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göppingeneins heißt das neue Magazin
von Maitis-Media! Es gibt Tipps für alle,
die in den Ferien daheim bleiben. Mit
einem
großen Veranstaltungskalender.
Ab 24. Juli liegt das Heft u.a. in allen
Staufers-Märkten im Landkreis Göppingen
kostenlos aus. Online lesen geht 
sofort: hier klicken

 


Der Internationale Schlagerwettbewerb Stauferkrone in
Donzdorf zählt zu den größten deutschprachigen Veranstaltungen
dieser Art in Europa. 2024 fand der Contest zum fünften
Mal statt. Bernhard Brink (Foto) war Stargast. Nicci Schröter
hat das
Event mit der Kamera dokumentiert. Film ab

 

Auffahrunfall mit zwei Promille

Göppingen.  Am späten Freitagabend fährt in der Göppinger Bahnhofstraße ein Klein-Lkw auf einen Pkw auf. Die 47-Jährige musste aufgrund einer Verkehrssituation anhalten. Diesen Umstand konnte der Lenker eines ihr nachfolgenden Lkw nicht rechtzeitig wahrnehmen. Der 37-Jährige Mann fuhr mit seinem Klein-Lkw auf denPkw auf und verursachte glücklicherwiese nur Sachschaden. Inwieweit die alkoholische Beeinflussung beim 37-Jährigen für den Unfall mitursächlich war, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Er erster Test vor Ort ergab jedenfalls einen Wert von annähernd zwei Promille. Im Zuge der obligatorischen Blutentnahme wurde dem 37-Jährigen auch sogleich der Führerschein abgenommen.
20,7,24

 

Kreistag: Legilaturperiode ist zu Ende


Fünf Kreistagsmitglieder wurden mit Verdienstmedaillen des Landkreistags Baden-Württemberg ausgezeichnet.
Von links: Ulrich Weiß (Silber, 30-jährige Mitgliedschaft), Dieter Braun (Bronze, 20-jährige Mitgliedschaft), Ulrike Haas
(Bronze, 20-jährige Mitgliedschaft), Wolfgang Rapp (Gold, 40-jährige Mitgliedschaft), Felix Gerber (Bronze, 20-jährige
Mitgliedschaft). Foto: Landratsamt Göppingen

Kreis Göppingen. Mit einem Festakt ist am Freitag der 16. Kreistag des Landkreises Göppingen verabschiedet worden. Die Feier im Göppinger Landratsamt schloss sich an die letzte Sitzung des Gremiums an und würdigte das ehrenamtliche Engagement der Kreisräte in der Amtsperiode von 2019 bis 2024. In diesem Zeitraum fanden 40 Kreistags- und 120 Ausschusssitzungen statt. Allein im Kreistag wurden dabei 467 Tagesordnungspunkte behandelt und rund 186 Stunden an Sitzungszeit absolviert. Angesichts dieser Zahlen lobte Landrat Edgar Wolff den vorbildhaften Einsatz der Kreisrätinnen und Kreisräte für das Gemeinwohl.

In seiner Ansprache ging Landrat Edgar Wolff auf die von Krisen und wichtigen Entscheidungen geprägte Amtsperiode des scheidenden Kreisags ein: “Sie haben den Einwohnern des Landkreises Göppingen eine Stimme gegeben. Sie haben Debatten geführt, die geführt werden mussten, und Sie haben entschieden, auch dort, wo es schwierig wurde.Das verdient Respekt und Anerkennung, gerade heute, in einer Zeit, in der nicht mehr nur auf der Weltbühne, sondern auch im Lokalen der Ton rauer und die Kritik an den politisch Involvierten schriller und persönlicher wird”, so Landrat Edgar Wolff weiter. Durch die Corona-Krise, die Herausforderung der Unterbringung zahlreicher Geflüchteter aus der Ukraine sowie das jüngste Hochwasserereignis seien der Landkreis und der Kreistag krisenerprobt. Es seien aber auch viele positive Entwicklungen festzuhalten, beispielsweise beim Klimaschutz und im ÖPNV sowie zentrale Weichenstellungen erfolgt, zum Beispiel durch die Einrichtung des Gesundheitszentrums Helfenstein und das neue Sammel- und Gebührenkonzept in der Abfallwirtschaft.

Beim Festakt  wurden fünf Mitglieder des Kreistags mit Verdienstmedaillen des Landkreistags Baden-Württemberg ausgezeichnet. Für 20-jährige Mitgliedschaft im Kreistag erhielten Dieter Braun, Felix Gerber und Ulrike Haas die bronzene Verdienstmedaille. Für 30-jährige Mitgliedschaft wurde Ulrich Weiß mit der silbernen Verdienstmedaille ausgezeichnet. Für 40-jährige Mitgliedschaft erhielt Wolfgang Rapp die Verdienstmedaille in Gold.

Nach der Kreistagswahl  endet die Amtszeit für 32  Kreisräte, die dem neu gewählten Kreistag nicht mehr angehören. Landrat Edgar Wolff dankte den ausscheidenden Kreistagsmitgliedern und unterstrich deren leidenschaftlichen Einsatz für den Landkreis Göppingen. Im Rahmen der Feierstunde gedachte der Kreistag auch des kurz nach seinem Ausscheiden aus dem Kreistag im Februar 2024 verstorbenen langjährigen Kreistagsmitglieds Werner Stöckle.Der neu gewählte Kreistag tritt am Dienstag, 23. Juli, zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen.
20.7.24

 

Klinikium weiter in roten Zahlen: 16,5 Millionen Euro Defizit

Kreis Göppingen. Es ist nicht einfach, für das Jahr 2023 ein eindeutiges Fazit zu ziehen. Es war für die Ab-Fils-Klinikum GmbH ein gutes Jahr, mit medizinisch-pflegerischen Erfolgen, baulichen Fortschritten und strukturellen Neuerungen. Demgegenüber allerdings steht ein wirtschaftliches Ergebnis, das weniger erfreulich ist, wie der Kaufmännische Geschäftsführer des Klinikums, Wolfgang Schmid, in der Sitzung des Kreistages erklärte: „Wir haben in vielen Bereichen Fahrt aufgenommen und konnten gegenüber dem Vorjahr auch einen positiven Trend bei den Erlösen erreichen. Für eine Verbesserung der Ergebnissituation hat es aber leider nicht gereicht.“ So wird für das Geschäftsjahr 2023 im heute veröffentlichten Geschäftsbericht ein Bilanzverlust von insgesamt 16,5 Millionen Euro (Vorjahr: 12,2 Mio. Euro) ausgewiesen. Im Wirtschaftsplan 2023 war noch einen Verlust von 15 Millionen Euro veranschlagt worden. „Es hat sich bereits Mitte des Jahres abgezeichnet, dass dies nicht einzuhalten sein wird“, so Wolfgang Schmid. 

Die Gründe für das Steigen des Defizits unterscheiden sich wenig von den Vorjahren. Corona war zwar nicht mehr so heftig wie die Jahre zuvor, die Infektionswellen sorgten aber erneut dafür, dass die Kapazitäten auf den Normalstationen wie auch im OP- und im Intensivbereich immer wieder angepasst werden mussten. „Medizinisch-pflegerisch war Corona im Berichtsjahr kein Aufreger mehr, auch organisatorisch hatten wir die Pandemie soweit im Griff. Finanziell aber ist dennoch eine große Lücke entstanden, da die Corona-Hilfen in Form von Ausgleichszahlungen von Bund und Land komplett entfallen sind. Noch gravierender wirken sich jedoch die strukturellen Unterfinanzierungen der Jahre 2022 bis 2024 aus. Dafür wurden zwar in den vergangenen beiden Jahren Ausgleichszahlungen geleistet, die in 2024 jedoch weggefallen sind. Das nicht auskömmliche Erlösbudget bleibt bestehen und ist damit als Belastung für die kommenden Jahre vorprogrammiert. Dies ist keine verlässliche Krankenhauspolitik. Wir werden im Regen stehen gelassen“, bilanzierte der Kaufmännische Geschäftsführer. Ähnliches gilt im Bereich der Sachkosten. Vor allem bei IT-Gütern und medizinischem Sachbedarf haben hohe Preise, für die es keinen Ausgleich gab, zu finanziellen Einbußen geführt. Lediglich bei den ebenfalls immens gestiegenen Energiekosten haben sich die in 2023 einmalig gezahlten Bundeshilfen positiv ausgewirkt.

Ebenfalls aus den Vorjahren übernommen ist die Situation beim Personalstand. „Wir konnten erneut aufgrund des Fachkräftemangels die räumlichen und strukturellen Kapazitäten des Alb-Fils-Klinikums nicht voll ausschöpfen“, bedauerte der Medizinische Geschäftsführer Dr. Ingo Hüttner. In Folge konnten tageweise einzelne OP-Säle nicht betrieben werden und die Zahl der Betten auf den Stationen musste den Realitäten angepasst werden. Dennoch gelang es im Berichtsjahr, die Patientenzahl gegenüber dem Vorjahr zu steigern. „Im stationären Bereich haben wir einen moderaten Anstieg auf 29.000 Patienten, im ambulanten Bereich sogar einen kräftigen Anstieg auf jetzt knapp 125.000 Patienten erreicht“, sagte Dr. Hüttner. Für einen Ausgleich der gestiegenen Sach- und Personalkosten hat dieser Zuwachs jedoch auf der Erlösseite nicht ausgereicht.

„Der Krankenhausbereich leidet weiterhin unter einer drastischen Unterfinanzierung“, betonte der Medizinische Geschäftsführer. und verband dies mit einem Appell an die gesetzgebenden Instanzen: „Wir fordern Bund und Länder dringend dazu auf, die finanzielle Situation im Gesundheitswesen schnell und nachhaltig zu verbessern. Denn die Krankenhäuser hängen schon längst am Tropf.“ Was dort tröpfchenweise herausfließe sei aber wenig auskömmlich.
20.7.24

 

Prüfer: Geopark braucht mehr Unterstützung aus der Industrie


Erhält der Georgpark Schwäbische Alb 2025 nocheinmal das begehrte Siegel der Unesco? Zwei Prüfer waren jetzt
mit Mitarbeitern des Geoparks auf Kontrollgang. Foto: Geopark Schwäbischer Alb

Schwäbische Alb.  Drei Tage lang wurden mehrere Geopoints und Infostellen der Schwäbischen Alb von Unesco-Prüfern unter die Lupe genommen. Dabei ging es um die weltweit begehrte Rezertifizierung, für die sich das zuständige Team in Schelklingen ein ganzes Jahr vorbereitet hatte.

Die Evaluatoren Sigurður Sigursveinsson aus Island und José Maria Barrera aus Spanien, beide aus bestehenden Unesco-Geoparks, reisten an, um auf ihrer Field Mission (Bereisung) die wichtigsten Orte  im Geopark Schwäbische Alb aufzusuchen. Von den beeindruckenden Geopoints* bis hin zu den Geopark-Infostellen wurden alle relevanten Projekte vorgestellt und die Umsetzung der letzten Unesco-Empfehlungen überprüft.

„Unser Geopark erstreckt sich über eine Fläche von rund 6200 km², was die Durchführung dieser Evaluation zu einer logistischen Herausforderung machte. Doch die Unterstützung und das Engagement unserer Netzwerkpartner waren großartig und wurden von den Prüfern ausdrücklich gelobt

Von den beiden Prüfern gab es viele positive Rückmeldungen, aber auch klare Aufgabenstellungen für die Zukunft. Sigursveinsson und Barrera betonten die Notwendigkeit, weitere Industriepartner ins Boot zu holen und die personellen Kapazitäten zu erweitern. Besonders die Vermittlung von Wissen über die Geotope und deren Zielgruppenorientierung wurde als zukünftiger Schwerpunkt identifiziert.

So wurde die Nützlichkeit einer ausreichenden Beschilderung als wichtiges Thema identifiziert. Eine gute Beschilderung in Geoparks sei zwar elementar, könne jedoch nur ein erster Schritt sein, betonte José Maria Barrera. Über die Beschilderung hinaus müsse Hintergrundwissen vermittelt und das Interesse der Bevölkerung für das Thema Geopark geweckt werden. Barrera lobte das Schelklinger Team für seine Arbeit dahingehend. „Schon jetzt arbeiten wir mit mehreren Geopark-Schulen zusammen. Wir adressieren hierbei nicht nur Gymnasien, sondern grundsätzlich alle allgemeinbildenden Schulen“, erklärt Geologin und Projektmanagerin Iris Bohnacker. „Wir wollen größeres Interesse für die Thematik wecken, denn der schwäbische Reichtum an Erdgeschichte ist umwerfend und weltweit bekannt, was in unserer Region leider noch zu wenigen bewusst ist. Unser Geopark ist regional identitätsstiftend und diese Erkenntnis wollen wir verstärkt in der Bevölkerung entfachen.“

  Die Prüfer zeigten sich beeindruckt von den Forschungsaktivitäten, in denen der Geopark Schwäbische Alb „als Vorreiter“ agiere. Besonders gut kamen die internationalen Forschungskooperationen und die dezentrale Struktur an, die zwar langsam, aber stetig wachse. „Die reflektierte und zutreffende Selbsteinschätzung des Geopark Teams hat uns beeindruckt“, so Unesco-Evaluator Sigurður Sigursveinsson, Direktor am University Centre of South Iceland.

„Keine Frage: Die positiven Rückmeldungen der Prüfer tun gut und machen uns Mut für die anstehenden Herausforderungen, die wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern bewältigen können. Die Prüfer betonten die hohen Qualitätsstandards, die für eine erfolgreiche Rezertifizierung notwendig sind, und den dafür erforderlichen hohen finanziellen und personellen Einsatz“, erklärt Geologin Sibylle Knapp.

Die Rückmeldungen der Evaluatoren waren positiv. Ob sich die Schwäbische Alb erneut als würdiger Träger des Unesco Global Geopark Labels bewiesen hat, bleibt jedoch abzuwarten. Erst 2025 ist mit einer Entscheidung zu rechnen, der über die Empfehlungen der Prüfer berät und das letzte Wort hat. Um den Status langfristig zu sichern, bedarf es einer angemessenen finanziellen und personellen Ausstattung. Es liegt nun an den Stakeholdern, die nötige Unterstützung zu gewähren.
20.7.24

 

Überholmanöver mit Folgen

Bartholomä. Zu einem Verkehrsunfall mit einem Schaden in Höhe von rund 5000 Euro ist es  auf der L1165 zwischen Bartholomä und Lauterburg gekommen. Ein 30-jähriger Pkw-Fahrer befuhr die L1165 in Richtung Lauterburg. Hier setzte er zum Überholen eines vor ihm fahrenden Sprinter an, dessen 47-jähriger Fahrer sich ebenfalls dazu entschloss, einen vor ihm fahrende Lkw zu überholen. In der Folge streiften sich die beiden Fahrzeugseiten.
20.7.24

 

Ein neues Magazin für die Ferien daheim

Kreis Göppingen. Ferien daheim? Die müssen nicht langweilig sein! Das neue Magazin „göppingeneins“ aus dem Maitis-Media-Verlag (Göppingen) zeigt auf 32 Seiten auf, was jung und alt alles im Stauferkreis unternehmen  können. Der Inhalt des Heftes reicht von einem Streifzug durch die Gastronomie über Museums- und Ausstellungsbesuche,  Open Air-Kinos, Festivals bis hin zu Wander- und Radfahrtipps und Schwimmbadporträts. Ein Veranstaltungskalender informiert über alle Angebote bis Ende September. Ferner gibt es im Heft ein Interview mit  Schlagerstar Nik P.

Jetzt kann der Sommer nur noch super werden: Wer sich das neue Magazin „göppingeneins“ holt oder im Internet liest ist für die schönsten Wochen im Jahr besten vorbereitet und verpasst in diesem Sommer im Stauferkreis nichts. Sehr sorgfältig hat die Redaktion auf 32 Seiten zusammengetragen, was Daheimgebliebene im Landkreis alles unternehmen können.

Ein Streifzug durch regionale und internationale Küche bildet einen Themen-Schwerpunkt. Besucht wird die Schönheits-Ausstellung im Ebersbacher Stadtmuseum, die Spielzeugausstellung im Göppinger Märklineum, das Urweltmuseum Hauff in Holzmaden und das Friederike-Wackler-Museum in Göppingen, das in diesem Jahr sein Zehnjähriges feiert. Göppingen, Rechberghausen, Donzdorf und Geislingen laden in diesem Sommer zu Kino Open Airs ein – das Magazin verrät welche Filme wann laufen. Wer die Wanderstiefel schnürt, kann über die Löwenpfade laufen oder – als Wandertipp – eine Runde auf dem Fränkel drehen, dem Nachbar des Wasserbergs. Beim Wandern lernen – die Möglichkeit eröffnen zahlreiche Lehrpfade im Landkreis. Da hat die Redaktion  eine Zusammenstellung veröffentlicht. Wer gerne radelt, dem empfiehlt das Magazin eine Radtour entlang der Fils (und wieder zurück).

 Die Straße der Staufer, 1977 ins Leben gerufen, führt durch drei Landkreise, „göppingeneins“ zeigt auf, dass man auch nur die Strecke auf Kreisgemarkung fahren kann. Eine Übersicht gibt das Magazin über zwei musikalische Höhepunkte in diesem Sommer: Das Festival Musik auf Schloss Filseck in Uhingen und den „Filstalrock“ in Eislingen. Schließlich gibt es neben vielen Kurzinformationen auch Tipps für die Schwimmbadbesuche im Landkreis. Ein Veranstaltungskalender vervollständigt das Ferienmagazin, das mit einem Sommer-Interview mit  Schlagerstar Nick P. (er tritt im September in Stuttgart auf) gekrönt wird.

Infos: Die Printausgabe des bei Maitis-Media erschienenen Magazins "göppingeneins" ist ab 24. Juli u.a. in allen Staufersmärkten im Landkreis erhältlich, im Internet gibt es das Heft ab sofort unter  www. maitis-media.de/assets/supsom-3-2024-web.pdf.
19.7.24

 

Gmünd setzt Kooperation mit Hochschule fort

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd und die Pädagogische Hochschule (PH) Schwäbisch Gmünd setzen ihre langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit nun im Rahmen des Projekts „BIWAQ V – Zeitenwandel, Einheit, Integration und Teilhabe (ZEIT)“ fort. Am Freitag, 19. Juli unterzeichneten Oberbürgermeister Richard Arnold und Prof. Dr. Kim-Patrick Sabla-Dimitrov, seit April dieses Jahres Rektor der PH Schwäbisch Gmünd, die offizielle Kooperationserklärung.

Die Stadt Schwäbisch Gmünd ist eine von 47 Kommunen bundesweit, die an der fünften Förderperiode des Bundes- und EU-Projekts BIWAQ (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier) teilnimmt. In Schwäbisch Gmünd wird das Projekt BIWAQ V – ZEIT vom 1. September 2023 bis 30. Juni 2026 vornehmlich in der Oststadt, Hardt und Altstadt umgesetzt. Mit den beiden Handlungsfeldern „Nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt“ und „Stärkung der lokalen Ökonomie“ sowie den Querschnittsthemen „Nachhaltigkeit“ und „Digitalisierung“ trägt die Umsetzung von BIWAQ V –ZEIT in Schwäbisch Gmünd zur Milieudurchmischung sowie zur Minderung des Arbeitskräftemangels vor allem in den Branchen haushaltsnahe Dienstleistungen, Gastronomie, Baugewerbe und Handwerk bei. Die Projektdurchführung liegt in der Federführung bei der städtischen Wirtschaftsförderung in Kooperation mit dem Amt für Familie und Soziales sowie der Gmünder Volkshochschule e.V., der Technischen Akademie e.V. und der a.l.s.o. e.V.

„Für die Umsetzung eines solchen Projekts braucht es starke Partner vor Ort und in den Quartieren. Ich freue mich sehr, dass die PH Schwäbisch Gmünd und die Stadt Schwäbisch Gmünd ihre erfolgreiche Zusammenarbeit nun im Rahmen von BIWAQ V fortsetzen“, so Oberbürgermeister Richard Arnold. Rektor Prof. Dr. Sabla-Dimitrov führt hierzu weiter aus: „Als regional verankerte Hochschule mit den Schwerpunkten Bildung, Gesundheit und Interkulturalität wollen wir Begegnung schaffen und uns dabei bewusst auch für die Bewohnerinnen und Bewohner in den Quartieren öffnen“. Bereits im Januar dieses Jahres hatte die Projektleiterin von BIWAQ V-ZEIT, Inga Adam, die Gespräche für die Gestaltung der weiteren Kooperation im Zuge des BIWAQ-Projekts mit der PH Schwäbisch Gmünd aufgenommen. „Das Handlungsfeld der nachhaltigen Integration auf dem Arbeitsmarkt schließt Job-Coachings, Beratungen sowie Weiterbildungen ein und eben für diese Beratungen und Coachings bietet die PH den idealen Rahmen“, sagt Inga Adam. Gemeinsam mit Nicole Fitzel von der PH Schwäbisch Gmünd wurde so zunächst in der PH nach geeigneten, barrierefreien Räumlichkeiten gesucht und gefunden. Damit sollen die Bewohnerinnen und Bewohner auf dem Hardt die Möglichkeit erhalten, wohnortsnah die Angebote von BIWAQ V anzunehmen, womit insbesondere Frauen oder Menschen mit Behinderung ein besserer Zugang zu den Maßnahmen gewährt werden kann. Die PH unterstützt zudem die Stadt und ihre Teilvorhabenpartner bei der Bekanntmachung des Projekts auf dem Hardt. Auch weitere gemeinsame Maßnahmen und Kooperationen zwischen der PH Schwäbisch Gmünd und der Stadtverwaltung werden angestrebt.
19.7.24

 

Neuer Leiter der Gmünder Musikschule

Schwäbisch Gmünd/Süßen.  (sv). Christian Wolf ist neuer Leiter der Musikschule Schwäbisch Gmünd. Der Gmünder Gemeinderat wählte in seiner jüngsten Sitzung den vielfältig engagierten Musiker, Dirigenten und derzeitigen Leiter der Musikschule Süßen zum Nachfolger von Friedemann Gramm, der die Führung der Gmünder Bildungs- und Kultureinrichtung mit dem Eintritt in den Ruhestand abgibt.

Christian Wolf, der noch jetzt im Juli 39 Jahre alt wird, ist den  Gmündern kein Unbekannter: Seit Januar 2022 ist er Dirigent der Stadtkapelle Schwäbisch Gmünd und war von 2016 bis 2023 Dirigent des Kreisjugendblasorchesters Ostalb. 2003 und 2005 war der Stipendiat der Yehudi Menuhin Stiftung Bundespreisträger von "Jugend musiziert". Von 2006 bis 2008 studierte Wolf „Orchestermusik und Instrumentalpädagogik“ an der Hochschule für Musik in Würzburg; 2011 schloss er den Bachelor of Musik im Bereich Instrumentalpädagogik, Dirigieren und Orchestermusik an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart ab. Außerdem absolvierte er 2018 den Lehrgang "Führung und Leitung einer Musikschule". In zahlreichen Ensembles und Einrichtungen war und ist er als talentierter Musiker häufiger gefragt, beispielsweise auch als Posaunist des Musical-Ensembles in Stuttgart. Neben der Stadtkapelle Schwäbisch Gmünd dirigiert er derzeit auch das städtische Blasorchester Backnang.

Bei seiner Vorstellung zur Wahl im Gemeinderat betonte Christian Wolf seine besondere Heimatnähe und Beziehung zu Schwäbisch Gmünd; die Position an der Spitze der Stadtkapelle wolle er weiterführen und damit auch den Vereinen und Kapellen der Umgebung das Signal geben, dass auch unter seiner Musikschul-Führung die engen Beziehungen der städtischen Einrichtung zu den Vereinen weitergeführt und unterstrichen werden soll. Wolf: "Durch mein Wirken in und um Schwäbisch Gmünd ist mir die hiesige Bildungs- und Kulturszene bestens bekannt; vor allem der Kontakt zur umliegenden Laienmusik stellt einen Mehrwert für die Weiterentwicklung der Musikschule dar."
19.7.24

 

Erfolgreicher Aktionstag und Spielplatzfest auf dem Hardt

Schwäbisch Gmünd. Der Spielplatz an der Falkenbergstraße auf dem Hardt in Schwäbisch Gmünd verwandelte sich in einen lebendigen Treffpunkt voller Aktivitäten. Das Landratsamt Ostalbkreis sowie das Familien- und Nachbarschaftszentrum Hardt luden zu einem Aktionstag und Spielplatzfest ein. Etwa 80 Kinder und Erwachsene folgten der Einladung und erfreuten sich an abwechslungsreichen Aktivitäten und sonnigem Wetter.

Familien genossen bei strahlendem Sonnenschein ein buntes Miteinander. Kaffee, Kuchen und Getränke wurden kostenlos angeboten und sorgten für das leibliche Wohl. Für die jungen Besucher gab es zahlreiche Attraktionen zu entdecken: Der Bus der Jugendkunstschule Schwäbisch Gmünd begeisterte mit kreativen Angeboten, während die Torwand und das Gaga-Ball-Spiel für sportliche Herausforderungen sorgten. Die fröhliche Atmosphäre und die vielfältigen Aktivitäten trugen dazu bei, dass der Nachmittag zu einem Erlebnis für Groß und Klein wurde.

Die Eltern nutzten die Gelegenheit, sich an unterschiedlichen Informationsständen über Unterstützungs- und Beratungsangebote zu informieren und auszutauschen. Vertreten waren dabei die Aktion Jugendberufshilfe in Ostwürttemberg e.V., der INVIA Jugendmigrationsdienst Ostalbkreis sowie das Jobcenter und die Frühe Hilfen des Landratsamtes Ostalbkreis. Die freundliche und offene Atmosphäre lud zu Gesprächen und einem angenehmen Miteinander ein.  
19.7.24

 

Neue Stadträte mit Handschlag verpflichtet

Eislingen. In einer Sondersitzung wurden die neu gewählten Mitglieder des Eislinger Gemeinderats verpflichtet. Nach der offiziellen Bestätigung der Ergebnisse der Gemeinderatswahl konnten die neu gewählten Mitglieder des Gemeinderates in einer Sondersitzung ihre Plätze im großen Sitzungssaal des Eislinger Rathauses einnehmen. Neben altgedienten Gremiumsmitgliedern, werden sich in der kommenden Legislaturperiode auch viele neue Gesichter in die Beratung und Diskussion um kommunale Themen einbringen.

Bevor das neue Gremium verpflichtet wurde und den Amtseid ablegte, verabschiedete Oberbürgermeister Klaus Heininger die ausscheidenden Stadträte. Teilweise haben sie langjährig im kommunalpolitischen Geschehen mitgewirkt. In persönlich verfassten Laudationen hob das Stadtoberhaupt die Verdienste und Charakteristika der einzelnen Stadträte hervor. Er dankte ihnen im Namen der Bürger für die Zeit, das hohe Engagement und die übernommene Verantwortung, um wichtige Entscheidungen für die Zukunft der Stadt zu treffen.

Anschließend kam Bewegung in den Ratssaal, als die neuen und alten Gemeinderäte die Plätze tauschten und die neue Sitzordnung einnahmen. Oberbürgermeister Klaus Heininger erinnerte alle Gemeinderatsmitglieder an die große Verantwortung, der sie sich in den kommenden Jahren stellen dürfen. Die Entscheidungen werden sich in direktester Form auf Eislingens Bürgerinnen und Bürger auswirken. Gemeinsam legten die Mitglieder des Gemeinderates dem Amtseid ab und wurden einzeln von Oberbürgermeister Klaus Heininger per Handschlag verpflichtet.
19.7.24

 

OB Heininger erhält „Schlüssel von Oyonnax“

Eislingen. Quelle grande surprise – was für eine große Überraschung. Aus den Händen von Bürgermeister Michel Perraud erhielt Oberbürgermeister Klaus Heininger die ‚Schlüssel der Stadt Oyonnax‘. Eingebettet war dieser feierliche Anlass in die Zeremonie zum französischen Nationalfeiertag. Diese besondere Auszeichnung wurde in der Geschichte der französischen Partnerstadt bisher erst zwei Mal vergeben. Das letzte Mal vor 44 Jahren

Im Mittelpunkt der Reise stand die erstmalige Teilnahme der Eislinger Delegation am offiziellen Festakt zum französischen Nationalfeiertag. Ein besonderer Höhepunkt, an dem die Bürger aus Oyonnax gemeinsam mit den Gästen aus Eislingen die würdige Feier begleiteten.

Blau-weiß-rote Fahnen säumten an diesem Sonntagvormittag den großen Platz im Parc Nicod im Zentrum der Stadt. Nach dem Einzug des Bürgermeisters aus Oyonnax mit seinem Gast und Eislinger Amtskollegen und den offiziellen Vertreter des Departements stimmte die Marseillase im großen Rund auf den Ehrentag ein. Nach der Ehrung verdienter Mitglieder der Feuerwehr folgte Bürgermeister Michel Perraud mit seiner Ansprache an seine Bürger. Zur Überraschung aller anwesenden Gäste überreichte er in diesem feierlichen Rahmen den ‚Schlüssel der Stadt Oyonnax‘ an Oberbürgermeister Klaus Heininger. Eine Ehrung,  die zuletzt vor 44 Jahren vergeben wurde. In seinen anschließenden Worten hob das Eislinger Stadtoberhaupt besonders seinen Dank und die große Bedeutung dieser Auszeichnung für Eislingen hervor. Er bekräftigte, wie wichtig die Besuche in Oyonnax unter dem Zeichen der deutsch -französischen Freundschaft sind. „Seit 23 Jahren symbolisiert unsere Jumelage nicht nur die aufrichtige und herzliche Freundschaft zwischen Frankreich und Deutschland, sondern auch die tief verwurzelte Überzeugung, dass wir in einer immer enger verbundenen europäischen Gemeinschaft stärker und besser sind, wenn wir Seite an Seite für unser Ziele einstehen.“ Mit einem Ausflug in die Berge des Jura, nach ‚Dino Plagne‘, dem Besuch der Ausstellung zum 200-jährigen Bestehen der Feuerwehr und einem fulminanten Feuerwerk zum Nationalfeiertag fand der Besuch ein eindrucksvolles Finale unter freiem Himmel. Um kurz vor Mitternacht ging es für die Eislinger Delegation auf die Heimreise.
19.7.24

 

Hochbergtunnel wird gesperrt

Donzdorf. Der Hochbergtunnel im Zuge der Ortsumfahrung von Donzdorf, Kreisstraße 1402 wird vom 25.Juli ab 8 Uhr bis 26.Juli 14 Uhr zwischen dem Kreisverkehrsplatz Steinernes Kreuz und dem Abzweig zum Ortsteil Donzdorf-Reichenbach für den Verkehr voll gesperrt. In dieser Zeit werden wichtige Unterhaltungs- und Wartungsarbeiten im Tunnel durchgeführt. Der Verkehr wird während der Sperrung durch die Stadt Donzdorf umgeleitet. Die Zufahrt nach Reichenbach aus Richtung Süßen ist möglich.
18.7.24

 

Mit dem Rauchen erst gar nicht beginnen

Ostalbkreis. Ostalbkreis hat sich auch im Schuljahr 2023/ 2024 am bundesweiten Wettbewerb „Be smart - Don`t Start“ beteiligt. Von 836 teilnehmenden Schulklassen in Baden-Württemberg haben 702 Schulklassen den Wettbewerb erfolgreich beendet. Aus dem Ostalbkreis nahmen 30 Schulklassen erfolgreich teil.

Ziel des Projektes ist es, junge Leute darin zu bestärken, gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen. „Be smart - Don`t Start“ richtet sich hauptsächlich an Schulklassen ab Klassenstufe 6.  Es verfolgt als Präventionsprogramm für Schulen zum Thema Rauchen ein denkbar einfaches Prinzip und ermöglicht dadurch ohne großen Mehraufwand eine Teilnahme für alle Klassen und Lehrkräfte. Die Grundidee besteht darin, dass sich eine ganze Schulklasse dazu verpflichtet, im Zeitraum eines halben Jahres nicht zu rauchen. Wöchentlich wird in der Klasse über den aktuellen Status reflektiert, monatlich werden entsprechende Rückmeldungen an die bundesweite Koordinierungsstelle, das IFT-Nord in Kiel, gesandt. Begleitend können Projekte und sonstige Maßnahmen zur Suchtprävention durchgeführt werden. Hierfür stehen neben Tipps und Anregungen für die Lehrkräfte auch vorbereitete Unterrichtsmaterialien zur Verfügung, die durch einen modulhaften Aufbau individuell an die jeweilige Klassen- bzw. Schulstruktur angepasst werden können. Dadurch kann die Wirksamkeit des Programms deutlich gesteigert und gleichzeitig ein entscheidender Beitrag zum Erhalt der Gesundheit sowie zur Stärkung der Klassengemeinschaft geleistet werden.

Zusätzlich zum bundesweiten Wettbewerb hatte Baden-Württemberg auch wieder einen Kreativwettbewerb ausgeschrieben, an dem 38 Schulklassen teilnahmen. Der Ostalbkreis hatte ebenfalls wieder zu einem eigenen Kreativwettbewerb aufgerufen. Sechs Schulkassen nahmen hieran mit kreativen Beiträgen teil. So haben Schüler beispielsweise Bilder und Modelle zum Thema Rauchen, Natur und Umwelt eingereicht, Videos gedreht, Vorträge gehalten und eine Umfrage gestartet.

Zur Belohnung für die tollen Beiträge wurden die teilnehmenden Klassen vom Suchtbeauftragten des Landratsamts, Tobias Braun, und der AOK in den Kinopark Aalen eingeladen. Dort durften sie gemeinsam die eingereichten Beiträge bestaunen sowie den Film „Wochenendrebellen“ anschauen. Abschließend erhielten die Schüler noch von der AOK aus den Händen von Guido Dies jeweils einen Preis.

Auch im kommenden Schuljahr findet der bundesweite Wettbewerb „Be Smart – Don’t Start“ für rauchfreie Schulklassen wieder statt. Er wird gefördert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, der Stiftung Deutsche Krebshilfe sowie dem AOK-Bundesverband und weiteren öffentlichen und privaten Institutionen und vom Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel koordiniert.  In Baden-Württemberg wird der Wettbewerb vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration koordiniert und gefördert.
18.7.24

 

Wie lange darf man in der Sonne liegen?

Ostlabkreis. Wie lange darf man sich ohne Sonnenschutz in der Sonne aufhalten? Was sind gesundheitliche Folgen von Hitze? Diese und viele weitere Fragen konnten bei Freibadaktionen im Freibad Spiesel in Aalen-Wasseralfingen, im Bud Spencer Bad in Schwäbisch Gmünd und im Limesfreibad in Ellwangen-Pfahlheim beantwortet werden. Das Gesundheitsamt des Ostalbkreises macht in diesem Sommer mit mehreren Freibadaktionen auf die Notwendigkeit des Schutzes vor intensiver Sonneneinstrahlung und Hitze aufmerksam. An drei Aktionstagen unterstützen das Resilienzzentrum und die AOK Ostwürttemberg.

In den Freibädern wurden vielfältige Informationen rund um Hitze, UV-Strahlung und Sonnenschutz sowie ein Rätselspiel, bei dem es Wasserbälle zu gewinnen gab, angeboten. Das Resilienzzentrum verloste an einem Glücksrad tolle Preise, wie zum Beispiel ein stromunabhängiges Kurbelradio. Auch eine Fotobox fand großen Anklang. Es konnten lustige Bilder zum Thema Sonnenschutz bzw. -prävention gemacht und ausgedruckt werden. Die AOK Ostwürttemberg bereicherte die Veranstaltung mit einem zusätzlichen Stand mit hilfreichen Informationen und Aktivitäten, die das Bewusstsein für Gesundheitsvorsorge weiter stärken. Zudem erhielten die Besucherinnen und Besucher Sonnenbrillen und -hüte für den anstehenden Hochsommer.

„Dass das Motto des Resilienzzentrums „gemeinsam.besser.vorbereitet“ bestens auf die Veranstaltung gepasst hat, zeigte sich an der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen dem Gesundheitsamt, dem Resilienzzentrum und der AOK Ostwürttemberg. Auch den Stadtwerken Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd, den zuständigen Freibadaufsichten vor Ort und dem Autohaus Widmann aus Lindach gilt ein herzliches Dankeschön“, so Landrat Dr. Joachim Bläse. Das Autohaus Widmann stellte dem Resilienzzentrum für den Transport der Standmaterialien ein Fahrzeug zur Verfügung.

Die nächsten geplanten Freibadaktionen mit Unterstützung des Resilienzzentrums werden bei gutem Wetter am 31. Juli im Limesfreibad in Ellwangen-Pfahlheim und am 6. August im Bud Spencer Bad in Schwäbisch Gmünd stattfinden. Hinweise darauf sind auf folgender Internetseite zu finden: www.resilienz-oak.de
18.7.24

 

Stipendien für Medizinstudenten

Ostalbkreris. Der Ostalbkreis sowie die Kliniken Ostalb bieten Medizinstudierenden, welche bereit sind, nach dem Studium im Ostalbkreis tätig zu werden, eine finanzielle Unterstützung in Form von Stipendien an. Ziel dieser Förderung ist es, dem zunehmenden Mangel an Ärztinnen und Ärzten entgegenzuwirken und Medizinstudierende frühzeitig für eine Tätigkeit im ländlichen Raum zu begeistern.

Das Stipendienprogramm ermöglicht es Medizinstudierenden, das laufende Studium finanziell unabhängiger zu absolvieren. Zudem profitieren die ausgewählten Stipendiatinnen und Stipendiaten von weiteren Leistungen, wie fachlichem Monitoring, zentralen Ansprechpartnern und einem vielfältigen Fortbildungsprogramm. Zusätzlich erhalten diese frühzeitig die Perspektive für eine qualifizierte Facharztweiterbildung und einen sicheren Arbeitsplatz im Ostalbkreis.

Der Ostalbkreis fördert Studierende der Humanmedizin ab dem 5. Semester mit einer Vergütung von monatlich 500 Euro für die Dauer von maximal sechs Semestern und vier Monaten. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten verpflichten sich, nach Erteilung der Approbation ihre Weiterbildung zur Fachärztin bzw. zum Facharzt für Allgemeinmedizin oder Innere Medizin in den Kliniken Ostalb bzw. in einer Weiterbildungspraxis im Ostalbkreis zu absolvieren und anschließend für mindestens zwei Jahre eine vertragsärztliche Tätigkeit als Hausärztin oder Hausarzt im Ostalbkreis aufzunehmen. Die Tätigkeit kann als angestellte Ärztin bzw. Arzt oder auch in eigener Praxis erfolgen, je nach persönlicher Präferenz.

Die Kliniken Ostalb fördern Studierende der Humanmedizin ebenfalls ab dem 5. Semester mit einer Vergütung von monatlich 500 Euro für die Dauer von maximal drei Jahren. Nach Abschluss des Studiums erhalten die Stipendiatinnen und Stipendiaten eine Stelle als Ärztin bzw. Arzt in Weiterbildung entsprechend des Wunschbereichs in den Kliniken Ostalb. Im Gegenzug verpflichten sich diese, nach abgeschlossener ärztlicher Ausbildung eine Beschäftigung für den Zeitraum der erhaltenen Förderung in den Kliniken Ostalb aufzunehmen.

Interessierte können sich bis zum 20. August 2024 (für den Start im Wintersemester 2024/2025) oder bis zum 20. Februar 2025 (für den Start im Sommersemester 2025) für das Stipendienprogramm bewerben.
18.7.24

 

Friedhof: Längere Wege zum Gießwasser

Geislingen. Aufgrund eines Wasserschadens auf dem Friedhof Heiligenäcker kommt es derzeit zu Einschränkungen bei den Wasserstellen, so dass Bürgern, die Gräber auf dem Friedhof betreuen, zwar Wasser zum Gießen zur Verfügung steht, aber die Laufwege etwas länger sind. Die Mitarbeiter des Friedhofs arbeiten intensiv daran, die Auswirkungen des Schadens zu minimieren, teilt die Stadtverwaltung Geislingen mit.
18.7.24

 

Berauschte Fahrer im Blick

Bad Boll. Bei einer Großkontrolle am Mittwoch in Bad Boll zog die Polizei zahlreiche Fahrer aus dem Verkehr, die mutmaßlich unter Drogen standen.  Zwischen 13 und 19 Uhr richtete die Polizei auf einem Parkplatz in Bad Boll eine Kontrollstelle ein. Die Beamten und Beamtinnen des Polizeipräsidiums Ulm richteten dabei ihr Hauptaugenmerk auf Fahrer, die sich mutmaßlich unter der Einwirkung von Drogen ans Steuer setzten. Unterstützt wurden sie dabei von Beamten und Beamtinnen des Polizeipräsidiums Einsatz. Auch Spezialkräfte der Fahndung und der Polizeihundeführerstaffel waren im Einsatz.

Die Polizei kontrollierte insgesamt 97 Fahrzeuge und 132 Personen. Bei 16 Fahrenden bestand der Verdacht der Drogenbeeinflussung. Sie durften nicht mehr weiterfahren und mussten eine Blutprobe abgeben. Die Proben entnahm eine Ärztin direkt an der Kontrollstelle. Sie alle erwarten nun eine Anzeige.  Die Polizisten stellten in einem Fall bei einem 32-jährigen ausländischen Berufskraftfahrer auch eine Kleinmenge Amphetamin sicher. Er musste für die Sicherung des Strafverfahrens eine Sicherheitsleistung von 560 Euro hinterlegen.

Darüber hinaus beanstandeten die Beamten auch fünf Handyverstöße und drei Gurtverstöße. In zwei weiteren Fällen waren Kinder nicht ausreichend gesichert.  Die intensiven Kontrollen sind Teil der polizeilichen Strategie, die Zahl der Drogenunfälle zu senken. Bei den Kontrollen zieht die Polizei immer wieder zahlreiche berauschte Fahrer aus dem Verkehr. Das zeigt die Notwendigkeit der Kontrollen, die die Polizei auch weiterhin fortsetzen wird.
18.7.24

 

Radtour in die englische Partnerstadt

Schwäbisch Gmünd (sv). Vier Freunde aus Barnsley, Steven Cannon, Dominic McCall und die Zwillinge Connor und Josh Newsome, begeben sich auf eine außergewöhnliche Radtour in Barnsleys Partnerstadt Schwäbisch Gmünd und legen dabei bemerkenswerte 1000 km zurück. Dabei geht es in mehreren Etappen über Eindhoven in Holland, Köln, das Rheintal und Heidelberg bis nach Schwäbisch Gmünd.

Die vier sind Mitglieder des Barnsley Road Club, der in diesem Jahr sein hundertjähriges Bestehen feiert und somit auf hundert Jahre Radsportgeschichte und Radsport-Freundschaften zurückblicken kann.

„Wir freuen uns, dass sowohl die Ortsgruppe des bundesweiten Fahrradverbands als auch zwei weitere Radsportvereine in Schwäbisch Gmünd großes Interesse an einer Partnerschaft mit dem Barnsley Road Club gezeigt haben. Der Radsport in beiden Ländern wird immer beliebter, und diese Tour ist eine beachtliche Leistung“ sagt Karin Brentnall, Co-Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins Barnsley-Schwäbisch Gmünd (BSGTTS).

Mitglieder des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) und der Radsportabteilungen von SG Mutlangen und FC Bargau werden sich den englischen Radlern auf der letzten Etappe ab Heidelberg anschließen, um gemeinsam nach Schwäbisch Gmünd zu fahren.

Die Ziele dieser Tour: die Vorteile körperlicher Bewegung auf Leib und Seele herauszustellen, die Beziehungen zu den Radsportvereinen in Schwäbisch Gmünd zu stärken und Spenden für zwei gute Zwecke zu sammeln: die in Barnsley ansässige LimbBo Foundation und die Dave Rayner Foundation.

Die LimbBo Foundation unterstützt Kinder mit Gliedmaßen-Fehlbildungen und deren Familien durch Kontaktplattformen, Erfahrungsaustausch und organisierte Aktivitäten. Sie bietet maßgefertigte Prothesen, darunter solche aus 3D-Druck, sowie spezielle Fahrräder, um Kindern mit körperlichen Unterschieden ein uneingeschränktes Leben zu ermöglichen. Die Dave Rayner Foundation wurde 1994 gegründet und fördert junge Radrennfahrer in Großbritannien, insbesondere unter 23 Jahren und aus unterrepräsentierten Gruppen. Sie bietet finanzielle und mentale Unterstützung, damit diese Nachwuchstalente erfolgreich im Radsport werden können.

Der „Grand Départ“ findet am Freitag, 19. Juli, um 10 Uhr (Britische Sommerzeit) am Rathaus von Barnsley statt. Die Radfahrer werden von Mayor John Clarke JP verabschiedet und nehmen eine Grußbotschaft des Bürgermeisters an Oberbürgermeister Richard Arnold mit. Die Ankunft der Gruppe wird am Mittwoch, 24. Juli, gegen 16 Uhr am unteren Marktplatz in Schwäbisch Gmünd erwartet.
18.7.24

 

Kursstart für städtische Betreuungskräfte

Schwäbisch Gmünd (sv). 20 weitere Betreuungskräfte der Stadt Schwäbisch Gmünd haben  mit ihrer Aufstiegsqualifizierung bei der Bildungsakademie St. Loreto gGmbH mit Ihrer Kursleitung Christl Winter begonnen. Im Frühjahr 2024 war der erste Kurs erfolgreich gestartet.
Damit investiert die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd sowohl in die Zukunft ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen als auch in die Qualität der Schulkindbetreuung, der Arbeit mit den Kindern, die Kooperation mit den Eltern und Schulen sowie in die Weiterentwicklung der Schulkindbetreuung.

Die Mitarbeiter in der Schulkindbetreuung leisten täglich wertvolle Arbeit, indem sie die Kinder in ihrer Freizeitgestaltung außerhalb der Unterrichtszeit begleiten, Werte und Regeln vermitteln, Gruppenprozesse unterstützen und aktiv gestalten, die Kinder bei der Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit fördern sowie Bildungsprozesse initiieren und begleiten. Zudem sind sie in Kontakt mit den Eltern, Lehrern und der Schulleitung sowie ihrem Team, um eine bestmögliche Zusammenarbeit im Sinne der Kinder zu ermöglichen. Hierzu wird theoretisches sowie praktisches Handwerkszeug benötigt, um die täglichen Herausforderungen zu meistern. Neben einer hohen Motivation, Engagement und Liebe zur Arbeit mit den Kindern, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits mitbringen, soll das zu vermittelnde fachliche Wissen der Aufstiegsqualifizierung den beruflichen Alltag stärken.

Die Aufstiegsqualifizierung will dieses Handwerkszeug mit theoretischem Input sowie praktischen Transferaufgaben und Austausch in Kleingruppen vermitteln und bietet damit Unterstützung im Berufs- sowie Erziehungsalltag.

An 25 Kurstagen über die Ferien verteilt, endet der Kurs nach 14 Monaten mit dem Abschluss „Fachkraft Schulkindbetreuung“. Für die Kurstage bringen die Kurteilnehmer und Kursteilnehmerinnen ihre Freizeit ein. Die Kosten des Kurses übernimmt die Stadt Schwäbisch Gmünd.
18.7.24

 

Landkreis mit neuem Internet-Auftritt

Kreis Göppingen. Der Landkreis Göppingen hat einen neuen Internetauftritt. Mit einem frischen Design, übersichtlicher Navigation und einer Fülle von Informationen und Services bietet die neue Website den Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises eine verbesserte Online-Erfahrung.  Die neue Website des Landkreises Göppingen wurde entwickelt, um den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer gerecht zu werden und einen einfachen Zugang zu wichtigen Informationen, Dienstleistungen und Services zu gewährleisten. Im Fokus stand u.a. auch die Website barrierefreier zu gestalten. Mit einem übersichtlichen Layout und einer neuen intuitiven Menüführung können Besucher schnell und unkompliziert auf relevante Inhalte zugreifen.

Zentral auf der Startseite wurden ein großes Suchfeld und ein Icon-Navigator mit den wichtigsten Service-Links eingebaut. Alle Ämter im Landratsamt können auf individuellen Unterseiten ihre vielfältigen Themen und Angebote übersichtlich darstellen und eigene Veranstaltungen sowie Pressemitteilungen integrieren. Ein neues interaktives Karten-Modul erleichtert die Anfahrt der verschiedenen Standorte und Außenstellen.

Darüber hinaus wurde ein Barrierefrei-Widget eingebaut, um sicherzustellen, dass die Website für alle zugänglich ist. Das Werkzeug unterstützt die Wahrnehmbarkeit und Nutzerinnen und Nutzer können damit den Farbkontrast erhöhen, die Schriftgröße anpassen oder diverse Farbfilter-Einstellungen vornehmen. Ein weiteres Highlight ist der neue Gebärdensprach-Avatar, der es Gehörlosen ermöglicht, Bereiche der Website in Gebärdensprache zu erleben. Diese innovative Funktion unterstreicht das Bestreben des Landratsamts, eine inklusive und barrierefreie Online-Präsenz zu schaffen. Für die meisten Gehörlosen ist die deutsche Textsprache wie eine Fremdsprache, deshalb kann nicht davon ausgegangen werden, dass Inhalte einfach gelesen werden können. Deshalb ist für ein umfassendes Verständnis von digitalen Inhalten die Visualisierung in Deutscher Gebärdensprache (DGS) unerlässlich.

Wer über die aktuellen Themen und Veranstaltungen des Landratsamtes und im Landkreis informiert werden möchte, kann sich für den neuen Newsletter „Landkreis Aktuell“ unter www.lkgp.de/newsletter anmelden.
18.7.24

 

Weggerollt und gegen Wohnmobil gekracht

Kuchen. Am Montag zog ein Autofahrer beim Parken die Handbremse an seinem Pkw in Kuchen in der Seetalbachstraße nicht oder nicht richtig an. Das Auto in der abschüssigen Straße etwa 100 Meter bergab und stieß gegen ein dort geparktes Wohnmobil. Der Schaden an den Fahrzeugen beträgt etwa 13.000 Euro.
17.7.24

 

Mountainbiker stürzt und verletzt sich schwer

Gammelshausen. Am Dienstag verlor ein Fahrradfahrer bei Gammelshausen die Kontrolle über sein Rad und musste ins Krankenhaus. Auf einem Wanderweg zwischen Gammelshausen und Auendorf verlor ein 55-jähriger die Kontrolle über sein Mountainbike. Der Radfahrer überschlug sich und stürzte mehrere Meter einen Abhang hinab. Er erlitt dabei schwere Verletzungen. Die Bergwacht barg den Verletzten. Der Rettungsdienst verbrachte den Mann in eine Klinik. Das Polizeirevier Göppingen hat den Unfall aufgenommen und ermittelt nun den genauen Hergang. Die genaue Ursache für den Sturz ist bislang unklar.
17.7.24

 

Wohnungswirtschaft zeigt Wille zum Wandel

Mühlhausen im Täle. Mit Abschluss in der Hansestadt Hamburg endete die  Veranstaltungsreihe „Forum Wohnungswirtschaft“, bei der Branchenvertreterinnen und -vertreter intensiv über die Vereinbarkeit von Klimaschutz und bezahlbarem Wohnraum diskutierten. Die Wowiconsult GmbH(Mühlhausen)  hat in den vergangenen drei Monaten über 400 Akteure der Wohnungswirtschaft zusammengebracht, um gemeinsam die Herausforderungen der Branche anzugehen. Nach gut besuchten Veranstaltungen in Stuttgart und Bochum bildete das Forum Wohnungswirtschaft in Hamburg den krönenden Abschluss der Serie.

Während des Kongresses in Hamburg debattierten  Experten darüber, ob die Klimastrategie der Wohnungswirtschaft finanziell tragbar ist oder nicht. Neben spannenden Diskussionen und aufschlussreichen Fachvorträgen stand der direkte Austausch der Gäste im Fokus der Veranstaltung. An den Ständen der Sponsoren fachsimpelten die Branchenvertreter und informierten sich über neue Technologien, Sanierungsoptionen und Praxisbeispiele.

Die beiden Wowiconsult-Geschäftsführer, Dr. Waldemar Müller und Oliver Häcker, ziehen eine positive Bilanz der Veranstaltungsreihe: „Der überwältigende Zuspruch der über 400 Gäste hat uns tief beeindruckt. Noch beeindruckender ist der Wille der Branche, den Wandel zur klimaneutralen Wohnungswirtschaft erfolgreich zu gestalten. Dieser Wille war auf allen drei Veranstaltungen deutlich zu spüren.“ Für das Jahr 2025 plant Wowiconsult mit einer Forstsetzung der Veranstaltungsreihe. Austragungsorte werden auch im kommenden Jahr Stuttgart, Bochum und Hamburg sein.
17.7.24

 

Umweltministerin überreicht European Energy Award

Kreis Göppingen. Die Preisverleihung des European Energy Awards (eea) fand in der Stadthalle Göppingen statt. Umweltministerin Thekla Walker überreichte OB Alex Maier die Auszeichnung. Neben der Stadt Göppingen wurden die Gemeinden Heiningen und  Hattenhofen sowie der Landkreis Göppingen ausgezeichnet. Insgesamt erhielten am Montag fünf Landkreise, acht Städte und neun Gemeinden des Landes Baden-Württemberg diesen Preis.

„Für den Landkreis Göppingen sind sowohl der Klimaschutz als auch die Klimawandelanpassung ein bedeutendes Schlüsselthema. Wir arbeiten mit hohem Engagement an unserem Ziel des klimaneutralen Landkreises bis 2040 und sind sehr stolz darauf, dass unsere Arbeit erneut mit dem European Energy Award ausgezeichnet wurde. Besonders freut es uns, dass auch die Gemeinden Heiningen und Hattenhofen sowie die Stadt Göppingen aus dem Landkreis ausgezeichnet wurden. Gemeinsam haben wir ein Zeichen für den klimaneutralen Landkreis 2040 gesetzt. Wir gratulieren ebenso den weiteren 18 Preisträgern aus dem ganzen Land Baden-Württemberg! Es war uns eine große Ehre, in diesem Jahr Gastgeber der Preisverleihung sein zu dürfen und unseren Gästen den Landkreis Göppingen und seine Klimaschutzprojekte vorstellen zu können,“ so Landrat Edgar Wolff.

Der eea ist ein europäisches Qualitätszertifikat, das für die Umsetzung von Energie- und Klimaschutzmaßnahmen in Städten, Gemeinden und Landkreisen verliehen wird. Im Rahmen des europäischen Zertifizierungsverfahrens treiben Kommunen den Klimaschutz auf ihrem Gebiet systematisch voran. Das eea-Label wird jährlich an diejenigen verliehen, die die Zertifizierung erstmalig oder zum wiederholten Mal erfolgreich durchgeführt haben. Der Landkreis Göppingen wird bereits zum dritten Mal mit dem eea ausgezeichnet und befindet sich in diesem Jahr mit Platz 2 unter den Spitzenreitern bei der erreichten Gesamtpunktzahl (72,5 Prozent). Insgesamt wurden acht Städte, neun Gemeinden und fünf Landkreise prämiert.

Die Teilnahme am eea European Energy Award ist Teil der kreisweiten Klimaschutzstrategie, die sicherstellt, dass Klimaschutz im Landkreis nicht mit guten Absichten endet, sondern auch konkrete Maßnahmen kontinuierlich umgesetzt werden. Eines der Leuchtturmprojekte der Landkreisverwaltung ist beispielsweise die Installation der kreisweit größten Photovoltaik-Anlage auf den Dächern des Beruflichen Schulzentrums Göppingen. Zudem ist die nachhaltige Mobilität im Landkreis Göppingen ein zentraler Handlungsschwerpunkt: Schon seit einiger Zeit ist der Landkreis fahrradfreundlicher Landkreis, der Nahverkehr wird stetig attraktiver gestaltet und für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landkreisverwaltung wird das Deutschlandticket mit 75% gefördert. Die Energieagentur Landkreis Göppingen gGmbH ist ein wichtiger Partner bei der Umsetzung der Klimaschutzstrategie. Sie berät verschiedene Zielgruppen und unterstützt kommunale Klimaschutzprojekte.
16. 7.24

 

Dankbare Eltern spenden an Klinik

Kreis Göppingen. Die kleine Lotta ist ein aufgewecktes und neugieriges Kind, mit einem strahlenden Lachen. „Sie ist unser Wunder“, sagen die Eltern, Lena und Alexander Jacob. Denn der Anfang war für die junge Familie aus Böhmenkirch nicht leicht. Im Oktober vergangenen Jahres wurde Lotta im Alb-Fils-Klinikum per Kaiserschnitt auf die Welt geholt, in der 31 Schwangerschaftswoche und gerade mal 1,1 Kilogramm schwer. „Sie war so klein, aber so aktiv und hat sich durchgekämpft“, so die glücklichen Eltern. Ihr Dank gilt allen Beteiligten in der Klinik am Eichert. „Die Unterstützung war super, vom Kreißsaal über die Station 41 der Kinderklinik bis zur Sozialmedizinischen Nachsorge.“ Vor allem die häusliche Betreuung durch die Sozialmedizinische Nachsorge (SMN) war den Jacobs wichtig: „Nach 44 Tagen im Krankenhaus mit Rundumbetreuung bekommt man das Kind mit nach Hause und ist dann bei manchen Fragestellungen schon etwas hilflos. Da ist es einfach toll, wenn regelmäßig jemand vorbeischaut.“ Drei Monate dauerte diese Nachsorge durch Brigitte Gügel von der SMN. Anfangs kam die examinierte Kinderkrankenschwester und Case-Managerin wöchentlich vorbei, dann in größeren Abständen.

Für diese Unterstützung haben sich Lena und Alexander Jacob nun bedankt. Sie schauten in der Klinik am Eichert vorbei und überreichten Brigitte Gügel eine mit 400 Euro gefüllte Spardose. Gesammelt wurde das Geld bei der kirchlichen Trauung von Lena und Alexander Jacob und der Taufe von Lotta, die zeitgleich im Mai stattgefunden hatten. Die Spende kommt der Sozialmedizinischen Nachsorge zugute. „Wir haben uns hier in der Klinik sehr gut aufgehoben gefühlt und freuen uns, dass wir nun etwas zurückgeben können“, so die Eltern der kleinen Lotta. Die war natürlich auch dabei und verzauberte alle mit ihrem strahlenden Lachen.
16.7.24

 

Göppingen startet neuen Online-Stadtplan

Göppingen. Die Stadt Göppingen hat einen neuen Online-Stadtplan, womit der Bürgerschaft, aber auch Unternehmen und Fachleuten der Zugang zu einer Vielzahl an räumlichen Daten ermöglicht wird. Das Geoportal ist über www.goeppingen.de erreichbar.

Im Zuge der Neugestaltung der Webseite der Stadt Göppingen wurde der neue Online-Stadtplan in einem modernen Design integriert. Dieser bietet eine Vielzahl an Inhalten und Themen aus Bereichen wie Bildung, Freizeit, Tourismus, Umwelt, Bauen, Verkehr und Mobilität, welche kontinuierlich erweitert werden. „Mit dieser Lösung haben wir nun die Möglichkeit, Geodaten für Bürgerinnen und Bürger ansprechend im Web zu präsentieren“, erklärt Markus Missler, Leiter des Referats Geoinformation und Vermessung.

Der neue Online-Stadtplan basiert auf dem Open-Source-Produkt „Masterportal“. Besondere Aufmerksamkeit wurde dabei auf die Offenheit und die leichte Integrierbarkeit von Daten gelegt. Dank des anpassungsfähigen Designs funktioniert das Masterportal ohne zusätzlichen Konfigurationsaufwand auf Smartphones, Tablets und PCs / Notebooks. Baubürgermeisterin Eva Noller freut sich über die gelungene Umsetzung des neuen Geoportals.  Diese kommt auch der Verwaltung selbst zugute, da die Mitarbeitenr anderer Fachbereiche und Dezernate der Stadt eine Vielzahl an Informationen dort direkt abrufen können.

Aufrufbar ist das Geoportal über die Startseite der städtischen Website www.goeppingen.de und unter dem Menüpunkt „Informieren – Stadtplan / Geoportal“ oder direkt über geoportal.goeppingen.de/stadtplan
16.7.24

 

Defibrillator am Rathaus

Göppingen. Die Stadt Göppingen stattete kürzlich das Rathaus mit einem öffentlich zugänglichen Defibrillator aus. Am Haupteingang des Rathauses, gegenüber der Kirchstraße 11, hängt seit Juni ein Defibrillator in einem Schutzkasten, der im Ernstfall sowohl für Erwachsene als auch für Kinder verwendet werden kann. Hinweisschilder weisen direkt zum Gerät.  Ein plötzlicher Herzstillstand tritt meist schnell und völlig unerwartet ein. Jahr für Jahr sterben circa 70.000 Menschen in Deutschland daran. Die Überlebensrate von Menschen mit plötzlichem Herzstillstand steigt aber erheblich, wenn innerhalb der ersten Minuten Hilfe – auch durch Laien – erfolgt und ein Defibrillator in der Nähe ist, der lebensrettende Schocks liefern kann.  Moderne Defibrillatoren, sogenannte AED-Geräte (Automatisierter Externer Defibrillator) – wie sich nun auch einer am Rathaus befindet – sind mit einfachen sprachlichen und bildlichen Anweisungen und automatischen Funktionen ausgestattet, die auch von Personen ohne medizinische Ausbildung verwendet werden können. Dies macht sie für nicht speziell geschulte Personen leicht zu bedienen und erhöht die Chancen auf eine erfolgreiche Defibrillation.
16.7.24

 

Radfahrerin verletzt sich bei Sturz

Gruibingen. Am Montag hatte eine Radfahrerin in Gruibingen wohl zu viel getrunken. Gegen 21.30 Uhr meldete eine 46-Jährige der Polizei, sie sei in der Maierhofstraße vom Fahrrad gestürzt. Eine Polizeistreife kam deshalb zur Unfallaufnahme. Die 46-jährige Radfahrerin wies typische Verletzungen eines Sturzes auf. Schnell hatten die Beamten den Verdacht, dass die Frau alkoholisiert war. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht, dass sie deutlich zu viel intus hatte. Nachdem sie ein Rettungswagen zur Versorgung ihrer Verletzungen in eine Klinik brachten, musste sie eine Blutprobe abgeben. Sie erwartet nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.
16.7.24

 

Betrunken und berauscht unterwegs

Schlat.  In der Nacht auf Montag zog die Polizei einen nicht mehr fahrtauglichen Mann aus dem Verkehr. Eine Zeugin meldete der Polizei gegen 0.44 Uhr einen auffälligen Autofahrer. Der stehe mit seinem Pkw auf der Verkehrsinsel eines Kreisverkehrs in der Süßener Straße. Der Mann setzte seine Fahrt anschließend in einer auffälligen Fahrweise fort. Auf einem Wanderparkplatz beim Gairenbuckel endete diese dann. Er blieb hier in einem Graben stecken und verblieb bis zum Eintreffen der Polizei in seinem Auto. Schaden entstand keiner. Der Mann wurde einer Kontrolle unterzogen. Die Beamten hatten schnell den Verdacht, dass der 23-Jährige unter dem Einfluss berauschender Substanzen stehe. Ein Test auf Alkohol und verschiedene Drogen verlief positiv. Deshalb nahm ihm ein Arzt Blut in einer Klinik ab. Das Ergebnis der Blutprobe soll nun zeigen, was der Mann vor der Fahrt konsumiert hatte. Die Streife untersagte ihm die Weiterfahrt für die nächsten 24 Stunden. Neben einer Anzeige setzt sich die Polizei auch mit der Führerscheinstelle in Verbindung. Die prüft weitere Maßnahmen gegen den 23-Jährigen. Sein Auto musste er stehen lassen.
15.7.24

 

Einbruch in Wohnhaus

Waldstetten. Im Bernhardusweg in Waldstetten wurde zwischen Freitag, 19.40 Uhr und Samstag, 11.30 Uhr, in ein Wohnhaus eingebrochen. Die Einbrecher entwendeten Schmuck und Bargeld im vierstelligen Bereich. Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter 07171/3580 entgegen.
15.7.24

 

Feuer in Gewerbebetrieb

Heubach. Die Absauganlage einer Firma In den Bachwiesen in Heubach geriet am Samstag gegen 9 Uhr, vermutlich aufgrund eines technischen Defektes, in Brand. Die Feuerwehr war mit 39 Einsatzkräften vor Ort um das Feuer zu löschen. Alle Mitarbeiter konnten unverletzt das Gebäude verlassen.
15.7.24

 

Cessna mit vier Personen auf Acker notgelandet

Eislingen. Am Samstagabend war der Pilot mit einer Cessna172 über Eislingen in der Luft. Er hatte drei Gäste im Alter von 33, 14 und acht Jahren an Bord. Während dees Fluges setzte plötzlich der Motor aus und der Pilot musste sich zügig eine Möglichkeit zur Landung suchen. Segelnder Weise entschied er sich für einen Rapsacker zwischen Eislingen und Krummwälden. Das Flugzeug zog bis zum Stillstand eine Schneise in das noch nicht abgeerntete Feld. Die Insassen blieben unverletzt. Nach erster Inaugenscheinnahme entstand auch am Flugzeug kein Schaden. Der landwirtschaftliche Schaden wird zwischen dem Landwirt und dem Versicherer des Flugzeugs geregelt.
14.7.24

 

Trauer um Willy Schwenger

Süßen. Im Alter von 89 Jahren ist der Seniorenchef der Carl-Stahl-Gruppe in Süßen gestorben.Schwenger führte das Unternehmen von einer kleiner Seilerei zu einem Weltmarktführer in der Seil-, Hebe- und Sicherheitsbranche.  Willy Schwenger, Schwiegersohn von Carl Stahl II,  trat 1966 in die Geschäftsführung ein. Dank seines unermüdlichen Einsatzes kennt man die Carl Stahl Gruppe heute auf der ganzen Welt. Bei aller Heimatverbundenheit hatte der gebürtige Süßener immer wieder gerne neue Länder persönlich bereist und neue Geschäftsfelder für sein Unternehmen entdeckt – und somit nicht nur seinen eigenen Horizont erweitert, sondern im wahrsten Sinne des Wortes auch unternehmerisches Neuland betreten. Auf diese Weise hat Willy Schwenger  ein Unternehmen mit weltweit 61 Standorten und 1520 Mitarbeitern aufgebaut und gestaltet, das inzwischen in einigen Bereichen sogar Weltmarktführer ist. Als ebenso sympathische wie erfolgreiche Unternehmerpersönlichkeit war Willy Schwenger weit über Süßen hinaus bekannt und geschätzt. Das lag auch daran, dass er sich und seinem Erfolgsgeheimnis schon sein ganzes Leben lang immer treu geblieben ist: „Freundlichkeit kann man sich leisten – sie kostet nichts und bringt am meisten.“ Seit 2012 sind Sohn Wolfgang Schwenger, Schwiegersohn Andreas Urbez und Wolfgang Funk an der Spitze desFamilienunternehmen tätig.
13.7.24

 

Hermann Färber wieder Kandidat für den Bundestag

Donzdorf. Hermann Färber aus Böhmenkirch wurde am Freitagabend auf dem Kreisparteitag der CDU in Donzdorf zum dritten Mal als Kandidat der Union für die nächste Bundestagswahl nominiert. Färber erhielt mit über 96 Prozent der Stimmen einen überwältigenden Vertrauensbeweis.
13.7.24

 

36-Jähriger fällt von Fahrrad

Geislingen. Am Freitag wurde der Polizei um 22.15 Uhr mitgeteilt, dass auf dem Tälesbahnradweg ein Radfahrer umgefallen sei. Die Streife stellte vor Ort fest, dass ein 36-Jähriger mit seinem Fahrrad von der Paulinenstraße in Richtung Wiesensteiger Straße unterwegs war. Im Bereich Steinäckerstraße war er dann vom Fahrrad gestürzt. Die Polizei konnte die Unfallursache schnell ermitteln. Der Mann stand deutlich unter Alkoholeinfluss. Da er verletzt war kam er in eine Klinik. Dort wurde er behandelt. Außerdem wurde ihm zur Beweissicherung Blut abgenommen. Der 36-jährige Radfahrer sieht nun einer Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr entgegen. Sachschaden war keiner entstanden.
13.7.24

 

Michelberghalle: Keine bedenklichen Schadstoffe

Geislingen. Nach dem Brand in der Michelberghalle in Geislingen hatte die starke Rauchentwicklung zu einer potentiell gesundheitsgefährdenden Kontamination der gesamten Halle, aller Kabinen und Räume geführt, weshalb die Halle derzeit gesperrt ist. Jetzt hat ein Sachverständiger erste Proben in den Geräteräumen sowie in zwei Umkleidekabinen genommen und diese Proben auf so genannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) getestet, die möglicherweise durch die Verbrennung von Kunststoff freigesetzt wurden. Dabei handelt es sich um Schadstoffe, die Krebs erzeugen können. „Gottseidank liegt – zumindest für die jetzt getesteten Bereiche - keine bedenkliche Schadstoffbelastung vor, sprich diese Räume bzw. die darin befindlichen Gegenstände können wieder genutzt werden“, freut sich Oberbürgermeister Frank Dehmer, auch wenn noch weitere Ergebnisse ausstehen. 

Diese weiteren Ergebnisse werden aber erst später feststehen, da für die Entnahme der Proben der Einsatz eines Hubsteigers und entsprechender Vorlauf benötigt wurde. „Wir denken bis übernächste Woche auch diese Ergebnisse zu haben“, führt Dehmer weiter aus. Aus diesen Ergebnissen und deren Bewertung durch die Fachleute wird sich dann auch ergeben welche Maßnahmen noch notwendig sind und wie lange die Umsetzung voraussichtlich dauern wird, bis die Halle dann wieder vollumfänglich genutzt werden kann. Gemeinsam mit den Vereinen hofft das Stadtoberhaupt nun, dass auch hier die Ergebnisse besser sind als zunächst befürchtet.

Das bedeutet für die Vereine und Schulen, dass sie zumindest wieder an die Geräte kommen und diese außerhalb der Halle nutzen dürfen. Für die Fußballer stehen wieder  Umkleidekabinen zur Verfügung, die sie über einen separaten Eingang, der nicht durch die Halle führt, erreichen können.
13.7.24

 

Nach Überfall auf Postfiliale: Zwei Männer in Untersuchungshaft

Göppingen.  Zwei Männer sollen für einen Raubüberfall Ende Januar in Göppingen verantwortlich gewesen sein. Der Überfall ereignete sich am 29.Januar  in einer Postfiliale in der Nördlichen Ringstraße. Zwei maskierte Männer betraten gegen 18 Uhr die Filiale und bedrohten eine Angestellte mit einer Pistole. Aus einer Kasse nahmen sie Bargeld. Damit flüchteten sie. Im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei konnten die beiden mutmaßlichen Täter, ein 21-jähriger deutsch-türkischer Staatsangehöriger und ein 22-jähriger deutscher Staatsangehöriger, ermittelt werden. Der 21-Jährige konnte bereits am 13. Juni4 festgenommen werden. Sein 22-jähriger Komplize wurde am 9. Juli festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Ulm beantragte gegen die Männer Haftbefehle. Die wurden beim zuständigen Amtsgericht vorgeführt und in Vollzug gesetzt. Die Tatverdächtigen befinden sich nun in Justizvollzugsanstalten.
12.7.24

 

Fußgänger angefahren

Uhingen. Leichte Verletzungen erlitt ein 37-Jähriger bei einem Unfall am Donnerstag in Uhingen.  Gegen 15.30 Uhr war ein 90-Jähriger mit seinem Pkw in der Heerstraße in Richtung Uhingen unterwegs. Am rechten Fahrbahnrand lief ein Fußgänger. Bei der Vorbeifahrt touchierte der Senior den 37-Jährigen. Der stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten ihn in eine Klinik. Die Polizei hat den Unfall aufgenommen. Am Mercedes entstand Sachschaden am Außenspiegel.
12,7,24

 

Dubioser Handwerker

Zell u.A: Für die Reinigung einer Toilette verlangte ein Unbekannter am Mittwoch in Zell unter Aichelberg eine vierstellige Summe. Am Mittwoch beauftragte ein Senior aus Zell unter Aichelberg eine Rohrreinigungsfirma. Die Firma hatte er im Internet gefunden und über eine Handynummer angerufen. Ein Handwerker kam mit einem nicht beschriftetem Transporter und machte sich an die Arbeit. Die dauerte gerade einmal eine halbe Stunde. Er verlangte dafür im Anschluss einen vierstelligen Betrag. Den beglich der Senior. Nun ermittelt der Polizeiposten Bad Boll (Tel. 07164/12024) wegen Wucher. Die Ermittlungen dauern an.
12.7.,24

 

Schockanruf erkannt

Geislingen. In den vergangenen Wochen kam es wiederholt zu betrügerischen Anrufen bei Geislingen. Mit der bekannten Betrugsmasche versuchten Unbekannte wiederholt Senioren um ihr Erspartes zu bringen. So auch bei einer Seniorin im Geislinger Ortsteil Stötten. Da die Frau jedoch vor wenigen Wochen eine Info-Veranstaltung der Polizei besucht hatte, war sie bestens über Schockanrufe informiert. Sie erkannte deshalb die Betrugsmasche und erstattete Anzeige. Dabei bedankte sie sich bei der Streife für die Präventionsveranstaltungen der Polizei speziell für Senioren, da sie ohne dieses Wissen vermutlich auf den Betrug hereingefallen wäre.
12.7.24

 

Europäischer Wettbewerb: In Vielfalt geeint

Kreis Göppingen. 25  Schüler aus dem Landkreis Göppingen erhielten in einer Feierstunde im Landratsamt Göppingen Orts- und Landespreise für die Teilnahme am 71. Europäischen Wettbewerb. Die Preisverleihung erfolgte durch Landrat Edgar Wolff in Kooperation mit der Europa-Union Göppingen e.V.

Zirka 68.000 Schüler nahmen bundesweit am ältesten Schülerwettbewerb in Deutschland teil. Insgesamt 293 baden-württembergische Schulen und 17.338 Schüler befassten sich mit den Aufgaben des 71. Europäischen Wettbewerbs unter dem Motto „Europa (un)limited“.  Der europäische Wettbewerb ist ein wichtiger Baustein in der europapolitischen Bildung junger Menschen. Durch die Arbeit an einer der 13 verschiedenen Aufgaben begreifen sie Europa als gemeinsames Projekt und entwickeln europäisches Bewusstsein.

„In Vielfalt geeint.“ Auf dieses Motto der Europäischen Union ging Landrat Edgar Wolff unter anderem in seiner Begrüßungsrede ein und rief dazu auf, Grenzen – in welcher Form auch immer - zu überwinden, aufeinander zuzugehen, einander zu respektieren und zu akzeptieren. „Europa (un)limited“, dieses Motto hat die Schüler dazu angeregt, in ihren Werken persönliche Grenzen zu überschreiten, künstlerische Barrieren zu überwinden, aktuelle europäische Ereignisse zu reflektieren, aber auch die EU-Politik kritisch zu beleuchten.

„Europa grenzenlos“, darin sieht Martina Heer von der Europa-Union, Kreisverband Göppingen, riesige Chancen: Zum Beispiel bei einem Auslandsstudium, einer Ausbildung oder einem Schulsemester Land und Leute fernab des Tourismus näher kennenzulernen und dadurch auch „Grenzen in unseren Köpfen niederzureißen.“  Eine Aufgabe lautete: Mission Europa! Stell dir vor, du reist mit einem Raumschiff ins Weltall, um fremden Wesen „Europa“ vorzustellen. Was nimmst du hierfür mit? Mit diesem Aufgabenmodul hatten sich Schüler der Friedrich-von-Büren-Grundschule Birenbach, der Grundschule Zell u. A. und der Georg-Thierer Grundschule in Rechberghausen befasst. Dafür konnten insgesamt zwölf Ortspreise vergeben werden.

Weitere Aufgabenmodule waren „Über den eigenen Schatten springen“, „Das digitale Ich“, „Migration überschreitet Grenzen“ und „Spreng den Rahmen.“ Mit diesen Themen hatten sich insgesamt 13 Schülerinnen der Uhlandrealschule und des Hohenstaufen-Gymnasiums Göppingen auseinandergesetzt. Für ihre Bilder erhielten acht Schülerinnen der Uhlandrealschule jeweils einen Ortspreis. Eine Schülerin erhielt zusätzlich noch einen Landespreis. Die Schülerinnen des Hohenstaufen-Gymnasiums hatten musikalische Beiträge eingereicht. Vier Schülerinnen hatten zum Thema „Spreng den Rahmen“ das Bild „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“ von Jan Vermeer ausgesucht und dazu ein Lied vertont. Eine andere Schülerin – ebenfalls vom Hohenstaufen-Gymnasium – animierte zum kritischen Nachdenken über den Krieg mit ihrem Lied „1955“ zum Modul „Über den eigenen Schatten springen“. Beide Lieder wurden bei der Preisverleihung vorgetragen und ernteten großen Applaus. Alle musikalischen Beiträge wurden mit einem Orts- und auch mit einem Landespreis ausgezeichnet und waren - wie alle vergebenen Landespreise - auch für einen Bundespreis nominiert.

Sichtlich berührt und verdientermaßen stolz waren die Preisträger, als ihnen Landrat Edgar Wolff die Urkunden und die Preise überreichte. Auch die Schulen und die Lehrer und Lehrerinnen erhielten jeweils eine Urkunde und ein Geschenk. Einen besonderen Dank sprach Landrat Edgar Wolff auch der Vorstandschaft der Europa-Union, Kreisverband Göppingen aus, die die Preisverleihung seit vielen Jahren begleitet und mit Preisen unterstützt.  Zum Abschluss erhoben sich alle Anwesenden und stimmten die Europahymne an. 

Der Europäische Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten, in Baden-Württemberg auch unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Kultus, Jugend und Sport. Gefördert wird der Wettbewerb in Deutschland durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Auswärtige Amt und die Kultus- und Senatsverwaltungen der Länder. Für die Organisation auf Bundesebene ist die Europäische Bewegung Deutschland e.V. (EBD) verantwortlich.
12.7.24

 

„Der Einstein-Brief ist jetzt in guten Händen“
Esslingen. Die Hochschule Esslingen hat dem Staatsarchiv Ludwigsburg, einer Abteilung des Landesarchivs Baden-Württemberg, ein historisches Dokument übergeben: Zwei Studenten schreiben 1953 dem Nobelpreisträger Albert Einstein. Dieser antwortet prompt.

1953 beginnt ein nicht alltäglicher Briefwechsel zwischen den damaligen Studenten der Hochschule Esslingen Roland Becker und Roland von Kaler, die beide Maschinenbau im ersten Semester studieren. Sie schreiben an den Physiker und Nobelpreisträger Professor Albert Einstein, Princeton, New Jersey, um sich den Verbleib mechanischer Feder-Energie im Säurebad erklären zu lassen.

Die Antwort lässt nicht lange auf sich warten. Albert Einstein notiert seine Erklärung handschriftlich und auf Deutsch auf ihrem Original-Dokument und schickt diese an die beiden angehenden Ingenieure nach Esslingen zurück.

Der Brief mit den Notizen von Albert Einstein ist seit 1954 im Besitz der Hochschule Esslingen – die beiden Studenten haben ihn ihrer Alma Mater gestiftet. Das Original liegt seitdem im Tresor der Hochschule. Eine Kopie davon befindet sich in der Jewish National & University Library in Jerusalem.

Jetzt hat Kanzlerin Heike Lindenschmid das historische Dokument im Namen der Hochschulleitung an das Staatsarchiv Ludwigsburg übergeben, um es für die Öffentlichkeit leichter zugänglich zu machen. „Der Einstein-Brief ist jetzt in guten Händen“, sagt Heike Lindenschmid bei der Übergabe an die stellvertretende Abteilungsleiterin des Staatsarchivs, Dr. Elke Koch.

„Der Brief erhält eine eindeutige Signatur (EL 262 I Bü 856) und ist damit jederzeit auffindbar. Zudem wird er konservierend und archivgerecht aufbewahrt. Wir möchten den Brief gerne perspektivisch online veröffentlichen“, erläutert Dr. Elke Koch.
12.7.24

 

In Firma eingebrochen

Lorch. Über ein gekipptes Fenster verschaffte sich ein Einbrecher im Zeitraum von Donnerstag, 19 Uhr, bis Freitag, 6.50 Uhr, Zutritt zu einem Firmengebäude in der Lorcher Straße. Anschließend hebelte er eine Holztür auf, um in die Produktionshalle zu gelangen. An einer Metalltür zu einem Bürogebäude scheiterte sein Vorhaben, sodass er die Firma ohne Diebesgut über eine Fluchttür verließ. Er hinterließ einen Sachschaden in Höhe von rund 3000 Euro. Sachdienliche Hinweise nimmt der Polizeiposten Lorch unter 07172/7315 entgegen.
12.7.24

 

Aus Go-Ahead wird nun Arverio

Stuttgart/Göppingen. Arverio wird die neue Marke nach der Übernahme der Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland GmbH durch die ÖBB-Personenverkehr AG. Mit dem neuen Markenauftritt wird das Unternehmen ab sofort unter dem Namen Arverio Deutschland GmbH mit ihren Tochtergesellschaften in Baden-Württemberg (Arverio Baden-Württemberg GmbH) und Bayern (Arverio Bayern GmbH) unterwegs sein.

Neben dem neuen Namen wird auch das Logo neu gestaltet. Unter dem Claim ‚Dein Weg ist unser Ziel‘ stellt Arverio Fahrgäste und Mitarbeiter in den Mittelpunkt. Gemeinsam mit dem starken Partner ÖBB soll mehr geboten werden als komfortabler und nachhaltiger Nahverkehr mit einem starken Service – Arverio will die beste Wahl für Fahrgäste, Mitarbeiter und Auftraggeber werden. Unterstützen werden dabei die ÖBB als Partner sowie die zentralen Werte Verbundenheit, Begeisterung, Vielfalt und Mitgestaltung, die nach innen und außen gelebt werden.

Auch mit neuem Markenauftritt bleibt  Arverio ein Teil der ÖBB ein marktnahes und eigenständiges Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) in Süddeutschland.. Das bedeutet, der Kontakt zu den Auftraggebern (das sind die Bayerische Eisenbahngesellschaft und das Verkehrsministerium von Baden-Württemberg) geht wie gehabt direkt von Arverio aus. Es wird keine Änderungen in der täglichen Umsetzung des operativen Verkehrs geben.

Die Arverio Baden-Württemberg GmbH befährt das Stuttgarter Netz mit der Remsbahn, Residenzbahn, Filstalbahn und Frankenbahn sowie die Murrbahn. Das sind die Linien IRE 1, RE 8, RE 90, MEX 13 und MEX 16 mit insgesamt rund zehn Millionen Zugkilometer pro Jahr. Der Name Arverio wurde von der Bezeichnung für den ‚Gott der Wege‘ – ‚Arvernus‘ abgeleitet.
11.7.24

 

Einbruch in Gaststätte

Eislingen. Auf Geld hatten es wohl Einbrecher in den vergangenen Tagen in Eislingen abgesehen. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei ereignete sich der Einbruch zwischen Sonntag 3.15 Uhr und Dienstag 9 Uhr. Die Unbekannten brachen am Hintereingang die Zugangstür zu der Gaststätte in der Ebertstraße auf. Die eigentliche Tür und das Metallgitter zu dem Gebäude standen offen und deshalb hatten die Einbrecher leichtes Spiel. Im Innern suchten die Einbrecher hinter der Theke wohl gezielt nach Bargeld. Dabei wurden sie fündig und nahmen Wechselgeld mit. Allerdings zeigten sich die Diebe offenbar nicht damit zufrieden und brachen zwei Geldspielautomaten auf. Darin befindliches Münzgeld machten sie zu ihrer Beute und flüchteten unerkannt. Die Polizei Eislingen sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen.
11.7.24

 

Betrüger unterwegs

Göppingen. Am Mittwoch gaben sich zwei Unbekannte in Göppingen als Bauarbeiter aus Zwischen 14 Uhr und 16 Uhr waren Unbekannte in Bartenbach und Göppingen unterwegs. Zwei Mal schlugen sie bei Seniorinnen zu. Die Täter gaben an, durch Baggerarbeiten ein Rohr beschädigt zu haben. Nun müssten sie in deren Keller zur Überprüfung einer Wasserleitung. Einer der Täter trug dabei eine Warnweste. In beiden Fälle begab sich ein Unbekannter mit der Seniorin in deren Keller. Der zweite Täter nutzte diese Zeit und durchwühlte mehrere Zimmer nach Brauchbarem. Dann verließen sie das Gebäude und fuhren mit einem Transporter davon. Anschließend bemerkten die Geschädigten, dass Bargeld fehlte.  Ein Täter wird als männlich, etwa 50 bis 70 Jahre, 165 bis 180 cm groß und mit normaler Statur beschrieben. Er hatte dunkles bis graues Haar. Der zweite Täter war Anfang zwanzig, deutlich kleiner und hatte dunkle Haare. Beide hatten ein deutsches Erscheinungsbild. Die Polizei Göppingen (Tel. 07161/632360) sucht nun nach den Unbekannten. Sie ermittelt auch, ob die angeblichen Bauarbeiter bei weitere Personen in Göppingen oder Umgebung Beute erlangten. Betroffene Personen werden gebeten, sich bei der Polizei in Göppingen melden.
11.7.24

 

Zu spät gebremst

Ebersbach.  Am Mittwoch ereignete sich auf der B10 bei Ebersbach ein Auffahrunfall mit drei Fahrzeugen. Kurz vor 8 Uhr fuhr ein 32-Jähriger mit seinem Pkw auf der B10 in Richtung Stuttgart. An der Anschlussstelle Ebersbach-West stockte der Verkehr. Das bemerkte der 32-Jährige wohl zu spät. Der Fahrer konnte nicht mehr anhalten und fuhr in das Heck einer 52-jährigen Pkw-Fahrerin. Diese geriet durch den Aufprall vom linken Fahrstreifen in die Mittelleitplanke und erlitt leichte Verletzungen. Anschließend krachte der 32_Järhige mit seinem Wagen noch in das Heck eines weiteren Fahrzeugs. Das lenkte eine 27-Jährige. Der Gesamtsachschaden wird von der Polizei mit 12000 Euro . Da durch den Unfall die Fahrtrichtung Stuttgart zeitweise gesperrt werden musste kam es zu Verkehrsbehinderungen und Rückstau.
11.7.24

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Geislingen. Nicht mehr unter Kontrolle hatte ein 21-Jähriger seine Maschine am Mittwoch bei Geislingen. Der Unfall ereignete sich gegen 20.45 Uhr. Der 21-Jährige fuhr mit seinem Mottorrad von Türkheim in Richtung Nellingen. In einer Rechtskurve verlor er die Kontrolle über sein Motorrad und landete in einem Graben. Danach wurde er mehrere Meter durch die Luft geschleudert und schwer verletzt. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Das Polizeirevier Geislingen nahm den Unfall auf und schätzt den Schaden an der Yamaha auf etwa 1.000 Euro.
11.7.24

 

Schockanruf erkannt

Wangen. Am Mittwoch erkannte eine Seniorin bei Göppingen schnell die Betrüger. Zur Mittagszeit riefen Unbekannte bei der Seniorin in Wangen an. Am Telefon gab sich die Anruferin mit weinerlicher Stimme als Tochter aus. Der sei wohl etwas schlimmes passiert. Als die Seniorin nach dem Namen der Tochter fragt legen die Betrüger auf. Ihre Tochter kontaktiert sie anschließend. Dadurch konnte der Betrug schnell aufgeklärt werden. Zu Geldforderungen und weiteren Kontaktversuchen kam es deshalb nicht.
11.7.24

 

Gmünder Sport-Spaß: Noch freie Plätze

Schwäbisch Gmünd (sv). Ab September starten über den Gmünder Sport-Spaß wieder viele attraktive Kurseangebote. Es gibt noch freie Plätze für folgende Kurse: Wirbelsäulengymnastik, Turnkinder in Waldstetten ab drei Jahre, Herz-Kreislauf-Training, Gymnastik-Bewegen statt schonen, Rope Skipping, Yoga, Faszienyoga, Zumba, Reiten für Erwachsene, Judo für Kinder, Krav-Maga, Warrior Fit-ness, Achtsamkeit und Entspannung, Sound Bath, Bewegungstraining für Ältere, und verschiedene Tanzkurse.  Anmeldung und Information gibt Claudia Wagner vom Amt für Bildung und Sport unter der Rufnummer: 07171/603-4013 oder gerne auch per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
11.7.24

 

Alte B 29  jetzt halbseitig befahrbar

Schwäbisch Gmünd/Lorch. Wegen des Erdrutsches am 1. Juni musste die alte B 29 und jetzige K 3334 zwischen Schwäbisch Gmünd und Lorch für mehrere Wochen voll gesperrt werden.  Wie die Landkreisverwaltung jetzt mitteilt, ist die Straße ab sofort wieder halbseitig befahrbar. Der Verkehr wird bis auf Weiteres mit einer Ampel geregelt.
11.7.24

 

Forst sperrt Wanderwege am Rosenstein

Heubach. Wie die Untere Forstbehörde beim Landratsamt Ostalbkreis mitteilt, ist es erforderlich, im Staatswald der ForstBW, Forstbezirk Schurwald Forstrevier Kitzinghof, im Bereich des Rosensteins auf Gemarkung Heubach den „Alleenweg“ und im Bereich des Tannwalds auf Gemarkung Waldstetten den „Zickzackweg“ zu sperren. Hierzu hat die Landkreisverwaltung eine Allgemeinverfügung öffentlich bekanntgemacht, die Sperrungen gelten ab Freitag.

In beiden genannten Waldbereichen besteht auf stark frequentierten Wanderwegen akut ein Zielkonflikt zwischen dem Naturschutz und der Sicherheit der Erholungsnutzung. Betroffen sind jeweils Waldflächen, in denen durch einen weitgehenden Verzicht auf forstliche Maßnahmen Vorrangflächen für den Waldnaturschutz ausgewiesen worden sind. Der „Alleenweg“ am Rosensteig befindet sich im Schonwald „Rosenstein“, dessen Schutzzweck die Erhaltung, Pflege und Entwicklung der standortstypischen, natur­nahen Laubwaldgesellschaften mit den Vorkommen seltener Arten und ihrer Lebensräume ist. Der „Zickzackweg“ an der Hornbergsteige führt durch ein Waldrefugium, in dem eine ungestörte natürliche Entwicklung der Wälder ermöglich werden soll.

Infolge der klimawandelbedingten Dürren der zurückliegenden Jahre kommt es in beiden Bereichen zu flächigen Absterbe-Erscheinungen im herrschenden Baum­bestand. Ein starker Eingriff in die absterbenden Bäume, um die Gefahren für Waldbesucher zu reduzieren, ist jeweils nicht mit der naturschutzfachlichen Zielsetzung vereinbar, insbesondere alt- und totholzreichen Stadien der Waldentwicklung mit den an entsprechende Strukturen gebundenen Arten zu erhalten.  Im Einvernehmen mit ForstBW hat sich die Untere Forstbehörde des Landratsamts deshalb dazu entschlossen, die Waldwege „Alleenweg“ am Rosenstein und „Zickzackweg“ im Tannwald temporär zu sperren, zumal in beiden Bereichen alternative Wegführungen für die Erholungsnutzung gegeben sind. Die Sperrung wird zurückgenommen, sobald keine übermäßige Gefahr für Leib und Leben mehr besteht.
11.7.24

 

Klinik-Umzug erst im nächsten Sommer

Kreis Göppingen. Der Umzug in die neue Klinik am Eichert in Göppingen lässt weiter auf sich warten. Am Mittwoch bestätigten Klinik-Geschäftsführung und Klinik-Aufsichtsratschef Landrat Edgar Wolff, dass der vorgesehene Umzugstermin im November nicht zu halten ist. Angepeilt sei nun ein Umzugstermin im zweiten Quartal 2025. Außerdem wurde bekannt, dass die Kosten für die Klinik auf nunmehr 480 Millionen Euro ansteigen werden, Abbruchkosten für den Altbau inklusive.

Lange hatte die Klinik-Geschäftsführung mit einem Umzug in den neuen Eichert im November geliebäugelt, für die Mitarbeiter gar eine Urlaubssperre verhängt. Doch jetzt wird aus dem Termin ebenso wenig wie aus der zuvor geplanten Eröffnungsfeier. "Eine der modernsten Kliniken Europas“, so Landrat Wolff, wird nicht fertig. Die Gründe sind vielschichtig. Zwar freuen sich die Bauherren, noch in eine Phase mit ungewöhnlich niedrigen Bauzinsen (1,4 Prozent) gekommen zu sein, doch haben Corona-Pandemie und die Folgen des Ukrainekrieges den Zeitplan kräftig durcheinander gewirbelt. Auf der Zielgeraden  fehlen Material und Handwerker. Das hat nun Konsequenzen und führt zur Umzugsabsage. Denn, so waren sich die Geschäftsführer Dr. Ingo Hüttner und Wolfgang Schmid einig, in der neuen Klinik werde unter anderem vieles digital gemacht und das müsse bei Einzug auch korrekt laufen. Dass es nicht alleine an der Digitalisierung hängt, wurde bei der Pressekonferenz am Mittwoch auch deutlich: So müssen die Krankenzimmer für Privatpatienten nachgerüstet werden (was die privaten Krankenversicherungen wollen), auch die Lounge muss noch komfortabler werden. Zudem werden noch 80 weitere Parkplätze gebaut, die dem Personal vorbehalten sind, damit diese das Parkhaus entlasten.

Neben einem neuen Umzugstermin (das genaue Datum soll noch im Sommer bekannt gemacht werden) beschäftigen auch der geplante Abriss der alten Klinik  Geschäftsführung und Aufsichtsrat. Denn der Abriss wird noch einmal teurer. Die veranschlagten 17 Millionen Euro (gestartet war man einst mit sechs Millionen Euro), die bislang in der Finanzierung vorgesehen waren, reichen nicht. Das mit der Abrissplanung beauftragte Büro hat nun Kosten von 26 Millionen Euro ermittelt, allerdings geschätzt, da eine Ausschreibung noch nicht erfolgt ist. Ein Grund für die Mehrkosten: Die alte Klinik ist mit Asbest stärker belastet als angenommen. Statt der bislang angenommenen fünf Prozent des anfallenden Abbruchmaterials müssen nun 85 Prozent fachgerecht entsorgt werden. Und zwar, wie vorgeschrieben, in Deutschland. Dabei wäre eine Entsorgung in den Niederlanden  billiger gekommen. Wohin das asbestbelastete Material einmal gekarrt wird, ist noch nicht bekannt.

Bestätigt wurde auf Nachfrage von der Geschäftsführung, dass nicht die ganze Klinik abgerissen wird. Der bisherige Energieraum und die ehemalige Waschküche sollen stehen bleiben, da man diese Räume zu Logistikzwecken nutzen möchte. Stehen bleiben auch weitestgehend die Wände der Untergeschosse. Das spart Kosten. Allerdings: das Areal kann dann nicht mehr wie im Bebauungsplan vorgesehen, neu bebaut werden. Sollte auf dem Areal in Zukunft ein Hochbau errichtet werden, müssten zunächst die Reste der alten Klinik entsorgt werden. Die Klinikgeschäftsführung tat das als ein normales Vorgehen ab. „Wer weiß, ob wir eine Klinikerweiterung je brauchen werden“. Im Umkehrschluss heißt das aber, dass der Klinikabriss noch um ein Vielfaches teurer würde, bestünde man auf den Abriss der Untergeschosse.

Ungewohnt moderate Töne stießen Klinikgeschäftsführung und Aufsichtsratschef bei der Frage an, ob die alte  Klinik überhaupt gerissen werden soll. Dies, so Landrats Wolff, entscheide letztendlich der neue Kreistag. Die Klinikgeschäftsführung erklärte, dass nach wie vor die Argumente gelten, die für einen Abriss sprechen, man werde sich aber einer anderen Entscheidung des Kreistages beugen und diese dann auch akzeptieren.

Unterm Strich bleiben  aktuell weitere Mehrkosten von rund 15 Millionen Euro, womit die Gesamtkosten des Klinikbaus mit Nebengebäuden und Abriss, auf 480 Millionen  Euro steigen. Frohe Botschaft: Das Land zahlt auf Grund der Baukostensteigerung einen um 11,3 Millionen Euro  höheren Zuschuss (bislang nur mündliche Zusage), sodass derzeit ein Defizit in Höhe von 3,7 Millionen Euro entsteht. Den Betrag will die Klinik selbst finanzieren, auch wenn sie dafür heute deutlich höhere Zinsen zahlen muss als zum Baustart. Wolfang Schmid: "Das können wir noch verkraften“: (gra)
10.7.24

 

Die besten Destillate prämiert

Ostalbkreis. Die Ergebnisse der 25. Prämierung der selbsterzeugten Destillate der Brenner des Ostalbkreises konnte in einer  Feierstunde im Gasthaus Reichsadler in Mögglingen Landrat Dr. Joachim Bläse verkünden und an die Brenner die Urkunden mit den Ergebnissen überreichen. Vor der Verleihung bedankte sich Anja Bohn, die Delegierte des Ostalbkreises beim Landesverband, bei allen Beteiligten und dem Ostalbkreis für die Durchführung dieser Veranstaltung. Einen besonderen Dank richtete sie an Brennermeister Jürgen Friz, der die Prämierung fachlich angeleitet hat. Karl Müller, der 1. Vorsitzende der Kleinbrenner Nordwürttemberg, betonte in seiner kurzen Ansprache die Bedeutung dieser regionalen Prämierung für die Qualitätssicherung der hier erzeugten Produkte. Landrat Dr. Joachim Bläse unterschied in seinen Worten vor der eigentlichen Urkundenverleihung die hier prämierten Destillate ganz klar von auf dem Markt befindlichen Massenprodukten. Die Destillate, die von den Brennern im Ostalbkreis produziert werden, sind Genussmittel von sehr hoher Qualität und sollten daher auch verantwortungsvoll genossen werden. Zudem werden hierbei Früchte aus der hiesigen Kulturlandschaft veredelt, dies dient auch dem Erhalt der wunderschönen Streuobstbestände.Zur Prämierung eingereicht wurden 110 Destillate mit folgenden Ergebnissen: 68 Destillate konnten mit Gold ausgezeichnet werden, dies entspricht 74,8 Prozent. 35 Destillate konnten mit Silber ausgezeichnet werden, dies entspricht 38,5 Prozent.  Drei Destillate konnten mit Bronze ausgezeichnet werden, dies entspricht 3,3 Prozent.

Da es die 25. Prämierung war und somit eine Jubiläumsveranstaltung, wurden aus diesem Anlass zwei Destillate besonders ausgezeichnet. Um die besondere Bedeutung des Streuobstes hervorzuheben, wurde der beste Kernobstbrand und der beste Steinobstbrand von den Obstbäumen des Ostalbkreises prämiert. Als bester Kernobstbrand wurde das Destillat Nägelesbirne von der Brennerei Kottmann aus Waldstetten ausgezeichnet und als bester Steinobstbrand wurde das Schwäbische Zwetschgenwasser vom Brenner Bruno Seitzer aus Schwäbisch Gmünd-Bettringen prämiert.
10.7.24

 

Christophsbad feiert 25 Jahre Rehabilitation

Göppingen. Seit einem Vierteljahrhundert setzt sich ein multiprofessionelles Team aus Therapeuten, Pflegekräften, Psychologen und Ärzten im Göppinger Klinikum Christophsbad für die Rehabilitation von Patienten ein, die eine besondere Fürsorge benötigen. Diese 25 Jahre sind geprägt von herausfordernden Momenten, gemeinsamen Erfolgen und vor allem durch den Einsatz und die Expertise jedes einzelnen Mitarbeitenden. Für dieses Jubiläum wurde nicht nur ein festlicher Rahmen vorbereitet, sondern auch eine Reihe von Fachvorträgen zusammengestellt. Diese Vorträge behandelten – neben dem Blick zurück – aktuelle Themen und Entwicklungen im Bereich der Frührehabilitation und boten eine ausgezeichnete Gelegenheit zum Austausch und zur Weiterbildung. Im Anschluss an die Fachvorträge wurde das Jubiläum bei leckerem Buffet und gekühlten Getränken gemeinsam gefeiert.

Ausgerichtet wurde die Jubiläumsveranstaltung von PD Dr. Katharina Althaus, Chefärztin der Klinik für Neurologie, sowie ihren Kolleginnen Dagmar Schuldes und Dr. Marianna Erdèsz, Oberärztinnen der Frührehabilitation. Frau Schuldes hatte die Frühreha vor zweieinhalb Jahrzehnten ins Leben gerufen und ließ in ihrer Rede unter anderem die bewegte Historie der Frühreha Revue passieren. Als externe Experten referierten Dr. Jeannette Liebrich, Fachärztin für Innere Medizin und Diabetologie, über das Thema „Intensiv-Wohngemeinschaft: Probleme in der Versorgung, Änderung der KV-Vorgaben“ und Prof. Uwe Max Mauer, Klinischer Direktor der Neurochirurgie am Bundeswehrkrankenhaus in Ulm, zur „Therapie des Hydrocephalus im Wandel der Zeit“.

„Das Jubiläum war ein voller Erfolg“, so Frau Dr. Althaus zufrieden. „Die Veranstaltung war sehr gut besucht. Die Vorträge – sowohl von unseren internen als auch externen Kollegen – waren gleichsam spannend wie informativ. Damit bildeten sie eine gute Grundlage, um hinterher bei Speis und Trank noch so manches Thema im persönlichen Gespräch zu vertiefen.“ Für die hervorragende Organisation der Veranstaltung zeichnete Ursula Kling, Leiterin der Logopädie, verantwortlich. Das exzellente Catering lag in den fähigen Händen von Christiane Braig, Leiterin des Veranstaltungsmanagements der Rehaklinik Bad Boll.
10.7.24

 

Abfallbeutel nicht zu früh rausstellen

Eislingen. Seit. Januar  werden in Eislingen sowohl die Gelben Säcke, als auch die blauen Biobeutel donnerstags und freitags im Zwei- beziehungsweise Ein-Wochen-Turnus abgeholt. Offensichtlich ist die Macht der Gewohnheit in diesem Zusammenhang groß, denn nach wie vor werden viele Gelbe Säcke und Biobeutel bereits am Anfang der Woche zur Abholung bereitgestellt.

„Die unnötig lange auf Gehwegen abgestellten Gelben Säcke und Biobeutel beeinträchtigen nicht nur das Stadtbild. Lange Lagerzeiten begünstigen zudem die Gefahr von Beschädigungen durch Tiere, wie z.B. Waschbären, Ratten und Raben, und Verwehungen der Säcke und des Inhalts bei windigem Wetter auf Straßen, Gehwegen und Grünflächen. Dabei gilt, dass die Gelben Säcke samt Inhalt nach wie vor bis zur Abholung im Eigentum der Abfallbereitsteller bleiben. Dies umfasst auch die Pflicht zur Rückholung der Säcke in den Fällen, in denen diese zu spät zur Abholung bereitgestellt wurden als auch bei falscher Befüllung. Auch das Einsammeln von verstreutem und verwehtem Einwegverpackungsmaterial ist in der Pflicht des Bereitstellers.

