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Die neue Ausgabe von Hochzeitsfieber ist da.
Das Magazin beleuchtet den schönsten Tag
für Brautleute aus den unterschiedlichsten
Perspektiven. Das Heft ist in allen Staufers-Märkten
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Frau lässt Mann nackt stehen

Göppingen.  Am frühen Samstagabend bemerkte eine Spaziergängerin in einem Göppinger Industriegebiet einen nackten Mann, der sich in einem Gebüsch verbarg. Die hinzugezogene Polizei konnte in Erfahrung bringen, dass sich der 28-jährige Göppinger über ein Kleinanzeigenportal dort mit einer jungen Frau zu einem "Schäferstündchen" verabredet hatte. Nachdem sich beide nackt auszogen und die gesamte Kleidung und alle Wertgegenstände im Fahrzeug der jungen Frau abgelegt hatten, wollte die Dame das Fahrzeug zum Zwecke eines besseren "Sichtschutzes" noch kurz umparken. Allerdings brauste sie, unbekleidet fahrend, umgehend die Örtlichkeit. Den Mann ließ sie nackt zurück, der sich daraufhin in dem Gebüsch versteckte. Die Polizei sucht nun nach einer jungen Frau mit blondem Haar, etwa 170 cm groß, die eine ausländischen Akzent spricht und eine Tätowierung "no cash, no life" am linken Unterarm hat. Die Frau soll einen älteren blauen Ford mit Göppinger Kennzeichen gefahren haben. Die Göppinger Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise zur Ermittlung der Täterin unter 07161/632360.
14.4.23

 

Kandidaten-Quartett bei Bürgermeisterwahl in Heiningen

Heiningen. In Heiningen sind die Bürger heute, Sonntag ausgerufen, einen neuen Bürgermeister und damit den Nachfolger von Norbert Aufrecht zu wählen, der im Februar plötzlich gestorben war. Um  das Amt im Rathaus bewerben sich vier Kandidaten:

Matthias Kreuzinger. 41 Jahre, Jurist und stellvertretender Referatsleiter beim Regierungspräsidium Stuttgart. Kreuzinger ist  bereits stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde und sitzt für die „Freie Bürgerliste/CDU" im Gemeinderat.

Daniel Kohl,  38 Jahre, ist seit 2013 Bürgermeister der Gemeinde Gammelshausen und sitzt für die Freien Wähler im Göppinger Kreistag. Kohl ist zudem Vorsitzender der Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf. Er betont, dass er zwar nicht aktiv nach einer neuen Herausforderung gesucht habe, die Chance in Heiningen zu kandidieren aber nutzen wolle.

Nihat Günay, | 35 Jahre, betreibt in Heiningen den über den Ort hinaus bekannten „Staren Kebab“. Günay lebt mit seiner Familie in Heiningen.. Nach eigenen Angaben fühle Günay sich als Familienvater in Heiningen fest verwurzelt und habe bereits einige Projekte initiiert und erfolgreich umgesetzt.

Katy Dirix, 40 Jahre,  hat einen Bachelorabschluss in BWL und verfügt über mehr als 15 Jahren Berufserfahrung, Kompetenzen im wirtschaftlichen Bereich sowie bei der Planung und Durchführung nationaler und internationaler Projekte. Mit diesem Wissen im Gepäck möchte die Projektmanagerin künftig mit Engagement und Verantwortung für Heiningen das Beste für die Bürger erreichen.
14.4.24

 

Sport am Wochenende

Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: 1. Göppingen SV gegen FC Ravensburg:   2 : 0

Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: FSV Hollennbach gegen 1. FC Normannia Gmünd:  1 : 1

Handball 2. Bundesliga Frauen: Frisch Auf Göppingen  gegen FSV Mainz 05:  26 : 20
13.4.24

 

Auto weicht Tier aus: Unfall

Geislingen. Glück im Unglück hatten die Insassen eines Pkw am Freitagabend auf der Straße zwischen Eybach und Waldhausen.  Gegen 23 Uhr befuhr ein 22-jähriger die Strecke durch den Wald in Fahrtrichtung Waldhausen. In einer Kurve sprang plötzlich ein Tier auf die Straße. Nachdem der Fahrer dieses erkannt hatte bremste er stark. Dabei verlor der 23-Jährige die Kontrolle über seinen Wagen. Im weiteren Verlauf überschlug er sich mit seinem Auto mehrfach, vor er auf dem Seitenstreifen zum Stehen kam. Im Auto saßen außer dem Fahrer noch drei weitere junge Männer im Alter von 16, 17 und 18 Jahren. Alle Insassen wurden nur leicht verletzt und mussten mit Rettungswägen in ein umliegendes Krankenhaus gebracht werden. Am Unfallfahrzeug entstand nach ersten polizeilichen Schätzungen ein Schaden vor mehr als 25000 Euro. Ob eine Kollision mit dem Wildtier stattgefunden hat, konnte bislang nicht in Erfahrung gebracht werden.
13.4.24

 

Buchsteiner meldet Insolvenz an

Gingen/Fils. Das Traditionsunternehmen Buchsteiner in Gingen hat Insolvenz angemeldet. Der Haushaltswarenhersteller ist laut Insolvenzverwalter Olaf Spiekermann von der Stuttgarter Kanzlei Brinkmann und Partner auf Grund explodierender Energiekosten und einem Einbruch der Auftragseingänge in Schwierigkeiten geraten. Vorläufig soll die Firma weiter geführt werden.

Das Unternehmen Buchsteiner wurde 1910 von Johannes Buchsteiner gegründet, der 1881 geboren wurde und in Geislingen eine Hornbesteckmacher-Lehre absolvierte. In seiner Familie wuchsen zwei Töchter und zwei Söhne auf. Nach dem 1.Weltkrieg begann eine Wachstumsphase, die bis zum Ausbruch des 2.Weltkriegs anhielt. 1951 starb Johannes Buchsteiner. Seine Söhne Hans und Hugo Buchsteiner traten die Nachfolge an. Der Nachholbedarf der Nachkriegszeit bescherte dem Betrieb eine jährliche Expansion. Die Brüder nutzten die Nachfrage und investierten in Gebäude und Anlagen. Unterschiedliche Ziele führten 1969 aber zur Trennung und Aufteilung des Unternehmens. Hans Buchsteiner behielt das Stammwerk in Gingen.

1970 wurde bei Hans Buchsteiner eine unheilbare Krankheit entdeckt und er starb wenige Monate später. Er hatte spät geheiratet und ließ seine junge Frau Renate und drei Kinder zurück.  Renate Buchsteiner trat die Nachfolge an. Der Beginn war hart. Die finanziellen Verpflichtungen aus der Aufteilung des Unternehmens zwangen zu großen Einschränkungen. Die Arbeit war aber auch erfolgreich. Buchsteiner stellte jedes Jahr auf den Messen kreative Produkte für den Haushalt  vor, die sich gut verkauften. Der Betrieb fand zu alter Stärke zurück. 2012 gab Renate Buchsteiner das Amt an den ersten familienfremden Geschäftsführer ab.

Heute zählt Buchsteiner noch knapp 40 Mitarbeiter. Das Ladengeschäft mit Fabrikverkauf hatte Buchsteiner schon vor Jahren geschossen.
12.4.24

 

Gegen Laternenmast gefahren: Tot

Ebersbach.Am Freitag starb in Ebersbach ein Autofahrer nach einem Unfall. Kurz vor 11 Uhr fuhr der 58-Jährige mit seinem Pkw die Dicknerbrücke in Richtung Stadtmitte. In einer Linkskurve kam er nach rechts von der Straße ab und prallte mit voller Wucht gegen einen Laternenmast.

Einsatzkräfte bargen den Mann aus seinem total beschädigten Auto. Eingeleitete Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos und der Autofahrer starb an der Unfallstelle. Die Verkehrspolizei Mühlhausen hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Durch die Feuerwehr wurde eine örtliche Umleitung eingerichtet.
12.4.24

 

Bandenkrieg: Bislang 64 Festnahmen

Region Stuttgart. Mit Übergang der Ermittlungskooperation des Landeskriminalamts Baden-Württemberg mit den Polizeipräsidien Aalen, Ludwigsburg, Reutlingen, Stuttgart und Ulm in eine Besondere Aufbauorganisation - BAO Fokus - wurden seit Februar die Bekämpfungsmaßnahmen gegen die zwei rivalisierenden gewalttätigen Gruppierungen im Großraum Stuttgart weiter intensiviert. Unter Leitung des Landeskriminalamts Baden-Württemberg weitete die BAO Fokus insbesondere die präventivpolizeilichen Maßnahmen aus. Die unablässig geführten Ermittlungen haben bislang zu 64 Haftbefehlen sowie zur umfangreichen Sicherstellung von Waffen, Drogen und anderen durch kriminelle Handlungen erlangten Gegenstände geführt.

Neben umfangreichen Ermittlungen wurde auch das Maßnahmenpaket zur Verhinderung einer weiteren Eskalation des Konflikts ausgeweitet. Einer der Präventionsbausteine, auf die ein besonderer Schwerpunkt gelegt wird, sind Brennpunkteinsätze, mit intensiven polizeilichen Personen-, Fahrzeug- und Fahndungskontrollmaßnahmen im öffentlichem Raum.

Seit dem 28. Februar  stehen dem LKA wöchentlich mehrere Einsatzgruppen des Polizeipräsidiums Einsatz, ausschließlich für diese Einsätze, zur Verfügung. Die Kräfte werden flexibel und bedarfsorientiert in die örtlichen Einsatz- und Kontrollkonzeptionen der fünf regionalen Polizeipräsidien eingebettet.  "Die Zielsetzung der Brennpunkteinsätze ist unter anderem die Gewinnung von weiteren Erkenntnissen zu den relevanten Personen und Örtlichkeiten sowie die Erhöhung des Entdeckungsrisikos potentieller Täter. Zudem wird die Gefahr von weiteren gewalttätigen Auseinandersetzungen beim Aufeinandertreffen der Gruppen dabei reduziert und somit die Sicherheit im öffentlichen Raum erhöht", so LKA-Pressesprecher David Fritsch.

Alleine für diese Einsatzmaßnahme wurden bislang über vierhundert Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Einsatz und mehr als zweihundert Kräfte der regionalen Polizeipräsidien eingesetzt. Allein in den letzten vier Wochen wurden hierbei über eintausend Personen und an die fünfhundert Fahrzeuge kontrolliert.

Hierbei wurden unter anderem auch über zwanzig Verstöße ohne Bezug zur BAO Fokus festgestellt. Neben Trunkenheitsfahrten wurden Verstöße gegen das Betäubungsmittel-, das Ausländer- und das Waffengesetz festgestellt. Mit unmittelbarem Bezug zum Gesamtkomplex der BAO Fokus wurde in diesem Zeitraum jeweils ein Verstoß gegen das Waffen- und das Sprengstoffgesetz festgestellt. Zudem konnten nach einem Raub vier Tatverdächtige festgenommen werden, welche Bezüge zu den rivalisierenden Gruppierungen aufweisen.

"Unsere Strategie besteht aus einem konsequent vollzogenen Dreiklang aus täterorientierten und strukturbezogenen Ermittlungen, gefahrenabwehrrechtlichen Maßnahmen im Rahmen des Monitorings und einem ganzheitlichen Präventionsansatz, um den weiteren Zulauf junger Menschen in die Gruppierungen zu reduzieren. Die intensiven präventivpolizeilichen Maßnahmen sind hier ein essentieller Baustein", so Fritsch.
12.4.24

 

Elf ohne Gurt

Geislingen. Nicht nur Gurtmuffel kontrollierte die Polizei am Donnerstag in Geislingen.  Zwischen 10 Uhr und 11.45 Uhr kontrollierten Beamte des Polizeireviers Geislingen im Stadtgebiet. Neben den elf Fahrern, die nicht angeschnallt waren, bedienten fünf weitere das Handy am Steuer. In zwei Fällen ermittelt nun die Polizei wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
12.4.24

 

Kochtopf vergessen: Küche in Flammen

Geislingen. Bei einem Küchenbrand am Donnerstag in Geislingen entstand rund 20.000 Euro Sachschaden.Gegen 12.45 Uhr hatte eine Bewohnerin in einem Mehrfamilienhaus in der Bahnhofstraße einen Topf mit Öl auf dem Herd vergessen. Daraufhin entstand ein Fettbrand und es rauchte stark. Die 39-jährige Wohnungsinhaberin und ihr neunjähriger Sohn bemerkten den Rauch und brachten sich in Sicherheit. Auch weitere Bewohner wurden evakuiert. Die Feuerwehr kam, löschte die Flammen und lüftete das Gebäude. An der Kücheneinrichtung entstand nach ersten Schätzungen der Polizei ein Schaden in Höhe von rund 20.000 Euro. Verletzt wurde niemand.
12.4.24

 

Unfall im Baustellenbereich

Lorch. Eine 28-jährige Pkw-Fahrerin befuhr die B29 von Schorndorf in Richtung Schwäbisch Gmünd. In  Höhe Lorch befand sich eine Baustelle, die mit einem Anhänger gesichert war und die linke Fahrspur sperrte. Während des Einfädelungsvorgangs auf die rechte Spur fuhr die 28-Jährige aus Unachtsamkeit frontal in den Anhänger. Bei dem Unfall entstand ein Schaden in Höhe von etwa 30.000 Euro. Die B29 musste anschließend zur Reinigung der Fahrbahn kurzzeitig komplett gesperrt.
12.4.24

 

Bei Auffahrunfall verletzt

Göppingen. Am Mittwoch kam es bei Göppingen zum Unfall mit zwei Motorrädern. Kurz vor 18.30 Uhr war ein 19-Jähriger mit seiner Suzuki vom Aasrücken kommend in Richtung Ottenbach unterwegs. Bei der Abzweigung der L1075 zur K1404 in Richtung Ottenbach wollte er wohl nach einer Verkehrsinsel verbotswidrig mit dem Motorrad wenden. Das erkannte der nachfolgende 22-jährige Biker zu spät. Der Kawasaki-Fahrer stieß gegen die Suzuki und beide Fahrer stürzten. Dabei erlitten sie leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten die Männer in eine Klinik. Die Polizei Göppingen hat die Ermittlungen zum Unfall aufgenommen. Der Schaden an den Motorrädern wird auf insgesamt etwa 5.000 Euro geschätzt.
12.4.24

 

Zusammenarbeit bei Wasserstofftechnologie

Göppingen. Die Hochschule Esslingen und die Namibian University of Science and Technology (NUST) haben verabredet, auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichen Disziplinen zusammenzuarbeiten. Dazu haben Prof. Dr. Siegfried Zürn, Leiter der Zentralen Wissenschaftlichen Einrichtung International Centre und Graduate School der Hochschule Esslingen, und Dr. Erold Naomab, Rektor der NUST, ein so genanntes Memorandum of Understanding unterzeichnet.  Bereits geplant sind Aufenthalte von namibischen Studierenden des Masterstudiengangs Renewable Energy an der Hochschule Esslingen im Wintersemester 2024/25. Sie werden dabei an Veranstaltungen des Masterstudiengangs Wasserstoffwirtschaft und Technologiemanagement in Göppingen teilnehmen sowie ein gemeinsam von NUST und Esslinger Lehrenden betreutes Projekt bearbeiten.
12.4.24

 

Neue Chefin beim Polizeiposten Süßen

Süßen. Polizeioberkommissarin Margit Göthe wurde in einer kleinen Feierstunde in ihr neues Amt als Leiterin des Polizei-postens Süßen eingeführt. Zuletzt hatte Polizeihauptkommissar Jürgen Eisele die Leitung des Polizeipostens inne, den er nun verlässt, um zukünftig beim Kriminalkommissariat Göppingen seinen Dienst zu verrichten.  *

Margit Göthe (52) begann 1989 ihre Laufbahn bei der Polizei des Landes Baden-Württemberg. Nach ihrer Ausbildung und Verwendung bei der Bereitschaftspolzei in Biberach wechselte sie Polizeirevier Ludwigsburg. 1996 wurde sie zur ehemaligen Polizeidirektion Göppingen versetzt, wo sie bei den Polizeirevieren Uhingen und Göppingen ihren Dienst verrichtete. Im Jahr 2017 folgte über den Qualifizierungslehrgang der Aufstieg in den gehobenen Dienst. Zum 1. April 2024 übernahm sie nun die Leitung des Polizeipostens Süßen.   

Der Polizeiposten Süßen betreut mit einer Stärke von 2,75 Beamten auf einer Fläche von rund 13 Quadratkilometern knapp 10.300 Einwohner. Außerhalb der Dienstzeiten  des Polizeipostens und zu dessen Unterstützung betreut das Polizeirevier Eislingen diese Region.
12.4.24

 

Donzdorf bekommt neuen Leiter des Polizeipostens

Donzdorf. Ingo Schuler ist neuer Leiter des Polizeipostens Donzdorf. Zuletzt leitete Polizeioberkommissar Dietmar Nagel den Polizeiposten kommissarisch. Er wird weiterhin beim Polizeiposten Donzdorf tätig sein.  Ingo Schuler (46) begann seine Laufbahn bei der Polizei im Frühjahr 2002. Nach der Ausbildung und Verwendung bei der Bereitschaftspolizei in Biberach wechselte er im Jahr 2006 zum Polizeirevier Ulm-West. Nach seinem Studium von 2012 bis 2015 zum Aufstieg in den gehobenen Dienst war er im Streifendienst bei den Polizeirevieren Ulm-Mitte und Eislingen tätig. Nun übernahm er die Leitung des Polizeipostens Donzdorf. Der Polizeiposten Donzdorf betreut mit drei Beamten auf einer Fläche von rund 63 Quadratkilometern knapp 13.500 Einwohner in den Städten Donzdorf und Lauterstein.  Außerhalb der Dienstzeiten des Polizeipostens und zu dessen Unterstützung betreut das Polizeirevier Eislingen diese Region. 
12.4.24

 

Deutschland-Tour: Gmünd ist Etappenziel

Schwäbisch Gmünd. Am Donnerstag wurde die Deutschland Tour 2024 , die vom 23. auf 24. August in Schwäbisch Gmünd Halt macht, durch Landrat Dr. Joachim Bläse, Oberbürgermeister Richard Arnold, Maren Hopf, Projektleitung Deutschland Tour, Albrecht Röder, Streckenleitung Deutschland Tour, Amtsleiter Klaus Arnholdt, Amt für Bildung und Sport, Robert Frank, Eventmanager und Carmen Bäuml, Organisationsleitung, von der Touristik und Marketing GmbH, sowie Gerd Hägele vom Ordnungsamt, im beruflichen Schulzentrum Schwäbisch Gmünd, vorgestellt.

Passend zum Radsport-Event feiert der Ostalbkreis sein 50-jähriges Jubiläum, ergänzte Landrat Bläse beim Auftaktgespräch und fügte hinzu: "Nicht nur Radfahren verbindet, sondern schöne Orte der Ostalb werden verbunden". Oberbürgermeister Richard Arnold bedankte sich bei der Deutschland Tour für den Zuschlag des Großsportevents und ergänzte: "Nicht nur Metropol-Regionen können so ein Mega-Event auf die Beine stellen, sondern auch die Stadt Schwäbisch Gmünd präsentiert sich zusammen mit den Nachbargemeinden weit über die Grenzen hinaus".

Schwäbisch Gmünd ist Gastgeber der Lidl Deutschland Tour 2024. Sowohl der Zieleinlauf der zweiten Etappe am Freitag, 23. August als auch der Start der dritten Etappe am Samstag, 24. August werden in der baden-württembergischen Stadt ausgetragen. Mit Deutschlands wichtigstem Radrennen kommt großer Sport im Doppelpack in den Ostalbkreis und nach Schwäbisch Gmünd. Ende August steht der Osten Baden-Württembergs ganz im Zeichen des Radsports. Auf die Radprofis warten das für die Alb-typische wellige Terrain auf dem Weg in das Ziel in der ältesten Stauferstadt. In Schwäbisch Gmünd, am Fuße der Schwäbischen Alb und der Dreikaiserberge gelegen, können sich die Radsport-Fans wieder auf eine spannende Zielrunde freuen, bevor um den Tagessieg gefahren wird. Die zweite Etappe führt die Radsportler am Freitag, 23. August von Heilbronn nach Schwäbisch Gmünd. Am Samstag, 24. August setzt sich das Rennen von Schwäbisch Gmünd nach Villingen-Schwenningen in Bewegung.

Oberbürgermeister Richard Arnold freut sich auf die Großveranstaltung: „Die Deutschland Tour kommt nach Schwäbisch Gmünd! Wir freuen uns, ein Spitzensportevent mit weltweiter Strahlkraft bei uns zu begrüßen. Mit der Deutschland Tour verbinden wir die große Sportbegeisterung unserer Stadt mit einem Fest, das im Sommer die weltweit besten Radsportler und viele Gäste zu uns nach Schwäbisch Gmünd locken wird."  „Die Ostalb ist ein Paradies für alle Radfreunde“, so Landrat Dr. Joachim Bläse. „Abwechslungsreiche Naturlandschaften und sehenswerte Orte - Rad fahren macht bei uns einfach Spaß. Dass wir dieses Erlebnis nach unserem Jubiläumsjahr ´50 Jahre Ostalbkreis´ mit den Top-Profis teilen können und die Bilder aus unserer Region in die ganze Welt gehen, freut den gesamten Ostalbkreis enorm."

Und so sieht die 2. und 3. Etappe der Lidl-Deutschland-Tour aus: 2. Etappe Heilbronn – Schwäbisch Gmünd (173 km): Die 2. Etappe der Lidl Deutschland Tour 2024 führt komplett durch Baden-Württemberg. Nachdem die Profis Heilbronn verlassen haben, erfolgt der scharfe Start unweit von Weinsberg. Weite Teile der Etappe verlaufen durch die Schwäbisch-Fränkischen Waldberge. Von Löwenstein geht es durch sehenswerte Naturlandschaften bis nach Sulzbach am Kocher, das zur Etappenhalbzeit erreicht wird. Im letzten Renndrittel wartet ein Radsport-Klassiker. Von Lautern geht es hinauf nach Lauterburg und Bartholomä auf die Schwäbische Alb. Keine drei Kilometer lang, dafür im letzten Teil über 13 Prozent steil, kommt der Anstieg den angriffslustigen Fahrern entgegen. In Schwäbisch Gmünd können die Fans die Profis im Zielgebiet gleich mehrfach erleben: nach der ersten Zielpassage absolvieren sie noch zweimal eine Runde mit jeweils 10 Kilometern.
Etappe: Schwäbisch Gmünd – Villingen-Schwenningen (212 km): Auch die 3. Etappe verläuft durchs Ländle. Zur Einstimmung auf das Wochenende der Lidl Deutschland Tour 2024 steht der anspruchsvollste Tagesabschnitt an. Mit 212 Kilometern ist es die längste Etappe, die jemals seit dem Comeback der Rundfahrt ausgetragen wurde. Dazu kommt die Herausforderung von fast 3.000 Höhenmeter. Nachdem Schwäbisch Gmünd verlassen wurde, beginnt der Tag mit einem flachen Abschnitt nach Weilheim an der Teck. Wenig später wartet mit dem Anstieg nach Ochsenwang die erste Schwierigkeit des Tages. Danach folgt das typische Auf und Ab der Schwäbischen Alb. Über Bad Urach und Lichtenstein-Unterhausen geht es auf der ehemaligen Strecke der Zahnradbahn parallel zur Honauer Steige hinauf zum Traifelberg. Dies war 1996 die Strecke der Deutschen Bergmeisterschaft. Kurz nach Albstadt wird der höchste Punkt der Lidl Deutschland Tour 2024 erreicht. Auf den Höhen der Schwäbischen Alb geht es dann auf fast 900m ü.NN. weiter in Richtung Villingen-Schwenningen. Nach einer Schleife durch Schwenningen -den einen Teil der Doppelstadt- geht es zum Etappenziel nach Villingen. Nach der ersten Ziel-Durchfahrt vor der Neuen Tonhalle wird noch eine Zielrunde gefahren – die letzten acht Kilometer, die nach einem Tag voller Herausforderungen über den Tagessieg entscheiden.

Die Lidl Deutschland Tour ist Deutschlands wichtigstes Radrennen. Das fünftägige Etappenrennen ist angesiedelt in der UCI Pro Series, dem Wettbewerb unterhalb der World Tour. Damit ist gewährleistet, dass neben den Tour de France-Stars auch die besten deutschen Talente an der Heimatrundfahrt teilnehmen können. Das Interesse an der Deutschland Tour wächst. Neben den 750.000 Fans an der Strecke, schauten 2023 sechs Millionen Zuschauer die Live-Übertragungen in der ARD und im ZDF gesehen – eine Steigerung von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
11.4.24

 

Unfall ohne Führerschein

Göppingen. Am Dienstag flüchtete ein 27-Jähriger von der Unfallstelle in Göppingen. Um 17.40 Uhr war der 27-Jährige mit seinem Pkw in der Schlater Straße in Richtung Holzheim unterwegs. An einer Ampel fuhr er einem haltenden Fahrzeug hinten auf. Anschließend stiegen beide Beteiligten aus, um ihre Autos nach Schäden zu begutachten. Als die 48-jährige Fahrerin gegenüber dem 27-Jährigen erwähnte, sie habe eine tote Katze im Kofferraum, stieg dieser in seinen Wagen und flüchtete. Etwa 15 Minuten später, als die Polizei bereits vor Ort war, kehrte der Fahrer zur Unfallstelle zurück. Als Grund für seine kurzzeitige Flucht von der Unfallstelle gab er an, er sei durch die tote Katze im Kofferraum überfordert gewesen. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der 27-Jährige nicht im Besitz eines Führerscheins war. Den Mann erwartet nun eine Anzeige und er musste sein Auto stehen lassen.
11. 4.24

 

Wasserstoff: Schweizer übernimmt Lehrauftrag

Göppingen. Zu Beginn des Sommersemesters  nimmt die Göppinger CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer einen Lehrauftrag im neuen Masterstudiengang „Wasserstoffwirtschaft und Technologiemanagement“ der Hochschule Esslingen am Campus in Göppingen an. Schweizer, die sich bereits vor ihrem Landtagsmandat als Rechtsanwältin der Kanzlei BW Schweizer & Kollegen auf das Energierecht spezialisiert hat, wird zukünftig als Lehrbeauftragte an der Unterrichtung des Moduls „Regulatorik der Wasserstoffwirtschaft“ mitwirken. Ziel des Studiengangs, der mit einem Master of Engineering abschließt, ist die Vermittlungen eines breiten Wissens im Bereich von Wasserstoff-Anwendungen.

Nach dem Start der Vorlesungen in dieser Woche zeigt sich die Abgeordnete begeistert: „Grüner Wasserstoff ist die Schlüsseltechnologie für Baden-Württemberg, um klimaneutral zu werden und gleichzeitig Industrieland zu bleiben. Das gilt gerade auch für die energieintensiven Branchen bei uns im Filstal. Um den Wasserstoff-Turbo zu zünden, benötigen wir aber nicht nur die Infrastruktur, sondern auch das Know-how. Genau das wird durch diesen neuen Master-Studiengang vermittelt. Besonders freut mich, dass ich mit diesem Lehrauftrag meinen Beitrag dazu leisten kann, die Zukunftsfähigkeit der Hochschule Esslingen am Campus Göppingen zu stärken. Denn die Hochschule ist ein überragend wichtiger Standortfaktor für die Industrie und die Unternehmen der Stadt Göppingen und im ganzen Landkreis und gerade für die Transformation in der Automobilwirtschaft und die Digitalisierung ein unverzichtbarer Faktor“, so Schweizer.

Für Schweizer ist die Lehrtätigkeit kein Neuland. Bereits seit 2020 übt die Expertin für Energierecht einen Lehrauftrag im Studiengang Energie- und Umweltrecht und Politik an der Hochschule Mittweida in Sachsen aus. 
11.4.24

 

Neue Ideen für alten Sportplatz

Schorndorf. Der markante rote Boden ist bereits verschwunden. Den Belag des alten Sportplatzes im Schulzentrum Grauhalde in Schorndorf zu entfernen, war einer der ersten Schritte eines umfangreichen Bauprojekts der Stadt Schorndorf. Bis Ende 2025 werden sowohl der Sportplatz als auch Teile der angrenzenden Sporthalle umfassend saniert. „Das ist nicht irgendein Bauvorhaben, sondern ein Projekt, das das gesamte Quartier beleben wird und den Platz neu erstrahlen lässt“, sagte Oberbürgermeister Bernd Hornikel beim Spatenstich. „Die gesamte Außensportfläche wird von ihrer bisher einseitigen Struktur hin zu einer multifunktionalen Begegnungsstätte umgestaltet.“
Anstelle der in den 1970er-Jahren errichteten Außenanlagen entstehen nach Plänen des Büros Gessweinlandschaftsarchitekten Kleinfelder für verschiedene Sportarten wie Beachvolleyball, Basketball und Calisthenics. Zudem wird es ein Minispielfeld mit Kunstrasen, eine Anlage zum Kugelstoßen, Platz für Tischtennis, eine Kletterwand, eine 100-Meter-Bahn sowie einen 200-Meter-Rundlauf geben. Bei den Planungen waren sowohl Vertreter von Sportvereinen als auch von Gottlieb-Daimler-Realschule (GDRS) und Max-Planck-Gymnasium eingebunden, wie Rainer Brechtken von der SG Schorndorf und Beate Flemming-Nikoloff als Rektorin der GDRS in ihren Grußworten betonten. „Das Sportgelände wird ein Schmuckstück des Geländes werden“, sagte Flemming-Nikoloff.
Doch nicht nur im Freien wird es Veränderungen geben, auch in der Sporthalle stehen Maßnahmen an. So werden die Umkleiden, die Sanitärräume und die Lehrräume saniert, die Innentribünen erneuert, der Hallenboden neu beschichtet und die Barrierefreiheit optimiert. Zudem werden die Ostfassade der Halle sowie das Dach, der Umkleidebereich ersetzt und die energetische Bilanz verbessert. „Die Früchte dieser umfassenden Sanierungsmaßnahme werden unserer Stadt und den Bürgerinnen und Bürgern noch lange Zeit zu Gute kommen“, sagte Erster Bürgermeister Thorsten Englert. Die Gesamtkosten des Bauvorhabens belaufen sich auf 4,2 Millionen Euro, wovon 1,7 Millionen Euro im Rahmen des Programms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gefördert werden.
Als Teil des Umbaus wird die Neugestaltung der Tribünen mit einem Kunst-am-Bau-Projekt verwirklicht, bei dem die Schulen, Vereine und Nachbarn ihre Kreativität einbringen können. Damit werde aus Sicht von Bernd Hornikel gemeinsam nicht nur ein Ort des Sports gestaltet, sondern ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austauschs.
11.4.24

 

Färber: Entlastungen für die Landwirte reichen nicht aus

Kreis Göppingen. Nach Bekanntwerden des Referentenentwurfs für das Jahressteuergesetz 2024 warnt Hermann Färber, CDU-Abgeordneter des Wahlkreises Göppingen und Vorsitzender des Agrarausschusses des Bundestages, vor weiteren Zumutungen für die Landwirtschaft: „Die nach Streichung des Agrardiesels zugesagten Entlastungen bleiben weit hinter den berechtigten Erwartungen der Branche zurück.“

Der Referentenentwurf aus dem Bundesfinanzministerium sieht vor, die einkommenssteuerrechtliche Tarifglättung wiedereinzuführen, diese aber auf sechs Jahre zu befristen. Juristische Personen in der Landwirtschaft sollen aber von der Steuerentlastung ausgenommen werden, obwohl auch sie Witterungs- und Marktrisiken ausgesetzt sind. Zudem soll die Einführung einer Risikoausgleichsrücklage doch nicht in den Gesetzentwurf aufgenommen werden.

Färber bewertet den Referentenentwurf als völlig unzureichend: „Im Bundesrat hatte die Bundesregierung am 22. März in der Protokollerklärung zum Haushaltsfinanzierungsgesetz wirkliche Entlastungen zugesagt. Die vorgesehene Tarifglättung in Höhe von rund 50 Mio. Euro wird die mit dem Wegfall des Agrardiesels verbundenen Belastungen in Höhe von 440 Mio. Euro aber bei weitem nicht ausgleichen.“

Der Abgeordnete erwartet, dass das Gesetzgebungsvorhaben noch für Diskussionsstoff sorgen wird: „Die Landwirtinnen und Landwirte – auch hier bei uns im Kreis - sind derzeit zwar bei der Feldarbeit gefordert, dennoch beobachten sie das Geschehen genau und sind über die Steuerpläne sehr verärgert. Ebenso bei der im Januar auf der Bauern-Demo am Brandenburger Tor angekündigten Bürokratie-Wende ist bisher kein erfolgversprechender Ansatz zu erkennen. Die Politik ist jetzt gefordert, den Konflikt nicht wieder anzuheizen und den Vertrauensverlust nicht noch zu beschleunigen. Stattdessen sind Lösungen erforderlich, die bäuerliche Familienbetriebe entlasten und die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Landwirtschaft stärken.“
11.4.24

 

Senior fällt auf Betrüger herein

Hattenhofen.  Auf den falschen Mitarbeiter eines Software-Unternehmens fiel ein 73-Jähriger am Montag in Hattenhofen herein. Am Montag surfte der Mann im Internet. Es kam zu unerwarteten Störungen auf seinem Computer. Ein Fenster öffnete sich und er wurde aufgefordert, eine Telefonnummer des Störungsdienstes anzurufen. Der Senior rief die Nummer an. Am anderen Ende der Leitung meldete sich der vermeintliche Mitarbeiter eines Softwareunternehmens. Der Mann schenkte dem Unbekannten Glauben und ermöglichte dem vermeintlichen Softwaremitarbeiter einen Fernzugriff auf den PC. Dabei gelangte der Betrüger wohl an vertrauliche Daten und führte mehrere Überweisungen über ein Online-Banking aus. Kurz danach bemerkt der Senior die betrügerischen Absichten des angeblichen Mitarbeiters und verständigte die Bank. Der Senior erstattete Anzeige bei der Polizei. Die hat nun die Ermittlungen aufgenommen. Ob ein Schaden eingetreten ist oder ob die Bank die Überweisungen noch rückgängig machen kann, muss noch ermittelt werden.
10.4.24

 

Auf Ölspur ausgerutscht und verletzt

Rechberghausen. Die Polizei sucht Zeugen für einen Vorfall am Dienstag bei Rechberghausen. Gegen 8.15 Uhr fuhr ein 62-Jähriger mit seinem Motorrad auf der Straße von Rechberghausen in Richtung Faurndau. Kurz nach Ortsausgang Rechberghausen geriet der Biker mit seiner Maschine auf eine Ölspur. Dabei kam das Kraftrad ins Rutschen und der 62-Jährige stürzte samt Maschine auf die Straße. Bei dem Sturz zog sich der Motorradfahrer Verletzungen zu. Der Rettungsdienst kümmerte sich um den Mann und brachte ihn in eine Klinik. Die konnte er nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen. An dem Motorrad entstand ein Schaden von rund 500 Euro. Die Polizei ermittelte, dass sich die Ölspur von Rechberghausen entlang der K 1410 bis nach Faurndau ersteckte. Der Bauhof Rechberghausen wurde verständigt. Die Bauhofmitarbeiter reinigten die Fahrbahn und stellten Gefahrenschilder auf. Die Polizei Uhingen ermittelt nun und sucht Zeugen, die den Verursacher der Ölspur kennen oder Hinweise geben können.
10.4.24

 

Vandalismus an Grillstelle

Bad Überkingen. Unbekannte ließen ihrer Zerstörungswut vergangenes Wochenende bei Bad Überkingen freien Lauf. Wie der Polizei bekannt wurde, verwüsteten Unbekannte zwischen Freitag 5.April und  Montag 8.April die Baumbepflanzung neben der Grillstelle "Rabenmiste". Die Schutzhütte befindet sich am Viehweg oberhalb der Panoramastraße. Die Unbekannten entzündeten dort ein Grillfeuer und brachten wohl auch Brennholz mit. Mutmaßlich als dies zur Neige ging, fällten die Unbekannten einen neben der Schutzhütte befindlichen Walnussbaum mit einem Stammdurchmesser von rund 25 cm. Der wurde offenbar mit einer Axt gefällt. Wie die Polizei weiter berichtet, wurde der Grillplatz vermüllt zurückgelassen. Offensichtlich hatten die Täter dort eine Party gefeiert und den Baum zur weiteren Befeuerung der Grillstelle benutzt. Zurück blieb ein Schaden von rund

1.800 Euro. Der Polizeiposten Deggingen hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft nun auf Hinweise von Zeugen. Wer die Fällarbeiten von dem angrenzenden Wohngebiet in der Panoramastraße aus wahrgenommen hat oder Hinweise zu geparkten Fahrzeugen am Zufahrtsweg zur Schutzhütte geben kann, soll sich bei der Polizei Deggingen unter der Tel. 07334/92499-0 melden.
10.4.24

 

Mobilitätspunkt in neuen Händen

Eislingen. Ab sofort sind die Dienstleistungsangebote im Mobilitätspunkt in neuen Händen. Die Betreiber Aylin und Alexander Schmalenberg bieten ihrer Kundschaft die DHL- und Postdienstleistungen, den Ticketverkauf und die Beratung zu Fahrplänen für den öffentlichen Nah- und Fernverkehr an.  Wer das kostenlose Fahrradparkhaus nutzen möchte, kann sich hierfür in dem neu eingerichteten Laden anmelden. Zusätzlich zu dem klassischen Kioskangebot ergänzen die Tiernahrungsmittel und Zubehörartikel für Hund und Katze der ‚Futterwelt‘ den Einzelhandel in der Eislinger Innenstadt. Aylin und Alexander Schmalenberg betreiben bereits in Kuchen eine ‚Futterwelt‘ mit integrierter Poststelle. „Die Eröffnung hier in Eislingen hat gut geklappt“, freut sich Alexander Schmalenberg auf den Kontakt mit seinen Kunden.  „Wir hoffen, dass wir mit unserem breiten Angebot an Dienstleistungen und Produkten die Eislinger Bürgerschaft gut bedienen können“, sagt Aylin Schmalenberg zur Eröffnung der Eislinger Filiale.
20.4.24

 

Spielplatz Ursenwang wird erneuert

Göppingen. Der Spielplatz Ursenwang wird erneuert. Nachdem die Stadt umfangreiche Quartiersarbeit durch das abgeschlossene Förderprojekt „Quartiersimpulse Ursenwang“ geleistet hat, bei der sich neben städtischen Einrichtungen auch die Kirchen und die Wilhelmshilfe engagiert haben, wird die Bauverwaltung nun den Kleinkindbereich umfänglich sanieren und neugestalten.

Der Bereich mit Spielgeräten und Sandkasten ist aktuell bereits für die Dauer der Bauzeit gesperrt. Die Skateanlage und der Bolzplatz können jedoch uneingeschränkt weiter genutzt werden. Alle Beteiligten freuen sich bereits auf den erneuerten Spielbereich, der voraussichtlich ab Juli 2024 bespielt werden kann. In der Zwischenzeit können Kinder und Familien alternative Spielplätze in der Umgebung entdecken.
10.4.24

 

Straße bei Heubach gesperrt

Heubach. Wegen der Radsport-Veranstaltung „Bike the Rock“ in Heubach ist die L 1162 zwischen Heubach und Bartholomä am Samstag, 27. April  in der Zeit von 6 bis 15 Uhr für den Straßenverkehr voll gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert.
10.4.24

 

Ebersbach startet neuen Internetauftritt

Ebersbach. Ab sofort ist der neue Internetauftritt der Stadt Ebersbach unter  www.ebersbach.de zu sehen sein. Vor etwas mehr als einem Jahr wurde in einem gemeinsamen Workshop der Stadtverwaltung der Grundstein für den neuen Internetauftritt gelegt. Unterstützt wurde die Stadtverwaltung bei der Konzeption und Erstellung von der hitcom GmbH aus Dunningen. Die Agentur betreut über 150 kommunale Kunden. Bei der Stadtverwaltung liefen die Fäden bei Anke Linder aus dem „Büro des Bürgermeisters“ zusammen.

Mit dem neuen Internetauftritt werden die gesetzlichen Vorgaben zum Thema Barrierefreiheit umgesetzt. Dadurch ist die Website für jeden zugänglich. Bürgermeister Eberhard Keller betont, dass die Bürger Zielgruppe der neuen Webseite sind: „Es ist besonders wichtig, dass die gesuchten Informationen schnell gefunden werden. Wir wollen für die Zukunft gewappnet sein und alle Maßnahmen treffen, die uns bei der Digitalisierung der Bürgerdienste unterstützen und voranbringen.“

Die Bürger der Stadt können dann auf rund 144 Dienstleistungen zugreifen – inklusive Ansprechpersonen, Gebühren und Fristen. Auch Formulare und Satzungen stehen den Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung. Über eine Schnittstelle zum Landesverwaltungsserver des Innenministeriums (Service-BW) werden ständig die aktuellsten Verfahrensbeschreibungen in das System übernommen.

Der digitale Bürgerservice wird durch die neue und leistungsstarke Suche perfekt ergänzt. Mittels der Vorschaufunktion sind die Ergebnisse innerhalb kürzester Zeit direkt sichtbar. Die Suche wurde auf der Startseite sowie im Bürgerservice prominent platziert, damit jeder schnell zum Ziel findet.

Die neue Internetseite ergänzt die schon bestehende Möglichkeit, Termine online beim Bürgerservice zu vereinbaren. Hierzu arbeitet die Stadtverwaltung seit Anfang des Jahres mit der Firma Front-Desk zusammen. Die Möglichkeit wird von den Bürgerinnen und Bürgern sehr gut angenommen. Wer keinen Zugang zum Internet hat, kann seinen Termin am Terminal im Rathaus-Foyer vereinbaren.
10.4.24

 

422 Bewerber für die Kreistagswahl

Kreis Göppingen. Alle 72 eingereichten Wahlvorschläge sind am Dienstag vom Kreiswahlausschuss in öffentlicher Sitzung für die Kreistagswahl am 9. Juni  zugelassen worden. Neben den bislang im Kreistag vertretenen Parteien und Wählervereinigungen haben eine weitere Partei und eine weitere Wählervereinigung Wahlvorschläge eingereicht. Somit stehen am 9. Juni  folgende Parteien und Wählervereinigungen in den zehn Wahlkreisen des Landkreises Göppingen zur Wahl:

 

  • Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) Wahlkreise 1 - 10        
  • Freie Wähler im Landkreis Göppingen (Freie Wähler) Wahlkreise 1 - 10
  • BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE) Wahlkreise 1 - 10
  • Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) Wahlkreise 1 - 10
  • Alternative für Deutschland (AfD) Wahlkreise 1 - 10
  • Freie Demokratische Partei (FDP) Wahlkreise 1 - 10
  • DIE LINKE (DIE LINKE) Wahlkreise 1 - 10
  • Unabhängige Bürger Uhingen e.V. (UBU) Wahlkreis 4
  • Die Gerechtigkeitspartei - Team Todenhöfer Wahlkreis 3

Bei einigen Wahlvorschlägen schöpften die Parteien und Wählervereinigungen die mögliche Anzahl an Bewerbern nicht vollständig aus. Es stellen sich 422 Bewerber zur Wahl. Insgesamt hätten es bei 72 Wahlvorschlägen bis zu 622 Bewerberinnen und Bewerber sein können.  Bei der Zulassung der Wahlvorschläge legt der Kreiswahlausschuss verbindlich fest, mit welchen Angaben die Bewerber auf den Stimmzetteln erscheinen. Unter den insgesamt 422 Bewerbern sind 130 Frauen. Das entspricht einem Anteil von 30,8 Prozent. Bei der letzten Kreistagswahl lag der Anteil der Bewerberinnen noch bei 28,5 Prozent.
9.4.24

 

Eigene Roboter konstruieren

Göppingen. Roboter findet man überall: Sie arbeiten in Fabriken, helfen im Haushalt und übernehmen viele Aufgaben, die für den Menschen zu gefährlich oder zu schwierig sind. Aber wie funktioniert denn ein Roboter und wie schaffe man es, dass er macht, was man von ihm will? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die STEAM Boehringer Robotik-AG, die nach den Osterferien im Makerspace des Kreismedienzentrums startet.

Die Robotik AG bietet Schülern ab elf Jahren die einzigartige Gelegenheit, einen eigenen Roboter von Grund auf zu konstruieren, zu bauen und programmieren. Dabei lernt man spielerisch ganz unterschiedliche Technologien kennen und kann damit experimentieren: So kommt beispielsweise beim Entwerfen des Roboters 2D und 3D Zeichensoftware zum Einsatz.

Teile für den Roboter können mit 3D-Druck, Laserschneiden oder herkömmlichen Holz- und Metallbearbeitungstechniken hergestellt werden. Zur Steuerung des Roboters kommt ein speziell für Schüler entwickelter Mikrokontroller zum Einsatz, hierbei kann man viel zu den Themen Programmieren, Steuerungstechnik und IT lernen.Vorkenntnisse sind keine nötig: Die nötigen Grundlagen werden in einzelnen Modulen erklärt und können anschließend gleich in die Praxis umgesetzt werden.Die Robotik-AG findet jeden Dienstag von 15 bis 17 Uhr im Kreismedienzentrum Göppingen statt, der erste Termin ist der 30. April. Anmelden kann man sich unter pmai@goeppingen.de oder 0151 26085911, montags und mittwochs von 14 bis 16 Uhr.
9.4.24

 

Neun Listen im Wahlkreis Schwäbisch Gmünd

Ostalbkreis. Bei der Kreistagswahl am 9. Juni treten im Wahlkreis II – Schwäbisch Gmünd - folgende Parteien und Gruppierungen an.

1             Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

2             BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE)

3             Freie Wähler Ostalbkreis
4             Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

5             Alternative für Deutschland (AfD)
6             DIE LINKE (DIE LINKE)
7             Freie Demokratische Partei (FDP)

8             Die Bürgerliste Schwäbisch Gmünd
9             Land schafft Verbindung (LsV)
9.4.24

 

Neuer Referent für OB Maier

Göppingen. Moritz Eckhard neuer Persönlicher Referent von Oberbürgermeister Alex Maier. Der 31-jährige tritt damit die Nachfolge von Teresa Schiele an.  Damit verstärkt Moritz Eckhard wieder das Team rund um OB Maier und bringt hierfür die besten Voraussetzungen mit. Nach seinem Abitur in Köln studierte Eckhard an der Universität Mannheim Politikwissenschaften, gefolgt vom Masterstudium der Planung und Partizipation an der Universität Stuttgart. Neben seinem Masterstudium arbeitete er als freier Mitarbeiter bei der Landeszentrale für politische Bildung und führte Veranstaltungen zur politischen Bildung an Schulen im Regierungsbezirk Stuttgart durch. Auch Verwaltungserfahrung bringt der gebürtige Kölner mit: Bevor er die Stelle in Göppingen antrat, war Moritz Eckhard 2022 und 2023 Projektmanager in der Stabsstelle des Bürgermeisters der Gemeinde Gärtringen.
9.4.24

 

Barbarossabrunnen wird gereinigt

Eislingen. Am Mittwoch, 17. April  wird der Sauerbrunnen in Eislingen Süd grundgereinigt. Die Reinigungsarbeiten werden voraussichtlich den ganzen Tag bis 18 Uhr andauern. Währenddessen ist das Abfüllen von Flaschen nicht möglich. In regelmäßigen Abständen wird der Barbarossabrunnen gereinigt, um ein hygienisches Abfüllen von Trinkwasser zu gewährleisten.
9.4.23

 

Klärwerk testet Verdunstungstrockner

Göppingen. Im Klärwerk Göppingen wird seit rund einem halben Jahr ein moderner und energieeffizienter Verdunstungstrockner versuchsweise betrieben. Mehrere Delegationen aus anderen Kommunen haben die Gelegenheit genutzt, diesen modernen Trockner vor Ort in Betrieb zu begutachten. Kurz vor Ende der Versuchsphase kamen Mitglieder des Zweckverbands Gruppenklärwerk Häldenmühle mit Sitz in Marbach am Neckar in die Hohenstaufenstadt, um sich von den Experten Technik und Wirkung der Anlage erläutern zu lassen. Baubürgermeisterin Eva Noller, die die Gäste im Klärwerk begrüßte, betonte den wichtigen Beitrag des Klärwerkes bei der Erreichung von Klimaneutralität. Die von der Stadtentwässerung SEG betriebene Kläranlage mit einer Ausbaugröße von 330.000 Einwohnern, gehört zu den größten Kläranlagen in Deutschland. Immer wieder werden hier Versuche durchgeführt, um den Betrieb der Anlage zu optimieren und für die Zukunft zu rüsten. Dazu gehören beispielsweise auch die Anlagen zur Phosphorrückgewinnung und oder die KI-gesteuerte Reduzierung von Lachgas bei der Abwasserreinigung (KikKa).

Im getesteten Verdunstungstrockner können die mechanisch entwässerten Klärschlämme auf über 90 Prozent Trockensubstanz getrocknet werden, das heißt, der Wasseranteil im Klärschlamm sinkt unter zehn Prozent. Das gewonnene Granulat ist ein sehr moderner klimaneutraler Brennstoff und kann bereits heute in Kraftwerken kostenneutral thermisch verwertet werden. Man spricht deshalb in Fachkreisen auch vom „braunen Gold“. Aufgrund der Reduktion des Wasseranteils wird auch die Anzahl der LKW Transporte auf rund ein Drittel vermindert, ein weiterer Beitrag auf dem Weg zum klimaneutralen Klärwerk. Eine Tonne klimaneutraler Brennstoff aus Granulat ersetzt in der Regel eine Tonne CO2-Emissionen, die im Vergleich durch Verbrennung von fossilen Brennstoffen wie Erdgas entstehen würde.  In der Versuchsanlage aus Coburg konnte rund ein Drittel der anfallenden Schlämme im Klärwerk Göppingen zuverlässig getrocknet werden.

Der Trockner arbeitet weitestgehend geruchsneutral. Weder im Klärwerk noch in der Umgebung kam es bei diesen niedrigen Verdunstungstemperaturen zu Geruchsbelästigungen. Auch dies ist eine sehr positive Erkenntnis. Die SEG wird in den nächsten Monaten darüber beraten, ob ein solcher Trockner für das Klärwerk Göppingen angeschafft werden soll oder nicht. Erste Berechnungen zeigen, dass die Trocknung unter wirtschaftlichen Randbedingungen durchgeführt werden kann.
9.4.24

 

Bier landet auf Straße

Geislingen. Getränkekisten verlor ein Lkw am Dienstag bei Geislingen.  Gegen 7.45 Uhr fuhr der Lkw von Amstetten in Richtung Geislingen. Beladen war er mit Bierkisten. In der Geislinger Steige / B10 auf Höhe Straubmühle kam es zu dem Unfall. Am Ende einer leichten Linkskurve rutschte die Ladung nach rechts von der Ladefläche. Die Flaschen zerbrachen auf der Straße und verteilten sich auf einer Länge von rund 200 Metern entlang der Fahrbahn und Böschung. Die Polizei überprüft nun, ob der Fahrer die Ladung nicht richtig gesichert hatte. Die Straßenmeisterei Geislingen reinigte die Fahrbahn und entsorgte die Scherben. Da es auf der stark befahrenen B10 zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kam, wurde eine örtliche Umleitung in Geislingen und Amstetten eingerichtet. Die Sperrung der B10 besteht aktuell (Stand 10 Uhr) und wird aller Voraussicht nach bis in die späten Vormittagsstunden andauern. Eine Schadenssumme lässt sich im Moment nicht beziffern. Auch nicht die Anzahl der beschädigten Kisten und Flaschen. Der Lkw blieb fahrbereit.
9.4.24

 

Führerschein jetzt auch online beantragen

Ostalbkreis.Verwaltungsdienstleistungen sollen den  Bürgern von Bund, Ländern und Kommunen gemäß dem Onlinezugangsgesetz auch online angeboten werden. Die Landkreisverwaltung des Ostalbkreises bietet bereits rund einhundert Verfahren über ihre Website in digitaler Form an. Das neueste, ab sofort verfügbare Angebot richtet sich an all diejenigen, die erstmals einen Führerschein beantragen.„Ich freue mich, dass wir den digitalen Antrag für den ersten Führerschein an den Start bringen können“, so Landrat Dr. Joachim Bläse. Beantragt werden können die Führerscheinklassen AM, A1, A2, A, B, BE, L, T und Kombinationen. Noch nicht möglich ist aktuell eine Antragstellung für BF 17, also das begleitete Fahren ab 17 Jahren.

Die Antragstellung kann über www.ostalbkreis.de, Rubrik Online-Service, Formulare/Online-Anträge, Straßenverkehr, Fahrerlaubnis/Führerschein erfolgen. Hier steht der Online-Antrag „Führerschein online beantragen (nur für Ersterteilung Fahrerlaubnis)“ zur Verfügung. Damit der Online-Antrag an die Fahrerlaubnisbehörden des Landratsamts übermittelt werden kann, müssen alle Unterlagen vollständig sein.

Für die Antragstellung benötigt werden ein Personalausweis mit Online-Ausweisfunktion oder ein elektronischer Aufenthaltstitel, ein BundID-Konto sowie ein Kartenlesegerät oder ein NFC-fähiges Smartphone mit AusweisApp. Diese ist kostenlos im App Store oder Play Store verfügbar. Außerdem sollten gescannt oder abfotografiert folgende Nachweise vorhanden sein: Nachweise über die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs, biometrisches Passfoto,Sehtestbescheinigung (nicht älter als zwei Jahre).

Nach dem Start des Online-Antrags ist als zweiter Schritt das Login oder eine Neuregistrierung auf der Webseite der BundID erforderlich. Im dritten Schritt muss man sich mit seinem Online-Ausweis identifizieren. Anschließend werden die persönlichen Daten automatisch ausgelesen und die digitalen Nachweise müssen hochgeladen werden. Ins Antragsverfahren integriert ist gleich die Bezahlfunktion per PayPal, Kreditkarte oder GiroPay. Die erfolgreiche Übermittlung des Online-Antrags an die Fahrerlaubnisbehörde wird am Ende durch eine automatische E-Mail-Benachrichtigung bestätigt.


Gut angenommen werden bereits die angebotenen Online-Services aus den Bereichen Ausländerrecht, Unterhaltsvorschuss, Kindertagespflege, Güterkraftverkehr und Ehrenamtskarte. Auch die im vergangenen Herbst erweiterten Angebote bei der Kfz-Zulassung wie Neuwagenanmeldung, Wiederzulassung, Abmeldung, Umschreibung oder Tageszulassung werden zunehmend genutzt. „Wir gehen davon aus, dass sich auch der Online-Antrag auf Ersterteilung eines Führerscheins Stück für Stück etablieren wird. Weitere Dienstleistungen, wie etwa den Antrag auf BF 17 oder den Führerscheinumtausch, wollen wir künftig ebenfalls online anbieten und sind dazu bereits in Vorbereitung“, kündigt der Landrat an.
9.4.24

 

Bandenkrieg: Festnahmen nach Raubüberfall

Göppingen. In der Göppinger Innenstadt sollen am 26. März drei Männer im Alter von 16 bis 20 Jahren einen 17-Jährigen in einer Seitengasse beraubt haben. Kurz danach konnten drei Tatverdächtige im Innenstadtbereich vorläufig festgenommen werden. Einer, ein 20-jähriger Mann, der mit der Gruppe unterwegs war, aber mit der Tat nicht in Verbindung gebracht werden konnte, wurde am Folgetag auf freien Fuß entlassen. Ein Vierter wurde am Folgetag in seiner Wohnung festgenommen. Die Gruppe sei gegen 21 Uhr zufällig auf ihr späteres Opfer getroffen und habe dieses bis in eine Seitengasse verfolgt. Um den 17-Jährigen zum Begleichen von angeblich noch offenen Schulden zu zwingen, hielten seine Verfolger ihn fest, schlugen ihn mehrfach und nahmen ihm unter Bedrohung mit einem Messer persönliche Gegenstände und Geld ab.Nachdem die Tatverdächtigen von Ihrem Opfer abgelassen hatten, verständigte dieses die Polizei, wodurch es zu den oben genannten Festnahmen kam.Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm wurden die Männer im Alter von 16, 18 und 20 Jahren dem Haftrichter beim Amtsgericht Ulm vorgeführt. Es wurde jeweils Haftbefehl erlassen.Bei den Verdächtigen handelt es sich um einen irakischen, einen syrischen und einen nigerianischen Staatsangehörigen. Alle sind bereits polizeibekannt und mehrfach in Erscheinung getreten.Die Tatverdächtigen stehen zudem in Verdacht, in Verbindung zu einer der beiden rivalisierenden, gewalttätigen Gruppen im Großraum Stuttgart zu stehen.Die Ermittlungen dauern an.
8.4.24

 

Studenten als Landkreis-Botschafter unterwegs

Ostalbkreis. Bei einer feierlichen Zeremonie im Aalener Landratsamt wurden kürzlich sechzehn Studenten der Hochschule Aalen und neun Studenten der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd (HfG Schwäbisch Gmünd) als Botschafter ehrenhalber der Region Ostwürttemberg ausgezeichnet. Die Studenten, die das Botschafterprogramm erfolgreich abgeschlossen haben, stammen aus Costa Rica, Spanien, Südafrika, Indien, Bosnien und Herzegowina, China, Finnland, Indonesien, Iran, Irland, Israel, Jordanien, Neuseeland, Pakistan, Südkorea, der Türkei und dem Vereinigten Königreich.

Der Status als Ehrenbotschafter wird durch die aktive Teilnahme am Ehrenbotschafterprogramm Ostwürttemberg erreicht, das 2017 von den vier staatlichen Hochschulen in der Region Ostwürttemberg und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ostwürttemberg (WiRO) ins Leben gerufen wurde. Das Programm wurde initiiert, um internationalen Studenten eine schnellere und tiefere Integration in die deutsche Kultur und Gesellschaft zu ermöglichen. „Außerdem möchten wir dadurch eine Gruppe von Studenten bilden, die unsere Region repräsentiert und nach der Rückkehr in ihre Heimat unsere regionalen Hochschulen bekannt machen möchte“, erklärt Pascal Cromm, Leiter des Akademischen Auslandsamtes der Hochschule Aalen.

Durch ihre Teilnahme an einer Vielzahl von Aktivitäten und Begegnungen haben sich die internationalen Studenten schnell in die Hochschule und die Gesellschaft integriert. So haben sie beispielsweise Freiwilligenarbeit für lokale Organisationen geleistet, Veranstaltungen von Vereinen, des internationalen Clubs oder kulturelle Events wie Theater, Museen oder Konzerte besucht. Der Besuch von Deutschkursen ist für angehende Botschafterinnen und Botschafter Ostwürttembergs obligatorisch.

Dr. Katarzyna Haverkamp, stellvertretende Leiterin der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, Europabüro und Kontaktstelle Frau und Beruf im Landratsamt Ostalbkreis, hieß die Studenten  willkommen und überreichte ihnen im Namen von Landrat Dr. Joachim Bläse ihre Zertifikate. Sie gratulierte und hob die Besonderheiten des Ostalbkreises hervor.  Emma Ott, Koordinatorin des Akademischen Auslandsamtes der HfG Schwäbisch Gmünd, äußerte sich stolz über die Anzahl der Studenten ihrer Hochschule, die das Programm absolviert haben, und versprach, sich dafür einzusetzen, dass das Programm auch in Zukunft beliebt bleibt. Tlholo Melamu, eine Solosängerin der südafrikanischen Central University of Technology in Bloemfontein, begeisterte das Publikum mit einer einfühlsamen Darbietung eines Gospelsongs aus ihrem Heimatland.
8.4.24

 

Halbseitige Straßensperrung in Straßdorf

Schwäbisch Gmünd (sv). Nachdem die Arbeiten am Kreisverkehr in der Ortsmitte von Straßdorf fertiggestellt wurden, wird im weiteren Verlauf der Tiefbauarbeiten die Donzdorfer Straße ab dem Kreisel bis zum Bezirksamt halbseitig gesperrt. Grund dafür ist die Verlegung einer Stromversorgungsleitung. Für die Verkehrsteilnehmer in Fahrtrichtung Rechberg ergibt sich keine Verkehrsänderung. Fahrzeuge aus Rechberg kommend, werden über die Straße Auf der Höhe, Alemannenstraße umgeleitet. Die Umleitung dauert voraussichtlich bis Freitag, 19. April.
8.4.24

 

Pferdemarkt: Straßen gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Anlässlich des 20. Schwäbisch Gmünder Pferdetages sind am Sonntag, 14. April in der Innenstadt folgende Verkehrsbeschränkungen erforderlich: Die Hofstatt wird für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Das Milchgäßle wird als Sackgasse ausgewiesen. Der Fußgängerbereich Milchgäßle von Gebäude Nummer 4 bis Rathaus wird gesperrt und als Sonderweg für Reiter ausgewiesen. Der Fußgängerbereich Münsterplatz wird zum Abstellen von Pferdegespannfahrzeugen freigegeben. Die Zufahrtskontrolle und Einweisung der Gespannfahrzeuge erfolgt durch den städtischen Vollzugsdienst.

Der Untere Marktplatz ab Gebäude Nummer 29 und die Bocksgasse ab Gebäude Nummer 17 in Fahrtrichtung Marktplatz werden für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Taxenstände werden vom Unteren Marktplatz in die Ledergasse vor Gebäude Nummer 4, Foto Schweizer, verlegt. Die Behindertenparkplätze an der Ostseite des Rathauses werden in die Kornhausstraße vor Gebäude Nummer 7 verlegt. Die Verkehrsbeschränkungen gelten am Sonntag, 14. April von 8 bis 18 Uhr.
8.4.24

 

Land fördert drei Projekte

Bad Ditzenbach/Salach/Süßen. Das Land investiert über 120.000 Euro für Wasserwirtschafts- und Altlastenprojekte in Bad Ditzenbach, Salach und Süßen. „Die Kommunen kümmern sich vor Ort um die Bürger und wir helfen als Land mit“, sagt die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi zur Förderzusage des Umweltministeriums. Wie Ministerin Thekla Walker der Geislinger CDU-Landtagsabgeordneten bestätigte, bezuschusst das Land im Förderprogramm Wasserwirtschaft und Altlasten drei Projekte im Wahlkreis Geislingen mit insgesamt rund 120.000 Euro. Die Mittel verteilen sich in diesem Jahr auf Salach und Süßen und Bad Ditzenbach. Dort werden orientierende Untersuchung der Altablagerung "Sandgrube Gfäll" unterstützt. In Salach wird eine Sofortmaßnahme bei der Sanierung der Altablagerung "Kapfbach" gefördert und wie im letzten Jahr wird in Süßen die Sanierung des Altstandortes "ehemaligen Tierkörperbeseitigungsanstalt“ unterstützt.
8.4.24

 

Fahrzeuginsassen fliehen nach Unfall

Schwäbisch Gmünd. Am Sonntagfrüh ereignete sich auf der B298 zwischen Mutlangen und Schwäbisch Gmünd ein Verkehrsunfall, bei dem drei Personen zunächst vom Unfallort flüchteten. Die drei Personen waren gegen 3.30 Uhr in einem Pkw unterwegs. Den Unfallspuren zufolge soll der Fahrer in einer Linkskurve - vermutlich aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit - die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben anschließend nach rechts von der Straße abgekommen und in einem dortigen Waldstück zum Stehen gekommen sein. Ein hinzugekommener Zeuge sicherte zunächst die Unfallstelle ab. Als er zu dem verunglückten Fahrzeug zurückkam, musste er feststellen, dass sich alle drei Insassen unerlaubt vom Unfallort entfernten. Im Zuge der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte einer der drei mutmaßlichen Insassen durch die Polizei an seiner Wohnanschrift festgestellt und überprüft werden. Die Polizei ermittelt nun zur genauen Unfallursache.
8.4.24

 

Von der Straße abgekommen: Auto beschlagnahmt

Göppingen. Am Samstag überschätzte ein 18-Jähriger wohl sein fahrerisches Können auf dem Aasrücken.  Gegen 16 Uhr fuhr der 18-Jährige mit seinem Pkw auf dem Aasrücken und kam aus Richtung Hohenstaufen. Zeugen berichteten, dass der Fahranfänger wohl sein Auto voll beschleunigte und mit überhöhter Geschwindigkeit raste. Auf der Strecke verlor er dann die Kontrolle über sein Auto und bremste stark. Die Reifen blockierten wohl und der 18-Jährige kam nach rechts von der Straße ab. Er fuhr eine Böschung hinab. Auf dem angrenzenden Radweg kam der Wagen zum Stehen. Dabei soll noch ein bislang unbekannter Radfahrer gefährdet worden sein. Die vor Ort befindlichen Polizisten hatten den Verdacht, dass der Pkw technisch verändert wurde und sich in einem verkehrsunsicheren Zustand befindet. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden das Fahrzeug und der Führerschein des 18-Jährigen beschlagnahmt. Auf den Fahranfänger kommt nun eine Anzeige wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens zu. Das Polizeirevier Göppingen) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die die rasante Fahrweise beobachtet haben oder von dem Fahrer gefährdet wurden.
8.4.24

 

Autofahrerin kollidiert mit drei Motorradfahrern

Geislingen. Am Sonntag stieß eine 83-Jährige mit drei Motorradfahrern bei Geislingen zusammen. Der Unfall ereignete sich gegen 11.30 Uhr. Die 83-jährige Autofahrerin fuhr von Geislingen in Richtung Schalkstetten. In einer Rechtskurve geriet die Fahrerin auf die Gegenfahrbahn. In diesem Augenblick kam eine Gruppe Motorradfahrer entgegen. Mit drei Motorradfahrern kollidierte das Auto und kam im Anschluss am linken Fahrbahnrand zum Stehen. Durch den Unfall erlitten ein 30-jähriger Motorradfahrer schwere Verletzungen und ein 28-jähriger Motorradfahrer leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten die Verletzten in Krankenhäuser. Die Unfallverursacherin und der dritte Motorradfahrer blieben unverletzt. Sämtliche beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf etwa 30 000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Kreisstraße bis etwa 14.15 Uhr gesperrt. Die Verkehrspolizei Mühlhausen hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
8.4.24

 

Oberndorfer gewinnt die Stauferkrone


Der aus Oberndorf kommende Damiano Maiolini (l.) gewann am Samstag den internationalen Schlagerwettbewerb Stauferkrone
in Donzdorf. Jurysprecherin Mara Kayser (r.) und Schlager-Titan Bernhard Brink gratulieren. Fotos. SchwabenPress

Donzdorf. Mit seinem Titel „Perfekt so wie du bist“ hat Damiano Maiolini aus Oberndorf (Kreis Rottweil) den internationalen Schlagerwettbewerb  Stauferkrone in Donzdorf gewonnen. Der Sänger überzeugte die Jury mit dem von ihm selbst komponierten und getexteten Lied, sowie durch einen überzeugenden Vortrag auf der Showbühne. Auf den zweiten Platz kam Wolle Becker aus dem Landkreis Karlsruhe mit seinem an einen Sommerhit erinnernden „Komm, lass uns durchdrehn“. Platz drei ging an die Niederlande. Raimond Dex aus der niederländischen Provinz Utrecht  überzeugte die Jury mit „Heute Nacht“, ebenfalls selbst komponiert und geschrieben. Den Publikumspreis  gewann der Stuttgarter Raffael König mit „Die Wilde und der Clown“, den „Flippers“-Mitbegründer Franz Halmich geschrieben hatte. Der mit 1000 Euro dotierte Preis für die beste Komposition erhielt Wolle Becker, den Preis für den besten Text ging an Thorsten Schmidt aus Nordrhein-Westfalen mit seinem Titel „Ich bin keine Diva“, der von der im Vorarlberg lebenden Sarah-Ann interpretiert wurde. Die Stauferkrone gilt laut Veranstalterangaben inzwischen als der größte und  renommierteste deutschsprachige Schlagerwettbewerb in Europa, findet alle zwei Jahre statt und wird von Gema, Komponistenverband und Textdichterverband mitgetragen. In der Jury wirkten u.a. Musikproduzent Ralph Siegel und Schlagersängerin  Mara Kayser mit. Moderiert worden war der Abend von der SWR-Fernsehjournalistin Tatjana Geßler. Als Stargast bot Schlager-Titan Bernhard Brink eine begeisternde Show. Veranstaltet wird die Stauferkrone seit 2015 von der Agentur Maitis-Media in Göppingen.
7.4.24

 

Zwei Jugendliche legen Feuer auf einer Baustelle

Süßen. Die Feuerwehr und die Polizei wurden am Samstag gegen 19:15 Uhr zu einem Brand auf einer Baustelle im Wachhaldeweg in süßen gerufen. Dort hatten sich nach Zeugenaussagen kurz zuvor zwei Jugendliche auf einem E-Scooter aufgehalten, als es plötzlich im Bereich eines Wohn- und Baucontainers zu einem Brand kam. Noch während der Löscharbeiten durch die Feuerwehr konnten die beiden Jungen im Alter von 14 und 15 Jahren von den Zeugen festgehalten werden. Sie gaben zu, das Feuer durch Anzünden mehrerer Kunststoffmatten, gelegt zu haben. Die beiden Beschuldigten führten entsprechende Brand-Utensilien mit sich die als Beweismittel beschlagnahmt wurden. Ein größerer Sachschaden entstand nicht. Nach Angaben der Feuerwehr wäre es ohne ihre sofortige Alarmierung zum Brand des Containers gekommen. Die weiteren Ermittlungen gegen die Jugendlichen führt das Polizeirevier Eislingen. Beide Jugendliche wurden den Eltern übergeben.
7.4.24

 

Kupferkabel geklaut

Wiesensteig. Diebe haben in Wiesensteig Kupferkabel gestsohlen, die vor einem Gebäude in der Seestraße lagerten.  Davon nahmen die Unbekannten etwa 100 Kilogramm mit. Die Beute transportieren sie mit einem Fahrzeug, vermutlich mit einem weißen Sprinter mit Ladefläche, ab. Der Polizeiposten Deggingen  hat die Ermittlungen aufgenommen und auch eine Kamera ausgewertet. Den ersten Erkenntnissen zufolge handelt es sich bei den Tätern um einen Mann und eine Frau im Alter von etwa 35 Jahren. Der Mann ist etwa 175-180 cm groß und war mit einem grauen Pullover und dunkler Jogginghose bekleidet. Die Frau ist etwa 165-170 cm groß und hat eine stämmige Figur. Sie trug eine dunkelblaue Jogginghose und ein helles T-Shirt.
7.4.24

 

Dieb klaut trotz Hausverbot

Zell u.A. Nicht unentdeckt blieb am Mittwoch der Diebstahl eines Betrunkenen in einem Supermarkt in Zell.  Ein Angestellter entdeckte den 44-Jährigen gegen 15 Uhr in einem Supermarkt in der Göppinger Straße. Der Zeuge beobachtete, wie der Mann Lebensmittel unter seinem T-Shirt versteckte. Bereits im Laden begann er auch Lebensmittel zu essen. Nach der Kasse wurde der Mann festgehalten und die Polizei hinzugezogen. Dabei stellte sich heraus, dass der mutmaßliche Dieb bereits ein Hausverbot für das Geschäft hatte. Jetzt sieht der 44-Jährige, der zur Tatzeit drei Promille intus hatte, gleich mehreren Anzeigen entgegen.
4.4.24

 

Sechs Listen zur Gemeinderatswahl

Ebersbach. Bei der Gemeinderatswahl am 9, Juni stehen sechs Listen  und drei Listen bei den Ortschaftsratswahlen auf dem Wahlzettel. Der Gemeindewahlausschuss der Stadt Ebersbach  hat unter der Leitung der Fachbereichsleitung Bürgerservice und Bildung Manuela Raichle über die Zulassung der Wahlvorschläge entschieden: Alle Wahlvorschläge für die Gemeinderatswahl und für die Ortschaftsratswahlen  wurden zugelassen. Mit den sechs Listen stellen sich 84 Personen zur Wahl. Bei den Ortschaftsratswahlen bewerben sich 39 Personen auf drei Listen. Die Reihenfolge der Wahlvorschläge im Stimmzettelblock richtet sich nach dem Wahlergebnis der letzten Gemeinderatswahl im Jahr 2019. Bei den Ortschaftsratswahlen gibt es bei dieser Wahl zum ersten Mal keine unechte Teilortswahlen mehr. Hier werden die Listen nach Reihenfolge des Eingangs sortiert:
7.4.24

 

Rendevouz in Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Mit einem bunten, farbenfrohen, abwechslungsreichen und spannenden Jahresprogramm feiert Schwäbisch Gmünd unter dem Motto „Rendezvous in Schwäbisch Gmünd“ im Jahr 2024 das zehnjährige Jubiläum der Landesgartenschau 2014 und das fünfjährige Jubiläum der Remstal-Gartenschau 2019.

Eröffnet wird das „Rendezvous in Schwäbisch Gmünd“ mit einem vollgepackten Wochenende: Am Samstag, 13. April, um 11 Uhr, durch Oberbürgermeister Richard Arnold und Herzogin Diane von Württemberg, mit einer Tulpentaufe am Rokokoschlösschen, zu der alle eingeladen sind und einem Rundgang auf dem „Blühenden Stadtrundgang“. Am Sonntag, 14. April, locken dann der Pferdemarkt, der verkaufsoffene Sonntag und um 18 Uhr der Galaabend der Chöre durch den Stadtverband Musik und Gesang im Congress-Centrum Stadtgarten.

Die Stadt hat sich mit den erfolgreichen Gartenschauen von 2014 und 2019 neu erfunden und präsentiert sich heute als Juwel mit Parks, Uferbereichen und einer bezaubernden historischen Innenstadt. Im Jubiläumsjahr erwartet die Gäste nun erneut das einzigartige „Gartenschau-Feeling“. Der diesjährige Gmünder Sommer bietet so von April bis Oktober ein vielfältiges Programm von Konzerten, Musik und Kleinkunst bis hin zu Literatur und Theater - eine typisch „Gmünder Mischung“ mit regionale Höhepunkten wie den Garten-, Gold- und Gsälzmarkt, hochkarätigen Kunst- und Musikerlebnisse wie das Festival Europäische Kirchenmusik, das Schattentheaterfestival und Ausstellungen im Museum. Die Stadt Schwäbisch Gmünd verwandelt sich dabei in ein buntes und vielfältiges Blumen-Arrangement. Es gibt für die ganze Familie einiges zum Entdecken: Zum Beispiel mit einem blühenden Stadtrundgang, Blumenbeete, Kunstwerke und Skulpturen.

Das Rendezvous-Team sucht dabei auch noch weitere Ehrenamtliche, die Lust und Zeit haben, mitzumachen und das Jubiläumsjahr unvergesslich zu gestalten. Bei Ehrenamtskoordinatorin Carmen Bäuml gibt es weitere Informationen unter der E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. und telefonisch unter der Rufnummer: 07171/603-4242.

Ein kleiner Ausschnitt des bunten Programms und die verschiedenen Highlights von April bis Oktober:
Weleda-Beete mit Calendula, Malven, Purpur-Sonnenhut und Blütenmischungen am Josefsbach, Skulpturen von Ulrich Garten in der Innenstadt, Tilda von Max Seiz im Stadtgarten, Skulpturen-Ensemble von Eckhard Dietz in der Grabenallee (Eröffnung am 17. April, 15 Uhr, am Spielplatz am Schillersteg), florale Symbole in der Gold- und Silberschmiedekunst, Edelmetallverband, Bocksgasse 38 (Eröffnung am Samstag, 13. April, circa 12 Uhr), Mike Kraus Unverblühmt im Prediger, Kreuzgang (Vernissage am Sonntag, 14. April, 11 Uhr), Bifora – die industrielle Blüte, Uhrenausstellung aus verschiedenen Jahrzehnten vom 24. April bis 14. Juni in verschiedenen KSK Filialen (Eröffnung am Mittwoch, 24. April, 11 Uhr, KSK Hauptstelle), Expo Souterrain – Kunst im Tunnel, Unterführung Glockenkreisel (Eröffnung Freitag, 19. April, 17.30 Uhr, in der Unterführung), Kunstwettbewerb „Deine Blume für Gmünd“, Einsendeschluss: 22. April, Beflaggung Mutlanger Berg, „Wall of Fame“ am Josefsbach ab August.
7.4.24

 

Schließung der Notfallpraxis stößt bitter auf

Schorndorf. Die Pläne der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) zur Zukunft der Notfallpraxen im Rems-Murr-Kreis bedeuten einen harten Einschnitt in die von 2017 bis Herbst 2023 funktionierende sektorenübergreifende Notfallversorgung der Bürgerinnen und Bürger: Die KVBW will „den ärztlichen Bereitschaftsdienst im Rems-Murr-Kreis neu strukturieren“. Die Konsequenz: „Damit wird die bisherige Notfallpraxis in Schorndorf nicht wiedereröffnet und die Praxis in Backnang langfristig nicht weiterbetrieben.“

Der Neuregelung vorausgegangen war die Reaktion der KVBW, die ein Urteil des Bundessozialgerichts am 24. Oktober 2023 zum Anlass nahm, die freiberuflich beschäftigten sogenannten Poolärzte im Bereitschaftsdienst abzuschaffen: Die KV-Notfallpraxis in der Rems-Murr-Klinik Schorndorf wurde deshalb geschlossen, die Notfallpraxis am Rems-Murr-Klinikum Winnenden reduzierte die Öffnungszeiten.

„Ich möchte noch einmal in aller Deutlichkeit formulieren, dass ein Konzept ohne Notfallpraxen am derzeit in Ausbau befindlichen Klinikstandort Schorndorf und dem für die Flächenversorgung wichtigen Standort Backnang für mich noch kaum vorstellbar ist“, schrieb Landrat Richard Sigel Mitte März erneut in einem Brief an die Kassenärztliche Vereinigung. „Ich halte es mit Blick auf eine gute medizinische Versorgung für gewagt, davon auszugehen, dass für 433.000 Menschen eine einzige Notfallpraxis, wenn auch mit verstärkter Besetzung, ausreichen wird.“

Landrat Sigel, Aufsichtsratsvorsitzender der Rems-Murr-Kliniken, dem ebenso wie den Kliniken weiterhin an einer konstruktiven Lösung für alle Seiten gelegen ist, fordert die KVBW daher auf, die Überlegungen zur Neuregelung des Bereitschaftsdienstes auch der Gesundheitskonferenz im Rems-Murr-Kreis darzulegen: „Somit kann diese das Thema mit Blick auf die ambulante Versorgung ebenfalls bewerten.“

Dass die Versorgung der Bürger über den hausärztlichen Notfalldienst weiterhin sichergestellt werden muss, ist auch den Kommunen im Kreis ein Anliegen. Insbesondere die beiden Oberbürgermeister der von der geplanten Schließung der KV-Notfallpraxen betroffenen Kreisstädte Schorndorf und Backnang finden die Pläne der KVBW daher ebenso inakzeptabel wie der Landrat und die Kliniken. „Ich bin froh, dass die Klinik Schorndorf in ihrer Notaufnahme eine Patientenversorgung rund um die Uhr leistet. Gleichzeitig enthebt das die Kassenärztliche Vereinigung nicht der Verantwortung, ihren Teil dazu beizutragen, dass Schorndorf als Große Kreisstadt mit entsprechendem Einzugsgebiet auch wieder einen funktionierenden ärztlichen Bereitschaftsdienst bekommt. Ein endgültiges Nein zur Wiedereröffnung der Notfallpraxis wäre daher ein harter Einschnitt und sollte nochmals überdacht werden“, sagt Oberbürgermeister Bernd Hornikel.

Klinik-Geschäftsführer André Mertel weist darauf hin, dass die dauerhafte Schließung von gleich zwei Notfallpraxis-Standorten in Schorndorf und Backnang dazu führen wird, dass die Patientenzahlen in den Notaufnahmen noch stärker steigen werden. Die Klinik-Notaufnahme Schorndorf ist bereits stark ausgelastet. Dort wurden seit Herbst 2023 im Schnitt 30 Prozent mehr Patientinnen und Patienten versorgt. „Das ist eine nicht dauerhaft tragbare Mehrbelastung unserer Mitarbeitenden“, konstatieren Sigel und Mertel. „Denn natürlich werden wir das Angebot der Klinik-Notaufnahme Schorndorf auch weiterhin im Sinne einer guten Notfallversorgung der Bürgerinnen und Bürger aufrechterhalten und damit unsererseits den Versorgungsauftrag voll erfüllen.“

75.000 Notfälle versorgen die Rems-Murr-Kliniken pro Jahr an den Standorten Winnenden und Schorndorf bereits jetzt, und zwar seit 2017 im äußerst erfolgreichen sogenannten Ein-Tresen-Modell. Dieses Modell dient aktuell sogar in der Krankenhausreform als Vorbild für die sektorenübergreifende Notfallversorgung, das bundesweit flächendeckend ausgerollt werden soll. So wurde der Aufbau sogenannter Integrierter Notfallzentren an Kliniken der erweiterten und umfassenden Notfallversorgung von der Regierungskommission explizit empfohlen. Mit der Schließung der KV-Notfallpraxis am Krankenhaus Schorndorf endet dieses Zukunftsmodell.

Die Notfallpraxen kümmern sich um Menschen mit Erkrankungen, die nachts, am Wochenende oder an Feiertagen einen Arzt brauchen und aufgrund der Beschwerden nicht bis zur nächsten Sprechstunde des Hausarztes warten können.
4.4.24

 

Zwölf Stunden Stauferkrone im Radio

Göppingen/Donzdorf. Zwölf Stunden live überträgt der Göppinger Lokalsender Radio Fips am Samstag, 6. April, vom großen europäischen Schlagerwettbewerb Stauferkrone in der Stadthalle Donzdorf. Eigens für die Übertragung bauen die Radioleute ein Sonderstudio in der Stadthalle auf. Moderator Christoph Schüly verspricht zwölf Stunden lang Musik, Interviews und Emotionen.

Seit vor zehn Jahren die Stauferkrone ins Leben gerufen wurde, sind auch Radio Fips und Moderator Christoph Schüly mit von der Partie. Regelmäßig lädt der Moderator im Vorfeld des inzwischen größten deutschsprachigen Wettbewerbs die Teilnehmer aus dem Südwesten ins Studio ein und führt in seiner Samstagsendung „Schwarz-rot-gold“ packende Interviews mit ihnen. Auch 2024 waren es sieben Sendungen. Am Veranstaltungstag bauen die Radiomacher dann ihr Sonderstudio auf, seit 2019 in der Stadthalle Donzdorf. Dort beginnt dann um 12 Uhr die zwölfstündige Livesendung, in der von den Proben berichtet wird, die seit 10 Uhr auf der Stadthallenbühne stattfindet. Schüly nutzt die Gelegenheit, holt die Finalisten vors Mikrophon und befragt sie zur Karriere und zu den Chancen bei dem renommierten Wettbewerb.

So dicht am Geschehen dran geben sich auch andere prominente Gäste im Sonderstudio ein Stelldichein. Ob Juroren, Komponisten, Textdichter, Ehrengäste oder Showgäste – die Zuhörer können in der Sendung viel über den deutschsprachigen Schlager und aktuelle Entwicklungen in der Szene erfahren. Dazwischen gibt es immer viel Musik, in erster Linie von den Mitwirkenden bei der Stauferkrone 2024.

Den Aufwand für eine zwölfstündige Liveübertragung, die übers Internet auch weltweit zu hören ist, nehmen die Radiomacher gerne in Kauf. Oliver Schwarz, Vorsitzender des Vereins Freies Radio Göppingen, der Träger von Radio Fips ist, baut mit seinem Team die Sendeanlage auf und arbeitet auch mit dem Technik-Team der Stauferkrone um den Geislinger Olaf Herrmann eng zusammen. Radio Fips holt sich an Herrmanns Anlage den Ton aus der Halle und muss dafür nicht eine eigene Hallentechnik installieren. Moderator Christoph Schüly wird schon beim Branchentreffen, das am Freitagabend im Hotel Becher stattfindet, Kontakte zu den Finalisten knüpfen und Gesprächstermine für den Tag darauf vereinbaren.

Schon von klein auf hat sich Christoph Schüly für den deutschen Schlager begeisterten können. Wohl auch deshalb, wie sein Vater in den 1960ern nicht nur Beat und Rock hörte, sondern auch Rex Gildo und Gitte. Vor allem aber hatten die Schülys dabei noch ein Tonband mit großen Spulen. Das stellte Vater Schüly immer an, wenn Klein-Christoph im Laufstall wieder mal herumschrie. Lief das Band, war der Junge mucksmäuschenstill. Schüly, der hauptberuflich am Gymnasium Deutsch und Englisch unterrichtet, ist dem Genre Schlager treu geblieben. Seit 2008 unterhält Schüly wöchentlich seine Hörer bei Radio Fips mit deutscher Schlagermusik, bringt neben aktuellen Hits auch Raritäten und Kuriositäten ins Programm. Dabei beeindruckt Christoph Schüly stets mit enormem Fachwissen und verblüfft damit auch immer wieder seine Interviewpartner. So stellte Andy Borg, Stargast der Stauferkrone 2022, nach dem Gespräch mit Schüly beeindruckt fest: „Der wusste Sachen von mir, an die konnte ich mich überhaupt nicht mehr erinnern“.

Radio Fips ist die einzige Radiostation, die den Wettbewerb um die Stauferkrone am 6., April komplett live überträgt. Darüber hinaus sind noch weitere Moderatoren und Reporter anderer Radios dabei, die über die Veranstaltung zeitversetzt berichtet werden. So u.a. Radio Baden-Württemberg, Radio Warnow FM, Radio Allgäuhit oder Radio Uno Kärnten. Angesagt hat sich auch ein Team des Landesschau des SWR, der einen Finalisten den Veranstaltungstag über begleiten will. Darüber hinaus werden weitere Kamerateams die Stauferkrone für die Nachwelt festhalten.
3.4.24

 

Bewaffneter Mann überfällt Tankstelle

Schorndorf. Dienstagabend betrat ein unbekannter, bewaffneter Mann die Tankstelle in der Waiblinger Straße in Schorndorf und forderte die Herausgabe von Bargeld aus der Kasse. Die Angestellte kam der Forderung nicht nach, woraufhin der Täter sein Vorhaben abbrach und ohne Beute von der Örtlichkeit flüchtete. Der Täter hatte ein jugendliches Erscheinungsbild, war sehr dünn, trug einen schwarzen Kapuzenpullover und eine schwarze Stoffmaske, ähnlich einer Coronamaske. Zeugen, die am Abend entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder die Person aufgrund der Beschreibung wiedererkennen, werden dringend gebeten, sich unter der Telefonnummer 07361/580-0 mit der Waiblinger Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.
3.4.24

 

Palliativversorgung nach Göppingen verlegt

Kreis Göppingen, Die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) der Alb-Fils-Kliniken ist von der ehemaligen Helfenstein Klinik in Geislingen an die Klinik am Eichert in Göppingen umgezogen. Ausschlaggebend für den Umzug war die räumliche Nähe zur Palliativstation, die bereits zu Beginn des Jahres von Geislingen nach Göppingen verlegt worden war. „Dieser Umzug hat aber keinerlei Auswirkungen auf unseren Versorgungsauftrag“, sagt SAPV-Koordinatorin Martina Kümmel, „wir sind weiterhin in unserem kompletten Versorgungsgebiet, das den gesamten Landkreis Göppingen sowie Teile des Alb-Donau-Kreises umfasst, unterwegs.“

Bei Palliativpatienten, also schwerstkranken Menschen mit begrenzter Lebenserwartung, steht der Erhalt einer möglichst hohen Lebensqualität in der letzten Lebensphase im Fokus der Behandlung. Dies kann stationär erfolgen, etwa auf Palliativstationen und in Hospizen, oder ambulant wie durch die SAPV. Anspruch auf diese besondere Form der Palliativversorgung haben gesetzlich Krankenversicherte mit besonders aufwendigem Versorgungsbedarf, die entsprechende Verordnung erfolgt durch den Haus- oder Klinikarzt. Die SAPV umfasst ärztliche und pflegerische Leistungen, insbesondere zur Schmerztherapie und Symptomkontrolle. Die Versorgung ist rund um die Uhr durch eine Rufbereitschaft gewährleistet. 

Das Versorgungsgebiet mit seinen rund 300.000 Einwohnern wird von den sieben SAPV-Mitarbeiterinnen und den Pflegekräften der Brückenpflege abgedeckt. Es sind allesamt Kranken- und Gesundheitspflegerinnen mit einer Zusatzausbildung in Palliativpflege. Unterstützt werden sie von einem Team aus Palliativmedizinern. Dieses besteht aus zwei Klinik-Ärzten sowie mehreren niedergelassenen Ärzten. „Die Zusammenarbeit mit der niedergelassenen Ärzteschaft aus dem Landkreis Göppingen klappt hervorragend und macht die SAPV zu einem sehr erfolgreichen Angebot für die Betroffenen und deren Angehörigen“, freut sich Martina Kümmel.

Zeitgleich betreut werden etwa 30 bis 40 Patienten. Durch diese hohe Patientenzahl und die 24-Stunden-Bereitschaft ist das Team jährlich mehrere tausend Kilometer im Landkreis unterwegs. Für diese Fahrten steht dem SAPV-Team eine kleine Flotte an Dienstfahrzeugen zur Verfügung. Da die bisherige Flotte an Leasingfahrzeugen etwas in die Jahre gekommen war, wurde sie nun gegen sieben neue Fahrzeuge ausgetauscht. „Uns war dabei neben der Wirtschaftlichkeit auch der Klimaschutz wichtig“, betont Ralf Bannwarth, Einkaufschef der Kliniken, „wir haben uns daher bei fünf der neuen Fahrzeuge für einen E-Antrieb entschieden.“ Geladen werden die neuen E-Fahrzeuge an den E-Ladesäulen im Parkhaus der Klinik am Eichert, die über die Photovoltaikanlage auf dem Parkhausdach mit Strom versorgt werden. Die SAPV ist täglich von 9-12 Uhr und montags bis donnerstags auch von 13 -16 Uhr unter der Rufnummer 07161 64-2642 erreichbar.
3.4.24

 

Deine Blume für Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Stadt Schwäbisch Gmünd lädt Künstler, sowie kreative Bürger ein, am Gestaltungswettbewerb im Rahmen der Veranstaltungsreihe: „Rendezvous in Schwäbisch Gmünd – Unsere Gartenschaujubiläen 2024“ teilzunehmen. In diesem Jahr soll an die Landesgartenschau 2014 und die Remstalgartenschau 2019 erinnert werden. Das Motto lautet: Vielfalt der Flora und Fauna. Blumen als Symbole des Lebens, der Schönheit, der Vergänglichkeit und der Diversität, spielen eine große Rolle bei der Integration der Pflanzenwelt im Stadtbild. Von den Wiesen am Remsufer bis hin zu den Blumenbeeten im Stadtpark. Daher dreht sich auch beim Wettbewerb alles um Blumen, Blüten und Pflanzen.

Es wird das schönste Blumenmotiv gesucht. Die eingereichten Werke dürfen abstrakt, realistisch, metaphorisch oder emotional sein. Egal ob mit Pinsel, Kreide oder Digital, der Kreativität kann freien Lauf gelassen werden. Unter allen Einsendungen wählt eine fachkundige Jury die schönsten Werke aus, die dann auf Flaggen gedruckt und am Mutlanger Berg aufgehängt werden.  Es können Kunstwerke sowohl analog (beispielsweise in Öl, Acryl, Aquarell, Kohle, Bleistift, Kreide) als auch in digitaler Form (mit beispielsweise Adobe Illustrator oder Procreate) erstellt werden. Die Motive können farbig oder schwarz-weiß sein. Fotografien und von KI erstellte Werke sind nicht zugelassen. Die Flaggen, die es zu bedrucken gilt, haben ein Format von 1,2 auf drei Meter und sind im Hochformat. Seitenverhältnisse sowie eine hohe Auflösung digitaler Werke sind unbedingt zu beachten.

Unter Angabe vom Namen, Alter, Titel des Werkes, Technik, sowie eine kurze Beschreibung bis: Analog: Montag, 22. April beim i-Punkt, Marktplatz 37/1, Schwäbisch Gmünd
Digital: Montag, 22. April als jpg oder png per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Zur Teilnahme berechtigt sind alle Bürger ab 14 Jahren mit Bezug zu Schwäbisch Gmünd. Teilnehmer die unter 18 Jahre alt sind, benötigen die Zustimmungserklärung der Erziehungsberechtigten, ein Vordruck wird den entsprechenden Teilnehmern nach Einreichung des Beitrags per E-Mail zugeschickt. Wettbewerbsbeiträge von Teilnehmern unter 18 Jahren können nur dann berücksichtigt werden, wenn die Zustimmungserklärung der Erziehungsberechtigten vorliegt. Pro Teilnehmer darf nur ein Werk eingereicht werden. Mit dem Einreichen des Designs zum Wettbewerb wird der Stadt Schwäbisch Gmünd das zeitlich, räumlich und sachlich uneingeschränkte ausschließliche Nutzungsrecht (einschließlich Bearbeitung und Modifizierung des Originalentwurfs) an sämtlichen Urheber- und Leistungsschutzrechten unentgeltlich eingeräumt. Darin eingeschlossen sind die Rechte zur Vervielfältigung und Verbreitung in gedruckter Form sowie zur Vervielfältigung und Verbreitung und öffentlichen Wiedergabe in elektronischer Form sowohl online als auch offline. Die Stadt Schwäbisch Gmünd verpflichtet sich im Gegenzug bei der Verwendung des Werkes immer den Namen der Einreichenden als Urheber der Gestaltung zu nennen.Weitere Informationen zum Wettbewerb, der Teilnahme und dem Einreichungsprozess gibt es unter der Rufnummer: 07171/603-4245 oder per E-Mail unter: fabienne.introini@schwaebisch-gmuend.de.
3.4.24

 

Zu spät gebremst

Geislingen. Am Dienstag kam es zu einem Auffahrunfall in Geislingen. Gegen 17.30 Uhr befuhr ein 23-Jähriger mit seinem BWM die B10 in Richtung Geislingen. Verkehrsbedingt musste er mit seinem Pkw auf Höhe Kuchen anhalten. Hinter ihm fuhr ein 26-Jähriger mit seinem Renault. Dieser erkannte zu spät, dass sein Vordermann anhielt. Die Fahrzeuge kollidierten. Der 26-jährige Renault-Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Ein Rettungswagen verbrachte ihn in eine Klinik. Die Polizei schätzt den Schaden an beiden Fahrzeugen auf etwa 10.000 Euro.
3.4.24

 

Stadtjäger jetzt auch in Gmünd im Einsatz

Schwäbisch Gmünd (sv). In den letzten Jahren machte sich auch in Schwäbisch Gmünd bemerkbar, dass immer mehr Wildtiere in den Siedlungsbereich drängen. Häufigstes Problem in der Vergangenheit waren dabei Waschbären, die sich in Gärten oder auf Dachböden zu schaffen machten. Obwohl die Tiere niedlich aussehen, handelt es sich bei Waschbären um eine invasive Art, welche die Biodiversität bedroht. Waschbären übertragen Krankheiten, zerstören Nester von Vögeln und können auch Haustiere wie Katzen oder Kaninchen angreifen.

Bislang mussten bei Problemen mit Wildtieren in Wohngebieten für jeden Einzelfall eine Fallengenehmigung beim Landratsamt beantragt werden. Durch die Änderung des Jagd- und Wildtiermanagementgesetzes wurde im Laufe des Jahres 2022 die Möglichkeit geschaffen, sogenannte Stadtjäger einzusetzen. Dabei handelt es sich um Jäger, die eine spezielle Zusatzausbildung zum Stadtjäger absolviert haben.

Die Befugnisse der Stadtjäger beschränken sich dabei auf die Flächen, auf denen die reguläre Jagd nicht ausgeübt werden darf, sogenannte befriedete Bezirke. Alle sonstigen Bereiche werden weiterhin von den jeweiligen Jagdpächtern betreut.

Präventive Maßnahmen haben bei der Arbeit der Stadtjäger Vorrang und können durch den Stadtjäger mit Zustimmung der jeweiligen Grundstückseigentümer oder Nutzungsberechtigten in eigener Zuständigkeit und nach eigenem Ermessen erfolgen. Es erfolgt hierbei auch stets eine enge Zusammenarbeit mit Stadt, Polizei und dem für das jeweilige Gebiet zuständigen Jagdpächter.

Die Stadtjäger werden nach Beauftragung durch den betroffenen Grundstückseigentümer oder sonstigen Nutzungsberechtigten tätig und sind nicht bei der Stadt Schwäbisch Gmünd angestellt. Die Kosten tragen, genau wie bei einer Schädlingsbekämpfung im privaten Bereich, die jeweiligen Auftraggebenden. Vier Stadtjäger werden sich künftig nebenberuflich in einer Art „Stadtjägerpool“ um die Stadt Schwäbisch Gmünd und um private Anfragen kümmern. Die Stadtjäger sind per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder unter der Rufnummer 07171/603-3222 erreichbar.
2.4.24

 

Stromverteilnetze sind Anforderungen nicht gewachsen

Bad Überkingen. Thomas Dürr war zu Gast beim Lions-Clib Geislingen auf Einladung von Präsident Dr. Rudolf Wieser. Dürr referierte zum Thema Energiewende, den damit verbundenen Herausforderungen gerade auch in unserer Heimat und zugleich deren Chancen, "wenn wir es richtig anpacken", so Dürr - Er bezeichnet sich selbst als "energiegeladener Haudegen".

Nach dem Studium der Elektrotechnik in Ulm und Stuttgart, war bei der Kraftwerksunion (Siemens) im Kernenergiebereich tätig, hatte aber auch schon während seiner Zeit an der Universität an Photovoltaikmodulen geforscht und diese mitentwickelt. Wichtig ist ihm auch: "Ich bin und bleibe Geislinger". Die Verbundenheit zu seiner Heimat lässt ihn dieser Tage nicht mehr ruhen, die Energiewende für die Städte und Gemeinden sowie deren Bürger umzusetzen.

Vor seiner heutigen Tätigkeit in der Geschäftsleitung, WindBauer GmbH -Unternehmensgruppe und General Manager, SunFarmer GmbH in Ulm, arbeitet er als Planer und Betreiber von großen Photovoltaik- und Windanlagen zur Stromerzeugung. Zuvor war er Referent bei der Stadtwerke Heidenheim AG - Unternehmensgruppe und der Stadtwerke Rothenburg o. d. T. GmbH viele Jahre als Geschäftsführer Technik und erneuerbare Energien beschäftigt. In seine aktive Zeit dort fielen unter anderem Projekte wie einen der größten Windparks unserer Region, in Nattheim.

Der Referent bekannte sich denn auch zum einen als starker Verfechter für einen Energiemix, zum anderen ist es für ihn sehr wichtig, dass im Zuge der Energiewende das Geld und damit die Wertschöpfung in den Regionen bleibt, wo die Energie erzeugt wird und zugleich die Kommunen und regionalen Energieunternehmen wie beispielsweise die Stadtwerke in die Lage versetzt werden, diesen Prozess aktiv zu begleiten und nicht auf der Strecke zu bleiben.

Folgende wesentliche Herausforderungen suchen aktuell nach Lösungen, so z. B. die auf die Energiewende nicht vorbereiteten Verteilnetze in der Nieder- und Mittelspannung, sowie in der Hochspannung. Dürr weiter: "es gibt genügend landwirtschaftliche Dachflächen, Gewerbeparkplätze, Fabrikdächer, die nur darauf warten, mit Photovoltaikmodulen versehen zu werden, was jedoch zurzeit nicht möglich ist, da die bestehenden Netze ausgelastet und für die Zukunft noch nicht ausreichend vorbereitet sind."

Dürr brachte auch beeindruckende Zahlen mit. So wuchs der Anteil erneuerbarer Energien am Strommix von 17% im Jahr 2010 auf 53% in 2023. Dürr lobt diesen Zuwachs als Leistung  und gibt zu bedenken, dass er es selbst nicht für möglich gehalten hätte, dass unser  bestehendes Stromnetz so viel auszuhalten vermag.

Die wichtigste Frage für Thomas Dürr: "Wie stellen wir auch in der Zukunft die Stromversorgung sicher?" Diese, die Stromversorgung sieht er aktuell nicht zwangsläufig als gesichert an.Deshalb könnten die in die Jahre gekommenen Kraftwerkspark erneuer und die Stromnetzanbindung  neu geregelt werden. Die Modernisierung des Stromversorgungsnetzes und damit die  Möglichkeit auch die Wärmeversorgung im ländlichen Raum sicherzustellen, sei ein nicht  minder großes Thema, da die letzten Jahrzehnte von der Substanz gelebt worden sei.  Dies schließ,t so Dürr weiter, nicht aus, dass es zwischen den derzeit bundesweit ca. 800   Stadtwerken zu Zusammenschlüssen kommen wird, da diese Investitionen und die sich daraus ergebenden Anforderungen an den Netzbetrieb von kleineren Stadtwerken  wahrscheinlich nicht allein umsetzbar sein werden.
2.4.24

 

Polizeiposten weiter in Frauenhand

Rechberghausen. In einer kleinen Feierstunde setzte Polizeivizepräsident Josef Veser die neue Leiterin des Polizeipostens Rechberghausen, Kriminalhauptkommissarin Patricia Ziegele, in ihr Amt ein. Bei der bisherigen Leiterin der Polizeipostens Rechberghausen, Polizeioberkommissarin Elvira Hartmann, bedankte er sich für die bisherige engagierte Leitung des Polizeipostens.

Patricia Ziegele (33) trat 2010 als Polizeikommissaranwärterin der Polizei bei. Nach ihrer Ausbildung und Studium an der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg versah sie als Polizeikommissarin ab 2014 im Streifendienst des Polizeireviers Giengen ihren Dienst. 2015 wechselte sie zum Polizeirevier Göppingen und leitete dort bis 2020 eine Dienstgruppe. Im selben Jahr erfolgte ihr Wechsel zur Kriminalpolizei. Seit Anfang April leitet sie nun den Polizeiposten Rechberghausen. Elvira Hartmann (36) wurde 2010 als Polizeimeisteranwärterin in den Dienst der Landespolizei eingestellt. Nach ihrer Dienstzeit bei der Einsatzhundertschaft des Polizeipräsidiums Stuttgart war sie im Streifendienst in Stuttgart tätig. Im Anschluss an ihr Studium wurde sie 2018 zur Polizeikommissarin ernannt und fand beim Polizeirevier Uhingen im Streifen- und Bezirksdienst Verwendung. Von Oktober 2023 bis Ende März hatte sie die Leitung des Polizeipostens Rechberghausen inne. Zum 1. April wechselte die sie zurück zum Bezirksdienst des Polizeireviers Uhingen.

Der Polizeiposten Rechberghausen betreut auf einer Fläche von knapp 49 Quadratkilometern rund 18.000 Einwohner der Teilgemeinden Adelberg, Birenbach, Börtlingen, Rechberghausen, Wäschenbeuren und Wangen. Außerhalb der Dienstzeiten des Polizeipostens und zu dessen Unterstützung betreut das Polizeirevier Uhingen diese Region.
2.4.24

 

Wechsel beoim Polizeiposten Jebenhausen

Göppingen. Neuer Chef bei Polizeiposten Jebenhausen. Maxim  Ponomartschuk übernimmt das Amt von Polizeihauptkommissar Alexander Hiltner, den Polizeiposten. Der Polizeiposten Göppingen-Jebenhausen ist zuständig für etwa 14.000 Einwohnern in den Stadtteilen Jebenhausen, Bezgenriet, Schopflenberg und Faurndau.

Maxim Ponomartschuk (35) wurde 2013 als Polizeimeisteranwärter bei der Polizei des Landes Baden-Württemberg eingestellt. Nach seiner Ausbildung in Biberach war er zunächst für ein Jahr beim Polizeipräsidium Einsatz in Göppingen, bevor er im September 2016 zum Polizeirevier Göppingen beim Polizeipräsidium Ulm versetzt wurde. Dort arbeitete er vier Jahre im Streifendienst. Im Oktober 2020 begann er sein Studium zum gehoben Polizeivollzugsdienst in Villingen-Schwenningen und wurde nach erfolgreichem Abschluss zum Polizeioberkommissar ernannt. Er versah seinen Dienst anschließend erneut beim Polizeirevier Göppingen im Streifendienst und hatte dort die Aufgabe des Abwesenheitsvertreters eines Dienstgruppenleiters.

Alexander Hiltner (30) begann 2012 seinen Dienst als Polizeikommissaranwärter in Biberach. Nach seinem Studium an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen, wurde er 2016 zum Polizeikommissar ernannt. Im Anschluss verrichtete er seinen Dienst im Streifendienst beim Polizeirevier Göppingen. Im Juni 2020 wurde er zum Polizeioberkommissar ernannt und im Februar 2021 zum Leiter einer Dienstgruppe bestellt. Nach seiner Ernennung zum Polizeihauptkommissar im Januar 2024, wechselt Alexander Hiltner zum Polizeirevier Göppingen und übernimmt dort wieder die Leitung einer Dienstgruppe. 
2.4.24

 

Betrunken und ohne Führerschein gefahren

Geislingen. Am Dienstag zog die Polizei in Geislingen gleich zwei uneinsichtige Fahrer aus dem Verkehr. Gegen 2 Uhr stoppte die Polizei einen 36-Jährigen mit seiner 15-jährigen Beifahrerin in der Werkstraße. Der Fahrer fiel den Beamten bereits zuvor durch seine unsichere Fahrweise auf. Bei der Kontrolle ergaben sich deutliche Anzeichen darauf, dass der Mann betrunken war. Deshalb nahm ihm ein Arzt Blut ab. Das Fahrzeug musste der 36-Jähriger, der zudem keinen Führerschein hatte, stehen lassen.

