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10. Juli 2020

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Bitte beachten Sie unsere Rubrik Veranstaltungen im Stauferland

 

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 Die neue Ausgabe von GRÜNZEIT gibt es auch online unter  GRÜNZEIT - das Magazin um Haus und Garten

 

 

Lastwagen fängt Feuer

Gruibingen. Rund 90.000 Euro Schaden entstanden beim Brand eines Lkw am Mittwoch auf der Autobahn.  Laut Angaben der Polizei war gegen 17 Uhr ein 46-Jähriger mit einem Sattelzug in Richtung Stuttgart unterwegs. Bei Gruibingen fing die MAN-Zugmaschine an zu brennen. Die Feuerwehr kam und löschte die Flammen. Das Fahrerhaus war komplett ausgebrannt. Verletzt wurde niemand. Der rechte und der mittlere Fahrstreifen mussten gesperrt werden. Dadurch entstanden rund zehn Kilometer Stau. Die Polizei geht davon aus, dass der Brand durch einen technischen Defekt im Bereich des Motors entstanden war. Der entstandene Sachschaden beträgt rund 90.000 Euro.
9.7.20

 

 

Brand in Schule – Polizei nimmt mögliche Täter fest

Schorndorf. Mindestens 20.000 Euro Sachschaden verursachten Vandalen in der Nacht auf Donnerstag in der Rainbrunnenschule. Nach aktuellem Kenntnisstand verschafften sich vermutlich mehrere Täter in den frühen Morgenstunden Zugang zur Schule und beschädigten dort eine Vielzahl an Gegenständen. Zudem setzten sie ein Pflanzgefäß sowie eine Schmutzfangmatte in Brand. Wohl nur aufgrund des Feuermelders, der zeitnah die Einsatzkräfte auf den Plan rief, konnte verhindert werden, dass sich das Feuer ausbreitet und erheblichen Schaden am Gebäude verursacht. Bei einer sofort eingeleiteten Fahndung im Nahbereich wurden drei Jugendliche im Alter zwischen 16 und 17 Jahren angetroffen. Es ergaben sich Hinweise darauf, dass es sich bei den Personen um die Täter handeln könnte. Die drei Tatverdächtigen wurden nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß entlassen. Die Kriminalpolizei in Waiblingen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die in der Nacht etwas Verdächtiges beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 07151 9500 zu melden.
9.7.20

 

 

Odelo-Schließung: Geislinger dürfen nicht schweigen

Geislingen. Der Geislinger SPD Landtagsabgeordnete nimmt Stellung zur geplanten Schließung des Odelo Werkes in Geislingen. ,,Für die Beschäftigten von Odelo und für unsere gesamte Stadt ist die geplante Schließung ein harter Schlag", macht Binder auf die Bedeutung aufmerksam. Am Mittwoch hatte sich Binder bereits in einem Gespräch mit dem zuständigen Gewerkschaftssekretär Manuel Schäfer über die genauen Entwicklungen informiert. ,,Belegschaft und Betriebsrat vor vollendete Tatsachen zu stellen, geht gar nicht. Wir haben Regeln für die Mitbestimmung in unserem Land und diese müssen eingehalten werden", unterstützt Sascha Binder die Kritik von IG Metall und Betriebsrat an der Vorgehensweise der Unternehmensleitung. Nun sei es notwendig, dass die Geschäftsleitung an den Verhandlungstisch kommt und mit dem Betriebsrat verhandelt. ,,Verhandeln wird der Betriebsrat, aber wir Geislinger dürften nicht schweigen, sondern wir sollten die Belegschaft dort unterstützen, wo sie uns brauchen" macht Binder die Verantwortung der ganzen Stadt deutlich.
9.7.20

 

 

Falsche Handwerker bringen Mann um viel Geld

Wangen. Knapp 800 Euro verlangten Betrüger am Dienstag in Wangen für die Reparatur eines Kabels.  Weil er versehentlich ein Kabel angebohrt hatte, suchte ein Mann aus Wangen im Internet nach schneller Hilfe. Dort stieß er auf eine vermeintlich existierende Firma aus Duisburg. Ein Verdächtiger versprach ihm am Telefon, eine Hilfe zu schicken. Rund drei Stunden später standen zwei "Handwerker" vor der Tür des Anrufers. Nach etwa 45 Minuten waren sie fertig und verlangten dafür knapp 800 Euro. Als sie weg waren bemerkte der Auftraggeber, dass die Arbeiten nicht einmal sachgemäß ausgeführt worden waren. Er rief nochmals in Duisburg an, worauf ihm wieder Hilfe zugesagt wurde. Gekommen ist niemand. Später stellte der Mann fest, dass die Firma gar existiert und erstattete am Mittwoch Anzeige bei der Polizei. Die hat jetzt die Ermittlungen gegen die Unbekannten aufgenommen.
9.7.20

 

 

Polizei ahndet Verkehrsverstöße

Kreis Göppingen. Zahlreiche Verkehrsverstöße ahndete die Polizei am Mittwoch und am Donnerstag in der Region. Bei Diegelsberg kontrollierte die Polizei die Geschwindigkeit aus Richtung Schlichten. Erlaubt sind dort 50 km/h. Einen 20-jährigen VW-Fahrer stoppten die Beamten, weil sie ihn mit 121 Sachen gemessen hatten. Abzüglich der Toleranz bleiben immer noch 67 Stundenkilometer übrig, die der Mann zu schnell war. Ein 56-Jähriger war 33 km/h zu schnell und roch zudem nach Alkohol. Er musste sein Auto stehen lassen und sieht nun zwei Anzeigen entgegen. Auch vier weitere Fahrer waren deutlich zu schnell. Von den sechs Fahrern müssen fünf mit einem Fahrverbot rechnen.

In Göppingen war ein Mann mit einem nicht zugelassenen und somit auch nicht versicherten Hoverbord in der Marktstraße unterwegs. Gegen Mitternacht stoppte die Polizei einen Mercedes-Fahrer, der zu viel Alkohol getrunken hatte. Er musste eine Blutprobe abgeben. Beide Männer müssen mit einer Strafanzeige rechnen.

In Salach war die Fahrt für einen 51-Jährigen zu Ende, weil auch er zu viel Alkohol getrunken hatte. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe. Jeweils zwei Fahrer benutzten in Eislingen, in Göppingen und in Kuchen das Handy. Auch sie werden angezeigt.
9.7.20

 

 

Rotary spendet Zirkuswagen an Jugendhaus

Schorndorf. Aus alt mach neu – dieses Motto schreiben das Jugendhaus Altlache und der Rotary Club Schorndorf dieses Jahr groß. Denn der Club hat für das Jugendhaus einen alten Zirkuswagen erstanden. Gemeinsam mit Jugendlichen wollen sie den Anhänger in eine weitere Räumlichkeit der Einrichtung verwandeln.

„Wir haben jedes Jahr eine große Spendenaktion“, erklärt Felix Stammler, letztjähriger Präsident des Rotary Club Schorndorf und Initiator der Spende. „Diesmal wollten wir etwas für die Jugend machen. Und da uns das Jugendhaus Altlache mit seinen Angeboten von Lernhilfen bis zu Integrationsarbeiten sehr beeindruckt hat, entschieden wir uns für diese Einrichtung.

Da das Jugendhaus sowieso mehr Platz gebrauchen konnte, kam die Aktion für dieses gerade richtig. Die neue Räumlichkeit sollte jedoch nicht nur an einem Ort genutzt, sondern auch mal für Aktionen umgestellt werden können, weswegen man sich für den alten Wagen des Circus Piccolo entschied, zu dem Iris Schaffer vom Jugendhaus Altlache den Kontakt herstellte. Für 5.000 Euro erstanden die Rotarier dann das Gefährt.
9.7.20

 

 

Odelo schließt Werk in Geislingen

Geislingen. Im Zuge der Krise der Automobilindustrie sieht sich die Odelo GmbH dazu veranlasst, ihr Deutschlandgeschäft neu auszurichten. Vor dem Hintergrund des damit verbundenen Absatzeinbruchs gab das Unternehmen bekannt, sein Werk in Geislingen zu schließen. Betroffen davon sind rund 130 Mitarbeiter. Außerdem sollen Arbeitsplatzanpassungen in der Zentrale in Stuttgart erfolgen. „Im Kern der Neuausrichtung wird das Unternehmen die Bereiche Entwicklung, Vertrieb und Projektmanagement vor Ort stärken und damit näher an seine Kunden und deren Bedürfnisse heranrücken“, heißt es in einer Unternehmensmitteilung. Produktionsnahe Leistungen sollen künftig nicht mehr in Stuttgart, sondern innerhalb der Werke der Odelo Gruppe in Osteuropa erbracht werden. Der Geschäftsführer der Odelo GmbH, Muhammet Yildiz, erläutert: „Der nachhaltige Abschwung und der massive Kostendruck im Automobilgeschäft haben diese Entscheidungen notwendig gemacht. Mit der Neuausrichtung haben wir nur ein Ziel: den Fortbestand des Unternehmens in Deutschland langfristig zu sichern.“
9.7.20

 

 

Fußgängerin kommt nach Unfall ums Leben

Göppingen. Eine 88-Jährige erlag am Mittwoch nach einem Unfall in Göppingen ihren schweren Verletzungen. Am Dienstag war ein 57-Jähriger gegen 11 Uhr mit einem Kleintransporter in der Hohenstaufenstraße unterwegs. Er fuhr in Richtung Hohenstaufen und übersah die Frau, die die Straße nach dem Kreisverkehr auf dem Zebrastreifen überquerten wollte. Er erfasste die 88-Jährige mit seinem Wagen. Der Rettungsdienst brachte sie mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus, wo sie am Mittwochmorgen starb. Die Verkehrspolizei (Tel. 07335/96260) hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden am Kleintransporter beträgt etwa 3.500 Euro. Die Hohenstaufenstraße war etwa für eine Stunde einseitig gesperrt.
8.7.20

 

 

Per Haftbefehl gesucht

Aichelberg. In einem Einkaufsmarkt in Aichelberg nahm die Polizei am Montag einen 29-Jährigen fest. Am Montagnachmittag wollte eine Polizeistreife den Mann kontrollieren. Der war mit einem Kleintransporter auf der Autobahn unterwegs.

Dem Fahrer gelang zunächst die Flucht über die Anschlussstelle Aichelberg. Die Fahnder spürten das Fahrzeug kurze Zeit später wieder auf. Das stand auf dem Parkplatz eines nahegelegenen Supermarkts. Im Geschäft sahen sie auch den Verdächtigen. Der Mann hatte keinen Ausweis dabei und gab offensichtlich falsche Personalien an. Deswegen musste er mit zur Dienststelle, wo ihn die Beamten identifizierten. Dort stellte sich auch heraus, dass sich der Verdächtige unerlaubt in Deutschland aufhält. Außerdem bestand wegen verschiedener Straftaten ein Haftbefehl. Am Dienstag lieferte die Polizei den 29-Jährigen in eine Justizvollzugsanstalt ein, nachdem die zuständige Richterin den Haftbefehl in Vollzug gesetzt hatte. Die Überprüfung des Fahrzeuges ergab, dass es um knapp 1400 Kilogramm mit Lebensmitteln überladen war. Der Zoll überprüfte die Ware komplett, stellte aber keine Auffälligkeiten fest.
8.7.20

 

 

Kind kollidiert mit Auto

Süßen. Leichte Verletzungen erlitt am Dienstag bei einem Unfall in Süßen ein zehnjähriger Radfahrer.  Wie die Polizei mitteilt, war der Junge kurz nach 19 Uhr auf dem Gehweg in der Heidenheimer Straße unterwegs. Er fuhr mit seinem Mountainbike in Richtung Stadtmitte. In der Hand soll er eine Wasserflasche getragen haben, die ihm runter fiel und auf die Straße rollte. Im selben Moment lenkte er nach links und fuhr auf die Straße. Dort war ein Autofahrer in die gleiche Richtung unterwegs. Der Junge stieß seitlich gegen dessen VW und stürzte. Er erlitt dabei leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus. Die Polizei  hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden am Auto beträgt etwa 1.500 Euro, der am Fahrrad dürfte im zweistelligen Bereich liegen.
8.7.20

 

 

Sommer-Gefühle auf dem Göppinger Marktplatz

Vor dem Göppinger Rathaus erwartet die Besucher wieder der Stadt-Strand. Liegestühle, Sonnenschirme und Palmen laden zum Verweilen ein, Kinder finden im Sand Spielgerät. Foto. Bettina Fritz

 

Verkaufsstand in Brand gesetzt

Schwäbisch Gmünd. Auf einem Parkplatz an der K 3268 bei Großdeinbach wurde am Mittwoch gegen 4.20 Uhr ein dort aufgestellter Erdbeerverkaufsstand von Unbekannten in Brand gesetzt. Dieser brannte vollständig nieder. Dadurch wurde auch ein dahinter befindliche mobile Toilette in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd war mit zwei Fahrzeugen und acht Einsatzkräften Mann im Einsatz. Die Polizei Schwäbisch Gmünd bittet unter Telefon 07171/3580 um Zeugenhinweise, insbesondere auf Personen oder Fahrzeuge, die sich zum Zeitpunkt des Brandes dort aufgehalten haben
8.7.20

 

 

Spielautomat leer geräumt

Eislingen. In der Nacht zum Dienstag brach ein Unbekannter in eine Gaststätte in Eislingen ein.  Der Täter brach an dem Gebäude in der Eislinger Innenstadt eine Glastür auf und stieg ein. Im Inneren knackte er einen Automaten und stahl das Geld. Die Polizei) hat die Spuren gesichert und ermittelt jetzt gegen den Einbrecher. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar. Bereits am Sonntag war ein Unbekannter in eine Eislinger Gaststätte eingebrochen, um einen Automaten zu knacken. Wir berichteten.
8.7.20

 

 

„Für friedliche Welt einsetzen“

Schwäbisch Gmünd (sv). Oberbürgermeister Richard Arnold und Lorchs Bürgermeisterin Marita Funk hissten  als „Bürgermeister für den Frieden“, gemeinsam mit der Friedenswerkstatt Mutlangen, vor dem Rathaus in Schwäbisch Gmünd die Flagge des weltweiten Bündnisses der Mayors for Peace. Dieser Flaggentag ist die Sichtbarmachung der Bemühungen in den über 7000 Rathäusern, die sich weltweit für eine friedliche und atomwaffenfreie Welt einsetzen.

In diesem Jahr setzt sich der Flaggentag gezielt für eine Verlängerung des New-Start-Vertrages ein. Nachdem im August letzten Jahres der INF-Vertrag durch die Bündnispartner Russland und USA aufgekündigt wurde, ist der New-Start-Vertrag der letzte noch gültige Vertrag zur Abrüstung von nuklearen Waffen der beiden Atomgroßmächte.

Aktuell schätzt das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri, dass die Atomwaffenstaaten noch immer rund 13.400 Kernwaffen besitzen. Zugleich werden die bestehenden Arsenale modernisiert. Es besteht die Befürchtung, dass eine neue Aufrüstungsspirale drohen könnte. Die Vorständin der Friedenswerkstatt Mutlangen Silvia Bopp betonte: „Von Atomwaffen geht kein Schutz aus, sondern eine unkontrollierte Gefährdung.“ 20 dieser Atomraketen lagern nach wie vor in Deutschland, um genau zu sein in Büchel. Aus diesem Grund unterzeichnete Oberbürgermeister Richard Arnold im März im Rahmen der „International Campaign to Abolish Nuclear Weapons“ den ICAN-Städteappell. Dieser Appell richtet sich an die Bundesregierung und fordert sie auf, den Vertrag zum Verbot von Atomwaffen zu unterzeichnen, der 2017 durch die Vereinten Nationen zum Beitritt durch die Nationalstaaten freigegeben wurde.

Oberbürgermeister Richard Arnold erklärte dazu: „Gerade mit Blick auf den historischen Hintergrund der Lagerung von Pershing II Raketen auf der Mutlanger Heide, weiß Schwäbisch Gmünd um die Gefahr, die von der Lagerung und Stationierung von Kernwaffen ausgeht und um die besondere Bedeutung unseres Engagements als Stadt im Bereich der atomaren Abrüstung.“ Die Lorcher Bürgermeisterin Marita Funk appelliert an die Bürger: „Der Einsatz für den Frieden muss lebendig bleiben.“
8.7.20

 

 

Eine Welt sucht neue Akteure

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Arbeitskreis (AK) Eine Welt, der seit Jahren ein wichtiger ziviler Akteur in der entwicklungspolitischen Bildungs-, Öffentlichkeits- und Informationsarbeit in Schwäbisch Gmünd ist, traf sich zu einer Austauschrunde. Durch die enge Zusammenarbeit der im AK Eine Welt vertretenen Organisationen und zahlreicher gelungener Aktionen, wurden die Themen Menschenrechte, Gerechtigkeit, Entwicklung und Fairer Handel den Menschen in Schwäbisch Gmünd immer wieder nähergebracht und erlebbar gemacht.
Um eben diese wirksame Arbeit weiter leisten zu können und die Arbeit des Arbeitskreises Eine Welt weiterzuentwickeln, sucht der Arbeitskreis Verstärkung: Menschen, Gruppen und Initiativen, die bereit sind, aus ihrer Erfahrung Impulse zu geben und im Netzwerk mitzuarbeiten, um die genannten Themen weiterhin „sichtbar“ zu machen. Aus diesem Grund lud die Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd, Inga Adam, zu einer Austauschrunde über die Neuausrichtung des Arbeitskreises Vertreter der lokalen christlichen Gemeinden und Missionsgruppen, der Arbeitsgruppe Interreligiöser Dialog und des Arbeitskreis Asyl, ein. Cordula Reichert, die Vertreterin des Eine Welt Ladens e.V. und bisherige Sprecherin des Arbeitskreises Eine Welt, war bis zuletzt eine der Hauptakteurinnen in der Umsetzung von Projekten und betonte beim Treffen: „Die Kräfte der bisherigen Hauptakteure schwinden und das liegt, so hart wie es auch klingen mag, vor allem an der Überalterung. Wir brauchen neue Mitglieder, die bereit sind, anzupacken.“
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde aller Beteiligten, erfolgte ein Rückblick über die bisherigen Aktionen des Arbeitskreises Eine Welt und der entwicklungspolitischen Bemühungen seitens der Stadtverwaltung. In zwei Gruppen wurde darüber diskutiert, wie die Zukunft der Eine Welt Arbeit in Schwäbisch Gmünd aussehen könnte. Die Nutzung neuer Medien, sowie die Themen achtsamer Konsum, Armutsorientierung, Einbeziehung von Migranten bei Informationsarbeit zu Klimafolgen und der Stadtbevölkerung Wege für das eigene Engagement aufzuzeigen waren Ideen für zukünftige Aktionen des Arbeitskreises. Inga Adam sagte noch einmal deutlich: „Eine erfolgreiche kommunale Entwicklungspolitik kann nur nachhaltig funktionieren, wenn unsere Bürgerinnen und Bürger den Prozess aktiv mitgestaltet.“ Im nächsten Schritt werden die Vertreter der Organisationen sich intern beraten, um dann zu einer weiteren Austauschrunde zusammen zu kommen, zu der dann im Vorfeld öffentlich eingeladen wird.
8.7.20

 

 

Land hilft Städten und Gemeinden

Kreis Göppingen. „Das Land hilft den Kommunen, weiterhin liquide zu bleiben und gibt über eine Million Euro in den Landkreis Göppingen“, so die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi. „Wir lassen unsere Gemeinden in der Pandemie nicht mit den absehbaren Löchern in den Kassen alleine. Deshalb überweisen wir als Land aktuell die regelmäßigen Teilzahlungen nach dem Finanzausgleichsgesetz mit einem veränderten Modus: Maßgeblich ist nicht die durch Corona momentan stark sinkende Steuerprognose vom Mai 2020, sondern sind die Ansätze im Landeshaushalt mit der Steuerschätzung vom Oktober 2019. Das bedeutet in der dritten Teilzahlung des Jahres 2020 etwa für Geislingen 545.000 Euro Mehreinnahmen, für Süßen und Donzdorf jeweils rund 185.000 Euro Plus mehr in der Kasse. In Summe fließen so für das dritte Quartal Mehreinnahmen von rund 1,071 Millionen Euro an die Städte und Gemeinden im Landkreis Göppingen“, freut sich die CDU-Abgeordnete.
8.7.20

 

 

Illegale Querfeldein-Schneisen werden gesperrt

Kirchheim unter Teck. Im Bereich Talwald wurden von der Forstbehörde abseits der Wege zuletzt verstärkt Querfeldein-Schneisen und Sprungschanzen festgestellt. Die Stadtverwaltung und das Kreisforstamt werden diese in den nächsten Tagen absperren bzw. abbauen. Um den Interessen der Biker aber ebenfalls gerecht zu werden, wird die Stadtverwaltung einen Dialog über die Möglichkeit legaler Mountainbike-Trails in Kirchheim unter Teck führen.

Wer „offroad“ durch die Wälder fährt, verhält sich gesetzeswidrig. Radfahren im Wald ist in Baden-Württemberg nur auf befestigten Wegen über zwei Meter Breite erlaubt. Auf unbefestigten Trassen im Wald, auf Fußwegen, Sport- und Lehrpfaden sowie abseits der Wege ist Radfahren verboten. Stadt und Forstverwaltung appellieren daher an alle Mountainbiker, sich im Interesse der Natur unbedingt an die Gesetze und Regeln zu halten. Die Beschränkungen des Landeswaldgesetzes sind notwendig, um Pflanzen zu schonen und wildlebende Tiere nicht zu beunruhigen. Der Talwald ist als sogenanntes FFH-Gebiet (Flora-Fauna-Habitat) ausgewiesen und somit Teil eines europaweiten Schutzgebietsnetzes, welches dem Erhalt wildlebender Pflanzen- und Tierarten dient. Geschützte Biotope sind optisch oftmals unscheinbar. Schnell sind Lebensräume geschützter Arten von illegalen Bikern zerstört. Auch können Mountainbike-Spuren bei Regen zu Erosionsrinnen und damit zu Schäden führen.
8.7.20

 

 

Wende beim Interkommunalen Gewerbegebiet „Auen“

Der Gelände für das Interkommunale Gewerbegebiet "Auen". Foto: Günter Hofer

Süßen/Gingen. Vor über zehn Jahren entstanden zwischen den Gemeinden Gingen und Süßen erstmals die Gedanken, zwischen beiden Orten im Bereich B10/B466 das Interkommunale Gewerbegebiet Auen (IKG Auen) zu entwickeln. Alles sah gut aus, bis im September 2019 der Gemeinderat von Süßen sich plötzlich mehrheitlich gegen das Gewerbegebiet aussprach. Süßen fand keine Notwendigkeit mehr, an zusätzlichen Gewerbeflächen. Die Stimmung zwischen beiden Gemeinden geriet ins Wanken. In mehreren Gemeinderatssitzungen wurde in Folge von Süssen und Gingen nach Möglichkeiten, Alternativen und Lösungen gesucht. Süssen blieb beim „nein“.

Bei seiner Sitzung am Montag hatte der Gemeinderat von Süßen das Thema erneut auf der Tagesordnung (Wiederaufnahme des IKG Auen). Mit Blick auf die Diskussionen der letzten zehn Monate und dem Abwägen von zahlreichen Gesprächen mit zum Beispiel der Region Stuttgart und der Wirtschaftsförderung, hat der Gemeinderat von Süßen seine Meinung vom Vorjahr bei der Sitzung am Montag geändert. Der Gemeinderat stimmte mit 13 Ja- und vier Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen, für die Wiederaufnahme des „IKG Auen“.                               Günter Hofer
7.7.20

 

 

Radfahrer schwer verletzt

Göppingen. Schwere Verletzungen erlitt am Montag ein Radler bei einem Unfall in Göppingen. Der 30-Jährige war gegen 7 Uhr mit seinem Rennrad in der Metzgerstraße unterwegs. Er hatte Vorfahrt und wollte in Richtung Faurndauer Straße weiterfahren. Auf der war aus Richtung Jebenhausen ein Kleintransporter unterwegs. Dessen 42-jähriger Fahrer fuhr an der Einmündung Metzgerstraße geradeaus. Er übersah den Radfahrer und erfasste ihn. Der Radler stürzte und erlitt schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus. Die Polizei (Tel. 07161/632360) hat die Ermittlungen aufgenommen.
7.7.20

 

 

Gemüse auf Herd vergessen

Göppingen. Rauch aus einer Göppinger Wohnung führte am Montagabend zu einem Polizeieinsatz. Gegen 17.45 Uhr bemerkte ein Bewohner der Hauptstraße bei seiner Nachbarin Rauch aus der Wohnung und rief die Polizei. Auch die Polizisten nahmen den Rauch aus der Wohnung war. Zudem schlug der Rauchmelder Alarm. Es öffnete niemand und es war unklar, ob sich in der Wohnung Menschen in Gefahr befinden. Deshalb trat ein Polizist die Tür ein, noch bevor die Feuerwehr da war. Die Wohnung war leer. Der Herd war auf höchster Stufe an und darauf stand ein Topf mit Gemüse. In Absprache mit der Feuerwehr wurde die Wohnung gelüftet. Später teilten Nachbarn mit, dass die Bewohnerin die Wohnung zuvor verlassen hatte. Sie konnte telefonisch erreicht werden und kam kurze Zeit später zurück. Verletzt wurde niemand.
7.7.20

 

 

Vandalen richten hohe Schäden an

Schorndorf. Unbekannte Vandalen trieben in der Nacht zum Dienstag in Schorndorf ihr Unwesen. Von ihnen wurde im Stadtpark ein offenes Bücherregal sowie ein Kunstobjekt aus Weidengeflecht umgeworfen und beschädigt. Zudem wurde ein öffentlicher Müllereimer beschädigt und der darin enthaltene Unrat im Park verteilt.  Zudem wurde am Dienstagmorgen polizeilich bekannt, dass auch die Gemeinschaftsschule in der Rainbrunnenstraße von Vandalen heimgesucht wurde. Die unbekannten Täter haben dort einige Fensterscheiben und eine Sicherheitstüre mit Steinen beworfen. Der verursachte Sachschaden wurde nach ersten Schätzungen auf 12000 Euro beziffert.  Möglicherweise dieselben Täter haben noch im Parkhaus Bantel am Dienstag nach 2 Uhr mehrere Feuerlöscher entnommen und entleert. Es ist derzeit davon auszugehen, dass der verteilte Löschschaum keine weiteren Schäden am Gebäude oder an dort geparkten Fahrzeugen verursachte. Zudem wurde gegen 3 Uhr ein Feueralarm ausgelöst. Unbekannte haben sich über eine unverschlossene Türe Zugang zur Arnoldgalerie verschafft und im Treppenhaus des Kulturforums den Alarmgeber aktiviert.  Die Polizei Schorndorf hat zu den Vorfällen die Ermittlungen übernommen und prüft, inwieweit ein Tatzusammenhang besteht. Zur Klärung der Taten bittet sie nun um sachdienliche Hinweise, die unter Tel. 07181/2040 entgegengenommen werden.
7.7.20

 

 

Mann bei Unfall schwer verletzt

Schorndorf-Hammerschag.Vermutlich aufgrund eines medizinischen Problems kam ein Pkw-Fahrer am Dienstagvormittag beim Befahren der Heinkelstraße nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr zunächst zwei Leitpfosten und kam schließlich im Gleisbett direkt neben den Bahngleisen der Wieslauftalbahn zum Stehen. Der Mann zog sich hierbei schwere Verletzungen zu, er wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Am Pkw entstand Totalschaden, der insgesamt entstandene Sachschaden wird auf etwa 40.000 Euro geschätzt. Die Bahnstrecke war bis zur Bergung des Pkw gesperrt.
7.7.20

 

 

Beim Wandern gestürzt und verletzt

Schwäbisch Gmünd. Eine 29-jährige Frau war am Montagnachmittag mit ihrem Hund auf dem Hornberg unterwegs, als sie während ihrer Wanderung alleinbeteiligt stolperte und stürzte. Die schwer am Arm verletzte Frau wurde von Spaziergängern aufgefunden und zu einem Parkplatz an der Strümpfelbachstraße gebracht, wo sie durch den Rettungsdienst notärztlich versorgt wurde und anschließend ins Krankenhaus kam.
7.7.20

 

 

Baumpflege in Rektor-Klaus-Straße

Schwäbisch Gmünd (sv). Wegen dringender Baumpflegearbeiten am Fahrbahnrand kommt es von Montag, 20. Juli bis voraussichtlich Montag, 27. Juli 2020 in der Rektor-Klaus-Straße zu Verkehrsbehinderungen. Die Wanderbaustelle beansprucht jeweils einen Arbeitsbereich von cirka 25 Meter. Die Arbeiten werden außerhalb der Hauptverkehrszeiten durchgeführt.
7.7.20

 

 

Weitere Umzüge im Landratsamt

Kreis Göppingen. Das Hauptgebäude des Landratsamts Göppingen wird ab 1. September saniert. In diesem Zusammenhang werden zwischen dem 14 und 24. Juli Umzüge innerhalb des Hauptgebäudes erfolgen.Die Leitung des Dezernats für Recht, Ordnung und Mobilität, das Amt für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur sowie das Kommunalamt werden am Dienstag, 14.Juli umziehen. In dringenden Fällen steht das Dezernat für Recht, Ordnung und Mobilität sowie das Amt für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur unter der Rufnummer 07161 202-5511 zur Verfügung. Das Kommunalamt ist unter der Telefonnummer 07161 202-0 in unaufschiebbaren Fällen für Kundinnen und Kunden erreichbar. Die Abteilungen Katastrophenschutz und Feuerwehrwesen sowie Ordnung und besonderes Polizeirecht des Rechts- und Ordnungsamts werden neben dem Kreisbrandmeister und dem Landschaftserhaltungsverband Landkreis Göppingen e.V. (LEV) am 20.Juli umziehen. Die Abteilung Katastrophenschutz und Feuerwehrwesen sowie der Kreisbrandmeister sind am Umzugstag unter der Telefonnummer 07161 202-1081 erreichbar.
7.7.20

 

 

Treffen der Stadtoberhäupter

Sonnebergs Bü+rgermeister Dr. Heiko Voigt (l.) mit Oberbürgermeister Gudio Till. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. Anlässlich seines Besuchs zur Verabschiedung von Baubürgermeister Helmut Renftle traf sich Sonnebergs Bürgermeister Dr. Heiko Voigt auch mit Göppingens Oberbürgermeister Guido Till zu einem eineinhalbstündigen Gespräch über die seit drei Jahrzehnten währende Städtepartnerschaft zwischen Göppingen und Sonneberg.  Beide Stadtoberhäupter bedauerten, dass der für den Maientag angekündigte Sonneberger Bürgerbus Corona-bedingt nicht in die Hohenstaufenstadt kommen konnte und drückten ihre Hoffnung aus, dass der Besuch kommendes Jahr nachgeholt werden könne. Erörtert wurden weitere Möglichkeiten, das 30-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft öffentlich zu würdigen und bekannter zu machen. Darüber hinaus tauschten sich Till und Voigt über teils ähnliche, teils unterschiedliche Erfahrungen und Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Arbeit der Stadtverwaltungen aus.
7.7.20

 

 

Fernwärmeleitungen werden erneuert

Göppingen. Die Energieversorgung Filstal (EVF) erneuert ab dieser Woche in Ursenwang in der Eichenstraße, am Lindenplatz und in der Tannenstraße die Fernwärme- und Wasserversorgungsleitungen. Bedingt durch diese Arbeiten wird der Lindenplatz im ersten Bauabschnitt vollgesperrt und die Eichenstraße zur Einbahnstraße. Sobald Arbeiten im Kreuzungsbereich der Tannenstraße durchgeführt werden, wird diese halbseitig gesperrt. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich circa vier Monate dauern. Die EVF bittet Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für eventuell auftretende Behinderungen.
7.7.20

 

 

Trauerhallen wieder geöffnet

Göppingen. Ab Montag, 13. Juli, werden die Trauerhallen der Friedhöfe der Stadt Göppingen wieder für Trauerfeiern geöffnet. Auf Grund der aktuellen Corona-Verordnung gelten bis auf weiteres folgende Einschränkungen:  Die allgemeinen Abstandsregeln sind zu beachten (1,5 Meter von Person zu Person).  Die Teilnehmerzahl in den Trauerhallen wird durch die jeweilige Raumgröße begrenzt: Hauptfriedhof 46 Personen; Bartenbach 36 Personen; Faurndau 34 Personen; Holzheim 26 Personen; Jebenhausen 36 Personen; St.Gotthardt 25 Personen; die Hallen sind entsprechend bestuhlt.  Weitere Teilnehmer müssen vor den Trauerhallen bleiben (Außenlautsprecher werden eingeschaltet).  Beim Gang zum Grab gibt es keine Begrenzung der Teilnehmerzahl, sofern die allgemeinen Abstandsregeln beachtet werden.  Es wird empfohlen, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.  Der Besuch der Verabschiedungsräume ist weiterhin nur in Begleitung eines Friedhofsmitarbeiters möglich. Für Fragen und Terminvereinbarung ist die Friedhofsverwaltung unter Telefon 07161 650-8780 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.
7.7.20

 

 

Zehn Bus-Haltepunkte umgebaut

Zehn Bus-Halte wie hier in Jebenhausen, wurden von der Stadt Göppingen umgebaut. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. Beim Umbauprogramm für Barrierefreiheit an Haltepunkten für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) wurden weitere zehn Haltepunkte umgebaut. Dabei wurden auch die Haltestellen, die erst mit dem Fahrplanwechsel neu hinzugekommen sind, mit berücksichtigt, so zum Beispiel die Haltestelle an der Lorcher Straße gegenüber der EWS Arena und in Jebenhausen an der Einmündung Herdweg stadtauswärts. Im Zuge von aktuellen Straßenbaumaßnahmen werden im Laufe des Jahres weitere sechs Haltestellen umgebaut.
7.7.20

 

 

Stadtradeln startet

Göpppingen. In Göppingen geht es ab Samstag, 11. Juli, beim Stadtradeln um nachhaltige Mobilität, Bewegung, Klimaschutz und Teamgeist. Im Rahmen der Initiative Rad-Kultiur fördert das Land die Teilnahme an der Aktion des Klima-Bündnisses. Ziel ist es, in Teams drei Wochen lang möglichst viel Fahrrad zu fahren und Kilometer zu sammeln – egal, ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder in der Freizeit. Mitradeln lohnt sich insbesondere in diesem Jahr gleich dreifach: Wer für ein gemeinsames Ziel in die Pedale tritt, stärkt sowohl die Gemeinschaft als auch die eigene Gesundheit und schont dabei das Klima. Auch wird der Wettbewerb innerhalb der Kommune noch spannender; ob Unternehmen oder Schule, Verwaltung oder Sportverein – Radelnde können ab diesem Jahr Unterteams, etwa für verschiedene Abteilungen oder Schulklassen gründen und künftig innerhalb des Hauptteams gegeneinander antreten.
7.7.20

 

 

Wochenmarkt spezial kommt an

Ebersbach. Der Ebersbacher Wochenmarkt in der Kirchheimer Straße stand unter dem besonderen Motto „Sommer-Spezial“. Bei der beliebten Spezial-Ausgabe des Wochenmarktes verzahnen sich Einzelhandel, Gastronomie, Vereine und Marktbeschicker und machen den Einkauf zu einem einmaligen Erlebnis. „Doppelt so viele Händler wie sonst und deutlich mehr Gäste von auswärts unterstreichen die Qualität des Ebersbacher Wochenmarktes, Einzelhandels und der Gastronomie“, resümiert Bürgermeister Eberhard Keller. Höhepunkte waren erneut die kostenlosen „Probiererle“, die vermitteln sollen, wie man aus einfachen, regionalen und saisonalen Zutaten leckere Gerichte herstellen kann.
7.7.20

 

 

Unternehmen: Hochschule in Göppingen stärken und ausbauen

Kreis Göppingen. Die Bezirksversammlung der IHK Göppingen hat einstimmig eine Entschließung zur Weiterentwicklung des Campus Göppingen der Hochschule Esslingen verabschiedet. Nach Überzeugung der IHK-Unternehmer soll auch zukünftig ein rein ingenieurwissenschaftlicher Studiengang („Mechatronik“) am Campus Göppingen erhalten bleiben. Ferner sehen es die Betriebe als erforderlich an, dass am Göppinger Standort eine eigenständige Fakultät mit Sitz eines Dekanats gebildet wird. Der Bereich IT müsse am Campus Göppingen ebenso gestärkt werden wie die städtebauliche Attraktivität des Hochschulstandortes insgesamt. „Wir brauchen mehr junge Ingenieure in unserer Region, die unsere Zukunft gestalten. Insofern unterstützen wir alle Reformbemühungen der Hochschule Esslingen“, betonte Göppingens IHK-Bezirkskammerpräsident Wolf Martin in der Bezirksversammlung. Gleichzeitig sei die Hochschule seit der Gründung in Göppingen ein immens wichtiger Standortfaktor und Partner für die industriell geprägte Wirtschaft im Filstal geworden, der mit dem anstehenden Strukturwandel im Maschinenbau und der Antriebstechnik umso wichtiger werde.

Der Entschließung waren zwei runde IHK-Tische mit Industrievertretern und der Hochschule sowie ein intensiver Austausch in der Bezirksversammlung mit dem Rektor der Hochschule Esslingen Christof Wolfmaier vorausgegangen. Eine neue Göppinger Fakultät müsse neben Esslingen den Schwerpunkt Technik sichtbar werden lassen, um ein klares Studienprofil zu erhalten. Besonderen Wert legen die Versammlungsmitglieder auf den Erhalt des kooperativen Studienganges Mechatronik-Plus. Das Studienmodell wurde vor fast 20 Jahren gemeinsam mit dem Maschinenbau und der Metallindustrie, der Berufsschule und der Hochschule Esslingen am Standort Göppingen sowie der IHK-Bezirkskammer Göppingen entwickelt. Es verbindet bis heute eine vollwertige Ausbildung als IHK-Mechatroniker in einem Betrieb mit dem Abschluss als Hochschulingenieur. Viele studierende Auszubildende der Mechatronik-Plus würden in Göppingen die Studiengänge Elektro- und Automatisierungstechnik belegen.

 Die Ausbildungsbetriebe warnten davor, dass bei einem Abzug dieser Studiengänge das Erfolgsmodell vor dem Aus stehe. Die zukünftigen Studieninhalte müssten in Esslingen und Göppingen so aufeinander abgestimmt werden, dass die Fortführung gesichert sei. Gestärkt werden soll nach Auffassung der Unternehmer in allen Studiengängen die Bereiche Informationstechnologie (IT) sowie „Internet of Things“ (IoT). Dort könnten mit ansässigen Softwareunternehmen und der Industrie neue kooperative Studiengänge entstehen. Denkbar wäre nach dem Vorbild von Mechatronik-Plus ein kooperatives Studienmodell IT-Plus, das die Ausbildung als IHK-Fachinformatiker mit einem ingenieurwissenschaftlichen Studiengang kombiniert.

 In der Diskussion wurde auch deutlich, dass die IHK-Mittelständler die Stadt Göppingen mit in der Pflicht sehen. Der Studienort Göppingen müsse für Studenten insgesamt attraktiver werden und die Visibilität des Hochschulstandorts Göppingen erhöht werden. Deswegen sollte die geplante Entwicklung eines Campus Jahnstraße an der Fils wieder aufgegriffen und günstiger Wohnraum für Studierende geschaffen werden. In einem weiteren Workshop zwischen Unternehmen und Hochschule sollen am kommenden Mittwoch diese Themen intensiv erörtert werden.
6.7.20

 

 

 

Neue Leiterin der Klinik-Apotheke

Dr. Annegret Busch leitet jetzt die Apotheke der Alb-Fils-Kliniken. Foto: Alb-Fils-Kliniken/Max Radloff

Kreis Göppingen. An der Spitze der Zentralapotheke der Alb-Fils-Kliniken hat es einen Wechsel gegeben. Neue Leiterin ist Dr. Annegret Busch. Sie folgt auf Gerhard Müller, der in den Ruhestand gegangen ist. Dr. Busch stammt aus Marburg und hat von 2005 bis 2009 an der Philipps-Universität ihres Geburtsortes Pharmazie studiert. Die Approbation als Apothekerin erfolgte im Januar 2011. Nach erfolgreichem Abschluss ihrer Promotion im Fachgebiet der Physikalischen Chemie arbeitete sie zunächst in einer Offizinapotheke und entschied sich anschließend für die Bundeswehr als Arbeitgeber. Sie war zuerst Leiterin der Qualitätssicherung der Apotheke im Bundeswehrkrankenhaus Ulm, dann Prüfleiterin beim Zentralen Institut der Bundeswehr in München. Etwas mehr Nähe zum Patienten kam dann mit dem Wechsel nach Berlin. Im dortigen Bundeswehrkrankenhaus war Dr. Busch erst Stellvertretende Leiterin der Nachschubgruppe und Stationsapothekerin, dann Leiterin der Qualitätssicherung und in der Herstellung (Rezeptur und Defektur) tätig. Neben dem fachlichen Engagement für die Patienten ist ihr auch die ständige Fort- und Weiterbildung wichtig. So hat Dr. Busch während ihrer Dienstzeit bei der Bundeswehr erfolgreich die Weiterbildungen zur Fachapothekerin in Pharmazeutischer Analytik sowie zur Fachapothekerin in Klinischer Pharmazie abgeschlossen. 

Mit dem Wechsel nach Göppingen ging für die 34-Jährige, die in ihrer Freizeit gerne liest, joggt oder mit ihrem Hund durch die Gegend streift, der lang gehegte Wunsch in Erfüllung: Die Verantwortung für die Arbeit in einer Krankenhausapotheke zu übernehmen mit der Möglichkeit, diese konzeptionell und mit direktem interdisziplinären Austausch voranzubringen – für das Wohl des Patienten.
6.7.20

 

 

Bahn will Unterführung zeitnah fertig bauen

Geislingen. „Die Bahn hat mir zeitnahe Baufortschritte am Geislinger Bahnhof zugesagt“, teilte die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi mit. „Nachdem am vergangenen Donnerstag die Unterführung unter Wasser stand, habe ich nachgehakt, wie die Arbeiten vorangehen. Momentan wird eine neue Entwässerungsleitung verlegt, die in einigen Tagen fertig ist. Dann muss bei starkem Regen niemand mehr nasse Füße fürchten. Auch der Einbau des neuen Dachs ist bereits in Vorbereitung und soll bis zum Ende des Sommers abgeschlossen sein. Die ersehnten neuen Aufzüge sind ebenfalls auf gutem Weg“, berichtet die Geislinger CDU-Landtagsabgeordnete. „Durch die Bauphase müssen wir nun noch durch. Die Arbeiten sollen im Sinne der Reisenden so schnell wie möglich vollendet werden“, sagt Nicole Razavi. Diesem Ziel diene nach Aussage der Bahn auch die vorzeitige Demontage des Daches. „Die Bahn hat diesen Weg bewusst gewählt, um die Maßnahme zu beschleunigen“, so Razavi. „Der Bahnhof ist 150 Jahre alt, da muss stellenweise auch mit mehr Aufwand saniert werden. Ich werde weiter im engen Kontakt mit der Bahn bleiben, damit dieses für Geislingen so wichtige Projekt weiterhin gute Fortschritte macht,“, so die Abgeordnete abschließend.
6.7.20

 

 

Im Rausch auf falscher Spur

Göppingen. Zu viel Promille hatte ein Autofahrerin am Sonntag in Göppingen. Gegen 12.15 Uhr war ein Pkw in der Stuttgarter Straße unterwegs und bog nach links in die Christian-Grüninger-Straße ab. Dabei blieb die Fahrerin nicht auf ihrer Spur: Weil die Frau zu weit links fuhr, prallte sie gegen einen Wagen, der ihr in der Christian-Grüninger-Straße entgegenkam. Die Beifahrerin trug bei dem Unfall leichte Verletzungen davon. Eine ärztliche Behandlung benötigte die 62-Jährige jedoch nicht. Die Polizisten, die den Unfall aufnahmen hatten den Verdacht, dass die Unfallverursacherin Alkohol getrunken hatte. Ein Test bestätigte die Vermutung, dass die Frau zuviel davon intus hatte. Die 33-Jährige kam in ein Krankenhaus. Dort nahm ihr ein Arzt Blut ab. Das wird jetzt ausgewertet und soll Aufschluss darüber geben, wie viel Promille die Unfallverursacherin tatsächlich hatte. Ihren Führerschein musste die Frau abgeben. Auch die Führerscheinstelle erhält nun einen Bericht. Den Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf ungefähr 5.000 Euro.
6.7.20

 

 

Hund beisst Frau in den Unterarm

Reichenbach/Fils. Bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Hunden am Sonntagmittag an der Fils ist eine 39-Jährige von einem der Tiere gebissen und verletzt worden. Den derzeitigen Ermittlungen zufolge hielten sich die Frau und eine Begleiterin gegen 13.30 Uhr im Bereich der Heinrich-Otto-Straße an dem Gewässer auf, um ihre beiden Hunde baden zu lassen. Offenbar völlig unvermittelt ging einer von insgesamt drei weiteren Hunden einer noch unbekannten Spaziergängerin auf die beiden Tiere los und verletzte diese. Als sich die 39-Jährige schützend auf ihren Vierbeiner warf, wurde sie von dem fremden Hund derart in den Unterarm gebissen, dass sie in der Folge vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht und dort medizinisch versorgt werden musste. Die Ermittlungen des Polizeipostens Reichenbach zu der unbekannten Hundehalterin, die noch vor dem Eintreffen der Polizei davongegangen war, dauern an.
6.7.20

 

 

Vor Polizeikontrolle geflüchtet

Kirchheim unter Teck. Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt die Verkehrspolizei Esslingen nach der Flucht eines 24-jährigen Autofahrers am Sonntagmorgen in Kirchheim. Den Beamten fiel kurz vor sieben Uhr an einem in der Schöllkopfstraße fahrenden Pkw auf, dass das vordere Fahrwerk augenscheinlich beschädigt war. Als der Wagen daraufhin in Ötlingen kontrolliert werden sollte, stieg der Fahrer sofort aus und rannte davon. Er konnte im Rahmen der sofortigen Fahndung nicht mehr angetroffen werden. Im Pkw zurück bleib die 20-jährige Beifahrerin, die angab, den Flüchtigen nicht zu kennen. Die Polizisten kamen jedoch recht schnell auf die Spur des polizeibekannten 24-Jährigen. Er steht im Verdacht, keine gültige Fahrerlaubnis zu besitzen. Außerdem stellten die Beamten fest, dass für den Pkw gar kein Versicherungsschutz bestand. Doch nicht nur der junge Mann muss mit einer Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft rechnen. Die weiteren Ermittlungen ergaben darüber hinaus, dass seine Begleiterin vor der Polizeikontrolle ebenfalls mit dem Wagen gefahren war und ihrerseits keinen entsprechenden Führerschein besitzt. (mr)
6.7.20

 

 

Fünf Verletzte bei Unfall

Heiningen. Fünf Verletzte forderte ein Unfall am Sonntagabend in Heiningen. Gegen 17.30 Uhr fuhr ein 58-Jähriger in der Bahnhofstraße in Richtung Mühlstraße. Der Fahrer des Pkw verlor die Kontrolle über sein Auto und kam auf die Gegenfahrbahn. Ein 68-Jähriger kam mit seinem Wagen entgegen. Er wich noch nach rechts aus. Einen Zusammenstoß konnte er jedoch nicht mehr vermeiden. Der Unfallverursacher und seine 48-jährige Beifahrerin erlitten schwere Verletzungen. Ebenso kam eine 67-jährige Insassin entgegenkommenden Fahrzeug mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Fahrer sowie ein neunjähriges Kind erlitten leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten alle Verletzten in Krankenhäuser. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 16.000 Euro.
6.,7.20

 

 

Vordach brennt

Göppingen. Am Sonntag rückte die Feuerwehr zu einem Brand in Hohenstaufen aus. Kurz nach 17.15 Uhr entdeckte ein Zeuge ein Feuer in der Straße Im Eutenbühl und wählte den Notruf. Ein mit Holzschindeln gedecktes Vordach hatte an einem Gebäude Feuer gefangen. Einsatz- und Rettungskräfte rückten an. Das Feuer war schnell gelöscht. Verletzte gab es keine. Den durch den Brand entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf etwa 5.000 Euro. Warum das Feuer ausbrach, ist nicht bekannt. Das Polizeirevier Göppingen (Telefon 07161/632360) hat die Ermittlungen aufgenommen.
6.7.20

 

 

Einbrecher findet Bargeld

Eislingen. Am Sonntag drang ein Unbekannter in eine Gaststätte in der Schulstraße ein. Zwischen 5 und 19.30 Uhr gelangte ein Unbekannter in eine Gaststätte in der Schulstraße. Im Innern brach er Geldspielautomaten auf und durchwühlte Schubladen. Dort fand er Bargeld, das er mitnahm. Wie der Einbrecher sich Zutritt verschaffte ist noch unklar. Die Polizei sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten vom Polizeirevier Eislingen (07161/8510) suchen nun nach dem Unbekannten.
6.7.20

 

 

Nach Unfall mit Motorrad geflüchtet

Heubach, Ein 49-jähriger Motorradfahrer befuhr am Samstag gegen 16 Uhr die Landesstraße 1162 von Möhnhof kommend in Richtung Bartholomä. An der Einmündung der Landstraße 1221 nach Böhmenkirch wollte eine 26-jährige Audi-Fahrerin nach links auf die L 1162 einbiegen. Hierbei übersah sie den von links kommenden Motorradfahrer und es kam zum Unfall. Die Audi-Fahrerin entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle, obwohl der Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt wurde. Die 26-Jährige konnte im Zuge der polizeilichen Ermittlungen ausfinig gemacht werden. Sie muss nun außer wegen unterlassener Hilfeleistung auch mit einer Anzeige wegen Verkehrsunfallflucht und Straßenverkehrsgefährdung rechnen. Auch ihr Führerschein muss die Frau vermutlich abgeben. Der Motorradfahrer wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik gebracht. Der Rettungsdienst war außer mit einem Rettungshubschrauber mit zwei Rettungsfahrzeugen, die Feuerwehr mit drei Fahrzeugen und 13 Mann vor Ort. Der Pkw wurde nur leicht beschädigt, das Motorrad erlitt einen wirtschaftlichen Totalschaden in Höhe von ca. 3500 Euro. Der Verkehrsunfall wurde vom Verkehrsdienst in Aalen aufgenommen. Es werden noch weitere Zeugen gesucht, die den Unfall beobachten konnten, eventuell Angaben zu den Fahrern machen können oder denen die Fahrzeuge bereits vorher möglicherweise mit einer auffälligen Fahrweise aufgefallen wären. Hinweise nimmt der Verkehrsdienst in Aalen Tel. 07361/ 5800, entgegen.
5.7.20

 

 

Fünf Verletzte bei Auseinandersetzung

Kirchheim unter Teck. Am  frühen Sonntagmorgen kam es im Kirchheimer Ortsteil Ötlingen zu Streitigkeiten zweier Personengruppen, welche in einen handfesten Auseinandersetzung endete. Im Rahmen der körperlichen Auseinandersetzung wurden alle fünf Beteiligten verletzt. Ein 29-jähriger Kroate wurde durch die hintere Seitenscheibe seines dort geparkten Pkw geschleudert. Der 29-Jährige wurde nach notärztlicher medizinischer Erstversorgung mit einem Rettungstransporthubschrauber in ein Klinikum geflogen. Lebensgefahr besteht zum derzeitigen Zeitpunkt jedoch nicht. Die anderen vier Beteiligten mussten nicht medizinisch behandelt werden. Der genaue Grund der Auseinandersetzung konnte bislang nicht geklärt werden, da alle Beteiligten widersprüchliche Angaben zum Sachverhalt machen und teilweise gänzlich die Angaben verweigern. Der Sachschaden am Pkw beläuft sich auf mehrere hundert Euro. Das Polizeirevier Kirchheim  hat die Ermittlungen aufgenommen.
5.7,20

 

 

Drei Jugendliche beim Diebstahl erwischt

Mühlhausen.  Drei Jugendliche gingen am Samstagmittag in einen Discounter in Mühlhausen. Ihre unehrlichen Absichten wurden aber von einem Mitarbeiter erkannt, der sie deshalb nicht mehr aus den Augen ließ. Sie entwendeten gemeinsam Alkoholika und Lebensmittel im Wert von 24 EUR und steckten diese in ihre Rücksäcke. An der Kasse wurde nur eine Milch bezahlt. Als sie nach der Kasse darauf angesprochen wurden, wehrten sie sich und versuchten abzuhauen. Zwei 14-Jährige wurden aber überwältigt. Einem dritten gelang die Flucht. Einer führte noch einen Crusher zum Zerkleinern von Marihuana mit sich. Beide wurden ihren Eltern übergeben. Die Anzeige wegen einem räuberischen Diebstahl wird beim Polizeirevier Geislingen bearbeitet.
5.7.20

 

 

Gestohlener Wohnwagen sichergestellt

Ebersbach.  Bereits im August 2018 wurde in Lüdenscheid ein Wohnwagenanhänger im Wert von ca. 22 000 Euro gestohlen. Der Geschädigte entdeckte seinen Anhänger jetzt bei den Online-Anzeigen und wandte sich am Freitag an die Polizei. Die Beamten zeigten Kaufinteresse und ließen sich den Anhänger zeigen. Dabei stellten sie fest, dass die Fahrgestellnummer verändert worden war und es sich um den gestohlenen Wohnwagen handelte. Der Verkäufer gab an, den Anhänger Ende Mai 2020 über ein litauisches Internetportal erworben zu haben. Dort hatte der Anhänger eine französische Zulassung. Die Übergabe erfolgte gegen Bargeld im Raum Karlsruhe. Der Anhänger wurde durch die Beamten sichergestellt.
4.7.20

 

 

Unbekannte legen Feuer

Schwäbisch Gmünd. In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden in der Heidenheimer Straße auf dem Gelände des Berufschulzentrums durch Unbekannte abgelagerte Holz-Paletten in Brand gesetzt. Das Feuer konnte durch die alarmierte Feuerwehr gelöscht werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 100 Euro. Im Anschluss wurde ein weiteres Feuer in der Donaustraße festgestellt. Dort brannte ein städtischer Mülleimer welcher ebenfalls durch Unbekannte in Brand gesetzt wurde. Hier entstand kein nennenswerter Sachschaden. Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier in Schwäbisch Gmünd unter Telefonnummer 07171-3580 entgegen.
4.7.20

 

 

Polizei zieht Bilanz zur Sicherheit in Geislingen

Geislingen. Intensive Kontrollen hat die Polizei in Geislingen im Rahmen der Konzeption "Sicherheit im öffentlichen Raum" durchgeführt. Die Ergebnisse fasst die Polizei jetzt in einer Halbjahresbilanz zusammen. Demnach hat die Geislinger Polizei seit Jahresbeginn knapp 1.300 Personen kontrolliert, davon allein etwa 500 im Juni. Zumeist gab es keine Gründe für ein weiteres Einschreiten der Polizei. Rund 240 Mal musste die Polizei aber Platzverweise aussprechen. Dabei war zu 90 Prozent ein Verstoß gegen die Corona-Verordnung der Grund. Die Polizei registrierte aber auch 50 Straftaten seit Jahresbeginn, zumeist Rauschgiftdelikte. Hier waren meist jeweils nur wenige Gramm Rauschgift im Spiel. In zwei Fällen ergab sich ein Verdacht auf Rauschgifthandel. In diesen beiden Fällen stellte die Polizei insgesamt rund 20 Gramm Marihuana und etwa

1.300 Euro mutmaßliches Dealergeld sicher. In zwei weiteren Fällen musste die Polizei Anzeigen fertigen, weil sich Betroffene gegen die Polizei mit Gewalt zur Wehr setzten. Einer der beiden Männer war stark betrunken. Aber auch zwei Fahrer sehen Anzeigen entgegen, weil sie keine Führerscheine hatten und trotzdem Auto und Moped fuhren.

Die Polizei weiß die Bewohner der Stadt auf ihrer Seite. Von einer großen Mehrheit würden die polizeilichen Maßnahmen begrüßt, ja sogar gefordert. "Der Polizei als Garant für die Sicherheit in der Region ist es auch wichtig, dass sich die Menschen in Geislingen und Umgebung wohl fühlen können", sagt Jens Rügner, Leiter des Geislinger Polizeireviers. Gerade jetzt, angesichts mehrerer schwerer Straftaten in jüngster Zeit, begleitet von den Vorkommnissen in Stuttgart, seien die Menschen auf der Suche nach mehr Sicherheit. Die könne ihnen die Polizei durch eine starke Präsenz und die steten und konsequenten Kontrollen bieten, ist sich Rügner sicher. "Wenn die Taten weniger Personen dazu führen, dass sich die Bürgerinnen und Bürger nicht sicher fühlen, dann ist es Aufgabe auch der Polizei, mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln und Maßnahmen alles Mögliche zu tun, den Störenfrieden ihre Grenzen aufzuzeigen. Wir werden deshalb unsere Kontrollen konsequent fortsetzen", bekräftigt Rügner.

 Im Rahmen der Konzeption "Sicherheit im öffentlichen Raum" gehen Stadt und Polizei in Geislingen gemeinsam gegen Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung vor. Sie legen in regelmäßigen Besprechungen die Schwerpunkte fest und führen abgestimmte, auch gemeinsame Kontrollen durch.
4.7.20

 

 

Schüler stecken keine Kontaktpersonen an

Kreis Göppingen. Die fünf mit Corona infizierten Schüler haben keine weiteren Personen angesteckt. Das ergaben  insgesamt 500 Tests bei Kontaktpersonen der Schüler.

Wie berichtet war bei fünf Schülern im Landkreis Göppingen das Coronavirus nachgewiesen wurde. Je eine Schülerin oder ein Schüler besucht die Uhland-Grundschule, Schiller-Realschule und Bodelschwinghschule in Göppingen sowie die Emil-von-Behring-Schule und Kaufmännische Schule in Geislingen. Seit dem vergangenen Wochenende wurden bei den festgestellten Kontaktpersonen dieser Schüler insgesamt ca. 500 Tests durchgeführt. Darunter waren alleine ca. 300 Tests aller Schüler und Lehrer  der Bodelschwinghschule, in den anderen Schulen wurden die Kontaktpersonen Kategorie 1 (mehr als 15 Minuten Kontakt im Abstand von weniger als 1,5 m oder Mitschüler in der Klasse) zweimal getestet.

Nach den bislang vorliegenden Befunden gibt es unter den Kontaktpersonen in den fünf Schulen keine weiteren Corona-Nachweise. Die Zahl der Infizierten im Landkreis liegt zum Stand 3.7.2020, 8 Uhr bei 811, von denen 747 bereits wieder genesen und 39 gestorben sind. Aktuell erkrankt sind demnach 25 Personen.

Mit Infizierten und Kontaktpersonen sind aktuell insgesamt 124 Personen in Quarantäne (Stand 3.7. 8 Uhr). Dieses Kontaktverbot wird von der Ortspolizeibehörde, also von den Bürgermeisterämtern, schriftlich angeordnet. Bei Gefahr im Verzug und an den Wochenenden ordnet das Gesundheitsamt die Quarantäne mündlich an und informiert anschließend die Ortspolizeibehörde.

Die betroffenen Personen müssen zu Hause bleiben, Kontakte zu anderen Personen meiden und sich sofort beim Gesundheitsamt melden, sobald sie bei sich eine respiratorische Symptomatik feststellen. Gegen Ende der Quarantäne werden die betroffenen Personen vom Gesundheitsamt kontaktiert und aus der Isolation entlassen.
4.7.20

 

 

Breitband-Ausbau geht weiter

Kirchheim unter Teck. Gute Nachrichten für alle, die bisher nur auf den Anschluss ans schnelle Internet hoffen durften - der Breitbandausbau in Kirchheim unter Teck und der Region macht Fortschritte.  Im Sommer 2019 wurde mit dem Anschluss des Gewerbegebietes Kruichling an das Glasfasernetz ein erster wichtiger Schritt in Kirchheim unter Teck umgesetzt. „Darüber hinaus wird noch diesen Sommer die Vorvermarktung für den Breitbandausbau im Gewerbegebiet Bohnau starten“, erklärt Bürgermeister Stefan Wörner, der für die städtische Digitalisierungsstrategie verantwortlich ist. „Mit der Anbindung der Gewerbegebiete an das Glasfasernetz konnten die ersten Weichen für eine zukunftsorientierte, digitale Ausrichtung gestellt werden.“
In Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Breitbandversorgung Landkreis Esslingen wurden Förderanträge für die unterversorgten Bereiche erstellt. Ziel ist es, die „weißen Flecken“ mit unter 30 Mbit/s - die schwerpunktmäßig in Lindorf, Nabern sowie in Teilen der Kernstadt liegen - zu beseitigen und auch hier schnellstmöglich schnelles Internet zur Verfügung zu stellen. Daneben wird ein Förderantrag für den Breitbandausbau an den Kirchheimer Schulen vorbereitet. „Nicht zuletzt die Begleitumstände der Corona-Pandemie haben gezeigt, dass es wichtig ist, nicht nur Infrastruktur und Gebäudeausstattung, sondern auch den Breitbandanschluss schnellstmöglich in allen Schulen zu erweitern, um beispielsweise Homeschooling zu unterstützen“, führt Wörner aus. Der Schub, den Besprechungen in Telefon- oder Videokonferenzen durch die Corona-Pandemie erfahren haben, soll genutzt werden, um die Zahl der Online-Dienstleistungen und Home-Office-Arbeitsplätze weiter auszubauen. „Eine zeitgemäße und leistungsfähige Glasfaser-Infrastruktur ist hierfür ein unabdingbarer Baustein“, betont Wörner. Die Anträge werden noch vor den Sommerferien eingereicht. Zusammen mit der Landes- und Bundesförderung könnten bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten als Zuschuss nach Kirchheim unter Teck fließen.
4.7.20

 

 

Landkreis hat neue Wirtschaftsförderin

Sarah Sophia Malec ist die neue Kreiswirtschaftsförderin. Foto: Landratsamt Göppingen

Kreis Göppingen. Alexander Fromm geht - Sarah Sophia Malec  kommt. Die Neue auf dem Post des Kreiswirtschaftsförderers studierte in Würzburg Geographie und schloss ihren Bachelor 2012 ab. Anschließend absolvierte die 33-Jährige ihren Master in Ökologischen Veränderungsprozessen an der Universität Bayreuth. Schon während ihres Studiums beschäftigte sich Malec mit der Verarbeitung von Geodaten, um Analysen erstellen zu können.  Im Zuge eines Praktikums und ihrer anschließenden Masterarbeit verbrachte sie mehrere Monate beim Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in der Abteilung Landoberflächen. Nach Abschluss ihres Studiums arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Kassel. Seit Oktober 2019 durchschritt sie verschiedene Stufen eines Traineeprogramms, währenddessen sie die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS), die Landkreisverwaltung, die Kreissparkasse Göppingen, die WIF,sowie weitere Partner der Kreiswirtschaftsförderung kennenlernen konnte. „Ich freue über meine Stelle bei der WRS, die an das Landratsamt Göppingen abgeordnet ist. Mit dem Ausbau des Glasfasernetzwerkes im Landkreis in Kooperation mit der Gigabit Region Stuttgart steht eine große Aufgabe für den Wirtschaftsstandort im Fokus meiner Arbeit. Die Wirtschaft im Landkreis, geprägt von Tradition bis zur Modernen, steht vor Herausforderungen, bei denen ich gerne mitgestalte“, betont Sarah Sophia Malec. „In Kürze steht mein privater Umzug in den Landkreis Göppingen an. Meine Familie und ich freuen uns, eine tolle Wohnung in Geislingen gefunden zu haben und die Vorteile des neuen Wohnorts genießen zu können. Wegen der Arbeit bin ich von Niedersachsen in den Landkreis Göppingen gezogen, es hätte auch umgekehrt sein können, ich habe die richtige Entscheidung getroffen“.  Als Geschäftsführerin des Zweckverbands Gigabit Landkreis Göppingen kommt Sarah Malec zudem die wichtige Aufgabe zu, alle Kommunen im Kreis mit Glasfaser-Internet zu versorgen.

Hintergrund: Die Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS) besteht seit Oktober 2011. Bei der WRS ist jeweils eine Stelle Kreiswirtschaftsförderung angesiedelt und zum kooperierenden Landkreis abgeordnet.
3.7.20

 

 

Motorroller brennt

Schwäbisch Gmünd. Aufmerksame Polizeibeamte bemerkten in der Nacht zum Freitag Rauchgeruch in der Nähe des Polizeireviers. Weitere Überprüfungen ergaben, dass ein an der Schillerrealschule in der Rektor-Klaus-Straße geparkter Roller aus bislang unbekannten Gründen Feuer fing. Ein Übergreifen der Flammen auf das direkt angrenzende Gebäude der Schillerrealschule konnte durch ein schnelles Einschreiten der Feuerwehr verhindert werden. Dennoch entstanden leichte Brandschäden am Gebäude und der Motorroller brannte vollständig aus. Der entstandene Sachschaden wird bisher auf etwa 10 000 Euro geschätzt. Hinweise bezüglich verdächtiger Personen oder Wahrnehmungen im dortigen Bereich werden vom Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegengenommen.
3.7.20

 

 

Die Wirtschaft wählt ihr Parlament

Kreis Göppingen. Am Montag, beginnt die IHK-Wahl 2020 im Kreis Göppingen zur Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart und zur Bezirksversammlung in Göppingen. Rund 16.000 Mitgliedsunternehmen aus den Bereichen Industrie, Handel, Kreditwirtschaft, Gastronomie und Verkehr sowie Dienstleitungen sind im Filstal aufgerufen, ihr eigenes Parlament der Wirtschaft zu wählen und mitzubestimmen. Insgesamt bewerben sich in allen Branchen 26 Unternehmerinnen und Unternehmer um einen Platz in Göppingen sowie in Stuttgart, um die zukünftigen Geschicke der Wirtschaft im Kreis Göppingen und damit die Zukunft des Wirtschaftsstandortes insgesamt mitzugestalten. „Geben Sie der Wirtschaft im Filstal Ihre Stimme!“. Mit diesem Appell richtet sich zum Auftakt der Briefwahlen Göppingens IHK-Bezirkskammerpräsident Wolf Martin an die Mitgliedsunternehmen. Für ihn ist es wichtig, dass die Unternehmer sowohl im Kreis Göppingen als auch in Stuttgart mit einer starken und konstruktiven Stimme sprechen können und die Interessen aller Betriebe Gehör finden. Weitere ausführlichere Informationen zur IHK-Wahl und zu den Kandidaten bietet die Homepage der IHK unter www.ihkwahl2020.de.

„Mit unserem neuen IHK-Haus der Wirtschaft in Göppingen haben wir in den letzten drei Jahren unseren Service weiter aus-gebaut und erreichen immer mehr Unternehmer“, betont Martin. Dabei setze die Göppinger IHK verstärkt auf die Beteiligung der Unternehmen und gehe dabei auch neue Wege. „Die Betriebe wollen ganz klar Ihre Themen bei uns einbringen, sich mit an-deren austauschen und Ergebnissen mit nach Hause nehmen“, so der IHK-Bezirkskammerpräsident.

 Die Göppinger Unternehmen können vom 6. bis zum 28. Juli per Briefwahl ihre Stimme abgeben. Die Wahlunter-lagen – Wahlschein, Stimmzettel, Flyer mit Informationen zu den Kandidatinnen und Kandidaten sowie Erläuterungen zum Wahlvorgang – erhalten alle wahlberechtigten IHK-Mitglieder zugesandt. Die Wahlperiode dauert von 2021 bis 2024.

 Jedes Mitglied ist wahlberechtigt, d.h. z.B. bei einer GmbH & Co. KG ist sowohl die KG als auch die klassische Haftungs- GmbH jeweils eigenständig wahlberechtigt. Die Wahlen erfolgen sowohl zur Bezirksversammlung in Göppingen als auch zur Vollversammlung in Stuttgart.  Alle Wahlberechtigten sind in fünf Wahlgruppen eingeteilt, aus der auch die jeweiligen Kandidaten stammen. In den großen Wahlgruppen sind die zur Wahl stehenden Kandidaten nach Unternehmensgröße (Mitarbeiterzahl) unterteilt. Die Wahlberechtigten dürfen ihre Stimmen unabhängig von der eigenen Unternehmensgröße in beiden Blöcken vergeben Die ausgefüllten Wahlunterlagen müssen bis zum 28. Juli 15 Uhr wieder in der IHK sein.
3.7.20

 

 

Pkw fängt Feuer

Uhingen.  Am Donnerstag löschte die Feuerwehr in Uhingen ein brennendes Auto. Gegen 15.30 Uhr rückten die Einsatzkräfte zu einem Fahrzeugbrand in die Ulmer Straße aus. Nach Erkenntnissen der Polizei wurde das Auto dort etwa zwei Stunden zuvor auf einem Parkplatz abgestellt. Die Feuerwehr löschte den Brand. Nach ersten Erkenntnissen dürfte ein technischer Defekt am Steuergerät als Ursache in Betracht kommen. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar.
3-.7-20

 

 

Zu schnell bei Starkregen

Köngen/Weilheim. Ohne Verletzte endeten am Donnerstagmorgen zwei Unfälle auf der Autobahn bei Köngen und Weilheim. Gegen 8.40 Uhr war ein Autofahrer auf der mittleren Spur in Richtung Karlsruhe unterwegs. Bei Köngen kam er bei Aquaplaning und zu hoher Geschwindigkeit mit einem Pkw von der Fahrbahn ab und rutschte gegen die Leitplanke. Der 48-Jährige blieb unverletzt. Die Polizei schätzt den Schaden am Auto auf rund 5.000 Euro und an der Leitplanke auf 500 Euro. Nur etwa zehn Minuten später geriet in der Gegenrichtung ein Autofahrer bei Weilheim ins Schleudern. Der 66-Jährige stieß mit seinem Wagen gegen ein anderes Fahrzeug. Beide Fahrer blieben unverletzt. Die Polizei schätzt den Schaden an den Autos jeweils auf 2.000 Euro.
3.7.20

 

 

Neuer Leiter der Schutzpolizei

Ulm/Göppingen. Seit 1. Juli hat die Schutzpolizeidirektion des Polizeipräsidiums Ulm einen neuen Leiter: Polizeidirektor Karl-Heinz Reiter trat die Nachfolge von Leitendem Polizeidirektor Josef Veser an, der zur Hochschule für Polizei gewechselt ist.

Josef Veser ging Anfang Juli zur Hochschule für Polizei am Standort Biberach, wo er zum Polizeivizepräsidenten ernannt wurde. Bis dahin war er seit Ende 2017 Leiter der Schutzpolizeidirektion beim Polizeipräsidium Ulm. Diese Leitungsposition übernahm jetzt Polizeidirektor Karl-Heinz Reiter. "Polizeidirektor Reiter bringt für diese Stelle die besten Voraussetzungen mit", sagte Polizeipräsident Weber bei der Begrüßung Reiters. Denn Reiter leitete bereits ab 1999 die Schutzpolizei und von 2000 bis 2004 den Führungs- und Einsatzstab der damaligen Polizeidirektion Biberach. Auch anschließend als Leiter der Kriminalpolizei Sigmaringen und des Führungs- und Einsatzstabs der Polizeidirektion Friedrichshafen sowie der Verkehrspolizeidirektion beim Polizeipräsidium Konstanz habe Reiter (60) wichtige Führungsfunktionen ausgeübt und dabei gleichzeitig eine große Verwendungsbreite bewiesen. "Die Schutzpolizeidirektion ist mit rund 1.100 Beschäftigten die größte Direktion des Polizeipräsidiums Ulm. Damit hat deren Leiter eine hohe Personalverantwortung, aber auch die Verantwortung für die Sicherheit und Ordnung, die die Polizeireviere, die Polizeiposten, die Verkehrspolizei, die Polizeihundeführer und die Gewerbe- und Umweltermittler im Stadtkreis Ulm und in den Landkreisen Alb-Donau, Biberach Göppingen und Heidenheim gewährleisten." Weber wünschte Polizeidirektor Reiter in dieser Funktion viel Erfolg und bei all seinen Entscheidungen eine stets glückliche Hand.
3.7.20

 

 

Einbrecher flüchtet mit Handys

Göppingen. Am Freitag beobachteten Zeugen in Göppingen einen Einbrecher. Kurz vor 2 Uhr meldeten Zeugen der Polizei einen Einbruch. Ein Täter soll an einem Geschäft in der Bahnhofstraße mit einem großen Stein eine Scheibe eingeworfen haben. Aus dem Inneren soll er etwas genommen und danach geflüchtet sein. Die Polizei suchte den Täter sofort mit mehreren Streifen, konnte ihn aber nicht mehr antreffen. Nach bisherigen Erkenntnissen stahl der Unbekannte mehrere Handys. Die genaue Anzahl ist noch unklar. Laut Angaben der Zeugen sei der Täter etwa 1,80 Meter groß und zwischen 20 und 25 Jahre alt und schlank. Bekleidet war er mit einer schwarzen Hose und einer Kapuzenjacke. Unter dieser soll er ein weißes oder gelbes Oberteil getragen haben. Mitgeführt hat er eine Tüte und auffällig an ihm sei seine gebückte Haltung. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Telefon-Nr. 07161/632360 um Zeugenhinweise.
3.7.20

 

 

Helfenstein-Klinik wieder coronafrei

Kreis Göppingen. Am 6. Mai  wurde der letzte stationäre Covid-19-Patient in der Helfenstein-Klinik verzeichnet. Seither ist das Geislinger Haus der Alb-Fils-Kliniken coronafrei. Lediglich einige Verdachtsfälle wurden bisher noch betreut – und im Fall der positiven Bestätigung der Infektion sofort an die Klinik am Eichert in Göppingen weitergeleitet. „Es war schon früh während der Corona-Pandemie unser Ziel, einen unserer beiden Standorte möglichst schnell frei von Covid-19-Patienten zu bekommen“, sagt Dr. Ingo Hüttner, der Medizinische Geschäftsführer der Kliniken. Das diente zum einen dem Schutz der Patienten und der Mitarbeiter, hatte zum anderen aber auch medizinische und personelle Gründe: „Dadurch war es uns möglich, die medizinisch-pflegerische Kompetenz in der Behandlung der Corona-Patienten zu bündeln und die aufgrund der Pandemie angespannte Personalsituation etwas zu entschärfen“, so Dr. Hüttner.

Durch die nun seit acht Wochen bestehende „Corona-Freiheit“ ist im Krankenhausbetrieb in Geislingen weitgehend Normalität eingekehrt. Die Palliativstation der Helfenstein-Klinik, die geschlossen worden war, um Personal für die Betreuung von Covid-19-Patienten zu haben, ist wieder geöffnet, ebenso der Stationsbereich der Inneren Medizin, der vorübergehend zur Infektionsstation umfunktioniert worden war.
3.7.20

 

 

Schülerferienprogramm liegt vor

Geislingen.  Das Schülerferienprogramm 2020 ist da! Damit es den Geislinger Kindern in den Sommerferien nicht langweilig wird, hat die Stadtverwaltung wieder ein abwechslungsreiches Schülerferienprogramm organisiert. Das Programm gibt es ab heute online auf der Homepage der Stadtverwaltung www.geislingen.de„Lange war unklar, ob wir wegen den erschwerten Bedingungen durch das Coronavirus in diesem Jahr überhaupt ein Schülerferienprogramm durchführen dürfen“, sagt Fachbereichsleiterin Margit Schrag. „Umso mehr freuen wir uns, dass wir zusammen mit den Vereinen und anderen Anbietern wieder ein schönes, wenn auch etwas abgespecktes Programm, für Mädchen und Jungen auf die Beine stellen konnten.“

Vereine und Einrichtungen aus Geislingen und Umgebung bieten eine bunte Mischung von über 40 Veranstaltungen an. Vom Basteln, sportlichen Aktivitäten über Natur-Themen bis hin zum Programmieren am Computer, für jede Altersgruppe ist etwas dabei. Für jeden Programmpunkt gibt es ein eigenes Hygienekonzept mit infektionsschützenden Maßnahmen. Die Details dazu erfahren Eltern und Kinder vom jeweiligen Veranstalter.  Das Schülerferienprogramm finden Sie online auf der Homepage der Stadtverwaltung www.geislingen.de. Ein ausgedrucktes Programmheft gibt es dieses Jahr aufgrund der angespannten Haushaltslage nicht. Dafür bittet die Stadtverwaltung um Verständnis. Eine weitere Änderung gibt es in diesem Jahr auch bei der Anmeldung: Um auf neue Entwicklungen hinsichtlich des Coronavirus kurzfristig reagieren zu können, läuft die Anmeldung direkt über den jeweiligen Veranstalter. Fragen zum Schülerferienprogramm beantwortet Regina Zwiersch von der Stadtverwaltung unter Telefon: (07331) 24-3 60.
3.7.20

 

 

Stadt verbietet Einweggeschirr

Esslingen. Die Stadt Esslingen untersagt die Verwendung bestimmter Einwegkunststoffprodukte auf Veranstaltungen auf städtischen Flächen. Betroffen sind Einwegplastikgeschirr, -besteck und -becher. Das Verbot hat der Esslinger Gemeinderat in seiner öffentlichen Sitzung einstimmig beschlossen. Ausnahmen etwa für die Streckenverpflegung bei Laufwettbewerben können auf Antrag mit besonderer Begründung zugelassen werden.

Um das Verbot durchzusetzen, muss die Verwaltung je nach Ort der Veranstaltung unterschiedliche Regelwerke ändern. Wer eine Veranstaltung auf öffentlichen Verkehrsflächen plant, benötigt eine Sondernutzungserlaubnis nach der jeweiligen Satzung. Dementsprechend nimmt die Verwaltung das Verbot in die Satzung über Sondernutzungen und die Satzung über Sondernutzungen in Fußgängerzonen auf. Für Veranstaltungen in Sportstätten wird die Benutzungs- und Kostenordnung für Esslinger Sportstätten angepasst. Für die weiteren städtischen Flächen schreibt die Verwaltung das Verbot in Miet- und Nutzungsverträgen vor. Für Veranstaltungen auf nichtstädtischen Flächen ändert sich nichts.

Grundlage des jetzigen Verbots war ein Antrag der CDU-Fraktion aus dem Jahr 2019. Neben dem Verbot von Einwegkunststoffen auf Veranstaltungen hatte die CDU die Einführung einer Verpackungssteuer gefordert. Wie in anderen Städten gab es dazu in der aktuellen Situation keine Abstimmung. Zwar ist Esslingen am Neckar mit dem Verbot von Einwegkunststoffen auf Veranstaltungen einen wichtigen Schritt weiter.
3.7.20

 

 

Isi Mutlu kehrt den Grünen den Rücken

Geislingen. Isi Mutlu hat die Fraktion der Grünen im Geislinger Gemeinderat aus persönlichen Gründen verlassen und will auch aus der der Partei austreten. Das kündigte Miutlu am Mittwoch Abend im Gemeinderat an. Mutlu verzichtet auch auf eine Kandidatur für den Landtag. „Manchmal muss man halt auf den sauren Apfel beißen und Konsequenzen ziehen“, so Mutlu auf Facebook. Seit etwa 30 Jahren war Mutlu bei den Grünen, war 1993 Gründungsmitglied der GAL -Geislingen,  von 2000 bis 2012 Vorsitzender des Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen Geislingen, war auch von 2000 bis 2004 Mitglied im Kreisvorstand Bündnis 90/ Die Grünen KV-Göppingen. Seit 2009  ist er Stadtrat in Geislingen. Nähere Gründe für seinen Entschluss teilte Mutlu nicht mit.
2.7.20

 

Auto rollt gegen Auto

Eberbach. In Ebersbach hat ein Senior am Mittwoch sein Auto nicht gegen Wegrollen gesichert.  Gegen 14.45 Uhr stand ein Auto in einer Hofeinfahrt in der Römerstraße. Ein anderes Auto rollte dagegen, weil ein Senior die Handbremse nicht oder nicht richtig gezogen hatte. Die Polizei schätzt den Sachschaden an den Fahrzeugen auf 4.500 Euro.
2.7.20

 

Neue Wohnungen an der Heinkelstraße

Schorndorf. Nachdem zu Beginn des Jahres der Abbruch des markanten Ziegelsteingebäudes erfolgte, bereitet die Instone Real Estate Development GmbH das 1,35 Hektar große Gelände in der Heinkelstraße in Schorndorf nun für die Grundsteinlegung vor. Dies soll noch im Sommer geschehen.  Bis 2023 entstehen am Standort 230 Ein- bis Fünfzimmer-Mietwohnungen. Darunter werden auch einige kostengünstige Wohnungen mit Mietobergrenze sowie soziale Mietwohnungen sein. Außerdem entstehen vier Stadthäuser und 18 Loft-Wohnungen. Das Areal bietet zudem 1.200 Quadratmeter Gewerbefläche.
2.7.20

 

Stadtbau realisiert Quartiershaus für Senioren

Schorndorf. In der Künkelinstraße 34, dort, wo sich aktuell noch das Gebäude „Klösterle“ befindet, entsteht in den kommenden Jahren ein Quartiershaus für Senioren.
Die Katholische Kirchengemeinde, der das Grundstück gehört, hat es auf Basis des Erbbaurechts an die Stadtbau Schorndorf übergeben, unter der Vorgabe, dass eine soziale Nachfolgenutzung gewährleistet wird. Nach einigen Überlegungen, was auf der frei werdenden Fläche am dringendsten in der Stadt benötigt wird, kam die Idee für das Pilotprojekt.
In einer großzügigen S-Form soll auf dem Grundstück seniorengerechtes Wohnen mit Tagespflege entstehen. 28 barrierefreie Wohnungen mit ein bis drei Zimmern sowie zehn Mikroappartements für Mitarbeiter sind geplant. Hinzu kommt eine Sozialstation und eine Tagespflegeeinrichtung mit zwölf Plätzen. Für die regelmäßige Bewegung der älteren Herrschaften ist ein Laubengang rund ums Haus geplant sowie ein gut abgesicherter Dachgarten im 3. Stock.
Das Architekturbüro Bloss/Keinath aus Winterbach, das von der Stadtbau Schorndorf mit der Planung beauftragt wurde, hat diesen Entwurf nun dem Gestaltungsbeirat vorgestellt und viel Lob geerntet. Prof. Dr. Franz Pesch, Vorsitzender des Gremiums, zeigte sich sehr angetan: „Es werden interessante Bewegungsräume geschaffen. Außerdem wird die Wucht des großen Volumens zu den Nachbarhäusern hin besänftigt. Es ist nur scheinbar riesig.“
Anne Hieber vom Architekturbüro ergänzte, dass zu den Nachbargrundstücken bewusst von dreigeschossig auf zweigeschossig reduziert wurde. Auch habe man auf ausreichend Begrünung um das Haus herum geachtet.
Oberbürgermeister Matthias Klopfer betonte auf Nachfrage, wie wichtig und sinnvoll die Verdichtung mit hoher städtebaulicher Qualität sei. „Wir müssen bei unseren Neubauten auch versträrkt an die Senioren denken. Zwar ziehen viele Familien nach Schorndorf, was uns sehr freut aber unsere Gesellschaft wird auch immer älter. Für alldienjenigen müssen wir Angebote schaffen.“
Das Konzept für ein Quartiershaus ist ein gänzlich neues für Schorndorf. So können sich Senioren Wohnungen allein oder als Paar über Wohnrechte einkaufen. Weitere Wohnungen werden über das Landeswohnungsbauprogramm gefördert und nach dem Schorndorfer Wohnraumversorgungskonzept günstiger vermietet. Bei der Umsetzung des Wohnrechtemodells arbeitet die Stadtbau mit der ortansässigen Beratungsfirma Initiatum GmbH zusammen. Baubeginn des Pilotprojekts ist Ende 2021. Im Frühjahr 2023 sollen die ersten Bewohner einziehen können. Das Investitionsvolumen beziffert sich auf acht bis neun Millionen Euro.
2.7.20

 

 

GOA-Chef Forster geht

Ostalbkreis. Der Aufsichtsrat des Ostalb-Entsorgers  GOA hat beschlossen, der Bitte des GOA-Chefs Forster nachzukommen, das Unternehmen zum 31. Oktober 2020 zu verlassen.  Forster wechselte vom Bremer Entsorgungskonzern Nehlsen auf die Ostalb und übernahm am 2009 die Führung der GOA. Er baute den Entsorger, an dem der Ostalbkreis zu 49 Prozent beteiligt ist, zu einem der größten und erfolgreichsten mittelständischen Unternehmen der Branche in der Region um. Mittlerweile beschäftigt die GOA über 400 Mitarbeiter und hat sich stark der Aufbereitung und dem Recycling von kommunalen und industriellen Abfällen verschrieben, um Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz zu leben. Forster engagierte sich stark für Umwelt- und Klimaschutz und trat als Redner, unter anderem beim Klimaforum 2019 in Aalen, auf. Er ist zudem im geschäftsführenden Präsidium des BVSE, mit fast 1.000 Mitgliedsunternehmen der größte Entsorgerverband Europas, der Mittelstandsvereinigung Logex und weiteren kommunalen Gremien auf Landesebene aktiv.  Für den bevorstehenden Wechsel nach Mecklenburg-Vorpommern nennt der Geschäftsführer private Gründe und eine große berufliche Chance in seiner Heimat. Der Aufsichtsratsvorsitzende, Landrat Klaus Pavel, bedauert den Weggang Forsters sehr, zeigt aber Verständnis für die Beweggründe der Veränderung und dankt  Forster für dessen langjähriges Engagement auf der Ostalb.
2.7.20

 

 

Klimaschutz: Stadtbus soll komplett in kommunale Hand

Esslingen. Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger begrüßt den interfraktionellen Antrag von Bündnis 90/Die Grünen, SPD und Die Linke zum 100%-Ausbau der Elektromobilität im Esslinger Busverkehr.   „Es war mir immer ein zentrales umweltpolitisches Anliegen, den Städtischen Verkehrsbetrieb Esslingen als Anbieter eines nachhaltigen Busverkehres zu stärken“ so der OB. „Damit würden die Voraussetzungen geschaffen, dass wir den Busverkehr in unserer Stadt in wenigen Jahren batterieelektrisch, vollständig emissionsfrei und mit klimaneutral erzeugtem Strom erbringen. Wir würden auch einen weiteren erheblichen Beitrag zur Co2-Reduzierung und zur Verbesserung der Luftqualität in Esslingen leisten“, so Dr. Zieger.  „Die interfraktionelle Initiative zur Übernahme des gesamten Stadtverkehrs passt bestens zu unseren ambitionierten städtischen Nachhaltigkeitszielen und macht Klimaschutz ganz konkret“, so Dr. Zieger. „Beiträge zum Klimaschutz werden nicht über politische Erklärungen, sondern über ganz konkrete Projekte erreicht, betont OB Zieger. Zieger: „Deshalb begrüßt die Stadt Esslingen auch die bemerkenswerte Förderung zweier Bundesministerien bei dem Ausbau eines flächendeckenden batterieelektrischen O-Bus-Systems in Esslingen sowie bei der Beschaffung modernster Elektrohybrid-Busse.
2.7.20

 

 

Schüler infizieren sich bei Grillfest mit Corona-Virus

Kreis Göppingen. Die Zahl derCorona-Erkrankten im Landkreis Göppinbgen ist von 14 auf 23 gestiegen. Die mit dem Coronavirus infizierten Schüler der Uhland-Grundschule, Schiller-Realschule und Bodelschwinghschule in Göppingen sowie die Emil-von-Behring -Schule und der Kaufmännischen Schule in Geislingen haben das Virus wohl nicht weiter verbreitet. Seit dem Wochenende wurden von den Kontaktpersonen dieser Schüler bislang 450 Tests abgenommen. Bis Ende der Woche werden insgesamt 500 Tests durchgeführt.  Nach den bislang vorliegenden Befunden gibt es unter den Kontaktpersonen in den Schulen keine weiteren Corona-Nachweise. Das Ziel der Untersuchungen ist, weitere Personen, die infiziert sind, zu entdecken und für diese auch Quarantäne und Kontaktverbote anzuordnen. Dadurch sollen weitere Infektketten unterbrochen werden.  Es ist mittlerweile lautr Landratsamtr auch bekannt, dass sich die fünf Schüler nicht in den Schulen angesteckt haben. Die Infektionen sind auf ein privates Grillfest zurückzuführen. “Ich appelliere aus gegebenem Anlass nochmals an die Bevölkerung des Landkreises Göppingen, die geltenden Regelungen in der Corona Verordnung des Landes Baden-Württemberg konsequent auch im privaten Umfeld zu berücksichtigen.  Wir sollten alle gemeinsam dazu beitragen, dass private Feiern nicht zu gefährlichen Hotspots werden,“ so Landrat Edgar Wolff.
1.7.20

 

 

Wieder Farbschmierer unterwegs

Rechberghausen Erneut waren in der Nacht zum Dienstag unbekannte Farbschmierer in Rechberghausen unterwegs. Die Täter besprühten mit neongelber Farbe fünf verschiedene Objekte. Betroffen waren eine Haustür in der Schlosshofstraße, eine Bank aus Holz in der Staufenstraße und in der Straße "Ebene" ein Verkehrszeichen sowie Mosaiksteine auf einem Parkplatz. Außerdem besprühten die Unbekannten die Oberfläche der Fahrbahnen in der Oberhäuser Straße und in Faurndau. Die Polizei aus Rechberghausen hat die Spuren gesichert und die Ermittlungen nach den Tätern aufgenommen. Sie bittet unter der Telefon-Nr. 07161/93810 um Zeugenhinweise und fragt: Wer hat in der Tatnacht verdächtige Personen beobachtet? Wer kennt die Sprayer oder kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?
1.7.20 

 

 

Neubau der Klinik für Psychosomatik in Betrieb

Der Neubau des Klinikums Christophsbad für Psychosomatik ist in Betrieb. Foto: Bettina Fritz

Göppingen. Der trapezförmige Neubau des Klinikums Christophsbad für Psychosomatik oberhalb des Parkhauses in der Christophsbad-Allee 2 ist fertiggestellt. Auf einer Fläche von 2200 qm entstanden Räumlichkeiten für eine neue Psychosomatische Tagesklinik mit zusätzlichem Wahlleistungsbereich sowie zwei Stationen mit psychiatrischen und psychosomatischen Betten. Mitte Juni beginnt der Umzug in das dreigeschossige Erweiterungsgebäude für die Klinik für Psychosomatische Medizin und Fachpsychotherapie. In den oberen zwei Etagen befinden sich jeweils 13 Zimmer mit 27 Betten.
„Die Bauarbeiten begannen im Januar 2019 und wir freuen uns, dass wir den Zeitplan, trotz der herausfordernden Lage an der Kante eines ehemaligen Steinbruchs einhalten konnten. Bei der 12,5 Millionen Euro teuren Baumaßnahme lag der Förderanteil des Landes bei 5,8 Millionen Euro. Die Gesellschafter des Christophsbads erklärten sich bereit, weitere 6,7 Millionen Euro zu investieren“, sagt Geschäftsführer Oliver Stockinger. „Mit der deutlichen räumlichen Erweiterung wird der gestiegenen Belegung sowie der bereits zuvor erhöhten Bettenzahl Rechnung getragen und die Bereiche werden strukturell entlastet.“ Geschäftsführer Dr. Joachim Stumpp ist sich sicher, dass das neue lichtdurchflutete Gebäude mit hochwertiger und moderner Ausstattung die Wirksamkeit der Therapie und das Wohlbefinden der Patienten positiv beeinflusst. Aufgrund der derzeitigen Corona-Pandemie wird auf eine öffentliche Einweihung des Gebäudes verzichtet. Sobald es möglich ist, lädt das Klinikum Christophsbad zu einem Tag der offenen Tür ein.
Im Erdgeschoss des Neubaus Haus 26 ist zukünftig die neue Psychosomatische Tagesklinik sowie die Therapie der Wahlleistungspatienten angesiedelt. Das zweite Obergeschoss beherbergt die Station PSM 2, spezialisiert auf Patienten mit Essstörungen, Angst- und Zwangserkrankungen sowie depressiven Störungen. Im dritten Obergeschoss befinden sich sowohl die Zimmer der vollstationären Wahlleistungspatienten, als auch die Station PSM 5, wo Patienten mit Persönlichkeitsstörungen und Traumafolgeerkrankungen behandelt werden.
„Wir sind davon überzeugt, dass wir mit der neuen Psychosomatischen Tagesklinik Patientinnen und Patienten ein hilfreiches und wertvolles Angebot bieten. Gerade in Krisenzeiten ist für psychisch Kranke die Möglichkeit einer intensiven psychosomatisch-psychiatrischen Behandlung dringend erforderlich“, so Prof.  Dr. med. Isa Sammet, Chefärztin der Klinik für Psychosomatische Medizin und Fachpsychotherapie. Mit der neuen Psychosomatischen Tagesklinik erweitert das Klinikum Christophsbad sein therapeutisches Angebot um zwei Be­handlungsmöglichkeiten. Einerseits legt die Tagesklinik einen Schwerpunkt auf chronische Schmerzerkrankungen. Die leitlinienorientierte und multimodale Schmerztherapie umfasst auch Feldenkrais-Behandlungen und Biofeedback-Therapie. Das interdisziplinäre Team wird geleitet von Dr. med. Matthias Milius, der über eine Qualifikation für Spezielle Schmerztherapie verfügt.
Im räumlichen Bereich der Tagesklinik findet auch die Therapie der Wahlleistungspatienten der Psychosomatik statt. Die Patienten werden psychotherapeutisch sowie bei Bedarf evidenzbasiert medikamentös behandelt. Neben Einzel- und Gruppen­gesprächen sind körperorientierte und kreativtherapeutische Elemente zentraler Bestandteil der Behandlung.
1.7.20

 

 

Mehr Arbeitslose und viel Kurzarbeit

Kreis Göppingen. Die Arbeitslosigkeit ist im Juni im Bezirk der Agentur für Arbeit Göppingen mit den Landkreisen Esslingen und Göppingen weiter gestiegen: Insgesamt waren im vergangenen Monat 20 769 Frauen und Männer ohne Arbeit. Das ist ein Plus im Vergleich zu Mai um 589 Personen oder 2,9 Prozent. Gegenüber Juni 2019 waren 6 352 Menschen mehr arbeitslos gemeldet (plus 44,1 Prozent). Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, stieg von 4,5 Prozent im Mai auf jetzt 4,6 Prozent (Juni 2019: 3,2 Prozent). 

