sechs Personen oder 2,6 Prozent weniger als vor einem Jahr. Bei den jungen Menschen unter 25 Jahren waren es 1 296 Arbeitslose, 142 oder 12,3 Prozent mehr als im Vormonat, aber 227 Personen oder 14,9 Prozent weniger als im Juli 2021. Die Zahl der 50-jährigen und älteren Arbeitslosen ist im Vergleich zu Juni um 79 (plus 1,2 Prozent) auf 6 404 Personen gestiegen. Das waren 398 Personen (minus 5,9 Prozent) weniger als im Juli 2021.      

5 013 Menschen waren im Juli seit mindestens einem Jahr bei der Agentur für Arbeit und den Jobcentern arbeitslos gemeldet und galten damit als langzeitarbeitslos. Das waren 30 Personen (minus 0,6 Prozent) weniger als im Vormonat, und 1 294 (minus 20,5 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat. Die Zahl der arbeitslosen schwerbehinderten Menschen ist um sechs Personen oder 0,7 Prozent gestiegen und lag bei 914 Personen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren 73 schwerbehinderte Menschen weniger arbeitslos gemeldet (minus 7,4 Prozent).
1.8.22

 

Auto kracht in Werbetafel

Eislingen. Ein Abschlepper musste in Eislingen einen Pkw  aufwendig bergen.  Eine 59-Jährige mit ihrem Wagen auf einem Parkplatz in der Steinbeisstraße gefahren. Aus ungeklärten Gründen betätigte die Frau das Gaspedal während sie vorwärts einparkte unverhältnismäßig stark. Dadurch schoss sie über den Bordstein und verkeilte mit der Front und der Scheibe des Auto in einer etwa 12 Quadratmeter großen Werbetafel. Der Wagen konnte nicht mehr weiterfahren. Ein Abschlepper musste ihn aufwendig bergen. Die Polizei schätzt den Sachschaden am Audi auf etwa 20.000 Euro, den an der Tafel auf etwa 2.000 Euro. Die Polizei Eislingen nahm den Unfall auf und verwarnte die Fahrerin gebührenpflichtig.
1.8.22
 

 

Energie-Genossen starten ihre zwölfte Anlage  

Kreis Göppingen. Wieder ist eine neue Anlage der Bürger-Energie-Genossenschaft(BEG)  Voralb-Schurwald fertig. Es ist die zwölfte Anlage und die zweite in diesem Jahr. Die dritte PV-Anlage in diesem Jahr wird in Gammelshausen gebaut. Sie entsteht auf dem Dach des Bauhofs. Diese Anlage gehört wieder zu den mittleren Anlagen der Bürger-Energie-Genossenschaft Voralb-Schurwald mit einer Leistung von 37 kWp. Nach eingehender Prüfung der Statik des Schulhausdaches in Hattenhofen, der Suche nach einem geeigneten Montageplatz für den Wechselrichter, die Suche nach Wegen für die Kabel vom Wechselrichter bis zum Einspeisepunkt des Energieunternehmens, die Suche nach einem Telefon-/Internetanschlusses zur Übertragung der Überwachungsdaten der Anlage konnte die Anlage gebaut werden.  Bei der Ausschreibung unserer Anlagen arbeiten wir mit qualifizierten und geprüften Unternehmen aus dem Landkreis Göppingen zusammen. Geprüft heißt für uns: wir kennen die Personen, die Geschichte des Unternehmens und sein Umfeld, die Adresse und die Telefonnummer. 

Eine Erfolgsgeschichte, die aktuellen Zahlen aus der BEG Stand vom 23.Apil, dem Datum des letzten Zugangs. Danach hat die Genossenschaft 390 Mitglieder mit 7.570 Anteilen. Das entspricht 757.000 Euro. Im letzten Jahr gab es einen Zugang von 37 neuen Mitgliedern und in diesem Jahr bereits 16.  Die Hauptversammlung für das Jahr 2021 findet am 5.September statt.
1.8.22

 

Hoher Schaden bei Einbruch in Firma

Heiningen. Hohen Sachschaden verursachten Einbrecher am Donnerstag in Heiningen. Der Einbruch ereignet sich etwa zwischen 3 und 4 Uhr. Über ein Dach gelangten die Einbrecher in das Firmengebäude in der Riedstraße. Im Innern hebelten sie mehrere Türen auf und durchsuchten die Räume. Dort fanden sie Bargeld und einen Tresor. Den nahmen sie mit und flüchteten unerkannt. Die Polizei sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 20.000 Euro.
29.7.22
 

 

Schuhe entwendet

Waldstetten. Elf Paar Schuhe der Marke Nike, Adidas und Puma wurden zwischen Mittwoch und Donnerstagnachmittag von bislang Unbekannten aus dem Kellerraum eines Gebäudes in der Bettringer Straße in Waldstetten entwendet. Das Diebesgut hat einen Wert von rund 1000 Euro. Hinweise auf den Täter bzw. den Verbleib der entwendeten Schuhe bitte an den Polizeiposten Waldstetten, Tel.: 07171/42454.
29.7.22

  

OB Dehmer verabschiedet Stadtrat Holger Scheible 

Der Geislinger OB Frak Dehmer (r.) verabschiedete Stadtrat Holger Scheifele, der 47 Jahre dem Gemeinderat angehört hatte. Foto: Christine Wehnert

Geislingen. Im  Geislinger Gemeinderat wurde der stellvertretende Oberbürgermeister, Stadtrat Holger Scheible (CDU) verabschiedet.  Scheible hatte hat das Gremium aus Altersgründen auf eigenen Wunsch verlassen. Er gehörte dem Gemeinderat seit 47 Jahren ununterbrochen an.

„Im Namen unserer Stadt und des Gemeinderats bedanke ich mich für Ihr ehrenamtliches Engagement und Ihre Arbeit. Ihre Politik hat sich stets an der Stadt, deren Menschen und Bedürfnissen und unseren Möglichkeiten orientiert“, sagte Oberbürgermeister Frank Dehmer. „Über die fast fünf Jahrzehnte haben Sie eine schier unendliche Erfahrung aufgebaut, die nun mit Ihnen gehen wird. Diese wird vermutlich dem gesamten Gremium fehlen.“   Frank Dehmer verabschiedete Holger Scheible mit einer Urkunde, einem Luftbild von Geislingen und einer Flasche Wein.

Neu ins Amt eingeführt wurde Bernhard Winkler (CDU). Er rückt für Holger Scheible ins Gremium nach. Oberbürgermeister Frank Dehmer wies Bernhard Winkler auf die Rechte und Pflichten eines Mitglieds des Gemeinderats hin.  Zur neuen ehrenamtlichen stellvertretenden Oberbürgermeisterin wählte der Gemeinderat Dr. Karin Eckert (CDU).
29.7.22
 

 

Agnes-Manager: Eröffnung im Herbst 

Kreis Göppingen. Die Bezirksversammlung der IHK Region Stuttgart Bezirkskammer Göppingen hat sich jüngst auch mit dem Thema Einzelhandel beschäftigt. Unter dem Titel „Das neue Stadtquartier Agnes: Impulse für die Einzelhandelsentwicklung in Göppingen“ hatte Joachim Trender, der Center Manager des Einkaufszentrums, über den aktuellen Stand des Baufortschritts berichtet. Zuvor hatten die Unternehmer die Baustelle in der Göppinger Bleichstrasse und den Rohbau besichtigt. Mit mehr als 700 Parkplätzen und einer Gesamtfläche von rund 21.000 Quadratmetern wird ein multifunktionales Stadtquartier mit Einzelhandel, Gastronomie, Service- und Freizeiteinrichtungen entstehen. Nach Auskunft des Center-Managers seien bereits 90 Prozent der Flächen vermietet. Nach dem derzeitigen Stand könne das neue Quartier im Herbst eröffnet werden. 

„Die Einzelhandelsentwicklung in der Stadt Göppingen ist ein entscheidendes Zukunftsthema für die gesamte Stadtentwicklung“, betonte Göppingens IHK-Bezirkskammerpräsidentin Edith Strassacker. Die Unternehmer zeigten sich von dem Bau beeindruckt. In der Diskussion wurde deutlich, dass die hohen Investitionen zu einer Aufwertung der Innenstadt und Göppingens beitragen können. Nun komme es aber darauf an, dass sich das östlich gelegene Einkaufsquartier durch entsprechende Laufwege und bauliche Gestaltungen mit dem Einzelhandel in der Innenstadt insgesamt verbinde und sich gegenseitig befruchte. Angesichts der vorhandenen Flächen in der Innenstadt sei das nicht einfach. „Wir sehen uns deswegen auch als Partner aller Händler“, betonte Trender in seinem Vortrag.

Das geplante Parkhaus im Agnes wird nach Ansicht der Bezirksversammlungsmitglieder für eine dringend benötigte Entlastung der Parkplatzsituation sorgen. Umso angeregter wurden auch die aktuellen Vorschläge aus der Göppinger Stadtpolitik zu einer autofreien Innenstadt diskutiert. Dazu sollten nach Meinung der Bezirksversammlung auch breit angelegt die Meinung der Unternehmer in der Innenstadt abgefragt werden. Der Einzelhandel kämpfe nach den Corona-Lockdowns in den Innenstädten weiter ums wirtschaftliche Überleben. Es müsse alles vermieden werden, was den Erholungspfad des Handels nach der Krise weiter beeinträchtige. Wirtschaft und Stadtpolitik seien gleichermaßen gefordert, mit einem klugen Gesamtkonzept und einer Verknüpfung von ÖPNV und Individualverkehr die Erreichbarkeit der Innenstadt zu gewährleisten.
29.7.22
 

 

Wolfgang Schütz gab Tourismus viele Impulse

Schwäbische Alb. Der langjährige Geschäftsführer der Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb, Wolfgang Schütz, wurde nach 18 Jahren in einer außerordentlichen, öffentlichen Mitgliederversammlung in den Ruhestand verabschiedet. Rund 60 geladene Gäste fanden sich dazu im Gesundheits- und Rehazentrum Schwäbische Alb in Bad Urach ein. 

Schütz hatte die Geschäfte des Vereins seit 2004 zunächst als ehrenamtlicher Geschäftsführer und neben seiner Tätigkeit als Kurdirektor in Bad Urach geleitet, bevor er von den Mitgliedern 2009 als hauptamtlicher Geschäftsführer gewählt wurde. Während dieser Zeit war ihm vor allem die Entwicklung des Tourismus in der Region der Mittleren Schwäbischen Alb im Landkreis Reutlingen wichtig.  Musikalisch eingestimmt und schwungvoll begleitet wurde die Veranstaltung durch das Saxophonquartett „Sax4Swing“. 

Hans-Jürgen Stede, Erster Landesbeamter und stellvertretender Vereinsvorsitzender, der für den erkrankten Vorsitzenden Bürgermeister Elmar Rebmann sprach, resümierte den Werdegang von Schütz und dankte ihm für sein jahreslanges Engagement und den großen Beitrag zur Weiterentwicklung des Tourismus im Landkreis Reutlingen. Schütz habe „der Schwäbischen Alb, die er selbst immer als schlafenden Riesen bezeichne, ein großes Selbstbewusstsein verliehen“, so Stede. 

 Eva-Maria Rühle dankte Schütz im Namen des Deutsche Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) für seine Arbeit und sein großes Engagement für die Gastronomie und Hotellerie. Sie erinnerte sich an das Kennenlernen und an die jahrelange gute Zusammenarbeit, aus der sich ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt hat. 

Sarah Reinhardt, die die Nachfolge von Schütz antritt, sprach im Namen aller Mitarbeiterinnen von Mythos Schwäbische Alb einen Dank an Schütz für die „stets vertrauensvolle Zusammenarbeit und den freundlichen Umgang untereinander und die permanente Unterstützung“ aus. 

Zum Abschluss fasste Wolfgang Schütz seine 18-jährige Tätigkeit zusammen, nennt viele seiner Projekte und betonte, dass ihm die Entwicklung des Tourismus in der Region und die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Partnern immer sehr wichtig war. Er unterstrich, wie sehr ihm der Wirtschaftsfaktor Tourismus am Herzen liegt und zeigt sich dankbar für die Vielzahl an qualitativ hochwertigen Betrieben und Einrichtungen, die die Schwäbische Alb zu einem attraktiven Reiseziel machen. Er bedankte er sich bei seiner Familie, insbesondere bei seiner Frau und seinen Kindern für die Unterstützung, bei allen beteiligten Akteuren, Leistungsträgern und Partnern.
29.7.22
 

 

Hochschule verabschiedet über 600 Absolventen 

Göppingen/Esslingen. Die Hochschule Esslingen hat am Freitag 637 Absolventen aus Esslingen und Göppingen mit einem Festakt im Neckar Forum in Esslingen verabschiedet. Im Anschluss an die Feier und die Übergabe der Zeugnisse in den Fakultäten fand erstmals nach zweijähriger Corona-Pause wieder der traditionelle Kandelmarsch durch Esslingen statt. 

In seiner Festansprache beglückwünscht Hochschulrektor Prof. Christof Wolfmaier die jungen Menschen: „Sie können mit Fug und Recht stolz auf ihren Abschluss sein. Manche von Ihnen werden schon einen Job haben, andere werden in den nächsten Wochen attraktive Jobs finden. Wir haben während des Studiums alles getan, um Sie für das spätere Berufsleben fit zu machen. Und nun hoffen wir, dass Sie der Region und unserer Hochschule auch nach Ihrem Studium verbunden bleiben.“ 

Zu den weiteren Rednern zählen die Oberbürgermeister der beiden Städte Esslingen und Göppingen, die auch eigene Preise verleihen. „Ich wünsche mir, dass Sie sich mit guten Gedanken an Esslingen erinnern“, sagt Esslingens Oberbürgermeister Matthias Klopfer. „Unsere Städte werden in Ihrem Herzen bleiben“, ergänzt Göppingens OB Alex Maier.
Tanja Hasenjäger, die ihr Masterzeugnis für das Fach Ressourceneffizienz im Maschinenbau erhalten hat, warf in ihrer Ansprache noch einmal den Blick auf ihren Studienalltag der vergangenen Jahre. „Heute ist der Abschluss einer Zeit, in der wir viel geleistet haben. Wir haben Können, Ehrgeiz, Kontinuität, Hingabe und Willen zur Leistung bewiesen. Jetzt sind wir am Zug, die Welt ein Stück mehr in die richtige Richtung zu lenken und neue, motivierte Menschen für unseren Studiengang zu begeistern“, sagt die Absolventin. 

Am abschließenden  Umzug durch die historische Altstadt Esslingens, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiert, hatten zahlreiche teilgenommen. Der Kandelmarsch bezeichnet eine kuriose Gangart, bei der sich ein Fuß beim Gehen auf dem Bürgersteig und der andere auf der Straße befindet. 1922 erhielten zwölf Studenten von einigen Polizisten verschiedene Angaben, wo sie zu laufen haben. Eine Einigung war nicht in Sicht, also entschieden sich die Studenten für das „Kandeln“. Wie von Beginn an wurde auch der 100. Kandelmarsch von Mitgliedern der sechs Esslinger Studierendenverbindungen organisiert. 
29.7.22

 

 

Trauer um Hermann Seimetz 

Der langjährige CDU-Politiker Hermann Seimetz ist tot.
Foto: Archiv Maitis-Media

Kreis Göppingen. Der Landkreis Göppingen trauert um den langjährigen Landespolitiker und früheren Rektor der Donzdorfer Messelbergschule, Hermann Seimetz. Seimetz starb nach kurzer schwerer Krankheit am Mittwoch im Alter von 84 Jahren.

Die Nachricht von seinem Tod verbreitete sich im Kreis Göppingen wie ein Lauffeuer. „Mit Hermann Seimetz verlieren wir einen großartigen Menschen, einen, der sein Leben lang ein überzeugter Christdemokrat und Konservativer im besten Sinne gewesen ist, einen Menschenfreund, der sich wirklich und aus vollem Herzen für andere interessierte“, würdigte am Donnerstag die CDU-Spitze im Kreis ihren langjährigen Weggefährten.  

65 Jahre lang war Hermann Seimetz Mitglied der CDU, 16 Jahre Kreisvorsitzender und 26 Jahre Parlamentarier im baden-württembergischen Landtag, für den er 2006 nicht mehr kandidiert hatte. Nach einer Lehre als Eisendreher bildete sich Seimetz zum Lehrer weiter und studierte an der Pädagogischen Hochschule in Weingarten von 1961 bis 1963. 1963/64 war er Lehrer in Wernau tätig. Ab Oktober 1964war er an der Messelbergschule i Donzdorf, wo er 1979 auch Rektor wurde.

Seimetz ist Ehrenvorsitzender des CDU-Kreisverbandes Göppingen. Bei der Landtasgwahl 1980 zog er für den Wahlkreis Geislingen  in den Landtag von Baden-Württemberg ein, wo er 1992 stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion wurde. Hermann Seimetz war auch Vorsitzender der Enquetekommission „Demografischer Wandel Herausforderung an die Landespolitik“ des Landtags. Viele schätzten Seimetz, der 2006 die Verdienstmedaielle des Landes erhielt, als Macher und Förderer, Netzwerker und Wegbereiter und Ratgeber.
28.7.22

 

Abfallwirtschaftsbetrieb hat neuen Chef

Julian Kuhn ist der neue Chef im Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Göppingen. Foto: Landratsamt Göppingen

Kreis Göppingen. Der 34-jährige Kreisamtmann Julian Kuhn wurde vom Kreistag einstimmig zum Betriebsleiter des Abfallwirtschaftsbetriebs des Landkreis Göppingen gewählt. Er folgt damit Dirk Kurzschenkel nach, der den Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Göppingen verlassen hat, um sich bei der Stadt Reutlingen neuen Aufgaben zu stellen.

Julian Kuhn ist seit dem Jahr 2015 bereits beim Abfallwirtschaftsbetrieb und hat seit Januar 2017 die Leitung der Abteilung Abfallwirtschaft beim Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreis Göppingen inne. Er wird zum 1. August auf die Position des Betriebsleiters wechseln.

Landrat Edgar Wolff begrüßt die Wahl von Julian Kuhn ausdrücklich. „Mit Julian Kuhn erhält der Abfallwirtschaftsbetrieb einen gerade für das Schlüsselthema Abfallwirtschaft des Landkreises äußerst kundigen Fachmann, der die zum Jahresanfang erfolgte Systemumstellung maßgelblich verantwortet hat. Zudem ist es außerordentlich erfreulich, dass mit Julian Kuhn eine mit entsprechenden internen Qualifizierungsprogrammen gezielt geförderte Nachwuchsführungskraft aus dem Landratsamt den Kreistag überzeugt hat.“ Auch Julian Kuhn freut sich auf die Herausforderung in der zukünftigen Position: „Das Schlüsselthema Abfallwirtschaft steht in den kommenden Jahren vor großen, aber auch sehr spannenden Herausforderungen. Daher freue ich mich über den Rückhalt aus der Kreispolitik und aus dem eigenen Haus. Mein größtes Ziel ist es, die Rest- und Sperrmüllmenge im Landkreis, in den kommenden Jahren, unter die magische Grenze von 100 Kilogramm pro Einwohner und Jahr zu senken.“

 Kuhn absolvierte an der Universität Hohenheim nach dem Bachelorabschluss im Studiengang „Nachwachsende Rohstoffe und Bioenergie“ .  Im Anschluss an seinen Abschluss als „Master of Science (M. Sc.)“ wurde Kuhn die Stelle als Sachbearbeiter in der Abteilung Abfallwirtschaft des Abfallwirtschaftsbetriebs übertragen. Nach interimsweiser Übernahme der Leitung der Abteilung Abfallwirtschaft nahm er diese Position im Januar 2017 dauerhaft ein. Unter anderem übernahm er in diesem Zusammenhang Projekte im Rahmen des neuen Sammel- und Gebührenkonzepts.  Geboren und aufgewachsen ist Julian Kuhn in Göppingen. Seine große private Leidenschaft ist neben dem Kochen das Reisen. Beim Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreis Göppingen handelt es sich um einen Eigenbetrieb nach dem Eigenbetriebsgesetz. Zum Abfallwirtschaftsbetrieb gehören neben der Betriebsleitung die Abteilungen der Finanzabteilung sowie Abfallwirtschaft. Dem Bereich der Abfallwirtschaft sind neben den zugewiesenen verwaltungsinternen Aufgaben ebenfalls die Wertstoffzentren sowie die Grüngutplätze des Landkreises zugeordnet. Weitere Informationen zum Abfallwirtschaftsbetrieb unter www.awb-gp.de
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8.7.22

 

Schweizer: Regionales stärker hervorheben

Die CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer machte auf ihrer Ernährungstour auch Stopp im Kuhstahl von  Familie Schurr in Wangen. Foto: Strobel

Kreis Göppingen. Sieben Stationen in drei Tagen: Die CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer  verschaffte sich auf ihrer Ernährungstour ein Bild von der Situation der regionalen Erzeuger vor Ort. Von Landwirten, über Schlachthöfe bis zum Supermarkt und der Gastronomie machte sie sich auf die Spuren der Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Produkte. „In den letzten 20 Jahren haben fast ein Drittel unserer landwirtschaftlichen Betriebe aufgegeben. Der Selbstversorgungsgrad bei Obst und Gemüse liegt nur noch bei etwa 20 %. Wir beklagen aktuell die Energieabhängigkeit von Russland, entziehen aber zugleich durch das Preisdumping den verbleibenden landwirtschaftlichen Betrieben die Existenz und sind so auf dem besten Weg unsere Ernährungssicherheit auf Spiel zu setzen“, so Schweizer. Deshalb ist es ihr ein Anliegen auf die Bedeutung der Landwirtschaft und der regionalen Produkte aufmerksam zu machen. Für ein abschließendes Grillfest auf dem Waldeckhof wurden Produkte der besuchten Betriebe eingekauft.

Zum Start der Tour besucht Schweizer den Hof der Familie Schurr in Wangen, wo rund 170 Milchkühe leben in einem offenen Boxenlaufstall leben und  täglich rund 4.500 Liter Milch produziert  werden. Die nächste Station führt Schweizer zum Gemüseanbau auf den Biolandhof Bidlingmaier in Lerchenberg. Seit 30 Jahren baut Familie Bidlingmaier unterhalb des Hohenstaufens Biogemüse an „Wetterextreme wie Hitzesommer und Dürren nehmen auch bei uns zu und betreffen die Landwirtschaft in besonderem Maße. Der seit Tagen und auf absehbare Zeit ausbleibende Regen birgt die Gefahr von massiven Einbußen für unsere Landwirte“, betont Schweizer. Um nicht dem vollen Risiko von Ernteausfällen ausgesetzt zu sein, kauft Otto Bidlingmaier auch Obst und Gemüse in Bioqualität zu und vertriebt diese auf den Wochenmärkten mit. „Ohne eine solche Risikostreuung würde es nicht gehen“, so Bidlingmaier.

Anschließend e Schweizer den Schweinehalter Wolfgang Daiber aus Uhingen-Holzhausen. Mit seinem Hof, der mehrere hundert Schweine in verschiedensten Altersklassen zählt, ist er einer der letzten Ferkelzuchtbetriebe im Landkreis Göppingen. Seit einigen Jahren nimmt der Landwirt auch Getreide von Landwirten aus dem ganzen Umkreis entgegen, macht eine Qualitätsprüfung und vermarktet dieses weiter. Getreide von hoher Qualität kommt in die Mühle, weniger gute Qualität wird als Schweinefutter verwertet. Die nächste Station führt die Abgeordnete zur Schlachterei und Metzgerei Mühleisen in Börtlingen. Zusammen mit seiner Frau und weiteren Angestellten betreibt Metzgermeister Andreas Mühleisen das Geschäft seit nun mehr als 20 Jahren. Wöchentlich kaufen sie Schweine von einem umliegenden Bauernhof, schlachten diese selbst, verarbeiten sie weiter und verkaufen sie im hauseigenen Metzgerladen. .

Entscheidend ist auch, ob diese hochwertigen regionalen Produkte auch ihren Weg zum Verbraucher finden. Von der Erzeugung und der Verarbeitung geht es für Schweizer daher anschließend in den Lebensmitteleinzelhandel. Beim Edeka-Markt Daiber in Wangen finden sich rund zehn Prozent regionale Produkte in den Regalen, rechnet man die hauseigene Bäckerei dazu, ist es sogar deutlich mehr. „Die Unterstützung unserer lokalen Erzeuger ist mir wichtig, deshalb versuche ich sie wo es geht ins Sortiment zu integrieren“, so Wolfang Daiber. Die letzte Station führte Schweizer zum Restaurant Wiener Kaffeehaus nach Göppingen in die Küche von Uwe Hipp, wo gemeinsamen Maultaschen produziert wurde. Hier erfuhr Schweizer, dass der Gastronom in der Regel nicht die Zeit hat, zu mehreren regionalen Anbietern zu fahren, um die Ware einzukaufen. „Was beim wöchentlichen Einkauf nicht im Großhandel besorgt wird, bringt ein Lieferant. Der hat einen festen Produktkatalog. Was dort nicht angeboten wird, gibt’s in der Regel auch nicht“, so Hipp. Trotzdem versucht Uwe Hipp wo immer es möglich ist, auf regionale Anbieter zurückzugreifen.

Schweizer zieht nach ihrer Ernährungstour ein ernüchterndes Fazit: „Die Landwirte arbeiten rund um die Uhr für unsere Lebensmittel. Die Vermarktungswege sind unterschiedlich und oft schwierig nachzuvollziehen. Das macht es für die Verbraucher oft nicht einfach, die regionalen Produkte zu erkennen. Wenn wir hier aber weiter im Blindflug unterwegs sind, verlieren wir unsere Betriebe mit unabsehbaren Folgen für unsere Kulturlandschaft und gefährden unsere Ernährungssicherheit. Deshalb müssen wir alle gemeinsam daran arbeiten, dass Landwirtschaft bei uns eine Zukunft hat und ein auskömmliches Dasein für die Landwirte möglich ist. Die Entscheidung treffen wir als Verbraucher jeden Tag im Supermarkt.“
28.7.22
 

 

Hilfe für die Grundversorgung in Schlat

Schlat. Das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) gab die unterjährige Programmentscheidung des Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) bekannt. Die Gemeinde Schlat erhält einen Zuschuss von 77.550 Euro für ihren Förderschwerpunkt der Grundversorgung. Mit der Aufnahme in das ELR unterstützt die Landesregierung insgesamt 244 besonders dringliche Projekte des ländlichen Raums. Ein schneller Fördermitteleinsatz ermöglichte es, die sorgfältig vorbereiteten und startbereiten Projekte aufzunehmen.  
28.7.22
 

 

Brand in Dachstuhl: Polizei findet Marihuana-Pflanzen

Süßen.  Hoher Sachschaden entstand am Mittwoch bei einem Feuer in Süßen. Gegen 16.45 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem Brand im Kolpingweg aus. In dem Mehrfamilienhaus brannten der Dachstuhl und eine Photovoltaikanlage. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Die Bewohner hatten das Gebäude verlassen. Verletzt wurde niemand. Ersten Erkenntnissen dürfte könnte ein technischer Defekt an der Photovoltaikanlage ursächlich für den Brand gewesen. Bei den Löscharbeiten fanden die Einsatzkräfte in einer Dachwohnung 15 Marihuana Pflanzen und etwa 150 Gramm Marihuana. Das wurde sichergestellt und die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Schaden an dem Gebäude wird auf etwa 250.000 Euro geschätzt.
28.7.22

 

Freier Bad-Eintritt für Kinder

Schwäbisch Gmünd (sv). Mit einer außergewöhnlichen Aktion lädt der Gmünder Oberbürgermeister Richard Arnold zusammen mit vielen Partnern aus der Wirtschaft auch in diesem Jahr alle Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren zum kostenlosen Badespaß in den Sommerferien in die Gmünder Freibäder: „Schon im vergangenen Jahr haben wir mitten in den Coronazeit damit vielen Familien und Jugendlichen ein wenig Normalität im Alltag bieten können,“ so der Gmünder Rathauschef, der sich dieses Sommerprojekt ganz persönlich zur Herzensangelegenheit gemacht hat. Auch in diesem Jahr soll nun wieder die Aktion „Kostenloser Badespaß in den Gmünder Freibädern“ allen Kindern und Jugendlichen vom 28. Juli bis zum 11. September unkompliziert ohne Eintritt ein tolles Ferienvergnügen bieten. Arnold: „Langeweile und ödes Abhängen in den Ferien hat ein Ende; unser Bud-Spencer-Freibad und das Freibad in Bettringen bieten für alle super Angebote. Und die Kinder und Jugendlichen können so oft rein, wie sie wollen.“
28.7.22
 

 

Finanzspritze für Waldstetten 

Waldstetten. Die Gemeinde Waldstetten erhält aus dem ausgleichsstock des Landes rund 900 000 Euro für den Bau des knapp zwei Millionen Euro teuren Kindergarten Rosensteinstraße. Laut Landratsamt in Aalen fördert das Land über das Programm 13 Projekte im Kreis.
28.7.22

 

Waldbrand noch in der Nacht gelöscht

Rechberghausen. Am  Dienstagab4nd brannte eine Waldfläche bei Rechberghausen. Kurz nach 21 Uhr meldete ein Zeuge einen Brand in einem Wald westlich von Rechberghausen. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an und bekämpfte das Feuer. Das war auf einer Fläche von etwa 7.000 Quadratmetern ausgebrochen. Einige Stunden später waren die Flammen gelöscht. Verletzt wurde niemand. Warum der Brand ausbrach, ist nicht bekannt.
27.7.22
 

 

Pachwald neue Chefin im Referat Öffentlichkeitsarbeit

Göppingen. Der Verwaltungs- und Finanzausschuss des Göppinger Gemeinderates wählte die 48-jährige  Jeannette Pachwald aus Göppingen zur neuen Leiterin des Referates Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Sie übernimmt die neue Position zum 1. August. Es ist keine Unbekannte, die von den Ausschussmitgliedern zur neuen Referatsleiterin gewählt wurde. Seit inzwischen 20 Jahren ist Jeannette Pachwald bei der Stadt Göppingen angestellt. Zunächst bei der städtischen Wirtschaftsförderung tätig, wechselte die studierte Politikwissenschaftlerin und Ethnologin mit Amtsantritt des früheren Oberbürgermeisters Guido Till in die Position der Persönlichen Referentin. Nach einer Elternzeitpause kehrte sie als Persönliche Referentin des Baubürgermeisters in die Verwaltung zurück. Zuletzt war sie seit fünf Jahren stellvertretende Pressesprecherin im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Zum 1. August übernimmt sie nun die Leitung des Referats.
27.7.22

 

Jahnstraßen-Parkhaus wird saniert

Göppingen. Das Parkhaus in der Göppinger Jahnstraße ist seit über 30 Jahren in Betrieb. Bedingt durch das Baualter und die große Auslastung des Parkhauses kam es im Verlauf der letzten Jahre vermehrt zu Bodenrissen. In diesen Rissen haben sich, auch aufgrund Tausalzeinbringungen im Winter, Korrosionen gebildet. Im Zuge der Sanierungsarbeiten werden die Bodenplatte und Decke des Untergeschosses sowie die Fahrbahn im Erdgeschoss instandgesetzt. Die Sanierungsmaßnahme beläuft sich nach aktueller Kostenschätzung auf circa 2,3 Millionen Euro netto und wird in der Zeit von Juli 2022 bis Herbst 2023 durchgeführt.. In dieser Zeit wird es temporär zu geänderten Verkehrsführungen innerhalb des Parkhauses kommen. Außerdem werden verschiedene Teilflächen nicht als Parkflächen zur Verfügung stehen.

Die Möglichkeit der Ein-und Ausfahrt des Parkhauses bleibt während der Sanierungsmaßnahme stets gewährleistet. Für die Parkkunden stehen weiterhin genügend Parkplätze zur Verfügung.
27.7.22

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Lauterstein. Am Dienstag stürzte ein Motorradfahrer in Lauterstein und verletzte sich dabei schwer. Kurz nach 10 Uhr fuhr der 55-Jährige mit seinem Motorrad in der Hauptstraße. Er schaute wohl während der Fahrt kurz auf seine Uhr und war abgelenkt. Währenddessen geriet er mit dem Vorderrad gegen einen Randstein und stürzte. Durch den Sturz zog er sich schwere Verletzungen zu und kam in ein Krankenhaus.
27.7.22
 

 

Über 300 Handwerker schaffen an der neuen Klinik

Kreis Göppingen.  Vor einem Jahr, im Juli 2021 wurde am Neubau der Klinik am Eichert Richtfest gefeiert. Seither wird in hohem Tempo an der Fertigstellung des Gebäudes gearbeitet. Zum Teil weit über 300 Handwerker und Techniker von bis zu 40 Gewerken sind derzeit gleichzeitig am Weiterbau des Krankenhauses beteiligt. „Es ist weiterhin alles im Plan. Dennoch müssen auch wir bei wenigen Gewerken Verzögerungen in Kauf nehmen. Der rechtzeitigen Eröffnung im Frühjahr 2024, gegebenenfalls schon Ende 2023 steht bisher aber nichts im Wege“, freut sich der Kaufmännische Geschäftsführer der Kliniken, Wolfgang Schmid, und ergänzt: „Die ersten Einheiten werden schon im Herbst des kommenden Jahres in ihre neuen Räume ziehen können.“ Er weiß, bei wem er sich für diesen bisher reibungslosen Verlauf bedanken kann: „Die Leistung unseres Projektleiters und seines Bauteams, der Fachplaner und aller Handwerker ist großartig.“

Von außen sichtbar ist die inzwischen abgeschlossene Montage der Fenster und Fassaden. Die Putz-Fassaden im Sockelgeschoss sind bereits seit Ende 2021 fertig, dort sind auch schon erste Gerüstflächen abgebaut, ebenso in den meisten Innenhöfen. Die Metall-Fassade des Bettenhauses ist vor wenigen Tagen fertig geworden. Auch hier wird demnächst das Gerüst verschwinden und sich das Klinikgebäude von außen in seinem Endzustand zeigen. Im Südteil der Baustelle wurde außerdem schon mit dem ersten Abschnitt der Freianlagen begonnen, so ist etwa die Pflasterung vor dem Südeingang vollständig verlegt.

Wesentlich mehr passiert aktuell im Inneren des Neubaus. „Es werden immer noch Wände gesetzt, die Trockenbauer sind damit aber schon in der obersten Etage des Bettenhauses angekommen. Auch die Estrichleger haben schon circa 50 Prozent des Gebäudes geschafft“, erklärt Andreas Frischmann, Projektleiter Neubau. Im November 2021 war in den künftigen Patientenzimmern mit dem Einbau der Nasszellen begonnen worden. Das Besondere: Die Bäder bestehen aus Bauelementen, die vor Ort zu einer Nasszelle zusammengesetzt werden. Nur etwas mehr als eine Stunde benötigen die Handwerker, um aus den einzelnen Elementen einen Nasszellenwürfel zu erstellen. Insgesamt finden 343 dieser Fertignasszellen ihren Platz im Klinikneubau.

In der künftigen Eingangshalle ist bereits das Bodenelement für die große Drehtrommeltüre erkennbar und im April 2022 war die Galerieverglasung angebracht worden. „Die raumhohen Scheiben haben eine Stärke von rund 38 Millimetern, das Sicherheitsglas der circa 100 Quadratmeter großen Glasfläche dient damit sowohl der Absturzsicherung als auch dem Brandschutz“, so Frischmann. Sicherheit bringen auch die Geländer in den diversen Treppenhäusern des Neubaus, die derzeit montiert werden. Die insgesamt 1.610 Treppenstufen des Neubaus werden von einem Geländer, das aneinandergereiht circa 650 Meter lang wäre, gesichert.

Weit vorangeschritten ist auch der technische Einbau. Ob im Technikgeschoss unterhalb des Hubschrauberlandeplatzes, in der Technikzentrale im 2. Obergeschoss oder im Technik-Tiefgeschoss – die Großgeräte für Lüftung, Wärme und Kühlung sind verbaut und angeschlossen. Auch viele Spezialgeräte sind bereits angeliefert und installiert, etwa eine Eisbank, welche die Kochkessel der Küche mit Eiswasser für den Rückkühlprozess versorgen wird. Die rund 4.400 Liter Wasser fassende Eisbank wird täglich rund zwei Tonnen Eis produzieren, die für das im Neubau zum Einsatz kommende Cook and Chill-Kochverfahren benötigt werden. In den künftigen OP-Sälen sind die Techniker ebenfalls kräftig am Werk, zum Beispiel sind die speziellen OP-Decken, die später für einen permanenten, gerichteten Luftstrom sorgen, bereits eingebaut.

Dieser Innenausbau erfolgt unsichtbar für Außenstehende. Es sei denn, man nimmt an einer der Bauführungen teil. Seit Oktober 2021 werden diese regelmäßig angeboten – als interne Veranstaltungen für Mitarbeiter, die ihre künftigen Arbeitsorte sehen wollen, aber auch als öffentliche Führungen für Bürger.
27.7.22

 

Nacht der Ausbildung: Betriebe werben um Nachwuchs

Kreis Göppingen. Den Schulabschluss in der Tasche, die ganze Berufswelt vor der Tür und nur eine Frage, die bleibt: Quo vadis – wohin gehst du? Um Schülern einen Orientierungspunkt zu bieten, luden die Wirtschaftsjunioren Göppingen e.V zur „Nacht der Ausbildung“. Auch die Christophsbad Klinikgruppe beteiligte sich an der Veranstaltung als einer von rund 50 Betrieben. An mehreren Informationsständen im Foyer des Klinikums konnten sich die Jugendlichen ihr eigenes Bild von den Aufgaben einer Fachpflegekraft oder einer Kauffrau bzw. eines Kaufmanns im Gesundheitswesen machen. Zudem informierte man über die Freiwilligen Dienste (BFD, FSJ) und die Möglichkeiten eines Praktikums. 

Dabei lag der Fokus vor allem auf der Praxisnähe. Aktuelle Auszubildende standen den Schülern bei allen aufkommenden Fragen Rede und Antwort und klärten sie über ihre Aufgaben und den Arbeitsalltag im Klinikum und im Christophsheim auf. Zudem konnten die jungen Frauen und Männer gleich selbst überprüfen, ob ihnen ein pflegerischer Beruf liegt: An einer Puppe mit Atmungssimulation durften sie beispielsweise ihre Reanimationsfähigkeiten unter Beweis stellen. Einen Stand weiter wurden sie über die Kunst der Vitalzeichenmessung informiert – inklusive daran anschließendem Selbstversuch, bei dem sie den eigenen Puls und Blutdruck messen konnten. Auch über die richtige Händedesinfektion konnten sie sich aufklären lassen. Kleine Boxen mit ultraviolettem Licht zeigten dann sogleich, ob sie die Theorie korrekt in die Praxis umgesetzt hatten – was nicht selten für staunende Blicke sorgte.
27.7.22
 

 

Ostalbkreis sucht nach alten Fotos

Ostalbkreis. 2023 kann der Ostalbkreis auf sein 50-jähriges Bestehen zurückblicken. Dieses Jubiläum soll mit einem ganzjährigen, bunten Veranstaltungsprogramm gemeinsam mit den 42 Städten und Gemeinden sowie allen Bürgerinnen und Bürgern gefeiert werden. Das Kreisarchiv erstellt dazu eine Jubiläumsschrift, in der eine Auswahl an Fotos aus den 1970er Jahren veröffentlicht werden soll, und ruft deshalb zu einem Fotowettbewerb auf. Die Bilder sollen die 1970er Jahre noch einmal aufleben lassen und einen Blick auf den Ostalbkreis vor 50 Jahren ermöglichen. Gesucht sind Bilder aus den Jahren zwischen 1968 bis 1979. Von Interesse sind insbesondere diese Themen - ausschließlich aus dem Gebiet des Ostalbkreises: Dorf und Stadt (Alte Ansichten , Ortskern, Ortsteile, Gebäude),  Neubaugebiete, Straßenbau,  Besonderes/Sehenswürdigkeiten der Gemeinde; Lebenswelt (Vereinsleben, Umzüge, Jubiläen,  Sport,  Mode, Kultur und Brauchtum); Arbeitswelt(Büro- und Arbeitsräume, Firmensitze,  Tante-Emma-Läden,  Markttag,  Landwirtschaft und Technik der 1970er); Natur und Umwelt (alte Landschaftsbilder,• Eingriffe in die Natur wie z. B. Flussbegradigungen). Die Bilder können über die Website www.fotowettbewerb.ostalbkreis.de hochgeladen werden. Pro Person können maximal zehn Bilder eingereicht werden. Als Dankeschön erhalten alle Einsender, deren Bilder ausgewählt werden, ein kostenloses Exemplar der Jubiläumsschrift. Außerdem werden unter allen ausgewählten Einsendungen zehn Überraschungspräsente verlost. Einsendeschluss ist der 31.Dezember. Für Rückfragen steht Kreisarchivar Uwe Grupp, Tel. 07361 503-1320, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerne zur Verfügung.
27.7.22

 

Wohnhaus in Flammen: Keine Verletzten

Geislingen. Am Dienstag stand in Geislingen ein Haus in Flammen.  Zeugen entdeckten zur Mittagszeit den Brand in der Wilhelmstraße.  Sie verständigten sofort die Feuerwehr. Die war schnell dort und begann, die Flammen zu löschen. Trotzdem brannte das Haus aus. Die Polizei sperrte derweil die Straßen und sorgte für die Sicherheit am und um den Brandort. Die Bewohner des Hauses hatten sich selbst in Sicherheit gebracht. Der Wohnungsinhaber erlitt einen Schock und musste sich ärztlich behandeln lassen. Wegen des starken Rauches wurde die Bevölkerung aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Diese Warnung konnte schon bald aufgehoben werden. Die Ursache des Brandes steht noch nicht fest. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 350.000 Euro.
26.7.22
 

 

Pläne für Radschnellweg Bürgern vorgestellt 

Kreis Göppingen, In einer Informationsveranstaltung im Landratsamt Göppingen wurde ausführlich über das Projekt des Radschnellwegs im Filstal, den RS14 informiert. Rund 50 Interessierte besuchten die Veranstaltung im Hohenstaufensaal des Landratsamts Göppingen. 

Landrat Edgar Wolff erläuterte die Wichtigkeit des Radschnellwegs in Hinblick auf die Verkehrswende und den Klimawandel. Weiter sei der Radschnellweg im “Fahrradfreundlichen Landkreis” eine Bereicherung für alle, die im dicht bebauten Filstal wohnen, arbeiten oder zur Schule gehen, denn viele Wege seien kürzer als fünf Kilometer. “Das Ziel muss es sein, diese Kurzstrecken, aber auch längere Distanzen mit 10, 15 oder auch 20 Kilometern gerne, sicher und schnell mit dem Rad erledigen zu können”, betonte Wolff. 

Jörg-Michael Wienecke, Leiter des Amts für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur, Mara Dreher vom Planungsbüro BIT Ingenieure AG und Rebecca Ehmann von der Projektsteuerung der wpm – ICL GmbH stellten die Planungen in drei verschiedenen Themenblöcken vor. Neben allgemeinen Informationen zu Radschnellwegen wurden ein Rückblick und der Streckenverlauf des RS14 präsentiert, sowie der aktuelle Planungsstand und die weiteren Schritte der Planung vorgestellt. Anschließend erhielten die Bürger die Möglichkeit, ihre Fragen zu stellen. Moderiert wurde der Abend von Romeo Edel, über lange Jahre Studienleiter bei der Evangelischen Akademie in Bad Boll.  

An dem Abend wurde auch eine  Online-Beteiligungskarte vorgestellt. Alle an den Planungen Interessierten bekommen dadurch die Möglichkeit, ihre Anmerkungen, Kommentare und Fragen direkt an der richtigen Stelle des Trassenverlaufs auf einer Onlinekarte einzutragen. Diese Anregungen und Kommentare werden im weiteren Verlauf ausgewertet und eine Übernahme der Anmerkungen in die Vor- und Entwurfsplanung geprüft. Mithilfe der Online-Beteiligungskarte sollen Ideen und ein Stimmungsbild der Bürger zur Vorzugstrasse abgefragt werden.

Die Onlinebeteiligung ist ab sofort  bis einschließlich Mittwoch, 14.September unter www.radschnellweg-filstal.de verfügbar.
26.7.22

 

Dirt Bike Contest mit 28 Teilnehmern 

Eislingen. Etwa 100 Besucher erlebten in Eislingen einen spannenden Nachmittag beim Dirt Bike Contest in Eislingen. In drei Altersklassen eingeteilt, ging es darum, den Parcours schnell und technisch gut zu durchfahren.

In der Vorbereitung hatten Jugendliche des Jugendhauses Nonstops gemeinsam mit sieben internationalen Gästen des Work Camps und den Frame Breakers aus Faurndau die Strecke für den Wettbewerb präpariert. Auch der Lager-Container auf dem Platz bekam während des Work Camps im Rahmen eines Graffiti-Workshops einen neuen ‚Anstrich‘. Beim Dirt Bike Contest trug das bewährte und inzwischen bekannte Feuerwehrauto als Eventmobil mit Musik zur ausgelassenen Stimmung bei. Insgesamt nahmen 28 Kinder, Jugendliche und Erwachsene bei dem Dirt Bike Contest teil. Außerdem brachten zwei Trickfahrer mit ihren Kunststücken das Publikum zum Staunen. Bei der anschließenden Siegerehrung wurden Gutscheine für einen Fahrradladen und nützliche Preise wie Trinkflaschen oder Repairkits überreicht.
26.7.22
 

 

Fit für den digitalen Unterricht 

Ostalbkreis. Lehramtsanwärter der Grundschule erkundeten die Angebote des Kreismedienzentrums Ostalbkreis. Vom Online-Quiz über interaktive Arbeitsmaterialien bis hin zu mit 3D-Druck erstellten Modellen: die Einsatzmöglichkeiten von digitalen Medien in der Schule sind vielfältig, können den Unterricht bereichern und die Motivation von Lernenden steigern. Die Relevanz des digitalen Lernens nimmt seit Jahren zu und die Themen Medienbildung/Medienkompetenz werden auch in der Ausbildung von Lehrkräften immer wichtiger. Grund genug, die Kooperation zwischen dem Kreismedienzentrum Ostalbkreis und dem Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Schwäbisch Gmünd (GWHRS) zu vertiefen. 

Beim  Kennenlerntag besuchten über 80 Lehramtsanwärter gemeinsam mit Simone Graser, Seminarschulrätin am Seminar für Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte GWHRS, das Kreismedienzentrum am Standort Schwäbisch Gmünd und konnten dort das Angebot kennenlernen und ihr digitales Knowhow in mehreren Workshops stärken. 

Auf dem Programm stand u.a. die Ssam-Mediathek des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg, mit der Lehrkräfte urheberrechtlich unbedenkliche Materialien kostenfrei im Unterricht einsetzen können. Außerdem konnten sich die angehenden Lehrkräfte kreativ austoben und eigene E-Books und Comics erstellen. Last but not least erkundeten die Teilnehmenden in einem Stationenparcours die App Actionbound, die auf spielerisches Lernen setzt und mit der sich digitale Lernabenteuer gestalten lassen.

Neben den angehenden Grundschullehrkräften werden auch Lehrkräfte anderer Schulformen das Kreismedienzentrum besuchen. Das Team des KMZ freut sich darauf, die Teilnehmenden auch künftig als Kundinnen und Kunden begrüßen zu dürfen, egal ob im Medienverleih oder im Rahmen einer Fortbildung.
26.7.22
 

 

Trockenheit: Kein Wasser mehr aus Seen und Bächen 

Ostalbkreis. Die anhaltend trockene Witterung lässt die Pegel der Bäche und Flüsse im Ostalbkreis dramatisch fallen. Nach den aktuellen Wettervorhersagen soll die Trockenheit auch noch länger anhalten. Das Landratsamt Ostalbkreis untersagt deshalb ab sofort die Wasserentnahmen in geringen Mengen an allen Gewässern. 

Mit dem Niedrigwasser und dem temperaturbedingten Sauerstoffmangel stellt sich für die Flora und Fauna der Gewässer eine zunehmende Stresssituation ein. Besonders stark betroffen sind die kleineren Gewässer mit ohnehin geringer Wasserführung. Zum Teil fielen einige Gewässerabschnitte schon trocken. 

Grundsätzlich darf zwar Wasser in geringen Mengen aus Flüssen und Bächen im Rahmen des Gemeingebrauches entnommen werden, aber nur solange das Wasser für private Zwecke genutzt wird und die Entnahme dem Gewässer nicht schadet. Bei den derzeitigen niedrigen Wasserständen ist bei solchen Entnahmen in ihrer summarischen Wirkung von einer Schädigung der Gewässer auszugehen. Das Landratsamt weist deshalb darauf hin, dass diese Wasserentnahmen nicht mehr vom Gemeingebrauch gedeckt und damit ab sofort an allen Gewässern im Ostalbkreis zu unterlassen sind. 

Wasserentnahmen für gewerbliche Zwecke sind genehmigungspflichtig. Zuständig ist das Landratsamt Ostalbkreis, Geschäftsbereich Wasserwirtschaft, und für große Industriebetriebe das Regierungspräsidium Stuttgart. In den Zulassungen wird geregelt, dass die Wasserentnahme nur bis zu einem bestimmten Schwellenwert erfolgen darf. Auf diese Weise wird die Erhaltung der ökologischen Grundfunktionen eines Gewässers gewährleistet. 

Wird unberechtigt Wasser entnommen, stellt dies eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann.  Weitere Informationen zur Wasserentnahme gibt es beim Landratsamt Ostalbkreis, Geschäftsbereich Wasserwirtschaft, Tel. 07961 567-3421, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .
26.7.22
 

 

Preise für Schüler aus dem Landkreis

Kreis Göppingen. Schüler aus dem Landkreis Göppingen wurden für die Teilnahme am 69. Europäischen Wettbewerb geehrt. Die Preisverleihung erfolgte durch Dezernent Rudolf Dangelmayr in Vertretung für Landrat Edgar Wolff und Katrin Teubner von der Europa-Union Kreisverband Göppingen.  Unter dem Motto „Nächster Halt: Nachhaltigkeit“ fragte der 69. Europäische Wettbewerb nach dem ökologischen Fußabdruck in Europa: Was können Kinder an ihren Schulen konkret für den Umweltschutz tun? Was macht eine Landwirtschaft aus, in der es Menschen, Tieren und Pflanzen gleichermaßen gut geht? Wie lassen sich Nahrungsmittel und andere Produkte so produzieren, dass möglichst wenig Ressourcen verbraucht werden? Und was sollten wir in Zukunft in Europa anders machen? Die Schüler hatten so die Möglichkeit, ihren Erfahrungen, Gedanken und Ideen kreativ Ausdruck zu verleihen. Sie setzten diese als Bilder, Collagen, Plakatkampagnen, Videos, Podcasts, Poetry Slams, Gedichte oder auch Songs um. In 13 Aufgaben für unterschiedliche Klassenstufen beschäftigten sich die Teilnehmenden völlig frei mit den Vor- und Nachteilen der allgegenwärtigen Entwicklungen. An die Schüler des Landkreises Göppingen gingen für Arbeiten  zwei Landespreise und sieben Ortspreise. Es handelt sich um Schüler der Grundschule Zell u. A. Und der Georg-Thierer-Grundschule Rechberghausen. Als Preise erhielten die Schüler und die Lehrer Büchergutscheine und verschiedene Geschenke des Landkreises und von der Europa Union Kreisverband Göppingen e.V. sowie ein leckeres Eis zur Abkühlung an diesem heißen Tag.
26.7.22

 

Zu schnell ins Stauende 

Gruibingen. Nicht aufgepasst hatte ein Autofahrer am Montag auf der A8. Gegen 14.45 Uhr staute sich der Verkehr vor dem Tunnel in Gruibingen in Fahrtrichtung Ulm. Ein 44-Jähriger fuhr auf dem linken Fahrstreifen zu schnell. Im Bereich, in dem sich die Fahrbahn von drei auf zwei Fahrstreifen verengte, fuhr dieser ungebremst in das Heck eines Kleinlaster. Durch den Aufprall schob es den Kleinlaster auf einen Pkw. Bei dem Unfall wurden der 40-jährige Fahrer und ein sechsjähriges Kind in dem Wagen leicht verletzt. Sie konnten ihre Fahrt nach einer ambulanten Behandlung an der Unfallstelle fortsetzen. Der Unfallverursacher und der 28-jähriger Fahrer des Kleinlasters blieben unverletzt. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei auf etwa 50.000 Euro. Die Autobahn musste für die Unfallaufnahme etwa 45 Minuten voll gesperrt. Es kam zu einem Rückstau von mehreren Kilometern.
26.7.22
 

 

Böschungsbrand an der Autobahn

Aichelberg. Am Montag bekämpfte die Feuerwehr einen Brand neben der A8.  Zeugen meldeten das Feuer kurz nach 17.45 Uhr zwischen den Anschlussstellen Aichelberg und Kirchheim/Teck Ost in Richtung Stuttgart. Auf einer Länge von etwa 15 Meter brannte Gras an einer Böschung. Für die Dauer der Löscharbeiten musste der rechte Fahrstreifen gesperrt werden. Verletzte gab es nicht. Warum das Feuer ausbrach ist nicht bekannt.
26.7.22

 

Auto überschlägt sich

Uhingen. Sein Können überschätzte ein Fahranfänger am Montag bei Uhingen.  Der Unfall ereignete sich gegen 20.15 bei Diegelsberg auf der K1412/Krapfenreuter Straße. Der 18-Jährige fuhr in einer scharfen Linkskurve zu schnell und verlor die Kontrolle über seinen Wagen. Er kam nach rechts von der Straße ab. Das Auto überschlug sich und kam auf dem Dach zum Liegen. Der Fahrer und seine beiden Insassen blieben unverletzt. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 7.000 Euro.
26.7.22

 

Nicht aufgepasst

Göppingen.  Am Sonntag stießen bei Bezgenriet ein Auto und ein Motorrad zusammen. Gegen 11.45 Uhr fuhr die 64-Jährige von Bezgenriet in Richtung Heiningen. Etwa 200 Meter nach dem Ortsausgang stoppte sie ihren Wagen am rechten Fahrbahnrand. Hinter ihr fuhr ein 67-Jähriger mit seinem Motorrad. Er fuhr an dem haltenden Auto vorbei. Ohne auf den Verkehr zu achten, fuhr die 64-Jährige wieder los und lenkte ihr Auto auf die Straße. Dabei stieß sie gegen das Hinterrad des Motorrades. Der Kradlenker verlor die Kontrolle über sein Gefährt und stürzte. Durch den Zusammenstoß wurden beide Beteiligte leicht verletzt. Sie kamen in Krankenhäuser. Den Schaden beziffert die Polizei auf etwa 10.000 Euro. Die nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
25.7.22

 

Illegale Straßenrennen: Polizei sucht Zeugen

Reichenbach/Fils  / Göppingen / Lorch. Ein  Illegales Straßenrennen hat es  am Samstagnachmittag auf der B 10 ab Göppingen-Faurndau in Fahrtrichtung Stuttgart gegeben. Die Verkehrspolizeiinspektion Esslingen sucht Zeugen. Gegen 15.45 Uhr befuhren drei augenscheinlich hochmotorisierte BMW mit Esslinger Zulassung die B10 von Göppingen-Faurndau in Richtung Stuttgart.  Auf ihrem Weg nach Plochingen kam es Zeugenaussagen zu Folge zu mehreren Brems- und Beschleunigungsvorgängen der drei Fahrzeuge, welche sich auf den nachfolgenden Verkehr auswirkten. Teilweise wurden andere Verkehrsteilnehmer bis auf 50 km/h durch die Raser herunter gebremst, die dann ihrerseits wieder auf der blockierten B 10 dann illegale Rennen starteten. Im Zuge der eingeleiteten Fahndung konnte ein Beteiligter, ein 22-jähriger Mann, im Bereich Esslingen einer Kontrolle unterzogen werden. Die beiden anderen Fahrzeuge fuhren in Deizisau, bzw. Esslingen-Berkheim ab.

Zeugen, welche insbesondere Hinweise zum Fahrverhalten und zu den Auswirkungen auf den nachfolgenden Verkehr geben können werden gebeten sich an das Polizeirevier Esslingen unter Telefonnummer 0711/3990330 zu wenden.

Ebenfalls ein illegales Straßenrennen soll es in Lorch auf der B 29 gegeben haben. Eine Zeugin meldete der Polizei am Sonntagabend gegen 20.30 Uhr, dass sich auf der B 29 Höhe Lorch West zwei Fahrzeuge vermutlich ein Rennen liefern würden. Ein roter Ferrari und ein weißer Mercedes AMG fuhren offenbar mehrfach nebeneinander her, wobei die Autofahrer mehrfach zunächst den rückwärtigen Verkehr ausbremsten und danach ihre Fahrzeuge beschleunigten. Von Beamten des Schwäbisch Gmünder Polizeireviers konnten die beiden Fahrzeuge auf Höhe einer Tankstelle angetroffen und die beiden 24 und 33 Jahre alten Fahrer kontrolliert werden. Verkehrsteilnehmer, die durch das Verhalten der beiden Männer gefährdet wurden, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580 in Verbindung zu setzen.
25.7.22
 

 

Bei Schäferstündchen Fahrzeug beschädigt?

Schwäbisch Gmünd. Auf mehrere hundert Euro wird der Sachschaden geschätzt, den bislang Unbekannte zwischen Samstagzwischen 18.30 Uhr und Sonntag10 Uhr verursachten. Offenbar im Verlauf eines Schäferstündchens wurde die Motorhaube eines VW, der in der Albert-Schweitzer-Straße geparkt war, zerkratzt und eingedellt. Vor Ort wurden entsprechende Utensilien neben dem Fahrzeug aufgefunden. Hinweise auf die Verursacher nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580 entgegen.
25.7.22

 

Telefonbetrüger haben 85-Jährigen im Visier

Donzdorf/Süßen. In den letzten Wochen rufen wieder vermehrt Betrüger bei  Bürgern an, um sie um ihre Ersparnisse zu bringen. So traf es jetzt auch einen 85-Jährigen aus Donzdorf, als er einen Anruf von Unbekannten bekam. Zunächst melde sich eine Frau, die vermeintlich schluchzte. Dann meldete sich ein angeblicher Polizeibeamter. Dieser schilderte dem 85-Jährigen, dass dessen Sohn einen Unfall verursacht hätte und nun in Untersuchungshaft sitzt. Wolle er mit seinem Sohn sprechen, wäre eine hohe Geldsumme als Kaution zu hinterlegen.  Der Angerufene glaubte dem Betrüger und begab sich zu einer Filiale seiner Bank in Donzdorf. Dort wollte er einen hohen Geldbetrag abheben. Die Mitarbeiter der Bank wurden stutzig und sorgten sich um das Vermögen des Mannes. Sie stellten deshalb lediglich eine Teilauszahlung des großen Betrags in Aussicht. Das wollte der Mann nicht und ging deshalb zu einer weiteren Filiale nach Süßen.  Dort hob er eine große Summe Geld ab, obwohl er auch hier davor gewarnt wurde, dass er Betrügern aufgesessen sein könnte. In einem weiteren Telefonat bestand der 85-Jährige auf ein Treffen mit dem Anrufer. Dieser legte dann einfach auf. Zu einer Übergabe von Geld kam es letztlich nicht. In diesem Fall handelten die Mitarbeiter der Filialen einer Bank in Süßen und Donzdorf richtig. Sie wiesen den 85-Jährigen darauf hin, dass er eventuell betrogen wird und fragten ihn nach dem Grund dafür, warum er so viel Geld abheben will. Ihnen ist es letztlich zu verdanken, dass der Mann sein Vermögen nicht verlor.
22.7.22

 

Polizei sucht Zeugen einer Schlägerei

Schorndorf. Das Polizeirevier Schorndorf sucht dringend Zeugen zu einem Vorfall, der sich bereits am Donnerstag, 30. Juni 2022 in der Zeit zwischen 13 Uhr und 14 Uhr in der Neuen Straße zugetragen hat. Ein 22 Jahre alter Mann wurde zunächst von einem ebenfalls 22-Jährigen aufgrund zurückliegender Streitigkeiten zu Boden geschubst. Anschließend schlugen zwei bisher unbekannte Begleiter des Mannes auf das am Boden liegende Opfer ein. Einer der Männer hatte hierbei einen Gegenstand, der bislang noch nicht verifiziert werden konnte, in der Hand. Der Geschädigte erlitt bei der Attacke erhebliche Verletzungen. Da die beiden Männer, die auf den am Boden Liegenden einschlugen, bislang nicht ermittelt werden konnten, werden dringend Zeugen gesucht, die die Tat beobachtet haben und Hinweise zu den Personen geben können. Einer der bisher unbekannten Täter trug zur Tatzeit ein grünes T-Shirt, der andere war komplett schwarz gekleidet und trug eine weiße Baseballmütze. Laut dem Geschädigten hatten beide ein südländisches Äußeres. Hinweise nimmt das Polizeirevier Schorndorf unter der Telefonnummer 07181 2040 entgegen.
22.7.22

 

Autofahrerin bei Unfall schwer verletzt

Schorndorf. Eine 33-jährige Autofahrerin wollte am Donnerstagnachmittag in Schorndorf von einer Parklücke auf die Schlichtener Straße einfahren und übersah hierbei den Wagen  einer 76 Jahre alten Autofahrerin, die die Straße aus Schorndorf kommend entlangfuhr. Bei der a Kollision zwischen den beiden Pkw zog sich die 33-Jährige schwere Verletzungen zu. Beide Autos waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit, der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 7000 Euro.
22.7.22

 

Auto nicht verschlossen

Schlierbach. Eine günstige Gelegenheit nutzte ein Dieb am Donnerstag in Schlierbach.  Kurz nach 13.45 Uhr parkte die 62-Jährige ihren Wagen in der Kirchstraße. Für wenige Minuten begab sie sich in eine Bank. Ihr Fahrzeug verschloss sie nicht. Im Auto ließ sie eine Stofftasche zurück. Darin befand sich ihr Mobiltelefon und andere Utensilien. Die Gelegenheit nutzte ein Unbekannter aus und entwendete die Tasche aus dem Auto.
22.7.22

 

OB Hornikel in Isolation 

Schorndorf. Schorndorfs Oberbürgermeister Bernd Hornikel wurde positiv auf das Corona-Virus getestet. Er hat milde Symptome und befindet sich momentan in häuslicher Isolation. Hornikels Kontaktpersonen wurden bereits informiert. Der Oberbürgermeister ist vollständig geimpft und geboostert. Seine Amtsgeschäfte tätigt er, soweit möglich, aus dem Homeoffice. Die Leitung der Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 20. Juli, hat Oberbürgermeister Hornikel an Thorsten Englert, Erster Bürgermeister, übertragen.
21.7.22

 

Nach Unfall weggefahren

Ebersbach. Am Mittwoch verursachte ein Mann in Ebersbach einen Schaden und fuhr einfach weg. Gegen 16 Uhr fuhr ein 30-Jähriger in seinem Pkw in der Leintelstraße. Von dort bog er in die Richthofenstraße ab. Dies gelang ihm jedoch nicht auf Anhieb. Zweimal musste er den Fahrweg korrigieren. Bei der Weiterfahrt fuhr er dann gegen einen Laternenmast. Der Mann stieg aus und begutachtete den Schaden. Dann stieg er wieder ein und fuhr von der Unfallstelle weg, ohne sich um den Unfall zu kümmern.  Zeugen beobachteten dies und riefen die Polizei. Die Zeugen erkannten außerdem kurze Zeit später den Beifahrer aus dem Smart wieder, der dann zu Fuß in Ebersbach unterwegs war. Die Polizei ermittelte über ihn den Unfallfahrer. Der Eindruck, den der Mann auf die Beamten machte, bewahrheite sich: Er hatte zu viel Alkohol getrunken. Deshalb nahm ihn die Polizei zur Blutentnahme mit in ein Krankenhaus. Der 30-Jährige sieht nun Anzeigen wegen unerlaubtem Entfernen von der Unfallstelle und wegen Fahren unter Alkholeinwirkung entgegen.
21.7.22

 

Bewerbungsfrist für Kunstpreis endet

Kreis Göppingen. Die Bewerbungsfrist für den ersten Kunstpreis Schloss Filseck, den Preis für Kunst aus Lust und Freude, endet am 30. Juli. Noch bis zu diesem Zeitpunkt können alle Kunstschaffenden, die sich in Ihrer Freizeit oder halbprofessionell mit der Malerei, Zeichnung, Grafik oder der Fotografie beschäftigen, für einen der drei Preise und die damit verbundene Ausstellung auf Schloss Filseck bewerben. Der Preis steht unter dem Thema Landschaft und lobt in verschiedenen Kategorien Preisgelder von insgesamt 4.000 Euro aus. Angesprochen sind Künstlerinnen und Künstler, die in Landkreisen Göppingen und den angrenzenden wohnen oder ihr Atelier dort haben. Unter www.kunstpreis-schloss-filseck.de gibt es weitere Informationen und das Online-Bewerbungsportal.

Unter allen digitalen Einreichungen wählt eine Jury die Künstlerinnen und Künstler aus, die ihre Arbeiten im Original einreichen. Diese Arbeiten zeigt der Förderkreis Schloss Filseck und die Schloss-Filseck-Stiftung der Kreissparkasse Göppingen in der Ausstellung „1. Kunstpreis Schloss Filseck“ vom 18. September bis zum 30. Oktober 2022 auf Schloss Filseck. Kunstsachverständige und Vertreter des öffentlichen Lebens wählen daraus die beiden Preisträger unter der Schirmherrschaft des Göppinger Landrats Edgar Wolff. Den Publikumspreis vergeben die Besucher im Laufe der Ausstellung. Der Bewerbungsschluss für den Kunstpreis Schloss Filseck ist am 30. Juli 2022. Bewerbungen online unter www.kunstpreis-schloss-filseck.de.
21.7.22

 

Wirtschaft im Kreis gibt Verwaltung schlechte Noten

Ernste Gesichter: Kreishandwerksmeister Jürgen Schmid, IHK-Präsidentin Edith Strassacker und IHK-Geschäftsführer Gernot Imgart bei der Vorstellung der Standortanalyse für den Kreis Göppingen. Foto: Rüdiger Gramsch

 

Kreis Göppingen. Die Wirtschaft im Kreis Göppingen moniert Lücken und schlechten Empfang im Mobilfunknetz, geht der Glasfaser-Ausbau zu langsam voran, ruft nach Gewerbeflächen und übt deutliche Kritik an schleppenden Verwaltungsvorgängen in den Rathäusern und im Landratsamt. Das sind Ergebnisse einer Umfrage, die die Göppinger IHK und die Kreishandwerkerschaft gemeinsam in  den letzten vier Wochen durchführte und an der sich 220 Unternehmen beteiligt haben.

Alle paar Jahre werden die Unternehmen gefragt, welches ihre wichtigsten Standortsfaktoren sind und wie zufrieden sie damit im Landkreis Göppingen sind. Das Ergebnis ist ernüchternd, wie IHK-Chef Gernot Imgart einräumt. Mit den meisten  für sie wichtigsten Standortfaktoren sind die Unternehmen nämlich am unzufriedensten. Die Reaktionsgeschwindigkeit und der Bearbeitungsdauer in der Verwaltung gehören damit zu den Hauptkritikpunkten. Und das, obwohl vor vielen Jahren einmal die meisten Kommunen im Kreis gegenüber den Unternehmen ein Serviceversprechen abgegeben haben, Anforderungen von Firmen zügig zu erledigen. „Dat hat sich wohl nicht viel getan“, so Imgart, der die Umfrage nach den Sommerferien nun mit den Rathaus-Chefs erörtern will, um herauszufinden, woran die zögerliche Bearbeitung liegt. Ebenfalls äußerst unzufrieden sind die Unternehmer mit der im Kreis vorhandenen Ladeinfrastruktur für Elektromobilität. Das Thema hat inzwischen in den Firmen einen hohen Stellenwert. Auch die Höhe der Gewerbe- und Grundsteuer ist für die Unternehmen ein  Thema, das nicht zufriedenstellt, ebenso fehlender Wohnraum für die Mitarbeiter. Letztlich wird Kritik an der Transparenz von politischen Entscheidungen geübt, sowie ein investitionsfreundliches Klima in der Gesellschaft angemahnt.

Auf der Negativseite stehen für die Unternehmen aber auch der innerörtliche Straßenverkehr, der mit Tempolimits, Kreisel, Fußgängerzonen, Schikanen, Straßenverengungen usw. das zügige Vorwärtskommen verhindert. Unzufrieden ist man auch nach dem Anschluss an den Verkehrsverbund Stuttgart mit dem öffentlichen Personennahverkehr. Beklagt wird zudem der enorme Fachkräftemangel, was nach Auffassung der Unternehmer auch mit dem schlechten Image des Landkreises zu tun habe.

Zu den höchsten Zufriedenheitsfaktoren der Unternehmen zählen die Kundennähe und -bindung, die Nähe zu Beschaffungsmärkten, die Kaufkraft und das Weiterbildungsangebot.

Eines, so Imgart, habe die Untersuchung aber auch gezeigt. Das Thema Energieversorgung und Energiepreise spiele für die Wirtschaft eine zunehmend große Rolle. Kein Thema hat sich in der Umfrage (gegenüber früheren Befragungen) so in den Vordergrund geschoben wie dieses.

Da die IHK derzeit auch in den anderen Landkreisen eine Umfragen bei den Unternehmen durchführe werde man, so Imgart, auch bald Vergleichsmöglichkeiten haben und wissen, wie der Landkreis Göppingen in der Region Stuttgart dasteht.

IHK-Präsidentin Edith Strassacker (Süßen) hatte zu Beginn des Pressegesprächs am Mittwochvormittag erklärt, dass die Ergebnisse der Umfrage den Handlungsbedarf aufzeigt. Über die Schwächen, aber auch die Stärken müsse man dann mit den Verantwortlichen reden. Das sieht auch Kreishandwerkermeister Jürgen Schmid (Ebersbach) so, der allerdings an Beispielen aus der Praxis auch berichten konnte, dass die Unternehmer  anders handeln wie fordern. Am Glasfaserausbau in Ebersbach zeigten die Firmenchefs nämlich  nur in ganz geringem Maße Interesse, so Schmid etwas enttäuscht.
20.7.22 

 

Notaufnahmen arbeiten am Anschlag: Lange Wartezeiten 

Kreis Göppingen. Die Zentrale Notaufnahme der Klinik am Eichert in Göppingen und die Notfallambulanz der Helfenstein Klinik in Geislingen arbeiten derzeit am Anschlag. „Aktuell haben wir in der Göppinger Notaufnahme rund 1.200 Patientenkontakte in der Woche, in der Geislinger Notfallambulanz sind es rund 350“, sagt der Medizinische Geschäftsführer, Dr. Ingo Hüttner, „dafür ist das verfügbare Personal nicht ausreichend.“ In Göppingen werden 75 Prozent dieser ZNA-Patienten ambulant behandelt und in Geislingen sogar 85 Prozent. Abgewiesen wird natürlich niemand, der in die Notaufnahmen kommt, aber, so Dr. Hüttner, „es muss mittlerweile mit sehr langen Wartezeiten bei nicht-dringlichen Krankheitsbildern gerechnet werden. Wer wie lange warten muss, das hängt vor allem vom aktuellen Patientenaufkommen und von der Schwere der Erkrankung ab. „Es erfolgt eine konsequente Risikoabwägung und Priorisierung aller Patienten mit dem Ziel, dringliche Fälle so schnell wie möglich zu identifizieren und zu versorgen“, betont der Medizinische Geschäftsführer. Die Wartezeit für die restlichen Patienten kann sich dadurch aufsummieren. Die Kliniken appellieren daher an alle BBürger, sorgfältig abzuwägen, ob das Aufsuchen der Notaufnahmen erforderlich ist oder ob das Abklären von Symptomen auch an anderer Stelle erfolgen kann. 

Ein wesentlicher Grund für die Personalenge ist, dass sich die aktuell rapide steigenden Zahlen an Corona-Erkrankten auch in der Krankenhaus-Belegschaft widerspiegeln. „Wir haben zunehmend Personalausfälle durch Krankheit und diese kurzfristigen Ausfälle lassen sich spontan nicht immer kompensieren“, sagt Dr. Hüttner. Dieser Personalmangel führt aktuell auch wieder zu Absagen und Verschiebungen geplanter Operationen. „Wir konnten lange unser OP-Programm aufrechterhalten; jetzt müssen allerdings auch wir, wie nahezu alle Krankenhäuser in der Metropolregion, erste Eingriffe verschieben“, bedauert der Medizinische Geschäftsführer. 

Am Mittwoch wurden an den Alb-Fils-KLiniken Covid-Patienten stationär versorgt. „Wir gehen von einer weiteren Zunahme dieser Patientengruppe aus, da ein Ende der aktuellen Sommerwelle noch nicht zu erwarten ist. Vor diesem Hintergrund und aufgrund der oben genannten Personalausfälle müssen wir auch für die kommenden Wochen von einer spürbaren Reduktion verfügbarer Klinikbetten ausgehen“, so Dr. Hüttner.
20.7.22

 

Stadtjäger können jetzt Arbeit aufnehmen

Kreis Göppingen. Wildtiere erobern zunehmend unsere Städte und Gemeinden. Längst geht es dabei nicht mehr um altbekannte Kleintiere wie Steinmarder, Igel oder Fledermäuse. Die Liste der „Stadttiere“ wird immer länger und umfasst mittlerweile vielerorts neben Fuchs und Wildschwein auch invasive Arten wie Waschbär oder Nilgans, die zunehmend zu Konflikten führen.   Mit dem Jagd- und Wildtiermanagementgesetz Baden-Württemberg wurde im Jahr 2020 die Möglichkeit der Ernennung von Stadtjägern geschaffen, um vor Ort zu beraten und bei möglichen Lösungen unterstützen zu können. Nun ist auch der Erlass des zuständigen Ministeriums und damit der letzte Baustein da, damit die Stadtjäger ihre Arbeit in der Breite aufnehmen können.

Die jagdpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Sarah Schweizer, begrüßt diesen Meilenstein: „Wir beobachten, dass Wildtiere und invasive Arten wie der Waschbär und die Nilgans zunehmend in die Städte und Gemeinden drängen. Zugleich nimmt der Anteil der Menschen, die einen Bezug zu Wildtieren und den Umgang mit ihnen haben, stetig ab. Die Bedeutung der Stadtjäger als wichtige Säule bei der Lösung von Mensch-Wildtier-Konflikten nimmt daher stetig zu. Ich freue mich, dass wir jetzt auch den letzten Schritt - die Möglichkeit der Einsetzung durch die Kommunen - vollzogen haben, um die Stadtjäger fest in Baden-Württemberg zu etablieren.“ 

Die Kommunen wurden in einem Schreiben des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vom 17. Juli über die neuen Möglichkeiten und Einsetzungsformalitäten unterrichtet. „Ich möchte alle Kommunen, in denen immer wieder Konflikte mit Wildtieren auftreten, ermutigen, diese Möglichkeit wahrzunehmen und einen der bisher 130 in Baden-Württemberg ausgebildeten Stadtjägerinnen und Stadtjägern hinzuzuziehen. Daneben stehen mit den Wildtierbeauftragten in den Landratsämtern kompetente Ansprechpartner für das Wildtiermanagement zur Verfügung,“ betont Schweizer. 

Seit 2017 werden Stadtjäger über einen eigens dafür geschaffenen Kurs des Jagd-, Natur- Wildtierschützerverband Baden-Württemberg umfangreich ausgebildet. Seit dem Jahr 2020 sind die Stadtjäger auch offiziell in das Jagdrecht des Landes Baden-Württemberg aufgenommen. Nach erfolgreicher Ausbildung und einer Anerkennung durch die Untere Jagdbehörde können Stadtjägerinnen und Stadtjäger landesweit tätig werden und neben Kommunen auch von Privatpersonen oder dem Polizeivollzugsdienst beauftragt und gerufen werden.
20.7.22

 

Palettenstapel fängt Feuer

Uhingen. Am Dienstag brannte es in Uhingen auf einem Firmengelände. Gegen 14.45 Uhr meldete ein Zeuge ein Feuer in der Ulmer Straße. Auf einem Firmengelände hatte ein Palettenstapel Feuer gefangen. Der befand sich auf dem Dach eines Containers. Arbeiter und Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den Brand. Während den Löscharbeiten wurde ein 45-Jähriger Arbeiter leicht verletzt. Ein Rettungsdienst brachte ihn vorsorglich in ein Krankenhaus. Warum das Holz brannte ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach der Ursache. Der Sachschaden am Container beträgt rund 5.000 Euro.
20.7.22
 

 

Streit eskaliert

Donzdorf.  In einer Auseinandersetzung endete ein Streit in Donzdorf. Gegen 5.30 Uhr kam es in der Reichenbacher Straße am Rande eines Festes zu der Auseinandersetzung. Zwischen zwei 17-Jährigen kam es zunächst zu verbalen Streitigkeiten. Ein 18-Jähriger versuchte zu schlichten. Unvermittelt schlug einer der 17-Jährigen ihm gegen den Kopf. Dabei ging der 18-Jährige zu Boden und soll vom 17-Jährigen ins Gesicht getreten worden sein. Er erlitt leichte Verletzungen, die in einem Krankenhaus behandelt wurden. Die Anzeige erstattete der 18-Jährige erst am frühen Abend bei der Polizei. Der Polizeiposten Donzdorf hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.
20.7.22

 

Angeln gestohlen

Göppingen. Beute machte ein Einbrecher am Sonntag oder Montag in Göppingen. Zwischen 21 Uhr und 5 Uhr gelangte der Unbekannte in ein Gebäude in der Eschenstraße. Dort brach er einen Kellerraum auf und fand mehrere Angeln. Die und das Zubehör nahm er mit und flüchtete unerkannt. Die Polizei sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen.
20.7.22

 

Ostalb-Studios öffnen im Gründerzentrum 

Schwäbisch Gmünd (sv). Das Schwäbisch Gmünder Gründerzentrum öffnete seine Türen, um spannende Geschäftsvorhaben und innovative Start-ups der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Jessica Lauren Passler, die Managerin des „in:it co-working lab“, begrüßte die  Besucher, führte sie durch die Räumlichkeiten und präsentierte die vielfältigen Angebote der Kreativimmobilie.
So eröffneten die  Ostalb Studios des Start-ups Jules & Jones GbR. Hier können ab sofort unkompliziert Videoformate produziert oder in Auftrag gegeben werden. Ob als Live-Stream oder als Aufzeichnung, mit bis zu vier Kameras, hochwertiger Studio-Akustik und bei Bedarf mit speziell auf den Auftraggeber zugeschnittenen bzw. für diesen konzipierten, gebrandeten und rundum betreuten Sets. Über den Tag fanden insgesamt vier spannende und unterhaltsame Studio-Führungen statt, die von Julian Fischer, Mitgründer der Ostalb Studios, durchgeführt wurden.

Darüber hinaus nutzen die anderen eingemieteten Start-ups und Unternehmen den Tag, um ihre Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren und sich mit den Besuchern in lockerer Atmosphäre bei Fingerfood und Getränken auszutauschen. Dazu zählten Lead Anker (Werbeagentur im Bereich Online-Marketing), Batik Bag (Nachhaltige Beutel mit Batik Mustern), H1P – Das Original (Wettkampfshirt mit integrierter Startnummernbefestigung), OptimAizer (SEO Agentur), Vision (Finanz- und Versicherungsagentur), WERTansich(t) (Beratungsagentur für Diversität, Haltung, Demokratie und Kommunikation) und Reusch Architektur.
Auch Oberbürgermeister Richard Arnold fand beim Besuch lobende Worte für das gesamte Leistungsportfolio: „Ich freue mich sehr, dass wir in unserer Stadt Schwäbisch Gmünd derartige zukunftsorientierte und kreative Start-ups und Unternehmen haben. Und ich bin stolz, dass wir ihnen eine hilfreiche Plattform und Heimat bieten können, um durchzustarten. So wie beispielsweise Jules& Jones: „Mit den Ostalb Studios haben wir nun einen Service, den es in unserer Region bisher so noch nicht gibt, der jedoch von kleinen und mittelständischen Unternehmen und Einrichtungen stark nachgefragt wird. Dadurch entsteht ein großer Mehrwert für unsere Stadt, den Wirtschaftsraum und die regionalen Unternehmen.“
20.7.22

 

Overfly: Umbau in der Baustelle

Göppingen. Die Arbeiten am „Overfly“ schreiten gut voran. Nachdem die Erneuerung der Abdichtung vollzogen wurde, ist im ersten Bauabschnitt auch die Fahrbahndeckschicht, ebenfalls aus Gussasphalt vier Zentimeter stark, eingebaut worden. Jetzt finden noch Kappenbeschichtungsarbeiten und Geländerarbeiten statt. Das Geländer wird abgestrahlt, erhält einen Korrosionsschutz und einen Neuanstrich.

Die Verkehrsführung an der Bahnbrücke Faurndau/Overfly wird voraussichtlich ab Mittwoch, 27. Juli geändert; die Rampe zur Salamanderstraße wird gesperrt. Die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt verliefen schneller als erwartet. Die jetzige Verkehrsführung mit Umleitung wird voraussichtlich bereits ab 27. Juli umgebaut. Zur Herstellung des zweiten Bauabschnitts erfolgen die Sperrungen der Rampe zur Salamanderstraße, sowie der halben Fahrbahn auf der Brücke. Für die halbseitige Bauweise wird der Einsatz einer Ampel erforderlich: Der Verkehr kann über den bereits hergestellten Bauabschnitt 1 in Nord-Süd- oder Süd-Nord-Richtung fahren. Die Arbeiten des Baubabschnitts 2 und die dargestellte Verkehrsführung dauern voraussichtlich bis Ende September an. Während der Herstellung wird auch die Salamanderstraße einschließlich der Kreuzung Rechberghäuser Straße saniert. Eine entsprechende Umleitung wird ausgeschildert.

Der dritte Bauabschnitt, in dem das letzte Teilstück der Brücke, zwischen Salamanderstraße und Silcherstraße, fertiggestellt werden soll, dauert voraussichtlich von Anfang Oktober bis Mitte November Circa Mitte November ist dann die komplette Sanierung des Overfly abgeschlossen.
19.7.22

 

Schenkung von Gmelich-Werken

Göppingen. Bislang war Karl Gmelich in Göppingen vor allem als Kunstpädagoge bekannt. Mit einer umfangreichen Schenkung an das Städtische Museum im Storchen lenkt seine Enkelin Jutta Kliefoth-Wagner den Blick auf den Künstler.

Karl Gmelich, als Sohn eines Kunstschreiners am 10. Dezember 1875 in Heilbronn geboren, wurde von 1982 bis zur Diplomierung 1896 an der Stuttgarter Kunstgewerbeschule als Zeichenlehrer für gewerbliche und höhere Schulen ausgebildet. Ein Jahr später widmete er sich dem Kunststudium – von 1897 bis 1900 besuchte Gmelich in Paris die private Académie Colarossi in Paris. Ende 1902 erhielt er eine Anstellung als Zeichenlehrer an der Oberrealschule in Göppingen. 1925 zum Studienrat ernannt, wurde seine Pensionierung kriegsbedingt von 1941 auf 1945 verschoben. Karl Gmelich starb am 27. August 1955 in der Hohenstaufenstadt.

Schon zu Beginn seiner Göppinger Zeit publizierte Karl Gmelich, zusammen mit seinem Studien- und Lehrerkollegen Gustav Kolb, das grundlegende Tafelwerk „Von der Pflanze zum Ornament“, das die Aufbruchsstimmung des Jugendstils in den schulischen Zeichenunterricht transportieren sollte. Damit wurde er zu einer wichtigen Person der Kunsterziehungsbewegung. Zu seinem 50. Todesjahr widmete das Städtische Museum im Storchen vom 7. Juli bis 11. September 2005 die Ausstellung „Carl Gmelich und Gustav Kolb. Zwei Göppinger Künstler und Zeichenlehrer" unter anderem den Bildtafeln, die zum gewissenhaften sachlichen Studium der Pflanze anleiten sollten, um Wachstums- und Bildungsgesetze sowie typische Grundformen klar zu erkennen und mit einfachsten Mitteln darzustellen.

Mit einer großzügigen Schenkung rückt Jutta Kliefoth-Wagner, eine Enkelin von Karl Gmelich, nun das künstlerische Schaffen ihres Großvaters in den Blickpunkt: Vergangene Woche brachte sie zahlreiche Werke, hauptsächlich Aquarell- und Ölgemälde, nach Göppingen und übergab sie an Dr. Dominik Gerd Sieber, dem Leiter der städtischen Museen und des Stadtarchivs. Die Schenkung umfasst Zeichnungen, Gemälde und Skizzenbücher aus der Hand Karl Gmelichs, wie auch Unterlagen zu seiner Person und Druckplatten. Das Konvolut wird nun gesichtet, erschlossen und inventarisiert. Fachgerecht aufbereitet und magaziniert wird es dann für zukünftige Generationen erhalten bleiben, wobei eine Sonderausstellung im Museum Storchen angedacht ist.
19.7.22

 

Digi-Sprechstunde für Senioren kommt an 

Göppingen. Knapp 20 Senioren kamen zur ersten Digi-Sprechstunde ins Bürgerhaus. Am kommenden Mittwoch folgt die zweite Auflage.

Leyla Baybüyük absolviert derzeit ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) Kultur im Bürgerhaus in der Kirchstraße 11. Für ihr Abschlussprojekt griff sie auf eine Idee zurück, die ihr bei der Mitwirkung im ‚Café Silber‘ gekommen ist: Wie können ältere Menschen bei Problemen mit ihrem Handy unterstützt werden und wie können sie mehr digitale Funktionen kennenlernen? Die Antwort lautet ‚Digi-Sprechstunde für Senioren‘. Zusammen mit zwei Auszubildenden der Stadtverwaltung, Duygu Ünsal und Laura Schöne, nahm sie sich Zeit, um im Bürgerhaus bei Kaffee und Gebäck allerlei Fragen zur digitalen Technik zu beantworten.

Die nächste Digital-Sprechstunde für Senioren findet am Mittwoch, 27. Juli, von 14.30 bis 16 Uhr wieder im städtischen Bürgerhaus, Kirchstraße 11, statt; um Anmeldung wird gebeten per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Telefon unter 07161 650-5241 oder -5244. Wenn die Resonanz wiederum so gut ausfällt, so die städtische Beauftragte für Bürgerschaftliches Engagement und Leiterin des Bürgerhauses Iris Fahle, wird sich das Bürgerhaus bemühen, das Angebot mindestens einmal im Monat fortzuführen – auch wenn Leyla Baybüyük dann ihr FSJ beendet haben wird.
19.7.22

 

TV-Duell am 23. Juli im Programm

Göppingen. Am 23. Juli, ab 18:45 Uhr heißt es beim beliebten Städteduell Stadt Land Quiz im SWR Fernsehen Göppingen gegen Kaiserslautern. Wer kannte sich besser mit den 90er-Jahren aus?

In der Sendung treten immer zwei Städte aus dem Südwesten gegeneinander an – eine aus Rheinland-Pfalz und eine baden-württembergische. SWR Moderator Jens Hübschen war deshalb im Juni mit seinem Kamerateam für seine Sendung auf dem Hohenstaufen und in der Innenstadt unterwegs. Neben den beiden Stadt-Paten Margit Haas und Andreas Schweickert stellten sich auch spontan mitspielende Göppinger den Fragen des Moderators. In beiden Städten mussten sich die Mitspieler gut mit den 90er-Jahren auskennen: Welche Hits stammen aus dem Jahrzehnt, welche technischen Neuerungen gab es und welche Fernseh-Shows waren hip? Die Paten mussten zudem innerhalb von fünf Stunden ein Detailfoto aus Göppingen entschlüsseln. Quizgegner war die Stadt Kaiserslautern. Wer sich am Ende besser geschlagen hat, erfährt man am Samstag, 23. Juli, um 18.45 Uhr im SWR-Fernsehen.
19.7.22

 

Sachgebietsleiter setzt auf pragmatische Lösungen 

Geislingen. Varol Kayalar leitet jetzt bei der Stadtverwaltung Geislingen das Sachgebiet 2.2 (Baurecht, Beiträge und Beschaffungen). Der 45-Jährige ist in Rastatt (Baden) aufgewachsen und wohnt seit 15 Jahren in Bad Ditzenbach. Nach seinem Jura-Studium an den Universitäten in Heidelberg und Tübingen arbeitete Varol Kayalar bei der Bundesagentur für Arbeit in Göppingen sowie Esslingen. „Dort war ich unter anderem Teamleiter und zuletzt Experte für Recht sowie behördlicher Datenschutzbeauftragter“, sagt Varol Kayalar.  Jetzt freut er sich auf seine neuen Aufgaben in Geislingen. „Ich möchte einen guten Bürgerservice gewährleisten sowie die Modernisierung, Digitalisierung und vor allem die bauordnungsrechtliche Entwicklung der Stadt durch pragmatische Lösungen voranbringen“, sagt Varol Kayalar.
19.7.22

 

BVMW rückt Schulprojekt in Afrika in den Blickpunkt 

Kreis Göppingen. Christopher Gölz hat einen Traum. In einem ländlich geprägten Stadtteil von Kindia im afrikanischen Guinee will Gölz ein Schul- und Gesundheitszentrum errichten. Sein drittes und zugleich bislang größtes Projekt in der Stadt, aus der auch sein Adoptivsohn Jakob kommt. Bei einer Charity auf Einladung von Lothar Lehner vom Verband Der Mittelstand. BVMW e. V. im Möbelhaus Schmid in Donzdorf konnten Gölz und der Süßener Architekt Michael Keller das Projekt zahlreichen Mittelständlern vorstellen.

