Bitte beachten Sie unsere aktuelle Rubrik Veranstaltungen im Stauferland
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Lebensgefahr: Spielburg am Hohenstaufen gesperrt

Der Riss im Fels an der Spielburg am Hohenstaufen ist deutlich zu erkennen. Foto: Stadtverwaltung Göppingen
Göppingen. Die Spielburg am Hohenstaufen ist wegen eines drohenden Felssturzes gesperrt. Seit Freitag ist der betroffene Bereich rund um die Spielburg großräumig abgesperrt. Der Riss im Felsen an der Spielburg ist leicht zu erkennen. Ein Ingenieurbüro, das bereits regelmäßig den Felsen hinter dem Schützenhaus kontrolliert, ist bereits beauftragt, die Lage an der Spielburg zeitnah zu begutachten. Zumindest bis das Ergebnis vorliegt, bleibt die Absperrung rund um den Felsen bestehen. Besucher, Wanderer und Kletterer werden gebeten, die Absperrung zu beachten. Es besteht Lebensgefahr.
24.9.26
Interkulturelle Woche startet mit Festival der Vielfalt
Göppingen. Die Interkulturellen Wochen sind eine Initiative, die auch in Göppingen seit vielen Jahren mit großem Engagement und einer Vielzahl an Angeboten gefeiert wird. An verschiedenen Orten findet vom 18. September bis zum 4. Oktober ein abwechslungsreiches Programm statt: eine bunte Mischung aus Festen, Musik, Literatur, Comedy, Kunst, Bildungsveranstaltungen, Führungen, Workshops und Lesungen.
Organisiert wird das Programm von einem breiten Netzwerk aus Kulturvereinen, Institutionen, Verbänden, religiösen Gemeinschaften, Schulen und weiteren Initiativen. Für das Jahr 2026 wurde das Motto „dafür!“ wiedergewählt. Dabei geht es darum, die Lebendigkeit des interkulturellen Lebens in Göppingen sichtbar zu machen, die Vernetzung weiter zu fördern und Türen für Begegnung und Mitgestaltung zu öffnen. Die Interkulturellen Wochen bieten die Gelegenheit, neue Impulse zu setzen und neue Partner einzubeziehen.
Ein Höhepunkt ist das neue Festival der Vielfalt, das am Eröffnungstag, Freitag, 18. September, stattfindet. Unter freiem Himmel, direkt vor dem Rathaus, lädt Oberbürgermeister Alex Maier ab 18 Uhr alle Bürger ein, die Vielfalt zu feiern. Das abwechslungsreiche Bühnenprogramm präsentiert unterschiedlichste Künstler.
Das Jugendgremium bereitet gemeinsam mit Generation Demokratie eine Aktion vor. Die Tanzgruppe „Tanzkraftwerk“ zeigt eine Hip-Hop-Show. Die Musikgruppe „Guggamusigg Rommdreibr“ sorgt für Stimmung auf dem Marktplatz. Es gibt Musik aus der Ukraine von Oksana Oksiuta, und der Musiktreff der NFB-Gruppe singt Hoffnungslieder. Zum Schluss spielt die Band „Crystal Soul“. In der Band sind Musiker aus Mexiko, Lettland, Russland und der Ukraine. Ihre Musik verbindet Latin, Jazz und Pop mit Piano, Cajón, Bass und Flöte. Meral Ziegler moderiert. Das Sonderheft „dafür! – Menschen hinter den Interkulturellen Wochen“ wird ebenfalls dort ausgelegt.
Ebenso vielfältig wie das Bühnenprogramm ist das kulinarische Angebot, mit dem die Kulturvereine und Gruppen ihre Gäste beim Festival der Vielfalt verwöhnen. Es reicht von afghanischer, jesidischer, syrischer und indischer Küche bis zu Köstlichkeiten aus Bosnien-Herzegowina, Albanien und der Türkei. Das Fest soll Begegnungen ermöglichen und den Austausch zwischen Kulturen und Generationen fördern. Zum Auftakt der Interkulturellen Wochen gibt es bereits am Freitag, 18. September, um 17 Uhr eine multireligiöse Feier auf dem Schlossplatz.
14.9.26
Trotz Rot weitergefahren
Göppingen. Am Sonntag verursachte ein Fahranfänger einen Verkehrsunfall. Der Unfall ereignete sich gegen 18.10 Uhr. Der 18-Jährige fuhr mit seinem Pkw auf der Westtangente in Richtung Göppingen. An der Einmündung zur B10 missachtete er offenbar das Rotlicht an der dortigen Ampelanlage. Zeitgleich fuhr eine 40-Jährige mit ihrem Wagen ordnungsgemäß auf die Westtangente ein. Im Einmündungsbereich stießen die beiden Autos zusammen. Die Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 9.000 Euro beziffert.
14.9.26
Göppingen ein Wochenende in Feierlaune

Göppingen hat ein Wochenende lang das 41. Stadtfest gefeiert. Von Freitagabend bis Sonntagnachmittag war die Innenstadt
eine einzige Partyzone. Zum Auftakt hatte Oberbürgermeister Alex Maier das erste Fass Bier angezapft. Vereine, Organisationen und
Institutionen informierten an zahlreichen Ständen die Festbesucher und bewirteten diese mit internationalen Spezialitäten.
Auf den Bühnen sorgten Gruppen für beste Unterhaltung. Auch der Wettergott spielte in diesem Jahr mit. Erst zum Festende hin
fielen die ersten Regenschauer. Foto: Bettina Fritz.
Herzdruckmassage kann Leben retten
Kreis Göppingen. Jährlich erleiden in Deutschland mehr als 50.000 Menschen außerhalb eines Krankenhauses einen Herz-Kreislauf-Stillstand und sind auf schnelle Hilfe aus ihrem Umfeld angewiesen. „Eine sofortige Herzdruckmassage bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes kann Leben retten“, sagt Professorin Annette Rieg, Chefärztin der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie am Alb-Fils-Klinikum in Göppingen. „Eine Reanimation ist nicht schwierig. Wichtig ist, dass man im Notfall weiß, was zu tun ist und einfach anfängt.“
Dieses Wissen aufzufrischen und praktisch zu trainieren, ist auch in diesem Jahr rund um die „Woche der Wiederbelebung“ möglich. Das Klinikum, der DRK-Kreisverband Göppingen und DRK Ortsverein Geislingen-Oberes Filstal)bieten gemeinsam verschiedene Veranstaltungen an. Neben den bewährten Aktionen auf dem Göppinger Marktplatz und mit der Kreisärzteschaft gibt es in diesem Jahr auch neue Angebote: Erstmals beteiligt sich ein Teil einer Grundschule an der Aktion „Schüler retten Leben“. Außerdem findet erstmals eine Veranstaltung gemeinsam mit dem Rotary Club statt.
Erstmals ist der Rotary Club Göppingen zu Gast bzw. beteiligt sich an einer gemeinsamen Veranstaltung zum Thema Wiederbelebung. Dabei informieren die Fachleute über die wichtigsten Maßnahmen im Notfall und geben den Teilnehmern die Möglichkeit, die Herzdruckmassage praktisch zu trainieren.
Am Mittwoch, 23. September ist die Kreisärzteschaft Göppingen im Alb-Fils-Klinikum zu Gast. In einem Weiterbildungsseminar werden aktuelle Themen rund um die Reanimation vorgestellt. Neben theoretischen Inhalten stehen auch praktische Übungen auf dem Programm. Am Freitag, 25. September findet ab 14 Uhr beim City-Outlet Geislingen eine Veranstaltung statt. Mit einem Infostand stehen Einsatzkräfte des DRK Geislingen-Oberes Filstal und erfahrene Notärzte bereit, um Fragen rund um das Thema Wiederbelebung zu beantworten und Ängste zu nehmen. Anhand von Puppen besteht die Möglichkeit, die Reanimation unter Anleitung zu trainieren.
Am Samstag, 26. September ab 10 Uhr können auf dem Göppinger Marktplatz Interessierte ihr Wissen rund um die Wiederbelebung auffrischen und selbst Hand anlegen. Die Teams des Alb-Fils-Klinikums und des Göppinger DRK stehen mit Reanimationspuppen bereit und zeigen, wie eine Herzdruckmassage richtig durchgeführt wird. Das DRK wird außerdem mit einem Rettungswagen vor Ort sein.
Auch in diesem Jahr besuchen Teams des Klinikums und des DRK zwei Schulen in der Region, um Schüler für das Thema Wiederbelebung zu sensibilisieren und ihnen die wichtigsten Handgriffe zu vermitteln. In diesem Jahr beteiligen sich die Daniel-Straub-Realschule in Geislingen sowie der Schulverbund Süßen an der Aaktion.
Die „Woche der Wiederbelebung“ steht unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministeriums und hat das Ziel, die Bevölkerung für das Thema Wiederbelebung zu sensibilisieren. Denn im Notfall zählt jede Minute – und jeder kann helfen. Wer einen Herz-Kreislauf-Stillstand beobachtet, sollte sofort den Notruf 112 wählen und mit der Herzdruckmassage beginnen. Bis der Rettungsdienst eintrifft, können diese einfachen Maßnahmen entscheidend sein.
14.9.26
Jubiläumsausstellung kommt ins Stadtarchiv
Eislingen. Anlässlich seines 40-jährigen Bestehens hat der Kunstverein Eislingen mit einer Jubiläumsausstellung auf seine bisherige Geschichte zurückgeblickt. Zu sehen waren unter anderem über 100 Originalplakate, Fotografien von Ausstellungen und Künstlerportraits. Nun bleibt diese Dokumentation dauerhaft erhalten: Der Kunstverein Eislingen übergab die komplette Jubiläumsausstellung als Schenkung an das Stadtarchiv.
Die Ausstellung dokumentierte exemplarisch vier Jahrzehnte Kunstverein Eislingen – von den Anfängen über die zahlreichen realisierten Ausstellungen und Kataloge bis hin zur internationalen Resonanz. Ergänzt wurde sie durch Einladungskarten sowie sämtliche Publikationen, die im Zusammenhang mit den Ausstellungen und literarischen Veranstaltungen des Kunstvereins entstanden sind. „Von Anfang an war die Stadt daran interessiert, die nationale und internationale Ausstellungstätigkeit des Vereins zu unterstützen, so dass man von einer produktiv-konstruktiven Partnerschaft von Kunstverein und Stadt sprechen kann“, erzählt Boris Kerenski, Vorsitzender des Kunstvereins. Dass die Zeugnisse des Erreichten nun im Stadtarchiv untergebracht werden, sei somit folgerichtig. Oberbürgermeister Oliver Marzian würdigte die Bedeutung der Schenkung: „Die Jubiläumsausstellung zeigt die beeindruckende Vielfalt der Ausstellungen des Kunstvereins und die unterschiedlichen Ausdrucksweisen der Künstler, die in unserer Stadt ausgestellt haben. Sie ist ein Schatz für Eislingen.“ Gemeinsam mit Stadtarchivar Martin Mundorff nahm er die Schenkung im Stadtarchiv entgegen. „Wir verstehen uns als vielseitiges Gedächtnis der Stadt. Deshalb freuen wir uns über diesen wertvollen Zuwachs,“ so der Stadtarchivar. Der Kunstverein sei mit seinem Anliegen bei ihm auf offene Türen gestoßen.
1985 wurde der Kunstverein unter dem Namen ‚Verein zur Förderung von Kunst, Kultur und Baudenkmalen‘ gegründet. Seither bereichert er mit seinen vielfältigen Ausstellungen das kulturelle Leben der Stadt. Die Plakate der einzelnen Ausstellungen wurden unter anderem von Paul Kottmann, Florian Arnold, Barbra Alexy-Maschek und weiteren Grafikern im Laufe der Jahrzehnte gestaltet. Paul Kottmann konzipierte die Jubiläumsausstellung als Gesamtschau der 40-jährigen Vereinsgeschichte. Auch die darin enthaltenen Fotografien der Ausstellungen und Künstlerportraits stammen von ihm. Oberbürgermeister Oliver Marzian dankte ihm für sein Engagement, das langjährige Wirken des Kunstvereins und dessen künstlerische und literarische Bedeutung deutlich zu machen.
14.9.26
Stadt saniert die Filsterrassen
Göppingen. Die Stadt Göppingen stellt die beim Hochwasser 2024 beschädigte Uferböschung an den Filsterrassen dauerhaft wieder her. Die naturnahe Sanierung startet am Montag, 21. September, und soll etwa Mitte November abgeschlossen sein.
Die Sanierungsarbeiten betreffen den Bereich auf Höhe der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Christophsbads. Die Böschung war beim Starkregen- und Hochwasserereignis im Juni 2024 erheblich beschädigt worden. Auf einer Länge von rund 65 Metern wurden große Teile des Ufers abgetragen. Zurück blieb eine bis zu 4.30 Meter hohe Abbruchkante, die seitdem aus Sicherheitsgründen mit einem Bauzaun abgesichert ist. Unmittelbar neben dem betroffenen Bereich verläuft ein stark genutzter Fuß- und Radweg. Zudem befinden sich dort wichtige Versorgungsleitungen für Strom, Wasser, Abwasser, Gas und Telekommunikation.
Um weitere Schäden zu verhindern, hatte die Stadt bereits im Herbst 2025 erste Sicherungsmaßnahmen umgesetzt. Dabei wurden mehrere sogenannte Buhnen – strömungslenkende Bauwerke im Fluss – eingebaut und der Böschungsfuß angeschüttet. Diese Maßnahmen lenken die Strömung der Fils vom Ufer weg und schützen die Böschung vor weiterer Erosion. Die Kosten für diesen ersten Bauabschnitt beliefen sich auf rund 136.500 Euro.
Nun folgt die endgültige Wiederherstellung der Böschung. Dafür hatte der Gemeinderat im Frühsommer rund 150.000 Euro freigegeben. Grundlage für die Sanierung ist eine Planung des Ingenieurbüros Geitz & Partner, die gemeinsam mit der Unteren Wasserbehörde des Landratsamts Göppingen abgestimmt wurde. Vorgesehen ist eine naturnahe Bauweise, die das Ufer dauerhaft sichert und zugleich ökologisch aufwertet. Die bereits eingebauten Buhnen und die vorhandene Anschüttung werden in das Gesamtprojekt integriert. Damit wird die Standsicherheit des Ufers dauerhaft wiederhergestellt und die Infrastruktur entlang der Filsterrassen langfristig gesichert.
Für den Zeitraum der Bauarbeiten muss der Fuß- und Radweg zwischen der Filsbrücke an der Nikolaus-Lenau-Straße und dem Christophsbad gesperrt werden. Fußgänger und Radfahrer werden in beide Richtungen über die Metzgerstraße umgeleitet. Auch die Filsterrassen sind für diesen Zeitraum nicht zugänglich, da auf dem Weg Baufahrzeuge verkehren werden.
In Teilbereichen der Nikolaus-Lenau-Straße sowie dem Einmündungsbereich in die Faurndauer Straße wird für die Bauzeit ein absolutes Halteverbot zwischen 7 und 17 Uhr ausgewiesen, um eine ungehinderte Zufahrt für die Baufahrzeuge zu gewährleisten.
14.9.26
Kindergarten als Forscherhaus zertifiziert
Geislingen. Der städtische Kindergarten „Unter der Linde“ freut sich über die erneute Zertifizierung als „Haus, in dem Kinder forschen“. Damit wird das Engagement der Einrichtung für eine kontinuierliche und alltagsnahe frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gewürdigt.F orschen und Entdecken sind im städtischen Kindergarten unter der Linde fest im pädagogischen Alltag verankert. Die natürliche Neugier der Kinder bildet dabei den Ausgangspunkt. Oft beginnt ein Forschungsprozess mit einer Frage, einem neugierigen Blick oder einer Beobachtung. Die Kinder stellen Vermutungen an, probieren aus, beobachten und suchen gemeinsam nach Lösungen.
14.9.26
Neue Kindertagesstätte eingeweiht
Geislingen. Die neue Kindertagesstätte im Geislinger Stadtpark wurde offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia, Mitgliedern des Gemeinderats, Vertretern der Stadtverwaltung, den Projektbeteiligten, beteiligten Handwerkern sowie dem Team der neuen Kindertagesstätte wurde die Eröffnung des modernen Neubaus gefeiert.
„Mit dem Neubau der Kita setzen wir ein starkes Zeichen für Familienfreundlichkeit und Zukunftsfähigkeit. Wir schaffen nicht nur mehr Raum für Kinder, sondern auch eine moderne Umgebung, in der sie sich wohlfühlen und gut entwickeln können – mitten im Grünen und in hoher baulicher Qualität“, sagte Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia bei der Einweihung.
Seit dem Baustart im August 2025 entwickelte sich das Projekt planmäßig. Der Neubau ersetzt das bisherige Provisorium, das nach einem massiven Wasserschaden abgerissen werden musste, und erweitert zugleich das Betreuungsangebot deutlich: Das neue Gebäude bietet Platz für vier Gruppen – doppelt so viele wie bisher – und ermöglicht künftig die Betreuung von bis zu 88 Kindern. Auch Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren sind vorgesehen.
Am Freitag, 23. Oktober, ab 15 Uhr öffnet die Kindertageseinrichtung ihre Türen für die Öffentlichkeit. Beim Tag der offenen Tür besteht die Gelegenheit, die neuen Räumlichkeiten zu besichtigen und einen persönlichen Eindruck von dem Neubau zu gewinnen.
14.9.26
Unternehmensnachfolge erfolgreich gestalten
Heubach. Wie können mittelständische Unternehmen vor Ort gestärkt, Unternehmensnachfolgen erfolgreich gestaltet und internationale Wachstumsmärkte erschlossen werden? Um diese und weitere Zukunftsfragen ging es beim Besuch von Lothar Lehner, Repräsentant des Bundesverbandes Der Mittelstand (BVMW), bei Bürgermeister Dr. Joy Asongazoh Alemazung im Rathaus der Stadt Heubach.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Innenstadtentwicklung, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die in Heubach ansässigen Unternehmen sowie die unterstützenden Maßnahmen der Stadt zur Sicherung und Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts. Beide Gesprächspartner waren sich einig, dass die Stärke einer Stadt maßgeblich von einem innovativen und leistungsfähigen Mittelstand geprägt wird.
Bürgermeister Dr. Joy Asongazoh Alemazung, seit 2022 im Amt, setzt sich für die zukunftsorientierte Entwicklung der Kommune und ihrer Unternehmen ein. Lothar Lehner stelte das umfassende Leistungsportfolio des BVMW, des größten freiwillig organisierten Mittelstandsverbandes Deutschlands, vor. Als Repräsentant für die Regionen Ostalbkreis, Göppingen, Heidenheim, Alb-Donau-Kreis, Rems-Murr-Kreis und den Stadtkreis Ulm begleitet er Unternehmen bei Vernetzung, Interessenvertretung und Wachstum.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den Themen Unternehmensnachfolge und internationale Markterschließung. Dabei erläuterte Lehner die Möglichkeiten der Mittelstandsallianz Afrika, des deutsch-afrikanischen Unternehmernetzwerks des BVMW. Die Initiative unterstützt deutsche Unternehmen beim Zugang zu afrikanischen Wachstumsmärkten, stärkt Geschäftskontakte und begleitet Mittelständler beim Auf- und Ausbau internationaler Aktivitäten.
„Gerade die schwäbischen Unternehmen waren und sind seit jeher international ausgerichtet. Dennoch gibt es viele kleine und mittelständische Betriebe, die bislang nur wenige oder keine Erfahrungen in Drittmärkten gesammelt haben. Hier möchten wir Brücken bauen und neue Perspektiven eröffnen“, betonte Lehner.
14.9.26
Ferienbetreuung zieht nach Jebenhausen um
Göppingen. Ab den kommenden Herbstferien wird die Ferienbetreuung von der Haierschule in Faurndau an die Blumhardt-Grundschule nach Jebenhausen verlegt. Dort stehen nun renovierte Räume zur Verfügung.
Die Stadt Göppingen bietet an vier Standorten eine Ferienbetreuung für Grundschüler an: Neben der Blumhardt-Grundschule ist das noch die Janusz-Korczak-Schule im Reusch, die Walther-Hensel-Schule im Osten des Stadtgebiets und die Ursenwangschule im Süden. Weitere Infos zu Betreuungszeiten, Kosten und Anmeldung gibt es unter www.goeppingen.de, Stichwort Ferienbetreuung.
14.9.26
Koffer verschwunden
Schwäbisch Gmünd. Am Samstag entwendeten Unbekannte zwischen 12 Uhr und 12.30 Uhr einen in der Rektor-Klaus-Straße in Gmünd auf dem Fußgängerweg abgestellten Koffer. Die Besitzerin hatte diesen im Zuge eines Umzuges dort abgestellt. Der Koffer des Herstellers PSNGR ist schwarz und hat einen auffälligen rosa Aufkleber mit der Aufschrift "God is madly in love with me". Der Schaden beläuft sich auf rund 480 Euro. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen sich unter 07171 3580 zu melden.
14.9.26
Sport am Wochenende
Handball-Bundesliga Männer: Handball-Club Hamburg gegen Frisch-Auf Göppingen: 31 : 32
Handball-Bundesliga Frauen: Thüringer HC gegen Frisch Auf Göppingen: 37 : 32
Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: SV Oberachern gegen 1. FC Normannia Gmünd: 4: 1
Fußball-Verbandsliga Württemberg: TSV Ehningen gegen 1. Göppinger SV: 0 : 5
Staufer-Festspiele: Umjubelte Premiere

Beeindruckende Klosterszene mit Mutter Oberin (Sophie Klußmann). Die Inszenierung von "The Sound of Music" begeistert
nicht nur stimmlich, sondern auch durch die Bühnenbilder. Foto: Rüdiger Gramsch
Göppingen. Die Staufer-Festspiele in Göppingen haben sich zum 20. Geburtstag selbst ein Geschenk gemacht und mit „The Sound of Music“ ein weltbekanntes und preisgekröntes Musical (fünf Oscars) auf die Bühne gezaubert und damit den Geschmack des heimischen Publikums getroffen. In einer aufwändigen Inszenierung bestechen nicht nur herausragende Stimmen und, sondern eine verblüffende Kombination aus Bühnenbild, Licht, Video und großflächiger Multimedia-Projektion.
Erzählt wird im Musical die Geschichte der Familie von Trapp aus Salzburg. Keine Fantasiegeschichte, sondern eine, die es wirklich gab. Das Stück orientiert sich an der Biografie von Maria Augusta Trapp. Der im Ersten Weltkrieg hochdekorierte U-Boot-Kommandant von Trapp lebte mit seiner Familie zunächst in Klosterneuburg (womit die Geschichte auch einen Bezug zur Göppinger Partnerstadt erhält, die aber in der Inszenierung keine Rolle spielt) und ist Vater von sieben Kindern. Seine Frau stirbt an Scharlachfieber, mit dem sie sich bei einem der Kinder angesteckt hatte. Später siedelt der Witwer mit den Kindern nach Salzburg um. Dort tritt Maria in sein Leben, die eigentlich Nonne werden wollte, sich aber mit den klösterlichen Regeln schwer tat. Die Mutter Oberin schickte sie deshalb als Gouvernante in den Haushalt der Familie von Trapp. Dort gewinnt sie mit ihrer Leidenschaft zur Musik und ihrer offenen Art das Herz der Kinder und später auch das den Hausherrn, Georg von Trapp. Beide heiraten. Die politische Entwicklung in Österreich stellt die Familie vor eine Entscheidung. Von Trapp widersetzt sich dem Ansinnen der Nazis, in deren Dienste zu gehen, und flüchtet mit der Familie nach Amerika, wo die singende Trapp-Familie für Furore sorgt.
Mit der Flucht der Familie aus ihrem Österreich endet die Inszenierung der Staufer-Festspiele, für die Regisseur und Festspiel-Intendant Alexander Warmbrunn „.nur“ die Stadthallen-Bühne zur Verfügung stand. Die die Festspiele bislang prägende „große Bühne“ mit 40 Metern Breite in der Werfthalle stand zum 20. Geburtstag nicht zur Verfügung. Dennoch gelangen Warmbrunn auch auf kleinem Raum mit Geschick „Massenszenen“, bei denen auch der Festspielchor (Leitung: Gabriele Grabinger) beeindrucken konnte. Stimmlich wie spielerisch glänzen konnten alle Hauptakteure, allen voran Vanessa Maria Looss, Erwin Belakowitsch, Sophia Klußmann), sowie die aus der Kinderakademie der Staufer-Festspiele kommenden Kinder der Trapp-Familie. Sie wurden begleitet durch das von Michael Mader von der Bayerischen Staatsoper dirigierte Festaal-Orchester, das sich aus Musikstudenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammensetzt.
Auch zum 20. Geburtstag begeisterten die Staufer-Festspiele mit überzeugender Choreographie, tollen Kostümbildern (500 selbstgeschneiderte Kostüme sind zu sehen), sowie dem schon erwähnten fantastischen Bühnenbild. Für diese Gesamtleistung gab es zu Recht am Ende minutenlange stehende Ovationen für das gesamte Ensemble.
Vor der Premierenvorstellung nutzte Intendant Warmbrunn die Gelegenheit zu einem Rückblick auf 20 Jahre Festspiele. Die Bedeutung des Göppinger Kulturangebots für die Stadt aber auch für das Land Baden-Württemberg unterstrich die zuständige Landesministerin Petra Olschowski, die weitere Unterstützung für die Staufer-Festspiele in Aussicht stellte. Trotz aller Sparzwänge will auch Oberbürgermeister Alex Maier an den Festspielen, die ja unter seinem Vorgänger Guido Till begründet worden seien, nicht rütteln. Zu den besonderen Gästen des Premieren-Abends gehörte auch die Lindauer Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons und Chefin des als Kulturamtsleiter in Lindau arbeitenden Alexander Warnbrunn.
12.9.26

Die Gemeinschaft ist kein Lieferservice
Ehrenamt ist so etwas wie das stille Rückgrat unserer Gesellschaft. Es steht selten im Mittelpunkt, macht keine großen Schlagzeilen und bekommt oft erst dann Aufmerksamkeit, wenn es fehlt. Doch ohne Menschen, die ihre Zeit, ihre Kraft und ihre Ideen einbringen, würde vieles in unserem Alltag schlicht nicht funktionieren.
Ob im Sportverein, bei der Feuerwehr, im Musikverein, in der Nachbarschaftshilfe, bei sozialen Organisationen oder in der Jugendarbeit: Ehrenamtliche halten den Laden am Laufen. Sie trainieren Kinder, organisieren Feste, retten Menschen, pflegen Traditionen und kümmern sich darum, dass Gemeinschaft nicht nur ein schönes Wort bleibt. Und trotzdem suchen immer mehr Vereine und Organisationen händeringend nach Menschen, die mitmachen.
Was ist passiert? Ist uns Bürgern das Miteinander tatsächlich gleichgültiger geworden? Hat die Identifikation mit dem eigenen Ort, der Gemeinde, dem Verein oder gar dem Staat nachgelassen? Fehlt uns zunehmend dieses Gefühl: Wir gehören zusammen – und deshalb tragen wir auch gemeinsam Verantwortung.
Vielleicht ist es tatsächlich der Zeitgeist. Wir leben in einer Gesellschaft, in der Individualität einen hohen Stellenwert hat. Selbstverwirklichung, persönliche Freiheit und die Frage „Was bringt es mir?“ bestimmen unseren Alltag. Dagegen ist Ehrenamt zunächst einmal ein ziemlich schlechtes Geschäft. Man bekommt meistens kein Geld dafür. Man investiert Zeit, übernimmt Verantwortung und muss gelegentlich sogar noch Diskussionen aushalten. Und trotzdem machen es Millionen Menschen.
Zum Glück. Denn genau darin liegt die eigentliche Stärke des Ehrenamts: Es geht um etwas, das sich nicht in Euro messen lässt. Um Zugehörigkeit. Um Begegnung. Um das Gefühl, gebraucht zu werden. Um die Erkenntnis, dass eine Gemeinschaft nur dann funktioniert, wenn Menschen bereit sind, mehr zu tun als nur auf sich selbst zu schauen.
Natürlich darf man nicht so tun, als hätten die Menschen heute einfach keine Lust mehr. Viele arbeiten länger, haben Familie, kümmern sich um Angehörige und stehen unter einem enormen persönlichen Druck. Auch Vereine müssen sich verändern. Wer Ehrenamtliche gewinnen will, kann nicht selbstverständlich davon ausgehen, dass jemand jedes Wochenende und jede freie Minute zur Verfügung steht. Aber vielleicht sollten wir uns trotzdem eine unbequeme Frage stellen: Was passiert mit einer Gesellschaft, in der immer mehr Menschen nur noch fragen, was sie bekommen – und immer weniger, was sie beitragen können?
Eine Gemeinschaft ist kein Lieferservice. Man kann nicht erwarten, dass andere Feuerwehr spielen, Veranstaltungen organisieren, Kinder betreuen, Sportangebote aufrechterhalten, Feste veranstalten und das Vereinsleben am Laufen halten, während man selbst nur gelegentlich davon profitieren möchte. Ehrenamt bedeutet nicht, sich selbst aufzugeben. Im Gegenteil. Es bedeutet, Teil von etwas zu sein, das größer ist als man selbst. Vielleicht müssen wir deshalb wieder mehr über das Wort „Wir“ sprechen. Nicht als nostalgische Floskel, sondern als gesellschaftliche Notwendigkeit.
Das beginnt im Kleinen. Beim Nachbarn, der hilft. Bei der Mutter, die im Verein eine Aufgabe übernimmt. Beim Jugendlichen, der plötzlich merkt, dass er als Trainer gebraucht wird. Beim Rentner, der sein Wissen weitergibt. Bei den Menschen, die nicht fragen: „Was bekomme ich dafür?“, sondern zunächst: „Wo kann ich helfen?“
Das Ehrenamt braucht nicht nur neue Helfer. Es braucht auch mehr Anerkennung. Und zwar nicht nur Sonntagsreden und Ehrennadeln. Wer sich engagiert, verdient Respekt, Unterstützung und vernünftige Rahmenbedingungen. Denn eines sollten wir nicht vergessen: Das Ehrenamt ist kein kostenloser Reparaturbetrieb für eine Gesellschaft, die an anderer Stelle immer mehr auseinanderdriftet. Es ist vielmehr ein Ort, an dem Zusammenhalt jeden Tag neu entsteht.
Der frühere Oberbürgermeister von Göppingen und jetzige Kreisrat Guido Till greift in seiner Freitags-Kolumne "Moment mal!" Themen des täglichen Lebens auf und beleuchtet sie unter politischen Aspekten.
11.9.26
Ebersbacher Raichberg-Gymnasium mit neuer Leitung

Janette Reiser (rechts), zuständige Referentin am Regierungspräsidium Stuttgart, überreicht Beate Holzweißig (links) das
Bestellungsschreiben von Kultusminister Andreas Jung. Foto: Christine Scheck (Raichberg-Gymnasium Ebersbach)
Ebersbach. Beate Holzweißig ist neue Schulleiterin des Raichberg-Gymnasiums Ebersbach. Sie tritt damit die Nachfolge von Martin Jung an. Mit Beate Holzweißig erhält das Raichberg-Gymnasium eine Schulleiterin, die sich intensiv in der Schulentwicklung und der konzeptionellen Weiterentwicklung von Schule engagiert hat.
Das Raichberg-Gymnasium Ebersbach hat eine neue Schulleiterin. Oberstudienrätin Beate Holzweißig tritt die Nachfolge von Martin Jung an, der 2024 in den Ruhestand gegangen war. In der Interimszeit wurde die Leitung der Schule von der stellvertretenden Schulleiterin Liliane Jeutter kommissarisch wahrgenommen.
Beate Holzweißig, 1984 in Regensburg geboren, studierte Deutsch, Geschichte und katholische Religionslehre für das gymnasiale Lehramt in Würzburg. Nach einer ersten Tätigkeit am Lise-Meitner-Gymnasium Böblingen (Landkreis Böblingen) wechselte sie 2011 an das Helfenstein-Gymnasium Geislingen (Landkreis Göppingen). Seit September 2016 unterrichtet sie am Raichberg-Gymnasium Eberbach, an dem sie nun die Schulleitung übernimmt.
Neben ihrer Unterrichtstätigkeit war Beate Holzweißig in vielfältigen Aufgabenfeldern der schulischen Qualitätsentwicklung tätig. Sie leitete das Schulentwicklungsteam und wirkte unter anderem an der Entwicklung eines neuen Leitbilds mit. Ergänzend absolvierte sie ein Zweitstudium „Schulmanagement und Leadership“ an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.
Mit Beate Holzweißig gewinnt das Raichberg-Gymnasium eine Schulleiterin, die der Schule seit vielen Jahren eng verbunden ist und ihre umfangreichen Erfahrungen nun in neuer Verantwortung einbringen wird.
11.9.24
Polizei sucht nach Sprinter: Fahrer droht mit Eisenstange
Schwäbisch Gmünd. m Freitagmorgen teilte ein 53-jähriger Pkw-Lenker dem Polizeipräsidium Aalen mit, dass er gegen 5 Uhr auf der B298 von Schwäbisch Gmünd in Richtung Mutlangen gefahren sei. Hierbei sei ihm der Fahrer eines Mercedes Sprinter zunächst mehrfach dicht aufgefahren und habe ihn mit der Lichthupe genötigt. Kurz darauf soll der Fahrer des Sprinters in sehr knappem Abstand überholt und unmittelbar vor dem 53-Jährigen wieder eingeschert sein. Der 53-Jährge gab an, dass er daraufhin stark abbremsen musste, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Auf dem zweispurigen Teilstück fuhr der Pkw auf die linke Fahrspur, um an dem Sprinter wieder vorbeizufahren. Hierbei sei er dann plötzlich von diesem auf die Gegenfahrspur gedrängt worden. Der Pkw-Lenker setzte seine Fahrt daraufhin fort. Wenige Zeit später stellte der Pkw-Fahrer den Sprinter auf dem Kundenparkplatz eines Discounters in Mutlangen fest. Er fuhr ebenfalls auf den Parkplatz, stieg aus und wollte von dem Kennzeichen des Sprinters ein Foto machen. Daraufhin sei der Fahrer des Sprinters mit einer Eisenstange auf ihn zugekommen und habe versucht ihn damit zu schlagen. Der 53-Jährige habe sich daraufhin vom Parkplatz entfernt. Die Polizei Schwäbisch Gmünd sucht nun nach Zeugen des Vorfalls. Wem ist die Fahrweise des Sprinter-Fahrers aufgefallen? Wer konnte die Auseinandersetzung auf dem Parkplatz des Discounters beobachten? Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07171 3580 zu melden.