Doch leider ist die Moral und das Umweltbewusstsein nicht bei allen Verantwortlichen sehr ausgeprägt und ein Vorgehen nach der Devise „was auf dem Gehweg liegt, geht den einzelnen nichts mehr an“ leider keine Seltenheit. So sind es immer wieder die Betriebshofmitarbeiter, die wohl oder übel die häufig weiträumig verteilten Hinterlassenschaften aus Plastik, Kunststoff oder Verbundstoffen anderer einsammeln und einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen, sowie die verschiedenen Lebensmittelreste, wie Knochen, Obst- und Gemüseschalen etc. aus den Beeten klauben müssen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Die Stadtverwaltung bittet daher die Bürger, sich nicht ihrer Verantwortung zu entziehen und stattdessen mitzuhelfen, die Stadt sauber zu halten und Schädlingen keine zusätzliche Nahrungsgrundlage zu bieten und so deren Population zu fördern. Gelbe Säcke und Biomüllbeutel sollten erst am Abholtag, frühestens jedoch am Vorabend ab 18 Uhr bereitgestellt werden. Es sollten nur unbeschädigte Säcke bereitgestellt werden. Die Säcke sollten vor Verwehungen geschützt und gegebenenfalls in einem Eimer bereitgestellt werden.
10.7.24

 

Mit dem Fahrrad über den Zebrastreifen

Göppingen.  Einen Unfall verursachte ein 18-Jähriger am Dienstag in Göppingen. Wie die Polizei mitteilt, fuhr der 18-Jährige verbotswidrig mit seinem E-Bike über den Fußgängerüberweg. Dabei missachtete er den Vorrang eines 53-jährigen Pkw-Fahrers. Dieser konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte mit dem Fahrrad zusammen. Der 18-Jährige stürzte und zog sich leichte Verletzungen zu. Der Schaden an dem Pedelec wird auf etwa 500 Euro geschätzt.
10.7.24

 

Motorradfahrer flüchtet vor der Polizei

Schwäbisch Gmünd Eine Streifenwagenbesatzung des Schwäbisch Gmünder Polizeireviers befuhr die Eutighofer Straße in Richtung Großdeinbach, als von rechts aus der Lorcher Straße ein Motorrad (vermutlich Kawasaki) mit überhöhter Geschwindigkeit angefahren kam. An dem Zweirad war das Kennzeichen nicht lesbar, da dieses vermutlich manipuliert bzw. verbogen war. Um den Fahrer zum Anhalten zu bewegen, schalteten die Beamten das Blaulicht ein und aktivierten die Anhaltesignale. Beides ignorierte der Unbekannte; er beschleunigte sein Motorrad und fuhr davon. Der Biker fuhr über die Kreisstraße 3268 bis Großdeinbach und anschließend weiter in Richtung Wetzgau. Am dortigen Kreisverkehr bog das Motorrad auf die B 298 in Richtung Schwäbisch Gmünd ab, wobei eine Fahrgeschwindigkeit von über 150 km/h erreicht wurde. Über die Franz-Konrad-Straße, die Willy-Schenk-Straße und die Deinbacher Straße ging die Fahrt weiter. Hier bog der Unbekannte in Richtung Mutlangen ab. Die Polizeibeamten konnten das Motorrad kurze Zeit später in Göggingen wieder feststellen. Als der Fahrer die Polizeistreife erkannte, fuhr er erneut mit überhöhter Geschwindigkeit davon. In rücksichtsloser und rasanter Fahrweise fuhr das Motorrad auf der Gögginger Straße in Richtung Leinzell. Bei dem Fahrer handelt es sich um einen ca. 20 Jahre alten schlanken Mann, der ca. 180 cm groß ist. Er war komplett dunkel bekleidet und trug einen dunklen Sturzhelm. Bei dem Motorrad älteren Baujahrs, handelt es sich möglicherweise um eine Kawasaki ZXR mit auffälligem Rücklicht. Verkehrsteilnehmer, die durch das Fahrverhalten des Unbekannten gefährdet wurden und/oder Hinweise auf ihn geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580 in Verbindung zu setzen.
10.7.24

 

Dehmer führt weiter Gewerbepark-Zweckverband

Geislingen. Bei einer Sitzung des Zweckverbands „Gewerbepark Schwäbische Alb“ standen die Wahlen des Vorsitzenden und seines Stellvertreters auf der Tagesordnung. Alle fünf Jahre stehen diese Ämter zur Wahl. Die Verbandsversammlung wählte erneut Oberbürgermeister Frank Dehmer zum Verbandsvorsitzenden und Landrat Edgar Wolff zum 1. Stellvertreter des Verbandsvorsitzenden. Außerdem wurde Bürgermeister Bernd Rößner aus Kuchen  zum 2. Stellvertreter des Verbandsvorsitzenden gewählt.  Der Zweckverband „Gewerbepark Schwäbische Alb“ wurde gegründet, um ein gemeinsames Gewerbegebiet bei Geislingen-Türkheim zu entwickeln. Er besteht aus zehn Mitgliedern: Gemeinde Bad Ditzenbach, Gemeinde Bad Überkingen, Gemeinde Deggingen, Stadt Geislingen an der Steige, Landkreis Göppingen, Gemeinde Kuchen, Gemeinde Gruibingen, Gemeinde Wiesensteig, Gemeinde Mühlhausen und Gemeinde Drackenstein. 
10.7.24

 

Feuerwehren ergattern Leistungsabzeichen

Geislingen. Das 60. Feuerwehr-Leistungsabzeichen fand im Geislinger Bauhof statt. Bei den Leistungsprüfungen mussten die Teams aus den Landkreisen Göppingen, Esslingen, Böblingen und Ludwigsburg jeweils in einer festgelegten Zeit Brände löschen, Menschen retten und technische Hilfe leisten. Auch die Geislinger Feuerwehr hatte zwei Gruppen am Start und stellte ihre Fähigkeiten unter Beweis. Schon um 7 Uhr startete das erste Team mit seiner Leistungsübung. Nach einem spannenden Wettkampftag konnte Kommandant Jörg Wagner allen 26 Teams zum bestandenen Leistungsabzeichen gratulieren. Damit haben 15 Teams das Leistungsabzeichen in Bronze, acht Teams das Leistungsabzeichen in Silber und drei Teams das Abzeichen in Gold verliehen bekommen. 
10.7.24

 

Gmünder Einhorntunnel zu

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Gmünder Einhorn-Tunnel wird am Montag 15. Juli, ab 19.30 Uhr, bis Dienstag, 16. Juli, voraussichtlich bis spätestens 5 Uhr, für den Verkehr voll gesperrt. Grund dafür sind dringende Wartungsarbeiten an der Tunneltechnik und Reinigungsarbeiten im Tunnel. Die Umleitung erfolgt über die Lorcher Straße, Remsstraße, Aalener Straße und umgekehrt und ist ausgeschildert.
10.7.24

 

100 Tonnen Sand für den Göppinger Stadtstrand

Göppingen. Der Göppinger Stadtstrand steht wieder in den Startlöchern: Ab Dienstag, 16. Juli, lädt der Beachplatz vor dem Rathaus wieder zum Buddeln oder Entspannen ein.  Das Warten hat ein Ende, bald geht es endlich wieder los. Am kommenden Montag, 15. Juli wird der Beachplatz aufgebaut und rund 100 Tonnen Sand werden die Schiefe Ebene am Göppinger Marktplatz in eine gemütliche Spiel- und Chill-Oase verwandeln. Bis voraussichtlich Dienstag, 3. September, warten auf 200 Quadratmeter Fläche ein Sandbagger und ein Wald-&-Giraffe-Spielgerät zum Klettern auf die jüngeren Besucherinnen und Besucher. Die beiden Wellenliegen richten sich eher an Entspannung suchende Gäste. 13 Palmen, die auch letztes Jahr schon verwendet wurden, drei Sonnenschirme mit Betonfuß und bis zu 25 Liegestühle sorgen für südländische Atmosphäre. Damit der Spaß an allen Tagen ungetrübt sein kann, wird der Sandstrand jeden Morgen von den Mitarbeitern des Betriebshofs hergerichtet. Und nach dem Abbau des Beachplatzes im September wird der Spielsand wie gehabt auf anderen Flächen nachhaltig eingesetzt.  Von 11 bis 21 Uhr können Groß und Klein ihre Füße in den Sand vergraben.
10.7.24

 

Arbeitslosigkeit geht kaum zurück

Kreis Göppingen. Im Juni hat die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Göppingen mit den Landkreisen Esslingen und Göppingen nur sehr geringfügig abgenommen. Insgesamt waren 19 412 Frauen und Männer ohne Arbeit. Das ist ein Minus im Vergleich zu Mai um 90 Personen oder 0,5 Prozent. Gegenüber Juni 2023 waren 1 938 Menschen mehr arbeitslos gemeldet (plus 11,1 Prozent). Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, verharrte bei 4,3 Prozent (Juni 2023: 3,9 Prozent). 

„Mit dem geringen Rückgang der Arbeitslosigkeit im Juni bleibt die arbeitsmarktliche Entwicklung in 2024 verhalten. Typischerweise geht die Arbeitslosigkeit vor den Sommerferien nochmals spürbar zurück. Diesmal verzeichnen wir jedoch ein schwaches Minus von nur 0,5 Prozent. Bereits im Juli rechne ich wieder mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit, bedingt durch die Quartalskündigungen und vielen Schulabgänger und Auszubildenden, die keine nahtlose Anstellung gefunden haben. Hinzu kommt, dass die Betriebe in der Sommerpause nur zögerlich einstellen“, sagt Karin Käppel, Leiterin

Im Landkreis Göppingen waren im Juni insgesamt 6 997 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 24 Personen mehr (plus 0,3 Prozent) als im Mai und 901 (plus 14,8 Prozent) mehr als im Vorjahr.  Der Landkreis Göppingen verzeichnete eine Arbeitslosenquote von 4,8 Prozent (Geschäftsstelle in Göppingen: 4,7 Prozent; Geschäftsstelle in Geislingen: 5,1 Prozent). Im Vorjahr lag sie bei 4,2 Prozent.
9.7.24

 

Heizung brennt

Donzdorf.  Ein technischer Defekt an der Heizungsanlage soll am Montag bei Donzdorf zu einem Feuerwehreinsatz geführt haben. Gegen 10.45 Uhr melde eine Zeugin schwarzen Rauch aus dem Fenster eines Wohnhauses in der Panoramastraße im Ortsteil Winzingen. Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei rückten aus. Den ersten Erkenntnissen zufolge geriet wohl durch einen technischen Defekt die Heizung im Keller in Brand. Bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr ging das Feuer von selbst wieder aus. Die Feuerwehr Donzdorf lüftete das Untergeschoss. Da zum Zeitpunkt des Brandes keine Personen im Gebäude waren wurde niemand verletzt. Die Schadenshöhe ist bislang unklar und muss noch ermittelt werden.
9.7.24

 

Einbruch in Tankstelle

Eislingen.  In der Nacht auf Montag stiegen Unbekannte in eine Tankstelle in Eislingen ein.  Die Tat ereignete sich zwischen 22 Uhr und 7 Uhr. Unbekannte begaben sich auf das Grundstück einer Tankstelle in der Stuttgarter Straße. An einem Fenster rissen sie gewaltsam die Gitterstäbe heraus. Dann stiegen sie in den Büroraum ein. Dort fanden sie einen Tresor. Den nahmen sie mit und flüchteten unerkannt. Spezialisten sicherten Spuren am Tatort. Die Schadenshöhe ist bislang noch unklar. Die Polizei in  Eislingen (Telefon 07161/851-0) bittet Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich zu melden.
9.7.24

 

Ladendieb wird renitent

Göppingen. Am Montag nahm ein Detektiv in einem Baumarkt in Göppingen einen 28-Jährigen fest. Gegen 14.30 Uhr beobachtete der Detektiv den Ladendieb in einem Baumarkt in der Ulmer Straße. Der nahm ein Lasermessgerät und steckte es in seinen Rucksack. Nach der Kasse hielt der Zeuge den 28-Jährigen fest. Der Dieb zeigte sich renitent und versuchte sich loszureißen. Nur durch fünf Mitarbeiter gelang es, den Verdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Dabei erlitt einer der Mitarbeiter wohl auch leichte Verletzungen. Da der 28-Jährige sich nicht beruhigen ließ, mussten ihm die Handschließen angelegt werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf einem Revier setzte die Polizei den Beschuldigten wieder auf freien Fuß. Den erwarten nun Anzeigen wegen versuchtem räuberischem Diebstahl sowie Körperverletzung.
9.7.24

 

Buntes Programm lockt Eislinger an die Fils

Eislingen. Ausgelassen feierte Eislingen auf den Natursteinterrassen an der Fils. Nach dem Public Viewing heiterten die Nightbirds die Zuschauer mit Popmusik auf. Nach Einbruch der Dunkelheit wurde der Spielfilm „Bulldog“ auf Großleinwand gezeigt. Mehrere Regenschauer prägten den Samstag, was sich auf die Zuschauerzahl des Multiton Festivals auswirkte. Die vier inklusiven Bands Happy Singers, Farbenspiel, Neuroleptika und City in the Galaxy genossen dennoch ihre Auftritte unter dem muschelförmigen Zelt auf den Filsterrassen. Die Rockmusik von Tonic verleitete ein paar Hartgesottene im Regen zu tanzen. Der Sonntag machte seinem Namen dagegen alle Ehre.

Beim Auftritt der Musikschule zeigten über 50 Schüler ihr Können. Für das Kindertheater „Das tapfere Schneiderlein“ von „theaterta“ fanden etwa 300 junge Zuschauer den Weg zum Filsterrassen Open Air. Im Anschluss lernten die Kinder von dem Schauspielduo Spannendes über Theaterrequisiten. Bei dem Konzert von El Flecha Negra fand das Filsterrassen Open Air seinen krönenden Abschluss. Die karibische Leichtigkeit der sechs Musiker verbunden mit den langersehnten Sonnenstrahlen ließen die Anwesenden auf den Filsterrassen noch einmal tanzen.
9.7.24

 

Kunstpreis: Bewerbungsfrist endet bald

Kreis Göppingen. Die Bewerbungsfrist für den ersten Kunstpreis Schloss Filseck, den Preis für Kunst aus Lust und Freude, endet am 21. Juli. Noch bis zu diesem Zeitpunkt können alle Kunstschaffenden, die sich in Ihrer Freizeit oder halbprofessionell mit der Malerei, Zeichnung, Grafik oder der Fotografie beschäftigen, für einen der drei Preise und die damit verbundene Ausstellung auf Schloss Filseck bewerben. Der Preis steht unter dem Thema Blumen und lobt in verschiedenen Kategorien Preisgelder von insgesamt 4.000 Euro aus. Angesprochen sind Künstler, die in Landkreisen Göppingen und den angrenzenden wohnen oder ihr Atelier dort haben. Unter www.kunstpreis-schloss-filseck.de gibt es weitere Informationen und das Online-Bewerbungsportal.

Unter allen digitalen Einreichungen wählt eine Jury Künstler aus, die ihre Arbeiten im Original einreichen. Diese Arbeiten zeigen der Förderkreis Schloss Filseck . und die Schloss-Filseck-Stiftung der Kreissparkasse Göppingen in der Ausstellung „1. Kunstpreis Schloss Filseck“ vom 15. September bis zum 25. Oktober auf Schloss Filseck. Kunstsachverständige und Vertreter des öffentlichen Lebens wählen daraus die beiden Preisträger unter der Schirmherrschaft des Göppinger Landrats Edgar Wolff. Den Publikumspreis vergeben die Besucher im Laufe der Ausstellung.
9.7.24

 

Schwörhaus-Talente überzeugen  bei Konzert

Schwäbisch Gmünd (sv). Mit einem Konzert in der Städtischen Musikschule präsentierten sich die jungen Musiker der Talentförderung "Schwörhaus-Talente“. Die musikalischen Talente, die sich in dieser Gruppe sammeln, müssen sich durch kontinuierliche Leistung, regelmäßige Auftritte bei Musikschulveranstaltungen, Mitwirkung in Ensembles, Teilnahme an Schwörhaus aktiv Gold und/oder am Wettbewerb "Jugend musiziert" qualifiziert haben. Als Mitglieder der Schwörhaus-Talente werden die Schüler dann unter anderem für die Anfragen nach musikalischer Umrahmung gebeten, die an die Musikschule gerichtet werden, aber auch zu Konzert- oder Opernbesuchen eingeladen. Eine Auswahl aus den bereits 40 Mitgliedern der Schwörhaus-Talente bewies mit einem durchweg auf hohem Niveau musizierten Konzert, dass sie sich zurecht Schwörhaus-Talente nennen dürfen.
9.7.24

 

Messelberger Steige länger gesperrt

Donzdorf(/Böhmenkirch. Wegen nicht vorhersehbarer Umstände in der Bautechnik dauert die Sicherung des Hanges an der Messelberger Steige mit einem Steinschlagnetz eine Woche länger. Sie wird nunmehr bis zum 18.Juli andauern  Während der Arbeiten ist die Steige in Fahrtrichtung Schnittlingen halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird mit einer Ampelanlage an der Baustelle vorbeigeleitet.
9.7.24

 

Ampelanlage wird erneuert

Uhingen. Die Lichtsignalanlage in Uhingen an  der Kreuzung der Stuttgarter Straße, Esslinger Straße und Kirchheimer Straße auf Höhe der Confiserie Bosch wird erneuert. Hierbei werden die veraltete Technik der Signalgeber durch LED, die Steuerung, die Masten sowie die Fundamente erneuert. Die Übergänge werden barrierefrei ausgestattet. Verkehrsbehinderungen sind möglich. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende August 2024.
9.87.24

 

Auffahrunfall mit vier Fahrzeugen

Eislingen.  Am Dienstag  führte ein Auffahrunfall auf der B10  in Fahrtrichtung Stuttgart beim Heimtunnel zu Staus. Ein 20-jähriger Autofahrer war wohl unachtsam. Mit seinem Pkw fuhr er auf das Heck eines anderen Fahrzeugs. Dieser stand am Stauende. Zwei nachfolgende Fahrzeuge, darunter ein Transporter und ein weiterer Pkw krachten anschließend in die bereits verunglückten Fahrzeuge. Das Polizeirevier Eislingen hat  die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Sie schätzen den Schaden an den vier Fahrzeugen auf insgesamt rund 25.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge musste die B10 in Fahrtrichtung Stuttgart gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es bildete sich ein Stau von mehreren Kilometern Länge.
9.7.24

 

Wolfgang Rapp bleibt Fraktionschef

Kreis Göppingen. Der bisherige Fraktionsvorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion ist auch der neue. Die um vier Mandate auf 21 Sitze angewachsene CDU-Kreistagsfraktion wählte Wolfgang Rapp (Geislingen) erneut zum Fraktionsvorsitzenden. Ebenfalls wiedergewählt als Fraktionsgeschäftsführer wurde Dieter Braun (Bad Ditzenbach).  Die CDU, so Fraktionschef Wolfgang Rapp, ist von den Wählern bei der Kreistagswahl aufgrund der erfolgreichen Arbeit und der in Beruf und Ehrenamt bewährten Persönlichkeiten gestärkt worden. „Mit klarem Kurs und vollem Einsatz setzen wir uns zielgerichtet und lösungsorientiert für eine gute Zukunft im und für den Landkreis Göppingen ein.“ Am Mittwoch  wird die Konstituierung der neuen Fraktion mit der Wahl des Fraktionsvorstands und der Besetzung der Ausschüsse abgeschlossen. Alte und neue Fraktion werden nach einem geselligen Beisammensein Ende Juli, bei dem die ausscheidenden Fraktionsmitglieder verabschiedet werden, in die Sommerpause gehen.
8.7.24

 

Von der Prärie nach Südamerika 

Eislingen. Das Filsterrassen Open Air in Eislingen  startete mit einem ganz besonderen Konzert. Erneut trafen Schüler des Sinfonieorchesters des Erich-Kästner-Gymnasiums auf die Profimusiker des Landespolizeiorchesters Baden-Württemberg.

Mit den Worten „Profi trifft Talent“ wurde die Veranstaltung von Oberbürgermeister Klaus Heininger eröffnet. Er versprach den Zuhörern, dass nach diesem Abend Hände einen leichten Schmerz verspüren, da der Beifall für die Musiker nicht enden würde. Die Jugendlichen unter der Leitung von Stephanie Kapfer eröffneten den musikalischen Reigen mit Phantom of the opera.

Mit diesem bekannten Musical und einer sehr überzeugenden Darbietung waren bereits durch den Applaus leichte Rötungen an den Handflächen festzustellen. Im zweiten Musikstück wurden die Pferde gesattelt und mit The maginficent seven (Die glorreichen Sieben) durch die Prärie geritten. Der olympischen Titel von 1988, One moment in time, wurde mit sehr viel Emotionen dargeboten. Das Orchester begleitete die Sängerin Melina Ott mit so viel Gefühl, dass es vom Publikum mit Standing Ovations honoriert wurde. Mit How to train your dragon und Millennium wurde der erste Konzertteil vom Erich Kästner Gymnasium beendet.

Nach der Pause entführte das Landespolizeiorchester Baden-Württemberg unter der Leitung des Chefdirigenten Stefan R. Halder die Konzertbesucher nach Lateinamerika. Mit den Klängen von El Camino Real aus der Feder von Alfred Reed wusste das Publikum, dass es in den in Lateinamerika angekommen ist. Bevor der Soloklarinettist Kamol Kiamoff die sanften Klänge von Arturo Márquez Danzon No. 2 anstimmte, wurde von der Suite No. 2 for Band von Victoriano Valencia Rincon der 4. Satz gespielt. Die Spielfreude und die Leichtigkeit des Orchesters wurde nicht nur akustisch, sondern auch mit Showeinlagen der Musiker dargeboten. Bei El Cumbanchero von Rafael Hernandez gab es für das Orchester kein Halten mehr, was die Berufsmusiker mit dem Schlussstück Elvis Greatest, arrangiert von Manfred Honetschläger, zum fulminanten Feuerwerk der Sinfonischen Blasmusik führte. Die Solisten César Vilafane an der Querflöte und Anton Toth am Tenorsaxophon heizten dem Publikum ein, sodass der Saal beim Schlussakkord bebte. Die vor dem Konzert getroffene Aussage von Oberbürgermeister Heininger bestätigte sich.

Natürlich hatte das Landespolizeiorchester eine ganz besondere Zugabe im Gepäck. Während der Oberbürgermeister den Dank an die Kapellmeister sprach und Blumen überreichte, wurden in kurzer Zeit sämtliche Stühle von der Bühne geräumt und 57 Jugendliche des Erich Kästner Gymnasiums verstärkten den 40-köpfigen Klangkörper des Landespolizeiorchesters. Gemeinsam wurde der der Radetzkymarsch gespielt. Gekonnt dirigierte der Chefdirigent des Landespolizeiorchesters Stefan Halder die 97 Musiker auf der Bühne und führte zusätzlich das Publikum im Takt. 
8.7.24

 

Feuer bei Unkrautvernichtung

Bad Überkingen.  Am Sonntag geriet in Oberböhringen eine Tanne in Brand. Gegen 20.30 Uhr entfernte ein 33-Jähriger mit einem Gasbrenner Unkraut in der Straße Michelsberg. Dabei flog ein Funke auf eine daneben stehende Tanne. Diese fing Feuer. Mittels Feuerlöscher konnte ein Übergreifen des Feuers auf ein angrenzendes Gebäude verhindert werden. Die eingetroffene Feuerwehr löschte das Feuer letztendlich komplett. Sachschaden entstand außer an dem Baum keiner.
8.7.24

 

Einbruch in Gaststätte

Ebersbach. Geld erbeuteten Einbrecher am Sonntag in Ebersbach. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei ereignete sich der Einbruch zwischen 4.15 Uhr und 8 Uhr. Unbekannte brachen eine provisorisch gesicherte Tür Hintereingang an dem Gebäude in der Stuttgarter Straße auf. Im Innern öffneten sie gewaltsam zwei Geldspielautomaten. Das darin befindliche Bargeld nahmen sie mit und flüchteten unerkannt. Die Polizei Uhingen hat Spuren gesichert und die Ermittlungen aufgenommen. Sie sucht nun nach den Einbrechern. Wie hoch die Beute ist, muss die Polizei noch ermitteln.
8.7.24

 

Spritztour mit Folgen

Rechberghausen. Ein 16-jähriger Rollerfahrer und seine 15-Jährige Sozia erlitten am Sonntag bei einem Sturz bei Rechberghausen Verletzungen.  Wie die Polizei mitteilt, war der Jugendliche gegen 20 Uhr auf der Landstraße 1147 von Adelberg in Richtung Rechberghausen unterwegs. Der junge Mann steuerte das Kleinkraftrad, die 15-Jährige saß hinter ihm auf der Sitzbank. Im Bereich der Serpentinen kurz vor einer Bushaltetstelle geriet der Roller ins Schlingern. Der 16-Jährige verlor die Kontrolle übers seine Maschine und stieß bei langsamer Geschwindigkeit in die Leitplanken. Der Junge und das Mädchen stürzten. Eine Autofahrerin fuhr direkt hinter dem Kradlenker und seiner Mitfahrerin. Da beiden Verletzungen erlitten, verständigte die Autofahrerin den Rettungsdienst und Polizei. Obwohl der 16-Jährige darum gebeten hatten, das nicht zu tun. Denn bei der Unfallaufnahme kam ans Licht, dass der 16-Jährige gar keinen Führerschein besaß und er die Spritztour offenbar heimlich durchgeführt hatte. Beide kamen mit dem Rettungsdienst in eine Klinik. Auf den jungen Mann kommen nun mehrere Anzeigen zu.
8.7.24

 

Schwangere von Freund und dessen Mutter attackiert

Göppingen,  Am Samstagabend wurde ein  15-jähriges Mädchen beim Polizeirevier in Göppingen vorstellig. Gegenüber dem aufnehmenden Beamten zeigte sie einen Fall von häuslicher Gewalt an. Sie sei von ihrem ebenfalls 15-jährigem Freund mit der flachen Hand gegen den Kopf geschlagen worden. Vorausgegangen war ein zunächst verbaler Streit über die Schwangerschaft des Mädchens. Bei dem Freund handelt es sich laut Aussage des Mädchens auch um den Kindsvater. Nach dem Zwischenfall wollten sich beide zu dem Jungen nach Hause begeben, um sich dort auszusprechen. Zu allem Überfluss begegnete das Mädchen auf dem Weg dorthin, noch der Mutter des Jungen. Diese packte das Mädchen mehrfach an der Schulter und stieß sie letztendlich zu Boden. Das Mädchen erlitt insgesamt glücklicherweise nur leichte Verletzungen. Sowohl gegen den Jungen als auch dessen Mutter wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.
7.7.24

 

In Wohnhaus eingebrochen

Reichenbach/Fils. In ein Wohnhaus in der Gerberstraße in  Reichenbach ist zwischen Freitag,18.30 Uhr und Samstag,13 Uhr eingebrochen worden. Durch Aufhebeln eines Fensters verschaffte sich der unbekannte Täter Zutritt zum Gebäude und durchsuchte es. Ob etwas entwendet wurde, ist aktuell noch Gegenstand der Ermittlungen. Diese wurden durch das Polizeirevier Esslingen mit Unterstützung von Spezialisten der Kriminaltechnik aufgenommen.
7.7.24

 

Linde erinnert an Festival-Gewinner

Schwäbisch Gmünd. Oberbürgermeister Richard Arnold hat eine weitere Baumwidmung im Rahmen der Begrünung der Innenstadt vorgenommen. Die Linde am Münsterplatz/Ecke Augustinerstraße wurde  dem polnischen Komponisten Krzysztof Penderecki gewidmet. In seiner Ansprache hob Arnold Pendereckis Verbindungen zu Schwäbisch Gmünd hervor: Der Komponist war im Jahr 2003 und 2012 im Rahmen des Festivals Europäische Kirchenmusik (EKM) Schwäbisch Gmünd zu Gast und erhielt bei seinem ersten Besuch den Preis der Europäischen Kirchenmusik. Auf seinem Landgut in Polen pflegte Penderecki einen Park mit altem Baumbestand, den er um eine Vielfalt von neuen Bäumen erweiterte. Krzysztof Penderecki starb am 29. März 2020. Seine Frau Elzbieta Penderecka regte beim Staatsbegräbnis eine Baumpflanzung in Schwäbisch Gmünd zum Zeichen der Verbundenheit an. Dem Wunsch kam die Stadt Schwäbisch Gmünd gerne nach. Oberbürgermeister Arnold überbrachte Dankesworte von Elzbieta Penderecka, die über ihren verstorbenen Mann sagt: „Der Baum war für ihn auch wie eine Metapher in der Musik: das Irdische mit dem Himmlischen zu verbinden – so wie es ein Baum tut.“ EKM-Intendant Klaus Stemmler betonte  die Bedeutung Pendereckis für das Festival Europäische Kirchenmusik: „Penderecki war mit seinem kompositorischen Werk am Leben interessiert und am Leben orientiert.“ Umrahmt wurde die Veranstaltung mit Werken für Klarinette. Johanna Wasgien, Schülerin der Städtischen Musikschule, spielte unter anderem Pendereckis „Prélude“ (1987) für Klarinette solo. Das  Festival Europäische Kirchenmusik wird am Freitag, 12. Juli eröffnet. Bis zum 4. August stehen rund 40 Veranstaltungen unter dem Motto „Freiheit“.
5.7.24

 

Feuerlöscher löst im Fahrzeug aus

Göppingen.  Einsatz- und Rettungskräfte rückten am Freitag zu einem eher ungewöhnlichen Einsatz aus. Gegen 13.30 Uhr war der Fahrer eines Pkw in der Wielandstraße unterwegs. Kurz vor Ortseingang Holzheim befand sich der SUV auf dem Weg zum Entsorgungszentrum, als ein rund 12 Kilo schwerer Feuerlöscher in dem Auto ausgelöst hatte. Der Pulverfeuerlöscher lag im Kofferraum des Fahrzeuges. Da sich wohl der Sicherungssplint während der Fahrt gelöst hatte, kam es zu einem ungewollten und letzten Einsatz des kleinen Feuerlöschgerätes. Mitten auf der Kreuzung verteilte sich das Pulver im gesamten Innenraum des Fahrzeugs. Das Pulver atmeten neben dem Fahrer noch zwei weitere Insassen ein. Die kamen vorsorglich mit dem Rettungsdienst in eine Klinik. Wie hoch der Schaden im Fahrzeug ist, muss die Polizei noch ermitteln. Die Polizeistreife brachte den Feuerlöscher direkt zur Sammelstelle, wo er endgültig ausgemustert wurde.
5.7,24

 

Straßensperrungen wegen Radsportnacht

Kirchheim unter Teck.  Am Samstag, 6. Juli, findet von 16 Uhr bis etwa 21 Uhr die Kirchheimer Radsportnacht  statt. Zur Durchführung des Radrennens werden in diesem Zeitraum Teile der Innenstadt sowie die Hauptzufahrten auf den Alleenring gesperrt. Auch der Linienverkehr ist beeinträchtigt. Für das Radrennen wird an diesem Tag folgender Streckenverlauf abgesperrt: Marktbrunnen, Marktstraße, Am Wachthaus links in die Alleenstraße, An der Einmündung Hindenburgstraße auf der Gegenfahrbahn links in die Alleenstraße,Geradeaus über den Kreisverkehr an der Tiefgarage Schweinemarkt, Um die Insel am Alten Teckboten (Wende um 180 Grad), Rechts in die Marktstraße, Marktbrunnen. Zudem werden die Hauptzufahrten auf den Alleenring (Schlierbacher Straße, Jesinger Straße, Hindenburgstraße) gesperrt. Entsprechende Umleitungen werden ausgeschildert.  Da für die Veranstalter ein gewisser Vorlauf vor dem tatsächlichen Rennstart notwendig ist, werden die genannten Sperrungen sukzessive bereits ab 14 Uhr in Kraft treten. Zu beachten ist, dass die Ausfahrt aus der Tiefgarage Schweinemarkt und dem Parkplatz Rossmarkt an diesem Tag ebenfalls nur bis etwa 14 Uhr und frühestens wieder ab 21 Uhr nach Freigabe der Rennstrecke möglich ist.  Der westliche Alleenring bleibt während der gesamten Veranstaltung von dem Kreisverkehr Jahnstraße, der Schülestraße und der Plochinger Straße aus anfahrbar. Die Gehwege im genannten Bereich sind begehbar.  Aktuelle Informationen zum Programm rund um die Kirchheimer Radsportnacht gibt es auf der Webseite des Veranstalters Cycling Friends Passione e.V. unter www.cyclingfriendspassione.de/radsportnacht-2024/.
5.7.24

 

Landratsamt erhöht Auszahlungssumme

Kreus Göppingen. Das Landratsamt Göppingen weitet die Unterstützungsleistungen für Betroffene des Hochwasser-Ereignisses vom ersten Juni-Wochenende aus. Aufgrund des Spendeneingangs sowie des bisherigen Antragsaufkommens können die Auszahlungssummen für private Haushalte bei entsprechender Schadenssumme auf 1.000 Euro erhöht werden. Dies gilt, wiederum bei entsprechender Schadenssumme, auch rückwirkend, sodass bereits ausgezahlte Soforthilfen durch das Landratsamt Göppingen automatisch aufgestockt werden.

Das Landratsamt Göppingen ruft Betroffene des Hochwassers zur Antragstelllung im Rahmen der Hochwasserhilfe auf. Neu ist eine Antragstellung auch durch Vereine, Betreiberinnen und Betreiber von Gaststätten sowie Selbständige möglich. In diesen Fällen ist eine Auszahlungssumme von bis zu 3.000 Euro möglich, wobei maximal die Hälfte des Schadens ersetzt werden kann. Vom Hochwasser betroffene Haushalte sowie Vereine, Betreiberinnen und Betreiber von Gaststätten und Selbständige können über entsprechende Antragsformulare eine einmalige finanzielle Soforthilfe des Landratsamts Göppingen beantragen. Das ausgefüllte Antragsformular ist beim jeweiligen Rathaus vor Ort abzugeben. Weitere Informationen sowie die Antragsformulare sind online abrufbar unter: www.lkgp.de/hochwasserhilfe
5,7,24

 

Haftbefehl gegen 70-Jährigen erlassen

Schwäbisch Gmünd. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ellwangen erließ ein Richter Haftbefehl gegen einen 70-Jährigen, der im Verdacht steht, an einem gesundheitlich beeinträchtigten 21-Jährigen sexuelle Handlungen gegen dessen Willen durchgeführt zu haben. Eine Zeugin hatte die beiden Männer am Sonntagabend aus einem umzäunten Bereich in der Lorcher Straße in Gmünd  kommen sehen und beobachtet, wie der 70-Jährige seine Hose hochzog und den jüngeren Mann offenbar schubste. Die Frau verständigte die Polizei, welche beide Männer vor Ort antraf. Der 70-Jährige wurde nach der richterlichen Vorführung in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Ellwangen und der Kriminalpolizei Aalen dauern an.
5.7.24

 

Falscher Polizist macht Beute

Schwäbisch Gmünd. Nach mehrstündigen Telefonaten hat eine 85-Jährige Geld an falsche Polizeibeamte übergeben. Die Seniorin erhielt einen Anruf. Es meldete sich zunächst eine Frau, die sich als ihre Schwiegertochter ausgab. Anschließend übernahm ein Mann das Gespräch. In dem kurzen Telefonat berichtete er, dass ihr Sohn einen Verkehrsunfall verursacht habe, bei dem eine Frau tödlich verunglückt und ein Kind schwer verletzt wurde. Der Mann erklärte weiter, dass sich ihr Sohn bei der Polizei in Gewahrsam befinden würde, weshalb eine Kaution bezahlt werden müsste. Da die Geschädigte auf Nachfrage angab, 21.000 Euro Bargeld zu Hause zu haben, wurde die Kaution auf diese Summe festgelegt. Die Abholung wurde anschließend durch eine Kurierin an der Haustür der Seniorin durchgeführt. Nachdem die 85-Jährige das Geschehen reflektierte, nahm sie Kontakt zu ihren Angehörigen auf, bemerkte den Betrug und verständigte die Polizei. Die Kurierin, der das Geld übergeben worden war, konnte als etwa 35 bis 40 Jahre alt beschrieben werden. Sie war mit einem braunen oder grünen langen Rock und einer leichten Stoffjacke bekleidet gewesen. Sie hatte einen bunten Regenschirm in der Hand und hatte mittelbraunes Haar sowie vermutlich eine Brille. Zeugen, welche die Frau im Bereich der Franz-Konrad-Straße, der Mutlanger Straße sowie der Karl-Lüllig-Straße beobachtet haben oder denen in diesem Zusammenhang etwas Verdächtiges aufgefallen ist, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07361/5800 bei der Polizei zu melden.
5.7.24

 

Auf frischer Tat ertappt

Wiesensteig. Am Donnerstag versuchte ein 35-Jähriger die Räder an einem Schrottauto auf einem Autobahnparkplatz bei Wiesensteig zu stehlen.  Gegen 6.45 Uhr war eine Polizeistreife des Verkehrsdienstes Mühlhausen auf der A8 in Richtung München unterwegs. Am Parkplatz Malakoff, sahen die Beamten, wie ein Mann an dem dort seit längerem stehenden Schrottfahrzeug herumschraubte. Die Reifen samt Felgen hatte er schon mit Wagenheber und Schrauber abmontiert und neben seinem Fahrzeug gestapelt. Der Dieb war kurz davor, die Räder in sein Auto zu verladen. Der 35-Jährige, der nicht Besitzer des Schrottfahrzeuges war, gab spontan den Diebstahl zu. Er war wohl der Meinung, dass er diese Räder mitnehmen dürfte, so die Polizei. Die Beamten klärten den aus Polen stammenden Mann auf und der 35-Jährige schraubte die Räder wieder ans Fahrzeug. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurde er nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß gesetzt. Für seine doppelte Mühe muss er nun mit einer Anzeige rechnen.
5.7.24

 

Motorradfahrer überholt Lkw und verletzt sich schwer

Göppingen.  Am Donnerstag erlitt ein Motorradfahrer bei einem Unfall bei Göppingen schwere Verletzungen. Um 15 Uhr war ein 26-Jähriger mit seinem Motorrad auf dem K1419 von Bezgenriet in Richtung Heiningen unterwegs. An einer übersichtlichen Stelle überholte er einen 7,5-Tonner Lkw. Dabei kollidierte er frontal mit einem entgegenkommenden Wohnmobil. Durch den heftigen Aufprall schleuderte das Motorrad zurück und stieß gegen einen nachfolgenden Pkw. Der 26-Jährige Fahrer des Motorrads erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber flog ihn in eine Klinik. Der 70-Jährige Fahrer des Wohnmobils blieb unverletzt. Aufgrund des großen Trümmerfeldes musste die Fahrbahn für die Dauer der Unfallaufnahme und Räumung bis gegen 17.15 Uhr komplett gesperrt werden. Die Verkehrspolizei Mühlhausen hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Dabei bittet sie auch um Zeugenhinweise unter Tel. 07335/96260. Insbesondere den Fahrer des 7,5-Tonner Lkw bittet die Polizei sich als Zeuge zu melden. Denn der fuhr nach dem Unfall in Richtung Heiningen weiter. Die Polizei schätzt die Schäden am Wohnmobil auf 45.000 Euro, am Motorrad auf 7.500 Euro und am Pkw auf etwa 3.500 Euro.
5.7.24

 

Autobatterie und Kanister illegal entsorgt

Ebersbach. Bei Ermittlungen wegen einer Umweltstraftat in Ebersbach hofft die Polizei jetzt auf Zeugenhinweise.  Eine alte Autobatterie und zwei Kanister mit gefährlichen Flüssigkeiten legte ein Unbekannter in den vergangenen Tagen in der Albstraße unter der Brücke in der Nähe der Fils ab. Zeugen entdeckten die umweltgefährdenden Gegenstände am Donnerstag gegen 16 Uhr. Am Montag, gegen 15 Uhr, hatten die 12 Volt Varta Batterie und die zwei noch teilweise gefüllten 35 Liter Gebinde mit der Aufschrift SAREL Chemietechnik Trennmittel Z noch nicht da gelegen. Aus den Kanistern, deren Inhalt als Trennmittel für das Kleben von Bitumen auf metallischen Oberflächen eingesetzt wird, waren bereits Flüssigkeiten ausgelaufen und hatten sich im Kies verteilt. Der städtische Bauhof muss nun für die Entsorgungskosten aufkommen.
5.7.24

 

Polizei vollstreckt Haftbefehl nach Unfall

Göppingen.  Teuer zu stehen kam einem 37-Jährigen in Göppingen ein Unfall. Er wurde nach Zahlung der Strafe wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Mann fiel einer Polizeistreife gegen 19.30 Uhr auf einem Tankstellengelände in der Ulmer Straße auf. Denn dort hatte er beim Rückwärtsfahren ein anderes Auto beschädigt. Die Beamten kamen und nahmen den Unfall mit Sachschaden auf. Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Polizisten fest, dass gegen den 37-Jährigen, der aus Bulgarien stammt und in Deutschland nicht gemeldet ist, ein Vollstreckungshaftbefehl vorlag. Durch die Bezahlung der Geldstrafe von rund 650 Euro konnte er eine Haftstrafe abwenden und durfte das Polizeirevier als freier Mann wieder verlassen. So konnte er sich auch um die Schadensregulierung von dem durch ihn verursachten Unfall kümmern.
4.7.24

 

Transporter auf die Terrasse gerollt

Gruibingen. Am Mittwoch zog in Gruibingen ein Briefzusteller die Bremse an seinem Fahrzeug nicht richtig an. Gegen 10.30 Uhr parkte ein 34-Jähriger seinen Transporter in der Sielenwangstraße. Er stieg aus und lieferte die Post ab. Anscheinend zog er dabei die Handbremse am Fahrzeug nicht oder nicht richtig an. Der Wagen rollte deshalb rückwärts, durchbrach einen Holzzaun an einem Wohngebäude im Leimbergweg und kam im Vorgarten auf der Terrasse zum Stehen. Mit einer Lieferung "Frei Terrasse" hatte der Hausbesitzer offenbar nicht gerechnet. Denn der war da und wunderte sich über das Fahrzeug im Garten. Verletzt wurde niemand. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf dem Grundstück auf etwa 2.000 Euro, den am Lieferwagen auf rund 8.000 Euro.
4.7.24

 

Autofahrer gefährdet Polizeistreife

Donzdorf.  Am Mittwoch kam es beinahe zu einem Unfall mit einem Polizeifahrzeug bei Donzdorf. Wie die Polizei mitteilt, wollte gegen 10.15 Uhr ein 46-Jähriger mit seinem Pkw rückwärts von einem Grundstück auf die Donzdorfer Straße fahren. Ein Polizeifahrzeug befand sich dort gerade auf Streife und konnte einen Zusammenstoß mit dem Wagen gerade noch so verhindern. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Fahrer des Wagens nach Alkohol roch. Auch ergaben sich Anzeichen auf eine Drogenbeeinflussung. Entsprechende Tests verliefen positiv auf Alkohol und THC. Ein Arzt nahm dem 46-Jährigen Blut ab. Der Mann sieht nun einer Anzeige entgegen. Sein Auto musste er stehen lassen. Den Führerschein durfte er behalten.
7.4.24

 

Diebe auf der Baustelle

Donzdorf.  Werkzeuge haben Unbekannte am Dienstag oder Mittwoch aus einem Rohbau in Donzdorf gestohlen. Zwischen 16 Uhr und 8 Uhr drangen Einbrecher in einen Rohbau in der Poststraße ein. Um die Baustelle war ein Bauzaun aufgestellt. Davon ließen sich die Unbekannten offensichtlich nicht abhalten und begaben sich auf das Gelände. In dem Rohbau suchten die Täter nach Brauchbarem. Sie fanden im Obergeschoß mehrere Maschinen und Geräte. Die lagen ungesichert da. Die hochwertigen Arbeitsgeräte machten die Diebe zu ihrer Beute und flüchteten unerkannt. Der Polizeiposten Donzdorf ermittelt jetzt, um den Dieben auf die Spur zu kommen.1
4.7..24

 

OB Hornikel: „Wiederaubau wird uns noch lange beschäftigen"

Schorndorf. Rund 500 Gäste waren ins Ziegelei See-Bad gekommen, um den diesjährigen Sommerempfang der Stadt Schorndorf mitzuerleben. Sie genossen das sommerliche Ambiente und die gemütliche Atmosphäre im Freibad bis spät am Abend.
Zu Beginn hatte Oberbürgermeister Bernd Hornikel insbesondere auf die Folgen der Flutkatastrophe vorausgeblickt. Zudem verlieh er siebenmal die Städtische Verdienstmedaille in Gold und einmal die Daimlermedaille an Bürger für deren langjähriges ehrenamtliches Engagement. Musikalisch  begleitet wurde der Sommerempfang von den Füchsle des Waldkindergartens Forsthof sowie von der Bigband des Max-Planck-Gymnasiums.

„Die Eindrücke, die ich in den Tagen nach der Flut vor Ort bekommen habe, sind erschreckend und von unvorstellbarem Ausmaß“, sagte Oberbürgermeister Bernd Hornikel. „Diese Flutkatastrophe hat uns schmerzlich bewusstgemacht, wie verwundbar unsere Städte und Gemeinden sind. Umso bedeutender ist ein gut funktionierender Katastrophenschutz.“ Dies habe sich in den vergangenen Wochen eindrucksvoll gezeigt. „Unser Hochwassermanagement hat funktioniert. Wir hatten die Lage vollständig unter Kontrolle und gingen positiv gestimmt in die Nacht zum Montag. Überrascht wurden wir dann von einem plötzlichen Starkregenereignis und infolgedessen einer Flutwelle, die ihresgleichen suchte.“


Das schnelle und effiziente Handeln der Zentralen Dienste, der Stadtwerke, der Stadtentwässerung und der gesamten Stadtverwaltung nach der Flutkatastrophe habe gezeigt, dass die Stadt Schorndorf auch in Krisenzeiten zuverlässig arbeite. „Sie können sich als Bürger dieser Stadt immer auf Ihre Verwaltung verlassen“, sagte Hornikel.
Abschließend beziffern ließen sich die Folgen der Flutkatastrophe noch nicht. Fest stehe aber, dass sowohl die betroffenen Schorndorfer, die Unternehmen als auch die Stadt selbst dringend finanzielle Hilfe benötigen. „Ich habe mich hierzu bereits an Land und Bund gewandt und deren Unterstützung gefordert“, sagte Hornikel. Er versicherte, dass die Stadtverwaltung alles geben und dafür kämpfen werde, um den Wiederaufbau voranzutreiben und die Betroffenen bestmöglich zu unterstützen.
Die Auswirkungen der Flutkatastrophe werden die Stadt noch lange beschäftigten. „Deshalb müssen wir uns immer wieder daran erinnern, dass der Wiederaufbau Zeit, Geduld und Ausdauer erfordert. Aber gemeinsam werden wir es schaffen, wenn wir Schorndorfer auch in dieser schweren Zeit weiterhin zusammenstehen.“

Oberbürgermeister Bernd Hornikel hat auch sieben Bürgern die Städtische Verdienstmedaille in Gold verliehen. Benjamin Wahl, der beim Sommerempfang nicht anwesend sein konnte, erhält die Auszeichnung zu einem späteren Zeitpunkt. Die Städtische Verdienstmedaille in Gold wird als Dank und Anerkennung des persönlichen, ehrenamtlichen Einsatzes über mindestens 20 Jahre hinweg für das Gemeinwohl und die Belange der Stadt auf öffentlichem, kulturellem, wirtschaftlichem, sportlichem oder sozialem Gebiet verliehen. Anna Zimmerhackel erhielt für ihr langjähriges Engagement und ihren unermüdlichen Einsatz für die Abteilung „Freizeitgymnastik“ bei der SG Schorndorf die Städtische Verdienstmedaille in Gold. Sabine Berger wurde für ihr vielfältiges und hohes Engagement bei der SG-Handballabteilung mit der Städtischen Verdienstmedaille in Gold geehrt. Für ihr umfangreiches Engagement beim ASV Schorndorf erhielt Elke Scherer die Städtische Verdienstmedaille in Gold. Gaby Roser erhielt die Städtische Verdienstmedaille in Gold für ihr Engagement beim ASV Schorndorf. Von 1992 bis 2001 war sie Kassiererin und seit 2001 Hauptkassiererin des Vereins. In Würdigung seines langjährigen Engagements und unermüdlichen Einsatzes für den Seniorentreff Haubersbronn erhielt Karl Rak die Städtische Verdienstmedaille in Gold. Für sein langjähriges Engagement und seinen unermüdlichen Einsatz für die beiden Vereine ASV Schlichten und die 1. SMTV erhielt Reinhold Reinle die Städtische Verdienstmedaille in Gold. Klaus Keiter bekam für seinen Einsatz beim TV Weiler/Rems die Städtische Verdienstmedaille in Gold. In Anerkennung seiner langjährigen Unterstützung vieler Vereine erhielt Carl-Friedrich Maier die Daimlermedaille.
4.7.24


Interesse an Trachtenkjanker?

Göppingen. Zum Maientag und anderen festlichen Anlässen im schicken Göppinger Trachtenjanker? Wer Interesse am Erwerb eines solchen repräsentativen Kleidungsstücks hat, kann sich jetzt noch bis Freitag, 12. Juli, im i-Punkt ein Herren- und Damen-Muster anschauen. Dazu noch zwei Stoffmuster in Rot. Wer Interesse an dem Erwerb dieser Göppinger Tracht hat, kann sich dort verbindlich anmelden. Ein Janker kostet etwa 450 Euro, der genaue Preis kann erst errechnet werden, wenn klar ist, wie groß die Auflage ist.
4.7.24

 

Michelberghalle bleibt nach Brand bis September geschlossen

Geislingen. Nach dem Brand in der Michelberghalle am 20. Juli  gab es jetzt einen ersten Termin mit dem Sachverständigen der Versicherung. Fakt ist, dass die starke Rauchentwicklung zu einer gesundheitsgefährdenden Kontamination der gesamten Halle, aller Kabinen und Räume inklusive der Lüftungsanlage geführt hat. „Wir gehen davon aus, dass die gesamte Halle bis voraussichtlich mindestens Ende September geschlossen bleiben muss“, sagt Oberbürgermeister Frank Dehmer. „Sobald uns neue Informationen vorliegen, werden wir die Bürger selbstverständlich informieren.“

Die Vereine und Schulen sind bereits über die Schließung informiert. Ebenfalls ist ein Termin mit den Vereinen angesetzt, bei dem die Stadtverwaltung sich bemühen wird, gemeinsam Ausweichlösungen in andere Hallen zu finden.   Darüber hinaus erstellt der Sachverständige derzeit einen Sanierungsfahrplan. Im Anschluss kann die umfangreiche Reinigung des gesamten Innenraums der Michelberghalle, aller Räume, der Lüftungsanlage sowie der Ausstattung starten. Teilweise müssen wahrscheinlich auch Einrichtungsgegenstände ausgetauscht werden. „Das Ausmaß der anstehenden Arbeiten ist erheblich“, sagt Frank Dehmer.
3.7.24

 

Obdachlose als vermisst gemeldet

Schwäbisch Gmünd/Aalen. Die 63-jährige Michaela R. ist ohne festen Wohnsitz und reist mit ihrem Fahrrad sowie Rucksack durch den Ostalbkreis, vorwiegend im Raum Aalen und Schwäbisch Gmünd, wobei ein genauer Aufenthaltsort nicht bekannt ist. Die Frau hielt zu einer ihr nahestehenden Person im 14-tägigen Rhythmus Kontakt. Der Kontakt ist nun seit Mitte März  abgebrochen. Wer kann Angaben zu einem Aufenthalt der Vermissten machen oder hat Erkenntnisse zum Verbleib der Vermissten? Hinweise nimmt die Polizei in Aalen unter Tel. 07361 5800 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
3.7.24

 

Fußgängerin angefahren und geflüchtet

Göppingen. Am Dienstag wurde eine 55-Jährige in Göppingen bei einem Unfall verletzt. Der Fahrer fuhr weiter.  Gegen 22.30 Uhr befand sich die Fußgängerin auf dem Heimweg. Sie kam aus der Innenstadt und überquerte Höhe Gebäude Nr. 8 die Schwabstraße. Zur gleichen Zeit war ein Auto in der Schwabstraße unterwegs. Das fuhr in Richtung Ulmer Straße. Die 55-Jährige lief noch vor dem herannahenden Auto über die Straße. Die Frau hatte es fast bis zum Gehweg geschafft, als der Pkw an ihr vorbeifuhr. Die Fußgängerin wurde von dem Auto gestreift. Dabei stürzte sie zu Boden und prallte mit dem Genick gegen den Bordstein. Sie zog sich Verletzungen zu und kam mit dem Rettungsdienst in eine Klinik. Der Verkehrsdienst Mühlhausen (Tel. 07335/9626-0) hat nun die Ermittlungen wegen Verkehrsunfallflucht aufgenommen. Die Ermittler suchen Zeugen, die Hinweise zum unbekannten Autofahrer geben können. Laut der Verletzten müsste es sich um einen dunklen Pkw handeln. Der fuhr mit lautem Motor an ihr vorbei und die Insassen hatten aus diesem laut herausgejubelt. Möglichweise war das Fahrzeug nach Spielende an einem Autokorso beteiligt und hatte den Streifvorgang mit der Fußgängerin gar nicht mitbekommen.
3.7.24

 

Anhänger vor Wohngebäude gestohlen

Eislingen.  Zwischen Sonntag und Dienstag stahlen Unbekannte einen Anhänger in Eislingen.Wie die Polizei mitteilt, stand der gesicherte Anhänger in der Seewiesenstraße vor einem Wohnhaus. Unbekannte hatten sich diesen zwischen 14 Uhr und 8 Uhr geschnappt und sind damit los. Als der Besitzer den Diebstahl festgestellt hatte, verständigte er die Polizei. Den polizeilichen Erkenntnissen zufolge war der silberne Kipper/offener Kasten vom Hersteller Wissner durch ein Kupplungsschloss gesichert. An dem Fahrzeug ist das Kennzeichen GP-X 759 angebracht. Das Polizeirevier Eislingen (Tel. 07161/8510) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht die Unbekannten sowie Anhänger.
3.7.24

 

Alte Waschmaschine auf Parkplatz entsorgt

Böhmenkirch,  Unbekannte hinterließen die vergangenen Tage ihren Unrat auf einem Parkplatz bei Böhmenkirch.  Ein Polizeistreife entdeckte am Montag eine alte und offensichtlich nicht mehr funktionstüchtige Waschmaschine auf dem Parkplatz "Mordloch".

Offenbar war das Gerät zwischen Freitag 12 Uhr und Montagvormittag dort entsorgt worden. Die Umweltermittler der Abteilung Gewerbe/Umwelt Geislingen (Tel. 07331/93270) haben die Ermittlungen aufgenommen um festzustellen, wer den Unrat dort abgelagert hat. Die Gemeinde Böhmenkirch muss jetzt für die Entsorgung des Altgerätes aufkommen.
3.7.24

 

Ladung verloren und davongefahren

Bad Boll.  Am Dienstag verursachte ein Unbekannter bei Bad Boll einen Unfall und fuhr davon. Um 14.40 Uhr fuhr eine 57-Jährige mit ihrem Seat auf der Straße von Bezgenriet in Richtung Bad Boll. Kurz nach dem Ortsausgang von Bezgenriet sei ihr ein weißer LKW entgegengekommen. Der hatte wohl seine Ladung nicht ausreichend gesichert. Bei der Vorbeifahrt habe das Fahrzeug mit Containeraufbau, so die 57-Jährige, mehrere größere Erdklumpen verloren. Diese haben bei dem Seat Schäden an der Windschutzscheibe und am rechten Außenspiegel verursacht. Der unbekannte Fahrzeugführer soll seine Fahrt in Richtung Bezgenriet, ohne zu halten, fortgesetzt haben. An dem Auto stellte die Polizei einen geschätzten Schaden von rund 500 Euro fest. Die Polizei Uhingen (Tel. 07161/93810) nahm die Ermittlungen auf.
3.7.24

 

Radfahrer verletzt

Kuchen. Am Montag stießen ein 34-jähriger Autofahrer und ein 64-jähriger Radler in Kuchen  zusammen. Der Senior war kurz nach 13.15 Uhr mit seinem Freizeitrad auf dem Radweg entlang der Hauptstraße unterwegs. Er fuhr in Richtung einer Tankstelle.  Von dem Tankstellengelände kam ein 34-Jähriger mit seinem Pkw herausgefahren. Der achtete wohl nicht auf den von rechts heranfahrenden Radler und es kam zum Zusammenstoß. Der 64-Jährige, der in falscher Richtung auf dem Radweg unterwegs war, stürzte über die Motorhaube auf die Straße. Er zog sich leichte Verletzungen am Kopf zu. Einen Helm hatte der Radler nicht getragen. Der Rettungsdienst brachte ihn in eine Klinik. Die Polizei Geislingen ermittelt nun den genauen Hergang des Unfalls. Laut Polizei entstand am Auto nur geringer Sachschaden, am Fahrrad gar keiner.
2.7.24

 

Unfall bei Aquaplaning

Gruibingen. Rund 7.000 Euro Schaden nach einem Unfall am Montag auf der A8 bei Gruibingen. Ein 23-Jähriger fuhr gegen 15.15 Uhr auf der A8 in Richtung Stuttgart. Der Mann war mit seinem Pkwauf dem linken Fahrstreifen unterwegs. Durch den starken Regen herrschte zwischen den Anschlussstellen Mühlhausen und Aichelberg, Höhe km 157,5 Aquaplaning. Der Fahrer fuhr wohl zu schnell bei diesen Witterungsverhältnissen. Er verlor beim Wechsel auf die mittlere Fahrspur die Kontrolle über sein Auto und geriet ins Schleudern. Mit der Front krachte er in die Schutzplanken am rechten Fahrbahnrand. Von dort wurde der Pkw abgewiesen und kam auf dem Standstreifen zum Stehen. Der 23-Jährige blieb unverletzt.
2.7,24

 

Nicht mehr fahrtauglich

Geislingen. Einen auffälligen Autofahrer meldete ein Zeuge der Polizei am Montag in Geislingen. Um 13.30 Uhr war ein Autofahrer auf der B10 unterwegs. Der fuhr in Richtung Ulm. Dort konnte der Mann beobachten, wie vor ihm ein schwarzer Dacia fuhr. Zudem sei der Pkw in Schlangenlinien gefahren. Deshalb verständigte er die Polizei. In Kuchen fuhr der Dacia weiter, die Stoßstange hing herunter. Der Zeuge fuhr weiter hinterher und gab der Polizei laufend Standortmeldungen und das Kennzeichen bekannt. Die Beamten des Polizeireviers Geislingen konnten den Pkw nur wenig später in der Rheinlandstraße feststellen. Der leicht bekleidete Mann stieg aus seinem Auto aus und roch nach Alkohol. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert deutlich über dem Erlaubten. Deshalb musste er eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben. Der Pkw war an mehreren Stellen beschädigt. Mögliche Unfallstellen sind der Polizei allerdings nicht bekannt. Sie hofft nun auf Hinweise durch Zeugen. Die und auch möglicherweise gefährdete oder geschädigte Verkehrsteilnehmer können sich bei der Polizei Geislingen unter der Tel. 07331/93270 melden. Auf den Mann kommt nun eine Anzeige zu.
2.7.24

 

Sport bei Wind und Wetter in neuer Arena

Eislingen., Fußball, Volleyball, Tanz, Kindergeburtstage – der Nutzung der McArena sind kaum Grenzen gesetzt. Überdacht und mit moderner Technik ausgestattet wurde die Freilufthalle nun von Oberbürgermeister Klaus Heininger, dem Geschäftsführer der McArena GmbH, Matthias Prinz, und dem Vorsitzenden des 1. FC Eislingen, Rainer Interwie,s eröffnet.

Ein Fußball-Turnier sorgte für sportliches Treiben bei der Eröffnung. Dass es sich in der neuen Halle gut Kicken lässt, stellten die vielen Mannschaften unterschiedlicher Vereine unter Beweis. Ein Laser misst dabei die Geschwindigkeit der Torschüsse, die auf einer Anzeigentafel angezeigt werden. Wer lieber die Hüfte als den Innenrist schwingt, bekam durch eine kurze Zumba-Einheit einen Vorgeschmack darauf, dass die McArena für sämtliche Sportarten genutzt werden kann. „Unsere Freilufthalle ist eine Halle für alle und alles“, betonte Geschäftsführer Matthias Prinz. „Sie ist multifunktional nutzbar für Fußball, Fitnesskurse, Betriebssport oder Kindergeburtstage.“

Im Alltag finde vieles Indoor statt, dabei sei Bewegung draußen an der frischen Luft besonders gesund und wichtig für Kinder und Erwachsene.

„Die McArena schützt die Sportler vor der heißen Sonne, Regen und Schnee und ist bei Dämmerung und Dunkelheit beleuchtet“, stellt Oberbürgermeister Klaus Heininger die Vorteile hervor. „Uns war es wichtig, mit der McArena eine weitere Sportfläche anzubieten und keine bestehende zu ersetzen. Das beseitigt hoffentlich Platzengpässe beim Training.“ Auch der FC Eislingen, vertreten durch Vorsitzenden Rainer Interwies, sei stolz auf die neue McArena, die ein weiteres Aushängeschild für den Sportbereich am Eichenbach sei. Der FC Eislingen hatte das ganze Projekt ursprünglich ins Rollen gebracht und die Stadtverwaltung schnell von dem Vorhaben begeistert. „Wir waren sofort Feuer und Flamme“; erzählte OB Klaus Heininger.

Die Benutzung der Freilufthalle steht allen offen, sofern sie eine Zeiteinheit gebucht haben. Für Eislinger Vereine, Schulen. Kitas und Organisationen besteht ein vergünstigter Tarif. Auch Privatpersonen können die McArena z.B. für Kindergeburtstage mieten. Informationen und Reservierung unter www.mcarena.de/eislingen.

Die Stadt ergänzte das neue Angebot mit drei Outdoor-Fitnessgeräten. Diese stehen der Öffentlichkeit rund um die Uhr zur freien Verfügung. So können beispielsweise Jogger oder Radfahrer bei der McArena einen Stopp einlegen und die Fitnessgeräte nutzen.
2.7.24

 

Wiener Flair in der Stadthalle Eislingen

Eislingen. Das Jahreskonzert der Städtischen Musikschule stand unter dem Motto „wienerisch“ . Gerade eben wurde Wien zum dritten Mal in Folge zur „lebenswertesten“ Stadt gewählt. Für Musikschulleiter Daniel Rehfeldt ist klar, dies kann nur an der jahrhundertlangen musikalischen Tradition liegen. Einen weiteren Grund zum Feiern sieht der Musikschulleiter im Beschluss des Gemeinderates, den Umbau der ehemals Neuapostolischen Kirche zur Musikschule nun in Angriff zu nehmen.

Für das Jahreskonzert der Städtischen Musikschule wurde die Bühne der Eislinger Stadthalle erstmal um 50 Quadratmeter erweitert. Auf den dadurch entstandenen fast 200 Quadratmetern boten gut 80 Schüler zusammen mit ihren Lehrkräften ein abwechslungsreiches, kurzweiliges Programm. „Bunt gemischt und für jeden Geschmack etwas dabei“ so die Stimmen anschließend aus dem Publikum. Die Musikschule zeigte hier wiedermal überzeugend ihr breites Spektrum der musischen Bildung. Soloauftritte fortgeschrittener Schülerinnen und Schüler wechselten sich ab mit Orchesterdarbietungen und Ensemblebeiträgen aus den verschiedensten Klassen. Das Orchester der Musikschule reiste zur Vorbereitung auf das Konzert nach Schwäbisch-Hall um sich optimal vorzubereiten. Hier wurde intensive geprobt, aber auch der Spaß Faktor kam dabei nicht zu kurz. „Es ist wunderbar zu sehen, wie junge Menschen aus den Klassenstufen 2 bis 9 sich zu einem Orchester, einer Einheit, zusammenfinden“, erzählte Musikschulleiter Daniel Rehfeldt. Diese Freude wurde beim Jahreskonzert in einem Tänzchen zu Mozart’s „kleiner Nachtmusik“ als Zugabe deutlich. Einen lebens- und liebenswerten Abend genossen die Akteure und Zuhörer.

Am Sonntag sind bei dem „Konzert für und mit Kindern“, im Rahmen des Filsterassen Open Airs weitere junge Musiker zu hören. „Über die Entwicklung der Musikschule, die Fortschritte der Schulkinder und das Entstehen einer musikalischen Verbindung freue ich mich sehr. Mit dem Umbau und dem daraus entstehenden musischem Zentrum in Eislingen gehe ich sehr zuversichtlich und glücklich in die Zukunft der Musikschule“, so das Resümee des Musikschuleiters.
2.7.24

 

Fuß- und Radwegbrücke gesperrt

Göppingen. Die Stadt Göppingen wird ab dem 8. Juli bis voraussichtlich 19. Juli die Fuß-und Radwegbrücke über den Meerbach in Bartenbach instandsetzen. Der Brückenbelag wird erneuert sowie Korrosionsschutzarbeiten durchgeführt.  Die Baumaßnahme erfolgt unter Vollsperrung der Brücke und Verlegung des Fuß-und Radverkehrs. Eine temporäre Fuß-und Radwegquerung wird eingerichtet. Die Stadtverwaltung bittet alle Verkehrsteilnehmer um erhöhte Aufmerksamkeit.
2.7.24

 

Zukunftsspreis geht an Naturkindergarten Jebenhausen

Göppingen. Der Naturkindergarten Jebenhausen gewinnt den Zukunftspreis des Technikum Laubholz „Waldmacher 2024“ in der Kategorie Nachwuchspreis „Kitas und Schulen.  Der eingruppige Kindergarten für Kinder im Altersbereich von 3 bis 6 Jahren hat sich mit seinem Schwerpunkt auf Naturpädagogik hervorgetan. Durch verschiedene Projekte und Aktivitäten in den Bereichen Kreativität, soziales Lernen und Bewegung im Wald hat der Naturkindergarten beeindruckende Ergebnisse erzielt. Die Kinder lernen spielerisch die Bedeutung des Waldes kennen und entwickeln ein nachhaltiges Bewusstsein für ihre Umwelt.
2.7.24

 

„Kreis investiert 40 Millionen Euro ins Nichts“


Holz, Glas und Grün sollen einmal die neugestaltete Fassade einer umgebauten Klinik am Eichert dominieren. Animation: CIP-Architekten

Noch vor den Sommerferien soll der Kreistag in Göppingen über die Vergabe der Abrissarbeiten für die Klinik am Eichert entscheiden. Gerechnet wird mit Kosten von bis zu 40 Millionen Euro. „Das ist eine Investition ins Nichts“ sagt Johannes Krauter. Der Göppinger Unternehmer hat Interesse, den Klinikbau aus dem Jahr 1979 zu  übernehmen und zu sanieren. Seine Absicht hat Krauter jetzt noch einmal untermauert.

Ein Abriss des Klinik-Gebäude passt nicht mehr in die heutige Zeit. Johannes Krauter steht mit dieser Meinung nicht alleine da. Vielerorts wird aus Klima- und Umweltschutzgründen auf den einstmals geplanten Abriss von nicht mehr benötigen Gebäuden verzichtet und dafür Investoren gesucht. Anders in Göppingen. Hier halten die Verantwortlichen an Abrissplänen für die Klinik am Eichert fest, obwohl ein interessierter Investor dem Gebäude nach umfassender Innen- und Außensanierung neues Leben einhauchen will. Noch gravierender: Der Kreistag hat mehrere Male eine Machbarkeitsstudie über die Nachnutzung des Klinikbaus sogar abgelehnt und die Kreisverwaltung beauftragt, den Abriss weiter voranzutreiben.

Im November 2024 soll die Klinik am Eichert in den Neubau umziehen. Dann soll binnen drei Jahren der Klinik-Altbau abgerissen und das Gelände in einen Patientenpark umgewandelt werden. Zudem könnte das Areal an einem fernen Tage für mögliche Erweiterungsbauten für die Klinik genutzt werden. Vor diesem Hintergrund wurde seinerzeit vom Göppinger Gemeinderat der Bebauungsplan geändert. Die Stadträte befürchteten damals eine zu massive Bebauung auf dem Areal. Nachdem der Klinik-Neubau inzwischen steht und auch das Klinik-Parkhaus vor den Klinik-Altbau gesetzt wurde, reiben sich viele verdutzt die Augen. So massiv wie befürchtet ist die Bebauung nicht, der Abstand zwischen Klinik-Alt- und Neubau erscheint größer als anfangs geschildert.

Die alte Klinik soll allerdings nicht ganz abgerissen werden. Die Untergeschosse bleiben stehen und sollen zugeschüttet werden. Wohl, weil die Abrisskosten durch die Abtragung des Klinik-Kellers noch einmal deutlich steigen würden. Bleiben die Untergeschosse im Boden kann das Areal aber später nicht mehr bebaut werden, wie es die ursprünglichen Pläne einmal vorsahen.

Johannes Krauter hält eine Sanierung und neue Nutzung des alten Klinikgebäudes mit rund 80 000 Quadratmeter Nutzfläche nicht nur für zeitgemäß, sie spare dem Landkreis auch viel Geld. „Sonst werden 40 Millionen Euro ins Nichts investiert“, sagt der Unternehmer, der über die zu seiner Firmen-Gruppe gehörende Immobilienverwaltung Württemberg GmbH (IVW)  das Projekt realisieren will, und erinnert an die vom Landrat geschilderte prekäre Haushaltslage. Laut Edgar Wolff soll die von den Kommunen zu zahlende Kreisumlage 2025 deutlich steigen. „Nur, damit der Klinik-Abriss finanziert werden kann, bleiben in den Kreisgemeinden Projekte auf der Strecke“, so Krauter und nennt die Abriss-Befürworter unverantwortliche Geldverschwender. In der Finanzplanung  sind bislang nur 17 Millionen Euro für den Klinik-Abriss berücksichtigt.

In sein Vorhaben, die alte Klinik zu sanieren, hat Krauter in den zurückliegenden sieben Jahren nicht nur viel Hirnschmalz, sondern auch schon eine sechsstellige Summe für Vorplanungen und Untersuchungen investiert. Die Finanzierung der Sanierung sei trotz gestiegener Baupreise gesichert, so der Unternehmer.  Krauter schweben in der alten Klinik in den oberen Geschossenen auf einer Gesamtfläche von etwa 20 000 Quadratmeter Wohnungen vor. Damit könnte der angespannte Wohnungsmarkt in Göppingen spürbar entlastet werden. Hinzu kämen Büros und ein Hotel mit Veranstaltungsräumen in den unteren Etagen. Ebenerdig sehen Krauters Pläne  Ladenschäfte  vor, die die Nahversorgung sicherstellen sollen, sowie einen offenen und einladend gestalteten Durchgang Richtung Eichertwald. Zudem bietet Krauter an, in der alten Klinik Räume umzuwidmen, sollte die neue Klinik einmal Erweiterungsbedarf haben.  Umfassend sanieren will Krauter die Außenfassade der alten Klinik. Glas und Holz statt Beton ist dabei ein Thema. Wo immer möglich, soll die Fassade begrünt werden. Vorgesehen sei eine CO2-neutrale Architektur zum Schutz der Umwelt.
1.7.24

 

Der Kommentar

Klinik-Abriss ist unverantwortlich

Von Rüdiger Gramsch

Das darf doch nun alles nicht wahr sein. Nachdem schon die Kosten der neuen Klinik am Eichert deutlich höher ausfallen als angenommen, macht die Kostenexplosion vor dem geplanten Abriss der alten Klinik keinen Halt. 40 Millionen kostet es,  das Gebäude aus dem Jahr 1979 platt zu machen. Aber auch “nur“, weil die Untergeschosse im Erdreich verbleiben und zugeschüttet werden sollen. Damit ist das Areal als Gelände für einen späteren Klinik-Erweiterungsbau nicht mehr zu gebrauchen, denn auf verbleibenden Kellern lässt sich nicht mehr bauen. Im Umkehrschluss: Der Abriss inklusive Untergeschossen würde vermutlich 70 Milllionen Euro plus x kosten.
Doch der Landkreis hat weder 70 Millionen, noch 40 Milionen, noch die zuletzt  veranschlagten 17 Millionen Euro, um das Gebäude abzureißen. Jeder Euro, der in etwas investiert wird, wovon hinterher der Kreisbürger absolut nichts hat, ist ein verlorener und sehr teurer Euro. Denn die Abriss-Summe hat der Kreis nicht auf der hohen Kante liegen, er muss sie finanzieren. Und das kostet und schmälert den ohnehin noch kaum vorhandenen Spielraum für Investitionen. Eine weiter steigende Kreisumlage wäre die Folge.
Kreisräte, die Geld für den Klinik-Abriss ausgeben und sich die Kosten schön rechnen lassen, gehen unverantwortlich mit dem Geld der Bürger um. Sie sind Geldverschwender und Wegbereiter für eine Politik, die es vor dem Hintergrund der Klimakrise nicht mehr geben darf: Unverantwortlicher Umgang mit Ressourcen, hohe Umweltbelastung und fehlende Nachhaltigkeit. Es gibt kein, aber nicht einen einziges Sachargument, das für den Abriss der Eichert-Klinik spricht. Zeit, dass die Kreistags-Mehrheit umdenkt und die Bürger vor der größten Geldverschwendung in der Kreisgeschichte schützt. Der Landrat würde Größe zeigen, das Ruder in letzter Minute umzureißen und sich an die Spitze derer zu setzen, denen die Zukunft des Landskreises am Herzen liegt.
1.7.24

 

Flammen im Motorraum

Gaammelhausen. Rechtzeitig konnte der Brand am Sonntag in Gammelshausen gelöscht werden. Gegen 13.30 Uhr bemerkte die 30-Jährige Rauch im Motorraum ihres Pkw.Offenbar hatte sich die Fahrzeugbatterie zu stark erhitzt und den Motorraum des konventionell betriebenen Fahrzeuges in Brand gesetzt. Die Flammen konnten durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr gelöscht werden. Die Höhe des Schadens ist allerdings noch unklar.
1.7.24

 

Griff in die Kasse

Geislingen. Am Sonntag griff ein Mann an einem Fahrgeschäft in ein Kassenhäuschen. Der Diebstahl ereignete sich gegen 17 Uhr. An einem Fahrgeschäft kaufte ein Mann für sich und seine beiden Kinder Tickets. Er betrat das Geisterhaus und kehrte kurze Zeit später wieder zurück. Da seine Kinder wohl Angst hatten, forderte er den Eintrittspreis zurück. Das wurde ihm verweigert. Der Unbekannte griff daraufhin in das Kassenhäuschen und nach Bargeld. Damit wollte er verschwinden. Der Betreiber hielt ihn fest und der unbekannte Mann riss sich los. In einer Personengruppe verlor sich seine Spur.
1.7.24

 

Mann bedroht: Polizei sucht Zeugen

Uhingen.  Am Freitag soll in Uhingen ein Mann bedroht worden sein. Der Vorfall soll sich kurz vor 20 Uhr auf einem Parkplatz eines Discounters in der Bahnhofstraße zugetragen haben. Ein 34-Jähriger befand sich dort beim Einkaufen. Unerwartet soll ein Unbekannter auf ihn zugestürmt sein und ohne Vorwarnung von diesem aggressiv und lautstark bedroht worden sein. Weiterhin soll der Unbekannte eine Art Taschenmesser aufgeklappt haben und damit vor dem 34-Jährigen herumgefuchtelt haben. Danach verschwand der Unbekannte wieder und der 34-Jährige begab sich auf das Polizeirevier Uhingen und erstattete die Anzeige. Der Unbekannte soll etwa Mitte bis Ende 20 gewesen sein. Er wird als schlank und um die 180cm groß beschrieben. Er soll helles Haar und braun gebräunt gewesen sein. Bekleidet soll er mit einer braungoldenen Jogginghose gewesen sein. Zeugen, die Hinweise zu dem Unbekannten geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei unter der 07161/93810 zu melden.
1.7.24

 

Krisenstab spielt Katastrophenfall durch

Göppingen. Innerhalb weniger Stunden musste sich der Krisenstab der Stadt in einer Übung mit Stromausfall, Waldbrand, Überschwemmungen und Evakuierungen auseinandersetzen. Eine wichtige Übung auch angesichts der zunehmenden Schadensereignisse der vergangenen Wochen. Diese zeigten auch, wie wichtig die Eigenvorsorge der Bürgerschaft ist. Jeder Einzelne sollte sich auf möglich Krisen vorbereiten. Rund 15 Mitarbeiter der Stadtverwaltung waren in der Stadthalle zusammengekommen um gemeinsam die Zusammenarbeit im Krisenfall zu üben. Bei ihnen allen würde in einer realen Krise, bei Einberufung des Krisenstabs durch den Oberbürgermeister, das Handy in schrillen Tönen Alarm geben und die Betroffenen ins Rathaus beordern.

In sehr komprimierter Form wurden drei krisenbehaftete Tage innerhalb von sechs Stunden „durchgespielt“. So erfolgte die Alarmierung auf Grund eines langanhaltenden Stromausfalles im ganzen Stadtgebiet, dazu war ein bei extremer Hitze ausgebrochener Waldbrand außer Kontrolle und Wohngebiete mussten evakuiert werden. Es folgte die Versorgung der Reisenden eines liegen gebliebenen ICEs, Diesel für Notstromaggregate wurde knapp und schließlich sorgte ein heftiges Unwetter dafür, dass es zwar nicht mehr brannte, dafür Keller und Straßen vollliefen und die nächste Evakuierung erforderlich wurde. Zum Glück alles nur in Theorie, dennoch war die Anspannung bei den Teilnehmenden deutlich anzumerken. Jeder nahm die Übung ernst.

Allen Mitgliedern des Krisenstabs ist dabei durch die Stabsordnung eine konkrete Aufgabe zugewiesen, unabhängig von seiner eigentlichen Funktion im Rathaus, die es zu kennen und zu üben gilt. Geleitet wurde die Übung durch einen erfahrenen externen Dienstleister, der in Zeitraffer verschiedene Szenarien in den Krisenstab einspielte. Dabei beobachteten und bewerteten sie die Arbeitsweise des Stabes genauso wie die beschlossenen Maßnahmen.

Sehr deutlich machte die Übung auch wieder, wie wichtig die Selbstvorsorge jedes Einzelnen ist, denn Krisen kommen meist plötzlich. Wer rechtzeitig vorsorgt, ist auf alle Eventualitäten gut vorbereitet. Die Stadt Göppingen bereitet sich auf Krisenfälle vor, indem im Rahmen des Zivil- und Bevölkerungsschutzes Notfalltreffpunkte für die Bevölkerung festgelegt werden. Auch die Eigenvorsorge spielt eine wichtige Rolle, um auf mögliche Krisenfälle vorbereitet zu sein.

Die Notfalltreffpunkte sollen als vorbeugende Maßnahme bei längeren Stromausfällen oder anderer Störungen dienen. Es handelt sich um Anlaufstellen, die der Bevölkerung vertraut sind und die sie im Ereignisfall aufsuchen kann. Deshalb wurden die Feuerwehrhäuser der Stadt als Notfalltreffpunkte festgelegt. Verstärkt werden sie durch einzelne Fahrzeuge, die an strategisch wichtigen Straßenpunkten als erste Anlaufstelle zur Verfügung stehen. Aktiviert werden sie beispielsweise bei einem flächendeckenden Stromausfall über fünf Stunden. In diesen notstromversorgten Notfalltreffpunkten erhalten die Betroffenen Hilfe, beispielsweise bei der Leistung von Erster Hilfe und der Absetzung von Notfallmeldungen.

Trotz aller Anstrengungen und Vorkehrungen ist bei möglichen Schadensereignissen und Krisen die Selbst- und Nothilfefähigkeit jeder und jedes Einzelnen erforderlich. Informationen und Ratgeber zur Notfallvorsorge und zum richtigen Handeln in Notsituationen werden auf der Homepage des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophen-hilfe (BBK) kostenfrei zur Verfügung gestellt: www.bbk.bund.de.

Die Empfehlungen sehen insbesondere eine Bevorratung von Lebensmitteln und Trinkwasser für zehn Tage vor, beinhalten aber auch viele weitere Hinweise und Empfehlungen. Denn die Möglichkeiten und Ressourcen des Katastrophenschutzes sind, insbesondere bei großflächigen Szenarien, bei denen eine schnelle Unterstützung von außen schwer möglich ist, begrenzt.

Notfalltreffpunkte im Krisenfall:  Kernstadt:  Mörikestraße 12; Reusch: Nördliche Ringstraße / Eugenstraße; Stauferpark: Roßbachstraße / Manfred-Wörner-Straße , Paul-Koepff-Weg / Carl-Martin-Weg;  Hailing: Erzbergerstraße / Olgastraße; Bodenfeld: Ulmer Straße / Fuchseckstraße; Bartenbach:      Brunnenstraße 5, Lorcher Straße / Rechberghäuser Weg;  Lerchenberg: Auchtweide / Hohreiner Straße;  Bezgenriet: Badstraße / im Pfarrgarten; Schopflenberg: Akkermannstraße / Schönwälder Straße; Faurndau:  Hirschstraße 17; Ahornstraße / Ostpreusenstraße;  Ludwigstraße / Wehrstraße;  Sommerhalde / Hofhaldenweg. Hohenstaufen: Reichsdorfstraße 34; Sonnenhalde / Beurengasse;  Hohrein: Unterer Weiler / Lettengasse; Holzheim: Schlater Straße 5;  Manzen: Schieferstraße / Albweg; St. Gotthardt: Wiesäcker / Eschenbacher Straße;  Ursenwang: Tannenstraße / Pappelweg; Jebenhausen:  Boller Straße 2; Falkenstraße / Wasenstraße;     Heimbachweg / Baronenwaldstraße;  Maitis: Gmünder Straße 32; Weidenstraße / Radelstetter Straße; Lenglingen: Maitiser Straße / Straßdorfer Straße.
1.7.24

 

Im Stadtwald wieder Baumfällarbeiten 

Göppingen Aufgrund der Trockenheit in den vergangenen Jahren sind einzelne Waldbäume im Stadtwald Göppingen geschwächt. Gut zu beobachten ist dies jetzt an der Laubverfärbung an Altbuchen. Es kommt zu frühzeitigem Laubabwurf und vertrockneten Ästen und Kronenteilen. Ebenfalls betroffen sind Eschen, die durch das Eschentriebsterben, welches von einem Pilz verursacht wird, stark geschädigt oder bereits abgestorben sind.  An öffentlichen Straßen und vielbegangenen Wegen werden deshalb in den nächsten Monaten immer wieder einzelne Bäume aus Sicherheitsgründen gefällt werden müssen. Der Schwerpunkt der Maßnahmen liegt im Oberholz (Südtraufweg und Südtrauffussweg). Beginnend Höhe Wolfstraße bis hin zum Kreisverkehr Hohenstaufenstraße. Hier wird es phasenweise zu Beeinträchtigungen kommen. Das Forstamt appelliert an alle Bürger, zur eigenen Sicherheit während der Fällarbeiten die Warn- und Verbotsschilder zu beachten.
1.7.23

 

Bildungszentrum macht Fortschritte

Kreis Göppingen. Seit dem Spatenstich Mitte März am neuen Bildungszentrum bei der KJlinik am Eichert sind über drei Monate vergangen. Inzwischen wurde ein Kran gestellt, die Bodenplatte gegossen, das Untergeschoss fertiggestellt und die ersten Stützen im EG hergestellt. Es geht also zügig voran. 215 Kubikmeter Beton – das sind 860 Badewannen voll – wurden als Bodenplatte im Untergeschoss für das neue Gebäude eingebracht. Zuvor hatten Arbeiter bereits mehr als 500 Lastwagen-Ladungen Erde auf dem rund 1.700 Quadratmeter großen Baugrundstück abgetragen. Nur ein Nachmittag und eine Nacht blieben dem Beton zum Aushärten. Bereits am nächsten Tag ging es mit den vorbereitenden Arbeiten für die Wände weiter – denn der Terminplan ist sehr eng. Läuft alles nach Plan, soll der Rohbau bereits Anfang Oktober fertig sein. Ein Umzug kann voraussichtlich Anfang 2026 starten.

Das zukünftige Bildungszentrum umfasst mit einem Untergeschoss, dem Erdgeschoss, einem ersten und einem zweiten Obergeschoss insgesamt vier Vollgeschosse. Wolfgang Schmid, Kaufmännischer Geschäftsführer weist auf das umfassende Angebot in den neuen Räumen hin: „Patienten des SPZ, Schüler sowie Mitarbeiter erwarten helle, freundliche und großzügige Räume in einem besonderen Wohlfühlambiente sowie modernster Unterrichtstechnik.“ Wichtig sei aber vor allem, dass die Synergien für das SPZ, die sich teilweise auch bisher durch die räumliche Nähe zum Krankenhaus ergeben haben, etwa durch beratende Untersuchungen von Fachärzten, weiter bestehen bleiben. „Über den Umzug der Schule für Pflegeberufe von der Stadt hier hoch zu uns, freue ich mich besonders“, so Schmid.
1.7.24

 

Berauschter wird renitent

Göppingen.  Am Sonntag ging in Göppingen ein 34-Jähriger nach einer Verkehrskontrolle auf die Polizei los. Gegen 7 Uhr hatte die Polizei in der Christian-Grüninger-Straße eine Kontrollstelle eingerichtet. Nur kurz Zeit später wurde dort ein 34-Jähriger mit seinem Pkw kontrolliert. Dabei verhielt er sich anfangs einsichtig. Bei ihm bestand der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Drogen stand und er alkoholisiert war. Tests auf Alkohol und Drogen verliefen positiv. Im Verlauf der weiteren Kontrolle wurde der Mann zusehends aggressiver gegenüber den Polizeibeamten. Auch verweigerte er die Herausgabe der Fahrzeugschlüssel. Für die Durchführung einer Blutentnahme sollte der 34-Jährige mit auf das Polizeirevier. Dieser Maßnahme widersetzte er sich und es mussten ihm Handschließen angelegt werden. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen konnte er die Dienststelle wieder verlassen. Seinen Führerschein durfte der 34-Jährige nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft behalten, allerdings die nächsten 24 Stunden nicht mehr mit dem Auto fahren. Auf ihn kommen gleich mehrere Anzeigen zu.
1.7.24

 

Landestraße wird gesperrt

Uhingen/Schorndorf. Ab Montag, 1. Juli, bis voraussichtlich Mittwoch, 3. Juli, werden durch das Landratsamt Rems-Murr-Kreis im Auftrag des Landes Instandhaltungsarbeiten an der L 1152 zwischen dem Anschluss an die L 1151 und Uhingen-Baiereck durchgeführt. Dieser Streckenabschnitt weist zahlreiche Schäden wie Risse und Verdrückungen auf. Zur Vermeidung von weiteren Schäden am Straßenaufbau wird die Fahrbahndecke erneuert, wobei auch die Asphalttragschicht punktuell erneuert wird. Während der Bauzeit ist eine Vollsperrung der L 1152 erforderlich. Eine Umleitung über Lichtenwald (Landkreis Esslingen) - Reichenbach an der Fils (Landkreis Esslingen) – Ebersbach (Landkreis Göppingen) - Uhingen (Landkreis Göppingen) wird eingerichtet. Der Busverkehr ist von der Maßnahme nicht betroffen.
1.7.24

 

Brennende Gastherme sorgt für Feuerwehreinsatz

Göppingen.  Am frühen Sonntagmorgen rückte die Göppinger Feuerwehr zu einem Brand in der Stuttgarter Straße aus. Kurz vor drei Uhr gingen bei der Polizei und der Feuerwehr mehrere Notrufe wegen starker Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus ein. Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei eilten zur Einsatzstelle in der Stuttgarter Straße. Sie stellten fest, dass aus einem Dreifamilienhaus erhebliche Rauchschwaden in das Freie gelangten. Die sieben Bewohner konnten unverletzt aus dem Gebäude geleitet werden. Die Feuerwehr lokalisierte den Brandherd und löschte das Feuer. Nach derzeitigem Ermittlungsstand geriet die im Haus verbaute Gastherme in Brand. Aufgrund der starken Verrußung und diversen Schäden an der Hauselektrik ist das Gebäude zunächst nicht weiter bewohnbar. Die Bewohner konnten Dank der Hilfe der Stadtverwaltung anderweitig untergebracht werden.
30.6.24

 

Betrunkene Frau ruft Polizei

Göppingen Eine betrunkene 39-Jährige Pkw-Fahrerin wandte sich an die Polizei. Sie wusste nicht so wirklich, wo sie sich befand und weshalb ein Reifen ihres Pkw plötzlich luftleer war. Nach kleineren Fahndungsmaßnahmen, die Dame war der Ansicht, dass sie sich in Uhingen in einem Industriegebiet befand, konnten sie und ihr Wagen in einem Göppinger Teilort festgestellt werden. Die Polizeibeamten konnten relativ schnell Licht ins Dunkel bringen: Die Frau hatte sich zuvor nach reichlichem Genuß alkoholhaltiger Getränke an das Steuer ihren Pkw gesetzt und war losgefahren. Im Bereich Göppingen-Faurndau rammte sie kurz nach 22.30 Uhr einen Bordstein, weshalb der besagte Reifen luftleer war. Ein erster Test bei der Fahrzeuglenkerin ergab einen Wert von rund zwei Promille Atemalkohol. Ihr wurde durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen, der Führerschein der Frau wurde beschlagnahmt.
30.6.24

 

Fahranfängerin kommt auf Gegenspur

Böhmenkirch/Geislingen. Am Freitagmittag, gegen 18.30 Uhr, fuhr die 19-Jährige auf der L1121 von Steinenkirch in Richtung Eybach. Auf der Gefällstrecke kam sie mit ihrem Pkwin einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn. Dadurch stieß sie gegen die hintere linke Seite eines entgegenkommenden Fahrzeugsi. Unfallursache dürfte in einer nicht angepassten Geschwindigkeit durch die Fahranfängerin zu finden sein. Durch den Zusammenstoß wurde die Unfallverursacherin, ihre 21-jährige Beifahrerin und ein 29-Jähriger auf der Rückbank des entgegenkommenden Pkw leicht verletzt und zur Untersuchung ins Krankenhaus gefahren. Der Gesamntschaden beiffert die Polizei auf 20 000 Euro.  Die Strecke war bis ca. 20 Uhr gesperrt.
30.6.24

 

Staufermedaille für Möglichmacher Karl-Otto Kaiser


Karl-Otto Kaiser erhielt die Staufermedaille des Landes Baden-Württenberg aus den Händen von Landesministerin
Nicole Razavi. Foto: Rüdiger Gramsch

Salach. Großer Bahnhof für einen Möglichmacher und einen der rührigsten und engagiertesten Menschen im Stauferkreis Göppingen: Karl-Otto Kaiser aus Salach erhielt in einer Feierstunde im Foyer der Stauferlandhalle in Salach aus den Händen und Landesbauministerin Nicole Razavi die Staufermedaille verliehen.

„Geht nicht - gibt’s nicht“. Diesen Leitspruch von Karl-Otto Kaiser machten sich bei der Feier, zu der zahlreiche Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft, Kirche, Schule, Sozial- und Kulturverbänden, sowie Medien gekommen waren, die Redner  zu eigen. Sowohl der Salacher Bürgermeister Dennis Eberle, der evangelische Pfarrer Julian Elschenbroich, Michael Sauter vom Maschinenbauer Emag sowie  Laudatorin Nicole Razvi lobten das ungeheure Engagement von Karl-Otto Kaiser in vielen Bereichen und der immer wieder kehrende Drang auf Realisierungsmöglichkeit seiner Projekte. „Karl-Otto Kaiser ist ein Möglichmacher“.

Razavi ging dabei detaillierter auf Karl-Otto Kaisers Leistungen ein.  Schon während seiner beruflichen Tätigkeit als Lehrer an der Kaufmännischen Schule habe er weit über den Lehrauftrag hinaus einen engen Kontakt zwischen Schülern und Lehrbetrieb gesucht, haben die Schülerfirma mit ins Leben gerufen, sowie den Förderverein der Kaufmännischen Schulen durch die Organisation von Vortragsveranstaltungen mit hochkarätigen Referenten in die Öffentlichkeit gerückt. Dazu kamen auch außerschulische  Initiativen. 14 Jahre war Kaiser im Salacher Gemeinderat. Er hat den Service-Oscar  im Landkreis mit  initiiert. Eine Aktion, die - seinerzeit einzigartig in Deutschland -, überragende Leistungen im Servicebereich in den Fokus rückt und gegen das Image Servicewüste Deutschland ankämpft. Er war Ideengeber der „Gründergrotte“, einem Angebot für Start ups und Jungunternehmer, das später in das Netzwerk Gründer-Frühstück übergegangen ist , er war Mit-Initiator des weltweit beachteten „Männerhorts“ in Göppingen. Er hat  das „Becherstapeln“ als Teil einer Bildungsoffensive im Landkreis eingeführt, das mit den mehrmals durchgeführten Kreismeisterschaften im „Sport Stacking“ gekrönt wurde.

Auch im  Ruhestand war der Berufsschullehrer weiter engagiert und an den Bildungsthemen interessiert. Er hat der Politik Impulse gegeben, den „Wirtschaftsführerschein“ zunächst an Schulen im Landkreis und dann über das Wirtschaftsministerium an 50 Schulen landesweit eingeführt, er ist bei der Heldele-Stiftung in Salach engagiert, ist bei zahlreichen Tagungen  Referent zu Bildungsthemen und organisiert nach wie vor Veranstaltungen mit namhaften Referenten im Landkreis Göppingen und in der Nachbarschaft. Darüber hinaus findet er noch Zeit für ein Engagement bei der Staufen Arbeits- und Beschäftigungsförderung gGmbH und ist aktiv in der Familienmosterei und Destillerie Kaiser, wo er die Früchte von den Streuobstwiesen verarbeitet. Für Razavi alles Gründe, die für die Verleihung der Staufermedaille sprechen, die sie Kaiser samt Urkunde dann unter langanhaltendem Beifall des Publikums feierlich überreichte.

Kaiser selbst nahm die Gäste dann auf die ihm eigene Art mit auf eine kurzweilige  Reise durch seine ganzen Initiativen und Veranstaltungen und erwähnte dabei auch all seine Mitstreiter, die ihn bei der Realisierung seiner Vorhaben unterstützt haben. Eine Botschaft gab Kaiser  dabei den Anwesenden mit auf den Weg. Es lohnt sich in die Bildung von Kindern zu investieren und man müsse auch den Mut haben, den Kindern und Jugendlichen etwas zuzutrauen. Soziale Kompetenz und Eigenverantwortung würden dadurch gestärkt und mache den Nachwuchs fit für das Leben. Allerdings verhehlte Kaiser auch nicht, dass es oft sehr schwer sei, Schulen für Angebote jenseits des Lehrplans zu begeistern.
28.6.24

 

Mittelständler einstimmig gegen Abriss der alten Klinik

Kreis Göppingen. Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) im Kreis Göppingen hat sich in ihrer jüngsten Mitgliederversammlung in Bad Überkingen  einstimmig gegen die Pläne der Klinik-GmbH und der Kreistags-Mehrheit votiert, die bisherige Klinik am Eichert in Göppingen nach dem Umzug in den Neubau abzureißen.

Die Mittelständler zeigten kein Verständnis dafür, dass die alte Klinik mit rund 80 000 Quadratmeter Nutzfläche dem Erdboden gleich gemacht werden soll und der Kreis in dieses Vorhaben gut 30 Millionen Euro investieren will. Vor dem Hintergrund der prekären Haushaltslage des Kreises sei eine  „Investition in ein Nichts“ nicht vermittelbar und schade dem  Klima- und Umweltschutz. Ein Abbruch sei „absolut nicht notwendig“ und eine nicht mehr verantwortbare Ressourcenverschwendung.

Stattdessen schlossen sich die Mittelständler der vom Kreistag schon mehrfach abgelehnten Initiative der CDU-Kreistagsfraktion an, für die alte Klinik am Eichert eine Nachnutzung zu überprüfen und gegebenenfalls auch Investoren zu suchen. Diese Entscheidung müsse dem Kreistrag umso leichter fallen, wenn man weiß, dass ein Göppinger Unternehmer schon lange Interesse an der Übernahme der Immobilie bekundet und viel Geld in Vorplanungen gesteckt hat.

Die freiwerdenden Flächen würden sich nach Ansicht der MIT für Wohnungen, ein Senioren-Domizil oder für Angebote im Reha-Bereich eignen. Eine Vernichtung der Nutzflächen sei auch angesichts der akuten Wohnungsnot in Göppingen nicht ein Schildbürgerstreich.  Denise Marie Hradecky, Gesundheitswirtschaftsexpertin mit internationaler Erfahrung in diesem Bereich, unterstützt das MIT-Votum.  Angesichts der geschilderten Situation hält sie einen Abriss der alten Klinik es für ethisch fragwürdig und wirtschaftlich unvertretbar.

Über einen eventuellen  Abriss der Klinik sollte nach Auffassung der MIT im Herbst der neue Kreistag beschließen. Schließlich hätten dann die Kreisräte in der neuen Legislatur auch für Folgen zu tragen. Die Mitgliederversammlung verwies auf Vorschlag von MIT-Kreisvorsitzendem Ralf Semmler das Thema zudem in den neugegründeten MIT-Arbeitskreis Kommunales, der vom ehemaligen Geislinger Oberbürgermeister Wolfgang Amann und der Maitiser Unternehmerin Susanne Gminder geleitet wird und künftig im engen Kontakt mit den gewählten CDU-Vertretern in den Gemeinderäten, im Kreistag und in der Regionalversammlung ortsbezogene Wirtschaftsfragen erörtern will. Der Arbeitskreis will auch das Gespräch mit den Bürgermeistern im Kreis suchen und erfahren, wo bei Mittelstandsthemen die Kommunalverwaltung der Schuh drückt.
28.6.24

 

Kontrollen in Hauptstraße – Neue Einbahnregelung in Schillerstraße

Göppingen. Mit langer Ankündigung startete das Pilotprojekt „Fußgängerfreundliche Innenstadt“. Zum Schutz der Fußgänger und zur Durchsetzung der temporären Fahrverbote in der Hauptstraße, wird dort nun konsequent kontrolliert.

Seit Dienstag, 18. Juni, ist die Hauptstraße montags bis freitags ab 18.30 für den Verkehr gesperrt. Samstags beginnt das Durchfahrtsverbot um 15 Uhr, sonntags ist ganztägig gesperrt. Dieser elementare Teil des Projektes „Fußgängerfreundliche Innenstadt“ wurde seit einigen Wochen über die Presse und Social Media kommuniziert, auch ist eine entsprechende Beschilderung angebracht. „Das es zu Beginn Umstellungsschwierigkeiten geben wird war klar, doch manche überspannen den Bogen, ignorieren das Projekt hartnäckig und gefährden dadurch Fußgänger. Deshalb sahen wir uns gezwungen Maßnahmen zu ergreifen, die verdeutlichen, dass es uns mit dem Projekt ernst ist“, erklärt Oberbürgermeister Alex Maier die nun ergriffene Maßnahme.

Um wirksam das Verbot durchzusetzen und um die flanierenden Fußgänger zu schützen, wurde „Alma“  in Position gebracht. Diese kontrolliert nun sowohl die Geschwindigkeitsbegrenzung während der Durchfahrtszeiten, wie auch das Fahrverbot zu den Sperrzeiten. Der ursprüngliche Plan, in Höhe des Scillerplatzes  eine Schranke anzubringen, um das Durchfahrtsverbot für die Verkehrsteilnehmer deutlicher darzustellen, wurde vom Gemeinderat mehrheitlich abgelehnt..

Im Verlauf des Pilotprojekts „Fußgängerfreundliche Innenstadt“ kam es durch wendende Fahrzeuge vermehrt zu großem Rückstau im Bereich des Schillerplatzes. Die Einbahnregelung der Schillerstraße wird daher ab Anfang kommender Woche für die Zeit des Pilotprojekts gedreht, sie ist nur noch vom Schillerplatz in Richtung Pfarrstraße befahrbar.  Der Kraftfahrzeugverkehr kann zukünftig über die Schillerstraße nach Norden abfließen. Von der Pfarrstraße besteht daher nur über die Lorcher Straße die Möglichkeit zur Hauptstraße zu gelangen.   Die Stadt erhofft sich durch diese Maßnahme am Abend und am Wochenende eine deutliche Entspannung im Bereich des Schillerplatzes gegenüber der derzeitigen Situation.
28.6.24

 

Mittelleitplanken werden ausgetauscht

Göppingen. Das Straßenbauamt der Landkreise Esslingen und Göppingen rüstet ab Montag, 8, Juli,  auf der Bundesstraße 10 zwischen der Anschlussstelle Faurndau/Uhingen und dem Tunnel Eislingen die Schutzeinrichtungen im Mittelstreifen um. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende September 2024.Um die Behinderungen für den Verkehr zu minimieren, werden die Arbeiten in den verkehrsarmen Zeiten ausgeführt. Die Arbeiten werden in Fahrtrichtung Stuttgart zwischen9 und 16  und in Fahrtrichtung Ulm zwischen  7 und 15 Uhr durchgeführt. Hierfür wird in beide Fahrtrichtungen der jeweils linke Fahrstreifen für den Verkehr gesperrt.   Die bereits über 30 Jahre alten und zum Teil korrodierten Schutzeinrichtungen werden durch ein System mit einer höheren Durchbruchsicherheit ersetzt.
28.6.24

 

Einschränkungen für Fußgänger am Königsturm

Schwäbisch Gmünd (sv). Ab Freitag, 5. Juli kommt es am Königsturm in Schwäbisch Gmünd zu Einschränkungen für Fußgänger. Die Fußgängerquerung über die Lichtsignalanlage an der Rosenstraße, Einmündung Königsturmstraße muss für die Dauer der Gerüstarbeiten am Turm abgesperrt werden. Die Verbindung von der Gemeindehausstraße zur Innenstadt über die Ampel Königsturmstraße bleibt erhalten, die Fußgänger werden durch einen Gerüsttunnel am Turm entlang in Richtung Rechbergsche Scheuer geführt. Grund für die umfangreichen Maßnahmen sind dringende Arbeiten am Dach des Königsturms. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis September an.
28.6.24

 

Spieleparadies auf dem Marktplatz

Schwäbisch Gmünd. Auch in diesem Sommer ist der Obere Marktplatz wieder in Kinderhand. Von Donnerstag, 27. Juni bis Sonntag, 6. Oktober wird auf dem oberen Marktplatz der bereits ersehnte Spielplatz installiert, der in den Sommermonaten als großer Anziehungspunkt mittlerweile nicht mehr wegzudenken ist und inzwischen schon zum 21. Mal die kleinen Besucher und die Familien auf den Marktplatz lockt. Für drei Monate wird das Spielparadies die Herzen der Kinder höher schlagen lassen. Direkt vor dem Rathaus entsteht eine spannende Spielanlage mit einem Turm, einer Rutsche, einer Nestschaukel, einer Sandanlage für die Kleinen und den beliebten Hochbeeten. Gemeinsam mit dem Garten- und Friedhofsamt der Stadt Schwäbisch Gmünd stellt die Touristik und Marketing GmbH diese innovativen Spielgeräte, die von der Firma Proludic GmbH aus Gingen an der Fils kommen, im Herzen von Gmünd zum Austoben zur Verfügung.

Die Firma Proludic GmbH ist erneut als kompetenter Partner mit im Boot. Seit mehr als 30 Jahren entwirft und fertigt sie Spielgeräte und gestaltet Qutdoor-Sport- und Spielbereiche. Und wie immer werden die Spielgeräte im Anschluss wieder auf Spielflächen in Schwäbisch Gmünd weiterverwendet. Den gesamten Sommer über werden die in Sand gebetteten Spieloasen wieder zum zentralen Treffpunkt für Kinder und einem Ort der Begegnung für Jung und Alt. Die umliegenden Straßencafés rund um den Spielplatz laden dabei Eltern zum Verweilen ein. Auf dem Oberen Marktplatz werden in diesem Sommer also erneut die strahlenden Kinder das Sagen haben.
28.6.24

 

Vorschulkinder für das Leben stärken

Schwäbisch Gmünd (sv). Im Kinderhaus Josefstraße in Schwäbisch Gmünd wurde diese Woche ein Programm durchgeführt, das Vorschulkinder für ihr Leben stärkt. Unter der Anleitung von Kerstin Fehst, zertifizierte Resilienz- und Selbstbehauptungstrainerin, erlernen die Kinder in dem Kurs „Stark auch ohne Muckis“ frühzeitig wichtige Fähigkeiten im Umgang mit Konflikten und emotionalen Herausforderungen.

Gabby aus der 3. Klasse, die sich gerne an vermeintlich schwächeren Kindern auslässt, dient als Beispiel für die Übungen. In Rollenspielen, bei welchen Kerstin Fehst eine bedrohliche Haltung einnimmt, lernen die Kinder, sich nicht provozieren zu lassen und sich gegen Aggressoren zu behaupten. Dabei werden mutige und entschlossene Lösungen für verschiedene Konfliktsituationen entwickeln. Der Kurs vermittelt den Kindern nicht nur, das Einstehen für die eigene Person, sondern auch, auf die Gefühle zu hören und Hilfe zu holen, wenn Situationen gefährlich werden.

„Bei Kindern ist Emotion und Handlung noch eng verknüpft“, so Kerstin Fehst und erklärt den Kindern, dass nicht jede Meinung richtig und deshalb auch nicht jede Meinung wichtig ist. Beleidigungen sind nur Angebote, jeder Mensch kann selber entscheiden, ob diese angenommen werden oder nicht. Ein Teil der Eltern und die Erzieherinnen im Kinderhaus Josefstraße konnten an einer Inhouse-Schulung teilnehmen und viel Mehrwert an Tipps und Tricks rund ums Thema „Kinder stark machen“ daraus gewinnen. Die Einbeziehung der Eltern ist ein weiterer wichtiger Bestandteil des Programms. „Es ist entscheidend, dass Eltern und Kinder gemeinsam daran arbeiten, die Kinder vor Mobbing und Ausgrenzung zu schützen“, betont Kerstin Fehst.

Das Kinderhaus Josefstraße investiert nachhaltig in die Zukunft der Schützlinge. Mit dem Programm „Stark Auch Ohne Muckis“ wird bereits im frühesten Kindesalter ein Fundament für emotionale Stärke und soziale Kompetenzen gelegt. Die Kinder lernen spielerisch und altersgerecht, Selbstvertrauen zu entwickeln, Gefühle zu verstehen und Konflikte friedlich zu lösen. Das innovative Konzept geht über herkömmliche Präventionsprogramme hinaus und vermittelt den Kindern innere Stärke, die für ein gesundes soziales Miteinander benötigt werden. Kinder werden so selbstsicherer in der Kommunikation und dem Auftreten, was sich positiv auf den Alltag und den weiteren Lebensweg auswirkt.

Die Vorschulkinder im Kinderhaus Josefstraße nehmen die Strategien gerne an und sind stolz, nach dem Kurs Urkunden in den Händen zu halten. In der heutigen komplexen und schnelllebigen Welt ist es wichtiger denn je, dass Kinder frühzeitig emotionale Stärke und soziale Kompetenz erlernen, um Herausforderungen selbstbewusst zu meistern und positive zwischenmenschliche Beziehungen zu pflegen.

Kerstin Fehst hebt die Bedeutung der frühkindlichen Resilienz als Schlüssel zu einem gesunden Aufwachsen hervor: „Die Kinder lernen, respektvoll mit sich und anderen umzugehen, was zu einer positiven Stimmung beiträgt und Streitereien minimiert.“ Das Kinderhaus Josefstraße schafft damit eine Umgebung, in der jedes Kind das individuelle Potenzial entfalten kann.
28.6.24


Neue Koordinatorin bei den Lesepaten

Schwäbisch Gmünd (sv). Sigrid Maier-Rupp, die neue Koordinatorin der Lesepaten, organisiert und begleitet das Projekt der Lesepaten. Die Koordinatorin bringt umfangreiche Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen mit und schätzt den generationsübergreifenden Aspekt des Programms. „Es ist bemerkenswert, dass die Lesepatenschaften nun schon in das 13. Jahr gehen. Da zu Hause nicht mehr so häufig vorgelesen wird, sind Leseanstöße immer wichtiger.“ Die vorgelesenen Geschichten fördern das Sprach- und Textverständnis der Kinder, erweitern ihren Wortschatz und steigern ihre Kreativität und Konzentrationsfähigkeit. Ehrenamtliche und Hauptamtliche leisten hierbei einen wertvollen Beitrag zur Leseförderung und vermitteln den Kindern eine positive Einstellung zum Lesen.

So freuen sich die Kinder im städtischen Kindergarten jeden Montag um neun Uhr auf die Lesepaten. Mit großer Vorfreude erwarten die Kinder die Lesepatin Edith, die nicht nur das beliebte „Hilfe-Hilfe-Buch“, sondern auch andere spannende Bücher im Gepäck hat. Die Lesestunden regen die Kinder an, das Gehörte weiterzuspinnen, Fragen zu stellen und eigene Ideen einzubringen.

Neben Edith, die seit vielen Jahren als Lesepatin aktiv ist, engagieren sich zahlreiche weitere Personen in dem Projekt der Spitalmühle. Barbara berichtet: „Es ist spannend zu sehen, wie die Kinder teilhaben“. Auch Sibylle äußern sich positiv: „Das Vorlesen läuft prima“. Die Lesepatinnen stellen fest, dass vieles von selbst entsteht und die Aufgabe keine Scheu erfordert. Das Engagement ist an feste Wochentage und Uhrzeiten gebunden, und die Paten sind in verschiedenen Einrichtungen tätig. Zusätzlich gibt es regelmäßige Treffen zum Austausch und zur Weiterbildung.