Christopher Gölz aus Wangen engagiert sich schon seit geraumer Zeit in Kindia. Dort, 6000 Kilometer vom Stauferkreis entfernt, hat er vor Jahren über den von ihm gegründeten Verein „Amis de Guinee“ eine Schule gebaut. Die platzte so schnell aus den Nähten, dass schon bald darauf, in unmittelbarer Nähe eine zweite Schule gebaut werden könnte. Über 860 Schüler werden dort unterrichtet, denn, so Gölz, ohne Bildung funktioniere später kein erfolgreiches Wirtschaften. Und deshalb plant der Wangener mit seinem Verein das nächste Vorhaben. 

Kommt genügend Geld zusammen, so soll mit dem Bau eines Schul- und Gesundheitszentrums im März kommenden Jahres begonnen werden. Dann nämlich könne die Schule zum Schulstart im Oktober 2023 in Betrieb gehen. Architekt Michael Keller erläuterte die Baupläne. Auf dem Areal ist Platz für eine Vorschule, sowie für eine Schule, deren Klassenzimmer sich um einen Hof gruppieren, der überdacht werden soll, damit die Schule über eine Aula verfügt, in die auch eine Schulküche integriert werden soll. Zudem soll es auf dem Areal ein Gebäude für einen Arzt und eine Apotheke geben. Mit dem Projekt will Gölz die Infrastruktur in der ländlich geprägten Vorstadt von Kindia verbessern und verhindern, dass die Menschen erst in die Innenstadt fahren müssen, um an Medikamente zu kommen oder einen Arzt zu besuchen.

Lothar Lehner, Kreisvorsitzender des BVMW, unterstrich zu Beginn der Veranstaltung das großartige Engagement von Christopher Gölz und legte das Projekt den anwesenden Mittelständlern ans Herz. Sein Verband habe schon seit geraumer Zeit eine Afrika-Strategie angestoßen und fördere die Zusammenarbeit von Firmen zwischen beiden Kontinenten. Produkte aus Afrika müssten auch einen Weg auf den europäischen Markt finden, so Lehner. Dieser Auffassung schloss sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Färber an und mahnte, dass die Sicherung des Wohlstandes in Europa nicht durch die Ausbeutung der Länder auf anderen Kontinenten erfolgen dürfe. Färber sprach sich für faire Partnerschaften aus und für Unterstützung der Entwicklungsländer - sowohl finanziell als auch durch Projekte wie die, von Christopher Gölz.

Bei einem von Diplom-Fleischsommelier Oliver Schendzielorz aus Geislingen zubereiteten Essen mit afrikanischer Note in der „Küchenschmide“ des Möbelhauses Schmid, konnten sich die Gäste noch weiter über das westafrikanische, am Atlantik liegende, Guinee informieren, das mit seinen 12,5 Millionen Einwohner ca. zwei Drittel so groß ist wie Deutschland. Die Stadt Kindia, in der sich Gölz engagiert, zählt 190 000 Einwohner.

Für sein neues Projekt benötigt der von Gölz als gemeinnützig anerkannte Verein „Amis de Guinee“ rund 100 000 Euro. Neben Spenden können Interessierte auch für 50 Euro Jahres-Schülerpatenschaften abschließen.  Mit der Patenschaft übernehmen die Spender das Schulgeld und bekommen einen direkten Kontakt zu dem jeweiligen Schüler. IBAN:  DE28 6105 0000 0049 0913 86 (Kreissparkasse Göppingen). Infos: www.amis-guinee.de 
19.7.22

 

Trockenheit: Wasserentnahme reduzieren 

Ostalbkreis. Aufgrund der trockenen Witterung weist der Geschäftsbereich Wasserwirtschaft des Landratsamts Ostalbkreis darauf hin, dass es zwar jedermann gestattet ist, im Rahmen des Gemeingebrauchs kleine Wassermengen aus öffentlichen oberirdischen Gewässern zu entnehmen (§ 20 Wassergesetz), aber nur solange das Wasser für private Zwecke genutzt und dem Gewässer damit nicht geschadet wird.

Vom Gemeingebrauch gedeckt ist das Schöpfen mit Handgefäßen wie Gießkanne, Eimer etc., nicht jedoch die Wasserentnahme mit Saugfässern, Pumpen oder ähnlichen Hilfsmitteln. Bei niedrigen Wasserständen und hohen Wassertemperaturen führt dies zu Sauerstoffmangel. Das bedeutet für die Flora und Fauna der Gewässer eine zunehmende Stresssituation bis hin zum Fischsterben. Deshalb sollte bei der aktuellen Situation auch der Gemeingebrauch auf das zwingend notwendige Minimum reduziert werden. 

Wasserentnahmen für gewerbliche Zwecke sind erlaubnispflichtig. Hierfür zuständig ist das Landratsamt, Geschäftsbereich Wasserwirtschaft und für große Industriebetriebe das Regierungspräsidium Stuttgart. In den Zulassungen wird geregelt, dass die Wasserentnahme nur bis zu einem bestimmten Schwellenwert erfolgen darf. Auf diese Weise wird die Erhaltung der ökologischen Grundfunktionen eines Gewässers gewährleistet. Wird unberechtigt Wasser entnommen, stellt dies eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann.
18.7.22
 

 

Ledergasse gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Wegen  eines Flohmarktes wird die Ledergasse am Samstag, 23. Juli, von 6 Uhr bis 18 Uhr, zwischen dem Forum Gold- und Silber und der Volksbank, für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt.
18.7.22

 

Polizei kontrolliert Motorräder

Kreis Göppingen. AM Sonntag überprüfte die Polizei bei Göppingen Motorradfahrer. Gemeinsam mit Kräften der Polizeipräsidien Reutlingen, Heilbronn und Aalen kontrollierte die Verkehrspolizei Ulm am Sonntag Motorradfahrer. Die Beamten richteten hierfür in der Zeit zwischen 12 Uhr und 19.30 Uhr drei Kontrollstellen ein. Zudem überwachte die Polizei den Verkehr mit einem Videokrad.

Eine der Kontrollstellen befand sich im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm, zwischen Göppingen und Hohenstaufen. Auf dem Aasrücken kam das Videokrad zum Einsatz.  Insgesamt kontrollierte die Polizei an den drei Kontrollstellen 73 Motorräder, vier Kleinkrafträder, vier Quads und fünf Autos. Fünf Fahrer fielen den Beamten auf, weil sie zu schnell fuhren. Es handelte sich um drei Auto- und zwei Motorradfahrer. Einer der Motorradfahrer überschritt die Höchstgeschwindigkeit laut Messgerät um 31 km/h. Die Beamten stellten ein Auto sicher, bei dem die Abgasanlage manipuliert war. Ein Gutachter klärt nun die Wirkung der Veränderungen an der Anlage. Außerdem stellten sie vier Motorräder sicher, die ebenfalls technisch verändert wurden. Auch sie werden durch Gutachter in Augenschein genommen. Sie klären, ob die Veränderungen Einfluss auf die Betriebserlaubnis oder Sicherheit des Zweirads haben. In einem Fall wurde wohl die Leistung des Krads durch Manipulationen erhöht. Sollte dies zutreffen, muss der Fahrer mit einer Anzeige wegen Fahrens ohne entsprechender Fahrerlaubnis rechnen.
18.7.22
 

 

24 000 Euro Sachschaden bei Unfall

Schwäbisch Gmünd. Ein  Leichtverletzte und ein Gesamtschaden von rund 24.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Montagmittag in der Paradiesstraße in Gmünd ereignete. Zur Unfallzeit fuhr ein 84-Jähriger mit seinem Fahrzeug vom linken Fahrbahnrand kommend, in den fließenden Verkehr ein. Da er bemerkte, dass er die Geschwindigkeit eines heranfahrenden Fahrzeuges unterschätzt hatte, beschleunigte er seinen Pkw stark, wobei er dann nicht mehr rechtszeitig vom Gas- auf das Bremspedal kam und zuerst gegen einen geparkten Wagen und anschließend gegen eine Steinmauer fuhr. Der Unfallverursacher blieb unverletzt; seine 80 Jahre alte Beifahrerin erlitt leichte Verletzungen.
18.7.22

 

Mann will fremde Kinder ins Auto locken

Uhingen.  Ein bislang unbekannter Mann hat sich am Freitagnachmittag als Polizist ausgegeben und wollte fremde Kinder in sein Auto locken. Am Freitagabend wurden zwei Kinder auf dem Spielplatz nahe des Rewe-Marktes in der Ulmer Straße von einem dubiosen Mann angesprochen.  

Der Mann war im Bereich des Marktes mit einem weißen Kleinbus, ähnlich dem eines VW T4 oder T5, unterwegs. Er hielt an und gab vor, von der Kriminalpolizei zu sein. Er forderte die beiden Kinder auf, in sein Fahrzeug zu steigen. Die beiden rannten weg, der Mann verfolgte sie noch kurz zu Fuß. Die beiden Kinder trafen auf eine Gruppe von drei Jungs, erzählten dort die Geschichte, die ihnen gerade passiert war. Die drei Jungs boten den Kindern an, zum Schutz bei ihnen zu bleiben. Kurze Zeit später fuhr der Mann mit seinem weißen Kleinbus in Richtung Göppingen weg. 

Der weiße Kleinbus hat laut den Kindern im Bereich der hinteren Seitenscheiben eine Werbeaufschrift in großer blauer und kleiner grüner Schrift.  Den Mann selbst beschrieben sie als ca. 40-Jährigen Mann mit kurzen schwarzen Haaren, schwarzem Drei-Tages-Bart; er trug ein weißes T-Shirt und eine blaue Jeanshose. Er sprach hochdeutsch mit einem leichten ausländischen Akzent. 

Das Polizeirevier Uhingen hat die Ermittlungen wegen Amtsanmaßung und anderer möglicher Delikte aufgenommen und bittet unter Tel.-Nr. 07161-93810 um Zeugenhinweise.
17.7.22

 

Randalierer beschädigen mehrere Autos 

Zell u.A. Am frühen Samstag Morgen wurden in Zell unter Aichelberg mehrere Autos von Randalierern beschädigt.  Das Polizeirevier ermittelt derzeit wegen mehreren Fällen von Sachbeschädigungen an Autos und dem Verdacht eines Pkw-Aufbruchs. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war eine Personengruppe, bestehend aus drei bis vier mutmaßlich Jugendlichen in der Teckstraße und in der Straße Brunnwiesen unterwegs. Sie schlugen bzw. traten an mehreren Pkw die Außenspiegel ab, in einem Fall gelangten sie in einen Pkw und durchwühlten das Fahrzeuginnere und verursachten erhebliche Sachschäden an den Autos. Anhand erster Zeugenaussagen wütete die Personengruppe in der Zeit von etwa ein bis ca. drei Uhr am Samstag Morgen, die Personen hatten laut den Zeugen "gebrochen Deutsch" gesprochen. Weitere Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Uhingen unter Tel.-Nr. 07161-93810 entgegen.
17.7.22
 

 

Kontrolle über Fahrzeug verloren

Waldstetten Am Samstagmittag verlor eine 85-Jährige in Waldstetten in der Bettringer Straße die Kontrolle über ihr Fahrzeug und überfuhr ungebremst die Gmünder Straße, bevor sie mit drei geparkten Autos kollidierte und kurz vor dem Klotzbach aufgrund eines Geländers zum Stehen kam. Sie und ihr 89-Jähriger Ehemann kamen leicht verletzt ins Krankenhaus.
17.7.22

 

Auffahrunfall im Tunnel

Gruibingen. Zu größeren Verkehrsbehinderungen nach einem Unfall kam es am Freitagnachmittag auf der A8.  Über 1,5 Stunden musste der Tunnel Gruibingen nach einem Unfall gesperrt werden. Es bildete sich ein Rückstau von über sieben Kilometern Länge. Ein 51 Jahre alter Autofahrer bemerkte zu spät, dass sich der Verkehr vor der Anschlussstelle Mühlhausen in Fahrtrichtung München staute. Er fuhr daher nahezu ungebremst mit seinem Wagen im Tunnel auf einen Pkw auf. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls auf einen vor ihm stehenden Wagen geschoben. Unmittelbar nach der ersten Kollision krachte ein Pkw Rin die verunglückten Fahrzeuge. Bei dem Unfall wurden vier Insassen im Alter von 18, 41, 49 und 59 Jahren leicht verletzt. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der entstandene Sachschaden beträgt ca. 27.000 Euro.
16.7.22

 

Fahrer schwer verletzt

Deggingen. Am Freitag gegen 17:45 Uhr befuhr ein 62-jähriger Mann mit seinem Pkw die Ditzenbacher Straße in Deggingen. Beim Abbiegen in die Bundesstraße 466 in Richtung Bad Ditzenbach missachtete er die Vorfahrt eines 36-Jährigen, der mit seinem Fahrzeug auf der B466 in Richtung Geislingen unterwegs war. Durch die Wucht der Kollision schleuderte der Wagen des 36-jährigen mehrfach um die eigene Achse und beschädigte hierbei noch das "Willkommen"-Schild der Gemeinde Deggingen. Der Fahrer wurde in seinem Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Er erlitt schwere Verletzungen. Ein Sanka brachte ihn in ein Krankenhaus. Die beiden Autos mussten abgeschleppt werden. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 30.000 Euro.
16.7.22
 

 

Fahrer betrunken unterwegs: Fußgänger haben Glück

Schorndorf. Ein 37-jähriger Pkw-Fahrer fuhr am frühen Samstagmorgen in der Bahnunterführung der Werderstraße in Richtung Kahlaer Platz auf einen vor ihm fahrenden Pkw auf. Anschließend kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und krachte in die metallene Absicherung zum angrenzenden Fußweg. Dort waren zu dem Zeitpunkt zwei Fußgänger unterwegs, die nur knapp einer Kollision mit dem Pkw entgingen. Glücklicherweise wurde auch sonst niemand verletzt. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde bei dem 37-Jährigen deutlicher Alkoholgenuss festgestellt. Der Mann musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen - sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf über 20.000 Euro.
16.7.22

 

Kliniken: Bilanzverlust bei 10,7 Millionen Euro

Kreis Göpppingen. Die Alb-Fils-Kliniken konnten Corona-bedingt in 2021 ihr Jahresergebnis nicht verbessern. In der heutigen Sitzung des Kreistages machte der Kaufmännische Geschäftsführer der Kliniken, Wolfgang Schmid, deutlich, dass es im Jahresverlauf 2021 zwar gelungen sei, das Leistungsvolumen im stationären wie im ambulanten Bereich wieder zu steigern, das geplante Ergebnis aber nicht erreicht werden konnte. Insgesamt ist der Bilanzverlust auf 10,7 Millionen Euro gestiegen. „Mit den medizinisch-pflegerischen und den organisatorischen Herausforderungen, die Corona an uns stellt, können wir inzwischen gut umgehen. Die Folgen der Pandemie für die Ertragslage allerdings sind deutlich spürbar und für uns auch kaum beeinflussbar“, so Schmid. Als die primären Kostentreiber neben der Pandemie sieht er außerdem den eklatanten Fachkräftemangel sowie die stark gestiegenen Sachkosten.

Zwei Jahre in Folge sind bundesweit die Jahresabschlüsse der Kliniken von den Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt. Auch im Geschäftsjahr 2021 führte die Pandemie zum einen zu spürbaren Mehrkosten, zum anderen zu fehlenden Erlösen durch geringere Patientenzahlen. Viele Kliniken in Deutschland konnten die sich daraus ergebende finanzielle Deckungslücke für 2021 zwar rechnerisch ausgleichen, aber nur dank staatlicher Ausgleiche und Hilfen. Bei etlichen Kliniken reichte selbst diese staatliche Unterstützung nicht aus, um für den Jahresabschluss 2021 ein ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen. Denn die Höhe der Ausgleiche und Hilfen wurden auf Grundlage des Jahresergebnisses 2019 berechnet, das von der Corona-Pandemie noch nicht betroffen war. Hatte eine Klinik allerdings schon 2019 kein ausgeglichenes Ergebnis – und das war bei der Mehrzahl der Kliniken in Deutschland der Fall – reichen die darauf berechneten Ausgleiche und Hilfen auch für das Geschäftsjahr 2021 nicht aus. Die Prognose für das aktuelle Jahr, das ebenfalls zum Corona-Jahr zu werden droht, sieht zwar etwas besser aus, ist aber noch sehr vage. „Wir haben das Jahr 2021 mit einem erheblichen Defizit abgeschlossen und gehen derzeit davon aus, dass es in 2022 nicht zu einer erheblichen Ergebnisverbesserung kommen wird“, sagt Wolfgang Schmid.

Zusammen mit ihren Kollegen im QuMiK-Verbund, dem 15 große kommunale Krankenhausträger in Baden-Württemberg angehören, üben die beiden Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken Kritik an der Politik. „Es ist den Kliniken inzwischen nicht mehr möglich, eine verlässliche Unternehmensplanung aufzustellen, denn auch im zweiten Corona-Jahr ließ man uns lange Zeit darüber im Unklaren, ob Hilfspakete gewährt werden und in welcher Höhe diese ausfallen“, so der Medizinische Geschäftsführer Dr. Ingo Hüttner. Die Liquidität der Kliniken könne deshalb oft nur durch Bürgschaften oder Kredite der kommunalen Gesellschafter aufrechterhalten werden und der Fortbestand sei von den Zuschüssen der Gesellschafter abhängig.

Die Geschäftsführer des QuMiK-Verbunds weisen unisono darauf hin, dass politische Entscheidungen schneller getroffen werden und das deutsche Gesundheitssystem und dessen Finanzierung dringend reformiert werden müssen. Die zunehmende Verlagerung von einer stationären hin zu einer ambulanten Patientenversorgung sowie die unaufhaltsam fortschreitende Digitalisierung in der Medizin werden zu neuen Versorgungsstrukturen führen, bei denen die bislang scharfen Trennlinien bei der Versorgung und Finanzierung zwischen Kliniken und niedergelassenen Ärzten weitgehend aufgehoben werden. Dr. Ingo Hüttner sieht hier dringenden Handlungsbedarf der Politik, „die diese Entwicklungen zwar seit mehreren Jahren sieht, aber dennoch nicht mit einer entsprechenden Rahmengesetzgebung und neuen Finanzierungsmodellen darauf reagiert“.
16.7.22
 

 

Baron führt Förderverein Sichere Stadt

Schwäbisch Gmünd (sv). Bei der Hauptversammlung des „Fördervereins Aktion Sichere Stadt Schwäbisch Gmünd“ wurde der Erste Bürgermeister Christian Baron zum Nachfolger vom bisherigen Vorsitzenden, Landrat Dr. Joachim Bläse, gewählt. Auch konnte die weitere Vorstandschaft in ihren Ämtern bestätigt werden. Den stellvertretenden Vereinsvorsitz übernimmt weiterhin der ehemalige Leiter des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd, Helmut Argauer. In der Funktion des Kassiers wurde Dr. Stefan Kroboth im Amt bestätigt. Neu gewählt wurde die Schriftführerin Aida Wießmann.
Coronabedingt konnte die Mitgliederversammlung in den vergangen zwei Jahren nicht durchgeführt werden. Der Förderverein hat sich zum Ziel gesetzt, kommunale Kriminalpräventionsprojekte finanziell zu unterstützen. Helmut Argauer, der die Sitzung in Vertretung von Landrat Dr. Joachim Bläse geleitet hat, zeigte sich zusammen mit dem neuen Vorsitzenden Christian Baron überzeugt, dass die Kriminalprävention ein zentraler Punkt in der Stadtgesellschaft darstellt.
Christian Baron führte aus, dass es Freiheit ohne Sicherheit nicht gibt. Deshalb ist es von zentraler Bedeutung, dass die tatsächliche Sicherheit in der Stadt höchste Priorität haben muss. Auch wenn die Kriminalitätszahlen in Schwäbisch Gmünd im Landesdurchschnitt liegen, so ist es auch wichtig, dass auch die gefühlte Sicherheit für die Bevölkerung ständig verbessert wird. Ein wichtiger Baustein ist hierbei die Präventionsarbeit. Und hier unterstützt der Förderverein viele Kriminalpräventionsprojekte, die von Schulen, Fahrschulen, dem Einzelhandel und der Jugendarbeit durchgeführt werden. Die Vorstandschaft war sich einig, dass nun nach der zweieinhalbjährigen Coronapandemie wieder Möglichkeiten bestehen, Projekte zu reaktivieren und neue Projekte anzugehen:
16.7.22

 

Ohne Führerschein und unter Drogen unterwegs

Geislingen. Am Donnerstag zog die Polizei in Geislingen einen Mann aus dem Verkehr. 16.15 Uhr fuhr der 31-Jährige mit seinem Pkw in der Schubartstraße. Das ist eine Fußgängerzone. Deshalb wollte ihn die Polizei in der Gartenstraße anhalten. Die Zeichen und Signale der Polizei ignorierte der Fahrer zunächst, stoppte dann aber nach etwa einem halben Kilometer. Bei der Kontrolle ermittelten die Beamten, dass die Fahrerlaubnis des 31-Jährigen nicht mehr gültig ist. Auch ergab sich der Verdacht, dass der Fahrer Drogen genommen hatte. Ein Test bestätigte dies. Der Mann musste mit ins Krankenhaus. Dort entnahm ihm ein Arzt Blut.  Weil die Polizei den Verdacht hatte, dass der 31-Jährige auch zu Hause Drogen hat, durchsuchten die Ermittler die Wohnung des Mannes. Dort fanden sie Utensilien zum Konsum von Drogen sowie Marihuana. Auf den Mann kommen nun mehrere Anzeigen zu.
15.7.22

 

Lions: Sven Bayer löst Susanne Mehlis ab 

Kreis Göppingen. Sven Bayer ist neuer Präsident des Lions Club (LC) in Göppingen. Bei der offiziellen Amtsübergabe übernahm er jetzt satzungsgemäß die Amtsgeschäfte von seiner Vorgängerin Susanne Mehlis. Diese hatte während der Corona-Pandemie für zwölf Monate erfolgreich die Geschicke des LC Göppingen gelenkt. Der 50-jährige Sven Bayer arbeitet als Schulrat beim Staatlichen Schulamt in Göppingen und hatte davor viele Jahre die Staufeneckschule in Salach geleitet. In seinem Jahresprogramm hat sich der studierte Pädagoge viel vorgenommen. Neben der Weiterentwicklung und Modernisierung der Clubarbeit steht vor allem die Sorge um Kinder im Mittelpunkt, die von Armut betroffen sind. Im Landkreis Göppingen gebe es eine überdurchschnittliche Zahl von jungen Menschen mit Armutserfahrungen. Der Lions-Club Göppingen, der in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen feiert, gehört zu den ältesten Serviceclubs im Kreis Göppingen und ist bekannt für sein hohes soziales Engagement. Er unterstützt ideell und finanziell in vielen Gesellschaftsbereichen lokale und internationale Sozialprojekte. Einer größeren Öffentlichkeit bekannt geworden ist der beliebte Lions-Adventskalender, der ab November wieder an vielen Vorverkaufsstellen im Landkreis Göppingen erhältlich ist. Dessen Erlöse fließen ausschließlich gemeinnützigen Einrichtungen im Kreis Göppingen zu. Infos unter www.lions-goeppingen.de .
„Unter dem Motto „We Serve“ helfen Lions ehrenamtlich dort, wo Unterstützung gebraucht wird. In der Nachbarschaft und auch weltweit“, betonte der neue Präsident Bayer bei der Amtsübergabe. Über 52.000 deutsche Lions würden vor Ort und in der Welt helfen, wo öffentliche Mittel nicht verfügbar seien. Der Göppinger Lions Club engagiert sich darüber hinaus auch für die Umwelt. Mit der Initiative „Move for the Planet“ fanden im vergangenen Mai in Göppingen und in ganz Deutschland zeitgleich dezentrale Spendenläufe statt, um möglichst viele Menschen unter der „Lions-Flagge“ für die Themen Nachhaltigkeit und Umwelt in Bewegung zu setzen. Damit werden ausgewählte Umweltschutzprojekte unterstützt.
Mehlis gab einen Rückblick auf das vergangene Lionsjahr. Viele Veranstaltungen mussten angesichts der Coronalage digital stattfinden. Dennoch konnten Vorträge und Besuche auch vor Ort durchgeführt werden. Dazu gehörte ein Vortrag und Rundgang zur Biodiversität beim Gärtnerhof Jeutter genauso wie eine Baustellen-Besichtigung der Klinik am Eichert. „Wir haben gemacht, was möglich war und uns erfolgreich eingesetzt, den Lions-Gedanken zu leben und weiter zu tragen“, so Mehlis. Vor Ort in der eigenen Gemeinde, deutschlandweit und über die Landesgrenzen hinaus verwirklichen die Lions mit viel persönlichem Einsatz das Motto „We Serve: Wir helfen gemeinsam!“
15.7.22
 

 

Auto kracht gegen Brückenpfeiler

Uhingen. Am Donnerstag erlitt eine Frau bei Uhingen schwere Verletzungen. Gegen 9.45 Uhr fuhr eine 40-Jährige mit ihrem Pkw auf der L1192 von Uhingen in Richtung Göppingen. Auf Höhe des Brückenbauwerks der B10 kam das Auto nach rechts von der Straße ab. Der Wagewurde durch einen Wall nach oben abgewiesen und krachte in die Brückenpfeiler. Danach stürzte das Fahrzeug wieder zu Boden und landete auf der rechten Seite. Dabei erlitt die Fahrerin schwere Verletzungen. Sanitäter brachten sie in eine Klinik. Die Polizei schätzt den Sachschaden am Auto auf etwa 6.000 Euro. Ob Beschädigungen an der Brücke entstanden und warum die Frau von der Straße abkam, ist nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
25.7.22

 

Ostalbkreis warnt vor hoher Waldbrandgefahr 

Ostalbkreis. Aufgrund der extrem warmen und trockenen Witterung werden im Ostalbkreis die Warnstufen 4 und 5 des Waldbrandgefahrenindexes erreicht. Damit ist eine hohe Waldbrandgefahr gegeben.

„Das bedeutet für Waldbesitzer und Waldbesucher, dass sie größte Vorsicht walten lassen müssen!", betont Forstdezernent Johann Reck. „Dies gilt vor allem beim Umgang mit offenem Feuer an genehmigten Feuerstellen!" Ein kleiner Funkenflug genüge, um dürres Gras, Laub oder trockenes Holz in der Umgebung zu entzünden.

Je nach örtlicher Situation behalten sich die Ortspolizeibehörden bzw. die Forstverwaltung vor, einzelne öffentliche Grillstellen im Wald und am Waldrand aus Forstschutzgründen zu sperren.
15.7.22

 

Helikopter kalken Wälder rund um Schwäbisch Gmünd 

Ostalbkreis. Die untere Forstbehörde beim Landratsamt Ostalbkreis teilt mit, dass innerhalb der Zeit von Mitte Juli bis Mitte August Bodenschutzkalkungsmaßnahmen mit dem Helikopter auf insgesamt 540 Hektar überwiegend Gemeindewaldfläche auf den Gemarkungen Schwäbisch Gmünd, Mutlangen, Waldstetten und Heubach stattfinden werden.

Es ist geplant, mit den Maßnahmen am 18.Juli im Raum Heubach zu beginnen und dann im Uhrzeigersinn rund um Schwäbisch Gmünd bis in den Raum Lindach/Herlikofen fortzuführen. Betroffen sind die Gewanne Hoch-, Mittelberg und Schorren bei Heubach, Rotenbühl und G´Häld bei Weiler i.d.B., Ledersberg und Bronnforst bei Waldstetten sowie die Gmünder Waldgebiete Neidling, Katharinenwald, Hespeler, Vogelhau, Näber, Schaubenwald, Orthalde und Hohberg. Je nach Wetterlage wird die Maßnahme zwischen zwei und vier Wochen in Anspruch nehmen. In dieser Zeit wird in den betroffenen Waldgebieten der Waldzutritt vorübergehend eingeschränkt sein.

Bei der Bodenschutzkalkung wird ein Gemisch aus natürlichem Dolomitgestein und Holzasche eingesetzt. Eine gesundheitliche Gefährdung für Menschen durch das Kalkmaterial besteht nicht. In den berührten Waldgebieten müssen während der Ausbringungsarbeiten die Wege für Erholungssuchende kurzfristig gesperrt werden. „Waldbesucherinnen und Waldbesucher sollten die Sperrhinweise beachten, denn es ist mit einem erhöhten LKW-Verkehr aufgrund der Materialanlieferungen sowie mit herabfallendem Kalkstaub aus dem Streukübel des Helikopters zu rechnen.“, erläutert Jens-Olaf Weiher, Leiter der Forst-Außenstelle des Landratsamtes Ostalbkreis in Schwäbisch Gmünd. Schon der nächste Regenschauer werde den Kalkstaub aber in den Boden spülen.
25.7.22

 

Chancen auf Sieg im Bundeswettbewerb

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Stadt Schwäbisch Gmünd hat beim Bundeswettbewerb „Kommune bewegt Welt“ in gleich in zwei Kategorien Chancen auf den Gewinn. Neben der Kategorie „mittlere Kommune“ tritt die Stadt Schwäbisch Gmünd auch beim Publikumspreis des Wettbewerbs an, der erstmalig durch die Öffentlichkeit entschieden wird. Nun sind also die Bürger gefragt, Stimmen für Schwäbisch Gmünd abzugeben. Damit unterschiedlich große Kommunen die gleiche Chance haben, werden die abgegebenen Stimmen für eine Kommune mit ihrer Einwohnerzahl ins Verhältnis gesetzt.

In der Stadt Schwäbisch Gmünd ist das Themenfeld der Globalen Verantwortung ein Themenfeld der städtischen Agenda 2030. So wurden bisher sowohl im Inland als auch im Ausland Projekte mit Kooperationspartnern wie dem Arbeitskreis Eine Welt zur Umsetzung der Agenda 2030 durchgeführt. Die Stadt Schwäbisch Gmünd bewarb sich beim Publikumspreis mit einem gemeinsamen Statement des Amtes für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung und den Sprechern des Arbeitskreises Eine Welt, warum das Engagement in der kommunalen Entwicklungspolitik zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in Gmünd und in der Welt beiträgt.

Die Abstimmung ist bis zum Freitag, 19. August, möglich. Die Kategorie „mittlere Kommune“ ist mit einem Preisgeld von bis zu 20.000 Euro dotiert, der Publikumspreis liegt bei 3.000 Euro. Mit dem Preisgeld möchte die Stadt Schwäbisch Gmünd ihr entwicklungspolitisches Engagement weiter verfestigen. Ob Schwäbisch Gmünd gewonnen hat, zeigt sich am Donnerstag, 15. September, bei der Preisverleihung in Düren, einer der Gewinnerkommunen aus 2020. Der Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“, durchgeführt von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), findet seit 2014 alle zwei Jahre statt. Ziel des Wettbewerbes ist es, das hohe und vielseitige kommunale Engagement sichtbar zu machen und die Kommunen mit ihren zivilgesellschaftlichen Partnern zu unterstützen.
15.7.22

 

Bei Rot über die Ampel

Schwäbisch Gmünd. Auf der Herlikhofer Straße missachtete eine 64-jährige Pkw-Fahrerin am Donnerstagvormittag  das Rotlicht der für sie geltenden Ampel, wodurch es im Kreuzungsgbereich zum Zusammenstoß mit dem Wagen einer 44-Jährigen kam. Beide Autofahrerinnen erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen und  wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Erste Ermittlungen ergaben, dass die Ampel bereits mehrere Sekunden Rotlicht für die 64-Jährige zeigte. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.
15.7.22

 

Opfer von Betrügern

Heubach. Wieder einmal wurden mehrere Personen aus dem Ostalbkreis Opfer von Betrügern. In Aalen erhielten am Donnerstagmorgen zwei Personen eine WhatsApp-Nachricht von einer ihnen unbekannten Telefonnummer. In dieser Nachricht wurde mitgeteilt, dass die Tochter bzw. der Sohn ein neues Handy hätten. In beiden Nachrichten bat der vermeintliche Sohn bzw. die Tochter um die Überweisung eines vierstelligen Betrages. Ohne dies zu hinterfragen überwiesen beide Nachrichtenempfänger den Geldbetrag.

Noch schlimmer traf es einen Senior aus Heubach. Dieser erhielt am gestrigen Mittwoch einen Anruf einer angeblichen Rechtsanwältin. Diese teilte ihm mit, dass seine Enkelin einen Unfall verursacht habe, bei welchem eine Person tödlich verletzt wurde. Der Senior wurde so sehr unter Druck gesetzt, dass er letztendlich 30.000 Euro an die Betrüger übergab. Das Geld sollte laut der Rechtsanwältin als Kaution hinterlegt werden, damit seine Enkelin nicht in Haft käme.

Im Kreuzungsbereich des Birkenwegs / Erlenstraße kam es gegen 15 Uhr zur Übergabe des Bargeldes, welches in einem gelb-Braunen DIN A4-Umschlag verpackt war. Das Kuvert wurde von einer weiblichen Person, die sich als Frau Schmid ausgab, abgeholt. Die Dame war etwa 25 Jahre alt und hatte dunkle, schulterlange lockige Haare. Sie hatte eine dunkle Hautfarbe und sprach hochdeutsch ohne Dialekt. Sie trug dunkle Kleidung.

Die Kriminalpolizei Waiblingen bittet Personen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Rufnummer 07361 / 5800 zu melden.Die Polizei wiederholt eindringlich ihre Warnhinweise vor Betrügern jeglicher Art.
15.7.22:

 

Schorndorfer Bürgerstiftung gut aufgestellt

Schorndorf. Die Bürgerstiftung Schorndorf ist gut aufgestellt. In den vergangenen Wochen konnte die Eine-Million-Euro-Marke an Stiftungsvermögen überschritten werden. „Damit ist es uns möglich, weitere Projekte zu fördern und die Bürgergesellschaft und das Ehrenamt zu unterstützen“, sagte Erster Bürgermeister Thorsten Englert beim Stifterforum.

Zahlreiche Spendengeber kamen, um zu hören, wohin ihr Geld fließt und welche Projekte seitens der Stiftung unterstützt werden. Zur positiven Bilanz der Bürgerstiftung haben gleich zwei Entwicklungen beigetragen. „Als Stiftung haben wir drei Wohnungen gekauft, die mehr als ein Prozent Rendite abwerfen. Das gibt uns Planungssicherheit“, berichtet Englert. Hinzu kamen Erbschaften, die an die Bürgerstiftung übertragen wurden.

Das Hauptaugenmerk des eingetragenen Vereins liegt im Bereich Kinder und Familien. So wurden in den Jahren 2019 bis 2021 Projekte finanziell unterstützt, wie die Zirkusprojektwoche der Schillerschule Haubersbronn, der Projekttag Theaterspielplatz im Figuren Theater Phoenix von der Kindertagesstätte Stadthaus oder eine Ghana-Reise von sieben Schülerinnen und Schülern des Burg-Gymnasiums zur Umsetzung nachhaltiger Projekte im Land

Aber auch andere soziale und kulturelle Projekte wie die Hofkonzerte in der Versöhnungskirche, Gutscheine für Bedürftige während der Pandemie oder das Skulpturenprojekt der Stadtkirche wurden berücksichtigt. Eines der Dauerprojekte sind die Schul-Schwimmkurse im Oskar Frech SeeBad für Kinder, die am Ende der Grundschulzeit noch nicht schwimmen können. In der Regel nehmen an diesen Kursen 40 Kinder pro Jahr teil. Durch Corona und andere Begleitumstände, hat sich diese Zahl verdoppelt. „Das zeigt einmal mehr, wie wichtig die Bürgerstiftung ist“, so der Erste Bürgermeister.

Auch in diesem Jahr werden viele Projekte von der Bürgerstiftung unterstützt. Unter anderem organisiert der Musikverein Concordia e.V. eine Konzertreise in die Partnergemeinde Radenthein in Kärnten. Unterstützt werden jugendliche Musiker mit einem Reisekostenzuschuss, damit möglichst vielen Jugendlichen diese Reise möglich ist. Der Förderverein Otfried-Preußler-Grundschule Miedelsbach plant eine Projektwoche für alle Klassen zu den Themen „Sozialkompetenz und Solidarität“, sowie den Themen „Umwelt- und Klimaschutz“, warum und was jeder tun kann“. Die Fahrradwerkstatt „Schorndorfer Radel“ repariert Fahrräder und gibt diese in verkehrssicherem Zustand an Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit kleinem Geldbeutel aus. Ein weiteres Projekt ist der Musikkurs vom Kreisdiakonieverband Rems-Murr-Kreis. In den wöchentlich stattfindenden Gruppentreffen, speziell für Kinder und Jugendliche, werden Instrumente kennengelernt und selber gebaut. Sie musizieren rhythmisch - mit und ohne Instrument.

Vor dem Stifterforum traf sich der Stiftungsrat und wählte einen neuen Vorsitzenden. Dieser ist Oberbürgermeister Bernd Hornikel. Erster Bürgermeister Thorsten Englert hatte während der Vakanz die Leitung zusätzlich zu seinem Vorstandsvorsitz übernommen.
14.7.22

 

Gelbes Band erlaubt das Ernten

Schorndorf. Die Stadt Schorndorf hat in mehreren Gebieten städtische Streuobstbäume mit dem „Gelben Band“ versehen, wie etwa entlang des Holzbergwegs, des Ebersbacher Wegs oder in Schlichten entlang der Vogelsang-Straße. Die ausgewiesenen Streuobstgebiete sind online unter mundraub.org zu finden.  Neben den zur Ernte freigegebenen kommunalen Flächen gibt es auch für private „Stücklebesitzer“ die Möglichkeit, ihre Streuobstbäume mit dem „Gelben Band“ zu versehen. Interessierte können sich per Telefon 602-2701 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an den Fachbereich Infrastruktur wenden.

Die Bänder können im Rathaus in der Robert-Bosch-Straße 9 abgeholt werden. Eine Abholung ist darüber hinaus an den Verwaltungsstellen der Stadtteile Buhlbronn, Miedelsbach, Oberberken, Schornbach und Weiler während der jeweiligen Öffnungszeiten möglich. Bei der Abholung werden die Kontaktdaten erfasst. Dies soll einen missbräuchlichen Einsatz des „Gelben Bandes“ vermeiden. Das Ernten ist nur an den markierten Bäumen erlaubt, nicht an den umliegenden Bäumen, selbst wenn sich diese auf derselben Fläche befinden sollten.
14.7.22

 

Polizei ist Handysündern auf der Spur

Am Mittwoch kontrollierte die Polizei in Geislingen den Verkehr.  In der Zeit von etwa 10 Uhr bis 12 Uhr kontrollierte die Polizei Geislingen in der Eberhardstraße Verkehrsteilnehmer. Wichtig war den Beamten bei dieser Kontrolle vor allem, dass Fahrer nicht mit dem Handy in der Hand telefonierten und dass alle Personen im Fahrzeug vorschriftsmäßig angegurtet waren. Obwohl bekannt ist, dass das Anlegen eines Sicherheitsgurtes im Falle eines Unfalls Leben retten kann, kontrollierten die Beamten sechs Personen ohne Gurt. Zehn Verkehrsteilnehmer konnten es wohl nicht lassen, während der Fahrt ohne Freisprecheinrichtung mit ihrem Handy zu telefonieren. Ein Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und eine erloschene Betriebserlaubnis stellte die Polizei zudem fest. Diese Verkehrsteilnehmer sehen einer Anzeige entgegen.
14.7.22

 

Geld für Sportstätten im Kreis

Kreis Göppingen/Reichenbach an der Fils. . Mit der neuen Sportstättenförderung des Bundes und des Landes im Rahmen des Bund-Länder-Investitionspakts Sportstätten gehen rund 1,9 Millionen Euro an den Neubau der Sporthalle in Reichenbach, sowie 50.000 Euro an die Sanierung des Sportgeländes in Schlierbach. Zusätzlich werden mit dem kommunalen Sportförderprogramm des Landes Baden-Württemberg die Sanierung der Turnhalle des Hohenstaufengymnasiums Göppingen mit 47.000 Euro, die Teilsanierung des Stadions Sportpark Lindach in Rechberghausen mit 48.000 Euro, sowie zusätzlich der Neubau der Sporthalle in Reichenbach mit weiteren 533.000 Euro gefördert, so die Landtagsabgeordneten Ayla Cataltepe und Sarah Schweizer in der gemeinsamen Pressemitteilung.  Gingen, Kuchen, Bad Überkingen und Geislingen erhalten zusammen 775.000 Euro Landesförderung für die Modernisierung von Sportanlagen“, teilte die Ladtagsabgeordnete  Nicole Razavi mit. „Besonders die Gemeinde Gingen kann sich freuen. Im Förderprogramm Kommunale Sportstätten 2022 ist ein Zuschuss von 600.000 Euro für den Neubau der Hohensteinhalle vorgesehen“, freut sich die CDU-Landtagsabgeordnete. Kuchen erhält 128.000 Euro für die Sanierung der Rundlaufbahn und den Bau eines Kleinfeldspielfelds. Die Sanierung der Autalhalle in Bad Überkingen werde mit 26.000 Euro gefördert. An der Geislinger Tegelbergschule unterstützt das Land die Sanierung des Kleinfeldsportplatzes mit 21.000 Euro.
14.7.22

 

Behinderungen auf der B 465 

Kirchheim unter Teck. Ab Montag, 18. Juli,  beginnt auf der B 465 zwischen Kirchheim unter Teck und Dettingen unter Teck auf Höhe der Straßenmeisterei in Fahrtrichtung Kirchheim unter Teck der Rückbau der Baustellenzufahrt. Die Arbeiten finden abschnittsweise statt und dauern voraussichtlich bis Freitag, 12. August. Während der Rückbauarbeiten kann es im ersten Bauabschnitt zu kleineren Einschränkungen auf der B 465 kommen. Der Feldweg und die Straße zum „Park and Ride“-Parkplatz sind während der Bauarbeiten nur eingeschränkt nutzbar. Teilweise kann es hier auch zu Vollsperrungen kommen.  Im zweiten Bauabschnitt ist die B 465 von Kirchheim unter Teck kommend in Richtung Owen teilweise nur einspurig befahrbar. Im Zeitraum der Bauarbeiten ist zu Stoßzeiten mit Staubildung zu rechnen. Im überörtlichen Linienverkehr kann es aufgrund der Baustelle ebenfalls zu Verspätungen kommen.  Die Stadtverwaltung bittet die betroffenen Verkehrsteilteilnehmer um Verständnis für die Baumaßnahme und die damit verbundenen Beeinträchtigungen.
14.7.22
 

 

Brunnen gereinigt

Eislingen. Für einen Tag musste der Barbarossabrunnen in der Eislinger Poststraße außer Betrieb genommen werden, um Reinigungsarbeiten vorzunehmen. Nun sprudelt an den vier Hähnen wieder Mineralwasser. Eine Brunnenfirma aus dem Schwarzwald hatte vor kurzem die Intensität des Wasserstrahls optimiert. Bei Naturquellen kann allerdings nicht ganz verhindert werden, dass es zu unregelmäßigem Wasserdruck, Ablagerungen von Mineralien und Verfärbungen kommt. Sinkende Grundwasserstände als Folgen des Klimawandels wirken sich außerdem auf den Wasserfluss aus. „Die Schüttung am Barbarossabrunnen mit neun Liter pro Minute ist da verhältnismäßig gut“, meint Christoph Braun, Leiter des Amtes für Hochbau und Immobilien.
14.7.22
 

 

Schülermedienpreis an Waldorfschule

Stuttgart/Göppingen, Jedes Jahr findet als Teil der Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg der Wettbewerb „Schülermedienpreis“, initiiert durch das Staatsministerium und der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, statt. Zu den Gewinnern gehört die Klasse 8 der Freien Waldorfschule Filstal aus Göppingen. Bevor die Klasse nach Bad Cannstatt zur Verleihung eingeladen war, besuchte sie den Landtag von Baden-Württemberg.

Der Beitrag mit dem Titel „Durchblick – das Schülermagazin über den Landtag in Baden-Württemberg“, mit dem die Klasse den 3. Platz des Schülermedienpreises in der Kategorie „13 bis 18 Jahre“ gewann, ist ein zweistündiges Radio-Feature über den Alltag im Landtag. Gemeinsam mit Radio Fips aus Göppingen haben die Schüler die Beiträge produziert und in mehreren Sendungen ausgestrahlt. Dafür interviewte die Klasse auch die Landtagsabgeordneten Ayla Cataltepe und Sarah Schweizer.

Am Nachmittag fand die Verleihung der Preise im Kursaal Bad Cannstatt statt, zu der auch die Klasse 8 der Waldorfschule Göppingen und Schüler des Rechberg-Gymnasium Donzdorf gehörten. Ministerpräsident Winfried Kretschmann überreichte als Schirmherr persönlich die Preise. Die Schüler aus dem Rechberg-Gymnasium in Donzdorf erhielten mit ihrem Beitrag ‚Space Explorers' den 3. Platz in der Kategorie „6 bis 12 Jahre“.
14.7.22

 

Erst geklaut, dann Frau beleidigt

Geislingen. Am Dienstag warf ein 53-Jähriger das Diebesgut gegen eine Wand. Gegen 12.30 Uhr stahl ein Mann in einem Geschäft in der Stuttgarter Straße eine Dose Schmalz und eine Flasche Wein. Mit seiner Beute ging er vor das Geschäft. Dort schleuderte er die Dose auf den Boden und die Flasche gegen die Wand des Gebäudes. Dann ging er in Richtung Sternplatz davon, wo er auf eine 18-jährige Frau traf. Diese bat er um Zigaretten und beleidigte sie sexuell. Die hinzugerufene Polizei nahm sich des Herren an. Der war so betrunken, dass eine Verständigung nur schwer möglich war. Auf ihn kommen nun mehrere Anzeigen zu.
14.7.22
 

 

Grube wird alleiniger Intendant der WLB 

Esslingen.   Marcus Maria Grube wird im Herbst 2024/25 alleiniger Intendant der Württembergischen Landesbühne Esslingen (WLB), sein Vertrag wurde bis zum Ende der Spielzeit 2028/2029 verlängert. Gemeinsam mit Friedrich Schirmer führt er das Haus seit 2019. Dafür hat sich der Verwaltungsrat der WLB  einstimmig ausgesprochen. Friedrich Schirmer, seit 2012 Intendant der Württembergischen Landesbühne Esslingen, scheidet zum Ende der Spielzeit 2023/2024 aus.

Staatssekretärin Petra Olschowski sagte: „Wir haben die Weichen für die Zeit nach Friedrich Schirmer gestellt. Marcus Grube bringt Kompetenz, Erfahrung und Lust auf Weiterentwicklung mit. Ich freue mich, dass er die Intendanz der WLB ab 2024/25 alleine übernimmt, nachdem er gemeinsam mit Friedrich Schirmer das Theater sehr erfolgreich durch die schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie ge-führt hat.“ Oberbürgermeister Matthias Klopfer sagte: „In den letzten Jahren wurde mit der Doppelspitze Schirmer/Grube die wertvolle künstlerische Arbeit am Standort Esslingen gefestigt und ausgebaut. Wir freuen uns, dieses hohe künstlerische Niveau des Theaters mit Marcus Grube als Intendanten über die nächsten Jahre sicherzustellen und damit die kulturelle Marke WLB Esslingen zukunftsfähig aufzustellen und weiter festigen zu können.

Marcus Grube, 1973 in Erlangen geboren, studierte zunächst Evangelische Theologie an den Universitäten Hamburg, München und Erlangen. Anschließend folgte ein Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart, Fachrichtung Schauspiel.

Unter der Intendanz von Friedrich Schirmer war er Regieassistent und Regisseur am Schauspiel der Württembergischen Staatstheater Stuttgart. Von 2005 bis 2014 war er Dramaturg am Schauspielhaus Bochum und Chefdramaturg für das Schauspiel am Theater Kiel sowie am Theater Bielefeld. Seit der Spielzeit 2014/2015 ist er Chefdramaturg an der Württembergischen Landesbühne (WLB) Esslingen, davon von 2014 bis 2019 auch als stellvertretender Intendant in künstlerischen Angelegenheiten. Seit Beginn der Spielzeit 2019/2020 ist er gemein-sam mit Friedrich Schirmer WLB-Intendant.

Marcus Grube ist Autor etlicher Bühnenbearbeitungen und ist bei der Entwicklung von kulturpolitischen Strategien engagiert. So war Marcus Grube von 2008 bis 2011 Mitglied der Kulturkommission des Landes Schleswig-Holstein. Von 2018 bis 2020 war er Leiter des Forums „Strategien der Transformation“ im vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst aufgelegten „Dialog 2020. Kulturpolitik für die Zukunft“.

Die Württembergische Landesbühne Esslingen ist eine von drei Landesbühnen in Baden-Württemberg. Sie ermöglicht ein vielfältiges und hochwertiges Angebot von Kunst und Kultur im ländlichen Raum. Die Württembergische Landesbühne Esslingen trägt ebenso wie die beiden anderen Landesbühnen (die Badische Landesbühne Bruchsal und das Landestheater Württemberg-Hohenzollern Tübingen Reutlingen) dazu bei, dass es überall im Land Theaterangebote gibt. Sie bietet an ihrem Standort in Esslingen und an den verschiedenen Gastspielorten in der Region ein breites Spektrum von Inszenierungskonzepten. Die Spielpläne pflegen gleichermaßen das zeitgenössische und das klassische Drama. Mit einer eigenen Sparte des Kinder- und Jugendtheaters rundet die Württembergische Landesbühne ihr theaterpädagogisches Angebot ab und leistet so kulturelle Basisarbeit im ganzen Land.

Wegen ihrer besonderen Aufgabenstellung werden die drei Landestheater mit rund 70 Prozent des Gesamtbudgets vom Land finanziert. Die verbleibenden 30 Prozent werden von kommunaler Seite aufgebracht.
14.7.22
 

 

Corina-Inzidenz im Kreis  bei 488,1

Kreis Göppingen. Das Gesundheitsamt des Landkreises Göppingen meldete am Mittwoch 480 neue Corona-Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 488,1, in ganz Baden-Württemberg bei 756,1 (Stand 12.07.2022, 16 Uhr). Alle aktuellen Fall- und Kennzahlen werden werktäglich im Lagebericht des Landesgesundheitsamtes veröffentlicht und auf der Homepage des Landkreises unter www.landkreis-goeppingen.de/coronavirus aktualisiert.
13.7.22
 

 

Mann ausgeraubt und verletzt

Geislingen. Ein Mann wurde am Dienstag in Geislingen ausgeraubt und schwer verletzt. Gegen 19.30 Uhr war ein 21-Jähriger im Stadtgarten in Geislingen. Mutmaßlich fünf Männer gingen auf ihn zu und griffen ihn an. Mit einem nicht näher bekannten Schlaggegenstand trafen sie ihn wohl auch am Kopf. Im Rahmen des Überfalls nahmen sie dem 21-Jährigen eine Tasche mit Wertsachen ab und flüchteten, so die ersten Erkenntnisse der Polizei. Der Geschädigte erlitt schwere Verletzungen. Sanitäter brachten ihn in eine Klinik. Im Zuge der Fahndung nahm die Polizei drei Männer im Alter zwischen 21 und 29 Jahren vorläufig fest. Die Kriminalpolizei Göppingen übernahm die weiteren Ermittlungen und sicherte Spuren. Die drei Männer sind zwischenzeitlich wieder auf freiem Fuß. Die Ermittlungen dauern an.  Die Polizei sucht nun nach weiteren Tätern und Zeugen des Vorfalls. Diese werden gebeten, sich unter 07331/93270 zu melden.
13.7.22
 

 

Im Drogenrausch am Steuer 

Süßen.  Am Dienstag zog die Polizei in Süßen einen 18-Jährigen aus dem Verkehr, bevor Schlimmeres passieren konnte. Die Polizei kontrollierte gegen 21.45 Uhr den jungen Man, der mit seinem Pkw in der Donzdorfer Straße unterwegs war. Den Verdacht, dass er Drogen genommen haben könnte, bestätigte ein Test. Im Kofferraum des Autos fanden die Ermittler zudem gut zwei Gramm Marihuana und Utensilien zum Konsum. Der Mann musste mit zum Polizeirevier Eislingen. Dort entnahm ihm ein Arzt Blut. Bei einem Mitfahrer fanden die Beamten einen Gegenstand mit Anhaftungen der Droge und einen Ausweis, der diesem nicht gehört. Eine weitere Mitfahrerin hatte eine Bankkarte dabei, die dieser ebenso nicht gehört. Die beiden Mitfahrenden müssen nun mit einer Anzeige wegen Fundunterschlagung rechnen. Auf den Fahrer kommen gleich mehrere Anzeigen zu.
13.7.22
 

 

Eislingen feiert Städtepartnerschaft-Geburtstag

Eislingen. Über 40 Gäste aus der französischen Partnerstadt Oyonnax kamen nach Eislingen, um gemeinsam das 20-jährige der Städtepartnerschaft zu feiern. Der Festakt bildete den Höhepunkt eines abwechslungsreichen Wochenendes unter dem Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft.  Bereits am Vorabend war die französische Delegation eingetroffen und wurde von Eislinger Bürgern in Empfang genommen. Gemeinsame Mahlzeiten mit den Gastgebern, eine Besichtigung des Mercedes-Benz-Museums und gesellige Abende bei den Filsterrassen boten der Jubiläumsfeier den richtigen Rahmen.
13.7.22

 

 

Automatenaufbruch bei Burgruine

Schwübisch Gmünd. Zwischen Dienstag, 18.30 Uhr bis Mittwoch, 8.30 Uhr verschaffte sich ein bislang Unbekannter Zugang zur Burgruine. Im Burgbereich gelang es ihm die Vorhängeschlösser des Riegels eines Geldwechselautomaten zu durchtrennen. Anschließend entnahm er die darin befindlichen Geldbehälter und entwendete diese samt Münzgeld. Der dabei entstandene Sachschaden wird auf rund 1500 Euro geschätzt. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Waldstetten unter 07171/42454 zu melden.
13.7.22

 

Von Technologie beeindruckt 

Ebersbach. Die Landtagsabgeordnete Ayla Cataltepe hat im  Unternehmen Sensotek GmbH ein regen Austausch mit dem Geschäftsführer Rainer Niess, der Finanzleitung Ariane Schlicht sowie Yuliya Bernhard aus der Abteilung Marketing und Kommunikation über Zugangsautomation, Klimaschutz, E-Mobilität und Fachkräfte geführt. 

Die international agierende Sensotek GmbH befindet sich in einem Joint Venture mit der Pepperl+Fuchs Gruppe und kümmert sich um Vertrieb und Service von Tür- und Gebäudeautomationen. Als Vertriebspartner bietet die Sensotek GmbH berührungslose Sensoren in verschiedenen Marktsegmenten wie unter anderem Automatiktüren und -tore, Aufzüge, Fahrtreppen, Busse und Bahnen sowie in Brandschutzeinrichtungen an. Dabei zählt der Explosionsschutz zur Kernkompetenz von Pepperl+Fuchs, in dem die Firma als Pionier und Innovationstreiber bekannt ist. 

Die Abgeordnete Cataltepe war beeindruckt von der Technologie der Sensoren, die den Schutz des Klimas und das Energiesparen in den Fokus stellt. Durch Sensoren ließen sich beispielsweise Rolltreppen erst dann in Bewegung setzen, wenn sich jemand nähere, anstatt permanent zu laufen, was viel Energie spare. Eng verbunden mit dem Energiesparen sind Sensoren auch beim Be- und Entladen von LKWs durch Torautomationen. Die Transformation ist eine Herausforderung, die aber auch Chancen bietet. Im Landkreis Göppingen haben wir die Unternehmen und das Know-how dazu und müssen sozusagen nicht von Null anfangen. Abgeordnete Cataltepe: „Wir können die Herausforderungen zum Thema Klimaschutz und Transformation nur dann angehen, indem wir sie erkennen, benennen und gemeinsam mit allen Beteiligten daran arbeiten und mitgestalten.“ 

Nicht nur durch ihre Elektro- und Softwaretechnik leistet die Sensotek GmbH einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch durch ihren Fuhrpark, der nach und nach durch E-Autos ersetzt wird, die auf dem Betriebsgelände über Ladesäulen geladen werden können. Das langfristige Ziel der Firma sei klimaneutral zu sein, wie der Geschäftsführer Rainer Niess betont. 

In dem aufstrebenden Markt, in dem die Sensotek GmbH agiert, ist der Bedarf an Fachkräften, wie beispielsweise Softwareentwicklern, hoch. Frau Cataltepe ist sich sicher, dass beim Schutz unseres Klimas und gegen den Fachkräftemangel auch eine gute Technologie helfen kann. Zudem müssten den Schülern in den Schulen Berufe, auch aus der Elektro- und Softwarebranche, vorgestellt und attraktiv gemacht werden.
12.7.22

 

Mann mit Messer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Am frühen Samstagmorgen gegen 1 Uhr wurde das Polizeipräsidium Aalen über einen Streit in der Rinderbacher Gasse informiert, bei welchem ein 38-Jähriger mit einem Messer verletzt wurde. Der 38-Jährige lief mit seinem 37-jährigen Freund in Richtung einer dortigen Bar, als sie auf eine etwa 20-köpfige Personengruppe trafen, mit der es sofort zu Streitigkeiten gekommen sei. Aus der Personengruppe heraus habe mindestens eine Person plötzlich ein Messer in der Hand gehabt und ihn Richtung des 38-Jährigen gestochen. Dieser wurde dabei durch mehrere Messerstiche leicht verletzt. Im Anschluss habe sich die Personengruppe in unbekannte Richtung entfernt. Die Polizei Schwäbisch Gmünd bittet Zeugen des Vorfalls sich unter der Rufnummer 07171 / 3580 zu melden.
12.7.22
 

 

 

 

 

Auto stößt mit Rettungswagen zusammen

Göppingen. Hoher Sachschaden entstand am Mittwoch bei einem Unfall in Göppingen. Kurz vor 20.45 Uhr fuhr der 28-Jährige mit seinem Wagen in der Schwabstraße. An der Kreuzung Heininger Straße / Ulmer Straße wollte er geradeaus in die Ulmer Straße. Zeitgleich näherte sich von der Heininger Straße aus ein Rettungswagen mit Sondersignalen dem Kreuzungsbereich. Zeugen wollen gesehen haben, dass der Autofahrer des Audi noch beschleunigte als seine Ampel auf Gelb schaltete. Die 36-Jährige Fahrerin des Rettungswagens war bereits in die Kreuzung eingefahren. Der 28-Jährige  prallte mit seinem Fahrzeug dem Rettungsdienstfahrzeug gegen das Heck. Dabei erlitt er leichte Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Den Schaden an den beiden nicht mehr fahrbereiten Autos schätzt die Polizei auf etwa 30.000 Euro. Die Ermittlungen der Verkehrspolizei Mühlhausen dauern an.
28.10.21

 

 

Unfall wegen Überholmanöver

Göppingen. Trotz Gegenverkehr überholte eine 42-Jährige am Mittwoch in Göppingen. Der Unfall ereignete sich gegen 19.15 Uhr in der Heininger Straße. Die 42-Jährige fuhr in Richtung Heiningen. Kurz nach der Eichertstraße überholte die Fahrerin des Pkw an einer unübersichtlichen Stelle einen unbekannten roten Kleinwagen. Ein entgegenkommender 22-Jähriger musste deswegen mit seinem Wagen eine Vollbremsung machen. Ein hinter ihm fahrender 24-Jähriger konnte nicht mehr anhalten und prallte gegen den Wagen des 22-Jährigen.  Der 24-jährige Fahrer erlitt leichte Verletzungen. An den nicht mehr fahrbereiten Autos entstand ein Schaden von etwa 6.000 Euro. Das Polizeirevier Göppingen (Telefon 07161/632360) sucht nach dem Fahrer des roten Kleinwagens als Zeugen.
28.10.21

 

 

Unfallverursacher fährt weiter

Deggingen. Zu weit in der Mitte fuhr am Mittwoch ein Laster auf der B466. Gegen 8.30 Uhr fuhr der unbekannte Laster in Richtung Mühlhausen. Bei Reichenbach fuhr er zu weit links und sein Außenspiegel kollidierte mit dem eines entgegenkommenden Laster. Dabei wurde der Außenspiegel am unbekannten Laster abgerissen und flog auf die Motorhaube einer in Richtung Geislingen fahrenden 52-Jährigen. Dabei entstand Sachschaden. Der unbekannte Laster fuhr ohne anzuhalten weiter. Der Polizeiposten Deggingen (Telefon 07334/924990) sucht nun Zeugen, die Hinweise zu dem Laster geben können.
28.10.21

 

Ostalbkreis gründet Klimaschutzrat

Ostalbkreis. Unter Vorsitz von Landrat Dr. Joachim Bläse hat sich  der neue Klimaschutzbeirat im Aalener Landratsamt konstituiert. Der neu ins Leben gerufene Klimaschutzbeirat, der sich aus zwei Strukturelementen, dem internen, hauptamtlichen Klimaschutzbeirat und dem erweiterten, ehrenamtlichen Klimaschutzbeirat  zusammensetzt, soll nun gemeinsam Maßnahmen entwickeln, die durch die fachlich zuständigen Geschäftsbereiche federführend realisiert werden.

Der interne Klimaschutzbeirat, welcher am Dienstagnachmittag tagte, hat eine Steuerungs- und Umsetzungsaufgabe innerhalb der Landkreisverwaltung. Folgende Stabsstellen- und Geschäftsbereichsleitungen sind in den Klimaschutzbeirat verpflichtend berufen: Pressestelle, Wirtschaftsförderung, Hochbau und GebäudewirtschaftDigitalisierung und Organisation, Bildung und Kultur , Verkehrsinfrastruktur, Forst Klimaschutz und Nachhaltigkeit , Baurecht und Naturschutz, Umwelt und Gewerbeaufsicht, Wasserwirtschaft, Landwirtschaft, Nachhaltige Mobilität und die Ostalb-Kliniken.

Am Abend tagte dann der erweiterte Klimaschutzbeirat. Er setzt sich überwiegend aus ehrenamtlichen Mitgliedern zusammen und bietet die Plattform für die Bürgerbeteiligung. Dabei berät und unterstützt er den internen Klimaschutzbeirat bei der Umsetzung und Entwicklung von Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsprojekten. Mitr dabei sind Mitglieder der Kreistagsfraktionen, Vertreter der Kommunen , Oberbürgermeister, Bürgermeister-Sprengel), Umwelt- und Naturschutzorganisationen (BUND, NABU, ANO, WWO, LEV), Freie Zusammenschlüsse (Fridays for Future, Parents for Future, Klimabündnis Ostalb), Regionalverband Ostwürttemberg.  Handwerk und Industrie (IHK, KHS, ODR), Landwirtschaft und Forst, Kreisbauernverband, SDW), Hochschulen im Ostalbkreis und sonstige Organisationen (ADFC, EKO). So heterogen die Zusammensetzung des Klimaschutzbeirates auch ist, umso einiger waren die Teilnehmer sich darin, dass der Klimaschutzbeirat schnell zielführende Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsprojekte entwickeln und diese im Ostalbkreis zur Umsetzung bringen soll. Aus Sicht des Landrats ist es wichtig, dass die entwickelten Projekte zu messbaren Erfolgen im Hinblick auf eine Treibhausgasreduktion führen. Hierbei setzt der Landrat auch auf das neu im Umweltdezernat eingerichtete Referat Klimaschutz und Nachhaltigkeit, welches die Arbeit des Klimaschutzbeirats koordiniert und unterstützt. Dort wird zukünftig die Stelle eines Referenten für Klimaschutz und Nachhaltigkeit angesiedelt.
28.10.21

 

 

Corona: Drei weitere Todesfälle

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen  sind nach Mitteilung des Gesundheitsamtes drei weitere Menschen  im Zusammenhang mit einer Covid 19-Infektion gestorben. Das Gesundheitsamt meldete am Donnerstag,  im Landkreis Göppingen 101 neue Corona-Fälle.  Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt damit im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 95,1, in ganz Baden-Württemberg bei 161,3.
28.10.21

 

 

Gefährliche Fahrt

Eislingen/Salach.  Am Mittwoch soll ein 26-Jähriger mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. Kurz vor 9 Uhr fuhr der 26-Jährige mit seinem schwarzen Audi zunächst in der Bahnhofstraße in Eislingen. Er fuhr wohl zu schnell und beleidigte dort bereits Fußgänger. Zeugen informierten die Polizei. Seine Fahrt setzte er nach Salach fort. Dort fiel er mit seiner Fahrweise erneut auf. In der Hauffstraße soll er fast einen Unfall mit einem Laster verursacht haben. In der Hauptstraße musste wohl noch eine Frau zur Seite springen. Seine Fahrt setzte er in der Weberstraße fort bis er letztendlich sein Auto wieder in die Hauptstraße lenkte und anhielt. Die Polizei konnte den 26-Jährigen dort antreffen und vorläufig festnehmen. Er musste eine Blutprobe abgeben. Die soll nun klären, ob der Mann unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol stand. Das Polizeirevier Eislingen (Telefon 07161/8510) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen die Angaben zur Fahrweise des Mannes machen können oder selbst gefährdet wurden.
28.10.21

 

 

Auf frischer Tat ertappt

Lorch. Durch einen aufmerksamen Zeugen wurde der Polizei am Mittwoch  gegen 21 Uhr mitgeteilt, dass er beim Spaziergang aus dem Wertstoffhof Lorch verdächtige Geräusche vernommen hatte, die auf einen Einbruch hindeuten könnten. Unverzüglich fuhren insgesamt sieben Streifenwagen die Örtlichkeit an und umstellten diese. Bei der Dursuchung des Geländes konnte ein Mann aufgegriffen werden, der sich in einem Container versteckt hatte. Im Rucksack des 40-Jährigen konnten Gegenstände aufgefunden werden, die sich zweifelsfrei dem Wertstoffhof zuordnen ließen. Zudem war in der Nähe des Zauns weiteres Diebesgut zum Abtransport bereitgelegt. Das Fahrzeug des 40-Jährigen konnte ebenfalls in der Nähe festgestellt werden. Der mutmaßliche Einbrecher wurde von der Polizei erkennungsdienstlich behandelt; weitere Ermittlungen werden durch das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd durchgeführt.
28.10.21

 

 

Ostalbkreis: 32 Corona-Patienten in Kliniken

Ostalbkreis. Landesweit steigen die Covid-19-Infektionen. Auch das Gesundheitsamt des Ostalbkreises verzeichnet ein kontinuierliches Anwachsen der Coronafälle. Stand Mittwoch waren 742 Menschen mit Corona infiziert und befanden sich in Quarantäne, 32 davon lagen in den drei Häusern der Kliniken Ostalb. Neun von diesen Patienten mussten intensiv betreut und teilweise invasiv beatmet werden. Landrat Dr. Joachim Bläse appelliert deshalb ein weiteres Mal an alle bislang noch nicht Geimpften, sich gegen Corona immunisieren zu lassen. Gleichzeitig erinnert er alle vollständig geimpften Seniorinnen und Senioren über 70 Jahre daran, sich gemäß der STIKO-Empfehlung sechs Monate nach ihrer Zweitimpfung eine Auffrischungsimpfung beim Hausarzt geben zu lassen. In Baden-Württemberg können sich über die STIKO-Empfehlung hinaus im Übrigen auch alle über 60-Jährige ihren Impfschutz auffrischen lassen.
27.10.21

 

 

Kreis Göppingen: Nur Ungeimpfte auf Intensivstation

Kreis Göppingen. Die Intensivbetten im Land Baden-Württemberg und auch in den Alb-Fils-Kliniken sind nahezu vollständig belegt. Bei den Corona-Patienten auf der Intensivstation handelt es sich fast ausschließlich um ungeimpfte Personen. Dr. Ingo Hüttner, der medizinische der Kliniken, berichtet von einem deutlich wachsenden Frust der Mitarbeiter darüber, dass so viele Patienten aufgrund fehlender Impfung auf der Intensivstation und in den Infektionsbereichen aufwendigst behandelt werden müssen. Die Auslastung der Intensivbetten Baden-Württembergs mit Corona-Patienten ist letztlich auch entscheidend für die landesweite Einstufung und die daraus resultierenden Maßnahmen. Laut Lagebericht des Landesgesundheitsamtes vom 26.Oktober werden bereits 234 Covid-positive Patienten auf den Intensivstationen behandelt. Liegt die Auslastung an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen über 250, so tritt die Corona-Warnstufe in Kraft. Wir gehen davon aus, dass diese Schwelle bereits in den nächsten Tagen überschritten werden kann. Für Ungeimpfte gelten dann weitergehende Kontaktbeschränkungen sowie die Erforderlichkeit eines PCR-Tests anstelle eines Antigen-Schnelltests für die Teilnahme an einer Vielzahl von Veranstaltungen.

Auch aus Sicht des Gesundheitsamts ist es wahrscheinlich, dass die Warnstufe zeitnah bevorsteht. Es sei vor diesem Hintergrund zwingend notwendig, die Impfquote erheblich zu steigern. Im Landkreis Göppingen sind 61,5 % der Menschen vollständig geimpft. 63 % haben zumindest eine Impfung erhalten. Für Dr. Heinz Pöhler, Leiter des Gesundheitsamts, spricht auch die 7-Tage-Inzidenz eine deutliche Sprache. „Während bei Geimpften in Baden-Württemberg die 7-Tage-Inzidenz bei nur 46,2 liegt, ist sie bei Ungeimpften auf einem bedenklichen Niveau von 334,1 angelangt“, stellt Dr. Pöhler fest.

Am Mittwoch hat das Gesundheitsamt einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus vermeldet. Damit sind innerhalb der letzten Woche (im Landkreis Göppingen zwei Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden sein sollen. Es handelt sich um zwei Männer. Ein Mann war über 70 Jahre, der andere über 80 Jahre alt. Einer der beiden Todesfälle stand im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung und war vollständig geimpft.

Aktuell wurden in drei Pflegeeinrichtungen im Landkreis insgesamt 51 Bewohner und Pflegekräfte positiv getestet. An 34 Schulen im Landkreis wurden bei insgesamt 91 Lehrer und Schüler Covid-Viren nachgewiesen. In vier Kindertagesstätten wurden 12 Kinder und Erzieher positiv getestet.

Das Gesundheitsamt meldete am am Mittwoch im Landkreis Göppingen 67 neue Corona-Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 100,1, in ganz Baden-Württemberg bei 148,4.
27.10.21

 

 

Gmünder Weststadt will Hilfsnetzwerk aufbauen

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Weststadt möchte mit dem Projekt „Sorgende Weststadt“ für mehr Lebensqualität und gegenseitige Unterstützung im Quartier sorgen. Die Auftaktveranstaltung des Projekts „Sorgende Weststadt“ fand statt. Ziel ist es, ein Netzwerk von Menschen, die anderen helfen möchten und Menschen, die Hilfe benötigen, zu bilden. Kleinere Netzwerke – beispielsweise innerhalb des eigenen Mehrfamilienhauses – funktionieren schon jetzt. Dabei wird oft vor dem Einkaufen ein Rundruf gestartet, wer noch etwas aus dem Supermarkt braucht. Nun soll dieses Netzwerk im ganzen Weststadt-Quartier aufgezogen werden und alle Bewohner miteinander verbinden.

Die Interessenten lauschten gespannt dem Impulsvortrag von Thomas Krieg, der über die Identität der Weststadt referierte. „Wenn ich das Publikum fragen würde, würden 20 unterschiedliche Definitionen der Weststadt genannt werden“, ist er sich sicher. Auch räumlich gesehen existieren unterschiedliche Ansichten, wo die Weststadt endet. Dies würde vor allem an der Dauer der Zugehörigkeit liegen. Renate Wahl, die Leiterin der Spitalmühle, stellte die bereits vorhandenen Hilfen des Seniorennetzwerks vor, um die Menschen im Alltag zu unterstützen. Das Seniorennetzwerk hat es sich vor allen Dingen zum Ziel gemacht, älteren Menschen ein selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen. Dabei können bereits 17 Angebote wie beispielsweise der Senioren-Fahrdienst in Anspruch genommen werden. Die „Sorgende Weststadt“ wolle aber keinesfalls in Konkurrenz zu den existierenden Angeboten treten. Eher will man damit im Bereich der Weststadt die Gemeinschaft stärken sowie neue Hilfen einbringen. Dabei wird beispielsweise Hilfe im Umgang mit Computer oder Smartphone sowie auch Gassi gehen oder kleine handwerkliche Tätigkeiten durchführen, erwähnt. Sven Siegle vom evangelischen Verein denkt, dass es eine „hohe Hemmschwelle gibt, Bedürfnisse preiszugeben.“ Dies soll durch niederschwellige Angebote wie gemeinsames Spazieren oder einen regelmäßigen Stammtisch angegangen werden.

In den darauffolgenden „Kurzgesprächen“ konnten sich die Gäste des Abends gegenseitig vorstellen und Antworten auf die Frage: „Ich bin hier, weil…“ formulieren. Im Sieben-Minuten-Takt wechselten die Personen von Tisch zu Tisch und tauschten sich mit 3 verschiedenen Gesprächspartnern aus. Katharina Heidbüchel vom Amt für Familie und Soziales, moderierte den Abend und begleitete die Kurzgespräche, um die Ergebnisse im Anschluss im Plenum zu konkretisieren. Nicht nur einseitige Unterstützung, sondern ein gegenseitiger Austausch und gemeinsame Aktivitäten sollten die Gemeinschaft zusammenbringen. Es soll ein Kennenlernen stattfinden, das eine Vertrauensbasis zwischen den Menschen schafft.

Um das Zusammenbringen von Angebot und Nachfrage wird sich Eva Bublitz kümmern. Sowohl telefonisch unter 07171/4950-962, per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder postalisch, als auch direkt vor Ort im Weststadttreff, Heinrich-Steimle-Weg 1 können die Menschen Hilfe anbieten Unterstützungsbedarf anmelden. Zukünftig könnte es vielleicht auch eine digitale Lösung geben.
27.10.21

 

 

 

Spielerisch Energie erleben

In der Kindertagsesstätte Ringweg in Ebersbach-Roßwälden wurde jetzt das Energieprokjekt der Energieagentur des Landkreises Göppingen gestartet. Foto: Energieagentur Landkreis Göppingen

Kreis Göppingen. Was ist Energie? Wie wird sie erzeugt? Welche Arten von Energie gibt es? Und: was müssen wir tun, um unsere Erde auch für die kommenden Generationen zu schützen? Diese und viele weitere spannende Fragen werden in den kommenden Wochen auf spielerische Art und Weise Kindegartenkindern im Filstal beim Projekt „Energie erleben” nahegebracht.

Jeweils an einem Projekttag möchte die Energieagentur des Landkreises Göppingen die Bedeutung und die Anwendung eines energiesparenden Umgangs bei Wärme, Strom und Wasser den Kindern vermitteln. So beispielsweise durch die Erklärung eines Posters welches ein Energiespar- aber auch ein Energieverschwenderhaus aufzeigt. Aktiv werden können die Kinder im Rahmen des Projektes bei einem Umweltmemory, bei dem ebenfalls das richtige Energieverhalten im Vordergrund steht. Auch die aktive Erzeugung von Energie zum Beispiel beim Basteln eines Fingerwärmers oder bei einem Grashüpfer-Spielzeug das sich durch Solarenergie in Bewegung setzt stehen auf dem Programm. Zudem erhalten die Kinder auch Unterlagen für Zuhause bei denen beispielsweise nützliche Tipps zur richtigen Mülltrennung gegeben werden. Als Anerkennung erhalten die Kinder am Schluss des Projektes ein ganz besonderes Andenken: eine Energiedetektivmedaille.

„Die Vorschulkinder sollen die Auswirkungen ihres individuellen Handelns auf die Umwelt verstehen und lernen, nachhaltig mit dieser umzugehen,“ so der Geschäftsführer der Energieagentur Landkreis Göppingen Timm Engelhardt.  Das Projekt „Energie erleben“ wird im Rahmen von Klimaschutz-Plus zu 100 Prozent vom Land Baden-Württemberg gefördert und kann den Einrichtungen somit kostenfrei im Landkreis Göppingen angeboten werden. Als erste Einrichtung im Filstal wurde das Projekt jetzt in der Kita Ringweg in Ebersbach-Roßwälden durchgeführt.

Insgesamt acht Kinder im Alter zwischen fünf und sechs Jahren nahmen an dem Projekttag teil, welcher in dieser Art erstmalig im Filstal durchgeführt wurde. „Energiesparendes Verhalten wird in Zukunft eine noch höhere Bedeutung bekommen. Schon die Kleinsten können altersgerecht an dieses Thema herangeführt werden. Daher freut es mich sehr, dass die Kinder der Kindertagesstätte Ringweg den Startschuss zum Energie erleben-Projekt geben durften,“ betont Astrid Szelest, Fachbereichsleiterin Bürgerservice und Bildung der Stadt Ebersbach.

In den kommenden Wochen wird das Projekt „Energie erleben“ noch an 50 weiteren Einrichtungen in der Region Halt machen. Nach dem Pilotjahr möchte die Energieagentur des Landkreises Göppingen das Projekt auch in den kommenden Jahren fest in den Kindergärten und Kindertagesstätten im Filstal verankern, um das Bewusstsein für Klimaschutz und Nachhaltigkeit weiter zu stärken.
27.10.21

 

 

Katze angeschossen

Schwäbisch Gmünd. Im Bereich der Erhardstraße wurde vermutlich mit einem Luftgewehr am Dienstagmorgen eine Katze verletzt. Durch den Schuss erlitt das Tier eine Oberschenkelfraktur und musste tierärztlich behandelt werden. Der Schütze ist bislang unbekannt. Hinweise auf diesen nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegen.
27.10.21

 

 

Lastwagen streifen sich im Begegnungsverkehr

Böhmenkirch. Nach einem Unfall am Dienstag bei Böhmenkirch fuhr ein Lkw-Fahrer weiter. Gegen 6.15 Uhr fuhr ein 60-Jähriger mit seinem Lkw von Böhmenkirch nach Bartholomä. Bei den Heidhöfe kam ihm ein Kleintransporter entgegen. Der fuhr in Richtung Böhmenkirch. Das Fahrzeug soll wohl zu weit auf die Gegenfahrspur geraten sein. Die Fahrzeuge prallten mit den Außenspiegeln aneinander. Durch den einklappenden Spiegel zersprang die Seitenscheibe an der Fahrertür und der 60-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Der zunächst unbekannte Fahrer fuhr weiter, konnte aber durch eine aufmerksame Autofahrerin in Böhmenkirch verfolgt und gestoppt werden. Der aus Osteuropa stammende Fahrer hat in Deutschland keinen Wohnsitz. Der 42-Jährige musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro in bar hinterlegen. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von rund 3.000 Euro.
27.10.21

 

 

Kaugummiautomat in Flammen

Geislingen. Am Dienstag zündeten Unbekannte den Automaten in Geislingen an. Gegen 17.15 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem Brand in der Gartenstraße aus. Die Kunststsoffscheibe an dem Automaten wurde von Unbekannten angezündet. Ein Anwohner löschte die Flammen noch vor Eintreffen der Feuerwehr. Verletzte gab es keine. Den Sachschaden an dem Automaten aber schätzen die Verantwortlichen auf rund 150 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
27.10.21

 

 

Einbruch in Firma

Ebersbach. Beute machten Einbrecher von Montag auf Dienstag in Ebersbach.  Zwischen 16 und 6.30 Uhr waren Unbekannte in die Daimlerstraße. An einem Bürogebäude drückten sie ein gekipptes Fenster auf. Im Innern suchten sie nach Brauchbarem. Sie fanden EDV-Geräte, die sie mitnahmen. Zurück blieb ein Sachschaden von mehreren hundert Euro. Spezialisten der Polizei sicherten die Spuren. Der Polizeiposten Ebersbach (Tel.07163/10030) hat die Ermittlungen aufgenommen.
26.10.21

 

 

Fahrrad aus Keller gestohlen

Göppingen. Zwischen Montag und Dienstag stahlen Unbekannte ein hochwertiges Fahrrad in Göppingen.  Zwischen 21 und 6 Uhr verschaffte sich ein Unbekannter Zutritt zu einem Gebäude in der John-A.-Holbrook-Straße. Im Innern brach er einen Kellerraum auf. In dem Raum stand ein schwarzes Pedelec der Marke "Touring H.  Pro". Das machte er zu seiner Beute und flüchtete unerkannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun den Täter.
26.10.21

 

 

Märklin spendet für Flutopfer

Göppingen. Die von Märklin spontan im Juli 2021 initiierte Spendenaktion für Opfer der Flutkatastrophe erzielte einen Betrag von 210.000 Euro. Geschäftsführender Gesellschafter Florian Sieber und Geschäftsführer Wolfrad Bächle überreichten nun  in Göppingen einen Scheck über diese Summe an die Malteser Köln, die die Spende zum Wiederaufbau von Kindertagesstätten in den Krisengebieten von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen einsetzen werden. Den Spendenscheck nahm der Maltester-Bezirksgeschäftsführer Edmund Baur aus Uhingen entgegen.
27.10.21

 

 

 

Sarah Schweizer bleibt Vorsitzende der Göppinger CDU

Göppingen. Die Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer bleibt Vorsitzende des Göppinger Stadtverbandes. In der Mitgliederversammlung der Partei wurde sie einstimmig in das Amt wiedergewählt, das sie 2018 zum ersten Mal übernommen hatte. Zu ihren Stellvertretern wählen die Anwesenden den Vorsitzenden des Stadtverbandes der Jungen Union, Max Müller, sowie die Stadträte Felix Gerber und Jan Tielesch. In ihrem Rechenschaftsbericht erinnerte Schweizer an zahlreiche Veranstaltungen und Initiativen des Stadtverbandes, an neue, digitale Formate und viele prominente Gäste, die der Verband in den vergangenen drei Jahren habe begrüßen können. Felix Gerber, CDU-Fraktionschef im Gemeinderat, berichtete über die Arbeit im Kommunalparlament. Er wie auch Schweizer machten deutlich, dass knapp ein Jahr nach der OB-Wahl die Schonzeit für das neue Stadtoberhaupt vorbei sei und man nun auch Initiativen einfordern werde.

Gast bei der CDU-Mitgliederversammlung war die Interims-Generalsekretärin der Landes-CDU, Isabell Huber, die über die Lage der Partei nach der Landtags- und Bundestagswahl sprach und Wege aufzeigte, wie sich die Partei erneuern könnte. Sie sprach sich zwar für eine Verjüngung in den Parteigremien aus, wandte sich aber klar dagegen, deshalb ältere Menschen mit gewaltigem Erfahrungsschatz von der Parteiarbeit auszuschließen. Sie warnte auch davor, den CDU-Landesvorsitzenden Thomas Strobl auszutauschen. Strobl sei Garant für das grün-schwarze Bündnis in Stuttgart. Hubers Ausführungen schloss sich eine lebhafte Diskussion an.
26.10.21

 

 

Neuer Belag für Oberböhringer Steige

Geislingen Aufgrund einer Belagserneuerung muss die Oberböhringer Steige vom 16. Bis 22. Novemer halbseitig gesperrt werden. Die Durchfahrt wird mittels einer Lichtsignalanlage geregelt. Es kann daher zu Wartezeiten kommen.
26.10.21

 

 

Parkplatz Ziegelwasen gesperrt

Kirchheim unter Teck. Der Parkplatz Ziegelwasen in Kirchheim  ist ab Donnerstag, 28. Oktober, wegen des Gallusmarkt-Vergnügungsparks gesperrt. Der Vergnügungspark findet von Freitag, 5. November, bis Montag, 8. November , statt. Voraussichtlich ab Freitag, 12. November 2021, stehen die Parkplätze am Ziegelwasen wieder zur Verfügung.
26.10.21

 

 

Fahrbahneinengung im Bereich Vordere Schmiedgasse

Schwäbisch Gmünd (sv). Wegen dringenden Kanal- und Schachtarbeiten in der Vorderen Schmiedgasse 1, beim Modehaus Dieterich, kommt es in der Ferienwoche von Dienstag, 2. November bis längstens Freitag, 5. November, zu einer Gehwegsperrung und Fahrbahneinengung. Die Baustelle wird so eingerichtet, damit der ÖPNV trotzdem die Vordere Schmiedgasse befahren kann, Fußgänger werden entsprechend umgeleitet.
26.10.21

 

 

Fuchs ausgewichen: Gegen die Leitplanken

Lorch. Eigenen Angaben zufolge wich ein 31-Jähriger am Montagabend g auf der B 29 zwischen den Anschlussstellen Lorch-West und Lorch-Ost einem die Fahrbahn querenden Fuchs aus. Dabei kam er den Leitplanken auf der rechten Seite zu nahe, weshalb er wieder stark nach links steuerte. Der 31-Jährige verlor nun die Kontrolle über sein Fahrzeug, das sich um 180 Grad drehte und mit der rechten Front gegen die Leitplanke prallte. Bei dem Unfall entstand ein Schaden von rund 5000 Euro. Der Unfallverursacher blieb unverletzt.
26.10.21

 

 

Schwäbisch Gmünderin sichert sich ihr „Entdecker-Päckle“

Ostalbkreis. Von Ende Juli bis Mitte Oktober konnten Ostälbler sowie Gäste aus nah und fern mit dem „Entdeckerpass" auf Stempeljagd gehen und sehenswerte, naturreiche Plätze der Ostalb entdecken und erleben. An insgesamt 25 Geheimtipps und weniger frequentierten Schauplätzen auf der Ostalb standen die Stempelstellen des Entdeckerpasses für die Besucher bereit. Wer mehr als 20 Stempel gesammelt hatte, konnte am Gewinnspiel teilnehmen und auf einen von 50 Preisen hoffen. Das Losglück war der Schwäbisch Gmünderin Michaela Maria Bücheler hold, die den Hauptpreis, eine Fahrt mit dem Heißluftballon für zwei Personen, gewann. Landrat Dr. Joachim Bläse und Kreis-Tourismusbeauftragte Ricarda Grünig übergaben der Hauptgewinnerin im Aalener Landratsamt ihren Preis und zogen ein Fazit der Sommeraktion.
Angesichts des zweiten Jahres mit Corona-Pandemie war es das Ziel der Aktion, besondere frei zugängliche Naturerlebnisse in den Fokus zu rücken, um unabhängig vom Pandemiegeschehen zu sein und jederzeit ein Erlebnis bieten zu können. Wegen der überwältigenden Resonanz des Entdeckerpasses wurde der Aktionszeitraum von ursprünglich Mitte September um einen Monat verlängert. „Wir haben zu Beginn der Aktion 17.500 Entdecker-Päckle gepackt und gemeinsam mit unserem Medienpartner das Stempelheft an rund 33.000 Haushalte im Ostalbkreis verteilt“, berichtet Ricarda Grünig.

1.521 Abenteurer auf der Ostalb sandten das Stempelheft an das Tourismusbüro des Landratsamts Ostalbkreis. „Durchschnittlich 22,7 Stempelorte wurden von den Teilnehmenden besucht. Unsere am weitesten entfernt wohnenden Einsender waren Gäste aus Münster in Nordrhein-Westfalen“, informiert Grünig und hat auch gleich die beiden beliebtesten Orte der Entdeckerpass-Aktion parat, die genau gleich oft von den Einsendenden besucht wurden: Die Ameisenstadt im Naturschutzgebiet Dellenhäule auf den Gemarkungen Aalen und Neresheim sowie das Schloss ob Ellwangen.
26.10.21

 

 

Stadt erweitert Mobilitätsangebote

Göppingen. In einer weiteren Ausbaustufe wird die Stadt Göppingen ihr Mobilitätsangebot erweitern. Dazu gehören E-Carsharing-Angebote in Holzheim, Faurndau und am Nordring, außerdem läuft die Pilotphase der E-Scooter weiter.