Etwa eine halbe Stunde später sah die Polizei erneut den Wagen in der Werkstraße fahren. Eine Streife stoppte das Fahrzeug zur Kontrolle. Am Steuer saß nun die 15-Jährige, die ebenfalls betrunken und wohl völlig uneinsichtig war. Auch sie musste anschließend in einem Krankenhaus Blut abgeben.  Die Polizei Geislingen ermittelt nun gegen die Beiden wegen Trunkenheitsfahrt sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis.
2.4.24

 

Gartenhütten aufgebrochen

Ebersbach. In den vergangenen Tagen brachen Unbekannte drei Gartenhütten in Ebersbach auf. Zwischen Samstag und Montag drangen Unbekannte in einer Kleingartenanlage in der Hauptstraße in drei Gartenhütten ein. Die Einbrecher verschafften sich gewaltsam Zutritt, in dem sie Vorhängeschlösser knackten und Türen aufhebelten. Dann durchsuchten sie die Hütten nach Brauchbarem. Aus einer Hütte stahlen sie Reinigungsmittel. In einer weiteren Hütte fanden sie drei Lautsprecher und nahmen diese mit. Die Polizei Uhingen ermittelt nun nach den Tätern und sicherte Spuren.
2.4.24

 

Sport am Wochenende

Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: 1. Göppingen SV gegen  1. FC Normannia Gmünd:  4 : 1

Handball Bundesliga Herren: Rhein-Neckar-Löwen gegen Frisch Auf Göppingen: 33 : 29

Handball 2. Bundesliga Frauen: TuS Lintfort gegen Frisch Auf Göppingen:  26 : 36

 

Einbrecher richten Schaden an

Göppingen. In der Nacht auf Sonntag scheiterten Einbrecher in Göppingen. In der Zeit zwischen 20 Uhr und 7 Uhr waren Unbekannte in der Esslinger Straße zu Gange. Dort versuchten sie gewaltsam die Türen zum Verkaufsraum einer Bäckerei aufzuhebeln. Das gelang ihnen jedoch nicht und sie blieb draußen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und Spuren gesichert. Der Schaden an den Türen wird auf 3.000 Euro geschätzt.
1.4.24

 

Frau begeht Unfallflucht

Göppingen.  Am Samstag meldete eine Zeugin kurz vor 11 Uhr der Polizei, dass eine Frau mit ihrem Pkw gegen einen geparkten Anhänger gefahren sei. Die Frau entfernte sich daraufhin von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Da ein Teil ihres Kennzeichens aufgrund von Zeugenhinweisen bekannt war, konnte die Fahrerin schnell ermittelt und zu Hause angetroffen werden. Während des Gesprächs stellten die Beamten Alkoholgeruch fest. Die Fahrerin hatte knapp 2,4 Promille. Sie sieht nun einer Anzeige wegen Verkehrsunfallflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs entgegen. Zudem musste sie ihr Blut und ihren Führerschein abgeben. Der Gesamtschaden beträgt etwa 13.500 Euro. Die Verursacherin blieb unverletzt.  Die Polizei lobt das Verhalten der aufmerksamen Zeugen. "Hinschauen, helfen, melden" sind die drei Stichworte, mit denen die Polizei im Rahmen der Aktion "Stopp der Unfallflucht" dafür wirbt, Verantwortung zu übernehmen. Deshalb bittet die Polizei Zeugen von Verkehrsunfällen, sich zu melden. Wer einen Unfall beobachtet und sich beim Geschädigten oder der Polizei meldet, kann wie in diesem Fall dazu beigetragen, dass der Besitzer des beschädigten Anhängers nicht auf seinem Schaden sitzen bleibt.
31.3.24

 

Motorradfahrer gestürzt

Geislingen. Am Samstag erlitt ein Biker bei einem Unfall bei Geislingen Verletzungen. Kurz vor 17.30 Uhr fuhr ein 35-Jähriger mit seiner Suzuki auf der L1230 von Türkheim in Richtung Geislingen. Am Beginn der Türkheimer Steige rutschte sein Vorderrad aus bislang ungeklärter Ursache weg. Der 18-Jährige stürzte und rutschte mit seinem Motorrad nach links über die Gegenfahrbahn. Dort kam er in einer Böschung zum Liegen. Ein Krankenwagen brachte den Mann mit leichten Verletzungen in eine Klink. An der Suzuki entstand ein Schaden von etwa 8.000 Euro.
31.3.24

 

Polizei kontrolliert Raser, Poser und Tuner

Kreis Göppingen/Ulm.  Am sogenannten "Car-Freitag" nahm die Polizei die Szene im Filstal und in Ulm ins Visier. Schon seit einigen Jahren versucht die Poser- und Tuningszene den Karfreitag zu einer Art eigenem Feiertag zu machen, dem so genannten "Car-Freitag". Dieser Tag zählt seit Jahren als der Tag, an dem sich die Tuningszene bundesweit zu Treffen verabredet und die oftmals den ganzen Winter in der Garage belassenen Schätze endlich wieder aus der Garage holt.

Nicht zum ersten Mal fanden an diesem Tag im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm gezielte Verkehrskontrollen statt. Die Polizei achtete bei ihren Überprüfungen nicht nur darauf, dass unnötiger Lärm vermieden wird, sondern auch, dass die technischen Änderungen an den Autos nicht zu Gefahren im Straßenverkehr werden können. Unterstützung erhielt sie von Sachverständigen, die gemeinsam mit den besonders geschulten Beamten einen Blick unter die Motorhaube warfen. Auch die Kolleginnen und Kollegen des Polizeipräsidiums Einsatz unterstützten die Ulmer Polizei an diesem Tag.

Im Landkreis Göppingen und im Stadtgebiet Ulm überprüfte die Polizei zwischen 12 Uhr und 22 Uhr ca. 250 Fahrzeuge, davon 114 Krafträder sowie etwa 300 Personen. Unsachgemäß veränderte Autos und Motorräder - "tiefer, breiter, vermeintlich schöner, lauter, schneller" - stellen eine Gefahr für die Fahrer selbst, aber auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer dar. 30 der kontrollierten Fahrzeuge wiesen erhebliche Mängel auf, wodurch die Betriebserlaubnis erlosch. Diese erlischt zum Beispiel durch unvorschriftsmäßige Veränderungen beim Tieferlegen der Fahrzeuge, durch falsche Kombinationen von Rad und Reifen oder durch die Manipulation an Auspuffanlagen. 10 Fahrer durften deshalb nicht mehr weiterfahren. An vier von sechs beschlagnahmten Fahrzeugen bestand der Verdacht, dass die Leistung erheblich gesteigert wurde. Diese werden nun auf einem Leistungsprüfstand genauer überprüft.

Insgesamt beanstandeten die Kontrollierenden 88 Fahrzeuge bzw. deren Lenker, was zu fünf Strafverfahren und 83 Bußgeldverfahren führte. 13 Geschwindigkeitsverstöße stellten die Beamten fest und zeigten diese an. Der Tagesschnellste war bei erlaubten 50 km/h mit 95 km/h deutlich zu schnell unterwegs. Vier Fahrer erwartet ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Gegen 14 Uhr war ein 20-Jähriger mit seinem Leichtkraftrad in der Göppinger Innenstadt unterwegs. Da er zu schnell fuhr fiel er einer Streife auf. Nachdem er mit seiner KTM beim Ortseingang von Bartenbach bei erlaubten 70 km/h einen Pkw deutlich zu schnell überholte, stoppten ihn die Beamten. Aufgrund seiner absolut rücksichtslosen Fahrweise erwartet den jungen Raser nun eine Anzeige. Darüber hinaus überprüfte die Polizei auch die Fahrtüchtigkeit. Hierbei stellte sie vier Fahrzeugführer fest, die sich trotz vorangegangenem Drogenkonsums ans Steuer setzten. Ein Arzt nahm ihnen deshalb in einer Klinik Blut ab. Außerdem wurde ihnen durch die Polizei die Weiterfahrt für die nächsten 24 Stunden untersagt.  Insgesamt stellte die Polizei in diesem Jahr nur wenige szenetypische Pkw in den Bereichen Ulm und im Filstal fest.
30.3.24

 

Biker stürzt in Kurve und verletzt sich leicht

Donzdorf. Am Freitag fuhr ein 21-Jähriger mit seiner KTM auf der K1401 in Richtung Donzdorf. Im Bereich der Messelbergsteige kam er im Kurvenbereich von der Fahrbahn ab, prallte gegen die dortige Schutzplanke, und stürzte. Er wurde durch den Aufprall/Sturz leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn zur Behandlung in eine Klinik. Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit, es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 2000 Euro.
30.3.24

 

Noch keine Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt

Kreis Göpingen. Im März ist die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Göppingen mit den Landkreisen Esslingen und Göppingen gesunken. Insgesamt waren 19 445 Frauen und Männer ohne Arbeit. Das ist ein Rückgang im Vergleich zu Februar um 13 Personen oder 0,1 Prozent. Gegenüber März 2023 waren 2 028 Menschen mehr arbeitslos gemeldet (plus 11,6 Prozent). Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, lag wie im Vormonat bei 4,3 Prozent (März 2023: 3,9 Prozent).

„Die Arbeitslosigkeit ist nach fünf Monaten Anstieg in Folge wieder gesunken, allerdings nur sehr verhalten. Von einem Frühjahrsaufschwung sind wir im Bezirk der Agentur für Arbeit Göppingen noch weit entfernt, zumal die Arbeitslosigkeit im Land Baden-Württemberg etwas deutlicher um 1,2 Prozent zurück gegangen ist. Und: Der Rückgang hier in der Region findet ausschließlich bei Frauen und Personen über 50 Jahre statt. Bei Männern, Jüngeren und Ausländern ist die Arbeitslosigkeit weiter gestiegen. Noch deutlicher ist der Vergleich zum Vorjahr: Das Plus liegt auf Agenturebene bei 11,6 Prozent und zeigt sich bei allen Personengruppen“, so das Fazit von Karin Käppel, Leiterin der Agentur für Arbeit in Göppingen. Normalerweise sinkt die Arbeitslosigkeit in einem März deutlich stärker. „Der Arbeitsmarkt stemmt sich mit aller Kraft gegen die wirtschaftliche Gesamtentwicklung und die weltweiten Einflussfaktoren. Betriebe suchen weiterhin nach Personal, insbesondere Fachkräfte mit abgeschlossener Ausbildung haben Chancen auf Beschäftigung. Dieser Fachkräftebedarf kommt auch den ukrainischen Geflüchteten zu Gute, die wir mit dem Job-Turbo jetzt, nachdem viele die Integrationskurse beendet haben, zügig in den Arbeitsmarkt integrieren möchten. Insbesondere in Branchen, in denen der Personalbedarf schon seit Jahren hoch ist“, so Käppel. Deshalb organisiert beispielsweise das Jobcenter Landkreis Göppingen zusammen mit der Agentur für Arbeit Göppingen die Messe „Pflege leben – Arbeit und Ausbildung nah am Menschen“ am 26. April in Göppingen, bei der Interessierte auch, aber nicht nur aus der Ukraine, mit Pflegeeinrichtungen aus der Region zusammentreffen können.

Im Landkreis Göppingen waren im März insgesamt 7 074 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 86 Personen weniger (minus 1,2 Prozent) als im Februar, aber 835 (plus 13,4 Prozent) mehr als im Vorjahr. Der Landkreis Göppingen verzeichnete eine Arbeitslosenquote von 4,9 Prozent (Geschäftsstelle in Göppingen: 4,8 Prozent; Geschäftsstelle in Geislingen: 5,2 Prozent). Im Vorjahr lag sie bei 4,4 Prozent.
28.3.24

 

Osterbrunnen geschmückt

Schorndorf. Oberbürgermeister Bernd Hornikel den von den Schorndorfer Landfrauen gestalteten Osterbrunnen auf dem Marktplatz. In seiner Ansprache lobte er die langjährige Tradition des Osterbrunnens, die bis in die 1990er Jahre zurückgeht. Besonders hob er die unermüdliche Arbeit der Schorndorfer Landfrauen hervor, die den Brunnen mit Liebe zum Detail in einen Blickfang für Bürger verwandeln. Der Osterbrunnen ist für Bernd Hornikel ein jährliches , das ihn in Frühlingsstimmung versetzt und seine Vorfreude auf die wärmere Jahreszeit weckt. Durch die farbenfrohe Gestaltung des Brunnens wird der Marktplatz zu einem noch attraktiveren Ort zum Verweilen. OB Hornikel dankte den Landfrauen außerdem für ihre ehrenamtliche Arbeit in Schorndorf: „Davon lebt die Stadt, das macht die Stadt schön“. 
28.3.24

 

Unfall bei Aquaplaning

Göppingen. Am Mittwoch verlor ein 26-Jähriger auf der B10 bei Göppingen die Kontrolle über sein Auto und krachte in die Leitplanken. Der 26-Jährige fuhr kurz nach 20 Uhr auf der B10 in Richtung Stuttgart. Durch den starken Regen herrschte Aquaplaning auf der Anschlussstelle Göppingen-Zentrum-Ost. Der Fahrer fuhr wohl zu schnell bei diesen Witterungsverhältnissen. Er verlor die Kontrolle über sein Auto und geriet ins Schleudern. Mit der linken Fahrzeugseite prallte er in die Mittelleitplanke. Von dort wurde der Pkw abgewiesen und krachte mit dem rechten hinteren Rad in die Betonleitplanke. Letztendlich kam das Auto auf der Fahrbahn zum Stehen. Bei dem heftigen Aufprall lösten die Airbags im Fahrzeug aus. Glücklicherweise wurden weder der 26-Jährige noch seine beiden 19-jährigen Mitfahrer verletzt. Ein Abschlepper kümmerte sich um das nicht mehr fahrbereite Auto. Der Schaden an dem Fahrzeug wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Wie hoch der Schaden an den Verkehrseinrichtungen ist, muss noch ermittelt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeuges kam es bis gegen 20.15 Uhr zu leichten Verkehrsbehinderungen.
28.3.24

 

Unfall mit Verletztem

Börtlingen.Zwei Fahrzeuge stießen  in Börtlingen zusammen. Dabei wurde eine Person verletzt. Ein 61-Jähriger war mit seinem Pkw in der Ortsstraße unterwegs. Vom Kaisersträßle bog ein 39-Jähriger mit seinem Wagen nach links in die Ortsstraße ab. Auf die Vorfahrt des von links kommenden 61-Jährigen hatte der 39-Jährige nicht geachtet. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Durch den Aufprall wurde der 61-Jährige leicht verletzt. Die Polizei schätzt den Schaden auf 19 000 Euro.
28.3.24

 

Vordach an Halle gerammt

Geislingen. Etwa 10.000 Euro Sachschaden ließ ein Unbekannter am Montag oder Dienstag in Geislingen Steige zurück. Am Montag gegen 6 Uhr war das Vordach an der Halle in der Eberhardstraße noch ganz. Am Dienstag zur Mittagszeit stellte ein Zeuge dann fest, dass ein Unbekannter das Dach beschädigt hatte. Die Beamten vom Polizeirevier nahmen die Ermittlungen auf. Deren Erkenntnisse zufolge muss es sich bei dem unbekannten Fahrzeug möglicherweise um einen Lkw handeln. Der blieb wohl an dem Vordach hängen und beschädigte dies dadurch erheblich. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, machte sich der Unbekannte aus dem Staub.
8.3.24

 

Trickdiebe machen Beute

Geislingen. Am Mittwoch stahlen Unbekannte einer Seniorin in Geislingen die Handtasche. Eine 71-Jährige lud auf dem Großparkplatz in der Neuwiesenstraße den Einkauf in ihren Kofferraum. Ein Unbekannter warf einen Schlüssel hinter ihr auf den Boden und verwickelte die Frau in ein Gespräch. Während die Seniorin abgelenkt war, stahl wohl ein zweiter Unbekannter ihre Handtasche aus dem geöffneten Kofferraum. Vermutlich war noch ein dritter Mann beteiligt, der sich in unmittelbarer Nähe an ihrem Auto befand. Die Polizei Geislingen (hat die Ermittlungen nach den Unbekannten aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Einer der Täter war zwischen 30 und 40 Jahre alt. Er sah südländisch aus und trug einen Bart. Bekleidet war er mit einer schwarzen Jacke und einer Basecap. Die weiteren Täter konnte die 71-jährige Geschädigte nicht beschreiben.
28.3.24

 

Fischer bleibt Chef der Notärzte

Kreis Göppingen. Prof. Matthias Fischer, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Notfallmedizin an den Alb-Fils-Kliniken wurde bei der Mitgliederversammlung der AGSWN erneut in seinem Amt bestätigt und zum Vorsitzenden gewählt. Die AGSWN, die Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Notärzte e.V., wurde im  1983 gegründet. Sie nimmt die Interessen der Notärzte in den Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland wahr. Mit den anderen Länder-Arbeitsgemeinschaften bildet sie die BAND e.V. (Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands).
28.3.24

 

Rettungsinsatz in der Remsgalerie

Schwäbisch Gmünd. Am Mittwochnachmittag wurde der Polizei gemeldet, dass in einem Einkaufszentrum in der Remsgalerie in Schwäbisch Gmünd mehrere Personen mit Reizungen der Atemwege aufgefallen sind. Deswegen rückte die Polizei mit mehreren Streifen an. Auch Rettungsdienst und Feuerwehr fuhren mit einem größeren Aufgebot an den Eindsatzort. Die Remsgalerie wurde durch die Einsatzkräfte geräumt.. Das Gebäude wurde um 17.55 Uhr nach einer ausreichenden Belüftung durch die Feuerwehr wieder frei gegeben. Zum derzeitigen Kenntnisstand wurden 19 Personen leicht verletzt, konnten jedoch vor Ort wieder aus der medizinischen Behandlung entlassen werden. Insgesamt waren ca. 70 Personen in der Remsgalerie aufhältlich, als diese geräumt werden musste. Die Ermittlungen zur Ursache dauern noch an.
27.3.24

 

Straßenbau: Umwege zu den Märkten

Göppingen. Drei Straßenabschnitte werden  in Eislingen gesperrt.  Ab Donnerstag, 4. April, wird die Steinbeisstraße zwischen der Stuttgarter Straße und der Daimlerstraße vollgesperrt. In diesem Bereich werden die Wasserleitungen ausgetauscht und umfassende Straßensanierungsarbeiten durchgeführt. Die Sperrung wird voraussichtlich bis zum 24. Mai dauern. Die Zufahrt zu den Märkten in der südlichen Steinbeisstraße und der Daimlerstraße erfolgt während der Sperrung über die Westtangente (Zubringer B10) und die Daimlerstraße. Der Elektronikfachmarkt in der nördlichen Steinbeisstraße kann nur über die Poststraße angefahren werden. Die Umleitungen sind entsprechenden ausgeschildert.

In der Albstraße wird der Teilbereich zwischen der Scheer- und der Weltestraße vom 2. bis zum 5. April voll gesperrt, hier wird im Zuge des barrierefreien Umbaus der Bushaltestellen der komplette Fahrbahnbelag erneuert. Der Verkehr wird über die Fichtestraße umgeleitet. In der Scheerstraße wird im gleichen Zeitraum die Fahrspur Richtung Süden (vom Hirschkreisel bis zur Bergstraße) ebenfalls voll gesperrt, um den kompletten Fahrbahnbelag zu erneuern. Die ausgeschilderte Umleitung verläuft über die Berg- und Beundstraße.
27.3.24

 

Neuer Fachberreichsleiter Bauen

Eislingen. Frank Fussenegger hat seine Tätigkeit im Eislinger Rathaus aufgenommen. Der Architekt und Stadtplaner Frank Fussenegger leitet den Fachbereich Bauen. Er ist zuständig für alle Bauämter der Stadtverwaltung und vertritt diese nach innen und außen. Die Fortentwicklung des Fachbereichs sowie die strategische Innenentwicklung gehören unter anderem zu seinem Aufgabengebiet. Nach seinem Architekturstudium in Stuttgart, mit dem Schwerpunkt Stadtplanung war er fünf Jahre in Architekturbüros tätig. 2005 wechselte er für fast zehn Jahre zum Hochbauamt der Stadt Stuttgart. In den letzten sieben Jahren war Frank Fussenegger als Stadtbauamtsleiter in Steinheim an der Murr tätig, um sich dort wieder mehr in den Bereich der Stadtplanung einzubringen. Er bringt wertvolle Erfahrungen in allen baurelevanten Bereichen, wie zum Beispiel auch der Bauverwaltung und dem Immobilienbereich, in die Stadtverwaltung Eislingen mit ein.

In dem wichtigen Fachbereich Bauen, den Frank Fussenegger seit Beginn des Jahres in Eislingen leitet, steht derzeit die Eislinger Innenstadtentwicklung im Fokus. „Ich finde es spannend, bei Langzeitprojekten, wie der Mühlbachtrasse und der Umgestaltung der neuen Mitte, federführend und verantwortlich mitzuwirken und die Früchte der komplexen Planungs- und Vorbereitungszeit sichtbar werden zu lassen,“ erklärt der 52-Jährige. „Besonders reizt mich an meiner neuen Aufgabe hier in Eislingen die Neugestaltung der Stadtmitte, das Herzstück Eislingens.“ Er sieht, wie viele andere Entscheidungsträger, die Umgestaltung als historische Chance, den Nord- und Südteil der Stadt noch weiter zusammenwachsen zu lassen. Frank Fussenegger wohnt in Wäschenbeuren, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. In seiner Freizeit treibt er gerne Sport beim Laufen oder Radfahren. Für längere Wanderungen zieht es ihn immer wieder in die Berge, zuletzt bei einer Alpenüberquerung nach Südtirol. Seine musikalische Ader zeigt sich beim Spielen der klassischen Konzertgitarre, die er bereits im Alter von acht Jahren lieben lernte. 
27.3.24

 

Holz aus Ebersbach für Ebersbach

Ebersbach. Auf dem Spielplatz Buschel in Roßwälden wurde von den Mitarbeitern des städtischen Baubetriebshofs eine neue Sitzgruppe aufgestellt. Das Eichenholz für die zwei Bänke und den Tisch stammt aus dem Ebersbacher Stadtwald. Im Rahmen der Forstwirtschaft werden in städtischen Wäldern regelmäßig Bäume gefällt. Diese werden nach der Fällung, wenn möglich, im Bauhof weiterverarbeitet. Für die Sitzgruppe am Buschel kam eine mobile Sägemaschine zum Bauhof, welche das Stammholz direkt vor Ort in die gewünschten Maße schnitt.  So entstehen nicht nur Elemente für Bänke und Tische, auch Material für allerlei Reparaturen wird aus den Stämmen gesägt. Den Feinschliff und die weitere Verarbeitung übernehmen ebenfalls die Mitarbeiter vom Bauhof. Das wertvolle Stammholz wird bestmöglich verwertet und das zugleich regional, ohne aufwendige Transporte und alles aus einer Hand. Die Sitzgruppe am Buschel ist nur eines von vielen nachhaltigen Projekten, die die Mitarbeiter des Bauhofs und der Stadtgärtnerei mit viel Engagement jedes Jahr umsetzen.
27.3.24

 

Hochwasserschutz macht sich bezahlt

Ebersbach. Die Vorreiterrolle von Ebersbach  im Landkreis Göppingen beim Starkregenmanagement lässt sich nun auch an Zahlen festmachen.   Dass sich die Maßnahmen gelohnt haben, zeigt die jährlich abzugebende Fremdwasserbestimmung, die um über 50 Prozent gersunken ist. „Es ist wichtig und erstrebenswert, einen geringen Fremdwasserabfluss zu erreichen, damit die Kläranlage kein „sauberes“ Wasser reinigt. Eine Kläranlage arbeitet umso effektiver, je verschmutzter das Wasser dort ankommt,“ so Gerd Richter, Abteilungsleitung Tiefbau und Infrastruktur der Stadtverwaltung Ebersbach.

Bereits im Frühjahr 2020 hat die Stadtverwaltung ein entsprechendes Konzept mit Maßnahmenempfehlungen vorgelegt. Anhand dieser Maßnahmenempfehlungen hat sich die Stadtverwaltung Ebersbach unverzüglich mit den wichtigsten und notwendigsten Maßnahmen in Sachen Hochwasserschutz beziehungsweise Überflutungsschutz bei Starkregen befasst und entsprechende Prioritäten festgelegt. Es wurden zwischenzeitlich mehrere Millionen Euro in verschiedene Baumaßnahmen investiert.

Erstrangiges Ziel war es, das Wasser von Bächen und Gräben nicht in die Kanalisation, sondern in einen entsprechenden Vorfluter in die Fils einzuleiten. Ein Beispiel für diese Maßnahmen ist der neue Einlauf an der Freibadbachverdolung, der für eine bessere Ableitung des Regenwassers sorgt. Im Zuge der Sanierung der Diegelsberger Straße und des Dicknewegs wurde ein komplett neues Regenwasserkanalnetz gebaut. Im oberen Teil der Diegelsberger Straße konnte eine natürliche Quelle mit dem neuen Regenwasserkanal gefasst werden, die zusammen mit dem anfallenden Oberflächenwasser in Richtung Dickneweg geführt wird. Über einen knapp 350 Meter langen und neu angelegten Regenwasserkanal parallel zur Strutstraße, wird das gesamte Wasser in die bestehende Verdolung des Strutbachs eingeleitet, der schlussendlich in die Fils mündet.

„Die Stadt Ebersbach wird weiterhin in den Hochwasser- und Überflutungsschutz investieren. Zum einen, um entsprechende Schutzmaßnahmen zu erzielen und zum anderen, um das Regenwasser direkt in ein Gewässer einzuleiten, in das es auch gehört,“ so Bürgermeister Eberhard Keller zu den Maßnahmen, von denen auch zukünftige Generationen profitieren werden. „Wir setzen auch weiterhin auf Investitionen, die in der Zukunft zu einer strukturellen Entlastung des Haushalts führen. Nur so können wir langfristig finanzielle Spielräume erhalten.”
27.3.24

 

Rote Fläche vor der Ampel

Göppingen. An der Kreuzung Markt-/Burg-/Friedrich-Ebert-Straße in Göppingen wurde der erste so genannte „ARAS“ markiert. ARAS bedeutet „Aufgeweiteter Rad-Aufstell-Streifen“ und meint die vergrößerte, in der Regel rot eingefärbte Wartefläche an Ampeln speziell für den Radverkehr. Der Vorteil eines ARAS für alle Verkehrsteilnehmer ist, dass sich der an der roten Ampel wartende Radverkehr vor den Fahrzeugen mittig aufstellen kann. So wird der Radverkehr, insbesondere kleinere Personen wie Schüler, besser wahrgenommen. Kommen mehrere Fahrräder gleichzeitig an die rote Ampel, gibt es nun auch mehr Warteraum um sich aufzustellen.

Zeigt die Ampel rot, halten die Fahrzeuge am ersten weißen Haltebalken. Autos fahren also nicht auf die rote Fläche. Auf dem Radstreifen ankommender Radverkehr kann bis zum zweiten weißen Haltebalken fahren und sich mittig auf der neuen Wartefläche aufstellen. Vor allem Radfahrer, die nach links abbiegen möchten, können sich so aufstellen, dass sie bereits richtig stehen und sowohl vom nachfolgenden als auch vom entgegenkommenden Verkehr besser gesehen werden.

Zeigt die Ampel beim darauf Zufahren gerade grün, sollten Radfahrer, die geradeaus fahren wollen, einfach wie bisher auf dem Radstreifen weiterfahren. Sollten Radfahrer nach links abbiegen, sollten sie in dieser Situation natürlich schon rechtzeitig vorher auf die normale zum Linksabbiegen vorgesehene Fahrspur wechseln. Der breite, rote Aufstellbereich ist also dafür gedacht, sich als Radfahrer bei roter Ampel positionieren zu können.

Dieser ARAS ist der erste in Göppingen, weitere werden an sinnvollen Kreuzungen folgen. Diese aufgeweiteten Radaufstellstreifen sind jedoch nur ein Element, um den Radverkehr attraktiver zu machen. Im neuen Radverkehrskonzept 2030 (RVK 2030) sind insgesamt über 300 Einzelmaßnahmen, die allesamt die Radinfrastruktur verbessern und den Radverkehr als wichtige Säule der Mobilität stärken und sicher machen sollen.
27.3.24

 

Stadt saniert zahlreiche Straßen und Wege

Göppingen. Im Gemeinderat wurde das Programm der Straßen- und Wegeerneuerung verabschiedet. Das Jahresprogramm umfasst Maßnahmen, die auf Grundlage der Straßenzustandserfassung und weiterer Kriterien, wie Bus- und Radverkehr, Verkehrsmenge und -sicherheit, aufgestellt wurden. Insgesamt investiert die Stadt Göppingen in diesem Jahr wieder knapp 4,1 Millionen Euro in die Sanierung des Straßen- und Wegenetzes im Stadtgebiet. Darunter fallen Sanierungen von Straßen und Geh- und Feldwegen aufgrund der Zustandserfassung, Maßnahmen zur Barrierefreiheit und die Umsetzung von Maßnahmen aus der Radverkehrskonzeption. Des Weiteren wurden auch Maßnahmen im Anschluss an Projekte der Leitungsträger, beispielsweise Glasfaserausbau, und von öffentlichen Bauvorhaben, beispielsweise Kita Manzen/Höhenweg, mit in das Programm aufgenommen.

Für Maßnahmen mit gestalterischem Anspruch wird die jeweilige Planung vorab in den Gemeinderatsgremien vorgestellt und beschlossen. Bei der Ausführung der einzelnen Maßnahmen gibt es eine direkte Information an die betroffenen Bürger.

Straßen und Wege: Hohenstaufen Schottengasse, Hangsicherung -  50.000 Euro; Hohrein Herrengarten, 2. Bauabschnitt – 200.000 Euro; Jebenhausen Baronenwaldstraße / Längsparker Friedhof – 25.000 Euro; Jebenhausen Blasengasse – 100.000 Euro; Scharfenbergstraße – 130.000 Euro; John-F.-Kennedy-Straße (im Zuge Kletterhalle) – 40.000 Euro; Nördliche Ringstraße (im Zuge ASS-Kita) – 50.000 Euro; Manzen Höhenweg (im Zuge Kita) – 400.000 Euro.

Die Gehwege werden im Zuge des Glasfaserausbaus beispielsweise in der Nordstadt, Faurndau und Bezgenriet, erneuert. Zudem wird der Fußweg von der Jebenhäuser Brücke zur Bahnhofstraße saniert. Insgesamt steht für die Wegesanierung eine Million Euro zur Verfügung. Die verschiedenen Feldwegemaßnahmen wurden direkt mit den Landwirten und landwirtschaftlichen Ortsobmännern abgestimmt und umfassen ein Volumen von 65.000 Euro.

Barrierefreiheit und Radverkehr: Für Maßnahmen zur Herstellung von Barrierefreiheit stehen im Jahr 2024 250.000 Euro zur Verfügung. Hierzu gehört unter anderem ein Rollatorband am Spitalplatz, die barrierefreie Querung der Ahornstraße und die Bushaltestelle Haier-/Waldorfschule.

Aus der beschlossenen Radverkehrskonzeption werden umsetzt: Jahnstraße östlich der Heininger Straße – 300.000 Euro; Holzheimer Straße Belagssanierung und Schutzstreifen – 100.000 Euro und die Radverbindung zur Klinik am Eichert – 100.000 Euro.

Projektbezogene Maßnahmen: Apostelhöfe (öffentliche Wege, nördlicher Abschnitt Grabenstraße) - 180.000 Euro; Baugebiet im Freihof Faurndau – 300.000 Euro; Stadionstraße – 200.000 Euro; Herstellung Unterflurcontainer – 50.000 Euro; Bahnbrücke Stuttgarter Straße in Faurndau, 1. Bauabschnitt B297 – 5.250 Euro; Lerchenberger Straße westlicher Abschnitt – 550.000 Euro.
27.3.24

 

Saubere Stadt: Göppingen erhöht Bußgeld

Die Bußgeldbehörde der Stadt Göppingen setzt künftig höhere Bußgelder für Ordnungswidrigkeiten nach dem Bußgeldkatalog Umwelt des Landes Baden-Württemberg fest. Die Erste Bürgermeisterin der Stadt Göppingen, Almut Cobet, begrüßt diesen Schritt. „Ein sauberes Göppingen ist mir ein persönliches Anliegen. Es kann nicht sein, dass die Allgemeinheit darunter leidet, dass Einzelne ihre Erziehung über Bord werfen und den Müll einfach vor Ort entsorgen. Das muss härter bestraft werden, deswegen stehe ich voll und ganz hinter diesem Bußgeldkatalog.“

Entsorgung von Kleinstabfällen: Wer Kleinstabfälle wie Zigarettenkippen, Kaugummis und Verpackungspapier nicht ordnungsgemäß entsorgt, sondern auf die Straße oder in den Gulli wirft, zahlt künftig für den Erstverstoß in der Regel mindestens 100 Euro.
Entsorgung von Müll: Auch das Entsorgen von Hausmüll in öffentlichen Mülleimern ist nicht erlaubt und wird mit einem Bußgeld in Höhe von mindestens 100 Euro geahndet. 
Taubenfütterung: Für das Füttern von Tauben, das gemäß der Polizeiverordnung der Stadt Göppingen verboten ist, liegt die Geldbuße künftig je nach Menge des ausgestreuten Futters bei mindestens 75 Euro.
Hundekot: Ein Verstoß gegen die ordnungsgemäße Entfernung von Hundekot wird künftig mit einem Bußgeld von mindestens 100 Euro, abhängig von der Menge, geahndet.
26.3.24

 

Gasleitung beschädigt

Schlierbach. Am Montag waren Arbeiter in Schlierbach  in der Teckstraße mit Tiefbauarbeiten beschäftigt. Dabei war auch ein Bagger eingesetzt. Gegen 11.50 Uhr beschädigte ein 38-jähriger Maschinenführer eine Gasleitung. Deshalb strömte Gas mit hohem Druck aus. Die verständigte Feuerwehr konnte das Leck zunächst nicht schließen. Deshalb wurden die angrenzenden Gebäude evakuiert und die Straße für den Verkehr gesperrt. Mitarbeiter der örtlichen Energieversorgung gelang es dann, das Gasleck abzudichten. Gegen 13 Uhr wurde die Evakuierung aufgehoben. Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr.
26.3.24

 

Himmelsstürmer bleibt vorerst geschlossen

Schwäbisch Gmünd (sv). Die ursprünglich für das Osterwochenende vorgesehene Öffnung des "Himmelsstürmers" im Freizeit- und Landschaftspark Himmelsgarten in Gmünd-Wetzgau für die neue Sommersaison muss aufgrund wichtiger Reparatur- und Sanierungsarbeiten auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Regen und die Witterung hatten dem inzwischen zehn Jahren alten, überregional bekannten Wahrzeichen der damaligen Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd zugesetzt. Die außergewöhnliche Holzkonstruktion des Aussichtssturms hat vor allem an der obersten Aussichtsplattform Schaden genommen. Hier muss für eine grundlegende Sanierung die Holzplattform durch eine Metallgitterstruktur ersetzt werden. Dies wird in den nächsten Wochen und Monaten von einer entsprechenden Fachfirma in Zusammenarbeit mit dem Amt für Gebäudemanagement der Stadt Schwäbisch Gmünd durchgeführt. Finanziell unterstützt wird die Reparatur auch vom Verein Himmelsstürmer. Wann die Arbeiten abgeschlossen und der Turm für diese Saison wieder geöffnet werden kann, steht noch nicht fest.<
26.3.24

 

Professor in der der Schlagzeugklasse

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Städtische Musikschule Schwäbisch Gmünd hatte Professor Kai Strobel zu Gast. Der erste Preisträger und Gewinner des Publikumspreises des 68. Internationalen ARD Musik-Wettbewerb 2019 kam auf Initiative des Schlagzeuglehrer Rostislav Balciunas, exklusiv für die Schlagzeugklasse. Strobel ist Musiker und Pädagoge und hat bei Schülern einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.
26.3.24

 

Die neuen Maientagsplaketten sind da

Göppingen. Sie sind beliebte Sammlerstücke und gehören zum Maientag wie Turmbläser, Glockenläuten und Maientagslied: die traditionellen Maientagsplaketten. Ab sofort können diese wieder im i-Punkt erworben werden. Nach den Osterferien beginnt der Verkauf durch Schülerinnen und Schüler der Göppinger Schulen.

Ins Leben gerufen wurde die Idee der Maientagsplaketten durch den früheren Göppinger Bürgermeister Dr. Alfred Schwab. Bereits 1949 wurden die ersten Exemplare verkauft, damals noch aus Glas gefertigt, wechselte dann aber auf Holzplaketten. Schließlich kam der Gedanke zur Veranstaltung eines Wettbewerbs auf, um das schönste Motiv zu wählen. Eine Idee, die sich bis heute gehalten hat und die auf ungebremsten Zuspruch stößt. Insgesamt 65 Plaketten-Entwürfe von Schülern aller in Göppingen befindlichen Schularten gingen beim letzten Wettbewerb ein.

Diese zu sichten, auszuwerten und schließlich zu prämieren oblag der Maientagskommission in Beisein von Oberbürgermeister Alex Maier. Der diesjährige Entwurf ziert ein Kettenkarussell und stammt von Meline Danner. Im vergangenen Jahr waren die Plaketten, nach dem Rückzug des langjährigen Herstellers, aus Kunststoff hergestellt. Erfreulicherweise konnte nun wieder ein Unternehmen gefunden werden, das die Maientagsplaketten in Holz anfertigt.

Auch 2024 wird das traditionelle Symbol für den Göppinger Maientag als gestalterischer Wettbewerb an den allgemeinbildenden und gewerblichen Schulen ausgeschrieben. Die Siegerentwürfe werden dann für die Plaketten der Jahre 2025, 2026 und 2027 vorgesehen. Die Jury ermittelt die besten fünf Entwürfe, die ausgezeichnet werden. Die Preisträger auf den Plätzen eins bis drei finden nicht nur ihre Entwürfe auf den folgenden Plaketten, sondern erhalten dazu ein Preisgeld von 100 Euro. Die Plätze vier und fünf können sich über 50 Euro Preisgeld freuen.
26.3.24

 

Geld für Straßensanierung

Kreis Göppingen. „Das Filstal ist in diesem Jahr mit drei neuen Projekten im Straßensanierungsprogramm des Landes aufgenommen worden.“, teilt die Landtagsabgeordete Nicole Razavi (CDU) mit. „Es werden an B10 und den Landesstraßen wichtige Erneuerungsarbeiten durchgeführt. Ich freue mich sehr über den Bescheid, da gute Straßen das A und O sind für Verkehr und damit eine starke Wirtschaft und einem guten Leben“, freut sich die Geislinger Landtagsabgeordnete und Ministerin. „Unter den Maßnahmen sind eine Brückeninstandsetzung an der B10 bei der Flötzgrabenverdolung in Geislingen und zwei Projekte an den Landesstraßen. So eine die Hangsicherung der Gammelshauser Steige und die Fahrbahndeckenerneuerung der Ortsdurchfahrt in Böhmenkirch (Baierstraße). Insgesamt werden über einem Kilometer Straße erneuert.“, berichtet die Abgeordnete.
26.3.24

 

Asphaltarbeiten in der Kapuzinergasse

Schwäbisch Gmünd (sv). In der Osterferienwoche von Dienstag, 2. April bis voraussichtlich Freitag, 5. April werden in der Kapuzinergasse in Gmünd, im Bereich der Fußgängersignalanlage Übergang Untere Zeiselbergstraße, dringende Asphaltarbeiten im Zuge der Verkehrssicherung durchgeführt. Dadurch kann es kurzzeitig zu Verkehrseinschränkungen kommen.
26.3.24

 

Kunstpreis Schloss Filseck erneut ausgeschrieben

Uhingen. Der Kunstpreis Schloss Filseck, der Preis für Kunst aus Lust und Freude, wird zum zweiten Mal ausgeschrieben und richtet sich an alle Kunstschaffenden die sich in Ihrer Freizeit oder halbprofessionell mit der Malerei, Zeichnung, Grafik oder der Fotografie beschäftigen. Der Preis steht unter dem Thema Blumen und lobt in verschiedenen Kategorien Preisgelder von insgesamt 4.000 Euro aus. Angesprochen sind Künstler, die in den Landkreisen Göppingen, Esslingen-Nürtingen, Ostalb, Rems-Murr, Heidenheim oder in der Stadt Stuttgart wohnen oder ihr Atelier dort haben..

Unter allen digitalen Einreichungen wählt eine Jury die Künstler aus, die ihre Arbeiten im Original einreichen können. Diese Arbeiten zeigt der Förderkreis Schloss Filseck . und die Schloss-Filseck-Stiftung der Kreissparkasse Göppingen in der Ausstellung „2. Kunstpreis Schloss Filseck“ vom 15. September bis zum 20. Oktober auf Schloss Filseck. Aus dieser Vorauswahl vergibt eine zweite Jury bestehend aus Kunstsachverständigen und Vertretern des öffentlichen Lebens unter der Schirmherrschaft des Göppinger Landrats Edgar Wolff den mit 2000 Euro dotierten Hauptpreis. Der Förderpreis in Höhe von 1000  Euro wird ausgelobt an Kunstschaffenden, die nach 1984 geboren wurden. Die 1.000 Euro Preisgeld für den Publikumspreis vergeben die Besucher im Laufe der Ausstellung anhand von Stimmkarten. Bewerbungsschluss für den Kunstpreis Schloss Filseck ist am 21. Juli. Bewerbungen online unter www.kunstpreis-schloss-filseck.de.
26.3.24

 

Fast vier Jahrzehnte im Rathaus gearbeitet

Eislingen. Nach fast vier Jahrzehnten bei der Stadtverwaltung Eislingen wurde Achim Vogt von zahlreichen Kollegen in den Ruhestand verabschiedet.
Direkt nach seiner Ausbildung begann für Achim Vogt die Laufbahn im gehobenen Verwaltungsdienst bei der Stadt Eislingen als Leiter der Stadtkasse. Viereinhalb Jahre später folgte der interne Wechsel in die Kämmerei, der er bis zu seinem Ruhestand treu blieb. Oberbürgermeister Klaus Heininger würdigte bei der Verabschiedungsfeier in seiner Laudatio das Engagement, die Zuverlässigkeit und jahrzehntelange Leistung des Sachgebietsleiters. Mit der Aushändigung der Entlassungsurkunde und einem Präsent bedankte sich Oberbürgermeister Klaus Heininger für den großen persönlichen Einsatz, seine Beständigkeit und seine kollegiale Art.

„Mit Ihrem Ausscheiden nach über 38 Jahren geht eine Ära zu Ende“, verabschiedete Oberbürgermeister Klaus Heininger den angehenden Pensionär verbunden mit den besten Wünschen für die anstehende Zeit. Im Namen des Kämmereiteams richtete Fachbereichsleiter Oliver Marzian einige Worte an Achim Vogt. Er dankte ihm für die sehr gute Zusammenarbeit und den vertrauensvollen Umgang. Mit einem Sketch brachten die Kollegen die Zusammenarbeit mit Achim Vogt humorvoll auf den Punkt.
26.3.24

 

Herausfordernde und lehrreiche Ausbildungsjahre

Kreis Göppingen. Nachdem 2020 das neue Pflegeberufegesetz in Kraft getreten ist, konnte nun der dritte Ausbildungskurs an der Schule für Pflegeberufe der Alb-Fils- Kliniken die generalistische Pflegeausbildung beenden. „Es waren drei herausfordernde, lehrreiche, aber auch schöne Ausbildungsjahre“, so das Fazit der Auszubildenden des Kurses GPA 21/24 F. Erfolgreich abgeschlossen haben zwölf Absolventinnen. Sie dürfen sich nun Pflegefachfrau nennen. Für neun der frisch examinierten Pflegefachfrauen war die Württembergische Schwesternschaft vom Roten Kreuz (WSSRK) der Ausbildungsträger, für die restlichen drei die Kliniken.

In einer Zeit, in der der Pflegebereich vor großen Herausforderungen steht, ist es erfreulich zu sehen, wie sich Auszubildende für die Pflege engagieren. Die dreijährige Ausbildung hat mit der Einführung des Pflegeberufegesetzes 2020 eine neue Ära in der Pflegeausbildung eingeläutet. Diese Ausbildung vereint die bisher getrennten Bereiche der Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zu einer umfassenden generalistischen Ausbildung.Die Absolventinnen der Pflegeausbildung tragen dazu bei, den steigenden Bedarf an qualifizierten Pflegefachkräften zu decken. Ihr Wissen und ihre Fähigkeiten, aber auch ihre Empathie werden dringend benötigt, um eine hochwertige Versorgung in allen Bereichen der Pflege sicherzustellen und einen wertvollen Beitrag zur Gesundheitsversorgung zu leisten.

Die Schulleitung Sabine Becker, die Kursleitungen Ilka Müller und Alexandra Zimmermann, alle Mitarbeiterinnen der Schule für Pflegeberufe und die Praxisanleitenden aus den akut stationären Versorgungsbereichen der Alb-Fils-Kliniken gratulierten den Absolventinnen zum bestandenen Ausbildungsabschluss und wünschen ihnen für Ihre berufliche wie private Zukunft alles Gute. Dem schloss sich auch Ausbildungsleiterin Ulrike Moor der Württembergischen Schwesternschaft vom Roten Kreuz e.V. an: „Es freut uns, dass wir in den letzten drei Jahren neun Absolventinnen begleiten durften. Wir gratulieren unseren Auszubildenden herzlich zur bestandenen Prüfung und sind sehr stolz auf die großartigen Ergebnisse.“

Die Ausbildung zur Pflegefachfrau erfolgreich abgeschlossen haben: Márcia Isabel Bandeira Ferreira, Denise Michelle Bauer, Eleonóra Bauer, Carina Frank, Alina Froncz, Madlen Ilić, Antonella Iljazović, Leonie Kornau, Veronika Genovefa Petropoulos, Luana Felicia Sperandio, Carolin Ella Stritzel, Else Van der Velden.
26.3.24

 

Neue öffentliche Toiletten bei Bahnhöfen

Kirchheim unter Teck. An den Bahnhöfen Kirchheim unter Teck und Ötlingen hat die Stadt Kirchheim unter Teck zwei neue öffentliche Toiletten in Betrieb genommen. Damit kommt die Stadt einem oft geäußerten Wunsch zur sauberen Erledigung menschlicher Bedürfnisse nach. Nachdem andere Lösungen, wie Toiletten in den Zügen oder in den beiden Bahnhofsgebäuden nicht möglich waren, hat man sich mit dem Gemeinderat auf die Finanzierung dieser beiden wichtigen öffentlichen Einrichtungen verständigt.

Die beiden identisch produzierten WC-Anlagen am Bahnhof Kirchheim unter Teck und am Bahnhof Ötlingen wurden in vandalismushemmender Ausführung als behindertengerechte Unisex-WCs in Fertigmodulbauweise errichtet. Im WC-Raum steht auch ein klappbarer Babywickeltisch zur Verfügung. Die leicht wiedererkennbare, blaue Farbgebung der Glasfassade mit dem Logo der Stadt Kirchheim unter Teck auf der Vorderseite leitet sich aus dem aktuellen Corporate Design der Stadtverwaltung ab, das sich auch auf zahlreichen Schildern an städtischen Gebäuden wiederfindet und stellt eine optische Verbindung zur Stadt Kirchheim unter Teck her. Eine extensive Dachbegrünung wird ihren kleinen Beitrag zum Stadtklima leisten.  Die gut sichtbare öffentliche Platzierung soll dazu beigetragen, dass solche häufig von Zerstörungswut betroffenen Einrichtungen gut sichtbar sind und damit auch einer entsprechenden sozialen Kontrolle unterliegen.
26.3.24

 

Sechs Verletzte bei Unfall auf Landesstraße

Zell u.A. Sechs Verletzte und zwei kaputte Autos sind die Bilanz eines Unfalles am Sonntag auf der Landesstraße 1214 bei Zell. Gegen 12.40 Uhr war eine 78-Jährige mit ihrem Pkw auf der Göppinger Straße unterwegs. An der Einmündung in die Landesstraße 1214 bog sie nach links in Richtung Bad Boll ab. Hierbei übersah die Fahrerin wohl eine 41-Jährige, welche mit ihrem Wagen von Bad Boll kommend, auf der Vorfahrtstraße fuhr. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Die 78-Jährige im Fahrerin erlitt dabei schwere Verletzungen. Ihre drei Mitfahrer im Alter von vier, 14 und 70 Jahren erlitten leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie in umliegende Kliniken. Auch die 41-jährige Fahrerin und ihre 18-jährige Mitfahrerin zogen sich leichte Verletzungen zu und wurden in Kliniken gebracht. Das Polizeirevier Uhingen hat den Unfall aufgenommen. Sie schätzt den Sachschaden auf 50 000 Euro. Die Feuerwehr Zell war mit 18 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Hubschrauber, zwei Notarztwagen und fünf Rettungswagen im Einsatz. Abschleppunternehmen bargen die nicht mehr fahrbereiten Autos. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge war die Landesstraße bis gegen 15 Uhr voll und bis 16.10 Uhr teilweise gesperrt.
25.3.24

 

Publikum erwartet eine bunte Schlagershow

Donzdorf. Die „größte Schlagershow des Jahres“ versprechen die Veranstalter der Stauferkrone am 6. April in der Donzdorfer Stadthalle. Gut 20 Künstler aus fünf europäischen Ländern stehen an diesem Abend auf der Bühne und sorgen mit ihrer Musik für ein abwechslungsreiches Programm. Mit Spannung wird das einstündige Konzert von Bernhard Brink erwartet. Der 72-Jährige blickt auf eine über fünf Jahrzehnte andauernde Karriere zurück.

„Die Stauferkrone bietet dieses Mal nahezu den gesamten Querschnitt des deutschen Schlagers“,  sagt Hayo Well. Der Musikproduzent und Komponist aus Uhingen ist künstlerischer Leiter des internationalen Schlagerwettbewerbs Stauferkrone und hat  - nachdem eine Vorauswahljury aus Berufsmusikern die Finalisten nominiert hatte - u.a. auch die Reihenfolge der Titel bei der Veranstaltung festgelegt. „Dabei galt es, einen Spannungsbogen aufzubauen, um dem Publikum eine gute Musikmischung zu bieten“. Das Spektrum reiche von Balladen, über modernen Schlager-Pop und technikorientierten Beiträgen bis hin zu Melodien, die an die 50er Jahre erinnern.  Unabhängig vom Musikstil sei die Qualität der Beiträge entscheidend, so Hayo Well. „Die hat noch einmal deutlich zugelegt“, weiß der Uhinger, was letztlich für den Wettbewerb spreche. „Die meisten Teilnehmer sind schon viele Jahre erfolgreich im Geschäft“, weiß Hayo Well, der auch die zum Wettbewerb erschienene CD mit allen 18 Finaltiteln bearbeitet hat. Die Stauferkrone warte allerdings auch mit hoffnungsvollen Nachwuchs-Talenten auf.

Aus Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg kommen die deutschen Finalteilnehmer bei der Stauferkrone. Zudem sind Österreich, die Schweiz, Frankreich und die Niederlande mit Interpreten dabei. Internationaler wird es noch durch die Musikautoren, wo mit Stefano Maggio ein Italiener mit von der Partie ist, der auch für Giovanni Zarella arbeitet. Überhaupt fallen bei den Musikautoren prominente Namen auf: So Uwe Altenried, ehemaliges Mitglied der „Klostertaler“ oder Franz Halmich, Gründungsmitglied der „Flippers“ und Komponist des Evergreens „Weine nicht kleine Eva“. Mit Martin Isenegger ist auch ein Hitkomponist aus der Schweiz dabei, der als Studiomusiker für Tina Turner gearbeitet hat. Für die Stauferkrone komponiert hat auch Uwe Haselsteiner, der als Mitglied der Band Xanadu  1989 bei der deutschen Vorentscheidung zum Grand Prix d’Eurovision mit dem Lied „Einen Traum für diese Welt“ den zweiten Platz belegte. Haselsteiner komponierte und produzierte unter anderem für Roland Kaiser, Ireen Sheer, Bernhard Brink, Andrea Jürgens oder Hansi Hinterseer. Als Textdichter hat sich Heiner Graf einen Namen gemacht. Zu seinen Auszeichnungen gehört der Gewinn der Schlager-Trophäe für den von ihm geschriebenen Titel „Sommernacht am Lago Maggiore, der von der amerikanischen Interpretin Audrey Landers (bekannt aus der TV-Serie „Dallas“) gesungen wurde.

Projektleiter Rüdiger Gramsch  von der Agentur Maitis-Media sieht mit den bekannten Namen von Komponisten und Textdichtern den Anspruch der Stauferkrone bestätigt, auch ein Musikautorenwettbewerb zu sein. „Dieses Ziel hatten wir von Anfang an gehabt“, so Gramsch und verweist auf Komponistenverband und Textdichterverband als ideelle Partner der Stauferkrone. Zudem lobe man ja auch Preise für den besten Text und die beste Komposition aus. Darüber hinaus freut sich Gramsch darüber, dass die meisten Musikautoren am 6. April den Weg nach Donzdorf finden, um bei der Stauferkrone live dabei zu sein.

Tickets: www.easyticket,de – Hotline 0711-2 555 555
25.3.24

 

Polizei kontrolliert Geschwindigkeit

Göppingen.  Am Sonntagabend zog die Polizei in Göppingen fünf Fahrer aus dem Verkehr.  In der Zeit zwischen 21 Uhr und 22.30 Uhr setzte die Polizei Göppingen den Schwerpunkt ihrer Kontrollen auf die Geschwindigkeit. Dabei stoppten die Polizisten in der Ulmer Straße fünf Autofahrer, die teils deutlich zu schnell unterwegs waren. Um 22 Uhr stoppten die Beamten einen 32-Jährigen. Der war mit seinem Pke innerorts mit 86 km/h deutlich zu schnell unterwegs. Den Mann erwartet nun ein Bußgeld von 260 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.
25.3.24

 

Straßen gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Oberbettringer Straße wird von Dienstag, 26. März bis voraussichtlich Donnerstag, 28. März in Fahrtrichtung Oberbettringen gesperrt. Die Umleitung ab dem Glockekreisverkehr nach Oberbettringen erfolgt über die Buchstraße – Buchauffahrt. Grund für die einseitige Sperrung sind die Bauarbeiten im Zuge der Neugestaltung der Fußgänger- und Fahrradquerung nördlich des Glockekreisverkehrs. Die Querung zwischen Gemeindehausstraße und Wilhelmstraße wird neu gestaltet und für Radfahrer attraktiver hergestellt. Aus Richtung Oberbettringen ist die Oberbettringer Straße weiterhin befahrbar.

Ab Dienstag, 2. April bis einschließlich Freitag, 5. April wird die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Rehnenhof-Wetzgau und Haselbach tagsüber in der Zeit zwischen 8 und 17 Uhr für den Verkehr gesperrt. Grund für die Sperrung ist ein Verkehrssicherungshieb, es müssen schadhafte Bäume gefällt werden.
25.3.24

 

Sport am Wochenende

Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: FC Normannia Gmünd gegen TSG Backnang: 0 : 0

Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: FC Nöttingen gegen 1. Göppinger SV: 3 : 0

Handball Herren Bundesliga: Frisch Auf Göppingen gegen HC Erlangen: 32 : 29

Handball Frauen 2. Bundesliga: Frisch Auf Göppingen gegen Füchse Berlin: 28 : 23

 

Auch Kennzeichen gefälscht

Eislingen. Am Samstagabend fiel  Beamten des Polizeireviers in Eislingen ein Rollerfahrer in der Ulmer Straße auf. Dieser fuhr mit einem schwarzen Kennzeichen, weshalb klar war, dass der Versicherungsschutz erloschen gewesen war. Aufgrund dessen soll der Rollerfahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Hierbei versuchte der 16-Jährige mit seinem Roller zu flüchten. Wenig später konnte er durch die Polizei in einer Sackgasse gestoppt und kontrolliert werden. Es stellte sich heraus, dass das Kennzeichen mittels eines Permanentmarkers verändert wurde und der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz waren das Endresultat der kurzen Fahrt. Ein Bericht an die Fahrerlaubnisbehörde wird nun ebenfalls gefertigt.
24.3.24

 

Einbrecher festgenommen

Waldstetten. Am Samstagnachmittag versuchte ein 39-jähriger Mann in der Goethestraße in Waldstetten über die Kellertüre in ein Wohnhaus einzubrechen. Die Kellertüre hielt dem Versuch stand und der Mann flüchtete unverrichteter Dinge. Im Rahmen der polizeilichen Fahndung konnte der Mann wenig später vorläufig festgenommen werden. Er wurde nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen auf freien Fuß entlassen. Er muss nun mit einer Strafanzeige wegen versuchtem Einbruch rechnen. Der angerichtete Schaden an der Kellertüre beläuft sich auf 200 Euro.
24.3.24

 

 Wegen Müdigkeit Unfall verursacht

Schwäbisch Gmünd. Am frühen Sonntagmorgenbefuhr ein 22-jähriger Mann in Gmünd mit seinem Pkw die Nepperbergstraße in Richtung Bahnhof. Zusätzlich zur regennassen Fahrbahn und der nicht angepassten Geschwindigkeit, überkam den Mann auch noch seine Müdigkeit. In der Folge kollidierte er mit einem, am rechten Fahrbahnrand ordnungsgemäß auf den dortigen Parkplätzen stehenden Fahrzeug. Bei dem Aufprall entstand ein Gesamtschaden von 6.000 Euro. Der Mann muss nun mit einer Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung rechnen.
24.3.24

 

Unfall gebaut und geflüchtet

Geislingen. In der Nacht auf Samstag, gegen 1.50 Uhr, fuhr ein Autofahrer in Geislingen  durch die Bahnhofstraße in Richtung Bahnhof. Dabei stieß er mit seinem Pkw gegen einen geparkten Wagen. Der wurde auf der linken Seite in der gesamten Länge erheblich beschädigt. Der Schaden wird auf 10.000 Euro geschätzt. Der Unfallfahrer flüchtete mit seinem ebenfalls schwer beschädigten Fahrzeug. Das Verursacherauto konnte an der Halteranschrift festgestellt werden. An ihm war ein erheblicher Schaden vorne rechts in Höhe von ca. 15.000 Euro. Vom Fahrer konnte ein entgegenkommender Busfahrer eine Beschreibung abgeben. Er konnte bisher durch die Polizei nicht angetroffen werden. In Unfallnähe hielten sich drei Personen auf. Diese werden gebeten, sich der Polizei als Zeugen zur Verfügung zu stellen und sich beim Polizeirevier Geislingen, Tel. 07331/93270, zu melden.
23.3.24

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Geislingen.  Am Freitagmittag fuhren zwei Motorradfahrer unabhängig voneinander die Steige von Eybach nach Waldhausen hoch. Nach der Steige überholte das erste Motorrad eine Autokolonne. Wegen Gegenverkehr brach der Fahrer den Überholvorgang ab und scherte zwischen den Autos ein. Der folgende 55-jährige Motorradfahrer setzte nach und erkannte den Gegenverkehr erst spät. Er entschied sich, auf einen Grünstreifen auszweichen. Beim Versuch, zurück auf die Fahrbahn zu kommen, stürzte er schwer. Er wurde vom  Rettungsdienst in die Klinik gebracht. An seinem Motorrad entstand ein Sachschaden in Höhe von 1.000 Euro.
23.3.24

 

Heckenbrand in der Königsturmstraße

Schwäbisch Gmünd. Am Freitagnachmittag wollte ein Anwohner der Königsturmstraße das Unkraut mit einem Schweißbrenner abflammen. Hierbei geriet eine Hecke in Brand. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr, welche mit drei Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften ausrückte, konnte der Mann den Brand mit dem Gartenschlauch selbst löschen. Über den Sachschaden ist nichts bekannt.
23.3.24

 

Pro Ebersbach startet die Aktion Eber-Ei

Ebersbach. Bereits zum vierten Mal startet der Gewerbe- und Handelsverein Pro Ebersbach die Mehrwertaktion „Eber-Ei“. Das Eber-Ei ist ein großer Karton in hübscher Eierform, der wiederum 24 Gutscheine oder Vorteilsbons von verschiedenen Lebensmittelanbietern, Einzelhändlern, Gastronomen und Handwerkern aus Ebersbach beinhaltet. So gibt es zum Beispiel direkte Preisnachlässe oder auch Naturalrabatte auf Kleidung, Parfum, Lebensmittel, Wein, Pflanzen, Farbe, Bücher und vieles mehr. 

Dieses Jahr liegen im teilnehmenden Ebersbacher Handel nur 5.000 kostenlose Eber-Eier aus. Die anderen 5.000 Stück wurden auf Wunsch des vorwiegend aus Einzelhändlern besetzten Arbeitskreis 1 von Pro Ebersbach in den Nachbarkommunen verteilt. „Mit dem Eber-Ei erfüllen wir gleich mehrere Punkte der Empfehlungen aus dem IHK-Innenstadtberaterbericht. Die Angebote richten sich zum Beispiel mit einem Rabatt beim Führerscheinantrag oder dem Kinder-Überraschungs-Ei auf dem Wochenmarkt am morgigen Samstag gezielt an junge Menschen. Mit der Verteilaktion in den Nachbarkommunen sprechen wir Interessenten von außerhalb an und laden zum Besuch von Eberbach ein“, so der städtische Standortförderer Frieder Scheiffele. 

„Aus Erfahrung wissen wir, dass die vielen interessanten Angebote die Kunden meistens gleich in mehrere Geschäfte locken. Die gleichbleibend hohe Teilnehmerzahl zeigt, dass das Eber-Ei nicht nur bei den Kunden, sondern auch den Händlern gut ankommt“, so Doreen Irmischer, 1. Vorsitzende von Pro Ebersbach. Die Händler können im Rahmen ihrer Mitgliedschaft umsonst beim Eber-Ei mitmachen. Bis zum Ebersbacher Frühling mit verkaufsoffenen Sontag am 14. April können die Gutscheine eingelöst werden. Die teilnehmenden Betrieben sind unter www.proebersbach.de aufgelistet.
22.3.24

 

Färber: Bauen und Wohnen müssen bezahlbar sein

Kreis Göppingen, Die Baugenehmigungszahlen brechen flächendeckend ein, die Auftragsbücher der Unternehmen laufen leer und Projekte werden reihenweise storniert, obwohl Wohnraum dringend gesucht ist. Laut einer Studie fehlen bereits jetzt 700.000 Wohnungen. Dies führt zu Insolvenzen im Baugewerbe, Kurzarbeit und Entlassungen sowie zu steigenden Baukosten und Mieten. "Die Regierung hat bisher alle Hilferufe aus der Bauwirtschaft ungehört verhallen lassen. Leidtragende sind die Menschen, die auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum sind. Bauen und Wohnen müssen jedoch bezahlbar sein", so der CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Färber. Für die Bauwirtschaft brauche es daher Gegenmaßnahmen. "Die CDU/CSU fordert einen Dreiklang aus steuerlichen Maßnahmen, gezielter Förderung und der Senkung von Bau- und Baunebenkosten", erklärt Färber.

"Gestiegene Baukosten und Arbeitskräftemangel sind ein Teil der Ursache. Hinzukommt aber, dass sich, nach Berechnungen der Bauwirtschaft, 37 Prozent der Baukosten auf staatliche Vorschriften zurückführen lassen. Das bedeutet: Wenn die Bundesregierung dann beispielsweise die Standards für Dämmen und Heizen weiter verschärft, Förderprogramme verzögert, stoppt oder einschränkt, verschlimmert sie die Lage zusätzlich", konkretisiert der CDU-Abgeordnete seine Kritik. Zudem warte die Bauwirtschaft noch immer auf erleichterte Abschreibebedingungen und die Novelle des Baugesetzbuches.

"Die CDU/CSU will Sonderabschreibungen für den sozialen Wohnungsbau einführen, für den erstmaligen Bau oder Erwerb von selbst genutztem Eigentum einen Freibetrag bei der Grunderwerbssteuer gewähren sowie die KfW-Kreditprogramme aufstocken. Eigentümer sollen sie auch für den Bau von Wohnhäusern nach dem Energie-Standard EH55 in Anspruch nehmen können", präzisiert Färber die Forderungen seiner Fraktion und stellt klar: "Wohnen darf kein Luxus sein - weder für das Baugewerbe noch für Bauherren, Wohnungseigentümer oder für Mieter."
22.3.24

 

OB Dehmer zeichnet Blutspender aus

Geislingen. Oberbürgermeister Frank Dehmer hat  zusammen mit den Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins, Bernd Hamann und Jens Currle, im Lesecafé der Stadtbücherei, Bürger ausgezeichnet, die in der Vergangenheit Blutspende-Aktionen mehrfach unterstützt und somit einen wichtigen Beitrag zum Überleben anderer Menschen geleistet haben. 

Bevor Frank Dehmer gemeinsam mit den Vertretern des DRK die Urkunden und Ehrennadeln übergab, informierte Jens Currle darüber, welche organisatorische Leistung und  personelle Einsatz der ehrenamtlich tätigen Helfer der DRK-Ortsgruppe Geislingen hinter den einzelnen Blutspende-Aktionen stecken. In diesem Jahr konnte der Oberbürgermeister, neben Ehrungen für 10, 50 und 75 Spenden, einen Blutspender für125 Blutspenden auszeichnen.
22.3.24

 

Drei Fahrzeuge in Unfall verwickelt

Göppingen. Rund 20 000 Euro Schaden sind die Bilanz eines Unfalls am Donnerstag bei Göppingen. Gegen 10.45 Uhr war ein 81-Jähriger mit seinem Pkw in Bezgenriet unterwegs. Der Senior fuhr von Heiningen kommend im Fulbachweg und bog in die Badstraße ab. An der Einmündung achtete der Fahrer nicht auf die Vorfahrt einer 84-Jährigen. Die war mit ihrem Wagen in der Badstraße unterwegs und kam von links. Die beiden Autos stießen zusammen. Durch den heftigen Aufprall erschrak wohl der Senior. Wie die Polizei berichtet, verwechselte der 81-Jährige in der Aufregung offenbar die Bremse mit dem Gaspedal und der den 81-Jährigen fuhr einem in der Badstraße verkehrsbedingt haltenden SUV einer 64-Jährigen auf.
22.3.24

 

Unter Drogen Auto gefahren

Hattenhofen. Am Donnerstag stoppte die Polizei in Hattenhofen einen 44-Jährigen mit seinem Fahrzeug. Kurz nach Mitternacht kontrollierte die Polizei den Mann in der Hauptstraße. Bei der Kontrolle hatten die Beamten schnell den Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Rauschgift stand. Der 44-Jährige hatte lichtstarre Pupillen und Lidflattern. Ein Urintest bestätigte die Vermutungen der Beamten. Deshalb nahm ihm ein Arzt Blut ab. Das Ergebnis der Blutprobe soll nun zeigen, was für Drogen der Mann vor der Fahrt konsumiert hatte. Die Polizeistreife untersagte dem 44-Jährigen die Weiterfahrt für die nächsten 24 Stunden. Da der aus Rumänien stammende Mann keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er sofort eine Sicherheitsleistung in Höhe von 525 Euro bezahlen.
22.3.24

 

Folien sorgen für Erlöschen der Betriebserlaubnis  

Göppingen. Am Donnerstag musste eine Autofahrerin die Folie von ihren Scheiben entfernen. Gegen 0.30 Uhr stoppte eine Polizeistreife den Pkw in der Ulmer Straße. Bei der Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass an dem Fahrzeug stark getönte Folien an den Fenstern von Fahrer- und Beifahrertür angebracht waren. Dadurch war die Sicht der 22-jährigen Fahrerin stark eingeschränkt. Damit sie weiterfahren durfte, musste sie die Folie vor Ort entfernen. Darüber hinaus muss sie mit einem Bußgeld von 90 Euro und einem Punkt in Flensburg wegen Erlöschen der Betriebserlaubnis rechnen.
21.3.24

 

Zu geringer Abstand

Mühlhausen. Zu einem Auffahrunfall kam es am Mittwoch auf der A8. Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich der Unfall kurz nach 20 Uhr zwischen Hohenstadt und Mühlhausen in Fahrtrichtung Stuttgart am Drackensteiner Hang. Mehrere Autos fuhren auf dem linken Fahrstreifen. Aufgrund des Verkehrs mussten Autos stärker abbremsen. Ein 18-jähriger Pkw-Fahrer war zu dicht aufgefahren und prallte in das Heck des Wagens eines 70-Jährigen. Den i schob es auf eine davor befindlichen Pkw eines 54-Jährigen. Der 70-Jährige kam mit nicht näher bekannten Verletzungen in ein Krankenhaus. Der 54-jährige Fahrer erlitt leichte Verletzungen und begab sich selbst in ärztliche Behandlung. Der Unfallverursacher blieb unverletzt. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 20.000 Euro.
21,3,24

 

Neuer Fachbereich entsteht

Geislingen. Ab  April gibt es eine neue Organisationsstruktur bei der Stadtverwaltung: Fachbereich 1 (Zentrale Steuerung und Service) wird aufgeteilt in Fachbereich 1 (Hauptamt, zuständig für die Bereiche Gemeinderat, Personal und Informationstechnik) und Fachbereich 6 (Kämmerei, zuständig für Finanzen und Haushalt, Stadtkasse, Abgabenverwaltung sowie die Eigenbetriebe der Stadt). Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 28. Februar 2024 einstimmig beschlossen. Für den Fachbereich 6 steht die Fachbereichsleiterin bereits in den Startlöchern: Ute Dreher, die schon seit über 20 Jahren in der Geislinger Stadtkämmerei arbeitet und zuletzt schon langjährige Sachgebietsleiterin für diesen Bereich gewesen ist, wird diesen Posten übernehmen.
21,3,24

 

Herzen für die Gemeinschaft

Schwäbisch Gmünd (sv). Bei frühlingshaften Temperaturen wurde es bunt auf dem Oberen Marktplatz in Gmünd. Oberbürgermeister Richard Arnold begrüßte über 60 Kinder und Jugendliche von der Klösterleschule, der Jugendkunstschule und auch zahlreiche ukrainische Kinder, die mit ihren kreativen Visionen und Ideen die Herzrohlinge aus Holz kunterbunt bemalten. Die Gemeinschaftsaktion „Herzen für das Rendezvous in Schwäbisch Gmünd“ nimmt Fahrt auf. Die  Rohlinge dienen als Leinwand für kreative Ideen und werden im Rahmen der Aktion von Schulen, Kindergärten und künstlerischen Einrichtungen gestaltet. Diese künstlerische Gestaltung gibt den Herzen eine persönliche Note und spiegelt die Vielfalt und Einzigartigkeit der Stadtgemeinschaft wieder. Insgesamt beteiligen sich 22 Schulen und Kindergärten an dieser Initiative, die darauf abzielt, die Herzlichkeit und Verbundenheit in der Stadt zu symbolisieren.  Die bemalten Herzen werden nicht nur im Stadtgebiet, sondern auch in den umliegenden Teilorten aufgestellt, um möglichst viele Bürgern an das zehnjährige Jubiläum der Landesgartenschau 2014 sowie auf das fünfjährige Jubiläum der Remstal-Gartenschau zu erinnern und macht aber zukünftig aufmerksam auf die Veranstaltungsreihe „Rendezvous in Schwäbisch Gmünd“. Carmen Bäuml von der Touristik und Marketing GmbH organisierte die Herzaktion für die Veranstaltungsreihe.
Oberbürgermeister Richard Arnold begutachtete die kreativen Kunstwerke und ließ es sich nicht nehmen mit den jungen Künstlern ins Gespräch zu kommen. Die individuellen Werke verschönern bald die Straßen und Plätze in und um Schwäbisch Gmünd. Für die Mitgestaltung der Malaktion vor dem Rathaus bedankte sich das Stadtoberhaupt bei Gerburg Maria Müller, Jugendkunstschule, Margit Carbon, Rektorin der Klösterleschule, und bei allen Beteiligten.
21.3.24

 

Dieseldieb auf Rastanlage

Hohenstadt.  In der Nacht auf Mittwoch machte ein Unbekannter an der A8 bei Hohenstadt Beute. Auf einem Rastplätz bediente sich ein Unbekannter an einem Lastwagen. Er öffnete mit Gewalt den Tankdeckel und stahl etwa 200 Liter Diesel. Der Lkw-Fahrer schlief in seiner Kabine und bemerkte den Diebstahl nicht. Die Polizei Mühlhausen (Tel. 07335/96260) ermittelt nun.
20.3.24

 

Bauarbeiten im Kreisverkehr

Schwäbisch Gmünd.  Von Montag, 25. März bis Freitag, 5. April  kommt es am Kreisverkehr in der Straßdorfer Ortsmitte zu Verkehrsbehinderungen. Grund dafür sind dringende Tiefbauarbeiten für die Stromversorgung und Leitungsquerung im Bereich des Kreisverkehrs. Die Verkehrsführung wird während der Arbeiten unter halbseitiger Straßensperrung mit einer Ampelanlage geregelt.
20.3.24

 

Kinderhaus Wunderkiste olffiziell eröffnet

Eislingen. Das Kinderhaus Wunderkiste, eines von 46 Kinderhäusern des Trägernetzwerks Konzept-E, erweitert das Kinderbetreuungsangebot in Eislingen um 65 neue Kita-Plätze für Kinder im Alter von sechs Monaten bis zum Schuleintritt. Bei der Eröffnungsfeier freute sich Eislingens Oberbürgermeister Klaus Heininger über das zusätzliche Betreuungsangebot.

„Der Start in der Wunderkiste hat wunderbar funktioniert, die Kinder fühlen sich wohl und sind angekommen. Wir freuen uns, die Räumlichkeiten und den Garten mit noch mehr Leben zu füllen“, betont Clemens M. Weegmann, Geschäftsführer von Konzept-E. Aktuell sind es 40 Kinder, doch bis zu 65 Kinder in vier Gruppen können in der neuen Kita betreut werden. Dazu gehören zehn Ganztagesplätze und zehn Plätze mit verlängerten Öffnungszeiten im U3-Bereich. Für Kinder, die älter als drei Jahre sind, sind 20 Ganztagesplätze sowie 25 Plätze mit verlängerten Öffnungszeiten vorgesehen. „Das Kinderhaus Wunderkiste ergänzt das Betreuungsangebot in unserer Stadt mit attraktiven Krippen- und Kita-Plätzen. Es ist ein weiterer Baustein zur Familienfreundlichkeit mit dem Ziel der Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, ergänzt Oberbürgermeister Klaus Heininger. 
20.3.24

 

Sechs Baumstämme gestohlen

Geislingen. Unbekannte stahlen am Dienstag in Geislingen eine größere Menge Holz. Die sechs Baumstämme lagerten auf einem Grundstück in der Anton-Ilg-Straße. Unbekannte zersägten die Stämme und transportierten das Holz ab. Dabei soll es sich um eine Größenordnung von etwa sieben bis zehn Raummetern gehandelt haben. Die Polizei Geislingen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise zu den Dieben geben können.
20.3.24

 

Baucontainer in Brand

Schlat. Am frühen Mittwochmorgen stand ein Container bei Schlat in Vollbrand. Gegen 2.15 Uhr rückten die Feuerwehr und die Polizei zu einem brennenden Baucontainer aus. Der stand an einem Feldweg nahe der L1218 zwischen Ursenwang und Schlat. Die Feuerwehr hatte den Brand nach etwa 20 Minuten gelöscht. Da am Container die Tür aufgebrochen war, wird Brandstiftung vermutet.Die Polizei Göppingen sicherte Spuren. Nach ersten Schätzungen beträgt der Schaden am Baucontainer etwa 20.000 Euro. Ob auch an den Baumaschinen im Container ein Schaden entstand, muss noch ermittelt werden. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
20.3.24

 

Fahrzeug gestohlen

Göppingen. In der Nacht auf Dienstag wurde in Göppingen ein schwarzer Geländewagen Nissan X-Trail entwendet.  Der Pkw war in der Aberlinstraße mit einem Anhänger geparkt. Ein Unbekannter hängte den Anhänger ab und stahl den Geländewagen. Den Anhänger ließ der Unbekannte zurück. Die Polizei Göppingen ermittelt nun und nimmt Hinweise unter Tel 07161/632360 entgegen. Zum Zeitpunkt des Diebstahls war an dem schwarzen Nissan X-Trail das Kennzeichen GP-HD 347 montiert.
20.3.24

 

Brand im Parkhaus: A8 gesperrt

Leinfelden-Echterdingen. Ein Fahrzeugbrand im Parkhaus über die A 8 auf Höhe der Messe Stuttgart hat am Dienstagnachmittag zur zeitweisen Vollsperrung der Autobahn geführt. Kurz vor 16.30 Uhr rückten die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu dem mehrstöckigen Bauwerk aus, nachdem eine entsprechende Rauchentwicklung gemeldet worden war. Wie sich in der Folge herausstellte, hatte auf der Parkebene 4 ein abgestellter Pkw wohl aufgrund eines technischen Defekts Feuer gefangen, wodurch auch das Parkhaus in Mitleidenschaft gezogen wurde. Ein Feuerwehrmann wurde beim Einsatz verletzt und zur weiteren Untersuchung und Behandlung vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Am Pkw entstand  Totalschaden. Der Schaden am Parkhaus kann noch nicht beziffert werden. Im Zuge der Löschmaßnahmen mussten beide Richtungsfahrbahnen der A 8 bis zirka 17 Uhr voll gesperrt werden. Auch die anfangs notwendigen Vollsperrungen der Parallelstraßen konnten wenige Minuten später aufgehoben werden. Auf der Autobahn sowie beim Abreiseverkehr aus dem Parkhaus kam es dennoch zu entsprechend erheblichen Verkehrsbehinderungen:
20.3.24

 

Autos zerkratzt: Polizei ermittelt gegen 59-Jährige

Geislingen.  Am Montag wurden drei Autos in Geislingen zerkratzt und eine 59-jährige Tatverdächtige soll dafür verantwortlich sein. Die drei Autos parkten zwischen 5 Uhr und 7 Uhr auf einem Parkplatz in der Hauffstraße. Als die Besitzerinnen zu ihren Fahrzeugen kamen, stellten sie die Beschädigungen fest. Karosserieteile wurden offensichtlich mit einem spitzen Gegenstand zerkratzt. Da dies nicht zum ersten Mal der Fall war, installierten die Besitzerinnen Kameras in den Fahrzeugen. In den zwei Stunden näherte sich die mutmaßliche Tatverdächtige den Autos und verursachte die Beschädigungen. Die Frauen werteten die Aufzeichnungen aus und gaben so den entscheidenden Hinweis der Polizei. Die ermittelt nun gegen die Frau. Auf die 59-Jährige, bei der es sich wohl um eine ehemalige Kollegin handeln soll, kommen nun Anzeigen wegen Sachbeschädigung zu. Wie hoch der Schaden an Fahrzeugen ist, muss die Polizei Geislingen noch ermitteln.
19.3.24

 

Diebe stehlen Kunst

Göppingen. Am Wochenende stahlen Unbekannte in Faurndau drei Skulpturen.  Von Freitag auf Samstag waren Diebe in Faurndau unterwegs. Dort stahlen sie drei Skulpturen aus Stahl. Die befanden sich in der Panoramastraße im Haierbrunnen. Der Polizeiposten Jebenhausen hat die Ermittlungen aufgenommen.
19.3.24

 

Landeszuschuss für Hallenbad-Sanierung

Süßen. „Süßen kann sich freuen: Das Land gibt für die Modernisierung des Hallenbads 516000 Euro aus dem Bund-Länder-Investitionspakt für Sportstätten“, teilt  die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi mit. „Das sind richtig gute Nachrichten für das gesamte mittlere Filstal, freut sich die für das Programm zuständige Ministerin.
19.3.24

 

Baumaßnahmen: Bus wird umgeleitet

Göppingen. Zur Verkehrsberuhigung sowie zur Verbessrung der Querungssituation werden in der Ahornstraße in Faurndau im Bereich der Freien Waldorfschule, Kreuzung Egerlandstraße, und im Bereich der Haierschule, Kreuzung Ostpreußenstraße, Umbaumaßnahmen vorgenommen. Zur Fertigstellung und Ausführung der Belagsarbeiten ist während der Osterferien eine Vollsperrung im jeweiligen Baubereich und eine Änderung der Busführung erforderlich. Dabei fährt der Bus die Route Buchenstraße, Schlesienstraße, Ahornstraße, Egerlandstraße, Buchenstraße. Alle Haltestellen im Wohngebiet Haier werden in dieser Zeit aufgehoben und durch zwei Ersatzhaltestellen in der Ahornstraße, vor Gebäude 46, und in der Buchenstraße 5, an der Einmündung zur Riesengebirgstraße, eingerichtet. Der Individualverkehr wird innerhalb des Wohngebiets umgeleitet.
19.3.24

 

Französische Austausschüler im Rathaus begrüßt

Göppingen. Schüler des Freihof-Gymnasiums sowie die Schülergruppe der französischen Partnerschule aus Balbigny wurde im Rathaus empfangen. Auch die italienische Schülergruppe aus Foggia ist aktuell zum Schüleraustausch in Göppingen, ihre Anreise erfolgte aber erst kurz nach dem Empfang bei Oberbürgermeister Alex Maier.

Der Schüleraustausch mit dem Collège in Balbigny im Département Loire in Zentralfrankreich findet mit dem Freihof-Gymnasium bereits seit 2011 jedes Jahr statt. Seit 2023 ist auch noch das benachbarte Collège in Panissières beteiligt, so dass in diesem Jahr nun Teilnehmer aus beiden Schulen in Göppingen zu Besuch sind.  Anfang  Februar waren die Göppinger Freihof-Schüler bereits in Frankreich und haben das Schulleben, Lyon, St. Étienne und natürlich das Leben in einer französischen Familie kennengelernt. Alle kamen ganz begeistert zurück und haben nun ihre Austauschpartner hier in Göppingen zu Gast. Auf dem Programm steht ein Unterrichtsbesuch am Freihof-Gymnasium, Ausflüge nach Ludwigsburg und Stuttgart sowie zahlreiche weitere Unternehmungen abends und am Wochenende in den Gastfamilien. 

Oberbürgermeister Alex Maier betonte in seinen Grußworten an die Schüler, dass ein Schüleraustausch nicht einfach nur eine Reise in ein fremdes Land sei: „Ein Schüleraustausch ist wie eine Tür, die sich öffnet, er ermöglicht uns, unsere Sprachkenntnisse zu verbessern, indem wir sie in einer authentischen Umgebung anwenden können. Er lehrt uns Toleranz und Verständnis für andere Kulturen, indem wir in ihre Lebensweise eintauchen und ihre Traditionen kennenlernen.“ Dieser Schüleraustausch trage auch zur Förderung des interkulturellen Dialogs bei und ebenso dazu, Brücken zwischen Nationen zu bauen.
19.3.24

 

Kanalarbeiten in Nördlicher Ringstraße

Göppingen. Ab Montag, 25. März, erfolgt eine halbseitige Sperrung der Nördlichen Ringstraße für etwa drei Wochen, zwischen der Erzberger- und Marstallstraße.  Dadurch wird es zu Umleitungen und Beeinträchtigungen kommen. Im Zuge der Erneuerung der Kanalisation in der Gärtnerstraße muss in der Nördlichen Ringstraße ein neuer Schacht errichtet.. Um diesen Schacht und dessen Zuleitung herstellen zu können, ist eine halbseitige Straßensperrung notwendig.
19.3.24

 

Weiterhin kein Pächter für Stadthallen-Gastronomie

Göppingen. Die Verhandlungen über den Betrieb des Stadthallenrestaurants und der Bewirtschaftung des Veranstaltungsbereiches zwischen der Stadt Göppingen und der Firma Tresor werden nicht weitergeführt. Das Hallenmanagement wird nun  auf die Kunden der Stadthalle und die Veranstaltern zugehen, um über die Neuerungen bezüglich des Caterings zu informieren.

Nachdem der Gemeinderat beschlossen hatte, mit dem Unternehmen Tresor Vertragsverhandlungen zur Übernahme des Restaurants und der Bewirtschaftung des Veranstaltungsbereichs aufzunehmen, wurden diese nun für beendet erklärt. Die Gespräche hatten gezeigt, dass man zu keinem, beide Seiten zufriedenstellenden Verhandlungsergebnis kommen wird. Somit wird es zu keinem Pachtverhältnis zwischen der Stadt und dem Tresor kommen.

Die Stadt willnun ein neues Konzept ausarbeiten, wie das Catering der Veranstaltungen in der Stadthalle erfolgen kann. Stadthallenmanagerin Leonie Großkopf betont dabei ausdrücklich, dass keine der Veranstaltungen in der Stadthalle gefährdet sei und das Catering zu jeder Zeit gewährleistet sein werde. Man werde aktiv auf die Kunden der Stadthalle und die Veranstaltenden zugehen, um über die Neuerungen bezüglich des Caterings zu informieren.

Seit September 2023 wurde die Stadthallengastronomie interimsweise von der Firma Tresor Göppingen geführt. Dies war erforderlich geworden, nachdem das Pachtverhältnis zwischen dem vorherigen Pächter und der Stadt Göppingen vorzeitig aufgelöst worden war. Bei der Bewirtung handelte es sich jedoch nur um eine temporäre Lösung, bis nach einem Ausschreibungsverfahren, das am 6. Oktober startete, ein neuer Pachtvertrag unterzeichnet werden kann. Im Januar beschloss der Gemeinderat dann auf Basis des Ausschreibungsergebnisses einstimmig, die Verpachtung der Gastronomie in der Stadthalle an die Firma Tresor Göppingen, vertreten durch Lorenc Lleshaj und Lukas Mürdter, zu vergeben. Die Stadtverwaltung wurde beauftragt, mit dem zukünftigen Pächter über die Inhalte des Pachtvertrags zu verhandeln.
19.3.24

 

OB Maier strebt zweite Amtszeit an

Göppingen. Im Gemeinschaftskundeunterricht bekamen die achten Klassen des Werner-Heisenberg-Gymnasiums Besuch von Oberbürgermeister Alex Maier. Sie hatten ihn eingeladen, um mit ihm über Kommunalpolitik und sein Amt als Oberbürgermeister zu sprechen.

Laut Lehrplan beschäftigt man sich in Klassenstufe acht unter anderem mit der Kommunalpolitik, mit der Arbeit des Gemeinderates und des Oberbürgermeisters. Die Schüler des WHG konnten sich aus erster Hand bei Oberbürgermeister Alex Maier informieren. So berichtete das Stadtoberhaupt, dass er besonders stolz darauf sei, in seiner Heimatstadt zum Oberbürgermeister gewählt worden zu sein, weniger wichtig sei dagegen, dass er zum Amtsantritt der jüngster Oberbürgermeister Deutschlands gewesen sei. Alltäglich sei keiner seiner Arbeitstage, zwar gebe es feste regelmäßige Termine, doch jeder Tag sei anders. „Ich treffe jeden Tag coole Menschen“, und jede Begegnung erweitere den Horizont.

In Göppingen habe er vor noch einiges zu verändern, leider waren die ersten drei Jahre seiner Amtszeit durchweg von Krisen bestimmt – wie Corona, Energiekrise und die Unterbringung Geflüchteter. Dennoch konnte man einige Dinge gut vorbereiten, wie beispielsweise die Attraktivierung der Innenstadt, die Entwicklung des Boehringer-Areals, Sanierung des Hohenstaufen-Gymnasiums oder das Thema Klimaneutralität. Er machte auch klar, dass die achtjährige Amtszeit eines Oberbürgermeisters zwar eine lange Zeitspanne ist, viele Projekte aber ihre Zeit bräuchten und oft erst in einer zweiten Amtszeit realisiert werden können. Er würde gerne eine zweite Legislatur im Amt bleiben. Nicht in Frage käme für ihn, in einer anderen Gemeinde zu kandidieren, denn „mir gefällt einfach diese Stadt“.

Dazu passt für ihn als echten Göppinger auch die Aussage, dass er bei seiner ersten Maientagsrede extrem nervös gewesen sei, da dies ein ganz besonderer Moment für ihn war. Die Schüler ließen sich natürlich nicht die Chance entgehen, dem OB auch die eine oder andere persönliche Frage zu stellen. So wissen sie nun, dass der OB kein eigenes Auto hat, wo es seiner Meinung nach den besten Döner der Stadt gibt und, dass er ein Fan des VfB Stuttgart ist, wenn er auch viel zu selten ein Spiel besucht.
19.3.24

 

Klinik: Spatenstich für neues Bildungszentrum

Kreis Göppingen. Am Göppinger Dr.-Paul-Goes-Weg wird ein neues, viergeschossiges Bildungszentrum errichtet. Zum symbolischen Spatenstich trafen sich auf dem Baugrundstück auf der Südseite des Neubaus der Klinik am Eichert in Göppingen Vertreter des Landkreises, der Baufirmen sowie Mitarbeiter der Alb-Fils-Kliniken. Um das Baufeld für den Neubau frei zu machen, wurde seit Dezember 2023 das alte Gebäude abgebrochen. Noch diese Woche beginnt der Bagger damit, die Baugrube auszuheben. Geplant sind knapp zwei Jahre Bauzeit. Ende 2025 soll das Gebäude fertig sein. Drei Geschosse nutzt in erster Linie die Schule für Pflegeberufe, die derzeit noch in der Pappelallee verortet ist. Die weiteren Räume sind für das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) sowie das Institut für Fort- und Weiterbildung (IFWB) der Klinik vorgesehen.

Landrat Edgar Wolff, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Kliniken-GmbH ist, erklärte: „Die neuen Klassenzimmer und Therapieräume bilden einen weiteren Baustein für die Gesamtplanung Klinikneubau. Ein Klinikneubau, der in die Zukunft weist. Wir werden modernste Technik, mehr Patientenkomfort und effiziente medizinische Prozesse haben. Darüber hinaus betten wir die Klinik in eine innovative Umgebung mit Ärztehaus, Bildungszentrum, Kindertagesstätte, Personalwohnungen und Parkhaus ein. Damit entsteht ein vollständig neuer Gesundheitscampus, der sowohl eine moderne und bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung für den gesamten Landkreis bietet, als auch hervorragende Arbeitsbedingungen für das Personal.“

Auf einer Brutto-Geschossfläche von rund 4.400 Quadratmetern ziehen die Schule für Pflegeberufe, das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) sowie das klinikeigene Fort- und Weiterbildungsinstitut ein. Die Fertigstellung des Rohbaus ist im September 2024 geplant, die Räume sollen Ende 2025 bezugsfertig sein. Das Bauvorhaben ist auf 14,3 Millionen Euro veranschlagt und wird mit 8,5 Millionen Euro vom Land Baden-Württemberg gefördert. Die restlichen Kosten übernehmen die Kliniken.
18.3.24

 

Frau am Geldaautomaten ausgeraubt

Schwäbisch Gmünd. Eine 40-jährige Frau hob am Samstag gegen 18 Uhr im Vorraum einer Bank in der Karlsbader-Straße einen vierstelligen Geldbetrag ab. Kurz darauf betrat ein bislang unbekannter Mann den Vorraum und forderte die Frau unter Vorhalten einer Schusswaffe zur Herausgabe des Geldes auf. Anschließend flüchtete der Unbekannte mit seiner Beute in unbekannte Richtung. Bei dem Täter soll es sich um einen schlanken, etwa 1,80m großen Mann gehandelt haben. Dieser war um die 20 Jahre alt, hatte helle Haut und sprach ohne erkennbaren Akzent Deutsch. Zum Tatzeitpunkt trug er einen grauen Kapuzenpullover, darüber eine dunkle Jacke, eine blaue Jeans, weiße Schuhe und ein Stofftuch über dem Gesicht.  Die Kriminalpolizei Aalen bittet Zeugen, welche sich zur fraglichen Zeit in der Nähe des Bankgebäudes aufgehalten haben, sich unter Telefon 07361 580-0 mit Hinweisen zu melden.
18.3.24

 

14-Jähriger mit Auto unterwegs

Eislingen. Am Samstag verursachte ein Jugendlicher mit dem Auto seines Vaters in Eislingen einen Unfall.  Gegen 18 Uhr stellte ein 42-Jähriger einen Schaden an seinem Audi fest. Nach Rücksprache mit seinem Sohn soll ihm dieser gestanden haben, dass er tagsüber mit dem Auto gefahren sei. Dabei sei er wohl beim Wenden in der Leonhardstraße rückwärts gegen einen Container gefahren sein. Da ein Fremdschaden vermutet wurde, meldete der 42-Jährige den Unfall nachträglich der Polizei. Die Polizei Eislingen überprüfte den Unfallort, stellt jedoch keinen Schaden am Container fest. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis gegen den Jugendlichen aufgenommen.
18.3.24

 

Gartenhütten und Wohnwagen in Flammen

Süßen/Gingen. Die Feuerwehr rückte zu einem Feuer bei Süßen aus. Der Polizei war  ein Brand zwischen Süßen und Gingen entlang der Bahnlinie gemeldet worden. Vor Ort standen zwei Gartenhütten sowie ein Wohnwagen in Vollbrand. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Schaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Warum es zum Brand gekommen war, ist bislang unbekannt. Das Polizeirevier Eislingen  hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden waren mit 37 Einsatzkräften und acht Fahrzeugen im Einsatz.
18.3.24

 

„Rotstift bei der Homöpathie ein Fehler“

Bad Boll. Bei einem Besuch der Firma Wala in Bad Boll informierten sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Färber und der Bad Boller CDU-Gemeinde- und Kreisrat Rainer Staib über die aktuellen Entwicklungen im Bereich der komplementären Medizin. Bei einem Rundgang durch das neu errichtete Laborgebäude sowie im Gespräch erläuterte Prof. Dr. Florian Stintzing, Geschäftsführer Wissenschaft, den Forschungs- und Behandlungsansatz.

"Entscheidend ist die Ausgewogenheit aber auch die ergänzende Kombination zwischen Schul- und Komplementärmedizin. Es wäre eine ausgelassene Gelegenheit, die Wirkung der Naturheilstoffe nicht für eine moderne Medizin zu nutzen. Es muss ein 'Sowohl-als-auch' und kein 'Entweder-oder' sein", betont Färber.

Zustimmung dazu erhält Färber von Florian Stintzing: "Unsere Arzneimittel sehen wir als wichtigen Bestandteil einer integrativen Medizin. Klinische Studien, die Erfahrungen der Therapeuten sowie die Bedürfnisse und Erfahrungen der Patienten sind die drei Säulen der Evidenz, die für unsere Forschung und die Entwicklung unserer Arzneimittel richtungsgebend sind", erläutert der Geschäftsführer.

Als örtlicher Gemeinderat und CDU-Vorsitzender im Raum Bad Boll stellte Staib die Bedeutung des Unternehmens für die Raumschaft heraus: "Die Wala ist als Arbeitgeber und Gewerbesteuerzahler für die Gesamtstruktur der Gemeinde enorm wichtig. Durch die weltweit bekannten Produkte sorgt die Firma für eine Strahlkraft über die Gemeinde- und Kreisgrenzen hinaus, was ebenfalls positiv in die Region wirkt."

Einig waren sich Färber und Staib, dass es ein Fehler ist, wenn der Bund im Gesundheitswesen im Bereich "homöopathische und anthroposophische Arzneimittel" den Rotstift ansetzt. "Es wäre sinnvoller, die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel für die Forschung der einzelnen Unternehmen einzusetzen. Damit würden wir gleichzeitig zum einen eine Planungssicherheit sowie eine regionale Standortsicherung und zum anderen eine breitmöglichste und am Bedarf der Patienten orientierte Gesundheitsversorgung erreichen", so die beiden CDU-Politiker.
18.3.24

 

In Firma eingebrochen

Lorch. Am Sonntag um kurz vor 3 Uhr drang ein bislang unbekannter Dieb in ein Firmengebäude in der Lorcher Ziegelwaldstraße ein. Durch die eintreffende Polizeistreife konnten zwar Aufbruchspuren an dem Gebäude festgestellt werden, allerdings war kein Einbrecher mehr vor Ort. Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171/3580 entgegen.
18.3.24

 

Gastschüler aus Oyonnax begrüßt

Eislingen. Über drei Jahrzehnte profitieren Schüler vom Erich Kästner Gymnasium und dem Collège St. Joseph vom Schüleraustausch. Ausgestattet mit einem Sprachschatz von rund zwei Jahren intensivem Lernen von Vokabeln und Grammatik, sind die Jugendlichen gut ausgerüstet mit den Basics der jeweiligen Fremdsprache. Im Herbst durften Schüler des Eislinger Gymnasiums in den Schulalltag der Partnerschule in Oyonnax eintauchen. Jetzt stand der Gegenbesuch der 13- bzw. 14-jährigen jungen Franzosen an.

Die Jugendlichen hatten schon die erste Nacht in den Gastfamilien verbracht, als Oberbürgermeister Klaus Heininger die junge 40-köpfige Delegation in der Stadthalle willkommen hieß. Gestartet wurde bereits am frühen Morgen im Unterricht am EKG, das für seine Gäste ergänzend ein vielseitiges Freizeit- und Erkundungsprogramm ausgearbeitet hat. Das Stadtoberhaupt empfahl seinen jungen Gästen, den Aufenthalt intensiv zu nutzen und alle Besonderheiten in Eislingen zu entdecken.

Sein Dank galt an dieser Stelle vor allem auch den engagierten Lehrkräften Stefanie Doosry, Clara Neveu und Clovis Chedot. Sie würden den Schülern eine tolle Möglichkeit bieten, um ihre Sprachkenntnisse zu festigen und „Land und Leute“ auf eine Art kennenzulernen, die ein touristischer Besuch nie so intensiv und authentisch bieten könne. Ein besonderes Anliegen ist ihm das „kostbare Gut der Freundschaft“, die die Schulpartnerschaft seit über 30 Jahre fest verbindet. „Ziel muss es sein, mit euch - der jungen nachwachsenden Generation - und mit eurem Engagement, die partnerschaftlichen Beziehungen in die Zukunft zu entwickeln und weiter zu festigen“, appellierte er an seine jungen Gäste. Mit seinem Angebot gemeinsam im Juli nach Oyonnax zu reisen, ließ er gleich Taten folgen, denn die Einladung aus dem Oyonnaxer Rathaus zum französischen Nationalfeiertag biete wieder allen Eislingern eine Gelegenheit mitzureisen, bestehende Freundschaften zu pflegen und neue Verbindungen aufzubauen. So bestünde auch für die Schüler am EKG dieses Jahr die Möglichkeit, mit einer Reise zum wichtigsten französischen Feiertag an das Erlebte anzuknüpfen. Schulleiter Stephan Arnold, der seine Schützlinge begleitete, bedankte sich für die ideelle und finanzielle Unterstützung, mit der Oberbürgermeister Klaus Heininger den Schüleraustausch schon seit vielen Jahren fördert.

Als kleines Geschenk hatte das Stadtoberhaupt noch Power-Banks und ein Memoryspiel zur Stadtgeschichte mit im Gepäck, das jeder Schüler als Erinnerung an dieses erste Kennenlernen mit nach Hause nehmen durfte.  Die begleitende Lehrerschaft erhielt Thermobecher, in der der Kaffee für die Ausflüge in die Umgebung lange heiß bleibt. Nach einer Stärkung mit Brezeln, Pizzaschnitten und Getränken ging es zurück für die ersten Aktivitäten in der Schule.
18.3.24

 

Schüler aus Spanien und Italien zu Gast

Schwäbisch Gmünd (sv). Oberbürgermeister Richard Arnold begrüßte im Rahmen des Schüleraustausches insgesamt 28 Schüler und zwei Lehrkräfte, Mercedes García Benito und Begoña Bailina Pérez, aus der Provinz Almería in Spanien sowie 18 Schüler und zwei Lehrkräfte, Maria Cristina Zanon und Andrea Mosca, aus Gemona del Friuli in Italien.

Die d Schüler sind seit Donnerstag für eine Woche zu Gast bei der Agnes-von-Hohenstaufen Schule (AvH). Der Austausch bietet ein abwechslungsreiches Programm: von der Teilnahme am Unterricht, dem Besuch der Stauferfalknerei in Lorch, einem Brezel-Workshop bis hin zu zwei Tagesausflügen nach Esslingen und Heidelberg.

Zum Abschluss bedankte sich Oberbürgermeister Richard Arnold bei dem verantwortlichen Lehrerteam der AvH Manuela Dubb und Tobias Weiß sowie bei Rektor Jens-Peter Schuller.
18.3.24

 

Neues Gesicht im Eislinger Rathaus

Eislingen. Die gelernte Verwaltungsfachangestellte Vivian Voith unterstützt das Team des Bürger- und Ordnungsamtes im Eislinger Rathaus.  Sie übernimmt unter anderem die Ahndung von Ordnungswidrigkeiten aus Geschwindigkeitsmessungen und bearbeitet Anträge im Bereich Schwertransporte. Zuvor hat sie eine Ausbildung als Konditorin gemacht, sich dann aber einen Neustart im Verwaltungsbereich gewünscht. „Ich wurde sehr herzlich aufgenommen und fühle mich hier sehr wohl“, beschreibt die 30-Jährige ihren Start bei der Stadt.  In ihrer Freizeit probiert sie sich gerne in der mediterranen Küche aus oder ist sportlich aktiv beim Wandern oder Reiten.
28.3.24

 

Fallstricke beim Minijob

Ostalbkreis. Christina Wieland, Fachanwältin für Arbeits- und Familienrecht, erklärte, warum und unter welchen Umständen ein Minijob im Alter arm macht und welche Auswege mit Aussicht auf Verbesserung es gibt. Fragen zum Minijob wurden mit möglichen Fallstricken und Unsicherheiten in Bezug auf Urlaub, Krankheit und Kündigung geklärt– insbesondere für Frauen in Familienversicherungen.

Die Teilnehmer nutzten den Raum für persönliche Fragen, lernten konkrete Beispiele kennen und konnten diese direkt auf ihre eigene Situation übertragen. Ein sehr schwerwiegendes Anliegen war die drohende Altersarmut bei dauerhafter Beschäftigung im Minijob und was es dabei zu berücksichtigen gilt. Ein Minijob sei nicht als gleichwertige Beschäftigung zum „normalen“ Teil- oder Vollzeitjob zu sehen. Denn Minijob, Midijob, sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis wirken sich sehr unterschiedlich auf Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung sowie auf Leistungsansprüche der Sozialversicherungen aus.

Die Teilnehmer trieb ebenfalls um, welche arbeitsrechtlichen Konsequenzen sich aus einer geringfügigen Beschäftigung ableiten lassen und welche Vor- und Nachteile es innerhalb des Arbeitsverhältnisses gibt. Ein Tipp der Expertin war, von Anfang an schriftliche Bedingungen und jede Arbeitsstunde festzuschreiben. Die Ansprüche auf Urlaub und auch der Krankheitsfall wurden erläutert. Brennende Fragen wie „Was tun bei Verstößen im bestehenden Verhältnis? Wie setze ich meine Rechte gegenüber Vorgesetzten durch?“ wurden mit konkreten Lösungsvorschlägen beantwortet. Die Anwältin bestärkte die Teilnehmenden, bei Missachtung von Rechten durch Arbeitgeber ggf. den Rechtsweg einzuschlagen, da ansonsten schwarzen Schafen keine Grenzen aufgezeigt würden. Alle Interessierten wollten sich bewusst um ihre berufliche und finanzielle Zukunft kümmern und die dafür aktuellen Möglichkeiten und Anlaufstellen kennenlernen. 