11.9.26
Aktion Sicherer Schulweg zum Schulstart
Stauferland. Zu Beginn des Schuljahres sind wieder mehr Kinder und Jugendliche im Straßenverkehr unterwegs. Manche Kinder sicher das erste Mal alleine. Aus diesem Grund starten die Polizei und ihre Sicherheitspartner auch in diesem Jahr wieder die Aktion "Sicherer Schulweg". Damit machen sie auf die Gefahren für junge Menschen im öffentlichen Verkehrsraum aufmerksam. Die Polizei kontrolliert dabei verstärkt den Verkehr an Schulen und den Schulwegen, Kindergärten, an Haltestellen und Überwegen und geht konsequent
gegen Verstöße vor. Die Beamten haben ein besonderes Augenmerk darauf, ob Kinder und Erwachsene im Fahrzeug angegurtet sind, Fahrerinnen und Fahrer die Geschwindigkeiten beachten und ordnungsgemäß parken oder halten. Auch die Verkehrstauglichkeit von Fahrrädern haben sie im Blick. Zusätzlich kontrolliert die Verkehrspolizei Schulbusse.
Wie wichtig die Sensibilisierung aller Verkehrsteilnehmer ist, zeigt die Statistik: Im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm ereigneten sich im Schuljahr 2025/2026 insgesamt 36 Unfälle im Zusammenhang mit dem Schulweg von Kindern und Jugendlichen. Im Landkreis Göppingen gab es zehn Schulwegunfälle. Zwei Jugendliche und sieben Kinder wurden leicht verletzt. Im Landkreis Heidenheim gab es drei Schulwegunfälle. Ein Kind wurde schwer verletzt, ein Kind wurde leicht verletzt.
Damit Schülerinnen und Schüler sicher zur Schule und wieder nach Hause kommen, müssen sich alle Verkehrsteilnehmer aufmerksam und vorausschauend im Straßenverkehr bewegen. Nehmen Sie Rücksicht auf unsere Kinder.
Tipps für einen sicheren Schulweg:
Eltern sollten gemeinsam mit ihren Kindern bereits vor Schulbeginn den gesamten Schulweg gehen.
Erwachsene, die sich selbst an die Verkehrsregeln halten und zum Beispiel nur bei Grün über die Straße gehen, tragen wesentlich zur Verkehrserziehung der "Neulinge" im Straßenverkehr bei.
Das Kind richtig sichern, wenn es im Auto zur Schule gefahren wird. Dazu gehört, dass neben dem richtigen Kindersitz der Sicherheitsgurt angelegt ist.
Wildes Parken und Halten vor der Schule durch "Elterntaxis" versperrt sowohl Autofahrern die Sicht auf Kinder als auch den Kindern die Sicht auf fahrende Autos.
Den Weg zur Schule sollten die Kinder mit einem Fahrrad erst nach bestandener Radfahrausbildung antreten. Die Polizei empfiehlt dringend, einen Fahrradhelm aufzusetzen.
Schubsen, Raufen, Drängeln ist an der Bushaltestelle tabu. Wichtig ist, dass die Kinder einen Abstand zum Fahrbahnrand und dem heranfahrenden Bus einhalten.Auch Autofahrer müssen an Bushaltestellen besonders vorsichtigsein, wenn dort Kinder warten, ein- oder aussteigen. Hier schreibtmdie Straßenverkehrsordnung langsames und bremsbereites Fahren vor.
11.9.26
Schwarzer Labrador verursacht Unfall
Aichelberg. Zu einem Zusammenstoß mit einem Auto kam es am Donnerstag bei Aichelberg. Nun sucht die Polizei das Tier und den Hundehalter. Kurz nach 19.45 Uhr fuhr ein 77-Jähriger mit seinem Pkw in der Holzmader Straße / K1427. Der Autofahrer war in Richtung Holzmaden unterwegs. Plötzlich rannte ein freilaufender Hund über die Straße. Der Autofahrer machte noch eine Notbremsung, konnte einen Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern. Er erfasste den schwarzen Labrador, der dort ohne Beisein eines Tierhalters eine Gassirunde drehte. Nach dem Unfall rannte der Hund über das angrenzende Feld in Richtung der Campingplätze weiter. Der Fahrer des Pkw blieb unverletzt. Die Polizei suchte nach dem Hund, konnte das wohl verletzte Tier aber nicht mehr auffinden. Der Sachschaden an dem Auto beläuft sich auf etwa 200 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Uhingen unter der Tel. 07161/9381-0 entgegen.
11.9.26
Mofafahrer am helllichten Tag betrunken unterwegs
Kuchen. Deutlich zu viel Alkohol hatte ein Zweiradfahrer am Donnerstag in Kuchen intus. Der stürzte alleinbeteiligt auf die Straße. Gegen 16 Uhr wurde eine Polizeistreife aus Geislingen zu einem Unfall in der Silcherstraße gerufen. Wie die Polizei mitteilte, war der 61-Jährige mit seinem Mofa auf dem Verbindungsweg zwischen "Im Espan" und der Silcherstraße unterwegs. Kurz vor der Silcherstraße kam der Mann ohne Fremdeinwirkung zu Fall und landete samt Mofa auf der Straße. Dabei zog er sich Verletzungen zu, die er zunächst nicht behandeln lassen wollte. Er hatte wohl große Mühe, sich auf den Beinen zu halten und musste sich auch an seinem Mofa abstützen. Die Beamten stellten schnell fest, dass der 61-Jährige betrunken war. Diesen Verdacht bestätigte ein Atemalkoholtest. Eine Blutentnahme konnte direkt vor Ort durch den Notarzt durchgeführt werden. Anschließend kam der 61-Jährige für die weitere Behandlung seiner Wunden in ein Krankenhaus. Er sieht nun mehreren Strafanzeigen entgegen, da er zudem keine gültige Fahrerlaubnis besitzt.
11.9.26
Mobile Sirene besteht Test am Warntag
Eislingen. Der bundesweite Warntag am Donnerstag ist in Eislingen erfolgreich verlaufen. Die Stadtverwaltung hat den bundesweiten Aktionstag genutzt, um die mobile Sirenen- und Lautsprecheranlage im Stadtgebiet zu erproben.
An insgesamt sechs Standorten im Stadtgebiet kam die auf einem Feuerwehrfahrzeug installierte mobile Sirenen- und Lautsprecheranlage zum Einsatz. Die Warn- und Entwarnungssignale sowie die vorgesehenen Sprachdurchsagen konnten an allen Standorten wie geplant abgespielt werden. Der Probelauf diente dabei insbesondere dazu, die Funktionsfähigkeit der Anlage und die Abläufe im praktischen Einsatz zu überprüfen.
„Wir freuen uns sehr, dass die Erprobung der mobilen Sirene so reibungslos funktioniert hat. Gerade bei einem Warnsystem kommt es darauf an, dass Technik und Abläufe im Ernstfall zuverlässig harmonieren. Der Warntag bietet uns die Möglichkeit, genau das regelmäßig zu überprüfen und gleichzeitig die Bevölkerung mit den Warnsignalen vertraut zu machen“, erklärt Emily Traub, Sachbearbeiterin für Bevölkerungsschutz und Feuerwehrwesen. Während der Erprobung ergaben sich zudem mehrere Gespräche mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Dabei konnten Fragen zur mobilen Sirene, zu den verschiedenen Warnwegen und zum richtigen Verhalten im Ernstfall direkt beantwortet werden.
Der bundesweite Warntag ist damit nicht nur ein technischer Test, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Sensibilisierung der Bevölkerung. Mobile Sirenen- und Lautsprecheranlagen ergänzen die digitalen Warnmöglichkeiten wie Warn-Apps und Cell Broadcast. Ihr besonderer Vorteil liegt darin, dass Warnungen und lagebezogene Informationen auch unmittelbar vor Ort und unabhängig von einem medialen Anschluss verbreitet werden können.
Der erfolgreiche Test bildet zugleich die Grundlage für die kommenden Jahre. Fest steht bereits: Die Erprobung der mobilen Sirenenanlage soll auch in den nächsten Jahren fortgeführt werden. Geplant ist, die mobile Sirene künftig einmal jährlich im Rahmen des bundesweiten Warntags im Stadtgebiet einzusetzen. So können die technischen Abläufe regelmäßig überprüft und die Bevölkerung langfristig mit den Warnsignalen und den bestehenden Warnmöglichkeiten vertraut gemacht werden. Weitere Informationen zum Bevölkerungsschutz und zur Eigenvorsorge stellt die Stadtverwaltung unter www.eislingen.de/bevoelkerungsschutz bereit.
10.9.26
Antrittsbesuch bei Landrat Bläse
Ostalbkreis. Seit Mai ist er der neue Landrat des benachbarten Donau-Ries-Kreises, jetzt war Michael Dinkelmeier zu Gast bei Landrat Dr. Joachim Bläse im Aalener Kreishaus. Dinkelmeier stammt aus Wemding, war vor seiner Wahl bereits als Führungskraft bei der Kreisverwaltung des Donau-Ries-Kreises tätig und ist vielseitig ehrenamtlich engagiert. Neben dem persönlichen Kennenlernen sprachen die Landräte über Themen, die die Nachbarkreise beide betreffen. Der Ausbau der B 29 als wichtiger West-Ost-Achse, die Riesbahn, aber auch der Unesco-Geopark Ries, die Rieser Kulturtage sowie Gesundheitsversorgung und Kliniken, Digitalisierung und Bürokratieabbau sind nur einige der Schwerpunkte, über die sich Bläse und Dinkelmeier künftig regelmäßig austauschen wollen.
10.9.26
Seniorin um Schmuck und Geld gebracht
Schorndorf. Eine Seniorin aus der Straße Baurenwasen in Schorndorf wurde am Mittwochmittag von angeblichen Polizeibeamten der Berliner Polizei telefonisch kontaktiert. Am Telefon gaben die Betrüger der arglosen Frau gegenüber an, dass ihre Tochter einen Verkehrsunfall, bei dem ein Kind tödlich verletzt worden sei, verursacht habe. Nun müsse eine Kaution hinterlegt werden, um eine Inhaftierung zu verhindern. Gegen 13.15 Uhr übergab die Frau einem Abholer Bargeld und Goldschmuck im mittleren fünfstelligen Wert. Der Abholer wird als 40 bis 55 Jahre alter Mann mit südosteuropäischem Erscheinungsbild beschrieben. Er soll 165 bis 175 cm groß sein, schwarze kurze Haare und eine stämmige Figur haben. Zur Tatzeit war er laut der Geschädigten mit einer dunklen Hose, einer schwarzen Jacke und einem dunklen Shirt bekleidet. Zeugen, die am Mittwoch entsprechende Beobachtungen gemacht haben, werden dringend gebeten, sich unter der Telefonnummer 07361 5800 mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.
10.9.26
Mann bedroht Passantin und Polizisten
Schorndorf. Ein 20-jähriger Mann mit afghanischer Staatsangehörigkeit belästigte am Mittwochgegen 18 Uhr in der Karlstraße in Schorndorf eine Frau und drohte ihr, sie abzustechen, weshalb diese die Polizei verständigte. Dem Mann wurde durch die Beamten ein Platzverweis erteilt, diesem kam er allerdings nicht nach, weshalb er in Gewahrsam genommen wurde. Hierbei beleidigte er die Polizisten unter anderem als Nazis und bedrohte diese ebenfalls. Den Mann erwartet nun eine Strafanzeige.
10.9.26
Unternehmen aktiv begleiten
Ebersbach. Wie können Unternehmen die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen und den bevorstehenden Strukturwandel erfolgreich bewältigen? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines intensiven Austauschs zwischen der Bürgermeisterin der Stadt Ebersbach, Manuela Raichle, und Lothar Lehner, Geschäftsführer der Lehner Management GmbH und Repräsentant des Bundesverbandes Der Mittelstand (BVMW) Baden-Württemberg. Begleitet wurde Lehner von Kerstin Hein, Key-Accounterin für das Mitgliedergeschäft des BVMW innerhalb der Lehner Management GmbH.
Im Gespräch wurden die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Ebersbach, die aktuellen Herausforderungen mittelständischer Unternehmen sowie Möglichkeiten einer aktiven und zukunftsorientierten Unterstützung der Betriebe diskutiert. Besonderes Augenmerk lag dabei auf dem von Lothar Lehner gelebten Ansatz einer „Wirtschaftsförderung plus“, die Unternehmen nicht nur verwaltet, sondern aktiv begleitet, vernetzt und bei Transformationsprozessen unterstützt.
Bürgermeisterin Manuela Raichle unterstrich die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Unternehmen. Die Stadt Ebersbach verstehe sich als wirtschaftsfreundlicher Partner der heimischen Betriebe und setze sich mit konkreten Angeboten, kurzen Wegen und persönlicher Unterstützung für die Rahmenbedingungen des lokalen Mittelstands ein.„Erfolgreiche Wirtschaftsförderung lebt vom Dialog mit den Unternehmen und von einem partnerschaftlichen Miteinander. Genau diesen Weg wollen wir in Ebersbach konsequent weitergehen“, betonte Raichle.
Auch Lothar Lehner zeigte sich nach dem Gespräch überzeugt von den Chancen einer aktiven Wirtschaftsförderung. Lehner: „Die Herausforderungen der kommenden Jahre sind groß. Gleichzeitig bieten sie enorme Chancen für Unternehmen, die frühzeitig die richtigen Weichen stellen. Besonders beeindruckt hat mich die Offenheit und das hohe Engagement von Bürgermeisterin Manuela Raichle für die Unternehmen in ihrer Stadt. Gemeinsam können wir den Betrieben wertvolle Impulse und konkrete Unterstützung bieten.“
10.9.26
„Leuchttürme“ in der Krise als Anlaufstellen
Schwäbisch Gmünd (sv). In der kleinen Uhlandhalle fand eine Informationsveranstaltung rund um das Thema Notfallvorsorge und Notfalltreffpunkte statt. Die Veranstaltung stieß auf reges Interesse und bot den Besuchern die Möglichkeit, sich umfassend über die persönliche Vorsorge und das richtige Verhalten in Krisensituationen zu informieren.
Zu Beginn stellten die Feuerwehr und der Katastrophenschutzbeauftragte Max Schamberger das Konzept der Notfalltreffpunkte vor. Dabei wurde insbesondere die Funktion sogenannter „Leuchttürme“ erläutert. Diese sollen in einer Krisensituation als wichtige Anlaufstellen dienen und der Bevölkerung Orientierung und Unterstützung bieten. Anschließend informierte Sabrina Günther, Leiterin des Resilienzzentrums Ostalbkreis, über wichtige Maßnahmen der persönlichen Notfallvorsorge. Im Mittelpunkt standen unter anderem ein sinnvoll zusammengestellter Notfallvorrat, die Ausstattung eines Notfallrucksacks sowie die Sicherung wichtiger Dokumente. Dabei wurde deutlich hervorgehoben, wie wichtig es ist, sich frühzeitig persönlich auf mögliche Krisen- und Notfallsituationen vorzubereiten.
Eine weitere wichtige Perspektive brachte Dr. Benjamin Birami, Klimaschutzbeauftragter der Stadt Schwäbisch Gmünd, ein. Er gab Auskunft über mögliche Gefährdungen durch Starkregen und Hochwasser und ging dabei insbesondere auf die individuelle Bedrohungslage im persönlichen Wohnumfeld ein. Die Besucherinnen und Besucher erhielten dadurch konkrete Anregungen, sich mit den möglichen Risiken am eigenen Wohnort auseinanderzusetzen. Im Anschluss an die Vorträge boten verschiedene Informationsstände Gelegenheit, mit den Beteiligten direkt ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und sich weiterführend zu informieren.
Moderiert wurde die Veranstaltung von der Stadtteilkoordinatorin Monika Schneider. Ortsvorsteher Karl-Andreas Tickert richtete Grußworte an die Anwesenden und verband diese mit einem wichtigen Aufruf: Für die Besetzung des Notfalltreffpunkts in einer Krisensituation werden engagierte Bürger gesucht.
Die Veranstaltung zeigte, dass ein großes Interesse an den Themen Krisenvorsorge, Bevölkerungsschutz und persönliche Vorbereitung besteht. Aufgrund der positiven Resonanz werden weitere Informationsveranstaltungen zu diesen Themen in Erwägung gezogen. Ein herzlicher Dank gilt allen Referentinnen und Referenten, den beteiligten Organisationen, den Helferinnen und Helfern sowie allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Besonders erfreulich war das rege Interesse der Bürger und ihre Bereitschaft, sich mit dem wichtigen Thema der persönlichen Vorsorge auseinanderzusetzen.
10.9.26
Klinikum meldet Störung im Netzwerk
Kreis Göppingen. Bei eines geplanten und erforderlichen Security-Updates der Firewall kam es am 9. September gegen 12 Uhr zu einer Störung im Netzwerk der Betriebstechnik des Alb-Fils-Klinikums in Göppingen.
In der Folge waren für etwa eine Stunde die Telefonie sowie am Techniknetz angeschlossene Systeme beeinträchtigt, darunter die Gebäudeleittechnik, Lüftungssteuerungen und das fahrerlose Transportsystem. Auch Teile der IT-Infrastruktur waren betroffen, konnten jedoch innerhalb kurzer Zeit wieder in Betrieb genommen werden.
Die interne IT-Abteilung und die zuständige Partnerfirma reagierten unmittelbar und leiteten die erforderlichen Maßnahmen zur Behebung der Störung ein. Vorsorglich wurden die bestehenden Notfallkonzepte zur Sicherstellung der Patientenversorgung und des Patientenschutzes aktiviert. Die Patientensicherheit war dadurch zu jeder Zeit gewährleistet. Die Arbeiten zur Behebung der technischen Störung sind erfolgreich abgeschlossen, die betroffenen Systeme werden weiterhin vorsorglich überwacht.
Die Störung trat trotz umfangreicher Vorabtests auf und wird aktuell ausgewertet. Eine detaillierte Ursachenanalyse soll dazu beitragen, die Stabilität und Ausfallsicherheit der technischen Infrastruktur weiter zu erhöhen.
10.9.26
Auf den Vordermann aufgefahren
Donzdorf. Am Mittwochnachmittag erlitt ein 18-Jähriger bei einem Unfall bei Donzdorf leichte Verletzungen. Der 18-Jährige fuhr mit seinem Kleinkraftrad auf der L1159 in Richtung Winzingen. An der Einmündung zur Hagenbucher Mühle wollte ein 59-Jähriger nach rechts einbiegen und bremste seinen Pkw ab. Das nahm der Zweiradfahrer wohl zu spät wahr. Er versuchte noch auszuweichen, konnte einen Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Der 18-Jährige verletzte sich leicht. Das Polizeirevier Eislingen nahm den Verkehrsunfall auf und schätzt den Gesamtschaden auf etwa 5.000 Euro.
10.9.26
Erneut bei Trunkenheitsfahrt erwischt
Kuchen. Die Polizei zog in Kuchen einen Autofahrer aus dem Verkehr. Der Mann war am Mittwoch gegen 23.30 Uhr mit seinem Pkw in der Bahnhofstraße unterwegs. Dort fiel der 43-jährige Fahrer durch seine auffällige Fahrweise auf. Er fuhr unter anderem in deutlichen Schlangenlinien. Die Polizei stoppte das Auto. Bei der Kontrolle schlug den Polizisten deutlicher Alkoholgeruch entgegen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa zwei Promille. Eine Blutprobe soll nun den genauen Wert ermitteln. Einen Führerschein konnte der Fahrer nicht vorweisen. Die Fahrerlaubnis war ihm aufgrund einer vorausgegangenen Trunkenheitsfahrt bereits entzogen worden. Den Mann erwarten nun mehrere Strafanzeigen.
10.9.26
In Kindergarten eingebrochen
Uhingen. In den letzten Tagen machte ein Unbekannter in Uhingen Beute. Zwischen Montagvormittag und Mittwochabend hebelte der Unbekannte am Kindergarten in der Finkenstraße ein Fenster auf und gelangte in das Gebäude. Im Inneren durchwühlte er sämtliche Schränke im Büro. In einem Schrank fand er eine Geldkassette. Diese nahm er als Beute mit und verschwand unentdeckt. Das Polizeirevier Uhingen sicherte Spuren und nahm die Ermittlungen zum Einbruch auf. Wie hoch der Schaden am Gebäude ist, ist derzeit nicht bekannt.
10.9.26
Neue Auszubildende im Rathaus begrüßt
Geislingen. Für mehrere junge Menschen begann ein neuer Lebensabschnitt: Sie starteten ihre Ausbildung bei der Geislinger Stadtverwaltung. Zum Auftakt wurden die Nachwuchskräfte im Rathaus willkommen geheißen und erhielten erste Einblicke in ihren künftigen Arbeitsalltag.
In diesem Jahr beginnen zwei Nachwuchskräfte ihre Ausbildung im Verwaltungsbereich. Hinzu kommen zwei Verwaltungspraktikanten sowie mehrere Auszubildende in den städtischen Kindertagesstätten. Im Rathaus begrüßte Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia die neuen Kollegen.
Am ersten Tag erhielten die Auszubildenden einen Überblick über den Ablauf und die verschiedenen Stationen ihrer Ausbildungszeit. Bei einer kleinen Führung lernten sie zentrale Einrichtungen der Stadtverwaltung kennen. Zudem bot sich ihnen die Gelegenheit, erste Kontakte zu knüpfen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia ließ es sich nicht nehmen, die neuen Auszubildenden persönlich kennenzulernen und sich mit ihnen über ihre ersten Eindrücke auszutauschen.
10.9.26
Weihnachtsmarkt wirft Schatten voraus
Eislingen. Der Eislinger Weihnachtsmarkt öffnet wie jedes Jahr, am ersten Adventswochenende seine Türen – und er lebt vor allem von den Menschen, die ihn mitgestalten. Damit rund um den Kronenplatz am 28. und 29. November ein weihnachtliches Ambiente und eine breite abwechslungsreiche Angebotspalette entstehen kann, freut sich die Stadt Eislingen auf die Unterstützung und Kreativität engagierter Mitwirkender. Interessierte, die sich mit einem Marktstand, einer Mitmach-Aktion oder einem Bühnenauftritt beteiligen möchte, können sich ab sofort online anmelden. Anmeldeschluss ist der 10. Oktober. Gesucht werden zudem kreative Personen, die ein altes Handwerk beherrschen und dieses beim Weihnachtsmarkt gerne präsentieren würden – neben der Möglichkeit, die handwerklichen Produkte auch zu verkaufen. Denkbar wären beispielsweise Korbflechten, Töpfern, Kerzenziehen, Drechseln und vieles mehr. Für Besucher aus Nah und Fern soll so ein weihnachtliches Angebot mit einer bunten Mischung aus Selbstgemachtem und gewerblichen Produkten, kulinarischen Leckereien sowie Geschenkartikeln angeboten werden. Ein großes Anliegen ist die Vermittlung eines weihnachtlichen Ambientes, das vor allem durch schön beleuchtete und weihnachtlich dekorierte Holzhütten entsteht. Wer keine Holzhütte zur Verfügung hat, kann bei der Stadt Eislingen einen Marktstand mieten. Allerdings stehen nur begrenzt Stände zur Verfügung. Daher empfiehlt sich eine möglichst frühe Anmeldung unter www.eislingen.de/weihnachtsmarkt. Weitere Informationen bei der Stadtverwaltung (Kontakt: Nadine Bisinger, Bürger- und Ordnungsamt, Tel. 07161/804-160, E-Mail:
10.9.26
Änderungen bei Busverbindungen zu Schuljahrsbeginn
Kreis Göppingen. Im Stadtverkehr Göppingen, im Voralbgebiet sowie zwischen Geislingen und Böhmenkirch gibt es zum Schulbeginn am 14. September angepasste Fahrpläne. Dabei werden teilweise Fahrten verlängert oder Takte verschoben, um Ziele besser zu erreichen.
Die Änderungen im Überblick:
Linie 902 (ZOB Göppingen - Alb Fils Klinikum): An der Linie wurden Änderungen zur Verbesserung der Erreichbarkeit für das Klinikpersonal zum Arbeitsbeginn und -ende am Wochenende vorgenommen. An Samstagen zusätzliche Fahrt um 5:34 Uhr von Göppingen ZOB zum Alb Fils Klinikum, an Samstagen zusätzliche Fahrt um 5:46 Uhr vom Alb-Fils-Klinikum zum ZOB Göppingen, an Sonntagen verschobene Fahrten: Abfahrten vom ZOB Göppingen neu um 5:34 Uhr, 6:34 Uhr 7:34 Uhr, 8:34 Uhr (die Fahrten 6:04, 7:04 und 8:04 entfallen) und ab 9:34 Uhr weiter wie im aktuell gültigen Fahrplan. Abfahrten vom Alb Fils Klinikum neu um 5:46 Uhr, 6:46 Uhr, 7:46 Uhr, 8:46 Uhr (die Fahrten 6:16, 7:16 und 8:16 entfallen) und ab 9:46 Uhr weiter wie im aktuell gültigen Abends statt Abfahrt um 21.04 Uhr, 22.04 und 23.04 Uhr neu um 20.34 Uhr, 21.34 Uhr, 22.34 Uhr und wie bisher regulär 23.34 Uhr Start vom ZOB Göppingen. Abends statt Abfahrt um 21.16 Uhr, 22.16 und 23.16 Uhr neu um 20.46 Uhr, 21.46 Uhr und 22.46 Uhr Start vom Alb Fils Klinikum (die Fahrt um 23.16 Uhr entfällt).
Linie 922 (Uhingen - Zell u.A.): Taktverschiebungen Montag - Freitag zur besseren Erreichbarkeit des morgendlichen Schulbeginns in den weiterführenden Schulen in Uhingen. Dadurch werden die Umsteigebziehungen zum MEX 16 ebenfalls beschleunigt. Ab Zell u.A. neu um 4.48 Uhr, 5.48 Uhr, 6.48 Uhr und 7.48 Uhr und ab 8.38 Uhr weiter wie im aktuell gültigen Fahrplan
Ab Uhingen neu um 5.11 Uhr, 6.11 Uhr, 7.11 Uhr (wie bisher getrennt nach Schultag und Ferientag) und 8.11 Uhr (wie bisher getrennt nach Schultag und Ferientag), ab 9.01 Uhr weiter wie im aktuell gültigen Fahrplan
950A (Stötten - Böhmenkirch): Aufgrund der aktuellen Verlegung der Grundschule Treffelhausen nach Böhmenkirch beginnt die erste Fahrt am Morgen bereits in Stötten Aussiedlerhöfe um 6:53 Uhr und fährt über Stötten Rathaus (6:55 Uhr) und Schnittlingen Wetterwarte (6:56 Uhr). Ab Schnittlingen Siedlung (6:58 Uhr) fährt die Linie wie im aktuell gültigen Fahrplan.
Anpassungen im Bereich Göppingen-Jebenhausen: Bereits zum 23. Juni wurde die Fahrt der Linie 921A um 13:27 Uhr vom ZOB Göppingen angepasst. Diese führt nun zusätzlich über die Haltestelle Jebenhausen Vorderer Berg (13:37 Uhr), um den Fußweg für Schüler auf dem Weg in die Wohngebiete in Jebenhausen zu verkürzen. Hintergrund: Mit der Einrichtung der Relex-Expressbuslinie X92 Göppingen-Kirchheim hat der Verkehrausraum Göppingen-Voralb eine grundlegende Neuordnung erfahren. Bestehende Linien wurden auf das neue Angebot angepasst und dadurch die Taktung für viele Fahrgäste insgesamt verbessert. Einschränkungen gegenüber den bisherigen Fahrplänen am Wochenende begründen sich durch die bisher äußerst schwache Nachfrage. Nach dem Neustart der beiden neuen Linienbündel im Raum Göppingen zum 1. Juni 2026 wurden Nachbesserungswünsche geäußert, insbesondere von Seiten der Schulen und Eltern. Änderungen, die von einzelnen Nutzern als nachteilig bewertet werden, gab es auch auf einigen Pendlerbeziehungen. Das Landratsamt hatte bereits zum 23. Juni mit ersten Anpassungen reagiert.
Ein Schwerpunkt der nach dem Start der neuen Linienbündel im Juni geäußerten Kritik bezieht sich auf Fußwege von Schülern in die Wohngebiete in Jebenhausen (Wasen), sowie auf Wartezeiten nach Schulende in Göppingen. Hier sucht das Landratsamt weiterhin nach einer Möglichkeit, angemessene Wartezeiten nach Schulende mit Zuganschlüssen auf der Filstalbahn zu vereinbaren und gleichzeitig durch Fahrten in die höhergelegenen Wohngebiete kurze Fußwege zu ermöglichen. Grundsätzlich gelten nach der vom Kreistag beschlossenen Schülerbeförderungskostensatzung Fußwege bis 1,5 Kilometer zur/von der Haltestelle sowie Wartezeiten bis zu 45 Minuten als vertretbar, was bei den beklagten Verbindungen stets eingehalten wird. Aus Kostengründen und aufgrund der komplexen Zusammenhänge bei der Planung sollen bis zum regulären Fahrplanwechsel im Dezember mögliche Nachbesserungen unter Berücksichtigung aller Betroffenheiten und Rahmenbedingungen geprüft werden. Die Busverkehre sind auch Thema im Umwelt- und Verkehrsausschuss am 29. September.
9.9.26
Sperrungen auf B 29 bei Brücke am Verteiler Ost
Schwäbisch Gmünd (sv). Am Donnerstag, 17. September, kommt es in der Zeit zwischen 8.30 Uhr und 16.30 Uhr zu einer halbseitigen Straßensperrung mit Lichtsignalanlage für circa zwei Stunden auf der B 29 im Bereich der Brücke am Verteiler Ost. Durchgeführt wird eine planmäßige Bauwerksprüfung an der Brücke mit Spezialfahrzeug. Im weiteren Verlauf der Prüfung kommt es unter der Brücke, zwischen der Verbindungsstraße Oststadt und Hussenhofen am Kreisverkehr, ebenfalls zu einer halbseitigen Sperrung ohne Ampel.
9.9.26
Nägel in Reifen
Schwäbisch Gmünd. Am Dienstag teilte ein 48-Jähirger mit, dass zwischen Sonntag und Dienstag vermutlich durch Unbekannte mehrere Nägel in die Reifen seines Fahrzeuges gesteckt wurden. Das Fahrzeug stand zu diesem Zeitpunkt auf einem Privatgelände in der Theodor-Heuss-Straße. Hinweise in dieser Sache nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Telefonnummer 07171 3580 entgegen.
9.9.26
Verletzter Radfahrer
Heubach. Am Dienstag musste eine Pkw-Lenkerin ihr Fahrzeug in der Hauptstraße in Heubach abbremsen, nachdem sich der Verkehr staute. Hierbei ließ sie eine Lücke, um aus einer Einmündung ein Fahrzeug einfahren zu lassen. Ein 43-jähriger Radfahrer fuhr daraufhin an dem stehenden Auto vorbei und kam beim Wiedereinscheren vermutlich wegen eines Fahrfehlers zu Fall. Der Radfahrer musste anschließend mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus gebracht werden.
9.9.26
Göppinger Glückstüte: Verkaufsstart am 14. September
Göppingen. Am Montag, 14. September, startet der Verkauf der ersten Göppinger Glückstüte. Für 50 Euro erhalten Käufer eine prall gefüllte Stofftasche mit einem Gesamtwert von mindestens 100 Euro. Insgesamt stehen 500 Glückstüten zur Verfügung – erhältlich sind sie beim i-Punkt im Rathaus, Modehaus Finck, Männermode Metzmeier und bei der SV Versicherung Joachim Lebherz.
Herzstück jeder Glückstüte ist ein City-Geschenkgutschein im Wert von 50 Euro, der in mehr als 70 Göppinger Geschäften eingelöst werden kann. Damit entspricht bereits der garantierte City-Geschenkgutschein dem kompletten Kaufpreis der Tüte. Doch in der Glückstüte steckt noch deutlich mehr: Zahlreiche Göppinger Händler, Gastronomen und Unternehmen haben sich an der Aktion beteiligt und eigene Gutscheine, Produkte und kleine Überraschungen zur Verfügung gestellt. Insgesamt kamen so mehr als 6.000 Gutscheine und Artikel zusammen. Dadurch erreicht jede Glückstüte einen Mindestwert von 100 Euro. In ausgewählten Tüten warten darüber hinaus besondere Gewinne – darunter Veranstaltungstickets, zusätzliche Gutscheine und weitere hochwertige Preise.
Entwickelt und finanziert wurde die Göppinger Glückstüte gemeinsam von Göppinger City und der Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen. Die Organisation und Umsetzung der Aktion übernimmt Göppinger City e.V. Als weiterer Partner ist das Pig-Stadtmagazin mit an Bord.
Hinter der Aktion steht dabei nicht nur die Idee, den Kundinnen und Kunden einen attraktiven Mehrwert zu bieten. Die Glückstüte soll gleichzeitig Menschen gezielt in die Göppinger Geschäfte führen und die Kaufkraft vor Ort halten
Bei einem vollständigen Verkauf aller 500 Glückstüten fließen damit allein über die enthaltenen City-Geschenkgutscheine 25.000 Euro unmittelbar in den Göppinger Handel. Hinzu kommt der Effekt der zahlreichen zusätzlichen Gutscheine: Sie sollen dazu anregen, unterschiedliche Geschäfte zu besuchen, neue Anbieter kennenzulernen und bei der Einlösung weitere Einkäufe vor Ort zu tätigen.
9.9.26
Brand in Keller
Uhingen. Am Dienstagmorgen rückten Einsatzkräfte zu einem Wohnhaus in Uhingen aus. Kurz vor 6 Uhr rückten Einsatzkräfte zu einem Brand in der Birkenstraße aus. Dort stellte ein Bewohner im Keller eines Gebäudes eine Rauchentwicklung fest. Bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr verließen die Bewohner die Doppelhaushälfte. Die Feuerwehr war mit 36 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen vor Ort. Gegen 7.15 Uhr war das Feuer gelöscht. Das Gebäude blieb weiterhin bewohnbar. Zwei der Bewohner kamen vorsorglich in eine Klinik. Vermutlich war ein im Keller gelagerter Akku der Auslöser. Warum sich dieser entzündete, ist nicht bekannt. Der Sachschaden am Gebäude wird auf 10.000 Euro geschätzt.
9.9.26
Grillstellen ab heute wieder freigegeben
Göppingen. Der Regen und die kühleren Temperaturen bringen es mit sich: Ab heute sind die Grillstellen im Wald von Göppingen wieder geöffnet. Konkret handelt es sich um die Grillstellen in Hohenstaufen und im Oberholz. Dort darf ab sofort wieder gegrillt werden.