Seit 2019 erfolgte in mehreren Stufen der Ausbau des Mobilitätsangebots rund um den Göppinger Hauptbahnhof, dazu gehören ein E-Carsharing-Angebot, ein Fahrradverleihsystem, die Zugangsberechtigung zum Fahrradparkhaus, die Mobilitätszentrale in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn und die Schnellladesäule. Auch eine Fahrradwerkstatt wurde im Fahrradparkhaus realisiert. Mit der jetzigen vierten Ausbaustufe, die Fachbereichsleiter Werner Hauser im Gemeinderat vorstellte, werden weitere Bausteine einer nachhaltigen Mobilität umgesetzt. So sollen an drei weiteren Standorten in Göppingen E-Carsharing Autos der Firma Deer (VW ID.3, Reichweite 300 Kilometer) bereitgestellt. Die geplanten Standorte sind am Bezirksamt Holzheim, am Bahnhof Faurndau sowie beim Technischen Rathaus in der Nördlichen Ringstraße. Jede Ladestation wird mit zwei Ladepunkten ausgestattet. Ein Ladepunkt ist dabei für private E-Fahrzeugbesitzer reserviert. Damit werden in Göppingen zu den bereits bestehenden 30 öffentlichen Ladepunkten drei weitere zur Verfügung gestellt. Diese drei neuen Standorte werden mit 50 Prozent gefördert.

Als Teil der Mikro- und Nahmobilität können E-Scooter zukünftig ein Baustein zur Bewältigung der ,,ersten und letzten Meile‘‘ als Ergänzung zum ÖPNV sein. In einer Probephase hat die Stadt Göppingen E-Scooter der Firma Zeus getestet. Dazu hat die Stadt ein Bedienungsgebiet mit freizuhaltenden Flächen und fest  definierten  Abstellplätzen  in  der Kernstadt  definiert,  die den Nutzer über die Bedien-App von Zeus kenntlich gemacht wird. Das Angebot wurde sehr gut angenommen, und so wurden in nur zehn Wochen rund 8.700 Fahrten und 28.100 Kilometer mit dem Verkehrsmittel zurückgelegt.  Die Stadt beabsichtigt in einer Pilotphase den E-Scooter-Verleih weiter zu testen. Aus Verkehrssicherheitsgründen dürfen nur E-Scooter mit drei Rädern in Göppingen angeboten werden. Für die Stadt Göppingen fallen hierfür keine Kosten an.
26.10.21

 

 

Busumleitung wegen Kranabbau

Göppingen. In der Poststraße in Göppingen  wird an der Agnes-Galerie am Samstag, 30. Oktober, der Baukran abgebaut. Dazu wird dieser Bereich voll gesperrt. An diesem Tag fahren alle Buslinien, die normalerweise über die Bahnhofstraße zur Schützen-/Poststraße fahren, vom ZOB über die Bahnhof-/Garten-/Schützenstraße in die Geislinger Straße/Mörikestraße in Richtung Poststraße.  Ab der Poststraße fahren die Busse auf ihren normalen Kursen weiter. Die Haltestelle in der Schützenstraße entfällt. Für die nach Norden (Friedrichstraße) führenden Linien wird in der Mörikestraße bei Gebäude 9 (Deutsche Bank) eine Behelfshaltestelle eingerichtet. Ab der Ersatzhaltestelle fahren die Busse auf ihren normalen Kursen weiter in Richtung Friedrichstraße. Die Buslinien, die über die Poststraße in Richtung Osten abfahren, benutzen die Umleitungsstrecke bis zum Kreisverkehr Mörike-/Poststraße und biegen rechts ab zur Haltestelle Kaiserbau/Agentur für Arbeit und halten dort. Es halten nur die Busse an der Ersatzhaltestelle Mörikestraße, die über die Friedrich-/Marktstraße weiterfahren. Die City-Buslinien Galgenberg und Reusch fahren ab der Haltestelle Poststraße links in die Schützenstraße und über die Friedrichstraße zur Mörikestraße. Die Linie Galgenberg fährt normal weiter, die Linie Reusch wendet am Kreisverkehr und fährt zur Haltestelle Volkshochschule/Friedrichstraße und ab da normal weiter.
26.10.21

 

 

Fußgängerin bei Unfall verletzt

Geislingen. Ein Autofahrer stieß am Montag in Geislingen beim Abbiegen mit einer Fußgängerin zusammen. Gegen 10 Uhr fuhr ein 21-Jähriger in der Friedenstraße. Beim Abbiegen nach links übersah er die Fußgängerin. Die 77-Jährige wollte an der Fußgängerampel die Überkinger Straße überqueren. Durch den Zusammenstoß erlitt die Frau leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in eine Klinik. Die Polizei aus Geislingen hat die Ermittlungen aufgenommen.
26.10.21

 

 

Betrunkener prallt gegen geparkten Kleinlaster

Bad Boll. Deutlich zu viel Alkohol hatte ein Autofahrer am Dienstag in Bad Boll intus. Der Unfall ereignete sich gegen 2.15 Uhr in der Badstraße. Bei leichtem Gefälle prallte der 26-jährige Pkw-Fahrer gegen einen geparkten  Kleinlaster. Durch den Aufprall schob es den diesen mehrere Meter nach vorne. Der Unfallverursacher kam mit Verletzungen in ein Krankenhaus. Ein Alkomattest ergab einen Wert deutlich über dem Erlaubten. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Den Sachschaden an den beiden Fahrzeugen beziffert die Polizei auf etwa 6.000 Euro.
26.10.21

 

 

Von der Fahrbahn abgekommen

Göppingen. Drei schwer verletzte Personen sind das Ergebnis eines Unfalls am Montag bei Göppingen. Kurz vor 16 Uhr fuhr die 18-Jährige mit ihrem Pkw von Maitis in Richtung Wäschenbeuren. Dort kam sie nach rechts auf den unbefestigten Seitenstreifen. Danach lenkte sie stark gegen und der Wagen geriet ins Schleudern. Danach kam das Auto nach links von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Auf den Rädern blieb das total beschädigte Fahreug liegen. Bei dem Unfall erlitt die Fahrerin und ihre beiden Mitfahrerinnen schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie in umliegende Krankenhäuser. Den Sachschaden an dem total beschädigten Pkw schätzt die Polizei auf etwa 3.000 Euro.
26.10.21

 

 

Gmünder helfen Gemündern

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Kommandant der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd, Uwe Schubert, übergab die im Rahmen der Aktion "Gmünd hilft Gemünd" gesammelten Spenden in Höhe von rund 14.267 an Daniel Groß, Abteilungskommandant der Gemeinde Gemünd, der die Spende für seine Kameraden mit großem Dank annahm. Auch Bürgermeister der Stadt Ingo Pfennings, Feuerwehrkommandant Udo Schmitz, sowie sein Stellvertreter Wolfgang Fuchs waren beeindruckt über die Spendenbereitschaft der Bürger der Stadt Schwäbisch Gmünd. Die Spende geht direkt an die Kameraden der Feuerwehr Gemünd und bringt diese wieder ein Stück in Richtung Normalität.
Beim anschließenden Gesprächsaustausch über die Nacht der Flut und die Verluste und Schäden war deutlich zu erkennen, dass an Normalität die nächsten Monate nicht zu denken ist. Neben der großen Zerstörung der Infrastruktur hat es auch die Feuerwehr schwer getroffen. Drei Feuerwehrhäuser sowie mehrere Feuerwehrfahrzeuge sind durch Hochwasserschäden komplett zerstört. Das Feuerwehrleben findet in Containern statt. Eine Situation die schwer ist, aber dank Kameradschaft und guten Miteinander schauen die Bürgerinnen und Bürger sowie die Feuerwehr der Stadt Gemünd positiv in die Zukunft.Weitere Infos zur Spendenaktion gibt es hier: https://www.schwaebisch-gmuend.de/pressedetails/schwaebisch-gmuend-hilft-gemuend-in-der-eifel.html
26.10.21

 

 

Ebersbach würdigt Engagement mit Bürgerpreis

Die Preisträger des Ebersbacher Bürgerpreises mit Bürgermeister Ebeerhard Keller (Mitte). Foto: Karen Mertens

Ebersbach. Bürgerschaftliches Engagement ist zentraler Bestandteil des Zusammenlebens in Ebersbach und seinen Stadtteilen. Bürger, deren ehrenamtliches Engagement besonders herausragt, wurden auch dieses Jahr mit dem Bürgerpreis der Stadt geehrt.

Im festlich-illuminierten Credo fand die feierliche Verleihung der Bürgerpreise statt. Durch den Abend führten Jakob Nacken und Dietlinde Ellsässer und hatten die Lacher mit musikalischen Stücken und launischen Wortbeiträgen auf ihrer Seite. „Um die Bürgerpreise in einem würdigen, unter Pandemiebedingungen leistbaren Rahmen, verleihen zu können, haben wir die Veranstaltung neu formatiert und freuen uns sehr, dass sie bei unseren Gästen so gut angekommen ist“. sagt Bürgermeister Eberhard Keller. Die Träger des Ebersbacher Bürgerpreises sind: Rosina und Christian Schmidt für ihr u.a. jahrelanges Engagement im Obst- und Gartenbauverein Roßwälden;   Rüdiger Leib für sein jahrzehntelanges Engagement im Obst- und Gartenbauverein Roßwälden; Ferdinand Bera für sein jahrzehntelanges Engagement im TGV Roßwälden 1897; Angela Folkert für ihr jahrzehntelanges Engagement im TGV Roßwälden 1897; Edeltraud Frey für u.a. ihr Engagement im Förderverein der Grundschule Bünzwangen;  die Leitung des Mittwochsclubs der kath. Herz Jesu Kirchengemeinde (Margot Baumann, Gabriele Kisselmann, Renate Reyer, Karin Hikel, Claudia Heilig, Rose Demmel, Pfarrer Robert Dürbach);  Brigitte und Werner Neubert für ihr jahrelanges Engagement im TGV Roßwälden und Uli Hannotte für seine langjährige Vorstandschaft von Pro Ebersbach. Ebenfalls verliehen wurde an diesem Abend die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg an Ingrid Flogaus für ihre jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit im TGV Roßwälden 1897.
26.10.21

 

 

Sprecherteam beim Arbeitskreis Mobilität und Verkehr neu gewählt

Schwäbisch Gmünd (sv). Bei der Sitzung des Arbeitskreises Mobilität und Verkehr am Montag, 25. Oktober, wurde ein neues Sprecherteam gewählt. Erster Bürgermeister Christian Baron dankte dem langjährigen Sprecher Thomas Kaiser für sein großes Engagement. Das neue Sprecherteam besteht aus der ehemaligen Stellvertreterin Bettina Winter-Schullingen, sowie aus Andrzej Sielicki und Henning Diederichs. Das Team freut sich auf die spannende Aufgabe, die innovative Mobilitätsentwicklung in Schwäbisch Gmünd mit zu gestalten; und auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Amt für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung, das die Geschäftsführung der Agenda 21 Gruppen ab dem kommenden Jahr übernehmen wird.
26.10.21

 

 

Auffahrunfall fordert Verletzte

Geislingen. Am Montagmorgen schob ein Autofahrer in Geislingen zwei Autos aufeinander.  Kurz vor 7 Uhr war eine Pkw-Fahrerin in der Stuttgarter Straße in Richtung Geislingen unterwegs. Sie bremste, da die Ampel auf Höhe der Straßenmeisterei auf Rot umschaltetet. Deswegen bremste der nachfolgende Autofahrer ebenfalls. Der ihm folgende Autolenker erkannte das zu spät. Er fuhr auf und schob diesen auf den ersten wagen.  Der Rettungsdienst brachte zwei verletzte Fahrer in ein Krankenhaus. Laut Schätzung der Polizei beträgt der Sachschaden an den Fahrzeugen rund 9.000 Euro.
26.10.21

 

 

 

Rechberghausen sagt Weihnachtsmarkt ab

Rechberghausen. Die Gemeinde Rechberghausen hat den Weihnachtsmarkt wegen der Corona-Pandemie erneut abgesagt. Ein Grund für die Entscheidung waren die hohen Hygieneregeln des Landes für Veranstaltungen dieser Art.
26.10.21

 

 

Mehrere Autos angezündet

Schwäbisch Gmünd. Am Samstagabend wurde die Feuerwehr aus Schwäbisch Gmünd zu einem Autohaus in die Marie-Curie-Straße gerufen. Ein Zeuge hatte von dort einen hellen Feuerschein wahrgenommen. Vor Ort stellte sich heraus, dass insgesamt fünf Pkw, die auf dem Parkplatz vor dem Autohaus geparkt waren, in Flammen standen. Die Feuerwehr konnte es nicht mehr verhindern, dass die Autos vollständig ausbrannten. Der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf etwa 60.000 Euro. Nach derzeitigem Erkenntnisstand muss davon ausgegangen werden, dass die Autos mutwillig angezündet wurden. Die Fahndung mit mehreren Streifen verlief erfolglos. Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei übernommen. Personen, die in diesem Zusammenhang Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium Aalen unter der Telefonnummer 073615800 in Verbindung zu setzen.
24.10.21

 

 

Über Verkehrsinsel gegen Laterne

Göppingen. Über eine Verkehrsinsel und gegen einen Laternenmast fuhr am Sonntagmorgen ein 26-Jähriger. Nicht aufgepasst hatte der Fahrer eines Pkw, als er gegen 5 Uhr in der Poststraßein Göppingen  über eine Verkehrsinsel fuhr. Anschließend streifte er einen Baum, bevor er noch gegen einen Laternenmast fuhr und dort zum Stehen kam. Er und drei seiner Fahrzeuginsassen wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Bei der Unfallaufnahme rochen die Beamten beim 26-Jährigen Fahrer Alkohol. Nach positivem Alkoholtest musste er in einem Krankenhaus eine Blutprobe abgeben. Den Fahrer erwartet nun eine Anzeige.
24.10.21

 

 

IHK ehrt die besten Auszubildenden

Kreis Göppingen. Etwas über 1.000 Auszubildende aus Industrie, Handel und Dienstleistung im Kreis Göppingen absolvierten im Jahr 2021 ihre Abschlussprüfung. Die besten 31 wurden jetzt von der IHK-Bezirkskammer Göppingen im Haus der Wirtschaft für ihre herausragenden Prüfungsergebnisse geehrt.

IHK-Bezirkskammerpräsidentin Edith Strassacker zeichnete vor rund 80 Gästen alle Prüfungsteilnehmer mit einem Preis für ihr sehr gutes Prüfungsergebnis sowie deren Ausbildungsbetriebe mit einer Urkunde für herausragende Ausbildungsleistungen aus.

Strassacker betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung einer dualen Berufsausbildung. Diese sei ein stabiles Fundament, auf dem sich aufbauen lasse. Sie sei überzeugt vom hohen Nutzen einer Berufsausbildung der nach wie vor der Königsweg für den Start in eine beruflichen Karriere sei. „Nirgendwo können junge Menschen neben dem fachlichen Inhalt so viel für das Leben lernen, wie in einer Lehre.“, so die IHK-Bezirkskammerpräsidentin. Den Aufbau eines gesunden Selbstbewusstseins und vor allem selbständig zu handeln und Verantwortung zu übernehmen, aber auch zu lernen mit Frustsituationen umzugehen und in schwierigen Phasen, wo es mal nicht so großen Spaß macht durchzuhalten, das biete nur eine Ausbildung. „Ich möchte Sie als Influencer gewinnen“, appellierte sie an die anwesenden Absolventen, Eltern und Ausbilder, um Werbung zu machen für die duale Ausbildung. „Wir brauchen Nachwuchs in unseren Unternehmen und wir brauchen vor allem Auszubildende, denen wir unsere betrieblichen und auch gesellschaftlichen Werte mitgeben können. Nur so gewinnen wir motivierte und kompetente Fachkräfte für die Herausforderungen von morgen.“

Neben der Ehrung der Prüfungsbesten, wurden in diesem Jahr auch wieder drei Auszubildende mit dem Manfred Gebauer-Preis für besondere Leistungen während der Ausbildung geehrt. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem ein ehrenamtliches Engagement, die Mithilfe in gemeinnützigen Einrichtungen, die Förderung und Unterstützung anderer Auszubildender, oder das Erreichen eines herausragenden Prüfungsergebnisses trotz erschwerter Rahmenbedingungen während der Ausbildung. Die drei Preisträger erhalten Geldpreise von 750 bis 1.500 Euro. Unter den zahlreichen Bewerbungen für den Manfred-Gebauer-Preis hat sich die Jury am Ende für Yannik Persch aus Zell unter Aichelberg, vor Abdala Sharbel aus Uhingen und Lena Eisele aus Eislingen durchgesetzt.

Die Ausgezeichneten aus dem Kreis Göppingen:

Ferdinand Bächle (Industriemechaniker, WMF Group GmbH), Daniel Bönde (Pharmakant, Kräuterhaus Sanct Bernhard KG), Tobias Brodbeck und Mert Cetin (beide Werkzeugmechaniker, Allgaier Werke GmbH), Anna Doderer (Kauffrau im Einzelhandel, Kaufland Vertrieb BETA GmbH & Co. KG), Dagmara Dreher (Kauffrau im Einzelhandel, REWE Group), Julia-Isabelle Dreyer (Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen, Deutsche Post AG), Paul Dubrowitsch (Werkzeugmechaniker, Allgaier Werke GmbH), Lena Eisele (Industriemechanikerin, Carl Stahl GmbH), Alessia Gambacorta (Werkzeugmechanikerin, Saxonia-Franke GmbH & Co. KG), Lukas Greiner (Fachinformatiker Systemintegration, Christophsbad GmbH & Co. Fachkrankenhaus KG), Marius Häderle (Elektroniker für Automatisierungstechnik, Schuler Pressen GmbH), Katja Hellwirth (Industriekauffrau, Carl Stahl GmbH), Stefan Hilsenbek (Industriemechaniker, WMF Group GmbH), Luis Kicherer (IT-System-Kaufmann, CTL Computertechnik Michael Lang), Jenny Kleinhans (Industriekauffrau, Kleemann GmbH), Inga Kroter (Fachkraft für Lagerlogistik, Wiedmann & Winz GmbH), Daniel Lang (Industriemechaniker, Schuler AG), Melanie Liebrich (Kauffrau im Einzelhandel, REWE Markt GmbH), Manuel Mast (Kaufmann im Groß- und Außenhandel Fachrichtung: Großhandel, Heer & Werz OHG), Andreas Müller (Industriemechaniker, Emag Maschinenfabrik GmbH), Hendrik Müller (Werkzeugmechaniker, Allgaier-Werke GmbH), Maurice Ohlhauser (Industriemechaniker, WMF Group GmbH), Yannik Persch (Automobilkaufmann, Autohaus Ratzel GmbH), Kai Scheibel (Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, Erni Production GmbH & Co. KG), Dominik Schmid (Fachinformatiker Anwendungsentwicklung, Area-net GmbH), Lena Schreiber (Industriekauffrau, Rampf Machine Systems GmbH & Co. KG), Sara Zeller (Verkäuferin, ALDI GmbH & Co. KG).
24.10.21

 

 

Handballerinnen siegen gegen Mainz

Göppingen. Einen klaren 36:29-Erfolg gegen Mainz haben die Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen am Samstagabend bei ihrem Heimspiel in der EWS-Arena feiern können. Schon das Pausenergebnis (19:12) zeugte von der Dominanz der Göppingerinnen, die mit dem Sieg den vierten Platz in der Tabelle verteidigen.
23.10.21

 

 

Oberliga: Göppingen holt klaren Sieg

Göppingen. Fußball-Oberligist Göppinger SV hat am Samstag das Heimspiel gegen Oberachern klar gewonnen. Die Rot-Schwarzen fegten die Gäste mit 4:1 vom Platz. Göppingen schließt in der Tabelle damit wieder auf die Spitzenplätze auf und belegt nach dem 14. Spieltag Rang vier.
23.10.21

 

 

Auto übersehen

Schorndorf. Am Freitagabend wollte eine 59-jährige Pkw-Fahrerin vom Parkplatz einer Tierbedarfshandlung in der Stuttgarter Straße in Schorndorf auf diese einfahren. Hierbei übersah sie eine auf der Stuttgarter Straße heranfahrende 26-jährige Autolenkerin. Beim Zusammenstoß wurde die 26-Jährige leicht verletzt. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf 8000 Euro.
23.10.21

 

 

Wandel im Filstal: Medzintechnik statt Autoteile?

Kreis Göppingen. Der Wandel in der Automobilindustrie bleibt bei den Zulieferer-Betrieben im Filstal nicht ohne Folgen. Was produzieren, wenn Teile für Motoren und Karosserien nicht mehr benötigt werden? Eine Idee: Die betroffenen Firmen sollten sich dem Bereich Medizintechnik öffnen. Auf dem ersten Medical-Day in der Stadthalle in Göppingen wurden nicht nur erfolgreiche Beispiele aus dem Landkreis aufgezeigt, auch gab es Tipps, wie Unternehmen in dem Bereich zu neuen Kunden kommen können, welche gesetzliche Hürden des gibt und wo die Ansprechpartner sitzen.

Das Filstal mit seiner noch von Maschinenbau und Autozulieferern geprägten Industrie- und Gewerbestruktur steht vor einem Wandel. Damit die Unternehmen eine Zukunft haben, müssen sie nach neuen Märkten Ausschau halten bzw. sich mit neuen Produkten positionieren. Die Wasserstofftechnik ist da ein Beispiel, ein anderes die Medizintechnik. Um die ging es beim Medical-Day in der Stadthalle, der von  einem Initiatoren-Netzwerk (IHK, Kreishandwerkerschaft, Hochschule, Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft, der Göppinger Wirtschaftsförderung und Steinbeis) organisiert wurde. Wie wichtig der Wandel in der heimischen Wirtschaft ist, machte auch Oberbürgermeiser Alex Maier in seinem Grußwort deutlich. Er appellierte an die Unternehmer, aufgeschlossen für neue Ideen zu sein, damit Stadt und Kreis nicht wirtschaftlich abgehängt werden. Die Stadt wolle Firmen, die eue Herausforderungen wagen., gerne unterstützen.

Welche Chancen und Herausforderungen in der Medizin- und Gesundheitstechnik machten in ihrem Vortrag dann Prof. Rainer Würslin, Dr. Till Kaz und Joachim Hiller vom Hochschul-Campus Göppingen deutlich. Anschaulich schilderten sie Prozesse der Umstrukturierung und möglicher Begleitung durch wissenschaftlich arbeiten seitens der Studenten.

Dass der Wandel vom klassischen Maschinenbauunternehmen zum Produzenten in der Medizintechnik gelingen kann, schilderte Oliver Schweizer von der Schweizer Feinwertechnik in Bad Boll. Das Unternehmen, das einst als Zerspaner sein Geld Verdienste, kam über eine Kundenanfrage zur Medizintechnik und hat sich inzwischen darauf vollständig spezialisiert. Schweizer fertigt inzwischen jährlich u.a. 100 000 Dentalimplantate aus Titan.  Markus Uttikla vom TZM in Göppingen zeigte an einem Beispiel auf, wie der Weg vom Automobilzulieferer zum Hersteller von Medizintechnik geht. Die Corona-Pandemie hat bei Huber Automotive in Mühlhausen der Medizintechnik einen Schub verpasst- das Unternehmen erstellte stationäre und später auch mobile Test- und Impfstationen inklusive der dafür erforderlichen Datenverarbeitung. Inzwischen wurde die Huber Health Care als eigenständiges Unternehmen der Firmengruppe angegliedert und zählt dort schon 200 Mitarbeiter.

Wo Technik im klinischen Alltag helfen kann, zeigten Gerald Mauritz und Tobias Axel Flitsch, Pfleger im Christophsbad anhand zahlreicher kleiner Beispiele auf. Vieles davon gebe es bereits schon auf dem Markt, jedoch nicht speziell für Kliniken. Wie individuelle und technikunterstütztes Wohnen im Alter möglich ist, zeigte Dagmar, Vorstandsmitglied der Wilhelmshilfe auf. Man habe in Bartenbach Seniorenwohnungen entsprechend ausgestattet, um Erfahrungen zu sammeln und um festzustellen, wie sehr der Einsatz von künstlicher Intelligenz das Leben der Senioren aber auch die Arbeit von Pflegekräften erleichtert.

Leonid Poliakov von Teamviewer überraschte mit einer „halben Brille“, die vor allem für Pflegekräfte und Ärzte gedacht ist. In die Brille integriert ein kleiner Bildschirm, auf den die jeweiligen Patientendaten ausgerufen werden können. Zudem können neue Werte, die vom Patienten erfasst werden müssen, gespeichert werden, was am Ende die Dokumentation erleichtere. Zudem hätten die Pfleger stets bei Hände frei und müssten nicht Aktenmappen mit sich herumtragen. Rainer Häflele. Geschäftsführer vom gleichnamigen Sanitäranbieter, zeigte an verschiedenen Beispielen auf, wie sich das Badezimmer vom einstigen Waschraum  über die Wellnessoase hin zu einem Gesundheitsbereich entwickelt und sich damit auch das Berufsbild des Sanitärhandwerkers verändert. Enes Baskal von der Barmer Ersatzkasse machte zum Abschluss deutlich, wie Produkte im Bereich der Medizintechnik in die Kataloge der Leistungsangebote der Krankenkassen kommen und wer die jeweiligen Verhandlungspartner sind.

Der Medical-Day, so betonten die Göppinger Wirtschaftsförderin Christina Kumpf und WIF-Geschäftsführer Rainer Lohse, soll ein Auftakt sein, die Medizintechnik im Kreis thematisch zu etablieren. Nun sollen sich zu verschiedene Arbeitskreise bilden und das Thema weiter vorantreiben. Für Herbst 2022 ist ein weiterer Medical-Day geplant.
22.10.21

 

 

Im Maschinenbau fehlen Ingenieure

Esslingen/Göppingen. Geht dem Maschinenbau der Nachwuchs aus? Drei Tage lang haben rund 35 Vertreter aus Hochschulen für angewandte Wissenschaften an der Hochschule Esslingen über dieses Thema diskutiert. Der Fachbereichstag Maschinenbau hat zur bundesweiten Fachtagung und Mitgliederversammlung nach Esslingen eingeladen. Fazit der Professoren: „Ohne ausreichend Ingenieurinnen und Ingenieure wird es keinen wirtschaftlichen Erfolg und keinen Umbau zu einer ökologischen Marktwirtschaft geben“, sagt die Vorsitzende des Fachbereichstags Maschinenbau, Prof. Dr.-Ing. Monika Greif.

Sinkende Studienanfänger-Zahlen – damit sind viele Studiengänge im Maschinenbau derzeit bundesweit konfrontiert. Neben kurzfristigen Ursachen – die Corona-Pandemie beispielsweise – gibt es viele langfristige Entwicklungen, die nicht vom einzelnen Standort beeinflussbar sind. Zu den Gründen gehören eine allgemeine Zurückhaltung gegenüber den als schwierig geltenden technischen Studiengängen, aber auch ein Imageverlust durch den Dieselskandal sowie der sich abzeichnende Strukturwandel in der Industrie – vor allem der Automobilindustrie.

Als paradox empfindet es Prof. Greif, dass junge Menschen zwar einerseits die Energie- und Verkehrswende fordern, aber andererseits den Maschinenbau nicht als entscheidendes Handwerkszeug erkennen. „Jede Windkraftanlage, jede Solarzelle benötigt bei der Entwicklung und Produktion Maschinenbauer“, so Prof. Greif.

Werden in Zukunft tatsächlich dramatisch weniger Maschinenbau-Ingenieure benötigt? „Dies ist keineswegs der Fall“, unterstreicht auch der Organisator der Tagung, Prof. Dr. Alexander Friedrich von der Hochschule Esslingen. „Wir verdanken unseren Wohlstand nicht Google & Co, sondern realen Produkten“, fasst der Maschinenbau-Professor zusammen. „Selbstverständlich müssen diese Produkte durch Software und künstliche Intelligenz in ihrem Nutzen gesteigert und auf ein neues Niveau gehoben werden“, so Prof. Friedrich. „Maschinenbau ist nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung“, ergänzt auch Tanja Hasenjäger, Masterstudentin im Maschinenbau der Hochschule Esslingen, in einer Podiumsdiskussion.

Die Fachtagung will angesichts der Komplexität keine einfachen, handgestrickten Lösungen präsentieren. Sondern die Expertinnen und Experten aus den bundesweiten Hochschulen für angewandte Wissenschaften haben aufbauend auf einer Analyse der aktuellen Situation, Inputs von kompetenter Seite und guten Beispielen Lösungsansätze entwickelt und vertieft.

Das Fazit der Tagung fasst Prof. Greif zusammen: „Das Thema hat eine nationale Dimension. Wir benötigen Bündnispartner für eine konzertierte Aktion der Industrie, der Verbände und Netzwerke, der technisch-wissenschaftlichen Vereine, der Politik, der Schulen und der Hochschulen des Landes für eine Imagekampagne. Nur so können wir mehr junge Frauen und Männer für ein Ingenieurstudium gewinnen. Wenn es uns nicht gelingt, genügend Nachwuchs auszubilden, wird uns das bremsen.“
22.10.21

 

 

Mit OP-Roboter Teil der Lunge entfernt

Kreis Göppingen. An der Klinik am Eichert in Göppingen wurde erstmals eine Lungenteilresektion mit Hilfe des Operationssystems da Vinci durchgeführt. Die Patientin hat den Eingriff sehr gut überstanden und ist inzwischen wieder zu Hause.

Als die Klinik 2019 einen da Vinci-Operationsroboter anschaffte, waren die Thoraxchirurgen der Klinik am Eichert von Beginn an als Nutzer dabei. Zwerchfellraffungen, Tumorentfernungen am Mediastinum (Mittelfellraum) oder die Thymektomie (Entfernung der Thymusdrüse) sind Eingriffe, die heute von ihnen routinemäßig mit Roboterunterstützung durchgeführt werden. Hinzugekommen ist nun ein weiterer diffiziler Eingriff im Brustraum: die Teilresektion einer Lunge. „Zum ersten Mal haben wir hier in Göppingen die Teilentfernung einer Lunge mit Hilfe des da Vinci-Roboters durchgeführt“, freuen sich die Thoraxchirurgen Dr. Bernhard Keim und Dr. Thomas Kyriss, die gemeinsam den chirurgischen Teil des Zentrums für Pneumologie und Thoraxchirurgie leiten. „Die Patientin mit einem frühen Stadium eines Lungenkarzinoms hat die Operation sehr gut überstanden, sie konnte schon eine Woche nach dem Eingriff die Klinik verlassen“, so Dr. Kyriss. Rund zweieinhalb Stunden hat die Operation gedauert, bei der circa 20 Prozent der Lunge entfernt wurden.

Durch den Operationsroboter hat der Chirurg viel bessere Sicht im Körper des Patienten. Durch die Optik entsteht außerdem ein dreidimensionales Bild, was die Orientierung im Körper erleichtert. Zudem verleihen die Instrumente des Roboters dem Chirurgen, der die Operation steuert, eine Beweglichkeit, die weitaus größere ist als die der menschlichen Hand. Dennoch stellen Operationen mit einem Robotersystem wie dem da Vinci-System besondere Anforderung an die Qualifikation der Chirurgen. Dr. Keim und Dr. Kyriss haben deshalb im Vorfeld der Operation auch spezielle Trainings für diesen besonderen Eingriff absolviert. Der Eingriff selbst wurde dann in der Klinik am Eichert in Göppingen von ihrem Trainer Dr. Danjouma Cheufou, Chefarzt der Thoraxchirurgie an der Missioklinik in Würzburg, begleitet.

Im Zentrum für Pneumologie und Thoraxchirurgie der Klinik am Eichert werden schon seit langem regelmäßig Lungenoperationen durchgeführt. „Nach der erfolgreichen Premiere werden wir nun bei unseren künftigen Eingriffen ebenfalls das da Vinci-System einsetzen“, sagt Dr. Keim.
22.10.21

 

 

Straßenbauer sperren B 10

Süßen/Gingen. Am Montag 25.Oktober, führt die Straßenmeisterei Geislingen Unterhaltungsarbeiten an der B 10 durch, die nicht unter Verkehr durchgeführt werden können. Dazu wird die B 10 zwischen den Anschlussstellen Süßen und Gingen in Fahrtrichtung Ulm tagsüber voll gesperrt. Die Arbeiten im Straßenbereich beginnen um 9.30 Uhr und dauern bis zum Nachmittag- Eine Umleitung über die parallel verlaufende L 1214 durch Gingen wird eingerichtet.  Das Straßenbauamt der Landkreise Esslingen und Göppingen bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
22.10.21

 

 

Feuer in einer Gaststätte

Schwäbisch Gmünd. Am Donnerstag um kurz vor 21 Uhr wurde ein Brand in einer Gaststätte in der Rechbergstraße gemeldet. Das Feuer, das wohl aufgrund eines technischen Defektes eines Gerätes im Toilettenbereich ausbrach, konnte durch die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd, die mit fünf Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften vor Ort kamen, schnell gelöscht werden. Der entstandene Schaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt.
22.10.21

 

 

Einbrecher nimmt Bares mit

Böhmenkirch. Durch ein offenes Fenster kam ein Unbekannter am Mittwoch oder Donnerstag in Böhmenkirch. Zwischen 22.30 und 8.15 Uhr war der Einbrecher in der Wörnaustraße. Er versuchte an einer Wirtschaft die Tür aufzubrechen. Die war jedoch zu stabil. Er fand ein offenes Fenster. So kam der Unbekannte ins Innere. Dort suchte er Brauchbares. Er fand Geld und nahm es als Beute mit. Anschließend flüchtete der Einbrecher. Seine Spuren blieben an dem Tatort zurück. Sie geben den Ermittlern vom Polizeiposten Böhmenkirch (07331 93270) erste Hinweise auf den Unbekannten.
22.10.21

 

 

Kleinbus rammt Pkw: Drei Verletzte

Geislingen. Drei Verletzte sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls von Donnerstag in Geislingen.  Gegen 16.30 Uhr fuhr eine 52-Jährige in der Längentalstraße in Richtung Heidenheim. Vermutlich aufgrund einer akut aufgetretenen Gesundheitsstörung kam die Lenkerin des Klein-Busses auf die Gegenfahrbahn. Dort war ein 26-Jähriger mit seinem Pkw unterwegs. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Die 52-Jährige und die sechsjährige Mitfahrerin trugen bei dem Unfall leichte Verletzungen davon. Sie kamen, wie auch der leicht verletzte Pkw-Fahrer, in Krankenhäuser. Die Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Abschlepper bargen sie. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 13.000 Euro.
22.10.21

 

 

Start zwischen Asahi Dojo und Kinderhaus

Schwäbisch Gmünd (sv). Die neue Kooperation zwischen dem Kinderhaus Josefstraße und dem Verein Asahi Dojo Schwäbisch Gmünd wurde gestartet. In zwei Gruppen üben 25 Kindergartenkinder des Kinderhaus Josefstraße am Freitagvormittag nun fleißig in der Canisius-Sporthalle. Im Frühjahr 2021 hatte die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd, Amt für Bildung und Sport, alle Gmünder Sportvereine auf das Projekt des Württembergischen Landessportbundes (WLSB) „Kooperation Kindergarten und Verein“ aufmerksam gemacht. Ziel des Projektes ist es, Kinder in ihrer motorischen, kognitiven und sozial-emotionalen Entwicklung und in ihrer Persönlichkeit zu fördern und die Zusammenarbeit von Sportvereinen und Kindertageseinrichtungen zu unterstützen. Ricardo Pfordt, 1. Vorsitzender des Asahi-Dojo Schwäbisch Gmünd., Physio-Therapeut und B-Trainer Breitensport, leitet diese Kooperationsstunden.
Die Freude und der Spaß an der Bewegung steht auch für Hella Görge, Leitung des Kinderhaus Josefstraße im Vordergrund der Kooperation. Die Kooperation „Kindergarten und Verein“ zwischen dem Asahi Dojo Schwäbisch Gmünd und dem Kinderhaus Josefstraße wird im Kitajahr 2021/22 vom WLSB gefördert und bezuschusst. „Wir freuen uns sehr über diese hoffentlich langjährige Kooperation“, so Görge.
22.10.21

 

 

Roßwälden: Bushaltestellen fallen weg

Ebersbach. Aufgrund der Baustelle in der Dorfstraße in Roßwälden müssen die Bus-Haltestellen „In den Messwiesen“ und „an der Kirche“ entfallen, da es sich bei dem morgendlichen Schulbus um einen Gelenkbus handelt und dieser nun keine Wendemöglichkeit hat. Die einzige Ersatzhaltestelle die aufgrund der Baumaßnahmen eingerichtet werden kann, ist vorrübergehend in der Dorfstraße Kreuzung Amselweg/Brühlstraße.

Die Einrichtung einer weiteren Haltestelle wird derzeit mit Hochdruck geprüft. Diese Maßnahme ist vorrübergehend, sobald es Änderungen gibt, werden diese umgehend mitgeteilt.

Seit Montag haben die vorbereitenden Arbeiten im Bereich Dorfstraße/Erschließung Unterer Morgen begonnen. Nächste Woche wird die Dorfstraße zwischen Einmündung Brühlstraße und Friedhofsweg gesperrt. Fußgänger können den westlichen Gehweg in der Dorfstraße weiterhin benutzen. Der Pkw-Verkehr wird über die Brühl- und Talstraße umgeleitet. Die Bushaltestelle in der Dorfstraße entfällt. Es wird gebeten, die Bushaltestelle in der Dorfstraße Kreuzung Amselweg/Brühlstraße aufzusuchen.

Ab Montag, 25.Oktober, wird zuerst der Wasserschacht im Einmündungsbereich Friedhofsweg hergestellt, damit die Wasserleitung in der Brühlstraße stillgelegt und ausgebaut werden kann. Die betroffenen Häuser werden, bis die neue Wasserleitung wieder intakt ist, notversorgt. Auch werden die Stichstraßen ins zukünftige Neubaugebiet mit Abwasserkanal und Wasserleitung erschlossen. Der Oberboden wird abgeschoben und die Baustelleneinrichtung positioniert. Danach beginnen die eigentlichen Tief- und Straßenbauarbeiten in der Dorfstraße. Es ist vorgesehen, die Dorfstraße bis Mitte Dezember 2021 wieder für den Verkehr freizugeben, sofern es die Witterung zulässt. Anschließend werden die weiteren Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet durchgeführt. Diese Maßnahme soll bis Juli 2022 abgeschlossen sein.
22.10.21

 

 

Sturm hält Polizei auf Trab

Kreis Göppingen. Am Donnerstag verzeichnete das Polizeipräsidium Ulm zwischen 6 und 12 Uhr etwa 40 Einsätze im Zusammenhang mit dem Sturm. Ein Schwerpunkt lag dabei im Landkreis Göppingen. Vor allem umgestürzte Bäume, Zäune, Verkehrszeichen und umherfliegende Teile beschäftigten die Einsatzkräfte. Ersten Erkenntnissen nach kamen keine Personen zu Schaden.
21.10.21

 

 

Räuber kommt nicht an Rucksack

Göppingen.  Ohne Beute blieb ein Unbekannter bereits am Dienstag in Göppingen. Wie die Polizei mitteilt, lief eine 24-Jährige gegen 7.45 Uhr auf der Fußgängerbrücke der Jebenhäuser Straße. Die Frau war in Richtung Krankenhaus unterwegs, als sich von hinten ein Mann näherte und sie begrapschte. Er zog sie an den Haaren und versuchte, der Frau den Rucksack zu entreißen. Die Frau reagierte: Sie wehrte sich und traf den Mann im Gesicht. Anschließend lief sie davon. Der Täter wird auf etwa 30 Jahre und eine Größe von ungefähr 180 cm geschätzt. Er soll dunkle Haare haben und bei der Tat einen schwarzen Hoodie getragen haben. Jetzt dürfte er eine Verletzung im Gesicht haben. Die Göppinger Polizei (07161/632360) hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht den Täter.
21.10.21

 

 

Automat aufgebrochen

Böhemkirch./ Am Dienstag beschädigte ein Unbekannter einen Automaten in Böhmenkirch. Gegen 23 Uhr versuchte ein Unbekannter einen aufgestellten Wurstverkaufsautomaten an einem landwirtschaftlichen Hof aufzubrechen. Seine Bemühungen führten nicht zum Erfolg. Daraufhin schlug er eine Scheibe ein. Aus dem Automaten nahm er Wurstdosen, die er jedoch wieder wegwarf. An das Bargeld gelangte er nicht. Zurück blieb ein Schaden von etwa 1 500 Euro.
21.10.21

 

 

Göppingen bietet Bühne für Landes-Musik-Festival

Freuen sich auf das Landes-Musik-Festival 2022 in Göppingen: Musikkschuleiter Martin Gunkel, Oberbürgermeister Alex Maier, der Präsident des Blasmusikverbandes Baden-Württemnberg, Guido Wolf und der Präsident des Landesmusikverbandes Baden-Württemberg, Christoph Palm (v.r.). Foto: Landesmusikverband

Göppingen. In Göppingen findet am 2. Juli das 24. Landes-Musik-Festival unter dem Motto „Klingende Vielfalt“ statt. Die Stadt Göppingen hatte sich beworben und holt das größte Festival der Amateurmusik im Land zum ersten Mal in die Hohenstaufenstadt. Veranstaltet und organisiert wird das Festival vom Landesmusikverband Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Blasmusikverband Baden-Württemberg. 

Bis zu 3.000 Mitwirkende aus Musikvereinen und Chören werden zum Festival erwartet, die auf mehreren Open-Air-Bühnen und -Spielflächen die ganze Vielfalt der Amateurmusik präsentieren. Die Ensembles kommen aus ganz Baden-Württemberg und darüber hinaus. „Ich freue mich sehr, dass Göppingen 2022 zur Bühne für das Landes-Musik-Festival wird. Göppingen verfügt über eine attraktive Innenstadt mit schönen Plätzen und einladender Gastronomie, die dem Landes-Musik-Festival einen idealen Rahmen geben werden. Zudem feiert die städtische Jugendmusikschue ihren 50. Geburtstag. „Ich freue mich sehr, dass Göppingen 2022 zur Bühne für das Landes-Musik-Festival wird. Göppingen verfügt über eine attraktive Innenstadt mit schönen Plätzen und einladender Gastronomie, die dem Landes-Musik-Festival einen idealen Rahmen geben werden. Zudem feiert die städtische Jugendmusikschule 2022 ihr 50-jähriges Jubiläum, ein wunderbarer Anlass für ein Festwochenende in der Hohenstaufenstadt“, freut sich der Göppinger Oberbürgermeister Alex Maier. 

Am Vorabend des Festivals findet ein Open-Air-Konzert der Jugendmusikschule statt, mit dem das Festwochenende beginnt und das Musikschuljubiläum festlich beleuchtet wird. Es musizieren das Göppinger Jugendsinfonieorchester, die Jugendkapelle und das Städtische Blasorchester Göppingen. Beide Blasorchester sind in die Jugendmusikschule integriert und seit vielen Jahren Mitglied im Blasmusikverband Baden-Württemberg. „Da schließt sich der Kreis der Veranstalter über die Göppinger Jugendmusikschule. Wir als Blasmusikverband Baden-Württemberg sehen das als gutes Vorzeichen für das gemeinsam mit dem Landesmusikverband ausgerichtete Landes-Musik-Festival 2022“, so der Präsident des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg, Guido Wolf, MdL.

Traditionell wird das Festival durch ein regionales Ensemble eröffnet. Im Anschluss wird die Conradin-Kreutzer-Tafel an Vereine mit mindestens 150 Jahre währender Vereinsgeschichte verliehen. Die Tafel ist gestiftet vom Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg. Neben zahlreichen Auftritten von Ensembles aller Art und Stilrichtungen wird es ein Mitmachprogramm für Kinder und Jugendliche geben. Außerdem wird das Thema „Vielfalt“ im Vordergrund stehen. So sind zum ersten Mal auch interkulturelle Tanz- und Folkloregruppen ausdrücklich eingeladen. „Wir gehen jetzt voller Optimismus an die Planung des Festivals, bei dem die vielen Facetten der baden-württembergischen Amateurmusik zur Geltung kommen werden. Die Corona-Zeit haben wir genutzt, um uns organisatorisch neu aufzustellen und sind nun bestens dafür gewappnet, ein wundervolles Festival zu gestalten“, berichtet der Präsident des Landesmusikverbandes Baden-Württemberg, Christoph Palm.

Bis zum 31.Jnauar können sich Ensembles über die Webseite www.landesmusikfestival.de für einen Auftritt auf den offenen Bühnen bewerben. Eingeladen sind alle Ensembles der Amateurmusik, sowohl instrumental als auch vokal, aus Baden-Württemberg und darüber hinaus.
21.10.21

 

 

Haus nach Waffen durchsucht

Albershausen. Am Mittwoch durchsuchte die Polizei ein Haus in Albershausen. Zur Mittagszeit betrat die Polizei mit einem Durchsuchungsbeschluss das Grundstück in Albershausen. Bei dem 73-jährigen Bewohner bestand der Verdacht, dass er im Besitz einer Schusswaffe sein könnte. Zeugen wollten ihn in der Vergangenheit des öfteren mit einer Schrotflinte im Garten gesehen haben wollen. Eine entsprechende Waffenerlaubnis hatte der Mann nicht. Da nicht auszuschließen war, dass er tatsächlich im Besitz einer scharfen Schusswaffe sein könnte, kamen auch ein Spezialeinsatzkommando zum Einsatz. Bei der Durchsuchung konnte keine scharfe Schusswaffe aufgefunden werden. Die Polizei fand in dem Haus Pfeffersprays, Elektroschocker und eine Schreckschusswaffe. Den Mann brachte die Polizei auf ein Polizeirevier. Aufgrund seines psychisch angeschlagenen Gesundheitszustandes brachte die Polizei ihn in ein Krankenhaus.
21.10.21

 

 

Neuer Chef bei der Geislinger Polizei

Wolfram Bosch ist neuer Leiter des Polizeireviers Geislingen. Foto: Polizei

Geislingen. einer Feierstunde setzte Polizeipräsident Bernhard Weber am Mittwoch Polizeirat Wolfram Bosch als neuen Leiter des Polizeireviers Geislingen in sein Amt ein. Gleichzeitig dankte er Erstem Polizeihauptkommissar Dieter Taller für sein Engagement. Nach dem Weggang von Polizeioberrat Jens Rügner leitete er das Polizeirevier seit März dieses Jahres kommissarisch und kehrte nun zum Polizeirevier Göppingen als Leiter der dortigen Führungsgruppe und stellvertretender Revierleiter zurück.

 Polizeipräsident Weber betonte, dass Polizeireviere in der Sicherheitsarchitektur der Polizei des Landes einen wichtigen Baustein darstellen. Die dort tätigen Beamten verrichten rund um die Uhr Dienst und sind wichtige und vielfach auch die ersten Ansprechpartner für die Bevölkerung. Diese Polizistinnen und Polizisten sind in der Regel die ersten Polizeikräfte, die an einem Ereignisort eintreffen. Sie sind daher auch für die ersten und damit oft weichenstellenden Maßnahmen in vielmals komplexen Einsatzlagen verantwortlich.

Wolfram Bosch (32) trat 2009 in die Polizei des Landes Baden-Württemberg ein. Nach seiner Grundausbildung studierte er von 2010 bis 2013 an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen. 2013 wurde Bosch zum Polizeikommissar ernannt und zur damaligen Polizeidirektion Heidenheim versetzt, wo er bei der Verkehrspolizei und beim Polizeirevier Heidenheim seinen Dienst verrichtete. 2014 wechselte er in den Streifendienst des Polizeireviers Ulm-Mitte. Ab 2016 sammelte er Erfahrung bei verschiedenen Stationen innerhalb des Polizeipräsidiums Ulm und beim Innenministerium Baden-Württemberg. Von 2019 bis 2021 absolvierte er das Studium für den höheren Polizeivollzugsdienst an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster. Im Oktober 2021 wurde er zum Polizeirat ernannt.

Das Polizeirevier Geislingen ist eines von zwölf Revieren des Polizeipräsidiums Ulm. Knapp 60 Mitarbeiter betreuen zwölf der 38 Gemeinden des Landkreises Göppingen. Dort sorgen sie für die Sicherheit von etwa 63.000 Menschen, die im 288 Quadratkilometer großen Zuständigkeitsbereich leben. Zum Revier Geislingen gehören die Polizeiposten Böhmenkirch, Deggingen und Kuchen. 2.189 Straftaten verzeichnete die Kriminalstatistik im Jahr 2020 für diesen Bereich, von denen 60 Prozent aufgeklärt wurden. Die Kriminalitätsbelastung liegt mit 3.437 Straftaten je 100.000 Einwohner deutlich unter dem Durchschnitt des Polizeipräsidiums Ulm (4.242) und des Landkreises Göppingen (4.306).  Im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers ereigneten sich im Jahr 2020 insgesamt 687 Verkehrsunfälle, davon 169 mit Verletzten.
21.10.21

 

 

Viele Ausflüge beim Pessac-Besuch

Göppingen. In den letzten zwei Jahren konnten pandemiebedingt keine persönlichen Begegnungen von Mitgliedern der Partnerschaftsvereine „Freunde Göppingen-Pessac“ und des „Comité de Jumelage“ in Pessac stattfinden. Für Oktober 2020 musste das Bierfest in Pessac und in diesem Jahr das geplante Weinfest in Göppingen abgesagt werden. Um die Freundschaft neu zu beleben und sich persönlich wieder zu begegnen, zum Teil kennen zu lernen,  haben wir diese Kurzreise nach Pessac organisiert. Nun fuhr eine Delegation von acht Mitgliedern nach Pessac. Dort erwartete die Gäste aus Göppingen ein umfangreiches Programm.  Am Samstag ging es nach Arcachon, wo bei herrlichem Wetter der Blick auf den Ozean, auf die Austernbänke der Bucht und die zahllosen Segelboote einen wunderbaren Eindruck vermittelte. Am Abend fand ein kleines Fest statt.  Viele Mitglieder des Partnervereins hatten köstliche Spezialitäten der Region und natürlich Wein mitgebracht. Es wurde ein lustiger Abend mit vielen guten Gesprächen und neuen Kontakten.  Am Sonntag haben die französischen Freunde uns  in die „Bassins de Lumière“ eingeladen. Hier wird impressionistische Kunst mit 360 Grad an die Wände, den Boden, die Decke gezaubert. Der Besuch eines Weinguts durfte natürlich nicht fehlen. Das „Château Picque Caillou“ produziert im Stadtgebiet von Pessac den berühmten Pesssac-Léognan.  Nach einer Führung durch die Weinberge lud der Besitzer zur Verkostung ein.  Am Nachmittag wurde  die Cité Frugès, eine in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts von Le Corbusier entworfene und realisierte Arbeitersiedlung in Pessac besucht. Dieses Viertel gehört zum Unesco-Weltkulturerbe und wirkt in seiner Bauhaus-Architektur selbst für heutiges Verständnis revolutionär. Den Abschluss des Besuchs bildete ein Empfang im Rathaus. Der stellvertretende Bürgermeister leitete seine kleine Rede  in deutscher Sprache ein. Er betonte das große Interesse, das die Verwaltung an der Freundschaft Göppingen-Pessac hätte. Der Abend fand in entspannter Atmosphäre statt. 
21.10.21

 

 

Viele Bauern leben von Agrarsubventionen aus Brüssel

Ostalbkreis. Wie beeinflusst Europa die Landwirtschaft auf der Ostalb? Dieser Frage ging am eine Podiumsdiskussion des Euro-Point Ostalb im Landratsamt in Aalen nach. Ministerialdirektorin Grit Puchan vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg stellte in ihrer Einführung dar, dass zukünftig ein deutlich höherer Teil der Gelder für Landwirte an umweltfreundliche Maßnahmen geknüpft sein wird. In der anschließenden Diskussion verdeutlichte Hubert Kucher, Vorsitzender des Bauernverbands Ostalb-Heidenheim, dass rund die Hälfte des Einkommens landwirtschaftlicher Betriebe aus europäischen Agrarsubventionen stamme. Diese Abhängigkeit zeige auch, dass man in der Landwirtschaft heute nicht mehr von der Produktion alleine leben könne. Er kritisierte dabei die Marktmacht der vier großen Lebensmitteleinzelhändler in Deutschland, die der Landwirtschaft ihre Bedingungen auferlegen würden.  Hier hakte Robert Gampfer, Referent für Umwelt und Landwirtschaft von der Europäischen Kommission in Berlin, ein: Die Europäische Kommission mache sich mit der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ daran, das Lebensmittelsystem zu modernisieren und insbesondere die Position der Landwirtschaft im Marktgefüge zu stärken. Er verdeutlichte zudem, dass die EU-Agrarsubventionen ein Ausgleich der Leistung der Landwirte für mehr Biodiversität seien – eine Dienstleistung, die über den freien Markt nicht vergütet werde.

Professorin Dr. Christine Wieck von der Universität Hohenheim erklärte, dass die Lebensmittelpreise am Weltmarkt gebildet würden und die Landwirte für den Lebensmitteleinzelhandel quasi austauschbar seien. Die deutschen Konsumenten seien im Vergleich besonders für Tierwohl und Umweltschutz sensibilisiert. Diese gesellschaftlichen Strömungen nehme zunehmend der Einzelhandel auf und bestelle die entsprechenden Produkte, worauf insbesondere die deutsche Landwirtschaft reagieren müsse – wobei der Handel eventuellen Mehrbedarf aus andere Ländern mit weniger hohen Standards zukaufe.  Angesichts dieses hohen Einflusses des Lebensmittelhandels auf den Verdienst und die Produktionsbedingungen der Landwirte appellierte Ministerialdirektorin Puchan an die Verbraucher, bewusste Kaufentscheidungen zu treffen und regional einzukaufen. Nur so wisse man, was man auf dem Teller habe und sorge für Wertschöpfung direkt vor Ort.
21.10.21

 

 

Polizei: Revierchef im neuen Amt begrüßt

Schorndorf. der neue Leiter des Polizeireviers Schorndorf offiziell in sein Amt eingesetzt. Seinen Dienst in Schorndorf hatte Marc Henninger bereits am 1. Oktober begonnen und folgt damit auf Markus Jatzko, der Anfang des Jahres zum Landespolizeipräsidium nach Stuttgart wechselte. Gemeinsam mit Polizeipräsident Reiner Möller hießen Oberbürgermeister Matthias Klopfer und Erster Bürgermeister Thorsten Englert den Neuen im Kreise seiner Mitarbeiter willkommen.

„Ich danke für 15 Jahre Zusammenhalt, für ein gutes Miteinander und einen guten Informationsaustausch“, begann Klopfer seine Ansprache. „Genau wie ich, finden Sie, Herr Henninger es wunderbar, sich vor Ort um Menschen zu kümmern. Die Schorndorfer Polizei leistet Herausragendes. Ich wünsche Ihnen Gelassenheit und einen guten Start.“
Henninger, der zuvor beim Landespolizeipräsidium tätig war, erzählte, dass sein Weg in den höheren Polizeidienst immer begleitet wurde von dem Wunsch einmal ein Revier zu leiten. „Daher freue ich mich sehr, nun hier stehen zu dürfen.“ Führen heißt für ihn Gespräche führen, ihm sei wichtig, die Potenziale seines Teams zu erkennen, zu fördern und davon zu profitieren. „Sicherheit“, so Henninger, „ist ein Produkt der Zusammenarbeit von Polizei, Justiz, Stadt und Rettungskräften.“
21.10.21

 

 

Viele Bürger-Ideen für mehr Fotovoltaik

Schorndorf. Wie bekommen wir schneller und mehr Fotovoltaik auf Schorndorfs Dächer? Darüber haben 25 Bürger im Klima-Bürgerrat diskutiert. Die Ergebnisse und insgesamt 60 Empfehlungen, die in wechselnden Arbeitsgruppen ausgearbeitet wurden, hat die Gruppe Klimaentscheid Schorndorf Oberbürgermeister Matthias Klopfer überreicht. Dieser zeigte sich begeistert von der großen und durchweg positiven Resonanz der Teilnehmer und ließ sich von der angeregten Diskussion berichten.

Für den ersten Klima-Bürgerrat im Rems-Murr-Kreis wurden 500 Bürger per Zufallsauswahl über das Melderegister eingeladen, mit dem Ziel, 25 Teilnehmer dazu zu gewinnen, sich einen ganzen Tag lang mit dem Thema Fotovoltaik zu beschäftigen. Diese Zahl bildet die Vielfältigkeit der Stadtgesellschaft in ausreichender Weise ab, um zu relevanten Empfehlungen zu gelangen.
In insgesamt vier Arbeitsrunden wurde an verschiedenen Fragestellungen zu den Themen Information, Hilfestellung, Wirtschaftlichkeit und Gemeinwohl gearbeitet. Zu Beginn jeder Arbeitsrunde gab es ein Expertenbriefing. Unter anderem ging es um die Frage, welche Unterstützung die Menschen benötigen würden, damit sie sich für das Thema Fotovoltaik auf dem eigenen Dach interessieren. Hier soll die Stadt eine proaktive Beratung übernehmen und zentrale Anlaufstelle für rechtlichen Fragen sein. Bei der Umsetzung einer eigenen Fotovoltaikanlage wünsche man sich einen Ansprechpartner, der von Anfang bis Ende die Interessierten begleitet.
OB Klopfer sicherte der Gruppe Klimaentscheid zu, dass die Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität in den nächsten Tagen und Wochen die Ergebnisse und Empfehlungen des Klima-Bürgerrats sichten und auswerten werde. „Mit der Idee für diese Form von Bürgerbeteiligung sind Sie bei mir offene Türen eingerannt. Ich wünsche mir, dass es auch in Zukunft noch viele Möglichkeiten für diese aktive Beteiligung der Bürger am Stadtgeschehen gibt“, sagte Klopfer.
Bis 2035 will Schorndorf klimaneutral sein. Um dieses Ziel zu erreichen müssen alle mit anpacken. „Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, betonte Diana Gallego Carrera, Leiterin der Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität. „Fotovoltaik auf den Dächern ist ein wichtiger Hebel, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren.“ Umso wichtiger sei daher der Dialog und eine regelmäßige Form der Bürgerbeteiligung. Gerhard Schmid-Bleile, der als Teilnehmer beim Klima-Bürgerrat dabei war, hatte nicht lange gezögert, als die Einladung in seinem Briefkasten lag. „Ich finde das Instrument der Bürgerbeteiligung sehr spannend und habe mir nach dem Veranstaltungstag gleich einen Termin vorgenommen, um noch mehr über das Thema Fotovoltaik zu erfahren.“
21.10.21

 

 

Polizei nimmt berauschte Autofahrer ins Visier

Dornstadt.  Zahlreiche nicht mehr fahrtaugliche Autofahrer ertappte die Polizei am Mittwoch auf der B10. Zwischen 13 und 19 Uhr hatte die Polizei an der B10 auf Höhe Dornstadt eine Kontrollstelle eingerichtet. Den Schwerpunkt setzten die Polizisten auf Fahrzeuglenker die unter dem Einfluss von Drogen standen. Insgesamt kontrollierte die Polizei 130 Fahrzeuge und 161 Personen. Bei insgesamt 16 Fahrzeuglenkern bestand der Verdacht, dass sie unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen. Sie mussten alle ihre Fahrzeuge stehen lassen und eine Blutprobe abgeben, so wie ein 24-jähriger Autofahrer. Den stoppten die Polizisten gegen 17 Uhr. Bei mehreren Personen entdeckte die Polizei noch geringe Mengen an Drogen. Insgesamt stellten sie acht Gramm Marihuana und zwei Gramm Amphetamin sicher.
21.10.21

 

 

Arbeiten im mobilen Büro

Kreis Göppingen. Bei den Frauenwirtschaftstagen im Landkreis Göppingen fanden als digitale Veranstaltung unter dem Motto “Challenge Vereinbarkeit – Challenge Homeoffice” statt.  Das Organisations-Team im Landkreis Göppingen, bestehend aus den Gleichstellungsbeauftragten von Stadt und Landkreis Göppingen, der Wirtschaftförderung der Stadt Göppingen, der Agentur für Arbeit Göppingen, der Staufen Arbeits- und Beschäftigungsförderung gGmbH, dem Regionalbüro für berufliche Fortbildung Esslingen sowie der Kontaktstelle Frau und Beruf Stuttgart lenkte damit den Blick auf aktuelle Herausforderungen rund um das Thema Homeoffice. Es waren zwei Referentinnen zum Vortrag und Workshop geladen. Beim Vortrag von  Manuela Reik (Diplom- Betriebswirtin, Beraterin, Coach und Leadership Trainerin)  ging es vor allem um Mobiles Arbeiten und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen. Hier wurde das hybride Arbeiten sowie das vollständige Arbeiten im Homeoffice näher beleuchtet und die Teilnehmerinnen konnten wertvolle Impulse mitnehmen.  Abgerundet wurde die Veranstaltung von dem Workshop der Referentin Astrid Windfuhr (Kommunikationstrainerin, Coach und Image-Beraterin), die das Selbst-Marketing im Online-Meeting beleuchtete. Hier wurden Fragen rund um die Kommunikation in Online-Meetings beantwortet und neue Perspektiven erarbeitet.
21.10.21

 

 

Geimpfte Frauen sterben an Corona-Virus

Kreis Göppingen. Innerhalb der letzten sieben Tage sind im Landkreis Göppingen zwei Frauen gerstorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Es handelt sich um eine über 80-Jä#hrige und eine über 90 Jahre alte Frau. Die Sterbefälle standen nicht im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung im Landkreis. Aktuell wurden in drei Pflegeeinrichtungen im Landkreis insgesamt zwölf Bewohner und Pflegekräfte positiv getestet. An 35 Schulen im Landkreis wurden bei insgesamt 78 Lehrer und Schüler  Covid-Viren nachgewiesen. In sieben Kindertagesstätten wurden 16 Kinder und Erzieher positiv getestet. Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch, 75 neue Corona-Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 92,0, in ganz Baden-Württemberg bei 103,3. Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz im Land Baden-Württemberg beträgt 3,04.
20.10.21

 

 

Ortspolizei kontrolliert Corona-Regeln in Gaststätten

Göppingen. Die Ortspolizeibehörden in Baden-Württemberg wurden vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration beauftragt, am Donnerstag und Freitag, 21. und 22. Oktober, im Rahmen einer Schwerpunktaktion die Einhaltung der Corona-Verordnung in den Gastronomiebetrieben zu überprüfen. Darunter fallen beispielsweise die 3G-Pflicht, die Pflicht zur Datenerhebung (Kontaktdaten). Aus diesem Anlass wird der Gemeindevollzugsdienst der Stadt Göppingen an diesen beiden Tagen Gastronomiebetriebe im gesamten Stadtgebiet kontrollieren. Durch die Schwerpunktaktion sollen sowohl Betreiber als auch die Bevölkerung sensibilisiert werden, dass die Vorgaben der Corona-Verordnung zu beachten sind.
20.10.21

 

 

Neue Spielgeräte beim Montessori-Kindergarten

Schwäbisch Gmünd (sv). Bei den Kindern des Montessori-Kindergarten Peter und Paul in Gmünd  herrscht große Freude. Die Stadt Schwäbisch Gmünd, die seit September 2020 neuer Träger ist, hat das Außengelände des Kindergartens komplett umgestaltet. Am alten Klettergerät und an den Schaukeln nagte der Zahn der Zeit – sie waren nach Jahren intensiver Nutzung marode geworden. Im Frühsommer wurden sie deshalb abgebaut und rechtzeitig zum Sommerfest im Juli dieses Jahres konnten die Kinder die neuen Außenspielgeräte nutzen. Eine neue Doppelschaukel, eine Vogelnestschaukel, ein Zweier-Reck und das Highlight, ein großes Seeräuberschiff, wurden begeistert angenommen. Die komplette Sanierung und Spielgeräte kostete rund 25.000 Euro. Ein riesiges Dankeschön der Eltern, Kinder und des Erzieherteams ging an die Verantwortlichen der Stadtverwaltung, Klaus Arnholdt, Leiter des Amtes Bildung und Sport, Regina Stöckle, Frühkindliche Bildung/Betreuung im Amt für Bildung und Sport und an Matthias Rothaupt, Garten- und Friedhofsamt für die schnelle und unkomplizierte Abwicklung des Umbaus.
20.10.21

 

 

Feldwege werden saniert

Göppingen. In Jebenhausen und Schopflenberg erhalten zwei Feldwege voraussichtlich in der Woche vom 25. bis zum 29. Oktober  einen neuen Belag. Während der Belagsarbeiten ist die Durchfahrt im Baustellenbereich jeweils für etwa zwei bis drei Tage nicht möglich. In Jebenhausen ist die  Erneuerung des Feldwegs  „Tobelweg“ von der Gemarkungsgrenze Faurndau am Lutzenhölzle bis zur Einmündung nördlich des Friedhofs in der Verlängerung der Baronenwaldstraße notwendig. Weiterhin ist die Sanierung des Sparwieser Wegs in Schopflenberg ab der Gemarkungsgrenze Sparwiesen bis zum Hof Kerler vorgesehen. Vor den Belagsarbeiten und im Anschluss werden Arbeiten im Bankettbereich ausgeführt.

In Faurndau am Kühberg ist am Weg zum Schloss Filseck im Bereich des Durchlasses am Schweizerhaus an der Gemar-kungsgrenze Uhingen eine Wegesanierung vorgesehen. Durch den Einbau von L-Steinen über dem Durchlass soll der Weg eingefasst und gesichert werden. Mit dem Beginn der Bauarbeiten, die voraussichtlich am Montag, 25. Oktober, begonnen werden, ist eine Sperrung des Wegs notwendig. Für die Dauer von etwa drei Wochen ist die Nutzung der Verbindung zum Schloss Filseck nicht möglich. Das Schloss Filseck ist vom Kühberg aus über die Zufahrtsstraße zu erreichen. Zum Abschluss der Maßnahme erhält der Weg  einen neuen Belag.
20.10.21

 

 

Jüdische Museum ausgezeichnet

Göppingen. Das Büro Ranger Design und Stadt Göppingen werden für das Jüdische Museum Göppingen mit dem Designpreis „Focus Gold“ ausgezeichnet.

Anfang Oktober wurde im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg der internationale Staatspreis für Design des Jahres 2021 verliehen, den das Design Center Baden-Württemberg seit 1991 jährlich auslobt. Der Preis will zeigen, was in Sachen Gestaltung, Innovation und Nachhaltigkeit State-of-the-Art ist. Im Rahmen der Festveranstaltung wurden 49 Preisträgerinnen und Preisträger geehrt. Die höchste Auszeichnung „Focus Gold“ wurde dabei 13 Mal vergeben, darunter an das Designbüro Ranger Design, das die Ausstellung des Jüdischen Museums Göppingen gestaltet hat. Die Jury hielt dieses Projekt in der Wettbewerbskategorie „Public Design, Urban Design“ für preiswürdig und begründete dies so: „Allein schon die Kombination von Ort und Thema ist spannend. Die Ausstellung integriert sich sehr gut in den Kirchenraum und respektiert dessen eigene Rolle. Dennoch ist die Schau sehr prägnant gestaltet, sie zeigt sich sachlich mit gut gelöster, typografischer Ausarbeitung.“ Die ausgezeichneten Produkte und Projekte aus unterschiedlichsten Branchen sind in einer Ausstellung bis zum 21. November in Ludwigsburg im MIK- Museum – Information – Kunst - zu sehen.
20.10.21

 

 

Auszubildende ernten Äpfel

Göppingen. Auszubildende der Stadt Göppingen befassen sich in ihrer Arbeitszeit mit vielfältigen Aufgaben, sei es in der Verwaltung, der sozialen Arbeit oder im Kultursektor. Seit vergangenem Mittwoch können einige dieser Azubis gleichermaßen eine erfolgreiche Apfelernte zu ihren bisherigen Tätigkeiten zählen.

Der Anfang dieses Jahres verstorbene Landwirt Hans Otto Hoyler hinterließ der Bürgerstiftung Göppingen auch seine Bezgenrieter Obstbaumwiesen als Bestandteil seines Erbes. Um seine früheren Mühen bei der Erhaltung und Pflege seiner zahlreichen Apfel- und Birnenbäume ausreichend zu würdigen und weiterzuführen, war es der Bürgerstiftung ein Anliegen, die diesjährige Obsternte nicht verkommen zu lassen. Ausgestattet mit wetterfester Kleidung, Gummistiefeln und Apfelsammlern, lasen insgesamt fünf städtische Azubis und Freiwilligendienstler/-innen gemeinsam mit Nina Niedermeier (Geschäftsstelle Bürgerstiftung) und Gunnar Herbert (Referat Umweltschutz und Grünordnung) bei anfangs kaltem Wind und Regen das reife Obst auf. Das funktionierte so gut, dass sogar auf den Einsatz der Erntemaschine, die von Richard Schurr (Förderverein Göppinger Apfelsaft) bereitgestellt wurde, verzichtet werden konnte.

Schlussendlich belief sich die profitable Ernte auf rund 1,2 Tonnen biozertifizierter Äpfel und Birnen, die ihren Weg auf den Hänger des Traktors des Bezgenrieter Landwirtes Erich Reick fanden und anschließend von ihm an eine Kelterei übergeben wurden. Der Ertrag der Obstabgabe wird der Bürgerstiftung Göppingen und damit gemeinnützigen Projekten im Sinne des verstorbenen Stifters zugutekommen.
20.10.21

 

 

In Haus eingebrochen

Eislingen. In ein Gebäude in Eislingen in der Bahnhofstraße  suchten Unbekannte am Montag oder Dienstag zwishen 16 und 11 Uhr Brauchbares. Sie kamen durch ein Fenster in das Haus. Im Innern versuchten sie eine Tür aufzubrechen. Die war zu stabil. Zu ihrer Beute machten sie Getränke und Pfandflaschen. Die Polizei hat an den Tatorten die Spuren gesichert. So bekommen die Ermittler erste Hinweise auf die Täter.
20.10.21

 

 

Maschinistenlehrgang: Alle bestehen Prüfung

Schwäbisch Gmünd (sv). In der Feuerwache Schwäbisch Gmünd fand ein Maschinistenlehrgang statt. Ziel der Ausbildung war das Erlernen der Bedienung der auf Löschfahrzeugen mitgeführten Geräte. Zudem wurden Kenntnisse und die richtige Verhaltensweise bei Einsatzfahrten vermittelt. Bei diesem Lehrgang wurde den 22 Teilnehmern aus den Abteilungen der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd und der Feuerwehr Waldstetten Theorie- und Praxiswissen über die Feuerlöschkreiselpumpe, kraftbetriebene Geräte, Feuerwehrfahrzeuge, Sonderaggregate sowie die Rechtsgrundlagen im Straßenverkehr vermittelt. Der Lehrgang wurde von den Kreisausbildern Achim Kiefer, Ludwig Fuchs, Jörg Burwitz, Sten Löschner und Thomas Kolb nach dem Lernzielkatalog der Landesfeuerwehrschule durchgeführt. Die Prüfung am Ende des Lehrgangs wurde von allen Teilnehmern mit Erfolg absolviert.
20.10.21

 

 

Einhorn-Tunnel nachts gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). In der Woche von Montag 25. Oktober bis Samstag 30. Oktober, wird der Gmünder Einhorn-Tunnel jeweils in den Nächten ab 19.30 Uhr bis 5 Uhr für den Verkehr voll gesperrt. Grund dafür sind die vorgeschriebenen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten. Die Umleitung erfolgt über die Lorcher Straße, Remsstraße, Aalener Straße und umgekehrt.

 

 

Feuer schnell gelöscht

Böhmenkirch. Schnell hatte die Feuerwehr ein Feuer am Montag in Böhmenkirch gelöscht. Gegen 17 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem Brand in der Gussenstadter Straße aus. Schnell war der Brand gelöscht. Wie sich herausstellte, hatte die Bewohnerin einen Festbrennstoffkessel in Betrieb genommen. Das hatte den Brand verursacht. Schaden entstand wohl keiner.
19.10.21

 

 

Auto im Graben

Donzdorf. Sekundenschlaf war wohl die Ursache für einen Unfall am Montag bei Donzdorf.  Ein Zeuge meldete kurz vor 8.30 Uhr einen verunglückten Wagen auf der B466 bei Donzdorf. Kurz nach dem Tunnel lag das Auto in einer Böschung auf dem Dach. Vom Fahrer fehlte jede Spur. Der kam gegen 9 Uhr zur Unfallstelle zurück. Er war unverletzt. Wie sich herausstellte kam der 37-Jährige bereits kurz nach Mitternacht von der Fahrbahn ab. Übermüdung dürfte wohl die Ursache für den Unfall gewesen sein. Da er sein Mobiltelefon nicht fand, lief er mehrere Kilometer zu einem Bekannten und kehrte mit diesem zur Unfallstelle zurück. Ein Kranfahrzeug barg das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug. Hierzu musste die B466 kurzfristig gesperrt werden. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 14.000 Euro.
19.10.21

 

 

Teamviewer: Finanzchef muss gehen

Göppingen. Der Aufsichtsrat von Teamviewer hat am Montag einstimmig beschlossen, den Vertrag von CEO Oliver Steil um drei Jahre bis Oktober 2024 zu verlängern. Steil ist seit Januar 2018 Chef von Teamviewer und hat laut Aufsichtsrat den profitablen Wachstumskurs des Unternehmens maßgeblich vorangetrieben. Nach mehr als vier Jahren als Finanzchef wird Stefan Gaiser das Unternehmen im gegenseitigen Einvernehmen mit Ablauf seines Vertrags 2022 verlassen. Um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen, hat der Aufsichtsrat bereits den Prozess für die Suche nach einem Nachfolger eingeleitet. Der Vorstand von Teamviewer wird um ein zusätzliches Mitglied mit Fokus auf den Vertrieb erweitert.

Dr. Abraham (Abe) Peled, Vorsitzender des Aufsichtsrats sagte: „Wir freuen uns sehr, dass Oliver Steil auch in der nächsten Phase der Wachstumsgeschichte von Teamviewer an der Spitze des Unternehmens stehen wird. Er ist der Richtige, um die laufende Transformation von Teamviewer erfolgreich zu gestalten.  Dies zeigte sich insbesondere daran, dass wir einige große Verträge abschließen sowie die strategische Partnerschaft mit SAP vereinbaren konnten. Die jüngsten Entwicklungen, die dazu geführt haben, dass das Management den Ausblick anpassen musste, sind dagegen ohne Frage sehr enttäuschend. Aufsichtsrat und Management haben dies ausführlich analysiert und ein Maßnahmenpaket für Oliver Steil und das gesamte Führungsteam erarbeitet. Dieses legt einen klaren Fokus auf die wichtigsten strategischen Initiativen, die Anpassung der Kostenstruktur sowie die konsequente Umsetzung der Strategie. Eine der Top-Prioritäten des Führungsteams wird es sein, das Vertrauen des Kapitalmarkts zurückzugewinnen.“
18.10.21

 

 

Mit Auto gehen Hauswand gefahren

Schwäbisch Gmünd. Ein 34-Jähriger steht im Verdacht, am Sonntagmorgen mit seinem Pkw eine Hauswand im Kohlauweg in Gmünd beschädigt zu haben. Anschließend entfernte er sich unerlaubt. Im Zuge der ersten Ermittlungen konnte das Fahrzeug unweit der Unfallstelle festgestellt werden. Der vermeintliche Unfallverursacher befand sich in einer dortigen Wohnung. Da er unter Alkoholeinwirkung stand, musste er die Polizisten mit zur Blutentnahme begleiten. Ihn erwarten nun entsprechende Strafanzeigen.
18.10.21

 

 

Alb-Marathon beeinträchtigt den Verkehr

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Samstag, 23. Oktober, findet der Sparkassen Alb-Marathon wieder statt. Erwartet werden bis zu 600 Läufer. Start- und Zielbereich ist die Schwerzerallee auf der Höhe Großsporthalle. Aus diesem Grund wird die Schwerzerallee in der Zeit von 9 Uhr bis 17.30 Uhr für den Verkehr gesperrt. Die Zufahrt zum Hölltal ist in der Zeit von 12.15 Uhr bis 13 Uhr nicht möglich. Fahrzeuge, die ins Hölltal müssen, sollten nach Möglichkeit diese Zeit meiden.
18.10.21

 

 

Umleitung wegen Kanalarbeiten

Schwäbisch Gmünd (sv.) Ab Mittwoch, 20. Oktober, muss die Fahrspur der Herlikofer Straße bei der Justizvollzugsanstalt Gotteszell/Baustelle Bahn, in Richtung Stadtmitte aufgrund dringender Kanalarbeiten über die Graf-von-Soden Straße, Pfitzerstraße umgeleitet werden. Die Umleitung wird gegen 5 Uhr eingerichtet und dauert voraussichtlich bis Montag, 25. Oktober. Die Fahrspur von dem Baldungskreisel kommend Richtung Herlikofen bleibt normal befahrbar.
18.10.21

 

 

Stromverbrauch drastisch reduziert

Kreis Göppingen. Nachdem bereits eine virtuelle Urkundenübergabe für die teilnehmenden Betriebe der 4. „ECOfit“-Runde des Landkreises Göppingen stattgefunden hat, erfolgte nun auch die persönliche Auszeichnung. Zu diesem Anlass hat die PPS GmbH aus Schlierbach in Ihren Betrieb eingeladen. Im Landkreis Göppingen wurde das „ECOfit“-Projekt unter der Trägerschaft der Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft für den Landkreis Göppingen mbH und der Energieagentur Landkreis Göppingen gGmbH bereits zum vierten Mal angeboten. „ECOfi“t ist ein vom baden-württembergischen Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft sowie der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg gefördertes Projekt. Mit der Teilnahme und Auszeichnung haben die fünf Unternehmen Klinik am Eichert, PPS GmbH, Volksbank Göppingen gGmbH, Carl Stahl Technocables GmbH, Kaiser Brauerei GmbH) einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz  geleistet, die Energieeffizienz in Ihrem Unternehmen gesteigert  und konnten zugleich ihre Kosten durch diverse Maßnahmen langfristig senken.

Welche Einsparungen durch die Teilnahme an diesem Projekt möglich sind, zeigte uns am vergangenen Montag die PPS GmbH. „Durch die Umrüstung der Beleuchtung auf LED und dem Einsatz von Bewegungssensoren mit tagesabängiger Dimmung, konnte der jährliche Stromverbrauch der PPS GmbH von 129.000 kWh auf 54.000 kWh gesenkt werden“, so Rainer Schmatzer, Geschäftsführer der Perfektlicht GmbH. Dies entspricht rund 60 Prozent Stromersparnis und die Einsparung von 55 Tonnen CO2/Jahr. Monetär spart sich das Unternehmen ebenfalls rund 20000 bis 25 000 Euro/Jahr. Auch die Mitarbeiter

berichteten von verbesserten und angenehmeren Lichtverhältnissen während der Arbeit, sei es im Büro oder auch im Lager. Die Betriebsbesichtigung bei der PPS GmbH hat demnach gezeigt, dass sich Ökologie, Ökonomie und Soziales sehr gut in Einklang bringen lassen.   Ziel von „ECOfit“ soll auch zukünftig der Erfahrungsaustausch und die Vernetzung zwischen den Unternehmen sein. Hierzu sind in regelmäßigen Abständen themenspezifische Workshops und Netzwerktreffen mit den verschiedenen Projektteilnehmer*innen geplant. Auf Grund des Erfolges in den  vergangenen Jahren, soll auch im Projektjahr 2022/2023 eine neue „ECOfit“-Runde im Landkreis Göppingen starten. Unternehmen die Interesse haben, können sich gerne bei der Energieagentur Landkreis Göppingen gGmbH oder der Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft für den Landkreis Göppingen mbH melden.
18.10.21

 

 

Frauenarztpraxis zieht in Helfensteinklinik

Geislingen. Die „DOC da! MVZ“ GmbH baut die ambulante Versorgung in Geislingen weiter aus und eröffnet eine Frauenarztpraxis in der Helfensteinklinik. Geleitet wird die neue gynäkologische Praxis von der Fachärztin Dr. Dorothee Päch, die dafür mit ihrer Praxis von der Überkinger Straße in die Klinik zieht.  Aktuell werden für die Praxis neue Räume im Erdgeschoss der Helfenstein Klinik umgebaut. Angepasst an die Bedürfnisse einer Frauenarztpraxis entstehen dabei moderne Untersuchungsräume sowie ein ansprechender Wartebereich. Die Praxis wird großzügig angelegt und barrierefrei erreichbar sein. Bis zum Ende der Umbaumaßnahmen im Erdgeschoss der Klinik nutzt Dr. Päch interimsweise derzeit leerstehende Büroräume im vierten Obergeschoss des Geislinger Krankenhauses.

 Mit der Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe übernimmt eine erfahrene Gynäkologin die Praxis. Sie hat an der Georg-Augustin-Universität Göttingen und der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf studiert. Ihre Facharztausbildung absolvierte sie in der Frauenklinik der Sankt Antonius Kliniken in Wuppertal. Von Oktober 2001 bis März 2007 war sie Oberärztin im Städtisches Krankenhaus in Kiel und dann bis September 2007 Leitende Oberärztin im Kreiskrankenhaus in Gifhorn. Im Oktober 2010 übernahm sie die Leitung der Frauenarztpraxis Medizinisches Versorgungszentrum Kappeln. Seit Oktober 2014 betreibt sie ihre eigene Praxis für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Geislingen.
18.10.21

 

 

Heike Schwarz neue Bürgermeisterin

Aichelberg. Die neue Bürgermeisterin von Aichelberg heiß Heike Schwarz. Die 52-jährige Diplomverwaltungswirtin, die bisher stellvertretende Hauptamtsleiterin in Heiningen ist und mit ihrer Familie in Holzmaden lebt, holte bei der Wahl 98,8 Prozent der Stimmen und wurde damit Nachfolgerin von Martin Eisele, der nach 20 Jahren im Amt nicht mehr kandidiert hatte. Die Wahlbeteiligung lad bei knapp 47 Prozent. Der zweite Kandidat bei der Wahl, Dauerbewerber Samiel Speitelsbach, erhielt  drei Stimmen.
18.10.21

 

 

Nicht um den Schaden gekümmert

Bad Boll. Gegen einen Baum fuhr am Wochenende bei Bad Boll ein Unbekannter. Der Unfall ereignete sich zwischen Samstag 19 Uhr und Sonntag 11 Uhr. Ein Autofahrer befuhr einen Feldweg zwischen Dürnau und Bad Boll. In einer Rechtskurve kam der Unbekannte nach links ab. In einer Obstwiese prallte er gegen einen Birnenbaum. Der knickte um. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, fuhr der Verursacher weiter. Die Polizei sicherte die Spuren. Ersten Ermittlungen zufolge dürfte es sich um einen VW gehandelt haben. Der müsste erhebliche Unfallspuren durch den Aufprall haben. Das Polizeirevier Uhingen (Telefon 07161/93810) hat die Ermittlungen aufgenommen.
18.10.21

 

 

Zu dicht aufgefahren

Bad Überkingen. Hoher Sachschaden entstand am Sonntag bei einem Unfall auf der B466. Gegen 17.30 Uhr fuhr ein 38-Jähriger mit seinem Pkw von Geislingen in Richtung Hausen. Am Ende der zweispurigen Ausbaustrecke versuchte noch ein 53-jähriger Autofahrer den Pkw zu überholen. Als dieser bemerkte, dass dies nicht mehr möglich war, bremste er sein Auto auf dem linken Fahrstreifen bis zum Stillstand ab. Um eine mögliche Kollision am Ende des zweispurigen Ausbaus zu vermeiden, bremste der 38-Jährige ebenfalls stark ab. Hinter seinem fuhr ein 45-Jähriger. Er konnte nicht mehr bremsen und prallte dem Wagen des 38-Jährigen in das Heck. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 16.000 Euro.
18.10.21

 

 

Fahranfänger verursacht Unfall und größere Aufräumarbeiten

Kirchheim unter Teck.  Am frühen Sonntag gegen 3 Uhr fuhr ein 18 Jahre alter Mann mit seinem Pw auf der A8 von Kirchheim unter Teck her kommend in Richtung Ulm. Im Baustellenbereich kam er vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit und Unaufmerksamkeit nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen die rechte Betongleitwand, schleuderte über beide Fahrspuren nach links und über die dort ebenfalls stehende Betongleitwand auf die Gegenfahrbahn, wo er mit der Leitplanke kollidierte und nach einem weiteren Zusammenprall mit dem Fahrbahnteiler schließlich zum Stehen kam. Der 18-Jährige wurde bei dem Unfall verletzt und durch den Rettungsdienst in eine naheliegende Klinik gebracht. Da sich das Trümmerfeld auf der Autobahn auf beiden Richtungsfahrbahnen befand, musste die A 8 zwischen den Anschlussstellen Kirchheim/Teck-Ost und Aichelberg bis 4.40 Uhr voll gesperrt werden. Die Betongleitwand, die die Richtungsfahrbahnen trennt, wurde durch die beiden Kollisionen verschoben, weshalb die Arbeiten der Autobahnmeisterei noch bis gegen 6.30 Uhr andauerten.

Neben den Feuerwehren aus Kirchheim und Weilheim, einem Rettungswagen und einem Notarztfahrzeug waren Polizeistreifen aus Mühlhausen, Uhingen, Eislingen und Kirchheim sowie die Autobahnmeisterei im Einsatz. Am Pkw des 18 Jahre alten Unfallverursachers entstand wirtschaftlicher Totalschaden, der Wagen musste durch einen angeforderten Abschleppdienst geborgen werden.
17.10.21

 

 

Betrunkener Fußgänger von Auto angefahren

Rechberghausen/Wangen. Schwere Verletzungen erlitt ein Mann am Samstagabend, der zusammen mit einem Begleiter zu Fuß von Rechberghausen in Richtung Wangen unterwegs war. Anstelle den Geh- und Radweg oberhalb der Straße zu nutzen, gingen die beiden dunkel gekleideten und stark alkoholisierten Männer auf der falschen Fahrbahnseite der Kreisstraße 1410. Hierbei wurde der 37 Jahre alte Mann von einem von hinten herannahenden Pkw eines 29-Jährigen mit dem Seitenspiegel erfasst und zu Boden geschleudert. Der betrunkene 37-jährige Mann aus dem Kreis Göppingen erlitt durch den Aufprall und den Sturz schwere Verletzungen am Arm und musste durch den angeforderten Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden. Die Verkehrspolizei Mühlhausen  hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, denen die beiden Männer zuvor schon aufgefallen sind, sich zu melden.
17.10.21

 

 

Frisch-Auf-Frauen gewinnen knapp

Göppingen. Die Zweitliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen haben ihr Heimspiel gegen den niederrheinischen TuS Lintfort knapp mit 26:25 gewonnen. Die Göppingerinnen bleiben damit nach dem fünften spieltag auf dem vierten Tabellenplatz.
17.10.21

 

 

Göppinger SV geht beim FC Nöttingen unter

Göppingen. Eine deutliche 1:4-Niederlage kassiert Fußball-Oberligist SV Göppingen am Samstag beim Auswärtsspiel gegen den FC Nöttingen. Den Treffer für Göppingen erzielte der kurz zuvor eingewechselte Jannick Schramm in der 47. Minute, nachdem in der ersten Halbzeit Noikolaos Dobros alle vier Tore für den Gastgeber schoss. Göppingen rutscht nach der Niederlage auf den siebten Tabellenplatz ab.
16.10.21

 

 

Unfall mit sieben Fahrzeugen fordert Todesopfer

Reichenbach/Fils. Ein 56-jähriger Pkw-Fahrer ist am späten Freitagnachmittag bei einem Verkehrsunfall in Reichenbach an der Fils ums Leben gekommen. Gegen 17.10 Uhr fuhr der 56-Jährige auf der Landesstraße 1192 von Plochingen in Richtung Reichenbach und geriet aufgrund unbekannter Ursache in den stockenden Gegenverkehr. Hier streifte er zunächst die linke Seite eines Fahrzeugs, dessen 69-jähriger Fahrer leicht verletzt wurde. Das Fahrzeug wurde durch die Wucht auf den dahinterfahrenden Wagen. Im weiteren Verlauf streifte er einen ebenfalls entgegenkommendes Auto. Anschließend schrammte er an einen vor ihm in gleicher Richtung fahrenden Fahrzeug am linken Heck vorbei, bevor er frontal in einen entgegenkommenden Betonmischer-Lkw eines 44-Jährigen krachte und eingeklemmt wurde. Abschließend drehte sich das Verursacher-Fahrzeug und kollidierte noch mit einem auf die Reichenbacher Querspange auffahrenden Wagen, dessen 51-jähriger Lenker hierbei leicht verletzt wurde. Der 56-jährige Unglücksfahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Es entstand insgesamt ein Sachschaden in Höhe von ca. 120.000 Euro. Zur Klärung der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Stuttgart ein Gutachter eingeschaltet. An der Unfallstelle war ein Großaufgebot an Einsatzkräften von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei eingesetzt. Sechs der insgesamt sieben beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Aufgrund der umfangreichen Bergungsarbeiten und der baustellenbedingten Vollsperrung der parallel verlaufenden B 10 in Richtung Stuttgart, kam es über mehrere Stunden bis kurz nach 22 Uhr zu massiven Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr.
16.10.21

 

 

Rasant und betrunken im Auto unterwegs

Uhingen/Göppingen.  Auf Grund ihrer Fahrweise fielen in der Nacht von Freitag auf Samstag zwei Autofahrer auf, beide waren betrunken. Um Mitternacht fiel einer Streife des Polizeireviers Uhingen ein 31-Jähriger auf. Schon von Weitem war er zu hören. Er kam in der Alten Holzhäuser Straße mit seinem Fahrzeug mit quietschenden Reifen um die Ecke. Beim Abbiegen in die Schorndorfer Straße brachte er die Reifen nochmal an ihre Belastungsgrenzen. Bei der anschließenden Kontrolle war der Grund seiner enthemmten Fahrweise schnell ermittelt. Ein Alkoholtest ergab einen Wert über der absoluten Fahruntüchtigkeit. Gegen 3.15 Uhr fiel einer Streife des Polizeireviers Göppingen ein 32-Jähriger in der Stuttgarter Straße auf. Auch er war mit seinem Wagen jenseits der geltenden Regeln des Straßenverkehrs unterwegs. Die Beamten kontrollierten den Raser. Auch er brachte es auf einen Alkoholwert, dass die absolute Fahruntüchtigkeit deutlich überschritten war. Beide Hobbyrennfahrer mussten eine Blutentnahme erdulden und ihren Führerschein an die Polizisten übergeben. Sie werden wegen Trunkenheit im Verkehr angezeigt.
16.10.21

 

 

Unter Drogen auf E-Scooter unterwegs

Göppingen. Unter Drogeneinfluss war am Freitagabend ein 34-Jähriger in Geislingen auf einem E-Scooter unterwegs. Gegen 21 Uhr wurde der Mann auf einem E-Scooter in der Helfensteinstraße von einer Streife des Polizeireviers Geislingen einer Kontrolle unterzogen. Die Beamten stellten bei ihm den Einfluss von Betäubungsmitteln fest. Ein freiwilliger Test bestätigte diesen Verdacht. Der 34-Jährige musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Die Teilnahme am Straßenverkehr wurde ihm von den Polizisten für 48 Stunden untersagt. Der E-Scooter wurde auf dem Polizeirevier sichergestellt. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung des Mannes fanden die Beamten weitere Drogen. Er wird nun wegen der Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogeneinfluss sowie dem Besitz von Drogen angezeigt.
16.10.21

 

 

Wirtschaft: Optimismus tritt auf der Stelle

Kreis Göppingen. In der Wirtschaft im Kreis Göppingen geht es weiter aufwärts, aber die Unsicherheiten über den weiteren Verlauf der Pandemie und die Probleme in den Lieferketen sind groß. Das geht aus einer Sonderauswertung der IHK-Bezirkskammer Göppingen zur aktuellen Konjunkturumfrage der IHK Region Stuttgart hervor. Die wirtschaftliche Lage der Unternehmen hat sich im Vergleich zur letzten Umfrage im Frühsommer noch einmal deutlich verbessert. Davon profitieren im Kreis Göppingen viele Dienstleister und der Maschinen- und Anlagenbau. Etwas weniger Unternehmen melden jedoch bessere Geschäftserwartungen für die kommenden zwölf Monate als noch im Frühsommer. Insbesondere in der Industrie dämpfen die gestörten Lieferketten und der Rohstoffmangel den Optimismus. Der Anteil der Betriebe mit gleichbleibenden Erwartungen steigt deswegen auf 56 Prozent an. Anders als in der Region Stuttgart treten die Geschäftserwartungen der Göppinger Unternehmen damit auf der Stelle. „Unsere Unternehmen sind weiter auf dem Erholungspfad. Dieser Weg birgt aber angesichts der Unsicherheiten und Risiken Stolpersteine für die weitere Entwicklung“, sagt Göppingens IHK-Bezirkskammerpräsidentin Edith Strassacker von der gleichnamigen Kunstgießerei in Süßen.