Die Veranstaltung, zu der die Kontaktstelle Frau und Beruf Ostalbkreis in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Ostalbkreis und den Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters Ostalbkreis sowie der Agentur für Arbeit eingeladen hatten, wurde im Rahmen des Internationalen Frauentages  durchgeführt. Die Kontaktstelle Frau und Beruf Ostwürttemberg – Ostalbkreis wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus gefördert und durch den Ostalbkreis finanziert. Mehr Informationen unter www.frau-beruf.info
18.3.24

 

Fußgänger von Auto erfasst

Geislingen. Leichte Verletzungen zog sich am Samstag ein Fußgänger bei einem Unfall in Geislingen zu. Gegen 16.30 Uhr flüchtete ein 22-Jähriger zu Fuß vor einer Kontrolle durch die Polizei. Er überquerte hierbei die Rheinlandstraße. Dabei achtete er nicht auf den fließenden Verkehr. Ein von links kommender Pkw konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste den Fußgänger. Der 22-Jährige wurde leicht verletzt und durch den Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Am Auto entstand ein Sachschaden von etwa 500 Euro. Der Grund seiner Flucht lag wohl darin, dass der junge Mann fälschlicherweise davon ausging, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorliege.
18.3.24

 

Mann überfallen und Geld gestohlen

Göppingen. In der Nacht auf Samstag überfielen zwei Unbekannte in Göppingen einen 66-Jährigen.  Gegen 1.10 Uhr war ein 66-Jähriger auf einem Fußweg vom Busbahnhof in Richtung Grabenstraße unterwegs. In der Bahnhofstraße traf er vor einer Gaststätte auf zwei Männer. Während einer der Männer den 66-Jährigen umklammerte, zog ihm der zweite Angreifer den Geldbeutel aus der Hosentasche. Dann nahm der Täter das Bargeld aus dem Geldbeutel. Anschließend flüchteten die beiden Männer über die Grabenstraße in Richtung Lorcher Straße. Der 66-Jährige blieb unverletzt und verständigte die Polizei. Eine Fahndung nach den Tätern blieb ohne Erfolg. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise unter Tel. 07161/63-2360. Die Täter beschrieb der Geschädigte wie folgt:Ein Täter soll etwa 40 Jahre alt und ca. 170 cm groß sein. Er war mit einer dunklen Adidas-Jacke mit weißen Streifen bekleidet und trug einen Vollbart. Der zweite Täter war etwa 25 Jahre alt, ca. 160 cm groß und hatte kurze Rastas. Er trug einen dunklen Jogginganzug. Beide Täter waren wohl dunkelhäutig.
18.3.24

 

Diebe klauen Wohnwagen

Uhingen. Vergangene Woche stahlen Unbekannte in Uhingen einen Wohnwagen. In der Zeit von Mittwoch bis Samstag stand der Wohnwagen in der Bleichereistraße. Unbekannte stahlen den Dethleffs Caravan in Abwesenheit des 29-Jährigen Eigentümers. Die Polizei Uhingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise zu den Tätern liegen bislang noch nicht vor. An dem Wohnwagen war das Kennzeichen GP-Y 602 angebracht.
18.3.24

 

Bunter Melodienstrauß beim Uhinger Schlagerfrühling


Michael Kastel, Carla Scheithe, G.G. Anderson, Marina Ferdinand und Steffen Kohl  (v.l.) verzauberten das Publikum beim
13. Uhinger Schlagerfrühling im Uditorium. Foto: Rüdiger Gramsch

Uhingen. Wenn im Uditorium Schlager erklingen, dann ist Frühling. Zum 13. Mal präsentierte der  Schlagersänger Steffen Kohl aus Heiningen den Uhinger Schlagerfrühling und hatte mit der Auswahl seiner Gäste wieder einen guten Griff getan. Wohl selten war eine Ausgabe dieser erfolgreichen Veranstaltungsreihe musikalisch vielfältiger als die jüngste. Das Trio "Mosaik", bestehend aus Michael Kastel und Carla Scheithe von der inzwischen aufgelösten Gruppe "Die Schäfer", sowie der Studio- und Jazzmusikerin Marina Ferdinand aus Seefeld in Tirol bot einen bunten Querschnitt der Unterhaltungsmusik. Eigene Pop-Schlager ebenso wie gecoverte Titel, aber auch Musik aus Frankreich - von Carla Scheithe bestens auf dem Akkordeon begleitet - bis hin zu in morderner Fassung vorgetragenen  altbekannten deutschen Volksliedern. Marina Ferdinand bestach dabei mit einer herausragenden Stimme, die auch zu einer vielversprechenden Solokarriere reichen würde. Bei den Auftritten der Drei mangelte es dann weniger an musikalischer Qualität als an der Präsentation des Auftritts selbst. Der wirkte phasensweise unbeholfen und unkoordiniert und bedarf  einer deutlich besseren Abstimmung unter den drei Interpreten. Hoch professionell dagegen die Auftritte von G.G. Anderson, der "Altmeister" des deutschen Schlagers, der routiniert das Publikum nicht nur mit seinen Hits in seinen Bann zog, sondern auch mit vielen Anekdoten aus dem Künstlerleben. Schade, dass einige Pointen nicht dem Niveau des Schlagerfrühlings entsprachen. Das machte der 74-jährige Künstler jedoch mit der Auswahl seiner Lieder beim zweiten Auftritt des Abends wieder wett. So bei der der Interpretion von "Words" von den Bee Gees oder bei Andy Borgs "Adios Amor". Und natürlich durfte G.G. Andersons neuestes Lied "Du hast den Teufel geküsst" nicht fehlen. Steffen Kohl, der wieder ein liebenswerter Gastgeber war, trug zur Freude der Konzertbesucher mit einigen seiner Titel zum bunten Melodienstrauß mit bei. Insgesamt war der Schlagerfrühling, der von Radio Fips und seinem Moderator Christoph Schüly wieder live übertragen wurde, abermals ein besonderer Abend im Programm des Uditoriums. Freunde der Veranstaltung dürfen sich auf die 14. Auflage am 22. März 2025 freuen.
17.3.24

 

Sport am Wochenende

Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: 1. Göppinger SV gegen SG Sonnenhof-Großaspach: 2 : 2

Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: FC08 Villingen gegen FC Normannia Gmünd: 3 : 0

Handball Frauen 2. Bundesliga: HL Buchholz 08-Rosengarten gegen Frisch Auf Göppingen: 26 : 33
16.3.24

 

In die Leitplanke gekracht

Göppingen.  Betrunken ist am Samstagnachmittag in Faurndau ein 26-Jähriger mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen. Gegen 16.55 Uhr befuhr der 26-Jährige die Salamanderstraße in Richtung Faurndau. In einer scharfen Kurve verlor er auf Grund überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen Wagen und prallte in die linke Leitplanke. Im Fahrzeug des Mannes befanden sich noch ein 43-jähriger Vater und dessen zehnjähriger Sohn. Dieser wurde leicht verletzt und kam mit einem Rettungswagen zu weiteren Untersuchungen in eine Klinik. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Beamten Alkoholgeruch beim Unfallverursacher. Ein Test ergab eine deutliche alkoholische Beeinflussung. Er musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Der 26-Jährige muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung verantworten. An seinem Wagen entstand Totalschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro.
17.3.24

 

Streit eskaliert: 77-Jähriger verletzt

Weilheim/Teck. Am Samstag ist es gegen 23.00 Uhr vor einer Gaststätte in der Scholderstraße  in Weilheim zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen gekommen. Die beiden Männer im Alter von 77 und 59 Jahren gerieten in der Gaststätte zunächst verbal aneinander. Kurz darauf verlagerte sich das Streitgespräch vor die Gaststätte, in dessen Verlauf der 59-Jährige den Älteren im Eingangsbereich über das Treppengeländer stieß. Weitere Angriffsversuche des Täters konnten durch das Eingreifen umstehender Menschen verhindert werden. Durch den Sturz wurde der 77-Jährige leicht verletzt, weshalb zur ambulanten Behandlung ein Rettungswagen alarmiert wurde. Der Polizeiposten Weilheim/Teck hat die Ermittlungen aufgenommen.
17.3.24

 

Betrunken Auto gefahren

Salach. Am Freitagabend wurde ein 60-jährige Mann in seinem Pkw von der Polizei kontrolliert. Bei der Kontrolle konnten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch bei dem Mann feststellen. Ein Alkoholtest bestätigte dies. Die Beamten ordneten deshalb eine Blutentnahme an und beschlagnahmten den Führerschein des 60-Jährigen. Er erhält nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.
16.3.24

 

Bei Unfall leicht verletzt

Schwäbisch Gmünd. Am frühen Samstagmorgen kam es an der Kreuzung Oberbettringer Straße / Königsturmstraße in Gmünd zum Verkehrsunfall. Eine 75-jährige Pkw-Fahrerin missachtete die Vorfahrt eines 26-jährigen Autofahrers. Beim Zusammenstoß wurde die Frau leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 12.500 Euro.
16.3.24

 

Protest der Klima-Aktivisten verläuft friedlich

Leinfelden-Echterdingen.  Anlässlich einer im Zusammenhang mit dem von Klima-Aktivisten angekündigten Aktionstag angemeldeten Mahnwache am Flughafen Stuttgart hat das Polizeipräsidium Reutlingen unter Federführung des Polizeireviers Flughafen am Samstag die erforderlichen Einsatzmaßnahmen durchgeführt. Die Beamten wurden hierbei von Kräften des Polizeipräsidiums Einsatz unterstützt. Die Mahnwache begann gegen 11.30 Uhr und wurde kurz nach 13 Uhr von der Versammlungsleiterin beendet. In der Spitze nahmen etwa 50 Personen teil. Die Versammlung verlief friedlich und ohne besondere Vorkommnisse.

Eine zweite, nicht angemeldete Versammlung war ab 12 Uhr auf der Ebene 4 des Flughafens festzustellen. Durch die Versammlungsbehörde wurde den Teilnehmern ein geeigneter Versammlungsort im Frontbereich der Ebene 4 zugewiesen. In der Spitze nahmen an dieser Versammlung schätzungsweise 100 Personen teil. Die Versammlung verlief insgesamt friedlich. Im Zusammenhang mit der unterlassenen Anmeldung der Versammlung wird die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens geprüft.

Drei Personen, die auf ein Vordach eines darunter befindlichen Geschäfts außerhalb der zugewiesenen Versammlungsfläche geklettert waren, wurden mehrfach aufgefordert, dieses wieder zu verlassen. Eine Durchsage, die einer der Männer in diesem Zusammenhang per Megaphon machte, wonach die Versammlung angeblich von der Polizei aufgelöst worden sei, entsprach nicht der Realität. Eine junge Frau begab sich freiwillig wieder hinter die Balustrade. Zwei Männer verharrten dort bis zum Ende der Versammlung. Deren Personalien wurden festgestellt.

Fünf Personen waren vorübergehend auf das nur bedingt tragfähige Dach eines Check-In-Schalters geklettert. Erst nachdem sie aus der Versammlung ausgeschlossen worden waren, folgten sie der mehrmaligen Aufforderung, das Dach zu verlassen. Den nach der Feststellung ihrer Personalien erteilten Platzverweisen kamen sie nach. Gegen 15.30 Uhr waren alle mit der Versammlung verbundenen Aktionen beendet. Zu einer Beeinträchtigung des Flughafenbetriebs kam es nicht.
16.3.24

 

Schorndorfer Ehrenbürger feiert seinen Achtzigsten

Schorndorf. Er ist ein herausragendes Vorbild für ehrenamtliches Engagement: Roland Wöhr. Für seine besonderen Verdienste um die Stadt Schorndorf sowie vor allem um deren  Bürger, erhielt er Anfang 2020 das städtische Ehrenbürgerrecht verliehen. Nun kann Roland Wöhr auf 80 Lebensjahre zurückblicken.

Der gelernte Schlosser und Ehrenkreishandwerksmeister, der über Jahrzehnte in seiner eigenen Firma vor allem auch die Nachwuchsförderung im Blick hatte, setzte sich auch überörtlich ehrenamtlich für das Handwerk ein - etwa in der Kreishandwerkerschaft Rems-Murr, der Handwerkskammer Region Stuttgart und dem Handwerksverband Metall Baden-Württemberg. In Schorndorf brachte sich Roland Wöhr intensiv bei der Freiwilligen Feuerwehr ein, bei der er die Abteilung Stadt zehn Jahre lang leitete, Freundschaften mit anderen Feuerwehren aufbaute, vor 35 Jahren die Alterswehr der Abteilung Stadt gründete und bei den Oldtimerfreunden aktiv war. Mit seiner großen Fachkenntnis, viel Umsicht und Geschick kümmerte er sich für die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Schorndorf unter anderem um die große Innensanierung der Stadtkirche. Zudem hinterließ er mit der Skulptur am Rudolf-Bayler-Platz sowie den Wirtshaus-Auslegern, den an der Hauswand verankerten Werbeschildern, des „Pfauen“, der Weinstube „Sankt-Urban“ und der „Harmonie“ in der Innenstadt handwerkliche und künstlerische Spuren im Stadtbild.

Neben der Ehrenbürgerwürde erhielt Roland Wöhr zahlreiche weitere Auszeichnungen, darunter das Bundesverdienstkreuz am Bande sowie die Ehrenplakette und die Goldene Ehrennadel der Handwerkskammer Region Stuttgart.
16.3.24

 

Bei Kontrolle geflüchtet

Eislingen. Am Donnerstag verursachte ein Pkw-Fahrer in Eislingen einen Unfall. Gegen 2.30 Uhr war eine zivile Polizeistreife hinter einem Pkw in der UImer Straße in Richtung Geislingen unterwegs. Da der Fahrer auffallend langsam und in Schlangenlinien fuhr, versuchten die Beamten das Fahrzeug zunächst zu überholen. Dabei zog der Fahrer wiederholt und bewusst nach links, um ein Überholen zu verhindern. Als die Streife das Blaulicht und Martinshorn einschaltete um den Fahrer zu kontrollieren, gab dieser Vollgas. Mit quietschenden Reifen bog er in Richtung Haldenstraße ab. Aufgrund seiner hohen Geschwindigkeit verlor der Fahrer die Kontrolle und kollidierte mit einer Verkehrsinsel. Dadurch entstand ein Schaden am linken vorderen Reifen und das Fahrzeug blieb liegen. Anschließend flüchteten der Fahrer sowie ein Mitfahrer zu Fuß in Richtung Stadion. Drei weitere Mitfahrer blieben im Fahrzeug zurück. Die Polizei fahndete mit mehreren Streifen nach den beiden flüchtenden Männern. Kurze Zeit später gelang es einer Streife einen 22-jährigen Verdächtigen, den mutmaßlichen Mitfahrer, vorläufig festzunehmen. Der Fahrer blieb unentdeckt. Das Polizeirevier Eislingen (Tel.07161/8510) hat die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen aufgenommen. Da auch die drei 18-jährigen Mitfahrer keine Angaben machten, sind diese bislang noch unklar.Gegen den bislang noch unbekannten Fahrer ermittelt die Polizei wegen Nötigung sowie Gefährdung des Straßenverkehrs. Die Verkehrsinsel blieb bei dem Unfall unbeschädigt.
15.3.24

 

Auffahrunfall: 26 000 Euro Schaden

Gruibingen. Zwei Leichtverletzte und hoher Schaden gab es am Donnerstag auf der Autobahn bei Gruibingen.  Gegen 17.50 Uhr befuhr ein 38-Jähriger mit seinem Pkw die Autobahn von Stuttgart in Richtung Ulm. Auf Höhe Gruibingen erkannte er im Tunnel wohl zu spät, dass der Verkehr vor ihm abbremste. Er versuchte noch nach rechts auszuweichen und krachte in das Heck des vor ihm abbremsenden Fahrzeugs.Dieser wurde dann auf den davor abbremsenden Wagen  geschobenDie beiden Fahrer wurden leicht verletzt. Ihre Fahrzeuge blieben fahrbereit. Der Pkw des Verursachers hingegen war stark beschädigt und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Den Schaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf 26.000 Euro.
15.3.24

 

Einbrecher im Hotel

Göppingen.   Zwischen Mittwoch 21.40 Uhr und Donnerstag 6.40 Uhr brach ein Unbekannter in ein Hotel im Grünewaldweg in Göppingen ein. Mit einem Werkzeug hebelte er an einem Fenster bis das Glas zerbrach. Dann stieg der Einbrecher ein. In einem Büro fand er einen Tresor. Den hebelte er gewaltsam aus der Wand. Anschließend flüchtete er mit dem Tresor. Die Polizei Göppingen (07161/6323) hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Höhe des Sachschadens am Gebäude ist noch unklar.
15,3.24

 

Auto stößt gegen Schutzplanke

Mühlhausen. Sekundenschlaf war wohl die Ursache für einen Unfall am Donnerstag auf der A8 bei Mühlhausen. Gegen 1 Uhr war der 31-Jährige auf der A8 in Richtung München unterwegs. Kurz nach der Anschlussstelle Mühlhausen übermannte den Pkw-Fahrer wohl ein Sekundenschlaf. Er kam zu weit nach rechts und prallte gegen eine Betonschutzwand. Dann schleuderte er nach links in die Schutzplanke.  Anschließend kam er mit dem Fahrzeug quer auf der Fahrbahn zum Stehen. Der 31-Jährige blieb bei dem Unfall unverletzt. Durch das verunglückte Auto war der rechte Fahrstreifen blockiert. Ein Rückstau von mehreren Kilometern war die Folge. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf insgesamt 7.500 Euro.
14.3.24

 

Sperrmüll entzündet sich

Geislingen. Am Mittwoch geriet ein Sperrmüllhaufen vor einem Wohnhaus in Brand.  Gegen 20.15 Uhr rückten Feuerwehr und Polizei zu einem Schwellbrand in der Stuttgarter Straße aus. Denn dort hatte sich ein Sperrmüllhaufen im Freien entzündet. Der Sperrmüll war vor einem Wohnhaus zum Abtransport bereit gestellt. Allerdings hatte der Besitzer den Müll direkt vor einer Auslassführung der Gasheizung abgestellt. Laut den Erkenntnissen der Feuerwehr brachte wohl die heiße Abluft die leicht entzündlichen Sperrmüllteile zum Glühen. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Vollbrand verhindert werden. Verletzt wurde niemand, ein Schaden entstand nicht.
214.3.24

 

Diplom-Physikerin soll Geislingen vermarkten

Geislingen. Teresa Christmann aus Geislingen kümmert sich kümnftig bei der Stadtverwaltung Geislingen um die Themen Stadtmarkting und Tourismus. „Aus beruflichen Gründen kam ich vor über zehn Jahren nach Geislingen und habe mich direkt am Stadteingang in die Fünftälerstadt verliebt“, berichtet Teresa Christmann. „Als Diplom-Physikerin war ich viel in der Industrie, insbesondere in der Halbleiter-Industrie, auf der ganzen Welt unterwegs, aber in meiner Freizeit war und bin ich nach wie vor am liebsten in meiner neuen Wahlheimat Geislingen.“ 

„Als ich 2022 meinen Beruf aufgab, um mich um die Pflege meiner Mutter zu kümmern, startete ich einen Blog auf Instagram über das Leben in Geislingen (@life_andersteige)“, sagt Teresa Christmann. „Da ich Geislingen liebe und absolut gerne hier lebe, war es für mich schon lange ein Rätsel, warum manche Einheimische sowie Außenstehende unsere wunderschöne Stadt als hässlich wahrnehmen. Deshalb beschloss ich #unsergeislingen und das #lebeningeislingen durch meine Augen zu zeigen. Der Blog fand großen Anklang und hat mich darin bestärkt, #meingeislingen zu meinem Beruf zu machen.“

Seit Ende 2023 arbeitet Teresa Christmann bei der Stadtverwaltung und kümmert sich um die Bereiche Stadtmarketing sowie Tourismus. „Eine spannende und durchaus herausfordernde Aufgabe in unserer sehr komplex gewordenen und informationsüberladenen Welt“, sagt Christmann. „Worauf ich mich am meisten freue, sind Ideen und Vorschläge, die von den Bürgern kommen.“ 
24.3.24

 

Betrugsabsicht erkannt

Göppingen. Unbekannte versuchten, eine Frau aus Göppingen zu betrügen.  Eine 56-Jährige erhielt eine Nachricht von Betrügern auf ihrem Smartphone. Die Telefonnummer war ihr unbekannt. Die Betrüger gaben sich als deren Tochter aus und baten in der Nachricht um eine Überweisung. Die Frau erkannte den Betrug und beendete den Kontakt. Der Frau entstand kein Schaden. Sie erstattete Anzeige bei der Polizei in Göppingen.
14.3.24

 

Aufahrunfall auf  A8: 40 000 Euro Schaden

Drackenstein. Ein Leichtverletzter und mehrere zehntausend Euro Schaden sind das Ergebnis eines Unfalls am Mittwoch auf der A8 bei Drackenstein. Zwischen den Anschlussstellen Hohenstadt und Mühlhausen herrschte gegen 7.20 Uhr starker Verkehr auf der Autobahn in Fahrtrichtung Stuttgart. Der Verkehr stockte immer wieder und mehrere Fahrzeuge mussten auf dem linken der zwei Fahrstreifen teilweise bis zum Stillstand abbremsen. Bei Drackenstein  erkannte ein 56-Jähriger die Situation und bremste ab. Auch ein nachfolgender 30-Jähriger bremste. Zu spät reagierte allerdings ein 24-Jähriger. Der krachte mit seinem Pkw in das Heck des vor ihm stehenden Lieferwagen. Der wurde wiederum auf den Pkw des 56-Jährigen geschoben.

Auch drei weitere Fahrzeuge verunglückten im Zusammenhang mit dem ersten Unfall.Auf Höhe der Drachenlochbrücke bremste ein 59-Jähriger ab. Den Abstand schätzte ein 42-Jähriger wohl falsch ein und stieß mit seinem Wagen in das Auto des 59-Jährigen. Ein weiterer Beteiligter, ein 43-Jähriger, krachte mit seinem Pkw in die stehenden Fahrzeuge. Nur einer der Insassen zog sich leichte Verletzungen zu. Rettungskräfte brachten ihn vorsorglichh in eine Klinik. Ein Abschleppdienst war zur Bergung von einem der sechs Fahrzeuge im Einsatz.

Die Verkehrspolizei Mühlhausen hat nun die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Sie schätzt den Sachschaden an den sechs Fahrzeugen auf rund 40.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge war der Drackensteiner Hang halbseitig gesperrt. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es bildete sich zwischen Merklingen und Mühlhausen ein Stau von mehreren Kilometern Länge. Gegen 9.37 Uhr konnte die Fahrbahn wieder komplett freigegeben werden.
14.3.24

 

Leistungen Gmünder Frauen gewürdigt

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Broschüre der "Gmünder Frauenwege" fgibt es seit 20 Jahren.  2004 entstand das Projekt des Gmünder Frauenforums mit dem Schwerpunkt die Leistungen von Frauen in Schwäbisch Gmünd sichtbar zu macht. Mit kurzen biographischen Informationstafeln und Skizzen an den jeweiligen Wohn- oder Wirkungsstätten werden die Frauen gewürdigt. Zu den ursprünglich neun Frauen kamen in unregelmäßigen Abständen weitere Frauen dazu, deren Leben und Werk bemerkenswert waren. Aktuell sind insgesamt sechzehn Frauen oder Frauengruppen bei den Gmünder Frauenwegen versammelt – von der ersten Gemeinderätin Anna Ramsayer über die Beginen bis hin zur kunstsinnigen Stifterin Erika Künzel. Eingearbeitete Zitate und die qualitativ hochwertige Aufmachung macht die Broschüre ganz besonders, so Angela Herzog, Designerin und Vertreterin des Gmünder Frauenforums.

Bereits in der Vergangenheit war die Broschüre sehr gefragt und schnell vergriffen, erzählte Elke Heer, Beauftragte für Chancengleichheit, bei der Vorstellung der "Gmünder Frauenwege"  im Barockzimmer des Gmünder Rathauses. Nun steht die Broschüre in einer aktualisierten und erweiterten Auflage kostenlos zur Verfügung und ist erhältlich im i-Punkt, Marktplatz 37, Rufnummer: 07171/603-4250 oder im Rathaus, Marktplatz 1. Die vielfältigen Informationen stehen nicht nur in gedruckter Version zur Verfügung, sondern können als Themenführung mit einem Stadtrundgang beim i-Punkt gebucht werden. Am Samstag, 11. Mai, um 14 Uhr, findet die erste Führung statt. Ohne Anmeldung mit Treffpunkt am i-Punkt sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Führung kostet acht Euro für Erwachsene und vier Euro für Schülerinnen und Schüler und Studententinnen und Studenten. Wer Interesse an einer individuellen Führung hat, kann dies beim i-Punkt buchen, ergänzte Nicole Schrammel von der Touristik und Marketing GmbH.

Wer lieber einen individuellen Spaziergang unternehmen möchte, kann die aufgeführten Standorte in der Broschüre erkunden. Alle 16 Standorte sind übersichtlich aufgeführt.

Folgende Gmünder Frauenwege sind aufgeführt:
1. Anna Ramsayer/Rathaus
2. Luise Grimminger/Rathaus
3. Beginen/Klösterleschule
4. Lucie Stütz/Stadtarchiv
5. Vinzentinerinnen/Bocksgasse 20
6. Klara Fehrle/Prediger
7. Agens Herkommer/Spital
8. Hildegard Meschenmoser/Spital
9. Wilhelmine Keppler/Rinderbacher Gasse 12
10. Irma Schmücker, VHS
11. Anna Straisserin/Spital
12. Else Mahler/Spital
13. Hexenprozesse/Königsturm
14. Yvonne Pagniez/Münsterplatz 7
15. Katharina Czisch/Freudental
16. Erika Künzel/Erika-Künzel-Platz 1

Für weitere Ausgaben können Vorschläge von verstorbenen Gmünder Frauen gemacht werden die Elke Heer, Rufnummer: 07171/603-1610 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. entgegen nimmt.
14.3.24

 

Nicht aufgepasst

Göppingen.  Beim Ausfahren aus einem Grundstück passierte der Unfall am Dienstag in Göppingen. Kurz nach 16 Uhr war ein 43-Jähriger mit seinem Pkw in der Dieselstraße unterwegs. Eine 29-Jährige fuhr dort aus einem Grundstück auf die Straße ein. Dabei übersah die Fahrerin  den Wgen und stieß mit ihm zusammen. Der Sachschaden an den Fahreugewn trägt rund 13 000 Euro.
13.3.24

 

Radwege-Projekte mit Landesförderung

Donzdorf/Geislingen. Die Geislinger CDU-Landtagsabgeordnete und Ministerin Nicole Razavi  freut sich über die Aufnahme von zwei Projekten aus dem Wahlkreis Geislingen in das Landesförderprogramm für die Anlage kommunaler Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur für das Jahr 2024: „Die Stadt Donzdorf wurde mit ihrem Antrag für den Ersatzneubau der Radwegbrücke über den Simmonsbach aufgenommen und der Neubau eines Radweges auf der Tälesbahntrasse in Geislingen wurde ebenfalls aufgenommen.“
13.3.24

 

Straßensperrung wegen Holzeinschlag

Geislingen. Ab Montag, 18. März  finden auf der Kreisstraße 1449 im Oberen Roggental zwischen der Kläranlage Treffelhausen und Böhmenkirch-Treffelhausen Forstarbeiten statt. Anschließend werden ab dem 25. März 2024 angrenzende Felsen beräumt und Schutznetze repariert.   Der Holzeinschlag neben der K 1449 dauert voraussichtlich bis zum 22. März. Die anschließenden Felssicherungsarbeiten dauern voraussichtlich bis zum 28. März. Währenddessen ist die Kreisstraße voll gesperrt.  Da die Kreisstraße 1449 wegen der umfangreichen Forstarbeiten auf der L 1221 Steinenkircher Steige ohnehin voll gesperrt ist, können diese Arbeiten im Schatten der Sperrung im Zuge der L1221 durchgeführt werden.  Eine überörtliche Umleitung über Geislingen-Stötten bzw. Waldhausen wird eingerichtet. 
13.3.24

 

Erlös aus Bilderverkauf geht ans Hospiz

Geislingen. Die Geislinger Museumsleiterin Dr. Miriam Régerat-Kobitzsch und Oberbürgermeister Frank Dehmer besuchten Ilse Stubner, die Schwägerin und gleichzeitig Erbin vom Künstler Robert Stubner, dessen Werke vergangenes Jahr in der Galerie im Alten Bau ausgestellt wurden.  110 Bilder, darunter Skizzen, Zeichnungen und Ölmalereien des Geislinger Künstlers, der 2011 kurz vor seinem 100. Geburtstag starb, wurden darüber hinaus für einen guten Zweck verkauft. „5.004,80 Euro haben wir gesammelt“, berichtet Dr. Miriam Régerat-Kobitzsch. „Das Geld spenden wir dem Förderverein Hospiz.“ lse Stubner freute sich sehr über diesen Erfolg. Ihr ist es ein Anliegen, den Erlös aus dem Verkauf für das Hospiz zu spenden, weil sie selbst über Jahre hinweg ehrenamtlich als Sterbebegleiterin tätig gewesen war. Oberbürgermeister Frank Dehmer, der gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins Hospiz im Oberen Filstal ist, bedankte bei Ilse Stubner für diese Spende.
13.3.24

 

Burg Hohenstaufen soll Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung werden

 
Die Burg Hohenstaufen - bzw das, was von ihr übrig geblieben ist - soll als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung
in das Denkmalbuch eingetragen werden. Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Das Landesamt für Denkmalpflege des Regierungspräsidiums Stuttgart hat vorgeschlagen, die Burg Hohenstaufen als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung in das Denkmalbuch einzutragen. Der Göppinger Gemeinderat wird dem Vorschlag in seiner Sitzung am kommenden Donnerstag, 14. März, voraussichtlich zustimmen. Die Reste der ehemaligen Burg Hohenstaufen sind bisher als so genanntes „einfaches Kulturdenkmal“ im Verzeichnis der unbeweglichen Bau- und Kulturdenkmale in Baden-Württemberg gelistet. Das Regierungspräsidium Stuttgart als höhere Denkmalschutzbehörde plant nun, die Burg Hohenstaufen als „Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung“ in das Denkmalbuch einzutragen.

Auf dem Göppinger Hausberg Hohenstaufen befindet sich die Ruine der Stammburg der Staufer, die um 1070 erbaut und im Bauernkrieg 1525 zerstört wurde. Von Kaiser Friedrich I. Barbarossa ist ein Aufenthalt „in castro stauff“ im Jahr 1181 urkundlich überliefert. Zum Gedenken an das Staufergeschlecht und aus Anlass des Jubiläums „25 Jahre Straße der Staufer“ wurde im Jahre 2002 eine Stauferstele auf dem Berg errichtet. Hohenstaufen ist der Mittelpunkt der Kulturroute „Straße der Staufer“, die zu den wichtigsten Bauzeugnissen der Stauferzeit führt.

Am Fuße des Berges steht die Pfarrkirche St. Jakob aus dem 15. Jahrhundert (auch Barbarossakirche) neben dem Dokumentationsraum für staufische Geschichte. Die dortige Ausstellung informiert über den Hohenstaufen als Denkmal deutscher Geschichte. Das Interesse an den Staufern erreichte in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Staufer-Ausstellung in Stuttgart 1977 seinen Höhepunkt: rund 600.000 Besucher in sechs Monaten wurden verzeichnet, viele der damaligen Aktionen und Einrichtungen wie die „Straße der Staufer“ oder auch das Staufermuseum am Fuße des Hohenstaufens bestehen bis heute.

Der Hohenstaufen erhebt sich etwa drei Kilometer nordöstlich von Göppingen als freistehender Bergkegel mit einer Höhe von 684 Metern über NN. Er ist eine prägnante Landmarke in der Alblandschaft und zusammen mit dem Stuifen und dem Hohenrechberg bildet er die landschaftlich prägende Gruppe der drei Kaiser-Berge zwischen Göppingen und Schwäbisch Gmünd. Heute präsentiert sich der Gipfel des Hohenstaufens als annähernd ovales Plateau, auf dem die 1935-1938 ergrabenen Reste der ehemaligen Burg zu finden sind. Hauptsächlich sind es Mauern aus unregelmäßigen Sandsteinquadern, die aus dem lokal anstehenden Eisensandstein gefertigt wurden. Es ist archivalisch bezeugt, dass die Burg Hohenstaufen um 1070 von Herzog Friedrich von Schwaben errichtet oder ausgebaut wurde, denn auch schon vorher war der Ort nachweislich besiedelt. Der Hohenstaufen zählt damit zu den frühen hochmittelalterlichen Hochadels- und Gipfelburgen in Südwestdeutschland. 

Begründet wird die Eintragung der Burg Hohenstaufen in das Denkmalbuch laut Gutachten des Landesamts für Denkmalpflege mit heimatgeschichtlichen und landschaftlichen bzw. raumwirksamen Gründen. Die Burg sei ein Denkmal von hohem landeshistorischen Wert und bis heute wichtiger Identifikationsfaktor für Südwestdeutschland sowie der Stadt Göppingen. Durch die geplante Eintragung der Burg Hohenstaufen als besonderes Kulturdenkmal wird die besondere Bedeutung des Bergs Hohenstaufen als Landmarke mit großer Fernwirksamkeit einem zusätzlichen Schutz unterstellt. Die Eintragung bewirkt, dass bauliche Anlagen in der Umgebung, soweit sie für das Erscheinungsbild des Kulturdenkmals von erheblicher Bedeutung sind, nur mit Genehmigung der Denkmalschutzbehörde errichtet, verändert oder beseitigt werden dürfen.

Wer nicht nur den einmaligen Blick vom 684 Meter hohen Gipfel des Hohenstaufens genießen, sondern auch mehr über seine bewegte Geschichte erfahren möchte, dem bietet die Stadt Göppingen immer im Frühjahr und Sommer einmal im Monat die Gelegenheit, kostenlos an einer Führung teilzunehmen. Man trifft sich jeweils am ersten Sonntag des Monats um 14 Uhr an der Stauferstele auf der Ostseite des Bergplateaus. Die nächsten Termine sind am Sonntag, 7. April (mit Margit Haas), und Sonntag, 5. Mai (mit Susanne Brzuske). Für Interessierte gibt es anschließend auch noch die Möglichkeit zu einer Führung durch die Staufer-Ausstellung am Hohenstaufen.
12. 3. 2024

 

Küchenbrand in Mehrfamilienhaus

Wiesensteig. Ein technischer Defekt an einer Dunstabzugshaube führte wohl am Montag zu einem Brand in Wiesensteig. Kurz vor 17.15 Uhr rückte die Feuerwehr in die Malakoffstraße aus.In einer Wohnung des Mehrfamilienhauses kam es zu einem Brand. Die Feuerwehr hatte das Feuer schnell unter Kontrolle. Mehrere Bewohner konnten das Gebäude verlassen. Zwei davon, darunter ein Neunjähriger, atmeten Rauchgase ein und wurden ärztlich versorgt. Das Kind kam vorsorglich in eine Klinik. Das Polizeirevier Geislingen hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Den ersten Erkenntnissen zufolge soll ein technischer Defekt an einer Dunstabzugshaube ursächlich sein. Dort brach der Brand aus und griff auf die gesamte Küche über. Die Schadenshöhe wird auf rund 20.000 Euro geschätzt. Die Wohnung wurde durch den Rauch so stark verrußt, dass sie nicht mehr bewohnbar war. Der Bürgermeister war vor Ort und kümmerte sich um die Unterbringung der Bewohner der betroffenen Wohnung. Die restlichen Bewohner konnten nach ausreichender Lüftung des Gebäudes wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
12.3.24

 

Während der Fahrt eingeschlafen

Wangen. Am Montag kam ein Autofahrer bei Wangen nach rechts von der Straße ab und verursachte einen Unfall.  Der 25-Jährige fuhr gegen 15.45 Uhr auf der Landstraße 1225 von Wangen in Richtung Holzhausen. Auf Höhe des Waldparkplatzes übermannte den Pkw-Fahrer  wohl der Sekundenschlaf. Dabei geriet er zu weit nach rechts und überfuhr zunächst einen Leitposten. Nach rund 100 m Fahrt entlang des Grünstreifens und dem Graben endete diese auf einem Feldweg. Dort prallte der Wagen  gegen eine Uferbefestigung mit betoniertem Rohrdurchlass. Bei dem Aufprall zog sich der 25-Jährige Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte den Mann in eine Klinik. Die Polizei Uhingen schätzt den Schaden an den total beschädigten Pkw auf rund 7.000 Euro. Ein Abschlepper brag den Pkw. Der Schaden an dem Rohrdurchlass und an dem Leitpfosten wird auf ca. 1000 Euro geschätzt. Gegenüber der Polizei gab der 25-Jährige an, dass er wohl kurz eingeschlafen sei. Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung.
12.3.24

 

Mit Haftbefehl gesucht

Gruibingen. Am Montag nahm die Polizei einen 31-Jährigen fest. Er sitzt nun in einer Justizvollzugsanstalt. Eine Polizeistreife sah gegen 12.15 Uhr einen BMW mit albanischem Kennzeichen auf der A8 in Richtung Karlsruhe fahren. Der Pkw wurde am Parkplatz Am Kornberg Nord ausgeleitet und einer Kontrolle unterzogen. Dabei stellten die Fahnder fest, dass gegen den 31-jährigen Beifahrer mehrere Haftbefehle wegen verschiedener Straftaten bestanden. Der Mann wurde festgenommen und zunächst auf ein Polizeirevier verbracht. Dort konnte er zweifelsfrei identifiziert werden. Noch am selben Tag lieferte die Polizei den 31-Jährigen in eine Justizvollzugsanstalt ein, nachdem das Amtsgericht Ulm die Haftbefehle in Vollzug gesetzt hatte. Der Fahrer des BMW durfte weiterfahren.
12.3.24

 

Schulbus fährt Pkw auf

Geislingen. Zwei Verletzte und rund 4.500 Euro Schaden sind die Bilanz eines Auffahrunfalls am Montag in Geislingen. Der Unfall ereignete sich kurz vor 8 Uhr in der Stuttgarter Straße Ecke Kantstraße. Eine 26-Jährige war mit ihrem Pkwin Richtung Sternplatz unterwegs. Wegen Gegenverkehr konnte sie nicht in die Kantstraße abbiegen und bremste deshalb ihr Auto ab. Ein nachfolgender 74-jähriger Schulbusfahrer sah das zu spät und fuhr in das Heck des Pkw. Durch den heftigen Aufprall zog sich die Autrofahrerin Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte sie vorsorglich in eine Krankenhaus. Auch im Schulbus wurde eine 10-Jährige leicht verletzt. Eine ärztliche Behandlung war nicht erforderlich. Das Kind konnte den Weg zur Schule mit ihrer Lehrerin fortsetzen. Die Polizei Geislingen hat den Unfall aufgenommen. Sie schätzt den Schaden am Renault auf rund 2.500 Euro, den am Evobus auf ca. 2.000 Euro. Beide Fahrzeuge blieben fahrbereit.
12.3.24

 

Einbrecher im Kindergarten

Bad Boll.Zwischen Zwischen Freitag und Montag stiegen Unbekannte in Bad Boll in einen Kindergarten ein. In der Zeit zwischen 16 Uhr und 7 Uhr waren Einbrecher in der Straße Erlengarten unterwegs. Dort hebelten sie an einem Kindergarten gewaltsam eine Terrassentür auf. In einem Büro fanden die Einbrecher einen Tresor. Den brachen sie auf. Der Wertschrank war allerdings leer. Ohne Beute flüchteten die Einbrecher unerkannt. Der Polizeiposten Bad Boll hat die Ermittlungen aufgenommen und Spuren gesichert. Die Höhe des Schadens ist noch unklar:
12.3.24

 

Baucontainer aufgebrochen und durchsucht

Geislingen. Am Wochenende machten Diebe in Geislingen Beute. Die Baucontainer standen im Rorgensteig in der Nähe der Einfahrt von der B10 zum Friedhof. Dort durchsuchten die Unbekannten zwischen Freitag 12.30 Uhr und Montag 6.15 Uhr zwei verschlossene Container nach Brauchbarem. Bei einem Container schlugen die Unbekannten ein Fenster ein. Das hatten sie entriegelt und stiegen ein. Da die Einbrecher in den Spinden nichts Wertvolles finden konnten, brachen sie in den daneben stehenden Container ein. Die Unbekannten hatten das Schloß mit einem Trennschleifer durchschnitten. In dem Container fanden sie mehrere hochwertige Spezialwerkzeuge. Die machten sich die Diebe zu ihrer Beute und flüchteten damit unerkannt. Der Abtransport dürfte wohl mit einem größeren Fahrzeug oder Transporter erfolgt sein. Die Polizei Geislingen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht die Täter.
12.3.24

 

Mit dem Mikrocontroller experimentiert

Göppingen. Beim ersten Ferienprogramm von STEAM-Boehringer in Kooperation mit dem NwT-Bildungshaus und dem Kreismedienzentrum Göppingen wurden zwei unterschiedliche Kurse angeboten, die mit insgesamt 26 Anmeldungen komplett ausgebucht waren und bei den  Schülern sehr gut ankamen. Im Workshop „Kreativität und Handwerk treffen auf High-Tech“ wurden Lampen aus Sperrholz gebaut.  Die dafür benötigten Teile wurden mit dem Laserschneider hergestellt und konnten individuell gestaltet werden. Im Kurs konnten die Schüler ihr Wissen in ganz unterschiedlichen Gebieten, wie z.B. im Umgang mit Zeichensoftware, in der Technik des Laserschneidens oder auch in der Holzbearbeitung, erweitern. Dabei wurde mit viel kreativer Energie gewerkelt und es sind schöne Unikate entstanden.

Im zweiten Kurs ging es um das Experimentieren mit einem Mikrocontroller. Dabei handelt es sich um einen Mikrochip, der programmiert werden kann, um verschiedene Aufgaben auszuführen. Man findet Mikrocontroller in den meisten Geräten im Haushalt, im Auto, im Flugzeug, in Robotern und Drohnen.  Im Ferienkurs kam die von der BBC für Schüler entwickelte Plattform „Micro:Bit“ zum Einsatz. Während einer kurzen Einführung lernten die Schüler Grundlagen über den Aufbau, die Funktionsweise und die Einsatzmöglichkeiten von Mikrocontrollern kennen.  Danach ging es ans Programmieren: In der Programmiersprache Microsoft „MakeCode“, galt es unterschiedliche Aufgaben zu lösen. Zum Beispiel sollte eine Modell-Ampelanlage angesteuert, oder mit Hilfe der Sensoren des Micro:Bit eine  Alarmanlage realisiert werden. Für die Problemstellungen haben die Schüler unterschiedliche, interessante Lösungen erarbeitet und viel Spaß beim Experimentieren gehabt.
12.3.24

 

Fahrzeuge schleudern gegen Mauer

Drackenstein. In die Mauer krachten zwei Autos am Montag auf der A8 beim Drackensteiner Hang. Wie die Polizei mitteilt, fuhr um 19.40 Uhr eine 33-Jährige mit ihrem Pkw auf der A8 in Richtung Stuttgart. Am Drackensteiner Hang war sie auf dem rechten der beiden Fahrstreifen unterwegs, als plötzlich ein 79-Jähriger mit seinem Wagen vor ihr vom linken auf den rechten Fahrstreifen wechselte. Der  stieß gegen den rechten Bordstein und prallte in die Betonmauer. In der weiteren Folge geriet Das Fahrzeug zwischen die Mauer und den Pkw der 33-Jährigen. Auch der  stieß gegen den Bordstein und wurde von dort abgewiesen. Das Auto der Frau schleuderte über beide Fahrstreifen gegen die linke steinerne Hangsicherung und kam dort zum Stehen. Glücklicherweise herrschte zum Unfallzeitpunkt wenig Verkehr, so dass niemand in die unfallbeteiligten Fahrzeuge fuhr. Sowohl die 33-Jährige als auch der Senior blieben unverletzt. Den Schaden an den nicht mehr fahrbereiten Autos schätzt die Polizei auf jeweils 20.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge musste die Autobahn kurzzeitig gesperrt werden.
12-3-24

 

Widerstand bei Verkehrskontrolle

Lorch. Am Montagabend führten Beamte des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd eine allgemeine Verkehrskontrolle durch. Nachdem sich bei einem 22-Jährigen der Verdacht auf Drogen- bzw. Alkoholbeeinflussung ergab, zeigte sich dieser sehr unkooperativ. Nachdem ihm eröffnet wurde, dass eine Blutentnahme durchgeführt werden müsste, leistete er erheblichen Widerstand und griff die Polizeibeamten an. Hierbei wurde drei Beamte leicht verletzt. Im weiteren Verlauf wurden die Beamten durch den 22-Jährigen und seine hinzukommende Mutter mehrfach beleidigt.
12.3.24

 

Auto gestohlen

Reichenbach/Fils. In der Seestraße in Reichenbach ist in der Nacht zum Dienstag ein Auto gestohlen worden. Zwischen 18 Uhr und 7.30 Uhr entwendete ein Unbekannter einen dort stehenden KIA, an dem zur Tatzeit die amtlichen Kennzeichen RT-LL 123 angebracht waren. Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Hinweise auf den Verbleib des Pkw geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07153/95510 beim Polizeiposten Reichenbach zu melden. (mr)

 

Italienischer Generalkonsul bei Landrat Bläse

Ostalbkreis. Auf Einladung von Landrat Dr. Joachim Bläse besuchte Generalkonsul Massimiliano Lagi kürzlich die Landkreisverwaltung. Der gebürtige Florentiner hat das Amt des Generalkonsuls im September 2020 angetreten und leitet das italienische Generalkonsulat in Stuttgart.  Nachdem im Januar bereits der französische Generalkonsul in Stuttgart bei seinem Besuch im Kreishaus Interesse an einer Intensivierung der Kommunalpartnerschaften zwischen Deutschland, Frankreich und Italien bekundet hatte, hat Ostalb-Landrat Bläse Kontakt mit dem italienischen Generalkonsul aufgenommen.  

Angesichts der über 30-jährigen Partnerschaft zwischen dem Ostalbkreis und der Provinz Ravenna sowie neun Städtepartnerschaften möchte Landrat Bläse die Kontakte allgemein und vor allem im wirtschaftlichen Bereich mit Italien weiter vertiefen. „Wir engagieren uns stark für ein gemeinsames Europa und werben beispielsweise mit unserem EUROPoint Ostalb als einem von landesweit sechs Europainformationszentren“, so Bläse. „Ein vertrauensvolles bilaterales Verhältnis auch zwischen Deutschland und Italien ist ausschlaggebend für die positive Entwicklung Europas.“

Schwerpunktthemen des Austauschs zwischen Lagi und Bläse waren unter anderem Erneuerbare Energien, Wasserstoff, KI und Digitalisierung. Der italienische Generalkonsul signalisierte Interesse an gemeinsamen Veranstaltungen mit Beteiligung italienischer Unternehmen. Diskutiert wurden auch die Bedeutung eines europaweiten Wasserstoffnetzes sowie Chancen und Ressourcen zur Wasserstoffherstellung in Süditalien.
11.3.24

 

Betrunken mit dem Auto unterwegs

Göppingen. Am Sonntag hatte ein Pkw-Fahrer bei Göppingen zu viel getrunken. Dass es gefährlich ist, sich berauscht an das Steuer eines Wagens zu setzen oder auf ein Zweirad, darauf weist die Polizei regelmäßig hin. Und sie kündigt ihre Kontrollen an. Dass sie diese auch durchführt, erfuhr am Sonntag gegen 6.30 Uhr ein 39-Jähriger bei Göppingen. Der fiel einer Polizeistreife zunächst wegen seiner unsicheren Fahrweise auf der B10 auf Höhe Uhingen auf. Bei der Ausfahrt Faurndau stoppten die Beamten das Fahrzeug und führten eine Kontrolle bei dem Fahrer durch. Dabei stellten sie bei ihm Alkoholgeruch fest. Ein Test bestätigte den Verdacht. Der ergab einen Wert deutlich über dem Erlaubten. Der Mann musste anschließend mit der Polizei in ein Krankenhaus. Dort nahm ihm eine Arzt Blut ab. Das wird jetzt ausgewertet und soll Aufschluss darüber geben, wie viel Alkohol der 39-Jährige tatsächlich intus hatte. Der Führerschein wurde einbehalten. Den Mann erwartet jetzt eine Anzeige von der Polizei. Seinen Wagen musste er stehen lassen.
11.3.24

 

Raser im Visier

Uhingen/Mühlhausen. Sechs  Autofahrer waren bei Uhingen deutlich zu schnell unterwegs. Zwischen 15 Uhr und 17 Uhr führte die Polizei Geschwindigkeitskontrollen bei Uhingen durch. Dabei kontrollierte sie den Verkehr auf der Kreisstraße 1412 in beide Fahrtrichtungen nach Diegelsbergs und Krapfenreut auf Höhe des Wanderparkplatzes. Die Beamten stoppten sechs Fahrer, die außerorts bei erlaubten 50 km/h deutlich zu schnell unterwegs waren. Darunter auch zwei Motorradfahrer und ein Fahrer eines Klein-Lkw. Der Spitzenreiter war ein Motorradfahrer. Der fuhr 47 km/h zu schnell. Der Fahrer muss nun mit einer Geldbuße von 320 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem Fahrverbot von einem Monat rechnen. Die Geschwindigkeitsüberschreitungen der weiteren Fahrzeugführenden lagen zwischen 24 km/h und 45 km/h. Auch auf sie kommen Bußgelder zu. Zwei weitere Fahrende hatten keinen Sicherheitsgurt angelegt. Sie müssen mit Verwarnungsgeldern rechnen. Kontrolliert hat die Polizei den Verkehr auch auf der zweispurigen A8 in Fahrtrichtung München. Auf Höhe der Anschlussstelle Mühlhausen sind 60 km/h erlaubt. Doch diese Grenze überschritten zwischen 23 Uhr und Mitternacht gleich drei Fahrende, die in Richtung München unterwegs waren. Sie sehen jetzt Bußgeldern und Punkten entgegen. In zwei Fällen kassieren sie sogar Fahrverbote. Der Spitzenreiter, ein 34-Jähriger, fuhr kurz nach 23 Uhr 111 km/h. Auf ihn kommen zwei Punkte und ein Bußgeld von mindestens 480 Euro zu. Außerdem erhält er von der Bußgeldbehörde ein Fahrverbot von einem Monat. Die beiden weiteren Schnellfahrerinnen waren mit 34 km/h und 56 km/h ebenfalls deutlich zu schnell.
11.3.24

 

Ministerium gibt Zuschüsse für Bauprojekte

Ostalbkreis. 34 Projekte im Ostalbkreis fördert das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz mit dem  ELR-Programm in diesem Jahr. „Mit den Fördergeldern in Höhe von 3,9 Mio. Euro werden Investitionen für 27,8 Mio. Euro in 19 Städten und Gemeinden unseres Kreises ausgelöst“, informiert Landrat Dr. Joachim Bläse. Dadurch könne eine weitere und nachhaltige Verbesserung der Lebensverhältnisse in den ländlichen Räumen des Ostalbkreises erreicht werden. Zugleich werde auch die Baubranche in Zeiten nachlassender Konjunktur unterstützt. Rund 1,6 Mio. Euro Fördergelder fließen in private Projekte im Bereich Innenentwicklung/Wohnen,  1,4 Mio. Euro werden Vorhaben von kleinen und mittelständischen Unternehmen gefördert.
11.3.24

 

Sport am Wochenende

Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: FSV Bietigheim-Bissingen gegen 1. Göppinger SV: 0 : 3

Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: Normania Gmünd gegen TSV Essingen: 0 : 1

Handball Herren 1. Bundesliga: SG Flensburg-Handewitt gegen Frisch auf Göppingen: 35 : 30

 

Alkoholisierter Fahrer prallt gegen Pkw

Schwäbisch Gmünd. Ein Gesamtsachschaden von etwa 13000 Euro entstand am Freitag in Schwäbisch Gmünd, als ein 70-jähriger Pkw-Fahrer  von einem Feldweg auf die Kreisstraße in Richtung Hussenhofen einbog. Hierbei missachtete er die Vorfahrt der dort fahrenden 37-jährigen Autofahrerin und es kam in der Einmündung zur Kollision. Die Fahrerin wurde  leicht verletzt. Im Rahmen der Unfallaufnahme konnte durch die Polizeibeamten bei dem 70-Jährigen Alkoholgeruch in der Atemluft festgestellt werden. Der Fahrer musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und sein Führerschein wurde beschlagnahmt.
9.3.24

 

Kreiselkunst: Acht weitere Künstler noiminiert

Eislingen. Der Wettbewerb um die künstlerische Gestaltung des Hirschkreisels geht weiter. Das Kreiselkunst-Gremium beauftragte acht neue Künstler. Benjamin Appel, Jess Fuller, Andreas Futter, Vanessa Henn, Katharina Hohmann, Michael Sailstorfer, Peter Sandhaus und Elias Wachholz haben zugesagt, ein Konzept mit Modell zu erstellen. Dazu haben sie fünf Wochen Zeit. Nach der Einreichung werden die entwickelten Modelle ab 10- April  im Eislinger Rathaus, (Foyer 3. OG) ausgestellt und können zu den Öffnungszeiten des Rathauses besichtigt werden. Der Gemeinderat wird im Anschluss an die Ausstellung in der öffentlichen Sitzung am 13. Mai die Wahl aus insgesamt 16 Entwürfen treffen.
8.3.24

 

Bonus-Card für mehr Bürger

Eislingen. Mit der Bonus-Card unterstützt die Stadt Eislingen Einwohner mit geringem Einkommen durch Ermäßigungen beim Kulturprogramm, beim Hallenbadeintritt, den Bücherei- und Kindergartengebühren und weiteren Angeboten. Der Kultur-, Sport- und Sozialausschuss beschloss, die Anspruchsberechtigten für die Bonus-Card zu erweitern, so dass mehr Menschen davon profitieren und die finanziellen Erleichterungen in Anspruch nehmen können. Seit Januar  soll die ‚Bonus-Card smart‘ nun auch denjenigen zugutekommen, deren Einkommen bis zu 35 Prozent über den nach den Sozialhilfegesetzen relevanten Bedarf liegt. Welche Vergünstigungen jeweils in Anspruch genommen werden können, kann auf der Homepage der Stadt Eislingen www.eislingen.de/bonus-card nachgelesen werden. Die Bonus-Card kann bequem online beantragt werden. Antragsformulare sind aber auch beim Bereich Soziales des Bürger- und Ordnungsamtes erhältlich.
8.3.24

 

Polizei beendet Drogenfahrt

Göppingen. In der Nacht auf Freitag zog die Polizei in Göppingen einen Pkw-Fahrer aus dem Verkehr. Kurz nach Mitternacht kontrollierte eine Streife des Polizeireviers Göppingen einen 22-Jährigen in der Großeislinger Straße. Bei der Kontrolle stellten die Beamten Anzeichen fest, die auf eine Fahruntüchtigkeit hindeuteten. Deshalb machten die Beamten einen Drogentest. Der verlief positiv auf THC. Zudem fand die Polizei im Fahrzeug einen Joint. Der wurde sichergestellt. Ein Arzt nahm dem 22-Jährigen Blut ab. Der Mann sieht nun einer Anzeige entgegen. Sein Auto musste er stehen lassen.
8.3.24

 

Rumänische Schülergruppe zu Gast

Schwäbisch Gmünd. Eine zehnköpfige Schülergruppe aus Satu Mare konnte Geschäftsbereichsleiterin Marion Freytag vom Geschäftsbereich Bildung und Kultur im Aalener Kreishaus begrüßen. Die rumänischen  Schüler sind zu Gast an der Gewerblichen Schule Schwäbisch Gmünd.

Die Schülergruppe wird von den beiden Lehrerinnen Iulia Hölzli und Ildiko Bodnar begleitet. Vor Ort werden sie von Sabine Fath, Leiterin der Gewerblichen Schule Schwäbisch Gmünd, und Andree Kedves, Abteilungsleiter an der Gewerblichen Schule Schwäbisch Gmünd, betreut. Bei der Begrüßung wurden die Jugendlichen über den Landkreis, die Landkreisverwaltung und deren Aufgaben informiert. Die Gäste hatten aber ebenfalls eine Präsentation vorbereitet, um ihre Heimat auch dem Ostalbkreis vorstellen zu können. Hier wurden Besonderheiten, Wahrzeichen und auch die Geschichte betrachtet.

Die d Schüler lernen in einem umfangreichen Besichtigungsprogramm den Ostalbkreis kennen. Das Austauschprogramm beinhaltet die Besichtigung der Städte Aalen und Schwäbisch Gmünd, einen Schultag, einen Ausflug ins Mercedes-Benz-Museum nach Stuttgart sowie eine Exkursion ins Explorhino. Zwischen dem Ostalbkreis und dem Kreis Satu Mare in Rumänien betehen seit 2015 bereits freundschaftliche Beziehungen, welche im Juni 2018 mit einer offiziellen Kreispartnerschaft besiegelt wurden.
8.3.24

 

Medizinstudium ohne Numerus clausus

Ostalbkreis. Humanmedizin ist nach wie vor einer der beliebtesten Studiengänge in Deutschland. Obwohl Ärzte dringender denn je in der medizinischen Versorgung gebraucht werden, ist der Numerus clausus in Deutschland für viele eine nicht überwindbare Hürde. Doch auch für Abiturienten ohne 1,0 gibt es seit 2021 die Möglichkeit, über die Landarztquote einen Medizinstudienplatz in Baden-Württemberg zu erhalten.

Wie genau das geht? Über das Landarztgesetz werden in Baden-Württemberg jährlich bis zu 75 Studienplätze an Bewerber vergeben, die sich im Gegenzug nach einer Weiterbildung zum Facharzt für mindestens zehn Jahre verpflichten, als Landarzt im haus- oder kinderärztlichen Bereich in Baden-Württemberg zu arbeiten.

Bei der Vergabe der Studienplätze kommt es nicht auf die Abiturnote an. Vielmehr zählen das Ergebnis des medizinischen Eignungstests (TMS) und bereits gesammelte Erfahrungen im medizinischen Bereich – egal, ob beruflich oder ehrenamtlich. Bis 31. März 2024 besteht die Möglichkeit, sich über die Homepage www.landarztquote-bw.de online für das Programm zu bewerben.  In der ersten Stufe des Bewerbungsverfahrens werden anhand der oben genannten Kriterien bis zu 100 Punkte vergeben. Die besten 150 Bewerber werden zur zweiten Stufe, einem Online-Auswahlgespräch, zugelassen. Für das Auswahlgespräch werden erneut bis zu 100 Punkte vergeben. Nach Abschluss der Auswahlgespräche werden die Punkte addiert, eine Rangliste erstellt und die besten Bewerber erhalten einen der 75 Studienplätze.
8.3.24

 

Auto brennt aus

Geislingen. Am frühen Donnerstagmorgen rückte die Feuerwehr zu einem Fahrzeugbrand in Geislingen aus. Gegen 5 Uhr parkte der Pkw eines 50-Jährigen in der Straubstraße. Aus unbekannter Ursache geriet sein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor in Brand. Die Feuerwehr löschte das Auto. Die Höhe des Schadens ist bislang noch unklar. Verletzt wurde niemand. Den ersten Erkenntnissen der Polizei Geislingen zufolge wird ein technischer Defekt als Ursache vermutet.
7.3.24

 

Falscher Polizist am Telefon

Ebersbach. Am Mittwoch scheiterte ein dreister Betrüger mit seiner Masche in Ebersbach. Um 11.35 Uhr klingelte bei einer Seniorin in der Diegelsberger Staße das Telefon. Der Anrufer mit unterdrückter Rufnummer gab sich als Polizist aus. Er berichtete von einem schlimmen Unfall. Die Angerufene war clever genug und erkannte den Betrug von dem falschen Polizisten. Sie gab keine Auskunft und beendete das Gespräch. Es kam zu keiner weiteren Kontaktaufnahme.
7.3.24

 

Fußgängerin schwer verletzt

Göppingen. Am Mittwoch wurde eine Frau in Göppingen verletzt. Um 19.50 Uhr war eine 63-Jährige mit ihrem Wagen in der Grabenstraße unterwegs. Die Frau fuhr von der Geislinger Straße kommend in Richtung Fischstraße. An einem Zebrastreifen querte eine 58-Jährige zu Fuß die Grabenstraße. Die Autofahrerin erkannte die Fußgängerin wohl zu spät und erfasste sie mit der Fahrzeugfront. Die Fußgängerin erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie in eine Klinik. Die Polizei Göppingen hat die Unfallermittlungen aufgenommen. Am Auto der 63-Jährigen entstand wohl kein Sachschaden.
7.3.24

 

Sirius Real Estate Limited kauft Gewerbepark Geschmay

Göppingen.  Die Sirius Real Estate Limited hat nach Informationen von unser-stauferland.de in  Göppingen die Flächen  des ehemaligen Filztuchherstellers Geschmay übernommen. Laut Sirius handelt es sich einen mehrfach vermieteten Gewerbepark mit einer Gesamtmietfläche von ca. 35.160 Quadratmetern, der hauptsächlich leichte Industrie- und Produktionsflächen umfasst. Die Akquisition wurde zu einem Preis von 19,8 Millionen Euro notariell beurkundet und generiert einen Gesamtmietertrag von 1,78 Millionen Euro und einen annualisierten Nettobetriebsertrag von 1,47 Millionen Euro. Auf Teilen des Areals sind u.a. die Johanniter Unfallhilfe und eine Spedition untergebracht.

Die Geschichte von Geschmay geht zurück ins 19. Jahrhundert. 1864 gründete Georg Schmid an der Metzgerstraße eine Werkstatt zur Filztuchherstellung. David Geschmay kauft diese 19i10. Er und  später sein Sohn Hans strukturierten den handwerklich geprägten Vorgängerbetrieb um. Das neue Unternehmen wird zu einer industriell produzierenden Fabrik und firmiert als "Württembergische Filztuchfabrik D. Geschmay o.H.G". Hoher Qualitätsstandard der produzierten Filze und Aufstieg an die Weltspitze in diesem Bereich.


1999 übernahm der  Albany-Konzern  die Filztuchproduktion der Württembergischen Traditionsfirma Geschmay und stellte die Produktion Ende April 2015 ein. Die große  Flächen mit zahlreichen Hallen standen danach nahezu leer. Im August 2016 stand das Industrieareal vor einer neuen Nutzung. So hatte die IPM GmbH & Co. KG, ein Unternehmen der Huber Unternehmensgruppe, das sich auf Gewerbeimmobilien und deren Revitalisierung spezialisiert hat, das Albany/Geschmay-Gelände übernommen. Die IPM wollte die Entwicklung des Areals im Konsens mit der Stadtverwaltung und deren Interessen vornehmen und machte, nachdem die Demontage der Produktionsanlagen  abgeschlossen wurden, die ca. 35.000 qm Büro- und Hallenflächen nun neuen Nutzern zugänglich. Im Mittelpunkt standen dabei die Akquise von produzierenden Gewerbebetrieben sowie Logistikunternehmen. Erste Mietverhältnisse wurden im Oktober 2016 abgeschlossen.

Der neuerliche Eigentümerwechsel an Sirius ging  bereits in der ersten Februarhälfte über die Bühne. Zeitgleich erwarb das Unternehmen einen Gewerbepark in Köln.
6.3.24

 

Frau bedroht in Tabakgeschäft Verkäuferin

Schwäbisch Gmünd. Am Dienstagabend begab sich eine 39-jährige Frau in ein Tabakgeschäft am Marktplatz. Da gegen die Dame dort ein Hausverbot besteht, wurde sie aufgefordert, den Laden zu verlassen. Hierauf griff sie zu einer Schere und bedrohte eine Mitarbeiterin. Beim Eintreffen der Polizei gab sich die 39-Jährige zunächst ruhig. Als sie durchsucht werden sollte, trat sie eine eingesetzte Polizeibeamtin und beleidigte die Beamten. Sie wurde in Gewahrsam genommen und anschließend in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Gegen sie wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.
6.3.24

 

19-Jähriger muss nach Crash Führerschein abgeben

Göppingen. Am Dienstag musste ein 19-Jähriger nach einem Unfall in Göppingen seinen Führerschein abgeben. Um 16.50 Uhr war eine 26-Jährige mit ihrem Pkw in der Reutlinger Straße in Richtung Holzheim unterwegs. An der Einmündung zur Holzheimer Straße wartete sie verkehrsbedingt, um nach links abzubiegen. Zeitgleich überholte im Begegnungsverkehr ein 19-Jähriger ein Fahrzeug. Laut Zeugen war er wohl mit hoher Geschwindigkeit unterwegs. Um eine Kollision mit dem wartenden Pkw zu vermeiden, musste er ausweichen. Dabei verlor der junge Mann die Kontrolle über seinen Wagen. Er geriet auf eine Verkehrsinsel und überfuhr ein Verkehrsschild. Anschließend krachte er gegen den Zaun einer angrenzenden Firma. Auch an einem Fahrzeug auf dem Gelände der Firma entstand dadurch Sachschaden. Der 19-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Rettungskräfte waren nicht erforderlich. Ein Abschlepper barg den total beschädigten Wagen des jungen Mannes. Aufgrund der Angaben von Zeugen zum Unfallhergang hat die Polizei Göppingen Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Der Verursacher musste seinen Führerschein abgeben. Der Gesamtschaden wird auf 33.000 Euro geschätzt.
6.3.24

 

Textilflechterei Hähnle muss Betrieb einstellen

Ottenbach. Der Geschäftsbetrieb der Textilflechterei Hähnle in Ottenbach ist eingestellt. Laut Insolvenzverwalter Rainer Tillmann lassen die Rahmenbedingungen eine Fortführung des über 40 Jahre alten Unternehmens nicht mehr zu. Am 1. März wurde deshalb das Insolvenzverfahren eröffnet, das der Geschäftsführer im Januar beim Amtsgericht Göppingen beantragt hatte.

Rechtsanwalt Rainer Tillmann, der das Ottenbacher Unternehmen seit dem Insolvenzantrag mit dem Geschäftsführer vorläufig fortgeführt hat, verschaffte sich zunächst einen Überblick über die wirtschaftliche Lage des Betriebs, der zum Schluss noch 13 Mitarbeiter, darunter viele in Teilzeit, hatte. Tillmann anerkennt, dass der Unternehmer den Betrieb seit der Übernahme von seinem Vater im Jahr 1995 mit einem hohen Maß an Einsatz, Pragmatismus und Erfindungsgabe trotz des kontinuierlich steigenden Preisdrucks fortführen konnte. Auch mit einer fortlaufenden Spezialisierung auf kleinteilige Produkte und geringere Chargen seien nachhaltige Überschüsse heute nicht mehr erzielbar, folgert Tillmann aus der wirtschaftlichen Analyse des Textilflechterei. Laut Tillmann war der Geschäftsführer entsprechend dem Votum seiner spezialisierten Berater daher gehalten, den Insolvenzantrag zu stellen. Das führe nun zur Einstellung des Geschäftsbetriebs und Entlassung aller Mitarbeiter.

Die Textilflechterei Hähnle war 1980 von Walter Hähnle gegründet worden und stellte zu Beginn Uhren-  und Badearmbänder aus Perlon sowie Sporenriemen her. Später kamen noch Geflechte für Fischernetze und Seile für Yachten hinzu. 1995 übernahm der älteste Sohn des Firmengründers den Betrieb. 2002 zog die Firma in ein neues, größeres Gebäude um. In den folgenden Jahren trat die dritte Generation, die Enkel Tobias und Christian des Firmengründers, in das Unternehmen ein wo nach Firmenangaben auf etwa 500 unterschiedlichsten Maschinen über 2000 verschiedene Artikel hergestellt wurden. Von der hauchdünnen Angelschnur aus Hightech-Material bis hin zur Zauberschnur aus Baumwolle für Kinderspielzeuge wurde geflochten, gestrickt, gewoben und gewirkt. Während der Corona-Pandemie wuchs die Nachfrage von Maskenherstellern nach elastischen Kordeln (Ohrschlaufen).  Über 50 Millionen Meter an elastischen Ohrschlaufen für die Maskenherstellung verließen das Ottenbacher Unternehmen, das nach der Pandemie-Zeit auch wegen hoher Energiekosten und dem durch die Inflation nachlassenden Konsum in Bedrängnis geriet.

Der Insolvenzverwalter bietet gemeinnützigen Einrichtungen an, Bastelmaterial (Schnüre, Kordeln usw.) an Wochentagen vormittags bei dem Unternehmen im Brühl 4 in Ottenbach abzuholen.
6.3.24

 

Raubüberfall  auf Apotheke

Göppingen. Ein maskierter Mann überfiel am Dienstag gegen 8 Uhr in Göppingen eine Apotheke in der Freihofstraße. Er ging in das Büro, in dem sich der Apotheker aufhielt. Mit einem Pfefferspray sprühte er dem Mann ins Gesicht. Der wehrte sich und drängte den Angreifer zurück. Da der Täter wohl mit keinem Widerstand rechnete, flüchtete er ohne Beute aus der Apotheke. Dann überquerte er zu Fuß die Burgstraße und flüchtete über die Freihofstraße in Richtung Innenstadt. Die Polizei fahndete mit mehreren Streifen nach dem Unbekannten. Der blieb verschwunden. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Telefonnummer 07331/93270 um sachdienliche Hinweise von Zeugen. Der Apotheker erlitt bei dem versuchten Raub leichte Verletzungen. Der Täter soll etwa 18 bis 25 Jahre alt, ca. 170 - 175 cm groß und schlank sein. Er war komplett schwarz gekleidet und vermummt.
6.3.24

 

Heizung brennt

Göppingen.  Am Dienstagabend geriet die Heizung eines Mehrfamilienhauses im Stadtbezirk Bezgenriet in Brand.  Die Feuerwehr Göppingen rückte aus und löschte das Feuer. Den ersten Erkenntnissen zufolge geriet wohl durch einen technischen Defekt eine Heizung im Keller in Brand. Durch den Rauch wurden die Bewohner schnell auf das Feuer aufmerksam. Verletzt wurde niemand. Der Schaden im Heizungskeller beträgt nach ersten Schätzungen rund 50 000 Euro. Das Gebäude blieb bewohnbar.
6.3.23

 

Waldarbeiten: Steinkircher Straße wird gesperrt

Geislingen/Böhmenkirch. Das idyllische Roggental ist als Wander- und Erholungsziel sehr beliebt. Etliche Wanderwege ziehen Erholungssuchende aus Nah und Fern an. In den letzten Jahren fand jedoch eine schleichende Veränderung statt. Von vielen unbemerkt hat sich der Zustand des Waldes entlang der Steinenkircher Steige, wie auch in anderen Bereichen, zunehmend verschlechtert. In den trockenen und heißen Jahren seit 2018 sind einst vitale Bäume auf den süd-westlich exponierten Extremstandorten an ihre natürlichen Grenzen gestoßen. Wassermangel und hohe Temperaturen als Folge des Klimawandels forderten ihren Tribut. Auf den flachgründigen steilen Standorten wurden die Buchen Opfer von Sonnenbrand, Pilzbefall sowie Stamm- und Wurzelfäule. In der Folge brechen Kronen ab oder ganze Bäume stürzen um. Teilweise prallten abrutschende Stämme schon in die Leitplanken.  Bereits in den letzten beiden Jahren hat der im Staatswald tätige Förster Straßensperrungen veranlassen müssen, um kritische Bäume, von denen eine Gefährdung des Straßenverkehrs ausging, fällen zu lassen. Dabei galt die Prämisse, den Zeitraum der Sperrung so kurz wie möglich zu halten und die örtliche Bevölkerung so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. 

Doch mittlerweile sterben die Buchen mit einer Intensität und auf einer so großen Fläche ab, dass mit bisherigen Maßnahmen die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden nicht mehr gewährleistet werden kann. Ein neuerlicher Baumbruch am direkten Straßenrand und die Einschätzung eines Expertenteams, mit Schwerpunkt für alpine Einsätze, bestärkten die Fachleute vor Ort, jetzt großflächig tätig werden zu müssen. 
Seit dem 22. Februar gilt an der Steinenkircher Steige zunächst eine Geschwindigkeitsreduzierung. Parallel dazu wurden Blitzleuchten und Warnschilder aufgestellt, die auf die Gefahrensituation durch umstürzende Bäume hinweisen. Voraussichtlich wird die Landstraße L1221 vom 11. März bis 5. April vollständig gesperrt. Ziel der mit der Gemeinde Böhmenkirch, der Straßenbaubehörde und Straßenverwaltung abgestimmten, groß angelegten Verkehrssicherungsmaßnahme ist ausschließlich die Sicherung des Straßenverkehrs. Die zuständigen Naturschutzbehörden sind wegen der Lage des Waldgebietes im Naturschutz-, FFH- und Vogelschutzgebiet in den Kommunikationszyklus eingebunden. 
Bearbeitet werden ausschließlich die Bereiche, von denen eine akute und konkrete Gefährdung des Straßenverkehrs ausgeht. Durch den Einsatz von Seilkrantechnik kann eine maximale Schonung des Bodens und der Bodenvegetation gewährleistet werden. Die vorhandenen Felsen und Schotterflächen werden auf diese Weise ebenfalls ausgespart. Mit den zuständigen Naturschutzbehörden wird ein auf die Örtlichkeit abgestimmtes Konzept zur künftigen Waldentwicklung erarbeitet und in den folgenden Jahren umgesetzt. 
Die Obere Roggenmühle hat in der Zeit vom 11. März bis einschließlich 15. März geschlossen. Am 16. und 17. März erfolgt die Anfahrt über Treffelhausen. Durch organisatorische Maßnahmen soll sichergestellt werden, dass die Obere Roggenmühle während ihren Öffnungszeiten trotz der notwendigen Arbeiten nahezu uneingeschränkt erreichbar ist.  Der Verkehr wird großräumig über Waldhausen bzw. Treffelhausen umgeleitet. Die Umleitung ist ausgeschildert. 
Die Bushaltestellen in Steinenkirch werden in die Gussenstadter Straße verlegt. Zur Sicherheit der querenden Schulkinder gilt in Steinenkirch ein Tempolimit von 30 km/h. Um dringende Beachtung wird gebeten! Es gilt der übliche Busfahrplan, mit Verspätungen muss allerdings gerechnet werden. Die Bushaltestelle „Roggenmühle“ wird während der Straßensperrung nicht angefahren. 
Die Wanderwege werden abgesperrt und die Erholungssuchenden gebeten im oben genannten Zeitraum den Bereich zwischen Eybach, Treffelhausen und Steinenkirch zu meiden. 
6.3.24

 

Folx-TV: Musikvideo für Sieger der Stauferkrone

Donzdorf. Folx-TV wird Partner der Stauferkrone. Der internationale Musiksender, der im deutschsprachigen Raum drei Kanäle bespielt, dotiert bei der Stauferkrone 2024 am 6. April in der Donzdorfer Stadthallen den Preis für die beste Interpretation mit der Produktion eines professionellen Videospots.

Das Medieninteresse an dem internationalen Schlagerwettbewerb in Donzdorf ist ungebrochen. Nach mehreren Radiostationen, die im Vorfeld der Veranstaltung über diese berichten, ist jetzt mit Folx-TV auch ein überregionaler Fernsehsender dabei und will den Contest unterstützen. Das vereinbarten Projektleiter Rüdiger Gramsch von der Agentur Maitis-Media und der Geschäftsführer von Folx-TV, Sebastjan Artic. Für die Zukunft soll die Kooperation mit dem Musikfernsehen weiter ausgebaut werden.

Bei Folx-TV handelt es sich um einen Musiksender für Deutschland, Österreich und die Schweiz, der auf seinen drei im deutschsprachigen Raum verfügbaren Kanälen Volksmusik und deutschsprachigen Schlager bietet. Die  drei Programme – „Folx“, „One 1“  und „Zwei 2“ - werden über den Satelliten Astra abgestrahlt, sind aber auch in den Paketen vom Kabel-TV-Anbietern enthalten. Außerdem sind sie im Live-Stream zu empfangen. Auf „Folx“ wird die Volksmusik mit exklusiven Inhalten abgedeckt. Über 90  Prozent der Programm-Inhalte sind laut Senderangaben selbst produzierte Videos und Sendungen, die aus dem Studio in Bad Tölz kommen, darunter auch der Folx-Stadl. „One“ deckt den Bereich der neuen deutschsprachigen und weltbekannten Pop- und Rocksound-Produktion ab und wird zusätzlich noch mit alten deutschen und weltweit bekannten Klassikern der 80er, 90er und 2000er angereichert. Auf „Zwei“ sind  aktuelle Schlagermusik, als auch alt-bekannte Schlagerhits zu hören. Für tägliche Abwechslung sorgt lateinamerikanische Musik mit einem Hauch von Reggae.

Gesprochen haben Gramsch und Artic auch über die Möglichkeit einer Übertragung des Wettbewerbs aus Donzdorf, für die Ausgabe 2024 sei dies jedoch aus Termingründen nicht mehr möglich.

Tickets für die Stauferkrone gibt es unter www.easyticket.de, Hotline 0711/2 555 555.
6.3.24

 

 

 

Neuer Leiter beim Ebersbacher Polizeiposten

Ebersbach. Seit Anfang März leitet Polizeihauptkommissar Stefan Sziebert den Polizeiposten Ebersbach. In einer Feierstunde setzte Polizeipräsident Bernhard Weber ihn offiziell in sein Amt ein. Gleichzeitig verabschiedete er Polizeioberkommissar Martin Thiem in den Ruhestand. In seiner Rede dankte er ihm für die 43 Dienstjahre, von denen er seit 1995 fast ununterbrochen tatkräftig und engagiert beim Polizeiposten Ebersbach tätig war.

Dem neuen Postenführer, Stefan Sziebert, wünschte er viel Erfolg. „Sie bringen mit ihrer besonnenen Art sowie ihren Führungserfahrungen die besten Voraussetzungen mit, den Polizeiposten Ebersbach auch weiterhin auf hohem Niveau zu leiten,“ so Weber.

Rund 300 Straftaten bearbeitete der Polizeiposten 2022, von denen etwa 60 Prozent geklärt werden konnten. Auch im vergangenen Jahr, für das die Polizeiliche Kriminalstatistik bislang noch nicht veröffentlicht wurde, soll die Tendenz ähnlich sein. Damit sorgten die Beschäftigten auf dem Polizeiposten Ebersbach für die Sicherheit der über 19 000 Einwohner, die in Ebersbach und Schlierbach leben. Die Polizeiposten haben eine wichtige Funktion in der Sicherheitsarchitektur: Sie stehen im ständigen Kontakt mit den örtliche Behörden, Organisationen und Institutionen und sind der direkte Ansprechpartner für die Bevölkerung. Das stärkt das Sicherheitsgefühl der Menschen in der Region.

Martin Thiem (60) begann 1981 seine Ausbildung bei der Polizei Baden-Württemberg als Polizeiwachtmeister in Biberach. 1985 wurde er zum Polizeirevier Esslingen versetzt, wo er zehn Jahre im Streifendienst tätig war. 1995 wechselte er zum Polizeiposten Ebersbach, wo er seither nahezu ununterbrochen seinen Dienst verrichtet. 2013 absolvierte er den Qualifzierungslehrgang zum gehobenen Dienst und wurde zum Polizeikommissar ernannt. Seit 2017 war er Abwesenheitsvertreter des Leiters des Polizeiposten Ebersbach. Am 1. Mai 2022 wurde er zum Leiter des Polizeipostens ernannt.

Stefan Sziebert (50) trat im September 1995 in den Dienst der Polizei Baden-Württemberg. Im Jahr 2000 wurde er auf das Autobahnpolizeirevier Ditzingen versetzt. Knapp drei Jahre später fand die Versetzung zum Autobahnpolizeirevier Mühlhausen statt, wo er eine Dienstgruppe leitete. Im Mai 2017 übernahm Sziebert die Leitung des Polizeiposten Heiningen, die er bis 2020 inne hatte. Anschließend folgten vier Jahre als Ermittler beim Bezirksdienst des Polizeireviers Göppingen. Zum 1. März diesen Jahres wurde der Polizeihauptkommissar zum Leiter des Polizeipostens ernannt.
5.3.24

 

Landrat: Kreisumlage steigt 2025

Kreis Göppingen. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat  den Haushaltsplan des Landkreises Göppingen vollständig genehmigt.  “Wir freuen uns über diese positive Meldung aus Stuttgart, nehmen die kritischen Töne jedoch sehr ernst. Das Regierungspräsidium Stuttgart bescheinigt uns, eine zu Beginn des Jahres 2024 solide, aber in den kommenden Jahren angespannte Finanzsiution. Der Landkreis Göppingen befindet sich seit Herbst 2023 r in einem nachhaltigen Prozess der Haushaltskonsolidierung. Die Ergebnisrücklage ist nahezu aufgebraucht und die Liquiditätssituation enorm angespannt. Die Gründe hierfür sind vielschichtig. Ein Grund sind unausweichlich die enormen Defizitabdeckungen der Kliniken – bis ins Jahr 2029 werden bis zu 80 Millionen Euro  prognistiziert. “Eine Anhebung des Kreisumlageaufkommens zum Haushalt 2025 wird, wie bereits mehrfach angekündigt, nicht zu vermeiden sein”, so Landrat Edgar Wolff.
5.3.24

 

Ahornstraße halbseitig gesperrt

Göppingen. In der Ahornstraße in Göppingen sind zur Verkehrsberuhigung sowie zur Verbesserung der Querungssituation im Bereich der Freien Waldorfschule an der Kreuzung Egerlandstraße und im Bereich der Haierschule an der Kreuzung Ostpreußenstraße Umbaumaßnahmen vorgesehen. Dabei werden niveaugleiche Querungsstellen hergestellt, Pflanzquartiere deutlich vergrößert und die Fahrbahn auf vier Meter Breite reduziert. Die notwendigen Straßenbauarbeiten werden voraussichtlich ab dem 11. März unter halbseitiger Sperrung ausgeführt.
5.3.24

 

Einbruch: Keine Beute aber hoher Gebäudeschaden

Böhmenkirch. In der Nacht auf Montag stiegen Unbekannte in Böhmenkirch in der Buchenstraße über das Dach in ein Gebäude ein. Auf dem Dach schlugen die Täter zwei Fenster ein. So gelangten sie in das Innere. In einem Büro flexten die Einbrecher einen Tresor auf. Die Flex brachten die Täter wohl selber mit. In dem Tresor befanden sich jedoch keine Wertgegenstände. Auf der weiteren Suche nach Beute fanden die Täter ebenso nichts Brauchbares. Die Polizei sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen nach den Einbrechern aufgenommen. Nach ersten Feststellungen der Polizei, waren es wohl mehrere Täter. Der Schaden am Gebäude wird auf 20.000 Euro geschätzt. Hinweise nimmt der Polizeiposten Böhmenkirch unter Tel. 07332/922020 entgegen.
5.3.24

 

Opferstock aufgebrochen

Heubach. In der Kirche am Heubacher Kirchplatz wurde am Sonntag zwischen 12 Uhr und 16 Uhr der Opferstock, direkt links an der Wand am Haupteingang, gewaltsam aufgebrochen und daraus etwa 200 Euro Bargeld entwendet. Hinweise auf verdächtige Personen nimmt der Polizeiposten Heubach unter der Rufnummer 07173/8776 entgegen.
5.3.24

 

Diebe auf der Baustelle

Ebersbach. Unbekannte machten am Wochenende Beute auf einer Baustelle in Ebersbach. Zwischen Freitagmittag und Montagmorgen waren Diebe in der Karlstraße in Ebersbach unterwegs. Von einer dortigen Baustelle entwendeten sie mehrere Kabel. Die Baustelle war durch Bauzäune abgesperrt. Die Unbekannten gelangten wohl durch eine unverschlossene Türe hinein. Weitere Türen versuchten sie mit einem unbekannten Gegenstand aufzuhebeln. Die blieben verschlossen, wurden aber dadurch beschädigt. Die genaue Schadenshöhe ist bislang noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und Spuren gesichert. Sachdienliche Hinweise von Zeugen nimmt der Polizeiposten Ebersbach unter der Tel. 07163/10030 entgegen.
5.2.24

 

Gemeinsam Akgtion gegen Darmkrebs

Kreis Göppingen. In einer gemeinsamen Aktion von Frisch Auf Göppingen und den Alb-Fils-Kliniken riefen die Kooperationspartner beim gestrigen Bundesliga Handballspiel von Frisch Auf  Göppingen gegen den TBV Lemgo Lippe in der EWS-Arena zur Vorsorge gegen Darmkrebs auf. Neben einem Infostand, an dem sich Interessierte direkt bei einigen der niedergelassenen Internisten aus dem Raum Göppingen informieren konnten, wurden ca. 5.000 rote Karten auf den Sitzplätzen der Zuschauer ausgelegt. „Zeig dem Darmkrebs die rote Karte“ lautete das Motto.   Jährlich erkranken in Deutschland mehr als 60.000 Menschen neu an Darmkrebs, über 20.000 sterben daran. Doch eine konsequente Prävention kann diese Zahl deutlich reduzieren. Allein durch Vorsorge und Früherkennung könnten nahezu alle Darmkrebsfälle verhindert oder frühzeitig geheilt werden.
5.3.24


Sport am Montag

Handball Herren 1. Bundesliga: Frisch Auf Göppingen gegen TBV Lemgo Lippe: 26 : 32

 

Bauarbeiten im Eislinger Stadtgebiet

Eislingen:  Im Frühjahr starten zwei Baumaßnahmen im Eislinger Stadtgebiet.  In der Steinbeisstraße wird die Wasserleitung ausgewechselt und in einzelnen Bereichen wird die Fahrbahn erneuert. Die Arbeiten beginnen am 18. März  mit einer halbseitigen Sperrung zwischen der Ahorn- und Weilerbachstraße. Im weiteren Bauablauf müssen drei Bereiche der Steinbeisstraße nacheinander vollgesperrt werden. Hierzu wird der Verkehr über die Westtangente und die Daimlerstraße umgeleitet. Die Bauarbeiten sollen bis Ende Juni abgeschlossen sein.

Die Kronprinzstraße wird zwischen der Leonhard- und Öschstraße erneuert, zudem werden die Wasserleitungen, Stromkabel und die Straßenbeleuchtung erneuert und von der Telekom werden Glasfaserkabel verlegt. Die Arbeiten finden unter einer Vollsperrung statt und beginnen am 2. April 2024 und werden voraussichtlich drei Monate andauern. Für die Anwohner wird der Zugang zu den Gebäuden während der Baumaßnahme eingeschränkt möglich sein. Die Stadtverwaltung bittet für die Verkehrseinschränkungen um Verständnis.
4.3.24

 

Sperrung der Schwerzerallee für Gmünder Stadtlauf

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Samstag, 9. März wird aufgrund des 38. Gmünder Stadtlaufes die Schwerzerallee von 11 bis 18 Uhr für den Fahrzeugverkehr auf Höhe der Großsporthalle voll gesperrt. Die Zufahrt zu den Geschäften in der Schwerzerallee und die Zufahrt der Anwohner ist aus Fahrtrichtung Goethestraße möglich. Von 14 bis 17 Uhr ist mit Verkehrsbeeinträchtigungen entlang der Laufstrecke zu rechnen.
4.3.24
.


Dieb lässt Beute zurück

Geislingen.  Am Sonntag versuchte ein Unbekannter in Geislingen ein Fahrrad zu stehlen.  Das Rad stand um 22.15 Uhr unverschlossen auf einem Grundstück in der Fabrikstraße. Der Eigentümer beobachtete über eine Kamera, wie ein Unbekannter sein Grundstück betrat und mit seinem Fahrrad davonradelte. Sofort nahm der 39-Jährige mit seinem Auto die Verfolgung auf. Das bemerkte der Täter. Deshalb stieg er vom Rad und flüchtete zu Fuß. Anschließend verständigte der 39-Jährige die Polizei. Eine Fahndung nach dem Unbekannten blieb jedoch ohne Erfolg. Das Polizeirevier Geislingen (Tel. 07331/93270) hat die Ermittlungen aufgenommen.
4.3.24

 

Notruf 112 – Wie funktioniert das?

Ostalbkreis. „1 und 1 und 2 - das weiß doch jeder!“ So wie im Informationsfilm zum Notruf 112 des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) mit 112-Rap-Style dargestellt, wissen es jetzt auch Schüler der 6. Klasse der Ellwanger Buchenbergschule. Eine Doppelstunde voller Informationen rund um den Notruf 112 mit Quiz, Musik und einem live durchgeführten Anruf in der Integrierten Regionalleitstelle Ostwürttemberg, das war kürzlich der spannende Vormittag für rund 30 Schülerinnen und Schüler. Mit Begeisterung lernten sie, was überhaupt ein Notfall ist und warum ein Juxanruf bei der 112 nicht nur strafbar und teuer ist, sondern auch verhindern kann, dass ein echter Notruf die Leitstelle erreicht. Viel Wissen und viele Fragen erreichten das Team um Kreisbrandmeister Andreas Straub und dem Resilienzzentrum des Landratsamts Ostalbkreis, Petra Weber und Inga Müller.

„Das wichtigste ist, dass ihr zuerst sagt, wo genau der Notfallort ist, denn die Telefonverbindung zur Leitstelle kann eventuell abbrechen und es können Rettungskräfte schon während dem Notruf auf den Weg zum Notfallort entsendet werden“, riet Andreas Straub den Schülern, die auch gespannt zuhörten, als sie erfuhren, dass das Handy geortet werden kann.

In einem Quiz mit einer spielebasierten Lernplattform stellten die Schüler anschließend ihr frisch gewonnenes Wissen lautstark und mitfiebernd unter Beweis. Die beiden Gewinner erhielten vom Resilienzzentrum ein Kurbelradio. „Genau das Richtige bei einem Stromausfall, das sollte jeder im Haus haben“, so Weber, die den begeisterten Einsatz aller Schülerinnen und Schüler lobte.  Als krönender Abschluss konnte ein Schüler unter Anleitung von Kreisbrandmeister Andreas Straub in der Leitstelle einen verrauchten Flur in der Schule melden. Man hörte fast eine Stecknadel fallen bei diesem gestellten Anruf über die 112. Mit frenetischem Jubel ging anschließend die besondere Unterrichtstunde zu Ende, aber nicht ohne Hinweis, wie wichtig der Respekt gegenüber den Helfern der Hilfsorganisationen ist.
4.3.24

 

Millionen-Beträge für Breitbandausbau

Ostalbkreis. „Gigabitnetze sind die Lebensader einer modernen Gesellschaft und wettbewerbsfähigen Wirtschaft. Deshalb fahren wir als Landesregierung seit Jahren eine Milliardenoffensive beim Breitbandausbau“, sagte Innenminister Thomas Strobl bei der Übergabe der Förderbescheide in Stuttgart. Auch Landrat Dr. Joachim Bläse und Bürgermeister aus dem Ostalbkreis waren am dabei und erhielten insgesamt 32,97 Millionen Euro für den weiteren Breitbandausbau.

„Gemeinsam mit dem Bund haben wir inzwischen bislang die gigantische Summe von über sechs Milliarden Euro in die digitale Zukunft unseres Landes investiert. Das ist ein großartiger Meilenstein auf unserem Weg ins Gigabit-Zeitalter“, betonte der Stellvertretende Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl anlässlich der ersten Übergaberunde von Förderbescheiden des Landes im Jahr 2024, bei der

Die aktuellen Bescheide umfassen verschiedene Förderprogramme des Landes, die auf die unterschiedlichen Bedarfe und Herausforderungen der Kommunen zugeschnitten sind. Der größte Anteil der Förderung entfällt auf das Dunkelgraue-Flecken-Förderprogramm, das den Ausbau von Gigabitnetzen in Gebieten unterstützt, in denen bereits ein Breitbandanschluss vorhanden ist, aber kein Ausbau auf Gigabitgeschwindigkeit, d. h. mehr als 1.000 Mbit/Sekunde, geplant ist. Das Land fördert 40 Prozent der Kosten, der Bund 50 Prozent, zehn Prozent der Kosten tragen die Kommunen.

„Wir sind dankbar für die Fördergelder, die es Kreis und Kommunen im Ostalbkreis ermöglichen, den Breitbandausbau weiter voranzubringen und so ideale Standortbedingungen zu schaffen“, so Landrat Dr. Bläse. Für den Backbone-Ausbau von Ellwangen-Elberschwenden bis Bopfingen-Kerkingen erhält der Kreis 326.012 Euro. Die Gemeinde Schechingen wird mit 891.004 Euro gefördert und kann damit den FTTB-Ausbau der grauen Flecken im Gemeindegebiet durchführen. Für die Mit- und Neuverlegung von Kabelschutzrohren in Zöbingen erhält die Gemeinde Unterschneidheim 16.738 Euro. Fördermittel des Landes in Höhe von jeweils über 15 Mio. Euro bekommen mehrere Kommunen im Ostalbkreis als sogenannte Förderantragscluster. Hier war das Breitbandkompetenzzentrum des Landratsamts bei der Antragsstellung und der Schaffung der Voraussetzungen zur Antragsstellung tätig. So erhalten Bopfingen, Neresheim, Leinzell, Stödtlen, Tannhausen und Unterschneidheim für den Ausbau ihrer dunkelgrauen Flecken zusammen insgesamt 15.982.800 Euro. Ebenfalls für den Ausbau der dunkelgrauen Flecken gehen 15.770.000 Euro an das Cluster bestehend aus Lauchheim, Abtsgmünd, Adelmannsfelden, Heuchlingen, Hüttlingen, Jagstzell, Neuler, Rainau und Ellwangen.
4.3.24

 

Elin Raub gewinnt Vorlesewettbewerb

Schwäbisch Gmünd. ImMutlanger Forum der Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs für Schüler aus dem Raum Schwäbisch Gmünd statt. Insgesamt elf Schulsieger traten gegeneinander an. Am Ende konnte sich Elin Raub vom Parler-Gymnasium Schwäbisch Gmünd gegen starke Konkurrenz durchsetzen.  Der Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels findet in jedem Schuljahr für die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen statt. Dieser fand für den Raum Schwäbisch Gmünd 2024 im Mutlanger Forum unter Mitwirkung der Hornbergschule statt. Der Vorlesewettbewerb, an dem jährlich rund 600. Schüler teilnehmen, wird in diesem Jahr bereits zum 65. Mal ausgetragen, ist einer der größten sowie traditionsreichsten Schülerwettbewerbe Deutschlands und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Stephanie Eßwein, Gemeinde Mutlangen, Landrat Dr. Joachim Bläse und Alexander Richling, Schulleiter der Hornbergschule Mutlangen führte Hermine Nowottnick, die Leiterin des Bildungsbüros Ostalbkreis, in den Wettbewerb ein. Das Orchester der Hornbergschule sorgte mit zwei Musikstücken für einen gelungenen Einstieg in die Veranstaltung. In zwei Vorleserunden mussten sich die Sechstklässlerinnen und Sechstklässler vor der Jury und zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörern beweisen. Im ersten Teil lasen die Teilnehmenden aus ihrem Lieblingsbuch eine ausgewählte Textstelle vor. Im zweiten Teil mussten die Schülerinnen und Schüler aus dem von der Stadtbibliothek Aalen ausgewählten Buch „Nur 300 km“ von Rüdiger Bertram vorlesen.

Alle lasen auf einem hohen Niveau und machten es der Jury dadurch nicht leicht, eine Entscheidung zu treffen. Die Jury – bestehend aus Claudia Bläse, Steffen Gugel, dem stellvertretenden Schulleiter der Hornbergschule Mutlangen, Hans-Dieter Visser, ehemaliger Schulleiter der Mittelhofschule Ellwangen, Sarah Ripp von der Stadtbibliothek Aalen und Hermine Nowottnick – hatte u.a. zu beurteilen, wie die Finalistinnen und Finalisten die Geschichten ihrer Lieblingsbücher zum Leben erweckten. Am Ende setzte sich Elin Raub vom Parler-Gymnasium Schwäbisch Gmünd vor Neele Stein (Friedrich-von-Keller-Schule Abtsgmünd) und Mika Clausnitzer (St. Jakobus Gymnasium Abtsgmünd) durch. Mit einer tollen Leseleistung überzeugte Raub die Jury in einem hochkarätig besetzten Feld und qualifizierte sich dadurch für den im April stattfindenden Bezirksentscheid, bei dem sie zusammen mit Emilia Schiele, der Siegerin des Kreisentscheids der Gruppe Aalen,  den Ostalbkreis vertreten wird.

Als Preis für ihre Teilnahme erhielten alle Vorleser Preise.  Die sieger aus dem Raum Schwäbisch Gmünd heißen: Mika Clausnitzer (St. Jakobus-Gymnasium Abtsgmünd), Emma Held (Rosenstein-Gymnasium Heubach), Lea Holz (Franz-von-Assisi-Schule Waldstetten), Annelie Huttelmaier (Gymnasium Friedrich II. Lorch), Jonas Kalb (Franziskus-Gymnasium Mutlangen), Leandro La Mela (Scheffold-Gymnasium Schwäbisch Gmünd), Moritz Mezger (Hornbergschule Mutlangen), Elin Raub (Parler-Gymnasium Schwäbisch Gmünd), Julie Seliger (Hans-Baldung-Gymnasium Schwäbisch Gmünd), Anna Siegfried (Schäfersfeldschule Lorch), Matias Spanoche (Schiller-Realschule Schwäbisch Gmünd), Neele Stein (Friedrich-von-Keller-Schule Abtsgmünd).
4.3.24

 

Raser im Visier

Donzdorf.  Am Sonntag führte die Eislinger Polizei Geschwindigkeitsmessungen bei Donzdorf durch. Zwischen 14.45 und 16.15 Uhr hatte die Polizei an der Kreisstraße1402 eine Kontrollstelle eingerichtet. Das Augenmerk legte die Polizei auf Verkehrsteilnehmer, die zu schnell fuhren. Während der Kontrolle stoppten die Polizisten sieben Autofahrer. Bei erlaubten 70 km/h fuhren diese zwischen 21 und 52 km/h zu schnell. Sie alle erwartet nun ein Bußgeld und einen Punkt in Flensburg. Der Spitzenreiter wurde um 16.08 Uhr mit 122 km/h gemessen. Diesen Fahrer erwartet nun ein Fahrverbot von einem Monat, zwei Punkte in Flensburg sowie ein Bußgeld von mindestens 480 Euro.
4.32.24

 

Bluttat von Zuffenhausen: Vermeintliche Täter ermittelt

Region Stuttgart. Im Zusammenhang mit den seit dem 20. Juli 2022 vorgefallenen schweren Gewalttaten und Schussabgaben im Großraum Stuttgart haben die Ermittlungen  zur Identifizierung der mutmaßlich an der Schussabgabe vom 17. März 2023 in Zuffenhausen beteiligten Tatverdächtigen geführt.

Zwei der drei Beschuldigten, die allesamt mutmaßlich der dem Raum Esslingen zuzuordnenden rivalisierenden Gruppe zuzurechnen sein sollen, stehen im Verdacht, am 17. März 2023 an der Burgunderstraße in Stuttgart-Zuffenhausen aus kurzer Entfernung mehrere Schüsse auf eine mutmaßlich der gegnerischen Gruppierung aus dem Raum Stuttgart-Zuffenhausen/Göppingen zuzurechnende Person in Tötungsabsicht abgegeben zu haben. Durch die Schüsse erlitt eine männliche Person schwere, zum Teil dauerhafte Verletzungen. Gegen die zur Tatzeit 20 und 19 Jahre alten Beschuldigten mit deutscher Staatsangehörigkeit, die sich bereits wegen anderer Vorwürfe in Haft befinden, wurden seitens der Staatsanwaltschaft Stuttgart weitere Haftbefehle wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Mordes, der schweren und der gefährlichen Körperverletzung sowie des unerlaubten Führens einer halbautomatischen Kurzwaffe beantragt und vom Amtsgericht Stuttgart erlassen.

Dem dritten, zur Tatzeit 20 Jahre alten Beschuldigten mit türkischer Staatsangehörigkeit wird vorgeworfen, die mutmaßliche Tatwaffe des anderen 20-jährigen Beschuldigten  nach der Tat zerstört und entsorgt zu haben. Ihm soll es dabei darauf angekommen sein, dessen Verfolgung beziehungsweise Bestrafung zu verhindern. Er befindet sich derzeit bereits wegen anderer Vorwürfe in Untersuchungshaft. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde gegen ihn ein weiterer Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts der versuchten Strafvereitelung erlassen.
3.3.23

 

Erneut Gartenhütte abgebrannt

Reichenbach/Fils. Erneut brannte am frühen Sonntag in Reichenbach in der Kleingartenanlage an der Neuwiesenstraße eine Gartenhütte. Gegen 1.43 Uhr gingen diesbezüglich mehrere Notrufe bei den Leitstellen von Feuerwehr und Polizei ein. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehren aus Reichenbach und Plochingen konnte nicht verhindert werden, dass die Gartenhütte komplett niederbrannte und zerstört wurde. Dass die Einsatzkräfte das Brandobjekt nur fußläufig erreichen konnten, erschwerte die Brandbekämpfung erheblich. Der Sachschaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Die Polizei fahndete mit mehreren Streifenwagenbesatzungen nach möglichen verdächtigen Personen. Wie auch zu den anderen Bränden in jüngster Vergangenheit, ist die Polizei auf Hinweise angewiesen. Das Polizeirevier Esslingen nimmt diese unter Telefon 0711/3990-330 entgegen.
3.3.23

 

Sport am Wochenende

Fußball Oberliga Baden-Württemberg: 1. Göppinger SV gegen FC Denzlingen: 1 : 1

Fußball Oberliga Baden-Württemberg: Offenburger FV gegen 1. FC Normannia Gmünd: 0 : 1

Handball Herren 1. Bundesliga: Frisch Auf Göppingen gegen TBV Lemgo Lippe: 26 : 32
2.3.24

 

Karin Woyta verabschiedet: "Die SAB ist Ihr Baby"


Zu denen, die sich von Karin Woyta (l.) verabschiedeten, gehörte auch die Göppinger Sozial-Bürgermeisterin Almut Cobet.

Göppingen. Abschied von der Misses SAB: Karin Woyta, Gründungsgeschäftsführerin der Staufen Arbeits- und Beschäftigungsförderungs gGmbH, geht nach über 27 Jahren in den Ruhestand. Anlass für die beiden Gesellschafter, das katholische Dekanat Göppingen-Geislingen und das Diakonische Werk Göppingen, in einem Festakt die Verdienste der Bundesverdienstkreuzträgerin Karin Woyta zu würdigen und deren Arbeit Revue passieren zu lassen. In die Göppinger Stadtkirche strömten denn auch annähernd 300 Gäste, darunter viele ehemalige und aktuelle Begleiter der Einrichtung, die Langzeitarbeitslose wieder fit für den ersten Arbeitsmarkt machen will.

Dekan Hartmut  Zweigle und Elmar Steinbacher, gewählter Vorsitzender des katholischen Dekanats, führten durch das zweistündige Festprogramm, das von Kirchenmusikdirektor Gerald Buss am Flügel musikalisch aufgelockert wurde. Zu denen, die sich bei Woyta Engagement bedankte, gehörte Landrat Edgar Wolff, der an die Anfänge der Einrichtung auf dem Waldeckhof in Jebenhausen erinnerte und deren Entwicklung nachzeichnete, die durch das Engagement von Frau Woyta zu dem wurde, was sie heute ist. Wolff wie andere Redner auch sprachen den permanenten Finanzmangel der SAB an, nicht zuletzt durch eine sich permanent ändernde Sozialgesetzgebung. Sie mache eine vorausschauende Planung schier unmöglich. Der Landkreis unterstützt die SAB mit gut 100 000 Euro im Jahr, was laut Wolff, gut angelegtes Geld sei. Schließlich gehe es um die Förderung von Menschen, die am Rande der Gesellschaft stünden.

Wie Wolff so unterstrich auch Bettina Müntz von der Agentur für Arbeit das gute Zusammenwirken von Agentur und SAB trotz der immer wiederkehrenden neuen Herausforderungen. Professorin  Uta Meier-Gräwe aus Freiburg, die die SAB seit 2017 wissenschaftlich begleitet, hob das große Engagement von Karin Woyta für das Sozialunternehmen, aber auch für die betreuten Menschen hervor. Darüber hinaus habe sie das freundschaftliche Miteinander all die Jahre sehr genossen.

Dass Karin Woyta Arbeitstag eigentlich länger als 24 Stunden gedauert haben muss, unterstrich die Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg, Uta-Micaela Dürig, die auch das ehrenamtliche Engagement von Karin Woyta – sie ist Kreisvorsitzende der Liga des Paritätischen, hervorhob. Woyta habe mit immer neuen guten Idee für Schwung im Verband gesorgt.

Für den Freundeskreis Waldeckhof, dessen „Inner-Circle“ die Geschäftsführerin in den letzten oft schwierigen Jahren, mit Rat und Tat unterstützt habe, würdigte mit launigen Worten  Professor Werner Ziegler die Arbeit und das unermüdliche Engagement von Karin Woyta. Sie sei bereits eine hervorragende Netzwerkerin gewesen als das Wort Networking in der deutschen Sprache noch nicht Einzug gehalten habe“, so Ziegler. Ihr Wirken sei so groß,  dass Karin Woyta sogar die Kirche voll bekomme, so  Ziegler mit Blick auf die übervolle Stadtkirche und mit einem Seitenhieb auf sonst leere Kirchenbänke bei Gottesdiensten.  Ziegler unterstrich, wie wichtig es sei, für die SAB Spender und Unterstützer zu finden. „Und es ist schön zu erfahren, dass wir untereinander auch alle Freunde geworden sind“, verriet der ehemalige Rektor der Hochschule Nürtingen-Geislingen.