Interessierte, die sich engagieren möchten oder als Institution Lesepaten suchen, können sich per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., telefonisch unter der Rufnummer: 07171/ 603-5082 oder persönlich, mittwochs von 16 bis 17 Uhr in der Spitalmühle, an Sigrid Maier-Rupp wenden.
28.6.24

 

Motorradfahrer verletzt

Eislingen. Am Donnerstag stürzte ein Biker in Eislingen, weil ein entgegenkommender Lkw den Vorrang missachtetet. Der Lkw fuhr weiter.  Kurz vor 8 Uhr war ein 46-Jähriger auf seiner Maschine von Holzheim in Richtung Auffahrt B10 unterwegs. Der Biker fuhr hinter einem Auto und wollte nach links auf die B10 in Richtung Stuttgart fahren. Dort soll ihm wohl ein Lkw entgegen gekommen sein. Wie der Biker später der Polizei berichtete, hatte ihm der unbekannte Lkw die Vorfahrt genommen. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, bremste er sein Krad bei starkem Regen ab. Der 46-Jährige kam samt Maschine zu Fall und rutschte über die Straße. Zu einem Kontakt zwischen Krad und Lkw kam es nicht. Der Lkw, laut Zeugen ein 40-Tonner mit Anhänger, hatte den Sturz des Bikers wohl nicht mitbekommen und fuhr weiter. Den und auch den Fahrer sucht nun die Polizei. Der 46-Jährige erlitt bei dem Sturz Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn in eine Klinik. Hinweise nimmt die Polizei Eislingen unter der Tel. 07161/851-0 entgegen.
28.6.24

 

 Polizei stellt Verkehrsrowdy

Göppingen. Am Donnerstag flüchtete ein Autofahrer in Göppingen vor der Polizei. Kurz vor 11.30 Uhr meldete ein Zeuge den Pkw zwischen Bezgenriet und Jebenhausen. Der fuhr dort mit in auffälliger Weise mit eingeschaltetem Warnblinklicht. Eine Polizeistreife entdeckte den Wagen  in der Jebenhausen und wollte das Fahrzeug stoppen. Anhaltesignale missachtete der Fahrer und überholte den Streifenwagen. Nach einem erneuten Anhalteversuch gab der Fahrer Vollgas und flüchtete. Er fuhr über die roten Ampeln an der Jebenhäuser Straße / Jahnstraße und Willy-Bleicher-Straße / Bahnhofstraße. Eine weitere rote Ampel überfuhr der 43-Jährige an der Willy-Bleicher-Straße / Hauptstraße. Im Bereich der Lorcher Straße / Pfarrstraße musste er aufgrund des Verkehrs halten. Dort konnte die Polizei ihn dann vorläufig festnehmen. Während seiner Festnahme beleidigte und bedrohte er die eingesetzten Polizisten. Das 43-Jährige war alkoholisiert und musste eine Blutprobe abgeben. Neben einer Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung kommen noch Anzeigen wegen Beleidigung und Bedrohung auf den Mann zu. Das Polizeirevier Göppingen (Telefon 07161/63-2360) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die durch die rasante Fahrweise gefährdet wurden.
28.6.24

 

Radfahrer übersehen

Schorndorf. Ein 23-jähriger Polo-Fahrer befuhr am Donnerstag gegen 17 Uhr die Stuttgarter Straße in Schorndorf und übersah beim Linksabbiegen in Richtung Ledergasse einen auf dem Radweg fahrenden Pedelec-Fahrer. Der Autofahrer stieß mit dem Zweiradfahrer zusammen, der sich hierbei schwere Kopfverletzungen zuzog. Der Verletzte, der keinen Helm getragen hatte, wurde vom Rettungsdient in ein Krankenhaus verbracht. Die Schäden an den Fahrzeugen belaufen sich auf ca. 2700 Euro.
28.6.24

 

Edith Strassacker: Bürokratieabbau jetzt

Kreis Göppingen. Nachdem Göppingens IHK-Bezirkskammerpräsidentin Edith Strassacker jüngst einen Bürokratieentlastungsgipfel im Filstal eingefordert hatte, unterlegt eine aktuelle Bürokratieumfrage der IHK Region Stuttgart dieses Ansinnen. Nach Einschätzung der Betriebe hat die Belastung durch Bürokratie in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Auf einer Skala von eins bis zehn bewerten die Unternehmen die Belastung heute mit einer 7,8 - vor fünf Jahren lag dieser Wert noch bei 5,3. 36 Prozent der Unternehmen geben an, dass sie sich wegen der gestiegenen bürokratischen Anforderungen heute nicht mehr für eine unternehmerische Tätigkeit in Deutschland entscheiden würden. Die Umfrage, an der 587 Unternehmen aller Größen und Branchen teilgenommen haben, sei ein deutliches Alarmsignal. Für die IHK ist es jetzt fünf nach zwölf. „Wir haben keine Lust und Zeit mehr, auf durchgreifende Entlastungen zu hoffen, während die Politik mit immer neuen Vorhaben um die Ecke kommt“, ärgert sich der Präsident der IHK Region Stuttgart Claus Paal. Aus Sicht der Göppinger IHK-Bezirkskammerpräsidentin Edith Strassacker sei die Politik der Einzelfallerleichterungen und kleinen Schritte gescheitert. Das habe die Wirtschaft keinen Schritt weitergebracht. Auch die Behörden würden unter der Bürokratielast leiden. „Wir brauchen den Bürokratieabbau jetzt“, so Strassacker.

„Wir brauchen eine 180-Grad-Wende und einen spürbaren Befreiungsschlag“, so Strassacker. Die IHK Region Stuttgart habe dazu mit Hilfe ihres Bürokratie-Tools Vorschläge erarbeitet, die nicht nur an der Oberfläche kratzten, sondern die Bürokratie strukturell abbauen sollen. Dazu gehört beispielsweise eine Genehmigungsfiktion in Kombination mit einer Vollständigkeitsfiktion. Soll heißen: Die Genehmigung gilt als erteilt, wenn die zuständige Behörde nicht innerhalb von acht Wochen über den Antrag entschieden hat. Sie gilt außerdem als vollständig, wenn die Behörde nicht innerhalb von vier Wochen weitere Dokumente nachfordert.

Ein weiterer Vorschlag: Jede Nachweis-, Berichts- oder Dokumentationspflicht soll sich durch die Abgabe einer Selbsterklärung erfüllen lassen, Kontrollen erfolgen stichprobenartig. Und: Für jede Statistikpflicht sollen Unternehmen künftig eine sichere, eventuell auch KI-gestützte, Anwendung erhalten, mit denen sie Statistik-Daten automatisiert auswerten und melden können. Außerdem sollen keine Statistik-Daten mehr erhoben werden, die bereits einer Behörde vorliegen.

Befragt nach den größten Bürokratiebelastungen bewerten in der Umfrage 44 Prozent die Belastung durch ausgeprägte Nachweis-, Berichts- und Dokumentationspflichten als sehr stark, über die Vorgaben durch den Datenschutz sagen das 37 Prozent. Den dafür benötigten zeitlichen Aufwand geben Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitenden mit 10,7 Stunden in der Woche an. 71 Prozent der Befragten geben an, zur Bewältigung der Bürokratie ganz oder teilweise zusätzliches Personal einstellen zu müssen, 88 Prozent greifen ganz oder teilweise auf externe Dienstleister zurück. Die große Mehrheit von 87 Prozent muss die Mehrbelastungen durch die Bürokratie – ebenfalls ganz oder teilweise - auf das bestehende Personal umverteilen. Und schaut man in die Nachbarländer, sagen 78 Prozent der IHK-Unternehmen, die einen Standort im EU-Ausland haben, dass die dortigen Belastungen niedriger oder sogar viel niedriger sind als in Deutschland. Für Standorte außerhalb der EU sagen das sogar 91 Prozent.<
27.6.24
 

 

Sechsstellige Spendensumme aus der Hochwasserhilfe Ostalbkreis  

Ostalbkreis.  Wer von Starkregen und Hochwasser am 2. und 3. Juni betroffen war, kann online über die Internetseite des Landratsamts Ostalbkreis finanzielle Unterstützung beantragen. Dafür stehen dank der gemeinsamen Spendenaktion von Rems-Murr-Kreis, Ostalbkreis und der Kreise Göppingen und Ludwigsburg mittlerweile knapp 200.000 Euro an Spendengeldern für den Kreis zur Verfügung. Betroffene Privatpersonen und Vereine können sich über ein digitales Antragsformular auf der Internetseite des Landratsamts Ostalbkreis melden, wenn sie Spenden benötigen. Pro Haushalt kann nur ein Antrag gestellt werden. Die Soforthilfe wird maximal einmal pro Haushalt ausbezahlt. Firmen können aktuell keinen Antrag auf diese Spendengelder stellen.<
27.6.24

 

Sandsäcke können Bürger mitnehmen 

Geislingen. Nach dem Dauerregen am ersten Juni-Wochenende liegen im Geislinger Stadtgebiet sowie in den Teilorten noch Sandsäcke an den Straßen, die nicht mehr gebraucht werden. Da die Bauhof-Mitarbeiter derzeit stark beschäftigt sind, sodass das Einsammeln der Säcke noch einige Zeit in Anspruch nimmt, hat die Stadtverwaltung entschieden, dass alle Bürger die Sandsäcke für den eigenen Gebrauch auf eigene Verantwortung und auf eigene Gefahr gerne mitnehmen und verwenden dürfen. „Der Sand ist nicht kontaminiert und kann somit beispielsweise zur Bodenverbesserung im Garten genutzt werden“, sagt Irene Cziriak von der Stadtverwaltung.
27.6.24
 

 

Innovatives 5G-Netz am Ostalb-Klinikum Aalen 

Ostalbkreis. Die Zukunft der Notfallversorgung wird digital: Mit dem neuen 5G-Mobilfunkmast auf dem Parkdeck des Ostalb-Klinikums Aalen, der seit dem 14. Juni eine umfassende 5G-Abdeckung bereitstellt, leitet der Telekommunikationsanbieter O2 Telefónica eine neue Ära ein: Der 5G-Mobilfunkstandort bildet die Grundlage für ein wichtiges Projekt in der medizinischen Notfallhilfe. Parallel verbessert er die Mobilfunkversorgung für alle Menschen vor Ort, die das Netz von O2 Telefónica nutzen.

Im Rahmen des Innovationsprojekts “Rettungskette 5G”, das unter anderem vom Ostalbkreis mit einem starken Netzwerk aus regionalen Partnern, gekoppelt mit deutschlandweiter Expertise aus IT, Medizin, Forschung und Politik vorangetrieben wird, soll die Notfallversorgung durch den Einsatz modernster 5G-Technologien erforscht und optimiert werden. Der neue Mast ist nicht nur ein Meilenstein für die lokale Infrastruktur, sondern auch ein zentraler Bestandteil des Projekts, das darauf abzielt, die Rettungskette von der Notfallerkennung bis zur Krankenhausversorgung zu verbessern.

5G steht für die fünfte Generation des Mobilfunks und bietet im Vergleich zu den bisherigen Standards eine deutlich höhere Geschwindigkeit, Stabilität und Kapazität für die Datenübertragung. Für die Notfallversorgung bedeutet dies neue Möglichkeiten für eine verbesserte Kommunikation und Koordination zwischen allen Beteiligten – von Ersthelfern über Rettungsdienste bis hin zu Krankenhäusern.

Das Projekt “Rettungskette 5G” nutzt die Vorteile von 5G, um innovative Technologien wie Augmented Reality, teilautonome Rettungsdrohnen und Telerobotersysteme zu integrieren. Diese Anwendungen ermöglichen es, die Rettungskette zu beschleunigen und die Versorgung von Patienten, insbesondere bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, zu verbessern.
27.6.24

 

Zuschuss für die Wärmeplanung

Geislingen. „In den Wahlkreis Geislingen fließen rund 150.000 Euro aus der Förderung der freiwilligen kommunalen Wärmeplanung.“, berichtet Nicole Razavi MdL. „Als Zusammenschluss, einem so genannten Konvoi, erhalten die Gemeinden Bad Ditzenbach, Bad Überkingen und Deggingen 54.789,00 Euro. Mühlhausen im Täle hat sich mit Drackenstein und Wiesensteig in der Wärmeplanung zusammengeschlossen und wird mit 40.766,40 Euro gefördert. Heiningen, Eschenbach und Schlat erhalten zusammen51.719,25 Euro.“, berichtet die CDU-Abgeordnete.
27.6.24

 

Großes Interesse am Tag der Städtebauförderung

Eislingen. Die Stadt Eislingen lud zum Tag der Städtebauförderung auf dem Vorplatz der Lutherkirche ein. Rund 90 interessierte Bürgerinnen und Bürger informierten sich über die Entwicklung der Stadt. Im Kirchensaal der Lutherkirche zeigten Plakate die bisher erreichten und künftig geplanten Maßnahmen in den Sanierungsgebieten.

„Mit Hilfe der Städtebauförderung ist es Eislingen gelungen, die Stadt zukunftsfähig zu machen“, wies Oberbürgermeister Klaus Heininger auf das Mitwirken der Förderer, das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen und das Regierungspräsidium Stuttgart, hin. „Städtebauförderung hat sich in der Vergangenheit von einem Zuschussprogramm zu einer gesamtheitlichen städtebaulichen Zukunftswerkstatt entwickelt.“

OB Klaus Heininger blickte auf die bereits umgesetzten Maßnahmen: Der Neubau des Rathauses mit Geschäftshaus, die Seniorenbegegnungsstätte „Treff im Löwen“, das Wohn- und Geschäftshaus „Drei Kaiser“ und der Rückbau der Ulmer- und Stuttgarter Straße haben die Wohn- und Aufenthaltsqualität Eislingens enorm verbessert. Die noch in der Planung befindlichen weiteren Projekte schließen an diese Entwicklung an. Dazu gehören das Haug-Areal mit der Erlebbarmachung der Fils, der Bau der Mühlbachtrasse und die Entwicklung des Lutherkirchenareals. Ein wichtiger Baustein des Areals um die Lutherkirche wird ein Mehrgenerationenwohnen sein. Clemens Weegmann, Geschäftsführer von Konzept-e stellte bereits erfolgreich geführte Mehrgenerationenwohnen vor und gab damit einen Vorgeschmack auf das Eislinger Projekt mit dem das Stadtquartier nachhaltig bereichert werden soll. „Das Ziel ist es, Wohnen so zu organisieren, dass einerseits die Möglichkeit von altersübergreifender Gemeinschaft gefördert wird und andererseits der Rückzug in die eigenen vier Wände gesichert ist“, erklärt Clemens Weegmann. Senioren können sich in Wohngemeinschaften einbringen und weiterhin mitten in der Stadt leben. Dieses innovative Quartierskonzept bietet Raum für junge Familien, Singles und ältere Menschen. „Wir bringen Menschen mit gemeinsamen Interessen zusammen und stärken ein nachbarschaftliches Miteinander“, sieht Clemens Weegmann auch die benachbarten Kinderbetreuungseinrichtungen als wichtigen Bestandteil der Generationenbegegnung. Vorgesehen ist ein viergeschossiges Gebäude mit der Möglichkeit einer ambulant betreuten Pflegewohngemeinschaft, Gemeinschafträume mit teilweiser Öffnung für die Öffentlichkeit, betreutes Wohnen sowie kleine und große Wohnungen für Familien. Die Dachterrasse ist zur gemeinschaftlichen Nutzung der Hausbewohner gedacht.

Die Gesamtgestaltung des Lutherkirchen-Areal erläuterte Frank Fussenegger, Leiter des Fachbereichs Bauen anhand von Schautafeln.

Drei skizzierte Varianten sehen einen vom Straßenverkehr geschützten Platz mit Wasserspielen vor und durch die Öffnung zum Hirschkreisel soll der Blick zur Kirche erhalten bleiben. Bei einem gedanklichen Spaziergang durch die Stadt stellte Frank Fussenegger das gesamte Sanierungsgebiet „Stadtmitte“ vor. Ein maßgebliches Sanierungsziel ist der Abbruch des Überführungsbauwerkes. Die dabei freiwerdenden Flächen ermöglichen die Erweiterung des Schlossplatzes als erlebbare, funktionsfähige Stadtmitte. Der östliche und westliche Bahnhofsvorplatz soll in Ergänzung zum Mobilitätspunkt neugestaltet werden.

Beim Rundgang durch das Kinderhaus „Wunderkiste“, erläuterten die pädagogische Leiterin Lina Stärz und die Bereichsleiterin Projektmanagement & Bau Katharina Reuttner von Konzept-e das pädagogische Konzept. Als nächstes ging es zum „Milchhäusle“ in der Weberstraße 7, das in eine kreative Lernwerkstatt für Eislinger Kindergartenkinder umgestaltet werden soll. 

Mit kühlen Getränken und einem Imbiss vor der Lutherkirche fand zum Ausklang ein reger Austausch der Besucherinnen und Besucher untereinander und mit der Verwaltung statt.

Mittel aus der Städtebauförderung von Bund und Land gibt es seit 1971 und haben auch eine wirtschaftliche Bedeutung. Bereits 1 Euro Fördermittel bewirken 8 Euro an öffentlichen und privaten Bauinvestitionen. Land und Bund haben für das gesamte innerstädtische Sanierungsgebiet „Stadtmitte“ insgesamt 4,2 Mio. Euro Finanzhilfen bewilligt.
27.6.24

 

Stoppstelle missachtet

Göppingen. Zu einem Unfall kam es am Mittwoch in Göppingen.  Wie die Polizei berichtet, ereignete sich der Unfall gegen 10.15 Uhr an der Einmündung Mörikestraße / Vordere Kanalstraße. Der 62-Jährige missachtete hier eine Stoppstelle und fuhr weiter. Hier stieß er mit dem Pkw einer 25-Jährigen zusammen. Die beiden Unfallbeteiligten blieben unverletzt. An den Autos entstand ein geschätzter Sachschaden von etwa 13.000 Euro.
27.6.24

 

Zeugen gesucht

Uhingen. Nach einem Beinahezusammenstoß am Dienstag in Uhingen heftig in Streit geraten. Anschließend war ein 21-Jähriger nach einem Unfall geflüchtet. ) - Der Vorfall soll sich gegen 17.15 Uhr in der Römerstraße ereignet haben. Ein 21-Jähriger war dort mit seinem Auto in Richtung Skaterpark unterwegs. Wie der Mann der Polizei berichtete, fuhr aus der Schumannstraße ein Fahrzeug heraus und wollte nach links in die Römerstraße abbiegen. Zu einem Zusammenstoß sei es offenbar nicht gekommen, allerdings stiegen die beiden Fahrenden aus und es kam zu einem Streitgespräch. Dabei soll es wohl auch zu einem körperlichen Angriff gekommen sein. Zwei unbekannte Zeuginnen konnten den Streit schlichten, worauf der 21-Jähriger wieder in sein Auto einstieg und wegfuhr. Am Ende der Sackgasse in der Römerstraße musste er mit seinem Auto wenden und erneut an dem gleichaltrigen Kontrahenten vorbeifahren. Allerdings soll ihm die Weiterfahrt durch einen mit zwei Personen besetzten Tesla und drei auf der Straße befindliche Personen verwehrt worden sein. Wie der alleine im Fahrzeug befindliche 21-Jährige später der Polizei schilderte, fühlte er sich dadurch von den fünf Personen bedroht und gab aus Angst Gas. Denn die Männer waren mittlerweile aus dem Tesla ausgestiegen und stellten sich neben die anderen auf die Straße. Drei davon wurden von dem anfahrenden Auto erfasst und auf die Motorhaube aufgeladen. Auch wurde der Tesla an der rechten Front beschädigt, als der 21-Jährige die Flucht antrat. Ein 21-Jähriger zog sich leichte Verletzungen zu, ein 24-Jähriger erlitt schwere Verletzungen. Auch ein 34-Jähriger wurde bei dem Kontakt mit dem flüchtenden Auto verletzt. Die Männer wurden in Kliniken behandelt. Der 21-Jährige, der auf die Gruppe von Männern zugefahren und geflüchtet war, konnte anhand des bekannten Kennzeichens von der Polizei ermittelt werden. Der erschien freiwillig auf dem Polizeirevier in Uhingen und schilderte den Vorfall aus seiner Sicht. Die Verkehrspolizei Mühlhausen (Tel. 07335/96260) hat nun die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Die Ermittler suchen weitere Zeugen, insbesondere die zwei Frauen, die den beginnenden Streit noch vor dem späteren Unfall geschlichtet hatten. Die Ermittlungen dauern an.
27.6.24

 

Baubürgermeister bittet um Versetzung in den Ruhestand

Kirchheim unter Teck. Kirchheims Erster Bürgermeister Günter Riemer hat abei Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader um seine Versetzung in den Ruhestand zum Jahresende gebeten.  „Bürgermeister Riemer hat über viele Jahre hinweg unsere Stadt mit unermüdlichem Einsatz, großem Herz und frischem Denken geprägt. Er hat nicht nur Projekte initiiert und erfolgreich umgesetzt, sondern stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger gehabt. Seine langjährige Erfahrung und fundierten Kenntnisse über unsere Stadt und ihre Entwicklung waren für uns immer Inspiration und eine wertvolle Grundlage für Entscheidungen, so Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader über das Wirken seines Ersten Bürgermeisters. „Die Entwicklung unserer Stadt zu einer noch fahrrad- und fußgängerfreundlicheren Stadt, für die sich Günter Riemer mit viel Herzblut eingesetzt hat, werden wir auch künftig vorantreiben!“.

Weiterführend fügt er dankend an: „Ich möchte ihm im Namen der Bürgerschaft, des Gemeinderats, der Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung, aber auch ganz persönlich für sein außergewöhnliches Engagement und die kollegiale Zusammenarbeit danken! Für die Zukunft wünsche ich Günter Riemer alles erdenklich Gute und freue mich auf künftige Begegnungen!“

„In 20 Jahren als Bürgermeister in Kirchheim unter Teck konnte ich wesentliche richtungsweisende Entscheidungen entwickeln und begleiten. Dafür bin ich sehr dankbar. In einer liberalen Stadtgesellschaft, in der eine offene und sehr menschliche Grundhaltung herrscht, macht es große Freude, die Dinge zu bewegen. In einer Zeit, in der wir vor großen Herausforderungen, ausgelöst durch verschiedene Krisen, stehen, aber auch vor dringend notwendigen Transformationsprozessen, möchte ich diese Aufgabe mit dem entsprechenden Vorlauf in neue Hände geben“, sagt Günter Riemer rückblickend auf seine Zeit als Erster Bürgermeister in Kirchheim unter Teck und auf seine Entscheidung sein Amt zum Jahresende weiterzugeben.

Günter Riemer, Jahrgang 1961, wurde im Oktober 2004 zum Ersten Bürgermeister gewählt. Seine Wiederwahlen waren 2012 und 2020. Er ist Diplomingenieur für Bauwesen und wurde nach Stationen in der Wasserwirtschaftsverwaltung des Landes Baden-Württemberg, der Stadt Nürtingen und der Stadt Schorndorf im Jahr 2000 zum Bürgermeister in Calw gewählt. Seine Hauptaufgabe in Kirchheim unter Teck ist die Leitung des Dezernates 2 mit etwa 250 Mitarbeitern. Dort stehen Planung, Bau und Betrieb der öffentlichen Infrastruktur mit über 200 Gebäuden, Straßen, Wege, Grünflächen und Gewässer im Mittelpunkt der täglichen Arbeit.
27.6.24

 

Auf Betrüger hereingefallen

Westerheim. Mehrere Überweisungen tätigte eine Frau am Dienstag in Westerheim. Die Frau erhielt eine Nachricht über einen Messenger Dienst. Mit der geläufigen Betrugsmasche wurde ihr vorgespielt, dass es sich um ihre Tochter handelte. Die habe eine neue Telefonnummer und könne nicht aufs Bankkonto zugreifen. Sie bat darum, Überweisungen zu tätigen. Gutgläubig tätigte die Frau für ihre vermeintliche Tochter die Überweisungen auf mehrere Bankkonten..
26.6,24

 

Viele viel zu schnell

Gruoibinbgen.  Rund 356 Fahrer müssen mit Verwarnungen und Anzeigen rechnen. Sie waren am Dienstag auf der A8 bei Gruibingen zu schnell unterwegs.  Zwischen 7.45 Uhr und 13.30 Uhr führte die Polizei in Fahrtrichtung München Geschwindigkeitsmessungen durch. Auf Höhe Gruibingen beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit 100 km/h. Insgesamt wurden 9174 Fahrzeuge gemessen. Davon hielten sich 356 Fahrende nicht an die zulässige Höchstgeschwindigkeit. 231 Verwarnungsverfahren wurden eingeleitet, 69 Fahrende müssen mit Ordnungswidrigkeitenanzeigen rechnen. Darunter befinden sich sechs Schnellfahrer, die auch Fahrverbote erwarten. Das schnellste Fahrzeug war mit  170 km/h unterwegs. Hier beträgt das Bußgeld mindestens 600 Euro mit zwei Punkten. Das Fahrverbot dauert im Regelfall zwei Monate.
26.6.24

 

„Geplanter IC-Wegfall nicht hinnehmbar“

Ostalbkreis. Übereinstimmend berichten überregionale Medien von Plänen der DB AG, mehrere Fernverkehrslinien zu streichen. Betroffen sein soll auch die Intercity-Linie 61 von Karlsruhe über Nürnberg nach Leipzig, die den Ostalbkreis im Zweistundentakt über die Jagst- und Remsbahn an die Region Stuttgart, aber auch bundesweit und Richtung Frankreich anbindet.

Aus Sicht von Landrat Dr. Joachim Bläse sind diese Pläne, sollten sie sich bewahrheiten, nicht hinnehmbar: „Für uns als Region wäre eine Streichung dieser Linie, die wohl für den Fahrplanwechsel im Dezember im Raum steht, eine Katastrophe! Deshalb fordern wir von der Deutschen Bahn eine Klarstellung. Wenn sich diese Nachricht bestätigen sollte, dann werden wir als Landkreis sämtliche Möglichkeiten ausschöpfen, um die Entkopplung des Ostalbkreises vom Fernverkehr der Deutschen Bahn zu verhindern. Eine Streichung der Fernverkehrs-Linie würde alle unsere Bemühungen zur Stärkung nachhaltiger Mobilitätsformen zunichtemachen und die Zukunftschancen des Ostalbkreises dramatisch verschlechtern. Es kann und darf nicht sein, dass wir abgehängt werden!“

Der Kreischef hat bereits alle Kreistagsmitglieder, alle Bundes- und Landtagsabgeordneten, den Regionalverband sowie die Oberbürgermeister der Großen Kreisstädte und die an der Strecke liegenden Kreise informiert und aktiviert. Außerdem wendet sich Bläse an die Konzernbevollmächtigte der DB AG sowie an das Verkehrsministerium von Bund und Land. Für die nächste Kreistagssitzung ist – sollte die DB die Streichung bestätigen – eine Resolution geplant.

„Wir müssen uns und die Region gemeinsam mit allen Streckenanrainern deutlich positionieren, denn die schnelle Anbindung an den Fernverkehr ist ein enorm wichtiger Standortfaktor“, betont der Ostalb-Landrat.
26.6.24

 

Vorfahrt nicht  beachtet

Geislingen. Beim Abbiegen stießen am Dienstag bei Geislingen  zwei Autos zusammen.  Kurz nach 14.30 Uhr fuhr eine 54-Jährige auf der L1229 von Schalkstetten in Richtung Gussenstadt. An der Einmündung zur Gussenstadter (L1164) wollte die Fahrerin mit ihrem Pkw nach links abbiegen. Dabei übersah sie wohl den entgegenkommendes Fahrzeug einer 63-Jährigen. Die war von Gussenstadt in Richtung Schalkstetten unterwegs und hatte Vorrang. Im Einmündungsbereich kam es zum seitlichen Zusammenstoß. Dabei zog sich die mutmaßliche Unfallverursacherin leichte Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte die 54-Jährige in ein Krankenhaus. Den Schaden an den nicht mehr fahrbereiten Autos schätzt die Polizei auf rund 9.000 Euro.
26.6,24

 

Mautbefreiung für Gartenbauer gefordert

Göppingen. Die Göppinger Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer (CDU) kritisiert die neue Lkw-Maut des Bundes und unterstützt eine Mautbefreiung für Garten- und Landschaftsbauer. Nach Plänen der Bundesregierung sollen bundesweit mehr als 200.000 zusätzliche Fahrzeuge ab dem 1. Juli mautpflichtig werden. Von der Neuregelung betroffen sind Lkw zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen, die nicht für handwerkliche Tätigkeiten verwendet werden. Für Unmut sorgt, dass das Bundesverkehrsministerium unter Volker Wissing (FDP) den Garten- und Landschaftsbau bei der „Handwerkerausnahme“ nicht mitberücksichtigt. In Baden-Württemberg werden deshalb künftig knapp 3.000 Fachbetriebe mit rund 15.000 Beschäftigten zur Kasse gebeten.

Kritisiert wird diese finanzielle Mehrbelastung von der Göppinger Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer (CDU), die sich gemeinsam mit dem handwerkspolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Thomas Dörflinger, mit einem Schreiben an Wissing wandte und die Mautbefreiung für Garten- und Landschaftsbauer forderte. „Auch bei uns im Kreis Göppingen sind die vielen kleinen und mittelständischen Fachbetriebe für die Garten- und Landschaftspflege unverzichtbar. Gerade als Ausbildungsbetriebe tragen sie dazu bei, dass Arbeitsplätze für junge Menschen geschaffen werden und stärken damit den Wirtschaftsstandort Göppingen. Dass diese Branche mit ihren über 1.300 Auszubildenden in ganz Baden-Württemberg gegenüber Handwerksbetrieben benachteiligt werden soll, halte ich weder für nachvollziehbar noch für gerechtfertigt“, so Schweizer.
26.6.24

 

Gummibärchen als Eisbrecher 

Eislingen. 23 Kinder des Kinder- und Familienzentrums der Christuskirche gingen auf Entdeckungstour durch das Eislinger Rathaus. Zu Beginn noch schüchtern, schmolz das Eis der kleinen Eislinger in wenigen Minuten schnell dahin. Viel dazu beigetragen hatten mit Sicherheit die bunten „Mutmacher“ in Form von Gummibärchen, die für die Kinder des Kinder- und Familienzentrums der Christuskirche im Bürgerbüro wie kleine „Eisbrecher“ wirkten. 

Als ausgewiesene Experten zeigten sich die kleinen Besucher beim Scannen der Finger für den Reisepass, bei Fundanzeigen und beim Datencheck im Melderegister. Überraschend gut gelang auch die Suche im Rathaus nach dem Büro des Oberbürgermeisters. Dort angekommen übernahmen die Erfahrenen die Anmeldung im Sekretariat. „Man muss da klopfa – aber net so laut – und wartet dann auf das herein“, erklärte Lila, die bald in die Schule kommt.

Für die Stippvisite hatte sich Oberbürgermeister Klaus Heininger extra ein kleines Zeitfenster reserviert. Mit einem freundlichen „Hallo“ wurde kurzerhand der Schreibtisch eingenommen. Keine Scheu vor großen Aufgaben, war die Devise. Mit Fragen rund um die Aufgaben eines Oberbürgermeisters ging es gleich zur Sache „Was macht ein Bürgermeister und was findet er cool an seinem Amt? Was ist ein Rathaus und warum haben Bürger Sie gewählt? Seit wann sind Sie denn schon im Amt? Humorvoll und kindgerecht stieg der Oberbürgermeister auf die Fragen ein und nahm schmunzelnd zur Kenntnis, dass sich bereits ein Trio aus drei kleinen Jungs auf seinem „Chefsessel“ gemütlich eingerichtet hatten. Nach den FAQ - den häufig gestellten Fragen an das Stadtoberhaupt - stieg vor allem auch das Interesse für die Bilder und Besonderheiten in seiner Amtsstube, die ausgiebig beantwortet wurden. Mit einem passenden Präsent unter dem Arm entließ Oberbürgermeister Klaus Heininger seine kleinen Besucher mit strahlenden Augen. Eine große Vesperdose mit integriertem Kühlakku und aufgedrucktem Stadtlogo wird künftig dafür sorgen, dass das Kita-Vesper von zuhause frisch und kühl gehalten wird.
26.6.24

 

Hallenbad öffnet im Sommer

Eislingen. Weil Freibäder der Region diesen Sommer geschlossen bleiben, hat die Stadt Eislingen kurzerhand entschieden, ihr Hallenbad über die Sommerferien zu öffnen und einen Außenbereich anzubieten.  Das Eislinger Hallenbad bleibt dank personeller Unterstützung von benachbarten, geschlossenen Bädern in den Sommerferien für die Badegäste geöffnet. Zudem wird die Liegewiese neben dem Gebäude für Badegäste zugänglich gemacht, um Freibad-Flair zu erzeugen. Mit der Liegewiese erwartet das Bad bereits ab Dienstag, 2. Juli  seine Besucher. Ab Dienstag, 23. Juli hat das Hallenbad von Dienstag bis Sonntag von 9 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Die Sauna bleibt in dieser Zeit geschlossen.
26.6.24

 

Führerschein nur noch mit Online-Termin

Eine nochmalige Verschärfung der Personalsituation macht es erforderlich, die Kundenbearbeitung in der Führerscheinstelle in den kommenden Monaten anzupassen. Ohne diese Anpassung kann die Kundenbearbeitung nicht ausreichend sichergestellt werden, da vakante Stellen erst wiederbesetzt werden und die neuen Mitarbeitenden dann erst eingearbeitet werden müssen. 

Vom 01.07.2024 bis zum 30.09.2024 ist ein Besuch bei der Führerscheinstelle deshalb nur noch nach vorheriger Buchung eines Online-Termins möglich. Dies soll sicherstellen, dass Kundinnen und Kunden nicht unnötig lange in der Führerscheinstelle vor Ort warten müssen oder bei einem krankheitsbedingten Ausfall nicht bedient werden können. Ein Besuch der Führerscheinstelle ohne Online-Termin ist nicht möglich.

Online-Termine werden in dem Umfang zur Verfügung gestellt, wie diese mit den noch verbleibenden Kolleginnen maximal bearbeitet werden können.   Online-Termine können ausschließlich auf der Homepage des Landratsamts unter www.landkreis-goeppingen.de/,Lde/start/Landratsamt/Online-Terminreservierung.html reserviert werden. Das Landratsamt bedauert diese weitere einschränkende Maßnahme außerordentlich und wird alles daransetzen, ab 1.10. wieder zum vorherigen System zurückkehren zu können. Das Team der Führerscheinstelle hofft auf das Verständnis der Bevölkerung.
26.6.24

 

Wissen über Nierenerkrankungen ausgetauscht

Kreis Göppingen. Im Bad Boller Seminaris Hotel die Göppinger Tagung der Nieren- und Hochdruckerkrankungen statt. Mediziner aus ganz Deutschland folgten der Einladung des Alb-Fils-Klinikums, um aktuelle Forschungsergebnisse und neuste Behandlungsansätze zu diskutieren. Unter wissenschaftlicher Leitung von Professor Dr. Martin Kimmel, Chefarzt der Klinik für Nieren-, Hochdruck- und Autoimmunerkrankungen des Alb-Fils-Klinikums, tauschten die Teilnehmer ihr Fachwissen über Nierenerkrankungen, die Dialyse-Therapie sowie und Immuntherapien aus. Außerdem stellten die Referenten Neuerungen auf ihren Gebieten vor.

Die Nephrologie hat sich in den vergangenen Jahren insbesondere im Zusammenhang mit einer älter werdenden Gesellschaft zu einer bedeutenden Fachdisziplin entwickelt. „Erkrankungen wie die Volkskrankheiten Diabetes mellitus und Bluthochdruck erhöhen das Risiko von Nierenerkrankungen,“ weiß Professor Kimmel. Ein weiteres Problem sei der Mangel an Spenderorganen für Nierentransplantationen. Obwohl diese in vielen Fällen die beste Behandlungsoption sind, stehen nicht genügend Organe zur Verfügung, um den Bedarf zu decken. „Deshalb ist der Austausch und damit die Entwicklung neuer Lösungsansätze unter Expertinnen und Experten extrem wichtig“, erklärt der Chefarzt. Das erhöht die Chance, neue Therapien und Medikamente zur Behandlung von Nierenerkrankungen zu entwickeln sowie Vorsorgemaßnahmen und die Verbesserung der Versorgung von Patienten mit Nierenproblemen zu fördern.

Die Nierentagung fand bereits zum 34. Mal statt. Die Fachtagung zählt mit zahlreich teilnehmenden Experten zu einer der etabliertesten Tagungen für Nieren- und Hochdruckkrankheiten in Deutschland.
25.6.24

 

Erstes Geld für Hochwasser-Geschäidigte

Kreis Göppingen/Eislingen. Im Rahmen der spendenfinanzierten Hochwasserhilfe konnte das Landratsamt Göppingen, erste Auszahlungen veranlassen 71 Anträge von Betroffenen des Hochwassers gingen beim Landratsamt ein. In den ersten Tranchen konnten insgesamt 35.500 Euro an Soforthilfen bewilligt werden.  In Eislingen siund bislang sind etwas mehr als 2.000 Euro an Spendengelder auf dem städtischen Konto eingegangen, die an Betroffene des Hochwassers ausgezahlt werden sollen. Betroffene können bis 19.Juli  einen Antrag auf diese Soforthilfe stellen.
25.6.24

 

Auto gerät in den Gegenverkehr

Kuchen. Am Dienstag kam es auf der B10 bei Kuchen zum Frontalzusammenstoß mit zwei Fahrzeugen. Der Unfall ereignete sich gegen 13.40 Uhr. Ein 79-Jähriger war mit seinem Pkw von Gingen in Richtung Kuchen unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Senior auf der Höhe von Kuchen auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zum Frontalzusammenstoß mit einem anderen Fahrzeug. Der Unfallverursacher hatte Glück und blieb unverletzt. Die Feuerwehr befreite den Mann aus seinem Auto. Der Fahrer im entgegenkommenden Fahrzeug erlitt durch die Kollision leichte Verletzungen. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die B10 zeitweise komplett gesperrt werden wodurch es zu Stau kam. Wie hoch der Gesamtschaden ist muss ebenso wie die Unfallursache noch ermittelt werden.
25.6.24

 

Projekt „Kommune inklusiv“ läuft aus

Schwäbisch Gmünd (sv). Schwäbisch Gmünd setzt sich im Rahmen des Projekts Kommune Inklusiv von Aktion Mensch, für Menschen mit geistiger, seelischer und körperlicher Behinderung ein, sowie für Menschen mit Hör- und Sehbehinderung und Kinder und Jugendliche. Der Schwerpunkt liegt hierbei in den Bereichen Arbeit, Freizeit, Sport und Lernen außerhalb der Schule. Die Stadt hat sich 2016 für das Projekt beworben und wurde zwei Jahre später, zusammen mit vier anderen Kommunen, aus einer Gruppe von deutschlandweit 129 Bewerbern ausgewählt. Die ursprüngliche Laufzeit des Projekts betrug fünf Jahre, vom 1. Juli 2018 bis 30. Juni 2023. Allerdings wurden zahlreiche Veranstaltungen und Vorhaben durch Corona unmöglich oder sehr stark beeinträchtigt, weshalb Aktion Mensch, auf Antrag, eine Projektverlängerung um ein weiteres Jahr genehmigte.  Somit fiel das neue Enddatum auf den 30. Juni 2024. Die Abschlussfeier fand  nun  im Congress-Centrum Stadtgarten statt mit Dank und Ehrungen aller Beteiligten und Unterstützer.
25.6.24

 

Schönhengster Heimatstube hat Partnermuseum

Göppingen. Seit März gibt es in Moravská Třebová, das einmal Mährisch Trübau hieß, ein Partnermuseum zur Schönhengster Heimatstube in der Schlossstraße (Alter Kasten).  Die neue Ausstellung, die das Stadtmuseum Mährisch Trübau realisierte, beleuchtet speziell die Volks- und Alltagskultur der deutschen Zeit vor 1945. Die Museumsmacher waren beim Maientag zu Gast und haben Bilder mitgebracht. Nähere Informationen in der Geschäftsstelle der Schönhengster, Telefon 07161 69922.
25.6.24

 

Second-Hand-Laden: Waren jetzt auch im Netz

Schwäbisch Gmünd (sv). Ehrenamtlichen vom Second-Hand-Kleiderladen der evangelischen Kirchengemeinde Schwäbisch Gmünd blicken auf das 20 jährige Bestehen des Second-Hand-Ladens in der Oststadt zurück. Der Laden ist ein beliebter Ort um Kleidung abzugeben oder neue Kleidungsstücke günstig zu erwerben. Ab sofort werden die Kleidungsstücke digital sichtbar und erreichen eine viel größere Reichweite und der Nachhaltigkeitsgedanke verstärkt sich um ein Vielfaches.

Durch die Stärkung der nachhaltigen Ökonomie ist ein Handlungsfeld des Projekts BIWAQ V – ZEIT (Zeitenwandel – Einheit – Integration – Teilhabe) in Schwäbisch Gmünd angesiedelt und unterstützt das Digitalisierungsprojekt. Gemeinsam mit zwei ehrenamtlichen Studentinnen der Hochschule für Gestaltung wurde der digitale Umstieg im Second-Hand-Kleiderladen erst möglich. In diesem Zuge kam die Idee auf, den Second-Hand-Kleiderladen mit einem Internet- und Social-Media-Auftritt zu unterstützen. „Wir hatten im Team überlegt, wie wir unmittelbar und schnell lokale, kleine Unternehmen unterstützen können und dann kam uns der Second-Hand-Kleiderladen in den Sinn“, so Inga Adam.

Der Stadtteilkoordinator der Oststadt, Jörg Imle, führte weiter aus: „Uns war es wichtig, dass die Unterstützung auf die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst ist und dies dann einen Mehrwert für das gesamte Quartier schafft.“ Auch die städtische Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik, Nuru Debora Thie, war schnell in das „Projekt im Projekt“ involviert: „Wir haben den Second-Hand-Laden ja bereits in unserem fairen und nachhaltigen Einkaufsführer aufgeführt und nun wollten wir noch einen Schritt weitergehen und die Möglichkeiten des Second-Hand-Shoppings in Schwäbisch Gmünd bekannter machen.“ Um den Plan des „Wie“ der Unterstützung des Kleiderladens in die Tat umzusetzen, wurde von den Projektverantwortlichen an der Hochschule für Gestaltung (HfG) angefragt, ob nicht Studierende Zeit und Lust hätten den Webauftritt des Ladens zu gestalten. Hier meldeten sich gleich die beiden HfG-Studentinnen Inga Axelsson und Emi Eknigk: „Wir fanden die Idee sofort spannend, weil wir den Laden cool präsentieren, Nachhaltigkeit fördern und unsere Design-Fähigkeiten einsetzen können“. Auch das ehrenamtliche Ladenteam des Second-Hand-Kleiderladens war gleich von der Idee begeistert: „Toll, dass die Studentinnen das machen. Auf diese Weise hoffen wir, neue und jüngere Kundinnen mit schmalem Geldbeutel und auch solche zu gewinnen, denen vor allem der Nachhaltigkeitsgedanke am Herzen liegt,“ sagte Gudrun Oesterle-Hammer, die zusammen mit sechs anderen Mitarbeiterinnen den Laden führt.

Der Webauftritt des Second-Hand-Kleiderladens ist nun in Instagram unter „secondhandgmuend“ zu finden mit aktuellen Styles und Angeboten. Die Öffnungszeiten des Landemns sind: Mittwochs von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr, donnerstags von 14 bis 17 Uhr und zusätzlich jeden ersten Samstag im Monat von 10 bis 12 Uhr.
25.6.24

 

Boulefreunde weihen neue Bahn ein

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Boulefreunde der  Gmünder Südstadt luden zu einer Feierabendhocketse auf den Hindenburgplatz ein. Durch eine Partie Boule wurde die renovierte Bahn eingeweiht. Im Anschluss gab es für die Spieler, sowie für Besucher in gemütlicher Runde Vesper und ein Feierabendbier. Interessierte sind herzlich eingeladen am Freitag, 5. Juli, um 17 Uhr zum nächsten Boule-Treff auf dem Hindenburgplatz zu kommen.
25.6.24

 

Kabelarbeiten im Reusch

Göppingen. Der Unternehmensverbund aus Energieversorgung Filstal (EVF) und Stadtwerke Göppingen (SWG) beginnt mit Erneuerungsmaßnahmen im Stromnetz und dem Glasfaserausbau in der Wangener Straße in  Göppingen.

Von Mitte Juli bis Ende Oktober werden Tiefbaumaßnahmen durchgeführt, um ein Mittelspannungskabel zu erneuern und dringende Arbeiten am Niederspannungs-, Straßenbeleuchtungs- und Wassernetz vorzunehmen. Zudem werden Vorbereitungen für den flächendeckenden Glasfaserausbau getroffen. Im Zuge der Baumaßnahmen wird es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Um die Belastung zu minimieren, erfolgt die Maßnahme in mehreren Abschnitten. Die Wangener Straße wird ab dem Müglitzer Weg bis zur Einmündung in die Zeppelinstraße auf der westlichen Seite halbseitig gesperrt und mit Halteverboten versehen.

Von der Zeppelinstraße bis zum Landskroner Weg wird ebenfalls eine halbseitige Sperrung erforderlich. Vom Landskroner Weg bis In die Lehrersgärten wird die Straße während der Arbeitszeit vollständig gesperrt sein. Nachts und an Wochenenden wird dieser Bereich befahrbar bleiben. Für Fahrzeuge aus dem Bereich In den Lehrersgärten erfolgt eine Umleitung über die Wiesenstraße. Um Verkehrschaos auf der Umleitungsstrecke zu vermeiden, wird dort eine Ampelanlage den Verkehr regeln.

Die Zufahrt zur Firma Jeutter wird während der Bauzeit ab dem Landskroner Weg nicht möglich sein. Eine entsprechende Umleitung wird ausgeschildert. Für Fußgänger und Radfahrer ist eine örtliche Umgehung ausgeschildert. EVF und SWG bitten die Verkehrsteilnehmer und die Anwohner um Verständnis für auftretende Behinderungen während der Baumaßnahmen und danken allen Betroffenen für ihre Kooperation während dieser Zeit.
25.6.24

 

Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern

Göppingen. Damit Göppingen in Zukunft noch familienfreundlicher wird und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besser gelingt, traf sich das Lokale Bündnis für Familie Göppingen mit weiteren Lokalen Bündnissen aus ganz Deutschland in Fürth. Im Fokus standen die Themen „Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf sowie Familien mit geringem Einkommen“.

Nach Fachvorträgen zu den Lebenslagen von Familien in Deutschland aus dem Bundesfamilienministerium und der Agentur für Arbeit wurden gemeinsam konkrete Maßnahmen erarbeitet, die die Vereinbarkeit von Familien im Alltag verbessern sollen. Dabei wurden verschiedene Ideen entwickelt, wie zum Beispiel, dass Bündnisse mit ihren Beratungs- und Bildungsangeboten in die Kitas gehen, um Familien auf direktem Weg zu erreichen. Oder, dass Lokale Bündnisse Unternehmen animieren, ihre Mitarbeitenden bezahlt freizustellen, damit diese in dieser Zeit pflegende Angehörige ehrenamtlich unterstützen.

Die Akteure des Lokalen Bündnis Göppingen wollen diese und weitere Vorschläge in ihre Arbeit aufnehmen und damit Projekte anstoßen, damit Göppingen auch in Zukunft für Eltern und Kinder gute Lebens- und Arbeitsbedingungen bietet. Mit der Teilnahme an der Zukunftswerkstatt ist das Lokale Bündnis für Familie in Göppingen einen weiteren Schritt gegangen, um im Herbst von Familienministerin Lisa Paus als Siegelbündnis 2024/2025 ausgezeichnet zu werden.

„Familien stehen deutschlandweit vor mannigfaltigen Herausforderungen und brauchen eine starke Lobby. Die Lokalen Bündnisse für Familien bringen sich mit all ihren Akteuren ganz konkret und sehr alltagstauglich ein, um die Situationen der Familien vor Ort deutlich zu verbessern. Dies ist ein wichtiger Beitrag zum Gelingen des gesunden Aufwachsens von Kindern, aber auch zum Zusammenhalt für unsere Gesellschaft. Der Austausch der Bündnisakteure untereinander, das Lernen voneinander sind wichtige Bausteine für die erfolgreiche Arbeit“ so Hilde Huber, Mitbegründerin des Lokalen Bündnisses für Familie Göppingen.

Lokale Bündnisse für Familie sind selbstorganisierte Zusammenschlüsse von Personen und Institutionen aus gesellschaftlichen Bereichen wie etwa Politik, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung. Die Partner arbeiten zusammen an dem Ziel, die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien durch bedarfsorientierte Projekte zu verbessern. Seit 2004 besteht die Bundesinitiative „Lokale Bündnisse für Familie“, die das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufen hat und der sich die einzelnen Lokalen Bündnisse für Familie anschließen können. Schwerpunktthemen sind der strategische Ausbau von familienfreundlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen vor Ort, wie zum Beispiel die Ferien-/Randzeiten-/Notfallbetreuung, das Engagement für Familienfreundlichkeit in Unternehmen sowie die generationenübergreifende Zusammenarbeit.
25.6.24

 

Nicht auf Vorfahrt geachtet

Deggingen. Sachschaden von rund 11.000 Euro entstand am Montag bei einem Unfall in Deggingen. Eine  42-Jährige fuhr um 19.40 Uhr mit ihrem Pkw auf der B466 von Deggingen in Richtung Bad Überkingen. An der Einmündung zur L1218/ Reichenbacher Straße bog sie nach links in Richtung Reichenbach im Täle ab. Wie die Polizei berichtet, war die Ampel an der Einmündung zu diesem Zeitpunkt ausgeschaltet.  Deshalb regeln die Verkehrszeichen die Vorfahrt. Das hatte die 42-Jährige nicht beachtet und stieß mit einem entgegenkommenden 69-Jährigen zusammen. Der fuhr auf der B466 mit seinem Ford in Richtung Deggingen. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr Deggingen war zufällig auf dem Weg zu einem Übungseinsatz und war an den Unfall herangefahren. Die Einsatzkräfte übernahmen kurzerhand die Absicherung der Unfallstelle. Auch regelten sie den Verkehr bis zum Eintreffen der Polizei. Denn die Einmündung war teilweise blockiert. Später kümmerte sich die Feuerwehr auch um ausgelaufene Betriebsstoffe.
25.6.24

 

Einbrecher benutzt Trennschleifer

Göppingen. Am Wochenende machte ein Unbekannter in Göppingen Beute.  Wie die Polizei mitteilt, machte sich der Einbrecher zwischen Samstag 16 Uhr und Montag 5.30 Uhr an einem Gebäude in der Großeislinger Straße zu schaffen. Dort brach der Unbekannte die Tür zum Keller auf und schaltete alle Sicherungen aus. Um in die eigentlichen Büroräume zu gelangen, schlug der Einbrecher ein Toilettenfenster ein. Durch das entriegelte Fenster stieg er ein. In den Büros wurden Schubladen und Schränke durchwühlt. Auf der Suche nach Brauchbarem stieß der Unbekannte auch auf einen Tresor. Den öffnete er mit einem Trennschleifer. In dem befand sich wohl Bargeld. Das machte er zu seiner Beute und flüchtete unerkannt. Die Polizei Göppingen hat die Spuren gesichert und die Ermittlungen aufgenommen. Zeugenhinweise bitte unter Tel. 07161/632360.
25.6.24

 

Schutzplanken an B 298 werden erneuert

Schwäbisch Gmünd/Mutlangen. Zwischen dem 24. Und voraussichtlich 28. Juni werden  die Schutzplanken entlang der B 298 zwischen Schwäbisch Gmünd und Mutlangen erneuert. Dies erfolgt im unteren Bereich der B 298 unter halbseitiger Sperrung mit Ampel, weiter oben Richtung Mutlangen im dreispurigen Bereich wird die rechte Fahrspur gesperrt. Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen.
24.6.24

 

Wahlausschuss korrigiert einige Stimmzettel

Kreis Göppingen. Der Kreiswahlausschuss stellte in seiner  Sitzung am Montag das endgültige Ergebnis der Wahl der Mitglieder des Kreistags im Landkreis Göppingen fest. Außerdem änderte der Ausschuss in über 40 Fällen die Entscheidungen der Wahlvorstände oder in Einzelfällen der Gemeindwahlausschüsse in den Gemeinden ab. Durch diese Entscheidungen ergaben sich im Vergleich zum vorläufigen Ergebnis Änderungen, die allerdings die vorläufige Sitzverteilung im neu gewählten Kreistag nicht berührten.

Nach dem endgültigen Ergebnis gehören dem Kreistag insgesamt 66 Mitglieder an. Der bisherige Kreistag setzte sich aus 67 Kreisrätinnen und Kreisräten zusammen. 6 Sitze des neuen Kreistags werden durch Mehrsitze beziehungsweise Ausgleichsmandate vergeben. 21  Kreisräte gehören zukünftig der CDU an, 13  Kreisräte der Wählervereinigung Freie Wähler sowie 8 Kreisrätinnen und Kreisräte der Grünen. Die SPD wird künftig 10 Mandatsträger stellen, ebenso die AfD. Die FDP erhält 3 Sitze und DIE LINKE ist wie bisher mit einem Sitz im Kreistag vertreten. Die jeweils in einem Wahlkreis angetretenen Unabhängigen Bürger Uhingen sowie Die Gerechtigkeitspartei - Team Todenhöfer erhalten hingegen kein Mandat für den neuen Kreistag.

In den 10 Wahlkreisen im Landkreis Göppingen machten 117.883 Personen von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Das gestiegene Interesse an der Kreistagswahl zeigt sich an der hohen Wahlbeteiligung. 60,11 Prozent der Wahlberechtigten gaben ihre Stimmen ab – eine deutliche Steigerung zu 2019 (56,93 %). Die höchste Wahlbeteiligung im Kreis konnte die Gemeinde Drackenstein verzeichnen (77,99 %) , gefolgt von den Gemeinden  Zell unter Aichelberg (74,24%) und Schlat (72,45 %). Prozentual am wenigsten Wähler gab es in den Städten Geislingen (48,05 %), Eislingen/Fils (54,97 %) und Göppingen (53,77 %).  Weiterhin erfreut sich auch die Briefwahl großer Beliebtheit. Insgesamt nutzten 37,72 Prozent der Wählerinnen und Wähler die Möglichkeit, mit Wahlschein zu wählen. 2019 waren es noch 26 Prozent.
24.6.24

 

Kreistagswahl: Keine Änderungen

Ostalbkreis. Der Kreiswahlausschuss hat unter Vorsitz von Landrat Dr. Joachim Bläse das endgültige Wahlergebnis der Kreistagswahl im Ostalbkreis festgestellt. Als Beisitzer fungierten Marlies Büker, Manfred Fischer, Bernhard Ritter, Martina Osiander sowie Ellen Renz. An der Sitzverteilung im Kreistag haben sich gegenüber dem vorläufig festgestellten Wahlergebnis  keine Veränderungen ergeben.  Der Kreistag des Ostalbkreises mit seinen 76 Mitgliedern setzt sich künftig wie folgt zusammen: CDU 26 Sitze, Freie Wähler zwölf Sitze, <SPD elf Sitze, Grüne und AfD je zehn Sitze, Linlke und FDP je zwei Sitze, Bü+rgerliste Schwäbisch Gmünd, Aktive Bürger und LSV je einen Sitz.
24.6.24

 

Hauptstraße: Viele parken noch nach 18.30 Uhr

Göppingen. Am Freitagabend erfolgte die offizielle Eröffnung der fußgämngerfreundlichen Innenstadt durch Oberbürgermeister Alex Maier und den Auftritten der „Men in Blech“. Noch gibt es Anlaufschwierigkeiten, doch mit weiterer Aufklärungsarbeit und intensiven Kontrollen, soll die neue Regelung für die Hauptstraße in Kürze allen Verkehrsteilnehmern bekannt sein.

Zu den Ladenöffnungszeiten rollt motorisiertes Blech durch die Göppinger Hauptstraße, doch zum Auftakt des Pilotprojektes „Fußgängerfreundliche Innenstadt“ begeisterten die „Men in Blech“ mit schwungvollem Sound und Choreografie die Passanten. Trotz unsteten Wetters waren rund 150 begeisterte Zuhörer gekommen oder spontan stehen geblieben, um den mitreißenden Showact zu erleben. Doch ganz ohne Pkw-Blech ging dies zum Start der Projektphase nicht von statten. So parkten am Freitagabend just vor der Bühne des ersten Auftrittes, vier Autos im inzwischen abgesperrten Bereich der Hauptstraße. Doch kaum legten die „Men in Blech“ los, wurden nicht nur neugierige Passanten angelockt, auch die Falschparker setzen daraufhin schnell ihr „Blech“ in Bewegung.

Die Auftaktveranstaltung gab einen guten Eindruck davon, was die Göppinger in diesem Sommer erwartet: Woche für Woche ein abwechslungsreiches Programm auf den Plätzen der Stadt und eben auch in der Hauptstraße. Drei mal 20 Minuten spielte die neunköpfige Combo an verschiedenen Stellen der abgesperrten Hauptstraße und machte diese damit zur Bühne und zum Erlebnisraum. „Auch wenn es nicht von Anfang an rund läuft“, bat Oberbürgermeister Alex Maier angesichts der zum Teil erheblichen Falschfahrer und Falschparker vom Wochenende, „geben Sie dem Projekt eine Chance.“ Viele Engagierte haben sich in den vergangenen Monaten konstruktiv in das Projekt eingebracht und nun wolle man sehen, wie es von den Menschen angenommen werde, wo nachgebessert werden müsse und welche Maßnahmen eventuell dauerhaft umgesetzt werden könnten. „Wir geben den Menschen Raum, ebenso den Gastronomen entlang der Hauptstraße, also freuen wir uns gemeinsam auf einen tollen, erlebnisreichen Sommer.“

Während des Pilotprojekts ist die Hauptstraße ab dem Schillerplatz bis zur Schulstraße am Rathaus zeitlich beschränkt Fußgängerzone. Die Beschränkungen gelten werktags von 18:30 bis 6 Uhr, samstags ab 15 Uhr und an Sonn- und Feiertagen ganztägig. Die Einbahnstraßen in Nord-Süd Richtung bleiben auch in den Sperrzeiten befahrbar, die Zufahrtsmöglichkeiten ändern sich jedoch durch die Sperrung der Hauptstraße. Eine Zufahrt ist dann nur noch von Süden über die Kellereistraße möglich.  Die Verkehrsführung für den Radverkehr bleibt unverändert. Unabhängig von den Sperrzeiten der Hauptstraße werden in der Projektphase die dortigen Parkplätze komplett entfallen. Die Ladezonen bleiben in ihrer Lage und Größe erhalten.
24.6.24

 

Feuerwehr schließt Bildungspartnerschaft

Göppingen. Da die Arbeit bei der Feuerwehr und der Umgang mit feuerwehrtechnischem Gerät ein gewisses Interesse an Technik und handwerklichem Geschick erfordert, ist es für die Feuerwehr wichtig, dass man zukünftig in den Einsatzabteilungen auch Kameraden mit handwerklichen Berufen aus jeglichem Gewerk gewinnen kann. Dazu wurde eine Bildungspartnerschaft mit der Innung SHK Göppingen unterzeichnet.

Einen Gewinn für beide Seiten versprechen sich die Freiwillige Feuerwehr sowie die Kreishandwerkerschaft Göppingen von einer Bildungspartnerschaft, die am 1. Mai dieses Jahres begonnen hat. Wer beruflich im Handwerk seine Stärken hat, ist auch bei der Freiwilligen Feuerwehr am richtigen Platz und gern gesehener Kamerad. Denn handwerkliches Geschick ist, je nach Einsatz- und Gefahrenlage als auch in der Gefahrenprävention, für die Arbeit bei der Feuerwehr eine grundlegende Voraussetzung, um schnellstmöglich reagieren zu können. Und so sollen künftig weitere Kräfte für die Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehr gewonnen werden.

Ebenso ist es das Ziel, technisch interessierte Jugendliche aus der Jugendfeuerwehr heraus für das Handwerk, speziell bei lokalen Betrieben der Kreishandwerkerschaft, zu gewinnen. „Hierbei möchten wir unseren jungen aktiven Kameraden in der Jugendfeuerwehr das Angebot unterbreiten, über direkte Kontakte bei der Kreishandwerkerschaft Göppingen in die unterschiedlichsten Berufe reinschnuppern zu können. Zudem sucht auch das Handwerk händeringend nach Nachwuchs, somit konnten wir hier einen Synergieeffekt schaffen, der beiderseitig positive Auswirkungen hat“, erläutert Jörg Kempf, Stellvertretender Kommandant und Sachgebietsleiter Jugendarbeit der Feuerwehr Göppingen.

Im jährlichen Turnus werden den Jugendlichen der Jugendfeuerwehr in entsprechender Altersgruppe ein Angebot für diese Bildungspartnerschaft unterbreitet. Sie haben so die Möglichkeit, über die Jugendfeuerwehr direkt mit den teilnehmenden Handwerksbetrieben in Kontakt zu treten, um einen Praktikumsplatz anzufragen und in die jeweilige Berufssparte reinzuschnuppern. Das umfasst auch die direkte Vermittlung und aktive Unterstützung bei der Suche eines Ausbildungsplatzes bei einem lokalen und qualifizierten Ausbildungsbetrieb. Dabei unterstützt die Feuerwehr gerne auch die Kontaktaufnahme zur Berufsorientierung oder im Rahmen eines Schülerpraktikums. Die Bildungspartnerschaft wurde durch die Initiative von Volker Breusch und Rainer Häfele ins Leben gerufe: Beide werden das Thema, nun auch durch gemeinsame Aktionen mit der Feuerwehr Göppingen, aktiv weitertreiben.
24.6.24

 

In den Gegenverkehr geraten

Deggingen. Einen Leichtverletzten und Sachschaden von rund 23.000 Euro entstand am Sonntag bei einem Unfall auf der B466 bei Deggingen. Der Unfall ereignete sich gegen 17.45 Uhr. Der 60-Jährige fuhr mit seinem Pkw auf der B466 von Deggingen in Richtung Bad Ditzenbach. Aufgrund Unachtsamkeit geriet er auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß der Peugeot mit dem entgegenkommenden Fahrzeug eines 77-Jährigen zusammen. Die Autos kamen mitten auf der Königstraße zum Stehen und blockierten diese. Bei dem Aufprall zog sich der 77-Jährige  leichte Verletzungen zu. Im Anschluss an die Unfallaufnahme konnte er nach Hause. Die Polizei Geislingen hat den Unfall aufgenommen.
26.6.24

 

Auto nicht gesichert

Rechberghhausen.  In Rechberghausen machte sich am Samstag ein Auto selbstständig. Ein Fahrzeugbesitzer parkte den Pkw am Abend in der Lenaustraße. Den Wagen sicherte er nicht gegen ein mögliches Wegrollen. An der leicht abschüssigen Straße machte er sich  selbstständig. Das Auto rollte in Richtung der Graf-Degenfeld-Straße. Dabei streifte er an einem Hauseck vorbei. Anschließend prallte das Fahrzeug gegen einen geparkten Pkw, ehe er dort zum Stehen kam. Wie die Polizei mitteilt, war die Handbremse wohl angezogen, aber kein Gang eingelegt. Den Sachschaden an den beschädigten Autos und dem Mauerwerk schätzt die Polizei auf rund 5.500 Euro.
24.6.24

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Aichelberg.  Ein 59-jähriger Motorradfahrer befuhr mit seiner Maschine am Samstagmorgen die A 8 in Richtung München. Zwischen den Anschlussstellen Aichelberg und Mühlhausen geriet der Verkehr dort ins Stocken, sodass vorausfahrende Fahrzeuge stark abbremsen mussten. Dies wurde von dem Kradfahrer wohl zu spät bemerkt und trotz Vollbremsung kollidierte er mit einem Pkw. Hierbei wurde er von seinem Krad geschleudert und blieb aiuf der Fahrbahn liegen. Dadurch wurde er schwer verletzt und von einem Ersthelfer vor Ort versorgt. Anschließend wurde der Mann mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Es entstand insgesamt etwa 10.000 Euro Sachschaden. Die Fahrbahn musste kurzzeitig vollgesperrt werden, wodurch es zu nicht unerheblichen Verkehrsbehinderungen kam.
23.6.24

 

Unfallflucht auf Parkplatz

Süßen. Ein 39-Jähriger war am Samstag gegen 10.55 Uhr mit seinem Mercedes auf dem Parkplatz in der Bühlstraße gerade dabei rückwärts auszuparken, als ein dunkler Kleinwagen den Parkplatz entlangfuhr und gegen die hintere Stoßstange des Mercedes fuhr. Vermutlich wurde der dunkle Kleinwagen von einer älteren Dame gefahren. Der Schaden am Mercedes beläuft sich auf 2.000 Euro. Die Polizei in Eislingen ermittelt und nimmt sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 071618510 entgegen.
23.6.24

 

Drei Radfahrer leicht verletzt

Schwäbisch Gmünd. Am Samstag wollte eine 18-Jährige in Gmünd mit ihrem Pkw von dem verkehrsberuhigten Bereich der Stuifenstraße in die Rechbergstraße abbiegen. Sie missachtete dabei die Vorfahrt eines 38-jährigen Radfahrers, der auf der Rechbergstraße stadteinwärts fuhr. Es kam zur Kollision und der Radfahrer stürzte. Er wurde dabei leicht verletzt. Die Höhe des Sachschadens beläuft sich auf etwa 11.000 Euro.

Ein  17-Jähriger fuhr  mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg entlang der Rechbergstraße, von Straßdorf in Richtung Innenstadt. Ein 69-jähriger Radfahrer war ebenfalls auf dem Gehweg, jedoch in Richtung Straßdorf unterwegs. Im leichten Kurvenbereich, etwa auf Höhe der Oberen Karpfenhalde, stießen beide Radfahrer zusammen und stürzten. Sie zogen sich beide leichte Verletzungen zu. Es entstand ein Sachschaden von etwa 200 Euro.
23.6.24

 

Radfahrer lebensbedrohlich verletzt

Weilheim/Teck. Lebensbedrohliche Verletzungen hat sich am Samstagmittag ein 65 -jähriger Radfahrer auf einen Radweg zwischen Hepsisau und Weilheim zugezogen. Gegen 11.45 Uhr konnten Ersthelfer den schwerverletzten Radfahrer auf dem Hungerbergweg feststellen und die Rettungskräfte alarmieren. Nachdem die Einsatzkräfte an der Unfallörtlichkeit eingetroffen waren, konnte nach polizeilichen Ermittlungen ein luftleerer Vorderreifen an dem Fahrrad des Mannes festgestellt werden. Vermutlich kam der 65 -Jährige aufgrund dessen zu Sturz und zog sich hierbei die schweren Verletzungen zu. Ein Rettungshubschrauber brachte  den 65-jährigen Radfahrer in ein Krankenhaus.
13.6.24

 

Brand in Autowerkstatt: Ein Schwerstverletzter

Geislingen. Hoher Sachschaden und ein Schwerstverletzter sind die Bilanz eines Feuers am Freitagabend in einer Autowerkstatt in Geislingen. Gegen 17.55 Uhr informierte ein Zeuge über Notruf die Polizei, dass es in einem Autohaus brennen würde. Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, loderten bereits mehrere Meter hohe Flammen aus einem Gebäude. Die Feuerwehren aus Geislingen, Kuchen, Gingen, Böhmenkirch und Göppingen bekämpften den Brand mit einem Großaufgebot. Mehr als 85 Feuerwehrleute, das DRK, mehrere Notfallseelsorger und ein Rettungshubschrauber waren neben der Polizei Geislingen und dem Kriminaldauerdienst des Polizeipräsidiums Ulm im Einsatz. Ein 58-jähriger Angestellter wurde bei dem Brand schwerst verletzt. Er wurde von dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Die Ursache des Feuers ist bislang noch nicht bekannt. Der Sachschaden wird von den Einsatzkräften auf etwa  eine Million Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.
22.6.23

 

Minister:  Mit Technikum Laubholz die Klimaziele ereichen

Göppingen. „Mit dem Technikum Laubholz haben wir eine Innovationsschmiede für die bio-basierte Kreislaufwirtschaft geschaffen. Hier entstehen innovative Lösungen, die zur Erreichung unserer Klimaziele beitragen und die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit Baden-Württembergs sichern“, so Landwirtschaftsminister Peter Hauk am Freitag bei den Göppinger Laubholztagen in der Stadthalle

Die Laubholztage 2024 des Technikum Laubholz widmen sich in diesem Jahr Innovationen aus Holz- und anderen Naturfasern, die die Textilwirtschaft verändern werden. Das Technikum ist als Laubholz-Startup ein wichtiger Impulsgeber, um Laubholz in neue, alternative Verwendungen zu bringen, zum Beispiel als Naturfaser für die Textilwirtschaft. Das Besondere am Technikum ist, das Innovationen, nicht nur entwickelt, sondern auch an den Markt gebracht und mit Investoren weiter skaliert werden. Das 2020 vom Land Baden-Württemberg gegründete Technikum Laubholz spielt eine zentrale Rolle bei der Entwicklung neuer Technologien und Produkte aus Laubholz.

Der an das Klima angepasste Wald der Zukunft wird ein gemischter Wald sein, in dem von Laubbaumarten dominierte Waldgesellschaften vorherrschen. „Mit der Waldstrategie Baden-Württemberg 2050 unterstützen wir die längst begonnene Transformation unserer Wälder zu klimatoleranten, resilienten und multifunktionalen Mischwäldern. Daher müssen wir uns bereits heute damit auseinandersetzen, was wir aus dem Holz, dass wir in Zukunft zur Verfügung haben machen und wie wir es in eine nachhaltige und möglichst hohe wertschöpfende Verwendung bekommen“, sagte der Minister.

Hauk ergänzte: „Unsere Wälder sind ein kostbarer Schatz für den Klimaschutz und die Biodiversität. Die Laubholztage zeigen eindrucksvoll, wie wir durch innovative Ansätze und interdisziplinäre Zusammenarbeit die Potentiale unserer Wälder voll ausschöpfen können. Denn nur, wenn wir das tun, können wir die Herausforderungen des Klimawandels meistern und für die kommenden Generationen eine nachhaltige Zukunft mit einer regenerativen Wirtschaft gestalten.“ Mit blick auf Europa sprach sich Hauk für eine umfassende Aufforstung in den südlichen Ländern aus, die damit auch zur Verbesserung des Klima beitragen könnten.

Die rund 300 Tagungsteilnehmer beschäftigten sich am Freitag mit Einsatzmöglichkeiten von Carbonfasern aus Buchenzellstoff, über den Einsatz von Laubholz in der Architektur, in der Medizin und in der Oberflächenbehandlung von Textilien.
21.6.24

 

Fahrzeuge auf Firmengelände demoliert

Göppingen. Ihrer Zerstörungswut ließen Unbekannte die vergangenen Tage in Göppingen freien Lauf.  Zwischen Samstag und Mittwoch randalierten Unbekannte auf einem Firmengelände in der Großeislinger Straße. Dort beschmierten sie eine Garage mit Farbe und demolierten zwei Fahrzeuge. Weiterhin warfen sie dort gelagerte Gegenstände wild herum und verwüsteten das Firmengelände. Zurück blieb ein Schaden von mehreren tausend Euro.
21.6.24

 

Frontal gegen Baum

Schlat. Bei einem Unfall am Donnerstag bei Schlat trug eine Autofahrerin schwere Verletzungen davon. Gegen 17.45 Uhr fuhr eine 66-Jährige mit ihrem Pkw auf der Landstraße 1218 von Schlat in Richtung Reichenbach. Kurz vor dem Wanderparkplatz "Gairenbuckel" war die Frau wohl abgelenkt. Wie sie der Polizei berichtete, griff sie nach eine Korb. Der befand sich auf dem Beifahrersitz und war bei der Fahrt verrutscht. Als sie ihrem Blick wieder nach vorne gerichtet hatte, war es schon zu spät. Ihr Auto kam nach rechts von der Straße ab. Der Wagen prallte frontal gegen einen Baum. Der befand sich rund vier Meter unterhalb der Straße. Die Seniorin wurde im Auto eingeklemmt und verletzte sich schwer. Die Feuerwehr musste sie aus ihrem Fahrzeug befreien. Ein Krankenwagen brachte die 66-Jährige ins Krankenhaus. Die Polizei Geislingen schätzt den Schaden an dem total beschädigten Auto auf mehrere tausend Euro. Die Fahrbahn war für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeuges bis kurz vor 21 Uhr gesperrt.
21.6.24

 

Handtuchrolle angezündet

Geislingen.  Am Donnerstag verursachten Unbekannte ein Feuer in Geislingen. Kurz vor 18.30 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem Feuer in der Michelberghalle aus. Nach derzeitigem Stand zündete unbekannte Täterschaft eine Handtuchrolle in einem Umkleidebereich an. Das Feuer griff auf ein Kunststoffwaschbecken über. Durch die Hitze und den starken Rauch wurde der Bereich stark in Mitleidenschaft gezogen. Drei Kinder/Jugendliche im Alter von 13 und 14 Jahren, die sich im Bereich der Halle aufhielten, kamen mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Der Sachschaden wird auf etwa 150.000 Euro beziffert. Spezialisten der Polizei sicherten die Spuren. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen einer schweren Brandstiftung aufgenommen. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise geben können. Die Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 07331/93270 zu melden.
21.6.24

 

Zufriedene Gesichter nach Ausbildungsmesse

Eislingen. Bei der Ausbildungsmesse „Fit 4 Future“ konnten sich die Eislinger Schüler, die in den kommenden zwei Jahren ihren Schulabschluss absolvieren, sowie Interessierte von anderen Schulen über die Möglichkeiten verschiedener Ausbildungsberufe, (dualer) Studiengänge, Freiwilligendienste und den weiteren Schulbesuch bei 42 Ausstellern aus den unterschiedlichen Branchen informieren. Die Messe bot ein breites Angebot an kaufmännischen, medizinischen, sozialen und technischen Berufen. Außerdem präsentierten verschiedene weiterführende Schulen ihre Angebote zur weiteren Schullaufbahn für Haupt- und Realschulabsolvenen, Die Freude über das vielfältige Angebot spürte man sowohl bei den Ausstellern als auch den Schülern sowie deren Lehrkräften.  Es herrschte ein reger Austausch an den einzelnen Ständen und einzelne Grüppchen waren immer wieder zur Nachbesprechung ihrer Eindrücke im Bistrobereich anzutreffen. Die Stadtverwaltung als Veranstalterin der Ausbildungsmesse freut sich auf die Fortsetzung im kommenden Jahr.
21.6.24

 

Straßen gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Ab Montag 1. Juli bis voraussichtlich Freitag, 26. Juli, wird die Waldauer Straße von der Einmündung Deinbacher Straße bis zur Abzweigung Kolomanstraße für den Verkehr gesperrt. Grund dafür sind Tiefbau- und Straßenbelagsarbeiten im Zusammenhang mit der Erschließung des Neubaugebiets „Waldau-Wasen“. Ab Montag 24. Juni beginnen entlang der Landstraße 1159 zwischen Straßdorf und Rechberg im Bereich der Stützwand bergseitig Bauarbeiten. Die Sanierung der Stützwand ist aus Gründen der Verkehrssicherheit zwingend erforderlich. Des Weiteren werden in diesem Bereich auch die Kanal- und Straßenentwässerungsarbeiten mit ausgeführt. Die Straße muss dafür halbseitig gesperrt werden, der Verkehr wird mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Die Bauzeit dauert voraussichtlich bis Ende September.
21.6.24

 

Land bezuschusst Wegebau in Dürnau

Dürnau. Die Gemeinde Dürnau erhält einen Zuschuss in Höhe von rund 50.000 Euro aus dem Landesförderprogramm „Nachhaltige Modernisierung Ländlicher Wege“, teilte die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi mit. „Das Geld fließt in die Modernisierung des Weges „Oberer Grund“ in Dürnau; dort werden 200m Sandweg erneuert. Arbeitsgrundlage für unsere Landwirte, die mit schwerem Gerät zu ihren Flächen kommen müssen“, so die Wahlkreisabgeordnete Nicole Razavi.
21.6.24

 

Filstal bekommt Chance auf Textil-Revival


Mode aus Fasern aus heimischem Buchenholz präsentierten Textil-Studenten aus Reutlingen bei einer Modenschau bei
den Göppinger Laubholztagen. Fotos: Rüdiger Gramsch

Kreis Göppingen. Das Filstal steht möglicherweise vor einem Comeback der Textilindustrie. Auf den Göppinger Laubholztagen stellte das Technikum Laubholz eine aus heimischem Buchenholz gewonnene Faser vor, aus der Studenten der Hochschule Reutlingen eine Aufsehen erregende Kollektion entwarfen und in einer Modenschau präsentierten. Für Tobias Wolfinger, dem Geschäftsführer der Göppinger Forschungseinrichtung, könnte das der Startschuss für einen Neuanfang der Textilindustrie im Kreis sein. „Mit dieser Innovation lässt sich die Produktion aus dem Ausland wieder zurückholen“.

Neustart für die Textindustrie, die Jahrzehnte lang die Wirtschaft  im Filstal prägte? Die Laubholztage in der Göppinger Stadthalle gerieten jedenfalls zu einem Textil-Revival. Schließlich war es dem auf dem ehemaligen Schuler-Areal ansässigen Technikum Laubholz gelungen, aus heimischem Buchenholz in industrieller Produktion eine nachhaltige Faser zu entwickeln, aus der sich Textilien für den technischen Bereich als auch für Bekleidung herstellen lassen. WDBSD TX haben die Göppinger die Innovation genannt, die ein erster Schritt in Richtung nachhaltiger Textilien sein soll, wie es Dr. Rolf Moors, Leiter der faserbasierten Biopolymerwertstoffe vor rund 300 interessierten Fachleuten aus dem In- und Ausland referierte. Bei der neuen Faser wird gänzlich auf die Beigabe giftiger Stoffe verzichtet, benötigtes Wasser und andere biologische Zutaten werden wieder verwendet und die Textilie lässt sich vollständig wiederverwerten oder auf dem heimischen Komposthaufen entsorgen, ohne Umweltschäden anzurichten.

Um zu zeigen, dass aus der Faser tatsächlich Stoffe für modische Kleidung hergestellt werden kann, haben eine Reihe von noch in der Region vorhandenen Textilfirmen – darunter zum Beispiel auch Trigema oder die Süßener Spindelfabrik – bei der Weiterverarbeitung der Göppinger Faser mitgeholfen und am Ende haben Studenten der Fakultät Textil an der Hochschule Reutlingen in ihrer Abschlussarbeit Haute Couture entworfen und dabei ausschließlich Stoffe mit der Göppinger Faser verwendet. Die Ergebnisse präsentierten sie in einer aufwendigen Modenschau zum Abschluss des ersten Konferenztages in der Stadthalle und großem Jubel des Publikums.

Das in der Textilindustrie ein Umdenken erforderlich ist, wurde in Vorträgen bei den Laubholztagen deutlich. Sie zählt nach der Ölindustrie zu den stärksten Umweltverschmutzern auf dem Planeten, verbrauche viele Ressource und belaste, durch die Zugabe von Mikroplastik in der Kleidung noch die Weltmeere. Zudem, so Diplom-Ingenieur Kai Nebel von der Hochschule Reutlingen, würden  gut 30 Prozent der jährlich produzierten 180 000 Milliarden Oberbekleidungsstücke gar nicht erst verkauft. Wenn man heute die Textilindustrie schließen würde, so der Leiter des Forschungsschwerpunktes Nachhaltig und Recycling, könnte die Menschheit noch 15 Jahre lang mit neuen Kleidungsstücken versorgt werden. Nachhaltigkeit, so  Nebel, sei nicht Biolebensmittel zu kaufen und diese dann mit einem SUV nach Hause zu fahren, sondern würde am ehesten erreicht, wenn man auf Konsum bewusst verzichte. In die selbe Kerbe schlug auch Louisa Schneider. Die Klimajournalistin  nahm ihre Zuhörer mit nach Indien und Bangladesch, wo Menschen unter unwürdigen Bedingungen Textilien für den Weltmarkt produzieren. Auch die sprach sich für ein neues Denken aus, um das Klima zu retten.

Wie die Industrie auf die Herausforderungen durch die Klimakrise reagiert, zeigte zum einen  Markus Pichler von der Lenzing-Group auf und sprach über den Einsatz von Fasern aus nachwachsenden Rohstoffen, Franziska Buche von der Adidas AG berichtete über den Einsatz innovativer Materialien , die sich aber nur im begrenzten Umfang in der Bekleidungsindustrie einsetzen ließen.

Dass Wald und Bäume möglicherweise Schlüsselakteure bei der Bewältigung der Klimakrise sein und als Superhelfen gefeiert werden könnten, unterstrichen zu Beginn der Tagung Dr. Björn Seintsch vom Johann-Heinrich-von-Thünen-Institut, Axel Hink vom Fachbereich Biologische Produktion beim Forst BW und Dr. Stefanie Wieland, Leiterin des Teams Holzwirtschaft bei Ewald und Holz NRW. Sie stellten unter anderem Konzepte des Waldumbaus und Chancen für eine zukünftige Rohstoffnutzung Holz vor.

Bei der Tagung wurde auch der Gründungsvorstand des Technikum Laubholz, Ludwig Lehner, offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Lehner, der  nach mehrjähriger Vorarbeit 2020 das Technikum Laubholz initiierte und zu einer inzwischen knapp 80 Mitarbeiter zählenden Einrichtung aufbaute, hatte sein Amt schon im April an Tobias Wolfinger abgegeben. Weggefährten Lehners erinnerten an  Zusammenarbeit mit dem mit Holz und Wald fest verwurzelten Lehner, der den Tagungsteilnehmern die Zuversicht mit auf den Weg gab, dass Wald und Bäume das Klima retten werden.

Zu Begin der Veranstaltung hatte Oberbürgermeister Alex Maier die Tagungsteilnehmer willkommen geheißen und unter anderem erläutert, dass die Stadt bis 2035 klimaneutral sein wolle. Das Technikum Laubholz bezeichnete Maier als einen Segen für die Stadt und mit Blick auf den Schwerpunkt innovative Textilien erinnerte der OB an die Textilindustrie, die im Filstal einst eine bedeutende Rolle spielte. (gra.)
20.6.24

 

Auto fährt in Café: Drei Verletzte

Rechberghausen.  Drei Personen bei schwerem Verkehrsunfall in Rechberghausen verletzt. Am Mittwochnachmittag kam es im Bereich Schloßmarkt in Rechberghausen zu einem schweren Unfall. Aus bislang unbekannter Ursache fuhr hierbei ein Autofahrer mit seinem Pkw durch die Scheibe eines Cafés. Dabei wurden drei Personen von dem Pkw erfasst. Im weiteren Verlauf wurde wohl beim Zurücksetzen des Pkw ein weiteres Fahrzeug beschädigt. Bei dem Unfall wurden nach derzeitigem Stand zwei Personen schwer, eine Person leicht verletzt. Die Verletzten wurden vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und in umliegende Kliniken gebracht. Ein Rettungshubschrauber war ebenfalls im Einsatz. Die Ermittlungen zur Unfallursache hat vor Ort der Verkehrsdienst Mühlhausen übernommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter mit in die Unfallermittlungen eingebunden. Das Unfallfahrzeug wurde beschlagnahmt. Die Polizei und Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort.
20.6.24

 

Essen auf Herd vergessen

Geislingen. Eine starke Rauchentwicklung führte am Mittwoch in Geislingen zu einem Einsatz. Gegen 13.15 Uhr wurde eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung in der Werkstraße gemeldet. Eine 41-Jährige hatte das Essen auf dem Herd vergessen. Die Feuerwehr kümmerte sich darum und lüftete die Wohnung. Die 41-Jährige und ihre beiden Kinder kamen vorsorglich in ein Krankenhaus. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt.
20.6.24

 

Auto überschlägt sich

Heiningen.  Leicht verletzt wurde ein Autofahrer am Mittwoch bei Heiningen. Gegen 7 Uhr fuhr der 39-Jährige mit seinem VW Touran zwischen Heiningen und Manzen. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Pkw von der Straße ab und überschlug sich. In Seitenlage kam das Auto zum Stehen. Der Fahrer kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Sachschaden an dem nicht mehr fahrbereiten Auto wird auf etwa 20.000 Euro beziffert.
20.6.24

 

Aus dem Verkehr gezogen

Gruibingen. Deutlich überladen war am Mittwoch ein Laster auf der A8 bei Gruibingen. Die Polizei sah den Kleinlaster am späten Vormittag auf der A8 in Richtung München fahren. An der Rastanlage Gruibingen wurde der IVECO Kleinlaster gestoppt. Bei der Kontrolle erhärtete sich der Verdacht, dass das Fahrzeug deutlich überladen war. Eine durchgeführte Wiegung ergab ein Gesamtgewicht von 5.020 kg anstatt der erlaubten 3.500 kg. Der Laster war somit um 44% überladen. Dem 56-jährigen Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt. Der muss nun mit einem Bußgeld von 235 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.
20.6.24

 

Chef des Straßenbauamtes im Ruhestand

Ostlabkreis. In einer Feierstunde verabschiedete Landrat Dr. Joachim Bläse den Leiter der Geschäftsbereichs Verkehrsinfrastruktur des Landratsamts, Andreas Weiß. Neben der Führungsriege der Kreisverwaltung und den Beschäftigten des landläufig auch Straßenbauamt genannten Bereichs waren Ministerialdirigent Andreas Hollatz vom Verkehrsministerium des Landes und Stefan Heß, Abteilungspräsident Mobilität, Verkehr, Straßen vom Regierungspräsidium Stuttgart sowie Heiko Engelhardt, Leiter des Straßenbauamts der Außenstelle des Regierungspräsidiums in Ellwangen, gekommen. Bläse ließ den Werdegang von Weiß Revue passieren. So sei der gebürtige Lüdenscheider nach dem Abitur ins Ländle gekommen und habe dort sein Studium des Bauingenieurwesens an der Universität Karlsruhe abgeschlossen. Anschließend hatte Weiß den Vorbereitungsdienst für den höheren bautechnischen Verwaltungsdienst beim Regierungspräsidium Stuttgart begonnen, die er mit der großen Staatsprüfung abschloss. Sein beruflicher Weg führte ihn dann weiter an das Straßenbauamt Bietigheim, ins Planungsreferat für größere Straßenbauvorhaben des Regierungspräsidiums Stuttgart, in die Straßenbauämter Schorndorf und Ellwangen und schließlich im Jahr 2005 bis 2007 ins Landratsamt Ostalbkreis. Dort wurde Weiß nach der großen Verwaltungsreform von Ministerpräsident Erwin Teufel, die die Straßenbauämter in die Kreisverwaltungen eingliederte, Leiter des neuen Geschäftsbereich Straßenbau. Nach weiteren Stationen im Regierungspräsidium und dem Innenministerium übernahm Weiß 2011 erneut die Leitung des Straßenbaus beim Kreis, an dessen Spitze er bis heute stand.
20.6.24

 

Awo-Direkthilfe will Familien unterstützen

Kreis Göppingen. Die „Awo-Direkthilfe“ hilft Familien, die im Landkreis Göppingen von Armut betroffenen sind direkt und unbürokratisch. Im Focus stehen dabei die Kinder. Für sie machen oft schon kleine Aufmerksamkeiten einen großen Unterschied. Awo- Geschäftsführerin Sonja Elser stellte gemeinsam mit Sozialarbeiterin Sarah Brädle und dem Kuratorium, besetzt durch Oberbürgermeister Klaus Heininger, Coach und Beraterin Ingrid Katz-Hofelich und Awo Vorsitzenden Hans-Ulrich Weidmann, das neue Projekt vor.

Dass 13 Prozent der Kinder im Landkreis Göppingen von Armut betroffen sind, ist erschütternd, so Sonja Elser, Geschäftsführerin des Awo- Kreisverbands Göppingen. Den Familien fehlt es oft an Alltäglichkeiten wie Kleidung, Möbeln oder auch Spielsachen für Kinder. „Es sind Kleinigkeiten, wie zum Beispiel eine Futtertüte im Tierpark oder eine Kugel Eis bei einem gemeinsamen Ausflug, die die Kinder zum Strahlen bringen“, berichtete Sozialarbeiterin Sarah Brädle, die bei den Familien direkt vor Ort ist.

Solche Sonnenmomente möchte die Awo-Direkthilfe den Kindern ermöglichen. Schon im ganz jungen Alter leiden sie unter Kinderarmut und erleben Ausgrenzung und Scham. "Wir kaufen mit den Spenden genau das, was die Kinder ganz konkret brauchen“, erklärt Hans-Ulrich Weidmann. Seien es ein Paar neue Schuhe, das aller erste Kuscheltier und in manchen Fällen auch die aller erste Kugel Eis. Als Kuratoriumsmitglied freut sich OB Klaus Heininger, sich für die Kinder einsetzen zu können: „Wir waren gleich Feuer und Flamme.“ Gemeinsam mit Hans-Ulrich Weidmann und Ingrid Katz-Hofelich entscheidet er künftig mit, wie die Spenden eingesetzt werden. Vor allem unbürokratisch und schnell soll es gehen. Dabei gehen die Gelder nicht direkt an die Familie. Stattdessen wird ganz konkret besorgt, was benötigt wird. Dadurch kann die AWO-Direkthilfe eine Nische füllen, wo die Bürokratie an ihre Grenzen kommt, führt Sonja Elser aus. Denn Deutschland hat ein gutes soziales Netz, aber in der Praxis stellt man fest, dass ein großer Personenkreis diese Hilfen gar nicht nutzt. Die betroffenen Familien stecken oft im Strudel der Armut fest. „Hinzu kommt, dass die Bürokratie an Niederschwelligkeit verloren hat. Für die betroffenen Familien sind die bürokratischen Hürden zu hoch. Den Personen fehlt die Kraft, sich aus den einbrechenden Wellen in das rettende Boot zu ziehen.“ vergleicht OB Klaus Heininger die Lage mit einer Person in Seenot. „Mit der Awo-Direkthilfe wollen wir direkt dort helfen, wo es akut ist. Unabhängig von komplizierten Anträgen und staatlichen Hilfen“, führt er aus, denn schon ein kleiner Beitrag, zeigt bei den Kindern eine große Wirkung. „Es gibt direkt Sinn, richtig viel Sinn“, beton Ingrid Katz-Hofelich, da die Spenden der AWO-Direkthilfe eins zu eins für die betroffenen Kinder eingesetzt werden. Dass viele bedürftige Kinder mit der Direkthilfe erreicht werden, davon ist Oberbürgermeister Klaus Heininger überzeugt. 
20.6.24

 

Motorradfahrerin schwer verletzt

Adelberg. Ein Autofahrer übersah am Dienstag bei Adelberg ein Motorrad.  Der Unfall ereignete sich gegen 14.30 Uhr auf der Landstraße 1225 zwischen Holzhausen und Unterberken. Der 38-Jährige fuhr mit seinem Pkewan die Einmündung zur K1451 heran. Von dort aus wollte er in die Straße in Richtung Schorndorf abbiegen. Dabei übersah er wohl die Motorradfahrerin. Die 17-Jährige kam von rechts aus Wangen und wollte auch in Richtung Schorndorf fahren. Der Pkw stieß mit der der Bikerin zusammen. Dabei wurde die junge Frau von ihrem Motorrad geschleudert. Sie kam samt Zweirad in der Böschung neben der Straße zum Liegen. Bei dem Unfall erlitt der 17-Jährige schwere Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt. Den Schaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf etwa 7.000 Euro. Das Polizeirevier Uhingen hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
19.6.24

 

Alte B 29 zwischen Schwäbisch Gmünd und Lorch bleibt gesperrt

Schwäbisch Gmünd/Lorch. Wegen des Erdrutsches am späten 1. Juni  muss die alte B 29 und jetzige K 3334 zwischen Schwäbisch Gmünd und Lorch voraussichtlich für weitere fünf Wochen gesperrt bleiben.  Vor Freigabe für den Verkehr sind umfangreiche geologische Untersuchungen und Hangsicherungsmaßnahmen notwendig. Zusätzlich wird der Straßenbereich als Fläche zur Wiederherstellung des Gleisbettes der Zugstrecke Schwäbisch Gmünd – Stuttgart benötigt, nachdem ein ICE durch den Erdrutsch aus den Gleisen gesprungen war und diese beschädigt wurden.
19.6.24

 

Verursacher flüchtet nach Unfall

Göppingen. Am Dienstag landete bei Göppingen nach einem Ausweichmanöver ein Auto im Graben. Wie ein 59-Jähriger der Polizei mitteilte, sei er um 17.10 Uhr auf der Landstraße 1075 von Göppingen nach Hohenstaufen gefahren. Dort sei ihm ein schwarzer Kleinwagen entgegen gekommen. Der hatte eine beigen Kleintransporter überholt. Deshalb sei der 59-Jährige mit seinem Pkw nach rechts ausgewichen, um einen Frontalzusammenstoß mit dem Kleinwagen zu verhindern. Sein Auto kam nach rechts von der Straße abgekommen und landete im Graben. Verletzt wurde der 59-Jährige nicht. Auch kam es zu keinem Kontakt mit dem überholenden und flüchtigen Fahrzeug. Das entgegenkommende Fahrzeug, ein schwarzer Kleinwagen, sei einfach weiter gefahren. Am Steuer saß wohl ein Mann. Die Polizei aus Eislingen hat die Ermittlungen nach dem Flüchtigen aufgenommen. Zeugen und auch den Fahrer des beigen Transporters bittet die Polizei, sich unter der Telefon-Nr. 07161/8510 zu melden. Den Schaden am fahrbereiten Pkw schätzt die Polizei auf rund 1.000 Euro.
19.6.24

 

Aquaplaning: Pkw kracht in die Leitplanken

Lorch. Am Mittwochmorgen befuhr ein 54-jähriger Lenker eines Pkw die B29. Auf Höhe der dortigen Baustellenausfahrt beschleunigte er sein Fahrzeug. Hierbei durchfuhr er eine große Wasserlache auf der Fahrbahn. Dadurch verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen geriet ins Schleudern und prallte mit der linken Front in die rechten Leitplanken. Im weiteren Verlauf drehte sich das Fahrzeug und prallte mit dem linken Heck nochmals in die Leitplanken. Bei dem Unfall entstand ein Schaden in Höhe von etwa 35.000 Euro. Ein Beifahrer im Pkw  wurde leicht verletzt.
19.6.24

 

Radfahrer schwer verletzt: Polizei sucht Zeugen

Schorndorf. Am Dienstagnachmittag ereignete sich in Schorndorf ein Unfall, bei dem ein 56-jähriger Rennradfahrer schwer verletzt wurde. Der Radfahrer war stadtauswärts auf der Welzheimer Straße unterwegs, als er auf Höhe eines Tankstellengeländes aus bislang ungeklärter Ursache stürzte, vermutlich nachdem er gegen einen Bordstein am rechten Fahrbahnrand geraten war. Durch den Sturz erlitt der Mann schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei Schorndorf bittet Zeugen des Unfalls, der sich gehen 17.45 Uhr ereignet hat, sich unter der Telefonnummer 07181/2040 zu melden.
19.6.24

 

Dachstuhl geht nach Renovierungsarbeiten in Flammen auf

Geislingen. Am Dienstag wurden der Feuerwehr und der Polizei gegen 18 Uhr mitgeteilt, dass im Bereich Ziegelhütte in Geislingen der Dachstuhl eines Gebäudes in Vollbrand stehen würde. Ermittlungen vor Ort ergaben, dass am Nachmittag Renovierungsarbeiten ausgeführt wurden. Durch diese hatte sich der Dachstuhl des Gebäudes vermutlich nachträglich selbst entzündet. Die anwesenden Feuerwehren konnten das Übergreifen des Feuers auf das restliche Gebäude verhindern.  Personen kamen ebenfalls nicht zu schaden. Der Gesamtschaden beläuft sich bislang auf vermutlich 150.000 Euro. Die Ermittlungen durch die Polizei dauern an. Die Kreisstraße 7313 musste während der Löscharbeiten für zwei Stunden voll gesperrt werden. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mit 85 Personen vor Ort.
18.6.24

 

Versuchte Tötung: Polizei nimmt mehrere Männer fest

Schwäbisch Gmünd. Bei einer am 7. Juni stattgefundenen Auseinandersetzung in der Innenstadt von Schwäbisch Gmünd unter mehreren jungen Männern, wurde ein 18-jähriger Syrer schwer verletzt. Nach einer körperlichen Auseinandersetzung, bei welcher auch noch ein 18-jähriger Syrer und ein 18-jähriger Deutscher beteiligt waren, konnte der Geschädigte zunächst fliehen. Vor einer Gaststätte in der Ledergasse kam es zu einem erneuten Streitgespräch in dessen Verlauf ein 18-jähriger Deutsch-Libanese ein Messer zog und seine Kontrahenten damit im Bereich des Oberschenkels lebensgefährlich verletzte. Aufgrund der kriminalpolizeilichen Ermittlungen besteht der dringende Tatverdacht, dass es sich bei dieser Tathandlung um ein versuchtes Tötungsdelikt gehandelt hat. Zwischenzeitlich wurden gegen alle drei Tatverdächtige durch das Amtsgericht Schwäbisch Gmünd, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ellwangen, Haftbefehle erlassen. Nach der richterlichen Vorführung wurden die drei jungen Männer am Samstag in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten eingeliefert. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Ellwangen und der Kriminalpolizei Aalen dauern an. Zeugen des Vorfalls, der sich unmittelbar vor einer Gaststätte mit Außenbewirtschaftung zugetragen hat, werden gebeten sich mit der Kriminalpolizei Aalen unter der Rufnummer 07361/5800 in Verbindung zu setzen.
18.6.24

 

Radfahrer verletzt liegen gelassen

Göppingen. Wie der Polizei jetzt bekannt wurde, verletzte sich am 10.Juni in Göppingen ein Radfahrer.Der Unfall wurde der Polizeierste am nächsten Tag gemeldet. Tags zuvor fuhr gegen 16.45 Uhr ein Mann auf seinem Fahrrad in der Bahnhofstraße in Richtung Bahnhof. Dort wurde der Senior kurz vor einer Kreuzung von einem unbekannten Auto überholt. Der Pkw bog nach rechts in die Jebenhäuser Straße ab. Dabei sei es wohl zu einem Kontakt zwischen dem rechten Fahrzeugheck und dem Vorderrad des Seniors gekommen. In der weiteren Folge stürzte der 88-Jährige zu Boden und verletzte sich leicht. Ein Zeuge hatte den Unfall mitbekommen und bei dem Senior Erste Hilfe geleistet. Der Mann brachte den Radler in ein Krankenhaus. Zu einer sofortigen Anzeigeerstattung bei der Polizei kam es nicht. Erst am darauf folgenden Tag hat das Polizeirevier Göppingen die weiteren Ermittlungen nach dem Flüchtigen aufgenommen. Die Polizei sucht nun weitere Zeugen und den Fahrer des grauen oder schwarzen Pkw. Der habe offenbar nach dem seitlichen Zusammenstoß kurz angehalten, sei aber dann in Richtung Jebenhäuser Brücke weitergefahren. Das Polizeirevier Göppingen nimmt Hinweise unter Tel. 07161/632360 entgegen.
18.6.24

 

Polizei kontrolliert berauschte Fahrer

Kuchen. Bei einer Großkontrolle am Montagabend in Kuchen zog die Polizei Fahrer aus dem Verkehr, die mutmaßlich unter Alkohol und Drogen standen. Schwerpunktkontrollen zur Bekämpfung der Gefahren durch berauschte Fahrer hat die Polizei immer wieder mal angekündigt. Und jetzt hat die Polizei erneut geliefert: Zwischen 22 Uhr und 0.30 Uhr hatte die Polizei auf der B10 am Ortseingang von Kuchen eine Kontrollstelle eingerichtet. Die Beamten der Polizeireviere Geislingen, Eislingen und Uhingen überwachten den Verkehr in beide Richtungen. Sie richteten dabei ihr Hauptaugenmerk auf Fahrer, die sich mutmaßlich unter der Einwirkung von Drogen ans Steuer gesetzt hatten. Die Beamten kontrollierten rund 73 Fahrzeuge und 104 Personen. Bei zwei Fahrern bestand der Verdacht der Drogenbeeinflussung. Ein Fahrer hatte sich mit Alkohol ans Steuer gesetzt. Sie durften nicht mehr weiterfahren und ihnen wurde die Teilnahme mit einem Kraftfahrzeug im Straßenverkehr für 24 Stunden untersagt. Von den Kontrollierten mussten zwei eine Blutprobe in einem Krankenhaus abgeben. Drei Fahrzeuglenker erhielten wegen Beanstandungen an ihren Fahrzeugen einen Mängelbericht. Nun müssen sie die Mängel innerhalb der nächsten 14 Tage beheben.
18.6.24

 

Polizei überwacht Umleitungsstrecke

Geislingen. Mehrere Verstöße stellte die Polizei am Dienstag bei Geislingen fest. Regelmäßig überwacht die Polizei die von Verkehrsteilnehmern genutzten Umleitungsstrecken anlässlich der Sanierungsarbeiten auf der B10. So wurde am Dienstag die Kreisstraße 1440 zwischen Türkheim und Wittingen überwacht. Aufgrund der engen Fahrbahnverhältnisse ist die Geschwindigkeit auf 50 km/h begrenzt. Insgesamt wurden acht Autofahrer beanstandet, die sich nicht an das Tempolimit hielten und bis zu 32 km/h zu schnell fuhren. Ebenso wurde ein Lasterfahrer beanstandet, der trotz Durchfahrtsverbot über 3,5 Tonnen die Strecke nutzte.
18.6.24

 

Kreissparkasse: Cindy Berend folgt auf Klaus Meissner

Kreis Göppingen. Cindy Berend ist vom Verwaltungsrat in den Vorstand der Kreissparkasse Göppingen berufen worden. Die 41-Jährige folgt auf Vorstand Klaus

Meissner, der nach dem Weggang von Dr. Hariolf Teufel zum 1. Januar den Vorstandsvorsitz der Kreissparkasse Göppingen übernehmenwird. Cindy Berend verantwortet derzeit das gewerbliche Geschäft bei der Kreissparkasse Göppingen. Darüber hinaus ist sie seit Oktober 2018 stellvertretendes Vorstandsmitglied. Landrat Edgar Wolff, der Vorsitzende des Verwaltungsrats der Kreissparkasse Göppingen, gratulierte Cindy Berend: „Mit Ihnen haben wir eine versierte Fachfrau mit einer ausgewiesenen Kunden- und Mitarbeiterorientierung als Vorständin gewinnen können. Sie arbeiten seitzwei Jahrzehnten für unsere Kreissparkasse und wissen, was es bedeutet, für eine Sparkasse Verantwortung zu tragen.“  Cindy Berend dankte dem Verwaltungsrat für das ihr entgegengebrachte Vertrauen: „Ich freue mich auf die neue Herausforderung. Die Kreissparkasse Göppingen ist ein erfolgreiches Unternehmen, das sich im Wettbewerbsumfeld behauptet. Damit es so bleibt, möchte ich den Kunden sowie den Mitarbeitern gerne Orientierung und Sicherheit geben.“

Die Vorstände Dr. Hariolf Teufel und Klaus Meissner beglückwünschten Cindy Berend. Klaus Meissner betonte, dass er sich darauf freue, mit ihr „die Ausrichtung und Zukunftssicherung unserer Sparkasse anzugehen“. Dr. Hariolf Teufel sagte, dass er die kollegiale Zusammenarbeit mit Cindy Berend sowie ihre Expertise sehr schätze. Teufel: „Ich finde es toll, dass wir beide Vorstandspositionen mit zwei eigenen, wirklich sehr qualifizierten Personen besetzen konnten. Das ist auch eine Bestätigung für die Arbeit und die Kontinuität im Haus.“

Cindy Berend studierte nach dem Abitur Betriebswirtschaftslehre Fachrichtung Bank an der Berufsakademie Heidenheim. Danach war sie in unterschiedlichen Positionen im Bereich Kreditbetreuung tätig.Berufsbegleitend nahm sie im Oktober 2008 an der German Graduate School of Management and Law in Heilbronn das Studium zum Master of Business Administration auf, das sie im Oktober 2012 erfolgreich abgeschlossen hat. Im Oktober 2009 übernahm Berend die stellvertretende Abteilungsleitung. Von April bis Juni 2011 absolvierte sie ein Praktikum bei der Landesbank Baden-Württemberg in New York. Von Januar 2012 bis April 2015 leitet sie die Abteilung Unternehmenskunden und Investoren. Danach kehrte sie als Leiterin in die Abteilung Zentrale Kreditbetreuung zurück. Im April 2018 übernahm Cindy Berend die Leitung der Abteilung Zentrales Kreditmanagement. Im Oktober 2018 wurde sie vom Verwaltungsrat zum stellvertretenden Vorstandsmitglied berufen. Seit April 2023 leitet Berend den Bereich Gewerbliches Geschäft. Sie ist Aufsichtsratsmitglied der Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft (WIF GmbH) des Landkreises Göppingen und seit Februar 2022 als ehrenamtliche Richterin am Finanzgericht Baden-Württemberg tätig. Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit ihrer Familie in Süßen.
18.6.2024

 

Wochenmarkt-Jubiläum mit Frühstück gefeiert

Eislingen. Das Eislinger Wochenmarkt-Jubiläum sorgte für große Freude : Bürger konnten den Wochenmarkt-Besuch mit einem Fairtrade-Frühstück kulinarisch genießen und beim Glücksrad unterschiedliche Marktprodukte für den Einkaufskorb gewinnen.

Seit 50 Jahren bietet der Wochenmarkt in Eislingen ein vielfältiges Angebot an regionalen Produkten an. Dabei ist im Laufe der Zeit eine kleine Wochenmarkt-Familie entstanden, wie Marktbeschickerin Sabrina Holz von der Hofkäserei Holz betont: „Der Eislinger Wochenmarkt hat eine schöne Atmosphäre und zeichnet sich durch die guten Beziehungen zwischen allen Marktbeschickern aus. Und die Kunden genießen die Produkte“, freut sie sich besonders über ihre Stammkunden, mit denen sie einen herzlichen Kontakt pflegt. Elke Ingerl aus Salach kommt jeden Freitag auf den Wochenmarkt. Sie schätzt besonders die Frische und Regionalität der angebotenen Ware.

Unter der Betreuung ihrer Lehrerin Dorothea Weber hat die Klasse 10a des Erich Kästner Gymnasiums ein faires Frühstück zubereitet und ausgegeben. So konnten die Besuchende des Wochenmarkts mit fair produziertem Kaffee, Säften sowie Broten mit verschiedenen Aufstrichen länger auf dem Wochenmarkt verweilen und untereinander ins Gespräch kommen. Svenja, Schülerin des Erich Kästner Gymnasiums, berichtete, dass sie sich im Vorfeld mit den Themen „Kinderarbeit“ und „Fairtrade“ auseinander gesetzt haben. Mit viel Engagement brachte sich die Klasse für das Fairtrade-Frühstück ein, wie die betreuende Lehrerin Dorothea Weber anmerkte. „Die Klasse hatte viel Spaß beim Zubereiten des Frühstücks und gleichzeitig gemerkt, dass sie etwas Gutes geleistet haben. Sie haben sich gegen Kinderarbeit eingesetzt und den Besucherinnen und Besuchern des Markts eine Freude bereitet.“ Mit dem Verkauf von fairer Schokolade konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen zu Fairtrade engagiert an die Eislinger Bürger weitergeben.

Bei einem Glücksrad konnten die Besucher Gutscheine für Marktprodukte gewinnen und direkt an den Marktständen einlösen. Monika Stiegler freute sich sehr über ihren Gewinn beim Glücksrad – und kurze Zeit später wanderte ein Salatkopf direkt vom Erzeuger in ihren Einkaufskorb. Und so manch ein Gewinner lernte über das Glücksrad das Marktangebot ganz neu kennen. Auch Oberbürgermeister Klaus Heininger freute sich über das Marktjubiläum und ließ es sich nicht nehmen, die Gewinne beim Glücksrad auszugeben und mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen.

Neben den kulinarischen Genüssen beim fairen Frühstück sowie den glücklichen Gewinnern beim Glücksrad wurde beim Wochenmarkt-Jubiläum auch zur Mülltrennung informiert. Im Rahmen der Kampagne „Deutschland trennt. Du auch?“ war der AWB mit einem Info-Stand vor Ort und der Trenn-Bär der Initiative „Mülltrennung wirkt“ vermittelte spielerisch Wissen zum richtigen Umgang mit Müll.
18.6.24

 

Hangrutsch nach Dauerregen

Geislingen. Der Dauerregen am ersten Juni-Wochenende hat für einige Schäden in der Stadt Geislingen gesorgt. Betroffen ist vor allem der Kolpingweg sowie ein Teilbereich zwischen Kolpingweg und Wiesensteiger Straße. „Hier hat es einen Hangrutsch gegeben“, berichtet Tiefbau-Experte Alexander Siepen von der Stadtverwaltung. Der betroffene Bereich im Kolpingweg musste aufgrund der starken Schädigung für Autos sowie Fußgänger gesperrt werden. Um weiteres Eindringen von Wasser zu verhindern, wurde der Bereich großflächig mit einer Folie abgedeckt. 