Aktuell befinden sich rund 38,1 Prozent der Unternehmen im Kreis Göppingen in einer guten Geschäftslage. Das ist ein Anstieg um fünf Prozentpunkte seit dem Frühsommer. Die Lage hat sich dabei nicht nur in der Industrie, sondern insbesondere im Handel und bei den Dienstleistungen deutlich verbessert. Auch die Umsätze entwickeln sich positiv. Mit rund 46 Prozent melden fast die Hälfte aller Unternehmen gestiegene Umsätze. Die Ertragslage hat sich ebenfalls im Vergleich zum Frühsommer deutlich verbessert, allerdings nicht im selben Tempo. 82 Prozent der Unternehmen melden eine gute oder befriedigende Ertragslage, nur 17,6 Prozent eine schlechte. Die Probleme in der Lieferkette zeigen sich bei den aktuellen Nachfragetendenzen. 35 Prozent der Unternehmen gehen derzeit von einem steigenden Auftragsvolumen aus. Das ist ein Minus von 11,2 Prozent im Vergleich zum Frühsommer, aber nur noch 7,7 Prozent aller Unternehmen rechnen mit fallenden Bestellungen. Insbesondere die Industrie ist hier im Vergleich zur Region Stuttgart im Filstal etwas zurückhaltender. Das zeigt sich auch bei den Geschäftserwartungen, die über alle Branchen hinweg im positiven Bereich stagnieren. Vor allem die Industrie hat die Prognosen zurückgefahren, der Handel und die Dienstleistungen blicken optimistisch in die Zukunft. Damit zeigt sich die Wirtschaft im Filstal zurückhaltender als in der Gesamtregion. „Dass sich die Geschäftslage der Unternehmen im Vergleich zum Frühsommer deutlich verbessert hat, ist eine positive Entwicklung, auch wenn wir bei den momentanen Geschäftserwartungen im Filstal eine Seitwärtsbewegung beobachten“, so Strassacker.

Die Göppinger Wirtschaft ist traditionell stark im Export. Derzeit gehen aber nur noch 28,1 Prozent der Unternehmen von einem Zuwachs in den nächsten zwölf Monaten aus. Das ist ein Minus von 14,5 Prozent im Vergleich zum Frühsommer. Obwohl mit der Belebung der Weltwirtschaft, angetrieben vor allem durch China und die USA, die Wirtschaft seit dem Frühsommer profitiert, haben die Göppinger Unternehmen ihre Erwartungen deutlich gesenkt. 57,5 Prozent der Unternehmen gehen von einem gleichbleibenden Niveau des Exportgeschäfts aus.

Angesichts der Erwartungen nehmen die Pläne der Unternehmen für Inlandsinvestitionen in den kommenden Monaten etwas ab. 25 Prozent wollen mehr investieren (Frühsommer 30,3 Prozent) und 58,8 Prozent wollen das Niveau halten. Der Anteil der Unternehmen, die weniger investieren wollen, ist mit 16,2 Prozent in etwa gleichgeblieben (Frühsommer 15,5 Prozent). Dabei gibt es in der Industrie weiterhin steigende Investitionsabsichten. Überwiegend soll das Geld in den Ersatzbedarf fließen. Signifikant sind die steigenden Investitionen im Bereich der Innovationen. Erfreuliche Tendenzen gibt es bei den Beschäftigungsplänen der befragten Unternehmen, die ihre Zurückhaltung aufgeben. 25,8 Prozent aller Unternehmen rechnen für die nächsten 12 Monate mit einem steigenden Bedarf an Fachkräften. Das ist ein deutliches Plus von 10,9 Prozent, nachdem die Unternehmen im Frühsommer in der Summe rückläufige Beschäftigungspläne gemeldet hatten. 61,3 Prozent prognostizieren einen gleichbleibenden Bedarf, nur 12,9 Prozent der Betriebe haben fallende Pläne (Frühsommer 19,7 Prozent).

Erstmals seit der Aufnahme als Geschäftsrisiko in die Konjunkturumfrage belegt die Corona-Pandemie nicht mehr den Spitzenplatz. Vor dem Hintergrund der Beschäftigungspläne steht im Kreis Göppingen an erster Stelle der Fachkräftemangel als das größte. Im Frühsommer hatten nur 30 Prozent der Unternehmen darin ein Risiko gesehen, mittlerweile sind es 67,3 Prozent. Auf Platz zwei der Geschäftsrisiken liegt mit 41,7 Prozent jetzt die Inlandsnachfrage. Insbesondere der Handel befürchtet bei weiteren Preissteigerungen Auswirkungen auf die Kaufkraft und das Konsumverhalten der Verbraucher und Kunden. Steigende Rohstoffpreise stellen das drittgrößte Risiko dar (38,9 Prozent). Nachdem im Frühsommer angesichts einer anziehenden Konjunktur die Betriebe große Risiken bei der Finanzierung gesehen hatten (20,3 Prozent), ist der Wert auf ein Viertel geschrumpft (4,9 Prozent) und belegt damit den letzten Platz von elf möglichen Geschäftsrisiken.
15.10.21

 

 

Kliniken treiben Kreis zur Rekordverschuldung

Kreis Göppingen. Landrat Edgar Wolff hat am Freitag im Kreistag den Haushaltsentwurf 2022 eingebracht. Geprüft wird der Etat durch das über den Kreishaushalt zu finanzierende Defizit der Alb-Fils-Kliniken mit knapp zwölf Millionen Euro.

Den vorläufigen Haushaltsentwurf 2022 kennzeichnen folgende Eckdaten: Die Steuerkraftsumme der kreisangehörigen Städte und Gemeinden im Landkreis Göppingen steigt zum Haushaltsjahr 2022 um ca. zehn Millionen Euro auf 396,9 Millionen Euro. Die Steigerung von 2,6 Prozent ist unterdurchschnittlich gegenüber dem Landestrend: Im Landesdurchschnitt erhöhen sich die Steuerkraftsummen der kreisangehörigen Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg um sieben Prozent und basieren auf den Steuereinnahmen des Jahres 2020. Die Steuerkraftsumme ist u. a. Basis für die Berechnung des Kreisumlageaufkommens.

Die ordentlichen Aufwendungen erhöhen sich das zweite Jahr in Folge überdurchschnittlich deutlich um 14,6 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr auf knapp 344,0 Millionen Euro. Die größten Veränderungen resultieren insbesondere aus den Entwicklungen im Gesundheits- und Sozialbereich. Ein abzudeckendes negatives Betriebsergebnis der Alb-Fils-Kliniken GmbH auf vorläufig  11,9 Millionen Euro, eine Erhöhung der Sozialaufwendungen mit 2,7 Millionen Euro sowie eine Erhöhung der Personalaufwendungen von vorläufig 2,9 Millionen Euro auf 56,9 Millionen Euro oder umgerechnet 16,5  Prozent im Gesamtaufwand bedingen die Veränderungen.

Die Erträge erhöhen sich gegenüber dem Vorjahr um knapp 8,8 Millionen Euro auf zirka 332,4 Millionen Euro. Es gibt eine deutliche  Erhöhung bei den Schlüsselzuweisungen des Landes (+6,4 Millionen Euro) auf Vorkrisenniveau, Mehrerträge aus der erhöhten Kreisumlage (+3,3 Millionen Euro bei einem gleichbleibenden Hebesatz von 32,5 Prozent), Mehrerträge aus der Grunderwerbsteuer (+1,5 Millionen Euro) und ein Rückgang der Erträge im Sozialhaushalt (-2,7 Millionen Euro).

Summiert schließt der Entwurf des Ergebnishaushalts 2022 des Landkreises mit einer deutlichen planerischen Deckungslücke in Höhe von 11,6 Millionen Euro. Auf Grund der  Veränderungen im kommunalen Finanzausgleich wird der Haushaltsentwurf weitere Verbesserungen in Höhe von 2,5 Millionen Euro erfahren. Die fortgeschriebene planerische Deckungslücke beträgt deshalb nur noch 9,1 Millionen Euro. Der Haushaltsausgleich wird durch eine Ent­nahme aus den Rücklagen sichergestellt.

Die geplanten Investitionen in 2022 erhöhen sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um 47,4 Millionen Euro auf 151,0 Millionen Euro (Vorjahr 103,6 Millionen Euro). Diese enorme Erhöhung des Investitionsbedarfs resultiert überwiegend aus den planmäßigen Investitionen zum Klinik-Neubau und der daraus resultierenden Verschiebung des Mittelbedarfs von 2021 nach 2022. Der limitierte Landkreisanteil am Klinik-Neubau mit 110 Millionen Euro ist demnach in 2022 mit einem Anteil von 87,2 Millionen Euro (2021: 22,8 Millionen Euro) vollständig ausfinanziert.. Hinzu kommen u.a. noch allgemeine Investitionskostenzuschüsse an die Kliniken GmbH mit 7,6 Millionen Euro. Darin enthalten sind allein 6,3 Millionen Euro – und damit der Hauptanteil - für Maßnahmen am Standort Helfenstein-Klinik (Umsetzung Zukunftskonzept mit 5,35 Millionen Euro).

Zur Finanzierung der Investitionstätigkeit wird in 2022 eine Rekord-Darlehensneuaufnahme von 146,6 Millionen Euro veranschlagt. Abzüglich der ordentlichen Tilgung ergibt sich im Jahr 2022 eine Netto-Neuverschuldung von rund 145,3 Millionen Euro. Am Ende des Jahres 2022 wird der Schuldenstand des Landkreises Göppingen voraussichtlich 159,9 Millionen Euro (und mit Ausleihungen an die AlbFils-Kliniken GmbH 202,4 Millionen Euro) betragen; dieser ansteigende Verlauf ist bezogen auf den Baufortschritt „Klinik-Neubau“ als planmäßig zu bewerten, hebt der Landrat hervor.

Die Verwaltung schlägt dem Kreistag einen gleichbleibenden Kreisumlagehebesatz zum Haushaltsjahr 2022 von 32,5 Punkte vor und ist damit seit 2020 konstant. Das Kreisumlageaufkommen steigt – aufgrund der gestiegenen Steuerkraft – um 3,3 Millionen Euro auf ca. 129,0 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Pro Kopf bedeutet dies eine Belastung von 499 Euro je Einwohner. Nach Erkenntnissen der Verwaltung liegt der Landkreis Göppingen mit diesem Wert deutlich unter dem Durchschnitt der Landkreise im Regierungsbezirk Stuttgart (mit 517 €/EW).
15.10.21

 

 

Im Finale des Nachhaltigkeitspreises

Kirchheim unter Teck. Kirchheim hat es geschafft und gehört neben Geestland (Niedersachsen) und Neukirchen-Vluyn (Nordrhein-Westfalen) zu den Finalisten des 14. Deutschen Nachhaltigkeitspreises in der Kategorie der mittelgroßen Städte. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis würdigt Spitzenleistung in den Bereichen Wirtschaft, Kommunen und Forschung und ist der größte Preis seiner Art in Europa. Welche Kommune die Auszeichnung mit nach Hause nehmen darf, wird im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages am 3. Dezember  in Düsseldorf bekanntgegeben.

„Bei der Bewerbung um den Nachhaltigkeitspreis ins Finale zu kommen, ist für sich genommen schon eine herausragende Leistung und Anerkennung unserer Bestrebungen im Sinne einer nachhaltigen Stadt und erfüllt alle Beteiligten mit Stolz“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader. „Unabhängig von der endgültigen Platzierung ist es aber auch eine Aufforderung, in unseren Anstrengungen nicht nachzulassen und uns nicht auf bereits Erreichtem auszuruhen.“
15.10.21

 

 

Kirchheim investiert in den nächsten Jahren 130 Millionen Euro

Kirchheim unter Teck. In der Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 20. Oktober  um 17  Uhr in der Kirchheimer Stadthalle (Stuttgarter Straße 2) findet die Generaldebatte zum Haushaltsplanentwurf des Doppelhaushalts 2022/23 statt. Bereits zum zweiten Mal in Folge bringt die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck einen Doppelhaushalt ein. Im Rahmen einer Investitionsklausurtagung hatten die Stadträtinnen und Stadträte bereits im Vorfeld die Möglichkeit, Maßnahmen für den künftigen Haushalt zu priorisieren. Diese Priorisierung bildete anschließend die Basis für die verwaltungsinternen Haushaltsbesprechungen.

Für den Planungszeitraum 2022 bis 2026 sind aktuell Investitionen in Höhe von 130 Millionen Euro geplant. Davon entfallen alleine 114,7 Millionen Euro auf Baumaßnahmen: 50,2 Millionen Euro für Hochbau, 53,4 Millionen Euro für Tiefbau und 11,1 Millionen Euro für die Bereiche Grünflächen und Gewässer.

Im Handlungsfeld Bildung sind rund 21 Millionen Euro für die Sanierung, Erweiterung und den Neubau von Schulen und Kindergärten vorgesehen. Enthalten sind wichtige Großprojekte wie das Bildungshaus Nabern, der Ausbau und die Brandschutzsanierung der NWT-Räume am Schlossgymnasium und die Generalsanierung des Ludwig-Uhland-Gymnasiums, für die alleine 7,7 Millionen Euro eingeplant sind.

Im Handlungsfeld Wohnen und Quartiere will die Stadtverwaltung insgesamt 7,4 Millionen Euro für die Schaffung von neuem Wohnraum, insbesondere für Menschen mit geringem Einkommen zur Verfügung stellen. Darüber hinaus ist die Gründung eines Eigenbetriebs für städtische Wohnungen geplant, für den im Haushaltsplanentwurf jedoch noch keine Mittel eingestellt sind.

Im Bereich der Digitalisierung und digitalen Infrastruktur sind Investitionen in Höhe von 11 Millionen Euro vorgesehen, um die weißen und grauen Flecken im Breitbandausbau zu verringern und weitere Kirchheimer Schulen sowie die Gewerbegebiete Heimenwiesen, Hegelesberg, Nabern, Jesingen, im Hag und In der Au an das gigabitfähige Breitbandnetz anbinden zu können.

Bewegung braucht es aber nicht nur in der Datenwelt: Im Sinne einer attraktiven Verkehrsinfrastruktur liegen die Schwerpunkte auf dringend notwendigen Straßensanierungen wie in der Freiwaldaustraße und im Bulkesweg in Höhe von 4,45 Millionen Euro und dem barrierefreien Ausbau der Kirchheimer Bushaltestellen mit 1,6 Millionen Euro. Für weitere Maßnahmen aus dem Aktionsprogramm Radwege sollen 750.000 Euro zur Verfügung gestellt werden.

In den Bereichen Kultur, Sport und Freizeit stehen ebenfalls zukunftsweisende Investitionen an. Bedeutendstes Beispiel bildet das Kornhaus, für dessen Sanierung insgesamt 13 Millionen Euro bereitgestellt werden. Für die Sanierung der Laufbahn und des Rasenplatzes am VfL-Stadien sind 1,5 Millionen Euro vorgesehen. Außerdem ist ein Walderlebnispfad im Talwald unter Einbeziehung der Bürgerseen geplant, sowie ein Mountainbike-Trail, für den interkommunal mit Nürtingen zusammengearbeitet wird.
15.10.21

 

 

Unfallverursacher flüchtet

Uhingen.  Ein SUV-Fahrer verursachte am Donnerstag in Uhingen einen Unfall und flüchtete. Die Ermittler suchen nun Zeugen zu einem Verkehrsunfall, der sich gegen 6.45 Uhr ereignete. Ein Linienbus war von Albershausen in Richtung Uhingen unterwegs. Ein schwarzer SUV kam aus dem Ziegelbergweg. Der SUV fuhr in die Kreuzung ein, als der Omnibus in die Bushaltestelle hinter dem Einmündungsbereich fuhr. Im Einmündungsbereich kam es zum Unfall. Der SUV fuhr gegen das rechte Heck des Omnibusses. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, entfernte sich der SUV in Richtung Albershausen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ungefähr 1.000 Euro. Die Businsassen blieben unverletzt. Die Polizei aus Uhingen (07161/9381-0) hat die Ermittlungen nach dem Flüchtigen aufgenommen.
15.10.21

 

 

Förderprogramm geht in die zweite Runde

Kreis Göppingen. Das Innovationsförderprogramm Invest-BW des Landes ist in die zweite Runde gestartet. Mit einer zweiten Tranche stellt das Land rund 200 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ zur Verfügung. Im Rahmen des Förderprogramms werden bis Ende 2022 technologieoffene und missionsorientierte Förderaufrufe ausgeschrieben, die quartalsweise veröffentlicht werden. Der erste technologieoffene Förderaufruf, für den 40 Millionen Euro vorgesehen sind, läuft noch bis zum 15. Januar 2022. Gefördert werden branchenübergreifende Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die auf die Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle oder Serviceplattformen ausgerichtet sind. Darauf haben die Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer und Nicole Razavi hingewiesen.
15.10.21

 

 

Stadtseniorenrat nimmt Arbeit wieder auf

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Senioren in der Stadt mussten angesichts der Corona-Pandemie viele Aktivitäten einschränken. Das galt auch für die Arbeitsgruppe des Stadtseniorenrates – den Vorstand –, der sich über mehr als zwölf Monate nicht von Angesicht zu Angesicht treffen konnte. Die Mitglieder bleiben verbunden – so berichtete die Vorsitzende, Irene Dujim, – über Mails und nicht zuletzt persönliche Begegnungen im öffentlichen Raum. Nach der Impfung der Vorstandsmitglieder war wieder eine Sitzung in der Spitalmühle möglich. In der wurde überlegt, welche Angebote trotz der notwendigen Einschränkungen für die älteren Mitbürger in diesem Jahr möglich sind.

Bürgermeister Christian Baron hatte nicht nur bereits mehrere Gespräche mit der Vorsitzenden Irene Dujim geführt, sondern konnte bei seinem Blick in den Großen Sitzungssaal des Rathauses feststellen, dass er mit vielen der Anwesenden bereits seit Jahren Kontakt hatte, als Stadtrat wie in seinen früheren Ehrenämtern. Ausführlich zeigte Stepanie Leuser von Geschäftsbereich Soziales des Landratsamtes auf, welche Leistungen in der Hilfe zur Pflege nach den Bestimmungen des Sozialgesetzbuches XII möglich sind. Zum Anschluss der Mitgliederversammlung verabschiedete Irena Dujim mit großem Dank für das große Engagement und Blumen Prof. Dr. Herbert Mödl, langjähriger Vorsitzender, und Gerhard Mathon (früher Leiter des CCS), die nach zehn und mehr Jahren aus dem Vorstand ausscheiden.
15.10.21

 

 

Altkleidercontainer in Flammen

Lorch. Am Donnerstag um kurz vor 23.30 Uhr wurde die Polizei in Schwäbisch Gmünd über einen brennenden Altkleidercontainer in der Maierhofstraße in Lorch  informiert. Beim Eintreffen der Polizeistreife konnten die Beamten feststellen, dass sich im Einwurfbereich des Containers eine brennende Plastiktüte befand und das Feuer bereits im Begriff war, auf den Inhalt des Containers überzugreifen. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr Lorch, die mit zwei Fahrzeugen und acht Einsatzkräften vor Ort kamen, konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Der entstandene Schaden wird auf etwa 400 Euro geschätzt. Eventuell wurden zum Entzünden des Containers bzw. der Kleider Spraydosen verwendet. Der Polizeiposten Lorch bittet unter der Rufnummer 07172 / 7315 um Hinweise auf die Verursacher.
15.10.21

 

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd sucht Zeugen zu einem Unfall, der sich am Freitag gegen 6.45 Uhr in Gmünd in der Baldungstraße im Bereich des Kreisverkehrs zur Vorderen Schmiedgasse ereignet hat. Ein 27-jähriger Fahrer eines Pkw war in den Kreisverkehr eingefahren, ohne einen Verkehrsteilnehmer wahrzunehmen. Unmittelbar danach sah er in seinem Rückspiegel einen Motorradfahrer, der von seinem Krad stürzte. Der Pkw-Lenker hielt sofort an und leistete dem 52-jährigen Motorrad-Fahrer, der sich schwer verletzt hatte, erste Hilfe. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 1000 Euro geschätzt. Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben, werden nun gebeten sich unter der Telefonnummer 07171 / 3580 zu melden.
15.10.21

 

 

Nach Unfall sucht Polizei Autofahrer und  Zeugen

Schorndorf. Eine 26-jährige Pkw-Fahrerin fuhr am Donnerstag gegen 12.45 Uhr auf L 1151 von Schlichten in Richtung Schorndorf. In einer leichten Linkskurve kam ihr auf ihrer Fahrspur ein Pkw entgegen, der einen anderen Pkw überholte. Um eine Kollision zu vermeiden, bremste die 26-Jährige ihr Fahrzeug stark ab und wich nach rechts aus. Dabei kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte unter anderem mit einem Abwasserrohr und einem Leitpfosten neben der Straße. Der Wagen der 26 -Jährigen wurde hierbei stark beschädigt, der Schaden wird auf 7000 Euro geschätzt. Sowohl der Unfallverursacher, als auch der Autofahrer, der überholt wurde, fuhren nach dem Unfall weiter. Das Polizeirevier Schorndorf sucht nun dringend den Fahrer, der vom Verursacher überholt wurde sowie evtl. weitere Zeugen. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07181 2040 beim Polizeirevier zu melden.
15.10.21

 

 

 

120 Zollbeamte durchkämmen Klinik-Baustelle und decken 40 Verstöße auf

120 Zollbeamte haben die Klinikbaustelle am Eichert unter duie Lupe genommen und sind 40 Mal fündig geworden. Foto: Zoll

Kreis Göppingen. 120  Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Ulm haben am Mittwoch den Klinik-Neubau "Am Eichert" in Göppingen geprüft. Die anlasslose Kontrolle wurde außerdem von 40 Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei unterstützt, die das Areal nach außen absicherten. Zudem waren Ausländerbehörde, Polizei und verschiedene Dolmetscher eingebunden. "Baustellen dieser Größenordnung besucht der Zoll mindestens einmal", so ein Zollsprecher. Gerade zum jetzigen Zeitpunkt, wo sehr viele Arbeitnehmer verschiedener Subunternehmen anzutreffen sind, sei eine umfassende Prüfung der Beschäftigungsverhältnisse besonders interessant. Im Mittelpunkt der Kontrolle stünden die Einhaltung des Mindestlohns, die Aufdeckung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung sowie sogenannte Scheinselbstständigkeit.

Im Ergebnis verzeichneten die Ermittler 40 Fälle von illegaler Beschäftigung osteuropäischer und weißrussischer Arbeiter, die bei acht Unternehmen beschäftigt waren. Vier Firmen beschäftigten ihre Arbeitnehmer mutmaßlich unter Mindestlohn. Zwei Personen waren polizeilich zur Fahndung ausgeschrieben, eine von ihnen wurde vor Ort festgenommen. Gegen mehrere Unternehmen wird wegen Meldepflichtverstößen ermittelt. Insgesamt befragten die Zöllner 259 Bauarbeiter, die für 58 Unternehmen tätig waren.

Der Neubau der Klinik am Eichert ist im Rohbau fertiggestellt, derzeit läuft der Innenausbau mit zahlreichen Gewerken. So erfolgen zurzeit beispielsweise Trockenbauarbeiten, Estrichverlegungen und der Aufbau technischer Einrichtungen. Aktuell sind 40 Firmen mit insgesamt rund 300 Arbeitern auf der Baustelle tätig. Grundsätzlich vergeben die Alb-Fis-Kliniken ihre Bauaufträge über öffentliche Ausschreibungen nach VOB und Vergabehandbuch Bund. Sämtliche Prozesse und Fristen im Verfahren sind nach VOB/A geregelt. In den entsprechenden Verträgen werden die Unternehmen unter anderem verpflichtet, die gesetzlichen Vorgaben bezüglich ihrer Arbeiter und Angestellten, etwa Tariftreue, Mindestlohn und Sozialversicherung, genauestens zu befolgen. „Dass dies vermutlich von einigen Firmen nicht eingehalten wurde, ärgert uns gewaltig“, sagt der Kaufmännische Klinik-Geschäftsführer Wolfgang Schmid. „Wir unterstützen die konsequente, lückenlose und schnelle Aufklärung.“ Schmid hofft, dass dadurch der Zeitplan nicht gefährdet wird. „Die Inbetriebnahme des Neubaus ist für das Frühjahr 2024 vorgesehen und bisher lagen wir hervorragend in der Zeit.“ 
14.10.21

 

 

OB Maier will keine städtische Busgesellschaft mehr

Göppingen. Geht es nach Oberbürgermeister Alex Maier wird die Stadt Göppingen über die EVF keinen eigenen Stadtbusbetrieb aufbauen und auf den Kauf der Omnibusgesellschaft OVG verzichten. Das erklärte das Stadtoberhaupt am Donnerstagabend vor dem Göppinger Gemeinderat, nachdem inzwische Giutachten vorliegen, nach denen die Bürger keinen Nutzen durch eine städtische Busgesellschaft hätten. Maiers Vorgänger Guido Till hatte die Idee des OVG-Kaufs angestoßen, um in der Stadt einen 15.Minuten-Takt einzurichten und den Umstieg auf den ÖPNV für die Bürger attraktiver zu machen.

Die Vollmitgliedschaft im VVS macht laut Gutachten der Ingenieur Gesellschaft Verkehr GmbH & Co. KG eine eigene Stadtbusgesellschaft überflüssig, da ab der Neuausschreibung des ÖPNV 2025 die Busse ohnehin im 30 Minuten-Takt fahren müssen. Für die meisten Linien sei das Fahrgastpotenzial in Göppingen für einen 15-Minuten-Takt bislang zu niedrig. Zwar sei davon auszugehen, dass die Fahrgastzahlen durch die Optimierungen allmählich steigen, eine weitere Erhöhung auf einen 15-Minuten-Takt sei daher perspektivisch denkbar. Lediglich im Bereich Hailing könnte ein 15-Minuten-Takt soin machen, so die Gutachtem-

Auch der umfangreiche Katalog des VVS an Qualitätskriterien, zum Beispiel für das Alter und die technische Ausstattung der Fahrzeuge, müssen der Ausschreibung zugrunde gelegt werden. „Der ursprüngliche Gedanke, dass durch die eigenständige Organisation des Busverkehrs in der Stadt Göppingen ein höherer Einfluss auf die Qualität des Busverkehrs erreicht werden kann, ist durch die Integration in den VVS nicht mehr gültig“, so OB Maier. „Und bezüglich der Umweltfreundlichkeit der künftigen Fahrzeuge gelten sowieso die strengen Vorgaben der ‚Clean Vehicle Directive (CVD)‘ der EU.“

Bei einer inhouse-Vergabe an ein städtisches Verkehrsunternehmen, die Ziel einer Aufgabenübertragung an die Stadt sei, müsse der Schwerpunkt der zu erbringenden Leistungen im Stadtgebiet erbracht werden. Die Leistungen außerhalb des eigenen Hoheitsgebiets müssen unter 20 Prozent liegen, erläuterte die Stuttgarter Kanzlei Menold Bezler. Dieses ist bei der gegenwärtigen Linienstruktur nicht der Fall. So wird der Stadtteil Faurndau von fünf Buslinien erschlossen, die alle über das Stadtgebiet hinausfahren. Gleiches gilt für den Göppinger Osten, wo alle drei Linien nach Eislingen weiterfahren, sowie auch für Jebenhausen und Bezgenriet sowie die südlichen Stadtbezirke bis Ursenwang.

Weiterhin sei das Risiko für ein städtisches Verkehrsunternehmen zu beachten, dass ein etwaiger eigenwirtschaftlicher Busbetrieb eines privaten Unternehmens genehmigungsrechtlich Vorrang vor einer inhouse-Vergabe von gemeinwirtschaftlichen Verkehrsdienstleistungen hätte, erinnert die Kanzlei Menold Bezler.

Im Sommer 2020 hatte OB Guido Till  den Erwerb der „Omnibusverkehr Göppingen OVG Bliederhäuser GmbH & Co. KG“ sowie die Übernahme der Aufgabenträgerschaft für den Stadtbusverkehr vom Landkreis durch die Stadt ins Gespräch gebracht. Daraufhin hat der Gemeinderat mit einstimmigen Beschluss vom Januar die Verwaltung beauftragt; Gutachten einzuholen, wie der Stadtbusverkehr in Göppingen linientechnisch verbessert werden kann. Geprüft werden sollte auch, ob und wenn ja wie eine Organisation in städtischer Eigenregie – nach Übertragung der Aufgabe vom Landkreis auf die Stadt – die Attraktivität des ÖPNV in der Hohenstaufenstadt verbessern kann. Aus Zeitgründen wurden die gutachterlichen Arbeiten parallel und nicht zeitlich hintereinander durchgeführt – der Nahverkehrsplan für den Landkreis Göppingen, in den die städtischen Schlussfolgerungen aus den Gutachten einfließen müssen, muss in 2022 erarbeitet werden.

Die Gutachten der Firma IGV und der Kanzlei Menold Bezler beinhalten eine übereinstimmende Empfehlung, bei den derzeitigen Rahmenbedingungen aus wirtschaftlichen, organisatorischen und rechtlichen Gründen die angestrebten Verbesserungen vom Aufgabenträger Landkreis vornehmen zu lassen anstatt in eigener Regie, mit eigenem städtischen Betrieb, durchzuführen. Zudem hat die IGV konkrete Vorschläge zur Angebotsverbesserung erarbeitet.

Die räumliche Erschließung des Stadtgebiets Göppingen sei, so die IGV im Gutachten, als überwiegend gut zu bezeichnen. Dies wurde auch im Rahmen der Bürgerbeteiligung – Fragebogenaktion im April  so rückgemeldet. Allerdings bestehen in den Räumen Bartenbach Nordwest, Hailing, Holzheim Ost und St. Gotthardt West Defizite. Größte Schwachstelle des Busverkehrs sei jedoch die geringe Fahrtenanzahl. Der heutige 60-Minutentakt sei für einen Stadtverkehr als nicht ausreichend anzusehen. Ein 30-Minuten-Takt wird allerdings ohnehin laut VVS-Vorgabe Grundlage der nächsten Ausschreibung sein.

Zur Neustrukurierung und Taktverdichtung im Bereich Reusch, Hailing, Bartenbach, Lerchenberg und Hohrein schlägt die IGV vor, die bestehenden Linien 904 und 905 künftig durch eine zusätzliche Linie mit dem Arbeitstitel 904/5 zu ergänzen. Die Linie 904 soll dabei den westlichen Hailing besser erschließen; die Linie 905 soll wie im Bestand zwischen dem ZOB und dem Reusch verkehren. Als Ergänzung zu den bestehenden Linien 904 und 905 wird eine zusätzliche Linie mit der vorläufigen Bezeichnung 904/5 empfohlen zur Feinerschließung Bartenbachs über den Promenadenweg und die Bärenstraße. Die Linie 904/5 erschließt zudem das Reusch. So entsteht für die Bewohner des Reuschs ein einheitlicher 30-Minuten-Takt.

Holzheim und die Ortsteile Manzen und Ursenwang sind mit der Linie 980 gut an Göppingen angebunden. Optimierungsbedarf sieht die IGV jedoch bei der Erschließung des Ortsteils St. Gotthardt, der bislang nur über eine Haltestelle an der Hauptstraße außerhalb der eigentlichen Siedlung vom Busverkehr bedient wird. Zudem gibt es in Holzheim, St. Gotthardt und Manzen keine Nahversorgungsangebote. Dies könne mit einer neuen Citybus-Linie 908 verbessert werden.

„Wir werden die Verbesserungsvorschläge in die Erarbeitung des nächsten Nahverkehrsplans 2022 durch den Landkreis einbringen“, erläuterte OB Maier das weitre Vorgehen. „Wir werden uns aber nicht um eine Aufgabenübertragung in Sachen ÖPNV beim Landkreis bemühen und von Kaufgesprächen bezüglich eines Busunternehmens Abstand nehmen“, kündigte der OB an.
14.10.21

 

 

Polizeipräsidium Einsatz bekommt neuen Chef

Anton Saile wird am 1. Dezember neuer Chef beim Polizeipräsidium Einsatz in Göppingen. Foto: Innenministerium

Göppingen. Das Polizeipräsidium Einsatz  bekommt einen neuen Chef. Zum 1. Dezember übernimmt Anton Saile das Amt von Ralph Papcke, der in den Ruhestand geht. „Das Polizeipräsidium Einsatz ist ein wesentlicher Eckpfeiler unserer Sicherheitsarchitektur im Land. Darüber hinaus leistet es deutschlandweit regelmäßig Unterstützung in anderen Ländern, etwa bei Demonstrationen oder zuletzt bei der Flutkatastrophe im Kreis Ahrweiler. Diese personelle und logistische Unterstützung ist eine Herausforderung, die das Polizeipräsidium Einsatz hervorragend meistert“, so Innenminister Thomas Strob. Der Ministerrat hatte der Personalentscheidung zugestimmt. 

Nach einer landesweiten Stellenausschreibung fiel die Entscheidung in einem Personalauswahlverfahren auf Anton Saile. Saile übernimmt sein neues Amt zum 1. Dezember 2021. „Der künftige Polizeipräsident Anton Saile gilt als ausgewiesener Kenner des polizeilichen Einsatzmanagements. Seine Führungsqualitäten hat er während seiner Laufbahn vom Polizeiwachtmeister zum Polizeivizepräsidenten bereits in unterschiedlichen herausragenden Funktionen unter Beweis gestellt“, erklärte Innenminister Thomas Strobl. 

Saile ist seit 2019 Polizeivizepräsident des Polizeipräsidiums Einsatz, dessen Leitung er von Ralph Papcke übernehmen wird. Ralph Papcke tritt Ende November in den Ruhestand.  Das Polizeipräsidium Einsatz vereint die Spezialkräfte und die Spezialeinheiten der Polizei Baden-Württemberg unter einem gemeinsamen Dach. Es unterstützt die dreizehn regionalen Polizeipräsidien in Baden-Württemberg sowie das Landeskriminalamt − auf Anordnung des Innenministeriums auch andere Bundesländer – rund um die Uhr in allen besonderen Einsatzlagen.
14.10.21

 

 

Barbarossabrunnen sprudelt wieder

Eislingen. Ab sofort heißt es an der Zapfstelle des Eislinger Barbarossabrunnens wieder „Wasser marsch“ für das mineralhaltige Getränk. Die Baustelle ist abgebaut und die mikrobiologische Untersuchung abgeschlossen. Das bedeutet „grünes Licht“ für den beliebten Sauerbrunnen. Die Schließung des Trinkwasserbrunnens war durch einen technischen Defekt der Pumpe notwendig. Nach Einbau einer neuen Brunnenpumpe wurde nun auch ein modernes und kompakteres Steuerungssystem eingebaut. Ab sofort kann in der Poststraße nun wieder frisches Trinkwasser abgefüllt oder direkt verkostet werden. Die Stadtverwaltung bedankt sich für das Verständnis und die Geduld der Bürgerinnen und Bürger, die während der Schließung auf den Uhlandbrunnen ausweichen mussten.
14.10.21

 

 

Viel repariert statt weggeworfen

Eislingen. Unter dem Motto „Reparieren statt Wegwerfen“ konnten beim ersten Reparatur-Café zahlreiche Geräte und Gegenstände wieder in Stand gesetzt werden. Das nächste Reparatur-Café findet am 20. November statt. Fürs Reparieren statt Wegwerfen gibt es viele gute Argumente. Zum Beispiel Müll vermeiden, die Umwelt schonen, altes Handwerk wertschätzen und obendrein ein soziales und geselliges Projekt fördern. Beim ersten Reparatur-Café der Sozialdiakonischen Stelle in Kooperation mit der Stadtverwaltung Eislingen, stand genau das im Vordergrund. Denn Ziel ist es, nützliche aber nicht mehr taugliche Alltagsgegenstände und Geräte von ihren Defekten und Macken nachhaltig zu befreien und möglichst wieder gebrauchstauglich zu machen. Vorrangig wurden tragbare Elektrogeräte, wie Kaffeemaschinen, ein Toaster, ein Laptop oder Radios vorbei gebracht. „Aber auch geliebte Sammlerstücke wie Tischuhren waren mit dabei“, erinnert sich Heike Kirn, von der Stadtverwaltung Eislingen. „Ich freue mich, dass unser Reparaturangebot gleich bei der ersten Veranstaltung so gut angenommen wurde “, freut sich auch Hannelore Schnitzler von der Sozialdiakonischen Stelle. Beim Reparatur-Café liegt der Schwerpunkt auf Hilfe zur Selbsthilfe. Mitanpacken und mitschrauben sind ausdrücklich erwünscht, wo es jedoch nicht mehr weitergeht, etwa bei der Diagnose, Löten oder Spezialarbeiten, gibt es fachkundige Unterstützung von den ehrenamtlichen Reparateuren. Wobei keine Garantie für eine erfolgreiche Reparatur gegeben werden kann. Kosten entstehen den Besuchern keine, die Ehrenamtlichen arbeiten kostenlos, freuen sich aber über ein Trinkgeld. Neben dem Reparieren, ist die Geselligkeit ein weiterer und wichtiger Aspekt. Dank der Spenden vom Eislinger Unverpacktladen Tante Nelli‘s, der Metzgerei Weingärtner, vom Gebauer Edeka-Markt Salach und zwei Kuchenspenden war ausreichend für das leibliche Wohl gesorgt.

Am 20. November findet das nächste Reparatur-Café statt. Dann kann wieder im „Treff im Löwen“, Bahnhofstr. 9 von 14 bis 16 Uhr gewerkelt werden. Es wird um eine vorherige Anmeldung bei der Sozialdiakonischen Stelle, Ehrenamtsförderung gebeten (Kontakt: Ehrenamtsförderung, Hannelore Schnitzler, Tel. 07161/920 190 26).
14.10.21

 

 

 

Einbrecher richtet 6000 Euro Schaden an

Göppingen.  Von Dienstag auf Mittwoch war in Göppingen ein Einbrecher zugange. Die Tat ereignete sich zwischen Dienstag 19 Uhr und Mittwoch 6 Uhr. Ein Einbrecher hebelte an dem Schulgebäude in der Robert-Bosch-Straße eine Tür auf. In dem Gebäude brach er zwei Getränkeautomaten auf. Er gelangte an die Münzbehälter. Unerkannt konnte er wieder verschwinden. Zurück blieb ein Sachschaden von etwa 6.000 Euro.
14.10.21

 

 

Frau stirbt nach Unfall

Geislingen. Sachschaden entstand am Mittwoch bei einem Unfall in Geislingen. Gegen 7 Uhr fuhr eine 63-Jährige mit ihrem Wagen in der Stuttgarter Straße in Richtung Stadtmitte. Dabei kam die Frau auf die Gegenfahrbahn und streifte ein anderes Fahrzeug. Anschließend fuhr sie über eine Verkehrsinsel und rammte ein Verkehrszeichen. Auch schwere Steine überfuhr sie. Später stoppte die Autofahrerin. Ein Zeuge rief die Polizei. Die kam und musste feststellen, dass die Frau gesundheitlich stark beeinträchtigt war. Sie kam in ein Krankenhaus. Dort starb sie später. Den Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf etwa 5.000 Euro.
14.10.21

 

 

Michelberg-Gymnasium: Sondersitzung am 11.11.

Geislingen. wie geht es mit dem Michelberg-Gymnasium weiter? Am Donnerstag, 11. November, um 18. Uhr findet in der Jahnhalle die nächste öffentliche Sondersitzung des Geislinger Gemeinderats zu diesem Thema statt. In dieser Sitzung soll über die weitere Vorgehensweise beraten werden. Die Stadtverwaltung bietet wieder einen Livestream auf der städtischen YouTube-Seite an:  https://www.youtube.com/c/GeislingenanderSteige73312

Wer am 11. November 2021 vor Ort in der Jahnhalle dabei sein möchte, muss sich vorab per E- Mail anmelden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Plätze sind begrenzt.
14.10.21

 

 

 

Acht Bewerber in Schorndorf

Schondorf. Achte Bewerber treten zur OB-Wahl in schorndorf an. Der Nachfolger von Matthias Klopfer, er wurde im Sommer zum neuen OB in Esslingen gewählt, findet  am Sonntag, 7. November, – ein eventuell notwendig werdender zweiter Wahlgang am Sonntag, 28. November. Dieser wird notwendig, wenn kein Bewerber im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreicht.
14.10.21

 

 

Der Herbst sorgt für einen Rausch der Farben

Der Herbst ist da: Kalte Nächte haben das Laub gefärbt, das sich vom baluen Himmel abhebt. Foto: Bettina Fritz

 

 

Eschenbacher steht im Finale der Goldenen Alpenkrone

Helmuth-Josef Keller steht im Finale des Musikwettbewerbs "Goldene Alpenkrone". Foto: Maitis-Media

Eschenbach/Göppingen. Mit dem von ihm komponierten und getexteten Lied „Senioren, ja die Senioren“ steht der Eschenbacher Helmuth-Josef Keller im Finale des Musikwettbewerbs „Goldene Alpenkrone“, der am 6. November in Ainring im Berchtesgadener Land im Hotel „Rupertihof“ ausgerichtet wird. Veranstalter ist die Göppinger Agentur Maitis-Media, die den Wettbewerb nach 2017 zum zweiten Mal ausgeschrieben hatte. Keller konnte sich bei der Vorauswahl durchsetzen. Die hatte bereits 2020 stattgefunden, sollte doch die Goldene Alpenkrone ursprünglich im November vergangenen Jahres  über die Bühne gehen. Die Corona-Pandemie zwang kurzfristig zur Verschiebung. Umso mehr freut sich Projektleiter Rüdiger Gramsch, dass alle Finalisten dem Wettbewerb treu geblieben sind und ihre Zusage gegeben haben, in Ainring sich dem Votum der Jury zu stellen.

Für Keller ist es  nach 2017 die zweite Teilnahme an dem renommierten Musikwettbewerb, bei dem 13 Finalisten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und erstmals aus den Niederlanden im Finale stehen. Sein Lied, so verrät Keller, hat er „seinen Senioren“ im Göppinger Bürgerhaus gewidmet, für die er seit vielen Jahren regelmäßig zum Tanz aufspielt.

Der Eschenbacher Musiker, der einst mit dem „Stauferland-Echo“ große Erfolge feierte, hofft auf ein gutes Feedback von der Wettbewerbs-Jury. Das Gremium ist hochkarätig besetzt. Ihm gehören der in Albershausen lebende ehemalige SWR-Mitarbeiter Martin Huttenlocher an, der sich in der Veranstalterszene mit seinen Konzertkonzepten ebenso einen Namen gemacht hat wie als Moderator von Blasmusik- und Volkmusiksendungen, zum Beispiel bei Radio Fips. Ferner sitzen in der Jury die Jodelkönigin Uschi Bauer – sie ist am 23. Oktober auch in der RTL-Show „Das Supertalent“ zu sehen -, sowie der Volksmusikstar und TV-Moderatorin Lydia Huber aus Rosenheim. Für die Textdichter sitzt die gebürtige Eybacherin Jutta Staudenmayer aus München in der Jury, die für nahezu jeden namhaften Interpreten in der Schlagerszene bereits Hits geschrieben hat. Die Komponisten vertritt in dem Gremium Norbert Gälle, der mit der Polka „Böhmischer Traum“ ein Blasmusikstück lomponiert hat, das inzwischen zu den fünf meist gespielten Werke der Unterhaltungsmusik weltweit zählt. Sein Erfolgsstück hatte Gälle schon beim NWZ-Blasmusikfestival in Göppingen persönlich dirigieren können.

Die künstlerische Leitung des Wettbewerbs hat der Uhinger Komponist und Produzent Hayo Well (Jowa-Studio), für die Abläufe auf der Bühne zeichnet Günter Hofer aus Kuchen verantwortlich. Die Ton- und Lichttechnik besorgt der Geislinger Olaf Hermann. Durch das Programm des Wettbewerbs führt der TV-Entertainer Hansy Vogt, der auch das sich anschließende Showprogramm mit seinem Soloprogramm gestaltet. Am Vorabend des Wettbewerbs präsentiert Maitis-Media in Ainring die Show „Schlager trifft Volksmusik“ mit Schlagerstar Liane und dem Volksmusiker Hansi Berger.

Tickets gibt es über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, zu den Veranstaltungen gibt es eine Hotelpauschale mit freiem Eintritt zu den Musikabenden. Infos unter  https://www.hotel-berchtesgadener-land.com/pauschalen-angebote/goldene-alpenkrone

Bei Maitis-Media laufen inzwischen auch die Vorbereitungen für die vierte Ausgabe der „Stauferkrone“ auf Hochtouren. Bis 30. November können Musikschaffende ihre Beiträge zu dem Schlagerwettbewerb einreichen, dessen Finale am 23. April 2022 in der Donzdorfer Stadthalle stattfindet. Showgast ist dann Andy Borg mit einem einstündigen Live-Konzert.Tickets gibt es unter www.easyticket.de/veranstaltung/andy-borg-bei-der-stauferkrone
13.10.21

 

 

Rettungswagen rammt Pkw: Drei Schwerverletzte

Süßen. Drei Schwerverletzte sind die Bilanz eine Verkehrsunfalls von Mittwoch in Süßen. Gegen 5.15 Uhr war ein 69-Jähriger mit seiner Piaggio-Ape in der Hauptstraße in Richtung Göppingen unterwegs. Dem Pkw folgte ein Rettungswagen mit Blaulicht. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge, wollte der Autofahrer auf der Hauptstraße wenden. Der Rettungswagen, der mit Blaulicht unterwegs war, rammte das Fahrzeug. Die 29-jährige Fahrerin sowie ihre 26-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Schwere Verletzungen zog sich auch der Unfallverursacher zu. Rettungskräfte brachten die drei in Krankenhäuser. Die Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Abschlepper bargen sie.

Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 70.000 Euro. Die Beamten von der Verkehrspolizei Mühlhausen (07335 96260) ermitteln nun den Unfallhergang und die Unfallursache festzustellen. Ein Gutachter soll die Ermittlungen der Polizei unterstützen. Die Straße war nach dem Unfall für einige Zeit voll gesperrt.
13.10.21

 

 

CDU macht Druck bei mehr Gründerfreundlichkeit   

Göppingen. Die CDU-Gemeinderatsfraktion begrüßt die von der Stadt in der Sitzung am 7. Oktober vorgestellten Aktivitäten zur Gründungsförderung und dass die Haushaltsanträge der CDU insoweit weiterverfolgt werden. Die Christdemokraten hatten in den letzten Haushaltsberatungen beantragt, dass die Gründerzentren im Landkreis stärker kooperieren sollten, um schlagkräftiger und „sichtbarer“ zu werden. Zudem sollte die Stadt an einer „Fast Lane“ für Gründer arbeiten, um nach Möglichkeit Gründungen innerhalb von 24 Stunden zu ermöglichen. Der Weg des gründerfreundlichen Landkreises – und die insoweit bereits positive Entscheidung der Gemeinde Salach auf Kooperation – ist wichtig, um bestehende Netzwerke zu nutzen und sich nicht im eigenen „Klein-Klein“ zu verlieren. Die Wirtschaftsförderungen von Göppingen, Salach, das Gründungszentrum G-Inno in Geislingen sowie die Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft des Landkreises hatten angekündigt, das Projekt „Gründerfreundlicher Landkreis“ angehen zu wollen und das Angebot der verschiedenen Fördergesellschaften zu bündeln. CDU-Stadträtin Sarah Schweizer findet es gerade für innovative Gründer wichtig, dass über die eigenen Gemeindegrenzen hinausgedacht wird und die Vorteile, die die einzelnen Kommunen haben gebündelt werden um „im Wettbewerb um die besten Köpfe eine Chance zu haben“. Stadt- und Regionalrat Jan Tielesch begrüßt zudem, dass sich der Verband Region Stuttgart über eine Kofinanzierung an dem Projekt „Gründerfreundlicher Landkreis Göppingen“ beteiligt.

Auch die Umsetzung des Antrags der Christdemokraten auf „24-Stunden-Gründungen“ soll nun angegangen werden. Schweizer weist insofern darauf hin, dass hierfür ein Zusammenspiel der Wirtschaftsförderungen mit den zuständigen Behörden, Banken und Kammern erforderlich ist. Dass die Stadtverwaltung nun vorschlage, zu dem Thema zunächst eine Bachelor-Arbeit anfertigen zu lassen, begrüßt Schweizer als ersten Schritt in die richte Richtung. Dabei dürfe die Stadt es aber nicht belassen. „Wir müssen beim Thema schnell und unbürokratisch gründen zügig vorankommen; die Welt wartet nicht auf uns“, so Schweizer weiter.
13.10.21

 

 

Landkreis: Ämter ziehen um

Kreis Göppingen. Zwischen dem 18. und 28. Oktober ziehen mehrere  Ämter und Dienststellen des Landratsamtes in den sanierten Teil des Hauptgebäudes um.Das Bauamt und der Personalrat werden am Montag, 18. Oktober umziehen, das Amt für Hochbau, Gebäudemanagement und Straßen am Mittwoch, 20. Oktober, das Kommunalamt und das Kreisprüfungsamt am Freitag, 22. Oktober und das Amt für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur am Dienstag, 26. Oktober. Vom Rechts- und Ordnungsamt ziehen die Abteilung Ordnung und besonderes Polizeirecht und die Abteilung Recht am Dienstag, 26. Oktober um, die Abteilung Katastrophenschutz und Feuerwehrwesen neben dem Kreisbrandmeister am Donnerstag, 28. Oktober. Die  Ämter und Dienststellen sind zukünftig in den Stockwerken 4 - 7 des Hochhauses untergebracht.  Der Landschaftserhaltungsverband zieht am Donnerstag, 28. Oktober in die Carl-Hermann-Gaiser-Straße 41. Die telefonische Erreichbarkeit der betreffenden Ämter ist an den Umzugstagen eingeschränkt. In dringenden Fällen können sich Kundinnen und Kunden an die Telefonzentrale des Landratsamtes unter der Telefonnummer 07161 202-0 wenden.
13.10.21

 

 

Löwenfigur hat neuen Platz

Die alte Löwensteinfigur, die einst das alte Gmünder Hallenbad zierte, wurde restauriert und hat einen neuen Platz gefunden. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Seit Kurzem steht eine der Löwenfiguren, die ursprünglich auf dem alten Gmünder Hallenbad stand, auf der alten Badmauer neben der Klösterleschule. Anke Groß von der Münsterbauhütte Heilig-Kreuz Schwäbisch Gmünd restaurierte die Löwenfigur im Zuge ihrer Weiterbildung zur staatlich geprüften Restauratorin im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk. Die Figur wurde ursprünglich aus weichem Kalkstein geschaffen. In mehrere Einzelteile zerbrochen erreichte die Figur die Restauratorin. Nach einigen Monaten filigraner Kleinarbeit bekam die Figur ihr ursprüngliches Aussehen zurück. Eine gute Restauration soll aussehen wie das Original, sagte Adelheid Maria Weber, Leiterin der Münsterbauhütte. Oberbürgermeister Richard Arnold bedankte sich im Namen der Stadt Schwäbisch Gmünd bei Anke Groß, beim Münsterbauverein Schwäbisch Gmünd und bei der Bürgerstiftung Schwäbisch Gmünd. Die Bürgerstiftung trug einen Teil zu den Kosten der Restaurierung bei.In den nächsten Monaten wird die Münsterbauhütte mit Notsicherungsmaßnahmen am Heilig-Kreuz-Münster beschäftigt sein. Die Wasserspeier müssen vorläufig gesichert werden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.
13.10.21

 

 

Corona: Infizierte in Pflegeheimen und an Schulen

Kreis Göppingen. In zwei Pflegeeinrichtungen im Landkreis Göppingen wurden insgesamt fünf Bewohner und Pflegekräfte positiv getestet. An 17 Schulen im Landkreis wurden bei insgesamt 52 Lehrern und Schülern Covid-Viren nachgewiesen. In sechs Kindertagesstätten wurden zehn Kinder und Erziehern positiv getestet. Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch im Landkreis Göppingen 52 neue Corona-Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 71,9, in Baden-Württemberg bei 84,9. Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz im Land Baden-Württemberg beträgt 2,13.
13.10.21

 

 

Radler stößt mit Auto zusammen

Eislingen. Leichte Verletzungen zog sich ein Elfjähriger bei einem Unfall am Dienstag in Eislingen zu. Kurz nach 8 Uhr war der Junge mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg der Staufeneckstraße unterwegs. Weil das Kind die Lessingstraße überqueren wollte, fuhr er auf die Straße. Auf den Verkehr hatte der Junge dabei nicht geachtet. Er prallte gegen den Opel eines 44-Jährigen, der in der Lessingstraße in Richtung Staufeneckstraße fuhr. Der 11-Jährige verletzte sich dabei leicht. Der Rettungsdienst brachte ihn vorsorglich in eine Klinik. Der Sachschaden an den Auto blieb gering.
13.10.21

 

 

Professur für Falk Clemens Thiel

Privatdozent Dr. Falk Clemens Thiel wurde zum Professor ernannt. Foto: Tobias Fröhner / Alb-Fils-Kliniken

Kreis Göppingen. Der Chefarzt der Frauenklinik an der Klinik am Eichert in Göppingen, Privatdozent Dr. med. Falk Clemens Thiel, wurde zum Professor ernannt. Die entsprechende Urkunde wurde ihm am vom Präsidenten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg persönlich überreicht. 

Professor Thiel hat in Tübingen, Birmingham und Kapstadt Humanmedizin studiert. Danach war er lange Jahre am Universitätsklinikum Erlangen tätig, zuletzt als Leitender Oberarzt. Im April 2015 begann er als Chefarzt der Frauenklinik mit Gynäkologie und Geburtshilfe an den Alb-Fils-Kliniken. Der 49-Jährige ist Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, er verfügt zudem über die Schwerpunktbezeichnungen „Gynäkologische Onkologie“ sowie „Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin“. Außerdem führt Professor Thiel unter anderem das Zertifikat MIC III der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie. Es ist das höchste Level im Bereich der minimalinvasiven Chirurgie und stellt an die Operateure allerhöchste Anforderungen. Berufsbegleitend hatte er bereits in seiner Erlanger Zeit zudem ein Studium der Betriebswirtschaft für Ärztinnen und Ärzte an der Hochschule Neu-Ulm absolviert und den Master of Business Administration (MBA) erlangt.  Habilitiert hatte Professor Thiel in Erlangen im Bereich der gynäkologischen Onkologie, die volle Lehrbefugnis für das Fachgebiet „Frauenheilkunde und Geburtshilfe“ besitzt er bereits seit 2013. Mit der jetzigen Ernennung zum Professor wird neben seiner Lehrtätigkeit auch seine langjährige wissenschaftliche und klinische Tätigkeit gewürdigt.  
13.10.21

 

 

Einbrecher hebelt Fenster auf

Göppingen. Am Dienstag gelangte ein Einbrecher in ein Göppinger Haus. Die Tat ereignete sich zwischen 18.30 und 21.30 Uhr. Ein Unbekannter hebelte an einem Haus in der Louis-Schuler-Straße ein Fenster auf. Durch das gelangte er ins Innere. Auf der Suche nach Beute, durchwühlte er mehrere Zimmer. Ersten Ermittlungen der Polizei nahm der Einbrecher wohl eine Kamera mit. Spezialisten der Polizei sicherten die Spuren. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Ermittler fragen:

 Wer hat am Dienstag zwischen 18 und 21.30 Uhr verdächtige Personen in der Louis-Schuler-Straße gesehen? Wer hat am Dienstag zwischen 18 und 21.30 Uhr verdächtige Fahrzeuge in der Louis-Schuler-Straße gesehen? Wem ist sonst etwas Verdächtiges aufgefallen? Wer kann sonst Hinweise geben? Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Göppingen unter der Telefonnummer 07161/63-2360 zu melden.
13.10.21

 

 

Abbiegendes Auto übersehen

Uhingen. Leichte Verletzungen erlitt eine Autofahrerin am Dienstag in Holzhausen.  Wie die Polizei mitteilt, fuhr eine 64-Jährige in der Schorndorfer Straße. Die Fahrerin wollte nach links in die Straße "Am Dorfplatz" abbiegen und reduzierte ihre Geschwindigkeit. Das übersah der 55-jährige Fahrer eines Lasters. Er prallte dem Pkw in das Heck. Bei dem Unfall erlitt die Fahrerin leichte Verletzungen. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 5.000 Euro.
13.10.21

 

 

Drogenszene wird digitaler

Über die Drogenszene im Kreis informierten Diakonie-Geschäftsführer Sascha Lutz, die Leiterin der Suchtberatung Gisela Messerschmidt (v.l.) und Martin Veil vom Drogenhilfeverein (r.) die Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer (2.v.r.). Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Über die aktuelle Situation in der Drogenszene im Kreis informierte sich die CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer bei einem Besuch im Drogenkontaktladen „Koala“ am Göppinger Rosenplatz.

Sarah Schweizer zeigte sich von den Angeboten und Leistungen der Suchtberatung und von Koala beeindruckt und hob hervor, wie wichtig Einrichtungen wie der Drogenkontaktladen sind. Dass die Zahl der Drogentoten im Kreis deutlich auf zuletzt vier im Jahr zurückgegangen ist, sei mit ein Verdienst der Arbeit der Suchtberater. „Koala gibt all denen Halt, deren Leben entgleitet, deshalb kann man das, was hier von den Suchtberatern geleistet wird, nicht hoch genug einschätzen“, so die CDU-Abgeordnete.

Im Gespräch mit Diakonie-Geschäftsführer Sascha Lutz, der Leiterin der Suchtberatung der Diakonie, Gisela Messerschmidt, sowie Martin Veil vom Drogenhilfeverein wurde deutlich, dass es immer weniger Ärzte im Landkreis gibt, die Heroinabhängigen eine Substitution anbieten, also eine Behandlung mit einem Ersatzstoff wie Methadon. Ihre Zahl sei aus Altersgründen von einst 13 auf aktuell sechs zurückgegangen. Und unter diesen seien immer noch Mediziner in einem hohen Alter, sodass die Situation immer prekärer werde.

Pläne, bei der Diakonie eine eigene Substitutionspraxis aufzubauen, seien leider letzten Endes am Geld gescheitert, wie Lutz und Messerschmidt bedauern. Eine jährliche Finanzierungslücke von knapp 40.000 Euro sei nicht zu schließen gewesen.

Lutz erinnerte die Abgeordnete an den 2019 von Sozialminister Manne Lucha (Grüne) medienwirksam propagierten Sozialpakt, mit dem die Substitution landesweit gesichert werden sollte. „Es ist höchste Zeit, den Minister an seine damalige Initiative zu erinnern“, so der Diakonie-Geschäftsführer, der bei diesem Thema auch die kassenärztliche Vereinigung in der Pflicht sieht.

Ein weiteres Thema, das die Drogenberater der Diakonie beschäftigt, ist die Zunahme von synthetischen Drogen, die die Konsumenten im Internet bestellen können. Dadurch habe sich die Szene weitgehend in den häuslichen Bereich zurückgezogen und wäre für die Suchtberatung kaum mehr erreichbar. Produziert werden die „neuen Drogen“ in Laboren rund um den Globus. Gefährlich seien sie deshalb, weil die Zusammensetzung schon in einer Lieferung sehr unterschiedlich sein kann, was für den Konsumenten fatale Folgen hat. Erst jüngst, so berichtete Messerschmidt, sei ein junges Paar im Landkreis nach dem Konsum solcher Drogen ums Leben gekommen.

Die aktuell diskutierte kontrollierte Freigabe von Cannabis wird von Lutz und Messerschmidt mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Aus Sicht der Drogenberatung gäbe es da Vorbehalte, weil junge Menschen unbekümmert mit der Droge umgehen würden und sich zum Beispiel nach dem Genuss noch ans Steuer ihres Autos setzten. Für Lutz kann eine Freigabe von Cannabis nur dann möglich sein, wenn das Land bereit ist, mehr Geld in die Präventionsarbeit zu stecken.

Neben den aktuellen Themen berichtete Gisela Messerschmidt auch über die Angebote im Drogenkontaktladen, der 1998 eröffnet wurde. Hier hätten Drogenabhängige die Möglichkeit, für wenig Geld ein warmes Essen zu bekommen, sich zu duschen oder ihre Wäsche zu waschen. Auch vom Nadeltausch als Vorbeugung von AIDS würden die Besucher Gebrauch machen. Übers Jahr registriert Koala rund 1000 Besucher. Wichtig seien auch gemeinsame Veranstaltungen, wie die jährliche Weihnachtsfeier, die von den Drogenabhängigen sehr geschätzt werde. Martin Veil berichtete über den Drogenhilfeverein, dereinst von Müttern drogenabhängiger Kinder gegründet worden sei. Heute, nach Auf- und Ausbau der Suchtberatung und von Koala, fungiert der Verein in erster Linie als Förderverein, der Projekte von Koala unterstützt.
13.10.21

 

 

Multifunktionsplatz eingeweiht

Beim „Jugger“ traten die Teams „Gemeinderat“ und „Jugendarbeit“ gegeneinander an. Foto; Klaus Nickel

Geislingen. Der Multifunktionsplatz am Jugendhaus Tälesbahnhof in Geislingen ist fertig und wurde jetzt feierlich eingeweiht. Stadtverwaltung, Jugendgemeinderat sowie das Team vom Jugendhaus Tälesbahnhof und weitere Kooperationspartner richteten ein kleines Fest aus. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die ersten Spiele auf dem 5-Valley-Court stattfinden. So trat beispielsweise bei der Trend-Sportart „Jugger“ das Team „Gemeinderat“ gegen das Team „Jugendarbeit“ an.

Oberbürgermeister Frank Dehmer bedankte sich bei allen, die es möglich gemacht haben, dass es diesen tollen Sportplatz jetzt gibt. Mit der Eröffnung des Platzes konnte den Jugendlichen ein lang gehegter Wunsch erfüllt werden. Auch Chanti Schmid vom Jugendgemeinderat sowie Stefanie Steiner vom Jugendhaus Tälesbahnhof hielten jeweils eine kurze Rede und bedankten sich beim Gemeinderat der Stadt, dass er die Mittel zum Bau des Platzes trotz schwieriger Haushaltslage freigegeben hat.  Der 5-Valley-Court hat montags bis samstags von 14 bis 21 Uhr geöffnet; sonntags sowie an Feiertagen darf von 14 bis 19 Uhr auf dem 5-Valley-Court gespielt werden.
13..10.21

 

 

 

Medical Day in die Stadthalle verlegt

Göppingen. Technik in Medizin, Gesundheit und Pflege: Der Medical Day im Oktober beleuchtet die Chancen des strukturellen Wandels im Landkreis Göppingen und will ein branchenübergreifendes Netzwerk schaffen.

Der erste „Medical Day“ in Göppingen wird am Mittwoch, 20. Oktober, 14 bis 18 Uhr, in der Stadthalle und nicht wie bisher geplant im Haus der Wirtschaft verschiedene Technikthemen in Medizin, Gesundheit und Pflege in den Fokus rücken. Bei der Fachtagung, die aufgrund zahlreicher Anmeldungen nun in der Stadthalle Göppingen stattfindet, präsentieren Experten und Unternehmen Best-Practice-Beispiele und geben Impulse für neue Geschäftsmodelle. „Ich bin mir sicher, dass für Göppinger Unternehmen in der Medizintechnik viel Potenzial vorhanden ist, um mit Zukunftsperspektiven außerhalb der traditionellen Industriezweige erfolgreich zu sein. Der Medical Day soll daher Impulse geben, sich intensiv mit diesem Zukunftsthema auseinanderzusetzen“, sagt Oberbürgermeister Alex Maier.

So werden Experten der Hochschule in Göppingen in einem Impulsvortrag die „Chancen und Herausforderungen in der Gesundheitstechnik“ darstellen. Das Thema „Neuland dentale Implantologie - die Transformation eines klassischen Zerspaners“ beleuchtet Oliver Schweizer, Geschäftsführer der Schweizer Feinwerktechnik GmbH aus Bad Boll. Vom „Weg vom Automobilzulieferer in die Medizintechnik“ berichtet Markus Uttikal, Geschäftsführer der TZM GmbH aus Göppingen. Thomas Görtler von Huber Automotive aus Mühlhausen berichtet vom Geschäftszweig Huber Health Care: „Automotive KnowHow meets Health Care“. Gerald Mauritz und Tobias Axel Flitsch vom Fachklinikum Christophsbad in Göppingen berichten aus dem klinischen Alltag: „wo und wie kann Technik helfen?“ Das Thema „Individuelles und Technik-unterstütztes Wohnen im Alter 4.0 - Chancen und Herausforderungen in der Umsetzung“ erklärt Dagmar Hennings, Vorständin bei der Wilhelmshilfe GmbH in Göppingen. „Augmented Reality in der Pflege“ ist das Thema von Leonid Poliakov des Softwareexperten TeamViewer aus Göppingen. Rainer Häfele, Geschäftsführer von Häfele Bad und Wärme Göppingen sowie Obermeister der SHK-Innung zeigt den „Megatrend Gesundheit – Chancen und Risiken für das lokale Handwerk“ auf.

 „Innovation trifft Gesundheitswesen - Wie kommen Innovationen in das Leistungsangebot der Krankenkassen?“ Das fragt und zeigt Enes Baskal, Gesundheitspolitischer Referent der Barmer-Landesvertretung Baden-Württemberg.

Im Umfeld des Forschungsschwerpunkts Medizintechnik am Campus Göppingen der Hochschule Esslingen, dem dortigen Adaptiven Pflegelabor „CarLa“ und zahlreichen weiteren Projekten hat sich ein erstes Netzwerk gebildet, das nun gefestigt und erweitert werden soll. Dazu gehören bereits die Hochschule, ein Steinbeis-Transferzentrum sowie Partner aus der Industrie und von Kliniken und Pflegeeinrichtungen.

Initiiert wird der Medical Day von der Hochschule Esslingen, der IHK, der Kreishandwerkerschaft, der Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft des Landkreises und der Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart und Steinbeis-Zentren.
12.10.21

 

 

Vollsperrung in Hussenhofen

Schwäbisch Gmünd (sv.) Ab Montag, 25. Oktober beginnt der erste Abschnitt der Straßensanierung an der Ortsdurchfahrt in Hussenhofen. Dieser umfasst den Bereich zwischen der Ringstraße und der Einmündung Steinweg unter Vollsperrung und dauert voraussichtlich bis Mitte Dezember. Der Verkehr wird entsprechend umgeleitet. Die geänderten Fahrplan hängen an den Haltestellen aus und sind online auf der Homepage des jeweiligen Unternehmens abrufbar. Während diesem Zeitraum wird die Bahnunterführung der Panoramastraße vom Dienstag, 2. November bis Donnerstag, 4. November, wegen einer dringenden Fugenabdichtung im Brückenbereich ebenfalls gesperrt werden. Das heißt, die Anwohner der Panoramastraße nördlich der Bahnlinie, können in diesen drei Tagen nur über Herlikofen.
12.10.21

 

 

Tiny Häuser für Senioren?

Göppingen. Beim Informationsaustausch der CDU-Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer mit dem Vorsitzenden des Göppinger Stadtseniorenrates, Wolfgang Hoffmann, stand vor allem das Thema seniorengerechtes Wohnen im Mittelpunkt. Die Gesprächspartner diskutierten über Möglichkeiten, vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, Wohnformen für ältere Menschen zu schaffen, die deren Bedürfnisse mitberücksichtigen. Dabei ging es auch um die Idee, Tiny Häuser nicht nur für junge Menschen attraktiv zu machen, sondern diese auch für alleinstehende Ältere in Betracht zu ziehen. Zum Thema gibt es auch in der vom Stadtseniorenrat mitinitiierten Uni der Generationen am 10. Januar eine Veranstaltung mit Prof.   Markus Ledermann, Joachim Hiller, Prof.  Rainer Würslin und Dr. Till Kaz (Hochschule Esslingen / Göppingen). Vom vielfältigen Engagement des Göppinger Stadtseniorenrates zeigte sich Schweizer ebenso beeindruckt, wie vom Elan und Ideenreichtum des neuen Vorsitzenden Wolfgang Hoffmann aus Faurndau, der im Januar 2020 als Nachfolger von Peter Kunze das Amt übernommen hatte.
12.10.21

 

 

Arbeit an neuer Kulturkonzeption gestartet

Göppingen. Göppingen arbeitet an neuen strategischen Zielen und Maßnahmen für die Kulturarbeit in der Stadt. Und das soll im  Dialog mit den Kulturschaffenden geschehen. Dafür kooperiert das Göppinger Kulturreferat mit den Expertinnen der Stuttgarter Agentur Kulturgold, die nicht nur methodisches Know-how für einen solchen beteiligungsorientierten Prozess mitbringen, sondern viel praktische Erfahrung aus vergleichbaren Kommunen in ganz Deutschland. Auf eine offene Online-Befragung im September, die allen Kulturvereinen und allen Kulturakteuren und -interessierten der Stadt die Möglichkeit bot, ihre Anregungen einzubringen, gingen 51 Antworten ein. Ergebnisse aus dieser Online-Befragung wurden nun bereits in die erste Sitzung des Beirats zur Kulturkonzeption eingebracht, die am 6. Oktober unter dem Vorsitz der Ersten Bürgermeisterin Almut Cobet in der Stadthalle stattfand. Über alle Schritte und Teilergebnisse des laufenden Prozesses informiert die Homepage der Stadt. www.goeppingen.de/start/kultur/kulturkonzeption.de.
12.10.21

 

 

Beitritt der Stadt zu Tempo 30-Initiative

Göppingen. Die Initiative "Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten" bekennt sich zur Mobilitätswende und fordert den Bund auf, die rechtlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Kommunen Tempo 30 als Höchstgeschwindigkeit innerorts anordnen können, wo sie es selbst für notwendig halten. 

Im Ausschuss für Umwelt und Technik des Gemeinderates informierte Baubürgermeisterin Eva Noller, dass sie die Erklärung der neuen Städteinitiative unterzeichnen wird. Es handelt sich hierbei um einen Appell an die Bundesregierung, die Straßenverkehrsordnung so anzupassen, dass die Städte und Kommunen mehr eigenen Gestaltungsspielraum bekommen, um Geschwindigkeitsbegrenzungen umzusetzen, „denn wir kennen unserer Stadt und damit die verkehrliche Situation am besten“ erklärt Noller diese Erfordernis. „Die gültige Straßenverkehrsordnung ist in dieser Hinsicht sehr unflexibel, dabei würde eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h innerorts  - teilweise auch auf Hauptverkehrsadern - erhebliche positive Auswirkungen haben.“:

  • Die Straßen werden wesentlich sicherer, gerade für die besonders Gefährdeten, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs bzw. mobilitätseingeschränkt sind.
  • Die Straßen werden leiser – und das Leben für die Menschen, die an diesen Straßen wohnen, deutlich angenehmer und gesünder.
  • Bei Gewährleistung eines guten Verkehrsflusses kann auch die Luft in den Straßen sauberer werden, was allen zu Gute kommt, die hier unterwegs sind.
  • Die Straßen gewinnen ihre Funktion als multifunktionale Orte zurück, die mehr sind als Verbindungen von A nach B.
  • Und schließlich: die Straßen werden wieder lesbarer, Regeln einfacher und nachvollziehbarer (kein Flickenteppich mehr), das Miteinander wird gestärkt, der Schilderwald gelichtet.

Organisiert wird die Initiative von der Agora Verkehrswende mit Beteiligung des Deutschen Städtetages.
12.10.21

 

 

Vorfahrtszeichen missachtet

Göppingen. Am Montag stießen in Göppingen zwei Pkw zusammen. Gegen 18.30 Uhr fuhr eine 79-jährige VW-Fahrerin in der Schillerstraße in Richtung Stadtmitte. An der Kreuzung mit der Nördlichen Ringstraße missachtete sie die Vorfahrt eines Skoda-Fahrers. Der 74-Jährige war in Richtung Schumannstraße unterwegs. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Dabei löste der Airbag am Skoda aus. Dessen Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Eine ärztliche Behandlung vor Ort benötigte er nicht. Beide Autos waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Ein Abschleppunternehmen barg die Pkw von der Unfallstelle. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf etwa 15.000 Euro. Während der Zeit der Unfallaufnahme war die Nördliche Ringstraße teilweise gesperrt.
12.10.21

 

 

Kind fährt auf Straße

Ebersbach.  Leichte Verletzungen zog sich ein Neunjähriger bei einem Unfall am Montag in Ebersbach zu. Kurz vor 18 Uhr war der Junge mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg der Fabrikstraße unterwegs. Weil der Junge in den Max-Eyth-Weg abbiegen wollte, fuhr er auf die Straße. Auf den Verkehr hatte er dabei nicht geachtet. Er prallte gegen einen Polo und verletzte sich dabei leicht. Angehörige kümmerten sich um den Jungen. Der Sachschaden an den Auto blieb gering.
12.10.21

 

 

Geld geraubt

Eislingen. Ein Unbekannter erbeutete am Montag in Eislingen Bargeld. Gegen 17.30 Uhr betrat der maskierte Mann ein Geschäft in der Rosenstraße. Er begab sich sofort zum Tresen und nahm aus einer Geldkassette Bargeld. Danach forderte er einen Mitarbeiter des Geschäftes auf, ihm seine Geldbörse zu übergeben. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, hatte er ein Messer gezückt. Die Geldbörse nahm der Unbekannte an sich. Danach flüchtete der Unbekannte. Mehrere Polizeistreifen fahndeten nach dem Maskierten. Der blieb verschwunden. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise zu dem Unbekannten geben können. Der soll etwa 170cm groß und um die 20 Jahre alt gewesen sein. Er trug eine schwarze Hose und Kapuzenpulli. Weiterhin hatte er weiße Sneaker an. Sein Gesicht hatte er mit eine Sturmhaube bedeckt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07161/63-2360 bei der Polizei zu melden.

 

 

Handtasche aus Auto entwendet

Schorndorf. Auf dem Kundenparkplatz eines Warenhauses in der Lutherstraße wurde am Montag in der Zeit zwischen 14 Uhr und 15 Uhr aus einem Auto eine Handtasche entwendet. Eine 85-jährige Kundin brachte nach dem getätigten Einkauf ihren Einkaufswagen zum Depot zurück. Währenddessen wurde ihre Handtasche mit Wertgegenstände entwendet, die sie auf der Rückbank ihres Autos, einem silber-grauen Mitsubishi Lancer, abgelegt hatte. Passanten die hierzu Beobachtungen machten und weitere Hinweise zur Tat geben können, sollten sich bitte mit der Polizei in Schorndorf unter Tel. 07181/2040 in Verbindung setzen.
12.10.21

 

 

 

Unfall gerade noch verhindert

Uhingen. Scharf bremsen musste die Fahrerin eines Streifenwagens am Sonntag in Uhingen. Kurz vor 21 Uhr war der Streifenwagen in der Esslinger Straße unterwegs. Die Fahrerin hatte sich auf der Linksabbiegespur in Richtung Holzhausen eingeordnet. In der Schorndorfer Straße fuhr ein Pkw. Dessen Fahrer bog nach rechts in die Esslinger Straße ab und überholte dort ein Fahrzeug. Dabei befuhr er die Linksabbiegespur. Die Polizeibeamtin konnte nur durch eine Vollbremsung und ein Ausweichmanöver einen Zusammenstoß verhindern. Später kontrollierte die Polizei den Fahrer des weißen Q7. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmte die Polizei den Führerschein des 22-Jährigen Fahrers. Auf ihn kommt nun eine Anzeige zu. Die Verkehrspolizei Mühlhausen (07335 96260) hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht auch Zeugen, die den Unfall beobachtet haben.
11.10.21

 

 

Zuverlässiger Blick ins Herz

Kreis Göppingen. Ein zuverlässiger Blick auf und in das Herz ohne invasiven Eingriff, das ist heutzutage erwünscht und wird für die Diagnostik von Herzerkrankungen benötigt. Möglich wird dies durch die neueste, höchst anspruchsvolle kardiologische Ausstattung in den Alb-Fils-Kliniken, die „EchoPac Workstation“. Sie ist nur in wenigen Zentren Deutschlands verfügbar.

Die „EchoPac Workstation“ wird von Professor Stephen Schröder, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Internistischen Gefäßmedizin an der Klinik am Eichert, betrieben. Dr. Georg Wedekind, Funktionsoberarzt in der Echokardiographie, ist dabei als Spezialist mitverantwortlich für den direkten Einsatz am Patienten. Er erläutert die Vorteile: „Jedes unserer leistungsfähigen Ultraschallgeräte kann der Workstation Bilder und Videoaufzeichnungen zur Verfügung stellen. Somit können Untersuchungen quantitativ und qualitativ analysiert werden. Dies verkürzt einerseits die Untersuchungszeit und vermindert damit die Belastung der Patienten, andererseits stehen die Ultraschallgeräte schneller wieder zur Verfügung.“ 

Als Highlights der Workstation gelten für ihn „die dreidimensionale Erfassung und Auswertung der Herzanatomie sowie die Trackinganalysen von Herzgewebe“. Dadurch erlangt die Echokardiographie eine bislang nicht da gewesene Genauigkeit. „Tracking“ nennt man die Methode, mit der eine Struktur im Ultraschall zwei- oder dreidimensional im Zeitablauf veranschaulicht wird. „Dies ermöglicht uns zum Beispiel bei Herzklappenfehlern viel genauere Analysen und Darstellungen, was auch zur Planung der Behandlung im Rahmen minimalinvasiver Eingriffe wichtig ist.
11.10.21

 

 

Alter Zoll: Sanierung geht voran

Geislingen. Die Handwerker im Alten Zoll in Geislingen kommen trotz Corona-Pandemie und allgemeiner Lieferprobleme bei verschiedenen Baumaterialien gut voran. Nun verschaffte sich der Gemeinderat ein Bild von der aktuellen Lage im Alten Zoll und besichtigte die Baustelle. Die Führung startete im Erdgeschoss. Die Trockenbauarbeiten sind soweit abgeschlossen, die Wände verputzt und gestrichen sowie die Böden fast komplett verlegt. Der Sanitärbereich ist bereits gefliest; nur Malerarbeiten fehlen noch und die Sanitär-Installationen müssen montiert werden.

Auch im ersten und zweiten Obergeschoss sind fast alle Wände  bereits verputzt und gestrichen, die Sanitärbereiche ebenfalls gefliest, die Trockenbaukuben für die Einbauschränke aufgestellt und die Handwerker verlegen derzeit den Holzdielenbelag sowie erledigen Malerarbeiten.Aufgrund von Lieferschwierigkeiten steht derzeit noch ein großes Fragezeichen hinter den Brandschutzelementen und Innentüren. Diese sind bereits bestellt, es liegt aber noch kein bestätigter Liefertermin vor.  „Zum Jahresende wird der Großteil fertig sein“, berichtet Thomas Neugschwender vom Architekturbüro „arch & art“. Außerdem fügt Projektsteuerer Wolfram hinzu: „Derzeit befinden wir uns im Kostenrahmen.“
11.10.21

 

 

Einbrecher bleibt draußen

Albershausen. Nicht in ein Haus gelang ein Unbekannter am Sonntag in Albershausen.  Wohl im Verlauf der Vormittags war ein Einbrecher im Gemeindeländerweg unterwegs. An einem Haus versuchte er an mehreren Stellen, Fenster aufzuhebeln. Sein Vorhaben misslang und er flüchtete unerkannt. Zurück blieb ein Sachschaden von etwa 1.500 Euro.
11.10.21

 

 

Unfall auf Krettenhofstraße

Göppingen. Am Samstag stießen bei Göppingen zwei Pkw zusammen. Gegen 17.30 Uhr war ein Autofahrer zwischen dem Krettenhof und Bartenbach unterwegs. Weil er nicht weit genug rechts fuhr, musste ein Pkw-Fahrer, der dem 87-Jährigen entgegenkam, bremsen und nach rechts ausweichen. Trotzdem konnte er einen Zusammenstoß mit dem Fahrzeug nicht verhindern. Der Wagen des 87-Jährigen landete im Straßengraben. Den Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf ungefähr 20.000 Euro. Ersten Ermittlungen zufolge könnte eine plötzlich aufgetretene Gesundheitsstörung bei dem Senior als Unfallursache in Frage kommen. Rettungskräfte brachten den Mann in ein Krankenhaus. Der 58-jährige Fahrer des entgegenkommenden Wagens  trug bei dem Unfall leichte Verletzungen davon.
11.10.21

 

 

Fahrzeuge zerkratzt

Schwäbisch Gmünd. Zwischen Freitagabend, 23 Uhr und Samstagmittag, 12 Uhr, wurden in Schwäbisch Gmünd insgesamt fünf Fahrzeuge zerkratzt. Ein Pkw stand am Fahrbahnrand der Hauptstraße, vier weitere Fahrzeuge auf privaten Stellplätzen. Der Gesamtschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Hinweise auf den Verursacher erbittet das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 / 3580.
11.10.21

 

 

Nächtliche Zertsörungsaktion

Schorndorf. Am Montag wurden von Passanten gegen 1.20 Uhr zwei Personen dabei beobachtet, wie sie beim Bahnhof und in der Rosenstraße in Schorndorf wahllos Gegenstände umwarfen. Bei der Überprüfung der Polizei waren im Bereich Neue Straße, Gottlieb-Daimler-Straße, Marktplatz und Kirchgasse weitere Verwüstungen feststellbar. Überwiegen wurden Außenbestuhlungen bei Gaststätten, Sonnenschirme und Warnbaken umgeworfen. Zudem war ein Motorroller umgeworfen, der gegen ein nahestehendes Auto gestoßen wurde. Inwieweit bei den Taten Sachschaden entstanden ist, ist derzeit noch unklar. Mögliche Geschädigte und Tatzeugen werden gebeten, sich zur Klärung der Tatumstände mit der Polizei in Schorndorf unter Tel. 07181/2040 in Verbindung zu setzen.
11.10.21

 

 

Personalversammlung: Dienststellen zu

Geislingen. Am Dienstag, 19. Oktober, findet eine Personalversammlung der Stadt Geislingen statt. Die Dienststellen sowie städtischen Einrichtungen sind aus diesem Grund nachmittags geschlossen. Auch einige Kindertagesstätten sind betroffen und schließen früher.
11.10.21

 

 

Schwelbrand zerstört Wohncontainer

Göppingen. Vermutlich eine brennende Zigarette war die Ursache für einen Brand in einem Wohncontainer in der Ulmer Straße in Göppingen am Samstagabend-

Es entstand erheblicher Sachschaden. Ein Anwohner bemerkte, dass aus einem Wohncontainer dichter Rauch quoll, weshalb er die Feuerwehr verständigte. Da der Mieter nicht zuhause war, brach die Feuerwehr zur Brandbekämpfung den Container auf. Der Schwelbrand war im Bereich des Bettes ausgebrochen und hatte bereits große Teile der Einrichtung zerstört. Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der 57 Jahre alte Mieter kurz vor Brandentdeckung den Wohncontainer verließ. Vermutlich hatte er darin geraucht.

Dabei fiel die Glut einer Zigarette auf die Matratze und löste den Brand aus. Der Sachschaden wird von der Polizei mit etwa 40000 Euro angegeben.
10.10.21

 

 

Unentschieden gegen Wetzlar

Göppingen. Gegen Wetzlar kam Handball-Bundesligist Frisch Auf Göppingen am Samstag über ein Unentschieden nicht hinaus. Die Partie endete 28:28. Frisch Auf bleibt damit auf dem vierten Tabellenrang.
9.10.21

 

 

SV Göppingen gewinnt Heimspiel

Göppingen. Fußall-Oberligst SV Göppingen ist wieder auf der Erfolgsspur. Die Gastgeber gewannen ihr Heimspiel am Samstag ´gegen FV Lörrach-Brombach mit 2:1 und kletterte damit wieder auf den vierten Tabellenrang.
9.10.21

 

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Schwer verletzt wurde am Freitagnachmittag ein 65_jä#hriger Motorradfahrer. Der fuhr in der  Oberbettringer Straße als ein 66-Jähriger aus seiner Grundstücksausfahrt auf die Oberbettringer Straße einfuhr. Er war dabei mit seinem Pkw etwas zu weit in die Fahrbahn gefahren und der 65-Jährige prallte mit seinem Motorrad gegen das Auto. Der 65-Jährige fiel über die Motorhaube und blieb mit schweren Verletzungen auf der Fahrbahn liegen. Die Höhe des Sachschadens beläuft sich auf etwa 4.000 Euro.
19.10.21

 

 

Kliniken: Defizit bleibt im zweistelligen Millionenbereich

Kreis Göppingen. Die Alb-Fils-Kliniken machen höhere Defizite als geplant. Die Klinikleitung bestätigte gestern in einem Pressegespräch eine Meldung von stauferland.de, wonach das Minus nunmehr bei zehn Millionen Euro liegt, statt der geplanten 6,76 Millionen Euro. Wolfgang Schmid, Kaufmännischer Geschäftsführer der Kreiskliniken: „Zu diesem Ergebnis sind wir im Zuge der aktuell schwierigen Entwicklungen und der Neubewertung potentieller Risiken gekommen.“ Der negative Trend, so die Prognose, wird auch in den kommenden Jahren anhalten, bis 2024 wird weiter mit Defiziten in zweistelliger Millionenhöhe gerechnet.