Bevor Karin Woyta in ihrem Schlusswort ihren Wegbegleitern dankte, von gut 110o0 betreuten und unterstützten Maßnahme-Teilnehmern berichtete  und so manch kleine Anekdote erzählte, verabschiedeten  die Gesellschafter mit einer kleinen Skulptur die emsige Schafferin, die als Mitglied im Freundeskreis der SAB weiter verbunden bleibe. Die SAB sei Karin Woytas Baby und die Fußstapfen für ihren Nachfolger Kai Münzing ungemein groß. Mit langanhaltenden standing ovations dankte Göppingen Karin Woyta für ihr Lebenswerk.
2.3.24

 

Bircan Ergün bleibt Donzdorfer SPD-Chef

Donzdorf. In der Waldschenke Donzdorf fanden die Nominierungsveranstaltung und Jahreshauptversammlung der SPD Donzdorf statt. Bei der die Gemeinderatskandidaten und Kreistagskandidaten aufgestellt wurden. Zu Gast waren auch Kreisvorsitzende Sabrina Hartmann, sowie Staatssekretär a.D. und ehemaliger Landtagsabgeordneter Peter Hofelich. „Mit der Nominierungsveranstaltung ist eine weitere Weiche für die anstehenden Kommunalwahlen gestellt. Ziel war es, dass beide Listen die Gesellschaft möglichst gut abbilden, was uns auch gelungen ist über alle Altersgruppen hinweg!“, erklärt der Ortsvereinsvorsitzende Bircan Ergün und verspricht „ein Wahlprogramm, dass nicht nur bis zur nächsten Wahl in fünf Jahren ausgelegt ist, sondern nachhaltig zukunftsweisend für unsere Kommunen und unseren Kreis ist.“ 

Im Anschluss an die Nominierungsveranstaltung fand die Jahreshauptversammlung der SPD-Donzdorf statt. Bircan Ergün wurde als Vorsitzender in seinem Amt bestätigt. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Eduard Gromer gewählt. Wiedergewählt wurden auch Regine Görne als Kassiererin und Armi Roth-Bernstein-Wiesner als Schriftführerin. Beisitzer sind Ruth Kellner, Hermann Masuhr und Carina Deininger. Außerdem wurden zwei Jubiläen gefeiert. Der Vorsitzende überreichte Ruth Kellner, ehemalige Fraktionsvorsitzende und langjährige Gemeinderätin, für 30 Jahre und Wilfried Strauß, langjähriger Gemeinderat, für 40 Jahre Mitgliedschaft und Engagement in der SPD die Ehrenurkunde. 
2.3.24

 

Gemeinden erhalten Geld vom Land

Geislingen. „Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum fördert in diesem Jahr dreizehn Projekte im Wahlkreis Geislingen mit rund 1.384.000 Euro“, teilt die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi  mit. Gefördert werden Maßnahmen in bad Ditzenbach, Böhmenkirch, Deggingen , Geislingen, Gruibingen und Mühlhausen im Täle.
2.3.24

 

Feuerspritze fürs Stadtmuseum 

Ebersbach. Für die Sonderausstellung „Masters of the fire“ aus Anlass von 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Ebersbach wird am  Montag,  4. März  eine Feuerspritze von Weiler ins Ebersbacher Stadtmuseum von Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehr transportiert. „Der Transport und die Pflege der historischen Feuerspritze ist nur dank des unermüdlichen Einsatzes von ehrenamtlich Engagierten aus der Altersabteilung und aus der aktiven Feuerwehrmannschaft möglich“, so Uwe Geiger, Leiter des Stadtmuseums und Stadtarchivs. Die Spritze wird von einem Traktor gezogen. Im Jahr 1878 taten das vorgespannte Pferde. Die vierrädrige Feuerspritze stammt aus diesem Jahr und wurde damals beim Feuerspritzenmacher Heinrich Kurz in Stuttgart mit entsprechenden Zubehör von der Gesamtgemeinde Roßwälden für 1.600 Mark gekauft. Im letzten Jahr wurde die Tauglichkeit der historischen Spritze bei einem Filmdreh anlässlich des Jubiläums unter Beweis gestellt. In dem Film wurde eine Brandlöschaktion um das Jahr 1910 von den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr nachgestellt. Dieser Film wird während der Ausstellung zu sehen sein. Ein Glücksfall ist die gute Aktenlage zum Kauf der Feuerspritze im Ebersbacher Stadtarchiv. Von der Vorbestellung beim Hersteller bis zum Frachtbrief per Eisenbahn ist vieles vom Kauf der Feuerspritze aus dem Jahr 1878 erhalten. Im Erdgeschoss verfügt das Museum über einen entsprechenden Raum, in dem die historische Feuerspritze dann während der Ausstellung von März bis Mai bestaunt werden kann. 
2.3.24

 

Mann am Steuer total verwirrt

Göppingen. Wohl mehrere Stunden stand der 79-Jährige mit dem Auto auf der Straße in Göppingen.  Der Mann war am frühen Morgen einer Zeugin aufgefallen, weil er sein Auto verkehrsbehindernd in der Hattenhofer Straße abstellte. Wie die Zeugin berichtet, würde der Wagen bereits seit mehreren Stunden dort unbewegt stehen und ein Hindernis für die anderen Verkehrsteilnehmer darstellen. Gleich darauf war die Polizei zur Stelle und konnte den Mann am Steuer sitzend antreffen. Sie sprach mit dem 79-Jährigen, der sich erkennbar in einem total verwirrten Zustand befand. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Senior bereits von der Polizei gesucht wurde. Denn Angehörige hatten ihn tags zuvor als vermisst gemeldet. Da der Tank des Fahrzeugs leer war und auch durch das stundenlange Stehen mit eingeschaltetem Licht die Batterie verbraucht war, ließ sich das Auto nicht mehr starten. Deshalb musste der SUV von der Straße geschoben werden. Der stark demente und orientierungslose Senior wurde auf ein Polizeirevier gebracht. Dort holten ihn die Angehörigen ab. Jetzt ermittelt die Polizei Göppingen die weiteren Hintergründe und den genauen Ablauf der Ereignisse. Da der Senior seit mehreren Jahren nicht mehr im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, muss er nun mit einer Anzeige rechnen.
1.3.24

 

In Geschäft eingebrochen

Göppingen. Beute machte ein Einbrecher von Mittwoch auf Donnerstag in Göppingen.  Vermutlich zwischen 20.45 Uhr und kurz vor 8 Uhr, hebelte der Unbekannte die Eingangstür an dem Geschäft in der Schlossstraße auf. So gelangte er ins Innere. Im Laden fand er wohl mehrere Kassen mit Bargeld. Das Geld nahm er mit. Die Polizei sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen nach dem Einbrecher aufgenommen. Hinweise nimmt das Polizeirevier Göppingen unter der Tel. 07161/632360 entgegen.
1.3.24

 

Polizei: Neuer Revierleiter in Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd bekommt mit Thomas Stocker einen neuen Leiter. Der 51-jährige Polizeioberrat tritt damit die Nachfolge von Kriminaldirektor Markus Deuter an, der mit Datum vom 1. Oktober 2023 zum Polizeipräsidium nach Ulm gewechselt war. Mit der kommissarischen Leitung des Gmünder Reviers war seither der Erste Polizeihauptkommissar Jürgen Ilg betraut, der zukünftig wieder die Leitung der Führungsgruppe des Polizeireviers übernehmen wird. Thomas Stocker, der in Aalen aufgewachsen ist und hier auch wohnt, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Nach seinem Grundwehrdienst trat er im Jahr 1993 als Polizeikommissaranwärter in den Dienst der Landespolizei Baden-Württemberg ein.

Nach Beendigung seiner Ausbildung im Jahre 1998 wurde er als stellvertretender Dienstgruppenleiter beim Polizeirevier Schorndorf eingesetzt. Nach weiteren Stationen bei den Polizeirevieren in Ellwangen, Geislingen und Backnang, war er zwischendurch auch als Lehrer an der Akademie der Polizei in Wertheim tätig. Nach erfolgreicher Absolvierung des Auswahlverfahrens für den höheren Polizeidienst trat er im Jahr 2008 das Studium hierfür an. Als frisch gebackener Polizeirat wurde er im Jahr 2010 Leiter der Führungsgruppe im Zentrum für Informationstechnologie der Polizei Baden-Württemberg im Landeskriminalamt. Von Februar 2012 bis Dezember 2013 leitete Stocker das Polizeirevier Waiblingen, bevor er am 1. Januar 2014 Leiter des Stabbereichs Technik beim neu gegründeten Polizeipräsidium Aalen wurde.

Der aktive Familienmensch, der gerne wandert, joggt sowie Ausflüge und Besichtigungen mit seiner Familie macht, freut sich sehr auf seine neue Aufgabe: "Nach meiner langjährigen Tätigkeit im Stabsbereich Technik freue ich mich auf den Dienst beim Polizeirevier Schwäbisch und den damit verbundenen neuen Aufgaben. Als Revierleiter bin ich wieder näher bei den Bürgern und darf meinen Beitrag zur Sicherheit in der Stauferstadt und den, zum Revierbereich gehörenden, Gemeinden leisten.
1.3.24

 

Premiere: Mit Unterdruck Blutgerinnsel abgesaugt

Kreis Göppingen. Die Luft reichte plötzlich nur noch für knapp zehn Meter. Anhalten, verschnaufen, Pause machen. Dann die nächsten zehn Meter. „Das hatte ich noch nie, das war völlig ungewohnt und stark beängstigend“, sagt Rolf Floruß. Er ist ein sportlicher Mann, hat viele Jahre höherklassig Fußball gespielt, ist viel in der Natur und auf seiner Baumwiese aktiv. Die Luftnot wird schnell schlimmer, am Montag der vergangenen Woche, kurz nach seinem 66. Geburtstag, dann schließlich der Zusammenbruch. „Ich dachte erst, es ist ein Herzinfarkt“, erinnert sich der Geislinger an das Akutereignis. Mit dem Rettungswagen wird er in die Klinik am Eichert gefahren.

Die eingehende Diagnostik, unter anderem mit einer Computertomographie, kommt zu einem anderen Ergebnis: Rolf Floruß hat eine Lungenembolie. Die Lungenarterien sind durch Blutgerinnsel verstopft, die Anreicherung des Bluts mit Sauerstoff ist dadurch behindert. Der Sauerstoffmangel führt zur Atemnot und den weiteren typischen Symptomen einer Lungenembolie, wie Brustschmerzen, Husten mit blutigem Auswurf, Herzrasen und starkes Angstgefühl. Ohne schnelle Behandlung ist das eine oft tödliche Erkrankung. Ursache für das Dilemma ist bei Rolf Floruß eine Thrombose in den Venen des rechten Oberschenkels. Von dort haben sich Blutgerinnsel (Thromben) gelöst und sind in die Lunge gewandert. „Das war ein schleichender Vorgang, haben mir die Ärzte erklärt, die Thrombose war wohl schon länger in mir drin“, sagt der 66-Jährige.

Zunächst wird eine medikamentöse Auflösung (Thrombolyse) der Blutgerinnsel versucht. Diese übliche Vorgehensweise bringt aber nicht den gewünschten Erfolg. Die Ärzte entscheiden sich daher für einen interventionellen Eingriff (pulmonale Thrombektomie). Zum Einsatz kommt dabei zum ersten Mal in der Klinik am Eichert ein neues Verfahren: das Flow Triever System. Dabei wird ein spezieller Katheter über die Leiste bis zu den verstopften Lungenarterien vorgeschoben und die Blutgerinnsel abgesaugt. „Dieses Absaugen erfolgt über einen starken Unterdruck“, erklärt Dr. Hussien Farag Alla, Oberarzt der Klinik für Kardiologie und internistische Gefäßmedizin sowie oberärztlicher Leiter des Herzkatheterlabors der Alb-Fils-Kliniken, der gemeinsam mit seinem Oberarzt-Kollegen Dr. Raid Tibi diesen Eingriff durchführt.

„Wir konnten mit diesem Verfahren bei Herrn Floruß einige sehr große Thromben absaugen, deren medikamentöse Auflösung zu lange gedauert hätte“, so Dr. Farag Alla nach dem rund dreieinhalbstündigen Eingriff. Der Erfolg dieser Premiere ist groß, sehr zur Freude des Oberarztes: „Bereits am Tag nach dem Eingriff konnte der Patient aufstehen und ohne Luftnot loslaufen.“ Rolf Floruß, der inzwischen wieder zu Hause ist, bestätigt das: „Am Montag, nur eine Woche nach meiner Einlieferung hier ins Krankenhaus, konnte ich schon wieder fünf Runden über die Station drehen, das sind rund 500 Meter. Zwar noch im gemäßigten Tempo, aber ohne Atemnot und Zwangspausen.“ Das Fazit des Geislingers: „Ich bin äußerst zufrieden.“ Das gilt auch für Professor Dr. Stephen Schröder, den Chefarzt der Kardiologie  „Für Patienten mit einer schweren Lungenembolie, die mit einer Thrombolyse nicht ausreichend versorgt werden können, ist das Flow Triever System eine sichere und schnelle Methode. Wir werden es sicherlich noch bei weiteren Patienten einsetzen.“
1.3.24

 

Die Amphibien wandern wieder

Göppingen. Mildere Temperaturen in der Nacht holen Amphibien aus der Winterruhe, dann beginnen sie von den Überwinterungsquartieren zu ihren Laichgewässern zu wandern. Zwangsläufig müssen sie in unserer dicht besiedelten Landschaft häufig Straßen queren, was meist zu hohen Verlusten unter den Amphibien führt. Deshalb werden alljährlich entlang der größeren Wanderrouten Schutzmaßnahmen für die Amphibien getroffen. 

An der L 1075 zwischen Hohenstaufen und Lenglingen erfolgt auch in diesem Jahr ab März in den Nachtstunden, in der Regel von 19 bis 6 Uhr morgens, eine Vollsperrung des Straßenabschnittes während des Laichzuges der dortigen Amphibienpopulation. Die Amphibienwanderung dauert in der Regel von Anfang März bis Anfang Mai. In dieser Zeit ist in zugstarken Nächten mit einer Sperrung der L 1075 zwischen dem Aasrücken (Abzweigung Ottenbach) und Lenglingen zu rechnen, um einen sicheren, verlustarmen Laichzug sowie die Verkehrssicherheit zu gewährleistet.

 

Die Verkehrsteilnehmer werden in den Nächten der Vollsperrung mittels Vorwegweiser rechtzeitig auf die Sperrung und die Umleitungsstrecke hingewiesen. Die ausgeschilderte Umleitungsstrecke über Maitis ist nur unwesentlich länger und den Verkehrsteilnehmern ohne größeren Aufwand zumutbar. Dafür wird ein wichtiger Artenschutzbeitrag zum Erhalt von Erdkröte, Grasfrosch und Co. geleistet. Ist zumeist witterungsbedingt nur eine verhaltene Wanderaktivität festzustellen, bleibt die Straße offen, für diesen Fall ist jedoch eine Geschwindigkeitsbegrenzung zum Schutz der Amphibien in den Nachtstunden zu beachten.

Weitere Amphibienwanderstrecken mit Verkehrsbeschränkungen (Geschwindigkeitsbegrenzung in den Nachtstunden) bestehen im weiteren Verlauf der L 1075 auf Höhe des Linsenholzsees sowie an der Eichertstraße und am Waldecksee in Jebenhausen ab 1. März. Entlang der Eichertstraße wird zusätzlich ein mehrerer hundert Meter langer Amphibienschutzzaun errichtet, um die Amphibien auf ihrem Laichzug vom Ödewald in den Waldecksee vor der Querung der viel befahrenen Straße abzufangen und vor dem sicheren Tod zu retten. Der Zaun wird morgens und abends von ehrenamtlichen Helfern kontrolliert, die die Amphibien entlang des Schutzzaunes einsammeln und sicher über die Straße tragen.

Der Lindenweg zwischen Faurndau und der Wangener Linde ist in den Nachstunden für die Dauer der Amphibienwanderung gesperrt. Als Verkehrsteilnehmer kann man die Aktionen zum Schutz der bedrohten Amphibien unterstützen, indem man an den genannten Straßenabschnitten die Verkehrsbeschränkungen beachtet und besonders vorsichtig fährt, auch um die ehrenamtlichen Helfer nicht zu gefährden.
1.3.24

 

15-Jähriger aus Darmstadt soll

Weihnachtsmarkt-Anschlag angedroht haben

Göppingen/Darmstadt. In einem gemeinsamen Ermittlungskomplex der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des hessischen Landeskriminalamtes wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten durchsuchten Ermittler die Wohnung eines 15-Jährigen in Darmstadt.

Der Jugendliche steht im Verdacht, telefonisch bei mehreren Polizeidienststellen und über einen Lieferdienst falsche Notrufe abgesetzt zu haben. So soll er unter anderem Amokläufe an Schulen in Freiberg (Sachsen), sowie Anschläge auf einen Weihnachtsmarkt in Göppingen und Bahnhöfe unter anderem in Mainz und Wiesbaden angedroht haben. Die falschen Notrufe und Anrufe führten jeweils zu größeren Polizeieinsätzen. Durch intensive Ermittlungen und Hinweise sind die Ermittler auf die Spur des Tatverdächtigen gekommen.

Bei der Durchsuchung der Wohnung wurden Mobiltelefone sowie weitere Speichermedien sichergestellt. Die Auswertungen dauern an.  Der Missbrauch von Notrufen beziehungsweise die Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten sind keine Kavaliersdelikte, sondern eine Straftat. Neben der durch das Strafgesetzbuch bestimmten Strafe können auf den Verursacher erhebliche Schadenersatzforderungen, die durch den Einsatz entstanden sind, zukommen. Hierbei kann die Summe schnell, je nach Einsatzlage, bei einem vier- bis fünfstelligen Betrag liegen. Das Herbeiführen einer Einsatzlage kann zudem als sozialschädlich angesehen werden, da die eingesetzten Kräfte sich während einer Einsatzfahrt, z.B. Signalfahrt mit höherer Geschwindigkeit, auch bestimmten Risiken aussetzen. Ferner ist zu bedenken, dass eingesetzte Kräfte zeitlich gebunden sind und bei möglichen "echten Notfällen" nicht verfügbar sind. Aus den genannten Gründen werden diese Straftaten konsequent verfolgt.
29.2.24

 

Arbeitslosenquote steigt kreisweit auf 5 Prozent

Kreis Göppingen. Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Göppingen mit den Landkreisen Esslingen und Göppingen weiter gestiegen – zum fünften Mal in Folge. Insgesamt waren 19 458 Frauen und Männer ohne Arbeit. Das ist ein Anstieg im Vergleich zu Januar um 200 Personen oder 1,0 Prozent. Gegenüber Februar 2023 waren     1 983 Menschen mehr arbeitslos gemeldet (plus 11,3 Prozent). Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, lag wie im Vormonat bei 4,3 Prozent (Februar 2023: 3,9 Prozent).

„Wir sehen im Februar zwei für diesen Monat unübliche Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt: Zum einen ist die Arbeitslosigkeit weiter gestiegen, im Bezirk stärker als im Land Baden-Württemberg. Und noch einmal tiefer in die Region geschaut: Das Plus zeigt sich besonders im Landkreis Göppingen. Erstmals seit Januar 2021 zeigt sich bei der Arbeitslosenquote eine fünf vor dem Komma. Lange lag die Arbeitslosigkeit darunter. Von dem Plus im gesamten Bezirk sind vor allem Frauen und junge Menschen betroffen, die sich bei der Arbeitsagentur oder den beiden Jobcentern arbeitslos gemeldet haben. Die zweite auffallende Entwicklung ist der Rückgang bei Stellenangeboten. Im Februar wurden deutlich weniger Stellen neu gemeldet als im gleichen Zeitraum der Vorjahre. Beides, Rückgang der Arbeitsstellen und Zunahme der Arbeitslosigkeit, sind Anzeichen dafür, dass sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt in Anbetracht der vielen Herausforderungen und Unwägbarkeiten weiter eintrübt“, erklärt Bettina Münz, stellvertretende Leiterin der Agentur für Arbeit Göppingen. 

Von allen Arbeitslosen im Agenturbezirk gehörten 8 499 Personen der Arbeitslosenversicherung an und wurden von der Arbeitsagentur betreut. 10 959 Personen waren in der Grundsicherung, die jetzt Bürgergeld heißt, gemeldet und wurden von den Jobcentern in den beiden Landkreisen Esslingen und Göppingen betreut. Geflüchtete Menschen aus der Ukraine werden seit dem 1. Juni 2022 von den Jobcentern betreut und fließen seitdem sukzessive in die Arbeitslosenstatistik ein. Im Februar waren 1 926 Menschen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit im Agenturbezirk arbeitslos gemeldet.

Im Landkreis Göppingen waren im Februar insgesamt 7 160 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 140 Personen mehr (plus 2,0 Prozent) als im Januar, und 958 (plus 15,4 Prozent) mehr als im Vorjahr. Der Landkreis Göppingen verzeichnete eine Arbeitslosenquote von 5,0 Prozent (Geschäftsstelle in Göppingen: 4,8 Prozent; Geschäftsstelle in Geislingen: 5,3 Prozent). Im Vorjahr lag sie bei 4,3 Prozent.
19.2.24

 

Laster brennt aus

Hohenstadt. Für erhebliche Behinderungen sorgte ein Brand eines Lasters am Donnerstag auf der A8 bei Hohenstadt. Kurz nach 6.40 Uhr fuhr der 51-Jährige mit seinem Laster auf der A8 in Richtung Stuttgart. Rund 200 Meter vor dem Parkplatz Hohenstadt, auf Höhe der Machtolsheimer Senke geriet der Wagen in Brand. Durch das Feuer brannte der Lkw im Bereich des Fahrerhauses komplett aus. Auch griffen die Flammen auf den vorderen Teil des Sattelaufliegers über. Der aus Rumänien stammende 51-Jährige blieb unverletzt. Er konnte selbst aus dem Führerhaus klettern. Die Feuerwehr löschte das brennende Fahrzeug samt Auflieger. Der war mit Gitterboxen beladen. Ein Schwerlastfahrzeug schleppte die erheblich zerstörten Fahrzeuge bis zum Parkplatz ab. Es entstand ein Schaden von etwa

90.000 Euro. Durch die Einsatzmaßnahmen bildete sich ein erheblicher Rückstau für den Verkehr. Denn der konnte in Richtung Stuttgart nicht mehr ungehindert fließen. Der aufgestaute Verkehr konnte zunächst an der Brandstelle vorbeigeleitet werden. In der weiteren Folge wurde der weitere Fahrzeugverkehr bis 3,5 Tonnen an der Machtolsheimer Senke ausgeleitet. Der Schwerlastverkehr wurde an der Anschlussstelle Merklingen ausgeleitet.Die Reinigung der Fahrbahnen durch die Autobahnmeisterei dauerte  noch bis gegen Mittag an., bevor alle Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
29.2.24

 

Polizei schnappt berauschten Fahrer

Ebersbach. Am Mittwoch fuhr ein Mann ohne Gurt und unter Drogen in Ebersbach.Ein 43-Jähriger war um 10.15 Uhr in der Blumenstraße unterwegs. Er fuhr in Richtung Leintelstraße. Dort bemerkten Polizisten, dass der Fahrer des Audi nicht angeschnallt war. Sie hielten das Auto an und führten eine Kontrolle durch. Schnell hatten die Beamten den Verdacht, dass der 43-Jährige unter dem Einfluss von Rauschgift stand. Der Fahrer hatte auffällige Pupillen und Lidflattern. Der Mann musste eine Blutprobe abgeben. Diese wird nun untersucht und soll Aufschluss darüber geben, welche Drogen der Mann genommen hat. Die Polizeistreife untersagte dem 43-Jährigen die Weiterfahrt für die nächsten 24 Stunden. Sein Auto musste er stehen lassen. Neben einer Anzeige setzt sich die Polizei auch mit der Führerscheinstelle in Verbindung. Die prüft weitere Maßnahmen gegen den Mann.
29.2.24

 

Schlaflabor erneut zertifiziert

Göppingen. Bereits zum sechsten Mal in Folge hat das Schlaflabor der Neurologischen Klinik im Christophsbad Göppingen erfolgreich an der Qualitätssicherung zur Prozessqualität teilgenommen. Somit wurde die Akkreditierung der Deutschen Gesellschaft für Schlafmedizin und Schlafforschung (DGSM) bis zum 31.12.2025 verlängert. „Mein Dank gilt dem gesamten Team und in besonderer Weise der Teamleitung Gabriele Röder und Diplom-Psychologin Eva Schmetz, die unter anderem den bürokratischen Aufwand für die Akkreditierung in vorbildlicher Weise übernommen hat,“ so Oberarzt und Leiter des Schlaflabors Dr. Robert Bundt.

Das Schlaflabor wurde erstmalig im Jahr 2012 akkreditiert. Um eine anhaltend hohe Qualität sicherzustellen, ist alle zwei Jahre eine Re-Zertifizierung erforderlich. Auch PD Dr. Katharina Althaus, Chefärztin der Klinik für Neurologie und Neurophysiologie, Frührehabilitation und Schlafmedizin, findet lobende Worte: „Die Re-Zertifizierung bestätigt abermals die hohe Qualität des Schlaflabors. Unser multiprofessionelles Team leistet hervorragende Arbeit – bei uns sind die Patienten in besten Händen.“
29.2.24

 

Unmut über versprochenes Feuerwehrhaus

Schwäbisch Gmünd. Bei der Hauptversammlung der Feuerwehr Degenfeld kam der geplante Neubau des Degenfelder Feuerwehrhauses zur Sprache. Es wurde allgemein Unmut darüber geäußert, dass sich die vorgelagerten Neubauprojekte immer wieder verschieben und somit das Degenfelder Feuerwehrhaus immer wieder in große Ferne rückt. Obwohl in jüngerer Zeit die eine oder andere Renovierung durchgeführt wurde, ist es doch noch immer so, dass die Degenfelder Wehr nach wie vor in der alten, teilweise baufälligen Spritzenremise aus dem 19. Jahrhundert untergebracht ist, in der es weder die vorgeschriebenen Duschen noch Frauentoiletten gibt.
19.2.24

 

Wollmarkt: Stadt sucht Händler

Kirchheim unter Teck. Am 5. und 6. Oktober 2024 findet der siebte Wollmarkt am Schloss in Kirchheim unter Teck statt. Bis zum 31. März  können sich interessierte Händler auf eine Teilnahme bewerben. Auf dem Wollmarkt können kreative Werke und Kunsthandwerksarbeiten sowie Produkte rund um Woll- und Filzkunst präsentiert werden.  Bewerbungsunterlagen und Teilnahmebedingungen sind auf der Webseite der Stadtverwaltung unter www.kirchheim-teck.de/Wollmarkt zu finden. Interessierte können sich dort über die vielfältigen Möglichkeiten informieren und ihre Bewerbungen einreichen.
29.2.24

 

Piloten mit Laser geblendet

Schorndorf. Zu einem gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr kam es in  Schorndorf. Ein Motorflugzeug befand sich am Mittwoch gegen 23.05 Uhr aus östlicher Richtung kommend auf dem Landeanflug zum Flughafen Stuttgart. Als sich die Frachtmaschine auf einer Höhe von 4000 Fuß befand, wurde sie Ziel einer Laser-Attacke. Die beiden Piloten wurden mehrfach mit einem grünen Laser angestrahlt, wobei auch ein Pilot geblendet wurde. Es kam zu keinen gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Piloten, so dass das Flugzeug wie geplant sicher um 23.16 Uhr gelandet werden konnte. Der Laserstrahl wurde von den Piloten im nördlichen Stadtgebiet von Schorndorf lokalisiert. Wegen der Laserblendung wurde von der Polizei ein Strafverfahren eingeleitet.
29.2.24

 

Schüsse in Eislingen: Tatverdächtiger in U-Haft

Eislingen. Im Zusammenhang mit mehreren Festnahmen im Zuge der Ermittlungen einen zwei rivalisierende Banden in der Region Stuttgart ist der Polizei vermutlich auch der Mann ins Netz gegangen, der vor gut einem Jahr in Eislingen eine Frau durch Schüsse verletzt haben soll. Tatverdächtig ist ein 25-jährigen türkischen Staatsangehörige. Er soll im vergangenen Februar an der Schussabgabe auf eine Bar in Eislingen beteiligt gewesen sein.. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart erwirkte beim zuständigen Amtsgericht einen Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen sowie einen Durchsuchungsbeschluss für dessen Wohnung. Am 22. Februar konnte der Tatverdächtige in seiner Wohnung durch Spezialkräfte des Polizeipräsidiums Einsatz sowie Beamte der Polizeipräsidien Reutlingen und Ludwigsburg und des LKA festgenommen werden. Der Tatverdächtige befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Eine weitere Durchsuchung erfolgte in den Morgenstunden des 26. Februars  im Zusammenhang mit der Schussabgabe vom 23. Oktober in Schorndorf-Weiler  bei einem 24-jährigen deutschen Staatsangehörigen. Hierbei konnten Datenträger aufgefunden werden. Mangels dringenden Tatverdachts wurde der 24-jährige nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen auf freien Fuß entlassen.

Insgesamt wurden im Gesamtermittlungskomplex zwischenzeitlich 57 Personen verhaftet, die im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung der beiden im Großraum Stuttgart rivalisierenden Gruppierungen stehen. Die Ermittlungen dauern an.
29.2.24

 

Wirtschaftsjunioren: Nacht der Ausbildung wieder im September


Der neue Vorstand der Wirtschaftsjunioren im Kreis Göppingen: Schatzmeister Daniel Sorkallsa (Carl Zeiss SMT GmbH
Oberkochen), Past-President Peter Jäkle (Leonhard Weiss GmbH & Co.KG, Göppingen), Geschäftführerin Stefanie Suppan
(IHK Göppingen), Kreissprecher Michael Wörner (MW Immobilien Göppingen), stellvertretender Vorsitzender Peter Strohm
(IoT Werk GmbH, Eislingen) und Vorstandsmitlied Alexander Bestenlehner (Deloitte Consulting GmbH, Stuttgart
).
Foto: Rüdiger Gramsch

Kreis Göppingen. Die Wirtschaftsjunioren im Kreis Göppingen planen für September wieder eine „Nacht der Ausbildung“. Das kündigten die Mitglieder des neu formierten Vorstandes bei einem Pressegespräch am Mittwoch in der IHK in Göppingen an.

Auch 2024 wollen die Wirtschaftsjunioren ihren in den vergangenen Jahren viel beachtete und gut frequentierte „Nacht der Ausbildung“ fortsetzen. Am 29. September sollen die Busse interessierte Schüler zu den Unternehmen im Landkreis bringen. Das kündigte der neue Vorstandssprecher Michael Wörner aus Göppingen an. Die Aktion, die seit vielen Jahren von den Wirtschaftsjunioren durchgeführt wird und landes- wie bundesweit viel beachtet wurde, soll nach den Coronajahren dieses Jahr wieder im Herbst stattfinden. Am 29. September fahren die Busse ab IHK wieder zu den Firmen im Kreis, die Ausbildungsplätze anbieten. Voraussichtlich werden die Geislinger Firmen sich wieder im IHK-Gebäude präsentieren, weil die Rundfahrten über die Fünf-Täler-Stadt sonst zu lang würden. Nur wenn eine große Zahl Geislinger Unternehmen sich an der Aktion beteiligen werde man zu einer eigenen Linie zurückkehren. Eine Analyse habe ergeben, dass Firmen, die die Schüler bereits an der Bushaltestelle mit Aktionen empfangen haben, auch die meisten Besucher gehabt hätten, so die Vorstandsmitglieder. Die wollen für ihre Aktion ordentlich die Werbetrommel rühren – mit Plakaten, Flyern und in den sozialen Medien. Die Wirtschaftsjunioren gehen davon aus, dass trotz der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung die Firmen auch 2024 genügend Ausbildungsplätze bereitstellen

Wörner, sowie seine Mitstreiter im Vorstand – Peter Strohm als  stellvertretender Vorsitzender, Daniel Sorkalla als Schatzmeister, Alexander Bestenlehner sowie Peter Jäkle als Past-President – streben zudem eine engere Zusammenarbeit dem Wirtschaftskreis ein. In diese Organisation können Wirtschaftsjunioren, wenn sie das 40. Lebensjahr erreicht haben, wechseln. Zudem liebäugeln die Wirtschaftsjunioren mit einer Partnerschaft mit einer Wirtschaftsjunioren-Organisation im europäischen Ausland. Dieses Projekt sei auf zwei Jahre angelegt und werde den nächstjährigen Vorstand noch beschäftigen.

Das Thema Digitalisierung beschäftigt auch die jungen Unternehmen. Zum einen werde die Buchhaltung der Organisation sowie die Mitgliederverwaltung  papierlos, zum anderen wollen man die Konsequenzen der Digitalisierung auch im Bereich der Branchen beleuchten. Dazu stehen in nächster Zeit Veranstaltungen zu Digitalisierungsfragen bei den Banken wie auch bei beim Maschinenbau an. Erfolgreiche Veranstaltungsformate wie das Gründergrillen, das Sommerfest und Firmenbesichtigungen wollen die Wirtschaftsjunioren auch 2024 fortsetzen.

Der Kreis der jungen Unternehmer habe sich im vergangenen Jahr gut entwickelt. Acht neue Mitglieder konnten gewonnen werden, womit man nun 37 Mitglieder verzeichne, sieben weitere Neuaufnahmen stehen noch an. Zudem habe man 25 Fördermitglieder. So gestärkt sehen sich die Wirtschaftsjunioren für das Jahr gut gerüstet und freuen sich über weiteres  Interesse junger Firmeninhaber oder Menschen in Führungspositionen. (gra.)
28.,2.24

 

Teer-Bitumengemisch abgelagert


Wer hat das Teer-Bitumengemisch am Nassach-Ufer entsorgt? Die Polizei sucht zu dieser Umweltstraftat Zeugen. Foto: Polizei

Uhingen. Bei Ermittlungen wegen einer Umweltstraftat bei Uhingen hofft die Polizei jetzt auf Zeugenhinweise.  Rund drei bis vier Kubikmeter Teer- / Bitumengemisch haben Unbekannte nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei in der Nassachtalstraße am Wanderparkplatz Bärentobel entsorgt. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Unbekannten am Montag oder Dienstag mit einem größeren Fahrzeug mit Anhänger oder mit einem Lkw vorgefahren waren und das umweltgefährdende Abfallgemisch, vermengt mit Pflanzen- und Baumresten, am Gewässerrand der Nassach abgeladen hatten. Bisherige Ermittlungen der Beamten von Gewerbe und Umwelt verliefen ohne Erfolg, weshalb die Spezialisten jetzt auf Hinweise aus der Bevölkerung hoffen. Wer jemanden beim Abladen des Abfallgemisches beobachtet hat, sich an eine möglicherweise in diesem Zusammenhang stehender Hofraumsanierung erinnert oder sonstige sachdienliche Hinweise geben kann, soll sich bitte bei den Umweltermittlern aus Geislingen a.d. Steige unter der Tel. 07331/9327-0 melden

 

In Wertstoffhof eingebrochen

Rechberghausen. Am Montag oder Dienstag brachen Unbekannte in Rechberghausen ein. Zwischen Montag, 16 Uhr und Dienstag, 7.30 Uhr gelangten die Täter auf das Gelände in der Steebstraße. Durch Übersteigen des Zauns verschafften sie sich Zutritt zum Betriebsgelände. Dort brachen sie eine Tür zu einer kleinen Hütte auf. In der lagerten Abfalltüten. Ob die Täter auf dem Gelände nach Wertgegenständen fündig wurden, muss die Polizei noch ermitteln. Zurück ließen die Einbrecher einen Schraubenzieher. Der Polizeiposten Rechberghausen hat Spuren gesichert. Zeugen werden gebeten sich unter Tel. 07161/959306 zu melden.
28.2.24

 

Pedelec gestohlen

Bad Boll.  In der Nacht zum Dienstag entwendeten Unbekannte ein E-Bike aus einem Schuppen in Bad Boll. Die Tat ereignete sich zwischen 0.30 Uhr und 8.30 Uhr. Die Einbrecher begaben sich auf das Grundstück im Mörikeweg. In einem unverschlossenen Geräteschuppen fanden sie ein E-Bike der Marke Riese & Müller. Das war mit einem Bügelschloss gesichert. Die Unbekannten konnten es dennoch mitnehmen. Das hochwertige Damenrad Modell Nevo GT Vario hat einen roten Rahmen. Das Polizeirevier Uhingen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht die Täter.
28.2.24

 

Spanische Pädagogen für Kirchheimer Kitas

Kirchheim unter Teck. Die Kindertageseinrichtungen in Kirchheim unter Teck erhalten Unterstützung. Acht Pädagoginnen und zwei Pädagogen aus Spanien konnten für die Kirchheimer Kindertageseinrichtungen gewonnen werden. Die Stadt Kirchheim geht bei der Gewinnung von qualifizierten Fachkräften für die städtischen Kindertageseinrichtungen neue Wege und ist eine Kooperation mit einem Personaldienstleister eingegangen. Dieser vermittelte der Stadt acht Pädagoginnen und zwei Pädagogen aus Spanien. Nach erfolgreichen Vorstellungsgesprächen, die noch per Videokonferenz stattfanden, ist die Gruppe nun erstmals für eine Woche zum Hospitieren in Deutschland. Neben der Begrüßung durch Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader und dem Kennenlernen der Kirchheimer Einrichtungen steht noch eine Stadtführung mit der Landtagsabgeordneten und Gemeinderätin Dr. Nathalie Pfau-Weller (CDU) auf dem Plan. Da die Zukunftschancen für die jungen Spanier aufgrund einer hohen Jugendarbeitslosigkeit in ihrer Heimat begrenzt sind, sind sie mutig und entschlossen in Deutschland ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Ab Mai werden sie in und für die städtischen Kindertageseinrichtungen arbeiten und sich um die Betreuung des Nachwuchses kümmern.
28.2.24

 

Jusos stärken Zusammenarbeit mit Schwäbisch Gmünd

Kreis Göppingen Die Jusos-Göppingen haben sich mit den Jusos Ostalb in Schwäbisch Gmünd getroffen. Ziel des geselligen Abends war ein erster Austausch der neuen Kreisvorstände und die Schaffung einer Basis für kommende gemeinsame Projekte, wie z.B. einer gestärkten Zusammenarbeit für die anstehende Landesdelegiertenkonferenz im September. Bei Drinks und guter Musik wurden Diskussionen zu aktuellen politischen Themen geführt und man konnte sich besser kennenlernen. „Wir konnten zusammen viele thematische Gemeinsamkeiten und Ideen ausmachen. Man kann viel voneinander lernen. Ziel ist es auch, dass sich die Jusos innerhalb der Region besser vernetzen können”, erklärt Bircan Ergün, Kreisvorsitzender der Jusos Göppingen. Die engere Zusammenarbeit und die Kommunikation mit benachbarten Kreisverbänden ist eines der großen Ziele der letzten Jahre gewesen. „Nachdem man sich kurz vor Weihnachten bereits mit den Jusos-Esslingen und Ludwigsburg austauschen konnte, markiert der Treff mit den Jusos-Ostalb in Schwäbisch Gmünd ein wichtiges Etappenziel der Agenda der Jusos für das Jahr 2024.“, berichtet Hannes Wegele, Juso-Pressereferent, mit Hinblick auf die anstehenden Kommunalwahlen.  

Vor dem gemeinsamen Treff waren die Jusos auch auf der Kundgebung “Hand in Hand für die Demokratie - Uhingen ist bunt, vielfältig und tolerant“ vor dem Uditorium. Dort betonte der stellvertretende Kreisvorsitzende Immanuel Böttcher: „Es ist wichtig, in schwierigen Zeiten zusammenzustehen und für unsere Demokratie zu kämpfen!“ Zum Schluss wurde eine Menschenkette vom Rathaus bis zum Uditorium gebildet. „Wir blicken also auf ein erfolgreiches politisches Wochenende zurück. Kommenden Samstag geht es dann auch schon wieder mit einem offenen Juso-Treff vor Ort im SPD Bürgerbüro in Göppingen weiter“, verrät der Kreisvorsitzende. Interessierte sind eingeladen, los geht es um 18.30 Uhr. Anschließend wird man die Möglichkeit haben, gemeinsam den Abend in einem örtlichen Lokal ausklingen zu lassen. 
28.2.24

 

Geopark noch mehr in den Blickpunkt rücken

Schwäbisch Alb. Den Unesco-Geopark Schwäbische Alb mehr in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken, ist das Ziel der jüngsten Marketingkampagne. Landrat Dr. Joachim Bläse als stellvertretender Geopark-Vorsitzender präsentierte im Aalener Landratsamt die neuesten Roll-ups des Geoparks, die ab sofort bei allen Geopark-Mitgliedern zu sehen sein werden.

„Damit wollen wir zeigen, dass wir Teil des Unesco-Geoparks Schwäbische Alb sind. Gleichzeitig wollen wir unsere Bürger auf unser interessantes und unglaublich vielfältiges geologisches Erbe aufmerksam machen. Die tollen Angebote, die der Geopark Schwäbische Alb an unzähligen Infostellen in Museen, Erlebniswelten, Naturschutzzentren, Schauhöhlen und vielem mehr bietet, lassen uns einen Blick in die erdgeschichtliche Vergangenheit werfen und vermitteln uns, wie unser heutiger Lebensraum zu dem wurde, wie er sich uns heute darstellt“, so Bläse. Es warten viele Entdeckungen und Erlebnisse - alle Infos dazu unter www.geopark-alb.de und in der Geopark-Entdeckerkarte, die es kostenlos in den 28-Geopark-Infostellen oder auf der Website zum Download gibt.

Der Verein Geopark Schwäbische Alb existiert bereits seit 2008 und besteht neben dem Ostalbkreis aus dem Alb-Donau-Kreis, den Landkreisen Esslingen, Göppingen, Heidenheim, Reutlingen, Sigmaringen, Tübingen, Tuttlingen und Zollernalb. Auch die Städte Beuren, Schelklingen und Steinheim am Albuch sowie der Alb-Tourismus-Verband, der Industrieverband Steine & Erden Baden-Württemberg und die Stiftung Kessler + Co. für Bildung und Kultur Abtsgmünd sind Mitglieder. Die Uunesco hat dem Geopark im Jahr 2015 ihr Qualitätssiegel verliehen.
27.2.24

 

Diesel aus drei Lkw abgezapft

Uhingen. Rund 370 Liter Kraftstoff stahlen Unbekannte in den vergangenen Tagen in Uhingen. Laut Angaben der Polizei parkten zwei Lkw zwischen Freitag 16 Uhr und Samstag 14 Uhr in der Nassachtalstraße. Ein Zeuge entdeckte an dem Mercedes und Iveco Laster die aufgebrochenen Tanks. Aus denen pumpten die Täter rund 200 Liter ab. Ein weiterer Diebstahl in der Nassachtalstraße wurde am Montagmorgen von einem Lkw-Fahrer festgestellt. Aus seinem Lkw hatten die Unbekannten Diesel von rund 170 Liter abgeschlaucht. Die Polizei Uhingen hat in allen Fällen die Ermittlungen aufgenommen.
27.2.24

 

Verdächtige Wurststücke aufgetaucht

Geislingen. Am Montag fand eine Zeugin mehrere Wurststückchen bei Geislingen.Eine Hundebesitzerin meldete mehrere Saitenwürste am Ortsrand von Aufhausen. Die Frau war gegen 17 Uhr mit ihren beiden Hunden spazieren. In der Böhmerwaldstraße / Ringstraße im Bereich der Glascontainer schlug einer ihrer Hunde an. Das Tier konnte ein paar Saitenwürste im Gebüsch liegend erschnüffeln. Gefressen hatte der Hund die Würste nicht. Beim genaueren Hinsehen fielen der Zeugin Einstichstellen an einer Wurst auf. Da sie von einem möglichen Hundeköder ausging, der die Tiere womöglich verletzten sollte, meldete sie den Vorfall der Polizei. Die nahm die Ermittlungen auf. Bislang sind der Polizei in diesem Zusammenhang keine verletzten Tiere bekannt geworden. Zeugen, die in den letzten Tagen etwas Verdächtiges im in der Böhmerwaldstraße und Ringstraße beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Geislingen unter Tel. 07331/9327-0 zu melden.
27.2.24

 

Berauschte Autofahrerin

Schorndorf. Eine 58-jährige Pkw-Fahrerin verursachte am Dienstagmorgen im betrunkenen Zustand einen Verkehrsunfall. Sie parkte auf einem Kundenparkplatz in der Siechenfeldstraße aus und beschädigte dabei einen Pkw erheblich. Bei der polizeilichen Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass sie mit über 1,3 Promille am Steuer saß. Gegen die Autofahrerin wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet und in diesem Zuge auch ihre Fahrerlaubnis vorläufig entzogen.
27.2.24

 

Gehweg in Poststraße wird fertiggestellt

Göppingen. Ab Montag, 4. März, muss die Poststraße vor dem Einkaufszentrum Agnes in Göppingen, zwischen der Oberhofen- bis zur Mörikestraße, voll gesperrt werden.  Die wesentlichen Arbeiten finden in der Poststraße statt. Der Gehweg, rund 100 Meter lang und circa 4,50 Meter breit, wird gepflastert. Neue Randsteine einschließlich Straßeneinläufe sind zu setzen und die angrenzende Fahrbahn, Breite 6,50 Meter, wird neu asphaltiert.  Der Bus vom Busbahnhof kommend fährt über die Geislinger Straße in die Mörikestraße.  Auf Höhe der Deutschen Bank wird in der Mörikestraße eine Ersatzhaltestelle für die Haltestelle Schützenstraße (nicht nutzbar) eingerichtet.  Die derzeitigen Fahrtrichtungen, der Schützenstraße (zwischen Post- und Friedrichstraße) sowie der Oberhofenstraße (zwischen der Friedrich- und Poststraße) werden gedreht. Die Zufahrt zur Innenstadt erfolgt von der Friedrichstraße ausgehend über die Schützenstraße. Die Ausfahrt wie bisher über die Schützenstraße Süd, westl. Poststraße und die gedrehte Oberhofenstraße, Richtung Friedrichstraße.    Die Bauarbeiten werden voraussichtlich in der zweiten Aprilhälfte beendet sein.
27.2.24

 

Mister Maientag geht von Bord


Uli Drechsel (r.) geht nach 40 Jahren von Bord. Oberbürgermeister Alex Maier überreichte ihm Urkunde
und Plakette der Stadt Göppingen.  Foto: Jeanette Pachwald/Stadt Göppingen

Göppingen. Langjährige Wegbegleiter aus der Verwaltung, der Schulen und Kindergärten, Vertreter der freien Träger und sozialen Einrichtungen waren ins Rathaus gekommen, um den Fachbereichsleiter Uli Drechsel nach über 40 Jahren bei der Stadt Göppingen in den Ruhestand zu verabschieden. Oberbürgermeister Alex Maier und Erste Bürgermeisterin Almut Cobet würdigten seine jahrelange Arbeit und vor allem ihn als Kollegen und Menschen.  Uli Drechsel ist eine echte Institution im Göppinger Rathaus“ stellte Oberbürgermeister Alex Maier gleich zu Beginn seiner Rede heraus. 1980, nach seinem Abitur am Wirtschaftsgymnasium, kam Uli Drechsel im Rahmen seines Studiums in die Verwaltung. Nach dem erfolgreichen Abschluss startete er 1984 im städtischen Liegenschaftsamt, wechselte aber schnell, schon ein halbes Jahr später auf den Hohenstaufen. Als Bezirksamtsleiter von Hohenstaufen und Maitis kümmerte er sich dort 16 Jahre lang um die Bedürfnisse und Sorgen der dortigen Bevölkerung.

2001 kam er wieder in die Kernstadt, um das Referat Schulen, Sport, Bürgerangebote zu übernehmen. Als sein damaliger Chef, Wolfgang Scheloske 2006 in den Ruhestand ging, übernahm er die Leitung des personell größten Fachbereichs. Es waren und sind große Projekte, die in diesem riesigen Fachbereich bearbeitet werden müssen. Beispielhaft genannt seien hier aus jüngerer Zeit der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz mit dem damit verbundenen gewaltigen Ausbau der Betreuungsangebote. Dazu kam der Ausbau der Ganztagesbetreuung an Schulen, ebenso die Digitalisierung. Sportentwicklungsplan, der Jugendgemeinderat, der Bau des Bürgerhauses mit dem Ausbau des Bürgerschaftlichen Engagements und vieles mehr. An dieser Stelle muss man ein echter Netzwerker sein und genau das ist Uli Drechsel. Sein abschließendes Meisterwerk waren die Verhandlungen und Vertragsunterzeichnungen zur Beteiligung der Umlandgemeinden an der Sanierung des Hohenstaufen-Gymnasiums.

Bekannt ist Uli Drechsel im Rathaus auch unter dem Titel „Mr. Maientag“. Als wachechter Göppinger einst selbst Teil des Umzuges, war er viele Jahre lang der „Zeremonienmeister“ dieses wichtigen Festes. Als 2018 erstmals der Umzug wegen Regens abgesagt werden musste, dachte jeder, dass es nicht schlimmer kommen könne. Doch es kam Corona und forderte viel Kreativität und Improvisationstalent. „Vielleicht hat diese Zeit so manchem erst vor Augen geführt, wie wichtig dieses Fest für unsere Stadt ist und welch großen Beitrag Uli Drechsel mit seinem kleinen Maientags-Team Jahr für Jahr für unsere Gemeinschaft geleistet hat“ machte OB Maier deutlich.
27.2.24

 

Stiftungprofessur für Wasserstoff-Technologie

Esslingen/Göppingen. Die Carl-Zeiss-Stiftung (CZS) fördert an der Hochschule Esslingen eine Forschungsprofessur mit einem Projektumfang von bis zu 1,5 Millionen Euro. Die neue Stiftungsprofessur wird sich mit dem Thema nachhaltige Materialinnovationen mit dem Schwerpunkt Wasserstoff-Technologien beschäftigen. In dem Projekt soll die Entwicklung nachhaltiger Fertigungsverfahren von Membranen für Wasserelektrolyse- und Brennstoffzellen-Systeme begleitet werden. Die CZS Stiftungsprofessur wird dafür am Forschungsinstitut für nachhaltige Energietechnik und Mobilität (INEM) an der Hochschule Esslingen angesiedelt.

Eine unabhängige Expertenkommission hat die fünf Stiftungsprofessuren in einem zweistufigen Verfahren ausgewählt. Gefördert wird neben der Forschungsprofessur mit reduziertem Lehrdeputat von maximal elf Semesterwochenstunden eine Doktorandenstelle über eine Laufzeit von fünf Jahren. Im Anschluss werden die Hochschulen die Professuren verstetigen.  „Mit den Stiftungsprofessuren wollen wir anwendungsorientierte Forschung in den Bereichen RessourcenEffizienz, Life Science Technologies bzw. Künstliche Intelligenz stärken und zugleich die Hochschulen in ihrer strategischen Weiterentwicklung unterstützen“, sagt Dr. Felix Streiter, Geschäftsführer der Carl-Zeiss-Stiftung. 

„Für unsere Hochschule ist die Forschungsprofessur ein großer Erfolg. Wir sind froh, dass wir mit unserem Programm für Wasserstoff und Nachhaltigkeit überzeugen konnten“, freut sich die zuständige Prorektorin Forschung und Transfer, Prof. Dr. Gabriele Gühring. „Damit können wir unsere Forschung im Bereich Wasserstoff-Technologien ausbauen. Zudem stärken wir damit unseren gerade neu aufgebauten Masterstudiengang ‚Wasserstoffwirtschaft und Technologiemanagement‘ am Campus Göppingen. Der nächste Schritt für uns wird es sein, eine ausgewiesene Expertin oder einen Experten auf die Professur zu berufen“, sagt die Prorektorin.
27.2.24

 

Stadtverwaltung ehrt langjährige Mitarbeiter

Schwäbisch Gmünd (sv). In einer kleinen Feier wurden am Montag, 26. Februar, insgesamt 16 städtische Mitarbeiter der Stadt Schwäbisch Gmünd für ihre langjährige und herausragende Dienste geehrt. Die Feierlichkeit stand ganz im Zeichen von Jubiläen und Verabschiedungen. "Es ist eine schöne Tradition bei der Stadtverwaltung, städtische Beschäftigte für die geleisteten Dienstjahre zu ehren" so begann Oberbürgermeister Arnold die Begrüßung im Refektorium des Kulturzentrums Prediger. Das Stadtoberhaupt bedankte sich bei den Jubilaren auch im Namen der Gemeinderätinnen und Gemeinderäte sehr herzlich. Personalratsvorsitzender der Stadtverwaltung, Matthias Pflüger, reihte sich mit dem  Personalratsteam mit Dank und Glückwünschen für die städtische Belegschaft ein. Als kleines Dankeschön erhielten alle geehrten Mitarbeiter einen Blumengruß und eine kleine Überraschung.

Vier Mitarbeiter wurden in den Ruhestand verabschiedet: Petra Liebert, Amt für Bildung und Sport, Angela Roßkopf, Amt für Bildung und Sport, Hermine Sandner, Amt für Bildung und Sport und Karin Stütz, Amt für Bildung und Sport.

Zehn Glückwünsche zum 25-jährigen Dienstjubiläum erhielten:

Daniela Amann, Städtische Musikschule, Silvia Finkbeiner, Amt für Familie und Soziales, Lilia Gashi, Rechts- und Ordnungsamt, Tina Hornig, Amt für Bildung und Sport, Reinhard Langer, Amt für Gebäudewirtschaft, Barbara Stierl, Amt für Bildung und Sport, Silke Strohmayer, Amt für Bildung und Sport, Claudia Wagner, Amt für Bildung und Sport, Michael Winkel, Stadtentwässerung und Gisela Wischata, Amt für Bildung und Sport.

Herzliche Glückwünsche zum 40-jährigen Dienstjubiläum gingen an:
Rita Füseler, Amt für Bildung und Sport und Barbara Gerstlauer, Bezirksamt Großdeinbach
27.2.24

 

Hebammen-Kreißsaal: Oskar ist der Erste


Die Hebammen Nadine Schwenkglenks (l.) und Christel Messerschmid mit Oskar und seinen Eltern. Foto: Alb-Fils-Kliniken

Kreis Göppingen. Im Januar war der Hebammenkreißsaal in der Klinik am Eichert eröffnet worden, mit der ersten Geburt in diesem neuen Entbindungsangebot war Anfang März gerechnet worden. Doch der kleine Oskar hatte es eiliger: Der Nachwuchs der Familie Kospach erblickte als erstes Baby des Hebammenkreißsaals das Licht der Welt – sehr zur Freude der glücklichen Eltern wie auch des gesamten Teams der Frauenklinik, allen voran die beiden begleitenden Hebammen Nadine Schwenkglenks und Christel Messerschmid.  

Der Hebammenkreißsaal ist ein zusätzliches Betreuungsmodell innerhalb der Geburtsabteilung der Alb-Fils-Kliniken. Eine Geburt in diesem Kreißsaal ist ein Angebot für gesunde Frauen mit unauffälliger Schwangerschaft. Im Mittelpunkt steht eine interventionsarme und bedürfnisorientierte Spontangeburt, die ausschließlich durch Hebammen begleitet wird. Sollten aber während der Geburt medizinische Maßnahmen notwendig werden, können nach wie vor sofort ärztliche Kollegen hinzugezogen werden.

Für die Geburt im hebammengeführten Kreißsaal sind zwei Vorgespräche erforderlich. Das Erstgespräch findet in der 30. bis 32. Schwangerschaftswoche statt, das Zweitgespräch in der 35. bis 36. Woche. Dabei wird auch individuell abgeklärt, ob die Nutzung dieses neuen Angebotes sinnvoll ist. Die Anmeldung zu den Vorgesprächen ist unter 07161 64-4316 (täglich von 8 bis 14 Uhr) möglich.
27.2.24

 

Allgaier: Standort Uhingen trotz Insolvenz gesichert

Uhingen. Gute Nachrichten für den Standort der Allgaier Automotive GmbH in Uhingen hat  Michael Pluta bei einer Betriebsversammlung am Montag verkündet. Der Sanierungsexperte führte in den vergangenen Monaten positive Gespräche mit den Autoherstellern und wird zeitnah eine Vereinbarung über die nächsten zwei Jahre abschließen, der den Hauptstandort des Automobilzulieferers Allgaier in Uhingen im laufenden Insolvenzverfahren sichert.

Michael Pluta sagt: „Das ist eine sehr gute Nachricht und ein Meilenstein für den dauerhaften Erhalt des Standorts Uhingen. Damit sichern wir den Bestand des Unternehmens.“

In den kommenden Wochen wird der Insolvenzverwalter gemeinsam mit seinem Team die Abrufaufträge mit den Kunden verhandeln, um die künftige Personalstärke in der Produktion zu planen. Pluta sagt: „Wir werden alles daransetzen, dass die Produktion auch in Zukunft gut ausgelastet ist und die Kapazitätsanpassung so gering wie möglich ausfällt. Eine genaue Planung ist erst möglich, wenn wir die Auftragslage genau einschätzen können.“ Daneben werden in Abstimmung mit dem Management und dem Betriebsrat von Allgaier Vorschläge zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit geprüft und daraus ein Zukunftskonzept für Allgaier erarbeitet.

In der Verwaltung plant Allgaier indes die Neueinstellung von Mitarbeitern, zum Beispiel in der Buchhaltung und im Sekretariat. Pluta erklärt: „Im laufenden Insolvenzverfahren führen wir den Betrieb erfolgreich fort und können neuen Mitarbeitern in der Verwaltung nun eine klare Perspektive bieten. Das können derzeit sicherlich nicht alle Unternehmen angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage.“

Die langfristige Vereinbarung des Automobilzulieferers Allgaier mit seinen Hauptkunden (OEMs) wertet Insolvenzverwalter Pluta als positives Signal im Rahmen des laufenden Investorenprozesses. Potenzielle Interessenten haben damit Planungssicherheit, was für einen erfolgreichen Verkauf des Unternehmens essenziell ist. Derweil läuft der Investorenprozess weiter, mit einem konkreten Abschluss der Verhandlungen ist in den kommenden Wochen nicht zu rechnen. Pluta erklärt: „Wir haben nun die Voraussetzungen geschaffen, um einen idealen Investor zu finden, der auch einen fairen Kaufpreis bezahlt. Wir haben keinerlei Zeitdruck, da der Betrieb stabil läuft und die OEMs uns unterstützen.“ Die erzielte Vereinbarung für den Standorterhalt wird auch im Falle einer Einigung mit einem Investor gelten.

Die Allgaier Automotive GmbH ist mit rund 730 Mitarbeitern die größte Gesellschaft der Gruppe am Hauptsitz in Uhingen in Baden-Württemberg. Das Unternehmen befindet sich seit Juni 2023 in einem Insolvenzverfahren. Das Amtsgericht Göppingen eröffnete mit Beschluss vom 1. September 2023 das Insolvenzverfahren der Gesellschaft und bestellte Michael Pluta zum Insolvenzverwalter. Rechtsanwalt Heinz-Joachim Hombach (Leipzig) von der Pluta Rechtsanwalts GmbH ist Verwalter der Allgaier Sachsen GmbH in Oelsnitz und führt derzeit ebenfalls Verhandlungen mit Investoren. Pluta-Anwalt Fritz Zanker ist Insolvenzverwalter der Holdinggesellschaft Allgaier Werke GmbH und koordiniert die Arbeit des Teams und ist mit den Immobilien und Anteilen in alle Verkäufe wesentlich eingebunden.

Für zwei Gesellschaften der Gruppe erzielte das Plut-Team bereits Lösungen. Insolvenzverwalter Michael Wahl veräußerte mit Wirkung zum 1. Januar  die Allgaier Process Technology GmbH an die Siebtechnik GmbH, ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz im Ruhrgebiet und eine 100-prozentige Tochter der weltweit operierenden STAFAG International Unternehmensgruppe. Die Prozesstechniksparte von Allgaier und alle 160 Arbeitsplätze bleiben somit erhalten. Im Insolvenzverfahren der Mogensen GmbH & Co. KG erzielte Insolvenzverwalter Christian Heim ebenfalls eine Nachfolgelösung. Die in Dülmen ansässige Joesz-Group, ein weltweit tätiges Maschinenbauunternehmen in der Schüttgutaufbereitung, übernahm die Mogensen GmbH & Co KG in Wedel sowie die Tochtergesellschaften in Schweden und Spanien. Alle rund 140 Mitarbeiter wurden übernommen und die Standorte im In- und Ausland bleiben erhalten.
26.2.24

 

Einbruch in Firmengebäude

Süßen. Bargeld erbeutete ein Unbekannter auf Sonntag in Süßen. Der Einbruch in Süßen ereignete sich in den Morgenstunden. Ein Unbekannter verschaffte sich Zutritt zu den Räumlichkeiten. Dort wurden mehrere Räume durchwühlt. Ein Tresor wurde auf unbekannte Weise aufgebrochen. Der Täter fand bei seiner Suche Bargeld, welches er entwendeter. Die Flucht gelang ihm unentdeckt. Spuren wurden gesichert. Die Polizei Süßen hat die Ermittlungen aufgenommen.
26.2.24

 

Während der Fahrt eingeschlafen

Kirchheim unter Teck. Am Sonntagfrüh kam ein Autofahrer auf der A8 bei Kirchheim unter Teck von der Fahrbahn ab und das Auto überschlug sich. Gegen 4.30 Uhr fuhr ein 25-Jähriger mit seinem Pkw auf der A8  in Richtung Stuttgart. Kurz vor der Anschlussstelle Kirchheim-Ost kam der Wagen auf gerader Strecke nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Pkw überschlug sich und kam auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Ersthelfer kümmerten sich um den Fahrer und seine gleichaltrige Beifahrerin. Beide hatten Glück und den Unfall offenbar ohne Verletzungen überstanden. Sie kamen vorsorglich mit dem Rettungsdienst in Kliniken. Wie die Polizei berichtete, war der 25-Jährige wohl eingeschlafen und deshalb nach rechts von der Straße abgekommen. Bei der weiteren Überprüfung stellten die Beamten zudem fest, dass der Fahrer leicht unter Alkoholeinwirkung stand. Die Verkehrspolizei Mühlhausen hat den Unfall aufgenommen. Sie schätzt den Schaden am totalbeschädigten Pkwl auf rund 5.000 Euro. Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung. Die Feuerwehr Weilheim war mit 23 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen vor Ort. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeuges musste der rechte Fahrstreifen bis 6.15 Uhr gesperrt werden. Es kam zu keinen Verkehrsbeeinträchtigungen.
26.2.24

 

Brand in Wohnung

Geislingen. Am Sonntag kam es in Geislingen zu einem Küchenbrand in einer Wohnung in der Fabrikstraße. In der dortigen Küche geriet mutmaßlich auf Grund eines technischen Defekts eine Mikrowelle in Brand. Der 34-jährige Bewohner konnte den Brand noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbst löschen. Der Mann erlitt dabei eine Rauchvergiftung und wurde in ein Krankenhaus verbracht. Am Gebäude entstand kein Sachschaden.
26.2.24

 

Kostenlose Glasfaser-Anschlüsse

Schwäbisch Gmünd (sv). Im Dezember hat die Stadt Schwäbisch Gmünd an rund 2.500 Adressen, die im Rahmen des Weiße-Flecken-Programms mit kostenlosen Glasfaser-Hausanschlüssen versorgt werden können, Hausanschluss- und Gestattungsverträge gesendet. Die Stadt erinnert alle interessierten Eigentümer, die diesen Vertrag noch nicht zurückgesendet haben daran, die Chance zu nutzen und dies rechtzeitig bis zur Rückmeldefrist am Donnerstag, 29. Februar nachzuholen. Die Frist ist bindend, da die Stadt danach umgehend die Arbeiten für den Ausbau der Weißen Flecken ausschreiben wird.  Zudem weist die Stadt nochmals ausdrücklich darauf hin, dass dieser Ausbau unabhängig von Ausbauvorhaben privater Telekommunikationsunternehmen, die aktuell geplant sind und für die geworben wird, ist. Hier bestehen keine Kooperationen mit der Stadt und diese haben nichts mit dem städtischen Ausbau zu tun.
26.2.24

 


Daria Henning aus Göppingen wird neue Bürgermeisterin von Langenau im Alb-Donau-Kreis. Foto: SchwabenPress

 

Daria Henning gewinnt Bürgermeisterwahl in Langenau

Göppingen/Langenau. Daria Henning aus dem Göppinger Stadtbezirk Bartenbach hat am Sonntag die Stichwahl um das Bürgermneisteramt in Langenau, der drittgrößten Stadt im Alb-Donau-Kreis, gewonnen. Die Umweltingenieiurin, der derzeit bei der Stadtentwässung Böblingen arbeitet, hatte in Langenau Amtsinhaber Daniel Salemi herausgefordert und im ersten Wahlgang vor drei Wochen nur acht Stimmen weniger als der Amtsinhaber erhalten. Am Sonntag waren bei der Stichwahl erneut rund 12 000 Bürger der Stadt aufgefordert, ihre Stimme abzugeben. 53,93 Prozent votierten für Henning und 46,07 Prozent  für den Amtsinhaber, der nach einer Amtszeit nun seinen Sessel im Rathaus räumen muss. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 56 Prozent. Henning wird ihr neues Amt voraussichtlich im Mai antreten. Im Wahlkampf hatte sie geäußert, dass sie mit Mann und Kind nach Langenau ziehen werde. Henning trat in Langenau als unabhängige Kandidatin an, verschwieg ihre CDU-Mitgliedschaft jedoch nicht. Im Göppinger CDU-Stadtverbandsvorstand ist sie als Schatzmeisterin aktiv.
25.2.24

 

Sport am Wochenende

Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: 1. FC Normannia Gmünd gegen FV Ravensburg:  2 : 2

Handball Bundesliga Herren:  HSV Hamburg gegen Frisch Auf Göppingen: 33 : 31  (17:17)

Handball 2. Bundesliga Frauen: Frisch Auf Göppingen gegen SV Werder Bremen: 33 : 18
25.2.24

 

Mit 1,8 Promille am Steuer

Göppingen. Seinen Führerschein ist ein 58-Jähriger in Göppingen los. Am Sonntag stoppte die Polizei den 58-Jährigen gegen 1 Uhr in der Friedrich-Ebert-Straße. Der war durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen. Bei der Kontrolle schwankte der Fahrer und hatte eine verwaschene Aussprache. Ein Alkomattest bestätigte den Verdacht, dass er zu tief ins Glas geschaut hatte. Über 1,8 Promille zeigte das Ergebnis. Eine Blutprobe soll nun den tatsächlichen Alkoholgehalt bestimmen. Seinen Führerschein ist der 58-Jährige nun los.
25.2.24

 

Dreiste Diebe unterwegs

Geislingen. Auf Dachrinnen und Kupfer hatten es Diebe in Geislingen abgesehen. Laut Zeugenangaben hielten sich gegen 11 Uhr zwei unbekannte Männer auf einem Grundstück in der Adlerstraße auf. Denn dort fanden an einem Gebäude Sanierungsarbeiten statt. Der Besitzer hatte mehrere Regenrinnen abmontiert und zur Seite gelegt. Die Unbekannten sahen offenbar die Dachrinnen herumliegen und verluden diese in ihren Transporter. Der Zeuge wurde auf die beiden Männer aufmerksam und sprach sie auf den Diebstahl an. Einer der Unbekannten gab wohl zu verstehen, dass sie eine Erlaubnis für die Mitnahme des Metallschrotts hätten. Dem war laut Zeugen nicht so und sie luden die Regenrinnen wieder aus.Anschließend stiegen sie in ihren Mercedes Sprinter und fuhren davon. Zum Glück hatte der Zeuge das Kennzeichen des Transporters notiert. Denn bei einem Rundgang auf dem Gelände stellte er weitere fehlende Dachrinnen fest. Offensichtlich hatten die Unbekannten diese und auch eine Kupferabdeckung vom Balkon im Wert von mehreren hundert Euro mitgenommen. Deshalb erstattete der Mann Anzeige bei der Polizei in Geislingen. Die nahm die Ermittlungen auf. Mit dem abgelesenen Kennzeichen fuhr die Polizei zu der Halteranschrift. Ob der Sprinterbesitzer mit dem Diebstahl in Verbindung gebracht werden kann, oder ob er sein Fahrzeug verliehen hatte und andere Personen für den Diebstahl in Frage kommen, muss die Polizei noch ermitteln.
24.2.24

 

Zeugen nach Unfallflucht gesucht

Gingen.  Zeugen sucht das Polizeirevier Gingen nach einer Verkehrsunfallflucht auf der K1438 zwischen Gingen und Grünenberg am Freitag gegen 20.55 Uhr. Den Angaben einer 20-Jährigen Opel-Fahrerin zufolge sei diese zur Unfallzeit von Gingen a in Richtung Grünenberg unterwegs gewesen, als ihr ein dunkler Kombi halb auf ihrer Fahrbahnseite entgegengekommen sei. Sie musste deshalb ausweichen und fuhr ins Bankett.

Anschließend verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug, und fuhr eine Böschung hinunter. Hierbei entstand an ihrem Opel Totalschaden. Der Fahrer des entgegenkommenden Kombis war ohne anzuhalten in Richtung Gingen weitergefahren. Am Opel entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 4500 Euro. Die Polizei bittet nun mögliche Zeugen des Unfalls sich bei der Polizei in Geislingen unter Tel. 07331/9327-0 zu melden.
24.2.24

 

Stau durch brennendes Fahrzeug

Reichenbach/Fils. Nach einem Fahrzeugbrand auf der B 10 bei Reichenbach/Fils kam es am Freitagnachmittag zu Verkehrsbehinderungen. In Fahrtrichtung Stuttgart war ein Pkw während der Fahrt in Brand geraten. Der 21-jährige Fahrer bemerkte während der Fahrt kurz vor Reichenbach zunächst ein ungewöhnliches Geräusch aus dem Motorraum, wenig später schlugen dort bereits Flammen heraus. Es gelang ihm noch, den Pkw auf dem Standstreifen abzustellen und das Fahrzeug zu verlassen. Wenig später stand dieses bereits im Vollbrand. Dieser wurde durch die Feuerwehr Reichenbach, welche mit drei Fahrzeugen und 17 Einsatzkräften vor Ort war, abgelöscht. Durch die Löscharbeiten musste die B 10 in Fahrtrichtung Stuttgart zunächst voll gesperrt werden. Hierdurch entstand ein entsprechender Rückstau. Gegen 17.15 Uhr konnte der Verkehr einspurig an der Brandstelle vorbeigeführt werden. Zur Bergung des völlig ausgebrannten Pkw und zur erforderlichen Fahrbahnreinigung waren nochmals kurzfristige Vollsperrungen erforderlich. Gegen 18 Uhr konnten dann beide Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Der entstandene Rückstau hatte sich gegen 18.25 Uhr aufgelöst.
24.2.24

 

Tourismus auf Rekordniveau

Kreis Göppingen. Der Landkreis Göppingen blickt auf eine positive Tourismusbilanz in  2023 zurück. So konnte die Marke von 650.000 Übernachtungen überschritten werden. Das entspricht einer prozentualen Veränderung von 13,8 Prozent% zu 2022 und 7,2 Prozent im Vergleich zum Vorpandemieniveau 2019.

Die Vielfalt der Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten im Landkreis Göppingen habe zu diesem Ergebnis beigetragen. Die reizvolle Natur, historische Sehenswürdigkeiten, kulturelle Veranstaltungen und eine ausgezeichnete Gastronomie und Hotellerie lockten Besucher aus nah und fern an, so Tourismusmanager Holger Bäuerle.

Landrat Edgar Wolff zeigt sich hocherfreut über die positive Entwicklung und betont die Bedeutung des Tourismus für die Wirtschaft des Landkreises: "650.000 Übernachtungen unterstreicht die Anziehungskraft unseres Landkreises als beliebtes Reiseziel. Tourismus ist eine klassische Querschnittsbranche und spielt eine zentrale Rolle für die lokale Wirtschaft, schafft Arbeitsplätze und stärkt die Infrastruktur.”
23.2.24

 

Windrad verliert einen Flügel

Dornstadt.  Am Donnerstagmittag wurde von einem Passanten beobachtet, wie an einem Windrad ein Flügel abbrach und auf den Boden stürzte. Das fast 100 Meter hohe Windrad steht nun flügellahm im Windpark Bermaringen-Temmenhausen und produziert keinen Strom mehr. Durch den Aufprall des ca. 15 Tonnen schweren und 40 Meter  langen Teils auf dem Acker wurden größere Teile abgerissen. Aufgrund der starken Windböen zu dieser Zeit bestand die Gefahr, dass Teile auf die nur ca. 250  Meter entfernte Schnellbahnstrecke und die A 8 dahinter geweht werden. Die Züge mussten deshalb vorübergehend auf Sicht fahren. Der Verkehr auf der Autobahn wurde durch Beschilderung auf 40 km/h reduziert. Auf Anforderung des Betreibers wurden die Einzelteile durch das THW beseitigt und die Gefahr dadurch gebannt. Die Verkehrsbeschränkungen wurden gegen 19.45 Uhr wieder aufgehoben. Eine Schadenshöhe kann noch nicht beziffert werden.
23.2.24

 

Einjährige Ausbildung abgeschlossen

Kreis Göppingen. Acht Absolventenfeierten  ihren erfolgreichen Abschluss der einjährigen Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegehilfe (GKPH) an der Schule für Pflegeberufe der Albs-Fils-Kliniken. Vier von ihnen haben sich für die Fortführung ihrer Ausbildung in der generalistischen Pflege entschieden, die anderen vier bleiben als GKPH an den Kliniken  und sind künftig auf verschiedenen Pflegestationen der Klinik am Eichert tätig.  Die Beendigung der Ausbildung wurde mit einer kleinen Feier begangen, bei der die Pflegedirektion, die Personalabteilung und die Praxisanleiter gratulierten. Bei der Feier wurde auch Melina Crnekovic für ihre exzellenten Leistungen während der Ausbildung ausgezeichnet.

Besonders bemerkenswert ist, dass drei der Absolventinnen nicht nur die Ausbildung absolvierten, sondern auch den Alltag als Mütter erfolgreich bewältigten. Trotz der großen Verantwortung haben sie sich mit Hingabe der Ausbildung gewidmet und sie erfolgreich abgeschlossen. Maßgeblich zum Erfolg der Ausbildung beigetragen haben auch die Unterstützung und das Engagement der Kursleiterin Anica Fürst, der Schulleiterin Sabine Becker sowie des gesamten Teams der Schule und der Pflegefachkräfte aus der Klinik.  

Die Ausbildung zur Pflegehelferin oder zum Pflegehelfer ist ein staatlich anerkannter pflegerischer Assistenzberuf, der eine wichtige Rolle bei der Unterstützung von Pflegefachkräften spielt. Dabei umfasst die theoretische Ausbildung 700 Stunden in der Schule für Pflegeberufe sowie 900 Stunden praktische Ausbildung in verschiedenen Abteilungen der Klinik und Sozialstationen.

Erfolgreich abgeschlossen haben Döndü Arabaci, Nikolaos Nektarios Charitos, Melina Crnekovic, Daniel Achim Heidenreich, Kevin Thomas Maier, Vesna Palackovic, Elizabeth Rufus und Anna-Lena Wisst.
23.2.24

 

Richtfest beim Erweiterungsbau der beruflichen Schulen

Geislingen.  Gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Stadt, Verwaltung, Bildung und Bauwesen wurde Richtfest  am Beruflichen Schulzentrum Geislingen gelegt.  Seit der feierlichen Grundsteinlegung am 7. Juli 2023 hat sich viel getan. Der Erweiterungsbau, der voraussichtlich im Frühjahr 2025 seine Türen öffnen wird, soll die fehlenden Klassen- und Schulräume kompensieren und den  Schülern eine inspirierende Lernumgebung bieten. Ausgestattet mit modernen Klassenzimmern, Fachräumen für verschiedene Berufsfelder wie Büromanagement, Behandlung und Röntgen, Laboren für Hygiene und Medizin sowie speziellen Räumlichkeiten zur Simulation von Pflegesituationen, wird der Erweiterungsbau die Grundlage für eine innovative und zukunftsorientierte Ausbildung legen. 
In seinem Grußwort betonte  Landrat Edgar Wolff:  "Diese große Investition von fast 19 Millionen Euro ist nicht nur eine Verpflichtung gegenüber den Lernenden, sondern auch ein wichtiger Beitrag, um den gesellschaftlichen Herausforderungen besser begegnen zu können. Denn Gesundheit und Pflege ist ein Zukunftsthema, das uns alle betrifft.” Der Neubau am Beruflichen Schulzentrum Geislingen wird durch mehrere Förderprogramme finanziell unterstützt.
23.2.24

 

Autos total beschädigt

Göppingen. Zwei total beschädigte Autos sind das Ergebnis eines Unfalls in Göppingen. Kurz nach 10.45 Uhr fuhr eine 19-Jährige aus dem verkehrsberuhigten Bereich der Immelmannstraße in die Ulmer Straße ein. Dabei missachtete die Fahrerin die Vorfahrt eines Pkw. Dessen 56-Jährige Fahrerin verlor bei der Kollision die Kontrolle über ihr Auto. Der Wagen geriet nach links und überfuhr einen Ampelmasten und Verkehrszeichen. Bei dem Unfall blieben die beiden Frauen unverletzt. Ihre Autos hingegen waren Schrott und mussten abgeschleppt werden. Zurück blieb ein geschätzter Schaden von etwa 17.000 Euro.
23.2.24

 

Einbruch in Firma

Zell u.A.  Bargeld erbeutete ein Unbekannter in Zell.Der Einbruch ereignete sich in den Nachtstunden. Ein Unbekannter verschaffte sich Zutritt zu den Büroräumen in der Ohrengasse. Dort wurden mehrere Räume durchwühlt. Der Einbrecher fand bei seiner Suche Bargeld, welches er mitnahm. Ohne Erfolg versuchte er einen Tresor aufzubrechen. Die Flucht gelang ihm unentdeckt. Das Polizeirevier Uhingen sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen.
23.2.24

 

Trauer um Schorndorfer Alt-OB

Schorndorf. Oberbürgermeister a.D. Reinhard Hanke ist tot. Das Schorndorfer Stadtoberhaupt von 1982 bis 190 starb im Alter von 83 Jahren nach längerer Krankheit.
Als Verwaltungsjurist, beim Innenministerium Baden-Württemberg tätig, wurde Reinhard Hanke 1982 im Alter von 42 Jahren zum Oberbürgermeister gewählt. Als SPD-Mitglied ohne „Hausmacht“ im Gemeinderat stellte er sich keiner leichten Aufgabe. Er wollte ein „OB für alle“ sein und war nicht angetreten, sich zu schonen. Er wollte „Grund machen im Selbstverständnis und Selbstbewusstsein der Stadt und in einer Bündelung von Tradition und Fortschritt etwas Bleibendes geben“.
Der Sozialdemokrat Reinhard Hanke sah sich als „Architekt der Stadtgemeinschaft“ und verstand die Stadt als „runden Tisch“, in der die „Kraft des besseren Arguments“, Bürgernähe und die Transparenz von Entscheidungen Leitlinien sein sollten. Er lebte und verlangte konzeptionelles, selbstständiges Denken und nutzte juristische und verwaltungsbürokratische Vorgaben zur Gestaltung und kreativen Weiterentwicklung der Stadt, um sie zu einem starken Mittelzentrum im Remstal, mit positiver Ausstrahlung in die Region zu machen und in der Stadt ein Gemeinschaftsgefühl zu schaffen.
In seine Amtszeit fielen bis heute das Stadtbild und die Stadtgesellschaft prägende Projekte wie die Innenstadtsanierung, die Einrichtung der Fußgängerzone, der autofreie Obere Marktplatz und „sein Kind“: die bürgerschaftlich, ehrenamtlich organisierte Kulturarbeit im Kulturforum. Daneben galt es, die Finanzen der verschuldeten Stadt zu sanieren und die Prioritätenplanung am finanziell Machbaren auszurichten.
Er hatte die Gabe, Mitglieder der Stadtgesellschaft zu motivieren, selbst aktiv zu werden und Bleibendes zu schaffen. So entstanden unter anderem die Stiftung Barbara-Künkelin-Preis, der Museumsförderverein, die Heimatblätter, Skulpturen wurden Teil des Stadtbildes und die Kapelle im Alten Friedhof wurde saniert.
Als DRK-Ortsvereinsvorsitzender hat er sich sehr für die Planung und den Bau des DRK-Hauses in der Lortzingstraße eingesetzt und hierfür erfolgreich Spenden eingeworben. Zusätzliche Ämter nahm er nicht nur beim DRK, sondern auch bei der Volkshochschule, der Jugendmusikschule, der Abendrealschule, beim Arbeitsamt und Regionalverband wahr und gehörte von 1989 bis 1994 der SPD-Fraktion im Kreistag an.
Die mit den Städtepartnerschaften verbundene Friedensarbeit und Aussöhnung, insbesondere im Austausch mit den Partnerstädten Tulle und Kahla, waren ihm Herzensangelegenheiten, die er mit persönlichem Einsatz, Mut und Entschlossenheit pflegte. Das Simpson College in Indianola (Iowa) verlieh ihm am 17. Mai 1987, vor Ort in den USA, vor 2500 Studenten und Professoren die Ehrendoktorwürde der Rechtswissenschaften.
In seiner Abschiedsrede 1990 betonte Reinhard Hanke, dass die tiefsten Erlebnisse seiner Amtszeit die Begegnungen mit Menschen, sei es bei freudigen aber auch bei traurigen Anlässen, gewesen seien und resümierte, dass in den vergangenen acht Jahren „viele neue Pflänzchen in Geist, Kultur und Mitmenschlichkeit gesetzt worden seien“. Sein Wunsch sei es, dass „Jede und Jeder daran mitwirke, diese Pflänzchen zu gießen und zu pflegen, damit der gute Geist der Gemeinsamkeit weiterwirke“.
23.2.24

 

Einbrecher finden Geld und Schmuck

Lorch. Unbekannte verschafften sich am Donnerstag zwischen 14.45 Uhr und 20.45 Uhr gewaltsam Zutritt zu einem Einfamilienhaus im Rubensweg in Lorch. Die Täter durchwühlten im Gebäude alle Schränke und entwendeten vorgefundenes Bargeld sowie Gold- und Silberschmuck. Insgesamt erbeuteten sie Diebesgut im Wert von rund 3000 Euro; über die Höhe des bei dem Einbruch entstandenen Sachschadens liegen noch keine Erkenntnisse vor. Sachdienliche Hinweise bitte an das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580.
23.2.24

 

Randalierer legen sich mit Polizisten an: Zeugen gesucht

Göppingen. Polizeibeamte haben in der Ulmer Straße in Göppingen zwei 15 und 16 Jahre alte Jugendliche festgenommen, die unter anderem im Verdacht stehen, in der Jahnstraße mit einer Palette das Fenster eines Wohnhauses einzuschlagen versucht und sich anschließend massiv gegen die Festnahme durch Polizeibeamte gewehrt zu haben. Anwohner der Jahnstraße beobachteten die beiden Tatverdächtigen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, bereits am Freitag, 16. Februar, gegen 7.15 Uhr, wie sie mit der Palette versucht haben sollen, die Fensterscheibe einzuschlagen. Als die Bewohner die beiden Tatverdächtigen ansprachen, soll der 16-Jährige einer Frau sein Geschlechtsteil gezeigt und sie verspottet haben. Anschließend flüchteten die beiden. Alarmierte Polizeibeamte trafen die Tatverdächtigen dann in der Ulmer Straße an. Bei der Festnahme leisteten beide massiven Widerstand in dessen Verlauf der 16-Jährige einen 33 Jahre alten Polizeibeamten auf die Fahrbahn gestoßen haben soll, so dass ein heranfahrender Autofahrer nur durch eine Bremsung einen Zusammenstoß mit dem Beamten verhinderte. Der 15-Jährige habe währenddessen versucht, seinem Komplizen zu Hilfe zu kommen und habe dabei eine 21 Jahre alte Beamtin bedrängt. Nur durch den Einsatz von Pfefferspray und Schlagstock sowie unter Mithilfe von drei couragierten Zeugen gelang es, die beiden Tatverdächtigen festzunehmen. Die beiden Jugendlichen erlitten bei der Festnahme leichte Verletzungen, die ärztlich versorgt wurden. Dabei beleidigte der 16-Jährige die Beamten fortwährend. Auch der 33-jährige Beamte erlitt leichte Verletzungen, konnte aber seinen Dienst weiter fortsetzen. Aufgrund der bisherigen Ermittlungen wird geprüft, ob das Duo für weitere Straftaten, darunter mehrere Autoaufbrüche, in Betracht kommt. Der 16-Jährige wurde am Samstag (auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl erließ und den Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt einwies. Der 15-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0711 89905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.
21.2.24

 

Schüler aus Italien begrüßt

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Erste Bürgermeister Christian Baron begrüßte 13 Schüler und zwei Lehrkräfte Cristina Briccoli und Filippo Liuti des Liceo Torricelli-Ballardini aus Faenza in Italien im Refektorium des Kulturzentrums Prediger. Dies ist der erste Austausch seit vier Jahren. Die Schüler sind für eine Woche zu Gast beim Landesgymnasium für Hochbegabte (LGH). Der Austausch bietet ein abwechslungsreiches Programm von der Teilnahme am Unterricht und in das Internatsleben. Im Anschluss findet eine Stadtführung in italienischer Sprache statt bis hin zu zwei Tagesausflügen nach Stuttgart und Tübingen. Die Schüler vom LGH freuen sich schon auf den im April geplanten Gegenbesuch. Zum Abschluss bedankte sich Bürgermeister Baron bei dem verantwortlichen Lehrerteam vom LGH: Thomas Schäfer, Bianca Benz und Katharina Schubart.
21.2.24

 

Radverkehrskonzept: Zweite Online-Befragung startet

Ostalbkreis. Der Ostalbkreis schreibt derzeit sein Radverkehrskonzept fort, um den Radverkehr im Landkreis sicherer und attraktiver zu machen. Das beauftragte Planungsbüro hat dazu in den vergangenen Monaten die Radwege im Ostalbkreis befahren, Pendler- und Unfallzahlen ausgewertet und in Abstimmung mit allen kreisangehörigen Kommunen sowie weiteren Akteuren ein etwa 1700 Kilometer umfassendes Netz für den Alltagsradverkehr im Ostalbkreis entwickelt. Dieses Netz ist dort, wo es Mängel aufweist, mit Maßnahmenempfehlungen versehen. Dabei wenden die Planer die aktuellsten gesetzlichen und technischen Regelwerke an, um die Möglichkeiten der Radverkehrsnutzung im Alltag und in der Freizeit zu verbessern. Mit der anschließenden Planung und Realisierung der empfohlenen Maßnahmen durch die zuständigen Straßenbaulastträger und Straßenverkehrsbehörden soll Radfahren als gesundheitsfördernde und umweltfreundliche Mobilitätsform im Ostalbkreis weiter gestärkt werden.

Bei der Erstellung des Konzepts wird auch auf die Anregungen von Verkehrsteilnehmern und Radfahrenden zurückgegriffen. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass sich das Konzept bestmöglich an den Bedürfnissen der Bürger orientiert. Bei der ersten Online-Beteiligung im vergangenen Jahr hatten bereits knapp 1.000 Teilnehmer über 2.500 Meldungen zu fehlenden oder verbesserungswürdigen Radverkehrsstrecken, Gefahrenstellen und Standorten für gewünschte Radabstellanlagen abgegeben. Die wertvollen Anregungen wurden bei der Erstellung des nun vorliegenden Entwurfs berücksichtigt. Die große Resonanz und aktive Beteiligung der Bürgerschaft verbuchten Planungsbüro und Kreisverwaltung als Erfolg, weshalb nun eine zweite Runde der Bürgerbeteiligung durchgeführt wird. Dabei können Radfahrende, aber auch generell alle Verkehrsteilnehmer ihre Meinung zur Verbesserung der Bedingungen für den Radverkehr im Ostalbkreis einbringen.

Bis zum 18. März haben Interessierte nun die Möglichkeit, einen detaillierten Blick auf den aktuellen Netzentwurf sowie die vorgeschlagenen Maßnahmen zu werfen und mittels „Daumen hoch“ oder „Daumen runter“ deren Nutzen zu bewerten. Über eine Kommentarfunktion können weitergehende Hinweise an das Planungsbüro formuliert werden. Die Kommentare und Bewertungen werden im Anschluss an das Beteiligungsverfahren durch das Planungsbüro ausgewertet und fließen dann mit in die Maßnahmenpriorisierung ein. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich der Netzentwurf sowie die vorgeschlagenen Maßnahmen auch zu diesem fortgeschrittenen Zeitpunkt noch in einem Entwurfsstadium befinden. Änderungen beispielsweise in Folge von Anregungen aus der Bevölkerung oder den Trägern öffentlicher Belange bleiben damit weiterhin möglich sind. Bis zum Sommer sollen alle Abstimmungen zur Priorisierung der Maßnahmen abgeschlossen sein und das finale Konzept dem zuständigen Kreisgremium zur Verabschiedung vorgelegt werden.Die Beteiligungsplattform ist unter folgendem Link verfügbar: www.radforum-ostalbkreis.de
21.2.24

 

Mit Berufserfahrung direkt in den Kindergarten

Ostalbkreis Um berufserfahrenen Menschen für eine erfüllende Tätigkeit in Kindertageseinrichtungen (Kita) zu gewinnen, bietet das Land Baden-Württemberg seit knapp einem Jahr einen neuen Weg: den „Direkteinstieg Kita“. Dieser Bildungsweg bietet berufserfahrenen Menschen die Möglichkeit auf eine verkürzte Ausbildung zur sozialpädagogischen Assistenz oder zu Erziehenden. Auch Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund können von diesem Bildungsweg profitieren und gleichzeitig ihre Sprachkenntnisse in der Praxis sowie im Sprachkurs verbessern.

Bereits über 30 Menschen der Ostalb nehmen am Bildungsweg Direkteinstieg Kita teil, davon auch viele Geflüchtete. Ein wichtiger Schritt, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, ist also getan. Gleichzeitig aber auch ein entscheidender Schritt zur langfristigen Integration von Menschen mit Migrationshintergrund auf der Ostalb.  Um diese positive Entwicklung voranzutreiben, veranstaltete das Jobcenter Aalen gemeinsam mit dem Kindergarten St. Josef in Hüttlingen kürzlich eine Informationsveranstaltung zum möglichen Einstieg in erziehende Berufe. Gemeinsam mit neun interessierten Frauen mit Migrationshintergrund, Kirchenpflegerin Christa Schmid, Ausbildungsleiter Stephan Stoll von der Justus-von-Liebig-Schule Aalen, der stellvertretenden Leitung des Kindergartens St. Josef Silvia Müller sowie Pfarrvikar Gregor Rapa, ging Thomas Koch, Geschäftsführer des Jobcenters, ins persönliche Gespräch. „Wir haben hier eine klassische Win-win-Situation. Die Ostalb benötigt dringend Fachkräfte im Bereich Erziehung. Für die Bewerberinnen besteht eine hohe Sicherheit, im Anschluss an die Ausbildung eine Anstellung zu finden, aber das Wichtigste ist es auch zu wollen und eine Leidenschaft für diesen Beruf zu haben“, so Koch.

Nataliia Hlushchenko aus der Ukraine, die den Weg zur Erzieherin in Deutschland bereits eingeschlagen hat und als gutes Beispiel für einen Einstieg anwesend war, berichtete in diesem Kontext von ihren positiven Erfahrungen: „Ich habe eine große Passion für diesen Beruf. Mir gefällt meine Arbeit und wie alles hier organisiert ist.“ Alle Teilnehmerinnen waren sich einig, dass das Kindergartenkonzept in Deutschland eine einzigartige Entfaltungsmöglichkeit für Kinder bietet und sie weniger feste Regeln als in ihren Heimatländern Ukraine, Irak oder Syrien erfahren. „Hier können die Kinder ihre Kindheit genießen und sich entfalten“, so Hlushchenko. Dass auch die anderen Teilnehmerinnen vom deutschen Erziehungskonzept überzeugt sind und eine Leidenschaft für den Beruf mitbringen, wurde im gemeinsamen Austausch schnell deutlich. Klar wurde jedoch auch, dass die Teilnehmerinnen unterschiedliche Voraussetzungen erfüllen und verschiedene Qualifikationen mitbringen. Die Wege zum Traumberuf  unterscheiden sich daher grundlegend.

„Für den Bildungsweg „Direkteinstieg Kita“ und die Ausbildung zur sozialpädagogischen Assistenz sind eine abgeschlossene mindestens zweijährige Berufsausbildung sowie der Hauptschulabschluss notwendig. Für die Ausbildung zur Erzieherin oder zum Erzieher wird ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass das Sprachniveau ganz entscheidend zum Erfolg der Ausbildung beiträgt und deshalb ausbildungsbegleitende Sprachkurse auch bei einem B2 Zertifikat unbedingt erforderlich sind.“

Sofern bereits eine Ausbildung als Erzieherin oder Erzieher vorliegt, entscheidet das Regierungspräsidium über die Anerkennung des Abschlusses in Deutschland. Auch im Fall von Nataliia Hlushchenko lag bereits eine Ausbildung als Erzieherin vor. Um jedoch in Deutschland ihren Beruf ausüben zu können, musste sie ein einjähriges Praktikum in einem Kindergarten sowie 240 Stunden in einer Schule absolvieren.

„Die Wege müssen ganz individuell geprüft werden. Das Jobcenter unterstützt  dabei, den  richtigen zu finden“, so Koch. Dass das schnelle Erlernen der deutschen Sprache und die zusätzliche Anwendung der Sprachkenntnisse in der Berufspraxis der Schlüssel für eine erfolgreiche Integration auf dem deutschen Arbeitsmarkt sind, darüber sind Koch und Stoll sich einig. Auch die Vernetzung untereinander kann hilfreich sein. „Bitte tauschen Sie sich untereinander aus, sprechen Sie miteinander“, so Koch.
21.2.24

 

Telefonbetrüger fordern Geld

Salach. Dank zweier aufmerksamer Kassiererinnen konnte am Montag ein größerer Schaden in Salach verhindert werden. Gegen 9.45 Uhr klingelte bei einem Senior das Telefon. Der unbekannte Anrufer gratulierte zu einem Gewinn in Höhe von knapp 50.000 Euro. Damit er den Gewinn erhalten könnte, müsste der Senior zuerst als Sicherheit Vorauszahlungen in Form von Google Play Gutscheinkarten leisten. Gutgläubig suchte der Senior mehrere Geschäfte in Salach auf und versuchte dort solche Gutscheinkarten zu erwerben. In einem Geschäft war er erfolgreich. Doch zwei weitere Kassiererinnen wurden misstrauisch und durchschauten die Betrugsmasche. Sie verständigten die Polizei. Die nahm die Ermittlungen auf. In der Zwischenzeit hatte der Senior einen weiteren Anruf von einer Betrügerin bekommen und bereits zwei Codes telefonisch herausgegeben. Die wurden prompt von den Unbekannten eingelöst. Eine weitere Herausgabe von Codes konnte durch die Polizei Eislingen noch rechtzeitig verhindert werden, so dass kein größerer Schaden entstanden ist.
20.2.23

 

Fahrgastbeirat beklagt Situation am ZOB

Göppingen. Der Fahrgastbeirat des Landkreises übt deutliche Kritik am Umgang mit dem ÖPNV in der Göppinger Innenstadt. In einem offenen Brief an die Verwaltungsspitze unter OB Alex Maier beklagt der Beirat Missstände bei der Ausstattung von Haltestellen, die schleppende Planung des neuen Zentralen Omnibusbahnhofs und die fehlende Beteiligung der Fahrgäste. Trotz mehrfacher Zusicherung der Göppinger Stadtverwaltung, den von VVS und Landkreis offiziell anerkannten Fahrgastbeirat bei den Mobilitätsplanungen zu beteiligen, sei bisher so gut wie nichts geschehen. Selbst die Busunternehmen blieben bei der Planung des neuen ZOB bislang außen vor. Deshalb appelliert der Beirat an die Verwaltungsspitze, im gemeinsamen Dialog konstruktiv zusammenzuarbeiten, um angesichts vorhandener Missstände die Mobilitätswende für alle Beteiligten zu ermöglichen.

Neben der zukunftssicheren Planung des ZOB in Folge des zunehmenden Busverkehrs und neuer Antriebstechniken verweist der Fahrgastbeirat im offenen Brief auch auf die gegenwärtigen Probleme an der größten Busstation im Landkreis, für die dringender Handlungsbedarf bestehe: „Doppelbelegung von Bussteigen, in den Hauptverkehrszeiten qualvolle Enge in viel zu kleinen Wartebereichen und Fahrgäste, die sich auf der Fahrbahn aufhalten müssen. Es fehlen Stellflächen für Busse pausierender Chauffeure, teilweise müssen die Linienbusse aufgrund der Platzverhältnisse über Gehwege und Bussteige fahren und Fahrgäste außerhalb der Bussteige auf Straßenniveau aussteigen lassen.“ Besonders beeinträchtigt seien Familien mit Kinderwagen, Senioren sowie Menschen mit Behinderung, da für sie auch die überfällige Barrierefreiheit der Bussteige fehle. 

Weil die Kapazitäten des ZOB längst überschritten seien, stellt der Beirat im offenen Brief die generelle Verkehrssicherheit in Frage und fordert ein Gutachten für die gegenwärtige Betriebsfähigkeit. „Kurzfristige Maßnahmen wie ein umfangreiches Sicherheitskonzept sind darüber hinaus geboten. Dieses kann nach Ansicht des Fahrgastbeirats zum Beispiel durch Sicherheitspersonal vor Ort gewährleistet werden, damit sich insbesondere Menschen mit Behinderung orientieren können.“ Geschultes Personal könne auch Schutz vor Belästigungen, Übergriffen und Kriminalität bieten: „Von Frauen und Mädchen haben wir verstärkt Rückmeldungen, dass sie ZOB und Bahnhof nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr ohne Begleitung betreten. Im Zweifelsfall verzichten sie auf die Nutzung des ÖPNV.“

Weitere Kritikpunkte des Fahrgastbeirats gegenüber der Verwaltungsspitze sind im Bereich ZOB/ Bahnhof die hygienischen Verhältnisse in den Toiletten sowie deren Zugänglichkeit und die mangelhafte Inklusion. So sei der Bahnhofsplatz als Verbindungsweg zwischen Bahnhof und ZOB für Menschen mit Behinderung ungeeignet, da zum Beispiel Leitsysteme fehlten. Ein häufig auftretendes Ärgernis ist laut Fahrgastbeirat auch der Aufzug vom Bahnhofsplatz zum Steg. Er sei störungsanfällig, unklare Zuständigkeiten bereiteten Probleme, die Stadtverwaltung gebe Ausfälle nicht an die Informationssysteme von VVS und DB weiter. So kommt der Beirat im offenen Brief zum Schluss: „Aufgrund der vielfältigen Unsicherheiten können wir derzeit niemandem raten, sich auf die Barrierefreiheit im Göppinger Bahnhof bzw. im Bereich des Stegs zu verlassen.“

Für die Innenstadt insgesamt bemängelt der Fahrgastbeirat, dass nur die Hälfte der Bushaltestellen barrierefrei seien und nicht alle über Wartehäuser verfügten. Lediglich an drei Haltestellen seien außerdem digitale Fahrgastinformationen installiert. Den größten Handlungsbedarf sieht der Beirat an der stark frequentierten Haltestelle Schützenstraße, da neben der fehlenden Digitalanzeige die Aufstellfläche für Fahrgäste und die Haltefläche für Linienbusse begrenzt sei, Hochboard, Leitsystem für sehbehinderte Menschen, Sitzmöglichkeiten und Wetterschutz fehlten und selbst die vorhandenen analogen Informationen nur schwer zu entziffern sind. „Aus Sicht des Fahrgastbeirats ist der Zustand der Haltestelle Schützenstraße insbesondere vor dem Hintergrund der Mobilitätswende indiskutabel.“
20.2.23

 

Stadtwerke erneuern Stromnetz

Göppingen.  Die Stadtwerke Göppingen (SWG) beginnen voraussichtlich ab 26. Februar mit den geplanten Bauarbeiten zur Erneuerung des Stromnetzes (Mittelspannung) in Göppingen bei der EWS-Arena. Die Maßnahme ist ein Teil der Modernisierung und Leistungserhöhung des Stromnetzes in der Stadt und somit ein wichtiger Beitrag zur Versorgungssicherheit vor Ort. In diesem Zuge wird auch ein Leerrohrverband für den Ausbau des Glasfasernetzes in der Stadt mitverlegt. Die Arbeiten werden überwiegend unter halbseitiger Sperrung des betroffenen Abschnittes durchgeführt. Im Bereich der Baustelle wird das Parken verboten sein. Folgende Straßen und Wege werden von den Bauarbeiten betroffen sein:  Gehweg - Kreisverkehr Lorcher Straße – Nördliche Ringstraße 44. Es ist möglich, dass es während der Bauzeit zu kurzzeitigen Stromunterbrechungen kommt.   Diese werden jedoch im Vorfeld durch Infokarten angekündigt. Die Baumaßnahme wird circa drei Wochen dauern.
20.2.24

 

Angriff auf Polizeibeamte

Göppingen.  Die Polizei Göppingen kontrollierte  einen E-Scooter-Fahrer in der Christian-Grüninger-Straße. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass dieser unter Alkoholeinwirkung stand. Der Rollerfahrer sollte einer Blutentnahme zugeführt werden. Hierbei widersetzte er sich und wollte einem Polizeibeamten einen Kopfstoß verpassen. Dies gelang ihm jedoch nicht. Auch bei der anschließenden Blutentnahme widersetzte sich der Tatverdächtige zunächst massiv, konnte dann aber doch von den eingesetzten Polizeibeamten beruhigt werden. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der 27-jährige Mann wieder auf die Straße entlassen. Beim Verlassen der Örtlichkeit beleidigte dieser zusätzlich noch einen anwesenden Polizeibeamten. Mehrere Anzeigen wurde gegen den Mann gefertigt.
20.2.24

 

Dem Borkenkäfer zuvorkommen

Ostalbkreis. Der Alptraum eines jeden Waldbesitzenden - im Frühjahr ist der Wald noch kerngesund, frisch und grün, doch schlagartig wird der eigene Fichtenwald vom Borkenkäfer förmlich „aufgefressen“. Das ist vor allem ökonomisch gesehen ein großer Verlust. Jedoch bietet sich dadurch auch die Chance, den neuen Wald klimaresilienter zu gestalten.

Buchdrucker heißt der häufigste und bekannteste Borkenkäfer an der Fichte. Er überwintert unter der Rinde befallener Fichten oder in der Bodenstreu.  Dort trotzt er dank körpereigenem Frostschutzmittel sogar Temperaturen bis zu minus 20 Grad. Steigen die Temperaturen im Frühjahr auf über 16,5 Grad, geht die Entwicklung des Käfers weiter. Die fertigen Käfer schwärmen aus und bohren sich in die Rinde umliegender Bäume. Besonders vom Sturm entwurzelte Fichten werden bevorzugt, denn die können sich nicht mehr mit Harz gegen den Käfer wehren. Hat sich der Buchdrucker erfolgreich eingebohrt, lockt er seine Artgenossen mit Hilfe von Duftstoffen zur Paarung an. Das Weibchen legt etwa 45 Eier unter der Rinde ab, die sich dort zu neuen Käfern entwickeln. Bei drei Generationen entstehen somit pro Weibchen unglaubliche 100.000 Nachkommen. Dieser Übermacht kann auch eine gesunde Fichte nicht standhalten. Schlussendlich wird die Fichte durch den Fraß an den Leitungsbahnen unter der Rinde so geschwächt, dass sie abstirbt.

Um eine solche Massenvermehrung im Frühjahr und Sommer zu vermeiden, verpflichtet das Landeswaldgesetz alle Waldbesitzenden, den Borkenkäfer aktiv zu bekämpfen. Ziel ist es, die umliegenden Wälder vor Befall zu schützen, auch wenn der eigene Wald nicht gerettet werden kann. Die untere Forstbehörde im Ostalbkreis gibt daher folgende Hinweise:  Auch im Winter müssen Fichtenbestände und die Ränder alter Käferlöcher regelmäßig auf Anzeichen von Borkenkäfern wie herabfallende Rinde und grüne Nadeln kontrolliert werden.  Insbesondere in noch teilweise grünen Bäumen könnten Käfer unter der Rinde überwintern. Diese Bäume müssen bis spätestens Mitte April aufgearbeitet und aus dem Wald transportiert werden. Äußerst wichtig ist das Aufarbeiten von im Winter durch Sturm geschädigte Fichten, da sie das ideale „Sprungbrett“ für eine Massenvermehrung darstellen. In bereits dürren Bäumen ist der Buchdrucker in der Regel schon ausgeflogen. Ein Blick unter die Rinde zeigt, ob die Käfer den Baum bereits verlassen haben. Bäume, die der Borkenkäfer verlassen hat, dienen seinen Gegnern als Lebensraum und können stehen gelassen werden. Eine Beratung durch den zuständigen Förster des Landkreises ist jederzeit kostenlos möglich, etwa bei Fragen zur Borkenkäferbekämpfung oder Wiederaufforstung. Auf Wunsch kann auch die Organisation notwendiger Waldarbeiten übernommen werden.
19.2.24

 

Zuschuss für Hebammen-Kreißsaal

Göppingen. Das Sozialministerium Baden-Württemberg fördert mit bis zu 50.000 Euro die Einführung von Hebammenkreißsälen. Die Alb-Fils-Kliniken in Göppingen ist eine der neun Einrichtungen, die von dieser Förderung profitiert. Die Landtagsabgeordneten der Grünen, Ayla Cataltepe, und der CDU, Sarah Schweizer, begrüßen gemeinsam die jüngste Initiative zur Förderung eines Hebammenkreißsaals in Göppingen. Ein Hebammenkreißsaal ergänzt das bestehende geburtshilfliche Angebot einer Klinik und stellt sicher, dass gesunde Frauen nach einer unauffälligen Schwangerschaft während der Geburt von erfahrenen Hebammen betreut werden können. Die Hebammen arbeiten dabei selbstständig und eigenverantwortlich, jedoch in enger Zusammenarbeit mit dem Ärzteteam der Klinik.
19.2.24

 

Neuer Spielturm für Kinder

Eislingen. Der Spielplatz Langäcker in Eislingenist umgebaut und für Kinder freigegebe. Der Spielplatz Langäcker auf dem Verbindungsweg zwischen Staufeneckstraße und Bärenbachweg ist fertiggestellt. Jetzt können sich Kinder an Spielhügeln, einem Spielturm mit verschiedenen Klettermöglichkeiten, einem Sandkasten und einer Nestschaukel austoben. Kleinere Restarbeiten sind noch offen. Diese beeinträchtigen das Spielerlebnis aber nur teilweise während der Arbeiten. Durch Bauverzögerungen wie schlechtes Wetter und Lieferschwierigkeiten zog sich der Umbau länger als geplant.
19.2.24

 

Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert

Bad Ditzenbach. Am Sonntag lieferte sich zwischen Bad Ditzenbach und Gosbach ein Renault-Fahrer eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei. Gegen 17 Uhr hatte die Polizei eine Kontrollstelle in der Bahnhofstraße eingerichtet. Der Renault fuhr an der Kontrollstelle vorbei. Dabei erkannten die Beamten, dass der Fahrer keinen Sicherheitsgurt angelegt hatte.