Von allen Arbeitslosen im Agenturbezirk gehörten 11 043 Personen der Arbeitslosenversicherung an und wurden von der Arbeitsagentur betreut. 9 726 Personen waren in der Grundsicherung gemeldet und wurden von den Jobcentern in den beiden Landkreisen Esslingen und Göppingen betreut. Für die Monate März bis Juni liegen rund 9 170 Anzeigen von Betrieben oder Betriebsabteilungen zu Kurzarbeit vor. Davon könnten bis zu 153 500 Arbeitnehmer betroffen sein.

„Corona prägt auch im Juni den Arbeitsmarkt. Die Pandemie ließ die Arbeitslosigkeit noch einmal steigen. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen ist gesunken, die Kurzarbeit weiter auf einem sehr hohen Niveau. Normalerweise steigen im Juni die Stellen und die Arbeitslosigkeit sinkt. Gleichzeitig gibt es aber auch positive Signale vom Arbeitsmarkt: Die Entwicklung seit Pandemiebeginn hätte eine stärkere Zunahme der Arbeitslosigkeit erwarten lassen. Dass sie jetzt doch verhältnismäßig moderat ausgefallen ist, zeigt, dass das Instrument Kurzarbeitergeld trägt. Ansonsten hätten sich sicherlich deutlich mehr Menschen arbeitslos gemeldet. Außerdem haben die Stellenzugänge und Arbeitsaufnahmen von Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat wieder zugelegt, wenn auch noch auf niedrigem Niveau. Das bedeutet, der Arbeitsmarkt bietet auch Beschäftigungschancen, beispielsweise im Einzelhandel oder in Verkehr- und Logistikberufen“, fasst Thekla Schlör, Leiterin der Göppinger Arbeitsagentur, die aktuellen Zahlen für Juni zusammen.

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Landkreis Göppingen: Hier waren im Juni insgesamt 7 396 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 82 mehr (plus 1,1 Prozent) als im Mai, und 2 567 (plus 53,2 Prozent) mehr als im Vorjahr. Der Landkreis Göppingen verzeichnete eine Arbeitslosenquote von 5,1 Prozent (Geschäftsstelle in Göppingen: 5,0 Prozent; Geschäftsstelle in Geislingen: 5,5 Prozent). Im Vorjahr lag sie bei 3,4 Prozent.

 „Die Entwicklung der Anzeigen für konjunkturelle Kurzarbeit lässt deutlich die Auswirkungen der Coronakrise auf den Arbeitsmarkt erkennen, wobei in den letzten beiden Monaten deutlich weniger Anzeigen neu hinzugekommen sind“, so Schlör. Da die Betriebe bei der Anzeige von Kurzarbeit meist den vollen Zeitraum von zwölf Monaten ausgeschöpft und ihre Meldung schon zu Beginn der Krise geschickt haben, stagniert die Zahl der Anzeigen auf einem hohen Niveau.  Wenn ein Betrieb nach vorheriger Anzeige in einem Monat tatsächlich Kurzarbeit durchführt, zahlt er neben dem Lohn für geleistete Arbeit auch das Kurzarbeitergeld an die Beschäftigten aus. Er sendet anschließend eine Abrechnungsliste für jeden Beschäftigten an die Arbeitsagentur. Dafür hat er gesetzlich bis zu drei Monate Zeit. Nachdem die Unterlagen eingegangen sind, werden diese geprüft und das Kurzarbeitergeld an das Unternehmen ausgezahlt. Wegen dieser nachträglichen Abrechnung liegen der Bundesagentur für Arbeit (BA) die statistischen Daten zu tatsächlich realisierter Kurzarbeit erst nach einigen Wochen vor.
1.7.20

 

 

Charité-Professor per Video im Freihof-Gymnasium

Göppingen. Wie so viele lang im Voraus geplante Termine musste auch der Besuch des Präsidenten des Weltgesundheitsgipfels (World Healt Summit) Prof. Ganten von der Berliner Charité etwas anders als geplant stattfinden. Eingeladen wurde Ganten von der Göppinger Bundestagsabgeordneten Heike Baehrens, die im Deutschen Bundestag den Vorsitz im Unterausschuss Globale Gesundheit hält. Der für die Schüler des Freihof-Gymnasiums geplante Vortrag mit anschließender Diskussion wurde ins Netz verlegt. So hatten sie die Möglichkeit per Videokonferenz mit einem der Wegbereiter der Evolutionären Medizin zu diskutieren.

Von der Evolutionsgeschichte des Menschen und der Ausbreitung des Homo sapiens über den ganzen Erdball schlug Prof. Ganten dabei einen Bogen bis zu den heutigen Herausforderungen für die Weltgesundheit. "Nur zwei Milliarden Menschen weltweit haben Zugang zu adäquater medizinischer Versorgung", berichtete Ganten. Dies war für ihn mit einer der Gründe 2009 den World Health Summit ins Leben zu rufen. Heike Baehrens machte am Beispiel der aktuellen Corona-Pandemie deutlich, dass es wichtig ist auch im Gesundheitsbereich in Institutionen wie der Weltgesundheitsorganisation WHO international zusammenzuarbeiten. "Viren machen keinen Halt an Grenzen", so Baehrens. 

"Es war toll wie Prof. Ganten für unsere Schüler andere Blickwinkel eröffnen und neue Perspektiven aufzeigen konnte. Die Rückmeldungen waren äußerst positiv und viele waren sehr interessiert, sodass wir das Thema in den nächsten Stunden weiter diskutiert haben", berichtet die verantwortliche Lehrerin Annina Kneer.
1.7.20

 

 

Auf Umwege zu Behörden

Schwäbisch Gmünd (sv). Das Landratsamt und die Landesanstalt für Landwirtschaft, Ernährung und Ländlicher Raum in Oberbettringen/Hardt ist ab Dienstag, 7. Juli bis voraussichtlich Freitag, 14. August nur über eine Umleitung erreichbar. Die Zufahrt von der Oberbettringer Straße zum Landratsamt, der Landesanstalt für Landwirtschaft, Ernährung und Ländlicher Raum und dem Wohngebiet Am Sonnenhügel muss für den Verkehr gesperrt werden. Grund dafür sind Tiefbau-Erschließungsarbeiten. Der Verkehr wird über die Zwerenbergstraße, Hardtstraße und Am Sonnenhügel umgeleitet; die Umleitung ist ausgeschildert.
1.7.20

 

 

Lebensmittel gestohlen

Geislingen.  Mit einem vollen Einkaufswagen soll am Dienstag ein Diebesduo in einem Geschäft in Geislingen an der Kasse vorbei gefahren sein.  Gegen 20 Uhr war eine Zeugin in einem Geschäft in der Neuwiesenstraße. Die Zeugin beobachtete einen Mann, der mit einem Einkaufswagen die Kasse passierte, ohne die Waren zu bezahlen. Die Polizei traf auf einem Parkplatz eine Frau und einen Mann an, die die Lebensmittel in ein Auto geladen hatten. Eine Überprüfung ergab, dass die Lebensmittel in dem Geschäft nicht bezahlt wurden und somit gestohlen sein dürften. Das Duo sieht jetzt Strafanzeigen entgegen.
21.7.20

 

 

Spritztour auf Rasenmäher

Donzdorf.  Am frühen Samstag sollen drei Betrunkene mit einem Aufsitzrasenmäher von Donzdorf nach Winzingen gefahren sein. Gegen 2.15 Uhr meldete eine Frau der Polizei einen mutmaßlich Betrunkenen, der sich in der Gmünder Straße in Winzingen auffällig verhalten und mit einem Rasenmäher fahren soll. Die Polizei suchte nach dem Verdächtigen, konnte ihn aber nicht mehr antreffen. Der Honda-Traktor stand noch da. Das Zündschloss war geknackt. Bisherige Ermittlungen der Polizei ergaben, dass drei Jugendliche den Traktor zuvor aus einem Schuppen in Donzdorf geklaut hatten. Der aufgebrochene Geräteschuppen gehört zu einer Schule. Die drei Jugendlichen seien betrunken gewesen und trugen schwarze Kleidung. Noch unklar ist der Polizei, wie die Verdächtigen mit dem Traktor von Donzdorf nach Winzingen gekommen sind. Die Polizei hofft unter der Telefon-Nr. 07161/8510 auf Zeugenhinweise. Der entstandene Sachschaden am Schuppen und am Mäher beträgt knapp 1.000 Euro.
1.7.20

 

 

Tank bei Wendemanöver aufgerissen

Geislingen. Hunderte Liter Diesel liefen am Mittwoch in Geislingen aus einem Lastwagen.  Wie die Polizei mitteilt, war gegen 3.15 Uhr ein Kraftfahrer in der Eberhardstraße in Richtung Sternplatz unterwegs. Der Verkehr staute sich wegen eines Schwertransports. Deshalb entschied sich der 48-jährige Fahrer, mit seinem Mercedes zu wenden. Das tat der Mann auf Höhe des Polizeireviers und fuhr dabei über einen Gehweg. Der Randstein war zu hoch für die Tanks und beschädigte diese. Der Mann fuhr in Richtung Ulm weiter und hielt in der Karlstraße, vor der Einmündung Bismarckstraße, an. Dort entleerten sich die Tanks vollends komplett. Der Lastwagen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Kraftstoff war auf der B10 auf der gesamten Fahrbahnbreite verteilt. Zur Reinigung waren die Eberhardstraße und die Karlstraße gesperrt. Seit etwa 6 Uhr läuft der Verkehr wieder einspurig in Richtung Göppingen. Die Gegenrichtung ist derzeit noch gesperrt, weil die Reinigungsarbeiten noch andauern. Durch die Sperrung kam es zu Verkehrsbehinderungen. Die Feuerwehr, eine Spezialfirma und ein Verantwortlicher der Kläranlage sind im Einsatz. Die zuständige Wasserbehörde ist informiert. Nach derzeitigen Erkenntnissen trat keine Schädigung der Umwelt ein.
1.7.20

 

 

Unbekannter beschädigt Auto

Geislingen. Rund 6.000 Euro Schaden richtete von Montag auf Dienstag in Geislingen ein Unbekannter an. Zwischen Montagabend und Dienstagmittag stand in der Karlstraße ein Renault. Der Täter zerstach alle vier Reifen, brach die Antenne ab und zerkratzte das Auto ringsum.. Zeugenhinweise bitte unter der Telefon-Nr. 07331/93270 an die Polizei aus Geislingen.
1.7.20

 

 

Fahrzeug übersehen - 12000 Euro Sachschaden

Schwäbisch Gmünd. Von der Einfahrt eines Schnellimbisses kommend, fuhr ein 59-Jähriger am Dienstagabend gegen 18 Uhr mit seinem Pkw auf die Lorcher Straße ein. Dabei übersah er den Pkw eines 36-Jährigen und streifte diesen, wobei ein Sachschaden von rund 12.000 Euro entstand.
1.7.20

 

 

Joachim Bläse ist neuer Landrat im Ostalbkreis

Joachim Bläse (Mitte) wurde am Dienstag zum neuen Landrat des Ostalbkreises gewählt. Noch-Landrat Klaus Pavel gratulierte seinem Nachfolger im Amt. Einen Blumenstrauß gab es für Claudia Bläse, die ihren Mann zur Wahl begleitet hatte. Foto: Landratsamt Ostalbkreis

Ostalbkreis. Dr. Joachim Bläse (CDU) ist, wie erwartet, neuer Landrat des Ostalbkreises. Der Erste Bürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd wurde am Dienstag zum Nachfolger des amtierenden Landrats Klaus Pavel gewählt. Dr. Bläse setzte sich gleich im ersten Wahlgang gegen seine beiden Mitbewerber durch und erhielt 64 von 72 abgegebenen Stimmen. Volkmar Bauer (parteilos) erhielt zwei Stimmen, Harald Reinhard (parteilos) eine Stimme. Fünf Stimmen waren ungültig.

Landrat Klaus Pavel gratulierte seinem Nachfolger auch namens des Kreistags und der Landkreisverwaltung  zur Wahl und wünschte ihm für seine Amtszeit alles erdenklich Gute. Für den Schwäbisch Gmünder Dr. Joachim Bläse sind die Aufgaben der Kreisverwaltung und die kreispolitischen Themen kein Neuland. Seit 2004 ist Dr. Bläse Mitglied des Kreistags und seit Juli 2019 fungiert er als Fraktionsvorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion. Die Amtszeit von Dr. Bläse beginnt am 12. September, die offizielle Amtseinsetzung findet im Rahmen der Kreistagssitzung am 15. September  statt.
30.6.20

 

 

Startschuss für die neue Gästekarte Alb-Card

Die Schwäbische Alb lockt ab Mittwoch mit der Alb-Card die Touristen. Foto: Verband Schwäbische Alb Tourismus/Wolfgang Trust

Schwäbische Alb. Ab Mittwoch können Übernachtungsgäste auf der Schwäbischen Alb mit der neuen Alb-Card kostenfrei Bus und Bahn fahren sowie nahezu alle touristischen Highlights und Sehenswürdigkeiten der Region kostenlos erleben.

Rund drei Jahre haben die Vorbereitungen und der Planungsprozess insgesamt gedauert, dann sorgte Corona für eine Verschiebung des geplanten Starttermins, doch nun ist es endlich soweit: Gäste, die bei einem der 118 teilnehmenden Gastgeber übernachten, kommen in den Genuss des „Alb-Inclusive-Urlaubs“: Sie können mit der Alb-Card in der gesamten Region kostenlos Bus und Bahn fahren und 125 Sehenswürdigkeiten und touristische Highlights kostenfrei erleben. Darunter zum Beispiel Campus Galli, die Burg Hohenzollern, das Limes Museum oder das Freilichtmuseum Beuren, aber auch außergewöhnliche Erlebnisse wie eine geführte Tour durch die Falkensteiner Höhle, eine Brauereiführung in der Bierkulturstadt Ehingen, oder ein Mountainbike-Technikkurs im Bikepark Albstadt.

„Dass eine Gästekarte für eine so große Region wie die Schwäbische Alb beides, also die kostenlose Nutzung des ÖPNV und der touristischen Attraktionen bietet, ist in Deutschland bislang einzigartig. Dieser Mehrwert ist zudem bereits ab der ersten Übernachtung nutzbar. Das ist einerseits ein unvergleichlicher Service für unsere Gäste und andererseits eine große Chance für die nachhaltige Mobilität in der Region“, schwärmt Mike Münzing, Vorsitzender des Schwäbische Alb Tourismus (SAT).

Viele Tourismusbetriebe sind durch die Corona-Krise belastet, aber für SAT-Geschäftsführer Louis Schumann kommt die Alb-Card zum richtigen Zeitpunkt: „Der Geschäftsreisetourismus wird noch für längere Zeit nicht das Vorkrisenniveau erreichen. Viele Übernachtungsbetriebe der Region suchen daher händeringend nach neuen Zielgruppen. Die Alb-Card unterstützt die Betriebe hierbei und schafft einen wichtigen Nachfrage-Anreiz für einen längeren Urlaub auf der Schwäbischen Alb. Bereits jetzt melden sich beispielsweise Gäste aus der Schweiz, die wegen der Alb-Card in unsere Region kommen möchten.“

Um die teilnehmenden Alb-Card-Gastgeber nach den schweren letzten Monaten finanziell zu unterstützen, übernimmt der SAT zudem im ersten Monat die Hälfte der übernachtungsbasierten Umlagezahlungen für die Gästekarte.

Birgit Karl, die das Alb-Card-Projekt beim SAT leitet, freut sich, dass es nun endlich losgeht: „Wir haben gemeinsam mit all unseren Mitgliedern und Partnern viel Schweiß und Herzblut in dieses Projekt investiert. Vom Ergebnis sind wir absolut überzeugt: Da die Alb-Card sämtliche Leistungen kompromisslos kostenfrei beinhaltet, bedarf es kaum an Erklärungen.“
30.6.20

 

 

Esslingen begrüßt Daimler zu neuem Produktionsstandort

Esslingen. Die Entscheidung der Daimler AG zur Errichtung eines neuen Produktionsstandortes zur Fertigung von Brennstoffzellenantrieben in der Pliensauvorstadt begrüßt und unterstützt die Stadt Esslingen ausdrücklich. Die Ansiedlung des Unternehmens auf dem ehemaligen Danfoss-Areal ist ein wichtiger Schritt zur industriellen Brennstoffzellenproduktion im Neckarraum, durch den zunächst rund 50 bis 100 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Dass das Vorhaben im gegenwärtig angespannten wirtschaftlichen Klima vorangebracht wird, belegt die hohe und anhaltende Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Esslingen auch in schwierigen Zeiten.

Von dem Vorhaben, für dessen Umsetzung sich die Stadt Esslingen von Beginn an intensiv eingesetzt hat, gehe ein wichtiges Signal für die gesamte Region aus, stellt OB Dr. Jürgen Zieger fest. „Dieses Pionierwerk zur Brennstoffzellentechnik der Daimler Trucks belegt eindrücklich: Die Region hat die Herausforderung der neuen Mobilitätsanforderungen verstanden und nimmt sie im engen Schulterschluss von Politik und Unternehmen gemeinsam an.“ Die Stadt Esslingen habe frühzeitig auch gegen Widerstände für die neue Nutzung des Gewerbegebietes geworben, so Zieger. Diese strategische Orientierung mache sich nun bezahlt.

Dass mit der Ansiedlung die Transformation des traditionsreichen Danfoss Bauer-Gewerbeareals zu einem Standort für Zukunftstechnologie gelungen ist, begrüßt auch Marc Grün, Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung. „Die neue Nutzung bietet hochwertige Arbeitsplätze und zeigt die Synergieeffekte, die durch die enge Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Unternehmen erzielt werden können. Wir haben gezeigt: Wenn alle Beteiligte bei den notwendigen Entscheidungen Gas geben, gewinnt der Standort.“
30.6.20

 

 

VfB-Bundestags-Fanclub freut sich über Aufstieg

Die Abgeordneten des VfB-Bundestagsfanclubs. Foto: Büro Baehrens

Göppingen/Berlin/Göppingen. Am Rande einer vollen Sitzungswoche war es dem VfB-Bundestagsfanclub trotzdem wichtig der Mannschaft zum Aufstieg in die 1. Bundesliga zu gratulieren. "Wir freuen uns, unseren Verein in der kommenden Saison nicht nur im Mercedes-Benz-Stadion sondern auch gleich zweimal in Berlin unterstützen zu können - hoffentlich wieder mit Publikum", so die Göppinger SPD-Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens. Auch der Göppinger CDU-Stadt- und Regionalrat Jan Tielesch freute sich in seiner Funktion als Vorsitzender des VfB-Bundestagsfanclubs mit den Abgeordneten.
30.6.20

 

 

Badearena wieder geöffnet

Göppingen. Auch die Barbarossa-Thermen in Göppingen öffnen wieder ihr Pforten. Zurzeit gibt es in allen Bädern eine Einschränkung der möglichen Besucherzahl. Um das zulässige Tageslimit nicht zu überschreiten, den Einlass zu entzerren und der Dokumentationspflicht nachzukommen, werden Tickets nur online verkauft, die für den Einlass innerhalb eines bestimmten Zeitfensters gelten. Eine vorab Reservierung für einen Eintritt ist notwendig. An der Kasse im den d Barbarossa-Thermen können keine Eintrittskarten gekauft werden. Der Einlass ist nur mit einem gültigen E-Ticket möglich. Besucher können bis zu fünf Karten für verschiedene Termine bis zu sieben Tage im Voraus kaufen. Auch Dauerkartenbesitzer und für Kinder unter 6 Jahre muss über den Online-Shop ein Platz reserviert werden.
30.6.20

 

 

Streit endet blutig

Göppingen. Nach einer Auseinandersetzung in Göppingen kamen zwei Frauen in ein Krankenhaus.  Ein aufmerksamer Zeuge meldete der Polizei eine verletzte Frau auf der Nördlichen Ringstraße. Die Polizei fand schnell heraus, dass es kurz zuvor in einer Wohnung in der Erzbergerstraße zu einer handfesten Auseinandersetzung gekommen sein soll. Der Streit zwischen einem 35-Jährigen und seiner 31-jährigen Bekannten sei wohl eskaliert. Eine 35-jährige Bewohnerin wollte den Streit schlichten und sei dabei mit einer Flasche am Kopf verletzt worden. Daraufhin verließ die 31-Jährige die Wohnung. Der Mann ging hinterher.  Auf der Straße sei es erneut zum Streit gekommen. Der Verdächtige soll einen Pflasterstein nach seiner Bekannten geworfen und sie auch getroffen haben. Ein Krankenwagen brachte die Verletzten in eine Klinik. Die Ermittler der Göppinger Polizei (07161/632360) wollen nun die Hintergründe und den genauen Ablauf der Tat herausfinden.
30.6.20

 

 

Einbruch in Schule

Waldstetten. In der Nacht auf Dienstag hebelte ein Unbekannter ein Fenster zum Technikraum einer Schule in der Brunnengasse auf und stieg ein. Hier hebelte er eine Türe auf und begab sich in das Rektorat sowie in das anschließende Sekretariat. Um in die Räumlichkeiten zu gelangen, hebelte er die Türen auf und durchsuchte sämtliche Schränke. Auch im danebenliegenden Lehrerzimmer wurden sämtliche Schränke geöffnet und durchsucht. Der Täter entwendete aus dem Rektorat ein Tablet im Wert von ca. 600 Euro sowie einen kleinen Bargeldbetrag aus dem Lehrerzimmer. Der angerichtete Sachschaden wird auf ca. 5000 Euro beziffert.
30.6z.20

 

 

Handtasche gestohlen

Schwäbisch Gmünd. Auf einem Spielplatz in der Parlerstraße wurde am Dienstagvormittag einer 29-jährigen die Handtasche entwendet. Sie saß auf einer Bank und hatte die Handtasche neben sich liegen, als sie ihrem zwei-jährigen Sohn hinterherlief und dabei die Handtasche vergaß. Als sie kurz danach wieder zurückkehrte, fehlte die graue Stoffhandtasche mit schwarzen Trageriemen, auf die Glitzersteine sowie ein Totenkopf aufgestickt waren. In dieser befand sich neben dem Geldbeutel die Krankenversichertenkarte sowie ein Schlüsselbund. Hinweise hierzu bitte an die Polizei Schwäbisch Gmünd, Tel. 07171/3580.
30.6.20

 

 

Elektrozügle wieder im Einsatz

Das Elektrozügle fährt ab dem 4. Juli wieder durch Schwäbisch Gmünd. Foto:Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (t[&]m). Ab kommenden Samstag, 4. Juli, sind die beliebten Elektrozügle, unter Einhaltung der aktuell gültigen Coronaverordnung, wieder im Einsatz. An Samstagen, Sonntagen und Feiertagen fahren die Zügle vom Remspark in die Innenstadt. Der Zustieg ist an folgenden Haltestellen möglich: im Remspark beim Blumengeschäft „Die Blume“, im Pfeifergässle am Fünf-Kopf-Turm, beim Eingang der Bocksgasse auf Höhe Einhorn Apotheke, an der Kornhausstraße / Ecke Imhofstraße, in der Bocksgasse auf Höhe Johanniskirche, am Obereren Marktplatz beim Rathaus und am Unteren Marktplatz beim Kriegerdenkmal. Die Zügle fahren Samstags von 11 Uhr bis 17 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 12 Uhr bis 17 Uhr. Ein Tagesticket kostet 2 Euro, Kinder bis 12 Jahre fahren kostenlos mit.
30.6.20

 

 

Gaststättengewerbe: Froh über weitere Hilfe

Kreis Göppingen. Gute Nachricht für die Branche im Kreis Göppingen: Die infolge der Corona-Pandemie wirtschaftlich in Not geratenen Betriebe des Hotel- und Gaststättengewerbes im Kreis Göppingen können ab Mittwoch weitere finanzielle Hilfen des Landes Baden-Württemberg beantragen.. Darauf weisen jetzt die Dehoga-Kreisstelle Göppingen und die IHK-Bezirkskammer Göppingen gemeinsam hin. Die Hilfen sollen schnell bei den Betrieben ankommen. Das durch die Corona-Pandemie besonders belastete Hotel- und Gaststättengewerbe erhält damit im Anschluss an die Soforthilfe des Landes und des Bundes eine ergänzende Hilfe zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen für weitere drei Monate. Für die Beantragung müssen Antragsteller das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Antragsformular gemeinsam mit einer Liquiditätsplanung und einem Bescheid ihres Steuerberaters auf dem Portal der Kammern hochladen unter www.bw-stabilisierungshilfe-hoga.de. Hilfestellung bei der Feststellung der Antragsberechtigung sowie bei der Beantragung bietet ab Mittwoch, 1. Juli die Corona-Hotline der IHK Region Stuttgart unter 0711 2005 1677. Auskünfte erteilt auch die die IHK-Bezirkskammer Göppingen unter 07161-6715-0.
„Die Hilfen, für die wir uns beim Land massiv eingesetzt haben, sind ein starkes Signal für unsere Branche“, begrüßt Dehoga-Kreisvorsitzende Susanne Weißkopf den Start des Programmes. Damit die dringend benötigten Hilfen schnell bei den Betrieben ankommen, wird die Abwicklung des Programms erneut über die L-Bank sowie die Industrie- und Handelskammern laufen. „Wir freuen uns, dass unsere IHK-Bezirkskammer Göppingen bei der Antragsprüfung wieder an Bord ist, damit die Auszahlungen schnell in die Wege geleitet werden können“, betont Göppingens IHK-Bezirkskammerpräsident Wolf Martin. Das IHK-Team in Göppingen hatte sich bereits bei der Soforthilfe stark engagiert. Martin sieht deswegen die gesamte IHK Region Stuttgart für die neue Aufgabe als gut aufgestellt an. Auch Hans-Ulrich Kauderer, der in der Göppinger IHK-Bezirksversammlung die Interessen seiner Branche vertritt, begrüßt die neuen Hilfen. „Der Start der Stabilisierungshilfe ist eine wirklich gute Nachricht, denn unsere Betriebe waren gleich zu Beginn der Corona-Krise von Restriktionen und Schließungen hart betroffen“, so der Hotelier. Der Zuschuss wird erst nach erfolgreicher Prüfung auf das in dem Antrag angegebene Konto ausgezahlt. Die IHK Region Stuttgart ist für die Vorprüfung der Angaben zuständig. Die L-Bank führt dann die endgültige Bewilligung und Auszahlung durch.
30.6.20

 

 

Straßenbauarbeiten vor Märklineum-Eröffnung

Göppingen. Voraussichtlich ab dem 6. Juli werden in der Stuttgarter Straße im Bereich der Einmündungen Reusch-/Hermannstraße Straßenbauarbeiten durchgeführt.  Rechtzeitig vor der Eröffnung des Märklineums soll durch eine neue signalisierte Furt über die Stuttgarter Straße die Sicherheit für Fußgänger verbessert werden. Gleichzeitig werden der Fahrbahnbelag im Kreuzungsbereich erneuert und die beiden Bushaltestellen barrierefrei umgebaut. Nachdem vor zwei Jahren schon die Einmündung der Reuschstraße umgestaltet wurde, stellt die jetzt geplante Maßnahme eine weitere Verbesserung für die Erreichbarkeit der Märklinwelt dar. Die Einmündungen der Hermann- und der Reuschstraße sind während der Bauarbeiten gesperrt. Der Verkehr wird mit je einer Richtungsfahrbahn durch die Baustelle geführt. Die Maßnahme soll bis Ende Juli fertig sein.
30.6.20

 

 

Stadt erstellt neuen Mietspiegel

Göppingen. Die Stadtverwaltung Göppingen arbeitet aktuell an der Erstellung eines qualifizierten Mietspiegels. Der Mietspiegel soll die ortsübliche Vergleichsmiete (Nettokaltmiete) in Abhängigkeit von Baualter, Größe und Wohnumfeld, das heißt die durch den Vermieter bereitgestellte Wohnqualität, widerspiegeln. Hierzu müssen entsprechende Informationen und Daten bei mietspiegelrelevanten Haushalten erhoben werden.

Die Bürger werden gebeten, die Stadtverwaltung bei der Erstellung des neuen Mietspiegels für Göppingen tatkräftig zu unterstützen und die nötigen Informationen, selbstverständlich auf freiwilliger Basis, zur Verfügung zu stellen. Bei der aufwendigen Erhebungsaktion werden in diesen Wochen per Zufall ausgewählte, mietspiegelrelevante Haushalte angeschrieben, mit der Bitte, einen speziell für die Mietspiegelerstellung entwickelten Fragebogen auszufüllen. Der ausgefüllte Fragebogen sollte dann mit einem beigefügten Antwortkuvert an das mit der Mietspiegelerstellung beauftragte EMA-Institut für empirische Marktanalysen zurückgeschickt werden. Alternativ wird es möglich sein, die Befragung über einen verschlüsselten Link direkt im Internet zu beantworten. Nach Abschluss der Erhebung werden die gewonnenen Daten anonymisiert, das heißt sie sind nicht auf die jeweilige Person und Adresse, welche den Fragebogen ausgefüllt hat, zurückzuverfolgen.

Mit dem neuen Mietspiegel für Göppingen wird ein Dokument geschaffen, das für Mieter und Vermieter von Wohnraum Markttransparenz über das aktuelle Mietpreisgefüge im örtlichen Wohnungsbestand vermittelt. Es soll Rechtssicherheit für Vermieter und Mieter bei Mietpreisfestlegungen gewährleisten. Grundlage für den Mietspiegel sind ortsübliche Vergleichsmieten, ermittelt aus repräsentativen Stichprobenerhebungen und statistischen Auswertungen.

Datenschutz hat dabei höchste Priorität. Haushalte, die sich in der Zufallsauswahl befinden, erhalten zusammen mit dem Fragebogen ein Hinweisblatt über ihre Rechte und Pflichten sowie einen Kontakt, an welchen sie sich wenden können, um ihre Daten beispielsweise für diese Mietspiegelerstellung löschen zu lassen.
30.6.20

 

 

Rathaus öffnet wieder

Göppingen. Ab Mittwoch, 1. Juli, ist das Rathaus am Göppinger Marktplatz wieder geöffnet. Das Rathaus ist für die Bürgerschaft wieder geöffnet  montags von 7 bis 13 Uhr, dienstags und mittwochs von 8 bis 13 Uhr, donnerstags von 13.30 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr. Zu diesen Öffnungszeiten ist der Zugang zum Rathaus kontrolliert möglich und wird über einen Pförtnerdienst geregelt. Außerhalb der Öffnungszeiten ist der Eingang zum Rathaus geschlossen; ein Zutritt ist aber mit einem vereinbarten Termin möglich. Der Zugang erfolgt stets über den Eingang Kirchstraße; nur der i-punkt ist direkt vom Marktplatz her zugänglich. Der Ausgang erfolgt grundsätzlich über den Ausgang im Altbau zur Hauptstraße hin; für Besucher  des i-punktes sowie der Stadtkasse ist der Ausgang über die Türe zur Marktstraße möglich. Außerdem ist das Bürgerbüro am Samstagvormittag direkt vom Marktplatz aus erreichbar. Auch das Technische Rathaus, die Freihofstraße 46 und das Bürgerhaus haben zu den jeweiligen Öffnungszeiten geöffnet. Außerhalb der Öffnungszeiten ist der Eingang geschlossen, ein Zutritt ist aber mit einem vereinbarten Termin möglich. Bei den Bezirksämtern sowie den Dienststellen in der Kirchstraße 13 und der Pfarrstraße 11 kann zu den jeweiligen Sprechzeiten geklingelt werden; sie sind außerdem nach Terminvereinbarung, vorab telefonisch oder per E-Mail auszumachen, erreichbar.Die Ausländerbehörde in der Friedrichstraße ist weiterhin nur mit Terminvereinbarung zugänglich.
30.6.20.

 

 

Geislingen beteiligt sich an der Aktion „Stadtradeln“

Geislingen.  Seit 2008 treten Kommunalpolitiker und Bürger für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale. Geislingen ist vom 11. bis 31. Juli  mit von der Partie. In diesem Zeitraum können Mitglieder des Kommunalparlaments sowie alle Bürger und alle Personen, die in Geislingen arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-) Schule besuchen bei der Kampagne „Stadtradeln“ des Klima-Bündnis mitmachen und möglichst viele Radkilometer sammeln. Anmelden können sich Interessierte schon jetzt unter https://www.stadtradeln.de/landkreis-goeppingen Beim Wettbewerb geht es um Spaß am und beim Fahrradfahren sowie Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Infos gibt es bei der städtischen Umweltbeauftragte Sonja Pfau, Telefon 07331 / 24303 oder Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
30.6.20

 

 

Toter in Geislingen: Hickhack bei Staatsanwaltschaft um Haftbefehle

Erst nach Beschwerde sitzt mutmaßlicher Täter in U-Haft

Geislingen. Nachdem am Freitagnachmittag in Geislingen ein 31-Jähriger mit einem Messer getötet worden war, befindet sich jetzt ein Tatverdächtiger in Untersuchungshaft.  Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sollen der Verdächtige und ein 32-Jähriger mit dem späteren Opfer, allesamt afghanische Staatsangehörige, bei einem Einkaufsmarkt in der Bahnhofstraß ein Geislingen  in Streit geraten sein. Dieser Streit soll sich auf einen Radweg in der Hölderlinstraße verlagert haben, in deren Folge einer der Männer ein Messer gezogen und auf den 31-Jährigen eingestochen haben soll. Der Mann erlitt dabei tödliche Verletzungen. Die Täter waren nach der Tat geflüchtet.

Nach der Tat alarmierten Zeugen gegen 15.30 Uhr die Rettungskräfte, weil in der Hölderlinstraße eine verletzte Person lag. Der Rettungsdienst kümmerte sich um den Verletzten, konnte ihn aber nicht mehr retten. Der Mann erlag noch am Tatort seinen Stichverletzungen. Die Polizei nahm sofort die Ermittlungen auf und fahndete auf Hochtouren nach den möglichen Tätern. Spezialisten der Kriminaltechnik sicherten umfangreiche Spuren. Noch am selben Abend nahm die Geislinger Polizei im Stadtgebiet drei Männer und eine Frau vorläufig fest, auf die die Täterbeschreibung passte. Zwei von ihnen, darunter die Frau, wurden nach Abschluss der ersten Maßnahmen der Polizei wieder auf freien Fuß gesetzt. Sie sollen ersten Erkenntnissen zufolge bei der Tat nicht beteiligt gewesen sein.
Ein Tatverdacht richtet sich nun gegen zwei Männer im Alter von 21 und 32 Jahren. Beide sollen bei der Messerstecherei dabei gewesen sein. Die Polizei durchsuchte noch am Freitag die Wohnungen der Beiden, konnte die Tatwaffe aber dabei nicht auffinden. Deshalb suchte am Samstag ein Großaufgebot mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks nach dem Messer. Angehörige des THW hatten dazu auch Sträucher abgemäht und die mutmaßliche Tatwaffe schließlich gefunden. Die Staatsanwaltschaft Ulm ordnete zur Klärung der Todesursache eine Obduktion an. Die Rechtsmedizin Ulm begutachtete auch die Tatverdächtigen, um bei ihnen Spuren zu finden, die auf eine Tatbeteiligung schließen lassen.

Die beiden vorläufig Festgenommenen wurden am Samstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht Ulm vorgeführt. Dieser erließ die von der Staatsanwaltschaft Ulm beantragten Haftbefehle jedoch nicht, da er keinen dringenden Tatverdacht festzustellen vermochte. Die beiden Männer kamen hierauf wieder auf freien Fuß. Der 21 Jahre alte Beschuldigte, der im Verdacht steht, die tödlichen Stiche ausgeführt zu haben, wurde schon am darauffolgenden Sonntag durch die Polizei erneut vorläufig festgenommen, nachdem sich aufgrund neuer Erkenntnisse der dringende Tatverdacht gegen ihn weiter erhärtet hatte. So fanden sich am aufgefundenen Messer Spuren, die sowohl dem Opfer als auch dem 21-jährigen Tatverdächtigen zuzuordnen sind.

Nachdem die Staatsanwaltschaft Ulm gegen den ablehnenden Beschluss des Haftrichters Beschwerde eingelegt hatte, erließ die zuständige Beschwerdekammer des Landgerichts Ulm schließlich im Laufe des heutigen Montag den beantragten Haftbefehl gegen den 21-Jährigen. Dieser befindet sich jetzt in Untersuchungshaft in einer Justizvollzugsanstalt. Der 32-Jährige sieht den weiteren Ermittlungen auf freiem Fuß entgegen.

Die umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. Sie prüft auch, inwieweit die Auseinandersetzung bei dem nahegelegenen Einkaufsmarkt zwischen mehreren Personen mit dem Tötungsdelikt in Zusammenhang steht. Bei ihren Ermittlungen bittet die Polizei auch um Unterstützung aus der Bevölkerung. Nach Erkenntnissen der Ermittler sei die Tat von einer Frau beobachtet worden, die mit dem Fahrrad unterwegs war und lange, blonde oder weiße Haare haben soll. Ihre Beobachtungen sind für die Ermittlungen von großer Bedeutung, weshalb sich die Frau dringend melden soll. Die Polizei fragt:- Wer hat (außer der Frau) die Tat in der Hölderlinstraße beobachtet?  Wer hat in den Nachmittagsstunden verdächtige Personen im      Bereich der Hölderlinstraße gesehen?  Wer hat den Streit mehrerer Personen in dem Einkaufsmarkt in der      Bahnhofstraße beobachtet und kann dazu Angaben machen?  Wer kann sonstige sachdienliche Angaben machen?  Zeugen werden gebeten, sich bei der Göppinger Polizei (07161/632360) zu melden.
29.6.20

 

 

Renftle geht in Ruhestand - Nachfolger nicht in Sicht

Helmut Renftle, Baubürgermeister von Göppingen, wird am Donnerstag in einer Sitzung des Gemeinderates, in den Ruhestand verabschiedet. Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen. In einer Gemeinderatssitzung am Donnerstag (2. Juli) in der Stadthalle wird Baubürgermeister Helmut Renftle (69) in den Ruhestand verabschiedet. Sechs Jahre lang führte er die Bauabteilung der Stadtverwaltung und brachte neuen Schwung ins technische Rathaus. Das war nach den acht Jahren seines Vorgänger Olav Brinker bitter nötig. Unter Renftle, der 1983 als Leiter des Fachbereichs Tiefbau ins Technische Rathaus nach Göppingen kam,  wurden zahllose kleine wie große Projekte begonnen und abschloss, sowie einiges, was in der Zeit seines Amtsvorgängers liegengeblieben war. Dass der gebürtige Geislinger 2014 Chef der Bauverwaltung wurde, war keinesfalls ausgemacht. Der langjährige Tiefbauamtsleiter warf erst spät seinen Hut in den Ring, als sich abzeichnete, dass keine der vorstellig gewordenen Kandidaten eine Mehrheit im Gemeinderat finden würde. Eigentlich hätte Renftle sein Amt noch weiter ausüben können, doch auf Rücksicht auf seine Gesundheit zieht sich der Baubürgermeister nun zurück und macht den Weg frei für seinen Nachfolger. Der allerdings steht noch nicht fest. Die Wahl im Frühjahr ging daneben. Keiner der Kandidaten überzeugte die Stadträte, die zuvor für die Suche nach einem geeigneten Bewerber sogar einen Headhunter eingeschaltet hatten.

Mit seinem Baubürgermeister tut sich Göppingen schon seit langem schwer. Seit dem altersbedingten Ausscheiden von Reinhard Schuckenböhmer  (SPD) 1998 war die Wahl der Baubürgermeister immer mit kommunalpolitischen Misstönen begleitet. Als Schuckenböhmers Nachfolger gewählt werden sollte, wäre, nach dem ausgehandelten Parteienproporz an der Verwaltungsspitze, ein CDU-Mann zu wählen gewesen. Doch der ausgesuchte Christdemokrat patzte schon im Vorfeld, weshalb sich der Gemeinderat dann auf den Amberger Chef der Hochbauverwaltung, Joachim Hülscher (parteilos) verständigte. In seine Amtszeit fiel vor allem der Innenstadt-Umbau, den der damalige Oberbürgermeister Reinhard Frank angetrieben hatte. Schon bald stellte sich heraus, dass Frank und Hülscher keine Freunde wurden. Von Franks Abwahl 2004 konnte Hülscher allerdings nicht profitieren, den auch mit dem neuen OB sollte die Zusammenarbeit nicht funktionieren. 2006 wählte der Gemeinderat deshalb mit Olav Brinker aus Speyer einen neuen Baubürgermeister. Mit dem neuen Mann in der Verwaltung hatte die Stadt keinen guten Griff gemacht. Brinker sah sich permanent dem Vorwurf des Nichtstun ausgesetzt, OB Till „regierte“ zeitweise ins Technische Rathaus hinein, eine Mediation, die den Konflikt an der Verwaltungsspitze lösen sollte, führte zu nichts. Brinker indes saß seine Amtsjahre in Göppingen ab, hatte aber 2014 keine Chance auf eine Wiederwahl. Die Wahl von Helmut Renftle zum neuen Baubürgermeister schien dagegen ein Glücksfall für die Stadt, denn nach Jahren des Stillstandes tat sich wieder was. Allerdings hat die Renftle-Wahl 2014 das Problem, einen Baubürgermeister zu finden, nur verschoben. Nach der missglückten Nachfolgesuche im Frühjahr soll noch einmal ein Anlauf genommen werden, um die Stelle zu besetzen.

 

Der  Kommentar

Stadtbaudirektor statt Baubürgermeister

Rüdiger Gramsch

Bei der Suche nach einem qualifizierten Baubürgermeister tut sich Göppingen schwer. Und nicht nur Göppingen. Kommunen in Baden-Württemberg haben oft das Problem, als Chef im Technischen Rathaus einen qualifizierten Fachmann zu gewinnen, der zugleich noch willens ist, (kommunal-)politisch zu agieren und das Zeug hat, im Interesse der Sache sich auch mit Gemeinderat und Oberbürgermeister anzulegen. Die Erfahrung zeigt: Qualifizierte Baufachleute gibt es jede Menge, nicht aber viele, die sich auch noch das politische Ränkespiel antun wollen. Ein Ausweg aus diesem Dilemma: Das Amt des Baubürgermeisters wird abgeschafft und stattdessen ein beruflich qualifizierter und gegebenenfalls auch gut dotierter Stadtbaudirektor eingestellt.  Beim Bürger würde eine Verschlankung der Verwaltungsspitze gerade jetzt gut ankommen. Der Gemeinderat müsste sich allerdings damit anfreunden, dass dem Oberbürgermeister, der dann künftig auch die Bauverwaltung politisch vertritt, noch mehr Aufgaben zuwachsen. Für die Stadträte würde diese Konstellation bedeuten, mehr als bisher die Verwaltung zu kontrollieren und deren Arbeit kritisch zu hinterfragen.
29.6.20

 

 

Straße soll nach Karikaturist Bernstein benannt werden

Mit seinem Zweizeiler „Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche“ machte sich der in Göppingen geborene Karikaturist F.W. Bernstein unvergesslich.. Fritz Weigle, wie er mit bürgerlichem Namen hieß, wurde er am 4. März 1938 in Göppingen geboren. Er war hier als Schüler Teil der legendären DRAM-AG, einer Theatergruppe, die erfolgreich spielte und aus der später mehrere Künstler hervorgingen. Bernstein war Professor in Berlin, Mitbegründer der Neuen Frankfurter Schule und der Satirezeitschrift Pardon. 2007 wurde Bernstein mit dem Schickhardt-Kulturpreis der Stadt Göppingen ausgezeichnet.  Im Dezember 2018 starb Bernstein im Alter von 80 Jahren. Die CDU-Gemeinderatsfraktion hatte abgeregt, nach Bernstein eine Straße zu benennen. Die Stadtverwaltung schlägt nun am Donnerstag dem Gemeinderat vor, im neuen Baugebiet „Hohenstaufen- / Dürerstraße“  eine Straße nach dem berühmte Karikaturisten zu benennen.
29.6.20

 

 

Uhland-Grundschule öffnet schon am Dienstag wieder

Göppingen. Die Uhland-Grundschule kann bereits wieder am morgigen Dienstag, 30. Juni, geöffnet werden. Bei einem Kind, das die Uhland-Grundschule besucht, wurde Ende vergangener Woche eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt. Daraufhin hatten die Verantwortlichen am Freitagabend nach dem Motto „Sicherheit zuerst“ entschieden, die Uhland-Grundschule bis einschließlich Mittwoch, 1. Juli, zu schließen. Denn das Kind besuchte neben dem Unterricht in seiner Klasse auch die an der Schule eingerichteten Betreuungsangebote, so dass am Freitagabend eine Eingrenzung des Personenkreises, der mit dem Kind zu tun hatte, nicht möglich war. Grundsätzlich soll zwar immer die kleinste „Einheit“, der kleinste gemeinsame Personenkreis in Quarantäne genommen werden. In diesem speziellen Fall allerdings war eine umfänglichere Reaktion, die vorübergehende Schließung der ganzen Schule, angezeigt, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu unterbinden.Zwischenzeitlich konnte jedoch der Personenkreis, mit dem das Kind während des Unterrichts und der Betreuungszeiten im näheren Kontakt war, eingeengt werden. Außerdem ergaben die ersten durchgeführten Tests durchgängig negative Ergebnisse, das heißt bei denjenigen Personen, die mit dem infizierten Kind näher im Kontakt waren, wurde keine weitere Corona-Infizierung festgestellt. Daher haben Schulleitung, Gesundheitsamt und die Stadt als Schulträger entschieden, den Unterricht an der Uhland-Grundschule mit dem morgigen Dienstag, 30. Juni, wieder aufzunehmen. Zehn Kinder und zwei Lehrkräfte aus dem engeren Kontaktkreis müssen die Quarantänezeit einhalten und werden diese Woche nochmals getestet.
29.6.20

 

 

Buch erinnert an die Spielwaren-Historie im Filstal

Der langjähriger Leiter des Göppinger Stadtarchivs, Karlheinz Rueß, mit dem neuen Buch über die Spielwarenproduktion im Filstal. Foto:Stadt Göppingen

Göppingen. Eine neue Veröffentlichung des Stadtarchivs Göppingen handelt von der vielfältigen Spielwarenherstellung im Kreis Göppingen in den letzten 200 Jahren.  Märklin ist seit 100 Jahren in vielen Ländern der Welt als Hersteller „hochfeiner Metallspielwaren“ – wie man sich damals selbstbewusst nannte – bekannt. Dass es aber in Göppingen und im Filstal eine Reihe weiterer Handwerksbetriebe und Fabriken gab und gibt, die erfolgreich Spielwaren herstellen, beleuchtet jetzt ein vom Stadtarchiv Göppingen herausgegebenes Buch. Daran mitgewirkt haben zwölf Autoren der Stadtarchive Göppingen, Ebersbach und Geislingen, der Eisenbahn-Experte und -Freund Manfred Scheihing und auch Geschäftsführer der im Buch vorgestellten Firmen.

Das Buch setzt mit den ältesten Spielwarenherstellern ein – dies sind die Geislinger Bein- und Elfenbeindrechsler und -schnitzer. Im 19. Jahrhundert wurden in Göppingen die Holzspielwarenhersteller Schönhut, Konrad Keller KG und Gebr. Schmohl sowie die Metallspielwarenfabrik Märklin gegründet. In Text und Bild vorgestellt werden die nach dem Zweiten Weltkrieg gegründeten Modelleisenbahnhersteller Hohlbauch, Jago, Jatt, Ortwein und Bemo. Im Kontext der Modelleisenbahnhersteller entstanden im Filstal kleine Handwerksbetriebe, die das nötige Zubehör wie Häuschen (Egi, Elge, Schwaben-Häusle) und Bäume und Büsche (Witschel) lieferten. Bis heute werden erfolgreich Spezialartikel für die Modelleisenbahn produziert von Schneider (Lampen und Signale), Sommerfeldt (Oberleitungen und Stromabnehmer) und Seuthe (Dampferzeuger für Lokomotiven).

Ein Sonderartikel des Spielwarenbereichs war der Kinderkochherd für Mädchen – dies war auch der erste Spielwarenartikel von Märklin. Die Göppinger Metallwarenfabrik F. & R. Fischer führte von 1894 an Kinderkochherde als „Spezialität“ in ihrem umfangreichen Sortiment von Haushaltswaren. Nach dem Zweiten Weltkrieg produzierte Lambert Heiliger in Eislingen, später in Uhingen Kinderkochherde. Auch wenn Blech- und Kunststoff nach dem Zweiten Weltkrieg das traditionelle Material Holz in der Spielzeugherstellung stark verdrängten, setzen auch heute noch Firmen auf den natürlichen Werkstoff und hier besonders erfolgreich die Firma Margarete Ostheimer in Zell u. A. Und es gibt ganz junge Gründungen: Der Göppinger Designer Günther Schunn entwickelt als zeitgemäßen Klassiker das Schaukelpferd „Calidu“, Klaus Weihe kreiert in seinem „Lokwerk Göppingen“ in Handarbeit feinmechanische Unikate in höchster Detailtreue.

Als erfolgreicher Entwickler und Erfinder von Gesellschafts- und Brettspielen wird im Buch Günther Burkhardt vorgestellt. Nach seinen Ideen wurden bisher über 90 Spiele verlegt. Sein Spiel „Funkelschatz“ wurde 2018 als „Kinderspiel des Jahres“ ausgezeichnet. Die Texte schildern die Geschichte und die Produkte von über 20 Spielwarenherstellern im Filstal. Sie lenken auch ein besonderes Augenmerk auf die Gestalter, speziell der Holzspielwaren, die maßgeblich für den Erfolg eines Spielzeugs verantwortlich, aber meistens ungenannt und damit unbekannt bleiben. Über 200 Abbildungen, darunter viele bisher unveröffentlichte Fotos, illustrieren die Spielwarenherstellung und geben einen Eindruck von der unglaublichen Produktionsvielfalt.

Zum Buch: „Märklin und die anderen“, Veröffentlichungen des Stadtarchivs Göppingen, Band 61. Göppingen 2020. 159 Seiten mit über 200 Abbildungen. Hart gebunden mit Fadenheftung. ISBN 979-3-933844-71-2. Verkaufspreis: 24 Euro.
29.6.20

 

 

40-Jähriger von Jugendlichen geschlagen

Heubach. Am Sonntag gegen 5 Uhr kam es am Postplatz in Heubach zu Streitigkeiten zwischen einem 40-Jährigen und einer Gruppe Jugendlicher, über deren Ursache bislang keine Einzelheiten bekannt sind. Im Verlauf des Streits gingen wohl mehrere Jugendliche auf den Mann los und schlugen auf diesen ein, weshalb er sich in ein angrenzendes Haus flüchtete. Seinen Angaben zufolge wurde er von den Jugendlichen verfolgt und weiter geschlagen. Der 40-Jährige erlitt durch die Schläge einen Nasenbeinbruch, der vor Ort ärztlich behandelt werden musste. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd hat entsprechende Ermittlungen aufgenommen; Zeugen werden gebeten, sich unter Tel.: 07171/3580 zu melden.
29.6.20

 

 

Gmünd freut sich über Förderpreis

Schwäbisch Gmünd (sv)  Enes Baskal, Referent für Gesundheitspolitik bei der Barmer übergab an Ersten Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, Sonja Hoffmann, Amt für Familie und Soziales, zuständig für Seniorenarbeit, und Renate Wahl, Leiterin der Spitalmühle, den Förderpreis B 52-Verbändekooperation samt Preisgeld in Höhe von 5200 Euro. Der Aufbau verlässlicher Strukturen in der Seniorenarbeit ist ein wichtiger Schwerpunkt bei der Stadt Schwäbisch Gmünd und zahlt sich aus. Das Preisgeld kommt pflegenden Angehörigen zu hundert Prozent zu Gute, sagte Bürgermeister Bläse bei der Preisübergabe. „Die Jury mit Vertretern der beteiligten Krankenkassen, der kommunalen Spitzenverbände und des Landesgesundheitsamtes hat sich intensiv mit allen Bewerbungen auseinandergesetzt“, berichtet Enes Baskal. „Grundvoraussetzung war die Übereinstimmung mit dem Präventionsleitfaden der gesetzlichen Krankenversicherung. Darüber hinaus wurden vor allem die Kreativität und die Nachhaltigkeit bei der Umsetzung der Konzepte bewertet.“ Schwäbisch Gmünd ist eine von zwei Kommunen, die alle Kriterien erfüllt haben. Zur Arbeitsgemeinschaft B 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg gehören der BKK Landesverband Süd, die IKK Classic, der Verband der Ersatzkassen Baden-Württemberg und die Knappschaft.
29.6.20

 

Merkel‘sches Schwimmbad wird ab 20231 saniert

Esslingen. Die 2016 beschlossene Sanierung aller Esslinger Hallen- und Freibäder geht in die nächste Phase. Nach der Fertigstellung des Neckarfreibads im vergangenen Jahr und dem Baubeginn im Hallenfreibad Berkheim hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung auch die Entwurfsplanung für das Merkel’sche Schwimmbad beschlossen. Der aktuellen Finanzlage der Stadt ist die Verschiebung des Sanierungsbeginns auf das Jahr 2023 geschuldet. Ursprünglich ist man von einem Baubeginn in 2021 ausgegangen.
29.6.20

 

 

Esslingen erwartet Haushaltdefizit von 34,2 Millionen Euro

Esslingen. Vor knapp drei Monatenwurde der Doppelhaushalt 2020/2021 vom Esslinger Gemeinderat verabschiedet. Klar war damals schon: So wie er beschlossen wurde, wird das Ergebnis am Ende des Jahres nicht aussehen. Schon im März waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Wirtschaft und Gesellschaft zu erahnen. In der Zwischenzeit sind vor allem die Steuereinnahmen auf allen Ebenen massiv eingebrochen, so auch auf der kommunalen Ebene. Zusätzliche Ausgaben, wie z.B. für Schutzausrüstung oder die medizinische Versorgung in den Kliniken haben die Situation verschärft, was die Stadt im Ergebnis rechtlich dazu verpflichtet, einen Nachtragshaushaltsplan zu verabschieden.

Aufgrund der wirtschaftlichen Situation steigt der im für 2020 veranschlagte Fehlbetrag von -5,2 Millionen Euro auf -34,2 Mio. Euro. Im Haushalt abgebildet sind vor allem die Mindereinnahmen bei Steuern und Gebühren und höhere Ausgaben in von Corona besonders betroffenen Bereichen, wie dem Klinikum Esslingen. Aber auch Mehreinnahmen aufgrund der angekündigten Ausgleiche von Bund und Ländern werden von der Stadtverwaltung veranschlagt. Darüber hinaus wurde die Investitionsplanung der Stadt angepasst und damit vor allem Projekte innerhalb des Finanzplanungszeitraums verschoben.

Mit einem Nachtragshaushaltsplan alleine ist es aber laut Finanzbürgermeister Ingo Rust nicht getan. Stadtverwaltung und Gemeinderat hätten noch einen steinigen Weg vor sich. Wie bereits bei der Verabschiedung des Doppelhaushalts 2020/2021 beschlossen, steht als nächster Schritt, um mit den Steuereinbrüchen umzugehen eine umfassende Aufgabenkritik an. „Der Prozess der Aufgabenkritik ist zwingend und nach den jüngsten Steuereinbrüchen dringender denn je“, so Rust. „Wir werden uns umfassend mit den Aufgaben der Stadtverwaltung auseinandersetzen und entscheiden müssen, welche Aufgaben weiterhin finanzierbar sind und welche langfristig entfallen müssen“, so der Finanzbürgermeister.
29.6.20

 

Einbrecher beschäftigen die Polizei

Schwäbisch Gmünd. Zwischen Samstag, 23 Uhr und Sonntag, 17.45 Uhr drangen Unbekannte über die Kellertüre in ein Gebäude im Schindelackerweg in Gmünd ein, wo sie sämtliche Räumlichkeiten durchsuchten. Aus dem Obergeschoss entwendeten die Täter Uhren und Münzen im Wert von rund 4000 Euro. Ebenfalls auf rund 4000 Euro wird der Schaden geschätzt, den Unbekannte beim Einbruch in einen Kindergarten in der Gassenäckerstraße verursachten. Nachdem die Täter zunächst erfolglos versucht hatten, eine Schiebetüre aufzuhebeln, schlugen sie eine Fensterscheibe ein. Im Gebäude brachen die Eindringlinge Schränke auf und entwendeten aus einer Geldkassette rund 100 Euro Bargeld. Die Tatzeit in diesem Fall kann auf den Zeitraum zwischen Freitag, 13.30 Uhr und Sonntagmittag, 13.30 Uhr eingegrenzt werden. Sachdienliche Hinweise in beiden Fällen bitte an das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580.
29.6.20

 

 

Gemeinsam gehen und sprechen

„Geh-Sprächspartnerin“ Sylvia Caspari, Geschäftsführerin des Diakonieverbandes, mit Bürgermeister Dr. Joachim Bläse. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Gemeinsam die Zukunft der Integrationsarbeit gestalten, ist Ziel der Fortschreibung des Integrationskonzepts Gmünder Weg 2030. Gemeinsam gehen und sprechen ist die Idee der „Geh-Spräche“, die so auch trotz Corona einen Austausch ermöglichen. Die erste „Geh-Sprächspartnerin“ war Sylvia Caspari, Geschäftsführerin des Diakonieverbandes. „Für die Menschen, die die Migrationsberatung des Diakonieverbandes betreut, ist Teilhabe und Partizipation wichtig, sie wollen dazugehören“, so Sylvia Caspari auf die Nachfrage nach den wichtigen Handlungsfeldern. So kann sich der Diakonieverband ein stärkeres Engagement im Bereich der Antidiskriminierungsarbeit und Partizipation vorstellen. Für den Ersten Bürgermeister Dr. Joachim Bläse ist es wichtig, dass die Diakonie strategischer Partner in der kommunalen Integrationsarbeit ist. „Wir müssen die Strukturen der Gemeinden nutzen, um den Zugang zu den Menschen zu gestalten“, so Bürgermeister Bläse. Auch die Stärkung des kommunalen Netzwerks, die gute Vernetzung und die Transparenz der Integrationsangebote ist dem Diakonieverband ein besonderes Anliegen. „Wir sind gerne bereit, die Integrationsarbeit zusammen mit einem starken Gmünder Netzwerk weiter zu gestalten“, so Caspari.
29.6.20

 

 

225. Bildungspartnerschaft unter Dach und Fach

Freuen sich über die neue Bildungspartnerschaft: Von unten nach oben: Karin Barthel (Ausbildungsberatung IHK), Lisky (Abteilungsleiter Wirtschaftsgymnasium), Nathalie Jürgens (BW Bank Göppingen) Dr. Uwe Schwab (stv. Leiter IHK-Bezirkskammer Göppingen), Dr. Werner Faustmann (Schulleiter Kaufmännische Schule), Andreas Gubick (Filialleiter BW Bank Göppingen). Foto: IHK Göppingen

Kreis Göppingen. In Zeiten von Corona-Shut-down und Unterricht im Krisenmodus wird die Berufsorientierung für viele Schüler derzeit zu einer echten Herausforderung: Bildungsmessen, Praktika, Schulbesuche durch Ausbildungsbotschafter oder Firmenführungen sind derzeit so gut wie nicht möglich. Umso wichtiger ist es deshalb, die für die berufliche Orientierung notwendigen Strukturen weiter auszubauen. So haben jüngst die BW-Bank Göppingen und das Wirtschaftsgymnasium der hiesigen Kaufmännischen Schule eine bereits vor der Krise geplante 225. IHK-Bildungspartnerschaft im Kreis Göppingen vereinbart. Koordiniert wurde dies durch die Ausbildungsberaterin der IHK-Bezirkskammer Göppingen, Karin Barthel. Inhalte des von Filialdirektor Andreas Gubick, Schulleiter Dr. Werner Faustmann und Dr. Uwe Schwab, dem stellvertretenden Leiter der IHK in Göppingen unterzeichneten Kooperationskonzepts sind unter anderem Praktika, Bewerbertrainings, Vorstellung des Auswahlverfahrens, Expertenvorträge im Unterricht, Kooperationstage und das Kennenlernen der Bank durch Betriebsführungen für Schüler.
29.6.20

 

 

Faurndau: Umleitungen aufgehoben

Göppingen. in der Hirschstraße in Faurndau wurde in der vergangenen Woche die Fahrbahnbelagserneuerung im Bereich der Feuerwehr und dem alten Rathaus durch die Firma Gebr. Lutz aus Reichenbach/Fils abgeschlossen. Nach nur knapp einer Woche Bauzeit konnte die Hirschstraße am Freitag wieder für den Verkehr freigegeben und die Umleitung von und nach Sparwiesen sowie zum Schloss Filseck über Uhingen aufgehoben werden.
29.6.20

 

 

Kurzfristige Sperrung auf der Adenauerbrücke

Esslingen. Wegen dringender Reparaturarbeiten muss die Adenauerbrücke in Esslingen vom 6. bis zum 10. Juli stadteinwärts gesperrt werden. Von Plochingen kommend, ist die Ausfahrt der B 10 gesperrt. Von den Sanierungsarbeiten ist auch die Buslinie 113 betroffen.
29.6.20

 

 

Eislingen sagt Müllsündern den Kampf an

Tritz Abfalleimer liegt der Müll drumherum. Die Stadt Eislingen will jetzt gegen Müllsünder vorgehen. Foto: Stadt Eislingen

Eislingen. Eine groß angelegte Plakatkampagne und zwei „Müll-Sheriffs“ sollen bei aller Sommerlaune in diesem Jahr für mehr Umweltbewusstsein bei den Eislingern und mehr Sauberkeit in der Stadt sorgen. Wie wichtig Grünflächen und öffentliche Plätze für eine Stadt sind, ist uns selten so deutlich bewusst geworden, wie in diesem Frühjahr. Der Schlosspark wurde zum Fitnessstudio, die Bank auf dem Schlossplatz zum zweiten Wohnzimmer und das Filsufer zum Abenteuerspielplatz. Es hat sich aber auch wieder ein altbekanntes Bild gezeigt, das Bürgern, Gewerbetreibenden und Stadtverwaltung gleichermaßen ein Dorn im Auge ist: Müll wohin man schaut. Dass es so nicht weitergeht, war schon vor der Krise klar und der Zeitpunkt könnte kaum besser sein, um Maßnahmen zu ergreifen. Damit die Aktion nachhaltig wirkt, setzt die Stadtverwaltung auf eine Kombination aus Information und Bewusstseinsbildung, aber auch auf die Ausweitung gezielter Kontrollen und, wenn dies angebracht ist, auch auf Strafen. Ab 1. Juli werden im Stadtgebiet zwei Personen des städtischen Ordnungsamts unterwegs sein. Ihre Aufgabe ist es, Ausschau nach Müllsündern zu halten und diese gezielt anzusprechen. Durch die zusätzlichen Kräfte können jetzt auch abgelegene Orte, die oft von Vermüllung betroffen sind, insbesondere während der Sommermonate und in den Abendstunden häufiger angefahren werden.

Zum Start der Kontrollen werden zusätzlich im gesamten Stadtgebiet 300 Plakate zu sehen sein, die die verschiedenen Aspekte der Abfallproblematik veranschaulichen und zu richtigem Verhalten aufrufen. Ganz im Sinne der Aktion wurde für die Plakatierung auf Plakatträger aus Kunststoff verzichtet. Stattdessen engagieren sich einige Gewerbetreibende in der Innenstadt für mehr Sauberkeit und stellen einen Monat lang ihre Schaufensterflächen für die Plakatkampagne zur Verfügung.

„Wir hoffen, dass wir mit dem Maßnahmenpaket zu den Leuten vordringen können. Jeder sollte seinen Beitrag zur Sauberkeit in der Stadt leisten“, erklärt Oberbürgermeister Klaus Heininger. Wer sich aktiv für mehr Sauberkeit engagieren möchte, kann mit wenigen kleinen Veränderungen im Alltag Abfall vermeiden: Das Eis aus der Waffel schmeckt besonders lecker und verursacht überhaupt keinen Müll. Es lohnt sich immer bei der Bestellung nachzufragen, ob eigene Behälter mitgebracht werden dürfen, um bestelltes Essen nach Hause zu transportieren. Gerade bei Snacks „auf die Hand“ kann die zusätzliche Tüte leicht eingespart werden. Für Picknicks gilt grundsätzlich: Mitgebrachter Verpackungsmüll sollte wieder mit nach Hause genommen werden. Wer unterwegs auf illegal entsorgten Müll stößt, kann diesen mit dem Schadensmelder unter www.eislingen.de/schadensmelder direkt von unterwegs per Smartphone an die Stadtverwaltung melden.
29.6.20

 

 

Mehrere Einbrüche am Wochenende

Kreis Göppingen. Am Wochenende verzeichnete die Polizei mehrere Einbrüche im Landkreis Göppingen. Sonntagnacht gelangte ein Unbekannter auf eine Kleingartenanlage in Ebersbach im Bereich der Stuttgarter Straße. Dabei überstieg er Maschendrahtzäune und gelangte auf mehrere Gartengrundstücke. An einer Gartenhütte hebelte er ein Fenster auf und gelangte ins Innere. Dort durchwühlte er mehrere Schränke. Danach hebelte er an einer weiteren Hütte die Tür auf. An einer dritten Hütte versuchte der Einbrecher ebenfalls die Tür aufzubrechen. Das misslang. Ob der Unbekannte Beute machte, ist noch unklar.
In Eislingen zerstörte ein Unbekannter Sonntagmorgen die Eingangstür an einem Geschäft in der Salacher Straße. Aus dem Laden nahm er wohl Getränke mit.
Sonntagnacht brach ein Unbekannter mit brachialer Gewalt in ein Vereinsheim in Faurndau in der Straße Kühberg ein. Nachdem sein Versuch die Tür aufzuhebeln misslang, zerstörte er ein Fenster. In dem Gebäude suchte er nach Brauchbarem. Er fand Bargeld, das nahm er mit.
29.6.20

 

 

Veranstalter sagen Göppinger Theatertage ab

Kreis Göppingen. Das Kreisjugendamt teilt mit, dass die Göppinger Theatertage im November 2020 nicht stattfinden werden. Die Veranstaltung wird voraussichtlich auf November 2021 verschoben. Grund sind die Hygiene- und Abstandsvorschriften.

Seit einiger Zeit schon beobachten die Veranstalter der Göppinger Theatertage, das Kreisjugendamt und der Freundeskreis Göppinger Theatertage, die aktuellen Entwicklungen und neuen Vorschriften für Veranstaltungen, die sich auf Grund der Corona-Pandemie ergeben. Noch im Mai wurde eine Verlängerung des Bewerbungszeitraums für die auftretenden Gruppen für die Göppinger Theatertage 2020 bekanntgegeben, da man weiterhin guter Hoffnung war, das Internationale Theaterfestival im November durchführen zu können. Zwar kam es zu vergleichsweise wenigen Bewerbungen, dennoch waren die Veranstalter sicher, auch mit dieser geringen Anzahl an Bewerbungen ein gutes, vielfältiges Programm aufstellen zu können. Für die Theaterwerkstatt, die anlässlich des diesjährigen Jubiläums der Stadt Ebersbach an der Fils von dieser ausgerichtet werden sollte, gingen keine Bewerbungen ein. Aufgrund der Schulschließung, dem reduzierten schulischen Angebot und der Ungewissheit, wie das nächste Schuljahr aussehen wird, fand sich keine Kinder- und Jugendtheatergruppe aus dem Landkreis Göppingen, die im November auftreten oder bei einem Theaterworkshop mitmachen wollte. Mittlerweile gibt es zwar konkrete Regelungen zu Theatervorstellungen und Veranstaltungen, die im Masterplan Kultur des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg dargelegt sind. Für die Organisatoren der Göppinger Theatertage stellten sich dennoch viele Fragen:

- Inwieweit ist die Teilnehmerzahl aufgrund der Räumlichkeiten (Kapazität des Unterbringungsortes im Hotel für die teilnehmenden Gruppen, im Alten E-Werk, im Diskussionsraum Bambule) beschränkt?

- Können Gruppen aus dem Ausland anreisen?

- Kann das zeitlich enge Programm mit drei bis vier Aufführungen am Tag im E-Werk unter den Hygienevorgaben genauso geplant werden?

- Können Schulklassen zu den Vorstellungen kommen? Wie können laut neuer Konzeption die Göppinger Theatertage bei Besuchern aus dem Landkreis Göppingen beworben werden, wenn für diese gar nicht ausreichend Platz vorhanden ist?

Die Regelungen, wie sie vermutlich noch einige Zeit bestehen bleiben, lassen es nicht zu, die Theatertage so umzusetzen, wie gewohnt. Die notwendige Einhaltung der Hygienevorschriften, eine mögliche Einschränkung der Zielgruppe sowie reduzierte Besucherzahlen würden genau dem entgegensprechen, was nach der neu erstellten Konzeption Ziel der Göppinger Theatertage ist.

Das Kreisjugendamt und der Freundeskreis Göppinger Theatertage haben daher entschieden, die Göppinger Theatertage im November 2020 nicht stattfinden zu lassen. “Die Göppinger Theatertage leben vom Austausch, von den Begegnungen, der Vielfalt und der Offenheit. Die Veranstaltung in diesem Jahr durchzuführen, wäre ein Kompromiss, der weder die Teilnehmer und Gäste, noch die Veranstalter zufrieden stellen würde und der der Verantwortung gegenüber den Teilnehmern nicht gerecht werden würde”, so Landrat Edgar Wolff. Er bedauere die Absage dennoch sehr, so Wolff, da die Göppinger Theatertage einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Bildung leisten.

Das Kreisjugendamt teilt mit, dass derzeit die Verschiebung um ein Jahr auf den Zeitraum 17. bis 20. November 2021 geprüft wird. Neuerungen hierzu werden über die Homepage des Landratsamts Göppingen bekannt gegeben.
29.6.20

 

 

Corona-Virus: Jetzt fünf Schulen im Kreis Göppingen betroffen

Kreis Göppingen. Dem Gesundheitsamt wurden Ende der Woche fünf Schüler gemeldet, bei denen das Coronavirus nachgewiesen wurde. Je ein Schüler besucht die Uhland-Grundschule, Schiller-Realschule und Bodelschwinghschule in Göppingen sowie die Emil von Behring Schule und Kaufmännische Schule in Geislingen, teilte das Landratsamt Göppingen am Samstagabend mit.  Das Gesundheitsamt hat mit  den jeweiligen Schulen Kontakt aufgenommen und die Mitschüler und Lehrkräfte der betroffenen Klassen in Quarantäne versetzt. Zudem wurde veranlasst, dass die engeren und weiteren Kontaktpersonen einen Coronatest erhalten. Diese Tests wurden am Samstag bei zwölf Personen in der Uhlandschule in Göppingen und bei 23 Personen der Emil-von-Behring-Schule in Geislingen von Mitarbeitern des  Testmobils des DRK abgenommen. Am Montag und Dienstag werden weitere Untersuchungen in der Bodelschwinghschule, Schiller-Realschule sowie in der Kaufmännischen Berufsschule durchgeführt. Zur Sicherheit sollen bei allen Kontaktpersonen einige Tage später weitere Kontrollabstriche durchgeführt werden.

Das Ziel dieser Untersuchungen ist, weitere Personen, die infiziert sind zu entdecken und für diese auch Quarantäne und Kontaktverbote anzuordnen. Dadurch sollen weitere Infektketten unterbrochen werden. Die Verhinderung der Weiterverbreitung ist aktuell besonders wichtig, da in einigen Klassen der oben genannten Schulen momentan die Abschlussprüfungen anstehen und deshalb Infektionen mit dem Coronavirus und Quarantäneanordnungen bei diesen  Schüler nschwerwiegende Folgen haben können.
27.6.20

 

 

Gericht verhandelt Bluttat von Ursenwang

Göppingen. Am Montag soll vor dem Landgericht in Ulm der Prozess gegen vier junge Männer beginnen, denen die Staatsanwaltschaft vorwirft, im November vergangenen Jahres bei Ursenwang einen 39-jährigen Mann so schwer verletzt zu haben, dass er wenig später gestorben ist. Die Anklage lautet auf gemeinschaftlichen Mord in Tateinheit mitschwerem Raub.

Die Tat am 2. November 2019 hat in Göppingen und vor allem in Ursenwang blankes Entsetzen ausgelöst, denn die Täter, die die Polizei nach Tagen ermittelt hatte, waren 15, 16, 19 und 23 Jahre alt. Am späten Abend des 2. November soll sich das Quartett  im Bereich des Edeka-Marktes bzw. der Filiale der Kreissparkasse in Göppingen-Ursenwang aufgehalten haben. Dort sollen sie einen 39-jährigen beobachtet haben, der in der Kreissparkasse Geld abgehoben haben soll. Die Angeklagten sollen hierauf beschlossen haben, dem 39-jährigen das abgehobene Geld und sämtliche Wertsachen notfalls wegzunehmen; notfalls mit Gewalt. Der 39-jährige soll sich dann jedoch mit einem mitgeführten Axtstiel gewehrt habe, woraufhin die Angeklagten massiv mit Fäusten und Tritten auf dessen Kopf und Rumpf eingewirkt haben sollen.

Der 16-jährige und der 19-jährige sollen auch noch weiter auf ihr Opfer eingeschlagen und getreten haben, als dieses bereits wehrlos am Boden gelegen sein soll. Ihre wuchtigen Tritte sollen sich vor allem gegen Kopf und Brustkorb gerichtet haben. Zudem sollen sie mit einer Glasflasche und mit dem Axtstiel, den sie dem 39-jährigen abgenommen haben sollen, auf diesen eingeschlagen haben. Ihr bewusstloses Opfer sollen die Angeklagten in einer Hecke versteckt und schwer verletzt zurückgelassen haben.
Der 39-jährige soll einen Riss einer Niere, eine 17-fache Rippenfraktur, einen Lungenkollaps, eine Öffnung der Brusthöhle, zahlreiche Prellungen und Hämatome sowie ein schweres Schädel-Hirn-Träume erlitten haben. Dieses soll letztlich dazu geführt habe, dass der hilflos in der Hecke liegende 39-jährige an Blut und Erbrochenem erstickt sein soll. Der 23-jährige und der 15-jährige sollen die massiven Schläge und Tritte durch die anderen beiden Angeklagten nicht verhindert und sich auch nicht um das Opfer gekümmert haben.
Rechtlich wird dem 16-jährigen und dem 19-jährigen Angeklagten gemeinschaftlicher Mord in Tateinheit mit schwerem Raub, dem 15-jährigen und dem 23-jährigen gemeinschaftlicher Mord durch Unterlassen in Tateinheit mit schwerem Raub vorgeworfen. Insgesamt sind bei dem Prozess 19 Verhandlungstage angesetzt. Mit der Urteilsverkündung ist im November zu rechnen.
27.6.20

 

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Neuer Fahrgastbeirat gegründet

Kreis Göppingen.  Die Anliegen der Bus- und Bahnkunden im Kreis Göppingen an die richtigen Stellen zu bringen: Das ist die Aufgabe des neuen Fahrgastbeirats, den sieben Verbände im Göppinger Landratsamt gründeten. Er ist bereits an den Stuttgarter Verkehrsverbund angeschlossen und firmiert daher als „Regionaler Fahrgastbeirat des Landkreises Göppingen im VVS“. Er soll die Fragen und Anregungen der Kreisbewohner schon vor der Vollintegration am 1. Januar 2021 an den VVS weiterleiten, um somit den Übergang in den neuen Verkehrsverbund erfolgreich mitzugestalten.

Gründungsmitglieder des Regionalbeirats sind die Kreisverbände des ADFC und des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) sowie der Kreisseniorenrat, der Kreisjugendring, der Göppinger Gesamtelternbeirat, der Kreisbehindertenring und die Lokale Agenda Göppingen. Bei der Zusammensetzung orientiert sich der Göppinger Beirat am großen VVS-Fahrgastbeirat, der bereits seit 1997 aktiv an der Verbesserung des Bus- und Bahnangebots mitarbeitet.

Für den Stuttgarter Verkehrsverbund ist es ein Novum, dass ein Mitgliedslandkreis einen eigenen Fahrgastbeirat erhält. VVS-Geschäftsführer Stammler will damit die besondere Situation des Stauferkreises anerkennen. Er ist relativ weit von der Landeshauptstadt entfernt, verfügt über keine S-Bahn und ist zusätzlich am Oberzentrum Ulm orientiert. Der Sprecher des Göppinger Regionalbeirats und dessen Stellvertreter fungieren als Verbindungsglied zum Stuttgarter Fahrgastbeirat und nehmen an seinen Sitzungen teil.

Zum Sprecher des Göppinger Regionalbeirats wurde Heiko Stobinski vom VCD gewählt. Stellvertreterin ist Stephanie Hansert-Schupp vom Gesamtelternbeirat Göppingen. Jörg-Michael Wienecke, Leiter des Amts für Mobilität und Verkehrsinfratsruktur im Landratsamt, hat bei der Gründungsversammlung zugesichert, als Ansprechpartner weiterhin zur Verfügung zu stehen. Auch künftig werden einige Entscheidungen zum Bus- und Bahnverkehr in Göppingen getroffen.

Mittel- und langfristige Ziele des Fahrgastbeirats sind neben der halbstündlichen Regionalbahn-Verbindung nach Ulm die Reaktivierung der Voralbbahn und deren Verlängerung nach Kirchheim/ Teck, ein Modellversuch für den ländlichen Raum nach dem Vorbild des Hofer Landbusses und die Barrierefreiheit im Bus- und Bahnverkehr im Landkreis Göppingen. Hier findet eine enge Abstimmung mit dem Verkehrsexperten des Kreisbehindertenrings, Reinhard Grams, statt. Zunächst stehen der Bahnhof in Geislingen und der ZOB in Göppingen, welche saniert werden sollen, im Mittelpunkt. Um die Projekte angemessen begleiten zu können, sind vierteljährliche Sitzungen vorgesehen. Diese finden grundsätzlich öffentlich statt.

Mit der Neugründung des Göppinger Fahrgastbeirats versuchen alle Beteiligten die Fehler zu vermeiden, die beim „Filsland“-Fahrgastbeirat aufgetreten sind. Hier führten externe und interne Kommunikationsprobleme zum Scheitern.

In einer gemeinsamen Sitzung von VVS-Geschäftsführer Horst Stammler, Kreisverkehrsplaner Jörg-Michael Wienecke und „Filsland“ am Ende des vergangenen Jahres hatten die verbliebenen Fahrgastbeiräte Reinhard Grams (Kreisbehindertenring) und Heiko Stobinski (VCD) skizziert, wie es weitergehen könnte. Hier sicherte Horst Stammler zu, dass der neu zu bildende Regionalbeirat vom VVS anerkannt wird. Dessen Aufstellung ist der ehrenamtlichen Arbeit des Kreisbehindertenrings mit Reinhard Grams und der Vorsitzenden Heike Baehrens zu verdanken.

Mitglieder Regionaler Fahrgastbeirat des Landkreises Göppingen im VVS:  Heiko Stobinski (Sprecher), VCD-Kreisverband Göppingen Stephanie Hansert-Schupp (Stellvertreterin), Gesamtelternbeirat Göppingen Dirk Messer, ADFC-Kreisverband Göppingen Reinhard Grams, Kreisbehindertenring Tobias Klopfer, Kreisjugendring Harald Kraus, Kreisseniorenrat Burkhard Wollny, Lokale Agenda Göppingen. Beratung: Dr. Wolfgang Staiger, Sprecher des VVS-Fahrgastbeirats (Pro Bahn). Der Göppinger Fahrgastbeirat kann ab sofort erreicht werden unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
28.6.20

 

 

Beim Abbiegen überholt

Schwäbisch Gmünd. Am Samstagabend fuhren zwei Pkw die Landesstraße von Bargau in Richtung Oberbettringen. Ungefähr 400 Meter nach dem Kreisverkehr bei Bargau verringerte der 24-Jährige die Geschwindigkeit seines Wagens, um nach links in einen Feldweg abzubiegen. Während des Abbiegevorgangs wurde er von einer 19-jährigen PkwFahrerin überholt. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Hierbei wurde die 58-jährige Beifahrerin im Wagen der 19-Jährigen verletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von jeweils ca. 10.000 Euro.
28.6.20

 

 

Stuttgart 21: Förderband hat ausgedient

Stuttgart. Die Deutsche Bahn hat beim Projekt Stuttgart 21 ein weiteres wichtiges Etappenziel erreicht: Der Tunnelvortrieb im Stuttgarter Talkessel ist nahezu beendet. Knapp acht Millionen Tonnen Erde und Gestein hat die Deutsche Bahn dabei bisher fast ausschließlich mit Güterzügen abtransportiert.
Daher hat auch ein maßgebender und weithin sichtbarer Baustein des Logistikkonzepts im Talkessel seinen Dienst erfüllt: Die Bahn nimmt das 320 Meter lange, quer über die Willy-Brandt-Straße (B 14) und den Gebhard-Müller-
Platz verlaufende Förderband außer Betrieb. Über die Anlage, die endgültig an diesem Sonntag abgeschaltet wird, ging am Freitag symbolisch letztmals Tunnelausbruch zur Lkw-Verladestelle am Mittleren Schlossgarten.
Über das Förderband wurde insgesamt knapp eine Million Tonnen Gestein aus dem Fildertunnel und dem Tunnel Obertürkheim zur Lkw-Verladung und von dort zur zentralen Zugverladung am Nordbahnhof verbracht. Mit dem vier Jahre währenden Betrieb der Anlage konnten rund 80.000 Lkw-Fahrten in der Stuttgarter Innenstadt vermieden werden.Der Abbau des Förderbands wird von Montag an vorbereitet. Die eigentliche Demontage beginnt am 13. Juli, am Gebhard-Müller-Platz im Bereich der Rettungszufahrt zum Fildertunnel. Der Abbau erfolgt in mehreren Stufen bis Ende Juli.
Das Förderband wird Stück für Stück von mehreren Autokranen weggehoben. Um die Krane platzieren und die Förderbandelemente zeitweise seitlich ablegen zu können, müssen auf Grund der räumlichen Enge der Gebhard-Müller-Platz und die B 14 mehrfach gesperrt werden.
27.6.20

 

 

Müder Autofahrer gefährdet Kinder

Göppingen. Nach einer Gefährdung des Straßenverkehrs am Freitag in Göppingen sucht die Polizei noch Zeugen.  Gegen 11.40 Uhr hatte ein Zeuge beobachtet, dass ein Opel-Fahrer von Oberberken in Richtung Faurndau fuhr. Er sei in Schlangenlinien gefahren, soll mehrmals den Bordstein berührt haben und auf die Gegenfahrspur gekommen sein.

Bei der Panoramastraße soll er zwei etwa zehn Jahre alte Radfahrer übersehen und diese fast berührt haben. Die Polizei kontrollierte den 19-jährigen Fahrer. Der Mann war nicht berauscht. Er sei übermüdet, soll er den Beamten gesagt haben.

Die Polizei nahm ihm den Autoschlüssel ab. Den konnte er am Abend wieder holen, als er ausgeschlafen hatte. Die Polizei aus Göppingen ermittelt jetzt wegen Straßenverkehrsgefährdung. Sie bittet unter der Telefon-Nr. 07161/632360 um Zeugenhinweise. Für die Ermittlungen seien die beiden Kinder und möglicherweise weitere gefährdete Verkehrsteilnehmer von Bedeutung.
27.6.20

 

 

Uhland-Grundschule geschlossen

Göppingen. Die Uhland-Grundschule bleibt bis einschließlich Mittwoch, 1. Juli, geschlossen. Bei einem Kind, das die Uhland-Grundschule besucht, wurde eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt schließt die Stadt die Uhland-Grundschule daher bis einschließlich Mittwoch, 1. Juli. Die Schulleitung informiert aktuell die Schulgemeinschaft. Am Samstag wird  eine Testreihe auf das Coronavirus durchgeführt.
27,6.20

 

 

Geld für Breitbandkabel-Ausbau nach Deggingen

Deggingen. „Die Gemeinde Deggingen erhält 150000 Euro aus dem Breitbandförderprogramm des Landes“, teilte die Landtagsabgerdnete Nicole Razavi (CDU) mit. Wie die Abgeordnete informierte, bezuschusst das Land die Verlegung von Glasfaserhausanschlüssen im Ortsteil Reichenbach im Täle.
27.6.20

 

 

„Seelenvermächtnis“: Das „Nachtcafé“ greift Thema auf

Geislingen. Das Fernsehen greift die unerklärlichen Erlebnisse von Udo Wieczorek auf, mit dem der in Geislingen lebenden Journalist und Buchautor Manfred Bomm das Buch „Seelenvermächtnis“ geschrieben hat.  Wieczorek ist am Freitag, 3. Juli, einer der Gäste bei der Fernsehsendung „Nachtcafé“ des Südwestfernsehens. Beginn: 22 Uhr. Tags darauf wird die Sendung auch im Fernsehen des Hessischen Rundfunks (12.25 Uhr) gezeigt. Wieczoreks „zweites Leben“ wird in dem Buch „Seelenvermächtnis“ thematisiert, in dem er seine dramatischen Kriegsträume schildert, die ihn seit frühen Kindheitstagen geplagt und später weiterhin nächtelang verfolgt haben. Seit er auf Spurensuche gegangen ist, die ihn ins Hochpustertal in Südtirol geführt hat, wo 1915 in den Dolomiten der Erste Weltkrieg besonders heftig getobt hat, quält ihn die Frage, was ihn mit einem Soldaten namens Vinz verbindet, der in seinen Träumen eine tragende Rolle spielt und der nach schwerer Verwundung kurz vor seinem Tod in einem Schützengraben eine handschriftliche Botschaft hinterlassen hat. In der damals üblichen Kurrentschrift bittet dieser einen „Mann in der Zukunft“ um Verzeihung für eine „Schandtat.“ Das Unfassbare geschah. Wieczorek hat dieses handschriftlich verfasste Dokument aufgespürt und glaubt, die erwähnte Schandtat aus den Träumen zu kennen: Vinz hat an der Front versehentlich seinen besten Freund Josef erschossen.

Bei all dem Unerklärlichen, das Wieczorek erlebt und durchlitten hat und was während der mehrjährigen Recherche gemeinsam mit Bomm zutage getreten ist, bleiben viele Fragen ungeklärt. Obwohl Themen dieser Art in der Öffentlichkeit auf ein großes Interesse stoßen, findet es in den Medien und in der Wissenschaft bislang kaum Beachtung. Nun wagt sich Nachtcafé-Moderator Michael Steinbrecher an ein solches Thema heran. Udo Wieczorek, 49 Jahre alt, ist Finanzbeamter und wohnt in Elchingen unweit von Ulm.  Die Dokumentation „Seelenvermächtnis“ ist 2015 im Gmeiner Verlag in Meßkirch erschienen und wird derzeit in 7. Auflage gedruckt.
27.6.20

 

 

Gewitter fordert Feuerwehr: Schäden durch Wasermassen

Esslingen. Nachdem eine Gewitterzelle Freitagabend über das Stadtgebiet Esslingen gezogen war, mussten durch die Feuerwehr Esslingen und das städtische Tiefbauamt 80 Einsatzstellen abgearbeitet werden.  Schwerpunktmäßig betroffen waren die Stadtteile Stadtmitte, Hegensberg-Liebersbronn, Sulzgries und Wäldenbronn. Im Einzelnen handelte es sich in der Regel um Wasseransammlungen in dutzenden Kellern und Tiefgaragen. Die Zimmerbachstraße war überflutet und mit einer Schlammschicht bedeckt. Die Straße Kuhsteige in Wäldenbronn wurde zum reißenden Fluss, der Geröllmassen und Schlamm auf die Stettener Straße beförderte, welche damit unpassierbar wurde. Die Straße Kuhsteige ist stark beschädigt und voll gesperrt. In der Mitteren Beutau sind Schäden im Bereich der Kanal-Baustelle Geiselbach zu verzeichnen. In Sulzgries kam es zur Verschlammung u.a. in der Ortsmitte und im Bereich Radäcker. Mit Radladern, Kehrmaschinen und in Handarbeit wurden die Straßen wieder passierbar gemacht, hierzu wurden auch Fremdfirmen herangezogen.Personen kamen bei diesen Einsätzen nicht zu Schaden. Die Aufräumarbeiten dauern amSamstag noch an. Zeitgleich zum Starkregenereignis im Stadtgebiet wurde die Feuerwehr Esslingen mit einem Löschzug zu einem ausgelösten Heimrauchmelder in die Pliensauvorstadt alarmiert, was sich als Fehleinsatz herausstellte.   Es waren die Hauptamtliche Abteilung und die freiwilligen Abteilungen Stadtmitte, Hegensberg-Liebersbronn, Sirnau, Sulzgries, Wäldenbronn und Zell der Feuerwehr Esslingen mit 26 Fahrzeugen und rund 100 Einsatzkräften im Einsatz, die Abteilung Berkheim bildete die Reserve für das Stadtgebiet. Weiterhin war das städtische Tiefbauamt mit mehreren Mitarbeitern und Fahrzeugen im Einsatz.
27.6.20

 

 

Defizit zwingt Lebenshilfe zum Abbau von Angeboten

 Die Lebenshilfe im Kreis Göppingen muss Angebote abbauen, wie Geschäftsführer Uwe Hartmann (kleines Foto) erklärt. Fotos: Thomas Kießling/Lebenshilfe

Kreis Göppingen. Die Lebenshilfe Göppingen sieht sich aufgrund der finanziellen Lage dazu gezwungen, das defizitäre Gesamtangebot aus dem Bereich „Kinder, Familie und offene Angebote“ auszudünnen. Der Schulkindergarten und die Beratungsstelle des Bereichs Kinder, Familie und offene Angebote bleiben erhalten, heißt es in einer Pressemitteilung, die am Freitagnachmittag veröffentlicht wird..  Die Maßnahmern hat der Vorstand der Lebenshilfe Göppingen beschlossen. Diese Veränderungen gelten ab dem 1. September. Betroffene, Mitarbeiter und Kooperationspartner wurden bereits  verständigt. Wieviele Stellen von  der Maßnahme betroffen sind, nannte die Lebenshilfe nicht.

Kaum eine der Lebenshilfen in Baden-Württemberg bietet die besagten Angebote in dieser Vielfalt an, und nun muss sich auch die Lebenshilfe Göppingen davon trennen. „Der Vorstand unseres Vereins hat sich dazu entschlossen, einige Angebote aus dem Bereich ,Kinder, Familie und offene Angebote‘ auszudünnen, weil sie einfach hoch defizitär sind und weder durch Leistungsträger wie Krankenkassen, noch durch Spenden oder Sponsoring auch nur annährend finanziert werden“, sagt Geschäftsführer Uwe Hartmann. „Die negative finanzielle Situation hat sich durch die Corona-Krise weiter verschärft“, unterstreicht Hartmann.
Durch die gesetzlich vorgeschriebene Zweckbindung der Mittel sei es der Lebenshilfe auch nicht möglich, die Angebote mit Mitteln aus anderen Bereichen zu unterstützen. Die nachhaltige Gewinnung weiterer Spenden oder Sponsoren sei in diesen schwierigen Zeiten ein fast auswegloses Unterfangen, so Hartmann. „Uns ist bewusst, dass dies für die betroffenen Menschen mit Behinderung und deren Angehörige ein Verlust und eine große Veränderung bedeutet“, betont Hartmann. 