9.9.26
Radmuttern gelockert
Geislingen. Radschrauben löste ein bislang Unbekannter am Montag oder Dienstag an mehreren Bussen in Geislingen. Den bisherigen Erkenntnissen der Polizei zufolge muss sich der Unbekannte zwischen Montag, 15.30 Uhr, und Dienstag, 15 Uhr, an zwei Bussen des Herstellers zu schaffen gemacht haben. Dies stellte ein Busfahrer fest, als er mit einem der Fahrzeuge fuhr. Bei der Überprüfung der weiteren geparkten Busse in der Grube-Karl-Straße konnten an zwei weiteren Bussen gelockerte Radschrauben festgestellt werden. Es kam zu keiner gefährlichen Situation oder zu Schäden. Die Polizei Geislingen hat nun die Ermittlungen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen. Hinweise nimmt das Polizeirevier unter der Tel. 07331/9327-0 entgegen.
9.9.26
Betrunken gefahren
Donzdorf. Am Dienstag endete die Fahrt für einen 81-Jährigen in Donzdorf. Kurz vor 10 Uhr fuhr der Senior mit seinem Pkw in der Gmünder Straße. Dort wurde er von Polizisten des Polizeireviers Eislingen einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei stellten die Beamten Alkoholgeruch fest. Ein Test bestätigte den Verdacht. Der 81-Jährige hatte zu viel Alkohol getrunken. Ihn erwartet nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.
9.9.26
Turnen wie die Profis
Schwäbisch Gmünd (sv). Im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Schwäbisch Gmünd hatte die Kindersportschule zu einem besonderen Bewegungserlebnis eingeladen. Unter dem Motto „Turnen wie die Profis!“ konnten interessierte Kinder teilnehmen und das Turn- und Bewegungszentrum einmal ausgiebig erkunden.
Mit viel Begeisterung ging es an die verschiedenen Turn- und Bewegungsstationen. Ob Springen, Balancieren, Klettern, Rollen oder erste turnerische Elemente – für jedes Kind war etwas dabei. Unter fachkundiger Anleitung von Helge Liebrich konnten die jungen Sportler neue Bewegungen ausprobieren, ihre Geschicklichkeit testen und dabei jede Menge Spaß haben. Das absolute Highlight war für viele Kinder die Schnipselgrube. Mit großem Jubel wurde hineingesprungen, getobt und nach Herzenslust ausprobiert. Die weiche Grube bot dabei nicht nur jede Menge Spaß, sondern auch die Möglichkeit, neue Sprünge und Bewegungen mutig auszuprobieren.
Für einen Moment konnten sich die Kinder fühlen wie die großen Turnerinnen und Turner: professionelle Geräte, spannende[nbsp] Bewegungsaufgaben und jede Menge Platz, um sich auszuprobieren. Dabei standen nicht Leistung oder Perfektion im Vordergrund, sondern die Freude an der Bewegung und das gemeinsame Erlebnis.
Und spätestens beim Sprung in die Schnipselgrube war klar: Turnen wie die Profis macht richtig Spaß. Weitere Infos zur Kindersportschule gibt es beim Amt für Bildung und Sport unter der Rufnummer: 07171/603-4050 oder per E-Mail:
9.9.26
Ebersbach verstärkt kommunalen Ordnungsdienst
Ebersbach. Aufmerksamen Ebersbachern ist es vielleicht schon aufgefallen: Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) der Stadt Ebersbach an der Fils ist ab sofort mit einem neuen Fahrzeug im Stadtgebiet unterwegs. Durch die deutliche Kennzeichnung ist das Fahrzeug gut erkennbar und macht die Präsenz des KOD im Stadtgebiet sichtbarer.
Bei der Beklebung und Ausstattung des Fahrzeugs wurden alle hierfür geltenden Vorgaben und Anforderungen berücksichtigt. Auch ein Aufbau für die Sprechdurchsagen ist geplant und wird entsprechend der geltenden Vorschriften ausgeführt. Die Lautsprecheranlage ermöglicht dem KOD Durchsagen im öffentlichen Raum und kann bei besonderen Ereignissen auch zur Information der Bevölkerung, beispielsweise im Katastrophenfall, eingesetzt werden.
Noch wichtiger als das neue Fahrzeug ist jedoch die personelle Verstärkung des Kommunalen Ordnungsdienstes. Mit zwei neuen Vollzeitkräften kann der KOD seine Aufgaben künftig wieder regelmäßig und verlässlich im gesamten Stadtgebiet wahrnehmen.
Zu den Aufgaben gehören unter anderem die Überwachung des ruhenden Verkehrs, Kontrollen in öffentlichen Anlagen und auf Spielplätzen, die Ahndung von Vermüllungen sowie die Überwachung der Einhaltung ordnungsrechtlicher Vorschriften. Gleichzeitig sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ansprechpartner vor Ort und stehen Bürgerinnen und Bürgern bei Fragen und Anliegen zur Verfügung.
„Eine wichtige Aufgabe des Kommunalen Ordnungsdienstes ist es, für ein faires und verlässliches Miteinander im öffentlichen Raum zu sorgen. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Verwarnungen auszusprechen. Wo ein Gespräch oder eine Aufklärung ausreicht, steht dies für uns an erster Stelle“, erklärt Bürgermeisterin Manuela Raichle.
„Viele Bürger haben sich in den vergangenen Monaten wieder mehr Präsenz und regelmäßige Kontrollen gewünscht. Durch die personelle Verstärkung können wir diesem Wunsch besser nachkommen. Unser Ziel ist es, regelmäßig vor Ort zu sein, auf Hinweise zu reagieren und bei Problemen zunächst das Gespräch zu suchen. Wenn dies nicht ausreicht, müssen Verstöße selbstverständlich konsequent verfolgt werden“, so Bürgermeisterin Raichle.
Auch Tamina Lesle, Abteilungsleiterin Ordnung und Sicherheit, sieht in der Verstärkung des Teams einen wichtigen Schritt: „Der Kommunale Ordnungsdienst ist für viele Bürger der direkte Ansprechpartner der Ortspolizeibehörde vor Ort. Durch regelmäßige Präsenz können wir schneller reagieren, Hinweise aufnehmen und direkt mit den Menschen ins Gespräch kommen.“
9.9.26
Gmünd sucht Weihnachtsbäume fürs Stadtbild
Schwäbisch Gmünd (sv). Alle Jahre wieder freut sich die Stadt Schwäbisch Gmünd auf zahlreiche Weihnachtsbaum-Spenden. Für die Adventszeit sind beleuchtete Weihnachtsbäume unverzichtbar und verschönern den Advent. Das Weihnachtsbaum-Team des Baubetriebsamtes ruft dazu auf, sich zu melden, wer einen Baum zur Verfügung stellen möchte. Er sollte groß, schön gewachsen und stabil sein. Das Fällen und Abtransportieren des Baumes ist für Besitzer kostenlos. Wer dazu weitere Auskünfte oder Informationen benötigt, kann sich beim Baubetriebsamt unter der Rufnummer: 07171/603-6800 melden. Bereits im Voraus bedankt sich die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd für die Baumspenden.
9.9.26
Ehrenamtskarte im Ostalbkreis stark gefragt
Ostalbkreis. Seit der Einführung der Ehrenamtskarte Baden-Württemberg im Frühjahr 2025 wurden bereits mehr als 25 000 Ehrenamtskarten ausgegeben, davon allein rund 6.400 Ehrenamtskarten im Ostalbkreis. Damit ist der Ostalbkreis neben den Landkreisen Böblingen, Calw und Esslingen Spitzenreiter im Ländle. Auch mehrere kreisfreie Städte wie Freiburg, Heidelberg, Heilbronn, Karlsruhe, Pforzheim, Ulm und die Landeshauptstadt Stuttgart sind beteiligt.
Neben dieser stolzen Zahl an Ehrenamtskarten nimmt auch die Zahl der Einrichtungen, die Rabatte und Ermäßigungen gewähren, stetig zu. Derzeit sind 55 Einrichtungen im Ostalbkreis Partner der Ehrenamtskarte. Von Sport, Bildung über Kultur oder anderen Freizeiteinrichtungen – das Angebot ist breit gefächert und wird stetig erweitert. Landrat Dr. Bläse: „Wir sind dankbar über jede Einrichtung, die mitmacht, und wir so ein Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung setzen können“.
Unter www.ostalbkreis.de/ehrenamtskarte gibt es die aktuelle Auflistung der Einrichtungen, die Ermäßigungen gewähren. Dort finden sich auch alle weiteren Informationen zu den Voraussetzungen und dem Antragsverfahren für den Erhalt der Ehrenamtskarte.
9.9.26
Stadt sucht stille Helden
Schwäbisch Gmünd (sv). Unzählige Menschen gestalten Schwäbisch Gmünd täglich durch ihr unbezahltes Engagement lebendiger, wärmer und lebenswerter. Oft wirken die Helden im Stillen, doch ihre Leistung reicht weit über das gewöhnliche Maß hinaus. Das Ehrenamtsfest am Donnerstag, 10. Dezember, möchte diesen Personen mit einer Auszeichnung und einem unvergesslichen Abend wertschätzen.
Was bedeutet „Ehrenamt in der Fläche“? Das Motto rückt bewusst das Engagement in allen Stadtteilen, Ortsteilen und Quartieren in den Mittelpunkt: Wo Nachbarschaftshilfe, lokale Initiativen und dezentrale Angebote das alltägliche Zusammenleben sichern. Vom Sportverein über die Kulturpflege bis zum sozialen Dienst. Also überall dort, wo Gemeinschaft direkt vor der eigenen Haustür entsteht. All jene Einsatzorte, die oft abseits der großen Scheinwerfer liegen, aber das eigentliche Fundament unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts bilden.
Um dieses herausragende Engagement gebührend zu würdigen, lädt die Stadt Schwäbisch Gmünd am Donnerstag, 10. Dezember zu einem besonderen Ehrenamtsfest im Kulturzentrum Prediger ein. Unter dem Leitgedanken „Ehrenamt in der Fläche“ wird all jenen Menschen gedankt, die mit Herzblut und Hingabe das Fundament des gesellschaftlichen Zusammenhalts stärken.
Wer sollte dieses Jahr eine besondere Anerkennung und Wertschätzung erhalten? Engagierte Personen aus dem Umfeld Familie, Freunde oder Nachbarn können gemeldet werden. Einreichen kann man ganz einfach über das Online-Formular auf der städtischen Homepage unter: www.schwaebisch-gmuend.de/index.php/veranstaltungen-vereine-ehrenamt.html . Der Einsendeschluss ist am Freitag, 3. Oktober. Der Aufruf kann weiter verbreitet werden auf allen Kanälen und Netzwerken.
8.9.26
Gegenstand auf die Straße geworfen
Göppingen. Von einer Brücke bewarf ein Unbekannter ein Auto am Montag bei Göppingen. Wie die Polizei mitteilt, fuhr eine 45-Jährige kurz vor 14.45 Uhr auf der B10. Der Wagen war zwischen den Anschlussstellen Göppingen Zentrum/Ost und Eislingen-West unterwegs und fuhr in Richtung Ulm. Bei der Annäherung an die Brücke auf Höhe der K1410 konnte die Autofahrerin erkennen, wie ein Gegenstand wohl von der Brücke herabgeworfen wurde und auf dem linken Fahrstreifen vor ihrem Fahrzeug zerbrach. Das Auto fuhr über die Glassplitter, Schaden entstand am Fahrzeug wohl nicht. Das Polizeirevier Göppingen hat die Ermittlungen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise zum Verursacher geben können. Möglicherweise fuhren auch noch weitere Fahrzeuge über die Glassplitter. Zeugen und Geschädigte können sich bei der Polizei unter Tel. 07161/632360 melden.
8.9.26
Schmierfinken auf dem Skatepark
Uhingen. Wegen Sachbeschädigung am Skatepark in Uhingen ermittelt die Polizei in Uhingen. Die Sachbeschädigung wurde am Montagvormittag entdeckt. Auf dem gesamten Gelände hinterließen die Unbekannten ihre Schmierereien. Unter anderem waren die dortige Infotafel und ein Steintisch sowie zwei Steinbänke mit weißen und schwarzen Schriftzügen versehen. Die Schadenshöhe ist noch unklar. Die Polizei Uhingen (Tel. 07161/9381-0) ermittelt jetzt, um die Verursacher zu finden.
8.9.26
Unbekannter beschädigt Pkw
Bad Boll. Am Montag beschädigte ein bislang unbekannter Mann einen Mercedes in Bad Boll. Der Wagen parkte auf einem Pkw-Stellplatz in der Gruibinger Straße. Der Fahrzeugbesitzer konnte feststellen, dass an seinem Auto der rechte Vorderreifen zerstochen worden war. Außerdem waren der Wischwasserschlauch der vorderen Scheibenwischer abgerissen und die Abdeckung der Klimaanlage beschädigt. Ein Zeuge konnte gegen 21 Uhr einen bislang unbekannten Mann am Fahrzeug des Geschädigten beobachten. Bei diesem handelte es sich um einen etwa 60-jährigen Mann mit kräftiger Statur, einer Größe von 160 bis 165 cm und grau-weißen Haaren. Dieser entfernte sich zunächst fußläufig in Richtung Stadtmitte und fuhr dann mit einem weißen 1er BMW davon. Als der Zeuge ihn wahrnahm, trug er Sandalen und ein rotes T-Shirt. Bereits am 29.August war von einem bislang Unbekannten der Heckscheibenwischer des Pkw heruntergerissen worden. Ob es sich möglicherweise um den gleichen Täter handelt, ist derzeit nicht bekannt. Die Höhe des Schadens am Mercedes-Benz ist Gegenstand der Ermittlungen. Der Polizeiposten Bad Boll nahm die Ermittlungen auf und nimmt Zeugenhinweise unter Tel. 07161/9381-0 entgegen.
8.9.26
Sattelzug nicht verkehrssicher
Gruibingen. Zu viele gravierende Mängel hatte ein Lkw am Montag bei Gruibingen. Gegen 7.45 Uhr kontrollierte der Verkehrsdienst Mühlhausen bei Gruibingen einen Sattelzug, nachdem der 42-jährige Fahrer bereits wegen technischen Mängeln auf einem Parkplatz angehalten hatte. Bei der Kontrolle stellten die Beamten gravierende Mängel fest. Unter anderem schaltete an Steigungen die Elektronik auf ein Notlaufprogramm, in dessen Folge das Fahrzeug nur noch mit Geschwindigkeiten von 25-40 km/h fahren konnte. Am Sattelauflieger stellten die Beamten ein Loch in der Druckluftbremsanlage fest. Ein Gutachter kam vor Ort und bestätigte die erheblichen Mängel. Er untersagte die Weiterfahrt und entstempelte das Fahrzeug. Den Fahrer sowie den Halter erwartet nun eine Anzeige.
8.9.26
Unbekannte richten Schaden vom 100 000 Euro an
Böhmenkirch. Etwa 100.000 Euro Sachschaden hinterließen bislang Unbekannte am Wochenende bei Böhmenkirch .Die verschafften sich zwischen Samstag, 11 Uhr, und Montag, 6.30 Uhr, Zutritt zum Schotterwerk neben der B466. Dort beschädigten sie einen Bagger, ein Bohrfahrzeug sowie eine Planierraupe. Die Täter rissen mehrere Fahrzeugteile aus dem Bagger und entfernten Sicherungen. An der Planierwalze wurde die Lenkradverriegelung beschädigt. Am Bohrfahrzeug öffneten sie den Tankdeckel sowie den AdBlue-Deckel und sprühten mutmaßlich rote Farbe in die Tanks. Auch das Fahrzeug besprühten sie mit der Farbe. Die abgerissenen Fahrzeugteile wurden größtenteils in den Steinbruch geworfen. Der Polizeiposten Böhmenkirch hat die Ermittlungen aufgenommen. Hierbei werden Zeugen gesucht, die am Wochenende verdächtige Fahrzeuge und Peronen wahrgenommen haben oder sonstige Hinweise geben können. Diese werden gebeten, sich unter der Tel. 07332/922020 beim Polizeiposten zu melden.
7.9.26
Drei leicht Verletzte bei Unfall
Ebersbach. Unachtsamkeit führte am Sonntag wohl zu einem Verkehrsunfall bei Ebersbach. Gegen 16.30 Uhr fuhr ein 60-Jähriger mit seinem Pkw auf der L1152 von Ebersbach-Weiler in Richtung Roßwälden. An der Einmündung zur Roßwälder Straße musste er verkehrsbedingt halten. Hinter ihm fuhr eine 25-Jährige mit ihrem Wagen. Diese erkannte die Situation offenbar zu spät und fuhr in das Heck des Pkw. Der 60-Jährige und seine beiden Mitfahrer, eine 45-Jährige sowie ein 13-Jähriger, wurden durch den Aufprall leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie in eine Klinik. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 14.000 Euro.
7.9.26
Unfall beim Überholen
Bad Ditzenbach. Ein Autofahrer übersah am Samstagmorgen ein entgegenkommendes Fahrzeug bei Bad Ditzenbach. Derer 42-jährige Pkw-Fahrerfuhr auf der B466 in Richtung Mühlhausen. Vor ihm war ein 49-Jähriger mit seinem Laster unterwegs. Als der Pkw-Fahrer versuchte, den Lastwagen zwischen Gosbach und Bad Ditzenbach zu überholen, übersah er offenbar ein entgegenkommendes Fahrzeug. Er versuchte noch, nach rechts auszuweichen, konnte einen Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern. Bei der Kollision wurde der entgegenkommende Wagen von der Fahrbahn abgewiesen und kam im Graben zum Stehen. Beim Ausweichmanöver prallte der 42-Jährige mit seinem Fahrzeug zudem seitlich gegen den Laster. Die 48-jährige Fahrerin erlitt leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in eine Klinik. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die B466 bis mehrere Stunden teilweise voll gesperrt und es kam zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Während der Straßensperrung versuchte ein 82-Jähriger mit seinem Pkw zu wenden. Dabei geriet er mit den Vorderreifen in den Straßengraben. Auch sein Fahrzeug musste geborgen werden und währenddessen durch Beamte des Polizeireviers Geislingen abgesichert werden.
7.9.26
Einhorn-Tunnel nachts gesperrt
Schwäbisch Gmünd (sv). Ab Montag, 14. September bis Freitag, 25. September, wird der Gmünder Einhorn Tunnel jeweils täglich ab 19.30 Uhr bis 5 Uhr für den Verkehr gesperrt. Grund dafür sind turnusmäßige Wartungs- und Reinigungsarbeiten und zusätzlich müssen sicherheitsrelevante Komponenten im Tunnel intervallmäßig getauscht werden. Der Verkehr wird über die Lorcher Straße, Remsstraße, Aalener Straße und umgekehrt umgeleitet und wird ausgeschildert.
7.9.26
Straßensperrung wegen Bergrevival
Heubach. Wegen des 14. ADAC Historic Bergrevival bei Heubach ist die L 1162 zwischen Heubach und Bartholomä am Sonntag, 20. September von 6 Uhr bis ca. 20 Uhr für den Straßenverkehr voll gesperrt. Eine entsprechende Umleitung wird über Heubach - L 1161 - B 29 - Essingen - L 1165 - Essingen-Lauterburg - L 1165 - nach Bartholomä und in umgekehrter Richtung eingerichtet.
7.9.26
Sport am Wochenende
Handball-Bundesliga Männer: Frisch auf Göppingen gegen THW Kiel: 31 : 32
Handball-Bundesliga Frauen: Frisch Auf Göppingen gegen Sachsen Zwickau: 29 : 28
Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: TSG Balingen gegen 1. FC Normannia Gmünd: 3 : 0
Fußball-Verbandsliga Württemberg: Göppinger SV gegen Calico Leinfelden-Echterdingen: 1 : 1
Schlägerei in der Göppinger Innenstadt
Göppingen. Am Samstagabend prügelten sich mindestens sieben Männer in der Poststraße in Göppingen. Das Polizeirevier Göppingen hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.
Am Samstagabend kam es kurz nach 21 Uhr im Bereich der Grabenstraße/ Schützenstraße zu einer Schlägerei. Beteiligt waren nach derzeitigem Ermittlungsstand mindestens sieben bis acht männliche Personen im Alter von ca. 20 bis 30 Jahren. Ein 30-Jähriger gab an, von mehreren Männern angegriffen und verprügelt worden zu sein, ehe er sich mit diversen Prellungen und Brüchen von Gesichtsknochen in ein Café retten konnte. Zudem sei er und ein Familienangehöriger von den Tätern mit dem Tode bedroht worden.
Zu den möglichen Hintergründen der Auseinandersetzung hält sich der Mann bedeckt. Der Personenkreis der Tatbeteilgten stammt nach derzeitigem Ermittlungsstand aus dem syrischen und irakischen Raum. Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Göppingen unter Tel.-Nr. 07161 63 2360 entgegen.
6.9.26
Betrunkener droht Polizisten mit Schlägen
Geislingen. Am Samstag, kurz nach 3 Uhr, ging die Mitteilung bei der Polizei ein, dass in der Lange Gasse ein Betrunkener herumschreien würde. Die Beschreibung war, dass er mit nacktem Oberkörper unterwegs war. Die Polizei traf kurz danach auf den Mann, der keinen festen Wohnsitz hat. Er ging verbal aggressiv auf die Beamten zu und drohte ihnen Schläge an. Das wurde nicht geduldet und der Mann in Gewahrsam genommen. Zum sicheren Transport wurden ihm die Hände gefesselt. Da nicht klar war, ob er nur betrunken ist oder unter dem Einfluss sonstiger Rauschmittel stand oder gar psychisch krank ist, wurde er in eine Klinik gebracht. Sechs Stunden vorher war er bereits mit ähnlichem Verhalten in Göppingen aufgefallen. Dort erhielt er einen Platzverweis, dem er nachgekommen war.
5.9.26
Schlägerei auf dem Postplatz
Kirchheim unter Teck. Zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen ist es am frühen Samstagmorgen im Bereich des Postplatzes gekommen. Gegen 3.45 Uhr gerieten nach Zeugenangaben zunächst zwei Männer in einen Streit, der wenig später mit Fäusten ausgetragen wurde. Als weitere umstehende Personen schlichtend eingreifen wollten, entwickelte sich eine Prügelei zwischen mehreren Personen, bei welcher ein 21-Jähriger leichte Verletzungen erlitt. Beim Eintreffen der zwischenzeitlich verständigten Polizei konnte nur noch der Geschädigte angetroffen werden. Im Zuge der eingeleiteten Fahndung wurde ein zunächst geflüchteter Tatverdächtiger festgestellt. Das Polizeirevier Kirchheim hat die Ermittlungen zu weiteren Tatverdächtigen aufgenommen.
5.9.26

Im Takt zum letzten Weiler?
Es gibt politische Debatten, bei denen man sich beliebt macht. Und es gibt solche, bei denen man sich besser auf Gegenwind einstellt. Die Zukunft des ÖPNV im ländlichen Raum gehört eindeutig zur zweiten Kategorie.
Dabei ist die Ausgangslage klar: Die Kosten steigen, die finanziellen Spielräume des Landkreises werden kleiner und gleichzeitig wächst die Belastung durch Umlagen. Die Kreiskasse ist leer. Trotzdem halten wir an einem Anspruch fest, der zunehmend wie aus einer anderen Zeit wirkt: möglichst überall, möglichst häufig und möglichst rund um die Uhr Busverbindungen anzubieten.
Die Frage sei erlaubt: Müssen wir uns das wirklich leisten? Niemand will den ÖPNV abschaffen. Im Gegenteil. Ein funktionierender öffentlicher Nahverkehr ist wichtig. Für Schüler, für ältere Menschen, für Menschen ohne Auto und für alle, die auf Bus und Bahn angewiesen sind. Der Landkreis Göppingen hat lange dafür gekämpft, Teil des Verkehrsverbunds Stuttgart zu werden. Das war richtig und bleibt richtig. Diese Errungenschaft sollten wir nicht leichtfertig aufs Spiel setzen.
Aber aus einem wichtigen Angebot darf kein finanzielles Fass ohne Boden werden. Wir leben nun einmal nicht im Ballungszentrum. Unser Landkreis ist ländlich geprägt. Dörfer, Weiler und verstreute Ortsteile gehören zu unserer gewachsenen Struktur. Und ja: Auf dem Dorf spielt das Auto eine größere Rolle als in der Großstadt. Das kann man bedauern, aber man kann es nicht einfach wegplanen.
Trotzdem versuchen wir vielerorts, mit immer dichteren Takten eine großstädtische ÖPNV-Struktur über den ländlichen Raum zu legen. Das klingt zunächst wunderbar. Nur: Was nützt der schönste Fahrplan, wenn der Bus regelmäßig fast leer durch die Landschaft fährt? Geisterbusse braucht niemand. Deshalb sollten wir endlich den Mut haben, die Fahrpläne ohne Denkverbote zu durchforsten.
Das ist keine Absage an den ÖPNV. Es ist eine Absage an die Vorstellung, dass ein gutes Angebot automatisch ein möglichst umfangreiches Angebot sein muss. Denn die Alternative ist unangenehm: Wenn wir heute nicht über maßvolle Einsparungen sprechen, müssen wir möglicherweise morgen über massive Einschnitte reden. Dann wird nicht mehr darüber diskutiert, ob eine schwach ausgelastete Fahrt gestrichen werden kann. Dann geht es womöglich um das gesamte Netz.
Dazu gehört auch, über die Finanzierung zu reden. Wenn der Landkreis Leistungen bestellt, sollte nachvollziehbar sein, was diese Leistungen kosten. Das Prinzip „Was bestellt wird, wird auch bezahlt“ klingt banal. Angesichts der aktuellen Kostenentwicklung ist es aber eine durchaus berechtigte Frage, ob eine Finanzierung über Umlagen auf Dauer die richtige Antwort sein kann.
Wer solche Fragen stellt, wird schnell als Gegner des ÖPNV abgestempelt. Das ist bequem, aber falsch. Wer den ÖPNV erhalten will, muss auch bereit sein, über seine Grenzen zu sprechen.
Wir sollten uns deshalb von einem politischen Reflex verabschieden: Mehr Angebot ist immer besser. Das stimmt nicht. Ein Angebot, das dauerhaft nicht finanzierbar ist, ist irgendwann überhaupt kein Angebot mehr. Der Landkreis Göppingen braucht keinen ÖPNV, der auf dem Papier perfekt aussieht und in der Realität die Kreiskasse überfordert. Er braucht einen ÖPNV, der zuverlässig, sinnvoll und bezahlbar ist.
Der frühere Oberbürgermeister von Göppingen und jetzige Kreisrat Guido Till greift in seiner Freitags-Kolumne "Moment mal!" Themen des täglichen Lebens auf und beleuchtet sie unter politischen Aspekten.
4.9.26
Events und Handel beleben Innenstädte
Göppingen/Geislingen. Die Kombination aus Veranstaltungen und attraktivem Einzelhandel bleibt der Schlüssel für lebendige Innenstädte. Das ist das Ergebnis eines Projektes der IHK Region Stuttgart, das langfristig die Frequenz von Besuchern in der Göppinger Innenstadt und anderer Kommunen im Kreis gemessen hat.
Die aktuellen Ergebnisse zeigen: Während die Zählergebnisse und die daran geknüpften Besucherzahlen in Göppingen teilweise rückläufig waren, kann Geislingen im Vergleich zum Vorjahr sogar etwas zulegen. Gleichzeitig bestätigen die Daten die hohe Bedeutung von Veranstaltungen, Gastronomie und einem attraktiven Stadtbild für die Belebung der Innenstädte. „Die Innenstädte im Kreis Göppingen stehen weiterhin unter erheblichen Druck,“ sagt der Leitende IHK-Geschäftsführer Gernot Imgart aus Göppingen. Das liege vor allem an der aktuellen Konsumzurückhaltung der Verbraucher, die angesichts der schlechten wirtschaftlichen Lage und den Krisen stark verunsichert seien. Auch der fortschreitende Strukturwandel im Einzelhandel, verursacht durch fehlende Nachfolge oder dem Onlinehandel, trage zu den großen Herausforderungen der Kommunen bei, so Imgart.
Insgesamt mache die Untersuchung deutlich, dass lebendige Innenstädte überall dort entstehen, wo verschiedene Faktoren zusammenspielen. „Auch mit Blick auf andere Innenstädte in der Region zeigt sich, dass vor allem diejenigen Kommunen erfolgreich sind, die Veranstaltungen, Aufenthaltsqualität sowie ein vielfältiges Angebot aus Handel, Gastronomie und Freizeit gezielt miteinander verknüpfen,“ betont Imgart. Gleichzeitig bleibe nach Ansicht der IHK eine zentrale Herausforderung bestehen: Hohe Besucherzahlen führen nicht automatisch zu höheren Umsätzen. Vielmehr gelte es, die Frequenzen künftig stärker und besser in konkrete Kaufimpulse zu übersetzen.
An den vier Messpunkten in Göppingen wurden 2025 insgesamt rund 9,5 Millionen Passanten gezählt. Im Vergleich der Zeiträume Januar bis Juli 2025 und Januar bis Juli 2026 verzeichnete die Innenstadt einen Rückgang von rund 333.000 Zählungen. In Geislingen wurden im Jahr 2025 mehr als 1,07 Millionen Passanten erfasst. Dort stieg die Frequenz im Vergleichszeitraum Januar bis Juli 2026 gegenüber dem Vorjahr um rund 68.000 Besucher.
Die Analyse bestätigt, dass Veranstaltungen die stärksten Frequenzbringer für die Innenstädte sind. In Göppingen erreichte das Weinfest mit rund 165.000 Kontakten den höchsten Besucherzustrom aller Veranstaltungen. Der dritte Oktober 2025 war mit rund 50.000 Zählungen der besucherstärkste einzelne Tag. Auch das Stadtfest 2025 sorgte mit rund 129.000 Besuchern für eine starke Belebung der Innenstadt. In Geislingen verzeichnete das Stadtfest 2026 mit insgesamt rund 60.700 Messungen an drei Veranstaltungstagen einen neuen Höchstwert. Der Samstag des Geislinger Hocks war mit rund 29.200 Kontakten der stärkste einzelne Tag der gesamten Messreihe.
Besonders deutlich wird die Wirkung eines attraktiven gastronomischen Angebots am Sonntag. Während sich am Göppinger Marktplatz mit einer stark ausgeprägten Gastronomie durchschnittlich rund 6.000 Menschen aufhalten, werden in der Geislinger Fußgängerzone rund 2.200 Passanten gezählt. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung von Gastronomie und Außengastronomie für die Attraktivität von Innenstädten. Auch Wetterbedingungen spielen eine wichtige Rolle. Hohe Temperaturen und Niederschläge führen nachweislich zu sinkenden Besucherzahlen. Die Analyse legt daher nahe, weiterhin in Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität zu investieren, beispielsweise durch Beschattung, Begrünung und kühlende Elemente im öffentlichen Raum. Die Auswertung zeigt zudem, dass verkaufsoffene Sonntage zwar höhere Besucherzahlen als gewöhnliche Sonntage erzeugen, jedoch kein verlässliches Instrument zur nachhaltigen Frequenzsteigerung darstellen. In Göppingen deuten die Messergebnisse sogar auf einen rückläufigen Trend bei den Besucherzahlen an verkaufsoffenen Sonntagen hin. Entscheidend bleibt vielmehr die Kombination aus attraktiven Veranstaltungen, Erlebnissen und einer engen Verzahnung von Handel und Innenstadtangeboten. Um davon auch wirtschaftlich zu profitieren, sollten Veranstaltungen künftig noch stärker mit Aktionen des lokalen Handels verknüpft werden. Gutscheinsysteme, Gewinnspiele oder Innenstadt-Rallyes können dazu beitragen, Besucher gezielt in die Geschäfte zu lenken und die Kaufkraft vor Ort zu stärken.
Das von der IHK Region Stuttgart finanzierte Messprojekt läuft noch bis Ende 2026 und soll den Kommunen helfen, Entwicklungen langfristig zu beobachten und Maßnahmen fundiert zu bewerten. Die Datenerhebung erfolgt vollständig anonymisiert. Aufgrund des großen Erfolges plant in Göppingen der Marketingverein Göppinger City e.V., die Messreihe in eigener Regie im Jahre 2027 fortzuführen.
4.9.26
Feuer bei Unkrautvernichtung
Göppingen. Am Donnerstag geriet bei Göppingen eine Holzwand in Brand. Gegen 22.15 Uhr verbrannte ein 63-Jähriger in Hohenstaufen Unkraut. Dabei entzündete sich in dem Waldgebiet, in der Verlängerung der Ottenbacher Straße, eine Holzwand. Die Feuerwehr Göppingen rückte mit drei Fahrzeugen und acht Personen aus, nachdem Zeugen die starke Rauchentwicklung meldeten. Die Einsatzkräfte hatten den Brand schnell gelöscht. Die Höhe des Sachschadens an der Holzwand ist nicht bekannt. Weiterer Schaden entstand nicht.
4.9.26
Auto in Flammen
Hohenstadt. Am Donnerstag rückte die Feuerwehr zu einem Fahrzeugbrand auf der A8 bei Hohenstadt aus. Um 21.15 Uhr war ein Porsche-Fahrer in Richtung Stuttgart unterwegs. Mutmaßlich durch einen technischen Defekt begann sein Fahrzeug zwischen Merklingen und Hohenstadt plötzlich zu brennen. Er stellte seinen Pkw auf dem Standstreifen ab. Kurz darauf stand der Porsche Cayenne in Vollbrand. Die Feuerwehr Dornstadt rückte aus und löschte den Pkw. Polizei und Autobahnmeisterei sperrten zeitweise die Fahrbahn in Richtung Stuttgart. Gegen 22.15 Uhr war das Fahrzeug gelöscht und der linke Fahrstreifen wieder befahrbar. Ein Abschlepper barg das ausgebrannte Fahrzeug. Gegen 23 Uhr war die Fahrbahn wieder frei. Verletzt wurde niemand.
4.9.26
Klinik-Träger auch für Investoren offen
Bad Ditzenbach/Stuttgart. Das Amtsgericht Stuttgart hat das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Vinzenz von Paul Kliniken gGmbH, zu der auch Klinik und Therme in Bad Ditzenbach und die Luisa von Marillac Klinik in Bad Überkingen, sowie das Marienhospital in Stuttgart gehören eröffnet und antragsgemäß Eigenverwaltung angeordnet. Zum Sachwalter wurde Rechtsanwalt Jochen Sedlitz bestellt. Damit beginnt die nächste Phase des eingeleiteten und planmäßig verlaufenden Sanierungsprozesses. Die Versorgung der Patienten läuft währenddessen an allen Standorten uneingeschränkt weiter.