„Vor dem Hintergrund der weiterhin angespannten Situation im Gesundheitswesen bundesweit war absehbar, dass der Planansatz nicht zu halten ist“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende der Kliniken, Landrat Edgar Wolff. „Dass der Verlust nun vermutlich auf einen zweistelligen Millionenbetrag anwächst, ist für den Landkreis eine schwierige Lage. Wir werden dies ausführlich, transparent und gemeinsam mit der Geschäftsführung in den Gremien beraten.“ Sorge bereitet dem Landrat auch die prognostizierte Ergebnisentwicklung der kommenden Jahre.

Die wesentliche Ursache für das Anwachsen des Defizits liegt in einem Erlösrückgang gegenüber den ursprünglichen Planungen. Dieser hat eine Reihe von Gründen, allen voran das Coronavirus. „Die anhaltende Covid-Pandemie hat erheblichen Einfluss auf unsere Erlössituation. In 2020 wurden die Corona-bedingten Verluste noch durch Rettungsschirme von Bund und Land kompensiert. Dies ist jetzt bezogen auf den Rettungsschirm des Landes nicht mehr der Fall. Gleichzeitig müssen die Kliniken aber eine entsprechende Versorgungsstruktur vorhalten. Allein hierdurch fehlen uns in diesem Jahr rund drei Millionen Euro“, macht der Medizinische Geschäftsführer der Alb-Fis-Kliniken, Dr. Ingo Hüttner, deutlich. Zweiter großer Posten ist der anhaltende Personalmangel. „Vor allem in den Funktionsbereichen wie Intensivversorgung und Anästhesie- und Operationsdienst, jedoch auch auf den Kohorten und den Normalstationen arbeitet das Personal seit Monaten am Anschlag. Das führt zu Leistungseinschränkungen. So beträgt allein der fehlende Deckungsbeitrag eines nicht betreibbaren OP-Saals rund 2,2 Millionen Euro pro Jahr.“ Immens sind auch die Leasingkosten für Fremdpersonal, die sich in der Planung für das kommende Jahr 2022 auf rund sechs Millionen Euro belaufen. Hinzu kommen die Kosten für medizinischen Sachbedarf wie beispielsweise Labor- und Schutzausrüstung, die enorm gestiegen sind.

Seit 2016 waren die Alb-Fils-Kliniken auf dem Weg der wirtschaftlichen Konsolidierung. 2018 war die „schwarze Null“ zum Greifen nahe. „Leider haben uns das tragische Jahr 2018 und seit 2020 die Corona-Pandemie aus der Bahn geworfen, dennoch bin ich sicher, dass wir den positiv begonnenen Weg fortsetzen können. Wir müssen jetzt alles dafür tun, dass wir auf den Kurs der nachhaltigen Ergebnisverbesserung zurückkehren“, so Wolff. Optimistisch stimmen ihn und die Geschäftsführung die trotz der Pandemie gut gestarteten neuen medizinischen Angebote, etwa in der Pneumologie, der Thoraxchirurgie und der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.
8.10.21

 

 

Polizei unterstützt Gerichtsvollzieher

Böhmenkirch. Am Donnerstag weigerten sich die Bewohner ein Haus in Böhmenkirch zu verlassen. Gegen 11 Uhr kam es zu einer zwangsweisen Räumung eines Hauses in der Silcherstraße. Nachdem sich die Bewohner weigerten das Gebäude zu verlassen, unterstützte die Polizei die zuständige Gerichtsvollzieherin. Dabei musste die Polizei einzelne Personen zwangsweise aus dem Haus bringen. Dabei versuchte ein 22-jähriger Bewohner nach einem Polizeibeamten zu schlagen, was unterbunden werden konnte. Nachdem das Haus geräumt war, weigerten sich ehemaligen Bewohner die Örtlichkeit zu verlassen und verhielten sich zunehmend aggressiv gegenüber der Polizei. Ein 18-Jähriger warf hierbei noch gezielt eine Getränkedose auf die Polizisten. Weitere Polizeistreifen rückten an. Nachdem Platzverweise ausgesprochen und Gewahrsamnahmen angedroht wurden, verließen die Beteiligten letztendlich die Örtlichkeit. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
8.10.21

 

 

Kontrolle über Auto verloren

Geislingen. Mit schweren Verletzungen kamen am Donnerstag zwei Senioren ins Krankenhaus. Der Unfall ereignete sich gegen 13.15 Uhr bei Eybach. Ein 82-Jähriger fuhr mit seinem Wagen in der Degenfelder Straße in auswärtige Richtung. Am Ortsende fuhr er an einer Verkehrsinsel links vorbei. Auch im folgenden Kreisverkehr fuhr er links vorbei. Danach geriet das Fahrzeug nach links von der Fahrbahn ab und blieb in einer Wiese stecken. Bei dem Unfall erlitten der 82-Jährige und seine 81-jährige Beifahrerin schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Den Schaden an dem nicht mehr fahrbereiten Auto schätzt die Polizei auf etwa 7.000 Euro.
8.10.21

 

 

Unter Drogen zu schnell

Donzdorf.  Mehrere Verstöße beging am Donnerstag ein 27-Jähriger am Donnerstag. Mit seinem Pkw fuhr der 27-Jährige von Wißgoldingen in Richtung Winzigen. Dort führte die Polizei Geschwindigkeitsmessungen durch. Bei erlaubten 70 km/h fuhr der Mann 145 km/h. Die Beamten stoppten den Raser. Bei der Kontrolle ergab sich der Verdacht, dass der Mann unter dem Einfluss von Drogen stand. Das bestätigte der Drogentest. Darüber hinaus ergaben Ermittlungen, dass der 27-Jährige keinen Führerschein hat. Die Polizisten nahmen ihn mit. Er musste eine Blutprobe abgeben und sieht nun mehreren Anzeigen entgegen.
8.10.21

 

 

Zwei innovative Projekte am Christophsbad

Göppingen. Anlässlich des diesjährigen Welttages für psychische Gesundheit am 10. Oktober wendet sich das Göppinger Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie an die Öffentlichkeit mit zwei innovativen Projekten: Das Projekt Psy-Komo, an dem sich mehrere Einrichtungen in Deutschland beteiligen, ist im Klinikum Christophsbad in Göppingen bereits angelaufen. Das Projekt soll Erkenntnisse für die Regelversorgung generieren, die auf das gesamte Bundesgebiet übertragen werden können. Als zweites Projekt steht das Klinikum mit einer neuen sportpsychiatrischen Sprechstunde kurz vor dem Start. Die Sprechstunde soll ein Teil des Netzwerks der Zentren für seelische Gesundheit im Sport der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) werden. 

„Auch mit diesen zwei innovativen und zukunftsweisenden Projekten wollen wir unseren gesellschaftlichen Auftrag für die bessere Stellung psychisch Kranker und effektivere Diagnostik und Therapie von psychischen Störungen bekräftigen und diesem anlässlich des Welttags der psychischen Gesundheit neue Impulse geben. Körper und Seele sind eine Einheit und ohne psychisches Wohlbefinden ist ein selbstbestimmtes und zufriedenstellendes Leben nicht möglich,“ führt Prof. Dr. Nenad Vasić, Ärztlicher Direktor des Klinikums, aus. „In diesem Sinne wollen wir allen Tätigen im Gesundheitssektor und insbesondere in unserem Klinikum danken, die unsere Bemühungen unterstützen und überhaupt möglich machen“, ergänzt Geschäftsführer Oliver Stockinger.

 Ein nicht behandelter Bluthochdruck, eine chronische Atemwegserkrankung, Übergewicht, Diabetes: Viele Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen sind zusätzlich auch in erheblichem Maße körperlich beeinträchtigt. Das vom Innovationsauschuss des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) geförderte Projekt Psy-Komo gibt diesen Menschen Unterstützung zur Verbesserung ihrer körperlichen Gesundheit an die Hand. Der Startschuss ist gefallen, im 3. Quartal 2021 ist das Projekt ins Rollen kommen. Prof. Dr. Walter Hewer, Projektleiter am Klinikum Christophsbad, einer der Konsortialpartner von Psy-Komo: „Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen, also schweren Depressionen, bipolaren Störungen, Schizophrenie oder Borderline-Persönlichkeitsstörungen, sind in ihrem alltäglichen Leben von erheblichen Beeinträchtigungen in Verbindung mit ihrer psychischen Erkrankung betroffen - aufgrund der Krankheit selbst, aber dann auch bei der Bewältigung ihres Lebens. Diese Einschränkungen schließen auch häufig die Schwierigkeit mit ein, sich in einem hoch differenzierten medizinischen System adäquat um die Belange ihrer körperlichen Gesundheit zu kümmern.“

„Auch mental starke Sportler können psychisch erkranken!“, so Dr. med. Karsten Henkel, Chefarzt der Klinik für Gerontopsychiatrie und stellvertretender Leiter des Referats Sportpsychiatrie und -psychotherapie der DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Ner venheilkunde e. V.). Die Sportpsychiatrie und -psychotherapie als eigenes Spezialgebiet ist noch relativ jung. Es werden hierunter zwei Bereiche zusammengefasst: Behandlung vom (Leistungs-) Sportlern mit (teils sportspezifischen) psychischen Erkrankungen und die Behandlung von psychischen Erkrankungen durch den gezielten Einsatz von Bewegung, körperlichem Training und Sport.  Beide Bereiche werden im Klinikum Christophsbad aufgegriffen und u.a. im Rahmen einer Spezialsprechstunde angeboten. 

Aufgrund der hohen physischen und psychischen Anforderungen im (Leistungs-) Sport sowie dem damit verbundenen Druck, Leistungsdefizite zu verhindern oder zu ignorieren, stellen Sportler eine häufig übersehene Gruppe im Hinblick auf psychische Störungen und Erkrankungen dar.  Häufig auch bei Sportlern auftretende psychische Störungsbilder sind z.B.: Schlafstörungen, Depressionen, spezifische sportbezogene Angststörungen, Zwangsstörungen, Sportsucht (mit und ohne Essstörung), chronifizierte Schmerzstörungen und Abhängigkeitserkrankungen. Sportler erhalten häufig verzögert eine notwendige spezifische psychiatrische oder psychotherapeutische
Behandlung, weil sich psychische Symptome bei ihnen oft zunächst körperlich äußern (Schmerzen, Erschöpfung und Kraftlosigkeit, Schlafstörungen, verlängerter Erholungsbedarf), diese zunächst als Trainingsreiz interpretiert werden, in einem leistungsorientierten Umfeld mit Scham besetzt sind und verdrängt werden. „Unser Angebot richtet sich an aktive sowie ehemalige Leistungssportler ab 18 Jahren, ebenso wie für deren Angehörige und sportliche Betreuer. Wir bieten eine spezialisierte und von den Sportvereinen und -verbänden unabhängige sportpsychiatrische/-psychotherapeutische Anlaufstelle zur Beratung sowie evidenzbasierten Diagnostik und Therapie von sportassoziierten psychischen Erkrankungen an“, erläutert Dr. Henkel. 
8.10.21

 

 

Falsche Polizeibeamte rufen an

Kreis Göppingen. In 20 Fällen versuchten Betrüger in der Region bei Telefonanrufen die Angerufenen um ihr Erspartes zu bringen. Diese verteilten sich auf die einzelnen Kreise wie folgt: Biberach (2), Göppingen (10), Heidenheim (2), Alb-Donau-Kreis und Ulm (6). Mit verschiedenen Betrugsmaschen versuchten unbekannte Anrufer an das Ersparte oder Wertgegenstände zu gelangen. So wie bei einem Fall im Kreis Göppingen. Ein Senior erhielt in den späten Nachmittagsstunden einen Anruf von einem vermeintlichen Polizeibeamten. Dieser erzählte von einem Einbruch in der Nachbarschaft. Die Polizei wolle daher sein Geld in Sicherheit bringen. Der Mann holte Geld von der Bank. Auf dem Nachhauseweg schöpfte der Mann Verdacht und informierte die richtige Polizei. Die begab sich mit ihm zur Bank zurück, wo er das Geld wieder einzahlte.
8.10.21

 

 

Landrat verabschiedet langjährige Führungskräfte

Ostalbkreis. Gleich zu Beginn der gemeinsamen Sitzung des Kreistagsausschusses für Gesundheit und Soziales und des Jugendhilfeausschusses stand die Verabschiedung von zwei Urgesteinen der Landkreisverwaltung an. Hans-Michael Betz und Michael Baltes, beides langjährige Führungskräfte beim Ostalbkreis, gehen in Ruhestand.

Hans-Michael Betz war nach seinem Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Stuttgart seit 41 Jahren beim Ostalbkreis beschäftigt, davon seit 33 Jahren als Leiter des Geschäftsbereichs Integration und Versorgung. Die Unterbringung, Betreuung und Integration von Flüchtlingen und Spätaussiedlern, das Behindertenrecht, das Thema Opferpension oder auch die Blindenhilfe und das soziale Entschädigungsrecht werden dort verantwortet. In die Amtszeit von Betz fielen tiefgreifende und gesellschaftspolitische Umbrüche wie etwa Mauerfall und Wende, in deren Folge Übersiedler im Ostalbkreis in der Aalener Weidenfeldhalle untergebracht und versorgt werden mussten, der Balkankrieg in den 1990er-Jahren, der eine Flüchtlingswelle auslöste, oder auch die Flüchtlingskrise 2015.

Ebenfalls seit über 30 Jahren ist der studierte Sozialpädagoge Michael Baltes beim Ostalbkreis. Ab 1988 war er als Mobiler Kreisjugendpfleger und seit 1991 als Stellvertreter des Kreisjugendreferenten und Geschäftsführers des Kreisjugendrings Ostalb e. V. tätig. Im Jahr 1993 schließlich übernahm er die Geschäftsführung des Kreisjugendrings. Gleichzeitig leitete er das Kreisjugendreferat, das Unterstützung bei Fragen zur Offenen Kinder- und Jugendarbeit, wie z.B. Jugendtreffs, Jugendräumen, Buden, Bauwägen, Jugendschutz-bestimmungen, Jugendhearings, Kinderferienprogrammen oder zur Vereins- und Verbandsjugendarbeit bietet. Während seiner Tätigkeit konnte Baltes viele Maßnahmen und Projekte initiieren und organisieren. Dazu gehören Jugendkonferenzen, „Kicken gegen Rechts“, Ferienfreizeiten oder auch Sternfahrten für Kinder und Jugendliche mit Behinderung.
8.10.21

 

 

Geduld und Durchhaltevermögen bewiesen

Schwäbisch Gmünd (sv) Im Kulturzentrum Prediger fand die Release Party zum Song "So wie ich bin" statt. Der Song entstand im Rahmen eines Musikprojektes in Kooperation mit der Kommune Inklusiv Schwäbisch Gmünd und der Aktion Mensch. Der Leiter des Amtes für Familie und Soziales, Hans-Peter Reuter, begrüßte die etwa 40 Gäste im Refektorium.
Nach der Begrüßung wurde das Musikvideo präsentiert. Anschließend hat das Projektteam um Sandra Sanwald (Inklusionsbeauftragte der Stadt Schwäbisch Gmünd), Udo Grau (Haus Lindenhof, Bandleiter "Staubstumm"), Lena Haas-Möldner (Canisius Haus) und Steffi Kutil (Ideengeberin/Singer/Songwriterin) in einer Videobotschaft die Bedeutung des Projektes für jeden einzelnen dargestellt. Als Dankeschön überreicht das Projektteam den Teilnehmern Jahreslose der Aktion Mensch.
Über zwei Jahre wurde an dem Projekt gearbeitet, welches immer wieder durch die Corona-Pandemie verschoben werden musste. "Mit Geduld und Durchhaltevermögen ist ein außergewöhnliches Projekt entstanden und ich hatte richtig viel Spaß und wunderschöne Begegnungen. Am Meisten mag ich an dem Song, dass er Menschen Mut macht zu sich selbst zu stehen und ihren eigenen Weg zu gehen", so die Inklusionsbeauftragte der Stadt, Sandra Sanwald. Lena Haas-Möldner freute sich, dass mit dem Projekt so viele unterschiedliche Menschen zusammen gebracht werden konnten und für Udo Grau ist das Projekt ein wichtiges Beispiel für Inklusion, denn "jeder macht das was er will und was er kann".
Weitere Einrichtungen haben sich am Projekt beteiligt. Im Musikvideo zu sehen sind ebenfalls SchülerInnen der Gmünder Schule St. Josef - Schule für Hörgeschädigte, die den Song in Gebärdensprache übersetzt haben. "Die Eltern und Schüler sind wahnsinnig stolz und fühlen sich sehr wertgeschätzt", so die stellvertretende Leiterin Heike Eberhard. Auch die Schulleiterin Andrea Schott war am Abend zu Gast und freute sich über die Teilnahme am Projekt.
Geschrieben wurde der Song von Steffi Kutil. Die Gmünder Singer/Songwriterin, ist zudem auch die Filmemacherin und Ideengeberin des Projektes. "Mir war es wichtig, mit dem Song ein Statement für Akzeptanz und Toleranz zu setzen und einen Song für alle zu machen". Aufgenommen wurde der Song in mehrere Etappen im Gmünder Tonstudio „jaM'in“ mit Marcus Theinert. Im Musikvideo zu sehen sind Zusammenschnitte der Band- und Choraufnahmen, die im Tonstudio entstanden sind. Weiter wurde bei einem[nbsp] Selbstverteidigungskurs der Kommune Inklusiv im Canisius-Haus gedreht. Da sowohl der Song als auch das Video für alle verständlich sein sollte, ist der Text in leichter Sprache geschrieben und kann im Video mitgelesen werden. Sichtlich viel Spaß gab es bei allen Beteiligten, die im Anschluss im Foyer des Kulturzentrums bei Snacks, Getränken und Gesprächen sich und den Song feierten und hoffen nun, dass dieser auch weiterhin weit verbreitet wird. Über 1.100 Aufrufe hat das Musikvideo bereits, das auf dem städtischen YouTube Kanal zu sehen ist.  Der Song „So wie ich bin“ ist online auf dem städtischen Youtube-Kanal: https://youtu.be/eQjopudjYLg.
8.10.21

 

 

Einbruch in Rathaus

Waldstetten. In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag hebelten Einbrecher ein Fenster des Interimsrathauses in der Bettringer Straße auf und verschafften sich so Zutritt zu den Büroräumlichkeiten. Dort durchsuchten sie mehrere Schubladen und Schränke, wobei sie Bargeld entwendeten. Die Einbrecher hinterließen einen Gesamtschaden in Höhe von 3000 Euro. Die Polizei Schwäbisch Gmünd bittet Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, unter der Telefonnummer 07171/3580 um sachdienliche Hinweise.
8.10.21

 

 

Unfälle in Grafenbergtunnel

Schorndorf. Am Donnerstagnachmittag ereigneten sich Auffahrunfälle im Grafenbergtunnel, bei dem insgesamt sieben Fahrzeug beschädigt wurden. Zunächst war gegen 16.30 Uhr ein 76-jährige Fahrer eines Pkw auf der B 29 in Richtung Aalen gefahren, als sich der Verkehr im Grafenbergtunnel staute. Der Autofahrer konnte auf der linken Fahrspur nicht mehr anhalten und fuhr auf den Pkw  einer 19-jährigen Autofahrerin auf. Zwei weitere nachfolgende Autofahrer, konnten auch nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhren in die Unfallstelle. Verletzt wurde hierbei niemand. Die Unfallschäden belaufen sich hier auf ca. 10.000 Euro.Kurze Zeit später ereignete sich im Tunnel ein Folgeunfall. Ein 26-jähriger fuhr bei stockendem Verkehr infolge Unachtsamkeit auf einen Pkw auf. Zudem streifte der Unfallverursacher noch ein weiteres Fahrzeug und beschädigte dieses. Bei diesem Unfall entstanden Sachschäden in Höhe von ca. 5000 Euro.
8.10.21

 

 

Schorndorfer Weihnachtswelt findet statt

Schorndorf. Vom 27. November bis 21. Dezember verwandelt sich Schorndorfs Innenstadt wieder in eine Weihnachtswelt mit vielen tollen Angeboten. Auf dem Mittleren und Oberen Marktplatz präsentieren Standbetreiber fast wie gewohnt ihr buntes Sortiment. Darüber hinaus schenken Gastronomen und Einzelhändler an verschiedenen Stellen der Innenstadt Glühwein aus und verkaufen leckere Speisen zum Mitnehmen. Gleich zum Auftakt, am 28. November, findet am Unteren Marktplatz außerdem der Weihnachtsmarkt der Vereine statt.
Wer über die Weihnachtswelt oder den Weihnachtsmarkt der Vereine schlendern und auch Essen und Trinken möchte, muss sich vorab an einer zentralen Anlaufstelle mit einem 3G-Nachweis registrieren und bekommt ein Armband. Alle Besucherinnen und Besucher, die einfach nur über den Weihnachtsmarkt bummeln möchten oder an einem der Kunsthandwerksstände einkaufen, brauchen keinen Nachweis.
Zur Tradition in der Weihnachtszeit in Schorndorf gehört auch die Weihnachtsmütze auf dem Rathausturm. Nachdem sie im letzten Jahr erstmals nicht aufgesetzt wurde, wird sie in diesem Jahr wieder dort platziert.
7.10.21

 

 

Nach Unfall aus dem Staub gemacht

Eislingen. Am Dienstag entfernte sich ein Unfallverursacher in Eislingen unerlaubt von der Unfallstelle. Gegen 13.30 Uhr fuhr ein 87-jähriger mit seinem Pkw rückwärts von einem Parkplatz auf die Steinbeisstraße und beschädigte dabei einen Lkw. Dieser parkte auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite. Nach dem Unfall fuhr der Unfallverursacher davon, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Eine Zeugin beobachtete den Unfall und gab der Polizei Hinweise. Dadurch ermittelte die Polizei den Unfallverursacher. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 5.500 Euro. Den Unfallverursacher erwartet nun eine Strafanzeige.
7.10.21

 

 

Kai Steffen Meier rückt für Werner Ziegler nach

Geislingen. Im Geislinger Gemeinderat wurden am Donnerstag ein Stadtrat verabschiedet: Prof. Dr. Werner Ziegler (CDU) hat das Gremium aus Altersgründen auf eigenen Wunsch verlassen. Er gehörte dem Gemeinderat seit 2014 ununterbrochen an.  „Im Namen der Stadt und des Gemeinderats bedanke ich mich für Ihr ehrenamtliches Engagement und Ihre Arbeit“, sagte Oberbürgermeister Frank Dehmer. „Sie waren sich für kein Thema und keinen Termin zu schade, hatten stets einen guten Blick auf die Zahlen und legendär waren auch – unabhängig von unseren Sitzungen – Ihre Auftritte bei der Kreissäge.“ Frank Dehmer verabschiedete Prof. Dr. Werner Ziegler mit einer Urkunde, einem Luftbild von Geislingen und einer Flasche Wein. Neu ins Amt eingeführt wurde Kai Steffen Meier (CDU). Er rückt für Prof. Dr. Werner Ziegler in das Gremium nach. Oberbürgermeister Frank Dehmer wies Meier auf die Rechte und Pflichten eines Mitglieds des Gemeinderats hin. Einstimmig beschloss der Gemeinderat, dass Kai Steffen Meier sämtliche Sitze in den unterschiedlichen Ausschüssen von Prof. Dr. Werner Ziegler übernimmt.
7.10.21

 

 

Neue Bürgermeisterin gewählt

Kirchheim unter Teck. Nachdem der bisherige Bürgermeister Stefan Wörner die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck in Richtung Pfullingen verlassen hatte, galt es diese Stelle neu zu besetzen. Insgesamt gingen auf die Stellenausschreibung 20 Bewerbungen ein. In einer öffentlichen Sitzung des Gemeinderates wurde unter drei Bewerbern Christine Kullen (Hauptamtsleiterin der Gemeindeverwaltung Remshalden) gewählt.  Sie erhielt  21 Stimmen und damit die erforderliche absolute Mehrheit direkt im ersten Wahlgang. Sie wird damit künftig das Führungstrio mit Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader und dem Ersten Bürgermeister Günter Riemer komplettieren.

Die 51-jährige Christine Kullen ist studierte Diplom-Verwaltungswirtin (FH) und bringt insgesamt 24 Jahre Kommunalverwaltungs- und Führungserfahrung mit, darunter 15 Jahre Erfahrung als Hauptamtsleiterin der Verwaltungen in Burladingen, Freudenstadt, Konstanz und zuletzt seit 2016 der Gemeindeverwaltung Remshalden. In ihrer aktuellen Position als Hauptamtsleiterin in Remshalden ist sie verantwortlich für die Bereiche Personal und Organisation, Kindertagesstätten und Schule, Soziales, Jugend und Senioren, die Flüchtlingssozialarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Kultur, Bürgerdienste und Wahlen sowie Informations- und Kommunikationstechnik. Dies deckt sich über weite Strecken mit ihren künftigen Aufgaben in Kirchheim unter Teck. Nach einer Umstrukturierung ist die Beigeordnete verantwortlich für Leitung des Dezernats 3 - und damit für die Abteilungen Bildung, Kultur, Soziales, die Abteilung Bürgerdienste, Sicherheit und Ordnung sowie für die Stabsstelle Recht der Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck.
7.10.21

 

 

Tote Igel entdeckt

Donzdorf. Ein Zeuge machte die Entdeckung in Donzdorf. Er entdeckte zwei tote  Igel im Schlosspark. Vermutlich die vergangenen Tage tötete ein Unbekannter die beiden Tiere und ließ diese zurück. Der Polizeiposten Donzdorf (Telefon 07162/910310) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben.
7.10.21

 

 

Autofahrerin prallt auf haltende Autos

Göppingen. Mehrere Autos waren am Dienstag bei einem Unfall in Göppingen beteiligt. Der Unfall ereignete sich in der Lorcher Straße. Kurz nach 18 Uhr übersah eine 35-jährige l Fahrerin mehrere verkehrsbedingt haltende Autos. Sie prallte in das Heck des Wagens einer 20-Jährigen. Das Fahrzeug schob es wiederum auf einen davor stehenden Wagen einer 32-Jährigen. Bei dem Unfall erlitten alle drei beteiligten Autofahrerinnen leichte Verletzungen. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 7.000 Euro.
7.10.21

 

 

In Bäckerei eingebrochen

Schwäbisch Gmünd. Am Mittwochabend löste der Einbruchsalarm einer Bäckerei in der Adam-Riese-Straße in Bettringen aus. Der Besitzer verständigte umgehend die Polizei, welche die Örtlichkeit unverzüglich anfuhr. Trotz umfangreicher Fahndung, an der insgesamt fünf Streifenwagen und auch die Polizeihundestaffel beteiligt waren, konnten keiner der Diebe gestellt werden. Auf einem Überwachungsvideo konnten drei Personen erkannt werden, welche sich kurz vor Eintreffen der Polizei noch im Gebäude aufhielten. Die Einbrecher erbeuteten Bargeld in Höhe von rund 1800 Euro. Über den von ihnen verursachten Sachschaden können bislang noch keine Angaben gemacht werden. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580 entgegen.
7.10.21

 

 

Defizit der Alb-Fils-Kliniken wächst weiter

Das Defizit bei den Alb-Fils-Kliniken, zu denen auch die Klinik am Eichert in Göppingen gehört, wächst weiter. Foto: Bettina Fritz

Kreis Göppingen. Von der einstmal anvisierten "schwarzen Null" sind die Alb-Fils-Kliniken im Kreis Göppingen weiter entfernt denn je. Das Jahr 2020 soll nach Informationen von unser-stauferland.de mit einem Defizit von gut zehn Millionen Euro abschließen, fast vier Millionen Euro mehr als im Jahr 2019. Und auch für 2021 sieht es nicht rosig aus. Hier rechnet man ebvenfalls schon mit einem Minus in zweistellinger Millionenhöhe. Aufgefangen werden muss das Defizit über den Kreishaushalt und gegebenenfalls über eine Erhöhung der Kreisumalge. Über  die wirtschaftliche Situation der Kliniken wollen Landrat Edarf Wolff und die Geschäftsführer des Klinikums an diesem Freitag die Öffentlichkeit informieren.
6.10.21

 

 

Corona: Drei weitere Todesfälle

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen sind innerhalb einer Woche  drei Personen gestorben,, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet sein sollen. Es handelt sich um zwei Männer und eine Frau. Einer der beiden Männer war über 80, der andere über 90 Jahre alt. Die verstorbene Frau war über 80 Jahre alt. Die drei Todesfälle stehen im Zusammenhang mit Pflegeeinrichtungen im Landkreis.

Aktuell wurden in zwei Pflegeeinrichtungen im Landkreis insgesamt 29 Bewohner und Pflegekräfte positiv getestet. An 14 Schulen im Landkreis wurden bei insgesamt 75 Lehrer und Schüler Covid-Viren nachgewiesen. In zwei Kindertagesstätten wurden zwei Kinder positiv getestet.

Das Gesundheitsamt meldete am  Mittwoch im Landkreis Göppingen 36 neue Corona-Fälle. Insgesamt wurden damit seit. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 66,1, in ganz Baden-Württemberg bei 78,7.

Laut einer Veröffentlichung des Sozialministeriums sind insgesamt 60,1 Prozent der Menschen im Landkreis Göppingen vollständig geimpft. 62,2 Prozent der Menschen sind mindestens einmal geimpft. Landrat Edgar Wolff zeigt sich erfreut, dass mittlerweile mehr als 155.000 Personen aus dem Landkreis den vollständigen Impfschutz aufweisen. Allerdings gelte es, auch die Menschen zu einer Impfung zu bewegen, die bislang noch zögerlich sind.“
6.10.21

 

 

Kinderwünsche zum Weihnachtsfest

Geislingen. Um sozial benachteiligten Kindern in Geislingen eine Freude zu machen, organisiert das Mehrgenerationenhaus Geislingen gemeinsam mit Jugendgemeinderäten und sozialen Einrichtungen die Aktion „Weihnachtsbaum der Kinderwünsche“. Alle Familien, die in Geislingen gemeldet sind und nur ein geringes Einkommen sowie Kinder bis 16 Jahre haben, können sich ab jetzt im Mehrgenerationenhaus (Schillerstr. 4) melden, um für ihre Kinder einen Wunschzettel abzuholen. Sobald die Wünsche der Kinder notiert sind, spätestens jedoch bis zum 10. November, kann der Wunschzettel im Mehrgenerationenhaus wieder abgegeben werden.

Der Wunsch darf 30 Euro pro Kind nicht übersteigen und es sollten keine Einkaufsgutscheine auf den Wunschzetteln stehen. Bürger, Geschäfte und Firmen aus Geislingen, die gerne einem oder mehreren Kindern einen Wunsch erfüllen möchten, sind dann dazu aufgerufen, einen Wunschzettel vom Weihnachtsbaum der Kinderwünsche zu pflücken, das gewünschte Geschenk zu kaufen und es dann weihnachtlich verpackt und mit der Nummer bzw. dem Wunschzettel versehen bis zum 11. Dezember  wieder in der Stadtbücherei abzugeben. Infos bei Julia Maurer, die das Projekt koordiniert: Tel. 07331-440 363, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
6.10.21

 

 

Fußgängerin umgefahren

Göppingen. Am Dienstag flüchtete ein Unfallverursacher in Göppingen. Kurz nach 19.15 Uhr kam es zu dem Unfall in der Freihofstraße. Ein unbekannter Autofahrer fuhr dort rückwärts von einem Parkplatz aus. Dabei stieß er gegen eine 74-jährige Fußgängerin. Die stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Den Unfall bemerkte der Fahrer und stieg aus. Mit einer Zeugin kümmerte er sich kurz um die Seniorin. Unter dem Vorwand sein Auto beiseite fahren zu wollen, suchte der Mann das Weite. Die Frau kam in ein Krankenhaus. Das Polizeirevier Göppingen (Telefon 07161/63-2360) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und Hinweise zu dem geflüchteten Autofahrer geben können. Der soll mit einem beige farbenen Kombi unterwegs gewesen sein.
6.10.21

 

 

Geriatrische Klinik erneut zertifiziert

Göppingen. Die Klinik für Geriatrische Rehabilitation und Physikalische Medizin am Christophsbad wurde erneut zertifiziert. Der Geschäftsführer der Christophsbad Klinikgruppe, Oliver Stockinger, die Geschäftsbereichsleiterin Birgit Kälbling sowie der Chefarzt der Rehaklinik, Dr. Christian Marburger, bedankten sich für die sehr gute Teamleistung bei den Mitarbeitern. Stockinger lobte das gesamte klinische Team und Birgit Kälbling für ihre sehr gute Arbeit. Zusammen mit Chefarzt Dr. Marburger förderte sie die berufsgruppen- und hierarchieübergreifende Zusammenarbeit.
6.10.21

 

 

Mit E-Bus auf Probefahrten

Göppingen. Wer in diesen Tagen auf Linien des Busunternehmens Frank+Stöckle in Göppingen oder im angrenzenden Voralbraum unterwegs ist, kann eine interessante Erfahrung machen. Erstmals wird ein nagelneuer Daimler-Bus vom Typ E-Citaro im regulären Fahrbetrieb eingesetzt. Der Testbetrieb wurde durch das Hattenhofener Traditionsunternehmen Frank+Stöckle initiiert, das Erfahrungen mit der neuen Technik auf der Linie sammeln möchte und das batterielektrisch betriebene Modell auf der Linie einsetzt. Jung-Unternehmer Carsten Frank beschäftigt sich seit Jahren mit den Möglichkeiten, emissionsarme Busse im Regelverkehr zu etablieren um schon bald die notwendigen Klimastandards der Zukunft erfüllen zu können: „Wir prüfen derzeit, wie mit der neuen Antriebstechnik umzugehen ist, welche Voraussetzungen wir im Betrieb benötigen und ob sich die derzeit verfügbaren Busmodelle im täglichen Einsatz bewähren“. Die Mannheimer Bushersteller des Daimler-Konzerns stellen ihr aktuelles Modell für einen Testlauf im Landkreis in dieser Woche zur Verfügung. Aus diesem Anlass fand am Mittwoch eine Informationsfahrt statt, zu dem unter anderem der Landkreis als Aufgabenträger für den Busverkehr, Vertreter der Kommunen und des Kreistags eingeladen waren. Der Probebetrieb gab interessante Einblicke in eine der großen Herausforderungen der Zukunft, wenn es darum geht, die anstehende Verkehrswende ernst zu nehmen und im Bereich des ÖPNV die betrieblichen Voraussetzungen dafür zu schaffen. „Die neuen politischen Vorgaben der Europäischen Union in Bezug auf die künftigen Anforderungen an die Busflotte weisen den Weg“ berichtet Jörg-Michael Wienecke, Amtsleiter für den Bereich Mobilität im Landratsamt, der die Initiative aus der Unternehmerschaft ausdrücklich begrüßte.  In der Kreisbehörde arbeitet man intensiv an der Neuaufstellung des Nahverkehrsplans, der bei der Neuausschreibung der Linienverkehre nach der Clean Vehicle Directive (CVD) ab 2025 einen Anteil von 65 Prozent an emissionsfreien bzw. emissionsarmen Fahrzeugen gewährleisten muss. Die Erkenntnisse des Informationstags wolle er mit seinem Team in die komplexe Aufgabenstellung mit einbeziehen. Die finanziellen Auswirkungen sieht er kritisch.

Dennoch stellt sich den Planern wie auch den beteiligten Bus-Betreibern eine riesige Aufgabe, diese Ziele in vergleichsweise kurzen Zeiträumen im unternehmerischen Alltag umzusetzen und entsprechende Fahrzeuge rechtzeitig zu beschaffen. Welche Technik am Ende das Rennen machen wird, sei dabei ein Stück weit noch offen, meint Wienecke. Die batterieelektrische Variante, wie sie der E-Citaro von Daimler bereits in zweiter Generation mit einer Tagesleistung von rd. 300 km ohne Nachladen bietet, spielt ganz vorne mit. Aber auch die Brennstoffzelle, die auf Grünem Wasserstoff basiert, nimmt deutlich an Fahrt auf. Die anstehenden politischen Entscheidungen müssen die Marktlage und die technologische Entwicklung gleichermaßen berücksichtigen, um bei diesen zentralen Fragen voranzukommen. Auf dem Weg dahin, bot die Informationsfahrt interessante Einblicke, die im Weiteren ausgewertet und in die anstehenden Entscheidungsprozesse mit eingebunden werden sollen.

Für die Fahrgäste bietet der neue Elektro-Bus durch deutlich reduzierte Fahrgeräusche im Innenraum entschieden mehr Komfort. Im Stadtraum erweisen sich der komplett entfallende Schadstoffausstoß und der ebenfalls reduzierte Motorenlärm als besonders angenehme Effekte, die unter dem Strich für mehr Lebensqualität in Stadt und Land sorgen. Wo und wann der Bus auf den Frank+Stöckle-Linien in den nächsten Tagen zum Einsatz kommt, bleibt dem Zufall überlassen.
6.10.21

 

 

Eislingen tauscht Straßenlampen aus

Eislingen. Die Stadt Eislingen hat sich beim Förderprogramm „KSI: Sanierung Straßenbeleuchtung mittels LED-Technik“ beteiligt. Aus dem Bundeshaushalt werden für die Modernisierung 30 Prozent der rund 330.000 Euro Gesamtkosten zur Verfügung gestellt..

In Eislingen werden insgesamt 466 alten Bogenleuchten mit 150, 125, 100 und 70 Watt gegen neue Trilux LED-Leuchten mit 34, 28, 21 und 12 Watt ausgetauscht.

Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. „Besonders freut uns die spürbare Nachhaltigkeit mit der deutlichen Reduzierung der Stromkosten, weshalb wir weiter auf LED-Technik setzen werden“, bekräftigt OB Klaus Heininger. Die Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
6.10.21

 

 

Preis für „Rücksicht macht Wege breiter“

Die Initiatoren der Kampagne "Rücksicht macht Wege breiter" von Landratsamt Göppingen und Tourismusgemeinschaft Erlebnisgregion Schwäbischer Albtrauf freuen sich mit Landrat Edgar wolff (Mitte) über den Gewinn des Staatsanzeiger-Awards. Foto: Landratsamt Göppingen

Kreis Göppingen. In den Sommermonaten war viel los auf den Wander- und Radwegen im Landkreis Göppingen. Der stark gestiegene Besucherdruck ging einher mit vermehrten Konflikten und Problemen: zurückgelassener Müll, Zerstörung der Vegetation, Verlassen der ausgewiesenen Wege oder emotionale Auseinandersetzungen. Deshalb wurde die Sensibilisierungs-Kampagne „Rücksicht macht Wege breiter“ zu einem respektvollen Miteinander ins Leben gerufen. Der Landkreis hat gemeinsam mit seinem kreisweiten Tourismusverband Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf  (ESA) einen Sonderpreis für diese Kampagne beim Staatsanzeiger-Award gewonnen.

Erstmals hat der Staatsanzeiger dieses Jahr drei Awards für erfolgreiche und inspirierende Projekte an Kommunen, Verwaltungen oder Behörden aus Baden-Württemberg verliehen. Die Kampagne aus Göppingen konnte in keine der vorhandenen Kategorien eingeordnet werden, weil neben dem Tourismus viele andere Bereiche wie Naturschutz, Forst- und Landwirtschaft involviert waren. Die Jury war jedoch von dem Gesamtkonzept so begeistert, dass gemeinsam die Entscheidung getroffen wurde einen Sonder-Award zu vergeben.

Das Büro für Kreisentwicklung und Kommunikation des Göppinger Landratsamtes hat die Kampagne zusammen mit dem kreisweiten Tourismusverband ESA erstellt. Finanziert wurde die von Juni bis Oktober laufende Marketingkampagne durch vom Kreistag freigegebene touristische Projektmittel.
6.10.21

 

Erhebliche Schäden durch Farbschmierereien

Schwäbisch Gmünd. Innerhalb der letzten Wochen wurden im Bereich Schwäbisch Gmünd mehrere Farbschmierereien festgestellt. So haben Unbekannte in der Pleuer Passage am Bahnhof mehrere Wände und Türen mit schwarzer Farbe besprüht. In der Ledergasse wurde ein Verkehrszeichen mit schwarzer Farbe besprüht und in der Robert-von-Ostertag-Straße an der Josenbrücke wurde eine Tür beschmiert. Der hierbei entstandene Schaden wird auf mindestens 1500 Euro geschätzt. Großflächige Farbschmierereien wurden Hussenhofen an der Birkhofbrücke, auf Höhe des dortigen Supermarktes, festgestellt. Da dort aufgrund der Reinigung zusätzlich die Bahnstrecke gesperrt werden musste, wird der Schaden auf etwa 12.000 Euro geschätzt. Hinweise auf die Verursacher nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 / 3580 entgegen.
6.10.21

 

 

Haushaltsberatung wird gestreamt

Göppingen. Die Erwiderung der Fraktionen zum Haushaltsplan 2022 am Donnerstag, 7. Oktober, den Oberbürgermeister Alex Maier kürzlich in den Gemeinderat eingebracht hat, wird von der Filstalwelle  live gestreamt und ist über die Homepage der Stadt Göppingen unter www.goeppingen.de live zu verfolgen. Die Erwiderung der Fraktionen ist soll gegen 17.15 Uhr starten.
5.10.21

 

 

Zwei Verletzte bei Crash am frühen Morgen

Salach. Zwei verletzte Personen und hoher Sachschaden sind das Resultat eines Unfalls am Dienstag in Salach. Gegen 3.45 Uhr war ein 26-Jähriger mit seinem Lkw in der Weberstraße unterwegs. Er fuhr an der Kreuzung geradeaus und wollte in Richtung Eislingen fahren. An der Kreuzung kam von links eine 34-Jährige mit ihrem Pkw. Die fuhr in Richtung Wilhelmstraße und hatte Vorfahrt. Im Kreuzungsbereich stießen die Fahrzeuge zusammen. Nach dem Aufprall fuhr der Lkw  über einen Fahrbahnteiler und beschädigte diesen. Zum Unfallzeitpunkt war die Ampel nicht in Betrieb. Bei dem Unfall erlitten beide Beteiligten Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte die 34-Jährige in eine Klinik. Der junge Mann wurde von den Helfern vor Ort versorgt. Er begab sich selbständig in ärztliche Behandlung. Das Auto und der Lkw waren nicht mehr fahrbereit. Die Feuerwehr kümmerte sich um ausgelaufene Betriebsstoffe. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 20.000 Euro.
5.10.21

 

 

Frauen bei Unfall schwer verletzt

Schorndorf. Beim Auffahren auf die Bundesstraße 29 ereignete sich am Dienstagmorgen ein Verkehrsunfall. Ein 57-jähriger Fahrer eines Transporters befuhr gegen 6.20 Uhr an der Anschlussstelle Schorndorf-West den Beschleunigungsstreifen in Richtung Stuttgart. Dabei erkannte er zu spät, dass zwei vorausfahrende Autos verkehrsbedingt anhielten. Der 57-Jährige fuhr daraufhin auf einen Pkw auf und schob diesen noch auf einen davorstehenden Wagen. Die beiden Fahrerinnen der Pkw wurden schwer verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. An den Fahrzeugen entstand schaden von etwa  30.000 Euro. Die Räumung und Säuberung der Unfallstelle behinderte auch den Berufsverkehr. Die Unfallstelle war nur einspurig passierbar. Der Rückstau im Berufsverkehr betrug bis zu sieben Kilometer.
5.10.21

 

 

Stadt sucht Weihnachtsbäume

Kirchheim unter Teck. Mit dem Herbst rückt auch die besinnliche Jahreszeit immer näher: Um das Kirchheimer Stadtgebiet zur Weihnachtszeit festlich zu schmücken, sucht die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck auch in diesem Jahr wieder Tannenbäume in allen Größen und Formen. Kirchheimer werden gebeten, potentiell geeignete Weihnachtsbäume an die Stadt zu spenden. Wer einen seiner Bäume zur Adventszeit erleuchtet in der Stadt sehen möchte, kann sich bis zum Freitag, 22. Oktober per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 07021 502-284 melden.
5.10.21

 

 

Polizei sucht Räuber

Schwäbisch Gmünd. Wie bereits berichtet, drang am Dienstag, 28.September um 0.42 Uhr ein bislang unbekannter Täter über ein Fenster in die Wohnung einer 85-jährigen Frau in der Rechbergstraßein Gmünd ein. Nachdem die Wohnungsinhaberin aufgrund der Geräusche erwachte, zwang der Eindringling die Seniorin leise zu sein. Da die 85-Jährige kein Geld in der Wohnung hatte, durchsuchte der Unbekannte die Wohnung und entwendete Schmuckstücke in noch unbekanntem Wert, ehe er die Wohnung wieder verließ. Der Räuber war etwa 30 bis 32 Jahre alt, ca. 165 cm groß und hatte eine schlanke sportliche Figur. Bekleidet war er mit einer schwarzen Jacke und Hose und einer schwarzen Mütze ohne Schild. Zudem führte der Mann eine rote Stofftasche mit sich. Der Mann sprach hochdeutsch ohne einen erkennbaren Akzent. Die Polizei fragt nach Vorliegen der Personenbeschreibung die Bürger, ob sie einen Mann kennen, auf den die Beschreibung zutrifft.
5.10.21

 

 

Hochschule verabschiedet Studenten

Esslingen/Göpingen. 642 Studenten aus Esslingen und Göppingen haben im vergangenen Sommersemester ihren Hochschulabschluss an der Hochschule Esslingen gemacht. Rektor Christof Wolfmaier in seinem Abschiedsvideo: „Viele Erwartungen sollten sich für Sie erfüllt haben! Sie haben Großartiges geleistet und werden Ihre berufliche Zukunft mit Bravour bestehen.“ Ingo Rust, erster Bürgermeister der Stadt Esslingen, Alex Maier, Oberbürgermeister der Stadt Göppingen, und Markus Sontheimer, Vorstandsvorsitzender des Vereins der Freunde der Hochschule Esslingen (VdF) sprachen ebenfalls ihre Glückwünsche aus und gratulierten den Absolventen zu deren Hochschulabschluss.
5.10.21

 

 

Junge Krankenpflegerinnen schaffen ihr Examen

Die Abschlussklasse 2021 mit Kursleiterin Susanne Weller (7.v.l.); Foto: Alb-Fils-Kliniken

Kreis Göppingen. 22 Auszubildende der Schule für Pflegeberufe der Alb-Fils-Kliniken, die 2018 die Ausbildung „Gesundheits- und Krankenpflege“ bzw. „Gesundheits- und Kinderkrankenpflege“ begonnen hatten, haben jetzt ihr Examen bestanden.

Drei anspruchsvolle und lehrreiche Jahre mit 2.100 Stunden Theorie und 2.500 Stunden Praxis liegen hinter den neuen Pflegefachkräften. Ein großer Teil der Ausbildung musste unter den Restriktionen und einschränkenden Bedingungen der Corona-Pandemie stattfinden. Viele der Auszubildenden haben in den Hochphasen der Infektionswellen in den praktischen Einrichtungen direkt in Covid-Bereichen gearbeitet und die Versorgung der Patienten in den Kliniken mit Engagement und Wissen unterstützt.

Klare hygienische Richtlinien gab es bei den schriftlichen wie bei den mündlichen Prüfungen. Insgesamt lief alles reibungslos und sehr diszipliniert. Dies bestätigte auch Hans Schollenberger, Schulleiter im Ruhestand, der vom Regierungspräsidium beauftragt worden war, als Prüfungsvorsitzender die mündlichen Prüfungen zu begleiten. Er überreichte mit der Schulleiterin Sabine Becker und der Kursleitung Susanne Weiler im Anschluss an die mündlichen Prüfungen die Zeugnisse und beglückwünschte die Absolventinnen zu ihrem erfolgreichen Abschluss. „Ich freue mich sehr über die positiven Prüfungsergebnisse, trotz der vielen Hürden, welche die Pandemie den Schülerinnen abverlangt hat“, sagte Sabine Becker. Als Jahrgangsbeste erhielt Vanessa Patek von der Geschäftsführung einen Geldpreis. 

Die Abschlussprüfungen in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege haben bestanden:  Yanka Claß, Sophia Kley und Annika Kluge. Die Abschlussprüfungen in der Gesundheits- und Krankenpflege haben bestanden:
Michelle Arnold, Melissa Asllani, Helen Bulling, Sidra-Tul-Muntaha Chughtai, Annalisa Di Liberto, Esra Gülec, Juliet Helling, Arzu Kama, Dilay Koca, Laura Melchior, Johanna Mies, Vanessa Patek, Ilayda Peker, Isabelle Sauter, Fazilet Seker, Julia Traub, Elif Secil, Sophie Wiget, Derya Yangöz.
5.10.21

 

 

Streit wegen Jacke eskaliert

Göppingen. Wegen einer Jacke schlugen am Sonntag in Göppingen zwei Männer aufeinander ein. Die beiden 26-jährigen Männer trafen gegen 22.45 Uhr am Bahnhof aufeinander. Zwischen den Beiden entwickelte sich ein Streit, weil einer dem anderen angeblich seine Jacke ausleihen wollte. Letztendlich verblieb das Kleidungsstück beim Eigentümer und die Streithähne trennten sich.
4.10.21

 

 

Zwei Polizeibeamte leicht verletzt

Heubach. Wegen einer gemeldeten Ruhestörung fuhren Beamte des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd am Sonntag kurz nach 1 Uhr eine Gaststätte in der Hauptstraße in Heubach an. Vor dem Lokal hielten sich etwa 30 Personen auf. Ein 34-Jähriger und eine 26-Jährige, die auf dem Gehweg saßen und die Beine auf der Fahrbahn hatten, wurden durch die Beamten aufgefordert, sich auf den Gehweg zu begeben. Hierauf reagierte der 34-Jährige sofort sehr aggressiv; seine Begleiterin beleidigte die Beamten, weshalb die Personalien der Frau aufgenommen werden sollten. Dies verweigerte sie zunächst. Da der 34-Jährige weiterhin sehr aufgebracht war, wurde er von vorbeikommenden Passanten zunächst festgehalten. Die 26-Jährige wurde von den Polizisten zur Seite genommen; mehrfach versuchte ihr Begleiter zu ihr zu gelangen, wobei er in drohender Haltung auf die Beamten zu ging. Um einen Angriff des Mannes zu verhindern, musste er letztendlich zu Boden gebracht und dort fixiert, woraufhin wiederum die 26-Jährige und weitere Barbesucher ihm zu Hilfe eilen wollten. Erst durch das Hinzuziehen weiterer Polizeibeamter ließ sich die Lage beruhigen. Bei den Widerstandshandlungen wurden zwei Beame leicht verletzt.
4.10.21

 

 

Unfallverursacher schwer verletzt

Waldstetten. Schwere Verletzungen zog sich ein 20 Jahre alter Autofahrer am Samstagabend bei einem von ihm verursachten Verkehrsunfall zu. Der junge Mann befuhr mit seinem Pkw die Verbindungsstraße zwischen Schwäbisch Gmünd und Waldstetten, wo er aus Unachtsamkeit mit dem Fahrzeug von der Straße abkam. Das Fahrzeug fuhr zunächst auf die ansteigende Leitplanke auf und auf dieser rund 25 Meter entlang, ehe es von der Leitplanke auf die Gegenfahrbahn geriet und anschließend eine steile Böschung hinauffuhr. Beim Gegenlenken touchierte das Fahrzeug einen entgegenkommenden Pkw und kippte letztendlich an der steilen Böschung auf das Dach. Die Fahrerin des entgegenkommenden Pkw erlitt bei der Kollision leichte Verletzungen. Der 20-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 13.000 Euro.
4.10.21

 

 

Spielautomaten aufgebrochen

Heubach. Über das Fenster verschafften sich Unbekannte am Sonntagmorgen gegen 4.30 Uhr Zutritt zu einem Bistro in der Bahnhofstraße. Im Gebäudeinneren hebelten die Täter zwei Spielautomaten auf und entwendeten das darin befindliche Bargeld. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens können noch keine Angaben gemacht werden. Hinweise bitte an das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580.
4.10.21

 

 

Autofahrer übersieht fast Streifenwagen

Süßen. Am Sonntag verursachte ein Autofahrer eine gefährliche Situation in Süßen. Gegen 10 Uhr wollte ein 31-Jähriger mit seinemP kw vom Gässle auf die Hauptstraße abbiegen. Dabei übersah er fast einen Streifenwagen. Der 31-Jährige hatte nämlich die vorderen Seitenscheiben mit Folie beklebt. Dies stellte die Polizei bei der Kontrolle fest. Das ist nicht erlaubt und gefährlich, wenn die Folie nicht ausdrücklich zugelassen wurde. Den Mann erwartet nun ein Bußgeld wegen des verkehrsunsicheren Zustands seines Fahrzeugs. Unter Aufsicht der Polizei entfernte der Mann die Folie.
4.10.21

 

 

Impf-Ärzte spenden für Flutopfer

Ostalbkreis. Eine Spendenscheck über 6000 Euro für die Opfer der Flut-Katastrophe in Deutschland stellten der Ärztliche Leiter des KIZ, Peter Schmidt, und Landrat Dr. Joachim Bläse stellvertretend für rund 30  Ärzte aus. Diese hatten unter dem Motto „1 Stunde für die Flutopfer“ Teile ihres Honorars, welches sie als Impfärzte im Aalener Impfzentrum erhalten haben, für die „Aktion Deutschland Hilft“ zugunsten der Flutopfer zur Verfügung gestellt. Bläse dankte den Ärzten für ihren Einsatz im Impfzentrum und dafür, dass sie sich finanziell für Menschen engagierten, die während des Hochwassers im Juli teilweise alles verloren hätten.
4.10.21

 

 

Finale von "Heiß auf Lesen"

Schwäbisch Gmünd (sv). Auch in diesem Jahr endete der Sommerleseclub „Heiss auf lesen“ mit einer kleinen Abschlussveranstaltung im Spitalhof, bei dem die Teilnehmer für ihr fleißiges Lesen belohnt wurden. Über 80 Kinder im Alter von acht bis 15 Jahren haben in diesem Jahr an dem Sommerleseclub teilgenommen und dabei über 300 Bücher gelesen. Zu jedem gelesenen Buch wurden sie von den Bibliotheksmitarbeiterinnen interviewt und durften das Buch bewerten. Jedes Kind, das während der Ferienzeit drei Bücher oder mehr gelesen hat, bekam bei der Abschlussveranstaltung nicht nur eine Urkunde und eine kleine Überraschung, sondern nahm auch an der Verlosung von tollen Preisen teil. Insgesamt erhielten im diesem Jahr 45 Kinder eine Urkunde und freuen sich schon auf den nächsten Sommerleseclub im kommenden Jahr.
4.10.21

 

 

Renovierungsarbeiten enden tödlich

Eislingen.  Bei Renovierungsarbeiten an einem Altbau stürzte am Samstagvormittag ein Betonbalkon vom ersten Obergeschoss ab und begrub den 53-jährigen Eigentümer unter sich. Bei den Arbeiten sollten die Betonstützen ausgetauscht werden. Hierfür sicherten Arbeiter den Balkon mit Metallstützen ab. Als eine Metallstütze vom Hauseigentümer mit Hammerschlägen zur Seite geschlagen wurde, fiel sie seitlich weg. In der Folge brach der Balkon von der Hauswand ab. Der Mann wurde unter den Balkonplatte begraben und erlag noch vor Ort seinen Verletzungen. Das Gebäude wurde an der Südseite stark beschädigt und ist einsturzgefährdet. Am Montag wird das Gebäude von einem Statiker überprüft. Der Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen übernommen.
3.10.121

 

 

Auto erfasst betrunkenen Fußgänger

Göppingen. Schwer verletzt wurde ein betrunkener Fußgänger am Samstagmorgen zwischen Ursenwang und Eschenbach Aus bislang unbekannten Gründen erfasste ein 35-jähriger Autofahrer den Fußgänger mit dem rechten Kotflügel. Der befand sich zu dem Zeitpunkt am rechten Fahrbahnrand. Nach dem Anprall wurde der 24-jährige Fußgänger auf die Motorhaube geschleudert und prallte mit dem Kopf auf der Fahrerseite auf die Windschutzscheibe. Der Mann war zum Zeitpunkt des Unfalls deutlich betrunken. Da der Unfallhergang für die Beamten des Verkehrsdienstes Mühhausen unklar war, wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Ulm ein Gutachter an die Unfallstelle beordert. Dieser untersuchte die an Ort und Stelle feststellbaren Spuren. Voraussichtlich wird erst nach Vorliegen des Gutachtens zu ermitteln sein, wer den Verkehrsunfall verursacht hat.
3.10.21

 

  

Mülldebakel: Sondersitzung für Kreisräte

Kreis Göppingen. Das Mülldebakel im Kreis Göppingen hält an. Nach wie vor hat die Landkreisverwaltung das Schreiben des Abfallwirtschaftsbetriebs (AWB) trotz der massiven Bürgerproteste nicht zurückgenommen. Inzwischen ist die Online-Petition gegen das neue Müllkonzept und die Gebühren-Erhöhung abgeschlossen und zählt knapp 14200 Unterstützer. Zahlreiche Bürger wollen zudem das AWB-Schreiben nicht beantworten.

Vor dem Hintergrund des Protestes, der auch in zahlreichen Leserbriefen in der Lokalzeitung zum Ausdruck kommt, hat der Landrat für Freitag den Kreistagsausschuss für Umwelt und Verkehr einberufen, die auch von den Freien Wählern gefordert worden war. Damit trotz Corona-Pandemie möglichst viele Bürger die Möglichkeit haben, die Ausführungen zum Tagesordnungspunkt "Künftiges Sammel- und Gebührenkonzept Abfallwirtschaft" zu verfolgen, wird die Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verkehr als Livestream zur Verfügung gestellt. Abrufbar ist dieser unter dem Link https://filstalwelle.de/live/events/lrgp255649973  oder in dem entsprechenden Beitrag auf der Homepage des Landkreises www.landkreis-goeppingen.de.   Die Sitzung wird außerdem in den Hohenstaufen-Saal (Erdgeschoss, Raum C 001) im Landratsamt Göppingen, Lorcher Straße 6 übertragen. Sie kann dort unter Einhaltung der Corona-Regeln verfolgt werden. Es stehen deshalb nur begrenzt Sitzplätze zur Verfügung. Die Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verkehr beginnt um 14 Uhr. Der Livestream beginnt zeitgleich. Im Nachgang der Sitzung kann die Aufzeichnung noch bis zum 30.April auf der Homepage des Landkreises Göppingen abgerufen werden.

Nach Informationen von unser-stauferland.de will die Landkreisverwaltung  an ihrer bisheriger Marschroute in der Müllpolitik festhalten und sieht auch keine handwerklichen Fehler in der  Kommunikationspolitik. Verhandlungsspielraum sieht man im Landratsamt aber wohl noch bei der Anzahl der mit der Gebühr abgegoltenen Leerungen (bisher zehn). Auch denkbar ist, dass die Müllgebühr in zwei Schritten auf das geplante Niveau angehoben wird.
12.4.21

 

 

Landkreise verhängen Ausgangssperren

Kreis Göppingen / Region. Laut Corona-Verordnung des Landes müssen Landkreise, die trotz Notbremse deutlich über einer 7-Tage-Inzidenz  von 100 bleiben, nächtliche Ausgangssperren in Betracht ziehen. In einem Schreiben hat das Sozialministerium zudem die Landräte angewiesen, dieses letzte Mittel ab einer Inzidenz von 150 einzusetzen. In den Landkreisen Ludwigsburg, Esslingen, Göppingen, dem Rems-Murr-Kreis und dem Ostalbkreis gelten aufgrund eines nach wie vor hohen Infektionsgeschehens ab Mittwoch nächtliche Ausgangssperren von 21 bis 5 Uhr.  Im Landkreis Göppingen lag die 7-Tages-Inzidenz bei 209,6, im Ostalbkreis bei 167,8.

Die betroffenen Landräte in der Region haben sich diese schwierige Entscheidung nicht leichtgemacht. Schließlich seien Ausgangssperren ein erheblicher Eingriff in die Bewegungsfreiheit der Bürger. Dabei wurde bewusst nicht nur die Inzidenz in den Blick genommen, sondern die gesamte Pandemie-Lage im jeweiligen Landkreis: So spüren einige Intensivstationen der Kliniken derzeit eine deutliche Steigerung bei der Zahl der Patienten, die zudem immer jünger werden. Auch die Impfkampagne geht noch deutlich zu langsam voran, um Wirkung auf das Infektionsgeschehen zu entfalten. Außerdem haben auch die Osterferien und Schulschließungen bisher nicht die erhoffte Entspannung bei den Infektionszahlen gezeigt. Zudem sollen die Schulen in der kommenden Woche in den Wechselunterricht starten. Deshalb sei diese gemeinsame Kraftanstrengung in der Region nötig, um die dritte Welle zu bewältigen, so die Landräte.

Das Landratsamt Göppingen hat die Allgemeinverfügung über eine nächtliche Ausgangsbeschränkung im Landkreis Göppingen erlassen und im Rahmen einer Notbekanntmachung auf seiner Homepage veröffentlicht. Die Verfügung gilt am zweiten Werktag nach ihrer Veröffentlichung als bekanntgegeben und wird damit am Mittwoch, 0 Uhr wirksam.Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz zeigt laut Landratsamt, dass die bislang getroffenen Maßnahmen nicht ausreichend sind, um die Fallzahlen einzudämmen. Während die Inzidenz am 7. April noch bei 110,0 lag, stieg sie innerhalb von zwei Tagen auf 156,5 und erreichte am 11. April einen Wert von 197,2. Auch die Kapazitäten zur Betreuung der Corona--Patienten an den beiden Standorten der Albs-Fils-Kliniken seien aktuell an ihren Grenzen, heißt es in einer Pressemitteilung. Dort wurden gestern 56 Corona-Patienten behandelt. Die Zahl der aktuell an Corona Infizierten betrug im Landkreis am Montag 761. Die 7-Tages-Inzidenz lag am Montag laut Sozialministerium in Stuttgart im Landkreis Göppingen 209,6.

Das Gesundheitsamt geht aufgrund des diffusen Infektionsgeschehens von einer nicht unerheblichen Zahl von Infektionen im privaten Bereich aus. Durch die Ausgangsbeschränkung soll die Mobilität und die nicht essentiell notwendigen Kontakte am späten Abend und in der Nacht beschränkt werden. Nach dieser Allgemeinverfügung dürfen sich Personen im Landkreis Göppingen zwischen 21 und 5 Uhr nur aus triftigen Gründen außerhalb ihrer Wohnung oder sonstigen Unterkünften aufhalten. Triftige Gründe sind beispielsweise der Besuch von Ehegatten, Lebenspartnern und Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Inanspruchnahme medizinischer Leistungen oder die Ausübung beruflicher Tätigkeiten.
12.4.21

 

 

Motorrad prallt gegen Pedelec

Donzdorf. Schwerste Verletzungen zogen sich ein 22- und ein 80-Jähriger bei einem Unfall am Sonntag in Donzdorf zu.  Gegen 16.30 Uhr fuhr ein 32-Jähriger mit seinem Motorrad in Richtung Ortsmitte. Ihm folgte ein 22-Jähriger, ebenfalls auf seinem Motorrad. Beide kamen aus Richtung Süßen. Die Fahrzeuge hatten einen Pkw überholt. In der Nähe einer Tankstelle überquerte ein Pedelecfahrer die Straße. Der 32-Jährige wich aus und vermied so einen Zusammenstoß. Der 22-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und ausweichen und prallte gegen das Pedelec. Die Fahrer stürzten und trugen lebensgefährliche Verletzungen davon. Ein Rettungshubschrauber flog den 22-Jährigen in ein Krankenhaus. Ein Rettungswagen transportierte den 80-jährigen Pedelcfahrer in eine Klinik. Zur Klärung der Unfallursache ordnete die zuständige Staatsanwaltschaft die Erstellung eines Gutachtens an. Die Fahrzeuge stellte die Polizei sicher. Sie waren nicht mehr fahrbereit. Den Sachschaden an ihnen schätzt die Polizei auf ungefähr 7.000 Euro. Nach dem Unfall war die Fahrbahn für einige Zeit voll gesperrt. Eine örtliche Umleitung war eingerichtet. Die Verkehrspolizei Mühlhausen (07335/96260) hat nun die Ermittlungen aufgenommen. Sie geht auch dem Hinweis nach, dass die Motorradfahrer zu schnell unterwegs gewesen sind.
12.4.21

 

 

Hochschule verabschiedet 558 Studenten

Esslingen/Göppingen. Für die  Absolventen der Hochschule Esslingen beginnt jetzt ein neuer Lebensabschnitt: 558 junge Frauen und Männer haben  ihre Abschlusszeugnisse per Post erhalten. Darunter befinden sich auch 51 internationale Absolventen, die aus 28 Staaten kommen. Die Hochschule kann die jungen Menschen wegen der Gesundheitslage nur online in den Fakultäten in Esslingen und Göppingen verabschieden. Zudem gibt es einen Abschlussfilm mit Grußworten und Glückwünschen. „Sie haben mit ihrer Bachelor- oder Masterurkunde einen Meilenstein in Ihrem Leben und Ihrer beruflichen Karriere erreicht. Hinter Ihnen liegt ein prägender Lebensabschnitt, in dem Sie bestimmt viele neue Erfahrungen gemacht, neue Freundschaften geschlossen, sich persönlich weiterentwickelt haben“, sagt Prof. Christof Wolfmaier, Rektor der Hochschule Esslingen, in seiner virtuellen Grußbotschaft. „Oft haben Sie auch anstrengende Zeiten erlebt – umfangreichen Lernstoff, schwere Prüfungen und Klausuren“, so der Rektor. „Doch die Mühe hat sich gelohnt“, führt Wolfmaier weiter aus. „Das Zeugnis der Hochschule Esslingen wird Ihnen Türen öffnen.“ Glückwünsche übermitteln in dem Video auch die Oberbürgermeister der Stadt Esslingen, Dr. Jürgen Zieger, sowie der Stadt Göppingen, Alexander Maier. Des Weiteren gratuliert der Vorstandsvorsitzende des Vereins der Freunde der Hochschule Esslingen (VDF), Markus Sontheimer.
12.4.21

 

 

Feuerwehr löscht Flammen

Göppingen. Am Montag brannte eine Hütte in Göppingen.  Gegen 1.15 Uhr sah ein Zeuge die Flammen auf einem Grundstück in der Oberen Gartenstraße und verständigt die Einsatzkräfte. Die Feuerwehr kam und löschte die Flammen in der Spielhütte. Die Polizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach der Brandursache. Der Zeuge will auch gesehen haben, dass eine Person vom Brandort geflüchtet ist. Den Sachschaden schätzen die Ermittler auf ungefähr 1.500 Euro.
12.4.21

 

 

Einbrecher ohne Beute

Göppingen. In einem Geschäft suchte ein Unbekannter am Samstag in Göppingen nach Brauchbarem. Zwischen 22.15 und 22.30 Uhr muss die Tat in der Grabenstraße passiert sein. In dieser Zeit ging ein Unbekannter zu dem Geschäft und brach eine Tür auf. Er ging ins Innere und suchte dort nach Brauchbarem. Ersten Ermittlungen zufolge soll der Einbrecher ohne Beute wieder von dannen gezogen sein. Die Göppinger Polizei (07161/632360) hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht den Täter.
12.4.21

 

 

Vom Motorrad gefallen

Bad Dizenbach.  Mangels Fahrpraxis flog ein 46-Jähriger am Sonntag bei Bad Ditzenbach von seinem Motorrad. Eine Motorradgruppe fuhr gegen 14.30 Uhr zwischen Bad Ditzenbach und Aufhausen. Nach einer scharfen Kurve verschaltete sich der 46-Jährige wohl. Als er Gas gab, stieg sein Vorderrad nach oben und er stürzte vom Motorrad. Dabei verletzte er sich und kam mit Verdacht auf schwerere Verletzungen in ein Krankenhaus. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 1.000 Euro.
12.4.21

 

 

Auto und Carport in Flammen

Heiningen. Am frühen Sonntag führte ein Brand in Heiningen zu einem Feuerwehreinsatz. Gegen 2.30 Uhr bemerkte eine Bewohnerin im Dürnauer Weg einen Feuerschein. Sie wählte den Notruf. Als die Einsatzkräfte eintrafen, standen bereits ein Carport sowie ein dort geparkter Pkw in Flammen. Auch das Wohnhaus wurde beschädigt. Die Feuerwehr löschte den Brand und verhinderte Schlimmeres.  Der Sachschaden beträgt rund 100.000 Euro. Warum das Feuer ausbrach, ist noch unklar. Der Polizeiposten Heiningen hat die Ermittlungen aufgenommen.
12.4.21

 

 

Corona-Lage im Kreis spitzt sich zu

Kreis Göppingen. Die 7-Tage-Inzidenz ist im Landkreis Göppingen am Sonntag auf 196,2 gestiegen und lag damit an drei Tagen in Folge über 150. Vor dem Hintergrund der Entwicklung wäre der Landkreis Göppingen gehalten, eine nächtliche Ausgangssperre zu verhängen, die ab Mittwoch in Kraft treten könnte. Am Wochenende hatten sich über 150 neu an Corona Infizierte beim Gesundheitsamt gemeldet. Die Zahl der im Zusammenhang mit Corona gestorbenen Menschen im Kreis stieg seit Ausbruch der Pandemie auf 179.
11.4.21

 

 

Motorradfahrer und Sozia schwer verletzt

Schlierbach/Albershausen.  Am Samstagnachmittag kam es auf der B297 zwischen Schlierbach und Albershausen zu einem Unfall zwischen Pkw und Motorrad. Ein 25-jähriger fuhr mit seinem Pkw von der Maybachstraße in die Bundesstraße ein. Er wollte nach links in Richtung Kirchheim fahren. Beim Einfahren in die Bundesstraße übersah er ein Motorrad, das in Richtung Albershausen fuhr. Das Motorrad wurde von der Pkw-Front erfasst. Der 67-jährige Fahrer und seine 65-jährige Sozia stürzten auf die Fahrbahn. Das Motorrad landete im Graben. Die zwei Verletzten wurden vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf 15000 Euro. Die ölverschmierte Fahrbahn musste von einer Spezialfirma gereinigt werden. Das beschädigte Motorrad wurde abgeschleppt.Außer den beiden Rettungswagen waren ein Notarzt, Polizei aus Uhingen und Beamte der spezialisierten Unfallaufnahme aus Mühlhausen.
11.4.21

 

 

Polizei stoppt Raser zwei Mal

Göppingen/Geislingen. In der Ulmer Straße in Göppingen überprüfte die Polizei, ob sich die Autofahrer an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h hielten. Einen BMW-Fahrer musste sie gegen 21.30 Uhr stoppen, weil er mit 94 km/ h in Richtung Göppingen unterwegs war. 15 Minuten später kontrollierte ihn die Polizei ein zweites Mal an dieser Stelle. Diesmal fuhr der 25-Jährige in die entgegengesetzte Richtung und war noch schneller: Die Polizei stoppte ihn, weil er 124 km/h auf dem Tacho hatte. Eine plausible Erklärung für seine zweite Fahrt hatte der Mann nicht. Auf ihn kommen jetzt eine Anzeige, Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot zu. Zwei weitere Autofahrer erhalten Anzeigen, weil sie gegen Mitternacht in der Stuttgarter Straße mit 74 und 86 km/h Stunde unterwegs waren. Erlaubt sind dort 50 km/h. Einen Porschefahrer kontrollierte die Polizei gegen 19.30 Uhr in Geislingen. Weil die Beamten den Verdacht hatten, dass der Mann Drogen genommen hat, kam er in ein Krankenhaus, wo er Blut abgeben musste.
11.4.21

 

 

Handballerinnen in Buxtehude siegreich

Göppingen. Die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen haben in Buxtehude wichtige Punkte für den Klassenerhalt geholt. Die Göppingerinnen gewannen  am Samstagabend das Auswärtsspiel mit 28:27 (11:16).
10.4.21

 

 

Sattelzug verunglückt

Aichelberg. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am späten Fretagnachmittag auf der A 8 bei Aichelberg. Ein 57-Jähriger fuhr mit einem Sattelzug auf der rechten Spur der A 8 in Richtung Stuttgart. Am Aichelberg,  kurz nach der Grünbrücke, kam er durch Unachtsamkeit auf das rechte Bankett. Nach ca. 80 Metern wurde der Sattelzug mit seinem Siloauflieger durch eine Unebenheit ausgehoben und kippte auf die linke Fahrzeugseite. Schließlich lag der Auflieger quer zur Fahrbahn, von der mittleren Spur bis zum Pannenstreifen. Der Fahrer erlitt eine Armfraktur und wurde stationär im Krankenhaus aufgenommen. Ein Ersthelfer hatte ihn zuvor befreit, in dem dieser die Frontscheibe einschlug und so dem Verletzten aus dem Führerhaus helfen konnte. Über eine längere Zeit stand während der Unfallaufnahme nur der linke Fahrstreifen zur Verfügung, weshalb sich ein Stau bis 12 Kilometer Länge bildete. Für die Bergung musste ein Kranwagen anfahren. Solange der Auflieger aufgerichtet wurde, wurde die Gegenfahrbahn auch kurzzeitig gesperrt. Ein Bersten des Tanks während dem Aufstellen des Siloaufliegers hätte eine erhebliche Sichtbehinderung durch die aus Gesteinsmehl bestehende Ladung für den gesamten Verkehr bedeutet. Aufgrund der Erstmeldung war neben den Feuerwehren aus Wiesensteig und Gruibingen auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr aus Salach und die Werksfeuerwehr einer Eislinger Firma mit 13 Fahrzeugen und 52 Mann im Einsatz. Der Rettungshubschrauber aus Leonberg konnte ohne Auftrag wieder zurückfliegen. Der Sachschaden am Lastwagen wir mit 110.000 Euro beziffert, an der Straße entstand ein Schaden von 5000 Euro. Die A 8 wurde um 22.45 Uhr wieder freigegeben.
10.4.21

 

 

Unfall im Kreuzungsbereich

Geislingen. In Geislingen fuhr am Freitagabend  ein 34-Jähriger von der Steinbeisstraße nach links in die Überkinger Straße ein. Dabei übersah er einen Pkw, der auf der mittleren Spur in auswärtige Richtung fuhr. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß beider Autos. Dabei wurde die 39-jährige Beifahrerin im Wagen des Unfallverursachers leicht verletzt. Nach Angaben der Beteiligten vor Ort kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Fahrer des unfallverursachenden Fahrzeugs abgelenkt und bei Rot über die Ampel gefahren war. Der Gesamtsachschaden  wird auf etwa 7000 Euro geschätzt.
10.4.21

 

 

Stadtbahn hat auf alten Strecken große Chancen

Eine Stadtbahn, wie hier in Karlsruhe, könnte schon bald auf das ehemaligen Voralbbahn verkehren, die von Boll bis Kirchheim verlängert werden könnte. Foto:VCD/Matthias Lieb

Kreis Göppingen. Die Online-Veranstaltung des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) zur möglichen Reaktivierung der Göppinger Nebenbahnen war bereits wenige Augenblicke nach dem Start mit 100 Teilnehmern ausgebucht. Bürger und Politiker zwischen Teck und Rems zeigten an den Vorträgen und der Diskussion über die Strecken nach Kirchheim und Schwäbisch Gmünd (verlängerte Voralbbahn und Hohenstaufenbahn) am Donnerstagabend enormes Interesse. Dabei kristallisierte sich deutlich heraus, dass bei einer Wiederinbetriebnahme die Stadtbahn nach dem Karlsruher Vorbild gegenüber einer herkömmlichen Eisenbahn deutliche Vorteile hat. Auslöser der Reaktivierungsdiskussion ist ein Gutachten des Landesverkehrsministeriums, wonach die beiden stillgelegten Nebenstrecken wegen ihres hohen Fahrgastpotenzials grundsätzlich förderfähig wären, um sie als Bahnlinien wieder in Betrieb zu nehmen.

Für den VCD-Landesvorsitzenden Matthias Lieb ist die Karlsruher Stadtbahn gerade deshalb zum Erfolg geworden, weil sie auf Eisenbahngleisen weit ins Umland fährt und vor Ort mit einer Straßenbahnzulassung an die Bedürfnisse der Fahrgäste und die räumlichen Verhältnisse angepasst werden kann. Ihr Radius beträgt nur 25 Meter. Die verlängerte Voralbbahn nach Kirchheim könnte damit ebenerdig durch Bad Boll geführt werden. Allein deshalb sei für die Göppinger Nebenbahnen, die nach dem Willen der beteiligten Landkreise bei einer Reaktivierung möglichst kombiniert werden sollen, die Stadtbahn die bessere und günstigere Variante. Bürgermeister Hans-Rudi Bührle ergänzte, dass verschiedene Wege durch Bad Boll möglich wären, eine Festlegung auf den Bereich Erlengarten wäre nicht zwingend.

In seinem Vortrag verdeutlichte Lieb, dass Land, Bund und EU ihre klimapolitischen Ziele nur durch eine Verdoppelung der Fahrgastzahlen im Bus- und Bahnverkehr erreichen könnten. Attraktive Bahnen mit dichtem Takt, kurzen Haltstellenabständen und günstigen Tarifen würden dabei generell gegenüber dem Busverkehr bevorzugt. Auf Nachfrage erklärte der VCD-Landesvorsitzende, dass Autofahrer besonders dann auf den Öffentlichen Personennahverkehr umsteigen, wenn eine neue Bahn schnelle und bequeme Verbindungen verspreche.

Für den Förderverein “Ein neuer Zug im Kreis”, der sich seit fast drei Jahrzehnten für die Reaktivierung der Voralbbahn einsetzt, wandte sich der Vorsitzende Dieter Vetter direkt an Politik und Verwaltung. „Aufgrund der derzeitigen Zuschüsse aus Bund und Land sollten die Landkreise endlich aufwachen und die Chancen nutzen und die Strecken entsprechend ausbauen.“ Für die Voralb- und Hohenstaufenbahn bescheinigte das Gutachten des Landesverkehrsministeriums ein hohes Fahrgastpotenzial, weshalb sie im Rahmen des Landesreaktivierungsprogramms förderfähig wären. Für die Wiederinbetriebnahme würden bis zu 96,5 Prozent der Kosten übernommen.

Einen eindeutigen Vorteil hat die Wiederinbetriebnahme der Voralbbahn auch für die “Initiative gemeinsamweiterkommen” aus Bad Boll. Das Ziel der hier organisierten Unternehmen und Einrichtungen ist eine lokale sozial-ökologische Mobiltätswende. Nach den Worten von Sprecherin Carmen Ketterl würden viel besuchte Reiseziele wie die Evangelische Akademie, die Reha-Klinik, das Hotel Seminaris und der Heilmittel-Hersteller Wala von Göppingen und Kirchheim aus bequem und schnell erreichbar – ideal für ein Umsteuern im eigenen Verhalten und damit für eine nachhaltige Mobilität.

Allerdings hätten die Streckenreaktivierungen auch Nachteile, wie die Diskussion mit Bürgern ergab. Eine junge Familie aus Schwäbisch Gmünd-Straßdorf befürchtete, dass ihr Grundstück auf dem Gelände des ehemaligen Bahnhofs einer Wiederinbetriebnahme zum Opfer fallen könnte. Außerdem führe die ehemalige Hohenstaufenbahn weit an den neuen Wohngebieten mit potenziellen Fahrgästen vorbei. Das bestätigte auch Thomas Kaiser von der Lokalen Agenda Schwäbisch Gmünd. Er sprach von einer “Ortsumgehungsbahn”. Neubaugebiete im Stadtteil Straßdorf lägen mittlerweile sogar näher am Gmünder als am ehemaligen Straßdorfer Bahnhof. Außerdem befürchteten Radfahrer, dass der beliebte Stauferland-Radweg auf der Trasse der Hohenstaufenbahn verschwinden könnte.

Daniel Sauter vom Göppinger Landratsamt, das als federführende Behörde für die mögliche Reaktivierung zuständig ist, versicherte, dass auch bei der Hohenstaufenbahn neue Stationen vorgesehen wären, die sich an den heutigen Siedlungsverhältnissen orientieren. Eine völlige Abkehr vom früheren Trassenverlauf sei aber nichts vorgesehen, da es sich sonst um keine Reaktivierung mehr handeln würde. Die Machbarkeitsstudie zur Wiederinbetriebnahme der beiden Strecken, die Sauter nach der noch ausstehenden Zustimmung des Ostalbkreises mit seinen Kollegen auf den Weg bringen möchte, soll auch den Fahrradverkehr berücksichtigen.

Matthias Lieb unterstrich für den VCD Baden-Württemberg, dass der Klimawandel eine Verkehrswende mit einem attraktiven Öffentlichen Personenverkehr erfordere. Neue Technik wie eine elektrobetriebene Stadtbahn, z. B. mit Batterien oder Oberleitungen, und kurze Wege zu Haltstellen wären der Schlüssel. Sein Fazit: „Im Kreis Göppingen hat die Reaktivierung der Boller Bahn die größten Chancen, dies gilt es zu nutzen. Mit einer Verlängerung bis Weilheim und weiter nach Kirchheim entsteht eine neue, leistungsfähige Achse für den Öffentlichen Personenverkehr. Die Hohenstaufenbahn hat ein mindestens gleich hohes Fahrgastpotenzial, doch ungleich höhere Kosten für eine Reaktivierung, so dass ein stufenweises Vorgehen sinnvoll ist.”
9.4.21

 

 

Corona-Lage im Kreis verschärft sich

Kreis Göppingen. Die Lage im Landkreis Göppingen im Hinblick auf das Corona-Virus verschärft sich zunehmend. Das Gesundheitsamt teilt mit, dass die Fallzahlen in den letzten Tagen stark gestiegen sind und damit auch die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Göppingen. Diese lag am Donnerstag bei 126,3 pro 100.000 Einwohner. Am Mittwoch,. hatte das Gesundheitsamt 84 neue Corona-Fälle für den Landkreis gemeldet, am Donnerstag lag die Zahl an Neuinfektionen bei 106. Am Freitag wurden 116 neue Fälle gemeldet, so viele wie seit dem 18. Dezember 2020 und damit seit der Hochphase der zweiten Welle nicht mehr. Auch für die nächsten Tage erwartet das Gesundheitsamt eine weitere Verschärfung der Lage.

Das Gesundheitsamt beobachtet, dass die Infektionen vorwiegend im familiären und privaten Umfeld stattfinden. Bei privaten Kontakten hätten sich zum Teil ganze Familien oder Gruppen infiziert. Gewarnt wird deshalb auch vor Gruppenbildung im öffentlichen Raum ohne Einhaltung von Abstandsregeln oder der Maskenpflicht. In diesem Zusammenhang weist Dr. Heinz Pöhler, Leiter des Gesundheitsamtes, darauf hin, dass die Antigen-Schnelltests häufig eine falsche Sicherheit vorspiegeln.

Die aktuelle Situation in den Als-Fils-Kliniken Kliniken ist laut Landratsamtr nach wie vor sehr angespannt. Stand Freitag werden 47 Corona- Patienten stationär behandelt, davon müssen sieben beatmet werden. Das ist im Vergleich zu der Zeit vor Ostern ein deutlicher Anstieg. Die Intensivstationen sind nahezu vollständig ausgelastet. Bei einem weiteren Anstieg müssen möglicherweise einzelne Patienten je nach medizinischer Indikation in umliegende Krankenhäuser verlegt werden. Notfallpatienten sollten allerdings in jedem Fall die Notaufnahmen in Göppingen oder Geislingen aufzusuchen.
9.4.21

 

 

Stadt investiert in Spielplätze

Ebersbach. Gerade wenn Freizeitmöglichkeiten für Kinder coronabedingt eingeschränkt sind bekommen Naherholungsangebote in der direkten Umgebung eine besondere Bedeutung. Die Stadt Ebersbach hat deshalb in neue Spielgeräte und Infrastruktur auf den Spielplätzen investiert. In der Königseichenstraße in Krapfenreut wurden eine neue Schaukel und ein neuer Spielturm mit Rutsche aufgestellt. Der Spielturm bietet Kindern verschiedene Klettermöglichkeiten, eine Feuerwehrstange und eine tolle Rutsche an. In Sulpach wurde  der Spielplatz an der Fichtenstraße ein gezäunt. Ein weiterer Spielturm mit Rutsche wurde am Spielplatz im Hegnach installiert. Dieser besitzt gleichermaßen mehrere Klettermöglichkeiten, eine Rutsche, zusätzlich noch ein Häuschen mit Theke und einen Aufzug für den „Sandleimer“ mit Sandrutsche. Der Spielplatz in Weiler, der am Brühlbach angrenzt, wird in den kommenden Monaten eine neue Wasserspielanlage bekommen, da die alte Anlage in die Jahre gekommen war. „Mich freut es sehr, dass wir gleich an mehreren Spielplätzen die Attraktivität und Sicherheit für unsere Kinder in Ebersbach steigern und in diesen besonderen Zeiten etwas Abwechslung und Freude verbreiten können.“ sagt Bürgermeister Eberhard Keller zur Entwicklung der Spielplätze.
9.4.21

 

 

Brand in Autowerkstatt

Waldstetten. In einer Autowerkstatt in der Gottlieb-Daimler-Straße in Waldstetten kam es am Donnerstagabend zu einem Brand, bei dm ein Schaden in Höhe von mindestens 500.000 Euro entstand. Gegen 19. 30 Uhr wurde von einer Nachbarin festgestellt, dass Rauch aus dem Gebäude dringt. Daraufhin wurde durch sie sofort die Feuerwehr und die Polizei alarmiert. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand das Werkstattgebäude im Vollbrand. Es konnte festgestellt werden, dass der 57-jährige Besitzer der Werkstatt diese gegen 18.30 Uhr verlassen hatte, so dass sich zum Brandzeitpunkt niemand im Objekt aufhielt. Durch den Brand wurde die komplette Werkstatt, in der auch mehrere Fahrzeuge abgestellt waren, zerstört. Der angrenzende Verkaufsraum blieb vom Feuer verschont. Hier entstand jedoch erheblicher Sachschaden durch starke Rauch- und Rußablagerungen. Aufgrund der starken Hitzeentwicklung und eine dadurch bedingte Einsturzgefahr konnte die Werkstatt bislang noch nicht betreten werden. Die polizeilichen Ermittlungen bezüglich der Brandursache wurden am Freitag fortgesetzt.
9.4.21

 

 

Brunnen gereinigt

Ebersbach. In den letzten Tagen wurden in Ebersbach an der Fils die Brunnen-Fontänen in der Ludwigstraße, die Brunnen bei der Musikschule und der Edelstahl-Brunnentrog auf dem Kauffmann-Areal sowie die Brunnenanlage in der Kirchheimer Straße gereinigt und hergerichtet. Dabei mussten neben Dreck vor allem auch viele Zigarettenkippen entfernt werden. Wenn man bedenkt, dass ein Zigarettenstummel rund 40 Liter Wasser verunreinigt, sollte neben den ästhetischen Aspekten klar sein, dass die Brunnen – ob in Betrieb oder nicht – keinesfalls zu der Entsorgung von Kippen taugen. Frisch gesäubert laden die Brunnen in der Innenstadt nun wieder zum Verweilen ein.
9.4.21

 

 

Kehrmaschine unterwegs

Ebersbach- Ab Montag, 12. April, fährt die Straßenkehrmaschine durch Ebersbach und reinigt die Straßen und die Straßenränder entlang der Gehwege. Um möglichst viele Straßenränder zu säubern, bittet die Stadtverwaltung darum - soweit möglich - die Fahrzeuge in den Hofeinfahrten zu parken. In manchen Bereichen werden zusätzlich zeitlich begrenzte Halteverbotsschilder aufgestellt, um eine Reinigung in diesen Bereichen zu gewährleisten. Die Kehrmaschine wird an folgenden Tagen im Einsatz sein: Montag, 12. April, Dienstag, 13. April, Mittwoch 14. April und Samstag, 17. April (zwei Fahrzeuge).
9.4.21

 

 

Rauch aus Keller

Geislingen. Am Freitag kam es nach Arbeiten an einem Öltank in Geislingen zu einem Feuerwehreinsatz.  Gegen 9 Uhr waren zwei Arbeiter in einem Gebäude in der Schultheiß-Schneider-Straße beschäftigt. Sie führten im Keller Sägearbeiten an einem Öltank durch. Durch die Hitzeentwicklung kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Die Feuerwehr konnte durch ihren schnellen Einsatz einen Brand verhindern. Den Sachschaden an dem Einfamilienhaus schätzt die Polizei auf ungefähr 20.000 Euro. Verletzte gab es nicht.
9.4.21

 

 

Lastwagen fängt Feuer

Köngen. Auf der A8 brannte am Donnerstag bei Köngen ein Lkw. Laut Angaben der Polizei war gegen 15.30 Uhr ein 57-Jähriger mit einem Sattelzug in Richtung München unterwegs. Kurz vor dem Parkplatz Rübholz fing die Zugmaschine an zu brennen. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr hatte der Fahrer die Flammen bereits gelöscht. Der rechte Fahrstreifen musste gesperrt werden. Dadurch entstanden rund sieben Kilometer Stau. Die Verkehrspolizei Mühlhausen (Tel. 07335/96260) geht davon aus, dass der Brand durch einen technischen Defekt im Bereich des Motors entstanden war. Ein Abschleppdienst war zur Bergung des Sattelzugs im Einsatz. Ebenso war die Autobahnmeisterei vor Ort und mit der Säuberung der Fahrbahn beschäftigt.
9.4.21

 

 

Zigarettenautomat gesprengt

Göppingen. Nach einem Vorfall am Freitag in Göppingen sucht die Polizei den Täter. Gegen 5 Uhr rief ein Zeuge die Polizei. In der John-F.-Kennedy-Straße wurde ein Zigarettenautomat durch eine Explosion stark beschädigt. Der Täter hat offenbar Geld und Zigaretten erbeutet. Dann flüchtete er. Wann die Tat genau passiert ist, weiß die Polizei noch nicht. Spezialisten der Polizei sicherten Spuren und die Kriminalpolizei Göppingen (Tel. 07161/632360) hat die Ermittlungen aufgenommen.
9.4.21

 

 

Ohne Gurt: Fahrer verletzt

Gingen. Nicht aufgepasst hat eine 45-Jährige am Donnerstag in Gingen.  Gegen 14.45 Uhr fuhr ein Pkw in der Brunnenstraße. Aus einem Grundstück fuhr ein Pkw auf die Fahrbahn. Dessen Fahrerin hatte nicht auf das vorbeifahrende Fahrzeug geachtet und prallte dagegen. Der Autofahrer wurde bei dem Unfall leichte verletzt. Er kam in ein Krankenhaus. Der 59-Jährige war nicht angeschnallt. Die 45-jährige Unfallverursacherin trug keine Blessuren davon. Den Sachschaden an den Autos schätzt die Polizei auf ungefähr 4.000 Euro.
9.4.21

 

 

Kreissparkasse lässt 4000 Bäume pflanzen

Kreis Göppingen. Die Kreissparkasse Göppingen feiert ihr 175-Jahr-Jubiläum und tut dabei etwas für die Verwurzelung in der Region. Als eine ihrer Jubiläumsaktionen lässt die Kreissparkasse an verschiedenen Standorten im Landkreis insgesamt 4000 Bäume pflanzen. Dafür hat sie insgesamt 20.000 Euro bereitgestellt.