Eine Streife fuhr dem Renault hinterher, um eine Kontrolle durchzuführen. Dem Fahrer wurden auf der B466 Höhe der Einmündung Im Bühl das Anhaltezeichen "Stopp Polizei" gegeben. Das ignorierte er. Deshalb gaben die Polizisten weitere deutliche Anhaltesignale mit Blaulicht und Martinshorn. Der Renault beschleunigte und raste auf der B466 davon. Auf Höhe der Einmündung In der Au bog der Renault ab und raste weiter in Richtung Tälesbahnradweg. Auf dem Radweg fuhr er in Richtung Gosbach davon. Der Verdächtige soll dabei zeitweise Geschwindigkeiten von über 100 km/h gefahren sein. Im Bereich Leimbergstraße und Bergstraße kamen dem Flüchtigen mehrere Fußgänger entgegen. Die mussten sich durch einen Sprung zur Seite retten. Das ließ den Fahrer des flüchtigen Renault offenbar unbeeindruckt. Denn er raste mit seinem Auto auf dem Radweg in Richtung Bad Ditzenbach weiter davon. Kurz vor Ortsbeginn Bad Ditzenbach wendete der Renault auf einem Schotterweg und fuhr wieder in Richtung Gosbach. Wie die Polizei berichtet, kam es bei diesem Wendemanöver zu einer weiteren Gefährdung eines Verkehrsteilnehmers. Denn der fuhr auf der B466 und musste stark abbremsen. In Gosbach in der Straße Am Bahndamm endete die gefährliche Fahrt. An einer Einfahrt stellte der Fahrer seinen Renault ab und die beiden Insassen flüchteten zu Fuß. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf und konnten den Fahrer des Renault kurz darauf widerstandslos festnehmen. Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 19-Jährigen. Der Beifahrer konnte entkommen. Zu ihm liegen bisher keine weiteren Erkenntnisse vor. Ob der junge Mann nur wegen des Gurtverstoßes von der Polizei geflüchtet war, ist derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Er muss sich nun unter anderem wegen Straßenverkehrsgefährdung verantworten. Sein Auto musste er stehen lassen und die Fahrzeugschlüssel wurden von der Polizei einbehalten.  Zeugen und gefährdete Verkehrsteilnehmer, insbesondere auch die Fußgänger auf dem Radweg, sollen sich bei der Polizei Geislingen (Tel. 07331/93270) melden.
19.2.24

 

Polizei zieht berauschte Fahrer aus dem Verkehr

Göppingen. Bei einer Großkontrolle am Sonntag in Göppingen zog die Polizei zahlreiche Fahrer aus dem Verkehr, die mutmaßlich unter Alkohol und Drogen standen. Zwischen 2.30 Uhr und 9.15 Uhr hatte die Polizei auf einem Parkplatz in der Christian-Grüninger-Straße Höhe "Öde" eine Kontrollstelle eingerichtet. Die Beamten des Polizeipräsidiums Ulm überwachten den Verkehr in beide Richtungen und richteten dabei ihr Hauptaugenmerk auf Fahrer, die sich mutmaßlich unter der Einwirkung von Drogen ans Steuer gesetzt hatten. Die Beamten und zwei Polizeihunde kontrollierten rund 180 Fahrzeuge und 230 Personen. Auch das Technische Hilfswerk Göppingen unterstützte die Polizei durch das Aufstellen von Zelten und Ausleuchtung der Kontrollstelle.

Bei elf Fahrern bestand der Verdacht der Drogenbeeinflussung. Vier Fahrer hatten sich mit Alkohol ans Steuer gesetzt. Sie durften nicht mehr weiterfahren. Von den Kontrollierten mussten 13 eine Blutprobe abgeben. Die Proben entnahm ein Arzt direkt an der Kontrollstelle. Insgesamt 14 Personen werden wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt. Die Polizisten stellten rund vier Gramm Marihuana und zwei Gramm Heroin sicher. Auch fanden sie einen kleinen Kokain-Stein. Die Polizei führte in einem Fall auch eine Wohnungsdurchsuchung durch und stellten mehrere Betäubungsmittelutensilien sowie Mobiltelefone sicher. Ein Autofahrer muss mit einer Strafanzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis rechnen.
19.2.24

 

Motorradfahrer stürzt und verletzt sich leicht

Zell u.A: Leichte Verletzungen zog sich ein Harley-Fahrer bei einem Unfall am Samstag in Zell u.A. zu. Gegen 18.30 Uhr fuhr ein 27-Jähriger in der Göppinger Straße in Richtung Bad Boll. Auf Höhe der Schule bremste er seine Harley ab. Wie er später der Polizei berichtete, rannten vor ihm zwei Kinder auf die Straße. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, bremste der Zweiradfahrer stark ab und kam dabei zu Fall. Er stürzte auf die Straße und verletzte sich leicht. Der Rettungsdienst brachte den Motorradfahrer in eine Klinik. Hinweise zu den zwei Kindern liegen aufgrund der Dunkelheit nicht vor. Die Polizei Uhingen hat die Ermittlungen wegen Verkehrsunfallflucht aufgenommen und nimmt Hinweise unter der Tel. 07161/93810 entgegen. Sie schätzt den Schaden an der Harley auf rund 1.000 Euro.
19.2.24

 

Sakristeitüre aufgebrochen

Schewäbisch Gmünd. Unbekannte brachen zwischen Sonntagmittag 12.30 Uhr und Sonntagabend 19 Uhr die Türe zur Sakristei in der Katholischen Kirche St. Cyriakus am Pfarrer-Hieber-Platz in Straßdorf auf und entwendeten aus einer Geldkassette Bargeld. Desweiteren brachen die Diebe insgesamt vier Opferstöcke auf und entnahmen das darin befindliche Geld. Insgesamt erbeuteten die Unbekannten mehrere hundert Euro und hinterließen einen Sachschaden von ca. 1500 Euro. Hinweise bitte an das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580.
19.2.24

 

Hoher Sachschaden bei Unfallflucht

Schwäbisch Gmünd. Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker beschädigte zwischen Freitag, 16 Uhr und Samstag, 9.50 Uhr, einen in der Vogelhofstraße in Gmünd abgestellten Jaguar, wobei an diesem ein Sachschaden von rund 20.000 Euro entstand. Hinweise auf den Verursacher nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580 entgegen.
19.2.24

 

Brand in Kellerraum

Reichenbach/Fils. Zu einem Kellerbrand in der Albstraße in Reichenbach sind Rettungskräfte und Polizei in der Nacht auf Sonntag ausgerückt. Gegen 1.10 Uhr alarmierte ein Bewohner die Rettungsleitstelle, nachdem er den Brand in den Kellerräumlichkeiten des Mehrfamilienhauses entdeckt hatte. Die Feuerwehr Reichenbach, die mit fünf Fahrzeugen und 19 Einsatzkräften vor Ort war, konnte durch eine rasche Brandbekämpfung ein Übergreifen der Flammen auf die Wohneinheiten verhindern. Der entstandene Sachschaden dürfte sich ersten Schätzungen zufolge auf etwa 20.000 Euro belaufen. Die Hausbewohner konnten nach Abschluss der Löscharbeiten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen zur noch unbekannten Brandursache, durch das Polizeirevier Esslingen mit Unterstützung von Kriminaltechnikern, dauern an.
18.2.24

 

Rasanter Lieferant

Geislingen.  Zu eilig hatte es der Fahrer eines Pizzadienstes am Samstagabend in Geislingen. Es kam zum Unfall. Der 35jährige Unfallverursacher bog gegen 21.25 Uhr in Geislingen von der B 10 in die Hauptstraße ab. Dabei hatte er wohl seine Geschwindigkeit unterschätzt. Der Wagen kam nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß dort mit einem geparkten Fahrzeug zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Wafen auf einen davor geparkten Lkw geschoben. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Nach einer ersten Schätzung der Polizei entstand bei dem Unfall ein Sachschaden von mindestens 20000 Euro Ob der Pizzalieferant auf dem Weg zur Auslieferung oder auf der Rückfahrt zum Lieferdienst war, ist dem Polizeibericht nicht zu entnehmen.
18.2.24

 

Bei Musikwettbewerb gut abgeschnitten

Schwäbisch Gmünd (sv). Beim Regionalwettbewerb "Jugend musiziert 2024" in der Musikschule Steinheim war die Städtische Musikschule Schwäbisch Gmünd in fünf Wertungskategorien mit insgesamt 25 Schülern vertreten. Die Ergebnisse konnten sich sehen und hören lassen. Allein zwölf Gruppierungen haben sich eine Weiterleitung in den Landeswettbewerb erspielt.

Die Ergebnisse im Einzelnen:
1. Preis mit Weiterleitung: Samuel Barth, Euphonium - 25 Punkte
1. Preis mit Weiterleitung: Alena Wiemer, Blockflöte - 25 Punkte
1. Preis mit Weiterleitung: Laura Grimm, Posaune - 24 Punkte
1. Preis mit Weiterleitung: Tim Risel, Posaune - 24 Punkte
1. Preis mit Weiterleitung: Felix Hartig, Posaune - 24 Punkte
1. Preis mit Weiterleitung: Maleah Demmerer, Blockflöte - 24 Punkte
1. Preis mit Weiterleitung: Maike Wiemer, Klavier und Annika Walz, Viola - 24 Punkte
1. Preis mit Weiterleitung: Julian Locherer, Sopran und Carl-Phillip Essig, Klavier - 24 Punkte
1. Preis: Ephemia Fetzer, Trompete - 24 Punkte
1. Preis: Klavirduo Pia Stimm und Amelia Ibram - 24 Punkte
1. Preis: Sophia Song, Klavier und Seoyeon Lee, Violine - 24 Punkte
1. Preis: Johanna Hadinger, Klavierbegleitung - 23 Punkte
1. Preis mit Weiterleitung: Theresa Schmid, Gitarre - 23 Punkte
1. Preis mit Weiterleitung: Hedda Brökelmann - 23 Punkte
1. Preis: Emilia Büttner, Gitarre - 22 Punkte
1. Preis: Basia Zielinski, Gitarre - 22 Punkte
2. Preis: Gabor Fahlberg Galindo, Gitarre - 20 Punkte
2. Preis: Regina Beck, Klavier und Karla Hägele, Violine - 20 Punkte
2. Preis: Miran Özdengiz, Gitarre - 17 Punkte

Der Erste Bürgermeister Christian Baron und Robert Abzieher, Vorstand des Fördervereins, freuten sich mit den Preisträgern über die erfolgreichen Ergebnisse des Wettbewerbs. Ein herzliches Dankeschön galt nicht nur den jungen Musikerinnen und Musikern, sondern auch den Eltern für ihr Engagement und den Lehrkräften. Vom Förderverein gab es traditionellerweise als zusätzliche Anerkennung einen Gutschein.
18.2.24

 

Kindern aus Suchtfamilien eine Stimme geben

Ostalbkreis. Kinder aus suchtbelasteten Familien wachsen in einer spannungsgeladenen Atmosphäre auf und leben häufig in Unsicherheit und innerer Anspannung. Auf fast drei Millionen wird die Zahl der Kinder aus Suchtfamilien von Experten geschätzt. Etwa jedes fünfte Kind in Deutschland würde somit im Schatten der Sucht aufwachsen, die meisten davon mit alkoholkranken Eltern. Sehr früh übernehmen diese Kinder Verantwortung für die Eltern und übernehmen Aufgaben, wenn die Erwachsenen - suchtbedingt - ausfallen, berichtet Tobias Braun, Suchtbeauftragter des Ostalbkreises. Nicht selten erledigen die Kinder den Haushalt und versorgen die kleineren Geschwister. Und oftmals kümmern sie sich so sehr um die Bedürfnisse ihrer Eltern, dass sie darüber verlernen, Kind zu sein. Die Kinder entwickeln oft feine Antennen und lernen, aus Stimmungen, Gesten, Nuancen abzulesen, was ihre Eltern brauchen.

Eine solche Kindheit hinterlässt Spuren in den Seelen der Kinder. Ca. ein Drittel von ihnen entwickelt in der Jugend oder im Erwachsenenalter eine eigene stoffliche Sucht. Ein weiteres Drittel zeigt psychische oder soziale Auffälligkeiten. Viele Kinder, die mit süchtigen Eltern aufwuchsen, suchen sich wieder einen Partner mit Suchtproblemen und leben damit die Muster weiter, die sie bereits als Kinder verinnerlicht haben.

Doch es gibt Hoffnung für Kinder aus suchtbelasteten Familien. So haben sie gute Chancen, sich trotz schwieriger Kindheitsumstände relativ gesund zu entwickeln, wenn es in ihrer Umgebung erwachsene Vertrauenspersonen gibt, die sich ihnen zuwenden, ihnen zuhören und ihnen das Gefühl vermitteln, angenommen und wertvoll zu sein. Solche sicheren Bezugspersonen können Großeltern oder andere Verwandte sein, aber auch Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher sowie andere Bezugspersonen. Mit der bundesweiten Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien vom 18. bis 24. Februar soll bereits zum 15. Mal auf mögliche Hilfsangebote aufmerksam gemacht werden.

Seit 2016 bietet die Psychosoziale Beratungs- und ambulante Behandlungsstelle für Suchtgefährdete und Suchtkranke (PSB) der Caritas Ost-Württemberg für Kinder aus suchtbelasteten Familien ein solch spezielles Hilfsangebot an. Durch einen vorbereitenden Elternabend oder in einem Einzelgespräch werden Eltern ausführlich über das Gruppenangebot informiert und es wird die nötige Motivation geschaffen, die es ermöglicht, dass die Kinder in den Gruppenstunden, durch die vorab erteilte Erlaubnis der Eltern, angstfrei über sich und die Familiensituation reden dürfen.

Neben begleitenden Beratungsgesprächen mit den Eltern, finden neun Gruppenstunden statt, bei denen die Kinder Rückhalt durch andere erfahren können. Die Informationen zu einzelnen Suchtmitteln werden kindgerecht vermittelt, gleichzeitig erfahren sie Verständnis für ihre Situation und entwickeln neue Problemlösestrategien für sich.
18.2.24

 

Sport vom Wochenende

Handball Frauen 2. Bundesliga: VfL Waiblingen gegen Frisch Auf Göppingen: 23 : 26

 

Genetischer Zwilling für Alina gesucht

Uhingen. Die kleine Alina aus Uhingen kam Anfang 2024 in Göppingen zur Welt. Ihre Eltern und ihr großer Bruder haben sich schon lange Familienzuwachs gewünscht. Viel zu früh war ihr Start ins Leben und dennoch macht sie jeden Tag Fortschritte und kämpft. Ende Januar dann die ernüchternde Diagnose: Immundefekt SCID. Alina hat kein funktionierendes Immunsystem und jeder Keim ist für sie extrem gefährlich. Die einzige Chance auf Heilung ist eine Stammzelltransplantation. Dafür benötigt Alina jedoch einen passenden Spenderin, ihren „genetischen Zwilling”. Familie und Freunde rufen daher zur Registrierung auf. Sie findet am 9. März, 12 bis 16 Uhr,  im katholischen Gemeinderaum (Römerstr. 27) in Uhingen statt. Auch alle, die schon typisiert sind und noch nichts vor haben, können gerne zum Kuchen essen, Kaffee trinken  für die Tombola vorbei kommen. Für Kinder gibt’s Kinderschminken & eine Malstation - damit es nicht langweilig wird:
16.2.24

 

Bürgerservice hat wieder regulär geöffnet

Ebersbach. Schneller als erhofft hat die Stadtverwaltung Ebersbach die Probleme beim Bürgerservice in den Griff bekommen. Der Bürgerservice hat wieder regulär geöffnet. Die eingeleiteten Maßnahmen im Bereich der Digitalisierung konnten deutlich früher umgesetzt werden. Bürger können online (unter www.ebersbach.de) und auch vor Ort Termine buchen. Damit kommen Bürger auch ohne Internetzugang am Serviceterminal zum Termin. Wer trotz des selbsterklärenden Terminals Hilfe benötigt, wird persönlich unterstützt. Als zweite Kommune in Baden-Württemberg hat die Stadt Ebersbach an der Fils die Software und das Terminal „Front Desk“ eingeführt. Diese ist in der Lage Termine zu vergeben und Kundenströme im öffentlichen Sektor zu lenken. In einem weiteren Schritt können später auch ganze Vorgänge am Terminal eigenständig erledigt werden.
16.2.24

 

Bei Einbruch in Apotheke beobachtet

Göppingen. Einbrecher wurden am Donnerstag in Göppingen von Zeugen auf frischer Tat ertappt. Gegen 23.30 Uhr beobachteten aufmerksame Zeugen drei unbekannte Täter bei einem Einbruch in Göppingen. Diese hatten es auf eine Apotheke in der Freihofstraße abgesehen. Sie zerstörten das Schaufenster und gelangten so in die Verkaufsräume. Dort suchten sie nach Beute und fanden wohl auch Brauchbares. Als die drei Täter die Zeugen vor Ort bemerkten, ergriffen sie mit der Beute die Flucht. Eine sofortige Fahndung verlief ohne Erfolg. Die Polizei Göppingen hat Spuren gesichert und die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Was die Unbekannten alles stahlen ist bislang noch unklar.

 

Polizei untersagt die Weiterfahrt

Gruibingen. Am Donnerstag stellte die Polizei bei Kontrollen an der A 8 bei Gruibingen mehrere Verstöße fest. Hierbei lag das Hauptaugenmerk auf dem gewerblichen Güter- und Personenverkehr. Die Polizei kontrollierte insgesamt 20 Sattelzüge. Es wurden mehrere Verstöße festgestellt. Sechs Lkw wurde die Weiterfahrt untersagt.

An einem slowenischen Lkw-Gespann konnten gleich mehrere Verstöße festgestellt werden. Der Sattelauflieger hatte einen Bagger geladen. An dem Auflieger war an mehrere Stellen der Rahmen gebrochen. Zudem waren die Bremsen ohne Funktion und die Radlager defekt. Auch war der Bagger unzureichend gesichert. Des Weiteren stellten die Ermittler fest, dass die Abgasreinigung an dem Zugfahrzeug nicht funktionierte. Einem polnischen Kleintransporter wurde die Weiterfahrt untersagt, da die Bremsen ebenfalls erhebliche Mängel aufwiesen. Außerdem war die Windschutzscheibe in der ganzen Breite gerissen.

Bei einem rumänischen Gespann waren die Spurstangen ausgeschlagen, dass eine gefahrlose Weiterfahrt nicht möglich war. Der Fahrer musste sein Gefährt stehen lassen. Bei acht weiteren Fahrzeugen stellten die Beamten des Verkehrsdienstes Mühlhausen Verstöße gegen die Vorschriften der Ladungssicherung sowie der Lenk- und Ruhezeiten fest.  Mehrere Fahrzeuge mussten bei einem Gutachter zur weiteren Abklärung vorgeführt und überprüft werden.
16.2.24

 

Landesstraße gesperrt

Böhmenkirch/Bartholomä. Ab 26. Februar bis 1. März wird die L1221 Böhmenkirch – Bartholomä zwischen Heidhöfe und Rötenbach auf Grund von Holzerntearbeiten vollständig gesperrt. Die Zufahrt bis zu den Heidhöfen ist von Böhmenkirch aus möglich. Die Weißensteiner Straße bleibt ebenfalls geöffnet. Die Umleitung erfolgt über Söhnstetten und Steinheim. Der Busverkehr ist durch die Sperrung nicht betroffen. Das Forstamt bittet um Verständnis für die auftretenden Verkehrsbehinderungen. 
16.2.24

 

Waschbär kreuzt Straße

Schlat. Am Donnerstag kam es in Schlat zu einem Unfall mit einem Waschbär. Eine 25-jährige Pkw-Fahrerin befuhr um 6.15 Uhr die Landstraße 1218 von Schlat in Richtung Reichenbach im Täle. Dort querte ein Waschbär von links die Fahrbahn und prallte gegen die vordere Stoßstange des Passats. Der Waschbär überlebte den Aufprall nicht und verendete noch an der Unfallstelle.. Die Polizei Geislingen schätzt den Schaden auf 1.500 Euro.
16.2.24

 

Auto weggerollt

Bad Überkingen. Am Mittwoch rollte ein Fahrzeug in Bad Überkingen gegen eine Grundstücksmauer.ine 58-jährige Frau meldet sich gegen 17.15 Uhr bei der Polizei. Sie hatte ihr Auto im Wittinger Weg abgestellt. Nachdem sie zu ihrem Fahrzeug zurückkehrte, stand dieses nicht mehr an der ursprünglichen Stelle. Aus ungeklärter Ursache rollte das Fahrzeug gegen eine naheliegende Grundstücksmauer. Augenscheinlich sind weder an dem Pkw noch an der Mauer Schäden entstanden.
16.2.24

 

Sport aktuell

Handball Bundesliga Herren: Frisch Auf Göppingen gegen ThSV Eisenach: 35 : 31
15.2.24

 

Handwerker stürzt vom Gerüst

Rechberghausen. Mit schweren Verletzungen kam am Mittwoch ein 66-Jähriger ins Krankenhaus. Gegen 8 Uhr war der 66-Jährige mit Arbeiten an einem Gebäude im Greuteweg beschäftigt. Der Mann hatte dort alleine an der Gebäuderückseite der Außenfassade Damm- und Verputzarbeiten durchgeführt. Auf einem Gerüst verlor der Mann den Halt und stürzte etwa zweieinhalb Meter in die Tiefe. Bei dem Sturz zog er sich schwere Verletzungen zu. Notarzt und Rettungsdienst kümmerten sich um den Mann. Er kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Die Beamten von Gewerbe und Umwelt der Polizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Sie prüfen jetzt die genauen Umstände, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor.
15.2.24

 

Nein zu Windrädern zwischen Oberberken und Schlichten

Schorndorf. Die Frage, an welchen Stellen künftig Windkraft erzeugt werden kann, beschäftigt derzeit viele Menschen in Schorndorf und der Region Stuttgart. Hintergrund ist, dass Baden-Württemberg nach einer Vorgabe des Bundes bis Ende September kommenden Jahres 1,8 Prozent seiner Fläche als mögliche Standorte für Windkraft-Anlagen ausweisen muss. Auf Schorndorfer Gemarkung sind im aktuellen Planentwurf des Verbands Region Stuttgart vier Gebiete auf dem Schurwald hinterlegt. Thomas Kiwitt, Leitender Technischer Direktor des Verbands, präsentierte dem Gemeinderat Details des Vorhabens. Dabei wies er auch darauf hin, dass die Einflussmöglichkeiten des Gremiums sehr begrenzt sind, da die Regionalversammlung über die Fortschreibung des Regionalplans mit den Vorranggebieten für Windenergie entscheiden wird. Zudem hob er hervor: „Wenn der Regionalplan beschlossen ist, heißt das nicht, dass überall, wo ein Vorranggebiet ist, ein Windrad gebaut wird.“ In seinen Ausführungen ging er auch darauf ein, welches Szenario drohe, wenn es nicht gelänge, 1,8 Prozent der Landesfläche als Vorranggebiete auszuweisen: „Dann verlieren wir jede planerische Steuerung.“ Der Abstand zu Siedlungen, das Windaufkommen oder die Überlastung des Landschaftsbildes spielten in diesem Fall keine Rolle mehr. Mit dem Regionalplan wäre gewährleistet, dass auf 98,2 Prozent der Fläche keine Windräder kämen.
Auch Oberbürgermeister Bernd Hornikel betonte: „Um die Ziele beim Klimaschutz in der Stadt zu erreichen, werden wir um einen Energiemix und um Windräder nicht herumkommen. Dafür ist es wichtig, Vorranggebiete festzulegen. Ansonsten ist überall ein Windrad zulässig.“ Siegbert Doring und Felix Auwärter brachten als Ortvorsteher von Oberberken und Schlichten ihre Bedenken gegen die aktuelle Planung vor. Beide sprachen sich dafür aus, das Vorranggebiet zwischen Oberberken und Schlichten aus dem Entwurf herauszunehmen. Nach intensiven Diskussionen stimmte der Gemeinderat mit großer Mehrheit dafür, eine Stellungnahme abzugeben, in der die Regionalversammlung ersucht wird, das zwischen Oberberken und Schlichten geplante Gebiet aus dem Entwurf zu streichen. Voraussichtlich Mitte April wird die Regionalversammlung über die Fortschreibung des Regionalplans diskutieren.
15.2.24

 

Thema Wasserstoff lockt die Bürger

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Stadt Schwäbisch Gmünd hatte zur Veranstaltung „Energieautark mit Wasserstoff“ geladen. Durch das umfangreiche Programm der Referenten, fand das Thema Anklang bei der Bevölkerung, sodass rund 120 interessierte Bürger sich im Leutze-Saal des Congress-Centrums Stadtgarten einfanden. Zehn deutsche Unternehmen aus dem Bereich der Wasserstofftechnologie stellten Ihre Lösungen innerhalb von jeweils sieben Minuten vor, um Betriebe oder Privathäuser möglichst energieautark zu versorgen. „Das Thema Wasserstoff als nachhaltiger Energieträger sprach die Leute an“ so Oberbürgermeister Richard Arnold. Immer mehr Unternehmen sowie Privathaushalte streben in ihrem Betriebsablauf die CO2-Neutralität und zugleich auch eine unabhängige Energieversorgung an. Die Komplettlösungen bieten Produktion und Speicherung von Wasserstoff sowie Wärme- und Stromversorgung durch Brennstoffzellen an. Diese Energiewirtschaftsmodelle bieten bis zu 100 Prozent CO2-freien Sonnenstrom, geringere Heizkosten und die Unabhängigkeit vom Stromnetz.
15.2.24

 

Schneller in die richtige Abteilung

Kreis Göppingen. Die Alb-Fils-Kliniken haben an der Klinik am Eichert in Göppingen  eine Decision Unit (DCU) eingerichtet. Allgemeinmedizinische Patienten, die abends und nachts über die Zentrale Notaufnahme stationär aufgenommen werden, kommen nach der Behandlung in der Notaufnahme zunächst auf diese neue Einheit. Von dort aus werden sie dann am Folgetag auf die einzelnen internistischen Stationen verteilt. „Die DCU bildet die Aufnahme- und Diagnostikstation und zugleich eine Art Verteilzentrum für alle internistischen Fachabteilungen“, sagt Dr. Sonja Papcke, die zusammen mit ihrem Kollegen Martin Amann die ärztliche Leitung der DCU innehat. Die beiden sind Oberärzte der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Diabetologie unter Chefarzt Dr. Klaus Metter, der die Decision Unit als eigenständige Sektion zugeordnet ist.

Das „Erstellen eines Behandlungskonzeptes und die Zuteilung der Patienten“ ist der Clou der neuen Einheit. Zunächst sehen sich am Morgen Dr. Sonja Papcke und Martin Amann alle Neuaufnahme des vorherigen Abends und der Nacht an und schaffen sich so einen Überblick über die vorliegenden Krankheitsbilder. Danach kommt ein größeres Team zusammen, bestehend aus Oberärzten der einzelnen internistischen Bereiche, dem Patientenmanagement und der Pflege. „Gemeinsam werden in diesem Kreis die Patienten besprochen und anschließend zielgenau auf die einzelnen spezialisierten Fachabteilungen verlegt“, erklärt Dr. Ingo Hüttner, der Medizinische Geschäftsführer der Kliniken, „wobei durch das gebündelte medizinische Wissen, das hier zusammenkommt, eine passgenaue Verteilung der Patienten erreicht wird.“ Im Mittelpunkt steht bei diesem Ablauf die Frage „Was braucht der Patient“. Dieser sehr zielgerichtete Ablauf sorgt dafür, dass die Patienten mit einem Diagnostik- und Therapieplan schneller in der medizinisch richtigen Abteilung landen und somit auch schneller die notwendige und passende Diagnostik erhalten.

Wenn im Laufe des Vormittags die Patienten der Nacht verlegt sind, werden die aktuell 14 Plätze der DCU mit allgemeinmedizinischen Patienten aus externen Klinikzuweisungen belegt oder mit Patienten, die noch auf ein Bett in der entsprechenden Fachabteilung warten. „Und zu uns kommen auch Patienten mit ambulantem Potenzial, also Patienten, die nach kurzer Behandlung wie zum Beispiel Punktionen oder Transfusionen wieder nach Hause entlassen werden können“, so Dr. Papcke. Für den Abend und die anstehende Nacht sollen dann 10 freie Betten zur Verfügung stehen, um die Übernahme von Patienten aus der Zentralen Notaufnahme in die Klinik garantieren zu können.
15.2.24

 

Betreuungskräfte starten mit Aufstiegs-Qualifizierung

Schwäbisch Gmünd (sv) Zwanzig Betreuungskräfte aus Schulen der Stadt Schwäbisch Gmünd starteten mit der Aufstiegsqualifizierung bei der Bildungsakademie St. Loreto mit der Kursleitung Christl Winter.

Klaus Arnholdt, Leiter des Amtes für Bildung und Sport, begrüßte die Teilnehmer zum Auftakt der Fortbildung. „Die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd investiert sowohl in die Zukunft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch in die Qualität der Schulkindbetreuung. Die Arbeit mit den Kindern, die Kooperation mit den Eltern und Schulen sowie in die Weiterentwicklung der Schulkindbetreuung - vor allem mit Blick auf die Ganztagsschulen - sind uns als Schulträger wichtig“ erklärte Klaus Arnholdt.

Die Mitarbeiter in der Schulkindbetreuung leisten täglich sehr wertvolle Arbeit, indem sie die Kinder in ihrer Freizeitgestaltung außerhalb der Unterrichtszeit begleiten, Werte und Regeln vermitteln, Gruppenprozesse unterstützen und aktiv gestalten, die Kinder bei der Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit fördern, sowie Bildungsprozesse initiieren und begleiten. Zudem stehen man im Kontakt mit den Eltern, Lehrern, der Schulleitung und dem Team, um eine bestmögliche Zusammenarbeit im Sinne der Kinder zu ermöglichen. Hierzu wird theoretisches sowie praktisches Handwerkszeug benötigt, um die täglichen Herausforderungen zu meistern. Neben einer hohen Motivation, Engagement und Liebe zur Arbeit mit den Kindern wird das vermittelnde fachliche Wissen den beruflichen Alltag stärken.

Die Aufstiegsqualifizierung bietet das Handwerkszeug und den theoretischem Input um praktische Transferaufgaben und Austausch in Kleingruppen zu vermitteln und bietet Unterstützung im Berufs- sowie Erziehungsalltag. An 25 Kurstagen über die Ferien verteilt, endet der Kurs nach 14 Monaten mit dem Abschluss "Fachkraft Schulkindbetreuung". Für die Kurstage bringen die Kurteilnehmerinnen ihre Freizeit ein. Die Kosten des Kurses übernimmt die Stadt Schwäbisch Gmünd. Weitere Informationen gibt Barbara Bauer, Fachberatung der Schulkindbetreuung unter der Rufnummer 07171/603-4037 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..
15.2.24



Jeep gestohlen

Göppingen. Am Dienstag oder Mittwoch stahlen Unbekannte ein Auto bei Göppingen. Der graue Jeep Grand Cherokee stand zwischen 18 Uhr und 6 Uhr am Fahrbahnrand in der Eichendorffstraße. Das Auto war nach Erkenntnissen der Polizei verschlossen. Unbekannte knackten den Geländewagen und fuhren davon. Die Kriminalpolizei aus Göppingen hat die Ermittlungen wegen schweren Diebstahls aufgenommen und bittet unter der Telefon-Nr. 07161/63-2360 um Zeugenhinweise. An dem Jeep ist das Kennzeichen ES - CB 8888 montiert.
15.2.24

 

Hochschulbündnis verlegt Geschäftssitz nach Esslingen

Esslingen. Seit Jahresbeginn 2024 ist die Geschäftsstelle der Hochschul-Allianz für Angewandte Wissenschaften (HAWtech) von der Hochschule Karlsruhe an die Hochschule Esslingen gewechselt: Der Rektor der Hochschule Esslingen, Prof. Christof Wolfmaier, übernimmt die Position des HAWtech-Sprechers von Prof. Dr.-Ing. Frank Artinger, Rektor der Hochschule Karlsruhe, und vertritt die Interessen des Hochschulbündnisses in den kommenden beiden Jahren.

Die Koordination der Geschäftsstelle der HAWtech wird bis Ende 2025 an der Hochschule Esslingen angesiedelt sein. Zur stellvertretenden Sprecherin wählten die Hochschulleitungen der sechs Hochschulen im Rahmen ihrer Sitzung an der Hochschule Esslingen Prof. Dr. Annabella Rauscher-Scheibe, Präsidentin der HTW Berlin.  Ein zentrales Vorhaben des neuen Sprechers ist es weiterhin, die bestehenden Kontakte und Netzwerke des Bündnisses fortzuführen und zu stärken. „Die HAWtech hat sich zu einer wichtigen Stimme im hochschulpolitischen Umfeld entwickelt. Durch unsere guten Verbindungen zu einer Vielzahl von Hochschulen und Universitäten in ganz Deutschland sind wir ein Gradmesser für alle relevanten Themen im Hochschulumfeld“, betont Wolfmaier. Die gemeinsame erfolgreiche Zusammenarbeit in den Bereichen Lehre, Forschung, Technologietransfer und Weiterbildung werde weiter fortgeführt.

Fest auf der Agenda steht im Jahr 2025 wieder eine HAWtech-Tagung, die ein aktuelles Thema aus den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft beleuchten wird. Der  „Hochschul-Allianz für Angewandte Wissenschaften“ gehören die FH Aachen, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Hochschule Darmstadt, Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, Hochschule Esslingen und die Hochschule Karlsruhe an:
15.2.24

 

Ladendiebe ertappt

Eislingen. Am Mittwoch waren zwei Ladendiebe zusammen in Eislingen unterwegs. Einer davon konnte flüchten. Gegen 15 Uhr beobachtete eine Angestellte in einem Geschäft in der Hauptstraße die beiden Männer. Sie nahmen aus der Warenauslage hochwertiges Parfüm zur gingen an der Kasse vorbei. Dabei sprach die Zeugin die Männer an.  Während einem Dieb die Flucht gelang, sprach die Zeugin den 38-Jährigen auf den Diebstahl an und verständigte die Polizei. Eine Streife der Polizei Eislingen nahm die weiteren Ermittlungen auf. Bei der Durchsuchung des Mannes konnte das Parfüm aufgefunden werden. Auf ihn kommt nun eine Anzeige zu. Hinweise zu dem flüchtigen Ladendieb liegen nicht vor.
15.2.24

 

Werkzeuge entwendet

Scheäbidcsh Gmünd. Zwischen Mittwoch, 21 Uhrm und Donnerstag, 6.15 Uhr, verschafften sich Unbekannte gewaltsam Zutritt in einen verschlossenen Lagerraum in einem Rohbau in der Eugen-Bolz-Straße in Gmünd.  Von dort entwendeten die Diebe zahlreiche Elektrowerkzeuge und Elektrokabel im Gesamtwert von mindestens ca. 10.000 Euro. Dabei rissen die Unbekannten auch bereits in Kabelkanäle verlegte Kabel gewaltsam heraus. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 500 Euro geschätzt. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580 entgegen.
15.2.24

 

Polizisten staunen über Alkoholwert von fünf Promille

Schwäbisch Gmünd. In der Bocksgasse in Gmünd gab es Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Betäubungsmittel wurden aufgefunden. Beamte konnten am Dienstag während des Faschingseinsatzes zwei Männer in der Bocksgasse auf einer Sitzbank beobachten wie diese einen Joint rauchten. Nachdem sie von den Polizisten angesprochen wurden, flüchteten beide in verschiedene Richtungen. Ein 20-Jähriger konnte im Anschluss von einem Beamten eingeholt und fixiert werden. Hiergegen wehrte er sich massiv, wodurch der Beamte verletzt wurde. Bei einer anschließenden Durchsuchung konnten Verschlusstütchen und Plomben mit Betäubungsmittel festgestellt werden. Am Marktplatz störte gegen 19.15 Uhr ein unbeteiligter 20-Jähriger die Beamten bei einer Anzeigeaufnahme. Der Mann beleidigte die Beamten massiv. Der Aufforderung dies zu unterlassen kam er nicht nach, weshalb er einer Personenkontrolle unterzogen und durchsucht werden sollte. Hiergegen sperrte sich der 20-Jährige. Er wurde daraufhin zur Dienststelle verbracht. Ein Atemalkoholtest ergab einen Alkoholwert von über zwei Promille. Auch seine Begleiter waren stark alkoholisiert. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei einem seiner Bekannten einen nicht alltäglichen Wert von über fünf Promille.
4.2.24

 

Gegen Baum geprallt: Auto fängt Feuer

Schlierbach. Ein Fahranfänger prallte bei Schlierbach mit seinem Auto gegen einen Baum. Der 18-Jährige fuhrt mit seinem Wagen von Alberhausen in Richtung Schlierbach. Im Wald kam er nach rechts von der Bundesstraße ab und prallte gegen einen Baum. Nachdem er aus dem Fahrzeug stieg, fing das Auto Feuer. Die Feuerwehr löschte das Fahrzeug, das jedoch vollständig ausbrannte. Rettungskräfte brachten den Fahrer in eine Klinik. Er erlitt leichte Verletzungen. Die Straßenmeisterei war im Einsatz. Wegen ausgelaufenen Betriebsstoffen musste das Erdreich abgebaggert werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Da die genaue Ursache des Unfalls noch unklar ist, bittet die Polizei um Hinweise von Zeugen.
14,2,24

 

Unfall am Stauende

Geislingern. Am Dienstag kam es in Geislingen zu einem Auffahrunfall mit drei Fahrzeugen. Um 15.10 Uhr war eine 25-Jährige auf der Stuttgarter Straße, aus Richtung Kuchen kommend, unterwegs. Dort staute sich der Verkehr. Das erkannte die Frau wohl zu spät und fuhr mit ihrem Wagen  in das Heck des Pkw einer abbremsenden 27-jährigen Fahrerin. Die schob es dadurch auf den Wagen einer 46-Jährigen. Die 27-Jährige  erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie in eine Klinik. Die Polizei Geislingen hat den Unfall aufgenommen. Sie schätzt den Schaden auf insgesamt 13.000 Euro. Die drei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
14.2.24

 

Sprachkompetenz enorm wichtig

Eislingen. Kultusministerin Theresa Schopper und die Abgeordnete Ayla Cataltepe diskutierten zusammen mit Oberbürgermeister Klaus Heininger, Mitarbeitern der Stadtverwaltung Eislingen und  den pädagogischen Fachkräften des „Kinderhauses Pfiffikus“ und der „Kita Schatzkiste“ in Eislingen. Die Begleitung des Entwicklungs- und Bildungsweges im frühen Kindesalter erfordere stets den ganzheitlichen Blick und den kontinuierlichen Austausch aller Beteiligten. Sie öffne den praxisnahen Einblick in die Arbeit der Kitas vor Ort und schaffe so ein Fundament des gegenseitigen Verständnisses, das dann wiederum Möglichkeiten für neue Entwicklungs- und Bildungswege öffne. Wichtig sei dabei, dass alle Beteiligten gemeinsam an einen Tisch kommen und sprechen, betont Cataltepe.

Kultusministerin Theresa Schopper betonte: „Sprachkompetenz ist ein entscheidender Schlüssel für mehr Bildungsgerechtigkeit. Je früher wir Schwierigkeiten bei den Kindern erkennen, desto gezielter können unsere Fachkräfte sie begleiten und fördern. Die Kita Schatzkiste und das Kinderhaus Pfiffikus setzen das vorbildlich um – das freut mich wirklich sehr. Als Land unterstützen wir die Kita-Träger bei dieser wichtigen Aufgabe mit präventiven Maßnahmen im Bereich der Sprachbildung und Sprachförderung.“

Während des Besuchs wurden verschiedene Themen diskutiert, dazu gehörten unter anderem der Fachkräftemangel, Weiterführung der Sprachförderung, unnötige Bürokratie, Einbeziehen der Eltern in den Bildungsweg ihrer Kinder, Betreuungsplätze und die Wichtigkeit des Vorlesens. „Das Erlernen der deutschen Sprache, aber auch die Sprachkompetenz von deutschen Kindern ist ein wichtiger Schlüssel für die Bildungschancen eines Menschen“, bestärkte Oberbürgermeister Klaus Heininger die Wichtigkeit der pädagogischen Arbeit.
14,2,24

 

Fleißige Blutspender geehrt

Göppingen. Alljährlich werden die Menschen in Göppingen geehrt, die bereits 10mal, 25mal, 50mal, 75mal, 100mal oder gar 125mal Blut gespendet haben und somit Leben retten und Hoffnung schenken. 2023 waren dies 25 Bürger. Sie wurden von Oberbürgermeister Alex Maier  in die Stadthalle eingeladen. Parallel fand der erste Blutspendetermin des Deutschen Roten Kreuzes dort statt.

Die geehrten Blutspender und Blutspenderinnen:  Ehrungsstufe 10: Judith Ayman, Laura Dos Santos Martins, Nina Eisele, Fabian Ferreira da Silva, Nina Goldmann, Edeltraut Häner, Georg Hibert, Bahadir BayramKarakus, Jennifer Kottmann, Markus Lang, Mariska Ott, Moritz Paul, Thorsten Pittasch, Lukas Scheiring, Karl Stoll, Olga Strunk, Tabea Wolf. Ehrungsstufe 25: Claus-Benjamin Bühler, Manfred Müller, Armin Schmidt, Johann Spiller. Ehrungsstufe 50: Anita Dichtl, Matthias Heim, Jutta Müller.  Ehrungsstufe 75: Gerhard Seydel
14.2.24

 

Diebstahl von Ortsschildern aufgeklärt

Kreis Göppingen. Nach umfangreichen Ermittlungen konnten die mutmaßlichen Täter ermittelt werden, die im vergangenen Jahr im Kreis Göppingen zahlreiche Ortsschilder gestohlen hatten. Durch umfangreiche Ermittlungen konnte nun der entscheidene Zeugenhinweis erlangt werden. Sieben Tatverdächtige sollen für die Diebstähle verantwortlich sein. Gegenüber der Polizei machten die Tatverdächtigen umfangreiche Angaben zum Tathergang und räumten die Diebstähle ein. Bei den sieben Tatverdächtigen handelt es sich um fünf männliche und zwei weibliche Personen im Alter von 21 bis 25 Jahren. Sie alle sollen im Kreis Göppingen wohnhaft sein. Am 7. August waren von den 26 gestohlenen Schildern 14 in einem Feld bei Schorndorf-Schlichten aufgefunden worden. Die restlichen zwölf Schilder bleiben spurlos verschwunden. Der Verbleib dieser zwölf Schilder konnte auch durch Vernehmungen der Beschuldigten bislang nicht ermittelt werden. Laut Angaben der Beschuldigten wollten sie die Ortsschilder wohl als "Mitbringsel" zu einem Festival mitnehmen.
13.2.23

 

Von der Fahrbahn abgekommen

Hattenhofen. Ein 85-Jähriger krachte  mit seinem Auto in Hattenhofen gegen eine Mauer.  Der Mann war in der Zeller Straße in Richtung Zell unterwegs. Bei ihm kam es wohl zu einem medizinischen Problem und der Senior verlor die Kontrolle über sein Auto. Der Wagen kam ungebremst nach links von der Straße ab und prallte gegen eine Mauer. Dort schrammte er einige Meter entlang und stieß gegen eine Straßenlaterne. An einem Verkehrsschild blieb das Fahrzeug liegen. Die Feuerwehr Hattenhofen war vor Ort im Einsatz und sicherte die Unfallstelle ab. Rettungskräfte kümmerten sich um den Senior. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Schaden am Auto auf 5.000 Euro. Die Höhe des Fremdschadens muss noch ermittelt werden.
13.2.24

 

Bankmitarbeiterin verhindert Betrug

Schwäbisch Gmünd. Eine aufmerksame Mitarbeiterin einer Bank hat in Bettringen einen großen finanziellen Schaden verhindert. Mit einem Schockanruf hatten Kriminelle einen Senior am Montag soweit gebracht, eine fünfstellige Summe abheben zu wollen, um sie unwissentlich Betrügern zu übergeben.  Der Ablauf des Telefonats entsprach der typischen Vorgehensweise: Die Täter geben sich zum Beispiel als Polizeibeamte oder Staatsanwälte aus und rufen bei zumeist älteren Bürgern an und erzählen die üblichen Geschichten, dass ein Kind oder Verwandter des Angerufenen dringend Geld benötige, da ein schlimmer Unfall verursacht wurde und nun eine Kaution bezahlt werden müsse. Ziel der Betrüger ist es letztlich, auf diese Art und Weise an das Vermögen ihrer Opfer zu gelangen. Im Verlauf des Montags erhielten viele Bürger im Bereich Schwäbisch Gmünd Anrufe der Betrüger mit der Betrugsmasche "Schockanrufe" bzw. "Falsche Polizeibeamte".
13.2.24

 

Diebe klauen Baumaterial

Reichenbach/Fils. Sanitärmaterial im Wert von mehreren tausend Euro haben Unbekannte am vergangenen Wochenende von einer Baustelle in der Paulinenstraße in Reichenbach gestohlen. Zwischen Freitag, 13 Uhr, und Montag, 9.30 Uhr, verschafften sich die Kriminellen Zutritt zur Baustelle. Dort wuchteten sie eine Stahltüre auf und ließen dort gelagertes Baumaterial mitgehen. Der Polizeiposten Reichenbach hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft, dass die Diebe möglicherweise beim Abtransport beobachtet wurden. Hinweise bitte an den Polizeiposten Reichenbach, Telefon 07153/9551-0. (cw)
13.2.24

 

Parkplatz Ziegelwasen gesperrt

Kirchheim unter Teck. Ab Donnerstag, 22. Februar, ist der Parkplatz Ziegelwasen in Kirchheim unter Teck aufgrund des Märzenmarkt-Vergnügungsparks gesperrt.  Der Vergnügungspark findet von Freitag, 01. März, bis einschließlich Montag, 4. März, statt. Voraussichtlich ab Freitag, 08. März 2024, sind die Parkplätze am Ziegelwasen wieder verfügbar.
13.2.24

 

Ausfälle beim Ebersbacher Bürgerservice

Ebersbach. Nachdem es lange Zeit beim Bürgerservice in Ebersbach rund lief, kämpft seit einiger Zeit die Stadtverwaltung damit, den Service aufrecht zu erhalten. Zahlreiche personelle Ausfälle, insbesondere durch langwierige Erkrankungen, sorgen für eine massive Einschränkung des Angebots. Leider ist es momentan nicht möglich die Nachfrage zu befriedigen. Kurzfristig setzt die Stadt hausintern weitere Unterstützung für diesen Bereich ein. Da für die anspruchsvolle Tätigkeit im Bürgerservice eine fundierte Unterweisung notwendig ist, können nicht alle Leistungen sofort aufgefangen werden.

Da auch bei anderen Verwaltungen massive Engpässe zu beobachten waren, haben Gemeinderat und Verwaltung bereits im letzten Jahr im Rahmen der Haushaltsberatungen vorausschauend eine zusätzliche Stelle für den Bürgerservice beschlosssen. Die zusätzliche Stelle im Bürgerservice ist zwischenzeitlich besetzt. Die neue Mitarbeiterin wird derzeit eingelernt. Deswegen können die gewohnten Öffnungszeiten noch nicht abgedeckt werden. Um Wartezeiten zu vermeiden und die zur Verfügung stehenden Kapazitäten für die Bürgerinnen und Bürger optimal zu nutzen, wurde Anfang Januar ein Online-Termintool eingeführt. Mit diesem können Termine maximal 40 Tage im Voraus gebucht werden. Es werden laufend neue Termine eingestellt. Aufgrund der hohen Nachfrage und der noch dünnen Persoaldecke sind die verfügbaren Termine innerhalb kürzester Zeit ausgebucht

Eine weitere Verstärkung für den Bürgerservice erwartet die Stadtverwaltung Anfang März, im Sommer wird eine weitere Vollzeitstelle besetzt.

Trotz der geringen Terminverfügbarkeit werden dringende Notfälle im Bürgerservice schnellstmöglich bearbeitet. Auch bestellte Ausweisdokumente werden ohne Termin ausgegeben. Wer mit seinen Ausweisangelegenheiten nicht warten möchte, kann sich an die Nachbarkommunen wenden. Dort können Dienstleistungen – allerdings gegen eine zusätzliche Gebühr – beantragt werden. Durch die Einschränkungen ist es derzeit schwierig, die Gutscheine für die Biobeutel des AWB einzulösen. Hier gibt die Stadt an den beiden kommenden Samstagen (17. und 24. Februar) auf dem Ebersbacher Wochenmarkt von 9 – 11:30 Uhr Biobeutel gegen Gutschein des AWB aus.

„Die Situation ist auch für uns sehr herausfordernd und uns ist klar, dass es für die Bürger ein Ärgernis ist. Unser Bürgerservice versucht trotz der widrigen Umstände den Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen der Möglichkeiten umfassend und schnell zu helfen.“ so die zuständige Fachbereichsleiterin Manuela Raichle. „Die für alle nicht zufriedenstellende Situation bekommen leider unsere Kolleginnen immer wieder auf sehr unerfreuliche Weise zu spüren. Während normale Beschwerden für die Kolleginnen kein Problem darstellen, sorgt eine kleine Minderheit mit wüsten Beschimpfungen für zusätzliche Belastungen.“ so Raichle weiter. Hier drohe ein Teufelskreis zu entstehen, weil im falschen Ton vorgetragene Beschwerden zu Frustration und im schlimmsten Fall Kündigungen führen, womit beiden Seiten nicht geholfen sei. Die Mitarbeiterinnen tun ihr Möglichstes, um jedem Anliegen gerecht zu werden versichert die Fachbereichsleiterin.

„Unser Bürgerservice ist per Terminbuchungstool und per E-Mail erreichbar und trotz der dünnen Personaldecke gelingt es viele Anliegen abzuarbeiten. Dies ist zum einen dem vorbildlichen Einsatz der Kolleginnen dort und in den anderen aktuell unterstützenden Bereichen der Verwaltung zu verdanken, zum anderen haben wir auch Unterstützung unserer Nachbarkommunen und der Landkreisverwaltung erhalten. Beides ist nicht selbstverständlich, weshalb wir auch auf diesem Weg unseren großen Dank aussprechen.“, so Bürgermeister Eberhard Keller abschließend.
12.2.24

 

Kanalarbeiten führen zu Straßensperrung

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Donnerstag, 15. Februar,  wird der Bereich am Rathaus/Kornhausstraße zwischen Rinderbacher Gasse und dem Gebäude Marktplatz 6 „früher Woha“, ganztägig gesperrt. Grund dafür sind Kranarbeiten im Zuge der Baustelle. Aufgrund der Sperrung ist der Behindertenparkplatz sowie die E-Ladestation am Rathaus nicht anfahrbar.
12.2.24

 

Einbruch in Wohnhaus

Rechberghausen. Ein Unbekannter machte am Sonntag Beute in Rechberghausen. Zwischen Sonntagnachmittag und Sonntagabend verschaffte sich ein unbekannter Täter Zutritt in ein Haus in der Kernerstraße. Er gelangte über das Küchenfenster im Erdgeschoss in das Gebäude. In einem Raum entdeckte der Einbrecher ein Schmuckkästchen. Das nahm er mit. Die Polizei Uhingen die Ermittlungen aufgenommen und Spuren gesichert:
12.2.24

 

Polizisten bei Widerstand verletzt

Heubach. Die Polizei wurde  zu einem Streit in einem Wohnhaus in die Karlsbader Straße in Heubach gerufen. Bei dem Einsatz kam zu Widerstandshandlungen eines 34-Jährigen. Zwei Polizisten wurden verletzt. Der 34-Jährige verletzte mehrere Familienmitglieder. Daher sollte er von den eingesetzten Beamten fixiert werden, wogegen er massiven Widerstand leistete. Trotz des Einsatzes von Pfefferspray gelang es ihm, sich zu befreien und zu Fuß zu flüchten. Er konnte jedoch kurz darauf aufgegriffen und schließlich überwältigt werden. Der 34-Jährige wurde in eine Fachklinik eingeliefert. Die verletzten Polizisten mussten sich in ärztliche Behandlung begeben und konnten ihren Dienst nicht mehr fortführen.
12.2.24

 

Randalierer setzt vermutlich Haus in Brand

Bad Boll. Ein randalierender Bewohner eines Mehrfamilienhauses sorgt am Samstagabend für einen Großeinsatz von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr in der Bad Boller Ortsmitte. Am Samstagabend meldete sich gegen 20.45 Uhr der Bewohner eines Mehrfamilienhauses bei der Polizei. Er berichtete von einem Mitbewohner, der sich aus unerklärlichen Gründen sehr aggressiv verhalte.

Dieser Mitbewohner, ein 38-Jähriger Deutscher, zeigte sich auch gegenüber der ersten Polizeistreife am Einsatzort in gleicher Weise. Der Mann drohte den Polizeibeamten mit dem Tode und beleidigte sie mit Kraftausdrücken. Dann begann er, diversen Hausrat, Möbel und Müll aus einem Fenster im ersten Stock nach unten zu werfen. Der 38-Jährige drohte außerdem, das Wohngebäude, in dem unter anderem auch eine sechsköpfige Familie mit Kindern wohnt, anzuzünden.

Es wurden weitere Polizeikräfte hinzugezogen, zudem wurden Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, der örtlichen Feuerwehr sowie das Spezialeinsatzkommando der Polizei alarmiert. Alle Mitbewohner des Hauses konnten evakuiert werden, während der 38-Jährige weiter im Haus randalierte. Kurz nach 22.15 Uhr konnte Feuerschein im Bereich einer Dachgeschosswohnung feststellen. Hieraus entwickelte sich ein Dachgeschoßbrand. Etwa 15 Minuten später konnte der 38-Jährige durch Polizeibeamte des Spezialeinstzkommandos festgenommen werden.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten in den nachfolgenden rund eineinhalb Stunden den Brand unter Kontrolle bringen und Löschen. Das Wohngebäude ist derzeit nicht bewohnbar, die evakuierten Bewohner konnten mit Hilfe der Gemeindeverwaltung Bad Boll noch in der Nacht anderweitig untergebracht werden. Die Schadenshöhe am Gebäude konnte bislang noch nicht abschließend ermittelt werden.

Der Mann wurde zum Polizeirevier nach Uhingen gebracht. Dort randalierte er in der Gewahrsamszelle weiter. Er sieht nun diversen Strafverfahren, unter anderem wegen Bedrohung und schwerer Brandstiftung entgegen. Über eine weitergehende Inhaftierung bzw. den Erlass eines Haftbefehls wird im Laufe des Sonntags entschieden.
11.2.24

 

Raser droht Strafanzeige

Schwäbisch Gmünd. In der Nacht  auf Samstag kontrollierte die Polizei einen 31-Jährigen, der mit seinem Pkw die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der B29 in Fahrtrichtung Aalen deutlich überschritt. Aufgefallen war er, da er eine zivile Streife der Kriminalpolizei bei schlechter Sicht und Nebel mit hoher Geschwindigkeit überholte. Als die Beamten dem Fahrzeug hinterherfuhren, wurden Geschwindigkeiten von über 200 km/h vom Tacho abgelesen. Den Beamten gelang es unter Hinzuziehung einer uniformierten Streife das Auto kurz nach dem Einhorntunnel anzuhalten und einer Kontrolle zu unterziehen. Jetzt droht dem Fahrer neben einem Bußgeld, sowie einem Fahrverbot auch noch eine Strafanzeige.
11.2.24

 

Sport am Wochenende

Handball Herren Bundesliga:  HBW Balingen-Weilstetten gegen Frisch auf Göppingen:   30 : 29

Handball Frauen 2. Bundesliga: Frisch auf Göppingen gegen TG Nürtingen:   31 : 21
10.2.24

 

Betrunken mit Krankenfahrstuhl gegen Auto gekracht

Süßen.  Am Freitag krachte es gegen 22.35 Uhr in der Bahnhofstraße in Süßen. Eine Zeugin wurde auf einen Krankenfahrstuhlfahrer aufmerksam, der gegen das linke Heck eines Pkw geprallt war. Der Wagen  war ordnungsgemäß am Fahrbahnrand geparkt. Der 61-jährige Unfallverursacher fuhr dann noch ein kurzes Stück bis zur Einmündung Rechbergstraße. Da er das Bewusstsein verlor, wurde für ihn ein Rettungswagen angefordert. Während der Unfallaufnahme wurde bei ihm Alkoholgeruch festgestellt. Ein Test vor Ort ergab 1,7 Promille. Am Krankenfahrstuhl entstand ein Sachschaden in Höhe von 500 Euro, am Pkw in Höhe von 2.000 Euro.
10.2.24

 

Diebe stehlen Mofa und Fahrrad

Ebersbach. Zwischen Mittwoch und Donnerstag waren Unbekannte in Ebersbach zu Gange. Und entwendeten ein Mofa und ein Fahrrad. Das Mofa befand sich gesichert vor einem Wohngebäude in der Roßwälder Straße. Das Mountainbike war auf einem Parkplatz am Wohngebäude abgestellt. Die Uhinger Polizei (07161/93810) hat die Ermittlungen aufgenommen.
10.2.24

 

Tourismusmanager wechselt zum Verband nach Bad Urach

Kreis Göppingen/Bad Urach. Der Tourismusförderer im Kreis Göppingen, Holger Bäuerle, übernimmt das Ruder beim Schwäbische Alb Tourismus in Bad Urach.

Nachdem Louis Schumann den Schwäbische Alb Tourismusverband e.V. (SAT) im Dezember 2023 verlassen hatte, übernahm SAT-Vorsitzender und Münsingens Bürgermeister Mike Münzing interimsweise das Amt des Geschäftsführers – mit dem Ziel die Stelle schnellstmöglich neu zu besetzen. Dieses Vorhaben ist nun geglückt: „18 Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet sind für die Position der SAT-Geschäftsführung eingegangen. Vier Bewerber haben wir zu Vorstellungsgesprächen eingeladen.“, berichtet Münzing. Nach diesen Gesprächen konnten die SAT-Vorsitzenden Mike Münzing, Dr. Marion Leuze-Mohr (1. stellv. Vorsitzende) und Markus Möller (2. stellv. Vorsitzender) eine klare und einstimmige Entscheidung treffen.

Der neue SAT-Geschäftsführer ist kein Unbekannter: Holger Bäuerle leitet seit über zehn Jahren die Tourismusförderung für den Landkreis Göppingen und ist zudem langjähriges Gremium-Mitglied beim SAT. Mike Münzing freut sich: „Mit Holger Bäuerle konnten wir einen leidenschaftlichen sowie erfahrenen Touristiker für dieses wichtige Amt gewinnen. Er kennt nicht nur die Schwäbische Alb sehr gut, sondern auch die Strukturen des Verbands.“

Bäuerle hat die Tourismusentwicklung im Landkreis Göppingen nachhaltig vorangetrieben und Projekte, wie die „Löwenpfade“ oder die „Löwentrails“, auf den Weg gebracht. Seit 2021 war er auch in die Leitung des Büros für Kreisentwicklung und Kommunikation, als dem Landrat direkt zugeordneten Stab, eingebunden.

Landrat Edgar Wolff bedauert Bäuerles Weggang, aber kann dem Wechsel auch Positives abgewinnen: „Die Wahl unseres Tourismusmanagers Holger Bäuerle zum neuen Geschäftsführer des Schwäbische Alb Tourismusverbandes sehe ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Der Landkreis Göppingen verliert mit ihm einen kompetenten, langjährigen und herausragenden Mitarbeiter. Andererseits wird der Landkreis Göppingen als Teil der Schwäbischen Alb und als Mitglied im Tourismusverband auch weiterhin von seiner Arbeit und seinem Wirken profitieren können. Für seine persönliche Entwicklung freut mich dieser Karriereschritt und ich wünsche ihm für seine neue Aufgabe viel Kraft und Erfolg.“ Wann genau Holger Bäuerle sein neues Büro in Bad Urach offiziell bezieht, wird derzeit noch abgestimmt.
9.2.24

 

Mit der Leitplanke kollidiert

Süßen. Am Donnerstag geriet ein Autofahrer bei Süßen in die Leitplanke. Gegen 15.15 Uhr fuhr ein 48-Jähriger auf der B10 von Ulm nach Stuttgart. Als dieser sich auf Höhe der Auffahrt Süßen/Schlat befand, fuhr ein Fahrzeug auf die B10 auf. Um diesem Platz zu machen, wechselte der 48-jährige Pkw-Fahrer auf den linken Fahrstreifen. Hierbei übersah einen dort fahrenden Wagen. Um einen Unfall zu vermeiden, wich der Fahrer dieses Wagens aus. Dabei kollidierte er mit der Mittelleitplanke und kam auf der Fahrbahn zum Stehen. Im Auto des 30-Jährigen befand sich auch ein zweijähriges Kind. Ein Rettungsdienst bracht beide vorsorglich ins Krankenhaus. Der Sachschaden beträgt etwa 3000 Euro.
9.2.24

 

Ausfahrt verpasst

Süßen.  Ein gefährliches Fahrmanöver vollzog ein Autofahrer am Donnerstag in Süßen. Kurz vor 22 Uhr fuhr der 24-Jährige auf der B466 und kam aus Richtung der B10. Er wollte wohl nach rechts auf die L1214 abbiegen. Diese Ausfahrt verpasste der Fahrer und bremste sein Auto stark ab. Danach lenkte er sein Auto nach links und wollte wohl wenden. Dahinter fuhr ein 38-Jähriger mit seinem Wagen.  Der versuchte noch an dem wendenden Pkw vorbei zu fahren. Das misslang und die Autos stießen zusammen. Bei dem Unfall erlitten die beiden Fahrer, sowie eine 25-jährige Beifahrerin leichte Verletzungen. Den Schaden an den beiden nicht mehr fahrbereiten Autos schätzt die Polizei auf etwa 20.000 Euro.
9.2.24

 

Auf die Gegenfahrbahn geraten

Birenbach. Am Donnerstag stießen drei Fahrzeuge bei Birenbach zusammen. Gegen 14.45 Uhr befuhr der 20-Jährige die Lorcher Straße. Er fuhr von Wäschenbeuren in Richtung Birenbach. Aus bislang ungeklärten Gründen geriet der Fahrer auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er frontal mit dem entgegenkommenden Laster. Durch den Zusammenstoß drehte sich der Pkw um etwa 180 Grad. Hinter dem Wagen fuhr eine 22-jährige mit ihrem Pkw.

Diese kollidierte mit dem sich drehenden Wagen. Der 20-Jährige und die 22-Jährige wurde leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Der 60-jährige Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Die Polizei nahm den Unfall auf. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Straße voll gesperrt werden. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 12.000 Euro. Alle drei Fahrzeuge wurden abgeschleppt.
9.2.24

 

Vor Polizei davongefahren

Reichenbach/Fils. Seinen Führerschein musste ein junger Motorradfahrer am Donnerstagabend abgeben, nachdem er in riskanter Fahrweise vor einer Polizeistreife davongefahren ist. Den Beamten der Esslinger Verkehrspolizei fielen gegen 20.30 Uhr zwei Motorradfahrer mit ihren Supermoto in der Ulmer Straße auf. Im Bereich einer 30er Zone vollführte einer der beiden Biker einen sogenannten Wheelie. Nachdem die beiden Zweiradlenker an der Kreuzung mit der Blumenstraße vor einer roten Ampel anhalten mussten, wollten die Polizisten sie kontrollieren. Daraufhin gaben die Motorradfahrer Gas, fuhren bei Rot los und rasten mit ihren Maschinen mit bis zu 120 km/h vor dem Streifenwagen durch die Ortschaft davon. Anschließend bogen sie in den Ostweg ab und fuhren durch die dortige 30er Zone mit über 100 km/h weiter. Einer der flüchtenden Kradlenker konnte kurz darauf auf einem Firmengelände in der Ulmer Straße gestoppt werden, da er sich vermutlich einen Platten an seiner Maschine gefahren hatte. Die Fahrerlaubnis des 21 Jahre alten Fahrers wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen zu seinem Begleiter dauern an. Unter Telefon 0711/3990-420 werden Verkehrsteilnehmer, die durch die riskante Fahrweise der Motorradfahrer gefährdet wurden oder Angaben zu dem Gesuchten machen können, gebeten, sich bei der Verkehrspolizei zu melden. (ms)
9.2.24

 

Von der Fahrbahn abgekommen

Auf etwa 80.000 Euro wird der Sachschaden geschätzt, den ein 38-Jähriger bei einem Verkehrsunfall am frühen Freitagmorgen auf der L 1201 verursacht hat. Der Mann war gegen 1.40 Uhr mit seinem Pkw auf der Abfahrt Reichenbach von der B 10 in Richtung Göppingen herkommend unterwegs, als er aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Wagen verlor und in das dortige Brückengeländer krachte. Verletzt wurde niemand, allerdings war das Fahrzeug nach dem Unfall so schwer beschädigt, dass es von einem Abschleppdienst geborgen werden musste. (cw)
9.2.24

 

Eislinger Kinder stürmen das Rathaus


Eislinger Kindergatrenkinder stürmten am Donnerstag das Rathaus. Foto: Stadt Eislingen

Eislingen. Rund 100 verkleidete Kindergartenkinder entführen am Donnerstag mit einer Polonaise die Mitarbeiter das Eislinger Rathauses. Superhelden, Prinzessinnen, Zauberer, verschiedenste Tiere und freche kleine Hexen machten das Rathaus am Vormittag des „gombiga“ Donnerstag unsicher. Ob das Glück auf der Seite der Mitarbeiterinnen des Amtes für Bildung und Betreuung liegt, mussten diese bei einem kreativen Narrenbaumbingo beweisen und kräftig mitsingen und mittanzen.

Eine lange Polonaise aus rund 100 Kindern der Kindergärten St. Markus und Piccolino, des Kinderhauses St. Michael und der Frühgruppe Sonnenschein zog sich durch das Rathaus und entführte die Rathausmitarbeitenden auf den Schlossplatz. „Wie alleweil in jedem Jahr – da kommt am Gombiga die Kindergartenschar“, eröffnete Ulrike Welz, Leiterin des Kinderhauses St. Michael den Rathaussturm der Kleinen.

„Neu im Gepäck und ganz exklusiv für euren Raum, da stellat mir heut auf ‘nen Narrenbaum“, wurde das auffällig bunte Mitbringsel der Kindergärten vorgestellt. Als grüne Glückskleeblätter verkleidet, moderierten Ulrike Welz und zwei weitere Mitarbeiterinnen des Kinderhauses St. Michaels ein Bingo der besonderen Art. „Mal schauen, ob wir Glück haben“, drehte Andrea Mönich, Sachgebietsleiterin Frühkindliche Bildung gemeinsam mit Amtsleiterin Melanie Ocansey und zwei Kolleginnen die Zahlentrommel. Zu gewinnen gab es freche Sprüche aus den Kindergärten und dazu passende Glücks-Anhänger für den Narrenbaum. Damit das Team der Verwaltung fit bleibt, forderten die Kinder abschließend alle zu einem gemeinsamen Bewegungs-Tanz auf.

Zur Stärkung gab es im Anschluss lustige Laugenbrezeln für alle. Die Vesperpause bot die ideale Möglichkeit, die vielen verschiedenen Kostüme zu bestaunen. „Ich bin als Elsa verkleidet“, präsentierte ein Mädchen stolz ihr glitzerndes Kleid. „Und ich bin Super-Mario!“ „Ich bin ein Fuchs!“ Bei der Frage, was den Kindern bei ihrem Rathaussturm am besten gefallen hat lautet die einstimmige Antwort: „Alles!“
8.2.24

 

In Salach geht’s um die Wurst

Salach. Hochwertige Fleisch- und Wurstwaren, ein warmer Mittagstisch oder auch ein Schnitzelwecken auf die Hand, das alles bekommt man in der örtlichen Metzgerei. Vorausgesetzt natürlich, man hat eine am Ort. 

In Salach, einer Gemeinde mit immerhin fast 8.300 Einwohnern gibt es seit Ende 2023 keine Metzgerei mehr. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren waren noch drei Metzger im Ort aktiv. Den Salachern ist diese Angebotslücke alles andere als Wurst, was zahlreiche Nachfragen bei Bürgermeister Dennis Eberle belegen. Zwar bietet der örtliche Supermarkt eine Fleischtheke an, doch Metzgers hausgemachte Würste sind halt doch etwas anderes. 

Die Mission ist also klar: Eine neue Metzgerei muss her. An passenden Räumlichkeiten mangelt es nicht, mitten im Ort wartet eine leerstehende Metzgerei mit vollständiger Ausstattung darauf, dass ihr neues Leben eingehaucht wird. Willkommen wäre sowohl ein/e Metzgermeister/in, die/der sich selbständig machen möchte, als auch eine Filiale einer bereits bestehenden Metzgerei. Die Unterstützung durch die Gemeinde und den örtlichen Handels- und Gewerbeverein bei den Anfängen sind gesichert und auch an hungriger Kundschaft fehlt es nicht. 

Wer Interesse daran hat, das Metzgereigeschäft in Salach wieder aufleben zu lassen und einen Beitrag zur Versorgung der Gemeinde zu leisten möchte, kann sich bei Bürgermeister Dennis Eberle unter d.eberle@salach.de melden. Eberle:  „Für uns in Salach geht’s jetzt um die Wurst, denn seit diesem Jahr haben wir keine Metzgerei mehr im Ort. Als größte Gemeinde im Landkreis wollen wir das so nicht hinnehmen und mit unserer Kampagne „In Salach geht’s um die Wurst“ einen neuen Metzger für unseren Ort finden. Unser Ortskern lebt vom Einzelhandel und dazu gehört für uns in Salach auch eine Metzgerei! Als Gemeinde unterstützen wir deshalb auch mit ganzer Kraft.“
8.2.24

 

Wasserstoff-Workshop im Parler-Gymnasium

Schwäbisch Gmünd. Am Parler-Gymnasium in Gmünd fand für die Klassenstufe 5 ein Workshop mit dem Titel „Von der Energie zum grünen Wasserstoff und zurück“ im Rahmen des Projekts „H2-Wandel - Modellregion Grüner Wasserstoff des Landes Baden-Württemberg“ statt.

Der Vormittag begann mit einem Einstieg der Chemikerin Susanne Sihler vom Ulmer Weiterbildungszentrum für innovative Energietechnologien (WBZU) in das Thema Energie. Hier wurde der Wasserstoff als regenerative Energie vorgestellt. Nach dem theoretischen Teil durften sich die Schülerinnen und Schüler an verschiedensten Experimenten probieren. Diese behandelten unter Anderem Experimente zu Energie, Körpern, Wasserstoff und natürlich die Energiegewinnung durch Elektrolyse.

Schulleiter Thomas Eich freute sich über den Workshop und findet es wichtig, den Schülerinnen und Schülern möglichst früh Zukunftsthemen näher zu bringen und Fragen der Gesellschaft zu thematisieren. Der Blick soll dabei auf Lösungen ausgerichtet sein und Mut machen.

Die Stadt Schwäbisch Gmünd ist Teil der Modellregion Grüner Wasserstoff des Landes Baden-Württemberg und mit der Fertigstellung einer entsprechenden Anlage der größte Wasserstoffhersteller im Land. Die Stadt wurde beim Workshop durch Wirtschaftsförderer Alexander Groll vertreten.

Durchgeführt wurde der Workshop vom Ulmer WBZU in Zusammenarbeit mit der Hochschule Reutlingen, dem Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung (ZAWiW), der Universität Ulm sowie den ehrenamtlichen Wasserstofflotsen.
8.2.24

 

Bei Arbeitsunfall verletzt
Deggingen. Am Mittwoch stürzte ein 64-Jähriger in Deggingen von einem Gerüst. Am Vormittag war der Mann in einem Gebäude in der Hauptstraße mit Arbeiten an der Decke tätig. Dazu benutzte er ein fahrbares Gerüst. Aus ungeklärter Ursache stürzte der Mann gegen 7.30 Uhr aus etwa ein bis zwei Metern vom Gerüst. Dabei erlitt er Verletzungen am Kopf. Rettungskräfte brachten ihn in eine Klinik. Die Beamten von Gewerbe und Umwelt der Polizei haben die Ermittlungen aufgenommen
8.2.24

 

Betrunken gefahren

Eislingen. Am Mittwoch stellte sich ein 31-Jähriger alkoholisierter Autofahrer in Eislingen der Polizei. Nach einer Anzeigenaufnahme gegen 7.30 Uhr durch die Polizei fuhr der Pkw-Fahrer in der Talstraße. Auf Höhe der Polizeibeamten wendete er sein Fahrzeug. Dann hielt der 31-Jährige mit seinem Fahrzeug an. Beim Aussteigen teilte er mit, dass er unter Alkoholeinfluss gefahren sei. Ein Atemalkoholtest bestätigte dies. Der 31-Jährige wurde zur Blutentnahme in ein Klinikum gerbracht. Sein Auto musste er stehen lassen. Der Mann sieht nun einer Anzeige entgegen. Warum sich der Betrunkene selbst stellte ist nicht bekannt.
8.2.24

 

Trekking-Fans rühmen die Schwäbische Alb

Schwäbische Alb. Beim  „trekking-Awards 2024“ des !trekking-Magazins“ haben über 36.000 Personen online unter anderem für die beliebtesten Wanderregionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz abgestimmt.  Die Schwäbische Alb hat die Trekking-Fans mit ihren Wander- und Outdoor-Angeboten besonders überzeugt und feiert den zweiten Platz als Top-Wanderregion im deutschsprachigen Raum. Auf über 90 Prädikatswanderwegen erwarten Wanderer auf der Schwäbischen Alb spektakuläre Aussichtsfelsen, idyllische Flusstäler und verwurzelte Wanderpfade. Der 1. Platz im Wanderregionen-Voting ging an den Naturpark Altmühltal, den 3. Platz sicherte sich die Region Achensee in Tirol.

Heiko Zeeb, Themenmanager fürs Wandern beim Schwäbische Alb Tourismus (SAT) freut sich über die Auszeichnung: „Das Ergebnis ist eine tolle Bestätigung der sehr guten Arbeit aller beteiligten Wanderpartner in den letzten Jahren. Wir freuen uns über diesen Ritterschlag der fachkundigen trekking-Leserschaft und über die zunehmende Sichtbarkeit der Schwäbischen Alb im Wandertourismus.“
8.2.24

 

Sattelzug umgekippt

Reichenbach/Fils. Schwere Verletzungen hat ein 48-Jähriger bei einem Unfall am Mittwochmittag in Reichenbach erlitten. Den derzeitigen Ermittlungen zufolge wollte der Mann gegen 12.50 Uhr auf einem Baugrundstück in Verlängerung der Weinbergstraße mit einem Sattelzug mit Kippmulden-Auflieger Schotter abladen. Als der 48-jähriger Fahrer auf dem geneigten Untergrund den Auflieger zum Abladen nach oben ausfuhr, kippte der gesamte Sattelzug auf die Fahrerseite. Der dabei schwer verletzte 48-Jährige, der von der Feuerwehr befreit wurde, wurde nach einer medizinischen Erstversorgung vor Ort vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Ein angeforderter Rettungshubschrauber musste zum Transport nicht eingesetzt werden. Der Sattelzug konnte mit Hilfe zweier Bergungsfahrzeuge sowie einem Bagger aufgerichtet werden. Der Sachschaden dürfte sich einer vorläufigen Schätzung zufolge auf circa 100.000 Euro belaufen. (mr)
8.2.24

 

Bandenkrieg: Polizei nimmt drei weitere Männer fest

Stuttgart. Bei den fortlaufenden Ermittlungen im Zusammenhang mit den Schussabgaben im Großraum Stuttgart hat das Landeskriminalamt Baden-Württemberg (LKA BW) drei weitere Männer festgenommen. Zwei der Beschuldigten, ein 21-Jähriger und ein 20-Jähriger Deutscher, gehören mutmaßlich einer der wegen Gewalttaten im öffentlichen Raum auffälligen rivalisierenden Gruppen an. Der dritte Angehörige des Trios, ein 19-jähriger Mann mit deutscher und polnischer Staatsangehörigkeit trat in diesem Zusammenhang bislang noch nicht in Erscheinung.

Bei den Durchsuchungen in den im Alb-Donau-Kreis gelegenen Wohnungen der Beschuldigten wurden zwei Schreckschusswaffen, scharfe Munition, mehrere Messer, digitale Speichermedien und Betäubungsmittel sichergestellt. Derzeit werden einige der beweiserheblichen Gegenstände beim LKA BW kriminaltechnisch untersucht.

Die drei Männer wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wegen des dringenden Tatverdachts des bewaffneten gewerbsmäßigen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln dem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt, der die beantragten Haftbefehle erließ und in Vollzug setzte. Sie befinden sich nun in Untersuchungshaft.

Seit Beginn der Straftatenserie im Februar 2023 arbeitet die Ermittlungskooperation des LKA BW mit den Polizeipräsidien Stuttgart, Reutlingen, Ludwigsburg, Ulm und Aalen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Stuttgart weiterhin mit Hochdruck daran, die Ereignisse im Zusammenhang mit den Schussabgaben im öffentlichen Raum lückenlos aufzuklären. Die Ermittlungen dauern an.
8.2.24

 

Sport aktuell

Handball Bundesliga Herren: Frisch Auf Göppingen gegen TBV Stuttgart: 25 : 25
10.2.24

 

CDU fordert Umdenken in der Sozialpolitik

Kreis Göppingen. Der CDU-Kreisverband Göppingen fordert ein Umdenken in der Sozial- und Zuwanderungspolitik. “Die Anziehungskraft unserer Sozialleistungen schafft nach wie vor massive Fehlanreize für irreguläre Migration nach Deutschland, bringt unsere Sozialsysteme an ihre Belastungsgrenze und ist Wasser auf die Mühlen der Feinde unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung”, so die CDU-Kreisvorsitzende Sarah Schweizer. In diesem Zusammenhang verwies sie auch darauf, dass beispielsweise in Dänemark prozentual dreimal so viele Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine arbeiteten wie hierzulande. Das Bürgergeld sei in diesem Fall nicht Garant des sozialen Friedens, sondern gefährde den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

“Hier geht es nicht um gefühlte, sondern um tatsächliche Ungerechtigkeit”, so Ministerin Nicole Razavi. Ein Umdenken sei bei der Bundesregierung dringend erforderlich. Zwei Mal zwölf Prozent Erhöhung innerhalb kurzer Zeit beim Bürgergeld sei für die arbeitende Bevölkerung nicht mehr nachvollziehbar. Dass sich der Staat in Teilen handlungsunfähig zeige und sich mitunter schwertue, geltendes Recht durchzusetzen, gefährde das Vertrauen der Bürger in staatliche Institutionen. “Genau das darf nicht passieren”, so Schweizer und Razavi.

Dass die Bundesregierung auf Druck der Grünen eine praxistaugliche Rückführungspolitik weiterhin blockiere, sei gerade jetzt fatal. Das “Rückführungsverbesserungsgesetz” sei reiner Etikettenschwindel und ein Schlag ins Gesicht der Bevölkerung. “Die Bürger müssen ernst genommen und nicht hinters Licht geführt werden”, betont Nicole Razavi. Einen Beitrag dazu, schutzsuchenden Migranten zu helfen und das menschenverachtende Schleusersystem zu bekämpfen, wäre die bundesweite Einführung einer Bezahlkarte für Flüchtlinge anstelle der Auszahlung von Bargeld, wie sie in Baden-Württemberg auf Initiative der CDU-Landtagsfraktion zeitnah verpflichtend kommen soll.

Die CDU-Fraktion im Göppinger Kreistag wird sich daher ebenfalls mit dem Thema Einführung einer Bezahlkarte beschäftigen, kündigt der Landesvorsitzende des AK Polizei, und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Göppinger Kreistagsfraktion Rainer Staib an. "Die Karte muss jetzt kommen - rechtssicher und einheitlich."
7.2.24

 

Komponistenpreis mit 1000 Euro dotiert

Donzdorf.  Der internationale Schlagerwettbewerb Stauferkrone, der  am 6. April  in der Donzdorfer Stadthalle stattfindet, ist nicht nur ein Contest für Interpreten, sondern auch für Komponisten und Textdichter. Deutlich wird das zum Beispiel durch den mit 1000 Euro dotierten Preis für die beste Komposition.

Bei der Stauferkrone sollten nicht nur die Interpreten im Rampenlicht stehen, sondern auch Textdichter und Komponisten, die sonst zumeist im Stillen wirken und deren Namen man kaum kennt. Dieser Teil des Konzepts des internationalen Wettbewerbs begeisterte zugleich die Rechteverwertungsgesellschaft Gema und den Deutschen Komponistenverband, die als ideelle Partner bei der Stauferkrone von Anfang an dabei waren. Inzwischen gehört auch der Deutsche Textdichterverband dazu.

Dass die Stauferkrone auch ein Autorenwettbewerb ist, unterstreicht der Komponistenverband in Berlin, der über seinen Förderungs- und Hilfsfonds den von der Jury zu vergebenen Preis für die beste Komposition erneut mit 1000 Euro dotiert. Unter dem Dach des Fonds befinden sich die 1990 errichtete  Paul Woitschach-Stiftung und die Zustiftungen von Waltraut und Helmut  Brüsewitz, sowie von Peter Weirauch.  Paul Woitschach (1908-1981) war ein Berliner Komponist, Kapellmeister, Arrangeur und Verleger. Er hat ein umfangreiches Oeuvre hinterlassen, das neben Stimmungsliedern, Schlagern auch Werke konzertanter Unterhaltungsmusik umfasst. Eine Spezialität Paul Woitschachs waren seine Potpourris, eine Zusammenstellung modern arrangierter Melodien. Helmut Brüsewitz (1925-1999) war ein Hamburger Komponist. Er hat eng mit Bert Kaempfert und seinem Orchester zusammengearbeitet und war vor allem jahrelang als Arrangeur tätig. Peter Weirauch (1933-2019) arbeitete in Berlin als Komponist und Bearbeiter für verschiedene Rundfunkorchester. Er schrieb vor allem Kammermusiken für verschiedene Besetzungen und Elektroakustische Musik.

Neben der Unterstützung für alte und bedürftige Komponisten soll die Stiftung  vor allem Projekte fördern, an denen mehrere Musikurheber beteiligt und die im U-Musik-Bereich angesiedelt sind, sowie künstlerisch hochwertige und kulturpolitisch wichtige Konzerte und Aufführungen unterstützen.

Das fünfköpfige Kuratorium hatte sich Ende 2023 dafür entschieden, die Stauferkrone in Donzdorf mit der Dotierung des Komponistenpreises erneut zu unterstützen. Seit 2019 stattet die Stiftung des Komponistenverbandes damit den Preis aus, zunächst mit 500 Euro, später mit 1000 Euro.

Der Komponistenpreis ist die einzige Auszeichnung, die bei der Stauferkrone mit einem Geldbetrag versehen ist. Der Textdichterverband, der über keine verbandseigenen Stiftungen verfügt, verbindet den Preis für den besten Text mit besonderen Beratungsleistungen für den Gewinner.

Insgesamt werden bei der Stauferkrone sechs Preise vergeben. Neben den Preisen für die beste Komposition und den besten Text vergibt die Jury noch drei Preise für die beste Interpretation. Zudem kürt das Saalpublikum in einer getrennten Wertung seinen Favoriten. Tickets für die Stauferkrone gibt es unter www.easyticket.de.
7.2.24

 

Glasfaserbau ibei der Papiermühle

Göppingen. Ab Montag, 12. Februar beginnt die EVF mit Glasfaserarbeiten in Faurndau im Bereich Papiermühle, Hausnummer 1 bis 60.  Die Anwohner werden entsprechend informiert. Die Arbeiten sind für die nächsten sechs Wochen geplant.
7.2.24

 

Bauwagen aufgebrochen

Bad Ditzenbach. In den vergangenen Tagen haben Unbekannte in Bad Ditzingen Getränke gestohlen. Wie die Polizei mitteilt, waren Unbekannte zwischen Sonntag 4 Uhr und Dienstag 20.30 Uhr in der Burgsteige unterwegs. Sie hebelten die Tür eines Bauwagens auf und gelangten so in das Innere. Auf der Suche nach Brauchbarem fanden die Einbrecher Hochprozentiges. Mehrere Flaschen davon sowie eine Shisha nahmen sie mit und flüchteten unerkannt. Die Polizei Deggingen ermittelt jetzt, um den Einbrechern auf die Schliche zu kommen.
7.2.24

 

Am eigenen Auto zu schaffen gemacht

Geislingen. Am Dienstag hatte ein Autobesitzer mit dem schnellen Eingreifen der Polizei in Geislingen a.d. Steige nicht gerechnet. Ein Zeuge hatte gegen 17.45 Uhr die Polizei Geislingen auf zwei Männer im Alter von 38 und 53 Jahren aufmerksam gemacht. Denn die hatten sich wohl am helllichten Tag an einem geparkten Auto in der Steingrubestraße zu schaffen gemacht. Die Streife war schnell da und konnte die Männer bei der "Tatausführung" überraschen. Der Einsatz wendete sich dennoch zum Guten. Denn die Männer hatten ihr eigenes Auto aufgebrochen. Als Grund gaben sie gegenüber den Beamten an, dass sie den Schlüssel für das Auto verloren hätten. Dass es sich um das eigenes Fahrzeug handelte, konnte der Besitzer gegenüber den Beamten glaubhaft versichern. Ob und überhaupt wie der Besitzer ohne Schlüssel mit seinem Auto wegfahren konnte, ist der Polizei nicht bekannt.
7.2.24

 

Betrug erkannt 
Bad Boll. Am Dienstag versuchte ein Unbekannter eine Frau aus Bad Boll zu betrügen.
Eine 57-Jährige erhielt am Dienstagabend eine Nachricht von einem Betrüger auf ihr Handy. Der Unbekannte gab sich als Tochter aus. Mit der geläufigen Masche gab dieser vor, dass das Handy kaputt sei. Man soll die neue Nummer abspeichern. Im Verlauf des Chats kam es zu einer Geldforderung in Höhe eines vierstelligen Betrages. Die Frau erkannte den Betrug und beendete den Kontakt. Dann erstattete sie bei der Polizei eine Anzeige. Das Polizeirevier Uhingen hat die Ermittlungen aufgenommen.
7.2.24

 

Konjunktur: Erhoffter Aufschwung lässt auf sich warten

Kreis Göppingen. Der erhoffte Aufschwung im Kreis Göppingen lässt auf sich warten. Das geht aus einer aktuellen Sonderauswertung der Frühjahrs-Konjunkturumfrage der IHK Region Stuttgart für den Kreis Göppingen hervor. Nachdem sich die wirtschaftliche Situation zum Herbst deutlich verschlechtert hatte, bleibt die weitere wirtschaftliche Entwicklung im Kreis auch zu Jahresbeginn im hohen Maße ungewiss. Neben den wachsenden Unsicherheiten fehlen die dringend benötigten Wachstumsimpulse. Die Anzahl der Unternehmen, die derzeit eine gute oder befriedigende Geschäftslage vermelden, ist zwar im Vergleich zum Herbst des Vorjahres leicht gestiegen. Doch die Erwartungen der Gesamtwirtschaft bleiben weiterhin überwiegend pessimistisch. Knapp jedes fünfte Unternehmen (17,5 Prozent) hofft auf bessere Geschäfte im laufenden Jahr – doch etwas mehr erwarten eine verschlechterte Geschäftsentwicklung (22,4 Prozent). Die große Mehrheit von rund 60 Prozent der Unternehmen sieht für die kommenden 12 Monate gleichbleibende Geschäfte.

„Die Lage in den Unternehmen hat sich im Vergleich zum Herbst nur leicht verbessert. Gleiches gilt für die Geschäftserwartungen in den kommenden Monaten“, sagt Göppingens IHK-Bezirkskammerpräsidentin Edith Strassacker von der gleichnamigen Kunstgießerei in Süßen. „Die Unzufriedenheit über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wächst bei den Unternehmen und schlägt deutlich auf die Stimmung“, so Strassacker. Ein Aufschwung sei derzeit nicht in Sicht – im Gegenteil. Die aktuellen Auftragseingänge bleiben in der Tendenz rückläufig und auch die Investitionspläne und Beschäftigungsabsichten bewegen sich unterm Strich im negativen Bereich. „Unsere Unternehmen brauchen jetzt dringend bessere und verlässliche Rahmenbedingungen in mittlerweile allen Wirtschaftsbereichen“, meint die Bezirkskammerpräsidentin. Das gelte nicht nur für die Energieversorgung oder einer seit langem geforderten deutlichen Bürokratieentlastung, sondern auch für die Fachkräftesicherung und Infrastruktur.

Aktuelle Geschäftslage nur leicht verbessert

Der Blick auf die Göppinger Gesamtwirtschaft zeigt: Knapp 30 Prozent der Unternehmen geben an, dass die eigene wirtschaftliche Lage gut sei. Damit stagniert dieser Wert Im Vergleich zum Herbst 2023 (28,8 Prozent). Die Zahl derer, die ihre Lage als befriedigend einschätzen, ist im gleichen Zeitraum von 47,2 Prozent auf 50,2 Prozent leicht gestiegen. Etwas gesunken ist die Zahl der Unternehmen, die eine schlechte Geschäftslage vermelden. Jedes fünfte Unternehmen (19,8 Prozent) schätzt das so ein. Das sind 4 Prozent weniger als noch im Herbst 2023 (24 Prozent). Der Lageindikator klettert damit im positiven Bereich nur leicht auf 10,1 Punkte (Saldo aus positiven und negativen Rückmeldungen).

Die Geschäftserwartungen bleiben pessimistisch

Der IHK-Indikator Geschäftserwartungen in der Göppinger Gesamtwirtschaft erholt sich von minus 19 auf minus 4,9 Punkte, bleibt aber im negativen Bereich. Angesichts der abgekühlten wirtschaftlichen Lage sind die Erwartungen damit für die kommenden 12 Monate weiterhin überwiegend pessimistisch. 17,5 Prozent der Betriebe rechnen mit besseren Geschäften. Im Herbst waren es nur 15,3 Prozent der Unternehmen. Gestiegen ist der Anteil der Unternehmen mit einer gleichbleibenden Geschäftserwartung (von 50,3 Prozent im Herbst auf nunmehr 60,1 Prozent). Der Anteil der Unternehmen mit schlechten Erwartungen hat sich verringert. Jedes fünfte Unternehmen erwartet weiterhin schlechtere Geschäfte (22,4 Prozent), im Herbst waren es noch 34,3 Prozent.

Auftragsminus verlangsamt sich

Die Auftragseingänge haben in der Göppinger Gesamtwirtschaft weiterhin eine deutlich fallende Tendenz. Nur 13,9 Prozent der Unternehmen melden einen steigenden Auftragseingang, im Herbst waren es noch 22 Prozent. Zwar verringert sich die Zahl der Unternehmen mit fallenden Auftragseingängen von 52,3 Prozent auf nunmehr 36,1 Prozent. Jedes zweite Unternehmen verzeichnet derzeit einen gleichbleibenden Auftragseingang, das ist eine Zunahme um 24,3 Prozent. Der Indikator liegt damit weiterhin deutlich im Negativen (minus 22,2 Punkte). Das liegt auch an der mittlerweile spürbaren Abschwächung der Auftragslage in den Branchen Handel und der Dienstleistung.

Exporterwartungen erholen sich nicht

Ein wichtiger Indikator der wirtschaftlichen Lage im Filstal ist das Auslandsgeschäft der Unternehmen, die traditionell exportorientiert sind. Dabei sind Auslandsmärkte nicht nur für die Industrie wichtig, sondern auch für Handels- und Dienstleistungsunternehmen. Die Exporterwartungen erholen sich zu Jahresbeginn nicht. Während im Herbst noch 25 Prozent der Unternehmen steigende Exporterwartungen äußerten, gehen jetzt nur noch 19,4 Prozent davon aus. Gleichzeitig steigt der Anteil der Unternehmen mit fallenden Erwartungen von 21 Prozent im Herbst auf nunmehr 24,1 Prozent. Gleichbleibende Erwartungen haben 48,6 Prozent. Damit verharrt der Exportindikator mit minus 4,7 Punkten weiterhin im negativen Bereich (Herbst 4,0 Prozent).

Investitionsplanungen nehmen zu

Die Bereitschaft, trotz abgekühlter Konjunktur zu investieren, nimmt erfreulicherweise wieder zu. So planen 22,6 Prozent der Unternehmen steigende Investitionsausgaben (im Herbst nur 9,5 Prozent). Gleichzeitig wollen nur noch 28,8 Prozent der Betriebe weniger investieren (Herbst 42,8 Prozent). 48,6 Prozent wollen das Niveau halten (Herbst 47,6 Prozent). Damit erholt sich dieser Indikator deutlich, verbleibt aber weiterhin im Minus. Das Saldo steigender und zurückgehender Planungen liegt bei minus 6,2 Punkten.

Investitionen in Digitalisierung und Umweltschutz

Neben dem klassischen Ersatzbedarf wollen die Unternehmen verstärkt in die Digitalisierung (von 53,9 auf 58,8 Prozent) und in den Umweltschutz (von 42,2 auf 47,8 Prozent) investieren.

Beschäftigungserwartungen bleiben rückläufig

Zwar verdoppelt sich die Zahl der Unternehmen mit steigenden Beschäftigungsplänen von 7,8 auf 15,1 Prozent, aber die Anzahl der Betriebe mit rückläufigen Beschäftigungsplänen steigt ebenso von 32,5 auf 37,1 Prozent an. Etwas mehr als jedes dritte Unternehmen hat damit fallende Beschäftigungserwartungen. Die Anzahl der Unternehmen mit gleichbleibenden Plänen verringert sich um 12 Prozent von 59,8 Prozent auf 47,8 Prozent im Vergleich zur Herbstumfrage. Die negativen Beschäftigungserwartungen der Unternehmen zum Jahresende 2023 erholen sich unter dem Strich also kaum, sie verharren deutlich im Minus (IHK-Indikator bei minus 21,9, zuvor minus 24,7).

Nachlassende Inlandsnachfrage weiterhin größtes Risiko

Wie bei jeder IHK-Konjunkturumfrage wurden die Unternehmer nach den größten Risiken für die weitere wirtschaftliche Entwicklung gefragt. 68,5 Prozent geben dabei branchenübergreifend weiterhin eine schwächelnde Inlandsnachfrage als das größte Problem an (70 Prozent im Herbst). Auf Platz zwei der Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung sehen die Betriebe weiterhin die hohen Arbeitskosten am Standort. Angesichts fallender Beschäftigungserwartungen verharrt der Fachkräftemangel auf Platz drei der Risiken. Weiterhin unzufrieden sind die Betriebe mit der gegenwärtigen Wirtschaftspolitik. Dieser Risikofaktor hatte es mit 40 Prozent im Herbst erstmals auf die vorderen Ränge geschafft (aktuell 38,2 Prozent). Nochmals deutlich gestiegen sind auch die Sorgen der Unternehmen wegen der geopolitischen Spannungen (von 30,4 Prozent im Herbst auf aktuell 36,1 Prozent). Das hier die damit verbundenen Probleme in der Lieferkette deutlich zunehmen, zeigt auch die Umfrage: Dieser Risikofaktor springt von 9,8 auf 15,3 Prozent der Nennungen.
6.2.24
 

 

Viele Ethische Fragen zum assistierten Suizid

Bad Boll. Seit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts 2020, dass es ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben mit Unterstützung durch Dritte gibt, ist die gesellschaftliche und politische Debatte zum assistierten Suizid erneut entfacht. Nicht nur die psychiatrischen Professionen sind in ihrem Selbstverständnis und Auftrag betroffen, entsteht doch durch dieses Urteil ein Klärungsbedarf auf der ethischen und der therapeutischen Ebene. Was bedeutet dieses Recht auf Suizidassistenz im Besonderen für Menschen mit einer psychischen Erkrankung? Diese und weitere Fragen wurden im Rahmen der Fachtagung des Ethikkomitees zum Thema „Assistierter Suizid“ Ende Januar diskutiert. Ausgerichtet wurde die Fachveranstaltung in der Rehaklinik Bad Boll.

Das Thema hatte offensichtlich einen Nerv getroffen und sorgte für reges Interesse. „Wir sind stolz, dass wir als Ethikkomitee der Christophsbad Klinikgruppe dieses wichtige Thema nun in einer speziellen Fachtagung verhandeln konnten,“ erklärt Dr. Andrea Nägele, Fachärztin für Neurologie und Vorsitzende des Ethikkomitees. Die Begrüßung zum Fachtag und die inhaltliche Einführung zum Thema "Assistierter Suizid" erfolgte durch Nägele sowie  Prof. Nenad Vasić, den Ärztlichen Direktor und Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie.

Im Anschluss gaben sich die renomierten Referenten die Klinke in die Hand: Mit ihren so spannenden wie informativen Vorträgen beleuchteten sie nahezu alle Facetten im Zusammenhang mit assistiertem Suizid. Zudem gab es im Anschluss an alle Präsentationen stets die Möglichkeit, Fragen aus dem Publikum zu beantworten. Den Anfang machte Prof. Dr. Giovanni Maio, der sich dem Thema "Autonomie" bis ins kleinste Detail widmete und das Publikum zum Nachdenken anregte. Danach referierten Prof. Dr. Elmar Etzersdorfer, Dr. Walter Schlittenhardt und Dr. Regine Kiesecker, bevor Dr. Thomas Leyener zum Abschluss eine Podiumsdiskussion moderierte.
6.2.24

 

KI-Kompetenzen noch besser bündeln

Ostalbkreis. Für ihr Community Management hat die KI-Allianz Baden-Württemberg eG jetzt vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg 2,43 Millionen Euro erhalten. Die Förderung läuft bis Ende 2025. Auch der Ostalbkreis als Mitglied der Genossenschaft KI-Allianz Baden-Württemberg und seine Unternehmen profitieren von dieser Förderung. Mit der Kofinanzierung des Landkreises kann eine Stelle an der Hochschule Aalen für das Community Management eingerichtet werden. Die Vernetzung der relevanten KI-Akteure in Unternehmen, Forschung, Verwaltung und Verbänden kann damit aktiv und zielgerichtet vorangetrieben werden.

„Das KI-Ökosystem in Baden- Württemberg wird maßgeblich von der Entstehung von Leuchttürmen und Zukunftslaboren der regionalen KI-Exzellenzzentren profitieren, die den Weg in die Wirtschaftswelt von morgen vorausdenken und die Chancen, die die Schlüsseltechnologie Künstliche Intelligenz bietet, auch schon heute aufzeigen. Mit dem Vorhaben ‚Community Management‘ werden die landesweit verteilten KI-Kompetenzen der Partner der KI-Allianz BW

e.G. noch stärker gebündelt und Synergien geschaffen“, so die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, bei der Übergabe des Förderbescheids in Stuttgart. Landrat Dr. Joachim Bläse ist besonders mit Blick auf kleine und mittlere Unternehmen von dem neu geschaffenen Angebot überzeugt. Direkt vor Ort kann sich so um die Unterstützungsbedarfe der Unternehmen gekümmert werden, um den Einsatz von KI erfolgreich in deren Geschäftsmodelle implementieren zu können. Eine optimale Verzahnung der bereits vorhandenen KI-Aktivitäten im Ostalbkreis und der Region, wie z. B. die KI-Werkstatt Mittelstand oder das digiZ Ostwürttemberg, sieht der Landrat als entscheidenden Erfolgsfaktor.

Prof. Harald Riegel freut sich als Rektor der Hochschule Aalen ebenfalls über das Community Management im Ostalbkreis, das an der Hochschule angesiedelt werden soll. „Für die Themen der künstlichen Intelligenz sind wir durch unsere Forschungsprojekte, durch die KI-Werkstatt Mittelstand sowie unsere bereits geförderten Aktivitäten in der KI-Allianz Baden-Württemberg eine wichtige Drehscheibe in Ostwürttemberg. Durch das Community Management können wir die Vernetzung zwischen den verschiedenen Regionen Baden-Württembergs noch besser mitgestalten, KI-Kompetenzen bündeln und weitere Synergien in Wissenschaft und Wirtschaft heben.“
6.2.24

 

Kulturmanagement knackt neuen Fördertopf

Ostalbkreis. Das Regionalmanagement Kultur wurde 2019 im Ostalbkreis etabliert und berät Kunst- und Kulturschaffende in der Region, aber auch Vereine und Institutionen. Im Zentrum steht dabei der Gedanke, die Beteiligten aus Politik, Verwaltung und Kultur zusammenzubringen, damit durch neue Kooperationen das kulturelle Leben gestärkt wird. Mit dazu gehört auch die Akquise von überregionalen Fördermitteln. Für 2024 hat nun das Regionalmanagement mit dem Bundesprogramm „Aller.Land“ einen neuen Fördertopf „geknackt“ und startet ein weiteres Entwicklungsprojekt für die Vernetzung von Kultur und Beteiligung in den Kommunen des Kreises.

„Wir setzen ein Zeichen für die Bedeutung der Kultur und den gesellschaftlichen Dialog und bekommen die Möglichkeit, die bestehenden Angebote und Strukturen zu beleuchten und noch besser zu verbinden“, freut sich Landrat Dr. Joachim Bläse über den Zuschlag aus Berlin.

Zunächst in zwei Pilotgemeinden werden Kreativteams zusammen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen Ideen für Kunst- und Kulturaktionen entwickeln. Zur Umsetzung der Vorschläge gehört wiederum der Dialog mit den Verwaltungen vor Ort. So und in Gesprächsformaten mit den Vertreterinnen und Vertretern der örtlichen und regionalen Politik soll das Bewusstsein für vorhandene Ressourcen, unterschiedliche Perspektiven und gemeinsame Interessen, kurz für das Zusammenleben und die Gestaltungsmöglichkeiten vor Ort und im Kreis, gestärkt werden. „Wer zusammen schafft und zusammen etwas schafft, identifiziert sich noch mehr mit seiner Heimat“, ist Bläse sich sicher.

„Viele Zukunftsthemen wie Mobilität, Demographie und Ernährung entscheiden sich in den ländlichen Räumen“, zitiert Regionalmanagerin Ines Mangold-Walter aus einem Papier von Berthold Vogel, Soziologe und Professor am Göttinger Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt. „Kultur ist dabei ein wichtiger Standortfaktor. Und die Kunst schafft Räume, um drängende Fragen unter neuen Blickwinkeln zu betrachten und auch nicht etablierten Sichtweisen Geltung zu verschaffen.“ Einen besonderen Fokus möchte man bei der Ansprache der jugendlichen Beteiligten deshalb auch auf Gruppen legen, die sich bisher vielleicht weniger eingebracht haben.

Begleitet wird die Entwicklungsphase von einem Lenkungskreis, dem neben den Volkshochschulen als außerschulischen Bildungsanbietern auch Akteure aus dem Theater- und Musikbereich wie z.B. der Blasmusikverband angehören, dazu Verbände wie der DGB, BUND Naturschutz und Regionalverband Ostwürttemberg sowie nicht zuletzt der Kreisjugendring und das Aalener Stadtjugendreferat mit ihrer Expertise für die Beteiligung junger Menschen. Bei der Zusammenstellung des Ausschusses haben auch die vielen Kontakte geholfen, die das Regionalmanagement in den letzten Jahren schon aufgebaut hat. Perspektivisch winken langfristige Fördergelder bis 2030 - und eine insgesamt noch bessere Zusammenarbeit und Beteiligungskultur im Ostalbkreis.