Die Geschäftsführung setzt einer Pressemitteilung zu Folge den eingeschlagenen Weg konsequent fort und arbeitet weiter daran, das Unternehmen wirtschaftlich zu stabilisieren und langfristig zukunftsfähig aufzustellen. Für Patienten bedeute die Verfahrenseröffnung keine Veränderung in der Versorgung. Die medizinischen und pflegerischen Leistungen werden unverändert an allen Standorten fortgeführt.
„Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens gehen wir den nächsten Schritt unseres Sanierungsprozesses. In der Zeit seit der Antragstellung haben wir intensiv daran gearbeitet, unser Konzept weiter auszuarbeiten. Mit dem Stand der Entwicklung bin ich im Moment sehr zufrieden. Wir haben wichtige Maßnahmen auf den Weg gebracht und werden diesen Weg konsequent weitergehen. Dabei bleibt unser Fokus klar: Wir wollen die wirtschaftliche Grundlage unserer Kliniken stärken und gleichzeitig die medizinische und pflegerische Versorgung für die uns anvertrauten Menschen verlässlich fortführen.“, sagt Dr. Claus Peter Kruth, Generalbevollmächtigter im Verfahren und Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht.
Mit der Verfahrenseröffnung geht der bereits laufende Sanierungsprozess in den nächsten Verfahrensabschnitt über. Die Geschäftsführung bleibt im Rahmen der Eigenverwaltung für die operative Führung des Unternehmens verantwortlich. Dabei wird sie durch den Sachwalter überwacht und unterstützt.
Die Gehaltszahlungen werden ab September wieder durch das Unternehmen selbst geleistet, nachdem die Mitarbeiter ihre Gehälter in den Monaten Juni bis August über eine Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes erhalten haben. Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens endet der Insolvenzgeldzeitraum planmäßig.
Ziel des Sanierungsprozesses ist es, die Vinzenz von Paul Kliniken nachhaltig zu stabilisieren und zukunftsfähig aufzustellen. Die dafür notwendigen Maßnahmen wurden bereits in den vergangenen Monaten eingeleitet und werden nun fortgeführt. Dazu gehört auch, Leistungen und Personal in bestimmten Bereichen weiter aufeinander abzustimmen und bei den Sachkosten Einsparungen umzusetzen. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, die wirtschaftliche Grundlage des Unternehmens langfristig zu sichern.
„Wir haben in den vergangenen Monaten bereits viel erreicht und wichtige Schritte auf unserem Sanierungsweg umgesetzt. Darauf können wir aufbauen und blicken deshalb zuversichtlich nach vorn. Wir haben ein klares Ziel vor Augen: Wir wollen unsere Einrichtungen nachhaltig stabilisieren und ihre Zukunft sichern. Dafür müssen wir an einigen Stellen Veränderungen vornehmen und wirtschaftliche Strukturen weiterentwickeln. Gleichzeitig bleibt unser Versorgungsauftrag unverändert bestehen.
Parallel zu den bisherigen eigenen Sanierungsaktivitäten ist ein Investorenprozess im Gange, der zusätzliche Optionen unter Beteiligung eines anderen Trägers schaffen soll. „In diesem Verfahren stellen wir ein starkes Interesse anderer etablierter Krankenhausträger fest, was bestätigt, dass das Haus sehr gut aufgestellt ist. Aktuell ist somit sowohl eine Fortführung unter Beteiligung des bisherigen Trägers als auch eine Investorenlösung möglich. Damit sind gute Voraussetzungen für die Zukunft geschaffen.“ sagt Dr. Claus Peter Kruth und ergänzt: „Wir gehen davon aus, hier in den kommenden Monaten Klarheit über den weiteren Weg zu erhalten.“
4.9.26
Roller gegen Reh
Schwäbisch Gmünd. Am Freitagmorgen befuhr ein 41-jähriger Rollerfahrer die Neue Straße in Fahrtrichtung Unterbettringen und kollidierte mit einem die Fahrbahn querenden Reh. Der Rollerfahrer stürzte durch die Kollision mit dem Tier und verletzte sich dabei schwer. Er musste mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus gebracht werden.
4.9.26
Schachtdeckel ausgehoben
Schorndorf. Ein 31 Jahre alter Autofahrer befuhr in der Nacht auf Freitag die Ringstraße und fuhr hierbei über einen geöffneten Schacht, wodurch sein Pkw beschädigt wurde. Durch die hinzugerufene Streife konnte der Schachtdeckel wenige Meter entfernt aufgefunden werden, dieser wurde wieder eingesetzt. Das Polizeirevier Schorndorf hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Telefonnummer 07181 2040 um Zeugenhinweise.
4.9.26
Motorradfahrer bei Unfall verletzt
Wangen. Am Mittwoch kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad bei Wangen. Der Unfall ereignete sich kurz nach 17.30 Uhr. Ein 49-jähriger Pkw-Fahrer fuhr von Oberberken in Richtung Wangen. Da er beabsichtigte, nach links in einen Parkplatz einzufahren, bremste er sein Auto verkehrsbedingt bis zum Stehen ab. Hinter ihm fuhr der 70-Jährige auf seinem Motorrad. Dieser erkannte die Situation offenbar zu spät. Er versuchte noch, nach links auszuweichen, konnte einen Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Er streifte das Heck des Pkw und stürzte. Der Kradfahrer kam mit dem Verdacht auf mittelschwere Verletzungen in eine Klinik. Das Polizeirevier Uhingen nahm den Unfall auf und schätzt den Schaden am Motorrad auf etwa 1.000 Euro und den am Auto auf etwa 5.000 Euro.
3.9.26
Nicht mehr fahrtauglich
Hohenstadt. Am frühen Donnerstagmorgen zog die Verkehrspolizei auf der A8 bei Hohenstadt einen 39-Jährigen Pkw-Fahrer aus dem Verkehr. Der war in Richtung Stuttgart unterwegs und fuhr in deutlichen Schlangenlinien. An der Anschlussstelle Mühlhausen kontrollierten die Beamten den 39-Jährigen. Der war sichtlich betrunken und nicht mehr fahrtüchtig. Auf Nachfrage konnte er lediglich das Foto eines ausländischen Führerscheins vorzeigen. Die Ermittlungen vor Ort ergaben den Anfangsverdacht, dass der Mann nicht im Besitz eines gültigen Führerscheins war. Er sieht nun einer Anzeige wegen der Trunkenheitsfahrt sowie wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis entgegen. Sein Auto musste er stehen lassen.
3.9.26
Nach Unfall gestorben
Göppingen. Nach einem Unfall am Dienstag ist ein 69-jähriger Mann gestorben. Gegen 10.15 Uhr war der Mann von Manzen in Richtung Göppingen unterwegs. Aus ungeklärter Ursache geriet er mit seinem Pkw in den Gegenverkehr. Dort kollidierte er, auf Höhe des Reutenbergweg, frontal mit einem ordnungsgemäß entgegenkommenden Fahrzeug, das ein 59-Jähriger lenkte. Rettungskräfte brachten beide Fahrer sowie die 57-jährige Mitfahrerin aus dem Auto des 59-Jährgen mit leichten Verletzungen in eine Klinik. Der Schaden an den Fahrzeugen wird auf 30 000 Euro geschätzt. Noch am selben Abend starb der 69-jährige Unfallverursacher. Da der Fahrer wohl keine schwereren Verletzungen bei dem Unfall erlitt, wird ein medizinisches Problem vermutet. Die Verkehrspolizei Mühlhausen hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft nun, inwiefern ein Zusammenhang zwischen dem Unfall sowie dem Tod des 69-Jährigen besteht.
3.9.26
Brandrauchströmungen sichtbar gemacht
Kreis Göppingen. Wie lässt sich Brandrauch in einem großen und komplexen Gebäude möglichst wirksam aus betroffenen Bereichen ableiten? Dieser Frage ist die Feuerwehr Göppingen bei einem Rauchströmungs- und Entrauchungsversuch im Alb-Fils-Klinikum nachgegangen.
Ziel des Versuchs war es, die Auswirkungen verschiedener Maßnahmen auf den Klinikbetrieb zu untersuchen und gemeinsam mit den Verantwortlichen des Klinikums unterschiedliche taktische Vorgehensweisen zu vergleichen. Dabei stand insbesondere das Zusammenspiel zwischen den fest im Gebäude installierten technischen Einrichtungen, erforderlichen organisatorischen Maßnahmen und der Unterstützung durch mobile Hochleistungslüfter der Feuerwehr im Mittelpunkt.
Untersucht wurde unter anderem, wie sich unterschiedliche Zu- und Abluftwege auf die Rauchströmung auswirken und wie sich die vorhandene Lüftungstechnik mit den mobilen Belüftungsgeräten der Feuerwehr sinnvoll kombinieren lässt. Dadurch konnten wichtige Erkenntnisse gewonnen werden, die in die Einsatzvorplanung der Feuerwehr einfließen.
Um die Rauchgasströmungen sichtbar zu machen, kam künstlicher Theater- beziehungsweise Disconebel zum Einsatz. Dieser entspricht hinsichtlich seiner Eigenschaften nicht vollständig dem Verhalten von tatsächlichem Brandrauch, da insbesondere die durch die Brandwärme entstehende Thermik und damit verbundene Auftriebsströmungen nicht abgebildet werden können. Dennoch ermöglichten der Versuch, die grundsätzlichen Strömungsverhältnisse und die Auswirkungen verschiedener taktischer Maßnahmen sichtbar und nachvollziehbar zu machen.
„Unser Ziel war es, verschiedene taktische Maßnahmen praktisch zu erproben und deren Auswirkungen auf die Rauchströmung sichtbar zu machen. Die gewonnenen Erkenntnisse helfen uns dabei, unsere Einsatzkonzepte für das Alb-Fils-Klinikum kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu optimieren“, erklärt Karlheinz Widmeyer, Kommandant der Feuerwehr Göppingen. Die Feuerwehr Göppingen beschäftigt sich kontinuierlich mit möglichen Einsatzlagen im Alb-Fils-Klinikum, um auf besondere Einsatzsituationen bestmöglich vorbereitet zu sein. Sicherheit ist dabei kein abgeschlossener Prozess. Deshalb werden bestehende Einsatzkonzepte regelmäßig überprüft und anhand praktischer Erfahrungen weiterentwickelt. Gemeinsam mit der Klinikleitung, der Arbeitssicherheit und den technischen Verantwortlichen werden Abläufe analysiert und durch praktische Versuche auf ihre Wirksamkeit überprüft.
Die gewonnenen Erkenntnisse werden nun gemeinsam ausgewertet und ergänzen die bereits bestehende Einsatzplanung für das Alb-Fils-Klinikum. Auf dieser Grundlage werden die taktischen Handlungsoptionen weiter konkretisiert und fortlaufend an die baulichen und technischen Gegebenheiten des Klinikums angepasst. Damit soll auch künftig ein möglichst zielgerichtetes, sicheres und wirksames Vorgehen der Einsatzkräfte gewährleistet werden.
3.9.26
Vollzugsdienst klärt illegale Müllentsorgungen
Göppingen. Um illegale Müllablagerungen wirksam zu bekämpfen, setzt der Gemeindliche Vollzugsdienst (GVD) der Stadt Göppingen verstärkt auf Sondereinsätze mit Zivilstreifen. Diese sind insbesondere in den Abend- und Nachtstunden unterwegs, um Müllsünder auf frischer Tat zu ertappen sowie konsequent gegen Verstöße vorzugehen – und das mit Erfolg.
Im August hat der GVD in Zivil gleich mehrere Fälle illegaler Müllentsorgung aufgeklärt: So beobachteten die Mitarbeiter am Containerstandort Am Fischbergele in den späten Abendstunden einen Mann dabei, wie er dort unerlaubt eine Tüte mit Haushaltsmüll entsorgte. Bei einem Einsatz einige Abende später konnten die Einsatzkräfte am Containerstandort in der Keplerstraße eine Müllablagerung einem Verursacher zuordnen. Schließlich entdeckte eine Zivilstreife eine Frau, die Am Fischbergele eine Tüte mit Altkleidern neben den Containern abstellen wollte. Die Einsatzkräfte haben die Verursacher jeweils unmittelbar angesprochen und die Vorfälle dokumentiert. Alle drei Verursacher haben eine Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit erhalten und müssen nun ein Bußgeld bezahlen.
„Müllablagerungen im öffentlichen Raum beeinträchtigen das Erscheinungsbild unserer Stadt und belasten letztlich den Steuerzahler. Wer seinen Müll illegal entsorgt, muss damit rechnen, erwischt zu werden. Wir werden die Kontrollen weiter aufrechterhalten und Verstöße konsequent ahnden“, betont Erster Bürgermeister Johannes Heberle. An besonders belasteten Standorten wie Am Fischbergele wird eine Videoüberwachungsanlage eingesetzt. Die Zivilstreifen ergänzen diese Technik, indem sie im gesamten Stadtgebiet unterwegs sind, Täter direkt ansprechen und Sachverhalte sofort klären.
3.9.26
Am 10. September ist Warntag
Ostalbkreis. Am Donnerstag, 10. September, findet der nächste bundesweite Warntag statt. Dieser Warntag ist ein gemeinsamer Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen. Er findet in der Regel jährlich am zweiten Donnerstag im September statt. „Ziel des Aktionstages ist es, die unterschiedlichen Warnmittel und Warnsysteme zu testen und die Bevölkerung für das Thema Warnung zu sensibilisieren. Der Warntag bietet Gelegenheit, sich mit den verschiedenen Warnmöglichkeiten vertraut zu machen“, so Landrat Dr. Joachim Bläse.
Die zentrale Probewarnung wird um 11 Uhr durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ausgelöst. Die Warnmeldungen werden u.a. über Warn-Apps und Cell Broadcast übermittelt. Ebenso werden vorhandene Sirenen in den Städten und Gemeinden ausgelöst.
Auch im Ostalbkreis werden wieder Handys schrillen, Sirenen ertönen und die Bevölkerung wird manchenorts auch mit weiteren Warnmitteln auf potenzielle Gefahren aufmerksam gemacht. Die Integrierte Regionalleitstelle Ostwürttemberg wird die kommunalen Sirenen im Ostalbkreis um 11 Uhr mit dem Sirenensignalton „Bevölkerungswarnung“ auslösen. Um 11.45 Uhr wird die Nationale Warnzentrale die zentrale Probewarnung über das Modulare Warnsystem des Bundes, kurz MoWaS, wieder zurücknehmen und damit Entwarnung geben. Das Sirenensignal „Entwarnung“ wird über die Sirenen ausgegeben.
Darüber hinaus können die Städte und Gemeinden im Ostalbkreis den Zeitraum von 11 bis 11.45 Uhr nutzen, um eigene lokale Warnkonzepte und Abläufe zu testen. Möglich sind beispielsweise Lautsprecherdurchsagen, die Handauslösung kommunaler Sirenen, die Erprobung von Durchsagemöglichkeiten oder Informationsaktionen.
„Mit dem sogenannten Warnmix können wir schnell die Bevölkerung über drohende Gefahren oder aktuelle Ereignisse informieren. Es gibt also viele Möglichkeiten, gewarnt zu werden. Der Grund dafür ist, dass nicht an allen Orten alle Warnkanäle, wie zum Beispiel Sirenen, zur Verfügung stehen oder andere Warnmittel nicht unbedingt an jedem Standort empfangen werden können. Der Warnmittelmix soll also die Menschen überall dort erreichen, wo sie sich gerade befinden, zu Hause, bei der Arbeit, in der Schule oder auch unterwegs“, informiert Kreisbrandmeister Andreas Straub.
Offizielle Warn-Apps wie z.B. die Warn-App NINA oder die DWD Warn-Wetter-App, mit denen man immer aktuell informiert ist, stehen in den App-Stores zur Verfügung. „Die Warnung der Bevölkerung vor möglichen Gefahren und Krisensituationen ist von entscheidender Bedeutung, um sich vor möglichen Folgen besser schützen zu können. Mit dem Warntag besteht die Möglichkeit, die Bevölkerung über die Bedeutung von Warnungen im Katastrophenfall aufzuklären. Es ist wichtig, dass sich jeder persönlich auf möglichen Krisen- oder Katastrophenfall vorbereitet“, betont Sabrina Günther, Koordinatorin des Resilienzzentrums Ostalbkreis.
Weitere Informationen zum bundesweiten Warntag und zur Bedeutung der Sirenensignale sowie zum richtigen Verhalten im Notfall sind unter www.bundesweiter-warntag.de oder unter www.resilienzzentrum-ostalbkreis.de abrufbar. Bürger können nach dem Warntag ihre Erfahrungen mit dem Warntag über eine Online-Umfrage mitteilen. Die Teilnahme ist unter www.warntag-umfrage.de möglich.
3.9.26
Eislinger Hallenbad öffnet erst im Oktober
Eislingen. Derzeit laufen die Arbeiten an den Dusch- und WC-Anlagen des Hallenbads auf Hochtouren. Ursprünglich war geplant, das Hallenbad mit Schulbeginn wieder zu eröffnen. Aufgrund unvorhergesehener Herausforderungen bei der dringenden Sanierung des Bodenbelages der WC- und Duschen-Anlagen wird der Öffnungstermin auf den 1. Oktober verschoben. Die ausführenden Firmen und das betreuende Fachingenieurbüro hatten bereits zu Beginn der Sanierungsarbeiten mit unterschiedlichen Herausforderungen im Bestand zu kämpfen.
Nach dem Öffnen des Bodenbelages wurde deutlich, dass durch eingedrungene Feuchtigkeit größere Schäden an der Bausubstanz entstanden waren. Dadurch ist ein zusätzlicher Sanierungsaufwand erforderlich geworden. Insbesondere die notwendige Zeit zum Austrocken, die Vorbereitung der Wand- und Bodenanschlüssen, sowie die notwendige Betonsanierung führten leider zu Bauverzögerung.
3.9.26
Gelbe Bänder animieren zum Pflücken
Kirchheim unter Teck. Immer häufiger werden Streuobstbäume nicht abgeerntet und das Obst verfault auf und unter den Bäumen. Mit Hilfe des gelben Bandes sollen Bäume zum Abernten für Jedermann gekennzeichnet werden und dem Verfaulen der kostbaren Lebensmittel entgegenwirken. Die Gründe warum das Obst nicht geerntet wird, sind verschieden. Häufig benötigen die Bewirtschafter keine solch großen Mengen an Obst oder können aus Altersgründen das Obst nicht mehr abernten. Um bei diesen Fällen Abhilfe zu schaffen, beteiligt sich Kirchheim unter Teck auch dieses Jahr wieder an der Aktion „Gelbes Band“ des Landkreis Esslingen. Landkreisweit werden Bäume mit einem gelben Markierungsband aus Papier gekennzeichnet. Streuobstwiesen-Bewirtschafter können Mithilfe des „Gelben Bandes“ Ihre Bäume kennzeichnen und so anzeigen, dass diese Bäume zum Abernten für Jede und Jeden freigegeben sind. Die „Gelben Bänder“ können im Rathaus beim Bürgerservice im Rathaus in der Marktstraße 14 abgeholt werden.
Für Personen die an Bäumen mit „gelben Bändern“ ernten gelten folgende Regeln: Die Wiese soll so hinterlassen werden wie sie vorgefunden wurde. Es darf nicht auf Bäume geklettert oder Äste abgerissen werden. Das Obst sollte am Besten vom Boden gesammelt oder in Reichweite gepflückt werden. Für eine direkte Vermittlung von Obst, Dienstleistungen oder Grundstücken bietet die Streuobstwiesen-Börse die Möglichkeit Inserate zu erstellen. Unter www.streuobstwiesen-boerse.de kann kostenfrei gesucht und angeboten werden.
3.9.26
Verkehrsministerin testet BW-Regiobus
Schorndorf. Wie gute Mobilität zwischen Stadt und ländlichem Raum aussehen kann, davon machte sich Baden-Württembergs Verkehrsministerin Nicole Razavi bei ihrer Sommertour selbst ein Bild. Sie startete am Schorndorfer Busbahnhof gemeinsam mit einer Delegation, darunter Oberbürgermeister Bernd Hornikel, Landrat Richard Sigel und VVS-Geschäftsführer Jan Neidhardt, mit der Regiobuslinie 263 in Richtung Welzheim.
Die Strecke wurde nicht zufällig ausgewählt: Die Linie 263 ist die BW-Regiobus-Linie mit der höchsten Taktung in Baden-Württemberg. Seit August 2025 verbindet sie Schorndorf und Welzheim. Montags bis freitags fahren die Busse in den Hauptverkehrszeiten von 5 bis 8 Uhr sowie von 15 bis 20 Uhr alle 15 Minuten, ansonsten im 30-Minuten-Takt. Damit wurde erstmals bei einer BW-Regiobus-Linie ein Viertelstundentakt in den Hauptverkehrszeiten umgesetzt.
„Der Rems-Murr-Kreis bietet in dieser Gegend ein vorbildliches ÖPNV-Angebot für die Bürger. Deswegen stehen wir als Land hier an der Seite der Kommunen und fördern den Regiobus mit 3,5 Millionen Euro – für gleichwertige Lebensverhältnisse zwischen Stadt und Land“, betonte Razavi. Das Land unterstützt den Betrieb der Linie über einen Zeitraum von fünf Jahren. Ziel der Förderung ist es, dort, wo keine Schienenverbindung besteht, hochfrequente Busverbindungen mit direkten Anschlüssen an die Bahn zu schaffen.
„Der Viertelstundentakt zu den Hauptverkehrszeiten ist ein echter Qualitätssprung für Berufspendlerinnen und Berufspendler. Gleichzeitig ist die Linie auch für Ausflüge in den Welzheimer Wald attraktiv und insgesamt eine starke Ergänzung unseres Busnetzes. Dass ein solches Angebot mit Unterstützung des Landes möglich geworden ist, freut mich sehr“, sagte Oberbürgermeister Bernd Hornikel.
Bei ihrer Sommertour nahm Razavi auch das Zusammenspiel mit dem VVS-Rider Schwäbischer Wald und dem Bürgerbus Welzheimer Wald in den Blick. Gemeinsam schaffen die verschiedenen Angebote ein für den ländlichen Raum außergewöhnlich dichtes Mobilitätsnetz.
3.9.26
100 000. Besucher im See-Bad begrüßt
Schorndorf. Ein besonderer Freibadbesuch für Juliane George und ihre Kinder Léa und Emile: Die Bäderbetriebe und Oberbürgermeister Bernd Hornikel begrüßten die Weilerin als 100 000. Besucherin des Jahres im Ziegelei See-Bad in Schorndorf. So viele Gäste wurden zu diesem Zeitpunkt noch nie gezählt.
Eigentlich ist die Familie vor allem im Weilermer Bädle zuhause. Doch Sohn Emile wünscht sich inzwischen etwas mehr Action und trifft im Ziegeleisee auch Freunde. Für die Familie dürfte sich der Weg in die Kernstadt künftig noch häufiger lohnen: Als Jubiläumsgast erhielt Juliane George eine Jahreskarte für die Freibadsaison 2027 sowie einen Wertgutschein für die Freibad-Gastronomie. Letzterer wurde von den Kindern gleich vor Ort eingelöst.
Dass die 100 000er Marke erreicht werden konnte, liegt auch an der bislang starken Saison: Lediglich sechs Schließtage gab es seit der Eröffnung Mitte Mai. An einzelnen Tagen kamen bis zu 4.900 Gäste ins Ziegelei See-Bad. Die Zahlen unterstreichen, wie außergewöhnlich die bisherige Freibadsaison verlaufen ist: Zum gleichen Zeitpunkt des vergangenen Jahres waren rund 72.500 Besucher gezählt worden.
Oberbürgermeister Bernd Hornikel freute sich gemeinsam mit den Bäderverantwortlichen über den Rekord: „100 000 Gäste sind eine beeindruckende Marke und zeigen, wie beliebt unser Ziegelei See-Bad bei den Schorndorfern und weit darüber hinaus ist.“
3.9.26
Finanzkrise: Stadt streicht Integrationsangebote
Göppingen. Die Stadt Göppingen muss mehrere bewährte Integrationsangebote für Familien mit Migrationshintergrund streichen. Grund ist die im Juli verhängte Haushaltssperre. Dadurch können freiwillige Leitungen nicht mehr finanziell unterstützt werden.
Betroffen sind die Angebote „Mama lernt Deutsch“, „TAFF (Teilhabe am Arbeitsmarkt für Frauen mit Fluchthintergrund)“, „Elternmentoren“ sowie das „Elterncafé an der Uhlandgrundschule“. „Es schmerzt uns sehr, diese Angebote aus finanziellen Gründen zu pausieren, die sich über Jahre bewährt und vielen Familien in Göppingen wichtige Unterstützung gegeben haben“, sagt Erster Bürgermeister Johannes Heberle. Die Stadtverwaltung wisse, wie bedeutsam niedrigschwellige Sprach‑ und Beratungsangebote für eine gelingende Integration sind. „Die Haushaltssperre setzt uns jedoch sehr enge finanzielle und rechtliche Grenzen. Wir sind verpflichtet, die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt zu erhalten und müssen bei den freiwilligen Leistungen Einsparungen vornehmen“, betont Heberle.
„Mama lernt Deutsch“ bot Müttern mit Migrationsgeschichte einen niedrigschwelligen Einstieg in den Spracherwerb und stärkte ihre Selbstständigkeit im Alltag. Das Angebot „TAFF“ vermittelte in Kooperation mit der IHK und der Agentur für Arbeit Informationen zu Ausbildungsberufen und beruflichen Perspektiven für Frauen mit Fluchthintergrund. Das Programm „Elternmentoren“ hatte eine wichtige Brückenfunktion zwischen Familien, die die deutsche Sprache nicht sicher beherrschen, und Schulen beziehungsweise Kindertageseinrichtungen. Das „Elterncafé an der Uhlandgrundschule“ war ein offener Treffpunkt für Austausch, informelle Vernetzung und Beratung.
2.9.26
Altersgenossen sammeln für Marienbrunnen
Schwäbisch Gmünd (sv). Mitglieder des Gmünder AGVs 1946 ließen anlässlich ihres 80er-Festes im Juli nicht nur das Gmünder Stadtleben hochleben, sondern nutzten die große Bühne des Festumzugs zudem auch für eine echte Herzensangelegenheit. So bewies der Gmünder Altersgenossenverein 1946 bei seinem großen Fest Gemeinschaftssinn: Es wurde wie immer fröhlich gefeiert, aber die Altersgenossen dachten dabei auch an die Zukunft und das Stadtbild ihrer Heimatstadt und riefen Zuschauer und Festteilnehmer an diesem ganz besonderen Jubeltag zu Spenden für die dringend notwendige Restaurierung des beliebten Marienbrunnens auf dem Marktplatz auf.
„Der Brunnen gehört unverrückbar zu unserem Marktplatz, ist ein ganz großes Wahrzeichen Gmünds und hat hohe Symbolkraft für die Stadtgesellschaft und das Lebensgefühl der Gmünder. Wenn wir ein solches Jubiläum feiern, möchten wir etwas von dem zurückgeben, was uns über Jahrzehnte begleitet hat“, erklären Vertreter des Vereins, deren Vorsitzender Hanspeter Weiß ist. Nun fand direkt am Marienbrunnen eine Danksagung und Würdigung des sehr erfolgreichen Spendenaufrufs des AGV 1946 durch Vertreter von Stadt und Bürgerstiftung Schwäbisch Gmünd statt. Mit dieser Aktion setzte der Gmünder AGV 1946 ein Zeichen für bürgerschaftliches Engagement, das über den Tag des Festes hinauswirkt und die schöne historische Innenstadt und somit der ganzen Bürgerschaft und allen Besuchern Gmünds zugute kommt.
Der Spendenaufruf stieß auf große Resonanz: Durch zahlreiche Spenden kamen 2.026 Euro passend zum Jubiläumsjahr 2026 zusammen. Die Spendenkation der Bürgerstiftung zur Restaurierung des historischen Marienbrunnens läuft noch bis voraussichtlich Ende des Jahres, befindet sich quasi auf der Schlussgeraden.
Weitere Informationen zur Restaurierung des Marienbrunnens und zur Spendensteinaktion gibt es auf der städtischen Homepage unter: [marienbrunnen-2.html]https://www.schwaebisch-gmuend.de/marienbrunnen-2.html oder auch per Telefon unter: 07171/603-5000 beziehungsweise auch per E-Mail:
2.9.26
Stadt begrüsst die neuen Auszubildenden
Göppingen. Die Stadt Göppingen hat ihre neuen Nachwuchskräfte zum Ausbildungsstart 2026 begrüßt. Erster Bürgermeister Johannes Heberle hieß die Neuen im Rathaus willkommen.
In diesem Jahr beginnen vier Studenten in den Bereichen Verwaltung und Soziales sowie zehn Auszubildende in Verwaltung, Soziales, Kultur und IT ihren beruflichen Weg bei der Stadt Göppingen. Ergänzt wird der neue Jahrgang durch elf Anerkennungspraktikanten auf dem Weg in den Erzieherberuf und fünf Freiwilligendienstler in verschiedenen Einsatzbereichen der Stadt. Damit setzt Göppingen ein klares Zeichen für die Förderung des eigenen Nachwuchses in unterschiedlichen Berufsfeldern.
„Wir freuen uns sehr, dass sich so viele junge Menschen für eine Ausbildung, ein Studium, ein Anerkennungspraktikum oder einen Freiwilligendienst bei der Stadt Göppingen entschieden haben. Unser Ziel ist es, ihnen einen guten Start zu ermöglichen und sie auf ihrem weiteren Weg bestmöglich zu begleiten“, sagte Heberle.
Am ersten Tag stand das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt. Die neuen Nachwuchskräfte erhielten wichtige organisatorische Einführungen zu Arbeitssicherheit und EDV und lernten Göppingen bei einer Stadtführung näher kennen. So konnten sie sich sowohl mit ihrer neuen Arbeitsumgebung als auch mit der Stadt vertraut machen, in der sie künftig tätig sind. Diese Woche folgt noch ein ganztägiges Teambuildingseminar, das den Zusammenhalt der Gruppe stärken und das persönliche Kennenlernen vertiefen soll.
2.9.26
Mäusekot in der Restaurantküche
Rechberghausen/Göppingen. Das Landratsamt Göppingen hat jetzt im Internet den Namen des Restaurants veröffentlicht, das von der Lebensmittelüberwachungsbehörde aus hygienischen Gründen geschossen wurde (wir berichteten). Dabei handelt es sich um ein Restaurant in der Bahnhofstraße in Rechberghausen. Laut Behörde wurden insgesamt etwa zwölf, teilweise erhebliche Mängel im Bereich der Betriebshygiene festgestellt. Im Pizzabereich wurde Mäusekot festgestellt, unter anderem auf einem Handtuch, auf dem eine elektrische Reibe für z.B. Käse abgestellt war, in Randbereichen sowie auf Tellern. Die Küche wies insbesondere in den Rand- und Bodenbereichen erhebliche Verunreinigungen und ebenfalls Mäusekot auf. „Aufgrund der festgestellten hygienischen Zustände waren dort behandelte bzw. gelagerte Lebensmittel als nicht sicher und nicht zum menschlichen Verzehr geeignet zu beurteilen“, so die Beamten. Im Kellerkühlraum wurde zudem eine teilweise erhebliche Verschmutzung der Decke durch schwarze Ablagerungen festgestellt. Aufgrund der festgestellten Mängel wurde der Betrieb auf behördliche Anordnung vorläufig geschlossen. Zudem wurde die Entsorgung circa 100 Kilogramm offen gelagerter Lebensmittel angeordnet, darunter Wurstwaren, Käse, Ciabatta, Fleisch und verschiedene Pizzabeläge.
Laut Lebensmittelüberwachung habe der Betrieb kooperiert und es sei umgehend mit Umbau- sowie Renovierungsarbeiten begonnen worden. Nach Angaben des Restaurantsbetreibers bleibt das Lokal bis einschließlich 6. September wegen Renovierung geschlossen.
2.926
Verkehrssicherheit: Hecken und Büsche schneiden

Eine Hecke in Jebenhausen ragt zu weit in den Gehweg hinein. Der Besitzer wurde informiert und hat die Hecke
inzwischen geschnitten. Foto: Stadtverwaltung Göppingen
Göppingen. Ein üppiger Garten mit schönen Bäumen, Büschen und einer Hecke ist immer eine Augenweide. Doch was, wenn die Bäume immer größer werden? Wenn die Hecke in den öffentlichen Gehweg ragt? Dann greift die Verkehrssicherungspflicht.
Ob privater Hausgarten in einer Wohnsiedlung oder Waldgrundstück außerhalb der Ortsgrenzen: Wenn das eigene Grundstück an eine öffentliche Straße, einen Rad- oder Gehweg grenzt, trägt der Eigentümer oder die Eigentümerin die so genannte Verkehrssicherungspflicht. Das heißt: Er oder sie muss dafür sorgen, dass von den Bäumen, Hecken und Büschen keine Gefahr für den Verkehr ausgeht. Die Pflicht zur Verkehrssicherung trifft jeden Grundstücksbesitzer, sowohl im bebauten Innenbereich bei Wohnhäusern, Gewerbeflächen oder Gartengrundstücken als auch bei Waldflächen entlang von Straßen.
Die Stadt Göppingen und die Energieversorgung Filstal (EVF) treiben derzeit den Glasfaserausbau in Jebenhausen und im Reusch zügig voran. Dabei fällt auf: Viele Hecken ragen zu weit in den öffentlichen Gehweg hinein. Die Verwaltung bittet daher alle Grundstücksbesitzer, ihre Bepflanzung zu prüfen und bis auf die Grundstücksgrenze zurückzuschneiden. Die Regeln für den Pflegerückschnitt zur Verkehrssicherheit gelten auch bei Waldgrundstücken: Während Waldbesucher im Inneren des Waldes die Natur auf eigene Gefahr nutzen, gilt am Waldrand zu öffentlichen Straßen und Wegen eine strenge Kontroll- und Sicherungspflicht. Zwei Phänomene erfordern von Grundstücks- und Waldbesitzern derzeit besondere Aufmerksamkeit: der Trockenstress der Bäume und das Eschentriebsterben.
Fehlt über längere Zeit der Regen, geraten Bäume unter extremen Trockenstress. Dies kann zu Totholzbildung führen, so dass Kronenteile absterben und Äste bei Wind leicht herunterbrechen, sowie zu spontanem Grünastbruch. Das Eschentriebsterben, eine durch einen hochinfektiösen Pilz verursachte Baumkrankheit, betrifft Eschenbestände in ganz Deutschland. Das Tückische daran: Der Pilz lässt nicht nur die Blätter und Zweige in der Krone absterben, sondern führt oft durch die Schwächung auch zu einem Befall von Stammfuß und Wurzeln mit verschiedenen holzzersetzenden Pilzen. Dies führt zu unsichtbarer Wurzelfäule. Befallene Eschen verlieren dadurch unbemerkt ihre Standsicherheit und können selbst bei Windstille völlig überraschend umstürzen.