Den Auftakt machte eine Pflanzung im Göppinger Stadtwald. Eigentlich wollten Landrat Edgar Wolff, der Göppinger Oberbürgermeister Alexander Maier, die Vorstände Dr. Hariolf Teufel und Klaus Meissner sowie Mitarbeitendeder Kreissparkasse gemeinsam in Corona-konformem Abstand zum Spaten greifen. Doch aufgrund der aktuellen Lage wurde der Arbeitseinsatz erst einmal abgesagt. Das ändert jedoch nichts am Engagement der Kreissparkasse Göppingen: „Gerade in unserem Jubiläumsjahr ist es uns wichtig, dass wir etwas besonders Nachhaltiges stiften, das idealerweise für die nächsten 175 Jahre einen positiven Beitrag für Klima und Umwelt im Landkreis leistet“, sagt Teufel.

Die meisten der 4000 Bäume dürften die Lebensspanne von 175 Jahren unter günstigen Wachstumsbedingungen problemlos schaffen können. In Oberwälden wurden vor allem Eichen gepflanzt. In den Stadtwäldern von Ebersbach, Geislingen und Wiesensteig sowie in drei Gewannen im Gemeindewald von Böhmenkirch werden zudem als Nadelbäume Douglasien und Atlaszedern und als weitere Laubbäume überwiegend Bergahorn, Feldahorn, Linde und Elsbeere gepflanzt –die meisten noch im Frühjahr, ein Teil dann im Herbst. Ein Großteil der Setzlinge kommt aus der Region.

 „Mit der Pflanzaktion der Kreissparkasse können wir an vielen Stellen im Landkreis Schadflächen aufforsten, die durch Sturm, Trockenschäden oder Borkenkäfer entstanden sind“, sagt Martin Geisel, der Leiter des Forstamtes des Landkreises Göppingen. Die Baumarten werden sorgfältig für die jeweiligen Standorte und im Hinblick auf die Herausforderungen durch den Klimawandel ausgewählt. Douglasien beispielsweise können bedeutend besser mit Trockenheit umgehen als Fichten und sind mit ihrer dicken Borke und heftigen Harzproduktion auch deutlich wehrhafter gegenüber dem Borkenkäfer.

Ein echtes Zukunftsprojekt startet im Wiesensteiger Stadtwald. Auf einer Versuchsfläche im Schöntal werden 300 Atlaszedern gepflanzt. Zedern gelten in der Forstwirtschaft als Hoffnungsträger im Kampf gegen die Auswirkungen des Klimawandels, weil sie wenig Wasser brauchen. Speziell Atlaszedern kommen zudem gut mit stark kalkhaltigen Böden zurecht. Bis man gesichert weiß, ob sich die ursprünglich in Nordafrika beheimateten Atlaszedern auch in Wiesensteig wohl fühlen und einen festen Platz im mitteleuropäischen Wald finden, dürfte die Kreissparkasse Göppingen noch das eine oder andere Jubiläum feiern.
9.4.21

 

 

Rathaus nur mit Termin erreichbar

Schwäbisch Gmünd (sv). Von Montag, 12. April, an wird wegen der auf hohem Niveau stagnierenden Inzidenzzahlen und mittlerweile hohem Besucheraufkommen bei der Gmünder Stadtverwaltung wieder der Zutritt zu den einzelnen Bereichen gesteuert. Der Zutritt zu den Dienstgebäuden ist für Besucher von Montag an dann nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Die Terminvereinbarung für das Bürgerbüro ist über die Online-Terminvergabe auf der Homepage (www.schwaebisch-gmuend.de/online-terminvereinbarung.html) möglich. Für Rückfragen oder Informationen steht die zentrale Rufnummer 07171/603-0 der Stadtverwaltung zur Verfügung. Angesichts der besonderen Herausforderungen bittet die Stadtverwaltung die Bürgerinnen und Bürger, bei Anfragen die Dringlichkeit des Themas und der Nachfrage abzuwägen.

Die Einsichtnahme in öffentliche Bekanntmachungen und Bebauungsplanunterlagen in der öffentlichen Auslegung ist im Rathaus, Marktplatz 1, 3. Obergeschoss unter Beachtung erhöhter Hygienemaßnahmen während der Öffnungszeiten der Dienststellen, Montag bis Mittwoch von 8 bis 12 Uhr und 14 bis 16:30 Uhr, Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr sowie Freitag von 8 bis 12 Uhr, ohne Terminvereinbarung möglich.
9.4.21

 

 

Umfrage zu Betreuungsplätzen

Eislingen. Die Stadt Eislingen bietet an Schul- und Ferientagen, außer an Feiertagen, zwischen 6.45 Uhr bis maximal 17 Uhr verschiedene Betreuungsmöglichkeiten an den Grundschulen an. Um den Bedarf der Betreuungsplätze für das kommende Schuljahr 2021/2022 planen zu können, bittet die Stadtverwaltung alle Eltern von Grundschulkindern, deren Kind eine Grundschule in Eislingen besucht, ihren Betreuungsbedarf für das nächste Schuljahr bis spätestens 30. April  im Rathaus vorzumerken. (Kontakt: Stadtverwaltung Eislingen, Bildungs-, Kultur- und Sportamt, Helga Finteis, Telefon: 07161 / 804-234, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Die Vormerkung ist zunächst vorläufig. Die Plätze werden vorrangig an berufstätige Eltern vergeben (eine Arbeitgeberbescheinigung ist der Vormerkung beizufügen). Eine Aufnahme kann nur erfolgen, soweit Plätze vorhanden sind und nach schriftlicher Aufnahmebestätigung durch die Stadt. Mit Beginn des Schuljahres besteht die Möglichkeit, auf Grund des neuen Stundenplanes die gemeldeten Betreuungszeiten anzupassen (bis spätestens Ende der zweiten Schulwoche). Anmeldeunterlagen stehen auf der städtischen Webseite www.eislingen.de/Grundschulkindbetreuung zum Download bereit.
9.4.21

 

 

Auto mutwillig zerkratzt

Schorndorf. Ein Pkw wurde auf einem Kundenparkplatz eines Warenhauses in Schorndorf mutwillig beschädigte. Der Wagen parkte dort zwischen Donnerstagabend und Freitagvormittag als Unbekannte die Lackierung zerkratzen und einen Schaden von ca. 4000 Euro verursachten. Wer dazu Beobachtungen tätigte und Hinweise auf die Verursacher geben kann, solle sich bitte bei der Polizei in Schorndorf unter Tel. 07181/2040 melden.
9.4.21

 

 

SWR dreht Beiträge über Waldeckhof-Projekte

Göppingen. Das SWR-Fernsehen zeigt ab Montag, 12. April, unter der Rubrik „Eine Woche in…“  vier Beiträge über Waldeckofprojekte (SAB gGmbH) und Menschen, die darin arbeiten. Gedreht wurde unter der Leitung von Michael Klein in der Fahrradwerkstatt Geislingen, im Suppentöpfle und inder Hauswirtschaft in Göppingen und zwei Tage auf dem Waldeckhof. Hier wird die Käseproduktion in der Molkerei, die Herstellung von Kuchen und der Verkauf im Hofladen gezeigt. Als Abschluss gibt es Bilder vom Waldeckhof zu „Ackerbau und Viehzucht“. Die vier- bis fünfminütigen Beiträge werden in der Landesschau von Montag bis Donnerstag zwischen 18.45 und 19.30 ausgestrahlt.
8.4.21

 

 

Mit Sommerreifen gegen Polizeiauto

Kreis Göppingen. Gegen einen Streifenwagen stieß ein Pkw-Fahrer am Mittwoch bei Aichelberg. Gegen 19.30 Uhr riefen Zeugen die Polizei, weil sie beobachtet hatten, dass ein Autofahrer auf der A8 in Richtung Karlsruhe gegen die Mittelleitplanke gefahren war. Die Polizei kam. An der Unfallstelle musste sie feststellen, dass der Autofahrer bereits geflüchtet war. Die Beamten sicherten die Unfallstelle mit dem Streifenwagen und suchten nach Spuren. Deshalb wissen die Ermittler nun, dass der Unfallverursacher mit einem dunklen Pkw unterwegs war. Den Sachschaden, den er angerichtet hatte, schätzt die Polizei auf ungefähr 300 Euro.

Gegen 19.45 Uhr fuhr ein Autofahrer auf der A8 in Richtung Karlsruhe. Der wollte an dem stehenden Streifenwagen vorbeifahren. Dabei schleuderte sein Fahrzeug auf der schneebedeckten Fahrbahn und prallte gegen den Wagen der Polizei. Der Lenker des Pkw überstand den Unfall unverletzt. Auch die Polizisten blieben ohne Verletzungen. Das Fahrzeug des 32-Jährigen war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Ein Abschlepper barg es. Den Sachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf ungefähr 7.000 Euro. Die Polizei musste feststellen, dass an dem Wagen Sommerreifen montiert waren. Auch deshalb kommen auf den Autofahrer Konsequenzen zu. Die A8 war nach dem Unfall für mehrere Stunden voll gesperrt. Die Autobahnmeisterei reinigte die Fahrbahn.
8.4.21

 

 

Auto überschlägt sich

Geislingen. Schwere Verletzungen zog sich ein 32-Jähriger bei einem Unfall am Mittwoch bei Türkheim zu. Gegen 21 Uhr fuhr der Wagen von Geislingen in Richtung Türkheim. In einer Rechtskurve schleuderte der Pkw und kam von der Fahrbahn ab. Er überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Autofahrer konnte sich selbst aus seinem Fahrzeug befreien. Der 32-Jährige trug bei dem Unfall schwere Verletzungen davon. Rettungskräfte brachten ihn in eine Klinik. An dem Pkw entstand Totalschaden in Höhe von ungefähr 8.000 Euro.
8.4.21

 

 

Trotz Blinker nicht abgebogen

Schwäbisch Gmünd. Am Mittwochabend wollte eine 55-jährige Lenkerin eines Pkw von der B 29 in die Lorcher Straße einbiegen. Die Fahrerin erkannte einen Wagen, welcher von rechts heranfuhr, dessen Fahrerin jedoch mit ihrem Blinker kenntlich machte, dass sie in Richtung Krähe abbiegen wollte. Daraufhin fuhr die Fahrerin in die Lorcher Straße ein. Hierbei bemerkte sie, dass das von rechts kommende Fahrzeug den Abbiegevorgang abbrach und geradeaus weiterfuhr. Um einen Kollision zu verhindern, wich die 55-Jährige aus und überfuhr eine Verkehrsinsel, wodurch ein Schaden in Höhe von etwa 5000 Euro an ihrem Fahrzeug entstand. Die Unfallverursacherin entfernte sich ohne anzuhalten von der Unfallstelle. Zeugen des Unfalls werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 / 3580 in Verbindung zu setzen.
8.4.21 

 

 

Weitere Impftermine in Kirchheim

Kirchheim unter Teck. Am 23. und 24. April  werden erneut Erstimpfungen gegen das Corona-Virus in Kirchheim angeboten. Insgesamt 500 Impfberechtigte aus der Prioritätsgruppe 1 können in der Sporthalle Lehenäcker in Jesingen von einem mobilen Impfteam ihre Erstimpfung erhalten. Die Termine für die Zweitimpfungen sind am 27. und 28. Mai 2021 vorgesehen. Die Impfungen werden in der Sporthalle Lehenäcker in Jesingen (Holzmadener Straße 24) durchgeführt, die im Rahmen der letzten Impf-Aktion bereits als Impfzentrum vorbereitet wurde. Die Impfaktion ist ein Kooperationsprojekt des Landkreises Esslingen, des Zentralen Impfzentrums Stuttgart, der Kreisimpfzentren des Landkreises Esslingen gemeinsam mit dem Betreiber Malteser Hilfsdienst, dem Deutschen Roten Kreuz und der Stadt Kirchheim. Neuanmeldungen werden vom 12. bis 15. April  unter der Telefonnummer 07021 502-333 von Montag bis Mittwoch zwischen 8 und 12  Uhr und Donnerstag von 8 bis 12 Uhr sowie 14 bis 16 Uhr  entgegengenommen.
8.4.21

 

 

Wohnungseinbruch: Polizei sucht Bettler

Schorndorf. Die Polizei bittet um Hinweise zu einem versuchten Wohnungseinbruch, der am Sonntag, 21. März , verübt wurde. Die unbekannten Täter versuchten in ein Einfamilienhaus in der Welzheimer-Wald-Straße einzubrechen und wollten dazu die Haustüre aufbrechen. Entsprechende Spuren waren später feststellbar. Das Eindringen in das Wohnhaus war damals gescheitert. Möglicherweise könnte ein unbekannter Mann in Tatzusammenhang stehen, der einigen Tage zuvor als auch am 24. März  im dortigen Bereich an Häusern und Wohnungen klingelte und mit aggressiven Betteln auffiel. Von dem Mann liegt folgende Personenbeschreibung vor:  ca. 160-175cm groß, normale Statur,kurze, dunkle Haare,dunkler Teint, dunkle Bekleidung, gebrochenes Deutsch, Schild mit Aufschrift "habe Kinder, kein Geld/keine Arbeit". Wer weitere Hinweise zur Identifizierung des unbekannten Bettlers geben kann, sollte sich bitte mit der Polizei in Schorndorf unter Tel. 07181/2040 in Verbindung setzen.
8.4.21

 

 

Schäden an Spielplätzen melden

Schorndorf. In letzter Zeit häufen sich mutwillige Beschädigungen an Spielgeräten auf den Spielplätzen in Schorndorf und den Teilorten. An Karfreitag mussten sogar Feuerwehr und Polizei ausrücken, da ein Picknicktisch auf dem Miedelsbacher Spielplatz „Tannbachhalle“ in Brand geraten war. Die Stadtverwaltung bittet Bürger darum, bei der Benutzung der Spielplätze auf Schäden an den Spielgeräten und anderen Spielplatzgegenständen zu achten und diese gegebenenfalls unverzüglich zu melden. So kann die Verwaltung die Schäden schnellstmöglich reparieren oder zumindest absichern. Erreichbar ist die Verwaltung in solchen Fällen unter Telefon 07181 602-2701 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Vandalismusschäden bringt die Stadtverwaltung konsequent zur Anzeige bei der Polizei.
8.4.21

 

 

 

Zahl der Corona-Toten steigt auf 175

Kreis Göppingen. Seit dieser Woche dürfen nun auch im Landkreis Göppingen die Hausärzte in ihren Praxen offiziell impfen. Damit wird die Dynamik beim Impfen noch einmal deutlich zunehmen. Stand Dienstag wurden 26.114 Impfungen durch das Kreisimpfzentrum (KIZ) sowie die Mobilen Impfteams des KIZ sowie des Zentralen Impfzentrums Ulm (ZIZ) im Landkreis Göppingen durchgeführt.

Einschränkungen beim Impfstoff von Astrazeneca habe n laut Landratsamt nicht dazu geführt, dass Impftermine in größerem Umfang ungenutzt bleiben. Zwar haben einige Personen ihren Astrazeneca-Termin auf der Terminvergabeplattform storniert. Diese frei gewordenen Impftermine waren jedoch schnell wieder vergeben. Hiervon profitiert insbesondere die große Personengruppe der über 70-Jährigen. Personen, die jünger als 60 Jahre und aufgrund ihres Berufs oder einer Vorerkrankung aktuell impfberechtigt sind wird empfohlen, vor einer künftigen Terminbuchung unter Angabe des Alters einen neuen Vermittlungscode anzufordern. Mit diesem werden dann bei der Online-Terminvergabe nur noch verfügbare Termine mit Biontech angezeigt. Für über 80-Jährige besteht weiterhin die Möglichkeit, sich unter der Telefonnummer 116117 auf die Warteliste des Landes setzen zu lassen. 

Das Gesundheitsamt hat am Mittwoch zwei weitere Todesfälle im Kreis Göppingen im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu vermeldet. Die Anzahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie liegt bei 175. Damit sind innerhalb der letzten Woche  im Landkreis Göppingen sieben Personen gestorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Bei den Toten handelt es sich um fünf Männer und zwei Frauen. Die beiden  Frauen waren über 60 Jahre alt. Bei den Männern handelt es sich um einen über 60 Jahre alten Mann, zwei über 70-jährige, einen über 80 Jahre alten und einen über 90-jährigen Mann.

Aktuell kann das Coronavirus immer noch in zwei Pflegeeinrichtungen im Landkreis bei Bewohnern und Mitarbeitern nachgewiesen werden. Nach heutigem Stand sind insgesamt acht Bewohner und Pflegekräfte positiv auf das Corona-Virus getestet. Weitere Befunde stehen derzeit noch aus.

Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch 84 neue Corona-Fälle im Landkreis Göppingen. Aktuell sind 545 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Landkreis Göppingen beträgt 105,8 (Stand Dienstag).
7.4.21

 

 

Diebinnen ertappt

Schwäbisch Gmünd. Zwei 18 und 27 Jahre alte Diebinnen wurden in der Nacht auf Mittwoch von Zeugen ertappt. Diese beobachteten gegen 0.30 Uhr, wie die beiden Frauen zwei Fahrräder in der Mozart- bzw. Klarenbergstraße entwendeten und sich in Richtung eines dortigen Spielplatzes entfernten. Die zwei Verdächtigen konnten im Zuge der eingeleiteten Fahndung in der Ronsperger Straße vorläufig festgenommen werden. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder auf freien Fuß gesetzt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.
7.4.21

 

 

Unfälle auf Eis und Schnee

Kreis Göppingen. Schnee und Eis führten im Landkreis Göppingen zu Unfällen. Bei Hohenstadt kam ein Fahrzeug am Dienstag ins Rutschen: Kurz vor 9 Uhr landete ein Lkw im Straßengraben. Der Fahrer blieb unverletzt. Zur Bergung des Fahrzeugs war die Straße zwischen Hohenstadt und der Autobahnauffahrt kurzzeitig voll gesperrt. Unverletzt überstanden zwei Autofahrer einen Unfall am Mittwoch auf der A8: Gegen 2.30 Uhr war ein Pkw in Richtung Karlsruhe unterwegs. Der Wagen schleuderte bei Hohenstadt auf der schneebedeckten Fahrbahn und prallte gegen eine Sprinter.  Der Autofahrer sowie der Lenker des Pkw kamen mit dem Schrecken davon. Der Wagen war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 10.000 Euro. Für die Zeit der Unfallaufnahme war Autobahn in Richtung Karlsruhe kurzzeitig gesperrt.
7.4.21

 

 

Extra-Impfdosen für den Ostalbkreis 

Ostalbkreis Seit dem Start der Zentralen und Kreisimpfzentren hatte sich im Ostalbkreis und einigen wenigen anderen Kreisen eine Unwucht bei der Verteilung des Impfstoff abgezeichnet. Landrat Dr. Joachim Bläse und Abgeordnete aus dem Kreis haben dies beim Land mehrfach moniert. Zuletzt hatte der Landrat vergangene Woche erneut an Sozialminister Lucha geschrieben und auf diesen Umstand hingewiesen. Diesen Dienstag hat nun der neue Amtschef des Sozialministeriums, Prof. Dr. Uwe Lahl, dem Ostalb-Landrat eine zusätzliche Lieferung Biontech zugesagt.

„Mit der Impfstofflieferung am 8. April erhalten wir für unser Kreisimpfzentrum zusätzliche 1.170 Impfdosen. Die Termine für die Verimpfung sind bereits ab diesen Freitag verfügbar, sodass dieser Impfstoff auch unmittelbar den impfberechtigen  Bürgern zur Verfügung steht“, freut sich Bläse. In den vergangenen Tagen waren im Kreisimpfzentrum bereits fünf von acht Impfstraßen in Betrieb, und die durchschnittliche Zahl der täglich verabreichten Impfungen stieg in der vergangenen Woche auf über 750. Die Ärztliche Leitung des Kreisimpfzentrums bestätigt, dass der Impfstoff von Astrazeneca bei den über 60-jährigen Impfberechtigten gut angenommen werde. So wurden die Impfzahlen in den letzten Tagen um über 300 Termine täglich hochgefahren. Eine für Donnerstag diese Woche angekündigte Lieferung mit 4.000 Impfdosen Astrazeneca wurde deshalb bereits wieder vorzeitig von Kreisbeschäftigten aus dem Zentrallager abgeholt. „Ein besonderer Dank geht auch an die Beschäftigten im Kreisimpfzentrum und den Mobilen Teams, ohne deren flexiblen Einsatz wir nicht diese Schlagzahl - und das oft sehr kurzfristig - erreichen könnten“, so der Landrat.

Die vom Landesgesundheitsamt festgestellte 7-Tage-Inzidenz für den Ostalbkreis liegt Stand 6. April bei 136,3 und ist damit leicht rückläufig. Damit ist eine nächtliche Ausgangssperre aktuell aus Sicht der Landkreisverwaltung nicht notwendig. „Wir werden die Entwicklung des Infektionsgeschehens aber weiterhin genau analysieren und erwarten unter anderem wegen der Schulferien und des zunächst ausgesetzten Präsenzunterrichts eine rückläufige Entwicklung der Neuinfektionen. Sollten wir deutlich über die 150er-Marke steigen, wäre die Ausgangssperre aber unvermeidlich“, so Landrat Dr. Bläse.
7,4,21

 

 

Bei „Geislingen räumt auf“ machen viele mit

Geislingen. Trotz Corona-Lockdown haben sich viele Bürger an der städtischen Putzaktion „Geislingen räumt auf!“ beteiligt. „Wir haben viele E-Mails und Anrufe von Personen erhalten, die die Stadt von wildem Müll befreit haben“, freut sich Sonja Pfau, Umweltbeauftragte der Stadt Geislingen. „Darüber hinaus gibt es sicherlich auch noch viele weitere Menschen, die bei der Aktion vom 6. März bis 1. April 2 mitgemacht haben. Der Müllcontainer am Bauhof musste jedenfalls zwischendurch einmal geleert werden und war am letzten Tag der Aktion wieder fast voll.“  Für dieses tolle Engagement – selbst in diesen schwierigen Zeiten – möchten wir uns ganz herzlich bei allen Geislinger*innen bedanken. „Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Menschen für unsere Stadt engagieren“, sagt Oberbürgermeister Frank Dehmer. „Ein großes Dankeschön für diese Hilfe – auch wenn wir alle uns natürlich wünschen, dass dieser ganze Müll erst gar nicht einfach so in der Natur landen würde.“
7.4.21

 

 

Quartierprojekt geht mit Ideenbörse weiter

Geislingen.  Das Geislinger Quartiersprojekt „Mach mit – Gemeinsam Leben in Quartier“ geht mit einer interaktiven Ideenbörse in die nächste Runde. Alle Geislinger sind eingeladen, sich ab jetzt bis zum 16. Mai  mit ihren Anregungen und Ideen auf der Onlineplattfom geislingen.pin-mit.de einzubringen.

Seit vielen Jahren setzt die Stadt Geislingen mit dem nachhaltigen Stadtentwicklungskonzept „Mach 5“ Impulse für die Geislinger Gesamtstadt. Jetzt wird der Prozess auf einzelne Stadtquartiere zugeschnitten. Im Quartier „Obere Stadt“ startete das erste Geislinger Quartierskonzept. An der Quartiersentwicklung für die „Obere Stadt‟ können sich alle Menschen beteiligen, die das Quartier „Obere Stadt‟ lebenswert und zukunftsfähig gestalten möchten.  Von Sommer bis Herbst 2020 fand bereits die „Stadtrallye – Quartier to got! statt, an der 86 Teams mit insgesamt 281 Geislinger im Alter von unter zehn bis über 90 Jahren teilgenommen und sich mit Anmerkungen, Wünschen und konkreten Ideen eingebracht haben. Die bei der Stadtrallye erhobenen Ideen wurden ausgewertet und häufig genannte Ideen sind jetzt in die interaktive Ideenbörse  eingeflossen.
7.4.21

 

 

Wechsel im Polizeiposten Ebersbach

Wechsel beim Polizeiposten Ebersbach: Ottmar Woitsch (l.) geht in den Ruhestand, Stefan Vossler wird neuer Postenführer. Fotos: Polizei

Ebersbach. Polizeioberkommissar Stefan Vossler ist neuer Chef des Polizeiposten Ebersbach. Er löst Polizeihauptkommissar Ottmar Woitsch ab, der die Geschicke der Ebersbacher Polizei 16 Jahre lang lenkte. Polizeipräsident Bernhard Weber  würdigte in einer kleinen Feierstunde die Arbeit des bisherigen Leiters des Polizeipostens Eberbach: „Herr Woitsch, Sie und ihre Mitarbeiter leisteten die letzten Jahre eine sehr gute Arbeit. Dafür spreche ich Ihnen meinen Dank aus,“ und weiter: „Mit ihrem breiten Fachwissen im Bereich der Einbruchskriminalität und als Brandermittler werden Sie eine Lücke hinterlassen“, so Weber. Über 450 Straftaten bearbeitete der Polizeiposten im Jahre 2020, von denen etwa 55 Prozent geklärt werden konnten. Damit sorgten die Beschäftigten auf dem Polizeiposten Ebersbach für die Sicherheit der über 19.000 Einwohner die in Ebersbach und Schlierbach leben.

Dem neuen Postenführer, Polizeioberkommissar Stefan Vossler, wünschte Polizeipräsident Bernhard Weber viel Erfolg für seine anstehenden Aufgaben. Ottmar Woitsch (60) wurde 1977 als Polizeiwachtmeister bei der Landespolizei Baden-Württemberg eingestellt. Bereits 1979 wurde er zum Polizeirevier Uhingen in den Streifendienst versetzt. Seit 1994 leitete er dort eine Dienstgruppe. 1998 bis 2000 folgte sein Studium an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen. Als frisch ernannter Polizeikommissar leitete er von 2000 bis 2004 eine Dienstgruppe beim Polizeirevier Uhingen. 2004 wurde er zum Leiter des Polizeipostens Ebersbach bestellt und ging jetzt in den Ruhestand.

Stefan Vossler (41) trat 2000 in die Polizei Baden-Württemberg ein. Im Anschluss an seine Ausbildung leistete er von 2004 bis 2007 seinen Dienst beim Polizeirevier Filderstadt. Nach dem Studium ab 2007 an der Hochschule für Polizei wurde er 2010 zum Polizeikommissar ernannt und wurde beim Polizeirevier Uhingen im Streifendienst eingesetzt. 2018 wechselte er in den Bezirksdienst beim Polizeirevier Uhingen als stellvertretender Leiter. Zum 1. April 2021 wurde er jetzt zum Leiter des Polizeipostens Ebersbach ernannt.
7.4.21

 

 

Land fördert Ausbau der Mühlbachstraße

Eislingen. Das Land hat den Ausbau der Mühlbachtrasse in das Förderprogramm Kommunaler Straßenbau aufgenommen und fördert das Projekt mit rund 6,8 Millionen Euro. „Das ist eine großartige Nachricht für die Stadt Eislingen und schafft eine Entwicklungsmöglichkeit für die Stadt“, so die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer und Nicole Razavi. Das Land fördert den kommunalen Straßenbau in diesem Jahr mit  78 neuen Projekten mit einem Gesamtvolumen von 68 Millionen Euro. Rund zehn Prozent davon fließen nach Eislingen.

„Es hat sich gelohnt dran zu bleiben“, freut sich vor allem Nicole Razavi mit Oberbürgermeister Klaus Heininger und allen Unterstützern aus dem Gemeinderat über die Entscheidung, hatte sie sich in den vergangenen Jahren doch im Verkehrsministerium intensiv für das Projekt Mühlbachstraße eingesetzt. „Seit vielen Jahren zerschneidet die vierspurige Brücke über die Filstalstrecke die Eislinger Mitte und hat eine Entwicklung der Stadt unmöglich gemacht. „Dazu ergibt sich durch die Anbindung der Mühlbachtrasse an den Bahnhof eine ideale Mobilitätsdrehscheibe mit P&Ride-Angeboten, Car-Sharing Angeboten, Elekromobilität und Fahrradverleih“, hebt Sarah Schweizer hervor. Die drittgrößte Stadt im Kreis könne knapp 90 Jahre nach dem Zusammenschluss von Groß- und Kleineislingen nun ein Stadtzentrum schaffen, in deren Mittelpunkt zum einen das 1769 erbaute Schloss und zum anderen das Ensemble rund ums neue Rathaus stehen soll. Die Brücke, die diesem neuen Zentrum bisher im Wege stand könne nun bald Vergangenheit sein. Die Zuschusszusage des Landes sei auch ein Erfolg der Eislinger CDU, deren Gemeinderatsfraktion die Umgestaltungspläne in der Vergangenheit nachhaltig unterstützt hat, so Schweizer.
6.4.21

 

 

BVMW: Strompreise viel zu hoch

Kreis Göppingen. „Hohe Strompreise schaden der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft.“ Lothar Lehner, Repräsentant des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) im Kreis Göppingen, befürchtet eine schleichende Abwanderung energieintensiver Produktion und damit das Aus vieler Zulieferer.

Auch im Landkreis Göppingen liegen für die Unternehmen die Stromkosten viel zu hoch, beklagt Lehner. Der Geislinger nimmt dabei aber nicht die Energieversorger ins Visier, sondern vielmehr die Politik, die - ähnlich dem Benzinpreis – die Tarife durch Steuern, Umlagen und Abgaben über Gebühr belastet. Anlässlich der Vorlage des Sonderberichts des Bundesrechnungshofs zum Thema „Umsetzung der Energiewende im Hinblick auf die Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit bei Elektrizität“, stimmt Lehner dem Vorsitzenden der BVMW- Kommission „Energie und nachhaltiges Wirtschaften, Prof. Eicke R. Weber, zu, dass der Mittelstand auf wettbewerbsfähige Strompreise angewiesen ist.

Der Sonderbericht des Bundesrechnungshofes unterstreicht für Lehner eindrücklich, was der Mittelstand bereits vor Jahren als Problem erkannt und benannt hat: Die Bundesregierung scheitert an ihrem Anspruch, Privathaushalten und mittelständischen Betrieben wettbewerbsfähige Strompreise anzubieten.

Der Bericht zeige, dass staatlich geregelte Preisbestandteile wie Umlagen, Steuern und Netzentgelte bereits 75 Prozent der Strompreise ausmachen und zu einem Preisniveau führen, das gerade für kleine und mittlere Unternehmen europaweit an der Spitze liegt – mit weiterhin steigender Tendenz.

Die momentane Gestaltung des Strommarktes nehme zu viel Rücksicht auf fossile Stromversorger, die nicht willens seien, sich an die veränderten Bedingungen anzupassen. Dies erzeugt immense Zusatzkosten, die u.a. die EEG-Umlage und die Kosten des Übertragungsnetzausbaus hochtreiben. „Es ist an der Zeit, den Strommarkt daran anzupassen, dass nicht mehr einige große Erzeuger den Strombedarf decken, sondern viele kleine und mittlere, die bei vernünftigen Rahmenbedingungen in der Lage wären, die Strompreise erheblich zu reduzieren“, so Lehner.

Auch die Entlastung der Eigenversorgung von Bürokratie und Abgaben würde zu mehr Versorgungssicherheit und weniger Kosten führen, ist Lehner überzeugt. „Für den Mittelstand würde es so deutlich attraktiver werden, einen erheblichen Teil oder sogar den gesamten Strom für ein Unternehmen zu beträchtlich geringeren Kosten selbst zu erzeugen.“
6.4.21

 

 

Am Steuer eingenickt

Aichelberg.  Einen Brummifahrer hat am frühen Dienstag bei Aichelberg der Schlaf übermannt. Wie der 46-Jährige später der Polizei berichtete, war er gegen 8 Uhr auf der Fahrt in Richtung München. Hier überfiel ihn die Müdigkeit. Während des Sekundenschlafs kam der Sattelzug nach rechts. Der 40-Tonner überquerte den Standstreifen und blieb schließlich im Grünstreifen hängen. Verletzt wurde dadurch  niemand. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf knapp 5.000 Euro. Sie ermittelt jetzt gegen den Lasterfahrer. Ihn erwartet eine Strafanzeige.
6.4.21

 

 

Bürgerbüro bietet mehr digital an

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Welt wird jeden Tag digitaler. Dafür sorgt nicht nur die Corona-Pandemie. Regelmäßig werden neue Technologien vorgestellt, die den Alltag ein Stück einfacher machen sollen. Durch das Portal „Service-BW“ steht den Kommunen Baden-Württembergs eine zentrale Plattform zur Verfügung, über diese Online-Bürgerservices angeboten werden können. Hier findet man jegliche Kontaktdaten zu allen Ämtern und Abteilungen der Stadtverwaltung, Informationen zu verschiedensten Lebenslagen und die elektronischen Bürgerdienste.

Ab sofort steht den Bürgern das Team des Bürgerbüros mit weiteren Online-Diensten zur Seite: Auf dem Service-Portal hat man so die Möglichkeit verschiedene Anträge, wie zum Beispiel die Meldebescheinigung oder eine Wohnungsgeberbestätigung online abzuwickeln. Es ist dafür lediglich eine Registrierung im Portal notwendig. Das Portal findet man unter www.service-bw.de. Folgende Leistungen stehen momentan zur Verfügung:

  • Adressbuch – Eintrag sperren lassen
  • Einzugstermin bestätigen (Wohnungsgeberbescheinigung)
  • Führungszeugnis (einfach) beantragen – über Bundesamt der Justiz
  • Führungszeugnis (erweitert) beantragen – über Bundesamt der Justiz
  • Vollmacht für Abholung aller verfügbaren Dokumente erteilen
  • Meldebescheinigung beantragen [mit E-Payment]
  • Melderegisterauskunft – über KM Meldeportal
  • Melderegister – Auskunftssperre beantragen
  • Melderegister – Übermittlungssperre für Alters- und Ehejubiläen beantragen
  • Wohnsitz abmelden (Ins Ausland abmelden)
  • Wohnsitz – Wechsel der Hauptwohnung mitteilen

Darüber hinaus stehen die bereits bekannten Onlinedienste, zum Beispiel der Traukalender online oder das Anmeldesystem für Kindertagesstätten „Little Bird“ zur Verfügung. Darüber hinaus wird stetig an weiteren Angeboten gearbeitet. Zum Start der elektronischen Dienste des Bürgerbüros verlosen wir unter den ersten hundert Online-Antragstellern fünf Kartenlesegeräte für den Personalausweis. Damit ist es möglich, sich digital und sicher auszuweisen.
6.4.21

 

 

Spende für ehrenamtlich Arbeitende

Schwäbisch Gmünd. Einen Scheck in Höhe von 7800 Euro konnte Ali Nagelbach, ("Also" e.V.  Schwäbisch Gmünd), stellvertretend für die beteiligten Schwäbisch Gmünder Träger vom Vorsitzenden des Regionalen Bündnis für Arbeit Ostalbkreis, Dr. Dieter Bolten, im Aalener Landratsamt entgegennehmen. Mit der Spenden wurden im Jahr 2020 insgesamt 13 Menschen, die ehrenamtlich  im Rahmen des Projekts „Freiwillig dabei“ arbeiten
6.4.21

 

 

Musikwettbewerb: Jury bewertet Können

Schwäbisch Gmünd (sv). In diesem Jahr ist auch in der Städtischen Musikschule alles anders. Neben dem Unterricht, der online stattfindet, fand auch der jährliche Wettbewerb Jugend musiziert in digitaler Form statt. Die junge Musikerinnen und Musiker konnten ihre Videos in eine Cloud des Landesmusikrates hochladen und wurden dann von einer fachkundigen Jury bewertet. Dank der Unterstützung durch den Förderverein konnten die Schüler der Städtischen Musikschule mit hervorragende technischer Ausrüstung im Schwörsaal ihre Aufnahmen machen. Die Wertungen der Jury hingen allerdings nicht von der Qualität der Filme und des Klanges ab, sondern allein vom Können der Teilnehmer.  Die Preisträger der Städtischen Musikschule Schwäbisch Gmünd:  Clara Ellinger, Querflöte, (Christine Junkert) 21 Punkte 1.Preis; Jannis Herzer, Posaune (Hubert Hegele); Klavier: Johanna Hadinger (Katja Trenkler) 23 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb; Patricia Hirth, Klarinette (Peter Varda) 23 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb; Timo Arnold, Fagott (Arlette Probst) 22 Punkte 1.Preis; Samuel Barth, Euphonium (Hubert Hegele) 24 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb; Felix Gölz, Euphonium (Hubert Hegele) 21 Punkte 1.Preis; Sebastian Busan, Posaune (Hubert Hegele) 25 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb; Jannis Barth, Trompete (Stefan Spielmannleitner) 24 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb; Klavierduo Amelie Hann (Valentine Weingardt) und Pauline Hegele (Carl-Friedrich Beck) 21 Punkte 1.Preis; Duowertung Maike Wiemer, Klavier (Katja Trenkler) und Jara Veit , Kontrabass (Alfred Kufer) 22 Punkte 1.Preis; Lea Gunther, Klavier (Musikschule Murrhardt) und Lea Hann, Violine (Marina Sonderegger) 22 Punkte 1.Preis; Emilia Büttner, Gitarre (Andreas Kümmerle) 20 Punkte 1.Preis; Miran Özdengiz, Gitarre (Andreas Kümmerle) 18 Punkte 2.Preis; Selma Prechtl Gitarre (Andreas Kümmerle)20 Punkte 1.Preis; Clemens Weggenmann, Gitarre (Daniel Foley) 16 Punkte 3.Preis und Florentin Futter, Alt (Anna Escala) 23 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb.
6.4.21

 

 

Helfer für Testzentrum am Bahnhof gesucht

Göppingen. Die Stadt Göppingen plant neben das bereits bestehende Schnelltestangebot im Bürgerhaus ein weiteres Schnelltestzentrum am Bahnhofvorplatz einzurichten. Hierfür werden Helfer gesucht. Nach dem Tübinger Vorbild, an mehreren Standorten in der Stadt den  Bürgern die Möglichkeit einer kostenfreien Schnelltestung anzubieten, laufen hierzu die ersten Vorbereitungen in Kooperation mit dem Sanitätshaus Weinmann. Wie schon für das Schnelltestzentrum im Bürgerhaus, werden freiwillige Helfer für die Durchführung von Schnelltests gesucht. „Engagierte Menschen mit und ohne medizinische Vorkenntnisse sind willkommen“, ruft Erste Bürgermeisterin Almut Cobet zur Unterstützung auf. Nach einer entsprechenden Schulung sind die Freiwilligen einsatzbereit. Interessierte können sich bei der Freiwilligenagentur Göppingen melden, unter der Telefonnummer 07161 650-5262 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
6.4.21

 

 

OP-Mikroskop im Einsatz

Das neue 3D-OP-Mikroskop der Klinik am Eichert im Einsatz. Foto: Alb-Fils-Kliniken

Kreis Göppingen. Im Operationstrakt der Klinik am Eichert in Göppingen  ist ein neues Hightech-Gerät im Einsatz: ein 3D-OP-Mikroskop der Firma Zeiss. Es wird vor allem dort genutzt, wo größte operative Vorsicht gefragt ist, da feinste anatomische Strukturen verletzt werden könnten. Operationen an der Wirbelsäule fallen beispielsweise darunter, da dabei das Rückenmark gefährdet ist. „Solche Eingriffe erfordern eine äußerst ruhige Hand beim Operateur und höchste Konzentration beim gesamten OP-Team. Die technische Unterstützung durch ein OP-Mikroskop hilft, diese Herausforderungen zu meistern“, sagt Chefarzt Professor Dr. René Schmidt. Er und sein Team des Orthopädisch-Unfallchirurgischen Zentrums der Ab-Fils-Kliniken nutzen das neue Mikroskop bereits intensiv. Aber auch die anderen operativen Disziplinen der Klinik am Eichert greifen gerne auf das innovative Gerät zu.

Das High-End-Gerät bietet mit besten Lichtverhältnissen, bester Schärfe und bestem Arbeitsabstand ideale Voraussetzungen, um filigrane anatomische Strukturen zu identifizieren. Außerdem verfügt das Mikroskop über eine robotische Unterstützung, die die gewählten Positionen im OP-Feld selbstständig anfährt. „Dadurch kann nicht nur Zeit eingespart werden, sondern der Operateur kann sich auch voll auf die OP konzentrieren“, betont der Medizinische Geschäftsführer, Dr. Ingo Hüttner. Die digitale Visualisierung, die über einen Fußschalter bedienbar ist, sorgt dafür, dass die Lage der Organe im Körper auf einem 3D-Monitor mit 4K-Auflösung in bester Qualität dargestellt wird. Dadurch können neben den Operateuren alle anderen Beteiligten, also OP-Personal oder Assistenzärzte, „live“ an der Operation teilnehmen. „Damit ist das neue Gerät auch für Weiterbildungszwecke ideal geeignet“, so Hüttner.

Eine Erleichterung für das OP-Personal ist zudem die automatische Überzugshilfe (Auto Drape). Die meist sehr aufwendige sterile Umhüllung technischer OP-Geräte wird so wesentlich vereinfacht. Das neue Gerät ist das zweite OP-Mikroskop im Operationstrakt der Klinik am Eichert, rund 300.000 Euro wurden dafür investiert.
6.4.21

 

 

Zu schnell auf glatter Straße

Böhmenkirch. Hoher Sachschaden entstand einem Autofahrer am Montag bei Treffelhausen.  Gegen 19.15 Uhr fuhr ein 62-Jähriger von Treffelhausen in Richtung Eybach. Auf schneeglatter Straße schleuderte sein Fahrzeug und prallte gegen eine Leitplanke. Die Polizei kam und stellte fest, dass die Reifen an dem Fahrzeug abgefahren waren. Der Autofahrer überstand den Unfall ohne Blessuren. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 11.000 Euro.
6.4.21

 

 

Beifahrer nach Unfall gestorben

Aichelberg. Nach einem Unfall auf der A8 am Donnerstag bei Aichelberg erlag ein 60-Jähriger nun seinen Verletzungen. Wie berichtet war am vergangenen Donnerstag ein Sprinter fast ungebremst auf einen Sattelzug auf. Der Beifahrer im Sprinter trug dabei schwere Verletzungen davon. Rettungskräfte brachten den 60-Jährigen in ein Krankenhaus. Dort starb er am Samstag.
6.4.21

 

 

Einbrecher in Gartenhütte

Uhingen. Werkzeug nahm ein Unbekannter in den vergangenen Tagen bei eiem Einbruch in eine Gartenhütte in Uhingen mit. Zwischen Freitag und Montag muss der Täter in der Köhlerstraße gewesen sein. Er ging zu einem Gartentor und brach es auf. Auf dem Gelände steht eine Hütte. Auch die öffnete der Einbrecher mit Gewalt. Im Innern fand er Äxte und Motorsägen. Der Unbekannte machte die Sachen zu seiner Beute und flüchtete. Seine Spuren blieben an dem Tatort zurück. Spezialisten der Polizei haben sie gesichert. So bekommen die Ermittler vom Polizeirevier Uhingen (07161/93810) erste Hinweise auf den Unbekannten.
6.4.21

 

 

Streitbarer Ehemann kommt in die Psychatrie

Geislingen. Mit einem Fall häuslicher Gewalt musste sich die Polizei am Sonntagabend in Geislingen beschäftigten. Ein  13-Jährigeer hatte bei der Polizei angerufen und einen Streit zwischen den Eltern gemeldet. Kurz danach rief er erneut an, weil die Mutter inzwischen geschlagen wurde. Grund für den Streit war wohl der wiederkehrende Alkoholmissbrauch des 32-jährigen Ehemanns. Ihm wurde von den Polizeibeamten ein Wohnungsverweis ausgesprochen. Als der Mann von Angehörigen abgeholt werden sollte, flüchtete er zu Fuß. Da eine Eigengefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde er in Gewahrsam genommen und vom Rettungsdienst in die Psychiatrie gebracht.
5.4.21

 
 

 

Alte Bahnstrecken im Blickpunkt

Kreis Göppingen.  Die Studie des Landesverkehrsministeriums zur Reaktivierung von Bahnstrecken hat im Landkreis Göppingen zwei stillgelegten Nebenstrecken ein hohes Fahrgast-Potenzial bescheinigt. Es handelt sich bei den Strecken um die Hohenstaufenbahn von Göppingen  nach Schwäbisch Gmünd, im Volksmund Klepperle und Josefle genannt, und die verlängerte Voralbbahn von Göppingen nach Kirchheim, auch als Boller Bahn oder Mariele bekannt. Am 8. April um 19 Uhr möchte der Verkehrsclub Deutschland (VCD) mit Kommunalpolitikern Bürgern sowie Aktiven vor Ort über die Chancen einer Reaktivierung dieser Strecken ins Gespräch kommen. Zur Online-Konferenz unter dem Titel „Bahnprojekte im Raum Göppingen – Reaktivierungsmöglichkeiten“ lädt der VCD Interessierte aus dem Stauferkreis, dem Ostalbkreis und dem Landkreis Esslingen ein. Matthias Lieb (VCD-Landesvorsitzender), Dieter Vetter (Förderverein „Ein neuer Zug im Kreis”), Günther Alius (Geschäftsführer Evangelisches Kreisbildungswerk Göppingen-Geislingen) sowie Carmen Ketterl (Initiative gemeinsamweiterkommen Bad Boll) geben einen Überblick über die Hintergründe, Sichtweisen und möglichen Varianten. Eine offene Diskussion mit den Teilnehmenden schließt sich den Vorträgen an. Die Veranstaltung wird durch die VCD-Kreisgruppe Göppingen in Zusammenarbeit mit dem VCD-Landesverband und dem Regionalen Fahrgastbeirat des Landkreises Göppingen im VVS durchgeführt. Die Teilnahme erfolgt über den Link https://zoom.us/j/95440556385.
5.4.21

 

 

Polizei kontrolliert Raser, Poser und Tuner

Kreis Göppingen. Am sogenannten "Car-Freitag" nahm die Polizei die Szene im Filstal und Ulm ins Visier. Schon seit mehreren Jahren versucht die Poser- und Tuningszene den Karfreitag zu einer Art eigenem Feiertag zu machen, dem sogenannten "Car-Freitag". Dieser Tag zählt seit Jahren als der Tag, an welchem sich die Tuningszene bundesweit zu Treffen verabredet und die oftmals den ganzen Winter in der Garage belassenen Schätze endlich wieder aus der Garage holt. Nicht zum ersten Mal fand an diesem Tag im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm eine gezielte Verkehrskontrolle statt. Die Polizei achtete bei ihren Überprüfungen nicht nur darauf, dass unnötiger Lärm vermieden wird und dass die technischen Änderungen an den Autos nicht zu einer Gefahr im Straßenverkehr werden können. Auch die Einhaltung der Vorschriften der Corona-Verordnung überprüfte die Polizei. Unterstützung erhielt sie von Sachverständigen, die gemeinsam mit den besonders geschulten Beamten einen Blick unter die Motorhaube warfen.

Im mittleren Filstal im Landkreis Göppingen überprüfte die Polizei zwischen 15 und 22 Uhr ca. 70 Fahrzeuge und 120 Personen. An Zwölf Autos war die Betriebserlaubnis erloschen. Fünf Autofahrern musste sogar noch am Kontrollort die Weiterfahrt untersagt werden, weil die Mängel derart gravierend waren, dass die Verkehrssicherheit beeinträchtigt war. Gutachter schauen sich diese Fahrzeuge nun genauer an. Die Besitzer sehen Anzeigen entgegen.

Weil sie viel zu schnell unterwegs waren, müssen sich nun andere Verkehrsteilnehmer verantworten: Ein Motorrad fuhr von Hohenstaufen in Richtung Göppingen mit ungefähr 150 km/h bei erlaubten 50 km/h. Dabei überholte der Fahrer mehrere Verkehrsteilnehmer trotz Überholverbot. Diese mussten teilweise nach rechts in den Grünstreifen ausweichen. Die Polizei stoppte den Zweiradfahrer in Göppingen. Seinen Führerschein musste der 20-Jährige abgeben. Auf ihn kommt nun eine Strafanzeige zu. Auch ein 23- und ein 24-Jähriger sind nun ohne Führerschein: Die beiden werden verdächtigt, sich zwischen Hohenstaufen und Ottenbach ein Rennen geliefert und dabei andere Verkehrsteilnehmer gefährdet zu haben. Doch nicht nur die Führerscheine der Männer beschlagnahmte die Polizei. Auch den Chevrolet des 24-Jährigen und den BMW des 23-Jährigen sowie die Mobiltelefone stellten die Beamten sicher. In der Stuttgarter Straße in Eislingen musste die Polizei gegen

20.45 Uhr beobachten, wie ein Golf und ein BMW mit sehr hoher Geschwindigkeit in Richtung Göppingen unterwegs waren, obwohl dort die zulässige Höchstgeschwindigkeit 30 km/h beträgt. Später stoppte die Polizei die Autofahrer. Die 18 und 20 Jahre alten Männer werden verdächtigt, ein Rennen gefahren zu sein und mussten deshalb ihre Führerscheine abgeben. Auch sie sehen nun Strafanzeigen entgegen und müssen mit empfindlichen Konsequenzen rechnen. Die Polizei betont, dass es sich bei diesen Ereignissen nicht um Kavaliersdelikte handelt!

Darüber hinaus überprüfte die Polizei die Fahrtüchtigkeit: Hierbei stellte sie zwei Fahrzeugführer fest, die sich trotz vorangegangenem Drogenkonsums ans Steuer gesetzt haben: Ein 20-Jähriger war mit seinem E-Scooter in Göppingen unterwegs, als ihn die Polizei kontrollierte. Dabei fanden die Beamten auch Betäubungsmittel bei dem Mann. Außerdem stellten sie fest, dass der Roller nicht versichert ist. In Salach kontrollierte die Polizei einen 31-jährigen Autofahrer, der berauscht unterwegs war. Auf die Männer kommen nun Anzeigen zu. Sieben Personen erhalten Anzeigen, weil sie sich nicht an die Vorschriften der derzeitigen Corona-Verordnung gehalten haben.
4.4.21

 

 

Kugelnest beschädigt

Uhingen.  In der Nacht auf Samstag beschädigten Unbekannte die Holzstützen des Kugelnestes im Landschaftspark Schloss Filseck bei Uhingen. Sie sägten zwei Holzstützen und die Aufstiegshilfe an. Der Sachschaden wird auf ca. 1 500 Euro geschätzt. Das Polizeirevier Uhingen (07161-93810) führt die Ermittlungen und sucht Zeugen.
4.4.21

 

 

Radfahrer stürzt und verletzt sich schwer

Wäschenbeuren. Ein 66-jähriger Radler fuhr in einer Gruppe den abschüssigen Weg von Oberkirneck nach Lindenbronn. Kurz nach einer Linkskurve vor dem Ortseingang kam der Radfahrer zu Fall. Laut Zeugenaussagen hatte der Fahrer zuvor am Lenker die Schaltung und die Bremse bedient. Bei der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Bremsschlauch der hinteren Scheibenbremse gerissen war. Ob es sich um die Unfallursache oder einen Unfallschaden handelt ist noch unklar. Trotz Helm wurde der Radler schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.
4.4.21

 

 

Hakenkreuz in die Grasnarbe gestochen

Göppingen.  Am Samstagmorgen musste die Polizei einen versuchten Einbruch in ein Schützenhaus und Sachbeschädigungen auf einem angrenzenden Sportplatz aufnehmen. Unbekannte hatten sich Zutritt zu den Grundstücken entlang der Jebenhäuser Straße in Göppingen verschafft. Am Schützenhaus war der Außenzaun aufgeschnitten worden. Anschließend versuchten die Täter erfolglos in das Vereinsheim einzubrechen. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Sportplatz. Dort wurde ein Fußballtor aus der Verankerung gerissen. Anschließend stachen die Täter ein ca. sechs Meter durchmessendes Hakenkreuz in die Grasnarbe des Platzes. Das Göppinger Polizeirevier (07161-632360) ermittelt in dem Fall und sucht Zeugen. Die Straftaten müssen sich zwischen Donnerstagnachmittag und Samstagmorgen ereignet haben.
4.4.21

 

 

Rund um Göppingen blühen die Bäume

Die Baumblüte um Göppingen ist eine Augenweide und kann bei sonnigem Ostersonntag-Wetter betrachtet werden. Fotos: Bettina Fritz

 
 

Frisch Auf gewinnt gegen Berliner Füchse

Göppingen. Bundesligist Frisch Auf Göppingen hat am Sonntag sein Heimspiel gegen die Füchse Berlin mit 25:24 knapp gewonnen. Damit wahren die Göppingen ihre Chancen für einen Europapokal-Platz.
4.4.21

 

 

Zwei Leichtverletzte nach Unfall

Eislingen. Am Samstag befuhr ein 35-jähriger Pkw-Lenker mit seinem Wagen die Westtangente in Richtung Holzheim. Gegen 21.35 Uhr missachtete er an der Kreuzung zur Ahornstraße das Rotlicht der Ampel. Er kollidierte mit dem Fahrzeug eines 42-Jährigen. Der Gesamtschaden wird auf ca. 20 000 Euro geschätzt. Bei dem Unfall wurden zwei Personen leicht verletzt.
4.4.21

 

 

Untentschieden in der EWS-Arena

Göppingen. Die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen sind am Samstagabend in der EWS-Arena gegen den Tabellennachbarn  HL Buchholz 08-Rosengarten über ein 26:26 nicht hinausgekommen. Mit dem Ergebnis scheint der Abstieg der Gäste aus der höchsten Spielklasse besiegelt zu sein. Frisch Auf hofft dagegen noch, sich in letzter Minute aus der Abstiegszone zu retten. Am 10. April müssen die Göppingerinnen in Biuxtehude antreten.
3.4.21

 

 

Bei Autorennen Polizei gefährdet

Ottenbach.  Eine Zivilstreife befuhr am Freitagabend die Kreisstraße 1404 von Ottenbach in Richtung Schonterhöfe. Im Bereich der scharfen Kurven kamen der Streife mehrere Pkw mit hoher Geschwindigkeit entgegen. Darunter befanden sich ein roter Camaro und ein schwarzer BMW. Eines der Fahrzeuge fuhr bereits auf der Gegenfahrbahn. Deshalb musste der Streifenwagen eine Gefahrenbremsung einleiten und nach rechts ausweichen. Zu einem Unfall kam es glücklicherweise nicht. Die Streife drehte und konnte die Fahrzeuge am Ortseingang von Ottenbach kontrollieren. Die Polizei Göppingen führt die Ermittlungen zu dem Fall und sucht Zeugen und weitere Geschädigte. Sie werden gebeten sich beim Polizeirevier unter Tel. 07161/632360 zu melden.
3.4.21

 

 

Stau nach Auffahrunfall

Hohenstadt.  Glimpflich endete am Freitag die Karambolage mehrerer Autos auf der Autobahn  A8 in Richtung München. Zwei Leichtverletzte, vier kaputte Autos und ein Sachschaden in Höhe von ca. 22.000 Euro sind die Bilanz eines Auffahrunfalls gegen 13.30 Uhr auf der A8. Ausgelöst wurde die Kollision durch einen 27-Jährigen, der auf der linken Fahrspur unterwegs war. Aus bislang ungeklärten Gründen bremste dessen Mercedes ohne Zutun des Fahrers plötzlich stark ab. Hinter ihm fuhren ein 25-jähriger VW-Fahrer und ein 42-jähriger BMW-Fahrer. Beide konnten rechtzeitig abbremsen. Doch der darauffolgende 47-jährige Opelfahrer erkannte die Situation zu spät und prallte auf den BMW. Ebenfalls nicht rechtzeitig anhalten konnte der 35-jährige Fahrer eines Mazda. Dieser versuchte auszuweichen und prallte dabei erst gegen die Leitplanke und dann gegen den VW. Bei den Zusammenstößen verletzten sich zwei der Autofahrer leicht. Ihre Mitfahrer blieben alle unverletzt. Drei Autos mussten abgeschleppt werden. Es bildete sich ein Rückstau von mehreren Kilometern.
3.4.21

 

 

Rücksichtloser Motorradfahrer

Göppingen.  Aauf der Reichsdorfstraße (L1075 war ein 20-Jähriger mit seiner Husquarna Supermoto von Hohenstaufen in Richtung Göppingen unterwegs. Dabei fuhr er konsequent mit ca. 150 km/h und überholte rücksichtslos Autos, Motorräder und Fahrräder. Die anderen Verkehrsteilnehmer mussten teilweise abbremsen und ausweichen. Eine Zivilstreife hielt ihn daher in der Hohenstaufenstraße in Göppingen an. Bei der Kontrolle stellten die Beamten zudem diverse technische Mängel am Motorrad fest. Den jungen Mann erwartet nun eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Seinen Führerschein musste er vorerst abgeben. Die Göppinger Polizei (Tel. 07161/622360) sucht nun Zeugen, insbesondere den Fahrer eines weißen Sprinters mit Firmenlogo.
3.4.21

 

 

Pocketbike geht in Flammen auf

Heiningen.  Jugendliche machten sich am Karfreitag gegen 20 Uhr an einem Pocketbike zu schaffen. Zeugen wurden auf die Gruppe nordöstlich von Heiningen in der Nähe eines Bauernhofes aufmerksam, weil das Gefährt plötzlich in Flammen aufging. Vor dem Eintreffen der Feuerwehr und Polizei entfernte sich die Personen. Passanten gelang es aber, einen 15-Jährigen festzuhalten. Gegenüber der Polizei gab der Junge an, dass zufällig eine Zigarettenkippe in den Tank gefallen sei, weshalb das Zweirad in Flammen aufging. Über die Besitzverhältnisse schwieg er sich aus. Die Polizei geht deshalb davon aus, dass das Pocketbike, in der Ausführung als Dirtybike, entwendet wurde. Sie stellte die Überreste für weitere Ermittlungen sicher. Das Polizeirevier Göppingen (Tel. 07161/622360) fragt deshalb, wem fehlt ein Pocketbike? Darüber hinaus bittet sie Zeugen des Geschehens sich zu melden.
3.4.21

 

 

Unfall mit vier Verletzten

Göppingen. Vier Verletzte und Sachschaden sind das Ergebnis eines Unfalls am  Freitagabend.  Gegen 21.15 Uhr befuhr eine 24-jährige Frau mit ihrem Pkw die Stuttgarter Straße in Göppingen Richtung Faurndau. An der Einmündung der Christian-Grüninger-Straße wollte sie nach links in Richtung B10 abbiegen. Hierbei übersah sie aber einen entgegenkommenden Wagen. Bei der Kollision der beiden Fahrzeuge wurden die Unfallverursacherin, ihre 34-jährige Beifahrerin und die 23-jährige Fahrerin des anderen Fahrzeugs leicht verletzt. Ein 15-jähriger Junge, der ebenfalls im Wagen der 23-Jährigen saß, erlitt schwere Verletzungen. Zur Versorgung der Verletzten waren insgesamt vier Rettungswagen an der Einsatzstelle. Der schwerverletzte Junge wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus eingeliefert. An den beiden Fahrzeugen entstand jeweils wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von insgesamt 12.000 Euro. Die Autos mussten abgeschleppt werden. Die Unfallverursacherin erhält nun eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung.
3.4.21

 

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Am Karfreitag befuhr eine 20-jährige Pkw-Fahrerin die Hölderinstraße in Oberbettringen und wollte in die Straße In der Vorstadt nach links abbiegen. Hierbei übersah sie zunächst einen von links mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit herannahenden Motorrad-Fahrer. Die Pkw-Fahrerin konnte noch in der Fahrbahnmitte anhalten. Der 27-jährige Motorradfahrer erschrak, wich nach links aus, kam hierbei von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem ordungsgemäß geparkten Pkw. Durch die Wucht des Aufpralles wurde der Wagen auf ein dahinter stehendes Elektrofahrzeug geschoben. Der 27-Jährige wurde über den Lenker und den Pkw hinweg abgeworfen, kollidierte gegen einen nachfolgend ebenfalls geparkten Jeep und verletzte sich hierbei schwer. Er musste durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. An dem Motorrad entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 6000 Euro, an den anderen Fahrzeugen 4000 Euro. Aufgrund des Schadensbildes wurde von einer überhöhten Geschwindigkeit des Motorradfahrers ausgegangen, weshalb auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Ellwangen ein Gutachter hinzugezogen wurde.
3.4.21

 

 

Zu Karfreitag

Ein Kreuz auf einem Grabstein auf dem alten Oberhofen-Friedhof in Göppingen. Foto: Bettina Fritz

 

Folgenschwerer Auffahrunfall

Aichelberg. Zwei Verletzte und ca. 57 000 Euro Sachschaden sind das Resultat eines Auffahrunfalls auf der A 8  zwischen derAnschlussstelle Aichelberg und der Anschlussstelle Mühlhausen in Fahrtrichtung München. Der 45-järige Fahrer eines Sprinters war aufgrund eines Fahrfehlers fast ungebremst auf einen vorausfahrenden Sattelzug aufgefahren. Als er den Lkw vor sich erkannte, wollte er noch nach links ausweichen, prallte aber mit der rechten Fahrzeugseite gegen den Sattelzug. Durch den Aufprall wurde der 60-jährige Beifahrer des Sprinters im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Er wurde durch die Feuerwehr befreit, und anschließend mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Sprinters wurde leicht verletzt, der 44-jährige Sattelzugfahrer wurde nicht verletzt. An dem fast neuen Sprinter entstand Totalschaden in Höhe von ca. 45 000 Euro. Am Sattelzugauflieger Sachschaden in Höhe von ca. 12 000 Euro. Die Autobahn in Fahrtrichtung München musste während der Unfallaufnahme für etwa eine halbe Stunde gesperrt werden.
2.4.21 

 

 

Schweizer: Wasserstoff-Initiative eine Chance fürs Filstal

Kreis Göppingen. In der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie sieht die gewählte CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer eine große Chance für die Unternehmen im Filstal, zum einen mit innovativen Produkten Arbeitsplätze zu sichern und neue Jobs zu schaffen, zum anderen aber auch den Standort Filstal zu stärken. Auch die Hochschule Göppingen könnte hier mit einbezogen werden. Die jetzt vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft gestartete Förderung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien kommt wie gerufen, so Schweizer und appelliert an die Unternehmen im Kreis, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Laut Umweltminister Franz Untersteller soll nun rasch damit begonnen werden, Maßnahmen im Rahmen der Wasserstoff-Roadmap Baden-Württemberg konsequent umzusetzen.

Im Zukunftsprogramm Wasserstoff Baden-Württemberg sollen mit fünf verschiedenen Förderbausteinen die Unternehmen unterstützt werden. Die CDU-Abgeordnete Sarah Schweizer weist darauf hin, dass vor allem Maschinen- und Anlagenbauer, Hersteller, Ausrüster, Zulieferer und Anwender von der Landes-Initiative profitieren können, wenn diese einen wirkungsvollen Beitrag zum Thema Wasserstoff leisten. Laut Schweizer sollten die Unternehmen im Filstal, die in der Vergangenheit durch Tüftelei und Innovation überzeugt haben, auch jetzt bei der zu entwickelnden Wasserstoffwirtschaft die Nase vorn dabei haben. 26,4 Millionen Euro an Fördermitteln stehen im Landeshaushalt bereit, so Schweizer und beruft sich dabei auf den Energieminister, der das Zukunftsprogramm am Donnerstag in Stuttgart vorgestellt hat. „Die Unternehmen aus dem Land sollen damit in ihrer Innovationskraft gezielt gestärkt und gefördert werden, um ihre führende technologische Position im internationalen Wettbewerb zu behaupten“, erläuterte Untersteller. Im Kern gehe es um “industrielle Forschung“ und darum, den Ausbau einer Wasserstoffwirtschaft in Baden-Württemberg zu forcieren. Den baden-württembergischen Unternehmen werde damit ermöglicht, rasch innovative Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien zu entwickeln, zu produzieren, anzuwenden und neue Marktanteile zu gewinnen.

Sarah Schweizer, die im zurückliegenden Landtagswahlkampf mehrfach auf das Zukunftsthema Wasserstoff hingewiesen hatte, sieht mit der Initiative auch gute Chancen für die Ideen von Startups oder auch kleineren mittelständischen Unternehmen. Mit einigen konnte Schweizer schon konkrete Gespräche über mögliche Projekte geführt. An die Wirtschaftsförderer und an die IHK im Kreis richtet Schweizer die Bitte, gegebenenfalls Firmen, die sich mit der Wasserstoff-Thematik beschäftigen, zu vernetzen, um schnell zu guten Projekten zu kommen.
2.4.21

 

 

Aprilscherz mit ernstem Hintergrund

Schwäbische Alb. Unsere Meldung des Schwäbische Alb Tourismus (SAT) vom 1. April, das Wandern entlang des Albtraufs würde nur noch in Seilschaften erlaubt sein, war ein Aprilscherz. Dennoch steckt ein Fünkchen Wahrheit hinter der nicht ganz ernst gemeinten Idee: Mit 35 Prozent Durchschnittsgefälle der Albtraufhänge zwischen Ellwangen und Tuttlingen ist in der Nähe von Felsen, Aussichtspunkten und schmalen Waldpfaden tatsächlich Vorsicht geboten. Auf einige wichtige Regeln für das Wandern entlang des Albtraufs wird heute auf der Facebookseite des Verbandes hingewiesen.
2.4.21

 

 

Ja zu neuer Dachorganisation im Klimaschutz

Esslingen. Der Esslinger Gemeinderat hat einstimmig den Beitritt der Stadt Esslingen zu der vom Landkreis neu ins Leben gerufenen Klimaschutzagentur (Klischa). Nachdem der Ausschuss für Technik und Umwelt dem Beitritt Mitte März bereits zugestimmt hatte, ist die Beteiligung der Stadt an der Nachfolgeorganisation der Energieagentur des Landkreises Esslingen (EALKES) nun offiziell.  Anders als bei der EALKES wird der Aufgabenbereich der Klischa über die reine Energieagentur hinausgehen. Neben dem nach wie vor bestehenden Angebot zur Energieberatung von Privatkunden soll die Klischa in Zukunft auch Anlaufstelle für Gewerbe und Kommunen sein. Neben der Unterstützung bei gesetzlichen kommunalen Aufgaben wie der Solarisierung von neu gebauten Parkplätzen und nicht wohnlich genutzten Gebäuden oder dem kommunalen Wärmeplanung sieht sich die Klischa nicht zuletzt als Dachorganisation für eine Vernetzung der Kommunen für einen kreisweiten Klimaschutz.
2.4.21

 

 

Markisen schützen jetzt Behinderte vor der Hitze

Kreis Göppingen. Dank Unterstützung von  Volksbank Göppingen sowie der Firmen Stahlbau Nägele, Lampert und Müller konnte der  Außenbereich bei der Lebenshilfe Göppingen neu gestaltet werden . Der Förder – und Betreuungsbereich der Lebenshilfe bietet auch einen Platz an der Sonne für Menschen mit schwerer mehrfacher Behinderung. Im Frühjahr 2019 zeichnete sich ein  Problem ab. Die Markisen waren im Winter kaputt gegangen. Um für Schatten zu sorgen, mussten die Räume verdunkelt werden.Bei hohen Temperaturen wurde es sehr heiß im Innenhof und den Räumen. Aus technischen Gründen konnten keine neuen Markisen angebracht werden. Deshalb sollten  winterfeste Pavillons finanziert werden. Diue Mitarbeiter vom Förder – und Betreuungsbereich machten viel Werbung für das Projekt. Insgesamt kamen 4000 Euro zusammen. Auch die Firma Stahlbau Nägele meldete sich. Sie wollten kostenlos ein großes Stahlgerüst bauen. An dem sollten zwei riesige Markisen aufgehängt werden. Die Firma Lampert unterstützen das Vorhaben ebenfalls. Das Stahlgerüst musste betoniert werden, eine Baufirma zu finden fiel schwer. Im Winter 2020 machte das dann die Firma Müller für wenig Geld. Danach konnte alles montiert werden. Auf das Frühjahr und Sommer 2021 freuen sich alle im Förder – und Betreuungsbereich über den Sonnenschutz. Dies ermöglicht, dass Rollstuhlfahrer viel besser draußen fahren können.
2.4.21

 

 

Klimaschutzkonzept wird fortgeschrieben

Kirchheim unter Teck.  Das Kirchheimer Klimaschutzkonzept wird fortgeschrieben. Das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten  Sitzung  beschlossen. In der Sitzung gab der Rat den Entwurf für die Beteiligung der Öffentlichkeit frei. Stellungnahmen zu den geplanten Maßnahmen sind bis 30. April möglich.  Mit der Beteiligung wird  Bürgern, Unternehmen und Interessensgruppen die Möglichkeit gegeben, zu den geplanten Maßnahmen Stellung zu nehmen. „Ich freue mich auf eine rege Beteiligung. Denn der Klimawandel betrifft uns alle und viele Maßnahmen im Klimaschutz können nur gelingen, wenn Bürgerschaft und örtliche Unternehmen sie unterstützen, aktiv werden und mit zum Klimaschutz beitragen“ meint Dr. Beate Arman, Klimaschutzmanagerin der Stadt Kirchheim unter Teck. „Mit der Fortschreibung des Konzeptes sollen die Weichen für Klimaschutz und Klimafolgenanpassung in Kirchheim unter Teck neu gestellt werden“ macht Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader deutlich. „Dabei ist es mir wichtig, dass sich die Bevölkerung beteiligen kann“, betont Bader weiter. Alle Interessierten können sich unter www.kirchheim-teck.de/klimaschutzkonzept zum Prozess informieren und den Entwurf des Klimaschutzkonzeptes herunterladen. Stellungnahmen sind bis spätestens 30.April über das Online-Formular oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.
2.4.21

 

 

Radler verletzt zurückgelassen

Göppingen.  Nach einem Unfall am Donnerstag in Göppingen ist der Verursacher einfach weitergefahren. Die Polizei sucht jetzt Zeugen zu dem Verkehrsunfall, der sich gegen 5.30 Uhr in der Schlater Straße in Holzheim ereignet haben soll. Ein 60-Jähriger berichtete später der Polizei, er sei zu dieser Zeit mit seinem Rad die Schlater Straße entlang gefahren. Auf der Fahrt in Richtung Ortsmitte musste er auf die Fahrbahn wechseln, weil der Radweg endet. Gleich darauf habe ihn ein schwarzer Geländewagen mit einem weißen Anhänger überholt. Durch den Fahrtwind sei der Radler gegen den Bordstein gedrückt worden, sagte er der Polizei. Deshalb sei er gestürzt. Er erlitt leichte Verletzungen. Der Autofahrer aber sei ohne anzuhalten weitergefahren. Jedoch habe eine Zeugin des Unfalls angehalten, die dem Verletzten Hinweise auf einen möglichen Verursacher gegeben habe. Die Polizei ermittelt jetzt um herauszufinden, wer den Verkehrsunfall verursacht hat. Dazu bitten die Ermittler Zeugen des Unfalls, insbesondere die Frau, die sich um den Radler gekümmert hat, sich unter der Telefon-Nr. 07161/63 23 60 zu melden.
1.4.21

 

 

Veterinäramt beschlagnahmt drei Hunde aus Russland

Kreis Göppingen. Das Veterinäramt hat mit der Unterstützung des Polizeireviers Göppingen  eine Kontrolle einer Hundehaltung in einer Wohnung vollstreckt und drei illegal eingeführte Hunde aus Russland beschlagnahmt.  Die behördlich bekannte Hundehalterin hatte bereits 2020 Pomeranian-Hundewelpen aus Russland ohne gültige Dokumente sowie Tollwutimpfschutz eingeführt und über einschlägige Internetportale vermittelt. Neben einer gebotenen amtlichen Quarantäne für die Hunde war ihr die illegale Tätigkeit  daraufhin untersagt worden. Ein abschreckendes Bußgeld wurde zudem verhängt.

Nach erneuten Erkenntnissen über illegale Hundeeinfuhren und –vermittlungen wurde die Hundehaltung in einer Privatwohnung in Göppingen  von Amtstierärzten und Vollzugsbeamten des Veterinäramtes mit der Unterstützung des Polizeireviers Göppingen überprüft. Die Hundehalterin wollte ihre Anwesenheit verschleiern und hatte beim folgenden Widerstand gegen die behördlichen Maßnahmen  auch wahrheitswidrig eine Coronavirusinfektion behauptet. Die Kontrolle und die notwendigen behördlichen Maßnahmen wurden daher zwangsweise vollstreckt. Im Ergebnis wurden drei Hunde beschlagnahmt. Der Sachverhalt wird derzeit detailliert geprüft. Die Hunde ohne Tollwutimpfschutz gehen in amtliche Quarantäne. In Zusammenhang mit den vielfachen Rechtsverstößen und Verdachtsmomenten in den Bereichen Tiergesundheit, Tierschutz und Sozialleistungsbetrug wird das Verfahren der Staatsanwaltschaft vorgelegt werden.

Das Veterinäramt warnt vor illegalen Hundeeinfuhren aus dem Ausland und den unlauteren Vermittlungstätigkeiten. Zur Zeit ist gemäß Medienberichterstattungen und  behördlichen Erfahrungen ein hohes Ansteigen der rechstwidrigen Hundeeinfuhren zu verzeichnen, wahrscheinlich auch bedingt durch das Coronavirus-Krisengeschehen und eine damit einhergehende erhöhte Nachfrage. Die illegal eingeführten Hunde der sogenannten Moderassen, wie zum Beispiel Pomeranian Zwergspitz, französische Bulldoggen, Pudel, usw., werden regelmäßig zu Preisen von mehreren Tausend Euro vermittelt und sind daher ein hoher Anreiz für unlautere Methoden. Die Hunde werden oftmals ohne wirksamen Tollwutimpfschutz verbracht und stellen somit ein Risiko für Mensch und Tier dar. Zudem werden sie oftmals zu früh von den Muttertieren abgesetzt und tierschutzwidrig in den Ursprungsbetrieben im Ausland gehalten sowie transportiert. Die Folgen sind erfahrungsgemäß ein hoher Anteil an verschiedenen Erkrankungen, Parasitenbefall und Verhaltensstörungen. Naturgemäß erkennen die neuen Hundehalter diese Problematiken erst nach dem Kauf der vermeintlich vergleichsweise günstigen Hunde und erleben dann böse sowie kostenintensive Überraschungen.  Das Veterinäramt empfiehlt daher hohe Sorgfalt bei der Auswahl der Bezugsquellen von Hunden und insbesondere bei Auffälligkeiten bzgl. Internetinseraten, besonders günstigen Angeboten, verschleierten Personalien von Verkäufern und den Dokumenten. Verdachtsfälle können Sie dem Veterinäramt unter Tel. 07161-202-5400 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mitteilen.
1.4.21

 

 

 

April, April! Wandern am Albtrauf nur noch in Seilschaften erlaubt

Seilschaft-Wanderer am Albtrauf bei Geislingen an der Steige-Türkheim, Foto: Schwäbische Alb Tourismus, Fotograf: Miriam Gairing

Schwäbische Alb. Schroffe Hänge, steile Kanten, felsiges Gebiet: Der Albtrauf, die nordwestliche Steilkante der Schwäbischen Alb, wurde in den vergangenen Jahren immer mehr zum Unfallschwerpunkt. Die Zahl der Einsätze von Rettungskräften aufgrund von alpinen Notsituationen stieg zuletzt stark an. Häufige Ursache: Personen, die in steilem Gelände abrutschen oder an ausgesetzten Felspassagen das Gleichgewicht verlieren. Gerade seit Beginn der Corona-Pandemie suchen immer mehr Ungeübte die Schwäbische Alb auf und unterschätzen dabei oft die alpinen Gefahren der Region. Aus diesem Grund einigten sich der Schwäbische Alb Tourismus (SAT) und die Ordnungsbehörden auf eine ab sofort gültige Pflicht zum Wandern in Seilschaften in besonders gefährlichen Gebieten. Stichprobenartig werden  Mitarbeiter des Tourismusverbandes die Einhaltung der Vorschrift kontrollieren. Dieser Beschluss erleichtert auch die Arbeit der Bergwacht Baden-Württemberg und ihrer Ortsgruppen, in denen viele engagierte Ehrenamtliche arbeiten.

Ausschlaggebender Grund für den einschneidenden Schritt sind massive Sicherheitsbedenken: „Betrachtet man die geografischen Begebenheiten und stellt man diese den zuletzt steigenden Zahlen an Einsätzen der Rettungskräfte gegenüber, wird offensichtlich, dass Handlungsbedarf erforderlich ist“, so der Geschäftsführer des SAT, Louis Schumann. „Die alpinen Gefahren, nicht zuletzt durch bemooste und nach Regenfällen rutschige Felsen und Wege in unserem Gebiet sind nicht zu unterschätzen.“Die durchschnittliche Hangneigung aller Albtraufhänge von Ellwangen bis Tuttlingen beträgt 35 Grad, manche Felsen sind bis zu 100 Meter hoch. Entlang der „blauen Mauer“, wie der Albtrauf in einem Gedicht Eduard Mörikes bezeichnet wird, verlaufen viele bekannte Wanderwege und auch schmale Pfade in sehr felsigem und abschüssigem Gebiet. Empfohlen wird neben dem sachgerechten Anseilen aller Mitglieder der Wandergruppe auch das Tragen von handelsüblichen Kletterhelmen, um sich gegen die Gefahr des Steinschlags zu schützen. Beim Alleinwandern ist darauf zu achten, sich an Bäumen und Kletterhaken zu sichern. Ein digitales Vortrags- und Workshopprogramm zu Knotentechniken und Verhaltensregeln soll in den kommenden Wochen erarbeitet werden.

In Zeiten der Corona-Pandemie erscheint die neue Regelung doppelt sinnvoll: Da der empfohlene Abstand zwischen zwei Seilschaftsmitgliedern je nach Größe der Seilschaft bei mehreren Metern liegt, werden die geltenden Abstandsregeln gut eingehalten. Der Schwwäbische Alb Tourismus will auf seiner Faacebookseite in den nächsten Tagen weitere Informationen zu den neuen Regeln geben. facebook.com/schwaebische.alb.tourismus
1.4.21

 

 

Nächtliche Ausgangssperre unvermeidlich

Ostablbkreis. Das Landessozialministerium hat deutlich gemacht, ab wann die in der aktuellen Corona-Verordnung des Landes genannte nächtliche Ausgangsbeschränkung zum Tragen kommen muss. Demnach müssen Landkreise diese spätestens ab einer 7-Tage-Inzidenz von mehr als 150 „ernsthaft in Betracht ziehen“. Auch der Ostalbkreis hat seit vergangenem Sonntag diese Marke überschritten. Nach einer Analyse des Infektionsgeschehens im Kreis durch das Gesundheitsamt wird die Landkreisverwaltung über die Osterfeiertage die Ausgangsbeschränkung noch nicht verfügen. Steigen allerdings die Infektionszahlen trotz Schulferien und teils freien Tagen in den Kitas auch im Laufe der nächsten Woche weiter, wird es eine Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr geben, kündigt Landrat Dr. Bläse an. 

„Wir führen viele Neuinfektionen auf Ausbrüche in Schulen und Kitas zurück, die dann in die Familien und von dort weitergetragen werden. Nachdem seit Mittwoch dieser Woche Ferien sind, setzen wir darauf, dass die Familien sich an die Kontaktbeschränkungen einschließlich dem konsequenten Tragen der Maske, wo vorgeschrieben, halten. Auch wenn das frühsommerliche Wetter verführerisch ist, so appelliere ich doch dringend an alle, im privaten Bereich keine Gruppen zu bilden und speziell auch bei den Kindern und Jugendlichen darauf zu achten, dass dies nicht der Fall ist. So verlockend Bolz- und Spielplätze sind: Gruppenbildung, und das womöglich noch ohne Maske, geht nicht!“, so der Landrat. Wer sich an die Vorgaben der Corona-Verordnung nicht hält, trägt unmittelbar mit dafür die Verantwortung, dass der gesamte Kreis zusätzlich zu den bisherigen Lockdown-Maßnahmen in die Ausgangsbeschränkung muss. „Unser aller Ziel muss es aber doch gerade sein, die Entwicklung umzukehren, damit der geschlossene Einzelhandel und die Gastronomie wieder eine Öffnungsperspektive haben. Angesichts der hohen Inzidenzwerte wird das Land, so die jüngste Meldung von Donnerstagnachmittag, Modellprojekten zum kontrollierten Öffnen nicht zustimmen. D. h. auch unser Antrag auf kontrolliertes Öffnen ist zunächst zurückgestellt. Wir werden im Hintergrund natürlich mit den Kommunen trotzdem an unserem Konzept weiterarbeiten, das auch die Einführung der Luca-App beinhaltet“, wird Bläse deutlich.
1.4.21

 

 

Mit Uschi und Schorsch auf dem Weg zu „Smart Cities“

Schwäbisch Gmünd / Schorndorf. Schorndorf und Schwäbisch Gmünd haben sich gemeinsam auf die Ausschreibung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat mit dem Titel „Modellkommunen – Smart Cities 2021“ beworben. Nachdem die Gemeinderäte der beiden Städte den Anträgen zugestimmt hatten, sprachen beide Oberbürgermeister Richard Arnold und Matthias Klopfer über das gemeinsame Vorhaben.

Der Schwäbisch Gmünder Oberbürgermeister Richard Arnold nennt den gemeinsamen Antrag einen „wichtigen Vorstoß“ in die richtige Richtung: „Wir haben sehr gute Chancen, gemeinsam einen großen Schritt voranzukommen in Sachen Digitalisierung und Klimaschutz. So wie die Künstliche Intelligenz immer weiter dazulernt, müssen auch wir als Stadtverwaltungen Schwäbisch Gmünd und Schorndorf voneinander lernen.“ Durch die gemeinsame Zusammenarbeit während der Remstal Gartenschau im Jahr 2019 sehe er da sehr gute Voraussetzungen. Auch Oberbürgermeister Matthias Klopfer freut sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit: „Die Verschränkung in der Zusammenarbeit mit der Stadt Schwäbisch Gmünd und die daraus resultierenden Impulse zu nutzen ist ein großer Vorteil und eine Chance für unsere Stadt. Ich finde es toll, dass die jahrelange Partnerschaft nun in einem Projekt, das Klimaschutz und Digitalisierung verbinden, fortgeführt wird.“
Teil des Projekts soll auch die Unterstützung durch Künstliche Intelligenz sein. „Uschi und Schorsch. Die smarten Twins Schorndorf und Gmünd.“ spielen dabei eine tragende Rolle. Uschi und Schorsch sind sogenannte digitale Zwillinge, die mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) in verschiedenen Themenbereichen innerhalb der Stadtverwaltungen eingesetzt werden. Diese virtuelle Assistenz, sogenannte Avatare, sollen zum Beispiel Auskünfte geben und Datenpflege übernehmen können. Dies soll zu einer Entlastung der Verwaltung und zu einer schnelleren und kompetenten Auskunft bei Bürgerfragen dienen. Uschi steht dabei für „Universelle Schwäbisch Gmünder Informationen“ und das Pendant Schorsch für „Schorndorfer Schnellauskunft“.

Über weitere konkrete Strategien im Rahmen des Antrags haben die Gremien in der vergangenen Woche noch nicht abgestimmt. Diese sollen unter anderem durch Bürgerbeteiligungen, wie Workshops und Bürgerwerkstätten, nach Bewilligung des Antrags erarbeitet werden. Die förderfähigen Kosten betragen 17,5 Millionen Euro, die zu gleichen Teilen auf die Stadt Schorndorf und die Stadt Schwäbisch Gmünd aufgeteilt werden.
1.4.21

 

 

Tiny-Häuser: Grundstücke vergeben

Schorndorf. Die ausgeschriebenen Pachtgrundstücke für die Tiny-Häuser am Lindenweg in Schorndorf sind vergeben. Nach sorgfältiger Prüfung und Sichtung aller 35 eingegangenen Bewerbungen wurden die Bewerber über die Auswahlentscheidung informiert und fünf von ihnen erhielten den Zuschlag. Entsprechend ihrer eingereichten Projektskizze ist der nächste Schritt die Einreichung eines Bauantrags. Nach Abschluss des Baugenehmigungsverfahrens werden die Pachtverträge mit einer Laufzeit von 10 Jahren abgeschlossen. Innerhalb eines Jahres muss das Vorhaben auf der gepachteten Fläche umgesetzt werden. Ab Mitte 2021 sollen die Flächen für die Bebauung zur Verfügung stehen. Nachdem erste praktische Erfahrungen beim Lindenweg gesammelt wurden, sollen die Bereiche an der Remsstraße folgen.
1.4.21

 

 

Sprung misslingt

Geislingen. Mit Verletzungen kam ein 13-Jähriger am Mittwoch in ein Krankenhaus. Gegen 16.30 Uhr wollte der 13-Jährige mit seinem Fahrrad im Bereich der Staubstraße über einen Hügel springen. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte. Dabei verletzte er sich und war wohl kurzzeitig ohne Bewusstsein. Einen Helm trug er nicht. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin: Fahrradhelme können Verletzungen vermeiden. Schützen Sie Ihren Kopf und tragen einen Helm. Auch in diesem Fall schützte ein Fahrradhelm vor schwereren Verletzungen.
1.4.21

 

 

Kein Führerschein

Göppingen. Am Donnerstag flüchtete ein 18-Jähriger vor der Polizei in Göppingen. Gegen 0.45 Uhr kontrollierte die Polizei in der Stuttgarter Straße den Verkehr. Die Polizisten wollten den 18-Jährigen mit seinem Passat kontrollieren. Anstatt anzuhalten, gab der junge Mann Gas und flüchtete. Die Polizisten fuhren ihm hinterher. Auf seiner Flucht überholte er mit überhöhter Geschwindigkeit mehrere Autos in der Stuttgarter Straße. In Faurndau gab der junge Mann im Bereich Hirschplatz kurze Zeit später seine Flucht schließlich auf und hielt an. Dort nahm die Polizei ihn vorläufig fest und brachte ihn auf ein Polizeirevier. Wie sich herausstellte, hat der 18-Jährige keinen Führerschein. Sein VW wurde beschlagnahmt. Das Polizeirevier Göppingen (Telefon 07161/632360)sucht nun Zeugen die durch die Fahrweise des 18-Jährigen gefährdet wurden und hat die Ermittlungen wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens aufgenommen.
1.4.21

 

 

Oberbürgermeister für einheitliche Strategie

Esslingen. In einem gemeinsamen Brief wandten sich die Repräsentanten aller Großen Kreisstädte im Landkreis Esslingen gemeinsam mit dem Landrat mit der Bitte um Unterstützung bei der Vorbereitung von landesweit einheitlichen Öffnungsschritten aus dem Corona-Lockdown an die Landesregierung. Die sechs Oberbürgermeister und Landrat Eininger sehen in immer wiederkehrend sinkenden und steigenden Inzidenzzahlen sowie den damit verbundenen Öffnungen und Schließungen kein tragfähiges Modell zur Bekämpfung der Corona-Pandemie für die nächsten Monate. Dieses Vorgehen sei auf Dauer weder wirtschaftlich zu verkraften noch gegenüber den Beschäftigten und der Bevölkerung vermittelbar. Vielmehr sprechen sich die Oberbürgermeister wie der Landrat für einen von der Landesregierung vorzugebenden Ansatz aus, der eine durch Schnelltests flankierte Öffnungsstrategie ermöglicht. Im einzelnen verbinden die Oberbürgermeister und der Landrat die in dem angehängten Brief enthaltenen Forderungen und dringenden Bitten an MP Kretschmann sowie an Minister Lucha.
1.4.21

 

 

Land passt Impfberechtigung erneut an

Kreis Göppingen. Während auf Bundesebene jüngst aufgrund  der Einschränkungen beim Impfstoff von Astrazeneca nun auch 60 bis 69-Jährigen die Impfung ermöglicht wird, hat das Land Baden-Württemberg kommuniziert, diese Empfehlung mit nochmaligen Einschränkungen anzuwenden. Es können sich zwar prinzipiell auch Personen ab 60 Jahren impfen lassen, jedoch nur, wenn Sie z.B. aufgrund ihres Berufs oder entsprechender Vorerkrankungen gemäß § 2 oder § 3 der Corona-Impfverordnung bereits aktuell impfberechtigt sind.   Impfberechtigte Personen unter 60 Jahren, die bereits einen Astrazeneca-Impftermin vereinbart haben, können nach umfassender Aufklärung und individueller Risikoanalyse durch den Impfarzt  im Kreisimpfzentrum entscheiden, ob sie sich trotz der aktuellen Erkenntnisse tatsächlich impfen lassen möchten. Sollte sich jemand mit gebuchtem Astrazeneca-Termin schon vor Besuch in der Werfthalle in Göpingen gegen eine Impfung entscheiden, dann sollte der Termin bitte schnellstmöglich storniert werden (unter 116117 oder im Internet unter “Buchung verwalten”), damit keine Impftermine ungenutzt bleiben. Diese Personen kommen dann auf eine Warteliste des Landes und werden für Ersatz-Termine vom Callcenter des Landes kontaktiert. Impftermine mit BioNTech sind von den aktuellen Änderungen nicht betroffen.