Hintergrundinformationen unter www.allerland-programm.de
6.2.24

 

Einbruch in Wohnhaus

Göppingen. Am Montag stelle eine Seniorin in Göppingen den Einbruch in ihr Haus fest Bereits zwischen Mittwoch, 24. Januar und Samstag, 3. Februar soll es zum Einbruch im Wilhelm-Speiser-Weg gekommen sein, wie nun bekannt wurde. Die Einbrecher kletterten vermutlich über die Dachrinne auf den Balkon. Dann hebelten sie ein Fenster im Obergeschoss des Einfamilienhauses auf. So gelangten die Unbekannten ins Innere. Die Täter durchsuchten mehrere Räume nach Brauchbarem. In einem Büro fanden sie Schmuck. Den machten sie zu ihrer Beute und flüchteten unerkannt. Die Kriminalpolizei Göppingen (Tel. 07161/632360) hat die Ermittlungen aufgenommen und Spuren gesichert.
6.2.24

 

Mit Straßenwalze über Bolzplatz

Eislingen. Am Wochenende verursachten Unbekannte mit einer Straßenwalze Sachschaden in Eislingen.  Am Montag stelle ein 47-Jähriger den Schaden in der Haldenstraße fest. Dort öffneten Unbekannte eine Straßenwalze und setzten diese unbefugt in Betrieb. Dann fuhren sie mit der Baumaschine über einen Bolzplatz. Dadurch entstand ein Flurschaden. Die Polizei Eislingen (Tel. 07161/851-0) hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Die Ermittler vermuten einen Zusammenhang mit einem weiteren Vorfall vom Januar. Denn am 27. Januar setzten Unbekannte einen Bagger in der Karl-Liebknecht-Straße unerlaubt in Betrieb. Dann verursachten sie mit dem Greifer einen Sachschaden an einer Grünfläche. Die Höhe der Schäden muss noch ermittelt werden.
6.2.24

 

Wohnmobil und Kennzeichen gestohlen

Göppingen. Am Freitag meldete ein 53-Jähriger den Diebstahl eines hochwertigen Wohnmobils vom Hof eines Autohauses in Göppingen.  Das Wohnmobil stand auf dem Hof eines Autohauses in der Straße Im Pfingstwasen. Vermutlich im Zeitraum zwischen dem 30. Januar und 2. Februar  stahlen Unbekannte das Wohnmobil. Das Fahrzeug, das durch eine Parkkralle gesichert war, wurde auf unbekannt Weise vom Hof entfernt. Bei dem gestohlenen Fahrzeug handelt es sich um einen schwarzen Ford Transit Nugget. Den ersten Erkenntnissen des Polizeireviers Göppingen zufolge stahlen die Täter mutmaßlich auch das Kennzeichen GP-SG 2345 eines weiteren Fahrzeugs. Das stand ebenfalls auf dem Gelände des Autohauses. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die weiteren Ermittlungen übernommen und nimmt Hinweise unter der Tel. 07161/63-2360 entgegen.
6.2.24

 

Vorfahrt missachtet

Schwäbisch Gmünd. Am Montagmorgen ereignete sich auf der K3268 ein Verkehrsunfall mit zwei Pkw. Eine 27-Jährige fuhr mit ihrem Pkw gegen 8 Uhr von der B29 ab und wollte nach links auf die K3268 einfahren. Hierbei missachtete sie die Vorfahrt einer von links kommenden 37-jährigen Fahrerin, welche von Großdeinbach in Richtung Schwäbisch Gmünd unterwegs war. Bei der Kollision der beiden Fahrzeuge entstand ein Schaden in Höhe von rund 15000 Euro.
6.2.24

 

Für Kindertagespflege qualifiziert

Ostalbkreis. Wer Kinder hat weiß: Der Fachkräftemangel in der Kinderbetreuung nimmt immer mehr zu, Betreuungsplätze sind teilweise schwierig zu bekommen. Umso erfreulicher ist es daher, dass Ende Januar neun Frauen den ersten Teil ihrer Qualifizierung zur Kindertagespflegeperson beim Landratsamt Ostalbkreis abgeschlossen haben. Die Teilnehmerinnen haben erfolgreich unter der Kursleitung von Elisabeth Grunwald in 50 Unterrichtseinheiten die Grundlagen der Kindertagespflege erlernt. Dieser erste Kursteil berechtigt sie nun dazu, Kinder zwischen 0 und 14 Jahren bei sich zu Hause oder im Haushalt der Eltern und in einem TapZ-Projekt, der Tagesbetreuung im Zusammenschluss, zu betreuen. Der zweite Kursteil umfasst nochmals 250 Unterrichtseinheiten und findet tätigkeitsbegleitend statt. „Wir gratulieren den Absolventinnen und wünschen allen einen erfolgreichen weiteren Weg in der Kindertagespflege“, so Landrat Dr. Joachim Bläse.

Die neuen Qualifizierungskurse zur Kindertagespflegeperson beginnen im Frühling. In den Osterferien findet erstmals vom 26. bis 28. März und vom 2. bis 4. April 2024 ein Kompaktkurs in Aalen statt. Ein regulärer Kurs beginnt ebenfalls in Aalen kurz darauf am 16. April 2024.
5.2.24

 

Anja Sauter folgt „Mister Maientag“

Göppingen. Der Fachbereich Bildung in der Stadtverwaltung Göppingen hat eine neue Chefin. Anja Sauter übernimmt das Amt des langjährigen Leiters Uli Drechsel. Die 36-jährige übernimmt damit den Posten des Rathaus-Urgesteins Uli Drechsel. Sauter war nach Abschluss ihres Studiums „Public Management“ im Jahr 2016 schon einmal für eineinhalb Jahre bei der Stadt Göppingen tätig, damals im Referat Baurecht.  Nun wechselt sie vom Landratsamt Rems-Murr-Kreis, wo sie Teamleiterin Schulen im Amt für Schulen, Bildung und Kultur war, zurück ins Filstal. Erfahrung in der Bildungspolitik und -landschaft sammelte sie schon zuvor bei der Stadt Schorndorf, dort war sie zwei Jahre lang stellvertretende Fachbereichsleiterin Schulen und Vereine. Gut gerüstet wird sie nun ihre Aufgaben in Göppingen übernehmen.

Zu ihrem Fachbereich gehören die Referate Servicecenter Bildung, Schulen und Sport, sowie Kinder- und Schülerhäuser. Damit verantwortet sie die Aufgaben als Schulträger und für die Kindergärten unter anderem mit Schulentwicklungs- und Kindergartenbedarfsplanung, sowie der Digitalisierung an Schulen und dem Ausbau der Ganztagesschullandschaft. „Ich freue mich, dass wir den hervorragend geführten Fachbereich Bildung direkt in kompetente Hände übergeben können und wir den Bildungsstandort Göppingen gemeinsam weiterentwickeln können“, freut sich Erste Bürgermeisterin Almut Cobet über den Neuzugang in ihrem Dezernat.

Bei einem Stabwechsel heißt es auch immer Abschied zu nehmen. Zum 1. März wird der langjährige Leiter des Fachbereichs, Uli Drechsel, in den Ruhestand eintreten. Der auch als „Mister Maientag“ titulierte Drechsel wird im Februar offiziell im Gemeinderat verabschiedet.
24.2.24

 

Neue Rohre und Kabel für Gärtnerstraße

Göppingen. In der Gärtnerstraße in Göppingen wird ein neuer Kanal im Auftrag der SEG eingelegt, Kabelarbeiten von der EVF durchgeführt und im Auftrag der Stadt die Straße erneuert. Die Arbeiten beginnen voraussichtlich am Montag, 12. Februar. Zuerst muss ein neuer Kanalschacht in der Erzbergerstraße an der Einmündung Gärtnerstraße hergestellt werden. Für diese Arbeiten wird die Erzbergerstraße auf Höhe der Einmündung Gärtnerstraße voraussichtlich zwischen dem 12. Februar bis 1. März voll gesperrt.
5.2.24

 

Gefäßzentrum erneut zertifiziert

Kreis Göppingen. Das Gefäßzentrum der Alb-Fils-Kliniken ist als „Anerkanntes Gefäßzentrum“ rezertifiziert. „Das Zertifikat war ein schönes Vorweihnachtsgeschenk“, freut sich Dr. Marc Weigand, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und Leiter des Gefäßzentrums, über die Zertifizierungsurkunde, die am 20. Dezember 2023 im Briefkasten lag. Ausgestellt wurde das Zertifikat von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG) und es bescheinigt dem Zentrum an der Klinik am Eichert eine sehr hohe Qualität bei der Behandlung von Patienten mit Gefäßerkrankungen. Um das Zertifikat zu erreichen, müssen strenge personelle, apparative und therapeutische Standards erfüllt werden. So müssen unter anderem eine Gefäßsprechstunde vorgehalten, eine 24/7-Versorgung durch Fachärzte für Gefäßchirurgie gewährleistet und eine hohe Fallzahl nachgewiesen werden. „Ganz wichtig ist auch eine funktionierende interdisziplinäre Zusammenarbeit“, betont Chefarzt Weigand, „die wir hier zusammen mit den Experten der Inneren Medizin und der Radiologie intensiv leben.“

Die Erstzertifizierung des Gefäßzentrums liegt schon einige Jahre zurück. „Der frühere Chefarzt der Gefäßchirurgie, Dr. Peter Richter, hatte seinerzeit die erstmalige Zertifizierung initiiert, auf die wir nun gut aufbauen konnten“, sagt Lia Maren Blödorn vom Qualitätsmanagement der Klinik. Nach dem überraschenden Tod von Dr. Richter im Jahr 2018 war die Rezertifizierung zunächst zurückgestellt worden  Die Alb-Fils-Kliniken gehören mit dieser Auszeichnung zu den rund 130 Krankenhäusern in Deutschland, die über ein Anerkanntes Gefäßzentrum verfügen. Das jetzige Zertifikat ist bis Ende 2026 gültig.
24.2.24

 

Modellprojekt: Akteure der Rettungskette besser vernetzen

Ostalbkreis.  Das Projekt Rettungskette 5G im Ostalbkreis stellte sich erstmalig im Rahmen einer Sonderschau auf der Messe Medizin und beim 9. Landeskongress Gesundheit in Stuttgart vor. Das Innovationsprojekt will die Möglichkeiten der 5G-Mobilfunktechnologie für eine verbesserte Notfallversorgung aufzeigen und wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr über das Umsetzungsprogramm des 5G-Innovationsprogramms mit rund vier Millionen Euro gefördert.  Es besteht aus einem Konsortium verschiedener Partner aus Gesundheit, Wirtschaft und Wissenschaft, die Konsortialführung und Koordination liegt beim Landratsamt Ostalbkreis.

Die Besucher konnten sich am Messestand über die verschiedenen Anwendungsfelder des Projekts informieren. Dazu gehören u.a. die Alarmierung mobiler Ersthelfer, der integrierte Versorgungsnachweis, die mobile Ultraschalluntersuchung im Rettungswagen, die telemedizinische Voranmeldung und Notfallassistenz sowie das digitale Verlegungsmanagement. Das Messepublikum hatte die Gelegenheit, innovative Elemente wie Augmented Reality-Brillen, die telemedizinische Voranmeldung oder eine angeleitete mobile Ultraschalluntersuchung live in einem echten Rettungswagen auszutesten. Ebenso konnte man die Kenntnisse der Herz-Lungen-Wiederbelebung unter Einbindung eines neuartigen Feedback-Systems auffrischen.

Ziel des Forschungsprojekts ist es, durch die Vernetzung aller Akteure der Rettungskette die Gesundheitsversorgung von Patienten deutlich zu verbessern. Das Projekt soll aufzeigen, wie mit Hilfe des neuen Mobilfunkstandards 5G die sektorenübergreifende Notfallversorgung entlang der Rettungskette verbessert werden kann.

Der Messestand des Projekts Rettungskette 5G zog zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft an, die sich vom Potenzial der 5G-Mobilfunktechnologie für die Notfallversorgung überzeugen konnten. Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter www.ostalbkreis.de, Suchstichwort „Rettungskette 5G“.
5.2.24

 

Autofahrer beleidigt bei Kontrolle Polizisten

Waldstetten. Bei der routinemäßigen Verkehrsüberwachung kontrollierten Beamte des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd am Samstagabend einen 36 Jahre alten Autofahrer, der zuvor die Straße "In der Breite"  in Waldstetten mit überhöhter Geschwindigkeit befahren hatte. Während der Kontrolle wurde der Mann zusehends aggressiver und suchte auch die Konfrontation mit den Beamten. Unvermittelt ging der 36-Jährige auf einen Beamten zu, der im Streifenwagen saß, jedoch ein Bein auf dem Boden vor dem Fahrzeug abgesetzt hatte, und schlug die Fahrzeugtüre zu, wobei diese gegen das Bein des Polizisten schlug. Als ihm daraufhin eröffnet wurde, dass gegen ihn eine Anzeige vorgelegt wird, beleidigte der Mann die eingesetzten Beamten.
5.2.24

 

Bürgermeisterwahl Wäschenbeuren: 95 Prozent für Hagenlocher


Steven Hagenlocher (48) ist neuer Bürgermeister von Wäschenbeuren. Foto: Privat

Wäschenbeuren. Steven Hagenlocher(48) hat die Bürgermeisterwahl in Wäschenbeuren am Sonntag erwartungsgemäß gewonnen. Der ehemalige Gemeindekämmerer erhielt 95,02 Prozent der Stimmen. Er war der einzige Kandidat. Hagenlocher tritt die Nachfolge von Karl Vesenmaier (73)  an, der aus Altersgründen nicht wieder kandidiert hatte.

Der 48jährige Diplom-Verwaltungswirt (FH) und Kämmerer der Stadt Uhingen hat vor seinem Wechsel zur Stadt Uhingen im Februar 2023 als Gemeindekämmerer 20 Jahre lang die Entwicklung von Wäschenbeuren maßgeblich mitgestaltet.  „Wäschenbeuren ist eine lebens- und liebenswerte Gemeinde, die mit ihrem aktiven Gemeindeleben und ihren attraktiven öffentlichen Einrichtungen eine hohe Lebensqualität bietet. Das bürgerschaftliche Engagement im Ehrenamt in den zahlreichen Institutionen, Vereinen, Organisationen und Kirchen ist vorbildlich und trägt zu dem spürbaren Gemeinschaftssinn in der Gemeinde bei. Auch wenn Vieles schon erreicht wurde, gilt es weitere Zukunftsaufgaben nun anzugehen ohne dabei den Erhalt des bislang Geschaffenen aus den Augen zu verlieren.“, so Steven Hagenlocher. „Bereits von mir angedachte Projekte möchte ich engagiert umsetzen und für die Herausforderungen der Zukunft auch neue Wege gehen.

Einbringen möchte Steven Hagenlocher seine Kenntnisse und Erfahrungen aus seiner insgesamt über 25-jährigen Tätigkeit in den Gemeinden Murrhardt, Wäschenbeuren und Uhingen, davon über 20 Jahre in leitenden Positionen. Neben den Finanzen zählten die Bereiche Personalwesen, Kindergartenverwaltung, das Schulwesen mit der Einführung und Weiterentwicklung von Betreuungsmodellen und das Feuerwehrwesen zu seinen Aufgabenfeldern. In seiner Freizeit bringt er sich ehrenamtlich bei der Turnerschaft Göppingen im Bereich der Vorstandschaft als Kassier ein.
4.2.24

 

Göppingerin zwingt Amtsinhaber in zweiten Wahlgang


Die Göppingerin Daria Henning will ins Rathaus in Langenau. Bei der Bürgerneisterwahl am
Sonntag zwang sie den
Amtsinhaber in den zweiten Wahlgang. Foto: Günter Hofer (SchwabenPress)

Göppingen/Langenau. Bei der Bürgermeisterwahl in Langenau (Alb-Donau-Kreis) gehen Amtsinhaber Daniel Salemi (46) und die aus dem Göppinger Stadtbezirk Bartenbach kommende Daria Henning (35) in die Stichwahl am 25. Februar. Bei der Wahl am Sonntag konnte keiner der vier Bewerber die erforderliche absolute Mehrheit holen. Amtsinhaber Daniel Salemi kam auf  40,96 Prozent der Stimmen, Dara Henning auf 40,86 Prozent. Nur acht Stimmen trennten die beiden. Wolfgang Widman (66) holte 1,6 Prozent, Christian Rau 16,12 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 55,21 Prozent. Daria Henning, die mit Mann und Kind in Bartenbach lebt und bei der Stadtentwäserung in Böblingen als Umweltingenieurin arbeitet, ist ehrenamtlch im CDU-Stadtverband in Göppingen engagiert, wo sie für die Finanzen verantwortlich zeichnet. In Langenau war Henning jedoch als unabhängge Kandidatin angetreten, hatte ihre CDU-Mitgliedschaft jedoch nicht verschwiegen.
4.2.24

 

Sport am Wochenende

Handball Frauen 2. Bundesliga: Frisch Auf Göppingen gegen HSG Freiburg: 32 : 14
4.2.24

 

Fasnacht: Polizei warnt vor K.O.-Tropfen

Stauferland. Auch dieses Jahr ist die Polizei über die närrischen Tage wieder mit mehr Präsenz und verstärkten Kontrollen mit dabei. "Bekannte Brennpunkte gezielt im Blick haben und konsequent gegen Störer und Straftäter vorgehen, sind Teile unserer Strategie", sagt Polizeisprecher Thomas Hagel.

Erfahrungsgemäß müssen sich die Polizeibeamten vor allem wieder mit alkoholbedingten Delikten auseinandersetzen. Dazu zählen unter anderem Schlägereien, Trunkenheitsfahrten und provokantes Auftreten. Aber auch Verstöße gegen den Jugendschutz werden die Polizistinnen und Polizisten im Auge haben und dagegen einschreiten, nicht nur uniformiert. Zusammen mit ihren Partnern, das heißt mit Kommunen, Veranstaltern und Vereinen, will die Polizei für ein größtmögliches Maß an Sicherheit sorgen. Doch auch Narren, Gäste und Besucher aus nah und fern sind selbst gefordert durch eigenes Verhalten für eine fröhliche und friedliche Fasnet 2024 zu sorgen.

Das Polizeipräsidium Ulm gibt folgende Tipps für einen unbeschwerten Verlauf: Hände weg vom Alkohol, wenn Sie noch fahren müssen - von Drogen sowieso. Bereits ab 0,3 Promille Alkohol im Blut können Sie Ihren Führerschein verlieren. Für Fahranfänger in der zweijährigen Probezeit und junge Fahrer unter 21 Jahren gilt die Null-Promille-Grenze. Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel oder Taxen - das Geld ist gut investiert. Bilden Sie Fahrgemeinschaften und bestimmen Sie schon vorher, wer auf dem Heimweg fährt und folglich nüchtern bleibt. Setzen Sie sich nicht zu berauschten Fahrern ins Auto. Das kann

lebensgefährlich sein. Kinder und Jugendliche wollen alles ausprobieren, können aber die Folgen oft nicht abschätzen. Deshalb nehmen die Jugendschutzbestimmungen in erster Linie die Erwachsenen in die Pflicht. Zwischen 16 und 18 Jahren darf zwar Sekt, Wein oder  Bier getrunken werden. Der Ausschank oder das Spendieren von Schnaps und anderen branntweinhaltigen Getränken – auch Mix-Getränken und Alkopops - sind aber nur an Volljährige erlaubt. Insbesondere Frauen haben Angst, Opfer von K.O.-Tropfen zu

werden, deren Symptome zunächst denen von übermäßigem  Alkoholkonsum gleichen. Die Substanz ist im Blut und im Urin nur  wenige Stunden nachweisbar. Daher ist sehr wichtig, bei einem begründeten Verdacht so schnell wie möglich Blut und Urin  ärztlich untersuchen zu lassen. Die Polizei empfiehlt vorsorglich, bei Feiern Getränke nie unbeaufsichtigt zu lassen  und insbesondere von unbekannten Spendern oder flüchtigen Bekanntschaften keine offenen Getränke anzunehmen.
4.2.24

 

Neuer Leiter der Schutzpolizeidirektion

Ulm/Göppingen.  Leitender Polizeidirektor Wolfgang Gerke (51) ist der neue Leiter der Schutzpolizeidirektion des Polizeipräsidiums Ulm.  Er tritt die Nachfolge von Karl-Heinz Reiter an, der Ende Juli 2023 in den Ruhestand verabschiedet wurde.

„Wolfgang Gerke hat für diese Stelle die besten Voraussetzungen“, sagte Polizeipräsident Weber bei der Amtseinführung. Gerke hatte in der Vergangenheit nach dem Abschluss seines Studiums an der Hochschule der Polizei in Münster/Nordrhein-Westfahlen wichtige Führungsfunktionen innerhalb der Polizei ausgeübt.  Der Leiter der Schutzpolizeidirektion trägt nicht nur eine hohe Personalverantwortung für die etwa 1250 Beschäftigten seines Zuständigkeitsbereichs, er ist auch verantwortlich für die Sicherheit und Ordnung in der Region. Das Polizeipräsidium Ulm sorgt in seinem Zuständigkeitsbereich, dem Stadtkreis Ulm und den Landkreisen Alb-Donau, Biberach, Göppingen und Heidenheim für die Sicherheit von rund 912.000 Einwohnern auf einer Fläche von 4.156 km². Neben einer Führungsgruppe gehören die Verkehrspolizeiinspektion Heidenheim mit den Verkehrsdiensten in Heidenheim, Mühlhausen i.T. und Laupheim, zwölf Polizeireviere mit 30 zugeordneten Polizeiposten, die Polizeihundeführerstaffel und der Arbeitsbereich „Gewerbe und Umwelt“ zu den nachgeordneten Bereichen.
4.2.24

 

Alt-Bürgermeister Werner Stöckle gestorben

Wangen. Werner Stöckle ist tot. Der langjährige Bürgermeister von Wangen und Kreisrat der Freien Wähler starb am Mittwoch im Alter von 73 Jahren. Es waren gesundheitliche Gründe, die Stöckle Ende 2023 veranlassten, aus dem Kreistag und aus der Regionalversammlung auszuscheiden. 1978 war Stöckle in  Wangen zum Bürgermeister gewählt worden. Dieses Amt übte er vier Amtszeiten, also insgesamt 32 Jahre lang aus. Neben seiner Tätigkeit als Schultes engagierte er sich beim Gemeindetag Baden-Württemberg, dessen Kreisvorsitzender er über viele Jahre hinweg war. 2010 trat Werner Stöckle im Alter von 60 Jahren zur Wiederwahl des Wangener Bürgermeisters nicht mehr an.

Dem Kreistag gehörte Werner Stöckle ununterbrochen seit 1989 an. Seit 1999 stand er der Fraktion der Freien Wähler vor. Zudem engagierte er sich in verschiedenen Arbeitsgruppen und Ausschüssen des Landkreises. Seit 2014 saß  er zudem in der Regionalversammlung in Stuttgart für die Freien Wähler.
2.2.24

 

Auffahrunfall mit mehreren Fahrzeugen

Donzdorf. Am Donnerstag verursachte ein 22-Jährigen bei Donzdorf auf der einen Auffahrunfall mit fünf Fahrzeugen. Den ersten Erkenntnissen zufolge staute sich der Verkehr an der Kreuzung zur Reichenbacher Straße. Das erkannte ein 22-Jähriger wohl zu spät. Mit seinem Pkw fuhr er nahezu ungebremst in das Heck eines anderen Fahrzeugs  am Stauende. Durch den Aufprall schob es diesen auf einen weiteren und diesen auf ein viertes Fahrzeug.  ettungskräfte brachten vier Personen mit leichten Verletzungen in eine Klinik. Das Polizeirevier Eislingen hat den Unfall aufgenommen. Der Gesamtschaden wird auf 30.000 Euro geschätzt. Die K1402 musste für die Dauer der Unfallaufnahme einseitig gesperrt werden.
2.2.24

 

Diebstahl aus Container

Böhmenkirch. Am Freitag nahm die Polizei in Böhmenkirch drei Verdächtige fest. Ein Zeuge beobachtete um 11.30 Uhr, wie drei Personen offensichtlich Kleidung aus einem Container in der Friedhofstraße stahlen. Eine Streife des Polizeipostens Böhmenkirch rückte sofort aus. Beim Eintreffen der Polizei hing ein Mann kopfüber im Container und fischte mit einem Metallhaken Kleidung heraus. Zwei weitere Verdächtige standen daneben. Die Beamten nahmen die drei Männer,  zwei 24-Jährige und ein 19-Jähriger, vorläufig fest. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden die Verdächtigen wieder auf freien Fuß gesetzt.
2.2.24

 

Polizei ist falschen Polizisten auf der Spur

Geislingen/Ulm. Die Polizei durchsuchte in Ulm mehrere Wohnungen von "Falschen Polizisten". Im Visier der Polizei standen vier junge Männer im Alter von 17 und 18 Jahren. Die sollen sich Anfang des Jahres als Polizisten ausgegeben zu haben. Dabei sollen sie im Raum Geislingen Personen kontrolliert und auch eine Art Uniform und polizeiliche Ausrüstungsgegenstände getragen zu haben. Da der Verdacht bestand, dass ein 18-Jähriger im Besitz einer scharfen Schusswaffe sein könnte, waren an den Durchsuchungsmaßnahmen auch Spezialkräfte der Polizei beteiligt. Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte mehrere Bekleidungs- und Ausrüstungsgegenstände, die den Anschein von polizeilichen Uniformteilen erweckten. Darunter auch selbstgefertigte Polizeiembleme, Dienstgradabzeichen und eine täuschend echt aussehende Softairpistole. Die vier Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kamen Sie wieder auf freien Fuß. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.

Erste Hinweise auf die falschen Polizisten erlangte die Verkehrspolizei Mühlhausen (Tel. 07335/96260) im Rahmen der Ermittlungen zu einem Verkehrsunfall Anfang Januar bei Geislingen.Dort soll laut Zeugenangaben einer der Fahrzeuginsassen eine Art Polizeiuniform getragen haben. Wenige Tage später konnte ein weiterer Zeuge ermittelt werden. Der teilte mit, dass er wohl am Abend vor dem Unfall im Raum Geislingen von jungen Männern kontrolliert wurde. Die gaben sich wohl als Polizisten aus und sollen Uniformteile und polizeiliche Ausrüstungsgegenstände getragen haben. Einer der Männer soll auch eine Schusswaffe in einem Holster getragen haben.
2.2.24

 

Türkheimer Steige wird gesperrt

Geislingen. Vom 12. Bis 17. Februar  wird die L1230 zwischen Geislingen und Türkheim (Türkheimer Steige) auf Grund von Holzerntearbeiten am Steilhang vollständig gesperrt. Die Zufahrt zum Kolpingweg ist in diesem Zeitraum nur über die Wiesensteigerstraße möglich. Der Parkplatz Eichhölzle ist erreichbar. 

Die Umleitungsstrecke ist ausgeschildert. Fahrzeuge bis 3,5 t können über Wittingen ausweichen. Für Fahrzeuge über 3,5 t erfolgt die Umleitung über Amstetten und Nellingen. Die Änderungen im Busfahrplan der Linie 350 Laichingen – Geislingen können über die Informationsplattform des ÖPNV des Alb-Donau-Kreises abgerufen werden (https://www.ding.eu/fahrplan/achtung-aenderung/verkehrsmeldungen). 

Die Holzerntearbeiten sind aufgrund von Dürreschäden notwendig. Das Forstamt bittet um Verständnis für die auftretenden Verkehrsbehinderungen. 
2.2.24

 

Ferrari landet auf Feld

Lorch. Aam Donnerstagabend verständigte ein 33-Jähriger die Polizei und gab an, dass er in seinem Fahrzeug sitzend auf einem Feld aufgewacht sei und nicht wisse, wie er dorthingekommen war. Beim Eintreffen der Polizei war der Mann gerade im Begriff mit dem Fahrzeug rückwärts aus dem Feld im Bereich Lorch-Waldhausen herauszufahren. Wie die polizeilichen Ermittlungen ergaben, hatte der 33-Jährige am Mittwoch im Rems-Murr-Kreis einen Ferrari gekauft und wollte mit dem Fahrzeug nach Köln fahren. Die Fahrt endete jedoch in dem besagten Feld. Nachdem ein durchgeführter Alkoholtest ergab, dass der 33-Jährige mit rund 1,2 Promille unterwegs war, musste er sich im Krankenhaus einer Blutentnahme unterziehen. Verkehrsteilnehmer, die den roten Ferrari mit rotem Kölner Kennzeichen in den Bereichen Welzheim, Alfdorf, Lorch, Plüderhausen, Urbach, Schorndorf und Schwäbisch Gmünd gesehen haben, bzw. möglicherweise durch diesen sogar gefährdet wurden, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580 in Verbindung zu setzen.
2.2.24

 

Gartenhütte steht in Flammen

Reichenbach/Fils.Ein lauter Knall hat Anwohner am frühen Freitagmorgen, kurz nach vier Uhr, in der Lützelbachstraße in Reichenbach aufgeschreckt, die daraufhin in einem Garten eine brennende Hütte feststellten und Polizei und Feuerwehr alarmierten. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Laube bereits komplett in Flammen, die von der Feuerwehr, die mit vier Fahrzeugen und 20 Feuerwehrleuten im Einsatz war, gelöscht wurde, aber letztendlich nicht mehr zu retten war. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt. In letzter Zeit war es im Bereich um die nahegelegenen Neuwiesenstraße bereits zu mehreren Brandstiftungsdelikten gekommen. Daher wurden sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet, zu denen neben zahlreichen Streifenwagen auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde. Ob dieser Brand damit im Zusammenhang steht, ist unter anderem Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Kriminalpolizei. Zeugen werden weiterhin gebeten, Beobachtungen zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen der Polizei zu melden. Sachdienliche Hinweise bitte an die Kriminalpolizeidirektion Esslingen, Telefon 0711/3990-0. (cw)
2.2.24

 

Deutlich mehr Arbeitslose im Januar

Kreis Göppingen. Auch im vierten Monat in Folge ist die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Göppingen mit den Landkreisen Esslingen und Göppingen weiter gestiegen. Insgesamt waren 19 258 Frauen und Männer ohne Arbeit. Das ist ein Anstieg im Vergleich zu Dezember um 903 Personen oder 4,9 Prozent. Gegenüber Januar 2023 waren 1 756 Menschen mehr arbeitslos gemeldet (plus 10,0 Prozent). Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozentpunkte auf jetzt 4,3 Prozent (Januar 2023: 3,9 Prozent).

„Im Januar steigt die Zahl arbeitsloser Männer und Frauen üblicherweise an. Hier spielen bislang im Wesentlichen zwei Einflussfaktoren eine Rolle: Zum einen werden Mitarbeiter zum Jahresende entlassen, weil dann häufig Kündigungsfristen oder befristete Verträge enden. Zum anderen wirken sich aber auch saisonale Einflüsse wie das Winterwetter auf die Beschäftigung besonders bei Berufen im Freien aus. Zusätzlich hinterlässt aber bereits auch die aktuelle konjunkturelle Entwicklung einer sich eintrübenden Wirtschaft ihre Spuren auf dem Arbeitsmarkt “, erläutert Karin Käppel, Leiterin der Agentur für Arbeit Göppingen, die Lage auf dem regionalen Arbeitsmarkt. 

Im Landkreis Göppingen waren im Januar insgesamt 7 020 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 274 Personen mehr (plus 4,1 Prozent) als im Dezember, und 824 (plus 13,3 Prozent) mehr als im Vorjahr.  Der Landkreis Göppingen verzeichnete eine Arbeitslosenquote von 4,9 Prozent (Geschäftsstelle in Göppingen: 4,7 Prozent; Geschäftsstelle in Geislingen: 5,3 Prozent). Im Vorjahr lag sie bei 4,3 Prozent.

5 135 Menschen waren im Januar seit mindestens einem Jahr bei der Agentur für Arbeit und den Jobcentern arbeitslos gemeldet und galten damit als langzeitarbeitslos. Das waren 177 Personen (plus 3,6 Prozent) mehr als im Vormonat, und 253 (plus 5,2 Prozent) mehr als im Vorjahresmonat.

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Göppingen waren im Januar 6 216 Stellen beim gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und der Jobcenter zur Besetzung gemeldet (Stellenbestand insgesamt). Das sind 249 (minus 3,9 Prozent) weniger als im Dezember. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 1 380 Stellen (minus 18,2 Prozent) weniger. Insgesamt wurden im Januar 1 265 Stellen neu gemeldet. Das waren 126 (minus 9,1 Prozent) weniger als im Dezember, aber 221 (plus 21,2 Prozent) mehr als im Vorjahresmonat.
1.2.24

 

Stadt fördert biologische Vielfalt

Eislingen. Die Stadt Eislingen unterstützt seit vielen Jahren Aktivitäten im Natur- und Umweltschutz mit einem kommunalen Umweltförderprogramm. Privatpersonen, Vereine und Verbände sowie Firmen, Schulen und andere Gruppierungen können ab sofort wieder Anträge auf Zuschüsse für Projekte und Maßnahmen an die Stadt richten. Auch Landwirte können für Maßnahmen zur Förderung der biologischen Vielfalt auf landwirtschaftlichen Flächen Fördergelder beantragen.

Besitzer von Hausgärten im Stadtgebiet sowie Bewirtschafter von Gartengrundstücken im Außenbereich können Fördermöglichkeiten für ökologische Maßnahmen nutzen. So wird beispielsweise die Umwandlung von Rasen und blumenreiche Wiesenflächen, die Anschaffung und Anbringung von Nisthilfen oder die Herstellung von Lebensräumen für gefährdete Tierarten bezuschusst.

Der freiwillige Rückbau von Schottergärten in insektenfreundliche Blühflächen ist förderfähig. „Das Förderprogramm steht auch Eislinger Firmen offen, wenn sie auf ihrem Betriebsgelände Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt realisieren möchten“, betont Wolfgang Lissak vom Stadtplanungsamt, zuständig für Naturschutz in Eislingen. Für Bürgerinnen und Bürger, die einen Neu- oder Umbau oder eine Gebäudesanierung planen, bietet das Förderprogramm einen Zuschuss, wenn dabei Nistplätze für Gebäude besiedelnde Vögel oder Quartiere für Fledermäuse geschaffen werden. Da Vogelarten, wie Mehlschwalbe und Mauersegler akut unter Nistplatzmangel leiden und Fledermäuse immer weniger Quartiere finden, können künstliche Nistplatz- und Quartierangebote diesen gefährdeten Arten wirksam helfen. Auch der örtlichen Landwirtschaft kommt das Programm zu Gute. Einige Landwirte nutzen bereits das kommunale Förderprogramm, um beispielsweise Blühflächen anzulegen oder artenreiches Grünland extensiv zu bewirtschaften. Gefördert wird auch der Nutzungsverzicht von Krautstreifen an Wassergräben, Wegrändern oder an Böschungen, um Rückzugsräume für Kleintiere zu erhalten.

Für 2024 können wieder Anträge auf Förderung gestellt werden. Die Bewilligung von Zuschüssen erfolgt nach Prüfung der Anträge sowie nach Mittelverfügbarkeit. Die aktuellen Förderrichtlinien und das Antragsformular zur Beantragung eines Zuschusses stehen auf der städtischen Website unter www.eislingen.de/förderprogramm zum Download zur Verfügung.
1.2.24

 

Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung

Ostalbkreis. Was bedeutet „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“ und wie wird nachhaltige Entwicklung im Ostalbkreis wahrgenommen und bewertet? Das will das Bildungsbüro der Landkreisverwaltung herausfinden und startet dazu eine große Fragebogenaktion im gesamten Landkreis. Landrat Dr. Joachim Bläse bittet alle, die vom Bildungsbüro angeschrieben werden, um Mitwirkung. Als Dank für jeden fünfzigsten vollständig ausgefüllten Fragebogen lässt die Kreisverwaltung einen Baum im Ostalbkreis pflanzen.

Für die vom Bildungsbüro geplante Befragung wurden über einen Zufallsgenerator 10.000 Personen ab 16 Jahren aus den Melderegistern der Städte und Gemeinden des Ostalbkreises ausgewählt. Diese ausgewählten Personen erhalten Ende Februar 2024 über ihre Kommune die Unterlagen des Bildungsbüros zur Befragung per Post zugeschickt. Dabei handelt es sich um einen Fragebogen, der entweder in Papierform oder auch digital beantwortet werden kann. Damit für die Rücksendung des Papierfragebogens keine Kosten entstehen, liegt den Unterlagen ein portofreier Rückumschlag bei.

Was aber genau bedeutet BNE? BNE befähigt Menschen zu einem zukunftsfähigen Denken und Handeln. Dabei stehen verschiedene Fragen im Vordergrund. Etwa: Wie beeinflussen meine Entscheidungen Menschen nachfolgender Generationen in meiner Kommune oder in anderen Erdteilen? Welche Auswirkungen hat es beispielsweise, wie ich konsumiere, welche Fortbewegungsmittel ich nutze oder welche und wie viel Energie ich verbrauche? Welche globalen Mechanismen führen zu Konflikten, Terror und Flucht? Oder was können wir gegen Armut tun? Zusammengefasst: BNE ermöglicht es allen Menschen, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und verantwortungsvolle, nachhaltige Entscheidungen zu treffen.

Die Ergebnisse der Befragung sollen als Grundlage für Entscheidungen und somit dem weiteren Ausbau von nachhaltiger Entwicklung im Ostalbkreis dienen. „Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung und eine hohe Rücklaufquote, denn nur eine möglichst hohe Teilnehmerzahl ermöglicht ein repräsentatives Ergebnis der Befragung“, so Landrat Dr. Bläse, der sich bei den  Bürgern vorab für die Unterstützung bedankt.
1.2.24

 

Färber: „Können nicht dauerhaft über unsere Verhältnisse leben“

Kreis Göppingen. Der Bundeshaushalt 2024 hat ein Volumen von 477 Milliarden Euro. Die Neuverschuldung liegt bei 39 Milliarden Euro. "Damit schöpft die Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP die maximal zulässige Neuverschuldung nach der Schuldenbremse von rund 22 Milliarden Euro vollständig aus und erweitert den Spielraum durch angebliche finanzielle Transaktionen noch erheblich. Der Haushalt 2024 enthält mehr Schulden und Steuerabgaben, neue Belastungen für Bürger und Unternehmen, und die Ausgaben wachsen doppelt so schnell wie die Wirtschaftsleistung. Wir können aber nicht auf Dauer über unsere Verhältnisse leben", so der Göppinger CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Färber. Es stehe außer Frage, dass die Haushaltslöcher wieder aufgefüllt werden müssten. "Dafür braucht es klare Prioritäten bei Ausgaben und Investitionen anstatt Haushaltsverschiebungen und Einnahmeverbesserungen durch höhere Belastungen", so der CDU-Parlamentarier.

Färber befürchtet, dass die Vielzahl der Steuer- und Abgabenerhöhungen Bürger und  Unternehmen überfordert. Es geht um einen deutlich zweistelligen Milliardenbetrag durch die Ampel-Maßnahmen, unter anderem durch die Erhöhung der Lkw-Maut, den höheren CO2-Preis, die Abschaffung der Agrardieselrückvergütung, die Einführung einer Plastikabgabe oder die Rücknahme der ermäßigten Mehrwertsteuer bei Gastronomie und Gas - ohne die versprochene Einführung eines Klimageldes. "Hinzu kommt, dass die Ampel den Zuschuss zur gesetzlichen Rentenversicherung erheblich kürzt, was zu Beitragssteigerungen führen dürfte. Gleichzeitig sind die Sozialversicherungsbeiträge in der Kranken- und Pflegeversicherung in vielen Fällen gestiegen", so Färber weiter.

"Wir erwarten von der Bundesregierung für den Bundeshaushalt 2025 die Rückkehr zu einem geordneten Haushaltsverfahren. Sprich: die Vorlage von Eckwerten im Frühjahr 2024 und einen vollständigen Regierungsentwurf vor der Sommerpause. Wir werden darauf pochen, dieses Haushaltsloch im Einklang mit der Schuldenbremse zu schließen", macht Färber deutlich.
1.2.24

 

Bürger zum Radfahren motivieren 

Ostalbkreis. Mit einem Förderbudget in Höhe von 75.000 Euro setzen Ostalbkreis und das Land in den kommenden zwei Jahren verstärkt auf die Intensivierung der Radverkehrskommunikation. Der Ostalbkreis erhält für 2024 und 2025 eine Radverkehrsförderung, um die lokale Bevölkerung für die Vorzüge des Fahrradfahrens zu begeistern. Dabei unterstützt sie die Initiative Rad-Kultur des Landesministeriums für Verkehr. Die Landesinitiative gewährt eine Förderung, die darauf abzielt, die Menschen im Ostalbkreis zu motivieren, im Alltag vermehrt das Fahrrad zu nutzen. Das Förderpaket beläuft sich insgesamt auf 75.000 Euro, wobei der Ostalbkreis 25.000 Euro beiträgt und das Land 50.000 Euro fördert.

Mit dem großen Förderpaket knüpft der Kreis an die positiven Erfahrungen aus der kleinen Förderung im Jahr 2022 an und baut darauf auf. Wie gewohnt wird für die Bürgerinnen und Bürger ein individuelles Jahresprogramm zusammengestellt und umgesetzt. 2022 waren dies im Ostalbkreis zum Beispiel die Umsetzung des Rad-Gebers, einer kompakten Informationsbroschüre rund ums Fahrrad, sowie die Installation von Rad-Service-Punkten als unkomplizierte Retter in der Not bei platten Reifen oder losen Schrauben. Weitere Aktionen im Rahmen der Initiative Rad-Kuzltur wie das alljährliche Stadtradeln oder die Durchführung von Rad-Checks und Fahrradaktionstagen zählen inzwischen zum festen Jahresprogramm zur Förderung des Radverkehrs im Ostalbkreis.
1.2.24

 

Gegen geparktes Auto geprallt

Göppingen. Gegen ein geparktes Auto stieß am Mittwoch eine 61-Jährige in Göppingen und verursachte dabei Schaden. Kurz vor 18 Uhr war die Frau in der Blumenstraße unterwegs. Dort kam sie mit ihrem Wagen nach rechts und stieß gegen einen ordnungsgemäß geparkten Pkw. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw mehrere Meter nach vorne in einen Grünstreifen geschoben. Wie die 61-Jährige bei der Unfallaufnahme mitteilte, war sie wohl durch den Gegenverkehr erschrocken und hatte das Lenkrad nach rechts herumgerissen. Die Polizei schätzt den Schaden an den beiden Fahrzeugen auf rund 7.000 Euro.
1.2.24

 

Auto zerkratzt

Kuchen. Ein Unbekannter hat am Dienstag oder Mittwoch in Kuchen einen grauen Seat Cupra zerkratzt. Zwischen 16.30 Uhr und 14.30 Uhr muss der Täter in der Staubstraße gewesen sein, so die bisherigen Erkenntnisse der Polizei. Dort stand die graue Kombilimousine im Hofraum geparkt. Den zerkratzte der Unbekannte an der Fahrzeugseite mit einem spitzen Gegenstand. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf mindestens 4.000 Euro.
1.2.24

 

Spatenstich für Neubauprojekt von Bauer im Stauferpark


Der erste Spatenstich des neuen Bauer-Projekts fand im Göpinger Stauferpark statt und wurde danach gemeinsam
mit Gästen und Mitarbeitern in der Werfthalle Göppingen gefeiert. Das Foto zeigt von links: Marc Kaiser
(Niederlassungsleiter Köster Stuttgart), Dieter Janshen (Leiter Bau- und Projektentwicklung, Bauer), Almut Cobet
(Erste Bürgermeisterin der Stadt Göppingen), Franz Bauer (Geschäftsführer, Baier), owie  Florian Biersack (Architekturbüro
Biersack und Brunner Erding). Foto:
Köster GmbH

Göppingen. Der Spatenstich für das Neubau-Projekt von Bauer Elektroanlagen im Norden des Stauferparks in Göppingen wurde von Franz Bauer, dem geschäftsführenden Direktor und Vorsitzenden des Verwaltungsrats von Bauer Elektroanlagen, und Almut Cobet, Erste Bürgermeisterin der Stadt Göppingen, durchgeführt. Damit startet das Bauvorhaben in der Steinbeißstr. 24, bei dem in den kommenden eineinhalb Jahren auf insgesamt 7.700m² ein Verwaltungsgebäude samt angeschlossener Produktionshalle entsteht. In dem modernen Neubau werden nach der Fertigstellung zwei Einheiten der Bauer-Gruppe Platz finden, die Bauer Elektroanlagen-Niederlassung Eislingen sowie die Bauer Schaltanlagen.

Die örtliche Zusammenlegung der beiden Einheiten ist die logische Fortsetzung der Expansion von Bauer West in Baden-Württemberg und unterstreicht das nachhaltige Wachstum des Unternehmens in der Region. Nachdem sich Anfang 2019 die Bauer-Gruppe zunächst mit einem Standort in Eislingen niedergelassen hat, um Elektrotechnikprojekte im Großraum Stuttgart zu realisieren, kam ein knappes Jahr später unter der Firmierung Bauer Schaltanlagen GmbH & Co. KG in Göppingen ein komplett neues Geschäftsfeld hinzu: der Schaltanlagenbau. Am Produktionsstandort in Göppingen werden seitdem Niederspannungshauptverteiler, Unterverteiler sowie Steuerschränke für den Maschinenbau und für Energieversorgungsunternehmen gefertigt und Aufträge für komplexe Lüftungs-/Kälte- und Rückkühlanlagen im Bereich MSR/HLK durchgeführt. Zudem entwickelt und produziert das Team der Bauer Schaltanlagen für die Industrie Spezialgehäuse aus Aluminium, Edelstahl oder Stahlblech mit Nass- oder Pulverbeschichtung. Als hauseigener Zulieferer werden am Standort außerdem zahlreiche Sonderanfertigungen für Projekte der Bauer-Gruppe hergestellt. In dem Neubau kommen nun beide Bereiche unter ein Dach, sodass in Zukunft von diesem zentralen Standpunkt aus, Projekte in der Metropolregion Stuttgart noch effektiver umgesetzt werden können.

Weiterhin wird das Thema Energieeffizienz beim Neubau besondere Beachtung finden. Da Bauer-Eislingen über ein erfahrenes Energietechniker-Team verfügt, wird dieses sämtliche Planungen und Arbeiten am Energienetz des Gebäudes in Eigenregie übernehmen: Alle energetischen Bereiche werden durch intelligente Vernetzung, von der Energieerzeugung über die -verteilung bis zum –verbrauch, optimal ineinandergreifen. Mit einem durchdachten Energiemanagement unter Berücksichtigung aller Verbraucher, Erzeugungsanlagen und Speicher, kann das Gebäude auf diese Weise nahezu autark betrieben werden. Die Heizungs- und Lüftungsanlagen, die Raumautomation, die Energieerzeugung aus Photovoltaik (240 kWp Spitzenleistung) mit Stromspeicher in Kombination mit einer Luft-Wärmepumpe sowie die Einbindung von E-Ladestationen und externer Energieversorger sind elementare Bestandteile des Energiemanagements. So werden im Gegensatz zu konventionellen haustechnischen Anlagen, in denen Energieerzeugung und Energieverbrauch als zwei unabhängige Teilsysteme verstanden und ausgeführt werden, diese im neuen Gebäude über den gesamten Jahreszyklus vollständig miteinander verknüpft.

Neben der fortschrittlichen Technik werden auch die Räume modern und offen konzipiert, um eine möglichst optimale Arbeitsumgebung für die BAUER-Teams zu schaffen. Die Vereinfachung der Kommunikation und der organisatorischen Abläufe steht hierbei im Vordergrund. Mit dem Spatenstich erfolgte der Baustart für das Projekt. Der Einzug in die neuen Räumlichkeiten ist für das Frühjahr 2025 geplant.
31.1.24

 

Mitarbeiter geehrt und verabschiedet

Schwäbisch Gmünd (sv). Oberbürgermeister Richard Arnold bedankte bei zwölf Mitarbeitern der Stadt Schwäbisch Gmünd für die langjährige Betriebszugehörigkeit und gratulierte zum Eintritt in den Ruhestand. In einer kleinen Feierlichkeit bekamen die Jubilare neben n Glückwünschen auch Urkunden und Blumen im Refektorium des Predigers überreicht. Der Personalratsvorsitzende Matthias Pflüger gratulierte ebenfalls im Namen des Personalrats für die gute Zusammenarbeit. Die Ehrung zum 25-jährigen Dienstjubiläum erhielten: Sarah Justl, Amt für Stadtentwicklung, Christine Kunz, Hauptamt und Lilly Schindler, Amt für Medien und Kommunikation.

Die Glückwünsche zum 40-jährigen Dienstjubiläum wurden übergeben an: Siegfried Eigl, Garten- und Friedhofsamt, Eberhard Hahn, Baubetriebsamt und Karin Zolnai, Personalrat.

In den Ruhestand verabschiedet wurden: Natalie Himmel, Amt für Gebäudewirtschaft, Cornelia Keller, Bezirksamt Großdeinbach, Sabine Mack, Amt für Stadtentwicklung, Marion Rüger, Amt für Gebäudewirtschaft, Vera Schaal, Bezirksamt Bargau/Weiler in den Bergen und Brigitte Sekler, Amt für Gebäudewirtschaft.
31.1.24

 

Lkw touchiert Rettungswagen

Schwäbisch Gmünd. Am Mittwochmorgen befuhr die 21-jährige Lenkerin eines Rettungswagens mit Blaulicht und Martinshorn die Vordere Schmiedgasse in Gmünd. Hierbei fuhr sie mit Schrittgeschwindigkeit an einem Lkw vorbei, dessen 61-jähriger Fahrer sein Fahrzeug noch weiter an den Straßenrand fahren wollte, um dem Rettungswagen die Durchfahrt zu gewähren. Hierbei scherte das Heck des Lkw aus und touchierte den Rettungswagen. Bei dem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge entstand ein Schaden in Höhe von etwa 7000 Euro.
31.1.24

 

Neue Tourismusmanagerin im Ostalbkreis


Die neue Tourismusmanagerin im Ostalbkreis, Alexandra Heger, wurde von Landrat Joachim Bläse begrüßt. Foto: Landratsamt Ostalbkreis

Ostalbkreis. Seit Anfang Januar ist sie für die Landkreisverwaltung tätig und hat den Ostalbkreis bereits auf der weltweit größten Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit, der CMT in Stuttgart, repräsentiert. Jetzt wurde Alexandra Heger von Landrat Dr. Joachim Bläse offiziell im Kreise der Dezernats- und Amtsleitungen sowie Vertretern des Steuerkreises Tourismus Ostalb im Aalener Landratsamt willkommen geheißen. Alexandra Heger leitet die beim Landrat angesiedelten Stabsstelle Tourismus Ostalb und folgt auf Ricarda Grünig, die im vergangenen Herbst eine neue Aufgabe im Tourismus-Marketing im Fichtelgebirge übernommen hatte. Heger stammt aus Iggingen und lebt in Ellwangen, sie kennt den Ostalbkreis also bestens. Nach ihrem Studium des Gesundheits- und Tourismusmanagements an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen absolvierte sie an der Hochschule Worms ihren Master im International Tourism Management.

Nach mehrjähriger Tätigkeit in der freien Wirtschaft mit Marketingaufgaben wird sich Heger mit ihrem Team bei der Landkreisverwaltung nun um die touristische Vermarktung der Themen Wandern, Radfahren, Städte, Gärten und Parks, Industriekultur, Wohnmobilstell- und Campingplätze sowie Kultur und Geschichte kümmern und die Zusammenarbeit mit den UNESCO-Geoparks Schwäbische Alb und Ries sowie dem Welterbe Limes fortsetzen.
31.1.24

 

Zuschuss für Fahrradprojekte

Kreis Göppingen. Der gesamte Landkreis Göppingen erhält von der Initiative Rad-Kultur des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg eine Förderung zur Fortführung des 2023 gestarteten Projekts zum Ausbau des Radverkehrs. Mindestens 50.000 Euro fließen im Rahmen des Förderpakets an den Landkreis, informierten die Abgeordneten Ayla Catalpete (Grüne) und Sarah Schweizer (CDU) in einer gemeinsamen Mitteilung. Zusätzlich leistet die Kommune einen Eigenanteil von mindestens 25.000 Euro. Durch auf den Landkreis angepasste Angebote soll die Bevölkerung zum Radfahren im Alltag motiviert werden.
31.1.24

 

Feuer im Schornstein

Wiesensteig. Ohne Schaden endete am Dienstag in Wiesensteig ein Kaminbrand. Kurz vor 8 Uhr entdeckte der Bewohner den Brand in der Seestraße und rief die Rettungskräfte. Die Feuerwehren aus Wiesensteig und Mühlhausen waren schnell zur Stelle und löschten den Schwelbrand. Laut Angaben der Polizei verhinderte die frühe Entdeckung Schlimmeres. Auch der Schornsteinfeger kam und überprüfte den Kamin. Eine Gefahr für die Bewohner bestand nicht.
31.1.24

 

Auffahrunfall mit mehreren Beteiligten

Gruibingen.  Am Dienstag erlitten zwei Personen bei einem Unfall auf der A8 bei Gruibingen leichte Verletzungen. Der Unfall ereignete sich gegen 16.20 Uhr kurz vor dem Tunnel Gruibingen in Fahrtrichtung München. Ein 50-Jähriger musste mit seinem Pkw auf dem mittleren Fahrstreifen bremsen. Ein 34-Jähriger erkannte dies zu spät und fuhr mit seinem Wagen auf. Die nachfolgende 51-jährige Lenkerin eines Ford konnte ebenso einen Auffahrunfall nicht mehr vermeiden Der Wagen des 34-Jährigen schleuderte es dadurch auf die rechte Spur. Dort war ein 44-Jähriger unterwegs. Der bremste mit seinem Fahrzeug ab, konnte jedoch einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden. Die Verkehrspolizei Mühlhausen hat den Unfall aufgenommen. Sie schätzt den Schaden an den vier Fahrzeugen auf insgesamt 14.000 Euro. Bei dem Unfall wurden zwei Personen leicht verletzt. Rettungskräfte brachten sie vorsorglich in eine Klinik. Die Feuerwehr reinigte die Fahrbahn. Für die Dauer der Unfallaufnahme mussten alle drei Fahrstreifen bis gegen 17.30 Uhr komplett gesperrt werden.
31.1.24

 

Berauscht gegen Zaun und Holzstapel gekracht

Geislingen. Unter Alkoholeinwirkung war ein Autofahrer am Dienstagmittag bei Geislingen unterwegs. Um 12.40 Uhr fuhr ein Mann auf der L1221 von der Unteren Roggenmühle in Richtung Geislingen. Auf Höhe des Schlossparks im Bereich der von Degenfeld-Straße verlor der 70-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er kam nach links von der Straße ab und fuhr über einem Gehweg. Auf dem waren zwei Fußgänger unterwegs. Die hatten allerdings Glück und wurden nicht vom Auto erfasst. Die beiden Männer konnten erkennen, wie der Wagen ungebremst den Holzzaun durchbrach und in den Vorgarten raste. Dort war die Fahrt beendet. Denn an einem Holzstapel kam das Auto zum Stehen. Bei dem heftigen Aufprall lösten in dem Fahrzeug die Airbags aus. Die Zeugen leisteten Erste-Hilfe und versorgten den 70-Jähren bis zum Eintreffen des Krankenwagens. Die Polizei kam und nahm den Unfall auf. Dabei hatten die Beamten den Verdacht, dass der Autofahrer Alkohol getrunken hatte. Ein Test bestätigte das. Noch an der Unfallstelle nahm ihm ein Arzt Blut ab. Der Senior zog sich bei dem Unfall leichte Verletzungen zu. Die Fahrt in ein Krankenhaus lehnte er ab. Er wurde von einer Angehörigen abgeholt.

Die Beamten behielten den Führerschein des Mannes ein. Der Ford war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Den Schaden an dem Auto schätzt die Polizei auf 14.000 Euro. Der Schaden am Zaun wird rund 300 Euro geschätzt.
31.1.24

 

Neue Integrationsbeauftragte


Die neue Integrationsbeauftragte und Leiterin der Geschäftsstelle des Jugendgemeinderats in der Stadtverwaltung Geislingen
heißt Elizabeth Fleckenstein. Foto: Stadt Geislingen

Geislingen. Die neue Integrationsbeauftragte und Leiterin der Geschäftsstelle des Jugendgemeinderats in der Stadtverwaltung Geislingen heißt Elizabeth Fleckenstein. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und auf die neuen Herausforderungen“, sagt Elizabeth Fleckenstein, die in Geislingen wohnt. Die 38-Jährige hat Journalismus und Internationales Recht studiert. Nach mehreren Einsätzen in der humanitären Hilfe in Krisengebieten wie Irak, Jerusalem, Libanon und Kolumbien hat sie sich für den Bereich der Migration und Integrationsarbeit stark gemacht - zuletzt beim Amt für Migration und Integration in Düsseldorf.  Elizabeth Fleckenstein freut sich besonders darauf, ihre vielfältigen Erfahrungen zu nutzen, um durch die Vernetzung des Integrations- sowie des Jugendgemeinderats mit den zahlreichen Vereinen, Kirchen und Wohlfahrtsverbänden die Stimme der Jugendlichen in der Stadt zu stärken und die Integrationsarbeit voranzubringen.
31.1.24

 

City-Streife in der oberen Stadt

Geislingen. Ab Februar  gibt es eine City-Streife in der Stadt. Dabei handelt es sich um einen privaten Sicherheitsdienst, der vor allem in der Oberen Stadt präsent sein wird und der die Polizei sowie den Gemeindevollzugsdienst unterstützen wird. „Wir freuen uns, dass sich der Geislinger Sicherheitsdienst AS Secure bereit erklärt hat, uns zunächst bis auf Weiteres ehrenamtlich zu unterstützen und in regelmäßigen Abständen in der Stadt präsent zu sein“, erklärt Ordnungsamtsleiter Manuel Birle. 

Die Sicherheitspartnerschaft zwischen der Stadt Geislingen an der Steige und AS Secure leistet einen wichtigen Beitrag für die Aufrechterhaltung sowie Erhöhung von Sicherheit und Ordnung. Damit verbunden ist ein steigendes Sicherheitsgefühl der Bürger.   Die City-Streife, die als solche auch erkennbar sein wird, wird dabei in enger Abstimmung mit dem Ordnungsamt sowie der Polizei agieren und vorgegebene Objekte sowie Örtlichkeiten bestreifen. Geplant ist unter anderem eine verstärkte Präsenz im Bereich der Oberen Stadt sowie an Örtlichkeiten, die regelmäßig durch wilde Müllansammlungen auffallen.
31.1.24

 

Traktor streift Pkw

Lorch. Am Dienstag gegen 12.30 Uhr befuhr ein 44-jähriger Pkw die Kellerbergstraße in Fahrtrichtung Lorch. Hierbei kam ihm ein Traktor mit Anhänger entgegen. Obwohl der Autofahrer an den rechten Fahrbahnrand fuhr, streifte der Anhänger des Traktors an dem Pkw entlang. Ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern, entfernte sich der Traktorfahrer unerlaubt von der Unfallstelle. Hinweise in dieser Sache nimmt der Polizeiposten Lorch unter der Rufnummer 07172/7315 entgegen.
31.1.24

 

Raubüberfall auf Postfiliale

Göppingen. Am Montag überfielen zwei maskierte Männer ein Geschäft in Göppingen. Um 18 Uhr betraten die beiden maskierten Männer eine Postfiliale in der Nördlichen Ringstraße. Mit einer Pistole in der Hand bedrohte ein Täter die Angestellte, während der zweite Täter aus einer Kasse Bargeld nahm. Danach flüchteten sie zu Fuß. Die Angestellte blieb unverletzt. Die Polizei fahndete mit mehreren Streifen nach den Räubern. Die blieben verschwunden. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Telefonnummer 07331/93270 um sachdienliche Hinweise von Zeugen. Die beiden Täter sprachen gebrochen deutsch.  Der Mann mit der Waffe soll etwa 25 bis 35 Jahre alt, ca. 180 cm groß und schlank gewesen sein. Er war komplett schwarz gekleidet und vermummt. Der zweite Täter war ebenfalls zwischen 25 und 35 Jahre alt und ca. 180 cm groß. Er war von normaler bis kräftiger Statur, trug einen dunkelblauen Kapuzenpullover und eine schwarze Jogginghose mit weißen Streifen an der Seite.
30.1.24

 

Gegen Tunnelwand geprallt

Drackenstein. Am Montag entstand bei einem Unfall auf der A8 bei Drackenstein hoher Sachschaden. Um 19.10 Uhr war ein 56-Jähriger mit einem Sattelzug in Richtung Stuttgart unterwegs. Ein unbekannter Autofahrer überholte den Laster bei Drackenstein und scherte unmittelbar vor diesem ein. Um eine Kollision zu vermeiden, lenkte der 56-Jährige nach rechts. Dabei stieß er gegen den Randstein und verlor die Kontrolle. Mit seinem Sattelzug geriet er ins Schlingern. Bis der Fahrer sein Fahrzeug wieder unter Kontrolle hatte, streifte er mit dem Auflieger die Tunnelwand des Nasenfelstunnels. Die Verkehrspolizei Mühlhausen) hat die Ermittlungen zum Verursacher aufgenommen. Ob dieser den Unfall bemerkte ist unklar. Den ersten Erkenntnissen zufolge soll er mit einem grauen Pkw unterwegs gewesen sein. Den Schaden am Auflieger schätzt die Polizei auf rund 50.000 Euro. Am Tunnel entstand geringer Schaden.
30.1.24

 

KAV wird bereits gut angenommen

Geislingen. Die AOK Baden-Württemberg und die Alb-Fils-Kliniken hatten den Vertrag zur Kurzstationären Allgemeinmedizinischen Versorgung (KAV)  im Gesundheitszentrum Helfentein unterzeichnet. Die Leistung der KAV ist eine kurzzeitliche allgemeinmedizinische ärztlich-pflegerische Betreuung von Patienten rund um die Uhr und richtet sich an Patienten, die zwar keine Behandlung in einem Krankenhaus benötigen, aber dennoch nicht ausschließlich ambulant durch ihren Haus- und Facharzt versorgt werden können. Die KAV befindet sich im Erdgeschoss des neueren Gebäudeteils des Gesundheitszentrums Helfenstein. Die Räumlichkeiten der ehemaligen Notfallambulanz wurden für die KAV umgebaut und liegen in unmittelbarer Nähe zur ebenfalls neu eingerichteten Allgemeinmedizinischen Notfallpraxis. Dadurch können Synergien ärztlich und pflegerisch optimal genutzt werden. Aktuell verfügt die KAV über vier Betten sowie verschiedene Stations- und Funktionsräume.

„Aus mehreren Praxen aus dem Oberen Filstal wurden bereits Patienten in die KAV eingewiesen, seit Start des Modellprojektes haben wir schon sechs Patienten aufgenommen“, so Hans Martin Kröner, Facharzt für Innere Medizin sowie ärztliche Leitung der KAV. „Auch haben sich einige niedergelassene Ärzte über das Modellprojekt informiert und Kollegen konnten sich vor Ort ein Bild der Räumlichkeiten und der Ausstattung machen – mit äußerst positivem Feedback. Da die Formalitäten zur Aufnahme der Patienten gering sind, die Räumlichkeiten sehr gut ausgestattet und wir insgesamt auf ein eingespieltes Team zurückgreifen können, lief das Modellprojekt ohne Schwierigkeiten an, wir hoffen nun auf rege Zuweisung von unseren niedergelassenen Kollegen.“ Aktuell steht die Station im Rahmen des Modellprojektes lediglich Versicherten der AOK zur Verfügung. Eine kurzfristige Erweiterung des landesweit einzigartigen Modells auf weitere Krankenkassen ist bereits in Arbeit. Wenn es erforderlich werden sollte, könnte die Bettenzahl ebenfalls erweitert werden.
30.1.24

 

 

Helfensteinklinik: Sanierung abgeschlossen

Kreis Göppingen. Über zwei Jahre nahmen die Sanierung des Brandschutzes und die Modernisierung der IT-Infrastruktur in der Helfenstein Klinik Geislingen in Anspruch. Jetzt ist das Projekt abgeschlossen.  Mehr als eine Million Euro haben die Alb-Fils-Kliniken in den Brandschutz der Geislinger Helfensteinklinik investiert. Der Grund sind verschärfte Sicherheitsauflagen für Gesundheitseinrichtungen. Unter anderem wurde mit Hilfe neuer Brandwände und Brandschutztüren weitere Brandabschnitte erstellt. Damit soll das Übergreifen von Feuer und Rauch von einem Gebäudeteil zu einem anderen verhindert werden. Die Brandmeldeanlage wurde an die neuen Gegebenheiten angepasst, um eine flächendeckende Überwachung gewährleisten zu können. Gleichzeitig musste in allen Geschossen die Leitungsverlegung der Elektro- und Lüftungstechnik in den Flucht- und Rettungswegen an die aktuellen Vorschriften angepasst werden.

Parallel zur Sanierung des Brandschutzes erfolgte eine Modernisierung der IT-Infrastruktur – auch im Hinblick auf die angestrebten Nachnutzungen der freien und noch freiwerdenden Flächen in der Helfenstein Klinik. Dank neuer aktiver und passiver EDV-Komponenten verfügt das Gebäude nun über eine moderne und leistungsfähige IT-Versorgungsinfrastruktur, die es ermöglicht, das Gebäude flexibel zu nutzen. In diese Maßnahme wurden mehr als zwei Millionen Euro investiert.

Auftakt der umfassenden Sanierungsmaßnahmen in der Geislinger Klinik bildete die Aufzugsanierung, die Ende 2018 abgeschlossen wurde. Darüber hinaus erfolgten Umbaumaßnahmen im dritten und vierten Stock der Klinik. Ende 2021 wurden im Erdgeschoss Praxisräume umgebaut. Parallel dazu wurde der Brandschutz permanent auf den neuesten Stand gebracht. „Dies alles geschah im laufenden Betrieb, was für alle Mitarbeiter eine große Herausforderung darstellte“, erklärt Wolfgang Schmid, Kaufmännischer Geschäftsführer der Kreiskliniken. Umso mehr freut er sich über den erfolgreichen Abschluss des Projekts: „Trotz schwieriger und turbulenter Zeiten konnten die geplanten Budgets und final aufgesetzten Zeitpläne für die Umsetzung der Maßnahmen eingehalten werden. Besonders die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt Geislingen und den Planungsbüros waren für diesen Erfolg mitentscheidend. Dieser Meilenstein unterstützt ganz wesentlich die Bemühungen, den Standort in Geislingen für die verbleibenden und die künftig angestrebten Nachnutzungen fit zu machen.“
25.11.22

 

Waldhauser Steige wird saniert

„Das Regierungspräsidium plant eine grundlegende Sanierung der Waldhauser Steige“, teilt  Landtagsabgeordnete Nicole Razavi  mit. Laut Einschätzung von Regierungspräsidentin Susanne Bay seien umfangreiche Hangsicherungsmaßnahmen zu erwarten, um die Rutschungen instand zu setzen. „Das ist eine gute Nachricht, denn das bedeutet langfristige Qualitätssicherung“, so Razavi weiter. „Eine Hangsicherung ist das große Besteck, mit dem der Unterbau einer Steige neu präpariert und die Straße damit für viele Jahre gegen erneute Senkungen und Fahrbahnrisse geschützt wird. Es bedeutet viel Aufwand, ist aber wichtige Daseinsvorsorge, denn die Steigen entlang der Höhenzüge sind unverzichtbare Lebensadern für die Menschen und Betriebe vor Ort. Sie müssen angesichts des permanentem Verschleißes leistungsfähig gehalten werden.“ Die geologische Baugrunduntersuchung an der Steige hat laut Mitteilung des Regierungspräsidiums bereits begonnen. Die Ergebnisse werden bis zum Frühjahr in einem Gutachten bewertet, das Grundlage für die weiteren Planungen der Sanierung sein wird. 
25.11.22

 

Land zeigt dem Waschbär rote Karte

Kreis Göppingen. Zu den heimischen Wildarten gesellen sich in der jüngeren Vergangenheit immer mehr gebietsfremde Arten. Diese so genannten Neozoen, zu denen auch der Waschbär zählt, haben teilweise erhebliche Auswirkungen auf Ökosysteme. Insbesondere der Waschbär breitet sich in Baden-Württemberg zunehmend aus; mit vielerorts gravierenden Folgen für zahlreiche heimische Tiere. Auf Initiative der CDU-Landtagsfraktion sollen im Kreis Göppingen, im Rems-Murr-Kreis und im Ostalbreis Maßnahmen im Rahmen eines Pilotprojekts erprobt werden, die die negativen Auswirkungen des Waschbären auf die Biodiversität und das Ökosystem minimieren. Ein entsprechender Antrag wurde im Rahmen der Haushaltsberatungen im Finanzausschuss beschlossen. Die jagdpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion und stellvertretende Vorsitzende des Finanzausschusses, Sarah Schweizer, begrüßt den Beschluss und verdeutlicht die Bedeutung des Themas. „Die Waschbär-Population ist bei uns im Landkreis Göppingen und im angrenzen Ostalb- und Rems-Murr-Kreis in den vergangenen Jahren explodiert. Das spüren nicht nur unsere heimischen Singvögel, Frösche und Kröten, die dem Waschbär zunehmend zum Opfer fallen, sondern auch wir Menschen, die zunehmend mit Waschbär-Problemen, wie bspw. verwüsteten Dachböden, zu kämpfen haben. Deshalb brauchen wir im Land ein effektives Waschbär-Management. Dafür wollen wir mit dem Pilotprojekt im Waschbär Hot-Spot nun die Grundlage schaffen“.
25.11.22

 

Rasenmähertraktor gestohlen

Lauterstein. Zwischen Sonntag und Donnerstag entwendeten Unbekannte einen Traktor bei Lauterstein. Der Rasenmähertraktor der Marke Toro befand sich in einem Raum einer Hütte auf dem Galgenberg. Unbekannte hebelten die Tür auf und entwendeten den Traktor. Der Polizeiposten Donzdorf sucht nun nach den Dieben.
25.11.22

 

Betrunken vom E-Bike gestürzt

Ebersbach. Am Donnerstag war ein 24-Jähriger in Ebersbach nicht mehr fahrtauglich. Gegen 21.45 Uhr meldete ein Zeuge der Polizei einen gestürzten Radler in der Leintelstraße. Bei der Aufnahme des Unfalls roch die Polizei Alkohol bei dem Mann. Ein Alkomattest ergab einen Wert deutlich über dem Erlaubten. Deshalb musste er eine Blutprobe abgeben. Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Mann am Tag zuvor bereits unter dem Einfluss von Drogen, jedoch mit seinem Auto, unterwegs war. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.
25.11.22

 

B10-Rampe gesperrt

Esslingen. Vom 28. November bis zum 11. Dezember 2022 muss die B 10-Rampe an der Hanns-Martin-Schleyer-Brücke aus Fahrtrichtung Esslingen (neckarseitig), sowie die Brücke über die B 10 für den Verkehr gesperrt werden. Die Sperrung ist notwendig, um Widerlager und Stützwände zu verfüllen, den Verbau zurückzubauen, Leerrohre und Schächte zu verlegen und die Auffahrtsrampe zu verbreitern.

Aus Fahrtrichtung Stuttgart bleibt die Ausfahrt nach Weil weiterhin möglich, nach Brühl ist eine Umleitung  über die B 10 und Vogelsangbrücke ausgeschildert. Dies gilt auch für den Verkehr von Weil nach Brühl oder Stuttgart. Mofas, die nicht über die B 10 fahren dürfen, wird eine Durchfahrt durch die Unterführung in der Palmenwaldstraße gewährt. Von Weil kommend, kann man weiterhin auf die B 10 in Richtung Plochingen auffahren.

Aus Fahrtrichtung Esslingen bleibt die Zufahrt nach Brühl von der B 10 über die Palmenwaldstraße weiterhin möglich. Wer nach Weil möchte, wird über die Hafenbahnbrücke geleitet.
25.11.22

 

Autofahrer unter Drogen

Schwäbisch Gmünd. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle überprüften am Donnerstag gegen 22 Uhr eine Polizeistreife in der Hauptstraße einen 21-jährigen Autofahrer. Bei ihm ergaben sich konkrete Anhaltspunkte auf eine akute Drogenbeeinflussung, weshalb ihm die Weiterfahrt untersagt werden musste. Zur Feststellung seiner Fahrtauglichkeit wurde eine Blutuntersuchung veranlasst. Dem Autofahrer drohen nun ein Bußgeld, Fahrverbot und möglicherweise auch führerscheinrechtliche Konsequenzen.
25.11.22

 

Auto stößt mit Rettungswagen zusammen

Göppingen. Hoher Sachschaden entstand am Mittwoch bei einem Unfall in Göppingen. Kurz vor 20.45 Uhr fuhr der 28-Jährige mit seinem Wagen in der Schwabstraße. An der Kreuzung Heininger Straße / Ulmer Straße wollte er geradeaus in die Ulmer Straße. Zeitgleich näherte sich von der Heininger Straße aus ein Rettungswagen mit Sondersignalen dem Kreuzungsbereich. Zeugen wollen gesehen haben, dass der Autofahrer des Audi noch beschleunigte als seine Ampel auf Gelb schaltete. Die 36-Jährige Fahrerin des Rettungswagens war bereits in die Kreuzung eingefahren. Der 28-Jährige  prallte mit seinem Fahrzeug dem Rettungsdienstfahrzeug gegen das Heck. Dabei erlitt er leichte Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Den Schaden an den beiden nicht mehr fahrbereiten Autos schätzt die Polizei auf etwa 30.000 Euro. Die Ermittlungen der Verkehrspolizei Mühlhausen dauern an.
28.10.21
 

 

Unfall wegen Überholmanöver

Göppingen. Trotz Gegenverkehr überholte eine 42-Jährige am Mittwoch in Göppingen. Der Unfall ereignete sich gegen 19.15 Uhr in der Heininger Straße. Die 42-Jährige fuhr in Richtung Heiningen. Kurz nach der Eichertstraße überholte die Fahrerin des Pkw an einer unübersichtlichen Stelle einen unbekannten roten Kleinwagen. Ein entgegenkommender 22-Jähriger musste deswegen mit seinem Wagen eine Vollbremsung machen. Ein hinter ihm fahrender 24-Jähriger konnte nicht mehr anhalten und prallte gegen den Wagen des 22-Jährigen.  Der 24-jährige Fahrer erlitt leichte Verletzungen. An den nicht mehr fahrbereiten Autos entstand ein Schaden von etwa 6.000 Euro. Das Polizeirevier Göppingen (Telefon 07161/632360) sucht nach dem Fahrer des roten Kleinwagens als Zeugen.
28.10.21

 

 

Unfallverursacher fährt weiter

Deggingen. Zu weit in der Mitte fuhr am Mittwoch ein Laster auf der B466. Gegen 8.30 Uhr fuhr der unbekannte Laster in Richtung Mühlhausen. Bei Reichenbach fuhr er zu weit links und sein Außenspiegel kollidierte mit dem eines entgegenkommenden Laster. Dabei wurde der Außenspiegel am unbekannten Laster abgerissen und flog auf die Motorhaube einer in Richtung Geislingen fahrenden 52-Jährigen. Dabei entstand Sachschaden. Der unbekannte Laster fuhr ohne anzuhalten weiter. Der Polizeiposten Deggingen (Telefon 07334/924990) sucht nun Zeugen, die Hinweise zu dem Laster geben können.
28.10.21

 

Ostalbkreis gründet Klimaschutzrat

Ostalbkreis. Unter Vorsitz von Landrat Dr. Joachim Bläse hat sich  der neue Klimaschutzbeirat im Aalener Landratsamt konstituiert. Der neu ins Leben gerufene Klimaschutzbeirat, der sich aus zwei Strukturelementen, dem internen, hauptamtlichen Klimaschutzbeirat und dem erweiterten, ehrenamtlichen Klimaschutzbeirat  zusammensetzt, soll nun gemeinsam Maßnahmen entwickeln, die durch die fachlich zuständigen Geschäftsbereiche federführend realisiert werden.

Der interne Klimaschutzbeirat, welcher am Dienstagnachmittag tagte, hat eine Steuerungs- und Umsetzungsaufgabe innerhalb der Landkreisverwaltung. Folgende Stabsstellen- und Geschäftsbereichsleitungen sind in den Klimaschutzbeirat verpflichtend berufen: Pressestelle, Wirtschaftsförderung, Hochbau und GebäudewirtschaftDigitalisierung und Organisation, Bildung und Kultur , Verkehrsinfrastruktur, Forst Klimaschutz und Nachhaltigkeit , Baurecht und Naturschutz, Umwelt und Gewerbeaufsicht, Wasserwirtschaft, Landwirtschaft, Nachhaltige Mobilität und die Ostalb-Kliniken.

Am Abend tagte dann der erweiterte Klimaschutzbeirat. Er setzt sich überwiegend aus ehrenamtlichen Mitgliedern zusammen und bietet die Plattform für die Bürgerbeteiligung. Dabei berät und unterstützt er den internen Klimaschutzbeirat bei der Umsetzung und Entwicklung von Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsprojekten. Mitr dabei sind Mitglieder der Kreistagsfraktionen, Vertreter der Kommunen , Oberbürgermeister, Bürgermeister-Sprengel), Umwelt- und Naturschutzorganisationen (BUND, NABU, ANO, WWO, LEV), Freie Zusammenschlüsse (Fridays for Future, Parents for Future, Klimabündnis Ostalb), Regionalverband Ostwürttemberg.  Handwerk und Industrie (IHK, KHS, ODR), Landwirtschaft und Forst, Kreisbauernverband, SDW), Hochschulen im Ostalbkreis und sonstige Organisationen (ADFC, EKO). So heterogen die Zusammensetzung des Klimaschutzbeirates auch ist, umso einiger waren die Teilnehmer sich darin, dass der Klimaschutzbeirat schnell zielführende Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsprojekte entwickeln und diese im Ostalbkreis zur Umsetzung bringen soll. Aus Sicht des Landrats ist es wichtig, dass die entwickelten Projekte zu messbaren Erfolgen im Hinblick auf eine Treibhausgasreduktion führen. Hierbei setzt der Landrat auch auf das neu im Umweltdezernat eingerichtete Referat Klimaschutz und Nachhaltigkeit, welches die Arbeit des Klimaschutzbeirats koordiniert und unterstützt. Dort wird zukünftig die Stelle eines Referenten für Klimaschutz und Nachhaltigkeit angesiedelt.
28.10.21

 

 

Corona: Drei weitere Todesfälle

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen  sind nach Mitteilung des Gesundheitsamtes drei weitere Menschen  im Zusammenhang mit einer Covid 19-Infektion gestorben. Das Gesundheitsamt meldete am Donnerstag,  im Landkreis Göppingen 101 neue Corona-Fälle.  Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt damit im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 95,1, in ganz Baden-Württemberg bei 161,3.
28.10.21

 

 

Gefährliche Fahrt

Eislingen/Salach.  Am Mittwoch soll ein 26-Jähriger mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. Kurz vor 9 Uhr fuhr der 26-Jährige mit seinem schwarzen Audi zunächst in der Bahnhofstraße in Eislingen. Er fuhr wohl zu schnell und beleidigte dort bereits Fußgänger. Zeugen informierten die Polizei. Seine Fahrt setzte er nach Salach fort. Dort fiel er mit seiner Fahrweise erneut auf. In der Hauffstraße soll er fast einen Unfall mit einem Laster verursacht haben. In der Hauptstraße musste wohl noch eine Frau zur Seite springen. Seine Fahrt setzte er in der Weberstraße fort bis er letztendlich sein Auto wieder in die Hauptstraße lenkte und anhielt. Die Polizei konnte den 26-Jährigen dort antreffen und vorläufig festnehmen. Er musste eine Blutprobe abgeben. Die soll nun klären, ob der Mann unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol stand. Das Polizeirevier Eislingen (Telefon 07161/8510) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen die Angaben zur Fahrweise des Mannes machen können oder selbst gefährdet wurden.
28.10.21

 

 

Auf frischer Tat ertappt

Lorch. Durch einen aufmerksamen Zeugen wurde der Polizei am Mittwoch  gegen 21 Uhr mitgeteilt, dass er beim Spaziergang aus dem Wertstoffhof Lorch verdächtige Geräusche vernommen hatte, die auf einen Einbruch hindeuten könnten. Unverzüglich fuhren insgesamt sieben Streifenwagen die Örtlichkeit an und umstellten diese. Bei der Dursuchung des Geländes konnte ein Mann aufgegriffen werden, der sich in einem Container versteckt hatte. Im Rucksack des 40-Jährigen konnten Gegenstände aufgefunden werden, die sich zweifelsfrei dem Wertstoffhof zuordnen ließen. Zudem war in der Nähe des Zauns weiteres Diebesgut zum Abtransport bereitgelegt. Das Fahrzeug des 40-Jährigen konnte ebenfalls in der Nähe festgestellt werden. Der mutmaßliche Einbrecher wurde von der Polizei erkennungsdienstlich behandelt; weitere Ermittlungen werden durch das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd durchgeführt.
28.10.21

 

 

Ostalbkreis: 32 Corona-Patienten in Kliniken

Ostalbkreis. Landesweit steigen die Covid-19-Infektionen. Auch das Gesundheitsamt des Ostalbkreises verzeichnet ein kontinuierliches Anwachsen der Coronafälle. Stand Mittwoch waren 742 Menschen mit Corona infiziert und befanden sich in Quarantäne, 32 davon lagen in den drei Häusern der Kliniken Ostalb. Neun von diesen Patienten mussten intensiv betreut und teilweise invasiv beatmet werden. Landrat Dr. Joachim Bläse appelliert deshalb ein weiteres Mal an alle bislang noch nicht Geimpften, sich gegen Corona immunisieren zu lassen. Gleichzeitig erinnert er alle vollständig geimpften Seniorinnen und Senioren über 70 Jahre daran, sich gemäß der STIKO-Empfehlung sechs Monate nach ihrer Zweitimpfung eine Auffrischungsimpfung beim Hausarzt geben zu lassen. In Baden-Württemberg können sich über die STIKO-Empfehlung hinaus im Übrigen auch alle über 60-Jährige ihren Impfschutz auffrischen lassen.
27.10.21

 

 

Kreis Göppingen: Nur Ungeimpfte auf Intensivstation

Kreis Göppingen. Die Intensivbetten im Land Baden-Württemberg und auch in den Alb-Fils-Kliniken sind nahezu vollständig belegt. Bei den Corona-Patienten auf der Intensivstation handelt es sich fast ausschließlich um ungeimpfte Personen. Dr. Ingo Hüttner, der medizinische der Kliniken, berichtet von einem deutlich wachsenden Frust der Mitarbeiter darüber, dass so viele Patienten aufgrund fehlender Impfung auf der Intensivstation und in den Infektionsbereichen aufwendigst behandelt werden müssen. Die Auslastung der Intensivbetten Baden-Württembergs mit Corona-Patienten ist letztlich auch entscheidend für die landesweite Einstufung und die daraus resultierenden Maßnahmen. Laut Lagebericht des Landesgesundheitsamtes vom 26.Oktober werden bereits 234 Covid-positive Patienten auf den Intensivstationen behandelt. Liegt die Auslastung an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen über 250, so tritt die Corona-Warnstufe in Kraft. Wir gehen davon aus, dass diese Schwelle bereits in den nächsten Tagen überschritten werden kann. Für Ungeimpfte gelten dann weitergehende Kontaktbeschränkungen sowie die Erforderlichkeit eines PCR-Tests anstelle eines Antigen-Schnelltests für die Teilnahme an einer Vielzahl von Veranstaltungen.

Auch aus Sicht des Gesundheitsamts ist es wahrscheinlich, dass die Warnstufe zeitnah bevorsteht. Es sei vor diesem Hintergrund zwingend notwendig, die Impfquote erheblich zu steigern. Im Landkreis Göppingen sind 61,5 % der Menschen vollständig geimpft. 63 % haben zumindest eine Impfung erhalten. Für Dr. Heinz Pöhler, Leiter des Gesundheitsamts, spricht auch die 7-Tage-Inzidenz eine deutliche Sprache. „Während bei Geimpften in Baden-Württemberg die 7-Tage-Inzidenz bei nur 46,2 liegt, ist sie bei Ungeimpften auf einem bedenklichen Niveau von 334,1 angelangt“, stellt Dr. Pöhler fest.

Am Mittwoch hat das Gesundheitsamt einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus vermeldet. Damit sind innerhalb der letzten Woche (im Landkreis Göppingen zwei Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden sein sollen. Es handelt sich um zwei Männer. Ein Mann war über 70 Jahre, der andere über 80 Jahre alt. Einer der beiden Todesfälle stand im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung und war vollständig geimpft.

Aktuell wurden in drei Pflegeeinrichtungen im Landkreis insgesamt 51 Bewohner und Pflegekräfte positiv getestet. An 34 Schulen im Landkreis wurden bei insgesamt 91 Lehrer und Schüler Covid-Viren nachgewiesen. In vier Kindertagesstätten wurden 12 Kinder und Erzieher positiv getestet.

Das Gesundheitsamt meldete am am Mittwoch im Landkreis Göppingen 67 neue Corona-Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 100,1, in ganz Baden-Württemberg bei 148,4.
27.10.21

 

 

Gmünder Weststadt will Hilfsnetzwerk aufbauen

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Weststadt möchte mit dem Projekt „Sorgende Weststadt“ für mehr Lebensqualität und gegenseitige Unterstützung im Quartier sorgen. Die Auftaktveranstaltung des Projekts „Sorgende Weststadt“ fand statt. Ziel ist es, ein Netzwerk von Menschen, die anderen helfen möchten und Menschen, die Hilfe benötigen, zu bilden. Kleinere Netzwerke – beispielsweise innerhalb des eigenen Mehrfamilienhauses – funktionieren schon jetzt. Dabei wird oft vor dem Einkaufen ein Rundruf gestartet, wer noch etwas aus dem Supermarkt braucht. Nun soll dieses Netzwerk im ganzen Weststadt-Quartier aufgezogen werden und alle Bewohner miteinander verbinden.

Die Interessenten lauschten gespannt dem Impulsvortrag von Thomas Krieg, der über die Identität der Weststadt referierte. „Wenn ich das Publikum fragen würde, würden 20 unterschiedliche Definitionen der Weststadt genannt werden“, ist er sich sicher. Auch räumlich gesehen existieren unterschiedliche Ansichten, wo die Weststadt endet. Dies würde vor allem an der Dauer der Zugehörigkeit liegen. Renate Wahl, die Leiterin der Spitalmühle, stellte die bereits vorhandenen Hilfen des Seniorennetzwerks vor, um die Menschen im Alltag zu unterstützen. Das Seniorennetzwerk hat es sich vor allen Dingen zum Ziel gemacht, älteren Menschen ein selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen. Dabei können bereits 17 Angebote wie beispielsweise der Senioren-Fahrdienst in Anspruch genommen werden. Die „Sorgende Weststadt“ wolle aber keinesfalls in Konkurrenz zu den existierenden Angeboten treten. Eher will man damit im Bereich der Weststadt die Gemeinschaft stärken sowie neue Hilfen einbringen. Dabei wird beispielsweise Hilfe im Umgang mit Computer oder Smartphone sowie auch Gassi gehen oder kleine handwerkliche Tätigkeiten durchführen, erwähnt. Sven Siegle vom evangelischen Verein denkt, dass es eine „hohe Hemmschwelle gibt, Bedürfnisse preiszugeben.“ Dies soll durch niederschwellige Angebote wie gemeinsames Spazieren oder einen regelmäßigen Stammtisch angegangen werden.

In den darauffolgenden „Kurzgesprächen“ konnten sich die Gäste des Abends gegenseitig vorstellen und Antworten auf die Frage: „Ich bin hier, weil…“ formulieren. Im Sieben-Minuten-Takt wechselten die Personen von Tisch zu Tisch und tauschten sich mit 3 verschiedenen Gesprächspartnern aus. Katharina Heidbüchel vom Amt für Familie und Soziales, moderierte den Abend und begleitete die Kurzgespräche, um die Ergebnisse im Anschluss im Plenum zu konkretisieren. Nicht nur einseitige Unterstützung, sondern ein gegenseitiger Austausch und gemeinsame Aktivitäten sollten die Gemeinschaft zusammenbringen. Es soll ein Kennenlernen stattfinden, das eine Vertrauensbasis zwischen den Menschen schafft.

Um das Zusammenbringen von Angebot und Nachfrage wird sich Eva Bublitz kümmern. Sowohl telefonisch unter 07171/4950-962, per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder postalisch, als auch direkt vor Ort im Weststadttreff, Heinrich-Steimle-Weg 1 können die Menschen Hilfe anbieten Unterstützungsbedarf anmelden. Zukünftig könnte es vielleicht auch eine digitale Lösung geben.
27.10.21

 

 

 

Spielerisch Energie erleben

Kreis Göppingen. Was ist Energie? Wie wird sie erzeugt? Welche Arten von Energie gibt es? Und: was müssen wir tun, um unsere Erde auch für die kommenden Generationen zu schützen? Diese und viele weitere spannende Fragen werden in den kommenden Wochen auf spielerische Art und Weise Kindegartenkindern im Filstal beim Projekt „Energie erleben” nahegebracht.

Jeweils an einem Projekttag möchte die Energieagentur des Landkreises Göppingen die Bedeutung und die Anwendung eines energiesparenden Umgangs bei Wärme, Strom und Wasser den Kindern vermitteln. So beispielsweise durch die Erklärung eines Posters welches ein Energiespar- aber auch ein Energieverschwenderhaus aufzeigt. Aktiv werden können die Kinder im Rahmen des Projektes bei einem Umweltmemory, bei dem ebenfalls das richtige Energieverhalten im Vordergrund steht. Auch die aktive Erzeugung von Energie zum Beispiel beim Basteln eines Fingerwärmers oder bei einem Grashüpfer-Spielzeug das sich durch Solarenergie in Bewegung setzt stehen auf dem Programm. Zudem erhalten die Kinder auch Unterlagen für Zuhause bei denen beispielsweise nützliche Tipps zur richtigen Mülltrennung gegeben werden. Als Anerkennung erhalten die Kinder am Schluss des Projektes ein ganz besonderes Andenken: eine Energiedetektivmedaille.

„Die Vorschulkinder sollen die Auswirkungen ihres individuellen Handelns auf die Umwelt verstehen und lernen, nachhaltig mit dieser umzugehen,“ so der Geschäftsführer der Energieagentur Landkreis Göppingen Timm Engelhardt.  Das Projekt „Energie erleben“ wird im Rahmen von Klimaschutz-Plus zu 100 Prozent vom Land Baden-Württemberg gefördert und kann den Einrichtungen somit kostenfrei im Landkreis Göppingen angeboten werden. Als erste Einrichtung im Filstal wurde das Projekt jetzt in der Kita Ringweg in Ebersbach-Roßwälden durchgeführt.

Insgesamt acht Kinder im Alter zwischen fünf und sechs Jahren nahmen an dem Projekttag teil, welcher in dieser Art erstmalig im Filstal durchgeführt wurde. „Energiesparendes Verhalten wird in Zukunft eine noch höhere Bedeutung bekommen. Schon die Kleinsten können altersgerecht an dieses Thema herangeführt werden. Daher freut es mich sehr, dass die Kinder der Kindertagesstätte Ringweg den Startschuss zum Energie erleben-Projekt geben durften,“ betont Astrid Szelest, Fachbereichsleiterin Bürgerservice und Bildung der Stadt Ebersbach.

In den kommenden Wochen wird das Projekt „Energie erleben“ noch an 50 weiteren Einrichtungen in der Region Halt machen. Nach dem Pilotjahr möchte die Energieagentur des Landkreises Göppingen das Projekt auch in den kommenden Jahren fest in den Kindergärten und Kindertagesstätten im Filstal verankern, um das Bewusstsein für Klimaschutz und Nachhaltigkeit weiter zu stärken.
27.10.21

 

 

Katze angeschossen

Schwäbisch Gmünd. Im Bereich der Erhardstraße wurde vermutlich mit einem Luftgewehr am Dienstagmorgen eine Katze verletzt. Durch den Schuss erlitt das Tier eine Oberschenkelfraktur und musste tierärztlich behandelt werden. Der Schütze ist bislang unbekannt. Hinweise auf diesen nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegen.
27.10.21

 

 

Lastwagen streifen sich im Begegnungsverkehr

Böhmenkirch. Nach einem Unfall am Dienstag bei Böhmenkirch fuhr ein Lkw-Fahrer weiter. Gegen 6.15 Uhr fuhr ein 60-Jähriger mit seinem Lkw von Böhmenkirch nach Bartholomä. Bei den Heidhöfe kam ihm ein Kleintransporter entgegen. Der fuhr in Richtung Böhmenkirch. Das Fahrzeug soll wohl zu weit auf die Gegenfahrspur geraten sein. Die Fahrzeuge prallten mit den Außenspiegeln aneinander. Durch den einklappenden Spiegel zersprang die Seitenscheibe an der Fahrertür und der 60-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Der zunächst unbekannte Fahrer fuhr weiter, konnte aber durch eine aufmerksame Autofahrerin in Böhmenkirch verfolgt und gestoppt werden. Der aus Osteuropa stammende Fahrer hat in Deutschland keinen Wohnsitz. Der 42-Jährige musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro in bar hinterlegen. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von rund 3.000 Euro.
27.10.21

 

 

Kaugummiautomat in Flammen

Geislingen. Am Dienstag zündeten Unbekannte den Automaten in Geislingen an. Gegen 17.15 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem Brand in der Gartenstraße aus. Die Kunststsoffscheibe an dem Automaten wurde von Unbekannten angezündet. Ein Anwohner löschte die Flammen noch vor Eintreffen der Feuerwehr. Verletzte gab es keine. Den Sachschaden an dem Automaten aber schätzen die Verantwortlichen auf rund 150 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
27.10.21

 

 

Einbruch in Firma

Ebersbach. Beute machten Einbrecher von Montag auf Dienstag in Ebersbach.  Zwischen 16 und 6.30 Uhr waren Unbekannte in die Daimlerstraße. An einem Bürogebäude drückten sie ein gekipptes Fenster auf. Im Innern suchten sie nach Brauchbarem. Sie fanden EDV-Geräte, die sie mitnahmen. Zurück blieb ein Sachschaden von mehreren hundert Euro. Spezialisten der Polizei sicherten die Spuren. Der Polizeiposten Ebersbach (Tel.07163/10030) hat die Ermittlungen aufgenommen.
26.10.21

 

 

Fahrrad aus Keller gestohlen

Göppingen. Zwischen Montag und Dienstag stahlen Unbekannte ein hochwertiges Fahrrad in Göppingen.  Zwischen 21 und 6 Uhr verschaffte sich ein Unbekannter Zutritt zu einem Gebäude in der John-A.-Holbrook-Straße. Im Innern brach er einen Kellerraum auf. In dem Raum stand ein schwarzes Pedelec der Marke "Touring H.  Pro". Das machte er zu seiner Beute und flüchtete unerkannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun den Täter.
26.10.21

 

 

Märklin spendet für Flutopfer

Göppingen. Die von Märklin spontan im Juli 2021 initiierte Spendenaktion für Opfer der Flutkatastrophe erzielte einen Betrag von 210.000 Euro. Geschäftsführender Gesellschafter Florian Sieber und Geschäftsführer Wolfrad Bächle überreichten nun  in Göppingen einen Scheck über diese Summe an die Malteser Köln, die die Spende zum Wiederaufbau von Kindertagesstätten in den Krisengebieten von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen einsetzen werden. Den Spendenscheck nahm der Maltester-Bezirksgeschäftsführer Edmund Baur aus Uhingen entgegen.
27.10.21

 

 

 

Sarah Schweizer bleibt Vorsitzende der Göppinger CDU

Göppingen. Die Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer bleibt Vorsitzende des Göppinger Stadtverbandes. In der Mitgliederversammlung der Partei wurde sie einstimmig in das Amt wiedergewählt, das sie 2018 zum ersten Mal übernommen hatte. Zu ihren Stellvertretern wählen die Anwesenden den Vorsitzenden des Stadtverbandes der Jungen Union, Max Müller, sowie die Stadträte Felix Gerber und Jan Tielesch. In ihrem Rechenschaftsbericht erinnerte Schweizer an zahlreiche Veranstaltungen und Initiativen des Stadtverbandes, an neue, digitale Formate und viele prominente Gäste, die der Verband in den vergangenen drei Jahren habe begrüßen können. Felix Gerber, CDU-Fraktionschef im Gemeinderat, berichtete über die Arbeit im Kommunalparlament. Er wie auch Schweizer machten deutlich, dass knapp ein Jahr nach der OB-Wahl die Schonzeit für das neue Stadtoberhaupt vorbei sei und man nun auch Initiativen einfordern werde.

Gast bei der CDU-Mitgliederversammlung war die Interims-Generalsekretärin der Landes-CDU, Isabell Huber, die über die Lage der Partei nach der Landtags- und Bundestagswahl sprach und Wege aufzeigte, wie sich die Partei erneuern könnte. Sie sprach sich zwar für eine Verjüngung in den Parteigremien aus, wandte sich aber klar dagegen, deshalb ältere Menschen mit gewaltigem Erfahrungsschatz von der Parteiarbeit auszuschließen. Sie warnte auch davor, den CDU-Landesvorsitzenden Thomas Strobl auszutauschen. Strobl sei Garant für das grün-schwarze Bündnis in Stuttgart. Hubers Ausführungen schloss sich eine lebhafte Diskussion an.
26.10.21

 

 

Neuer Belag für Oberböhringer Steige

Geislingen Aufgrund einer Belagserneuerung muss die Oberböhringer Steige vom 16. Bis 22. Novemer halbseitig gesperrt werden. Die Durchfahrt wird mittels einer Lichtsignalanlage geregelt. Es kann daher zu Wartezeiten kommen.
26.10.21

 

 

Parkplatz Ziegelwasen gesperrt

Kirchheim unter Teck. Der Parkplatz Ziegelwasen in Kirchheim  ist ab Donnerstag, 28. Oktober, wegen des Gallusmarkt-Vergnügungsparks gesperrt. Der Vergnügungspark findet von Freitag, 5. November, bis Montag, 8. November , statt. Voraussichtlich ab Freitag, 12. November 2021, stehen die Parkplätze am Ziegelwasen wieder zur Verfügung.
26.10.21

 

 

Fahrbahneinengung im Bereich Vordere Schmiedgasse

Schwäbisch Gmünd (sv). Wegen dringenden Kanal- und Schachtarbeiten in der Vorderen Schmiedgasse 1, beim Modehaus Dieterich, kommt es in der Ferienwoche von Dienstag, 2. November bis längstens Freitag, 5. November, zu einer Gehwegsperrung und Fahrbahneinengung. Die Baustelle wird so eingerichtet, damit der ÖPNV trotzdem die Vordere Schmiedgasse befahren kann, Fußgänger werden entsprechend umgeleitet.
26.10.21

 

 

Fuchs ausgewichen: Gegen die Leitplanken

Lorch. Eigenen Angaben zufolge wich ein 31-Jähriger am Montagabend g auf der B 29 zwischen den Anschlussstellen Lorch-West und Lorch-Ost einem die Fahrbahn querenden Fuchs aus. Dabei kam er den Leitplanken auf der rechten Seite zu nahe, weshalb er wieder stark nach links steuerte. Der 31-Jährige verlor nun die Kontrolle über sein Fahrzeug, das sich um 180 Grad drehte und mit der rechten Front gegen die Leitplanke prallte. Bei dem Unfall entstand ein Schaden von rund 5000 Euro. Der Unfallverursacher blieb unverletzt.
26.10.21

 

 

Schwäbisch Gmünderin sichert sich ihr „Entdecker-Päckle“

Ostalbkreis. Von Ende Juli bis Mitte Oktober konnten Ostälbler sowie Gäste aus nah und fern mit dem „Entdeckerpass" auf Stempeljagd gehen und sehenswerte, naturreiche Plätze der Ostalb entdecken und erleben. An insgesamt 25 Geheimtipps und weniger frequentierten Schauplätzen auf der Ostalb standen die Stempelstellen des Entdeckerpasses für die Besucher bereit. Wer mehr als 20 Stempel gesammelt hatte, konnte am Gewinnspiel teilnehmen und auf einen von 50 Preisen hoffen. Das Losglück war der Schwäbisch Gmünderin Michaela Maria Bücheler hold, die den Hauptpreis, eine Fahrt mit dem Heißluftballon für zwei Personen, gewann. Landrat Dr. Joachim Bläse und Kreis-Tourismusbeauftragte Ricarda Grünig übergaben der Hauptgewinnerin im Aalener Landratsamt ihren Preis und zogen ein Fazit der Sommeraktion.
Angesichts des zweiten Jahres mit Corona-Pandemie war es das Ziel der Aktion, besondere frei zugängliche Naturerlebnisse in den Fokus zu rücken, um unabhängig vom Pandemiegeschehen zu sein und jederzeit ein Erlebnis bieten zu können. Wegen der überwältigenden Resonanz des Entdeckerpasses wurde der Aktionszeitraum von ursprünglich Mitte September um einen Monat verlängert. „Wir haben zu Beginn der Aktion 17.500 Entdecker-Päckle gepackt und gemeinsam mit unserem Medienpartner das Stempelheft an rund 33.000 Haushalte im Ostalbkreis verteilt“, berichtet Ricarda Grünig.

1.521 Abenteurer auf der Ostalb sandten das Stempelheft an das Tourismusbüro des Landratsamts Ostalbkreis. „Durchschnittlich 22,7 Stempelorte wurden von den Teilnehmenden besucht. Unsere am weitesten entfernt wohnenden Einsender waren Gäste aus Münster in Nordrhein-Westfalen“, informiert Grünig und hat auch gleich die beiden beliebtesten Orte der Entdeckerpass-Aktion parat, die genau gleich oft von den Einsendenden besucht wurden: Die Ameisenstadt im Naturschutzgebiet Dellenhäule auf den Gemarkungen Aalen und Neresheim sowie das Schloss ob Ellwangen.
26.10.21

 

 

Stadt erweitert Mobilitätsangebote

Göppingen. In einer weiteren Ausbaustufe wird die Stadt Göppingen ihr Mobilitätsangebot erweitern. Dazu gehören E-Carsharing-Angebote in Holzheim, Faurndau und am Nordring, außerdem läuft die Pilotphase der E-Scooter weiter.

Seit 2019 erfolgte in mehreren Stufen der Ausbau des Mobilitätsangebots rund um den Göppinger Hauptbahnhof, dazu gehören ein E-Carsharing-Angebot, ein Fahrradverleihsystem, die Zugangsberechtigung zum Fahrradparkhaus, die Mobilitätszentrale in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn und die Schnellladesäule. Auch eine Fahrradwerkstatt wurde im Fahrradparkhaus realisiert. Mit der jetzigen vierten Ausbaustufe, die Fachbereichsleiter Werner Hauser im Gemeinderat vorstellte, werden weitere Bausteine einer nachhaltigen Mobilität umgesetzt. So sollen an drei weiteren Standorten in Göppingen E-Carsharing Autos der Firma Deer (VW ID.3, Reichweite 300 Kilometer) bereitgestellt. Die geplanten Standorte sind am Bezirksamt Holzheim, am Bahnhof Faurndau sowie beim Technischen Rathaus in der Nördlichen Ringstraße. Jede Ladestation wird mit zwei Ladepunkten ausgestattet. Ein Ladepunkt ist dabei für private E-Fahrzeugbesitzer reserviert. Damit werden in Göppingen zu den bereits bestehenden 30 öffentlichen Ladepunkten drei weitere zur Verfügung gestellt. Diese drei neuen Standorte werden mit 50 Prozent gefördert.