2.9.26
Kreativ-Agentur geht Partnerschaft mit Frisch Auf Göppingen ein
Göppingen. Frisch Auf Göppingen und die Kreativagentur Peak Creative Studio Consulting GmbH (Ulm/Hamburg) starten eine langfristig angelegte Zusammenarbeit. Künftig unterstützt Pak den Club als Leadagentur und Kreativpartner bei der strategischen Weiterentwicklung der Marke sowie der Schärfung und Vereinheitlichung des gesamten visuellen Auftritts. Durch die strategische Partnerschaft mit PEAK professionalisiert Frisch Auf Göppingen seinen Markenauftritt und schafft die Grundlage für die nächsten Schritte in der Weiterentwicklung des Clubs.
Hinter der Kooperation steckt ein klarer Plan: Im ersten Schritt lag der Fokus in der Vorbereitung auf die jetzt startende Saison 2026/2027 auf der operativen Unterstützung im laufenden Tagesgeschäft. Zahlreiche Design- und Kommunikationsmittel wurden bislang vollständig intern umgesetzt und haben entsprechende Ressourcen gebunden. Durch die Zusammenarbeit mit Peak sollen diese Prozesse künftig gezielt unterstützt, priorisierte Themen schneller und professioneller umgesetzt und gleichzeitig Freiräume geschaffen werden, um sich intern stärker auf strategische Themen und die Weiterentwicklung des Clubs konzentrieren zu können. Darauf aufbauend folgt im zweiten Schritt die strategische Weiterentwicklung des Markenauftritts. Dazu gehören die Überarbeitung und Vereinheitlichung des Corporate Designs sowie die Schärfung der Marke Frisch Auf in Design, Kommunikation und Markenführung.
Peak bringt umfassende Erfahrung in den Bereichen Markenentwicklung, Design und Content mit. Die Kreativagentur mit Standorten in Ulm und Hamburg betreut unter anderem Unternehmen wie Bosch, Gardena, Zeiss und BSH und verfügt zugleich über fundierte Erfahrung im Sportumfeld. Zuletzt begleitete die Agentur die Entwicklung des SSV Ulm 1846 Fußball und wurde dafür mit dem German Design Award ausgezeichnet.
2.9.26
Für Eislinger Bewerberfoto stimmen
Eislingen. Die Stadt Eislingen nimmt am Fotowettbewerb zum Tag der Städtebauförderung teil. Bürger können online bis zum 27. September für das eingereichte Foto der Stadt Eislingen von der Einweihung der Mühlbachtrasse am Tag der Städtebauförderung abstimmen. Das Bewerberfoto des Fotografen Giacinto Carlucci zeigt die feierliche Eröffnung der Mühlbachtrasse im Juni dieses Jahres, bei der zahlreiche Besucher teilgenommen haben. Mit der Verlagerung der innerörtlichen Verkehrsführung durch den Bau der Mühlbachtrasse konnte ein wichtiger Meilenstein auf den Weg gebracht werden, die Stadtteile in Nord und Süd zu verbinden. Mit der zeitnahen Umsetzung der Projekte Neubau Kreisverkehr Hindenburgstraße und Abbruch Überführungsbauwerk Hauptstraße wird durch die freiwerdenden Flächen Raum für die weitere Gestaltung einer attraktiven und lebendigen Stadtmitte ermöglicht,. Insgesamt wurden 139 Fotos für den Fotowettbewerb eingereicht. Das Foto mit den meisten Stimmen gewinnt. Die Gewinnerkommune erhält eine professionelle Videoproduktion inklusive Dreh vor Ort. Abgestimmt werden kann unter www.tag-der-staedtebaufoerderung.de/fotowettbewerb-voting-2026.
2.9.26
Neue Immobilienmanagerin im Rathaus

Beate Schmid ist neue Immobilienmanagerin im Eislinger Rathaus. Foto: Stadtverwaltung Eislingen
Eislingen. Mit Beate Schmid übernimmt eine erfahrene Verwaltungsfachkraft die Leitung des Amtes für Immobilien der Stadt Eislingen. Zu ihrem Aufgabenbereich gehören künftig die Verwaltung der städtischen Immobilien und des städtischen Grundvermögens sowie das strategische und kaufmännische Immobilienmanagement.
Beate Schmid bringt langjährige Erfahrung aus verschiedenen Bereichen der öffentlichen Verwaltung mit. Ihre berufliche Laufbahn begann sie mit einer Ausbildung für den mittleren Verwaltungsdienst bei der Stadt Stuttgart. Dort war sie ab 1999 in der Verwaltung des Tiefbauamtes in verschiedenen Bereichen tätig. 2017 absolvierte sie in Karlsruhe die Weiterbildung zur Verwaltungsfachwirtin und kam im Januar 2018 zur Stadtverwaltung Eislingen. Zunächst arbeitete sie in den Bereichen ‚Beiträge‘ und ‚Förderwesen‘ sowie als Geschäftsstelle des Gutachterausschuss, der bis 2022 bei der Stadt Eislingen angesiedelt war. Seit 2024 war sie zusätzlich im Bereich Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin tätig. Daneben engagiert sie sich ehrenamtlich als Gutachterin beim Gutachterausschuss Göppingen. Auch privat ist Beate Schmid gerne aktiv. Als leidenschaftliche Läuferin engagiert sie sich beim AST Süßen und verbringt ihre Freizeit am liebsten beim Laufen oder ist in der Natur unterwegs.
29.9.26
25-Jähriger schwer verletzt
Uhingen. Am Dienstagnachmittag kam ein 25-Jähriger mit seinem Leichtkraftrad auf der Landstraße 1225 von Unterberken nach Holzhausen von der Straße ab. Der 25-Jährige stürzte. Der Rettungsdienst brachte den Schwerverletzten in eine Klinik. Das Polizeirevier Uhingen nahm den Verkehrsunfall auf und schätzt den Schaden an der nicht mehr fahrbereiten Maschine auf etwa 3.000 Euro.
2.9.26
Auto aufs Dach gedreht
Adelberg. Unachtsamkeit führte zu einem Verkehrsunfall am Dienstag bei Uhingen. Eine 43-Jährige befuhr die L1147 in Richtung Oberberken. Da sie beabsichtigte, nach rechts in Richtung Breech abzubiegen, verringerte sie mit ihrem Wagen die Geschwindigkeit. Hinter ihr fuhr ein 57-jähriger Pkw-Fahrer. Dieser erkannte die Situation offenbar zu spät. Er versuchte noch auszuweichen, konnte einen Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Wagen der Frau auf das Dach gedreht. Der Rettungsdienst brachte die 43-Jährige mit leichten Verletzungen in eine Klinik. Das Polizeirevier Uhingen nahm den Verkehrsunfall auf und schätzte den Schaden an den nicht mehr fahrbereiten Autos auf jeweils 10.000 Euro.
2.9.26
51 neue Gmündmacher im Rathaus begrüßt
Schwäbisch Gmünd (sv). 51 neue Gmündmacher, die eine Ausbildung, ein berufsspezifisches Praktikum oder einen Freiwilligendienst bei der Gmünder Stadtverwaltung absolvieren, wurden von Oberbürgermeister Richard Arnold, Personalleiter Christian Dolle, Ausbildungsleiterin Franziska Grimm, dem Personalratsvorsitzenden Matthias Pflüger sowie der Jugend- und Auszubildendenvertretung im großen Sitzungssaal des Rathauses begrüßt.
Am ersten Tag lernten sich die neuen Auszubildenden gegenseitig kennen, erhielten wichtige Informationen zum Berufsstart und erhielten Einblicke in die Tätigkeit der hauptamtlichen Abteilung der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd. Drei der neuen Auszubildenden absolvieren die Ausbildung zu Verwaltungsfachangestellten, einer die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration, eine die Ausbildung zur Tischlerin, einer die Ausbildung zum Gärtner mit der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau und eine Einführungspraktikantin für den Studiengang Public Management – gehobener nichttechnischer Verwaltungsdienst.
Fünf Praktikanten starten in das Anerkennungsjahr zur Sozialpädagogischen Assistenz und insgesamt neun Auszubildende starten die praxisintegrierte Ausbildung beziehungsweise in das Anerkennungsjahr zum Erzieher. Eine beginnt das Anerkennungsjahr zum Erzieher für Jugend- und Heimerziehung.[nbsp] Des Weiteren starten zwei Auszubildende in die verkürzte Ausbildung zur Sozialpädagogischen Assistenz über das Landesprogramm „Direkteinstieg Kita.“ Insgesamt 27 Freiwilligendienstleistende starten ihr soziales Jahr in den Bereichen Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kultur, Feuerwehr und Seniorenarbeit. Am 1. Oktober wird außerdem noch eine Auszubildende das Studium BWL - Marketing Management und eine Auszubildende das Studium BWL – Messe-, Kongress- und Eventmanagement beginnen.
Mit über 1.400 Mitarbeitern ist die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd einer der größten Dienstleister und Arbeitgeber der Region.
2.9.26
Klinikum startet neuen Ausbildungsweg
Kreis Göppingen. Am Alb-Fils-Klinikum in Göppingen ist ein neuer Ausbildungsweg gestartet: Erstmals haben 18 Auszubildende ihre dreijährige Ausbildung zur Anästhesietechnischen Assistenz (ATA) beziehungsweise zur Operationstechnischen Assistenz (OTA) begonnen. Zehn von ihnen werden zur ATA, acht zur OTA ausgebildet. Damit investiert das Klinikum gezielt in den eigenen Fachkräftenachwuchs für die anspruchsvollen Bereiche Anästhesie und Operationssaal. „Wir möchten mit der neuen Ausbildung frühzeitig qualifizierte Fachkräfte für die Zukunft gewinnen und ihnen eine fundierte Ausbildung in einem anspruchsvollen und vielseitigen Arbeitsumfeld ermöglichen“, sagt Tanja Preißinger, Leiterin der Berufsfachschule ATA/OTA. Beim neuen Ausbildungsangebot kooperiert das Klinikum mit den Ostalb-Kliniken und den Rems-Murr-Kliniken. Deren Auszubildende besuchen ebenfalls den theoretischen Unterricht in Göppingen und absolvieren ihre praktischen Ausbildungsphasen in der jeweiligen Kooperationsklinik.
2.9.26
Fußweg am Straßdorfer Berg dauerhaft gesperrt
Schwäbisch Gmünd (sv). Am Straßdorfer Berg wurde der bislang provisorisch genutzte Fußgängerweg seit Ende August dauerhaft gesperrt. Eine entsprechende Absperrung sowie ein Fußgängerverbotsschild weisen auf die Maßnahme hin. Grund für die dauerhafte Sperrung sind erhebliche Sicherheitsmängel. Der historisch entstandene Fußweg ist inzwischen in einem äußerst schlechten und baufälligen Zustand. Die Verkehrssicherheit für Fußgänger kann daher nicht mehr gewährleistet werden. Der gegenüberliegende Gehweg ist der offizielle und verkehrssichere Fußweg.
2.9.26
Kulturherbst stellt Gesundheitsversorgung in den Fokus
Geislingen. Vom 18. September bis 18. Oktober lädt der Geislinger Kulturherbst bereits zum 13. Mal dazu ein, Geschichte, Kultur und Begegnung miteinander zu verbinden. Seit mehr als zehn Jahren ist die Veranstaltungsreihe ein fester Bestandteil des Kulturkalenders der Stadt und begeistert Jahr für Jahr zahlreiche B Besucher. Auch in diesem Jahr gestalten die städtischen Kulturreinrichtungen gemeinsam mit Geislinger Kulturvereinen, den Kirchen und weiteren Vereinen ein abwechslungsreiches Programm mit mehr als 25 Veranstaltungen.
Wie in jedem Jahr steht der Kulturherbst unter einem besonderen historischen Leitmotiv. Nachdem 2025 der Bau der Geislinger Eisenbahnsteige im Jahr 1850 im Mittelpunkt stand, widmet sich die Veranstaltungsreihe 2026 dem 675-jährigen Bestehen des Geislinger Spitals zum Heiligen Geist. Mit seiner Gründung im Jahr 1351 prägte das Spital über Jahrhunderte die soziale und wirtschaftliche Entwicklung Geislingens. Es kümmerte sich um die Versorgung kranker Menschen, unterstützte Arme und Waisen sowie ältere Menschen und entwickelte sich durch seinen umfangreichen Landbesitz zu einem bedeutenden wirtschaftlichen Akteur. Der Kulturherbst spannt den Bogen von diesen historischen Wurzeln bis hin zur modernen Gesundheitsversorgung.
„Der Kulturherbst zeigt, wie lebendig unsere Stadtgeschichte ist und wie spannend es ist, die Verbindungen von der Vergangenheit in unsere Gegenwart zu entdecken. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die jedes Jahr mit großem Engagement ein Programm schaffen, das Wissen vermittelt, besondere kulturelle Erlebnisse schafft, Begegnungen ermöglicht und den Menschen vor Ort genauso wie unseren Gästen unsere Heimat näherbringt“, sagt Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia.
Den Auftakt bildet die Veranstaltung „durch got und durch unser vordern sel hail willen“. Stadtarchivar Dr. Philipp Lintner präsentiert dabei die originale Stiftungsurkunde des Spitals. Musikalische Beiträge und eine Spielszene der Theatergruppe Obere Roggenmühle lassen wichtige Stationen der Spitalgeschichte lebendig werden. Die Theatergruppe greift das Thema am 26. September mit ihrem Stück „Um Gottes Willen und der Seele Heil“ erneut auf und entführt das Publikum in das Geislinger Spital des Jahres 1714.
Auch die Entwicklung der Gesundheitsversorgung steht im Mittelpunkt: Im Vortrag „Vom Spital zur Helfenstein Klinik“ am 1. Oktober gibt Dr. Philipp Lintner Einblicke in den Wandel vom historischen Spital bis zur modernen medizinischen Versorgung. Weitere Vorträge beschäftigen sich mit der Geschichte des Spitals im Mittelalter, den Hintergründen für die Gründung städtischer Spitäler sowie die Waldbesitzungen des Spitals, die einen wesentlichen Teil seiner Wirtschaftskraft ausmachten.
Mudsikalisch bietet der Kulturherbst erneut eine große Bandbreite. So ist am 4. Oktober die inklusive Band Staubstumm mit ihrem energiegeladenen Rock-’n’-Roll- und Bluesprogramm in der Rätsche. Die Geschichte des Spitals erzählt auch von Menschen, die aufgrund von Krankheit oder Behinderung ausgegrenzt wurden. Mit dem Konzert von Staubstumm und einer Lesung von Henri Hirt, erhalten heute Menschen mit Behinderung eine Bühne und machen gelebte Teilhabe sichtbar.
Dass Musik im Kulturherbst einen besonderen Stellenwert einnimmt, kommt nicht von ungefähr: Im ehemaligen Verwaltungsgebäude des Spitals ist heute die Musikschule untergebracht. Lehrkräfte und Schülerinnen sowie Schüler gestalten Konzerte für Jung und Alt. Darüber hinaus erwartet Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber in den denkmalgeschützten Kirchen ein vielfältiges Konzertprogramm mit renommierten Solistinnen und Solisten sowie einem Mozart-Konzertabend mit Chor und Orchester.
Ergänzt wird das Programm unter anderem durch eine nächtliche Stadtführung und eine Exkursion nach Nürtingen, einer Führung durch das Rotkreuz-Museum sowie eine Ausstellung zur Geschichte des Spitals. Den Abschluss des Kulturherbstes bildet am 18. Oktober die „Revue und Verleihung des Schubart-Kulturpreises 2026“. Dabei wird auf die Höhepunkte der Veranstaltungsreihe zurückgeblickt und junge Nachwuchstalente werden ausgezeichnet.
Das Programm liegt ab sofort an zahlreichen Stellen in Geislingen und der Region aus. Online ist das vollständige Programm unter www.kulturherbst-geislingen.de verfügbar. Dort können auch Karten für die Abendkasse reserviert werden. Eintrittskarten im Vorverkauf sind außerdem im i-Punkt im Alten Zoll erhältlich.
2.9.26
Deutlich weniger junge Menschen starten mit Ausbildung
Kreis Göppingen. Mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres werden im Kreis Göppingen deutlich weniger junge Menschen in eine Ausbildung starten als noch vor einem Jahr. Das ist das Ergebnis einer Stichtagsanalyse der bis Ende August abgeschlossenen und eingetragenen Ausbildungsverhältnissen bei der IHK Region Stuttgart. In den von der IHK betreuten kaufmännischen und gewerblich-technischen Berufen beträgt das Minus im Kreis Göppingen insgesamt 11,5 Prozent. Aus Sicht der IHK liegt der Rückgang nicht ausschließlich an der schwachen Konjunktur, den Unsicherheiten in den Unternehmen und dem technologischen Wandel. Es konnten auch Ausbildungsplätze mangels geeigneter Bewerber nicht besetzt werden. „Sich heute für eine duale Ausbildung zu entscheiden, ist die beste Grundlage für die weitere berufliche Zukunft“, appelliert Göppingens IHK-Bezirkskammerpräsidentin Edith Strassacker von der gleichnamigen Kunstgießerei in Süßen an alle noch unentschlossenen Jugendlichen.
„Der Rückgang der Ausbildungsverhältnisse ist ein deutliches Warnsignal für unseren Standort“, betont Strassacker. Vom Rückgang sind besonders die kaufmännischen Berufe im Kreis Göppingen betroffen. Erfreulich sei jedoch, dass im Vergleich zu anderen Landkreisen in der Region Stuttgart in der Industrie die gewerblich-technischen Ausbildungsplätze nahezu stabil geblieben sind.
Insgesamt wurden bei der IHK-Bezirkskammer Göppingen 569 Ausbildungsverträge abgeschlossen und eingetragen (2025 noch 643 Verträge). Besonders betroffen vom Rückgang sind die kaufmännischen Berufe mit einem Minus von 15,6 Prozent, das entspricht im Vergleich zum Vorjahr 64 Ausbildungsverhältnisse weniger.
1.9.26
Lorcherin neue Leiterin der Wasserwirtschaft
Ostalbkreis. Der Geschäftsbereich Wasserwirtschaft des Landratsamts Ostalbkreis erhält mit Sarah Löwenthal eine neue Leitung. Landrat Bläse betonte anlässlich der Ernennung von Sarah Löwenthal die grundlegende Bedeutung des Wassers für die Daseinsvorsorge, den Bevölkerungsschutz und die Zukunftsfähigkeit der Städte und Gemeinden.
Nach dem Abitur absolvierte die Lorcherin ein Studium der Umweltnaturwissenschaften und der Hydrologie in Freiburg. Ihr beruflicher Weg führte Löwenthal anschließend in die Verwaltung und in den praktischen wasserwirtschaftlichen Vollzug. In den vergangenen Jahren konnte sie auf unterschiedlichen Verwaltungsebenen Erfahrungen sammeln – zunächst in der Gewässerbewirtschaftung und Gewässerökologie, später im Grundwasserschutz und in der Wasserversorgung sowie im Bereich des kommunalen Abwassers. Dabei lernte sie die Arbeit in Landratsämtern ebenso kennen wie die Perspektive eines Regierungspräsidiums und des Umweltministeriums.
Seit Juli 2025 ist Sarah Löwental beim Landratsamt Ostalbkreis im Geschäftsbereich Wasserwirtschaft als Sachgebietsleiterin für kommunales Abwasser und seit Herbst vergangenen Jahres auch als stellvertretende Geschäftsbereichsleiterin tätig.
21.9.26
Im Überholverbot überholt: Unfall
Bad Überkingen. Am Montag kam es beim Überholen bei Bad Überkingen zu einem Verkehrsunfall. Eine 59-jährige Pkw- Fahrerin fuhr gegen 13.15 Uhr auf der B 466 von Deggingen nach Bad Überkingen. An der Einmündung zur Robert-Bosch-Straße wollte sie nach links abbiegen, verringerte deshalb ihre Geschwindigkeit und setzte den Blinker ordnungsgemäß. Ein hinter ihr fahrender 52-jähriger Fahrer übersah dies offenbar. Er setzte trotz Überholverbots zum Überholen an. Während des Überholvorgangs kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Durch die Wucht des Aufpralls geriet der Wagen der Frau gegen ein Verkehrsschild auf der dortigen Verkehrsinsel. Die 59-Jährige verletzte sich leicht. Der Rettungsdienst brachte sie in eine Klinik. Das Polizeirevier Geislingen nahm den Verkehrsunfall auf. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Höhe des Sachschadens muss noch ermittelt werden.
1.9.26
Diesel aus Lastwagen abgezapft
Hohenstadt. Unbekannte haben an der A8 bei Hohenstadt rund 700 Liter Diesel aus einem Laster abgezapft. Die Tat soll sich bereits am Dienstag oder Mittwoch vergangener Woche ereignet haben. Zwischen 14 Uhr und 4 Uhr stand eine Sattelzugmaschine auf dem Parkplatz Widderstall. Der 44-jährige Fahrer befand sich in der Fahrerkabine. Währenddessen pumpten Unbekannte unbemerkt etwa 700 Liter Diesel ab. Erst am Morgen stellte der aus Rumänien stammende Fahrer den Diebstahl fest. Die Autobahnpolizei Mühlhausen (Tel. 07335/96260) nahm die Ermittlungen auf und nimmt Hinweise entgegen.
1.9.26
Einbrecher findet Schmuck und Münzen
Schorndorf. Zwischen Donnerstagmittag und Montagnachmittag brachen bisher unbekannte Diebe in ein Wohnhaus in der Johannesstraße in Schorndorf ein. Anschließend durchsuchten sie das Haus nach Wertgegenständen und entwendeten Bargeld, Schmuck und Goldmünzen. Zudem verursachten die Täter ca. 2000 Euro Sachschaden. Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Schorndorf unter der Telefonnummer 07181 2040 entgegen.
1.9.26
Fahrzeug in Flammen
Schorndorf. Ein Pkw-Fahrer befuhr am Montagmittag die L 1225 von Schorndorf in Richtung Göppingen. Auf Höhe Unterberken bemerkte er, dass es aus dem Motorraum raucht und stellte sein Fahrzeug am Straßenrand ab. Der Mann versuchte zunächst noch selbstständig, das Feuer mit einem Feuerlöscher zu löschen, der Pkw befand sich kurze Zeit später allerdings bereits im Vollbrand. Die Freiwillige Feuerwehr Schorndorf kam mit fünf Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort und löschte das Feuer. Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten leicht verletzt. Am Pkw (Verbrennermotor) entstand Totalschaden, die Schadenshöhe wird auf 10.000 Euro geschätzt. Ein technischer Defekt gilt als wahrscheinliche Brandursache. Die Straße musste für ca. eine Stunde gesperrt werden.
1.9.26
Landratsamt begrüßt 33 neue Auszubildende
Ostalbkreis. Gemeinsam mit Ausbildungsleiterin Xenia Dietrich und Personalrätin Julia Frey begrüßte Verwaltungsdezernent Klaus Wolf 33 neue Auszubildende und Studenten im Aalener Landratsamt. Die neuen Kollegen starten ihre berufliche Laufbahn in zehn Ausbildungsberufen und Studiengängen bei der Landkreisverwaltung. Wolf betonte die hervorragenden Zukunftschancen. Vier der neuen Auszubildenden absolvieren die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten, fünf Jugendliche die Laufbahn im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst, ein Auszubildender wird Fachinformatiker für Systemintegration. Sechs Studenten absolvieren ihr Einführungspraktikum im Studiengang Bachelor of Arts Public Management. Acht junge Menschen studieren Bachelor of Arts Soziale Arbeit. Ein Studierender absolviert den Bachelor of Engineering-Studiengang Bauingenieurwesen, eine Studierende absolviert erstmalig den Bachelor of Arts-Studiengang BWL - Tourismus- und Destinationsmanagement. Im gewerblich-technischen Bereich starten zwei Vermessungstechniker sowie zwei Straßenwärter. Begrüßt wurden außerdem ein Absolvent des Bundesfreiwilligendienstes im Resilienzzentrum sowie zwei junge Menschen, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr im Kreismedienzentrum machen. Im Laufe der Woche erhalten alle Berufsanfänger bei einer Einführungswoche Gelegenheit, die Kreisverwaltung und ihre vielfältigen Aufgaben zu erkunden. Bei einem Team-Building-Tag lernen sich die Auszubildenden näher kennenzulernen, außerdem werden umfangreiche Informationen zum jeweiligen Ausbildungs- und Studiengang vermittelt.
1.9.26
Landes-Zuschuss für gezielte Förderung
Eislingen. Mit rund 15.000 Euro fördert das Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit das Eislinger Projekt zur Arbeitsmarktintegration. Umgesetzt wird das Projekt durch die Stadtverwaltung in Kooperation mit dem Internationalen Bund e.V. in Eislingen, der auf berufliche Bildung spezialisiert ist.
Eislingen ist durch eine lange Tradition als wichtiger Wirtschaftsstandort im Landkreis geprägt. Insbesondere Menschen mit Einwanderungsgeschichte sind mit großen Herausforderungen bei der Arbeitssuche konfrontiert, weiß Integrationsbeauftragte Rebekka Khaliefi. Die Personen, die durch das Integrationsmanagement der Stadt betreut werden sind zugleich hoch motiviert, sich ein selbstbestimmtes Leben in Eislingen aufzubauen. Ziel ist es nun, durch gezielte Angebote wie zum Beispiel berufsbezogene Sprachförderung, Einführungen in den deutschen Arbeitsmarkt und individuelle Unterstützung im Bewerbungsprozess Menschen mit Einwanderungsgeschichte zu fördern und zugleich den Wirtschaftsstandort Eislingen zu stärken. Ausbildungs- und arbeitssuchende Personen ab 16 Jahren sollen durch das Projekt frühzeitig auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden. Das Projekt ist für drei Jahre angesetzt und startet bereits im Dezember 2026.
1.9.26
Zu schnell im Regen
Weilheim/Teck. Am Montag verlor ein Autofahrer die Kontrolle über sein Auto auf der A8. Gegen 19.30 Uhr fuhr der 38-Jährige mit seinem Pkw in Richtung München. Auf Höhe Holzmaden, bei km 170, herrschte Aquaplaning. Bei offenbar nicht angepasster Geschwindigkeit verlor der Mann die Kontrolle über sein Auto und geriet ins Schleudern. Das Auto prallte in die Mittelschutzplanken. Hierbei wurden mehrere Leitplankenteilstücke beschädigt. Der 38-Jährige verletzte sich beim Unfall leicht. Ein Rettungsdienst war nicht erforderlich. Den Schaden am Fahrzeug schätzt die Polizei auf etwa 20.000 Euro, den an den Leitplanken auf rund 6.000 Euro.
1.9.26
Filstalrock begeistert viele tausend Menschen

Stimmungsvolle Abende erlebten die Besucher beim Filstalrock im Eislinger Schlosspark. Foto: Stadtverwaltung Eislingen
Eislingen. Der Filstalrock in Eislingen hat erneut eindrucksvoll seine große Anziehungskraft unter Beweis gestellt. Über fünf Wochen hinweg brachten hochkarätige Tribute-Bands den Schlosspark zum Beben. Gäste aus Eislingen und der gesamten Region genossen stimmungsvolle Abende.
„Wir durften dieses Jahr zum zehnten Mal Gastgeber des Filstalrocks sein. Der Filstalrock ist Kult und gehört einfach zu Eislingen“, resümiert Oberbürgermeister Oliver Marzian. Neu war diesmal, dass vor dem Auftritt der Tribute-Bands DJ Wolle von ‚Die Neue 107,7‘ das Publikum in Feierlaune einstimmte. Verschiedene Food-Trucks boten unter der Hauptstraßenbrücke wieder ein vielfältiges kulinarisches Angebot. Auf dem Schlossplatz konnten die Besucherinnen und Besucher die Auftritte per Videoübertragung verfolgen, während im Schlosspark direkt vor der Bühne getanzt, mitgesungen und gefeiert wurde. „Jeder Donnerstag ist eine große friedliche Party im Schlosspark und auf dem Schlossplatz. Mitten in der Stadt. Weil viele an einem Strang ziehen: Veranstalter, Sponsoren, Helfer, Sicherheitskräfte, Technikteams, unser Betriebshof, die Künstler - und natürlich das ebenso großartige Publikum“, freute sich der Schultes über die tausenden Besucher, die aus nah und fern nach Eislingen gekommen sind, um gemeinsam in dieser einzigartigen Atmosphäre zu feiern.
1.9.25
Mobilfunkmast beschädigt
Zell u. A. Am Donnerstag beschädigten Unbekannte mehrere Kabel an einem Mobilfunkmasten. AM Freitagmorgen hatten Techniker aufgrund einer Störungsmeldung Beschädigungen an der Technik an einem Mobilfunkmast im Bereich Öhmdwiesen fest gestellt. Diese sollen nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wohl am späten Nachmittag des Donnerstags an dem Mast in einer Höhe von etwa 40 Metern erfolgt sein. Vor Ort sicherten Spezialisten Spuren und führten Zeugenbefragungen durch. Die Polizei wurde vor Ort von der Feuerwehr unterstützt. Der Schaden wird auf ca. 5000 Euro geschätzt. Da das Telekommunikationsnetz der kritischen Infrastruktur zuzurechnen ist, hat die Kriminalpolizei Ulm die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach den Tätern. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen hat oder sonst Hinweise geben kann, den bittet die Polizei Ulm sich unter Tel. 0731/188-0 zu melden.
31.8.26
Motorradfahrer ermittelt
Göppingen. Dank Zeugen ermittelte die Polizei nun einen 29-jährigen Mann, der in der Nacht auf den 20. August vor einer Polizeikontrolle mit seinem Motorrad geflüchtet sein soll (wir berichteten). Dank Zeugenhinweisen nach einem Presseaufruf sowie durch die Auswertung von Videoaufzeichnungen gelang es nun einen Tatverdächtigen zu ermitteln. Auf richterlichen Beschluss durchsuchte die Polizei bei einem polizeibekannten 29-jährigen Mann mit irakischer Staatsbürgerschaft. Neben mehreren belastenden Beweismitteln beschlagnahmte die Polizei auch dessen Führerschein. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des illegalen Kraftfahrzeugrennens dauern an.
31.8.26
Ziegenbock ausgebüxt
Göppingen. Ein Ziegenbock hielt am Freitag die Polizei in Göppingen und Faurndau auf Trab. Kurz nach 15 Uhr meldeten Zeugen eine Ziege in Faurndau beim Hirschplatz. Die Polizei Göppingen versuchte gemeinsam mit Passanten das herrenlose Tier einzufangen. Der Bock flüchtete von Faurndau nach Göppingen. Schließlich gelang es den Ziegenbock in der Eberhardstraße einzufangen und in den Anhänger eines hilfsbereiten Landwirts zu verladen. Über Social Media konnte der Besitzer ausfindig gemacht werden. Der holte das Tier ab. Sowohl das Tier als auch Menschen blieben bei dem Einsatz unverletzt.
31..8.26
Neue Schranke im Schießtal
Schwäbisch Gmünd (sv). Das Amt für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung hat in enger Zusammenarbeit mit dem Baubetriebsamt, der Straßenverkehrsbehörde und dem Forst im Schießtal die Situation für Radfahrende deutlich verbessert. Durch das Schießtal verläuft die Radhauptachse nach Herlikofen, entlang des Schießtalsees und des Bosch-Areals. Am Beginn der Steigung an den Steigwiesen verhinderte bisher eine Schranke Kraftverkehr auf dem schmalen und steilen land- und forstwirtschaftlichen Weg nach Herlikofen. Der Radverkehr musste diese Schranke über einen Gehweg umfahren.
Die neue Schranke lässt für den Radverkehr eine Gasse, so dass dieser auf der Fahrbahn ungehindert an der Schranke vorbeifahren kann. Dadurch werden auch Konflikte mit dem Fußverkehr auf dem Gehweg vermieden. Die Schranke wurde um 30 Meter verlegt, so dass sie von beiden Richtungen aus gut sichtbar ist. Zum Öffnen kann das Bauwerk verschwenkt werden und öffnet so die ganze Breite des Weges, so dass auch der Forst mit schweren Fahrzeugen rangieren kann.
31.8.26
CMT sucht wieder die Tourismushelden
Stuttgart. Ob Mountainbiken und Wandern auf der Schwäbischen Alb oder im Schwarzwald, Wassersport am Bodensee, hochkarätige Kulinarik etwa in Baiersbronn oder kulturelle Erlebnisse sowie historische Städte und Kulturschätze entdecken. Baden-Württembergs Tourismus begeistert durch seine Vielfalt.
Doch erst durch die Menschen, die täglich mit Leidenschaft in der Branche arbeiten, wird der Süden Deutschlands lebendig und erlebbar. Um dieses Engagement sichtbar zu machen, geht die Aktion Tourismushelden in eine neue Runde: Ab sofort können Nominierungen für die Tourismushelden 2027 eingereicht werden. Gesucht werden Menschen, die durch ihr Wirken im Tourismus Herausragendes leisten – also echte Vorbilder und Leuchttürme der Branche.
Egal ob als Einzelperson oder im Team: Ab dem 1. September bis einschließlich 31. Oktober 2026 sind unter www.messe-stuttgart.de/cmt/tourismushelden Nominierungen möglich. Zur Auswahl stehen folgende Kategorien: Gastronomie, Beherbergung und Campingwirtschaft, Kultur, Freizeit und Gästeführung, Reisebranche und nachhaltige Mobilität sowie Nachwuchs, Ausbildung, Studium und Integration. Nach Ende der Einreichungsfrist sichtet ein Beirat, bestehend aus den beteiligten Partnerinnen und Partnern der Aktion, alle Vorschläge. Die hier ausgewählten Nominierten erhalten auf der CMT 2027 in feierlichem Rahmen die Auszeichnung als Tourismushelden 2027.
31.8.26
Laster in Flammen
Aichelberg. Am Samstag sorgte ein brennender Lkw auf der A8 am Aichelberg für Verkehrsbehinderungen. Kurz vor 18.30 Uhr fuhr ein 32-Jähriger mit seinem 7,5-Tonner auf der A8 in Richtung München. Aus ungeklärter Ursache geriet sein Lkw in Brand. Dem Fahrer gelang es das Fahrzeug an der Anschlussstelle Aichelberg abzustellen und sich in Sicherheit zu bringen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musst die Autobahn in beide Richtungen gesperrt werden. Die Feuerwehr Weilheim hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Nach etwa 20 bis 30 Minuten konnten beide Fahrtrichtungen wieder freigegeben werden. Die zuständige Firma kümmerte sich um die Abschleppung ihres Fahrzeugs. Die Autobahnmeisterei war im Einsatz und sperrte den rechten und mittleren Fahrstreifen in Richtung München zur Bergung des Lkw, der mit Warnwesten beladen war. Diese dauerte bis zum frühen Sonntagmorgen an, da die Ladung mit einem Radlader auf einen Transporter umgeladen werden musste. Die Verkehrspolizei Mühlhauen war im Einsatz. Der Schaden wird auf 35.000 Euro geschätzt. Als Brandursache wird ein technischer Defekt vermutet.