Welche Personengruppen jeweils aktuell impfberechtigt sind, sowie weitere Informationen rund um das Thema Corona-Impfung sind auf der Homepage des Landkreises unter https://www.landkreis-goeppingen.de/coronaimpfung eingestellt.

Aufgrund steigender Infektionszahlen liegt im Landkreis Göppingen die 7-Tages-Inzidenz mittlerweile bei 132,5. Deutlich zeigt sich die kritische Infektionslage auch durch eine massive Belastung in den Alb-Fils-Kliniken. Die Zahl der dort behandelten Corona-Erkrankten und die Auslastung der Intensivbettenkapazität ist anhaltend hoch. Landrat Edgar Wolff appelliert deshalb gerade für das anstehende Osterwochenende an die Bürger im Landkreis Göppingen, diese besorgniserregende Entwicklung nicht durch leichfertige Kontakte oder Missachtung der Abstands- und Hygienevorschriften noch zu verschärfen. “Es ist auch im Landkreis Göppingen 5 vor 12 und, wenn sich der Trend weiter fortsetzt, werden wir um weitergehende Einschränkungen nicht umhinkommen. Gerade die Osterfeiertage werden hierfür entscheidend sein ”, so Landrat Wolff.
1.4.21

 

 

Gesundheitliche Probleme führen zu Unfall

Schwäbisch Gmünd. Vermutlich wegen gesundheitlicher Probleme verlor eine 90-jährige Pkw-Lenkerin am Mittwoch gegen 17 Uhr auf der Gutenbergstraße in Gmünd die Kontrolle über ihr Fahrzeug, das dabei ins Schlingern geriet und im weiteren Verlauf gegen einen am Fahrbahnrand geparkten Pkw fuhr. Der Pkw kippte anschließend um und kam auf der Fahrerseite zum Liegen. Die Fahrzeuglenkerin konnte durch zwei hinzukommende Passanten aus ihrem Fahrzeug befreit und erstversorgt werden. Sie kam mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. Am Unfallort war neben dem Notarzt und dem Rettungsdienst auch die Freiwillige Feuerwehr Schwäbisch Gmünd im Einsatz.
1.4.21

 

 

Pöbelnder Mann verletzt

Schwäbisch Gmünd. Ein stark alkoholisierter 48 Jahre alter Mann belästigte und beleidigte am Mittwochabend in der Remsgalerie mehrere andere Personen. Er wurde in der Folge von einem noch unbekannten Mann gegen die Beine getreten, sodass er zu Boden ging. Er zog sich hierdurch Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Unbekannte war etwa 180 cm groß, hatte eine Glatze und war im Bereich Kopf und Hals tätowiert. Weitere Hinweise auf den Mann werden vom Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegengenommen.
1.4.21

 

 

Luftikus für Besucher wieder geöffnet

Der Aussichtsturm Luftikus auf dem Gelände der ehemaligen Gartenschau in Rechberghausen ist an Wochenenden wieder geöffnet. Besucher können den Turm besteigen. Die Gemeindeverwaltung bittet jedoch, die Abstandsregeln einzuhalten. Foto: Bettina Fritz

 

Kandidaten fehlen: Keine Wahl zum Jugendgemeinderat

Göppingen. Die Stadt Göppingen hat am Mittwoch die Wahl zum Jugendgemeinderat abgesagt, nachdem bis zum Bewerbungsschluss nur 20 Bewerbungen von Kandidaten eingegangen waren. Die Richtlinien über die Einsetzung eines Jugendgemeinderates (JGR) setzen allerdings 30 eingegangenen Bewerbungen für das Stattfinden einer Wahl voraus. Vor diesem Hintergrund wurde die für Mai 2021 geplante JGR-Wahl in einer gemeinsamen Entscheidung des Wahlausschusses mit Oberbürgermeister Alex Maier und Erster Bürgermeisterin Almut Cobet abgesagt. 

„Nach mehr als 25 Jahren erfolgreicher Arbeit des Jugendgemeinderates in Göppingen fällt uns diese folgenreiche Entscheidung natürlich sehr schwer. Doch wir sehen darin nicht das Ende der Jugendbeteiligung in Göppingen, sondern den Auftakt einer Weiterentwicklung und Neustrukturierung der Göppinger Jugendbeteiligung“, betont Oberbürgermeister Alex Maier. Bereits im Herbst 2020 wurde die Durchführung einer Evaluation zum Thema Jugendbeteiligung und Jugendgemeinderat in Göppingen beschlossen. Diese soll die Bekanntheit und die Wirksamkeit der Göppinger Formen der Jugendbeteiligung untersuchen. Unter anderem soll herausgefunden werden, wie Jugendliche die bestehenden Möglichkeiten zur Beteiligung wahrnehmen und welche Erfahrungen sie damit gemacht haben. Die Ergebnisse dieser Studie werden in die Entwicklung von Handlungsempfehlungen einfließen, welche wiederum Grundlage für die Entwicklung einer zeit- und jugendgemäßen Form der Jugendbeteiligung in Göppingen sein sollen. 

„Uns ist es ein großes Anliegen, die Göppinger Jugendlichen auch während dieser Umbruchphase in kommunale Projekte und die Weiterentwicklung der Formen der Jugendbeteiligung einzubinden“, unterstreicht Erste Bürgermeisterin Almut Cobet. Wird am 14. April die vorerst letzte Sitzung des aktuellen Jugendgemeinderates stattfinden, so sollen danach in regelmäßigen Abständen offene, zunächst digitale, Treffen von interessierten Jugendlichen mit Oberbürgermeister Alex Maier und Erster Bürgermeisterin Almut Cobet durchgeführt werden. Daran teilnehmen können Jugendliche, die im Jugendgemeinderat und im Jugendbeteiligungsformat Project X aktiv waren oder sind, aber auch diejenigen Jugendlichen, die für die ursprünglich geplante Wahl kandidieren wollten sowie weitere interessierte Jugendliche. Die Jugendlichen sollen so die Möglichkeit erhalten, ihre Anliegen und Vorschläge, aber auch eigene Projektvorstellungen einzubringen. „Ein Ziel dieser Treffen soll es sein, gemeinsam mit den Jugendlichen zu überlegen, wie eine moderne Jugendbeteiligung aussehen kann“,  erläutert Oberbürgermeister Alex Maier die Idee der gemeinsamen Treffen.
31.3.21

 

 

Corona drückt noch auf den Arbeitsmarkt

Kreis Göppingen. Die Arbeitslosigkeit ist im März im Bezirk der Agentur für Arbeit Göppingen mit den Landkreisen Esslingen und Göppingen weiter gesunken: Insgesamt waren im vergangenen Monat 20 029 Frauen und Männer ohne Arbeit. Das ist ein Minus im Vergleich zu Februar um 586 Personen oder 2,8 Prozent. Gegenüber März 2020 waren 3 960 Menschen mehr arbeitslos gemeldet (plus 24,6 Prozent).

„Der Arbeitsmarkt stemmt sich weiter gegen die Corona-Pandemie. Zu Hilfe kommt die im März übliche Frühjahrsbelebung. Sie hat die Arbeitslosigkeit im Bezirk weiter sinken lassen. Die Arbeitslosigkeit ist im Vorjahresvergleich trotzdem noch immer auf einem hohen Niveau“, sagt Karin Käppel, Leiterin der Agentur für Arbeit Göppingen „Allerdings müssen wir der Zahl der Arbeitslosen die der Kurzarbeiter entgegenhalten. Gäbe es die hohe Inanspruchnahme der Kurzarbeit nicht, würde die Zahl der Arbeitslosen deutlich steigen. Ich setze darauf, dass die Kurzarbeit Arbeitsplätze in der Krise und auch im weiteren Infektionsgeschehen weiter stabilisiert“.

Sorgen bereitet ihr der Ausbildungsmarkt. „Eigentlich ist jetzt die Zeit, in der der Zug Richtung Ausbildungsbeginn im Herbst richtig Fahrt aufnimmt. Ausbildungsmessen würden stattfinden und unsere Berufsberater wären verstärkt vor Ort in den Schulen, um Jugendliche bei der Berufsorientierung und der konkreten Suche nach einem Ausbildungsplatz zu unterstützen. Schüler würden in Praktika erleben, ob der ausgewählte Ausbildungsberuf zu ihnen passt. Das alles findet gerade nicht, virtuell oder sehr reduziert statt. Wir sind in engem Schulterschluss mit unseren Partnern und tun wirklich alles dafür, dass Betriebe im Herbst ihre Ausbildungsplätze besetzen und Jugendliche mit einer Ausbildung ins Berufsleben starten können. Aber die Rahmenbedingungen sind in diesem Jahr schwierig und von Corona gezeichnet“, so Käppel.

Im Landkreis Göppingen waren im März insgesamt 6 888 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 236 weniger (minus 3,3 Prozent) als im Februar, aber 1 217 (plus 21,5 Prozent) mehr als im Vorjahr.Der Landkreis Göppingen verzeichnete eine Arbeitslosenquote von 4,8 Prozent (Geschäftsstelle in Göppingen: 4,7 Prozent; Geschäftsstelle in Geislingen: 4,9 Prozent). Im Vorjahr lag sie bei 4,0 Prozent. Im März waren 277 Jugendliche unter 20 Jahren arbeitslos gemeldet. Das waren fünf Personen oder 1,8 Prozent weniger als vor einem Monat, aber 21 Personen oder 8,2 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Göppingen waren im März 6 012 Stellen beim gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und der Jobcenter zur Besetzung gemeldet. Gegenüber Februar sind das 284 Stellen mehr (plus 5,0 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr gab es 1 195 Stellen (minus 16,6 Prozent) weniger. Insgesamt wurden 1 825 Stellen neu gemeldet. Das waren 94 (plus 5,4 Prozent) mehr als im Februar, aber 88 (minus 4,6 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat.
31.3.21

 

 

Impfzentrum über Ostern geöffnet - Ausgangssperre möglich

Kreis Göppingen. Auch über die Osterfeiertage bleibt das Kreisimpfzentrum nin Göppingen  voll in Betrieb. Von Karfreitag bis Ostermontag sollen nach aktueller Planung über 1.300 Impfungen mit dem Impfstoff von Biontech durchgeführt werden. Impfungen mit dem Impfstoff von Astrazeneca werden nach den Vorgaben von Bund und Land ab sofort im Regelfall nur noch für Personen ab 60 Jahren vorgenommen. Um die Impfungen am Mittwoch, 31.März und Donnerstag, 1. April unabhängig vom Alter der Impflinge durchführen zu können, werden für diese beiden Tage kurzfristig vor Ort alle geplanten Impfungen auf Biontechech umgebucht.

Was mit den ab dem 6. April gebuchten Astrazeneca-Terminen passiert, wird laut Landratsamt  so schnell wie möglich kommuniziert. Ab sofort können alle Personen ab 60 Jahren Impftermine für AstraZeneca über die bekannten Wege (telefonisch unter 116117 oder www.impfterminservice.de) buchen.

Stand 30.März wurden mehr als 23.000 Impfungen durch das Kreisimpfzentrum sowie die Mobilen Impfteams (ZIZ und KIZ) im Landkreis Göppingen durchgeführt. Welche Personengruppen jeweils aktuell impfberechtigt sind, sowie weitere Informationen rund um das Thema Corona-Impfung sind auf der Homepage des Landkreises unter https://www.landkreis-goeppingen.de/coronaimpfung eingestellt.

Das Gesundheitsamt teilt mit, dass innerhalb der letzten Woche  fünf Personen gestorben sind, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Bei den Gestorbenen handelt es sich um zwei Männer und drei Frauen. Von den  Frauen waren zwei über 80 Jahre alt und eine Frau über 60 Jahre alt. Bei den Männern handelt es sich um einen über 80-jährigen und einen über 90-jährigen Mann. Einer der fünf Todesfälle steht im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung im Landkreis. Aktuell konnte das Coronavirus in zwei Pflegeeinrichtungen im Landkreis bei Bewohner und Mitarbeitern nachgewiesen werden. Nach heutigem Stand sind insgesamt vier Bewohner und Pflegekräfte positiv auf das Corona-Virus getestet. Weitere Befunde stehen derzeit noch aus. 

Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch 55 neue Corona-Fälle im Landkreis Göppingen (Stand 14 Uhr). Seit Beginn der Pandemie wurden damit insgesamt 8487 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Davon sind bereits 7816 Personen wieder genesen und insgesamt 168 Personen gestorben. Aktuell sind 505 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Landkreis Göppingen beträgt 126,3 (Stand 30.03.2021, 16 Uhr). Die täglichen Fallzahlen stagnieren derzeit auf einem hohen Niveau. Im Landkreis Göppingen wird inzwischen bei fast allen Fällen die britische Virusvariante nachgewiesen. Sollten die bisherigen Maßnahmen das Infektionsgeschehen nicht positiv beeinflussen, wird nach Vorgabe des Stufenplans des Landes ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100 pro 100.000 Einwohner auf Landkreisebene erneut eine nächtliche Ausgangssperre umgesetzt. Das Gesundheitsamt beurteilt das Infektionsgeschehen täglich und behält sich die Anordnung dieser Maßnahme je nach Entwicklung der Lage vor.
31.3.21

 

 

Gegen Autos gefahren

Uhingen. Wohl in Folge eines medizinischen Notfalls fuhr ein Mann am Dienstag in Uhingen gegen ein geparktes Auto.  Kurz nach 16 Uhr fuhr ein 75-Jähriger mit seinem Pkw in der Bahnhofstraße. Wohl aufgrund eines medizinischen Problems verlor er die Kontrolle über sein Auto. Er stieß gegen einen geparkten Ford. Den Ford schob es noch leicht auf einen dahinter stehenden BMW. Die Autos wurden leicht beschädigt und es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 3.500 Euro. Eintreffende Rettungskräfte führten bei dem Mann Reanimationsmaßnahmen durch und brachten ihn in ein Krankenhaus. Dort starb er jedoch später. Einsatzkräfte der Feuerwehr errichteten einen Sichtschutz für die Rettungsmaßnahmen.
31.3.21

 

 

Hoher Unfallschaden bleibt zurück

Geislingen. Zwischen Montag und Dienstag beschädigte ein Unbekannter ein geparktes Auto in Geislingen. Der Opel parkte zwischen Sonntag 17 Uhr und Dienstag 11 Uhr in der Burgstraße. In dieser Zeit stieß ein unbekanntes Fahrzeug gegen Wagen und beschädigte diesen erheblich auf der Fahrerseite. Der Unbekannte kümmerte sich nicht um den Schaden und flüchtete. Ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro blieb zurück. In diesem Zusammenhang sucht das Polizeirevier Geislingen (Telefon 07331/93270) Zeugen, die den Unfall beobachtet haben.
31.3.21

 

 

Testmöglichkeit im Talx bleibt bestehen

Eislingen. Um weiterhin mögliche Infektionsketten in Eislingen frühzeitig zu unterbrechen, verlängert die Stadt Eislingen ihre Kooperation mit dem  DRK. Die aufgebaute Teststation im Jugendhaus Talx bietet den Bürgern auch weiterhin die Möglichkeit, sich einmal in der Woche kostenlos testen zu lassen. „Testen schafft Sicherheit und ist derzeit mit einer der wichtigsten Bausteine, um die Ausbreitung der Infektionsketten durch die Virus-Mutationen einzudämmen“, begründet Oberbürgermeister Klaus Heininger die Notwendigkeit, das Testangebot zu verlängern. Ursprünglich waren die kostenlosen Bürgertests nur bis Ende März vorgesehen. Nun soll das temporäre Testangebot den Eislingern aber weiter angeboten werden, bis flächendeckend Selbsttestungen zur Verfügung stehen. Denn die Nachfrage nach den Tests ist groß – Tendenz steigend.

Ein Termin für einen Schnelltest kann nur nach vorheriger Anmeldung vereinbart werden. Das Buchungssystem ist online über die Seite des DRK-Kreisverbandes unter www.schnelltest.drk-eislingen.de erreichbar. Möglich ist auch eine telefonische Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 07161 / 67390. Schnelltest-Termine können von Montag bis Freitag zwischen 17 und 19 Uhr gebucht werden. Freie Termine stehen jedoch erst wieder ab Montag, 5. April 2021 zur Verfügung. Vor Ort genügt ein Personalausweis, um den gebuchten Schnelltest wahrnehmen zu können. Bürger, die sich online über das Buchungssystem anmelden, erhalten einen QR-Code, der zusätzlich zum Schnelltest-Termin mitgebracht werden sollte. Das Ergebnis bekommen die Abgestrichenen dann binnen einer Stunde durch eine automatisierte E-Mail übermittelt. Parallel dazu wird noch eine Karte mit einem Code ausgehändigt, über den das Ergebnis auf der DRK-Website online abgerufen werden kann.
31.3.21

 

 

Verstärkung für Eislinger Stadtverwaltung

Verstärkung in der Eislinger Stadtverwaltung: Marco Donabauer übernimmt die Leitung des Bürger– und Ordnungsamts und Sandra Lennartz unterstützt das Amt für Hochbau und Immobilien. Fotos: Stadt Eislingen

Eislingen. Verstärkung in der Eislinger Stadtverwaltung: Marco Donabauer übernimmt die Leitung des Bürger– und Ordnungsamts und Sandra Lennartz unterstützt das Amt für Hochbau und Immobilien  Die gelernte Bauzeichnerin Sandra Lennartz übernimmt vielfältige Aufgaben im Amt für Hochbau und Immobilien und ist im Schwerpunkt für den Gebäudeunterhalt der städtischen Liegenschaften in Eislingen Süd zuständig. Dadurch steht sie im engen Austausch mit den anderen Ämtern im Rathaus sowie mit externen Handwerkern. In ihrer Freizeit ist sie gerne in der Natur unterwegs und entspannt sich beim Yoga. Der Diplom-Verwaltungswirt Marco Donabauer wird von Winfried Reifenschweiler, dem langjährigen Amtsleiter des Bürger- und Ordnungsamtes in sein neues Aufgabenfeld eingearbeitet. Ab 1. Mai wird er eigenverantwortlich das Bürger- und Ordnungsamt leiten. In seinem Zuständigkeitsbereich angesiedelt sind die Bereiche Feuerwehr, Integration, die Straßenverkehrsbehörde mit Bußgeldstelle, der Bürgerservice sowie der Bereich Soziales. In seiner Freizeit fährt Marco Donabauer gerne Motorrad mit seiner 40 Jahre alten Suzuki, unternimmt sportliche Fahrradtouren oder kümmert sich um den Streuobstbestand auf seinem Wiesengrundstück.
31.3.21

 

 

Omnibus fährt gegen Fahrzeugtüre

Schwäbisch Gmünd. Eine 43-jährige Pkw-Fahrerin wollte am Mittwochvormittag in der Ledergasse aus ihrem Fahrzeug steigen. Beim Öffnen der Türe übersah sie einen von hinten heranfahrenden 36-jährigen Omnibus-Fahrer. Dieser konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr gegen die Fahrzeugtüre, wodurch ein Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 6000 Euro entstand.
31.3.21

 

 

Unfall mit Skateboard

Heubach. Beim Befahren der Hohenroder Straßein Heubach-Lautern musste am Dienstag gegen 16.20 Uhr ein Pkw-Lenker eine Gefahrenbremsung einleiten, als ein 15-jähriger Junge sein Skateboard verlor und dieses auf die Fahrbahn rollte. Das Skateboard traf den Pkw und wurde gegen den Kopf des Jungen geschleudert, der dabei eine leichte Platzwunde erlitt.
31.3.21

 

 

Impfstoff-Wirrwarr: Alle Termine bleiben bestehen

Ostalbkreis. Die neuen Empfehlungen mit dem Umgang des Impfstoffs Astrazenica wirken sich auch auf das Kreisimpfzentrum Ostalb aus. Das Landratsamt informierte hier am Mittwoch. „Alle momentan gebuchten Impftermine, die in unserem KIZ vereinbart wurden, bleiben bestehen. Allerdings erhalten die unter 60-Jährigen anstelle von Astrazeneca den Impfstoff von Biontech. Es war mir mit Blick auf die kurzfristige Entscheidung der Gesundheitsminister vor allem ein wichtiges Anliegen, dass heute niemand aus dem KIZ weggeschickt wird, der gestern Abend die Meldung nicht mehr mitbekommen hat“, erklärt Landrat Dr. Joachim Bläse. Möglich wird die Umbuchung auf den anderen Impfstoff durch eine zusätzliche Lieferung Biontech des Landes an den Ostalbkreis. Alle über 60-Jährigen, die ihren Impftermin wahrnehmen, werden weiterhin mit Astrazeneca geimpft. In den nächsten Tagen liegen Terminbuchungen zwischen täglich 260 bis 295 Astrazeneca-Impfungen vor. Der überwiegende Anteil der Termine betrifft über 60-Jährige. Auf die Mobilen Impfteams, die vor Ort in den Gemeinden zur Impfung von über 80-Jährigen unterwegs sind und mit Biontech impfen, hat die aktuelle Änderung der Impfstrategie keine Auswirkung.

Wie es für diejenigen unter 60-Jährigen weitergeht, die bereits eine Erstimpfung mit Astrazeneca erhalten haben, ist noch nicht geklärt. „Hier müssen wir zunächst die Empfehlung der Ständigen Impfkommission und die Entscheidung des Sozialministeriums abwarten,“ so Bläse. Da der Zweittermin frühestens neun und inzwischen teils auch zwölf Wochen nach der Erstimpfung liege, habe man bei Bund und Land Zeit für eine genaue Prüfung und Abwägung, mit welchem Impfstoff die Zweitimpfung erfolgen könne.
31.3.21

 

 

Teamviewer steigt auch bei der Formel 1 ein

Göppingen. Sportsponsoring bei Bundesliga-Handball und Premier-League-Fußball ist  dem Softwarunternehmen Teamviewer aus Göppingen noch nicht genug. Jetzt steigt der Softwareanbieter Teamviewer noch in einen weiteren Werbevertrag mit dem Formel-1-Team von Mercedes ein, wie am Dienstag bekannt wurde. Zu dem über fünf Jahre laufenden Deal gehört auch das Sponsoring des Motorsportteams von Mercedes für die Elektro-Rennserie Formel E. Mit dem Sportsponsoring wollen die Göppinger  vor allem auch bei großen Unternehmenskunden ins Geschäft kommen bringen.
30.3.21

 

 

Baehrens zu Antrittsbesuch bei OB Maier

Göppingen. Neu Kennenlernen mussten sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens und der Göppinger Oberbürgermeister Alexander Maier nach dessen Wechsel vom Stuttgarter Landtag auf den Göppinger Bürgermeistersessel sicherlich nicht. Trotzdem kam es zum obligatorischen Antrittsbesuch der Abgeordneten beim neuen OB. Neben dem Ausblick auf künftige Projekte in der Stadt lohnte sich aber auch noch einmal der Blick zurück. "So konnten wir uns gemeinsam noch einmal darüber freuen, dass es gelungen ist für die Sanierung des Göppinger Freibades drei Millionen Förderung vom Bund an Land zu ziehen," so Baehrens.
30.3.21

 

 

Nachbarschaftsgespräche in Ursenwang

Göppingen. Inmitten der dritten Welle der Corona-Pandemie und durch die erste positive Erfahrung mit dem digitalen Format beim „Digitalen Plaudern“ im November, starteten die digitalen Nachbarschaftsgespräche in Ursenwang mit zwei digitalen Veranstaltungen. Eingeladen zum ersten digitalen Nachbarschaftsgespräch waren Jugendliche und junge Familien; Zielgruppe des zweiten digitalen Nachbarschaftsgesprächs waren Menschen im Übergang aus dem aktiven Erwerbsleben in den (Un-)Ruhestand und darüber hinaus. Trotz der widrigen Umständen waren die Veranstalter, die Stadt Göppingen und die Flüwo-Stiftung, über die große Resonanz der Anmeldungen erfreut – 20 Teilnehmer zählte die erste Gruppenveranstaltung und neun Personen waren bei dem zweiten digitalen Gespräch angemeldet. „In einem guten Miteinander liegt das Fundament für eine gute Nachbarschaft“, so Oberbürgermeister Alex Maier in seiner Begrüßung. „Mit den Nachbarschaftsgesprächen wurde der Startschuss für die weitere Quartiersentwicklung in Ursenwang, Manzen und St. Gotthardt gesetzt.“

Dass der Austausch und die Mitwirkung der Teilnehmenden im virtuellen Raum geführt wurden, statt in einem aktiven analogen Beteiligungs-Workshops, machte sich an den Ideen und Vorschlägen der Beteiligten in den Nachbarschaftsgesprächen nicht bemerkbar. Eine Vielzahl an Anregungen wurde zusammengetragen, beispielsweise nach mehr Begegnung und Bewegung. Die schrittweise Umsetzung ist unter anderem abhängig, inwiefern die coronabedingten Einschränkungen weiter bestehen. Ein erstes Treffen könnte in den Sommermonaten stattfinden, wenn das Flüwo-Stiftungsmobil Station in Ursenwang macht.
30.3.21

 

 

Spielplatz beschädigt

Bad Ditzenbach. Vandalen trieben von Sonntag auf Montag ihr Unwesen auf einem Spielplatz bei Gosbach.  Von Sonntag auf Montag waren Unbekannte auf dem Spielplatz "Wanderparkplatz Aimer" zu Gange. Dabei beschädigten sie mehrere Bänke, Holzbalken und ein Eingangsschild. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 3.000 Euro. Der Polizeiposten Deggingen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach den Verursachern.
30.3.21

 

 

Karstadt-Areal Weniger Handel – mehr Wohnungen

Esslingen. Die städtebauliche Neuordnung des Karstadt-Areals mit der geplanten Neubebauung auf der bisherigen Parkplatzfläche an der Martinstraße und auf den südlich daran angrenzenden Flächen sowie dem Umbau des bestehenden Karstadt-Warenhauses an der Bahnhofstraße ist eines der anspruchsvollsten Bauprojekte in der denkmalgeschützten Esslinger Altstadt und von großer Bedeutung für die weitere Stadtentwicklung in diesem Bereich. Die Firma BPI Esslingen S.à.r.L. beabsichtigt, die bisher unbebauten Flächen zu überbauen und unter funktionaler und gestalterischer Einbindung des vorhandenen Warenhausgebäudes auf dem Areal eine Neubebauung mit gemischten Nutzungen (Handel, Dienstleistungen, Büros, Wohnen) sowie einer Tiefgarage zu errichten.

Aufgrund der inzwischen eingetretenen massiven Veränderungsprozesse im Einzelhandelsbereich hat der Vorhabenträger  Abstand von einer Realisierung des bereits baurechtlich genehmigten Projektes genommen und in Abstimmung mit der Stadt auf der Grundlage eines neuen Nutzungskonzeptes eine neue Planung ausgearbeitet. Diese Planung, die von den Architekten Plan Forward GmbH aus Stuttgart ausgearbeitet wurde, geht bei der geplanten Neubebauung von einer deutlichen Reduzierung der Einzelhandelsflächen zugunsten von mehr Wohnflächen sowie weiterhin von einem Erhalt des bestehenden Karstadt-Warenhauses aus. Anders als bisher vorgesehen, soll dabei jedoch das Bestandsgebäude, das mit seiner großflächigen, monofunktionalen Handelsnutzung in der bisherigen Form nicht weiter betrieben werden kann, innerhalb der vorhandenen Baustruktur umgebaut und in den oberen Geschossen mit anderen Nutzungen belegt werden. Es ist ausdrückliches Ziel sowohl des Vorhabenträgers als auch der Stadt, durch die Einbeziehung des Bestandsgebäudes in die städtebauliche Neuordnung auch in Zukunft den Betrieb des Karstadt-Warenhauses am Standort Bahnhofstraße zu ermöglichen.
30.3.21

 

Oster-Spezial auf dem Wochenmarkt kommt an

Ebersbach. Mit einem Oster-Spezial wurde die Reihe der Ebersbacher Wochenmärkte um eine fünfte, zusätzliche Ausgabe ergänzt. Bislang gab es Spezial-Ausgaben zu „Spargel“, „Sommer“, „Kürbis“ und „Weihnachten“. Die Premiere des Oster-Spezial lockte viele Besucher in die Kirchheimer Straße in Ebersbach. Dort ließ sich mit ausreichendem Abstand und unter freiem Himmel sicher einkaufen. Am 8. Mai geht es mit dem Spargel-Spezial weiter.
30.3.21

 

 

Biker bei Unfall schwer verletzt

Schorndorf. Ein 25 Jahre alter Motorradfahrer war am Montagnachmittag auf der Landesstraße 1151 von Schlichten kommend in Richtung Schorndorf unterwegs. Im Kurvenbereich setzte er zu einem Überholvorgang an, verlor dabei die Kontrolle über sein Zweirad und rutschte in die Leitplanke. Hierbei zog er sich schwere Verletzungen zu. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. An seinem Bike entstand Sachschaden in Höhe von rund 12.000 Euro. Die Landesstraße musste nach dem Unfall zeitweise in beide Richtungen gesperrt werden.
30.3.21

 

 

Berauschte Autofahrerinnen

Göppingen. Zwei Autofahrerinnen zog die Polizei am Montag in Göppingen aus dem Verkehr. Gegen 19 Uhr fuhr die 26-Jährige in der Burgstraße. Eine Polizeistreife stoppte den Wagen. Bei der Kontrolle hatten die Polizisten den Verdacht, dass die Frau unter dem Einfluss von Drogen stand. Das bestätigte der Drogentest. Die Frau musste eine Blutprobe abgeben. Bei ihrer Durchsuchung fand die Polizei noch ein Tütchen mit Cannabisblüten. Gleich erging es einer 23-Jährigen. Nach einer Kontrolle gegen 20.45 Uhr in der Schorndorfer Straße war für die Lenkerin die Fahrt beendet. Auch hier zeigte der Drogentest eine Beeinflussung auf Betäubungsmittel. Beide Frauen müssen nun mit Anzeigen rechnen.
30.3.21

 

 

Auto bremst Laster aus

Aichelberg.  Am Montag kam es zu einem Unfall auf der A8. Gegen 19 Uhr fuhr der 45-Jährige mit seinem Sattelzug auf der A8 in Richtung München. Im Bereich Aichelberg überholte er verbotswidrig auf dem mittleren Fahrstreifen andere Laster. Ein 26-Jähriger überholte mit seinem Pkw den Sattelzug des 45-Jährigen. Nach dem Überholvorgang scherte er direkt vor dem Laster ein und bremste seinen Wagen stark ab. Im Sattelzug wurde eine Notbremsung ausgelöst. Dennoch konnte der 45-Jährige nicht mehr halten und fuhr ins Heck des Pkw. Verletzte gab es bei dem Unfall nicht. Es entstand ein Sachschaden von etwa 15.000 Euro.
30.3.21

 

 

Ostalbkreis erlaubt mehr Kontakte

Ostalbkreis. Seit Montag gilt die neue Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg. Deshalb hat das Landratsamt Ostalbkreis seine Verfügung vom 23. März 2021 geändert. Damit sind nun wieder Ansammlungen, private Zusammenkünfte und private Veranstaltungen von Angehörigen des eigenen und eines weiteren Haushalts mit insgesamt nicht mehr als fünf Personen gestattet; Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit. Sollte ein Haushalt bereits aus fünf oder mehr Personen über 14 Jahren bestehen, so darf sich dieser Haushalt mit einer weiteren nicht dem Haushalt angehörigen Person treffen.

Gleichzeitig tritt die seit vergangenen Donnerstag im Kreis geltende Regelung, dass Ansammlungen, private Zusammenkünfte und private Veranstaltungen nur gestattet sind, wenn sich diese aus Angehörigen eines Haushalts und höchstens einer weiteren Person eines anderen Haushalts zusammensetzen, außer Kraft. Für den Ostalbkreis hatte dies gegolten, weil die Inzidenz auf einen Wert von über 100 gestiegen war. Durch die Neufassung der Corona-Verordnung, die das Land am Wochenende veröffentlicht hatte, wurde diese Regelung im Sinne einer Lockerung des Kontaktverbots geändert.
30.3.21

 

 

49 Corona-Patienten in den Kreiskliniken

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen gab es am Montag 479 aktuell an Corona Infizierte. Damit sind knapp 0,2 der Kreisbevölkerung betroffen. Die Zahl der in Zusammenhang mit dem Coronavirus Gestorbenen ist laut Angaben des Landratsamtes in den vergangenen Tagen auf 166 angestiegen. Die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Göppingen  lag am Sonntag laut Sozialministerium bei 115,1 In den Kreiskliniken wurden am Montag 49 Corona-Patienten behandelt, dazu kamen fünf Verdachtsfälle.
29.3.21

 

 

Eislinger spendet 150 Mal Blut

Eislingen. Seit dem ersten halben Liter, den sich Gerhard Kneifel 1967 abzapfen ließ, ist der Eislinger 150 Mal freiwillig an die Nadel gegangen. Im Schnitt ging er sechs mal im Jahr zur Spende. Dafür dankte ihm Oberbürgermeister Klaus Heininger im Namen des Deutschen Roten Kreuzes bei einer besonderen Ehrung im Rathaus. Ein ärztlicher Rat brachte Gerhard Kneifel im Alter von 19 Jahren erstmals dazu, Blut für andere Menschen zu spenden. „ Mit der Maßnahme sollte mein Blutdruckwert stabilisiert werden“, blickt er offen auf seine Anfänge zurück. Dass daraus einmal mehr als 50 Jahre werden, hat sich der sportliche 73-jährige Rentner damals nicht träumen lassen. „Es hat mir gutgetan und weil es wichtig ist“, so sein bescheidener Ansatz, um die enorme Anzahl von 150 Blutspenden zu erklären.

Angetrieben hat ihn aber auch der Gedanke, anderen Menschen zu helfen. Der Blutspendedienst weiß von der Bedeutung seiner Spendenbereitschaft. Da er zu den wenigen zählt, die die seltene aber begehrte Blutgruppe 0 negaitiv haben, können alle Menschen sein Blut empfangen. Nicht zuletzt hat ihn das auch angetrieben, über viele Jahre hinweg die maximal zugelassene Höchstzahl von sechs Blutspenden im Jahr wahrzunehmen. „Ich habe sogar meinen Urlaub nach den Blutspendeterminen ausgerichtet“, blickt der Eislinger zurück. Das einzige, das ihn etwas eingeschränkt habe, sei der Sport gewesen.

Weitere 23 Blutspender haben sich im letzten Jahr durch ihre außergewöhnliche Spendenbereitschaft ausgezeichnet. Bedingt durch die nach wie vor strengen Corona-Beschränkungen konnte die Wertschätzung und der Dank für das selbstlose Engagement nicht wie gewohnt, beim Blutspender-Ehrungsabend übermittelt werden. Den Blutspenderinnen und Blutspendern wurden deshalb die Ehrungsgaben des DRK-Blutspendedienstes mit einem persönlichen Anschreiben des Oberbürgermeisters und einem Präsent durch einen Boten zugestellt.  Ehrennadel in Gold für 10 Blutspenden: Ursula Braun, Stefanie Fuchs, Mona Höfle, Lilija Kechter, Vesna Koscuk und Frank Seeler. Ehrennadel in Gold für für 25 Blutspenden: Maurizio Cerini, Ana Geisen, Rüstem Güler, Dr. Gudrun Igel-Mann, Karin Leyrer, Arno Mild, Oliver Pietsch, Albrecht Reik, Dorothee Steidl und Daniela Waller Ehrennadel in Gold für 50 Blutspenden: Heinz Kress und  Timo Maier. Ehrennadel in Gold für 75 Blutspenden: Georg Goik und Andreas Wahl. Ehrennadel in Gold für 100 Blutspenden: Stephan Deutschmann und Frank Straile 

Thomas Ruckh, der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Eislingen, erhielt einen großen Dank für seine 40-jährige Zugehörigkeit beim DRK, das er durch sein Engagement in besonderer Weise bereichert. „Wir sind stolz auf diesen Ortsverein, der regelmäßig die Blutspende-Aktionen in Eislingen ausrichtet. Es ist ein tolles „Miteinander“ und ich freue mich auf viele weitere Projekte mit Ihnen und dem DRK-Team“, betonte Oberbürgermeister Klaus Heininger und überreichte als Anerkennung einen Geschenkkorb mit regionalen Leckereien.
29.3.21

 

 

Geislinger Hock und Kinderfest abgesagt

Geislingen.  In enger Abstimmung haben Hockverein, Stadtjugendring und Stadtverwaltung als Veranstalter eine gemeinsame Entscheidung getroffen: Das Geislinger Kinderfest und das dazugehörige Rahmenprogramm werden auch 2921 coronabedingt abgesag.  Nach der Absage des traditionellen Hocks im Jahr 2020 hatte der Hockverein gehofft, dass die Veranstaltung 2021 wieder stattfinden kann. Die aktuelle Situation und der Ausblick in den Sommer lässt aber leider keine andere Entscheidung zu.

Der Stadtjugendring Geislingen e.V. hatte bereits intern Gespräche geführt, die zu dem Schluss kamen, dass man sich auch 2021 keinen Tag der Jugend in der gewohnten Form vorstellen kann. Der Tag der Jugend mit seinem traditionellen Flohmarkt, ökumenischen Gottesdienst, buntem und vielfältigem Mittagsprogramm sowie das über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Open-Air im Notzental ist mit den zu erwartenden Auflagen - wenn Feste dieser Art bis im Sommer überhaupt wieder stattfinden dürften - aus Sicht der ehrenamtlichen Veranstalter nicht durchführbar.  

Der Kinderfestausschuss, ein Gremium bestehend aus Vertretern von Schulen, sachkundigen Bürgern, Jugendgemeinderat und Stadtverwaltung, war sich in seiner virtuellen Sitzung schnell einig: Alle hätten liebend gerne 2021 wieder ein Kinderfest als Schuljahresabschluss vor den Ferien gefeiert, aber es isei für alle klar gewesen, dass dies auch in diesem Jahr nicht stattfinden kann.
19.3.21

 

 

Zwei Verletzte nach Frontalzusammenstoß

Schorndorf. Zwei Verletzte, zwei nicht mehr fahrbereite Pkw und etwa 3500 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Sonntagabend in der Schorndorfer Uhlandstraße. Ein 58 Jahre alter Pkw-Fahrer fuhr die Uhlandstraße in Richtung Krummhaarstraße entlang und kam hierbei auf die Gegenfahrspur. Dort kollidierte er frontal mit einem entgegenkommenden Pkw eines 81-Jährigen. Der Unfallverursacher wurde beim Unfall leicht, der Fahrer des des entgegenkommenden schwer verletzt. Beide wurden zunächst in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Pkw wurden mit Totalschaden abgeschleppt. Ein Alkoholtest beim Fahrer des Fiat ergab rund 0,9 Promille, weshalb ihm eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein einbehalten wurde. Die Freiwillige Feuerwehr Schorndorf war mit insgesamt neun Einsatzkräften zur Reinigung der Fahrbahn vor Ort. Zur abschließenden Klärung des Unfallhergangs sucht das Polizeirevier Schorndorf Zeugen des Verkehrsunfalls. Diese werden gebeten, sich telefonisch unter der Nummer 07181 2040 beim Polizeirevier zu melden.
29.3.21

 

 

Mofalenker stürzt

Donzdorf. Leichte Verletzungen zog sich ein Mofa-Fahrer bei einem Unfall am Sonntag bei Donzdorf zu. Gegen 14.15 Uhr fuhr ein 15-Jähriger von Unterweckerstell in Richtung Donzdorf. Ihm kam ein Pkw entgegen. Um einen Zusammenstoß mit dem Fahrzeug zu vermeiden, lenkte der Zweiradfahrer nach rechts. In der Wiese stürzte er und verletzte sich leicht. Auch der 58-jährige Lenker des Pkw und sein 14-jähriger Beifahrer trugen leichte Blessuren davon. Ärztliche Hilfe benötigten sie jedoch nicht. Die Polizei in Eislingen (07161/8510) hat nun die Ermittlungen nach dem Unfallhergang aufgenommen. Die Beamten wollen herausfinden, wer von den beiden das Rechtsfahrgebot missachtete.
29.3.21

 

 

Handballerinnen verlieren deutlich

Göppingen. Rückschlag für die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen im Kampf um den Klassenerhalt. Das Heimspiel gegen den Thüringer HC verlor das Team recht deutlich mit 25:34.
28.3.21

 

 

Am Samstag ab 20.30 Uhr für eine Stunde Licht aus

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Stadt Schwäbisch Gmünd ist jetzt am Samstag bei der diesjährigen Earth Hour 2021 mit dabei. Am Samstag 27. März, wird dabei ab 20.30 Uhr die Beleuchtung am Münster, am Forum Gold und Silber und am Rathaus für eine Stunde ausgeschaltet.  Weltweit stimmen Menschen, Städte und Unternehmen während der Earth Hour 2021 für mehr Klimaschutz. Überall wird am Samstag, 27. März, um 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht gelöscht. Bekannte Bauwerke stehen wieder in symbolischer Dunkelheit, darunter Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor, der Big Ben in London und die Christusstatue in Rio de Janeiro.
27.3.21

 

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Versäumte Impftermine jetzt nachholen

Ostalbkreis. Bedingt durch die bundesweite Aussetzung von Astrazeneca-Impfungen vom 15. bis 18. März  konnten im Kreisimpfzentrum Ostalbkreis 705 Impftermine nicht durchgeführt werden. Ab dem 19. März liefen die Impfungen wieder an. Jedoch hat die entsprechende Information nicht alle, deren ursprünglich gebuchter Termin im Zeitraum bis 22. März lag, erreicht. In der Folge haben deshalb weitere rund 200 Personen ihre Impfung nicht erhalten.

„Dies können wir jetzt nachholen“, kündigt Landrat Dr. Joachim Bläse an. Nach Abstimmung mit dem Sozialministerium des Landes wird die Landkreisverwaltung des Ostalbkreises nun alle Betroffenen telefonisch informieren und einen Impftermin mit Astrazeneca im Kreisimpfzentrum vergeben.

Die Telefonaktion wird bereits an diesem Wochenende anlaufen und von Beschäftigten des Landkreises, Soldaten und Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt, so wie dies bereits bei der Warteliste der über 80-Jährigen erfolgt ist. Aufgrund der positiven Erfahrungen, die man bei der Abarbeitung dieser Liste gesammelt hatte, hat sich der Ostalbkreis entschieden, in gleicher Weise mit der Warteliste der AstraZeneca-Impflinge zu verfahren. „Auf diese Weise können wir die Menschen schneller impfen als bei einer zentralen Vorgehensweise über die Impfhotline“, so der Landrat abschließend.
27.3.21

 

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Bei Alkohol-Fahrt schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Am Freitagabend befuhr ein 47jähriger Pkw-Fahrer die Königsturmstraße in Gmünd, vom Glockekreisel kommend. Da er zu schnell und obendrein auch noch alkoholisiert unterwegs war, kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr die Warnbaken einer dortigen Baustelle und schleuderte im Anschluss gegen eine Gartenmauer. An der dortigen Böschung überschlug sich das Fahrzeug und kam auf dem Dach zum Liegen. Bei dem Unfall zog sich der Fahrer schwere Verletzungen zu. Am Pkw entstand Totalschaden. Insgesamt liegt die Höhe des angerichteten Schadens bei ca. 15000 Euro. Der Fahrer musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen, der Führerschein wurde beschlagnahmt und eine Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung gefertigt.
27.3.21

 

 

Ersatz für Osterrallye

Schwäbisch Gmünd (sv). Da die geplante Osterrallye aufgrund der aktuellen Lage nicht stattfinden kann, hat sich das Jugendhaus am Königsturm eine Alternative überlegt: Am 1. April hängen für die Jugendlichen am Zaun des Jugendhauses kleine Geschenktüten aus, die mit Süßigkeiten und anderen kleinen Geschenkideen gefüllt sind. Natürlich kann das die geplante Osterrallye nicht eins zu eins ersetzen, aber das Team des Jugendhauses hofft, damit zumindest eine kleine Freude machen zu können.
27.3.21

 

 

Raub misslingt

Göppingen. Dank der Gegenwehr blieb ein 24-Jähriger am Donnerstag in Göppingen ohne Beute. Gegen 12.30 Uhr lief eine 45-Jährige auf dem Gehweg in der Hohenstaufenstraße. Der 24-Jährige kam ihr entgegen und ergriff die Tasche der Frau. Er versuchte sie von der Schulter zu reißen. Die 45-Jährige wehrte sich massiv und der 24-Jährige ließ von seinem Vorhaben ab und flüchtete. Mehrere Polizeistreifen fahndeten nach dem Mann. Dank der guten Personenbeschreibung konnte der 24-Jährige kurze Zeit später in der Poststraße angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Erste Ermittlungen der Polizei ergaben, dass er nach der Tat noch wahllos Passanten anpöbelte und in einem Geschäft mit Desinfektionsmittel herumsprühte. Augenscheinlich schien der Mann in einer psychischen Ausnahmesituation zu stehen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kam er in ein psychatrisches Krankenhaus.
26.3.21

 

 

Ein Paar Schuhe löst Suchaktion aus

Heubach. Am Donnerstagnachmittag wurde der Polizei durch einen Spaziergänger gemeldet, dass sich im Bereich einer Brücke über den Beurener Bach, zwischen Heubach und Heubach-Beuren, ein Paar Kinderschuhe der Größe 34 befinden würde. Da wegen der Auffindesituation nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich ein Kind möglicherweise in den Bach begeben hatte, und in eine hilflose Lage geraten sein könnte, wurde durch die Polizei entschieden, den Bereich großflächig abzusuchen. Hierzu waren neben mehreren Streifen auch ein Polizeihubschrauber und ein Mantrailerhund vom Polizeipräsidium Einsatz aus Göppingen im Einsatz. Die Suchmaßnahmen blieben letztendlich erfolglos und wurden gegen 18.30 Uhr beendet.
26.3.21

 

 

Bürgermeisterwahl: Sechs Kandidaten in Uhingen

Uhingen. Am 18. April findet in Uhingen die Bürgermeisterwahl statt. Rund 11.000 wahlberechtigte Uhingerinnen und Uhinger wählen das Stadtoberhaupt für die nächsten acht Jahre. Insgesamt sechs Personen stellen sich zur Wahl. Der Gemeindewahlausschuss hat folgende Bewerber/in zugelassen, die sich am Mittwoch, 31. März 2021 ab 19 Uhr im Uditorium in der Reihenfolge vorstellen können wie sie auf dem Stimmzettel stehen:

Frank Benkart, Projektingenieur Global Projects
Matthias Wittlinger, Bürgermeister, Jurist
Sonja Elineau, Diplom-Pädagogin Univ.
Samuel Speitelsbach, keine Angabe
Philipp Riethmüller, Projektleiter bei einer Stadtverwaltung
Tunçay Sönmez, Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung, Geschäftsführer

Die Reihenfolge auf dem Stimmzettel hat sich durch Eingang der Bewerbung ergeben. Bei gleichzeitigem Bewerbungseingang hat das Los die Reihenfolge bestimmt. Im Anschluss an die Selbstvorstellung, für die jeder Person jeweils maximal 15 Minuten zur Verfügung stehen, schließt sich eine Fragerunde an. Die Bewerbervorstellung können alle Interessierte  als Live-Stream über die Homepages der Stadt Uhingen (www.uhingen.de) sowie der Filstalwelle (www.filstalwelle.de) verfolgen. Auf die Aufzeichnung der Veranstaltung kann bis zum Wahltag zugegriffen werden.
26.3.21

 

 

Schwörtage ein Zeugnis kommunaler Selbstregierung

Esslingen / Ulm / Reutlingen. Einst waren die Schwörtage in den Freien Reichsstädten machtvolle Demonstrationen kommunaler Selbstregierung. Auch wenn sie diese Funktion seit mehr als zweihundert Jahren eingebüßt haben, sind sie als zentrales städtisches Fest mit ihren Symbolen, Ritualen und Traditionen im Bewusstsein der Bürgerschaft wichtig geblieben. Die Kulturministerkonferenz der Länder hat daher auf Empfehlung des unabhängigen Expertenkomitees für Immaterielles Kulturerbe der Deutschen Unesco-Kommission die heute noch lebendigen Schwörtagstraditionen in den einstigen Reichsstädten Reutlingen, Esslingen am Neckar und Ulm in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Die Oberbürgermeister Thomas Keck (Reutlingen), Dr. Jürgen Zieger (Esslingen) und Gunter Czisch (Ulm) begrüßten in einem gemeinsamen Online-Pressegespräch am Freitag diese Entscheidung, mit der eine politische Kultur gewürdigt wird, die ihre Anfänge im Mittelalter hat, aber bis in die Gegenwart wirkt. Die Tradition der Schwörtage verbinde die einstigen Reichsstädte bis heute und sei ein Spezifikum im deutschen Südwesten, betonte OB Keck eingangs.  Für Prof. Eva-Maria Seng von der Universität Paderborn erfüllt die Schwörtradition der ehemaligen Reichsstädte  „in geradezu idealer Weise die Kriterien des immateriellen Kulturerbes im Bereich Bräuche, Darstellungen und Ausdrucksformen auf dem Gebiet der gesellschaftlichen Bräuche, Rituale und Feste, überlieferter Traditionen und Ausdrucksformen von Wissen und Bräuchen und deren Anwendung in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Auseinandersetzung mit der Geschichte. Diese spezifische Form der Vergesellschaftung durch gegenseitigen Schwur der städtischen Bürgergemeinde und der Exekutivorgane der Städte, deren Wiederbelebung nach dem Zweiten Weltkrieg und Weiterentwicklung unter neuen demokratischen Vorzeichen bilden ein Beispiel, wie es gelingt, Bräuche und Rituale der Vertrautheit, Wiedererkennung und Strukturierung des Ortes und Raumes mit neuen Elementen zu verknüpfen bzw. diese zu integrieren, um so dem Erstarren in bloßer Folklore zu begegnen.“

Die Schwörtagsfeiern in ehemaligen Reichsstädten gehören zu den ältesten profanen kommunalen Traditionen. Sie gehen auf mittelalterliche Vorläufer zurück, bei denen sich die Stadtgemeinde als Schwurgemeinschaft konstituierte.
26.3.21

 

 

Corona: Ostalbkreis will Modellregion werden

Ostalbkreis. Stellvertretend für alle Kommunen des Ostalbkreises hat sich Landrat Dr. Joachim Bläse am Freitag an Sozialminister Manne Lucha gewandt und den Kreis samt 42 Kommunen als Modellregion ins Gespräch gebracht. Im Beschluss der Bund-Länder-Schalte vom vergangenen Montag ist festgehalten, man sei aufgeschlossen gegenüber pilothaften Projekten, die weitere Öffnungen aus dem Lockdown ermöglichen. In ihrer heutigen Regierungserklärung hat Bundeskanzlerin Angela Merkel dies nochmals bekräftigt.

“Wir nehmen dies gerne auf und bewerben uns als Modellregion, denn wir haben die erforderliche dezentrale Testinfrastruktur der kurzen Wege in den vergangenen Wochen aufgebaut”, betont der Landrat. Bürgertestungen könnten bei negativem Ergebnis quasi als Eintrittskarte in den Einzelhandel oder die Gastronomie fungieren. Beide brauchen dringend eine Perspektive, so Bläse weiter. In Schulen und Kitas würden Selbst- und Schnelltestungen laufen, immer mehr Firmen und die Kreisverwaltung selbst böten Schnelltests für Beschäftigte an. “In der Summe sehe ich den Ostalbkreis dank vieler Akteure und einer guten Vernetzung in der Lage, genauso wie Tübingen oder Rostock ein Modell zu realisieren.”
26.3.21

 

 

Ebersbacher Jubiläumseber suchen neues Zuhause

Ebersbach. Seit 2017 begleiteten die Stadt Ebersbach an der Fils 850 liebevoll gestaltete Eber durch den Alltag. Zur Einstimmung auf das Jubiläumsjahr 850 Jahre Ebersbach an der Fils im Jahr 2020 wurden sie von Vereinen, Kindergärten, Schulen und Privatpersonen liebevoll gestaltet. An vielen Stellen in der Stadt grüßten sie als Botschafter zu den bevorstehenden Feierlichkeiten und haben sich schnell ihren Platz in den Herzen der Ebersbacherinnern und Ebersbacher erobert. Auch wenn sie aus dem Stadtbild kaum mehr wegzudenken sind, haben die kleinen Kunstwerke schon einige Stürme ausgehalten und auch anderen Witterungseinflüssen standhaft getrotzt. Nach einem kalten Winter sehnen sie sich nun nach einer festen Bleibe. Auch die Organisatoren der Aktion von ProEbersbach e.V., wünschen sich, dass die kleinen Wappentierchen der Stadt nun ein dauerhaftes Obdach bekommen.

Alle, die einen kleinen Eber adoptieren wollen, können sich ab sofort kostenlos einen Eber in den Burggärten (hinter der Musikschule) abholen. „Natürlich freuen wir uns über ein Bild, das unser Maskottchen an seinem neuen Standort und mit seinen Eigentümern zeigt. Diese können auf der Facebook Seite von Pro Ebersbach von 27.März bis 3. April oder unter der WhatsApp-Nr. 015202805461 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! hochgeladen werden“, sagt Eber-Papa Jürgen Nagl. Unter den schönsten Bildern wird ein Pizza-Abendessen für die gesamte Familie (bis zu 5 Personen) verlost. „Wir freuen uns über eine rege Teilnahme an der Aktion und darauf, dass möglichst viele unserer Eber ein neues Zuhause finden. Den Organisatoren der Aktion und alle, die einen Eber mit viel Herzblut bemalt und gestaltet haben danke ich für ihren Beitrag zum Jubiläumsjahr“, so Bürgermeister Eberhard Keller.
26.3.21

 

 

Personalisierte Medizin in Gmünd

Schwäbisch Gmünd (wifö). Die "DiHeSys" Digital Health Systems GmbH bezog  neue Räume in Schwäbisch Gmünd. Damit reagiert das mehrfach ausgezeichnete Start-Up-Unternehmen und der Gewinner des Deutschen Excellenzpreis 2020 auf sein starkes Wachstum in Deutschland, aber auch in internationalen Märkten.

Die Vision von "DiHeSys" ist, ein komplettes System für den personalisierten 2D- und 3D-Druck von Medikamenten zu liefern. Das umfasst nicht nur die Drucker selbst, sondern das gesamte System aus wirkstoffhaltigen Tinten und Filamenten sowie die Software. Darüber hinaus hat das Unternehmen auch Aspekte wie die Bereitstellung von Kartuschen und das Datenmanagement im Blick. In Schwäbisch Gmünd konzentriert die "DiHeSys" in erster Linie die Entwicklung der Drucker und Druckköpfe sowie der Software. „Für Schwäbisch Gmünd stellt die Entscheidung von "DiHeSys", sich in unserer Stadt anzusiedeln, eine neue Chance dar, im Gesundheitsbereich mit einem mehrfach ausgezeichneten Startup den Markteintritt zu entwickeln“ erklärt Oberbürgermeister Richard Arnold.

„Wir reagieren damit auch auf die große Nachfrage aus den Gesundheitsmärkten“, erklärt Markus Dachtler, CEO von DiHeSys, „es laufen bereits die ersten Projekte mit Krankenhäusern, Apotheken, Krankenversicherungen und vielen anderen Partnern. DiHeSys ist unter anderem im Bereich des Datenmanagements sehr aktiv und hat damit die besten Voraussetzungen, um sich als Technologieführer im Bereich der personalisierten Medizin zu etablieren. Hier kann die Digitalisierung einen sehr starken Nutzen für den Patienten bringen.“

Der deutsche ebenso wie die internationalen Gesundheitsmärkte sind starke Wachstumsmärkte, aktuell insbesondere befeuert durch den Megatrend Digitalisierung. In diesem Kontext bietet der High-Tech Standort Schwäbisch Gmünd für DiHeSys hervorragende Wachstumsmöglichkeiten. „Wir werden aktiv auf dem Markt nach weiteren Mitarbeitern suchen, die unsere positive Geschäftsentwicklung erfolgreich mit begleiten möchten.“ sagt Prof. Dr. Gerald Huber, einer der Gründer der Digital Health Systems GmbH. Dafür werden vor allem Fachleute aus den Bereichen Hardware- und Softwareentwicklung sowie Projektmanagement gesucht.

"DiHeSys" Digital Health Systems GmbH ist ein innovativer, digitaler Healthcare-Provider. Das Start-up entwickelt und fertigt informations- und verfahrenstechnologische Systeme, um Patienten den Zugang zu personalisierten Arzneimitteln zu eröffnen. Die Produkte und Dienstleistungen optimieren die Arzneimittelversorgung der Patienten in allen Bereichen (Prävention, Diagnostik, Behandlung und Therapieerfolg).

Hierfür bietet "DiHeSys" seinen Kunden speziell entwickelte Pharma-Drucker für den 2D- und 3D-Druck an. Die Produktpalette umfasst außerdem Dienstleistungen wie z.B. Installation der Drucker unter Berücksichtigung regulatorischer Anforderungen, lückenlose Belieferung mit wirkstoffhaltigen Kartuschen und Software. DiHeSys verfügt über moderne Druckeranlagen sowie Anlagen, welche zur Bearbeitung auch hochpotenter Wirkstoffe geeignet sind. Darüber hinaus hat sie Zugriff auf moderne, analytische Einrichtungen zur Durchführung komplexer physikochemischer Untersuchungen und Freisetzungsexperimente.
26.3.21

 

 

Kaminbrand: Ursache nicht geklärt

Schorndorf. Ein Kaminbrand am Donnerstagabend  in der Hinteren Ramsbachstraße in Schorndorf löste einen Feuerwehreinsatz aus. Aus noch unbekannten Gründen, brach der Brand innerhalb des Schornsteins aus, weshalb sich leichter Rauch innerhalb des Wohnhauses bildete. Verletzt wurde dadurch niemand. Die Feuerwehr kam mit vier Fahrzeugen und 15 Personen vor Ort und konnte den Brand löschen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist bislang nicht bekannt.
26.3.21

 

 

Mülltonne und Pflanzkübel gestohlen

Schwäbisch Gmünd. Über eine unverschlossene Fluchttüre verschaffte sich ein Unbekannter zwischen Dienstag 16 Uhr und Donnerstag 15 Uhr, Zugang zum Hinterhof zwischen Wohn-/und Geschäftsgebäuden im Kronengäßle in Gmünd. Hier entwendete er eine blaue Mülltonne sowie einen Terracotta-Pflanzkübel mit einem Kirchlorbeerstrauch im Wert von ca. 150 Euro und entfernte sich mit dem Diebesgut über die Fluchttüre in Richtung Postgasse. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd bittet um Zeugenhinweise unter Tel. 07171/3580.
26.3.21

 

 

Mit Messer schwer verletzt

Böhmenkirch. Weil sie im Verdacht stehen, am Mittwoch zwei Männer angegriffen und mit einem Messer schwer verletzt zu haben, müssen sich nun ein 17- und ein 19-Jähriger vor Gericht verantworten. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge sollen sich der Jugendliche und sein 19-jähriger Begleiter in den Abendstunden mit zwei Bekannten auf einem Schulhof i Böhmenkirch verabredet haben. Die vier seien gegen 21 Uhr in Streit geraten, der eskaliert sein soll. In der Folge hätte der Ältere mit einem Gegenstand auf die 18 und 19 Jahre alten Kontrahenten eingeschlagen. Der Begleiter des Mannes, der 17-Jährige, soll auf sein 19-jähriges Gegenüber losgegangen sein. Dabei hätte er ihn mit einem Messer schwer verletzt. Der Mann kam später mit in ein Krankenhaus. Sein 18-jähriger Begleiter trug leichte Blessuren davon. Nach der Tat flüchteten der Jugendliche und sein Kumpane. Die Polizei nahm sofort die Ermittlungen auf. Sie fahndete nach den Tatverdächtigen. Dazu setzte die Polizei auch einen Hubschrauber ein. Die Beamten nahmen beide später in einer Wohnung fest. Am Donnerstag wurden die Tatverdächtigen dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht vorgeführt. Der erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm Haftbefehl gegen den Jugendlichen und den Mann. Beide befinden nun in Gefängnissen. Die Ermittlungen der Göppinger Kriminalpolizei (07161/632360) zu den Hintergründen und dem genauen Hergang der Tat laufen derzeit auf Hochtouren. Auch die Ermittlungen zu den Tatwerkzeugen dauern noch an.
25.3.21

 

 

Neuer Stadtarchiv für Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Dr. Niklas Konzen ist der neue Leiter des Stadtarchivs Schwäbisch Gmünd. Der Gemeinderat wählte den 43-jährigen derzeitigen Dozenten an der Archivschule Marburg zum Nachfolger des bisherigen Archivleiters Dr. David Schnur, der als stellvertretender Leiters des Landesarchivs in das Saarland wechselt. Dr. Niklas Konzen studierte Geschichte, Anglistik und Politikwissenschaft an der Uni Tübingen, und war dort und an der Uni Stuttgart von 2011 bis 2013 als Dozent tätig. von 2010 bis 2013 beteiligte er sich außerdem als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem Erschließungsprojekt am Landesmuseum Württemberg/Hauptstaatsarchiv Stuttgart, betreute im Anschluss das Stihl-Unternehmensarchiv, arbeitete 2016 in einem Erschließungsprojekt am Hauptstaatsarchiv Stuttgart und ist seit 2016 als Dozent an der Archivschule Marburg in der Ausbildung von Archivarinnen und Archivaren tätig. Die zentrale historische Person seiner Dissertation klingt dabei den und Gmündern nicht unbekannt: Die Arbeit zur spätmittelalterlichen südwestdeutschen Landesgeschichte erschien 2014 unter dem Titel „Aller Welt Feind. Adlige Fehdenetzwerke um Hans von Rechberg († 1464) im Kontext der südwestdeutschen Territorienbildung“ bei der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg. Diese Forschungen zu den Herren von Rechberg und den schwäbischen Reichsstädten führten ihn auch nach Schwäbisch Gmünd, wo er auf Einladung des Geschichtsvereins am 19. Januar 2015 die Dissertation vorstellte.  Dr. Niklas Konzen zeigte sich über die Wahl und die neue Herausforderung sehr erfreut: "Als Historiker bin ich begeistert von dem historischen Überlieferungspotenzial des Archivs einer alten schwäbischen Reichsstadt, in dessen Erforschung und Vermittlung ich zudem meine eigenen regionalen und thematischen Forschungsschwerpunkte sinnvoll einbringen kann."
25.3.21

 

 

Testzentrum in Ebersbach gut angelaufen

Ebersbach. Nach zweiwöchigen Regelbetrieb haben sich im Ebersbacher Corona-Testzentrum im Saal der Musikschule rund 1.000 Personen testen lassen. Dabei wurden drei Personen positiv getestet und es konnten damit weitere Ansteckungen verhindert werden. Testen lassen können sich Ebersbacher Bürger. Betrieben wird das städtische Testzentrum bislang von „Dienste für Menschen“ (dfm).

„Mit unserer Diakoniestation können wir zusammen mit der Stadt Ebersbach unseren Teil beitragen zur Bekämpfung der Pandemie. Schön, dass es bei uns in Ebersbach so schnell geklappt hat die Bürgertestung umzusetzen.“ sagt Petra Simon, von dfm. „Corona-Schnell-Tests sind ein wichtiger Baustein für die nächste Phase der Pandemie-Eindämmung und wir sind dfm für den bisherigen, großen Einsatz und die professionelle Abwicklung sehr dankbar“, lobt Bürgermeister Eberhard Keller den Erfolg des städtischen Testzentrums im Saal der Musikschule (Fritz-Kauffmann-Straße 4). Am Samstag, 27. März, testet das Sanitätshaus Weinmann von 9 bis 12 Uhr. Am Gründonnerstag von 14 bis 19 Uhr und Ostersamstag von 9 bis 12 Uhr testet dfm. Bislang hat das Testzentrum werktags (Montag - Freitag) von 16 bis 19 Uhr geöffnet.
25.3.21

 

 

300 000 Euro für die Wasserwirtschaft

Kreis Göppingen. Das Umweltministerium bezuschusst über das Förderprogramm Wasserwirtschaft und Altlasten fünf Projekte im Landkreis Göppingen mit rund 300.000 Euro, wie Landtagsabgeordnete Nicole Razavi mitteilt. Böhmenkirch erhält zur Nachrüstung von neun Regenüberlaufbecken in der Gemeinde 119.600 Euro, Deggingen für die Nachrüstung der Regenüberlaufbecken Impfer Loch und Unterdrackenstein 109.400 Euro, Salach für eine orientierende Untersuchung des Altstandorts „Firma Lederer“ 12781 Euro, und für die Untersuchung Altablagerung „Kapfbach“  20.000 Euro. Süßen erhält für die Sanierung der ehemaligen Tierkörperbeseitigungsanstalt 40.299 Euro.
25.3.21

 

 

Autofahrer verletzt

Uhingen. Nicht aufgepasst hat eine 25-Jährige am Mittwoch bei Uhingen. Kurz vor 15 Uhr fuhr eine 25-Jährige auf der B 10 in Richtung Ulm. Zwischen Nassachtal und Uhingen musste die Frau bremsen, weil vor ihr ein Autofahrer gestoppt hatte. Die Frau sah die Bremslichter zu spät und fuhr auf den Pkw auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der erste Wagen gegen die Leitplanke geschleudert. Der 46-jährige Fahrer trug leichte Blessuren davon. Auch die Pkw-Fahrerin verletzte sich leicht. Krankenwagen brachten sie in Kliniken. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 13.000 Euro. Für die Zeit der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge war die B 10 gesperrt.
25.3.21

 

 

Rote Ampel übersehen

Bad Ditzenbach. Ins Krankenhaus musste am Mittwoch eine Frau nach einem Unfall bei Bad Ditzenbach.  Die 27-Jährige war gegen 19.30 Uhr auf der Bundesstraße von Mühlhausen in Richtung Gosbach unterwegs. Bei einer Baustelle übersah sie, dass der Vorausfahrende an einer roten Ampel angehalten hatte. Sie fuhr mit ihrem Wagen auf. Dabei zog sie sich leichte Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus. Der Sachschaden an den Autos beträgt laut Polizei rund 15.000 Euro.
25.3.21

 

 

Spende für Kinderklinik

Kreis Göppingen., Der „Förderverein Kinderklinik und SPZ Göppingen“ konnte einen Scheck in Höhe von 2.500 Euro entgegennehmen. Überreicht haben ihn der Continental-Werkleiter Jörg Fröhlich und Personalreferentin Sandra Kurzer vom Standort Eislingen. Continental ist Spezialist für Kunststoffoberflächen und spendet regelmäßig für soziale Einrichtungen in der Region, zum wiederholten Mal auch für den „Förderverein Kinderklinik und SPZ Göppingen“. „Die Arbeit des Fördervereins gefällt uns gut und wir wissen, dass das Geld hier in die richtigen Hände gelangt“, sagte Jörg Fröhlich bei der Scheckübergabe. Den Scheck entgegengenommen haben Birgit Mattulat, Vorsitzende des Fördervereins und Oberärztin der Kinderklinik, sowie Brigitte Gügel von der Sozialmedizinischen Nachsorge. Mit dabei war auch Klinikclown Ziff, und das aus gutem Grund. „Die Spende, für die wir dem Unternehmen Continental sehr dankbar sind, trägt auch zur weiteren Finanzierung der beliebten Clown-Visite durch unsere Klinikclowns bei“, so Vereinsvorsitzende Birgit Mattulat. „Außerdem kommt ein Teil des Geldes der Sozialmedizinischen Nachsorge zugute, die vom ´Bunten Kreis Esslingen & Göppingen´ getragen wird und sich um die Nachsorge für Frühgeborene und für chronisch kranke Kinder kümmert.“
25.3.21

 

 

Oberwälden: Land fördert Turmdach-Sanierung 

Wangen. Die Sanierung der Schiefereindeckung des Turms der evangelischen Nikolauskirche in Oberwälden fördert das Land Baden-Württemberg mit knapp  41 000 Euro aus dem Denkmalförderprogramm, mit dem in diesem Jahr 63 Kulturdenkmale gefördert werden. Das Programm hat ein Volumen von vier Millionen Euro, die Mittel stammen überwiegend aus den Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg, wie die gewählte CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer mitteilt. Die dem heiligen Nikolaus geweihte Dorfkirche von Oberwälden wurde in der Stauferzeit im frühen 13. Jahrhundert erbaut. In dem stauferzeitlichen Chorturm befindet sich ein fast vollständig erhaltener Zyklus frühgotischer Wandmalerei. Die Bilderpredigt zeigt einen Christus als fürbittenden Schmerzensmann und eine Schutzmantelmadonna, die unter ihrem ausgebreiteten Mantel vielen Menschen Schutz bietet. Sie zählen zusammen mit dem Oberwälder Nikolaus zu den frühesten Darstellungen dieser Motive im süddeutschen Raum.
25.3.21

 

 

Erste Digitale Fahrgastinformation in Betrieb

Esslingen. Der für den ÖPNV und die Digitalisierung in Esslingen zuständige Bürgermeister Ingo Rust hat zusammen mit dem kaufmännischen Leiter des Städtischen Verkehrsbetriebs Esslingen, Andreas Clemens, und Heinz Fohrer, Vorstand der Volksbank Esslingen, die erste Digitale Fahrgastinformation (DFI) an der Haltestelle Maille (Volksbank) in Betrieb genommen. Künftig werden Informationen über Busverbindungen in Echtzeit digital an der Haltestelle angezeigt. „Das ist ein wichtiger Meilenstein, um unseren öffentlichen Nahverkehr zu digitalisieren und den Komfort für unsere Fahrgäste zu verbessern“, freut sich Bürgermeister Ingo Rust.
25.3.21

 

 

Sprechfunklehrgang absolviert

Schwäbisch Gmünd (sv). Bei der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd wurde ein Sprechfunklehrgang durchgeführt. Insgesamt 14 Teilnehmer aus den Abteilungen Innenstadt, Hussenhofen-Zimmern, Bargau, Lindach, Großdeinbach, Straßdorf und Rechberg nahmen daran teil. Ziel des Lehrgangs ist die sichere Durchführung des Sprechfunkverkehrs bei der Feuerwehr.  Nachdem Hybrid-Lehrgänge sehr erfolgreich an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal durchgeführt werden und auch die rechtlichen Voraussetzungen dafür durch die Änderung der Verwaltungsvorschrift (VwV Feuerwehrausbildung) geschaffen wurden, wurde beschlossen so ein Lehrgangskonzept ebenfalls zu übernehmen. Hybrid-Lehrgang bedeutet, dass der theoretische Lehrgangsteil Online durchgeführt wird und nur der praktische Teil als Präsenz durchgeführt wird. Durch das Ausbildungsteam Bernd Vogt, Wolfgang Marton und Lehrgangsleiter Markus Hirsch mussten dafür zeitintensive Vorbereitungen für die Umstellung auf Online erledigt werden. An drei Abenden wurden den Teilnehmern per Online-Meeting alle notwendigen theoretischen Grundlagen, wie zum Beispiel rechtliche Grundlagen, physikalische Grundlagen vermittelt. Selbst Gruppenarbeiten konnten dafür Online durchgeführt werden.

Für den einzigen Präsenz-Tag wurde im Vorfeld ein Hygienekonzept erarbeitet. Zum Abschluss des Lehrgangs und nach erfolgreicher schriftlicher Prüfung konnten die Ausbilder alle Teilnehmer zum bestandenen Lehrgang beglückwünschen. Damit haben sie eine weitere Stufe in ihrer Feuerwehrlaufbahn geschafft. Der Sprechfunk Lehrgang ist eine Voraussetzung für weiterführende Lehrgänge wie Atemschutzgeräteträger sowie alle weiteren Führungslehrgänge.
25.3.21

 

 

„Gesellschaftliches Vorbild und mutige Stimme“

Schorndorf. Verstehen zu wollen, ohne zwangsläufig auch Verständnis zu zeigen. Dieser Leitsatz gilt ihr als journalistischer Antrieb. Die diesjährige Barbara-Künkelin-Preisträgerin Dunja Hayali erklärte, es sei ihre Aufgabe als Journalistin mit den Menschen im Dialog zu bleiben, auch wenn es immer wieder frustrierend sei. Als gesellschaftliches Vorbild und mutige Stimme einer unverhandelbaren Menschlichkeit und Menschenwürde wurde die Moderatorin und Journalistin am vergangenen Sonntag, 21. März, mit dem Barbara-Künkelin-Preis ausgezeichnet.

Der Preis hätte bereits im Jahr 2020 an Dunja Hayali übergeben werden sollen, musste pandemiebedingt aber verschoben werden. Und Corona durchkreuzte die Pläne einer großen Preisverleihung mit vielen Gästen vor Ort in diesem Jahr erneut. So nahm die Preisträgerin ihre Urkunde, das Preisgeld und die geprägte und gravierte Medaille in einer hybriden Veranstaltung digital entgegen. Auch Christine Lambrecht, Bundesministerin für Justiz und Verbraucherschutz, hielt ihre Laudatio in digitaler Form. Sie würdigte Dunja Hayali für ihre Weltoffenheit und Toleranz. Als Verfassungspatriotin, wie die Preisträgerin sich selbst beschreibt, kämpfe sie für die aktive Umsetzung der Grundwerte in unserer Verfassung. Aus diesem Grund sei es richtig, dass Hayali mit dem Preis, der nach der Schorndorfer Patriotin Barbara Künkelin benannt sei, geehrt werde.

Die Stiftung Barbara-Künkelin-Preis ehrt seit 1984 jährlich Frauen und Frauengruppen, die Mut in der Öffentlichkeit zeigen. Mut, „nein“ zu sagen, Missstände anzuprangern, auf unbequeme Wahrheiten hinzuweisen und Tabus zu brechen. Auch im Netz und auf Social Media beweist Dunja Hayali diesen Mut. Durch ihre Berichterstattung eckt sie oft an, ist selbst Anfeindungen ausgesetzt. Sie tritt solchen Bedrohungen entschieden entgegen und macht damit anderen Betroffenen Mut. Lambrecht erinnerte in ihrer Laudatio an folgende Worte Hayalis nach dem extremistischen Attentat in Hanau: „Weggucken, mitschwimmen, verstecken, nichts sagen, verniedlichen und relativieren, das geht nicht mehr, es reicht. Wir sind es uns, unseren Errungenschaften, aber auch den Opfern schuldig.“ Dies seien genau die richtigen Worte gewesen..

Schorndorfs Oberbürgermeister Matthias Klopfer übergab Dunja Hayali den Preis im Namen der Stadt Schorndorf und des Heimatvereins Schorndorf e.V. In seiner Rede wies er auf die Gefahr hin, in der sich die Pressefreiheit in der aktuellen Zeit befinde. Journalisten seien auch „direkt vor unserer Haustüre“ immer häufiger Angriffen ausgesetzt. Es sei daher umso wichtiger, dass „Menschen hier bei uns in Deutschland unterstützt und gewürdigt werden, die ihre Meinung trotz möglicher Konsequenzen frei äußern“ und unterstrich den hohen Stellenwert, den die freie Presse einnehme. Die Preisträgerin zeigte sich sichtlich gerührt von den wertschätzenden Worten und erklärte, es sei „unser gemeinsamer Auftrag, den Menschen, die sich wie sie engagieren und einsetzen, eine Stimme zu geben und diese sichtbarer zu machen.“ Außerdem betonte sie : „Ich kämpfe diesen Kampf nicht alleine.“ Das Preisgeld über 5.000 Euro spendet Hayali an den Verein „Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland“.

Dunja Hayali übte darüber hinaus Kritik an der aktuellen Diskussions- und Streitkultur: „Egal ob wir über Geflüchtete sprechen, über das Klima, über Corona, Gender und Identität – es ist aktuell sogar weder ein Miteinander, noch ein Gegeneinander. Jeder ist in seinem eigenen Kosmos und so kommen wir nicht voran bei diesen großen Herausforderungen, die aktuell auf uns warten.“
25.3.21

 

 

Mutmaßliche Diebesbande zerschlagen

Geislingen.  Seit mehreren Monaten ermitteln die Behörden gegen eine Bande, die im Raum Geislingen in großem Stil Waren eines Discounters gestohlen haben soll. Waren im Wert von rund 20 000 Euro soll die Bande in den vergangenen Monaten gestohlen und weiterverkauft haben. Mehrere Fahrer einer Spedition stehen im Verdacht, Waren aus dem Zentrallager und in einzelnen Filialen eines Discounters gestohlen zu haben. Weitere Personen sollen die Waren dann von einem zentralen Ort aus vertrieben haben. Bei Durchsuchungen Mitte Februar bei sieben Verdächtigen beschlagnahmten die Ermittler Waren im Wert rund 20.000 Euro.

Durch intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei erhärtete sich der Verdacht, worauf die zuständige Richterin beim Amtsgericht Ulm gegen acht weitere Beschuldigte Durchsuchungsbeschlüsse erließ. Diese vollzog die Polizei am vergangenen Dienstag. Durchsucht wurden neben den Wohnungen der Personen auch deren Fahrzeuge und auch Geschäftsräume. Bei den Durchsuchungen fanden die Ermittler unter anderem Elektrogeräte, kartonweise FFP2-Masken, Getränkedosen, Kosmetikartikel, Schnapsflaschen, Süßwaren, Hygiene- und Nahrungsmittel, die als mutmaßliches Diebesgut beschlagnahmt wurden.

Die fünfzehn Personen, darunter eine Frau, kommen überwiegend aus dem Raum Geislingen. Ein Verdächtiger wohnt im Landkreis Esslingen. Bislang wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm durch das Amtsgericht Ulm drei Haftbefehle erlassen, wovon zwei gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt wurden. Ein 34-jähriger befindet sich seit Donnerstag in einer Justizvollzugsanstalt.

Die weiteren vierzehn Verdächtigen im Alter zwischen 23 und 53 Jahren sehen dem Verfahren auf freiem Fuß entgegen. Hinsichtlich eines weiteren Schadens von etwa 80.000 Euro dauern die Ermittlungen an. Die Behörden prüfen auch einen Bezug zu den bisher ermittelten Verdächtigen. Bei den 18 Durchsuchungen erhielt das Polizeipräsidium Ulm Unterstützung von Angehörigen des Polizeipräsidiums Einsatz und des Polizeipräsidiums Reutlingen. Auch ein Geldspürhund war im Einsatz, der bei einem Verdächtigen Bares erschnüffelte. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
24.3.21

 

 

Hotel-Projekt im Rohbau fertig

Das Zentrum untere Marktstraße (ZUM) ist im Rohbau fertiggestellt. Foto: Bettina Fritz

Kreis Göppingen. Zwei große Bauprojekte wickelt die neuformierte Immobiliengesellschaft der Kreissparkasse Göppingen ab. Zum einen das Zentrum Untere Marktstraße „ZUM“. Hier ist der Rohbau fertiggestellt. Die Baustelle sei sehr gut organisiert und daher liege das Projekt gut im Zeitplan, so Sparkassen-Chef Dr. Hariolf Teufel. Für ein Investitionsvolumen in Höhe von rund 20 Millionen Euro entsteht ein Hotel mit 72 Zimmern. 1.000 Quadratmeter bezieht „Barfüßer Hausbräu“. Im Außenbereich werden 200 Freisitzplätze geplant. Das zweite Projekt ist nahezu abgeschlossen. Es handelt sich um das von der Stadt übernommene neue Verwaltungszentrum am Bahnhof, das Teamviewer zur Verfügung gestellt werden konnte. Hier sind 10 000 Quadratmeter Bürofläche entstanden.

Vor gut einem Jahr hatte die Kreissparkasse ihre Marktkompetenz im Immobiliengeschäft unter dem Dach der neu gegründeten Gesellschaft „Fachpartner Gewerbe- und Wohn-Immobilien GmbH“ (FGWI) gebündelt. Ziel ist es, Wachstumschancen im Geschäft mit Immobilien zu eröffnen. Die neue Gesellschaft soll vermehrt Projekte innerhalb und außerhalb der Region anpacken. „Nach dem ersten Jahr sind wir mit der Entwicklung sehr zufrieden. Im wohnwirtschaftlichen Bereich unter der Marke S-Immobilien hat die FGWI im Geschäftsjahr 2020 wieder mehr als 400 Kunden erfolgreich begleitet. Auch das Engagement im Neubaubereich wurde gut angenommen. So konnte sie noch im Jahr 2020 die Bauherrengruppe für ein Baugemeinschaftsprojekt in Bartenbach mit 20Wohnungen schließen. Die Baugenehmigung seitens der Stadt Göppingen ist auf dem Weg, so dass mit dem Bau im Jahr 2021 begonnen werden kann.
24.3.21

 

 

Corona: Weitere Todesfälle im Landkreis

Kreis Göppingen. Das Gesundheitsamt des Landkreises Göppingen hat am Mittwoch einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Anzahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie liegt bei 163. Damit sollen innerhalb der letzten Woche im Landkreis Göppingen zwei Personen gestorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Dabei handelt es sich um einen über 80-jährigen und einen über 90-jährigen Mann. Einer der beiden Todesfälle steht im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung im Landkreis. Aktuell konnte das Coronavirus in einer Pflegeeinrichtung im Landkreis bei Bewohnern und Mitarbeitern nachgewiesen werden. Nach heutigem Stand sind insgesamt sieben Bewohner und Pflegekräfte positiv auf das Corona-Virus getestet. Weitere Befunde stehen derzeit noch aus.
Das Gesundheitsamt meldete am  Mittwoch 41 neue Corona-Fälle im Landkreis Göppingen (Stand 14 Uhr).  Aktuell sind 461 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Landkreis Göppingen beträgt 132,5 (Stand 23.03.2021, 16 Uhr).

Inzwischen wird im Landkreis Göppingen nur noch bei einzelnen Fällen die ursprüngliche Virusvariante nachgewiesen. In fast allen Fällen handelt es sich zwischenzeitlich um die britische Mutation. Die täglichen Fallzahlen sind innerhalb der letzten Wochen stark angestiegen. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass die erweiterte Maskenpflicht seit dem vergangenen Montag auch an Grundschulen gilt. Das konsequente Tragen von medizinischen Masken und FFP2-Masken in Schulen verringert das Infektionsrisiko deutlich. Neben Erziehern und Lehrern haben auch Schüler die Möglichkeit, sich im Rahmen der Teststrategie freiwillig und kostenlos zweimal wöchentlich mit einem Schnelltest testen zu lassen. Das Gesundheitsamt begrüßt zusätzliche von Gemeinden und Kommunen organisierte und bereitgestellte Schnelltest-Möglichkeiten und fordert die Bevölkerung dazu auf, zahlreich von diesen Testmöglichkeiten Gebrauch zu machen. Ein positives Schnelltest-Ergebnis sollte durch einen PCR-Test bestätigt werden. Die betroffene Person muss sich gemäß der Absonderungs-Verordnung bereits nach dem positiven Schnelltest-Ergebnis umgehend in häusliche Quarantäne begeben. Nur wenn ein negatives PCR-Ergebnis auf einen positiven Antigen-Schnelltest folgt, kann aufgrund der höheren Zuverlässigkeit des PCR-Tests die Quarantäne beendet werden. Bei der Verwendung von sogenannten Selbsttests appelliert das Gesundheitsamt eindringlich an alle Anwender, sich nach einem positiven Testergebnis verantwortungsbewusst zu verhalten. Die Personen sollten sich eigenverantwortlich in häusliche Absonderung begeben und den Hausarzt kontaktieren. Das Selbsttest-Ergebnis sollte ebenfalls durch einen PCR-Test bestätigt werden. Für diese Untersuchung kann die Quarantäne unter Einhaltung der AHA-Regeln unterbrochen werden.

Während des vorübergehenden Impfstopps von Astrazeneca war das Kreisimpfzentrum (KIZ) Göppingen nicht geschlossen. An diesen Tagen wurde der Impfstoff von Biontech/Pfizer verimpft, und zwar hauptsächlich an Personen ab 80 Jahren. Seit dem 23.März wird in der Werfthalle wieder dienstags bis donnerstags Astrazeneca verimpft. Für die am 17. und 18. März ausgefallenen Termine mit Astrazeneca, werden aktuell Ersatz-Termine über das Callcenter des Landes vermittelt. Für diese Termine ist Impfstoff eingeplant und vorhanden.  Mittlerweile wurden im Landkreis Göppingen mehr als 17.000 Impfungen durch das Kreisimpfzentrum sowie die Mobilen Impfteams (ZIZ und KIZ) durchgeführt.
24.3.21

 

 

Breuning jetzt auch DIHK-Vize

Region Stuttgart. Marjoke Breuning, Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart (IHK) und Vizepräsidentin des Baden-Württembergischen Industrie-und Handelskammertags (BWIHK) ist jetzt auch Vizepräsidentin des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). Sie wurde heute bei der Mitgliederversammlung des DIHK in Berlin, dem Dachverband der 79 IHKs Deutschlands, für die dreijährige Amtszeit bis 2024 gewählt. „Viele Entscheidungen für die Wirtschaft fallen beim Bund, daher ist die Interessenvertretung unserer Südwest-Unternehmen in Berlin sehr wichtig“, erklärt Breuning die Beweggründe für ihre Kandidatur. Breuning ist damit die erste Frau, die ein solches Amt beim DIHK bekleidet. Auch im Stuttgarter IHK-Präsidium hat der Anteil der Frauen mit knapp der Hälfte der Mitglieder deutlich zugenommen. „Dass immer mehr Frauen sich im Ehrenamt bei der IHK engagieren, freut mich und tut der Kammerarbeit gut“, so Breuning. „Ich bin gespannt auf meine neuen Aufgaben beim DIHK und hoffe, dass noch viele weitere Frauen nachfolgen.“
24.3.21

 

 

Studenten planen Tiny-Haus-Siedlung am Filsufer

Göppingen. Eine Tiny-Haus-Vision für Göppingen: Studenten der Hochschule Esslingen haben am Campus Göppingen eine Siedlung entworfen, die entlang des Filsufers entstehen könnte. In diesem Reallabor könnten so künftig Technologien und Raumkonzepte genutzt, erforscht und entwickelt werden. Dabei sollten insbesondere Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt werden.