Als Teil der Mikro- und Nahmobilität können E-Scooter zukünftig ein Baustein zur Bewältigung der ,,ersten und letzten Meile‘‘ als Ergänzung zum ÖPNV sein. In einer Probephase hat die Stadt Göppingen E-Scooter der Firma Zeus getestet. Dazu hat die Stadt ein Bedienungsgebiet mit freizuhaltenden Flächen und fest  definierten  Abstellplätzen  in  der Kernstadt  definiert,  die den Nutzer über die Bedien-App von Zeus kenntlich gemacht wird. Das Angebot wurde sehr gut angenommen, und so wurden in nur zehn Wochen rund 8.700 Fahrten und 28.100 Kilometer mit dem Verkehrsmittel zurückgelegt.  Die Stadt beabsichtigt in einer Pilotphase den E-Scooter-Verleih weiter zu testen. Aus Verkehrssicherheitsgründen dürfen nur E-Scooter mit drei Rädern in Göppingen angeboten werden. Für die Stadt Göppingen fallen hierfür keine Kosten an.
26.10.21

 

 

Busumleitung wegen Kranabbau

Göppingen. In der Poststraße in Göppingen  wird an der Agnes-Galerie am Samstag, 30. Oktober, der Baukran abgebaut. Dazu wird dieser Bereich voll gesperrt. An diesem Tag fahren alle Buslinien, die normalerweise über die Bahnhofstraße zur Schützen-/Poststraße fahren, vom ZOB über die Bahnhof-/Garten-/Schützenstraße in die Geislinger Straße/Mörikestraße in Richtung Poststraße.  Ab der Poststraße fahren die Busse auf ihren normalen Kursen weiter. Die Haltestelle in der Schützenstraße entfällt. Für die nach Norden (Friedrichstraße) führenden Linien wird in der Mörikestraße bei Gebäude 9 (Deutsche Bank) eine Behelfshaltestelle eingerichtet. Ab der Ersatzhaltestelle fahren die Busse auf ihren normalen Kursen weiter in Richtung Friedrichstraße. Die Buslinien, die über die Poststraße in Richtung Osten abfahren, benutzen die Umleitungsstrecke bis zum Kreisverkehr Mörike-/Poststraße und biegen rechts ab zur Haltestelle Kaiserbau/Agentur für Arbeit und halten dort. Es halten nur die Busse an der Ersatzhaltestelle Mörikestraße, die über die Friedrich-/Marktstraße weiterfahren. Die City-Buslinien Galgenberg und Reusch fahren ab der Haltestelle Poststraße links in die Schützenstraße und über die Friedrichstraße zur Mörikestraße. Die Linie Galgenberg fährt normal weiter, die Linie Reusch wendet am Kreisverkehr und fährt zur Haltestelle Volkshochschule/Friedrichstraße und ab da normal weiter.
26.10.21

 

 

Fußgängerin bei Unfall verletzt

Geislingen. Ein Autofahrer stieß am Montag in Geislingen beim Abbiegen mit einer Fußgängerin zusammen. Gegen 10 Uhr fuhr ein 21-Jähriger in der Friedenstraße. Beim Abbiegen nach links übersah er die Fußgängerin. Die 77-Jährige wollte an der Fußgängerampel die Überkinger Straße überqueren. Durch den Zusammenstoß erlitt die Frau leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in eine Klinik. Die Polizei aus Geislingen hat die Ermittlungen aufgenommen.
26.10.21

 

 

Betrunkener prallt gegen geparkten Kleinlaster

Bad Boll. Deutlich zu viel Alkohol hatte ein Autofahrer am Dienstag in Bad Boll intus. Der Unfall ereignete sich gegen 2.15 Uhr in der Badstraße. Bei leichtem Gefälle prallte der 26-jährige Pkw-Fahrer gegen einen geparkten  Kleinlaster. Durch den Aufprall schob es den diesen mehrere Meter nach vorne. Der Unfallverursacher kam mit Verletzungen in ein Krankenhaus. Ein Alkomattest ergab einen Wert deutlich über dem Erlaubten. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Den Sachschaden an den beiden Fahrzeugen beziffert die Polizei auf etwa 6.000 Euro.
26.10.21

 

 

Von der Fahrbahn abgekommen

Göppingen. Drei schwer verletzte Personen sind das Ergebnis eines Unfalls am Montag bei Göppingen. Kurz vor 16 Uhr fuhr die 18-Jährige mit ihrem Pkw von Maitis in Richtung Wäschenbeuren. Dort kam sie nach rechts auf den unbefestigten Seitenstreifen. Danach lenkte sie stark gegen und der Wagen geriet ins Schleudern. Danach kam das Auto nach links von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Auf den Rädern blieb das total beschädigte Fahreug liegen. Bei dem Unfall erlitt die Fahrerin und ihre beiden Mitfahrerinnen schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie in umliegende Krankenhäuser. Den Sachschaden an dem total beschädigten Pkw schätzt die Polizei auf etwa 3.000 Euro.
26.10.21

 

 

Gmünder helfen Gemündern

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Kommandant der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd, Uwe Schubert, übergab die im Rahmen der Aktion "Gmünd hilft Gemünd" gesammelten Spenden in Höhe von rund 14.267 an Daniel Groß, Abteilungskommandant der Gemeinde Gemünd, der die Spende für seine Kameraden mit großem Dank annahm. Auch Bürgermeister der Stadt Ingo Pfennings, Feuerwehrkommandant Udo Schmitz, sowie sein Stellvertreter Wolfgang Fuchs waren beeindruckt über die Spendenbereitschaft der Bürger der Stadt Schwäbisch Gmünd. Die Spende geht direkt an die Kameraden der Feuerwehr Gemünd und bringt diese wieder ein Stück in Richtung Normalität.
Beim anschließenden Gesprächsaustausch über die Nacht der Flut und die Verluste und Schäden war deutlich zu erkennen, dass an Normalität die nächsten Monate nicht zu denken ist. Neben der großen Zerstörung der Infrastruktur hat es auch die Feuerwehr schwer getroffen. Drei Feuerwehrhäuser sowie mehrere Feuerwehrfahrzeuge sind durch Hochwasserschäden komplett zerstört. Das Feuerwehrleben findet in Containern statt. Eine Situation die schwer ist, aber dank Kameradschaft und guten Miteinander schauen die Bürgerinnen und Bürger sowie die Feuerwehr der Stadt Gemünd positiv in die Zukunft.Weitere Infos zur Spendenaktion gibt es hier: https://www.schwaebisch-gmuend.de/pressedetails/schwaebisch-gmuend-hilft-gemuend-in-der-eifel.html
26.10.21

 

 

Ebersbach würdigt Engagement mit Bürgerpreis

Ebersbach. Bürgerschaftliches Engagement ist zentraler Bestandteil des Zusammenlebens in Ebersbach und seinen Stadtteilen. Bürger, deren ehrenamtliches Engagement besonders herausragt, wurden auch dieses Jahr mit dem Bürgerpreis der Stadt geehrt.

Im festlich-illuminierten Credo fand die feierliche Verleihung der Bürgerpreise statt. Durch den Abend führten Jakob Nacken und Dietlinde Ellsässer und hatten die Lacher mit musikalischen Stücken und launischen Wortbeiträgen auf ihrer Seite. „Um die Bürgerpreise in einem würdigen, unter Pandemiebedingungen leistbaren Rahmen, verleihen zu können, haben wir die Veranstaltung neu formatiert und freuen uns sehr, dass sie bei unseren Gästen so gut angekommen ist“. sagt Bürgermeister Eberhard Keller. Die Träger des Ebersbacher Bürgerpreises sind: Rosina und Christian Schmidt für ihr u.a. jahrelanges Engagement im Obst- und Gartenbauverein Roßwälden;   Rüdiger Leib für sein jahrzehntelanges Engagement im Obst- und Gartenbauverein Roßwälden; Ferdinand Bera für sein jahrzehntelanges Engagement im TGV Roßwälden 1897; Angela Folkert für ihr jahrzehntelanges Engagement im TGV Roßwälden 1897; Edeltraud Frey für u.a. ihr Engagement im Förderverein der Grundschule Bünzwangen;  die Leitung des Mittwochsclubs der kath. Herz Jesu Kirchengemeinde (Margot Baumann, Gabriele Kisselmann, Renate Reyer, Karin Hikel, Claudia Heilig, Rose Demmel, Pfarrer Robert Dürbach);  Brigitte und Werner Neubert für ihr jahrelanges Engagement im TGV Roßwälden und Uli Hannotte für seine langjährige Vorstandschaft von Pro Ebersbach. Ebenfalls verliehen wurde an diesem Abend die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg an Ingrid Flogaus für ihre jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit im TGV Roßwälden 1897.
26.10.21

 

 

Sprecherteam beim Arbeitskreis Mobilität und Verkehr neu gewählt

Schwäbisch Gmünd (sv). Bei der Sitzung des Arbeitskreises Mobilität und Verkehr am Montag, 25. Oktober, wurde ein neues Sprecherteam gewählt. Erster Bürgermeister Christian Baron dankte dem langjährigen Sprecher Thomas Kaiser für sein großes Engagement. Das neue Sprecherteam besteht aus der ehemaligen Stellvertreterin Bettina Winter-Schullingen, sowie aus Andrzej Sielicki und Henning Diederichs. Das Team freut sich auf die spannende Aufgabe, die innovative Mobilitätsentwicklung in Schwäbisch Gmünd mit zu gestalten; und auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Amt für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung, das die Geschäftsführung der Agenda 21 Gruppen ab dem kommenden Jahr übernehmen wird.
26.10.21

 

 

Auffahrunfall fordert Verletzte

Geislingen. Am Montagmorgen schob ein Autofahrer in Geislingen zwei Autos aufeinander.  Kurz vor 7 Uhr war eine Pkw-Fahrerin in der Stuttgarter Straße in Richtung Geislingen unterwegs. Sie bremste, da die Ampel auf Höhe der Straßenmeisterei auf Rot umschaltetet. Deswegen bremste der nachfolgende Autofahrer ebenfalls. Der ihm folgende Autolenker erkannte das zu spät. Er fuhr auf und schob diesen auf den ersten wagen.  Der Rettungsdienst brachte zwei verletzte Fahrer in ein Krankenhaus. Laut Schätzung der Polizei beträgt der Sachschaden an den Fahrzeugen rund 9.000 Euro.
26.10.21

 

 

 

Rechberghausen sagt Weihnachtsmarkt ab

Rechberghausen. Die Gemeinde Rechberghausen hat den Weihnachtsmarkt wegen der Corona-Pandemie erneut abgesagt. Ein Grund für die Entscheidung waren die hohen Hygieneregeln des Landes für Veranstaltungen dieser Art.
26.10.21

 

 

Mehrere Autos angezündet

Schwäbisch Gmünd. Am Samstagabend wurde die Feuerwehr aus Schwäbisch Gmünd zu einem Autohaus in die Marie-Curie-Straße gerufen. Ein Zeuge hatte von dort einen hellen Feuerschein wahrgenommen. Vor Ort stellte sich heraus, dass insgesamt fünf Pkw, die auf dem Parkplatz vor dem Autohaus geparkt waren, in Flammen standen. Die Feuerwehr konnte es nicht mehr verhindern, dass die Autos vollständig ausbrannten. Der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf etwa 60.000 Euro. Nach derzeitigem Erkenntnisstand muss davon ausgegangen werden, dass die Autos mutwillig angezündet wurden. Die Fahndung mit mehreren Streifen verlief erfolglos. Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei übernommen. Personen, die in diesem Zusammenhang Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium Aalen unter der Telefonnummer 073615800 in Verbindung zu setzen.
24.10.21

 

 

Über Verkehrsinsel gegen Laterne

Göppingen. Über eine Verkehrsinsel und gegen einen Laternenmast fuhr am Sonntagmorgen ein 26-Jähriger. Nicht aufgepasst hatte der Fahrer eines Pkw, als er gegen 5 Uhr in der Poststraßein Göppingen  über eine Verkehrsinsel fuhr. Anschließend streifte er einen Baum, bevor er noch gegen einen Laternenmast fuhr und dort zum Stehen kam. Er und drei seiner Fahrzeuginsassen wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Bei der Unfallaufnahme rochen die Beamten beim 26-Jährigen Fahrer Alkohol. Nach positivem Alkoholtest musste er in einem Krankenhaus eine Blutprobe abgeben. Den Fahrer erwartet nun eine Anzeige.
24.10.21

 

 

IHK ehrt die besten Auszubildenden

Kreis Göppingen. Etwas über 1.000 Auszubildende aus Industrie, Handel und Dienstleistung im Kreis Göppingen absolvierten im Jahr 2021 ihre Abschlussprüfung. Die besten 31 wurden jetzt von der IHK-Bezirkskammer Göppingen im Haus der Wirtschaft für ihre herausragenden Prüfungsergebnisse geehrt.

IHK-Bezirkskammerpräsidentin Edith Strassacker zeichnete vor rund 80 Gästen alle Prüfungsteilnehmer mit einem Preis für ihr sehr gutes Prüfungsergebnis sowie deren Ausbildungsbetriebe mit einer Urkunde für herausragende Ausbildungsleistungen aus.

Strassacker betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung einer dualen Berufsausbildung. Diese sei ein stabiles Fundament, auf dem sich aufbauen lasse. Sie sei überzeugt vom hohen Nutzen einer Berufsausbildung der nach wie vor der Königsweg für den Start in eine beruflichen Karriere sei. „Nirgendwo können junge Menschen neben dem fachlichen Inhalt so viel für das Leben lernen, wie in einer Lehre.“, so die IHK-Bezirkskammerpräsidentin. Den Aufbau eines gesunden Selbstbewusstseins und vor allem selbständig zu handeln und Verantwortung zu übernehmen, aber auch zu lernen mit Frustsituationen umzugehen und in schwierigen Phasen, wo es mal nicht so großen Spaß macht durchzuhalten, das biete nur eine Ausbildung. „Ich möchte Sie als Influencer gewinnen“, appellierte sie an die anwesenden Absolventen, Eltern und Ausbilder, um Werbung zu machen für die duale Ausbildung. „Wir brauchen Nachwuchs in unseren Unternehmen und wir brauchen vor allem Auszubildende, denen wir unsere betrieblichen und auch gesellschaftlichen Werte mitgeben können. Nur so gewinnen wir motivierte und kompetente Fachkräfte für die Herausforderungen von morgen.“

Neben der Ehrung der Prüfungsbesten, wurden in diesem Jahr auch wieder drei Auszubildende mit dem Manfred Gebauer-Preis für besondere Leistungen während der Ausbildung geehrt. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem ein ehrenamtliches Engagement, die Mithilfe in gemeinnützigen Einrichtungen, die Förderung und Unterstützung anderer Auszubildender, oder das Erreichen eines herausragenden Prüfungsergebnisses trotz erschwerter Rahmenbedingungen während der Ausbildung. Die drei Preisträger erhalten Geldpreise von 750 bis 1.500 Euro. Unter den zahlreichen Bewerbungen für den Manfred-Gebauer-Preis hat sich die Jury am Ende für Yannik Persch aus Zell unter Aichelberg, vor Abdala Sharbel aus Uhingen und Lena Eisele aus Eislingen durchgesetzt.

Die Ausgezeichneten aus dem Kreis Göppingen:

Ferdinand Bächle (Industriemechaniker, WMF Group GmbH), Daniel Bönde (Pharmakant, Kräuterhaus Sanct Bernhard KG), Tobias Brodbeck und Mert Cetin (beide Werkzeugmechaniker, Allgaier Werke GmbH), Anna Doderer (Kauffrau im Einzelhandel, Kaufland Vertrieb BETA GmbH & Co. KG), Dagmara Dreher (Kauffrau im Einzelhandel, REWE Group), Julia-Isabelle Dreyer (Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen, Deutsche Post AG), Paul Dubrowitsch (Werkzeugmechaniker, Allgaier Werke GmbH), Lena Eisele (Industriemechanikerin, Carl Stahl GmbH), Alessia Gambacorta (Werkzeugmechanikerin, Saxonia-Franke GmbH & Co. KG), Lukas Greiner (Fachinformatiker Systemintegration, Christophsbad GmbH & Co. Fachkrankenhaus KG), Marius Häderle (Elektroniker für Automatisierungstechnik, Schuler Pressen GmbH), Katja Hellwirth (Industriekauffrau, Carl Stahl GmbH), Stefan Hilsenbek (Industriemechaniker, WMF Group GmbH), Luis Kicherer (IT-System-Kaufmann, CTL Computertechnik Michael Lang), Jenny Kleinhans (Industriekauffrau, Kleemann GmbH), Inga Kroter (Fachkraft für Lagerlogistik, Wiedmann & Winz GmbH), Daniel Lang (Industriemechaniker, Schuler AG), Melanie Liebrich (Kauffrau im Einzelhandel, REWE Markt GmbH), Manuel Mast (Kaufmann im Groß- und Außenhandel Fachrichtung: Großhandel, Heer & Werz OHG), Andreas Müller (Industriemechaniker, Emag Maschinenfabrik GmbH), Hendrik Müller (Werkzeugmechaniker, Allgaier-Werke GmbH), Maurice Ohlhauser (Industriemechaniker, WMF Group GmbH), Yannik Persch (Automobilkaufmann, Autohaus Ratzel GmbH), Kai Scheibel (Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, Erni Production GmbH & Co. KG), Dominik Schmid (Fachinformatiker Anwendungsentwicklung, Area-net GmbH), Lena Schreiber (Industriekauffrau, Rampf Machine Systems GmbH & Co. KG), Sara Zeller (Verkäuferin, ALDI GmbH & Co. KG).
24.10.21

 

 

Handballerinnen siegen gegen Mainz

Göppingen. Einen klaren 36:29-Erfolg gegen Mainz haben die Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen am Samstagabend bei ihrem Heimspiel in der EWS-Arena feiern können. Schon das Pausenergebnis (19:12) zeugte von der Dominanz der Göppingerinnen, die mit dem Sieg den vierten Platz in der Tabelle verteidigen.
23.10.21

 

 

Oberliga: Göppingen holt klaren Sieg

Göppingen. Fußball-Oberligist Göppinger SV hat am Samstag das Heimspiel gegen Oberachern klar gewonnen. Die Rot-Schwarzen fegten die Gäste mit 4:1 vom Platz. Göppingen schließt in der Tabelle damit wieder auf die Spitzenplätze auf und belegt nach dem 14. Spieltag Rang vier.
23.10.21

 

 

Auto übersehen

Schorndorf. Am Freitagabend wollte eine 59-jährige Pkw-Fahrerin vom Parkplatz einer Tierbedarfshandlung in der Stuttgarter Straße in Schorndorf auf diese einfahren. Hierbei übersah sie eine auf der Stuttgarter Straße heranfahrende 26-jährige Autolenkerin. Beim Zusammenstoß wurde die 26-Jährige leicht verletzt. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf 8000 Euro.
23.10.21

 

 

Wandel im Filstal: Medzintechnik statt Autoteile?

Kreis Göppingen. Der Wandel in der Automobilindustrie bleibt bei den Zulieferer-Betrieben im Filstal nicht ohne Folgen. Was produzieren, wenn Teile für Motoren und Karosserien nicht mehr benötigt werden? Eine Idee: Die betroffenen Firmen sollten sich dem Bereich Medizintechnik öffnen. Auf dem ersten Medical-Day in der Stadthalle in Göppingen wurden nicht nur erfolgreiche Beispiele aus dem Landkreis aufgezeigt, auch gab es Tipps, wie Unternehmen in dem Bereich zu neuen Kunden kommen können, welche gesetzliche Hürden des gibt und wo die Ansprechpartner sitzen.

Das Filstal mit seiner noch von Maschinenbau und Autozulieferern geprägten Industrie- und Gewerbestruktur steht vor einem Wandel. Damit die Unternehmen eine Zukunft haben, müssen sie nach neuen Märkten Ausschau halten bzw. sich mit neuen Produkten positionieren. Die Wasserstofftechnik ist da ein Beispiel, ein anderes die Medizintechnik. Um die ging es beim Medical-Day in der Stadthalle, der von  einem Initiatoren-Netzwerk (IHK, Kreishandwerkerschaft, Hochschule, Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft, der Göppinger Wirtschaftsförderung und Steinbeis) organisiert wurde. Wie wichtig der Wandel in der heimischen Wirtschaft ist, machte auch Oberbürgermeiser Alex Maier in seinem Grußwort deutlich. Er appellierte an die Unternehmer, aufgeschlossen für neue Ideen zu sein, damit Stadt und Kreis nicht wirtschaftlich abgehängt werden. Die Stadt wolle Firmen, die eue Herausforderungen wagen., gerne unterstützen.

Welche Chancen und Herausforderungen in der Medizin- und Gesundheitstechnik machten in ihrem Vortrag dann Prof. Rainer Würslin, Dr. Till Kaz und Joachim Hiller vom Hochschul-Campus Göppingen deutlich. Anschaulich schilderten sie Prozesse der Umstrukturierung und möglicher Begleitung durch wissenschaftlich arbeiten seitens der Studenten.

Dass der Wandel vom klassischen Maschinenbauunternehmen zum Produzenten in der Medizintechnik gelingen kann, schilderte Oliver Schweizer von der Schweizer Feinwertechnik in Bad Boll. Das Unternehmen, das einst als Zerspaner sein Geld Verdienste, kam über eine Kundenanfrage zur Medizintechnik und hat sich inzwischen darauf vollständig spezialisiert. Schweizer fertigt inzwischen jährlich u.a. 100 000 Dentalimplantate aus Titan.  Markus Uttikla vom TZM in Göppingen zeigte an einem Beispiel auf, wie der Weg vom Automobilzulieferer zum Hersteller von Medizintechnik geht. Die Corona-Pandemie hat bei Huber Automotive in Mühlhausen der Medizintechnik einen Schub verpasst- das Unternehmen erstellte stationäre und später auch mobile Test- und Impfstationen inklusive der dafür erforderlichen Datenverarbeitung. Inzwischen wurde die Huber Health Care als eigenständiges Unternehmen der Firmengruppe angegliedert und zählt dort schon 200 Mitarbeiter.

Wo Technik im klinischen Alltag helfen kann, zeigten Gerald Mauritz und Tobias Axel Flitsch, Pfleger im Christophsbad anhand zahlreicher kleiner Beispiele auf. Vieles davon gebe es bereits schon auf dem Markt, jedoch nicht speziell für Kliniken. Wie individuelle und technikunterstütztes Wohnen im Alter möglich ist, zeigte Dagmar, Vorstandsmitglied der Wilhelmshilfe auf. Man habe in Bartenbach Seniorenwohnungen entsprechend ausgestattet, um Erfahrungen zu sammeln und um festzustellen, wie sehr der Einsatz von künstlicher Intelligenz das Leben der Senioren aber auch die Arbeit von Pflegekräften erleichtert.

Leonid Poliakov von Teamviewer überraschte mit einer „halben Brille“, die vor allem für Pflegekräfte und Ärzte gedacht ist. In die Brille integriert ein kleiner Bildschirm, auf den die jeweiligen Patientendaten ausgerufen werden können. Zudem können neue Werte, die vom Patienten erfasst werden müssen, gespeichert werden, was am Ende die Dokumentation erleichtere. Zudem hätten die Pfleger stets bei Hände frei und müssten nicht Aktenmappen mit sich herumtragen. Rainer Häflele. Geschäftsführer vom gleichnamigen Sanitäranbieter, zeigte an verschiedenen Beispielen auf, wie sich das Badezimmer vom einstigen Waschraum  über die Wellnessoase hin zu einem Gesundheitsbereich entwickelt und sich damit auch das Berufsbild des Sanitärhandwerkers verändert. Enes Baskal von der Barmer Ersatzkasse machte zum Abschluss deutlich, wie Produkte im Bereich der Medizintechnik in die Kataloge der Leistungsangebote der Krankenkassen kommen und wer die jeweiligen Verhandlungspartner sind.

Der Medical-Day, so betonten die Göppinger Wirtschaftsförderin Christina Kumpf und WIF-Geschäftsführer Rainer Lohse, soll ein Auftakt sein, die Medizintechnik im Kreis thematisch zu etablieren. Nun sollen sich zu verschiedene Arbeitskreise bilden und das Thema weiter vorantreiben. Für Herbst 2022 ist ein weiterer Medical-Day geplant.
22.10.21

 

 

Im Maschinenbau fehlen Ingenieure

Esslingen/Göppingen. Geht dem Maschinenbau der Nachwuchs aus? Drei Tage lang haben rund 35 Vertreter aus Hochschulen für angewandte Wissenschaften an der Hochschule Esslingen über dieses Thema diskutiert. Der Fachbereichstag Maschinenbau hat zur bundesweiten Fachtagung und Mitgliederversammlung nach Esslingen eingeladen. Fazit der Professoren: „Ohne ausreichend Ingenieurinnen und Ingenieure wird es keinen wirtschaftlichen Erfolg und keinen Umbau zu einer ökologischen Marktwirtschaft geben“, sagt die Vorsitzende des Fachbereichstags Maschinenbau, Prof. Dr.-Ing. Monika Greif.

Sinkende Studienanfänger-Zahlen – damit sind viele Studiengänge im Maschinenbau derzeit bundesweit konfrontiert. Neben kurzfristigen Ursachen – die Corona-Pandemie beispielsweise – gibt es viele langfristige Entwicklungen, die nicht vom einzelnen Standort beeinflussbar sind. Zu den Gründen gehören eine allgemeine Zurückhaltung gegenüber den als schwierig geltenden technischen Studiengängen, aber auch ein Imageverlust durch den Dieselskandal sowie der sich abzeichnende Strukturwandel in der Industrie – vor allem der Automobilindustrie.

Als paradox empfindet es Prof. Greif, dass junge Menschen zwar einerseits die Energie- und Verkehrswende fordern, aber andererseits den Maschinenbau nicht als entscheidendes Handwerkszeug erkennen. „Jede Windkraftanlage, jede Solarzelle benötigt bei der Entwicklung und Produktion Maschinenbauer“, so Prof. Greif.

Werden in Zukunft tatsächlich dramatisch weniger Maschinenbau-Ingenieure benötigt? „Dies ist keineswegs der Fall“, unterstreicht auch der Organisator der Tagung, Prof. Dr. Alexander Friedrich von der Hochschule Esslingen. „Wir verdanken unseren Wohlstand nicht Google & Co, sondern realen Produkten“, fasst der Maschinenbau-Professor zusammen. „Selbstverständlich müssen diese Produkte durch Software und künstliche Intelligenz in ihrem Nutzen gesteigert und auf ein neues Niveau gehoben werden“, so Prof. Friedrich. „Maschinenbau ist nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung“, ergänzt auch Tanja Hasenjäger, Masterstudentin im Maschinenbau der Hochschule Esslingen, in einer Podiumsdiskussion.

Die Fachtagung will angesichts der Komplexität keine einfachen, handgestrickten Lösungen präsentieren. Sondern die Expertinnen und Experten aus den bundesweiten Hochschulen für angewandte Wissenschaften haben aufbauend auf einer Analyse der aktuellen Situation, Inputs von kompetenter Seite und guten Beispielen Lösungsansätze entwickelt und vertieft.

Das Fazit der Tagung fasst Prof. Greif zusammen: „Das Thema hat eine nationale Dimension. Wir benötigen Bündnispartner für eine konzertierte Aktion der Industrie, der Verbände und Netzwerke, der technisch-wissenschaftlichen Vereine, der Politik, der Schulen und der Hochschulen des Landes für eine Imagekampagne. Nur so können wir mehr junge Frauen und Männer für ein Ingenieurstudium gewinnen. Wenn es uns nicht gelingt, genügend Nachwuchs auszubilden, wird uns das bremsen.“
22.10.21

 

 

Mit OP-Roboter Teil der Lunge entfernt

Kreis Göppingen. An der Klinik am Eichert in Göppingen wurde erstmals eine Lungenteilresektion mit Hilfe des Operationssystems da Vinci durchgeführt. Die Patientin hat den Eingriff sehr gut überstanden und ist inzwischen wieder zu Hause.

Als die Klinik 2019 einen da Vinci-Operationsroboter anschaffte, waren die Thoraxchirurgen der Klinik am Eichert von Beginn an als Nutzer dabei. Zwerchfellraffungen, Tumorentfernungen am Mediastinum (Mittelfellraum) oder die Thymektomie (Entfernung der Thymusdrüse) sind Eingriffe, die heute von ihnen routinemäßig mit Roboterunterstützung durchgeführt werden. Hinzugekommen ist nun ein weiterer diffiziler Eingriff im Brustraum: die Teilresektion einer Lunge. „Zum ersten Mal haben wir hier in Göppingen die Teilentfernung einer Lunge mit Hilfe des da Vinci-Roboters durchgeführt“, freuen sich die Thoraxchirurgen Dr. Bernhard Keim und Dr. Thomas Kyriss, die gemeinsam den chirurgischen Teil des Zentrums für Pneumologie und Thoraxchirurgie leiten. „Die Patientin mit einem frühen Stadium eines Lungenkarzinoms hat die Operation sehr gut überstanden, sie konnte schon eine Woche nach dem Eingriff die Klinik verlassen“, so Dr. Kyriss. Rund zweieinhalb Stunden hat die Operation gedauert, bei der circa 20 Prozent der Lunge entfernt wurden.

Durch den Operationsroboter hat der Chirurg viel bessere Sicht im Körper des Patienten. Durch die Optik entsteht außerdem ein dreidimensionales Bild, was die Orientierung im Körper erleichtert. Zudem verleihen die Instrumente des Roboters dem Chirurgen, der die Operation steuert, eine Beweglichkeit, die weitaus größere ist als die der menschlichen Hand. Dennoch stellen Operationen mit einem Robotersystem wie dem da Vinci-System besondere Anforderung an die Qualifikation der Chirurgen. Dr. Keim und Dr. Kyriss haben deshalb im Vorfeld der Operation auch spezielle Trainings für diesen besonderen Eingriff absolviert. Der Eingriff selbst wurde dann in der Klinik am Eichert in Göppingen von ihrem Trainer Dr. Danjouma Cheufou, Chefarzt der Thoraxchirurgie an der Missioklinik in Würzburg, begleitet.

Im Zentrum für Pneumologie und Thoraxchirurgie der Klinik am Eichert werden schon seit langem regelmäßig Lungenoperationen durchgeführt. „Nach der erfolgreichen Premiere werden wir nun bei unseren künftigen Eingriffen ebenfalls das da Vinci-System einsetzen“, sagt Dr. Keim.
22.10.21

 

 

Straßenbauer sperren B 10

Süßen/Gingen. Am Montag 25.Oktober, führt die Straßenmeisterei Geislingen Unterhaltungsarbeiten an der B 10 durch, die nicht unter Verkehr durchgeführt werden können. Dazu wird die B 10 zwischen den Anschlussstellen Süßen und Gingen in Fahrtrichtung Ulm tagsüber voll gesperrt. Die Arbeiten im Straßenbereich beginnen um 9.30 Uhr und dauern bis zum Nachmittag- Eine Umleitung über die parallel verlaufende L 1214 durch Gingen wird eingerichtet.  Das Straßenbauamt der Landkreise Esslingen und Göppingen bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
22.10.21

 

 

Feuer in einer Gaststätte

Schwäbisch Gmünd. Am Donnerstag um kurz vor 21 Uhr wurde ein Brand in einer Gaststätte in der Rechbergstraße gemeldet. Das Feuer, das wohl aufgrund eines technischen Defektes eines Gerätes im Toilettenbereich ausbrach, konnte durch die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd, die mit fünf Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften vor Ort kamen, schnell gelöscht werden. Der entstandene Schaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt.
22.10.21

 

 

Einbrecher nimmt Bares mit

Böhmenkirch. Durch ein offenes Fenster kam ein Unbekannter am Mittwoch oder Donnerstag in Böhmenkirch. Zwischen 22.30 und 8.15 Uhr war der Einbrecher in der Wörnaustraße. Er versuchte an einer Wirtschaft die Tür aufzubrechen. Die war jedoch zu stabil. Er fand ein offenes Fenster. So kam der Unbekannte ins Innere. Dort suchte er Brauchbares. Er fand Geld und nahm es als Beute mit. Anschließend flüchtete der Einbrecher. Seine Spuren blieben an dem Tatort zurück. Sie geben den Ermittlern vom Polizeiposten Böhmenkirch (07331 93270) erste Hinweise auf den Unbekannten.
22.10.21

 

 

Kleinbus rammt Pkw: Drei Verletzte

Geislingen. Drei Verletzte sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls von Donnerstag in Geislingen.  Gegen 16.30 Uhr fuhr eine 52-Jährige in der Längentalstraße in Richtung Heidenheim. Vermutlich aufgrund einer akut aufgetretenen Gesundheitsstörung kam die Lenkerin des Klein-Busses auf die Gegenfahrbahn. Dort war ein 26-Jähriger mit seinem Pkw unterwegs. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Die 52-Jährige und die sechsjährige Mitfahrerin trugen bei dem Unfall leichte Verletzungen davon. Sie kamen, wie auch der leicht verletzte Pkw-Fahrer, in Krankenhäuser. Die Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Abschlepper bargen sie. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 13.000 Euro.
22.10.21

 

 

Start zwischen Asahi Dojo und Kinderhaus

Schwäbisch Gmünd (sv). Die neue Kooperation zwischen dem Kinderhaus Josefstraße und dem Verein Asahi Dojo Schwäbisch Gmünd wurde gestartet. In zwei Gruppen üben 25 Kindergartenkinder des Kinderhaus Josefstraße am Freitagvormittag nun fleißig in der Canisius-Sporthalle. Im Frühjahr 2021 hatte die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd, Amt für Bildung und Sport, alle Gmünder Sportvereine auf das Projekt des Württembergischen Landessportbundes (WLSB) „Kooperation Kindergarten und Verein“ aufmerksam gemacht. Ziel des Projektes ist es, Kinder in ihrer motorischen, kognitiven und sozial-emotionalen Entwicklung und in ihrer Persönlichkeit zu fördern und die Zusammenarbeit von Sportvereinen und Kindertageseinrichtungen zu unterstützen. Ricardo Pfordt, 1. Vorsitzender des Asahi-Dojo Schwäbisch Gmünd., Physio-Therapeut und B-Trainer Breitensport, leitet diese Kooperationsstunden.
Die Freude und der Spaß an der Bewegung steht auch für Hella Görge, Leitung des Kinderhaus Josefstraße im Vordergrund der Kooperation. Die Kooperation „Kindergarten und Verein“ zwischen dem Asahi Dojo Schwäbisch Gmünd und dem Kinderhaus Josefstraße wird im Kitajahr 2021/22 vom WLSB gefördert und bezuschusst. „Wir freuen uns sehr über diese hoffentlich langjährige Kooperation“, so Görge.
22.10.21

 

 

Roßwälden: Bushaltestellen fallen weg

Ebersbach. Aufgrund der Baustelle in der Dorfstraße in Roßwälden müssen die Bus-Haltestellen „In den Messwiesen“ und „an der Kirche“ entfallen, da es sich bei dem morgendlichen Schulbus um einen Gelenkbus handelt und dieser nun keine Wendemöglichkeit hat. Die einzige Ersatzhaltestelle die aufgrund der Baumaßnahmen eingerichtet werden kann, ist vorrübergehend in der Dorfstraße Kreuzung Amselweg/Brühlstraße.

Die Einrichtung einer weiteren Haltestelle wird derzeit mit Hochdruck geprüft. Diese Maßnahme ist vorrübergehend, sobald es Änderungen gibt, werden diese umgehend mitgeteilt.

Seit Montag haben die vorbereitenden Arbeiten im Bereich Dorfstraße/Erschließung Unterer Morgen begonnen. Nächste Woche wird die Dorfstraße zwischen Einmündung Brühlstraße und Friedhofsweg gesperrt. Fußgänger können den westlichen Gehweg in der Dorfstraße weiterhin benutzen. Der Pkw-Verkehr wird über die Brühl- und Talstraße umgeleitet. Die Bushaltestelle in der Dorfstraße entfällt. Es wird gebeten, die Bushaltestelle in der Dorfstraße Kreuzung Amselweg/Brühlstraße aufzusuchen.

Ab Montag, 25.Oktober, wird zuerst der Wasserschacht im Einmündungsbereich Friedhofsweg hergestellt, damit die Wasserleitung in der Brühlstraße stillgelegt und ausgebaut werden kann. Die betroffenen Häuser werden, bis die neue Wasserleitung wieder intakt ist, notversorgt. Auch werden die Stichstraßen ins zukünftige Neubaugebiet mit Abwasserkanal und Wasserleitung erschlossen. Der Oberboden wird abgeschoben und die Baustelleneinrichtung positioniert. Danach beginnen die eigentlichen Tief- und Straßenbauarbeiten in der Dorfstraße. Es ist vorgesehen, die Dorfstraße bis Mitte Dezember 2021 wieder für den Verkehr freizugeben, sofern es die Witterung zulässt. Anschließend werden die weiteren Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet durchgeführt. Diese Maßnahme soll bis Juli 2022 abgeschlossen sein.
22.10.21

 

 

Sturm hält Polizei auf Trab

Kreis Göppingen. Am Donnerstag verzeichnete das Polizeipräsidium Ulm zwischen 6 und 12 Uhr etwa 40 Einsätze im Zusammenhang mit dem Sturm. Ein Schwerpunkt lag dabei im Landkreis Göppingen. Vor allem umgestürzte Bäume, Zäune, Verkehrszeichen und umherfliegende Teile beschäftigten die Einsatzkräfte. Ersten Erkenntnissen nach kamen keine Personen zu Schaden.
21.10.21

 

 

Räuber kommt nicht an Rucksack

Göppingen.  Ohne Beute blieb ein Unbekannter bereits am Dienstag in Göppingen. Wie die Polizei mitteilt, lief eine 24-Jährige gegen 7.45 Uhr auf der Fußgängerbrücke der Jebenhäuser Straße. Die Frau war in Richtung Krankenhaus unterwegs, als sich von hinten ein Mann näherte und sie begrapschte. Er zog sie an den Haaren und versuchte, der Frau den Rucksack zu entreißen. Die Frau reagierte: Sie wehrte sich und traf den Mann im Gesicht. Anschließend lief sie davon. Der Täter wird auf etwa 30 Jahre und eine Größe von ungefähr 180 cm geschätzt. Er soll dunkle Haare haben und bei der Tat einen schwarzen Hoodie getragen haben. Jetzt dürfte er eine Verletzung im Gesicht haben. Die Göppinger Polizei (07161/632360) hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht den Täter.
21.10.21

 

 

Automat aufgebrochen

Böhemkirch./ Am Dienstag beschädigte ein Unbekannter einen Automaten in Böhmenkirch. Gegen 23 Uhr versuchte ein Unbekannter einen aufgestellten Wurstverkaufsautomaten an einem landwirtschaftlichen Hof aufzubrechen. Seine Bemühungen führten nicht zum Erfolg. Daraufhin schlug er eine Scheibe ein. Aus dem Automaten nahm er Wurstdosen, die er jedoch wieder wegwarf. An das Bargeld gelangte er nicht. Zurück blieb ein Schaden von etwa 1 500 Euro.
21.10.21

 

 

Göppingen bietet Bühne für Landes-Musik-Festival

Göppingen. In Göppingen findet am 2. Juli das 24. Landes-Musik-Festival unter dem Motto „Klingende Vielfalt“ statt. Die Stadt Göppingen hatte sich beworben und holt das größte Festival der Amateurmusik im Land zum ersten Mal in die Hohenstaufenstadt. Veranstaltet und organisiert wird das Festival vom Landesmusikverband Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Blasmusikverband Baden-Württemberg. 

Bis zu 3.000 Mitwirkende aus Musikvereinen und Chören werden zum Festival erwartet, die auf mehreren Open-Air-Bühnen und -Spielflächen die ganze Vielfalt der Amateurmusik präsentieren. Die Ensembles kommen aus ganz Baden-Württemberg und darüber hinaus. „Ich freue mich sehr, dass Göppingen 2022 zur Bühne für das Landes-Musik-Festival wird. Göppingen verfügt über eine attraktive Innenstadt mit schönen Plätzen und einladender Gastronomie, die dem Landes-Musik-Festival einen idealen Rahmen geben werden. Zudem feiert die städtische Jugendmusikschue ihren 50. Geburtstag. „Ich freue mich sehr, dass Göppingen 2022 zur Bühne für das Landes-Musik-Festival wird. Göppingen verfügt über eine attraktive Innenstadt mit schönen Plätzen und einladender Gastronomie, die dem Landes-Musik-Festival einen idealen Rahmen geben werden. Zudem feiert die städtische Jugendmusikschule 2022 ihr 50-jähriges Jubiläum, ein wunderbarer Anlass für ein Festwochenende in der Hohenstaufenstadt“, freut sich der Göppinger Oberbürgermeister Alex Maier. 

Am Vorabend des Festivals findet ein Open-Air-Konzert der Jugendmusikschule statt, mit dem das Festwochenende beginnt und das Musikschuljubiläum festlich beleuchtet wird. Es musizieren das Göppinger Jugendsinfonieorchester, die Jugendkapelle und das Städtische Blasorchester Göppingen. Beide Blasorchester sind in die Jugendmusikschule integriert und seit vielen Jahren Mitglied im Blasmusikverband Baden-Württemberg. „Da schließt sich der Kreis der Veranstalter über die Göppinger Jugendmusikschule. Wir als Blasmusikverband Baden-Württemberg sehen das als gutes Vorzeichen für das gemeinsam mit dem Landesmusikverband ausgerichtete Landes-Musik-Festival 2022“, so der Präsident des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg, Guido Wolf, MdL.

Traditionell wird das Festival durch ein regionales Ensemble eröffnet. Im Anschluss wird die Conradin-Kreutzer-Tafel an Vereine mit mindestens 150 Jahre währender Vereinsgeschichte verliehen. Die Tafel ist gestiftet vom Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg. Neben zahlreichen Auftritten von Ensembles aller Art und Stilrichtungen wird es ein Mitmachprogramm für Kinder und Jugendliche geben. Außerdem wird das Thema „Vielfalt“ im Vordergrund stehen. So sind zum ersten Mal auch interkulturelle Tanz- und Folkloregruppen ausdrücklich eingeladen. „Wir gehen jetzt voller Optimismus an die Planung des Festivals, bei dem die vielen Facetten der baden-württembergischen Amateurmusik zur Geltung kommen werden. Die Corona-Zeit haben wir genutzt, um uns organisatorisch neu aufzustellen und sind nun bestens dafür gewappnet, ein wundervolles Festival zu gestalten“, berichtet der Präsident des Landesmusikverbandes Baden-Württemberg, Christoph Palm.

Bis zum 31.Jnauar können sich Ensembles über die Webseite www.landesmusikfestival.de für einen Auftritt auf den offenen Bühnen bewerben. Eingeladen sind alle Ensembles der Amateurmusik, sowohl instrumental als auch vokal, aus Baden-Württemberg und darüber hinaus.
21.10.21

 

 

Haus nach Waffen durchsucht

Albershausen. Am Mittwoch durchsuchte die Polizei ein Haus in Albershausen. Zur Mittagszeit betrat die Polizei mit einem Durchsuchungsbeschluss das Grundstück in Albershausen. Bei dem 73-jährigen Bewohner bestand der Verdacht, dass er im Besitz einer Schusswaffe sein könnte. Zeugen wollten ihn in der Vergangenheit des öfteren mit einer Schrotflinte im Garten gesehen haben wollen. Eine entsprechende Waffenerlaubnis hatte der Mann nicht. Da nicht auszuschließen war, dass er tatsächlich im Besitz einer scharfen Schusswaffe sein könnte, kamen auch ein Spezialeinsatzkommando zum Einsatz. Bei der Durchsuchung konnte keine scharfe Schusswaffe aufgefunden werden. Die Polizei fand in dem Haus Pfeffersprays, Elektroschocker und eine Schreckschusswaffe. Den Mann brachte die Polizei auf ein Polizeirevier. Aufgrund seines psychisch angeschlagenen Gesundheitszustandes brachte die Polizei ihn in ein Krankenhaus.
21.10.21

 

 

Neuer Chef bei der Geislinger Polizei

Geislingen. einer Feierstunde setzte Polizeipräsident Bernhard Weber am Mittwoch Polizeirat Wolfram Bosch als neuen Leiter des Polizeireviers Geislingen in sein Amt ein. Gleichzeitig dankte er Erstem Polizeihauptkommissar Dieter Taller für sein Engagement. Nach dem Weggang von Polizeioberrat Jens Rügner leitete er das Polizeirevier seit März dieses Jahres kommissarisch und kehrte nun zum Polizeirevier Göppingen als Leiter der dortigen Führungsgruppe und stellvertretender Revierleiter zurück.

 Polizeipräsident Weber betonte, dass Polizeireviere in der Sicherheitsarchitektur der Polizei des Landes einen wichtigen Baustein darstellen. Die dort tätigen Beamten verrichten rund um die Uhr Dienst und sind wichtige und vielfach auch die ersten Ansprechpartner für die Bevölkerung. Diese Polizistinnen und Polizisten sind in der Regel die ersten Polizeikräfte, die an einem Ereignisort eintreffen. Sie sind daher auch für die ersten und damit oft weichenstellenden Maßnahmen in vielmals komplexen Einsatzlagen verantwortlich.

Wolfram Bosch (32) trat 2009 in die Polizei des Landes Baden-Württemberg ein. Nach seiner Grundausbildung studierte er von 2010 bis 2013 an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen. 2013 wurde Bosch zum Polizeikommissar ernannt und zur damaligen Polizeidirektion Heidenheim versetzt, wo er bei der Verkehrspolizei und beim Polizeirevier Heidenheim seinen Dienst verrichtete. 2014 wechselte er in den Streifendienst des Polizeireviers Ulm-Mitte. Ab 2016 sammelte er Erfahrung bei verschiedenen Stationen innerhalb des Polizeipräsidiums Ulm und beim Innenministerium Baden-Württemberg. Von 2019 bis 2021 absolvierte er das Studium für den höheren Polizeivollzugsdienst an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster. Im Oktober 2021 wurde er zum Polizeirat ernannt.

Das Polizeirevier Geislingen ist eines von zwölf Revieren des Polizeipräsidiums Ulm. Knapp 60 Mitarbeiter betreuen zwölf der 38 Gemeinden des Landkreises Göppingen. Dort sorgen sie für die Sicherheit von etwa 63.000 Menschen, die im 288 Quadratkilometer großen Zuständigkeitsbereich leben. Zum Revier Geislingen gehören die Polizeiposten Böhmenkirch, Deggingen und Kuchen. 2.189 Straftaten verzeichnete die Kriminalstatistik im Jahr 2020 für diesen Bereich, von denen 60 Prozent aufgeklärt wurden. Die Kriminalitätsbelastung liegt mit 3.437 Straftaten je 100.000 Einwohner deutlich unter dem Durchschnitt des Polizeipräsidiums Ulm (4.242) und des Landkreises Göppingen (4.306).  Im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers ereigneten sich im Jahr 2020 insgesamt 687 Verkehrsunfälle, davon 169 mit Verletzten.
21.10.21

 

 

Viele Ausflüge beim Pessac-Besuch

Göppingen. In den letzten zwei Jahren konnten pandemiebedingt keine persönlichen Begegnungen von Mitgliedern der Partnerschaftsvereine „Freunde Göppingen-Pessac“ und des „Comité de Jumelage“ in Pessac stattfinden. Für Oktober 2020 musste das Bierfest in Pessac und in diesem Jahr das geplante Weinfest in Göppingen abgesagt werden. Um die Freundschaft neu zu beleben und sich persönlich wieder zu begegnen, zum Teil kennen zu lernen,  haben wir diese Kurzreise nach Pessac organisiert. Nun fuhr eine Delegation von acht Mitgliedern nach Pessac. Dort erwartete die Gäste aus Göppingen ein umfangreiches Programm.  Am Samstag ging es nach Arcachon, wo bei herrlichem Wetter der Blick auf den Ozean, auf die Austernbänke der Bucht und die zahllosen Segelboote einen wunderbaren Eindruck vermittelte. Am Abend fand ein kleines Fest statt.  Viele Mitglieder des Partnervereins hatten köstliche Spezialitäten der Region und natürlich Wein mitgebracht. Es wurde ein lustiger Abend mit vielen guten Gesprächen und neuen Kontakten.  Am Sonntag haben die französischen Freunde uns  in die „Bassins de Lumière“ eingeladen. Hier wird impressionistische Kunst mit 360 Grad an die Wände, den Boden, die Decke gezaubert. Der Besuch eines Weinguts durfte natürlich nicht fehlen. Das „Château Picque Caillou“ produziert im Stadtgebiet von Pessac den berühmten Pesssac-Léognan.  Nach einer Führung durch die Weinberge lud der Besitzer zur Verkostung ein.  Am Nachmittag wurde  die Cité Frugès, eine in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts von Le Corbusier entworfene und realisierte Arbeitersiedlung in Pessac besucht. Dieses Viertel gehört zum Unesco-Weltkulturerbe und wirkt in seiner Bauhaus-Architektur selbst für heutiges Verständnis revolutionär. Den Abschluss des Besuchs bildete ein Empfang im Rathaus. Der stellvertretende Bürgermeister leitete seine kleine Rede  in deutscher Sprache ein. Er betonte das große Interesse, das die Verwaltung an der Freundschaft Göppingen-Pessac hätte. Der Abend fand in entspannter Atmosphäre statt. 
21.10.21

 

 

Viele Bauern leben von Agrarsubventionen aus Brüssel

Ostalbkreis. Wie beeinflusst Europa die Landwirtschaft auf der Ostalb? Dieser Frage ging am eine Podiumsdiskussion des Euro-Point Ostalb im Landratsamt in Aalen nach. Ministerialdirektorin Grit Puchan vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg stellte in ihrer Einführung dar, dass zukünftig ein deutlich höherer Teil der Gelder für Landwirte an umweltfreundliche Maßnahmen geknüpft sein wird. In der anschließenden Diskussion verdeutlichte Hubert Kucher, Vorsitzender des Bauernverbands Ostalb-Heidenheim, dass rund die Hälfte des Einkommens landwirtschaftlicher Betriebe aus europäischen Agrarsubventionen stamme. Diese Abhängigkeit zeige auch, dass man in der Landwirtschaft heute nicht mehr von der Produktion alleine leben könne. Er kritisierte dabei die Marktmacht der vier großen Lebensmitteleinzelhändler in Deutschland, die der Landwirtschaft ihre Bedingungen auferlegen würden.  Hier hakte Robert Gampfer, Referent für Umwelt und Landwirtschaft von der Europäischen Kommission in Berlin, ein: Die Europäische Kommission mache sich mit der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ daran, das Lebensmittelsystem zu modernisieren und insbesondere die Position der Landwirtschaft im Marktgefüge zu stärken. Er verdeutlichte zudem, dass die EU-Agrarsubventionen ein Ausgleich der Leistung der Landwirte für mehr Biodiversität seien – eine Dienstleistung, die über den freien Markt nicht vergütet werde.

Professorin Dr. Christine Wieck von der Universität Hohenheim erklärte, dass die Lebensmittelpreise am Weltmarkt gebildet würden und die Landwirte für den Lebensmitteleinzelhandel quasi austauschbar seien. Die deutschen Konsumenten seien im Vergleich besonders für Tierwohl und Umweltschutz sensibilisiert. Diese gesellschaftlichen Strömungen nehme zunehmend der Einzelhandel auf und bestelle die entsprechenden Produkte, worauf insbesondere die deutsche Landwirtschaft reagieren müsse – wobei der Handel eventuellen Mehrbedarf aus andere Ländern mit weniger hohen Standards zukaufe.  Angesichts dieses hohen Einflusses des Lebensmittelhandels auf den Verdienst und die Produktionsbedingungen der Landwirte appellierte Ministerialdirektorin Puchan an die Verbraucher, bewusste Kaufentscheidungen zu treffen und regional einzukaufen. Nur so wisse man, was man auf dem Teller habe und sorge für Wertschöpfung direkt vor Ort.
21.10.21

 

 

Polizei: Revierchef im neuen Amt begrüßt

Schorndorf. der neue Leiter des Polizeireviers Schorndorf offiziell in sein Amt eingesetzt. Seinen Dienst in Schorndorf hatte Marc Henninger bereits am 1. Oktober begonnen und folgt damit auf Markus Jatzko, der Anfang des Jahres zum Landespolizeipräsidium nach Stuttgart wechselte. Gemeinsam mit Polizeipräsident Reiner Möller hießen Oberbürgermeister Matthias Klopfer und Erster Bürgermeister Thorsten Englert den Neuen im Kreise seiner Mitarbeiter willkommen.

„Ich danke für 15 Jahre Zusammenhalt, für ein gutes Miteinander und einen guten Informationsaustausch“, begann Klopfer seine Ansprache. „Genau wie ich, finden Sie, Herr Henninger es wunderbar, sich vor Ort um Menschen zu kümmern. Die Schorndorfer Polizei leistet Herausragendes. Ich wünsche Ihnen Gelassenheit und einen guten Start.“
Henninger, der zuvor beim Landespolizeipräsidium tätig war, erzählte, dass sein Weg in den höheren Polizeidienst immer begleitet wurde von dem Wunsch einmal ein Revier zu leiten. „Daher freue ich mich sehr, nun hier stehen zu dürfen.“ Führen heißt für ihn Gespräche führen, ihm sei wichtig, die Potenziale seines Teams zu erkennen, zu fördern und davon zu profitieren. „Sicherheit“, so Henninger, „ist ein Produkt der Zusammenarbeit von Polizei, Justiz, Stadt und Rettungskräften.“
21.10.21

 

 

Viele Bürger-Ideen für mehr Fotovoltaik

Schorndorf. Wie bekommen wir schneller und mehr Fotovoltaik auf Schorndorfs Dächer? Darüber haben 25 Bürger im Klima-Bürgerrat diskutiert. Die Ergebnisse und insgesamt 60 Empfehlungen, die in wechselnden Arbeitsgruppen ausgearbeitet wurden, hat die Gruppe Klimaentscheid Schorndorf Oberbürgermeister Matthias Klopfer überreicht. Dieser zeigte sich begeistert von der großen und durchweg positiven Resonanz der Teilnehmer und ließ sich von der angeregten Diskussion berichten.

Für den ersten Klima-Bürgerrat im Rems-Murr-Kreis wurden 500 Bürger per Zufallsauswahl über das Melderegister eingeladen, mit dem Ziel, 25 Teilnehmer dazu zu gewinnen, sich einen ganzen Tag lang mit dem Thema Fotovoltaik zu beschäftigen. Diese Zahl bildet die Vielfältigkeit der Stadtgesellschaft in ausreichender Weise ab, um zu relevanten Empfehlungen zu gelangen.
In insgesamt vier Arbeitsrunden wurde an verschiedenen Fragestellungen zu den Themen Information, Hilfestellung, Wirtschaftlichkeit und Gemeinwohl gearbeitet. Zu Beginn jeder Arbeitsrunde gab es ein Expertenbriefing. Unter anderem ging es um die Frage, welche Unterstützung die Menschen benötigen würden, damit sie sich für das Thema Fotovoltaik auf dem eigenen Dach interessieren. Hier soll die Stadt eine proaktive Beratung übernehmen und zentrale Anlaufstelle für rechtlichen Fragen sein. Bei der Umsetzung einer eigenen Fotovoltaikanlage wünsche man sich einen Ansprechpartner, der von Anfang bis Ende die Interessierten begleitet.
OB Klopfer sicherte der Gruppe Klimaentscheid zu, dass die Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität in den nächsten Tagen und Wochen die Ergebnisse und Empfehlungen des Klima-Bürgerrats sichten und auswerten werde. „Mit der Idee für diese Form von Bürgerbeteiligung sind Sie bei mir offene Türen eingerannt. Ich wünsche mir, dass es auch in Zukunft noch viele Möglichkeiten für diese aktive Beteiligung der Bürger am Stadtgeschehen gibt“, sagte Klopfer.
Bis 2035 will Schorndorf klimaneutral sein. Um dieses Ziel zu erreichen müssen alle mit anpacken. „Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, betonte Diana Gallego Carrera, Leiterin der Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität. „Fotovoltaik auf den Dächern ist ein wichtiger Hebel, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren.“ Umso wichtiger sei daher der Dialog und eine regelmäßige Form der Bürgerbeteiligung. Gerhard Schmid-Bleile, der als Teilnehmer beim Klima-Bürgerrat dabei war, hatte nicht lange gezögert, als die Einladung in seinem Briefkasten lag. „Ich finde das Instrument der Bürgerbeteiligung sehr spannend und habe mir nach dem Veranstaltungstag gleich einen Termin vorgenommen, um noch mehr über das Thema Fotovoltaik zu erfahren.“
21.10.21

 

 

Polizei nimmt berauschte Autofahrer ins Visier

Dornstadt.  Zahlreiche nicht mehr fahrtaugliche Autofahrer ertappte die Polizei am Mittwoch auf der B10. Zwischen 13 und 19 Uhr hatte die Polizei an der B10 auf Höhe Dornstadt eine Kontrollstelle eingerichtet. Den Schwerpunkt setzten die Polizisten auf Fahrzeuglenker die unter dem Einfluss von Drogen standen. Insgesamt kontrollierte die Polizei 130 Fahrzeuge und 161 Personen. Bei insgesamt 16 Fahrzeuglenkern bestand der Verdacht, dass sie unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen. Sie mussten alle ihre Fahrzeuge stehen lassen und eine Blutprobe abgeben, so wie ein 24-jähriger Autofahrer. Den stoppten die Polizisten gegen 17 Uhr. Bei mehreren Personen entdeckte die Polizei noch geringe Mengen an Drogen. Insgesamt stellten sie acht Gramm Marihuana und zwei Gramm Amphetamin sicher.
21.10.21

 

 

Arbeiten im mobilen Büro

Kreis Göppingen. Bei den Frauenwirtschaftstagen im Landkreis Göppingen fanden als digitale Veranstaltung unter dem Motto “Challenge Vereinbarkeit – Challenge Homeoffice” statt.  Das Organisations-Team im Landkreis Göppingen, bestehend aus den Gleichstellungsbeauftragten von Stadt und Landkreis Göppingen, der Wirtschaftförderung der Stadt Göppingen, der Agentur für Arbeit Göppingen, der Staufen Arbeits- und Beschäftigungsförderung gGmbH, dem Regionalbüro für berufliche Fortbildung Esslingen sowie der Kontaktstelle Frau und Beruf Stuttgart lenkte damit den Blick auf aktuelle Herausforderungen rund um das Thema Homeoffice. Es waren zwei Referentinnen zum Vortrag und Workshop geladen. Beim Vortrag von  Manuela Reik (Diplom- Betriebswirtin, Beraterin, Coach und Leadership Trainerin)  ging es vor allem um Mobiles Arbeiten und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen. Hier wurde das hybride Arbeiten sowie das vollständige Arbeiten im Homeoffice näher beleuchtet und die Teilnehmerinnen konnten wertvolle Impulse mitnehmen.  Abgerundet wurde die Veranstaltung von dem Workshop der Referentin Astrid Windfuhr (Kommunikationstrainerin, Coach und Image-Beraterin), die das Selbst-Marketing im Online-Meeting beleuchtete. Hier wurden Fragen rund um die Kommunikation in Online-Meetings beantwortet und neue Perspektiven erarbeitet.
21.10.21

 

 

Geimpfte Frauen sterben an Corona-Virus

Kreis Göppingen. Innerhalb der letzten sieben Tage sind im Landkreis Göppingen zwei Frauen gerstorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Es handelt sich um eine über 80-Jä#hrige und eine über 90 Jahre alte Frau. Die Sterbefälle standen nicht im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung im Landkreis. Aktuell wurden in drei Pflegeeinrichtungen im Landkreis insgesamt zwölf Bewohner und Pflegekräfte positiv getestet. An 35 Schulen im Landkreis wurden bei insgesamt 78 Lehrer und Schüler  Covid-Viren nachgewiesen. In sieben Kindertagesstätten wurden 16 Kinder und Erzieher positiv getestet. Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch, 75 neue Corona-Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 92,0, in ganz Baden-Württemberg bei 103,3. Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz im Land Baden-Württemberg beträgt 3,04.
20.10.21

 

 

Ortspolizei kontrolliert Corona-Regeln in Gaststätten

Göppingen. Die Ortspolizeibehörden in Baden-Württemberg wurden vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration beauftragt, am Donnerstag und Freitag, 21. und 22. Oktober, im Rahmen einer Schwerpunktaktion die Einhaltung der Corona-Verordnung in den Gastronomiebetrieben zu überprüfen. Darunter fallen beispielsweise die 3G-Pflicht, die Pflicht zur Datenerhebung (Kontaktdaten). Aus diesem Anlass wird der Gemeindevollzugsdienst der Stadt Göppingen an diesen beiden Tagen Gastronomiebetriebe im gesamten Stadtgebiet kontrollieren. Durch die Schwerpunktaktion sollen sowohl Betreiber als auch die Bevölkerung sensibilisiert werden, dass die Vorgaben der Corona-Verordnung zu beachten sind.
20.10.21

 

 

Neue Spielgeräte beim Montessori-Kindergarten

Schwäbisch Gmünd (sv). Bei den Kindern des Montessori-Kindergarten Peter und Paul in Gmünd  herrscht große Freude. Die Stadt Schwäbisch Gmünd, die seit September 2020 neuer Träger ist, hat das Außengelände des Kindergartens komplett umgestaltet. Am alten Klettergerät und an den Schaukeln nagte der Zahn der Zeit – sie waren nach Jahren intensiver Nutzung marode geworden. Im Frühsommer wurden sie deshalb abgebaut und rechtzeitig zum Sommerfest im Juli dieses Jahres konnten die Kinder die neuen Außenspielgeräte nutzen. Eine neue Doppelschaukel, eine Vogelnestschaukel, ein Zweier-Reck und das Highlight, ein großes Seeräuberschiff, wurden begeistert angenommen. Die komplette Sanierung und Spielgeräte kostete rund 25.000 Euro. Ein riesiges Dankeschön der Eltern, Kinder und des Erzieherteams ging an die Verantwortlichen der Stadtverwaltung, Klaus Arnholdt, Leiter des Amtes Bildung und Sport, Regina Stöckle, Frühkindliche Bildung/Betreuung im Amt für Bildung und Sport und an Matthias Rothaupt, Garten- und Friedhofsamt für die schnelle und unkomplizierte Abwicklung des Umbaus.
20.10.21

 

 

Feldwege werden saniert

Göppingen. In Jebenhausen und Schopflenberg erhalten zwei Feldwege voraussichtlich in der Woche vom 25. bis zum 29. Oktober  einen neuen Belag. Während der Belagsarbeiten ist die Durchfahrt im Baustellenbereich jeweils für etwa zwei bis drei Tage nicht möglich. In Jebenhausen ist die  Erneuerung des Feldwegs  „Tobelweg“ von der Gemarkungsgrenze Faurndau am Lutzenhölzle bis zur Einmündung nördlich des Friedhofs in der Verlängerung der Baronenwaldstraße notwendig. Weiterhin ist die Sanierung des Sparwieser Wegs in Schopflenberg ab der Gemarkungsgrenze Sparwiesen bis zum Hof Kerler vorgesehen. Vor den Belagsarbeiten und im Anschluss werden Arbeiten im Bankettbereich ausgeführt.

In Faurndau am Kühberg ist am Weg zum Schloss Filseck im Bereich des Durchlasses am Schweizerhaus an der Gemar-kungsgrenze Uhingen eine Wegesanierung vorgesehen. Durch den Einbau von L-Steinen über dem Durchlass soll der Weg eingefasst und gesichert werden. Mit dem Beginn der Bauarbeiten, die voraussichtlich am Montag, 25. Oktober, begonnen werden, ist eine Sperrung des Wegs notwendig. Für die Dauer von etwa drei Wochen ist die Nutzung der Verbindung zum Schloss Filseck nicht möglich. Das Schloss Filseck ist vom Kühberg aus über die Zufahrtsstraße zu erreichen. Zum Abschluss der Maßnahme erhält der Weg  einen neuen Belag.
20.10.21

 

 

Jüdische Museum ausgezeichnet

Göppingen. Das Büro Ranger Design und Stadt Göppingen werden für das Jüdische Museum Göppingen mit dem Designpreis „Focus Gold“ ausgezeichnet.

Anfang Oktober wurde im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg der internationale Staatspreis für Design des Jahres 2021 verliehen, den das Design Center Baden-Württemberg seit 1991 jährlich auslobt. Der Preis will zeigen, was in Sachen Gestaltung, Innovation und Nachhaltigkeit State-of-the-Art ist. Im Rahmen der Festveranstaltung wurden 49 Preisträgerinnen und Preisträger geehrt. Die höchste Auszeichnung „Focus Gold“ wurde dabei 13 Mal vergeben, darunter an das Designbüro Ranger Design, das die Ausstellung des Jüdischen Museums Göppingen gestaltet hat. Die Jury hielt dieses Projekt in der Wettbewerbskategorie „Public Design, Urban Design“ für preiswürdig und begründete dies so: „Allein schon die Kombination von Ort und Thema ist spannend. Die Ausstellung integriert sich sehr gut in den Kirchenraum und respektiert dessen eigene Rolle. Dennoch ist die Schau sehr prägnant gestaltet, sie zeigt sich sachlich mit gut gelöster, typografischer Ausarbeitung.“ Die ausgezeichneten Produkte und Projekte aus unterschiedlichsten Branchen sind in einer Ausstellung bis zum 21. November in Ludwigsburg im MIK- Museum – Information – Kunst - zu sehen.
20.10.21

 

 

Auszubildende ernten Äpfel

Göppingen. Auszubildende der Stadt Göppingen befassen sich in ihrer Arbeitszeit mit vielfältigen Aufgaben, sei es in der Verwaltung, der sozialen Arbeit oder im Kultursektor. Seit vergangenem Mittwoch können einige dieser Azubis gleichermaßen eine erfolgreiche Apfelernte zu ihren bisherigen Tätigkeiten zählen.

Der Anfang dieses Jahres verstorbene Landwirt Hans Otto Hoyler hinterließ der Bürgerstiftung Göppingen auch seine Bezgenrieter Obstbaumwiesen als Bestandteil seines Erbes. Um seine früheren Mühen bei der Erhaltung und Pflege seiner zahlreichen Apfel- und Birnenbäume ausreichend zu würdigen und weiterzuführen, war es der Bürgerstiftung ein Anliegen, die diesjährige Obsternte nicht verkommen zu lassen. Ausgestattet mit wetterfester Kleidung, Gummistiefeln und Apfelsammlern, lasen insgesamt fünf städtische Azubis und Freiwilligendienstler/-innen gemeinsam mit Nina Niedermeier (Geschäftsstelle Bürgerstiftung) und Gunnar Herbert (Referat Umweltschutz und Grünordnung) bei anfangs kaltem Wind und Regen das reife Obst auf. Das funktionierte so gut, dass sogar auf den Einsatz der Erntemaschine, die von Richard Schurr (Förderverein Göppinger Apfelsaft) bereitgestellt wurde, verzichtet werden konnte.

Schlussendlich belief sich die profitable Ernte auf rund 1,2 Tonnen biozertifizierter Äpfel und Birnen, die ihren Weg auf den Hänger des Traktors des Bezgenrieter Landwirtes Erich Reick fanden und anschließend von ihm an eine Kelterei übergeben wurden. Der Ertrag der Obstabgabe wird der Bürgerstiftung Göppingen und damit gemeinnützigen Projekten im Sinne des verstorbenen Stifters zugutekommen.
20.10.21

 

 

In Haus eingebrochen

Eislingen. In ein Gebäude in Eislingen in der Bahnhofstraße  suchten Unbekannte am Montag oder Dienstag zwishen 16 und 11 Uhr Brauchbares. Sie kamen durch ein Fenster in das Haus. Im Innern versuchten sie eine Tür aufzubrechen. Die war zu stabil. Zu ihrer Beute machten sie Getränke und Pfandflaschen. Die Polizei hat an den Tatorten die Spuren gesichert. So bekommen die Ermittler erste Hinweise auf die Täter.
20.10.21

 

 

Maschinistenlehrgang: Alle bestehen Prüfung

Schwäbisch Gmünd (sv). In der Feuerwache Schwäbisch Gmünd fand ein Maschinistenlehrgang statt. Ziel der Ausbildung war das Erlernen der Bedienung der auf Löschfahrzeugen mitgeführten Geräte. Zudem wurden Kenntnisse und die richtige Verhaltensweise bei Einsatzfahrten vermittelt. Bei diesem Lehrgang wurde den 22 Teilnehmern aus den Abteilungen der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd und der Feuerwehr Waldstetten Theorie- und Praxiswissen über die Feuerlöschkreiselpumpe, kraftbetriebene Geräte, Feuerwehrfahrzeuge, Sonderaggregate sowie die Rechtsgrundlagen im Straßenverkehr vermittelt. Der Lehrgang wurde von den Kreisausbildern Achim Kiefer, Ludwig Fuchs, Jörg Burwitz, Sten Löschner und Thomas Kolb nach dem Lernzielkatalog der Landesfeuerwehrschule durchgeführt. Die Prüfung am Ende des Lehrgangs wurde von allen Teilnehmern mit Erfolg absolviert.
20.10.21

 

 

Einhorn-Tunnel nachts gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). In der Woche von Montag 25. Oktober bis Samstag 30. Oktober, wird der Gmünder Einhorn-Tunnel jeweils in den Nächten ab 19.30 Uhr bis 5 Uhr für den Verkehr voll gesperrt. Grund dafür sind die vorgeschriebenen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten. Die Umleitung erfolgt über die Lorcher Straße, Remsstraße, Aalener Straße und umgekehrt.

 

 

Feuer schnell gelöscht

Böhmenkirch. Schnell hatte die Feuerwehr ein Feuer am Montag in Böhmenkirch gelöscht. Gegen 17 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem Brand in der Gussenstadter Straße aus. Schnell war der Brand gelöscht. Wie sich herausstellte, hatte die Bewohnerin einen Festbrennstoffkessel in Betrieb genommen. Das hatte den Brand verursacht. Schaden entstand wohl keiner.
19.10.21

 

 

Auto im Graben

Donzdorf. Sekundenschlaf war wohl die Ursache für einen Unfall am Montag bei Donzdorf.  Ein Zeuge meldete kurz vor 8.30 Uhr einen verunglückten Wagen auf der B466 bei Donzdorf. Kurz nach dem Tunnel lag das Auto in einer Böschung auf dem Dach. Vom Fahrer fehlte jede Spur. Der kam gegen 9 Uhr zur Unfallstelle zurück. Er war unverletzt. Wie sich herausstellte kam der 37-Jährige bereits kurz nach Mitternacht von der Fahrbahn ab. Übermüdung dürfte wohl die Ursache für den Unfall gewesen sein. Da er sein Mobiltelefon nicht fand, lief er mehrere Kilometer zu einem Bekannten und kehrte mit diesem zur Unfallstelle zurück. Ein Kranfahrzeug barg das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug. Hierzu musste die B466 kurzfristig gesperrt werden. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 14.000 Euro.
19.10.21

 

 

Teamviewer: Finanzchef muss gehen

Göppingen. Der Aufsichtsrat von Teamviewer hat am Montag einstimmig beschlossen, den Vertrag von CEO Oliver Steil um drei Jahre bis Oktober 2024 zu verlängern. Steil ist seit Januar 2018 Chef von Teamviewer und hat laut Aufsichtsrat den profitablen Wachstumskurs des Unternehmens maßgeblich vorangetrieben. Nach mehr als vier Jahren als Finanzchef wird Stefan Gaiser das Unternehmen im gegenseitigen Einvernehmen mit Ablauf seines Vertrags 2022 verlassen. Um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen, hat der Aufsichtsrat bereits den Prozess für die Suche nach einem Nachfolger eingeleitet. Der Vorstand von Teamviewer wird um ein zusätzliches Mitglied mit Fokus auf den Vertrieb erweitert.

Dr. Abraham (Abe) Peled, Vorsitzender des Aufsichtsrats sagte: „Wir freuen uns sehr, dass Oliver Steil auch in der nächsten Phase der Wachstumsgeschichte von Teamviewer an der Spitze des Unternehmens stehen wird. Er ist der Richtige, um die laufende Transformation von Teamviewer erfolgreich zu gestalten.  Dies zeigte sich insbesondere daran, dass wir einige große Verträge abschließen sowie die strategische Partnerschaft mit SAP vereinbaren konnten. Die jüngsten Entwicklungen, die dazu geführt haben, dass das Management den Ausblick anpassen musste, sind dagegen ohne Frage sehr enttäuschend. Aufsichtsrat und Management haben dies ausführlich analysiert und ein Maßnahmenpaket für Oliver Steil und das gesamte Führungsteam erarbeitet. Dieses legt einen klaren Fokus auf die wichtigsten strategischen Initiativen, die Anpassung der Kostenstruktur sowie die konsequente Umsetzung der Strategie. Eine der Top-Prioritäten des Führungsteams wird es sein, das Vertrauen des Kapitalmarkts zurückzugewinnen.“
18.10.21

 

 

Mit Auto gehen Hauswand gefahren

Schwäbisch Gmünd. Ein 34-Jähriger steht im Verdacht, am Sonntagmorgen mit seinem Pkw eine Hauswand im Kohlauweg in Gmünd beschädigt zu haben. Anschließend entfernte er sich unerlaubt. Im Zuge der ersten Ermittlungen konnte das Fahrzeug unweit der Unfallstelle festgestellt werden. Der vermeintliche Unfallverursacher befand sich in einer dortigen Wohnung. Da er unter Alkoholeinwirkung stand, musste er die Polizisten mit zur Blutentnahme begleiten. Ihn erwarten nun entsprechende Strafanzeigen.
18.10.21

 

 

Alb-Marathon beeinträchtigt den Verkehr

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Samstag, 23. Oktober, findet der Sparkassen Alb-Marathon wieder statt. Erwartet werden bis zu 600 Läufer. Start- und Zielbereich ist die Schwerzerallee auf der Höhe Großsporthalle. Aus diesem Grund wird die Schwerzerallee in der Zeit von 9 Uhr bis 17.30 Uhr für den Verkehr gesperrt. Die Zufahrt zum Hölltal ist in der Zeit von 12.15 Uhr bis 13 Uhr nicht möglich. Fahrzeuge, die ins Hölltal müssen, sollten nach Möglichkeit diese Zeit meiden.
18.10.21

 

 

Umleitung wegen Kanalarbeiten

Schwäbisch Gmünd (sv.) Ab Mittwoch, 20. Oktober, muss die Fahrspur der Herlikofer Straße bei der Justizvollzugsanstalt Gotteszell/Baustelle Bahn, in Richtung Stadtmitte aufgrund dringender Kanalarbeiten über die Graf-von-Soden Straße, Pfitzerstraße umgeleitet werden. Die Umleitung wird gegen 5 Uhr eingerichtet und dauert voraussichtlich bis Montag, 25. Oktober. Die Fahrspur von dem Baldungskreisel kommend Richtung Herlikofen bleibt normal befahrbar.
18.10.21

 

 

Stromverbrauch drastisch reduziert

Kreis Göppingen. Nachdem bereits eine virtuelle Urkundenübergabe für die teilnehmenden Betriebe der 4. „ECOfit“-Runde des Landkreises Göppingen stattgefunden hat, erfolgte nun auch die persönliche Auszeichnung. Zu diesem Anlass hat die PPS GmbH aus Schlierbach in Ihren Betrieb eingeladen. Im Landkreis Göppingen wurde das „ECOfit“-Projekt unter der Trägerschaft der Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft für den Landkreis Göppingen mbH und der Energieagentur Landkreis Göppingen gGmbH bereits zum vierten Mal angeboten. „ECOfi“t ist ein vom baden-württembergischen Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft sowie der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg gefördertes Projekt. Mit der Teilnahme und Auszeichnung haben die fünf Unternehmen Klinik am Eichert, PPS GmbH, Volksbank Göppingen gGmbH, Carl Stahl Technocables GmbH, Kaiser Brauerei GmbH) einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz  geleistet, die Energieeffizienz in Ihrem Unternehmen gesteigert  und konnten zugleich ihre Kosten durch diverse Maßnahmen langfristig senken.

Welche Einsparungen durch die Teilnahme an diesem Projekt möglich sind, zeigte uns am vergangenen Montag die PPS GmbH. „Durch die Umrüstung der Beleuchtung auf LED und dem Einsatz von Bewegungssensoren mit tagesabängiger Dimmung, konnte der jährliche Stromverbrauch der PPS GmbH von 129.000 kWh auf 54.000 kWh gesenkt werden“, so Rainer Schmatzer, Geschäftsführer der Perfektlicht GmbH. Dies entspricht rund 60 Prozent Stromersparnis und die Einsparung von 55 Tonnen CO2/Jahr. Monetär spart sich das Unternehmen ebenfalls rund 20000 bis 25 000 Euro/Jahr. Auch die Mitarbeiter

berichteten von verbesserten und angenehmeren Lichtverhältnissen während der Arbeit, sei es im Büro oder auch im Lager. Die Betriebsbesichtigung bei der PPS GmbH hat demnach gezeigt, dass sich Ökologie, Ökonomie und Soziales sehr gut in Einklang bringen lassen.   Ziel von „ECOfit“ soll auch zukünftig der Erfahrungsaustausch und die Vernetzung zwischen den Unternehmen sein. Hierzu sind in regelmäßigen Abständen themenspezifische Workshops und Netzwerktreffen mit den verschiedenen Projektteilnehmer*innen geplant. Auf Grund des Erfolges in den  vergangenen Jahren, soll auch im Projektjahr 2022/2023 eine neue „ECOfit“-Runde im Landkreis Göppingen starten. Unternehmen die Interesse haben, können sich gerne bei der Energieagentur Landkreis Göppingen gGmbH oder der Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft für den Landkreis Göppingen mbH melden.
18.10.21

 

 

Frauenarztpraxis zieht in Helfensteinklinik

Geislingen. Die „DOC da! MVZ“ GmbH baut die ambulante Versorgung in Geislingen weiter aus und eröffnet eine Frauenarztpraxis in der Helfensteinklinik. Geleitet wird die neue gynäkologische Praxis von der Fachärztin Dr. Dorothee Päch, die dafür mit ihrer Praxis von der Überkinger Straße in die Klinik zieht.  Aktuell werden für die Praxis neue Räume im Erdgeschoss der Helfenstein Klinik umgebaut. Angepasst an die Bedürfnisse einer Frauenarztpraxis entstehen dabei moderne Untersuchungsräume sowie ein ansprechender Wartebereich. Die Praxis wird großzügig angelegt und barrierefrei erreichbar sein. Bis zum Ende der Umbaumaßnahmen im Erdgeschoss der Klinik nutzt Dr. Päch interimsweise derzeit leerstehende Büroräume im vierten Obergeschoss des Geislinger Krankenhauses.

 Mit der Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe übernimmt eine erfahrene Gynäkologin die Praxis. Sie hat an der Georg-Augustin-Universität Göttingen und der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf studiert. Ihre Facharztausbildung absolvierte sie in der Frauenklinik der Sankt Antonius Kliniken in Wuppertal. Von Oktober 2001 bis März 2007 war sie Oberärztin im Städtisches Krankenhaus in Kiel und dann bis September 2007 Leitende Oberärztin im Kreiskrankenhaus in Gifhorn. Im Oktober 2010 übernahm sie die Leitung der Frauenarztpraxis Medizinisches Versorgungszentrum Kappeln. Seit Oktober 2014 betreibt sie ihre eigene Praxis für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Geislingen.
18.10.21

 

 

Heike Schwarz neue Bürgermeisterin

Aichelberg. Die neue Bürgermeisterin von Aichelberg heiß Heike Schwarz. Die 52-jährige Diplomverwaltungswirtin, die bisher stellvertretende Hauptamtsleiterin in Heiningen ist und mit ihrer Familie in Holzmaden lebt, holte bei der Wahl 98,8 Prozent der Stimmen und wurde damit Nachfolgerin von Martin Eisele, der nach 20 Jahren im Amt nicht mehr kandidiert hatte. Die Wahlbeteiligung lad bei knapp 47 Prozent. Der zweite Kandidat bei der Wahl, Dauerbewerber Samiel Speitelsbach, erhielt  drei Stimmen.
18.10.21

 

 

Nicht um den Schaden gekümmert

Bad Boll. Gegen einen Baum fuhr am Wochenende bei Bad Boll ein Unbekannter. Der Unfall ereignete sich zwischen Samstag 19 Uhr und Sonntag 11 Uhr. Ein Autofahrer befuhr einen Feldweg zwischen Dürnau und Bad Boll. In einer Rechtskurve kam der Unbekannte nach links ab. In einer Obstwiese prallte er gegen einen Birnenbaum. Der knickte um. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, fuhr der Verursacher weiter. Die Polizei sicherte die Spuren. Ersten Ermittlungen zufolge dürfte es sich um einen VW gehandelt haben. Der müsste erhebliche Unfallspuren durch den Aufprall haben. Das Polizeirevier Uhingen (Telefon 07161/93810) hat die Ermittlungen aufgenommen.
18.10.21

 

 

Zu dicht aufgefahren

Bad Überkingen. Hoher Sachschaden entstand am Sonntag bei einem Unfall auf der B466. Gegen 17.30 Uhr fuhr ein 38-Jähriger mit seinem Pkw von Geislingen in Richtung Hausen. Am Ende der zweispurigen Ausbaustrecke versuchte noch ein 53-jähriger Autofahrer den Pkw zu überholen. Als dieser bemerkte, dass dies nicht mehr möglich war, bremste er sein Auto auf dem linken Fahrstreifen bis zum Stillstand ab. Um eine mögliche Kollision am Ende des zweispurigen Ausbaus zu vermeiden, bremste der 38-Jährige ebenfalls stark ab. Hinter seinem fuhr ein 45-Jähriger. Er konnte nicht mehr bremsen und prallte dem Wagen des 38-Jährigen in das Heck. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 16.000 Euro.
18.10.21

 

 

Fahranfänger verursacht Unfall und größere Aufräumarbeiten

Kirchheim unter Teck.  Am frühen Sonntag gegen 3 Uhr fuhr ein 18 Jahre alter Mann mit seinem Pw auf der A8 von Kirchheim unter Teck her kommend in Richtung Ulm. Im Baustellenbereich kam er vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit und Unaufmerksamkeit nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen die rechte Betongleitwand, schleuderte über beide Fahrspuren nach links und über die dort ebenfalls stehende Betongleitwand auf die Gegenfahrbahn, wo er mit der Leitplanke kollidierte und nach einem weiteren Zusammenprall mit dem Fahrbahnteiler schließlich zum Stehen kam. Der 18-Jährige wurde bei dem Unfall verletzt und durch den Rettungsdienst in eine naheliegende Klinik gebracht. Da sich das Trümmerfeld auf der Autobahn auf beiden Richtungsfahrbahnen befand, musste die A 8 zwischen den Anschlussstellen Kirchheim/Teck-Ost und Aichelberg bis 4.40 Uhr voll gesperrt werden. Die Betongleitwand, die die Richtungsfahrbahnen trennt, wurde durch die beiden Kollisionen verschoben, weshalb die Arbeiten der Autobahnmeisterei noch bis gegen 6.30 Uhr andauerten.

Neben den Feuerwehren aus Kirchheim und Weilheim, einem Rettungswagen und einem Notarztfahrzeug waren Polizeistreifen aus Mühlhausen, Uhingen, Eislingen und Kirchheim sowie die Autobahnmeisterei im Einsatz. Am Pkw des 18 Jahre alten Unfallverursachers entstand wirtschaftlicher Totalschaden, der Wagen musste durch einen angeforderten Abschleppdienst geborgen werden.
17.10.21

 

 

Betrunkener Fußgänger von Auto angefahren

Rechberghausen/Wangen. Schwere Verletzungen erlitt ein Mann am Samstagabend, der zusammen mit einem Begleiter zu Fuß von Rechberghausen in Richtung Wangen unterwegs war. Anstelle den Geh- und Radweg oberhalb der Straße zu nutzen, gingen die beiden dunkel gekleideten und stark alkoholisierten Männer auf der falschen Fahrbahnseite der Kreisstraße 1410. Hierbei wurde der 37 Jahre alte Mann von einem von hinten herannahenden Pkw eines 29-Jährigen mit dem Seitenspiegel erfasst und zu Boden geschleudert. Der betrunkene 37-jährige Mann aus dem Kreis Göppingen erlitt durch den Aufprall und den Sturz schwere Verletzungen am Arm und musste durch den angeforderten Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden. Die Verkehrspolizei Mühlhausen  hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, denen die beiden Männer zuvor schon aufgefallen sind, sich zu melden.
17.10.21

 

 

Frisch-Auf-Frauen gewinnen knapp

Göppingen. Die Zweitliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen haben ihr Heimspiel gegen den niederrheinischen TuS Lintfort knapp mit 26:25 gewonnen. Die Göppingerinnen bleiben damit nach dem fünften spieltag auf dem vierten Tabellenplatz.
17.10.21

 

 

Göppinger SV geht beim FC Nöttingen unter

Göppingen. Eine deutliche 1:4-Niederlage kassiert Fußball-Oberligist SV Göppingen am Samstag beim Auswärtsspiel gegen den FC Nöttingen. Den Treffer für Göppingen erzielte der kurz zuvor eingewechselte Jannick Schramm in der 47. Minute, nachdem in der ersten Halbzeit Noikolaos Dobros alle vier Tore für den Gastgeber schoss. Göppingen rutscht nach der Niederlage auf den siebten Tabellenplatz ab.
16.10.21

 

 

Unfall mit sieben Fahrzeugen fordert Todesopfer

Reichenbach/Fils. Ein 56-jähriger Pkw-Fahrer ist am späten Freitagnachmittag bei einem Verkehrsunfall in Reichenbach an der Fils ums Leben gekommen. Gegen 17.10 Uhr fuhr der 56-Jährige auf der Landesstraße 1192 von Plochingen in Richtung Reichenbach und geriet aufgrund unbekannter Ursache in den stockenden Gegenverkehr. Hier streifte er zunächst die linke Seite eines Fahrzeugs, dessen 69-jähriger Fahrer leicht verletzt wurde. Das Fahrzeug wurde durch die Wucht auf den dahinterfahrenden Wagen. Im weiteren Verlauf streifte er einen ebenfalls entgegenkommendes Auto. Anschließend schrammte er an einen vor ihm in gleicher Richtung fahrenden Fahrzeug am linken Heck vorbei, bevor er frontal in einen entgegenkommenden Betonmischer-Lkw eines 44-Jährigen krachte und eingeklemmt wurde. Abschließend drehte sich das Verursacher-Fahrzeug und kollidierte noch mit einem auf die Reichenbacher Querspange auffahrenden Wagen, dessen 51-jähriger Lenker hierbei leicht verletzt wurde. Der 56-jährige Unglücksfahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Es entstand insgesamt ein Sachschaden in Höhe von ca. 120.000 Euro. Zur Klärung der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Stuttgart ein Gutachter eingeschaltet. An der Unfallstelle war ein Großaufgebot an Einsatzkräften von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei eingesetzt. Sechs der insgesamt sieben beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Aufgrund der umfangreichen Bergungsarbeiten und der baustellenbedingten Vollsperrung der parallel verlaufenden B 10 in Richtung Stuttgart, kam es über mehrere Stunden bis kurz nach 22 Uhr zu massiven Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr.
16.10.21

 

 

Rasant und betrunken im Auto unterwegs

Uhingen/Göppingen.  Auf Grund ihrer Fahrweise fielen in der Nacht von Freitag auf Samstag zwei Autofahrer auf, beide waren betrunken. Um Mitternacht fiel einer Streife des Polizeireviers Uhingen ein 31-Jähriger auf. Schon von Weitem war er zu hören. Er kam in der Alten Holzhäuser Straße mit seinem Fahrzeug mit quietschenden Reifen um die Ecke. Beim Abbiegen in die Schorndorfer Straße brachte er die Reifen nochmal an ihre Belastungsgrenzen. Bei der anschließenden Kontrolle war der Grund seiner enthemmten Fahrweise schnell ermittelt. Ein Alkoholtest ergab einen Wert über der absoluten Fahruntüchtigkeit. Gegen 3.15 Uhr fiel einer Streife des Polizeireviers Göppingen ein 32-Jähriger in der Stuttgarter Straße auf. Auch er war mit seinem Wagen jenseits der geltenden Regeln des Straßenverkehrs unterwegs. Die Beamten kontrollierten den Raser. Auch er brachte es auf einen Alkoholwert, dass die absolute Fahruntüchtigkeit deutlich überschritten war. Beide Hobbyrennfahrer mussten eine Blutentnahme erdulden und ihren Führerschein an die Polizisten übergeben. Sie werden wegen Trunkenheit im Verkehr angezeigt.
16.10.21

 

 

Unter Drogen auf E-Scooter unterwegs

Göppingen. Unter Drogeneinfluss war am Freitagabend ein 34-Jähriger in Geislingen auf einem E-Scooter unterwegs. Gegen 21 Uhr wurde der Mann auf einem E-Scooter in der Helfensteinstraße von einer Streife des Polizeireviers Geislingen einer Kontrolle unterzogen. Die Beamten stellten bei ihm den Einfluss von Betäubungsmitteln fest. Ein freiwilliger Test bestätigte diesen Verdacht. Der 34-Jährige musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Die Teilnahme am Straßenverkehr wurde ihm von den Polizisten für 48 Stunden untersagt. Der E-Scooter wurde auf dem Polizeirevier sichergestellt. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung des Mannes fanden die Beamten weitere Drogen. Er wird nun wegen der Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogeneinfluss sowie dem Besitz von Drogen angezeigt.
16.10.21

 

 

Wirtschaft: Optimismus tritt auf der Stelle

Kreis Göppingen. In der Wirtschaft im Kreis Göppingen geht es weiter aufwärts, aber die Unsicherheiten über den weiteren Verlauf der Pandemie und die Probleme in den Lieferketen sind groß. Das geht aus einer Sonderauswertung der IHK-Bezirkskammer Göppingen zur aktuellen Konjunkturumfrage der IHK Region Stuttgart hervor. Die wirtschaftliche Lage der Unternehmen hat sich im Vergleich zur letzten Umfrage im Frühsommer noch einmal deutlich verbessert. Davon profitieren im Kreis Göppingen viele Dienstleister und der Maschinen- und Anlagenbau. Etwas weniger Unternehmen melden jedoch bessere Geschäftserwartungen für die kommenden zwölf Monate als noch im Frühsommer. Insbesondere in der Industrie dämpfen die gestörten Lieferketten und der Rohstoffmangel den Optimismus. Der Anteil der Betriebe mit gleichbleibenden Erwartungen steigt deswegen auf 56 Prozent an. Anders als in der Region Stuttgart treten die Geschäftserwartungen der Göppinger Unternehmen damit auf der Stelle. „Unsere Unternehmen sind weiter auf dem Erholungspfad. Dieser Weg birgt aber angesichts der Unsicherheiten und Risiken Stolpersteine für die weitere Entwicklung“, sagt Göppingens IHK-Bezirkskammerpräsidentin Edith Strassacker von der gleichnamigen Kunstgießerei in Süßen.

Aktuell befinden sich rund 38,1 Prozent der Unternehmen im Kreis Göppingen in einer guten Geschäftslage. Das ist ein Anstieg um fünf Prozentpunkte seit dem Frühsommer. Die Lage hat sich dabei nicht nur in der Industrie, sondern insbesondere im Handel und bei den Dienstleistungen deutlich verbessert. Auch die Umsätze entwickeln sich positiv. Mit rund 46 Prozent melden fast die Hälfte aller Unternehmen gestiegene Umsätze. Die Ertragslage hat sich ebenfalls im Vergleich zum Frühsommer deutlich verbessert, allerdings nicht im selben Tempo. 82 Prozent der Unternehmen melden eine gute oder befriedigende Ertragslage, nur 17,6 Prozent eine schlechte. Die Probleme in der Lieferkette zeigen sich bei den aktuellen Nachfragetendenzen. 35 Prozent der Unternehmen gehen derzeit von einem steigenden Auftragsvolumen aus. Das ist ein Minus von 11,2 Prozent im Vergleich zum Frühsommer, aber nur noch 7,7 Prozent aller Unternehmen rechnen mit fallenden Bestellungen. Insbesondere die Industrie ist hier im Vergleich zur Region Stuttgart im Filstal etwas zurückhaltender. Das zeigt sich auch bei den Geschäftserwartungen, die über alle Branchen hinweg im positiven Bereich stagnieren. Vor allem die Industrie hat die Prognosen zurückgefahren, der Handel und die Dienstleistungen blicken optimistisch in die Zukunft. Damit zeigt sich die Wirtschaft im Filstal zurückhaltender als in der Gesamtregion. „Dass sich die Geschäftslage der Unternehmen im Vergleich zum Frühsommer deutlich verbessert hat, ist eine positive Entwicklung, auch wenn wir bei den momentanen Geschäftserwartungen im Filstal eine Seitwärtsbewegung beobachten“, so Strassacker.

Die Göppinger Wirtschaft ist traditionell stark im Export. Derzeit gehen aber nur noch 28,1 Prozent der Unternehmen von einem Zuwachs in den nächsten zwölf Monaten aus. Das ist ein Minus von 14,5 Prozent im Vergleich zum Frühsommer. Obwohl mit der Belebung der Weltwirtschaft, angetrieben vor allem durch China und die USA, die Wirtschaft seit dem Frühsommer profitiert, haben die Göppinger Unternehmen ihre Erwartungen deutlich gesenkt. 57,5 Prozent der Unternehmen gehen von einem gleichbleibenden Niveau des Exportgeschäfts aus.

Angesichts der Erwartungen nehmen die Pläne der Unternehmen für Inlandsinvestitionen in den kommenden Monaten etwas ab. 25 Prozent wollen mehr investieren (Frühsommer 30,3 Prozent) und 58,8 Prozent wollen das Niveau halten. Der Anteil der Unternehmen, die weniger investieren wollen, ist mit 16,2 Prozent in etwa gleichgeblieben (Frühsommer 15,5 Prozent). Dabei gibt es in der Industrie weiterhin steigende Investitionsabsichten. Überwiegend soll das Geld in den Ersatzbedarf fließen. Signifikant sind die steigenden Investitionen im Bereich der Innovationen. Erfreuliche Tendenzen gibt es bei den Beschäftigungsplänen der befragten Unternehmen, die ihre Zurückhaltung aufgeben. 25,8 Prozent aller Unternehmen rechnen für die nächsten 12 Monate mit einem steigenden Bedarf an Fachkräften. Das ist ein deutliches Plus von 10,9 Prozent, nachdem die Unternehmen im Frühsommer in der Summe rückläufige Beschäftigungspläne gemeldet hatten. 61,3 Prozent prognostizieren einen gleichbleibenden Bedarf, nur 12,9 Prozent der Betriebe haben fallende Pläne (Frühsommer 19,7 Prozent).

Erstmals seit der Aufnahme als Geschäftsrisiko in die Konjunkturumfrage belegt die Corona-Pandemie nicht mehr den Spitzenplatz. Vor dem Hintergrund der Beschäftigungspläne steht im Kreis Göppingen an erster Stelle der Fachkräftemangel als das größte. Im Frühsommer hatten nur 30 Prozent der Unternehmen darin ein Risiko gesehen, mittlerweile sind es 67,3 Prozent. Auf Platz zwei der Geschäftsrisiken liegt mit 41,7 Prozent jetzt die Inlandsnachfrage. Insbesondere der Handel befürchtet bei weiteren Preissteigerungen Auswirkungen auf die Kaufkraft und das Konsumverhalten der Verbraucher und Kunden. Steigende Rohstoffpreise stellen das drittgrößte Risiko dar (38,9 Prozent). Nachdem im Frühsommer angesichts einer anziehenden Konjunktur die Betriebe große Risiken bei der Finanzierung gesehen hatten (20,3 Prozent), ist der Wert auf ein Viertel geschrumpft (4,9 Prozent) und belegt damit den letzten Platz von elf möglichen Geschäftsrisiken.
15.10.21

 

 

Kliniken treiben Kreis zur Rekordverschuldung

Kreis Göppingen. Landrat Edgar Wolff hat am Freitag im Kreistag den Haushaltsentwurf 2022 eingebracht. Geprüft wird der Etat durch das über den Kreishaushalt zu finanzierende Defizit der Alb-Fils-Kliniken mit knapp zwölf Millionen Euro.

Den vorläufigen Haushaltsentwurf 2022 kennzeichnen folgende Eckdaten: Die Steuerkraftsumme der kreisangehörigen Städte und Gemeinden im Landkreis Göppingen steigt zum Haushaltsjahr 2022 um ca. zehn Millionen Euro auf 396,9 Millionen Euro. Die Steigerung von 2,6 Prozent ist unterdurchschnittlich gegenüber dem Landestrend: Im Landesdurchschnitt erhöhen sich die Steuerkraftsummen der kreisangehörigen Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg um sieben Prozent und basieren auf den Steuereinnahmen des Jahres 2020. Die Steuerkraftsumme ist u. a. Basis für die Berechnung des Kreisumlageaufkommens.

Die ordentlichen Aufwendungen erhöhen sich das zweite Jahr in Folge überdurchschnittlich deutlich um 14,6 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr auf knapp 344,0 Millionen Euro. Die größten Veränderungen resultieren insbesondere aus den Entwicklungen im Gesundheits- und Sozialbereich. Ein abzudeckendes negatives Betriebsergebnis der Alb-Fils-Kliniken GmbH auf vorläufig  11,9 Millionen Euro, eine Erhöhung der Sozialaufwendungen mit 2,7 Millionen Euro sowie eine Erhöhung der Personalaufwendungen von vorläufig 2,9 Millionen Euro auf 56,9 Millionen Euro oder umgerechnet 16,5  Prozent im Gesamtaufwand bedingen die Veränderungen.

Die Erträge erhöhen sich gegenüber dem Vorjahr um knapp 8,8 Millionen Euro auf zirka 332,4 Millionen Euro. Es gibt eine deutliche  Erhöhung bei den Schlüsselzuweisungen des Landes (+6,4 Millionen Euro) auf Vorkrisenniveau, Mehrerträge aus der erhöhten Kreisumlage (+3,3 Millionen Euro bei einem gleichbleibenden Hebesatz von 32,5 Prozent), Mehrerträge aus der Grunderwerbsteuer (+1,5 Millionen Euro) und ein Rückgang der Erträge im Sozialhaushalt (-2,7 Millionen Euro).

Summiert schließt der Entwurf des Ergebnishaushalts 2022 des Landkreises mit einer deutlichen planerischen Deckungslücke in Höhe von 11,6 Millionen Euro. Auf Grund der  Veränderungen im kommunalen Finanzausgleich wird der Haushaltsentwurf weitere Verbesserungen in Höhe von 2,5 Millionen Euro erfahren. Die fortgeschriebene planerische Deckungslücke beträgt deshalb nur noch 9,1 Millionen Euro. Der Haushaltsausgleich wird durch eine Ent­nahme aus den Rücklagen sichergestellt.

Die geplanten Investitionen in 2022 erhöhen sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um 47,4 Millionen Euro auf 151,0 Millionen Euro (Vorjahr 103,6 Millionen Euro). Diese enorme Erhöhung des Investitionsbedarfs resultiert überwiegend aus den planmäßigen Investitionen zum Klinik-Neubau und der daraus resultierenden Verschiebung des Mittelbedarfs von 2021 nach 2022. Der limitierte Landkreisanteil am Klinik-Neubau mit 110 Millionen Euro ist demnach in 2022 mit einem Anteil von 87,2 Millionen Euro (2021: 22,8 Millionen Euro) vollständig ausfinanziert.. Hinzu kommen u.a. noch allgemeine Investitionskostenzuschüsse an die Kliniken GmbH mit 7,6 Millionen Euro. Darin enthalten sind allein 6,3 Millionen Euro – und damit der Hauptanteil - für Maßnahmen am Standort Helfenstein-Klinik (Umsetzung Zukunftskonzept mit 5,35 Millionen Euro).

Zur Finanzierung der Investitionstätigkeit wird in 2022 eine Rekord-Darlehensneuaufnahme von 146,6 Millionen Euro veranschlagt. Abzüglich der ordentlichen Tilgung ergibt sich im Jahr 2022 eine Netto-Neuverschuldung von rund 145,3 Millionen Euro. Am Ende des Jahres 2022 wird der Schuldenstand des Landkreises Göppingen voraussichtlich 159,9 Millionen Euro (und mit Ausleihungen an die AlbFils-Kliniken GmbH 202,4 Millionen Euro) betragen; dieser ansteigende Verlauf ist bezogen auf den Baufortschritt „Klinik-Neubau“ als planmäßig zu bewerten, hebt der Landrat hervor.

Die Verwaltung schlägt dem Kreistag einen gleichbleibenden Kreisumlagehebesatz zum Haushaltsjahr 2022 von 32,5 Punkte vor und ist damit seit 2020 konstant. Das Kreisumlageaufkommen steigt – aufgrund der gestiegenen Steuerkraft – um 3,3 Millionen Euro auf ca. 129,0 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Pro Kopf bedeutet dies eine Belastung von 499 Euro je Einwohner. Nach Erkenntnissen der Verwaltung liegt der Landkreis Göppingen mit diesem Wert deutlich unter dem Durchschnitt der Landkreise im Regierungsbezirk Stuttgart (mit 517 €/EW).
15.10.21

 

 

Im Finale des Nachhaltigkeitspreises

Kirchheim unter Teck. Kirchheim hat es geschafft und gehört neben Geestland (Niedersachsen) und Neukirchen-Vluyn (Nordrhein-Westfalen) zu den Finalisten des 14. Deutschen Nachhaltigkeitspreises in der Kategorie der mittelgroßen Städte. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis würdigt Spitzenleistung in den Bereichen Wirtschaft, Kommunen und Forschung und ist der größte Preis seiner Art in Europa. Welche Kommune die Auszeichnung mit nach Hause nehmen darf, wird im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages am 3. Dezember  in Düsseldorf bekanntgegeben.

„Bei der Bewerbung um den Nachhaltigkeitspreis ins Finale zu kommen, ist für sich genommen schon eine herausragende Leistung und Anerkennung unserer Bestrebungen im Sinne einer nachhaltigen Stadt und erfüllt alle Beteiligten mit Stolz“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader. „Unabhängig von der endgültigen Platzierung ist es aber auch eine Aufforderung, in unseren Anstrengungen nicht nachzulassen und uns nicht auf bereits Erreichtem auszuruhen.“
15.10.21

 

 

Kirchheim investiert in den nächsten Jahren 130 Millionen Euro

Kirchheim unter Teck. In der Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 20. Oktober  um 17  Uhr in der Kirchheimer Stadthalle (Stuttgarter Straße 2) findet die Generaldebatte zum Haushaltsplanentwurf des Doppelhaushalts 2022/23 statt. Bereits zum zweiten Mal in Folge bringt die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck einen Doppelhaushalt ein. Im Rahmen einer Investitionsklausurtagung hatten die Stadträtinnen und Stadträte bereits im Vorfeld die Möglichkeit, Maßnahmen für den künftigen Haushalt zu priorisieren. Diese Priorisierung bildete anschließend die Basis für die verwaltungsinternen Haushaltsbesprechungen.

Für den Planungszeitraum 2022 bis 2026 sind aktuell Investitionen in Höhe von 130 Millionen Euro geplant. Davon entfallen alleine 114,7 Millionen Euro auf Baumaßnahmen: 50,2 Millionen Euro für Hochbau, 53,4 Millionen Euro für Tiefbau und 11,1 Millionen Euro für die Bereiche Grünflächen und Gewässer.

Im Handlungsfeld Bildung sind rund 21 Millionen Euro für die Sanierung, Erweiterung und den Neubau von Schulen und Kindergärten vorgesehen. Enthalten sind wichtige Großprojekte wie das Bildungshaus Nabern, der Ausbau und die Brandschutzsanierung der NWT-Räume am Schlossgymnasium und die Generalsanierung des Ludwig-Uhland-Gymnasiums, für die alleine 7,7 Millionen Euro eingeplant sind.

Im Handlungsfeld Wohnen und Quartiere will die Stadtverwaltung insgesamt 7,4 Millionen Euro für die Schaffung von neuem Wohnraum, insbesondere für Menschen mit geringem Einkommen zur Verfügung stellen. Darüber hinaus ist die Gründung eines Eigenbetriebs für städtische Wohnungen geplant, für den im Haushaltsplanentwurf jedoch noch keine Mittel eingestellt sind.

Im Bereich der Digitalisierung und digitalen Infrastruktur sind Investitionen in Höhe von 11 Millionen Euro vorgesehen, um die weißen und grauen Flecken im Breitbandausbau zu verringern und weitere Kirchheimer Schulen sowie die Gewerbegebiete Heimenwiesen, Hegelesberg, Nabern, Jesingen, im Hag und In der Au an das gigabitfähige Breitbandnetz anbinden zu können.

Bewegung braucht es aber nicht nur in der Datenwelt: Im Sinne einer attraktiven Verkehrsinfrastruktur liegen die Schwerpunkte auf dringend notwendigen Straßensanierungen wie in der Freiwaldaustraße und im Bulkesweg in Höhe von 4,45 Millionen Euro und dem barrierefreien Ausbau der Kirchheimer Bushaltestellen mit 1,6 Millionen Euro. Für weitere Maßnahmen aus dem Aktionsprogramm Radwege sollen 750.000 Euro zur Verfügung gestellt werden.

In den Bereichen Kultur, Sport und Freizeit stehen ebenfalls zukunftsweisende Investitionen an. Bedeutendstes Beispiel bildet das Kornhaus, für dessen Sanierung insgesamt 13 Millionen Euro bereitgestellt werden. Für die Sanierung der Laufbahn und des Rasenplatzes am VfL-Stadien sind 1,5 Millionen Euro vorgesehen. Außerdem ist ein Walderlebnispfad im Talwald unter Einbeziehung der Bürgerseen geplant, sowie ein Mountainbike-Trail, für den interkommunal mit Nürtingen zusammengearbeitet wird.
15.10.21

 

 

Unfallverursacher flüchtet

Uhingen.  Ein SUV-Fahrer verursachte am Donnerstag in Uhingen einen Unfall und flüchtete. Die Ermittler suchen nun Zeugen zu einem Verkehrsunfall, der sich gegen 6.45 Uhr ereignete. Ein Linienbus war von Albershausen in Richtung Uhingen unterwegs. Ein schwarzer SUV kam aus dem Ziegelbergweg. Der SUV fuhr in die Kreuzung ein, als der Omnibus in die Bushaltestelle hinter dem Einmündungsbereich fuhr. Im Einmündungsbereich kam es zum Unfall. Der SUV fuhr gegen das rechte Heck des Omnibusses. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, entfernte sich der SUV in Richtung Albershausen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ungefähr 1.000 Euro. Die Businsassen blieben unverletzt. Die Polizei aus Uhingen (07161/9381-0) hat die Ermittlungen nach dem Flüchtigen aufgenommen.
15.10.21

 

 

Förderprogramm geht in die zweite Runde

Kreis Göppingen. Das Innovationsförderprogramm Invest-BW des Landes ist in die zweite Runde gestartet. Mit einer zweiten Tranche stellt das Land rund 200 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ zur Verfügung. Im Rahmen des Förderprogramms werden bis Ende 2022 technologieoffene und missionsorientierte Förderaufrufe ausgeschrieben, die quartalsweise veröffentlicht werden. Der erste technologieoffene Förderaufruf, für den 40 Millionen Euro vorgesehen sind, läuft noch bis zum 15. Januar 2022. Gefördert werden branchenübergreifende Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die auf die Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle oder Serviceplattformen ausgerichtet sind. Darauf haben die Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer und Nicole Razavi hingewiesen.
15.10.21

 

 

Stadtseniorenrat nimmt Arbeit wieder auf

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Senioren in der Stadt mussten angesichts der Corona-Pandemie viele Aktivitäten einschränken. Das galt auch für die Arbeitsgruppe des Stadtseniorenrates – den Vorstand –, der sich über mehr als zwölf Monate nicht von Angesicht zu Angesicht treffen konnte. Die Mitglieder bleiben verbunden – so berichtete die Vorsitzende, Irene Dujim, – über Mails und nicht zuletzt persönliche Begegnungen im öffentlichen Raum. Nach der Impfung der Vorstandsmitglieder war wieder eine Sitzung in der Spitalmühle möglich. In der wurde überlegt, welche Angebote trotz der notwendigen Einschränkungen für die älteren Mitbürger in diesem Jahr möglich sind.