31.8.26
Grill-Start mit Folgen: Heckenbrand weitet sich aus
Lorch. Am Sonntagabend kam es in der Traubenstraße in Lorch zu einem Brand einer Thujahecke, nachdem zuvor ein 42-Jähriger seinen Holzkohlegrill mit Spiritus entzünden wollte. Hierbei soll eine Stichflamme entstanden sein, die dann auf eine angrenzende Thujahecke übergegriffen habe. Hierdurch geriet die Hecke in Vollbrand, wodurch das Feuer auf eine Markise übergreifen konnte. Durch die entstandene Hitze zersprangen zudem drei Scheiben am Wohnhaus. Der entstandene Schaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Das Feuer wurde durch die Feuerwehr Lorch gelöscht.
31.8.26
Streit eskaliert: Bierflaschen fliegen
Schwäbisch Gmünd. Am spätern Samstagabend kam es unter drei alkoholisierten Männern zu verbalen Streitereien auf dem Gelände einer Tankstelle in der Buchstraße in Gmünd. Im Laufe des Streits bewarfen sich die drei Männer im Alter von 58, 35und 31 Jahren plötzlich gegenseitig mit Bierflaschen. Nach Eintreffen der Polizei versuchte der 58-Jährige auf einen Zeugen einzuwirken, was durch die Polizei unterbunden wurde. Hiergegen wehrte sich der 58-Jährige massiv und leistete erheblichen Widerstand. Die drei Streithähne wurden nach den polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt.
31.8.26
Straße mit Bank blockiert
Schorndorf. In der Nacht auf Sonntag schafften in Oberberken bisher unbekannte Personen das Mitfahrbänkle im Bereich der dortigen Bushaltestelle in der Wangener Straße mittig auf die Fahrbahn, sodass beide Fahrspuren teilweise blockiert waren. Glücklicherweise erkannten zwei Autofahrer die Gefahr rechtzeitig und stellten die Bank wieder neben die Fahrbahn, sodass niemand geschädigt wurde. Das Polizeirevier Schorndorf hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Telefonnummer 07181 2040 um Zeugenhinweise.
31.8.26
Sport am Wochenende
Handball-Bundesliga Herren: Frisch Auf Göppingen gegen HC Erlangen: 32 : 30
Handball-Bundesliga Frauen: Blomberg-Lippe gegen Frisch Auf Göppingen: 37 : 34
Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: SSV Reutlingen 05 gegen FC Normannia Gmünd: 3 : 0
Fußball-Verbandsliga Württemberg: SV 08 Bietigheim-Bissingen gegen 1. Göppinger SV: 0 : 3
Arbeitslosenquote klettert im Kreis auf sechs Prozent
Kreis Göppingen/ Esslingen. Im August nahm die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer im Agenturbezirk Göppingen mit den Landkreisen Esslingen und Göppingen um 925 Personen auf 23 974 zu (plus 4,0 Prozent). Gegenüber August 2025 waren 1 045 Menschen mehr arbeitslos gemeldet (plus 4,6 Prozent). Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, stieg um 0,2 Prozentpunkte auf 5,2 Prozent (August 2025: 5,0 Prozent), im Landkreis Göppingen auf sechs Prozenz
„Die Arbeitslosenzahlen kennen gerade nur eine Richtung: Nach oben. Das ist auf der einen Seite dem saisonalen Verlauf geschuldet, denn in den Sommermonaten melden sich – oft nur für eine kurze Zeit – verstärkt junge Menschen bei uns arbeitslos, die die Ausbildung beendet haben und nicht im Ausbildungsbetrieb übernommen wurden. Auf der anderen Seite aber sehen wir die starken Auswirkungen der strukturellen Umbrüche in der Region: Es sind längst nicht mehr nur ungelernte Menschen, die ihren Job verlieren. Es sind mehr und mehr auch Spezialisten und Experten mit abgeschlossenem Studium, die von Unternehmen, die in der Krise stecken, entlassen werden. Häufig sind dies auch Menschen jenseits der fünfzig – das ist jeder dritte Arbeitslose. Aktuell haben es alle Personengruppen auf dem Arbeitsmarkt schwerer, eine neue Perspektive für sich zu finden. Ältere, Langzeitarbeitslose, Menschen mit Sprachbarrieren und Ungelernte aber besonders“, bilanziert Karin Käppel, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Göppingen. „Der Arbeitsmarkt hat sich also erheblich eingetrübt. Dennoch gibt es Chancen. Aber diese sind mittlerweile eher in anderen Branchen zu finden als die, aus der die Arbeitslosen kommen. Das erfordert Flexibilität, Mobilität und auch ordentlich Mut, um sich komplett neu zu orientieren“.
Im Landkreis Göppingen waren im August insgesamt 8 719 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 409 Personen mehr (plus 4,9 Prozent) als im Juli, und 577 (plus 7,1 Prozent) mehr als im Vorjahr. Der Landkreis Göppingen verzeichnete eine Arbeitslosenquote von 6,0 Prozent (Geschäftsstelle in Göppingen: 6,0 Prozent; Geschäftsstelle in Geislingen: 6,1 Prozent). Im Vorjahr lag sie bei 5,6 Prozent.
30.8.26
Schlangenlinienfahrten enden mit Unfällen
Geislingen/Schwäbisch Gmünd. Zwei Leichtverletzte und hoher Sachschaden sind das Ergebnis eines Unfalls am Samstag in Geislingen. Ein Zeuge meldete der Polizei einen Pkw, der in Schlangenlinien von Kuchen in Richtung Geislingen fuhr. Wie der Zeuge beobachten konnte, fuhr der Pkw immer wieder deutlich über den Mittelstreifen und auch sehr weit nach rechts in Richtung des Randsteins. Vom Polizeirevier Geislingen fuhren zwei Streifenwagen in Richtung der genannten Örtlichkeit. Noch bevor die Streifen diese jedoch erreichten, bog der Pkw in die Straße Bruckwiesen ab. Hier kam der Fahrer dann wieder sehr weit nach links und kollidierte schließlich mit zwei am Fahrbahnrand geparkten Autos. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw wieder nach rechts abgewiesen, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Einer der geparkten Fahrzeuge wurde zudem auf zwei weitere geparkte Personenwagen geschoben, bei denen ebenfalls Sachschaden entstand. Der 22-jährige Unglücksfahre l und seine 18-jährige Beifahrerin konnten sich selbst aus ihrem Wagen befreien. Der Zeuge leistete Erste Hilfe. Eine weitere ärztliche Versorgung war nicht erforderlich. Während der Unfallaufnahme fiel den Beamten auf, dass der Fahrer immer wieder fast einschlief und dem Gesprächsverlauf nicht folgen konnte. Ein Alkoholtest bei dem Mann verlief ergebnislos. Allerdings hatten die Beamten Anhaltspunkte dafür, dass der Mann unter dem Einfluss von Medikamenten stand. Deshalb wurde bei ihm eine Blutentnahme angeordnet. Er erhält nun eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Sein Auto musste von einem Abschleppdienst abgeschleppt werden. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 26.000 Euro.
Am Abend zuvor gab es einen ähnlich verlaufenen Unfall im Schwäbisch Gmünder Stadtteil Bettringen. Dort fuhr ein 72-Jähriger mit seinem Pkw starke Schlangenlinien, geriet wiederholt auf den Gehweg und streifte mehrmals die Bordsteine. Zudem streifte er einen ordnungsgemäß geparkten Transit. An dem Fahrzeug entstand i ein Sachschaden in Höhe von etwa 300 Euro. Der Schaden am Wagen des 72-Jährigen wurde auf 1.000 Euro geschätzt. Eine 18-Jährige beobachtete den Unfall. Der 72-Jährige versuchte anschließend, den an seinem Fahrzeug entstandenen Unfallschaden mit einem Tuch zu verwischen und fuhr danach nach Hause, ohne sich um die weitere Schadensregulierung zu kümmern. Der 72-Jährige stand zum Unfallzeitpunkt unter dem Einfluss von Medikamenten. Bei ihm wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Gegen den 72-Jährigen wurde eine Strafanzeige gefertigt.
30.8.26
Der Sport – irgendwie wichtig
Es gibt Dinge, die gelten in unserer Gesellschaft als förderungswürdig. Kultur zum Beispiel. Bildung sowieso. Sport? Nun ja – Sport ist irgendwie wichtig. Man weiß es, man nickt zustimmend und schaut dann lieber, ob in der Sporthalle noch ein Eimer unter die undichte Decke gestellt werden kann.
Dabei hätte der Breitensport beste Argumente auf seiner Seite. Sport macht Menschen fit, hält sie gesund und steigert – ganz nebenbei – ihre Leistungsfähigkeit. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen geht es um mehr als um Tore, Zeiten und Medaillen. Wer gemeinsam trainiert, lernt Teamfähigkeit, Verlässlichkeit, Disziplin und auch, dass man nicht immer gewinnt. Eine Erfahrung, die auch außerhalb des Sportplatzes ausgesprochen nützlich ist.
Sport integriert. Auf dem Spielfeld ist zunächst einmal egal, wo jemand geboren wurde, welche Sprache er zu Hause spricht oder wie dick der Geldbeutel der Eltern ist. Da zählt, ob man den Ball sieht, den Mitspieler anspielt oder rechtzeitig zurückläuft. Menschen mit Behinderungen können ebenso teilhaben wie sozial Benachteiligte. Und auch der gut situierte Mitbürger darf selbstverständlich mitmachen – Integration funktioniert schließlich am besten, wenn alle mitspielen dürfen.
Wer Sport treibt, tut zudem etwas für sich – und damit auch für die Gesellschaft. Gesunde und aktive Menschen sind weniger häufig krank, entwickeln soziale Kontakte und bringen Fähigkeiten mit, die ihnen später auch im Berufsleben zugutekommen. Kurz gesagt: Sport ist eine ziemlich rentable Investition in Menschen. Nur scheint das bei der öffentlichen Förderung noch nicht überall angekommen zu sein.
Während im Kulturbereich die Bereitschaft, Geld in die Hand zu nehmen, oft deutlich größer ist, und selbst Bildungsangebote mit überschaubarer Teilnehmerzahl selbstverständlich ihre Berechtigung haben, muss sich der Breitensport vielerorts mit dem begnügen, was übrig bleibt. Und das sieht man.
Sporthallen brauchen dringend Sanierungen. Sportplätze müssten ausgebessert werden. Duschen, Umkleiden und Geräte stammen nicht selten aus einer Zeit, in der „Digitalisierung“ noch nach Science-Fiction klang. Vereine leisten ehrenamtlich Großartiges – und dürfen sich anschließend mit der Frage beschäftigen, ob der undichte Hallendachbereich vielleicht noch bis zum nächsten Haushaltsjahr durchhält.
Man stelle sich einmal vor, eine Bibliothek würde bei jedem Regen einen Eimer zwischen die Bücher stellen. Oder ein Theater müsste seine Zuschauer bitten, bitte nicht auf die morschen Sitze zu drücken. Die öffentliche Empörung wäre vermutlich beträchtlich.
Beim Sport dagegen heißt es gerne: „Wir müssen Prioritäten setzen.“ Natürlich müssen wir das. Wir sollten dabei einmal genauer hinschauen, welchen Wert der Breitensport für die Gesellschaft tatsächlich hat.
Denn Breitensport ist nicht bloß Freizeitvergnügen. Er ist Gesundheitsförderung, Jugendförderung, Integration, Inklusion, Sozialarbeit und Gemeinschaftspflege – und das alles häufig organisiert von Ehrenamtlichen, die dafür keinen Stundenlohn verlangen. Vielleicht wäre es deshalb an der Zeit, den Breitensport nicht länger als den kleinen Bruder von Kultur und Bildung zu behandeln. Sport ist nämlich selbst ein Bildungsangebot. Nur sitzt man dabei nicht unbedingt auf einem Stuhl.
Vielleicht sollten wir also aufhören zu fragen, ob wir uns gute Sportstätten leisten können. Die bessere Frage wäre: Können wir es uns leisten, sie nicht zu haben?
Der frühere Oberbürgermeister von Göppingen und jetzige Kreisrat Guido Till greift in seiner Freitags-Kolumne "Moment mal!" Themen des täglichen Lebens auf und beleuchtet sie unter politischen Aspekten.
28.8.28
Parkbank in Flammen
Geislingen. Am Donnerstag brannte an einem Wanderweg in Geislingen eine Parkbank. Um 21 Uhr wurde ein Zeuge auf den Brand unterhalb des Bismarckfelsens, nahe der Eisenbahnlinie, aufmerksam. Die Feuerwehr Geislingen rückte aus und löschte die brennende Bank am Wanderweg "Löwenpfad". Auch auf den Bereich um die Parkbank, auf einer Fläche von etwa 30 mal 25 Meter, hatte sich das Feuer ausgebreitet. Da die Brandursache unklar ist kann auch eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Die Polizei Geislingen (Tel.07331/93270) hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Schadenshöhe muss noch ermittelt werden.
28.8.28
Erik Schaden führt Stadtjugendring
Schwäbisch Gmünd. Schwäbisch Gmünd (sv). Erik Schaden ist der neue Vorsitzende des Stadtjugendrings Schwäbisch Gmünd. Zum ersten Austausch trafen sich Oberbürgermeister Richard Arnold und Erster Bürgermeister Christian Baron mit dem neuen Vorstand um Erik Schaden im Gmünder Rathaus. Der Stadtjugendring in Person des neuen Vorstands vertritt die Interessen der Jugendlichen in Vereinen und Verbänden und setzt sich dafür ein, die Jugendarbeit in der Stadt Schwäbisch Gmünd weiterzuentwickeln und zukunftsorientiert zu gestalten. Der Stadtjugendring ist ein Zusammenschluss von Jugendverbänden, Einrichtungen mit Jugendlichen sowie der offenen Jugendarbeit in Schwäbisch Gmünd.
Im Gespräch im Rathaus ging es insbesondere um die Bedeutung einer starken Interessenvertretung junger Menschen und die weitere Zusammenarbeit zwischen Stadtjugendring und Stadtverwaltung. Gemeinsam sollen die Anliegen und Bedürfnisse der Jugendlichen in Schwäbisch Gmünd stärker sichtbar gemacht und gute Rahmenbedingungen für die Jugendarbeit geschaffen werden.
28.8.28
Übungen der Bundeswehr im Ostalbkreis
Ostalbkreis. Wie das Landeskommando Baden-Württemberg mitteilt, finden im Ostalbkreis vom 14. bis 25. September und vom 26. Oktober bis 6. November Truppenübungen der deutschen Streitkräfte statt. Meldungen von etwaigen Manöverschäden können über die jeweilige Gemeindeverwaltung erfolgen. Zuständige Behörde für Manöverschäden der Bundeswehr ist das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen, Kompetenzzentrum Baumanagement Stuttgart – Referat K 4, Nürnberger Straße 184, 70374 Stuttgart.
28.8.26
Handwerker retten Bewohner vor den Flammen
Göppingen. Am Donnerstag sorgte, wie berichtet, ein Küchenbrand für einen Feuerwehr- und Polizeieinsatz in Faurndau. Dabei kam eine allein wohnende 87-Jährige mit Verdacht auf leichte Verletzungen durch Rauchgas in eine Klinik. Neben der Seniorin erlitten noch weitere acht Personen leichte Verletzungen durch das Einatmen von Rauchgas. Fünf der Verletzten, darunter Bewohner und Besucher, kamen vorsorglich in ein Krankenhaus. Alle Personen konnten bereits aus der Klinik wieder entlassen
werden. Die Polizei Göppingen ermittelt nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung gegen die Seniorin.
Im Zuge der Anzeigenaufnahme stellte sich heraus, dass die 87-Jährige sowie weitere Bewohner noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte durch aufmerksame Ersthelfer aus dem Gebäude gerettet wurden. Zwei Handwerker, die an einem angrenzenden Gebäude arbeiteten, wurden durch Schreie auf den Brand aufmerksam. Einer der beiden, ein 19-Jähriger, kletterte mit Unterstützung seines 41-jährigen Kollegen durch das offene Küchenfenster in die brennende Wohnung. Anschließend nahm er die noch immer in der brennenden Küche und am Herd stehende Seniorin auf den Rücken und brachte sie nach draußen in Sicherheit. Anschließend gingen die beiden Handwerker erneut in das Gebäude um die weiteren Bewohner auf den Brand aufmerksam zu machen. Beide erlitten dabei leichte Verletzungen durch Rauchgas.
28.8.26
Vor Spielzeit-Start Kultur-Cocktail mixen
Göppingen. Seit 2024 steht der Kultur-Cocktail in Göppingen für individuellen Kulturgenuss mit viel Gestaltungsspielraum: Statt sich für ein festes Abonnement zu entscheiden, können sich Kulturbegeisterte ihre Spielzeit ganz nach ihren persönlichen Vorlieben gestalten – zum ermäßigten Preis. Auch in der Saison 2026/27 gilt: Auswählen, mixen, genießen!
Das Prinzip ist einfach: Aus allen Angeboten der Spielzeit-Broschüre werden für einen Kultur-Cocktail vier oder mehr Veranstaltungen ausgesucht. Dabei müssen mindestens zwei unterschiedliche Genres vertreten sein. Ob Theater, Konzert, Meisterkonzert, Kleinkunst, Jazz oder Weltmusik – die „Zutaten“ können nach Belieben gewählt, gerührt oder geschüttelt und zum ganz persönlichen Wunsch-Cocktail gemixt werden.
Zur Wahl stehen die Theatergastspiele und Sinfoniekonzerte des Kulturbüros der Stadt Göppingen, die Meisterkonzerte des Kulturkreis Göppingen sowie einige Jazz-, World- und Kleinkunst-Veranstaltungen von Odeon Kultur & Kontakt. So lässt sich aus unterschiedlichen Sparten und Formaten das persönliche Lieblingsprogramm zusammenstellen. Ob Theaterabend, Meisterkonzert, Jazznacht oder Kleinkunst: Der Kultur-Cocktail lädt dazu ein, Bewährtes zu genießen, quer durch die Sparten Neues zu entdecken und seine Spielzeit selbst zu gestalten.
Wer mindestens vier Veranstaltungen bucht, erhält 15 Prozent Ermäßigung gegenüber dem Einzelkartenverkauf. Die Karten sind übertragbar und können über die gesamte Saison hinweg gebucht und genutzt werden. Und wer sich später noch für weitere Veranstaltungen entscheidet, erhält auch dafür den Kultur-Cocktail-Rabatt – Happy Hour. Erhältlich ist das Wahl-Abo ausschließlich im i-Punkt im Rathaus Göppingen unter (07161) 650-10344 oder persönlich.
28.8.26
Brand in Wohnung: Seniorin verletzt
Göppingen. Am Donnerstag sorgte ein Küchenbrand für einen Feuerwehr- und Polizeieinsatz in Göppingen. Kurz vor 11 Uhr wurde ein Brand in einer Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Stuttgarter Straße gemeldet. Die Feuerwehr Göppingen rückte aus und hatte den Küchenbrand schnell gelöscht. Der entstand wohl bei der Zubereitung des Essens. Die alleine wohnende Seniorin kam mit Verdacht auf leichte Verletzungen durch Rauchgas in die Klinik. Auch weitere Bewohner des Gebäudes mit sechs Wohnungen wurden medizinisch versorgt da sie Rauchgas eingeatmet hatten. Die Wohnung der Seniorin war anschließend nicht mehr bewohnbar. Alle anderen Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten anschließend wieder zurück in ihre Wohnungen. Die Feuerwehr schätzt den Schaden auf 100.000 Euro. Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen musste die Stuttgarter Straße etwa eine Stunde gesperrt werden. Die Feuerwehr war mit sieben Fahrzeugen und 35 Personen im Einsatz.
27.8.26
E-Bikes aus Tiefgaragen gestohlen
Göppingen/Heiningen. Unbekannte hatten es in der Nacht auf Mittwoch auf hochwertige Fahrräder in Göppingen und Heiningen abgesehen. Die Fahrräder standen in einer Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses in der Wielandstraße. Zwischen 22 Uhr und 9.30 Uhr drangen die Diebe in die Garage. Dann hebelten sie mehrere verschlossene Kellerabteile auf. Die Unbekannten hatten es auf hochwertige Fahrräder abgesehen. Sie stahlen ein Rennrad der Marke Cube und eine E-Bike der Marke Specialized, Modell Turbo Levo 4 Comp. Beide Räder hatten einen Wert von mehreren tausend Euro.
Zu einem weiteren Einbruch kam es in derselben Nacht in der Clara-Schumann-Straße in Heiningen. Auch dort verschafften sich Unbekannte Zugang in die Kellerräume einer Tiefgarage und entwendeten zwei neuwertige E-Bikes. Die beiden Räder der Marke KTM, Modell Macina Kaphoho 8973, hatten einen Wert von jeweils 4.500 Euro. Die Polizei Göppingen und hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft mögliche Tatzusammenhänge. Hinweise von Zeugen nimmt die Polizei unter Tel. 07161/632360
entgegen.
27.8.26
Ampel-Rot übersehen
Am Mittwoch stießen an einer Kreuzung in Göppingen zwei Autos zusammen. Um 15.40 Uhr fuhr ein 36-jähriger Pkw-Fahrer in der Willi-Bleicher-Straße in Richtung Jebenhäusener Straße. An der Kreuzung zur Bahnhofstraße zeigte die Ampel laut Zeugen auf Rot. Das übersah der Fahrer wohl und fuhr geradeaus weiter. In der Bahnhofstraße fuhr ein 77-Jähriger mit seinem Pkw. Der kam von rechts und hatte Grün. Beide Pkw stießen im Kreuzungsbereich zusammen. Durch den Aufprall erlitt der Senior leichte Verletzungen. Die Polizei Göppingen hat den Unfall aufgenommen. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beträgt 21 000 Euro.
27.8.26
Neuer Leiter im Baurechtsamt
Ostalbkreis. Samuel Reinkensmeier ist der neue Leiter des Geschäftsbereichs Baurecht und Naturschutz des Landratsamts Ostalbkreis. Landrat Dr. Joachim Bläse ernannte ihn im Beisein der Ersten Landesbeamtin zum Nachfolger von Thomas Beck, der auf die Stelle des Dezernenten für Ordnung, Verkehr und Veterinärwesen gewechselt war.
„Mit der Ernennung von Samuel Reinkensmeier ist ein nahezu nahtloser Übergang an der Geschäftsbereichsspitze gesorgt, da dieser bereits als Justitiar bei der Kreisverwaltung im Bereich des Dezernats für Umwelt und Energie der Ersten Landesbeamtin tätig war und auch in anderen Rechtsgebieten Erfahrungen sammeln konnte“, so der Landrat.
Reinkensmeier absolvierte nach dem Abitur ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Tübingen und war als Rechtsreferendar am Landgericht Tübingen tätig. Anschließend übernahm er das Justiziariat bei der Landkreisverwaltung des Ostalbkreises für die Dezernate Umwelt und Energie sowie Ordnung, Verkehr und Veterinärwesen.
27.8.26
Unerlaubte Müllentsorgung aufgeklärt
Göppingen. Der Gemeindliche Vollzugsdienst (GVD) der Stadt Göppingen konnte eine unerlaubte Müllentsorgung in der Mittleren Karlstraße erfolgreich aufklären.
Anfang August stellte der GVD bei einem routinemäßigen Streifengang in der Mittleren Karlstraße mehrere falsch befüllte Gelbe Säcke fest, die nicht den Vorgaben entsprachen und daher nicht im Rahmen der regulären Entsorgung mitgenommen worden waren. Die Einsatzkräfte fanden bei einer anschließenden Kontrolle Hinweise, die eine Zuordnung der Müllablagerung zu einer konkreten Verursacherin ermöglichten. Noch am selben Nachmittag ging zudem ein weiterer Hinweis aus der Anwohnerschaft ein, nachdem erneut Müll an derselben Stelle abgelagert worden war. Gegen die so identifizierte Verursacherin wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt – ihr droht ein Bußgeld. „Wir nehmen solche Verstöße ernst und gehen ihnen konsequent nach. Die Sauberkeit in Göppingen ist ein wichtiger Faktor für die Attraktivität unserer Stadt", betont Erster Bürgermeister Johannes Heberle.
27.8.26
Haushaltssperre: Stadt speckt Bonuskarte ab
Göppingen . Der Gemeinderat der Stadt Göppingen hat eine Haushaltssperre beschlossen, die zunächst bis Ende des Jahres gilt. Davon sind vor allem die freiwillige Leistungen der Stadt Göppingen betroffen – darunter die städtischen Zuschüsse im Rahmen der Bonuskarte.
Deshalb müssen die städtisch finanzierten Zuschüsse im Rahmen der Bonuskarte ab dem 14. September bis auf weiteres ausgesetzt werden. Betroffen sind Ermäßigungen der Eintrittspreise in städtischen Bädern, im Waldeck-Freibad des SV Göppingen in Jebenhausen, bei Veranstaltungen der Volkshochschule und des Hauses der Familie; die Gebühr bei der Schülerferienbetreuung, die Unterrichtsgebühren in der Jugendmusikschule, die Befreiung vom Jahrestarif der Stadtbibliothek, die Kostenübernahme der Vereinsmitgliedschaften für Kinder und Jugendliche im Rahmen der Bonuskarte. Über eine Wiederaufnahme oder weitere Änderungen informiert die Stadt Göppingen rechtzeitig.
Die Bonuskarte selbst bleibt weiterhin bestehen und wird auch künftig ausgegeben. Alle Vergünstigungen, die von teilnehmenden Institutionen aus eigenen Mitteln finanziert werden, können weiterhin in Anspruch genommen werden. Dazu gehören unter anderem der freie Eintritt in die städtischen Museen, Ermäßigungen in der Kunsthalle, bei Theater- und Konzertveranstaltungen, im Staufenkino, beim Göppinger Kammerorchester sowie im Tierpark Göppingen. Auch Vergünstigungen sozialer Einrichtungen und weiterer Kooperationspartner – etwa der Wilhelmshilfe, der Johanniter-Unfall-Hilfe, des Studienkreises, des Carisatt-Ladens, des Rotkreuzladens, der Uni der Generationen oder der NWZ – bleiben erhalten.
Eine Bonuskarte erhalten ausschließlich Personen, die mit Hauptwohnsitz in Göppingen gemeldet sind und die Voraussetzungen für die Berechtigung nachweisen können. Alternativ können Eltern beim Jobcenter oder beim Kreissozialamt für ihre Kinder einen Antrag auf Bildung und Teilhabe stellen. Gefördert werden Schulbedarf, Teilnahme in Sport, Kultur und Geselligkeit (zum Beispiel für Musikschule und Sportverein), Mittagsverpflegung in der Schule oder Kindertageseinrichtung, Tagesausflüge und mehrtägige Klassenfahrten von Schule oder Kindertageseinrichtung, Lernförderung und Schülerbeförderung.
27.8.26
Große Hilfsbereitschaft nach Brandkatastrophe
Göppingen. Der Brand eines Wohnkomplexes in der Pearl-S.-Buck-Straße im Göppinger Stauferpark am 4. August hat fünf Einheiten einer Reihenhausanlage zerstört. Alle betroffenen Häuser sind nicht mehr bewohnbar, so dass die Familien durch diese Katastrophe ihr Zuhause verloren haben.
Die Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung und von örtlichen Unternehmen ist beeindruckend. Besonders hervorzuheben ist die private Spendenaktion der Anwohnerin Elif Malki, mit deren Hilfe bereits 30.000 Euro eingegangen sind.
Um die betroffenen Familien unbürokratisch und schnell zu unterstützen, haben sich diese private Spendeninitiative, weitere Spender, die Bürgerstiftung der Stadt Göppingen sowie die Kreissparkasse Göppingen zusammengeschlossen und ein Spendenkonto für schnelle Hilfe eingerichtet. Auf diesem werden alle eingegangenen und zukünftigen Spenden gebündelt und vollständig an die Bürgerstiftung der Stadt Göppingen weitergeleitet, die sich um die zielgerichtete Verteilung an die betroffenen Familien kümmern wird. So kommt jeder Cent unmittelbar bei den Bedürftigen an.
Oberbürgermeister Alex Maier, Vorsitzender der Bürgerstiftung der Stadt Göppingen, appelliert: „Diese Katastrophe zeigt uns, wie wichtig Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung in unserer Stadt sind. Mit jeder Spende wird ein wertvoller Beitrag geleistet, den betroffenen Familien zu helfen, wieder Fuß zu fassen. Daher freue ich mich über jede weitere Spende für die Betroffenen, unabhängig davon, wie hoch diese ist."
Spenden können noch bis zum 15. September auf das folgendes Sonderkonto eingezahlt oder überwiesen werden: Kreissparkasse Göppingen, THK Spendenkonto Hausbrand Bürgerhölzle, IBAN DE09 6105 0000 0049 1735 96.
27.8.26
Feuerwehr rückt am Warntag aus
Eislingen. Am Donnerstag, 10. September, beteiligt sich die Stadtverwaltung Eislingen am bundesweiten Warntag. Ab 11 Uhr fährt der bei der Feuerwehr angesiedelte städtische Bevölkerungsschutz mit einer mobilen Sirenen- und Lautsprecheranlage sechs Standorte im Stadtgebiet an. Für die Bevölkerung besteht zu keiner Zeit eine Gefahr.
Die Route führt vom Rathaus am Schlossplatz zur Öschstraße, weiter zur Kreuzung Adlerstraße/Fleischerstraße, auf den Parkplatz der St. Jakob Kirche in Krummwälden, in die Rückertstraße und abschließend in die Friedhofstraße in Richtung Göppingen. An jedem Standort ertönt zunächst eine Minute lang der Warnton (auf- und abschwellender Heulton). Danach folgt eine Textdurchsage in deutscher und englischer Sprache, die ausdrücklich auf den Übungscharakter hinweist. Den Abschluss bildet ein ebenfalls einminütiger Ton zur Entwarnung (gleichbleibender Dauerton). Da das Feuerwehrfahrzeug die Standorte der Reihe nach anfährt, sind die Signale nicht überall um Punkt 11 Uhr, sondern zeitversetzt zu hören. Wegen der Übung sind weder ein Notruf noch andere Maßnahmen erforderlich. Parallel löst das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK Bund) gegen 11 Uhr zentral eine Probewarnung über das modulare Warnsystem (MoWas) aus. Sie wird unter anderem über Radio und Fernsehen, Internetseiten, digitale Anzeigetafeln, Warn-Apps wie NINA und Katwarn verbreitet. Der Dienst „Cell-Broadcast“ sendet die Mitteilung direkt an kompatible, eingeschaltete Mobiltelefone in den betroffenen Funkzellen. Eine App oder Registrierung ist hierfür nicht erforderlich. Die Nachricht wird mit einem auffälligen Signal und einem Warntext angezeigt. Gegen 11:45 Uhr ist die bundesweite Entwarnung vorgesehen. Im tatsächlichen Ereignisfall sollten Betroffene Ruhe bewahren, die amtlichen Informationen und Handlungsempfehlungen beachten und sich über offizielle Kanäle weiter informieren.
27.8..26
Radfahrer schwer verletzt
Waldstetten. Ein 79-jähriger Radfahrer befuhr am Donnerstag einen Waldweg im Bereich Schießwasen (etwa 150 Meter nach der Skihütte) bergab. Aus unbekannter Ursache kam der Radler mit seinem Fahrrad nach rechts von dem Weg ab und stürzte und vefrletzte sich dabei schwer. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
27.8.26
Hygienemängel: Behörde schließt Abholservice und Gaststätte
Kreis Göppingen. Die Lebensmittelüberwachung beim Landratsamt Göppingen hat am Dienstagnachmittag einen Liefer- und Abholservice im Mittleren Filstal wegen eklatanten Hygienemängeln und Fliegenbefall umgehend geschlossen. Bereits in der Vorwoche wurde eine Gaststätte im Schurwald wegen massivem Schadnagerbefall vorläufig geschlossen.
Der gastronomische Liefer- und Abholservice wurde nach einer Beschwerde durch die Lebensmittelüberwachung überprüft. Dabei wurden zahlreiche und erhebliche Hygienemängel mit Gesundheitsrisiken festgestellt. Die Küche und verschiedene Arbeitsgeräte, wie beispielsweise Schneidebretter, Mikrowelle und Behältnisse, waren stark verunreinigt. Zudem war im Betrieb ein massiver Befall durch Frucht- und Schmeißfliegen gegeben. Die unter diesen Umständen offen vorgefundenen Lebensmittel, wie zum Beispiel geschnittener Fisch, Salate und Obst sowie bereits verzehrfertige To-Go-Boxen, wurden als nicht zum menschlichen Verzehr geeignet eingestuft.
In der Vorwoche wurde eine Gaststätte im Schurwald ebenfalls aufgrund einer Beschwerde überprüft. Dabei wurde ein erheblicher Befall durch Schadnager sowie hohe Kontaminations- und Gesundheitsrisiken durch Schadnagerkot festgestellt. Die offenen Lebensmittel, wie beispielsweise Salate, Nudeln und Pizzateig, wurden auch als nicht zum menschlichen Verzehr geeignet bewertet.
In beiden Fällen wurden die Betriebsstätten wegen der ekelerregenden Bedingungen und Kontaminationsrisiken für Lebensmittel sowie Gesundheitsgefahren auf jeweils mündliche Anordung vor Ort umgehend geschlossen. In derartigen Fällen kommt eine Wiedereröffnung erst nach einer Mangelbehebung und einer Abnahme durch die Lebensmittelüberwachung wieder in Frage. Ebenso werden Strafanzeigen erstattet. Ferner wurde jeweils ein Verfahren zur Veröffentlichung der Verstöße unter Benennung des Lebensmittelunternehmens eingeleitet.