Konkret handelt es sich bei dem defizitären Gesamtangebot um folgende Angebote:
1.     Die Interdisziplinäre Frühförderung von der Heilpädagogik bis zur Logopädie. „Die Frühförderung einschließlich der gestellten Inklusionskräfte in Kitas und die Integrationsbegleitung in Regelkindergärten ist leider seit vielen Jahren hoch defizitär in einem sechsstelligen Bereich“, sagt Uwe Hartmann.

2. Die Offenen Hilfen. Sie umfassen Familienunterstützende Dienste, Freizeit- und Kulturangebote. Auch hier belaufe sich das Defizit im sechsstelligen Bereich, so Hartmann.

3. Die Sozialmedizinische Nachsorge. Diese Leistungen könnten ggf. auch von der Klinik direkt übernommen werden, wie es hie0

4. Die Hilfen zur Erziehung. Hierbei handelt es sich um die Sozialpädagogische Familienhilfe sowie die Schulsozialarbeit.

Insgesamt beläuft sich das für 2020 prognostizierte Defizit offenbar auf rund fast eine halbe Million Euro. Das ist eine Summe, die für die Lebenshilfe elementar ist bei gleichzeitig bestehenden Finanzierungsunsicherheiten aufgrund der Corona-Problematik. „Dies stellt ein erhebliches Finanzierungsrisiko für die Gesamteinrichtung dar“, unterstreicht Uwe Hartmann. Da der Leiter des Bereichs „Kinder, Familie und offene Angebote“, unabhängig von dieser Entwicklung, zum 31. August dieses Jahres zu einem anderen Arbeitgeber wechselt, bestärkte dies den Vorstand der Lebenshilfe, den Schritt aktuell und konsequent zum jetzigen Zeitpunkt zu vollziehen.

Der Aufgabenbereich für die Lebenshilfe Göppingen ist dennoch groß. An mehreren Standorten im Landkreis engagiert sich die Lebenshilfe Göppingen nach wie vor mit dem Schulkindergarten, mit differenzierten Wohnangeboten für Menschen mit Behinderung, einem Bildungszentrum und fünf Werkstätten für Menschen mit Behinderung - für insgesamt rund 650 Personen derzeit. Die Beratungsstelle und das Inklusionsunternehmen „pro move! ergänzen das soziale Dienstleistungsangebot. „Das ist ein großer Aufgabenbereich, der ohne unseren aktuell drastischen Schritt gefährdet wäre, denn man darf eins nicht vergessen: auch soziale Einrichtungen können in Insolvenz gehen“, betont Hartmann.

Die Lebenshilfe Göppingen setzt sich für das unantastbare Lebensrecht behinderter Menschen ein. 1963 von Dr. Heinz Kernchen als Elternverein gegründet, zählt die Lebenshilfe Göppingen inzwischen rund 600 Mitglieder – darunter der Landkreis, die Kommunen sowie viele Industrie- und Handwerksbetriebe – und betreut rund 1.200 Menschen mit Behinderung.  Ziel der Lebenshilfe ist das Wohl von Menschen mit Behinderung und ihrer Familien zu fördern. Sie setzt sich gezielt dafür ein, dass jeder Mensch mit Behinderung so selbstständig wie möglich leben kann und dass ihm so viel Schutz und Hilfe zuteilwird, wie er für sich benötigt.

Die Lebenshilfe Kreisvereinigung Göppingen begleitet die Menschen mit Behinderung dieses Landkreises in verschiedenen Lebenswelten. 
Schulkindergarten: Im Schulkindergarten fördert die Einrichtung Kinder mit Behinderung im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt in allen Lebensbereichen ausgehend vom jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes.
Wohnangebote: Die Lebenshilfe bietet erwachsenen Menschen mit Behinderung unterschiedlichste Wohnformen an.
Werkstätten:  Die Lebenshilfe betreibt drei Werkstätten für Menschen mit geistiger und zwei Werkstätten für Menschen mit seelischer Behinderung. Drei Förder- und Betreuungsbereiche mit 90 Plätzen für schwerstmehrfach Behinderte ergänzen das Angebot. Zurzeit beschäftigt die Lebenshilfe insgesamt 650 Mitarbeiter mit Behinderung.
Bildungszentrum: Das Bildungszentrum in Jebenhausen bietet Maßnahmen zur beruflichen Bildung und Qualifizierung für Menschen mit unterschiedlichem Unterstützungsbedarf. Das Bildungskonzept bezieht die Lebensbedingungen und die freie Entfaltung der Persönlichkeit ebenso mit ein wie das Recht auf Verschiedenheit.Die Maßnahmen der Beruflichen Orientierung, beruflichen Bildung und Qualifizierung, sowie Jobcoaching sind die zentralen Angebote des Bildungszentrums in Göppingen-Jebenhausen.
26.6.20

 

 

Farbschmierer unterwegs

Birenbach. Auf rund 25 Metern beschmutzten Unbekannte in der Nacht zum Donnerstag die Lorcher Straße in Birenbach.  Die Täter waren nach Erkenntnissen der Polizei zwischen Mitternacht und 5 Uhr am Werk. Mit ihren Schmierereien begannen sie beim Ortsbeginn in Fahrtrichtung Wäschenbeuren. Möglicherweise muss der Fahrbahnbelag erneuert werden. Dann wäre eine sechsstellige Schadenshöhe denkbar. Entsprechende Überprüfungen dauern noch an. Die Polizei aus Rechberghausen hat die Ermittlungen aufgenommen. Sie hofft unter der Telefon-Nr. 07161/93810 auf Zeugenhinweise und fragt:  Wer kennt die Verdächtigen oder kann Hinweise zu ihnen geben?  Wer hat die Täter in der Nacht beobachtet oder kann sonstige    sachdienliche Hinweise geben? Die Polizei prüft auch einen möglichen Zusammenhang mit den Straftaten am vergangenen Wochenende in Rechberghausen. Wir berichteten.
26.6.20

 

 

Auto landet im Bach

Göppingen. Zwei Männer erlitten bei einem Unfall am Donnerstag in Göppingen Verletzungen, einer davon schwere.  Gegen 18.45 Uhr kam ein 26-Jähriger mit seinem Wagen aus Richtung Ursenwang und wollte an der Einmündung zur L1228 nach rechts in Richtung Manzen abbiegen. In der Kurve sei er so schnell gefahren, dass das Heck ausbrach. Das Auto sei über alle Fahrstreifen, einen Gehweh und den Grünstreifen geschleudert.Danach prallte es gegen ein Brückengeländer, durchbrach dieses und stürzte etwa eineinhalb Meter in einen Bach. Das berichteten Zeugen später der Polizei. Im Bach blieb das Auto auf der Seite liegen. Rettungskräfte bargen den Fahrer dessen gleichaltrigen Beifahrer. Der Rettungsdienst brachte den Fahrer mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Untersuchung des leichtverletzten Beifahrers erfolgte an der Unfallstelle. Die Verkehrspolizei aus Mühlhausen ermittelt jetzt. Der Sachschaden am Fahrzeug wird auf 3.000 Euro geschätzt. Das Auto wurde abgeschleppt. Die Straße war zur Dauer der Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeuges gesperrt. Mitarbeiter des THW sicherten das beschädigte Geländer. Hier ist die Höhe des Schadens noch unklar.
26.2.20

 

 

Mehr Coronafälle: Landrat appelliert an Bürger

Stauferland.. Am 16. Juni gab es „nur“ noch 14 aktive Coronafälle im Ostalbkreis - zwei Wochen später hat sich diese Zahl bereits wieder verdreifacht. Anlass für Landrat Klaus Pavel, sich in einem öffentlichen Aufruf erneut an alle Bürger im Ostalbkreis zu wenden mit dem dringenden Appell, trotz der vom Land erlassenen Lockerungen weiterhin konsequent auf die Abstands- und Hygieneregelungen zu achten.  „Wir alle haben vor Augen, wie schnell die Situation wieder kippen kann und die Coronazahlen exponentiell steigen können. Erlebt haben wir dies hier im Ostalbkreis bis zum Lockdown Mitte März und wir sehen dies überdeutlich an den aktuellen Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen. Niemand von uns möchte zurück in einen Lockdown! Im Ostalbkreis müssen wir spätestens dann handeln, wenn wir binnen sieben Tagen 157 Neuinfektionen verzeichnen. Angesichts der Entwicklungen der letzten Tage bin ich in großer Sorge! Bitte lassen Sie uns das Erreichte nicht leichtfertig aufs Spiel setzen und halten Sie sich auch weiterhin an die Maskenpflicht, wahren Sie Abstand und beachten Sie die Händehygiene und die Husten- und Niesetikette! Auch wenn wir uns ab 1. Juli wieder in Gruppen von bis zu 20 Personen in der Öffentlichkeit und privat treffen dürfen: Seien Sie wachsam und schützen Sie sich und andere! Es gilt unbedingt, eine zweite Infektionswelle zu vermeiden!“

Auch im Landkreis Göppingen ist die Zahl der an Corona Erkrankten wieder angestiegen. Von 6am vergangenen Wochenende auf nunmehr 14.
26.6.20

 

 

Mutmaßliche Drogenhändler in Untersuchungshaft

Geislingen.  Zwei Männer im Alter von 20 und 25 Jahren sollen in Geislingen in großem Stil Ecstasy-Tabletten verkauft haben.Bereits mehrere Monate ermittelte die Kriminalpolizei gegen die zwei Männer aus Geislingen. Der Verdacht des Drogenhandels hatte sich soweit erhärtet, dass sie am Dienstag in der Wohnung eines der Beschuldigten vorläufig festgenommen wurden. Zuvor sollen sie knapp 1 000 Ecstasy-Tabletten verkauft haben. Die Ermittler des Polizeipräsidiums Ulm wurden bei der Festnahme durch Kräfte des Polizeipräsidiums Einsatz unterstützt. Dabei fand die Polizei auch mutmaßliches Dealergeld und stellte es sicher. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm erließ der zuständige Richter am Mittwoch einen Haftbefehl gegen die zwei Gambier. Sie sitzen jetzt in einer Justizvollzugsanstalt.
26.6.20

 

 

Abzocke bei Schädlingsbekämpfung

Geislingen/Wiesensteig,  In mehreren Fällen ermittelt die Polizei in der Region wegen Wucher bei der Schädlingsbekämpfung. Am Montag vergangener Woche beauftragte eine Frau aus Geislingen einen Kammerjäger, weil sie Bienen im Rollladenkasten hatte. Die Firma hatte sie sich im Internet ausgesucht und über eine Handynummer angerufen. Ein junger Mann kam, sprühte zweimal in den Kasten und verlangte dafür rund 850 Euro. Das sagte die Frau später der Polizei, als sie das Geld bereits überwiesen hatte. Am gleichen Tag wurde ein Mann aus Geislingen ebenfalls im Internet fündig, als er einen Kammerjäger suchte. Sein Haus war mit Ameisen befallen. Der Auftraggeber wollte zunächst nur eine Beratung und ein Angebot. Das lehnte der Monteur ab und legte direkt los. Er soll mit einer Spritze Silikon in Löcher der Außenwand gespritzt haben, die abseits der befallenen Stelle waren. Wegen der offensichtlich nicht fachgerechten Ausführung schickte der Auftraggeber den Arbeiter vom Hof. Zuvor wollte dieser noch die Anfahrt berechnen, was der Hausbesitzer ebenfalls ablehnte.

Ähnlich erging es am Dienstag einer Frau aus Wiesensteig, die ein Wespennest loswerden wollte. Viel früher als vereinbart kam ein Arbeiter mit einer Einweg-Maske. Wegen seines unprofessionellen Auftritts wuchs das Misstrauen der Frau sehr schnell. Sie ließ den Mann, der als erstes eine Rechnung mit 420 Euro schrieb, nicht einmal mit der Arbeit beginnen. Der sei daraufhin aggressiv geworden, worauf ihm ein Betrag für die Fahrtkosten bezahlt wurde.  In allen Fällen hat die die Ermittlungen aufgenommen.Sie prüft auch mögliche Tatzusammenhänge.
26.6.20

 

 

Schachenmayr-Freibad öffnet am 1. Juli

Das Salacher Schachenmayr-Freibad öffnet zum 1. Juli. Es gibt jedoch einiges zu beachten, bevor der Badespaß beginnen kann. Der Badebetrieb ist nur unter großen Einschränkungen der Corona-Verordnung Sportstätten möglich. Das Becken wird von Montag bis Freitagmorgens nur zum Schwimmen geöffnet sein. Dabei darf nur in Bahnen im Einbahnverkehr geschwommen werden. Von Freitagvormittag bis Sonntag sind dann nur der Nichtschwimmerbereich des Beckens und das Planschbecken geöffnet, um ein familiengerechnet Schwimmen ermöglichen zu können. Der Einlass in das Freibad ist für die Freibadsaison 2020 nur mit gültigem Online-Ticket möglich. Hier müssen vorab die Kontaktdaten des Kunden angegeben werden. Auch der Bezahlvorgang erfolgt online, um den direkten Kontakt an der Kasse so gering wie möglich zu halten. Außerdem bleiben die Herren- und Damenduschen diese Saison gesperrt, es dürfen nur die Kaltduschen genutzt werden. Auch alle zusätzlichen Freizeitangebote im Freibad und Teile der Liegewiese bleiben gesperrt.
26.6.20

 

 

Neue Ämterstruktur im Landratsamt

Kreis Göppingen. im Landratsamt Göppingen werden zum 1. Juli die Ämter 32 - Amt für Schulen und Bildung sowie 33 - Amt für Hochbau, Gebäudemanagement und Straßen gegründet. Diese Ämter gehören organisatorisch zum Dezernat 3 - Finanzen, Schulen und Beteiligungen. Das Amt für Schulen und Bildung wird künftig von Jasmin Buresch geleitet. Dieses Amt setzt sich aus den drei Abteilungen Schulverwaltung, Bildungsbüro sowie Kreismedienzentrum zusammen. Buresch war vom seit 2016 Leiterin der Abteilung Organisation und Wahlen im Hauptamt. Zuvor war sie bereits seit dem Abschluss ihres Studiums im Jahr 2006 beim Landratsamt Göppingen ebenfalls im Hauptamt als Personalsachbearbeiterin sowie stellvertretende Leiterin der Abteilung Organisation und Wahlen tätig. Die Leitung des Amtes für Hochbau, Gebäudemanagement und Straßen wird Stefan Kraft übernehmen. In diesem Amt werden die zwei Abteilungen Hochbau und Technik sowie Gebäudemanagement und Straßen vereinigt. Kraft ist seit.2014

beim Landratsamt Göppingen tätig, zunächst als stellvertretender Leiter des Umweltschutzamts und seit.2017 als Leiter des Bauamtes. Vor seinen Tätigkeiten beim Landratsamt Göppingen war er zuletzt Referent beim Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.
26.6.20

 

 

Pedelec-Fahrer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Am Donnerstagnachmittag  parkte ein 35-Jähriger seinen Pkw längs zur Marie-Curie-Straße ein, wobei die Fahrerseite zur Straße gerichtet war. Zeitgleich befuhr ein 56-Jähriger mit seinem Pedelec die Marie-Curie-Straße in Richtung Schwäbisch Gmünd. Als er auf Höhe des Pkw fuhr, öffnete der 35-Jährige die Fahrertüre. Der Zweiradfahrer, der nicht mehr ausweichen konnte, prallte gegen die offene Tür und stürze dann zu Boden. Der 56-Jährige zog sich hierbei eine Verletzung an der Hand zu, die ambulant im Krankenhaus behandelt werden musste. Sein E-Bike wurde so beschädigt, dass es nicht mehr fahrbereit war.
26.6.20

 

 

10 000 Euro Schaden bei Fahrzeugbrand

Schwäbisch Gmünd. Während der Fahrt auf der Lorcher Straße ging der Pkw eines 26-Jährigen plötzlich aus. Der junge Mann startete das Fahrzeug wieder und fuhr dann auf den Hof eines Getränkemarktes, wo er den Pkw abstellte. Aus dem Kofferraum quoll Rauch und beim Öffnen schlugen dem 26-Jährigen Flammen entgegen. Der Brand, bei dem ein Schaden von rund 10.000 Euro entstand, konnte von ihm selbst gelöscht werden. Wie die polizeilichen Ermittlungen ergaben, kam das Radkreuz des Fahrzeuges mit den Kontakten einer im Kofferraum befindlichen Batterie in Berührung, wodurch der Brand ausgelöst wurde. Der 26-Jährige hatte das Fahrzeug erst am Tag zuvor erstanden.
326.6.20

 

 

Stadtarchive richten gemeinsamen Blog ein

Ostalbkreis. Die Stadtarchive von Aalen, Bopfingen, Ellwangen, Schorndorf und Schwäbisch Gmünd sowie das Kreisarchiv Ostalbkreis haben einen gemeinschaftlichen Blog eingerichtet, der unter https://ostalbum.hypotheses.org/ erreichbar ist. Der neue Blog soll eine zentrale Anlaufstelle sein, die sich gleichermaßen an die Fachwelt richtet und allen interessierten Bürgern einen Einblick in die regionalen Archive bietet. Die Beiträge decken das gesamte Spektrum der Archivarbeit ab und sorgen für ein abwechslungsreiches und vielfältiges Angebot. Das Blog wird so Stück für Stück zu einem „Ostal-Bum“. Auf dem Blog erscheinen in lockerer Folge Beiträge über neu erschlossenes und digitalisiertes Archivgut, Vorstellungen ausgewählter Archivalien, Berichte über die archivische Öffentlichkeitsarbeit (Vorträge, Führungen, Ausstellungen etc.), Beiträge zu den gesetzlichen Pflichtaufgaben der Archive, dazu Werkstattberichte und vieles mehr.  Der Blog soll seinen Teil dazu leisten, dass das Bild von verstaubten Akten und modrigen Kellern endgültig „ad acta“ gelegt werden kann.
26.6.20

 

 

Neugierige Waschbärenfamilie überrascht Polizisten

Weilheim/Teck. Eine Streife des Polizeireviers Kirchheim hat in der Nacht zum Donnerstag bei einer Geschwindigkeitskontrolle die Bekanntschaft mit einer neugierigen Waschbärenfamilie gemacht. Die Beamten befanden sich gegen 23 Uhr in ihrem Streifenwagen, um mit einem Lasermessgerät den Verkehr auf der K 1250 Nähe des Ortsteils Egelsberg zu kontrollieren. Unbemerkt schlichen sich im Schutze der Dunkelheit die Tiere zu dem Fahrzeug. Als ein Beamter ausstieg, saß ein Waschbär direkt vor der Fahrertür, was zu einer gegenseitigen Überraschung sorgte. Im Anschluss krochen fünf Jungtiere unter dem Wagen hervor und machten sich mit ihrer Mutter in Richtung des Radwegs nach Nabern davon. (ms)
26.6.20

 

 

 

Schorndorf ist stolz auf ersten Milchelin-Stern

Schorndorfs Oberbürgermeister Matthias Klopfer (l.) freut sich über den Erfolg von Sternekoch Nico Burkhardt,hier mit Bianca Vergeraki. Foto: Stadt Schorndorf

Eigentlich tragen sich ins Goldene Buch der Stadt Schorndorf nur Politiker, Minister oder beispielsweise Botschafter ein, die zum ersten Mal in der Daimlerstadt zu Besuch sind. Doch für Oberbügermeister Matthias Klopfer ist es auch eine Herzensangelegenheit, erfolgreiche Athleten oder, wie im Fall von Nico Burkhardt, erfolgreiche Köche, mit einem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt zu würdigen. „Das ist für uns eine Form, Danke zu sagen“, betont OB Klopfer. „Dieses Buch dokumentiert auch einen wichtigen Teil unserer Stadtgeschichte.“ Es ist erst das zweite Buch der Stadt, das nach dem zweiten Weltkrieg eingeführt wurde. Gespendet wurde es von dem erst kürzlich verstorbenen Ehrenbürger Dr. Werner Lempp.

Sternekoch Nico Burkhardt staunt nicht schlecht, als OB Klopfer ihm zeigt, wer alles schon in der Stadt zu Besuch war. Umso mehr fühlt er sich geehrt, sich hier ebenfalls verewigen zu dürfen. „Es ist der erste Stern für Schorndorf und wir freuen uns, dass Sie im Herzen der Stadt Ihr Restaurant eröffnet haben“, so Klopfer.
Nico Burkhardt ist kein ungeschriebens Blatt, was die Auszeichnung mit einem Michelin Stern betrifft. 2011 bekam er im Alter von 27 Jahren als Küchenchef des Restaurants Olivio in Stuttgart zum ersten Mal die begehrte Trophäe. 2018 eröffnete er dann sein eigenes Restaurant im Herzen von Schorndorf und musste sich von Neuem den Kritikern stellen. Für Nico Burkhardt ist auch diese zweite Auszeichnung „wie ein Ritterschlag.“ Er betont, wie viel harte Arbeit dahintersteckt. Zumal der 36-Jährige in seinem Gourmetrestaurant ganz alleine hinterm Herd steht. Seine Verlobte Bianca Vergeraki arbeitet als Assistant Managerin im Restaurant und Hotel Pfauen mit.
Die Ideen für seine ausgefallenen Menüs hat er zu Hause auf dem Sofa. „Manchmal fällt ihm aber auch während er kocht noch etwas ein und dann wird spontan umgeplant“, erzählt seine Verlobte. Und so gibt es dann als Amuse-Gueule, also als Gruß aus der Küche, auch schon mal eine Gänseleberpastete auf einer Zahnbürste serviert. Auch ein Mini-Trabbi oder eine Mini-Badewanne wurden schon für einen Menü-Gang verwendet. „Ich möchte die Gäste auf eine Reise mitnehmen und einen Wow-Effekt schaffen. Die positiven Rückmeldungen zeigen, dass mir das sehr gut gelingt“, sagt Nico Burkhardt.
Die aktuelle Corona-Situation hat auch vor dem Pfauen und dem Gourmetrestaurant Nico Burkhardt nicht Halt gemacht. Fast alle Mitarbeiter sind derzeit in Kurzarbeit und die Übernachtungszahlen sind weiterhin überschaubar. Zwar sei der To-Go-Verkauf während der Corona-Schließung gut gelaufen, jetzt komme es aber darauf an, dass die Gäste auch nachmittags und abends wieder ins Restaurant gehen möchten. Nur so kann der Umsatz angekurbelt werden.
Das kleine Bistro Chez Amis, das Nico Burkhardt ebenfalls in Schorndorf betreibt, bleibt weiterhin geschlossen, da die Abstandsregeln dort nicht eingehalten werden können. Alle zwei Wochen wird deshalb jetzt im Restaurant Pfauen die französische Küche aus dem Chez Amis angeboten. Nico Burkhardt, der im Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt aufgewachsen ist und seine Ausbildung im Restaurant Dressler in Berlin absolvierte, wohnt nun mit seiner Verlobten nur wenige Meter von seinem Restaurant in Schorndorf entfernt und beide fühlen sich pudelwohl in der Stadt. „Wenn ich nachts nach getaner Arbeit an den Fachwerkhäusern vorbeigehe, ist das immer wieder eine ganz besondere Atmosphäre“, sagt er.
Ein nächstes Projekt hat er übrigens auch schon: einen zweiten Stern für Schorndorf erkochen.
25.6.20

 

 

Schorndorf trauert um Ehrenbürger Werner Lempp

Scchorndorf.  Der Schorndorfer  Ehrenbürger Dr. Werner Lempp ist tot. Er starb im Alter von 90 Jahren. Zuletzt lebte er im Evangelischen Marienstift Schorndorf.  Lempp war 36 Jahre Mitglied im Gemeinderat und von 1975 bis 2004 Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion. Der gebürtige Esslinger zog 1963 mit seiner Familie nach Schorndorf und engagierte sich von Anfang an ehrenamtlich in der Stadt. Wichtig waren ihm stets die Sorge um Familien und Kinder und das Schulwesen. Wegen seiner außergewöhnlich vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten wurde er im Jahr 2005 zum Ehrenbürger der Stadt Schorndorf ernannt.
Oberbürgermeister Matthias Klopfer lernte Dr. Lempp erst nach seiner aktiven Zeit im Gemeinderat kennen. Die politische Diskussion scheute er aber auch danach nicht: „Dr. Lempp hat die Dinge immer sehr direkt angesprochen und kein Blatt vor den Mund genommen. Er war ein Meister der politischen Rede, scharfsinnig, mit Ecken und Kanten. Er wird unserer Stadt sehr fehlen.“ 
Darüber hinaus zeigte sich Dr. Lempp als großzügiger Mäzen, der unter anderem die Kücheneinrichtung für das Bürgerhaus in Buhlbronn finanzierte, eine Musikanlage an das Jugendzentrum Hammerschlag spendete und der Stadt Schorndorf das zweite Goldene Buch nach dem 2. Weltkrieg überreichte. „Das Goldene Buch wird unserer Stadt noch lange erhalten bleiben und auf Seite eins hat sich  Dr. Lempp verewigt. Es ist ein schönes Symbol dafür, was er auch den nachfolgenden Generationen vermacht hat“, so Klopfer.
25.6.20


 

 

Kindergärten öffnen wieder

Kirchheim unter Teck. Ab 29. Juni dürfen wieder alle Kinder ihren Kindergarten besuchen. Aufgrund der anhaltenden Corona-Lage sind jedoch Besonderheiten zu beachten. Ein Elternbrief mit allen wesentlichen Informationen wird gerade erstellt und in den nächsten Tagen über die Einrichtungen verteilt. Das Kultusministerium hat die Rückkehr zum Regelbetrieb in Kindertageseinrichtungen unter Pandemiebedingungen angekündigt. Der Zusatz „unter Pandemiebedingungen“ weist darauf hin, dass es sich auch weiterhin um eine Ausnahmesituation handelt, die jedoch voraussichtlich für das gesamte kommende Kindergartenjahr Bestand haben wird. Oberste Priorität hat weiterhin der Gesundheitsschutz. Aus diesem Grund setzt die Stadtverwaltung auf Solidarität, Achtsamkeit und aktive Mitwirkung aller Beteiligten. Werden die Regeln nicht eingehalten, erhöht sich das Infektionsrisiko. Dies könnte zur Folge haben, dass Einrichtungen erneut geschlossen werden müssten und Kinder, Eltern sowie Personal in eine 14-tägige Quarantäne müssen.
25.6.20

 

 

Fahrbahneinengung in Straßdorf

Schwäbisch Gmünd.  In der Zeit von Dienstag 30. Juni, bis voraussichtlich Dienstag 7. Juli, kommt es in der Einhornstrasse in Straßdorf, gegenüber vom Hotel Krone, zu einer Fahrbahneinengung. Grund dafür sind Bauarbeiten im Gehwegbereich und am Fahrbahnrand.
25.6.20

 

 

Parkraumkonzept im Innenstadtbereich wird weiter umgesetzt

Schwäbisch Gmünd (sv). In der Woche von Montag, 29. Juni bis Freitag, 3. Juli, werden die Mitarbeiter des Baubetriebsamts der Stadt Gmünd, den nächsten Abschnitt des vom Gemeinderat beschlossenen Parkraumkonzepts umsetzen. Betroffen ist der Innenstadtbereich Kornhausstraße, Hochstraße, Imhofstraße, Rinderbacher Gasse. Die Beschilderung wird entsprechend geändert, ergänzt oder entfernt.
25.6.20

 

 

Landratsamt öffnet wieder

Kreis Göppingen, Das derzeit stabile Infektionsgeschehen im Landkreis Göppingen ermöglicht es dem Landratsamt, ab Anfang Juli wieder den regulären Service für Besucher anzubieten. Damit stehen der Kundschaft die vielfältigen Beratungs- und Dienstleistungsangebote der Behörde wieder zu den  üblichen Öffnungszeiten offen, die der Homepage des Landratsamts unter https://www.lkgp.de/start/Landratsamt/oeffnungszeiten.html zu entnehmen sind. Für das Betreten des Gebäudes gelten bestimmte Verhaltensregeln: So ist es Pflicht,  innerhalb der Gebäude des Landratsamts eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und einen Abstand von mindestens 1,50 m zu anderen Personen einzuhalten.  Kunden mit Krankheitssymptomen ist es untersagt, das Gebäude zu betreten. Im Ein- und Ausgangsbereich des Hauptgebäudes und an weiteren Stellen, die durch hohen Kundenverkehr gekennzeichnet sind, stehen Handdesinfektionsspender bereit. Ab dem 1. Juli .2020 werden auch die Ticketautomaten der Zulassungs- und Führerscheinstelle in Göppingen sowie der Zulassungsstelle in Geislingen wieder in Betrieb genommen, eine Terminvereinbarung ist ebenso wie bei Besuchen anderer Ämter und Abteilungen nicht mehr zwingend notwendig. Auf Grund der hohen Terminnachfrage sowie um die Steuerung der Kundenströme zu erleichtern und um Wartezeiten zu verringern, wird insbesondere in den publikumsintensiven Bereichen der Kfz-Zulassungsstelle und der Führerscheinstelle die Terminvereinbarung empfohlen. Für diese Bereiche kann eine Online-Terminvereinbarung über die Internetseite des Landratsamts vorgenommen werden, mit anderen Ämtern und Abteilungen können Termine telefonisch vereinbart werden. Die Öffnungszeiten des Landratsamts Göppingen sind: Montag 8 bis 15.30 Uhr, Dienstag 7.30 bis 12 und 13.30 bis 15.30 Uhr, Mittwoch 7.30 bis 12 Uhr, Donnerstag 7.30 bis 12 und 13.30 bis 17.30 Uhr, Freitag 7.30 bis 12 Uhr.
25.6.20

 

 

Stromverteiler für neues Beleuchtungskonzept

Säulen für das neue Bleiechtungskonzept der Geislinger Innenstadt wurden aufgestellt. Foto: Christiane Wehnert

Geislingen.  In den vergangenen Tagen wurde in der Geislinger Fußgängerzone an mehreren Stellen der Boden geöffnet und kleine schwarze Säulen eingelassen. Was hat es damit auf sich?  „Die Säulen sind kleine Stromverteiler fürs Beleuchtungskonzept, das zur Verschönerung und Belebung der Altstadt beitragen soll“, sagt Stadtbauamtsleiter Joachim Burkert. „Vorgesehen ist, dass die Hauptstraße mit ihren vielen schönen Gebäuden sowie weitere markante Punkte mit energieeffizienten LED-Lichtern in den Abendstunden in Szene gesetzt werden – vergleichbar mit der Lichtgestaltung auf dem Göppinger Schlossplatz.“  Aufgrund der schwierigen Haushaltslage fragt sich so mancher Geislinger jetzt sicherlich, wie die Stadt dafür noch Geld aufbringen kann. „Die Frage ist durchaus berechtigt“, sagt Oberbürgermeister Frank Dehmer. „Der Gemeinderat hat das Projekt aber bereits 2018/2019 auf den Weg gebracht. Das, was bereits beauftragt wurde, wird jetzt noch umgesetzt. Alle weiteren Aufträge werden nicht vergeben und somit das Projekt gestoppt, bis es die Finanzen der Stadt wieder zulassen dieses weiter umzusetzen.“
25.6.20

 

 

Stadtmarketing fühlt Unternehmern auf den Zahn

Essslingen. Mit einer stadtweiten Blitzumfrage unter den Esslinger Unternehmen wollen das Esslinger Stadtmarketing und die Wirtschaftsförderung die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die lokale Wirtschaft erheben. Die Umfrage läuft noch bis zum 29. Juni. Das Ziel der gemeinsam ausgearbeiteten Umfrage ist es herauszufinden, mit welchen konkreten Problemen die Esslinger Betriebe seit Beginn der Corona-Pandemie Anfang März zu kämpfen hatten und welche Auswirkungen sich für die einzelnen Branchen ergeben haben. Dazu gehört nicht nur die Umsatzentwicklung und die Mitarbeiterstruktur, sondern auch die Erwartungen der Unternehmerinnen und Unternehmer an die Zukunft und in welchen Bereichen sich die Betriebe noch mehr Unterstützung von Stadt und Stadtmarketing wünschen.
„Mit Hilfe des Ergebnisses der Umfrage möchten wir die Aktivitäten von Stadt, Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung noch enger auf die aktuellen Bedürfnisse der Unternehmen aus den verschiedenen in Esslingen vertretenen Branchen ausrichten“, erläutert Oberbürgermeister Dr. Zieger. „Wir stehen unseren Unternehmen in dieser herausfordernden Zeit unterstützend zur Seite und zeigen: wir haben ein offenes Ohr für Ihre Belange!“
Das Ende des siebenwöchigen Lockdowns und die schrittweisen Lockerungen der Schutzmaßnahmen bedeutete indes für die meisten Unternehmen nur den Wechsel von einem Pandemie-Ausnahmezustand zu einem Pandemie-„Normalbetrieb“. Zusätzlich zu den finanziellen Lasten, die durch die Umsatzausfälle während der Betriebsschließungen verursacht wurden, ist der normale Arbeitsablauf in den Unternehmen durch nach wie vor geltende Schutzmaßnahmen noch eingeschränkt.
Die Ergebnisse der Blitzumfrage werden für die Stadtverwaltung auch in Bezug auf die zukünftigen Geschäftserwartungen der Gewerbetreibenden wichtige Tendenzergebnisse liefern, um den zukünftigen Kurs der Stadt Esslingen in der Corona-Krise auch weiterhin nah an den Esslinger Unternehmen formulieren zu können. Die Ergebnisse der Umfrage werden ab dem 6.Juli  in den gemeinderätlichen Gremien der Stadt vorgestellt.
25.6.20

 

 

Wie die Vandalen gehaust

Schwäbisch Gmünd. Vandalen zogen am frühen Donnerstagmorgen durch die Straßen Schmiedeberg, Weilerstraße und Pfarrer-Vogt-Straße und beschädigten mindestens sechs Fahrzeuge sowie mitunter Blumenkübel, Bäume, Schilder, Hinweistafeln und einen Holzzaun. Die Tatzeit dürfte gegen 2.30 Uhr liegen, als Anwohner Schläge und Geschrei wahrnahmen. Der Schaden wird auf rund 3000 Euro beziffert. Hinweise auf die Vandalen erbittet der Polizeiposten Bettringen unter Telefon 07171/7966490.
25.6.20

 

 

Rosenpracht im Klinik-Park

Im Park des Klinikums Christophsbad in Göppingen stehen die Rosen in voller Blüte und sind für Patienten wie Besucher eine Augenweide. Foto: Bettina Fritz

 

Bestattungsfeiern wieder möglich

Geislingen.  Ab Montag, 29. Juni 2020, öffnen die Aussegnungshalle Heiligenäcker sowie die Straub’sche Grabkapelle ib Geislingen wieder. Beide Gebäude stehen dann wieder für Bestattungsfeiern zur Verfügung.
25.6.20

 

 

Schnelles Internet in Außenbezirken

Geislingen.  In Geislingen gibt es schon vielerorts schnelles Internet. Jetzt sind auch die Stadtbezirke Aufhausen und Stötten ans High-Speed-Netz von NetCom BW angeschlossen! Bürger können dadurch anstatt bisher mit weniger als 6 Mbit/s jetzt mit einer Bandbreite von bis zu 50 Mbit/s surfen. In der Kernstadt, Eybach und Türkheim haben private Anbieter den Breitbandausbau in den vergangenen Jahren selbst vorangetrieben. Gerade in den ländlichen Gebieten von Geislingen an der Steige hielten sich die privaten Anbieter mit dem Ausbau zurück, weil es aus ihrer Sicht wirtschaftlich nicht attraktiv war. Um den Breitbandausbau auch in den anderen Stadtbezirken voran zu treiben, hat die Stadtverwaltung daher in den vergangenen Jahren selbst einen Großteil vom passiven Netz, sprich Leerrohre sowie Glasfaserkabel, aufgebaut. Im März 2019 hatte der Gemeinderat beschlossen, das städtische Netz in Aufhausen, Waldhausen und Stötten an das Unternehmen NetCom BW zu verpachten. Am 16. Mai 2019 wurde der Vertrag unterzeichnet. Bereits seit Dezember 2019 ist Waldhausen ans Netz angeschlossen. Jetzt folgen endlich Aufhausen und Stötten.
25.6.20

 

 

Zu hoch und zu marode

Gruibingen.  Einen verkehrsunsicheren Lastwagen zog die Polizei am Mittwochmittag bei Gruibingen aus dem Verkehr. Gegen 15.30 Uhr stoppte die Polizei einen 28-Jährigen, der mit einem Sattelzug auf der Autobahn unterwegs war. Den Beamten war aufgefallen, dass das Heck des Anhängers stark nach unten hing. Bei der Kontrolle stellten sie fest, dass so gut wie keine Federung mehr vorhanden war. Bei einer Ladung mit 18 Tonnen war die Verkehrssicherheit erheblich beeinträchtigt. Anstatt den zulässigen vier Metern war der Anhänger vorne fast 4,20 Meter hoch. Ein Sachverständiger stellte noch weitere erhebliche Mängel fest. So waren das Steuerventil defekt, ein Querträger gerissen, ein Bremszylinder defekt und die Feststellbremse einseitig ohne Funktion. Weil der Fahrer in Deutschland keinen festen Wohnsitz hat, musste er eine Sicherheitsleistung hinterlegen.
25.6.20

 

 

Polizei sieht sich durch Kontrollen bestätigt

Kreis Göppingen.  Zahlreiche Verstöße stellte das Polizeipräsidium Ulm bei Verkehrskontrollen am Mittwoch im Raum Göppingen fest. Die Polizei überprüfte im Landkreis Göppingen die Verkehrsteilnehmer auf ihre Fahrtüchtigkeit und den Zustand ihrer Fahrzeuge. Darüber hinaus führte die Polizei Geschwindigkeitskontrollen durch. Am Mittwoch überprüften die Beamten der Polizeireviere aus Göppingen und Uhingen in Zusammenarbeit mit den Spezialisten der Heidenheimer Verkehrspolizei den Fahrzeugverkehr. Zwischen 12 und 20 Uhr war das Hauptaugenmerk auf Zweiräder und Personenkraftwagen gerichtet. Es wurden knapp 120 Fahrzeuge unter die Lupe genommen. Zwischen Adelberg und Schorndorf wurde von den Beamten überprüft, ob sich die Fahrzeuglenker an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h hielten.Dabei musste sie feststellen, dass zwölf Autofahrer zu schnell waren: Die Pkw-Lenker fuhren zwischen 89 und 100 km/h und waren deutlich über dem erlaubten Wert. Ein 20-Jähriger Autofahrer war sogar mit 104 km/h unterwegs. Auf vier Fahrer kommen nun neben einer Geldstrafe ein einmonatiges Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg zu. An zwölf Motorrädern waren abgefahrene Reifen aufgezogen sowie unzulässige Spiegel verbaut. Durch die Veränderungen entsprechen die Fahrzeuge nicht mehr den Vorschriften. Außerdem ist die Verkehrssicherheit beeinträchtigt. Die Fahrer müssen nun mit Anzeigen und Mängelberichten rechnen.

Ein Lkw-Fahrer konnte sich nur mit einem ausländischen Führerschein ausweisen, obwohl er schon seit drei Jahren in Deutschland lebt. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis. Ein Transporter eines 28-Jährigen war nicht zu schnell. Dafür war das Fahrzeug überladen. Der Mann konnte erst nach dem Abladen weiterfahren. Auf Höhe des Wanderparkplatz Aasrücken waren drei Motorradfahrer zu schnell. Auf sie kommen Bußgelder zu.

Auch im Göppinger Stadtgebiet überwachte die Polizei die Einhaltung der Verkehrsregeln. Hier kontrollierte die Polizei zwischen 16.30 und 19.30 Uhr die Fahrer in der Jebenhauser Straße beim Waldparkplatz. Von 20.30 bis 23 Uhr fand eine Kontrollaktion in der Lorcher Straße statt. Fünf Autofahrer hatten ihre Sicherheitsgurte nicht angelegt, ein 54-jähriger Pkw-Fahrer und ein 55-jähriger Dacia-Fahrer hatten zu tief ins Glas geschaut und mussten Blutentnahmen über sich ergehen lassen. In einem Fall wurde der Führerschein einbehalten.

Darüber hinaus führte die Göppinger Polizei in Jebenhausen eine Kontrollaktion durch. Die Überprüfung von 17 Fahrzeugen zwischen 1 und 2.30 Uhr verlief erfreulich. Kein Fahrer musste beanstandet werden. Durch ihre Kontrollen möchte die Polizei die Sicherheit auf den Straßen erhöhen. Das Ergebnis zeigt, dass die Kontrollen notwendig sind.
25.6.20

 

 

IHK beleuchtet Ausbildungssituation

Kreis Göppingen. Laut einer Ausbildungsumfrage der IHK-Bezirkskammer Göppingen wirkt sich die Corona-bedingte wirtschaftliche Abkühlung sehr differenziert auf die Unternehmen im Kreis Göppingen aus. „Erfreulich ist der derzeit und auch geplante sehr geringe Anteil an Kurzarbeit bei den Auszubildenden“, so IHK- Vizepräsident Walter Jerusalem, der Geschäftsführer der Zeller+Gmelin GmbH & Co. KG in Eislingen. An der Umfrage im Kreis Göppingen hatten sich insgesamt 71 Ausbildungsbetriebe beteiligt. Nahezu alle Unternehmen stehen trotz des starken Wirtschaftseinbruchs zur betrieblichen Ausbildung und setzen diese unverändert fort. Darüber hinaus plant die deutliche Mehrheit (über 70 Prozent) der befragten Unternehmen bereits jetzt, ihre Auszubildenden nach der Ausbildung zu übernehmen. Einen deutlichen Schub hat vor allem die Digitalisierung der Ausbildung durch den Corona bedingten Shutdown im Kreis Göppingen erfahren, so die Hälfte der Unternehmensangaben. „Viele Ausbildungsbetriebe haben aus der Not eine Tugend gemacht und die Ausbildung über Skype oder andere digitale Kanäle und durch online gestützte Arbeitsaufträge fortgesetzt.“, sagt der Leiter der Berufsbildung der IHK, Dr. Uwe Schwab. Deutlichen Nachholbedarf haben nach Meinung der Befragten hingegen die beruflichen Schulen im Landkreis. Sowohl die Ausstattung als auch der digitale Unterricht sei sehr heterogen und unterscheide sich auch hinsichtlich der Qualität zum Teil deutlich.

Die gedämpfte Stimmung in der deutschen Wirtschaft spiegelt sich auch in den Planungen der Ausbildungsbetriebe im Kreis Göppingen wider. Zwar wollen nach den derzeitigen Planungen fast 60 Prozent der Unternehmen genauso viele Azubis einstellen oder sogar mehr. Mehr als ein Drittel der Ausbildungsbetriebe wird nach den Ergebnissen der Umfrage jedoch gar nicht mehr oder weniger ausbilden als im Vorjahr. Vor allem die Gastronomie, der Handel sowie kleinere Industriebetriebe sehen sich derzeit nicht in der Lage, in die Ausbildung zu investieren. „Für viele ist das Risiko im Moment einfach zu groß“, so Jerusalem. Er appelliert an die Politik, jetzt die richtigen Signale zu setzen und Anreize für die Ausbildung zu schaffen. „Was wir jetzt brauchen, sind die richtigen Instrumente, um auch unter diesen erschwerten Bedingungen, Ausbildung für die Betriebe attraktiv zu machen“. Jerusalem betont, dass in der jetzigen Situation die IHK-Bezirkskammer Göppingen für ihre Mitgliedsbetriebe verstärkt da sei. Diese unterstütze bei der Ausbildung und vermittle intensiv junge Ausbildungsinteressierte an die Unternehmen. Dazu gehören zunehmend auch digitale Formate, die den Zugang zu den Informationen und Beratungen erleichtere.
25.6.20

 

 

 

Arbeiter schwer verletzt

Ebersbach. Am Mittwoch verletzte eine Stichflamme in Ebersbach zwei Arbeiter beim Ersetzen eines Gasanschlusses.  Gegen 10.30 Uhr waren die zwei Männer auf einer Baustelle in der Büchenbronner Straße damit beschäftigt, einen neuen Anschluss für die Gasleitung zu setzen. Ein 62-Jähriger trennte dazu ein etwa 50 Zentimeter langes Stück aus der Leitung heraus. Beim Herausziehen des Stückes gab es eine Stichflamme, weil sich das Gas entzündet hatte. Der 62-Jährige erlitt dabei schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte den Mann mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus. Der zweite Arbeiter im Alter von 23 Jahren erlitt eher leichte Verletzungen. Er ging von sich aus in ärztliche Behandlung.
24.6.20 

 

 

Corona: Drei Bewohnerinnen positiv getestet

Kreis Göppingen. Drei  Bewohnerinnen einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Göppingen sind positiv auf das Corona-Virus getestet worden. In Donzdorf wurde eine ehemalige Gemeinschaftsunterkunft, die eigens für eine Quarantäne-Unterbringung vorbereitet worden ist, in Betrieb genommen.

Nachdem bei einer Bewohnerin einer Gemeinschaftsunterkunft in Göppingen vergangene Woche das Corona-Virus nachgewiesen wurde, hat das Gesundheitsamtdes Landkreis Göppingen umgehend die Abstreichung aller Bewohner und Mitarbeiter der Gemeinschaftsunterkunft veranlasst. Die an Corona erkrankte Bewohnerin befindet sich inzwischen auf der Covid-Station der Klinik am Eichert, enge Kontaktpersonen wurden in der Quarantäne-Unterkunft in Donzdorf untergebracht. Bei der flächendeckenden Untersuchung der Unterkunft in Göppingen wurde bei zwei weiteren Frauen das Corona-Virus nachgewiesen. Sie befinden sich ebenfalls in der Quarantäne-Unterkunft in einem für positiv getestete Personen separaten Bereich. Insgesamt leben derzeit zwölf Personen in der Unterkunft in Donzdorf in Quarantäne.

Bei der Quarantäne-Unterkunft in Donzdorf handelt es sich um eine ehemalige Gemeinschaftsunterkunft, die für die Zwecke einer Quarantäne-Unterbringung vorbereitet und ausgestattet worden ist. Die dort untergebrachten Personen werden von Mitarbeitern des Kreissozialamts mit Lebensmitteln und sonstigen nötigen Utensilien versorgt.

Das Prinzip der Quarantäne-Unterkunft ermöglicht es dem Gesundheitsamt und  dem Kreissozialamt, im Falle eines Ausbruchsgeschehens in einer Gemeinschaftsunterkunft im Landkreis Göppingen die Infektionsketten schnell und zuverlässig zu unterbrechen und  damit ein Ausbruchsgeschehen einzudämmen. “Die Möglichkeit, die Menschen, die in Gemeinschaftsunterkünften leben, bei einem Corona-Fall möglichst schnell isoliert und gut versorgt unterbringen zu können, ist immens wichtig für das Eindämmen eines Ausbruchsgeschehens. Daher haben wir uns bereits zu Beginn der Corona-Pandemie im März auf einen solchen Fall vorbereitet und eine Quarantäne-Unterkunft eingerichtet”, erläutert Marco Lehnert, Leiter des Kreissozialamtes.
24.6.20

 

 

Grünes Licht für Windenergie-Forschung im Kreis

Kreis Göppingen. Das Umweltschutzamt im Landratsamt Göppingen konnte das aufwändige immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren für das international bedeutende Windenergie-Forschungstestfeld des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) auf dem Stöttener Berg abschließen. Nun kann das ZSW dort wie geplant zwei Forschungswindenergieanlagen mit einer Gesamthöhe von jeweils knapp 100 Metern errichten, die zusammen mit vier Windmessmasten dazu beitragen sollen, die Windenergienutzung in komplexem Gelände zu optimieren und die Stromgestehungskosten zu verringern. Forschungseinrichtungen und Partner aus mehreren Ländern kooperieren unter Federführung des ZSW in dem Projekt. Vom Bund und dem Land Baden-Württemberg werden für das Forschungsvorhaben insgesamt ca. 14,5 Millionen Euro an Fördermitteln bereitgestellt. Neben den verschiedenen technischen Fragestellungen der Windenergienutzung soll am Windenergietestfeld Donzdorf/Geislingen auch eine intensive ökologische Begleitforschung betrieben werden. Sie verfolgt im Wesentlichen das Ziel, Vermeidungsmaßnahmen zum Schutz von Vögeln und Fledermäusen beim Betrieb von Windenergieanlagen zu entwickeln oder weiterzuentwickeln und auf ihre Tauglichkeit in der Praxis zu testen.
24.6.20

 

 

Bäckerei kann wieder öffnen

Kreis Göppingen. Die auf behördliche Anordnung vorläufig geschlossene Bäckerei  im mittleren Filstal konnte wieder eröffnen. Sie war, wie berichtet, wegen gravierenden Hygieneverstößen von der Behörde geschlossen worden.  Auf Antrag der Verantwortlichen wurde inzwischen eine Abnahmekontrolle durchgeführt. Dabei waren die vorherigen Hygienemängel nahezu vollumfänglich behoben und die Behebung von einer verbliebenen Kleinigkeit wurde zugesichert. Somit wurde noch vor Ort die Wiedereröffnung behördlich erlaubt und die Schließungsanordnung für erledigt erklärt. Nach aktuellsten Erkenntnissen lässt das Lebensmittelunternehmen unter anderem auch die beabsichtigte Veröffentlichung der Hygieneverstöße auf den Internerseiten des Landratsamtes mit verwaltungsgerichtlichem Eilrechtsschutz überprüfen. Bis zur Entscheidung durch das Verwaltungsgericht Stuttgart wird das Landratsamt den Fall nicht veröffentlichen. Erfahrungsgemäß kann bei derartigen Verfahren mit einer Entscheidung innerhalb von wenigen Wochen bis hin zu mehreren Monaten gerechnet werden.
24.6.20 

 

 

Fahrrad aus Garten gestohlen

Kuchen. In der Nacht zum Mittwoch klaute ein Unbekannter in Kuchen ein Damenrad. Das Fahrrad der Marke "Pegasus" ist silbern und stand über Nacht in einem Garten in der Schallstraße. Der Dieb hatte leichtes Spiel, denn der Garten ist frei zugänglich und das Rad war nicht verschlossen. Die Polizei aus Geislingen (Tel. 07331/93270) hat die Ermittlungen aufgenommen.
24.6.20

 

 

Ertappter Dieb flüchtet

Eislingen.Am Montag bestahl ein Unbekannter in Eislingen einen Mann beim Ausladen. Gegen 12.30 Uhr war der Mann damit beschäftigt, in der Albstraße seine Einkäufe aus dem Auto ins Haus zu bringen. Auf dem Weg zurück sah er einen Dieb, der etwas aus seinem Auto genommen hatte. Er sprach ihn an, worauf er geflüchtet sei, sagte der Mann später der Polizei. Gestohlen hatte der Dieb persönliche Dokumente. Die Polizei aus Eislingen (Tel. 07161/8510) hat die Ermittlungen nach dem Unbekannten aufgenommen. Der Täter sei etwa 25-30 Jahre alt und hat kurze, schwarze Haare. Er war mit einem roten T-Shirt, einer schwarzen Jogginghose und weißen Schuhen bekleidet.
24.6.20

 

 

Ohne Führerschein Unfall gebaut

Uhingen. Ohne gültige Fahrerlaubnis baute am Dienstag in Uhingen ein Autofahrer einen Unfall.  Gegen 8.15 Uhr stand eine Pkw-Fahrerin in der Ulmer Straße bei Rot an der Ampel. Das bemerkte der nachfolgende Autofahrer zu spät. Der 57-Jährige fuhr mit seinem Wagen auf. Bei der Unfallaufnahme stellte die Polizei fest, dass der 57-Jährige eine ukrainische Fahrerlaubnis hatte, die in Deutschland nicht mehr gültig ist, weil er vergessen hatte, sie rechtzeitig umschreiben zulassen. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beträgt etwa 10500 Euro.
24.6.20

 

 

Gespann schiebt Auto 15 Meter zurück

Donzdorf. Nach einem Unfall am Dienstag in Donzdorf ermittelt die Polizei jetzt wegen Unfallflucht. Gegen 8.30 Uhr stellte ein 34-Jähriger seinen Pkw in der Dieselstraße hinter einem Lastwagen mit Anhänger ab. Als er gegen 12.20 Uhr wegfahren wollte, stand sein Auto rund 15 Meter weiter hinten. Trotz angezogener Handbremse muss der Lastwagenfahrer den Pkw nach hinten verschoben haben. Die Polizei (hat die Ermittlungen nach dem Unbekannten aufgenommen. Die Höhe des Sachschadens am Auto ist noch unklar.
24.6.20

 

 

Integrationsarbeit in Gmünd geht weiter

Schwäbisch Gmünd (sv). Als Stadtgemeinschaft steht Schwäbisch Gmünd in vielerlei Hinsicht vor großen Veränderungen und Herausforderungen; Integration ist eine davon. Aus diesem Grund war 2020 die Fortschreibung des Integrationskonzept Gmünder Weg 2030 geplant. Die Einwanderer bekommen die Chance auf Bildung, Ausbildung und Qualifikationen und werden integriert ins  Stadtleben, als Gegenleistung wird eine Zusammenarbeit erwartet, so der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse.

Basierend auf der Leitlinie 2 der Gmünder Charta: „Schwäbisch Gmünd ist Heimat für alle Menschen“, sollte der Prozess im Frühjahr starten. Allerdings hat Corona die Pläne durchkreuzt. Doch anstatt den Prozess jetzt auf Eis zu legen, wird er trotzdem umgesetzt, aber eben anders. „Uns ist es wichtig, die Herausforderungen der Zeit unter Beteiligung unserer Netzwerkpartner trotzdem zu gestalten“, so Bürgermeister Bläse und hat mit dem Stabsbereich Integration vereinbart, den Prozess zu starten und um innovative Beteiligungsformen gebeten. „Wir arbeiten mit Gesprächen, digitalen Pinnwänden und einem Zugang für Netzwerkpartner und der breiten Öffentlichkeit. „Zugänglich und transparent sind alle Gmünder eingeladen zusammen mit den Netzwerkpartnern, zu diskutieren und zu gestalten“, so Franka Zanek, die Leiterin des Stabsbereichs Integration.

Jetzt trafen sich der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse und Franka Zanek mit wichtigen Netzwerkpartnern wie den Sprechern des Integrationsrats, um die drängendsten Themen und Herausforderungen der Integrationsarbeit zu besprechen. Begleitet wurde der Prozess von zusätzlichen kleineren Workshops, deren Ergebnisse ebenfalls auf der Homepage dokumentiert werden. Ziel ist ein Fahrplan für die Integrationsarbeit in Schwäbisch Gmünd für die nächsten zehn Jahre, der von allen Netzwerkpartnern mitgetragen wird.
24.6.20

 

 

Kliniken bieten Kinder-Herz-Sprechstunde an

Kreis Göppingen. Die Praxis für Kinder- und Jugendmedizin im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) der Alb-Fils-Kliniken erweitert ihr Leistungsspektrum: Ab Juli gibt es an der Klinik am Eichert in Göppingen eine Kinder-Herz-Sprechstunde. „Im Bereich der Kinderkardiologie gab es bisher im Landkreis eine Versorgungslücke. Wir sind froh, diese Lücke nun geschlossen zu haben“, sagt Dr. Ingo Hüttner. In der Sprechstunde wird ein umfassendes kinderkardiologisches Behandlungsspektrum angeboten. Es umfasst unter anderem die Abklärung von Symptomen wie Herzgeräusche, Herzrasen, Kreislaufprobleme und Bluthochdruck. Zum Einsatz kommen dabei alle gängigen Untersuchungsmethoden wie Herzultraschall, EKG, Langzeit-EKG und Langzeit-Blutdruckmessungen. Auch die Mitbetreuung chronisch herzkranker Kinder und Jugendlicher gehört zum Leistungsspektrum. „Dieses Angebot ergänzt hervorragend die von Kinderklinik und MVZ angebotenen Leistungen“, freut sich Dr. Fabian Kaßberger, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. „Wir sind damit unserem Ziel, Spezialsprechstunden für alle wichtigen Teilbereiche der Kinderheilkunde anzubieten, ein großes Stück nähergekommen.“

Geleitet wird die Kinder-Herz-Sprechstunde von Dr. Michael Fischer. Er ist Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin mit Zusatzqualifikationen in Kinderkardiologie und Neonatologie und betreibt in Fellbach-Schmiden eine Kinderarztpraxis. Dr. Fischer studierte Medizin in Heideberg und Lübeck. Nach dem Studium arbeitete er in mehreren Kinderkliniken, zuletzt als Oberarzt in der Kinderklinik am Mönchberg, Würzburg. Seine kinderkardiologische Weiterbildung erfolgte im Kinderherzzentrum Duisburg und an der Universitätskinderklinik in Gießen.Die Sprechstunde findet donnerstags von 8 bis 16.30 Uhr im Erdgeschoss der Klinik am Eichert (Spange 02) statt. Termine können unter der Nummer 07161 / 64 4330 vereinbart werden.
24.6.20

 

 

Fußgänger schubst Fahrradfahrerin vom Rad

Schorndorf. Eine 63 Jahre alte Frau war am Mittwochvormittag auf dem Gehweg der Gottlob-Bauknecht-Straße in Richtung Welzheimer Straße in Schorndorf unterwegs. Hierbei kam ihr ein 57 Jahre alter Fußgänger entgegen. Dieser äußerte der Frau gegenüber lautstark, dass es sich um einen Geh- und nicht um einen Radweg handeln würde. Als die Frau an dem Mann vorbeifahren wollte, schubste er sie vom Rad. Die Frau stürzte anschließend auf die Straße. Ein Autofahrer, der die Straße entlangfuhr, konnte glücklicherweise noch rechtzeitig anhalten. Dennoch zog  sich die Frau beim Sturz leichte Verletzungen zu. Der Mann rannte anschließend davon, wurde aber von einem Zeugen bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige.
14.6.20

 

 

Lkw umgekippt - 50 000 Euro Schaden

Schorndorf/Wangen. Ein 31 Jahre alter Lkw-Fahrer war am Mittwochnachmittag auf der Landesstraße 1225 von Unterberken in Richtung Wangen unterwegs. Durch das geöffnete Seitenfenster gelangte eine Biene in die Fahrerkabine. Als sich das Insekt auf den Arm des Lkw-Fahrers setzte, machte dieser eine hektische Bewegung, da er befürchtete, gestochen zu werden. Hierbei geriet der mit Bauschutt voll beladene Lkw ins Schlingern und kippte schließlich auf die linke Fahrbahnseite. Der Großteil der Ladung verteilte sich auf dem parallel zur Straße verlaufenden Radweg. Der 31-Jährige wurde beim Unfall leicht verletzt, er wurde vor Ort von einer Rettungswagenbesatzung behandelt. Der Lkw musste mit Totalschaden abgeschleppt werden, der entstandene Sachschaden wird auf rund 50 000 Euro geschätzt. Die Fahrbahn ist derzeit (Stand 14:50 Uhr) einseitig befahrbar.
24.6.20

 

 

Pkw landet im Straßengraben

Schwäbisch Gmünd. Ein 32-Jähriger befuhr mit seinem Pkw samt Anhänger die Buchabfahrt. Hierbei geriet er ins Schleudern, kam von der Straße ab, überschlug sich und landete im Straßengraben, wo der Pkw auf dem Dach liegen blieb. Der Fahrer blieb unverletzt. Der Schaden wird auf 4000 Euro beziffert.
24.6.20

 

 

Vorsicht bei Haustürgeschäften

Schwäbisch Gmünd. In den letzten Tagen gingen mehrere Meldungen von Bürgern im Raum Schwäbisch Gmünd ein, denen an der Haustüre Handwerkerleistungen angeboten wurden. Es wurden mitunter spontane Malerarbeiten, Dachsanierungen oder Reinigungsarbeiten angeboten. In der Regel werden Häuser von älteren Bewohnern aufgesucht, die Bezahlung soll regelmäßig bar und in Vorkasse erfolgen. Die warnt vor solchen Geschäften. Die Erfahrung zeigt, dass an der Haustüre angebotene Handwerkerleistungen oftmals in schlechter Qualität, unvollständig, mit minderwertigen Materialien oder überteuert ausgeführt werden. Die Polizei rät von Haustürgeschäften und Handwerkerleistungen, die an Haustüren angeboten werden, daher dringend ab. Oftmals handelt es sich auch um Betrüger, die in die Wohnung gelangen wollen. „Lassen Sie daher nur Handwerker in Ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben oder von der Hausverwaltung angekündigt sind. Zahlen Sie niemals in bar oder Vorauskasse. Lassen Sie sich immer einen Kostenvoranschlag sowie eine Rechnung ausstellen“, so die Polizei.
24.6.20

 

 

Schwäbische Alb rüstet sich für Urlauber-Ansturm

Auf zwei Rädern die Alb entdecken: Der Verband Schwäbische Alb Tourismus hält Infomaterial bereit. Foto:Schwäbische Alb Tourismus/Gregor Lengler.

Schwäbische Alb. Die mächtige Felskante des Albtraufs trennt das Hochplateau der „rauen Alb“ von den Streuobstwiesen des lieblichen Albvorlandes. Im Süden bahnt sich die junge Donau ihren Weg durch den „schwäbischen Grand Canyon“.  Viele Menschen entdecken 2020 Deutschland als Urlaubsziel neu und die Schwäbische Alb ist besonders für Naturliebhaber und Outdoorsportler das ideale „Reiseländle“. Von der aussichtsreichen Tageswanderung bis zur besinnlichen Weitwanderung, vom anspruchsvoll-rasanten Mountainbike-Trail bis zur gemütlichen Flussradtour, - die kostenlosen Outdoor-Broschüren des Schwäbische Alb Tourismus bieten zahlreiche Tourenvorschläge und viel Inspiration fürs Wandern und Radfahren in der Region:

Wandermagazin: Ob Fernwanderwege, Tagestouren oder Rundwanderwege - im Wandermagazin finden Sie ausführliche Informationen und Tipps zu den schönsten zertifizierten Wandertouren auf der Schwäbischen Alb, inklusive einer großen, herausnehmbaren Übersichts-Faltkarte. Mehr Informationen: www.schwaebischealb.de/wandern.

Albsteig (HW1) - Broschüre: Immer wieder an der Albtraufkante entlang führt der Qualitätsweg Albsteig (HW1), der auf über 350 km von Donauwörth bis Tuttlingen am Nordrand der Schwäbischen Alb verläuft. Die neu gestaltete Infobroschüre mit Wegbeschreibung, Etappenempfehlungen und vielen weiteren nützlichen Informationen kann ebenfalls kostenfrei bestellt werden. Mehr Informationen: www.albsteig.com

Radmagazin: Wer lieber etwas schneller und auf zwei Rädern unterwegs ist, findet auf der Alb ebenfalls das passende Terrain. Ob Genussradler, sportlich ambitionierte Radfahrer oder Mountainbiker - jede Menge Tourentipps für jeden Geschmack gibt es im Radmagazin der Schwäbischen Alb, inklusive herausnehmbarer Übersichtskarte. Mehr Informationen: www.schwaebischealb.de/rad

Alb-Crossing-Faltkarte: Die Alb-Crossing führt quer über die Schwäbische Alb und ist ein wahrer Naturgenuss, mit Höhepunkten gespickt, ursprünglich und sehenswert. Als Gesamttour (ca. 370 km / 7.000 Höhenmeter) in sechs vorgeschlagenen Etappen oder individuell geplant. Wilde Wälder und viel Ruhe zeichnen diese abwechslungsreiche Strecke ebenso aus wie knackige Anstiege und einmalige Ausblicke. Mehr Informationen: www.alb-crossing.de
23.6.20

 

 

Sauerwasser in Jebenhausen fließt wieder

In Jebenhausen fließt wieder ds Sauerwasser. Oberbürgermeister Guido Till, Bezirksamtsleiterin Claudia Bressmer und Stadtwerke-Chef Dr. Martin Bernhart prosten sich mit einem Gläschen zu. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. „Jebenhausen und sein Sauerwasser sind seit Jahrhunderten untrennbar miteinander verbunden“, kennt Göppingens Oberbürgermeister Guido Till den Stellenwert des Sauerwassers aus vielen Gesprächen im Stadtbezirk. Umso glücklicher zeigte er sich bei der Wiederinbetriebnahme der Abfüllstelle, dass das Wasser nun wieder frei zugänglich fließt.

Seit längerem durfte das Sauerwasser an der Jebenhäuser Badherberge von der Öffentlichkeit weder gezapft noch getrunken werden, was sich zu einem großen lokalen Ärgernis entwickelte. Das Sauerwasser war immer wieder mit Keimen verunreinigt und deshalb für den menschlichen Verzehr nicht geeignet. Das hat sich jetzt geändert: Die Fachleute der Gruppe Trinkwasseranlagen der Energieversorgung Filstal (EVF) haben die Entnahme des Sauerwassers verlagert. Statt, wie bislang, von der Schlossquelle kommt das Wasser nun aus der nur wenige Meter danebenliegenden Gartenquelle. „Das Sauerwasser aus der Gartenquelle hat eine sehr gute Qualität. Durch die erheblich kürzeren Zuführungsleitungen zur Entnahmestelle und den ständigen Auslauf wird das Risiko der Verkeimung des Sauerwassers auf ein Minimum reduziert“, erläutert Wassermeister Jürgen Moll von der EVF.

Göppinger und Jebenhäuser Wasser unterscheiden sich weder in der Entstehung noch in der chemischen Zusammensetzung wesentlich. Beide sind Bestandteil der sogenannten Filstalprovinz. Dies bedeutet, dass die Mineralstoffe aus dem Angulatensandstein des Schwarzen Juras und die Kohlensäure aus dem sogenannten Schwäbischen Vulkan bezogen werden.

Auch der Leibarzt von Herzog Friedrich I. von Württemberg war 1596 schon voller Lob. Er schrieb über den Sauerbrunnen: „Der beste Sauerbrunn ist zu Jebenhausen, den ich etlich Wochen lang, von dem 23. August biß auff den 21. Oktobris immerdar getruncken.“ Der Glaube an die Heilkraft des Jebenhäuser Sauerwassers ist Bestandteil der Jebenhäuser Kultur mit Trink- und/oder Badekuren. Als beste Zeit für eine Kur wurden die warmen Monate Mai bis September empfohlen. Diese Kuren wurden als sehr anstrengend empfunden und kosteten viel Zeit und Disziplin, dennoch strömten viele Kranke in die damals sehr berühmte Kuranstalt. Während der Anfangszeit des Jebenhäuser Sauerbrunnens wurde das Wasser ausschließlich zum Baden verwendet. In hölzernen Zubern badete man bis zu sechs Stunden in erwärmtem Sauerwasser. Die Badezuber wurden auf den Wiesen vor dem Schloss aufgestellt. In der Wanne lag ein mit Holzspännen oder Kräutern gefülltes Kissen, auf das man zuerst kniete und sich später setzte. Ein Vergnügen waren die Badekuren nicht gerade: Die Gäste waren erst zufrieden „wenn die Haut aufgeplatzt und alles Schlechte herausgekommen ist“.

Es folgten Trinkkuren, die mit einem halben Liter begannen und dann Tag für Tag allmählich auf ein Quantum von drei bis fünf Litern gesteigert wurden. Zur Trinkkur begab man sich in das Trinkhaus, das sich dem Schloss gegenüber auf der anderen Bachseite befand. In einer dreiwöchigen Kur sollten ungefähr 70 Liter Wasser getrunken werden. Seit Beginn des 18. Jahrhunderts ließ das Interesse an den Badekuren nach. Wann genau der Betrieb der Kuranstalt eingestellt worden ist, lässt sich jedoch nicht exakt datieren.

Freies Sauerwasser

Das Recht auf Sauerwasser wurde im Lagerbuch von 1762 den Einwohnern von Jebenhausen garantiert. Hierbei wurde den Einwohnern das Recht eingeräumt, das Sauerwasser kostenlos für den täglichen Bedarf zu entnehmen. 1868 kam es über das Wasserentnahmerecht zu einem Streit zwischen der Gemeinde Jebenhausen und der Herrschaft von Liebenstein. Der Freiherr von Liebenstein war der Ansicht, dass die Jebenhäuser nur berechtigt seien, aus der ältesten Sauerwasserquelle, die unterhalb der evangelischen Kirche entsprang, Wasser zu entnehmen. Diese Quelle diente jedoch damals schon seit vielen Jahren nur noch als Viehtränke. Nach einem Rechtsstreit kam es im April 1870 zu einem Vergleich zwischen den beiden Parteien. Aus diesem Vergleich resultiert die bis heute bestandskräftige Sauerbrunnen-Ordnung aus elf Paragraphen. In dieser wird den Bewohnern von Jebenhausen das Recht zugesichert, Wasser für den Hausbedarf aus dem Schlossbrunnen zu entnehmen. Im Gegenzug hat die Gemeinde Sorge zu tragen, dass das Abfüllen zur Tageszeit geschehe.

Das Sauerwasser als Trinkwasser war ein gefragtes Konsumgut. Das Wasser wurde nicht nur in Jebenhausen und Umgebung konsumiert; schon im 17. Jahrhundert wurde es exportiert. Es sollen ganze Schiffsladungen auf der Donau nach Wien befördert worden sein. Mit der Firma Häberle begann der moderne Versand des Jebenhäuser Wassers. Anfänglich füllten vier Personen 300 Flaschen in einer Stunde. Jede gefüllte Flasche wurde mit einem Korken verschlossen und von Hand etikettiert. Das Wasser kam unter dem Namen „Jebenhäuser Sprudel“ und „Jebenhauser Schlossbrunnen“ zu einem Preis von sieben Pfennig je Flasche in den Handel.
23.6.20

 

 

Ingenieurstudium: IHK lädt zum runden Tisch

Kreis Göppingen Zu einem zweiten runden IHK-Tisch „Wir sind Mechatronik - Zur Zukunft des Ingenieursstudiums am Hochschulstandort Göppingen“ lädt jetzt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bezirkskammer Göppingen ein. Die Hochschule Esslingen wird dazu ihre Planungen vorstellen. Der im Open-Space-Format konzipierte Workshop richtet sich vornehmlich an IHK-Industrieunternehmen aus den Bereichen Maschinenbau, Mechatronik, Automatisierungs- und Elektrotechnik sowie an IT-Unternehmen aus dem Filstal, die sich mit Digitalisierung und Industrie 4.0 beschäftigen. Die Veranstaltung findet am  Freitag,  26. Juni von 10: bis 12.30 Uhr im Göppinger IHK-Haus der Wirtschaft in der Jahnstraße 36 statt. Eine Anmeldung ist vorher erforderlich, die Plätze sind jedoch eng begrenzt. Nähere Informationen gibt es bei Daniela Nitra von der IHK unter 07161-6715-8410 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Bereits im Januar  hatten sich rund 20 Unternehmer und Personalverantwortliche aus Industrieunternehmen im Filstal zu einem ersten Runden Tisch bei der IHK getroffen, um die Auswirkungen einer möglichen Schließung des Studienganges Mechatronik zu diskutieren. Viele Unternehmen sprachen sich damals für die Weiterentwicklung der Mechatronik als Studiengang aus und machten sich für den Erhalt eines reinen Ingenieurwissenschaftlichen Studienganges am Campus Göppingen stark. Die Betriebe argumentierten mit dem Nachwuchsmangel bei Ingenieuren im Filstal und die enge Forschungskooperation bei Projekten mit der Hochschule vor Ort. Nun will die Hochschule Esslingen bereits zeitnah über die Inhalte der Studiengänge am Campus Göppingen und damit über die Zukunft des Standortes entscheiden.

Mit dem Runden Tisch will die IHK-Bezirkskammer Göppingen einen weiteren konstruktiven Beitrag zur Entwicklung der Ingenieursstudiengänge leisten, die vielerorts rückläufige Bewerberzahlen verzeichnen. „Wir brauchen dringend mehr junge Menschen, die ein Ingenieursstudium aufnehmen und unsere Zukunft gestalten“, betont der Präsident der IHK-Bezirkskammer Göppingen, Wolf Martin. Insofern unterstütze die IHK alle Reformbemühungen. Gleichzeitig sei die Hochschule seit der Gründung in Göppingen ein immens wichtiger Standortfaktor für die industriell geprägte Wirtschaft im Filstal geworden, der mit dem anstehenden Strukturwandel im Maschinenbau und der Antriebstechnik umso wichtiger sei. Sorgen bereiten Martin die noch offenen Fragen zur Zukunft des Göppinger Studiengangs und Erfolgsmodells Mechatronik-Plus. Dieser Studiengang stelle ein Alleinstellungsmerkmal für den Göppinger Standort dar und habe zwei Jahrzehnte das Image des Filstals als Mechatronik-Valley in der Region geprägt. Das kooperative Studienmodell wurde vor fast 20 Jahren gemeinsam mit dem Maschinenbau und der Metallindustrie, der Berufsschule und der Hochschule Esslingen am Standort Göppingen sowie der IHK-Bezirkskammer Göppingen entwickelt. Es verbindet bis heute eine vollwertige Ausbildung als IHK-Mechatroniker in einem Betrieb mit dem Abschluss als Hochschulingenieur und ist weit über den Kreis Göppingen hinaus bekannt und anerkannt.
3.6.20

 

 

Neue Reihe: Schubart zum Hören

Geislingen.  Mit der neuen Rubrik „Schubart zum Hören“ stellt die Schubart-Gesellschaft auf ihrer Homepage Texte des Dichters, Publizisten und Musikers in den Mittelpunkt. Den Anfang machen die Schuldiktate, die während seiner Zeit in Geislingen zwischen 1763 und 1769 entstanden sind. In den kommenden Monaten wird jeweils mittwochs eine neue Folge des Podcasts veröffentlicht.

Christian Friedrich Daniel Schubart zog 1763 von Aalen nach Geislingen, wo er als Lehrer und Organist seine erste Stelle antrat. Dort heiratete er Helene Bühler, schrieb Gedichte und veröffentlichte erste Texte. Sein Verhältnis zu Geislingen blieb widersprüchlich. Das kleinstädtische Leben und die kulturelle Monotonie schränkten ihn ein. Schubart verarbeitete seine Beobachtungen und Empfindungen in ironischen Diktaten für seine Geislinger Schüler, über die er auch deren Eltern erreichte.  Die Schubart-Gesellschaft veröffentlicht in dem Podcast Ausschnitte aus diesen lesenswerten Geislinger Schuldiktaten zu den verschiedensten Themen.

Link zum Podcast: https://anchor.fm/schubartgesellschaft/

Sechs Jahre lebte Christian Friedrich Daniel Schubart in Geislingen an der Steige. Der Komponist, Dichter und Journalist hat Spuren in der Stadt hinterlassen. Die Erinnerungen an das geniale Multitalent will Geislingen aufrechterhalten und so hat sich die Stadt im vergangenen Jahr an der Gründung der Schubart-Gesellschaft beteiligt.  Die Schubart-Gesellschaft will Kunst und Kultur sowie Wissenschaft und Forschung fördern. Forschungsprojekte zu Schubart, seinem Werk und seiner Wirkungsgeschichte sollen unterstützt werden. Außerdem wird es Schubart-Tagungen in den Mitgliedsstädten geben. Das Andenken an Schubart und sein Werk wird durch Lesungen, Konzerte und kulturelle Veranstaltungen gepflegt.

Die Initiative zur Gründung der Schubart-Gesellschaft ging von der Stadt Aalen aus. Beteiligt sind darüber hinaus unter anderem die Städte Ulm, Stuttgart, Geislingen an der Steige und Ludwigsburg sowie das Deutsche Literaturarchiv Marbach, der Kunst- und Geschichtsverein Geislingen sowie die Universitäten Erlangen-Nürnberg und Stuttgart.
23.6.20

 

 

„Beach“ am Marktplatz mit 100 Tonnen Sand

Göppingen. Auch in diesem Jahr wird auf dem Göppinger Marktplatz der „Beach“ aufgebaut, um in der Sommerzeit etwas Urlaubsflair in die Innenstadt zu bringen. Allerdings werden auch dort die allgemeinen Regelungen der Corona-Verordnung einzuhalten sein.  Am Montag, 29. Juni, werden die Beschäftigten des Betriebshofs wieder 100 Tonnen Sand zu einer kleinen innerstädtischen Urlaubsoase gestalten, die ab dem Folgetag bis zum 6. September jeweils von 11 bis 21 Uhr geöffnet sein wird. Erstmals wird der Platz dabei von einem ungefähr einem Meter hohen Holzzaun aus Kastanienholz eingerahmt, an dem Tafeln mit den Coronaregeln für den Spielbereich befestigt werden. Somit kann die Anzahl der Kinder im Spielbereich besser reguliert und kontrolliert werden. Denn aufgrund der beengten Platzverhältnisse werden am Beachplatz corona-bedingt maximal fünf Kinder gleichzeitig zuzüglich der erwachsenen Begleitpersonen zugelassen.
23.6.20

 

 

Mit „Bär Berlin“ auf Tour

Mit Bär auf Tour: Jennifer Bross mit Oberbürgermeister Guido Till. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. Jennifer Broos, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) Kultur bei der Kunsthalle Göppingen absolviert,  ist mit ihrem Projekt „Mobiles Museum“ on tour. Dabei tourt sie mit einem Sammlungsstück aus der Kunsthalle, nämlich einem „Bär Berlin“ von Ottmar Hörl, durch den ganzen Landkreis. Dieses Kunstwerk begleitete Broos durch ihre gesamte FSJ-Zeit – es stand direkt auf ihrem Schreibtisch. Gefördert mit Bundesmitteln aus Berlin bringt Jennifer Broos Kultur auch in entlegene, sehr ländliche Gebiete. Gemeinsam mit dem Bär-Skulptur macht sie in zehn Orten im Landkreis, an jeweils einer besonderen Stelle, Station. Damit macht sie Bürger auf Kunst und die Kunsthalle Göppingen aufmerksam. An jedem Ort wird die Arbeit mit ortsspezifischem Hintergrund fotografiert und es entsteht ein Fotoalbum, das im Nachgang den Rathäusern in den Ortschaften überreicht wird. Parallel dazu können die Besucher selbst ein Foto von sich und dem Ausstellungsstück machen.
23.6.20

 

 

Mitfahrbänkle auch in Maitis

Göppingen. Auch in Maitis wurde nun ein so genanntes Mitfahrbänkle am Dorfgemeinschaftshaus in der Gmünder Straße aufgestellt. Als Ergänzung zum ÖPNV-Angebot wird so die Mobilität im Stadtbezirk verbessert und ein niederschwelliges privates Mitfahrangebot geschaffen. Wer auf der Mitfahrbank Platz nimmt, signalisiert vorbeifahrenden Autofahrern „Ich möchte mitgenommen werden!“ Der Autofahrer kann dann auf dem Parkplatz des Dorfgemeinschaftshauses halten und die Person einsteigen lassen. Autofahrer benötigen für die private Mitnahme keine zusätzliche Versicherung, die normale Haftpflicht ist ausreichend.
23.6.20

 

 

Haus gerät bei Schleifarbeiten in Brand

Göppingen,  Am Montagnachmittag löschte die Feuerwehr in Göppingen einen Brand. An dem Gebäude in der Heininger Straße werden derzeit Renovierungsarbeiten durchgeführt. Kurz nach 16 Uhr war ein 55-Jähriger im Bereich eines Dachfensters mit dem Trennschleifer beschäftigt. Durch den Funkenflug geriet zunächst eine Folie in Brand. Die Flammen griffen auf eine hölzerne Dachverkleidung über. Zwei Arbeiter versuchten, den Brand mit Feuerlöschern zu löschen, jedoch ohne Erfolg. Die Feuerwehr kam und löschte die Flammen. Bei den vorherigen Löschversuchen hatte sich ein 39-Jähriger leicht verletzt. Im Gebäude befanden sich beim Ausbruch des Feuers etwa zehn Menschen. Die gingen rechtzeitig ins Freie und blieben unverletzt. Jetzt ermittelt die Polizei aus Göppingen wegen Fahrlässiger Brandstiftung. Der entstandene Sachschaden dürfte etwa bei 20.000 Euro liegen.
23.6.20

 

 

50 000 Euro Schaden bei Unfall

Schorndorf. Ein 71 Jahre alter Pkw-Fahrer befuhr am Montagmittag die Landesstraße 1152 aus Baiereck kommend und wollte nach rechts auf die L 1152 in Richtung Schlichten abbiegen. Hierbei missachtete er die Vorfahrt einer von links kommenden 50-jährigen Autofahrerin und kollidierte mit dieser. Beide Fahrzeuge kamen anschließend von der Fahrbahn ab und fuhren auf ein Feld. Der entstandene Sachschaden wird auf insgesamt rund 50.000 Euro geschätzt.
23.6.20

 

 

Von der Sonne geblendet

Geislingen.  Zwei Leichtverletzte und mehr als 10.000 Euro Sachschaden forderten am Montag zwei Unfälle in Geislingen und in Göppingen. In Geislingen war gegen 18 Uhr Pkw-Fahrerin in der Rheinlandstraße unterwegs. An der Kreuzung Stuttgarter Straße bog die 47-Jährige nach rechts in Richtung Göppingen ab. Kurz nach dem Abbiegen kam sie vom Schatten in die tief stehende Sonne. Dadurch dürfte sie nach ersten Erkenntnissen der Polizei geblendet worden sein, worauf sie von der Fahrbahn abkam. Sie fuhr über einen Gehweg, gegen eine Laterne und gegen eine Hauswand. Die Frau erlitt dabei leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus. Die Polizei aus Geislingen (Tel. 07331/93270) schätzt den Sachschaden auf rund 10.000 Euro.

Zuvor kollidierten in Göppingen bei blendender Sonne zwei Fahrzeuge. Dort war gegen 15.45 Uhr der Fahrer eines Kleintransporters in der Mozartstraße in westlicher Richtung unterwegs. An der Kreuzung Reuschstraße bog der 24-Jährige nach links ab. Dabei übersah er einen entgegenkommenden Roller-Fahrer. Die Fahrzeuge stießen zusammen und der Roller-Fahrer sürzte. Auch den 35-Jährigen brachte der Rettungsdienst mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Hier ermittelt jetzt die Polizei aus Göppingen (Tel. 07161/632360). Der Sachschaden an den Fahrzeugen beträgt rund 1.000 Euro.
23.6.20

 

 

Jugendliche beleidigen Polizisten

Waldstetten. Ein Anrufer verständigte am Montagabend die Polizei, nachdem er in Wißgoldingen mehrere Jugendliche  beobachtet hatte, die sich in einem Buswartehäuschen aufhielten, Bier tranken und Musik hörten. Als Beamte des Schwäbisch Gmünder Polizeireviers an der Örtlichkeit eintrafen, verhielt sich insbesondere ein 18-Jähriger sehr unkooperativ und unverschämt. Allen Personen gegenüber wurde ein Platzverweis ausgesprochen, woraufhin der 18-Jährige und sein 17-jähriger Freund die Beamten verbal beleidigten. Bei den Jugendlichen wurde ein Kinderroller aufgefunden, den sie auf dem Weg zum dem Buswartehäuschen entwendet hatten. Dieser wurde seiner rechtmäßigen Besitzerin zurückgegeben.
23.6.20

 

 

Rathaus und Wasserturm in rotem Licht

Das Ebersbacher Rathaus und der Wasserturm in Weiler wurden am Montagabend in rotes Licht getaucht. Fotos: Bejamin Händle

Ebersbach. Die Stadtverwaltung Ebersbach an der Fils hat am Montagabend zusammen mit Master Sound, Muhr Medientechnik und Benjamin Händle sowie Unterstützung der Stadtwerke Ebersbach an der Initiative „Night of Light 2020“ teilgenommen. Als Zeichen der Solidarität wurden das Ebersbacher Rathaus und der Wasserturm in Weiler mit rotem Licht angestrahlt. Die Initiatoren wollten damit auf die schwierige Lage der deutschen Veranstaltungswirtschaft aufmerksam machen, die besonders von der COVID-19-Krise betroffen ist. "Night of Light" soll "ein leuchtendes Mahnmal und einen flammenden Appell der Veranstaltungswirtschaft zur Rettung" der Branche sein. Statt der existierenden Kredit-Programme werde "echte Hilfe" benötigt. Dazu solle ein "Branchendialog mit der Politik" dienen, um gemeinsam einen Weg aus der Krise zu finden, hieß es. „Auch in Ebersbach sind Unternehmen angesiedelt, die von Veranstaltungen leben, so dass es keine Frage war, dass wir die Idee sofort unterstützen und unbürokratisch mit zwei unserer markantesten Gebäude auf der Gemarkung ein strahlendes Signal setzen wollten“, kommentiert Bürgermeister Eberhard Keller die Teilnahme an „Night of Light 2020“. Knapp 9000 Gebäude bundesweit waren auf der Internetseite der Aktion aufgelistet, die angestrahlt werden sollten. Mehr als 8000 Firmen hatten sich zur Teilnahme bereit erklärt.
23.6.20

 

 

81-Jähriger stirbt an Unfallfolgen

Schwäbisch Gmünd. In Folge des schweren Verkehrsunfalls auf der B29 bei Schwäbisch Gmünd am Montag starb der 81-jährige Fahrer eines der beteiligen Pkw in einer Klinik. Seine 80 Jahre alte Beifahrerin war aufgrund der schweren Verletzungen mit eines Rettungshubschraubers in eine Klinik geflogen worden. Sie Meldung: "Unfall fordert drei Schwerverletzte" vom 22.6. weiter unten"
23.6.20

 

 

Ostalb-Mobil will Busfahren schmackhaft machen

Landrat Klaus Pavel und Vertreter der Omnibusunternehmen warben für den Umstieg auf den Bus. Foto: Landratsamt Ostalbkreis

Ostalbkreis. Landrat Klaus Pavel, Paul Gerhard-Maier sowie Vertreter der an Ostalb-Mobil beteiligten Busunternehmen informierten am Dienstag im Aalener Landratsamt über die Folgen der Corona-Pandemie für den ÖPNV. Außerdem stellten sie die neue Marketingkampagne von Ostalb-Mobil und neue Angebote vor, die die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs im Ostalbkreis noch attraktiver machen sollen.

Der Bus- und Bahnverkehr ist von den Auswirkungen der Corona-Pandemie stark in Mitleidenschaft gezogen worden. In den ersten Wochen des Lockdowns sind die Fahrgastzahlen um bis zu 90 Prozent zurückgegangen. Auch wenn sich die Nachfrage in den vergangenen Wochen wieder spürbar erholt hat, ist die Branche noch ein Stück weit von den Nutzerzahlen von vor der Krise entfernt. Dies berichten Landrat Pavel und Ostalb-Mobil-Geschäftsführer Maier. Im Mai habe der Kreistag daher ein ebenso ambitioniertes wie umfangreiches Maßnahmenpaket einstimmig mit einem Gesamtumfang von rund  eine Million Euro beschlossen, erinnert Pavel: „Hiermit drückt der Kreistag auf eindrucksvolle Weise seine Wertschätzung und Entschlossenheit für einen starken und nachhaltigen ÖPNV auf der Ostalb aus!“   

Ziel sei es nicht nur, schnellstmöglich wieder die bekannte Anzahl an Fahrgästen zurückzugewinnen, sondern auch viele neue potenzielle Bus- und Bahnkunden anzusprechen. Für diese wird Ostalb-Mobil künftig unter dem altbekannten Logo aber mit dem neuen Claim „Ostalb-Mobil - Alle in Bewegung“ auf den Bussen, auf der Imagehomepage www.mein-fahrmoment.de und in den sozialen Netzwerken erkennbar sein.

Bestandteile des vielfältigen Paketes zur Attraktivitätssteigerung des ÖPNV sind der Verzicht auf die im August eigentlich anstehenden Preiserhöhungen, die Gewährung eines 20-prozentigen Rabatts für Abo-Kunden und für Neukunden in den drei kommenden Sommermonaten,  die kreisweite Einführung eines „1-Euro-Tickets“ in Nebenverkehrszeiten, kostenloses Probefahren mit Busfahr-Coupons und das „Ferien-Duo-Ticket“, das während der Sommerferien angeboten wird.

„Mit der Rabattaktion wollen wir vor allem die alltäglichen ÖPNV-Nutzer für ihre Treue belohnen und für Neukunden einen Anreiz zum Umstieg schaffen“, betonte der Landrat. „Ein Angebot, das seinesgleichen sucht, denn unseres Wissens kommt kein anderer Landkreis in Baden-Württemberg den Abo-Kunden in diesem Umfang entgegen.“ Mit dem „1-Euro-Ticket“ sollen außerdem kreisweit Kunden im Busverkehr in den weniger frequentierten Nebenverkehrszeiten gewonnen werden, wie etwa an den Wochenenden. Ergänzend hierzu werden in den kommenden Wochen auch kostenlose Busfahr-Coupons in den Zeitungen abgedruckt, welche sich ganz einfach in Fahrscheine umtauschen lassen werden.

Ein besonderes Angebot, das speziell für die  Sommerferien kreiert wurde, die  viele Menschen coronabedingt daheim auf der Ostalb verbringen werden, ist das „Ferien-Duo-Ticket“: Zwei Personen können zum Preis von nur 13 Euro eine Woche lang den Ostalbkreis bereisen. Das „Ferien-Duo-Ticket“ korrespondiert mit der Tourismuskampagne „#Deine Ostalb - Urlaub vor der Haustüre“, die der Tourismus Ostalb für die Ferienzeit ins Leben gerufen hat.
23.6.20

 

 

OB-Wahl: SPD tritt mit Martin Müller an

Göppingen. Die SPD will mit dem parteilosen Martin Müller aus Stuttgart die Oberbürgermeisterwahl am 18. Oktober gewinnen, Ihren Kandidaten präsentierte die Partei am Wochenende in der Göppinger Stadthalle. Trotz aller Probleme durch die Crona-Krise fordert Müller die Bürger auf, schon an Morgen denken, damit Göppingen gestärkt aus dieser Krise hervorgehe. Als langjähriger Mitarbeiter des Städtetags Baden-Württemberg, als ehemaliger Amtsleiter für Bildung und Soziales der großen Kreisstadt Waldkirch sowie als Gründer und Geschäftsführer einer Social-Proft-Agentur, möchte Müller seine gesammelten Erfahrungen und Kompetenzen als Oberbürgermeister der Stadt Göppingen einsetzen. Als parteiunabhängiger Kandidat möchte er, mit Unterstützung der SPD Göppingen, in das Rathaus frischen Wind, neue Ideen und innovative Lösungswege bringen. Mit Martin Müller will die SPD dem Wähler laut einer Pressemitteilung eine echte Alternative zum derzeitigen Amtsinhaber bieten. Mit einem SPD-Kandidaten hatten politische Beobachter schon lange gerechnet, wenngleich Genossen es vor Monaten noch abgelehnt hatten, um die Wahl des Grünen Alex Maier nicht zu gefährden. Nun der Strategiewechsel bei den Genossen: Es sollen möglichst viele Gegenkandidaten antreten, um den Amtsinhaber in einen zweiten Wahlgang zu zwingen und dort die Entscheidung herbeizuführen. Mehr zu Martin Müller gibt es unter martin-müller.online
22.6.20

 

 

Unfall fordert drei Schwerverletzte

Schwäbisch Gmünd. Am Montagnachmittag kam es auf der B29 zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren Schwerverletzten. Der Fahrer eines Pkw war auf der Bundesstraße in Richtung Aalen zwischen Schwäbisch Gmünd und Iggingen unterwegs, als er auf Höhe Hussenhofen zunächst leicht nach links kam und hier zunächst mit seinem Fahrzeug einen entgegenkommenden Wagen eines 36-Jährigen streifte. Nach dieser ersten kleineren Kollision geriet der Wagen weiter nach links auf die Gegenfahrbahn und kollidierte hier mit dem entgegenkommenden Lkw eines 44-Jährigen. Durch die Kollision wurde der Pkw nach rechts abgewiesen und kam letztlich auf seiner Richtungsfahrbahn zum Stehen. Der LKW geriet nach links in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem in Richtung Aalen fahrenden Pkw eines 37-Jährigen. Die Rettungskräfte waren mit mehreren Fahrzeugen vor Ort im Einsatz auch waren zwei Rettungshubschrauber vor Ort. Die Beifahrerin aus dem unfallverursachenden Fahrzeug musste direkt in eine Klinik geflogen werden. Der Fahrer musste zunächst von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden, bevor er auch mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen wurde. Beide wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Der 44-jährige Lkw-Fahrer wurde bei dem Unfall ebenfalls schwer verletzt und von Rettungskräften in eine Klinik gebracht. Der 37-jährige Pkw-Fahrer wurde leicht verletzt. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden dürfte sich auf rund 100.000 Euro belaufen. Die B29 blieb für die Unfallaufnahme und die Bergung der verunglückten Fahrzeuge in beide Richtungen gesperrt. Eine örtliche Umleitung war eingerichtet.
22.6.20 

 

 

Konjunkturpaket reicht Mittelstand nicht

Kreis Göppingen. Der Mittelstand ist mit dem jüngsten Konjunkturpaket der Bundesregierung nicht nur bundesweit, sondern auch im Landkreis Göppingen unzufrieden. Das habe eine Blitzumfrage vom 19. Juni unter etwa 1700 Mittelständlern in Deutschland ergeben, so Lothar Lehner (Geislingen), Vorsitzender des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) im Kreis Göppingen.