Die Zu- und Abfahrt für die Anwohner wird derzeit durch eine Ampelschaltung im Bereich des oberen Kolpingwegs geregelt. Die Einbahnstraßenregelung ist somit aufgehoben. Auch mehrere Wohneinheiten in der Wiesensteiger Straße mussten aus Sicherheitsgründen geräumt werden. Wie lange die Sperrung andauern wird, kann im Moment noch nicht gesagt werden. Derzeit laufen bereits Erkundungsmaßnahmen wie Bohrungen und Probenahmen, die für die weitere Planung dringend notwendig sind. Sobald die Auswertung der Untersuchungsergebnisse vorliegt, wird die weitere Planung vorangetrieben auf deren Grundlage letztendlich die langfristige Sicherung und In standsetzung der stadteigenen Schadensbereiche umgesetzt wird.  „Die Stadt Geislingen tut alles, um die Maßnahmen so effektiv wie möglich voranzutreiben und so schnell wie möglich abzuschließen“, sagt Alexander Siepen.

Ebenfalls sind mehrere Wanderwege aufgrund der Auswirkungen des Dauerregens gesperrt:
Rorgensteige mittelfristig gesperrt;       Wanderweg am Michelsberg unterhalb der Oberböhringer Steige zwischen Geislingen und Bad Überkingen mittelfristig gesperrt; Teilabschnitt Wanderweg unterhalb vom Bismarckfelsen für immer nicht mehr begehbar;  Tegelbergsteige (nur für Kraftfahrzeuge mittelfristig gesperrt). „Mittelfristig bedeutet, dass es noch ein bis zwei Jahre dauern kann, bis der Schaden behoben ist“, sagt Gottfried Schön vom Forstamt.
18-6.24

 

Fast 40 000 Euro für zwölf Projekte

Geislingen. Der Verein Alb-Traum100 hat einen Monat nach dem enefizlauf 39.555 Euro an zwölf Spendenprojekte ausgeschüttet. Auch die Stadtverwaltung erhält 3.500 Euro für ihr wohltätiges Gutscheinheft. „Vielen herzlichen Dank für diese großzügige Spende“, sagt Oberbürgermeister Frank Dehmer, der in diesem Jahr selbst bei der ESA-Staffel mitgelaufen ist. „Wir sind glücklich, diese Benefizveranstaltung in Geislingen zu haben und freuen uns jetzt schon auf das nächste Event.“
18-6-24

 

Messelberger Steige wird halbseitig gesperrt

Donzdorf/Böhmenkirch. An der Messelberger Steige (K1401) zwischen Donzdorf und Schnittlingen wird vom 24. Juni bis 12. Juli zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit ein ca. 50 Meter langes und sieben Meter breites Netz zum Schutz vor Steinschlägen angebracht. Das bestehende Netz war nach einem Hangrutsch beschädigt und wird nun erneuert.   Während der Arbeiten ist die Steige in Fahrtrichtung Schnittlingen halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird mit einer Ampelanlage an der Baustelle vorbeigeleitet.
18.6.23

 

Albert-Schweitzer-Schule: Sanierung läuft an

Göppingen. Die Sanierungsmaßnahmen an der Albert-Schweitzer-Schule haben begonnen: Die Rückbauarbeiten im Gebäude laufen bereits seit Anfang Mai. Das Gerüst ist am Hauptbau aufgestellt, die Fenster werden getauscht.  Nach dem Fenstertausch sollen die Fassadenarbeiten für das Wärmedämmverbundsystem beginnen, außerdem wird das Dach neu gedeckt. Aktuell werden im Gebäude bereits Heizleitungen und Heizkörper erneuert.  Während der Baumaßnahmen wird der Unterricht aus den betroffenen Räumen ausgelagert. Dafür stehen vier Interims-Klassenräume auf dem Schulhof zur Verfügung.

Der erste Bauabschnitt am Hauptbau wird voraussichtlich im November dieses Jahres fertig, anschließend beginnen dann die Arbeiten am Hauptbau Süd. Danach folgt zunächst der Pavillon West und anschließend der Pavillon Ost (Grundschule).  Nach Abschluss der Baumaßnahmen an der Albert-Schweitzer-Schule wird die Pestalozzischule saniert.

Der Schulhof der Albert-Schweitzer-Schule zwischen Pavillon-Ost und Pavillon-West ist bereits fertiggestellt: Entstanden sind verschiedene attraktive Aufenthalts- und Spielbereiche, wie Kletter- und Balancierstrukturen, eine Rutsche, Sitzelemente und Reckstangen. Ein Sonnensegel über der zentralen Spielinsel spendet Schatten an sonnigen Tagen, außerdem wurden zwei neue Bäume gepflanzt und die vorhandene Böschung mit Stauden, Gräsern und Sträuchern aufgewertet.

Im Zuge der Schulhofsanierung wurden bereits die Gebäudesockel gedämmt. Im Bereich des Haupteingangs im Nord-Westen gehen demnächst die Bauarbeiten für das neue Kleinspielfeld sowie der Oberflächenerneuerung los. Die neuen Sitzmauern in diesem Bereich laden auch hier zum Verweilen ein.
18.6.24

 

Stadt baut neue Bushaltestelle

Göppingen. Die Bauverwaltung baut kontinuierlich die Bushaltestellen im Stadtgebiet in barrierefreie Haltestellen mit Wetterschutz um. Sie sorgt damit für die bessere Funktionalität des Öffentlichen Nahverkehrs. In den kommenden Tagen wird mit dem Bau der neuen Bushaltestelle „Agentur für Arbeit“ in der Mörikestraße begonnen.Diese ersertz die Haltestelle in der Poststraße. Um die geradlinige Anfahrbarkeit der Busse zu gewährleisten, muss der Bordstein vorgezogen und die Fahrbahn verschmälert werden. Durch die gewonnenen Flächen kann das vorhandene Baumbeet vergrößert werden.

Für den Haltestellen- und den anzugleichenden Wegebereich wird erstmalig ein klimafreundliches Pflaster zum Einsatz kommen. Die Fahrtrichtung nach Norden ab dem Kreisverkehr Poststraße wird gesperrt. Eine Umleitung über die Post-/ Theodor-Heuss-Straße oder die Schützenstraße wird ausgeschildert. Die Fahrtrichtung nach Süden bleibt bestehen. Die stadtauswärtsfahrenden Busse müssen während der Baumaßnahme eine Umleitung fahren. Die Haltestelle Feuerwehr Nord wird in dieser Zeit nicht angefahren.
18.6.24

 

Obduktion: Frau wurde ermordet - Zwei Männer festgenommen

Schwäbisch Gmünd. Nachdem am Freitagabend eine 67 Jahre alte Ukrainerin in einer Wohnung im Gmünder Stadtteil Oststadt unter zunächst ungeklärten Umständen gestorben ist, hat die Obduktion der Frau am Sonntag ergeben, dass sie infolge eines Gewaltverbrechens zu Tode kam. Im Rahmen der intensiven Ermittlungen der Soko Park konnten am Sonntagnachmittag zwei Männer aus Schwäbisch Gmünd als Tatverdächtige ermittelt werden. Der 46-jährige Ukrainer und der 41 Jahre alte Deutsche wurden noch am Sonntagabend festgenommen. Die beiden Männer werden am Montag einem Haftrichter vorgeführt. Zur abschließenden Klärung der Tat sucht die Kriminalpolizei weiterhin Zeugen, die die Frau am Freitag noch gesehen haben. Zeugenhinweise werden unter dem Hinweistelefon 07151 950 333 entgegengenommen.
17.6.24


In Hotel eingebrochen

Salach. In der Nacht zum Sonntag brach ein Unbekannter in eine Hotel in Salach ein. Am Sonntag  gegen 7.40 Uhr stellte ein Zeuge den Einbruch in Salach fest. Den polizeilichen Erkenntnissen zufolge hebelte der Unbekannte ein Fenster zu einem Büroraum auf. Dann stieg der Einbrecher durch das Fenster in das Gebäude ein. In einem Büro fand er wohl Bargeld und Elektronikzubehör. Auch nahm er einen Rollkoffer mit Kleidung mit. Die Polizei Eislingen (Tel. 07161/8510) hat Spuren gesichert und die Ermittlungen aufgenommen. Die Höhe des Sachschadens am Gebäude wird auf rund 300 Euro geschätzt.
17.6.24

 

Auto in Flammen

Bad Überkingen. Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten zu einem brennenden Fahrzeug im Überkinger Ortsteil Oberböhringen aus. Denn an der Zufahrt zu einem hatte der Wagen Feuer gefangen. Der Fahrer konnte sein Auto stoppen und unverletzt verlassen. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Dennoch brannte der konventionell angetriebene Pkw vollständig aus. Polizei und Feuerwehr gehen von einem technischen Defekt im Motorraum aus. Die Höhe des Schadens wird von der Polizei auf mehrere tausend Euro geschätzt.
17.6.24

 

Frau stirbt unter ungeklärten Umständen

Schwäbisch Gmünd.  Das Kriminalkommissariat Aalen sucht dringend Zeugen, nachdem am Freitagabend eine 67 Jahre alte Frau in einer Wohnung im Gmünder Stadtteil Oststadt unter bislang ungeklärten Umständen gestorben ist. Die Frau starb schließlich kurz nach Eintreffen der Rettungskräfte, die von einem Bekannten der Frau verständigt wurden.

Die hinzugerufene Kriminalpolizei hat am Freitagabend umgehend die Ermittlungen aufgenommen. Da bislang völlig unklar ist, wie sich die Frau die letztlich tödlichen Verletzungen zugezogen hat, wurde beim Kriminalkommissariat Aalen die Sonderkommission Park einberufen. Aktuell kann weder ein Unfallgeschehen, noch ein Gewaltverbrechen ausgeschlossen werden.

In diesem Zuge wurde mittlerweile ein Hinweistelefon eingerichtet, das unter der Nummer 07151 950 333 erreichbar ist. Die Kriminalpolizei sucht dringend Zeugen, die die Frau kannten und Hinweise zu ihren täglichen Gewohnheiten und sozialen Kontakten geben können. Insbesondere Zeugen, denen die Frau am Freitag aufgefallen ist, werden dringend gebeten, sich bei der Kripo zu melden.

Die Frau war ca. 160 cm groß, von korpulenter Statur und hatte dunkelblonde / rötliche, schulterlange Haare. Am Freitag war sie nach aktuellem Ermittlungsstand mit einem schwarzen T-Shirt, einer grünen Weste mit Kapuze und einer dunklen Leggins bekleidet. Vermutlich führte sie eine braune Tasche mit sich.
15.6.24

 

Brand in Hühnerstall: 100 Tiere tot

Lorch. Am Freitag brach gegen 1.30 Uhr in einem Hühnerstall eines Kleintierzuchtvereins an der K3334 in Lorch ein Feuer aus. Etwa 100 Hühner verendeten bei dem Brand. Als mögliche Brandursache werden Wärmelampen vermutet, die das Feuer entfacht haben könnten. Die Feuerwehr, die mit acht Einsatzfahrzeugen sowie 34 Einsatzkräften vor Ort war, hatte keine Chance, die Hühner zu retten. Insgesamt wird der entstandene Sachschaden auf etwa 10.000 Euro geschätzt.
15.6.24

 


Hochbetrieb herrschte am Maientags-Samstag nach dem Festzumzug auf dem Fetsplatz bei der EWS-Arena. Foto: Bettina Fritz

Maientagsrede: OB reicht neuem Gemeinderat die Hand zum Miteinander

Göppingen. In seiner Maientagsrede hat Oberbürgermeister Bezug auf den 75. Geburtstag des Grendgesetzes genommen.  „Das Grundgesetz ist mehr als nur ein Dokument. Es ist das Fundament unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung und der Garant für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit. Es ist der Rahmen, in dem wir unsere Meinungen frei äußern, unsere Religion frei ausüben und unsere Lebensweisen frei gestalten können. Dieses 75-jährige Jubiläum ist eine gute Gelegenheit, uns daran zu erinnern, welche Errungenschaften wir gemeinsam erzielt haben und wie wichtig es ist, diese Werte zu verteidigen. Als Oberbürgermeister bin ich zu einer gewissen Neutralität verpflichtet. Doch als Diener des Staates, der Stadt und ihrer  Bürger bin ich auch verpflichtet, diese Werte zu schützen. Bei meiner Wahl habe ich ein Versprechen abgegeben. Ich habe gesagt, dass der erste Bürger der Stadt auch der erste sein muss, der sich gegen die Feinde der Demokratie stellt. Deshalb sichere ich Ihnen allen zu, solange ich Oberbürgermeister bin, werde ich mich mit allem, was ich habe, für die Demokratie einsetzen.

Und die Mehrheit in unserer Stadt will Freiheit und Demokratie. Das haben Sie auch am vergangenen Sonntag bei den Europa- und Kommunalwahlen bewiesen.  Zu den Ergebnissen der Wahl hat jeder eine andere Meinung. Doch eines ist mir wichtig: Bei allen Unterschieden zwischen den Parteien und Gruppierungen sind alle Gewählten unserer Verfassung verpflichtet. Und die Mehrheit der Wähler hat ein Zeichen gesetzt, dass sie für den Schutz der Verfassung und der Demokratie sind, auch gegenüber denen, die vielleicht erst durch Wahlen in die Lage kommen diese anzugreifen.

Ich werde heute keine Namen oder Parteien nennen, deshalb spreche ich nun alle an, deren Verfassungstreue in Frage steht: Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie unfair behandelt werden und dass Sie auf dem Boden der Verfassung stehen, dann beweisen Sie es uns! Zeigen Sie, dass Sie das Beste für unsere Stadt wollen, denn darum geht es im Gemeinderat. Es geht um das Wohl unserer Stadt, nicht um das Ego Einzelner oder von Parteien. Es geht nicht darum, den politischen Gegner zu schwächen oder sich selbst in eine bessere Position für die nächste Wahl zu bringen. Und es geht auch nicht darum, andere abzustrafen, weil sie nach Meinung mancher das „falsche“ Parteibuch haben.

Kommunalpolitik darf nicht durch zu viel Parteipolitik gelähmt werden. Es geht darum, gemeinsam Lösungen zu finden, die Göppingen voranbringen und das Leben der Bürgerinnen und Bürger verbessern. Ich reiche dem neuen Gemeinderat die Hand zum Miteinander. Doch zum Miteinander gehören immer zwei. Wir müssen uns alle klar zu den Werten der Verfassung bekennen und manchmal müssen wir dazu auch unser Ego hintenanstellen, um die Stadt voranzubringen. Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, die Herausforderungen, vor denen wir stehen, anzugehen. Wir müssen verstärkte Maßnahmen im Bereich Klimaschutz und Klimafolgenanpassung ergreifen. Hier gilt es auch, die Mobilitätswende durch eine zukunftsfähige Infrastruktur voranzutreiben. Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, die Bildungsgerechtigkeit in Göppingen sicherzustellen.“

Zuvor hatte Maier in seiner Rede allen Ehrenamtlichen gedankt, die das Jahr über in vielfältiger Forme das Gemeinwesen unterstützt haben. Dabei schloss er die Leistungen der Feuerwehr und Rettungskräfte beim zurückliegenden Hochwasser ausdrücklich mit ein.
15.6.24

 

B 10 am Donnertag gesperrt

Gingen. Am Donnerstag, 20. Juni, führt die Straßenmeisterei Geislingen Unterhaltungsar-beiten an der B 10 durch. Zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit muss hierzu die B 10 zwischen den Anschlussstellen Süßen und Gingen in Fahrtrichtung Geislingen bzw. Ulm voll gesperrt werden.  Die Arbeiten im Straßenbereich beginnen um 9.30 Uhr und enden um 14. 30 Uhr.   Eine Umleitung über die L 1214 (alte B 10) wird eingerichtet.
14.6.24

 

Mit Motorrad auf Auto aufgefahren und schwer verletzt

Gruingen. Nicht aufgepasst hat ein 17-Jähriger am Donnerstag bei Gruibingen. Kurz nach 22 Uhr war ein 17-Jähriger mit seiner Aprilia auf der Landstraße 1213 (Boller Straße) von Gruibingen in Richtung Weilheim a.d. Teck unterwegs. Vor ihm fuhr eine 23-Jährige mit einem Pkw. Die Autofahrerin musste ihr Fahrzeug auf Höhe Rasthof verkehrsbedingt stark abbremsen. Das sah der Jugendliche wohl zu spät und krachte in das Heck des Wagens. Durch den heftigen Aufprall wurde der junge Fahrer von seinem Motorrad geschleudert.  Die Aprilia bohrte sich in das Heck des Pkw und blieb dort stecken. Ein Rettungswagen brachte den Motorradfahrer in eine Klinik. Die Polizei Geislingen hat den Unfall aufgenommen und ermittelt nun den genauen Unfallhergang. Den Schaden an dem total beschädigten Zweirad schätzt die Polizei auf ungefähr 3.000 Euro. An dem Pkw wird der Schaden auf rund 6.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
14.6.24

 

Hecke und Carport brennen

Schlierbach. Unachtsam war ein Mann am Donnerstag in Schlierbach. Zur Mittagszeit flammte ein 83-Jähriger Unkraut in der Max-Eyth-Straße ab. Dabei setzte er mit seinem Gasbrenner eine daneben befindliche Thuja Hecke in Brand. Das Feuer griff auf einen Carport über. Der stand auf dem Grundstück und wurd erheblich beschädigte. Anwohner konnten durch schnelles Eingreifen ein weiteres Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude verhindern und den Brand löschen. Durch das Feuer entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro. Die Feuerwehr war mit elf Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen vor Ort.
14.6.24

 

Schon 200 000 Euro auf Spendenkonto

Kreis Göppingen. Über 200.000 Euro an Spendengeldern konnte der Landkreis Göppingen mittlerweile für Betroffene des Hochwassers vom ersten Juni-Wochenende sammeln. Landrat Edgar Wolff kündigt eine schnelle Unterstützung für die Betroffenen an.

Über die beiden Spendeninitiativen, an denen der Landkreis Göppingen beteiligt ist – das kreiseigene Spendenkonto bei der Kreissparkasse Göppingen und den Anteil am Gemeinschaftskonto der Landkreise Göppingen, Rems-Murr, Ostalb und Ludwigsburg – kamen mit Stand 13.Juni 101.235,73 Euro an Hilfen zusammen.  Nach der Ankündigung des VfB Stuttgart, gemeinsam mit Mercedes-Benz / Mercedes-Benz Bank, Porsche und JAKO eine Spende in Höhe von 500.000 Euro für die Gemeinschaftsaktion der vier Landkreise zu spenden, erhöht sich das Gesamt-Spendenaufkommen für den Landkreis Göppingen damit auf  226.235,73 Euro.

Vom Hochwasser betroffene Haushalte können über ein Antragsformular, das auf der Homepage des Landratsamts Göppingen (lkgp.de/hochwasserhilfe) zur Verfügung steht und auch über kreisangehörige Städte und Gemeinden verfügbar gemacht wird, eine einmalige Soforthilfe (Geldbetrag) beantragen. Dazu muss das Formular ausgefüllt und im Rathaus der entsprechenden Stadt oder Gemeinde eingereicht werden. Nach Überprüfung der Daten auf ihre Richtigkeit wird das Formular von der Stadt bzw. Gemeinde an das Landratsamt Göppingen weitergeleitet. Antragsberechtigt sind Privathaushalte in Härtefällen. Ob ein Härtefall vorliegt, bestimmt zunächst maßgeblich die Schadenshöhe, wobei hier grundsätzlich ab einem Schaden von 1.000 Euro von einer Antragsberechtigung ausgegangen werden kann.  Das Landratsamt priorisiert die Anträge insbesondere nach dem Ausmaß der Betroffenheit (Schadenshöhe). Auch soziale Faktoren können bei der Priorisierung Berücksichtigung finden. Die Soforthilfe wird nach erfolgter Prüfung per Überweisung an die betroffenen Haushalte zeitnah ausbezahlt.
14.6.24

 

Einbrecher kommt über Kellerfenster
Lauterstein. In den vergangenen Tagen brach ein Unbekannter bei Lauterstein in ein Haus ein. 
Der Täter war in der Nacht zum Dienstag am Werk. Zwischen 23 Uhr und 17 Uhr hebelte der Unbekannte an einem Haus in der Straße Am Steinriegel in Nenningen ein Kellerfenster auf. So gelangte er in das Innere. Dort durchsuchte er die Räume nach Wertgegenständen und fand wohl Schmuck. Den machte er zu seiner Beute und flüchtete unerkannt. Die Polizei sicherten die Spuren und sucht nun nach dem Einbrecher.
14.6.24

 

Gästeführer am Limes werden 

Ostalbreis. Das Unesco-Welterbe Limes verläuft auf rund 60 Kilometern durch den Ostalbkreis und ist mit seinen archäologischen Freilichtanlagen, Rekonstruktionen und Museen ein attraktives Ausflugsziel für Urlaubsgäste wie Einheimische. Dieses historische Erbe aus der Römerzeit, zu dem unter anderem auch das am Limes in Deutschland einzigartige Limestor Dalkingen gehört, machen die Limes-Cicerone als zertifizierte Gästeführer in ihren Führungen entlang des Welterbes anschaulich und erlebbar. Zur Verstärkung des Teams bietet die Deutsche Limeskommission ab November 2024 wieder einen Lehrgang für künftige Limes-Cicerones an. Anmeldefrist ist der 15. Juli 2024.  Bei Fragen zum Lehrgang oder den späteren Einsatzmöglichkeiten gibt das Landratsamt Ostalbkreis gerne Auskunft: Heidrun Heckmann, Tel. 07361 503-1315, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..
14.6.24.

 

Schülergruppe aus Znaim begrüßt

Geislingen.  Der Geilsinger Oberbürgermeister Frank Dehmer empfing im Rahmen eines Schüleraustauschs eine Gruppe von fünfundzwanzig Jugendlichen aus Znaim gemeinsam mit ihren deutschen Austauschpartnern vom Helfenstein- und Michelberggymnasium, sowie deren Lehrkräften im Rathaus.

Die Jugendlichen wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und besuchten sowohl die Galerie und die Museen im Alten Bau als auch den „Treffpunkt Südmährer“. Während dieser Besuche erhielten sie von Oberbürgermeister Dehmer einen Einblick in die Patenschaft der Stadt mit den Südmährern, die geschichtlichen Hintergründe der Vertreibung der Sudetendeutschen und deren Bedeutung für Gegenwart und Zukunft – insbesondere in Bezug der Bedeutung für Europa und den Frieden.

Ein besonderes Highlight war der Besuch im „Treffpunkt Südmährer“, wo die Jugendlichen die Gelegenheit hatten, mehr über die Geschichte der Vertreibung zu erfahren. Begleitet wurde die Gruppe von Frau Dr. Karin Eckert, die auch Mitglied des Patenschaftsausschusses ist.
14.6.24

 

Trinkwasser in Albershausen wieder einwandfrei

 Aölbershausen. Aufgrund der aktuellen Untersuchungsergebnisse kann das Trinkwasser in der wassertechnischen Hochzone von Albershausen wieder uneingeschränkt verwendet werden. Das Trinkwassernetz wird vorsorglich bis auf weiteres gechlort. Ebenso werden in den nächsten Wochen noch weitere Trinkwasseruntersuchungen durchgeführt.
13.6.23

 

Senior lässt sich nicht betrügen

Bad Boll. Mittwochfrüh reagierte ein Mann in Bad Boll richtig, als er eine Nachricht von seiner angeblichen Tochter erhielt. Gegen 3.40 Uhr erhielt der Mann eine Nachricht über einen Messengerdienst. Die Unbekannte gab sich als Tochter des Mannes aus. Die Schreiberin teilte mit, dass sie eine neue Telefonnummer hätte. Noch bevor es zu Forderungen kam, nahm der Senior Kontakt zu seiner richtigen Tochter auf. Die wusste von nichts und so flog der Betrugsversuch auf. Die Polizei Bad Boll ermittelt nun nach dem Täter. Zu einem Schaden kam es nicht. Die Polizei wird sie am Telefon nie um ihr Bargeld und / oder ihre wertvollen Gegenstände bitten.
13.6.23

 

Flutkatastrophe: Schorndorf bitte Land und Bund um finanzielle Hilfe

Schorndorf. Oberbürgermeister Bernd Hornikel hat sich aufgrund der Folgen der Flutkatastrophe für seine Stadt direkt an den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und an Bundeskanzler Olaf Scholz gewandt und finanzielle Unterstützung gefordert.  „Wir stehen vor einer gewaltigen Herausforderung, die wir aus eigenen Mitteln nicht bewältigen können“, heißt es in den Schreiben.

Nach ersten Eindrücken beläuft sich die Schadensumme allein für die Stadt Schorndorf als Kommune auf 30 bis 35 Millionen Euro. Hinzu kommen geschätzte Schäden an der Wieslauftalbahn in Höhe von rund 20 Millionen Euro, wovon die Stadt Schorndorf als Miteigentümer 25 Prozent zu tragen hat. „Die Stadt Schorndorf braucht sofortige und substanzielle finanzielle Unterstützung, um die notwendigen Maßnahmen ergreifen und den Wiederaufbau beginnen zu können“, heißt es weiter.

Ohne finanzielle Unterstützung von Land und Bund seien zudem Investitionen in die Zukunft der Stadt, wie in eine klimaangepasste Innenstadt oder eine klimaneutrale Energieversorgung, aufgrund der Kosten des Wiederaufbaus nicht zu stemmen. Die Hilfe von Bund und Land sei jetzt entscheidend, um eine Katastrophe noch größeren Ausmaßes zu verhindern. „Ohne diese Hilfe stehen wir vor dem realen Risiko, dass unsere Stadt und der soziale Zusammenhalt innerhalb der Gesellschaft langfristig Schaden nehmen und viele unserer Bürger ihre Existenzgrundlage verlieren werden.“
13.6.24

 

Außenfassade fängt Feuer

Geislingen. Ein Schwelbrand führte am Mittwoch zu einem Feuerwehreinsatz an einem Gebäude in Geislingen.Gegen 11.15 Uhr rückten die Einsatzkräfte zu einem Brand in der Karlstraße aus. Nach Erkenntnissen der Polizei führten dort Handwerker Dichtungsarbeiten auf einem Balkon eines Gebäudes durch. Nässe sollte dort mit Hilfe eines Brenners beseitigt werden. Dabei soll sich die Wandverkleidung aus Holz erhitzt haben. In der Folge entstand hinter der Verkleidung ein Schwelbrand. Die Feuerwehr löschte den Brand und entfernte Teile der Fassadenverkleidung. Laut Polizei ist geringer Schaden entstanden.
13.6.23
 

 

Schuler will Werke in Erfurt verkaufen 

Göppingen/Erfurt.  Wie sich der Schuler-Standort Erfurt langfristig sichern lässt, darüber hat Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee bei einem Besuch mit Vertretern des Unternehmens diskutiert. „Unser Werk in Erfurt ist ein exzellenter und wettbewerbsfähiger Standort für Schwermaschinenbau mit einer über 125-jährigen Tradition, hervorragend ausgebildeten Fachkräften, einem hochmodernen Maschinenpark und einer optimalen Infrastruktur“, betonte Dr. Joachim Schönbeck, Vorstandsvorsitzender des Mutterunternehmens Andritz. „Derzeit und perspektivisch ist für Schuler aber eine Auslastung und damit ein profitabler Betrieb nicht möglich.“ Schuler prüft derzeit die Veräußerung der beiden Werksbereiche, die in besonderem Maße von der Unterauslastung betroffen sind: das Schweißwerk und die mechanische Fertigung. „Wir ziehen natürlich die Fortführung unter einer anderen Eigentümerschaft der Schließung vor“, so Dr. Schönbeck. „Schuler würde dabei als Kunde die Kapazitäten weiterhin nutzen.“

Wirtschaftsminister Tiefensee hob als ein wichtiges Ergebnis seines Gesprächs mit der Schuler-Geschäftsführung hervor, dass innerhalb der nächsten zwölf Monate für die Beschäftigten der genannten Bereiche keine Entlassungen vorgenommen werden sollen. „Diese Zeit wollen wir nutzen, um an einer Perspektive für den Standort zu arbeiten.“ Dafür hat der Minister auch die Unterstützung des Landes und insbesondere der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) zugesagt. „Das Schuler-Werk Erfurt verfügt nicht nur über eine eindrucksvolle Geschichte, sondern auch über engagierte Beschäftigte“, sagte Tiefensee. „Dass der tiefgreifende Strukturwandel in der Automobilindustrie zu einer Unterauslastung geführt hat, ist bedauerlich. Wir werden jetzt alles daransetzen, um diesen Standort zukunftssicher zu machen – auch weil auf Deutschland im Bereich Elektromobilität und Wasserstoffwirtschaft in den nächsten Jahren industrielle Herausforderungen zu kommen, die den Bedarf an Schwermaschinenbau steigern werden.“ Schuler sieht Möglichkeiten, mit seinen Kompetenzen in diesen Bereichen perspektivisch neue Geschäftsfelder zu entwickeln.

„Wir freuen uns, bei der Suche nach Interessenten auf die Unterstützung des Wirtschaftsministeriums und der Landesentwicklungsgesellschaft zählen zu dürfen“, sagte Schuler-Arbeitsdirektor Thomas Kamphausen. Tiefensee ergänzte: „Selbstverständlich würden wir auch prüfen, inwieweit wir einen potenziellen Investor im Rahmen des vorhandenen Förderinstrumentariums unterstützen können.“ Derzeit arbeiten rund 380 Menschen für Schuler in Erfurt, 2.500 in Deutschland und 5.000 weltweit. Andritz beschäftigt global etwa 30.000 Mitarbeiter.
13.6.24

 

Wälder werden gekalkt

 Ostalbkreis. „Die bundesweite Bodenzustandserhebung hat gezeigt, dass eine gezielte Kalkung von Waldflächen die vom Menschen verursachte Versauerung der Waldböden abmildert, die Bäume in ihrer Vitalität und Widerstandskraft gegenüber Trockenheit stärkt und ein reiches Bodenleben fördert. Gesunde Waldböden sind eine Grundvoraussetzung für ein vielfältiges Bodenleben und stabile Waldbestände. Aus diesen beziehen wir unter anderem über 70 Prozent unseres Trinkwassers im Land“, erläutert der Kalkungsbeauftragte der Unteren Forstbehörde im Landratsamt Ostalbkreis Jan Lehmann .

Wie die Landkreisverwaltung mitteilt, findet ab 1. Juil auf Waldflächen des Forstbetriebes Blauwald eine Bodenschutzkalkung statt. Die Kalkung wird mit einem Hubschrauber durchgeführt. Die zu kalkenden Waldgebiete liegen zwischen Ebnat und Unterkochen nördlich und südlich der L 1084. Zu einer Behinderung des Straßenverkehrs wird es nicht kommen. Je nach Wetterlage wird die Maßnahme rund zwei Wochen in Anspruch nehmen. In dieser Zeit kann der Waldzutritt räumlich eingeschränkt sein.

Baden-Württemberg setzt seit rund zehn Jahren Gemische aus natürlichem Dolomitgestein, Holzasche und Wasser für die Bodenschutzkalkung ein. Eine gesundheitliche Gefährdung für Menschen durch das Kalkmaterial besteht nicht. In den berührten Waldgebieten kommt es während der Ausbringungsarbeiten zu Wegesperrungen. „Waldbesucherinnen und Waldbesucher sollten die Sperrhinweise beachten, denn es ist mit einem erhöhten LKW-Verkehr aufgrund der Materialanlieferungen sowie mit gelegentlich herabfallenden Klumpen verbackenen Kalkstaubs aus dem Streukübel des Helikopters zu rechnen“, betont Lehmann. Je nach Windrichtung- und stärke könne es sein, dass der feine Kalkstaub auch bis in die unmittelbar angrenzenden Wohngebiete getragen wird. Hier bestehe aber kein Grund zur Besorgnis, denn schon der nächste Regenschauer werde den Kalkstaub  in den Boden spülen, wo er auch hin solle.
13.6.23

 

Färber: Zukunft für Verbrennungsmotor auch nach 2035

Kreis Göppingen. Das Auto ist mit über 75 Prozent an der Verkehrsleistung für die meisten in Deutschland noch immer das wichtigste Verkehrsmittel. Mehr als 70 Prozent der Transportleistung im Güterverkehr werden durch Lkw erbracht. „Für viele Menschen und Betriebe – gerade auch in ländlichen Räumen wie bei uns – sind Pkw und Lkw alternativlos. Insbesondere dann, wenn Busse, Bahnen oder Güterverkehr aufgrund fehlender Anbindungen nicht verfügbar sind“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Färber. Laut Bundesverkehrsministerium ließen aktuelle Prognosen bei insgesamt steigender Verkehrsleistung allenfalls eine geringfügige Verlagerung auf andere Verkehrsträger erwarten. „Effektiver Klimaschutz im Verkehr wird nicht über die Verdrängung von Pkw und Lkw gelingen, sondern nur dann, wenn wir Auto, Lkw, Bus und Bahn klimafreundlicher machen. Wir müssen die Emissionen insgesamt senken und dabei gleichzeitig die individuelle Mobilität sowie die Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze erhalten“, macht Färber deutlich.

„Für einen effektiven Klimaschutz im Verkehrsbereich müssen alle verfügbaren technischen und regulativen Möglichkeiten für alternative klimafreundliche Antriebe und Kraftstoffe genutzt werden. Insbesondere mit Blick auf den motorisierten Individualverkehr gehören dazu E-Fuels, Wasserstoff, fortschrittliche, abfallbasierte Biokraftstoffe und nachhaltig zertifizierte Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse wie auch die Elektromobilität“, erläutert der CDU-Parlamentarier die Position seiner Fraktion.

Vor allem E-Fuels bieten große Potenziale für CO2-Einsparungen. „Sie sind klimafreundlich, können mit Verbrennungsmotoren betrieben werden und setzen – anders als herkömmliche Kraft- und Brennstoffe – bei der Verbrennung nur so viel CO2 frei, wie sie zuvor bei ihrer Erzeugung gebunden haben. Zudem sind sie – so wie Biokraftstoffe – dort einsetzbar, wo bislang fossile Kraftstoffe verwendet werden. Es braucht hierfür auch keine zusätzliche Tankinfrastruktur“, erklärt Färber im Detail. „Der Verbrennungsmotor muss auch nach 2035 eine Zukunft haben. Es macht keinen Sinn, bei uns die bestehenden Fahrzeuge ins Ausland zu exportieren, wo sie mit fossilen Kraftstoffen weitergefahren werden, nur damit wir bei uns auf Elektromobilität umsteigen können. Die große Verbrenner-Bestandsflotte muss auch bei uns weiter klimafreundlich genutzt werden können. Ein Verbot ist der falsche Weg“, betont Färber.
13.6.23

 

Nach kurzem Gruß gegen Baum geprallt

Göppingen. Am Mittwoch kam es bei Göppingen zu einen Unfall, weil die 23-Jährige grüßte und dabei nach rechts von der Straße abkam. Gegen 20 Uhr fuhr die Fahrerin des Pkw in der Göppinger Straße. Sie kam von Ursenwang und war in Richtung Göppingen unterwegs. Wie die 23-Jährige später der Polizei berichtete, war sie durch einen Bekannten kurz abgelenkt, der ihr entgegenkam und grüßte. Als die Frau wieder nach vorne schaute, war es zu spät. Ihr Fahrzeug stieß gegen einen Bordstein. In der weiteren Folge fuhr das Auto weiter und prallte gegen einen Baum. Dort kam ihr Fahrzeug zum Stehen. Durch den heftigen Aufprall zog sich die 23-Jährige Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte sie in eine Klinik. Der Wagen war total beschädigt und musste abgeschleppt werden. Den Schaden an dem Auto schätzt die Polizei Göppingen auf rund 6.000 Euro.>
13.6.23

 

MIT-Spektakel lockt trotz Regen  

Kreis Göppingen. Auf den Regen hätte die Organisatoren der größten Unternehmer-Party im Land gern verzichtet, doch das schlechte Wetter hatte auf die optimistische Stimmung der mehr als 100 Gäste beim MIT-Spektakel im Göppinger Stauferwald  keinen Einfluss. Am Vorabend der Europa- und Kommunalwahlen hatten die Besucher das gute Gefühl, dass die von Mittelständlern und Kandidaten unterstützte CDU am Wahltag strak abschneiden wird. Der Kreisvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) in Göppingen, Ralf Semmler, freute sich ob des guten Zuspruchs der Veranstaltung, bedankte sich bei allen Helfern und vor allem bei Karl Göbel, der das Gelände am Stauferwald nach dem wegen Dauerregen abgebrochenen Staufer-Spektakel am Wochenende zuvor wieder hergerichtet hatte und bewirtschaftete. Semmler unterstrich, dass die MIT künftig einen engen Kontakt zu den neu gewählten CDU-Vertretern in den Gemeinderatsgremien und im Kreistag suchen wolle, um dort aktuelle Themen der Wirtschaft zu verankern. Hierzu habe man bei der MIT auch einen separaten Arbeitskreis gegründet. Die Europawahl müsse auch zu einem Umdenken in der bundesdeutschen Politik führen, so Semmler. So wie bisher könne es nicht weitergehen, so der MIT-Chef und kritisierte die unternehmensfeindliche Wirtschaftspolitik der Ampel. CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer zog eine positive Bilanz des zurückliegenden Wahlkampfs. Die Kandidaten seien hoch motiviert. Sie hoffe, dass die gute Stimmung und die Bereitschaft, sich für die CDU zu engagieren, auch nach der Wahl

Erhalten bleibe. Der Europaabgeordnete und Vizepräsident des europäischen Parlaments, Rainer Wieland, warb für die europäische Idee. Der EU werde oftmals zu Unrecht die Schuld in die Schuhe geschoben, wie zum Beispiel beim Thema Bürokratie. Die Vorgaben kämen vielmehr häufig vom Bund, den Ländern oder den Kommunen. Ein Grund sei, dass niemand mehr Verantwortung nehmen und sich lieber hinter Paragraphen und Erlassen verstecken wolle. Wieland sprach sich auch gegen einen Austritt Deutschlands aus der EU aus. Dies würde das Land um viele Jahre zurückwerfen und sich auf die wirtschaftliche Entwicklung negativ auswirken.

Während Karl Göbel und sein Helferteam die Partygäste mit Leckerei aus der Küche, sowie mit Getränken bestens versorgte, sorgte das Duo „Nightbirds“ aus Göppingen  bestens  für den musikalischen Teil der Veranstaltung, zu der auch der Bundestagsabgeordnete Hermann Färber, die Europakandidatin Angela Schweizer, Vorstandsmitglieder der MIT aus den Nachbarlandkreisen, Unternehmer, sowie zahlreiche CDU-Ortsvorsitzende Kandidaten für die Kommunalparlamente gekommen waren. Den ganzen Abend über zogen sie ihre persönliche Wahlkampfbilanz und orakelten über den Ausgang des Urnengangs.>
13.6.23

 

Hochschwasser: Stadt hilft Betroffenen

Die Bilanz des Starkregens und Hochwassers tritt immer deutlicher zutage. Jetzt gibt es schnelle Hilfe für die Betroffenen. Diese können der Stadt Göppingen unter Angabe der persönlichen Daten melden, dass sie eine Härtefallhilfe in Form einer einmaligen Soforthilfe (Geldbetrag) benötigen.  Hierfür steht ein Teil des „Spendenkonto Hochwasser“ der Landkreise Göppingen, Rems-Murr-Kreis, Ostalbkreis, Ludwigsburg und das von der Kreissparkasse Göppingen eingerichtete Spendenkonto zur Verfügung.

Die Härtefallhilfe wird pro Haushalt gewährt. Das Formular der Stadt Göppingen findet sich auf www.goeppingen.de/hochwasserhilfe, sowie im Rathaus, den Bezirksämtern und im i-Punkt.  Dieses ist dann ausgefüllt bei der Bußgeld- und Ortspolizeibehörde / Leitung Laura Schroeder, abzugeben. Kontakt: Laura Schroeder, Telefon  07161 650-3110, Mail: lschroeder@goeppingen.de.

Aufgrund der begrenzten Mittel kann keine Auszahlung garantiert werden. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Soforthilfe besteht nicht.  Bei der Auszahlung der einmaligen Soforthilfe orientiert sich der Landkreis Göppingen neben der Schadenshöhe auch an sozialen Faktoren (beispielsweise Personen mit niedrigem Einkommen, Personen, die Sozialhilfe oder Leistungen nach SGB XII bzw. SGB II beziehen). Ein Nachweis hierüber kann dem Antrag in Kopie beigelegt werden.  Weitere Informationen auf www.goeppingen.de/hochwasserhilfe sowie im Antragsformular.
12.6.24

 

Bei Innovationen auf Nachhaltigkeit geachtet

Schwäbisch Gmünd (sv). Beim Pitch- und Netzwerkevent „Start-up WOW Connect“ in Gmünd versammelten sich vielversprechende Start-ups und junge Talente des Parler-Gymnasiums im in:it co-working lab, um ihre Projekte vorzustellen. Jessica Lauren Passler, Managerin des in:it co-working lab, eröffnete die Veranstaltung. Lukas Kresser, Projektmanager bei der Landeskampagne Start-up BW Young Talents, bedankte sich besonders für das Engagement der teilnehmenden Start-ups und Schüler-Teams.

In einer Welt, die sich stetig weiterentwickelt, sind innovative Lösungen gefragt, die sowohl Schülern als auch Unternehmen neue Perspektiven bieten. Kevin Costa und Carlo Mailänder haben mit „Bloom Future“ eine solche Lösung entwickelt. Ihre KI analysiert Alltagsgespräche und generiert daraus Berufsideen, um die Kommunikationsbarriere zwischen potenziellen Auszubildenden und Unternehmen zu überwinden. Dies eröffnet jungen Menschen neue Karrierechancen und erleichtert Unternehmen die Suche nach passenden Talenten. Parallel dazu stellt Sophia Wessle ihre Kommunikationsagentur „Sundays. Brand Studio“ vor, die darauf spezialisiert ist, Unternehmen durch emotionale und menschliche Ansprache zu unterstützen. Ihre Agentur hilft Firmen, ihre Wirkung zu verbessern und neue Chancen zu nutzen, indem sie eine tiefere Verbindung zu ihrer Zielgruppe aufbauen.

Die Präsentationen der Teams des Parler-Gymnasiums Schwäbisch Gmünd, die von der Lehrerin Dr. Doris Pfleiderer hierbei eng begleitet und unterstützt wurde, boten ebenfalls Einblicke in moderne Technologien und nachhaltige Projekte. Ein herausragendes Beispiel für den Einsatz moderner Technologie ist die Idee des Waldroboter „Waldi“ von Carla Dinser, Janno Klump, Marie Niku, Manuel Rasch und Pia Friedel. Ausgestattet mit künstlicher Intelligenz, kann Waldi Bäume scannen, Käferbefall markieren und Müll sammeln. Zudem verfügt Waldi über eine App zur Routenaufzeichnung und zeigt damit das Potenzial moderner Technologie im Forstwesen. Dieses Team qualifizierte sich für das Landesfinale von Start-up BW Young Talents, das am Donnerstag, 11. Juli, im Rahmen des Start-up BW Summit in Stuttgart stattfinden wird.

Nachhaltigkeit spielt ebenfalls eine zentrale Rolle in der Innovationslandschaft. Ein weiteres bemerkenswertes Projekt des zweiten Teams des Parler-Gymnasiums, bestehend aus Emma Sänger, David Munz, Hanna Jergentz, Paulina Brandt, Annika Walz und Annsophie Theinert, ist ein nachhaltiges Fahrradverleihsystem. Gebrauchte Fahrräder werden mit Dynamos und UV-Platten ausgestattet und können per QR-Code ausgeliehen werden. Die Nutzer haben die Möglichkeit, durch das Radfahren Energie zu erzeugen, um ihre Handys aufzuladen oder Guthaben zu erhalten. Dieses Projekt zielt insbesondere auf eine enge Zusammenarbeit mit Städten ab.

Diese vielfältigen Initiativen zeigen, wie technologische Innovationen und nachhaltige Lösungen die Welt verbessern können – sei es durch die Förderung von Karrieren, die Verbesserung der Unternehmenskommunikation, den Schutz unserer Wälder oder die Förderung umweltfreundlicher Mobilität. Das Event Start-up WOW Connect zeigte erneut eindrucksvoll, wie kreative Ideen und technologischer Fortschritt die Zukunft gestalten können, und bot den Teilnehmern wertvolle Einblicke und Vernetzungsmöglichkeiten.
12.6.24

 

Autismus-Kompetenzzentrum im Freihof

Göppingen. Unterstützung für Menschen im autistischen Spektrum: Auf dem Gelände des Lebenscampus Freihof in Göppingen wird in Kürze ein Autismus-Kompetenzzentrum entstehen – unter der Schirmherrschaft der Christophsheim GmbH, die von der Geschäftsführerin Dagmar Jungblut-Rassl geleitet wird. Dafür wird das ehemalige Herrenhaus auf dem Hofgut Freihof saniert und entsprechend umgebaut. Zur finanziellen Unterstützung des ambitionierten Projekts erhielt die Christophsbad Klinikgruppe kürzlich eine Förderung in Höhe von 85.000 Euro durch das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen.

Die symbolische Scheckübergabe im Landtag erfolgte durch Bauministerin Nicole Razavi. Insgesamt stellt das Ministerium rund 5,1 Millionen Euro zur Förderung des Erhalts und zur Sanierung von 51 Kulturdenkmälern bereit. Rudolf Schnauhuber, Geschäftsführer der Christophsbad Klinikgruppe, und Dagmar Jungblut-Rassl nahmen die finanzielle Unterstützung des Landes dankend an.

„Der Freihof wurde im 19. Jahrhundert von Dr. Heinrich Landerer gegründet und hat eine bedeutende Historie: Nicht umsonst gilt der Freihof für viele als ‚Wiege der Sozialpsychiatrie‘. Dass wir nun unser Autismus-Kompetenzzentrum im ehemaligen Herrenhaus einrichten können und in diesem Zuge eine finanzielle Förderung des Landes erhalten, betrachten wir als Wertschätzung und Privileg“, so Jungblut-Rassl. Rudolf  Schnauhuber ergänzt: „Das Thema Neurodiversität liegt uns sehr am Herzen. Nicht jeder Mensch im autistischen Spektrum benötigt Förderung oder Behandlung. Doch all diejenigen, bei denen ein Unterstützungsbedarf existiert, werden wir in unserem Kompetenzzentrum bestens versorgen.“
12.6.24

 

Feuerwehr : 2500 Euro für den guten Zweck gesammelt 

Geislingen. 24 Einsatzkräfte der Geislinger Feuerwehr nahmen  am Geislinger Sparkassenlauf teil. Jedes Teammitglied lief fünf Kilometer in voller Montur, sprich mit Einsatzjacke, Feuerwehrhelm und teilweise auch Atemschutzgerät auf dem Rücken. Die Einsatzkräfte schwitzten für den guten Zweck und sammelten insgesamt 2.500 Euro Spenden, die je zur Hälfte der Jugendfeuerwehr zur Beschaffung eines neuen Übungsfahrzeuges und dem Verein Paulinchen (Initiative für brandverletzte Kinder) zu Gute kommen. 
12.6.24

 

Zwielichte Handwerker

Göppingen.  Für eine Reinigung des Hofraumes verlangten Unbekannte am Dienstag in Göppingen mehrere hundert Euro. Am Montag sprachen die Unbekannten eine Seniorin in der Marstallstraße an. Die Frau hielt sich gerade im Garten auf und wurde von einem der Männer auf den verschmutzten Hofraum hingewiesen. Nach einer kurzen Probereinigung der Pflastersteine machte der "Chef" für die Reinigung des gesamten Hofraumes ein Angebot über mehrere hundert Euro. Die Frau nahm das Angebot an und die angeblichen Handwerker machten sich an die Arbeit. Die dauerte nicht einmal drei Stunden. Nach getaner Arbeit forderten die angeblichen Handwerker knapp das Doppelte der vereinbarten Kosten, ohne eine Rechnung zu stellen. Nachdem die Seniorin eine Zahlung verweigerte, ließen die Unbekannten nicht locker und forderten von der Hausbesitzerin zwei Kupferwasserhähne. Die könnte sie zum Teil mit der Arbeitsleistung verrechnen, so dass von ihr nur noch eine Zahlung von rund 800 Euro geleistet werden müsste. Auch das lehnte die Frau ab und die Männer verschwanden. Am darauffolgenden Tag wollten die Männer wieder kommen, um nun das Geld zu kassieren. Erschienen sind sie nicht, allerdings hinterließen sie wohl eine überteuerte Rechnung im Briefkasten. Zwischenzeitlich hatte die Hausbesitzerin ihre Angehörigen in das unseriöse Treiben der Handwerker eingeweiht. Die verständigten die Polizei. Zu einer Zahlung an die Betrüger kam es bisher nicht. Nun ermittelt die Polizei Göppingen (Tel. 07161/632360) wegen Wucher. Die Ermittlungen dauern an.
12.6.24

 

Nach Unfall Glück gehabt

Ebersbach. Relativ glimpflich verlief ein Unfall am Dienstag in Ebersbach.  Wie die Polizei berichtet, fuhr eine 33-Jährige gegen 17.30 Uhr von einem Parkplatz in der Hauptstraße auf die Straße. Sie achtete wohl nicht auf den vorfahrtsberechtigten Verkehr. Prompt stieß ihr Pkw mit einem Elfjährigen zusammen. Der war mit seinem Mountainbike unterwegs und kam aus Richtung Ortsmitte. Der Junge stürzte vom Rad auf die Straße. Dabei zog er sich eine Schürfwunde am Knie zu. Ein Rettungswagen war nicht erforderlich. Die Polizisten brachten den Jungen nach der Unfallaufnahme nach Hause und übergaben ihn der Mutter. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls auf. Sie schätzen den Sachschaden an dem fahrbereiten Audi auf ca. 1.000 Euro. Der Schaden am Fahrrad beträgt ca. 50 Euro.
12.6.24

 

Fußgängerin von Lkw erfasst

Göppingen. Verletzungen erlitt am Dienstag eine 80-Jährige bei einem Unfall in Göppingen. Laut Polizeiangaben war gegen 11 Uhr ein Lkw-Fahrer in der Wilhelmstraße unterwegs. Der Sattelzug wollte Waren bei einer Firma anliefern. Dabei setzte er seinen DAF mit Auflieger in einem Rückwärts-Links-Bogen zurück. Der 26-Jährige übersah eine Fußgängerin, welche auf dem  Gehweg lief und die Straße überqueren wollte. Der Lkw des 26-Jährigen streifte mit der rechten Seite der Fahrerkabine die Seniorin. Die Frau wurde an der Hüfte touchiert, so dass sie auf die Straße stürzte. Dabei verletzte sich die Seniorin leicht. Sie kam mit dem Rettungswagen vorsorglich in eine Klinik. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Sachschaden am Laster entstand nicht. Die Polizei Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Den Erkenntnissen zufolge befand sich die Frau wohl im toten Winkel und wurde deshalb vom Lkw-Fahrer nicht bemerkt. Auf den aus Rumänien stammenden Fahrer kommt nun eine Anzeige zu.
12.6.24

 

Relegation: Göppinger SV steigt in Regionalliga auf

Göppingen. Mit einem 2:4-Erfolg im Auswärtsspiel gegen den SV Gonsenheim hat Fußball-Oberligist 1. Göppinger SV am Dienstagabend den Aufstieg in die Regionalliga perfekt gemacht. Die Göppinger führten 2:0, doch Gonsheim konnte ausgleichen, was zum Aufstieg auch schon ausgereicht hätte. Göppingen schoss dann aber noch zwei weitere Tore und spielt in der kommenden Saison nun in der vierthöchsten Spielklasse.
11.6.24

 

Textilfaser aus Holz: Weltpremiere bei der Fashion Week in Berlin

Göppingen. Das Technikum Laubholz in Göppingen, Innovator im Bereich nachhaltiger Technologien, bringt die Textilfaser WDBSD TX  ein, die aus regionalem Buchenzellstoff hergestellt wird und eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Textilfasern bietet. Die Zusammenarbeit mit Texoversum, einer Plattform für textile Ausbildung und Innovation, sowie Neo Fashion., einer Bühne für aufstrebende Designer, verspricht wegweisende Entwicklungen für eine nachhaltige Modeproduktion.

Ein zentraler Aspekt dieser Kooperation ist die gemeinsame Realisierung einer einzigartigen Kollektion im Rahmen der Semesterarbeit der Designstudierenden der Hochschule Reutlingen. Die Kollektion dient als Inspirationsquelle für die nächste Generation von Designern und ist zugleich ein lebendiges Beispiel für die innovative Kraft regionaler Ressourcen und akademischer Expertise. Für die Studenten stellt dieses Projekt eine einzigartige Gelegenheit dar, da sie die weltweit ersten Designer sind, die mit diesem innovativen Material arbeiten können. Durch ihre Beteiligung erhalten sie einmalige Einblicke in nachhaltige Produktionsprozesse und vor allem die Gelegenheit, an der Entwicklung umweltbewusster Mode mitzuwirken.

Die bevorstehende Präsentation dieser Kollektion bei der Berlin Fashion Week am 3. Juli,  ist Weltpremiere. „Diese Partnerschaft markiert einen bedeutenden Meilenstein hin zu einer nachhaltigen Textilproduktion und unterstreicht eindrucksvoll, wie durch die mutige Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen und der Modebranche innovative Lösungen für eine umweltbewusste Zukunft geschaffen werden“, heißt es in einer Pressemitteilung vom Technikum Laubholz.
11.6.24

 

Kliniken: Geschäftsführer gehen aufeinander zu

Göppingen: Die Geschäftsführer der beiden Kreisklinik am Eichert und des Christophsbads kamen zu einem konstruktiven Austausch zusammen. Dabei wurde erörtert, wie man zukünftig gemeinsam die Versorgungssituation und gleichzeitig den Krankenhausstandort Göppingen stärken kann. Anlass für diese strategischen Überlegungen sind die umstrittene neue Krankenhausreform sowie das Krankenhaus-Transparenzgesetz.

Vertreten wurde das Alb-Fils.Klinikum durch die beiden Geschäftsführer Dr. med. Ingo Hüttner und Wolfgang Schmid. Für das Klinikum Christophsbad waren die beiden Geschäftsführer Rudolf Schnauhuber und Prof. Nenad Vasić sowie Georg Kolb, Leitung Unternehmensentwicklung, anwesend.  Beide Häuser arbeiten schon jetzt insbesondere auf operativer Ebene eng zusammen. Zusätzlich existieren zu einzelnen medizinischen Leistungsangeboten, zur Ausbildung von Ärzten und zur Sicherheit gegen Geräteausfälle vertragliche Kooperationen.

Zukünftig sei es für beide Seiten vorstellbar, die bereits bestehenden Kooperationen zusätzlich um neue Bereiche zu erweitern – auch im Hinblick auf die Reformpläne von Bundesgesundheitsminister Dr. Karl Lauterbach. „Um die Prozesse zu verbessern und uns noch besser zu verzahnen, wollen wir zudem eine kleine gemeinsame Arbeitsgruppe etablieren“, erklärt Rudolf Schnauhuber. „Die angekündigte Krankenhausstrukturreform mit Planung der zukünftigen Leistungsgruppen werden wir an den Schnittpunkten gemeinsam bewerten und unsere Kooperationen zukunftssicher weiterentwickeln“, so Dr. Ingo Hüttner zuversichtlich. Den Abschluss des Termins bildete eine Führung durch den Neubau des Alb-Fils-Klinikums.
11.6.24

 

Eislingen vergibt Bürgerbudget

Eislingen. Wer mit pfiffigen Projekten und Vorschlägen die Stadt in bestimmten Bereichen interessanter, bunter oder vielleicht auch lebenswerter machen möchte, kann sich beim Bürgerbudget bewerben. Insgesamt stehen dafür 5.000 Euro zur Verfügung.  Die Idee dahinter ist einfach: Bereits ab einem Alter von zwölf Jahren hat jeder in Eislingen die Möglichkeit, innovative Projekte vorzuschlagen und aktiv an der Gestaltung der Stadt teilzunehmen. Das Bürgerbudget zielt darauf ab, kreative und lokale Projektvorschläge aus der Stadtgesellschaft auf Eislinger Gemarkung zu verwirklichen und das bürgerschaftliche Engagement zu stärken. Im Fokus der Umsetzung stehen hierbei die Bürgerinnen und Bürger. Die Stadt Eislingen ermutigt dazu, individuelle Ideen, Pläne oder Projekte einzureichen, die einen positiven Einfluss auf das städtische Leben haben können. Der Themenvielfalt sind kaum Grenzen gesetzt.
11.6.24

 

Beim Abbiegen nicht aufgepasst

Wangen.  Mit einem entgegenkommenden Motorrad stieß ein 60-Jähriger am Montag bei Wangen zusammen.  Der Unfall ereignete sich auf der Faurndauer Straße (K1451). Der 60-Jährige war in Richtung Wangen unterwegs und bog nach links in die Siemensstraße ab. Dabei übersah er ein entgegenkommendes Kleinkraftrad. Dessen 17-jähriger Lenker konnte den Unfall nicht mehr vermeiden. Der Motorradfahrer stürzte auf die Straße. Der Rettungsdienst brachte ihn mit schweren Verletzungen in eine Klinik. Die Polizei Uhingen hat den Unfall aufgenommen. Sie schätzt den Sachschaden auf rund 15 000 Euro.
11.6.24

 

Einbrecher benutzt Trennschleifer

Göpingen. Am Wochenende machte ein Unbekannter in Göppingen Beute.  Wie die Polizei mitteilt, machte sich der Einbrecher zwischen Samstag 16 Uhr und Montag 8.30 Uhr an einem Gebäude in der Straße "Am Autohof" zu schaffen. Dort hebelte der Unbekannte die Tür zu dem Geschäft auf. Auf der Suche nach Brauchbarem stieß er in einem Büroraum auf einen Tresor. Den öffnete er mit einem Trennschleifer. In dem befand sich wohl Bargeld. Das machte er zu seiner Beute und flüchtete unerkannt. Die Polizei Göppingen hat die Spuren gesichert und die Ermittlungen aufgenommen. Zeugenhinweise bitte unter Tel.  07161/632360.
11.6.24

 

Bei Sonnenschein: Hunde nicht im Auto zurücklassen

Kreis Göppingen. Immer wieder entdecken Passanten an heißen Tagen Hunde in geparkten Autos. So auch am Montag in der Ulmer Innenstadt. Der kleine Mischlingshund saß im Fahrzeug bei spaltweise geöffneten Fenstern ohne Wasser. Deshalb machte sich der Zeuge Sorgen um das Tier und bat die Polizei um Hilfe.

Eine Polizeistreife und eine Streife der Polizeihundeführerstaffel kamen vor Ort und sahen nach dem Hund. Laut dem Zeugen stand das Auto bereits 30 Minuten in der prallen Sonne. Durch ein Fenster konnte das Auto geöffnet und der vor Freude hechelnde Hund bei 21 Grad Außentemperatur aus dem Fahrzeug befreit werden. Überhitzungserscheinungen zeigte der Hund nicht. Auch verhielt sich der Hund unauffällig. Das Tier wurde zur Dienststelle transportiert und wenig später von der Besitzerin abgeholt.  Hohe Temperaturen und strahlender Sonnenschein, sie können auch Schattenseiten haben. Besonders wenn Frauchen oder Herrchen ihr Tier im Auto zurücklassen.

Besonders für Hunde wird es dort schnell unerträglich: Bei 28 Grad im Freien ist der Innenraum schon nach zehn Minuten 35 Grad heiß, nach einer halben Stunde sind es bereits 50 Grad. Der Kreislauf von Hunden ist wesentlich sensibler als der des Menschen. Die Temperatur können sie nicht durch Schwitzen ausgleichen, stattdessen hecheln sie. Dabei verlieren die Vierbeiner sehr viel Flüssigkeit, die rasch ersetzt werden muss. Sonst droht dem besten Freund des Menschen ein Kreislaufkollaps, der tödlich enden kann. Wer im Schatten parkt, muss wissen, dass dieser wandert. Schon bald steht der Wagen wieder in praller Sonne. Die Fenster einen Spalt zu öffnen, genügt nicht.

Wer sie weiter offen lässt, kann Probleme mit der Versicherung bekommen. Deshalb rät die Polizei, keine Tiere im Auto zurück zu lassen, auch nicht für vermeintlich kurze Zeit. Schnell wird man aufgehalten - vielleicht zu lange für das Tier. In solchen Fällen muss mitunter die Polizei das Auto öffnen und den Vierbeiner retten. Dafür muss sie dem Verantwortlichen die Kosten berechnen und meist auch wegen eines Vergehens nach dem Tierschutzgesetz ermitteln.
11.6.24

 

Ostalbkreis: CDU vorn und OB Arnold ist Stimmenkönig

Ostalbkreis. Bei der Kreistagswahl im Ostalbkreis kam die CDU auf 34,46 Prozent, die SPD kam mit 15,77 auf den zweiten Platz. Die Freien Wähler kamen mit 13,85 Prozent , doicht gefolgt von den Grünen mit 13,80 Prozent. Die AfD holte 12,96 Prozent, die FDP kam auf 3,96 Prozent, die Linke kam auf 2,45 Prozent der Stimmen. Im neuen Kreistag verfügt die CDU über 26 Sitze, die Freien Wähler über 12, die SPD über elf, die Grünen über zehn Sitze, die FDP und Linke  über zwei und die AFD über zehn Mandate. Je ein Mandate ging an drei Bürgerlisten. Der Kreistag wird durch Ausgleichsmandate von 64 auf 76 Mitglieder aufgestockt. Stimmenkönig wurde der für die CDU kandidierende Schwäbisch Gmünder Oberbürgermeister Richard Arnold mit 29429 Stimmen, gefolgt von seinem Aalener SPD-Kollegen Frederick Brütting mit 28210 Stimmen.
11.6.24

 

Grüne zweitstärkste Kraft in Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd. Auch in Schwäbisch Gmünd ist die CDU klare Gewinnerin der Gemeinderatswahl. Sie kam auf 32,03 Prozent, Die Grünen folgen auf de zweite Platz ,mit 15,38 Prozent, dicht gefolgt von der AfD mit 13,27 Prozent. Die SPD holte 13,87 Prozent. Auf sonstige Gruppierungen entfielen 25,46 Prozent. Die 48 Sitze im Gmünder Stadtparlament verteilen  sich wie folgt:  Die CDU erhält 16 Sitze, die Grünen und die SPD sieben Sitze. Die Bürgerlisteerhält fünf Sitze, sie „söl“ (sozial-ökologisch-links) vier und die FD/FW zwei Mandate. Die Partei ist mit einem Stadtrat im neuen Gemeinderat vertreten. Die Wahlbeteiligung betrug 55,82 Prozent.
11.6.24

 

Freibadsaison fällt aus

Göppingen. Schlechte Nachrichten brachte der Betriebsleiter der Stadtwerke Göppingen mit in den Gemeinderat. Aufgrund des vielen Regens und bestehender Lieferschwierigkeiten eines ausführenden Unternehmens muss die Freibadsaison für dieses Jahr gestrichen werden. Für die Durchführung des Schultriathlons gibt es noch Hoffnung.

Normalerweise öffnet das Göppinger Freibad zum 1. Mai. Aufgrund der Generalsanierung war in diesem Jahr der Juni als Öffnungszeitpunkt angepeilt. Doch noch immer sind die Tore fest verschlossen und ein Blick auf eine aktuelle Aufnahme aus dem Bad zeigt auch den guten Grund: Nichts ist fertig. Dr.-Ing. Martin Bernhard konnte diese unbefriedigende Situation im Gemeinderat auch begründen. Seit die Arbeiten im vergangenen Herbst begonnen hatten, führten überdurchschnittlich viele Regentage - 54 von 124 Arbeitstagen - zu enormen Verzögerungen.  Was jedoch nicht der Witterung zuzuschreiben ist, sind die bestehenden Lieferschwierigkeiten eines Unternehmens.  Während im Schwimmerbecken und einer Hälfte des Nichtschwimmerbereichs die Edelstahlverkleidung eingebaut werden konnte, ist der 2. Teil des Nichtschwimmerbeckens noch unbearbeitet. Die hier eingeplanten Erlebniselemente müssen vor Einbringung des Bodens verbaut werden, doch leider wurden diese bis heute noch nicht geliefert.  Da zur Einbringung der Elemente noch mit schwerem Gerät gearbeitet werden muss, konnten auch noch keine landschaftsgärtnerischen Arbeiten rund um die Becken erfolgen.

Entgegen der ursprünglichen Planung im Sommer die Deckenkonstruktion in der Barbarossa-Therme zu sanieren, werden diese Arbeiten auf das kommende Jahr verschoben. So kann das Hallenbad auch über den Sommer geöffnet bleiben.

Um den Schultriathlon des Werner-Heisenberg-Gymnasiums am 18. Juli durchführen zu können, soll das Schwimmerbecken für den Wettkampftag in Betrieb genommen und die Verkehrssicherheit rund um das Becken hergestellt werden.  Sollte sich abzeichnen, dass der Termin nicht zu halten ist, wird mit der Schule nach Ausweichmöglichkeiten gesucht.  Die Sportveranstaltung wird in diesem Jahr bereits zum 35. Mal veranstaltet; rund 300 Schüler und Lehrer aus Göppingen und Umgebung und auch Privatpersonen haben sich dazu angemeldet.
11.6.24

 

Innenstadt: Pilotphase startet am 18. Juni

Göppingen. Die Hauptstraße in der Göppinger Innenstadt wird vom 18. Juni bis 18. September zeitweise für den Durchgangsverkehr gesperrt wird. Sitzelemente, mehr Grün und auch ein begleitendes Programm sollen für stimmungsvolle, autofreie Abende und Sonntage sorgen. Eröffnungsfest ist am Freitag, 21. Juni.

Mit dem Start des Pilotprojektes Fußgängerfreundliche Innenstadt direkt nach dem Maientagswochenende, kann die Atmosphäre des stimmungsvollen Festwochenendes über den Sommer fortgeführt werden. Durch den Wegfall der Kurzparkzonen in der Hauptstraße wird dort Platz geschaffen für mehr Ruhe, Grün und Lebensqualität in der City, für neue Ideen, Begegnungen und Aktivitäten. Die Gastronomen können ihre Außenbewirtschaftung erweitern und drei Bühnen bieten Künstlern die Möglichkeit zur Performance. Zudem werden bereits bestehende und geplante Feste und Märkte auf die Hauptstraße ausgedehnt werden

Das Pilotprojekt sieht eine zeitlich beschränkte Erweiterung der bestehenden Fußgängerzone ab dem Schillerplatz bis zur Schulstraße am Rathaus vor. Die Beschränkungen werden dabei ab dem 18. Juni werktags von 18.30 bis 6 Uhr, samstags ab 15 Uhr und an Sonn- und Feiertagen ganztägig gelten. Damit wird auch dem abendlichen „Poser“-Verkehr entgegengewirkt, der in der Innenstadt zu enormen Belästigungen führt. Die Einbahnstraßen in Nord-Süd Richtung bleiben auch in den Sperrzeiten befahrbar, die Zufahrtsmöglichkeiten ändern sich jedoch durch die Sperrung der Hauptstraße. Eine Zufahrt ist dann nur noch von Süden über die Kellereistraße möglich.  Die Verkehrsführung für den Radverkehr bleibt unverändert. Unabhängig von den Sperrzeiten der Hauptstraße werden in der Projektphase die dortigen Parkplätze komplett entfallen. Die Ladezonen bleiben in ihrer Lage und Größe erhalten.

Am Freitag, 21. Juni wird  mit dem Hauptstraßenfest „Göppingen flaniert“ der offizielle Startschuss für die Pilotphase gegeben. Um 18.30 Uhr eröffnet Oberbürgermeister Alex Maier an der zentralen Bühne das Fest. Zum Programm gehört an diesem Abend auch die mobile Band „Men in Blech“, die für Stimmung sorgen wird. In Göppingen steht auch nach Wegfall der 15 Plätze in der Hauptstraße ausreichend Parkraum zur Verfügung, darunter 3.472 Stellplätze in den zehn Parkhäusern. Alle sind nur wenige Gehminuten vom Zentrum entfernt oder befinden sich direkt dort. Und während des gesamten Projektzeitraums ist das Parken im Parkhaus Jahnstraße mit seinen 850 Plätzen samstags sogar kostenfrei. Während des Projektzeitraums fährt der Citybus eine leicht veränderte Route: vom ZOB über die Kellerei- und Pfarrstraße mit zusätzlichen Haltestellen in beiden Straßen.<
11.6.24

 

CDU gewinnt Kreistagswahl: Ex-OB ist Stimmenkönig

Kreis Göppingen. Aus der Kreistagswahl im Landkreis Göppingen  geht die CDU als klarer Sieger hervor. Sie kam auf 30,69 Prozent und holt damit 21 Sitze (bisher 17). Auf den zweiten Platz kamen die Freien Wähler mit 18,94 Prozent und 13 Sitzen (bisher elf). Die Grünen kommen noch auf 12,30 Prozent und erhalten neun Mandate (bisher 13), die SPD erhielt 14,74 Prozent und zehn Mandate (bisher elf). Die AfD ist mit 15,41 Prozent die drittstärkste Kraft im Landkreis und holt zehn Mandate (/bisher sechs), die FDP 5,29 Prozent und bekommt drei Mandate (bisher fünf). Die Linke, die auf 2,11 Prozent der Stimmen kam, erhält wie bisher ein Mandat. Der neue Kreistag hat durch Ausgleichsmandate nun 66 Mandate. Die Wahlbeteiligung betrug 60,09 Prozent. Stimmenkönig wurde der ehemalige Göppinger Oberbürgermeister Guido Till, der für die CDU im Wahlkreis 1 (Göppingen) in Rennen ging und 13509 Stimmen auf sich vereinigen konnte. Auf den zweiten Platz kam Michael Weller von der AfD mit 12663 Stimmen.
10.6.24

 

Bürgerliche Mehrheit im Göppinger Gemeinderat

Göppinger. Im Göppinger Gemeinderat gibt es künftig eine klare bürgerliche Mehrheit. Die CDU holte zehn Mandate (plus zwei), die Freien Wähler fünf Sitze (wie bisher), die FDP/FW vier Sitze (minus eins), die Grünen sechs Mandate (minus zwei), die SPD sechs Sitze, die AfD sieben Sitze (plus drei), die Linke und die Piraten jeweils ein Mandat (bisher zusammen vier). Die Wahlbeteiligung betrug 53,92 Prozent. Neuer Stimmenkönig wurde Dr. Andreas Bickelhaupt auf der CDU-Liste mit 14630 Stimmen, gefolgt von Sarah Schweizer mit 14405 Stimmen.

Mit 25,52 Prozent wurde die CDU stärkste Kraft in Göppingen. An zweiter Stele folgt die AfD mit 17,36 Prozent. Die Grünen kommen auf Rang drei mit 14,90 Prozent, die SPD mit 13,84 Prozent auf den vierten Platz. Die  Freien Wähler erhalten 12,69 Prozent, die FDP/FW 10,98 Prozent. Die Linke 2,70 Prozent und die Piraten 2,01 Prozent.

Größeres Stühlerücken gibt es bei den Freien Wählern. Dort wurden die Stadträte Wolfram Feifel, Wolfgang Berge und Dr. Hans-Peter Schmidt nicht wieder gewählt.
10-6-24

 

Donzdorf: AfD erhält erstmals ein Mandat

Donzdorf. Bei der Gemeinderatswahl in Donzdorf erhielt erstmals die AfD ein Mandat. Laut Endergebnis kommt die CDU auf 40,02 Prozent (90 Sitze), die Freien Wähler auf 28,92 Prozent (sieben Sitze), die Grünen auf 15,15 Prozent (vier Sitze) und die SPD auf 9,74 Prozent (zwei Sitze). Die Wahlbeteiligung betrug 64,35 Prozent.
10.6.24

 

Geislingen: SPD stärker als AfD

Geislingen. Mit knapp 30 Prozent ist die CDU auch bei der Gemeinderatswahl als stärkste Kraft hervorgegangen. Hier konnte sich die SPD mit 18,34 Prozent auf dem zweiten Platz behaupten. Die Freien Wähler erhalten 14,86 Prozent. Die AfD landet mit 12,75 Prozent auf Platz vier. Die CDU holt danach sieben Mandate, die SPD vier, Freie Wähler, Offene Liste Geislingen und die AfD je drei Mandate, die Grünen zwei Mandate.  Die Wahlbeteiligung betrug 42,67 Prozent.
10.6.24

 

Süßen:  6 – 5 – 4 – 3

Süßen. Bei der Gemeinderatswahl in Süßen holt die CDU sechs Mandate, due SPD fünf, der Verein FDP/AFW Süßen vier und die Grünen drei Mandate. Die Wahlbeteiligung betrug 61,12 Prozent.

 

Ebersbach: Freie Wähler stärker als CDU

Ebersbach. Im Ebersbacher Gemeinderat holen die Freien Wähler sechs der 22 Sitze, die CDU kommt auf fünf Mandate, die SPD auf vier. Drei Sitze gibt es für die AfD und die Grünen, einen Sitz erhält die erstmals angetretene Initiative BIG.
10.6.24

 

Eislingen: CDU mit größter Fraktion

Eislingen. Die CDU stellt im Eislinger Gemeinderat mit sechs Sitzen die größte Fraktion. Die Freien Wähler kommen auf fünf Mandate, die SPD und die EDM und die Grünen auf jeweils drei und die WfE auf zwei Sitze. Die Wahlbeteiligung betrug 50,93 Prozent.
10.6.24

 

Uhingen: Sieben Gruppierungen im Gemeinderat

Uhingen. Im Uhinger Gemeinderat gibt es künftig sieben Gruppierungen. Die Freien Wähler erhalten neun Mandate, die Unabhängigen Bürger Uhingen (UBU) holen fünf Sitze, die CDU sechs Mandate, die AfD vier, die SPD fünf, die Grünen drei und die FDP zwei Sitze. In der Sitzvergabe berücksichtigt sind die Ausgleichsmandate, von denen die SPD drei erhält, die Freien Wähler, die FDP und die AfD je einen und die Grünen zwei. Der Uhinger Gemeinderat hat künftig 34 Sitze (bisher 26).
10.6.24

 

Unfall mit Verletzten und hohem Schaden

Gruibingen.  Ein Unfall führte am Montag zu massiven Behinderungen auf der A8 bei Aichelberg.  Der Unfall ereignete sich kurz vor 11 Uhr in Richtung Stuttgart. Ein Pkw bremste aus bislang unbekannter Ursache und wohl ohne ersichtlichen Grund bis zum Stillstand auf dem mittleren Fahrstreifen ab. Die 35-jährige Fahrerin eines andeern Wagens konnte nicht mehr bremsen und prallte dem Pkwe in das Heck. Dahinter fuhr ein weiteres Fahrzeug , dessen 71-jähriger Fahrer  nach links auswich, aber noch das Heck des Wagen der 35-Jährigen toucherte.  Der Wagenb wurde ausgehebelt und flog durch die Luft und kam auf dem Dach zum Liegen. Die unfallbeteiligten Fahrer wurden leicht verletzt. Eine Beifahrerin im Pkw des 71-Jährigen  kam mit schwereren Verletzungen in ein Krankenhaus. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 50.000 Euro. Die Staatsanwaltschaft ordnete ein Gutachten an, da der Verdacht bestand, dass am abgebremsten Fahrzeug ein technischer Defekt vorliegen könnte. Die Autobahn musste bis etwa 13 Uhr gesperrt werden. Es kam zu massiven Beeinträchtigungen.
10.6.24

 

Klinik: Über 2500 Menschen bei Baustellenführungen

Kreis Göppingen. „Sehr kompetent, logisch und interessant.“ „Hochinteressant, welche Gedanken in dem modernen Neubau stecken.“ „Keine Sekunde langweilig, hoch informativ, interessant, verständlich, mit unglaublich viel fachlichem Detail-Wissen.“ Das sind nur drei Rückmeldungen von unzähligen, die nach den Baustellenführungen an das Marketing-Team des Alb-Fils-Klinikums geschickt wurden. Seit Ende Oktober 2021 hatte das Team, zusammen mit Alessandro Foglia, ehemaliger Projektleiter des Neubaus und mittlerweile in Rente, die Baustellenführungen organisiert und begleitet. Über 2.500 Menschen aus dem Landkreis und darüber hinaus nahmen seither an den Baustellenführungen teil. Waren es zu Beginn größtenteils Rentner, die aus dem Baugewerbe kamen und sich insbesondere für die Baugrube und Technik interessierten, veränderte sich das Publikum mit dem Baufortschritt und auch jüngere Interessierte ließen sich vom Erdgeschoss über den OP und ein Patientenzimmer bis hoch oben auf den Hubschrauberlandeplatz führen.

„Auch wenn bis zu acht Führungen im Monat stattgefunden haben, so ist die Warteliste der Interessierten noch immer lang. Dennoch ist leider erst mal Schluss“, so Foglia. Er erklärt: „Im Neubau werden jetzt immer mehr Bereiche aufgrund der technischen Inbetriebnahmen geschlossen und sind für Besuchergruppen nicht mehr begehbar. Dieser Prozess wird sich bis in den Oktober hineinziehen.“ Er ist froh, dass die Führungen in den vergangenen zweieinhalb Jahre so reibungslos abliefen. Bis auf eine Besucherin, der bei der Begehung aufgrund der Hitze etwas schwindelig wurde und einem älteren Herrn, dem die Führung körperlich zu anstrengend wurde, gab es keine Zwischenfälle. „Ein Highlight war der 1000.  Besucher mit dem wir zusammen auf dem Hubschrauberlandeplatz bei bestem Wetter mit einem Glas Sekt angestoßen haben“, erinnert sich Foglia. „Auch nach ungefähr 135 Führungen wurde es für mich selbst nie langweilig. Die interessierten und auch kritischen Fragen hielten mich auf Trab“ sagt Foglia lachend.

Nicht nur von Alessandro Foglia wurden Interessierte durch den Neubau geführt, sondern auch vom Projektteam des Neubaus. So kommen noch mal rund 300 Mitarbeiter und circa 2.000 externe Besucher hinzu, die den Neubau mit fachlicher Begleitung und Informationen entdecken konnten.
10.6.24

 

Ostalbkreis: Ergebnis lässt auf sich warten

Ostalbkreis. Das Kreitagswahl-Ergebnis aus dem Ostalbkreis lässt auf sich warten und soll erst am Dientag vorliegen. Auch die Gemeinderatswahl von Schwäbisch Gmünd wird erst am Dienstag weiuter ausgezählt.
10.6.24

 

Auf frischer Tat ertappt

Göppingen. Einen 44-Jährigen nahm die Polizei am Sonntag in Göppingen vorläufig fest. Ein Zeuge meldete kurz vor 20 Uhr einen Einbrecher in der Obere Gartenstraße. Denn über eine Videoüberwachung konnte der mehrere hundert Kilometer entfernte Mitteiler den Mann auf der Baustelle erkennen. Der zunächst Unbekannte machte sich am Kraftstofftank eines Baggers zu schaffen. Dort versuchte er wohl Diesel abzupumpen. Diesen Hinweis und auch eine Personenbeschreibung gab der Zeuge über Notruf an die Polizei weiter. Die war schnell mit mehreren Streifen zur Stelle und nahm den Dieb noch auf dem Baustellengelände fest. Der 44-Jährige war gerade damit beschäftigt, in dem Rohbau Kabel aufzurollen und mitzunehmen. Beim Erkennen der Polizei versuchte der Einbrecher noch zu flüchten. Dies gelang ihm allerdings nicht, den mehrere Beamte hatten den Tatort abgeriegelt. Den Mann erwartet nun eine Strafanzeige wegen versuchten Diebstahls. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf der Dienststelle wurde der 44-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt.
10.6.24

 

Über die Motorhaube geschleudert

Geislingen. Am Samstag ereignete sich in Geislingen ein Unfall beim Abbiegen in einen Parkplatz. Um 9.35 Uhr war ein 41-Jähriger mit seinem Fahrrad in der Bahnhofstraße unterwegs. Er kam aus Richtung Kreisverkehr. Auf Höhe eines Lebensmittelgeschäftes kam dem Radler ein Auto entgegen. Das bog nach links in das Grundstück ab. Wie der 60-Jährige später der Polizei berichtete, erkannte er wohl wegen der tiefstehenden Sonne nicht den entgegen kommenden Radfahrer. Der Pkw stieß mit dem Rennrad zusammen. Dabei wurde der 41-Jährige über die Motorhaube und mehrere Meter in die Luft geschleudert. Anschließend prallte er gegen das Heck eines geparkten SUV. Von dort aus stürzte der Radfahrer auf die Straße. Das Rennrad kam zum Teil unter dem SUV zum Liegen. Dabei verletzte sich der helmtragende Radfahrer und kam mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt. Die Polizei Geislingen ermittelt nun den genauen Unfallhergang. Den Sachschaden an den Fahrzeugen beziffert die Polizei mit knapp 4000 Euro.
10.6.24

 

Einbrecher schlägt bei Firma Scheibe ein

Wangen. Auf Beutesuche war ein Unbekannter am Wochenende in Wangen.  Zwischen Freitag 17 Uhr und Sonntag 16 Uhr war der Täter in dem Firmengebäude in der Daimlerstraße zu Gange. Ein Unbekannter hatte das Glas an einem Fenster eingeschlagen. Durch die entstandene Öffnung griff er durch und entriegelte das Fenster. Im Innern suchte der Einbrecher in mehreren Büroräumen nach Beute. Dabei brach er Schränke und Rollcontainer auf. Ob er fündig wurde, ist noch unklar. Seine Spuren ließ der Einbrecher am Tatort zurück. Die Polizei Uhingen (Tel. 07161/93810) hat Spuren gesichert und die Ermittlungen aufgenommen.
10-6-24

 

Betrunkener Radler fährt auf Auto auf

Göppingen. Deutlich zu viel getrunken hatte ein 78-Jähriger am Samstag in Göppingen.  Der Unfall ereignete sich gegen 12.30 Uhr in der Stuttgarter Straße. Der Senior war dort mit seinem Fahrrad in Richtung Stadtmitte unterwegs. Auf Höhe einer Bushaltestelle erkannte der Radfahrer ein vor ihm verkehrsbedingt haltenden Pkw nicht. Er fuhr dem Auto ins Heck und stürzte auf die Straße. Dabei zog er sich Verletzungen am Kopf, sowie an Armen und Beinen zu. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizisten fest, dass der Senior betrunken war. Diesen Verdacht bestätigte ein Alkoholtest. Demnach habe sich der Mann mit rund zwei Promille aufs Rad gesetzt. In einem Krankenhaus wurden seine Verletzungen behandelt und er musste eine Blutprobe abgeben. Der Radfahrer sieht nun einer Anzeige wegen Alkohol im Straßenverkehr entgegen. Wie hoch der Schaden an dem Auto ist, muss die Polizei noch ermitteln.
10-6-24

 

Regionalwahl: Drei Mandate für die CDU im Kreis Göppingen

Acht Sitze konnten die Wähler aus dem Landkreis Göppingen für die Regionalversammlung vergeben. Unsere Grafik zeigt
die Mandatsverteilung.                                                                                                                 Grafik: Verband Region Stuttgart

Kreis Göppingen. Bei der Regionalwahl im Landkreis Göppingen holt die CDU landkreisweit 33,72 Prozent der Stimmen (plus 7,97 Prozent), die Grünen kommen nur noch auf 11, 14 Prozent (minus 11,34 Prozent), die Freien Wähler legen leicht zu auf 15,86 Prozent (plus 2,14 Prozent), die SPD holt 10,69 Prozent (minus 2,75 Prozent), die AfD steigert sich auf 19,01 Prozent (plus 6,71 Prozent), die FDP kommt auf 4,76 Prozent (minus 1,46 Prozent), die Linke auf 2,32 Prozent (minus 0,68 Prozent), und die ÖDP auf 2,49 Prozent (plus 0,8 Prozent). Aus dem Landkreis Göppingen gehören der künftigen Regionalversammlung an: Elmar Steinbacher (CDU), Jan Tielesch (CDU), Lara Martin (CDU), Sonja Elineau (Grüne), Hans-Rudi Bührle (Freie Wähler), Klaus Spachmann (SPD), sowie Sandro Scheer und Hans-Jürgen Goßner (AfD). In der Regionalversammlung hat die CDU künftig 29 Mandate, die Grünen 16, die Freien Wähler 14, die AfD 13, die SPD 10, die FDP 5, die Linke 3,, sowie ÖDP, SÖS und Priaten jeweils einen Sitz.
10.6.24

 

Europawahl: So hat der Landkreis Göppingen gewählt


Grafik: Landratsamt Göppingen/23.01 Uhr

Kreis Göppingen. Lange musste man im Kreis Göppingen auf das Wahlergebnis zur Europawahl warten. Es lag erst nach 23 Uhr vor.  Die CDU kam auf 34,41 Prozent ( plus 3,94 Prozent), die Grünen auf 9,76 Prozent (minus 10,65), die SPD auf 11,57 Prozent (minus 2,35)  die AfD auf 18,21 Prozent (plus 5,70), die FDP auf 5,96 Prozent (minus 0,98), die Freien Wähler auf 5,25 Prozent (plus 0,61), die Linke auf 1,37 Prozent (minus 1,07), die Partei auf 1,40 Prozent, die Tierschutzpartei auf 1,12 Prozent, die ÖDP auf 0,76 Prozent, Volt auf 1,09 Prozent, die Piraten auf 0,53 Prozent, das Bündnis Sahra Wagenknecht 4,48 Prozent, Dava auf 0,58 Prozent und Sonstige 3,53 Prozent. Die Wahlbeteiuligung lag bei 65,1 Prozent. In den Städten im Kreis wurde wie folgt gewählt:

Göppingen.   In der Stadt Göppingen kam bei der Europawahl die CDU auf 30,17 Prozent, die Grünen auf 11,29 Prozent, die SPD auf 11,55 Prozent, die AfD auf 19,95 Prozent, die FDP auf 6,23 Prozent, die Freien Wähler auf 4,23 Prozent, Bündnis Sahra Wagenknecht auf 5,49 Prozent und Sonstige auf 11,11 Prozent.

Eislingen. Bei der Europawahl  in Eislingen kam die CDU auf 32,09 Prozent, die Grünen auf 8,34 Prozent, die SPD auf 11,70 Prozent, die AfD auf 21,26 Prozent, die Freien Wähler auf 5,32 Prozent und das Bündnis Sahra Wagenknecht 5,71 Prozent.

Donzdorf. In Donzdorf kam bei der Europawahl die CDU auf 40,64 Prozent, die Grünen auf 9,98 Prozent, die SPD auf 10,5 Prozent, die AfD auf 14,62 Prozent und Sonstige auf 24,29 Prozent.

Ebersbach. In Ebersbach kam bei der Europawahl die CDU auf 31,31 Prozent, die Grünen auf 11,37 Prozent, die SPD auf 13,42 Prozent, die AfD auf 15,22 Prozent und auf die anderen Parteien entfielen 27,70 Prozent.

 Geislingen. In Geislingen holte bei der Europawahl die CDU 33,09 Prozent, die Grünen 8,42 Prozent, die SPD auf 14,57 Prozent, die AfD auf 18,51 Prozent und Sonstige 25,40 Prozent.

Uhingen.  In Uhingen holte bei der Europawahl die CDU 29,59 Prozent, die Grünen 8,61 Prozent, die SPD 12,84 Prozent, die AfD 20,04 Prozent, die FDP 6,23 Prozent und Sonstige 22,70 Prozent.

Süßen. In Süßen kam bei der Europawahl die CDU auf 32,58 Prozent, die Grünen auf 12,20 Prozent, die SPD auf 13.24 Prozent, die AfD auf 19,21 Prozent und die anderen Parteien zusammen auf 24,74 Prozent.

Das Ergebnis im Ostalbkreis

Ostalbkreis. Im Ostalbkreis liegt das vorläufige Endergebnis zur Europawahl fest: Die CDU kam auf 38,41 Prozent, die Grünen auf 10,24 Prozent, die SPD auf 11,39 Prozent, die AfD auf 16,21 Prozent, die FDP auf 5,58 Prozent, die Freien Wähler auf 3,69 Prozent, das Bündnis Sahra Wagenknecht auf 4,35 Prozent und Sonstige 10,17 Prozent. Das Wahlergebnis stand um 22.10 Uhr fest.

Schwäbisch Gmünd. In Schwäbisch Gmünd kam bei der Europawahl die CDU auf 34,17 Prozent,  die Grünen auf 12,99 Prozent, die SPD auf 11,70 Prozent und die AfD auf 15,27 Prozent. Auf andere Parteien entfielen 25,84 Prozent.
9.6.24

 

Erste Ergebnisse zur Regionalwahl

Göppingen.   In der Stadt Göppingen kam bei der Regionalwahl die CDU auf 31,11 Prozent, die Grünen auf 13,74 Prozent, die Freien Wähler auf 12,04 Prozent, die SPD auf 10,82 Prozent, die AfD auf 21,27 Prozent, die FDP auf 5,15 Prozent, Die Linke auf 3,17 Prozent und die ÖDP auf 2,70 Prozent.

Eislingen. Bei der Regionalwahl in Eislingen holte die CDU 31,5 Prozent, die Grünen auf 10,38 Prozent, die Freien Wähler auf 15,53 Prozent, die SPD auf 10,73 Prozent, die AfD auf 23,25 Prozent.

Donzdorf. Bei der Regionalwahl in Donzdorf holte die CDU 35,51 Prozent, die Grünen 10,57 Prozent, die Freien Wähler 22,04 Prozent, die AFD 14,57 Prozent und Sonstige 17,33 Prozent.

Uhingen. Bei der Regionalwahl holte in Uhingen die CDU 27,22 Prozent, die Grünen 10,35 Prozent, die Freien Wähler 19,34 Prozent, die SPD 10,40 Prozent, die AfD auf 21,27 Prozent und Sonstige 9,43 Prozent.

Süßen. Bei der Regionalwahl in Süßen kam die CDU auf 20,72 Prozent, die Grünen auf 12,63 Prozent,  die SPD auf 14,65 Prozent, die AfD auf 20,15 Prozent, sonstige  Parteien 21,85 Prozent.

Ebersbach. In Ebersbach kam bei Regionalwahl die CDU auf 31,63 Prozent, die Freien Wähler auf 16,95 Prozent, die Grünen auf 12,87  Prozent, die AfD auf 16,01 Prozent und auf die anderen Parteien entfielen 22,54 Prozent.
9.6.24

 

Göppinger Maientag führt zu Verkehrsbeschränkungen

Göppingen. In Göppingen steht am Wochenende der Maientag bevor. Zum Aufbau des Festplatzes ist die Nördliche Ringstraße  zwischen den Kreisverkehren Lorcher Straße und Mozartstraße gesperrt. Die Sperrung dauert bis zum 18. Juni. Die Buslinien in das Wohngebiet „Reusch“ werden während der Sperrung innerhalb des Gebiets umgeleitet. Nicht alle Haltestellen können deshalb bedient werden. An nicht bedienten Haltestellen werden Hinweise auf die nächstliegende Haltestelle angebracht.

Vor und während des Maientagumzuges am Samstag, sind Verkehrsbeschränkungen und Straßensperrungen notwendig: Der Bereich der Umzugs-Route Poststraße/Marktplatz - Hauptstraße - rechts Marstallstraße - Schlossplatz - links Schlossstraße - links Grabenstraße - links Schützenstraße - rechts Poststraße - links Mörikestraße, wird von 8:30 bis 12 Uhr komplett gesperrt. Die Lorcher-, Nördliche Ring-, Schumann-, Barbarossa- und Hohenstaufenstraße dürfen während dieser Zeit nur Anlieger befahren. Im ganzen Gebiet des Festumzuges und des Festgeländes herrschen Halt- und Parkverbote und es werden zusätzliche Einbahnstraßen ausgewiesen.

Der überörtliche Verkehr wird über die B10 umgeleitet, innerstädtisch wird über die Willi-Bleicher-Straße – Jebenhäuser Brücke zur Jahn-, Heubach-, Schwabstraße, von der Ulmer Straße über die Schwab-, Heubach-, Jahn-, Jebenhäuser-, Willi-Bleicher-, Stuttgarter Straße und für diejenigen, die aus Richtung Hohenstaufen und von der Großeislinger Straße kommen, über die Post-, Ulmer-, Jahn-, Jebenhäuser- und Willi-Bleicher-Straße umgeleitet. Alle Umleitungsstrecken werden ausgeschildert.

Von 8 bis 12 Uhr werden die Bushaltestellen Schützenstraße nicht angefahren. Die Haltestellen Friedrich- und Marktstraße werden am Samstag, 15. Juni von Betriebsbeginn bis circa 12 Uhr nicht bedient. Auch die Citybus-Linien Richtung Galgenberg und Reusch werden während des Festzuges umgeleitet.

Die Parkhäuser sind wie folgt zu erreichen: Jahnstraße ohne Einschränkung, Mörikestraße über die Vordere Karlstraße, Bahnhofstraße und Schillerplatz aus allen Richtungen, Friedrichstraße/Marktplatzgarage bis circa 9:30 Uhr über die Mörike- und Friedrichstraße vom Theodor-Heuss-Platz aus. Am Festgelände selbst kann nicht geparkt werden. Behindertenparkplätze befinden sich in der Mozartstraße unmittelbar oberhalb der Nördlichen Ringstraße.

Direkt am Festplatz wird im Bereich der Bushaltestelle Lorcher Straße (gegenüber der Tankstelle) ein Taxistandplatz eingerichtet. Der Linienbus hält an einer Ersatzhaltestelle auf der Busspur.  Die Polizei ist von Donnerstag bis Montag ab 18 Uhr mit ihrer Festplatzwache wieder in der Albert-Schweitzer-Schule. Aufgrund der dortigen Baustellensituation, bitte auf die Beschilderung achten.  Es gibt wieder einen speziellen Platz zum Absetzen und Abholen von Festbesuchern in der Mozartstraße. Der „Kiss&Ride-Platz“ befindet sich im Anschluss an den Kreisverkehr vor dem Zugang zum Festzelt.
9.6.24

 

Relegation zur Regionalliga: Erste Hürde geschafft

Gööpingen. Der 1. Göppinger SV das hat das erste Spiel in der Aufstiegsrunde gegen Türk Gücü Friedberg mit 2: 0 gewonnen.  2600 Zuschauer sahen im Stadion an der Hohenstaufenstraße ein packendes Spiel. Am Dienstag müssen die Göppingen gegen SV Gonsenheim spielen. Dort reicht ein Unentschieden.
8.6.24

  

88-Jährige fährt sich in Baustelle fest

Salach. Eine 88-Jährige fuhr am Freitag mit ihrem Pkw die Ulmer Straße von Eislingen nach Salach. Am Kreisverkehr Ulmer Straße Ecke Am Eichenbach ignorierte sie die dortige Absperrung und fuhr dennoch mit ihrem Wagen in die dortige Baustelle ein. Am Beginn der Baustelle war die Fahrbahn noch geteert, im weiteren Verlauf wurde dann der Teer durch Schotter abgelöst. Die geschotterte Strecke wurde immer hügeliger. Die 88-Jährige ließ sich aber nicht beirren und fuhr dennoch weiter. Am Abzweig zur Straße Im Alber musste sie dann aber doch feststellen, dass sie nicht mehr weiterfahren kann, hier war die Straße ebenfalls mit einer Abschrankung gesperrt. Daher wendete sie dann ihren Wagen und fuhr auf dem Schotter wieder zurück. Auf dem Rückweg war dann ein ca. 1.50 Meter hoher Schotterhaufen auf ihrem Fahrweg. Diesen wollte sie mit ihrem Auto überfahren. Allerdings blieb sie mitten auf dem Schotterhügel hängen und kam dann nicht mehr weiter. Die Dame konnte durch Hilfe von Spaziergängern und einem Wagenheber aus ihrer misslichen Lage befreit werden. Sie sieht nun allerdings einer Ordnungswidrigkeitenanzeige entgegen. Außerdem wird die Führerscheinbehörde über den Vorfall informiert. Sachschaden entstand nicht.
8.6.24

 

Public-Viewing auch bei Verlängerung

Kirchheim unter Teck.  Die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck duldet während der Austragung der Fußball-Europameisterschaft die Verlängerung des Betriebs der Außengastronomie bis 24.00 Uhr, wenn die Spiele der Finalrunde in die Verlängerung gehen.


Von Freitag, 14. Juni 2024 bis Sonntag, 14. Juli  findet die Fußball-Europameisterschaft der Männer in Deutschland statt. Insgesamt werden 51 Spiele ausgetragen, davon 15 in der Finalrunde (Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale und Finale). Einige Gastronomen übertragen die Spiele der Fußball-Europameisterschaft in der Außengastronomie ihrer Gaststätte. Zudem findet auf dem Schlossplatz ein öffentliches Public-Viewing statt.

Die Spiele der Finalrunde beginnen um 18 Uhr oder 21 Uhr. Sollte nach Ablauf der regulären Spielzeit kein Sieger feststehen, gehen die Spiele in die Verlängerung und gegebenenfalls ins Elfmeterschießen.  Die Stadt Kirchheim unter Teck duldet eine Verlängerung des Betriebs der Außengastronomie bis 24 Uhr, wenn Spiele der Finalrunde, welche um 21 Uhr beginnen, in die Verlängerung gehen. Damit ist eine vollständige Übertragung der Spiele möglich. Endet das Spiel nach der regulären Spielzeit, ist die Außengastronomie auf 23 Uhr beschränkt.
8.6.24

Mann mit Messer schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. In der Ledergasse in Schwäbisch Gmünd kam es am Freitagabend  zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Ein Mann wurde durch ein Messer schwer verletzt. Er wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei konnte im Rahmen der Fahndung mehrere mutmaßliche beteiligte Personen vorläufig festnehmen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zu den Umstränden der Tat machte die Polizei noch keine angaben.
8.6.24

 

Mit Schreckschusswaffe geschossen

Plochingen. Schüsse aus einer Schreckschusswaffe haben in der Nacht zum Freitag in der Eisenbahnstraße in Plochingen zu einem größeren Polizeieinsatz geführt. Gegen 0.50 Uhr teilten mehrere Anrufer über Notruf mit, dass in einem dortigen Mehrfamilienhaus geschossen worden sei. Vor Ort stellten die alarmierten Beamten fest, dass im Treppenhaus des Gebäudes nach derzeitigem Kenntnisstand mehrere Schüsse aus einer Schreckschusswaffe abgegeben und dabei eine Wohnungstür leicht beschädigt worden war. Verletzt wurde niemand. Da die Art der Waffe zunächst unbekannt gewesen war, hatten die Beamten zuvor eine entsprechende zusätzliche Schutzausstattung angelegt. Nach aktuellem Ermittlungsstand dürfte der Hintergrund der Tat in Beziehungsstreitigkeiten liegen. Der Tatverdächtige konnte vor Ort nicht mehr angetroffen werden. Der Polizeiposten Plochingen ermittelt. (mr)
8.6.24

 

Weiter Bakterien in Trinkwasser in Albershausen

Albershausen. Das Abkochgebot in der so genannten  Hochzone in Albershausen kann vorerst nicht aufgehoben werden. Die Nachproben des Trinkwassers vom Dienstag und Mittwoch waren weiterhin mit Bakterien belastet. Das Trinkwassernetz wird weiterhin gechlort und gespült. Betroffen sind weiterhin die Straßenzüge der Hochzone in Albershausen:

Ahornweg, Albstraße, Bergstraße, Buchenweg, Birkenweg, Boschstraße, Bünzwangerstraße, Breitensteinstraße, Carl-Benz-Straße, Daimlerstraße, Erlenweg, Eschenweg, Eichenweg, Ebersbacher Straße., Forststraße, Fichtenweg, Föhrenweg, Fuchseckstraße, Finkenweg, Frühlingstraße, Fliederweg, Gemeindeländerweg, Hattenhoferstraße, In der Längerts, Im Schönblick, Im Morgen, Im Wetterkreuz, Kastanienweg, Käpflingstraße, Lärchenweg, Maybachstraße, Max-Eyth-Straße, Neuffenstraße Panoramastraße, Porschestraße, Pfarrgartenstraße, Schlierbacher Straße ab der Einmündung Pfarrgartenstraße in Richtung Industriegebiet, Silcherstraße, Siemensstraße, Sommerweg, Sonnenhalde, Tannenweg, Tulpenweg, Ulmenweg, Weinhaldenstraße, Zeppelinstraße.

Am  Freitag und Anfang der kommenden Woche werden weitere Trinkwasseruntersuchungen durchgeführt. Sofern die Ergebnisse der anstehenden Untersuchungen unbedenklich sind, kann das Abkochgebot frühestens Mitte bis Ende der nächsten Woche aufgehoben werden.
7.6.24

 

Auto brennt am Tunneleingang

Gruibingen./ Für erhebliche Behinderungen sorgte ein Brand am Donnerstag auf der A8 bei Gruibingen. Gegen 13 Uhr fuhr eine 24-Jährige mit ihrem Pkw auf der A8 in Richtung München. Kurz vor der Tunnel Gruibingen geriet das Fahrzeug vermutlich auf Grund eines technischen Defekts in Brand. Der Fahrerin gelang es noch, den aus dem Motorraum qualmenden Pkw auf dem Standstreifen abzustellen und sich in Sicherheit zu bringen. Ein Ersthelfer versuchte mittels Feuerlöscher zu helfen. Allerdings stand der Pkw bereits in Vollbrand und der 36-Jährige atmete bei der Hilfeleistung Rauchgase ein. Denn die hatten sich im gesamten Bereich und auch im Tunnel ausgedehnt. Durch das Feuer brannte der Wagen komplett aus. Der 36-Jährige erlitt eine Rauchgasvergiftung und kam vorsorglich mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr löschte das brennendes Fahrzeug. Danach wurde es zur nahegelegenen Polizei abgeschleppt. Es entstand ein Schaden von etwa 15.000 Euro. Durch die Einsatzmaßnahmen bildete sich ein erheblicher Rückstau für den Verkehr. Der wurde an der Tank- und Raststätte Gruibingen ausgeleitet und führte in Gruibingen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Nachdem die Fahrbahnen wieder gereinigt waren, konnte die Autobahn kurz nach 15 Uhr wieder auf allen Fahrstreifen freigegeben werden. Die Feuerwehr aus Gruibingen war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort.
7.6.24

 

Straßensperrung aufgehoben

Ebersbach. Der oberhalb der Straße liegende Hangrutsch im Bereich der Albstraße (L 1152) zwi-schen Roßwälden und Ebersbach wurde in den letzten Tagen beseitigt, so dass die Vollsperrung der Landesstraße Freitagnachmittag wieder aufgehoben wurde.  Der Bereich wird weiter beobachtet und aus Gründen der Verkehrssicherheit vorsorglich halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird mit Hilfe einer Lichtsignalanlage an der Engstelle vorbeigeführt. Es hat zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung des untenliegenden Bereiches der Albstraße bestanden.
7.6.24

 

Unter Drogen und ohne Versicherung

Ebersbach. Am Donnerstag wurde ein E-Scooter-Fahrer nach einer Kontrolle in Ebersbach renitent. Kurz nach 15.15 Uhr stellten Beamte der Polizei Uhingen den 25-Jährigen in der Stuttgarter Straße fest. Der Mann war mit seinem E-Scooter unterwegs und wurde von den Polizisten wegen fehlenden Versicherungsplaketten an dem Roller angehalten. Bei der Kontrolle hatten die Beamten schnell den Verdacht, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Rauschgift stand. Der 25-Jährige hatte gerötete Pupillen und wirkte aggressiv. Einen freiwilligen Urintest lehnte der Mann ab. Als er auf die Dienststelle mitgenommen werden sollte, wurde er weiter aggressiv. Er widersetzte sich der Maßnahme und beleidigte die Polizisten. Auf dem Polizeirevier nahm ihm ein Arzt Blut ab. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 25-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt. Auf ihn kommen nun mehrere Anzeigen zu.
7.6.24

 

Schild für Thomas K. Peter

Schwäbisch Gmünd (sv). Mit einem Schild an der Seilbrücke über den Josefsbach erinnert die Stadt Schwäbisch Gmünd jetzt an den früheren Regierungsbaumeister Thomas K. Peter. Genau zum Geburtstag des Gmünder Spenders und Ingenieursexperten am 6. Juni ließ Oberbürgermeister Richard Arnold die Erinnerungstafel an jenem Bauwerk anbringen, das seit der Landesgartenschau zahlreichen Kindern und Familien beim Bummel über den blühenden Stadtrundgang so viel Vergnügen bereitet. Der im vergangenen Jahr verstorbene Thomas K. Peter stiftete im Wesentlichen die 18,80 Meter lange Seilnetzbrücke, die im März 2014 eingeweiht wurde und seither als spannende Abenteuerbrücke von der Grabenallee über den Josefsbach zum Spielplatz in der Josefsanlage von Groß und Klein gerne genutzt wird. Mit seinem sozialen und weltoffenen Engagement plante Thomas K. Peter nicht nur Konstruktionen in der ganzen Welt, sondern baute stets auch Brücken zwischen den Menschen und Kulturen
7.6.24

 

Gemeinsames Spendenkonto für vier Landkreise

Kreis Göppingen/Ostalbkreis/Rems-Murr-Kreis/Kreis Ludwigsburg. Starkregen und Hochwasser haben in der Region zu schlimmen Schäden geführt. Jetzt zählt jede Hilfe, die Betroffene bekommen können. Dafür hat der Rems-Murr-Kreis gemeinsam mit dem Ostalbkreis und den Kreisen Göppingen und Ludwigsburg ein Spendenkonto eingerichtet.

Kontodaten:

Spendenkonto Hochwasser

DE72 6025 0010 0015 2229 14

Ziel ist es, betroffene Menschen, Vereinen und Schulen schnell und unbürokratisch zu unterstützen. Betroffene können sich über ein Kontaktformular auf der Internetseite des Landratsamts Rems-Murr-Kreis melden: https://www.rems-murr-kreis.de/landratsamt-und-politik/landkreis/hochwasser-hilfe

Im Verwendungszweck solltenSpender den Landkreis angeben, in den die Spende gehen soll. Wenn der Verwendungszweck „Spende“ angegeben wird, dann wird der Betrag zwischen den vier Landkreisen aufgeteilt.  Ab einer Spende von 300 Euro stellt der Rems-Murr-Kreis eine Spendenbescheinigung aus. Bitte nutzen Sie dazu das Kontaktformular auf der Internetseite des Rems-Murr-Kreises: https://www.rems-murr-kreis.de/landratsamt-und-politik/landkreis/hochwasser-hilfe#c16033
6.6.24

 

Abkochgebot für Wiesensteig aufgehoben

Wiesensteig. Dem Gesundheitsamt liegen von der Stadt Wiesensteig nun alle Befunde der Nachproben vor. Bei den Nachkontrollen sind keine Auffälligkeiten und Beeinträchtigungen des Wassers mehr festgestellt worden.  Das Trinkwasser in Wiesensteig kann daher ab sofort wieder uneingeschränkt verwendet werden und das Abkochgebot ist aufgehoben.
6.6.24

 

Kinderbibliothek von Hochwasser betroffen

Göppingen. Das Hochwasser hat auch die Stadtbibliothek Göppingen nicht verschont. Innerhalb von Minuten ist am Samstag Wasser in die Kinderbibliothek, die Grotte und den Heizungskeller eingedrungen und hat die Räume in Mitleidenschaft gezogen. Zwar war die Feuerwehr am Samstag schnell zur Stelle, um das Wasser abzupumpen, doch stand am Sonntag erneut das gesamte Untergeschoss unter Wasser. Vor diesem Hintergrund wird das gesamte Untergeschoss der Bibliothek aufgrund der nötigen Trocknungsarbeiten voraussichtlich für einige Wochen nicht zugänglich sein. Die gute Nachricht: Alle Medien aus der Kinderbibliothek konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden und blieben weitestgehend unbeschädigt.