26.8.26
Vor Kontrolle geflüchtet
Donztdorf. Am Dienstagabend versuchte ein 22-Jähriger in Donzdorf vor der Polizei zu flüchten. Eine Polizeistreife des Polizeireviers Eislingen befand sich gegen 23 Uhr an der Kreuzung Gingener Weg und Poststraße. Ein Pkw-Fahrer kam aus Richtung Poststraße und nahm der Polizeistreife die Vorfahrt. Er sollte deshalb einer Kontrolle unterzogen werden. Als der Pkw-Fahrer die Anhaltesignale wahrnahm, beschleunigte er und raste davon. Die Flucht führte über die Schloßgartenstraße in die Oberdorfgasse. Dort überfuhr er die Kreuzung zur Friedhofstraße ungebremst. Nachdem er von der Seitzenbachstraße weiter auf einen Feldweg fuhr, endete seine Flucht am Ende des Feldwegs. Der Raser fuhr mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h innerorts. Nur durch Zufall wurden bei seiner riskanten Fahrweise keine Personen gefährdet. Bei der Kontrolle war den Beamten der Grund der Flucht schnell klar. Der 22-Jährige hatte keine Fahrerlaubnis. Diese war ihm bereits entzogen worden. Während der Kontrolle hatten die Polizisten zudem den Verdacht, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Der Fahrer musste mit in ein Krankenhaus und eine Blutprobe abgeben. Der Mann muss sich nun wegen mehrerer Straftaten verantworten. Der Schlüssel des Wagens wurde sichergestellt.
26.8.26
Stromaggregat fängt Feuer
Gruibingen. 25.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Brandes am Dienstag in Gruibingen. Gegen 16.45 Uhr füllte ein 30-Jähriger Benzin in ein Stromaggregat. Das Aggregat stand auf einem Anhänger im Hölderlinweg. Dabei kam es offenbar zu einer Verpuffung und das Aggregat geriet in Brand. Die Feuerwehr Gruibingen löschte das Feuer. Sie war mit 23 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen vor Ort.
26.8.26
Hochwasserschutz nicht nur eine Aufgabe der Stadt
Göppingen. Hochwasser kann grundsätzlich jede und jeden treffen – auch fernab von Flüssen und Bächen. Die Stadt Göppingen weist deshalb darauf hin, wie wichtig private Vorsorgemaßnahmen sind und ruft dazu auf, die Hochwasser- und Starkregengefahren für den eigenen Wohnort zu prüfen.
Nach dem Wasserhaushaltsgesetz sind potenziell betroffene Personen verpflichtet, im Rahmen des Möglichen und Zumutbaren geeignete Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Grundlage dafür sind unter anderem die öffentlich zugänglichen Hochwassergefahrenkarten, mit denen sich feststellen lässt, ob das eigene Haus oder die Wohnung gefährdet sein könnte.
Doch nicht nur Gewässer stellen ein Risiko dar. Starkregen kann überall auftreten und innerhalb kürzester Zeit Straßen überfluten oder aus kleinen Bachläufen reißende Fluten entstehen lassen. Wie gravierend die Folgen sein können, zeigte sich zuletzt beim Hochwasser 2024 im Landkreis Göppingen, als unter anderem bei Ebersbach eine Lärmschutzwand an der B10 einstürzte. Da Starkregenereignisse räumlich kaum vorhersehbar sind, hat die Stadt Göppingen ein Starkregenrisikomanagement beauftragt. Die Karten für die Kernstadt sowie den Stadtbezirk Holzheim (ohne Ortsteile) liegen bereits vor, die übrigen Stadtbezirke werden derzeit erarbeitet.
Die Stadt setzt gleichzeitig verschiedene Maßnahmen um, um die Folgen von Hochwasser und Starkregen zu begrenzen. Dazu zählen das laufende Hochwasserschutzprojekt am Heubach, regelmäßige Gewässerschauen zur Beseitigung von Gefährdungspotenzialen sowie die Berücksichtigung von Hochwasser- und Starkregenrisiken in der Bauleitplanung. Einen vollständigen Schutz kann es dennoch nicht geben. Durch den Klimawandel werden Extremwetterereignisse voraussichtlich häufiger und intensiver auftreten. Je stärker ein Ereignis ausfällt, desto größer ist auch die Gefahr von Schäden an Ufern, Schutzanlagen, Gebäuden und Infrastruktur. Während des Hochwassers 2024 kam es beispielsweise zu einem Uferabbruch an den Filsterrassen beim Christophsbad sowie zu Überflutungen der Jahnstraße und angrenzender Gebäude.
Die Stadtverwaltung empfiehlt daher, den eigenen Versicherungsschutz zu überprüfen und sicherzustellen, dass Gebäude- oder Hausratversicherung auch Elementarschäden abdecken.
26.8.26
Ab 1. September gilt Tempo 30
Göppingen. Die Ortsdurchfahrten von Jebenhausen und Bezgenriet sind durch den Verkehr stark belastet. Die Anwohner haben sich in der Vergangenheit massiv über den damit verbundenen Lärm beklagt und forderten eine Geschwindigkeitsreduzierung. Jetzt kommt Tempo 30.
Nahezu 16.000 Kraftfahrzeuge verkehren pro Tag auf der Boller Straße in Jebenhausen – und in Bezgenriet sind es rund 13.000 Fahrzeuge an der am stärksten belasteten Stelle. Die Lärmberechnungen zum Lärmaktionsplan der Stadt Göppingen haben ergeben, dass in beiden Ortsdurchfahrten die Bewohner zahlreicher Gebäude gesundheitsgefährdenden Lärmpegeln von über 70 Dezibel tagsüber und über 60 Dezibel nachts ausgesetzt sind.
Die Werte sind so hoch, dass die Stadt Göppingen zum Schutz der Anwohner handeln muss. Deswegen wird ab dem 1. September auf den Ortsdurchfahrten im Zuge der Boller Straße in Jebenhausen sowie der Bad- und Hattenhofer Straße in Bezgenriet Tempo 30 eingeführt. Dazu werden die Verkehrsschilder entsprechend getauscht und falls notwendig die Schaltzeiten an Ampeln angepasst.
Die weiteren Beschlüsse im Zusammenhang mit dem Lärmaktionsplan werden im Anschluss quartiersweise umgesetzt. Vorgesehen ist eine vollständige Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen bis zum Jahresende 2026.
25.8.26
Baumpflege im Oberholz
Göppingen. Im Göppinger Oberholz finden im September umfangreiche Baumpflegearbeiten statt. Ziel der Maßnahmen ist es, die Verkehrssicherheit sowie die Erholungsnutzung zu gewährleisten.
Betroffen ist der Bereich rund um die Murmelbahn und den Trimm-Dich-Pfad. Dort werden Kronentotholz entfernt sowie einzelne, durch Trockenheit und Klimastress geschädigte Bäume gefällt. Die Erholungsnutzung des Waldes bleibt während der Arbeiten grundsätzlich möglich.
Zusätzlich erfolgen Anfang September Baumpflegearbeiten an der Baumallee entlang des Hildenbrandwegs. Aus Sicherheitsgründen muss der Hildenbrandweg an einzelnen Tagen im Abschnitt zwischen der Kreuzung Bartenhöhe/Hildenbrandweg und der Riedlingsteige vorübergehend gesperrt werden. Anwohner können ihre Grundstücke weiterhin erreichen. Das Waldheim bleibt aus Richtung Göppingen jederzeit anfahrbar.
25.8.26
Schwebender Pfad kurzzeitig gesperrt
Göppingen/Uhingen. Im Landschaftspark Schloss Filseck erfolgen im September Waldpflegemaßnahmen im Bereich des Schwebenden Pfads. Die Arbeiten dienen der Förderung klimastabiler Mischbaumarten und leisten einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Entwicklung eines widerstandsfähigen Waldes.
Während der Pflegearbeiten muss der Schwebende Pfad an wenigen Tagen jeweils kurzzeitig gesperrt werden. Alle übrigen Wege im Landschaftspark bleiben uneingeschränkt nutzbar. Die Stadt Göppingen bittet Besucher um Verständnis und darum, die ausgeschilderten Sperrungen zu ihrer eigenen Sicherheit zu beachten.
25.8.26
Wegen Auto: Radlerin bremst und stürzt
Göpppingen. Am Montagnachmittag verletzte sich eine 63-Jährige in Göppingen leicht. Die Frau fuhr gegen 13 Uhr die Boller Straße in Jebenhausen in Richtung Ortszentrum. Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker befuhr die Boller Straße und bog nach links auf die K1410 ab, um in Richtung Faurndau weiterzufahren. Hierbei übersah er offenbar die Radlerin. Um einen Unfall zu vermeiden, musste sie mit ihrem Fahrrad eine Vollbremsung machen, weshalb sie stürzte. Durch den Sturz zog sie sich leichte Verletzungen zu. Das dunkel lackierte Auto fuhr weiter. Möglicherweise bemerkte der Fahrer die gestürzte Radlerin nicht. Das Polizeirevier Göppingen (Tel. 07161/632360) nahm den Unfall auf und sucht nach dem beteiligten Fahrer. Ob am Fahrrad ein Schaden entstand, ist nicht bekannt.
25.8.26
Auf Vordermann aufgefahren
Uhingen. Unachtsamkeit führte wohl zu einem Unfall am Montag bei Uhingen. Ein 33-Jähriger war dort mit seinem Pkw auf der Krapfenreuter Straße in Richtung Uhingen unterwegs. Kurz nach dem Ortseingang von Diegelsberg kam ihm ein Auto mit Anhänger entgegen, weshalb er sein Fahrzeug abbremsen musste. Dies bemerkte ein 32-Jähriger offenbar zu spät. Dieser fuhr mit seinem Wagen hinter dem Pkw des 33-Jährigen und prallte auf dessen Heck. Der Sachschaden an den beiden fahrbereiten Autos wird auf etwa 12.000 Euro geschätzt.
25.8.26
Klüger als Betrüger
Eislingen. Am Montag versuchte ein Unbekannter einen 61-Jährigen aus Eislingen zu betrügen. Der Mann erhielt gegen 20.30 Uhr einen Anruf. Der Unbekannte gab sich als Polizeibeamter des Polizeireviers Göppingen aus und erzählte von der bekannten Masche einer Betrügerbande, die seine Adresse aufgeschrieben hätte. Als der 61-Jährige nachfragte, warum nicht das zuständige Polizeirevier anrufe, legte der Betrüger auf, aber erst nachdem er den Mann noch beleidigt hatte. Später erstattete der Geschädigte eine Anzeige. Das Polizeirevier Eislingen hat die Ermittlungen aufgenommen.
25.8.26
Klinikum: Schon 1250 Geburten in diesem Jahr
Kreis Göppingen. Das Team des Alb-Fils-Klinikums in Göppingen hat die 1250. Geburt in diesem Jahr begleitet. Der kleine Jasper Leander kam am 20. August um 17.07 Uhr zur Welt und brachte bei einer Größe von 52 Zentimetern stolze 3.990 Gramm auf die Waage.
Die Geburt fand im Hebammenkreißsaal statt. Dieses Angebot ist seit 2024 Teil des Leistungsspektrums des Klinikums. Es richtet sich an Frauen mit einer unauffälligen Schwangerschaft, die sich für eine Geburt im klinischen Setting entscheiden und dabei eine kontinuierliche und selbstbestimmte Begleitung ausschließlich durch Hebammen wünschen. Dabei können sie auf die umfassende geburtshilfliche Erfahrung des gesamten Kreißsaalteams zurückgreifen.
Nach einer unkomplizierten Geburt konnten der Junge und seine Eltern bereits nach vier Stunden gemeinsam wieder nach Hause gehen. Die Familie entschied sich für eine ambulante Geburt und kann die erste gemeinsame Zeit nun in ihrer vertrauten Umgebung verbringen. „Wir freuen uns sehr, die Familie bei diesem besonderen Ereignis ein Stück begleitet zu haben. Auch die 1250. Geburt in diesem Jahr ist für unser gesamtes Team ein schöner Anlass zur Freude“, sagen die Hebammen Sofia Braune und Lissy Höflinger, die die Geburt begleitet haben.
25.8.26
18-Jähriger schlägt auf 48-Jährige ein
Schwäbisch Gmünd. Am Montag gegen 10.55 Uhr kam es an der Bushaltestelle in der Hauptstraße in Schwäbisch Gmünd zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 18-Jährigen und einer 48-Jährigen. Nachdem die verbale Auseinandersetzung eskalierte, schlug der 18-Jährige wohl auf die 48-Jährige ein. Der Vorfall wurde möglicherweise von einem Passanten, der an der Bushaltestelle vorbeifuhr, bemerkt. Der Mann hielt an, setzte jedoch seine Fahrt fort, nachdem er ebenfalls bedroht wurde. Die Polizei Schwäbisch Gmünd bittet nun Zeugen des Vorfalls, insbesondere den Autofahrer, bei dem es sich um einen älteren Herr handeln soll, sich unter der Telefonnummer 07171 3580 zu melden.
25.8.26
Parkplatz Ziegelwasen wegen Festival gesperrt
Kirchheim unter Teck. Aufgrund des Sonnenrot Tribute Festivals ist der Parkplatz Ziegelwasen in Kirchheim von Mittwoch, 26. August bis einschließlich Dienstag, 1. September 2026 vollständig gesperrt. Grund für die Sperrung ist der Aufbau, Betrieb und Abbau des Sonnenrot Tribute Festivals, das vom 28. bis 30. August stattfindet.Der Parkplatz Ziegelwasen steht voraussichtlich ab Mittwoch, 2. September wieder zur Verfügung.
25.8.26
An Unfallfolgen gestorben
Göppingen. Nach einem Unfall am Donnerstag in Holzheim ist ein 82-jähriger Radfahrer an den Unfallfolgen gestorben. Der Senior war mit seinem Trekkingrad in der Schlater Straße bergaufwärts unterwegs. Dabei stürzte er den polizeilichen Erkenntnissen zufolge alleinbeteiligt mit seinem Fahrrad und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Ein Angehöriger, der wenige Meter vor ihm mit einem Traktor unterwegs war, sah das und verständigte den Rettungsdienst. Der brachte ihn in eine Klinik. Wie nun bekannt wurde, starb der Mann am Samstagabend an den Folgen des Unfalls in einem Krankenhaus.
24.8.26
Kupfer gestohlen
Göppingen. Rund 25 Quadratmeter Kupferverkleidung entwendeten Unbekannte am Freitag bei Göppingen. Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich die Tat wohl am Freitag zwischen 13 Uhr und 15 Uhr. Dort machte ein Zeuge zunächst eine verdächtige Beobachtung an dem Hochbehälter Oberholz. Der befindet sich nördlich von Göppingen linksseitig der L1075. Eine Person sei wohl auf dem Dach gestanden, weitere Personen hielten sich in der Nähe auf. Als der Zeuge gegen 16 Uhr nach dem Rechten sah, konnte er feststellen, dass Teile der Dachverkleidung beschädigt und heruntergerissen waren. Zudem fehlten rund 25 Quadratmeter Kupferblechplatten. Mit ihrer Beute flüchteten die Diebe unerkannt. Einen Teil davon, eine rund fünf Meter lange Dachrinne, konnte- für den Abtransport bereitgelegt noch auf dem Grundstück festgestellt werden. Möglicherweise wurden die Täter bei der Tatausführung auch gestört. Für den Abtransport des Kupfers wurde wohl ein größeres Fahrzeug benötigt. Die Höhe des Schadens ist noch unklar. Jetzt ermittelt die Polizei aus Göppingen (Tel. 07361/63-2360). Sie sucht nach die Unbekannten. Laut dem Zeugen soll es sich hierbei um eine männliche Person, ca. 40 Jahre alt, sowie um zwei Jugendliche im Alter zwischen 16 und 18 Jahren handeln. Die beiden Jugendlichen sollen dunkle Kleidung getragen haben. Weitere Zeugen, denen verdächtige Personen oder Fahrzeuge in den vergangenen Tagen in der Nähe des Hochbehälters aufgefallen sind, können sich beim Polizeirevier Göppingen oder bei jeder anderen Polizeidienststelle melden.
24.8.26
Belag auf Jebenhäuser Brücke wird gefräst
Göppingen. Die Stadt Göppingen wird am Donnerstag, 27. August, zwischen 19 und 22 Uhr den Straßenbelag der Jebenhäuser Brücke fräsen. Grund für die kurzfristige Maßnahme sind Asphaltverwerfungen, die sich wegen der Hitzebelastung in den vergangenen Monaten deutlich ausgeprägt haben. Durch das Abfräsen der betroffenen Bereiche werden die Unebenheiten beseitigt und die Befahrbarkeit der Fahrbahn verbessert. Für die Dauer der Arbeiten kommt es auf der Brücke zu Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer. Die Stadt bittet daher um Verständnis und empfiehlt, den Bereich während dieser Zeit nach Möglichkeit zu umfahren.
Zur Gesamtsituation wird mitgeteilt: Seit Feststellung der Korrosionsschäden und der damit verbundenen Sperrung der rechten Fahrspur ist die Standsicherheit gewährleistet. Die Brücke wird hierzu in regelmäßigen Abständen geprüft. Parallel prüft die Stadt mögliche technische und wirtschaftliche Planungsszenarien.
24.8.26
Waldhöhen-Freibad ehrt 50 000. Badegast

Der 50.000 Badegast im Waldhöhen-Freibad Ebersbach (vorne Mitte) wurde von Bürgermeisterin Manuela Reichle und
Frank Weigele vom Förderverein (von rechts) geehrt. Foto: Stadtverwaltung Ebersbach
Ebersbach. Manchmal wird aus einem ganz normalen Freibadtag plötzlich ein ganz besonderer. So geschehen im Ebersbacher Höhenfreibad: Der 50.000 Badegast der Saison wurde gezählt – und es traf Jiwar, einen jungen Schüler, der gemeinsam mit seinen Kumpels ins Freibad gekommen war.
Als plötzlich klar wurde, dass ausgerechnet er die runde Besuchermarke geknackt hatte, war die Überraschung riesig. Frank Weigele, Vorsitzender des Fördervereins, hatte sich für diesen besonderen Moment etwas einfallen lassen: Neben einem Badetuch des Fördervereins sollte der Jubiläumsgast eine Jahreskarte für die Freibadsaison 2027 bekommen. „Bei 50.000 Gästen darf es schon etwas Besonderes sein. Mit einer Jahreskarte kann Jiwar im nächsten Jahr so oft kommen, wie er möchte“, freute sich Weigele bei der Übergabe.
Jiwar konnte sein Glück zunächst kaum fassen. Dafür waren seine Freunde umso schneller aus dem Häuschen. Sie jubelten für ihren Kumpel, freuten sich ehrlich mit ihm – und natürlich mussten am Ende alle mit aufs Erinnerungsfoto. Auch von den anderen Badegästen gab es kräftigen Applaus.
Dann berichtete das Badeservicepersonal etwas, das die Geschichte noch schöner machte: Die Jungs kommen praktisch jeden Tag ins Höhenfreibad. Egal um was es geht: Sie helfen sie sich gegenseitig und stehen für einander ein. Es gibt keinen Streit. Und das Badeservicepersonal hatte noch mehr über die jungen Stammgäste zu berichten: Wenn am Abend das Freibad schließt, verschwinden die Jungs nicht einfach. Sie helfen regelmäßig mit, räumen auf und unterstützen das Personal dort, wo sie können.
„Wenn man hört, wie die Jungs hier zusammenhalten und dass sie sogar abends beim Aufräumen helfen, dann freut man sich umso mehr, dass es ausgerechnet einen aus dieser Gruppe getroffen hat“, so Weigele. Und bei der Jahreskarte für Jiwar sollte es deshalb nicht bleiben. Weigele und Bürgermeisterin Manuela Raichle entschieden spontan: Auch die Freunde sollten an diesem Tag nicht leer ausgehen – für die ganze Gruppe soll es Mehrfacheintrittskarten geben.
24.8.26
Neue Wassertröge am Schwanenteich

Die Geislinger Bauhofschreiner Ingo Strunz und Alexander Stottele haben die neuen Tröge am Schwanenteich aus
Eichenholz gefertigt. Foto: Stadtverwaltung Geislingen
Geislingen. Nach der Wiederinbetriebnahme des restaurierten Mühlenrads im April präsentiert sich der Schwanenteich am Schlossplatz in Geislingen nun mit einer weiteren sichtbaren Neuerung: Neue Wassertröge aufgestellt. Die bisherigen Tröge waren nach vielen Jahren stark verwittert und undicht. Da eine Instandsetzung nicht mehr wirtschaftlich gewesen wäre, fertigte der städtische Bauhof in Eigenleistung neue Wassertröge an.
„Auch in finanziell schwierigeren Zeiten müssen wir notwendige Reparaturen an unseren öffentlichen Anlagen durchführen. Entscheidend ist, dass wir dabei wirtschaftlich und mit Weitblick handeln. Durch die Fertigung im eigenen Bauhof und einer besonders stabilen Konstruktion haben wir eine nachhaltige Lösung gefunden“, sagt Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia. „Mein Dank gilt unseren Mitarbeitern für ihr großes handwerkliches Können und ihren engagierten Einsatz.“
Die Bauhofschreiner Ingo Strunz und Alexander Stottele fertigten die neuen Tröge aus robustem Eichenholz und montierten sie anschließend vor Ort. Bei der Konstruktion achteten die Mitarbeiter besonders darauf, bekannte Schwachstellen der bisherigen Tröge zu vermeiden. „Jetzt ist das Holz gezapft statt verschraubt. Das hält besser“, erklärt Alexander Stottele. Zusammen mit dem widerstandsfähigen Eichenholz trägt die verbesserte Bauweise dazu bei, den künftigen Wartungs- und Erneuerungsbedarf zu reduzieren.
Bauhofleiter Dieter Seng würdigt die Arbeit seiner Mitarbeiter: „Das Ergebnis ist eine handwerkliche Meisterleistung. In den neuen Trögen steckt viel Arbeit und Herzblut. Ingo Strunz und Alexander Stottele haben hier mit großem Geschick und viel Liebe zum Detail gearbeitet.“
24.8.26
Alkoholisierter Fahrradfahrer verunglückt
Lorch. Am Sonntagabend befuhr ein 57-Jähriger mit seinem Fahrrad die Rattenharzer Straße (K3272). Vermutlich aufgrund Alkoholeinwirkung verlor er die Kontrolle über sein Fahrrad, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte. Hierbei wurde der Radler verletzt. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Mit einem Rettungshubschrauber war ein Notarzt an die Unfallstelle gebracht worden.
24.8.26
Kradlenker kollidiert mit Reh
Ottenbach. Am Sonntagabend kam es zu einem Verkehrsunfall bei Ottenbach. Kurz nach 21 Uhr fuhr ein 18-Jährigre mit seinem Krad auf der K1404 in Richtung Ottenbach. Ein Reh kreuzte die Fahrbahn. Das Kleinkraftrad erfasste das Wildtier. Der Fahrer und seine 17-jährige Sozia stürzten. Der Rettungsdienst brachte die beiden Leichtverletzten in eine Klinik. Das Wildtier verendete an der Unfallstelle. Das Polizeirevier Eislingen schätzt den Schaden am Krad auf etwa 500 Euro.
24.8.26
Topf in Flammen – 19-Jährige leicht verletzt
Schwäbisch Gmünd. Am Samstag um kurz vor 17 Uhr geriet in einer Küche im Mühlweg ein Topf mit Fett in Brand. Nachdem eigenen Löschversuche scheiterten, wurde die Feuerwehr alarmiert. Durch die Feuerwehr, die mit 33 Wehrleuten vor Ort kam, wurde das Feuer gelöscht. Durch die entstandenen Rauchgase wurde eine 19-Jährige leicht verletzt. Sie wurde zur Überwachung in ein Krankenhaus gebracht. Die Küche wurde durch den Brand erheblich beschädigt.
24.8.26
Sport am Wochenende
Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: 1. FC Normannia Gmünd gegen FC08 Villingen: 0 : 5
Fußball-Verbandsliga Württemberg: 1. Göppinger SV gegen VfB Friedrichshafen: 3 : 1
Welche Ampel zeigte wirklich Grün?
Uhingen/Ebersbach. Die Polizei sucht nach einem Verkehrsunfall in Uhingen am Freitagabend nach Zeugen. Gegen 17.30 Uhr fuhr auf der Stuttgarter Straße in Uhingen, Höhe der Anschlussstelle Uhingen-West zur B10, ein 50-jähriger Mann mit seinem Pkw in Richtung Ebersbach und wollte nach links in Richtung B10 abbiegen. Zu diesem Zeitpunkt kam ihm ein 53-Jähriger mit seinem Wagen entgegen, der geradeaus nach Uhingen weiterfahren wollte. Beim Abbiegevorgang kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Beide Autofahrer gaben an, die dortige Ampel bei "Grün" passiert zu haben. Dies entspricht nach aktuellem Ermittlungsstand jedoch nicht der gängigen Schaltung der beiden Ampeln. Es entstand Sachschaden von etwa 50.000 Euro. Die Polizei hofft bei den Ermittlungen zum genauen Unfallhergang auf Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 07161-93810 beim Polizeirevier Uhingen zu melden:
23.8.26
Wenn die Baustelle Urlaub macht
Es gibt Dinge, auf die man sich im Sommer verlassen kann: Die Sonne scheint, die Ferien beginnen – und irgendwo arbeitet Bodo mit seinem Bagger am Baggerloch. Eigentlich müsste man nur noch ein Fernglas mitnehmen und aus dem Küchenfenster schauen: Wo steht heute der erste Bagger? Wo wird eine Straße aufgerissen? Wo versperren rot-weiße Baken den Weg? Und wo beginnt die Umleitung, die laut Beschilderung nur „kurzzeitig“ dauert?
Sommerzeit ist Baustellenzeit. Das ist kein Zufall. Wenn weniger Schüler, Berufspendler und Lastwagen unterwegs sind, lassen sich viele Arbeiten leichter durchführen. Außerdem mögen Asphalt und andere Bauarbeiten Wärme und trockenes Wetter. Auch in Göppingen ist das so. Und es klingt vernünftig. Und ist es wahrscheinlich auch.
Nur merkt man als Bürger von der Vernunft zunächst einmal vor allem eines: Man kommt nicht mehr so einfach von A nach B. Die vertraute Straße ist plötzlich gesperrt. Der Weg zum Supermarkt führt über drei Dörfer. Die Bushaltestelle ist verschwunden oder liegt irgendwo hinter einer Absperrung. Und wer glaubt, eine ausgeschilderte Umleitung sei automatisch auch eine Kurzstrecke, hat vermutlich noch nie versucht, pünktlich beim Arzt zu sein.
Man könnte sagen: Wir bauen. Man könnte aber auch sagen: Wir graben uns durch den Sommer. Wenn dann denn überall gegraben wird, wo es eine rot-weiße Barken gibt. Es soll in den letzten Wochen im Stadtgebiet vorgekommen sein, dass hinter einer Baustellen-Absperrung samt Ampel nichts passiert ist. Rein gar nichts. Was mit den Handwerkerferien zu tun haben könnte. Das einzige, was sich nach dem letzten Bauarbeiter-Arbeitstag noch bewegte war das von Rot auf Grün oder von Grün nach Rot springende Ampellicht und der steigende Blutdruck jener Autofahrer, die bei der ruhenden Straßenbaustelle ungeduldig auf das Durchfahrtssignal warteten. So manche dürften sich da über die Unfähigkeit von Verkehrsplanern und Bauunternehmen geärgert haben, die im Zeitalter von KI Baggerarbeiten nicht mit Bauarbeiterferien in Übereinstimmung bringen.
Dass es auch anders geht, bewies ein Unternehmen an der Baustelle auf der Kreisstraße zwischen Müllheizkraftwerk und Alb-Fils-Klinikum. Dort wurden nämlich mit Beginn der Bauferien die Absperrgitter zur Seite geschafft und die Baustellenampel abgeschaltet. Das ist doch vorbildlich und freut den von seiner Göppingen-Tour genervten Autofahrer.
Doch ungeachtet aller rot-weißen Absperrungen: Dort wo gearbeitet wurde, gilt den Bauarbeitern ein Dankeschön. Denn die werkelten bei 30 Grad (und mehr) im Schatten herum, damit nach den Ferien die Autos wieder ungehindert rollen können.
Der frühere Oberbürgermeister von Göppingen und jetzige Kreisrat Guido Till greift in seiner Freitags-Kolumne "Moment mal!" Themen des täglichen Lebens auf und beleuchtet sie unter politischen Aspekten.
21.8.26
Einbruch in Museumsraum
Schwäbisch Gmünd. Ein Unbekannter gelangte zwischen Sonntagmittagund Donnerstagabend, vermutlich durch Eintreten der Tür, in einen Museumsraum oberhalb der Salvatorkirche in Gmünd. Im Anschluss öffnete er gewaltsam die Spendenkasse und entwendete ca. 50 Euro Bargeld. An der Türe entstand ein Sachschaden von rund 250 Euro. Hinweise auf den Diebstahl nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Telefonnummer 07171 358-0 entgegen.
21.8.26
Einbruch in Arztpraxis gescheitert
Lorch. Zwischen Mittwoch, 18.30 Uhr und Donnerstag, 7 Uhr, versuchten Unbekannte, durch Aufhebeln eines Fensters, in eine Arztpraxis in der Gmünder Straße in Lorch einzudringen. Das Vorhaben misslang, es entstand jedoch ein Sachschaden von rund 500 Euro. Zeugen, denen zur genannten Zeit verdächtige Personen aufgefallen sind, werden gebeten, sich unter Telefonnummer 07172-7315 beim Polizeiposten Lorch zu melden.
21.8.26
Auf Kreuzung hat es gescheppert
Göppingen. Am Donnerstag stießen in Göppingen zwei Pkw zusammen. Um 14.45 Uhr fuhr eine 48-jährige Pkw-Fahrerin in der Schillerstraße. An der Kreuzung zur Nördlichen Ringstraße missachtete sie die Vorfahrt einer anderen Autofahrerin. Die 19-Jährige kam von rechts und war in Richtung Schumannstraße unterwegs. Beide Pkw stießen zusammen. Verletzt wurde niemand. Beide Fahrzeuge blieben fahrbereit. Die Polizei Göppingen hat den Unfall aufgenommen und schätzt den Schaden auf insgesamt 3.000 Euro. Während der Zeit der Unfallaufnahme war die Nördliche Ringstraße teilweise gesperrt.
21.8.26
Sattelzug aus dem Verkehr gezogen
Aichelberg. Am Mittwoch zog die Polizei einen Sattelzug nach einer Reifenpanne auf der A8 am Aichelberg aus dem Verkehr. Ein Verkehrsteilnehmer meldete am Abend einen unbeleuchteten Sattelzug. Der stand gegen 20.30 Uhr auf dem Standstreifen und der Fahrer führte einen Reifenwechsel durch. Die Verkehrspolizei rückte aus und sicherte das Fahrzeug ab. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der 42-jährige Fahrer mit einem absolut fahruntüchtigen Fahrzeug unterwegs war. Fünf Reifen wiesen erhebliche Mängel auf. Zudem war die Ladung nicht richtig gesichert, obwohl ausreichend Sicherungsmaterial vorhanden war. Der verantwortliche Fahrer kam daraufhin seiner Pflicht nach und sicherte die Ladung. Anschließend begleitete ihn die Streife bis zum nächsten Parkplatz, wo das Gespann verkehrssicher abgestellt wurde. Der aus dem Ausland stammende Fahrer musste ein Sicherheitsleistung von rund 400 Euro bezahlen.
21.8.26
Impuls für die Streuobstbestände
Eislingen. Die Stadt Eislingen startet wieder das kommunale Förderprogramm „Streuobstbäume für Eislingen“. Das seit 2002 existierende und erfolgreiche Förderprogramm richtet sich an Eigentümer und Bewirtschafter von Streuobstwiesen in Eislingen, Krummwälden und Eschenbäche.
Ziel des Programms ist die Förderung des Streuobstbaus in Eislingen. Mit dem Programm ‚Streuobstbäume für Eislingen‘ gibt die Stadt Impulse, die heimischen Streuobstbestände zu pflegen und langfristig zu sichern. Seit Einführung des Programms 2002 wurden circa 3.500 junge Obstbäume gepflanzt. In Verbindung mit zusätzlichen Angeboten zur Unterstützung von Streuobstwiesen-Bewirtschaftern leistet es einen wichtigen Beitrag zur Pflege und Erhaltung unserer Kulturlandschaft. Das Förderprogramm ‚Streuobstbäume für Eislingen‘ richtet sich an private Bewirtschafter von Streuobstwiesen auf den Markungen Eislingen, Krummwälden und Eschenbäche. Interessierte Bewirtschafter von Streuobstwiesen können im Rahmen dieses Förderprogramms
Komplettpakete gegen einen Selbstkostenanteil bei der Stadt bestellen. Ein Komplettpaket besteht aus einem Hochstamm-Obstbaum, einem Pfahl und einem Verbiss-Schutz. Zusätzlich können Wühlmauskörbe bestellt werden. Im Gegenzug verpflichtet sich der Bewirtschafter, die Bäume zu pflanzen und dauerhaft zu pflegen. Auch werden Bäume für den privaten Hausgarten gefördert. Im Rahmen des Förderprogramms steht eine Auswahl von im Streuobstanbau bewährten robuste Obstsorten zur Verfügung. Obstbäume sowie Wühlmauskörbe können unter www.eislingen.de/streuobstförderung online bestellt werden. Die Besteller werden benachrichtigt, wann die Bäume abgeholt werden können. Die Ausgabe der Pakete wird Anfang November am städtischen Betriebshof erfolgen. Bei der Ausgabe der Bäume gibt es fachliche Hinweise und Empfehlungen zur Pflanzung, Schnitt und Pflege.
21.826
11000 Stadtbäume im Trockenstress
Göppingen. Die anhaltende Hitze und der ausbleibende Niederschlag setzen den Stadtbäumen in Göppingen erheblich zu. Seit Juni herrschen hohe Temperaturen bei gleichzeitig sehr geringen Regenmengen – eine Belastung, die sich insbesondere im dicht bebauten Stadtgebiet deutlich stärker auswirkt als im Wald oder auf Wiesen.
In Städten heizen sich Asphalt, Pflasterflächen und Gebäude stark auf und geben die gespeicherte Wärme auch nachts wieder an die Umgebung ab. Fachleute sprechen vom sogenannten städtischen Wärmeinseleffekt. Dadurch stehen Straßenbäume unter deutlich größerem Hitzestress als Bäume im Wald. Hinzu kommt, dass viele Straßenbäume nur über beengte Wurzelräume verfügen, in denen vergleichsweise wenig Wasser gespeichert werden kann. Bäume in größeren Grünanlagen wie der Mörikeanlage haben dagegen bessere Voraussetzungen, da sich ihre Wurzeln freier ausbreiten können und der natürliche Bodenwasserhaushalt dort teilweise noch erhalten ist.
„Stadtbäume sind wichtige Schattenspender, Luftfilter und natürliche Klimaanlagen unserer Stadt. Umso wichtiger ist es, ihre Überlebensfähigkeit langfristig zu sichern“, betont Dr. Alexander Land, Leiter der städtischen Abteilung für Grünflächen.