Die Maßnahmen, mit denen die Bundesregierung die Wirtschaft nach dem Corona-Lockdown wieder ankurbeln will, hält nur ein Viertel der vom BVMW befragten Unternehmer für ausreichend, darunter zahlreiche Firmeninhaber im Landkreis Göppingen. Eine Verbesserung der Auftragslage, Auslastung und Nachfragesituation spüre nur jeder vierte Mittelständler. Dennoch schaue die große Mehrheit der Mittelständler optimistisch in die eigene Zukunft: Fast 80 Prozent seien davon überzeugt, dass ihr eigenes Unternehmen die Krise überleben werde, wenn auch mit Umsatzeinbußen.

„Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, ordnungspolitische Weichenstellungen vorzunehmen, die in Deutschland seit Jahren verschleppt wurden“, so Lothar Lehner vom BVMW im Kreis Göppingen. „Liquiditätshilfen und Konjunkturprogramme können uns kurzfristig vor einer wirtschaftlichen Depression bewahren. Wachstum und Wohlstand gedeihen allerdings auf lange Sicht und damit nachhaltig nur in einem vitalen Wettbewerbsumfeld mit kapitalstarken Unternehmen und einer kaufkraftstarken Bevölkerung“, so Lehner und verweist hier auch auf die Ergebnisse aktueller Konjunkturumfragen.

Von der Bundesregierung fordern die Mittelständler jetzt dringend drei fiskalische Maßnahmen: Die unmittelbare Abschaffung des Soli, die Senkungen der Stromsteuer und einen einheitlichen Mehrwertsteuersatz von dauerhaft 15 Prozent. „Im Zusammenspiel der Maßnahmen wäre dies der große Wurf für die erodierende Mittelschicht und ein deutliches Signal an Investoren, dass es den Volksvertretern ernst ist mit dem wirtschaftlichen Wiederaufstieg“, so Lehner abschließend.
22.6.20

 

 

 

Remstalband „Rems N‘ Roses“ bringt Video zum Mitsingen

Die Remstal-Hymne "Unser Remstal von "Rems N‘ Roses" gibt es jetzt auch auf Video zum Mitsingen. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Wer kennt die RemstalHymne "Unser Remstal" von "Rems N‘ Roses" nicht? Zur Remstal-Gartenschau 2019 sang und tanzte das Remstal den Remstal-Song. Die Remstal Gartenschau ist zwar vorüber, aber das hält Joe Maurer und die Bandmitglieder nicht davon ab einen neuen Ohrwurm zu kreieren, unterstützt durch die Touristik- und Marketing GmbH. Mit neuem Video, leicht verändertem Liedtext und weiteren neuen Stimmen geht auch dieser Song nicht mehr aus dem Kopf. Die Region soll weiterhin glänzen - als schönster Fleck der Welt. "Hier wollen wir leben, hier wollen wir sein, hierher wollen wir einladen", so "Rems N’ Roses". Das neue Video, produziert beim "JaM’in", lädt ein zum Anschauen und Mitsingen ein https://youtu.be/awwrgVnZUzg

Mit dabei sind:  Gesang: Britta Medeiros (SWR1 - Pop & Poesie), Heidi Ellwanger (Die Beutelsbacher), Flex Flechsler (Stumpfes), Joe Maurer, (Tabula Rasa Orchestra), Rap: MC Bruddaal, Gitarre: Jhonny Adam, Bass: Fabian Didszus, Schlagzeug: Sebastian Ullersperger, Blaskapelle: Hajec Bloas, Chor: Schulband des Schulzentrums Leinzell, Lyrics: Joe Maurer, Jhonny Adam, MC Bruddaal, Komposition/Arr.: Joe Maurer, Jhonny Adam, Magnus Barthle, Sebastian Ullersperger, Fabian Didszus, Aufgenommen im: JaM’in Studio Schwäbisch Gmünd, Regie/Schnitt: Joe Maurer, Kamera: Matthias Merkle, Joe Maurer, Produziert durch die Stadt Schwäbisch Gmünd & Joe Maurer.

 

 

Auch Geislingen strahlt Gebäude in Rot an

Geislingen.  In der Veranstaltungsbranche gilt durch das Coronavirus „Alarmstufe Rot“: Zahlreiche Unternehmen stehen vor dem Aus. Ein Alarmsignal soll die Aktion „Night of Light“ am Montagabend sein. Bundesweit werden weit über 5.000 Gebäude in mehreren hundert Städten rot angestrahlt. Auch in Geislingen werden der Ödenturm und die Burgruine Helfenstein heute Nacht rot angestrahlt.

„Der Zweck dient der Aufmerksamkeit auf die Veranstaltungsbranche, da diese in zirka 100 Tagen, in der gewohnten Form nicht mehr bestehen wird, wenn sich bis dato nichts ändert und wir keine Unterstützung bekommen“, berichten Daniel Schietinger und Jamila Vetter der Firma DDS Veranstaltungstechnik aus Amstetten OT Schalkstetten, die Ödenturm und Helfenstein heute zum Leuchten bringen. „Langjährige Firmen wie die Firma DDS Veranstaltungstechnik sind in ihrer Existenz massiv bedroht. Seit drei Monaten haben wir einen Umsatzrückgang von über 98 %.“ Die Stadtverwaltung unterstützt die Aktion. „Die Firma DDS ist eine der Firmen, die auch hier in Geislingen in der Vergangenheit mit dazu beigetragen haben, dass z.B. Musik und Kultur im richtigen Licht zu sehen und gut zu hören sind. Es ist wichtig, dass es diese Firmen auch weiterhin gibt, wenn das kulturelle Leben hoffentlich bald wieder Fahrt aufnimmt“, sagt Oberbürgermeister Dehmer.

DDS Veranstaltungstechnik stellt die Veranstaltungstechnik in „normalen“ Zeiten beispielsweise für den Geislinger Hock, den Tag der Jugend, MPS 4 Kids in der Jahnhalle, das Sommernachtskino, den Fasching im TVA, Abschlussbälle des Helfenstein-Gymnasiums sowie zahlreiche Betriebsversammlungen und Konzerten als Generaldienstleister in der Werfthalle Göppingen bis hin zur Mitwirkung auf der IAA in Frankfurt oder auf anderen Veranstaltungen in Europa.
22.6.20

 

 

Hoher Schaden durch Sprayer

Rechberghausen. Wegen Sachbeschädigungen ermittelt seit Montag die Polizei in Rechberghausen. Wie die Polizei jetzt mitteilt, waren Freitagnacht Schmierer in der Stadt unterwegs. An mehreren Stellen an einem Gebäude in der Straße Schloßmarkt müssen sie zwischen 19 und 7.45 Uhr gesprüht haben. Von dem Täter wurden Buchstaben und Zahlen in schwarzer, blauer und grauer Farbe hinterlassen. So entstanden Schäden an Fenstern und Hausmauern.  Ein weiterer Fall ereignete sich in einer Unterführung in der Bahnhofstraße: Dort stellte die Polizei ähnliche Schmierereien fest. Wann der Unbekannte dort unterwegs war, muss die Polizei noch ermitteln. Die Ermittler vom Polizeiposten Rechberghausen (07161 93810) überprüfen nun, ob ein und derselbe Täter die Wände beschmiert hat. Dazu haben die Polizisten viele Spuren gesichert. Nun suchen sie die Verursacher. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei derzeit auf rund 10.000 Euro.
22.6.20

 

 

 

„Gmünd hilft“ stellt Unterstützung vorerst ein

Schwäbisch Gmünd (sv.) In Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz, dem Tafelladen, den Bezirksämtern und vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern wurde das Netzwerk "Gmünd hilft" ins Leben gerufen, um Senioren, Alleinstehenden und Menschen in häuslicher Quarantäne schnell und unbürokratisch zu helfen. Nachdem auf Bundes- und Landesebene verschiedene Lockerungsmaßnahmen beschlossen wurden und auch die Fallzahlen zurückgegangen sind, wird die Unterstützung am Freitag, 26. Juni, eingestellt. Die Angebote werden wieder aktiviert, sollte sich die Situation wieder zum Negativen verändern.
22.6.20

 

 

Landes-Hilfe für Dorfgastronomie

Kreis Göppingen. „Das Land fördert in seinem erstmals aufgelegten Sonderförderprogramm für Dorfgastronomie und Grundversorgung gleich drei Kommunen aus dem Landkreis Göppingen mit rund 272.000 Euro“, teilt Nicole Razavi mit. Wie Minister Peter Hauk der CDU-Landtagsabgeordneten bestätigte, fließen rund 156.000 Euro nach Reichenbach unter Rechberg, rund 74.000 Euro nach Gruibingen und etwa 42.700 Euro nach Bad Überkingen-Unterböhringen. „Wir wollen, dass unsere Dörfer für die Menschen attraktiv und lebendig bleiben. Die Gastronomie versorgt und verpflegt hier nicht nur, sondern ist vor Ort auch wichtiger Treffpunkt für gesellschaftliche und kulturelle Veranstaltungen. Dorfgasthäuser sind ein Kulturgut, das erhalten werden muss. Sie stärken die Lebensqualität und Vitalität unserer Dörfer. Genauso wichtig sind der Laden um die Ecke für den kleinen Einkauf, der Metzger oder der Bäcker. Hier trifft man sich, tauscht sich aus, hier lebt man Gemeinschaft und fühlt sich zu Hause,“ Si die CDU-Landtagsabgeordnete.
22.6.20

 

 

Tandem-E-Bike kommt aus der Garage

Das Tandem-E-Bike für Senioren kommt in Eislingen wieder zu Ehren. Foto: Stadt Eislingen

Eislingen. Fahrspaß für alle Generationen garantiert: Ab sofort rollt das Eislinger Tandem-E-Bike wieder aus der Garage, bereit auf große Fahrt zu gehen. Corona-bedingt musste der Verleih vorübergehend eingestellt werden. Nun kann das Tandem-E-Bike bei der Stadtverwaltung Eislingen wieder reserviert und ausgeliehen werden.  „Wir freuen uns, dass das Tandem-E-Bike nun wieder ausgeliehen werden darf“, so Heide Daiss, Seniorenberaterin der Stadt Eislingen. Das Tandem-E-Bike „fun2go“ wurde speziell für Menschen mit Handicap entwickelt. Das Rad ist jedoch nicht nur für Menschen mit einer Einschränkung geeignet, sondern steht allen Eislingern zur Verfügung.

„Um eine Weiterverbreitung des Virus zu vermeiden, werden wir das Rad vor und nach jedem Entleihen an den relevanten Stellen desinfizieren“, erklärt Heide Daiss die Hygienemaßnahmen. Außerdem sind vor dem Ausleihen ein paar Dinge zu beachten. Wer das Rad ausleihen möchte, sollte mindestens zwei Tage im Voraus bei der Stadtverwaltung eine Reservierung vornehmen (Kontakt: Christina Szalontay, Telefon 07161 / 804-236). Der Verleih erfolgt stunden- oder auch tageweise und nach Verfügbarkeit des Tandem-E-Bikes. Das Rad kann ausschließlich während der allgemeinen Öffnungszeiten des Rathauses abgeholt und zurückgebracht werden. Das Leihen des Tandem-E-Bikes ist kostenlos. Wichtig ist, dass am Abholtag der bereits ausgefüllte Leihvertrag zusammen mit der Kaution mitgebracht wird. Der Leihvertrag kann bequem auf der städtischen Website unter www.eislingen.de/tandem heruntergeladen werden. Bei Bedarf ist auch ein Versand per Mail möglich.
22.6.20

 

 

Genossenschaft zahlt drei Prozent Dividende

Voralb/Schurwald. Die Hauptversammlung der Bürger-Energie-Genossenschaft Voralb-Schurwald, die für den 24. Juni  geplant war, musste aus Coronagründen auf die Zeit nach den Sommerferien 2020 verschoben werden. Es ist laut Vorstand nicht möglich die geforderten Sicherheitsabstände einzuhalten. Trotz dieser Verschiebung gibt es für die Mitglieder wieder eine  Dividende in Höhe von 3 Prozent. Im elften Jahr des Bestehens konnte die efte Photovoltaik-Anlage auf dem Feuerwehrhaus in Wangen in Betrieb genommen werden.  Die Genossenschaft hat mittlerweile 329 Mitglieder und 7510 gezeichnete Anteile. Das entspricht einem Kapital von 751.000 Euro. Weitere Projekte sind in Arbeit.  Darüber hinaus sucht die Genossenschaft weitere Dächer für neue Anlagen.
22.6.20

 

 

Glückliches Wiedersehen

Schwäbisch Gmünd. Ein wohl glückliches Zusammentreffen fand am Sonntag in Bettringen statt. Eine 22-Jährige hatte in ihrem Garten eine Schildkröte gefunden und in der Nachbarschaft herumgefragt, wem das Tier gehöre. Dabei stellte sich heraus, dass tatsächlich eine Nachbarin ihre Schildkröte vermisste. Diese war ihr allerdings schon vor etwa einem Jahr abhanden gekommen. Das kleine Panzertier hatte sich wohl in Nachbarsgarten eingegraben und dort überwintert. Die kleine Ausreißerin wurde ihrer Besitzerin zurückgegeben und darf nun im eigenen Garten den Sommer genießen.
22.6.20

 

 

Randale in Stuttgart: 19 Polizisten verletzt

Stuttgart. Nach den Ausschreitungen in der Nacht zum Sonntag in der Stuttgarter Innenstadt gibt die Polizei weitere Einzelheiten bekannt. Nach ersten Erkenntnissen war ein Einsatz wegen eines Rauschgiftdeliktes offenbar der Auslöser für die dann folgenden Ausschreitungen.
Während der vorläufigen Festnahme eines Tatverdächtigen gegen 23.30 Uhr im Bereich des Oberen Schlossgartens solidarisierte sich eine Vielzahl der umstehenden Personen, griffen die eingesetzten Polizeibeamten an und bewarfen sie mit Steinen und Flaschen. Nachgeforderten Einsatzkräften gelang es zunächst, auch unter Einsatz von unmittelbarem Zwang und Pfefferspray, die randalierende Menge von den einschreitenden Beamten in Richtung Schlossplatz wegzudrängen. I
n der Folge solidarisierten sich weitere anwesende Personen auf dem Schlossplatz, sodass sich nun mehrere Hundert Personen gegen die Polizeibeamten stellten und weiter mit Steinen und Flaschen nach ihnen warfen. Auch eingesetzte Rettungskräfte wurden teilweise attackiert. Daraufhin wurden weitere Polizeikräfte aus umliegenden Polizeipräsidien sowie der Bundespolizei zur Unterstützung alarmiert, auch ein Polizeihubschrauber kreiste zeitweise über der Innenstadt. Die Randalierer zogen in einer Vielzahl von Kleingruppen unterschiedlicher Größe durch die Innenstadt. Erst gegen 04.30 Uhr war die Situation beruhigt.
Vorläufige Bilanz (Sonntag,17 Uhr):  Einsatzkräfte nahmen 24 mutmaßliche Randalierer fest. 19 Polizeibeamte wurden verletzt, ein Beamter konnte aufgrund einer Verletzung an der Hand seinen Dienst nicht fortsetzen. Im Bereich der Innenstadt, vor allem der Königstraße und der Marienstraße, wurden bislang 30 Geschäfte und Einrichtungen festgestellt, die von den Randalierern durch Einschlagen von Türen und Fensterscheiben teilweise erheblich beschädigt worden sind, darunter Mobilfunkläden, Bekleidungsgeschäfte und Juweliere. Darüber hinaus beschädigten die Täter auch Werbetafeln und brachten Graffitis an. Bislang wurden acht Geschäfte festgestellt, in die die Randalierer eindrangen und Waren plünderten.
Bei dem Einsatz wurden, nach derzeitigem Stand, zwölf Streifenwagen teilweise erheblich beschädigt. Auf diversen Videosequenzen, die in den sozialen Netzwerken kursieren, ist zu sehen, wie Randalierer mit Stühlen und anderen Gegenständen auf die Streifenwagen einschlugen und die Scheiben zerstörten. Die Polizei hat zur Aufklärung der Straftaten die 40-köpfige Ermittlungsgruppe Eckensee eingerichtet und ermittelt im Auftrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart unter anderem wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs.
21.6.20

 

 

Tanz der Kräne

Über der Baustelle der neuen Klinik am Eichert in Göppingen ragen die Kräne in den blauen Sommerhimmelund zeugen vom schnellen Baufortschritt. Die Klinikbaustele ist derzeit eine der größten im Land B<den-Württemberg. Foto: Bettina Fritz

 

Veranstaltungsbranche: Rotes Licht soll mahnen

Ulm/Adelberg. Wo es sonst laut und schrill und für tausende von Besuchern spaßig wird, ist es still und unheimlich geworden. Für Unternehmen der Veranstaltungsbranche ist der Lockdown mit am schlimmsten in der Corona-Krise. Manche Firmen sind bis auf null Prozent zurückgefahren – und sie dürfen nach jetzigem Stand erst wieder nach dem 31. August, womöglich erst nach dem 31. Oktober  wieder große Veranstaltungen ausrichten. Die Situation wird dramatisch.

Am Montag, 22. Juni sollen ab 22 Uhr werden Veranstaltungshallen, Theater, öffentliche und historische Gebäude in ganz Deutschland rot erstrahlen und damit als leuchtendes Mahnmal auf die aktuelle Situation der Veranstaltungsbranche aufmerksam machen. Durch eine Aktion mit derart großer Strahlkraft soll die breite Öffentlichkeit über die Medien auf die aktuelle Lage der von Corona-Verboten betroffenen Unternehmen und einer ganzen Branche aufmerksam gemacht werden. Die Veranstaltungsbranche stellt mit einem Jahresumsatz von knapp 130 Milliarden Euro und rund 1,5 Millionen Beschäftigen die sechstgrößte Wirtschaftsbranche dar und ist damit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Deutschland.

Mehrere Ulmer Unternehmen und Organisationen haben es sich daher zur Aufgabe gemacht, der bundesweiten Aktion auch in Ulm und Neu-Ulm eine Bühne zu geben. Ein Zusammenschluss der verschiedensten Event-Dienstleister und -Agenturen in und aus Ulm und Neu-Ulm will daher auch hier auf die aktuelle Situation rund um fehlende Perspektiven und gefährdete Arbeitsplätze aufmerksam machen. Auch Adelberg im Kreis Göppingen wird sich laut Rathaus an der Aktion beteiligen. Das Tor zum dortigen Kloster und Eingang zum Veranstaltungsbereich Klosterwiese und Klosterkapelle soll rot angestrahlt werden.

Einzelne Eventfirmen in Deutschland mussten in den vergangenen Wochen bereits Insolvenz anmelden. In Ulm ist es dazu noch nicht gekommen - und dabei soll es nach dem Willen der Initiatoren, auch durch die Unterstützung durch die „Night of Light 2020“ bleiben.

Durch das vorläufige Verbot von Großveranstaltungen bis 31. August 2020 (je nach Bundesland und seit Mitte März dieses Jahres) und einen danach noch folgenden Vorlauf zur Planung von Veranstaltungen gibt es einen 80  bis 100  Prozent Umsatzausfall über einen Zeitraum von mindestens acht Monaten. Daraus resultiert eine akute Insolvenzgefahr für die gesamte Branche. Es ist wichtig, auch die Öffentlichkeit auf die besonders hart getroffene Branche der Veranstaltungswirtschaft aufmerksam zu machen und zu verdeutlichen, dass die derzeitigen Hilfeleistungen in Form von Kreditprogrammen nicht ausreichen. Da diese Kredite nicht wertschöpfend investiert werden können, sondern zur Deckung von Betriebskosten aufgewendet werden müssen, führt dies nach dem Verbrauch der Kredite zu einer erneuten Zahlungsunfähigkeit in Verbindung mit einer Überschuldung der betroffenen Unternehmen und Einrichtungen. Fazit: „Die nächsten 100 Tage übersteht die Veranstaltungswirtschaft nicht!“

Bei  „Night of Light 2020“ handelt es sich nicht um eine Versammlung oder gar Protestaktion. Bei der Aktion geht es rein um eine Illuminierung und damit eine still Protestaktion.  Weiteres Infos unter www.night-of-light.de
21.6.20

 

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Am Samstagabend  befuhr der 24-jährige Motorradfahrer mit seiner 23-jährigen Sozia die L 1160 von Weiler kommend in Fahrtrichtung Hornberg. Im Bereich einer Linkskurve kam der Fahrer aufgrund Nässe in Schlingern und rutschte gegen eine Leitplanke. Der Fahrer fiel im Anschluss eine Böschung hinunter, seine Sozia fiel auf die Fahrbahn. Der Fahrer wurde dabei schwer, die Sozia leicht verletzt. Beide Personen wurden in ein Krankenhaus gebracht. Während der Unfallaufnahme wurde die L 1160 für ca. eineinhalb Stunden voll gesperrt. Der Schaden am Motorrad beläuft sich auf mehrere tausend Euro.
21.6.20

 

 

Randalierender Gast beschäftigt Polizei

Geislingen  Ein Randalierer musste am Sonntagmorgen aus einer Geislinger Gaststätte entfernt werden. Am frühen Sonntagmorgen rief gegen zwei Uhr der Wirt einer Gaststätte in der Tälesbahnstraße die Polizei zu Hilfe, nachdem er erhebliche Probleme mit einem alkoholisierten 39-Jährigen Gast hatte. Der Gast ignorierte sowohl den Hausverweis durch den Wirt als auch sämtliches gutes Zureden Seitens der Polizeibeamten. Er ließ seinen Aggressionen freien Lauf, beleidigte die Polizeibeamten und wehrte sich aktiv gegen seine Ingewahrsamnahme. Letztendlich wurde der Randalierer auf richterliche Anordnung zur Ausnüchterung in einer Gewahrsamseinrichtung untergebracht. Er sieht nun mehren Strafanzeigen entgegen.
21.6.20

 

 

Betrunken mit dem Roller unterwegs

Schewäbisch Gmünd. Am Sonntagmorgen war ein 33 Jahre alter Mann mit seinem Roller in Schwäbisch Gmünd in der Hardtstraße unterwegs. Passanten beobachteten wie der Mann in deutlichen Schlangenlinien fuhr und hierbei ohne Zutun anderer stürzte. Kurz darauf verfiel der Mann aufgrund seiner starken Alkoholisierung an Ort und Stelle in einen Tiefschlaf, aus welchem er erst erwachte, als die Polizei und der Rettungsdienst eintrafen, um sich um ihn zu kümmern. Er kam mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. Dort musste er sich einer Blutentnahme unterziehen. Der Führerschein konnte nicht beschlagnahmt werden, da er keinen hatte. Ihn erwartet nun eine Anzeige.
21.6.20

 

 

Reiterin stürzt vom Pferd und verletzt sich schwer

Deggingen.  Am Freitag, gegen 17.30 Uhr, befand sich eine 20-Jährige auf dem Reitplatz in Deggingen. Sie macht mit der neun-jährigen Stute Sprungübungen. Das Pferd scheute dann plötzlich, als es an einem Hindernis vorbei sollte. Das Pferd schlug nach hinten aus. Dadurch hob es die Reiterin aus dem Sattel und sie prallte gegen einen Balken. Sie erlitt dabei schwere Verletzungen, so dass sie mit dem Hubschrauber in die Klinik geflogen werden musste.
20.6.20

 

 

Opferstock in Johanniskirche aufgebrochen

Schwäbisch Gmünd.  In Johanniskirche eingebrochen Schwäbisch Gmünd Unbekannte gelangten in der Nacht auf Freitag in die Johanniskirche und brachen dort eine Kasse, sowie den Opferstock auf. Daraus entwendeten sie mehrere hundert Euro. Anschließend konnten sie unerkannt entkommen. Die Polizei Schwäbisch Gmünd bittet nun Zeugen des Vorfalls sich unter Tel. 07171/358-0 zu melden.
20.6.20

 

 

Senior von Pkw überrollt

Schwäbisch Gmünd. Ein 73-jähriger PKW-Lenker wollte in Straßdorf mit seinem Wagen rückswärts von einem Parkplatz einer Apotheke auf die Einhornstraße ausfahren. Hierbei übersah er einen 82-jährigen Mann, welcher mit seinem Rollator in diesem Moment hinter dem Fahrzeug den Gehweg benutzte. Der 82-Jährige wurde von dem Pkw erfasst, zu Boden geworfen und im weiteren Verlauf durch die Hinterräder überrollt. Er konnte durch Personen, die zur Hilfe eilten, unter dem Fahrzeug hervorgezogen werden. Der Fußgänger wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.
220.6.20

 

 

Pflanzenschutzmittel ausgebuddelt

Schwäbisch Gmünd. Bei Grabungsarbeiten seinem Grundstück in Gmünd fand am Donnerstag ein 33-Jähriger eine silberfarbene Aluflasche, die mehrfach in Plastiktüten eingewickelt war und unangenehm roch. Da der Flascheninhalt nicht verifiziert werden konnte, wurde dieser durch einen Gefahrentrupp der Freiwilligen Feuerwehr Schwäbisch Gmünd unter Atemschutz in einen Spezialbehälter verstaut, der dann anschließend durch eine spezialisierte Firma für Gefahrgutentsorgung abtransportiert wurde. Der 33-Jährige wurde vorsorglich ins Krankenhaus eingeliefert, da er über Kopfschmerzen und Schwindel geklagt hatte, als er die Plastiktüten geöffnet hatte. Er konnte jedoch kurze Zeit später das Krankenhaus wieder verlassen. Ein Schnelltest ergab, dass der flüssige Flascheninhalt ph-neutral und nicht entzündlich war. Aufgrund der Verpackung wird hier ein Pflanzenschutzmittel/Pestizid vermutet. Die Freiwilligen Feuerwehren Schwäbisch Gmünd und Wetzgau waren mit insgesamt 21 Mann sowie vier Fahrzeugen im Einsatz. Außerdem wurde auch ein Chemiesachverständiger der Freiwilligen Feuerwehr Rainau hinzugezogen.
20.6.20

 

 

Feuerwehr bringt Falkenkinder zurück ins Nest

Heubach. Der Polizei wurde mitgeteilt, dass ein junger Falke in einem Blumenkasten eines Gebäudes in der Hauptstraße in Heubach sitzt und immer wieder gegen die Scheibe fliegt. Der junge Falke wurde durch einen Polizeibeamten eingefangen und zu einem Tierarzt gebracht. Der Jungvogel stammte aus einem Falkennest am Giebel des Gebäudes und hat nach seinen ersten Flugversuchen nicht mehr zurück ins Nest gefunden. Mit Hilfe eines Angehörigen der Feuerwehr Heubach und einer Drehleiter konnte der junge Falke mit einem zwischenzeitlich weiteren Falkenjungen, der im unteren Bereich des Gebäudes saß, zurück in das Nest gebracht werden.
20.6.20

 

 

Mit voller Dröhnung Auto gefahren

Göppingen. Weil das Auto vor ihr in starken Schlangenlinien gelenkt und sehr langsam gefahren wurde, rief eine Autofahrerin die Polizei. Die gerufene Streife konnte den Wagen in der Stuttgarter Straße in Göppingen kontrollieren. Unter Alkoholeinfluss stand der 51-jährige Fahrer nicht. Er räumte aber ein, dass er verschiedene Medikamente eingenommen hatte. Nach der Durchführung eines Urintests gestand er auch die Einnahme verbotener Rauschgifte. Bei ihm wurde eine Blutprobe erhoben und sein Führerschein wurde einbehalten. Da er erhebliche persönliche Probleme hatte, wurde er auf eigenen Wunsch in eine Klinik gebracht.
20..20

 

 

Fahranfänger hatte Führerschein mehr

Göppingen.  Obwohl ein 19-Jähriger auf seine Fahrerlaubnis bereits wieder verzichtet hatte, hielt ihn dies nicht von einer weiteren Autofahrt ab. Eine Polizeistreife hatte ihn am Samstag gegen 1  Uhr in der Rigistraße kontrolliert. Er hatte eine kleiner Menge Alkohol getrunken stand aber zusätzlich unter dem Einfluss von Drogen. Gegenüber den Beamten räumte er ein, dass er keinen Führerschein mehr hat. Die Polizei ermittelt deshalb wegen Fahren unter Drogeneinfluss und Fahren ohne Fahrerlaubnis.

 

 

 

 

Göppinger Kaufhof muss schließen

Göppingen. Der Göppinger Kaufhof in der Bleichstraße gehört zu den Filialen, die der Konzern schließen will. Das wurde am Freitag Nachmittag bekannt. Über die Filialschließungen waren am Freitag die Mitarbeiter in einer Personwlaversammlung informiert worden. In Baden-Württemberg will der Konzern fünf seiner Filialen schließen. Neben Göppingen sind das die Häuser in Bad Cannstatt und Mannheim, sowie die Karstadt-Häuser in Leonberg und Singen. Von der Schließung des Göppinger Hauses werden knapp 40 Mitarbeiter betroffen sein.

Die Schließung von Kaufhof ist für die Einkaufsstadt Göppingen in mehrfacher Hinsicht ein Fiasko. Zum einen fällt mit der Konzern-Filiale ein wichtiger Kundenmagnet weg, zum anderen schlägt der Weggang von Galeria Kaufhof eine tiefe Wunde in neu entstehende Einkaufszentrum "Agnes". In dieses war Kaufhof zwar nicht baulich eingebunden, doch gehörte die Filiale samt dem danebenliegenden C & A konzeptionell dazu. Kommunalpolitiker wie Geschäftsleute hatten in den vergangenen Monaten immer davor gewarnt, eine Kaufhof-Schließung könne zum Ausbluten des Handels im östlichen Teil der Göppinger Innenstadt führen.

Über eine Schließung des Göppinger Kaufhofs war in den vergangenen Jahren immer wieder spekuliert worden. Schon mehrere Male stand das Objekt bei Sparkonzepten des Konzerns ganz oben an. Trotz der unsicheren Zukunft des Hauses gab es bislang keine öffentlich gewordenen Überlegungen, was anstelle des Kaufhauses einmal entstehen könnte. Die Immobilie, die aus den 1970er Jahren stammt, gehört nicht Kaufhof, sondern einem Fonds, der das Gebäude an Kaufhof vermietet hat. Bislang ist nicht bekannt, zu welchem Zeitpunkt Kaufhof seine Göppinger Filiale schließen wird.

Der Konzern Galerie Kaufhof-Karstadt hatte am Freitag die Schließung von 62 seiner 172 Filialen angekündigt.Beobachtert hatten damit gerechnet, das Unternehmen könne noch mehr Häuser schließen. Insgesamt sind von den Fialilschließungen rund 6000 Mitarbeiter betroffen. Kaufhof-Karstadt kämpft schon seit Jahren gegen das sich änderne Kundenverhalten. Durch den zunehmenden Wettbewerb im Internet war die Warenhauskette schließlich immer mehr in Schieflage geraten. Die Corona-Krise brachte dann einen weiteren deutlichen Umsatzschwund.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi reagierte entsetzt auf die bekannt gewordenen Schließungspläne. Martin Gross, Landesbezirksleiter Baden-Württemberg: „Für die Betroffenen und ihre Familien ist heute ein ganz schwarzer Tag. Die Corona-Krise ist zwar Anlass für die jetzigen Schließungen, die Leitungen der Unternehmen haben jedoch in den vergangenen Jahren Fehlentscheidungen getroffen, für die nun die Beschäftigten den Kopf hinhalten müssen. Neben der Betroffenheit löst das Wut aus.“ Verdi hat nach eigenen Angaben in viertägigen Verhandlungen mit dem Unternehmen einen Tarifabschluss erreicht, der viele der ursprünglichen Kahlschlag-Pläne der Geschäftsführung verhindert. So findet der ursprünglich geplante Abbau von 10% des Personals in den verbleibenden Filialen nicht statt, die Zahl der zu schließenden Filialen wurde von 80 auf 62 gesenkt und für die von Filialschließungen Betroffenen wird es eine Transfergesellschaft zur Beschäftigung und Qualifizierung für mindestens sechs Monat geben. Martin Gross: „Verdi hat in den Tarifverhandlungen manches erreichen und noch Schlimmeres verhindern können, besonders hilft uns die Transfergesellschaft. Wir werden alles tun, um den Betroffenen jetzt beizustehen. Und wir werden für jeden Arbeitsplatz weiterkämpfen!“
19.6.20

 

 

Die Lesegeschichte zum Wochenende

 

Ein  „süßes“ Hilfsprojekt in Indonesien

Fotos aus dem Dschungel von Indonesien: Auch die Orang Utans profitieren von der Wiederaufforstung. Autor Rainer Lang (linkes Bild mit Spaten) hilft kräftig mit.

Region Stuttgart. Das Pflanzen von Bäumen kommt Menschen und Tieren in Indonesien und dem globalen Klima zugute. Ein neues Produkt ist die Urwaldschokolade, die den Menschen dort hilft und uns im Ländle schmeckt.

Von Rainer Lang

Der Geist der Innovation prägt das Land. Heute verbindet man damit meist den technologischen Fortschritt. Digitalisierung und Industrie 4.0 sind die Zauberwörter. Ein Kristallisationspunkt ist seit Jahrzehnten auch die Wissenschaftsstadt Ulm. Im vergangenen Jahr haben die Landesuniversitäten zwölf Exzellenzcluster eingeworben. So ist es an der Uni Ulm und am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) die zukunftsweisende Batterieforschung.

Aber auch existenzielle Herausforderungen wie der Klimawandel oder der weltweite Hunger treiben Innovationen voran. Das ist im vergangenen Jahr deutlich geworden, als mit einem historischen Volksfest in Stuttgart die Erneuerung der Landwirtschaft und die Einführung grundlegender sozialer Einrichtungen in Stuttgart gefeiert worden war. Daran wird Corona nur zeitweise etwas ändern.

Innovation hat das Land nämlich schon immer nach vorne gebracht, nicht nur auf dem Feld der Technik, sondern auch in der Landwirtschaft. Den Startschuss für moderne Landwirtschaft gaben vor rund 200 Jahren König Wilhelm I. und seine Frau Katharina, um das Leid der Bevölkerung zu beenden. Und dies hatte mit einer Naturkatastrophe zu tun.

Von Indonesien nach Baden-Württemberg

Nach dem Ausbruch des Vulkans Tambora in Indonesien hatte sich auch über dem Königreich Württemberg der Himmel verdunkelt, und im „Jahr ohne Sommer“ waren Missernten und Hungersnöte die Folge. 1816 verfaulten die Kartoffeln auf den Äckern und der Schnee lag bis Mai. Für das Königspaar waren Bildung und Forschung der Schlüssel zum Überleben. Aus diesem Grund wurde 1818 die Universität Hohenheim  gegründet. Damals wurden nach Ansicht von Friedlinde Gurr-Hirsch die Grundlagen für eine „zielgerichtete Agrar- und Strukturpolitik“ gelegt. Das Königspaar habe wahrgenommen, dass sich die soziale Situation verändern müsse, betont die Staatssekretärin im Landwirtschaftsministerium. Technische Innovationen wie der „Goldene Pflug“ wurden zu Vorzeigeprodukten aus Württemberg.

Als sich die Besserung der Lage der Menschen abzeichnete, kam das Königspaar auf die Idee, 1818 ein landwirtschaftliches Fest zu stiften. Das war die Geburtsstunde des Cannstatter Volksfests. Das wurde mit dem Historischen Volksfest gefeiert. Die Idee dazu hatte der Brauchtumsexperte Wulf Wager, der auch die Geschichte aufgeschrieben hat in seinem im Belser-Verlag erschienenen Buch „Cannstatter Volksfest – Vom Landwirtschaftsfest zum Mega-Event“. Eigentlich sollte das Fest nach historischem Vorbild nur eine einmalige Sache sein. Angesichts des Zuspruchs wird geplant, daraus eine Dauereinrichtung zu machen.

Von Baden-Württemberg nach Indonesien

Die Brücke zwischen Indonesien und Baden-Württemberg besteht heute wieder. Die Verbindung hat die Stuttgarter Organisation Fairventures Worldwide hergestellt – oder vielmehr zunächst deren Geschäftsführer Johannes Schwegler. Der Holzexperte war von der Basler Mission, für die schon Hermann Hesses Eltern in Indien tätig waren, nach Indonesien in die Provinz Kalimantan auf der Insel Borneo geschickt worden, um dort eine Holzfachschule zu leiten.

Als er nach Deutschland zurückgekehrt war und später in Stuttgart die Organisation Fairventures gründete, die sich auf Wiederaufforstung spezialisierte, bekam er einen Anruf aus Borneo von einem seiner früheren Mitarbeiter in Borneo, der ihn bat, in Sachen Wiederaufforstung in seiner Heimat aktiv zu werden. Denn in Borneo schwinden die tropischen Regenwälder rapide. Zum einen aufgrund der Abholzung wegen der wertvollen Tropenhölzer, zum anderen wegen der riesigen Palmölplantagen.

Die Stuttgarter Organisation fördert mit ihrem Knowhow im indonesischen Teil der Insel Borneo die Wiederaufforstung mit schnellwachsenden Hölzern und ermöglicht damit den Kleinbauern eine eigene Existenz unabhängig von den Betreibern der Palmölplantagen. Jetzt wurde der millionste Baum im Projektgebiet von Fairventures in der Provinz Kalimantan gepflanzt. Außerdem hat die Organisation eine GmbH gegründet, um über Investitionen, die nach einigen Jahren Rendite bringen, Flächen in großem Maßstab wiederaufforsten zu können, was auch im Interesse der indonesischen Regierung ist. Außerdem hat Fairventures den Google Impact Award gewonnen für ein völlig neuartiges System zur digitalen Erfassung der von den Kleinbauern gepflanzten Bäume. Damit kann die Wertschöpfungskette vom Feld bis in die Fabrik transparent gemacht werden.

Mit Schokolade Menschen und Tieren helfen 

Weil unter den schnellwachsenden Bäumen Gemüse und andere Früchte gut gedeihen, hat sich der Gundelsheimer Chocolatier Eberhard Schell mit Fairventures zusammengetan. Sein Ziel ist es, hochwertigen Aromakakao im Schutz der Bäume anzubauen. Seit dem vergangenen Jahr  bauen Kleinbauern auf Borneo Kakao für Schell an. Möglich ist dies aufgrund der Kooperation mit Fairventures und der Borneo Orangutan Stiftung. Diese sieht in der Wiederaufforstung die Chance, für die von der Ausrottung bedrohten Tiere, neue Lebensräume zu schaffen.

Erschrocken war Eberhard Schell über das Ausmaß der Umweltzerstörung durch die riesigen Plantagen, als er im vergangenen Jahr mit seiner Tochter Michaela erstmals Borneo besuchte. Da die Kleinbauern auf ihren Feldern mehr als Bäume pflanzen müssen, um ihre Existenz zu sichern, hat sich Schell für das Projekt mit dem Kakao entschieden. Denn für diesen sind die Bedingungen unter den Bäumen ideal.

Aus diesem Engagement ist ein neues Produkt von Schell hervorgegangen: die Urwaldschokolade mit Zutaten aus Indonesien. Das Land hat eine lange Tradition im Anbau von edlem Aromakakao, der jedoch zunehmend von Massenproduktion verdrängt wird. Vor allem will Schell auch für eine nachhaltige Produktion und die gerechte Entlohnung der Kleinbauern vor Ort sorgen. 

Im Frühjahr 2018 pflanzten die Schells auf den mit Hilfe von Fairventures aufgeforsteten Flächen ihre ersten Kakaosetzlinge. Dabei war auch ein Vertreter von der Orang-Utan-Stiftung auf Borneo. Denn je mehr Flächen wieder aufgeforstet und bewirtschaftet werden, umso bessere Chancen haben die vom Aussterben bedrohten Orang-Utans zu überleben.

Von alledem profitieren aber nicht nur Menschen und Tiere vor Ort, sondern auch das globale Klima. Aus diesem Grund hat Schell die Urwaldschokolade kreiert mit Zutaten aus den Wäldern Borneos. Ein Teil des Erlöses kommt dem Projekt der Wiederaufforstung zugute.
www.fairventures.org/urwaldschokolade

Zum Autor

Rainer Lang (59) ist Freier Journalist in Stuttgart. Er war langjähriger Redakteur der Südwest Presse und danach Leiter der Pressestelle von  Brot für die Welt in Stuttgart. Dabei war und ist er immer wieder in die Krisenherde dieser Welt unterwegs und benennt mit spannenden, wie dramatischen Reportagen die Problemfelder unserer Erde.
19.6.20

 

 

"TOP 100"-Siegel für Innovations-Freude bei Schuler AG

Bei Schuler in Göppingen tüfteln die Mitarbeiter gerne an Innovationen. Foto: Schuler AG

Göppingen/Überlingen. Altes loslassen und Neues wagen: Innovative Mittelständler wie die Schuler AG aus Göppingen haben keine Angst vor dem Wandel, sondern begreifen ihn als Chance. Damit überzeugte das Unternehmen bei der 27. Runde des Innovationswettbewerbs TOP 100. Schuler gehört seit Freitag offiziell zu den TOP 100. In dem wissenschaftlichen Auswahlverfahren beeindruckte das Unternehmen in der Größenklasse C (mehr als 200 Mitarbeiter) besonders mit seinem Innovationsklima.

Das TOP 100-Unternehmen stellt ein breites Spektrum von Pressen her: von Pressenlinien für die Automobilindustrie, die mehrere automatisierte Pressen verbinden, bis zu kleinen Pressen, mit denen etwa Kaffeekapseln, Münzen oder Beschläge für die Möbelindustrie gefertigt werden. Dabei nehmen die Themen Digitalisierung und Industrie 4.0 einen großen Stellenwert bei den Göppingern ein. „Mit den Lösungen aus unserem ‚Smart Press Shop‘ können auch bestehende Pressen aufgerüstet und für das ‚Industrial Internet of Things‘ fit gemacht werden“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Domenico Iacovelli. Mittels Sensorik und Aktorik gesammelte Daten ermöglichen dem Anwender etwa, potenzielle Stillstände vorherzusagen und sie schon im Vorfeld abzuwenden.

Wachsamkeit mit Blick auf künftige Trends ist für den Top-Innovator stets oberstes Gebot: „Wir müssen immer vorausdenken“, sagt der Vorstandsvorsitzende. „Wir weisen unsere Kunden frühzeitig auf Veränderungen hin, damit sie rechtzeitig gerüstet sind – zum Beispiel für die Elektromobilität.“ Gerade kleinere Kundenunternehmen haben noch Nachholbedarf beim Thema Industrie 4.0.

6.000 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen weltweit, davon rund 4.000 in Deutschland. Das Innovationsklima beschreibt Iacovelli als ideal. „Wir müssen dafür allerdings gute Voraussetzungen schaffen, damit unsere Mitarbeiter innovativ denken und handeln können“, erklärt er. Im neuen „Schuler Innovation Tower“ können sie sich zum Beispiel in eine angenehme und inspirierende Arbeitsumgebung zurückziehen. In dem zwölfstöckigen modernen Gebäude gibt es eine helle Architektur, Videokonferenzplätze, Seminarräume und Büros.

Seit 1993 vergibt Compamedia das TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke. Franke ist Gründer und Vorstand des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Mentor von TOP 100 ist der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar. Projektpartner sind die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und der Bundesverband Mittelständische Wirtschaft (BVMW). Als Medienpartner begleiten das Manager-Magazin, Impulse und W&V den Unternehmensvergleich. www.top100.de.
19.6.2020

 

 

 

Göppingen feiert dieses Wochenende keinen Maientag

Der Sonderwagen von Märklin zum Maientag. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. Die Hohestaufenstadt hätte an diesem Wochenende den Maientag gefeiert. Doch das Heimat- und Kinderfest, das seit Ende des 20-jährigen Krieges in Göppingen gefeiert wird und als eines der ältesten Brauchtumsfeste in Süddeutschland gilt, fällt in diesem Jahr coronabedingt aus. Damit auch das Ansingen heute, Freitag, bei der Stadthalle, der Festumzug morgen, Samstag, sowie das Vergnügen auf Rummelplatz und Festzelt und das Feuerwerk am Montagabend. So ganz verzichten die Göppinger allerdings nicht auf ihr Fest. Schon seit einigen Wochen werden die Maientagsplaketten  (zu Gunsten der Bürgerstiftung) verkauft, es gibt wieder einen Märklin-Sonderwagen  und im Autokino bei der EWS-Arena wird am Samstag, ab 10 Uhr, der Festumzug vom vergangenen Jahr gezeigt- eine Produktion der Filstalwelle. Der neue Märklin-Sonderwagen der Stadt Göppingen zeigt auf der einen Seite den Hohenstaufen mit Barbarossa aus dem historischen Teil des Maientagsumzug und auf der anderen Seite den Maientagsumzug mit Kindern vor dem Rathaus und ein Kettenkarussell, Symbol für den Maientagsfestplatz. Den Maientagssonderwagen gibt es für 29,90 Euro im I-Punkt im Rathaus. In einer Videobotschaft hat Oberbürgermeister Guido Till am Freitag an den Göppinger Festtag erinnert und um Verständnis für die Absage geworben.  Umso größer sei jetzt schon die Vorfreude auf den Maientag 2021, so der OB in seinem Beitrag.
19.6.20

 

 

BVMW lobt Geislinger Wirtschaftsförderin

Geislingen. Was ist wieder erlaubt, was noch unterbunden? Die Meldungen zu den Lockerungen in der Corona-Krise überschlagen sich und verunsichern Wirtschaft wie Verbraucher gleichermaßen. „Dass es auch anders gehen kann beweist die Wirtschaftsförderung der Stadt Geislingen“, so Lothar Lehner, Vorsitzender des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) im Kreis Göppingen, und lobt die Kommunikationspolitik von Wirtschaftsförderin Michaela Wiedmann-Misch. „Sie hat in den vergangenen Wochen aktuell und unaufgeregt an die Unternehmen das kommuniziert, was in Geislingen künftig gilt und hat das oftmals verwirrende Behördendeutsch in allgemeinverständlich Sätze gegossen“, lobt Lehner die städtische Mitarbeiterin. Wiedmann-Misch habe in ihren Mails an die betroffenen Betriebe stets auch deutlich gemacht, was noch nicht oder nur zum Teil in den erlassenen Verordnungen des Landes geregelt ist. Mit diesem Service habe sie Unternehmern viel Zeit erspart, sich selbst aus den schwierig zu lesenden Texten der Bürokraten einen Reim zu machen.

Als ein Beispiel für die klare Kommunikation der Wirtschaftsförderin führt Lehner die Mitteilung zur erneuten Änderung der Corona-Verordnung für den Einzelhandel an. Hier schrieb Wiedmann-Misch am 9. Juni: „Die Corona- Verordnung Einzelhandel wurde heute nochmals angepasst und es wurde konkretisiert in § 3 Abs. 3 Corona VO Einzelhandel, welche Abstände in Ladengeschäften gelten. Nunmehr wurden pro Person 10 qm festgelegt und in Läden unter 20 qm wurde die Zahl auf zwei Personen begrenzt, diese Verordnung gilt bereits ab heute.“ Lehner: „Solche knappen und klar formulierten Aussagen sind den Mittelständlern in dieser schwierigen Zeit eine echte Hilfe. Ich würde sie mir von anderen Stellen auch wünschen.“
19-6-20

 

 

Landkreis sucht viele Klimahelden

Der Landkreis Göppingen hat am Freitag seine Akion "Team Klima" gestartet. Foto: Landkreis Göppingen

Kreis Göppingen. Die Klimaschutzkampagne „Team Klima“ des Landkreises Göppingen ist am Freitag gestartet. Ziel der Kampagne ist es, möglichst viele Menschen dahingehend zu motivieren, Umwelt- und Klimaschutz in ihren Alltag zu integrieren. „Es gibt bereits sehr viele positive Beispiele hier im Landkreis, auf die wir stolz sein können, und viele Menschen, die sich schon aktiv für den Klimaschutz einsetzen. Bei diesen „Klimaheld*innen“  möchte ich mich  ausdrücklich bedanken“, so Landrat Edgar Wolff.

Darüber hinaus ruft Landrat Wolff zum Mitmachen auf: „Nur gemeinsam – Kommunen, Unternehmen und jede und jeder Einzelne als Individuum – können wir die Herausforderung meistern und den Klimawandel in den Griff bekommen. Deshalb möchte ich alle Bürgerinnen und Bürger ermutigen, ebenfalls aktiv zu werden und sich dem ,Team Klima‘ anzuschließen.“

Wer selbst aktiv werden möchte hat die Möglichkeit mit dem landkreiseigenen CO2-Rechner zuerst einmal seinen eigenen CO2-Fußabdruck zu berechnen und sich danach bei den Tipps und Tricks der Geschäftsstelle Klimaschutz des Landkreises zu informieren, wie man diesen – bezogen auf die unterschiedlichen Lebensbereiche – verkleinern kann. Zudem werden Aktionen vorgestellt, an denen man sich beteiligen kann, sowie auf weitere Möglichkeiten zum Mitmachen aufgezeigt.

Der Landkreis selbst hat Klimaschutz schon längst als Schlüsselthema ausgerufen und geht mit vielen verschiedenen Maßnahmen und Projekten, welche im Integrierten Klimaschutzkonzept des Landkreises verankert sind, voran. Ebenso sind viele Kommunen im Landkreis mit Vorzeigeprojekten unterwegs – genauso wie ansässige Unternehmen, die beispielsweise die Energiewende vor Ort gestalten oder bei denen Nachhaltigkeit einen zentralen Pfeiler der Firmenphilosophie darstellt. Vor allem aber der Einsatz vieler Bürger im Landkreis ist lobenswert und eine wichtige Grundlage zur Eindämmung des Klimawandels. Für alle Akteursgruppen sowie für die dazugehörigen Projekte und Geschichten gibt es nun das „Team Klima“, welches in erster Linie als Plattform für diese Klimahelden dient. Grundsätzlich gilt, dass jeder noch so kleine Beitrag zählt und jede Aktivität auf der Homepage www.team-klima.de aufgeführt wird. „Bei einem Gewinnspiel können die ersten 50 Klimahelden Preise gewinnen können“, so der Klimaschutzbeauftragte des Landkreises, Linus Köstler. Neben einer Ballonfahrt, einem Segel- und einem Gleitschirmflug über den Landkreis oder Übernachtungen in einem Bio-Hotel gibt es auch Thermalbädergutscheine oder eine Patenschaft für ein Huhn zu gewinnen.
19.6.20

 

 

Klinik am Eichert: Zelte kommen wieder weg

Kreis Göppingen. An der Klinik am Eichert mit den beiden Zelten am Haupteingang und an der Notaufnahme zwei sichtbare Zeichen der Corona-Krise verschwinden. „Wir werden zu Beginn der kommenden Woche an unserem Standort in Göppingen das Lotsen- und das Triagezelt außer Betrieb nehmen und dann Anfang Juli abbauen. Damit gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung Normalität“, sagt Wolfgang Schmid, der Kaufmännische Geschäftsführer der Kliniken. Die rückläufige Zahl der Covid-19-Erkrankten und die erfreulich geringe Zahl an Neuinfektionen im Landkreis sind der Anlass für diesen Schritt.

Die Zeltstruktur war im März errichtet worden, um die Patientenströme besser leiten und Verdachtsfälle sofort separieren zu können. Sie besteht aus dem Lotsenzelt vor dem Haupteingang der Klinik, das den zentralen Zugang zur Klinik für Patienten und Besucher bildet. In diesem Lotsenzelt werden Risikofaktoren abgefragt, Fieber gemessen und die Patienten bei entsprechenden Symptomen getrennt. Diese Verdachtspersonen werden ins Triagezelt bei der Notaufnahme umgeleitet, wo sofort weitere Untersuchungen eingeleitet werden. „Diese Struktur ist zwar räumlich, finanziell und vor allem personell sehr aufwändig, hat sich aber im Rückblick als die richtige Entscheidung erwiesen. Zusammen mit den anderen Maßnahmen wie etwa dem Besuchsverbot ist es uns damit gelungen, das Corona-Geschehen an unseren Standorten auf den jeweiligen Infektionsbereich zu begrenzen“, so Wolfgang Schmid. Das sieht auch Dr. Ingo Hüttner, der Medizinische Geschäftsführer der Kliniken so: „Oberste Priorität hatte immer der Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter vor einer Infektion. Die schnelle und konsequente Schließung der Klinikgebäude, die Risikoabfrage und Trennung der Personen in einer vorgelagerten Zeltstruktur sowie die klare und kreuzungsfreie Wegeführung hat wesentlich dazu beigetragen, dass wir diesen Schutz gewährleisten konnten.“

Doch auch wenn die beiden Zelte nun außer Betrieb genommen und Anfang Juli abgebaut werden, bedeutet das nicht, dass die damit verbundenen Abläufe aufgegeben werden. Das Geschehen wird nur in das Klinikgebäude verlagert. Aus dem Lotsenzelt wird ein Lotsenpunkt im Eingangsbereich der Klinik am Eichert, die im Triagezelt durchgeführten Maßnahmen finden dann im Infektionsbereich der Klinik statt. „Die Lotsenfunktion hat sich so gut bewährt, dass wir sie weiter aufrechterhalten werden“, betont Wolfgang Schmid, „ein freier, uneingeschränkter Zugang in unsere Häuser wird also weiterhin nicht möglich sein.“ Auch die weiteren Vorgaben wie eingeschränkte Besuchszeit und Besucheranzahl oder die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bestehen weiterhin.

Das Triagezelt soll am Montag (22. Juni), das Lotsenzelt am Dienstag (23. Juni) geschlossen werden. Patienten, Besucher und Gäste der Klinik am Eichert melden sich dann ab Dienstag am Lotsenpunkt im Haupteingang der Klinik und werden von dort entsprechend weitergeleitet. Das gilt auch für Notfallpatienten und für Personen, die an den Wochenenden die Notfallpraxis der Niedergelassenen aufsuchen wollen. Im Gegensatz zur Klinik am Eichert ändert sich am zweiten Standort, der Helfenstein-Klinik in Geislingen, nichts. Dort erfolgt seit Beginn der Corona-Pandemie die Patientenlenkung über einen Lotsenpunkt im Haupteingangsbereich. Diese Struktur bleibt weiterhin bestehen.
19.6.20

 

 

Esslinger bieten „Kultur vor dem Fenster“

Esslingen. Wer die Esslinger Kulturszene unterstützen und dabei sich selbst, der Familie oder seinen Nachbarn eine Freude machen möchte, kann ab sofort über die Aktion »Kultur vor dem Fenster« lokale Künstler für einen Auftritt buchen.  Hierbei kommen lokale Kulturschaffende zu Esslinger Bürgern in private Gärten, Hinterhöfe etc. vor Fenster und Balkone und bringen den Menschen mit ihrer künstlerischen Live-Performance gute Laune und einzigartige Kulturerlebnisse in die Nachbarschaft. Unter Einhaltung der jeweils aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen werden nur vorher explizit gebuchte Auftritte durchgeführt, das Publikum befindet sich währenddessen in der eigenen Wohnung, auf dem Balkon oder im Garten.
Die Idee ist der aktuellen Situation entsprungen, in der Kulturtreibende unter Verlustangst und Kulturgenießende unter Entzug leiden. „Mit dem Projekt »Kultur vor dem Fenster« bieten wir unseren teilweise existenzbedrohten Kulturschaffenden eine Plattform, auf der sie ihre Kunst in einem neuen Format anbieten können“, erklärt Kulturamtsleiterin Alexa Heyder. Eine Künstlerin oder ein Ensemble buchen können alle Privatpersonen, egal ob allein lebend, im Mehrfamilienhaus, in der Wohngemeinschaft, als Familie oder gleich die ganze Nachbarschaft oder Hausgemeinschaft. Auch soziale Träger von Wohnanlagen wie Heimen, Einrichtungen und Krankenhäusern sind aufgerufen, für ihre Bewohner »Kultur vor dem Fenster« zu buchen. Wichtig ist nur, dass sich alle Beteiligten an die aktuell geltenden Spielregeln halten, die auf der Internetplattform www.kultur-vor-dem-fenster.de abzurufen sind. Die Gage vereinbaren Auftraggebende und Auftretende direkt miteinander.

Die Aktion »Kultur vor dem Fenster« wurde von Künstler Marc Vogel erdacht, der damit für die Stadt Fürth ein Regelwerk erarbeitete, über das Live-Auftritte und Performances trotz Veranstaltungsverbot und Ausgangsbeschränkungen stattfinden können – als Dienstleistung zu Hause. Esslingen am Neckar ist die erste Stadt außerhalb Bayerns, die sich an der Aktion beteiligt.
Eine Übersicht über die in Esslingen am Neckar buchbaren Künstler und deren Angebote findet man auf der Internetseite www.kultur-vor-dem-fenster.de/esslingen
19.6.20

 

 

Haltestelle Kleiner Markt heißt ab 22. Juni Marktplatz

Esslingen. Ab Montag, 22.Juni wird nach Angaben der Stadtverwaltung Esslingen die Haltestelle "Kleiner Markt" in Haltestelle "Marktplatz" umbenannt. Der Zielort Marktplatz lässt sich damit sicher besser zuordnen als das Haltestellenziel "Kleiner Markt". Die Haltestelle Marktplatz ist dann auch beim VVS unter dieser Bezeichnung abrufbar. Der Fahrplan des Städtischen Verkehrsbetriebs Esslingen SVE und anderer ÖPNV-Anbieter wird inhaltlich dadurch nicht verändert. Die Stadt und der SVE bitten die Fahrgäste darum, die Namensänderung zu beachten.
19.6.20

 

 

13-Jähriger stürzt bei Unfall

Geislingen. Einen Radfahrer missachtete am Donnerstag in Geislingen eine Autofahrerin beim Abbiegen. Gegen 16.15 Uhr war der Junge mit seinem Rad auf dem Gehweg der Bebelstraße unterwegs. Die ihm entgegenkommende Autofahrerin sei ohne zu blinken vor ihm in eine Seitenstraße abgebogen, sagte der Radler später der Polizei. Er habe noch versucht zu bremsen, konnte aber einen Zusammenstoß nicht verhindern.  Danach sei er gegen die rechte Fahrzeugseite geprallt und gestürzt. Die Frau habe durch das Fenster gefragt, ob es ihm gut gehen würde. Dies soll er bejaht haben, worauf die Frau weiter fuhr. Später ging der Jugendliche mit seinem Vater in ein Krankenhaus. Dort ergab eine Untersuchung mehrere leichte Verletzungen.

Eine Zeugin hatte sich das Kennzeichen der Autofahrerin gemerkt. Die Polizei ermittelte eine 23-Jährige, die jetzt mit einer Strafanzeige wegen Fahrlässiger Körperverletzung und Unfallflucht rechnen muss. Bei dem unerlaubten Entfernen vom Unfallort handelt es sich um kein Kavaliersdelikt. Straftaten dieser Art werden von der Polizei konsequent verfolgt und können zu Geldstrafen, Fahrverboten und sogar Freiheitsstrafen bei den Unfallflüchtigen führen. Als Verursacher eines Unfalls ist zumindest der Austausch der Personalien Pflicht. Verletzungen oder Sachschäden können auch erst später bemerkt werden. Wer weiterfährt sollte sich in die Position des Gegenübers versetzen.
29.6.20

 

 

40-Tonner stillgelegt

Gruibingen. Erhebliche Mängel hatte ein Sattelzug bei Schwerlastkontrollen der Polizei am Donnerstag bei Schlierbach und bei Gruibingen. Die Beamten kontrollierten auf der B297 bei Schlierbach vier Lastwagen und deren Fahrer. Hier entsprach alles den Vorschriften, weshalb es nichts zu beanstanden gab.  Gleich mehrere Verstöße wies ein slowenischer Sattelzug auf, der mit Gefahrgut beladen war. Dessen Fahrer war auf der A8 in Richtung München unterwegs und die Polizei kontrollierte ihn bei Gruibingen. An dem Fahrzeug war der Rahmen mehrfach gebrochen. Drei Reifen waren soweit abgefahren, dass bereits die Karkasse zum Vorschein kam. Die Fässer mit Gefahrgut, rund 15 Tonnen, waren komplett ungesichert. Die Polizei legte den verkehrsunsicheren Sattelzug still. Der Fahrer durfte nicht mehr weiterfahren und musste eine Sicherheitsleistung im vierstelligen Bereich hinterlegen.  Ein weiterer Fahrer war mit einem Kleinbus mit Anhänger unterwegs. Er hatte mehrere Fahrgäste an Bord, aber keine Genehmigung im grenzüberschreitenden Linienverkehr. Außerdem beförderte er auf dem Anhänger ein Auto, weshalb wiederum Vorschriften des Güterverkehrs gelten. Im Lastwagen war kein Kontrollgerät eingebaut, weshalb auch der Nachweis über die Lenk- und Ruhezeiten fehlte. Auch dieser Fahrer musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen.
19.6.20

 

 

Baupläne für Fehle-Gärten weiterhin ausgestellt

Schwäbisch Gmünd (sv). Im Stadtteilbüro der Weststadt, Heinrich-Steimle-Weg 1, ist es auch weiterhin möglich, die Präsentation der Landes-Bau-Genossenschaft Württemberg eG zum Planungsfortschritt bei der Bebauung des Geländes der ehemaligen Gärtnerei Fehrle in der Weststadt anzusehen. Stadtteilkoordinatorin Eva Bublitz bittet wegen der Corona-Beschränkungen um vorherige Terminabsprache per Telefon 07171/4950962 bzw. 0176/17071547 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
19.6.20

 

 

Weitere Büro-Umzüge im Landratsamt

Am Dienstag und Donnerstag erfolgen weitere Umzüge im Landratsamt Göppingen. Das Bildungsbüro des Kreisjugendamtes wird am Dienstag aus dem Wilhelm-Busch-Weg 5 in das Hauptgebäude in der Lorcher Straße 6 in Göppingen ziehen und ist daher an diesem Tag nur eingeschränkt erreichbar. In dringenden Fällen steht Kunden das Bildungsbüro unter der Rufnummer 07161 202 - 4211 zur Verfügung. Die Schulverwaltung des Amts für Schulen, Straßen und Gebäudemanagement zieht am Donnerstag aus der Carl-Hermann-Gaiser Straße 41 in das Hauptgebäude des Landratsamts Göppingen. Bei dringenden Anliegen können sich Kunden über die Rufnummer 07161 202 - 3228 an die Schulverwaltung wenden.
29.6.20

 

 

Telefonbetrüger macht Beute

Ebersbach. Falsche Polizisten brachten am Dienstag eine Frau aus Ebersbach um ihr Erspartes. Montagnacht klingelte das Telefon bei der Seniorin. Eine Frau gab sich als Angehörige der Kriminalpolizei Stuttgart aus. Die Betrügerin erzählte der Seniorin die übliche Geschichte von Einbrechern, die die Polizei festgenommen habe. Bei einem der Täter sei eine Liste mit Namen gefunden worden. Auch ihr Name sei dabei, weshalb sie jetzt überwacht werde und Polizeischutz erhalte. In der Nacht und am Dienstagmorgen erhielt die Frau weitere Anrufe von angeblichen Polizisten. Die teilten der Frau mit, dass weitere Einbrecher festgenommen wurden und es jetzt auch einen Tatverdacht gegen einen Bankangestellten wegen Falschgeld gebe. Auf Nachfrage sagte die Frau, dass sie Geld auf der Bank habe. Sie solle nicht alles Geld abheben, da Bankangestellte ansonsten misstrauisch werden und eine Straftat vermuten könnten. Die Frau holte das Geld, worauf sie mehrere Nummern der Scheine vorlesen musste. Das sei Falschgeld, behaupteten die Betrüger. Das solle sie vor die Tür legen solle, aber erst wenn der Abholer da sei. Gegen 13.30 Uhr kam ein Mann und holte das Geld vor der Tür. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei. Der Abholer sei etwa 25 Jahre alt und 1,80 Meter groß. Er hat blonde Haare und war gepflegt gekleidet. Möglicherweise ist er in einen weißen Kastenwagen eingestiegen. Die Polizei bittet unter der Telefon-Nr. 07161/632360 um Zeugenhinweise und fragt: Wer hat am Dienstag gegen 13.30 Uhr den Verdächtigen im Bereich Fabrikstraße, Max-Eyth-Weg, Friedrich-List-Straße, Marktstraße  gesehen?
19.6.20

 

 

Bei Regen gefährlich überholt

Donzdorf. Beinahe frontal stießen am Dienstag bei Donzdorf zwei Autos zusammen. Gegen 17.40 Uhr war ein Autofahrer auf der Bundesstraße von Donzdorf in Richtung Lauterstein unterwegs. Ein Kia-Fahrer soll den Senior trotz Gegenverkehr überholt haben. Nur weil er und der Entgegenkommende stark abbremsten und ins Bankett auswichen, sei ein Frontalzusammenstoß verhindert worden. In der Folge hätten auch die hinter dem Entgegenkommenden fahrenden Autos stark abbremsen müssen. Die Polizei aus Eislingen ermittelt jetzt gegen den Fahrer des Kia Ceed wegen Straßenverkehrsgefährdung. Sie hofft unter der Telefon-Nr. 07161/8510 auf Zeugenhinweise, die das gefährliche Überholmanöver beobachtet haben. Insbesondere die Fahrerin oder der Fahrer des entgegenkommenden Autos, möglicherweise eines Mercedes, sind für die Ermittlungen von Bedeutung.
19.6.20

 

 

 

Schwelbrand führt zu Großeinsatz

Bad Boll. Am Donnerstagmittag brannte in Bad Boll ein leerstehendes Gebäude.  Gegen 12.15 Uhr bemerkten Zeugen Rauch aus einem Gebäude in der Dorfstraße in Eckwälden. Mehrere Feuerwehren, der Rettungsdienst und die Polizei rückten mit insgesamt rund 30 Einsatzkräften aus. Das unbewohnte Gebäude wird derzeit renoviert, weshalb sich dort Handwerker aufhielten. Die waren ins Freie gegangen und blieben unverletzt. Die Feuerwehr hatte den Schwelbrand, der an einem Schaltkasten im Heizraum ausgebrochen war, schnell gelöscht und das Gebäude gelüftet. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei dürfte der Brand durch einen Kurzschluss oder einen technischen Defekt entstanden sein. Hinweise auf Straftaten liegen nicht vor. Die Höhe des Schadens ist noch unklar, dürfte aber mehrere tausend Euro betragen.
18.6.20

 

 

Neuer Leiter des Sozialamtes

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Gmünder Gemeinderat wählte in seiner Sitzung am 17. Juni Hans-Peter Reuter zum neuen Leiter des Amts für Familie und Soziales der Stadt Schwäbisch Gmünd. Er folgt damit dem bisherigen Stelleninhaber Dieter Lehmann, der im Mai 2020 in den Ruhestand wechselte. Der 1963 geborene Hans-Peter Reuter ist im Gmünder Sozialbereich seit langem kein Unbekannter. Er startete im Gmünder Rathaus im Juni 1987 im damaligen Liegenschaftsamt und wechselte im Juli 1992 in das Amt für Familie und Soziales, speziell zu den inhaltlichen Schwerpunkten Wohnen und Hilfe und Unterstützung für Wohnsitzlose. Hans-Peter Reuter ist in Schwäbisch Gmünd in zahlreichen Vereinen ehrenamtlich aktiv und begleitete im Sozialamt viele Hilfsprojekte und Unterstützungsangebote - zuletzt die Corona-Hilfsaktion "Gmünd hilft". Seit dem Ausscheiden des bisherigen Amtsleiters Dieter Lehmann führte Hans-Peter Reuter das Amt kommissarisch.
18.6.20

 

 

Geislingen ärgert sich über Müll-Chaoten

In Geislingen ärgert man sich über wildees Müllablagern in der Stadt. Foto: Stadt Geislingen

Geislingen.  Abfallsäcke, Kleidungsstücke, Sperrmüll, Elektrogeräte und andere unbrauchbare Dinge - immer wieder ärgern sich Bürger über illegal entsorgten Müll am Straßenrand. „Auch wir in der Stadtverwaltung beobachten das Problem“, sagt Geislingens Oberbürgermeister Frank Dehmer. „Über diese Müll-Moral kann man nur den Kopf schütteln.“

„Die Müllsituation verschlimmert sich von Tag zu Tag“, berichtet Mario Gotzmann vom städtischen Bauhof. „Unsere Stadtreinigung hat einen großen Teil ihrer Arbeitszeit mit der Beseitigung dieser fast täglich vorkommenden Ablagerung zu tun.“  Besonders ärgerlich: Müll am Straßenrand sieht nicht nur unschön aus, die illegale Entsorgung verursacht auch jedes Jahr zusätzliche Kosten bei der Stadt. Für die reguläre Abfallentsorgung in Geislingen ist der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Göppingen zuständig; bei illegalen Müllhaufen muss jedoch der städtische Bauhof anrücken.

Teuer wird’s nicht nur für die Stadt, sondern auch für den Schmutzfinken. Wer seine Sachen einfach so auf der Straße oder in freier Natur ausmustert, muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Das Gleiche gilt im Übrigen auch für privaten Hausmüll, der rechtswidrig in öffentlichen Papierkörben entsorgt wird. „Die Abfallentsorgung außerhalb der regulären Müllfahrten ist grundsätzlich eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einer Geldstrafe sanktioniert werden“, stellt der Leiter vom Geislinger Ordnungsamt, Philipp Simon Theiner, klar. „Dabei ist jedoch zu beachten, dass grundsätzlich das Verursacherprinzip gilt. Das heißt, es muss nachgewiesen werden, wer für die Ordnungswidrigkeit verantwortlich ist. Dies muss auch mit Beweisen wie Fotos eindeutig belegt werden.“ Wir hoffen hier auf die Mithilfe der aufmerksamen Bürgerinnen und Bürger. Illegale Müllentsorgung ist kein „Kavaliersdelikt“ und kostet die Stadt Geislingen und somit uns alle viel Geld. Wer wilden Müll entdeckt und den Verursacher auf frischer Tat ertappt, kann das dem Ordnungsamt unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden, gerne auch mit entsprechendem Bildmaterial.
18.6.20

 

 

Jobcenter: Jasmin Brückner löst Werner Rauh ab

Beim Jobcenter in Schwäbisch Gmünd löst Jasmin Brückner (rechts) Werner Rauh ab. Fotos: Landratsamt Ostalbkreis

Schwäbisch Gmünd. Als größte und zentral am Bahnhof gelegene Außenstelle betreut das Jobcenter Schwäbisch Gmünd knapp 3.700 erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Seit Einführung der Hartz IV-Reformen im Jahr 2005 leitete Werner Rauh die Geschäftsstelle des Jobcenters in Schwäbisch Gmünd. In dieser Funktion war er als Teamleiter für den Bereich der Integrationsberatung und Vermittlung verantwortlich. Nach 22 Jahren in der Arbeitsagentur und 15 Jahren im Jobcenter Schwäbisch Gmünd ist Werner Rauh nun seit dem 1. Juni 2020 in den Ruhestand gegangen. Rauh begann seine berufliche Laufbahn 1983 nach erfolgreichem Studium zum Diplom-Verwaltungswirt bei der Bundesagentur für Arbeit. Als Arbeitsvermittler und Arbeitsberater war er Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Thema Vermittlung und berufliche Qualifizierung. Er verfügte über ein umfangreiches Netzwerk und Kontakten zu Arbeitgebern, sozialen Dienstleistern sowie Qualifizierungsanbietern. Der Geschäftsführer des Jobcenters Ostalbkreis, Thomas Koch, verabschiedet Rauh und dankte ihm für sein Engagement und seinen Einsatz: „Werner Rauh gehört mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung zu den wichtigsten Arbeitsmarktexperten in der Region Schwäbisch Gmünd.“ Die Aufgaben der Geschäftsstellenleitung übernimmt nun seine ehemalige Stellvertreterin und jetzige Teamleiterin Jasmin Brückner. Sie verantwortet im Jobcenter Schwäbisch Gmünd bereits die Koordination von Maßnahmen und Integrationsprojekten als auch alle Themen zur Integration von Flüchtlingen und Familien im SGB II. Als Ansprechpartnerin ist sie im Gmünder Netzwerk bereits fest eingebunden.
28.6.20

 

 

Rathaus öffnet wieder

Geislingen. Die Stadtverwaltung Geislingen hebt den eingeschränkten Rathausbetrieb, der seit Ausbruch der Corona-Pandemie ausgerufen wurde, am Montag, 22. Juni, wieder vollständig auf. Das bedeutet: Spontane Besuche der Dienststellen dann wieder während der üblichen Öffnungszeiten möglich. Bürger brauchen dann vorab keinen Termin mehr vereinbaren.Für alle Besuchern der Stadtverwaltung gilt: Wer die städtischen Dienststellen für einen Termin betreten will, muss eine Mund-Nasen-Maske (Alltagsmaske) tragen – analog zu den Regelungen, die im Einzelhandel derzeit gelten. Außerdem gelten die derzeit gültigen Abstands- und Hygieneregeln. Auf Schildern wird auf die gültigen Regeln hingewiesen. „Wir haben hier ein Hygienekonzept erarbeitet, das sowohl unseren Kunden als auch unseren Beschäftigten größtmöglichen Schutz bietet“, sagt Oberbürgermeister Frank Dehmer.
18.6.20

 

 

Bund fördert erneut Breitbandausbau in Göppingen

Kreis Göppingen. "Es ist gut, dass der Bund den Breitbandausbau in Göppingen erneut mit rund 1,3 Million Euro unterstützt", freut sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens. Die Stadtwerke Göppingen haben heute den Zuwendungsbescheid erhalten. Bereits bei einer der ersten Fördertranchen im März wurden für den Breitbandausbau in der Stadt Göppingen rund 3,2 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt bewilligt.  "Wieder einmal zeigt sich, dass die Privatisierung der Post die flächendeckende Grundversorgung verzögert hat. So muss die öffentliche Hand nachsteuern. Hier zeigt sich, dass der Markt eben nicht alles regeln kann", so Baehrens.
18.6.20

 

 

„Remsinsel“ vor dem Rathaus hat wieder geöffnet

Eröffnung der "Remsinsel" mit Zeno Bouillon, Leiter des Garten- und Friedhofsamtes, Erster Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, Dominik Plischke, Baubetriebsamt, Matthias Rothaupt, Garten- und Friedhofsamt und Andrea Rein, Touristik- und Marketing GmbH. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (T&M GmbH). Der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse eröffnete am Donnerstag das Spielparadies "Remsinsel" vor dem Rathaus. Auch in diesem Sommer ist der Obere Marktplatz nun schon zum 17. Mal in Kinderhand. Von Donnerstag, 18. Juni bis zum Sonntag, 4. Oktober wird vor dem Gmünder Rathaus der ersehnte Spielplatz installiert, in den Sommermonaten als großer Anziehungspunkt mittlerweile nicht mehr wegzudenken.

Knapp drei Monate lang wird das Spielparadies alle Kinderherzen höher schlagen lassen. Ein großes Spieleschiff, eine Vogelnestschaukel, ein drehbarer Kletterturm, Hochbeete mit Sandspielzubehör, eine Kleinkindspiellandschaft und viele weitere kreative und attraktive Spielgeräte werden die Kinder in ihren Bann ziehen. Das Thema des Spielplatzes in diesem Jahr lautet „Remsinsel“.

Gemeinsam mit dem Gartenbauamt der Stadt Schwäbisch Gmünd stellt die Touristik und Marketing GmbH diese innovativen Spielgeräte, die von der Firma Heinzmann aus Degenfeld mit viel Herzblut gefertigt wurden, im Herzen von Gmünd zum Austoben zur Verfügung. Die Firma Heinzmann ist nun zum zwölften Mal in Folge als kompetenter Partner mit im Boot. Der heimische Spielgeräte-Hersteller plant und fertigt als traditioneller Holzbaubetrieb mit eigenem Säge- und Imprägnierwerk individuelle Spiellandschaften und legt dabei viel Wert auf Qualität: Alle Geräte sind aus hochwertigem Holz hergestellt.

Den gesamten Sommer über wird die in Sand gebettete Spieloase wieder Treffpunkt der Kinderwelt und Ort der Kommunikation für Jung und Alt sein. Die umliegenden Straßencafés rund um den Spielplatz laden dabei die Eltern zum Verweilen ein. In diesem Sommer regieren somit – zumindest vor dem Gmünder Rathaus – strahlende Kinder.
18.6.20

 

 

Polizei stoppt Verkehrssünder

Kreis Göppingen.  Bei Geschwindigkeitskontrollen am Mittwochmorgen in Donzdorf stoppte die Polizei drei Autofahrer, die zu schnell waren. Auf der Ortsumfahrung sind 70 Stundenkilometer erlaubt, die drei Fahrer waren zwischen 21 und 27 km/h zu schnell. Viel zu schnell war am Dienstag ein Fahrer in Ebersbach unterwegs. Der fuhr gegen 23.10 Uhr aus Richtung Uhingen im 70er-Bereich in der Hauptstraße. Gemessen hat ihn die Polizei mit 132 km/h. Weitere Fahrer waren dort 23 und 25 Stundenkilometer zu schnell.

In Göppingen zog die Polizei am Mittwoch einen 27-Jährigen aus dem Verkehr. Der war gegen 16 Uhr mit einem Elektro-Roller in der Stuttgarter Straße unterwegs. Der Roller war nicht versichert, weshalb der Mann jetzt mit einer Strafanzeige rechnen muss. Am Donnerstag gegen 3 Uhr stoppte die Polizei einen Autofahrer. Für ihn war die Fahrt zu Ende, weil er zu viel Alkohol getrunken hatte.

Gleich vier berauschte Fahrer stoppte die Polizei in der Nacht zum Donnerstag in Salach. In der Eislinger Straße hatte gegen 23.10 Uhr ein Autofahrer zu viel Alkohol konsumiert. Nur fünf Minuten später war die Fahrt für einen weiteren Autofahrer zu Ende, der ebenfalls zu viel Alkohol intus hatte. Gegen 1 Uhr stoppte die Polizei in der Karl-Laible-Straße einen 23-Jährigen, der   im Verdacht steht, sich unter der Einwirkung von Drogen ans Steuer gesetzt zu haben. Bei ihm verlief ein Schnelltest positiv, weshalb er eine Blutprobe abgeben und sein Auto stehen lassen musste. Gegen 2 Uhr war auch die Fahrt für einen 47-Jährigen zu Ende. Der Mann hatte deutlich zu viel Alkohol intus, weshalb er seinen Führerschein und eine Blutprobe abgeben musste und jetzt einer Strafanzeige entgegen sieht.

In Lauterstein verlief bei einem Autofahrer ein Schnelltest positiv auf Kokain. Den 22-Jährigen stoppte die Polizei gegen 19.30 Uhr in der Hauptstraße. In Kuchen stoppte die Polizei am Mittwochmittag fünf Fahrer, die ihr Handy benutzten.

Fahrer und Halter müssen nach einer Kontrolle bei Gruibingen mit Anzeigen wegen Überladung rechnen. Am Mittwochmorgen stoppte die Polizei auf der A8 einen Kleintransporter mit einer Gesamtmasse von 3500 Kilogramm. Eine Wiegung ergab, dass das Fahrzeug 1100 Kilogramm zu schwer war. Der Halter des Fahrzeugs soll den Transporter selber beladen haben, weshalb auch er mit einer Anzeige rechnen muss.
18.6.20

 

 

 

Ernteprojekt "Gelbes Band" startet in Esslingen

Esslingen. Auch dieses Jahr gibt es die Möglichkeit für Streuobstwiesen-Bewirtschafter ihre Bäume zum Abernten für Jede und Jeden freizugegeben. Darauf weist die Stadt Esslingen hin. Grundstückseigentümer haben schon jetzt zur Kirschenzeit die Möglichkeit beim Landratsamt Esslingen in den Pulverwiesen und im Bürgeramt der Stadt Esslingen am Neckar, Beblingerstrasse 1, Material für das "Gelbe Band" abzuholen und damit ihre Bäume zu kennzeichnen. Mit Hilfe des „Gelben Bandes“ zeigen Sie an: "Dieser Baum darf abgeerntet werden." Abzuholen sind die „Gelben Bänder“ ab sofort an den genannten Ausgabestellen. 
28.6.20

 

 

Haushaltslage: Erklärungsversuch per Video

Geislingen.  Der Geislinger Gemeinderat hat am Mittwoch den Haushaltsplan 2020 sowie die Finanzplanung für die Jahre 2019 bis 2023 beschlossen. Dieses Thema, sowie die damit verbundene bevorstehende Schließung des Freibades, beschäftigen die Stadtverwaltung, den Gemeinderat sowie die Öffentlichkeit gerade sehr. Aus diesem Grund hätte es  in „normalen“ Zeiten dazu eine Infoveranstaltung für alle interessierten Bürger geben sollen, um zu erklären, wie es zu dieser katastrophalen Haushaltslage gekommen ist, warum das Freibad bis 2023 geschlossen bleiben muss und wie es mit Geislingen jetzt weitergeht.  Aufgrund der Corona-Pandemie ist dies momentan nicht möglich. Deswegen hat die Stadtverwaltung drei 14- bis 26-minütige Videobotschaften mit Oberbürgermeister Frank Dehmer aufgenommen, die ausführlich über die Situation, die komplexen Sachverhalte und die Sachzusammenhänge zu informieren.  Diese Filme sind am Donnerstag ab 10 Uhr auf dem städtischen YouTube-Kanal sowie der städtischen Facebook-Seite zu sehen.

YouTube: https://www.youtube.com/channel/UC5gHTPnsSFNnoV_YX3FuGqA

Facebook: https://www.facebook.com/geislingen.steige/
18.6.20

 

 

Unfall im Kreuzungsbereich

Ottenbach. Am Mittwoch stießen in Ottenbach ein Auto und ein Leichtkraftrad zusammen. Kurz vor 7 Uhr fuhr der 19-Jährige mit seinem Wagen in der Kitzener Straße und bog in die Hauptstraße ein. In der Hauptstraße fuhr ein 16-Jähriger mit seinem Yamaha Leichtkraftrad. Er hatte Vorfahrt. Das übersah der Autofahrer. Die Fahrzeuge stießen zusammen und der Kradlenker stürzte. Bei dem Sturz erlitt er leichtere Verletzungen. Rettungskräfte brachten ihn vorsorglich in ein Krankenhaus. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 4 000 Euro.
18.6.20

 

 

Mit zwei Promille unterwegs

Schordorf. Ein 32 Jahre alter Autofahrer wurde in der Nacht zum Donnerstag in der Straße Zur mittleren Brücke einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei stellten die Beamten fest, dass der Mann erheblich alkoholisiert war. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von rund zwei Promille. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, seinen Führerschein musste er abgeben.
18.6.20

 

 

Vor staatlichem Einfluss in der Wirtschaft gewarnt

Kreis Göppingen. Der Mittelstand im Kreis Göppingen warnt vor dem wachsenden Einfluss staatlicher Akteure in der Wirtschaft und fordert eine klare Exit-Strategie nach Überwindung der Krise. Als Antwort auf die Corona-Depression müsse eine Reformagenda her, die den Mittelstand in seiner ganzen Breite erfasse und die Kapitalkraft der Betriebe stärke, so Lothar Lehner (Geislingen) vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) im Kreis Göppingen.

„Die Politik darf bei aller berechtigten Unterstützung für systemrelevante Betriebe niemals den Eindruck erwecken, der Staat sei der bessere Unternehmer. Staatswirtschaft ist eine Sackgasse und Armutsagenda“, so Lothar Lehner, Vorsitzender des BVMW im Kreis Göppingen. „Diejenigen, die jetzt daraufsetzen, dass der Staat wachsenden Einfluss in der Wirtschaft geltend macht, befinden sich auf direktem Kollisionskurs mit unserer Wirtschaftsordnung. Ihnen geht es nicht darum, systemrelevante Betriebe wie die Lufthansa zu retten und so den Wettbewerb für die Zeit nach der Krise offenzuhalten. Sie sind Trittbrettfahrer der Pandemie und verfolgen eine eigene Transformationsagenda zur Verdrängung des freien Unternehmertums.“

Der BVMW will deshalb genau beobachten, ob sich die Politik nach Überwindung der Corona-Krise aus der Wirtschaft zurückzieht, um sich auf die Rahmenbedingungen für gutes Wirtschaften zu beschränken. Im vergangenen Jahr habe die Große Koalition die Wirtschaft mit einer altbackenen Industriestrategie abgespeist und bleibe auch weiterhin eine Reformagenda schuldig“, so Lothar Lehner. Wenn es darum gehe, Betriebe und Bürger von Bürokratie und steigenden Abgaben zu entlasten, herrsche in Berlin betretenes Schweigen. Die temporäre Mehrwertsteuersenkung stellt ein Praxisbeispiel dar, einerseits eine wohlgemeinte strukturelle Entlastung herbeizuführen, die andererseits zu einem Umsetzungsaufwand mit einhergehender inhärenter Fehleranfälligkeit führt, die ihresgleichen sucht, erklärt Lehner abschließend in einer Verbandsmitteilung.
17.6.20

 

 

Auf frischer Tat ertappt

Böhmenkirch.  Mehrere Jugendliche sollen am Dienstag in Böhmenkirch einen Zigarettenautomaten aufgebrochen haben. Gegen 3.45 Uhr teilte ein Zeuge der Polizei mit, dass in der Straße "Im Hart" mehrere Jugendliche einen Automaten ausräumen. Mehrere Polizeistreifen fuhren sofort zu der Örtlichkeit. Beim Eintreffen der Polizei flüchteten die Jugendlichen. Ihr Werkzeug, Zangen und einen Hammer, ließen sie zurück. Im Rahmen der Fahndung kontrollierte die Polizei in der Nähe der Tatörtlichkeit einen 16-Jährigen. Der steht im Verdacht, dass er an dem Automatenaufbruch beteiligt war. Die Polizei (Tel. 07331/93270) hat die Spuren gesichert und ermittelt jetzt nach den weiteren Verdächtigen. An dem Automat entstand ein Sachschaden von etwa 6.000 Euro. Zigaretten entwendeten die Täter nach derzeitigen Erkenntnissen nicht. Noch unklar ist, ob sie Geld stahlen.
17.6.20

 

 

Polizei kontrolliert Laster und Schnellfahrer

Kreis Göppingen. Am Dienstag kontrollierte die Polizei den Verkehr auf der A8 und in Salach. Am Dienstagvormittag nahm die Polizei den Schwerlastverkehr auf der A8 bei Gruibingen ins Visier. Im Rahmen der mehrstündigen Kontrollen entdeckten die Polizisten zahlreiche Verstöße. Ein Sattelzug war mit Gefahrgut beladen. Dessen Fahrer hatte seine Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert. Erst nachdem diese ausreichend gesichert war, durfte der Fahrer seine Fahrt fortsetzen. Zwei Fahrer von Kleintransporter hielten sich nicht an die Lenk- und Ruhezeiten. Bei der Aufzeichnung in einem der Fahrzeuge stellten die Beamten fest, dass der Fahrer bereits seit 13 Stunden am Steuer saß. Er musste eine Zwangspause einlegen. Darüberhinaus befand sich sein Fahrzeug in einem mangelhaften Zustand. Bremsen, Bereifung und Beleuchtung wiesen erhebliche Mängel auf. Die musste er vor einer Weiterfahrt auch noch in Ordnung bringen.

Zwischen 21.30 und 23.30 Uhr kontrollierten Polizisten den Verkehr in Salach. Gegen 23 Uhr stoppten die Beamten auf der alten B10 einen 23-Jährigen mit seinem Pkw. Schnell hatten die Polizisten den Verdacht, dass der Mann unter dem Einfluss von Drogen stand. Das bestätigte auch ein Drogentest. Sein Auto musste der Mann stehen lassen und sieht nun einer Anzeige wegen Drogen im Straßenverkehr entgegen. Zwei Autofahrer hatten es kurz nach 22 Uhr besonders eilig. Die 46 und 33 Jahre alten Fahrer fuhren deutlich zu schnell. Bei erlaubten 70 km/h waren sie mit 110 bzw 104 km/h unterwegs. Beide müssen nun mit 120 Euro Bußgeld, einem Punkt in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen.
17.6.20

 

 

Umfrage: Corona-Krise trifft die Kirchheimer Wirtschaft hart

Kirchheim unter Teck. Der Bund der Selbständigen (BDS) Kirchheim unter Teck, der City Ring als Interessensvertretung des Kirchheimer Handels und die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck starteten eine Umfrage unter den Mitgliedern und Unternehmen in Kirchheim unter Teck und Umgebung. Ziel dieser Umfrage war es, ein Stimmungsbild bezüglich der Auswirkungen und Maßnahmen in der Corona-Krise unter den Unternehmern in Kirchheim unter Teck zu erstellen. Die Umfrage wurde vom 25. Mai bis zum 2. Juni durchgeführt. Von den etwa 900 befragten Unternehmern meldeten sich 192 zurück, was einer Rücklaufquote von etwa 20 Prozent entspricht. Die Unternehmen stellen der Stadtverwaltung und den Unternehmerverbänden ein gutes Zeugnis für ihre Arbeit aus. Die Bewertung erfolgte in Schulnoten und liegt jeweils bei 2,4. Die Arbeit der Bundesregierung (2,8) und der Landesregierung (2,8) liegen jeweils leicht darunter.

Nahezu alle Unternehmen sind durch die Corona-Pandemie getroffen. 73 Prozent aller Befragten klagen über einen Umsatzrückgang, 52 Prozent über Mehraufwendungen für notwendige Hygienemaßnahmen. Wie im Bundestrend sind in Kirchheim unter Teck die Gastronomie/Hotellerie und der Handel besonders stark getroffen: 91 Prozent der befragten Gastronomiebetriebe und Hotels sowie 80 Prozent der Handelsbetriebe, aber auch 61 Prozent der Dienstleister sind von einem Umsatzrückgang betroffen. Die Ausgaben für Hygienemaßnahmen liegen mit 68 Prozent in der Gastronomie und 62 Prozent im Handel überproportional hoch.

Im Handwerk sind hingegen nur 48 Prozent der befragten Betriebe von einem Rückgang betroffen – die Situation muss hier jedoch differenziert betrachtet werden, da beispielsweise Friseurbetriebe und Autohäuser von der Krise überdurchschnittlich stark betroffen sind, während das Bauhandwerk überwiegend noch in volle Auftragsbücher blicken kann. Besorgniserregend ist auch der Blick auf die Industriebetriebe: Dort klagen 90 Prozent über einen Umsatzrückgang. Die Entwicklung in den vergangenen drei Monaten (März bis Mai) droht, sich zu verschärfen: Lag die Höhe des Umsatzrückgangs im März noch bei durchschnittlich 24 Prozent, steigerte sich dieser im April auf 30 Prozent und im Mai auf bis zu 36 Prozent.  Ein Blick auf das erwartete betriebswirtschaftliche Ergebnis im Gesamtjahr offenbart das Ausmaß der Einschnitte: 81 Prozent der beteiligten Unternehmen rechnen mit einem geringeren Ergebnis als im Vorjahr, 28 Prozent rechnen sogar mit einem Verlust.

Auch hier sind Gastronomie und Handel überdurchschnittlich betroffen: In der Gastronomie erwarten 45,83 Prozent der Befragten einen Verlust, im Handel sind es 35,56 Prozent. Auch in Kirchheim sind die Kurzarbeit und der Abbau von Arbeitszeitkonten bzw. Resturlaub das meistgenutzte Mittel: 52 Prozent aller Betriebe haben Kurzarbeit angemeldet oder haben dies vor. Zuvor wurden bei der Hälfte aller Betriebe Überstunden und Resturlaub abgebaut, bei 6 Prozent der Umfrageteilnehmer ist diese Maßnahme noch in Planung. Harte Einschnitte gab es auch für die Mitarbeiter: Ein Viertel aller Betriebe hat Mitarbeiter in den Zwangsurlaub geschickt oder plant, dies zu tun, bei einem Drittel stehen Kürzungen von freiwilligen Gratifikationen auf dem Plan. Etwa ein Fünftel setzt sich außerdem mit dem Thema Kündigungen auseinander.Als positives Zeichen kann aber gewertet werden, dass nur fünf Prozent der Unternehmen plant, duale Ausbildungsplätze zu reduzieren.