Bürgermeister Christian Baron hatte nicht nur bereits mehrere Gespräche mit der Vorsitzenden Irene Dujim geführt, sondern konnte bei seinem Blick in den Großen Sitzungssaal des Rathauses feststellen, dass er mit vielen der Anwesenden bereits seit Jahren Kontakt hatte, als Stadtrat wie in seinen früheren Ehrenämtern. Ausführlich zeigte Stepanie Leuser von Geschäftsbereich Soziales des Landratsamtes auf, welche Leistungen in der Hilfe zur Pflege nach den Bestimmungen des Sozialgesetzbuches XII möglich sind. Zum Anschluss der Mitgliederversammlung verabschiedete Irena Dujim mit großem Dank für das große Engagement und Blumen Prof. Dr. Herbert Mödl, langjähriger Vorsitzender, und Gerhard Mathon (früher Leiter des CCS), die nach zehn und mehr Jahren aus dem Vorstand ausscheiden.
15.10.21

 

 

Altkleidercontainer in Flammen

Lorch. Am Donnerstag um kurz vor 23.30 Uhr wurde die Polizei in Schwäbisch Gmünd über einen brennenden Altkleidercontainer in der Maierhofstraße in Lorch  informiert. Beim Eintreffen der Polizeistreife konnten die Beamten feststellen, dass sich im Einwurfbereich des Containers eine brennende Plastiktüte befand und das Feuer bereits im Begriff war, auf den Inhalt des Containers überzugreifen. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr Lorch, die mit zwei Fahrzeugen und acht Einsatzkräften vor Ort kamen, konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Der entstandene Schaden wird auf etwa 400 Euro geschätzt. Eventuell wurden zum Entzünden des Containers bzw. der Kleider Spraydosen verwendet. Der Polizeiposten Lorch bittet unter der Rufnummer 07172 / 7315 um Hinweise auf die Verursacher.
15.10.21

 

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd sucht Zeugen zu einem Unfall, der sich am Freitag gegen 6.45 Uhr in Gmünd in der Baldungstraße im Bereich des Kreisverkehrs zur Vorderen Schmiedgasse ereignet hat. Ein 27-jähriger Fahrer eines Pkw war in den Kreisverkehr eingefahren, ohne einen Verkehrsteilnehmer wahrzunehmen. Unmittelbar danach sah er in seinem Rückspiegel einen Motorradfahrer, der von seinem Krad stürzte. Der Pkw-Lenker hielt sofort an und leistete dem 52-jährigen Motorrad-Fahrer, der sich schwer verletzt hatte, erste Hilfe. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 1000 Euro geschätzt. Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben, werden nun gebeten sich unter der Telefonnummer 07171 / 3580 zu melden.
15.10.21

 

 

Nach Unfall sucht Polizei Autofahrer und  Zeugen

Schorndorf. Eine 26-jährige Pkw-Fahrerin fuhr am Donnerstag gegen 12.45 Uhr auf L 1151 von Schlichten in Richtung Schorndorf. In einer leichten Linkskurve kam ihr auf ihrer Fahrspur ein Pkw entgegen, der einen anderen Pkw überholte. Um eine Kollision zu vermeiden, bremste die 26-Jährige ihr Fahrzeug stark ab und wich nach rechts aus. Dabei kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte unter anderem mit einem Abwasserrohr und einem Leitpfosten neben der Straße. Der Wagen der 26 -Jährigen wurde hierbei stark beschädigt, der Schaden wird auf 7000 Euro geschätzt. Sowohl der Unfallverursacher, als auch der Autofahrer, der überholt wurde, fuhren nach dem Unfall weiter. Das Polizeirevier Schorndorf sucht nun dringend den Fahrer, der vom Verursacher überholt wurde sowie evtl. weitere Zeugen. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07181 2040 beim Polizeirevier zu melden.
15.10.21

 

 

 

120 Zollbeamte durchkämmen Klinik-Baustelle und decken 40 Verstöße auf

Kreis Göppingen. 120  Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Ulm haben am Mittwoch den Klinik-Neubau "Am Eichert" in Göppingen geprüft. Die anlasslose Kontrolle wurde außerdem von 40 Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei unterstützt, die das Areal nach außen absicherten. Zudem waren Ausländerbehörde, Polizei und verschiedene Dolmetscher eingebunden. "Baustellen dieser Größenordnung besucht der Zoll mindestens einmal", so ein Zollsprecher. Gerade zum jetzigen Zeitpunkt, wo sehr viele Arbeitnehmer verschiedener Subunternehmen anzutreffen sind, sei eine umfassende Prüfung der Beschäftigungsverhältnisse besonders interessant. Im Mittelpunkt der Kontrolle stünden die Einhaltung des Mindestlohns, die Aufdeckung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung sowie sogenannte Scheinselbstständigkeit.

Im Ergebnis verzeichneten die Ermittler 40 Fälle von illegaler Beschäftigung osteuropäischer und weißrussischer Arbeiter, die bei acht Unternehmen beschäftigt waren. Vier Firmen beschäftigten ihre Arbeitnehmer mutmaßlich unter Mindestlohn. Zwei Personen waren polizeilich zur Fahndung ausgeschrieben, eine von ihnen wurde vor Ort festgenommen. Gegen mehrere Unternehmen wird wegen Meldepflichtverstößen ermittelt. Insgesamt befragten die Zöllner 259 Bauarbeiter, die für 58 Unternehmen tätig waren.

Der Neubau der Klinik am Eichert ist im Rohbau fertiggestellt, derzeit läuft der Innenausbau mit zahlreichen Gewerken. So erfolgen zurzeit beispielsweise Trockenbauarbeiten, Estrichverlegungen und der Aufbau technischer Einrichtungen. Aktuell sind 40 Firmen mit insgesamt rund 300 Arbeitern auf der Baustelle tätig. Grundsätzlich vergeben die Alb-Fis-Kliniken ihre Bauaufträge über öffentliche Ausschreibungen nach VOB und Vergabehandbuch Bund. Sämtliche Prozesse und Fristen im Verfahren sind nach VOB/A geregelt. In den entsprechenden Verträgen werden die Unternehmen unter anderem verpflichtet, die gesetzlichen Vorgaben bezüglich ihrer Arbeiter und Angestellten, etwa Tariftreue, Mindestlohn und Sozialversicherung, genauestens zu befolgen. „Dass dies vermutlich von einigen Firmen nicht eingehalten wurde, ärgert uns gewaltig“, sagt der Kaufmännische Klinik-Geschäftsführer Wolfgang Schmid. „Wir unterstützen die konsequente, lückenlose und schnelle Aufklärung.“ Schmid hofft, dass dadurch der Zeitplan nicht gefährdet wird. „Die Inbetriebnahme des Neubaus ist für das Frühjahr 2024 vorgesehen und bisher lagen wir hervorragend in der Zeit.“ 
14.10.21

 

 

OB Maier will keine städtische Busgesellschaft mehr

Göppingen. Geht es nach Oberbürgermeister Alex Maier wird die Stadt Göppingen über die EVF keinen eigenen Stadtbusbetrieb aufbauen und auf den Kauf der Omnibusgesellschaft OVG verzichten. Das erklärte das Stadtoberhaupt am Donnerstagabend vor dem Göppinger Gemeinderat, nachdem inzwische Giutachten vorliegen, nach denen die Bürger keinen Nutzen durch eine städtische Busgesellschaft hätten. Maiers Vorgänger Guido Till hatte die Idee des OVG-Kaufs angestoßen, um in der Stadt einen 15.Minuten-Takt einzurichten und den Umstieg auf den ÖPNV für die Bürger attraktiver zu machen.

Die Vollmitgliedschaft im VVS macht laut Gutachten der Ingenieur Gesellschaft Verkehr GmbH & Co. KG eine eigene Stadtbusgesellschaft überflüssig, da ab der Neuausschreibung des ÖPNV 2025 die Busse ohnehin im 30 Minuten-Takt fahren müssen. Für die meisten Linien sei das Fahrgastpotenzial in Göppingen für einen 15-Minuten-Takt bislang zu niedrig. Zwar sei davon auszugehen, dass die Fahrgastzahlen durch die Optimierungen allmählich steigen, eine weitere Erhöhung auf einen 15-Minuten-Takt sei daher perspektivisch denkbar. Lediglich im Bereich Hailing könnte ein 15-Minuten-Takt soin machen, so die Gutachtem-

Auch der umfangreiche Katalog des VVS an Qualitätskriterien, zum Beispiel für das Alter und die technische Ausstattung der Fahrzeuge, müssen der Ausschreibung zugrunde gelegt werden. „Der ursprüngliche Gedanke, dass durch die eigenständige Organisation des Busverkehrs in der Stadt Göppingen ein höherer Einfluss auf die Qualität des Busverkehrs erreicht werden kann, ist durch die Integration in den VVS nicht mehr gültig“, so OB Maier. „Und bezüglich der Umweltfreundlichkeit der künftigen Fahrzeuge gelten sowieso die strengen Vorgaben der ‚Clean Vehicle Directive (CVD)‘ der EU.“

Bei einer inhouse-Vergabe an ein städtisches Verkehrsunternehmen, die Ziel einer Aufgabenübertragung an die Stadt sei, müsse der Schwerpunkt der zu erbringenden Leistungen im Stadtgebiet erbracht werden. Die Leistungen außerhalb des eigenen Hoheitsgebiets müssen unter 20 Prozent liegen, erläuterte die Stuttgarter Kanzlei Menold Bezler. Dieses ist bei der gegenwärtigen Linienstruktur nicht der Fall. So wird der Stadtteil Faurndau von fünf Buslinien erschlossen, die alle über das Stadtgebiet hinausfahren. Gleiches gilt für den Göppinger Osten, wo alle drei Linien nach Eislingen weiterfahren, sowie auch für Jebenhausen und Bezgenriet sowie die südlichen Stadtbezirke bis Ursenwang.

Weiterhin sei das Risiko für ein städtisches Verkehrsunternehmen zu beachten, dass ein etwaiger eigenwirtschaftlicher Busbetrieb eines privaten Unternehmens genehmigungsrechtlich Vorrang vor einer inhouse-Vergabe von gemeinwirtschaftlichen Verkehrsdienstleistungen hätte, erinnert die Kanzlei Menold Bezler.

Im Sommer 2020 hatte OB Guido Till  den Erwerb der „Omnibusverkehr Göppingen OVG Bliederhäuser GmbH & Co. KG“ sowie die Übernahme der Aufgabenträgerschaft für den Stadtbusverkehr vom Landkreis durch die Stadt ins Gespräch gebracht. Daraufhin hat der Gemeinderat mit einstimmigen Beschluss vom Januar die Verwaltung beauftragt; Gutachten einzuholen, wie der Stadtbusverkehr in Göppingen linientechnisch verbessert werden kann. Geprüft werden sollte auch, ob und wenn ja wie eine Organisation in städtischer Eigenregie – nach Übertragung der Aufgabe vom Landkreis auf die Stadt – die Attraktivität des ÖPNV in der Hohenstaufenstadt verbessern kann. Aus Zeitgründen wurden die gutachterlichen Arbeiten parallel und nicht zeitlich hintereinander durchgeführt – der Nahverkehrsplan für den Landkreis Göppingen, in den die städtischen Schlussfolgerungen aus den Gutachten einfließen müssen, muss in 2022 erarbeitet werden.

Die Gutachten der Firma IGV und der Kanzlei Menold Bezler beinhalten eine übereinstimmende Empfehlung, bei den derzeitigen Rahmenbedingungen aus wirtschaftlichen, organisatorischen und rechtlichen Gründen die angestrebten Verbesserungen vom Aufgabenträger Landkreis vornehmen zu lassen anstatt in eigener Regie, mit eigenem städtischen Betrieb, durchzuführen. Zudem hat die IGV konkrete Vorschläge zur Angebotsverbesserung erarbeitet.

Die räumliche Erschließung des Stadtgebiets Göppingen sei, so die IGV im Gutachten, als überwiegend gut zu bezeichnen. Dies wurde auch im Rahmen der Bürgerbeteiligung – Fragebogenaktion im April  so rückgemeldet. Allerdings bestehen in den Räumen Bartenbach Nordwest, Hailing, Holzheim Ost und St. Gotthardt West Defizite. Größte Schwachstelle des Busverkehrs sei jedoch die geringe Fahrtenanzahl. Der heutige 60-Minutentakt sei für einen Stadtverkehr als nicht ausreichend anzusehen. Ein 30-Minuten-Takt wird allerdings ohnehin laut VVS-Vorgabe Grundlage der nächsten Ausschreibung sein.

Zur Neustrukurierung und Taktverdichtung im Bereich Reusch, Hailing, Bartenbach, Lerchenberg und Hohrein schlägt die IGV vor, die bestehenden Linien 904 und 905 künftig durch eine zusätzliche Linie mit dem Arbeitstitel 904/5 zu ergänzen. Die Linie 904 soll dabei den westlichen Hailing besser erschließen; die Linie 905 soll wie im Bestand zwischen dem ZOB und dem Reusch verkehren. Als Ergänzung zu den bestehenden Linien 904 und 905 wird eine zusätzliche Linie mit der vorläufigen Bezeichnung 904/5 empfohlen zur Feinerschließung Bartenbachs über den Promenadenweg und die Bärenstraße. Die Linie 904/5 erschließt zudem das Reusch. So entsteht für die Bewohner des Reuschs ein einheitlicher 30-Minuten-Takt.

Holzheim und die Ortsteile Manzen und Ursenwang sind mit der Linie 980 gut an Göppingen angebunden. Optimierungsbedarf sieht die IGV jedoch bei der Erschließung des Ortsteils St. Gotthardt, der bislang nur über eine Haltestelle an der Hauptstraße außerhalb der eigentlichen Siedlung vom Busverkehr bedient wird. Zudem gibt es in Holzheim, St. Gotthardt und Manzen keine Nahversorgungsangebote. Dies könne mit einer neuen Citybus-Linie 908 verbessert werden.

„Wir werden die Verbesserungsvorschläge in die Erarbeitung des nächsten Nahverkehrsplans 2022 durch den Landkreis einbringen“, erläuterte OB Maier das weitre Vorgehen. „Wir werden uns aber nicht um eine Aufgabenübertragung in Sachen ÖPNV beim Landkreis bemühen und von Kaufgesprächen bezüglich eines Busunternehmens Abstand nehmen“, kündigte der OB an.
14.10.21

 

 

Polizeipräsidium Einsatz bekommt neuen Chef

Göppingen. Das Polizeipräsidium Einsatz  bekommt einen neuen Chef. Zum 1. Dezember übernimmt Anton Saile das Amt von Ralph Papcke, der in den Ruhestand geht. „Das Polizeipräsidium Einsatz ist ein wesentlicher Eckpfeiler unserer Sicherheitsarchitektur im Land. Darüber hinaus leistet es deutschlandweit regelmäßig Unterstützung in anderen Ländern, etwa bei Demonstrationen oder zuletzt bei der Flutkatastrophe im Kreis Ahrweiler. Diese personelle und logistische Unterstützung ist eine Herausforderung, die das Polizeipräsidium Einsatz hervorragend meistert“, so Innenminister Thomas Strob. Der Ministerrat hatte der Personalentscheidung zugestimmt. 

Nach einer landesweiten Stellenausschreibung fiel die Entscheidung in einem Personalauswahlverfahren auf Anton Saile. Saile übernimmt sein neues Amt zum 1. Dezember 2021. „Der künftige Polizeipräsident Anton Saile gilt als ausgewiesener Kenner des polizeilichen Einsatzmanagements. Seine Führungsqualitäten hat er während seiner Laufbahn vom Polizeiwachtmeister zum Polizeivizepräsidenten bereits in unterschiedlichen herausragenden Funktionen unter Beweis gestellt“, erklärte Innenminister Thomas Strobl. 

Saile ist seit 2019 Polizeivizepräsident des Polizeipräsidiums Einsatz, dessen Leitung er von Ralph Papcke übernehmen wird. Ralph Papcke tritt Ende November in den Ruhestand.  Das Polizeipräsidium Einsatz vereint die Spezialkräfte und die Spezialeinheiten der Polizei Baden-Württemberg unter einem gemeinsamen Dach. Es unterstützt die dreizehn regionalen Polizeipräsidien in Baden-Württemberg sowie das Landeskriminalamt − auf Anordnung des Innenministeriums auch andere Bundesländer – rund um die Uhr in allen besonderen Einsatzlagen.
14.10.21

 

 

Barbarossabrunnen sprudelt wieder

Eislingen. Ab sofort heißt es an der Zapfstelle des Eislinger Barbarossabrunnens wieder „Wasser marsch“ für das mineralhaltige Getränk. Die Baustelle ist abgebaut und die mikrobiologische Untersuchung abgeschlossen. Das bedeutet „grünes Licht“ für den beliebten Sauerbrunnen. Die Schließung des Trinkwasserbrunnens war durch einen technischen Defekt der Pumpe notwendig. Nach Einbau einer neuen Brunnenpumpe wurde nun auch ein modernes und kompakteres Steuerungssystem eingebaut. Ab sofort kann in der Poststraße nun wieder frisches Trinkwasser abgefüllt oder direkt verkostet werden. Die Stadtverwaltung bedankt sich für das Verständnis und die Geduld der Bürgerinnen und Bürger, die während der Schließung auf den Uhlandbrunnen ausweichen mussten.
14.10.21

 

 

Viel repariert statt weggeworfen

Eislingen. Unter dem Motto „Reparieren statt Wegwerfen“ konnten beim ersten Reparatur-Café zahlreiche Geräte und Gegenstände wieder in Stand gesetzt werden. Das nächste Reparatur-Café findet am 20. November statt. Fürs Reparieren statt Wegwerfen gibt es viele gute Argumente. Zum Beispiel Müll vermeiden, die Umwelt schonen, altes Handwerk wertschätzen und obendrein ein soziales und geselliges Projekt fördern. Beim ersten Reparatur-Café der Sozialdiakonischen Stelle in Kooperation mit der Stadtverwaltung Eislingen, stand genau das im Vordergrund. Denn Ziel ist es, nützliche aber nicht mehr taugliche Alltagsgegenstände und Geräte von ihren Defekten und Macken nachhaltig zu befreien und möglichst wieder gebrauchstauglich zu machen. Vorrangig wurden tragbare Elektrogeräte, wie Kaffeemaschinen, ein Toaster, ein Laptop oder Radios vorbei gebracht. „Aber auch geliebte Sammlerstücke wie Tischuhren waren mit dabei“, erinnert sich Heike Kirn, von der Stadtverwaltung Eislingen. „Ich freue mich, dass unser Reparaturangebot gleich bei der ersten Veranstaltung so gut angenommen wurde “, freut sich auch Hannelore Schnitzler von der Sozialdiakonischen Stelle. Beim Reparatur-Café liegt der Schwerpunkt auf Hilfe zur Selbsthilfe. Mitanpacken und mitschrauben sind ausdrücklich erwünscht, wo es jedoch nicht mehr weitergeht, etwa bei der Diagnose, Löten oder Spezialarbeiten, gibt es fachkundige Unterstützung von den ehrenamtlichen Reparateuren. Wobei keine Garantie für eine erfolgreiche Reparatur gegeben werden kann. Kosten entstehen den Besuchern keine, die Ehrenamtlichen arbeiten kostenlos, freuen sich aber über ein Trinkgeld. Neben dem Reparieren, ist die Geselligkeit ein weiterer und wichtiger Aspekt. Dank der Spenden vom Eislinger Unverpacktladen Tante Nelli‘s, der Metzgerei Weingärtner, vom Gebauer Edeka-Markt Salach und zwei Kuchenspenden war ausreichend für das leibliche Wohl gesorgt.

Am 20. November findet das nächste Reparatur-Café statt. Dann kann wieder im „Treff im Löwen“, Bahnhofstr. 9 von 14 bis 16 Uhr gewerkelt werden. Es wird um eine vorherige Anmeldung bei der Sozialdiakonischen Stelle, Ehrenamtsförderung gebeten (Kontakt: Ehrenamtsförderung, Hannelore Schnitzler, Tel. 07161/920 190 26).
14.10.21

 

 

 

Einbrecher richtet 6000 Euro Schaden an

Göppingen.  Von Dienstag auf Mittwoch war in Göppingen ein Einbrecher zugange. Die Tat ereignete sich zwischen Dienstag 19 Uhr und Mittwoch 6 Uhr. Ein Einbrecher hebelte an dem Schulgebäude in der Robert-Bosch-Straße eine Tür auf. In dem Gebäude brach er zwei Getränkeautomaten auf. Er gelangte an die Münzbehälter. Unerkannt konnte er wieder verschwinden. Zurück blieb ein Sachschaden von etwa 6.000 Euro.
14.10.21

 

 

Frau stirbt nach Unfall

Geislingen. Sachschaden entstand am Mittwoch bei einem Unfall in Geislingen. Gegen 7 Uhr fuhr eine 63-Jährige mit ihrem Wagen in der Stuttgarter Straße in Richtung Stadtmitte. Dabei kam die Frau auf die Gegenfahrbahn und streifte ein anderes Fahrzeug. Anschließend fuhr sie über eine Verkehrsinsel und rammte ein Verkehrszeichen. Auch schwere Steine überfuhr sie. Später stoppte die Autofahrerin. Ein Zeuge rief die Polizei. Die kam und musste feststellen, dass die Frau gesundheitlich stark beeinträchtigt war. Sie kam in ein Krankenhaus. Dort starb sie später. Den Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf etwa 5.000 Euro.
14.10.21

 

 

Michelberg-Gymnasium: Sondersitzung am 11.11.

Geislingen. wie geht es mit dem Michelberg-Gymnasium weiter? Am Donnerstag, 11. November, um 18. Uhr findet in der Jahnhalle die nächste öffentliche Sondersitzung des Geislinger Gemeinderats zu diesem Thema statt. In dieser Sitzung soll über die weitere Vorgehensweise beraten werden. Die Stadtverwaltung bietet wieder einen Livestream auf der städtischen YouTube-Seite an:  https://www.youtube.com/c/GeislingenanderSteige73312

Wer am 11. November 2021 vor Ort in der Jahnhalle dabei sein möchte, muss sich vorab per E- Mail anmelden unter regina.zwiersch@geislingen.de. Die Plätze sind begrenzt.
14.10.21

 

 

 

Acht Bewerber in Schorndorf

Schondorf. Achte Bewerber treten zur OB-Wahl in schorndorf an. Der Nachfolger von Matthias Klopfer, er wurde im Sommer zum neuen OB in Esslingen gewählt, findet  am Sonntag, 7. November, – ein eventuell notwendig werdender zweiter Wahlgang am Sonntag, 28. November. Dieser wird notwendig, wenn kein Bewerber im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreicht.
14.10.21

 

 

Der Herbst sorgt für einen Rausch der Farben

 

 

Eschenbacher steht im Finale der Goldenen Alpenkrone

Eschenbach/Göppingen. Mit dem von ihm komponierten und getexteten Lied „Senioren, ja die Senioren“ steht der Eschenbacher Helmuth-Josef Keller im Finale des Musikwettbewerbs „Goldene Alpenkrone“, der am 6. November in Ainring im Berchtesgadener Land im Hotel „Rupertihof“ ausgerichtet wird. Veranstalter ist die Göppinger Agentur Maitis-Media, die den Wettbewerb nach 2017 zum zweiten Mal ausgeschrieben hatte. Keller konnte sich bei der Vorauswahl durchsetzen. Die hatte bereits 2020 stattgefunden, sollte doch die Goldene Alpenkrone ursprünglich im November vergangenen Jahres  über die Bühne gehen. Die Corona-Pandemie zwang kurzfristig zur Verschiebung. Umso mehr freut sich Projektleiter Rüdiger Gramsch, dass alle Finalisten dem Wettbewerb treu geblieben sind und ihre Zusage gegeben haben, in Ainring sich dem Votum der Jury zu stellen.

Für Keller ist es  nach 2017 die zweite Teilnahme an dem renommierten Musikwettbewerb, bei dem 13 Finalisten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und erstmals aus den Niederlanden im Finale stehen. Sein Lied, so verrät Keller, hat er „seinen Senioren“ im Göppinger Bürgerhaus gewidmet, für die er seit vielen Jahren regelmäßig zum Tanz aufspielt.

Der Eschenbacher Musiker, der einst mit dem „Stauferland-Echo“ große Erfolge feierte, hofft auf ein gutes Feedback von der Wettbewerbs-Jury. Das Gremium ist hochkarätig besetzt. Ihm gehören der in Albershausen lebende ehemalige SWR-Mitarbeiter Martin Huttenlocher an, der sich in der Veranstalterszene mit seinen Konzertkonzepten ebenso einen Namen gemacht hat wie als Moderator von Blasmusik- und Volkmusiksendungen, zum Beispiel bei Radio Fips. Ferner sitzen in der Jury die Jodelkönigin Uschi Bauer – sie ist am 23. Oktober auch in der RTL-Show „Das Supertalent“ zu sehen -, sowie der Volksmusikstar und TV-Moderatorin Lydia Huber aus Rosenheim. Für die Textdichter sitzt die gebürtige Eybacherin Jutta Staudenmayer aus München in der Jury, die für nahezu jeden namhaften Interpreten in der Schlagerszene bereits Hits geschrieben hat. Die Komponisten vertritt in dem Gremium Norbert Gälle, der mit der Polka „Böhmischer Traum“ ein Blasmusikstück lomponiert hat, das inzwischen zu den fünf meist gespielten Werke der Unterhaltungsmusik weltweit zählt. Sein Erfolgsstück hatte Gälle schon beim NWZ-Blasmusikfestival in Göppingen persönlich dirigieren können.

Die künstlerische Leitung des Wettbewerbs hat der Uhinger Komponist und Produzent Hayo Well (Jowa-Studio), für die Abläufe auf der Bühne zeichnet Günter Hofer aus Kuchen verantwortlich. Die Ton- und Lichttechnik besorgt der Geislinger Olaf Hermann. Durch das Programm des Wettbewerbs führt der TV-Entertainer Hansy Vogt, der auch das sich anschließende Showprogramm mit seinem Soloprogramm gestaltet. Am Vorabend des Wettbewerbs präsentiert Maitis-Media in Ainring die Show „Schlager trifft Volksmusik“ mit Schlagerstar Liane und dem Volksmusiker Hansi Berger.

Tickets gibt es über info@maitis-media.de, zu den Veranstaltungen gibt es eine Hotelpauschale mit freiem Eintritt zu den Musikabenden. Infos unter  https://www.hotel-berchtesgadener-land.com/pauschalen-angebote/goldene-alpenkrone

Bei Maitis-Media laufen inzwischen auch die Vorbereitungen für die vierte Ausgabe der „Stauferkrone“ auf Hochtouren. Bis 30. November können Musikschaffende ihre Beiträge zu dem Schlagerwettbewerb einreichen, dessen Finale am 23. April 2022 in der Donzdorfer Stadthalle stattfindet. Showgast ist dann Andy Borg mit einem einstündigen Live-Konzert.Tickets gibt es unter www.easyticket.de/veranstaltung/andy-borg-bei-der-stauferkrone
13.10.21

 

 

Rettungswagen rammt Pkw: Drei Schwerverletzte

Süßen. Drei Schwerverletzte sind die Bilanz eine Verkehrsunfalls von Mittwoch in Süßen. Gegen 5.15 Uhr war ein 69-Jähriger mit seiner Piaggio-Ape in der Hauptstraße in Richtung Göppingen unterwegs. Dem Pkw folgte ein Rettungswagen mit Blaulicht. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge, wollte der Autofahrer auf der Hauptstraße wenden. Der Rettungswagen, der mit Blaulicht unterwegs war, rammte das Fahrzeug. Die 29-jährige Fahrerin sowie ihre 26-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Schwere Verletzungen zog sich auch der Unfallverursacher zu. Rettungskräfte brachten die drei in Krankenhäuser. Die Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Abschlepper bargen sie.

Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 70.000 Euro. Die Beamten von der Verkehrspolizei Mühlhausen (07335 96260) ermitteln nun den Unfallhergang und die Unfallursache festzustellen. Ein Gutachter soll die Ermittlungen der Polizei unterstützen. Die Straße war nach dem Unfall für einige Zeit voll gesperrt.
13.10.21

 

 

CDU macht Druck bei mehr Gründerfreundlichkeit   

Göppingen. Die CDU-Gemeinderatsfraktion begrüßt die von der Stadt in der Sitzung am 7. Oktober vorgestellten Aktivitäten zur Gründungsförderung und dass die Haushaltsanträge der CDU insoweit weiterverfolgt werden. Die Christdemokraten hatten in den letzten Haushaltsberatungen beantragt, dass die Gründerzentren im Landkreis stärker kooperieren sollten, um schlagkräftiger und „sichtbarer“ zu werden. Zudem sollte die Stadt an einer „Fast Lane“ für Gründer arbeiten, um nach Möglichkeit Gründungen innerhalb von 24 Stunden zu ermöglichen. Der Weg des gründerfreundlichen Landkreises – und die insoweit bereits positive Entscheidung der Gemeinde Salach auf Kooperation – ist wichtig, um bestehende Netzwerke zu nutzen und sich nicht im eigenen „Klein-Klein“ zu verlieren. Die Wirtschaftsförderungen von Göppingen, Salach, das Gründungszentrum G-Inno in Geislingen sowie die Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft des Landkreises hatten angekündigt, das Projekt „Gründerfreundlicher Landkreis“ angehen zu wollen und das Angebot der verschiedenen Fördergesellschaften zu bündeln. CDU-Stadträtin Sarah Schweizer findet es gerade für innovative Gründer wichtig, dass über die eigenen Gemeindegrenzen hinausgedacht wird und die Vorteile, die die einzelnen Kommunen haben gebündelt werden um „im Wettbewerb um die besten Köpfe eine Chance zu haben“. Stadt- und Regionalrat Jan Tielesch begrüßt zudem, dass sich der Verband Region Stuttgart über eine Kofinanzierung an dem Projekt „Gründerfreundlicher Landkreis Göppingen“ beteiligt.

Auch die Umsetzung des Antrags der Christdemokraten auf „24-Stunden-Gründungen“ soll nun angegangen werden. Schweizer weist insofern darauf hin, dass hierfür ein Zusammenspiel der Wirtschaftsförderungen mit den zuständigen Behörden, Banken und Kammern erforderlich ist. Dass die Stadtverwaltung nun vorschlage, zu dem Thema zunächst eine Bachelor-Arbeit anfertigen zu lassen, begrüßt Schweizer als ersten Schritt in die richte Richtung. Dabei dürfe die Stadt es aber nicht belassen. „Wir müssen beim Thema schnell und unbürokratisch gründen zügig vorankommen; die Welt wartet nicht auf uns“, so Schweizer weiter.
13.10.21

 

 

Landkreis: Ämter ziehen um

Kreis Göppingen. Zwischen dem 18. und 28. Oktober ziehen mehrere  Ämter und Dienststellen des Landratsamtes in den sanierten Teil des Hauptgebäudes um.Das Bauamt und der Personalrat werden am Montag, 18. Oktober umziehen, das Amt für Hochbau, Gebäudemanagement und Straßen am Mittwoch, 20. Oktober, das Kommunalamt und das Kreisprüfungsamt am Freitag, 22. Oktober und das Amt für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur am Dienstag, 26. Oktober. Vom Rechts- und Ordnungsamt ziehen die Abteilung Ordnung und besonderes Polizeirecht und die Abteilung Recht am Dienstag, 26. Oktober um, die Abteilung Katastrophenschutz und Feuerwehrwesen neben dem Kreisbrandmeister am Donnerstag, 28. Oktober. Die  Ämter und Dienststellen sind zukünftig in den Stockwerken 4 - 7 des Hochhauses untergebracht.  Der Landschaftserhaltungsverband zieht am Donnerstag, 28. Oktober in die Carl-Hermann-Gaiser-Straße 41. Die telefonische Erreichbarkeit der betreffenden Ämter ist an den Umzugstagen eingeschränkt. In dringenden Fällen können sich Kundinnen und Kunden an die Telefonzentrale des Landratsamtes unter der Telefonnummer 07161 202-0 wenden.
13.10.21

 

 

Löwenfigur hat neuen Platz

Schwäbisch Gmünd (sv). Seit Kurzem steht eine der Löwenfiguren, die ursprünglich auf dem alten Gmünder Hallenbad stand, auf der alten Badmauer neben der Klösterleschule. Anke Groß von der Münsterbauhütte Heilig-Kreuz Schwäbisch Gmünd restaurierte die Löwenfigur im Zuge ihrer Weiterbildung zur staatlich geprüften Restauratorin im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk. Die Figur wurde ursprünglich aus weichem Kalkstein geschaffen. In mehrere Einzelteile zerbrochen erreichte die Figur die Restauratorin. Nach einigen Monaten filigraner Kleinarbeit bekam die Figur ihr ursprüngliches Aussehen zurück. Eine gute Restauration soll aussehen wie das Original, sagte Adelheid Maria Weber, Leiterin der Münsterbauhütte. Oberbürgermeister Richard Arnold bedankte sich im Namen der Stadt Schwäbisch Gmünd bei Anke Groß, beim Münsterbauverein Schwäbisch Gmünd und bei der Bürgerstiftung Schwäbisch Gmünd. Die Bürgerstiftung trug einen Teil zu den Kosten der Restaurierung bei.In den nächsten Monaten wird die Münsterbauhütte mit Notsicherungsmaßnahmen am Heilig-Kreuz-Münster beschäftigt sein. Die Wasserspeier müssen vorläufig gesichert werden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.
13.10.21

 

 

Corona: Infizierte in Pflegeheimen und an Schulen

Kreis Göppingen. In zwei Pflegeeinrichtungen im Landkreis Göppingen wurden insgesamt fünf Bewohner und Pflegekräfte positiv getestet. An 17 Schulen im Landkreis wurden bei insgesamt 52 Lehrern und Schülern Covid-Viren nachgewiesen. In sechs Kindertagesstätten wurden zehn Kinder und Erziehern positiv getestet. Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch im Landkreis Göppingen 52 neue Corona-Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 71,9, in Baden-Württemberg bei 84,9. Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz im Land Baden-Württemberg beträgt 2,13.
13.10.21

 

 

Radler stößt mit Auto zusammen

Eislingen. Leichte Verletzungen zog sich ein Elfjähriger bei einem Unfall am Dienstag in Eislingen zu. Kurz nach 8 Uhr war der Junge mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg der Staufeneckstraße unterwegs. Weil das Kind die Lessingstraße überqueren wollte, fuhr er auf die Straße. Auf den Verkehr hatte der Junge dabei nicht geachtet. Er prallte gegen den Opel eines 44-Jährigen, der in der Lessingstraße in Richtung Staufeneckstraße fuhr. Der 11-Jährige verletzte sich dabei leicht. Der Rettungsdienst brachte ihn vorsorglich in eine Klinik. Der Sachschaden an den Auto blieb gering.
13.10.21

 

 

Professur für Falk Clemens Thiel

Kreis Göppingen. Der Chefarzt der Frauenklinik an der Klinik am Eichert in Göppingen, Privatdozent Dr. med. Falk Clemens Thiel, wurde zum Professor ernannt. Die entsprechende Urkunde wurde ihm am vom Präsidenten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg persönlich überreicht. 

Professor Thiel hat in Tübingen, Birmingham und Kapstadt Humanmedizin studiert. Danach war er lange Jahre am Universitätsklinikum Erlangen tätig, zuletzt als Leitender Oberarzt. Im April 2015 begann er als Chefarzt der Frauenklinik mit Gynäkologie und Geburtshilfe an den Alb-Fils-Kliniken. Der 49-Jährige ist Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, er verfügt zudem über die Schwerpunktbezeichnungen „Gynäkologische Onkologie“ sowie „Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin“. Außerdem führt Professor Thiel unter anderem das Zertifikat MIC III der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie. Es ist das höchste Level im Bereich der minimalinvasiven Chirurgie und stellt an die Operateure allerhöchste Anforderungen. Berufsbegleitend hatte er bereits in seiner Erlanger Zeit zudem ein Studium der Betriebswirtschaft für Ärztinnen und Ärzte an der Hochschule Neu-Ulm absolviert und den Master of Business Administration (MBA) erlangt.  Habilitiert hatte Professor Thiel in Erlangen im Bereich der gynäkologischen Onkologie, die volle Lehrbefugnis für das Fachgebiet „Frauenheilkunde und Geburtshilfe“ besitzt er bereits seit 2013. Mit der jetzigen Ernennung zum Professor wird neben seiner Lehrtätigkeit auch seine langjährige wissenschaftliche und klinische Tätigkeit gewürdigt.  
13.10.21

 

 

Einbrecher hebelt Fenster auf

Göppingen. Am Dienstag gelangte ein Einbrecher in ein Göppinger Haus. Die Tat ereignete sich zwischen 18.30 und 21.30 Uhr. Ein Unbekannter hebelte an einem Haus in der Louis-Schuler-Straße ein Fenster auf. Durch das gelangte er ins Innere. Auf der Suche nach Beute, durchwühlte er mehrere Zimmer. Ersten Ermittlungen der Polizei nahm der Einbrecher wohl eine Kamera mit. Spezialisten der Polizei sicherten die Spuren. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Ermittler fragen:

 Wer hat am Dienstag zwischen 18 und 21.30 Uhr verdächtige Personen in der Louis-Schuler-Straße gesehen? Wer hat am Dienstag zwischen 18 und 21.30 Uhr verdächtige Fahrzeuge in der Louis-Schuler-Straße gesehen? Wem ist sonst etwas Verdächtiges aufgefallen? Wer kann sonst Hinweise geben? Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Göppingen unter der Telefonnummer 07161/63-2360 zu melden.
13.10.21

 

 

Abbiegendes Auto übersehen

Uhingen. Leichte Verletzungen erlitt eine Autofahrerin am Dienstag in Holzhausen.  Wie die Polizei mitteilt, fuhr eine 64-Jährige in der Schorndorfer Straße. Die Fahrerin wollte nach links in die Straße "Am Dorfplatz" abbiegen und reduzierte ihre Geschwindigkeit. Das übersah der 55-jährige Fahrer eines Lasters. Er prallte dem Pkw in das Heck. Bei dem Unfall erlitt die Fahrerin leichte Verletzungen. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 5.000 Euro.
13.10.21

 

 

Drogenszene wird digitaler

Göppingen. Über die aktuelle Situation in der Drogenszene im Kreis informierte sich die CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer bei einem Besuch im Drogenkontaktladen „Koala“ am Göppinger Rosenplatz.

Sarah Schweizer zeigte sich von den Angeboten und Leistungen der Suchtberatung und von Koala beeindruckt und hob hervor, wie wichtig Einrichtungen wie der Drogenkontaktladen sind. Dass die Zahl der Drogentoten im Kreis deutlich auf zuletzt vier im Jahr zurückgegangen ist, sei mit ein Verdienst der Arbeit der Suchtberater. „Koala gibt all denen Halt, deren Leben entgleitet, deshalb kann man das, was hier von den Suchtberatern geleistet wird, nicht hoch genug einschätzen“, so die CDU-Abgeordnete.

Im Gespräch mit Diakonie-Geschäftsführer Sascha Lutz, der Leiterin der Suchtberatung der Diakonie, Gisela Messerschmidt, sowie Martin Veil vom Drogenhilfeverein wurde deutlich, dass es immer weniger Ärzte im Landkreis gibt, die Heroinabhängigen eine Substitution anbieten, also eine Behandlung mit einem Ersatzstoff wie Methadon. Ihre Zahl sei aus Altersgründen von einst 13 auf aktuell sechs zurückgegangen. Und unter diesen seien immer noch Mediziner in einem hohen Alter, sodass die Situation immer prekärer werde.

Pläne, bei der Diakonie eine eigene Substitutionspraxis aufzubauen, seien leider letzten Endes am Geld gescheitert, wie Lutz und Messerschmidt bedauern. Eine jährliche Finanzierungslücke von knapp 40.000 Euro sei nicht zu schließen gewesen.

Lutz erinnerte die Abgeordnete an den 2019 von Sozialminister Manne Lucha (Grüne) medienwirksam propagierten Sozialpakt, mit dem die Substitution landesweit gesichert werden sollte. „Es ist höchste Zeit, den Minister an seine damalige Initiative zu erinnern“, so der Diakonie-Geschäftsführer, der bei diesem Thema auch die kassenärztliche Vereinigung in der Pflicht sieht.

Ein weiteres Thema, das die Drogenberater der Diakonie beschäftigt, ist die Zunahme von synthetischen Drogen, die die Konsumenten im Internet bestellen können. Dadurch habe sich die Szene weitgehend in den häuslichen Bereich zurückgezogen und wäre für die Suchtberatung kaum mehr erreichbar. Produziert werden die „neuen Drogen“ in Laboren rund um den Globus. Gefährlich seien sie deshalb, weil die Zusammensetzung schon in einer Lieferung sehr unterschiedlich sein kann, was für den Konsumenten fatale Folgen hat. Erst jüngst, so berichtete Messerschmidt, sei ein junges Paar im Landkreis nach dem Konsum solcher Drogen ums Leben gekommen.

Die aktuell diskutierte kontrollierte Freigabe von Cannabis wird von Lutz und Messerschmidt mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Aus Sicht der Drogenberatung gäbe es da Vorbehalte, weil junge Menschen unbekümmert mit der Droge umgehen würden und sich zum Beispiel nach dem Genuss noch ans Steuer ihres Autos setzten. Für Lutz kann eine Freigabe von Cannabis nur dann möglich sein, wenn das Land bereit ist, mehr Geld in die Präventionsarbeit zu stecken.

Neben den aktuellen Themen berichtete Gisela Messerschmidt auch über die Angebote im Drogenkontaktladen, der 1998 eröffnet wurde. Hier hätten Drogenabhängige die Möglichkeit, für wenig Geld ein warmes Essen zu bekommen, sich zu duschen oder ihre Wäsche zu waschen. Auch vom Nadeltausch als Vorbeugung von AIDS würden die Besucher Gebrauch machen. Übers Jahr registriert Koala rund 1000 Besucher. Wichtig seien auch gemeinsame Veranstaltungen, wie die jährliche Weihnachtsfeier, die von den Drogenabhängigen sehr geschätzt werde. Martin Veil berichtete über den Drogenhilfeverein, dereinst von Müttern drogenabhängiger Kinder gegründet worden sei. Heute, nach Auf- und Ausbau der Suchtberatung und von Koala, fungiert der Verein in erster Linie als Förderverein, der Projekte von Koala unterstützt.
13.10.21

 

 

Multifunktionsplatz eingeweiht

Geislingen. Der Multifunktionsplatz am Jugendhaus Tälesbahnhof in Geislingen ist fertig und wurde jetzt feierlich eingeweiht. Stadtverwaltung, Jugendgemeinderat sowie das Team vom Jugendhaus Tälesbahnhof und weitere Kooperationspartner richteten ein kleines Fest aus. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die ersten Spiele auf dem 5-Valley-Court stattfinden. So trat beispielsweise bei der Trend-Sportart „Jugger“ das Team „Gemeinderat“ gegen das Team „Jugendarbeit“ an.

Oberbürgermeister Frank Dehmer bedankte sich bei allen, die es möglich gemacht haben, dass es diesen tollen Sportplatz jetzt gibt. Mit der Eröffnung des Platzes konnte den Jugendlichen ein lang gehegter Wunsch erfüllt werden. Auch Chanti Schmid vom Jugendgemeinderat sowie Stefanie Steiner vom Jugendhaus Tälesbahnhof hielten jeweils eine kurze Rede und bedankten sich beim Gemeinderat der Stadt, dass er die Mittel zum Bau des Platzes trotz schwieriger Haushaltslage freigegeben hat.  Der 5-Valley-Court hat montags bis samstags von 14 bis 21 Uhr geöffnet; sonntags sowie an Feiertagen darf von 14 bis 19 Uhr auf dem 5-Valley-Court gespielt werden.
13..10.21

 

 

 

Medical Day in die Stadthalle verlegt

Göppingen. Technik in Medizin, Gesundheit und Pflege: Der Medical Day im Oktober beleuchtet die Chancen des strukturellen Wandels im Landkreis Göppingen und will ein branchenübergreifendes Netzwerk schaffen.

Der erste „Medical Day“ in Göppingen wird am Mittwoch, 20. Oktober, 14 bis 18 Uhr, in der Stadthalle und nicht wie bisher geplant im Haus der Wirtschaft verschiedene Technikthemen in Medizin, Gesundheit und Pflege in den Fokus rücken. Bei der Fachtagung, die aufgrund zahlreicher Anmeldungen nun in der Stadthalle Göppingen stattfindet, präsentieren Experten und Unternehmen Best-Practice-Beispiele und geben Impulse für neue Geschäftsmodelle. „Ich bin mir sicher, dass für Göppinger Unternehmen in der Medizintechnik viel Potenzial vorhanden ist, um mit Zukunftsperspektiven außerhalb der traditionellen Industriezweige erfolgreich zu sein. Der Medical Day soll daher Impulse geben, sich intensiv mit diesem Zukunftsthema auseinanderzusetzen“, sagt Oberbürgermeister Alex Maier.

So werden Experten der Hochschule in Göppingen in einem Impulsvortrag die „Chancen und Herausforderungen in der Gesundheitstechnik“ darstellen. Das Thema „Neuland dentale Implantologie - die Transformation eines klassischen Zerspaners“ beleuchtet Oliver Schweizer, Geschäftsführer der Schweizer Feinwerktechnik GmbH aus Bad Boll. Vom „Weg vom Automobilzulieferer in die Medizintechnik“ berichtet Markus Uttikal, Geschäftsführer der TZM GmbH aus Göppingen. Thomas Görtler von Huber Automotive aus Mühlhausen berichtet vom Geschäftszweig Huber Health Care: „Automotive KnowHow meets Health Care“. Gerald Mauritz und Tobias Axel Flitsch vom Fachklinikum Christophsbad in Göppingen berichten aus dem klinischen Alltag: „wo und wie kann Technik helfen?“ Das Thema „Individuelles und Technik-unterstütztes Wohnen im Alter 4.0 - Chancen und Herausforderungen in der Umsetzung“ erklärt Dagmar Hennings, Vorständin bei der Wilhelmshilfe GmbH in Göppingen. „Augmented Reality in der Pflege“ ist das Thema von Leonid Poliakov des Softwareexperten TeamViewer aus Göppingen. Rainer Häfele, Geschäftsführer von Häfele Bad und Wärme Göppingen sowie Obermeister der SHK-Innung zeigt den „Megatrend Gesundheit – Chancen und Risiken für das lokale Handwerk“ auf.

 „Innovation trifft Gesundheitswesen - Wie kommen Innovationen in das Leistungsangebot der Krankenkassen?“ Das fragt und zeigt Enes Baskal, Gesundheitspolitischer Referent der Barmer-Landesvertretung Baden-Württemberg.

Im Umfeld des Forschungsschwerpunkts Medizintechnik am Campus Göppingen der Hochschule Esslingen, dem dortigen Adaptiven Pflegelabor „CarLa“ und zahlreichen weiteren Projekten hat sich ein erstes Netzwerk gebildet, das nun gefestigt und erweitert werden soll. Dazu gehören bereits die Hochschule, ein Steinbeis-Transferzentrum sowie Partner aus der Industrie und von Kliniken und Pflegeeinrichtungen.

Initiiert wird der Medical Day von der Hochschule Esslingen, der IHK, der Kreishandwerkerschaft, der Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft des Landkreises und der Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart und Steinbeis-Zentren.
12.10.21

 

 

Vollsperrung in Hussenhofen

Schwäbisch Gmünd (sv.) Ab Montag, 25. Oktober beginnt der erste Abschnitt der Straßensanierung an der Ortsdurchfahrt in Hussenhofen. Dieser umfasst den Bereich zwischen der Ringstraße und der Einmündung Steinweg unter Vollsperrung und dauert voraussichtlich bis Mitte Dezember. Der Verkehr wird entsprechend umgeleitet. Die geänderten Fahrplan hängen an den Haltestellen aus und sind online auf der Homepage des jeweiligen Unternehmens abrufbar. Während diesem Zeitraum wird die Bahnunterführung der Panoramastraße vom Dienstag, 2. November bis Donnerstag, 4. November, wegen einer dringenden Fugenabdichtung im Brückenbereich ebenfalls gesperrt werden. Das heißt, die Anwohner der Panoramastraße nördlich der Bahnlinie, können in diesen drei Tagen nur über Herlikofen.
12.10.21

 

 

Tiny Häuser für Senioren?

Göppingen. Beim Informationsaustausch der CDU-Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer mit dem Vorsitzenden des Göppinger Stadtseniorenrates, Wolfgang Hoffmann, stand vor allem das Thema seniorengerechtes Wohnen im Mittelpunkt. Die Gesprächspartner diskutierten über Möglichkeiten, vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, Wohnformen für ältere Menschen zu schaffen, die deren Bedürfnisse mitberücksichtigen. Dabei ging es auch um die Idee, Tiny Häuser nicht nur für junge Menschen attraktiv zu machen, sondern diese auch für alleinstehende Ältere in Betracht zu ziehen. Zum Thema gibt es auch in der vom Stadtseniorenrat mitinitiierten Uni der Generationen am 10. Januar eine Veranstaltung mit Prof.   Markus Ledermann, Joachim Hiller, Prof.  Rainer Würslin und Dr. Till Kaz (Hochschule Esslingen / Göppingen). Vom vielfältigen Engagement des Göppinger Stadtseniorenrates zeigte sich Schweizer ebenso beeindruckt, wie vom Elan und Ideenreichtum des neuen Vorsitzenden Wolfgang Hoffmann aus Faurndau, der im Januar 2020 als Nachfolger von Peter Kunze das Amt übernommen hatte.
12.10.21

 

 

Arbeit an neuer Kulturkonzeption gestartet

Göppingen. Göppingen arbeitet an neuen strategischen Zielen und Maßnahmen für die Kulturarbeit in der Stadt. Und das soll im  Dialog mit den Kulturschaffenden geschehen. Dafür kooperiert das Göppinger Kulturreferat mit den Expertinnen der Stuttgarter Agentur Kulturgold, die nicht nur methodisches Know-how für einen solchen beteiligungsorientierten Prozess mitbringen, sondern viel praktische Erfahrung aus vergleichbaren Kommunen in ganz Deutschland. Auf eine offene Online-Befragung im September, die allen Kulturvereinen und allen Kulturakteuren und -interessierten der Stadt die Möglichkeit bot, ihre Anregungen einzubringen, gingen 51 Antworten ein. Ergebnisse aus dieser Online-Befragung wurden nun bereits in die erste Sitzung des Beirats zur Kulturkonzeption eingebracht, die am 6. Oktober unter dem Vorsitz der Ersten Bürgermeisterin Almut Cobet in der Stadthalle stattfand. Über alle Schritte und Teilergebnisse des laufenden Prozesses informiert die Homepage der Stadt. www.goeppingen.de/start/kultur/kulturkonzeption.de.
12.10.21

 

 

Beitritt der Stadt zu Tempo 30-Initiative

Göppingen. Die Initiative "Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten" bekennt sich zur Mobilitätswende und fordert den Bund auf, die rechtlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Kommunen Tempo 30 als Höchstgeschwindigkeit innerorts anordnen können, wo sie es selbst für notwendig halten. 

Im Ausschuss für Umwelt und Technik des Gemeinderates informierte Baubürgermeisterin Eva Noller, dass sie die Erklärung der neuen Städteinitiative unterzeichnen wird. Es handelt sich hierbei um einen Appell an die Bundesregierung, die Straßenverkehrsordnung so anzupassen, dass die Städte und Kommunen mehr eigenen Gestaltungsspielraum bekommen, um Geschwindigkeitsbegrenzungen umzusetzen, „denn wir kennen unserer Stadt und damit die verkehrliche Situation am besten“ erklärt Noller diese Erfordernis. „Die gültige Straßenverkehrsordnung ist in dieser Hinsicht sehr unflexibel, dabei würde eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h innerorts  - teilweise auch auf Hauptverkehrsadern - erhebliche positive Auswirkungen haben.“:

  • Die Straßen werden wesentlich sicherer, gerade für die besonders Gefährdeten, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs bzw. mobilitätseingeschränkt sind.
  • Die Straßen werden leiser – und das Leben für die Menschen, die an diesen Straßen wohnen, deutlich angenehmer und gesünder.
  • Bei Gewährleistung eines guten Verkehrsflusses kann auch die Luft in den Straßen sauberer werden, was allen zu Gute kommt, die hier unterwegs sind.
  • Die Straßen gewinnen ihre Funktion als multifunktionale Orte zurück, die mehr sind als Verbindungen von A nach B.
  • Und schließlich: die Straßen werden wieder lesbarer, Regeln einfacher und nachvollziehbarer (kein Flickenteppich mehr), das Miteinander wird gestärkt, der Schilderwald gelichtet.

Organisiert wird die Initiative von der Agora Verkehrswende mit Beteiligung des Deutschen Städtetages.
12.10.21

 

 

Vorfahrtszeichen missachtet

Göppingen. Am Montag stießen in Göppingen zwei Pkw zusammen. Gegen 18.30 Uhr fuhr eine 79-jährige VW-Fahrerin in der Schillerstraße in Richtung Stadtmitte. An der Kreuzung mit der Nördlichen Ringstraße missachtete sie die Vorfahrt eines Skoda-Fahrers. Der 74-Jährige war in Richtung Schumannstraße unterwegs. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Dabei löste der Airbag am Skoda aus. Dessen Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Eine ärztliche Behandlung vor Ort benötigte er nicht. Beide Autos waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Ein Abschleppunternehmen barg die Pkw von der Unfallstelle. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf etwa 15.000 Euro. Während der Zeit der Unfallaufnahme war die Nördliche Ringstraße teilweise gesperrt.
12.10.21

 

 

Kind fährt auf Straße

Ebersbach.  Leichte Verletzungen zog sich ein Neunjähriger bei einem Unfall am Montag in Ebersbach zu. Kurz vor 18 Uhr war der Junge mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg der Fabrikstraße unterwegs. Weil der Junge in den Max-Eyth-Weg abbiegen wollte, fuhr er auf die Straße. Auf den Verkehr hatte er dabei nicht geachtet. Er prallte gegen einen Polo und verletzte sich dabei leicht. Angehörige kümmerten sich um den Jungen. Der Sachschaden an den Auto blieb gering.
12.10.21

 

 

Geld geraubt

Eislingen. Ein Unbekannter erbeutete am Montag in Eislingen Bargeld. Gegen 17.30 Uhr betrat der maskierte Mann ein Geschäft in der Rosenstraße. Er begab sich sofort zum Tresen und nahm aus einer Geldkassette Bargeld. Danach forderte er einen Mitarbeiter des Geschäftes auf, ihm seine Geldbörse zu übergeben. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, hatte er ein Messer gezückt. Die Geldbörse nahm der Unbekannte an sich. Danach flüchtete der Unbekannte. Mehrere Polizeistreifen fahndeten nach dem Maskierten. Der blieb verschwunden. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise zu dem Unbekannten geben können. Der soll etwa 170cm groß und um die 20 Jahre alt gewesen sein. Er trug eine schwarze Hose und Kapuzenpulli. Weiterhin hatte er weiße Sneaker an. Sein Gesicht hatte er mit eine Sturmhaube bedeckt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07161/63-2360 bei der Polizei zu melden.

 

 

Handtasche aus Auto entwendet

Schorndorf. Auf dem Kundenparkplatz eines Warenhauses in der Lutherstraße wurde am Montag in der Zeit zwischen 14 Uhr und 15 Uhr aus einem Auto eine Handtasche entwendet. Eine 85-jährige Kundin brachte nach dem getätigten Einkauf ihren Einkaufswagen zum Depot zurück. Währenddessen wurde ihre Handtasche mit Wertgegenstände entwendet, die sie auf der Rückbank ihres Autos, einem silber-grauen Mitsubishi Lancer, abgelegt hatte. Passanten die hierzu Beobachtungen machten und weitere Hinweise zur Tat geben können, sollten sich bitte mit der Polizei in Schorndorf unter Tel. 07181/2040 in Verbindung setzen.
12.10.21

 

 

 

Unfall gerade noch verhindert

Uhingen. Scharf bremsen musste die Fahrerin eines Streifenwagens am Sonntag in Uhingen. Kurz vor 21 Uhr war der Streifenwagen in der Esslinger Straße unterwegs. Die Fahrerin hatte sich auf der Linksabbiegespur in Richtung Holzhausen eingeordnet. In der Schorndorfer Straße fuhr ein Pkw. Dessen Fahrer bog nach rechts in die Esslinger Straße ab und überholte dort ein Fahrzeug. Dabei befuhr er die Linksabbiegespur. Die Polizeibeamtin konnte nur durch eine Vollbremsung und ein Ausweichmanöver einen Zusammenstoß verhindern. Später kontrollierte die Polizei den Fahrer des weißen Q7. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmte die Polizei den Führerschein des 22-Jährigen Fahrers. Auf ihn kommt nun eine Anzeige zu. Die Verkehrspolizei Mühlhausen (07335 96260) hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht auch Zeugen, die den Unfall beobachtet haben.
11.10.21

 

 

Zuverlässiger Blick ins Herz

Kreis Göppingen. Ein zuverlässiger Blick auf und in das Herz ohne invasiven Eingriff, das ist heutzutage erwünscht und wird für die Diagnostik von Herzerkrankungen benötigt. Möglich wird dies durch die neueste, höchst anspruchsvolle kardiologische Ausstattung in den Alb-Fils-Kliniken, die „EchoPac Workstation“. Sie ist nur in wenigen Zentren Deutschlands verfügbar.

Die „EchoPac Workstation“ wird von Professor Stephen Schröder, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Internistischen Gefäßmedizin an der Klinik am Eichert, betrieben. Dr. Georg Wedekind, Funktionsoberarzt in der Echokardiographie, ist dabei als Spezialist mitverantwortlich für den direkten Einsatz am Patienten. Er erläutert die Vorteile: „Jedes unserer leistungsfähigen Ultraschallgeräte kann der Workstation Bilder und Videoaufzeichnungen zur Verfügung stellen. Somit können Untersuchungen quantitativ und qualitativ analysiert werden. Dies verkürzt einerseits die Untersuchungszeit und vermindert damit die Belastung der Patienten, andererseits stehen die Ultraschallgeräte schneller wieder zur Verfügung.“ 

Als Highlights der Workstation gelten für ihn „die dreidimensionale Erfassung und Auswertung der Herzanatomie sowie die Trackinganalysen von Herzgewebe“. Dadurch erlangt die Echokardiographie eine bislang nicht da gewesene Genauigkeit. „Tracking“ nennt man die Methode, mit der eine Struktur im Ultraschall zwei- oder dreidimensional im Zeitablauf veranschaulicht wird. „Dies ermöglicht uns zum Beispiel bei Herzklappenfehlern viel genauere Analysen und Darstellungen, was auch zur Planung der Behandlung im Rahmen minimalinvasiver Eingriffe wichtig ist.
11.10.21

 

 

Alter Zoll: Sanierung geht voran

Geislingen. Die Handwerker im Alten Zoll in Geislingen kommen trotz Corona-Pandemie und allgemeiner Lieferprobleme bei verschiedenen Baumaterialien gut voran. Nun verschaffte sich der Gemeinderat ein Bild von der aktuellen Lage im Alten Zoll und besichtigte die Baustelle. Die Führung startete im Erdgeschoss. Die Trockenbauarbeiten sind soweit abgeschlossen, die Wände verputzt und gestrichen sowie die Böden fast komplett verlegt. Der Sanitärbereich ist bereits gefliest; nur Malerarbeiten fehlen noch und die Sanitär-Installationen müssen montiert werden.

Auch im ersten und zweiten Obergeschoss sind fast alle Wände  bereits verputzt und gestrichen, die Sanitärbereiche ebenfalls gefliest, die Trockenbaukuben für die Einbauschränke aufgestellt und die Handwerker verlegen derzeit den Holzdielenbelag sowie erledigen Malerarbeiten.Aufgrund von Lieferschwierigkeiten steht derzeit noch ein großes Fragezeichen hinter den Brandschutzelementen und Innentüren. Diese sind bereits bestellt, es liegt aber noch kein bestätigter Liefertermin vor.  „Zum Jahresende wird der Großteil fertig sein“, berichtet Thomas Neugschwender vom Architekturbüro „arch & art“. Außerdem fügt Projektsteuerer Wolfram hinzu: „Derzeit befinden wir uns im Kostenrahmen.“
11.10.21

 

 

Einbrecher bleibt draußen

Albershausen. Nicht in ein Haus gelang ein Unbekannter am Sonntag in Albershausen.  Wohl im Verlauf der Vormittags war ein Einbrecher im Gemeindeländerweg unterwegs. An einem Haus versuchte er an mehreren Stellen, Fenster aufzuhebeln. Sein Vorhaben misslang und er flüchtete unerkannt. Zurück blieb ein Sachschaden von etwa 1.500 Euro.
11.10.21

 

 

Unfall auf Krettenhofstraße

Göppingen. Am Samstag stießen bei Göppingen zwei Pkw zusammen. Gegen 17.30 Uhr war ein Autofahrer zwischen dem Krettenhof und Bartenbach unterwegs. Weil er nicht weit genug rechts fuhr, musste ein Pkw-Fahrer, der dem 87-Jährigen entgegenkam, bremsen und nach rechts ausweichen. Trotzdem konnte er einen Zusammenstoß mit dem Fahrzeug nicht verhindern. Der Wagen des 87-Jährigen landete im Straßengraben. Den Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf ungefähr 20.000 Euro. Ersten Ermittlungen zufolge könnte eine plötzlich aufgetretene Gesundheitsstörung bei dem Senior als Unfallursache in Frage kommen. Rettungskräfte brachten den Mann in ein Krankenhaus. Der 58-jährige Fahrer des entgegenkommenden Wagens  trug bei dem Unfall leichte Verletzungen davon.
11.10.21

 

 

Fahrzeuge zerkratzt

Schwäbisch Gmünd. Zwischen Freitagabend, 23 Uhr und Samstagmittag, 12 Uhr, wurden in Schwäbisch Gmünd insgesamt fünf Fahrzeuge zerkratzt. Ein Pkw stand am Fahrbahnrand der Hauptstraße, vier weitere Fahrzeuge auf privaten Stellplätzen. Der Gesamtschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Hinweise auf den Verursacher erbittet das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 / 3580.
11.10.21

 

 

Nächtliche Zertsörungsaktion

Schorndorf. Am Montag wurden von Passanten gegen 1.20 Uhr zwei Personen dabei beobachtet, wie sie beim Bahnhof und in der Rosenstraße in Schorndorf wahllos Gegenstände umwarfen. Bei der Überprüfung der Polizei waren im Bereich Neue Straße, Gottlieb-Daimler-Straße, Marktplatz und Kirchgasse weitere Verwüstungen feststellbar. Überwiegen wurden Außenbestuhlungen bei Gaststätten, Sonnenschirme und Warnbaken umgeworfen. Zudem war ein Motorroller umgeworfen, der gegen ein nahestehendes Auto gestoßen wurde. Inwieweit bei den Taten Sachschaden entstanden ist, ist derzeit noch unklar. Mögliche Geschädigte und Tatzeugen werden gebeten, sich zur Klärung der Tatumstände mit der Polizei in Schorndorf unter Tel. 07181/2040 in Verbindung zu setzen.
11.10.21

 

 

Personalversammlung: Dienststellen zu

Geislingen. Am Dienstag, 19. Oktober, findet eine Personalversammlung der Stadt Geislingen statt. Die Dienststellen sowie städtischen Einrichtungen sind aus diesem Grund nachmittags geschlossen. Auch einige Kindertagesstätten sind betroffen und schließen früher.
11.10.21

 

 

Schwelbrand zerstört Wohncontainer

Göppingen. Vermutlich eine brennende Zigarette war die Ursache für einen Brand in einem Wohncontainer in der Ulmer Straße in Göppingen am Samstagabend-

Es entstand erheblicher Sachschaden. Ein Anwohner bemerkte, dass aus einem Wohncontainer dichter Rauch quoll, weshalb er die Feuerwehr verständigte. Da der Mieter nicht zuhause war, brach die Feuerwehr zur Brandbekämpfung den Container auf. Der Schwelbrand war im Bereich des Bettes ausgebrochen und hatte bereits große Teile der Einrichtung zerstört. Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der 57 Jahre alte Mieter kurz vor Brandentdeckung den Wohncontainer verließ. Vermutlich hatte er darin geraucht.

Dabei fiel die Glut einer Zigarette auf die Matratze und löste den Brand aus. Der Sachschaden wird von der Polizei mit etwa 40000 Euro angegeben.
10.10.21

 

 

Unentschieden gegen Wetzlar

Göppingen. Gegen Wetzlar kam Handball-Bundesligist Frisch Auf Göppingen am Samstag über ein Unentschieden nicht hinaus. Die Partie endete 28:28. Frisch Auf bleibt damit auf dem vierten Tabellenrang.
9.10.21

 

 

SV Göppingen gewinnt Heimspiel

Göppingen. Fußall-Oberligst SV Göppingen ist wieder auf der Erfolgsspur. Die Gastgeber gewannen ihr Heimspiel am Samstag ´gegen FV Lörrach-Brombach mit 2:1 und kletterte damit wieder auf den vierten Tabellenrang.
9.10.21

 

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Schwer verletzt wurde am Freitagnachmittag ein 65_jä#hriger Motorradfahrer. Der fuhr in der  Oberbettringer Straße als ein 66-Jähriger aus seiner Grundstücksausfahrt auf die Oberbettringer Straße einfuhr. Er war dabei mit seinem Pkw etwas zu weit in die Fahrbahn gefahren und der 65-Jährige prallte mit seinem Motorrad gegen das Auto. Der 65-Jährige fiel über die Motorhaube und blieb mit schweren Verletzungen auf der Fahrbahn liegen. Die Höhe des Sachschadens beläuft sich auf etwa 4.000 Euro.
19.10.21

 

 

Kliniken: Defizit bleibt im zweistelligen Millionenbereich

Kreis Göppingen. Die Alb-Fils-Kliniken machen höhere Defizite als geplant. Die Klinikleitung bestätigte gestern in einem Pressegespräch eine Meldung von stauferland.de, wonach das Minus nunmehr bei zehn Millionen Euro liegt, statt der geplanten 6,76 Millionen Euro. Wolfgang Schmid, Kaufmännischer Geschäftsführer der Kreiskliniken: „Zu diesem Ergebnis sind wir im Zuge der aktuell schwierigen Entwicklungen und der Neubewertung potentieller Risiken gekommen.“ Der negative Trend, so die Prognose, wird auch in den kommenden Jahren anhalten, bis 2024 wird weiter mit Defiziten in zweistelliger Millionenhöhe gerechnet.

„Vor dem Hintergrund der weiterhin angespannten Situation im Gesundheitswesen bundesweit war absehbar, dass der Planansatz nicht zu halten ist“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende der Kliniken, Landrat Edgar Wolff. „Dass der Verlust nun vermutlich auf einen zweistelligen Millionenbetrag anwächst, ist für den Landkreis eine schwierige Lage. Wir werden dies ausführlich, transparent und gemeinsam mit der Geschäftsführung in den Gremien beraten.“ Sorge bereitet dem Landrat auch die prognostizierte Ergebnisentwicklung der kommenden Jahre.

Die wesentliche Ursache für das Anwachsen des Defizits liegt in einem Erlösrückgang gegenüber den ursprünglichen Planungen. Dieser hat eine Reihe von Gründen, allen voran das Coronavirus. „Die anhaltende Covid-Pandemie hat erheblichen Einfluss auf unsere Erlössituation. In 2020 wurden die Corona-bedingten Verluste noch durch Rettungsschirme von Bund und Land kompensiert. Dies ist jetzt bezogen auf den Rettungsschirm des Landes nicht mehr der Fall. Gleichzeitig müssen die Kliniken aber eine entsprechende Versorgungsstruktur vorhalten. Allein hierdurch fehlen uns in diesem Jahr rund drei Millionen Euro“, macht der Medizinische Geschäftsführer der Alb-Fis-Kliniken, Dr. Ingo Hüttner, deutlich. Zweiter großer Posten ist der anhaltende Personalmangel. „Vor allem in den Funktionsbereichen wie Intensivversorgung und Anästhesie- und Operationsdienst, jedoch auch auf den Kohorten und den Normalstationen arbeitet das Personal seit Monaten am Anschlag. Das führt zu Leistungseinschränkungen. So beträgt allein der fehlende Deckungsbeitrag eines nicht betreibbaren OP-Saals rund 2,2 Millionen Euro pro Jahr.“ Immens sind auch die Leasingkosten für Fremdpersonal, die sich in der Planung für das kommende Jahr 2022 auf rund sechs Millionen Euro belaufen. Hinzu kommen die Kosten für medizinischen Sachbedarf wie beispielsweise Labor- und Schutzausrüstung, die enorm gestiegen sind.

Seit 2016 waren die Alb-Fils-Kliniken auf dem Weg der wirtschaftlichen Konsolidierung. 2018 war die „schwarze Null“ zum Greifen nahe. „Leider haben uns das tragische Jahr 2018 und seit 2020 die Corona-Pandemie aus der Bahn geworfen, dennoch bin ich sicher, dass wir den positiv begonnenen Weg fortsetzen können. Wir müssen jetzt alles dafür tun, dass wir auf den Kurs der nachhaltigen Ergebnisverbesserung zurückkehren“, so Wolff. Optimistisch stimmen ihn und die Geschäftsführung die trotz der Pandemie gut gestarteten neuen medizinischen Angebote, etwa in der Pneumologie, der Thoraxchirurgie und der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.
8.10.21

 

 

Polizei unterstützt Gerichtsvollzieher

Böhmenkirch. Am Donnerstag weigerten sich die Bewohner ein Haus in Böhmenkirch zu verlassen. Gegen 11 Uhr kam es zu einer zwangsweisen Räumung eines Hauses in der Silcherstraße. Nachdem sich die Bewohner weigerten das Gebäude zu verlassen, unterstützte die Polizei die zuständige Gerichtsvollzieherin. Dabei musste die Polizei einzelne Personen zwangsweise aus dem Haus bringen. Dabei versuchte ein 22-jähriger Bewohner nach einem Polizeibeamten zu schlagen, was unterbunden werden konnte. Nachdem das Haus geräumt war, weigerten sich ehemaligen Bewohner die Örtlichkeit zu verlassen und verhielten sich zunehmend aggressiv gegenüber der Polizei. Ein 18-Jähriger warf hierbei noch gezielt eine Getränkedose auf die Polizisten. Weitere Polizeistreifen rückten an. Nachdem Platzverweise ausgesprochen und Gewahrsamnahmen angedroht wurden, verließen die Beteiligten letztendlich die Örtlichkeit. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
8.10.21

 

 

Kontrolle über Auto verloren

Geislingen. Mit schweren Verletzungen kamen am Donnerstag zwei Senioren ins Krankenhaus. Der Unfall ereignete sich gegen 13.15 Uhr bei Eybach. Ein 82-Jähriger fuhr mit seinem Wagen in der Degenfelder Straße in auswärtige Richtung. Am Ortsende fuhr er an einer Verkehrsinsel links vorbei. Auch im folgenden Kreisverkehr fuhr er links vorbei. Danach geriet das Fahrzeug nach links von der Fahrbahn ab und blieb in einer Wiese stecken. Bei dem Unfall erlitten der 82-Jährige und seine 81-jährige Beifahrerin schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Den Schaden an dem nicht mehr fahrbereiten Auto schätzt die Polizei auf etwa 7.000 Euro.
8.10.21

 

 

Unter Drogen zu schnell

Donzdorf.  Mehrere Verstöße beging am Donnerstag ein 27-Jähriger am Donnerstag. Mit seinem Pkw fuhr der 27-Jährige von Wißgoldingen in Richtung Winzigen. Dort führte die Polizei Geschwindigkeitsmessungen durch. Bei erlaubten 70 km/h fuhr der Mann 145 km/h. Die Beamten stoppten den Raser. Bei der Kontrolle ergab sich der Verdacht, dass der Mann unter dem Einfluss von Drogen stand. Das bestätigte der Drogentest. Darüber hinaus ergaben Ermittlungen, dass der 27-Jährige keinen Führerschein hat. Die Polizisten nahmen ihn mit. Er musste eine Blutprobe abgeben und sieht nun mehreren Anzeigen entgegen.
8.10.21

 

 

Zwei innovative Projekte am Christophsbad

Göppingen. Anlässlich des diesjährigen Welttages für psychische Gesundheit am 10. Oktober wendet sich das Göppinger Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie an die Öffentlichkeit mit zwei innovativen Projekten: Das Projekt Psy-Komo, an dem sich mehrere Einrichtungen in Deutschland beteiligen, ist im Klinikum Christophsbad in Göppingen bereits angelaufen. Das Projekt soll Erkenntnisse für die Regelversorgung generieren, die auf das gesamte Bundesgebiet übertragen werden können. Als zweites Projekt steht das Klinikum mit einer neuen sportpsychiatrischen Sprechstunde kurz vor dem Start. Die Sprechstunde soll ein Teil des Netzwerks der Zentren für seelische Gesundheit im Sport der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) werden. 

„Auch mit diesen zwei innovativen und zukunftsweisenden Projekten wollen wir unseren gesellschaftlichen Auftrag für die bessere Stellung psychisch Kranker und effektivere Diagnostik und Therapie von psychischen Störungen bekräftigen und diesem anlässlich des Welttags der psychischen Gesundheit neue Impulse geben. Körper und Seele sind eine Einheit und ohne psychisches Wohlbefinden ist ein selbstbestimmtes und zufriedenstellendes Leben nicht möglich,“ führt Prof. Dr. Nenad Vasić, Ärztlicher Direktor des Klinikums, aus. „In diesem Sinne wollen wir allen Tätigen im Gesundheitssektor und insbesondere in unserem Klinikum danken, die unsere Bemühungen unterstützen und überhaupt möglich machen“, ergänzt Geschäftsführer Oliver Stockinger.

 Ein nicht behandelter Bluthochdruck, eine chronische Atemwegserkrankung, Übergewicht, Diabetes: Viele Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen sind zusätzlich auch in erheblichem Maße körperlich beeinträchtigt. Das vom Innovationsauschuss des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) geförderte Projekt Psy-Komo gibt diesen Menschen Unterstützung zur Verbesserung ihrer körperlichen Gesundheit an die Hand. Der Startschuss ist gefallen, im 3. Quartal 2021 ist das Projekt ins Rollen kommen. Prof. Dr. Walter Hewer, Projektleiter am Klinikum Christophsbad, einer der Konsortialpartner von Psy-Komo: „Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen, also schweren Depressionen, bipolaren Störungen, Schizophrenie oder Borderline-Persönlichkeitsstörungen, sind in ihrem alltäglichen Leben von erheblichen Beeinträchtigungen in Verbindung mit ihrer psychischen Erkrankung betroffen - aufgrund der Krankheit selbst, aber dann auch bei der Bewältigung ihres Lebens. Diese Einschränkungen schließen auch häufig die Schwierigkeit mit ein, sich in einem hoch differenzierten medizinischen System adäquat um die Belange ihrer körperlichen Gesundheit zu kümmern.“

„Auch mental starke Sportler können psychisch erkranken!“, so Dr. med. Karsten Henkel, Chefarzt der Klinik für Gerontopsychiatrie und stellvertretender Leiter des Referats Sportpsychiatrie und -psychotherapie der DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Ner venheilkunde e. V.). Die Sportpsychiatrie und -psychotherapie als eigenes Spezialgebiet ist noch relativ jung. Es werden hierunter zwei Bereiche zusammengefasst: Behandlung vom (Leistungs-) Sportlern mit (teils sportspezifischen) psychischen Erkrankungen und die Behandlung von psychischen Erkrankungen durch den gezielten Einsatz von Bewegung, körperlichem Training und Sport.  Beide Bereiche werden im Klinikum Christophsbad aufgegriffen und u.a. im Rahmen einer Spezialsprechstunde angeboten. 

Aufgrund der hohen physischen und psychischen Anforderungen im (Leistungs-) Sport sowie dem damit verbundenen Druck, Leistungsdefizite zu verhindern oder zu ignorieren, stellen Sportler eine häufig übersehene Gruppe im Hinblick auf psychische Störungen und Erkrankungen dar.  Häufig auch bei Sportlern auftretende psychische Störungsbilder sind z.B.: Schlafstörungen, Depressionen, spezifische sportbezogene Angststörungen, Zwangsstörungen, Sportsucht (mit und ohne Essstörung), chronifizierte Schmerzstörungen und Abhängigkeitserkrankungen. Sportler erhalten häufig verzögert eine notwendige spezifische psychiatrische oder psychotherapeutische
Behandlung, weil sich psychische Symptome bei ihnen oft zunächst körperlich äußern (Schmerzen, Erschöpfung und Kraftlosigkeit, Schlafstörungen, verlängerter Erholungsbedarf), diese zunächst als Trainingsreiz interpretiert werden, in einem leistungsorientierten Umfeld mit Scham besetzt sind und verdrängt werden. „Unser Angebot richtet sich an aktive sowie ehemalige Leistungssportler ab 18 Jahren, ebenso wie für deren Angehörige und sportliche Betreuer. Wir bieten eine spezialisierte und von den Sportvereinen und -verbänden unabhängige sportpsychiatrische/-psychotherapeutische Anlaufstelle zur Beratung sowie evidenzbasierten Diagnostik und Therapie von sportassoziierten psychischen Erkrankungen an“, erläutert Dr. Henkel. 
8.10.21

 

 

Falsche Polizeibeamte rufen an

Kreis Göppingen. In 20 Fällen versuchten Betrüger in der Region bei Telefonanrufen die Angerufenen um ihr Erspartes zu bringen. Diese verteilten sich auf die einzelnen Kreise wie folgt: Biberach (2), Göppingen (10), Heidenheim (2), Alb-Donau-Kreis und Ulm (6). Mit verschiedenen Betrugsmaschen versuchten unbekannte Anrufer an das Ersparte oder Wertgegenstände zu gelangen. So wie bei einem Fall im Kreis Göppingen. Ein Senior erhielt in den späten Nachmittagsstunden einen Anruf von einem vermeintlichen Polizeibeamten. Dieser erzählte von einem Einbruch in der Nachbarschaft. Die Polizei wolle daher sein Geld in Sicherheit bringen. Der Mann holte Geld von der Bank. Auf dem Nachhauseweg schöpfte der Mann Verdacht und informierte die richtige Polizei. Die begab sich mit ihm zur Bank zurück, wo er das Geld wieder einzahlte.
8.10.21

 

 

Landrat verabschiedet langjährige Führungskräfte

Ostalbkreis. Gleich zu Beginn der gemeinsamen Sitzung des Kreistagsausschusses für Gesundheit und Soziales und des Jugendhilfeausschusses stand die Verabschiedung von zwei Urgesteinen der Landkreisverwaltung an. Hans-Michael Betz und Michael Baltes, beides langjährige Führungskräfte beim Ostalbkreis, gehen in Ruhestand.

Hans-Michael Betz war nach seinem Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Stuttgart seit 41 Jahren beim Ostalbkreis beschäftigt, davon seit 33 Jahren als Leiter des Geschäftsbereichs Integration und Versorgung. Die Unterbringung, Betreuung und Integration von Flüchtlingen und Spätaussiedlern, das Behindertenrecht, das Thema Opferpension oder auch die Blindenhilfe und das soziale Entschädigungsrecht werden dort verantwortet. In die Amtszeit von Betz fielen tiefgreifende und gesellschaftspolitische Umbrüche wie etwa Mauerfall und Wende, in deren Folge Übersiedler im Ostalbkreis in der Aalener Weidenfeldhalle untergebracht und versorgt werden mussten, der Balkankrieg in den 1990er-Jahren, der eine Flüchtlingswelle auslöste, oder auch die Flüchtlingskrise 2015.

Ebenfalls seit über 30 Jahren ist der studierte Sozialpädagoge Michael Baltes beim Ostalbkreis. Ab 1988 war er als Mobiler Kreisjugendpfleger und seit 1991 als Stellvertreter des Kreisjugendreferenten und Geschäftsführers des Kreisjugendrings Ostalb e. V. tätig. Im Jahr 1993 schließlich übernahm er die Geschäftsführung des Kreisjugendrings. Gleichzeitig leitete er das Kreisjugendreferat, das Unterstützung bei Fragen zur Offenen Kinder- und Jugendarbeit, wie z.B. Jugendtreffs, Jugendräumen, Buden, Bauwägen, Jugendschutz-bestimmungen, Jugendhearings, Kinderferienprogrammen oder zur Vereins- und Verbandsjugendarbeit bietet. Während seiner Tätigkeit konnte Baltes viele Maßnahmen und Projekte initiieren und organisieren. Dazu gehören Jugendkonferenzen, „Kicken gegen Rechts“, Ferienfreizeiten oder auch Sternfahrten für Kinder und Jugendliche mit Behinderung.
8.10.21

 

 

Geduld und Durchhaltevermögen bewiesen

Schwäbisch Gmünd (sv) Im Kulturzentrum Prediger fand die Release Party zum Song "So wie ich bin" statt. Der Song entstand im Rahmen eines Musikprojektes in Kooperation mit der Kommune Inklusiv Schwäbisch Gmünd und der Aktion Mensch. Der Leiter des Amtes für Familie und Soziales, Hans-Peter Reuter, begrüßte die etwa 40 Gäste im Refektorium.
Nach der Begrüßung wurde das Musikvideo präsentiert. Anschließend hat das Projektteam um Sandra Sanwald (Inklusionsbeauftragte der Stadt Schwäbisch Gmünd), Udo Grau (Haus Lindenhof, Bandleiter "Staubstumm"), Lena Haas-Möldner (Canisius Haus) und Steffi Kutil (Ideengeberin/Singer/Songwriterin) in einer Videobotschaft die Bedeutung des Projektes für jeden einzelnen dargestellt. Als Dankeschön überreicht das Projektteam den Teilnehmern Jahreslose der Aktion Mensch.
Über zwei Jahre wurde an dem Projekt gearbeitet, welches immer wieder durch die Corona-Pandemie verschoben werden musste. "Mit Geduld und Durchhaltevermögen ist ein außergewöhnliches Projekt entstanden und ich hatte richtig viel Spaß und wunderschöne Begegnungen. Am Meisten mag ich an dem Song, dass er Menschen Mut macht zu sich selbst zu stehen und ihren eigenen Weg zu gehen", so die Inklusionsbeauftragte der Stadt, Sandra Sanwald. Lena Haas-Möldner freute sich, dass mit dem Projekt so viele unterschiedliche Menschen zusammen gebracht werden konnten und für Udo Grau ist das Projekt ein wichtiges Beispiel für Inklusion, denn "jeder macht das was er will und was er kann".
Weitere Einrichtungen haben sich am Projekt beteiligt. Im Musikvideo zu sehen sind ebenfalls SchülerInnen der Gmünder Schule St. Josef - Schule für Hörgeschädigte, die den Song in Gebärdensprache übersetzt haben. "Die Eltern und Schüler sind wahnsinnig stolz und fühlen sich sehr wertgeschätzt", so die stellvertretende Leiterin Heike Eberhard. Auch die Schulleiterin Andrea Schott war am Abend zu Gast und freute sich über die Teilnahme am Projekt.
Geschrieben wurde der Song von Steffi Kutil. Die Gmünder Singer/Songwriterin, ist zudem auch die Filmemacherin und Ideengeberin des Projektes. "Mir war es wichtig, mit dem Song ein Statement für Akzeptanz und Toleranz zu setzen und einen Song für alle zu machen". Aufgenommen wurde der Song in mehrere Etappen im Gmünder Tonstudio „jaM'in“ mit Marcus Theinert. Im Musikvideo zu sehen sind Zusammenschnitte der Band- und Choraufnahmen, die im Tonstudio entstanden sind. Weiter wurde bei einem[nbsp] Selbstverteidigungskurs der Kommune Inklusiv im Canisius-Haus gedreht. Da sowohl der Song als auch das Video für alle verständlich sein sollte, ist der Text in leichter Sprache geschrieben und kann im Video mitgelesen werden. Sichtlich viel Spaß gab es bei allen Beteiligten, die im Anschluss im Foyer des Kulturzentrums bei Snacks, Getränken und Gesprächen sich und den Song feierten und hoffen nun, dass dieser auch weiterhin weit verbreitet wird. Über 1.100 Aufrufe hat das Musikvideo bereits, das auf dem städtischen YouTube Kanal zu sehen ist.  Der Song „So wie ich bin“ ist online auf dem städtischen Youtube-Kanal: https://youtu.be/eQjopudjYLg.
8.10.21

 

 

Einbruch in Rathaus

Waldstetten. In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag hebelten Einbrecher ein Fenster des Interimsrathauses in der Bettringer Straße auf und verschafften sich so Zutritt zu den Büroräumlichkeiten. Dort durchsuchten sie mehrere Schubladen und Schränke, wobei sie Bargeld entwendeten. Die Einbrecher hinterließen einen Gesamtschaden in Höhe von 3000 Euro. Die Polizei Schwäbisch Gmünd bittet Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, unter der Telefonnummer 07171/3580 um sachdienliche Hinweise.
8.10.21

 

 

Unfälle in Grafenbergtunnel

Schorndorf. Am Donnerstagnachmittag ereigneten sich Auffahrunfälle im Grafenbergtunnel, bei dem insgesamt sieben Fahrzeug beschädigt wurden. Zunächst war gegen 16.30 Uhr ein 76-jährige Fahrer eines Pkw auf der B 29 in Richtung Aalen gefahren, als sich der Verkehr im Grafenbergtunnel staute. Der Autofahrer konnte auf der linken Fahrspur nicht mehr anhalten und fuhr auf den Pkw  einer 19-jährigen Autofahrerin auf. Zwei weitere nachfolgende Autofahrer, konnten auch nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhren in die Unfallstelle. Verletzt wurde hierbei niemand. Die Unfallschäden belaufen sich hier auf ca. 10.000 Euro.Kurze Zeit später ereignete sich im Tunnel ein Folgeunfall. Ein 26-jähriger fuhr bei stockendem Verkehr infolge Unachtsamkeit auf einen Pkw auf. Zudem streifte der Unfallverursacher noch ein weiteres Fahrzeug und beschädigte dieses. Bei diesem Unfall entstanden Sachschäden in Höhe von ca. 5000 Euro.
8.10.21

 

 

Schorndorfer Weihnachtswelt findet statt

Schorndorf. Vom 27. November bis 21. Dezember verwandelt sich Schorndorfs Innenstadt wieder in eine Weihnachtswelt mit vielen tollen Angeboten. Auf dem Mittleren und Oberen Marktplatz präsentieren Standbetreiber fast wie gewohnt ihr buntes Sortiment. Darüber hinaus schenken Gastronomen und Einzelhändler an verschiedenen Stellen der Innenstadt Glühwein aus und verkaufen leckere Speisen zum Mitnehmen. Gleich zum Auftakt, am 28. November, findet am Unteren Marktplatz außerdem der Weihnachtsmarkt der Vereine statt.
Wer über die Weihnachtswelt oder den Weihnachtsmarkt der Vereine schlendern und auch Essen und Trinken möchte, muss sich vorab an einer zentralen Anlaufstelle mit einem 3G-Nachweis registrieren und bekommt ein Armband. Alle Besucherinnen und Besucher, die einfach nur über den Weihnachtsmarkt bummeln möchten oder an einem der Kunsthandwerksstände einkaufen, brauchen keinen Nachweis.
Zur Tradition in der Weihnachtszeit in Schorndorf gehört auch die Weihnachtsmütze auf dem Rathausturm. Nachdem sie im letzten Jahr erstmals nicht aufgesetzt wurde, wird sie in diesem Jahr wieder dort platziert.
7.10.21

 

 

Nach Unfall aus dem Staub gemacht

Eislingen. Am Dienstag entfernte sich ein Unfallverursacher in Eislingen unerlaubt von der Unfallstelle. Gegen 13.30 Uhr fuhr ein 87-jähriger mit seinem Pkw rückwärts von einem Parkplatz auf die Steinbeisstraße und beschädigte dabei einen Lkw. Dieser parkte auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite. Nach dem Unfall fuhr der Unfallverursacher davon, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Eine Zeugin beobachtete den Unfall und gab der Polizei Hinweise. Dadurch ermittelte die Polizei den Unfallverursacher. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 5.500 Euro. Den Unfallverursacher erwartet nun eine Strafanzeige.
7.10.21

 

 

Kai Steffen Meier rückt für Werner Ziegler nach

Geislingen. Im Geislinger Gemeinderat wurden am Donnerstag ein Stadtrat verabschiedet: Prof. Dr. Werner Ziegler (CDU) hat das Gremium aus Altersgründen auf eigenen Wunsch verlassen. Er gehörte dem Gemeinderat seit 2014 ununterbrochen an.  „Im Namen der Stadt und des Gemeinderats bedanke ich mich für Ihr ehrenamtliches Engagement und Ihre Arbeit“, sagte Oberbürgermeister Frank Dehmer. „Sie waren sich für kein Thema und keinen Termin zu schade, hatten stets einen guten Blick auf die Zahlen und legendär waren auch – unabhängig von unseren Sitzungen – Ihre Auftritte bei der Kreissäge.“ Frank Dehmer verabschiedete Prof. Dr. Werner Ziegler mit einer Urkunde, einem Luftbild von Geislingen und einer Flasche Wein. Neu ins Amt eingeführt wurde Kai Steffen Meier (CDU). Er rückt für Prof. Dr. Werner Ziegler in das Gremium nach. Oberbürgermeister Frank Dehmer wies Meier auf die Rechte und Pflichten eines Mitglieds des Gemeinderats hin. Einstimmig beschloss der Gemeinderat, dass Kai Steffen Meier sämtliche Sitze in den unterschiedlichen Ausschüssen von Prof. Dr. Werner Ziegler übernimmt.
7.10.21

 

 

Neue Bürgermeisterin gewählt

Kirchheim unter Teck. Nachdem der bisherige Bürgermeister Stefan Wörner die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck in Richtung Pfullingen verlassen hatte, galt es diese Stelle neu zu besetzen. Insgesamt gingen auf die Stellenausschreibung 20 Bewerbungen ein. In einer öffentlichen Sitzung des Gemeinderates wurde unter drei Bewerbern Christine Kullen (Hauptamtsleiterin der Gemeindeverwaltung Remshalden) gewählt.  Sie erhielt  21 Stimmen und damit die erforderliche absolute Mehrheit direkt im ersten Wahlgang. Sie wird damit künftig das Führungstrio mit Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader und dem Ersten Bürgermeister Günter Riemer komplettieren.

Die 51-jährige Christine Kullen ist studierte Diplom-Verwaltungswirtin (FH) und bringt insgesamt 24 Jahre Kommunalverwaltungs- und Führungserfahrung mit, darunter 15 Jahre Erfahrung als Hauptamtsleiterin der Verwaltungen in Burladingen, Freudenstadt, Konstanz und zuletzt seit 2016 der Gemeindeverwaltung Remshalden. In ihrer aktuellen Position als Hauptamtsleiterin in Remshalden ist sie verantwortlich für die Bereiche Personal und Organisation, Kindertagesstätten und Schule, Soziales, Jugend und Senioren, die Flüchtlingssozialarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Kultur, Bürgerdienste und Wahlen sowie Informations- und Kommunikationstechnik. Dies deckt sich über weite Strecken mit ihren künftigen Aufgaben in Kirchheim unter Teck. Nach einer Umstrukturierung ist die Beigeordnete verantwortlich für Leitung des Dezernats 3 - und damit für die Abteilungen Bildung, Kultur, Soziales, die Abteilung Bürgerdienste, Sicherheit und Ordnung sowie für die Stabsstelle Recht der Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck.
7.10.21

 

 

Tote Igel entdeckt

Donzdorf. Ein Zeuge machte die Entdeckung in Donzdorf. Er entdeckte zwei tote  Igel im Schlosspark. Vermutlich die vergangenen Tage tötete ein Unbekannter die beiden Tiere und ließ diese zurück. Der Polizeiposten Donzdorf (Telefon 07162/910310) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben.
7.10.21

 

 

Autofahrerin prallt auf haltende Autos

Göppingen. Mehrere Autos waren am Dienstag bei einem Unfall in Göppingen beteiligt. Der Unfall ereignete sich in der Lorcher Straße. Kurz nach 18 Uhr übersah eine 35-jährige l Fahrerin mehrere verkehrsbedingt haltende Autos. Sie prallte in das Heck des Wagens einer 20-Jährigen. Das Fahrzeug schob es wiederum auf einen davor stehenden Wagen einer 32-Jährigen. Bei dem Unfall erlitten alle drei beteiligten Autofahrerinnen leichte Verletzungen. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 7.000 Euro.
7.10.21

 

 

In Bäckerei eingebrochen

Schwäbisch Gmünd. Am Mittwochabend löste der Einbruchsalarm einer Bäckerei in der Adam-Riese-Straße in Bettringen aus. Der Besitzer verständigte umgehend die Polizei, welche die Örtlichkeit unverzüglich anfuhr. Trotz umfangreicher Fahndung, an der insgesamt fünf Streifenwagen und auch die Polizeihundestaffel beteiligt waren, konnten keiner der Diebe gestellt werden. Auf einem Überwachungsvideo konnten drei Personen erkannt werden, welche sich kurz vor Eintreffen der Polizei noch im Gebäude aufhielten. Die Einbrecher erbeuteten Bargeld in Höhe von rund 1800 Euro. Über den von ihnen verursachten Sachschaden können bislang noch keine Angaben gemacht werden. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580 entgegen.
7.10.21

 

 

Defizit der Alb-Fils-Kliniken wächst weiter

Kreis Göppingen. Von der einstmal anvisierten "schwarzen Null" sind die Alb-Fils-Kliniken im Kreis Göppingen weiter entfernt denn je. Das Jahr 2020 soll nach Informationen von unser-stauferland.de mit einem Defizit von gut zehn Millionen Euro abschließen, fast vier Millionen Euro mehr als im Jahr 2019. Und auch für 2021 sieht es nicht rosig aus. Hier rechnet man ebvenfalls schon mit einem Minus in zweistellinger Millionenhöhe. Aufgefangen werden muss das Defizit über den Kreishaushalt und gegebenenfalls über eine Erhöhung der Kreisumalge. Über  die wirtschaftliche Situation der Kliniken wollen Landrat Edarf Wolff und die Geschäftsführer des Klinikums an diesem Freitag die Öffentlichkeit informieren.
6.10.21

 

 

Corona: Drei weitere Todesfälle

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen sind innerhalb einer Woche  drei Personen gestorben,, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet sein sollen. Es handelt sich um zwei Männer und eine Frau. Einer der beiden Männer war über 80, der andere über 90 Jahre alt. Die verstorbene Frau war über 80 Jahre alt. Die drei Todesfälle stehen im Zusammenhang mit Pflegeeinrichtungen im Landkreis.

Aktuell wurden in zwei Pflegeeinrichtungen im Landkreis insgesamt 29 Bewohner und Pflegekräfte positiv getestet. An 14 Schulen im Landkreis wurden bei insgesamt 75 Lehrer und Schüler Covid-Viren nachgewiesen. In zwei Kindertagesstätten wurden zwei Kinder positiv getestet.

Das Gesundheitsamt meldete am  Mittwoch im Landkreis Göppingen 36 neue Corona-Fälle. Insgesamt wurden damit seit. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 66,1, in ganz Baden-Württemberg bei 78,7.

Laut einer Veröffentlichung des Sozialministeriums sind insgesamt 60,1 Prozent der Menschen im Landkreis Göppingen vollständig geimpft. 62,2 Prozent der Menschen sind mindestens einmal geimpft. Landrat Edgar Wolff zeigt sich erfreut, dass mittlerweile mehr als 155.000 Personen aus dem Landkreis den vollständigen Impfschutz aufweisen. Allerdings gelte es, auch die Menschen zu einer Impfung zu bewegen, die bislang noch zögerlich sind.“
6.10.21

 

 

Kinderwünsche zum Weihnachtsfest

Geislingen. Um sozial benachteiligten Kindern in Geislingen eine Freude zu machen, organisiert das Mehrgenerationenhaus Geislingen gemeinsam mit Jugendgemeinderäten und sozialen Einrichtungen die Aktion „Weihnachtsbaum der Kinderwünsche“. Alle Familien, die in Geislingen gemeldet sind und nur ein geringes Einkommen sowie Kinder bis 16 Jahre haben, können sich ab jetzt im Mehrgenerationenhaus (Schillerstr. 4) melden, um für ihre Kinder einen Wunschzettel abzuholen. Sobald die Wünsche der Kinder notiert sind, spätestens jedoch bis zum 10. November, kann der Wunschzettel im Mehrgenerationenhaus wieder abgegeben werden.

Der Wunsch darf 30 Euro pro Kind nicht übersteigen und es sollten keine Einkaufsgutscheine auf den Wunschzetteln stehen. Bürger, Geschäfte und Firmen aus Geislingen, die gerne einem oder mehreren Kindern einen Wunsch erfüllen möchten, sind dann dazu aufgerufen, einen Wunschzettel vom Weihnachtsbaum der Kinderwünsche zu pflücken, das gewünschte Geschenk zu kaufen und es dann weihnachtlich verpackt und mit der Nummer bzw. dem Wunschzettel versehen bis zum 11. Dezember  wieder in der Stadtbücherei abzugeben. Infos bei Julia Maurer, die das Projekt koordiniert: Tel. 07331-440 363, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
6.10.21

 

 

Fußgängerin umgefahren

Göppingen. Am Dienstag flüchtete ein Unfallverursacher in Göppingen. Kurz nach 19.15 Uhr kam es zu dem Unfall in der Freihofstraße. Ein unbekannter Autofahrer fuhr dort rückwärts von einem Parkplatz aus. Dabei stieß er gegen eine 74-jährige Fußgängerin. Die stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Den Unfall bemerkte der Fahrer und stieg aus. Mit einer Zeugin kümmerte er sich kurz um die Seniorin. Unter dem Vorwand sein Auto beiseite fahren zu wollen, suchte der Mann das Weite. Die Frau kam in ein Krankenhaus. Das Polizeirevier Göppingen (Telefon 07161/63-2360) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und Hinweise zu dem geflüchteten Autofahrer geben können. Der soll mit einem beige farbenen Kombi unterwegs gewesen sein.
6.10.21

 

 

Geriatrische Klinik erneut zertifiziert

Göppingen. Die Klinik für Geriatrische Rehabilitation und Physikalische Medizin am Christophsbad wurde erneut zertifiziert. Der Geschäftsführer der Christophsbad Klinikgruppe, Oliver Stockinger, die Geschäftsbereichsleiterin Birgit Kälbling sowie der Chefarzt der Rehaklinik, Dr. Christian Marburger, bedankten sich für die sehr gute Teamleistung bei den Mitarbeitern. Stockinger lobte das gesamte klinische Team und Birgit Kälbling für ihre sehr gute Arbeit. Zusammen mit Chefarzt Dr. Marburger förderte sie die berufsgruppen- und hierarchieübergreifende Zusammenarbeit.
6.10.21

 

 

Mit E-Bus auf Probefahrten

Göppingen. Wer in diesen Tagen auf Linien des Busunternehmens Frank+Stöckle in Göppingen oder im angrenzenden Voralbraum unterwegs ist, kann eine interessante Erfahrung machen. Erstmals wird ein nagelneuer Daimler-Bus vom Typ E-Citaro im regulären Fahrbetrieb eingesetzt. Der Testbetrieb wurde durch das Hattenhofener Traditionsunternehmen Frank+Stöckle initiiert, das Erfahrungen mit der neuen Technik auf der Linie sammeln möchte und das batterielektrisch betriebene Modell auf der Linie einsetzt. Jung-Unternehmer Carsten Frank beschäftigt sich seit Jahren mit den Möglichkeiten, emissionsarme Busse im Regelverkehr zu etablieren um schon bald die notwendigen Klimastandards der Zukunft erfüllen zu können: „Wir prüfen derzeit, wie mit der neuen Antriebstechnik umzugehen ist, welche Voraussetzungen wir im Betrieb benötigen und ob sich die derzeit verfügbaren Busmodelle im täglichen Einsatz bewähren“. Die Mannheimer Bushersteller des Daimler-Konzerns stellen ihr aktuelles Modell für einen Testlauf im Landkreis in dieser Woche zur Verfügung. Aus diesem Anlass fand am Mittwoch eine Informationsfahrt statt, zu dem unter anderem der Landkreis als Aufgabenträger für den Busverkehr, Vertreter der Kommunen und des Kreistags eingeladen waren. Der Probebetrieb gab interessante Einblicke in eine der großen Herausforderungen der Zukunft, wenn es darum geht, die anstehende Verkehrswende ernst zu nehmen und im Bereich des ÖPNV die betrieblichen Voraussetzungen dafür zu schaffen. „Die neuen politischen Vorgaben der Europäischen Union in Bezug auf die künftigen Anforderungen an die Busflotte weisen den Weg“ berichtet Jörg-Michael Wienecke, Amtsleiter für den Bereich Mobilität im Landratsamt, der die Initiative aus der Unternehmerschaft ausdrücklich begrüßte.  In der Kreisbehörde arbeitet man intensiv an der Neuaufstellung des Nahverkehrsplans, der bei der Neuausschreibung der Linienverkehre nach der Clean Vehicle Directive (CVD) ab 2025 einen Anteil von 65 Prozent an emissionsfreien bzw. emissionsarmen Fahrzeugen gewährleisten muss. Die Erkenntnisse des Informationstags wolle er mit seinem Team in die komplexe Aufgabenstellung mit einbeziehen. Die finanziellen Auswirkungen sieht er kritisch.

Dennoch stellt sich den Planern wie auch den beteiligten Bus-Betreibern eine riesige Aufgabe, diese Ziele in vergleichsweise kurzen Zeiträumen im unternehmerischen Alltag umzusetzen und entsprechende Fahrzeuge rechtzeitig zu beschaffen. Welche Technik am Ende das Rennen machen wird, sei dabei ein Stück weit noch offen, meint Wienecke. Die batterieelektrische Variante, wie sie der E-Citaro von Daimler bereits in zweiter Generation mit einer Tagesleistung von rd. 300 km ohne Nachladen bietet, spielt ganz vorne mit. Aber auch die Brennstoffzelle, die auf Grünem Wasserstoff basiert, nimmt deutlich an Fahrt auf. Die anstehenden politischen Entscheidungen müssen die Marktlage und die technologische Entwicklung gleichermaßen berücksichtigen, um bei diesen zentralen Fragen voranzukommen. Auf dem Weg dahin, bot die Informationsfahrt interessante Einblicke, die im Weiteren ausgewertet und in die anstehenden Entscheidungsprozesse mit eingebunden werden sollen.

Für die Fahrgäste bietet der neue Elektro-Bus durch deutlich reduzierte Fahrgeräusche im Innenraum entschieden mehr Komfort. Im Stadtraum erweisen sich der komplett entfallende Schadstoffausstoß und der ebenfalls reduzierte Motorenlärm als besonders angenehme Effekte, die unter dem Strich für mehr Lebensqualität in Stadt und Land sorgen. Wo und wann der Bus auf den Frank+Stöckle-Linien in den nächsten Tagen zum Einsatz kommt, bleibt dem Zufall überlassen.
6.10.21

 

 

Eislingen tauscht Straßenlampen aus

Eislingen. Die Stadt Eislingen hat sich beim Förderprogramm „KSI: Sanierung Straßenbeleuchtung mittels LED-Technik“ beteiligt. Aus dem Bundeshaushalt werden für die Modernisierung 30 Prozent der rund 330.000 Euro Gesamtkosten zur Verfügung gestellt..

In Eislingen werden insgesamt 466 alten Bogenleuchten mit 150, 125, 100 und 70 Watt gegen neue Trilux LED-Leuchten mit 34, 28, 21 und 12 Watt ausgetauscht.

Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. „Besonders freut uns die spürbare Nachhaltigkeit mit der deutlichen Reduzierung der Stromkosten, weshalb wir weiter auf LED-Technik setzen werden“, bekräftigt OB Klaus Heininger. Die Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
6.10.21

 

 

Preis für „Rücksicht macht Wege breiter“

Kreis Göppingen. In den Sommermonaten war viel los auf den Wander- und Radwegen im Landkreis Göppingen. Der stark gestiegene Besucherdruck ging einher mit vermehrten Konflikten und Problemen: zurückgelassener Müll, Zerstörung der Vegetation, Verlassen der ausg