Das Team der Stadtbibliothek bemüht sich nun nach Kräften, die Kindermedien so schnell wie möglich wieder an anderer Stelle im Haus zugänglich zu machen. Die Bilderbücher können bereits jetzt im Erdgeschoss in den Bereichen Pädagogik, Comics und Jugendromane gefunden werden, alle anderen Medien werden im Laufe der nächsten Woche ihren neuen Platz im Erdgeschoss und im 1. Stock finden.
6.6.24

 

Neues ÖPNV-Zeitalter auf dem Härtsfeld

Odstaöbkreis. Ab Sonntag, 9. Juni, beginnt auf dem Härtsfeld ein neues ÖPNV-Zeitalter. Erstmals verbindet ein konsequenter Taktverkehr die Ortschaften untereinander, mit dem ZOB in Aalen und mit Oberkochen. Am Bahnhof in Aalen bestehen komfortable Anschlüsse in Richtung Stuttgart und Ulm.

Grundsätzlich besteht in der Woche in Waldhausen und Ebnat ein halbstündliches Angebot, am Abend dann ein Stundentakt. Neresheim wird ganztags stündlich angefahren. Der neue „Härtsfeldrufbus“ bindet bei Bedarf kleinere Ortschaften an die Buslinien an. Landrat Dr. Bläse umschreibt das neue Konzept folgendermaßen: „Egal, ob auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit: Das Härtsfeld bekommt ein ausgezeichnetes Busangebot! Auch in Zeiten knapper Kassen ist uns, der Kreisverwaltung, und der Kreispolitik, die das Konzept einstimmig beschlossen hat, ein gutes ÖPNV-Angebot für unsere Bürgerinnen und Bürger ein großes Anliegen. Insbesondere im Hinblick auf die Zeiss-Ansiedlung in Ebnat legen wir schon jetzt einen wichtigen Grundstein für eine hervorragende ÖPNV-Anbindung.“

Darüber hinaus wird auch der Wirtschaftsstandort Oberkochen aufgewertet. Der bisherige Werksbus-Verkehr der Firma Zeiss wird in den regulären ÖPNV integriert und steht somit allen Fahrgästen zur Verfügung. Besonders interessant ist dies für alle Pendlerinnen und Pendler auf dem Weg nach Oberkochen, denen nun ein umfangreiches ÖPNV-Angebot zur Verfügung steht.

Zu guter Letzt beinhaltet das rund 1,75 Mio. Euro schwere Aufwertungspaket noch eine Neukonzeption des „Stadtbus Oberkochen“ mit halbstündlichen Anbindungen der Stadtmitte, der Heide und zusätzlichen Bedienungen des Südwerkes.

Mehr Informationen zum neuen Fahrplanangebot unter www.ostalbmobil.de
6.6.24

 

Internationaler Stammtisch lockt viele Interessenten

Schwäbisch Gmünd (sv). Es gibt wenige Veranstaltungen wie den Internationalen Stammtisch, bei denen man so viele Menschen mit unterschiedlichstem Hintergrund in kurzer Zeit kennenlernt. Das verbindende Element ist die Internationalität oder das Interesse an dem Hintergrund. Ob jung oder mit viel Lebenserfahrung, ob aus Asien oder Europa, die Vielfalt überwiegt. Somit war auch der zweite Internationale Stammtisch ein Gewinn für alle Beteiligten.

Die Veranstaltung begann mit einer eindrucksvollen Stadtführung durch Oberbürgermeister Richard Arnold persönlich. Die Teilnehmer entdeckten dabei zahlreiche historische und kulturelle Sehenswürdigkeiten und erhielten Einblicke in die Geschichte und Entwicklung von Schwäbisch Gmünd. Nach der Stadtführung versammelte man sich zu einem lebendigen Stammtisch, der als Plattform für ungezwungene Gespräche und das Knüpfen neuer Kontakte diente.

Insgesamt nahmen über 75 Personen an dem Abend teil, davon war die Hälfte neue Teilnehmer. Wie beim ersten Stammtisch hatten die Gelegenheit, sich in einer persönlichen Runde mit Oberbürgermeister Richard Arnold vorzustellen. Vom Fliesenleger und Schweißer, über den Architekten und Buchhalter bis hin zum Mitglied des Integrationsrats war alles vertreten. Erfreulich war auch die Vielfalt der Nationalitäten: von Australien über Kamerun, Südafrika, Nepal, Ungarn, Albanien und selbstverständlich Deutschland.

Ein besonderes Highlight des Abends war die spontane musikalische Einlage einer Gruppe nepalesischer Jugendlicher aus dem Haus der Hoffnung des Vereins Hilfe für Nepal e.V. Mit ihrem fröhlichen und beschwingten nepalesischen Volkslied „Resham Firiri“ brachten sie die Schönheit der Natur und die Freude des Lebens zum Ausdruck. Diese Freude verbreitete sich schnell im internationalen Publikum und inspirierte eine südafrikanische Künstlerin dazu, ebenfalls ein musikalisches Stück ihrer Heimat darzubieten.

Der Abend wurde von der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd organisiert und vom Verein Städtepartnerschaft begleitet. Lukas Schachner und Dirk Schmidt, Vorsitzende des Vereins Städtepartnerschaft, freuen sich bereits auf den nächsten Termin am Donnerstag, 18. Juli.
6.6.24

Schulamts-Chef wird Schulleiter

Göppingen. Der Leiter des Staatlichen Schulamts Göppingen Jörg Hofrichter wird mit Wirkung zum 1. Mai das Amt eines Gemeinschaftsschulrektors in Esslingen antreten. Beinahe zehn Jahre lang prägte er die Arbeit der unteren Schulaufsichtsbehörde und gestaltete die Neuausrichtung der Schulverwaltung maßgeblich mit.
Der 1972 geborene, seit vielen Jahren mit seiner Frau in Kirchheim unter Teck lebende Jörg Hofrichter wuchs im Oberen Filstal auf. Nach Abitur am Helfenstein-Gymnasium Geislingen und Wehrdienst studierte er an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg-Reutlingen für das sonderpädagogische Lehramt mit den Schwerpunkten Pädagogik der Lernförderung und Erziehungshilfe. Nach Tätigkeit als Lehrkraft an der Paulinenpflege in Winnenden sowie Schulleitungstätigkeiten an der Ludwig-Uhland-Förderschule Leinfelden (bis 2007) sowie der Konrad-Widerholt-Förderschule Kirchheim (bis 2009) ging der Praktiker in die Schulverwaltung: Von 2009 bis 2014 arbeitete er im Regierungspräsidium Stuttgart – zunächst als Referent für Sonderschulen, dann als Koordinierungsreferent für die gesamte Abteilung Schule und Bildung. Seit April 2014 war Jörg Hofrichter als Leiter des Kabinetts- und Landtagsbüros im Kultusministerium Baden-Württemberg tätig. Anfang 2015 übernahm er die Leitungsaufgabe am Staatlichen Schulamt in Göppingen. Sein Nachfolger steht noch nicht fest.
20.4.24

 

Statt Kliniken nun Klinikum

Kreis Göppingen. In der Kreistagssitzung am Freitagwurde beschlossen, die Alb.Fils-Kliniken und Alb-Fils-Klinbikum umzubenennen. Die neue Namensgebung wurde notwendig, da der seitherige zweite Klinikstandort in Geislingen zum Jahreswechsel 2023/2024 beendet wurde. Der Überbegriff Klinikum fasst das kreisweite Gesundheitsangebot, bestehend aus dem Gesundheitszentrum Helfenstein in Geislingen, dem Ärztehaus in Göppingen, den MVZ Praxen und den gesamten Klinikcampus inkl. Bildungszentrum, der derzeit am Eichert in Göppingen entsteht, zusammen. Eines der größten Bauprojekte Baden-Württembergs umfasst dort neben dem Neubau der Klinik auch die Teilbauprojekte Kindertagesstätte, Personalwohnungen, Parkhaus und Ärztehaus. Im Bau befindet sich zudem seit März das Bildungszentrum, das bis Ende 2025 bezugsfertig sein wird. Damit entsteht ein vollständig neuer Gesundheitscampus, der sowohl eine moderne und bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung für den gesamten Landkreis bietet, wie auch hervorragende Arbeitsbedingungen für das Personal.

Durch den neuen Namen wurde auch eine Anpassung des Firmenlogos notwendig. Um den Wiedererkennungswert des Logos zu erhalten wurde dieses jedoch nur leicht verändert. In den kommenden Wochen werden nun in einer Übergangsphase der neue Firmenname und das neue Firmenlogo in allen Medien und Dokumenten aktualisiert und ausgetauscht:
20.4.24

 

Von Fahrbahn abgekommen

Göppingen. Sachschaden und drei verletzte Personen gab es bei einem Verkehrsunfall am Freitag.  Gegen 14.30 Uhr befuhr ein 30-jähriger Mann mit seinem Pkw die B10 von Uhingen kommend in Richtung Göppingen. In der Linkskurve zwischen den Anschlussstellen Faurndau und Göppingen-Zentrum-West kam der Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Grund hierfür dürfte nicht angepasste Geschwindigkeit in Kombination mit abgefahrenen Reifen gewesen sein. Bei dem Unfall wurde sowohl der Fahrer als auch seine 23-jährige Beifahrerin und ein acht Monate altes Baby leicht verletzt. Die drei Verletzten wurden vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. An dem Auto entstand ein Sachschaden von ca. 3.000 Euro.
20.4.24

 

Geld für Wegebau

Böhmenkirch. „Böhmenkirch erhält aus dem Programm „Nachhaltige Modernisierung ländlicher Wege“ 70 000 Euro für die Modernisierung des Wegs „Ob dem Linsenkreuz““, teilt die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi  mit. Wie Minister Peter Hauk der CDU-Landtagsabgeordneten bestätigte, hat das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in der aktuellen Förderrunde das Vorhaben aus Böhmenkirch bewilligt. Der Hauptwirtschaftsweg wird  auf einer Länge von etwa einem Kilometer und einer Breite von drei Metern modernisiert.
19.4.24

 

Rollerfahrer gestürzt

Göppingen. Am Donnerstag rutschte einem 19-jährigen in Göppingen das Vorderrad seines Rollers beim Bremsvorgang weg. Gegen 17.30 Uhr fuhr der Mann mit seinem Kleinkraftrad in der Stuttgarter Straße. Er war in Richtung Göppingen-Faurndau unterwegs und wollte nach rechts in die Lehlestraße abbiegen. Wie er später der Polizei berichtete, musste er sein en Roller wegen eines Vorfahrtsberechtigten in der leichten Rechtskurve abbremsen. Das war wohl zu heftig und es rutschte ihm auf trockener Straße das Vorderrad weg. Er verlor die Kontrolle über sein Gefährt und stürzte. Dabei zog er sich Prellungen zu. Ein Krankenwagen brachte den 19-Jährigen vorsorglich in eine Klinik. An dem noch fahrbereiten Zweirad entstand Sachschaden von rund 500 Euro.
19.4.24

 

Kindertagespflege Kleinod hat geöffnet

Schwäbisch Gmünd. Die Kindertagespflege Kleinod in der Salvatorstraße 36 in Gmünd hat eröffnet. Hier werden fünf Betreuungsplätze für Kinder im Alter von einem bis drei Jahren angeboten. Betreut werden die Kinder von Seijung Korb. Sie ist Diplom-Grafikdesignerin, staatlich anerkannte Erzieherin und seit 2023 qualifizierte Kindertagespflegeperson. Im Kleinod verbindet sie beide Berufe, da sich die Kinder im Atelier kreativ ausleben können. Darüber hinaus können sie bei regelmäßigen Waldtagen die Natur im Taubental entdecken.

Das Kleinod ist täglich von 7 bis 15 Uhr geöffnet, die Betreuungszeiten sind flexibel zwischen 30 und 35 Wochenstunden buchbar. Im Kleinod bekommen die Kinder jeden Tag frisch zubereitetes Frühstück, Mittagessen und Vesper. Alle Mahlzeiten sind vegetarisch und in Bio-Qualität.  Interessierte Eltern haben die Möglichkeit die Räumlichkeiten in der Salvatorstraße 36, 73525 Schwäbisch Gmünd, kennenzulernen. Betreuungsanfragen können an Seijung Korb per E-Mail über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. gerichtet werden, weitere Informationen zur Kindertagespflege gibt es unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..
19.4.24

 

Viele Ideen zu Europa

Ostalbkreis. Die Veranstaltung „Baden-Württemberg wählt Europa – # Nutze deine Stimme“  an der Hochschule Aalen konnte zahlreiche Meinungen und Ideen von den Teilnehmenden bündeln, um sie für die Weitergabe an die am 9. Juni 2024 neu gewählten Mitglieder des Europäischen Parlements aus Baden-Württemberg vorzubereiten. Dies soll die Möglichkeit bieten, dass sich die Politiker mit den Anliegen aus der Bürgerschaft beschäftigen und diese in ihre Politik einfließen lassen können.

Durch den Impuls der Moderatorin Dana Hoffmann und der Politik-Influencerin Nina Poppel von „Nini erklärt Politik“ kam eine angeregte Diskussion und Meinungsbildung an den Thementischen zustande, die letztlich als konkrete Wünsche und Ideen formuliert werden konnten. Es verwundert nicht, dass am starken Wirtschaftsstandort Ostalbkreis und an der wirtschaftlich orientierten Hochschule Aalen die Themen Wirtschaft und Umwelt jene waren, welche die Teilnehmer in überwiegendem Maße fokussierten und ganz oben auf die Liste setzten. Konkret waren die Top-2-Anliegen der Teilnehmenden: Zum einen einheitliche Regelungen für die Wirtschaft innerhalb der EU, um Innovationen gemeinsam voranzubringen und Fehlinvestitionen und andere Risiken zu verringern sowie zum anderen die Vereinbarkeit von Umweltschutz und Wirtschaft, um dem Klimawandel lösungsorientiert entgegenzutreten.

Der Austausch richtete sich an alle Gesellschafts- und Altersgruppen und war Teil einer Veranstaltungsreihe, die an weiteren Terminen auch in Karlsruhe, Freiburg, Stuttgart, Friedrichshafen und Ulm stattfindet. Diese Reihe wird vom Staatsministerium Baden-Württemberg finanziell unterstützt und gefördert.
19.4.24

 

Gebrauchte Züge für die Wieslaufbahn

Schorndorf. Aufgrund mangelnder Ersatzteile müssen die teilweise mehr als 30 Jahre alten Züge auf der Wieslauftalbahn ausgetauscht werden. Da ein Neukauf nicht finanzierbar ist, hatte der Kreistag des Rems-Murr-Kreises beschlossen, die alten Züge durch gebrauchte Fahrzeuge zu ersetzen. Vergangene Woche nun hat die Zweckverbandsversammlung der Wieslauftalbahn die Gebrauchtfahrzeuge in Immendingen besichtigt. Nachdem keine Hinderungsgründe für einen Kauf festgestellt wurden, hat der Zweckverband die finale Kaufentscheidung für die neuen Fahrzeuge getroffen: Es wurde beschlossen, dem Kauf von vier gebrauchten Regio-Shuttles verbindlich zuzusagen.

„Mit dieser finalen Kaufentscheidung ist der ‘Wiesel’ endgültig auf ein tragfähiges Zukunftsgleis gesetzt“, sagt Richard Sigel, Landrat und Verbandsvorsitzender des Zweckverbands Wieslauftalbahn. „So positiv die Aussichten für einen komfortablen Betrieb der Wieslauftalbahn sind, so schade ist es gleichzeitig, dass die intensiven und aufwendigen Bemühungen für den Erwerb neuer Fahrzeuge aus Kostengründen vorerst erfolglos bleiben. Eine Elektrifizierung der Strecke mit passenden Fahrzeugen oder gar Wasserstoffzüge im Wieslauftal sind mangels ausreichender Förderung von Bund und Land schlichtweg nicht finanzierbar. Mit unserer guten Lösung ist der verlässliche Betrieb der Wieslauftalbahn nun aber zumindest für die nächsten zehn Jahre sichergestellt“, sagt Sigel.

„Der Kauf der vier Züge ist ein schönes Signal, insbesondere für unsere Bürger in Haubersbronn und Miedelsbach. Die Wieslauftalbahn bietet einen schnellen und zuverlässigen Weg vom Schorndorfer Zentrum in die beiden Stadtteile, der damit auch für die kommenden Jahre gesichert ist“, sagt Oberbürgermeister Bernd Hornikel. Die Wieslauftalbahn ist im Rems-Murr-Kreis als Zubringerbahn Rückgrat und damit wichtiger Bestandteil des ÖPNV. Mit ihr werden auf der 11,5 Kilometer langen Strecke täglich rund 4.000 Fahrgäste befördert, im Jahr rund eine Million.

Das verbindliche Angebot für die vier Gebrauchtfahrzeuge beläuft sich auf 6.584.000 Euro. Um einen technisch einwandfreien Betrieb zu sichern, beinhaltet diese Summe eine Hauptuntersuchung sowie eine Generalüberholung mitsamt Motorentausch. Im laufenden Jahr werden zunächst zwei Fahrzeuge gekauft, zwei weitere im Jahr 2025. Alle Züge werden dabei neu lackiert und optisch an das Design der Wieslauftalbahn angepasst. Die ersten beiden Fahrzeuge stehen bereits im vierten Quartal dieses Jahres zur Verfügung.  Die zwei weiteren Fahrzeuge werden voraussichtlich Anfang 2026 ausgeliefert. Da der Zweckverband der Wieslauftalbahn umlagefinanziert ist, trägt der Rems-Murr-Kreis hierbei 65 Prozent der Kosten. Weitere Finanzierungspartner sind die Stadt Schorndorf und die Gemeinde Rudersberg mit jeweils 17,5 Prozent.

Die alten und bisher in der Werkstatthalle in Schorndorf untergebrachten Fahrzeuge sind rund 1,5 Meter kürzer als die neuen Regio-Shuttles. Sobald zukünftig zwei neue Regio-Shuttles hintereinanderstehen, könnten die Fluchtwege aus der Halle blockiert werden. Auch ein ausreichender Abstand könnte unter Umständen nicht sichergestellt werden. Die neuen Fahrzeuge können somit möglicherweise nicht ohne eine Erweiterung der aktuellen Werkstatthalle um ein bis zwei Meter untergebracht werden.

Der Ausbau der Werkstatthalle müsste allerdings nicht mit dem aktuellen Kauf der Fahrzeuge erfolgen und könnte auch im Jahr 2025 stattfinden. Für eine zeitgleiche Unterbringung von alten und zwei neuen Fahrzeugen ist bis dahin ausreichend Platz vorhanden. Die Erweiterung der Fahrzeughalle würde voraussichtlich 120.000 Euro kosten. In einer Zweckverbandsversammlung soll über die Umsetzung entschieden werden.
19.4.24

 

Bandenkrieg: 65. Tatverdächtiger in Haft

Region Stuttgart. Im Zuge der fortlaufenden Ermittlungen im Zusammenhang mit den seit dem 20. Juli 2022 vorgefallenen schweren Gewalttaten und Schussabgaben im Großraum Stuttgart wurde ein weiterer, inzwischen 65. Tatverdächtiger in Untersuchungshaft genommen.

Der 21-jährige Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit war bei Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Handel mit Drogen aufgefallen. Weitere Ermittlungen ergaben, dass er bei mutmaßlich illegalen Betäubungsmittelgeschäften, unter anderem im Bereich Schorndorf, eine Schusswaffe mit sich geführt haben soll. Der bereits wegen mehreren Gewaltdelikten polizeibekannte Tatverdächtige wurde am Dienstag durch Spezialkräfte der Polizei festgenommen.

Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung des Tatverdächtigen wurden Betäubungs- und Arzneimittel, scharfe Munition sowie Mobiltelefone sichergestellt. Der Tatverdächtige wurde am Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart dem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Dieser setzte den bereits zuvor erlassenen Haftbefehl in Vollzug. Seither befindet sich der 21-Jährige, der einer der rivalisierenden gewalttätigen Gruppierungen zuzuordnen ist, in Untersuchungshaft.
218.4.24

 

Weniger Straftaten – mehr Aufklärung

Ulm/Göppingen. Die Zahlen der Straftaten im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm im Jahr 2023 liegen auf dem Niveau des Vorjahres. Daher lebt es sich in der Region nach wie vor sehr sicher. Die Kriminalitätsbelastung liegt im niedrigen Bereich, die Aufklärungsquote über dem Durchschnitt des Landes. Das Polizeipräsidium Ulm liegt bei der Kriminalitätsbelastung im landesweiten Vergleich mit den anderen Polizeipräsidien auf dem zweitniedrigsten Platz. 

Die Zahl der Straftaten in der polizeilichen Kriminalstatistik für den Bereich des Polizeipräsidiums Ulm, also in den Landkreisen Alb-Donau, Biberach, Göppingen, Heidenheim und in der Stadt Ulm, ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr 2022 um 137 auf 36.160 Fälle angestiegen (+0,4 Prozent). Die Gesamtzahl aller polizeilich registrierten Straftaten liegt damit weiterhin unter dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Auch die Kriminalitätshäufigkeitszahl, die die Kriminalitätsbelastung einer Region darstellt, ging um 39 Fälle auf 3.868 Fällen umgerechnet auf 100.000 Einwohner zurück und liegt somit weiter unter dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Die Aufklärungsquote ist um 2,4 Prozentpunkte auf nunmehr 65,3 Prozent angestiegen und liegt damit deutlich über der landesweiten Aufklärungsquote von 63,5 Prozent. 

Die Fallzahlen entwickelten sich im Jahr 2023 in den einzelnen Deliktsbereichen unterschiedlich. Zu Rückgängen kam es in den Bereichen der Sexualdelikte, hier insbesondere bei Vergewaltigungen, bei Sachbeschädigungen sowie bei Verstößen gegen das Versammlungsgesetz und bei Rauschgiftdelikten. Zunahmen gegenüber dem Vorjahr verzeichnet die Kriminalstatistik in den Bereichen der Straftaten gegen das Leben, bei Rohheitsdelikten, bei einfachen Diebstahlsdelikten (insbesondere Ladendiebstahl) und schweren Diebstählen ohne konkreten Schwerpunkte. Ebenfalls kam es zu einer Zunahme im Deliktsbereich der Vermögens- und Fälschungsdelikte mit Schwerpunkt bei den Fällen des Erschleichens von Leistungen, wie beispielsweise dem „Schwarzfahren“, mit einem Anstieg um mehr als 500 Fällen bzw. 49 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 
18.4.24

 

Nackte Diebin ermittelt

Göppingen. Nur wenige Tage nach der Tat konnte eine Diebin in Göppingen von der Polizei ermittelt werden. Einen Ermittlungserfolg kann die Göppinger Polizei verzeichnen: Sie machte nur wenige Tage nach der Tat eine Diebin dingfest.

Wie berichtet war es vergangenen Samstag in Göppingen zu einem eher ungewöhnlichen Diebstahl gekommen. Die Frau, die einen 28-Jährigen zu einem Schäferstündchen in einem Park treffen wollte, fuhr – nachdem sie sich ausgezogen hatten – mit ihrem Fahrzeug und den Bekleidungsstücken des Mannes weg. Mittlerweile konnte eine 33-jährige Frau aus Göppingen ermittelt werden. In den Tagen nach dem Diebstahl gingen bei der Polizei vermehrt Hinweise von Zeugen ein. Da die Frau auch bei den Ermittlern der Göppinger Polizei bereits bekannt war und der Geschädigte selbst den Pkw in der Göppinger Innenstadt wieder erkannte, fiel der Verdacht schnell auf die 33-Jährige. Bei einer Durchsuchung der Wohnung und des Fahrzeuges wurden die Ermittler allerdings nicht fündig. Sie war nicht mehr im Besitz der Habseligkeiten des jungen Mannes. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurde sie wieder auf freien Fuß gesetzt. Weitere ähnliche Vorfälle sind der Göppinger Polizei allerdings nicht bekannt. Auf die Frau kommt nun eine Anzeige zu.
18.4.24

 

Senior lässt sich nicht betrügen

Uhingen. Am Mittwoch reagierte ein Mann in Uhingen richtig, als ein Betrüger anrief. Gegen 20 Uhr rief der angebliche Polizist bei einem Mann in Uhingen an. Der Betrüger erzählte die bekannte Lügengeschichte, dass in der vergangenen Nacht Einbrecher unweit seines Wohnortes unterwegs waren. Deshalb solle der Angerufene nun sein Geld und Tresor in Sicherheit bringen. Der Senior beendet sofort das Gespräch und erkundigte sich bei der richtigen Polizei. Der waren dort keine kürzlich verübten Einbrüche bekannt. Der Polizist klärte den Mitteiler auf, dass es sich bei dem Anrufer um einen mutmaßlichen Betrüger gehandelt hatte. Nun ermittelt die Uhinger Polizei.
18-4-24

 

Zu schnell bei starkem Regen

Schwäbisch Gmünd. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei einsetzendem Starkregen kam am Mittwoch gegen 12.40 Uhr ein 35-jähriger Lenker eines Pkw auf der B29, auf Höhe eines Autohauses, in Fahrtrichtung Aalen, mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn ab und prallte in die dortigen Leitplanken. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 10.500 Euro. Eine 40-jährige Lenkerin eines Pkw  befuhr gegen 12.40 Uhr die B29 von Schwäbisch Gmünd in Richtung Lorch. Ebenfalls aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei einsetzendem Starkregen kam sie mit ihrem Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Leitplanken und wurde von dort auf die Fahrbahn zurückgeschleudert, wo das Fahrzeug mit einem LWK kollidierte. Bei dem Unfall,  entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 2100 Euro.
18-4-24

 

Schorndorf mit neuem Wirtschaftsförderer

Schorndorf. Frieder Oesterle leitet bei der Stadtverwaltung Schorndorf seit Anfang April den Fachbereich Wirtschaftsförderung und Grundstücksverkehr. Er folgt auf Gabriele Koch, die sich nach mehr als 42 Jahren bei der Stadt Schorndorf in den Ruhestand verabschiedet hat.

Der 35-jährige Politik- und Verwaltungswissenschaftler kennt Schorndorf aus seinen vorherigen Stationen beim Landratsamt Rems-Murr-Kreis in der Stabsstelle Wirtschaftsförderung sowie beim Verband Region Stuttgart in der Abteilung Wirtschaft und Infrastruktur. „Schorndorf ist ein hoch attraktiver Wirtschafts- und Lebensstandort. Ich freue mich darauf, in den nächsten Wochen in Kontakt mit den Vertretern der Wirtschaft und der Stadtgesellschaft zu kommen, um Schorndorf gemeinsam zukunftsfähig zu gestalten“, sagt der zweifache Familienvater. Der Fachbereich für Wirtschaftsförderung und Grundstücksverkehr ist Ansprechpartner für Gewerbetreibende, Investoren und Bauträger sowie bei allen Fragen, die das Wirtschaftsleben Schorndorfs betreffen. Zudem fungiert er für diese als Lotse und Mittler innerhalb der Stadtverwaltung.
18.4.24

 

Ideen für die Zukunft Schorndorfs

Schorndorf. Wie sieht Schorndorf 2070 aus? Dieser Frage stellten sich Studenten des Studiengangs Landschaftsarchitektur an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen. Sie erarbeiteten im Rahmen des Seminars „Nachhaltige Entwicklung urbaner Räume - Das Beispiel Schorndorf“ Ideen, wie die Stadt in 46 Jahren aussehen könnte.  Oberbürgermeister Bernd Hornikel bedankte sich bei den angehenden Landschaftsarchitekten: „Sie sind sehr kreativ gewesen, haben einfach mal in die Zukunft gesponnen, statt sich nur an der Realität abzuarbeiten. Das finde ich großartig.“

Die Studenten gingen in ihren Arbeiten auf die Herausforderungen des Klimawandels ein und arbeiteten Ideen zur Anpassung der Stadt an die veränderte Umwelt aus. Sie präsentierten Pläne mit großflächigen Grünanlagen für ein gutes Stadtklima, weitere Haltestellen für den ÖPNV, um den Autoverkehr aus der Stadt zu halten und weitere Konzepte für Artenvielfalt, Hochwasserschutz, CO2- und Hitzereduktion.  Fünf Konzepte sind im Rathausfoyer ausgestellt, die Arbeiten sind dort noch bis zum 26. April zu sehen. 
18.4.24

 

Sanierungsprojekte an der B 29 beginnen

Schorndorf Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Montag  mit ersten Arbeiten des umfangreichen Sanierungsprojekts an der B 29 zwischen dem Sünchentunnel bis kurz nach der Anschlussstelle (AS) Lorch-West. Dabei werden insgesamt elf Bauwerke saniert und der Fahrbahnbelag erneuert – in Fahrtrichtung Stuttgart auf rund 11,8 Kilometern zwischen der AS Lorch-West bis zum Sünchentunnel sowie in Fahrtrichtung Aalen auf rund 3,8 Kilometern zwischen der Kreisgrenze Rems-Murr-Kreis/Ostalbkreis und dem Bauende bei der AS Lorch-West. Zudem erneuert das RPS teilweise die Entwässerungseinrichtungen im Mittelstreifen sowie die Schutzplanken im Mittelstreifen und abschnittsweise im Seitenbereich. Die Baumaßnahme soll voraussichtlich im Frühjahr 2026 abgeschlossen werden.

Die Gesamtmaßnahme ist in acht Bauabschnitte unterteilt. Zunächst werden bis Ende Juli zwischen Plüderhausen und der Kreisgrenze die Entwässerung saniert sowie die Schutzplanken im Mittelstreifen erneuert. Dabei steht ein Fahrstreifen in jede Fahrtrichtung zur Verfügung. Während der gesamten Arbeiten kann der Verkehr auf der B 29 aufrechterhalten werden. In den Wintermonaten sind bisher aufgrund der Witterung keine Bautätigkeiten vorgesehen, die Verkehrsbeschränkungen werden in dieser Zeit aufgehoben.

Der Bund investiert mit der Gesamtmaßnahme rund 22 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur.
18.4.24

 

Stadt will Winside-Casino Konzessionen wegnehmen

Göppingen. Das Haushaltsdefizit der Stadt Göppingen könnte 2024 noch um knapp eine Million Euro höher ausfallen als die prognostizierten 21,3 Millionen Euro. Grund ist der Wegfall von gut einem Drittel der städtischen Einnahmen aus der Vergnügungssteuer. Das neuerliche Minus in der Haushaltskasse ist teilweise hausgemacht, denn die Stadt will die Winside-Casinos in der jetzigen Form nicht mehr dulden.

Spielcasinos sind den Kommunen auf der einen Seite ein Dorn im Auge, weil sie angeblich Menschen zum Glücksspiel verführen könnten. Andererseits kassieren die Städte und Gemeinden gerne die Einnahmen aus Vergnügungs- und Gewerbesteuer. So manches Loch im Haushalt wurde mit diesen Einnahmen schon gestopft. Eine Erkenntnis, die auch bei den Ländern weit verbreitet ist, die von den Einnahmen staatlicher Spielbanken mit Automatensälen oder von Toto-Lotto gerne profitieren. Wie doppelzüngig der Staat argumentiert, mag daraus ersichtlich werden, dass trotz des neuen Landesglückspielgesetzes, das Einschränkungen von Spielcasinos vorsieht, Toto-Lotto ein neues Online-Automatenglücksspiel im Jahr 2023 genehmigt hat.

Peter Schiller, Geschäftsführer der Winside GmbH und langjähriger Betreiber von Spielcasinos in Göppingen, Geislingen und Laichingen, versteht vor diesem Hintergrund die sture Haltung der Stadt Göppingen nicht. Schiller bekam Post vom Göppinger Rathaus mit der Aufforderung, fünf seiner sechs Konzessionen in der Göppinger Bahnhofstraße binnen sechs Monaten zu schließen. Die Begründung: Die Stadt will keine Mehrfachkonzessionen mehr dulden. Schiller betreibt in der Bahnhofsstraße, fernab von Schulen und Kindergärten, sein winside-Casino. Schließlich ist eine Konzession auf maximal zwölf Spielgeräte begrenzt. Schiller steht dazu, dass sein Angebot gut angenommen wird und die Stadt seit vielen Jahren davon profitiert. Den Anteil von winside am Vergnügungssteueraufkommen im städtischen Haushalt beziffert er auf gut 30 Prozent. Nimmt man die Gewerbesteuer und die Anteile der Einkommensteuer hinzu, fließen dank winside knapp eine Million Euro ins Stadtsäckel. Geld, das er verlässlich zahle, die Stadt wohl aber nicht brauche, so Schiller, der nicht versteht, warum es dann ein Haushaltsdefizit von 21,3 Millionen Euro geben darf. Da die Winside-Gelder in der städtischen Haushaltsplanung bis 2027 berücksichtigt sind, geht Schiller davon aus, dass die Konzessionen zumindest bis dahin nicht reduziert werden.

Was Peter Schiller besonders ärgert ist vor allem, dass die Kommunen das neue Landesglückspielgesetz sehr unterschiedlich umsetzen. Viele Städte und Gemeinden ließen alles so wie es ist, da sie keinen Grund sehen gut und sauber geführte Spielcasinos zu reduzieren und Arbeitsplätze aufs Spiel zu setzen. Göppingen gehöre zu den wenigen Städten, denen die Umsetzung des neuen Gesetzes nicht schnell genug gehen kann, so Schiller und verweist auf Nachbarstädte, wo die Oberbürgermeister die Betreiber der Spielcasinos regelmäßig zu Gesprächen einladen und auf ein vertrauensvolles Miteinander bauen.

Für den Winside-Chef sind die fehlenden Steuereinnahmen für die Stadt nur das eine, das andere sind für ihn die 14 Vollzeit-Arbeitsplätze, die beim Entzug von fünf Konzessionen im Casino in der Bahnhofstraße verloren gehen. „Das sind alles langjährige und geschulte Mitarbeiter und vom Stellenabbau seien auch deren Familien betroffen“, argumentiert Schiller, dem das Wohl seiner Angestellten wichtig ist. Dass das Casino durch den Entzug der Konzessionen schrumpfen soll, versteht Schiller auch deshalb nicht, weil es dort nie Beanstandungen gegeben habe. Zum einen, weil die Besucher der Spielcasinos sich heute so ausweisen müssen wie beim Besuch einer staatlichen Spielbank und beim Vorliegen eines Spielverbots der Zugang verwehrt bleibt. Jeder Gast erhält nur einen Zugangscode zum Freischalten eines Geldspielgerätes. In den Spielcasinos besteht ein absolutes Alkoholverbot. Erst jüngst habe der TÜV die Göppinger Winside-Casinos sogar unangemeldet geprüft. In allen Prüfbereichen habe man das beste Ergebnis erreicht und schließlich für alle Casinos das höchste Zertifikatssiegel als Premium-Spielcasino erneut erhalten. Auch deshalb sei er besonders auf seine Mitarbeiter stolz, so Schiller.

Der Unternehmer hat den Rechtsweg beschritten, um den Entzug der Konzessionen im Casino in der Bahnhofstraße zu verhindern und hat damit einen Fachanwalt für Verwaltungsrecht beauftragt. Einen langwierigen Rechtsstreit mit der Stadt Göppingen will Schiller nach Möglichkeit vermeiden. Er hofft noch immer, in Gesprächen mit der Stadtverwaltung eine außergerichtliche Einigung zu erzielen. Doch dazu bräuchte er im Rathaus einen Gesprächspartner. Zu Gesprächen schien die Stadt Göppingen nicht bereit, wie Schiller einem Schreiben von OB Alex Maier von vor wenigen Tagen entnimmt. Das Stadtoberhaupt beziehe sich da auf die Rechtslage, die umgesetzt werden solle. Schiller war über die 08/15-Antwort des OB und über den Umgang der Stadtverwaltung erst enttäuscht, schöpft jetzt aber neue Hoffnung, nachdem die Stadtverwaltung nun doch ein Treffen im Rathaus mit Winside Casino vereinbart hat. Für seine Casinos will der Unternehmer, vor allem im Interesse der Beschäftigten weiterkämpfen.
18.4.24

 

Unfälle bei Hagelregen mit Verletzten

Süßen. Zu drei Unfällen in Folge kam es am Mittwoch auf der B10 bei Süßen.  Zunächst fuhr gegen 15.00 Uhr ein 22-jähriger Mercedesfahrer auf der B10 auf Höhe der Anschlussstelle Süßen-Süd in Fahrtrichtung Ulm. Aufgrund wohl nicht angepasster Geschwindigkeit kam der Mercedes ins Schleudern und prallte nach links gegen die Leitplanke. Dann kam der Pkw zum Stehen. Der Fahrer blieb hierbei unverletzt. Am Pkw entstand ein Schaden von etwa 4.000 Euro. Kurz danach fuhr in selber Richtung im gleichen Streckenabschnitt ein Pkw-Fahrer auf dem rechten Fahrstreifen. Ebenfalls wohl aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit kam dieser ins Schleudern. Danach kam er nach rechts von der Fahrbahn in den Grünstreifen ab. In der Folge überschlug sich der Wagen. Dieser blieb auf dem Dach liegen. Vier Insassen wurden hierbei verletzt. Der Sachschaden an dem Pkw wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Aufgrund der beiden Unfälle bildete sich ein Rückstau. In gleicher Fahrtrichtung übersah wohl ein Autofahrer einen bremsenden Lkw. Er fuhr auf diesen auf. Durch den Aufprall wurde der Pkw nach links in die Leitplanke abgewiesen. Er kam dort zum Stehen. Der Fahrer wurde hierbei leicht verletzt. An dem Lkw und dem VW entstand ein Schaden von etwa 12.000 Euro. Der Schaden an der Leitplanke wird auf 1.000 Euro geschätzt.  Die Fahrbahn war zur Unfallaufnahme zeitweise gesperrt. Die beschädigten Pkw mussten abgeschleppt werden. Die Feuerwehr sowie mehrere Rettungsfahrzeuge waren vor Ort. Die Verletzten wurden durch den Rettungsdienst in Kliniken gebracht.
18.4.24

 

Waldewunderwochen: Mitarbeiter gesucht

Eislingen. Die Eislinger Waldwunderwochen (WaWuWo) bieten Eislinger Kindern die Möglichkeit, je eine Woche Abenteuer im stadtnahen Wald- und Wiesengebiet zu erleben. Das abwechslungsreiche Programm lebt von der ehrenamtlichen Mitarbeit der Betreuenden. Um eine volle Teilnehmerzahl zu gewährleisten, werden dringend ehrenamtliche Mitarbeiter gesucht.

Die Waldwunderwochen sind eine natur- und erlebnispädagogische Stadtranderholung in Eislingen in den ersten beiden Sommerferienwochen vom 29.Juli bis 9. August. Diverse Spiel- und Sportmöglichkeiten, kreative und handwerkliche Angebote sowie Erkundungen der Umgebung und Kennenlernen der Natur stehen auf dem Programm. Die WaWuWo richten sich an Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren und bieten pro Woche Platz für bis zu 70 Kindern. Ermöglicht wird die WaWuWo vor allem dank der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.

Das Ehrenamt umfasst Vorbereitungstreffen (Jugendleiterschulung für Ehrenamtliche), die WaWuWo selbst, Auf- und Abbau und ein reflektives Nachtreffen. Insgesamt sind die Betreuenden 10 Tage für dieses öko-soziale Projekt im Einsatz. Die WaWuWo findet auf und um den Pfadfinderplatz in Eislingen statt. Dabei sind die ehrenamtlichen Helfer nicht nur in die Betreuung der Kinder eingebunden, sondern auch für die Vorbereitung und Durchführung von Einzel- und Gruppenangeboten zuständig. (Kontakt: Tobias Friedel, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., Telefon: 07161/804-280 oder Susanne Lehmann, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., Telefon: 07161/804-285).
18.4.24

 

Münzdirektoren aus aller Welt bei Schuler

Göppingen. Sie sind aus Japan, Australien, Kanada, Südafrika und viele weiteren Ländern angereist: Mehr als 60 hochrangige Vertreter der Münzindustrie aus der ganzen Welt trafen sich am Dienstag und Mittwoch, 16. und 17. April, bei Schuler in Göppingen. Der Pressenhersteller, auf dessen Anlagen der Euro und viele weitere Währungen geprägt werden, erhält regelmäßig Besuch von Lieferanten und Kunden aus Übersee. Selten sind jedoch so viele Münzprägestätten auf einmal zu Gast. Veranstalter ist das International Mint Directors Technical Committee unter der Leitung von Dr. Matzinger-Leopold, Executive Director der Münze Österreich AG, welches zwei Tage lang die neuesten Entwicklungen zur Herstellung von Umlauf- und Sammlermünzen diskutiert – zu denen natürlich auch innovative Pressen und Hochleistungsanlagen aus Göppingen gehören. Für Schuler trat der langjährige Director Global Minting Dieter Merkle als Gastgeber auf. Matzinger-Leopold sieht nach wie vor eine Zukunft für Münzen und Scheine: „Der Bedarf an Bargeld ist nach wie vor ungebrochen.“ Den Abschluss des Besuchs bildete am 18. April eine Führung durch die Staatliche Münze Baden-Württemberg in der Landeshauptstadt Stuttgart, die auf Einladung von Münzleiter Benjamin Hechler stattfand.
18.4.24

 

Geld und EC-Karten aus Auto gestohlen

Göppingen.  Beute machte ein Unbekannte von Montag auf Dienstag in Göppingen.In der Jahnstraße gelang es einem Unbekanntenm, das Fenster Aines autos aufzuschieben. Im Auto fand er eine Geldbörse mit Bargeld und mehreren EC-Karten. Für eine EC-Karte war eine PIN vorhanden. Mit dieser Karte wurde dann am Dienstagvormittag Bargeld am einem Bankautomaten abgehoben. Die Polizei hat die Ermittlungen nach dem Unbekannten aufgenommen.
17.4.24

 

Ladendieb ertappt

Eislingen. Professionell hatte ein 44-Jähriger seine Taschen bei einem Diebstahl am Dienstag in Eislingen präpariert.  Der 44-Jährige betrat gegen 11.15 Uhr mit zwei präparierten Taschen den Elektronikmarkt in Eislingen. Die hatte er mit Alufolie ausgekleidet. In je eine Tasche steckte er eine Spielkonsole und verließ dann das Geschäft. Durch Zeugen konnte er aufgehalten und der Polizei übergeben werden. Die hat nun die Ermittlungen aufgenommen.
17.4.24

 

Brennendes Sofa

Böhmenkirch. Leichte Verletzungen erlitt eine 75-Jährige am Dienstag in Böhmenkirch.Die Frau bemerkte die Rauchentwicklung in dem Gebäude in der Roggentalstraße. Sie begab sich in die Erdgeschosswohnung und entdeckte ein qualmendes Sofa. Bei den Löscharbeiten zog sie sich wohl eine Rauchgasvergiftung zu und kam in ein Krankenhaus. Ersten Erkenntnissen entstand das Feuer durch eine Zigarettenkippe. Wer dafür verantwortlich war, muss noch ermittelt werden. Eine Schadenshöhe lässt sich nicht beziffern. Ein Gebäudeschaden entstand nicht.
17.4.214

 

Gmünder Stadtbibliothek feiert drei Jubiläen

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Gmünder Stadtbibliothek feiert dieses Jahr gleich drei Jubiläen. Vorneweg lädt das alemannische Fachwerkgebäude genannt "Amtshaus" im Spitalinnenhof seit 30 Jahren zum Stöbern und Lesen ein. Dazu feiert der Freundeskreis Stadtbibliothek Schwäbisch Gmünd e.V. sein 20-jähriges Vereinsjubiläum und schließlich ging die ee Ostalb-Onleihe vor 20 Jahren online.

Vor 30 Jahren zog die Stadtbibliothek vom Kulturzentrum Prediger in das liebevoll restaurierte Amtshaus des Spitals um. Während dieser Zeit ist viel passiert, erzählte Daniela Geiger, Leiterin der Stadtbibliothek, am Dienstag, 16. April, beim Pressegespräch im Amtshaus. Es ergaben sich zum Beispiel neue Kooperationen mit Schulen und Kindergärten; Namenhafte Autorinnen und Autoren waren zu Gast; Neue Medien und digitale Angebote wurden eingeführt und Medien konnten selbst verbucht und außerhalb der Öffnungszeiten zurückgegeben werden.

Beeindruckend sind die Zahlen: Bei einem Bestand von rund 93.000 Medien wurden innerhalb der letzten 30 Jahre weit über 12 Millionen Ausleihen erreicht, mehr als 58.000 neue Ausweise ausgestellt und es fanden mehr als 1.500 Veranstaltungen statt. Um das 30-jährige Jubiläum gebührend zu feiern, finden von Dienstag, 23. April bis Samstag, 27. April, kleine Aktionen und Veranstaltungen in der Stadtbibliothek statt. Auch dürfen sich die Besucherinnen und Besucher über die eine oder andere Überraschung freuen.

Am Mittwoch, 24. April, ab 19.30 Uhr, gastiert der Stuttgarter Spoken-Word-Poet Timo Brunke mit seinem Programm „Mitteleuropapapperlapapp“ in der Stadtbibliotek. Zusammen mit dem Freundeskreis Stadtbibliothek konnt der witzige und humorvolle Comedian gewonnen werden. Eintrittskarten sind für acht Euro ab sofort in der Stadtbibliothek erhältlich. Für Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Mitglieder des Freundeskreis Stadtbibliothek e.V. ist der Eintritt frei.

Beim Spieleabend am Freitag, 26. April um 19 Uhr stellt das Team der Stadtbibliothek Würfelspiele für Erwachsene vor, die im Anschluss direkt gespielt werden können. Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bis Donnerstag, 25. April, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder per Telefon unter: 07171/603-4466 erforderlich.

Für „helle Köpfchen“ von acht bis zwölf Jahren liegt in der Jubiläumswoche ab Dienstag, 23. April in der Kinderbibliothek ein Quiz aus, bei dem die Kinder ihr Wissen rund um das Thema Buch unter Beweis stellen können. Der Abgabeschluss ist Samstag, 4. Mai, es gibt tolle Preise zu gewinnen.

Im Erdgeschoss erwartet die Besucher ein (Glück-)Wunschbaum, an dem (Glück-)Wünsche, Lob und Kritik an die Stadtbibliothek gerichtet werden können. Für alle die sich wieder überraschen lassen wollen, findet die Aktion „Blind Date mit einem Buch“ statt. Wer gerne puzzelt, kann sich ab dem 23. April auf das neue Angebot „Puzzle für Erwachsene“ freuen.

Der Gmünder Freundeskreis Stadtbibliothek unterstützt seit 20 Jahren die Stadtbibliothek bei Projekten zur Leseförderung von Kindern und bei der Durchführung von Veranstaltungen. Ebenso übergab der Freundeskreis im Jahr 2020 einen Grundbestand von 60 Tonies an die Stadtbibliothek. Mittlerweile sind es über 300 der kleinen Hör-Spiel-Figuren, die zu den absoluten Ausleihrennern zählen. Während der Jubiläumswoche präsentiert sich der Freundeskreis mit einem Infostand im Erdgeschoss der Stadtbibliothek.
17.4.24


Viele Ideen für Geislinger Quartier

Geislingen. In den vergangenen Monaten wurde im Geislinger  Quartier Seebach/Katzenloch gemeinsam mit den Bewohnern eine Vision entwickelt, wie ein gutes Leben mit einer lebendigen und engagierten Nachbarschaft im Quartier gelingen kann. „Wir haben über 300 Ideen gesammelt“, freut sich Quartiersmanagerin Brigitte Aurbach von der Geislinger Stadtverwaltung.  

„Der größte Wunsch der Bewohner ist ein Treffpunkt, in dem man beispielsweise zusammen kochen oder Kaffee trinken kann und wo es Sprachkurse, Spielmöglichkeiten sowie Mittagessen ähnlich wie in der Vesperkirche gibt“, berichtet Brigitte Aurbach.

Ebenso wichtig wurde der Punkt „Jung hilft Alt“ und „Alt hilft Jung“ bewertet, mit Ideen für Patenschaften, Ersatzgroßeltern sowie der Zusammenarbeit zwischen Kindergärten und Altenheimen. „Bereits jetzt gibt es die Aktion ‚Geislingen hilft!‘, die vom Mehrgenerationenhaus (MGH) ins Leben gerufen wurde“, ergänzt Brigitte Aurbach. „Möchten Sie auch gerne andere Menschen unterstützen, melden Sie sich bitte im MGH unter der Telefonnummer 07331/440 363. Es handelt sich um zeitlich befristete Unterstützungsangebote und Hilfestellungen.“

Ebenfalls wichtig wurde der Bereich „integrative und inklusive Unterstützungsangebote“ angesehen und es wurde angeregt, Lotsen, Patenschaften sowie interkulturelle Begegnungen zu initiieren. Auch die Organisation von Freizeitangeboten wurde angeregt. „Daraufhin haben wir bereits eine Auflistung aller zurzeit vorhandenen Angebote erstellt, die auf der Homepage des Mehrgenerationenhauses unter mehrgenerationenhaus-geislingen.de zu finden ist“, sagt Brigitte Aurbach.

Mehr Spielmöglichkeiten war ebenfalls ein häufig genanntes Bedürfnis. Vor allem wurde mehrfach der Wunsch geäußert, vorhandene Spielplätze aufzuwerten. 

Und gemeinschaftliche Veranstaltungen werden gewünscht. „Das Quartiersfest am Samstag, 22. Juni 2024, befindet sich bereits in Vorbereitung“, sagt Brigitte Aurbach. Auch der Quartiersrat wird sich bei seiner kommenden Sitzung Anfang April mit der Vorbereitung des Quartiersfestes befassen. Außerdem gibt es am Samstag, 27. April 2024, eine Clean-Up-Aktion im Seebach sowie im Katzenloch.
17.4.24

 

Kreisarchiv jetzt im Bibliotheksverbund

Ostalbkreis. Einen neuen Service bietet das Kreisarchiv des Landratsamts Ostalbkreis. Wie Kreisarchivar Uwe Grupp mitteilt, ist das Kreisarchiv jetzt Teilnehmer am Südwestdeutschen Bibliotheksverbund, kurz SWB. Die Archivbibliothek wird dadurch bequem online recherchierbar.  „Wir pflegen eine wissenschaftliche Bibliothek mit mehr als 5.000 Bänden zur Geschichte des Ostalbkreises und seiner Städte und Gemeinden. Außerdem haben wir Sammlungen zur Landesgeschichte Baden-Württembergs und der Landkreise sowie Literatur zu Archäologie, Denkmalpflege, Alltagsgeschichte, Kunst- und Kulturgeschichte“, erklärt der Kreisarchivar. Die Titel werden nach und nach in den Katalog eingepflegt und sind - nach Terminvereinbarung - in den Räumen des Kreisarchivs nutzbar. Bereits verfügbar ist die ortsgeschichtliche Sammlung mit zahlreichen vergriffenen Werken und grauer Literatur.  Die Bestandsübersicht des Kreisarchivs ist zu finden über diesen Link: SWB-Katalog
17.4.24

 

An beruflichen Schulen beginnen Prüfungen

Im Volksmund werden die Beruflichen Schulen oft als Berufsschule bezeichnet. Die eigentliche Berufsschule, in welcher der schulische Teil der Dualen Berufsausbildung absolviert wird, ist jedoch nur ein Teil der Beruflichen Schulzentren. Parallel bieten die Beruflichen Schulen auch viele verschiedene Bildungsgänge zum Erwerb von Hauptschulabschlüssen, der Mittleren Reife, der Fachhochschulreife und des Abiturs an. Und alles immer mit einer beruflichen Profilierung, die einen auf die Arbeitswelt oder das Studium ideal vorbereitet.  

Über 2.800  Schüler werden insgesamt im Schuljahr 2023/2024 unter der Schulträgerschaft des Ostalbkreises in einer der acht Beruflichen Schulen einen der angebotenen Abschlüsse erreichen.

Natürlich sind die Berufsschule und die Duale Ausbildung quasi die Keimzelle der Beruflichen Schulen. Beispielsweise werden allein im Schulzentrum in Aalen dieses Jahr 956 den schulischen Abschluss in ihrem Ausbildungsberuf machen und als Fachkräfte den Betrieben zur Verfügung stehen. Am Standort Aalen sind dies die Technische Schule, die Kaufmännische Schule und die Justus-von-Liebig-Schule. Die moderne technische Ausstattung, die für die Duale Ausbildung in den Schulen zur Verfügung steht, wird auch in den Vollzeitschulen genutzt und steht somit allen  Schülern im Beruflichen Schulwesen zur Verfügung.

An den Prüfungen zum Hauptschulabschluss werden im Jahr 2024 im Ostalbkreis an allen acht Beruflichen Schulzentren insgesamt 190  Schüler teilnehmen. Diese werden derzeit im AVdual (Duale Arbeitsvorbereitung) oder im VAB-R (Vorqualifizierung Arbeit und Beruf – Regelform) unterrichtet. Die Mittlere Reife kann man unter anderem an den zweijährigen Berufsfachschulen absolvieren. Auch hier stehen an den einzelnen Standorten Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd viele Profile zur Auswahl. Allein in Ellwangen werden dieses Jahr durch die glp und die techma 41  Schüler zu den Abschlussprüfungen geführt.  Mehr als die Hälfte der Hochschulzugangsberechtigungen in Baden-Württemberg kommen aus dem Bereich der Beruflichen Schulen. Die Fachhochschulreife ist ein spannendes und exklusives Angebot der Beruflichen Schulen. 392 Schüler wollen im Ostalbkreis im Sommer 2024 diesen Abschluss erreichen. Angeboten wird dieser in den Berufskollegs, die es in ein-, zwei- oder dreijähriger Form gibt. Das Abitur oder wie es korrekt heißt, die allgemeine Hochschulreife kann man im Ostalbkreis an den Schulen in insgesamt elf verschiedenen Profilen absolvieren. In Schwäbisch Gmünd werden an der Agnes-von-Hohenstaufen-Schule, der Kaufmännischen Schule und der Gewerblichen Schule beispielsweise 216  Schüler in die Abiturprüfungen gehen.

Zusätzlich gibt es am Standort in Aalen das Angebot der Berufsoberschule zur Allgemeinen Hochschulreife über den zweiten Bildungsweg in der technischen, kaufmännischen und sozialwissenschaftlichen Richtung.
17.4.24

 

Ferienbetreuung für Kinder

Schwäbisch Gmünd (sv). Auch in diesem Jahr bietet die Stadt Schwäbisch Gmünd für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren eine Ferienbetreuung an. Eltern können in der Zeit von Montag, 29. Juli bis Freitag, 23. August das Angebot wochenweise für ihr Kind oder ihre Kinder in Anspruch nehmen. Anmeldeformulare sind ab sofort erhältlich bei der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd im Amt für Bildung und Sport, Telefonnummer 07171/603-4042, auf der städtischen Homepage unter www.kita-gd.de oder persönlich im 3. Stock des Waisenhaus-Gebäudes, Waisenhausgasse 1-3, Zimmer 3.43.

Die Möglichkeit der Betreuung richtet sich vorrangig an Kinder erwerbstätiger Eltern. Durch die regulären Schließtage der Kindertagesstätten während der Sommerferien entsteht bei einigen Eltern Bedarf an zusätzlicher Betreuung. Mit dem Angebot möchte die Stadt auf die Wünsche und Bedürfnisse berufstätiger Eltern eingehen.

Das Angebot ist wochenweise buchbar, der Elternbeitrag beträgt 40 Euro pro Kind und Woche. Die Betreuung findet montags bis freitags jeweils in der Zeit von 7.30 bis 13.30 Uhr im städtischen "Kinderhaus Kunterbunt" in der Konrad-Zuse-Straße 1, 73529 Schwäbisch Gmünd statt und wird vorrangig für Eltern und deren Kinder mit Wohnort in Schwäbisch Gmünd angeboten. Sollten nicht alle Plätze belegt sein, haben auch Kinder aus umliegenden Gemeinden die Möglichkeit, einen Platz in der Ferienbetreuung zu erhalten. Es ist zu beachten, dass den Kindern während der Betreuungszeit kein Essen angeboten werden kann und daher den Kindern ein Vesper mitgegeben werden muss.
16.4.24



Klappe an Verkaufswagen löst sich

Göppingen. Zu einem eher ungewöhnlichen Unfall wurde die Polizei am Montag in Göppingen gerufen. Gegen 9.20 Uhr ein Verkaufswagen in der Heininger Straße unterwegs. Der Klein-Lkw fuhr stadteinwärts, als sich wohl die Verriegelung der Verkaufsklappe löste. Während der Fahrt ging die seitliche Klappe nach oben. Noch bevor es die 42-jährige Fahrerin mitbekommen hatte, war es zu spät. Denn als der Wagen an die Ampel an der Kreuzung zur Eythstraße herangefahren war, stieß die ausgefahrene Klappe gegen den Ampelmast. Dadurch wurde die Klappe vom Aufbau abgerissen und landete auf der Straße. Die Polizei Göppingen hat den Unfall aufgenommen. Sie schätzt den Schaden an dem Verkaufswagen auf rund 2.000 Euro. An der Verkehrseinrichtung ist kein Schaden entstanden.
16.4.24

 

Diebstähle aus Autos

Süßen. In der Nacht zum Montag stahlen Unbekannte in Süßen Wertgegenstände und Bargeld aus einem Fahrzeug. Bei einem weiteren Diebstahl wurden die Täter gestört. Zwischen 21.15 Uhr und 6.30 Uhr stahlen Unbekannte eine Geldbörse aus einem VW. Der Transporter stand wohl unverschlossen in der Blücherstraße am Fahrbahnrand. Aus der Geldbörse nahmen die Unbekannten eine Scheckkarte und Bargeld mit. Mit ihrer Beute flüchteten sie unerkannt. Der Polizei Eislingen wurde kurz vor 3 Uhr ein weiterer Diebstahlsversuch in der Wielandstraße gemeldet. Der Besitzer des Mercedes wurde durch Geräusche im Hofraum aufmerksam. Bei seiner Nachschau stellte der Zeuge einen Täter in seinem geparkten Pkw fest. Der saß auf dem Beifahrersitz und suchte wohl nach Wertgegenständen. Wie der Unbekannte in das Fahrzeug gelangen konnte, muss die Polizei noch ermitteln. Denn Aufbruchspuren konnte sie nicht feststellen. Da der Dieb durch die Ansprache des Besitzers gestört wurde, flüchtete er ohne Beute. Bei dem Unbekannten soll es sich um einen Mann mit dunklem Taint und kurzen Haaren handeln. Er hatte einen Dreitagebart und trug Turnschuhe sowie eine Baseballmütze. Laut dem Zeugen stand noch ein weiterer Täter Schmiere. Den konnte der Zeuge nicht beschreiben. Die Polizei Eislingen nahm in beiden Fällen die Ermittlungen auf und sicherte Spuren. Sie prüft nun Tatzusammenhänge und bittet um Hinweise von Zeugen unter der Tel. 07161/851-0.
16.4.24

 

Staufermedaille für Arman Pilibosjan

Göppingen. Der Diakon der Armenischen Kirche in Göppingen, Arman Pilibosjan, erhielt die Staufermedaille. Sie ist eine besondere, persönliche Auszeichnung des Ministerpräsidenten für Verdienste um das Land Baden-Württemberg und seine Bevölkerung. Mit ihr sollen Verdienste um das Gemeinwohl gewürdigt werden, die über die beruflichen Pflichten hinaus, im Rahmen eines ehrenamtlichen, gesellschaftlichen oder bürgerschaftlichen Engagements erworben wurden und über viele Jahre hinweg erbracht worden sind.

Es war eine kleine, würdevolle Veranstaltung, in deren Rahmen Oberbürgermeister Alex Maier Diakon Arman Pilibosjan die Staufermedaille überreichte. Ganz der natürlichen Bescheidenheit des Geehrten entsprechend, waren auch dessen Dankesworte sehr kurz gehalten, denn er sei kein großer Redner und er habe nur getan, was sein Glaube von ihm verlange.

Vor den geladenen Gästen, darunter dem höchsten Kirchenvertreter, dem Primas der Armenischen Kirche in Deutschland, Bischof Serovpe Isakhanyan, betonte OB Maier: „Die bemerkenswerten Verdienste von Diakon Arman Pilibosjan, seine anhaltende Hingabe und sein außergewöhnliches Engagement für das kulturelle und soziale Leben in Göppingen, in Baden-Württemberg verdienen diese hohe Anerkennung. Wir alle wissen, dass Diakon Pilibosjan aufgrund seines langjährigen, ehrenamtlichen Engagements und seines positiven Einflusses auf die Gesellschaft, die Staufermedaille in besonderem Maße verdient. Wir schätzen uns sehr glücklich, Ihnen heute in dieser Form Danke sagen zu können“.

Der 83-jährige Piribosjan hat sein ganzes Leben der Armenischen Kirche und deren Gemeinschaft in Baden-Württemberg gewidmet. Schon früh hatte er seinen Dienst in Istanbul begonnen. Im Jahr 1972, wanderte er nach Deutschland aus und ließ sich mit seiner Familie in Göppingen nieder, um hier seinen Dienst mit großem Engagement fortzusetzen. So war er maßgeblich an der Gründung der armenischen Kirchengemeinden in Göppingen und Stuttgart, des Armenischen Kulturvereins in Göppingen, des All Armenian Founds in Deutschland sowie der Diözese der Armenischen Kirche in Deutschland beteiligt. In all diesen Organisationen hatte er in den vergangenen Jahrzehnten verschiedene verantwortungsvolle Positionen inne, darunter Vorsitzender, stellvertretender Vorsitzender, Schatzmeister und Vorstandsmitglied. Sein außergewöhnlicher Dienst in der Kirche und seine Verdienste für die Gemeinschaft wurden auch von der Armenischen Kirche mit besonderer Anerkennung gewürdigt.

Für viele Armenier in Baden-Württemberg wurde 2019, auch dank ihm, in Göppingen der Traum von einer eigenen Kirche erfüllt, der Hl. Kreuz Kirche in Bartenbach. Er engagierte sich als Diakon nicht nur während des Gottesdienstes, sondern auch bei allen anderen Aufgaben in der Gemeinde, sei es im sozialen Dienst für Mitglieder und Freunde oder bei Renovierungsarbeiten im Gemeindehaus und in der Kirche. Sein Wirken beschränkte sich jedoch nicht nur auf lokale Ereignisse. Sein intensives Engagement im Kulturaustausch hat dazu beigetragen, ein besseres Verständnis und eine tiefere Wertschätzung für die armenische Kultur und Traditionen in Deutschland zu fördern. Die Organisation von kulturellen Veranstaltungen hat einen Raum geschaffen, in dem Menschen unterschiedlicher Herkunft und Nationalitäten zusammenkommen und voneinander lernen konnten. Dies fördert das gegenseitige Verständnis und stärkt die Integration innerhalb unserer vielfältigen Gemeinschaft.
16.4.24

 

Einhorntunnel zu

Schwäbisch Gmünd (sv). Aufgrund der halbjährigen Wartungs- und Reinigungsarbeiten im Gmünder Einhorn-Tunnel wird dieser ab Montag 22. April bis Samstag 27. April, jeweils nachts zwischen 19.30 Uhr und 5 Uhr für den Verkehr voll gesperrt. Während der Sperrung wird der Verkehr über die Lorcher Straße, Remsstraße, Aalener Straße und umgekehrt umgeleitet. Die Umleitung ist ausgeschildert.
16.4.24

 

Sperrung wegen Straßenarbeiten

Geislingen. Am Donnerstag, 18. April, beginnen Fahrbahnarbeiten auf der Kreisstraße 1449 im Oberen Roggental zwischen der Kläranlage Treffelhausen und Böhmenkirch-Treffelhausen. Es wird ein rund 1,8 km langer Streckenbereich grundlegend saniert. Ebenfalls saniert werden Schäden an zwei Brückenbauwerken innerhalb des Streckenzuges.  Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis zum 31. Mai.  Die Fahrbahn ist während der gesamten Baumaßnahme voll gesperrt. Eine überörtliche Umleitung über Geislingen-Stötten wird eingerichtet. Der Rad-/ Wanderweg neben der K 1449 durch das Roggental ist von der Sperrung nicht betroffen. Die Zufahrt zur Gaststätte Obere Roggenmühle ist nur über die Untere Roggenmühle möglich. Das Straßenbauamt der Landkreise Esslingen und Göppingen bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
16.4.24

 

Walker: Klimaschutz mit den Unternehmen erfolgreich

Eislingen. Auf Einladung von Landtagsabgeordnete Ayla Cataltepe tauschten sich Umweltministerin Thekla Walker, Oberbürgermeister Klaus Heininger und die Geschäftsführer Alexandra Scaglione, Siegfried Müller und Thomas Alpers von ZG über Politik, Innovationen und Herausforderungen im Bereich des Umwelt- und Klimaschutzes aus. Bei einer Führung durch die Produktionshallen erhielten sie Einblicke in die komplexen Herstellungsverfahren des traditionsreichen Chemieunternehmens.

Der Eislinger Standort ist seit vier Jahren klimaneutral, berichtete Geschäftsführer Siegfried Müller. Dabei gilt es immer wieder verschiede Herausforderungen für die weitere Verbesserung zu überwinden. Bereits 2018 hatte Zeller+Gmelin als eines der ersten Chemieunternehmen in Baden-Württemberg ein eigenes Klimamanagement im Unternehmen eingeführt.

Oberbürgermeister Klaus Heininger betonte die Bedeutung des Eislinger Standortes für die Stadt: „Zeller + Gmelin ist nicht nur einer der wichtigsten und größten Arbeitgeber in unserer Stadt, sondern auch ein Vorbild für andere Unternehmen im Bereich Umweltschutz und Nachhaltigkeit“, bezeichnete Oberbürgermeister Klaus Heininger die Unternehmensphilosophie als zukunftsweisend.

„Erfolgreicher Klimaschutz ist möglich, wenn wir Hand in Hand mit den Unternehmen im Land gehen“, erklärte Umweltministerin Thekla Walker. „Innovative Unternehmen wie Zeller+Gmelin leisten einen wichtigen Beitrag: Zukunftsweisende Technologien reduzieren die Belastungen für die Umwelt und schützen das Klima. Dies zeigt: Wir brauchen unsere Unternehmen, um mit Innovationen eine erfolgreiche Transformation zu schaffen. Wir unterstützen die Unternehmen im Land dabei mit vielfältigen Angeboten.“

Wie Klimaschutzmaßnahmen bei Zeller+Gmelin umgesetzt werden, verdeutlichte die Geschäftsführung und einzelne Abteilungsleitungen bei einem Rundgang über das Werk. Lüftungsanlagen mit Rindenmulch, Recyclingprozesse, verbesserte Abläufe, Einsparungen beim Energieverbrauch und Weiternutzung von Abwärme sind nur einige Beispiele der bereits umgesetzten Möglichkeiten. Ein guter Austausch mit der Stadtverwaltung und eine enge Vernetzung mit anderen Unternehmen seien bei der Umsetzung von weiteren Innovationen sehr wichtig, so die Geschäftsführung.
16.4.24

 

Ambulantes OP-Zentrum im Ärztehaus in Betrieb

Kreis Göppingen. Das neue Ambulante OP-Zentrum im Ärztehaus bei der Klinik am Eichert in Göppingen hat seinen Betrieb aufgenommen. Es verfügt über rund 900 Quadratmeter Fläche, 16 bis 20 ambulante Operationen können hier täglich aus unterschiedlichen medizinischen Fachbereichen durchgeführt werden.  

Das hochmoderne Zentrum, das speziell für ambulante Eingriffe konzipiert wurde,markiert einen Meilenstein im medizinischen Angebot der Region. Das Ambulante Operationszentrum der Alb- Fils- Kliniken bietet Patienten eine erstklassige Versorgung in einem modernen und komfortablen Umfeld und wird einer modernen Gesundheitsversorgung gerecht, in der möglichst viele ambulante Eingriffe ermöglicht werden sollen, um eine stationäre Aufnahme des Patienten vermeiden zu können.

Mit innovativen Technologien und einem erfahrenen Team von Fachärzten und Pflegekräften gewährleistet das Zentrum höchste Standards in der ambulanten Chirurgie. "Wir sind stolz darauf, unser neues Ambulantes Operationszentrum zu eröffnen und unseren Patienten die beste Versorgung auf dem neuesten Stand der Technik zu bieten", sagt Dr. Ingo Hüttner, Medizinischer Geschäftsführer der Kliniken. „Unser Ziel ist es, ambulante Eingriffe so effizient,sicher und komfortabel wie möglich zu gestalten, um unseren Patienten eine optimale Behandlungserfahrung zu bieten."

Das Ambulante Operationszentrum  verfügt über zwei Operationssäle, einen Eingriffsraum, einen Aufwachraum mit bis zu zehn Überwachungsplätzen und eine Anmeldung, die speziell auf die Bedürfnisse von ambulanten Patienten zugeschnitten sind. Das erfahrene medizinisch-pflegerische Team steht den Patienten vor, während und nach dem Eingriff mit fachkundiger Betreuung zur Seite. Das Zentrum trägt dazu bei, die Versorgungskapazitäten der Klinik zu erweitern und den Patienten eine noch komfortablere Behandlung anzubieten.

Die Patientenströme können nun besser gesteuert werden und die Synergien, die sich durch die räumliche Nähe zum Krankenhaus ergeben, etwa durch zusätzliche Untersuchungen oder Beratungen von Fachärzten, patientenorientiert genutzt werden. Das Ärztehaus umfasst insgesamt sieben Ebenen – ein Untergeschoss, fünf Vollgeschosse sowie eine Technikebene auf dem Dach. Neben dem ambulanten OP-Zentrum befinden sich hier die Praxis für Gefäßchirurgie, die Praxis für Gynäkologie und Geburtshilfe, die Praxis für Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie sowie die Praxis für psychologische Psychotherapie. Außerdem sind in dem Gebäude die Praxis für Hämatologie und Internistische Onkologie, der betriebsärztliche Dienst und in Kürze eine öffentliche Apotheke untergebracht.
16.4.24

 

Sauerbrunnensteg gesperrt

Göppingen Der Bahnsteg zwischen Metzger- und Sauerbrunnenstraße ist in den Nächten vom 24. auf 25. April und 25. auf 26. April gesperrt.  Aufgrund der Bauwerksprüfung und Instandsetzungsarbeiten wird am Mittwoch, 24. April, von 23 Uhr bis Donnerstag, 25. April, 4.30 Uhr am sowie am Donnerstag, 25. April, von 23 Uhr bis Freitag, 26. April, um 4.30 Uhr der Sauerbrunnensteg vollständig gesperrt. Die Bauwerksprüfung erfolgt alle sechs Jahre. Dabei wird der Zustand wichtiger Konstruktionsteile untersucht. Als Ersatz bittet die Stadtverwaltung, die Jebenhäuser Brücke zu benutzen.
16.4.24

 

Maientag auf dem Weg zum Unesco-Kulturerbe

Göppingen. Die Städte Göppingen, Nürtingen, Owen und Vaihingen an der Enz hatten sich im Herbst vergangenen Jahres mit ihren jeweiligen Maientagen gemeinsam für das bundesweite Verzeichnis des „Immateriellen Kulturerbes“ der Unesco beworben. Die nächste Stufe im Bewerbungsverfahren wurde nun erreicht.

Im Rahmen des laufenden Bewerbungsverfahrens zur Eintragung in der nationale Verzeichnis für das Immaterielle Kulturerbe (IKE), hat sich eine unabhängige Landesjury positiv zur Bewerbung der vier Maientagsstädte geäußert. Damit wurde die erste Hürde im Verfahren genommen, womit der Antrag an die Kultusministerkonferenz weitergeleitet wird.

Die Maientage in Göppingen, Nürtingen, Owen und Vaihingen an der Enz sind traditionell ein Kinder- und Schulfest. Da sie sich im Laufe der Jahre jedoch zu Volksfesten entwickelt haben, ziehen sie heute auch viele Besucher aus der ganzen Region an. Der Begriff „Maientag“ hat dabei nichts mit dem gleichnamigen Monat zu tun, sondern leitet sich ab von den so genannten „Maien“, grünen Zweigen oder Rutenbüscheln, die traditionell bei den Umzügen mitgeführt wurden.

Diese Festzüge, bei denen kostümierte Schulklassen und andere Gruppen durch die Städte ziehen, sind auch Höhepunkt in allen Städten. Teilweise greifen die Umzüge die historischen Elemente der jeweiligen Stadt auf, insbesondere in Göppingen mit aufwändigen Darstellungen von der Römerzeit bis heute. In Göppingen verfolgen bis zu 20.000 Menschen das bunte Treiben der Umzüge. Und schon jetzt laufen die Vorbereitungen für den Umzug am 15. Juni auf Hochtouren.

Mit der gemeinsamen Bewerbung soll überregional Aufmerksamkeit auf einen bedeutenden Teil der Geschichte aller vier baden-württembergischen Städte gerichtet werden, denn mit der Tradition der Maientags-Feierlichkeiten wird seit Jahrhunderten der gesellschaftliche Zusammenhalt gefördert, Identität gestiftet und Menschen zusammengebracht.

Nach der Beurteilung durch die Kultusministerkonferenz erfolgt die Übermittlung an das Expertenkomitee für das Immaterialle Kulturerbe bei der Deutschen Unesco-Kommission (DUK). Dieses wird alle von den Ländern weitergeleiteten Anträge begutachten und eine Auswahlempfehlung treffen. Diese wird voraussichtlich im Frühjahr 2025 abschließend von der Kultusministerkonferenz und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien bestätigt. Erst dann wäre die endgültige Entscheidung gefallen.
16.4.24

 

Rathaus kippt eigene Terminplanung

Göppingen. Die Göppinger Stadtverwaltung wirft ihre eigenen Pläne zur Beratung der künftigen Verkehrsführung in der Innenstadt über den Haufen. Ursprünglich war geplant gewesen, dass der Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstag, 18. April, über Maßnahmen zur weiteren Verkehrsberuhigung in der Hauptstraße entscheiden sollte. Doch der Punkt steht nicht auf der Tagesordnung. Nach Informationen von unser-stauferland.de soll das Gremium nun am 2. Mai entscheiden, in der Woche zuvor sollen sich noch die zuständige Ausschüsse mit dem Themenkomplex beschäftigten.
15.4.24

 

Christophsheim-Neubau finanzieller Kraftakt

Kreis Göppingen. Hermann Färber, der CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Göppingen, besuchte das Christophsbad. Inhaltlich ging es hauptsächlich um die schwierige Finanzlage der bundesdeutschen Pflegeeinrichtungen und Kliniken. Insbesondere der anstehende Christophsheim-Neubau, der aufgrund strenger gesetzlicher Vorgaben mit einem enormen finanziellen Aufwand einhergeht, stand im Fokus.

Zunächst erhielt Hermann Färber bei einer Hausführung einen umfassenden Einblick in die Räumlichkeiten des Christophsheims – dabei kam er auch mit dem ein oder anderen Mitarbeitenden ins Gespräch. Die Geschäftsführer , Dagmar Jungblut-Rassl (Christophsheim) und Rudolf Schnauhuber (Klinikum Christophsbad):  „Transparenz ist für uns das A und O: In einem persönlichen Gespräch konnten wir Herrn Färber unsere Themen und die vor uns liegenden Herausforderungen erläutern und ihn so für unsere Belange sensibilisieren. Nun vertrauen wir darauf, dass er bei Gesundheitsminister Dr. Karl Lauterbach ein gutes Wort für alle Heim- und Klinikträger einlegt. In der Hoffnung, dass daran anschließend Programme erarbeitet werden, die uns bei der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben unter die Arme greifen“, so Rudolf Schnauhuber. Dagmar Jungblut-Rassl ergänzt: „Die Unterstützung durch die Politik ist für die Pflegeheim- und Klinikträger in diesen schwierigen und unsicheren Zeiten essenziell. Nur dann können die gesetzlich geforderten Neubauten überhaupt erst realisiert werden. Eine Finanzierung aus eigener Kraft ist für uns kaum zu stemmen.“

„Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Herz und Sachverstand die Patienten versorgt und betreut werden. Damit bei der täglichen Arbeit die Pflege am Menschen im Vordergrund stehen kann und gleichzeitig beim Personal keine Überbelastung entsteht, brauchen die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen Planungssicherheit, eine nachhaltige, ausreichende Finanzierung sowie weniger Bürokratie“, macht Färber deutlich. Dokumentation sei notwendig, gerade im Gesundheitsbereich, aber – so Färber weiter: „Sie darf nicht zu Lasten der Patientenversorgung auswuchern. Das führt zu Frust bei den Pflegekräften, schlimmstenfalls zur Abwanderung und damit zu noch größeren Personallücken.“

Die Planungen für einen durch die Landesheimbauverordnung notwendigen Ersatzneubau des Christophsheims am Park laufen auf Hochtouren. Die Christophsbad Klinikgruppe stellt sich der Verantwortung und möchte ab 2028 unter anderem die geforderten Einzelzimmer umsetzen. Die Durchführung dieses Vorhabens bedeutet allerdings einen enormen finanziellen Aufwand. Aktuell liegen die Preise pro Pflegeheimplatz bei knapp 220.000 Euro. Die Baukosten für Pflegeheime haben sich in den vergangenen Jahren verdoppelt. Die Christophsheime sind Fachpflegeheime für neurologisch und psychiatrisch erkrankte Menschen. Die Bedürfnisse der herausfordernden Klientel spiegelt sich auch in der Bauweise wider: Eine gut geplante deeskalierende Bauweise ist unabdingbar – was sich wiederum in hohen Baukosten niederschlägt.
15.4.24

 

Frontal zusammen gestoßen

Uhingen. Glimpflich endete ein Unfall am Sonntag in Holzhausen.Kurz nach 15.45 Uhr fuhr eine 32-Jährige in der Alten Holzhäuser Straße. Beim Vorbeifahren an einem geparkten Auto übersah die Fahrerin einentgegenkommende Leichtkraftrad. Die Piaggio und der Pkw stießen frontal zusammen. Der Zusammenstoß lief glimpflicher ab. Der 17-Jährige Fahrer der Piaggio konnte nach ambulanter Behandlung an der Unfallstelle nach Hause. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 6.000 Euro.
15.4.24

 

Forum für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft

Mühlhausen im Täle. Die Wowiconsult GmbH (Mühlhausen) richtet auch in diesem Jahr die Veranstaltungsreihe „Forum Wohnungswirtschaft“ aus. In drei Städten bringt das Software- und Dienstleistungsunternehmen Firmen, Verbände und Experten der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft aus dem ganzen Land zusammen. Mehr als 300 Teilnehmer werden in diesem Jahr zur Veranstaltungsreihe erwartet. Auf den Veranstaltungen in Stuttgart, Bochum und Hamburg diskutieren unterschiedliche Akteure der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft über mögliche Lösungen auf dem Weg zur Klimaneutralität, stellen Praxisbeispiele und neue Techniken zur Dekarbonisierung vor und informieren über Sanierungsoptionen.  Den Auftakt des Branchenevents macht das Fachforum Stuttgart am 14. Mai im Kongresszentrum Filderstadt. Am 19. Juni folgt der Fachkongress in Bochum. Den Abschluss bildet das Forum  in  Hamburg am 10. Juli.

Ein Schwerpunkt der Veranstaltungsreihe ist 2024 der Umgang mit politischen Maßgaben und Maßnahmen, die in immer kürzeren Abständen verkündet und häufig wieder angepasst werden. Dabei geht es um die Frage, mit welchen Instrumenten sich Unternehmen auf die dadurch entstehende Planungsunsicherheit einstellen können. Der Förderstopp der KfW beim klimafreundlichen Bauen oder die plötzliche Schließung anderer Fördertöpfe hatte die Branche zuletzt stark verunsichert. Die Gastgeber der Veranstaltung, Dr. Waldemar Müller und Oliver Häcker, die Geschäftsführer von Wowiconsult aus Mühlhausen, blicken mit großer Vorfreude auf die Veranstaltungsreihe: „Eine der großen Herausforderungen für die Gebäude- und Wohnungswirtschaft ist die Dekarbonisierung ihrer Bestandsgebäude. Zahlreiche Gesetze und Regelungen auf nationaler oder EU-Ebene zwingen die Unternehmen, Kohlendioxidemissionen zu senken und energiesparende Maßnahmen zu ergreifen. Bis 2045 müssen die Gebäude sogar klimaneutral sein. Unsere Veranstaltungsreihe, die wir in diesem Jahr in den drei Städten Stuttgart, Bochum und Hamburg anbieten, zeigt mögliche Lösungswege dazu auf. Wir freuen uns auf hochkarätige Referenten aus Praxis und Forschung, neue Kontakte und viele spannende Gespräche mit unseren Gästen und Partnern.“
15.4.24

 

Kreuzinger neuer Bürgermeister in Heiningen

Heiningen. Die Bürgermeisterwahl in Heiningen ist im ersten Wahlgang entscheiden worden. Die Bürger stimmten mit 56,78 Prozent der Stimmen für den bisherigen Bürgermeister-Stellvertreter und Gemeinderat Matthias Kreuzinger (41). Auf dem zweiten Platz kam mit 35,76 Prozent der Bürgermeister von Gammelshausen, Daniel Kohl. Abgeschlagen die beiden anderen Bewerber: Nihat Günay holte 5,34 Prozent der Stimmen, Katy Dirix 2,12 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 73,6 Prozent.
14.4.24

 

Frau lässt Mann nackt stehen

Göppingen.  Am frühen Samstagabend bemerkte eine Spaziergängerin in einem Göppinger Industriegebiet einen nackten Mann, der sich in einem Gebüsch verbarg. Die hinzugezogene Polizei konnte in Erfahrung bringen, dass sich der 28-jährige Göppinger über ein Kleinanzeigenportal dort mit einer jungen Frau zu einem "Schäferstündchen" verabredet hatte. Nachdem sich beide nackt auszogen und die gesamte Kleidung und alle Wertgegenstände im Fahrzeug der jungen Frau abgelegt hatten, wollte die Dame das Fahrzeug zum Zwecke eines besseren "Sichtschutzes" noch kurz umparken. Allerdings brauste sie, unbekleidet fahrend, umgehend die Örtlichkeit. Den Mann ließ sie nackt zurück, der sich daraufhin in dem Gebüsch versteckte. Die Polizei sucht nun nach einer jungen Frau mit blondem Haar, etwa 170 cm groß, die eine ausländischen Akzent spricht und eine Tätowierung "no cash, no life" am linken Unterarm hat. Die Frau soll einen älteren blauen Ford mit Göppinger Kennzeichen gefahren haben. Die Göppinger Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise zur Ermittlung der Täterin unter 07161/632360.
14.4.23

 

Kandidaten-Quartett bei Bürgermeisterwahl in Heiningen

Heiningen. In Heiningen sind die Bürger heute, Sonntag ausgerufen, einen neuen Bürgermeister und damit den Nachfolger von Norbert Aufrecht zu wählen, der im Februar plötzlich gestorben war. Um  das Amt im Rathaus bewerben sich vier Kandidaten:

Matthias Kreuzinger. 41 Jahre, Jurist und stellvertretender Referatsleiter beim Regierungspräsidium Stuttgart. Kreuzinger ist  bereits stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde und sitzt für die „Freie Bürgerliste/CDU" im Gemeinderat.

Daniel Kohl,  38 Jahre, ist seit 2013 Bürgermeister der Gemeinde Gammelshausen und sitzt für die Freien Wähler im Göppinger Kreistag. Kohl ist zudem Vorsitzender der Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf. Er betont, dass er zwar nicht aktiv nach einer neuen Herausforderung gesucht habe, die Chance in Heiningen zu kandidieren aber nutzen wolle.

Nihat Günay, | 35 Jahre, betreibt in Heiningen den über den Ort hinaus bekannten „Staren Kebab“. Günay lebt mit seiner Familie in Heiningen.. Nach eigenen Angaben fühle Günay sich als Familienvater in Heiningen fest verwurzelt und habe bereits einige Projekte initiiert und erfolgreich umgesetzt.

Katy Dirix, 40 Jahre,  hat einen Bachelorabschluss in BWL und verfügt über mehr als 15 Jahren Berufserfahrung, Kompetenzen im wirtschaftlichen Bereich sowie bei der Planung und Durchführung nationaler und internationaler Projekte. Mit diesem Wissen im Gepäck möchte die Projektmanagerin künftig mit Engagement und Verantwortung für Heiningen das Beste für die Bürger erreichen.
14.4.24

 

Sport am Wochenende

Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: 1. Göppingen SV gegen FC Ravensburg:   2 : 0

Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: FSV Hollennbach gegen 1. FC Normannia Gmünd:  1 : 1

Handball 2. Bundesliga Frauen: Frisch Auf Göppingen  gegen FSV Mainz 05:  26 : 20
13.4.24

 

Auto weicht Tier aus: Unfall

Geislingen. Glück im Unglück hatten die Insassen eines Pkw am Freitagabend auf der Straße zwischen Eybach und Waldhausen.  Gegen 23 Uhr befuhr ein 22-jähriger die Strecke durch den Wald in Fahrtrichtung Waldhausen. In einer Kurve sprang plötzlich ein Tier auf die Straße. Nachdem der Fahrer dieses erkannt hatte bremste er stark. Dabei verlor der 23-Jährige die Kontrolle über seinen Wagen. Im weiteren Verlauf überschlug er sich mit seinem Auto mehrfach, vor er auf dem Seitenstreifen zum Stehen kam. Im Auto saßen außer dem Fahrer noch drei weitere junge Männer im Alter von 16, 17 und 18 Jahren. Alle Insassen wurden nur leicht verletzt und mussten mit Rettungswägen in ein umliegendes Krankenhaus gebracht werden. Am Unfallfahrzeug entstand nach ersten polizeilichen Schätzungen ein Schaden vor mehr als 25000 Euro. Ob eine Kollision mit dem Wildtier stattgefunden hat, konnte bislang nicht in Erfahrung gebracht werden.
13.4.24

 

Buchsteiner meldet Insolvenz an

Gingen/Fils. Das Traditionsunternehmen Buchsteiner in Gingen hat Insolvenz angemeldet. Der Haushaltswarenhersteller ist laut Insolvenzverwalter Olaf Spiekermann von der Stuttgarter Kanzlei Brinkmann und Partner auf Grund explodierender Energiekosten und einem Einbruch der Auftragseingänge in Schwierigkeiten geraten. Vorläufig soll die Firma weiter geführt werden.

Das Unternehmen Buchsteiner wurde 1910 von Johannes Buchsteiner gegründet, der 1881 geboren wurde und in Geislingen eine Hornbesteckmacher-Lehre absolvierte. In seiner Familie wuchsen zwei Töchter und zwei Söhne auf. Nach dem 1.Weltkrieg begann eine Wachstumsphase, die bis zum Ausbruch des 2.Weltkriegs anhielt. 1951 starb Johannes Buchsteiner. Seine Söhne Hans und Hugo Buchsteiner traten die Nachfolge an. Der Nachholbedarf der Nachkriegszeit bescherte dem Betrieb eine jährliche Expansion. Die Brüder nutzten die Nachfrage und investierten in Gebäude und Anlagen. Unterschiedliche Ziele führten 1969 aber zur Trennung und Aufteilung des Unternehmens. Hans Buchsteiner behielt das Stammwerk in Gingen.

1970 wurde bei Hans Buchsteiner eine unheilbare Krankheit entdeckt und er starb wenige Monate später. Er hatte spät geheiratet und ließ seine junge Frau Renate und drei Kinder zurück.  Renate Buchsteiner trat die Nachfolge an. Der Beginn war hart. Die finanziellen Verpflichtungen aus der Aufteilung des Unternehmens zwangen zu großen Einschränkungen. Die Arbeit war aber auch erfolgreich. Buchsteiner stellte jedes Jahr auf den Messen kreative Produkte für den Haushalt  vor, die sich gut verkauften. Der Betrieb fand zu alter Stärke zurück. 2012 gab Renate Buchsteiner das Amt an den ersten familienfremden Geschäftsführer ab.

Heute zählt Buchsteiner noch knapp 40 Mitarbeiter. Das Ladengeschäft mit Fabrikverkauf hatte Buchsteiner schon vor Jahren geschossen.
12.4.24

 

Gegen Laternenmast gefahren: Tot

Ebersbach.Am Freitag starb in Ebersbach ein Autofahrer nach einem Unfall. Kurz vor 11 Uhr fuhr der 58-Jährige mit seinem Pkw die Dicknerbrücke in Richtung Stadtmitte. In einer Linkskurve kam er nach rechts von der Straße ab und prallte mit voller Wucht gegen einen Laternenmast.

Einsatzkräfte bargen den Mann aus seinem total beschädigten Auto. Eingeleitete Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos und der Autofahrer starb an der Unfallstelle. Die Verkehrspolizei Mühlhausen hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Durch die Feuerwehr wurde eine örtliche Umleitung eingerichtet.
12.4.24

 

Bandenkrieg: Bislang 64 Festnahmen

Region Stuttgart. Mit Übergang der Ermittlungskooperation des Landeskriminalamts Baden-Württemberg mit den Polizeipräsidien Aalen, Ludwigsburg, Reutlingen, Stuttgart und Ulm in eine Besondere Aufbauorganisation - BAO Fokus - wurden seit Februar die Bekämpfungsmaßnahmen gegen die zwei rivalisierenden gewalttätigen Gruppierungen im Großraum Stuttgart weiter intensiviert. Unter Leitung des Landeskriminalamts Baden-Württemberg weitete die BAO Fokus insbesondere die präventivpolizeilichen Maßnahmen aus. Die unablässig geführten Ermittlungen haben bislang zu 64 Haftbefehlen sowie zur umfangreichen Sicherstellung von Waffen, Drogen und anderen durch kriminelle Handlungen erlangten Gegenstände geführt.

Neben umfangreichen Ermittlungen wurde auch das Maßnahmenpaket zur Verhinderung einer weiteren Eskalation des Konflikts ausgeweitet. Einer der Präventionsbausteine, auf die ein besonderer Schwerpunkt gelegt wird, sind Brennpunkteinsätze, mit intensiven polizeilichen Personen-, Fahrzeug- und Fahndungskontrollmaßnahmen im öffentlichem Raum.

Seit dem 28. Februar  stehen dem LKA wöchentlich mehrere Einsatzgruppen des Polizeipräsidiums Einsatz, ausschließlich für diese Einsätze, zur Verfügung. Die Kräfte werden flexibel und bedarfsorientiert in die örtlichen Einsatz- und Kontrollkonzeptionen der fünf regionalen Polizeipräsidien eingebettet.  "Die Zielsetzung der Brennpunkteinsätze ist unter anderem die Gewinnung von weiteren Erkenntnissen zu den relevanten Personen und Örtlichkeiten sowie die Erhöhung des Entdeckungsrisikos potentieller Täter. Zudem wird die Gefahr von weiteren gewalttätigen Auseinandersetzungen beim Aufeinandertreffen der Gruppen dabei reduziert und somit die Sicherheit im öffentlichen Raum erhöht", so LKA-Pressesprecher David Fritsch.

Alleine für diese Einsatzmaßnahme wurden bislang über vierhundert Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Einsatz und mehr als zweihundert Kräfte der regionalen Polizeipräsidien eingesetzt. Allein in den letzten vier Wochen wurden hierbei über eintausend Personen und an die fünfhundert Fahrzeuge kontrolliert.

Hierbei wurden unter anderem auch über zwanzig Verstöße ohne Bezug zur BAO Fokus festgestellt. Neben Trunkenheitsfahrten wurden Verstöße gegen das Betäubungsmittel-, das Ausländer- und das Waffengesetz festgestellt. Mit unmittelbarem Bezug zum Gesamtkomplex der BAO Fokus wurde in diesem Zeitraum jeweils ein Verstoß gegen das Waffen- und das Sprengstoffgesetz festgestellt. Zudem konnten nach einem Raub vier Tatverdächtige festgenommen werden, welche Bezüge zu den rivalisierenden Gruppierungen aufweisen.

"Unsere Strategie besteht aus einem konsequent vollzogenen Dreiklang aus täterorientierten und strukturbezogenen Ermittlungen, gefahrenabwehrrechtlichen Maßnahmen im Rahmen des Monitorings und einem ganzheitlichen Präventionsansatz, um den weiteren Zulauf junger Menschen in die Gruppierungen zu reduzieren. Die intensiven präventivpolizeilichen Maßnahmen sind hier ein essentieller Baustein", so Fritsch.
12.4.24

 

Elf ohne Gurt

Geislingen. Nicht nur Gurtmuffel kontrollierte die Polizei am Donnerstag in Geislingen.  Zwischen 10 Uhr und 11.45 Uhr kontrollierten Beamte des Polizeireviers Geislingen im Stadtgebiet. Neben den elf Fahrern, die nicht angeschnallt waren, bedienten fünf weitere das Handy am Steuer. In zwei Fällen ermittelt nun die Polizei wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
12.4.24

 

Kochtopf vergessen: Küche in Flammen

Geislingen. Bei einem Küchenbrand am Donnerstag in Geislingen entstand rund 20.000 Euro Sachschaden.Gegen 12.45 Uhr hatte eine Bewohnerin in einem Mehrfamilienhaus in der Bahnhofstraße einen Topf mit Öl auf dem Herd vergessen. Daraufhin entstand ein Fettbrand und es rauchte stark. Die 39-jährige Wohnungsinhaberin und ihr neunjähriger Sohn bemerkten den Rauch und brachten sich in Sicherheit. Auch weitere Bewohner wurden evakuiert. Die Feuerwehr kam, löschte die Flammen und lüftete das Gebäude. An der Kücheneinrichtung entstand nach ersten Schätzungen der Polizei ein Schaden in Höhe von rund 20.000 Euro. Verletzt wurde niemand.
12.4.24

 

Unfall im Baustellenbereich

Lorch. Eine 28-jährige Pkw-Fahrerin befuhr die B29 von Schorndorf in Richtung Schwäbisch Gmünd. In  Höhe Lorch befand sich eine Baustelle, die mit einem Anhänger gesichert war und die linke Fahrspur sperrte. Während des Einfädelungsvorgangs auf die rechte Spur fuhr die 28-Jährige aus Unachtsamkeit frontal in den Anhänger. Bei dem Unfall entstand ein Schaden in Höhe von etwa 30.000 Euro. Die B29 musste anschließend zur Reinigung der Fahrbahn kurzzeitig komplett gesperrt.
12.4.24

 

Bei Auffahrunfall verletzt

Göppingen. Am Mittwoch kam es bei Göppingen zum Unfall mit zwei Motorrädern. Kurz vor 18.30 Uhr war ein 19-Jähriger mit seiner Suzuki vom Aasrücken kommend in Richtung Ottenbach unterwegs. Bei der Abzweigung der L1075 zur K1404 in Richtung Ottenbach wollte er wohl nach einer Verkehrsinsel verbotswidrig mit dem Motorrad wenden. Das erkannte der nachfolgende 22-jährige Biker zu spät. Der Kawasaki-Fahrer stieß gegen die Suzuki und beide Fahrer stürzten. Dabei erlitten sie leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten die Männer in eine Klinik. Die Polizei Göppingen hat die Ermittlungen zum Unfall aufgenommen. Der Schaden an den Motorrädern wird auf insgesamt etwa 5.000 Euro geschätzt.
12.4.24

 

Zusammenarbeit bei Wasserstofftechnologie

Göppingen. Die Hochschule Esslingen und die Namibian University of Science and Technology (NUST) haben verabredet, auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichen Disziplinen zusammenzuarbeiten. Dazu haben Prof. Dr. Siegfried Zürn, Leiter der Zentralen Wissenschaftlichen Einrichtung International Centre und Graduate School der Hochschule Esslingen, und Dr. Erold Naomab, Rektor der NUST, ein so genanntes Memorandum of Understanding unterzeichnet.  Bereits geplant sind Aufenthalte von namibischen Studierenden des Masterstudiengangs Renewable Energy an der Hochschule Esslingen im Wintersemester 2024/25. Sie werden dabei an Veranstaltungen des Masterstudiengangs Wasserstoffwirtschaft und Technologiemanagement in Göppingen teilnehmen sowie ein gemeinsam von NUST und Esslinger Lehrenden betreutes Projekt bearbeiten.
12.4.24

 

Neue Chefin beim Polizeiposten Süßen

Süßen. Polizeioberkommissarin Margit Göthe wurde in einer kleinen Feierstunde in ihr neues Amt als Leiterin des Polizei-postens Süßen eingeführt. Zuletzt hatte Polizeihauptkommissar Jürgen Eisele die Leitung des Polizeipostens inne, den er nun verlässt, um zukünftig beim Kriminalkommissariat Göppingen seinen Dienst zu verrichten.  *

Margit Göthe (52) begann 1989 ihre Laufbahn bei der Polizei des Landes Baden-Württemberg. Nach ihrer Ausbildung und Verwendung bei der Bereitschaftspolzei in Biberach wechselte sie Polizeirevier Ludwigsburg. 1996 wurde sie zur ehemaligen Polizeidirektion Göppingen versetzt, wo sie bei den Polizeirevieren Uhingen und Göppingen ihren Dienst verrichtete. Im Jahr 2017 folgte über den Qualifizierungslehrgang der Aufstieg in den gehobenen Dienst. Zum 1. April 2024 übernahm sie nun die Leitung des Polizeipostens Süßen.   

Der Polizeiposten Süßen betreut mit einer Stärke von 2,75 Beamten auf einer Fläche von rund 13 Quadratkilometern knapp 10.300 Einwohner. Außerhalb der Dienstzeiten  des Polizeipostens und zu dessen Unterstützung betreut das Polizeirevier Eislingen diese Region.
12.4.24

 

Donzdorf bekommt neuen Leiter des Polizeipostens

Donzdorf. Ingo Schuler ist neuer Leiter des Polizeipostens Donzdorf. Zuletzt leitete Polizeioberkommissar Dietmar Nagel den Polizeiposten kommissarisch. Er wird weiterhin beim Polizeiposten Donzdorf tätig sein.  Ingo Schuler (46) begann seine Laufbahn bei der Polizei im Frühjahr 2002. Nach der Ausbildung und Verwendung bei der Bereitschaftspolizei in Biberach wechselte er im Jahr 2006 zum Polizeirevier Ulm-West. Nach seinem Studium von 2012 bis 2015 zum Aufstieg in den gehobenen Dienst war er im Streifendienst bei den Polizeirevieren Ulm-Mitte und Eislingen tätig. Nun übernahm er die Leitung des Polizeipostens Donzdorf. Der Polizeiposten Donzdorf betreut mit drei Beamten auf einer Fläche von rund 63 Quadratkilometern knapp 13.500 Einwohner in den Städten Donzdorf und Lauterstein.  Außerhalb der Dienstzeiten des Polizeipostens und zu dessen Unterstützung betreut das Polizeirevier Eislingen diese Region. 
12.4.24

 

Deutschland-Tour: Gmünd ist Etappenziel

Schwäbisch Gmünd. Am Donnerstag wurde die Deutschland Tour 2024 , die vom 23. auf 24. August in Schwäbisch Gmünd Halt macht, durch Landrat Dr. Joachim Bläse, Oberbürgermeister Richard Arnold, Maren Hopf, Projektleitung Deutschland Tour, Albrecht Röder, Streckenleitung Deutschland Tour, Amtsleiter Klaus Arnholdt, Amt für Bildung und Sport, Robert Frank, Eventmanager und Carmen Bäuml, Organisationsleitung, von der Touristik und Marketing GmbH, sowie Gerd Hägele vom Ordnungsamt, im beruflichen Schulzentrum Schwäbisch Gmünd, vorgestellt.

Passend zum Radsport-Event feiert der Ostalbkreis sein 50-jähriges Jubiläum, ergänzte Landrat Bläse beim Auftaktgespräch und fügte hinzu: "Nicht nur Radfahren verbindet, sondern schöne Orte der Ostalb werden verbunden". Oberbürgermeister Richard Arnold bedankte sich bei der Deutschland Tour für den Zuschlag des Großsportevents und ergänzte: "Nicht nur Metropol-Regionen können so ein Mega-Event auf die Beine stellen, sondern auch die Stadt Schwäbisch Gmünd präsentiert sich zusammen mit den Nachbargemeinden weit über die Grenzen hinaus".

Schwäbisch Gmünd ist Gastgeber der Lidl Deutschland Tour 2024. Sowohl der Zieleinlauf der zweiten Etappe am Freitag, 23. August als auch der Start der dritten Etappe am Samstag, 24. August werden in der baden-württembergischen Stadt ausgetragen. Mit Deutschlands wichtigstem Radrennen kommt großer Sport im Doppelpack in den Ostalbkreis und nach Schwäbisch Gmünd. Ende August steht der Osten Baden-Württembergs ganz im Zeichen des Radsports. Auf die Radprofis warten das für die Alb-typische wellige Terrain auf dem Weg in das Ziel in der ältesten Stauferstadt. In Schwäbisch Gmünd, am Fuße der Schwäbischen Alb und der Dreikaiserberge gelegen, können sich die Radsport-Fans wieder auf eine spannende Zielrunde freuen, bevor um den Tagessieg gefahren wird. Die zweite Etappe führt die Radsportler am Freitag, 23. August von Heilbronn nach Schwäbisch Gmünd. Am Samstag, 24. August setzt sich das Rennen von Schwäbisch Gmünd nach Villingen-Schwenningen in Bewegung.

Oberbürgermeister Richard Arnold freut sich auf die Großveranstaltung: „Die Deutschland Tour kommt nach Schwäbisch Gmünd! Wir freuen uns, ein Spitzensportevent mit weltweiter Strahlkraft bei uns zu begrüßen. Mit der Deutschland Tour verbinden wir die große Sportbegeisterung unserer Stadt mit einem Fest, das im Sommer die weltweit besten Radsportler und viele Gäste zu uns nach Schwäbisch Gmünd locken wird."  „Die Ostalb ist ein Paradies für alle Radfreunde“, so Landrat Dr. Joachim Bläse. „Abwechslungsreiche Naturlandschaften und sehenswerte Orte - Rad fahren macht bei uns einfach Spaß. Dass wir dieses Erlebnis nach unserem Jubiläumsjahr ´50 Jahre Ostalbkreis´ mit den Top-Profis teilen können und die Bilder aus unserer Region in die ganze Welt gehen, freut den gesamten Ostalbkreis enorm."

Und so sieht die 2. und 3. Etappe der Lidl-Deutschland-Tour aus: 2. Etappe Heilbronn – Schwäbisch Gmünd (173 km): Die 2. Etappe der Lidl Deutschland Tour 2024 führt komplett durch Baden-Württemberg. Nachdem die Profis Heilbronn verlassen haben, erfolgt der scharfe Start unweit von Weinsberg. Weite Teile der Etappe verlaufen durch die Schwäbisch-Fränkischen Waldberge. Von Löwenstein geht es durch sehenswerte Naturlandschaften bis nach Sulzbach am Kocher, das zur Etappenhalbzeit erreicht wird. Im letzten Renndrittel wartet ein Radsport-Klassiker. Von Lautern geht es hinauf nach Lauterburg und Bartholomä auf die Schwäbische Alb. Keine drei Kilometer lang, dafür im letzten Teil über 13 Prozent steil, kommt der Anstieg den angriffslustigen Fahrern entgegen. In Schwäbisch Gmünd können die Fans die Profis im Zielgebiet gleich mehrfach erleben: nach der ersten Zielpassage absolvieren sie noch zweimal eine Runde mit jeweils 10 Kilometern.
Etappe: Schwäbisch Gmünd – Villingen-Schwenningen (212 km): Auch die 3. Etappe verläuft durchs Ländle. Zur Einstimmung auf das Wochenende der Lidl Deutschland Tour 2024 steht der anspruchsvollste Tagesabschnitt an. Mit 212 Kilometern ist es die längste Etappe, die jemals seit dem Comeback der Rundfahrt ausgetragen wurde. Dazu kommt die Herausforderung von fast 3.000 Höhenmeter. Nachdem Schwäbisch Gmünd verlassen wurde, beginnt der Tag mit einem flachen Abschnitt nach Weilheim an der Teck. Wenig später wartet mit dem Anstieg nach Ochsenwang die erste Schwierigkeit des Tages. Danach folgt das typische Auf und Ab der Schwäbischen Alb. Über Bad Urach und Lichtenstein-Unterhausen geht es auf der ehemaligen Strecke der Zahnradbahn parallel zur Honauer Steige hinauf zum Traifelberg. Dies war 1996 die Strecke der Deutschen Bergmeisterschaft. Kurz nach Albstadt wird der höchste Punkt der Lidl Deutschland Tour 2024 erreicht. Auf den Höhen der Schwäbischen Alb geht es dann auf fast 900m ü.NN. weiter in Richtung Villingen-Schwenningen. Nach einer Schleife durch Schwenningen -den einen Teil der Doppelstadt- geht es zum Etappenziel nach Villingen. Nach der ersten Ziel-Durchfahrt vor der Neuen Tonhalle wird noch eine Zielrunde gefahren – die letzten acht Kilometer, die nach einem Tag voller Herausforderungen über den Tagessieg entscheiden.

Die Lidl Deutschland Tour ist Deutschlands wichtigstes Radrennen. Das fünftägige Etappenrennen ist angesiedelt in der UCI Pro Series, dem Wettbewerb unterhalb der World Tour. Damit ist gewährleistet, dass neben den Tour de France-Stars auch die besten deutschen Talente an der Heimatrundfahrt teilnehmen können. Das Interesse an der Deutschland Tour wächst. Neben den 750.000 Fans an der Strecke, schauten 2023 sechs Millionen Zuschauer die Live-Übertragungen in der ARD und im ZDF gesehen – eine Steigerung von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
11.4.24

 

Unfall ohne Führerschein

Göppingen. Am Dienstag flüchtete ein 27-Jähriger von der Unfallstelle in Göppingen. Um 17.40 Uhr war der 27-Jährige mit seinem Pkw in der Schlater Straße in Richtung Holzheim unterwegs. An einer Ampel fuhr er einem haltenden Fahrzeug hinten auf. Anschließend stiegen beide Beteiligten aus, um ihre Autos nach Schäden zu begutachten. Als die 48-jährige Fahrerin gegenüber dem 27-Jährigen erwähnte, sie habe eine tote Katze im Kofferraum, stieg dieser in seinen Wagen und flüchtete. Etwa 15 Minuten später, als die Polizei bereits vor Ort war, kehrte der Fahrer zur Unfallstelle zurück. Als Grund für seine kurzzeitige Flucht von der Unfallstelle gab er an, er sei durch die tote Katze im Kofferraum überfordert gewesen. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der 27-Jährige nicht im Besitz eines Führerscheins war. Den Mann erwartet nun eine Anzeige und er musste sein Auto stehen lassen.
11. 4.24

 

Wasserstoff: Schweizer übernimmt Lehrauftrag

Göppingen. Zu Beginn des Sommersemesters  nimmt die Göppinger CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer einen Lehrauftrag im neuen Masterstudiengang „Wasserstoffwirtschaft und Technologiemanagement“ der Hochschule Esslingen am Campus in Göppingen an. Schweizer, die sich bereits vor ihrem Landtagsmandat als Rechtsanwältin der Kanzlei BW Schweizer & Kollegen auf das Energierecht spezialisiert hat, wird zukünftig als Lehrbeauftragte an der Unterrichtung des Moduls „Regulatorik der Wasserstoffwirtschaft“ mitwirken. Ziel des Studiengangs, der mit einem Master of Engineering abschließt, ist die Vermittlungen eines breiten Wissens im Bereich von Wasserstoff-Anwendungen.