Eine zukunftsweisende Idee für das Hochschulquartier entlang der Fils und der Göppinger Jahnstraße: Dort könnte eine rund 6600 Quadratmeter große Tiny-House-Siedlung entstehen. Konkrete Pläne haben Studenten in drei interdisziplinären Projektgruppen des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesens nun entwickelt. „Der Ausarbeitung zugrunde lag die Kernidee, ein Reallabor zu realisieren, das für Lehrangebote des gesamten Hochschulspektrums mit Technik, Wirtschaft und Soziales genutzt werden kann“, erklärt Projektleiter Prof. Ulrich Nepustil. „So soll es unter anderem einen praxisnahen Unterricht ermöglichen, aber auch der Erprobung der Häuser in Projekten dienen sowie zur Ausgestaltung neuer Ideen animieren.“ Mit dieser Idee könnte ein ganzes Stadtquartier modellhaft und komprimiert entstehen.

Für die Tiny-Haus-Siedlung entwickelten die Projektgruppen unter anderem ein Technik-Haus, ein Ambient-Assisted-Living-Haus, sowie Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung – samt smarten Sitzbänken, die auch Ladestationen sein können sowie beispielsweise einem Ruhepfad. Als Prämisse galt die Gestaltung der Siedlung unter der Betrachtung der Nachhaltigkeit, insbesondere in den Bereichen der Energieversorgung und -speicherung, dem Baumaterialeinsatz und der Ver- und Entsorgung. Dafür ließen die Studierenden Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtfläche von 286 Quadratmetern in Kombination mit modernster Speichertechnik in die Planung einfließen, die die Siedlung bis zu sieben Tage lang autark mit Energie versorgen können.
Die nachhaltige zentrale Wasserversorgung soll durch eine Regenwasseraufbereitung sichergestellt werden. Auch smarte und Internet-of-Things-unterstützte Konzepte und Sharing-Möglichkeiten sind in die Planung miteinbezogen worden, die unter anderem im Ambient-Assisted-Living-Haus Anwendung finden. Letzteres soll seine Bewohner im Alltag verschiedentlich unterstützen – und so beispielsweise auch für Senioren geeignet sein.

Auf dem Siedlungsgelände könnte tatsächlich mehr entstehen als im klassischen Hochschulbetrieb: Tiny Häuser dienen als Labore für Lehre und Forschung, generationenübergreifendes Leben liefert den Rahmen für die direkte Erprobung neuer Konzepte. Ein Studentencafé samt Terrasse sowie einen kleinen Sportplatz könnten sich die Studenten vorstellen. Für die Erholung entwarfen die Projektteilnehmer außerdem einen parkähnlichen Bereich mit kleiner Liegewiese – das könnte die Attraktivität der Campusatmosphäre an der Hochschule weiter steigern. Praktisch auch: Ein E-Bike- und E-Roller-Verleih soll zudem für die nötige Mobilität ins Stadtgebiet sorgen. Study Rooms im Tiny-Haus-Design können zum Lernen oder für Gruppenarbeiten genutzt werden.

Nun gelte es, in enger Abstimmung mit der Stadt und weiteren Akteuren auszuloten, wie die Projektidee konkret umgesetzt werden kann, ob die Hochschule die vorgesehenen Flächen in der Jahnstraße nutzen und die Finanzierung akquiriert werden kann. Diese Aktivitäten wolle man nun forcieren, so Prof. Dr.-Ing. Nepustil.
24.3.21

 

 

Neuer Leiter beim Polizeiposten Böhmenkirch

Böhmenkirch. Matthias Schmidt ist nun auch offiziell neuer Leiter des Polizeipostens Böhmenkirch. Bereits seit November 2020 leitete er den Polizeiposten kommissarisch. Nach Abschluss eines Personalauswahlverfahrens übernimmt er jetzt die Nachfolge von Polizeihauptkommissar Uwe Hennig, der zum Polizeirevier Geislingen wechselte.

„Mit Matthias Schmidt erhält der Polizeiposten sehr engagierten und erfahrenen Beamten mit Führungsstärke. Seit nahezu 30 Jahren verrichtet er seinen Dienst beim Polizeirevier Geislingen und hat sich ein umfangreiches Wissen in sämtlichen Bereichen der Polizei erarbeitet“, so Polizeipräsident Bernhard Weber. Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipostens Böhmenkirch leben etwa etwa 5.500 Menschen auf einer Fläche von etwa 51 Quadratkilometern. Im Jahre 2020 bearbeitete der Polizeiposten etwa 190 Straftaten. Über 60 Prozent davon wurden aufgeklärt.  Matthias Schmidt (57) wurde 1983 bei der Landespolizei Baden-Württemberg eingestellt. Nach der Ausbildung versah er seinen Dienst bei der Bereitschaftspolizei in Göppingen. 1988 wurde er zum Polizeirevier Nürtingen versetzt und 1992 wechselte er zum Polizeirevier Geislingen. Dem blieb er im Streifendienst treu. 2011 stieg Schmidt in den gehobenen Polizeivollzugsdienst auf. 2020 wechselte er zum Polizeiposten Böhmenkirch.
24.3.21

 

 

Kliniken: Schon 1000 Corona-Patienten behandelt

Kreis Göppingen. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie vor gut einem Jahr sind in den Alb-Fils-Kliniken bislang rund 1.000 Covid-Patienten stationär behandelt worden. Davon waren 110 Menschen beatmungspflichtig. Durchschnittlich verblieben die Betroffenen rund sieben Tage im Krankenhaus. Knapp 13 Prozent aller Covid-19-Patienten in den Kliniken in Göppingen und Geislingen sind an oder mit der Viruserkrankung gestorben.

„Gerade jetzt verzeichnen wir wieder einen deutlichen Anstieg der Patientenzahlen“, berichtet Dr. Ingo Hüttner, Medizinischer Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken. „Leider müssen wir auch davon ausgehen, dass die Anzahl Covid-positiver Patienten an unseren Kliniken noch weiter steigen wird. Aktuell sind in den Kliniken mit denen wir eng im Austausch stehen und bei der Versorgung der Patienten unserer Region zusammenarbeiten, schon wieder 20 bis 25 Prozent der verfügbaren Intensivbetten mit COVID-Patienten belegt.“ Er appelliert an die Bevölkerung, sich impfen zu lassen, sobald sich ihnen die Möglichkeit bietet. Bis Anfang April werden rund 1.200 Klinik-Mitarbeiter mit mindestens einer Dosis geimpft sein. Zudem unterziehen sich die Mitarbeiter regelmäßigen Schnelltests in den Corona-Abstrichpunkten der Kliniken in Göppingen und Geislingen. Ab nächster Woche wird es darüber hinaus flächendeckend Selbsttests für die patientennahen Teams geben. „Trotz der bereits langandauernden und kräftezehrenden Pandemie, lässt der Einsatz unserer Mitarbeiter nicht nach. Ich erlebe eine hochmotivierte und sehr engagierte Belegschaft, auf die ich wirklich stolz bin“, beschreibt Hüttner die derzeitige Situation in den Krankenhäusern im Landkreis.
24.3.21

 

 

Göppinger Musikschüler bei Landeswettbewerb erfolgreich

Auch das Klavierspiel mit vier Händen wurde beim Landeswettbewerb "Jugend musiziert" bewertet: Foto: Musikschule/Gia Carlucci

Göppingen. Erfolgreich verlief der Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ für die Göppinger Teilnehmer, der digital stattgefunden hatte.  In der Solowertung „Querflöte“ erreichten Greta Mandler und Hannah Rauch jeweils 1. Preise mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb. Nadjana Panteleit aus Göppingen wurde ebenfalls mit einem 1. Preis weitergeleitet.  In der Solowertung „Oboe“ war Frederik Fischer mit einem 1. Preis und Weiterleitung erfolgreich. In der Solowertung „Klarinette“ erreichte Sebastian Rauch einen 1. Preis mit Weiterleitung.  In der Solowertung „Gitarre“ erreichte Konstantin Wacker einen 1. Preis mit Weiterleitung.  In der Wertung „Musical“ wurde Svenia Stieler mit einem 1. Preis weitergeleitet. - In der Duowertung „Klavier und ein Streichinstrument“ erreichten Clara Mandler (Klavier) und Marie Veronica Helling (Violine) einen 1. Preis mit Weiterleitung. Ebenfalls eine Weiterleitung zum Bundeswettbewerb erspielte sich das Geschwister-Duo Sebastian Rauch (Klavier) und Sophie Rauch (Violine). Die Geschwister Greta Mandler (Klavier) und Clara Mandler (Violine) erreichten einen 1. Preis mit Weiterleitung.  In der Wertung „Klavier vierhändig“ waren Theresa Schmidt und Sophie Rauch mit einer Weiterleitung erfolgreich. Auch Clara Mandler und Sebastian Rauch erreichten einen 1. Preis mit Weiterleitung .  Der Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ wird zu Beginn der Pfingstferien in der Hansestadt Bremen und in Bremerhaven ausgetragen.

Der Digital-Regionalwettbewerb für die Altersgruppen I und II ist für Mai in Göppingen geplant. Um genügend Vorbereitungszeit via Präsenzunterricht zu ermöglichen, wurde der späteste Abgabetermin für die einzureichenden Video-Aufnahmen auf Freitag, 30. April, verlegt.
24.3.21

 

 

Nur mit Chip Zugang zum Fahrrad-Parkhaus

Göppingen. Am 29. März geht die chipbasierte Zugangskontrolle fürs Fahradparkhaus an den Start. Seit 2013 bietet das Fahrradparkhaus am Westflügel des Göppinger Bahnhofsgebäudes Pendlern und Besuchern der Stadt eine witterungsgeschützte Möglichkeit ihre Fahrräder abzustellen. Im Laufe der Jahre kam es gelegentlich auch zu missbräuchlichen Nutzungen oder Diebstählen. Um solchen Vorfällen in Zukunft vorzubeugen, erhält das Fahrradparkhaus nun ein neues Zugangssystem. Und so funktioniert es: Der Zugang erfolgt entweder mittels einer polygoCard, die unter https://bestellen.mypolygo.de online oder über die Mobilitätszentrale Göppingen, im Bahnhofsgebäude, persönlich kostenlos bestellt werden kann. Die zweite Option ist der Zugang mit dem Smartphone. Über die jeweilige Vertriebsplattform (Appstore oder Playstore) kann die Anwendung „Biker Code“ kostenlos heruntergeladen werden. Über die Kamerafunktion kann der entsprechende QR-Code abgelesen werden, um auf die passende Vertriebsplattform zu gelangen. Dabei ist wichtig, dass am Lesegerät die Nummer 27 als Anlagennummer für das Fahrradparkhaus Göppingen eingegeben wird.
24.3.21

 

 

Schwerlastverkehr im Visier

Gruibingen.  Zahlreiche Verstöße stellte die Polizei am Dienstag bei Kontrollen auf der A8 fest. Ab 9 Uhr kontrollierten Spezialisten der Verkehrspolizei den Schwerlastverkehr bei Gruibingen. Während der mehrstündigen Kontrolle stellte die Polizei insgesamt 80 Schwerlastfahrzeuge fest, die trotz Überholverbot andere Fahrzeuge überholten. 20 davon nahm die Polizei genauer unter die Lupe. An einem Autotransporter war das Kontrollgerät entfernt. Dadurch wurden keine Lenk- und Ruhezeiten dokumentiert. Darüber hinaus ergaben sich an dem Fahrzeug nach einer Vorführung bei einem Sachverständigen weitere Mängel. Eine gerissene Frontscheibe, defekte Querlenker und ein Riss im Rahmen führten zu einer Verkehrsunsicherheit. Bei einem weiteren Sattelzug war die Luftfederung ohne Funktion. Auch hier wurde ein gerissener Rahmen und eine mangelhafte Bereifung festgestellt. Die Laster wurden aus dem Verkehr gezogen und dürfen ihre Weiterfahrt erst nach einer Reparatur fortsetzen. Bei zwei Gefahrgut Lastern entdeckten die Beamte Mängel. Das Fahrzeug war falsch beladen und die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert. Der Laster musste komplett neu beladen werden. Der zweite Gefahrgut Laster war überladen und die Ladung war falsch deklariert. Nachdem die Mängel behoben waren, durften sie ihre Fahrt fortsetzen. Ein Klein Lkw hatte 40 Prozent zu viel geladen. Seine Ladung musste der Fahrer auf einen zweiten Laster umladen, bevor er weiterfahren durfte. Darüber hinaus verstießen sieben Fahrer gegen die Lenk- und Ruhezeiten und drei Fahrer waren zu schnell.
24.3.21

 

 

Maschine fängt Feuer

Schwäbisch Gmünd. Am Dienstagnachmittag wurde ein Brand in einer Firma in der Güglingstraße in Gmünd gemeldet. Vor Ort stellte sich heraus, dass durch einen technischen Defekt an einer Maschine ein Feuer entstanden ist, welches jedoch bereits vor Eintreffen der Feuerwehr durch Mitarbeiter mittels Handlöschern unter Kontrolle gebracht werden konnte. Die Feuerwehren aus Schwäbisch Gmünd und Bettringen sowie die betriebseigene Werkfeuerwehr waren mit fünf Fahrzeugen und 30 Wehrleuten vor Ort. Zudem wurde vorsorglich noch ein Rettungswagen in die Güglingstraße entsandt. Der entstandene Schaden wird auf einen niedrigen vierstelligen Betrag geschätzt.
14.3.21

 

 

Ostalkreis testet auch Kindergarten-Kinder

Ostalbkreis. Es gibt Corona-Schnelltests für Lehrkräfte, Erzieher und Schüler und mittlerweile auch den so genannten Bürgertest. Kinder unterhalb des Grundschulalters fallen jedoch bislang durch das Raster und sind in keiner Teststrategie enthalten. Angesichts der dynamischen Entwicklung in den Kindertageseinrichtungen im Ostalbkreis hat sich Landrat Dr. Joachim Bläse in einer Video-Schalte am Dienstagabend mit den Bürgermeistern darauf verständigt, auch in den Kitas Pilot-Testungen auf freiwilliger Basis durchzuführen.
„Kennzahlen aus unserer Corona-Statistik belegen - anders als noch im vorigen Jahr - eine Zunahme der Fallzahlen bei den Kindern bis 4 Jahre und den 5- bis 9-Jährigen. Diese liegen mittlerweile auf dem Niveau der Altersklassen zwischen 50 und 60“, informiert Bläse. Aus diesem Grund sieht der Kreischef den dringenden Bedarf, eine Teststrategie für die Kitas zu entwickeln. „Noch können wir zwar argumentieren, dass in den letzten drei Wochen ´nur´ in 30 Kitas Infektionen aufgetaucht sind, was angesichts von rund 270 Einrichtungen im Kreis nicht viel zu sein scheint. Auffällig ist jedoch die rapide Zunahme in immer kürzerer Zeit.“

Kreis und Kommunen erhoffen sich von diesem Versuch Aufschluss über die praktische Durchführbarkeit, vor allem was die Akzeptanz bei den Eltern und die Toleranz von Kleinkindern bei regelmäßigen Testungen betrifft, sowie die Positiv-Quote. Mit den Testungen sollen möglichst viele Kinder, die zwar infiziert sind, aber keine Symptome haben, identifiziert werden, bevor sie die Infektion in die Kita tragen können. Außerdem wurde in der Video-Schalte beschlossen, ab sofort Kinder mit leichten Erkältungssymptomen - sogenannte Schnupfenkinder - nicht mehr in den Kitas zuzulassen. Dies war bislang noch möglich. Die Städte und Gemeinden werden ihre eigenen Einrichtungen und diejenigen in kirchlicher oder freier Trägerschaft informieren. Darüber hinaus wurde vereinbart, dass die Träger der Einrichtungen alle Beschäftigten in Kitas auf die Verpflichtung zum Tragen einer Maske hinweisen.
24.3.21

 

 

Ein Jahr lokal zu: Gaststättenerlaubnis erlischt

Kreis Göppingen. Aufgrund der Regelungen nach der Corona-Verordnung kam es vergangenes Jahr zu pandemiebedingten Schließungen in der Gastronomiebranche, die sich dieses Jahr leider fortgesetzt haben. Grundsätzlich erlischt die Gaststättenerlaubnis nach dem Wortlaut des §8 des Gaststättengesetzes, wenn der Inhaber den Betrieb ein Jahr lang nicht ausgeübt hat, der Betrieb also durchgehend geschlossen war. Die Frist kann verlängert werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Das Landratsamt Göppingen geht davon aus, dass die überwiegende Mehrheit der Gaststättenbetriebe im Zuständigkeitsbereich des Landratsamts Göppingen nicht länger als ein Jahr ihren Betrieb eingestellt und von den Öffnungsmöglichkeiten vergangenen Sommer sowie von Abhol- und/ oder Lieferdiensten Gebrauch gemacht hat. Sollte es dennoch im Einzelfall Betriebe geben, die ein Jahr lang dauerhaft Ihren Betrieb geschlossen und nicht etwa die Zeit für vorbereitende oder organisatorische Tätigkeiten ihres Gaststättenbetriebs genutzt haben, so kann die Fristverlängerung unbürokratisch und formlos beim Rechts- und Ordnungsamt des Landratsamts Göppingen schriftlich, telefonisch oder per E-Mail beantragt werden.
24.3.21

 

 

Sparkasse: Negativzinsen für Privatkunden 

Kreis Göppingen. Die Bilanzsumme der Kreissparkasse Göppingen betrug zum Jahresende  6,26 Milliarden Euro. Sie ist damit gegenüber dem Vorjahr um rund 200 Millionen Euro (3,4 Prozent) gestiegen. Zudem verlangt das Institut jetzt auch von Privatanlegern ab einer Einlage von 100 000 Euro Negativzinsen. Grund:  Die Kundeneinlagen sind  um 425 Millionen Euro oder 10,9 Prozent auf 4,49 Milliarden Euro (Vorjahr 4,06 Milliarden Euro) gestiegen. Eine Entwicklung, die Sparkassen-Chef Hariolf Teufel mit gemischten Gefühlen  betrachtet. „Jahrzehntelang haben wir uns gefreut, wenn uns die Kunden ihr frei verfügbares Geld gebracht haben. Sie haben gespart und dafür ordentliche Zinsen erhalten. Auf der anderen Seite konnten wir die heimische Wirtschaft mit Krediten versorgen. Mit der Einführung von Minuszinsen durch die EZB hat sich das Blatt gewendet“, stellte Teufel fest. Bei der Kreissparkasse Göppingen hat man sich lange davor gescheut, ein „Verwahrentgelt“ zu erheben. 2019 habe man es dann im gewerblichen und kommunalen Bereich aber eingeführt, jedoch hohe Freibeträge eingeräumt. „Unser Ziel ist nicht, unsere Kunden mit einem Verwahrentgelt zu belasten. Es geht darum, gemeinsam mit den Kunden Lösungen zu entwickeln, um das Verwahrentgelt auch in Zukunft zu vermeiden – mindestens zu verringern –, ohne die Kreissparkasse Göppingen dabei zu belasten.“ Da immer mehr Banken bei hohen Einlagesummen Verwahrentgelte auch von Privatkunden erheben, brachten diese  ihr Geld vermehrt zur Sparkasse. Durch die Corona-Pandemie habe sich der Druck noch verstärkt und zu einem Umdenken geführt.

Seit November wurden die  Freibetragsgrenzen für gewerbliche Kunden auf 500.000 Euro bei Sichteinlagen deutlich abgesenkt. Sollte der Verwahrentgelt-Freibetrag überschritten werden, wird auf den darüber hinaus-gehenden Betrag ein Verwahrentgelt angerechnet. Darüber hinaus hat die Sparkasse seit diesem Jahr bei Neukunden im Privatkundengeschäft ein Verwahrentgelt auf Sichteinlagen (Freibetrag 100 000 Euro) sowie eine Höchstgrenze bei Spareinlagen (ebenfalls 100 000 Euro) eingeführt. Bestandskunden könnten im Rahmen von Kontoneueröffnungen auch betroffen sein, räumt Teufel ein.  Es sei zudem nicht auszuschließen, dass im Laufe des Jahres diese Freigrenzen weiter angepasst werden müssen.

Die Kundenausleihungen sind um 40 Millionen Euro (0,9 Prozent) auf 4,29 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die relevanten Kreditthemen 2020 haben sich laut Teufel primär um die Corona-Krisenbewältigung gedreht. 2020 sei das Jahr der Hilfe gewesen. Insgesamt wurden 181 Liquiditätsdarlehen für gewerbliche Kunden mit einem Volumen von mehr als 46 Millionen Euro vergeben – großteils mit Beteiligung von KfW und L-Bank. Stand heute seien es sogar 229 Darlehen mit einem Volumen von mehr als 50 Millionen Euro. Weitere wesentliche Elemente im Rahmen der Corona-Krisenbewältigung hätten in der Bereitstellung von 182 Überziehungskrediten mit einem Volumen von mehr als 5,6 Millionen Euro gelegen.

Ferner wurden für Kunden die Kontokorrentlinien angepasst, damit sie Liquiditätsengpässe überbrücken konnten. Zudem habe die Sparkasse nach einem möglichst unkomplizierten Zugang zu Tilgungsaussetzungen gesucht. Insgesamt wurden Kunden mit 1113 Tilgungsaussetzungen bei 648 gewerblichen und privaten Kunden unterstützt. Die Summe der gestundeten Tilgungen lag in Spitzenzeiten bei bis zu 1,75 Millionen Euro pro Monat.

Die wichtigste Ertragsposition für Banken und Sparkassen sei unverändert der Zinsüberschuss, der durch Niedrigzinsen massiv unter Druck geraten sei. Der Zinsüberschuss lag im Geschäftsjahr 2020 bei 91,9 Millionen Euro und damit 7,6Millionen Euro hinter dem Vorjahreswert von 99,5 Millionen Euro. „Erfreulicherweise konnten wir 2020 beim Provisionsüberschuss einen Anstieg um 5,9 Millionen (17,5 Prozent) auf 39,4 Millionen Euro verzeichnen. In diese Position fließen etwa Provisionserlöse des Wertpapiergeschäfts, des Zahlungsverkehrs sowie aus der Vermittlung von Immobilien, Versicherungen, Bausparverträgen und Privatkrediten“, so Teufel. Vorbehaltlich der Zustimmung des Verwaltungsrats will die Kreissparkasse das Eigenkapital auf rund 683 Millionen Euro steigern.

Zum Jahresende  beschäftigte die Kreissparkasse Göppingen 1005 Personen (Vorjahr 1075). Von den Beschäftigten waren 540 Mitarbeiter vollzeitbeschäftigt und 405 teilzeitbeschäftigt. 60 junge Menschen befanden sich in der Ausbildung. Seit dem ersten Lockdown 2020 arbeiten  viele Sparkassen-Mitarbeiter im Homeoffice. Die Sparkasse will auch weiter in ihr Filialnetz investieren, so Sparkassendirektor Klaus Meissner. Für 2021 steht die Zusammenlegung der Filialen Bodenfeld und Holzheim an. Sie sollen am neuen Standort in der Dieselstraße bei Gebauer-Markt zusammengeführt werden. Die Einweihung ist dort für den 28. April vorgesehen. Auch für Wäschenbeuren plant die Sparkasse einen Umzug und will zum neuen Edeka-Markt wechseln, der voraussichtlich 2023 fertiggestellt sein wird.

Nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie habe es einen Push beim Online-Banking gegeben, berichtete Meissner weiter. Viele hätten sich erstmals entschieden online zu gehen, um den Finanzstatus zu prüfen oder Überweisungen zu tätigen. Mittlerweile verfügen mehr als 72.000 Personen über einen Online-Banking-Vertrag.
23.3.21

 

 

ASB steigt aus Kinderbetreuung aus

Ebersbach. Der Arbeiter-Samariter-Bund Baden-Württemberg  Region Alb & Stauferland wendet sich konsequent seinen Kernkompetenzen im Bereich der Altenhilfe, der Breitenausbildung und des Rettungsdienstes zu. Im Zuge dessen gibt der ASB die Betriebsträgerschaft der Kindertagesstätte „Filsblick“ in Ebersbach an der Fils auf. „Dieser Schritt fällt uns sehr schwer“, so der ASB Geschäftsführer Achim Dippold, „da wir seit Anfang 2000 die Kindertagesstätte betrieben haben. Die Konzentration auf die Kernkompetenzen machte diesen Schritt unvermeidbar.“

Bürgermeister Eberhard Keller bedauert den Schritt des ASB. „Wir werden alles daransetzen, dass die Betreuung der Kinder gesichert bleibt und die Erzieherinnen eine Zukunftsperspektive erhalten.“ Die Stadt Ebersbach an der Fils und der ASB werden bei der Neuaufstellung der Trägerschaft eng kooperieren. Trotz der Beendigung des Engagements im Bereich der Kinderbetreuung wird der ASB mit einem Pflegeheim und einer Sozialstation in Ebersbach präsent bleiben. Von der Sozialstation werden die Bewohner in der Seniorenwohnanlage im Haus Filsblick betreut.

Mit bereits vorhandenen vier Pflegeheimen und drei Sozialstationen, einem Pflegeheim im Bau und zwei Rettungswachen ist der ASB in der Region Alb & Stauferland einer der großen Anbieter und hat zum Ziel seine Kernkompetenzen zu komplettieren und auszubauen.
23.3.21

 

 

Corona-Einschränkungen im Ostalbkreis

Ostalbkreis. Nachdem im Ostalbkreis die 7-Tage-Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner für mehrere Tage überschritten war, hat das Landratsamt Ostalbkreis am Dienstag Einschränkungen für die Bürger öffentlich bekanntgemacht. Damit treten ab Donnerstag, 25. März, die in der aktuellen Corona-Verordnung des Landes festgelegten Maßnahmen in Kraft.

Im Einzelnen bedeutet dies, dass private Zusammenkünfte und Veranstaltungen nur gestattet sind, wenn sich diese aus Angehörigen eines Haushalts und höchstens einer weiteren Person eines anderen Haushalts zusammensetzen; Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit.

Der Betrieb von Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten für den Publikumsverkehr ist untersagt. Die Nutzung von Sportanlagen für den Amateur- und Freizeitindividualsport ist untersagt; dies gilt nicht für weitläufige Außensportanlagen für Personengruppen, die sich aus Angehörigen eines Haushalts und höchstens einer weiteren Person eines anderen Haushalts zusammensetzen; Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit. Dem Einzelhandel ist die Öffnung nach vorheriger Terminvergabe untersagt. Die Abholung von bestellter Ware ist gestattet. Der Betrieb von körpernahen Dienstleistungen wie Kosmetik-, Nagel-, Massage-, Tattoo-, Sonnen- und Piercingstudios sowie von kosmetischen Fußpflegeeinrichtungen und ähnlichen Einrichtungen, mit Ausnahme von medizinisch notwendigen Behandlungen, insbesondere Physio- und Ergotherapie, Logopädie, Podologie und Fußpflege, ist für den Publikumsverkehr untersagt.
Erst wenn die 7-Tage-Inzidenz im Ostalbkreis an fünf Tagen in Folge unter 100 liegt, kommen die Regelungen für einen Inzidenzwert zwischen 50 und 100 wieder zur Anwendung, d. h. kommen Lockerungen in Betracht.
23.3.21

 

 

Arbeiter fällt von Laster

Böhmenkirch. Ins Krankenhaus kam am Montag ein Mann bei Steinenkirch. Gegen 8.30 Uhr entlud der 55-Jährige Arbeitsmaterialien von der Ladefläche seines Laster. Dabei stürzte er von der Ladefläche und verlor wohl kurzzeitig das Bewusstsein. Rettungskräfte kümmerten sich um den Mann. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus.
23.3.21

 

 

Zigarettenautomat fliegt in die Luft

Schlierbach. Am Dienstag gegen 4.45 Uhr hörte ein Zeuge in der Siemensstraße in Schlierbach einen Knall und entdeckte später den beschädigten Automaten. Die Polizei suchte sofort mit mehreren Streifen nach den Verdächtigen, konnte sie aber nicht mehr antreffen. Spezialisten der Polizei sicherten die Spuren und stellten noch einige Schachteln Zigaretten sicher, die auf der Straße verteilt waren. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen etwa 2.000 Euro. Was die Täter gestohlen haben ist bislang unklar. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei aus Göppingen (Tel. 07161/632360).
23.3.21

 

 

Bushaltestellen werden umgebaut

Rechberghausen. Weil ab1. Januar der Personennahverehr barrierefrei sein muss, werden in Rechberghausen insgesamt fünfzehn Bushaltestellen barrierefrei umgebaut. Die Firma Astra GmbH aus Schwäbisch Gmünd wurde in der Gemeinderatssitzung mit dem Umbau der Bushaltestellen beauftragt. Nach den Osterfeiertagen wird mit dem Umbau der ersten Bushaltestellen begonnen. Zunächst werden einige Bushaltestellen in der Graf-Degenfeld-Straße umgebaut.
23.3.21

 

 

Unfallverursacher braust davon

Göppingen. Nach einem Autofahrer sucht die Polizei nach einem Unfall am Montag bei Göppingen.  Gegen 14 Uhr fuhr ein Peugeot auf der B 10 in Richtung Ulm. Als er bei Göppingen einen weißen BMW überholen wollte, zog dieser unvermittelt auf den linken Fahrstreifen. Der 44-jährige Fahrer des Peugeot konnte nur noch durch eine Vollbremsung einen Zusammenstoß verhindern. Er geriet aber ins Schleudern und prallte in die Leitplanken. Der Schaden am Auto beläuft sich auf etwa 6.000 Euro. Der Verursacher hielt nach dem Unfall kurz auf dem Seitenstreifen an, setzte dann aber seine Fahrt fort. Die Polizei hat die Ermittlungen nach dem Flüchtigen aufgenommen und hofft auf weitere Zeugenhinweise (Tel. 07161 632360). Bei dem BMW soll es sich um einen weißen SUV gehandelt haben.
23.3.21

 

 

Corona-Inzidenz steigt weiter: 133,3

Kreis Göppingen. die Corona-Inzidenz im Landkreis Göppingen ist am Montag auf 133,3 gestiegen. Derzeit gibt es 444 (ca. 1,7 Prozent der Kreisvervölkerung)  an Corona Infizierte. In den Kliniken im Landkreis werden 36 Corona-Patienten behandelt, zudem gibt es neun Verdachtsfälle.
22..3.21

 

 

 

Hausärzte helfen aus und impfen

Kreis Göppingen. Nachdem in der vergangenen Woche aufgrund des bundesweiten Astrazeneca-Impfstopps mehrere Tage lang keine Impfungen mit Astrazeneca im Kreisimpfzentrum (KIZ) in der Werfthalle durchgeführt werden konnten, plant der Landkreis gemeinsam mit der Kreisärzteschaft eine Sonderimpfaktion. Dadurch soll der nicht verimpfte Impfstoff parallel zum Betrieb im Kreisimpfzentrum schnell der Bevölkerung zu Gute kommen. Aufgrund der kontinuierlich steigenden Infektionszahlen haben sich alle Akteure der Pandemiebekämpfung für eine solche Aktion ausgesprochen. Über das Wochenende wurden alle notwendigen Absprachen mit dem Sozialministerium sowie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg getroffen. Mittlerweile liegt von diesen Stellen die Zustimmung für die Sonderimpfaktion vor. Bis zu 3.000 zusätzliche Impfungen impfberechtigtet Patienten werden so in dieser Woche in den teilnehmenden Hausarztpraxen durchgeführt werden. Die Terminvergabe wurde  nach medizinischen Aspekten direkt in den teilnehmenden Arztpraxen vorgenommen.
22.3.21

 

 

Kitas bereiten zunehmend sorgen

Ostalbkreis. Im Ostalbkreis lag an drei Tagen die 7-Tge-Inzidenz bei über 100.  Die in der Corona-Verordnung des Landes genannten Maßnahmen sollen am Donnerstag, 25. März, in Kraft treten.

Nach dem vergangenen Wochenende haben die Mobilen Impfteams des Robert-Bosch-Krankenhauses und des Kreisimpfzentrums Ostalbkreis mittlerweile alle Bewohner in Altenpflegeeinrichtungen geimpft. Erste Nachimpfungen von erst kürzlich in Einrichtungen untergebrachten Personen laufen oder sind je nach Bedarf in Planung. „Damit ist das Infektionsgeschehen in unseren Altenheimen eingedämmt, was mich sehr zuversichtlich stimmt“, erklärt Landrat Bläse.

Eine Herausforderung stellen die Kindertageseinrichtungen dar. Alleine im März, also innerhalb der letzten drei Wochen, gab es hier Corona-Fälle in 26 Einrichtungen, davon zwei größere Ausbrüche. Infiziert waren in diesen Einrichtungen insgesamt 24 Erzieherinnen und 31 Kinder. Weil in den Kitas keine Abstände eingehalten werden können und keine Masken getragen werden, müssen bei einzelnen Positivfällen ganze Gruppen in Quarantäne. Oft findet dann über den Weg der Familien eine Ansteckung von Geschwisterkindern statt, die wiederum andere Einrichtungen besuchen. Wegen des zunehmenden Anteils von Virus-Varianten ist das Ansteckungsrisiko zudem höher. „Angesichts von knapp 270 Kindertageseinrichtungen im Kreis wären generelle Schließungen nicht verhältnismäßig. Dennoch müssen wir die Kitas beobachten und gemeinsam mit den Trägern nachjustieren“, kündigte der Landrat am Montagabend an.
21.3.21

 

 

 

Stadt will Busverkehr weiter verbessern

Göppingen. Einstimmig hat sich der Gemeinderat der Stadt Göppingen für eine Verbesserung des Busangebots in der Stadt Göppingen einschließlich seiner sieben Stadtbezirke ausgesprochen. „Dabei wollen wir unsere Bürger aktiv einbeziehen“, erklärt Oberbürgermeister Alex Maier. Seit circa acht Jahren besteht der Citybusverkehr in der Kernstadt und zu Beginn des Jahres 2019 wurde der Busverkehr auch landkreisweit erheblich verbessert. „Das waren wichtige Schritte, um die Mobilität in der Stadt Göppingen nachhaltig zu gestalten“, blickt OB Maier kurz zurück, um dann fortzufahren: „Trotz dieser bereits umgesetzten Verbesserungen und auch trotz der Corona-Pandemie schauen wir nach vorne und streben eine weitere Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs in der Stadt Göppingen an.“ Dies betreffe die innerstädtischen Buslinien 901 bis 906 sowie die in die umliegenden Gemeinden fahrenden Buslinien, die auch innerhalb der Stadt Göppingen verkehren. „Dabei werden neben der Kernstadt auch die Stadtbezirke Bartenbach, Bezgenriet, Faurndau, Hohenstaufen, Holzheim, Jebenhausen und Maitis mit ihren Ortsteilen betrachtet“, unterstreicht das Stadtoberhaupt den ganzheitlichen Ansatz.

Die von der Stadt beauftragte IGV  (Ingenieur Gesellschaft Verkehr) GmbH & Co KG in Stuttgart habe dazu einen Fragebogen erarbeitet, um möglichst viele Informationen und Anregungen von den Bürgern zu erhalten. Dieser wende sich sowohl an bisherige Nutzer der bestehenden Busangebote wie auch an diejenigen Menschen, für die das Busangebot momentan noch nicht attraktiv sei und die deshalb andere Verkehrsmittel nutzen würden. Gefragt wird nach den zurückgelegten Strecken, den Verkehrsmitteln und den Gründen. Darüber hinaus wird die Zufriedenheit mit der Erreichbar, der Häufigkeit, der Fahrtzeiten, der Pünktlichkeit und dem Platzangebot gefragt. Zudem ist ausreichend Platz für eigene Vorschläge vorgesehen.
21.3.321

 

 

Schwörmontagstradition jetzt Kulturerbe

Esslingen. Die Deutsche Unesco-Kommission hat in ihrer jüngsten Sitzung dem gemeinsamen Antrag der Städte Reutlingen, Ulm und Esslingen entsprochen und die heute noch lebendigen Schwörtagstraditionen in diesen einstigen Reichsstädten in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Der Antrag war 2019 über das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg auf den Weg gebracht worden.  Ziel des Prädikats "Immaterielles Kulturerbe" ist es, die kulturelle Vielfalt in Deutschland sichtbar zu machen. Nach Auffassung der Kommission sind die Schwörtagstraditionen der drei ehemaligen Reichsstädte „als Ausdruck kommunaler Demokratie und Selbstbestimmung“, wie es im Antragstext heißt, dafür ein besonders wichtiges Beispiel.
21.3.21

 

 

Corona hat Tourismus auf der Alb „schwer gebeutelt“

Hotel Schiefes Haus im Fischerviertel in Ulm. Foto: Ulm/Neu-Ulm Touristik GmbH /Christoph Düpper

Schwäbische Alb. Die Zahlen des Statistischen Landesamtes bezüglich der touristischen Ankünfte und Übernachtungen im Gebiet der Schwäbischen Alb haben bestätigt, was bereits erwartet wurde: Für das Jahr 2020 sind durch die Auswirkungen der Coronapandemie schwerwiegende Einbußen bei touristischen Ankünften und Übernachtungen zu verzeichnen.

Waren es im Jahr 2019 noch 2,7 Millionen Ankünfte und rund 5,8 Millionen. Übernachtungen, sind die Zahlen 2020 um 49,3 Prozent(auf 1,4 Millionen) bei den Ankünften und um 43,1  Prozent (auf 3,3 Millionen) bei den Übernachtungen eingebrochen. Trotz der urlaubstouristisch starken Monate von Juli bis Oktober, dank derer eine positivere Prognose zunächst möglich schien und das Defizit der Übernachtungen zeitweise auf bis zu 35 Prozent gedrückt werden konnte, wird die Schwäbische Alb durch die coronabedingten Einschränkungen und Beherbergungsverbote hart getroffen.

Die Gastgeber, sowie touristische Dienstleister der Schwäbischen Alb sind durch die Corona-Einschränkungen schwer gebeutelt, wie der Vorsitzende des Wirtschaftsbeirats des Schwäbische Alb Tourismus (SAT) und Inhaber des Hotels Schloss Weitenburg in Starzach, Max-Richard Freiherr von Rassler, nachdrücklich betont: „Die Situation ist dramatisch. Viele Betriebe sind längst an ihre Grenzen geraten und haben aufgegeben. Viele weitere kämpfen ums Überleben. Eine verlässliche Öffnungsperspektive für den heimischen Tourismus ist dringend erforderlich. Zudem ist es desillusionierend, wenn Osterurlaub auf Mallorca ermöglicht wird, während zugleich in ganz Deutschland sämtliche touristische Angebote geschlossen sind.“

Auch SAT-Vorsitzender Mike Münzing appelliert daran, die Branche nicht weiterhin als Pandemie-Bekämpfungsinstrument Nummer eins anzusehen: „Der Tourismus lag bereits im Frühjahr 2020 mehrere Wochen darnieder und ist nun seit November – also seit bald fünf Monaten – zum Stillstand gezwungen. Die Lastenverteilung in der Pandemiebekämpfung ist somit sehr ungleich verteilt. Der Tourismus hat zur Bewältigung dieser Mammutaufgabe, die ja eine gesamtgesellschaftliche ist, über die Maßen viel beigetragen. Betrachtet man den Misserfolg des Teil-Lockdowns im November 2020 ist zudem fraglich, ob die starke Fokussierung auf unsere Branche epidemiologisch sinnvoll ist. Offensichtlich wurden seinerzeit viele Kontakte, die zu Ansteckungen führten, übersehen.“

Um die Dringlichkeit von Öffnungsperspektiven für den Tourismus weiter zu betonen, schließt sich der SAT der vom Deutschen Tourismusverband und anderen Branchenverbänden initiierten Social-Media-Kampagne „#PerspektiveJetzt“ an. Im Laufe der kommenden Tage werden auf der Facebookseite des SAT immer wieder Statements und Positionen von touristischen Akteuren im Gebiet der Schwäbischen Alb, die ihre Situation schildern, zu lesen sein.

(Die Zahlen der Schwäbischen Alb entsprechen dem Verbandsgebiet des Schwäbische Alb Tourismus. Sie sind nicht identisch mit den Daten, die vom Statistischen Landesamt für die Schwäbische Alb veröffentlicht werden.)
22.3.21

 

 

Corona-Pandemie überschattet Maientag 2021

Das Riesenrad - eines der Symbole des Göppinger Maientages. Foto: Bettina Fritz

Göppingen. Maientagskommission und Stadtverwaltung haben über den Maientag 2021 gesprochen, der in herkömmlicher Firm nicht stattfinden kann. Stattdessen sollen einzelne Teil des Kinder- und Heimatfestes coronakonform durchgeführt werden. Ein unbegrenzt zugänglicher Vergnügungspark und ein Festzelt sind aktuell nicht vorstellbar. Die Karusselltage zu Ende der letztjährigen Sommerferien haben aber eine Alternative aufgezeigt, die in diesem Jahr zum Maientag vom 18. bis 21. Juni wiederholt werden könnte.  Schulgottesdienste können am Freitag beziehungsweise Montag in den Schultag integriert werden. Das Maientagsansingen am Freitagabend könnte, passendes Wetter vorausgesetzt, wieder ins Freie, in die Stadthallen-Anlage, verlegt werden. Ein kleineres Ensemble der Jugendmusikschule anstelle des Städtischen Blasorchesters und ein kleinerer Chor anstelle einer gesamten Grundschule könnten einen klangvollen musikalischen Auftakt gestalten, den via Internet auch unbegrenzt viele Zuschauer miterleben könnten.  Am Samstagmorgen können das Turmblasen vom Rathaus und das Maientags-Einläuten durch die Kirchen stattfinden, das Platzkonzert auf dem Marktplatz aus heutiger Sicht eher nicht.  Die Maientagsansprache von Oberbürgermeister Alex Maier könnte via Internet verfolgt werden; das Maientagslied könnte anschließend gemeinsam, aber an ganz vielen Orten am Smartphone, Laptop oder PC gesungen werden.

Der Maientags-Festzug mit 3.000 Mitwirkenden und Zehntausenden Zuschauern  wird nicht in gewohnter Form stattfinden können. Als Alternative wurden einzelne Walking-Acts angeregt. Die historischen Festzugsbilder sollen in einzelnen Szenen durch die Innenstadt flanieren. Durch die ständige Bewegung und Abwechslung werden keine stehenden Zuschauermassen angelockt. Diese Idee fand in der Maientagskommission  Anklang, wenngleich Einzelheiten noch abgesprochen werden müssen. Nicht leicht fiel auch der Verzicht auf die Vorführungen am Samstagnachmittag in der EWS-Arena.

Anstelle der Kletterbäume kommt eine virtuelle Tombola in Verbindung mit einem Onlinespiel in Betracht. Der  beliebte Luftballon-Wettbewerb könnte mit versetzten Startorten an den verschiedenen Grundschulen bereits am Freitagvormittag erfolgen.

Für die Durchführung des Maientagsballs am Samstagabend in der Stadthalle wurden keine Chancen gesehen, aber sowohl die Gottesdienste für den Frieden am Sonntagvormittag wie auch die Maientagsmotette am Sonntagabend könnten nach heutigem Stand durchgeführt werden.

Ausführlich diskutiert wurde die Frage eines Feuerwerks am Festgelände. Die Beibehaltung der bisherigen Finanzierung durch die Schaustellerbetriebe stand angesichts des verringerten Besucheraufkommens nicht zur Debatte. Ob aber die Stadt die Kosten eines Feuerwerks oder alternativ einer Lasershow übernehmen sollte, war angesichts der damit verbundenen Ansammlungsgefahr umstritten. Mehrheitlich beschlossen die Mitglieder der Maientagskommission, dass in diesem Jahr weder ein Feuerwerk noch eine Lasershow stattfinden sollen.

Ab Mai werden die dMaientagsplaketten erhältlich sein, die jetzt, wenn auch in reduzierter Menge von 2.500 statt 6.000 Stück hergestellt werden. Weiter ausgearbeitet werden Ideen für ein Online-Spiel zur Geschichte Göppingens und speziell des Maientags, zu Maientags-Stadtführungen und zu einem Best-of-Film – Material aus den Jahren 1955 und 1957 könnte Aufnahmen aus den Jahren 2018 und 2019 gegenüber gestellt werden.
22.3.21

 

Der Kommentar

Die Leiden des Maientages

Von Rüdiger Gramsch

Es ehrt Oberbürgermeister und Maientagskommission, sich über einen Maientag in Pandemie-Zeiten einen Kopf machen anstatt ihn einfach abzusagen. Auf den ersten Blick machen die Verwaltungs-Vorschläge für einen Corona-Maientag Sinn. Deutlich weniger Akteure, auseinandergezogene Spielorte, nur eine geringe Zahl an Begnungsmöglichkeiten. All das mag coronagerecht sein, doch ob das Konzept bei der Bevölkerung (und im Idealfall darüber hinaus) Begeisterung auslöst, darf bezweifelt werden. Denn – und das ist nicht neu – der Göppinger Maientag leidet schon seit  vielen Jahren unter Zuspruch und Attraktivität. Beides wird nicht besser, wenn man in Corona-Zeiten am bisherigen Konzept festhält und wesentliche Teile auch noch abspeckt oder ins Internet verlagert. Da wäre es mutiger gewesen, wie 2020,  auch den Maientag 2021 abzusagen und Zeit und (eingespartes) Geld zu nutzen, endlich über die Neugestaltung des Kinder- und Heimatfestes nachzudenken. Mit dem Ziel, künftig nicht nur die Bürger für das Fest zu begeistern, sondern auch Zuschauer von außen, sowie die Medien anzulocken. Denn ein traditionsreiches Fest ist eine wichtige Marketingmaßnahme für eine Stadt und für sie imagebildend. Der Ruf nach einer zeitgemäßen Ausgestaltung des Göppinger Friedensfestes verhallt aber Jahr für Jahr – so wie die Knaller beim Maientagsfeuerwerk.
22.3.21

 

 

Montemaris: Fenster und Türen beschädigt

Adelberg. Hohen Schaden verursachten Vandalen am Sonntag in Adelberg. Kurz vor 2 Uhr hörten Zeugen Geräusche an dem ehemaligen Freizeitbad und sahen Personen wegrennen. Die Zeugen nahmen die Verfolgung auf und konnten drei Personen im Alter zwischen 22 und 24 Jahren bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Mit einem Stein wurden mehrere Glasscheiben im Bereich des Eingangs beschädigt. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 5.000 Euro.
22.3.21

 

 

Betrunken und randaliert

Geislingen. Am Sonntag nahm die Polizei in Geislingen einen 44-Jährigen vorläufig fest. Gegen 15.30 Uhr meldeten Zeugen eine pöbelnde Person an einer Tankstelle in der Stuttgarter Straße. Der schrie dort herum und belästigte Kunden. Polizeistreifen fuhren an und stellten den 44-Jährigen an der Tankstelle fest. Gegenüber den Polizisten verhielt er sich aggressiv. Der Mann roch nach Alkohol und war betrunken. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Mann mit seinem Auto zur Tankstelle gefahren war. Die Beamten nahmen ihn auf ein Polizeirevier mit. In einem Krankenhaus musste er eine Blutprobe abgeben. Die soll nun klären wie stark der 44-Jährige alkoholisiert war. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
22.3.21

 

 

Unfall beim Überholen

Bartholomä. Mit ihrem Pkw setzte eine 26-Jährige am Samstagnachmittag gegen 15.30 Uhr auf der Landesstraße 1165 zwischen Bartholomä und Heidenheim zum Überholen eines vorausfahrenden Fahrzeuges an. Hierbei übersah sie, dass ein hinter ihr fahrenden Pkw bereits überholen wollte. Die Fahrerin strefte mit ihrem Wagen das überholendes Fahrzeug, wobei ein Gesamtschaden von rund 10 000 Euro entstand. Sowohl die 26-Jährige, als auch der 49 Jahre alte -Fahrer blieben unverletzt.
22.3.21

 

 

Kreis Göppingen: 7-Tage-Inzidenz bei 130,2

Kreis Göppingen. Die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Göppingen lag am Abend nach Informationen des Sozialministeriums Baden-Württemberg bei 130,2. Das Gesundheitsamt des Landkreises veröffentlicht am Wochenende keine Zahlen zum Pandemieverlauf.
22.3.21

 

 

Ostalbkreis hat eine 7-Tage-Inzidenz von über 100

Ostalbkreis. Bleibt die 7-Tage-Inzidenz des Ostalbkreises weiter über dem Wert von 100 , hat die Landkreisverwaltung im Laufe des Montags eine Entscheidung über verschärfende Maßnahmen gemäß der Corona-Verordnung des Landes zu treffen.Diese würden dann am Mittwoch dieser Woche in Kraft treten. Wie Landrat Dr. Joachim Bläse am Sonntag mitteiltr, muss zunächst jedoch das aktuelle Ausbruchsgeschehen im Ostalbkreis erneut im Detail unter die Lupe genommen und bewertet werden. Eines habe sich aber bereits jetzt klar herauskristallisiert, so der Landrat, nämlich eine maßgebliche Rolle der Kitas.

„Bei einem weiterhin diffusen Infektionsgeschehen hat die Landkreisverwaltung keinen Ermessens- oder Gestaltungsspielraum mehr. Vielmehr müssen wir laut Corona-Verordnung des Landes in einer Verfügung amtlich bestätigen, dass an drei Tagen in Folge die Inzidenz über 100 lag. Damit treten dann automatisch die in der Landesverordnung genannten Verschärfungen am zweiten Werktag nach unserer Verfügung in Kraft", erläutert Bläse. Ob und welche Maßnahmen unter Umständen darüber hinaus notwendig sind, will der Landrat im Laufe des Montags prüfen lassen. Da in den Kitas Abstände nicht eingehalten werden könnten und bislang auch keine Maskenpflicht herrschte, kam es dort quer durch den Landkreis zu immer mehr Infektionen. „Deshalb müssen wir darauf nochmals einen genauen Blick werfen und uns überlegen, wie wir dort eingreifen können." Auch will Bläse die für diesen Montag angekündigte Schalte der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten in den Entscheidungsprozess des Kreises mit einbeziehen: „Wir wollen natürlich den Tenor der Beschlüsse berücksichtigen und hoffen, dass künftig nicht mehr allein die Inzidenz, sondern weitere Faktoren maßgeblich für Öffnungen oder Schließungen sind."

Am 19. März meldete das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg für den Ostalbkreis erstmals eine 7-Tage-Inzidenz über 100. Innerhalb von nur zehn Tagen ist die Inzidenz damit rasant um das über Zweieinhalbfache gestiegen. Auch am Samstag  lag die Inzidenz mit 112,7 deutlich über der kritischen Marke von 100. Sofern das Landesgesundheitsamt in seiner Tagesmeldung von Sonntag,  dem Ostalbkreis erneut einen Wert über 100 bestätigt, muss das Landratsamt Ostalbkreis gemäß § 20 Abs. 5 Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg die Überschreitung der Inzidenz über 100 an drei Tagen in Folge offiziell in einer Verfügung feststellen und bekanntmachen.
21.3.21

 

 

Feuerwerkskörper auf Polizeibeamte abgeschossen

Kirchheim unter Teck. Am Sonntag kurz nach 0.15 Uhr überprüften zwei Streifenbesatzungen nach einem Hinweis aus der Bevölkerung die Örtlichkeit bei der "Alten Teck Realschule" beim Rambouillet- Platz in Kirchheim mehrere Jugendliche, die sich dort aufhielten und ein Feuer entzündet haben sollen. Nachdem die ersten beiden Polizeibeamten ausgestiegen waren, wurde ein Feuerwerkskörper horizontal aus Richtung Innenhof in Richtung der beiden Polizeibeamten abgeschossen. Der Feuerwerkskörper verfing sich kurz vor dem Streifenfahrzeug in einem Baum und explodierte unmittelbar vor den eingesetzten Beamten. Nach der Explosion versuchte ein 21-Jähriger vom Innenhof in Richtung Sportplatz zu flüchten. Nach kurzer fußläufiger Verfolgung konnte der 21-Jährige eingeholt und vorläufig festgenommen werden. Hierbei zog sich eine 23-Jährige Beamtin eine leichte Verletzung am Fuß zu. Ob es sich bei dem 21-Jährigen um den Entzünder des Feuerwerkskörpers handelt ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen durch das Polizeirevier Kirchheim/T.. Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zu den Jugendliche geben können werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07021/501-0 mit dem Polizeirevier Kirchheim/T. in Verbindung zu setzen.
21.3.21

 

 

Akzeptanz der Bürger bei steigenden Gebühren nicht zu erreichen

Kreis Göppingen. Die SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende Susanne Widmaier berichtet, dass  das geplante Abfall- und Gebührenkonzept eine kritische Debatte in der SPD-Fraktion ausgelöst hat: "Uns ist durchaus bewusst, dass aus Umweltschutzgründen so viel Müll wie möglich recycelt oder weiterverwertet werden soll. Nicht nur das Kreislaufwirtschaftsgesetz, sondern auch die Verantwortung der Umwelt und der kommenden Generationen gegenüber zeigt, dass wir wie seither nicht weiter machen können führte der Sprecher im Umwelt- und Verkehrsausschuss und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Benjamin Christian aus. Abfälle sind zu einem großen Teil Wertstoffe die wiederverwertet, oder zur Energiegewinnung eingesetzt und nicht verbrannt werden sollen", so Widmnaier.

Konkret geht es um die Senkung der Restmüllmenge. Wie  aus Abfallanalysen im Landkreis Göppingen bekannt ist, befinden sich immer noch zwei Drittel Bioabfälle und Wertstoffe in der Restmülltonne, die statt verbrannt künftig verwertet werden sollen. Dies benötigt von allen  Bürgern im Landkreis  Verständnis und ein Umdenken bei der Müllentsorgung, so die SPD. Der Landkreis Göppingen belegt seit Jahren deutlich einen der letzten Plätze bei der Höhe der Restmüllmenge aller Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg.

Die Mitglieder der SPD-Fraktion sind aber der Ansicht, dass eine breite Akzeptanz in der Einwohnerschaft des Landkreises  für das  neue Konzept erforderlich ist.  Diese sei nicht zu erreichen durch ein sinkendes Angebot bei gleicher Gebührenhöhe bzw. bei gleicher Qualität der Entsorgung mit einer deutlichen Steigerung der Abfallgebühren.
21.3.21

 

 

Jugendliche feiern Party

Rechberghausen.  Der Polizei war eine Party in einem leerstehenden Haus in Rechberghausen gemeldet worden. Der ersten Streife zog der Geruch von Marihuana noch vor dem Haus in die Nase. Zwei Jugendliche saßen davor. Einer ergriff sofort die Flucht, und war weg. Beim Zweiten, einem 15-Jährigen, wurde bei der Durchsuchung ein Schlagring aufgefunden, was einen Verstoß gegen das Waffengesetz darstellt. Mit zusätzlichen Streifen sollten die weiteren Personen im Haus kontrolliert werden. Beim Eintritt der Polizeibeamten ergriffen drei die Flucht und sprangen vom Balkon des ersten Obergeschosses. Zwei von ihnen wurden angehalten. Den Utensilien nach war reichlich, auch harter Alkohol getrunken und Marihuana geraucht worden. Insgesamt wurden sechs Jungen und Mädchen im Alter von 14, 15 und 16 Jahren angetroffen. Auch ein 18-Jähriger war dabei. Weitere Betäubungsmittel konnten nicht aufgefunden werden. Die Jugendlichen wurden vor Ort ihren Eltern und Erziehungsberechtigten übergeben.
21.3.21

 

 

 

Autofahrer gerät in hilflose Lage

Geislingen. Am Samstagmittag befuhr ein 79-Jähriger mit seinem Auto die Steige nach Stötten. Kurz nach Geislingen, nach der dortigen Kehre, bemerkte er, dass er eine Radkappe verloren hatte und machte sich auf die Suche. Dabei rutschte er in dem sehr steilen Gelände einige Meter ab und kam nicht mehr hoch. Seine Beifahrerin alarmierte die Rettung. Ein weiterer Autofahrer kam vorbei, bot seine Hilfe an und sicherte den Senior mit einem Seil. Erst die Bergwacht, die ebenfalls mit Seilen gesichert vorgehen musste, konnte den Senior wieder auf die sichere Fahrbahn zurückbefördern. Er wurde mit leichten Verletzungen zur Untersuchung ins Krankenhaus gefahren. Die Straße war für die Dauer der Rettung bis ca. 13.30 Uhr für den Verkehr gesperrt.
21.3.21

 

 

Handballer siegen gegen Burgdorf

Göppingen. Im Heimspiel gegen Hannover-Burgdorf holten die Bundesliga-Handballer von Frisch Auf Göppingen am Samstagabend einen weiteren Sieg. Mit 31:24 schickten die Grün-Weißen die Gäste aus der EWS-Arena. Frisch Auf Göppingen belegt in der Tabelle den sechsten Tabellenrang.
20.3.21

 

 

Hochbetrieb im Kreisimpfzentrum in Aalen

Ostalbkreis. Es ist Bewegung im Kreisimpfzentrum (KIZ) des Ostalbkreises in der Aalener Ulrich-Pfeifle-Halle. Nicht nur über 80-Jährige mit einem der bislang im KIZ eher raren Biontech-Impftermine und jüngere Impfberechtigte, die Astrazeneca erhalten, füllen das KIZ. Ab sofort kann der Ostalbkreis auch all diejenigen impfen, die auf der Warteliste des Impfterminservice 116 117 stehen. Ein gemischtes Team aus Beschäftigten des Landratsamts, Bundeswehr und Feuerwehr hat sich daran gemacht, die  Senioren anzurufen. Um 13 Uhr standen die ersten für ihre Impfung im KIZ bereit.

Landrat Dr. Joachim Bläse freut sich, dass mit dieser Aktion das Impfen nach der Wiederaufnahme der Verimpfung von Astrazeneca einen weiteren Riesenschritt nach vorne macht. "Wir haben am Donnerstag dafür eine Extra-Portion Biontech erhalten. Am Freitagabend um 210 Uhr wurde uns dann aus Stuttgart die Warteliste übersandt", berichtet Bläse. Sofort habe man die Teams im KIZ aktiviert und weiteres Personal aufgestockt, um gleich am Samstag loslegen zu können. Das Personal von DRK und Malteser und Impfärzte seien bereit gestanden, wofür der Kreischef sehr dankbar ist. Parallel habe man begonnen, die Warteliste abzutelefonieren. "Klasse, wie flexibel die Seniorinnen und Senioren, aber auch deren Angehörige sind! Dafür herzlichen Dank!", so der Landrat.

Bis Samstag, 16 Uhr, haben bereits 517 über 80-Jährige ihren Impftermin telefonisch erhalten. "Geimpft wird am Samstagabend bis 21 Uhr. Dann sind 186 Menschen der Warteliste geimpft. Am Sonntag wurden 220 Termine vergeben und auch in den kommenden Tagen werden wir an der Erledigung der Warteliste arbeiten", informiert Dezernent Thomas Wagenblast, der im Aalener Landratsamt federführend für die Organisation des Impfens mit den Ärztlichen Leitern des KIZ zuständig ist.

Insgesamt standen 1.527 über 80-Jährige auf der Warteliste. Nicht alle benötigen aber noch einen Termin im Aalener KIZ, sondern wurden inzwischen teilweise bereits im Rahmen der dezentralen Impfaktionen in den Kommunen geimpft oder wollen dort ihre Impfung erhalten. Die Freude und Erleichterung, dass sie nun gegen das Corona-Virus geschützt werden, war vielen im KIZ anzumerken.

Keine Infos aus dem Landkreis Göppingen

Über das aktuelle Impfgeschehen im Landkreis Göppingen hüllt sich das Landratsamt Göppingen weiter in Schweigen. Die letzte Presseinformation zum Thema stammt vom 15. März. Darin wurde angekündigt, dass nicht mehr mit Astrazenica im Kreisimpfzentrum geimpft werde. Wie es weitergehe, wollte die Behörde zeitnah mitteilen. Bis heute, Samstag, liegen jedoch keine Informationen hierzu vor.
20.3.21

 

 

7-Tage-Inzidenz leicht gesunken

Kreis Göppingen. Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Göppingen ist am Samstag wieder leicht gesunken. Sie betrug am Abend 114,7 nach 119,3 am Donnerstag und 123,6 am Freitag.
20.3.21

 

 

Unfall auf der B29

Schwäbisch Gmünd. Am Samstag gegen 2 Uhr befuhr ein 23-Jähriger mit seinem Wagen die B29 in Fahrtrichtung Stuttgart. In der dortigen Baustelle schätzte er den Fahrbahnverlauf falsch ein und fuhr auf den linken Fahrstreifen, wo sich die Baustelle befindet. Als er vor sich eine Baumaschine erkannte, bremste er sein Fahrzeug bis zum Stillstand ab. Ein nachfolgender 22-Jähriger, der ebenfalls auf den linken Fahrstreifen gewechselt war, erkannte dies zu spät und fuhr mit seinem Pkw auf den ersten Wagen auf. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 35.000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
20.3.21

 

 

Unbekannte hinterlassen Ort der Verwüstung

Baltmannsweiler. Am späten Freitagabend haben bislang unbekannte Täter zahlreiche Verkehrszeichen und Gegenstände mutwillig beschädigt. Zwischen 22.45 Uhr und Mitternacht wurden mehrere Verkehrsschilder aus der Verankerung gerissen sowie teilweise auch umgebogen. Zudem wurden mehrere Laternen, Poller, Mülltonnen und Kleidercontainer angegangen, teilweise umgeworfen sowie auch mitgenommen und an anderer Stelle wieder abgestellt. Die Spur der Täter zog sich über die Schorndorfer Straße, das Kulturzentrum in der Baacher Straße, Wannenweg, Mahdweg, bis in die Rosenstraße. Das Polizeirevier Esslingen hat die Ermittlungen aufgenommen. An mehreren Gegenständen konnten Spuren gesichert werden. Der Schaden kann noch nicht beziffert werden. Zeugen und weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter Telefon 0711/3990-330 beim Polizeirevier Esslingen zu melden.
20.3.21

 

 

Teamviewer wird Trikotsponsor bei Manchester United

Göppingen. Teamviewer investiert weiter ins Sportmarketing. Der Göppinger Softwarehersteller mit seinen weltweit 1300 Mitarbeitern steigt nach seinem Engagement beim Handball-Bundesligisten Frisch Auf Göppingen nun auch im Fußball ein. Und das gleich mit einer Reisennumme. Ab der neuen Saison werden die Göppinger Trikotsponor vom englischen Premier League Club Manchester United, der weiltweit 1,1 Milliarden Fans haben soll. Bislang war der amerikanischen Autohersteller Chevrolet Hauptsponor der Engländer. Den Deal mit dem Fußballclub lässt sich Teamviewer einiges kosten. 275 Millionen Euro sollen die Göppinger in den nächsten fünf Spielzeiten nach Manchester überweisen. Das Volumen des Deals hatte am Freitag auch auch an der Bröse für Unruhe gesorgt, da das Engagement auch Folgen für den zu erwarteten Gewinn hat. Anleger rümpfer deshalb etwas die Nase, wurde vom Börsenparkett berichtet.
19.3.21

 

 

Neuer Leiter beim Geislinger Polizeirevier

Dieter Taller ist neuer Leiter des Polizeireviers in Geislingen. Foto: Polizei

Geislingen. Seit Anfang März leitet das Erster Polizeihauptkommissar Dieter Taller das Polizeirevier Geislingen. Der bisherige Leiter des Polizeireviers Geislingen, Polizeioberrat Jens Rügner, wechselte  nach Stuttgart. Mit Dieter Taller übernehme ein erfahrener Polizeibeamter kommissarisch die Verantwortung für das Polizeirevier Geislingen, sagte Polizeipräsident Bernhard Weber, Leiter des Polizeipräsidiums Ulm. Er dankte  Rügner für die seit dem Jahr 2015 geleistete Arbeit an der Spitze des Polizeireviers. Er habe sich mit viel Engagement und Elan für die Sicherheit der rund 63.000 Menschen, die im 288 Quadratkilometer großen Bereich des Polizeireviers leben, eingesetzt. Trotz steigender Kriminalitätszahlen sei die Aufklärungsquote in den vergangenen Jahren mit etwa 60 Prozent konstant hoch geblieben. „Sie haben es geschafft, die Motivation der Beschäftigten in Ihrem Polizeirevier auch in schweren Zeiten wie der Corona-Pandemie hoch zu halten“, lobte Weber den bisherigen Revierleiter. Weber sei davon überzeugt, dass der 56-Jährige Dieter Taller seine neue Funktion in gleich hervorragender Weise wie sein Vorgänger ausüben werde, das habe er in seinen bisherigen Funktionen unter Beweis gestellt.

Der 56-jährige Dieter Taller begann 1986 seinen Dienst bei der Polizei des Landes Baden-Württemberg. Nach der Ausbildung und ersten Dienstjahren in Esslingen absolvierte Taller sein Studium an der Hochschule für Polizei. Anschließend stellte er als Polizeiführer vom Dienst im Führungs- und Lagezentrum der damaligen Polizeidirektion Esslingen seine Führungsqualitäten unter Beweis, danach als Dienstgruppenleiter im Streifendienst. 2008 wechselte er zur damaligen Polizeidirektion Göppingen als Referent für Einsatzangelegenheiten. 2016 wurde Taller Leiter der Führungsgruppe beim Polizeirevier Göppingen und Stellvertreter der Revierleitung. Zudem war er während all der Dienstjahre in der Alarmhundertschaft engagiert, zuletzt als deren Leiter.

Der 43-jährige Jens Rügner begann im Oktober 1997 seine Ausbildung bei der Bereitschaftspolizei in Lahr. Nach dem Studium an der Hochschule in Villingen-Schwenningen wurde er zum Polizeirevier in Horb versetzt wo er als Dienstgruppenleiter im Streifendienst eingesetzt wurde. Kurze Zeit später folgte er dem Ruf des Ministeriums. Hier verrichtete er seinen Dienst beim Referat 31 „Verkehrspolizeiliche Angelegenheiten“. Nach zahlreichen Stationen innerhalb der Polizeiorganisation absolvierte er an der Hochschule für Polizei in Münster/Westfalen sein Studium zum Höheren Polizeivollzugsdienst. Ab 2010 war er im Landespolizeipräsidium im Innenministerium Baden-Württemberg tätig, 2015 übernahm er die Leitung des Polizeireviers Geislingen.

Das Polizeirevier Geislingen ist eines von  zwölf Revieren des Polizeipräsidiums Ulm. Knapp 60  Mitarbeiter betreuen zwölf der 38 Gemeinden des Landkreises Göppingen. Zum Revier Geislingen gehören die Polizeiposten Böhmenkirch, Deggingen und Kuchen. 2189 Straftaten verzeichnete die Kriminalstatistik im Jahr 2020 für diesen Bereich, von denen 60 Prozent aufgeklärt wurden. Die Kriminalitätsbelastung liegt mit 3.437 Straftaten je 100000 Einwohner deutlich unter dem Durchschnitt des Polizeipräsidiums Ulm (4.242) und des Landkreises Göppingen (4.306).
19.3.21

 

 

Werke von Gustav Jourdan online verfügbar

Ein Teil der Werke des in Schwäbisch Gmünd geborenen Künstlers Gustav Jourdan sind jetzt online verfügbar. Unser Foto zeigt einen Ausschnitt aus der Arbeit "Kloster Lorch und Remsbahn". Foto: StadtA GD_Best.E04 Nr. 1000

Schwäbisch Gmünd (sv). Das Stadtarchiv Schwäbisch Gmünd hat den Teilnachlass des in Gmünd geborenen Künstlers Gustav Jourdan (1884-1950) mit etwa 300 Zeichnungen, Porträts und Feldpostkarten aus dem Bestand E04 (Grafische Sammlung) digitalisiert und online zur Verfügung gestellt. Die gemeinfreien Werke sind ab sofort kostenlos, rund um die Uhr und barrierefrei online zugänglich. Unterstützt wurde das Stadtarchiv bei diesem Projekt von Carlotta Pauly (FSJ-Kultur im Kulturbüro).

Der bildende Künstler Gustav Jourdan wurde 1884 in Schwäbisch Gmünd geboren. Sein Vater, der Goldschmied Wilhelm Friedrich Jourdan aus Corres bei Ötisheim, heiratete in Gmünd Bertha Karoline geborene Schmid. Gustav Jourdan ist der jüngste Sohn aus dieser Ehe. Da Gustav Jourdans Vater früh verstarb, musste die Mutter mit ihrem kleinen Bijouteriegeschäft in der Schreinerstraße 4 für das Auskommen der Familie sorgen. Nachdem Gustav Jourdan die Gmünder Gewerbeschule besucht hatte, studierte er an der Kunstakademie Stuttgart. Dort arbeitete er seit 1911 zunächst als Hilfslehrer und ab 1913 als Leiter. 1923 erhielt er die Professur für die Klasse für Stoffdruck, welche er auch bis zu seiner Pensionierung 1946 innehatte. Aufgrund der Kriegsschäden in Stuttgart zog er 1944 mit seiner Frau in sein Sommerhäuschen nach Hayingen, wo er 1950 verstarb. Im gleichen Jahr wurde er zum Ehrenbürger der Stadt Hayingen ernannt.

Die Onlinestellung erfolgte – wie auch schon beim Nachlass des Fotografen Karl Otto Lang – in Kooperation mit Wikimedia Commons. Die Digitalisate stehen unter der freien Lizenz CC-BY-SA 3.0 DE und können nachgenutzt werden. Voraussetzung hierfür ist die Nennung des Stadtarchivs Schwäbisch Gmünd als verwahrende Einrichtung sowie der jeweils gültigen Signatur des Originals. Unter folgendem Link können die Werke angesehen, geteilt, heruntergeladen und nachgenutzt werden: https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Gustav_Jourdan?uselang=de
19.3.21

 

 

Auch Bettenhaus im Rohbau fertig

Kreis Göppingen. Das viergeschossige Bettenhaus des Neubaus der Klinik am Eichert ist im Rohbau fertiggestellt. Derzeit werden darauf die Wände für das abschließende Technikgeschoss errichtet – sowie an den Auskragungen im Osten und Westen je sieben Konstruktionen aus sehr viel Stahl und Beton. „Es handelt sich dabei um Überzüge, welche die Auskragungen des Bettenhauses abfangen“, erklärt Andreas Frischmann, der Projektleiter des Neubaus. Noch werden die Auskragungen von Betonpfeilern gestützt, diese werden aber in Kürze entfernt. „Damit sich die Auskragungen dann nicht nach unten neigen, werden die aus den Überzügen ragenden Stahlkabel, die sogenannten Spannglieder, gespannt“, so Frischmann.„Insgesamt wurden in den Überzügen 150 Tonnen normaler Bewehrungsstahl und 16 Tonnen Spannstahl verbaut“, sagt Georg Schilling vom Bauteam.  
19.3.21

 

 

Zeichen gegen Rassismus

Göppingen. Anlässlich des bundesweiten Aktionstags „Vorsicht, Vorurteile!“ setzte auch die Stadt Göppingen ein Zeichen gegen Alltagsrassismus. Die leuchtend gelben „Vorsicht-Vorurteile!“-Aufkleber auf dem Marktplatz, im Foyer der Stadthalle und im Eingangsbereich des Testzentrums im Bürgerhaus sollen auf Alltagsrassismus hinweisen und zum Nachdenken aufrufen. „Zu viele gehen einfach über mich hinweg“, steht in knalligem Rot auf dem Aufkleber, den Oberbürgermeister Alex Maier, die Erste Bürgermeisterin Almut Cobet und die Jugendkoordinatorin Rebecca Zabel gemeinsam mit Mitgliedern des Gemeinderats im Foyer der Stadthalle angebracht haben.  Die Stadt Göppingen setzt sich seit 2007 gegen Rassismus und für Vielfalt ein. 2008 wurde sie dafür als eine der bundesweit ersten Städte mit dem Titel „Göppingen – Ort der Vielfalt“ ausgezeichnet. Seit 2015 beteiligt sie sich mit ihrer „Partnerschaft für Demokratie“ am Bundesprogramm „Demokratie leben!“
19.3.21

 

 

Gerutscht: 77 000 Euro Schaden

Heubach. Auf rund 77.000 Euro wird der Sachschaden geschätzt, der bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagabend in Heubach entstand. Kurz nach 18 Uhr befuhr eine 56-Jährige mit ihrem Pkw die Lauterburger Straße. In einer Rechtskurve bremste sie ihr Fahrzeug ab, wodurch dieses ins Rutschen geriet und gegen den Pkw eines 25-Jährigen und anschließend gegen das Fahrzeug einer 34-Jährigen prallte. Alle Fahrzeugführer blieben bei dem Unfall unverletzt.
19.3.21

 

 

Fahrzeug übersehen

Bartholomä. Von einem Wanderparkplatz kommend, fuhr ein 38-Jähriger am Donnerstagabend gegen 18.40 Uhr mit seinem Pkw auf die Landesstraße 1162 zwischen Bartholomä und Heubach ein. Hierbei übersah er den Pkw einer 40-Jährigen und streifte diesen. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beziffert sich auf rund 5000 Euro.
19.3.21

 

 

Wahlausgang bestätigt

Kreis Göppingen/Ostalbkreis. Der Kreiswahlausschuss im Landkreis Göppingen hat am Freitag die endgültigen Ergebnisse der Landtagswahl am 19. März 2021 in den Wahlkreisen 10 Göppingen und 11 Geislingen festgestellt. Im Vergleich zum vorläufigen Ergebnis ergaben sich in erster Linie wahlstatistische Veränderungen, die

sich nicht auf die jeweiligen Stimmergebnisse auswirkten. Von den insgesamt 114.482 abgegebenen Stimmzetteln waren lediglich 807 ungültige Stimmabgaben zu

verzeichnen. Die Briefwahl nahm erneut weiter zu. Im Wahlkreis 10 Göppingen stieg der Anteil der Briefwähler gegenüber der letzten Landtagswahl von 18,73 % auf 47,51 %. Im Wahlkreis 11 Geislingen war der Anstieg noch stärker. 2016 waren es noch 21,22 %, bei der jetzigen Landtagswahl betrug der Anteil

51,38 %. Die höchste Wahlbeteiligung gab es in Adelberg. Dort betrug die Wahlbeteiligung satte 75,10 %. Knapp dahinter lagen Zell unter Aichelberg mit 72,80 % und Ottenbach mit 72,13 %. Schlusslicht bei  der Wahlbeteiligung ist Eislingen mit 54,21 %. Knapp davor lagen die Städte Göppingen mit 54,78 % und Geislingen an der Steige mit 56,45 %.

Auch im Ostalbkreis hat der Wahlausschuss das Ergebnis vom vergangenen Sonntag bestätigt. Gegenüber dem vorläufigen Ergebnis ergaben sich in den Wahlkreisen 25 Schwäbisch Gmünd und 26 Aalen marginale Veränderungen. „Die Landtagswahl am vergangenen Sonntag ist gut verlaufen“, stellte Landrat Dr. Bläse fest.
19.3.21

 

 

Impfzentrum nimmt Betrieb wieder auf

Ostalbkreis. Nachdem Bund und Land am späten Donnerstagabend grünes Licht für die weitere Verwendung von Astrazeneca gegeben hatte, haben am Freitagvormittag wieder die Impfungen im Aalener Kreisimpfzentrum begonnen. Bis zum Mittag hatten bereits 40 Impfwillige ihre Erstimpfung erhalten. Alle für den heutigen Freitag und die Folgetage vereinbarten Impftermine können wie ursprünglich gebucht wahrgenommen werden. Mitzubringen sind die Terminbestätigung und ein Nachweis der Impfberechtigung.

Alle, die in der Zeit von Montagnachmittag (15. März) bis einschließlich Donnerstag (18. März 2021) gebucht hatten und wegen des Impfstopps nicht geimpft werden konnten, erhalten nach derzeitigem Stand einen Nachholtermin von der Impfhotline des Landes 116 117 bzw. imfpterminservice.de mitgeteilt. Nachdem heute wieder geimpft werden konnte, sind insgesamt rund 600 gebuchte Impftermine ausgefallen, die in den nächsten Wochen nachgeholt werden müssen.
19.3.21

 

 

Vorurteilsfreie Zone

Ostalbkreis. Um am heutigen „Demokratie leben!“-Aktionstag auf das Problem Alltagsrassismus aufmerksam zu machen, erklären Landrat Dr. Joachim Bläse das Landratsamt und Oberbürgermeister Thilo Rentschler das Aalener Rathaus jeweils zur vorurteilsfreien Zone. Gemeinsam mit Vertreterinnen des Kreisjugendrings brachten die beiden Hausherren überdimensionale Bodenaufkleber an.  

„Zu viele gehen einfach über mich hinweg“, steht in Großbuchstaben auf dem Aufkleber. Mit dem Aktionstag „Vorsicht, Vorurteile! Wir setzen ein Zeichen gegen Rassismus“ macht die Partnerschaft für Demokratie Ostalbkreis zusammen mit dem Kreisjugendring auf ein Thema aufmerksam, das unterschätzt wird: Vorurteile und ihre negativen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Denn gerade die vermeintlich unabsichtlich geäußerten Vorurteile gegenüber anderen führen zu Alltagsrassismus, der unser demokratisches und respektvolles Zusammenleben gefährdet.
19.3.21

 

 

Feuer in Garage

Ebersbach. Am Donnerstag rückte die Feuerwehr zu einem Brand in Ebersbach aus.  Eine Zeugin entdeckte das Feuer gegen 20.30 Uhr und wählte den Notruf. In einer Garage in der Straße Fuchsrain war ein Feuer ausgebrochen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Feuer bereits gelöscht. Vermutlich dürfte ein technischer Defekt ursächlich gewesen sein. Der Schaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt. Verletzte gab es nicht.
19.3.21

 

 

Porsche mit Einkaufswagen beschädigt

Geislingen. Rund 3.000 Euro Schaden hinterließ in Geislingen ein Unbekannter an einem Porsche. Mit dem war eine Frau zwischen 10.45 Uhr und 11.20 Uhr in der Bahnhofstraße beim Einkaufen. Auf einem oberen Parkdeck verursachte der Unbekannte eine Delle und Kratzer an dem Wagen. Die Schäden kommen möglicherweise auch von einem Einkaufswagen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
19.3.21

 

 

Kirchheim lässt Museen bis 1. Mai zu

Kirchheim unter Teck. Die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck hat entschieden, alle städtischen Museen und das Stadtarchiv unabhängig von möglichen Lockerungen bis zum 1. Mai  geschlossen zu halten. Die Tourist-Information ist zu den gewohnten Öffnungszeiten erreichbar.  Eine Auskunft oder Beratung zu den Beständen des Stadtarchivs ist unter der Telefonnummer 07021 502-570 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu den regulären Öffnungszeiten weiterhin möglich.

Auch eine touristische Beratung über die Kirchheim-Info zu Freizeitangeboten in Kirchheim unter Teck ist unter der Telefonnummer 07021 502-555 zu den gewohnten Öffnungszeiten möglich und verschiedene Kirchheim-Souvenirs können jederzeit online unter www.kirchheim-teck.de/kirchheim-shop bestellt werden. Ein Besuch der Kirchheim-Info im Max-Eyth-Haus (Max-Eyth-Straße 15) zur Abholung von Souvenirs oder zur Einsichtnahme in die ausgelegten Planunterlagen ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung unter 07021 502-555 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.
19.3.21

 

 

Radschnellweg: Geld für Planung ist da

Kreis Göppingen. Die Planung des Radschnellwegs im Filstal nimmt nun Fahrt auf. Der Landkreis Göppingen erhielt die erwartete Zusage von Finanzhilfen durch Bund und Land in Höhe von 3,6 Millionen Euro für die Planung des Radschnellwegs im Filstal.

„Radschnellverbindungen bilden einen wichtigen Baustein in Richtung einer fahrrad- und klimafreundlichen Mobilitätskultur im Land. Neben der Planung und Umsetzung unserer drei Pilotstrecken unterstützen wir die Landkreise, Städte und Gemeinden bei der Planung ihrer eigenen Projekte. Daher freue ich mich, dass wir die Planung des Radschnellwegs von Ebersbach nach Süßen mit rund 455.000 Euro fördern können. Zusätzlich werden wir die Planung des rund einen Kilometer langen Abschnitts des Radschnellwegs von Ebersbach-West/Kreisgrenze bis zur Filsquerung mit weiteren Mitteln des Landes unterstützen,“ erklärte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

Die Kreisverwaltung hatte in einem ersten Schritt den Antrag auf Finanzhilfen für die Planungskosten in Höhe von rund 4,25 Millionen Euro für die ca. 23 Kilometer lange Trasse zwischen Ebersbach und Süßen bei Bund und Land eingereicht. Dieser Antrag wurde vollumfänglich bewilligt. Landrat Edgar Wolff freut sich über die Förderzusagen: „Wir sind sehr dankbar für die Unterstützungsleistungen des Bundes und des Landes, ohne die wir die finanziellen Belastungen für die Planung dieses komplexen Bauprojekts nicht hätten stemmen können. Menschen nutzen auch im Alltag gerne das Rad, wenn die entsprechende Infrastruktur dafür vorhanden ist. Diese wollen wir mit dem Bau des Radschnellwegs nochmals deutlich aufwerten und damit der Mobilitätswende einen weiteren wichtigen Impuls geben.“

“Für ein kreisweites Umdenken hin zu einer umweltgerechten Mobilität für den Klimaschutz benötigen wir dringend die Verkehrswende. Damit mehr Menschen zu schadstoffarmen Verkehrsmitteln wechseln – und davon ist das Rad das umweltfreundlichste – muss die Infrastruktur ausgebaut werden. Ich freue mich daher sehr, dass wir die Planung der Radschnellverbindung jetzt mit vereinten Kräften anpacken können”, freut sich Amtsleiter Jörg-Michael Wienecke. Die Herausforderungen für die Planung und den Bau eines Radschnellwegs können mit denen einer neugeplanten Straße gleichgesetzt werden. Es handelt sich um ein komplexes Bauwerk, das sich nicht nur durch Geschwindigkeit und Länge definiert. Ein sicherer und komfortabler Radschnellweg benötigt viele abgestimmte Details, wie beispielsweise mit der Umwelt und Natur in dem Bereich umgegangen wird, wie Querungen an Kreuzungen und andere sicherheitsrelevante Punkte umzusetzen sind, wie an Fahrradampeln eine grüne Welle sichergestellt wird, wie eventueller Fußverkehr abzugrenzen ist und viele Aspekte mehr. Dafür bedarf es der intensiven Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene. 

Die erwarteten Gesamtkosten des Projekts belaufen sich laut der Machbarkeitsstudie auf rund 30 Millionen Euro (Ebersbach bis Süßen). Für die Planung in Höhe von 4,25 Millionen Euro stellt der Bund Finanzmittel von knapp 3,2 Millionen Euro (75 Prozent) bereit. Die Kosten für die verbleibenden 25 Prozent (ca.  eine Million Euro) tragen das Land und der Landkreis.
18.3.21

 

 

Corona: Zahlen steigen weiter

Kreis Göppingen. Die 7-Tages-Inzidenz im Kreis Göppingen ist am donnerstag auf 119,3 gestiegen. Die Zahl der aktuell am Virus Infizierten liegt bei 424. Die Zahl der im Zusammenhang mit Corona gestorbenen Menschen im Kreis ist auf 161 gestiegen. In den Kreiskliniken werden 36 Corona-Patienten behandelt. Zudem gibt es 13 Verdachtsfälle.
18.3.21

 

 

Mit Sommerreifen ins Schleudern geraten

Deggingen. Leichte Verletzungen erlitt am Mittwoch eine schwangere Frau bei einem Unfall bei Deggingen. Die 31-Jährige war laut Angaben der Polizei von Reichenbach in Richtung Schlat unterwegs. Gegen 7.30 Uhr geriet sie mit Sommerreifen bei Matsch ins Schleudern. Ihr Wagen landete im Graben und blieb auf der Fahrerseite liegen. Der Rettungsdienst war schnell da und befreite die schwangere Frau. Sie kam mit leichten Verletzungen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Angehörige schleppten das Auto ab. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 3.000 Euro.
18.3.21

 

 

Versuchter Raub – Zeugen gesucht

Schwäbisch Gmünd. Am Mittwoch zwischen 19.05 Uhr und 19.15 Uhr kam es zu einem versuchten Raub im Vorraum einer Bank am Sparkassenplatz. Eine 63-jährige Frau wollte gerade an einem dortigen Automaten Geld abheben, als sie einen Mann bemerkte, der mit einem Messer in der Hand auf sie zukam. Der Unbekannte sagte lediglich das Wort "Geld". Als die 63-Jährige daraufhin zu kreischen bzw. schreien anfing, flüchtete der Räuber ohne Beute in unbekannte Richtung. Der Mann war etwa 160 bis165 cm groß und 20 bis 30 Jahre alt. Er hatte eine normale Statur und war dunkel gekleidet. Zudem trug er einen Motorradhelm ohne Visier. Eventuell war er mit einem Fahrrad unterwegs. Wer hat entsprechende Beobachtungen gemacht? Wo wurde die gesuchte Person gesehen? Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Aalen unter der Rufnummer 07361 / 5800 entgegen.
18.3.21

 

 

Schwer verletzter Mann auf der Buchauffahrt

Schwäbisch Gmünd.  Am Donnerstag wurde dem Polizeipräsidium Aalen gegen 3.40 Uhr eine Person auf der Fahrbahn der L1161 (Buchauffahrt) in Schwäbisch Gmünd gemeldet. Vor Ort konnte tatsächlich ein 47-jähriger Mann mit schweren Verletzungen auf der linken Fahrspur der zweispurigen Buchauffahrt in Richtung Bettringen aufgefunden werden. Ein Verkehrsunfall konnte ausgeschlossen werden, da sich herausstellte, dass der Mann, ohne Fremdeinwirkung, von der dortigen Brücke auf die Fahrbahn gesprungen ist.
18.3.21

 

 

Holzstützen angesägt

Uhingen. Zwischen Dienstag, 18 Uhr, und  Mittwoch, 11 Uhr,  waren Unbekannte im Landschaftspark Schloss Filseck zugange. Am Kugelnest sägten sie zwei Holzstützen an. Die müssen nun repariert werden. Das Tatwerkzeug, zwei Handsägen, ließen sie am Tatort zurück. Das Polizeirevier Uhingen sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen.
18.3.21

 

 

Zu spät gebremst

Böhmenkirch. Aufgefahren ist die Lenkerin eines Pkw am Mittwoch in Böhmenkirch. Gegen 16.30 Uhr fuhr ein Fahrzeug in der Hauptstraße in Richtung Lauterstein. Am Kreisverkehr mit der Buchenstraße hatte ein 27-jähriger Fahrer sein Fahrzeug gestoppt. Das sah die Lenkerin des Pkws zu spät. Die 21-Jährige fuhr auf. Den Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf ungefähr 8.000 Euro.
18.3.21

 

 

Ladendieb ist uneinsichtig

Wangen./ Nicht nur gestohlen hat ein 31-Jähriger am Mittwoch in Wangen. Kurz vor 12 Uhr beobachtete eine Zeugin in einem Einkaufsmarkt in der Siemensstraße in Wangen, wie ein Kunde Waren in die Taschen steckte. Der Mann passierte die Kassen, bezahlte die Gegenstände jedoch nicht. Deshalb rief die Frau die Polizei. Die kam und stellte den 31-Jährigen. Der zeigte sich jedoch überhaupt nicht einsichtig. Stattdessen beleidigte er die Beamten. Der Mann muss sich nun nicht nur wegen des Ladendiebstahls verantworten. Auch wegen der Beleidigungen muss er nun mit einer Anzeige rechnen.
18.3.21

 

 

Gutscheine sollen Einzelhandel helfen

Schorndorf. „Schorndorf-Centro“ wird an den kommenden zwei Samstagen, 20. und 27. März, auf dem Wochenmarkt Stadtgutscheine verkaufen. Die Stadtgutscheine im Wert von 25 Euro werden für 20 Euro verkauft. Sie können in den Schorndorfer Geschäften eingelöst werden und sind drei Jahre gültig. Der Verkaufsstand ist direkt vor dem Rathaus am Marktplatz aufgestellt. Die Aktion ist limitiert auf insgesamt 3.000 Gutscheine. „Unser Ziel ist es, den Schorndorfer Einzelhandel und die Gastronomie mit insgesamt 15.000 Euro in diesen schwierigen Zeiten zu unterstützen“, erklärt Ulrich Fink, Geschäftsführer von „Schorndorf-Centro“.
18.3.21

 

 

ZDF taucht mit Terra X in die Wimsener Höhle

In der neuen Folge von Terra X (ZDF, 21. März, 19.30 Uhr) wird auch über die Wimsener Höhle berichtet. Foto: Rainer Straub

Schwäbische Alb. Für die neue Folge der ZDF-Reihe Terra X war Forschungstaucher Florian Huber in vielen Tauchrevieren unterwegs - auch im Unesco-Geopark Schwäbische Alb. Huber begab sich für die neue Terra X-Folge auf Tauchtour in die Wimsener Höhle. Unterstützt wurde er von Profis vor Ort. Tausend Meter der  der tiefsten Unterwasserhöhle Deutschlands sind bereits erforscht. Knochenfunde führen seit Jahren zu Spekulationen und sind schon lange ein Forschungsprojekt der Höhlenforschungsgruppe Ostalb-Kirchheim e.V., zu der auch Rainer Straub und