Über die Hälfte der Betriebe hat Firmenveranstaltungen (intern und extern) abgesagt oder beschäftigt sich mit der Absage, noch drastischer ist die Situation bei geplanten Investitionen: Knapp ein Drittel hat bereits Investitionen verschoben, ein weiteres Drittel plant dies zu tun. Diese Maßnahmen erscheinen in Anbetracht der betriebswirtschaftlichen Situation unabwendbar. Allerdings ziehen vor allem die Verschiebung von Investitionen weitere negative Auswirkungen nach sich, gibt es doch eine starke Abhängigkeit zwischen der Investitionsfähigkeit und der eigenen Zukunftsfähigkeit einerseits und der Auftragssituation anderer lokaler Unternehmen andererseits.

Etwa 50 Prozent der Unternehmen haben Zuschüsse beantragt, von denen 42 Prozent diese bereits erhalten haben. Mehr als 30 Prozent haben Sozialversicherungsbeträge, Steuern etc. gestundet oder eine Stundung beantragt. Dieser Trend spiegelt sich auch in den Forderungen der Unternehmer: 45 Prozent der Befragten fordern weitere, nicht zurückzahlbare Zuschüsse, 60 Prozent die Reduzierung von Steuern und Beträgen. Fast die Hälfte (48 Prozent) fordert die Reduzierung von bürokratischen Auflagen. Zu den weiteren Forderungen zählen besserer Zugang zu Krediten (15 Prozent), gebündelte Informationen über Unterstützungsangebote (21 Prozent) oder geförderte Betriebsberatungen (6 Prozent) – lediglich 17 Prozent sind der Meinung, dass keine weiteren Unterstützungsmaßnahmen notwendig sind.

„Die Umfrage zeigt deutlich, dass die Corona-Krise und der damit verbundene Lockdown die Mitglieder des City Rings überproportional stark getroffen haben. Die kurzfristigen Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung haben im Durchschnitt recht gut gegriffen, können jedoch in vielen Fällen bei weitem die gravierenden Umsatzausfälle nicht auffangen. Deshalb sind gezielte Hilfen notwendig. Seit Öffnung der Gastronomiebetriebe hat die Kundenfrequenz in unserer wunderschönen Innenstadt wieder deutlich zugenommen. Das ist sicherlich auf unseren gesunden Branchenmix und auf unsere intakte Innenstadt zurückzuführen. Dies kann uns wieder optimistisch in die Zukunft blicken lassen“, resümieren die Vorsitzenden des City Rings Kirchheim e.V., Karl-Michael Bantlin und Jochen Nägele.

„Das Ergebnis der Unternehmerbefragung zeichnet ein authentisches Stimmungsbild und bestätigt die Erfahrungen aus den vielen individuellen Gesprächen mit Unternehmern und Wirtschaftsvertretern seit Beginn der Krise“, sagt Saskia Klinger, Wirtschaftsförderin der Stadt Kirchheim unter Teck. „Gleichzeitig beobachten wir aber auch eine große Kreativität und verstärkte Solidarität unter den Unternehmern.“
17.6.20

 

 

Kreisjugendamt fördert Ersatzangebote in den Ferien

Kreis Göppingen. Das Kreisjugendamt nimmt mit Bedauern zur Kenntnis, dass viele Angebote der Vereine in den Sommerferien abgesagt werden müssen. „Freizeiten und Stadtranderholungen sind ein wichtiges Angebot für die Kinder und Jugendlichen, und gehören seit Jahren zur Präventiven Jugendhilfe dazu“, so Jugendamtsleiter Lothar Hilger. Um die Vereine, die im Moment kleinere Ersatzangebote in den Sommerferien planen, zu unterstützen, wird das Kreisjugendamt diese bezuschussen.  Im Rahmen der Förderrichtlinie 4.1 des Kreisjugendplanes können nun Anträge gestellt werden. Dafür verzichtet das Kreisjugendamt im Sommer 2020 auf die Einhaltung der Frist für die Abgabe solcher Anträge. Diese müssen üblicherweise schon acht Wochen vor der Maßnahme eingehen. „Wir nehmen wahr, dass die Jugendarbeit gerade im Rahmen des Möglichen sehr kreativ ist. Die Motivation der ehrenamtlich aktiven Jugendlichen, in den Sommerferien für Kinder ein besonderes Angebot zu erstellen, ist enorm“, so der Beauftragte für Jugendarbeit im Landkreis Volker Landskron. Dies will das Kreisjugendamt durch die Bezuschussung und die Aussetzung der Antragsfrist unterstützen. Bei den Vereinen gab es zuletzt große Verärgerung über eine Verordnung der Landesregierung, die Ferienfreizeiten der Jugendarbeit im bisherigen Rahmen sehr erschwert. Daraufhin wurden viele Zeltlager, Waldheime und weitere etablierte Angebote abgesagt. Grundsätzlich stehen die Regelungen, die in der aktuellen Lage erforderlich sind, zwar nicht in Frage. „Die Familien waren durch Corona sehr auf sich gestellt, der Kontakt zu Gleichaltrigen musste leider eingeschränkt werden. In den Sommerferien braucht es Angebote der Jugendarbeit mehr denn je“, ist sich Hilger sicher. Deswegen sei auch auf Seiten der Landkreisverwaltung die Freude umso größer gewesen, als die Rückmeldung kam, dass Überlegungen zu möglichen Ersatzangeboten angestellt würden. Informationen zu den Förderrichtlinien und den entsprechenden Formularen sind unter https://www.lkgp.de/start/Landratsamt/Zuschuesse+Kreisjugendplan.html online verfügbar. Eine Zusammenfassung der Angebote in den Sommerferien bietet der Kreisjugendring Göppingen e.V. unter https://kjr.org/freizeiten/ .
17.6.20

 

 

Mit Corona infizierter Gast in Restaurant

Göppingen. Dem Gesundheitsamt wurde bei Ermittlungen zu einem Covid-19-Fall bekannt, dass sich eine infektiöse Person mehrere Stunden in einer gut besuchten Speisegaststätte in einem Stadtbezirk von Göppingen aufhielt. Ihr war ihre Erkrankung zum Zeitpunkt des Gaststättenbesuchs mangels Symptomen nicht bewusst.  Das Gesundheitsamt verschaffte sich bei einer Vor-Ort-Begehung ein Bild von der Situation in der Gaststätte und über die zum Zeitpunkt der Infektionsgefährdung anwesenden Personen. Da der Inhaber ein gut funktionierendes Hygienekonzept anwendete und die Coronaverordnung konsequent umsetzte, beschränkten sich die engen Kontaktpersonen der infizierten Person lediglich auf die unmittelbar mit ihr am Tisch sitzenden Personen. Es sind keine weiteren Fälle von Infektionen bekannt, die mit der infizierten Person in Verbindung stehen.
„Hätte der Betreiber der Gaststätte nicht ein gut funktionierendes Hygienekonzept vorweisen können, wäre es unter Umständen nötig gewesen, eine mittlere zweistellige Zahl von Restaurantgästen für mindestens zwei Wochen in Quarantäne zu schicken“, verdeutlicht Dr. Heinz Pöhler, Leiter des Gesundheitsamtes Göppingen. „Insofern appelliere ich sowohl an die Betreiber als auch an die Gäste gastronomischer Einrichtungen, den Infektionsschutz weiterhin ernst zu nehmen.“  Dem Gesundheitsamt liegen aktuell 783 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis vor. Die Anzahl der im Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorbenen Personen bleibt bei 39. Genesen und aus der Quarantäne entlassen sind insgesamt 738 Personen im Landkreis Göppingen. Aktuell erkrankt sind damit sechs Personen. Diese Zahl entwickelt sich rückläufig und liegt seit Anfang Juni durchgängig unter zehn.
16.6.20

 

 

Razavi: Land zahlt Entschädigungen an Pendler

Kreis Göppingen. „Stammkunden auf der Filstalbahn können ab Mittwoch, 17. Juni, endlich ihre Anträge auf eine einmalige Entschädigungszahlung für die schlechte Betriebsqualität der vergangenen Monate stellen“, teilt die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi mit. „Dieser Schritt ist mehr als überfällig. Was den ohnehin leidgeplagten Pendlern auf der Filstalbahn seit der Betriebsübernahme von Go-Ahead im Januar an Betriebsqualität zugemutet wurde und in Teilen immer noch wird, ist völlig inakzeptabel. Es ist nun folgerichtig, dass das Verkehrsministerium endlich Mitverantwortung für die Verspätungen und Ausfälle im Nahverkehr übernimmt und die betroffenen Fahrgäste entschädigt. Ich hatte Minister Winfried Hermann auch persönlich mehrfach mit Nachdruck dazu aufgefordert - zuletzt im Rahmen des von mir initiierten Bürgerdialogs in Uhingen Anfang Februar -, dass das Land seinen Beitrag dazu aus den Strafzahlungen von den Verkehrsunternehmen leistet. Nach so langer Vorlaufzeit muss das Entschädigungsverfahren nun schnell und zuverlässig ablaufen“, fordert die CDU-Abgeordnete.

Anspruchsberechtigt seien laut Mitteilung des Verkehrsministeriums Pendler, die zwischen Juli 2019 und Januar 2020 auf ihrer Strecke besonders beeinträchtigt waren und in diesem Zeitraum im Besitz einer Zeitkarte waren. Das Antragsformular ist unter der Internetadresse www.bwegt.de/entschaedigung abrufbar. „Dort finden Anspruchsberechtigte auch die wichtigsten Fragen und Antworten rund um den vom Ministerium geplanten Erstattungsprozess. In das Verfahren sind auch Dienstleister der Deutschen Bahn eingebunden“, informiert Razavi.
16.6.20

 

 

Gegen Leitplanke geschleudert

Gingen. Am Montag endete die Fahrt bei Gingen für eine Frau an der Schutzplanke. Die 21-Jährige war gegen 21.30 Uhr aus Richtung Göppingen auf der B10 unterwegs. Die Bundesstraße verließ sie mit ihrem Wagen in Richtung Donzdorf. In der Linkskurve unter der B10 verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und schleuderte gegen die Schutzplanke. Die Frau lieb unverletzt. Ihr Auto musste abgeschleppt werden. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 5.000 Euro.
16.6.20

 

 

IHK-Abschlussprüfungen haben begonnen

Kreis Göppingen. Eine gute Nachricht gibt es jetzt für alle Auszubildenden und für die Ausbildungsbetriebe im Kreis Göppingen. Nach der Corona-bedingten Verschiebung der Ausbildungsprüfungen im Frühjahr war lange Zeit unsicher, ob und wann die Prüfungen nachgeholt werden können. Seit Montag haben nun die ersten neun Prüfungsteilnehmer einen Teil ihrer IHK-Abschlussprüfung abgelegt. Auch die schriftlichen Prüfungen der zweijährigen Ausbildungsberufe konnten mit einer einmonatigen Verspätung durchgeführt werden. „Vorausgesetzt, die Prüfungen werden bestanden, können alle Auszubildenden aus dem Kreis Göppingen ihre Ausbildung nun wie geplant beenden“, so der Leiter der Göppinger IHK-Berufsbildung Dr. Uwe Schwab. Auch die Theorieprüfungen für die drei- und dreieinhalbjährigen Berufe in der kommenden Woche sowie die ab dem 29. Juni  startenden mündlichen und praktischen Prüfungen können Stand heute durchgeführt werden.

Hierzu hat die IHK-Bezirkskammer in den vergangenen Wochen ein Sicherheitskonzept erarbeitet, um das Infektionsrisiko bei den Prüfungen auszuschließen. „Für den Schutz der Gesundheit unserer Prüfer sowie aller Prüfungsteilnehmer treffen wir alle erdenklichen Maßnahmen“, so der Teamkoordinator der Prüfungsabteilung der IHK-Bezirkskammer Göppingen, Karl Vollmer.

Sichtlich stolz und dankbar zeigt sich auch der Präsident der IHK-Bezirkskammer Göppingen, Wolf Ulrich Martin. „Was das fünfköpfige Prüfungsteam in den letzten Wochen geleistet hat und noch leisten wird ist eine echte Mammut-Aufgabe und aller Ehren wert.“ So mussten aufgrund der Verschiebung der Prüfungen alle Prüfungsräume neu organisiert, hunderte von praktischen und mündlichen Prüfungen neu terminiert und mit den Prüfern entsprechend erneut koordiniert werden. Und das aus dem Homeoffice heraus und am Telefon, weil die üblichen persönlichen Koordinierungstreffen mit den Prüfern nicht stattfinden konnten.
16.6.20

 

 

Heike Baehrens: Landesregierung endlich aufgewacht

Kreis Göppingen. Die Göppinger Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens und Vorsitzende des Kreisbehindertenrings begrüßt, dass im Landtag endlich das Wahlrecht für Menschen mit Behinderung aufgegriffen wird. "Nachdem Behindertenverbände dies seit Jahren ohne Reaktion der grün-schwarzen Landesregierung gefordert haben, scheint die Landesregierung nun endlich aufgewacht", so Baehrens.  Der Landtagsabgeordnete Peter Hofelich berichtet in einer Pressemitteilung über die Entwicklung der vergangenen Wochen: "Nachdem die SPD-Landtagsfraktion zunächst auf alle anderen Fraktionen zugegangen ist und nur eine Antwort der FDP/DVP-Fraktion erhalten hat, haben wir gemeinsam mit der FDP einen Gesetzentwurf eingebracht. Nun hat die grün-schwarze Landesregierung mit einem eigenen Gesetzentwurf reagiert."  "Das Wahlrecht ist ein Grundrecht, welches allen Menschen zusteht", betonen Baehrens und Hofelich. "Menschen mit Behinderung können sehr wohl eine informierte Entscheidung treffen und ihren politischen Willen ausdrücken. Unterstützungsangebote wie Wahlassistenz und Informationen in leichter Sprache können hier hilfreich sein. Dafür werde ich mich weiterhin im Rahmen des Kreisbehindertenrings und darüber hinaus einsetzen," unterstreicht Baehrens.
16.6.20

 

 

Eislinger Rathaus öffnet wieder

Eislingen. Das Eislinger Rathaus öffnet ab Donnerstag, 18. Juni , wieder seine Pforten. Der Zutritt ins Rathaus ist dann wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten ohne eine vorherige Terminvereinbarung möglich. Bürgeranliegen, für die im Vorfeld online oder telefonisch ein Termin vereinbart wurde, werden allerdings vorrangig bearbeitet. Im Rathaus gilt weiterhin Maskenpflicht. Der Zutritt ins Rathaus ist nur über den Haupteingang möglich. Eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter werden als Lotsen dafür Sorge tragen, dass der zuständige Sachbearbeiter ohne langes Suchen gefunden wird. Das Tragen einer Alltagsmaske ist weiterhin Pflicht in den Amtsräumen. Wer ohne Wartezeit seinen Behördengang erledigen möchte, nutzt die Terminvereinbarung im Vorfeld: Online-Termine im Rathaus können für die Bereiche Bürgerservice und Soziales einfach, schnell und komfortabel auf der Website der Stadt Eislingen unter www.eislingen.de/Termine reserviert werden. Eine telefonische Terminvereinbarung ist weiterhin wie gewohnt möglich.
16.6.20

 

 

Wieder Betrieb im Kinder- und Jugendhaus

Geislingen. Ab Dienstag, 16. Juni, hat das Kinder- und Jugendhaus Tälesbahnhof wieder geöffnet. Vorerst ist die Zahl der Besucher auf zehn Personen begrenzt. Nähere Informationen über die Art der Öffnung, und der möglichen Angebote, gibt es bei der Leiterin der Einrichtung, Frau Stefanie Steiner, unter der Telefonnummer 01590-4474606. Hier können auch die Anmeldungen zum Besuch der Jugendeinrichtung erfolgen. Die Öffnungszeiten sind am Dienstag von 16 bis 20 Uhr, am Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 16 bis 21 Uhr.
16.6.20

 

 

Zusätzliches Geld für Landkreis-Gemeinden

Kreis Göppingen.  Bei der Bewältigung der Corona-Pandemie bringt die grüngeführte Landesregierung weitere Liquiditätsshilfen für die Kommunen auf den Weg. Die Gemeinden im  Landkreis Göppingen können dabei mit 24.493.000 Euro rechnen. „In dieser schwierigen Zeit ist es wichtig, dass das Land und die Kommunen Hand in Hand arbeiten, um die Krise zu bewältigen und wir den Kommunen eine verlässliche Perspektive bieten“, betont der Grünen-Landtagsabgeordnete Alex Maier. „Wir wollen die Investitionskraft der Kommunen stärken, sodass sie nachhaltige Mobilität, energetische Sanierung von öffentlichen Gebäuden oder den Ausbau der digitalen Infrastruktur weiter vorantreiben können“, macht Maier deutlich. Zur Sicherung der kommunalen Liquidität habe man deshalb entschieden, die Schlüsselzuweisungen und die Kommunale Investitionspauschale weiterhin auf Basis des Haushaltsansatzes 2020 auszuzahlen.

Zur weiteren Unterstützung der Kommunen und Familien stellt das Land knapp 40 Millionen  Euro zur Verfügung, damit die Kosten für die Schülermonatskarte nicht abgebucht werden müssen. „Ich freue mich, dass wir die Familien von den Kosten für nicht genutzte Schüler-Abos während der Corona-Pandemie entlasten“, so Alex Maier weiter, „das ergänzt die unbürokratische Soforthilfe über 200 Millionen Euro für die Städte, Gemeinden und Landkreise.“ Weiter verdoppele das Land die Mittel des Bundes zur Ausstattung der Schulen mit digitalen Endgeräten für bedürftige Schüler und spanne einen Rettungsschirm für einen funktionierenden öffentlichen Nahverkehr.
16.,6.20

 

 

Mann mit Messer verletzt

Ebersbach.  Nach einer Auseinandersetzung am Sonntag in Ebersbach musste ein 23-Jähriger ins Krankenhaus. Gegen 15.40 Uhr ging bei der Leitstelle in Göppingen ein Notruf ein, wonach in der Bahnhofstraße ein Mann mit einer Stichverletzung liegen soll. Der Rettungsdienst und die Polizei rückten aus. Die Sanitäter brachten den Verletzten mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Mit mehreren Streifen suchte die Polizei nach zwei Verdächtigen, die den 23-Jährigen nach ersten Erkenntnissen verletzt haben sollen. Nach mehreren Stunden stellte sich den Ermittlern ein 21-Jähriger. Der soll geäußert haben, den 23-Jährigen zu kennen und diesen nach einem Streit mit einem Messer verletzt zu haben. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft sieht der Verdächtige dem Verfahren auf freiem Fuß entgegen. Er wurde nach Beendigung der ersten polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei, auch hinsichtlich eines möglichen zweiten Verdächtigen, dauern an.
15.6.20

 

 

Falsche Polizisten am Telefon

Kreis Göppingen. Das Polizeipräsidium Ulm verzeichnete am Montag eine Vielzahl von Anrufen mit der Masche „Falsche Polizeibeamte.“ Seit den Mittagsstunden gaben sich im Landkreis Göppingen Anrufer als Polizeibeamte aus und versuchten, die Angerufenen um ihr Erspartes zu bringen.Es ist nicht auszuschließen, dass auch Bewohner anderer Regionen im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm solche Anrufe erhalten. Die Polizei rät Angerufenen, das das Telefonat umgehend zu beenden und anschließend selbst die 110 wählen.
15.6.,20

 

 

In der Region Stuttgart gibt es viel zu entdecken

Region Stuttgart. Insbesondere die Tourismusbranche hat die Auswirkungen des Coronavirus zu spüren bekommen. Angebot und Nachfrage waren wochenlang nicht vorhanden. Mit den Lockerungen werden derzeit wieder erste Angebote erlebbar gemacht, ein wichtiger Schritt zur neuen Normalität. Mit ihrer Restart-Kampagne „Nah! statt fern“ zeigt die Regio Stuttgart Marketing- und Tourismus GmbH, welche Entdeckungen vor der eigenen Haustüre auf die Bewohner der Region Stuttgart warten.
„Wir können uns glücklich schätzen, derart viele Angebote in unserer Region vorzufinden. Bei genauerer Betrachtung ist die Region Stuttgart ein perfektes Zusammenspiel mehrerer ganz unterschiedlicher Erlebnisbereiche mit einer jeweils ganz eigenen Atmosphäre. Die Möglichkeiten für Unternehmungen sind nahezu unbegrenzt“, so Armin Dellnitz, Geschäftsführer der Stuttgart-Marketing GmbH und Regio Stuttgart Marketing- und Tourismus GmbH. „Mit unserer neuen Ansprache sollen die Bewohner ganz gezielt zu unbeschwerten Kurztrips in die Region inspiriert werden und Lust bekommen, Altbekanntes neu zu entdecken.“ Weitere Informationen auch unter www.stuttgart-tourist.de/nah-statt-fern.

Der Schwäbische Tourismusverband streut als optimale Ergänzung zur Kampagne der Regio Stuttgart seine Werbung im ganzen Land und in den direkt angrenzenden Bundesländern, um gezielt Übernachtungsgäste in die Region zu holen. Mit der Kampagne „Sie haben Ihr Ziel erreicht“ soll die Lust am Entdecken der einzigartigen Naturschönheiten auf der Schwäbischen Alb geweckt werden. Die Natur- und Genusserlebnisse der Alb erscheinen so breit gefächert über Großplakate, Social-Media Beiträge, Online-Banner sowie Beiträge auf den Kampagnenseiten der Tourismusverbände.

Der Landkreis Göppingen unterstützt die Kampagnen der touristischen Dachverbände und erhofft sich dadurch eine Steigerung der Übernachtungszahlen und damit eine entsprechende wirtschaftliche Wertschöpfung. Hier liegt der Fokus auf mehrtägigen Aufenthalten und Urlauben. „Die Hotellerie und Gastronomie vor Ort brauchen unsere Unterstützung, um nach den verheerenden Ausfällen der vergangenen Wochen wieder in Tritt zu kommen “, erklärt der Tourismusmanager des Landkreises, Holger Bäuerle. „Mit diesen breit angelegten Werbekampagnen erreichen wir neue Zielgruppen im ganzen Land und können dadurch auf unsere vielfältigen Angebote hinweisen“, ergänzt Bäuerle optimistisch.
15.6.20

 

 

Ohne Führerschein nach Unfall geflüchtet

Eislingen  Dank eines Zeugen ermittelte die Polizei am Sonntag nach einem Unfall in Eislingen den mutmaßlichen Verursacher. Gegen 21.40 Uhr sei der Fahrer eines Ford Kleintransporters in der Stuttgarter Straße in Richtung Stadtmitte unterwegs gewesen. Im Bereich einer Gaststätte sei er zu weit nach rechts gekommen und dort mit einem geparkten Ford zusammen gestoßen. Ein Zeuge hatte das mitbekommen und sich das Kennzeichen des mutmaßlichen Verursachers gemerkt. Den ermittelte die Polizei schnell. Der 71-Jährige soll zudem nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis sein, weshalb er jetzt mit zwei Strafanzeigen rechnen muss. Die Polizei schätzt den Sachschaden an den Fahrzeugen auf 4.000 Euro.
15.6.20

 

 

Land unterstützt kulturelle Angebote im Kreis

Kereis Göppingen. Mit dem „Masterplan Kultur BW - Kunst trotz Abstand“ hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Öffnungsperspektiven und Unterstützung für den Kulturbetrieb in Corona-Zeiten vorgelegt.   Aus dem Sonderprogramm „Kultur Sommer 2020“ erhält der Chorverband Karl Pfaff aus Ebersbach 21 000 Euro für die Umsetzung des Projekts „Schwarm mit Charme“ und die Kulturinitiative Die Halle e.V. aus Reichenbach/Fils für das Projekt „Unplugged im Biergarten“ 5500 Euro. Landtagsabgeordneter Alex Maier (Grüne): „Eine schrittweise Öffnung des Kulturbetriebs wird immer wichtiger, weil gerade in dieser gesellschaftlichen Krisensituation die Kultur mit ihren Möglichkeiten und Angeboten fehlt – als Ausdruck und Ort der Reflektion, der Selbstvergewisserung, der historischen und gesellschaftlichen Verortung, der Kontaktaufnahme, der kreativen Lösungen, der Unterhaltung. Eine Rückkehr zum Zustand vor der Corona-Krise wird es im Kulturbereich auf absehbare Zeit nicht geben, weil der Gesundheitsschutz aller Beteiligten und des Publikums höchste Priorität genießt und die Zahl der Infektionen so gering wie möglich gehalten werden muss. Diese Balance zwischen Gesundheitsschutz und öffentlichem kulturellem Leben gilt es auszugestalten. Die Kulturinitiative Die Halle in Reichenbach/Fils sowie der Chorverband Karl Pfaff aus Ebersbach zeigen vorbildlich, wie wir es unter diesen besonderen Bedingungen schaffen können, die reiche kulturelle Landschaft in Baden-Württemberg zu erhalten.“
15.6.20

 

 

Vermisster Faurndauer wieder da

Göppingen. Ein glückliches Ende nahm am späten Samstagabend ein Vermisstenfall in Göppingen. Wie die Polizei bereits mitteilte, suchte sie am Samstag unter anderem mit einem Polizeihubschrauber und Rettungshundestaffeln nach dem vermissten Faurndauer - ohne Erfolg. Am Abend gegen 22.15 Uhr ging dann der erlösende Anruf bei der Polizei ein. Der 92-Jährige war wohlbehalten nach Hause zurückgekehrt. Anhand einer aufgefundenen Fahrkarte konnten die Polizeibeamten ermitteln, dass er sich in Ulm aufgehalten hatte. Angehörige kümmerten sich um den Mann.
Seit Freitagabend galt der Mann als vermisst. Die Tochter des Mannes meldete ihn als vermisst. Sie hatte Kontakt mit ihrem Vater aufnehmen wollten, doch er ging nicht ans Telefon. Von Nachbarn erfuhr die Tochter, dass der Mann gar nicht zu Hause in Faurndau ist. Bei der Suche nach dem Mann setzte die Polizei  einen Hubschrauber und eine Rettungshundestaffel ein. Auch die Fils zwischen Faurndau und Göppingen wurde abgesucht.

Auf der Suche nach einem 92 Jahre alten vermissten Mann aus Faurnau suchten Rettungskräfte am Samnstagnachmittag auch die Fils zwischen Göppingen und Faurndau ab. Foto: Bettina Fritz
13.,6.20

 

 

Unbekannter flüchtet von Unfallstelle

Göppingen. Einen nicht unerheblichen Schaden hat ein Unbekannter am Samstag auf der Bundesstraße 10 verursacht. Die Polizei sucht Zeugen.  Etwa gegen 20 Uhr ereignete sich der Unfall auf der Bundesstraße 10, in Fahrtrichtung Ulm, auf Höhe der Anschlussstelle Göppingen-Faurndau. Ein unbekannter Autofahrer kam hier von der Fahrbahn ab. Er riss zwei Leitpfosten heraus und beschädigte mindestens vier Leitplankenelemente. An diesen wurden die Halterungen herausgerissen, welche teilweise auf der Bundesstraße liegen blieben. Ein kurze Zeit später vorbeifahrender 28-Jähriger erkannte das zu spät.

Er fuhr über eine Halterung. Sein Wagen wurde beschädigt. Das Polizeirevier Uhingen nahm die Ermittlungen zu der Unfallflucht auf. Zeugen, die Hinweise zum flüchtigen Verursacher machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07161/9381-0 zu melden.
14.6.20

 

 

Rotlicht der Ampel missachtet: Unfall

Göppingen.  Sachschaden entstand bei einem Unfall am Samstagabend in Göppingen. Gegen 19.20 Uhr befuhr der 33-jährige Unfallverursacher die Jebenhäuser Straße in Richtung Stadtmitte. An der Kreuzung zur Bahnhofstraße missachtete er das für ihn geltende Rotlicht der Ampel. In der Kreuzungsmitte kam es zum Zusammenstoß mit dem Auto eines 41-Jährigen. Dieser fuhr ordnungsgemäß auf der Bahnhofstraße in Richtung Bahnhof. Der Unfall wurde von einer Zeugin beobachtet, die gerade im Begriff war, die Fußgängerampel zu überqueren. Bei dem Unfall wurde glücklicherweise niemand verletzt. Am Land Rover des Unfallverursachers entstand Sachschaden in Höhe von etwa 7.000 Euro. Am Fahrzeug des 41-Jährigen wurde der Schaden auf 3 000 Euro geschätzt. Das Polizeirevier Göppingen nahm den Verkehrsunfall auf.
14.6.20

 

 

Umleitung wegen Bauarbeiten in Hirschstraße

In diesem Bereich der Hirschstraße in Faurndau wird die Fahrbahn erneuert. Deshalb wird die Straße ab dem 18. Juni voll gesperrt. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. In der Hirschstraße in Faurndau wird voraussichtlich ab dem 18. Juni mit der abschließenden Fahrbahnbelagserneuerung im Bereich der Feuerwehr und des alten Rathauses begonnen. Für die Dauer von etwa zwei Wochen ist deshalb eine Vollsperrung des Baustellenbereichs notwendig. Neben den flächigen Fräs- und Belagsarbeiten werden in der Hirschstraße auch Schächte und Randeinfassungen angepasst. Während der Baumaßnahme ist für den Durchgangsverkehr eine Umleitung von und nach Sparwiesen sowie zum Schloss Filseck über Uhingen vorgesehen. Der Anliegerverkehr ist über parallel verlaufende Straßen möglich. Die Stadt Göppingen hofft auf Verständnis für diese Maßnahme und die damit verbundenen Behinderungen.
14.6.20

 

 

Vollsperrung wegen Leitungsarbeiten

Eberbach. Die Stadtverwaltung Ebersbach informiert, dass es baustellenbedingt ab Mittwoch, 17. Juni  im Einmündungsbereich von Leintelstraße und Büchenbronner Straße zu einer Vollsperrung kommt und wirbt gleichzeitig für Verständnis bei Anliegern und Verkehrsteilnehmern.  Anlass für die Sperrung sind Wasser- und Gasleitungsarbeiten, die an diesem Tag aufgenommen werden und eine Sperrung bis zum 3. Juli notwendig machen. Für den Anliegerverkehr ist sowohl in Richtung Büchenbronner Straße, als auch in Richtung Stadtzentrum eine Umleitung über das Bachgässle eingerichtet, der Verkehr in diesem Bereich wird mit einer Ampelanlage geregelt. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den ausgeschilderten Umleitungen zu folgen und den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren.
14.6.20

 

 

20-Jährigen mit Messer bedroht

Kirchheim unter Teck. Zu einer handfesten Auseinandersetzung und Bedrohung mit einem Messer ist es in der Nacht zum Samstag am Bahnhof Kirchheim gekommen. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen kam am Bahnsteig, Gleis 2, zwischen einem 20-Jährigen und einer drei- oder vierköpfigen Gruppe zunächst zu einem verbalen Streit. Im weiteren Verlauf schlug ein bislang unbekannter Täter mit den Fäusten dem 20-Jährigen ins Gesicht. Er erlitt hierbei leichte Verletzungen. Anschließend wurde der 20-Jährige noch durch eine weitere Person aus der Gruppe heraus mit einem Messer bedroht, wonach er auf den Bahnhofsvorplatz flüchtete. Dort kam ihm ein Taxifahrer und weitere Personen zu Hilfe. Die Gruppe flüchtete anschließend zu Fuß in Richtung Jahnstraße bzw. Innenstadt. Der erste, schlagende Täter, kann wie folgt beschrieben werden: ca. 165 cm groß, 18-20 Jahre alt, schlanke Statur, kurze schwarze Haare und hatte zur Tatzeit einen 3-Tage-Bart. Bekleidet war er mit einem grauen Pullover. Der zweite, messerführende Tatverdächtige, war ca. 180 cm groß, 20-25 Jahre alt, hatte schwarze Haare und trug einen schwarzen kurzen Bart. Er war bekleidet mit einem weißen Polo-Shirt der Marke "Ralph Lauren", Jeanshose und dunklen Turnschuhen. Die weiteren Personen der Gruppe waren ca. 170 cm groß und im Alter von 20-25 Jahren. Das Polizeirevier Kirchheim/Teck, Tel. 07021/501-0, hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können.
14.6.20

 

 

Diebstahl eines Kleintransporters scheitert

Kircheim unter Teck. Ein nicht alltäglicher Fall hat sich in den frühen Sonntagmorgenstunden in Jesingen in der Straße Im Oberhof ereignet. Kurz vor 5 Uhr schlugen drei bislang unbekannte Täter bei einer Gaststätte die Scheibe einer Holztür des Außenausschanks ein. In der Räumlichkeit entwendeten sie den Fahrzeugschlüssel zu einem weißen Renault Traffic. Sie versuchten den Kleintransporter zu entwenden. Mangels Kenntnis darüber wie das Fahrzeug zu bedienen ist, misslang dies jedoch. Alle drei verließen die Örtlichkeit in Richtung Innenstadt. Laut Zeugenaussagen waren alle drei von schlanker Statur und sprachen kein Deutsch. Sie waren zwischen 170 und 180 cm groß. Alle trugen Kapuzenpullover (1 roter, 1 schwarzer, 1 weißer) oder ähnliches. Ihre Gesichter verdeckten sie mit Hilfe der Kapuzen. Das Polizeirevier Kirchheim bittet nun Zeugen, die Hinweise zu den drei Personen geben können, sich unter der Rufnummer: 07021/5010 zu melden.
14.6.20

 

 

Defekter Garagentor-Antrieb löst Brand aus

Lenningen. Am Samstag ist in Oberlenningen in der Straße Oberer Sand zu einem Brand gekommen, bei dem es bei geringen Folgen geblieben ist. Über Notruf wurde eine starke Rauchentwicklung aus einer Garage gemeldet. Das Garagentor konnte von den eingetroffenen Polizeikräften zuerst nicht geöffnet werden. Erst die Feuerwehr war in der Lage dieses aufzubrechen und sich so Zugang zu der stark verrauchten Garage zu verschaffen. Durch das schnelle Eingreifen konnte Schlimmeres vermieden werden. Offensichtlich hat der defekte Garagentorantrieb den Brand ausgelöst. Dieser konnte schnell gelöscht werden. Insgesamt waren 27 Feuerwehrkräfte mit vier Fahrzeugen sowie zwei DRK-Fahrzeuge mit drei Mann am Einsatzort. Der entstandene Sachschaden wird mit rund 4000 Euro beziffert.
14.6.20

 

 

Motorradfahrer nach Sturz verletzt

Lenningen,. Ein 32-Jähriger Motorradfahrer hat sich  nach einem Sturz leichte Verletzungen zugezogen. Er war auf der B 465 von Gutenberg kommend in Richtung Donnstetten unterwegs, als er in einer starken Linkskurve die Kontrolle über seine Maschine verlor. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte mit der Leitplanke, bevor er über diese hinweg ins Gebüsch stürzte. Er wurde sofort von anderen Motorradfahrern bis zum Eintreffen des Notarztes erstversorgt. Anschließend kam er mit dem DRK in eine Klinik. Der Schaden am Motorrad wird auf rund 15.000 Euro geschätzt. Es musste mit einem Abschleppdienst von der Unfallstelle entfernt werden.
214.6.20

 

 

Motorradfahrerin schwer verletzt

Donzdorf. Beim Abbiegen übersah ein Autofahrer am Freitag eine 27-Jährige. Ein 20-jähriger Autoffahrer war von Reichenbach unter Rechberg in Richtung Lauterstein unterwegs. Gegen 20.40 Uhr wollte er dazu von der Reichenbacher Straße nach links auf die B 466 abbiegen. Dabei übersah er die vorfahrtsberechtigte Bikerin. Die 27-Jährige prallte mit ihrer Yamaha gegen den Golf. Nach dem Aufprall wurde sie über das Auto geschleudert. Die Frau erlitt schwere Verletzungen und musste in eine Klinik gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand nach Polizeiangaben ein Schaden in Höhe von rund 20.000 Euro.
13.6.20

 

 

 

Polizei kontrolliert Tuning- und Poser-Szene

Göppingen.  Eine großangelegte Sonderkontrolle im Bereich Göppingen führte die Polizei im Bereich Göppingen durch.  Unzulässige Veränderungen an Fahrzeugen stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko für alle Verkehrsteilnehmer dar und beeinträchtigen auch die Umwelt. Am Freitag, zwischen 17 Uhr und 23 Uhr, führten daher die Spezialisten des Ulmer Polizeipräsidiums erneut eine Kontrolle in der Tuning- und Poser Szene durch. Insgesamt wurden 27 Fahrzeuge einer besonderen Kontrolle unterzogen. Die Beamten stellten sechs Fahrzeuge fest, die derart verändert worden waren, dass die Betriebserlaubnis erloschen war. An einem davon waren die Umbauten so gravierend, dass es die Polizei an Ort und Stelle stilllegte. Auch die Poser waren im Visier. Darunter ein 23-Jähriger, der mit seinem Auto um die Kurve driftete und dessen Fahrt direkt vor dem Polizeifahrzeug endete. Des Weiteren stellten die Beamten fünf Verstöße gegen die Gurtpflicht fest. Ein Fahrer telefonierte. Die beanstandeten Fahrer erhielten alle eine Anzeige und müssen zudem mit hohen Geldbußen rechnen. Das Ergebnis hat gezeigt, dass die Kontrollen in dieser Szene notwendig sind. Die Polizei kündigte daher weitere Kontrollen dieser Art an.
13.6.20

 

 

 

Mann mit Messer verletzt – Beschuldigter in Haft

Geislingen. Mit schweren Verletzungen musste am Donnerstag ein 29-Jähriger ins Krankenhaus gebracht werden. Ein 19-Jähriger soll ihn mit einem Messer verletzt haben.  Wie Staatsanwaltschaft Ulm und Polizei berichten, fanden Zeugen den Verletzten kurz vor 22 Uhr vor einem Haus im Geislinger Ortsteil Eybach. Notarzt und Rettungsdienst versorgten den Mann sofort und brachten ihn in die Klinik. Nach einer ersten Auskunft schwebte der 29-Jährige nicht in Lebensgefahr. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf und ermittelte noch in der Nacht zwei Verdächtige. Nach bisherigen Erkenntnissen von Staatsanwaltschaft und Polizei soll sich der 29-Jährige am Donnerstagabend zunächst mit dem 19-Jährigen und dem 17-Jährigen in Eybach getroffen haben. Aufgrund eines Streits soll der 19-Jährige das Opfer mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt haben. Worum es in diesem Streit genau ging, müssen die Behörden noch ermitteln. Die beiden Verdächtigen seien nach der Tat geflüchtet, waren jedoch schnell ermittelt. Beide wurden zunächst festgenommen. Der 17-Jährige wurde nach den ersten notwendigen Maßnahmen inzwischen wieder auf freien Fuß gesetzt. Der 19-Jährige wurde am Freitagnachmittag dem zuständigen Richter am Amtsgericht vorgeführt. Der erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen den 19-Jährigen. Der Beschuldigte befindet sich jetzt in einer Justizvollzugsanstalt.
12.6.20

 

 

Auffahrunfall auf der Autobahn

Hohenstadt. Zwei Verletzte und rund 25.000 Euro Schaden forderte am Donnerstag ein Unfall auf der Autobahn bei Hohenstadt.  Gegen 11.30 Uhr waren auf der linken Spur ein zwei Fahrzeuge in Richtung Karlsruhe unterwegs. Bei Hohenstadt mussten sie verkehrsbedingt anhalten. Das erkannte ein nachfolgender 29-Jähriger zu spät. Der Mann fuhr mit seinem Wagfen auf. Zwei Mitfahrerinnen im BMW erlitten durch den Zusammenstoß leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ein 11-jähriges Mädchen und eine 38 Jahre alte Frau in ein Krankenhaus. Die Verkehrspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
12.65.20

 

 

Bereitgelegte Gelbe Säcke angezündett

Schwäbisch Gmünd. Am Freitag wurden gegen 4.40 Uhr in der Asylstraße mehrere zur Abholung auf dem Gehweg bereitgestellte Gelbe Säcke von Unbekannten in Brand gesetzt. Aufgrund der schnellen Brandbekämpfung durch die Freiwillige Feuerwehr Schwäbisch Gmünd, die mit 14 Mann im Einsatz war, konnte ein Ausbreiten des Feuers auf das Mehrfamilienhaus verhindert werden. Personen wurden keine verletzt. Der Sachschaden wird auf ca. 20.000 Euro beziffert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum Brandgeschehen übernommen. Zeugen des Vorfalls können sich bei der Kripo Aalen unter Tel. 07361/5800 melden.
12.6.20

 

 

 

IHK gegen Reform bei Finanzanlagenvermittlern

Kreis Göppingen. Für mehr als 200 angehende und zukünftige Finanzanlagenvermittler im Kreis Göppingen kommen jetzt massive Veränderungen und höhere Kosten zu, sollte es nach den Plänen der Bundesregierung gehen. Diese beabsichtigt, die Erlaubnis- und Aufsichtszuständigkeit für Finanzanlagenvermittler von der IHK weg auf die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zu verlagern. Das hat jetzt Vertreter der lokalen IHK-Bezirkskammer Göppingen auf den Plan gerufen, die sich öffentlich gegen die geplante Gesetzesänderung aussprechen. „Wir haben eine klare Rückmeldung unserer Mitgliedsunternehmen: Die Erlaubnis- und Aufsichtszuständigkeit für Finanzanlagenvermittler sollte unbedingt bei unserer IHK verbleiben“, betont Göppingens IHK-Bezirkskammervizepräsidentin Edith Strassacker. Die IHK verfüge über jahrelange Erfahrung in den gewerblichen Erlaubnis- und Aufsichtsverfahren. Außerdem würden sehr viele Vermittler und Existenzgründer die IHK für Einzelfallberatungen intensiv nutzen. „Das kann doch so ortsnah, persönlich und mit hohem Qualitätsniveau nur eine IHK schaffen, die nah am Kunden ist – anders als eine zentrale Organisation wie die BaFin“, befürchtet Strassacker.

„Für viele Vermittler aus dem Kreis Göppingen ist die Tätigkeit als Finanzanlagenvermittler eine Nebentätigkeit, die sie bei steigenden Kosten aufgeben müssten“, betont auch Jens Rehm von der gleichnamigen Versicherungsagentur in Geislingen, der die Interessen aller Vermittler aus dem Kreis Göppingen in der IHK-Bezirksversammlung vertritt und zugleich auch Mitglied der IHK-Vollversammlung in Stuttgart ist. Nach Schätzungen werden sich die Kosten für eine Erlaubnis eines Kleingewerbetreibenden im Verhältnis zu den IHKs auf das Fünffache erhöhen. Für Vertriebsgesellschaften lägen die Kosten für eine Erlaubnis sogar um das Achtfache höher. Er befürchtet, dass die angehenden Vermittler sich erhöhten Anforderungen, wie etwa dem Durchlaufen eines Nachweisverfahrens, ausgesetzt sehen, die an eine Erlaubnis nach dem Kreditwesengesetz gestellt werden. Diese zusätzlichen Auflagen und Kosten führen jedoch dazu, dass kleine Vermittler zu Gunsten weniger großer Finanzdienstleister verdrängt werden. Das könne nicht das Ziel eines Gesetzes sein. Rehm sieht aber noch weitere Vorteile, wenn die IHK weiterhin die ihr übertragende Aufgabe erfüllt. Neben der Erlaubniszuständigkeit für Finanzanlagenvermittler ist die IHK auch zuständige Stelle für Versicherungs- und Immobiliardarlehensvermittler sowie Immobilienmakler. Die durch das Gesetz geforderten Erlaubnisvoraussetzungen sind annähernd deckungsgleich. Aufsichtsrechtliche Eingriffe können damit zeitnah, effektiv und umfassend erfolgen. „Da die meisten Vermittler in mehreren Geschäftsfeldern tätig sind, haben sie durch das ‚One-Stop-Shop‘-Prinzip bei der IHK den Vorteil, die Erlaubnisse nur bei einer einzigen Stelle beantragen zu müssen“, bestätigt der Versicherungsexperte aus Geislingen.
12.6.20

 

 

 Wieder Führungen in der Kunsthalle

Göppingen. Das Führungsprogramm in der Kunsthalle Göppingen hat sich aufgrund der Coronasituation geändert. Ab Sonntag, 21. Juni, werden wieder Führungen angeboten. Diese müssen jedoch zuvor gebucht werden und können nur maximal vier Personen aufnehmen.

Jeden Sonntag sowie an Feiertagen, und (neu!) an Donnerstagen jeweils um 15 Uhr führen Kunstvermittler/-innen Gruppen bis zu vier Personen durch die aktuelle Ausstellung. Für diese öffentliche Führung ist eine Buchung jeweils mindesten zwei Tage im Voraus zu leisten. Die Buchung wird per Antwort-E-Mail bestätigt. Buchungen sind zu richten per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch 07161 650-4213. Die Führungen sind kostenlos.

Private Führungen sind bis zu vier Teilnehmer/-innen ebenfalls möglich. Interessenten wenden sich an die Kunstvermittlung, entweder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Telefon unter 07161 650-4213. Die Kosten betragen 40 Euro.
12.6.20

 

 

K19-Kinderzentrum darf wieder öffnen

 Geislingen. Durch die aktuelle Corona-Verordnung darf das K19 Herzenssache-Kinderzentrum in Geislingen unter Auflagen wieder öffnen. Da nur eine begrenzte Anzahl an Kindern in das K19 kommen darf, erfordert es vom K19-Team eine gute Koordination, die mit einem erhöhten Organisationsaufwand verbunden ist. Daher gilt: Ab dem 15. Juni 2020 (nach den Pfingstferien) wird es einen Wochenplan mit insgesamt sechs wöchentlich stattfindenden Angeboten für unsere beiden Altersgruppen (Klasse 1-4 und Klasse 5-6) geben. Durch die begrenzte Anzahl an Kindern ist eine vorherige Anmeldung an dem Angebot erforderlich. Zudem müssen die Eltern der Kinder die Kontaktdaten angeben, um eine mögliche Infektionskette nachvollziehen zu können. Auf einen Mindestabstand von 1,5 Meter wird während des gesamten Angebots geachtet.

Den Wochenplan hat das K19-Team bereits an die Kinder ausgeteilt und am K19 gut ersichtlich ausgehängt. Die Anmeldung kann per Post, per E-Mail, per WhatsApp oder per Anruf stattfinden. Die bisherigen Angebote (Videos, Briefe, Online Spielenachmittag) sollen trotz der Öffnung des K19 vorerst erhalten bleiben.
12.6.20

 

 

Hygienemängel: Behörde schließt Bäckerei im mittleren Filstal

Eine Backstube im mittleren Filstal (Illustrationsfoto) haben die Behörden wegen gravierender Hygieneverstöße geschlossen. Foto: Pixabay

Kreis Göppingen. Das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Landratsamtes Göppingen eine landwirtschaftliche Bäckerei im Mittleren Filstal überprüft und wegen gravierenden Hygieneverstößen umgehend geschlossen. Bei der Kontrolle durch die Lebenmittelkontrolleure wurden erhebliche Hygienemängel festgestellt. Der Fußboden der Backstube war durch alte Lebensmittelreste verunreinigt. An der Decke befanden sich großflächig Stockflecken. Wandfliesen waren ebenso  verschmutzt und schwarz versport. Auch Steckdosen und Lichtschalter sowie Schalter und Armaturen am Backofen waren erheblich mit alten Lebensmittelresten veruneinigt. Dadurch können Verunreinigungen über den absehbaren Handkontakt auf Lebensmittel übertragen werden. Auf einem Arbeitstisch quoll Teig aus den Schüsseln und berührte bereits ein schmutziges Reinigungstuch. Brotkörbe mit frisch gebackenem  Brot darin waren verunreinigt. 
Die landwirtschaftliche Bäckerei wurde wegen der ekelerregenden Bedingungen und Kontaminationsrisiken für Lebensmittel sowie Gesundheitsgefahren auf mündliche Anordnung vor Ort umgehend geschlossen. Eine Wiedereröffnung kommt erst nach einer Mangelbehebung und einer Abnahme durch die Lebensmittelüberwachung wieder in Frage. Die Verantwortlichen haben zudem mit einer Anzeige zu rechnen. Ferner wird ein Verfahren zur Veröffentlichung der Verstöße unter Benennung des Lebensmittelunternehmens eingeleitet. Erfahrungsgemäß und in Abhängigkeit von etwaigen Rechtsmitteln kann in ca. drei Wochen mit einer entsprechenden Information auf den Internetseiten des Landratsamtes gerechnet werden.
11.6.20

 

 

Feuerwehreinsatz: Kunststoffwanne qualmt

Schwäbisch Gmünd. Einsatz für die Feuerwehr am Mittwoch gegen 20:45 Uhr in einem Gebäude in der Kapuzinergasse in Gmünd. Die Einsatzkräfte konnten bereits nach kurzer Zeit feststellen, dass die Rauchentwicklung durch eine Kunststoffwanne, die auf dem Herd in einem Friseurgeschäft stand, verursacht worden war. Offenbar war der Herd eingeschaltet gewesen. Ein offenes Feuer war glücklicherweise nicht entstanden. Personen befanden sich mehr in dem Geschäft. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 200 Euro.
11.6.20

 

 

Busfahrplan: Zurück zur Normalität

Kreis Göppingen. Einen neuen “Sommerfahrplan I” hatte das Landratsamt bereits vor Wochenfrist angekündigt. Jetzt ist es soweit. Zum 15.Juni, Schulbeginn nach den Pfingstferien, greift ein neuer Fahrplan, der annähernd wieder “Normalität” herstellen soll. Rechtzeitig zum kalendarischen Sommerbeginn stellen die Busunternehmen im Filsland Mobilitätsverbund wieder auf den nahezu regulären Werktagsfahrplan von Montag bis Freitag um. An den Wochenenden hatte es zuvor ohnehin keine Änderungen gegeben.

Der neue Fahrplan soll in erster Linie den zusätzlich zurück erwarteten Schüler*innen und der wieder steigenden Nachfrage der Berufspendler*innen gerecht werden, die während des Lockdown Einschränkungen hinnehmen mussten. “Wir fahren während der Hauptverkehrszeiten nahezu vollständig das reguläre Angebot, um den zurückkehrenden Fahrgästen einen komfortablen Takt und wieder gezielte Schülerkurse bieten zu können” fasst Sebastian Hettwer, Abteilungsleiter im Amt für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur, die Verbesserungen des deutlich optimierten Fahrplans ab kommender Woche zusammen. In einigen Fällen wurde den Schulen bereits im Vorfeld der neue Fahrplan kommuniziert. Es wird nicht davon ausgegangen, dass es zu überfüllten Bussen kommt. Für alle Beteiligten, Unternehmen, Filsland und das Landratsamt stellt die neuerliche Umstellung des Fahrplans eine große Herausforderung dar. Die große Linie war schnell gefunden, gleichwohl galt es viele besondere Verbindungen zu prüfen.
“Wir raten aber dringend, das online über www.filsland.de verfügbare Angebot genau zu studieren, da es wenige Abweichungen im Detail gibt.” ergänzt Hettwer. Diese betreffen, so das Landratsamt in seiner Mitteilung, vor allem Parallelfahrten sowie das Angebot nach 19 Uhr am Abend, wo mit Rücksicht auf die noch stark eingeschränkte Nachfrage einige Busse weiterhin gestrichen bleiben.
Neben den Rad-Wander-Bussen, die bereits am Pfingstwochenende erfolgreich ihren Neustart feierten, sollen auch die “Nachtschwärmer”-Linien zurück ans Netz gehen. Die Spätkurse, die nach Mitternacht und nach 1 Uhr nachts am Wochenende und vor Feiertagen ab den ZOBs in Göppingen und Geislingen verkehren, waren zwischenzeitlich eingestellt worden. “Wir schließen uns dem Vorgehen im VVS an. Auch unsere Sonderkurse für Spätheimkehrer rollen wieder ab 19. Juni. Wir wollten nicht zurückstehen” führt Amtsleiter Jörg-Michael Wienecke nicht ohne Sorge aus: “Wir setzen dabei auf die Vernunft unserer überwiegend jüngeren Fahrgäste: Abstandhalten und Mund-/Nase-Schutz müssen gerade im lockeren Freizeitumfeld oberstes Gebot bleiben, sonst kann es auch schiefgehen”.
11.6.20

 

 

Schorndorfer Ziegelei-Seebad öffnet wieder

Schorndorf. Am Montag, 15. Juni, ist es soweit. Dann öffnet das Ziegelei-Seebad Schorndorf seine Pforten. Doch eines macht der Betriebsleiter der Bäderbetriebe Schorndorf, Jörg Bay, gleich zu Beginn des Pressegesprächs deutlich: „In diesem Sommer wird der Badespaß hinten angestellt. Wildes Toben wie sonst üblich wird es im Ziegelei SeeBad 2020 nicht geben.“ Denn, die vom Land Baden-Württemberg verhängten Hygienemaßnahmen bringen erhebliche Einschränkungen mit sich. So darf zwar ab kommenden Montag auch wieder gerutscht und gesprungen werden. Zusätzliches Personal wird aber im ganzen Bad die vorgeschriebenen Abstandsregeln überwachen.
Auch im Wasser gilt es Abstand zueinander zu halten. Sollte es zu pulkartigen Situationen kommen, ist gleich eine Badeaufsicht zur Stelle. „Ich weiß, das klingt nach harten Maßnahmen, aber wir als Bäderbetriebe und auch die Stadt Schorndorf stehen sofort in der Haftung. Deswegen werden wir alle Situationen streng beobachten.“

Insgesamt drei Zeitfenster werden pro Tag für die Besucher angeboten. In jedem Zeitfenster haben maximal 900 Gäste im Freibad Platz. Von  9 bis 11 Uhr können Gäste ohne Voranmeldung kommen und eine Eintrittskarte direkt an der Kasse kaufen. Auch Dauer- und Zehnerkartenbesitzer haben die Möglichkeit, am Vormittag schwimmen zu gehen. Einzige Bedingung: Jeder Gast muss einen Zettel ausfüllen und für den Fall der Fälle seine persönlichen Daten hinterlassen.  Für die beiden weiteren Zeitfenster von 12 bis 15 Uhr und 16 bis 20 Uhr können Tickets ausschließlich online gebucht werden. Die Dauer- und Zehnerkarten gelten hier nicht. Lediglich Familien- oder Einzelkarten sind buchbar und auch hier müssen bei der Anmeldung die persönlichen Daten hinterlegt werden.
11.6.20

 

 

Schwäbische Waldbahn startet in neue Saison

Schorndorf. Mit Dampf startet die Schwäbische Waldbahn die Saison 2020 am Sonntag, 14. Juni. Die Corona-Pause ist vorbei. Als allgemeiner Anbieter von Freizeitaktivitäten dürfen die Museumszüge ab sofort wieder vom Remstal in den Schwäbischen Wald, von Schorndorf über Rudersberg nach Welzheim zuckeln.
Das Jubiläumsjahr haben sich die Verantwortlichen auch anders vorgestellt, umso wichtiger sei es im Zuge der Lockerungen auch für die Region, jetzt wieder in den Fahrbetrieb zurückzukehren. In Zeiten, in denen die Menschen nach Ablenkung und „Normalität“ in der Nähe suchen, soll das Erlebnis Schwäbische Waldbahn zurückgebracht werden. Die vielen Naturangebote rund um Wandern und Radfahren, die sich gerade in der jetzigen Zeit hoher Beliebtheit erfreuen, können wunderbar mit der Waldbahn kombiniert werden. Auch im Zuge der Lockerungen im Bereich touristischer Führungen geht man mit der Wiederaufnahme des Fahrbetriebs voran, um für Stadtführer, Limes Cicerones und viele mehr wieder einen Anreiz zu schaffen, ihre Berufungen auszuüben und die Tourismuswirtschaft anzukurbeln.
Wer sich fragt, ob er eine geschlossene Stadt vorfindet, wenn er aus der Waldbahn aussteigt: nein. Sowohl in Schorndorf, Rudersberg als auch in Welzheim öffnen sämtliche touristische und gastronomische Anbieter zum 14. Juni, wenn das noch nicht geschehen ist. Das Museum Welzheim bleibt allerdings vorübergehend geschlossen. Tickets für die Fahrten sollten im Voraus online oder bei einer Vorverkaufsstelle bestellt werden. Ab sofort gibt es für eine begrenzte Zeit einen Jubiläumsrabatt in Höhe von 10 Prozent bei Online-Buchungen. Den Fahrgästen wird nahegelegt, sich vor Fahrtantritt über die Hygienemaßnahmen in der Schwäbischen Waldbahn zu informieren. Diese werden rechtzeitig vor Fahrtantritt unter www.schwaebische-waldbahn.de zur Verfügung gestellt. Während dem Aufenthalt in den Waggons besteht Mundschutzpflicht.  In den Sommerferien gibt es die nächste Pause. Der Fahrbetrieb muss aufgrund von Bauarbeiten zwischen Schorndorf und Haubersbronn ausbleiben. Letzter Fahrtag ist am 2. August. Am 5. September starten dann erneut die Dampf- und Dieselzüge in die zweite Saisonhälfte mit „Musik im Schlemmer-Express“. Einige Restkarten sind noch online erhältlich.
11.6.20

 

 

Vor 830 Jahren starb Kaiser Barbarossa


Bedeutende Dynastie im Mittelalter

Staufer-Kaiser Friederich Barbarossa - hier als Darsteller des Vereins "Staufersaga" in Schwäbisch Gmünd - starb vor 830 Jahren. Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Am 10. Juni 1190, heute vor 830 Jahren, starb Kaiser Friedrich Barbarossa. Unter ihm übertrafen die Staufer alle anderen Geschlechter an Besitz und Macht. Sie verfügten über ein Netz von mehreren hundert Festungen. Seine Stammburg Hohenstaufen besuchte Friedrich Barbarossa einmal – als römischer Kaiser im Jahr 1181.

Friedrich, geboren um 1122, war der einzige Sohn von Herzog Friedrich von Schwaben und von Judith, der Tochter Heinrichs des Schwarzen, Herzog von Bayern. Als Sohn eines staufischen Vaters und einer welfischen Mutter brachte er die langen Kriege zwischen den beiden Geschlechtern zu einem friedlichen Ende. Friedrich, genannt „Barbarossa“, italienisch für Rotbart, wurde ein glanzvoller, tatkräftiger Herrscher. Er sah sich selbst als Ritter des Reiches und als Schutzherr des Papsttums.

Im Jahr 1155 wurde Friedrich Barbarossa als erster Staufer zum Kaiser gekrönt. Ihm gelang es während seiner 35-jährigen Regierungszeit, das Reich systematisch auszubauen und zugleich den staufischen Familienbesitz zu vergrößern. Die Staufer herrschten insgesamt 130 Jahre lang über weite Teile Mittel- und Südeuropas. Barbarossa und sein Enkel, Kaiser Friedrich II. (1194–1250), gelten als die bedeutendsten Stauferherrscher und gehören zu den interessantesten Persönlichkeiten des Mittelalters.

Friedrich Barbarossa starb 1190 auf dem Rückweg von einem Kreuzzug: Er ertrank im Fluss Saleph, in der heutigen Türkei. Die Dynastie der Staufer erlosch bereits vier Generationen später. Im Jahr 1268 verlor Konradin, der Urenkel Barbarossas, den Kampf um das staufische Erbe in Süditalien gegen den dort seit 1266 regierenden Karl von Anjou. Der gerade 16-jährige Konradin, der letzte Staufer, wurde auf dem Marktplatz von Neapel hingerichtet.

Als Erbauer der Stammburg der Staufen um 1070 ist Herzog Friedrich I. von Schwaben überliefert. Vor allem unter den ersten staufischen Herzögen war der Hohenstaufen ein Macht- und Regierungsmittelpunkt. Nachdem die Staufer unter Barbarossa das König- und Kaisertum im Römischen Reich erlangt hatten, verlor die Burg zunehmend ihre wichtigste Funktion. Urkundlich bezeugt ist ein Aufenthalt Kaiser Friedrich Barbarossas „in castro Stoufen“ für das Jahr 1181. König Philipp, Barbarossas Sohn, war der letzte Staufer, für den persönliche Beziehungen zur Burg nachzuweisen sind. Nach seiner Ermordung 1208 zog sich seine Witwe, die byzantinische Kaisertochter Irene, auf die Burg zurück. Nur zwei Monate später starb sie bei einer Geburt und wurde im Kloster Lorch bestattet.

Ende des 18. Jahrhunderts rückte das Mittelalter als ruhmreiche deutsche Epoche in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Der Hohenstaufen zog viele Dichter und Maler der schwäbischen Romantik an – obwohl die Burg bereits im 17. Jahrhundert fast vollständig abgetragen worden war. Die Ergebnisse von zwei archäologischen Ausgrabungen im 20. Jahrhundert verhalfen zu neuem Wissen: Mauerreste auf dem Gipfel des Berges wurden rekonstruiert. Heute ist der Hohenstaufen ein beliebtes Ausflugsziel mit einem fantastischen Blick auf das Stauferland.   PM/S&GBW
10.6.20

 

 

 

 

 

 

Schau mal hin -  der Rätselspaß: Die Auflösung  (4)

Richtig geraten? Bei der im Rätsel-Spaß vom Wochenende gesuchten Fensterpassage handelte es sich um einen Teil der Fassade der Uhland-Realschule in Göppingen (Seite Burgstraße). Leider gingen keine richtige Lösungen ein. Am kommenden Wochenende gibt es die fünfte und vorerst letzte Folge in unserem Rate-Spaß. Foto: Bettina Fritz

 

 

Keine Wies’n und kein Wasen

Stuttgart/München. Nach dem Frühlingsfest wird wohl  auch der Stuttgarter Wasen im Oktober abgesagt. Sozialminister Manne Lucha machte am Dienstag auf einer Pressekonferenz der Landesregierung deutlich, dass eine solche Großveranstaltung vor dem Hintergrund der Corina-Krise kaum möglich sein wird. Zuvor hatte Bayerns Ministerpräsident Söder das Aus für das Münchner Oktoberfest 2020 bekannt gegeben.
21.4.20

 

 

 

Autohaus insolvent

Schwäbisch Gmünd.  Die Auto-Wagenblast GmbH und Co. KG in Schwäbisch Gmünd hat Insolvenz angemeldet. Der Betrieb mit Standorten in Aalen, Heidenheim, Bettringen und Schwäbisch Gmünd besteht seit knapp 100 Jahren und ist Vertragshändler und Servicepartner für die Marken Volkswagen, Audi und Skoda. Betroffen von der Insolvenz, die beim Amtsgericht Aalen beantragt wurde, sind gut 200 Mitarbeiter.
21.4.20

 

 

 Razavi: Gastronomen eine Perspektive geben

"Die Gastronomen brauchen jetzt eine Perspektive", fordert die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi. Foto: Pixabay

Kreis Göppingen. „Unsere Gastwirte und Hoteliers brauchen zwingend eine positive Perspektive“, fordert Nicole Razavi. „Wir müssen uns um sie kümmern und Insolvenzen vermeiden. Viele Unternehmen, auch im Landkreis Göppingen, stehen mit dem Rücken zur Wand. Die Lage ist dramatisch. Das ist im engen Austausch mit der Dehoga-Kreisvorsitzenden Susanne Weißkopf und in vielen Telefonaten mit Gastronomen deutlich geworden. Es geht um tausende Gastronomen, Selbständige, Angestellte und Auszubildende. Die gesamte Branche, dazu gehört der komplette Tourismusbereich und unzählige kleine und mittlere Familienbetriebe, ist durch Corona an ihrer Grenze und kann sich aus eigener Kraft nicht helfen,“ so die CDU-Landtagsabgeordnete weiter.

„Zwei Schritte sind aus meiner Sicht wichtig. Erstens braucht es auch in dieser Branche schnelle und unkomplizierte Hilfen wie ein Tourismus-Investitions-Programm aus Bundes- und Landesmitteln, das zielgerichtet eingesetzt werden kann. Ich bin auch dafür, dass die seit Jahren diskutierte Reduzierung der Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent in der Gastronomie endlich umgesetzt wird. Das habe ich bereits bei einem Besuch von Tourismusminister Guido Wolf in gastronomischen Betrieben im Landkreis vor Beginn der Kontaktsperre deutlich gemacht,“ so die CDU-Abgeordnete.

„Klar ist, dass das Risiko, sich mit dem Coronavirus anzustecken, weiterhin sehr hoch ist. Lockerungen gehen nur in kleinen und maßvollen Schritten. Wir müssen vernünftig bleiben. Wir müssen uns zweitens aber auch Gedanken machen, wie der Infektionsschutz eingehalten werden kann und trotzdem Gaststätten schrittweise und unter strengen Hygieneregeln wieder öffnen können. Die Betriebe müssten gewährleisten können, dass der Abstand zwischen den Gästen ausreichend groß ist und Besucher und das Personal Schutzmasken tragen. Es gibt in vielen Gaststuben und Hotels sicherlich Wege, mit reduzierten Kapazitäten Gäste zu empfangen“, fordert die CDU-Landtagsabgeordnete

„Gerade in unseren Gemeinden im ländlichen Raum wollen wir auch künftig unsere Dorfgasthäuser in unserer Mitte sehen, denn sie haben eine wichtige Funktion. Und selbst wenn es jetzt zunächst nur ein Teilbetrieb mit Einschränkungen sein mag, ist diese Perspektive ein Anfang. Ein gutes, gemeinsames Abendessen in einer urigen Gaststube ist auch in gebotenem Abstand ein Erlebnis – und nicht im Online-Handel zu kaufen. Es kann nicht gewollt sein, dass nun weitere Wirte und Herbergsbetreiber ihre Häuser aufgeben. Aber Zuversicht braucht eine Perspektive“, so Nicole Razavi abschließend.
21.4.20

 

 

Binder verlangt klare Regelungen zu Veranstaltungen

Kreis Göppingen.  Vereine und Organisationen, sowie Veranstalter hängen auch nach der Ankündigung der Ministerpräsidenten, Großveranstaltungen bis 31.August zu verbieten, in der Luft. Details dazu sollen Länder regeln, Baden-Württemberg hat aber noch nichts geregelt, beklagt der Geislinger SPD-Landtagsabgeordneten Sascha Binder. „Viele Vereine und Organisationen haben mit Veröffentlichung der neuen Verordnung des Landes auf klare Regelungen zu Veranstaltungen gehofft und wurden enttäuscht“, berichtet Binder aus Emails und Anrufen, die ihn zu diesem Thema erreichen.
In der neuen Verordnung des Landes gebe es keine Regelung. „Auf der Hand liegt, dass der Geislinger Hock und das Kinderfest abgesagt werden müssen. Aber was ist mit dem Schülerferienprogramm, Stadtranderholungen oder Zeltlagern?,“ begründet Binder seinen Brief an Ministerpräsident Winfried Kretschmann, indem er ihn bittet, die notwendigen Regelungen zu treffen.
„Mehrere Vereine und gemeinnützige Organisationen sind bereits vertragliche Verpflichtungen eingegangen.„Die Unklarheit führt zu Schwierigkeiten. Wenn das Land das nicht schnell regelt, werden viele im Ehrenamt zu schwierigen Entscheidungen gezwungen und der finanzielle Schaden noch höher“, erklärt Sascha Binder, der selbst seit 20 Jahren Betreuer in einem Zeltlager ist und die Problematik selbst gut kennt. „Kinder und Jugendliche sind gerade besonders belastet. Berufstätigen Eltern, die einen hohen Bedarf an Betreuungsmöglichkeiten haben, fehlt es an Planungssicherheit bei sechs Wochen Sommerferien.“ sagt Binder. „Wenn all die ehrenamtlich organisierten Angebote ausfallen müssen, hat das Land auch zu beantworten, wie die Betreuung der Kinder gewährleistet werden soll, während die Wirtschaft wieder hochgefahren werden muss“, stellt Binder die Bedeutung der Jugendarbeit in den Sommermonaten dar.
21.4.20

 

 

Stadtbibliothek öffnet wieder

Göppingen. Ab Donnerstag, 23. April, kann die Stadtbibliothek Göppingen den Betrieb wieder zu ihren gewohnten Öffnungszeiten aufnehmen. Das Dienstleistungsangebot wird allerdings zunächst auf das Ausleihen und Zurückgeben von Medien sowie die Benutzeranmeldung beschränkt sein. Um die aktuellen Regeln im Hinblick auf Hygiene und Abstand zu gewährleisten, kann sich nur eine begrenzte Anzahl von Besuchern zeitgleich im Haus aufhalten. Zum gegenseitigen Schutz werden außerdem die Benutzung der Arbeitsplätze, der bibliothekseigenen Laptops sowie des Kopiergerätes nicht möglich sein. Bis auf weiteres entfallen auch alle Veranstaltungen wie die Geschichteninsel und Lesungen. Da in den Zweigstellen die erforderlichen Mindestabstände für Mitarbeiter und Besucher nicht gewährleistet ist, bleiben diese weiterhin geschlossen.
21.4.20

 

 

Zuschuss für den Alten Zoll

Geislingen. „Unsere Denkmäler sind ein Stück Heimat, das wir pflegen müssen“, sagt Nicole Razavi zum aktuellen Förderbescheid des Wirtschaftsministeriums für die Stadt Geislingen an der Steige. „Der Alte Zoll in Geislingen ist mit 70.270 Euro in die erste Tranche des Denkmalförderprogramms 2020 aufgenommen worden“, so  die Abgeordnete weiter. „Der Alte Zoll ist ein geschichtsträchtiges Kulturdenkmal und auch aufgrund der mittelalterlichen Holzbaukunst ein Aushängeschild der Geislinger Fußgängerzone. Die finanzielle Unterstützung des Landes für zusätzliche statische Sicherungsarbeiten und Voruntersuchungen sind wichtig, denn vor rund drei Jahren wurde mit der historischen Bohlenwand ein großer Fund gemacht“, so Razavi.
21.4.20

 

 

Von Container-Deckel am Kopf getroffen

Schwäbisch Gmünd. Am Dienstagvormittag kam es bei einer Firma in der Lorcher Straße in Gmünd zu einem Arbeitsunfall. Als ein 33-jähriger Mitarbeiter gerade Papier in einem Container entsorgen wollte, fiel dessen Deckel durch eine Windböe herunter und verletzte den Geschädigten am Kopf. Er wurde mit dem Rettungswagen zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.
21.4.20

 

 

Brennende Baumstämme

Schwäbisch Gmünd. Aus bislang unbekannter Ursache gerieten am Montag kurz nach 20 Uhr zwei Baumstämme bei der Hütte des Albvereins Lindach in Brand. Das Feuer, das möglicherweise von einer Zigarettenkippe ausgelöst wurde, wurde von der Freiwilligen Feuerwehr, die mit einem Fahrzeug und acht Einsatzkräften vor Ort war, gelöscht.
21.4.20

 

 

 Verunglückter Motorradfahrer entpuppt sich als Drogendealer

Adelberg. Der 36-jährige Motorradfahrer, der am Samstagnachmittag in Metzingen unter Drogeneinfluss einen Verkehrsunfall verursacht hat, befindet sich zwischenzeitlich unter dem dringenden Verdacht des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in Untersuchungshaft.  Der polizeibekannte Verdächtige, der seinen Wohnsitz in Adelberg hat, war mit seinem Motorrad von Grafenberg kommend im Kreisverkehr in der Grafenberger Straße von der Fahrbahn abgekommen. Der Mann, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, versuchte noch, zu Fuß vom Unfallort zu flüchten, konnte aber von einem Zeugen verfolgt und schließlich von der Polizei vorläufig festgenommen werden. Zur Behandlung seiner leichten Verletzungen wurde er vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht und dort vorsorglich stationär aufgenommen. Ein Drogenvortest verlief positiv, weshalb der Mann eine Blutprobe abgeben musste. Nachdem sich im Zuge der Unfallaufnahme zusätzlich der Verdacht ergab, dass der 36-Jährige nicht nur Drogen konsumiert hatte, sondern damit auch Handel trieb, wurden die weiteren Ermittlungen durch eine Rauschgiftermittlungsgruppe der Kriminalpolizei übernommen. Bei der anschließenden Durchsuchung der im Rems-Murr-Kreis liegenden Meldeanschrift des Beschuldigten und seiner tatsächlichen Wohnadresse in Adelberg fand und beschlagnahmte die Polizei in der letztgenannten Wohnung rund 460 Gramm Amphetamin, über 440 Ecstasy-Tabletten, mehrere verkaufsfertig abgepackte Portionen Marihuana und diverse Dealerutensilien. In seiner bei dem Unfall getragenen Motorradkleidung hatten die Beamten zuvor bereits über 6000 Euro mutmaßliches Dealergeld aufgefunden.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm wurde der wegen unerlaubten Drogenhandels bereits vorbestrafte und aktuell unter Bewährung stehende Deutsche am Sonntag beim Amtsgericht Ulm dem Haftrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete. Der Verdächtige wurde in ein Vollzugkrankenhaus gebracht. Gegen ihn sind derzeit weitere Ermittlungsverfahren bei der Verkehrspolizei Esslingen, unter anderem wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, des verbotenen Kraftfahrzeugrennens und des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr anhängig. Er soll am 22.Januar  auf der Flucht vor der Polizei mehrere Verkehrsunfälle verursacht haben, darunter einen schweren Frontalzusammenstoß mit einem Streifenwagen in Reichenbach, bei dem eine Polizeibeamtin schwer verletzt worden war.
21.4.20

 

 

Esslingen sagt Schwörtag am 3. Juli ab

Esslingen. Die Esslinger Stadtverwaltung hatte aufgrund der aktuellen Situation das Esslinger Bürgerfest am 4. und 5. Juli bereits abgesagt. Aus Gründen des Infektionsschutzes muss damit gerechnet werden, dass das derzeit geltende Veranstaltungsverbot des Landes für Großveranstaltungen verlängert wird. Seit Montagabend steht jetzt fest, dass auch der Esslinger Schwörtag als offizieller Bürgerfest-Auftakt in diesem Jahr nicht stattfindet. Darauf verständigten sich OB Dr. Jürgen Zieger und die Vorsitzenden aller Gemeinderatsfraktionen einvernehmlich. "Um so mehr freuen sich alle Beteiligten des dreitägigen Bürgerfestes schon heute auf eine erfolgreiche Neuauflage des größten Esslinger Stadtfestes am 2. - 4. Juli 2021", so Zieger.  
21.4.20

 

 

Bund fordert Breitbandausbau in Böhmenkirch

Böhmenkirch. "Der Bund unterstützt den Breitbandausbau in Böhmenkirch mit insgesamt 2,046 Millionen Euro", teilte die Göppinger SPD-Bundestagsabgeordnete  Heike Baehrens am Dienstag mit. Mit der Förderung durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sollen bisher unterversorgte Adressen in der Gemeinde erschlossen. Mit den rund 2 Millionen finanziert der Bund die Hälfte der Gesamtkosten. "Der Zuwendungsbescheid wurde heute an die Gemeinde versandt", so Baehrens.
2.,4.20

 

 

Corona-Virus im Kreis Göppingen: Zahl der Erkrankten sinkt

Kreis Göppingen.   Dem Gesundheitsamt im Landkreis Göppingen liegen aktuell  (Dienstag, 8.45 Uhr) 717  (+1 gegenüber dem Vortag) bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Genesen und aus der Quarantäne entlassen sind insgesamt 452 (Montag: 446) Personen im Landkreis Göppingen. Aktuell erkrankt sind damit  233 (Montag: 238) Personen. Die Zahl der Todesopfer beträgt wie am Vortag 32.
21.4.20

 

 

Die Lesegeschichte

Bad Boll ist nicht gleich Bad Boll

Bad Boll in der Wutachschlucht in seiner Glanzzeit Ende der 19. Jahrhunderts. Bis auf die Kapelle (im Vordergrund) sind in die Gebäude inzwischen abgerissen. Foto: Gebr. Merz Tübingen

Bad Boll/Bad Boll. Wer von Bad Boll spricht, muss nicht unbedingt das Kurbad im Landkreis Göppingen meinen, das sich u.a. durch seine Quelle, seinen Fango, die Reha-Klinik, die evangelische Akademie oder die Wala  weit über die Region hinaus einen Namen gemacht hat. Wer von Bad Boll spricht, der kann auch einen inzwischen fast vergessenen Weiler in Deutschlands einzigartiger Wutachschlucht im südlichen Schwarzwald meinen. Denn dort war der Badebetrieb schon seit dem Mittelalter bekannt. Heute ist von dem Örtchen allerdings so gut wie nichts mehr vorhanden.

Wer durch die die Wutachschlucht wandert, der kann vieles entdecken. Das einzigartige Klima erlaubt eine unglaubliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Und immer wieder hat die Natur eine grandiose Landschaft geformt. Wer auf den Pfaden durch die Schlucht wandert, wird sich kaum vorstellen können, dass es hier, im Wutachtal, einst einen Badeort gegeben hat. Nein, nicht ein Schwimmbad in einem durch Flusswasser aufgestauten Becken. Einen richtigen Badeort mit Kurbetrieb, der Menschen aus aller Welt angezogen hat und der unterhalb der Ortschaft Boll, die heute zu Bonndorf zählt, lag.

Schon im Mittelalter - 1467 wurde erstmals die schwefelhaltige Qualle bei der nahen Burg Tannegg erwähnt -  sprach sich der Gesundbrunnen von Bad Boll herum. Die Badhofquelle war vielen ein Begriff. 1839 wurde die erste kleine Badeanstalt dort eingerichtet. Als gegen Ende der 19. Jahrhundert der Tourismus im Schwarzwald aufblühte, hatte der damalige Freiburger Ex-Oberbürgermeister Karl Schuster einen guten Riecher, nahm viel Geld in die Hand und baute Bad Boll zu einem noblem Kurbad aus – mitten in der Schlucht. Es gab ein mehrstöckiges Kurhaus, das  Zimmer für 100 Gäste hatte, die in einem noblen Speisesaal tafeln konnten und sich in einem Badhaus mit Einrichtungen für Inhalation oder Massagen viel für ihre Gesundheit tun konnten. Eingebettet waren die Einrichtung in einen Park mit Gartenanlagen, einem Wasserfall, sowie mit zwei Seen, auf denen Gondeln fuhren – eine Abwechslung für die nach Freizeitbeschäftigung suchenden Gäste. Zudem gab es noch Fischteiche, in denen Forellen gezüchtet wurde, die die Speisekarte des Kurhauses ergänzten. Lag Bad Boll auch sehr abgeschieden in der Wutachschlucht, so ging man doch mit der Zeit. Denn es gab bereits elektrisches Licht. Der Strom dazu kam aus einem extra erbauten Wasserkraftwerk. Gäste aus aller Welt kamen nach Bad Boll und waren ob der Idylle in dem engen Tal begeistert.

Sechs Jahre nach der Investition durch den Freiburger Ex-Oberbürgermeister kaufte eine Gruppe englischer Angler das Hotel. In jenen Jahren war die Engler vernarrt in den Black Forest. Und die Angler zog es nach Bad Boll des Forellenbestandes in der Wutach wegen. Er genoss den Ruf, der beste der Welt zu sein. Der Club sicherte sich auf einer Länge von 80 Kilometern die Angelrechte. Jetzt wurde die Gästeschar noch bunter und internationaler. Adelige und Militärs kamen zum Angeln, Besucher aus New York, St. Petersburg, Florenz oder Paris ließen es sich in Bad Boll gutgehen. Unter den Gästen soll auch der junge afrikanische Prinz Hassan gewesen sein. Selbst  der spätere englische Premierminister Winston Churchill soll  in jungen Jahren hier gefischt haben, wie Kenner der Geschichte von Bad Boll erzählen.

Das Glück von Bad Boll währte nicht lange. Schon vor dem Ersten Weltkrieg kam das Aus. Die Wasserverschmutzung durch die Papierfabrik in Neustadt hatte so stark zugenommen, dass die Angler bald nur noch im Trüben fischten. 1913 zog dann ein nach Schwefel stinkender Schaumteppich auf der Wutach in Bad Boll vorbei und der mondäne „Fishing Club“ London zog sich schnellsten aus dem Kurort Bad Boll zurück. Das war zugleich das Ende von Bad Boll. Der Badeort sollte danach keine Zukunft mehr haben. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in dem Gebäudeensemble noch ein Erholungsheim der AOK und später ein Therapiezentrum für Drogenabhängige eingerichtet, was aber nach skandalösen Zuständen von den Behörden wieder geschlossen wurde.  Als im Herbst 1977 nach den Entführern des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer gefahndet wurde, hatte das Bundeskriminalamt auch Bad Boll im Visier. Die Überlegungen der Kriminaler: Drei Terroristen, denen maßgebliche Beteiligung an Schleyers Entführung und Ermordung angelastet wird, ist das Gelände von Jugend auf bestens vertraut: Christian Klar stammt aus Freiburg, Adelheid Schulz aus Lörrach, Knut Folkerts aus Singen.

Neue  touristische Pläne für das Bad ließen sich mit ihren Folgen auf den Naturschutz später nicht mehr realisieren. Die Gebäude wurden in den 1990er Jahren nach und nach abgerissen. Geblieben ist die noch die Badkapelle, die vom Zerfall bedroht ist. Initiativen, das Kleinod zu retten, scheiterten bislang am Geld.        Rüdiger Gramsch
20.4.20

 

 

OB Till: Göppinger Handel die Treue halten

OB Till: Abstands- und Hygieneregeln weiterhin strikt einhalten. Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Über die ersten Lockerungen der Corona-Verordnung des Landes zeigt sich Oberbürgermeister Guido Till erleichtert, appelliert aber an alle Bürger, weiterhin die Hygiene- und Abstandsregeln strikt einzuhalten, um die Infektionszahlen so gering wie möglich zu halten. Nur so könne die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems, insbesondere der Kliniken, gewährleistet bleiben. Da Schulen und Kindertageseinrichtungen vorerst geschlossen bleiben, wird die Stadt Göppingen die Abbuchung der KiTa-Gebühren für den Monat Mai aussetzen.

Göppingen mit seinen 60.000 Einwohnern, so das Stadtoberhaupt, sei eine wichtige Einkaufsstadt. Damit das so bleibe, sei es wichtig, gerade jetzt den örtlichen Handel und die lokale Gastronomie zu unterstützen. In der persönlichen Präsenz vor Ort und der fachkundigen Beratung in den Geschäften sieht OB Till einen großen Wettbewerbsvorteil gegenüber anonymen online-Plattformen. Damit diese persönliche Note in der Göppinger Innenstadt erhalten bleibe, müssen die ortsansässigen Betriebe auch während der Corona-Pandemie und ihren Einschränkungen gestärkt werden. OB Till bittet, dem örtlichen Handel und – soweit wie möglich – auch der örtlichen Gastronomie die Treue zu halten und dankt allen für die bisherige Verbundenheit mit den heimischen Betrieben. Dies gelte auch für die sieben Stadtbezirke Göppingens: Auch in den einzelnen Bezirken spielen die örtlichen Geschäfte und Gastwirtschaften eine wichtige Rolle für das Gemeinschaftsleben, betont OB Till.

Till äußerte sich „sehr sehr traurig“ über das angekündigte Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. August, dass vermutlich die Durchführung sowohl der Kinderfeste in den Stadtbezirken wie auch des Maintages in der Innenstadt, aber auch das Sommerfest im Stauferland oder das Schloss-Straßen-Fest untersagen wird.

Am Freitag hat die Landesregierung die fünfte Änderung der Corona-Verordnung verkündet. Die wesentlichen Änderungen traten am Montag, 20. April, in Kraft. Damit wurden einerseits die bestehenden Schließungen, auch von Schulen und Kindertageseinrichtungen, und Kontakteinschränkungen bis einschließlich 3. Mai  verlängert; zum anderen dürfen seit Montag, 20. April, Geschäfte mit einer Verkaufsfläche bis zu 800 Quadratmetern – das sind in der Göppingen fast alle Läden – zusätzlich zu den schon genehmigten Verkaufsmöglichkeiten wieder öffnen. Die Gastronomie bleibt, mit Ausnahme der Abholung und Außer-Haus-Lieferung vorab bestellter Gerichte, bis 3. Mai  geschlossen. Großveranstaltungen sollen nach Beschluss von Bund und Ländern voraussichtlich mindestens bis zum 31. August  nicht möglich sein. Hierzu müssen die Details noch festgelegt werden.
20.4.20

 

 

Schutzmasken aus Partnerstadt

Shcutzmaskengruß von Kerstin Kusen aus der Göppinger Partnerstadt Klosterneuburg. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. Rudolf Bühler, stellvertretender Sprecher des Arbeitskreises Klosterneuburg in Göppingen und Organisator der jährlichen Bürgerbusreise in die niederösterreichische Partnerstadt, hat vergangene Woche Post der besonderen Art erhalten: Kerstin Kusen, eine ehemalige Austauschschülerin und langjährige Verbindungsperson in Klosterneuburg sowie Ansprechpartnerin bei den Austauschen mit den Musikvereinen und bereits  2016 für ihre Verdienste um die Städtepartnerschaft mit der Göppinger Bürgermedaille ausgezeichnet, hat einmal mehr ihre Verbundenheit mit der Hohenstaufenstadt unter Beweis gestellt und dem Ehepaar Bühler diese Schutzmasken geschickt.
20.4.20

 

 
 

„Mittelstand vor wirtschaftlicher Katastrophe“

Kreis Göppingen. Lothar Lehner schlägt Alarm. Der Kreisvorsitzende des Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) sieht den Mittelstand unmittelbar vor einer wirtschaftlichen Katastrophe. Lehner bezieht sich auf eine Umfrage seiner Organisation. Diese habe ergeben, dass jeder zweite befragte Betrieb (51 Prozent) weitere vier Wochen Shutdown finanziell nicht überbrücken kann. Drei Viertel (76 Prozent) kritisierten die staatlichen Hilfen als unzureichend.

„Die Mittel reichen nicht hin, den Finanzbedarf im Mittelstand zu decken. Die Krise bedroht das Fundament unserer Wirtschaft, die Hälfte der Betriebe haben Soforthilfen beantragt. Allein daran lässt sich das ganze Ausmaß der existenziellen Krise ermessen, die sich vor uns auftürmt“, warnt Lothar Lehner, der auf Grund seines Netzwerkes im Kreis Göppingen und umliegenden Städten einen guten Überblick über die Situation in den Betrieben hat.

Lehner fordert von der Politik einen konkreten Exit-Fahrplan mit einer raschen Öffnung der Wirtschaft, gestützt durch klare und transparente Vorgaben zum Gesundheitsschutz, wie Mindestabstände oder Zugangskontrollen. Der kontrollierte Neustart des Wirtschaftslebens müsse laut Lehner zudem dringend durch erhebliche Abgabensenkungen flankiert werden, um einer dauerhaften Überschuldung der mittelständischen Wirtschaft auf breiter Front entgegenzuwirken.

Die Umfrage des Bundesverband unter den Mittelständlern, an der sich, so Lehner, 1.812 Mitgliedsbetrieben beteiligten, ergab, dass über ein Drittel der Betriebe (35 Prozent) Kurzarbeitergeld in Anspruch nehmen. Auch greifen die Betriebe zur Stützung ihrer Liquidität auf Instrumente wie das Aussetzen von Steuervorauszahlungen oder Steuerstundungen (jeweils 19 Prozent) zurück.
20.4.20

 

 

Stadt verschiebt Wahl zum Jugendgemeinderat

Göppingen. Aufgrund der Schulschließungen und den Einschränkungen im öffentlichen Leben wurde die für Mai 2020 geplante Wahl des Jugendgemeinderates  (JGR) der Stadt Göppingen bis auf weiteres verschoben.

Zwar fand eine Info-Tour zur Kandidatensuche an den weiterführenden Schulen Göppingens noch wie geplant statt, die weiteren Werbeaktionen konnten jedoch nicht mehr durchgeführt werden. Die ursprüngliche Bewerbungsfrist für Kandidaten am 20. März wurde aufgehoben und die Jugendgemeinderats-Wahl, welche im Zeitraum vom 11. bis 24. Mai  als Online-Wahl stattfinden sollte, auf zunächst unbestimmte Zeit verschoben. Die bisher in der Geschäftsstelle des JGR eingegangenen Bewerbungen werden bei der später stattfindenden Wahl berücksichtigt, außerdem können weiterhin Bewerbungen eingereicht werden. Der dazu nötige Bewerbungsbogen steht auf der Homepage des Jugendgemeinderates (www.jgr-goepppingen.de) als Download zur Verfügung. Die derzeit amtierenden Jugendgemeinderäte bleiben bis zur Einsetzung des neu gewählten JGR im Amt, ihre Legislatur verlängert sich demensprechend über den ursprünglich für Mitte Juni geplanten Termin zur Einsetzung des neugewählten Jugendgemeinderates hinaus.
20.4.20

 

 

Nieren-Spezialist Martin Kimmel jetzt Professor

Privatdozent Dr. Martin Kimmel von der Klinik am Eichert in Göppingen wurde jetzt zum Professor ernannt. Foto: Alb-Fils-Kliniken/Tobias Fröhner

Kreis Göppingen. Der Chefarzt der Klinik für Nieren-, Hochdruck- und Autoimmunerkrankungen der Klinik am Eichert in Göppingen, Privatdozent Dr. Martin Kimmel, erhielt jetzt seinen Professorentitel von der Eberhard Karls Universität Tübingen. Die Hochschule würdigt damit seine Verdienste in der Forschung und Lehre.

„Die Verleihung der außerplanmäßigen Professur ist für mich eine besondere Auszeichnung und Anerkennung meiner langjährigen wissenschaftlichen und klinischen Tätigkeit auf dem Gebiet der Nieren-, Hochdruck- und Autoimmunerkrankungen,“ sagt der 49-jährige Mediziner. Er studierte, promovierte und habilitierte an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Mittlerweile hat er über 100 Publikationen in renommierten nationalen und internationalen Fachzeitschriften und mehr als 30 Lehrbuchkapitel veröffentlicht. Zuletzt war Professor Kimmel als leitender Oberarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Nephrologie im Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart tätig. An die Klinik am Eichert kam er im Januar 2018, wo er die Leitung der Klinik für Nieren-, Hochdruck- und Autoimmunerkrankungen übernahm.

Dr. Ingo Hüttner, Medizinischer Geschäftsführer der Kliniken-GmbH, gratulierte dem Chefarzt zu seiner Ernennung zum Professor. „Wir sind sehr stolz auf diesen Erfolg.“ Zu den wissenschaftlichen Schwerpunkten des Chefarztes zählen das akute Nierenversagen, die Nierenersatztherapie und die personalisierte Medizin, von der Patienten auf Grundlage individualisierter Therapiekonzepte und aktuellster wissenschaftlicher Entwicklungen besonders profitieren.