Nach dem Start der Vorlesungen in dieser Woche zeigt sich die Abgeordnete begeistert: „Grüner Wasserstoff ist die Schlüsseltechnologie für Baden-Württemberg, um klimaneutral zu werden und gleichzeitig Industrieland zu bleiben. Das gilt gerade auch für die energieintensiven Branchen bei uns im Filstal. Um den Wasserstoff-Turbo zu zünden, benötigen wir aber nicht nur die Infrastruktur, sondern auch das Know-how. Genau das wird durch diesen neuen Master-Studiengang vermittelt. Besonders freut mich, dass ich mit diesem Lehrauftrag meinen Beitrag dazu leisten kann, die Zukunftsfähigkeit der Hochschule Esslingen am Campus Göppingen zu stärken. Denn die Hochschule ist ein überragend wichtiger Standortfaktor für die Industrie und die Unternehmen der Stadt Göppingen und im ganzen Landkreis und gerade für die Transformation in der Automobilwirtschaft und die Digitalisierung ein unverzichtbarer Faktor“, so Schweizer.

Für Schweizer ist die Lehrtätigkeit kein Neuland. Bereits seit 2020 übt die Expertin für Energierecht einen Lehrauftrag im Studiengang Energie- und Umweltrecht und Politik an der Hochschule Mittweida in Sachsen aus. 
11.4.24

 

Neue Ideen für alten Sportplatz

Schorndorf. Der markante rote Boden ist bereits verschwunden. Den Belag des alten Sportplatzes im Schulzentrum Grauhalde in Schorndorf zu entfernen, war einer der ersten Schritte eines umfangreichen Bauprojekts der Stadt Schorndorf. Bis Ende 2025 werden sowohl der Sportplatz als auch Teile der angrenzenden Sporthalle umfassend saniert. „Das ist nicht irgendein Bauvorhaben, sondern ein Projekt, das das gesamte Quartier beleben wird und den Platz neu erstrahlen lässt“, sagte Oberbürgermeister Bernd Hornikel beim Spatenstich. „Die gesamte Außensportfläche wird von ihrer bisher einseitigen Struktur hin zu einer multifunktionalen Begegnungsstätte umgestaltet.“
Anstelle der in den 1970er-Jahren errichteten Außenanlagen entstehen nach Plänen des Büros Gessweinlandschaftsarchitekten Kleinfelder für verschiedene Sportarten wie Beachvolleyball, Basketball und Calisthenics. Zudem wird es ein Minispielfeld mit Kunstrasen, eine Anlage zum Kugelstoßen, Platz für Tischtennis, eine Kletterwand, eine 100-Meter-Bahn sowie einen 200-Meter-Rundlauf geben. Bei den Planungen waren sowohl Vertreter von Sportvereinen als auch von Gottlieb-Daimler-Realschule (GDRS) und Max-Planck-Gymnasium eingebunden, wie Rainer Brechtken von der SG Schorndorf und Beate Flemming-Nikoloff als Rektorin der GDRS in ihren Grußworten betonten. „Das Sportgelände wird ein Schmuckstück des Geländes werden“, sagte Flemming-Nikoloff.
Doch nicht nur im Freien wird es Veränderungen geben, auch in der Sporthalle stehen Maßnahmen an. So werden die Umkleiden, die Sanitärräume und die Lehrräume saniert, die Innentribünen erneuert, der Hallenboden neu beschichtet und die Barrierefreiheit optimiert. Zudem werden die Ostfassade der Halle sowie das Dach, der Umkleidebereich ersetzt und die energetische Bilanz verbessert. „Die Früchte dieser umfassenden Sanierungsmaßnahme werden unserer Stadt und den Bürgerinnen und Bürgern noch lange Zeit zu Gute kommen“, sagte Erster Bürgermeister Thorsten Englert. Die Gesamtkosten des Bauvorhabens belaufen sich auf 4,2 Millionen Euro, wovon 1,7 Millionen Euro im Rahmen des Programms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gefördert werden.
Als Teil des Umbaus wird die Neugestaltung der Tribünen mit einem Kunst-am-Bau-Projekt verwirklicht, bei dem die Schulen, Vereine und Nachbarn ihre Kreativität einbringen können. Damit werde aus Sicht von Bernd Hornikel gemeinsam nicht nur ein Ort des Sports gestaltet, sondern ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austauschs.
11.4.24

 

Färber: Entlastungen für die Landwirte reichen nicht aus

Kreis Göppingen. Nach Bekanntwerden des Referentenentwurfs für das Jahressteuergesetz 2024 warnt Hermann Färber, CDU-Abgeordneter des Wahlkreises Göppingen und Vorsitzender des Agrarausschusses des Bundestages, vor weiteren Zumutungen für die Landwirtschaft: „Die nach Streichung des Agrardiesels zugesagten Entlastungen bleiben weit hinter den berechtigten Erwartungen der Branche zurück.“

Der Referentenentwurf aus dem Bundesfinanzministerium sieht vor, die einkommenssteuerrechtliche Tarifglättung wiedereinzuführen, diese aber auf sechs Jahre zu befristen. Juristische Personen in der Landwirtschaft sollen aber von der Steuerentlastung ausgenommen werden, obwohl auch sie Witterungs- und Marktrisiken ausgesetzt sind. Zudem soll die Einführung einer Risikoausgleichsrücklage doch nicht in den Gesetzentwurf aufgenommen werden.

Färber bewertet den Referentenentwurf als völlig unzureichend: „Im Bundesrat hatte die Bundesregierung am 22. März in der Protokollerklärung zum Haushaltsfinanzierungsgesetz wirkliche Entlastungen zugesagt. Die vorgesehene Tarifglättung in Höhe von rund 50 Mio. Euro wird die mit dem Wegfall des Agrardiesels verbundenen Belastungen in Höhe von 440 Mio. Euro aber bei weitem nicht ausgleichen.“

Der Abgeordnete erwartet, dass das Gesetzgebungsvorhaben noch für Diskussionsstoff sorgen wird: „Die Landwirtinnen und Landwirte – auch hier bei uns im Kreis - sind derzeit zwar bei der Feldarbeit gefordert, dennoch beobachten sie das Geschehen genau und sind über die Steuerpläne sehr verärgert. Ebenso bei der im Januar auf der Bauern-Demo am Brandenburger Tor angekündigten Bürokratie-Wende ist bisher kein erfolgversprechender Ansatz zu erkennen. Die Politik ist jetzt gefordert, den Konflikt nicht wieder anzuheizen und den Vertrauensverlust nicht noch zu beschleunigen. Stattdessen sind Lösungen erforderlich, die bäuerliche Familienbetriebe entlasten und die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Landwirtschaft stärken.“
11.4.24

 

Senior fällt auf Betrüger herein

Hattenhofen.  Auf den falschen Mitarbeiter eines Software-Unternehmens fiel ein 73-Jähriger am Montag in Hattenhofen herein. Am Montag surfte der Mann im Internet. Es kam zu unerwarteten Störungen auf seinem Computer. Ein Fenster öffnete sich und er wurde aufgefordert, eine Telefonnummer des Störungsdienstes anzurufen. Der Senior rief die Nummer an. Am anderen Ende der Leitung meldete sich der vermeintliche Mitarbeiter eines Softwareunternehmens. Der Mann schenkte dem Unbekannten Glauben und ermöglichte dem vermeintlichen Softwaremitarbeiter einen Fernzugriff auf den PC. Dabei gelangte der Betrüger wohl an vertrauliche Daten und führte mehrere Überweisungen über ein Online-Banking aus. Kurz danach bemerkt der Senior die betrügerischen Absichten des angeblichen Mitarbeiters und verständigte die Bank. Der Senior erstattete Anzeige bei der Polizei. Die hat nun die Ermittlungen aufgenommen. Ob ein Schaden eingetreten ist oder ob die Bank die Überweisungen noch rückgängig machen kann, muss noch ermittelt werden.
10.4.24

 

Auf Ölspur ausgerutscht und verletzt

Rechberghausen. Die Polizei sucht Zeugen für einen Vorfall am Dienstag bei Rechberghausen. Gegen 8.15 Uhr fuhr ein 62-Jähriger mit seinem Motorrad auf der Straße von Rechberghausen in Richtung Faurndau. Kurz nach Ortsausgang Rechberghausen geriet der Biker mit seiner Maschine auf eine Ölspur. Dabei kam das Kraftrad ins Rutschen und der 62-Jährige stürzte samt Maschine auf die Straße. Bei dem Sturz zog sich der Motorradfahrer Verletzungen zu. Der Rettungsdienst kümmerte sich um den Mann und brachte ihn in eine Klinik. Die konnte er nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen. An dem Motorrad entstand ein Schaden von rund 500 Euro. Die Polizei ermittelte, dass sich die Ölspur von Rechberghausen entlang der K 1410 bis nach Faurndau ersteckte. Der Bauhof Rechberghausen wurde verständigt. Die Bauhofmitarbeiter reinigten die Fahrbahn und stellten Gefahrenschilder auf. Die Polizei Uhingen ermittelt nun und sucht Zeugen, die den Verursacher der Ölspur kennen oder Hinweise geben können.
10.4.24

 

Vandalismus an Grillstelle

Bad Überkingen. Unbekannte ließen ihrer Zerstörungswut vergangenes Wochenende bei Bad Überkingen freien Lauf. Wie der Polizei bekannt wurde, verwüsteten Unbekannte zwischen Freitag 5.April und  Montag 8.April die Baumbepflanzung neben der Grillstelle "Rabenmiste". Die Schutzhütte befindet sich am Viehweg oberhalb der Panoramastraße. Die Unbekannten entzündeten dort ein Grillfeuer und brachten wohl auch Brennholz mit. Mutmaßlich als dies zur Neige ging, fällten die Unbekannten einen neben der Schutzhütte befindlichen Walnussbaum mit einem Stammdurchmesser von rund 25 cm. Der wurde offenbar mit einer Axt gefällt. Wie die Polizei weiter berichtet, wurde der Grillplatz vermüllt zurückgelassen. Offensichtlich hatten die Täter dort eine Party gefeiert und den Baum zur weiteren Befeuerung der Grillstelle benutzt. Zurück blieb ein Schaden von rund

1.800 Euro. Der Polizeiposten Deggingen hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft nun auf Hinweise von Zeugen. Wer die Fällarbeiten von dem angrenzenden Wohngebiet in der Panoramastraße aus wahrgenommen hat oder Hinweise zu geparkten Fahrzeugen am Zufahrtsweg zur Schutzhütte geben kann, soll sich bei der Polizei Deggingen unter der Tel. 07334/92499-0 melden.
10.4.24

 

Mobilitätspunkt in neuen Händen

Eislingen. Ab sofort sind die Dienstleistungsangebote im Mobilitätspunkt in neuen Händen. Die Betreiber Aylin und Alexander Schmalenberg bieten ihrer Kundschaft die DHL- und Postdienstleistungen, den Ticketverkauf und die Beratung zu Fahrplänen für den öffentlichen Nah- und Fernverkehr an.  Wer das kostenlose Fahrradparkhaus nutzen möchte, kann sich hierfür in dem neu eingerichteten Laden anmelden. Zusätzlich zu dem klassischen Kioskangebot ergänzen die Tiernahrungsmittel und Zubehörartikel für Hund und Katze der ‚Futterwelt‘ den Einzelhandel in der Eislinger Innenstadt. Aylin und Alexander Schmalenberg betreiben bereits in Kuchen eine ‚Futterwelt‘ mit integrierter Poststelle. „Die Eröffnung hier in Eislingen hat gut geklappt“, freut sich Alexander Schmalenberg auf den Kontakt mit seinen Kunden.  „Wir hoffen, dass wir mit unserem breiten Angebot an Dienstleistungen und Produkten die Eislinger Bürgerschaft gut bedienen können“, sagt Aylin Schmalenberg zur Eröffnung der Eislinger Filiale.
20.4.24

 

Spielplatz Ursenwang wird erneuert

Göppingen. Der Spielplatz Ursenwang wird erneuert. Nachdem die Stadt umfangreiche Quartiersarbeit durch das abgeschlossene Förderprojekt „Quartiersimpulse Ursenwang“ geleistet hat, bei der sich neben städtischen Einrichtungen auch die Kirchen und die Wilhelmshilfe engagiert haben, wird die Bauverwaltung nun den Kleinkindbereich umfänglich sanieren und neugestalten.

Der Bereich mit Spielgeräten und Sandkasten ist aktuell bereits für die Dauer der Bauzeit gesperrt. Die Skateanlage und der Bolzplatz können jedoch uneingeschränkt weiter genutzt werden. Alle Beteiligten freuen sich bereits auf den erneuerten Spielbereich, der voraussichtlich ab Juli 2024 bespielt werden kann. In der Zwischenzeit können Kinder und Familien alternative Spielplätze in der Umgebung entdecken.
10.4.24

 

Straße bei Heubach gesperrt

Heubach. Wegen der Radsport-Veranstaltung „Bike the Rock“ in Heubach ist die L 1162 zwischen Heubach und Bartholomä am Samstag, 27. April  in der Zeit von 6 bis 15 Uhr für den Straßenverkehr voll gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert.
10.4.24

 

Ebersbach startet neuen Internetauftritt

Ebersbach. Ab sofort ist der neue Internetauftritt der Stadt Ebersbach unter  www.ebersbach.de zu sehen sein. Vor etwas mehr als einem Jahr wurde in einem gemeinsamen Workshop der Stadtverwaltung der Grundstein für den neuen Internetauftritt gelegt. Unterstützt wurde die Stadtverwaltung bei der Konzeption und Erstellung von der hitcom GmbH aus Dunningen. Die Agentur betreut über 150 kommunale Kunden. Bei der Stadtverwaltung liefen die Fäden bei Anke Linder aus dem „Büro des Bürgermeisters“ zusammen.

Mit dem neuen Internetauftritt werden die gesetzlichen Vorgaben zum Thema Barrierefreiheit umgesetzt. Dadurch ist die Website für jeden zugänglich. Bürgermeister Eberhard Keller betont, dass die Bürger Zielgruppe der neuen Webseite sind: „Es ist besonders wichtig, dass die gesuchten Informationen schnell gefunden werden. Wir wollen für die Zukunft gewappnet sein und alle Maßnahmen treffen, die uns bei der Digitalisierung der Bürgerdienste unterstützen und voranbringen.“

Die Bürger der Stadt können dann auf rund 144 Dienstleistungen zugreifen – inklusive Ansprechpersonen, Gebühren und Fristen. Auch Formulare und Satzungen stehen den Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung. Über eine Schnittstelle zum Landesverwaltungsserver des Innenministeriums (Service-BW) werden ständig die aktuellsten Verfahrensbeschreibungen in das System übernommen.

Der digitale Bürgerservice wird durch die neue und leistungsstarke Suche perfekt ergänzt. Mittels der Vorschaufunktion sind die Ergebnisse innerhalb kürzester Zeit direkt sichtbar. Die Suche wurde auf der Startseite sowie im Bürgerservice prominent platziert, damit jeder schnell zum Ziel findet.

Die neue Internetseite ergänzt die schon bestehende Möglichkeit, Termine online beim Bürgerservice zu vereinbaren. Hierzu arbeitet die Stadtverwaltung seit Anfang des Jahres mit der Firma Front-Desk zusammen. Die Möglichkeit wird von den Bürgerinnen und Bürgern sehr gut angenommen. Wer keinen Zugang zum Internet hat, kann seinen Termin am Terminal im Rathaus-Foyer vereinbaren.
10.4.24

 

422 Bewerber für die Kreistagswahl

Kreis Göppingen. Alle 72 eingereichten Wahlvorschläge sind am Dienstag vom Kreiswahlausschuss in öffentlicher Sitzung für die Kreistagswahl am 9. Juni  zugelassen worden. Neben den bislang im Kreistag vertretenen Parteien und Wählervereinigungen haben eine weitere Partei und eine weitere Wählervereinigung Wahlvorschläge eingereicht. Somit stehen am 9. Juni  folgende Parteien und Wählervereinigungen in den zehn Wahlkreisen des Landkreises Göppingen zur Wahl:

 

  • Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) Wahlkreise 1 - 10        
  • Freie Wähler im Landkreis Göppingen (Freie Wähler) Wahlkreise 1 - 10
  • BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE) Wahlkreise 1 - 10
  • Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) Wahlkreise 1 - 10
  • Alternative für Deutschland (AfD) Wahlkreise 1 - 10
  • Freie Demokratische Partei (FDP) Wahlkreise 1 - 10
  • DIE LINKE (DIE LINKE) Wahlkreise 1 - 10
  • Unabhängige Bürger Uhingen e.V. (UBU) Wahlkreis 4
  • Die Gerechtigkeitspartei - Team Todenhöfer Wahlkreis 3

Bei einigen Wahlvorschlägen schöpften die Parteien und Wählervereinigungen die mögliche Anzahl an Bewerbern nicht vollständig aus. Es stellen sich 422 Bewerber zur Wahl. Insgesamt hätten es bei 72 Wahlvorschlägen bis zu 622 Bewerberinnen und Bewerber sein können.  Bei der Zulassung der Wahlvorschläge legt der Kreiswahlausschuss verbindlich fest, mit welchen Angaben die Bewerber auf den Stimmzetteln erscheinen. Unter den insgesamt 422 Bewerbern sind 130 Frauen. Das entspricht einem Anteil von 30,8 Prozent. Bei der letzten Kreistagswahl lag der Anteil der Bewerberinnen noch bei 28,5 Prozent.
9.4.24

 

Eigene Roboter konstruieren

Göppingen. Roboter findet man überall: Sie arbeiten in Fabriken, helfen im Haushalt und übernehmen viele Aufgaben, die für den Menschen zu gefährlich oder zu schwierig sind. Aber wie funktioniert denn ein Roboter und wie schaffe man es, dass er macht, was man von ihm will? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die STEAM Boehringer Robotik-AG, die nach den Osterferien im Makerspace des Kreismedienzentrums startet.

Die Robotik AG bietet Schülern ab elf Jahren die einzigartige Gelegenheit, einen eigenen Roboter von Grund auf zu konstruieren, zu bauen und programmieren. Dabei lernt man spielerisch ganz unterschiedliche Technologien kennen und kann damit experimentieren: So kommt beispielsweise beim Entwerfen des Roboters 2D und 3D Zeichensoftware zum Einsatz.

Teile für den Roboter können mit 3D-Druck, Laserschneiden oder herkömmlichen Holz- und Metallbearbeitungstechniken hergestellt werden. Zur Steuerung des Roboters kommt ein speziell für Schüler entwickelter Mikrokontroller zum Einsatz, hierbei kann man viel zu den Themen Programmieren, Steuerungstechnik und IT lernen.Vorkenntnisse sind keine nötig: Die nötigen Grundlagen werden in einzelnen Modulen erklärt und können anschließend gleich in die Praxis umgesetzt werden.Die Robotik-AG findet jeden Dienstag von 15 bis 17 Uhr im Kreismedienzentrum Göppingen statt, der erste Termin ist der 30. April. Anmelden kann man sich unter pmai@goeppingen.de oder 0151 26085911, montags und mittwochs von 14 bis 16 Uhr.
9.4.24

 

Neun Listen im Wahlkreis Schwäbisch Gmünd

Ostalbkreis. Bei der Kreistagswahl am 9. Juni treten im Wahlkreis II – Schwäbisch Gmünd - folgende Parteien und Gruppierungen an.

1             Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

2             BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE)

3             Freie Wähler Ostalbkreis
4             Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

5             Alternative für Deutschland (AfD)
6             DIE LINKE (DIE LINKE)
7             Freie Demokratische Partei (FDP)

8             Die Bürgerliste Schwäbisch Gmünd
9             Land schafft Verbindung (LsV)
9.4.24

 

Neuer Referent für OB Maier

Göppingen. Moritz Eckhard neuer Persönlicher Referent von Oberbürgermeister Alex Maier. Der 31-jährige tritt damit die Nachfolge von Teresa Schiele an.  Damit verstärkt Moritz Eckhard wieder das Team rund um OB Maier und bringt hierfür die besten Voraussetzungen mit. Nach seinem Abitur in Köln studierte Eckhard an der Universität Mannheim Politikwissenschaften, gefolgt vom Masterstudium der Planung und Partizipation an der Universität Stuttgart. Neben seinem Masterstudium arbeitete er als freier Mitarbeiter bei der Landeszentrale für politische Bildung und führte Veranstaltungen zur politischen Bildung an Schulen im Regierungsbezirk Stuttgart durch. Auch Verwaltungserfahrung bringt der gebürtige Kölner mit: Bevor er die Stelle in Göppingen antrat, war Moritz Eckhard 2022 und 2023 Projektmanager in der Stabsstelle des Bürgermeisters der Gemeinde Gärtringen.
9.4.24

 

Barbarossabrunnen wird gereinigt

Eislingen. Am Mittwoch, 17. April  wird der Sauerbrunnen in Eislingen Süd grundgereinigt. Die Reinigungsarbeiten werden voraussichtlich den ganzen Tag bis 18 Uhr andauern. Währenddessen ist das Abfüllen von Flaschen nicht möglich. In regelmäßigen Abständen wird der Barbarossabrunnen gereinigt, um ein hygienisches Abfüllen von Trinkwasser zu gewährleisten.
9.4.23

 

Klärwerk testet Verdunstungstrockner

Göppingen. Im Klärwerk Göppingen wird seit rund einem halben Jahr ein moderner und energieeffizienter Verdunstungstrockner versuchsweise betrieben. Mehrere Delegationen aus anderen Kommunen haben die Gelegenheit genutzt, diesen modernen Trockner vor Ort in Betrieb zu begutachten. Kurz vor Ende der Versuchsphase kamen Mitglieder des Zweckverbands Gruppenklärwerk Häldenmühle mit Sitz in Marbach am Neckar in die Hohenstaufenstadt, um sich von den Experten Technik und Wirkung der Anlage erläutern zu lassen. Baubürgermeisterin Eva Noller, die die Gäste im Klärwerk begrüßte, betonte den wichtigen Beitrag des Klärwerkes bei der Erreichung von Klimaneutralität. Die von der Stadtentwässerung SEG betriebene Kläranlage mit einer Ausbaugröße von 330.000 Einwohnern, gehört zu den größten Kläranlagen in Deutschland. Immer wieder werden hier Versuche durchgeführt, um den Betrieb der Anlage zu optimieren und für die Zukunft zu rüsten. Dazu gehören beispielsweise auch die Anlagen zur Phosphorrückgewinnung und oder die KI-gesteuerte Reduzierung von Lachgas bei der Abwasserreinigung (KikKa).

Im getesteten Verdunstungstrockner können die mechanisch entwässerten Klärschlämme auf über 90 Prozent Trockensubstanz getrocknet werden, das heißt, der Wasseranteil im Klärschlamm sinkt unter zehn Prozent. Das gewonnene Granulat ist ein sehr moderner klimaneutraler Brennstoff und kann bereits heute in Kraftwerken kostenneutral thermisch verwertet werden. Man spricht deshalb in Fachkreisen auch vom „braunen Gold“. Aufgrund der Reduktion des Wasseranteils wird auch die Anzahl der LKW Transporte auf rund ein Drittel vermindert, ein weiterer Beitrag auf dem Weg zum klimaneutralen Klärwerk. Eine Tonne klimaneutraler Brennstoff aus Granulat ersetzt in der Regel eine Tonne CO2-Emissionen, die im Vergleich durch Verbrennung von fossilen Brennstoffen wie Erdgas entstehen würde.  In der Versuchsanlage aus Coburg konnte rund ein Drittel der anfallenden Schlämme im Klärwerk Göppingen zuverlässig getrocknet werden.

Der Trockner arbeitet weitestgehend geruchsneutral. Weder im Klärwerk noch in der Umgebung kam es bei diesen niedrigen Verdunstungstemperaturen zu Geruchsbelästigungen. Auch dies ist eine sehr positive Erkenntnis. Die SEG wird in den nächsten Monaten darüber beraten, ob ein solcher Trockner für das Klärwerk Göppingen angeschafft werden soll oder nicht. Erste Berechnungen zeigen, dass die Trocknung unter wirtschaftlichen Randbedingungen durchgeführt werden kann.
9.4.24

 

Bier landet auf Straße

Geislingen. Getränkekisten verlor ein Lkw am Dienstag bei Geislingen.  Gegen 7.45 Uhr fuhr der Lkw von Amstetten in Richtung Geislingen. Beladen war er mit Bierkisten. In der Geislinger Steige / B10 auf Höhe Straubmühle kam es zu dem Unfall. Am Ende einer leichten Linkskurve rutschte die Ladung nach rechts von der Ladefläche. Die Flaschen zerbrachen auf der Straße und verteilten sich auf einer Länge von rund 200 Metern entlang der Fahrbahn und Böschung. Die Polizei überprüft nun, ob der Fahrer die Ladung nicht richtig gesichert hatte. Die Straßenmeisterei Geislingen reinigte die Fahrbahn und entsorgte die Scherben. Da es auf der stark befahrenen B10 zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kam, wurde eine örtliche Umleitung in Geislingen und Amstetten eingerichtet. Die Sperrung der B10 besteht aktuell (Stand 10 Uhr) und wird aller Voraussicht nach bis in die späten Vormittagsstunden andauern. Eine Schadenssumme lässt sich im Moment nicht beziffern. Auch nicht die Anzahl der beschädigten Kisten und Flaschen. Der Lkw blieb fahrbereit.
9.4.24

 

Führerschein jetzt auch online beantragen

Ostalbkreis.Verwaltungsdienstleistungen sollen den  Bürgern von Bund, Ländern und Kommunen gemäß dem Onlinezugangsgesetz auch online angeboten werden. Die Landkreisverwaltung des Ostalbkreises bietet bereits rund einhundert Verfahren über ihre Website in digitaler Form an. Das neueste, ab sofort verfügbare Angebot richtet sich an all diejenigen, die erstmals einen Führerschein beantragen.„Ich freue mich, dass wir den digitalen Antrag für den ersten Führerschein an den Start bringen können“, so Landrat Dr. Joachim Bläse. Beantragt werden können die Führerscheinklassen AM, A1, A2, A, B, BE, L, T und Kombinationen. Noch nicht möglich ist aktuell eine Antragstellung für BF 17, also das begleitete Fahren ab 17 Jahren.

Die Antragstellung kann über www.ostalbkreis.de, Rubrik Online-Service, Formulare/Online-Anträge, Straßenverkehr, Fahrerlaubnis/Führerschein erfolgen. Hier steht der Online-Antrag „Führerschein online beantragen (nur für Ersterteilung Fahrerlaubnis)“ zur Verfügung. Damit der Online-Antrag an die Fahrerlaubnisbehörden des Landratsamts übermittelt werden kann, müssen alle Unterlagen vollständig sein.

Für die Antragstellung benötigt werden ein Personalausweis mit Online-Ausweisfunktion oder ein elektronischer Aufenthaltstitel, ein BundID-Konto sowie ein Kartenlesegerät oder ein NFC-fähiges Smartphone mit AusweisApp. Diese ist kostenlos im App Store oder Play Store verfügbar. Außerdem sollten gescannt oder abfotografiert folgende Nachweise vorhanden sein: Nachweise über die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs, biometrisches Passfoto,Sehtestbescheinigung (nicht älter als zwei Jahre).

Nach dem Start des Online-Antrags ist als zweiter Schritt das Login oder eine Neuregistrierung auf der Webseite der BundID erforderlich. Im dritten Schritt muss man sich mit seinem Online-Ausweis identifizieren. Anschließend werden die persönlichen Daten automatisch ausgelesen und die digitalen Nachweise müssen hochgeladen werden. Ins Antragsverfahren integriert ist gleich die Bezahlfunktion per PayPal, Kreditkarte oder GiroPay. Die erfolgreiche Übermittlung des Online-Antrags an die Fahrerlaubnisbehörde wird am Ende durch eine automatische E-Mail-Benachrichtigung bestätigt.


Gut angenommen werden bereits die angebotenen Online-Services aus den Bereichen Ausländerrecht, Unterhaltsvorschuss, Kindertagespflege, Güterkraftverkehr und Ehrenamtskarte. Auch die im vergangenen Herbst erweiterten Angebote bei der Kfz-Zulassung wie Neuwagenanmeldung, Wiederzulassung, Abmeldung, Umschreibung oder Tageszulassung werden zunehmend genutzt. „Wir gehen davon aus, dass sich auch der Online-Antrag auf Ersterteilung eines Führerscheins Stück für Stück etablieren wird. Weitere Dienstleistungen, wie etwa den Antrag auf BF 17 oder den Führerscheinumtausch, wollen wir künftig ebenfalls online anbieten und sind dazu bereits in Vorbereitung“, kündigt der Landrat an.
9.4.24

 

Bandenkrieg: Festnahmen nach Raubüberfall

Göppingen. In der Göppinger Innenstadt sollen am 26. März drei Männer im Alter von 16 bis 20 Jahren einen 17-Jährigen in einer Seitengasse beraubt haben. Kurz danach konnten drei Tatverdächtige im Innenstadtbereich vorläufig festgenommen werden. Einer, ein 20-jähriger Mann, der mit der Gruppe unterwegs war, aber mit der Tat nicht in Verbindung gebracht werden konnte, wurde am Folgetag auf freien Fuß entlassen. Ein Vierter wurde am Folgetag in seiner Wohnung festgenommen. Die Gruppe sei gegen 21 Uhr zufällig auf ihr späteres Opfer getroffen und habe dieses bis in eine Seitengasse verfolgt. Um den 17-Jährigen zum Begleichen von angeblich noch offenen Schulden zu zwingen, hielten seine Verfolger ihn fest, schlugen ihn mehrfach und nahmen ihm unter Bedrohung mit einem Messer persönliche Gegenstände und Geld ab.Nachdem die Tatverdächtigen von Ihrem Opfer abgelassen hatten, verständigte dieses die Polizei, wodurch es zu den oben genannten Festnahmen kam.Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm wurden die Männer im Alter von 16, 18 und 20 Jahren dem Haftrichter beim Amtsgericht Ulm vorgeführt. Es wurde jeweils Haftbefehl erlassen.Bei den Verdächtigen handelt es sich um einen irakischen, einen syrischen und einen nigerianischen Staatsangehörigen. Alle sind bereits polizeibekannt und mehrfach in Erscheinung getreten.Die Tatverdächtigen stehen zudem in Verdacht, in Verbindung zu einer der beiden rivalisierenden, gewalttätigen Gruppen im Großraum Stuttgart zu stehen.Die Ermittlungen dauern an.
8.4.24

 

Studenten als Landkreis-Botschafter unterwegs

Ostalbkreis. Bei einer feierlichen Zeremonie im Aalener Landratsamt wurden kürzlich sechzehn Studenten der Hochschule Aalen und neun Studenten der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd (HfG Schwäbisch Gmünd) als Botschafter ehrenhalber der Region Ostwürttemberg ausgezeichnet. Die Studenten, die das Botschafterprogramm erfolgreich abgeschlossen haben, stammen aus Costa Rica, Spanien, Südafrika, Indien, Bosnien und Herzegowina, China, Finnland, Indonesien, Iran, Irland, Israel, Jordanien, Neuseeland, Pakistan, Südkorea, der Türkei und dem Vereinigten Königreich.

Der Status als Ehrenbotschafter wird durch die aktive Teilnahme am Ehrenbotschafterprogramm Ostwürttemberg erreicht, das 2017 von den vier staatlichen Hochschulen in der Region Ostwürttemberg und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ostwürttemberg (WiRO) ins Leben gerufen wurde. Das Programm wurde initiiert, um internationalen Studenten eine schnellere und tiefere Integration in die deutsche Kultur und Gesellschaft zu ermöglichen. „Außerdem möchten wir dadurch eine Gruppe von Studenten bilden, die unsere Region repräsentiert und nach der Rückkehr in ihre Heimat unsere regionalen Hochschulen bekannt machen möchte“, erklärt Pascal Cromm, Leiter des Akademischen Auslandsamtes der Hochschule Aalen.

Durch ihre Teilnahme an einer Vielzahl von Aktivitäten und Begegnungen haben sich die internationalen Studenten schnell in die Hochschule und die Gesellschaft integriert. So haben sie beispielsweise Freiwilligenarbeit für lokale Organisationen geleistet, Veranstaltungen von Vereinen, des internationalen Clubs oder kulturelle Events wie Theater, Museen oder Konzerte besucht. Der Besuch von Deutschkursen ist für angehende Botschafterinnen und Botschafter Ostwürttembergs obligatorisch.

Dr. Katarzyna Haverkamp, stellvertretende Leiterin der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, Europabüro und Kontaktstelle Frau und Beruf im Landratsamt Ostalbkreis, hieß die Studenten  willkommen und überreichte ihnen im Namen von Landrat Dr. Joachim Bläse ihre Zertifikate. Sie gratulierte und hob die Besonderheiten des Ostalbkreises hervor.  Emma Ott, Koordinatorin des Akademischen Auslandsamtes der HfG Schwäbisch Gmünd, äußerte sich stolz über die Anzahl der Studenten ihrer Hochschule, die das Programm absolviert haben, und versprach, sich dafür einzusetzen, dass das Programm auch in Zukunft beliebt bleibt. Tlholo Melamu, eine Solosängerin der südafrikanischen Central University of Technology in Bloemfontein, begeisterte das Publikum mit einer einfühlsamen Darbietung eines Gospelsongs aus ihrem Heimatland.
8.4.24

 

Halbseitige Straßensperrung in Straßdorf

Schwäbisch Gmünd (sv). Nachdem die Arbeiten am Kreisverkehr in der Ortsmitte von Straßdorf fertiggestellt wurden, wird im weiteren Verlauf der Tiefbauarbeiten die Donzdorfer Straße ab dem Kreisel bis zum Bezirksamt halbseitig gesperrt. Grund dafür ist die Verlegung einer Stromversorgungsleitung. Für die Verkehrsteilnehmer in Fahrtrichtung Rechberg ergibt sich keine Verkehrsänderung. Fahrzeuge aus Rechberg kommend, werden über die Straße Auf der Höhe, Alemannenstraße umgeleitet. Die Umleitung dauert voraussichtlich bis Freitag, 19. April.
8.4.24

 

Pferdemarkt: Straßen gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Anlässlich des 20. Schwäbisch Gmünder Pferdetages sind am Sonntag, 14. April in der Innenstadt folgende Verkehrsbeschränkungen erforderlich: Die Hofstatt wird für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Das Milchgäßle wird als Sackgasse ausgewiesen. Der Fußgängerbereich Milchgäßle von Gebäude Nummer 4 bis Rathaus wird gesperrt und als Sonderweg für Reiter ausgewiesen. Der Fußgängerbereich Münsterplatz wird zum Abstellen von Pferdegespannfahrzeugen freigegeben. Die Zufahrtskontrolle und Einweisung der Gespannfahrzeuge erfolgt durch den städtischen Vollzugsdienst.

Der Untere Marktplatz ab Gebäude Nummer 29 und die Bocksgasse ab Gebäude Nummer 17 in Fahrtrichtung Marktplatz werden für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Taxenstände werden vom Unteren Marktplatz in die Ledergasse vor Gebäude Nummer 4, Foto Schweizer, verlegt. Die Behindertenparkplätze an der Ostseite des Rathauses werden in die Kornhausstraße vor Gebäude Nummer 7 verlegt. Die Verkehrsbeschränkungen gelten am Sonntag, 14. April von 8 bis 18 Uhr.
8.4.24

 

Land fördert drei Projekte

Bad Ditzenbach/Salach/Süßen. Das Land investiert über 120.000 Euro für Wasserwirtschafts- und Altlastenprojekte in Bad Ditzenbach, Salach und Süßen. „Die Kommunen kümmern sich vor Ort um die Bürger und wir helfen als Land mit“, sagt die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi zur Förderzusage des Umweltministeriums. Wie Ministerin Thekla Walker der Geislinger CDU-Landtagsabgeordneten bestätigte, bezuschusst das Land im Förderprogramm Wasserwirtschaft und Altlasten drei Projekte im Wahlkreis Geislingen mit insgesamt rund 120.000 Euro. Die Mittel verteilen sich in diesem Jahr auf Salach und Süßen und Bad Ditzenbach. Dort werden orientierende Untersuchung der Altablagerung "Sandgrube Gfäll" unterstützt. In Salach wird eine Sofortmaßnahme bei der Sanierung der Altablagerung "Kapfbach" gefördert und wie im letzten Jahr wird in Süßen die Sanierung des Altstandortes "ehemaligen Tierkörperbeseitigungsanstalt“ unterstützt.
8.4.24

 

Fahrzeuginsassen fliehen nach Unfall

Schwäbisch Gmünd. Am Sonntagfrüh ereignete sich auf der B298 zwischen Mutlangen und Schwäbisch Gmünd ein Verkehrsunfall, bei dem drei Personen zunächst vom Unfallort flüchteten. Die drei Personen waren gegen 3.30 Uhr in einem Pkw unterwegs. Den Unfallspuren zufolge soll der Fahrer in einer Linkskurve - vermutlich aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit - die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben anschließend nach rechts von der Straße abgekommen und in einem dortigen Waldstück zum Stehen gekommen sein. Ein hinzugekommener Zeuge sicherte zunächst die Unfallstelle ab. Als er zu dem verunglückten Fahrzeug zurückkam, musste er feststellen, dass sich alle drei Insassen unerlaubt vom Unfallort entfernten. Im Zuge der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte einer der drei mutmaßlichen Insassen durch die Polizei an seiner Wohnanschrift festgestellt und überprüft werden. Die Polizei ermittelt nun zur genauen Unfallursache.
8.4.24

 

Von der Straße abgekommen: Auto beschlagnahmt

Göppingen. Am Samstag überschätzte ein 18-Jähriger wohl sein fahrerisches Können auf dem Aasrücken.  Gegen 16 Uhr fuhr der 18-Jährige mit seinem Pkw auf dem Aasrücken und kam aus Richtung Hohenstaufen. Zeugen berichteten, dass der Fahranfänger wohl sein Auto voll beschleunigte und mit überhöhter Geschwindigkeit raste. Auf der Strecke verlor er dann die Kontrolle über sein Auto und bremste stark. Die Reifen blockierten wohl und der 18-Jährige kam nach rechts von der Straße ab. Er fuhr eine Böschung hinab. Auf dem angrenzenden Radweg kam der Wagen zum Stehen. Dabei soll noch ein bislang unbekannter Radfahrer gefährdet worden sein. Die vor Ort befindlichen Polizisten hatten den Verdacht, dass der Pkw technisch verändert wurde und sich in einem verkehrsunsicheren Zustand befindet. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden das Fahrzeug und der Führerschein des 18-Jährigen beschlagnahmt. Auf den Fahranfänger kommt nun eine Anzeige wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens zu. Das Polizeirevier Göppingen) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die die rasante Fahrweise beobachtet haben oder von dem Fahrer gefährdet wurden.
8.4.24

 

Autofahrerin kollidiert mit drei Motorradfahrern

Geislingen. Am Sonntag stieß eine 83-Jährige mit drei Motorradfahrern bei Geislingen zusammen. Der Unfall ereignete sich gegen 11.30 Uhr. Die 83-jährige Autofahrerin fuhr von Geislingen in Richtung Schalkstetten. In einer Rechtskurve geriet die Fahrerin auf die Gegenfahrbahn. In diesem Augenblick kam eine Gruppe Motorradfahrer entgegen. Mit drei Motorradfahrern kollidierte das Auto und kam im Anschluss am linken Fahrbahnrand zum Stehen. Durch den Unfall erlitten ein 30-jähriger Motorradfahrer schwere Verletzungen und ein 28-jähriger Motorradfahrer leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten die Verletzten in Krankenhäuser. Die Unfallverursacherin und der dritte Motorradfahrer blieben unverletzt. Sämtliche beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf etwa 30 000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Kreisstraße bis etwa 14.15 Uhr gesperrt. Die Verkehrspolizei Mühlhausen hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
8.4.24

 

Oberndorfer gewinnt die Stauferkrone


Der aus Oberndorf kommende Damiano Maiolini (l.) gewann am Samstag den internationalen Schlagerwettbewerb Stauferkrone
in Donzdorf. Jurysprecherin Mara Kayser (r.) und Schlager-Titan Bernhard Brink gratulieren. Fotos. SchwabenPress

Donzdorf. Mit seinem Titel „Perfekt so wie du bist“ hat Damiano Maiolini aus Oberndorf (Kreis Rottweil) den internationalen Schlagerwettbewerb  Stauferkrone in Donzdorf gewonnen. Der Sänger überzeugte die Jury mit dem von ihm selbst komponierten und getexteten Lied, sowie durch einen überzeugenden Vortrag auf der Showbühne. Auf den zweiten Platz kam Wolle Becker aus dem Landkreis Karlsruhe mit seinem an einen Sommerhit erinnernden „Komm, lass uns durchdrehn“. Platz drei ging an die Niederlande. Raimond Dex aus der niederländischen Provinz Utrecht  überzeugte die Jury mit „Heute Nacht“, ebenfalls selbst komponiert und geschrieben. Den Publikumspreis  gewann der Stuttgarter Raffael König mit „Die Wilde und der Clown“, den „Flippers“-Mitbegründer Franz Halmich geschrieben hatte. Der mit 1000 Euro dotierte Preis für die beste Komposition erhielt Wolle Becker, den Preis für den besten Text ging an Thorsten Schmidt aus Nordrhein-Westfalen mit seinem Titel „Ich bin keine Diva“, der von der im Vorarlberg lebenden Sarah-Ann interpretiert wurde. Die Stauferkrone gilt laut Veranstalterangaben inzwischen als der größte und  renommierteste deutschsprachige Schlagerwettbewerb in Europa, findet alle zwei Jahre statt und wird von Gema, Komponistenverband und Textdichterverband mitgetragen. In der Jury wirkten u.a. Musikproduzent Ralph Siegel und Schlagersängerin  Mara Kayser mit. Moderiert worden war der Abend von der SWR-Fernsehjournalistin Tatjana Geßler. Als Stargast bot Schlager-Titan Bernhard Brink eine begeisternde Show. Veranstaltet wird die Stauferkrone seit 2015 von der Agentur Maitis-Media in Göppingen.
7.4.24

 

Zwei Jugendliche legen Feuer auf einer Baustelle

Süßen. Die Feuerwehr und die Polizei wurden am Samstag gegen 19:15 Uhr zu einem Brand auf einer Baustelle im Wachhaldeweg in süßen gerufen. Dort hatten sich nach Zeugenaussagen kurz zuvor zwei Jugendliche auf einem E-Scooter aufgehalten, als es plötzlich im Bereich eines Wohn- und Baucontainers zu einem Brand kam. Noch während der Löscharbeiten durch die Feuerwehr konnten die beiden Jungen im Alter von 14 und 15 Jahren von den Zeugen festgehalten werden. Sie gaben zu, das Feuer durch Anzünden mehrerer Kunststoffmatten, gelegt zu haben. Die beiden Beschuldigten führten entsprechende Brand-Utensilien mit sich die als Beweismittel beschlagnahmt wurden. Ein größerer Sachschaden entstand nicht. Nach Angaben der Feuerwehr wäre es ohne ihre sofortige Alarmierung zum Brand des Containers gekommen. Die weiteren Ermittlungen gegen die Jugendlichen führt das Polizeirevier Eislingen. Beide Jugendliche wurden den Eltern übergeben.
7.4.24

 

Kupferkabel geklaut

Wiesensteig. Diebe haben in Wiesensteig Kupferkabel gestsohlen, die vor einem Gebäude in der Seestraße lagerten.  Davon nahmen die Unbekannten etwa 100 Kilogramm mit. Die Beute transportieren sie mit einem Fahrzeug, vermutlich mit einem weißen Sprinter mit Ladefläche, ab. Der Polizeiposten Deggingen  hat die Ermittlungen aufgenommen und auch eine Kamera ausgewertet. Den ersten Erkenntnissen zufolge handelt es sich bei den Tätern um einen Mann und eine Frau im Alter von etwa 35 Jahren. Der Mann ist etwa 175-180 cm groß und war mit einem grauen Pullover und dunkler Jogginghose bekleidet. Die Frau ist etwa 165-170 cm groß und hat eine stämmige Figur. Sie trug eine dunkelblaue Jogginghose und ein helles T-Shirt.
7.4.24

 

Dieb klaut trotz Hausverbot

Zell u.A. Nicht unentdeckt blieb am Mittwoch der Diebstahl eines Betrunkenen in einem Supermarkt in Zell.  Ein Angestellter entdeckte den 44-Jährigen gegen 15 Uhr in einem Supermarkt in der Göppinger Straße. Der Zeuge beobachtete, wie der Mann Lebensmittel unter seinem T-Shirt versteckte. Bereits im Laden begann er auch Lebensmittel zu essen. Nach der Kasse wurde der Mann festgehalten und die Polizei hinzugezogen. Dabei stellte sich heraus, dass der mutmaßliche Dieb bereits ein Hausverbot für das Geschäft hatte. Jetzt sieht der 44-Jährige, der zur Tatzeit drei Promille intus hatte, gleich mehreren Anzeigen entgegen.
4.4.24

 

Sechs Listen zur Gemeinderatswahl

Ebersbach. Bei der Gemeinderatswahl am 9, Juni stehen sechs Listen  und drei Listen bei den Ortschaftsratswahlen auf dem Wahlzettel. Der Gemeindewahlausschuss der Stadt Ebersbach  hat unter der Leitung der Fachbereichsleitung Bürgerservice und Bildung Manuela Raichle über die Zulassung der Wahlvorschläge entschieden: Alle Wahlvorschläge für die Gemeinderatswahl und für die Ortschaftsratswahlen  wurden zugelassen. Mit den sechs Listen stellen sich 84 Personen zur Wahl. Bei den Ortschaftsratswahlen bewerben sich 39 Personen auf drei Listen. Die Reihenfolge der Wahlvorschläge im Stimmzettelblock richtet sich nach dem Wahlergebnis der letzten Gemeinderatswahl im Jahr 2019. Bei den Ortschaftsratswahlen gibt es bei dieser Wahl zum ersten Mal keine unechte Teilortswahlen mehr. Hier werden die Listen nach Reihenfolge des Eingangs sortiert:
7.4.24

 

Rendevouz in Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Mit einem bunten, farbenfrohen, abwechslungsreichen und spannenden Jahresprogramm feiert Schwäbisch Gmünd unter dem Motto „Rendezvous in Schwäbisch Gmünd“ im Jahr 2024 das zehnjährige Jubiläum der Landesgartenschau 2014 und das fünfjährige Jubiläum der Remstal-Gartenschau 2019.

Eröffnet wird das „Rendezvous in Schwäbisch Gmünd“ mit einem vollgepackten Wochenende: Am Samstag, 13. April, um 11 Uhr, durch Oberbürgermeister Richard Arnold und Herzogin Diane von Württemberg, mit einer Tulpentaufe am Rokokoschlösschen, zu der alle eingeladen sind und einem Rundgang auf dem „Blühenden Stadtrundgang“. Am Sonntag, 14. April, locken dann der Pferdemarkt, der verkaufsoffene Sonntag und um 18 Uhr der Galaabend der Chöre durch den Stadtverband Musik und Gesang im Congress-Centrum Stadtgarten.

Die Stadt hat sich mit den erfolgreichen Gartenschauen von 2014 und 2019 neu erfunden und präsentiert sich heute als Juwel mit Parks, Uferbereichen und einer bezaubernden historischen Innenstadt. Im Jubiläumsjahr erwartet die Gäste nun erneut das einzigartige „Gartenschau-Feeling“. Der diesjährige Gmünder Sommer bietet so von April bis Oktober ein vielfältiges Programm von Konzerten, Musik und Kleinkunst bis hin zu Literatur und Theater - eine typisch „Gmünder Mischung“ mit regionale Höhepunkten wie den Garten-, Gold- und Gsälzmarkt, hochkarätigen Kunst- und Musikerlebnisse wie das Festival Europäische Kirchenmusik, das Schattentheaterfestival und Ausstellungen im Museum. Die Stadt Schwäbisch Gmünd verwandelt sich dabei in ein buntes und vielfältiges Blumen-Arrangement. Es gibt für die ganze Familie einiges zum Entdecken: Zum Beispiel mit einem blühenden Stadtrundgang, Blumenbeete, Kunstwerke und Skulpturen.

Das Rendezvous-Team sucht dabei auch noch weitere Ehrenamtliche, die Lust und Zeit haben, mitzumachen und das Jubiläumsjahr unvergesslich zu gestalten. Bei Ehrenamtskoordinatorin Carmen Bäuml gibt es weitere Informationen unter der E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. und telefonisch unter der Rufnummer: 07171/603-4242.

Ein kleiner Ausschnitt des bunten Programms und die verschiedenen Highlights von April bis Oktober:
Weleda-Beete mit Calendula, Malven, Purpur-Sonnenhut und Blütenmischungen am Josefsbach, Skulpturen von Ulrich Garten in der Innenstadt, Tilda von Max Seiz im Stadtgarten, Skulpturen-Ensemble von Eckhard Dietz in der Grabenallee (Eröffnung am 17. April, 15 Uhr, am Spielplatz am Schillersteg), florale Symbole in der Gold- und Silberschmiedekunst, Edelmetallverband, Bocksgasse 38 (Eröffnung am Samstag, 13. April, circa 12 Uhr), Mike Kraus Unverblühmt im Prediger, Kreuzgang (Vernissage am Sonntag, 14. April, 11 Uhr), Bifora – die industrielle Blüte, Uhrenausstellung aus verschiedenen Jahrzehnten vom 24. April bis 14. Juni in verschiedenen KSK Filialen (Eröffnung am Mittwoch, 24. April, 11 Uhr, KSK Hauptstelle), Expo Souterrain – Kunst im Tunnel, Unterführung Glockenkreisel (Eröffnung Freitag, 19. April, 17.30 Uhr, in der Unterführung), Kunstwettbewerb „Deine Blume für Gmünd“, Einsendeschluss: 22. April, Beflaggung Mutlanger Berg, „Wall of Fame“ am Josefsbach ab August.
7.4.24

 

Schließung der Notfallpraxis stößt bitter auf

Schorndorf. Die Pläne der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) zur Zukunft der Notfallpraxen im Rems-Murr-Kreis bedeuten einen harten Einschnitt in die von 2017 bis Herbst 2023 funktionierende sektorenübergreifende Notfallversorgung der Bürgerinnen und Bürger: Die KVBW will „den ärztlichen Bereitschaftsdienst im Rems-Murr-Kreis neu strukturieren“. Die Konsequenz: „Damit wird die bisherige Notfallpraxis in Schorndorf nicht wiedereröffnet und die Praxis in Backnang langfristig nicht weiterbetrieben.“

Der Neuregelung vorausgegangen war die Reaktion der KVBW, die ein Urteil des Bundessozialgerichts am 24. Oktober 2023 zum Anlass nahm, die freiberuflich beschäftigten sogenannten Poolärzte im Bereitschaftsdienst abzuschaffen: Die KV-Notfallpraxis in der Rems-Murr-Klinik Schorndorf wurde deshalb geschlossen, die Notfallpraxis am Rems-Murr-Klinikum Winnenden reduzierte die Öffnungszeiten.

„Ich möchte noch einmal in aller Deutlichkeit formulieren, dass ein Konzept ohne Notfallpraxen am derzeit in Ausbau befindlichen Klinikstandort Schorndorf und dem für die Flächenversorgung wichtigen Standort Backnang für mich noch kaum vorstellbar ist“, schrieb Landrat Richard Sigel Mitte März erneut in einem Brief an die Kassenärztliche Vereinigung. „Ich halte es mit Blick auf eine gute medizinische Versorgung für gewagt, davon auszugehen, dass für 433.000 Menschen eine einzige Notfallpraxis, wenn auch mit verstärkter Besetzung, ausreichen wird.“

Landrat Sigel, Aufsichtsratsvorsitzender der Rems-Murr-Kliniken, dem ebenso wie den Kliniken weiterhin an einer konstruktiven Lösung für alle Seiten gelegen ist, fordert die KVBW daher auf, die Überlegungen zur Neuregelung des Bereitschaftsdienstes auch der Gesundheitskonferenz im Rems-Murr-Kreis darzulegen: „Somit kann diese das Thema mit Blick auf die ambulante Versorgung ebenfalls bewerten.“

Dass die Versorgung der Bürger über den hausärztlichen Notfalldienst weiterhin sichergestellt werden muss, ist auch den Kommunen im Kreis ein Anliegen. Insbesondere die beiden Oberbürgermeister der von der geplanten Schließung der KV-Notfallpraxen betroffenen Kreisstädte Schorndorf und Backnang finden die Pläne der KVBW daher ebenso inakzeptabel wie der Landrat und die Kliniken. „Ich bin froh, dass die Klinik Schorndorf in ihrer Notaufnahme eine Patientenversorgung rund um die Uhr leistet. Gleichzeitig enthebt das die Kassenärztliche Vereinigung nicht der Verantwortung, ihren Teil dazu beizutragen, dass Schorndorf als Große Kreisstadt mit entsprechendem Einzugsgebiet auch wieder einen funktionierenden ärztlichen Bereitschaftsdienst bekommt. Ein endgültiges Nein zur Wiedereröffnung der Notfallpraxis wäre daher ein harter Einschnitt und sollte nochmals überdacht werden“, sagt Oberbürgermeister Bernd Hornikel.

Klinik-Geschäftsführer André Mertel weist darauf hin, dass die dauerhafte Schließung von gleich zwei Notfallpraxis-Standorten in Schorndorf und Backnang dazu führen wird, dass die Patientenzahlen in den Notaufnahmen noch stärker steigen werden. Die Klinik-Notaufnahme Schorndorf ist bereits stark ausgelastet. Dort wurden seit Herbst 2023 im Schnitt 30 Prozent mehr Patientinnen und Patienten versorgt. „Das ist eine nicht dauerhaft tragbare Mehrbelastung unserer Mitarbeitenden“, konstatieren Sigel und Mertel. „Denn natürlich werden wir das Angebot der Klinik-Notaufnahme Schorndorf auch weiterhin im Sinne einer guten Notfallversorgung der Bürgerinnen und Bürger aufrechterhalten und damit unsererseits den Versorgungsauftrag voll erfüllen.“

75.000 Notfälle versorgen die Rems-Murr-Kliniken pro Jahr an den Standorten Winnenden und Schorndorf bereits jetzt, und zwar seit 2017 im äußerst erfolgreichen sogenannten Ein-Tresen-Modell. Dieses Modell dient aktuell sogar in der Krankenhausreform als Vorbild für die sektorenübergreifende Notfallversorgung, das bundesweit flächendeckend ausgerollt werden soll. So wurde der Aufbau sogenannter Integrierter Notfallzentren an Kliniken der erweiterten und umfassenden Notfallversorgung von der Regierungskommission explizit empfohlen. Mit der Schließung der KV-Notfallpraxis am Krankenhaus Schorndorf endet dieses Zukunftsmodell.

Die Notfallpraxen kümmern sich um Menschen mit Erkrankungen, die nachts, am Wochenende oder an Feiertagen einen Arzt brauchen und aufgrund der Beschwerden nicht bis zur nächsten Sprechstunde des Hausarztes warten können.
4.4.24

 

Zwölf Stunden Stauferkrone im Radio

Göppingen/Donzdorf. Zwölf Stunden live überträgt der Göppinger Lokalsender Radio Fips am Samstag, 6. April, vom großen europäischen Schlagerwettbewerb Stauferkrone in der Stadthalle Donzdorf. Eigens für die Übertragung bauen die Radioleute ein Sonderstudio in der Stadthalle auf. Moderator Christoph Schüly verspricht zwölf Stunden lang Musik, Interviews und Emotionen.

Seit vor zehn Jahren die Stauferkrone ins Leben gerufen wurde, sind auch Radio Fips und Moderator Christoph Schüly mit von der Partie. Regelmäßig lädt der Moderator im Vorfeld des inzwischen größten deutschsprachigen Wettbewerbs die Teilnehmer aus dem Südwesten ins Studio ein und führt in seiner Samstagsendung „Schwarz-rot-gold“ packende Interviews mit ihnen. Auch 2024 waren es sieben Sendungen. Am Veranstaltungstag bauen die Radiomacher dann ihr Sonderstudio auf, seit 2019 in der Stadthalle Donzdorf. Dort beginnt dann um 12 Uhr die zwölfstündige Livesendung, in der von den Proben berichtet wird, die seit 10 Uhr auf der Stadthallenbühne stattfindet. Schüly nutzt die Gelegenheit, holt die Finalisten vors Mikrophon und befragt sie zur Karriere und zu den Chancen bei dem renommierten Wettbewerb.

So dicht am Geschehen dran geben sich auch andere prominente Gäste im Sonderstudio ein Stelldichein. Ob Juroren, Komponisten, Textdichter, Ehrengäste oder Showgäste – die Zuhörer können in der Sendung viel über den deutschsprachigen Schlager und aktuelle Entwicklungen in der Szene erfahren. Dazwischen gibt es immer viel Musik, in erster Linie von den Mitwirkenden bei der Stauferkrone 2024.

Den Aufwand für eine zwölfstündige Liveübertragung, die übers Internet auch weltweit zu hören ist, nehmen die Radiomacher gerne in Kauf. Oliver Schwarz, Vorsitzender des Vereins Freies Radio Göppingen, der Träger von Radio Fips ist, baut mit seinem Team die Sendeanlage auf und arbeitet auch mit dem Technik-Team der Stauferkrone um den Geislinger Olaf Herrmann eng zusammen. Radio Fips holt sich an Herrmanns Anlage den Ton aus der Halle und muss dafür nicht eine eigene Hallentechnik installieren. Moderator Christoph Schüly wird schon beim Branchentreffen, das am Freitagabend im Hotel Becher stattfindet, Kontakte zu den Finalisten knüpfen und Gesprächstermine für den Tag darauf vereinbaren.

Schon von klein auf hat sich Christoph Schüly für den deutschen Schlager begeisterten können. Wohl auch deshalb, wie sein Vater in den 1960ern nicht nur Beat und Rock hörte, sondern auch Rex Gildo und Gitte. Vor allem aber hatten die Schülys dabei noch ein Tonband mit großen Spulen. Das stellte Vater Schüly immer an, wenn Klein-Christoph im Laufstall wieder mal herumschrie. Lief das Band, war der Junge mucksmäuschenstill. Schüly, der hauptberuflich am Gymnasium Deutsch und Englisch unterrichtet, ist dem Genre Schlager treu geblieben. Seit 2008 unterhält Schüly wöchentlich seine Hörer bei Radio Fips mit deutscher Schlagermusik, bringt neben aktuellen Hits auch Raritäten und Kuriositäten ins Programm. Dabei beeindruckt Christoph Schüly stets mit enormem Fachwissen und verblüfft damit auch immer wieder seine Interviewpartner. So stellte Andy Borg, Stargast der Stauferkrone 2022, nach dem Gespräch mit Schüly beeindruckt fest: „Der wusste Sachen von mir, an die konnte ich mich überhaupt nicht mehr erinnern“.

Radio Fips ist die einzige Radiostation, die den Wettbewerb um die Stauferkrone am 6., April komplett live überträgt. Darüber hinaus sind noch weitere Moderatoren und Reporter anderer Radios dabei, die über die Veranstaltung zeitversetzt berichtet werden. So u.a. Radio Baden-Württemberg, Radio Warnow FM, Radio Allgäuhit oder Radio Uno Kärnten. Angesagt hat sich auch ein Team des Landesschau des SWR, der einen Finalisten den Veranstaltungstag über begleiten will. Darüber hinaus werden weitere Kamerateams die Stauferkrone für die Nachwelt festhalten.
3.4.24

 

Bewaffneter Mann überfällt Tankstelle

Schorndorf. Dienstagabend betrat ein unbekannter, bewaffneter Mann die Tankstelle in der Waiblinger Straße in Schorndorf und forderte die Herausgabe von Bargeld aus der Kasse. Die Angestellte kam der Forderung nicht nach, woraufhin der Täter sein Vorhaben abbrach und ohne Beute von der Örtlichkeit flüchtete. Der Täter hatte ein jugendliches Erscheinungsbild, war sehr dünn, trug einen schwarzen Kapuzenpullover und eine schwarze Stoffmaske, ähnlich einer Coronamaske. Zeugen, die am Abend entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder die Person aufgrund der Beschreibung wiedererkennen, werden dringend gebeten, sich unter der Telefonnummer 07361/580-0 mit der Waiblinger Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.
3.4.24

 

Palliativversorgung nach Göppingen verlegt

Kreis Göppingen, Die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) der Alb-Fils-Kliniken ist von der ehemaligen Helfenstein Klinik in Geislingen an die Klinik am Eichert in Göppingen umgezogen. Ausschlaggebend für den Umzug war die räumliche Nähe zur Palliativstation, die bereits zu Beginn des Jahres von Geislingen nach Göppingen verlegt worden war. „Dieser Umzug hat aber keinerlei Auswirkungen auf unseren Versorgungsauftrag“, sagt SAPV-Koordinatorin Martina Kümmel, „wir sind weiterhin in unserem kompletten Versorgungsgebiet, das den gesamten Landkreis Göppingen sowie Teile des Alb-Donau-Kreises umfasst, unterwegs.“

Bei Palliativpatienten, also schwerstkranken Menschen mit begrenzter Lebenserwartung, steht der Erhalt einer möglichst hohen Lebensqualität in der letzten Lebensphase im Fokus der Behandlung. Dies kann stationär erfolgen, etwa auf Palliativstationen und in Hospizen, oder ambulant wie durch die SAPV. Anspruch auf diese besondere Form der Palliativversorgung haben gesetzlich Krankenversicherte mit besonders aufwendigem Versorgungsbedarf, die entsprechende Verordnung erfolgt durch den Haus- oder Klinikarzt. Die SAPV umfasst ärztliche und pflegerische Leistungen, insbesondere zur Schmerztherapie und Symptomkontrolle. Die Versorgung ist rund um die Uhr durch eine Rufbereitschaft gewährleistet. 

Das Versorgungsgebiet mit seinen rund 300.000 Einwohnern wird von den sieben SAPV-Mitarbeiterinnen und den Pflegekräften der Brückenpflege abgedeckt. Es sind allesamt Kranken- und Gesundheitspflegerinnen mit einer Zusatzausbildung in Palliativpflege. Unterstützt werden sie von einem Team aus Palliativmedizinern. Dieses besteht aus zwei Klinik-Ärzten sowie mehreren niedergelassenen Ärzten. „Die Zusammenarbeit mit der niedergelassenen Ärzteschaft aus dem Landkreis Göppingen klappt hervorragend und macht die SAPV zu einem sehr erfolgreichen Angebot für die Betroffenen und deren Angehörigen“, freut sich Martina Kümmel.

Zeitgleich betreut werden etwa 30 bis 40 Patienten. Durch diese hohe Patientenzahl und die 24-Stunden-Bereitschaft ist das Team jährlich mehrere tausend Kilometer im Landkreis unterwegs. Für diese Fahrten steht dem SAPV-Team eine kleine Flotte an Dienstfahrzeugen zur Verfügung. Da die bisherige Flotte an Leasingfahrzeugen etwas in die Jahre gekommen war, wurde sie nun gegen sieben neue Fahrzeuge ausgetauscht. „Uns war dabei neben der Wirtschaftlichkeit auch der Klimaschutz wichtig“, betont Ralf Bannwarth, Einkaufschef der Kliniken, „wir haben uns daher bei fünf der neuen Fahrzeuge für einen E-Antrieb entschieden.“ Geladen werden die neuen E-Fahrzeuge an den E-Ladesäulen im Parkhaus der Klinik am Eichert, die über die Photovoltaikanlage auf dem Parkhausdach mit Strom versorgt werden. Die SAPV ist täglich von 9-12 Uhr und montags bis donnerstags auch von 13 -16 Uhr unter der Rufnummer 07161 64-2642 erreichbar.
3.4.24

 

Deine Blume für Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Stadt Schwäbisch Gmünd lädt Künstler, sowie kreative Bürger ein, am Gestaltungswettbewerb im Rahmen der Veranstaltungsreihe: „Rendezvous in Schwäbisch Gmünd – Unsere Gartenschaujubiläen 2024“ teilzunehmen. In diesem Jahr soll an die Landesgartenschau 2014 und die Remstalgartenschau 2019 erinnert werden. Das Motto lautet: Vielfalt der Flora und Fauna. Blumen als Symbole des Lebens, der Schönheit, der Vergänglichkeit und der Diversität, spielen eine große Rolle bei der Integration der Pflanzenwelt im Stadtbild. Von den Wiesen am Remsufer bis hin zu den Blumenbeeten im Stadtpark. Daher dreht sich auch beim Wettbewerb alles um Blumen, Blüten und Pflanzen.

Es wird das schönste Blumenmotiv gesucht. Die eingereichten Werke dürfen abstrakt, realistisch, metaphorisch oder emotional sein. Egal ob mit Pinsel, Kreide oder Digital, der Kreativität kann freien Lauf gelassen werden. Unter allen Einsendungen wählt eine fachkundige Jury die schönsten Werke aus, die dann auf Flaggen gedruckt und am Mutlanger Berg aufgehängt werden.  Es können Kunstwerke sowohl analog (beispielsweise in Öl, Acryl, Aquarell, Kohle, Bleistift, Kreide) als auch in digitaler Form (mit beispielsweise Adobe Illustrator oder Procreate) erstellt werden. Die Motive können farbig oder schwarz-weiß sein. Fotografien und von KI erstellte Werke sind nicht zugelassen. Die Flaggen, die es zu bedrucken gilt, haben ein Format von 1,2 auf drei Meter und sind im Hochformat. Seitenverhältnisse sowie eine hohe Auflösung digitaler Werke sind unbedingt zu beachten.

Unter Angabe vom Namen, Alter, Titel des Werkes, Technik, sowie eine kurze Beschreibung bis: Analog: Montag, 22. April beim i-Punkt, Marktplatz 37/1, Schwäbisch Gmünd
Digital: Montag, 22. April als jpg oder png per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Zur Teilnahme berechtigt sind alle Bürger ab 14 Jahren mit Bezug zu Schwäbisch Gmünd. Teilnehmer die unter 18 Jahre alt sind, benötigen die Zustimmungserklärung der Erziehungsberechtigten, ein Vordruck wird den entsprechenden Teilnehmern nach Einreichung des Beitrags per E-Mail zugeschickt. Wettbewerbsbeiträge von Teilnehmern unter 18 Jahren können nur dann berücksichtigt werden, wenn die Zustimmungserklärung der Erziehungsberechtigten vorliegt. Pro Teilnehmer darf nur ein Werk eingereicht werden. Mit dem Einreichen des Designs zum Wettbewerb wird der Stadt Schwäbisch Gmünd das zeitlich, räumlich und sachlich uneingeschränkte ausschließliche Nutzungsrecht (einschließlich Bearbeitung und Modifizierung des Originalentwurfs) an sämtlichen Urheber- und Leistungsschutzrechten unentgeltlich eingeräumt. Darin eingeschlossen sind die Rechte zur Vervielfältigung und Verbreitung in gedruckter Form sowie zur Vervielfältigung und Verbreitung und öffentlichen Wiedergabe in elektronischer Form sowohl online als auch offline. Die Stadt Schwäbisch Gmünd verpflichtet sich im Gegenzug bei der Verwendung des Werkes immer den Namen der Einreichenden als Urheber der Gestaltung zu nennen.Weitere Informationen zum Wettbewerb, der Teilnahme und dem Einreichungsprozess gibt es unter der Rufnummer: 07171/603-4245 oder per E-Mail unter: fabienne.introini@schwaebisch-gmuend.de.
3.4.24

 

Zu spät gebremst

Geislingen. Am Dienstag kam es zu einem Auffahrunfall in Geislingen. Gegen 17.30 Uhr befuhr ein 23-Jähriger mit seinem BWM die B10 in Richtung Geislingen. Verkehrsbedingt musste er mit seinem Pkw auf Höhe Kuchen anhalten. Hinter ihm fuhr ein 26-Jähriger mit seinem Renault. Dieser erkannte zu spät, dass sein Vordermann anhielt. Die Fahrzeuge kollidierten. Der 26-jährige Renault-Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Ein Rettungswagen verbrachte ihn in eine Klinik. Die Polizei schätzt den Schaden an beiden Fahrzeugen auf etwa 10.000 Euro.
3.4.24

 

Stadtjäger jetzt auch in Gmünd im Einsatz

Schwäbisch Gmünd (sv). In den letzten Jahren machte sich auch in Schwäbisch Gmünd bemerkbar, dass immer mehr Wildtiere in den Siedlungsbereich drängen. Häufigstes Problem in der Vergangenheit waren dabei Waschbären, die sich in Gärten oder auf Dachböden zu schaffen machten. Obwohl die Tiere niedlich aussehen, handelt es sich bei Waschbären um eine invasive Art, welche die Biodiversität bedroht. Waschbären übertragen Krankheiten, zerstören Nester von Vögeln und können auch Haustiere wie Katzen oder Kaninchen angreifen.

Bislang mussten bei Problemen mit Wildtieren in Wohngebieten für jeden Einzelfall eine Fallengenehmigung beim Landratsamt beantragt werden. Durch die Änderung des Jagd- und Wildtiermanagementgesetzes wurde im Laufe des Jahres 2022 die Möglichkeit geschaffen, sogenannte Stadtjäger einzusetzen. Dabei handelt es sich um Jäger, die eine spezielle Zusatzausbildung zum Stadtjäger absolviert haben.

Die Befugnisse der Stadtjäger beschränken sich dabei auf die Flächen, auf denen die reguläre Jagd nicht ausgeübt werden darf, sogenannte befriedete Bezirke. Alle sonstigen Bereiche werden weiterhin von den jeweiligen Jagdpächtern betreut.

Präventive Maßnahmen haben bei der Arbeit der Stadtjäger Vorrang und können durch den Stadtjäger mit Zustimmung der jeweiligen Grundstückseigentümer oder Nutzungsberechtigten in eigener Zuständigkeit und nach eigenem Ermessen erfolgen. Es erfolgt hierbei auch stets eine enge Zusammenarbeit mit Stadt, Polizei und dem für das jeweilige Gebiet zuständigen Jagdpächter.

Die Stadtjäger werden nach Beauftragung durch den betroffenen Grundstückseigentümer oder sonstigen Nutzungsberechtigten tätig und sind nicht bei der Stadt Schwäbisch Gmünd angestellt. Die Kosten tragen, genau wie bei einer Schädlingsbekämpfung im privaten Bereich, die jeweiligen Auftraggebenden. Vier Stadtjäger werden sich künftig nebenberuflich in einer Art „Stadtjägerpool“ um die Stadt Schwäbisch Gmünd und um private Anfragen kümmern. Die Stadtjäger sind per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder unter der Rufnummer 07171/603-3222 erreichbar.
2.4.24

 

Stromverteilnetze sind Anforderungen nicht gewachsen

Bad Überkingen. Thomas Dürr war zu Gast beim Lions-Clib Geislingen auf Einladung von Präsident Dr. Rudolf Wieser. Dürr referierte zum Thema Energiewende, den damit verbundenen Herausforderungen gerade auch in unserer Heimat und zugleich deren Chancen, "wenn wir es richtig anpacken", so Dürr - Er bezeichnet sich selbst als "energiegeladener Haudegen".

Nach dem Studium der Elektrotechnik in Ulm und Stuttgart, war bei der Kraftwerksunion (Siemens) im Kernenergiebereich tätig, hatte aber auch schon während seiner Zeit an der Universität an Photovoltaikmodulen geforscht und diese mitentwickelt. Wichtig ist ihm auch: "Ich bin und bleibe Geislinger". Die Verbundenheit zu seiner Heimat lässt ihn dieser Tage nicht mehr ruhen, die Energiewende für die Städte und Gemeinden sowie deren Bürger umzusetzen.

Vor seiner heutigen Tätigkeit in der Geschäftsleitung, WindBauer GmbH -Unternehmensgruppe und General Manager, SunFarmer GmbH in Ulm, arbeitet er als Planer und Betreiber von großen Photovoltaik- und Windanlagen zur Stromerzeugung. Zuvor war er Referent bei der Stadtwerke Heidenheim AG - Unternehmensgruppe und der Stadtwerke Rothenburg o. d. T. GmbH viele Jahre als Geschäftsführer Technik und erneuerbare Energien beschäftigt. In seine aktive Zeit dort fielen unter anderem Projekte wie einen der größten Windparks unserer Region, in Nattheim.

Der Referent bekannte sich denn auch zum einen als starker Verfechter für einen Energiemix, zum anderen ist es für ihn sehr wichtig, dass im Zuge der Energiewende das Geld und damit die Wertschöpfung in den Regionen bleibt, wo die Energie erzeugt wird und zugleich die Kommunen und regionalen Energieunternehmen wie beispielsweise die Stadtwerke in die Lage versetzt werden, diesen Prozess aktiv zu begleiten und nicht auf der Strecke zu bleiben.

Folgende wesentliche Herausforderungen suchen aktuell nach Lösungen, so z. B. die auf die Energiewende nicht vorbereiteten Verteilnetze in der Nieder- und Mittelspannung, sowie in der Hochspannung. Dürr weiter: "es gibt genügend landwirtschaftliche Dachflächen, Gewerbeparkplätze, Fabrikdächer, die nur darauf warten, mit Photovoltaikmodulen versehen zu werden, was jedoch zurzeit nicht möglich ist, da die bestehenden Netze ausgelastet und für die Zukunft noch nicht ausreichend vorbereitet sind."

Dürr brachte auch beeindruckende Zahlen mit. So wuchs der Anteil erneuerbarer Energien am Strommix von 17% im Jahr 2010 auf 53% in 2023. Dürr lobt diesen Zuwachs als Leistung  und gibt zu bedenken, dass er es selbst nicht für möglich gehalten hätte, dass unser  bestehendes Stromnetz so viel auszuhalten vermag.

Die wichtigste Frage für Thomas Dürr: "Wie stellen wir auch in der Zukunft die Stromversorgung sicher?" Diese, die Stromversorgung sieht er aktuell nicht zwangsläufig als gesichert an.Deshalb könnten die in die Jahre gekommenen Kraftwerkspark erneuer und die Stromnetzanbindung  neu geregelt werden. Die Modernisierung des Stromversorgungsnetzes und damit die  Möglichkeit auch die Wärmeversorgung im ländlichen Raum sicherzustellen, sei ein nicht  minder großes Thema, da die letzten Jahrzehnte von der Substanz gelebt worden sei.  Dies schließ,t so Dürr weiter, nicht aus, dass es zwischen den derzeit bundesweit ca. 800   Stadtwerken zu Zusammenschlüssen kommen wird, da diese Investitionen und die sich daraus ergebenden Anforderungen an den Netzbetrieb von kleineren Stadtwerken  wahrscheinlich nicht allein umsetzbar sein werden.
2.4.24

 

Polizeiposten weiter in Frauenhand

Rechberghausen. In einer kleinen Feierstunde setzte Polizeivizepräsident Josef Veser die neue Leiterin des Polizeipostens Rechberghausen, Kriminalhauptkommissarin Patricia Ziegele, in ihr Amt ein. Bei der bisherigen Leiterin der Polizeipostens Rechberghausen, Polizeioberkommissarin Elvira Hartmann, bedankte er sich für die bisherige engagierte Leitung des Polizeipostens.

Patricia Ziegele (33) trat 2010 als Polizeikommissaranwärterin der Polizei bei. Nach ihrer Ausbildung und Studium an der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg versah sie als Polizeikommissarin ab 2014 im Streifendienst des Polizeireviers Giengen ihren Dienst. 2015 wechselte sie zum Polizeirevier Göppingen und leitete dort bis 2020 eine Dienstgruppe. Im selben Jahr erfolgte ihr Wechsel zur Kriminalpolizei. Seit Anfang April leitet sie nun den Polizeiposten Rechberghausen. Elvira Hartmann (36) wurde 2010 als Polizeimeisteranwärterin in den Dienst der Landespolizei eingestellt. Nach ihrer Dienstzeit bei der Einsatzhundertschaft des Polizeipräsidiums Stuttgart war sie im Streifendienst in Stuttgart tätig. Im Anschluss an ihr Studium wurde sie 2018 zur Polizeikommissarin ernannt und fand beim Polizeirevier Uhingen im Streifen- und Bezirksdienst Verwendung. Von Oktober 2023 bis Ende März hatte sie die Leitung des Polizeipostens Rechberghausen inne. Zum 1. April wechselte die sie zurück zum Bezirksdienst des Polizeireviers Uhingen.

Der Polizeiposten Rechberghausen betreut auf einer Fläche von knapp 49 Quadratkilometern rund 18.000 Einwohner der Teilgemeinden Adelberg, Birenbach, Börtlingen, Rechberghausen, Wäschenbeuren und Wangen. Außerhalb der Dienstzeiten des Polizeipostens und zu dessen Unterstützung betreut das Polizeirevier Uhingen diese Region.
2.4.24

 

Wechsel beoim Polizeiposten Jebenhausen

Göppingen. Neuer Chef bei Polizeiposten Jebenhausen. Maxim  Ponomartschuk übernimmt das Amt von Polizeihauptkommissar Alexander Hiltner, den Polizeiposten. Der Polizeiposten Göppingen-Jebenhausen ist zuständig für etwa 14.000 Einwohnern in den Stadtteilen Jebenhausen, Bezgenriet, Schopflenberg und Faurndau.

Maxim Ponomartschuk (35) wurde 2013 als Polizeimeisteranwärter bei der Polizei des Landes Baden-Württemberg eingestellt. Nach seiner Ausbildung in Biberach war er zunächst für ein Jahr beim Polizeipräsidium Einsatz in Göppingen, bevor er im September 2016 zum Polizeirevier Göppingen beim Polizeipräsidium Ulm versetzt wurde. Dort arbeitete er vier Jahre im Streifendienst. Im Oktober 2020 begann er sein Studium zum gehoben Polizeivollzugsdienst in Villingen-Schwenningen und wurde nach erfolgreichem Abschluss zum Polizeioberkommissar ernannt. Er versah seinen Dienst anschließend erneut beim Polizeirevier Göppingen im Streifendienst und hatte dort die Aufgabe des Abwesenheitsvertreters eines Dienstgruppenleiters.

Alexander Hiltner (30) begann 2012 seinen Dienst als Polizeikommissaranwärter in Biberach. Nach seinem Studium an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen, wurde er 2016 zum Polizeikommissar ernannt. Im Anschluss verrichtete er seinen Dienst im Streifendienst beim Polizeirevier Göppingen. Im Juni 2020 wurde er zum Polizeioberkommissar ernannt und im Februar 2021 zum Leiter einer Dienstgruppe bestellt. Nach seiner Ernennung zum Polizeihauptkommissar im Januar 2024, wechselt Alexander Hiltner zum Polizeirevier Göppingen und übernimmt dort wieder die Leitung einer Dienstgruppe. 
2.4.24

 

Betrunken und ohne Führerschein gefahren

Geislingen. Am Dienstag zog die Polizei in Geislingen gleich zwei uneinsichtige Fahrer aus dem Verkehr. Gegen 2 Uhr stoppte die Polizei einen 36-Jährigen mit seiner 15-jährigen Beifahrerin in der Werkstraße. Der Fahrer fiel den Beamten bereits zuvor durch seine unsichere Fahrweise auf. Bei der Kontrolle ergaben sich deutliche Anzeichen darauf, dass der Mann betrunken war. Deshalb nahm ihm ein Arzt Blut ab. Das Fahrzeug musste der 36-Jähriger, der zudem keinen Führerschein hatte, stehen lassen.

Etwa eine halbe Stunde später sah die Polizei erneut den Wagen in der Werkstraße fahren. Eine Streife stoppte das Fahrzeug zur Kontrolle. Am Steuer saß nun die 15-Jährige, die ebenfalls betrunken und wohl völlig uneinsichtig war. Auch sie musste anschließend in einem Krankenhaus Blut abgeben.  Die Polizei Geislingen ermittelt nun gegen die Beiden wegen Trunkenheitsfahrt sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis.
2.4.24

 

Gartenhütten aufgebrochen

Ebersbach. In den vergangenen Tagen brachen Unbekannte drei Gartenhütten in Ebersbach auf. Zwischen Samstag und Montag drangen Unbekannte in einer Kleingartenanlage in der Hauptstraße in drei Gartenhütten ein. Die Einbrecher verschafften sich gewaltsam Zutritt, in dem sie Vorhängeschlösser knackten und Türen aufhebelten. Dann durchsuchten sie die Hütten nach Brauchbarem. Aus einer Hütte stahlen sie Reinigungsmittel. In einer weiteren Hütte fanden sie drei Lautsprecher und nahmen diese mit. Die Polizei Uhingen ermittelt nun nach den Tätern und sicherte Spuren.
2.4.24

 

Sport am Wochenende

Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: 1. Göppingen SV gegen  1. FC Normannia Gmünd:  4 : 1

Handball Bundesliga Herren: Rhein-Neckar-Löwen gegen Frisch Auf Göppingen: 33 : 29

Handball 2. Bundesliga Frauen: TuS Lintfort gegen Frisch Auf Göppingen:  26 : 36

 

Einbrecher richten Schaden an

Göppingen. In der Nacht auf Sonntag scheiterten Einbrecher in Göppingen. In der Zeit zwischen 20 Uhr und 7 Uhr waren Unbekannte in der Esslinger Straße zu Gange. Dort versuchten sie gewaltsam die Türen zum Verkaufsraum einer Bäckerei aufzuhebeln. Das gelang ihnen jedoch nicht und sie blieb draußen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und Spuren gesichert. Der Schaden an den Türen wird auf 3.000 Euro geschätzt.
1.4.24

 

Frau begeht Unfallflucht

Göppingen.  Am Samstag meldete eine Zeugin kurz vor 11 Uhr der Polizei, dass eine Frau mit ihrem Pkw gegen einen geparkten Anhänger gefahren sei. Die Frau entfernte sich daraufhin von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Da ein Teil ihres Kennzeichens aufgrund von Zeugenhinweisen bekannt war, konnte die Fahrerin schnell ermittelt und zu Hause angetroffen werden. Während des Gesprächs stellten die Beamten Alkoholgeruch fest. Die Fahrerin hatte knapp 2,4 Promille. Sie sieht nun einer Anzeige wegen Verkehrsunfallflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs entgegen. Zudem musste sie ihr Blut und ihren Führerschein abgeben. Der Gesamtschaden beträgt etwa 13.500 Euro. Die Verursacherin blieb unverletzt.  Die Polizei lobt das Verhalten der aufmerksamen Zeugen. "Hinschauen, helfen, melden" sind die drei Stichworte, mit denen die Polizei im Rahmen der Aktion "Stopp der Unfallflucht" dafür wirbt, Verantwortung zu übernehmen. Deshalb bittet die Polizei Zeugen von Verkehrsunfällen, sich zu melden. Wer einen Unfall beobachtet und sich beim Geschädigten oder der Polizei meldet, kann wie in diesem Fall dazu beigetragen, dass der Besitzer des beschädigten Anhängers nicht auf seinem Schaden sitzen bleibt.
31.3.24

 

Motorradfahrer gestürzt

Geislingen. Am Samstag erlitt ein Biker bei einem Unfall bei Geislingen Verletzungen. Kurz vor 17.30 Uhr fuhr ein 35-Jähriger mit seiner Suzuki auf der L1230 von Türkheim in Richtung Geislingen. Am Beginn der Türkheimer Steige rutschte sein Vorderrad aus bislang ungeklärter Ursache weg. Der 18-Jährige stürzte und rutschte mit seinem Motorrad nach links über die Gegenfahrbahn. Dort kam er in einer Böschung zum Liegen. Ein Krankenwagen brachte den Mann mit leichten Verletzungen in eine Klink. An der Suzuki entstand ein Schaden von etwa 8.000 Euro.
31.3.24

 

Polizei kontrolliert Raser, Poser und Tuner

Kreis Göppingen/Ulm.  Am sogenannten "Car-Freitag" nahm die Polizei die Szene im Filstal und in Ulm ins Visier. Schon seit einigen Jahren versucht die Poser- und Tuningszene den Karfreitag zu einer Art eigenem Feiertag zu machen, dem so genannten "Car-Freitag". Dieser Tag zählt seit Jahren als der Tag, an dem sich die Tuningszene bundesweit zu Treffen verabredet und die oftmals den ganzen Winter in der Garage belassenen Schätze endlich wieder aus der Garage holt.

Nicht zum ersten Mal fanden an diesem Tag im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm gezielte Verkehrskontrollen statt. Die Polizei achtete bei ihren Überprüfungen nicht nur darauf, dass unnötiger Lärm vermieden wird, sondern auch, dass die technischen Änderungen an den Autos nicht zu Gefahren im Straßenverkehr werden können. Unterstützung erhielt sie von Sachverständigen, die gemeinsam mit den besonders geschulten Beamten einen Blick unter die Motorhaube warfen. Auch die Kolleginnen und Kollegen des Polizeipräsidiums Einsatz unterstützten die Ulmer Polizei an diesem Tag.

Im Landkreis Göppingen und im Stadtgebiet Ulm überprüfte die Polizei zwischen 12 Uhr und 22 Uhr ca. 250 Fahrzeuge, davon 114 Krafträder sowie etwa 300 Personen. Unsachgemäß veränderte Autos und Motorräder - "tiefer, breiter, vermeintlich schöner, lauter, schneller" - stellen eine Gefahr für die Fahrer selbst, aber auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer dar. 30 der kontrollierten Fahrzeuge wiesen erhebliche Mängel auf, wodurch die Betriebserlaubnis erlosch. Diese erlischt zum Beispiel durch unvorschriftsmäßige Veränderungen beim Tieferlegen der Fahrzeuge, durch falsche Kombinationen von Rad und Reifen oder durch die Manipulation an Auspuffanlagen. 10 Fahrer durften deshalb nicht mehr weiterfahren. An vier von sechs beschlagnahmten Fahrzeugen bestand der Verdacht, dass die Leistung erheblich gesteigert wurde. Diese werden nun auf einem Leistungsprüfstand genauer überprüft.

Insgesamt beanstandeten die Kontrollierenden 88 Fahrzeuge bzw. deren Lenker, was zu fünf Strafverfahren und 83 Bußgeldverfahren führte. 13 Geschwindigkeitsverstöße stellten die Beamten fest und zeigten diese an. Der Tagesschnellste war bei erlaubten 50 km/h mit 95 km/h deutlich zu schnell unterwegs. Vier Fahrer erwartet ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Gegen 14 Uhr war ein 20-Jähriger mit seinem Leichtkraftrad in der Göppinger Innenstadt unterwegs. Da er zu schnell fuhr fiel er einer Streife auf. Nachdem er mit seiner KTM beim Ortseingang von Bartenbach bei erlaubten 70 km/h einen Pkw deutlich zu schnell überholte, stoppten ihn die Beamten. Aufgrund seiner absolut rücksichtslosen Fahrweise erwartet den jungen Raser nun eine Anzeige. Darüber hinaus überprüfte die Polizei auch die Fahrtüchtigkeit. Hierbei stellte sie vier Fahrzeugführer fest, die sich trotz vorangegangenem Drogenkonsums ans Steuer setzten. Ein Arzt nahm ihnen deshalb in einer Klinik Blut ab. Außerdem wurde ihnen durch die Polizei die Weiterfahrt für die nächsten 24 Stunden untersagt.  Insgesamt stellte die Polizei in diesem Jahr nur wenige szenetypische Pkw in den Bereichen Ulm und im Filstal fest.
30.3.24

 

Biker stürzt in Kurve und verletzt sich leicht

Donzdorf. Am Freitag fuhr ein 21-Jähriger mit seiner KTM auf der K1401 in Richtung Donzdorf. Im Bereich der Messelbergsteige kam er im Kurvenbereich von der Fahrbahn ab, prallte gegen die dortige Schutzplanke, und stürzte. Er wurde durch den Aufprall/Sturz leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn zur Behandlung in eine Klinik. Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit, es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 2000 Euro.
30.3.24

 

Noch keine Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt

Kreis Göpingen. Im März ist die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Göppingen mit den Landkreisen Esslingen und Göppingen gesunken. Insgesamt waren 19 445 Frauen und Männer ohne Arbeit. Das ist ein Rückgang im Vergleich zu Februar um 13 Personen oder 0,1 Prozent. Gegenüber März 2023 waren 2 028 Menschen mehr arbeitslos gemeldet (plus 11,6 Prozent). Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, lag wie im Vormonat bei 4,3 Prozent (März 2023: 3,9 Prozent).

„Die Arbeitslosigkeit ist nach fünf Monaten Anstieg in Folge wieder gesunken, allerdings nur sehr verhalten. Von einem Frühjahrsaufschwung sind wir im Bezirk der Agentur für Arbeit Göppingen noch weit entfernt, zumal die Arbeitslosigkeit im Land Baden-Württemberg etwas deutlicher um 1,2 Prozent zurück gegangen ist. Und: Der Rückgang hier in der Region findet ausschließlich bei Frauen und Personen über 50 Jahre statt. Bei Männern, Jüngeren und Ausländern ist die Arbeitslosigkeit weiter gestiegen. Noch deutlicher ist der Vergleich zum Vorjahr: Das Plus liegt auf Agenturebene bei 11,6 Prozent und zeigt sich bei allen Personengruppen“, so das Fazit von Karin Käppel, Leiterin der Agentur für Arbeit in Göppingen. Normalerweise sinkt die Arbeitslosigkeit in einem März deutlich stärker. „Der Arbeitsmarkt stemmt sich mit aller Kraft gegen die wirtschaftliche Gesamtentwicklung und die weltweiten Einflussfaktoren. Betriebe suchen weiterhin nach Personal, insbesondere Fachkräfte mit abgeschlossener Ausbildung haben Chancen auf Beschäftigung. Dieser Fachkräftebedarf kommt auch den ukrainischen Geflüchteten zu Gute, die wir mit dem Job-Turbo jetzt, nachdem viele die Integrationskurse beendet haben, zügig in den Arbeitsmarkt integrieren möchten. Insbesondere in Branchen, in denen der Personalbedarf schon seit Jahren hoch ist“, so Käppel. Deshalb organisiert beispielsweise das Jobcenter Landkreis Göppingen zusammen mit der Agentur für Arbeit Göppingen die Messe „Pflege leben – Arbeit und Ausbildung nah am Menschen“ am 26. April in Göppingen, bei der Interessierte auch, aber nicht nur aus der Ukraine, mit Pflegeeinrichtungen aus der Region zusammentreffen können.

Im Landkreis Göppingen waren im März insgesamt 7 074 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 86 Personen weniger (minus 1,2 Prozent) als im Februar, aber 835 (plus 13,4 Prozent) mehr als im Vorjahr. Der Landkreis Göppingen verzeichnete eine Arbeitslosenquote von 4,9 Prozent (Geschäftsstelle in Göppingen: 4,8 Prozent; Geschäftsstelle in Geislingen: 5,2 Prozent). Im Vorjahr lag sie bei 4,4 Prozent.
28.3.24

 

Osterbrunnen geschmückt

Schorndorf. Oberbürgermeister Bernd Hornikel den von den Schorndorfer Landfrauen gestalteten Osterbrunnen auf dem Marktplatz. In seiner Ansprache lobte er die langjährige Tradition des Osterbrunnens, die bis in die 1990er Jahre zurückgeht. Besonders hob er die unermüdliche Arbeit der Schorndorfer Landfrauen hervor, die den Brunnen mit Liebe zum Detail in einen Blickfang für Bürger verwandeln. Der Osterbrunnen ist für Bernd Hornikel ein jährliches , das ihn in Frühlingsstimmung versetzt und seine Vorfreude auf die wärmere Jahreszeit weckt. Durch die farbenfrohe Gestaltung des Brunnens wird der Marktplatz zu einem noch attraktiveren Ort zum Verweilen. OB Hornikel dankte den Landfrauen außerdem für ihre ehrenamtliche Arbeit in Schorndorf: „Davon lebt die Stadt, das macht die Stadt schön“. 
28.3.24

 

Unfall bei Aquaplaning

Göppingen. Am Mittwoch verlor ein 26-Jähriger auf der B10 bei Göppingen die Kontrolle über sein Auto und krachte in die Leitplanken. Der 26-Jährige fuhr kurz nach 20 Uhr auf der B10 in Richtung Stuttgart. Durch den starken Regen herrschte Aquaplaning auf der Anschlussstelle Göppingen-Zentrum-Ost. Der Fahrer fuhr wohl zu schnell bei diesen Witterungsverhältnissen. Er verlor die Kontrolle über sein Auto und geriet ins Schleudern. Mit der linken Fahrzeugseite prallte er in die Mittelleitplanke. Von dort wurde der Pkw abgewiesen und krachte mit dem rechten hinteren Rad in die Betonleitplanke. Letztendlich kam das Auto auf der Fahrbahn zum Stehen. Bei dem heftigen Aufprall lösten die Airbags im Fahrzeug aus. Glücklicherweise wurden weder der 26-Jährige noch seine beiden 19-jährigen Mitfahrer verletzt. Ein Abschlepper kümmerte sich um das nicht mehr fahrbereite Auto. Der Schaden an dem Fahrzeug wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Wie hoch der Schaden an den Verkehrseinrichtungen ist, muss noch ermittelt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeuges kam es bis gegen 20.15 Uhr zu leichten Verkehrsbehinderungen.
28.3.24

 

Unfall mit Verletztem

Börtlingen.Zwei Fahrzeuge stießen  in Börtlingen zusammen. Dabei wurde eine Person verletzt. Ein 61-Jähriger war mit seinem Pkw in der Ortsstraße unterwegs. Vom Kaisersträßle bog ein 39-Jähriger mit seinem Wagen nach links in die Ortsstraße ab. Auf die Vorfahrt des von links kommenden 61-Jährigen hatte der 39-Jährige nicht geachtet. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Durch den Aufprall wurde der 61-Jährige leicht verletzt. Die Polizei schätzt den Schaden auf 19 000 Euro.
28.3.24

 

Vordach an Halle gerammt

Geislingen. Etwa 10.000 Euro Sachschaden ließ ein Unbekannter am Montag oder Dienstag in Geislingen Steige zurück. Am Montag gegen 6 Uhr war das Vordach an der Halle in der Eberhardstraße noch ganz. Am Dienstag zur Mittagszeit stellte ein Zeuge dann fest, dass ein Unbekannter das Dach beschädigt hatte. Die Beamten vom Polizeirevier nahmen die Ermittlungen auf. Deren Erkenntnisse zufolge muss es sich bei dem unbekannten Fahrzeug möglicherweise um einen Lkw handeln. Der blieb wohl an dem Vordach hängen und beschädigte dies dadurch erheblich. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, machte sich der Unbekannte aus dem Staub.
8.3.24

 

Trickdiebe machen Beute

Geislingen. Am Mittwoch stahlen Unbekannte einer Seniorin in Geislingen die Handtasche. Eine 71-Jährige lud auf dem Großparkplatz in der Neuwiesenstraße den Einkauf in ihren Kofferraum. Ein Unbekannter warf einen Schlüssel hinter ihr auf den Boden und verwickelte die Frau in ein Gespräch. Während die Seniorin abgelenkt war, stahl wohl ein zweiter Unbekannter ihre Handtasche aus dem geöffneten Kofferraum. Vermutlich war noch ein dritter Mann beteiligt, der sich in unmittelbarer Nähe an ihrem Auto befand. Die Polizei Geislingen (hat die Ermittlungen nach den Unbekannten aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Einer der Täter war zwischen 30 und 40 Jahre alt. Er sah südländisch aus und trug einen Bart. Bekleidet war er mit einer schwarzen Jacke und einer Basecap. Die weiteren Täter konnte die 71-jährige Geschädigte nicht beschreiben.
28.3.24

 

Fischer bleibt Chef der Notärzte

Kreis Göppingen. Prof. Matthias Fischer, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Notfallmedizin an den Alb-Fils-Kliniken wurde bei der Mitgliederversammlung der AGSWN erneut in seinem Amt bestätigt und zum Vorsitzenden gewählt. Die AGSWN, die Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Notärzte e.V., wurde im  1983 gegründet. Sie nimmt die Interessen der Notärzte in den Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland wahr. Mit den anderen Länder-Arbeitsgemeinschaften bildet sie die BAND e.V. (Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands).
28.3.24

 

Rettungsinsatz in der Remsgalerie

Schwäbisch Gmünd. Am Mittwochnachmittag wurde der Polizei gemeldet, dass in einem Einkaufszentrum in der Remsgalerie in Schwäbisch Gmünd mehrere Personen mit Reizungen der Atemwege aufgefallen sind. Deswegen rückte die Polizei mit mehreren Streifen an. Auch Rettungsdienst und Feuerwehr fuhren mit einem größeren Aufgebot an den Eindsatzort. Die Remsgalerie wurde durch die Einsatzkräfte geräumt.. Das Gebäude wurde um 17.55 Uhr nach einer ausreichenden Belüftung durch die Feuerwehr wieder frei gegeben. Zum derzeitigen Kenntnisstand wurden 19 Personen leicht verletzt, konnten jedoch vor Ort wieder aus der medizinischen Behandlung entlassen werden. Insgesamt waren ca. 70 Personen in der Remsgalerie aufhältlich, als diese geräumt werden musste. Die Ermittlungen zur Ursache dauern noch an.
27.3.24

 

Straßenbau: Umwege zu den Märkten

Göppingen. Drei Straßenabschnitte werden  in Eislingen gesperrt.  Ab Donnerstag, 4. April, wird die Steinbeisstraße zwischen der Stuttgarter Straße und der Daimlerstraße vollgesperrt. In diesem Bereich werden die Wasserleitungen ausgetauscht und umfassende Straßensanierungsarbeiten durchgeführt. Die Sperrung wird voraussichtlich bis zum 24. Mai dauern. Die Zufahrt zu den Märkten in der südlichen Steinbeisstraße und der Daimlerstraße erfolgt während der Sperrung über die Westtangente (Zubringer B10) und die Daimlerstraße. Der Elektronikfachmarkt in der nördlichen Steinbeisstraße kann nur über die Poststraße angefahren werden. Die Umleitungen sind entsprechenden ausgeschildert.

In der Albstraße wird der Teilbereich zwischen der Scheer- und der Weltestraße vom 2. bis zum 5. April voll gesperrt, hier wird im Zuge des barrierefreien Umbaus der Bushaltestellen der komplette Fahrbahnbelag erneuert. Der Verkehr wird über die Fichtestraße umgeleitet. In der Scheerstraße wird im gleichen Zeitraum die Fahrspur Richtung Süden (vom Hirschkreisel bis zur Bergstraße) ebenfalls voll gesperrt, um den kompletten Fahrbahnbelag zu erneuern. Die ausgeschilderte Umleitung verläuft über die Berg- und Beundstraße.
27.3.24

 

Neuer Fachberreichsleiter Bauen

Eislingen. Frank Fussenegger hat seine Tätigkeit im Eislinger Rathaus aufgenommen. Der Architekt und Stadtplaner Frank Fussenegger leitet den Fachbereich Bauen. Er ist zuständig für alle Bauämter der Stadtverwaltung und vertritt diese nach innen und außen. Die Fortentwicklung des Fachbereichs sowie die strategische Innenentwicklung gehören unter anderem zu seinem Aufgabengebiet. Nach seinem Architekturstudium in Stuttgart, mit dem Schwerpunkt Stadtplanung war er fünf Jahre in Architekturbüros tätig. 2005 wechselte er für fast zehn Jahre zum Hochbauamt der Stadt Stuttgart. In den letzten sieben Jahren war Frank Fussenegger als Stadtbauamtsleiter in Steinheim an der Murr tätig, um sich dort wieder mehr in den Bereich der Stadtplanung einzubringen. Er bringt wertvolle Erfahrungen in allen baurelevanten Bereichen, wie zum Beispiel auch der Bauverwaltung und dem Immobilienbereich, in die Stadtverwaltung Eislingen mit ein.

In dem wichtigen Fachbereich Bauen, den Frank Fussenegger seit Beginn des Jahres in Eislingen leitet, steht derzeit die Eislinger Innenstadtentwicklung im Fokus. „Ich finde es spannend, bei Langzeitprojekten, wie der Mühlbachtrasse und der Umgestaltung der neuen Mitte, federführend und verantwortlich mitzuwirken und die Früchte der komplexen Planungs- und Vorbereitungszeit sichtbar werden zu lassen,“ erklärt der 52-Jährige. „Besonders reizt mich an meiner neuen Aufgabe hier in Eislingen die Neugestaltung der Stadtmitte, das Herzstück Eislingens.“ Er sieht, wie viele andere Entscheidungsträger, die Umgestaltung als historische Chance, den Nord- und Südteil der Stadt noch weiter zusammenwachsen zu lassen. Frank Fussenegger wohnt in Wäschenbeuren, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. In seiner Freizeit treibt er gerne Sport beim Laufen oder Radfahren. Für längere Wanderungen zieht es ihn immer wieder in die Berge, zuletzt bei einer Alpenüberquerung nach Südtirol. Seine musikalische Ader zeigt sich beim Spielen der klassischen Konzertgitarre, die er bereits im Alter von acht Jahren lieben lernte. 
27.3.24

 

Holz aus Ebersbach für Ebersbach

Ebersbach. Auf dem Spielplatz Buschel in Roßwälden wurde von den Mitarbeitern des städtischen Baubetriebshofs eine neue Sitzgruppe aufgestellt. Das Eichenholz für die zwei Bänke und den Tisch stammt aus dem Ebersbacher Stadtwald. Im Rahmen der Forstwirtschaft werden in städtischen Wäldern regelmäßig Bäume gefällt. Diese werden nach der Fällung, wenn möglich, im Bauhof weiterverarbeitet. Für die Sitzgruppe am Buschel kam eine mobile Sägemaschine zum Bauhof, welche das Stammholz direkt vor Ort in die gewünschten Maße schnitt.  So entstehen nicht nur Elemente für Bänke und Tische, auch Material für allerlei Reparaturen wird aus den Stämmen gesägt. Den Feinschliff und die weitere Verarbeitung übernehmen ebenfalls die Mitarbeiter vom Bauhof. Das wertvolle Stammholz wird bestmöglich verwertet und das zugleich regional, ohne aufwendige Transporte und alles aus einer Hand. Die Sitzgruppe am Buschel ist nur eines von vielen nachhaltigen Projekten, die die Mitarbeiter des Bauhofs und der Stadtgärtnerei mit viel Engagement jedes Jahr umsetzen.
27.3.24

 

Hochwasserschutz macht sich bezahlt

Ebersbach. Die Vorreiterrolle von Ebersbach  im Landkreis Göppingen beim Starkregenmanagement lässt sich nun auch an Zahlen festmachen.   Dass sich die Maßnahmen gelohnt haben, zeigt die jährlich abzugebende Fremdwasserbestimmung, die um über 50 Prozent gersunken ist. „Es ist wichtig und erstrebenswert, einen geringen Fremdwasserabfluss zu erreichen, damit die Kläranlage kein „sauberes“ Wasser reinigt. Eine Kläranlage arbeitet umso effektiver, je verschmutzter das Wasser dort ankommt,“ so Gerd Richter, Abteilungsleitung Tiefbau und Infrastruktur der Stadtverwaltung Ebersbach.

Bereits im Frühjahr 2020 hat die Stadtverwaltung ein entsprechendes Konzept mit Maßnahmenempfehlungen vorgelegt. Anhand dieser Maßnahmenempfehlungen hat sich die Stadtverwaltung Ebersbach unverzüglich mit den wichtigsten und notwendigsten Maßnahmen in Sachen Hochwasserschutz beziehungsweise Überflutungsschutz bei Starkregen befasst und entsprechende Prioritäten festgelegt. Es wurden zwischenzeitlich mehrere Millionen Euro in verschiedene Baumaßnahmen investiert.

Erstrangiges Ziel war es, das Wasser von Bächen und Gräben nicht in die Kanalisation, sondern in einen entsprechenden Vorfluter in die Fils einzuleiten. Ein Beispiel für diese Maßnahmen ist der neue Einlauf an der Freibadbachverdolung, der für eine bessere Ableitung des Regenwassers sorgt. Im Zuge der Sanierung der Diegelsberger Straße und des Dicknewegs wurde ein komplett neues Regenwasserkanalnetz gebaut. Im oberen Teil der Diegelsberger Straße konnte eine natürliche Quelle mit dem neuen Regenwasserkanal gefasst werden, die zusammen mit dem anfallenden Oberflächenwasser in Richtung Dickneweg geführt wird. Über einen knapp 350 Meter langen und neu angelegten Regenwasserkanal parallel zur Strutstraße, wird das gesamte Wasser in die bestehende Verdolung des Strutbachs eingeleitet, der schlussendlich in die Fils mündet.

„Die Stadt Ebersbach wird weiterhin in den Hochwasser- und Überflutungsschutz investieren. Zum einen, um entsprechende Schutzmaßnahmen zu erzielen und zum anderen, um das Regenwasser direkt in ein Gewässer einzuleiten, in das es auch gehört,“ so Bürgermeister Eberhard Keller zu den Maßnahmen, von denen auch zukünftige Generationen profitieren werden. „Wir setzen auch weiterhin auf Investitionen, die in der Zukunft zu einer strukturellen Entlastung des Haushalts führen. Nur so können wir langfristig finanzielle Spielräume erhalten.”
27.3.24

 

Rote Fläche vor der Ampel

Göppingen. An der Kreuzung Markt-/Burg-/Friedrich-Ebert-Straße in Göppingen wurde der erste so genannte „ARAS“ markiert. ARAS bedeutet „Aufgeweiteter Rad-Aufstell-Streifen“ und meint die vergrößerte, in der Regel rot eingefärbte Wartefläche an Ampeln speziell für den Radverkehr. Der Vorteil eines ARAS für alle Verkehrsteilnehmer ist, dass sich der an der roten Ampel wartende Radverkehr vor den Fahrzeugen mittig aufstellen kann. So wird der Radverkehr, insbesondere kleinere Personen wie Schüler, besser wahrgenommen. Kommen mehrere Fahrräder gleichzeitig an die rote Ampel, gibt es nun auch mehr Warteraum um sich aufzustellen.

Zeigt die Ampel rot, halten die Fahrzeuge am ersten weißen Haltebalken. Autos fahren also nicht auf die rote Fläche. Auf dem Radstreifen ankommender Radverkehr kann bis zum zweiten weißen Haltebalken fahren und sich mittig auf der neuen Wartefläche aufstellen. Vor allem Radfahrer, die nach links abbiegen möchten, können sich so aufstellen, dass sie bereits richtig stehen und sowohl vom nachfolgenden als auch vom entgegenkommenden Verkehr besser gesehen werden.

Zeigt die Ampel beim darauf Zufahren gerade grün, sollten Radfahrer, die geradeaus fahren wollen, einfach wie bisher auf dem Radstreifen weiterfahren. Sollten Radfahrer nach links abbiegen, sollten sie in dieser Situation natürlich schon rechtzeitig vorher auf die normale zum Linksabbiegen vorgesehene Fahrspur wechseln. Der breite, rote Aufstellbereich ist also dafür gedacht, sich als Radfahrer bei roter Ampel positionieren zu können.

Dieser ARAS ist der erste in Göppingen, weitere werden an sinnvollen Kreuzungen folgen. Diese aufgeweiteten Radaufstellstreifen sind jedoch nur ein Element, um den Radverkehr attraktiver zu machen. Im neuen Radverkehrskonzept 2030 (RVK 2030) sind insgesamt über 300 Einzelmaßnahmen, die allesamt die Radinfrastruktur verbessern und den Radverkehr als wichtige Säule der Mobilität stärken und sicher machen sollen.
27.3.24

 

Stadt saniert zahlreiche Straßen und Wege

Göppingen. Im Gemeinderat wurde das Programm der Straßen- und Wegeerneuerung verabschiedet. Das Jahresprogramm umfasst Maßnahmen, die auf Grundlage der Straßenzustandserfassung und weiterer Kriterien, wie Bus- und Radverkehr, Verkehrsmenge und -sicherheit, aufgestellt wurden. Insgesamt investiert die Stadt Göppingen in diesem Jahr wieder knapp 4,1 Millionen Euro in die Sanierung des Straßen- und Wegenetzes im Stadtgebiet. Darunter fallen Sanierungen von Straßen und Geh- und Feldwegen aufgrund der Zustandserfassung, Maßnahmen zur Barrierefreiheit und die Umsetzung von Maßnahmen aus der Radverkehrskonzeption. Des Weiteren wurden auch Maßnahmen im Anschluss an Projekte der Leitungsträger, beispielsweise Glasfaserausbau, und von öffentlichen Bauvorhaben, beispielsweise Kita Manzen/Höhenweg, mit in das Programm aufgenommen.

Für Maßnahmen mit gestalterischem Anspruch wird die jeweilige Planung vorab in den Gemeinderatsgremien vorgestellt und beschlossen. Bei der Ausführung der einzelnen Maßnahmen gibt es eine direkte Information an die betroffenen Bürger.

Straßen und Wege: Hohenstaufen Schottengasse, Hangsicherung -  50.000 Euro; Hohrein Herrengarten, 2. Bauabschnitt – 200.000 Euro; Jebenhausen Baronenwaldstraße / Längsparker Friedhof – 25.000 Euro; Jebenhausen Blasengasse – 100.000 Euro; Scharfenbergstraße – 130.000 Euro; John-F.-Kennedy-Straße (im Zuge Kletterhalle) – 40.000 Euro; Nördliche Ringstraße (im Zuge ASS-Kita) – 50.000 Euro; Manzen Höhenweg (im Zuge Kita) – 400.000 Euro.

Die Gehwege werden im Zuge des Glasfaserausbaus beispielsweise in der Nordstadt, Faurndau und Bezgenriet, erneuert. Zudem wird der Fußweg von der Jebenhäuser Brücke zur Bahnhofstraße saniert. Insgesamt steht für die Wegesanierung eine Million Euro zur Verfügung. Die verschiedenen Feldwegemaßnahmen wurden direkt mit den Landwirten und landwirtschaftlichen Ortsobmännern abgestimmt und umfassen ein Volumen von 65.000 Euro.

Barrierefreiheit und Radverkehr: Für Maßnahmen zur Herstellung von Barrierefreiheit stehen im Jahr 2024 250.000 Euro zur Verfügung. Hierzu gehört unter anderem ein Rollatorband am Spitalplatz, die barrierefreie Querung der Ahornstraße und die Bushaltestelle Haier-/Waldorfschule.

Aus der beschlossenen Radverkehrskonzeption werden umsetzt: Jahnstraße östlich der Heininger Straße – 300.000 Euro; Holzheimer Straße Belagssanierung und Schutzstreifen – 100.000 Euro und die Radverbindung zur Klinik am Eichert – 100.000 Euro.

Projektbezogene Maßnahmen: Apostelhöfe (öffentliche Wege, nördlicher Abschnitt Grabenstraße) - 180.000 Euro; Baugebiet im Freihof Faurndau – 300.000 Euro; Stadionstraße – 200.000 Euro; Herstellung Unterflurcontainer – 50.000 Euro; Bahnbrücke Stuttgarter Straße in Faurndau, 1. Bauabschnitt B297 – 5.250 Euro; Lerchenberger Straße westlicher Abschnitt – 550.000 Euro.
27.3.24

 

Saubere Stadt: Göppingen erhöht Bußgeld

Die Bußgeldbehörde der Stadt Göppingen setzt künftig höhere Bußgelder für Ordnungswidrigkeiten nach dem Bußgeldkatalog Umwelt des Landes Baden-Württemberg fest. Die Erste Bürgermeisterin der Stadt Göppingen, Almut Cobet, begrüßt diesen Schritt. „Ein sauberes Göppingen ist mir ein persönliches Anliegen. Es kann nicht sein, dass die Allgemeinheit darunter leidet, dass Einzelne ihre Erziehung über Bord werfen und den Müll einfach vor Ort entsorgen. Das muss härter bestraft werden, deswegen stehe ich voll und ganz hinter diesem Bußgeldkatalog.“

Entsorgung von Kleinstabfällen: Wer Kleinstabfälle wie Zigarettenkippen, Kaugummis und Verpackungspapier nicht ordnungsgemäß entsorgt, sondern auf die Straße oder in den Gulli wirft, zahlt künftig für den Erstverstoß in der Regel mindestens 100 Euro.
Entsorgung von Müll: Auch das Entsorgen von Hausmüll in öffentlichen Mülleimern ist nicht erlaubt und wird mit einem Bußgeld in Höhe von mindestens 100 Euro geahndet. 
Taubenfütterung: Für das Füttern von Tauben, das gemäß der Polizeiverordnung der Stadt Göppingen verboten ist, liegt die Geldbuße künftig je nach Menge des ausgestreuten Futters bei mindestens 75 Euro.
Hundekot: Ein Verstoß gegen die ordnungsgemäße Entfernung von Hundekot wird künftig mit einem Bußgeld von mindestens 100 Euro, abhängig von der Menge, geahndet.
26.3.24

 

Gasleitung beschädigt

Schlierbach. Am Montag waren Arbeiter in Schlierbach  in der Teckstraße mit Tiefbauarbeiten beschäftigt. Dabei war auch ein Bagger eingesetzt. Gegen 11.50 Uhr beschädigte ein 38-jähriger Maschinenführer eine Gasleitung. Deshalb strömte Gas mit hohem Druck aus. Die verständigte Feuerwehr konnte das Leck zunächst nicht schließen. Deshalb wurden die angrenzenden Gebäude evakuiert und die Straße für den Verkehr gesperrt. Mitarbeiter der örtlichen Energieversorgung gelang es dann, das Gasleck abzudichten. Gegen 13 Uhr wurde die Evakuierung aufgehoben. Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr.
26.3.24

 

Himmelsstürmer bleibt vorerst geschlossen

Schwäbisch Gmünd (sv). Die ursprünglich für das Osterwochenende vorgesehene Öffnung des "Himmelsstürmers" im Freizeit- und Landschaftspark Himmelsgarten in Gmünd-Wetzgau für die neue Sommersaison muss aufgrund wichtiger Reparatur- und Sanierungsarbeiten auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Regen und die Witterung hatten dem inzwischen zehn Jahren alten, überregional bekannten Wahrzeichen der damaligen Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd zugesetzt. Die außergewöhnliche Holzkonstruktion des Aussichtssturms hat vor allem an der obersten Aussichtsplattform Schaden genommen. Hier muss für eine grundlegende Sanierung die Holzplattform durch eine Metallgitterstruktur ersetzt werden. Dies wird in den nächsten Wochen und Monaten von einer entsprechenden Fachfirma in Zusammenarbeit mit dem Amt für Gebäudemanagement der Stadt Schwäbisch Gmünd durchgeführt. Finanziell unterstützt wird die Reparatur auch vom Verein Himmelsstürmer. Wann die Arbeiten abgeschlossen und der Turm für diese Saison wieder geöffnet werden kann, steht noch nicht fest.<
26.3.24

 

Professor in der der Schlagzeugklasse

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Städtische Musikschule Schwäbisch Gmünd hatte Professor Kai Strobel zu Gast. Der erste Preisträger und Gewinner des Publikumspreises des 68. Internationalen ARD Musik-Wettbewerb 2019 kam auf Initiative des Schlagzeuglehrer Rostislav Balciunas, exklusiv für die Schlagzeugklasse. Strobel ist Musiker und Pädagoge und hat bei Schülern einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.
26.3.24

 

Die neuen Maientagsplaketten sind da

Göppingen. Sie sind beliebte Sammlerstücke und gehören zum Maientag wie Turmbläser, Glockenläuten und Maientagslied: die traditionellen Maientagsplaketten. Ab sofort können diese wieder im i-Punkt erworben werden. Nach den Osterferien beginnt der Verkauf durch Schülerinnen und Schüler der Göppinger Schulen.

Ins Leben gerufen wurde die Idee der Maientagsplaketten durch den früheren Göppinger Bürgermeister Dr. Alfred Schwab. Bereits 1949 wurden die ersten Exemplare verkauft, damals noch aus Glas gefertigt, wechselte dann aber auf Holzplaketten. Schließlich kam der Gedanke zur Veranstaltung eines Wettbewerbs auf, um das schönste Motiv zu wählen. Eine Idee, die sich bis heute gehalten hat und die auf ungebremsten Zuspruch stößt. Insgesamt 65 Plaketten-Entwürfe von Schülern aller in Göppingen befindlichen Schularten gingen beim letzten Wettbewerb ein.

Diese zu sichten, auszuwerten und schließlich zu prämieren oblag der Maientagskommission in Beisein von Oberbürgermeister Alex Maier. Der diesjährige Entwurf ziert ein Kettenkarussell und stammt von Meline Danner. Im vergangenen Jahr waren die Plaketten, nach dem Rückzug des langjährigen Herstellers, aus Kunststoff hergestellt. Erfreulicherweise konnte nun wieder ein Unternehmen gefunden werden, das die Maientagsplaketten in Holz anfertigt.

Auch 2024 wird das traditionelle Symbol für den Göppinger Maientag als gestalterischer Wettbewerb an den allgemeinbildenden und gewerblichen Schulen ausgeschrieben. Die Siegerentwürfe werden dann für die Plaketten der Jahre 2025, 2026 und 2027 vorgesehen. Die Jury ermittelt die besten fünf Entwürfe, die ausgezeichnet werden. Die Preisträger auf den Plätzen eins bis drei finden nicht nur ihre Entwürfe auf den folgenden Plaketten, sondern erhalten dazu ein Preisgeld von 100 Euro. Die Plätze vier und fünf können sich über 50 Euro Preisgeld freuen.
26.3.24

 

Geld für Straßensanierung

Kreis Göppingen. „Das Filstal ist in diesem Jahr mit drei neuen Projekten im Straßensanierungsprogramm des Landes aufgenommen worden.“, teilt die Landtagsabgeordete Nicole Razavi (CDU) mit. „Es werden an B10 und den Landesstraßen wichtige Erneuerungsarbeiten durchgeführt. Ich freue mich sehr über den Bescheid, da gute Straßen das A und O sind für Verkehr und damit eine starke Wirtschaft und einem guten Leben“, freut sich die Geislinger Landtagsabgeordnete und Ministerin. „Unter den Maßnahmen sind eine Brückeninstandsetzung an der B10 bei der Flötzgrabenverdolung in Geislingen und zwei Projekte an den Landesstraßen. So eine die Hangsicherung der Gammelshauser Steige und die Fahrbahndeckenerneuerung der Ortsdurchfahrt in Böhmenkirch (Baierstraße). Insgesamt werden über einem Kilometer Straße erneuert.“, berichtet die Abgeordnete.
26.3.24

 

Asphaltarbeiten in der Kapuzinergasse

Schwäbisch Gmünd (sv). In der Osterferienwoche von Dienstag, 2. April bis voraussichtlich Freitag, 5. April werden in der Kapuzinergasse in Gmünd, im Bereich der Fußgängersignalanlage Übergang Untere Zeiselbergstraße, dringende Asphaltarbeiten im Zuge der Verkehrssicherung durchgeführt. Dadurch kann es kurzzeitig zu Verkehrseinschränkungen kommen.
26.3.24

 

Kunstpreis Schloss Filseck erneut ausgeschrieben

Uhingen. Der Kunstpreis Schloss Filseck, der Preis für Kunst aus Lust und Freude, wird zum zweiten Mal ausgeschrieben und richtet sich an alle Kunstschaffenden die sich in Ihrer Freizeit oder halbprofessionell mit der Malerei, Zeichnung, Grafik oder der Fotografie beschäftigen. Der Preis steht unter dem Thema Blumen und lobt in verschiedenen Kategorien Preisgelder von insgesamt 4.000 Euro aus. Angesprochen sind Künstler, die in den Landkreisen Göppingen, Esslingen-Nürtingen, Ostalb, Rems-Murr, Heidenheim oder in der Stadt Stuttgart wohnen oder ihr Atelier dort haben..

Unter allen digitalen Einreichungen wählt eine Jury die Künstler aus, die ihre Arbeiten im Original einreichen können. Diese Arbeiten zeigt der Förderkreis Schloss Filseck . und die Schloss-Filseck-Stiftung der Kreissparkasse Göppingen in der Ausstellung „2. Kunstpreis Schloss Filseck“ vom 15. September bis zum 20. Oktober auf Schloss Filseck. Aus dieser Vorauswahl vergibt eine zweite Jury bestehend aus Kunstsachverständigen und Vertretern des öffentlichen Lebens unter der Schirmherrschaft des Göppinger Landrats Edgar Wolff den mit 2000 Euro dotierten Hauptpreis. Der Förderpreis in Höhe von 1000  Euro wird ausgelobt an Kunstschaffenden, die nach 1984 geboren wurden. Die 1.000 Euro Preisgeld für den Publikumspreis vergeben die Besucher im Laufe der Ausstellung anhand von Stimmkarten. Bewerbungsschluss für den Kunstpreis Schloss Filseck ist am 21. Juli. Bewerbungen online unter www.kunstpreis-schloss-filseck.de.
26.3.24

 

Fast vier Jahrzehnte im Rathaus gearbeitet

Eislingen. Nach fast vier Jahrzehnten bei der Stadtverwaltung Eislingen wurde Achim Vogt von zahlreichen Kollegen in den Ruhestand verabschiedet.
Direkt nach seiner Ausbildung begann für Achim Vogt die Laufbahn im gehobenen Verwaltungsdienst bei der Stadt Eislingen als Leiter der Stadtkasse. Viereinhalb Jahre später folgte der interne Wechsel in die Kämmerei, der er bis zu seinem Ruhestand treu blieb. Oberbürgermeister Klaus Heininger würdigte bei der Verabschiedungsfeier in seiner Laudatio das Engagement, die Zuverlässigkeit und jahrzehntelange Leistung des Sachgebietsleiters. Mit der Aushändigung der Entlassungsurkunde und einem Präsent bedankte sich Oberbürgermeister Klaus Heininger für den großen persönlichen Einsatz, seine Beständigkeit und seine kollegiale Art.

„Mit Ihrem Ausscheiden nach über 38 Jahren geht eine Ära zu Ende“, verabschiedete Oberbürgermeister Klaus Heininger den angehenden Pensionär verbunden mit den besten Wünschen für die anstehende Zeit. Im Namen des Kämmereiteams richtete Fachbereichsleiter Oliver Marzian einige Worte an Achim Vogt. Er dankte ihm für die sehr gute Zusammenarbeit und den vertrauensvollen Umgang. Mit einem Sketch brachten die Kollegen die Zusammenarbeit mit Achim Vogt humorvoll auf den Punkt.
26.3.24

 

Herausfordernde und lehrreiche Ausbildungsjahre

Kreis Göppingen. Nachdem 2020 das neue Pflegeberufegesetz in Kraft getreten ist, konnte nun der dritte Ausbildungskurs an der Schule für Pflegeberufe der Alb-Fils- Kliniken die generalistische Pflegeausbildung beenden. „Es waren drei herausfordernde, lehrreiche, aber auch schöne Ausbildungsjahre“, so das Fazit der Auszubildenden des Kurses GPA 21/24 F. Erfolgreich abgeschlossen haben zwölf Absolventinnen. Sie dürfen sich nun Pflegefachfrau nennen. Für neun der frisch examinierten Pflegefachfrauen war die Württembergische Schwesternschaft vom Roten Kreuz (WSSRK) der Ausbildungsträger, für die restlichen drei die Kliniken.

In einer Zeit, in der der Pflegebereich vor großen Herausforderungen steht, ist es erfreulich zu sehen, wie sich Auszubildende für die Pflege engagieren. Die dreijährige Ausbildung hat mit der Einführung des Pflegeberufegesetzes 2020 eine neue Ära in der Pflegeausbildung eingeläutet. Diese Ausbildung vereint die bisher getrennten Bereiche der Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zu einer umfassenden generalistischen Ausbildung.Die Absolventinnen der Pflegeausbildung tragen dazu bei, den steigenden Bedarf an qualifizierten Pflegefachkräften zu decken. Ihr Wissen und ihre Fähigkeiten, aber auch ihre Empathie werden dringend benötigt, um eine hochwertige Versorgung in allen Bereichen der Pflege sicherzustellen und einen wertvollen Beitrag zur Gesundheitsversorgung zu leisten.

Die Schulleitung Sabine Becker, die Kursleitungen Ilka Müller und Alexandra Zimmermann, alle Mitarbeiterinnen der Schule für Pflegeberufe und die Praxisanleitenden aus den akut stationären Versorgungsbereichen der Alb-Fils-Kliniken gratulierten den Absolventinnen zum bestandenen Ausbildungsabschluss und wünschen ihnen für Ihre berufliche wie private Zukunft alles Gute. Dem schloss sich auch Ausbildungsleiterin Ulrike Moor der Württembergischen Schwesternschaft vom Roten Kreuz e.V. an: „Es freut uns, dass wir in den letzten drei Jahren neun Absolventinnen begleiten durften. Wir gratulieren unseren Auszubildenden herzlich zur bestandenen Prüfung und sind sehr stolz auf die großartigen Ergebnisse.“

Die Ausbildung zur Pflegefachfrau erfolgreich abgeschlossen haben: Márcia Isabel Bandeira Ferreira, Denise Michelle Bauer, Eleonóra Bauer, Carina Frank, Alina Froncz, Madlen Ilić, Antonella Iljazović, Leonie Kornau, Veronika Genovefa Petropoulos, Luana Felicia Sperandio, Carolin Ella Stritzel, Else Van der Velden.
26.3.24

 

Neue öffentliche Toiletten bei Bahnhöfen

Kirchheim unter Teck. An den Bahnhöfen Kirchheim unter Teck und Ötlingen hat die Stadt Kirchheim unter Teck zwei neue öffentliche Toiletten in Betrieb genommen. Damit kommt die Stadt einem oft geäußerten Wunsch zur sauberen Erledigung menschlicher Bedürfnisse nach. Nachdem andere Lösungen, wie Toiletten in den Zügen oder in den beiden Bahnhofsgebäuden nicht möglich waren, hat man sich mit dem Gemeinderat auf die Finanzierung dieser beiden wichtigen öffentlichen Einrichtungen verständigt.

Die beiden identisch produzierten WC-Anlagen am Bahnhof Kirchheim unter Teck und am Bahnhof Ötlingen wurden in vandalismushemmender Ausführung als behindertengerechte Unisex-WCs in Fertigmodulbauweise errichtet. Im WC-Raum steht auch ein klappbarer Babywickeltisch zur Verfügung. Die leicht wiedererkennbare, blaue Farbgebung der Glasfassade mit dem Logo der Stadt Kirchheim unter Teck auf der Vorderseite leitet sich aus dem aktuellen Corporate Design der Stadtverwaltung ab, das sich auch auf zahlreichen Schildern an städtischen Gebäuden wiederfindet und stellt eine optische Verbindung zur Stadt Kirchheim unter Teck her. Eine extensive Dachbegrünung wird ihren kleinen Beitrag zum Stadtklima leisten.  Die gut sichtbare öffentliche Platzierung soll dazu beigetragen, dass solche häufig von Zerstörungswut betroffenen Einrichtungen gut sichtbar sind und damit auch einer entsprechenden sozialen Kontrolle unterliegen.
26.3.24

 

Sechs Verletzte bei Unfall auf Landesstraße

Zell u.A. Sechs Verletzte und zwei kaputte Autos sind die Bilanz eines Unfalles am Sonntag auf der Landesstraße 1214 bei Zell. Gegen 12.40 Uhr war eine 78-Jährige mit ihrem Pkw auf der Göppinger Straße unterwegs. An der Einmündung in die Landesstraße 1214 bog sie nach links in Richtung Bad Boll ab. Hierbei übersah die Fahrerin wohl eine 41-Jährige, welche mit ihrem Wagen von Bad Boll kommend, auf der Vorfahrtstraße fuhr. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Die 78-Jährige im Fahrerin erlitt dabei schwere Verletzungen. Ihre drei Mitfahrer im Alter von vier, 14 und 70 Jahren erlitten leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie in umliegende Kliniken. Auch die 41-jährige Fahrerin und ihre 18-jährige Mitfahrerin zogen sich leichte Verletzungen zu und wurden in Kliniken gebracht. Das Polizeirevier Uhingen hat den Unfall aufgenommen. Sie schätzt den Sachschaden auf 50 000 Euro. Die Feuerwehr Zell war mit 18 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Hubschrauber, zwei Notarztwagen und fünf Rettungswagen im Einsatz. Abschleppunternehmen bargen die nicht mehr fahrbereiten Autos. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge war die Landesstraße bis gegen 15 Uhr voll und bis 16.10 Uhr teilweise gesperrt.
25.3.24

 

Publikum erwartet eine bunte Schlagershow

Donzdorf. Die „größte Schlagershow des Jahres“ versprechen die Veranstalter der Stauferkrone am 6. April in der Donzdorfer Stadthalle. Gut 20 Künstler aus fünf europäischen Ländern stehen an diesem Abend auf der Bühne und sorgen mit ihrer Musik für ein abwechslungsreiches Programm. Mit Spannung wird das einstündige Konzert von Bernhard Brink erwartet. Der 72-Jährige blickt auf eine über fünf Jahrzehnte andauernde Karriere zurück.

„Die Stauferkrone bietet dieses Mal nahezu den gesamten Querschnitt des deutschen Schlagers“,  sagt Hayo Well. Der Musikproduzent und Komponist aus Uhingen ist künstlerischer Leiter des internationalen Schlagerwettbewerbs Stauferkrone und hat  - nachdem eine Vorauswahljury aus Berufsmusikern die Finalisten nominiert hatte - u.a. auch die Reihenfolge der Titel bei der Veranstaltung festgelegt. „Dabei galt es, einen Spannungsbogen aufzubauen, um dem Publikum eine gute Musikmischung zu bieten“. Das Spektrum reiche von Balladen, über modernen Schlager-Pop und technikorientierten Beiträgen bis hin zu Melodien, die an die 50er Jahre erinnern.  Unabhängig vom Musikstil sei die Qualität der Beiträge entscheidend, so Hayo Well. „Die hat noch einmal deutlich zugelegt“, weiß der Uhinger, was letztlich für den Wettbewerb spreche. „Die meisten Teilnehmer sind schon viele Jahre erfolgreich im Geschäft“, weiß Hayo Well, der auch die zum Wettbewerb erschienene CD mit allen 18 Finaltiteln bearbeitet hat. Die Stauferkrone warte allerdings auch mit hoffnungsvollen Nachwuchs-Talenten auf.

Aus Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg kommen die deutschen Finalteilnehmer bei der Stauferkrone. Zudem sind Österreich, die Schweiz, Frankreich und die Niederlande mit Interpreten dabei. Internationaler wird es noch durch die Musikautoren, wo mit Stefano Maggio ein Italiener mit von der Partie ist, der auch für Giovanni Zarella arbeitet. Überhaupt fallen bei den Musikautoren prominente Namen auf: So Uwe Altenried, ehemaliges Mitglied der „Klostertaler“ oder Franz Halmich, Gründungsmitglied der „Flippers“ und Komponist des Evergreens „Weine nicht kleine Eva“. Mit Martin Isenegger ist auch ein Hitkomponist aus der Schweiz dabei, der als Studiomusiker für Tina Turner gearbeitet hat. Für die Stauferkrone komponiert hat auch Uwe Haselsteiner, der als Mitglied der Band Xanadu  1989 bei der deutschen Vorentscheidung zum Grand Prix d’Eurovision mit dem Lied „Einen Traum für diese Welt“ den zweiten Platz belegte. Haselsteiner komponierte und produzierte unter anderem für Roland Kaiser, Ireen Sheer, Bernhard Brink, Andrea Jürgens oder Hansi Hinterseer. Als Textdichter hat sich Heiner Graf einen Namen gemacht. Zu seinen Auszeichnungen gehört der Gewinn der Schlager-Trophäe für den von ihm geschriebenen Titel „Sommernacht am Lago Maggiore, der von der amerikanischen Interpretin Audrey Landers (bekannt aus der TV-Serie „Dallas“) gesungen wurde.

Projektleiter Rüdiger Gramsch  von der Agentur Maitis-Media sieht mit den bekannten Namen von Komponisten und Textdichtern den Anspruch der Stauferkrone bestätigt, auch ein Musikautorenwettbewerb zu sein. „Dieses Ziel hatten wir von Anfang an gehabt“, so Gramsch und verweist auf Komponistenverband und Textdichterverband als ideelle Partner der Stauferkrone. Zudem lobe man ja auch Preise für den besten Text und die beste Komposition aus. Darüber hinaus freut sich Gramsch darüber, dass die meisten Musikautoren am 6. April den Weg nach Donzdorf finden, um bei der Stauferkrone live dabei zu sein.

Tickets: www.easyticket,de – Hotline 0711-2 555 555
25.3.24

 

Polizei kontrolliert Geschwindigkeit

Göppingen.  Am Sonntagabend zog die Polizei in Göppingen fünf Fahrer aus dem Verkehr.  In der Zeit zwischen 21 Uhr und 22.30 Uhr setzte die Polizei Göppingen den Schwerpunkt ihrer Kontrollen auf die Geschwindigkeit. Dabei stoppten die Polizisten in der Ulmer Straße fünf Autofahrer, die teils deutlich zu schnell unterwegs waren. Um 22 Uhr stoppten die Beamten einen 32-Jährigen. Der war mit seinem Pke innerorts mit 86 km/h deutlich zu schnell unterwegs. Den Mann erwartet nun ein Bußgeld von 260 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.
25.3.24

 

Straßen gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Oberbettringer Straße wird von Dienstag, 26. März bis voraussichtlich Donnerstag, 28. März in Fahrtrichtung Oberbettringen gesperrt. Die Umleitung ab dem Glockekreisverkehr nach Oberbettringen erfolgt über die Buchstraße – Buchauffahrt. Grund für die einseitige Sperrung sind die Bauarbeiten im Zuge der Neugestaltung der Fußgänger- und Fahrradquerung nördlich des Glockekreisverkehrs. Die Querung zwischen Gemeindehausstraße und Wilhelmstraße wird neu gestaltet und für Radfahrer attraktiver hergestellt. Aus Richtung Oberbettringen ist die Oberbettringer Straße weiterhin befahrbar.

Ab Dienstag, 2. April bis einschließlich Freitag, 5. April wird die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Rehnenhof-Wetzgau und Haselbach tagsüber in der Zeit zwischen 8 und 17 Uhr für den Verkehr gesperrt. Grund für die Sperrung ist ein Verkehrssicherungshieb, es müssen schadhafte Bäume gefällt werden.
25.3.24

 

Sport am Wochenende

Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: FC Normannia Gmünd gegen TSG Backnang: 0 : 0

Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: FC Nöttingen gegen 1. Göppinger SV: 3 : 0

Handball Herren Bundesliga: Frisch Auf Göppingen gegen HC Erlangen: 32 : 29

Handball Frauen 2. Bundesliga: Frisch Auf Göppingen gegen Füchse Berlin: 28 : 23

 

Auch Kennzeichen gefälscht

Eislingen. Am Samstagabend fiel  Beamten des Polizeireviers in Eislingen ein Rollerfahrer in der Ulmer Straße auf. Dieser fuhr mit einem schwarzen Kennzeichen, weshalb klar war, dass der Versicherungsschutz erloschen gewesen war. Aufgrund dessen soll der Rollerfahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Hierbei versuchte der 16-Jährige mit seinem Roller zu flüchten. Wenig später konnte er durch die Polizei in einer Sackgasse gestoppt und kontrolliert werden. Es stellte sich heraus, dass das Kennzeichen mittels eines Permanentmarkers verändert wurde und der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz waren das Endresultat der kurzen Fahrt. Ein Bericht an die Fahrerlaubnisbehörde wird nun ebenfalls gefertigt.
24.3.24

 

Einbrecher festgenommen

Waldstetten. Am Samstagnachmittag versuchte ein 39-jähriger Mann in der Goethestraße in Waldstetten über die Kellertüre in ein Wohnhaus einzubrechen. Die Kellertüre hielt dem Versuch stand und der Mann flüchtete unverrichteter Dinge. Im Rahmen der polizeilichen Fahndung konnte der Mann wenig später vorläufig festgenommen werden. Er wurde nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen auf freien Fuß entlassen. Er muss nun mit einer Strafanzeige wegen versuchtem Einbruch rechnen. Der angerichtete Schaden an der Kellertüre beläuft sich auf 200 Euro.
24.3.24

 

 Wegen Müdigkeit Unfall verursacht

Schwäbisch Gmünd. Am frühen Sonntagmorgenbefuhr ein 22-jähriger Mann in Gmünd mit seinem Pkw die Nepperbergstraße in Richtung Bahnhof. Zusätzlich zur regennassen Fahrbahn und der nicht angepassten Geschwindigkeit, überkam den Mann auch noch seine Müdigkeit. In der Folge kollidierte er mit einem, am rechten Fahrbahnrand ordnungsgemäß auf den dortigen Parkplätzen stehenden Fahrzeug. Bei dem Aufprall entstand ein Gesamtschaden von 6.000 Euro. Der Mann muss nun mit einer Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung rechnen.
24.3.24

 

Unfall gebaut und geflüchtet

Geislingen. In der Nacht auf Samstag, gegen 1.50 Uhr, fuhr ein Autofahrer in Geislingen  durch die Bahnhofstraße in Richtung Bahnhof. Dabei stieß er mit seinem Pkw gegen einen geparkten Wagen. Der wurde auf der linken Seite in der gesamten Länge erheblich beschädigt. Der Schaden wird auf 10.000 Euro geschätzt. Der Unfallfahrer flüchtete mit seinem ebenfalls schwer beschädigten Fahrzeug. Das Verursacherauto konnte an der Halteranschrift festgestellt werden. An ihm war ein erheblicher Schaden vorne rechts in Höhe von ca. 15.000 Euro. Vom Fahrer konnte ein entgegenkommender Busfahrer eine Beschreibung abgeben. Er konnte bisher durch die Polizei nicht angetroffen werden. In Unfallnähe hielten sich drei Personen auf. Diese werden gebeten, sich der Polizei als Zeugen zur Verfügung zu stellen und sich beim Polizeirevier Geislingen, Tel. 07331/93270, zu melden.
23.3.24

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Geislingen.  Am Freitagmittag fuhren zwei Motorradfahrer unabhängig voneinander die Steige von Eybach nach Waldhausen hoch. Nach der Steige überholte das erste Motorrad eine Autokolonne. Wegen Gegenverkehr brach der Fahrer den Überholvorgang ab und scherte zwischen den Autos ein. Der folgende 55-jährige Motorradfahrer setzte nach und erkannte den Gegenverkehr erst spät. Er entschied sich, auf einen Grünstreifen auszweichen. Beim Versuch, zurück auf die Fahrbahn zu kommen, stürzte er schwer. Er wurde vom  Rettungsdienst in die Klinik gebracht. An seinem Motorrad entstand ein Sachschaden in Höhe von 1.000 Euro.
23.3.24

 

Heckenbrand in der Königsturmstraße

Schwäbisch Gmünd. Am Freitagnachmittag wollte ein Anwohner der Königsturmstraße das Unkraut mit einem Schweißbrenner abflammen. Hierbei geriet eine Hecke in Brand. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr, welche mit drei Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften ausrückte, konnte der Mann den Brand mit dem Gartenschlauch selbst löschen. Über den Sachschaden ist nichts bekannt.
23.3.24

 

Pro Ebersbach startet die Aktion Eber-Ei

Ebersbach. Bereits zum vierten Mal startet der Gewerbe- und Handelsverein Pro Ebersbach die Mehrwertaktion „Eber-Ei“. Das Eber-Ei ist ein großer Karton in hübscher Eierform, der wiederum 24 Gutscheine oder Vorteilsbons von verschiedenen Lebensmittelanbietern, Einzelhändlern, Gastronomen und Handwerkern aus Ebersbach beinhaltet. So gibt es zum Beispiel direkte Preisnachlässe oder auch Naturalrabatte auf Kleidung, Parfum, Lebensmittel, Wein, Pflanzen, Farbe, Bücher und vieles mehr. 

Dieses Jahr liegen im teilnehmenden Ebersbacher Handel nur 5.000 kostenlose Eber-Eier aus. Die anderen 5.000 Stück wurden auf Wunsch des vorwiegend aus Einzelhändlern besetzten Arbeitskreis 1 von Pro Ebersbach in den Nachbarkommunen verteilt. „Mit dem Eber-Ei erfüllen wir gleich mehrere Punkte der Empfehlungen aus dem IHK-Innenstadtberaterbericht. Die Angebote richten sich zum Beispiel mit einem Rabatt beim Führerscheinantrag oder dem Kinder-Überraschungs-Ei auf dem Wochenmarkt am morgigen Samstag gezielt an junge Menschen. Mit der Verteilaktion in den Nachbarkommunen sprechen wir Interessenten von außerhalb an und laden zum Besuch von Eberbach ein“, so der städtische Standortförderer Frieder Scheiffele. 

„Aus Erfahrung wissen wir, dass die vielen interessanten Angebote die Kunden meistens gleich in mehrere Geschäfte locken. Die gleichbleibend hohe Teilnehmerzahl zeigt, dass das Eber-Ei nicht nur bei den Kunden, sondern auch den Händlern gut ankommt“, so Doreen Irmischer, 1. Vorsitzende von Pro Ebersbach. Die Händler können im Rahmen ihrer Mitgliedschaft umsonst beim Eber-Ei mitmachen. Bis zum Ebersbacher Frühling mit verkaufsoffenen Sontag am 14. April können die Gutscheine eingelöst werden. Die teilnehmenden Betrieben sind unter www.proebersbach.de aufgelistet.
22.3.24

 

Färber: Bauen und Wohnen müssen bezahlbar sein

Kreis Göppingen, Die Baugenehmigungszahlen brechen flächendeckend ein, die Auftragsbücher der Unternehmen laufen leer und Projekte werden reihenweise storniert, obwohl Wohnraum dringend gesucht ist. Laut einer Studie fehlen bereits jetzt 700.000 Wohnungen. Dies führt zu Insolvenzen im Baugewerbe, Kurzarbeit und Entlassungen sowie zu steigenden Baukosten und Mieten. "Die Regierung hat bisher alle Hilferufe aus der Bauwirtschaft ungehört verhallen lassen. Leidtragende sind die Menschen, die auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum sind. Bauen und Wohnen müssen jedoch bezahlbar sein", so der CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Färber. Für die Bauwirtschaft brauche es daher Gegenmaßnahmen. "Die CDU/CSU fordert einen Dreiklang aus steuerlichen Maßnahmen, gezielter Förderung und der Senkung von Bau- und Baunebenkosten", erklärt Färber.

"Gestiegene Baukosten und Arbeitskräftemangel sind ein Teil der Ursache. Hinzukommt aber, dass sich, nach Berechnungen der Bauwirtschaft, 37 Prozent der Baukosten auf staatliche Vorschriften zurückführen lassen. Das bedeutet: Wenn die Bundesregierung dann beispielsweise die Standards für Dämmen und Heizen weiter verschärft, Förderprogramme verzögert, stoppt oder einschränkt, verschlimmert sie die Lage zusätzlich", konkretisiert der CDU-Abgeordnete seine Kritik. Zudem warte die Bauwirtschaft noch immer auf erleichterte Abschreibebedingungen und die Novelle des Baugesetzbuches.

"Die CDU/CSU will Sonderabschreibungen für den sozialen Wohnungsbau einführen, für den erstmaligen Bau oder Erwerb von selbst genutztem Eigentum einen Freibetrag bei der Grunderwerbssteuer gewähren sowie die KfW-Kreditprogramme aufstocken. Eigentümer sollen sie auch für den Bau von Wohnhäusern nach dem Energie-Standard EH55 in Anspruch nehmen können", präzisiert Färber die Forderungen seiner Fraktion und stellt klar: "Wohnen darf kein Luxus sein - weder für das Baugewerbe noch für Bauherren, Wohnungseigentümer oder für Mieter."
22.3.24

 

OB Dehmer zeichnet Blutspender aus

Geislingen. Oberbürgermeister Frank Dehmer hat  zusammen mit den Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins, Bernd Hamann und Jens Currle, im Lesecafé der Stadtbücherei, Bürger ausgezeichnet, die in der Vergangenheit Blutspende-Aktionen mehrfach unterstützt und somit einen wichtigen Beitrag zum Überleben anderer Menschen geleistet haben. 

Bevor Frank Dehmer gemeinsam mit den Vertretern des DRK die Urkunden und Ehrennadeln übergab, informierte Jens Currle darüber, welche organisatorische Leistung und  personelle Einsatz der ehrenamtlich tätigen Helfer der DRK-Ortsgruppe Geislingen hinter den einzelnen Blutspende-Aktionen stecken. In diesem Jahr konnte der Oberbürgermeister, neben Ehrungen für 10, 50 und 75 Spenden, einen Blutspender für125 Blutspenden auszeichnen.
22.3.24

 

Drei Fahrzeuge in Unfall verwickelt

Göppingen. Rund 20 000 Euro Schaden sind die Bilanz eines Unfalls am Donnerstag bei Göppingen. Gegen 10.45 Uhr war ein 81-Jähriger mit seinem Pkw in Bezgenriet unterwegs. Der Senior fuhr von Heiningen kommend im Fulbachweg und bog in die Badstraße ab. An der Einmündung achtete der Fahrer nicht auf die Vorfahrt einer 84-Jährigen. Die war mit ihrem Wagen in der Badstraße unterwegs und kam von links. Die beiden Autos stießen zusammen. Durch den heftigen Aufprall erschrak wohl der Senior. Wie die Polizei berichtet, verwechselte der 81-Jährige in der Aufregung offenbar die Bremse mit dem Gaspedal und der den 81-Jährigen fuhr einem in der Badstraße verkehrsbedingt haltenden SUV einer 64-Jährigen auf.
22.3.24

 

Unter Drogen Auto gefahren

Hattenhofen. Am Donnerstag stoppte die Polizei in Hattenhofen einen 44-Jährigen mit seinem Fahrzeug. Kurz nach Mitternacht kontrollierte die Polizei den Mann in der Hauptstraße. Bei der Kontrolle hatten die Beamten schnell den Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Rauschgift stand. Der 44-Jährige hatte lichtstarre Pupillen und Lidflattern. Ein Urintest bestätigte die Vermutungen der Beamten. Deshalb nahm ihm ein Arzt Blut ab. Das Ergebnis der Blutprobe soll nun zeigen, was für Drogen der Mann vor der Fahrt konsumiert hatte. Die Polizeistreife untersagte dem 44-Jährigen die Weiterfahrt für die nächsten 24 Stunden. Da der aus Rumänien stammende Mann keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er sofort eine Sicherheitsleistung in Höhe von 525 Euro bezahlen.
22.3.24

 

Folien sorgen für Erlöschen der Betriebserlaubnis  

Göppingen. Am Donnerstag musste eine Autofahrerin die Folie von ihren Scheiben entfernen. Gegen 0.30 Uhr stoppte eine Polizeistreife den Pkw in der Ulmer Straße. Bei der Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass an dem Fahrzeug stark getönte Folien an den Fenstern von Fahrer- und Beifahrertür angebracht waren. Dadurch war die Sicht der 22-jährigen Fahrerin stark eingeschränkt. Damit sie weiterfahren durfte, musste sie die Folie vor Ort entfernen. Darüber hinaus muss sie mit einem Bußgeld von 90 Euro und einem Punkt in Flensburg wegen Erlöschen der Betriebserlaubnis rechnen.
21.3.24

 

Zu geringer Abstand

Mühlhausen. Zu einem Auffahrunfall kam es am Mittwoch auf der A8. Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich der Unfall kurz nach 20 Uhr zwischen Hohenstadt und Mühlhausen in Fahrtrichtung Stuttgart am Drackensteiner Hang. Mehrere Autos fuhren auf dem linken Fahrstreifen. Aufgrund des Verkehrs mussten Autos stärker abbremsen. Ein 18-jähriger Pkw-Fahrer war zu dicht aufgefahren und prallte in das Heck des Wagens eines 70-Jährigen. Den i schob es auf eine davor befindlichen Pkw eines 54-Jährigen. Der 70-Jährige kam mit nicht näher bekannten Verletzungen in ein Krankenhaus. Der 54-jährige Fahrer erlitt leichte Verletzungen und begab sich selbst in ärztliche Behandlung. Der Unfallverursacher blieb unverletzt. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 20.000 Euro.
21,3,24

 

Neuer Fachbereich entsteht

Geislingen. Ab  April gibt es eine neue Organisationsstruktur bei der Stadtverwaltung: Fachbereich 1 (Zentrale Steuerung und Service) wird aufgeteilt in Fachbereich 1 (Hauptamt, zuständig für die Bereiche Gemeinderat, Personal und Informationstechnik) und Fachbereich 6 (Kämmerei, zuständig für Finanzen und Haushalt, Stadtkasse, Abgabenverwaltung sowie die Eigenbetriebe der Stadt). Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 28. Februar 2024 einstimmig beschlossen. Für den Fachbereich 6 steht die Fachbereichsleiterin bereits in den Startlöchern: Ute Dreher, die schon seit über 20 Jahren in der Geislinger Stadtkämmerei arbeitet und zuletzt schon langjährige Sachgebietsleiterin für diesen Bereich gewesen ist, wird diesen Posten übernehmen.
21,3,24

 

Herzen für die Gemeinschaft

Schwäbisch Gmünd (sv). Bei frühlingshaften Temperaturen wurde es bunt auf dem Oberen Marktplatz in Gmünd. Oberbürgermeister Richard Arnold begrüßte über 60 Kinder und Jugendliche von der Klösterleschule, der Jugendkunstschule und auch zahlreiche ukrainische Kinder, die mit ihren kreativen Visionen und Ideen die Herzrohlinge aus Holz kunterbunt bemalten. Die Gemeinschaftsaktion „Herzen für das Rendezvous in Schwäbisch Gmünd“ nimmt Fahrt auf. Die  Rohlinge dienen als Leinwand für kreative Ideen und werden im Rahmen der Aktion von Schulen, Kindergärten und künstlerischen Einrichtungen gestaltet. Diese künstlerische Gestaltung gibt den Herzen eine persönliche Note und spiegelt die Vielfalt und Einzigartigkeit der Stadtgemeinschaft wieder. Insgesamt beteiligen sich 22 Schulen und Kindergärten an dieser Initiative, die darauf abzielt, die Herzlichkeit und Verbundenheit in der Stadt zu symbolisieren.  Die bemalten Herzen werden nicht nur im Stadtgebiet, sondern auch in den umliegenden Teilorten aufgestellt, um möglichst viele Bürgern an das zehnjährige Jubiläum der Landesgartenschau 2014 sowie auf das fünfjährige Jubiläum der Remstal-Gartenschau zu erinnern und macht aber zukünftig aufmerksam auf die Veranstaltungsreihe „Rendezvous in Schwäbisch Gmünd“. Carmen Bäuml von der Touristik und Marketing GmbH organisierte die Herzaktion für die Veranstaltungsreihe.
Oberbürgermeister Richard Arnold begutachtete die kreativen Kunstwerke und ließ es sich nicht nehmen mit den jungen Künstlern ins Gespräch zu kommen. Die individuellen Werke verschönern bald die Straßen und Plätze in und um Schwäbisch Gmünd. Für die Mitgestaltung der Malaktion vor dem Rathaus bedankte sich das Stadtoberhaupt bei Gerburg Maria Müller, Jugendkunstschule, Margit Carbon, Rektorin der Klösterleschule, und bei allen Beteiligten.
21.3.24

 

Dieseldieb auf Rastanlage

Hohenstadt.  In der Nacht auf Mittwoch machte ein Unbekannter an der A8 bei Hohenstadt Beute. Auf einem Rastplätz bediente sich ein Unbekannter an einem Lastwagen. Er öffnete mit Gewalt den Tankdeckel und stahl etwa 200 Liter Diesel. Der Lkw-Fahrer schlief in seiner Kabine und bemerkte den Diebstahl nicht. Die Polizei Mühlhausen (Tel. 07335/96260) ermittelt nun.
20.3.24

 

Bauarbeiten im Kreisverkehr

Schwäbisch Gmünd.  Von Montag, 25. März bis Freitag, 5. April  kommt es am Kreisverkehr in der Straßdorfer Ortsmitte zu Verkehrsbehinderungen. Grund dafür sind dringende Tiefbauarbeiten für die Stromversorgung und Leitungsquerung im Bereich des Kreisverkehrs. Die Verkehrsführung wird während der Arbeiten unter halbseitiger Straßensperrung mit einer Ampelanlage geregelt.
20.3.24

 

Kinderhaus Wunderkiste olffiziell eröffnet

Eislingen. Das Kinderhaus Wunderkiste, eines von 46 Kinderhäusern des Trägernetzwerks Konzept-E, erweitert das Kinderbetreuungsangebot in Eislingen um 65 neue Kita-Plätze für Kinder im Alter von sechs Monaten bis zum Schuleintritt. Bei der Eröffnungsfeier freute sich Eislingens Oberbürgermeister Klaus Heininger über das zusätzliche Betreuungsangebot.

„Der Start in der Wunderkiste hat wunderbar funktioniert, die Kinder fühlen sich wohl und sind angekommen. Wir freuen uns, die Räumlichkeiten und den Garten mit noch mehr Leben zu füllen“, betont Clemens M. Weegmann, Geschäftsführer von Konzept-E. Aktuell sind es 40 Kinder, doch bis zu 65 Kinder in vier Gruppen können in der neuen Kita betreut werden. Dazu gehören zehn Ganztagesplätze und zehn Plätze mit verlängerten Öffnungszeiten im U3-Bereich. Für Kinder, die älter als drei Jahre sind, sind 20 Ganztagesplätze sowie 25 Plätze mit verlängerten Öffnungszeiten vorgesehen. „Das Kinderhaus Wunderkiste ergänzt das Betreuungsangebot in unserer Stadt mit attraktiven Krippen- und Kita-Plätzen. Es ist ein weiterer Baustein zur Familienfreundlichkeit mit dem Ziel der Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, ergänzt Oberbürgermeister Klaus Heininger. 
20.3.24

 

Sechs Baumstämme gestohlen

Geislingen. Unbekannte stahlen am Dienstag in Geislingen eine größere Menge Holz. Die sechs Baumstämme lagerten auf einem Grundstück in der Anton-Ilg-Straße. Unbekannte zersägten die Stämme und transportierten das Holz ab. Dabei soll es sich um eine Größenordnung von etwa sieben bis zehn Raummetern gehandelt haben. Die Polizei Geislingen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise zu den Dieben geben können.
20.3.24

 

Baucontainer in Brand

Schlat. Am frühen Mittwochmorgen stand ein Container bei Schlat in Vollbrand. Gegen 2.15 Uhr rückten die Feuerwehr und die Polizei zu einem brennenden Baucontainer aus. Der stand an einem Feldweg nahe der L1218 zwischen Ursenwang und Schlat. Die Feuerwehr hatte den Brand nach etwa 20 Minuten gelöscht. Da am Container die Tür aufgebrochen war, wird Brandstiftung vermutet.Die Polizei Göppingen sicherte Spuren. Nach ersten Schätzungen beträgt der Schaden am Baucontainer etwa 20.000 Euro. Ob auch an den Baumaschinen im Container ein Schaden entstand, muss noch ermittelt werden. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
20.3.24

 

Fahrzeug gestohlen

Göppingen. In der Nacht auf Dienstag wurde in Göppingen ein schwarzer Geländewagen Nissan X-Trail entwendet.  Der Pkw war in der Aberlinstraße mit einem Anhänger geparkt. Ein Unbekannter hängte den Anhänger ab und stahl den Geländewagen. Den Anhänger ließ der Unbekannte zurück. Die Polizei Göppingen ermittelt nun und nimmt Hinweise unter Tel 07161/632360 entgegen. Zum Zeitpunkt des Diebstahls war an dem schwarzen Nissan X-Trail das Kennzeichen GP-HD 347 montiert.
20.3.24

 

Brand im Parkhaus: A8 gesperrt

Leinfelden-Echterdingen. Ein Fahrzeugbrand im Parkhaus über die A 8 auf Höhe der Messe Stuttgart hat am Dienstagnachmittag zur zeitweisen Vollsperrung der Autobahn geführt. Kurz vor 16.30 Uhr rückten die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu dem mehrstöckigen Bauwerk aus, nachdem eine entsprechende Rauchentwicklung gemeldet worden war. Wie sich in der Folge herausstellte, hatte auf der Parkebene 4 ein abgestellter Pkw wohl aufgrund eines technischen Defekts Feuer gefangen, wodurch auch das Parkhaus in Mitleidenschaft gezogen wurde. Ein Feuerwehrmann wurde beim Einsatz verletzt und zur weiteren Untersuchung und Behandlung vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Am Pkw entstand  Totalschaden. Der Schaden am Parkhaus kann noch nicht beziffert werden. Im Zuge der Löschmaßnahmen mussten beide Richtungsfahrbahnen der A 8 bis zirka 17 Uhr voll gesperrt werden. Auch die anfangs notwendigen Vollsperrungen der Parallelstraßen konnten wenige Minuten später aufgehoben werden. Auf der Autobahn sowie beim Abreiseverkehr aus dem Parkhaus kam es dennoch zu entsprechend erheblichen Verkehrsbehinderungen:
20.3.24

 

Autos zerkratzt: Polizei ermittelt gegen 59-Jährige

Geislingen.  Am Montag wurden drei Autos in Geislingen zerkratzt und eine 59-jährige Tatverdächtige soll dafür verantwortlich sein. Die drei Autos parkten zwischen 5 Uhr und 7 Uhr auf einem Parkplatz in der Hauffstraße. Als die Besitzerinnen zu ihren Fahrzeugen kamen, stellten sie die Beschädigungen fest. Karosserieteile wurden offensichtlich mit einem spitzen Gegenstand zerkratzt. Da dies nicht zum ersten Mal der Fall war, installierten die Besitzerinnen Kameras in den Fahrzeugen. In den zwei Stunden näherte sich die mutmaßliche Tatverdächtige den Autos und verursachte die Beschädigungen. Die Frauen werteten die Aufzeichnungen aus und gaben so den entscheidenden Hinweis der Polizei. Die ermittelt nun gegen die Frau. Auf die 59-Jährige, bei der es sich wohl um eine ehemalige Kollegin handeln soll, kommen nun Anzeigen wegen Sachbeschädigung zu. Wie hoch der Schaden an Fahrzeugen ist, muss die Polizei Geislingen noch ermitteln.
19.3.24

 

Diebe stehlen Kunst

Göppingen. Am Wochenende stahlen Unbekannte in Faurndau drei Skulpturen.  Von Freitag auf Samstag waren Diebe in Faurndau unterwegs. Dort stahlen sie drei Skulpturen aus Stahl. Die befanden sich in der Panoramastraße im Haierbrunnen. Der Polizeiposten Jebenhausen hat die Ermittlungen aufgenommen.
19.3.24

 

 

 

Helfensteinklinik: Sanierung abgeschlossen

Kreis Göppingen. Über zwei Jahre nahmen die Sanierung des Brandschutzes und die Modernisierung der IT-Infrastruktur in der Helfenstein Klinik Geislingen in Anspruch. Jetzt ist das Projekt abgeschlossen.  Mehr als eine Million Euro haben die Alb-Fils-Kliniken in den Brandschutz der Geislinger Helfensteinklinik investiert. Der Grund sind verschärfte Sicherheitsauflagen für Gesundheitseinrichtungen. Unter anderem wurde mit Hilfe neuer Brandwände und Brandschutztüren weitere Brandabschnitte erstellt. Damit soll das Übergreifen von Feuer und Rauch von einem Gebäudeteil zu einem anderen verhindert werden. Die Brandmeldeanlage wurde an die neuen Gegebenheiten angepasst, um eine flächendeckende Überwachung gewährleisten zu können. Gleichzeitig musste in allen Geschossen die Leitungsverlegung der Elektro- und Lüftungstechnik in den Flucht- und Rettungswegen an die aktuellen Vorschriften angepasst werden.

Parallel zur Sanierung des Brandschutzes erfolgte eine Modernisierung der IT-Infrastruktur – auch im Hinblick auf die angestrebten Nachnutzungen der freien und noch freiwerdenden Flächen in der Helfenstein Klinik. Dank neuer aktiver und passiver EDV-Komponenten verfügt das Gebäude nun über eine moderne und leistungsfähige IT-Versorgungsinfrastruktur, die es ermöglicht, das Gebäude flexibel zu nutzen. In diese Maßnahme wurden mehr als zwei Millionen Euro investiert.

Auftakt der umfassenden Sanierungsmaßnahmen in der Geislinger Klinik bildete die Aufzugsanierung, die Ende 2018 abgeschlossen wurde. Darüber hinaus erfolgten Umbaumaßnahmen im dritten und vierten Stock der Klinik. Ende 2021 wurden im Erdgeschoss Praxisräume umgebaut. Parallel dazu wurde der Brandschutz permanent auf den neuesten Stand gebracht. „Dies alles geschah im laufenden Betrieb, was für alle Mitarbeiter eine große Herausforderung darstellte“, erklärt Wolfgang Schmid, Kaufmännischer Geschäftsführer der Kreiskliniken. Umso mehr freut er sich über den erfolgreichen Abschluss des Projekts: „Trotz schwieriger und turbulenter Zeiten konnten die geplanten Budgets und final aufgesetzten Zeitpläne für die Umsetzung der Maßnahmen eingehalten werden. Besonders die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt Geislingen und den Planungsbüros waren für diesen Erfolg mitentscheidend. Dieser Meilenstein unterstützt ganz wesentlich die Bemühungen, den Standort in Geislingen für die verbleibenden und die künftig angestrebten Nachnutzungen fit zu machen.“
25.11.22

 

Waldhauser Steige wird saniert

„Das Regierungspräsidium plant eine grundlegende Sanierung der Waldhauser Steige“, teilt  Landtagsabgeordnete Nicole Razavi  mit. Laut Einschätzung von Regierungspräsidentin Susanne Bay seien umfangreiche Hangsicherungsmaßnahmen zu erwarten, um die Rutschungen instand zu setzen. „Das ist eine gute Nachricht, denn das bedeutet langfristige Qualitätssicherung“, so Razavi weiter. „Eine Hangsicherung ist das große Besteck, mit dem der Unterbau einer Steige neu präpariert und die Straße damit für viele Jahre gegen erneute Senkungen und Fahrbahnrisse geschützt wird. Es bedeutet viel Aufwand, ist aber wichtige Daseinsvorsorge, denn die Steigen entlang der Höhenzüge sind unverzichtbare Lebensadern für die Menschen und Betriebe vor Ort. Sie müssen angesichts des permanentem Verschleißes leistungsfähig gehalten werden.“ Die geologische Baugrunduntersuchung an der Steige hat laut Mitteilung des Regierungspräsidiums bereits begonnen. Die Ergebnisse werden bis zum Frühjahr in einem Gutachten bewertet, das Grundlage für die weiteren Planungen der Sanierung sein wird. 
25.11.22

 

Land zeigt dem Waschbär rote Karte

Kreis Göppingen. Zu den heimischen Wildarten gesellen sich in der jüngeren Vergangenheit immer mehr gebietsfremde Arten. Diese so genannten Neozoen, zu denen auch der Waschbär zählt, haben teilweise erhebliche Auswirkungen auf Ökosysteme. Insbesondere der Waschbär breitet sich in Baden-Württemberg zunehmend aus; mit vielerorts gravierenden Folgen für zahlreiche heimische Tiere. Auf Initiative der CDU-Landtagsfraktion sollen im Kreis Göppingen, im Rems-Murr-Kreis und im Ostalbreis Maßnahmen im Rahmen eines Pilotprojekts erprobt werden, die die negativen Auswirkungen des Waschbären auf die Biodiversität und das Ökosystem minimieren. Ein entsprechender Antrag wurde im Rahmen der Haushaltsberatungen im Finanzausschuss beschlossen. Die jagdpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion und stellvertretende Vorsitzende des Finanzausschusses, Sarah Schweizer, begrüßt den Beschluss und verdeutlicht die Bedeutung des Themas. „Die Waschbär-Population ist bei uns im Landkreis Göppingen und im angrenzen Ostalb- und Rems-Murr-Kreis in den vergangenen Jahren explodiert. Das spüren nicht nur unsere heimischen Singvögel, Frösche und Kröten, die dem Waschbär zunehmend zum Opfer fallen, sondern auch wir Menschen, die zunehmend mit Waschbär-Problemen, wie bspw. verwüsteten Dachböden, zu kämpfen haben. Deshalb brauchen wir im Land ein effektives Waschbär-Management. Dafür wollen wir mit dem Pilotprojekt im Waschbär Hot-Spot nun die Grundlage schaffen“.
25.11.22

 

Rasenmähertraktor gestohlen

Lauterstein. Zwischen Sonntag und Donnerstag entwendeten Unbekannte einen Traktor bei Lauterstein. Der Rasenmähertraktor der Marke Toro befand sich in einem Raum einer Hütte auf dem Galgenberg. Unbekannte hebelten die Tür auf und entwendeten den Traktor. Der Polizeiposten Donzdorf sucht nun nach den Dieben.
25.11.22

 

Betrunken vom E-Bike gestürzt

Ebersbach. Am Donnerstag war ein 24-Jähriger in Ebersbach nicht mehr fahrtauglich. Gegen 21.45 Uhr meldete ein Zeuge der Polizei einen gestürzten Radler in der Leintelstraße. Bei der Aufnahme des Unfalls roch die Polizei Alkohol bei dem Mann. Ein Alkomattest ergab einen Wert deutlich über dem Erlaubten. Deshalb musste er eine Blutprobe abgeben. Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Mann am Tag zuvor bereits unter dem Einfluss von Drogen, jedoch mit seinem Auto, unterwegs war. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.
25.11.22

 

B10-Rampe gesperrt

Esslingen. Vom 28. November bis zum 11. Dezember 2022 muss die B 10-Rampe an der Hanns-Martin-Schleyer-Brücke aus Fahrtrichtung Esslingen (neckarseitig), sowie die Brücke über die B 10 für den Verkehr gesperrt werden. Die Sperrung ist notwendig, um Widerlager und Stützwände zu verfüllen, den Verbau zurückzubauen, Leerrohre und Schächte zu verlegen und die Auffahrtsrampe zu verbreitern.

Aus Fahrtrichtung Stuttgart bleibt die Ausfahrt nach Weil weiterhin möglich, nach Brühl ist eine Umleitung  über die B 10 und Vogelsangbrücke ausgeschildert. Dies gilt auch für den Verkehr von Weil nach Brühl oder Stuttgart. Mofas, die nicht über die B 10 fahren dürfen, wird eine Durchfahrt durch die Unterführung in der Palmenwaldstraße gewährt. Von Weil kommend, kann man weiterhin auf die B 10 in Richtung Plochingen auffahren.

Aus Fahrtrichtung Esslingen bleibt die Zufahrt nach Brühl von der B 10 über die Palmenwaldstraße weiterhin möglich. Wer nach Weil möchte, wird über die Hafenbahnbrücke geleitet.
25.11.22

 

Autofahrer unter Drogen

Schwäbisch Gmünd. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle überprüften am Donnerstag gegen 22 Uhr eine Polizeistreife in der Hauptstraße einen 21-jährigen Autofahrer. Bei ihm ergaben sich konkrete Anhaltspunkte auf eine akute Drogenbeeinflussung, weshalb ihm die Weiterfahrt untersagt werden musste. Zur Feststellung seiner Fahrtauglichkeit wurde eine Blutuntersuchung veranlasst. Dem Autofahrer drohen nun ein Bußgeld, Fahrverbot und möglicherweise auch führerscheinrechtliche Konsequenzen.
25.11.22

 

Auto stößt mit Rettungswagen zusammen

Göppingen. Hoher Sachschaden entstand am Mittwoch bei einem Unfall in Göppingen. Kurz vor 20.45 Uhr fuhr der 28-Jährige mit seinem Wagen in der Schwabstraße. An der Kreuzung Heininger Straße / Ulmer Straße wollte er geradeaus in die Ulmer Straße. Zeitgleich näherte sich von der Heininger Straße aus ein Rettungswagen mit Sondersignalen dem Kreuzungsbereich. Zeugen wollen gesehen haben, dass der Autofahrer des Audi noch beschleunigte als seine Ampel auf Gelb schaltete. Die 36-Jährige Fahrerin des Rettungswagens war bereits in die Kreuzung eingefahren. Der 28-Jährige  prallte mit seinem Fahrzeug dem Rettungsdienstfahrzeug gegen das Heck. Dabei erlitt er leichte Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Den Schaden an den beiden nicht mehr fahrbereiten Autos schätzt die Polizei auf etwa 30.000 Euro. Die Ermittlungen der Verkehrspolizei Mühlhausen dauern an.
28.10.21
 

 

Unfall wegen Überholmanöver

Göppingen. Trotz Gegenverkehr überholte eine 42-Jährige am Mittwoch in Göppingen. Der Unfall ereignete sich gegen 19.15 Uhr in der Heininger Straße. Die 42-Jährige fuhr in Richtung Heiningen. Kurz nach der Eichertstraße überholte die Fahrerin des Pkw an einer unübersichtlichen Stelle einen unbekannten roten Kleinwagen. Ein entgegenkommender 22-Jähriger musste deswegen mit seinem Wagen eine Vollbremsung machen. Ein hinter ihm fahrender 24-Jähriger konnte nicht mehr anhalten und prallte gegen den Wagen des 22-Jährigen.  Der 24-jährige Fahrer erlitt leichte Verletzungen. An den nicht mehr fahrbereiten Autos entstand ein Schaden von etwa 6.000 Euro. Das Polizeirevier Göppingen (Telefon 07161/632360) sucht nach dem Fahrer des roten Kleinwagens als Zeugen.
28.10.21

 

 

Unfallverursacher fährt weiter

Deggingen. Zu weit in der Mitte fuhr am Mittwoch ein Laster auf der B466. Gegen 8.30 Uhr fuhr der unbekannte Laster in Richtung Mühlhausen. Bei Reichenbach fuhr er zu weit links und sein Außenspiegel kollidierte mit dem eines entgegenkommenden Laster. Dabei wurde der Außenspiegel am unbekannten Laster abgerissen und flog auf die Motorhaube einer in Richtung Geislingen fahrenden 52-Jährigen. Dabei entstand Sachschaden. Der unbekannte Laster fuhr ohne anzuhalten weiter. Der Polizeiposten Deggingen (Telefon 07334/924990) sucht nun Zeugen, die Hinweise zu dem Laster geben können.
28.10.21

 

Ostalbkreis gründet Klimaschutzrat

Ostalbkreis. Unter Vorsitz von Landrat Dr. Joachim Bläse hat sich  der neue Klimaschutzbeirat im Aalener Landratsamt konstituiert. Der neu ins Leben gerufene Klimaschutzbeirat, der sich aus zwei Strukturelementen, dem internen, hauptamtlichen Klimaschutzbeirat und dem erweiterten, ehrenamtlichen Klimaschutzbeirat  zusammensetzt, soll nun gemeinsam Maßnahmen entwickeln, die durch die fachlich zuständigen Geschäftsbereiche federführend realisiert werden.

Der interne Klimaschutzbeirat, welcher am Dienstagnachmittag tagte, hat eine Steuerungs- und Umsetzungsaufgabe innerhalb der Landkreisverwaltung. Folgende Stabsstellen- und Geschäftsbereichsleitungen sind in den Klimaschutzbeirat verpflichtend berufen: Pressestelle, Wirtschaftsförderung, Hochbau und GebäudewirtschaftDigitalisierung und Organisation, Bildung und Kultur , Verkehrsinfrastruktur, Forst Klimaschutz und Nachhaltigkeit , Baurecht und Naturschutz, Umwelt und Gewerbeaufsicht, Wasserwirtschaft, Landwirtschaft, Nachhaltige Mobilität und die Ostalb-Kliniken.

Am Abend tagte dann der erweiterte Klimaschutzbeirat. Er setzt sich überwiegend aus ehrenamtlichen Mitgliedern zusammen und bietet die Plattform für die Bürgerbeteiligung. Dabei berät und unterstützt er den internen Klimaschutzbeirat bei der Umsetzung und Entwicklung von Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsprojekten. Mitr dabei sind Mitglieder der Kreistagsfraktionen, Vertreter der Kommunen , Oberbürgermeister, Bürgermeister-Sprengel), Umwelt- und Naturschutzorganisationen (BUND, NABU, ANO, WWO, LEV), Freie Zusammenschlüsse (Fridays for Future, Parents for Future, Klimabündnis Ostalb), Regionalverband Ostwürttemberg.  Handwerk und Industrie (IHK, KHS, ODR), Landwirtschaft und Forst, Kreisbauernverband, SDW), Hochschulen im Ostalbkreis und sonstige Organisationen (ADFC, EKO). So heterogen die Zusammensetzung des Klimaschutzbeirates auch ist, umso einiger waren die Teilnehmer sich darin, dass der Klimaschutzbeirat schnell zielführende Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsprojekte entwickeln und diese im Ostalbkreis zur Umsetzung bringen soll. Aus Sicht des Landrats ist es wichtig, dass die entwickelten Projekte zu messbaren Erfolgen im Hinblick auf eine Treibhausgasreduktion führen. Hierbei setzt der Landrat auch auf das neu im Umweltdezernat eingerichtete Referat Klimaschutz und Nachhaltigkeit, welches die Arbeit des Klimaschutzbeirats koordiniert und unterstützt. Dort wird zukünftig die Stelle eines Referenten für Klimaschutz und Nachhaltigkeit angesiedelt.
28.10.21

 

 

Corona: Drei weitere Todesfälle

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen  sind nach Mitteilung des Gesundheitsamtes drei weitere Menschen  im Zusammenhang mit einer Covid 19-Infektion gestorben. Das Gesundheitsamt meldete am Donnerstag,  im Landkreis Göppingen 101 neue Corona-Fälle.  Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt damit im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 95,1, in ganz Baden-Württemberg bei 161,3.
28.10.21

 

 

Gefährliche Fahrt

Eislingen/Salach.  Am Mittwoch soll ein 26-Jähriger mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. Kurz vor 9 Uhr fuhr der 26-Jährige mit seinem schwarzen Audi zunächst in der Bahnhofstraße in Eislingen. Er fuhr wohl zu schnell und beleidigte dort bereits Fußgänger. Zeugen informierten die Polizei. Seine Fahrt setzte er nach Salach fort. Dort fiel er mit seiner Fahrweise erneut auf. In der Hauffstraße soll er fast einen Unfall mit einem Laster verursacht haben. In der Hauptstraße musste wohl noch eine Frau zur Seite springen. Seine Fahrt setzte er in der Weberstraße fort bis er letztendlich sein Auto wieder in die Hauptstraße lenkte und anhielt. Die Polizei konnte den 26-Jährigen dort antreffen und vorläufig festnehmen. Er musste eine Blutprobe abgeben. Die soll nun klären, ob der Mann unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol stand. Das Polizeirevier Eislingen (Telefon 07161/8510) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen die Angaben zur Fahrweise des Mannes machen können oder selbst gefährdet wurden.
28.10.21

 

 

Auf frischer Tat ertappt

Lorch. Durch einen aufmerksamen Zeugen wurde der Polizei am Mittwoch  gegen 21 Uhr mitgeteilt, dass er beim Spaziergang aus dem Wertstoffhof Lorch verdächtige Geräusche vernommen hatte, die auf einen Einbruch hindeuten könnten. Unverzüglich fuhren insgesamt sieben Streifenwagen die Örtlichkeit an und umstellten diese. Bei der Dursuchung des Geländes konnte ein Mann aufgegriffen werden, der sich in einem Container versteckt hatte. Im Rucksack des 40-Jährigen konnten Gegenstände aufgefunden werden, die sich zweifelsfrei dem Wertstoffhof zuordnen ließen. Zudem war in der Nähe des Zauns weiteres Diebesgut zum Abtransport bereitgelegt. Das Fahrzeug des 40-Jährigen konnte ebenfalls in der Nähe festgestellt werden. Der mutmaßliche Einbrecher wurde von der Polizei erkennungsdienstlich behandelt; weitere Ermittlungen werden durch das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd durchgeführt.
28.10.21

 

 

Ostalbkreis: 32 Corona-Patienten in Kliniken

Ostalbkreis. Landesweit steigen die Covid-19-Infektionen. Auch das Gesundheitsamt des Ostalbkreises verzeichnet ein kontinuierliches Anwachsen der Coronafälle. Stand Mittwoch waren 742 Menschen mit Corona infiziert und befanden sich in Quarantäne, 32 davon lagen in den drei Häusern der Kliniken Ostalb. Neun von diesen Patienten mussten intensiv betreut und teilweise invasiv beatmet werden. Landrat Dr. Joachim Bläse appelliert deshalb ein weiteres Mal an alle bislang noch nicht Geimpften, sich gegen Corona immunisieren zu lassen. Gleichzeitig erinnert er alle vollständig geimpften Seniorinnen und Senioren über 70 Jahre daran, sich gemäß der STIKO-Empfehlung sechs Monate nach ihrer Zweitimpfung eine Auffrischungsimpfung beim Hausarzt geben zu lassen. In Baden-Württemberg können sich über die STIKO-Empfehlung hinaus im Übrigen auch alle über 60-Jährige ihren Impfschutz auffrischen lassen.
27.10.21

 

 

Kreis Göppingen: Nur Ungeimpfte auf Intensivstation

Kreis Göppingen. Die Intensivbetten im Land Baden-Württemberg und auch in den Alb-Fils-Kliniken sind nahezu vollständig belegt. Bei den Corona-Patienten auf der Intensivstation handelt es sich fast ausschließlich um ungeimpfte Personen. Dr. Ingo Hüttner, der medizinische der Kliniken, berichtet von einem deutlich wachsenden Frust der Mitarbeiter darüber, dass so viele Patienten aufgrund fehlender Impfung auf der Intensivstation und in den Infektionsbereichen aufwendigst behandelt werden müssen. Die Auslastung der Intensivbetten Baden-Württembergs mit Corona-Patienten ist letztlich auch entscheidend für die landesweite Einstufung und die daraus resultierenden Maßnahmen. Laut Lagebericht des Landesgesundheitsamtes vom 26.Oktober werden bereits 234 Covid-positive Patienten auf den Intensivstationen behandelt. Liegt die Auslastung an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen über 250, so tritt die Corona-Warnstufe in Kraft. Wir gehen davon aus, dass diese Schwelle bereits in den nächsten Tagen überschritten werden kann. Für Ungeimpfte gelten dann weitergehende Kontaktbeschränkungen sowie die Erforderlichkeit eines PCR-Tests anstelle eines Antigen-Schnelltests für die Teilnahme an einer Vielzahl von Veranstaltungen.

Auch aus Sicht des Gesundheitsamts ist es wahrscheinlich, dass die Warnstufe zeitnah bevorsteht. Es sei vor diesem Hintergrund zwingend notwendig, die Impfquote erheblich zu steigern. Im Landkreis Göppingen sind 61,5 % der Menschen vollständig geimpft. 63 % haben zumindest eine Impfung erhalten. Für Dr. Heinz Pöhler, Leiter des Gesundheitsamts, spricht auch die 7-Tage-Inzidenz eine deutliche Sprache. „Während bei Geimpften in Baden-Württemberg die 7-Tage-Inzidenz bei nur 46,2 liegt, ist sie bei Ungeimpften auf einem bedenklichen Niveau von 334,1 angelangt“, stellt Dr. Pöhler fest.

Am Mittwoch hat das Gesundheitsamt einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus vermeldet. Damit sind innerhalb der letzten Woche (im Landkreis Göppingen zwei Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden sein sollen. Es handelt sich um zwei Männer. Ein Mann war über 70 Jahre, der andere über 80 Jahre alt. Einer der beiden Todesfälle stand im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung und war vollständig geimpft.

Aktuell wurden in drei Pflegeeinrichtungen im Landkreis insgesamt 51 Bewohner und Pflegekräfte positiv getestet. An 34 Schulen im Landkreis wurden bei insgesamt 91 Lehrer und Schüler Covid-Viren nachgewiesen. In vier Kindertagesstätten wurden 12 Kinder und Erzieher positiv getestet.

Das Gesundheitsamt meldete am am Mittwoch im Landkreis Göppingen 67 neue Corona-Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 100,1, in ganz Baden-Württemberg bei 148,4.
27.10.21

 

 

Gmünder Weststadt will Hilfsnetzwerk aufbauen

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Weststadt möchte mit dem Projekt „Sorgende Weststadt“ für mehr Lebensqualität und gegenseitige Unterstützung im Quartier sorgen. Die Auftaktveranstaltung des Projekts „Sorgende Weststadt“ fand statt. Ziel ist es, ein Netzwerk von Menschen, die anderen helfen möchten und Menschen, die Hilfe benötigen, zu bilden. Kleinere Netzwerke – beispielsweise innerhalb des eigenen Mehrfamilienhauses – funktionieren schon jetzt. Dabei wird oft vor dem Einkaufen ein Rundruf gestartet, wer noch etwas aus dem Supermarkt braucht. Nun soll dieses Netzwerk im ganzen Weststadt-Quartier aufgezogen werden und alle Bewohner miteinander verbinden.

Die Interessenten lauschten gespannt dem Impulsvortrag von Thomas Krieg, der über die Identität der Weststadt referierte. „Wenn ich das Publikum fragen würde, würden 20 unterschiedliche Definitionen der Weststadt genannt werden“, ist er sich sicher. Auch räumlich gesehen existieren unterschiedliche Ansichten, wo die Weststadt endet. Dies würde vor allem an der Dauer der Zugehörigkeit liegen. Renate Wahl, die Leiterin der Spitalmühle, stellte die bereits vorhandenen Hilfen des Seniorennetzwerks vor, um die Menschen im Alltag zu unterstützen. Das Seniorennetzwerk hat es sich vor allen Dingen zum Ziel gemacht, älteren Menschen ein selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen. Dabei können bereits 17 Angebote wie beispielsweise der Senioren-Fahrdienst in Anspruch genommen werden. Die „Sorgende Weststadt“ wolle aber keinesfalls in Konkurrenz zu den existierenden Angeboten treten. Eher will man damit im Bereich der Weststadt die Gemeinschaft stärken sowie neue Hilfen einbringen. Dabei wird beispielsweise Hilfe im Umgang mit Computer oder Smartphone sowie auch Gassi gehen oder kleine handwerkliche Tätigkeiten durchführen, erwähnt. Sven Siegle vom evangelischen Verein denkt, dass es eine „hohe Hemmschwelle gibt, Bedürfnisse preiszugeben.“ Dies soll durch niederschwellige Angebote wie gemeinsames Spazieren oder einen regelmäßigen Stammtisch angegangen werden.

In den darauffolgenden „Kurzgesprächen“ konnten sich die Gäste des Abends gegenseitig vorstellen und Antworten auf die Frage: „Ich bin hier, weil…“ formulieren. Im Sieben-Minuten-Takt wechselten die Personen von Tisch zu Tisch und tauschten sich mit 3 verschiedenen Gesprächspartnern aus. Katharina Heidbüchel vom Amt für Familie und Soziales, moderierte den Abend und begleitete die Kurzgespräche, um die Ergebnisse im Anschluss im Plenum zu konkretisieren. Nicht nur einseitige Unterstützung, sondern ein gegenseitiger Austausch und gemeinsame Aktivitäten sollten die Gemeinschaft zusammenbringen. Es soll ein Kennenlernen stattfinden, das eine Vertrauensbasis zwischen den Menschen schafft.

Um das Zusammenbringen von Angebot und Nachfrage wird sich Eva Bublitz kümmern. Sowohl telefonisch unter 07171/4950-962, per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder postalisch, als auch direkt vor Ort im Weststadttreff, Heinrich-Steimle-Weg 1 können die Menschen Hilfe anbieten Unterstützungsbedarf anmelden. Zukünftig könnte es vielleicht auch eine digitale Lösung geben.
27.10.21

 

 

 

Spielerisch Energie erleben

Kreis Göppingen. Was ist Energie? Wie wird sie erzeugt? Welche Arten von Energie gibt es? Und: was müssen wir tun, um unsere Erde auch für die kommenden Generationen zu schützen? Diese und viele weitere spannende Fragen werden in den kommenden Wochen auf spielerische Art und Weise Kindegartenkindern im Filstal beim Projekt „Energie erleben” nahegebracht.

Jeweils an einem Projekttag möchte die Energieagentur des Landkreises Göppingen die Bedeutung und die Anwendung eines energiesparenden Umgangs bei Wärme, Strom und Wasser den Kindern vermitteln. So beispielsweise durch die Erklärung eines Posters welches ein Energiespar- aber auch ein Energieverschwenderhaus aufzeigt. Aktiv werden können die Kinder im Rahmen des Projektes bei einem Umweltmemory, bei dem ebenfalls das richtige Energieverhalten im Vordergrund steht. Auch die aktive Erzeugung von Energie zum Beispiel beim Basteln eines Fingerwärmers oder bei einem Grashüpfer-Spielzeug das sich durch Solarenergie in Bewegung setzt stehen auf dem Programm. Zudem erhalten die Kinder auch Unterlagen für Zuhause bei denen beispielsweise nützliche Tipps zur richtigen Mülltrennung gegeben werden. Als Anerkennung erhalten die Kinder am Schluss des Projektes ein ganz besonderes Andenken: eine Energiedetektivmedaille.

„Die Vorschulkinder sollen die Auswirkungen ihres individuellen Handelns auf die Umwelt verstehen und lernen, nachhaltig mit dieser umzugehen,“ so der Geschäftsführer der Energieagentur Landkreis Göppingen Timm Engelhardt.  Das Projekt „Energie erleben“ wird im Rahmen von Klimaschutz-Plus zu 100 Prozent vom Land Baden-Württemberg gefördert und kann den Einrichtungen somit kostenfrei im Landkreis Göppingen angeboten werden. Als erste Einrichtung im Filstal wurde das Projekt jetzt in der Kita Ringweg in Ebersbach-Roßwälden durchgeführt.

Insgesamt acht Kinder im Alter zwischen fünf und sechs Jahren nahmen an dem Projekttag teil, welcher in dieser Art erstmalig im Filstal durchgeführt wurde. „Energiesparendes Verhalten wird in Zukunft eine noch höhere Bedeutung bekommen. Schon die Kleinsten können altersgerecht an dieses Thema herangeführt werden. Daher freut es mich sehr, dass die Kinder der Kindertagesstätte Ringweg den Startschuss zum Energie erleben-Projekt geben durften,“ betont Astrid Szelest, Fachbereichsleiterin Bürgerservice und Bildung der Stadt Ebersbach.

In den kommenden Wochen wird das Projekt „Energie erleben“ noch an 50 weiteren Einrichtungen in der Region Halt machen. Nach dem Pilotjahr möchte die Energieagentur des Landkreises Göppingen das Projekt auch in den kommenden Jahren fest in den Kindergärten und Kindertagesstätten im Filstal verankern, um das Bewusstsein für Klimaschutz und Nachhaltigkeit weiter zu stärken.
27.10.21

 

 

Katze angeschossen

Schwäbisch Gmünd. Im Bereich der Erhardstraße wurde vermutlich mit einem Luftgewehr am Dienstagmorgen eine Katze verletzt. Durch den Schuss erlitt das Tier eine Oberschenkelfraktur und musste tierärztlich behandelt werden. Der Schütze ist bislang unbekannt. Hinweise auf diesen nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegen.
27.10.21

 

 

Lastwagen streifen sich im Begegnungsverkehr

Böhmenkirch. Nach einem Unfall am Dienstag bei Böhmenkirch fuhr ein Lkw-Fahrer weiter. Gegen 6.15 Uhr fuhr ein 60-Jähriger mit seinem Lkw von Böhmenkirch nach Bartholomä. Bei den Heidhöfe kam ihm ein Kleintransporter entgegen. Der fuhr in Richtung Böhmenkirch. Das Fahrzeug soll wohl zu weit auf die Gegenfahrspur geraten sein. Die Fahrzeuge prallten mit den Außenspiegeln aneinander. Durch den einklappenden Spiegel zersprang die Seitenscheibe an der Fahrertür und der 60-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Der zunächst unbekannte Fahrer fuhr weiter, konnte aber durch eine aufmerksame Autofahrerin in Böhmenkirch verfolgt und gestoppt werden. Der aus Osteuropa stammende Fahrer hat in Deutschland keinen Wohnsitz. Der 42-Jährige musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro in bar hinterlegen. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von rund 3.000 Euro.
27.10.21

 

 

Kaugummiautomat in Flammen

Geislingen. Am Dienstag zündeten Unbekannte den Automaten in Geislingen an. Gegen 17.15 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem Brand in der Gartenstraße aus. Die Kunststsoffscheibe an dem Automaten wurde von Unbekannten angezündet. Ein Anwohner löschte die Flammen noch vor Eintreffen der Feuerwehr. Verletzte gab es keine. Den Sachschaden an dem Automaten aber schätzen die Verantwortlichen auf rund 150 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
27.10.21

 

 

Einbruch in Firma

Ebersbach. Beute machten Einbrecher von Montag auf Dienstag in Ebersbach.  Zwischen 16 und 6.30 Uhr waren Unbekannte in die Daimlerstraße. An einem Bürogebäude drückten sie ein gekipptes Fenster auf. Im Innern suchten sie nach Brauchbarem. Sie fanden EDV-Geräte, die sie mitnahmen. Zurück blieb ein Sachschaden von mehreren hundert Euro. Spezialisten der Polizei sicherten die Spuren. Der Polizeiposten Ebersbach (Tel.07163/10030) hat die Ermittlungen aufgenommen.
26.10.21

 

 

Fahrrad aus Keller gestohlen

Göppingen. Zwischen Montag und Dienstag stahlen Unbekannte ein hochwertiges Fahrrad in Göppingen.  Zwischen 21 und 6 Uhr verschaffte sich ein Unbekannter Zutritt zu einem Gebäude in der John-A.-Holbrook-Straße. Im Innern brach er einen Kellerraum auf. In dem Raum stand ein schwarzes Pedelec der Marke "Touring H.  Pro". Das machte er zu seiner Beute und flüchtete unerkannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun den Täter.
26.10.21

 

 

Märklin spendet für Flutopfer

Göppingen. Die von Märklin spontan im Juli 2021 initiierte Spendenaktion für Opfer der Flutkatastrophe erzielte einen Betrag von 210.000 Euro. Geschäftsführender Gesellschafter Florian Sieber und Geschäftsführer Wolfrad Bächle überreichten nun  in Göppingen einen Scheck über diese Summe an die Malteser Köln, die die Spende zum Wiederaufbau von Kindertagesstätten in den Krisengebieten von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen einsetzen werden. Den Spendenscheck nahm der Maltester-Bezirksgeschäftsführer Edmund Baur aus Uhingen entgegen.
27.10.21

 

 

 

Sarah Schweizer bleibt Vorsitzende der Göppinger CDU

Göppingen. Die Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer bleibt Vorsitzende des Göppinger Stadtverbandes. In der Mitgliederversammlung der Partei wurde sie einstimmig in das Amt wiedergewählt, das sie 2018 zum ersten Mal übernommen hatte. Zu ihren Stellvertretern wählen die Anwesenden den Vorsitzenden des Stadtverbandes der Jungen Union, Max Müller, sowie die Stadträte Felix Gerber und Jan Tielesch. In ihrem Rechenschaftsbericht erinnerte Schweizer an zahlreiche Veranstaltungen und Initiativen des Stadtverbandes, an neue, digitale Formate und viele prominente Gäste, die der Verband in den vergangenen drei Jahren habe begrüßen können. Felix Gerber, CDU-Fraktionschef im Gemeinderat, berichtete über die Arbeit im Kommunalparlament. Er wie auch Schweizer machten deutlich, dass knapp ein Jahr nach der OB-Wahl die Schonzeit für das neue Stadtoberhaupt vorbei sei und man nun auch Initiativen einfordern werde.

Gast bei der CDU-Mitgliederversammlung war die Interims-Generalsekretärin der Landes-CDU, Isabell Huber, die über die Lage der Partei nach der Landtags- und Bundestagswahl sprach und Wege aufzeigte, wie sich die Partei erneuern könnte. Sie sprach sich zwar für eine Verjüngung in den Parteigremien aus, wandte sich aber klar dagegen, deshalb ältere Menschen mit gewaltigem Erfahrungsschatz von der Parteiarbeit auszuschließen. Sie warnte auch davor, den CDU-Landesvorsitzenden Thomas Strobl auszutauschen. Strobl sei Garant für das grün-schwarze Bündnis in Stuttgart. Hubers Ausführungen schloss sich eine lebhafte Diskussion an.
26.10.21

 

 

Neuer Belag für Oberböhringer Steige

Geislingen Aufgrund einer Belagserneuerung muss die Oberböhringer Steige vom 16. Bis 22. Novemer halbseitig gesperrt werden. Die Durchfahrt wird mittels einer Lichtsignalanlage geregelt. Es kann daher zu Wartezeiten kommen.
26.10.21

 

 

Parkplatz Ziegelwasen gesperrt

Kirchheim unter Teck. Der Parkplatz Ziegelwasen in Kirchheim  ist ab Donnerstag, 28. Oktober, wegen des Gallusmarkt-Vergnügungsparks gesperrt. Der Vergnügungspark findet von Freitag, 5. November, bis Montag, 8. November , statt. Voraussichtlich ab Freitag, 12. November 2021, stehen die Parkplätze am Ziegelwasen wieder zur Verfügung.
26.10.21

 

 

Fahrbahneinengung im Bereich Vordere Schmiedgasse

Schwäbisch Gmünd (sv). Wegen dringenden Kanal- und Schachtarbeiten in der Vorderen Schmiedgasse 1, beim Modehaus Dieterich, kommt es in der Ferienwoche von Dienstag, 2. November bis längstens Freitag, 5. November, zu einer Gehwegsperrung und Fahrbahneinengung. Die Baustelle wird so eingerichtet, damit der ÖPNV trotzdem die Vordere Schmiedgasse befahren kann, Fußgänger werden entsprechend umgeleitet.
26.10.21

 

 

Fuchs ausgewichen: Gegen die Leitplanken

Lorch. Eigenen Angaben zufolge wich ein 31-Jähriger am Montagabend g auf der B 29 zwischen den Anschlussstellen Lorch-West und Lorch-Ost einem die Fahrbahn querenden Fuchs aus. Dabei kam er den Leitplanken auf der rechten Seite zu nahe, weshalb er wieder stark nach links steuerte. Der 31-Jährige verlor nun die Kontrolle über sein Fahrzeug, das sich um 180 Grad drehte und mit der rechten Front gegen die Leitplanke prallte. Bei dem Unfall entstand ein Schaden von rund 5000 Euro. Der Unfallverursacher blieb unverletzt.
26.10.21

 

 

Schwäbisch Gmünderin sichert sich ihr „Entdecker-Päckle“

Ostalbkreis. Von Ende Juli bis Mitte Oktober konnten Ostälbler sowie Gäste aus nah und fern mit dem „Entdeckerpass" auf Stempeljagd gehen und sehenswerte, naturreiche Plätze der Ostalb entdecken und erleben. An insgesamt 25 Geheimtipps und weniger frequentierten Schauplätzen auf der Ostalb standen die Stempelstellen des Entdeckerpasses für die Besucher bereit. Wer mehr als 20 Stempel gesammelt hatte, konnte am Gewinnspiel teilnehmen und auf einen von 50 Preisen hoffen. Das Losglück war der Schwäbisch Gmünderin Michaela Maria Bücheler hold, die den Hauptpreis, eine Fahrt mit dem Heißluftballon für zwei Personen, gewann. Landrat Dr. Joachim Bläse und Kreis-Tourismusbeauftragte Ricarda Grünig übergaben der Hauptgewinnerin im Aalener Landratsamt ihren Preis und zogen ein Fazit der Sommeraktion.
Angesichts des zweiten Jahres mit Corona-Pandemie war es das Ziel der Aktion, besondere frei zugängliche Naturerlebnisse in den Fokus zu rücken, um unabhängig vom Pandemiegeschehen zu sein und jederzeit ein Erlebnis bieten zu können. Wegen der überwältigenden Resonanz des Entdeckerpasses wurde der Aktionszeitraum von ursprünglich Mitte September um einen Monat verlängert. „Wir haben zu Beginn der Aktion 17.500 Entdecker-Päckle gepackt und gemeinsam mit unserem Medienpartner das Stempelheft an rund 33.000 Haushalte im Ostalbkreis verteilt“, berichtet Ricarda Grünig.

1.521 Abenteurer auf der Ostalb sandten das Stempelheft an das Tourismusbüro des Landratsamts Ostalbkreis. „Durchschnittlich 22,7 Stempelorte wurden von den Teilnehmenden besucht. Unsere am weitesten entfernt wohnenden Einsender waren Gäste aus Münster in Nordrhein-Westfalen“, informiert Grünig und hat auch gleich die beiden beliebtesten Orte der Entdeckerpass-Aktion parat, die genau gleich oft von den Einsendenden besucht wurden: Die Ameisenstadt im Naturschutzgebiet Dellenhäule auf den Gemarkungen Aalen und Neresheim sowie das Schloss ob Ellwangen.
26.10.21

 

 

Stadt erweitert Mobilitätsangebote

Göppingen. In einer weiteren Ausbaustufe wird die Stadt Göppingen ihr Mobilitätsangebot erweitern. Dazu gehören E-Carsharing-Angebote in Holzheim, Faurndau und am Nordring, außerdem läuft die Pilotphase der E-Scooter weiter.

Seit 2019 erfolgte in mehreren Stufen der Ausbau des Mobilitätsangebots rund um den Göppinger Hauptbahnhof, dazu gehören ein E-Carsharing-Angebot, ein Fahrradverleihsystem, die Zugangsberechtigung zum Fahrradparkhaus, die Mobilitätszentrale in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn und die Schnellladesäule. Auch eine Fahrradwerkstatt wurde im Fahrradparkhaus realisiert. Mit der jetzigen vierten Ausbaustufe, die Fachbereichsleiter Werner Hauser im Gemeinderat vorstellte, werden weitere Bausteine einer nachhaltigen Mobilität umgesetzt. So sollen an drei weiteren Standorten in Göppingen E-Carsharing Autos der Firma Deer (VW ID.3, Reichweite 300 Kilometer) bereitgestellt. Die geplanten Standorte sind am Bezirksamt Holzheim, am Bahnhof Faurndau sowie beim Technischen Rathaus in der Nördlichen Ringstraße. Jede Ladestation wird mit zwei Ladepunkten ausgestattet. Ein Ladepunkt ist dabei für private E-Fahrzeugbesitzer reserviert. Damit werden in Göppingen zu den bereits bestehenden 30 öffentlichen Ladepunkten drei weitere zur Verfügung gestellt. Diese drei neuen Standorte werden mit 50 Prozent gefördert.

Als Teil der Mikro- und Nahmobilität können E-Scooter zukünftig ein Baustein zur Bewältigung der ,,ersten und letzten Meile‘‘ als Ergänzung zum ÖPNV sein. In einer Probephase hat die Stadt Göppingen E-Scooter der Firma Zeus getestet. Dazu hat die Stadt ein Bedienungsgebiet mit freizuhaltenden Flächen und fest  definierten  Abstellplätzen  in  der Kernstadt  definiert,  die den Nutzer über die Bedien-App von Zeus kenntlich gemacht wird. Das Angebot wurde sehr gut angenommen, und so wurden in nur zehn Wochen rund 8.700 Fahrten und 28.100 Kilometer mit dem Verkehrsmittel zurückgelegt.  Die Stadt beabsichtigt in einer Pilotphase den E-Scooter-Verleih weiter zu testen. Aus Verkehrssicherheitsgründen dürfen nur E-Scooter mit drei Rädern in Göppingen angeboten werden. Für die Stadt Göppingen fallen hierfür keine Kosten an.
26.10.21

 

 

Busumleitung wegen Kranabbau

Göppingen. In der Poststraße in Göppingen  wird an der Agnes-Galerie am Samstag, 30. Oktober, der Baukran abgebaut. Dazu wird dieser Bereich voll gesperrt. An diesem Tag fahren alle Buslinien, die normalerweise über die Bahnhofstraße zur Schützen-/Poststraße fahren, vom ZOB über die Bahnhof-/Garten-/Schützenstraße in die Geislinger Straße/Mörikestraße in Richtung Poststraße.  Ab der Poststraße fahren die Busse auf ihren normalen Kursen weiter. Die Haltestelle in der Schützenstraße entfällt. Für die nach Norden (Friedrichstraße) führenden Linien wird in der Mörikestraße bei Gebäude 9 (Deutsche Bank) eine Behelfshaltestelle eingerichtet. Ab der Ersatzhaltestelle fahren die Busse auf ihren normalen Kursen weiter in Richtung Friedrichstraße. Die Buslinien, die über die Poststraße in Richtung Osten abfahren, benutzen die Umleitungsstrecke bis zum Kreisverkehr Mörike-/Poststraße und biegen rechts ab zur Haltestelle Kaiserbau/Agentur für Arbeit und halten dort. Es halten nur die Busse an der Ersatzhaltestelle Mörikestraße, die über die Friedrich-/Marktstraße weiterfahren. Die City-Buslinien Galgenberg und Reusch fahren ab der Haltestelle Poststraße links in die Schützenstraße und über die Friedrichstraße zur Mörikestraße. Die Linie Galgenberg fährt normal weiter, die Linie Reusch wendet am Kreisverkehr und fährt zur Haltestelle Volkshochschule/Friedrichstraße und ab da normal weiter.
26.10.21

 

 

Fußgängerin bei Unfall verletzt

Geislingen. Ein Autofahrer stieß am Montag in Geislingen beim Abbiegen mit einer Fußgängerin zusammen. Gegen 10 Uhr fuhr ein 21-Jähriger in der Friedenstraße. Beim Abbiegen nach links übersah er die Fußgängerin. Die 77-Jährige wollte an der Fußgängerampel die Überkinger Straße überqueren. Durch den Zusammenstoß erlitt die Frau leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in eine Klinik. Die Polizei aus Geislingen hat die Ermittlungen aufgenommen.
26.10.21

 

 

Betrunkener prallt gegen geparkten Kleinlaster

Bad Boll. Deutlich zu viel Alkohol hatte ein Autofahrer am Dienstag in Bad Boll intus. Der Unfall ereignete sich gegen 2.15 Uhr in der Badstraße. Bei leichtem Gefälle prallte der 26-jährige Pkw-Fahrer gegen einen geparkten  Kleinlaster. Durch den Aufprall schob es den diesen mehrere Meter nach vorne. Der Unfallverursacher kam mit Verletzungen in ein Krankenhaus. Ein Alkomattest ergab einen Wert deutlich über dem Erlaubten. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Den Sachschaden an den beiden Fahrzeugen beziffert die Polizei auf etwa 6.000 Euro.
26.10.21

 

 

Von der Fahrbahn abgekommen

Göppingen. Drei schwer verletzte Personen sind das Ergebnis eines Unfalls am Montag bei Göppingen. Kurz vor 16 Uhr fuhr die 18-Jährige mit ihrem Pkw von Maitis in Richtung Wäschenbeuren. Dort kam sie nach rechts auf den unbefestigten Seitenstreifen. Danach lenkte sie stark gegen und der Wagen geriet ins Schleudern. Danach kam das Auto nach links von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Auf den Rädern blieb das total beschädigte Fahreug liegen. Bei dem Unfall erlitt die Fahrerin und ihre beiden Mitfahrerinnen schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie in umliegende Krankenhäuser. Den Sachschaden an dem total beschädigten Pkw schätzt die Polizei auf etwa 3.000 Euro.
26.10.21

 

 

Gmünder helfen Gemündern

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Kommandant der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd, Uwe Schubert, übergab die im Rahmen der Aktion "Gmünd hilft Gemünd" gesammelten Spenden in Höhe von rund 14.267 an Daniel Groß, Abteilungskommandant der Gemeinde Gemünd, der die Spende für seine Kameraden mit großem Dank annahm. Auch Bürgermeister der Stadt Ingo Pfennings, Feuerwehrkommandant Udo Schmitz, sowie sein Stellvertreter Wolfgang Fuchs waren beeindruckt über die Spendenbereitschaft der Bürger der Stadt Schwäbisch Gmünd. Die Spende geht direkt an die Kameraden der Feuerwehr Gemünd und bringt diese wieder ein Stück in Richtung Normalität.
Beim anschließenden Gesprächsaustausch über die Nacht der Flut und die Verluste und Schäden war deutlich zu erkennen, dass an Normalität die nächsten Monate nicht zu denken ist. Neben der großen Zerstörung der Infrastruktur hat es auch die Feuerwehr schwer getroffen. Drei Feuerwehrhäuser sowie mehrere Feuerwehrfahrzeuge sind durch Hochwasserschäden komplett zerstört. Das Feuerwehrleben findet in Containern statt. Eine Situation die schwer ist, aber dank Kameradschaft und guten Miteinander schauen die Bürgerinnen und Bürger sowie die Feuerwehr der Stadt Gemünd positiv in die Zukunft.Weitere Infos zur Spendenaktion gibt es hier: https://www.schwaebisch-gmuend.de/pressedetails/schwaebisch-gmuend-hilft-gemuend-in-der-eifel.html
26.10.21

 

 

Ebersbach würdigt Engagement mit Bürgerpreis

Ebersbach. Bürgerschaftliches Engagement ist zentraler Bestandteil des Zusammenlebens in Ebersbach und seinen Stadtteilen. Bürger, deren ehrenamtliches Engagement besonders herausragt, wurden auch dieses Jahr mit dem Bürgerpreis der Stadt geehrt.

Im festlich-illuminierten Credo fand die feierliche Verleihung der Bürgerpreise statt. Durch den Abend führten Jakob Nacken und Dietlinde Ellsässer und hatten die Lacher mit musikalischen Stücken und launischen Wortbeiträgen auf ihrer Seite. „Um die Bürgerpreise in einem würdigen, unter Pandemiebedingungen leistbaren Rahmen, verleihen zu können, haben wir die Veranstaltung neu formatiert und freuen uns sehr, dass sie bei unseren Gästen so gut angekommen ist“. sagt Bürgermeister Eberhard Keller. Die Träger des Ebersbacher Bürgerpreises sind: Rosina und Christian Schmidt für ihr u.a. jahrelanges Engagement im Obst- und Gartenbauverein Roßwälden;   Rüdiger Leib für sein jahrzehntelanges Engagement im Obst- und Gartenbauverein Roßwälden; Ferdinand Bera für sein jahrzehntelanges Engagement im TGV Roßwälden 1897; Angela Folkert für ihr jahrzehntelanges Engagement im TGV Roßwälden 1897; Edeltraud Frey für u.a. ihr Engagement im Förderverein der Grundschule Bünzwangen;  die Leitung des Mittwochsclubs der kath. Herz Jesu Kirchengemeinde (Margot Baumann, Gabriele Kisselmann, Renate Reyer, Karin Hikel, Claudia Heilig, Rose Demmel, Pfarrer Robert Dürbach);  Brigitte und Werner Neubert für ihr jahrelanges Engagement im TGV Roßwälden und Uli Hannotte für seine langjährige Vorstandschaft von Pro Ebersbach. Ebenfalls verliehen wurde an diesem Abend die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg an Ingrid Flogaus für ihre jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit im TGV Roßwälden 1897.
26.10.21

 

 

Sprecherteam beim Arbeitskreis Mobilität und Verkehr neu gewählt

Schwäbisch Gmünd (sv). Bei der Sitzung des Arbeitskreises Mobilität und Verkehr am Montag, 25. Oktober, wurde ein neues Sprecherteam gewählt. Erster Bürgermeister Christian Baron dankte dem langjährigen Sprecher Thomas Kaiser für sein großes Engagement. Das neue Sprecherteam besteht aus der ehemaligen Stellvertreterin Bettina Winter-Schullingen, sowie aus Andrzej Sielicki und Henning Diederichs. Das Team freut sich auf die spannende Aufgabe, die innovative Mobilitätsentwicklung in Schwäbisch Gmünd mit zu gestalten; und auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Amt für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung, das die Geschäftsführung der Agenda 21 Gruppen ab dem kommenden Jahr übernehmen wird.
26.10.21

 

 

Auffahrunfall fordert Verletzte

Geislingen. Am Montagmorgen schob ein Autofahrer in Geislingen zwei Autos aufeinander.  Kurz vor 7 Uhr war eine Pkw-Fahrerin in der Stuttgarter Straße in Richtung Geislingen unterwegs. Sie bremste, da die Ampel auf Höhe der Straßenmeisterei auf Rot umschaltetet. Deswegen bremste der nachfolgende Autofahrer ebenfalls. Der ihm folgende Autolenker erkannte das zu spät. Er fuhr auf und schob diesen auf den ersten wagen.  Der Rettungsdienst brachte zwei verletzte Fahrer in ein Krankenhaus. Laut Schätzung der Polizei beträgt der Sachschaden an den Fahrzeugen rund 9.000 Euro.
26.10.21

 

 

 

Rechberghausen sagt Weihnachtsmarkt ab

Rechberghausen. Die Gemeinde Rechberghausen hat den Weihnachtsmarkt wegen der Corona-Pandemie erneut abgesagt. Ein Grund für die Entscheidung waren die hohen Hygieneregeln des Landes für Veranstaltungen dieser Art.
26.10.21

 

 

Mehrere Autos angezündet

Schwäbisch Gmünd. Am Samstagabend wurde die Feuerwehr aus Schwäbisch Gmünd zu einem Autohaus in die Marie-Curie-Straße gerufen. Ein Zeuge hatte von dort einen hellen Feuerschein wahrgenommen. Vor Ort stellte sich heraus, dass insgesamt fünf Pkw, die auf dem Parkplatz vor dem Autohaus geparkt waren, in Flammen standen. Die Feuerwehr konnte es nicht mehr verhindern, dass die Autos vollständig ausbrannten. Der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf etwa 60.000 Euro. Nach derzeitigem Erkenntnisstand muss davon ausgegangen werden, dass die Autos mutwillig angezündet wurden. Die Fahndung mit mehreren Streifen verlief erfolglos. Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei übernommen. Personen, die in diesem Zusammenhang Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium Aalen unter der Telefonnummer 073615800 in Verbindung zu setzen.
24.10.21

 

 

Über Verkehrsinsel gegen Laterne

Göppingen. Über eine Verkehrsinsel und gegen einen Laternenmast fuhr am Sonntagmorgen ein 26-Jähriger. Nicht aufgepasst hatte der Fahrer eines Pkw, als er gegen 5 Uhr in der Poststraßein Göppingen  über eine Verkehrsinsel fuhr. Anschließend streifte er einen Baum, bevor er noch gegen einen Laternenmast fuhr und dort zum Stehen kam. Er und drei seiner Fahrzeuginsassen wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Bei der Unfallaufnahme rochen die Beamten beim 26-Jährigen Fahrer Alkohol. Nach positivem Alkoholtest musste er in einem Krankenhaus eine Blutprobe abgeben. Den Fahrer erwartet nun eine Anzeige.
24.10.21

 

 

IHK ehrt die besten Auszubildenden

Kreis Göppingen. Etwas über 1.000 Auszubildende aus Industrie, Handel und Dienstleistung im Kreis Göppingen absolvierten im Jahr 2021 ihre Abschlussprüfung. Die besten 31 wurden jetzt von der IHK-Bezirkskammer Göppingen im Haus der Wirtschaft für ihre herausragenden Prüfungsergebnisse geehrt.

IHK-Bezirkskammerpräsidentin Edith Strassacker zeichnete vor rund 80 Gästen alle Prüfungsteilnehmer mit einem Preis für ihr sehr gutes Prüfungsergebnis sowie deren Ausbildungsbetriebe mit einer Urkunde für herausragende Ausbildungsleistungen aus.

Strassacker betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung einer dualen Berufsausbildung. Diese sei ein stabiles Fundament, auf dem sich aufbauen lasse. Sie sei überzeugt vom hohen Nutzen einer Berufsausbildung der nach wie vor der Königsweg für den Start in eine beruflichen Karriere sei. „Nirgendwo können junge Menschen neben dem fachlichen Inhalt so viel für das Leben lernen, wie in einer Lehre.“, so die IHK-Bezirkskammerpräsidentin. Den Aufbau eines gesunden Selbstbewusstseins und vor allem selbständig zu handeln und Verantwortung zu übernehmen, aber auch zu lernen mit Frustsituationen umzugehen und in schwierigen Phasen, wo es mal nicht so großen Spaß macht durchzuhalten, das biete nur eine Ausbildung. „Ich möchte Sie als Influencer gewinnen“, appellierte sie an die anwesenden Absolventen, Eltern und Ausbilder, um Werbung zu machen für die duale Ausbildung. „Wir brauchen Nachwuchs in unseren Unternehmen und wir brauchen vor allem Auszubildende, denen wir unsere betrieblichen und auch gesellschaftlichen Werte mitgeben können. Nur so gewinnen wir motivierte und kompetente Fachkräfte für die Herausforderungen von morgen.“

Neben der Ehrung der Prüfungsbesten, wurden in diesem Jahr auch wieder drei Auszubildende mit dem Manfred Gebauer-Preis für besondere Leistungen während der Ausbildung geehrt. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem ein ehrenamtliches Engagement, die Mithilfe in gemeinnützigen Einrichtungen, die Förderung und Unterstützung anderer Auszubildender, oder das Erreichen eines herausragenden Prüfungsergebnisses trotz erschwerter Rahmenbedingungen während der Ausbildung. Die drei Preisträger erhalten Geldpreise von 750 bis 1.500 Euro. Unter den zahlreichen Bewerbungen für den Manfred-Gebauer-Preis hat sich die Jury am Ende für Yannik Persch aus Zell unter Aichelberg, vor Abdala Sharbel aus Uhingen und Lena Eisele aus Eislingen durchgesetzt.