Als ausgewiesener Spezialist auf dem Gebiet der Inneren Medizin ist Professor Kimmel auch bei nationalen und internationalen Kongressen und Veranstaltungen ein gefragter Referent. Auch die jährlich von im ausgerichtete „Göppinger Tagung der Nieren- und Hochdruckkrankheiten und Dialyse“ zählt mittlerweile neben den Kongressen in Berlin, Heidelberg und Wiesbaden zu den größten Tagungen für Nieren- und Hochdruckexperten bundesweit.
20.4.20

 

 

Esslinger OB Zieger empfiehlt Alltagsmasken oder Schals

Esslingen. Der Esslinger Oberbürgermeister  Zieger empfiehlt den Esslinger Bürgern aus Infektionsschutzgründen dringend, in der Öffentlichkeit, im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkaufen im Einzelhandel das Abstandsgebot weiter zwingend einzuhalten. Zugleich spricht sich OB Zieger nachhaltig dafür aus, in der Öffentlichkeit, beim Einkaufen im Handel und bei der wieder verstärkten Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs und somit überall da, wo das Abstandgebot praktisch nicht eingehalten werden kann, sogenannte Alltagsmasken oder Schals zu benutzen. „Bitte nehmen Sie Rücksicht und tragen Sie auf freiwilliger Basis Alltagsmasken“, so die Botschaft von OB Zieger. „Diese Masken schützen Dritte und flankieren die etappenweisen vorsichtigen Lockerungen von Teilen des öffentlichen Lebens“. Sollte diese freiwillige Selbstverpflichtung zur Nutzung von Masken beim Einkaufen, im öffentlichen Raum oder beim ÖPNV allerdings nicht beachtet werden, könne er nicht ausschließen, dass auch in Esslingen am Neckar eine Pflicht zum Tragen von Mund/Nasen-Masken eingeführt werde müsse, so OB Zieger.
20.4.20

 

 

Land fördert Geh- und Radwegebau im Kreis


Kreis Göppingen. Die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi freut sich  dass das Land den weiteren Ausbau des  Rd- und Fußwegenetzes im Kreis Göppingen mit rund 814 000 Euro weiter fördert. Allein 594.000 Euro gibt das Land für den Bau eines Fußgängerüberwegs am Kreisverkehrsplatz Bahnhofstr./Weiler Str./Heidenheimer Str. in Geislingen an der Steige. Der Ausbau des Geh- und Radwegs an der K1419 zwischen Bezgenriet und Heiningen wird mit rund 162.000 Euro gefördert. Der Bau eines Geh- und Radwegs entlang der K 1408 in Börtlingen erhält einen Zuschuss von rund 58.000 Euro.
20.4.20

 

 

Schnelle Abnehmer für „Alltagsmasken“

Fleißie Maskennäeherinnen: Tatjana Kempf und Elisabeth Widmaier. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. In Zeiten der Corona-Krise erwachen alte Leidenschaften gepaart mit dem Gedanken, etwas für andere Menschen zu tun.  Tatjana Kempf und Elisabeth Widmaier, zwei junge Frauen aus Göppingen, erging es nicht anders. Seit circa einer Woche nähen sie mit gebührenden Abstand Gesichtsmasken. Erste Abnehmer dieser neuen „Alltagshilfe“ waren die eigene Familie und Freunde. Inzwischen, von der Nähleidenschaft ansteckt, nähen sie täglich Dutzende bunte Gesichtsmasken, mit einer Besonderheit: Die zweilagigen Masken sind so genäht, dass das Einlegen eines Zellstoffpapiers möglich ist. Auf den Aufruf „Göppingen hilft“ aufmerksam geworden, haben sich die beiden Näherinnen bei der Freiwilligenagentur Göppingen gemeldet und spendeten 50 selbstgenähte Masken. Der risikogefährdete Personenkreis, dem der Mund- und Nasenschutz zugutekommen sollte, war mit den Senioren, die die städtische Angebote im Bürgerhaus – das „Café Silber“ und „Vergissmeinnicht“ – nutzen schnell gefunden. Einzeln in Plastikbeutel verpackt, versehen mit der Beschreibung der Handhabung und Reinigung, da wasch- und bügelbar, wurden die Behelfsmasken an die älteren Menschen verteilt.
20.4.20

 

 

Drogendealer festgenommen

Schorndorf. Durch den Tipp eines Anrufers konnte am  Freitag kurz vor 20 Uhr ein mutmaßlicher Drogendealer in Schorndorf festgenommen werden. Der 33-Jährige wurde im Bereich des Stadthallensees von Beamten angetroffen. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Ordnungshüter bei ihm einen Beutel mit weißem Pulver, welches sich als Amphetamin herausstellen sollte. Der 33-Jährige versuchte sich den Maßnahmen der Polizisten zu entziehen, verhielt sich unkooperativ und wurde zunehmend aggressiv. Letztlich mussten ihm Handschellen angelegt werden. Auch gegen die Verbringung zum Polizeirevier wehrte der Mann sich heftig. Im Streifenwagen versuchte er mehrfach einem Beamten einen Kopfstoß zuzufügen. Der Mann musste die Nacht in einer Gewahrsamszelle verbringen. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ordnete zudem eine Wohnungsdurchsuchung an. Hierbei wurden unter anderem mehrere tausend Euro Falschgeld sichergestellt. Zwei Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz leicht verletzt. Sie konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann am Samstagvormittag wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.
20.4.20

 

 

Unter Drogenbeeinflussung Unfall verursacht

Schorndorf. Ein 21 Jahre alter Autofahrer verursachte am Samstagmittag in Schorndorf  einen Verkehrsunfall, bei dem sein Beifahrer verletzt wurde und rund 45.000 Euro Sachschaden entstanden. Der junge Mann fuhr die Werderstraße in Richtung Lange Straße entlang und verlor beim Beschleunigen die Kontrolle über sein Fahrzeug. Anschließend kam er von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine dortige Hauswand. Sein ebenfalls 21-jähriger Beifahrer wurde beim Unfall verletzt und musste in eine Klinik gebracht werden. Vor Ort ergaben sich Hinweise darauf, dass der Unfallverursacher unter Drogeneinfluss stand, ihm wurde daher eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde einbehalten, er muss nun mit einer Strafanzeige rechnen.
20.4.20

 

 

In Polizeigewahrsam genommen

Lorch. Dem Polizeirevier Schwäbisch Gmünd wurde am Sonntagabend gemeldet, dass ein offenbar betrunkener Mann, der ein Fahrrad mit sich führte, auf dem Gehweg der Lorcher Straße in Waldhausen gestürzt war und sich wohl eine Kopfverletzung zugezogen hatte. Vor Ort stellten die Polizeibeamten fest, dass der 26-Jährige aufgrund seines Alkoholgenusses gestürzt war; mit dem Rad konnte er nicht gefahren sein, da an diesem keine Kette vorhanden war. Der 26-Jährige, der kein Deutsch sprach, wurde ins Krankenhaus gebracht, von wo aus er nach Mitternacht wieder entlassen wurde. Da er deutlich betrunken und nicht verkehrsfähig war und zudem keine Adresse angeben konnte, wurde er bis in den frühen Morgen in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd untergebracht.
20.4.20

 

 

Wieder Markt am Donnerstagnachmittag

Göppingen. Der Marktbetrieb am Donnerstagnachmittag auf dem Göppinger Marktplatz wird ab 23. April wieder aufgenommen. Aufgrund der geringen Nachfrage auf dem Donnerstagsmarkt fanden in den vergangenen Wochen nur die Vormittagsmärkte am Mittwoch und Samstag auf dem Schillerplatz statt. Ab dem 23. April wird der Wochenmarkt am Donnerstagnachmittag auf dem Marktplatz wieder stattfinden. Die Verkaufszeiten sind wie bisher von 15 bis 19 Uhr. Grundsätzlich gilt auch für den Besuch von Wochenmärkten:  Der Aufenthalt auf dem Marktplatz soll möglichst kurz sein. Längere Beratungsgespräche sind zu vermeiden.  Verzicht auf Händeschütteln. Einhaltung der Hygieneregeln zum Husten und Niesen (in die Armbeuge, nicht in die Hand). Abstand von zwei Meter von anderen Marktbesuchern halten. Nach Rückkehr in die häusliche Umgebung die Hände gründlich reinigen. Roh verzehrte Waren wie Obst und Gemüse ebenfalls unter heißem Wasser gründlich reinigen.
20.4.20

 

 

Stadtradeln verschiebt sich

Schwäbisch Gmünd (sv). In diesem Jahr kann das "Stadtradeln"  nicht wie ursprünglich geplant stattfinden. Statt im Mai/Juni wird das Stadtradeln "Radeln für ein gutes Klima" in den Sommer oder Herbst verschoben. Der Aktionszeitraum wurde vom Ministerium bis Ende Oktober verlängert, so dass hier ausreichend Zeit bleibt einen Nachholtermin zu finden. In den nächsten Wochen wird dieser festgelegt und rechtzeitig bekannt gegeben. Mit der Anmeldung im Webportal www.stadtradeln.de unterstützt man seine Stadt und sammelt Radkilometer und dabei bleibt man fit und gesund. Ob Hobby-Radler, Alltagsradfahrer oder Radgenießer, jeder trägt mit seinen gefahrenen Kilometer dazu bei, dass sich Schwäbisch Gmünd im Ranking sehr gut abschneidet.
20.4.20

 

 

Auto brennt

Kuchen.  Montagnacht stand in Kuchen ein Pkw in Flammen.  Gegen 2.45 Uhr wurden Zeugen durch Geräusche in der Bogenstraße geweckt. Auf der Suche nach der Ursache entdeckten sie einen rauchenden Pkw. Kurze Zeit später schlugen Flammen aus dem Fahrzeug. Sie wählten den Notruf. Die Feuerwehr rückte an und löschte das brennende Fahrzeug. Vermutlich dürfte ein technischer Defekt Ursache für den Brand gewesen sein. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 3000 Euro.
20.4.20

 

 

440 Menschen von Corona genesen

Kreis Göppingen.  Im Landkreis Göppingen gibt (Stand: Sonntag, 10 Uhr) zunächst keinen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Damit bleibt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen unverändert bei 31.  Dem Gesundheitsamt liegen aktuell 715 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Genesen und aus der Quarantäne entlassen sind insgesamt 440 Personen im Landkreis Göppingen. Aktuell erkrankt sind damit 244 Personen, das sind weniger als 0,1 Prozent der gesamten Kreisbevölkerung.
19.4.20

 

 

Schrott geklaut

Deggingen. Erwischt wurden zwei Männer am Samstagabend beim Schott-Diebstahl auf dem Platz einer Autoverwertung.  Ein Angestellter einer Autoverwertung in Deggingen hatte am Samstag gegen 20.45 Uhr eine Alarmmeldung erhalten. Dieser war zu entnehmen, dass zwei Personen aus einem Container Schrott entnahmen und in ein Auto einluden. Daraufhin verständigte er die Polizei. Mehrere Streifen des Polizeireviers Geislingen und des Verkehrsdienstes Mühlhausen beteiligten sich an der Fahndung. Eine Streife des Verkehrsdienstes kontrollierte kurze Zeit später in Mühlhausen einen Mercedes und konnte im Fahrzeug den entwendeten Schrott feststellen. Die beiden Insassen, ein 44- und 45-jähriger Mann wurden daraufhin festgenommen. Beide räumten ein, die entdeckten Teile kurz zuvor entwendet zu haben. Gegen sie wird jetzt wegen Diebstahls ermittelt. Der Wert der entwendeten Teile belief sich auf wenige Euro.
19.4.20

 

 

Wenn der weiße Flieder wieder blüht...

Die letzten sonnig-warmen Tage verhalfen im Stauferland dem Flieder zur Blüte. Prächtig stehen Bäume ind Sträucher mit den wohlriechenden Blüten in den Gärten. Foto: Rüdiger Gramsch

 

 

Betrunken Unfall verursacht

Süßen. Nur wenige Zentimeter dauerte eine Trunkenheitsfahrt am Sonntag in Süßen. Kaum mehr stehen, geschweige denn fahren, konnte ein 26-jähriger Mann am Sonntag gegen 1 Uhr in der Bachstraße. Er hatte versuch,t mit seinem Wagen rückwärts auszuparken und war dabei auf ein hinter ihm stehendes Fahrzeug aufgefahren. Als ihn der Besitzer dieses Autos zur Rede stellte war er aufgrund seines Zustandes kaum in der Lage das Gleichgewicht zu halten. Eine Streife des Polizeireviers Eislingen nahm den Verkehrsunfall auf. Ein vor Ort durchgeführter Alkotest bestätigte die Annahme, dass der Mann betrunken ist. Der Test ergab einen Wert von mehr als zwei Promille. Der Mann musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Sein Führerschein wurde einbehalten. Gegen ihn wird jetzt wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt. Bei dem Unfall entstand nur geringer Sachschaden.
19.4.20

 

 

Bauwagen aufgebrochen

Schlat. Ein Zeuge erwischte am frühen Samstagmorgen drei junge Männer beim Einbruch und verständigt die Besitzer.  Durch Geräusche wurde ein Zeuge am Samstag gegen 2.40 Uhr auf mehrere Personen an einem Bauwagen aufmerksam. Der Bauwagen dient Jugendlichen als Bude und wird aktuell renoviert. Als der Zeuge nachsah, wer die Geräusche verursacht hat, begegnete er drei jungen Männern. Die waren von dem Eintreffen des Mannes überrascht und suchten mit ihren Zweirädern das Weite. Mit den hinzugerufenen Verantwortlichen der Jugendbude wurde daraufhin der Bauwagen überprüft. Dabei konnte festgestellt werden, dass die jungen Männer offensichtlich den Bauwagen aufgebrochen und daraus Lautsprecher und Getränke im Wert von wenigen 100 Euro entwendet hatten. Eine herbeigerufene Streife des Polizeireviers Göppingen nahm der Einbruch auf.
19.4.20

 

 

Polizeihubschrauber im Einsatz

Heubach. In der Nacht auf Sonntag, kurz nach Mitternacht, hörte ein Anwohner der Lauschaerstraße in Heubach mehrfach durchdringende Hilfeschreie einer vermutlich weiblichen Person aus Richtung des Heubacher Flugplatzes. Bei der anschließenden Absuche des Flugplatzes und des umliegenden Geländes, welche bis 2.15 Uhr andauerte und an der ein Polizeihubschrauber sowie mehrere Streifenwagenbesatzungen beteiligt waren, konnte jedoch keine Person und nichts Auffälliges oder Verdächtiges gefunden werden.
19.4.20

 

 

Motorradfahrer tödlich verunglückt

Rechberghausen.  Am Freitag, gegen 16.30 Uhr, ereignete sich auf der Kreisstraße zwischen Wangen und Rechberghausen ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 21-jähriger Motorradfahrer und ein  SUV überholten kurz vor Rechberghausen einen anderen Pkw. Anschließend wollte der Zweiradlenker noch den SUV überholen. Dabei machte der Kradlenker einen Fahrfehler und kam nach links von der Fahrbahn ab. Er fuhr noch eine längere Strecke über eine Wiese und prallte dann gegen einen Baum. Der Fahrer erlag noch am Unfallort den schweren Verletzungen. Der Sachschaden wird auf 9 000 Euro geschätzt. Der Verkehrsdienst Mühlhausen hat die Unfallermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen zum Unfallgeschehen.
18.4.20

 

 

Corona-Virus fordert weitere Todesopfer

Kreis Göppingen/Ostalbkreis. Im Landkreis Göppingen gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Das Gesundheitsamt teilt mit, dass ein über 70-jähriger Mann, der positiv auf das Corona-Virus getestet worden war, verstorben ist. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf 31. Dem Gesundheitsamt liegen aktuell 705 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Genesen und aus der Quarantäne entlassen sind insgesamt 431 Personen im Landkreis Göppingen. Aktuell erkrankt sind damit 243 Personen.
Im Ostalbkreis gibt es (Stand Freitag) 16 Todesfälle, zwei mehr als am Donnerstag.  1165 Personen sind mit dem Virus infiziert, 613 Personen wurden bereits aus der Isolation entlassen.
18.4.20

 

 

Auto landet im Graben und brennt aus

Schlat/Eschenbach. Am Samstag, gegen 0.45 Uhr, befuhr ein 26-Jähriger die K1426 von Schlat in Richtung Eschenbach. Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite, den Kurven und den Auf und Abs ist die Geschwindigkeit auf 10 km/h beschränkt. Nach einer Kuppe, in einer Rechtskurve verlor der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug. Er dürfte für die Strecke einfach zu schnell gewesen sein. Der Mann steuer den Wagen in den linken Graben. Als der Graben in ein Rohr mündete überschlug sich das Auto und landete auf dem Dach. Der Fahrer und sein ebenfalls 26-jähriger Mitfahrer konnten selber aussteigen und die Polizei informieren. Bis zum Eintreffen der Polizei war das Auto in Brand geraten. Die Feuerwehr aus Eschenbach rückte mit drei Fahrzeugen und 22 Mann an. Sie löschten das Auto und säuberten die Fahrbahn wieder. Beide Insassen wurden mit eher leichteren Verletzungen stationär in einer Klinik aufgenommen. Der Sachschaden am Auto beträgt 5.000 Euro. Der Verkehrsdienst aus Mühlhausen ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung.
18.4.20

 

 

Unfall auf gesperrtem Weg

Eislingen.  Am Freitag, kurz vor Mitternacht, befuhr ein 18-Jähriger mit seinem Wagen den durch Verkehrszeichen gesperrten Verbindungsweg von Eislingen nach Holzheim. Seinen Angaben nach musste er einem Tier ausweichen und fuhr deshalb in den Graben. Das Auto wurde an einem dort verlaufenden Rohr an der Front stark beschädigt. Der auf dem Rücksitz sitzende, ebenfalls 18-jährige Mitfahrer erlitt dabei eine Kopfplatzwunde. Der Fahrer blieb unverletzt, der Schaden beträgt ca. 1.500 Euro. Das Polizeirevier Eislingen ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung.
18.4.20

 

 

Alkoholisiert mit Auto überschlagen

Lorch. Ein unter Alkoholeinwirkung stehender 41-Jähriger befuhr am Freitagabend mit seinem Pkw die Gartenstraße in Lorc-Weitmars. Er wollte, trotz überhöhter Geschwindigkeit, nach rechts in den Kirchweg abbiegen. Er geriet dabei jedoch zu weit nach links, überfuhr den Gehweg und wurde durch den Betonsockel eines Gartenzauns ausgehebelt. Der Pkw überschlug sich daraufhin und blieb auf dem Dach liegen. Der 41-Jährige wurde durch den Unfall leicht verletzt. Es gelang ihm, sich aus eigener Kraft aus dem Auto zu befreien, weshalb die Feuerwehr Lorch, die mit drei Fahrzeugen und zehn Mann an die Unfallstelle ausgerückt war, nicht mehr eingreifen musste. Die Höhe des angerichteten Sachschadens beträgt ca. 5000 Euro. Wie sich schnell herausstellte, war der 41-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Gegenüber der Polizeistreife zeigte sich der Mann während der Unfallaufnahme zunehmend aggressiver und beleidigte die eingesetzten Beamten. Da er sich den Anweisungen der Streife ständig widersetzte, einen Beamten anspuckte und sich nicht an den geforderten Sicherheitsabstand hielt, musste er letztendlich in Gewahrsam genommen werden. Der Mann leistete hierbei massiven Widerstand wodurch ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde. Ihn erwarten nun gleich mehrere Strafanzeigen.
18.4.20

 

 

Corona-Virus: Jetzt 30 Todesfälle

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen gibt es zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Das Gesundheitsamt teilt mit, dass eine über 60-jährige Frau und ein über 80-jähriger Mann, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden waren, gestorben sind. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf 30. Dem Gesundheitsamt liegen aktuell 698 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Genesen und aus der Quarantäne entlassen sind insgesamt 417 Personen im Landkreis Göppingen. Aktuell erkrankt sind damit 251 Personen, diese Zahl entwickelt sich rückläufig.
17.4.20

 

 

In zwölf Heimen Corona-Virus nachgewiesen

Kreis Göppingen. Das Gesundheitsamt im Kreis Göppingen  beobachtet seit Längerem, dass in einzelnen Pflegeheimen das Coronavirus nachgewiesen wird. Dies ist problematisch, da in Pflegeheimen die ältere Bewohnerschaft durch das Coronavirus sehr gefährdet ist und bei den Bewohnern häufig bereits Vorerkrankungen bestehen. Patienten mit Vorerkrankungen zeigen einen deutlich schlechteren Verlauf einer COVID-19 Infektion. Es ist deshalb wichtig, dass durch die Pflegekräfte die Hygieneregeln und Schutzmaßnahmen konsequent eingehalten werden.  Bisher wurden in zwölf Heimen das Coronavirus nachgewiesen, in zwei Heimen konnte durch konsequentes Hygienemanagement das Ausbruchsgeschehen für beendet erklärt werden. Die Infektketten konnten unterbrochen und eine Weiterverbreitung derzeit unterbunden werden. In zwei weiteren Heimen sind seit mehreren Tagen keine neuen Fälle mehr aufgetreten. In vier Heimen im Landkreis besteht ein so genanntes Ausbruchsgeschehen. Dies bedeutet, dass die betroffenen Bewohner konsequent isoliert und teilweise Bewohner in einem abgegrenzten Bereich zusammengelegt und dort durch Pflegepersonal mit spezieller Schutzausrüstung gepflegt werden. In diesem Zusammenhang betonen das Gesundheitsamt und die Heimaufsicht, dass die Zusammenarbeit mit den Pflegeheimen gut funktioniert und in den jeweiligen Situationen in enger Kooperation sinnvolle Lösungen gefunden werden konnten.
17.4.20

 

 

Umzug in den Erweiterungsbau

Der Erweiterungsbau (links) des Landratsamtes in Göppingen ist weitgehend fertig gestellt. Jetzt erfolgen die Umzüge der einzelnen Ämter in den Neubau. Foto: Bettina Fritz

Kreis Göppingen. Der Erweiterungsbau des Landratsamtes ist weitgehend fertiggestellt. Anfang Mai erfolgen die ersten Umzüge der Ämter. Das Büro für Kreisentwicklung und Kommunikation zieht am Dienstag, 5.Mai in den Erweiterungsbau. Während dieser Zeit sind die dortigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner auch telefonisch nicht erreichbar.  Bei dringenden Anliegen können sich Kunden an das Büro des Ersten Landesbeamten unter der Telefonnummer 07161 202-2001 wenden. Anschließend wird das Amt für Finanzen und Beteiligungen in den Erweiterungsbau umziehen. Daher ist am Mittwoch, 6. Mai die Kreiskasse nicht erreichbar. In unaufschiebbaren Fällen ist das Vorzimmer erreichbar. Die Rufnummern des Vorzimmers lauten 07161 202-3001 sowie 07161 202-3101.  Das  Umweltschutzamt des Landratsamts Göppingen zieht von Dienstag, 12. Mai bis Donnerstag, 14.Mai  in den Erweiterungsbau um.

Die Abteilung Immissionsschutz, Arbeitsschutz, Abfallrecht des Umweltschutzamtes wird am Dienstag, 12.Mai in den Erweiterungsbau umziehen. Das Vorzimmer des Umweltschutzamtes ist unter der Telefonnummer 07161 202- 2201 in unaufschiebbaren Fällen für Kunden erreichbar.  Die Leitung des Umweltschutzamtes sowie die Abteilung Naturschutz, Jagd, Fischerei ziehen am Mittwoch, 13. Mai, um. Bei dringenden Anliegen können sich Kunden an das Vorzimmer der Abteilung Wasser und Boden unter der Telefonnummer 07161 202-2211 wenden.  Am Donnerstag, 14.Mai wird die Abteilung Wasser und Boden in den Erweiterungsbau umziehen. In dringenden Fällen ist das Vorzimmer des Umweltschutzamtes unter der Telefonnummer 07161 202-2201 erreichbar.  Nach den Umzügen steht das Umweltschutzamt im ersten Stockwerk des Erweiterungsbaus wie gewohnt zur Verfügung. Durch die Umzüge werden kleinere Einschränkungen erwartet. Hierfür bittet das Landratsamt um Verständnis.
17.4.20

 

 

Zu schnell auf der Autobahn

Gruibingen.  Zahlreiche Verkehrsteilnehmer waren am Donnerstag auf der A8 bei Gruibingen zu schnell unterwegs.  Am Donnerstagmittag hatte die Polizei die gefahrene Geschwindigkeit der Fahrzeuge in Richtung München im Blick. Dort sind 100 Stundenkilometer zulässig. 513 Fahrer hielten sich nicht daran. 335 von ihnen kommen mit einer Verwarnung davon. 178 müssen mit einer Anzeige rechnen, weil sie mehr als 21 km/h zu schnell fuhren. 17 von ihnen waren so schnell, dass sie zusätzlich ein Fahrverbot erwartet. Mit 182 Sachen war ein Mann mit seinem Wagen unterwegs.
17.4.20

 

 

Staufer-Festspiele erst im Sommer 2021

Die Staufer-Festspiele in Göppingen - unser Szenenbild stammt aus der Aufführung "Die Zauberflöte von 2018 - finden 2020 nicht statt. Sie wurden auf den Sommer 2021 verschoben. Foto: Staufer-Festspiele

Göppingen. Die Staufer-Festspiele in Göppingen, die im September 2020 die Operette “Die lustige Witwe“ von Franz Lehar zeigen wollten, haben ihre Aufführungen abgesagt und auf 2021 verschoben. Was sich bereits am Mittwoch abzeichnete wurde nach Gesprächen der der Verantwortlichen mit der Stadt Göppingen nun bestätigt. Als neuer Termin wird der Sommer 2021 ins Auge gefasst. „Eine bittere Pille, die wir zum 15-jährigen Bestehen der Staufer-Festspiele dieses Jahr zu schlucken haben,“ bedauert der Intendant der Staufer Festspiele, Alexander Warmbrunn, „aber die Gesundheit von uns allen geht vor. Im Mittelpunkt stehen die Festspielfamilie mit 300 Mitwirkenden, unsere Partner und Besucherinnen und Besucher sowie deren Sozialkontakte.“ Warmbrunn und das komplette Organisationsteam der Festspiele stehen mit dieser Haltung voll und ganz hinter den Maßnahmen und Empfehlungen der Gesundheitsbehörden. „Unsere Gedanken gehen an diejenigen, die schon an COVID-19 erkrankt sind, und natürlich auch an alle, die an vorderster Front gegen diese Epidemie ankämpfen,“ betont auch Benjamin Beckals Mitglied der Geschäftsleitung. Die Intendanz und die Geschäftsleitung der Staufer Festspiele haben sich intensiv mit der Situation rund um die Corona-Krise sowie deren Auswirkungen auf die Sommerfestspiele auseinandergesetzt. Der Kulturbetrieb, der unter dem Motto steht ‚Kultur aus der Region für die Region‘, muss zum jetzigen Zeitpunkt handeln. Denn einige ehrenamtliche Mitarbeiter gehören zur Risikogruppe und sind über 60 Jahre alt. Das Organisationsteam hatte deshalb bereits Mitte März mit den ersten Maßnahmen, die von den Behörden erlassen wurden, begonnen größtenteils aus dem Home Office heraus zu arbeiten. Die Schneiderei war zunächst am stärksten betroffen, denn die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und ihre Leiterin Michaela Kirn hatten bereits im Februar mit ihren Näharbeiten für „Die Lustige Witwe“ begonnen. Diese Arbeiten müssen nun erst einmal ruhen.

Die Verschiebung der Sommerfestspiele ist ein großer Einschnitt für uns als Kulturveranstalter. Unser Betrieb lebt vom Kartenverkauf, und der fällt aktuell und voraussichtlich auch in naher Zukunft komplett weg. Keiner weiß, was im September sein wird. Deshalb hat die Intendanz und die Geschäftsführung in Rücksprache mit den Gesellschaftern und dem Schirmherrn, Göppingens Oberbürgermeister Guido Till, entschieden die Festspiele auf Sommer 2021 zu verschieben,“ erklärt Alexander Warmbrunn. Er arbeite im Hintergrund schon intensiv daran alle bereits engagierten Künstler für den Sommer 2021 nach Göppingen zu verpflichten. So entstünde zwar ein finanzieller Engpass, aber „die Staufer-Festspiele sind im Vergleich zu anderen Festspielen in der glücklichen Situation, die Durchführung der Sommerfestspiele um ein Jahr verschieben zu können. Wenn wir jetzt handeln, können wir die Staufe- Festspiele vor einer existentiellen Notlage bewahren,“ betont auch Benjamin Beck. Dies ist bedauernswert, da der Kartenvorverkauf für die Aufführungen im September dieses Jahressehr gut anlief. So waren bereits Ende Februar fast 60 Prozent der Karten verkauft, was als ein Indiz für den Stellenwert der Festspiele in der Region zu werten ist. Die Veranstalter planen derzeit die Märchenoper „Hänsel und Gretel“ vom 27.bis 29. Dezember 2020 in der Stadthalle Göppingen wiederaufzuführen. Das Stück war in der Weihnachtszeit 2017 und 2018 ein absoluter Publikumserfolg und restlos ausverkauft. Auch eine Galaveranstaltung, für die die Staufer Festspiele im vergangenen Jahr den Stargast Suzanne von Borsody nach Göppingen holten, ist im zweiten Halbjahrdenkbar. Zudem bleibt abzuwarten, ob und in welcher Größe solche Veranstaltungen in naher Zukunft überhaupt möglich sein werden. Die Staufer-Festspiele bitten alle, die bereits Karten erworben haben, auf die Rückforderung des Kaufbetrags zu verzichten und stattdessen die Karten als Gutschein zu behalten. „Damit kann man uns in dieser schwierigen Situation gerade am besten helfen,“ so Jochen Schellong, Geschäftsführer der Staufer-Festspiele.
17.4.20

 

 

Bessere Zugverbindung nach Ulm gefordert

Die Zugverbindungen von Geislingen nach Ulm und in den Alb-Donau-Kreis sollen nach und nach verbessert werden. Foto: Bettina Fritz

Kreis Göppingen. „Wir brauchen und wollen eine bessere Anbindung des Landkreises Göppingen auf der Filstalbahn Richtung Ulm“, fordert die CDU- Landtagsabgeordnete Nicole Razavi schon seit langem. Dafür gibt es jetzt eine Perspektive. „Gerade für Geislingen und das obere Filstal sind gute Zugverbindungen nicht nur nach Stuttgart, sondern auch in den Alb-Donau-Kreis und nach Ulm von zentraler Bedeutung. Davon würden nicht nur die Schüler erheblich profitieren, sondern auch viele Berufspendler und Reisende und auch der Landkreis als Standort insgesamt. Auch wenn wir derzeit intensiv damit beschäftigt sind, die aktuellen Probleme im Zugverkehr zu lösen, müssen wir jetzt in die Zukunft blicken und vorausplanen.“  Deshalb hat die Geislinger Abgeordnete Verkehrsminister Winfried Hermann um ein Gespräch zusammen mit ihrem Landtagskollegen Manuel Hagel (CDU) und den beiden Landräten Edgar Wolff (Göppingen) und Heiner Scheffold (Alb-Donau-Kreis) gebeten. Dies hat nun Corona geschuldet als Telefonkonferenz mit dem Ministerialdirektor des Verkehrsministeriums, Professor Uwe Lahl, statatgefunden. „Nachdem es lange so ausgesehen hatte, dass es für eine solche Verbesserung keine Spielräume gibt, freue ich mich, dass sich die Tür geöffnet hat. Ich bin Herrn Lahl sehr dankbar für die Bereitschaft zum Gespräch und vor allem für die Zusage, verschiedene Möglichkeiten zu prüfen, wie das Angebot zwischen den beiden Landkreisen Göppingen und Alb-Donau verbessert werden kann.“
Entscheidend für die Umsetzung von Verbesserungen ist die Frage, was ist in Zwischenschritten vor und dann nach der Fertigstellung der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm und S 21, möglich, weil erst dann deutlich mehr Platz auf der Filstalstrecke entstehen wird. Wir waren uns in unserem gemeinsamen Gespräch einig, dass es durch die Verlängerung des Metropolexpress nach Ulm keinesfalls zu erneuten Verschlechterungen durch lange Standzeiten im Bahnhof Geislingen kommen darf, und damit kurzfristig erreichte Verbesserungen insbesondere im Schülerverkehr wieder zunichte gemacht würden. Ich begrüße es deshalb, dass nun in einem ersten Schritt geprüft werden soll, wie zunächst die Anbindung von und nach Amstetten verbessert werden kann. Nach der Fertigstellung der Neubaustrecke Wendlingen - Ulm und von S21 ergeben sich dann neue Möglichkeiten, das Angebot auf dieser Strecke deutlich zu verbessern. All das ist sicherlich ein langer Prozess. Wir haben ihn aber nun endlich angestoßen und ich bin mir sicher, wenn alle Beteiligten, Land und Landkreise an einem Strang ziehen und ihren Beitrag leisten, werden wir zunächst kleinere Optimierungen und dann mit Blick auf die Zukunft auch größere Verbesserungen erreichen können, so Razavi abschließend.
17.4.20

 

 

Maskenpflicht in Kirchheim kommt

Kirchheim unter Teck. Bund und Länder empfehlen im Kampf gegen das Coronavirus dringend das Tragen von so genannten Alltagsmasken im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel. Die Stadt Kirchheim bereitet aktuell eine Maskenpflicht vor. Die entsprechende Verfügung soll in der kommenden Woche in Kraft treten. Besucher des Wochenmarktes werden gebeten, dies bereits beim Marktbesuch am Samstagzu berücksichtigen.

In der kommenden Woche soll das Tragen von sogenannten Behelfsmasken in Kirchheim und den Teilorten zur Pflicht werden. Die Pflicht soll an den Orten gelten, an denen Menschen engere Begegnungen nicht vermeiden können. Also etwa beim Einkaufen,  in öffentlichen Verkehrsmitteln und in vergleichbaren Situationen, bei denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Es darf auch ein Schal, ein Tuch oder ein anderes geeignetes Hilfsmittel sein. Wichtiger als die Form des Schutzes ist es, diesen richtig zu tragen, regelmäßig zu wechseln und heiß zu waschen. „Wenn wir einfache Hygieneregeln beachten hat jede Bedeckung mehr Schutzwirkung für Träger und Gegenüber als keine“, wirbt Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader für das Vorgehen. „Mit der Maskenpflicht, die die Abstandsregelungen ergänzt, verhindern wir die weitere Ausbreitung des Virus und fördern damit gleichzeitig die sukzessive Öffnung unserer Geschäfte. Eine einheitliche Regelung für alle Geschäfte sowie den Wochenmarkt schafft für unsere Bürgerinnen und Bürger, aber auch den Einzelhandel Klarheit“, so Bader weiter.

Den Ausschlag für die Entscheidung gab unter anderem auch das Kirchheimer Marktgeschehen. Um die vorgeschriebenen Mindestabstände einhalten und die Situation entzerren zu können, wurde die Marktfläche bereits in Richtung Marktstraße erweitert. Da die Empfehlung damit schon bald zur Pflicht wird, arbeitet die Stadtverwaltung aktuell an einem Informationsangebot für Bürger, wo Baumwollmasken erworben werden können. Nähereien sowie Geschäfte und Apotheken, die Masken zum Verkauf anbieten, können sich mit ihrem Angebot unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! beziehungsweise 07021 502-275 an die Wirtschaftsförderung der Stadt Kirchheim unter Teck wenden.
17.4.20

 

 

Filsstraße länger gesperrt

Göppingen. Aus technischen Gründen muss die Sperrung der Filsstraße in Faurndau und die Umleitung der Busse bis zum 7. Mai verlängert werden. Die Busse fahren wie bisher über die Beckhstraße und bedienen die Haltestelle Marienstraße. Die EVF bittet die Anwohner und Busfahrgäste um Verständnis.
17.4.20

 

 

Gmünd kehrt zum gewohnten Bürgerservice zurück

Schwäbisch Gmünd (sv). Mit der schrittweisen Lockerung der Corona-Vorgaben wird auch die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd in zwei Stufen weitgehend zum gewohnten Angebot für die Bürger zurückkehren. In der ersten Stufe werden von Montag, 20. April, an einzelne Ämter und Abteilungen mit direkten Anlaufstellen für die Bürger - wie das Bürgerbüro, die Bezirksämter, das Ausländeramt/Amt für Zuwanderung, das Standesamt, das Bauordnungsamt und die Wohngeldstelle mit einer vorherigen Terminvereinbarung wieder geöffnet. Die Terminvereinbarung in dieser ersten Woche sorgt dafür, dass sich keine größeren Schlangen oder Gruppen in diesen Bereichen bilden. Mit der Lockerung ist hier mit einer erhöhten Nachfrage zu rechnen. Eine Terminvereinbarung ist dabei sowohl telefonisch, wie auch per Mail möglich. Dabei kann man sich direkt an die jeweilige Stelle - das Bürgerbüro beispielsweise per Mail über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! - oder über die zentrale Telefonnummer der Verwaltung unter 07171/603-0 an die Stadt wenden. Die jeweiligen Ansprechpartner finden sich auch auf der Homepage der Stadt. Für die Schulen und Kindertagesstätten gelten gesonderte Regelungen; dazu müssen noch Informationen des Landes abgewartet werden.

In einer zweiten Stufe werden dann von Montag, 27. April an alle Ämter zu den gewohnten Öffnungszeiten den normalen Betrieb unter Beachtung der besonderen Zugangs-, Hygiene- und Schutzmaßnahmen, wie beispielsweise Zugangsregelungen bei den Dienststellen, transparenten Abdeckungen und weiteres wieder aufnehmen.
17.4.20

 

 

Stadtverwaltung fährt Betrieb wieder hoch

Göppingen. Die Stadtverwaltung wird ab Montag, 20. April, wieder ihren Betrieb hochfahren. Persönliche Vorsprachen werden künftig aber nur an vereinbarten Terminen möglich sein, um Gruppen wartender Bürger zu vermeiden.  Die Stadtverwaltung wird nach Beendigung der Osterferien, also ab Montag, 20. April, den Dienstbetrieb wieder schrittweise hochfahren. „Wir wollen, unter Wahrung der Belange des Gesundheitsschutzes, unsere Leistungen für die Bürger so weit wie möglich erbringen und damit einen Beitrag zur Normalisierung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens leisten“, sieht Oberbürgermeister Guido Till darin auch ein „wichtiges Zeichen für die Stadtgesellschaft“. Bereits in den letzten Tagen wurden zahlreiche Schutzmaßnahmen in den einzelnen Büros auf den Weg gebracht. Außerdem wurde ein Info-Flyer mit den wesentlichen Schutzmaßnahmen und Tipps in kompakter und verständlicher Form an alle Mitarbeiter verteilt. Somit sieht sich die Stadtverwaltung gut ausgerüstet, den Dienstbetrieb, so weit von der Corona-Verordnung des Landes nicht ausgeschlossen, wieder aufzunehmen.
Damit gelten ab Montag wieder die regulären Sprechzeiten. Persönliche Vorsprachen sind aber künftig nur nach Terminvereinbarung möglich: Durch die Vergabe fester Termine sollen der Kundenstrom kanalisiert und eine Gruppe von wartenden Bürgern vermieden werden. Auch der Zugang zu den städtischen Gebäuden ist grundsätzlich nur durch jeweils einen Eingang pro Gebäude möglich, um das Zusammentreffen mehrerer Personen auszuschließen. Damit soll die Infektionsgefahr so gering wie möglich gehalten werden – je weniger Menschen aufeinandertreffen, desto geringer ist die Gefahr der Ansteckung. Für das Rathaus erfolgt der Zugang weiterhin, nur nach Klingeln, von der Kirchstraße aus. Die Regelung gilt nicht für die Schulen und Kindertagestätten, die laut Verordnung des Landes weiterhin, mit Ausnahme der Notbetreuung, geschlossen bleiben. Da zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Details zur – vom Land angekündigten – Wiederöffnung von Bibliotheken und Archiven vorliegen, kann der Betrieb in der Stadtbibliothek am Kornhausplatz voraussichtlich frühestens am Donnerstag wieder aufgenommen werden. Die Stadtverwaltung wird dazu gesondert informieren. Ebenso wird die Stadtverwaltung die für Freitagabend angekündigte Verordnung des Landes und ihre wesentlichen Auswirkungen auf das Leben in Göppingen am Samstagmittag auf der Homepage unter www.goeppingen.de sowie über Facebook unter www.facebook.com/stadt.goeppingen bekanntgeben.
17.4.20

 

 

Ostalbkreis meldet bislang 14 Corona-Tote

Ostalbkreis. Im Ostalbkreis sind bislang 14 Menschen an den Folgen des Corona-Virus gestorben. Insgesamt werden im Landkreis 1123 Corona-Erkrankte gemeldet, wovon 597 als geheilt gelten.
17.4.20

 

 

Corona-Fälle in Erstaufnahmestelle deutlich vermehrt

Ostalbkreis. Die Ausgangssperre für die Bewohner der Landeserstaufnahmestelle in Ellwangen ist bis 3. Maia verlängert worden. Am 5. April hatte die Stadt Ellwangen auf Empfehlung des Landratsamtes Ostalbkreis auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes eine Ausgangs- und Kontaktsperre für die Bewohner der Landeserstaufnahmestelle (LEA) Ellwangen angeordnet. Die Ausgangssperre war bis 19. April befristet. Anlass für die Anordnung waren sieben infizierte Personen in der LEA innerhalb weniger Tage.  
Im Nachgang zur Verfügung der Ausgangssperre wurden in den vergangenen Tagen alle rund 200 Beschäftigten der LEA sowie alle 587 Bewohner mittels eines Abstrichs auf das Coronavirus getestet. Das Ergebnis der vom 6. bis 8. April sowie der erneuten Testung diese Woche ist, dass Stand heute insgesamt 313 Bewohner positiv auf SARS-CoV-2 getestet sind. Bei den Testergebnissen der Mitarbeiter mussten 30 positive Ergebnisse verzeichnet werden.
Aufgrund der hohen Fallzahlen innerhalb der LEA hat die Stadt Ellwangen in enger Abstimmung mit dem Landratsamt Ostalbkreis unter Abwägung aller Maßnahmen, die zur Eindämmung der Erkrankungen in der Einrichtung erforderlich und angemessen sind, eine weitere Ausgangs- und Kontaktsperre angeordnet.  Die Ausgangssperre gilt ab 20. April und ist zunächst bis einschließlich 3. Mai 2vorgesehen. Die Einhaltung der Ausgangs- und Kontaktsperre wird weiterhin von Einsatzkräften der Polizei im Drei-Schicht-Betrieb überwacht. Ende nächster Woche soll eine erneute Testung aller Bewohner sowie dem Personal der LEA stattfinden, um Gewissheit über den Bruch der Infektionskette zu erhalten.
17.4.20

 

 

Fieberambulanz öffnet in Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd. Am Montag, 20. April 2020 nimmt die zweite Fieberambulanz in Schwäbisch Gmünd ihren Betrieb auf. Der Eltern-Kind-Zentrum Wippidu e. V. hat seine Räume in der Katharinenstraße in unmittelbarer Nachbarschaft zur Großsporthalle dafür zur Verfügung gestellt. In der Halle selbst hat der Landkreis - nach der Ulrich-Pfeifle-Halle in Aalen - das zweite Ärztliche Notfallzentrum eingerichtet. Landrat Klaus Pavel, Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Ulrich Solzbach von den Kliniken Ostalb, der Vorsitzende der Kreisärzteschaft Schwäbisch Gmünd Dr. Erhard Bode und Dr. Alexander Stütz, Notfalldienst-Beauftragter der Kreisärzteschaft Schwäbisch Gmünd, informieren über das Corona-Netzwerk im Ostalbkreis und die Funktion der Fieberambulanzen.
"Ziel der Fieberambulanzen ist es, unsere niedergelassenen Kollegen zu entlasten", erläutern Dr. Bode, Dr. Stütz und Dr. Schuler. "Bei Erkrankungen der Atemwege wie Luftnot, Husten, Halsschmerzen oder auch Schnupfen und Fieber sollte zuerst der Hausarzt und außerhalb der Praxiszeiten die Notfallnummer der Kassenärztlichen Vereinigung 116 117 angerufen werden. Da es in den Praxen vor Ort vielfach aber nicht so einfach ist, fiebernde Patienten mit Corona-Verdacht im Empfangs- und Wartebereich zu separieren, können seit dem 4. April Patienten mit fieberhaftem Infekt nach Aalen in die Fieberambulanz geschickt werden. Mit Eröffnung der Fieberambulanz in Schwäbisch Gmünd entfallen für die Patienten aus Schwäbisch Gmünd und Umgebung die weiten Wege. Die niedergelassenen Ärzte, die in der Gmünder Fieberambulanz arbeiten werden, verfügen dort über die für die Behandlung erforderliche Schutzausrüstung und Infrastruktur zur Diagnose."
Wenn nötig, kann der diensthabende Arzt dort beim Patienten gleich einen Corona-Abstrich vornehmen. Die bislang in Schwäbisch Gmünd auf dem Schießtalplatz betriebene Drive-in-Abstrichstelle wird im Zuge der Inbetriebnahme der Fieberambulanz abgebaut. Ausstattung, Schutzausrüstung und Betrieb der Fieberambulanz samt integrierter Abstrichstelle werden von der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg und dem Ostalbkreis finanziert.  Dr. Joachim Bläse, Vorsitzender des DRK-Kreisverbands Schwäbisch Gmünd, zeigt sich begeistert über den ehrenamtlichen Einsatz: "Für den Aufbau der Infrastruktur waren 34 Verantwortliche unseres Hilfsdienstes aus den Ortsvereinen Iggingen, Schwäbischer Wald, Waldstetten, Lorch, Heubach und Mittelbronn sowie die Kreisbereitschaftsleitung und die Leitung des Bevölkerungsschutzes des DRK Kreisverbandes Schwäbisch Gmünd tätig. Für die unkomplizierte und kompetente Unterstützung ein großes Dankeschön!"
"Die Fieberambulanz hat ab Montag, 20. April von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr geöffnet", erklären Dr. Bertold Schuler und Dr. Alexander Stütz, die als niedergelassene Ärzte für die Kreisärzteschaft federführend die Anforderungen an die Ausstattung der Ambulanz mitentwickelt und ärztliches sowie Assistenzpersonal eingewiesen haben.
17.4.20

 

 

Hausmüll ordnungsgemäß entsorgen

Göppingen. Seit der Corona-Pause in Schulen und Kindertagesstätten, sowie vielen Geschäften und Betrieben ist eine starke Zunahme von Hausmüll in den innerstädtischen Mülleimern festzustellen.  Die Stadtverwaltung bittet eindringlich darum, Hausmüll über die dafür vorgesehenen Mülltonnen sowie Wertstoffe über die Gelben Säcke und die Wertstoff-Container zu entsorgen. Die Entsorgung über die öffentlichen Mülleimer im Stadtgebiet, die schon von ihrer Größe gar nicht auf dieses Müllaufkommen ausgelegt sind, beeinträchtigt nicht nur das Stadtbild, sondern kann auch zu hygienischen Problemen führen. Auch während der Corona-bedingten Schließungszeit von Schulen und Kindertagesstäten, vieler Geschäfte und Betriebe werden die städtischen Mülleimer regelmäßig täglich geleert, diese werden aber schnell wieder mit Hausmüll befüllt. Die Stadt appelliert daher an alle Bürger, den Hausmüll weiterhin ordnungsgemäß zu entsorgen und somit für eine saubere Innenstadt beizutragen.
17.4.20

 

 

Bis 3. Mai: Parkscheibe statt Parkschein

Göppingen. Da ab Montag voraussichtlich fast alle Geschäfte wieder geöffnet haben dürfen, wird in der Innenstadt ab Montag bis einschließlich 2. Mai die Parkscheinpflicht durch eine Parkscheibenpflicht ersetzt. Die Höchstparkdauer für die markierten Stellplätze beträgt werktags von 9 bis 18 Uhr zwei Stunden.  In der Innenstadt wird die Parkscheinpflicht ab Montag, 20. April, zunächst für zwei Wochen, bis einschließlich 2. Mai 2020, in eine Regelung mit Parkscheibe überführt. Die Innenstadt wird umgrenzt von folgenden Straßen: Lorcher Straße - Burgstraße - Friedrich-Ebert-Straße – Mörikestraße - Gartenstraße - Bahnhofstraße - Willi-Bleicher-Straße, jeweils inklusive. Die Stadt verzichtet zunächst auf die Gebührenpflicht, um die vorsichtige Wiederbelebung des Innenstadthandels unter Beachtung des Gesundheitsschutzes zu unterstützen. Das zuletzt praktizierte Dauerparken ist nach Wiedereröffnung der Geschäfte allerdings nicht mehr verträglich und wird daher wieder in eine Kurzparkregelung umgewandelt. Ansonsten würde der erforderliche Wechsel auf den Parkplätzen nicht.

Nach Ablauf der Geltungsdauer dieser Anordnung, also ab 3. Mai, gelten die an sich erforderlichen Parkscheinregelungen wieder. Deren Gültigkeit wird lediglich befristet ausgesetzt. Mit der Parkscheinpflicht und Höchstparkdauer in der Innenstadt soll ein häufiger Parkplatzwechsel zur Sicherung des Geschäftsverkehrs gewährleistet werden.
17.4.20

 

 

Kliniken koordinieren Einkauf von Schutzmasken

Kreis Göppingen. Die Corona-Krise führt zu einem in Deutschland eher ungewohnten Szenario: der Knappheit von Arbeitsmitteln. Der Markt für spezielle Schutzausrüstungen, die für den Umgang mit COVID-19-Patienten unerlässlich sind, ist leergefegt. „Vor allem für Einrichtungen, die nur kleine Mengen an Masken oder Handschuhen benötigen, ist es kaum möglich, derzeit qualitativ hochwertigen Nachschub zu bekommen und schon gar nicht zu einem annehmbaren Preis“, erklärt Dr. Ingo Hüttner, der Medizinische Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken. Er leitet gegenwärtig auch den „COVID-KlinikStabLKGP“, den landkreisweiten Stab zur Koordination der medizinischen Versorgung stationärer Patienten. In diesem Gremium war die Idee aufgekommen, die Bestellung der Schutzausrüstungen im Landkreis zu bündeln. „Als größte Gesundheitseinrichtung im Landkreis haben wir in den Kliniken  uns sofort bereit erklärt, die entsprechende Abwicklung gemeinsam mit dem Landratsamt zu übernehmen.“
Rund 70 Einrichtungen im Landkreis Göppingen nahmen dieses Angebot gerne an. Darunter Altenheime, Pflegedienste und Bestattungsunternehmen sowie das Klinikum Christophsbad und die Reha-Kliniken in Bad Boll, Ball Ditzenbach und Bad Überkingen. Die Anforderungen wurden im Landratsamt gebündelt und Ende März an die Einkaufsabteilung der  Alb-Fis-Kliniken übermittelt. Produktauswahl, Bestellung, Lagerung, Distribution und Abrechnung übernahmen die Einkäufer der Klinik. „Das war ein Riesenauftrag, den wir dank unserer guten Kontakte aber schnell abwickeln konnten“, sagt Katja Kümmerle, Teamleitung Einkauf in der Klinik am Eichert. Konkret wurden von ihr und ihrem Team 70.000 FFP2-Masken, 45.000 FFP3-Masken, 190.000 Mund-Nasen-Schutz, 28.000 Schutzbrillen und 1,6 Millionen Paar Handschuhe besorgt. „Das meiste wurde in dieser Woche geliefert und von uns schon an die Einrichtungen weitergegeben“, so Katja Kümmerle. „Einige sind auch direkt zu uns gefahren und haben ihre Bestellung abgeholt, so groß war der Bedarf.“ In der kommenden Woche werden die letzten Teillieferungen aus der Großbestellung erwartet und dann auch sofort ausgeliefert.

„Die Reichweiten unserer Bestände haben wir im Blick. Unser Team im Einkauf kümmert sich mit Hochdruck um ausreichenden Nachschub. Sorgen bereitet uns lediglich die Verfügbarkeit von Schutzkitteln und Handschuhen. Das Land Baden-Württemberg ist ebenfalls aktiv und hat große Mengen an Schutzausrüstung bestellt. Wir hoffen, dass davon auch einiges im Landkreis Göppingen ankommen wird“, sagt Wolfgang Schmid, der Kaufmännische Geschäftsführer der Kliniken. Der Bedarf an Masken, Handschuhen und Schutzbrillen wird weiter hoch bleiben. Generell gibt es große Engpässe auf dem Markt und jeden Tag melden sich neue Lieferanten mit Kontakten nach China, deren Zuverlässigkeit nicht prüfbar ist. Der aktuelle Bedarf kann durch die Lieferungen des Landes derzeit nicht gedeckt werden. In den  Kliniken etwa werden derzeit rund 1.600 FFP2-Masken verbraucht – in der Woche. Das ist knapp doppelt so viel wie in einer „normalen“ Influenzawoche.
17.4.20

 

 

Baehrens: Kinder brauchen andere Kinder

Kreis Göppingen. Die Göppinger Abgeordnete Heike Baehrens, Pflegebeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, äußert sich zu den Beschlüssen von Bund und Land, die erste Lockerungen der Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus vorsehen. Für die Pflege fordert sie mehr Entscheidungskompetenzen. Baehrens begrüßt die vorsichtigen Lockerungen: "Ich finde es wichtig, den Bürgern einen verantwortungsvollen Umgang mit den Infektionsgefahren zuzutrauen und bin zuversichtlich, dass auch mit den Lockerungen entsprechend umgegangen wird". Die sinkende Zahl der Neuinfektionen zeige, dass die persönlichen Einschränkungen, die alle auf sich nehmen, wirkten.

Für die Kinder hätte sich die Abgeordnete etwas mehr Öffnungen gewünscht. "Kinder brauchen andere Kinder - zum Spielen und zum Lernen. Kinder brauchen Spielflächen, auf denen sie sich austoben können. Deshalb hätte ich sehr für eine Öffnung der Spielplätze gerade für kleinere Kinder plädiert", so Baehrens.

Besonders beschäftigt sich die Pflegebeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion mit der Situation von Pflegediensten und -einrichtungen. Von Anfang an hätte ihr Bedarf mehr in den Blick genommen werden müssen. "Es muss dafür gesorgt werden, dass in der Pflege ausreichend Schutzmaterialien zur Verfügung stehen", betont Baehrens. Sie wisse, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Landratsamt ihr Möglichstes täten, um die knappe Ressource Schutzkleidung so effizient und gerecht wie möglich im Landkreis zu verteilen. Wichtig für die Pflege sei außerdem ein unbürokratischer Zugang zu Coronatests: "Bei Verdachtsfällen müssen Beschäftigte und Pflegebedürftige schnell und vorrangig getestet werden können. Das ist die Grundvoraussetzung für verantwortungsvolle Organisation von Pflege", erklärt Baehrens.

Die Situation hochbetagter, kranker und sterbender Menschen beschäftigt Baehrens ebenfalls: "Nicht nur Viren töten, sondern auch Einsamkeit. Deshalb plädiere ich sehr dafür, wo immer möglich die strengen Isolationsvorgaben gerade in Pflegeheimen und Palliativeinrichtungen zu lockern. Ich bin fest davon überzeugt, dass die professionelle Pflege in der Lage ist, zu entscheiden, wo Besuche ermöglicht werden können, und diese dann auch sicher zu organisieren", so Baehrens. "Im Vertrauen auf diese Kompetenzen sollte die Pflege entsprechende Entscheidungsfreiheit erhalten". In diesem Sinne sei es an der Zeit, die am Mittwoch von Bund und Ländern gefassten Beschlüsse in Baden-Württemberg mutig umzusetzen.
17.4.20

 

 

Geschlagen und verletzt

Schwäbisch Gmünd. Ein stark alkoholisierter Mann wurde am Donnerstag gegen 19.20 Uhr von zwei unbekannten Männern in der Goethestraße in Gmünd angegriffen und geschlagen. Die beiden Tatverdächtigen flüchteten anschließend. Der geschädigte 33-jährige Mann konnte aufgrund seines Alkoholkonsums keine näheren Angaben zum Tathergang machen. Er wurde vom Rettungsdienst zur Untersuchung ins Krankenhaus eingeliefert.
17.4.20

 

 

Esslingen sagt Klimafest und Umwelttag ab

Esslingen. Aufgrund des Veranstaltungsverbots des Landes Baden-Württemberg zur Eindämmung der  akuten Infektionsgefahr durch das Corona-Virus können das Esslinger Klimafest und der Umwelttag nicht wie geplant am 30. Mai  stattfinden. Aktuell prüft die Stadtverwaltung, ob eine Verschiebung beider Veranstaltungen auf einen späteren Termin im Jahr möglich ist. Beim Esslinger Klimafest und Umwelttag stellen traditionell unterschiedlichste TeilnehmerInnen ihr Engagement in den Bereichen Klima- und Umweltschutz, Energiesparen und Ressourcenschonung vor. Darüber hinaus findet die Siegerehrung des alljährlichen Stadtradelns durch Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger auf dem Klimafest und Umwelttag statt. Für die Prämierung der Sieger des Stadtradelns  wird momentan eine Variante durch die Stadtverwaltung erarbeitet, die der aktuellen Ausnahmesituation angemessen ist.
17.4.20

 

 

„Voraussetzungen für Gartenschau ideal“

Die fünf Bewerbegemeinden im oberen Filstal für eine Gartenschau stellten Staatssekretärin Friedline Gurr-Hirsch ihr Konzept vor. Unser Foto zeigzt von links: Bürgermeister Herbert Juhn (Bad Ditzenbach), die Abgeordnete Nicole Razavi, Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch, Bürgermeister Matthias Heim (Bad Überkingen), Bürgermeister Karl Weber (Deggingen), Bürgermeister Bernd Schaefer (Mühlhausen) und Bürgermeister Gebhard Tritschler (Wiesensteig). Foto: Büro Razavi

„Das Obere Filstal hat ideale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Gartenschau“, sagt die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi. „Sie wäre für das „Täle“ wie ein Weckruf aus dem Dornröschenschlaf und eine Riesenchance.“ Deshalb wirbt die CDU Landtagsabgeordnete auch bei Landwirtschaftsminister Peter Hauk und Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch für die Vergabe der Gartenschau an die Ausrichtergemeinschaft Bad Ditzenbach, Bad Überkingen, Deggingen, Mühlhausen und Wiesensteig.

 „Ich bin davon überzeugt, dass unser „Täle“ für eine Gartenschau viel zu bieten hat. Regionalität ist Trumpf, ob bei Fleisch, Obst und Gemüse, regionaler Küche, Gesundheits- und Bewegungsangeboten oder einfach wegen der herrlichen Landschaft und den liebenswürdigen Kommunen und den Menschen, die dort leben und arbeiten. Für die Region und den Tourismus wäre eine solche Gartenschau ein enormer Impuls für die Zukunft. Die gemeinsame Bewerbung und die vielen Ideen, die in den vergangenen Monaten entstanden sind, zeigen, welche Energie und welcher Gemeinschaftssinn alleine schon durch das Ziel einer Gartenschau im Täle entstanden sind.“ Dass sich immer mehr Kommunen zu einer gemeinsamen Bewerbung zusammentun, begrüßt Minister Peter Hauk ausdrücklich und schreibt an die CDU-Abgeordnete: „Die fünf Filstalgemeinden haben eine interessante Konzeption mit der Fils als verbindendes Element erarbeitet.“ Freilich ist damit noch keine Entscheidung gefallen. Denn das Land entscheidet erst in den kommenden Monaten, wer von den insgesamt 17 Bewerbern Gastgeber der Gartenschauen 2031, 2033 und 2035 sein wird. Für Nicole Razavi ist klar: „Das Land hat hier im oberen Filstal die Chance, eine Gartenschau in einen einzigartigen Naturraum zu vergeben. Mit dem doppelten Albtrauf und der Fils bietet die Raumschaft Oberes Filstal ein landschaftliches Ensemble, das seinesgleichen sucht - beste Voraussetzungen für eine „sanfte“ Gartenschau, die mit maßvollem baulichen Aufwand auskommt und mit ihrer natürlichen Kulisse begeistert.“

Um für die Konzeption der Filstalgemeinden zu werben, hatte die CDU-Abgeordnete in der Dehoga-Akademie in Bad Überkingen zu einem Austausch mit Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch  aus dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und den Bürgermeistern der Bewerbergemeinden Matthias Heim (Bad Überkingen), Karl Weber (Deggingen), Herbert Juhn (Bad Ditzenbach), Gebhard Tritschler (Wiesensteig) und Bernd Schaefer (Mühlhausen im Täle) eingeladen. Seit Dezember liegt die offizielle Bewerbung für das Obere Filstal dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vor. „Die Initiative der interkommunalen Bewerbung ist mit einem großen Rückhalt in der Bevölkerung ausgestattet. Das haben die beiden gut besuchten Bürgerwerkstätten zur inhaltlichen Ideensammlung deutlich gezeigt“, betont Razavi.

„Eine Gartenschau im Oberen Filstal wäre zudem eine willkommene Ergänzung des geplanten Ausbaus der A 8 am Albaufstieg. Die neue Infrastruktur wird eine ganze Region von Reise- und Umleitungsverkehr befreien. Die Perspektive einer Gartenschau bedeutet die Chance auf eine langfristige Aufwertung des Oberen Filstals als prosperierende Tourismusregion für Baden-Württemberg“, so Nicole Razavi abschließend.
17.4.20

 

 

Taxi bestellt und nicht bezahlt

Bad Boll. Am frühen Freitag bestellte ein Mann in Bad Boll ein Taxi und flüchtete unter einem Vorwand in Göppingen. Gegen 0.30 Uhr bestellte sich der 18-Jährige ein Taxi nach Bad Boll. Dem Fahrer soll er gesagt haben, dass er bei einer Bank Geld abhebt, um die Fahrt zu bezahlen. Deshalb ließ der Fahrer den Fahrgast in Göppingen aussteigen, worauf dieser flüchtete. Die Polizei traf den Verdächtigen beim Bahnhof. Den Beamten gegenüber gab er falsche Personalien an, weshalb er jetzt mit zwei Anzeigen rechnen muss.
17.4.20

 

 

Feuer richtet Schaden in Millionenhöhe an

Böhmenkirch. In der Nacht auf Donnerstag brannte es bei einem Autozulieferer in Heidhöfe. Gegen 21 Uhr löste am Mittwoch der Alarm bei der Firma in der Kolomanstraße aus. Dort brannte das Dach einer Halle. Um die Flammen löschen zu können entfernte ein Bagger des hinzugerufenen THW Teile vom Dach. Später musste die Halle eingerissen werden, um zu verhindern, dass die Flammen auf benachbarte Gebäude übergreifen können. Die Löscharbeiten der Feuerwehren aus Böhmenkirch, Schnittlingen, Steinkirch, Treffelhausen, Geislingen, Bad Überkingen und Bartholomä dauerten bis in die Morgenstunden. Durch den Brand wurde niemand verletzt. Die Höhe des Schadens schätzt die Polizei auf fast eine Million Euro. Für die Zeit der Löscharbeiten musste die Straße zwischen Böhmenkirch und Bartholomä zeitweise gesperrt werden. Die Ermittler vom Polizeiposten Böhmenkirch suchen nun nach der Brandursache. Auf dem Gelände des Unternehmens hatte es bereits schon zwei Mal in den zurückliegenden beiden Jahren gebrannt gehabt.
16.4.20

 

 

Corona-Virus: 28. Todesopfer -  Neue Fälle in einem Pflegeheim

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Das Gesundheitsamt teilt mit, dass eine über 90-jährige Frau, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden war, gestorben ist. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf 28.  Dem Gesundheitsamt liegen aktuell 691 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Genesen und aus der Quarantäne entlassen sind insgesamt 394 Personen im Landkreis Göppingen.

In einem weiteren Pflegeheim im Landkreis gibt es nach Abstrichen bei Mitarbeitern und Bewohnern positive Befunde. Sieben Bewohner und drei Mitarbeiter wurden positiv auf das Corona-Virus getestet. Die Betroffenen wurden unmittelbar in Quarantäne versetzt bzw. in einen abgetrennten Wohnbereich verlegt. Am Donnerstag erfolgen Abstriche in einem weiteren Pflegeheim.
16.4.20

 

 

Gruibingen verschiebt Bürgermeisterwahl

Gruibingen. Wegen der Corona-Krise hat der Gemeinderat von Gruibingen die für den 3. Mai vorgesehene Bürgermeisterwahl abgesagt und auf den 27. September verschoben. Auch wenn die Durchführung der Wahl unter den gebotenen Sicherheitsvorkehrungen hätte stattfinden können, so sei ein Wahlkampf, der von der persönlichen Präsenz der Kandidaten lebe, nicht  möglich gewesen. Auch hinter der geplanten offiziellen Kandidatenvorstellung hätte man ein Fragezechen setzen müssen.
16.4.20

 

 

Göppingen sagt Maientag ab

Göppingen. Vor dem Hintergrund der Corona-Krise und des Verbots von Großveranstaltungen hat Oberbürgermeister Guido Till am Donnerstag u.a. den Göppinger Maientag abgesagt. Dieser hätte vom  19. Bis 22. Juni gefeiert werden soll. In einer Videobotschaft an die Bürger der Stadt betonte der OB, dass man versucht habe, einen Alterativtermin für das traditionelle Kinder- und Heimatfest im Herbst zu finden, was aber nicht möglich gewesen sei. Abgesagt sind laut OB auch alle weitere Veranstaltungen, die Menschen in Scharen locken könnten, wie zum Beispiel das Fest im Park, das Schlossstraßenfest, der Stauferlandtag und der bevorstehende Maimarkt. Wahrscheinlich können auch die Staufer-Festspiele im September – gezeigt werden sollte „Die lustige Witwe“ von Franz Lehar – nicht stattfinden. Eine Bestätigung durch den Veranstalter steht jedoch noch aus.
16.4.20

 

 

Feuerwehr befreit Verletzten

Aichelberg. Zu einem schweren Verkehsunfall kam es am Donnerstag bei Aichelberg auf der A8.  Gegen 8 Uhr war ein Sprinter auf der A8 in Richtung München unterwegs. Der Fahrer wollte einen Sattelzug überholen und lenkte deshalb nach links. Weil auf der mittleren Fahrbahn ein Fahrzeug kam, scherte der Sprinterfahrer wieder ein. Dabei prallte er gegen den Sattelzug. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Sprinter gegen die Leitplanke geschleudert. Dort blieb er liegen. Der Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr rettete den 30-Jährigen. Er trug bei dem Unfall schwere Verletzungen davon. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus. Auch seine drei Mitfahrerinnen wurden schwer verletzt. Sie kamen mit Rettungswägen in Kliniken. Der Fahrer des Sattelzuges überstand den Unfall unverletzt. Das Fahrzeug des 27-Jährigen war nach dem Zusammenstoß noch fahrbereit. Den Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf ungefähr 40.000 Euro. Für die Zeit der Unfallaufnahme war die A8 in Richtung München gesperrt. Der Verkehr staute sich.
16.4.20 

 

 

Handel wegen Hygiene-Auflagen verunsichert

Kreis Göppingen. Die Göppinger Einzelhändler zeigen sich über die von der Landesregierung angekündigten Maßnahmen zur schrittweisen Öffnung des Einzelhandels erleichtert. Voraussichtlich sollen ab nächster Woche Einzelhändler bis 800 qm öffnen können. Zusätzlich sollen unabhängig von der Verkaufsfläche auch Kfz- und Fahrradhändler sowie Buchhändler unter entsprechenden Auflagen öffnen. Schon jetzt erreichen die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bezirkskammer Göppingen zahlreiche Anrufe und Fragen von Unternehmen, unter welchen Auflagen und vor allem Hygienemaßnahmen die Öffnung in der Praxis konkret aussehen soll.

Da der Zeitpunkt und die genauen Vorgaben noch offen sind, empfiehlt die IHK-Bezirkskammer Göppingen den Einzelhändlern mit den Vorbereitungen einer Öffnung zu beginnen, aber die Veröffentlichung der Verordnung abzuwarten und Zweifelsfragen mit der IHK abzuklären. „Aus unserer Sicht brauchen möglichst alle Unternehmen eine klare Perspektive, unabhängig von Größe oder Branchenzugehörigkeit“, betont Göppingens Bezirkskammerpräsident Wolf Martin.
„Das ist ein erster, guter Schritt in die richtige Richtung, auch wenn die Flächenbegrenzung viele Fragen aufwirft“, meint Sven Maier, der Geschäftsführende Gesellschafter der Traumfabrik in Bad Boll. Er ist seit vielen Jahren Vertreter des Einzelhandels in der Göppinger IHK-Bezirksversammlung und in der Stuttgarter Vollversammlung. Er setzt sich auch im Präsidium des Handelsverbandes Baden-Württemberg aktiv für die Belange des stationären Handels ein. Es sei derzeit offen, ob Einzelhändler mit größeren Flächen diese durch Abtrennung auf das geforderte Maß begrenzen können. Trotz vorsichtiger Öffnung bleibe die Situation für viele Einzelhändler existenzbedrohend, denn von Normalität könne auf lange Sicht keine Rede sein. „Wir bereiten uns jetzt ganz konkret auf die Öffnung vor“, ergänzt Michael Metzmeier vom gleichnamigen Modehaus in Göppingen, der ebenfalls Vertreter des Handels in der IHK-Bezirksversammlung ist. Er plane entsprechende Begrenzungen am Eingang und will zusätzlich bei Bedarf interessierten Kunden Schutzmasken anbieten. Gerade die Unsicherheit wegen der möglichen Hygieneauflagen ist nach Einschätzung der IHK-Bezirkskammer derzeit besonders groß, da die Änderung der Corona-Verordnung des Landes mit den Details erst noch erstellt werden muss. Zur Unterstützung der Betriebe würden konkrete Vorlagen oder Anregungen für die Umsetzung des Infektionsschutzes von den Gesundheitsämtern helfen. Wichtig sei aber auch, dass die Spielräume für betriebliche Kreativität bei der Umsetzung erhalten bleiben, wenn der gesundheitliche Schutz für Mitarbeiter und Kunden erreicht wird.
16.4.20

 

 

23 Heimbewohner mit Coronavirus infiziert

Ostalbkreis. Aufgrund bestätigter Corona-Infektionen im Alten- und Pflegeheim St. Anna in Ellwangen wurden Corona-Abstriche bei Bewohnern und genommen. 23 Personen wurden positiv auf das Coronavirus getestet: 20 Bewohner und drei Mitarbeiter. Vier der infizierten Bewohner mussten zur stationären Behandlung ins Klinikum verlegt werden. Zwei der an COVID-19 erkrankten Bewohner sind gestorben. Um festzustellen, ob sich in den vergangenen Tagen weitere Personen infiziert haben, wurden alle negativ getesteten Personen erneut abgestrichen, da von einer Inkubationszeit von rund 14 Tagen auszugehen ist. Die erkrankten Bewohner befinden sich innerhalb der Einrichtung in häuslicher Isolation.
16.4.20

 

 

Corona-Infizierter rangelt sich mit Polizei

Schorndorf/Rudersberg. Ein 62 Jahre alter Mann, der mit dem Corona-Virus infiziert ist, hat am Mittwoch wiederholt gegen die Quarantäne-Anordnungen verstoßen, sich Polizeibeamten widersetzt und schließlich im Krankenhaus in Schorndorf randaliert. Vier Polizeibeamte mussten aufgrund des direkten Kontakts mit dem 62-Jährigen vom Dienst frei gestellt werden.
Zunächst hatte der 62-jährige Deutsche sich gegen 15Uhr in Rudersberg unerlaubt aus dem Haus begeben und wollte sich in einer Tankstelle ein Bier kaufen. Auf Ansprache eines gemeindlichen Vollzugsbeamten hatte er nicht reagiert, weshalb eine Polizeistreife hinzugezogen wurde. Die Beamten erklärten dem Mann nochmals die angeordnete Quarantäne-Maßnahme und eröffneten ihm die Fertigung einer Strafanzeige. Daraufhin begab er sich nach Aufforderung und unter Aufsicht des Gemeindevollzugsbeamten wieder nach Hause. Gegen 17 Uhr begab er sich erneut ins Freie und hielt sich unerlaubt auf dem Marktplatz in Rudersberg auf. Auf die Ansprache einer hinzugerufenen Streifenbesatzung ging er nicht ein und lief weiter umher. Im weiteren Verlauf täuschte der Mann einen Herzinfarkt vor, so dass Passanten Erste Hilfe leisten wollten. Die Beamten konnten die Annäherung der Passanten zu ihrem eigenen Schutz verhindern. Auf Anordnung des Gesundheitsamtes wurde der Mann aufgrund seiner Uneinsichtigkeit, seiner Ansteckungsgefahr und der damit einhergehenden Fremdgefährdung mit einem Rettungswagen in die Corona-Ambulanz des Schorndorfer Krankenhauses eingeliefert.
Im Krankenhaus begann der 62-Jährige um 20.40 Uhr zu randalieren und versuchte Gegenstände anzuzünden. Er ließ sich auch von zwei alarmierten Streifenbesatzungen nicht beruhigen, sondern lief und spuckte in der Corona-Ambulanz umher. Er musste daraufhin von den Beamten überwältigt werden, wogegen er sich wehrte. Hierbei trat er und spuckte er auch in die Richtung der Beamten und traf eine Polizeibeamtin. Die Polizeibeamten blieben unverletzt, mussten jedoch aufgrund des direkten Kontaktes mit dem 62-Jährigen vom Dienst frei gestellt werden. Seitens des Gesundheitsamtes wird nun eine gerichtliche Unterbringung des 62-Jährigen angestrebt. Gegen den Mann wurde Ermittlungen unter anderem wegen Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz und Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte eingeleitet.
16.4.20

 

 

Kliniken öffnen wieder den Ambulanzbetrieb

Kreis Göppingen. Aufgrund der Corona-Pandemie hatten die Alb-Fils-Kliniken an ihren beiden Standorten – der Klinik am Eichert in Göppingen und der Helfenstein-Klinik in Geislingen – die ambulante Versorgung stark eingeschränkt. Grund dafür war, dass das Klinikpersonal auf die stationäre Behandlung schwer erkrankter Covid-Patienten konzentriert wurde. Darüber hinaus galt es, in den Kliniken eine potenzielle „Vermischung“ von Covid-19-Patienten und nicht infizierten Patienten zu vermeiden. Die sehr umfangreichen Maßnahmen haben sich lauit einer Pressemitteilung der Kliniken bisher als sehr gut wirksam erwiesen.

Diese grundlegenden organisatorischen Änderungen, etwa in der Wegeführung und bei den Anmeldeprozessen, werden weiterhin aufrecht erhalten. Die Kliniken öffnen  ab  kommendem Montag die ambulante Betreuung an beiden Standorten schrittweise wieder. Es wird allerdings keinen „offenen“ Ambulanzbetrieb geben. Die Patienten werden telefonisch kontaktiert und einbestellt. Bei diesem Telefonkontakt erfolgt gleich eine erste Risikoabfrage zum Gesundheitszustand und einer möglichen Corona-Infektion. Am Tag des Termins melden sich die einbestellten Patienten dann in der Klinik am Eichert in Göppingen im Lotsenzelt  und in der Helfenstein-Klinik Geislingen am Lotsenpunkt im Haupteingangsbereich. Dabei ist folgendes zu beachten:

Es besteht weiterhin ein für alle Kliniken in Baden-Württemberg geltendes Besuchsverbot. Alle Patienten betreten daher die Klinik grundsätzlich ohne Begleitpersonen. Nur wenn aus medizinischen Gründen eine Begleitung notwendig sein sollte, darf maximal eine weitere Person in die Klinik.

Alle Patienten kommen mit Mund-Nasenschutz („Mundschutz“) zum Termin. Die Patienten sollten sich einen solchen Mundschutz bereits im Vorfeld besorgen.

Jede Person, die das Haus für einen ambulanten Termin oder als Begleitperson betritt, muss fieberfrei sein. Hierzu wird bei allen Personen bereits im Lotsenzelt die Körpertemperatur gemessen. Nur bei einer Temperatur unter 37,8oC wird der Zugang in die Klinikräume gestattet. Alle fiebrigen Patienten werden ins Triagezelt (Göppingen) oder in einen besonderen Ambulanzbereich (Geislingen) weitergeleitet. Dort entscheidet der zuständige Ambulanzarzt über das weitere Vorgehen.

Die schrittweise Öffnung betrifft alle ambulanten Versorgungsstrukturen in Göppingen und Geislingen: Die Praxen des Medizinischen Versorgungszentrums sowie die Ermächtigungs- und Chefarztambulanzen. Daneben werden auch die Funktionsbereiche (Radiologie, Endoskopie, Sonografie, Herzkatheter, Echokardiografie etc.), das Sozialpädiatrische Zentrum und auch das Therapiezentrum wieder geöffnet.
16.4.20

 

 

Senioren verteilen Alltagsmasken

Schwäbisch Gmünd (sv). Mund – Nasen – Behelfsmasken oder auch Alltagsmasken genannt, werden am Samstag, 18. April, ab 10 Uhr, im Spitalhof vor dem Generationentreff Spitalmühle verteilt. Die Masken werden kostenlos verteilt durch die Abteilung Senioren der Hospitalstiftung, solange der Vorrat reicht. Wenn die Ausgabe der Masken gut angenommen wird, folgen weitere Termine im Laufe der kommenden Woche im Spitalinnenhof. Unterstützt wird die Maskenausgabe von dem Projekt "Gmünd hilft". Die Stadt Schwäbisch Gmünd hat zusammen mit weiteren Partnern das Netzwerk "Gmünd hilft" auf den Weg gebracht. Mit diesem Projekt wird Seniorinnen und Senioren, Alleinstehenden und Menschen in häuslicher Quarantäne unbürokratisch geholfen. Erreichbar ist "Gmünd hilft" unter den Telefon-Hotlines 07171/603-5030 und 07171/3506-32.
16.4.20

 

 

Hochschule startet wieder Vorlesungsbetrieb

Esslingen/Göppingen. Die Hochschule Esslingen startet am kommenden Montag, 20. April 2020 ihren verbindlichen Vorlesungsbetrieb für alle Studierenden in Esslingen und Göppingen. Aufgrund der geltenden Ausgangs- und Kontakteinschränkungen findet die Lehre bis auf Weiteres jedoch ausschließlich in digitaler Form statt. Dafür richtet die Hochschule über ein Videokonferenzsystem sowie eine Lernplattform virtuelle Klassenräume ein. Auch weitere interaktive Formate wie Chats und Austauschforen werten das Vorlesungsgeschehen auf. In den letzten Wochen wurden mit Hochdruck die technischen Voraussetzungen für den Ausbau der digitalen Lehre geschaffen. So nutzt die Hochschule zusätzlich zu der schon seit Jahren erfolgreich eingesetzten Lernplattform „Moodle“ künftig ein einheitliches Tool für die Übertragung von Vorlesungen und für die Zusammenarbeit unter Studierenden.
16.4.20

 

 

Trauer um Schauspieler Wolfgang Klein

So kannte man Wolfgang Klein. Beim Maientagsumzug begleitete er die Gruppe des Partnerschsftsvereins Göppingen-Pessac und saß am Steuer eines geschmückten Autos aus französischer Produktion. Foto: Verein Freunde Göppingen-Pessac/Peter Ruff

Göppingen. Der Schauspieler, Moderator und Kommunikationstrainer Wolfgang Klein ist tot. Der Göppinger starb wenige Tage nach seinem 68. Geburtstag im März am Mittwoch vergangener Woche. In seiner Geburtsstadt engagierte sich Klein immer wieder ehrenamtlich, so u.a. beim Kultur-Freien-Treff oder in den letzten Jahren als Vorsitzender des Partnerschaftsvereins Göppingen-Pessac. Nach seinem Abitur besuchte Klein die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main. Es folgten Engagement an der Württembergischen Landesbühne Esslingen und am E.T.A.-Hoffmann-Theater in Bamberg. Seit 1978 war der Schauspieler freischaffend tätig und wurde einem breiteren Publikum in Episoden der TV-Reihen „Marienhof“, „Ehen vor Gericht“, „Meister Eder und sein Pumuckl“, „Forsthaus Falkenau“ oder „Die Kommissarin“ bekannt. Klein arbeitete auch als Synchronsprecher und war in zahlreichen Hörspielproduktionen zu erleben.  Ab 1995 war Klein Referent bei der Hanns-Seidel-Stiftung und einiger Jahre später wurde er auch Gastdozent an der European Film Actor Scholl in Zürich. Als Kommunikationstrainer und Coach war ab 1987 tätig, produzierte CDs mit  Vera F. Birkenstihl. Ehrenamtlich war Klein auch im Interessenverband Deutscher Schauspieler tätig, außerdem war er einige Jahre Kuratoriumsmitglied im Fonds Darstellende Künste. 2005 regte er die bundesweiten Lesungen „Bücher aus dem Feuer“ zur Erinnerung an die Bücherverbrennung der Nazis am 10. Mai 1933 an. Die letzten Jahre engagierte er sich vor allem für die im Jahr 2000 gegründete deutsch-französische Städtepartnerschaft zwischen Göppingen und Pessac. Als Vorsitzender des Vereins Freunde Göppingen-Pessac war er seit 2011 einer der Motoren der Beziehungen zwischen den beiden Städten.
15.4.20

 

 

Corona-Virus: 27. Todesopfer im Kreis Göppingen

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Das Gesundheitsamt teilt mit, dass ein über 60-jähriger Mann, der positiv auf das Corona-Virus getestet worden war, verstorben ist. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf 27. Dem Gesundheitsamt liegen aktuell 668 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Genesen und aus der Quarantäne entlassen sind insgesamt 359 Personen im Landkreis Göppingen.
15..20

 

 

Fahrzeug überschlägt sich

Gammelshausen.  Unverletzt überstand ein 18-Jähriger einen Verkehrsunfall am Dienstag bei Gammelshausen.  Gegen 20 Uhr befuhr der 18-Jährige die Gammelshauser Steige. Der Fahrer war in Richtung Gammelshausen unterwegs. Ersten Erkenntnissen zufolge soll er auf die Gegenfahrbahn gekommen sein. Beim Gegenlenken übersteuerte der Mann sein Fahrzeug. Es kam von der Straße ab, überschlug sich und blieb neben der Fahrbahn stehen. Der Lenker des Pkw überstand den Unfall ohne Blessuren. An seinem Fahrzeug entstand Totalschaden. Den schätzt die Polizei auf ungefähr 10 000 Euro. Die Beamten vom Polizeirevier Uhingen suchen nun nach der Unfallursache.
15.4.20

 

 

Einbrecher suchen nach Brauchbarem

Kreis Göppingen  Beute machten Unbekannte in den letzten Tagen im Landkreis Göppingen. In Eislingen suchten Unbekannte zwischen Samstag und Dienstag in einer Gartenhütte nach Beute. Dazu brachen sie einen Rolladen auf und stiegen durch das Fenster in die Hütte in Großeislingen. Beute machten die Unbekannten nicht. Die Eislinger Polizei hat die Spuren gesichert und sucht nun die Täter.  Auch in Göppingen vermuteten Unbekannte in einer Gartenhütte Brauchbares: Zwischen Samstag und Dienstag gingen die Einbrecher zu drei Gartenhütten in der Eichertstraße. Sie öffneten die Schlösser mit Gewalt und gingen in das Innere. Die Unbekannten beschädigten in einem Gebäude mehrere Bierflaschen; Brauchbares fanden die Täter offensichtlich nicht. Ohne etwas mitgenommen zu haben flüchteten die Unbekannten. Die Ermittler vom Polizeiposten Jebenhausen haben suchen nun die Einbrecher.  In ein Haus in der Dürerstraße in Göppingen brachen Unbekannte am Montag oder Dienstag ein. Zwischen 10.30 und 17.30 Uhr gingen sie zu dem Haus. Mit einem Stein warfen sie eine Fensterscheibe ein. So kamen sie an den Griff, öffneten das Fenster und gingen ins Innere. Dort wühlten sie in Schränken und Schubläden nach Brauchbarem. Die Unbekannten fanden Geld und Schlüssel. Sie nahmen die Sachen mit. Auch in einem Kühlschrank vermuteten die Einbrecher Brauchbares. Sie fanden dort nichts und flüchteten. Ihre Spuren blieben an dem Tatort zurück. Sie geben den Ermittlern vom Polizeirevier Göppingen erste Hinweise auf die Unbekannten.
15.4.20

 

 

Kehrmaschine zweimal gestreift

Heubach. Am Mittwoch um 10:30 Uhr überholte ein 86-jähriger PkwLenker auf der Götzenbachstraße eine langsam vorausfahrende Straßenkehrmaschine. Nachdem der Fahrer zu früh wieder einscherte, streifte er mit seinem Wagen die Kehrmaschine im Bereich der rotierenden Bürste. Hierdurch wurde an dem Personenwagen der Seitenschweller komplett abgerissen. An der Kehrmaschine wurde vermutlich die Bürstenaufnahme verbogen. Es entstand ein Schaden in Höhe von mindestens 1500 Euro. Wenige Minuten später wollte ein 79-jähriger Fahrer eines Pkw ebenfalls an der Kehrmaschine vorbeifahren. Auch dieser Fahrer scherte zu früh wieder ein und überfuhr den hydraulischen Besen der Kehrmaschine.
15.4.20

 

 

Drei Verletzte bei Unfall

Schorndorf. Drei Leichtverletzte, zwei nicht mehr fahrbereite Pkw sowie rund 35.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Mittwoch, kurz nach 12 Uhr auf der L 1147 zwischen Schorndorf und Oberberken. Ein 50-jähriger Lkw-Fahrer fuhr die Landesstraße in Richtung Schorndorf entlang und wollte nach rechts auf einen Feldweg abbiegen. Hierbei setzte er seinen Blinker evtl. zu spät, weshalb dies von der hinter ihm fahrenden 23-jährigen Pkw-Fahrerin zu spät bemerkt wurde. Die Autofahrerin fuhr zunächst auf den Lkw auf, wurde anschließend auf die Gegenfahrbahn geschleudert, wo sie mit dem entgegenkommenden Pkw eines 58-jährigen Mannes kollidierte. Durch umherfliegende Trümmerteile wurde auch noch der Wagen einer 66-Jährigen beschädigt, die hinter dem Wagen der 23-jährigen ebenfalls in Richtung Schorndorf unterwegs war. Die 23-Jährige sowie deren Tochter, die sich ebenfalls im Pkw befand, wurden wie der 58-jährige Fahrer beim Unfall leicht verletzt. Die L 1147 musste bis zur Räumung der Unfallstelle in beide Richtungen komplett gesperrt werden.
15.4.20

 

 

Kripo sucht Eigentümer von Schubkarre

Schorndorf. Im Zusammenhang mit Ermittlungen nach einem Wohnungseinbruch Ende 2019 in Schorndorf sucht die Kriminalpolizei Waiblingen nun nach dem Eigentümer einer Schubkarre, die vermutlich im Dezember 2019 im Wohngebiet Schorndorf-Süd, Schlichtener Straße entwendet wurde. Möglicherweise hat der Eigentümer den Diebstahl am Haus oder im Garten auch noch nicht bemerkt!  Bislang unbekannte Täter waren am 11.Dezember 2019 in ein Wohnhaus in Schorndorf eingebrochen und hatten hierbei einen Tresor entwendet. Am 2. April wurde nun durch den Revierförster der aufgebrochene Tresor am Waldrand bei Schorndorf-Süd in der Verlängerung der Johannesstraße aufgefunden. Er verständigte umgehend die Polizei, welche am Fundort auch die besagte Schubkarre auffand. Der gestohlene Tresor war von den Tätern offensichtlich mit der Schubkarre transportiert worden, welche vermutlich ebenfalls in Schorndorf-Süd entwendet wurde.  Wer also seine Schubkarre seit Dezember 2019 im Bereich Schorndorf-Süd, Schlichtener Straße vermisst, wird gebeten sich bei der Kripo Waiblingen, Telefon 07151/950-0 zu melden.
15.4.20

 

 

Trauer um ehemaligen IHK-Hauptgeschäftsführer

Ostalbkreis. Dipl.-Volkswirt Walter L. Werner, ehemaliger Hauptgeschäftsführer der IHK Ostwürttemberg, ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Wermer wurde 1968 an die Spitze der damaligen IHK Heidenheim, 1973 der IHK Ostwürttemberg gewählt. Nach über 30 Jahren trat Walter L. Werner 1998 in den Ruhestand. Er sah die IHK stets als ein modernes Dienstleistungsunternehmen für die Wirtschaft. Ein Hauptanliegen war ihm dabei die Verwirklichung der traditionellen Aufgabe als Mittler zwischen Staat und Wirtschaft. Er war ein Verfechter der sozialen Marktwirtschaft und für eine leistungsfähige Selbstverwaltung der Wirtschaft. Walter L. Werner war auch treibende Kraft für den Bau des IHK-Gebäudes in Heidenheim und für das erste IHK-Bildungszentrum in Aalen.