Die Ausgezeichneten aus dem Kreis Göppingen:

Ferdinand Bächle (Industriemechaniker, WMF Group GmbH), Daniel Bönde (Pharmakant, Kräuterhaus Sanct Bernhard KG), Tobias Brodbeck und Mert Cetin (beide Werkzeugmechaniker, Allgaier Werke GmbH), Anna Doderer (Kauffrau im Einzelhandel, Kaufland Vertrieb BETA GmbH & Co. KG), Dagmara Dreher (Kauffrau im Einzelhandel, REWE Group), Julia-Isabelle Dreyer (Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen, Deutsche Post AG), Paul Dubrowitsch (Werkzeugmechaniker, Allgaier Werke GmbH), Lena Eisele (Industriemechanikerin, Carl Stahl GmbH), Alessia Gambacorta (Werkzeugmechanikerin, Saxonia-Franke GmbH & Co. KG), Lukas Greiner (Fachinformatiker Systemintegration, Christophsbad GmbH & Co. Fachkrankenhaus KG), Marius Häderle (Elektroniker für Automatisierungstechnik, Schuler Pressen GmbH), Katja Hellwirth (Industriekauffrau, Carl Stahl GmbH), Stefan Hilsenbek (Industriemechaniker, WMF Group GmbH), Luis Kicherer (IT-System-Kaufmann, CTL Computertechnik Michael Lang), Jenny Kleinhans (Industriekauffrau, Kleemann GmbH), Inga Kroter (Fachkraft für Lagerlogistik, Wiedmann & Winz GmbH), Daniel Lang (Industriemechaniker, Schuler AG), Melanie Liebrich (Kauffrau im Einzelhandel, REWE Markt GmbH), Manuel Mast (Kaufmann im Groß- und Außenhandel Fachrichtung: Großhandel, Heer & Werz OHG), Andreas Müller (Industriemechaniker, Emag Maschinenfabrik GmbH), Hendrik Müller (Werkzeugmechaniker, Allgaier-Werke GmbH), Maurice Ohlhauser (Industriemechaniker, WMF Group GmbH), Yannik Persch (Automobilkaufmann, Autohaus Ratzel GmbH), Kai Scheibel (Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, Erni Production GmbH & Co. KG), Dominik Schmid (Fachinformatiker Anwendungsentwicklung, Area-net GmbH), Lena Schreiber (Industriekauffrau, Rampf Machine Systems GmbH & Co. KG), Sara Zeller (Verkäuferin, ALDI GmbH & Co. KG).
24.10.21

 

 

Handballerinnen siegen gegen Mainz

Göppingen. Einen klaren 36:29-Erfolg gegen Mainz haben die Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen am Samstagabend bei ihrem Heimspiel in der EWS-Arena feiern können. Schon das Pausenergebnis (19:12) zeugte von der Dominanz der Göppingerinnen, die mit dem Sieg den vierten Platz in der Tabelle verteidigen.
23.10.21

 

 

Oberliga: Göppingen holt klaren Sieg

Göppingen. Fußball-Oberligist Göppinger SV hat am Samstag das Heimspiel gegen Oberachern klar gewonnen. Die Rot-Schwarzen fegten die Gäste mit 4:1 vom Platz. Göppingen schließt in der Tabelle damit wieder auf die Spitzenplätze auf und belegt nach dem 14. Spieltag Rang vier.
23.10.21

 

 

Auto übersehen

Schorndorf. Am Freitagabend wollte eine 59-jährige Pkw-Fahrerin vom Parkplatz einer Tierbedarfshandlung in der Stuttgarter Straße in Schorndorf auf diese einfahren. Hierbei übersah sie eine auf der Stuttgarter Straße heranfahrende 26-jährige Autolenkerin. Beim Zusammenstoß wurde die 26-Jährige leicht verletzt. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf 8000 Euro.
23.10.21

 

 

Wandel im Filstal: Medzintechnik statt Autoteile?

Kreis Göppingen. Der Wandel in der Automobilindustrie bleibt bei den Zulieferer-Betrieben im Filstal nicht ohne Folgen. Was produzieren, wenn Teile für Motoren und Karosserien nicht mehr benötigt werden? Eine Idee: Die betroffenen Firmen sollten sich dem Bereich Medizintechnik öffnen. Auf dem ersten Medical-Day in der Stadthalle in Göppingen wurden nicht nur erfolgreiche Beispiele aus dem Landkreis aufgezeigt, auch gab es Tipps, wie Unternehmen in dem Bereich zu neuen Kunden kommen können, welche gesetzliche Hürden des gibt und wo die Ansprechpartner sitzen.

Das Filstal mit seiner noch von Maschinenbau und Autozulieferern geprägten Industrie- und Gewerbestruktur steht vor einem Wandel. Damit die Unternehmen eine Zukunft haben, müssen sie nach neuen Märkten Ausschau halten bzw. sich mit neuen Produkten positionieren. Die Wasserstofftechnik ist da ein Beispiel, ein anderes die Medizintechnik. Um die ging es beim Medical-Day in der Stadthalle, der von  einem Initiatoren-Netzwerk (IHK, Kreishandwerkerschaft, Hochschule, Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft, der Göppinger Wirtschaftsförderung und Steinbeis) organisiert wurde. Wie wichtig der Wandel in der heimischen Wirtschaft ist, machte auch Oberbürgermeiser Alex Maier in seinem Grußwort deutlich. Er appellierte an die Unternehmer, aufgeschlossen für neue Ideen zu sein, damit Stadt und Kreis nicht wirtschaftlich abgehängt werden. Die Stadt wolle Firmen, die eue Herausforderungen wagen., gerne unterstützen.

Welche Chancen und Herausforderungen in der Medizin- und Gesundheitstechnik machten in ihrem Vortrag dann Prof. Rainer Würslin, Dr. Till Kaz und Joachim Hiller vom Hochschul-Campus Göppingen deutlich. Anschaulich schilderten sie Prozesse der Umstrukturierung und möglicher Begleitung durch wissenschaftlich arbeiten seitens der Studenten.

Dass der Wandel vom klassischen Maschinenbauunternehmen zum Produzenten in der Medizintechnik gelingen kann, schilderte Oliver Schweizer von der Schweizer Feinwertechnik in Bad Boll. Das Unternehmen, das einst als Zerspaner sein Geld Verdienste, kam über eine Kundenanfrage zur Medizintechnik und hat sich inzwischen darauf vollständig spezialisiert. Schweizer fertigt inzwischen jährlich u.a. 100 000 Dentalimplantate aus Titan.  Markus Uttikla vom TZM in Göppingen zeigte an einem Beispiel auf, wie der Weg vom Automobilzulieferer zum Hersteller von Medizintechnik geht. Die Corona-Pandemie hat bei Huber Automotive in Mühlhausen der Medizintechnik einen Schub verpasst- das Unternehmen erstellte stationäre und später auch mobile Test- und Impfstationen inklusive der dafür erforderlichen Datenverarbeitung. Inzwischen wurde die Huber Health Care als eigenständiges Unternehmen der Firmengruppe angegliedert und zählt dort schon 200 Mitarbeiter.

Wo Technik im klinischen Alltag helfen kann, zeigten Gerald Mauritz und Tobias Axel Flitsch, Pfleger im Christophsbad anhand zahlreicher kleiner Beispiele auf. Vieles davon gebe es bereits schon auf dem Markt, jedoch nicht speziell für Kliniken. Wie individuelle und technikunterstütztes Wohnen im Alter möglich ist, zeigte Dagmar, Vorstandsmitglied der Wilhelmshilfe auf. Man habe in Bartenbach Seniorenwohnungen entsprechend ausgestattet, um Erfahrungen zu sammeln und um festzustellen, wie sehr der Einsatz von künstlicher Intelligenz das Leben der Senioren aber auch die Arbeit von Pflegekräften erleichtert.

Leonid Poliakov von Teamviewer überraschte mit einer „halben Brille“, die vor allem für Pflegekräfte und Ärzte gedacht ist. In die Brille integriert ein kleiner Bildschirm, auf den die jeweiligen Patientendaten ausgerufen werden können. Zudem können neue Werte, die vom Patienten erfasst werden müssen, gespeichert werden, was am Ende die Dokumentation erleichtere. Zudem hätten die Pfleger stets bei Hände frei und müssten nicht Aktenmappen mit sich herumtragen. Rainer Häflele. Geschäftsführer vom gleichnamigen Sanitäranbieter, zeigte an verschiedenen Beispielen auf, wie sich das Badezimmer vom einstigen Waschraum  über die Wellnessoase hin zu einem Gesundheitsbereich entwickelt und sich damit auch das Berufsbild des Sanitärhandwerkers verändert. Enes Baskal von der Barmer Ersatzkasse machte zum Abschluss deutlich, wie Produkte im Bereich der Medizintechnik in die Kataloge der Leistungsangebote der Krankenkassen kommen und wer die jeweiligen Verhandlungspartner sind.

Der Medical-Day, so betonten die Göppinger Wirtschaftsförderin Christina Kumpf und WIF-Geschäftsführer Rainer Lohse, soll ein Auftakt sein, die Medizintechnik im Kreis thematisch zu etablieren. Nun sollen sich zu verschiedene Arbeitskreise bilden und das Thema weiter vorantreiben. Für Herbst 2022 ist ein weiterer Medical-Day geplant.
22.10.21

 

 

Im Maschinenbau fehlen Ingenieure

Esslingen/Göppingen. Geht dem Maschinenbau der Nachwuchs aus? Drei Tage lang haben rund 35 Vertreter aus Hochschulen für angewandte Wissenschaften an der Hochschule Esslingen über dieses Thema diskutiert. Der Fachbereichstag Maschinenbau hat zur bundesweiten Fachtagung und Mitgliederversammlung nach Esslingen eingeladen. Fazit der Professoren: „Ohne ausreichend Ingenieurinnen und Ingenieure wird es keinen wirtschaftlichen Erfolg und keinen Umbau zu einer ökologischen Marktwirtschaft geben“, sagt die Vorsitzende des Fachbereichstags Maschinenbau, Prof. Dr.-Ing. Monika Greif.

Sinkende Studienanfänger-Zahlen – damit sind viele Studiengänge im Maschinenbau derzeit bundesweit konfrontiert. Neben kurzfristigen Ursachen – die Corona-Pandemie beispielsweise – gibt es viele langfristige Entwicklungen, die nicht vom einzelnen Standort beeinflussbar sind. Zu den Gründen gehören eine allgemeine Zurückhaltung gegenüber den als schwierig geltenden technischen Studiengängen, aber auch ein Imageverlust durch den Dieselskandal sowie der sich abzeichnende Strukturwandel in der Industrie – vor allem der Automobilindustrie.

Als paradox empfindet es Prof. Greif, dass junge Menschen zwar einerseits die Energie- und Verkehrswende fordern, aber andererseits den Maschinenbau nicht als entscheidendes Handwerkszeug erkennen. „Jede Windkraftanlage, jede Solarzelle benötigt bei der Entwicklung und Produktion Maschinenbauer“, so Prof. Greif.

Werden in Zukunft tatsächlich dramatisch weniger Maschinenbau-Ingenieure benötigt? „Dies ist keineswegs der Fall“, unterstreicht auch der Organisator der Tagung, Prof. Dr. Alexander Friedrich von der Hochschule Esslingen. „Wir verdanken unseren Wohlstand nicht Google & Co, sondern realen Produkten“, fasst der Maschinenbau-Professor zusammen. „Selbstverständlich müssen diese Produkte durch Software und künstliche Intelligenz in ihrem Nutzen gesteigert und auf ein neues Niveau gehoben werden“, so Prof. Friedrich. „Maschinenbau ist nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung“, ergänzt auch Tanja Hasenjäger, Masterstudentin im Maschinenbau der Hochschule Esslingen, in einer Podiumsdiskussion.

Die Fachtagung will angesichts der Komplexität keine einfachen, handgestrickten Lösungen präsentieren. Sondern die Expertinnen und Experten aus den bundesweiten Hochschulen für angewandte Wissenschaften haben aufbauend auf einer Analyse der aktuellen Situation, Inputs von kompetenter Seite und guten Beispielen Lösungsansätze entwickelt und vertieft.

Das Fazit der Tagung fasst Prof. Greif zusammen: „Das Thema hat eine nationale Dimension. Wir benötigen Bündnispartner für eine konzertierte Aktion der Industrie, der Verbände und Netzwerke, der technisch-wissenschaftlichen Vereine, der Politik, der Schulen und der Hochschulen des Landes für eine Imagekampagne. Nur so können wir mehr junge Frauen und Männer für ein Ingenieurstudium gewinnen. Wenn es uns nicht gelingt, genügend Nachwuchs auszubilden, wird uns das bremsen.“
22.10.21

 

 

Mit OP-Roboter Teil der Lunge entfernt

Kreis Göppingen. An der Klinik am Eichert in Göppingen wurde erstmals eine Lungenteilresektion mit Hilfe des Operationssystems da Vinci durchgeführt. Die Patientin hat den Eingriff sehr gut überstanden und ist inzwischen wieder zu Hause.

Als die Klinik 2019 einen da Vinci-Operationsroboter anschaffte, waren die Thoraxchirurgen der Klinik am Eichert von Beginn an als Nutzer dabei. Zwerchfellraffungen, Tumorentfernungen am Mediastinum (Mittelfellraum) oder die Thymektomie (Entfernung der Thymusdrüse) sind Eingriffe, die heute von ihnen routinemäßig mit Roboterunterstützung durchgeführt werden. Hinzugekommen ist nun ein weiterer diffiziler Eingriff im Brustraum: die Teilresektion einer Lunge. „Zum ersten Mal haben wir hier in Göppingen die Teilentfernung einer Lunge mit Hilfe des da Vinci-Roboters durchgeführt“, freuen sich die Thoraxchirurgen Dr. Bernhard Keim und Dr. Thomas Kyriss, die gemeinsam den chirurgischen Teil des Zentrums für Pneumologie und Thoraxchirurgie leiten. „Die Patientin mit einem frühen Stadium eines Lungenkarzinoms hat die Operation sehr gut überstanden, sie konnte schon eine Woche nach dem Eingriff die Klinik verlassen“, so Dr. Kyriss. Rund zweieinhalb Stunden hat die Operation gedauert, bei der circa 20 Prozent der Lunge entfernt wurden.

Durch den Operationsroboter hat der Chirurg viel bessere Sicht im Körper des Patienten. Durch die Optik entsteht außerdem ein dreidimensionales Bild, was die Orientierung im Körper erleichtert. Zudem verleihen die Instrumente des Roboters dem Chirurgen, der die Operation steuert, eine Beweglichkeit, die weitaus größere ist als die der menschlichen Hand. Dennoch stellen Operationen mit einem Robotersystem wie dem da Vinci-System besondere Anforderung an die Qualifikation der Chirurgen. Dr. Keim und Dr. Kyriss haben deshalb im Vorfeld der Operation auch spezielle Trainings für diesen besonderen Eingriff absolviert. Der Eingriff selbst wurde dann in der Klinik am Eichert in Göppingen von ihrem Trainer Dr. Danjouma Cheufou, Chefarzt der Thoraxchirurgie an der Missioklinik in Würzburg, begleitet.

Im Zentrum für Pneumologie und Thoraxchirurgie der Klinik am Eichert werden schon seit langem regelmäßig Lungenoperationen durchgeführt. „Nach der erfolgreichen Premiere werden wir nun bei unseren künftigen Eingriffen ebenfalls das da Vinci-System einsetzen“, sagt Dr. Keim.
22.10.21

 

 

Straßenbauer sperren B 10

Süßen/Gingen. Am Montag 25.Oktober, führt die Straßenmeisterei Geislingen Unterhaltungsarbeiten an der B 10 durch, die nicht unter Verkehr durchgeführt werden können. Dazu wird die B 10 zwischen den Anschlussstellen Süßen und Gingen in Fahrtrichtung Ulm tagsüber voll gesperrt. Die Arbeiten im Straßenbereich beginnen um 9.30 Uhr und dauern bis zum Nachmittag- Eine Umleitung über die parallel verlaufende L 1214 durch Gingen wird eingerichtet.  Das Straßenbauamt der Landkreise Esslingen und Göppingen bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
22.10.21

 

 

Feuer in einer Gaststätte

Schwäbisch Gmünd. Am Donnerstag um kurz vor 21 Uhr wurde ein Brand in einer Gaststätte in der Rechbergstraße gemeldet. Das Feuer, das wohl aufgrund eines technischen Defektes eines Gerätes im Toilettenbereich ausbrach, konnte durch die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd, die mit fünf Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften vor Ort kamen, schnell gelöscht werden. Der entstandene Schaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt.
22.10.21

 

 

Einbrecher nimmt Bares mit

Böhmenkirch. Durch ein offenes Fenster kam ein Unbekannter am Mittwoch oder Donnerstag in Böhmenkirch. Zwischen 22.30 und 8.15 Uhr war der Einbrecher in der Wörnaustraße. Er versuchte an einer Wirtschaft die Tür aufzubrechen. Die war jedoch zu stabil. Er fand ein offenes Fenster. So kam der Unbekannte ins Innere. Dort suchte er Brauchbares. Er fand Geld und nahm es als Beute mit. Anschließend flüchtete der Einbrecher. Seine Spuren blieben an dem Tatort zurück. Sie geben den Ermittlern vom Polizeiposten Böhmenkirch (07331 93270) erste Hinweise auf den Unbekannten.
22.10.21

 

 

Kleinbus rammt Pkw: Drei Verletzte

Geislingen. Drei Verletzte sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls von Donnerstag in Geislingen.  Gegen 16.30 Uhr fuhr eine 52-Jährige in der Längentalstraße in Richtung Heidenheim. Vermutlich aufgrund einer akut aufgetretenen Gesundheitsstörung kam die Lenkerin des Klein-Busses auf die Gegenfahrbahn. Dort war ein 26-Jähriger mit seinem Pkw unterwegs. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Die 52-Jährige und die sechsjährige Mitfahrerin trugen bei dem Unfall leichte Verletzungen davon. Sie kamen, wie auch der leicht verletzte Pkw-Fahrer, in Krankenhäuser. Die Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Abschlepper bargen sie. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 13.000 Euro.
22.10.21

 

 

Start zwischen Asahi Dojo und Kinderhaus

Schwäbisch Gmünd (sv). Die neue Kooperation zwischen dem Kinderhaus Josefstraße und dem Verein Asahi Dojo Schwäbisch Gmünd wurde gestartet. In zwei Gruppen üben 25 Kindergartenkinder des Kinderhaus Josefstraße am Freitagvormittag nun fleißig in der Canisius-Sporthalle. Im Frühjahr 2021 hatte die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd, Amt für Bildung und Sport, alle Gmünder Sportvereine auf das Projekt des Württembergischen Landessportbundes (WLSB) „Kooperation Kindergarten und Verein“ aufmerksam gemacht. Ziel des Projektes ist es, Kinder in ihrer motorischen, kognitiven und sozial-emotionalen Entwicklung und in ihrer Persönlichkeit zu fördern und die Zusammenarbeit von Sportvereinen und Kindertageseinrichtungen zu unterstützen. Ricardo Pfordt, 1. Vorsitzender des Asahi-Dojo Schwäbisch Gmünd., Physio-Therapeut und B-Trainer Breitensport, leitet diese Kooperationsstunden.
Die Freude und der Spaß an der Bewegung steht auch für Hella Görge, Leitung des Kinderhaus Josefstraße im Vordergrund der Kooperation. Die Kooperation „Kindergarten und Verein“ zwischen dem Asahi Dojo Schwäbisch Gmünd und dem Kinderhaus Josefstraße wird im Kitajahr 2021/22 vom WLSB gefördert und bezuschusst. „Wir freuen uns sehr über diese hoffentlich langjährige Kooperation“, so Görge.
22.10.21

 

 

Roßwälden: Bushaltestellen fallen weg

Ebersbach. Aufgrund der Baustelle in der Dorfstraße in Roßwälden müssen die Bus-Haltestellen „In den Messwiesen“ und „an der Kirche“ entfallen, da es sich bei dem morgendlichen Schulbus um einen Gelenkbus handelt und dieser nun keine Wendemöglichkeit hat. Die einzige Ersatzhaltestelle die aufgrund der Baumaßnahmen eingerichtet werden kann, ist vorrübergehend in der Dorfstraße Kreuzung Amselweg/Brühlstraße.

Die Einrichtung einer weiteren Haltestelle wird derzeit mit Hochdruck geprüft. Diese Maßnahme ist vorrübergehend, sobald es Änderungen gibt, werden diese umgehend mitgeteilt.

Seit Montag haben die vorbereitenden Arbeiten im Bereich Dorfstraße/Erschließung Unterer Morgen begonnen. Nächste Woche wird die Dorfstraße zwischen Einmündung Brühlstraße und Friedhofsweg gesperrt. Fußgänger können den westlichen Gehweg in der Dorfstraße weiterhin benutzen. Der Pkw-Verkehr wird über die Brühl- und Talstraße umgeleitet. Die Bushaltestelle in der Dorfstraße entfällt. Es wird gebeten, die Bushaltestelle in der Dorfstraße Kreuzung Amselweg/Brühlstraße aufzusuchen.

Ab Montag, 25.Oktober, wird zuerst der Wasserschacht im Einmündungsbereich Friedhofsweg hergestellt, damit die Wasserleitung in der Brühlstraße stillgelegt und ausgebaut werden kann. Die betroffenen Häuser werden, bis die neue Wasserleitung wieder intakt ist, notversorgt. Auch werden die Stichstraßen ins zukünftige Neubaugebiet mit Abwasserkanal und Wasserleitung erschlossen. Der Oberboden wird abgeschoben und die Baustelleneinrichtung positioniert. Danach beginnen die eigentlichen Tief- und Straßenbauarbeiten in der Dorfstraße. Es ist vorgesehen, die Dorfstraße bis Mitte Dezember 2021 wieder für den Verkehr freizugeben, sofern es die Witterung zulässt. Anschließend werden die weiteren Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet durchgeführt. Diese Maßnahme soll bis Juli 2022 abgeschlossen sein.
22.10.21

 

 

Sturm hält Polizei auf Trab

Kreis Göppingen. Am Donnerstag verzeichnete das Polizeipräsidium Ulm zwischen 6 und 12 Uhr etwa 40 Einsätze im Zusammenhang mit dem Sturm. Ein Schwerpunkt lag dabei im Landkreis Göppingen. Vor allem umgestürzte Bäume, Zäune, Verkehrszeichen und umherfliegende Teile beschäftigten die Einsatzkräfte. Ersten Erkenntnissen nach kamen keine Personen zu Schaden.
21.10.21

 

 

Räuber kommt nicht an Rucksack

Göppingen.  Ohne Beute blieb ein Unbekannter bereits am Dienstag in Göppingen. Wie die Polizei mitteilt, lief eine 24-Jährige gegen 7.45 Uhr auf der Fußgängerbrücke der Jebenhäuser Straße. Die Frau war in Richtung Krankenhaus unterwegs, als sich von hinten ein Mann näherte und sie begrapschte. Er zog sie an den Haaren und versuchte, der Frau den Rucksack zu entreißen. Die Frau reagierte: Sie wehrte sich und traf den Mann im Gesicht. Anschließend lief sie davon. Der Täter wird auf etwa 30 Jahre und eine Größe von ungefähr 180 cm geschätzt. Er soll dunkle Haare haben und bei der Tat einen schwarzen Hoodie getragen haben. Jetzt dürfte er eine Verletzung im Gesicht haben. Die Göppinger Polizei (07161/632360) hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht den Täter.
21.10.21

 

 

Automat aufgebrochen

Böhemkirch./ Am Dienstag beschädigte ein Unbekannter einen Automaten in Böhmenkirch. Gegen 23 Uhr versuchte ein Unbekannter einen aufgestellten Wurstverkaufsautomaten an einem landwirtschaftlichen Hof aufzubrechen. Seine Bemühungen führten nicht zum Erfolg. Daraufhin schlug er eine Scheibe ein. Aus dem Automaten nahm er Wurstdosen, die er jedoch wieder wegwarf. An das Bargeld gelangte er nicht. Zurück blieb ein Schaden von etwa 1 500 Euro.
21.10.21

 

 

Göppingen bietet Bühne für Landes-Musik-Festival

Göppingen. In Göppingen findet am 2. Juli das 24. Landes-Musik-Festival unter dem Motto „Klingende Vielfalt“ statt. Die Stadt Göppingen hatte sich beworben und holt das größte Festival der Amateurmusik im Land zum ersten Mal in die Hohenstaufenstadt. Veranstaltet und organisiert wird das Festival vom Landesmusikverband Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Blasmusikverband Baden-Württemberg. 

Bis zu 3.000 Mitwirkende aus Musikvereinen und Chören werden zum Festival erwartet, die auf mehreren Open-Air-Bühnen und -Spielflächen die ganze Vielfalt der Amateurmusik präsentieren. Die Ensembles kommen aus ganz Baden-Württemberg und darüber hinaus. „Ich freue mich sehr, dass Göppingen 2022 zur Bühne für das Landes-Musik-Festival wird. Göppingen verfügt über eine attraktive Innenstadt mit schönen Plätzen und einladender Gastronomie, die dem Landes-Musik-Festival einen idealen Rahmen geben werden. Zudem feiert die städtische Jugendmusikschue ihren 50. Geburtstag. „Ich freue mich sehr, dass Göppingen 2022 zur Bühne für das Landes-Musik-Festival wird. Göppingen verfügt über eine attraktive Innenstadt mit schönen Plätzen und einladender Gastronomie, die dem Landes-Musik-Festival einen idealen Rahmen geben werden. Zudem feiert die städtische Jugendmusikschule 2022 ihr 50-jähriges Jubiläum, ein wunderbarer Anlass für ein Festwochenende in der Hohenstaufenstadt“, freut sich der Göppinger Oberbürgermeister Alex Maier. 

Am Vorabend des Festivals findet ein Open-Air-Konzert der Jugendmusikschule statt, mit dem das Festwochenende beginnt und das Musikschuljubiläum festlich beleuchtet wird. Es musizieren das Göppinger Jugendsinfonieorchester, die Jugendkapelle und das Städtische Blasorchester Göppingen. Beide Blasorchester sind in die Jugendmusikschule integriert und seit vielen Jahren Mitglied im Blasmusikverband Baden-Württemberg. „Da schließt sich der Kreis der Veranstalter über die Göppinger Jugendmusikschule. Wir als Blasmusikverband Baden-Württemberg sehen das als gutes Vorzeichen für das gemeinsam mit dem Landesmusikverband ausgerichtete Landes-Musik-Festival 2022“, so der Präsident des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg, Guido Wolf, MdL.

Traditionell wird das Festival durch ein regionales Ensemble eröffnet. Im Anschluss wird die Conradin-Kreutzer-Tafel an Vereine mit mindestens 150 Jahre währender Vereinsgeschichte verliehen. Die Tafel ist gestiftet vom Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg. Neben zahlreichen Auftritten von Ensembles aller Art und Stilrichtungen wird es ein Mitmachprogramm für Kinder und Jugendliche geben. Außerdem wird das Thema „Vielfalt“ im Vordergrund stehen. So sind zum ersten Mal auch interkulturelle Tanz- und Folkloregruppen ausdrücklich eingeladen. „Wir gehen jetzt voller Optimismus an die Planung des Festivals, bei dem die vielen Facetten der baden-württembergischen Amateurmusik zur Geltung kommen werden. Die Corona-Zeit haben wir genutzt, um uns organisatorisch neu aufzustellen und sind nun bestens dafür gewappnet, ein wundervolles Festival zu gestalten“, berichtet der Präsident des Landesmusikverbandes Baden-Württemberg, Christoph Palm.

Bis zum 31.Jnauar können sich Ensembles über die Webseite www.landesmusikfestival.de für einen Auftritt auf den offenen Bühnen bewerben. Eingeladen sind alle Ensembles der Amateurmusik, sowohl instrumental als auch vokal, aus Baden-Württemberg und darüber hinaus.
21.10.21

 

 

Haus nach Waffen durchsucht

Albershausen. Am Mittwoch durchsuchte die Polizei ein Haus in Albershausen. Zur Mittagszeit betrat die Polizei mit einem Durchsuchungsbeschluss das Grundstück in Albershausen. Bei dem 73-jährigen Bewohner bestand der Verdacht, dass er im Besitz einer Schusswaffe sein könnte. Zeugen wollten ihn in der Vergangenheit des öfteren mit einer Schrotflinte im Garten gesehen haben wollen. Eine entsprechende Waffenerlaubnis hatte der Mann nicht. Da nicht auszuschließen war, dass er tatsächlich im Besitz einer scharfen Schusswaffe sein könnte, kamen auch ein Spezialeinsatzkommando zum Einsatz. Bei der Durchsuchung konnte keine scharfe Schusswaffe aufgefunden werden. Die Polizei fand in dem Haus Pfeffersprays, Elektroschocker und eine Schreckschusswaffe. Den Mann brachte die Polizei auf ein Polizeirevier. Aufgrund seines psychisch angeschlagenen Gesundheitszustandes brachte die Polizei ihn in ein Krankenhaus.
21.10.21

 

 

Neuer Chef bei der Geislinger Polizei

Geislingen. einer Feierstunde setzte Polizeipräsident Bernhard Weber am Mittwoch Polizeirat Wolfram Bosch als neuen Leiter des Polizeireviers Geislingen in sein Amt ein. Gleichzeitig dankte er Erstem Polizeihauptkommissar Dieter Taller für sein Engagement. Nach dem Weggang von Polizeioberrat Jens Rügner leitete er das Polizeirevier seit März dieses Jahres kommissarisch und kehrte nun zum Polizeirevier Göppingen als Leiter der dortigen Führungsgruppe und stellvertretender Revierleiter zurück.

 Polizeipräsident Weber betonte, dass Polizeireviere in der Sicherheitsarchitektur der Polizei des Landes einen wichtigen Baustein darstellen. Die dort tätigen Beamten verrichten rund um die Uhr Dienst und sind wichtige und vielfach auch die ersten Ansprechpartner für die Bevölkerung. Diese Polizistinnen und Polizisten sind in der Regel die ersten Polizeikräfte, die an einem Ereignisort eintreffen. Sie sind daher auch für die ersten und damit oft weichenstellenden Maßnahmen in vielmals komplexen Einsatzlagen verantwortlich.

Wolfram Bosch (32) trat 2009 in die Polizei des Landes Baden-Württemberg ein. Nach seiner Grundausbildung studierte er von 2010 bis 2013 an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen. 2013 wurde Bosch zum Polizeikommissar ernannt und zur damaligen Polizeidirektion Heidenheim versetzt, wo er bei der Verkehrspolizei und beim Polizeirevier Heidenheim seinen Dienst verrichtete. 2014 wechselte er in den Streifendienst des Polizeireviers Ulm-Mitte. Ab 2016 sammelte er Erfahrung bei verschiedenen Stationen innerhalb des Polizeipräsidiums Ulm und beim Innenministerium Baden-Württemberg. Von 2019 bis 2021 absolvierte er das Studium für den höheren Polizeivollzugsdienst an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster. Im Oktober 2021 wurde er zum Polizeirat ernannt.

Das Polizeirevier Geislingen ist eines von zwölf Revieren des Polizeipräsidiums Ulm. Knapp 60 Mitarbeiter betreuen zwölf der 38 Gemeinden des Landkreises Göppingen. Dort sorgen sie für die Sicherheit von etwa 63.000 Menschen, die im 288 Quadratkilometer großen Zuständigkeitsbereich leben. Zum Revier Geislingen gehören die Polizeiposten Böhmenkirch, Deggingen und Kuchen. 2.189 Straftaten verzeichnete die Kriminalstatistik im Jahr 2020 für diesen Bereich, von denen 60 Prozent aufgeklärt wurden. Die Kriminalitätsbelastung liegt mit 3.437 Straftaten je 100.000 Einwohner deutlich unter dem Durchschnitt des Polizeipräsidiums Ulm (4.242) und des Landkreises Göppingen (4.306).  Im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers ereigneten sich im Jahr 2020 insgesamt 687 Verkehrsunfälle, davon 169 mit Verletzten.
21.10.21

 

 

Viele Ausflüge beim Pessac-Besuch

Göppingen. In den letzten zwei Jahren konnten pandemiebedingt keine persönlichen Begegnungen von Mitgliedern der Partnerschaftsvereine „Freunde Göppingen-Pessac“ und des „Comité de Jumelage“ in Pessac stattfinden. Für Oktober 2020 musste das Bierfest in Pessac und in diesem Jahr das geplante Weinfest in Göppingen abgesagt werden. Um die Freundschaft neu zu beleben und sich persönlich wieder zu begegnen, zum Teil kennen zu lernen,  haben wir diese Kurzreise nach Pessac organisiert. Nun fuhr eine Delegation von acht Mitgliedern nach Pessac. Dort erwartete die Gäste aus Göppingen ein umfangreiches Programm.  Am Samstag ging es nach Arcachon, wo bei herrlichem Wetter der Blick auf den Ozean, auf die Austernbänke der Bucht und die zahllosen Segelboote einen wunderbaren Eindruck vermittelte. Am Abend fand ein kleines Fest statt.  Viele Mitglieder des Partnervereins hatten köstliche Spezialitäten der Region und natürlich Wein mitgebracht. Es wurde ein lustiger Abend mit vielen guten Gesprächen und neuen Kontakten.  Am Sonntag haben die französischen Freunde uns  in die „Bassins de Lumière“ eingeladen. Hier wird impressionistische Kunst mit 360 Grad an die Wände, den Boden, die Decke gezaubert. Der Besuch eines Weinguts durfte natürlich nicht fehlen. Das „Château Picque Caillou“ produziert im Stadtgebiet von Pessac den berühmten Pesssac-Léognan.  Nach einer Führung durch die Weinberge lud der Besitzer zur Verkostung ein.  Am Nachmittag wurde  die Cité Frugès, eine in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts von Le Corbusier entworfene und realisierte Arbeitersiedlung in Pessac besucht. Dieses Viertel gehört zum Unesco-Weltkulturerbe und wirkt in seiner Bauhaus-Architektur selbst für heutiges Verständnis revolutionär. Den Abschluss des Besuchs bildete ein Empfang im Rathaus. Der stellvertretende Bürgermeister leitete seine kleine Rede  in deutscher Sprache ein. Er betonte das große Interesse, das die Verwaltung an der Freundschaft Göppingen-Pessac hätte. Der Abend fand in entspannter Atmosphäre statt. 
21.10.21

 

 

Viele Bauern leben von Agrarsubventionen aus Brüssel

Ostalbkreis. Wie beeinflusst Europa die Landwirtschaft auf der Ostalb? Dieser Frage ging am eine Podiumsdiskussion des Euro-Point Ostalb im Landratsamt in Aalen nach. Ministerialdirektorin Grit Puchan vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg stellte in ihrer Einführung dar, dass zukünftig ein deutlich höherer Teil der Gelder für Landwirte an umweltfreundliche Maßnahmen geknüpft sein wird. In der anschließenden Diskussion verdeutlichte Hubert Kucher, Vorsitzender des Bauernverbands Ostalb-Heidenheim, dass rund die Hälfte des Einkommens landwirtschaftlicher Betriebe aus europäischen Agrarsubventionen stamme. Diese Abhängigkeit zeige auch, dass man in der Landwirtschaft heute nicht mehr von der Produktion alleine leben könne. Er kritisierte dabei die Marktmacht der vier großen Lebensmitteleinzelhändler in Deutschland, die der Landwirtschaft ihre Bedingungen auferlegen würden.  Hier hakte Robert Gampfer, Referent für Umwelt und Landwirtschaft von der Europäischen Kommission in Berlin, ein: Die Europäische Kommission mache sich mit der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ daran, das Lebensmittelsystem zu modernisieren und insbesondere die Position der Landwirtschaft im Marktgefüge zu stärken. Er verdeutlichte zudem, dass die EU-Agrarsubventionen ein Ausgleich der Leistung der Landwirte für mehr Biodiversität seien – eine Dienstleistung, die über den freien Markt nicht vergütet werde.

Professorin Dr. Christine Wieck von der Universität Hohenheim erklärte, dass die Lebensmittelpreise am Weltmarkt gebildet würden und die Landwirte für den Lebensmitteleinzelhandel quasi austauschbar seien. Die deutschen Konsumenten seien im Vergleich besonders für Tierwohl und Umweltschutz sensibilisiert. Diese gesellschaftlichen Strömungen nehme zunehmend der Einzelhandel auf und bestelle die entsprechenden Produkte, worauf insbesondere die deutsche Landwirtschaft reagieren müsse – wobei der Handel eventuellen Mehrbedarf aus andere Ländern mit weniger hohen Standards zukaufe.  Angesichts dieses hohen Einflusses des Lebensmittelhandels auf den Verdienst und die Produktionsbedingungen der Landwirte appellierte Ministerialdirektorin Puchan an die Verbraucher, bewusste Kaufentscheidungen zu treffen und regional einzukaufen. Nur so wisse man, was man auf dem Teller habe und sorge für Wertschöpfung direkt vor Ort.
21.10.21

 

 

Polizei: Revierchef im neuen Amt begrüßt

Schorndorf. der neue Leiter des Polizeireviers Schorndorf offiziell in sein Amt eingesetzt. Seinen Dienst in Schorndorf hatte Marc Henninger bereits am 1. Oktober begonnen und folgt damit auf Markus Jatzko, der Anfang des Jahres zum Landespolizeipräsidium nach Stuttgart wechselte. Gemeinsam mit Polizeipräsident Reiner Möller hießen Oberbürgermeister Matthias Klopfer und Erster Bürgermeister Thorsten Englert den Neuen im Kreise seiner Mitarbeiter willkommen.

„Ich danke für 15 Jahre Zusammenhalt, für ein gutes Miteinander und einen guten Informationsaustausch“, begann Klopfer seine Ansprache. „Genau wie ich, finden Sie, Herr Henninger es wunderbar, sich vor Ort um Menschen zu kümmern. Die Schorndorfer Polizei leistet Herausragendes. Ich wünsche Ihnen Gelassenheit und einen guten Start.“
Henninger, der zuvor beim Landespolizeipräsidium tätig war, erzählte, dass sein Weg in den höheren Polizeidienst immer begleitet wurde von dem Wunsch einmal ein Revier zu leiten. „Daher freue ich mich sehr, nun hier stehen zu dürfen.“ Führen heißt für ihn Gespräche führen, ihm sei wichtig, die Potenziale seines Teams zu erkennen, zu fördern und davon zu profitieren. „Sicherheit“, so Henninger, „ist ein Produkt der Zusammenarbeit von Polizei, Justiz, Stadt und Rettungskräften.“
21.10.21

 

 

Viele Bürger-Ideen für mehr Fotovoltaik

Schorndorf. Wie bekommen wir schneller und mehr Fotovoltaik auf Schorndorfs Dächer? Darüber haben 25 Bürger im Klima-Bürgerrat diskutiert. Die Ergebnisse und insgesamt 60 Empfehlungen, die in wechselnden Arbeitsgruppen ausgearbeitet wurden, hat die Gruppe Klimaentscheid Schorndorf Oberbürgermeister Matthias Klopfer überreicht. Dieser zeigte sich begeistert von der großen und durchweg positiven Resonanz der Teilnehmer und ließ sich von der angeregten Diskussion berichten.

Für den ersten Klima-Bürgerrat im Rems-Murr-Kreis wurden 500 Bürger per Zufallsauswahl über das Melderegister eingeladen, mit dem Ziel, 25 Teilnehmer dazu zu gewinnen, sich einen ganzen Tag lang mit dem Thema Fotovoltaik zu beschäftigen. Diese Zahl bildet die Vielfältigkeit der Stadtgesellschaft in ausreichender Weise ab, um zu relevanten Empfehlungen zu gelangen.
In insgesamt vier Arbeitsrunden wurde an verschiedenen Fragestellungen zu den Themen Information, Hilfestellung, Wirtschaftlichkeit und Gemeinwohl gearbeitet. Zu Beginn jeder Arbeitsrunde gab es ein Expertenbriefing. Unter anderem ging es um die Frage, welche Unterstützung die Menschen benötigen würden, damit sie sich für das Thema Fotovoltaik auf dem eigenen Dach interessieren. Hier soll die Stadt eine proaktive Beratung übernehmen und zentrale Anlaufstelle für rechtlichen Fragen sein. Bei der Umsetzung einer eigenen Fotovoltaikanlage wünsche man sich einen Ansprechpartner, der von Anfang bis Ende die Interessierten begleitet.
OB Klopfer sicherte der Gruppe Klimaentscheid zu, dass die Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität in den nächsten Tagen und Wochen die Ergebnisse und Empfehlungen des Klima-Bürgerrats sichten und auswerten werde. „Mit der Idee für diese Form von Bürgerbeteiligung sind Sie bei mir offene Türen eingerannt. Ich wünsche mir, dass es auch in Zukunft noch viele Möglichkeiten für diese aktive Beteiligung der Bürger am Stadtgeschehen gibt“, sagte Klopfer.
Bis 2035 will Schorndorf klimaneutral sein. Um dieses Ziel zu erreichen müssen alle mit anpacken. „Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, betonte Diana Gallego Carrera, Leiterin der Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität. „Fotovoltaik auf den Dächern ist ein wichtiger Hebel, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren.“ Umso wichtiger sei daher der Dialog und eine regelmäßige Form der Bürgerbeteiligung. Gerhard Schmid-Bleile, der als Teilnehmer beim Klima-Bürgerrat dabei war, hatte nicht lange gezögert, als die Einladung in seinem Briefkasten lag. „Ich finde das Instrument der Bürgerbeteiligung sehr spannend und habe mir nach dem Veranstaltungstag gleich einen Termin vorgenommen, um noch mehr über das Thema Fotovoltaik zu erfahren.“
21.10.21

 

 

Polizei nimmt berauschte Autofahrer ins Visier

Dornstadt.  Zahlreiche nicht mehr fahrtaugliche Autofahrer ertappte die Polizei am Mittwoch auf der B10. Zwischen 13 und 19 Uhr hatte die Polizei an der B10 auf Höhe Dornstadt eine Kontrollstelle eingerichtet. Den Schwerpunkt setzten die Polizisten auf Fahrzeuglenker die unter dem Einfluss von Drogen standen. Insgesamt kontrollierte die Polizei 130 Fahrzeuge und 161 Personen. Bei insgesamt 16 Fahrzeuglenkern bestand der Verdacht, dass sie unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen. Sie mussten alle ihre Fahrzeuge stehen lassen und eine Blutprobe abgeben, so wie ein 24-jähriger Autofahrer. Den stoppten die Polizisten gegen 17 Uhr. Bei mehreren Personen entdeckte die Polizei noch geringe Mengen an Drogen. Insgesamt stellten sie acht Gramm Marihuana und zwei Gramm Amphetamin sicher.
21.10.21

 

 

Arbeiten im mobilen Büro

Kreis Göppingen. Bei den Frauenwirtschaftstagen im Landkreis Göppingen fanden als digitale Veranstaltung unter dem Motto “Challenge Vereinbarkeit – Challenge Homeoffice” statt.  Das Organisations-Team im Landkreis Göppingen, bestehend aus den Gleichstellungsbeauftragten von Stadt und Landkreis Göppingen, der Wirtschaftförderung der Stadt Göppingen, der Agentur für Arbeit Göppingen, der Staufen Arbeits- und Beschäftigungsförderung gGmbH, dem Regionalbüro für berufliche Fortbildung Esslingen sowie der Kontaktstelle Frau und Beruf Stuttgart lenkte damit den Blick auf aktuelle Herausforderungen rund um das Thema Homeoffice. Es waren zwei Referentinnen zum Vortrag und Workshop geladen. Beim Vortrag von  Manuela Reik (Diplom- Betriebswirtin, Beraterin, Coach und Leadership Trainerin)  ging es vor allem um Mobiles Arbeiten und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen. Hier wurde das hybride Arbeiten sowie das vollständige Arbeiten im Homeoffice näher beleuchtet und die Teilnehmerinnen konnten wertvolle Impulse mitnehmen.  Abgerundet wurde die Veranstaltung von dem Workshop der Referentin Astrid Windfuhr (Kommunikationstrainerin, Coach und Image-Beraterin), die das Selbst-Marketing im Online-Meeting beleuchtete. Hier wurden Fragen rund um die Kommunikation in Online-Meetings beantwortet und neue Perspektiven erarbeitet.
21.10.21

 

 

Geimpfte Frauen sterben an Corona-Virus

Kreis Göppingen. Innerhalb der letzten sieben Tage sind im Landkreis Göppingen zwei Frauen gerstorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Es handelt sich um eine über 80-Jä#hrige und eine über 90 Jahre alte Frau. Die Sterbefälle standen nicht im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung im Landkreis. Aktuell wurden in drei Pflegeeinrichtungen im Landkreis insgesamt zwölf Bewohner und Pflegekräfte positiv getestet. An 35 Schulen im Landkreis wurden bei insgesamt 78 Lehrer und Schüler  Covid-Viren nachgewiesen. In sieben Kindertagesstätten wurden 16 Kinder und Erzieher positiv getestet. Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch, 75 neue Corona-Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 92,0, in ganz Baden-Württemberg bei 103,3. Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz im Land Baden-Württemberg beträgt 3,04.
20.10.21

 

 

Ortspolizei kontrolliert Corona-Regeln in Gaststätten

Göppingen. Die Ortspolizeibehörden in Baden-Württemberg wurden vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration beauftragt, am Donnerstag und Freitag, 21. und 22. Oktober, im Rahmen einer Schwerpunktaktion die Einhaltung der Corona-Verordnung in den Gastronomiebetrieben zu überprüfen. Darunter fallen beispielsweise die 3G-Pflicht, die Pflicht zur Datenerhebung (Kontaktdaten). Aus diesem Anlass wird der Gemeindevollzugsdienst der Stadt Göppingen an diesen beiden Tagen Gastronomiebetriebe im gesamten Stadtgebiet kontrollieren. Durch die Schwerpunktaktion sollen sowohl Betreiber als auch die Bevölkerung sensibilisiert werden, dass die Vorgaben der Corona-Verordnung zu beachten sind.
20.10.21

 

 

Neue Spielgeräte beim Montessori-Kindergarten

Schwäbisch Gmünd (sv). Bei den Kindern des Montessori-Kindergarten Peter und Paul in Gmünd  herrscht große Freude. Die Stadt Schwäbisch Gmünd, die seit September 2020 neuer Träger ist, hat das Außengelände des Kindergartens komplett umgestaltet. Am alten Klettergerät und an den Schaukeln nagte der Zahn der Zeit – sie waren nach Jahren intensiver Nutzung marode geworden. Im Frühsommer wurden sie deshalb abgebaut und rechtzeitig zum Sommerfest im Juli dieses Jahres konnten die Kinder die neuen Außenspielgeräte nutzen. Eine neue Doppelschaukel, eine Vogelnestschaukel, ein Zweier-Reck und das Highlight, ein großes Seeräuberschiff, wurden begeistert angenommen. Die komplette Sanierung und Spielgeräte kostete rund 25.000 Euro. Ein riesiges Dankeschön der Eltern, Kinder und des Erzieherteams ging an die Verantwortlichen der Stadtverwaltung, Klaus Arnholdt, Leiter des Amtes Bildung und Sport, Regina Stöckle, Frühkindliche Bildung/Betreuung im Amt für Bildung und Sport und an Matthias Rothaupt, Garten- und Friedhofsamt für die schnelle und unkomplizierte Abwicklung des Umbaus.
20.10.21

 

 

Feldwege werden saniert

Göppingen. In Jebenhausen und Schopflenberg erhalten zwei Feldwege voraussichtlich in der Woche vom 25. bis zum 29. Oktober  einen neuen Belag. Während der Belagsarbeiten ist die Durchfahrt im Baustellenbereich jeweils für etwa zwei bis drei Tage nicht möglich. In Jebenhausen ist die  Erneuerung des Feldwegs  „Tobelweg“ von der Gemarkungsgrenze Faurndau am Lutzenhölzle bis zur Einmündung nördlich des Friedhofs in der Verlängerung der Baronenwaldstraße notwendig. Weiterhin ist die Sanierung des Sparwieser Wegs in Schopflenberg ab der Gemarkungsgrenze Sparwiesen bis zum Hof Kerler vorgesehen. Vor den Belagsarbeiten und im Anschluss werden Arbeiten im Bankettbereich ausgeführt.

In Faurndau am Kühberg ist am Weg zum Schloss Filseck im Bereich des Durchlasses am Schweizerhaus an der Gemar-kungsgrenze Uhingen eine Wegesanierung vorgesehen. Durch den Einbau von L-Steinen über dem Durchlass soll der Weg eingefasst und gesichert werden. Mit dem Beginn der Bauarbeiten, die voraussichtlich am Montag, 25. Oktober, begonnen werden, ist eine Sperrung des Wegs notwendig. Für die Dauer von etwa drei Wochen ist die Nutzung der Verbindung zum Schloss Filseck nicht möglich. Das Schloss Filseck ist vom Kühberg aus über die Zufahrtsstraße zu erreichen. Zum Abschluss der Maßnahme erhält der Weg  einen neuen Belag.
20.10.21

 

 

Jüdische Museum ausgezeichnet

Göppingen. Das Büro Ranger Design und Stadt Göppingen werden für das Jüdische Museum Göppingen mit dem Designpreis „Focus Gold“ ausgezeichnet.

Anfang Oktober wurde im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg der internationale Staatspreis für Design des Jahres 2021 verliehen, den das Design Center Baden-Württemberg seit 1991 jährlich auslobt. Der Preis will zeigen, was in Sachen Gestaltung, Innovation und Nachhaltigkeit State-of-the-Art ist. Im Rahmen der Festveranstaltung wurden 49 Preisträgerinnen und Preisträger geehrt. Die höchste Auszeichnung „Focus Gold“ wurde dabei 13 Mal vergeben, darunter an das Designbüro Ranger Design, das die Ausstellung des Jüdischen Museums Göppingen gestaltet hat. Die Jury hielt dieses Projekt in der Wettbewerbskategorie „Public Design, Urban Design“ für preiswürdig und begründete dies so: „Allein schon die Kombination von Ort und Thema ist spannend. Die Ausstellung integriert sich sehr gut in den Kirchenraum und respektiert dessen eigene Rolle. Dennoch ist die Schau sehr prägnant gestaltet, sie zeigt sich sachlich mit gut gelöster, typografischer Ausarbeitung.“ Die ausgezeichneten Produkte und Projekte aus unterschiedlichsten Branchen sind in einer Ausstellung bis zum 21. November in Ludwigsburg im MIK- Museum – Information – Kunst - zu sehen.
20.10.21

 

 

Auszubildende ernten Äpfel

Göppingen. Auszubildende der Stadt Göppingen befassen sich in ihrer Arbeitszeit mit vielfältigen Aufgaben, sei es in der Verwaltung, der sozialen Arbeit oder im Kultursektor. Seit vergangenem Mittwoch können einige dieser Azubis gleichermaßen eine erfolgreiche Apfelernte zu ihren bisherigen Tätigkeiten zählen.

Der Anfang dieses Jahres verstorbene Landwirt Hans Otto Hoyler hinterließ der Bürgerstiftung Göppingen auch seine Bezgenrieter Obstbaumwiesen als Bestandteil seines Erbes. Um seine früheren Mühen bei der Erhaltung und Pflege seiner zahlreichen Apfel- und Birnenbäume ausreichend zu würdigen und weiterzuführen, war es der Bürgerstiftung ein Anliegen, die diesjährige Obsternte nicht verkommen zu lassen. Ausgestattet mit wetterfester Kleidung, Gummistiefeln und Apfelsammlern, lasen insgesamt fünf städtische Azubis und Freiwilligendienstler/-innen gemeinsam mit Nina Niedermeier (Geschäftsstelle Bürgerstiftung) und Gunnar Herbert (Referat Umweltschutz und Grünordnung) bei anfangs kaltem Wind und Regen das reife Obst auf. Das funktionierte so gut, dass sogar auf den Einsatz der Erntemaschine, die von Richard Schurr (Förderverein Göppinger Apfelsaft) bereitgestellt wurde, verzichtet werden konnte.

Schlussendlich belief sich die profitable Ernte auf rund 1,2 Tonnen biozertifizierter Äpfel und Birnen, die ihren Weg auf den Hänger des Traktors des Bezgenrieter Landwirtes Erich Reick fanden und anschließend von ihm an eine Kelterei übergeben wurden. Der Ertrag der Obstabgabe wird der Bürgerstiftung Göppingen und damit gemeinnützigen Projekten im Sinne des verstorbenen Stifters zugutekommen.
20.10.21

 

 

In Haus eingebrochen

Eislingen. In ein Gebäude in Eislingen in der Bahnhofstraße  suchten Unbekannte am Montag oder Dienstag zwishen 16 und 11 Uhr Brauchbares. Sie kamen durch ein Fenster in das Haus. Im Innern versuchten sie eine Tür aufzubrechen. Die war zu stabil. Zu ihrer Beute machten sie Getränke und Pfandflaschen. Die Polizei hat an den Tatorten die Spuren gesichert. So bekommen die Ermittler erste Hinweise auf die Täter.
20.10.21

 

 

Maschinistenlehrgang: Alle bestehen Prüfung

Schwäbisch Gmünd (sv). In der Feuerwache Schwäbisch Gmünd fand ein Maschinistenlehrgang statt. Ziel der Ausbildung war das Erlernen der Bedienung der auf Löschfahrzeugen mitgeführten Geräte. Zudem wurden Kenntnisse und die richtige Verhaltensweise bei Einsatzfahrten vermittelt. Bei diesem Lehrgang wurde den 22 Teilnehmern aus den Abteilungen der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd und der Feuerwehr Waldstetten Theorie- und Praxiswissen über die Feuerlöschkreiselpumpe, kraftbetriebene Geräte, Feuerwehrfahrzeuge, Sonderaggregate sowie die Rechtsgrundlagen im Straßenverkehr vermittelt. Der Lehrgang wurde von den Kreisausbildern Achim Kiefer, Ludwig Fuchs, Jörg Burwitz, Sten Löschner und Thomas Kolb nach dem Lernzielkatalog der Landesfeuerwehrschule durchgeführt. Die Prüfung am Ende des Lehrgangs wurde von allen Teilnehmern mit Erfolg absolviert.
20.10.21

 

 

Einhorn-Tunnel nachts gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). In der Woche von Montag 25. Oktober bis Samstag 30. Oktober, wird der Gmünder Einhorn-Tunnel jeweils in den Nächten ab 19.30 Uhr bis 5 Uhr für den Verkehr voll gesperrt. Grund dafür sind die vorgeschriebenen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten. Die Umleitung erfolgt über die Lorcher Straße, Remsstraße, Aalener Straße und umgekehrt.

 

 

Feuer schnell gelöscht

Böhmenkirch. Schnell hatte die Feuerwehr ein Feuer am Montag in Böhmenkirch gelöscht. Gegen 17 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem Brand in der Gussenstadter Straße aus. Schnell war der Brand gelöscht. Wie sich herausstellte, hatte die Bewohnerin einen Festbrennstoffkessel in Betrieb genommen. Das hatte den Brand verursacht. Schaden entstand wohl keiner.
19.10.21

 

 

Auto im Graben

Donzdorf. Sekundenschlaf war wohl die Ursache für einen Unfall am Montag bei Donzdorf.  Ein Zeuge meldete kurz vor 8.30 Uhr einen verunglückten Wagen auf der B466 bei Donzdorf. Kurz nach dem Tunnel lag das Auto in einer Böschung auf dem Dach. Vom Fahrer fehlte jede Spur. Der kam gegen 9 Uhr zur Unfallstelle zurück. Er war unverletzt. Wie sich herausstellte kam der 37-Jährige bereits kurz nach Mitternacht von der Fahrbahn ab. Übermüdung dürfte wohl die Ursache für den Unfall gewesen sein. Da er sein Mobiltelefon nicht fand, lief er mehrere Kilometer zu einem Bekannten und kehrte mit diesem zur Unfallstelle zurück. Ein Kranfahrzeug barg das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug. Hierzu musste die B466 kurzfristig gesperrt werden. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 14.000 Euro.
19.10.21

 

 

Teamviewer: Finanzchef muss gehen

Göppingen. Der Aufsichtsrat von Teamviewer hat am Montag einstimmig beschlossen, den Vertrag von CEO Oliver Steil um drei Jahre bis Oktober 2024 zu verlängern. Steil ist seit Januar 2018 Chef von Teamviewer und hat laut Aufsichtsrat den profitablen Wachstumskurs des Unternehmens maßgeblich vorangetrieben. Nach mehr als vier Jahren als Finanzchef wird Stefan Gaiser das Unternehmen im gegenseitigen Einvernehmen mit Ablauf seines Vertrags 2022 verlassen. Um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen, hat der Aufsichtsrat bereits den Prozess für die Suche nach einem Nachfolger eingeleitet. Der Vorstand von Teamviewer wird um ein zusätzliches Mitglied mit Fokus auf den Vertrieb erweitert.

Dr. Abraham (Abe) Peled, Vorsitzender des Aufsichtsrats sagte: „Wir freuen uns sehr, dass Oliver Steil auch in der nächsten Phase der Wachstumsgeschichte von Teamviewer an der Spitze des Unternehmens stehen wird. Er ist der Richtige, um die laufende Transformation von Teamviewer erfolgreich zu gestalten.  Dies zeigte sich insbesondere daran, dass wir einige große Verträge abschließen sowie die strategische Partnerschaft mit SAP vereinbaren konnten. Die jüngsten Entwicklungen, die dazu geführt haben, dass das Management den Ausblick anpassen musste, sind dagegen ohne Frage sehr enttäuschend. Aufsichtsrat und Management haben dies ausführlich analysiert und ein Maßnahmenpaket für Oliver Steil und das gesamte Führungsteam erarbeitet. Dieses legt einen klaren Fokus auf die wichtigsten strategischen Initiativen, die Anpassung der Kostenstruktur sowie die konsequente Umsetzung der Strategie. Eine der Top-Prioritäten des Führungsteams wird es sein, das Vertrauen des Kapitalmarkts zurückzugewinnen.“
18.10.21

 

 

Mit Auto gehen Hauswand gefahren

Schwäbisch Gmünd. Ein 34-Jähriger steht im Verdacht, am Sonntagmorgen mit seinem Pkw eine Hauswand im Kohlauweg in Gmünd beschädigt zu haben. Anschließend entfernte er sich unerlaubt. Im Zuge der ersten Ermittlungen konnte das Fahrzeug unweit der Unfallstelle festgestellt werden. Der vermeintliche Unfallverursacher befand sich in einer dortigen Wohnung. Da er unter Alkoholeinwirkung stand, musste er die Polizisten mit zur Blutentnahme begleiten. Ihn erwarten nun entsprechende Strafanzeigen.
18.10.21

 

 

Alb-Marathon beeinträchtigt den Verkehr

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Samstag, 23. Oktober, findet der Sparkassen Alb-Marathon wieder statt. Erwartet werden bis zu 600 Läufer. Start- und Zielbereich ist die Schwerzerallee auf der Höhe Großsporthalle. Aus diesem Grund wird die Schwerzerallee in der Zeit von 9 Uhr bis 17.30 Uhr für den Verkehr gesperrt. Die Zufahrt zum Hölltal ist in der Zeit von 12.15 Uhr bis 13 Uhr nicht möglich. Fahrzeuge, die ins Hölltal müssen, sollten nach Möglichkeit diese Zeit meiden.
18.10.21

 

 

Umleitung wegen Kanalarbeiten

Schwäbisch Gmünd (sv.) Ab Mittwoch, 20. Oktober, muss die Fahrspur der Herlikofer Straße bei der Justizvollzugsanstalt Gotteszell/Baustelle Bahn, in Richtung Stadtmitte aufgrund dringender Kanalarbeiten über die Graf-von-Soden Straße, Pfitzerstraße umgeleitet werden. Die Umleitung wird gegen 5 Uhr eingerichtet und dauert voraussichtlich bis Montag, 25. Oktober. Die Fahrspur von dem Baldungskreisel kommend Richtung Herlikofen bleibt normal befahrbar.
18.10.21

 

 

Stromverbrauch drastisch reduziert

Kreis Göppingen. Nachdem bereits eine virtuelle Urkundenübergabe für die teilnehmenden Betriebe der 4. „ECOfit“-Runde des Landkreises Göppingen stattgefunden hat, erfolgte nun auch die persönliche Auszeichnung. Zu diesem Anlass hat die PPS GmbH aus Schlierbach in Ihren Betrieb eingeladen. Im Landkreis Göppingen wurde das „ECOfit“-Projekt unter der Trägerschaft der Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft für den Landkreis Göppingen mbH und der Energieagentur Landkreis Göppingen gGmbH bereits zum vierten Mal angeboten. „ECOfi“t ist ein vom baden-württembergischen Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft sowie der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg gefördertes Projekt. Mit der Teilnahme und Auszeichnung haben die fünf Unternehmen Klinik am Eichert, PPS GmbH, Volksbank Göppingen gGmbH, Carl Stahl Technocables GmbH, Kaiser Brauerei GmbH) einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz  geleistet, die Energieeffizienz in Ihrem Unternehmen gesteigert  und konnten zugleich ihre Kosten durch diverse Maßnahmen langfristig senken.

Welche Einsparungen durch die Teilnahme an diesem Projekt möglich sind, zeigte uns am vergangenen Montag die PPS GmbH. „Durch die Umrüstung der Beleuchtung auf LED und dem Einsatz von Bewegungssensoren mit tagesabängiger Dimmung, konnte der jährliche Stromverbrauch der PPS GmbH von 129.000 kWh auf 54.000 kWh gesenkt werden“, so Rainer Schmatzer, Geschäftsführer der Perfektlicht GmbH. Dies entspricht rund 60 Prozent Stromersparnis und die Einsparung von 55 Tonnen CO2/Jahr. Monetär spart sich das Unternehmen ebenfalls rund 20000 bis 25 000 Euro/Jahr. Auch die Mitarbeiter

berichteten von verbesserten und angenehmeren Lichtverhältnissen während der Arbeit, sei es im Büro oder auch im Lager. Die Betriebsbesichtigung bei der PPS GmbH hat demnach gezeigt, dass sich Ökologie, Ökonomie und Soziales sehr gut in Einklang bringen lassen.   Ziel von „ECOfit“ soll auch zukünftig der Erfahrungsaustausch und die Vernetzung zwischen den Unternehmen sein. Hierzu sind in regelmäßigen Abständen themenspezifische Workshops und Netzwerktreffen mit den verschiedenen Projektteilnehmer*innen geplant. Auf Grund des Erfolges in den  vergangenen Jahren, soll auch im Projektjahr 2022/2023 eine neue „ECOfit“-Runde im Landkreis Göppingen starten. Unternehmen die Interesse haben, können sich gerne bei der Energieagentur Landkreis Göppingen gGmbH oder der Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft für den Landkreis Göppingen mbH melden.
18.10.21

 

 

Frauenarztpraxis zieht in Helfensteinklinik

Geislingen. Die „DOC da! MVZ“ GmbH baut die ambulante Versorgung in Geislingen weiter aus und eröffnet eine Frauenarztpraxis in der Helfensteinklinik. Geleitet wird die neue gynäkologische Praxis von der Fachärztin Dr. Dorothee Päch, die dafür mit ihrer Praxis von der Überkinger Straße in die Klinik zieht.  Aktuell werden für die Praxis neue Räume im Erdgeschoss der Helfenstein Klinik umgebaut. Angepasst an die Bedürfnisse einer Frauenarztpraxis entstehen dabei moderne Untersuchungsräume sowie ein ansprechender Wartebereich. Die Praxis wird großzügig angelegt und barrierefrei erreichbar sein. Bis zum Ende der Umbaumaßnahmen im Erdgeschoss der Klinik nutzt Dr. Päch interimsweise derzeit leerstehende Büroräume im vierten Obergeschoss des Geislinger Krankenhauses.

 Mit der Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe übernimmt eine erfahrene Gynäkologin die Praxis. Sie hat an der Georg-Augustin-Universität Göttingen und der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf studiert. Ihre Facharztausbildung absolvierte sie in der Frauenklinik der Sankt Antonius Kliniken in Wuppertal. Von Oktober 2001 bis März 2007 war sie Oberärztin im Städtisches Krankenhaus in Kiel und dann bis September 2007 Leitende Oberärztin im Kreiskrankenhaus in Gifhorn. Im Oktober 2010 übernahm sie die Leitung der Frauenarztpraxis Medizinisches Versorgungszentrum Kappeln. Seit Oktober 2014 betreibt sie ihre eigene Praxis für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Geislingen.
18.10.21

 

 

Heike Schwarz neue Bürgermeisterin

Aichelberg. Die neue Bürgermeisterin von Aichelberg heiß Heike Schwarz. Die 52-jährige Diplomverwaltungswirtin, die bisher stellvertretende Hauptamtsleiterin in Heiningen ist und mit ihrer Familie in Holzmaden lebt, holte bei der Wahl 98,8 Prozent der Stimmen und wurde damit Nachfolgerin von Martin Eisele, der nach 20 Jahren im Amt nicht mehr kandidiert hatte. Die Wahlbeteiligung lad bei knapp 47 Prozent. Der zweite Kandidat bei der Wahl, Dauerbewerber Samiel Speitelsbach, erhielt  drei Stimmen.
18.10.21

 

 

Nicht um den Schaden gekümmert

Bad Boll. Gegen einen Baum fuhr am Wochenende bei Bad Boll ein Unbekannter. Der Unfall ereignete sich zwischen Samstag 19 Uhr und Sonntag 11 Uhr. Ein Autofahrer befuhr einen Feldweg zwischen Dürnau und Bad Boll. In einer Rechtskurve kam der Unbekannte nach links ab. In einer Obstwiese prallte er gegen einen Birnenbaum. Der knickte um. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, fuhr der Verursacher weiter. Die Polizei sicherte die Spuren. Ersten Ermittlungen zufolge dürfte es sich um einen VW gehandelt haben. Der müsste erhebliche Unfallspuren durch den Aufprall haben. Das Polizeirevier Uhingen (Telefon 07161/93810) hat die Ermittlungen aufgenommen.
18.10.21

 

 

Zu dicht aufgefahren

Bad Überkingen. Hoher Sachschaden entstand am Sonntag bei einem Unfall auf der B466. Gegen 17.30 Uhr fuhr ein 38-Jähriger mit seinem Pkw von Geislingen in Richtung Hausen. Am Ende der zweispurigen Ausbaustrecke versuchte noch ein 53-jähriger Autofahrer den Pkw zu überholen. Als dieser bemerkte, dass dies nicht mehr möglich war, bremste er sein Auto auf dem linken Fahrstreifen bis zum Stillstand ab. Um eine mögliche Kollision am Ende des zweispurigen Ausbaus zu vermeiden, bremste der 38-Jährige ebenfalls stark ab. Hinter seinem fuhr ein 45-Jähriger. Er konnte nicht mehr bremsen und prallte dem Wagen des 38-Jährigen in das Heck. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 16.000 Euro.
18.10.21

 

 

Fahranfänger verursacht Unfall und größere Aufräumarbeiten

Kirchheim unter Teck.  Am frühen Sonntag gegen 3 Uhr fuhr ein 18 Jahre alter Mann mit seinem Pw auf der A8 von Kirchheim unter Teck her kommend in Richtung Ulm. Im Baustellenbereich kam er vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit und Unaufmerksamkeit nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen die rechte Betongleitwand, schleuderte über beide Fahrspuren nach links und über die dort ebenfalls stehende Betongleitwand auf die Gegenfahrbahn, wo er mit der Leitplanke kollidierte und nach einem weiteren Zusammenprall mit dem Fahrbahnteiler schließlich zum Stehen kam. Der 18-Jährige wurde bei dem Unfall verletzt und durch den Rettungsdienst in eine naheliegende Klinik gebracht. Da sich das Trümmerfeld auf der Autobahn auf beiden Richtungsfahrbahnen befand, musste die A 8 zwischen den Anschlussstellen Kirchheim/Teck-Ost und Aichelberg bis 4.40 Uhr voll gesperrt werden. Die Betongleitwand, die die Richtungsfahrbahnen trennt, wurde durch die beiden Kollisionen verschoben, weshalb die Arbeiten der Autobahnmeisterei noch bis gegen 6.30 Uhr andauerten.

Neben den Feuerwehren aus Kirchheim und Weilheim, einem Rettungswagen und einem Notarztfahrzeug waren Polizeistreifen aus Mühlhausen, Uhingen, Eislingen und Kirchheim sowie die Autobahnmeisterei im Einsatz. Am Pkw des 18 Jahre alten Unfallverursachers entstand wirtschaftlicher Totalschaden, der Wagen musste durch einen angeforderten Abschleppdienst geborgen werden.
17.10.21

 

 

Betrunkener Fußgänger von Auto angefahren

Rechberghausen/Wangen. Schwere Verletzungen erlitt ein Mann am Samstagabend, der zusammen mit einem Begleiter zu Fuß von Rechberghausen in Richtung Wangen unterwegs war. Anstelle den Geh- und Radweg oberhalb der Straße zu nutzen, gingen die beiden dunkel gekleideten und stark alkoholisierten Männer auf der falschen Fahrbahnseite der Kreisstraße 1410. Hierbei wurde der 37 Jahre alte Mann von einem von hinten herannahenden Pkw eines 29-Jährigen mit dem Seitenspiegel erfasst und zu Boden geschleudert. Der betrunkene 37-jährige Mann aus dem Kreis Göppingen erlitt durch den Aufprall und den Sturz schwere Verletzungen am Arm und musste durch den angeforderten Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden. Die Verkehrspolizei Mühlhausen  hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, denen die beiden Männer zuvor schon aufgefallen sind, sich zu melden.
17.10.21

 

 

Frisch-Auf-Frauen gewinnen knapp

Göppingen. Die Zweitliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen haben ihr Heimspiel gegen den niederrheinischen TuS Lintfort knapp mit 26:25 gewonnen. Die Göppingerinnen bleiben damit nach dem fünften spieltag auf dem vierten Tabellenplatz.
17.10.21

 

 

Göppinger SV geht beim FC Nöttingen unter

Göppingen. Eine deutliche 1:4-Niederlage kassiert Fußball-Oberligist SV Göppingen am Samstag beim Auswärtsspiel gegen den FC Nöttingen. Den Treffer für Göppingen erzielte der kurz zuvor eingewechselte Jannick Schramm in der 47. Minute, nachdem in der ersten Halbzeit Noikolaos Dobros alle vier Tore für den Gastgeber schoss. Göppingen rutscht nach der Niederlage auf den siebten Tabellenplatz ab.
16.10.21

 

 

Unfall mit sieben Fahrzeugen fordert Todesopfer

Reichenbach/Fils. Ein 56-jähriger Pkw-Fahrer ist am späten Freitagnachmittag bei einem Verkehrsunfall in Reichenbach an der Fils ums Leben gekommen. Gegen 17.10 Uhr fuhr der 56-Jährige auf der Landesstraße 1192 von Plochingen in Richtung Reichenbach und geriet aufgrund unbekannter Ursache in den stockenden Gegenverkehr. Hier streifte er zunächst die linke Seite eines Fahrzeugs, dessen 69-jähriger Fahrer leicht verletzt wurde. Das Fahrzeug wurde durch die Wucht auf den dahinterfahrenden Wagen. Im weiteren Verlauf streifte er einen ebenfalls entgegenkommendes Auto. Anschließend schrammte er an einen vor ihm in gleicher Richtung fahrenden Fahrzeug am linken Heck vorbei, bevor er frontal in einen entgegenkommenden Betonmischer-Lkw eines 44-Jährigen krachte und eingeklemmt wurde. Abschließend drehte sich das Verursacher-Fahrzeug und kollidierte noch mit einem auf die Reichenbacher Querspange auffahrenden Wagen, dessen 51-jähriger Lenker hierbei leicht verletzt wurde. Der 56-jährige Unglücksfahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Es entstand insgesamt ein Sachschaden in Höhe von ca. 120.000 Euro. Zur Klärung der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Stuttgart ein Gutachter eingeschaltet. An der Unfallstelle war ein Großaufgebot an Einsatzkräften von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei eingesetzt. Sechs der insgesamt sieben beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Aufgrund der umfangreichen Bergungsarbeiten und der baustellenbedingten Vollsperrung der parallel verlaufenden B 10 in Richtung Stuttgart, kam es über mehrere Stunden bis kurz nach 22 Uhr zu massiven Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr.
16.10.21

 

 

Rasant und betrunken im Auto unterwegs

Uhingen/Göppingen.  Auf Grund ihrer Fahrweise fielen in der Nacht von Freitag auf Samstag zwei Autofahrer auf, beide waren betrunken. Um Mitternacht fiel einer Streife des Polizeireviers Uhingen ein 31-Jähriger auf. Schon von Weitem war er zu hören. Er kam in der Alten Holzhäuser Straße mit seinem Fahrzeug mit quietschenden Reifen um die Ecke. Beim Abbiegen in die Schorndorfer Straße brachte er die Reifen nochmal an ihre Belastungsgrenzen. Bei der anschließenden Kontrolle war der Grund seiner enthemmten Fahrweise schnell ermittelt. Ein Alkoholtest ergab einen Wert über der absoluten Fahruntüchtigkeit. Gegen 3.15 Uhr fiel einer Streife des Polizeireviers Göppingen ein 32-Jähriger in der Stuttgarter Straße auf. Auch er war mit seinem Wagen jenseits der geltenden Regeln des Straßenverkehrs unterwegs. Die Beamten kontrollierten den Raser. Auch er brachte es auf einen Alkoholwert, dass die absolute Fahruntüchtigkeit deutlich überschritten war. Beide Hobbyrennfahrer mussten eine Blutentnahme erdulden und ihren Führerschein an die Polizisten übergeben. Sie werden wegen Trunkenheit im Verkehr angezeigt.
16.10.21

 

 

Unter Drogen auf E-Scooter unterwegs

Göppingen. Unter Drogeneinfluss war am Freitagabend ein 34-Jähriger in Geislingen auf einem E-Scooter unterwegs. Gegen 21 Uhr wurde der Mann auf einem E-Scooter in der Helfensteinstraße von einer Streife des Polizeireviers Geislingen einer Kontrolle unterzogen. Die Beamten stellten bei ihm den Einfluss von Betäubungsmitteln fest. Ein freiwilliger Test bestätigte diesen Verdacht. Der 34-Jährige musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Die Teilnahme am Straßenverkehr wurde ihm von den Polizisten für 48 Stunden untersagt. Der E-Scooter wurde auf dem Polizeirevier sichergestellt. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung des Mannes fanden die Beamten weitere Drogen. Er wird nun wegen der Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogeneinfluss sowie dem Besitz von Drogen angezeigt.
16.10.21

 

 

Wirtschaft: Optimismus tritt auf der Stelle

Kreis Göppingen. In der Wirtschaft im Kreis Göppingen geht es weiter aufwärts, aber die Unsicherheiten über den weiteren Verlauf der Pandemie und die Probleme in den Lieferketen sind groß. Das geht aus einer Sonderauswertung der IHK-Bezirkskammer Göppingen zur aktuellen Konjunkturumfrage der IHK Region Stuttgart hervor. Die wirtschaftliche Lage der Unternehmen hat sich im Vergleich zur letzten Umfrage im Frühsommer noch einmal deutlich verbessert. Davon profitieren im Kreis Göppingen viele Dienstleister und der Maschinen- und Anlagenbau. Etwas weniger Unternehmen melden jedoch bessere Geschäftserwartungen für die kommenden zwölf Monate als noch im Frühsommer. Insbesondere in der Industrie dämpfen die gestörten Lieferketten und der Rohstoffmangel den Optimismus. Der Anteil der Betriebe mit gleichbleibenden Erwartungen steigt deswegen auf 56 Prozent an. Anders als in der Region Stuttgart treten die Geschäftserwartungen der Göppinger Unternehmen damit auf der Stelle. „Unsere Unternehmen sind weiter auf dem Erholungspfad. Dieser Weg birgt aber angesichts der Unsicherheiten und Risiken Stolpersteine für die weitere Entwicklung“, sagt Göppingens IHK-Bezirkskammerpräsidentin Edith Strassacker von der gleichnamigen Kunstgießerei in Süßen.

Aktuell befinden sich rund 38,1 Prozent der Unternehmen im Kreis Göppingen in einer guten Geschäftslage. Das ist ein Anstieg um fünf Prozentpunkte seit dem Frühsommer. Die Lage hat sich dabei nicht nur in der Industrie, sondern insbesondere im Handel und bei den Dienstleistungen deutlich verbessert. Auch die Umsätze entwickeln sich positiv. Mit rund 46 Prozent melden fast die Hälfte aller Unternehmen gestiegene Umsätze. Die Ertragslage hat sich ebenfalls im Vergleich zum Frühsommer deutlich verbessert, allerdings nicht im selben Tempo. 82 Prozent der Unternehmen melden eine gute oder befriedigende Ertragslage, nur 17,6 Prozent eine schlechte. Die Probleme in der Lieferkette zeigen sich bei den aktuellen Nachfragetendenzen. 35 Prozent der Unternehmen gehen derzeit von einem steigenden Auftragsvolumen aus. Das ist ein Minus von 11,2 Prozent im Vergleich zum Frühsommer, aber nur noch 7,7 Prozent aller Unternehmen rechnen mit fallenden Bestellungen. Insbesondere die Industrie ist hier im Vergleich zur Region Stuttgart im Filstal etwas zurückhaltender. Das zeigt sich auch bei den Geschäftserwartungen, die über alle Branchen hinweg im positiven Bereich stagnieren. Vor allem die Industrie hat die Prognosen zurückgefahren, der Handel und die Dienstleistungen blicken optimistisch in die Zukunft. Damit zeigt sich die Wirtschaft im Filstal zurückhaltender als in der Gesamtregion. „Dass sich die Geschäftslage der Unternehmen im Vergleich zum Frühsommer deutlich verbessert hat, ist eine positive Entwicklung, auch wenn wir bei den momentanen Geschäftserwartungen im Filstal eine Seitwärtsbewegung beobachten“, so Strassacker.

Die Göppinger Wirtschaft ist traditionell stark im Export. Derzeit gehen aber nur noch 28,1 Prozent der Unternehmen von einem Zuwachs in den nächsten zwölf Monaten aus. Das ist ein Minus von 14,5 Prozent im Vergleich zum Frühsommer. Obwohl mit der Belebung der Weltwirtschaft, angetrieben vor allem durch China und die USA, die Wirtschaft seit dem Frühsommer profitiert, haben die Göppinger Unternehmen ihre Erwartungen deutlich gesenkt. 57,5 Prozent der Unternehmen gehen von einem gleichbleibenden Niveau des Exportgeschäfts aus.

Angesichts der Erwartungen nehmen die Pläne der Unternehmen für Inlandsinvestitionen in den kommenden Monaten etwas ab. 25 Prozent wollen mehr investieren (Frühsommer 30,3 Prozent) und 58,8 Prozent wollen das Niveau halten. Der Anteil der Unternehmen, die weniger investieren wollen, ist mit 16,2 Prozent in etwa gleichgeblieben (Frühsommer 15,5 Prozent). Dabei gibt es in der Industrie weiterhin steigende Investitionsabsichten. Überwiegend soll das Geld in den Ersatzbedarf fließen. Signifikant sind die steigenden Investitionen im Bereich der Innovationen. Erfreuliche Tendenzen gibt es bei den Beschäftigungsplänen der befragten Unternehmen, die ihre Zurückhaltung aufgeben. 25,8 Prozent aller Unternehmen rechnen für die nächsten 12 Monate mit einem steigenden Bedarf an Fachkräften. Das ist ein deutliches Plus von 10,9 Prozent, nachdem die Unternehmen im Frühsommer in der Summe rückläufige Beschäftigungspläne gemeldet hatten. 61,3 Prozent prognostizieren einen gleichbleibenden Bedarf, nur 12,9 Prozent der Betriebe haben fallende Pläne (Frühsommer 19,7 Prozent).

Erstmals seit der Aufnahme als Geschäftsrisiko in die Konjunkturumfrage belegt die Corona-Pandemie nicht mehr den Spitzenplatz. Vor dem Hintergrund der Beschäftigungspläne steht im Kreis Göppingen an erster Stelle der Fachkräftemangel als das größte. Im Frühsommer hatten nur 30 Prozent der Unternehmen darin ein Risiko gesehen, mittlerweile sind es 67,3 Prozent. Auf Platz zwei der Geschäftsrisiken liegt mit 41,7 Prozent jetzt die Inlandsnachfrage. Insbesondere der Handel befürchtet bei weiteren Preissteigerungen Auswirkungen auf die Kaufkraft und das Konsumverhalten der Verbraucher und Kunden. Steigende Rohstoffpreise stellen das drittgrößte Risiko dar (38,9 Prozent). Nachdem im Frühsommer angesichts einer anziehenden Konjunktur die Betriebe große Risiken bei der Finanzierung gesehen hatten (20,3 Prozent), ist der Wert auf ein Viertel geschrumpft (4,9 Prozent) und belegt damit den letzten Platz von elf möglichen Geschäftsrisiken.
15.10.21

 

 

Kliniken treiben Kreis zur Rekordverschuldung

Kreis Göppingen. Landrat Edgar Wolff hat am Freitag im Kreistag den Haushaltsentwurf 2022 eingebracht. Geprüft wird der Etat durch das über den Kreishaushalt zu finanzierende Defizit der Alb-Fils-Kliniken mit knapp zwölf Millionen Euro.

Den vorläufigen Haushaltsentwurf 2022 kennzeichnen folgende Eckdaten: Die Steuerkraftsumme der kreisangehörigen Städte und Gemeinden im Landkreis Göppingen steigt zum Haushaltsjahr 2022 um ca. zehn Millionen Euro auf 396,9 Millionen Euro. Die Steigerung von 2,6 Prozent ist unterdurchschnittlich gegenüber dem Landestrend: Im Landesdurchschnitt erhöhen sich die Steuerkraftsummen der kreisangehörigen Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg um sieben Prozent und basieren auf den Steuereinnahmen des Jahres 2020. Die Steuerkraftsumme ist u. a. Basis für die Berechnung des Kreisumlageaufkommens.

Die ordentlichen Aufwendungen erhöhen sich das zweite Jahr in Folge überdurchschnittlich deutlich um 14,6 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr auf knapp 344,0 Millionen Euro. Die größten Veränderungen resultieren insbesondere aus den Entwicklungen im Gesundheits- und Sozialbereich. Ein abzudeckendes negatives Betriebsergebnis der Alb-Fils-Kliniken GmbH auf vorläufig  11,9 Millionen Euro, eine Erhöhung der Sozialaufwendungen mit 2,7 Millionen Euro sowie eine Erhöhung der Personalaufwendungen von vorläufig 2,9 Millionen Euro auf 56,9 Millionen Euro oder umgerechnet 16,5  Prozent im Gesamtaufwand bedingen die Veränderungen.

Die Erträge erhöhen sich gegenüber dem Vorjahr um knapp 8,8 Millionen Euro auf zirka 332,4 Millionen Euro. Es gibt eine deutliche  Erhöhung bei den Schlüsselzuweisungen des Landes (+6,4 Millionen Euro) auf Vorkrisenniveau, Mehrerträge aus der erhöhten Kreisumlage (+3,3 Millionen Euro bei einem gleichbleibenden Hebesatz von 32,5 Prozent), Mehrerträge aus der Grunderwerbsteuer (+1,5 Millionen Euro) und ein Rückgang der Erträge im Sozialhaushalt (-2,7 Millionen Euro).

Summiert schließt der Entwurf des Ergebnishaushalts 2022 des Landkreises mit einer deutlichen planerischen Deckungslücke in Höhe von 11,6 Millionen Euro. Auf Grund der  Veränderungen im kommunalen Finanzausgleich wird der Haushaltsentwurf weitere Verbesserungen in Höhe von 2,5 Millionen Euro erfahren. Die fortgeschriebene planerische Deckungslücke beträgt deshalb nur noch 9,1 Millionen Euro. Der Haushaltsausgleich wird durch eine Ent­nahme aus den Rücklagen sichergestellt.

Die geplanten Investitionen in 2022 erhöhen sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um 47,4 Millionen Euro auf 151,0 Millionen Euro (Vorjahr 103,6 Millionen Euro). Diese enorme Erhöhung des Investitionsbedarfs resultiert überwiegend aus den planmäßigen Investitionen zum Klinik-Neubau und der daraus resultierenden Verschiebung des Mittelbedarfs von 2021 nach 2022. Der limitierte Landkreisanteil am Klinik-Neubau mit 110 Millionen Euro ist demnach in 2022 mit einem Anteil von 87,2 Millionen Euro (2021: 22,8 Millionen Euro) vollständig ausfinanziert.. Hinzu kommen u.a. noch allgemeine Investitionskostenzuschüsse an die Kliniken GmbH mit 7,6 Millionen Euro. Darin enthalten sind allein 6,3 Millionen Euro – und damit der Hauptanteil - für Maßnahmen am Standort Helfenstein-Klinik (Umsetzung Zukunftskonzept mit 5,35 Millionen Euro).

Zur Finanzierung der Investitionstätigkeit wird in 2022 eine Rekord-Darlehensneuaufnahme von 146,6 Millionen Euro veranschlagt. Abzüglich der ordentlichen Tilgung ergibt sich im Jahr 2022 eine Netto-Neuverschuldung von rund 145,3 Millionen Euro. Am Ende des Jahres 2022 wird der Schuldenstand des Landkreises Göppingen voraussichtlich 159,9 Millionen Euro (und mit Ausleihungen an die AlbFils-Kliniken GmbH 202,4 Millionen Euro) betragen; dieser ansteigende Verlauf ist bezogen auf den Baufortschritt „Klinik-Neubau“ als planmäßig zu bewerten, hebt der Landrat hervor.

Die Verwaltung schlägt dem Kreistag einen gleichbleibenden Kreisumlagehebesatz zum Haushaltsjahr 2022 von 32,5 Punkte vor und ist damit seit 2020 konstant. Das Kreisumlageaufkommen steigt – aufgrund der gestiegenen Steuerkraft – um 3,3 Millionen Euro auf ca. 129,0 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Pro Kopf bedeutet dies eine Belastung von 499 Euro je Einwohner. Nach Erkenntnissen der Verwaltung liegt der Landkreis Göppingen mit diesem Wert deutlich unter dem Durchschnitt der Landkreise im Regierungsbezirk Stuttgart (mit 517 €/EW).
15.10.21

 

 

Im Finale des Nachhaltigkeitspreises

Kirchheim unter Teck. Kirchheim hat es geschafft und gehört neben Geestland (Niedersachsen) und Neukirchen-Vluyn (Nordrhein-Westfalen) zu den Finalisten des 14. Deutschen Nachhaltigkeitspreises in der Kategorie der mittelgroßen Städte. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis würdigt Spitzenleistung in den Bereichen Wirtschaft, Kommunen und Forschung und ist der größte Preis seiner Art in Europa. Welche Kommune die Auszeichnung mit nach Hause nehmen darf, wird im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages am 3. Dezember  in Düsseldorf bekanntgegeben.

„Bei der Bewerbung um den Nachhaltigkeitspreis ins Finale zu kommen, ist für sich genommen schon eine herausragende Leistung und Anerkennung unserer Bestrebungen im Sinne einer nachhaltigen Stadt und erfüllt alle Beteiligten mit Stolz“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader. „Unabhängig von der endgültigen Platzierung ist es aber auch eine Aufforderung, in unseren Anstrengungen nicht nachzulassen und uns nicht auf bereits Erreichtem auszuruhen.“
15.10.21

 

 

Kirchheim investiert in den nächsten Jahren 130 Millionen Euro

Kirchheim unter Teck. In der Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 20. Oktober  um 17  Uhr in der Kirchheimer Stadthalle (Stuttgarter Straße 2) findet die Generaldebatte zum Haushaltsplanentwurf des Doppelhaushalts 2022/23 statt. Bereits zum zweiten Mal in Folge bringt die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck einen Doppelhaushalt ein. Im Rahmen einer Investitionsklausurtagung hatten die Stadträtinnen und Stadträte bereits im Vorfeld die Möglichkeit, Maßnahmen für den künftigen Haushalt zu priorisieren. Diese Priorisierung bildete anschließend die Basis für die verwaltungsinternen Haushaltsbesprechungen.

Für den Planungszeitraum 2022 bis 2026 sind aktuell Investitionen in Höhe von 130 Millionen Euro geplant. Davon entfallen alleine 114,7 Millionen Euro auf Baumaßnahmen: 50,2 Millionen Euro für Hochbau, 53,4 Millionen Euro für Tiefbau und 11,1 Millionen Euro für die Bereiche Grünflächen und Gewässer.

Im Handlungsfeld Bildung sind rund 21 Millionen Euro für die Sanierung, Erweiterung und den Neubau von Schulen und Kindergärten vorgesehen. Enthalten sind wichtige Großprojekte wie das Bildungshaus Nabern, der Ausbau und die Brandschutzsanierung der NWT-Räume am Schlossgymnasium und die Generalsanierung des Ludwig-Uhland-Gymnasiums, für die alleine 7,7 Millionen Euro eingeplant sind.

Im Handlungsfeld Wohnen und Quartiere will die Stadtverwaltung insgesamt 7,4 Millionen Euro für die Schaffung von neuem Wohnraum, insbesondere für Menschen mit geringem Einkommen zur Verfügung stellen. Darüber hinaus ist die Gründung eines Eigenbetriebs für städtische Wohnungen geplant, für den im Haushaltsplanentwurf jedoch noch keine Mittel eingestellt sind.

Im Bereich der Digitalisierung und digitalen Infrastruktur sind Investitionen in Höhe von 11 Millionen Euro vorgesehen, um die weißen und grauen Flecken im Breitbandausbau zu verringern und weitere Kirchheimer Schulen sowie die Gewerbegebiete Heimenwiesen, Hegelesberg, Nabern, Jesingen, im Hag und In der Au an das gigabitfähige Breitbandnetz anbinden zu können.

Bewegung braucht es aber nicht nur in der Datenwelt: Im Sinne einer attraktiven Verkehrsinfrastruktur liegen die Schwerpunkte auf dringend notwendigen Straßensanierungen wie in der Freiwaldaustraße und im Bulkesweg in Höhe von 4,45 Millionen Euro und dem barrierefreien Ausbau der Kirchheimer Bushaltestellen mit 1,6 Millionen Euro. Für weitere Maßnahmen aus dem Aktionsprogramm Radwege sollen 750.000 Euro zur Verfügung gestellt werden.

In den Bereichen Kultur, Sport und Freizeit stehen ebenfalls zukunftsweisende Investitionen an. Bedeutendstes Beispiel bildet das Kornhaus, für dessen Sanierung insgesamt 13 Millionen Euro bereitgestellt werden. Für die Sanierung der Laufbahn und des Rasenplatzes am VfL-Stadien sind 1,5 Millionen Euro vorgesehen. Außerdem ist ein Walderlebnispfad im Talwald unter Einbeziehung der Bürgerseen geplant, sowie ein Mountainbike-Trail, für den interkommunal mit Nürtingen zusammengearbeitet wird.
15.10.21

 

 

Unfallverursacher flüchtet

Uhingen.  Ein SUV-Fahrer verursachte am Donnerstag in Uhingen einen Unfall und flüchtete. Die Ermittler suchen nun Zeugen zu einem Verkehrsunfall, der sich gegen 6.45 Uhr ereignete. Ein Linienbus war von Albershausen in Richtung Uhingen unterwegs. Ein schwarzer SUV kam aus dem Ziegelbergweg. Der SUV fuhr in die Kreuzung ein, als der Omnibus in die Bushaltestelle hinter dem Einmündungsbereich fuhr. Im Einmündungsbereich kam es zum Unfall. Der SUV fuhr gegen das rechte Heck des Omnibusses. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, entfernte sich der SUV in Richtung Albershausen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ungefähr 1.000 Euro. Die Businsassen blieben unverletzt. Die Polizei aus Uhingen (07161/9381-0) hat die Ermittlungen nach dem Flüchtigen aufgenommen.
15.10.21

 

 

Förderprogramm geht in die zweite Runde

Kreis Göppingen. Das Innovationsförderprogramm Invest-BW des Landes ist in die zweite Runde gestartet. Mit einer zweiten Tranche stellt das Land rund 200 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ zur Verfügung. Im Rahmen des Förderprogramms werden bis Ende 2022 technologieoffene und missionsorientierte Förderaufrufe ausgeschrieben, die quartalsweise veröffentlicht werden. Der erste technologieoffene Förderaufruf, für den 40 Millionen Euro vorgesehen sind, läuft noch bis zum 15. Januar 2022. Gefördert werden branchenübergreifende Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die auf die Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle oder Serviceplattformen ausgerichtet sind. Darauf haben die Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer und Nicole Razavi hingewiesen.
15.10.21

 

 

Stadtseniorenrat nimmt Arbeit wieder auf

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Senioren in der Stadt mussten angesichts der Corona-Pandemie viele Aktivitäten einschränken. Das galt auch für die Arbeitsgruppe des Stadtseniorenrates – den Vorstand –, der sich über mehr als zwölf Monate nicht von Angesicht zu Angesicht treffen konnte. Die Mitglieder bleiben verbunden – so berichtete die Vorsitzende, Irene Dujim, – über Mails und nicht zuletzt persönliche Begegnungen im öffentlichen Raum. Nach der Impfung der Vorstandsmitglieder war wieder eine Sitzung in der Spitalmühle möglich. In der wurde überlegt, welche Angebote trotz der notwendigen Einschränkungen für die älteren Mitbürger in diesem Jahr möglich sind.

Bürgermeister Christian Baron hatte nicht nur bereits mehrere Gespräche mit der Vorsitzenden Irene Dujim geführt, sondern konnte bei seinem Blick in den Großen Sitzungssaal des Rathauses feststellen, dass er mit vielen der Anwesenden bereits seit Jahren Kontakt hatte, als Stadtrat wie in seinen früheren Ehrenämtern. Ausführlich zeigte Stepanie Leuser von Geschäftsbereich Soziales des Landratsamtes auf, welche Leistungen in der Hilfe zur Pflege nach den Bestimmungen des Sozialgesetzbuches XII möglich sind. Zum Anschluss der Mitgliederversammlung verabschiedete Irena Dujim mit großem Dank für das große Engagement und Blumen Prof. Dr. Herbert Mödl, langjähriger Vorsitzender, und Gerhard Mathon (früher Leiter des CCS), die nach zehn und mehr Jahren aus dem Vorstand ausscheiden.
15.10.21

 

 

Altkleidercontainer in Flammen

Lorch. Am Donnerstag um kurz vor 23.30 Uhr wurde die Polizei in Schwäbisch Gmünd über einen brennenden Altkleidercontainer in der Maierhofstraße in Lorch  informiert. Beim Eintreffen der Polizeistreife konnten die Beamten feststellen, dass sich im Einwurfbereich des Containers eine brennende Plastiktüte befand und das Feuer bereits im Begriff war, auf den Inhalt des Containers überzugreifen. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr Lorch, die mit zwei Fahrzeugen und acht Einsatzkräften vor Ort kamen, konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Der entstandene Schaden wird auf etwa 400 Euro geschätzt. Eventuell wurden zum Entzünden des Containers bzw. der Kleider Spraydosen verwendet. Der Polizeiposten Lorch bittet unter der Rufnummer 07172 / 7315 um Hinweise auf die Verursacher.
15.10.21

 

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd sucht Zeugen zu einem Unfall, der sich am Freitag gegen 6.45 Uhr in Gmünd in der Baldungstraße im Bereich des Kreisverkehrs zur Vorderen Schmiedgasse ereignet hat. Ein 27-jähriger Fahrer eines Pkw war in den Kreisverkehr eingefahren, ohne einen Verkehrsteilnehmer wahrzunehmen. Unmittelbar danach sah er in seinem Rückspiegel einen Motorradfahrer, der von seinem Krad stürzte. Der Pkw-Lenker hielt sofort an und leistete dem 52-jährigen Motorrad-Fahrer, der sich schwer verletzt hatte, erste Hilfe. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 1000 Euro geschätzt. Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben, werden nun gebeten sich unter der Telefonnummer 07171 / 3580 zu melden.
15.10.21

 

 

Nach Unfall sucht Polizei Autofahrer und  Zeugen

Schorndorf. Eine 26-jährige Pkw-Fahrerin fuhr am Donnerstag gegen 12.45 Uhr auf L 1151 von Schlichten in Richtung Schorndorf. In einer leichten Linkskurve kam ihr auf ihrer Fahrspur ein Pkw entgegen, der einen anderen Pkw überholte. Um eine Kollision zu vermeiden, bremste die 26-Jährige ihr Fahrzeug stark ab und wich nach rechts aus. Dabei kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte unter anderem mit einem Abwasserrohr und einem Leitpfosten neben der Straße. Der Wagen der 26 -Jährigen wurde hierbei stark beschädigt, der Schaden wird auf 7000 Euro geschätzt. Sowohl der Unfallverursacher, als auch der Autofahrer, der überholt wurde, fuhren nach dem Unfall weiter. Das Polizeirevier Schorndorf sucht nun dringend den Fahrer, der vom Verursacher überholt wurde sowie evtl. weitere Zeugen. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07181 2040 beim Polizeirevier zu melden.
15.10.21

 

 

 

120 Zollbeamte durchkämmen Klinik-Baustelle und decken 40 Verstöße auf

Kreis Göppingen. 120  Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Ulm haben am Mittwoch den Klinik-Neubau "Am Eichert" in Göppingen geprüft. Die anlasslose Kontrolle wurde außerdem von 40 Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei unterstützt, die das Areal nach außen absicherten. Zudem waren Ausländerbehörde, Polizei und verschiedene Dolmetscher eingebunden. "Baustellen dieser Größenordnung besucht der Zoll mindestens einmal", so ein Zollsprecher. Gerade zum jetzigen Zeitpunkt, wo sehr viele Arbeitnehmer verschiedener Subunternehmen anzutreffen sind, sei eine umfassende Prüfung der Beschäftigungsverhältnisse besonders interessant. Im Mittelpunkt der Kontrolle stünden die Einhaltung des Mindestlohns, die Aufdeckung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung sowie sogenannte Scheinselbstständigkeit.

Im Ergebnis verzeichneten die Ermittler 40 Fälle von illegaler Beschäftigung osteuropäischer und weißrussischer Arbeiter, die bei acht Unternehmen beschäftigt waren. Vier Firmen beschäftigten ihre Arbeitnehmer mutmaßlich unter Mindestlohn. Zwei Personen waren polizeilich zur Fahndung ausgeschrieben, eine von ihnen wurde vor Ort festgenommen. Gegen mehrere Unternehmen wird wegen Meldepflichtverstößen ermittelt. Insgesamt befragten die Zöllner 259 Bauarbeiter, die für 58 Unternehmen tätig waren.

Der Neubau der Klinik am Eichert ist im Rohbau fertiggestellt, derzeit läuft der Innenausbau mit zahlreichen Gewerken. So erfolgen zurzeit beispielsweise Trockenbauarbeiten, Estrichverlegungen und der Aufbau technischer Einrichtungen. Aktuell sind 40 Firmen mit insgesamt rund 300 Arbeitern auf der Baustelle tätig. Grundsätzlich vergeben die Alb-Fis-Kliniken ihre Bauaufträge über öffentliche Ausschreibungen nach VOB und Vergabehandbuch Bund. Sämtliche Prozesse und Fristen im Verfahren sind nach VOB/A geregelt. In den entsprechenden Verträgen werden die Unternehmen unter anderem verpflichtet, die gesetzlichen Vorgaben bezüglich ihrer Arbeiter und Angestellten, etwa Tariftreue, Mindestlohn und Sozialversicherung, genauestens zu befolgen. „Dass dies vermutlich von einigen Firmen nicht eingehalten wurde, ärgert uns gewaltig“, sagt der Kaufmännische Klinik-Geschäftsführer Wolfgang Schmid. „Wir unterstützen die konsequente, lückenlose und schnelle Aufklärung.“ Schmid hofft, dass dadurch der Zeitplan nicht gefährdet wird. „Die Inbetriebnahme des Neubaus ist für das Frühjahr 2024 vorgesehen und bisher lagen wir hervorragend in der Zeit.“ 
14.10.21

 

 

OB Maier will keine städtische Busgesellschaft mehr

Göppingen. Geht es nach Oberbürgermeister Alex Maier wird die Stadt Göppingen über die EVF keinen eigenen Stadtbusbetrieb aufbauen und auf den Kauf der Omnibusgesellschaft OVG verzichten. Das erklärte das Stadtoberhaupt am Donnerstagabend vor dem Göppinger Gemeinderat, nachdem inzwische Giutachten vorliegen, nach denen die Bürger keinen Nutzen durch eine städtische Busgesellschaft hätten. Maiers Vorgänger Guido Till hatte die Idee des OVG-Kaufs angestoßen, um in der Stadt einen 15.Minuten-Takt einzurichten und den Umstieg auf den ÖPNV für die Bürger attraktiver zu machen.

Die Vollmitgliedschaft im VVS macht laut Gutachten der Ingenieur Gesellschaft Verkehr GmbH & Co. KG eine eigene Stadtbusgesellschaft überflüssig, da ab der Neuausschreibung des ÖPNV 2025 die Busse ohnehin im 30 Minuten-Takt fahren müssen. Für die meisten Linien sei das Fahrgastpotenzial in Göppingen für einen 15-Minuten-Takt bislang zu niedrig. Zwar sei davon auszugehen, dass die Fahrgastzahlen durch die Optimierungen allmählich steigen, eine weitere Erhöhung auf einen 15-Minuten-Takt sei daher perspektivisch denkbar. Lediglich im Bereich Hailing könnte ein 15-Minuten-Takt soin machen, so die Gutachtem-

Auch der umfangreiche Katalog des VVS an Qualitätskriterien, zum Beispiel für das Alter und die technische Ausstattung der Fahrzeuge, müssen der Ausschreibung zugrunde gelegt werden. „Der ursprüngliche Gedanke, dass durch die eigenständige Organisation des Busverkehrs in der Stadt Göppingen ein höherer Einfluss auf die Qualität des Busverkehrs erreicht werden kann, ist durch die Integration in den VVS nicht mehr gültig“, so OB Maier. „Und bezüglich der Umweltfreundlichkeit der künftigen Fahrzeuge gelten sowieso die strengen Vorgaben der ‚Clean Vehicle Directive (CVD)‘ der EU.“

Bei einer inhouse-Vergabe an ein städtisches Verkehrsunternehmen, die Ziel einer Aufgabenübertragung an die Stadt sei, müsse der Schwerpunkt der zu erbringenden Leistungen im Stadtgebiet erbracht werden. Die Leistungen außerhalb des eigenen Hoheitsgebiets müssen unter 20 Prozent liegen, erläuterte die Stuttgarter Kanzlei Menold Bezler. Dieses ist bei der gegenwärtigen Linienstruktur nicht der Fall. So wird der Stadtteil Faurndau von fünf Buslinien erschlossen, die alle über das Stadtgebiet hinausfahren. Gleiches gilt für den Göppinger Osten, wo alle drei Linien nach Eislingen weiterfahren, sowie auch für Jebenhausen und Bezgenriet sowie die südlichen Stadtbezirke bis Ursenwang.

Weiterhin sei das Risiko für ein städtisches Verkehrsunternehmen zu beachten, dass ein etwaiger eigenwirtschaftlicher Busbetrieb eines privaten Unternehmens genehmigungsrechtlich Vorrang vor einer inhouse-Vergabe von gemeinwirtschaftlichen Verkehrsdienstleistungen hätte, erinnert die Kanzlei Menold Bezler.

Im Sommer 2020 hatte OB Guido Till  den Erwerb der „Omnibusverkehr Göppingen OVG Bliederhäuser GmbH & Co. KG“ sowie die Übernahme der Aufgabenträgerschaft für den Stadtbusverkehr vom Landkreis durch die Stadt ins Gespräch gebracht. Daraufhin hat der Gemeinderat mit einstimmigen Beschluss vom Januar die Verwaltung beauftragt; Gutachten einzuholen, wie der Stadtbusverkehr in Göppingen linientechnisch verbessert werden kann. Geprüft werden sollte auch, ob und wenn ja wie eine Organisation in städtischer Eigenregie – nach Übertragung der Aufgabe vom Landkreis auf die Stadt – die Attraktivität des ÖPNV in der Hohenstaufenstadt verbessern kann. Aus Zeitgründen wurden die gutachterlichen Arbeiten parallel und nicht zeitlich hintereinander durchgeführt – der Nahverkehrsplan für den Landkreis Göppingen, in den die städtischen Schlussfolgerungen aus den Gutachten einfließen müssen, muss in 2022 erarbeitet werden.

Die Gutachten der Firma IGV und der Kanzlei Menold Bezler beinhalten eine übereinstimmende Empfehlung, bei den derzeitigen Rahmenbedingungen aus wirtschaftlichen, organisatorischen und rechtlichen Gründen die angestrebten Verbesserungen vom Aufgabenträger Landkreis vornehmen zu lassen anstatt in eigener Regie, mit eigenem städtischen Betrieb, durchzuführen. Zudem hat die IGV konkrete Vorschläge zur Angebotsverbesserung erarbeitet.

Die räumliche Erschließung des Stadtgebiets Göppingen sei, so die IGV im Gutachten, als überwiegend gut zu bezeichnen. Dies wurde auch im Rahmen der Bürgerbeteiligung – Fragebogenaktion im April  so rückgemeldet. Allerdings bestehen in den Räumen Bartenbach Nordwest, Hailing, Holzheim Ost und St. Gotthardt West Defizite. Größte Schwachstelle des Busverkehrs sei jedoch die geringe Fahrtenanzahl. Der heutige 60-Minutentakt sei für einen Stadtverkehr als nicht ausreichend anzusehen. Ein 30-Minuten-Takt wird allerdings ohnehin laut VVS-Vorgabe Grundlage der nächsten Ausschreibung sein.

Zur Neustrukurierung und Taktverdichtung im Bereich Reusch, Hailing, Bartenbach, Lerchenberg und Hohrein schlägt die IGV vor, die bestehenden Linien 904 und 905 künftig durch eine zusätzliche Linie mit dem Arbeitstitel 904/5 zu ergänzen. Die Linie 904 soll dabei den westlichen Hailing besser erschließen; die Linie 905 soll wie im Bestand zwischen dem ZOB und dem Reusch verkehren. Als Ergänzung zu den bestehenden Linien 904 und 905 wird eine zusätzliche Linie mit der vorläufigen Bezeichnung 904/5 empfohlen zur Feinerschließung Bartenbachs über den Promenadenweg und die Bärenstraße. Die Linie 904/5 erschließt zudem das Reusch. So entsteht für die Bewohner des Reuschs ein einheitlicher 30-Minuten-Takt.

Holzheim und die Ortsteile Manzen und Ursenwang sind mit der Linie 980 gut an Göppingen angebunden. Optimierungsbedarf sieht die IGV jedoch bei der Erschließung des Ortsteils St. Gotthardt, der bislang nur über eine Haltestelle an der Hauptstraße außerhalb der eigentlichen Siedlung vom Busverkehr bedient wird. Zudem gibt es in Holzheim, St. Gotthardt und Manzen keine Nahversorgungsangebote. Dies könne mit einer neuen Citybus-Linie 908 verbessert werden.

„Wir werden die Verbesserungsvorschläge in die Erarbeitung des nächsten Nahverkehrsplans 2022 durch den Landkreis einbringen“, erläuterte OB Maier das weitre Vorgehen. „Wir werden uns aber nicht um eine Aufgabenübertragung in Sachen ÖPNV beim Landkreis bemühen und von Kaufgesprächen bezüglich eines Busunternehmens Abstand nehmen“, kündigte der OB an.
14.10.21

 

 

Polizeipräsidium Einsatz bekommt neuen Chef

Göppingen. Das Polizeipräsidium Einsatz  bekommt einen neuen Chef. Zum 1. Dezember übernimmt Anton Saile das Amt von Ralph Papcke, der in den Ruhestand geht. „Das Polizeipräsidium Einsatz ist ein wesentlicher Eckpfeiler unserer Sicherheitsarchitektur im Land. Darüber hinaus leistet es deutschlandweit regelmäßig Unterstützung in anderen Ländern, etwa bei Demonstrationen oder zuletzt bei der Flutkatastrophe im Kreis Ahrweiler. Diese personelle und logistische Unterstützung ist eine Herausforderung, die das Polizeipräsidium Einsatz hervorragend meistert“, so Innenminister Thomas Strob. Der Ministerrat hatte der Personalentscheidung zugestimmt. 

Nach einer landesweiten Stellenausschreibung fiel die Entscheidung in einem Personalauswahlverfahren auf Anton Saile. Saile übernimmt sein neues Amt zum 1. Dezember 2021. „Der künftige Polizeipräsident Anton Saile gilt als ausgewiesener Kenner des polizeilichen Einsatzmanagements. Seine Führungsqualitäten hat er während seiner Laufbahn vom Polizeiwachtmeister zum Polizeivizepräsidenten bereits in unterschiedlichen herausragenden Funktionen unter Beweis gestellt“, erklärte Innenminister Thomas Strobl. 

Saile ist seit 2019 Polizeiv