Er war zudem fast 20 Jahre Dozent für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Aalen und der Bankakademie. 1995 ehrte ihn die Hochschule mit der Verleihung der Würde eines Ehrensenators. Er hatte zahlreiche Ehrenämter im Deutschen Industrie- und Handelskammertag in Bonn und Berlin inne. Für seine besonderen Verdienste erhielt Walter L. Werner das Bundesverdienstkreuz sowie die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg.
15..20

 

 

Auf Zebrastreifen angefahren

Göppingen. Verletzt wurden Mutter und Kind am Dienstag bei einem Unfall in Göppingen. Der Verkehrsunfall ereignete sich gegen 10 Uhr in der Burgstraße, berichtet die Polizei. Eine 62-Jährige fuhr zu dieser Zeit in Richtung Marktstraße. Unvermittelt seien von rechts zwei Personen vor dem Auto auf die Fahrbahn getreten. Die Mutter und das Kind wollten dort offenbar am Zebrastreifen die Straße überqueren. Der Wagen der 62-Jährigen erfasste die Mutter. Die 45-Jährige und die Zehnjährige stürzten. Die Mutter wurde schwer verletzt, der Rettungsdienst brachte sie in eine Klinik. Das Mädchen erlitt leichte Verletzungen und durfte anschließend mit dem Vater wieder nach Hause.
15..4.20

 

 

Vollsperrung dauert an

Schwäbisch Gmünd/Waldstetten. Die Vollsperrung der Kreisstraßen K 3275 Straßdorf und Waldstetten wird verlängert bis voraussichtlich Ende April. Aufgrund unvorhersehbarer Umstände, wird die Vollsperrungsphase für die Kreisstraße zwischen Straßdorf und Waldstetten verlängert bis Ende April. Danach werden noch Arbeiten am Fahrbahnrand unter halbseitiger Sperrung, teilweise mit Ampelregelung durchgeführt. Die Sanierung soll voraussichtlich bis Ende Juni vollständig abgeschlossen sein, laut Bauunternehmen.
15.4.20

 

 

Kreisstraße komplett gesperrt

Lorsch.  Aufgrund der Sanierung der Bahnbrücke im Zuge der K 3272A wird diese zwischen Lorch-Waldhausen und Plüderhausen im Zeitraum vom 6. Mai bis 1. September für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt.  Eine entsprechende Umleitung wird ausgeschildert.
15.4.20

 

 

Frau führt Betriebsrat der Kliniken

Daniela Dresel ist die neue Betriebsratsvositzende der Alb-Fils-Kliniken. Foto: Alb-Fils-Kliniken/Max Radloff

Kreis Göppingen. An der Spitze des Betriebsrates der Alb-Fils-Kliniken GmbH hat es einen Wechsel gegeben: Daniela Dresel ist die neue Betriebsratsvorsitzende. Mit der langjährigen Bereichsleiterin der Abteilung 45 der Klinik am Eichert wurde erstmals nach 50 Jahren eine Frau zur Vorsitzenden gewählt. Daniela Dresel ist examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, schon ihre Ausbildung hatte sie von 1985 bis 1988 an der Schule für Pflegeberufe absolviert. Danach arbeitete sie zunächst auf einer allgemeinchirurgischen Station, bis sie 1989 zur Kardiologie wechselte. Mehr als 30 Jahre blieb Daniela Dresel dieser Fachdisziplin treu, auch der Aufstieg auf der Karriereleiter über Gruppenleitung, Stationsleitung bis hin zur Bereichsleitung erfolgte hier. „Ich habe mein Herz an die Kardiologie verloren, bin tief verwurzelt mit dieser Disziplin“, sagt sie selbst über ihren Werdegang und ergänzt: „Darüber hinaus war ich aber stets auch an der allgemeinen Entwicklung der Kliniken interessiert.“

Im Jahr 2001 wurde Daniela Dresel erstmals in den damaligen Personalrat gewählt, seither war sie stets Mitglied dieses Gremiums. Im Februar 2020 folgte schließlich die 100-Prozent-Freistellung als Betriebsrätin und im März 2020 die Wahl zur Vorsitzenden der Personalvertretung. Seit April 2020 ist sie zudem Mitglied im Aufsichtsrat der Kliniken. Auf der Grundlage des Betriebsverfassungsgesetzes die Interessen der Mitarbeiter bestens vertreten, das ist das Ziel von Daniela Dresel in ihrer neuen Position. Langsam in die neue Stelle hineinwachsen, das ist angesichts der Corona-Krise allerdings nicht möglich: „Es war von Beginn an eine große Herausforderung, mit schnellen und zum Teil schwierigen Entscheidungen“, so Daniela Dresel, „meinen Start hatte ich mir eigentlich etwas anders vorgestellt.“  Daniela Dresel folgt in ihrer neuen Funktion auf Max Radloff, der in den Ruhestand gegangen ist. Bereits zum Jahresbeginn 2020 war schon die Position des stellvertretenden Vorsitzenden des Betriebsrates neu besetzt worden: Gewählt wurde der langjährige Betriebsrat Wolfgang Schmid. Dessen bisherige Position als 2. Stellvertreter hat Uwe Dertinger inne.
15.4.20

 

 

 

Schau mal hin -  der Rätselspaß: Die Auflösung (3)

Die Auflösung unseres Rästelspaß: Wir fragten, so sich in Göppingen dieses Glasdach befindet. Die richtige Antwort: Es handelt sich um das Vordach am Bahnhofsgebäude. Haben Sie es gewusst? Am kommenden Wochenende gibt es die vierte Runde in unserem Ratespiel.  Foto: Bettina Fritz

 

 

99-Jährige übersteht Corona-Infektion

Kreis Göppingen. Eine 99-Jährige, die sich mit dem Coronavirus angesteckt hatte, konnte in der vergangenen Woche aus der Klinik am Eichert in die häusliche Quarantäne entlassen werden. Die Seniorin, die aus dem Landkreis Göppingen stammt, war Ende März mit deutlichen Symptomen einer COVID-19-Erkrankungen in die Klinik am Eichert gekommen. Da sie aufgrund des Alters und erheblicher Vorerkrankungen zur Risikogruppe zählte, wurde sie, nachdem die Infektion mit dem Virus bestätigt war, stationär aufgenommen. Rund zwei Wochen blieb sie in der Klinik am Eichert, bis sie nun in der vergangenen Woche symptomfrei in die häusliche Quarantäne entlassen werden konnte. „Der Verlauf der Virus-Erkrankung war relativ problemlos, eine Verlegung von der Normal- auf die Intensivstation war zu keinem Zeitpunkt nötig, ebenso wenig eine Beatmung“, sagt Oberarzt Dr. Christian Schön von der Klinik für Hämatologie, Onkologie, Infektionskrankheiten und Palliativmedizin, der die Seniorin behandelt hatte. Und Dr. Ingo Hüttner, Medizinischer Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken, freut sich: „Es ist die bisher älteste COVID-19-Patientin im Landkreis Göppingen, die nach bestätigter Corona-Infektion als genesen aus einem unserer Häuser entlassen werden konnte.“
14.4.20

 

 

Zwei weitere Heimbewohner positiv getestet

Ostalbkreis. Aufgrund eines Todesfalls sowie einer weiteren bereits bestätigten Infektion wurden an Ostersonntag alle Beschäftigten und Bewohner des ASB- Seniorenzentrums in Lindach auf das Coronavirus getestet. Nachdem die Testergebnisse heute Nachmittag vom Labor übermittelt wurden, konnten nur zwei positive Ergebnisse verzeichnet werden, sodass sich die Zahl der an COVID-19 infizierten Bewohner auf vier erhöht hat. Die Testergebnisse der Mitarbeiter waren alle negativ.
14.4.20

 

 

 

Platte Reifen und mit Alkohol am Steuer

Eislingen. Am Dienstag beendete die Polizei die Fahrt eines 20-Jährigen in Eislingen. Die Polizei sah einen Wagen gegen 0.45 Uhr in der Staufeneckstraße fahren. Den Beamten fiel auf, dass das Auto mit platten Reifen fuhr. Bei der Kontrolle des Fahrers rochen die Polizisten Alkohol. Ein Test bestätigte den Verdacht. Er hatte zu viel getrunken und musste eine Blutprobe abgeben. Im Fahrzeug des 20-Jährigen fanden die Beamten noch zwei Ecstasy-Tabletten, einen Teleskopschlagstock und ein Einhandmesser. Er hat nun mit mehreren Anzeigen zu rechnen. Im Auto befanden sich noch eine 17-Jährige und ein 18-Jähriger. Sie wohnen nicht mit dem 20-Jährigen zusammen und müssen nun auch mit Anzeigen wegen Verstoß gegen den Infektionsschutz rechnen.
24.4.20

 

 

Corona-Virus: Weiterer Todesfall

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Das Gesundheitsamt teilt mit, dass eine über 70-jährige Person, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden war, gestorben ist. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf 26. Dem Gesundheitsamt liegen aktuell 662 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Genesen und aus der Quarantäne entlassen sind insgesamt 355 Personen im Landkreis Göppingen.  An Karfreitag, und Karsamstag wurden in zwei Pflege- bzw. Behinderteneinrichtungen im Landkreis großflächig Abstriche bei Bewohnern und der Mitarbeitern vorgenommen, wie das Gesundheitsamt bereits mitgeteilt hatte. Diese Abstriche waren bis auf zwei Fälle alle negativ. Die beiden positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen aus der Mitarbeiterschaft einer der Einrichtungen wurden unmittelbar in Quarantäne versetzt.
14.4.20

 

 

Frischer Asphalt rund ums Landratsamt

Ostalbkreis. Wie die Landkreisverwaltung mitteilt, beginnt am 20. April 2020 die Sanierung der Fahrbahnflächen und Stellplätze rund um das Landratsamt Ostalbkreis in der Stuttgarter Str. 41 in Aalen. In der ersten Bauphase wird die Zufahrt zum Landratsamt für Besucher nur über die Julius-Bausch-Straße möglich sein. Die Zufahrt von der Wilhelm-Merz-Straße kommend über die Kocherbrücke ist ausschließlich als Baustellenzufahrt zugänglich. Rund um das Aalener Landratsamt stehen der Öffentlichkeit während der Bauarbeiten Parkplätze in beschränktem Umfang zur Verfügung.
14.4.20

 

 

Park&Ride-Parkplatz gesperrt

Kirchheim unter Teck. Am Samstag und Sonntag, 18. und 19. April, ist der Park&Ride-Parkplatz in Kirchheim unter Teck (P+R)  an der B 465 wegen Bauarbeiten voll gesperrt. Im Bereich des P+R werden Leerrohre verlegt, die der Stromversorgung der Ampel vom Albvorlandtunnel zur B 465 dienen.
14.4.20

 

 

Roller prallt in Auto

Gingen. Nach einem Unfall am Sonntag in Gingen musste ein Rollerfahrer ins Krankenhaus. Wie die Polizei berichtet, ereignete sich der Verkehrsunfall gegen 16.30 Uhr. Vom Lärchenweg fuhr ein 46-Jähriger mit seinem Wagen in die Wilhelmstraße. Er nahm einem 44-Jährigen die Vorfahrt, der mit dem Roller auf der Wilhelmstraße fuhr. Der Roller prallte in die Seite des Fahrzeugs. Der 44-Jährige stürzte und erlitt schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Krankenhaus. Die Polizei ermittelt jetzt gegen den 46-Jährigen. Ihn erwartet eine Strafanzeige.
14.4.20

 

 

Zwei Heim-Bewohnerinnen positiv auf Coronavirus getestet

Esslingen. Kurz vor Ostern ereilte das Pflegeheim Oberesslingen noch eine schlechte Nachricht: zwei Heimbewohner wurden positiv auf das Corona-Virus getestet. Die betroffenen Bewohner befinden sich bereits seit dem Zeitpunkt, als die ersten Symptome bemerkbar wurden, vorsorglich in Quarantäne und sie werden seitdem nur noch mit Schutzausrüstung betreut. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt wurden über die Osterfeiertage nahezu alle Beschäftigten sowie 18 Mitbewohner, die ebenfalls Kontakt zu den infizierten Bewohnern hatten oder die leichte Symptome zeigten, getestet. Die Testergebnisse liegen noch nicht vor.
14.4.20

 

 

Wildgänse zu Besuch

In Göppingen weilten diese beiden Wildgänse über Ostern zu Besuch und genossen das sonnig-warme Wetter sehr. Dem Osterhasen sollen die beiden gefiederten Besucher indes nicht begegnet sein. Foto: Bettina Fritz

 

Zertifikat für die Kinderklinik

Kreis Göppingen. Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Alb-Fils-Kliniken hat erneut das Gütesiegel „Ausgezeichnet. Für Kinder“ erhalten – bereits zum sechsten Mal in Folge. Mit diesem Zertifikat, das unter Federführung der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD) vergeben wird und zwei Jahre gültig ist, werden Kinderkliniken prämiert, die eine qualitativ hochwertige und altersgerechte stationäre Versorgung für Kinder und Jugendlichen nachweisen können.  Das Gütesiegel schafft Transparenz für die Qualität von Kinderkliniken. „Es soll den Eltern helfen, eine Kinderklinik zu finden, die eine fachlich gute, kind- und familiengerechte stationäre Versorgung erfüllt – unabhängig von Wohnort und finanziellem oder sozialem Hintergrund“, sagt Dr. Fabian Kaßberger, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Klinik am Eichert in Göppingen.  Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin verfügt über rund 40 Betten und behandelt jährlich rund 2.300 stationäre Patienten pro Jahr – vom Frühgeborenen bis zum Jugendlichen. Abgedeckt wird nahezu das gesamte Spektrum der Kinder- und Jugendmedizin.
14.4.20

 

 

Matratze gelöscht

Schorndorf. Eine neben einer Mülltonne abgelegte Matratze musste die Feuerwehr in der Nacht zum Dienstag in der Mittleren Uferstraße löschen. Die qualmende Matratze war gegen 1.15 Uhr von einem Passanten gemeldet worden, woraufhin die Feuerwehr mit einem Fahrzeug und sechs Mann anrückten. Die Polizei war mit einer Streife vor Ort, die Ermittlungen dauern an.
14.4.20

 

 

Fahrradfahrer schwer verletzt

Waldstetten. Als ein 38-jähriger Radlenker am Montag gegen 15.40 Uhr mit seinem Mountainbike die angelegte Bike-Strecke oberhalb der Skihütte befuhr, stürzte er bei einem Sprung und musste schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden.
14.4.20

 

 

Dachstuhlbrand: Haus unbewohnbar

Schwäbisch Gmünd. Am Ostermontag gegen 12 Uhr kam es zu einem Brandausbruch im Dachgeschoss eines dreistöckigen Wohnhauses in der Lorcher Straße in Schwäbisch Gmünd. Die Bewohner konnten das Haus rechtzeitig nach der Brandentdeckung unbeschadet verlassen. Ein Ersthelfer, der die Hausbewohner alarmierte, erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Der Dachstuhl brannte trotz des schnellen Eingreifens der Gmünder Feuerwehr aus. Auch die darunterliegenden Wohnungen wurden stark in Mitleidenschaft gezogen und zunächst unbewohnbar. Der Brand war gegen 14.20 Uhr gelöscht. Ein Vertreter der Stadtverwaltung war vor Ort und kümmerte sich um die Unterbringung der Hausbewohner. Die Höhe des Sachschadens dürfte sich ersten Schätzungen zufolge auf bis zu 300 000 Euro belaufen. Zur Brandursache kann derzeit noch keine Aussage gemacht werden. Die Ermittlungen wurden aufgenommen. Am Brandort war die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd mit 55 Einsatzkräften im Löscheinsatz. Der Kreisbrandmeister war ebenfalls vor Ort, wie auch der leitende Notarzt, drei Rettungswagen und die SEG.
13.4.20

 

 

Über 90 Jahre alte Frau erliegt Corona-Virus

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen ist eine weitere Person im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Es handelt sich um eine über 90-jährige Frau. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf 25. Dem Gesundheitsamt liegen aktuell 655 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Genesen und aus der Quarantäne entlassen sind insgesamt 345 Personen im Landkreis Göppingen.
13.4.20

 

 

 

Hohe Zahl an Infizierten in Landeserstaufnahmestelle

Ostalbkreis. Nachdem seit Montag, 6. April, sämtliche Beschäftige der Landeserstaufnahmestelle (LEA) sowie alle Bewohner einen Corona-Abstrich erhalten haben, liegen nun weitere Laborergebnisse vor. Die Zahl der positiv getesteten Bewohner ist nach aktuellem Stand auf 244 gestiegen. Die erkrankten Personen werden innerhalb der LEA in einem separaten Quarantäne-Bereich häuslich isoliert. Das Gesundheitsamt des Ostalbkreises wird in der kommenden Woche alle negativ getesteten Bewohner und Beschäftigte erneut auf das Coronavirus testen, um so festzustellen, welche Personen sich in den vergangenen Tagen zusätzlich infiziert haben, da von einer Inkubationszeit von rund 14 Tagen auszugehen ist.
Die lsehr hohe Zahl der erkrankten Personen in der LEA bestätigen die getroffenen Maßnahmen des letzten Wochenendes. Nachdem bekannt wurde, dass sich mehrere Bewohner der LEA mit dem Coronavirus angesteckt hatten, hatte die Stadt Ellwangen auf Empfehlung des Ostalbkreises am 5. April 2020, eine Ausgangs- und Kontaktsperre für die Bewohner der LEA angeordnet, deren Einhaltung seitdem durch Einsatzkräfte der Polizei überwacht wird. Landrat Klaus Pavel und Oberbürgermeister Michael Dambacher sprechen sich ausdrücklich für die Aufrechterhaltung der Ausgangs- und Kontaktsperre aus. "Aufgrund der sehr hohen Zahl an infizierten Personen in der LEA, wird die Ausgangs- und Kontaktsperre noch bis mindestens 19. April 2020 bestehen bleiben", betonen Pavel und Dambacher. Ob nach der erneuten Testreihe weitere Maßnahmen notwendig sind, wird nach Vorliegen der Untersuchungsergebnisse von Regierungspräsidium, Ostalbkreis und Stadt entschieden. Landrat Klaus Pavel versichert: "Wir werden alles Notwendige veranlassen, um die Bevölkerung zu schützen und Gesundheitsgefahren abzuwenden."
Am Karsamstag wurden außerdem alle Bewohner sowie alle Mitarbeiter des ASB-Seniorenzentrums im Schwäbisch Gmünder Stadtteil Lindach auf das Coronavirus getestet. Anlass für die Reihentestung waren ein Todesfall und bereits bestätigte Infizierte. Insgesamt wurde von 50 Heimbewohnern sowie 43 Mitarbeitern ein Abstrich entnommen. Die Abstrichentnahme wurde vom DRK-Kreisverband Aalen gemeinsam mit Dr. Andreas Strähle aus Unterkochen und Dr. Thomas Bopp aus Wasseralfingen durchgeführt. Da das ASB-Seniorenzentrum bereits im Vorfeld alle notwendigen Vorkehrungen für die Testungen getroffen hatte, konnte die Reihentestung sehr zügig und reibungslos erfolgen.
13.4.20

 

 

Bauschutt auf Dachterrasse gerät in Brand

Göppingen. Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Göppinger Nordstadt entstand an Ostersonntag Abend ein Schaden von über 100 000 Euro. Am Ostersonntag, gegen 19.30 Uhr, wurden Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Christophstraße auf einen Rauchmelder aufmerksam. Dieser befand sich aber nicht wie üblich an einer Zimmerdecke, sondern in einem Müllsack auf der Dachterrasse im  ersten Obergeschoss des Hauses. Dieser Müllsack lag dort neben weiterem Müll aus Renovierungsarbeiten. Die Bewohner versuchten noch den Sack abzulöschen. Die Hitzeentwicklung war aber bereits so stark, dass der restliche Müll und dann das ganze Gebäude Feuer fingen. Die Feuerwehr rückte an. Die Löscharbeiten zogen sich in die Länge, da immer wieder neue Glutnester in Zwischendecken und Dachteilen entdeckt wurden an. Der Sachschaden wird auf über 100 000 Euro geschätzt. Zwei Bewohner sind vermutlich nicht verletzt worden, werden aber in einer Klinik untersucht. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an. Derzeitig wird wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.
13.4.20

 

 

Weinmann spendet Kliniken 1000 Atemschutzmasken

Göppingen. „Wir sind für Ihre Gesundheit da, auch in der aktuellen Corona-Krise“, ist das Versprechen des Sanitätshauses Weinmann in Göppingen. Und so war es auch ein großes Anliegen von Firmeninhaber Jörg Weinmann, die Alb-Fils-Kliniken zu unterstützen. Insgesamt 1.000 FFP-2-Atemschutzmasken übergab Weinmann im Beisein von Landrat Edgar Wolff der Geschäftsführung der Kliniken, nach seinen Angaben ein Warenwert von 5.000 Euro.
13.4.20

 

 

Forst rechnet mit Borkenkäfer-Plage

Ostalbkreis. Wie das Forstdezernat des Landratsamts Ostalbkreis mitteilt, hat sich durch Sturmwürfe und den trockenen, heißen Sommer im letzten Jahr eine große Borkenkäferpopulation gebildet. Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) kommt zu der Einschätzung, dass derzeit sehr kritische Käferdichten in den Startlöchern sitzen. Grund dafür sind die Sturmschäden der letzten Wochen, allen voran durch Orkan „Sabine“, denn die ohnehin hohen Käferdichten können nun auf frisches, bruttaugliches Material nahezu ohne Abwehrkraft treffen. „Über exponentielles Wachstum haben wir im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in den letzten Wochen viel gehört. Auch eine Borkenkäfer-Population ohne entsprechendes Management entwickelt sich exponentiell“, erklärt Forstdezernent Johann Reck. „ Besiedeln die überwinterten Elternkäfer eine vom Sturm geworfene Fichte, kann die Anfang Mai daraus ausfliegende erste Generation bis zu 20 weitere Fichten befallen, die zweite Generation befällt erneut bis zu 400 Bäume und sollte es wieder zu einer dritten Generation kommen, wären bis zu 8.000 Fichten gefährdet. Besonders wichtig und wirkungsvoll bei der Borkenkäfer-Bekämpfung sind daher alle Maßnahmen, die zu einem frühen Zeitpunkt im Jahr ergriffen werden.“  Alle Waldbesitzer sind daher aufgerufen, ihre Wälder zu kontrollieren und bei Bedarf entsprechende Maßnahmen einzuleiten.
13.4.20

 

 

Streuobstbäume fachgerecht schneiden

Ostalbkreis. Der Erhalt der wertvollen Streuobstwiesen ist zur Förderung und Erhaltung der dort vorhandenen Artenvielfalt sehr wichtig. Auch die vielen köstlichen Produkte aus Streuobst finden immer mehr kulinarische Liebhaber. Mangelnde Pflege und Nutzung schwächen aber vielerorts dennoch die Baumbestände und deshalb sinkt die Zahl der Streuobstbäume  kontinuierlich. Um diese wertvolle Kulturlandschaft trotzdem zu erhalten, stellt das Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz ab der Schnittsaison 2020/21 wieder neue Fördermittel für den fachgerechten Schnitt von Streuobstbäumen zu Verfügung. Hierzu können ab sofort wieder Sammelanträge beim Regierungspräsidium Stuttgart gestellt werden.  Folgende Voraussetzungen müssen für den Antrag erfüllt werden: Sammelantragsteller können Gruppen von mindestens drei Privatpersonen sein, ebenso aber auch Vereine, Verbände, obstverarbeitende Betriebe oder Kommunen. Pro Antragsteller können 100  bis 1500 großkronige Kern- und Steinobstbäume beantragt werden. Es zählen Obstbäume ab dem 3. Standjahr und ab einer Stammhöhe von mindestens 140 cm. Ausgenommen sind Walnussbäume und Brennkirschen. Innerhalb der fünfjährigen Förderperiode können die Antragssteller pro Baum zwei Schnittmaßnamen mit jeweils 15.- Euro Förderung/Baum beantragen. Die Auszahlung erfolgt jährlich für die aktuell ausgeführten Schnittmaßnamen. Anmeldeschluss für die Förderperiode 2020 bis 2025 ist der 15. Juli.  Nähere Informationen zur Antragsstellung finden Sie unter: www.streuobst-bw.info
13.4.20

 

 

Markierungsarbeiten am Kreisverkehr

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Donnerstag, 16. April, kommt es in der Zeit von 7 Uhr bis voraussichtlich 12 Uhr,  am Pfitzerkreisel, für die Fahrspur in Richtung Baldungkreisel, zu einer Sperrung. Grund dafür sind dringende Markierungsarbeiten im Zuge der Verkehrssicherung. Die Fahrspur wird über die Pfitzerstraße, Graf-von-Soden-Straße, Herlikofer Straße umgeleitet und ist entsprechend ausgeschildert.
13.4.20

 

 

338 Corona-Patienten wieder gesund

Kreis Göppingen. Das Landratsamt hat an Ostersonntag (12 Uhr)  639 Corona-Fälle gemeldet, 338 Patienten sind wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle ist nicht weiter angestiegen und beträgt weiterhin 24.
12.4.20

 

 

Zwei Frauen aus Steillage gerettet

Bad Überkingen. Fußgänger kamen am Samstag in steiler Hanglage der Schwäbischen Alb nicht mehr weiter.  Am Samstag, kurz nach 17 Uhr, war eine Fußgängerin im Bereich der Bad Überkinger Wasserfälle unterwegs. Sie berichtete der Polizei, dass sie oberhalb ihres Standortes zwei Personen um Hilfe rufen hörte. Da die Anruferin selber ortsunkundig war, musste zunächst sie gesucht werden. Streifen der Polizei und Einsatzkräfte der Bergrettung konnten dann im Bereich der Autal-Wasserfälle und der Brunnensteighöhle selber die Hilferufe wahrnehmen. Die Bergwacht übernahm dann die Rettung aus dem Steilhang. Beide Frauen im Alter von 56 und 52 Jahren wurden unverletzt gerettet.
12.4.20

 

 

Polizei kontrolliert 1500 Personen

Kreis Göppingen. Ein hohes Maß an Disziplin bescheinigt die Polizei den Menschen in der Region.  Die Beamten des Polizeipräsidiums Ulm waren am Freitag und Samstag, verstärkt durch Beschäftigte des Polizeipräsidiums Einsatz, unterwegs. In den Landkreisen Alb-Donau, Biberach, Göppingen, Heidenheim und in Ulm nahmen sie im Rahmen der Streifen fast 1.500 Personen genauer unter die Lupe. In den meisten Fällen verhielten sich die Menschen vernünftig und diszipliniert. Trotzdem mussten die Kontrollierenden etwa 90 Menschen anzeigen, weil sie sich in Gruppen von mehr als zwei Personen verbotener Weise im öffentlichen Raum aufgehalten hatten. Aber auch weitere Verstöße, wie geöffnete Geschäfte und Einrichtungen stellten die Polizisten fest. Im Laufe des Freitagnachmittag fiel einer Polizeistreife auf, dass auf einem Campingplatz nahe Gruibingen Betrieb herrschte. Auch diesen untersagten die Polizisten.
12.4.20

 

 

Zwei Schwerverletzte nach Unfall

Göppingen.  In Göppingen sind am Samstag zwei Autos zusammengestoßen. Der Verkehrsunfall ereignete sich kurz vor 12 Uhr in der Willi-Bleicher-Straße, berichtet die Polizei. Ein 49-Jähriger fuhr mit seinem Wagen in Richtung Jebenhäuser Straße. An der Kreuzung der Bahnhofstraße kam ein 40-Jähriger mit seinem Fahrzeugentgegen. Er wollte nach links in die Bahnhofstraße fahren. Beim Abbiegen übersah er offenbar den entgegenkommenden Wagen. Deshalb stießen die Fahrzeuge zusammen. Der 49-Jährige erlitt schwere Verletzungen. Auch die Beifahrerin im abbiegenden Fahrzeug wurde schwer verletzt. Der Rettungsdienst brachte die Verletzten ins Krankenhaus. Die Polizei ermittelt jetzt gegen den 40-Jährigen. Sie prüft auch, ob der 49-Jährige mit zulässiger Geschwindigkeit fuhr. Wie die Polizei weiter berichtet, entstand durch den Unfall ein Sachschaden von rund 15.000 Euro.
12.4.20

 

 

Motorräder im Blick

Göppingen. Drei Biker mussten nach Kontrollen am Samstag in Göppingen ihr Fahrzeug stehen lassen. Die Polizei hatte erst am Mittwoch Kontrollen über das Osterwochenende angekündigt, erste Kontrollen führte die Polizei bereits am Freitag durch. Am Samstag kontrolliert die Polizei erneut, insbesondere im Raum Göppingen. Innerhalb von nur sechs Stunden mussten die Polizisten 15 Anzeigen fertigen und 14 Mängelberichte ausstellen.  Bei drei Motorradfahrern waren die Mängel so gravierend, dass sie ihr Gefährt an der Kontrollstelle stehen lassen mussten. Eine Weiterfahrt wäre zu gefährlich gewesen. Auffällig war, dass insbesondere die Rückspiegel der Motorräder nicht in Ordnung waren: An acht Maschinen waren sie falsch montiert oder zu klein, an zwei Motorrädern fehlten sie ganz. Dabei ist der Blick nach hinten für Motorradfahrer so wichtig wie für Autofahrer. Drei Biker hatten den Auspuff manipuliert und so lauter gemacht als erlaubt. Einer fuhr mit offener Kupplung, was eine Gefahr für den Fahrer darstellt, ein anderer hatte Billigteile montiert die nicht zugelassen sind. Solche billigen Bremshebel können im Falle einer Gefahrenbremsung brechen. Das bedeutet, dass die Maschine nicht weiter gebremst werden kann. Die Polizei ermittelt auch gegen zwei Fahrer, die in Bayern gestartet sind. Denn dort ist ein dringender Grund für die Ausfahrt erforderlich.
12.4.20

 

 

Kreis meldet das 24. Corona-Opfer

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen ist eine weitere Person im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Es handelt sich um einen über 80-jährigen Mann. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf 24. Dem Gesundheitsamt liegen aktuell 638 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Genesen und aus der Quarantäne entlassen sind insgesamt 330 Personen im Landkreis Göppingen.
11.4.20

 

 

Radfahrer übersehen

Göppingen.  Am Freitag wurde gegen 17Uhr ein Radfahrer leicht verletzt. Ein 63-jähriger PKW-Lenker befuhr die Herdstraße in Jebenhausen in Richtung Boller Straße. Im Kreuzungsbereich übersah er einen von Göppingen kommenden Radfahrer. Der Radler fuhr auf dem Radweg. Bei dem Unfall wurde der Radfahrer auf die Motorhaube geschleudert und verletzte sich dabei leicht.
11.4.20

 

 

Zahl der Corona-Fälle steigt immer noch an

Kreis Göppingen. Die Zahl der Todesfälle durch das Corona-Virus im Landkreis Göppingen hat sich der Nacht zu Karfreitag nicht weiter erhöht.  Die Zahl der Todesfälle gibt das Landratsamt am Freitag, 11 Uhr, nach wie vor mit 23 an. Die Zahl der Corona-Fälle ist auf 629 gestiegen, die Zahl der Genesenen auf 318.
10.4.20

 

 

Unbekannter geht auf Frau los

Göppingen. Leichte Verletzungen zog sich eine Frau zu, als sie von einem Mann angegriffen wurde. Die Polizei sucht Zeugen. Nur ein Selfie mit Tauben im Hintergrund wollte eine 29 Jahre alte Frau am Donnerstagnachmittag machen. Sie wollte sich damit das Warten auf einen Bus der Linie 7 am Zentralen Omnibusbahnhof verkürzen. Das passte einem unbekannten Mann überhaupt nicht. Zunächst verscheuchte er die Tauben. Als ihn die Frau daraufhin ansprach, spuckte ihr der Unbekannte unvermittelt ins Gesicht. Damit nicht genug, schlug er ihr noch ins Gesicht und riss sie schließlich zu Boden. Danach flüchtete der Mann in Richtung Faurndau. Die Frau erlitt durch die Attacke leichte Verletzungen. Sie beschrieb den Täter als dunkelhäutig, 30-35 Jahre alt, ca. 165 cm groß und ca. 70 kg schwer. Er trug eine Brille und war mit einem braunen T-Shirt und einer Jeans bekleidet. Das Polizeirevier Göppingen nahm die Ermittlungen wegen Körperverletzung auf. Zeugen, die Hinweise zur Tat oder dem Täter geben können, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 07161/632360 zu melden.
10.4.20

 

 

Unbekannte verursachen Brand

Hochdorf. Vermutlich eine achtlos weggeworfene Zigarette verursachte einen Böschungsbrand. Auf einer Länge von ca. 30 Metern brannte am Donnerstagabend  eine Böschung am Naturschutzgebiet Lindenweiher. Zum Glück gingen die Flammen von selbst aus. Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei hielten sich offensichtlich mehrere Personen an einer Sitzbank am Lindenweiher auf. Sie konsumierten dort reichlich Alkohol, was die zurückgelassenen Bierflaschen eindrucksvoll dokumentierten. Auch eine Vielzahl von Zigarettenkippen fand sich vor Ort. Eine davon war wohl noch nicht ganz erloschen, als sie weggeworfen wurde, weshalb sie das trockene Schilf in Brand setzte. Ein nennenswerter Schaden entstand durch das Feuer zum Glück nicht.
10.4.20

 

 

 

Motorradfahrer stürzt

Zell u.A.  Ein neuer Reifen war die Ursache für einen Unfall, bei dem sich ein Kradlenker leicht verletzte. - Nur schnell seine Maschine ein paar Meter von der Werkstatt nach Hause fahren wollte ein 52-Jähriger am Donnerstagabend. Er hatte auf seine BMW einen neuen Hinterreifen aufziehen lassen. Als er gegen 18.20 Uhr auf der Straße Im Auchert an einem Linienbus vorbeifuhr und deshalb etwas beschleunigte, brach das Hinterrad aus. Der Motorradfahrer, der bis auf einen Helm keine Schutzkleidung trug, kam daraufhin zu Fall. Zum Glück verletzte er sich dabei nur leicht. Ein Krankenwagen brachte ihn vorsorglich in eine Klinik. An der BMW entstand ein Schaden von ca. 1.000 Euro.
10.4.20

 

 

 

Drei weitere Corona-Tote im Landkreis

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen sind drei weitere Personen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorben. Es handelt sich um eine über 80 Jahre alt Frau, einen über 80-jährigen Mann und einen über 40-jährigen Mann. Beide wurden zuvor positiv auf das Corona-Virus getestet. Der über 40-jährige Mann ist bereits am 6. April gestorben. Der Todesfall war aufgrund eines Wohnortwechsels zunächst fälschlicherweise im Landkreis Esslingen gemeldet worden, dies wurde inzwischen in der Statistik korrigiert.

Das Gesundheitsamt teilt mit, dass in zwei Pflege- bzw. Behinderteneinrichtungen in Salach und in Ebersbach mehrere positive Corona-Fälle vorliegen. Es werden deshalb am Freitag und Samstag die Mitarbeiterund alle Bewohner in diesen Einrichtungen auf das Corona-Virus getestet. Dadurch sollen die Infektketten unterbrochen und das Ausbruchsgeschehen eingegrenzt werden.

Dem Gesundheitsamt liegen aktuell 600 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Genesen und aus der Quarantäne entlassen sind insgesamt 281 Personen im Landkreis Göppingen.
9.4.20

 

 

 

Weitere Unterstützung für Klinik-Personal

Mehrfach lieferten die Inhaber vom "Grünen Baum" in Göppingen frische Pizza an die Mitarbeiter der Klinik am Eichert. Foto: Alb-Fils-Kliniken

Kreis Göppingen. Die Corona-Krise dauert nun schon einige Wochen an. Doch die Unterstützung und der Zuspruch der Bevölkerung zur Arbeit und zum Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Alb-Fils-Kliniken reißen nicht ab. „Es ist wirklich großartig, wie intensiv wir weiterhin aus allen Bereichen der Gesellschaft mit Spenden bedacht werden und wie unseren Kolleginnen und Kollegen für ihre Arbeit gedankt wird“, sagt der Kaufmännische Geschäftsführer, Wolfgang Schmid.

Renner unter den Spenden ist zweifelsohne die Pizza. Aus dem gesamten Landkreis kamen die Lieferungen an das Personal der Zelte vor der Klinik am Eichert und der zentralen Notaufnahme. Frische, knusprige Pizzas (und Pasta!) kamen unter anderem mehrfach vom „Grünen Baum“ aus Göppingen, von der Pizzeria „Kälberer“ aus Uhingen, von "Paganini´s Ambiente" aus Eislingen, von der Vereinigung Türkischer Vereine mit Sitz in Ebersbach und von der Moschee in Uhingen. Außerdem brachte die Firma „akko“-Personaldienstleistungen leckere Schoko-Osterhasen vorbei, und eine Kollegin, die im Urlaub ist, hatte Osterhasen und Kekse gebacken, die den Mitarbeitern  den Dienst versüßten. Und am Bauzaun der Klinik am Eichert hatte wieder jemand ein Mutmacher-Plakat aufgehängt: "Danke. Ihr seid die wahren Helden. Semper fidelis".
9.4.20

 

 

„Teckschlüssel“ geht vorzeitig an den Start

Kirchheim unter Teck „Wer nicht online ist, ist nicht auffindbar.“ Diese Aussage bekommt in der digital vernetzten Welt nahezu jeder – gerade auch der lokale Einzelhandel – immer wieder zu spüren, und das nicht erst seit der Corona-Krise. Besonders kleinere und mittlere Städte leiden erheblich unter Frequenzverlusten.

So wurde schließlich die Idee des „Teckschlüssel“ geboren: Alles was Kirchheim unter Teck und die Region einzigartig macht und dort erlebt werden kann, wird online abgebildet und dadurch auffindbar. Nur so kann im digitalen Zeitalter die Attraktivität der Stadt und ihrer Region nachhaltig gesichert werden.

Die Stadt Kirchheim unter Teck erarbeitet gemeinsam mit dem BDS (Bund der Selbständigen) e.V., dem City Ring Kirchheim,  dem GO-Verlag, der HfWU (Hochschule für Wirtschaft und Umwelt) Nürtingen-Geislingen sowie dem Unternehmen Integrated Worlds das Konzept für eine ganzheitliche Informations- und Kommunikationsplattform. Die Corona-Krise hat die Pläne für den Startschuss nun beschleunigt: „Wir haben entschieden, bereits jetzt mit einer „abgespeckten“ Version an den Start zu gehen – um der Bevölkerung in Zeiten des Coronavirus einen Überblick darüber zu verschaffen, welche Kirchheimer Unternehmen und Geschäfte erreichbar sind und einen Abhol- oder Lieferservice anbieten“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader. Schon jetzt haben knapp 100 Unternehmen die Gelegenheit wahrgenommen, ihr Unternehmensprofil einzutragen. Die Plattform bietet insbesondere die Möglichkeit, auch mehrere konkrete Angebote in Zeiten der Einschränkung durch Corona auf der Seite zu platzieren und regelmäßig zu aktualisieren.
Bei diesem ersten Angebot soll es langfristig aber nicht bleiben: In Abgrenzung zu den bisher bekannten Initiativen geht es bei diesem Vorhaben ausdrücklich nicht nur um eine Vertriebs- oder Handelsplattform für Gewerbetreibende. „Langfristig soll die gesamte Stadt in den Blickpunkt gerückt und auch Vereine, Institutionen und weitere Akteure einbezogen werden – kommerzielle Aspekte sind nur ein Teil des Konzeptes“, stellt Saskia Klinger, Wirtschaftsförderin der Stadt Kirchheim unter Teck klar. Der Teckschlüssel soll sich – so die Idee der Initiatoren – zu einem „individualisierbaren Alltagsbegleiter“ für Bürger und Besucher der Stadt entwickeln. Dabei stehen Aktualität sowie die bedarfsgerechte Information im Vordergrund. So soll der „Teckschlüssel“ nicht nur als Informations- und Kommunikationsplattform dienen, sondern auch weitere Vorteile bieten. So sollen Nutzer den Teckschlüssel künftig auch für das bargeldlose Parken verwenden können. Einzelhändler und Gastronomen können Kunden mit digitalen „Treuepunkten“ belohnen und bieten so z.B. eine Rückvergütung des Parktickets oder Rabattaktionen für treue Nutzer und Kunden.
„Wir stehen zwar noch relativ am Anfang, sind aber überzeugt davon, dass es uns gemeinsam gelingen wird, durch Solidarität und neue Initiativen unsere Stadt weiter voranzubringen“, so Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader. „Deshalb: Registrieren Sie sich auf dem Teckschlüssel, unterbreiten Sie Ihre Angebote und werden Sie Teil einer breiten Kirchheimer Community. Unterstützen Sie unser Projekt, das wir in Zukunft deutlich ausbauen wollen.“ Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.teckschluessel.de.
9.4.20

 

 

 

Ebersbacher Wochenmarkt mit mehr Platz

Mehr Platz zwischen den Ständen soll es am Samstag auf dem Ebersbacher Wochenmarkt geben. Foto: Stadt Ebersbach

Ebersbach. Ausreichender Abstand voneinander ist einer der wichtigsten Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus. Aus diesem Grund setzt die Stadtverwaltung Ebersbach zusammen mit den Marktbeschickern am Samstag einige zusätzliche Maßnahmen erstmalig um. Die Stände werden so auf Lücke aufgestellt, dass keine Engstellen entstehen können. Damit will die Stadtverwaltung auf das vor Ostern erwartete, höhere Besucheraufkommen reagieren. Schlangen mit Kunden haben so ausreichendem Platz um sich aufzureihen. Dabei helfen sollen auch geeignete Markierungen am Boden. Hinweisschilder machen zudem seit einigen Wochen aufmerksam, dass 2m Abstand eingehalten werden müssen. „Wir wollen mit diesen ergänzenden, guten Maßnahmen vorangehen und unsere Marktbesucher und - Beschicker schützen sowie vorsorglich dazu beitragen, dass mit aktiven Mitteln und Selbstdisziplin Wochenmärkte weiterhin stattfinden können“, so Bürgermeister Eberhard Keller zu dieser Vorgehensweise.
9.4.20

 

 

Neue Krankenpfleger ausgebildet

Die neuen Krankenpfleger nach ihrer Abschlussprüfung. Foto: Alb-Fils-Kliniken

Kreis Göppingen. Erleichterung und große Freude standen den 22 Auszubildenden ins Gesicht geschrieben, als ihnen im März die Nachricht vom erfolgreichen Abschluss ihrer dreijährigen Pflegeausbildung mitgeteilt wurde. Nach drei schriftlichen und einer praktischen Prüfung hatten sie mit den drei mündlichen Prüfungen den letzten Prüfungsteil hinter sich gebracht. Dabei war aufgrund der zu dieser Zeit neuen verschärften Regelungen im Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 und der angekündigten Schulschließung bis zum letzten Moment nicht ganz sicher, ob die mündlichen Prüfungen wie geplant stattfinden bzw. ob alle Prüflinge geprüft werden können.

Gemeinsam mit der Schulleiterin Sabine Becker, der Klassenlehrerin Mandy Lüders und dem Lehrerinnenteam überreichte Dr. Knupfer im Anschluss an die mündlichen Prüfungen die Zeugnisse und beglückwünschte alle Auszubildenden zu ihrem erfolgreichen Abschluss und den zum Teil sehr guten Leistungen. Mit dabei war auch Ulrike Moor, Bereichsleitung Ausbildung der Württembergischen Schwesternschaft vom Roten Kreuz (WSSRK). Für 16 der frisch examinierten Absolventen fungierte die Rotkreuzschwesternschaft als Ausbildungsträger. Gleich danach wurde gefeiert – allerdings nur im ganz kleinen Kreis, denn aufgrund der Corona-Infektionsschutzbestimmungen war die übliche, große Examensfeier mit Angehörigen, Freunden, den Praxisanleitungen, pflegerischen Bereichsleitungen und weiteren Leitungskräften kurzfristig abgesagt worden.

Die Absolventen  in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege: Silke Baumeister, Lara Broß, Mia Fischer, Nina Großmann und Carmen Sekler und in der Gesundheits- und Krankenpflege:Friederike Dräger, Vanessa Durm, Melisa Esmeray, Florian Hoffmann, Sophia Karmann, Sabrina Kern, Florian Lembke, Viktoriia Nozdrenko, Eileen Pagel, Anjouli Probst, Leann Schaber, Vanessa Stähle und Maria Üstün.
9.4.20

 

 

Keine Maibäume im Ostalbkreis

Ostalbkreis. Wie alt die Maibaumtradition ist, darüber scheiden sich die Geister. Als gesichert gilt aber, dass seit dem 16. Jahrhundert die heutige Form des Maibaums, ein hoher Stamm mit grüner Spitze und Kranz, benutzt und seit dem 19. Jahrhundert sogenannte Ortsmaibäume als Ausdruck des Selbstbewusstseins der Gemeinden aufgestellt wurden. Seitdem hat sich diese schöne Tradition immer weiter entwickelt.

Aufgrund des derzeit noch geltenden Kontaktverbots gemäß der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg können die teilweise sehr kunstvoll geschmückten Maibäume nicht entsprechend vorbereitet werden. Auch die Maibaumfeste und Hocketsen werden nach jetzigem Stand nicht möglich sein.

Deshalb haben sich die Bürgermeister im Ostalbkreis mit Landrat Klaus Pavel darauf verständigt, die Maibaumtradition in diesem Jahr ganz ausfallen zu lassen. „Wir haben diese Entscheidung schweren Herzens, aber einvernehmlich getroffen und freuen uns umso mehr auf zünftige Maibaumfeste im Jahr 2021!“, so der Landrat auch im Namen der Städte und Gemeinden.
9.4.20

 

 

 

Mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus

Böhmenkirch./ Schwere Verletzungen erlitt am Mittwoch bei einem Unfall bei Böhmenkirch ein 17-jähriger Motorradfahrer. Laut Angaben der Polizei war der Jugendliche gegen 12.30 Uhr von Böhmenkirch in Richtung Geislingen unterwegs. Wegen eines Fahrfehlers geriet er mit seiner Yamaha gegen die Leitplanke. Von dort wurde er in eine Böschung abgewiesen. Der Rettungsdienst brachte den 17-Jährigen mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Polizei (Tel. 07335/96260) hat die Ermittlungen aufgenommen. Das Motorrad musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden beträgt rund 4.000 Euro.
9.4.20

 

 

Neue Ampel in Weißensteiner Straße

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Fußgängersignalanlage im Zuge der Weißensteiner Straße bei der Einmündung der Bischof-Keppler-Straße wird ab Montag, 20. April, umfassend erneuert. Die neue Anlage hat eine Möglichkeit der automatischen Fußgängergrünzeitverlängerung und zudem eine Blindensignalisierung. Die neue Signalanlage soll voraussichtlich am Mittwoch, 22. April, gegen Nachmittag in Betrieb gehen. Da die verkehrssichere Nutzung der Fußgängersignalanlage während der Umstellungsphase nicht möglich ist, wird der Überweg gesperrt. Die Fußgänger werden gebeten, die alternativen Querungshilfen in der Weißensteiner Straße zu nutzen.
9.4.20

 

 

Farbschmierereien in Straßdorf

Schwäbisch Gmünd. Zwischen Mittwoch, 01.04. und Donnerstag, 09.04.20, wurden in Straßdorf mehrere Buswartehäuschen durch Farbschmierereien beschädigt. An mehreren Stellen konnte der Tag "Bila" festgestellt werden. Es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 3000 Euro. Hinweise auf den Verursacher nimmt der Polizeiposten Waldstetten unter der Rufnummer 07171 / 42454 entgegen.
9.4.20

 

 

Brand einer Gartenhütte

Schorndorf. Vermutlich wegen eines nicht vollständig gelöschten Grills geriet eine Gartenhütte im Gewann Hungerberg zwischen Schorndorf und Winterbach am Mittwochabend in Brand. Passanten verständigtenFeuerwehr und die Polizei. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte löschten die beiden couragierten Helfer mit Regenwasser einen Teil des Brandes und verhinderten so eine weitere Ausbreitung des Feuers. Die Freiwillige Feuerwehr Schorndorf kam mit drei Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften vor Ort und löschte den Brand vollständig. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 2000 Euro geschätzt.
9.4.20

 

 

Schau mal hin -  der Rätselspaß: Die Lösung  (2)

In der zweiten Runde unseres Suchspiels fragten wir, zu welchem Göppinger  Gebäude der abgebildete Giebel passt. Zu schwer die unsere Nutzer? Herzlichen Dank für die Lösungsvorschläge, aber sie waren alle nicht richtig, wenngleich viele räumlich nah am gesuchten Objet waren. Viele Einsender meinten, es handele sich um einen Giebel von Häusern  in der Burgstraße oder Schillerstraße, andere meinten, es könne sich um die Villa Butz (Haus der Familie) handeln. Richtig aber wäre das Alte E-Werk gewesen. Unser Foto zeigt jetzt die gesamte Giebelfassade. Neue Chancen gibt es am kommenden Wochenende in der dritten Runde unseres Suchspiels.                                                                   Foto: Bettina Fritz
8.4.20

 

 

Jetzt 20 Corona-Opfer im Kreis

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen sind zwei weitere Personen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorben. Es handelt sich um zwei Männer im Alter von über 70 Jahren bzw. über 80 Jahren. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf 20.  Dem Gesundheitsamt liegen aktuell 578 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Genesen und aus der Quarantäne entlassen sind insgesamt 226 Personen im Landkreis Göppingen.  Die Notfallpraxis der Kreisärzteschaft im Landkreis Göppingen für Erwachsene ist vorübergehend nicht mehr in Göppingen in der Klinik am Eichert und nicht mehr in Geislingen in der Helfenstein Klinik angesiedelt, sondern in Eislingen in der Ulmer Straße 110 im EG. Patienten, die in dringenden medizinischen Fällen am Wochenende einen Arzt brauchen, werden hier außerhalb der regulären Sprechzeiten ambulant behandelt. Geöffnet hat die Notfallpraxis von 8 Uhr bis 18 Uhr an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen.  Die Kindernotfallpraxis praktiziert nach wie vor in der Klinik am Eichert, geöffnet hat sie ebenfalls von 8 Uhr bis 18 Uhr an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen.
8.4.20

 

 

Software-Firma aus Ostfildern setzt auf EVF-Datacenter

Göppingen.  Die Theum AG ist ein mittelständisches Softwareunternehmen in Ostfildern und erstellt Standard-Software, die in Unternehmen weltweit eingesetzt wird. Die Theum AG benötigt für Entwicklung, Kundensupport und Verwaltung ca. 50 virtuelle Server, die auf geclusterten Hochleistungsservern laufen. Aus Gründen der Sicherheit und Verfügbarkeit der Systeme hat sich die Theum AG entschieden, die gesamte IT in einem externen Hochleistungsrechenzentrum in der Region zu betreiben, wobei die Wahl auf das Datacenter der Energieversorgung Filstal GmbH & Co. KG (EVF) in Göppingen gefallen ist, das in Kooperation mit der Firma Imos Gesellschaft für Internet-Marketing und Online-Services mbH (imos) betrieben wird.  Imos ist für Unternehmen in der Region und darüber hinaus der Anbieter für qualitativ hochwertige und hochverfügbare Internetanbindungen. In Zusammenarbeit bauen Imos und EVF ein eigenes Glasfasernetz im Landkreis Göppingen auf. Somit können nicht nur Internetzugänge mit sehr hohen Bandbreiten (z.B. 10 Gibt/s) sondern auch direkte Glasfaser-Verbindungen zwischen Unternehmen und dem Datacenter über Dark Fiber angeboten werden.
8.4.20

 

 

Streit unter Frauen eskaliert

Göppingen. Eine Beleidigung war der Auslöser für eine Handgreiflichkeit am Dienstag in Göppingen.  Der Vorfall ereignete sich gegen 15 Uhr im Göppinger Apostelhof. Hier trafen eine 47-Jährige und ihre 42-jährige Kontrahentin aufeinander. Zwischen den Frauen kam es zu einem Wortgefecht mit Beleidigungen. Es entwickelte sich ein Handgemenge. Dabei trug die 42-Jährige leichte Verletzungen davon. Die 47-Jährige sieht jetzt einer Anzeige wegen Beleidigung und Körperverletzung entgegen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet darum, dass sich etwaige Zeugen beim Polizeirevier Göppingen unter der Telefon-Nr. 07161/632360 melden.
8.4.20

 

 

Beifahrerin schwer verletzt

Süßen. Verletzte und rund  30.000 Euro Sachschaden forderte am Dienstag ein Unfall bei Süßen.  Gegen 12.30 Uhr war eine Autofahrerin von Süßen in Richtung Donzdorf unterwegs. Sie wollte nach links zu den Schrebergärten abbiegen und musste hierzu anhalten. Nachfolgende Autofahrer erkannten das und bremsten. Ein 62-Jähriger bemerkte die Situation zu spät, fuhr mit seinem Wagen auf und schob drei stehende Autos ineinander. Durch den Aufprall erlitt seine Beifahrerin schwere Verletzungen. Eine 28-jährige Beteiligte erlitt leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte beide Frauen in Krankenhäuser. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden an den Autos beträgt rund 30.000 Euro. Zwei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
8.4.20

 

 

Ast trifft Frau am Kopf

Heiningen.  Am Dienstag kam eine Frau nach einem Unglück in einem Wald bei Heiningen ums Leben.  Nach ersten Erkenntnissen der Polizei fällte ein Senior in einem Waldgebiet zwischen Heiningen und Gammelshausen einen Baum. Seine Ehefrau war in der Nähe. Gegen 17 Uhr soll ihr beim Fällen des Baumes ein Ast auf den Kopf gefallen sein. Der Ehemann verständigte die Leitstelle, worauf der Rettungsdienst und die Bergwacht in das abschüssige Gelände ausrückten. Ein Helikopter brachte die verletzte Frau in ein Krankenhaus. Dort erlag sie ihren Verletzungen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum genauen Hergang des Unfalles aufgenommen. Diese dauern derzeit noch an.
8.4.20

 

 

Gmünd jetzt mit „Kultur-Kanal“

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Musikschule Schwäbisch Gmünd geht neue Wege mit der Kulturplattform "Gmünder Kultur-Kanal". Friedemann Gramm, Leiter der Musikschule, ist Initiator der Plattform und liefert auf digitalem Weg Musik-Videos von Gmünder Künstlern. Die Künstler haben mit ihren Mitteln der Kunst etwas zu sagen, sagte Friedemann Gramm und schaffte die digitale Begegnungsstätte. Der "Gmünder Kulturkanal" bietet neben Musik-Clips auch den Gmünder Kulturschaffenden eine Plattform, um sich zu präsentieren mit Kunst, Musik und Literatur. Der erste Musik-Clip ist eingespielt und zeigt Christine Junkert mit „Syrinx“ von Claude Debussy auf der Querflöte https://www.schwaebisch-gmuend.de/gmuender-kultur-kanal.html in Zusammenarbeit mit dem Amt für Medien und Kommunikation auf der Homepage, Facebook und Instagram der Stadt Schwäbisch Gmünd. Und genau so soll es weitergehen, wünscht sich Friedemann Gramm. Kurze Video-Clips, zuhause selbst gemacht oder im Schwörsaal mit der professionellen Unterstützung von David Spiller, Spiller-Multimedia, aufgenommen kann sich die Gmünder Kunstszene präsentieren.
8.4.20

 

 

Landrat: Für Entwarnung noch zu früh

Kreis Göppingen. Landrat Edgar Wolff appelliert nochmals an die Bevölkerung, sich insbesondere auch am Osterwochenende an die von der Landesregierung verordneten Maßnahmen zu halten: “Entscheidend ist das übergeordnete Ziel: die Verbreitung des Corona-Virus muss gebremst werden, unserem Gesundheitssystem müssen wir die notwendige Zeit verschaffen, die Gesundheit der Betroffenen umfassend zu schützen und damit katastrophale Verhältnisse, wie wir sie teilweise aus dem Ausland tagtäglich in den Medien verfolgen können, zu vermeiden.” Die Fallzahlen entwickelten sich besser, als zunächst befürchtet, und auch das Gesundheitsamt stelle bei der Ermittlung der Kontaktpersonen fest, dass die Kontakte weniger würden, so Wolff weiter. Während sich im März die Anzahl der Coronapatienten anfänglich noch in vier bis fünf Tagen verdoppelt habe, liege der Zeitraum im Landkreis Göppingen aktuell bei 12 Tagen, in denen sich die Zahl der Coronafälle verdoppele. “Das ist eine ermutigende Entwicklung”, so Landrat Wolff.  Noch sei es aber für eine Entwarnung zu früh. “Ich bitte Sie ausdrücklich, auch weiterhin – und auch wenn es über die Osterfeiertage besonders schwer fällt – die Maßnahmen einzuhalten. Bitte bleiben Sie soweit wie möglich zuhause. Wenn Sie raus in die Natur gehen, tun Sie das bitte nicht in Gruppen, halten Sie Abstand. Und nach wie vor ganz wichtig: Halten Sie sich an die Empfehlungen zur Händehygiene, an die Husten- und Niesetikette”, appelliert Wolff.
8.4.20

 

 

Ehrenamtliche Berater für kleine Unternehmen gesucht

Kirchheim unter Teck. Die Einschränkungen zur Corona-Bekämpfung haben die Situation für einen großen Teil der Unternehmer, Selbständigen und Gewerbetreibenden deutlich verschärft. Um die finanziellen Folgen der Corona-Krise für die Wirtschaft zu mildern, haben Bund, Länder und Kommunen verschiedene Finanzhilfen und Steuererleichterungen angekündigt und bereitgestellt. Die Beantragung staatlicher Hilfen, aber auch die anschließende Rückkehr zum wirtschaftlichen Erfolg ist für viele Gewerbetreibende eine Herausforderung.   Um die betroffenen Berufsgruppen zu unterstützen, baut die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck in Kooperation mit dem Bund der Selbständigen (BDS) e.V. ein Netzwerk ehrenamtlicher Berater*innen auf, die aufgrund ihrer eigenen beruflichen Erfahrung bereit sind, Selbständige und Unternehmen bei der Bewältigung der aktuellen Krise zu unterstützen.  „Ich bin der festen Überzeugung, dass wir den Kirchheimer Unternehmerinnen und Unternehmern über einen solchen ehrenamtlichen Expertenpool ein breites Wissen und vielfältige Erfahrung zur Verfügung stellen können, mit denen sie die Krise meistern können“, so Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader. „Ziel ist, eine längerfristige „Patenschaft“ zu etablieren, um Selbständigen und Betrieben in der aktuellen Krise, aber auch danach zur Seite zu stehen und sie zu unterstützen.“  „Die Idee ist an die sogenannten ‚Business Angels‘ der modernen Wirtschaft angelehnt – dabei handelt es sich häufig um erfolgreiche Gründer oder erfahrene Unternehmer, die andere Existenzgründer in einer frühen Phase mit ihrem Know-How und ihren Kontakten unterstützen“, erklärt Saskia Klinger, Wirtschaftsförderin der Stadt Kirchheim unter Teck. „In dieser herausfordernden Zeit ist es wichtig, Erfahrungen und Wissen zu bündeln.“  Interessierte Unterstützer und Ratsuchende finden ein Anmeldeformular unter dem Punkt „Sie wollen helfen?“ auf www.kirchheim-teck.de/wirtschaft/Corona.
8.4.20

 

 

Stadt erhebt keine Sondernutzungsgebühren

Esslingen. Die Stadt Esslingen am Neckar erhebt für den Zeitraum vom 19.März bis Ende April keine Sondernutzungsgebühren für Warenauslagen, Außenbewirtschaftungen und Informationsstände. Zu diesem Zweck widerruft die Stadt die entsprechenden Erlaubnisse für diesen Zeitraum. In Einzelfällen können auf Antrag auch Sondernutzungsgebühren für Plakatierungen erlassen werden. Diese Entscheidung gibt die Verwaltung in einer Allgemeinverfügung bekannt.
8.4.20

 

 
 

Zahl der Corona-Toten im Kreis steigt auf 18

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen sind zwei weitere Personen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Es handelt sich um einen über 80-jährigen Mann und um einen über 70-jährigen Mann. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf 18. Dem Gesundheitsamt liegen aktuell 551 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Genesen und aus der Quarantäne entlassen sind insgesamt 201 Personen im Landkreis Göppingen.
7.4.20

 

 

Mit Kopfverletzung in die Klinik

Göppingen. In Göppingen war am Montag gegen 16.30 Uhr ein E-Bike-Fahrer in der Großeislinger Straße in Richtung Stadtmitte unterwegs. Der 68-Jährige wollte auf einen Gehweg wechseln. Dabei rutschte sein Vorderrad an der Kante eines abgesenkten Bordstein entlang. Er verlor die Kontrolle über sein Rad und stürzte. Der Rettungsdienst brachte den Senior mit einer Kopfverletzung in eine Klinik. Laut Polizeiangaben trug der Mann zum Unfallzeitpunkt keinen Fahrradhelm.
7.4.20

 

 

14 Jahre alter Radfahrer stürzt Abhang hinunter

Schorndorf. Die Feuerwehr musste am Montagnachmittag bei Schorndorf einen 14 Jahre alten Jungen retten, nachdem er im Wald einen Abhang hinabgestürzt war. Der Junge hatte mit seinem Fahrrad einen abschüssigen Waldweg im Bereich des Hinteren Ramsbach befahren. Hierbei war er zu Fall gekommen und anschließend einen Abhang mehrere Meter hinabgestürzt. Der verletzte Junge wurde von der Feuerwehr Schorndorf geborgen und anschließend vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
7.4.20

 

 

15-Jährigem Geld geraubt

Uhingen. Ein Jugendlicher ist am Sonntag in Uhingen angegriffen worden. Wie der Junge später der Polizei berichtete, sei er gegen 21.30 Uhr in der Oberen Bahnhofstraße unterwegs gewesen. Hier sei er einem 17-Jährigen begegnet, den er kennt. Der habe ihn plötzlich angegriffen und auf ihn eingeschlagen. Dann habe er dem 15-Jährigen sein Geld abgenommen und sei damit geflüchtet. Die Polizei nahm den 17-Jährigen noch am selben Abend in Göppingen vorläufig fest. Nach den ersten Ermittlungen und Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Ihn erwartet jetzt eine Strafanzeige. Das Geld blieb bislang verschwunden.
7.4.20

 

 

Ohne Versicherungsschutz unterwegs

Kreis Göppingen./ Die Polizei traf am Montag in der Region auf mehrere versicherungsschutzlose Fahrer. Bereits kurz nach 8 Uhr sah eine Streife in Geislingen einen E-Scooter. Ein 35-Jähriger fuhr damit durch die Karlstraße. Dabei hatte er an dem Elektroroller kein gültiges Versicherungskennzeichen angebracht. Damit war die Fahrt zu Ende, den Mann erwartet eine Strafanzeige. Kurz vor 17 Uhr fuhren zwei Jugendliche mit Motorrädern auf einem Waldweg von Geislingen in Richtung Amstetten. Zeugen sahen das und verständigten die Polizei. Die war schnell da, worauf einer der Beiden Gas gab. Er fuhr zwar davon, war aber schnell ermittelt. Immerhin ist er der Polizei kein Unbekannter.  Erst im Dezember war er angezeigt worden. Der zweite Jugendliche hatte ein Motorrad dabei, an dem kein Kennzeichen angebracht war. Einen Helm hatte er auch nicht auf. Und wem das Motorrad gehört wisse er auch nicht, gab der Junge vor. Die Polizei stellte das Motorrad sicher. Den 15-Jährigen erwartet eine Strafanzeige. Sein Begleiter stellte sich noch am Abend der Polizei. Auch er wird angezeigt, weil er gleichfalls ohne Kennzeichen und ohne Führerschein gefahren war. Die weiteren Ermittlungen dauern noch an.  Gegen 15 Uhr wollte ein 18-Jähriger mit seinem Motorrad vor der Polizei flüchten. Eine Streife hatte ihn auf seinem Krad bei Lauterstein-Nenningen gesehen. Die Streife stellte den jungen Mann schnell. Auch er hatte sein Motorrad nicht versichert, was ihm eine Strafanzeige einbringt.
7.4.20

 

 

Göppingen verlängert Aufhebung der Parkscheinpflicht

Göppingen. Da sich keine wesentliche Änderung der Corona-Verordnung des Landes abzeichnet, wird die Parkscheinpflicht und damit auch die Höchstparkdauer für die markierten Stellplätze in der Innenstadt nun bis einschließlich 19. April 2020 aufgehoben. Die Parkscheinpflicht und Höchstparkdauer in der Innenstadt sollen einen häufigen Parkplatzwechsel zur Sicherung des Geschäftsverkehrs gewährleisten. Durch Schließung nahezu aller Geschäfte ist die Grundlage für einen häufigen Wechsel auf den Stellflächen entfallen. Gleichzeitig sind aktuell zahlreiche Innenstadtbewohner zuhause und auf eine Abstellmöglichkeit für ihr Fahrzeug angewiesen. Durch den Wegfall der zeitlichen Beschränkungen sollen Innenstadtbewohner/-innen und Beschäftigte die Möglichkeit erhalten, ein Fahrzeug wohnungsnah beziehungsweise arbeitsplatznah abzustellen. Aus diesem Grund werden die Stellmöglichkeiten in der Innenstadt in der aktuellen Situation als Dauerstellflächen angeboten. In der Innenstadt werden deshalb die Parkscheinpflicht und die Höchstparkdauer für die markierten Stellplätze nunmehr bis einschließlich 19. April aufgehoben. Die Innenstadt wird umgrenzt von folgenden Straßen: Lorcher Straße - Burgstraße - Friedrich-Ebert-Straße – Mörikestraße - Gartenstraße - Bahnhofstraße - Willi-Bleicher-Straße (jeweils inklusive).
7.4.20

 

 

Gewalt gegen Kinder: Hier gibt es Hilfe

Göppingen. Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, sind Schulen und Kitas seit Wochen geschlossen. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund und der Deutsche Kinderschutzbund warnen vor einer Zunahme unentdeckter Gewalt gegen Kinder. Durch die Ausgangssperren und Quarantänebestimmungen sind Kinder und Jugendliche von möglichen Hilfesystemen abgeschnitten. Experten empfehlen deshalb vor allem auch den Nachbarn wachsam zu sein. Nachbarn können – bei Verdacht auf häusliche Gewalt – helfen, indem sie Rufnummern der Hilfetelefone „Nummer gegen Kummer“ und „Gewalt gegen Frauen" im Hausflur aufhängen oder die Polizei benachrichtigen. Kinder- und Jugendliche, die Hilfe suchen, können sich an die deutschlandweite kostenfreie Nummer 0800 116 111 wenden. Für Erziehungsberechtigte oder Großeltern gibt es die 0800 111 0550. Die Berater sind „erste Ansprechpartner“ und vermitteln bei Bedarf den Kontakt zu weiteren Hilfsangeboten vor Ort.
Telefonische Beratungsmöglichkeiten (anonym und kostenfrei) sind:
für Kinder 0800 116 111
für Mütter, Väter oder Großeltern 0800 111 0550
für Frauen 08000 116 016
In Göppingen beraten folgende Einrichtungen telefonisch, online und im Notfall auch direkt (unter Einhaltung der gesundheitlichen Auflagen):
 BruderhausDiakonie: Mobile Jugendarbeit, Telefon 0177 9160741, instagram mobile_jugendarbeit_goeppingen
Future Jugendsozialarbeit Telefon 07161 965817
Schulsozialarbeit am Freihof-Gymnasium (täglich von 9 bis 12 Uhr), E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefon 07161 650-55150
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 Haus der Jugend Göppingen, Dürerstraße 21, Telefon 07161 75127, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 Verein Lernen fördern e.V., Pestalozzischule und Albert-Schweitzer-Schule, Telefon 0160 6685476 (Pestalozzischule), Telefon 0171 5506173 (Albert-Schweitzer-Schule), E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
7.4.20

 

 

Stadt vor Absage des Maientages?

Die Stadt Göppingen muss wohl den Maientag 2020 absagen. Foto: Bettina Fritz

Göppingen. Viel deutet darauf hin, dass die Stadt Göppingen ihr traditionelles Kinder- und Heimatfest Maientag für 2020 absagen wird. Mit Blick auf die Corona-Krise wird die Durchführung des mehrtägigen Festes (19. bis 22. Juni) immer unwahrscheinlicher. Die Schulen dürften, selbst wenn sie nach dem 19. April wieder öffnen sollten, kaum Zeit haben, um sich mit Beiträgen auf den Umzug vorzubereiten. Festzelt und Rummelplatz dürften im Juni noch zu den Einrichtungen gehören, die gemieden werden müssen, um die Ansteckungsfahr zu verringern. Bei einer Absage des Maientags würden dann auch das Blasmusikfestival, das Ansingen, das Maientagskonzert und der Maientagsball nicht stattfinden. Wann die Stadt offiziell die Maientagabsage mitteilt, ist noch nicht bekannt. Nürtingen und Vaihingen haben ihre Maientage bereits abgesagt.
6.4.20

 

 

Corona-Virus: Zahl der Todesopfer steigt auf 16

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen sind zwei weitere Personen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorben. Es handelt sich um einen über 80-jährigen Mann und um eine über 80-jährige Frau. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf 16. Dem Gesundheitsamt liegen aktuell 544 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Genesen und aus der Quarantäne entlassen sind insgesamt 183 Personen.

Im Landkreis Göppingen gibt es in den Städten und Gemeinden viel Solidarität für hilfsbedürftige Menschen. Ehrenamtliche Helfer engagieren sich in den Kommunen, in Vereinen, privaten Initativen und auf vielen anderen Wegen. “Wir sehen, dass es außerordentlich viele Hilfsangebote gibt. Das ist ein tolles Zeichen der Solidarität in dieser schwierigen Zeit”, so Landrat Edgar Wolff. “Hilfesuchende, insbesondere ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen, sollten diese Angebote bitte wahrnehmen, um sich zu schützen”, appelliert Wolff weiter. Man wolle das ehrenamtliche Engagement auch von Landkreisseite unterstützen und habe dafür eine zentrale Stelle eingerichtet. Die Beauftragte für Bügerschaftliches Engagement des Landkreises Göppingen, Christine Stutz, ist zentrale Ansprechpartnerin auf Landkreisebene und informiert über die Hilfsmöglichkeiten vor Ort. Auf der Homepage des Landkreises steht eine Übersicht der verschiedenen Hilfsangebote in den Städten und Gemeinden des Landkreises zur Verfügung. Die Vermittlung der Hilfen findet dann vor Ort statt. Zudem berät der Landkreis die Initiativen und Organisationen zu Fragen wie Versicherungsschutz, Infektionsschutz und Hygieneregeln.
6.4.20

 

Stab koordiniert medizinische Versorgung

Kreis Göppingen. Um die medizinische Versorgung im Landkreis Göppingen optimal zu koordinieren, wurde für die Dauer der Corona-Krise ein landkreisweiter Stab eingerichtet. Der Medizinische Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken, Dr. Ingo Hüttner, wurde mit der Stableitung beauftragt. Aufgabe des Stabs ist die Koordinierung von Institutionen, die im Landkreis an der Gesundheitsversorgung stationärer Patienten beteiligt sind. Dazu gehören die Kliniken und die Rehaklinik Bad Boll, die Vinzenz-Rehakliniken Bad Ditzenbach und Bad Überkingen. Mit einbezogen sind auch das Gesundheitsamt, die Kreisärzteschaft, das DRK sowie ein Vertreter der Pflegeheime im Landkreis. Mittlerweile wurde auch eine klinikübergreifende Ethikkommission unter der Leitung von Dr. Walter Schlittenhardt eingerichtet.

Dabei stehen die Alb-Fils-Kliniken, insbesondere mit der Klinik am Eichert, als zentrale Anlaufstelle für Covid-Patienten und Zentrum für Schwerstkranke, die einer Beatmung oder einer Intensivtherapie bedürfen, bereit. Das Klinikum Christophsbad und die Rehakliniken im Landkreis sind auf die bedarfsgerechte Betreuung von Patienten vorbereitet. Die Kapazitäten werden täglich in ein Register eingetragen, das der Rettungsleitstelle Göppingen einen detaillierten Überblick bietet und auf Landesebene aggregiert den Behörden eine passgenaue Steuerung von Patientenverlegungen ermöglicht. Gleichzeitig gilt es, Strukturen und Abläufe zu schaffen, die es ermöglichen, leichter Erkrankte mit Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser-Hilfsdienstes und der Johanniter-Unfallhilfe in umliegende Einrichtungen mit aufgebauter Infrastruktur unterzubringen. Aktuell wird an einem Konzept für die Betreuung weiterer Patienten gearbeitet, wenn diese Klinikkapazitäten nicht ausreichen sollten. Hierfür wird gerade eine geeignete Halle ausgesucht.

An den Alb-Fis-Kliniken stehen insgesamt bis zu 48 Beatmungsplätze sowie aktuell weitere rund 200 Betten für die Betreuung Covid-positiver Patienten zur Verfügung. Das Klinikum Christophsbad bietet 42 Plätze für Covid-Patienten, davon sieben Beatmungsplätze. Die Rehaklinik Bad Boll und die Vinzenz-Rehakliniken Bad Ditzenbach und Bad Überkingen dienen zur Entlastung der Akuthäuser im Landkreis und bereiten sich sowohl auf die Übernahme von Nicht-Corona- als auch von Corona-Patienten in isolierten Bereichen ihrer Einrichtungen vor. Beatmungsplätze sind dabei nicht ausgewiesen. Für die Rehakliniken ist die Finanzierung der Betreuung von Covid-Patienten noch offen, hierzu wird kurzfristig eine Rückmeldung der Behörden erwartet.

Auch aus dem Landkreis kam bereits viel Unterstützung seitens der Bevölkerung. Rund 200 Bewerbungen gingen bereits zur Unterstützung der landkreisweiten Arbeit in der aktuellen Situation ein.

Aktuell werden an den Alb-Fils-Kliniken 49 Covid-Patienten behandelt. Davon werden elf auf den Intensivstationen beatmet, die anderen 38 Patienten werden auf Normalstationen betreut.
6.4.20

 

 

Verstöße gegen Corona-Verordnung

Kreis Göppingen. Das Polizeipräsidium Ulm stellte von Sonntag auf Montag 33 Verstöße gegen die Corona-Verordnung fest . Hierbei handelt es sich fast immer um Verstöße gegen das Verweilen im öffentlichen Raum. Entweder waren zu viele Personen zusammen oder sie hielten sich nicht an den Mindestabstand. In manchen Fällen verstießen Personen auch gleichzeitig gegen beide Vorschriften. Verstöße dieser Art stellte die Polizei unter anderem in Deggingen und Geislingen.
6.4.20

 

 

Fieberambulanz ist in Betrieb

Ostalbkreis. Am Samstag hat die Fieberambulanz der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg auf dem Greutplatz in Aalen ihren Betrieb aufgenommen. Seitdem werden Patienten mit fieberhaftem Infekt von den niedergelassenen Ärzten im gesamten Ostalbkreis an die Fieberambulanz verwiesen.  Bei auftretenden Krankheitssymptomen sollte zunächst der Hausarzt telefonisch kontaktiert oder außerhalb der Praxiszeiten die Notfallnummer der Kassenärztlichen Vereinigung Tel. 116 117 angerufen werden.  Die Öffnungszeiten der Fieberambulanz sind täglich - auch an Sonn- und Feiertagen, also auch über das gesamte verlängerte Osterwochenende - von  8 bis 19 Uhr.
6.4.20

 

 

Elfjähriger schwer verletzt

Lorch. Schwere Verletzungen zog sich am Sonntagnachmittag ein elfjähriger Junge zu, als er gegen 16.30 Uhr auf der Johannes-von-Hieber-Straße in Lorch mit seinem Fahrrad stürzte. Er wurde zunächst von einem Notarzt sowie einer Rettungswagenbesatzung versorgt und anschließend aufgrund seiner Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.
6.4.20

 

 

Wala produziert Desinfektionsmittel für Kliniken

Für die Alb-Fils-Kliniken produzierte die Wala Heilmittel GmbH Desinfektionsmittel aus Bio-Ethanol. Foto: Wala Heilmittel GmbH

Kreis Göppingen. Die knappen Bestände an Desinfektionsmitteln zwingen zu neuen Ideen und neuen Kooperationen. So kam die Apotheke der Alb-Fils-Kliniken auf der Suche nach Rohstoffen für Händedesinfektionsmittel auf Hinweis der Katastrophenstelle des Landkreises und der Feuerwehr mit der Wala Heilmittel GmbH in Kontakt.

Unter normalen Umständen steht das Bad Boller Unternehmen dafür, die Heilkräfte aus der Natur zu erschließen. Doch in der momentanen Krisensituation setzt das schwäbische Unternehmen darauf, dort zu unterstützen wo es kann. Als Arzneimittelhersteller erfüllt die Wala Heilmittel GmbH, zu der auch die Naturkosmetikmarke Dr. Hauschka gehört, strenge regulatorische Vorgaben. Am Hauptstandort in Bad Boll verfügt die Wala über Rohstoffe wie beispielsweise Bio-Ethanol, die bei der Produktion von Desinfektionsmitteln zum Einsatz kommen. Und so erklärte sich Wala spontan bereit, der Apotheke der Alb-Fils-Kliniken kurzfristig mit Desinfektionsmittel auszuhelfen. Thorsten Schletterer, Apotheker und Abteilungsleiter Herstellungsübergreifende Prozesse bei Wala erklärt: „Es waren kleinere Umstellungen unseres Produktionsablaufs nötig. Aber weil alle Mitarbeiter toll mitgezogen haben, konnten wir den Auftrag innerhalb weniger Tage erledigen. In diesen besonderen Zeiten ist eine solche Form der Nachbarschaftshilfe wichtig. Deshalb haben wir gerne geholfen, den Versorgungsengpass bei Desinfektionsmitteln zu lindern.“

Und so konnten in der vergangenen Woche mehr als 1000 Liter Desinfektionsmittel an die Alb-Fils-Kliniken geliefert werden. Dort wurde das Mittel dann von einem Apothekenteam in handliche Flaschen abgefüllt. Beim derzeitigen Verbrauch von 500 bis 600 Litern pro Woche dürfte das Desinfektionsmittel aus Wala-Produktion für knapp zwei Wochen reichen. „Dadurch konnten wir den drohenden Engpass beim Händedesinfektionsmittel, der uns vor eine schwierige Situation gestellt hätte, gut abfedern“, sagt die stellvertretende Apothekenleiterin Margrit Mamier, die den Kontakt zu Wala hergestellt hatte.
6.4.20

 

 

Falschparker verunzieren die Landschaft

Zuviel eingekauft und dann zu schwach gewesen, die Einkaufswagen wieder zurückzubringen? Diese Falschparker entdeckte unsere Fotografin im Göppinger Stadtgebiet nahe der Fils und im Reusch. Es wäre wohl ein Muss für die letzten Fahrer, die Wagen wieder zurückzubringen. Foto: Bettina Fritz

 

 

Plattform „Göppingen hilft“ ist online

„Göppingen. Göppingen hilft“ ist die neue Plattform zur Unterstützung des freiwilligen Engagements der Stadt Göppingen überschrieben. Die Freiwilligenagentur Göppingen (ehemals Biene) ist seit über zehn Jahre im Bürgerhaus die Anlaufstelle für bürgerschaftliches Engagement und vernetzt ehrenamtlich aktive Menschen sowie Vereine und Einrichtungen miteinander. Aufgrund der hohen Bereitschaft vieler Göppinger Bürger, denjenigen zu helfen und zu unterstützen, die in Anbetracht der aktuellen Situation Hilfe und Unterstützung benötigen, wurde das Angebot der Freiwilligen Agentur Göppingen um die Plattform „Göppingen hilft“ erweitert.  Telefonisch erreichbar ist das neue Angebot „Göppingen hilft“ von Montag bis Freitag (außer an den Feiertagen) in der Zeit von 9 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 07161 650-5262 und auch per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Ergänzend hierzu können über die online Plattform „Göppingen hilft“ der Freiwilligenagentur Göppingen ehrenamtlich Engagierte sich selbst eintragen beziehungsweise Hilfesuchende ihre Anfrage selbst einstellen. Die hauptamtlichen wie ehrenamtlichen Mitarbeiter der telefonischen Hotline führen die ehrenamtlichen Helfer/-innen mit denjenigen, die Hilfe und Unterstützung benötigen, zusammen. Neben den Mitarbeitern der Freiwilligenagentur und dem Stadtseniorenrat beteiligt sich auch die Beauftragte für Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Göppingen, Iris Fahle, an der Hotline.

„Das neue Angebot Göppingen hilft unterstützt die Bürger dabei, passende ehrenamtliche Hilfe zu finden“, erläutert Fahle. „Die Zielgruppen sind ältere, alleinstehende Personen, Menschen mit körperlichen Einschränkungen, Familien in besonderen Situationen sowie Menschen, die sich aus anderem wichtigen Grund nicht selbst helfen können.“
6.4.20

 

 

Corona-Virus fordert 14. Todesopfer im Kreis

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen ist eine weitere Person im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Es handelt sich um einen über 60-jährigen Mann, der positiv auf das Corona-Virus getestet worden war. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf 14. Dem Gesundheitsamt liegen aktuell 541 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Genesen und aus der Quarantäne entlassen sind insgesamt 183 Personen im Landkreis Göppingen.
5.4.20

 

 

Mehrere Corona-Erkrankte in Landeserstaufnahmestelle

Ostalbkreis.  Die Stadtverwaltung Ellwangen hat in Abstimmung mit Land und Landratsamt Ausgangs- und Kontaktsperre für die Bewohner der Landeseraufnahmestelle (LEA) in Ellwangen angeordnet.  Am Donnerstag hatte das Regierungspräsidium Stuttgart darauf hingewiesen, dass ein 32-jähriger Bewohner der Landeserstaufnahmestelle Ellwangen aus Ghana positiv auf das Coronavirus getestet und innerhalb der Erstaufnahmestelle in einem isolierten Quarantäne-Bereich untergebracht wurde. Inzwischen sind sechs weitere LEA-Bewohner erkrankt und isoliert.   Auf Empfehlung des Landratsamts Ostalbkreis und im Einvernehmen mit dem Innenministerium Baden-Württemberg sowie dem Regierungspräsidium Stuttgart hat die Stadt Ellwangen deshalb auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes am  Sonntag, 5eine Ausgangs- und Kontaktsperre für die Bewohnerinnen und Bewohner der LEA angeordnet. Die Ausgangssperre gilt seit 12 Uhr und ist zunächst bis zum 19. April  befristet. Bei der Abwägung, welche Maßnahmen zur Eindämmung der Erkrankungen in der LEA erforderlich und angemessen sind, haben Stadt, Landkreis und Land folgende Gesichtspunkte berücksichtigt: Innerhalb kurzer Zeit wurden außer dem Ersterkrankten in der LEA sechs weitere Personen positiv getestet. Die Kontaktpersonen ersten Grades können nicht mehr gesichert ermittelt und Infektionsketten damit nicht lückenlos nachverfolgt werden.

Neben der Verfügung der Ausgangssperre hat der Ostalbkreis bereits veranlasst, dass ab 6. April auf dem LEA-Gelände Ellwangen Abstrichstellen eingerichtet werden. Innerhalb der nächsten zwei Tage sollen alle rund 200 Beschäftigte der LEA sowie alle 587 Bewohner mittels eines Abstrichs auf das Coronavirus getestet werden, um eine Masseninfektion auszuschließen. 17 Bewohner wurden bereits getestet. Die Kreisärzteschaften Aalen/Ellwangen und Schwäbisch Gmünd haben sich bereiterklärt, aus ihren Reihen neun Ärzte für diese Tätigkeit zu stellen. Die Einhaltung der Ausgangs- und Kontaktsperre wird von Einsatzkräften der Polizei überwacht. Von den derzeit 587 Bewohnern der LEA Ellwangen sind 66 Personen weibliche Alleinreisende, 299 männliche Alleinreisende und 222 im Familienverbund. Ein Großteil kommt aus Nigeria, Irak, Syrien und der Türkei.

Sieben Bewohner der LEA Ellwangen sind positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Neben dem zuerst an COVID-19 erkrankten 32-jährigen Mann aus Ghana, der sofort in der LEA in Ellwangen isoliert wurde, sind zwischenzeitlich sechs weitere LEA-Bewohner an Covid-19 erkrankt. Dabei handelt es sich um zwei weitere Männer aus Ghana (32 und 26 Jahre), einen 19-jährigen Mann aus Syrien, zwei Männer aus dem Irak (29 und 25 Jahre) sowie einen 26-jährigen Mann, dessen Herkunft derzeit noch geklärt wird.
5.4.20

 

 

662 Corona-Erkrankte im Ostalbkreis

Ostabkreis. Insgesamt sind - Stand 5. April - im Ostalbkreis 662 Menschen an Corona erkrankt. 290 sind inzwischen genesen und konnten aus der häuslichen Isolation entlassen werden. Der Ostalbkreis verzeichnet inzwischen fünf Todesfälle, die mit dem Coronavirus in Zusammenhang stehen.
5.4.20

 

 

Polizei löst Partys auf

Kreis Göppingen. Die Polizei setzt auch weiterhin ihre Kontrollen zur Einhaltung des Kontaktverbotesfort. Am Samstag musste die Polizei in Geislingen zwei Feiern in Wohnungen auflösen. Gegen 21.45 Uhr wurde der Polizei eine Party mit lauter Musik in der Bahnhofstraße gemeldet. Die Beamten trafen in der Wohnung zehn Personen an und schickte die Gäste nach Hause. Ähnlich laut verhielten sich eine knappe Stunde später sieben Personen in einer anderen Wohnung in der Bahnhofstraße. Auch diese Zusammenkunft löste die Polizei auf und fertigt Anzeigen.  Sehr uneinsichtig waren am Samstag gegen 0.45 Uhr drei Männer und eine Jugendliche in Eislingen im Tälesweg. Beim Erkennen der Polizei flüchteten sie. Die Polizisten holten sie ein und stellten die Personalien fest. Im Gebüsch fanden die Beamten angerauchte Joints. Die Personen wurden ermahnt und erhielten Platzverweise und Anzeigen. Dennoch war dieselbe Gruppe nur etwa eine Stunde wieder an der Örtlichkeit und flüchtete erneut vor der Polizei.  Eine Grillparty löste die Polizei am frühen Sonntag in Wäschenbeuren auf. Dort stellte eine Streifenwagenbesatzung gegen 0.45 Uhr ein Feuer auf einem Waldspielplatz fest. An diesem standen zwei Personen, jedoch waren deutlich mehr Getränke und Grillgut in der Nähe. Bei der Suche nach weiteren Personen entdeckte die Polizei einen 22-Jährigen im Gebüsch. Der wollte einer Anzeige entgehen, weshalb er geflüchtet sei, soll der Mann den Beamten gesagt haben.Ermittlungen sollen jetzt zeigen, ob noch weitere Personen an der unerlaubten Party beteiligt waren.
5.4.20

 

 

Auto  gestohlen und Täter festgenommen

Göppingen.  Am Sonntag, gegen 04.15 Uhr, beobachtete ein Zeuge in der Rosenstraße wie ein Mann das Beifahrerfenster eines PKW einschlug. Anschließend fuhr der Täter davon. Im Rahmen der Fahndung wurde das Auto in der Ziegelstraße festgestellt. Der 18-jährige Tatverdächtige versuchte zu Fuß zu flüchten. Er wurde kurz darauf festgenommen. Dabei wurde festgestellt, dass der Mann nach Alkohol roch. Der Test ergab einen Wert von ca. 1,5 Promille. Einen Führerschein besitzt der Fahrer nicht.
5.4.20

 

 

Polizei stoppt Pkw mit Diebesgut

Göppingen/Uhingen. In der Nacht auf Sonntag fiel ein Pkw  wiederholt auf. Am Samstag gegen 23.10 Uhr wurde der Polizei ein Vorfall auf der Straße zwischen Faurndau und Uhingen gemeldet. Dort war der Pkw zunächst als vermeintliches Pannenfahrzeug aufgefallen. Nachdem die Hilfeleistung eines Zeugen abgelehnt worden war, wurde der Helfer durch die Insassen mit Baseballschlägern bedroht. Der Zeuge wendete seinen Pkw und fuhr davon, so dass es zu keinem Schaden kam.

Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen fiel der Pkw dann gegen 23.20 Uhr in Göppingen auf. Der Fahrer versuchte sich durch die Flucht zu entziehen. Dies gelang nicht. Beim erzwungenen Anhalten kam es zum Unfall mit dem Streifenwagen.

Er Sachschaden wird auf 2 500 Euro geschätzt. Der Beifahrer ergriff zu Fuß die Flucht. Die Beamten konnten den 17-jährigen Fahrer festnehmen. Im Pkw waren noch zwei weibliche Insassen im Alter von 15 und 17 Jahren. Bei der Durchsuchung wurden im Kofferraum des Pkw mehrere hochwertige Uhren, Einbruchwerkzeug, mehrere Hundert Schuss Munition und drei Kilogramm Schwarzpulver aufgefunden. Die angebrachten Kennzeichen waren am 3. April gestohlen worden. Der Polizei ist bislang noch kein Tatort bekannt, der zu dem Diebesgut passt. Geschädigte werden gebeten, sich bei der Polizei Göppingen (Tel. 07161-630) zu melden.
5.4.20

 

 

Ebersbach verschickt „Rettungsbrief“ fürs Gewerbe 

Bürgermeister Eberhard Keller verschickt Rettungsbriefe an die Ebersbacher Gewerbetreibenden. Foto: Stadt Ebersbach

Ebersbach. Die Corona-Pandemie stellt alle Gewerbetreibenden vor gigantische Herausforderungen. Viele Unternehmer sind eingeschränkt in ihrer Arbeit oder mussten vorübergehend ganz schließen. Neben allen sozialen und gesundheitlichen Themen, die die Stadtverwaltung Ebersbach an der Fils aktuell beschäftigen, ist es Bürgermeister Eberhard Keller ein Anliegen, das unternehmerische Rückgrat des starken Wirtschafts- und Handelsstandorts Ebersbach, in dieser schwierigen Zeit tatkräftig zu unterstützen. Deshalb gingen nach der mit Pro Ebersbach e.V. initiierten Aktion "lokal einkaufen" rund 1.200 Briefe an die Ebersbacher Gewerbetreibenden mit aktuellen Maßnahmen und Angeboten von Bund, Land, Kammern und Institutionen, die der Bereich Standortförderung gezielt für Ebersbach zusammengestellt hat. "Wir wollten alle Gewerbetreibenden mit diesen wichtigen Hilfestellungen schnell und direkt erreichen, weshalb wir den Postweg genutzt haben", so Bürgermeister Eberhard Keller. „Die dankbaren Rückmeldungen freuen uns sehr und der stark gewachsene Informationsbedarf der Gewerbetreibenden zeigt, wie wichtig solche präventiven Maßnahmen und eine Anlaufstelle für Unternehmen bei der Stadt sind“. Wer das Schreiben nicht erhalten hat, kann es per E-Mail bei Standortförderer Frieder Scheiffele (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) kostenlos anfordern.
5.4.20

 

 

Kreis meldet 13. Corona-Opfer

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen ist eine weitere Person im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Es handelt sich um eine über 70-jährige Frau, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden war. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf 13. Dem Gesundheitsamt lagen am Samstag aktuell 520 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Die Zahl der Genesenen steigt auf aktuell 179 Personen.
4.4.20

 

 

Folgenschwerer Sturz auf Waldweg

Waldstetten. Ein 52-jähriger Radfahrer befuhr am Freitag kurz nach 15 Uhr in Weiler in den Bergen den abschüssigen Waldweg nach der Ölmühle und stürzte aus bislang unbekannter Ursache alleinbeteiligt. Beim Sturz verletzte sich der Radfahrer schwer am Kopf und musste in der Folge in eine Spezialklinik verlegt werden. Der Radfahrer trug zum Unfallzeitpunkt keinen Helm und stand vermutlich unter Alkoholeinfluss. Die Ermittlungen hierzu dauern noch an.
4.4.20

 

 

168 Patienten von Corona genesen

Kreis Göppingen. Dem Gesundheitsamt liegen aktuell (Stand Freitag, 8.20 Uhr) 503 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Aktuell wurden neun Personen aus der Quarantäne entlassen. Damit sind im Landkreis Göppingen insgesamt 168 Personen genesen. Insgesamt sind zwölf Personen im Landkreis Göppingen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben.
3.4.20

 

 

Polizei kontrolliert Kontaktverbot

Kreis Göppingen. Erneut führten Beamte des Polizeipräsidiums Ulm wieder zahlreiche Personen- und Fahrzeugkontrollen durch. Unterstützt wurden sie dabei von Beamten des Polizeipräsidiums Einsatz. Bei schönem Wetter seien hierbei zwar 52 Ordnungswidrigkeiten festgestellt worden, dennoch würde sich der Großteil der Bevölkerung nach wie vor an die neuen Regelungen halten. Bei den Zuwiderhandlungen handele es sich fast ausschließlich um Verstöße gegen das Kontaktverbot im öffentlichen Raum. Fünf Jugendliche trafen sich auf einem Spielplatz in Göppingen. Dabei unterschritten sie zusätzlich den erforderlichen Mindestabstand von 1,5 Metern. Sie erhalten Anzeigen. Drei junge Mädchen flüchteten vor der Polizei in Uhingen. Sie hatten sich am Ufer der Fils getroffen. In Süßen wurde der Polizei gegen 18 Uhr eine Gruppe von sieben Jugendlichen gemeldet. Die seien auf einem Parkplatz in der Stuttgarter Straße zusammen. Eine Polizeistreife traf dort drei Personen an. Auch sie müssen jetzt mit Anzeigen rechnen.
3.4.20

 

 

Schmuckladen ausgeraubt

Schwäbisch Gmünd. Zwischen Donnerstag, 13 Uhr und Freitag, 7.30 Uhr, drangen bislang unbekannte Einbrecher in ein Schmuckgeschäft in der Bocksgasse in Gmünd ein. Hierzu wurde ein Rollgitter mit massiver Gewalt aus der Betonverankerung gehebelt und anschließend aus der Führungsschiene gedrückt. Im weiteren Verlauf wurde zunächst versucht die massive Eingangstür aufzuhebeln, nachdem dies nicht gelang, wurde die Tür mit einem Gullydeckel eingeworfen. Im weiteren Verlauf wurden durch die Einbrecher mehrere Glasvitrinen eingeschlagen und Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro entwendet. Zum Abtransport wurde unter anderem ein ebenfalls an der Tatörtlichkeit entwendeter, schwarzer Metallfahrradkorb verwendet. Der Sachschaden am und im Schmuckgeschäft beläuft sich ebenfalls auf mehrere tausend Euro. Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171/3580
3.4.20

 

 

Mit fremden Fahrzeug verunglückt und geflüchtet

Schwäbisch Gmünd. Am Mittwochabend trafen sich drei Freunde in einer Wohnung in Schwäbisch Gmünd und konsumierten die Nacht über Alkohol. In den frühen Morgenstunden des Donnerstags legte sich der Wohnungsinhaber zum Schlafen. Daraufhin entwendete ein 23-jähriger Besucher die Fahrzeugschlüssel eines VW Golf und benutzte am frühen Donnerstagmorgen mit einem weiteren Kumpel das Fahrzeug des Wohnungsinhabers. Bereits um 7 Uhr wurde dem Polizeirevier Schwäbisch Gmünd mitgeteilt, dass in der Innenstadt von Schwäbisch Gmünd ein VW Golf in rasanter Fahrweise unterwegs sei. Um 07:16 Uhr erfolgte ein neuerlicher Anruf, wonach es in der Pfitzerstraße zu einem Unfall gekommen sei, bei welchem ein VW Golf aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit von der Fahrbahn abkam und gegen ein Verkehrszeichen prallte. Der Unfallverursacher entfernte sich jedoch mit dem schwer beschädigten Fahrzeug von der Unfallstelle. Dir Flucht vor der eintreffenden Polizei führte zunächst in die Königsturmstraße, wo von dem Fahrzeugführer mehrere Elemente einer dortigen Baustellenabsperrung umgefahren und beschädigt wurden. Die weitere Fahrt führte dann von der Königsturmstraße in die Untere Zeiselbergstraße und über die Gutenbergstraße in die Johann-Sebastian-Bach-Straße. Hier stoppte der Fahrzeugführer kurz und fuhr dann entgegen der Einbahnstraßenregelung in die Rappenstraße und anschließend in die Klarenbergstraße, wo er einen dort geparkten Motorroller erfasste und umwarf. Nachdem an einem Rad sich der Reifen von der Felge löste, stellte der 23-Jährige den total beschädigten Pkw am rechten Fahrbahnrand ab und die beiden Insassen flüchteten zu Fuß über einen Hinterhof. Der 23-jährige Fahrzeuglenker konnte wenige Stunden später an seiner Wohnanschrift in Schwäbisch Gmünd vorläufig festgenommen werden. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt und Blutentnahmen durchgeführt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.
3-4-20

 

 

Firmen bedanken sich bei Kliniken

Guido Empen (r.), Geschäftsführer von Gebauers Aktiv-Märkte, überraschte jetzt die Mitarbeiter der Alb-Fils-Kliniken mit drei Paletten Toilettenpapier. Die Spende wurde mit großem Hallo entgegengenommen. Foto: Alb-Fils-Kliniken

Kreis Göppingen In Corona- Zeiten ist Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung besonders wichtig und wertvoll. Die Bevölkerung und zahlreiche Unternehmen aus der Region haben in den letzten Tagen dem Team der Alb-Fils-Kliniken ihren Dank ausgesprochen. Die Wertschätzung drückt sich dabei auf ganz unterschiedliche Art und Weise aus:

So spendeten beispielsweise die Zimmerei Traub aus Heiningen, das Restaurant Anamie aus Göppingen und die Firma Eisenwaren Häcker aus Geislingen Schutzausrüstung. Für jede Menge Energie beim Personal sorgte eine Lieferung von Energy-Riegeln der Firma Energiebody Systems an die Intensivstation der Klinik am Eichert. Auch für Mittagessen, Obst, Pizza und Kuchen (z.B. von Grüner Baum und der Familie Geyer) wurde bestens gesorgt. Die E-Jugend vom SC Geislingen spendete 300 € für Getränke und von der Eislingerin Karo Kauer kam ein Paket mit mehrere Lidschattensets und stylischen Gürteln – um sich nach langen Arbeitsschichten etwas aufzupeppen.

Auch große Unternehmen wie WMF machen sich Gedanken, wie sie in diesen turbulenten Zeiten helfen können. „Wir können zwar nicht direkt zur Bekämpfung des Virus beitragen aber möchten zumindest mithelfen, dass Ärzte, Pflegepersonal und alle anderen Personen, die mit anpacken, wach und konzentriert bleiben.“ Mit diesen Worten übergaben WMF-Mitarbeiter  zwei Kaffeevollautomaten und 40 Kilo Kaffee an die Klinik am Eichert in Göppingen und die Helfenstein-Klinik in Geislingen. Eine besonders große Freude machte die Firma aktiv-markt Manfred Gebauer GmbH aus Göppingen den Mitarbeitern der Kliniken. Seit der Corona-Krise ist ein Gut besonders knapp: Toilettenpapier. Deshalb wurden drei Paletten Klopapier überbracht, das nun an die Belegschaft verteilt wird.
3.4.20

 

 

Einbrecher überrascht

Göppingen. Mit seiner Beute floh am Donnerstag ein Unbekannter in Göppingen.  Gegen 22 Uhr hörte ein Zeuge ein lautes Geräusch über seiner Wohnung in der Rosenstraße. Er begab sich in das Treppenhaus um nach dem Rechten zu Schauen. Ein Unbekannter mit einer Geldkassette in der Hand kam gerade die Treppe hinunter. Der war zuvor in eine darüberliegende Wohnung eingebrochen und füchtete mit seiner Beute. Der Einbrecher drückte den Zeugen beiseite und flüchtete aus dem Gebäude. Auf seiner Flucht rannte der Einbrecher noch fast eine weitere Zeugin um, die gerade vor dem Gebäude lief. Mehrere Streifen fahndeten nach dem Einbrecher. Der blieb verschwunden. Die Polizei hat die Spuren gesichert und die Ermittlungen aufgenommen.
3.4.20

 

 

Das „Morgenrohr“ hilft älteren Menschen

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Zahl der Corona-Infektionen steigt auch in Schwäbisch Gmünd. Die jetzige Situation ist ein starker Eingriff in das soziale Leben der Menschen, aber dringend notwendig um eine Verbreitung des Corona-Virus zu hemmen und die Risikogruppe ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen zu schützen. In Zeiten der Corona-Pandemie wird aufgrund der sozialen Distanzierung, die Einsamkeit vieler älterer Menschen in Schwäbisch Gmünd immer größer. Daher ist nun die Solidarität der Bürgerinnen und Bürger aus Schwäbisch Gmünd gefragt. Damit die ältere Bevölkerung geschützt zu Hause bleiben kann und sich keine Sorgen um die Besorgung des täglichen Bedarfs machen muss, hat die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd das Netzwerk „Gmünd hilft“ ins Leben gerufen.
Neben der Sicherstellung der Lebensmittelversorgung der älteren Bevölkerung, darf man die seelische Vereinsamung nicht vergessen. Die Verantwortlichen des Seniorennetzwerkes Schwäbisch Gmünd möchten in dieser schwierigen Situation an das Morgenohr erinnern. Das Morgenohr des Seniorennetzwerkes Schwäbisch Gmünd bietet seit 2015 den älteren Menschen durch den regelmäßigen telefonischen Kontakt von ehrenamtlichen Gmünder, den sozialen Kontakt zur Gesellschaft aufrecht zu erhalten. Ehrenamtliche Menschen, die etwas Sinnvolles tun möchten, und ältere Mitbürger sollen telefonisch „zusammengebracht“ werden.

Alle können einen Beitrag gegen „social distancing“ leisten und sich ehrenamtlich einbringen beim "Morgenohr" des Seniorennetzwerkes. Informationen gibt das Seniorennetzwerk, Nicole Knödler, unter der Mobil-Nummer: 0176-17071530 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder auf der Website: https://www.schwaebisch-gmuend.de/seniorennetzwerk.html
3.4.20

 

 

Stadt unterstützt Firmen und Familien in der Krise

Esslingen. Das Kontaktverbot und die Schließung vieler Betriebe und Einrichtungen als notwendige Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus treffen viele Gewerbetreibende und Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Esslingen hart. Um sie bestmöglich zu unterstützen und die schwierige Zeit zu überbrücken, nutzt die Stadt Esslingen die rechtlichen Möglichkeiten und die eigenen finanziellen Möglichkeiten als Puffer. Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger: „Wir werden mit unseren Möglichkeiten als Stadt dazu beitragen, dass Gastronomie, Einzelhandel aber auch Familien besser durch die Krise kommen. In diesen Zeiten müssen alle zusammenstehen, alle müssen ihren Beitrag leisten.“ Schon seit Mitte März werden demnach Stundungs- und Herabsetzungsanträge für die Gewerbe- und die Vergnügungssteuer prioritär bearbeitet und die Forderungen vorerst bis in den Herbst zinslos gestundet. Finanzbürgermeister Ingo Rust stellt dazu fest: „Betroffen sind momentan alle Branchen, am meisten trifft es derzeit Gastronomie, Einzelhandel und viele Soloselbständige. Die mittel- und langfristigen Folgen sind momentan noch gar nicht abschätzbar.“ Neben Stundungen im gewerblichen Bereich, verzichtet die Stadt derzeit auch auf den Einzug der Kinderbetreuungs- und der Musikschulgebühren. Damit finanzieren wir das angekündigte „100-Mio.-EUR-Programm“ der Landesregierung vor. Wir hoffen, dass das Land die tatsächlichen Einnahmeausfälle dann auch wirklich kompensiert.“, so der Finanzdezernent. Darüber hinaus wird die Stadt schon jetzt die im Haushalt geplanten laufenden Zuschüsse für das Jahr 2020 komplett auszahlen. Das hilft vielen freien Trägern in der Kinderbetreuung, Vereinen und Institutionen in Sport, Kultur und Sozialem, die durch Corona entstehenden Liquiditätsengpässe zu mildern. „Außerdem versuchen wir mit vielen kleinen Bausteinen die finanzielle Lage für die Betroffenen etwas erträglicher zu machen“, so Finanzbürgermeister Rust. „Wir verzichten beispielsweise auf die Sondernutzungsgebühren für die Außenbewirtschaftung von Mitte März bis Ende April und stunden Forderungen aus Miet-, Pacht- und Erbbauverhältnissen“. Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger erinnert aber auch an die Verantwortung von Bund und Land: „Wir als Stadt können nur einen kleinen Beitrag zur Stabilisierung der Wirtschaft leisten. Da sind vor allem Bund und Land gefragt für Unternehmen Lösungen zu finden, die über die Krise helfen.“
3.4.20

 

 

Jobcenter schaltet Hotline für Kleinunternehmen

Ostalbkreis. Beim Jobcenter können ab sofort Solo- und Kleinunternehmer, die aufgrund der Corona-Krise ihren persönlichen Bedarf nicht mehr decken können, SGB II (Hartz IV) Leistungen beantragen. Das Jobcenter hat dafür eine neue Telefon-Hotline unter 07361 980-5000 und eine zentrale E-Mail Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! eingerichtet.
3.4.20

 

 

Joachim Bläse will Landrat werden

Gmünds Erster Bürgermeister Dr. Joachim Bläse - hier dieser Tage bei einer Scheckübergabe - will neuer Landrat des Ostalbkreises werden. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd.

Schwäbisch Gmünd. Der Gmünder Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse will neuer Landrat des Ostalbkreises werden. Das kündigte Bläse am Donnerstag an. Die Wahl des Nachfolgers von Landrat Klaus Pavel soll spätestens im Juni vom Kreistag gewählt werden. Pavel, der 24 Jahre an der Spitze des Ostalbkreises stand, tritt nach 24 Jahren nicht mehr an. Vor seiner Wahl zum Landrat war Pavel Bürgermeister in Bad Boll (Kreis Göppingen). Joachim Bläse ist seit 2004 Mitglied im Kreistag und gehört der CDU-Fraktion an, der er seit 2014 vorsteht. Bei der Kreistagswahl 2019 war er Stimmenkönig seiner Partei. 2002 war Bläse, der verheiratet ist und zwei Kinder hat, zum ersten Mal zum Bürgermeister seiner Heimatstadt Gmünd gewählt worden. Am Dienstag hatte  der Kreistagsausschuss zur Vorbereitung der Landratswahl im Casino des Aalener Landratsamts getagt. Die Amtszeit des amtierenden Landrats Klaus Pavel endet am 11. September 2020. Zum Vorsitzenden des Ausschusses wurde Kreisrat Georg Ruf, zur Stellvertreterin Kreisrätin Martina Häusler gewählt.  Mit Blick auf die Herausforderungen und die unbestimmte Dauer der Corona-Krise hatte sich Landrat Klaus Pavel im Vorfeld der Sitzung bereit erklärt, sein Amt erforderlichenfalls auch einige wenige Monate länger auszuüben, die Amtszeit Pavels endet am 11. September. Der Ausschuss beschloss vor diesem Hintergrund, die Stellenausschreibung am 3. April zu veröffentlichen und als voraussichtlichen Wahltermin den 30. Juni 2020 festzulegen.
2.4.20

 

 

Corona-Krise: Messezelte vor der Klinik am Eichert

Eines der beiden Messezelte, die jetzt wegen der Coronakrise bei der Klinik am Eichert aufgestellt wurden. Unser Foto zeigt das so genannte Lotsenzelt. Foto: Max Radloff

Kreis Göppingen. Die Zelte, die zur Steuerung der Patientenströme während der Coronakrise vor der Klinik am Eichert im März aufgebaut worden waren, wurden nun durch neue, teilweise gedämmte Zelte ersetzt. „Die ersten Zelte des THW und der Feuerwehr waren eine gute Zwischenlösung und wurden von beiden Institutionen rasch aufgestellt. Es war jedoch nicht möglich, sie in den momentan sehr kalten Nächten ausreichend zu beheizen“, sagt der Kaufmännische Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken, Wolfgang Schmid. Die neuen Zelte sind sehr stabile, beheizbare Messezelte mit Boden und schließbaren Türen.

Das neue Lotsenzelt befindet sich vor der Klinik am Eichert auf Höhe der bisherigen Bushaltstelle. Hier melden sich alle Personen an, die in die Klinik wollen. Bei jedem Patienten, jedem Besucher und jeder Begleitung wird hier anhand eines Fragenkatalogs überprüft, ob es sich um einen COVID-Fall handeln könnte. Die Triage der Patienten wird dann mit verschiedenfarbigen Karten sichtbar gemacht.

Die erste wesentliche Steuerung erfolgt im Lotsenzelt über zwei separate Türen: Alle Kinder und alle Patienten mit roter Karte (Corona-Verdachtsfälle bzw. bestätigte Fälle) werden über den linken Ausgang zur Kinderambulanz bzw. zum Triagezelt weitergeleitet. Alle übrigen Personen (Patienten für ambulante Behandlungen, „normale“ Patienten der Zentralen Notaufnahme, angemeldete Besucher für Ausnahmefälle) gehen durch den rechten Ausgang in Richtung Haupteingang.

Das zweite neue Zelt ist das Triagezelt, in dem sich alle mit einer roten Karte versehenen Patienten melden. Hier werden weitergehende Untersuchungen eingeleitet und die Patienten bei bestätigter COVID-Infektion auf die Infektionsstation der Klinik am Eichert gebracht.
2.4.20

 

 

Corona-Virus: Zwei weitere Todesfälle

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen gibt es zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Das Gesundheitsamt teilt mit, dass zwei über 90-jährige Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden waren, gestorben sind. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf 12. 

Dem Gesundheitsamt liegen aktuell (Stand 2.April 2020, 8.30 Uhr) 485 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Genesen und aus der Quarantäne entlassen sind insgesamt 159 Personen im Landkreis Göppingen. 

Die Notfallpraxis der KVBW für Erwachsene ist ab dem kommenden Wochenende (4./5. April 2020) vorübergehend nicht mehr in der Klinik am Eichert in Göppingen angesiedelt, sondern in Eislingen in der Ulmer Straße 110 im EG. Patienten, die in dringenden medizinischen Fällen am Wochenende einen Arzt brauchen, werden hier außerhalb der regulären Sprechzeiten ambulant behandelt. Geöffnet hat die Notfallpraxis von 8 Uhr bis 18 Uhr an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen.  Die Kindernotfallpraxis praktiziert nach wie vor in der Klinik am Eichert, geöffnet hat sie ebenfalls von 8 Uhr bis 18 Uhr an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen. 

Am Freitag  nimmt außerdem die Fieberambulanz in der Ulmer Straße 110 in Eislingen die Arbeit auf. Patienten, die an einem Infekt mit Fieber erkrankt sind, werden hier behandelt. Die Terminvergabe erfolgt über den Hausarzt. Ziel ist es, dass die Patienten zentral versorgt werden und nicht in den Praxen vorstellig werden müssen.
2.4.20

 

 

Polizei erwischt Energiedieb

Wäschenbeuren. Einen Energiedieb hat die Polizei erwischt. Ein 49-jähriger hatte über Monate einen Hausanschluss in Wäschenbeuren angezapft.  Wie die Polizei mitteilt, baute der Mann  seit geraumer Zeit sein Reihenhaus um. In dem Gebäude zapfte er dazu den Hausanschluss an. Ein Stromzähler war wohl noch nicht installiert. Wie viel Strom der Mann "unentgeltlich" abzweigte muss noch ermittelt werden. Der sieht nun einer Anzeige wegen Entziehung elektrischer Energie entgegen. Der Polizeiposten Rechberghausen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
2.4.20

 

 

„Fit im Haus“ mit Helge Liebrich

Helge Liebrich hat Tipps parat, wie Menschen zu Hause fit bleiben können. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd.

Schwäbisch Gmünd (sv). Kinder, Jugendliche und Erwachsene aller Altersstufen verbringen nun zwangsläufig mehr Zeit in ihren Wohnräumen. Bewegung und Sport sind an den gewohnten Orten wie zum Beispiel Schulen, Turnhallen, Spielplätzen und Schwimmbädern momentan nicht möglich. Bewegung ist aber trotzdem wichtig, um Fit zu bleiben und sich weiterhin wohl zu fühlen. Der Stadtverband Sport und die Stadt Schwäbisch Gmünd starten deshalb gemeinsam die Aktion „Fit im Haus“.
Helge Liebrich, Weltklasse-Turner und Stadtsportlehrer, zeigt in kleinen Videoclips Übungsvorschläge für Jung und Alt, die sehr gut in der Wohnung oder im Haus gemacht werden können. Mit wenigen Übungen können Beweglichkeit und Kraft erhalten und gefördert werden. Die Ausdauer kann noch immer im Freien, bei einem schnellen Spaziergang, einer Walking- oder Joggingrunde trainiert werden. Bei schlechtem Wetter können Ausdauertrainings mit etwas Kreativität auch ins Haus verlegt werden. Die Home-Sportler und Sportlerinnen sollten jedoch stets darauf achten, das Trainingspensum dem eigenen Leistungsvermögen anzupassen und sich nicht zu überfordern. Sportinteressierte finden „Fit im Haus“ auf allen Kanälen der Stadt Schwäbisch Gmünd: Webseite https://www.schwaebisch-gmuend.de/fit-im-haus.html Facebook, Instagram und Youtube unter der Playlist "Sport". Der Blick in die Socialmedia-Kanäle lohnt sich, es werden weitere Clips eingestellt.
2.4.20

 

 

18-Jähriger zu schnell unterwegs

Dürnau.  Rund 20.000 Euro Sachschaden entstanden bei einem Unfall am Mittwoch in Dürnau.  Laut Polizeiangaben war der junge Mann gegen 23 Uhr mit einem Pkw in der Raubeckstraße in Richtung Ortsmitte unterwegs. Aufgrund überhöhter Geschwindigkeit geriet sein Auto außer Kontrolle und prallte gegen einen geparkten Wagen. Diesen drehte es, wodurch er gegen ein weiteres Fahrzeug stieß. Der 18-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei (Tel. 07161/93810) hat die Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen und den Führerschein des Mannes sichergestellt. Er muss jetzt mit einer Strafanzeige rechnen. Der Sachschaden an den drei Autos beträgt rund 20.000 Euro.
2.4.20

 

 

Tiere gerissen

Schorndorf. Ein unbekanntes Tier hat zwischen Dienstagabend und Mittwochabend zwischen Buhlbronn und Miedelsbach, im Gewann Mönchsberg, mehrere Hühner, einen Ganter und einen Hasen gerissen und getötet. Mehrere Hühner wiesen Bisswunden auf, weitere Hühner waren möglicherweise aufgrund des Schocks gestorben und wiesen äußerlich keine Verletzungen auf.  Zeugen, die möglicherweise einen freilaufenden Hund in dem Bereich gesehen haben oder sonst sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten sich beim Polizeirevier Schorndorf, Telefon 07181/204-0 zu melden.
2.4.20

 

 

Land fördert Städtebauprojekte im Landkreis

Im Sanierungsgebiet Südlich der Fils in Süßen soll das ehemalige TSV -Areal neu gestaltet werden. Foto: Udo Rössler

Kreis Göppingen. Die Landtagsabgeordneten Sascha Binder (SPD) und Nicole Razavi (CDU) freuen sich über die rund 4,6 Millionen Euro, die aus der Förderrunde der Städtebauförderung an zehn Städtebauprojekte in den Landkreis Göppingen fließen.

„Mit den nun bewilligten Mitteln können in den Städten und Gemeinden wichtige städtebauliche Maßnahmen weitergeführt werden“, kommentiert Binder die Entscheidung. Die seien nicht nur wichtige Impulse für die Kommunen, sondern auch für die örtliche Wirtschaft.  Die Stadt Süßen erhält 600.000 Euro. Sie unterstützen die Planungsvorhaben im Sanierungsgebiet „Südlich der Fils“. Die anderen Maßnahmen in Bad Ditzenbach mit 281.000 Euro, in Bad Überkingen mit 180.000 Euro, in Dürnau mit insgesamt 472.000 Euro, in Gammelshausen mit 60.000 Euro und in Gingen an der Fils mit 500.000 Euro, führen ebenfalls bereits erfolgreich laufende Projekte weiter.  „Weitere Förderzusagen gehen an Uhingen (900.000 Euro), Eislingen und Schlierbach (jeweils 800.000 Euro)“, teilte die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi mit.

Die relativ hohe Gesamtfördersumme spricht für die hohe Qualität der Planungsarbeit in den Kommunen im Wahlkreis Geislingen. „Städtebauförderung ist eine der sichtbarsten Hilfen des Landes für die Kommunen. Zudem löst jeder eingesetzte Euro aus der Städtebauförderung erfahrungsgemäß das Achtfache oder mehr an privaten und kommunalen Investitionen aus“, betont Binder. Daher werde er sich im Landtag auch in Zukunft für die entsprechende finanzielle Ausgestaltung dieses wichtigen Förderprogrammes einsetzen. „Insbesondere unsere Gemeinden im ländlichen Raum brauchen attraktive und lebenswerte Ortskerne. Das fördert den sozialen Zusammenhalt und schafft Identifikation mit dem eigenen Zuhause. Deshalb ist diese finanzielle Hilfe für unsere Kommunen unverzichtbar und ich freue mich, dass wir uns auch weiterhin auf die Landesregierung und den Bund als zuverlässige Partner des ländlichen Raumes verlassen können“, so die Abgeordnete Razavi weiter.
2.4.20

 

 

Stets Leidenschaft und Herzblut gezeigt

Max Radloff, viele Jahre lang Arbeitnehmer-Vertreter in den Alb-Fils-Kliniken, geht in den Ruhestand. Der begeisterte Hobbyfotograf ließ es sich nicht nehmen, sich mit einem Selfie zu verabschieden. Foto: Max Radloff

Kreis Göppingen. Nach mehr als vier Jahrzehnten im Dienst der Alb-Fils-Kliniken Max Radloff in den Ruhestand gegangen. Es ist eine Ära, die damit zu Ende ging, denn Max Radloff war nicht nur 42 Jahre in den Kliniken tätig, er stand darüber hinaus insgesamt 27 Jahre an der Spitze der Personalvertretung. „Stets mit Leidenschaft und Herzblut hat sich Max Radloff für unsere Kliniken eingesetzt und dabei auch die eine oder andere sehr schwierige Situation erlebt und mitgetragen“, betont Landrat Edgar Wolff. In seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender hatte Wolff seit Gründung der GmbH viele Berührungspunkte mit Max Radloff, der lange Jahre einer der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat war. „In den vielen Jahren, die wir uns kennen, habe ich Max Radloff stets als freundlich, aufgeschlossen, kreativ und leidenschaftlich erlebt. Ich habe immer seine menschliche Art und sein klares Wort, auch im Aufsichtsrat, geschätzt“, so der Landrat.

Max Radloff war 1978 an das Kreiskrankenhaus nach Göppingen gekommen, da die Klinik am Eichert gerade neu gebaut wurde und kurz vor der Einweihung stand. „Es war ein wirklich imposantes Gebäude, das da auf dem Eichert entstand, und es war für mich der Grund, hierher nach Göppingen zu wechseln“, erinnert sich Max Radloff, der aus dem unterfränkischen Stetten stammt. Dass neben dem Klinikneubau auch noch nagelneue Personalwohnungen gebaut wurden, erleichterte seine damalige Entscheidung. Noch heute ist Max Radloff mit seiner Frau in der Bergfeldsiedlung ansässig.

In der Klinik am Eichert war der examinierte Krankenpfleger – sein Examen hatte er im März 1977 abgelegt – erst auf der chirurgischen und dann auf der internistischen Intensivstation beschäftigt. Im Jahr 1980 folgte am Berufsbildungswerk des DGB in Stuttgart die Fortbildung zur Stationsleitung und danach der Wechsel in die chirurgische Ambulanz.

1989 kandidierte er erstmals für den Personalrat und wurde als ordentliches Mitglied für die Gruppe der Angestellten in das Gremium gewählt. 1993 wurde er nicht nur erneut in das Gremium, sondern auch zum Vorsitzenden des Personalrats der Klinik am Eichert gewählt und für dieses Amt freigestellt. Seit der Zusammenlegung der beiden Kreiskrankenhäuser (Klinik am Eichert in Göppingen und Helfenstein Klinik in Geislingen) zur Alb-Fils-Kliniken GmbH 2007 war Max Radloff dann Betriebsratsvorsitzender. Somit war er von 1993 bis 2007 im Krankenhausausschuss des Kreistags (ohne Stimm- und Rederecht) vertreten und ab 2007 bis Ende 2019 „Voll“-Mitglied des Aufsichtsrats. „Die Arbeit mit Max Radloff war immer von gegenseitigem Respekt und großer Verlässlichkeit geprägt – und von enormer Kreativität, egal um welche Themen es ging“, sagt der Medizinische Geschäftsführer Dr. Ingo Hüttner. „Die konstruktive Haltung und die Geschlossenheit der Belegschaft, die sich gerade jetzt in der Corona-Krise zeigen, sind auch dem vermittelnden und ausgleichenden Wirken von Max Radloff als Betriebsrat zu verdanken“, ergänzt der Kaufmännische Geschäftsführer Wolfgang Schmid.
2.4.20

 

 

Tourismus: Stornierungswelle und Rückholaktionen

Kreis Göppingen. Die Corona-Krise trifft die Tourismusbranche ins Mark. Lothar Lehner, Vorsitzender des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft im Kreis Göppingen, weiß aus zahlreichen Gesprächen ob der Nöte und Sorgen von Tourismusunternehmern – nicht nur im Landkreis. Lehner kennt auch viele Menschen im Kreis, deren Urlaubspläne dank Corona durchkreuzt wurden und die ihre bereits gebuchte Reise stornieren mussten. Manfred Hegenloh, Reisebüro-Chef in Göppingen, bekommt die Krise der Branche hautnah mit.

„Die Corona-Krise hat auf die Branche voll durchgeschlagen“, so Manfred Hegenloh vom gleichnamigen Göppinger Derpart-Reisebüro. „Wir bearbeiten derzeit nur Stornierungen und kümmern uns darum, dass unsere im Ausland gestrandeten Kunden wieder zurück in die Region kommen“, erzählt der Chef von zwölf Mitarbeitern.

Seit Ausbruch der Corona-Krise, Schließung der Grenzen und Einstellen des Flugbetriebes hatte Manfred Hegenloh keine ruhige Minute mehr. Gut 100 seiner Kunden saßen im Ausland fest, kamen nicht mehr wie geplant zurück. „Da mussten wir für jeden Einzelnen eine Lösung finden“, zieht der Reisebüro- Chef Bilanz. Ein Ende ist noch nicht in Sicht. Gerade kümmert sich Hegenloh um einen jungen Mann, der seit Tagen in Tokio auf eine Heimflug-Möglichkeit wartet, sehnlichst im Schwäbischen von der Oma erwartet. Für 5000 Euro sei dem Mann in Japan ein Flugticket nach Deutschland angeboten worden. Ein selbst in diesen Zeiten deutlich überzogener Preise, findet Hegenloh, und Baden-Württemberg/Landkreis Göppingen sucht nach einer Alternative. Die benötigt auch eine Frau, die auf dem Rückweg vom Urlaub auf den Kapverden gelandet ist und von dort zwar weiterwill, aber nicht kann, weil sie wegen der Ausgangssperre das Haus nicht verlassen darf. Kein leichtes Unterfangen ist auch die Rückholaktion eines Witwers, der mit seinem zweijährigen Kind seine neue Partnerin in Brasilien besucht hatte und von Rio aus nicht mehr zurück nach Deutschland kommt. Hinter all diesen Fällen stecken für Hegenloh nicht nur viele Telefonate und jede Menge Verhandlungs- und Organisationsgeschick, ihm gehen auch die Schicksale der betroffenen Menschen ans Herz. Schließlich hätten sie alle bei ihm eine Reise gebucht, die sie unbeschwert und ohne Probleme genießen sollten. Und nun das. „Heim gehe ich derzeit nur noch zum Schlafen“, berichtet der um seine Kunden besorgte Touristiker, der die letzten beiden Wochen schon oft um 7 Uhr morgens im Büro war und dort erst spät am Abend wieder das Licht ausknipste.

Parallel zu den Rückholaktionen – hier arbeitet Hegenloh auch mit dem Auswärtigen Amt zusammen – trudelten im Reisebüro zahlreiche Stornierungen von Geschäfts- und Urlaubsreisen ein. Sie bescherten den Mitarbeitern jede Menge Arbeit. Denn mit der Stornierung – bis 30. April kostenfrei - gehen Rückzahlungen von Provisionen und die Rückabwicklung bereits bezahlter Flugtickets einher. Letzteres erweise sich zunehmend als problematisch, denn viele Fluggesellschaften behielten erst einmal das Geld und vertrösteten auf eine Auszahlung „irgendwann im Sommer“. Unterm Strich sei die Stornierung einer Reise weitaus zeitaufwendiger als eine Buchung.

Was Hegenloh in den letzten Wochen erlebt hat, dürfte seiner Einschätzung nach für die gesamte Reisebüro-Branche gelten. „Wir waren die ersten, die die Krise zu spüren bekommen haben und ich denke, wir werden die letzten sein, die aus ihr wieder rauskommen“, so der Unternehmer. Er glaube nicht daran, dass die Menschen nach einem Ende der Beschränkungen hierzulande gleich als erstes wieder eine Reise buchen. Vor allem deshalb nicht, weil nicht alle Reiseländer auf Knopfdruck wieder ihre Grenzen öffnen. Das werde erst nach und nach geschehen, vermutet Hegenloh, weshalb die Branche länger als andere im Krisenmodus bleiben werde. Sein Büro in Göppingen halte er dennoch weiter geöffnet, die Dependance am Flughafen in Stuttgart bleibe dagegen geschlossen. Für seine Mitarbeiter habe er erst einmal Kurzarbeit angemeldet. Baden-Württemberg/Landkreis Göppingen

1,2 Millionen Menschen arbeiten in Deutschland in der Tourismusbranche sind von der Krise betroffen. Die meisten von ihnen dürften mit staatlicher Unterstützung so einigermaßen über die Runden kommen, schätzt Hegenloh, der seit 1988 Reiseträume seiner Kunden erfüllt. Doch ein soziales Netz wie hier gebe es nicht überall. „Es gibt genügend Länder, in denen Menschen die Armut droht, wenn die Touristen ausbleiben.“ Schon allein aus diesem Grund hofft Hegenloh, dass der Krisenmodus nicht allzu lange dauert und die Lust am Reisen bald wiederkehrt. Wie bei dem Göppinger, der in den letzten Tagen seinen Osterurlaub mit der Begründung buchen wollte, er müsse jetzt einfach einmal hier raus. Ihm konnte Hegenloh mit einer Reise nach Stockholm helfen. Die Schweden haben ihre Grenzen nicht geschlossen.
2.4.20

 

 

Vorfahrt missachtet und zu schnell

Zell u.A.  Ein Verletzter und rund 12.000 Euro Sachschaden sind das Ergebnis eines Unfalles am Dienstag.  Gegen 7.30 Uhr war ein 22-Jähriger von Zell in Richtung Aichelberg unterwegs. Dazu bog er mit seinem Pkw von der K1421 nach links auf die L1214 ab. Hierbei übersah er eine ebenfalls 22-jährige Autofahrerin. Die Frau war laut Angaben der Polizei mit überhöhter Geschwindigkeit aus Richtung Bad Boll in Richtung Aichelberg unterwegs. Die Fahrzeuge stießen zusammen und kamen erst nach mehr als 100 Metern zum Stillstand. Der Mann erlitt leichte Verletzungen, die Frau blieb unverletzt. Beide Autos mussten abgeschleppt werden.  Während der Unfallaufnahme war die Fahrbahn einseitig gesperrt. Die Polizei regelte den Verkehr.
2.4.20

 

 

Coronavirus: Zehntes Todesopfer im Kreis

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Das Gesundheitsamt teilt mit, dass eine über 80-jährige Person, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden war, gestorben ist. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf zehn. Dem Gesundheitsamt liegen aktuell (Stand 01.04.2020, 9 Uhr) 450 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. 22 Personen konnten aktuell aus der Quarantäne entlassen werden. Damit sind insgesamt 117 Personen im Landkreis Göppingen genesen und aus der Quarantäne entlassen.  
1.4.20

 

 

Stadt sagt ihren Teil am Jubiläum auch ab

Ebersbach. Die Stadtverwaltung Ebersbach an der Fils wird in Absprache mit dem VEV (Verbund Ebersbacher Vereine) ihre Beiträge zum Ebersbacher Jubiläumsstadtfest der Vereine ebenfalls absagen. Dies betrifft den Schulmontag und den Seniorennachmittag am 13. Juli. Die Sportlerehrung wird voraussichtlich auf den Herbst verschoben. Eine Durchführung dieser äußerst aufwendigen Formate ist vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Pandemie nicht zu rechtfertigen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Die Schulleitungen hätten bereits übereinstimmend signalisiert, dass die Wissensvermittlung, Klausuren und Prüfungen in den nächsten Wochen allen Einsatz fordern und keinen Raum für außerschulische Aktivitäten lassen würden. „Ein solches liebevoll und mit so viel Engagement, geplantes Festwochenende abzusagen, fällt uns allen schwer“, sagt Bürgermeister Eberhard Keller, „doch der Dank gilt allen Beteiligten, insbesondere dem VEV um Sacha Auwärter. Es ist ein besonderes Jubiläumsgeschenk, dass Vernunft und Fürsorge in Ebersbach mehr zählen, als unnötige Risiken einzugehen und die Gesundheit der Besucher zu gefährden.“
1.4.20

 

 

Ebersbacher Vereinen sagen Jubiläumsfest ab

Ebersbach. Die Organisatoren des  Ebersbacher Jubiläums-Stadtfestes haben die Veranstaltung, die vom 10. bis 13. Juli stattfinden sollte, jetzt abgesagt. „Auf Grund der aktuellen Situation rund um das neuartige Coronavirus müssen wir das Jubiläumsfest 2020 schweren Herzens absagen“, so Sacha Auwärter, der Vorsitzende des Verbundes Ebersbacher Vereine.

Vergangenen Freitag hätten die Schulen ihre Teilnahme am Fest-Wochenende komplett abgesagt. Auch sei es ist zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht absehbar, ob Veranstaltungen dieser Größenordnung im Juli behördlich erlaubt seien.

„Das macht es für uns unmöglich, an der aktuellen Planung festzuhalten. Wir haben unzählige Stunden mit der Vorbereitung in den letzten 2,5 Jahren verbracht. Die Vorfreude war groß, aber die aktuelle Situation lässt uns keine andere sinnvolle Wahl“, schreibt Sacha Auwärter in seinem Statement.  Der Plan sei es, das große Jubiläumsfest im Jahr 2021 vom 9. bis 12. Juli, am  regulären Stadtfesttermin, staffinden zu lassen . Dies werde in den kommenden Monaten mit dem Veranstaltungskalender 2021 und der Verwaltung sowie dem Gemeinderat abgestimmt.
1.4.20

 

 

Appell an ÖPNV-Nutzer: Abos nicht kündigen

Ostalbkreis. In einem gemeinsamen offenen Brief wenden sich Landrat Klaus Pavel und Ostalb-Mobil-Geschäftsführer Paul-Gerhard Maier jetzt an alle ÖPNV-Fahrgäste im Ostalbkreis und vor allem an die Inhaber eines Ostalb-Abos. Pavel und Maier bitten zur Aufrechterhaltung des ÖPNV jetzt und auch in Nach-Corona-Zeiten alle Fahrgäste darum, ihre Abonnements nicht zu kündigen.

Der ÖPNV sei auf eine auskömmliche Finanzierung angewiesen. „Für viele Unternehmen hängt die wirtschaftliche Existenz an Ihren Beiträgen. Daher bitten wir unsere Fahrgäste, ihre Abonnements, ihr Ostalb-Abo nicht zu kündigen. Angesichts der derzeitigen Schulschließungen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens hinterfragen genau dies viele von Ihnen. Dafür haben wir Verständnis“, schreiben der Landrat und Paul-Gerhard Maier. „Sie dürfen versichert sein, dass es ein Entgegenkommen geben wird. Hierzu laufen die Gespräche zwischen den Verbünden, den Landkreisen und dem Land Baden-Württemberg auf Hochtouren.

Im Falle der Eigenanteile für das Ostalb-Abo gibt es bereits jetzt die Aussage des Landes, den Betrag für den Monat Mai übernehmen zu wollen. Das heißt, die Beiträge für den April werden jetzt noch eingezogen und dann aller Voraussicht nach im Mai ausgesetzt bzw. verrechnet. Wir bitten Sie dringend, dem Bankeinzug für den Monat April nicht zu widersprechen, auch um unnötige Bankgebühren zu vermeiden.“
1.4.20

 

 

Esslingen will Kulturschaffenden helfen

Esslingen. Die Esslinger Kulturszene ist von der Schließung der Einrichtungen stark betroffen, seit Mitte März finden keine Kulturveranstaltungen mehr statt. „Das kulturelle Leben in Esslingen am Neckar ist im Moment weitgehend zum Erliegen gekommen“, sagt Kulturamtsleiterin Alexa Heyder, „je nach Größe der Kultureinrichtungen mussten bis Juni 2020 bis zu 50 Veranstaltungen abgesagt werden“. Unter ihrer Zwangsschließung leiden vor allem die Kultureinrichtungen mit festem Standort: Sie verlieren komplette Eintritts- und Mieteinnahmen, haben jedoch laufende Personal- und Sachkosten. Die Stadt Esslingen am Neckar sondiert deshalb mit externen Partnern Möglichkeiten zur Einrichtung einer Soforthilfe und unterstützt die Esslinger Kulturszene kurz- und mittelfristig mit einem Bündel an Maßnahmen.
Bereits beschlossene Zuschüsse für Kulturinstitutionen, die eine Dauerförderung der Stadt erhalten, werden bei Bedarf vorzeitig angewiesen. So wird den Akteuren in der derzeitigen Notsituation geholfen und ihre Liquiditätsprobleme werden entschärft. Darüber hinaus berät das Kulturamt die Esslinger Kultureinrichtungen bei der Antragsstellung für das umfangreiche Förderprogramm der Landesregierung für Wirtschaftsunternehmen und Selbstständige und fördert das größtmögliche Ausschöpfen der Möglichkeiten, die durch das Programm zur Verfügung gestellt werden.“
Die Stadt Esslingen am Neckar richtet gemeinsam mit Partnern eine Soforthilfe für die Esslinger Kulturschaffenden ein. Die Kulturverwaltung wird dafür nach der Genehmigung des städtischen Haushalts mögliche Eigenmittel einbringen. Eine Beteiligung mit 15.000 Euro hat bereits der Esslinger Lions Club zugesagt. Darüber hinaus ist die Stadtverwaltung im Gespräch mit der Zukunftsstiftung Heinz Weiler, die ein erstes positives Signal gegeben hat.
Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger: „Die Einrichtung der Soforthilfe zur Unterstützung der Esslinger Kulturlandschaft ist mir ein wichtiges Anliegen. Ich bedauere es ausdrücklich, dass viele Veranstaltungen im kulturellen Bereich abgesagt bzw. verschoben werden mussten.   Kulturbürgermeister Yalcin Bayraktar: „Ich bin dankbar, dass der Lions Club seine großzügige Unterstützung für die Esslinger Kultur zugesagt hat und überzeugt, dass wir mit diesen Soforthilfemaßnahmen gemeinsam den Kultureinrichtungen beistehen können. Es ist leider zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorauszusagen, wann sich die Lage normalisieren wird.
Die Länge der Schließung bzw. des Veranstaltungsverbots und das Besucherverhalten nach Wiederöffnung werden entscheidend sein, ob weitere Bedarfe entstehen. Die mittel- und langfristigen Folgen für die Kulturszene sind noch nicht abzuschätzen. Das Kulturamt will den Kulturtreibenden weiter zur Seite stehen und prüft derzeit, wie digitale Formate von Kulturveranstaltungen unterstützt werden können.
1.4.20

 


 

Schau mal hin -  der Rätselspaß  (1): Die Auflösung

In der ersten Folge unseres Rätsel-Spaß' am Wochenende haben wir danach gefragt, wo sich in Göppingen die Laterne befindet bzw. wen oder was sie in der Dunkelheit beleuchtet. Die richtige Antwort: Steg über die Fils beim Christophsbad. Das war wohl selbst für Göppingen-Kenner etwas zu schwer, denn uns erreichten leider nur Mails mit einer falschen Antwort. Deshalb machen wir es den Rätselfreunden am kommenden Wochenende etwas leichter. Versprochen.  31.3.20                                            Foto: Bettina Fritz

 

 

Corona-Virus: Noch keine Entwarnung

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen liegen dem Gesundheitsamt derzeit 401 bestätigte Corona-Fälle vor. Neun Personen sind bisher im Landkreis im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Genesen sind bisher insgesamt 95 Personen. Laut Landrat Edgar Wolff spiegeln diese Zahlen zwar einen deutlichen Anstieg wider, sowohl bei Fallzahlen als auch bei Todesfällen. Gleichwohl sei der befürchtete, exponentielle Anstieg der Fallzahlen bisher nicht eingetreten. “Diese Tatsache macht Mut, dass es uns gelingt, die Kurve soweit in die Länge zu ziehen, dass unser Gesundheitssystem dem standhalten kann. Gleichzeitig bedeutet sie aber keineswegs eine Entwarnung. Wir müssen weiterhin die verordneten Maßnahmen umsetzen. Nachhalten ist das Gebot der Stunde”, so Landrat Edgar Wolff.

Das Gesundheitsamt stellt inzwischen fest, dass die Zahl der Kontakte von Corona-Patienten, die vom Gesundheitsamt nach einem positiven Befund nachverfolgt werden, weniger werden. “Das zeigt uns, dass die Maßnahmen greifen”, so Dr. Heinz Pöhler, Leiter des Gesundheitsamts. Sorge bereitet dem Gesundheitsamt derzeit vor allem, dass vermehrt Corona-Fälle in Pflegeheimen auftreten. Ende der Woche wird eine mobile Abstrichstelle, die in Zusammenarbeit zwischen Kreisärzteschaft und DRK entstanden ist, verfügbar sein und vermehrt Abstriche in Pflegeheimen durchführen. Zudem ist für Ende der Woche die Inbetriebnahme einer Fieberambulanz, ebenfalls in den Räumlichkeiten der ehemaligen Gemeinschaftsunterkunft in der Ulmer Straße 110, geplant. Diese Fieberambulanz soll als Anlaufstelle für Infektpatienten dienen, damit diese nicht in Arztpraxen oder Kliniken vorstellig werden müssen.
31.3.20

 

 

Online-Plattform soll Innenstadt-Akteuren helfen

Schwäbisch Gmünd (sv). In Zeiten von Corona trifft es die kleinen Läden und Gastronomiebetriebe in den Innenstädten der Ostalb besonders schwer. Mit den zum Schutz der Gesundheit von uns Allen erforderlichen Verfügungen zur Schließung der Landesregierung vom 17. März und der Verschärfung vom 20. März werden viele in ihrer Existenz bedroht. De n Cafés, Läden oder Pubs brechen oft die kompletten Einnahmen weg. „Doch gerade diese individuellen Händler und Gastronomen sind es, die unsere Innenstadt prägen. Sie sorgen für eine Unverwechselbarkeit und bieten mit großem Einsatz die von uns geschätzte Kundennähe“ sagt Wirtschaftsförderer Alexander Groll.

Im Schulterschluss haben daher die Wirtschaftsförderer aus Aalen (Felix Unseld), aus Ellwangen (Verena Kiedaisch) und aus Schwäbisch Gmünd (Alexander Groll) sich überlegt, wie man in diesen schwierigen Zeiten den Händlern und Gastronomen unter die Arme greifen kann. Grundüberlegung dabei war, dass jeder von uns doch seinen Lieblingsladen oder seine Lieblingsgastronomie hat. Sei es die Bar um die Ecke, der individuelle Kleiderladen mit der besonderen Kundennähe oder die hervorragende Beratung im Fachgeschäft. Diese verdienen auch in Corona-Zeiten den Zuspruch und die Solidarität von uns allen. Unterstützt wird die Aktion vom HGV Schwäbisch Gmünd und dem Fremdenverkehrsverein Pro Gmünd als Vertreter der Gastronomen. HGV-Vorsitzender Christof Morawitz bestätigt: „Die Situation für viele Ladeninhaber, Dienstleister und Wirte ist äußerst angespannt. Helfen Sie mit und schenken sie diesen Betrieben und ihren Mitarbeitern Zukunft.“

Gemeinsam mit der SDZ Druck und Medien GmbH soll daher  eine Online-Plattform gestartet werden, auf der man den angemeldeten Händlern Gutscheine abkaufen kann, um diesen auch während der nun erforderlichen Schließzeiten weiterhin Einnahmen zu ermöglichen. Auf der Plattform www.hallo-ostalb.de können sich Betroffene unkompliziert einen Webshop einrichten, auf dem neben den Gutscheinen auch andere Waren angeboten werden können, die dann den Kunden ausgeliefert werden. Den Wirtschaftsförderern der drei Städte ist es zudem gelungen, die Kreissparkasse Ostalb als Förderer zu gewinnen. Im Verbund der Städte und der Bank ist es somit möglich, den Einzelhändlern und den Gastronomen ein kostenfreies Angebot für den Webshop für 2020 zu ermöglichen. Die SDZ verzichtet für das Jahr 2020 auf die Transaktionsgebühren, die Mitgliedschaftsgebühren für das Jahr 2020 für alle Händler aus den Städten Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd übernehmen die Städte gemeinsam mit der Kreissparkasse Ostalb.
31.3.20

 

 

Gegen Leitplanke geprallt

Schorndorf. Ein 48 Jahre alter Mercedesfahrer hat sich am Dienstagmorgen bei einem Unfall leichte Verletzungen zugezogen. Der Mann hatte die Landesstraße 1151 von Schlichten in Richtung Schorndorf befahren und war nach links von der Fahrbahn abgekommen. Hierbei prallte er mit seinem Wagen gegen die Leitplanke wodurch ein Gesamtschaden von circa 16.000 Euro entstand. Der 48-Jährige wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
31.3.20

 

 

Unbekannter hustet Ehepaar an

Schwäbisch Gmünd. Am Montag um kurz nach 12 Uhr wurde ein Ehepaar im Alter von 64 und 61 Jahren beim Einkaufen in einem Discounter in der Lorcher Straße in Gmünd vorsätzlich von einem etwa 20-jährigen Mann aus kürzester Entfernung angehustet. Der sehr große und schlanke Mann trug eine dunkle bzw. schwarze Arbeitskleidung und war in Begleitung weiterer Männer in derselben Arbeitskleidung. Zeugen des Vorfalls werden gebeten sich beim Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 / 3580 zu melden.
31.3.20

 

 

Betrunken die Böschung hinabgestürzt

Schorndorf. Ein 59 Jahre alter betrunkener Mann ist in der Nacht zum Dienstag in der Mittleren Uferstraße in Schordnorf die Böschung hinabgestürzt und am Remsufer zum Liegen gekommen. Glücklicherweise war er nicht ins Wasser gefallen und somit äußerlich trocken geblieben. Der Betrunkene war nicht mehr fähig alleine aufzustehen oder sich klar zu artikulieren. Bei dem 59-Jährigen fanden die Beamten eine leere Wodka und eine leere Whiskey-Flasche, welche dessen Zustand erklärten. Er wurde vom Rettungsdienst in das Krankenhaus gebracht. Dort wurde festgestellt, dass sich der Mann beim Sturz das Schlüsselbein gebrochen hatte.
31.3.20

 

 

Mit zwei Promille am Steuer

Schwäbisch Gmünd. Eine unter Alkoholeinfluss stehende 42-jährige Pkw-Lenkerin befuhr am Montagnachmittag den Parkplatz eines Einkaufscenters in der Gmünder Hauptstraße. Von einer couragierten Zeugin wurde sie daran gehindert, mit ihrem Fahrzeug wegzufahren. Nach Eintreffen der Polizei wurde bei der 42-Jährigen ein Atemalkoholgehalt von über zwei Promille gemessen, woraufhin eine Blutentnahme angeordnet wurde. Auf der Fahrt ins Krankenhaus beleidigte die Dame die Polizeibeamten mehrfach, urinierte im Flur des Krankenhauses und versuchte anschließend einer Polizeibeamtin ins Gesicht zu schlagen. Auch während der Blutentnahme leistete sie weiterhin erheblichen Widerstand. Nach der Blutentnahme wurde die Dame in polizeilichen Gewahrsam genommen, wo sie ihren Rausch ausschlafen konnte.
31.3.20

 

 

Neuer Mietspiegel für die nächsten zwei Jahre

Schwäbisch Gmünd (sv). Der qualifizierte Mietspiegel für das Jahr 2020 der Städte Schwäbisch Gmünd und Lorch sowie der Gemeinden Mutlangen und Waldstetten wurde jetzt zum 1. April auf die nächsten zwei Jahre fortgeschrieben.

Durch die Remstal-Gartenschau 2019 haben die Stadt Schwäbisch Gmünd und die umliegenden Kommunen Lorch, Mutlangen und Waldstetten weiter an Attraktivität gewonnen. Zahlreiche städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen und Neubauprojekte in den letzten Jahren stehen für eine nachhaltige und positive Entwicklung. Neue Wohngebiete werden erschlossen und viele Innenentwicklungsmaßnahmen in Schwäbisch Gmünd, Lorch, Mutlangen und Waldstetten wurden und werden realisiert.

Dabei ergeben sich auch viele neue Chancen für das Wohnen in den Städten und Gemeinden. Die Raumschaft Schwäbisch Gmünd soll auch in Zukunft lebenswert bleiben. Der Wohnungsmarkt ist seit den letzten beiden Jahren in Bewegung und wächst ständig weiter. Verlässliche und ausgewogene Mieten sind daher für alle Beteiligten eine wichtige Voraussetzung. Für die Vertreter und Repräsentanten der jeweiligen Städte und Gemeinden ist es von Bedeutung, dass für alle Einwohner ein passendes und bezahlbares Wohnangebot vorhanden ist. Wohnen ist ein unumstrittenes Grundbedürfnis, das allen Bürgerinnen und Bürgern unabhängig von Alter und Herkunft in geeigneter Form zur Verfügung stehen muss.

Die Stadt Schwäbisch Gmünd hat bereits 2014 erstmalig einen qualifizierten Mietspiegel erstellt. Nach der Fortschreibung 2016 erfolgte 2018 eine Neuerstellung eines gemeinsamen qualifizierten Mietspiegels für die Städte Schwäbisch Gmünd und Lorch sowie die Gemeinden Mutlangen und Waldstetten. Zum Stichtag 1.April 2020 erfolgt nun die die gesetzlich vorgeschriebene Fortschreibung für die nächsten zwei Jahre.

Sinn und Zweck eines solchen gemeinsamen Mietspiegels ist es, eine möglichst große Transparenz für den Mietwohnungsmarkt in der Raumschaft Schwäbisch Gmünd herzustellen und damit sowohl Mietern als auch Vermietern eine ausgewogene Orientierungshilfe und Verlässlichkeit über Miethöhen zu geben.

Das EMA-Institut für empirische Marktanalysen unter der Leitung von Dr. Bernhard Schmidt, das bereits für die erstmalige Erstellung des Mietspiegels verantwortlich war, hat nun den bestehenden Mietspiegel per Indexzahlen fortgeschrieben. Hieraus ergab sich im Durchschnitt eine Steigerungsrate von 3,21 Prozent gegenüber dem Mietspiegel 2018. Die Anwendung ermöglicht detaillierte und statistisch abgesicherte Ergebnisse zur Bestimmung der ortsüblichen Vergleichsmiete. Die betreffenden Werte sind nach Größe, Baualter, Ausstattung, Beschaffenheit sowie der Lage der Wohnung geordnet und die Mietpreise pro Quadratmeter können ohne größeren Aufwand und Vorkenntnisse aus den im fortgeschriebenen Mietspiegel vorgegeben Tabellen abgelesen werden. Die Städte Schwäbisch Gmünd und Lorch und die Gemeinden Mutlangen und Waldstetten nehmen mit einem gemeinsamen qualifizierten Mietspiegel dabei eine Vorreiterrolle in unserer Region ein.

Der fortgeschriebene Mietspiegel kann jederzeit online von zu Hause über die jeweilige Homepage der Stadt bzw. Gemeinde abgerufen werden, oder beim jeweiligen Bürgermeisteramt gegen eine Schutzgebühr von fünf Euro erworben werden.

Bei der Erstellung des  Mietspiegels haben neben dem EMA-Institut und den jeweiligen Städte und Gemeinden auch die Vereinigte Gmünder Wohnungsbaugesellschaft, der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein Schwäbisch Gmünd, der Mieterverein Ostalbkreis, die Siedlungswerk GmbH, der Bauverein Schwäbisch Gmünd, die Kreissparkasse Ostalb und die VR-Bank Ostalb mitgewirkt.
31.3.20

 
 

 

Energieagentur berät nur telefonisch

Das Team der Energieagentur des Landkreises Göppingen. Foto: Tobias Fröhner

Kreis Göppingen. Um Verbraucher weiterhin neutral in Energiefragen zu unterstützen, berät die Energieagentur des Landkreises Göppingen derzeit ausschließlich telefonisch. Die meisten Anfragen können auf diesem Wege beantwortet werden. Ratsuchende, die bereits einen persönlichen Termin vereinbart haben, werden von der Energieagentur kontaktiert, um gemeinsam alternative Beratungsmöglichkeiten abzustimmen oder den Termin auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen.  Die allgemeinen Bürozeiten der Energieagentur sind aktuell nicht garantiert, die telefonische Erreichbarkeit ist allerdings weiterhin gewährleistet.  Bei Interesse können Sie gerne bei der Energieagentur Landkreis Göppingen unter der Telefonnummer 07161 – 65165 00 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! einen Termin zur telefonischen Beratung vereinbaren. Weitere Informationen finden Sie unter www.klimaschutz-goeppingen.de.
31.3.20

  

 

Auch Sportvereine sollen unter Rettungsschirm

Kreis Göppingen. „Auch unsere Vereine brauchen einen Platz unterm Rettungsschirm, sie sollen den Sportbetrieb nach der Krise schnell wieder aufnehmen können“, sagt die CDU-Landtagsabgeordnete und Präsidentin des Turngau Staufen, Nicole Razavi. „Die aktuelle Krise mit ihren gravierenden beruflichen und persönlichen Einschränkungen stellt auch viele Vereine im Landkreis Göppingen und ihre tausenden von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter vor ernste Herausforderungen. Kein Training, keine Wettkämpfe und keine Veranstaltungen mehr; das ist nicht nur schmerzlich und fehlt allen Aktiven und Mitgliedern der Turn- und Sportvereine sehr. Das bedroht auch die wirtschaftlichen Grundlagen der Vereine, wo das Angebot über die Mitgliedsbeiträge alleine nicht abgedeckt ist.   Die Sportvereine im Land sollen wegen der Corona-Krise nicht in eine existenzielle Schieflage geraten“, schreibt Razavi an die Vereine und Mitglieder des Turngau Staufen.  Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann ist mit dem Landessportverband Baden-Württemberg (LSV) in enger Abstimmung, um die Situation zu analysieren. „Vorgesehen ist, dass nicht abgerufene Fördermittel aus dem Solidarpakt Sport lll zielgerichtet eingesetzt werden, um Vereinen, die in existenzielle Not geraten oder sich besonderen Härten gegenübersehen, zu helfen, sollten die Rettungsschirme von Bund und Land nicht greifen“, so Nicole Razavi. Sollten die vorhandenen Mittel nicht ausreichen, werde man sich gemeinsam für zusätzlich Gelder einsetzen.

Die Turngau-Präsidentin appelliert an die Vereine im Turngau und im Sportkreis Göppingen, die bereits von Bund und Land beschlossenen Hilfen unbedingt zu nutzen. „Diese Instrumente können auch dem Breitensport helfen, wenn Vereine eine wirtschaftliche Tätigkeit ausüben.“ So könne vor allem das Kurzarbeitergeld wirkungsvoll dazu beitragen, voll- und teilzeitbeschäftigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Vereinen vor Entlassung und Arbeitslosigkeit zu schützen und die Personalkosten der Vereine zu senken. Selbstständige Trainer sowie freiberufliche, für Vereine tätige Anbieter von Fitness-, Gesundheits- und Rehabilitationskursen können einen Antrag auf Soforthilfe stellen - sofern für den Betroffenen durch die Corona-Krise ein massiver Liquiditätsengpass besteht. Über diese und andere Hilfen sowie über andere wichtige Fragestellungen können sich die Vereinsverantwortlichen und alle Mitglieder auf einer Extra-Seite der Homepage des Landessportverbandes Baden-Württemberg (LSVBW) informieren. Die Internetadresse lautet: www. lsvbw.de/coronavirus.
31.3.20

 

 

OB erwartet Millionenlöcher im städtischen Etat

Göppingen.  Die Corona-Krise wird sich auch auf unseren Haushalt auswirken“, ist sich Oberbürgermeister Guido Till sicher. „Umso richtiger erweist sich unsere solide Finanzpolitik der letzten Jahre.“ Denn Göppingen verfüge über ein starkes Rücklagenpolster. Die erwarteten Einnahmeausfälle dürften deutlich spürbar sein, würden aber zumindest teilweise durch geringere Ausgaben kompensiert, so das Stadtoberhaupt. Jetzt schon sei ersichtlich, dass der Gewerbesteuer-Ansatz von 47 Millionen Euro nicht erreicht werde. „Derzeit gehen wir von 25 Millionen zu erwartender Gewerbesteuer auf“, so OB Till. Als direkte Gegenposition werde sich die Gewerbesteuerumlage um rund 2,1 Millionen Euro reduzieren. Bei der Vergnügungssteuer werde der Ansatz ebenfalls um rund drei Millionen Euro unterschritten. Einen weiteren entscheidenden Faktor stelle der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer dar. Da zum Beispiel das Kurzarbeiterentgelt nicht der Einkommenssteuer unterliege, müsse auch hier mit Reduzierungen in derzeit nicht absehbarer Höhe gerechnet werden. „Wir erwarten belastbare Zahlen vom Land nach der nächsten Steuerschätzung im Mai“, blickt Oberbürgermeister Till voraus. Diese Werte seien ausschlaggebend, um die Auswirkungen auf die Gesamtentwicklung des städtischen Etats fundiert ermitteln zu können. „Daher werden wir frühestens im Juni belastbare Aussagen zur Haushaltsentwicklung für das Jahr 2020 machen können“, so OB Till. „Dabei ist neben der Analyseeine Maßnahmenplanung im Gesamtzusammenhang wichtig, um die ohnehin angeschlagene örtliche Wirtschaft nicht durch pauschale Kürzungen über alle Ansätze noch mehr, als durch die Krise ohnehin geschehen, zu schwächen.“ Auch die einzelnen Gebührenansätze bei den Kindertageseinrichtungen, der Jugendmusikschule oder der Volkshochschule würden hinter dem Plan zurückbleiben. Im Gegenzug würden aber auch die Aufwandsansätze in vielen Bereichen nicht ausgeschöpft. Auch der Personalaufwand werde sich durch eine spätere Wiederbesetzung von Stellen gegenüber der Planung reduzieren.  Da zudem Stundungen entsprechend den Vorgaben des Oberbürgermeisters großzügig und auch zinslos seit dem 16. März erfolgen – das entsprechende Formular steht im Internet bereit und wird stark genutzt – sowie auf Mahnungen und Beitreibungen, mit Ausnahme der Ordnungswidrigkeiten, derzeit verzichtet werde, kündigt Oberbürgermeister Guido Till abschließend die Fortsetzung der verantwortungsbewussten und nachhaltigen Finanzpolitik an.
31.3.20

 

 

Kirchheim sagt Events bis Mitte Juni ab

Kirchheim unter Teck.  Die Verwaltungsspitze  der Stadt Kirchheim unter Teck hat beschlossen, gemäß der aktuell geltenden Corona-Verordnung der Landesregierung alle städtischen Veranstaltungen zunächst bis zum 15. Juni abzusagen. Dies betrifft alle Veranstaltungen in der Stadthalle, aber auch größere Veranstaltungen, die einen gewissen Planungsvorlauf erfordern, beispielsweise das Haft- ond Hokafescht (27. und 28. Juni).
Auch die Veranstalter von externen Großveranstaltungen wie beispielsweise dem Street Food Festival, dem Hock am Ring und dem Segelflugwettbewerb auf der Hahnweide haben ihre Veranstaltungen mittlerweile abgesagt oder ziehen Terminverschiebungen in Erwägung.
31.3.20

 

 

Belagsarbeiten führen zu Straßensperrung

Göppingen. Für die Ausführung der Fahrbahnbelagsarbeiten in der Lerchenberger Straße (K 1407) in Bartenbach ist vom 6. bis 17. April eine Vollsperrung zwischen der Kreuzung Hofhalde/Helmut-Baumann-Weg und dem Ortsende Richtung Lerchenberg notwendig. Die empfohlene Umleitung von Göppingen nach Lerchenberg beziehungsweise Hohrein erfolgt über die Hohenstaufenstraße (L 1075) und die Verbindungsstraße Lenglinggasse zur K 1407. Die Zufahrt zur Verbindungsstraße zum Krettenhof ist während der Sperrung nur von Osten her möglich. Die Stadtverwaltung bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die im Rahmen der Neugestaltung der Lerchenberger Straße unvermeidbaren Behinderungen und empfiehlt ortskundigen Verkehrsteilnehmern, den Baustellenbereich für den genannten Zeitraum möglichst zu meiden.
31.3.20

 

 

Fahranfänger legt Auto auf die Seite

Böhemnkirch.  Unverletzt blieb am Sonntag ein 18-Jähriger nach einem Unfall bei Böhmenkirch. Der Pkw-Fahrer war gegen 18.45 Uhr von Eybach in Richtung Steinenkirch unterwegs. In einer scharfen Linkskurve geriet er laut Polizeiangaben wegen nicht angepasster Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab. Sein Auto prallte gegen eine Böschung und kippte auf die Seite. Der Fahrer konnte sich selbst befreien und blieb glücklicherweise unverletzt. Der Sachschaden am Auto beträgt etwa 4.000 Euro. Das Fahrzeug wurde abgeschleppt.
31.3.20

 

 

Solaranlage defekt

Uhingen. Austretender Wasserdampf führte am Montag in Uhingen zu einem Feuerwehreinsatz.  Gegen 15 Uhr bemerkte eine Bewohnerin im Drosselweg ein lautes Zischen und wählte den Notruf. Das seltsame Geräusch kam vom Dach eines Nachbarn. Die Feuerwehr überprüfte das Dach mit der Drehleiter. Offenbar war ein Schlauch der Solaranlage defekt, aus dem der Wasserdampf austrat.
31.3.20

 

 

Schwelbrand hinter dem Ofen

Göppingen.  Am Montag löschte die Feuerwehr in Göppingen einen Brand. Gegen 16.15 Uhr rückten Feuerwehr und Polizei nach Hohenstaufen in die Beurengasse aus. Dort hatten die Bewohner eines Gebäudes im Ofen ein Feuer gemacht. Daraufhin kam es in der Wand hinter dem Ofen zu einem Schwelbrand. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei lag in einem Hohlraum in der Wand Sandgestein. Das soll sich erhitzt und Balken in der Wand entzündet haben. Die Feuerwehr löschte den Brand. Der Sachschaden beträgt rund 20.000 Euro.
31.3.20

 

 

Berglauf über den Hohenstaufen verschoben

Wegen der Coronakrise ist der für Mai geplante Barbarossa-Berglauf über den Hohenstaufen abgesagt worden. Das hat die veranstaltende Agentur Staufen plus mitgeteilt. Derzeit versuche man, einen Ersatztermin im Herbst zu finden. Unser Foto zeigt den Göppinger Hausberg vom Stadtbezirk Bartenbach aus. Foto: Bettina Fritz

 

Corona: Drei weitere Tote und 388 Infizierte

Kreis Göppingen. Das Gesundheitsamt teilt mit, dass im Landkreis Göppingen drei weitere Corona-Patienten gestorben sind. Es handelt sich um zwei über 70-jährige Personen und eine über 80-jährige Person. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf neun.  Dem Gesundheitsamt liegen aktuell (Stand 30.März, 13.30 Uhr) 388 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. 56 Personen sind im Landkreis Göppingen inzwischen genesen und konnten aus der Quarantäne entlassen werden.  
30.3.20

 

 

Scheffoldstraße halbseitig gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Ab Montag, 6. April, beginnen die Instandsetzungsarbeiten an der Fußgängerunterführung im Bereich des Schulzentrums in der Scheffoldstraße. Die Scheffoldstraße wird hierzu halbseitig gesperrt. Bis voraussichtlich Montag, 4. Mai, ist mit der Verkehrsbeeinträchtigung zu rechnen.
30.3.20

 

 

 

Im Göppinger Reusch entsteht ein neues Altenheim

In Nachbarschaft zur Christkönigskirche im Göppinger Reusch entsteht bis zum Sommer ein neues Seniorenzentrum. Es ist ein Ersatz für das Altenheim St. Martinus im Göppinger Zentrum, das den Anforderungen nicht mehr genügt. Im Rohbau ist das neue Zentrum fast fertiggestellt. Foto: Bettina Fritz

 

 

Einbrecher richtet hohen Schaden an

Göppingen. Hohen Schaden verursachte ein Einbrecher am Wochenende in Göppingen. Am vergangenen Wochen war ein Einbrecher in der Freihofstraße unterwegs. An einem Gebäude warf der Unbekannte eine Scheibe eines Fensters ein.  Dadurch konnte er das Fenster öffnen und gelangte ins Innere. Er durchsuchte mehrere Büros und durchwühlte dort die Schränke. Nach derzeitigen Erkenntnissen machte der Einbrecher keine Beute und flüchtete unerkannt wieder. Sachschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro ließ der Unbekannte zurück. Die Polizei sicherte die Spuren. Die Beamten vom Polizeirevier Göppingen haben die Ermittlungen aufgenommen und suchen nun den Einbrecher.
30.3.20

 

 

Müll illegal entsorgt

Geislingen.  Ein unbekannter entsorgte die letzten Tage mehrere Kanister bei Geislingen.  Am Sonntag entdeckte ein Zeuge gegen 13.30 Uhr eine unerlaubte Müllablagerung auf einem Parkplatz zwischen Geislingen und Stötten. Eine Polizeistreife überprüfte die Örtlichkeit. Die Beamten stellten fest, dass ein Unbekannter mehrere Farbeimer und Kunststoffkanister auf dem Parkplatz entsorgte. Wann der Unbekannte genau seinen Müll dort ablagerte, ist nicht bekannt. Inhalte der Behältnisse liefen nicht aus. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach dem Müllsünder.
30.3.20

 

 

Regio-Rad Stuttgart: Jetzt eine Stunde gratis Radfahren

Pedelec-Station der Regio-Rad Stuttgart in Schwäbisch Gmünd. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (Regio-Rad Stuttgart). Die Fahrräder des Fahrrad- und Pedelec-Verleihsystems Regio- Rad Stuttgart können ab Montag, 30. März, bei jeder Entleihe eine Stunde kostenlos genutzt werden. Stuttgart und alle Regio-Rad Stuttgart-Kommunen bieten damit insbesondere Pendlern in der aktuellen Situation eine Alternative zur Bus- oder Bahnfahrt. Das Angebot gilt zunächst bis einschließlich Montag, 13. April. In dieser Zeit können auch die über 450 die ersten 30 Minuten kostenlos ausgeliehen werden. Die Entleihe und Rückgabe der Räder erfolgt wie gewohnt mit der Polygo-Card direkt am Rad an den Stationen, über die Regio- Rad- Stuttgart-App, über das Terminal der Station oder telefonisch.
30.3.20

 

 

Polizei zeigt neunköpfige Gruppe an

Salach. Die Polizei kontrollierte in der Nacht auf Montag in Salach eine neunköpfige Personengruppe in der Hohen Straße. Das derzeit nicht mehr als zwei Personen zusammenstehen dürfen, müssenn die Gruppenteilnehmer nun mit Anzeigen rechnen.
30.3.20

 

 

 

Frontalzusammenstoß auf Eis: Zwei Schwerstverletzte

Lauterburg/Bartholomä.  Zu einem Frontalzusammenstoß mit einem Gesamtschaden in Höhe von etwa 13.000 Euro kam es am Montagmorgen auf der L1165 zwischen Lauterburg und Bartholomä. Eine 19-jährige PKw-Lenkerin befuhr die Strecke von Lauterburg in Richtung Bartholomä. Das Fahrzeug der jungen Fahrerin kam auf einer Kuppe, im Verlauf einer leichten Rechtskurve, aufgrund Straßenglätte auf die Gegenfahrspur. Dort kollidierte der Wagen frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug eines 24-Jährigen. Die beiden Fahrzeuglenker wurden bei dem Unfall jeweils schwer verletzt und mussten mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht werden. An der Unfallstelle waren außer mehreren Fahrzeugen der Polizei, zwei Rettungswagen und einem Notarztwagen auch die Feuerwehren aus Bartholomä und Heubach-Lautern mit sechs Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften vor Ort. Die L1165 war zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge bis etwa zwei Stunden Uhr voll gesperrt.
30.3.20

 

 

Aktion „Ehrengasthaus“ unterstützt die Gastronomie

Die Unterstützungsaktion für die heimische Gastronomie ist angelaufen. Foto: SAT

Stauferland. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie stellen die Gastronomen der Region vor nie dagewesene Herausforderungen. Viele Betriebe bangen um ihre Existenz, da wegen der fehlenden Gäste Umsätze einbrechen. Mit Hilfe von Fördermitteln durch das Ministerium der Justiz für Europa und Tourismus des Landes Baden-Württemberg greift der Schwäbische Alb Tourismus (SAT) gemeinsam mit der Donaubergland Tourismus GmbH, der Initiatorin des Projekts, die Solidaritätsaktion „Ehrengasthaus“ zur Unterstützung heimischer Restaurants und Gasthäuser nun für die gesamte Schwäbische Alb auf: Unter dem Motto “Ehrengasthaus” rufen die Tourismusverbände die Öffentlichkeit dazu auf bei den lokalen Gastronomiebetrieben Gutscheine zu erwerben und dort somit Umsätze in dieser schweren Zeit zu generieren. Auf der Internetseite www.schwaebischealb.de/ehrengasthaus sind alle Restaurants und Gasthäuser zu finden, die an der Aktion teilnehmen. Wer die Solidaritätsaktion unterstützen möchte, kann die dort gelisteten Betriebe direkt kontaktieren, einen „Ehrengasthaus“-Gutschein mit einem Mindestwert von 50 Euro bestellen und den Betrag direkt an den jeweiligen Betrieb überweisen. Zu einem späteren Zeitpunkt (nach der Krise) kann der Gutschein dann eingelöst werden. Die Gutscheininhaber sollen hierfür vorab bei dem jeweiligen Restaurant reservieren und die Einlösung ihres „Ehrengasthaus“-Gutscheins ankündigen. Als Unterstützer in dieser außergewöhnlichen Notlage werden die Ehrengäste dann besonders verwöhnt.
Baden-Württembergs Tourismusminister Guido Wolf sagte: „Die Corona-Krise verlangt uns allen viel ab. Die Gastronomie trifft sie mit voller Härte. Gastwirte, die in den vergangenen Jahren viel investiert haben, bangen unvermittelt und unverschuldet um ihre wirtschaftliche Existenz. In vielen Gemeinden sind Gastronomiebetriebe Herzkammern des sozialen Zusammenlebens, für Gäste sind sie Dreh- und Angelpunkte ihres Aufenthalts. Umso mehr würde ich mich freuen, wenn schon jetzt viele unsere Gastronomie unterstützen. Ich bin jedenfalls dabei.“
Landrat Stefan Bär, Vorsitzender Donaubergland GmbH, sowie Bürgermeister Mike Münzing, Vorsitzender des Schwäbische Alb Tourismus, sehen im Projekt eine enorme Chance: „Die heimische Gastronomie ist elementarer Bestandteil unserer Freizeitinfrastruktur und trägt viel zur Lebensqualität der Bevölkerung unserer Kommunen, Landkreise sowie unserer Region bei. Mit der Aktion bündeln wir nun bestmöglich unsere Kräfte und setzen ein Zeichen zur gemeinsamen Überwindung der Krise.“  Wer schon jetzt nicht auf die kulinarischen Köstlichkeiten der Region verzichten möchte, findet auf der Internetseite des SAT auch eine Datenbank mit den Restaurants, die derzeit einen Abhol- und/oder Lieferservice anbieten.
30.3.20

 

 

Gmünder Profisportler helfen Vereinen

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Corona-Pandemie hat zu bislang noch nicht geahnten Ausmaßen  für unser gesellschaftliches Zusammenleben geführt. Auch für die Gmünder Sportvereine sind die Auswirkungen noch nicht absehbar. In jedem Fall ist hier vor allem durch den Wegfall des Spielbetriebs und aller weiteren Vereinsaktivitäten mit einem enormen finanziellen Ausfall zu rechnen. Wie lange dieser Zustand noch anhält ist noch nicht abzusehen. Um den Sportvereinen ein erstes Hilfsangebot zu ermöglichen, hat sich die Gruppe der Gmünder Profisportler um Carina Vogt, Kai Häfner, Andreas Hofmann, Dominik Kaiser, Simon Tischer und Alexander Zorniger entschlossen, die in diesem Jahr eingeplanten Fördermittel in einen Corona-Hilfsfonds für die Gmünder Sportvereine umzuwandeln.
Die für 2020 eingeplanten Spendengelder der Profis werden um weitere 10 000 Euro erhöht, somit stehen ab sofort 20 000 Euro zur unbürokratischen Einzelfallhilfe für die Gmünder Sportvereine zur Verfügung. "Dies ist ein starkes Signal der Solidarität unserer Gmünder Sportprofis, für die Sportvereinen und alle Mitglieder in unserer Stadt," betont Klaus Arnholdt, Leiter des Amts für Bildung und Sport in einem Schreiben zu dieser Hilfe an die Vereine.
Die Mittel können direkt beim Amt für Bildung und Sport: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! formlos beantragt werden; sie sollen als Zuschuss für den aus der Corona-Krise entstanden Wegfall des Spiel- und Trainingsbetriebs verwendet werden (z.B. fehlenden Einnahmen aus Wettbewerben, Ligabetrieb, Eintrittsgeldern, Bewirtungserlösen etc.). Die Gmünder Sportler wollen dadurch einen kleinen Beitrag für den Einnahmeausfall aus dem Sportbetrieb leisten und einen Neustart nach Rücknahme der Einschränkungen des Landes unterstützen. Wann dies sein wird ist noch offen, derzeit gilt die Verordnung des Landes bis 20. April. Klaus Arnholdt weist in dem Schreiben außerdem darauf hin, dass der Rettungsschirm des Landes analog auch für Sportvereine Anwendung findet. Dies betrifft vor allem Vereine die eine wirtschaftliche Tätigkeit ausüben. Das Land wolle mit den Maßnahmen des Rettungsschirmes ein Vereinssterben vermeiden. Arnholdt: "Wir alle brauchen auch nach der Corona-Krise ein attraktives und umfassendes Angebot unserer Sportvereine." Für Fragen wie die Mittel der Gmünder Profisportler beantragt werden können, steht das Amt für Bildung und Sport unter Telefon 07171/603-4012 zur Verfügung.
30.3.20

 

 

Die Sommerzeit beginnt

In  der Nacht zum Sonntag beginnt die Sommerzeit. Die Uhren werden um 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt. Der Sonntag hat damit nur 23 Stunden. Folgen der Zeitumstellung: Es bleibt am Abend länger hell und am Morgen bleibt es länger dunkel. Foto: Pixabay

 

 

Erster Corona-Toter im Ostalbkreis

Ostalbkreis. Wie die Landkreisverwaltung in Aalen mitteilt, ist an diesem Wochenende der erste Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Kreis zu vermelden. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 83-Jährigen mit bestehenden Vorerkrankungen. Insgesamt stieg die Anzahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen auf 468 (Stand 29. März). 84 Personen konnten inzwischen aus der häuslichen Isolation entlassen werden. Somit verzeichnet das Gesundheitsamt des Ostalbkreises aktuell 384 aktive Coronafälle.
29.3.20

 

 

 

Sechster Corona-Toter im Kreis Göppingen

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen ist ein weiterer Corona-Patient gestorben. Es handelt sich um eine über 80-jährige Person, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden war. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf sechs.  Dem Gesundheitsamt liegen aktuell (Stand 29.03.2020, 9.30 Uhr) 365 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. 53 Personen sind im Landkreis Göppingen inzwischen genesen und konnten aus der Quarantäne entlassen werden. 
29.3.20

 

 

 

Jetzt 331 Corona-Fälle im Landkreis Göppingen

Stauferland. Die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis Göppingen ist von Freitag auf Samstag um 33 auf 331 (Stand: 28. März, 10 Uhr) gestiegen. Das hat das Landratsamt mitgeteilt. 226 Fälle vermeldet, laut Sozialministerum Baden-Württemberg, der Ostalbkreis.
28.3.20

 

 

 

Schau mal hin -  der Rätselspaß zum Wochenende (1)

Für alle, denen es an diesem Wochenende zu langweilig wird, präsentieren wir die erste Folge unseres Suchspiels "Schau mal hin". Wer weiß, wo in Göppingen diese Laterne hängt bzw. wen oder was sie in der Dunkelheit beleuchtet? Wer die richtige Antwort kennt, kann die Lösung  per Mail einsenden an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Unter allen, die die richtige Antwort einschicken, verlosen wir eine CD mit allen Titeln des Int. Musikwettbewerbs "Stauferkrone" 2019. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss ist am Dienstag, 31. März 2020, 18 Uhr. Der Preis wird dem Gewinner mit der Post zugestellt. Foto: Bettina Fritz

 

 

Nach Reifenplatzer weiter gefahren

Lorch. Strafbar gemacht hat sich am Freitag ein bislang unbekannter Lkw - Fahrer, der auf der B29 in Richtung Aalen unterwegs war. Zwischen den Ausfahrten Lorch-West und Lorch-Ost platzte diesem wohl ein Reifen. Die Überreste des Reifens verteilten sich auf der B29 und im angrenzenden Graben. Durch v Fahrzeuge, einem weißen Audi und einem dunklen Daimler, wurden Teile der Reifen aufgewirbelt und beschädigten den Pkw eines nachfolgenden 38jähriger Pkw-Fahrers. Der Schaden lag hier bei 200 Euro. Weitere Geschädigte werden gebeten, sich beim Polizeirevier Schwäbisch Gmünd (Tel. 07171/358-0) zu melden. Weiterhin sucht die Polizei Zeugen, die Hinweise zu dem flüchtigen Lkw geben können. Dieser muss, sollte er ermittelt werden, mit einer Anzeige wegen Verkehrsunfallflucht rechnen.
28.3.20

 

 

Auf Autos gesprungen

Heubach.  Durch Zeugen wurde der Polizei am Freitagabend mitgeteilt, dass in Heubach in der Rechbergstraße Jugendliche auf mehrere geparkte Autos gesprungen seien und diese nun beschädigt sind. Bei der sofort eingeleiteten Fahndung konnte einer der Täter gestellt und festgenommen werden. Ein weiterer Täter flüchtete zu Fuß. Ermittlungen zur Identität des zweiten Täters laufen. Durch die aufnehmende Polizeistreife wurden an drei Autos Beschädigungen festgestellt. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro. Die Täter müssen mit einer Anzeige wegen Sachbeschädigung rechnen.
28.3.20

 

 

Mann leistet bei Kontrolle erheblichen Widerstand

Schwäbisch Gmünd. Am frühen Samstagmorgen beobachteten Zeugen, wie zwei männliche Personen beim Bahnhof in Schwäbisch Gmünd mit den Füßen gegen einen Getränkeautomaten traten. Offensichtlich versprachen sie sich mit ihrem Handeln so, an den Inhalt zu kommen. Nachdem die Scheibe jedoch standhielt, entfernten sich die Beiden in Richtung Innenstadt. Durch Fahndungsmaßnahmen der Polizei konnten die zwei Männer angetroffen werden. Einer der Beiden versuchte sofort zu flüchten, konnte jedoch wenig später eingeholt und gestellt werden. Er versuchte sich, durch Schläge in Richtung der Beamten, der Festnahme zu entziehen. Dies gelang ihm aber nicht. Bei seiner Durchsuchung konnte bei ihm ein Butterfly-Messer aufgefunden und abgenommen wurde. Sowohl der Widerständler als auch ein Polizeibeamter wurden bei dem Einsatz leicht verletzt. Der zweite Täter leistete keinen Widerstand. Der Widerständler muss nun mit einer Anzeige wegen tätlichem Angriffs auf Polizeibeamte rechnen.
28.3.20

 

 

Schwer verletzten Rollerfahrer liegen gelassen

Schorndorf. Am Freitagmittag befuhr ein 29jähiger Roller-Fahrer die Kreisstraße in Richtung Schornbach als ihm ein unbekannter Pkw entgegenkam, der in Richtung Berglen-Birkenweißbuch unterwegs war. Der Pkw kam dem Roller-Fahrer mittig auf der Straße fahrend entgegen, weshalb der Rollerfahrer ausweichen musste um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Er kam in der Folge nach rechts von der Fahrbahn ab und kam im angrenzenden Grünstreifen zu Fall. Hierbei erlitt er schwere Verletzungen. Der Roller rutschte unter die Leitplanke und verkeilte sich dort. Am Roller entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro. Der unbekannte Pkw-Fahrer fuhr, ohne sich um den Roller-Fahrer zu kümmern, einfach weiter. Er muss mit einer Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung und Unfallflucht rechnen. Zeugen, welche zum Pkw und dem Unfallhergang nähere Angaben machen können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Winnenden (Tel. 07195/684-0) zu melden.
28.3.20

 

 

 

Zwei weitere Corona-Tote im Kreis

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen sind zwei weitere Corona-Patienten gestorben. Die beiden Patienten starben am Freitag in den Alb-Fils-Kliniken. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf fünf.  Dem Gesundheitsamt liegen aktuell (Stand Freitag, 13 Uhr) 298 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Sieben Personen konnten am Freitag aus der Quarantäne entlassen werden. Damit sind insgesamt 34 Personen im Landkreis Göppingen genesen und aus der Quarantäne entlassen.
27.3.20 

 

 

Zweites Notfallzentrum  entsteht in Gmünd

Ostalbkreis. Wie bereits berichtet, hat der Ostalbkreis in den vergangenen Tagen gemeinsam mit dem Malteser Hilfsdienst und dem DRK mit Hochdruck ein Ärztliches Notfallzentrum und eine Fieberambulanz in Aalen auf dem Greutplatz eingerichtet. Diese sollen zunächst zentral für Patienten des gesamten Ostalbkreises zur Verfügung stehen. Die Fieberambulanz wird - wie landesweit in sämtlichen Landkreisen und kreisfreien Städten - zur Unterstützung der Haus- und Facharztpraxen durch die Kassenärztliche Vereinigung BW eingerichtet und mit Ärzten sowie ärztlichem Hilfspersonal ausgestattet werden.
Inzwischen sind auch die Planungen für ein weiteres Ärztliches Notfallzentrum, das in Schwäbisch Gmünd vorsorglich eingerichtet werden soll und im Bedarfsfall sehr kurzfristig aktiviert werden kann, weiter konkretisiert worden. Darüber informiert jetzt Landrat Klaus Pavel und bedankt sich ausdrücklich bei Oberbürgermeister Richard Arnold für die unkomplizierte und schnelle Unterstützung der Stadt Schwäbisch Gmünd.
In der Großsporthalle in der Katharinenstraße wird der Landkreis sein zweites Notfallzentrum installieren. Auch dieses Zentrum wird als Abteilung der Kliniken Ostalb geführt werden. Wie in Aalen sollen dort bis zu 125 Betten - ergänzend zu den in den Kliniken Ostalb vorgehaltenen Kapazitäten - verfügbar sein. Für den Betrieb werden bei Vollbelegung zehn Ärzte und ein Vielfaches an Pflegefachkräften benötigt. „Für den Betrieb benötigen wir noch ausgebildete Pflegefachkräfte", so Landrat Klaus Pavel und Prof. Dr. Ulrich Solzbach, der Vorstandsvorsitzende der Kliniken Ostalb. „Wenn Sie im Moment nicht in Ihrem Beruf arbeiten oder im Ruhestand sind und aushelfen können, so bitten wir Sie, sich bei uns zu melden.“ Interessierte wenden sich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! im persönlichen Büro des Landrats.
Die Kreisärzteschaft wird ihre Fieberambulanz in den Räumen des Kindergartens, der vom Eltern-Kind-Zentrum WIPPIDU e. V. in der Katharinenstraße betrieben wird, einrichten. „Auch den Verantwortlichen des Vereins und den Eltern der Kinder, die diese Einrichtung besuchen, gilt mein herzlicher Dank, dass Sie sich solidarisch erklären und uns und der Kreisärzteschaft die Räume zur Verfügung stellen“, so Landrat Pavel.
27.3.20

 

 

Kreis veröffentlicht Liste mit Liefer- und Abholdiensten

Kreis Göppingen. Die Gastronomiebetriebe im Kreis Göppingen stecken aktuell in einer großen Krise. Die Umsätze brechen ein, da die Gäste zu Hause bleiben und die Betriebe schließen müssen. Dennoch können die Betriebe im Landkreis unterstützt werden. Das Landratsamt und der kreisweite Tourismusverband Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf rufen zu einer solidarischen Aktion für die heimische Gastronomie auf und zeigen übersichtlich die Angebote von Abhol- und Lieferdiensten der Gastronomiebetriebe. Das Büro für Kreisentwicklung und Kommunikation hat gemeinsam mit der Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf e.V. alle bekannten Abhol- und Lieferdienste der Gastronomen auf der Website www.löwenpfade.de/gastgeber im Kreis erfasst. Angebote, die noch nicht aufgenommen sind, können gemeldet werden. 
27.3.20

 

 

Landrat appelliert an Bevölkerung

Ostalkreis. Landrat Klaus Pavel wendet sich deshalb erneut an die Bevölkerung und bittet eindringlich um ein solidarisches Verhalten. „Niemand kann in dieser besonderen Situation sagen, wie lange wir die derzeitigen Beschränkungen aufrechterhalten müssen. Nur wenige Tage nach dem Herunterfahren des öffentlichen Lebens schon von einer Erleichterung der Maßnahmen zu sprechen, ist nach allem, was wir von renommierten Virologen und Wissenschaftlern hören, nicht realistisch“, betont der Landrat. „Im Ostalbkreis steigt die Zahl der Corona-Erkrankten täglich. Gleichzeitig sehen wir eine steigende Anzahl von Erkrankten, die in unseren Kliniken - teils intensiv - behandelt werden müssen. Wir sind also definitiv erst am Anfang der Corona-Epidemie im Ostalbkreis! Dank frühzeitigen und umfangreichen Corona-Testungen, einer konsequenten Isolierung von Erkrankten und einer akribischen Ermittlung von Kontaktpersonen nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts herrscht in großen Teilen Deutschlands und auch hier bei uns noch keine Notlage in den Kliniken. Damit dies hoffentlich so bleibt, appelliere ich an Sie alle: Ihr Verhalten zählt jetzt! Bleiben Sie zu Hause, vermeiden Sie soziale Kontakte, erledigen Sie soviel wie möglich online oder telefonisch! Erste finanzielle Hilfen für Unternehmen aller Art und Größe sind Mitte der Woche bereits angelaufen und helfen, die schlimmsten wirtschaftlichen Folgen abzumildern. Lassen Sie uns gemeinsam, aber mit dem gebotenen persönlichen Abstand durch diese Krise gehen! Tragen auch Sie Ihren Teil dazu bei!“
27.3.20

 

 

Fußgängerin von Auto erfasst

Eislingen. Schwere Verletzungen erlitt am Freitagmorgen eine 89-Jährige bei einem Unfall in Eislingen.  Laut Polizeiangaben war gegen 7.15 Uhr ein Pkw-Fahrer in der Salacher Straße in Richtung Salach unterwegs. Kurz vor der Einmündung Skagerrakstraße übersah er eine Fußgängerin, welche die Salacher Straße überqueren wollte. Trotz eines Ausweichversuchs erfasste der 24-jährige Mann mit seinem Auto die Frau. Der Rettungsdienst brachte sie mit schweren Verletzungen in einem Hubschrauber in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt. Sein Auto, an dem ein Schaden von rund 3.000 Euro entstand, wurde abgeschleppt. Die Verkehrspolizei aus Mühlhausen hat die Ermittlungen aufgenommen. Sie bittet unter der Telefon-Nr. 07335/96260 um Zeugenhinweise. Zur Klärung der genauen Unfallursache hat die Staatsanwaltschaft einen Sachverständigen beauftragt. Angehörige des Bauhofs reinigten die Fahrbahn, die während der Unfallaufnahme einspurig befahrbar war.
27.3.20

 

 

 

Bei Kontrolle Rauschgift entdeckt

Uhingen. Am Donnerstag beschlagnahmte die Polizei eine größere Menge Rauschgift in Uhingen.  Gegen 16.15 Uhr befanden sich Polizisten auf Streifenfahrt in der Panoramastraße. Im Bereich einer Sporthalle entdeckten die Beamten fünf Personen und wollten diese kontrollieren. Beim Erkennen der Polizisten flüchteten zwei Männer sofort. Einen der Beiden, einen 27-Jährigen, konnten die Beamten festhalten. Die drei anderen Personen, ein 20-jähriger Mann und zwei 17 und 20 Jahre alte Frauen blieben zurück. Sie versuchten noch eine mitgeführte Tasche und einen Beutel zu verstecken. Die entdeckten die Beamten jedoch schnell. In den versteckten Sachen fanden sie insgesamt 220 Gramm Marihuana und etwa 2.800 Euro vermeintliches Dealergeld. Polizisten brachten die Vier auf ein Polizeirevier. Das durften sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder verlassen. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
27.3.20

 

 

Baehrens: Schutzschirm rettet auch Alb-Fils-Kliniken

Kreis Göppingen, Der Bundestag hat am Mittwoch den Schutzschirm für Krankenhäuser, Ärzte und Pflege beschlossen.  Die SPD-Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens ist zuversichtlich, dass mit diesem Maßnahmenpaket die Alb-Fils-Kliniken und die drei Rehakliniken im Kreis  finanziell durch die Krise kommen.  Der Schutzschirm umfasst auch die ambulante und stationäre Pflege. Baehrens, die Pflegebeauftragte ihrer Fraktion ist, erklärt: "In dieser Ausnahmesituation müssen wir Pflegekräfte wo immer es geht entlasten. Deshalb wird auf routinemäßige Qualitätsprüfungen verzichtet. Außerdem werden Pflegeeinrichtungen finanziell unterstützt, indem von der Coronapandemie verursachte Mehrausgaben oder Mindereinnahmen, erstattet werden."
27.3.20

 

 

Corona-Erkrankte müssen sich absondern

Ostalbkreis. Das Landratsamt Ostalbkreis informiert darüber, dass am Freitag  eine Allgemeinverfügung des Landkreises zur häuslichen Isolation von Corona-Infizierten und Kontaktpersonen ersten Grades erlassen wurde.  Die Allgemeinverfügung des Ostalbkreises regelt, welche Personen sich wie lange häuslich absondern, also in häusliche Isolation begeben müssen. Gemäß den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts stellt die häusliche Isolation ein adäquates und erforderliches Mittel dar, um im Sinne des Infektionsschutzes eine Weiterverbreitung des Corona-Virus frühzeitig zu verhindern.  Corona-Erkrankte müssen sich ab Zeitpunkt des Bekanntwerdens ihrer Erkrankung 14 Tage häuslich absondern. Die Krankheit wird dem Betroffenen bekannt, wenn er vom Gesundheitsamt die Bestätigung über ein positives Testergebnis erhält oder ihm sein Arzt mitteilt, dass er an COVID-19 erkrankt ist.  Auch direkte Kontaktpersonen von Corona-Erkrankten müssen sich ab dem Zeitpunkt der Mitteilung durch das Gesundheitsamt, dass sie Kontaktperson sind, 14 Tage in ihrer Wohnung häuslich absondern, gerechnet ab dem Tag des letzten Kontakts mit der infizierten Person.
27.3.20

 

 

Gastronomie und Handel sehen Vorgaben als teilweise zu eng

Kreis Göppingen. "In unserer IHK-Bezirkskammer standen die Telefone nicht mehr still, der Ansturm und das Interesse war gewaltig.“ So fasst der Präsident der IHK-Bezirkskammer Göppingen Wolf Martin den ersten Tag der angelaufenen Corona-Soforthilfe des Landes Baden-Württemberg zusammen. Mehrere tausend Anträge wurden bereits in wenigen Stunden landesweit auf die kammereigene Landingpage hochgeladen. Seitdem arbeitet eine Vielzahl auch von Göppinger IHK-Mitarbeitern an der Vorprüfung der Anträge, um diese schnell zur Entscheidung an die L-Bank weiterzuleiten. „Wir können telefonisch nicht immer alle Detailfragen über unsere Hotlines beantworten “, betonte Martin, da die Vorgaben vom Land kommen. Nun ginge es zunächst darum, möglichst viele Anträge schnell zu bearbeiten und weiterzuleiten.

Die Göppinger IHK-Unternehmer begrüßten in der zweiten Telefonkonferenz seit Beginn der Corona-Krise die schnelle technische Umsetzung des Portals und lobten vor allem das große persönliche Engagement der Mitarbeiter aus der gesamten Region, die teilweise vom Homeoffice aus arbeiten würden. Die Vertreter des Handels und der Gastronomie wiesen beim Soforthilfeprogramm darauf hin, dass die Vorgaben zur Hilfsbedürftigkeit im Falle des Liquiditätsengpasses teilweise zu eng gefasst seien. Deswegen würden in der Praxis nicht alle Unternehmen gefördert werden können, obwohl sie durch die Schließung ebenfalls einen teilweise vollständigen Umsatzverlust erleiden. Neben dem Soforthilfeprogramm des Landes bieten die staatlichen Förderbanken zusätzlich sogenannte Liquiditätshilfeprogramme an, die nun stark verbesserte Konditionen aufweisen. Informationen dazu sind bei der IHK-Bezirkskammer Göppingen unter Telefon 07161-6715-8411 oder im Livestream der IHK-Bezirkskammer Göppingen erhältlich unter http://goeppingen.ihk-stream.de/corona-finanzierungshilfen.
27.3.20

 

 

Kliniken wollen stärker kooperieren

 Göppingen: Die Alb-Fils-Kliniken und das Klinikum Christophsbad in Göppingen arbeiten künftig enger zusammen. Dazu wurde jetzt eine Vereinbarung zwischen den beiden Kliniken geschlossen, die die Versorgung von Patienten durch die Möglichkeit der Anforderung gegenseitiger konsiliarärztlicher Leistungen aus allen Fachbereichen verbessert.

Die medizinischen Hauptabteilungen der Kreiskliniken und des Klinikums Christophsbads ergänzen sich komplementär, da diese im Landkreis Göppingen jeweils nur einmal vorgehalten werden.

Die Vereinbarung wurde von den Geschäftsführern beider Kliniken gemeinsam unterschrieben: Dr. med. Ingo Hüttner, Medizinischer Geschäftsführer sowie Wolfgang Schmid, Kaufmännischer Geschäftsführer in den Kreiskliniken und den Geschäftsführern des Christophsbads Oliver Stockinger und Dr. Joachim Stumpp. Die Vereinbarung tritt am 1. April in Kraft, ist zunächst auf sechs Monate begrenzt und soll vor Ablauf und dann in Folge halbjährlich auf Wirksamkeit geprü