Bereits im Juni haben die meisten Stadtbäume ihr Wachstum stark reduziert oder vollständig eingestellt. Um Wasser zu sparen, schließen sie ihre Blattöffnungen. Dadurch nehmen sie gleichzeitig weniger Kohlendioxid auf und produzieren weniger Zucker als Energielieferant. Die Folgen sind braune Blätter, frühzeitiger Blattabwurf und ein insgesamt geschwächter Zustand – eine Überlebensstrategie, mit der die Bäume auf den Wassermangel reagieren.
Die Stadt Göppingen betreut mehr als 11.000 Stadtbäume und arbeitet kontinuierlich daran, deren Vitalität und Verkehrssicherheit zu erhalten. Dazu gehören regelmäßige Kontrollen sowie die Entfernung von Totästen und anderem abgestorbenen Holz. Bereits vor einigen Jahren hat die Stadt begonnen, verstärkt klimaresiliente Baumarten zu pflanzen. Dennoch ist es weder personell noch finanziell möglich, sämtliche Stadtbäume regelmäßig zu bewässern. Der Schwerpunkt liegt deshalb auf der fachgerechten Versorgung neu gepflanzter Jungbäume.
Gerade in den ersten fünf Standjahren entscheidet eine ausreichende Wasserversorgung darüber, ob sich ein Baum dauerhaft etablieren kann. Während der ersten ein bis zwei Vegetationsperioden sollten Jungbäume gegossen werden. Wichtig ist dabei, das Wasser langsam auszubringen, damit es tief in den Wurzelballen eindringen und den gesamten Wurzelbereich durchfeuchten kann. Ab dem dritten bis zum fünften Standjahr wird seltener, dafür deutlich intensiver bewässert.
Viele Bürger fragen sich, weshalb die vereinzelten Regenschauer der vergangenen Wochen die Situation nicht verbessert haben. Die Antwort ist eindeutig: Die Niederschlagsmengen waren zu gering. Auf den vollständig ausgetrockneten Böden konnte zwar ein Teil des Wassers versickern, durch die anhaltend hohen Temperaturen verdunstete jedoch ein erheblicher Anteil kurz darauf wieder. Für eine nachhaltige Wasserversorgung der Bäume reichte das nicht aus. Die Folgen der Hitzeperiode werden sich voraussichtlich erst in den kommenden Jahren vollständig zeigen. Die Stadt rechnet damit, dass vermehrt Bäume absterben oder als Spätfolge zunehmend Totholz bilden werden. Umso wichtiger ist eine konsequente Pflege des städtischen Baumbestands.
20.8.26
Frau bietet Sex in Eislinger Wohnung an
Eislingen. Nach Hinweisen aus der Bevölkerung bezüglich mutmaßlicher illegaler Prostitution überprüfte die Polizei mit dem Ordnungsamt am Mittwoch eine Wohnung in Eislingen. Unter anderem sollen zuvor Passanten auf einem nahegelegenen Spielplatz wiederholt durch Freier angesprochen worden sein. Gegen 9.30 Uhr kontrollierten die Beamten die Räumlichkeiten und trafen eine chinesische Staatsangehörige an. Nur kurze Zeit später konnte an der Adresse ein mutmaßlicher Kunde kontrolliert werden, der eine Inanspruchnahme der Dienstleistungen gegenüber der Polizei einräumte. Die Dame erwartet nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen verbotener Prostitution, da diese überhaupt erst in Städten mit über 35 000 Einwohner ausgeübt werden darf. Zudem laufen Ermittlungen zu möglichen Hintermännern.
30.8.26
Essen auf Herd vergessen
Gruibingen. Am Donnerstag rückten Einsatzkräfte in Gruibingen aus. Kurz nach 18 Uhr meldete ein Zeuge Rauch aus einer Wohnung in der Straße "An der Riese". Die Feuerwehr verschaffte sich Zutritt zu der Wohnung und stellte fest, dass dort das Essen auf dem Herd stark rauchte. Das hatte die 19-jährige Bewohnerin dort vergessen. Die kam kurze Zeit später zurück. Ein nennenswerter Schaden entstand wohl nicht.
20.8.26
Deutlich überladen
Ebersbach. Am Mittwoch kontrollierte die Polizei einen Klein-Lkw auf der B10 bei Ebersbach. Der durfte erst nach einer Teilabladung weiterfahren. Um 9.45 Uhr fiel einer Polizeistreife auf der B10 Höhe Anschlussstelle Nassachtal ein Transporter auf. Der 38-Jährige fuhr in Richtung Stuttgart und das Fahrzeug schien augenscheinlich überladen zu sein. Deshalb wurde der Fahrer mit seinem Fahrzeug an der nächsten Anschlussstelle ausgeleitet und genauer unter die Lupe genommen. Dabei bestätigte sich der Verdacht, der 3,5 Tonner mit Kofferaufbau war randvoll beladen. Eine Wägung brachte Klarheit. Rund 980 Kilogramm hatte der Klein-Lkw zu viel gewogen, was ca. 28 Prozent entspricht. Die Verkehrssicherheit war somit nicht mehr gegeben. Die Polizei untersagte deshalb die Weiterfahrt. Erst nachdem der 38-Jährige die Ladung auf ein anderes Fahrzeug umgeladen hatte, durfte er seine Fahrt fortsetzen. Auf ihn kommt nun ein Bußgeld von mindestens 140 Euro und ein Punkt in Flensburg zu.
20.8.26
Rasender Motorradfahrer
Göppingen. Nicht bei Sinnen war ein Raser von Mittwoch auf Donnerstag in Göppingen. In der Nacht auf Donnerstag führte die Polizei Geschwindigkeitskontrollen in der Stuttgarter Straße durch. Dort fuhr ein unbekannter Motorradfahrer auf seinem Supersportler zunächst mit normaler Geschwindigkeit. Auf Höhe einer Tankstelle hatte er bereits seine Geschwindigkeit auf etwa 75 km/h erhöht. Daraufhin sollte er kontrolliert werden. Der Kradlenker wendete und kam dem Streifenwagen mit einem Wheelie entgegen. Anhaltesignale wurden missachtet und der Motorradfahrer beschleunigte auf über 200 km/h in Richtung Faurndau. Das Polizeirevier Göppingen (Tel. 07161/63-2360) sucht nun den Raser und bitte um Hinweise. Der Motorradfahrer trug keine Schutzkleidung, lediglich ein schwarzes T-Shirt und einen Helm mit dunklem Visier. Unterwegs war er mit einem schwarzen Supersportler.
20.8.26
Stadtbibliothek: Alt und Neu wachsen zusammen
Schorndorf. Gemeinsam mit Fachbereichsleiter Klaus Konz vom Gebäudemanagement gab Erster Bürgermeister Thorsten Englert Einblick in den aktuellen Baufortschritt und die nächsten Schritte bei der Schorndorfer Stsdtobliothek.
Hohe Räume, große Fenster, weite Sichtachsen und die Verbindung von historischem Fachwerk mit moderner Architektur: Schon während des Innenausbaus lässt sich erahnen, was am Spitalhof entstehen soll. Englert sieht in der neuen Stadtbibliothek das „neue Wohnzimmer“ der Innenstadt – ein Ort, an dem Menschen unterschiedlichen Alters zusammenkommen, lernen, lesen, arbeiten oder einfach Zeit verbringen können. Rund 1.200 Quadratmeter stehen künftig zur Verfügung – etwa doppelt so viel wie am bisherigen Standort. Vorgesehen sind unter anderem Bereiche für Kinder und Jugendliche, Lese-, Lern- und Aufenthaltsflächen sowie ein Café. Auch der historische Spitalkeller soll wieder genutzt werden und Platz für kleinere Veranstaltungen mit bis zu 70 Personen bieten.
Die zentrale Lage nahe der Fußgängerzone und mehrerer Schulen rückt die Bibliothek noch stärker ins alltägliche Leben der Innenstadt. „Es geht nicht um ein Haus für Bücher, sondern um ein Gebäude für Menschen“, brachte Englert das Konzept auf den Punkt.
Hinter dem Projekt liegt eine anspruchsvolle Baugeschichte. 2024 war im mehr als 300 Jahre alten Fachwerk ein massiver Pilzbefall festgestellt worden. Mehr als 60 Prozent der untersuchten Fachwerkhölzer waren betroffen. Große Teile der Holzkonstruktion mussten deshalb abgetragen, aufgearbeitet und neu aufgebaut werden. Die Mehrkosten wurden mit rund 1,9 Millionen Euro beziffert; das Gesamtbudget liegt bei 13,3 Millionen Euro, davon trägt die Stadt rund 6,5 Millionen Euro selbst.
Inzwischen ist dieser Bauabschnitt weitgehend abgeschlossen. Bei der Tour war die Verbindung von Alt und Neu – zwischen der denkmalgeschützten ehemaligen Meierei und dem neuen „Bücherturm“ – erstmals ohne Gerüst deutlich zu sehen. Momentan läuft der Innenausbau mit Elektrik, Verkabelung und weiteren technischen Installationen.
Auch zwei aktuelle Baumängel – eine fehlerhaft montierte Fassade sowie ein Feuchtigkeitsschaden an der Akustikdecke – werden derzeit behoben. Beide wurden frühzeitig erkannt und haben nach Angaben des Gebäudemanagements weder Auswirkungen auf die Kosten noch auf den geplanten Einzugstermin, erklärte Konz.
Nicht nur das Gebäude selbst verändert sich: Auch sein Umfeld soll ein neues Gesicht bekommen. Der Spitalhof wird neu gestaltet, mehr Grün und Beschattung sollen insbesondere in heißen Sommermonaten für ein angenehmeres Stadtklima und eine höhere Aufenthaltsqualität sorgen.
Bibliothek und Platz werden dabei als gemeinsames Innenstadtprojekt gedacht. Die Arbeiten am Spitalhof sollen deshalb möglichst eng mit dem laufenden Bibliotheksbau abgestimmt werden. Nach aktuellem Stand soll der Einzug in die neue Stadtbibliothek spätestens im Juni 2027 erfolgen.
20.8.26
Land fördert neue Tagespflege in Geislingen
Kreis Göppingen. Der ambulante Pflegedienst 5-Täler-Pflege in Geislingen erhält eine Förderung in Höhe von 400.000 Euro aus dem Landesförderprogramm Innovationsprogramm Pflege“. Mit den Mitteln soll eine neue Tagespflege mit insgesamt 20 Plätzen aufgebaut werden. Das Angebot soll pflegebedürftige Menschen tagsüber betreuen, versorgen und aktivieren und zugleich pflegende Angehörige spürbar entlasten.
Die Tagespflege ist ein teilstationäres Angebot für Menschen mit Pflegebedarf, die weiterhin in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung leben, tagsüber jedoch Unterstützung und Betreuung benötigen. Neben der fachgerechten Versorgung stehen die soziale Teilhabe, Aktivierung und Beschäftigung der Gäste im Mittelpunkt. Für pflegende Angehörige schafft die Tagespflege Freiräume für Beruf, persönliche Angelegenheiten und Erholung – mit der Gewissheit, dass ihre Familienmitglieder während dieser Zeit gut versorgt sind.
In Deutschland werden rund 85 Prozent der pflegebedürftigen Menschen zu Hause versorgt. Einen wesentlichen Teil der täglichen Pflege und Betreuung übernehmen dabei Angehörige. Angebote wie die Tagespflege leisten deshalb einen wichtigen Beitrag dazu, dass die häusliche Versorgung langfristig aufrechterhalten werden kann.
Der Landkreis Göppingen beschäftigt sich im Rahmen der Kommunalen Pflegekonferenz bereits seit geraumer Zeit intensiv mit dem Ausbau und der Weiterentwicklung von Tagespflegeangeboten. Zwischen dem Landkreis und den bestehenden Tagespflegeeinrichtungen findet hierzu ein regelmäßiger Austausch statt. Ziel ist es, die Angebote bedarfsgerecht weiterzuentwickeln und die Versorgung pflegebedürftiger Menschen im Landkreis nachhaltig zu stärken. „Wir als Landkreis begrüßen die Zusammenarbeit mit den Tagespflege-Einrichtungen und sind dankbar für das wertvolle Angebot für unsere pflegebedürftigen Menschen sowie für die Entlastung der pflegenden Angehörigen, die jeden Tag wertvolle Arbeit in der Versorgung unserer älteren Menschen leisten“, betont Marco Lehnert, Dezernent für Jugend und Soziales des Landkreises Göppingen.
Auch die Pflegekasse unterstützt die Inanspruchnahme von Tagespflege. Ab Pflegegrad 2 besteht grundsätzlich ein Anspruch auf Leistungen der teilstationären Pflege. Darüber hinaus kann der Entlastungsbetrag in Höhe von 131 Euro bereits ab Pflegegrad 1 für entsprechende Unterstützungsangebote eingesetzt werden. Mit der neuen Tagespflege in Geislingen wird das bestehende Angebot im Landkreis um 20 Plätze erweitert. Damit entsteht ein weiterer wichtiger Baustein für eine wohnortnahe und verlässliche Versorgung pflegebedürftiger Menschen und für die Unterstützung ihrer Angehörigen.
Der Pflegestützpunkt des Landkreises Göppingen informiert und berät rund um das Thema Pflege und unterstützt bei Fragen zu den verschiedenen Versorgungs- und Unterstützungsangeboten. www.psp-gp.de
19.8.26
Überbordende Bürokratie mach Biogasbetreibern zu schaffen
Böhmenkirch. „Politik trifft Praxis“ - in diesem Fall trafen sich Vertreter der regionalen Biogasbranche, der regionalen Energieversorgungsunternehmen und deren Partner sowie Vertreter des Landkreises und deren Kommunen mit den CDU-Bundestagsabgeordneten Hermann Färber und Stefan Rouenhoff in Schnittlingen. Färber, CDU-Abgeordneter des Wahlkreises Göppingen, lud seinen Fraktionskollegen Stefan Rouenhoff, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, zum energiepolitischen Austausch mit den Praktikern ein.
Probleme beim Netzzugang und -anschluss, überbordende Bürokratie und Regulatorik oder die mangelnde Flexibilisierung für die Anlagenbetreiber sowie verschiedene Regelungen bei der bevorstehenden EEG-Novelle benannte die Branche als „Hauptschmerzpunkte“ in der Diskussion. Zuvor gewährte Familie Kaiser bei einem Rundgang über deren Biogasanlage einen Einblick in die technischen Abläufe.
„Ich weiß um die Sorgen und Nöte der Biogasbetreiber“, sagte Rouenhoff direkt zu Beginn. „Wir haben ein großes Interesse, Biomasse als festen Bestandteil der Energieerzeugung zu erhalten. Zur Ehrlichkeit gehört aber auch dazu, dass wir nicht jede Biogasanlage am Netz halten können. Dazu fehlen die finanziellen Mittel“, so der CDU-Politiker. Färber machte an diesem Punkt deutlich: „Das Entscheidende sind eine verlässliche Perspektive und Planungssicherheit für die Anlagen vor Ort und die Freiheit der Rohstoffwahl.“ Biomasse sei ein steuerfähiger Energieträger, der vor Ort produziert und verwendet werden könne. „Das heißt: weniger Abhängigkeiten als beispielsweise beim Erdgas und mehr Wertschöpfung vor Ort“, so der CDU-Wahlkreisabgeordnete.
„Der Deutschlandfonds ermöglicht eine bessere Finanzierung des Netzausbaus. Mit den Beschlüssen im Koalitionsausschuss hat die Bundesregierung die Grundlage für einen schnelleren Netzausbau gelegt, und bei der Förderung von Biogasanlagen haben wir die Ausschreibungsmenge nochmals erhöht. Im Rahmen des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes 2027 beabsichtigen wir nun 4,5 Gigawatt auszuschreiben. Damit sind Gesamtkosten von rund 20 Milliarden Euro verbunden“, erläuterte Rouenhoff die bisher umgesetzten Maßnahmen.
Mit der Förderung schaffe man für viele Anlagen eine Perspektive und mit dem Flex-Bonus Anreize für deren Flexibilisierung, damit der Strom dann erzeugt wird, wenn man ihn besonders benötige. Ziel der Regierungskoalition sei es, einerseits die Stromkosten für die Verbraucher zu senken und andererseits den Stromerzeugern Planungssicherheit zu geben. Geringere Stromkosten seien ein wichtiger Baustein, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands wieder zu steigern, betonten die Abgeordneten Rouenhoff und Färber. Die beiden Abgeordneten machten abschließend deutlich, dass der Ausbau der Verteilnetze deutlich schneller vorankommen müsse, damit die flexibilisierten Anlagen auch erhöhte Strommengen einspeisen können.
19.8.26
Neue Container-Klassenzimmer für Silcherschule
Eislingen. Die Arbeiten für die Erweiterung der Containeranlage an der Silcherschule in Eislingen sind im Zeitplan. Die temporäre Containerschule bietet ab dem neuen Schuljahr 2026/27 Platz für zwei weitere Klassenzimmer.
Bereits im Sommer 2024 wurde an der Silcherschule eine Containeranlage mit insgesamt drei Klassenzimmern auf dem ehemaligen Kleinspielfeld errichtet, um den gestiegenen Bedarf an Unterrichtsräumen kurzfristig zu decken. Westlich der bereits bestehenden Containerklassenzimmer wurden nun erneut neun Container für die Interimsschule angeliefert und aufgestellt. Die zwei zusätzlichen Klassenzimmer sind nötig, um den gestiegenen Raumbedarf für den Unterricht ab dem Schuljahr 2026/27 abzudecken. Die Container fungieren als temporäre Unterrichtsräume, die notwendig sind, bis der Neubau des Lernhauses Silcherschule in der Schulstraße errichtet ist und voraussichtlich im Sommer 2028 in Betrieb gehen kann. Die bauausführende Firma nutzte die schulfreie Zeit während der Sommerferien, um bei möglichst geringem Verkehrsaufkommen die Anlieferung der einzelnen Containerteile und das Aufstellen abzuwickeln.
Die Wochen zuvor wurden die Erdarbeiten und die Fundamentarbeiten ausgeführt. Vergangene Woche war es nun soweit: Die neun Container wurden mit einem Schwerlasttransport an ihren neuen Bestimmungsort gebracht und mit einem mobilen Schwerlastkran auf die dafür vorbereiteten Schottertragschicht präzise im Viertel-Stundentakt versetzt. Ein gepflasterter Fußweg verbindet künftig die Containeranlage mit dem Schulhof des Fachklassenbaus der Silcherschule. Im Anschluss beginnt nun der Innenausbau der Containeranlage. Es werden Böden verlegt, Innentüren montiert und die Hauselektrik in Betrieb genommen. Zudem werden alle temporären Klassenzimmer komplett mit Whiteboards ausgestattet, so dass der Schulbetrieb nach den Sommerferien in den neuen Räumlichkeiten ungehindert starten kann.
Die Containeranlage wird voraussichtlich bis Ende des Jahres 2028 stehen bleiben und als Interimsschule dienen, bis das neue Grundschulgebäude ‚Lernhaus Silcherschule‘ in der Schulstraße 7 fertiggestellt und der ‚Rosa Bau‘ in der Schulstraße 6 saniert und umgebaut worden ist. Dieser wird dann als künftige Grundschulkindbetreuung in Betrieb gehen.
19.8.26
Auto kommt von Fahrbahn ab
Schwäbisch Gmünd. Am Dienstagabend befuhr ein 28-jähriger Lenker eines Pkw die Kreisstraße zwischen Schwäbisch Gmünd und Radelstetten. Hierbei verlor er auf der regennassen Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überschlug sich mehrfach und kam in der dortigen Böschung auf dem Dach zum Liegen. Der schwer verletzte Fahrer musste von der eintreffenden Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden. An dem Pkw entstand Totalschaden in Höhe von etwa 5000 Euro.
19.8.26
Linienbus streift geparkten Pkw
Geislingen. Am Dienstag konnte eine Unfallflucht in Geislingen schnell geklärt werden. Gegen 6.15 Uhr meldete eine 26-Jährige eine Unfallflucht in der Hohenstaufenstraße. Dort streifte ein zunächst Unbekannter mit seinem Fahrzeug ihren geparkten Pkw. Kurz darauf meldete sich ein 51-Jähriger ebenso beim Revier in Geislingen. Der teilte mit, dass er als Busfahrer an seinem Linienbus soeben einen mutmaßlich frischen Schaden festgestellt hatte. Anhand der übereinstimmenden Schäden an beiden Fahrzeugen war der Sachverhalt schnell geklärt. Der Schaden am Bus wird auf 2.500 Euro, der am Pkw auf 3.000 Euro.
19.8.26
Am Steuer eingeschlafen
Wäschenbeuren. Am Dienstag verursachte ein 39-Jähriger bei Wäschenbeuren einen Unfall. Gegen 22 Uhr fuhr der Mann mit seinem Pkw auf der Göppinger Straße aus Richtung Birenbach. Kurz nach dem Ortseingang kam er plötzlich nach links von der Straße ab. Er krachte gegen eine Gartenmauer und überschlug sich. Der Wagen blieb auf dem Dach liegen. Der 39-Jährige konnte sein Fahrzeug eigenständig verlassen. Der Rettungsdienst brachte ihn mit leichten Verletzungen in eine Klinik. Vermutlich war der Fahrer kurz eingeschlafen. Zur Unfallaufnahme durch das Polizeirevier Uhingen war die Fahrbahn kurzzeitig voll gesperrt. Die Feuerwehr sowie die Ölwehr waren zur Straßenreinigung im Einsatz. Der Sachschaden am Auto wird auf etwa 6.000 Euro geschätzt. An der Mauer entstand ein Schaden von etwa 1.000 Euro.
19.8.26
Von der Fahrbahn abgekommen
Göppingm. Am Dienstag landete eine 52-Jährige in einer Wiese bei Göppingen. Die 52-Jährige befuhr gegen 13 Uhr die Boller Straße von Jebenhausen nach Göppingen. Den ersten Erkenntnissen nach kam sie vermutlich aufgrund einer medizinischen Ursache kurz vor dem Ortsschild auf die Gegenfahrbahn. Sie fuhr über den dortigen Kreisverkehr, überfuhr einen Busch und kam dann auf einer angrenzenden Wiese zum Stehen. Die Fahrerin blieb unverletzt. Das Polizeirevier Göppingen nahm den Verkehrsunfall auf und schätzt den Schaden am nicht mehr fahrbereiten Pkw auf 7.000 Euro.
19.8.26
Konzepte der Stadtbücherei auf Tagungen vorgestellt
Geislingen. Die Geislinger Stadtbücherei in der MAG findet mit ihren Konzepten und Erfahrungen auch bundesweit Beachtung. Gleich mehrfach waren Büchereileiter Dipl.-Bibliothekar Benjamin Decker und die stellvertretende Leiterin Dipl.-Bibliothekarin Daniela Scheller als Referenten bei wichtigen Fachveranstaltungen des Bibliothekswesens im Einsatz. Ihre Beiträge reichten von Qualitätsmanagement und Bibliotheksmanagement bis hin zu innovativen Angeboten gegen Einsamkeit und zur frühkindlichen Bildung.
„Dass die Expertise unserer Geislinger Stadtbücherei bundesweit gefragt ist, macht uns sehr stolz. Das Team zeigt mit großem Engagement, wie moderne Bibliotheksarbeit Menschen zusammenbringt, Bildung stärkt und gesellschaftliche Herausforderungen aktiv aufgreift. Diese Innovationskraft strahlt weit über Geislingen hinaus“, betont Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia.
Ein Schwerpunkt der Geislinger Expertise liegt im Bereich Qualitätsmanagement. Benjamin Decker stellte die langjährigen Erfahrungen der Geislinger Stadtbücherei bei einem bundesweiten Workshop zur „Prozessbeschreibung und Prozessgestaltung in Öffentlichen Bibliotheken“ vor. Gemeinsam mit Referierenden der Stadtbibliothek Nürnberg vermittelte er Führungskräften und Mitarbeitenden aus Bibliotheken am Weiterbildungszentrum der Freien Universität Berlin praxisnahe Einblicke in die Einführung und Weiterentwicklung von Qualitätsmanagementsystemen. Die Geislinger Stadtbücherei setzt bereits seit 2011 erfolgreich auf ein EFQM-orientiertes Qualitätsmanagementverfahren und dient damit anderen Einrichtungen als anschauliches Praxisbeispiel.
Auch im Bereich Bibliotheksmanagement ist die Kompetenz aus Geislingen gefragt. Benjamin Decker war bereits zum vierten Mal als Referent in der wissenschaftlichen Weiterbildungsreihe „Bibliotheksmanagement“ tätig. Das Programm richtet sich an Führungskräfte öffentlicher und wissenschaftlicher Bibliotheken und vermittelt moderne Management- und Führungsmethoden. Veranstaltet wird die berufsbegleitende Weiterbildung ebenfalls vom Weiterbildungszentrum der Freien Universität Berlin in Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin, dem Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft sowie der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin.
Darüber hinaus präsentierte Daniela Scheller einen besonderen Aspekt der Arbeit der Geislinger Stadtbücherei auf der BiblioCon 2026, dem jährlich stattfindenden größten Bibliothekskongress im deutschsprachigen Raum. In ihrem Vortrag zeigte sie, wie Bibliotheken auch mit begrenzten finanziellen Mitteln zu lebendigen Begegnungs- und Aufenthaltsorten für alle Alters- und Bildungsschichten werden können. Beispiele wie das Wollfühl-Café, der Internationale Treff, Lese- und Spieletreffs oder Angebote zur digitalen Teilhabe verdeutlichen die vielfältigen Möglichkeiten. Mit diesen Angeboten will die Stadtbücherei auch der Einsamkeit als einem wachsenden gesellschaftlichen Phänomen entgegenwirken.
Zudem hat Daniela Scheller am neuen Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in baden-württembergischen Kindertagesstäten mitgearbeitet. Als Lese- und Literaturpädagogin konnte sie hier zusätzliche Kompetenzen einbringen. Von ihr entwickelte bibliothekspädagogische Angebote für Kita-Gruppen wurden sowohl in der Fachpresse publiziert, also auch bei Fortbildungsveranstaltungen des Regierungspräsidiums Stuttgart zahlreichen interessierten Kolleginnen und Kollegen präsentiert.
19.8.26
Stipendiatin aus Foggia im Göppinger Rathaus zu Besuch
Göppingen. Seit vielen Jahren pflegt die Stadt Göppingen den kulturellen Austausch mit ihrer italienischen Partnerstadt Foggia. Auch in diesem Sommer durfte Oberbürgermeister Alex Maier wieder eine Stipendiatin im Rathaus begrüßen.
Mitte August empfing Oberbürgermeister Alex Maier die Stipendiatin Gabriella Campanaro aus Foggia im Göppinger Rathaus und setzte damit eine langjährige Tradition der Städtepartnerschaft fort. Gabriella Campanaro nimmt im August an einem internationalen Sommerkurs zur Vertiefung der deutschen Sprache in Tübingen teil und möchte während ihres Aufenthalts insbesondere die deutsche Kultur und Literatur näher kennenlernen.
Am Empfang nahmen außerdem Martin Mundorff, Beate Schimanko und Carmela Gabriele vom Arbeitskreis Foggia teil, der den Austausch zwischen den beiden Partnerstädten seit vielen Jahren engagiert begleitet. Nach dem Eintrag in das Gästebuch der Stadt führte ein gemeinsamer Stadtspaziergang durch die Göppinger Innenstadt, bei dem die Besucherin die Stadt und ihre Geschichte näher kennenlernen konnte.
19.8.26
Frau sexuell belästigt
Schwäbisch Gmünd. Im Mühlweg in Gmünd wurde eine 58-jährige Fußgängerin von einem unbekannten Radfahrer angesprochen und sexuell belästigt. Der Unbekannte schob sein kurzes Hosenbein nach oben und zeigte der Geschädigten sein erigiertes Geschlechtsteil. Zu diesem Zeitpunkt fuhr ein Mann mit seinem dunkelblauen Fahrzeug, mutmaßlich ein VW Polo, am Geschehen vorbei. Der Radfahrer fuhr daraufhin in Richtung Bettringen davon. Der Radfahrer wird wie folgt beschrieben:- 22 bis 27 Jahre alt, 160 bis 164 cm groß - schwarze Haare, die zu einem kurzen Zopf / Dutt gebunden waren, leichter schwarzer Bart am Kinn entlang, blaue Augen Er sei mit einem hellbeigen T-Shirt und einer beigen, kurzen Hose bekleidet gewesen. Mögliche Zeugen des Vorfalls, der sich bereits am 12. August gegen 14.30 Uhr ereignet haben soll, insbesondere der Autofahrer, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat Aalen unter der Telefonnummer 07361/5800 zu melden.
18.8.26
Geplatzter Reifen beschädigt Autos
Kirchheim unter Teck/Aichelberg. Mehrere Autos wurden am Montag durch Reifenteile auf der A8 beschädigt. Ein bislang unbekannter Sattelzug fuhr gegen 5 Uhr auf der A8 in
Richtung München. Zwischen den Anschlussstellen Kirchheim Teck Ost und Aichelberg platzte an dem Sattelzug ein Reifen. Der Fahrer des Sattelzuges fuhr unbeirrt weiter. In weiterer Folge kollidierten drei Autos und ein Laster mit den auf der Fahrbahn liegenden Reifenteilen. Die Reifenteile konnten von der Polizei schnell von der Fahrbahn geräumt werden. Der Sachschaden an den Fahrzeugen wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.
18.8.26
Reifen zerstochen
Göppingen. Am Wochenende beschädigte ein Unbekannter in Göppingen mehrere Fahrzeuge in der Faurndauer Straße. An insgesamt zwei Lastwagen, einem Anhänger und einem Wohnmobil zerstach ein Unbekannter zwischen Freitag und Montag mehrere Reifen. Wer für die Tat in Betracht kommt, ist nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten sich an die Polizei Göppingen unter der Telefonnummer 07161/632360 zu wenden.
18.8.26
Klinikum zeigt Delir-Flagge
Kreis Göppingen. Mit der Delir-Flagge setzt das Alb-Fils-Klinikum ein Zeichen für mehr Aufmerksamkeit rund um das Thema Delir. Die Flagge ist Teil einer bundesweiten Mitmach-Aktion der Initiative Qualitätsmedizin anlässlich des Welt-Delir-Tages 2026.
„Patientensicherheit ist ein zentrales Qualitätsziel unseres Klinikums. Mit unserer Teilnahme an der Delir-Flaggen-Aktion möchten wir das Bewusstsein für dieses wichtige Thema stärken und zeigen, dass Prävention und frühzeitige Erkennung fester Bestandteil unserer täglichen Arbeit sind“, erklärt Dr. Ingo Hüttner, Geschäftsführer des Klinikums. „Ein Delir ist keine normale Begleiterscheinung des Älterwerdens und auch nicht mit einer Demenz gleichzusetzen“, betont Dr. Dionyz Bajtay, Leiter des Geriatrischen Schwerpunkts und Facharzt für Innere Medizin, Geriatrie und Palliativmedizin. Ein Delir ist eine plötzlich auftretende Funktionsstörung des Gehirns. Betroffene wirken verwirrt oder desorientiert, entwickeln teilweise Halluzinationen oder starke Unruhe. Anders als eine Demenz entsteht ein Delir innerhalb weniger Stunden oder Tage und wird häufig durch akute Erkrankungen, Operationen, Infektionen oder Medikamente ausgelöst.
18.8.26
Katze bei Hitze ausgesetzt
Geislingen. Am Samstag fand eine Spaziergängerin eine junge Katze in einem Karton auf einem Parkplatz in der Weilerstraße in Geislingen. Das Tier war wohl durch die Hitze dehydriert. Wie lange die Katze in dem Karton war, ist nicht bekannt. Die nicht gechipte Katze kam ins örtliche Tierheim. Auf dem Karton befanden Geburtstagsglückwünsche. Die Polizei Geislingen (Tel. 07331/93270) hat die Ermittlungen wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen und bittet um Hinweise, woher die schwarze Katze stammen könnte.
17.8.26
Wiese und Waldstück in Brand
Ebersbach/Geislingen. Wald- und Wiesenbrände beschäftigen die Feuerwehren im Landkreis. Am Samstag rückte die Feuerwehr zu einem Flächenbrand bei Ebersbach aus. Zur Mittagszeit arbeitete ein 44-Jähriger in seiner Tätigkeit als Imker bei Roßwälden. Dabei kam auf einer Wiese, in Verlängerung des Mahdweges, ein sogenannter Smoker zum Einsatz. Nach Beendigung der Arbeiten entleerte der44-Jährige die Glut aus dem Smoker. Dadurch geriet die Wiese in Brand. Der Mann handelte unverzüglich und holte Hilfe. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte sich das Feuer bereits auf eine Fläche von etwa einem Hektar ausgebreitet. Die Feuerwehr Ebersbach löschte den Flächenbrand. Ein Ausweiten des Feuers auf angrenzende Wälder konnte dadurch verhindert werden. Auch ein Landwirt unterstützte die Löscharbeiten mit seinem Güllefass. Die Polizei Uhingen ermittelt nun wegen fahrlässiger Brandstiftung. Die Schadenshöhe ist unklar. Unklar ist noh die Brandursache für das Feuer in einem Waldstück bei Stötten. Dort brannte - wie berichtet - nahe des Grillplatzes bei den Zwölf Linden der Waldboden auf einer Fläche von etwa 200 Quadratmetern. Die Feuerwehr Geislingen löschte die brennenden Büsche und Gräser. Bäume waren nur geringfügig betroffen. Mehrere Landwirte unterstützten beim Löschen des Feuers. Die Schadenshöhe ist ebenso wie die Brandursache noch unklar. Da die Grillstelle vollständig kalt war, wird ein Zusammenhang zum Brand ausgeschlossen. Die Feuerwehr war mit vier Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften im Einsatz.
17.8.26
Millionen-Spritze für die Feuerwehren
Ostlabkreis. Mit dem Ziel, die Leistungsfähigkeit der Feuerwehren zu erhalten, unterstützt das Land Baden-Württemberg die Kommunen des Ostalbkreises in diesem Jahr mit rund 1,3 Mio. Euro. Landrat Dr. Joachim Bläse: „Die Förderung des Feuerwehrwesens ist ein wichtiger Beitrag für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger. Unsere Feuerwehren leisten tagtäglich unverzichtbare Arbeit – ob bei Bränden, Unwettern, technischen Hilfeleistungen oder im Katastrophenschutz. Mit diesen Förderungen unterstützen wir die Kommunen, um die notwendige Ausstattung zu modernisieren und die Einsatzbereitschaft sicherzustellen.
Im Rahmen der Projektförderungen für das Feuerwehrwesen hat das Regierungspräsidium Stuttgart dem Landratsamt Ostalbkreis 1,346 MIllionen Euro zur Verfügung gestellt. Zusätzlich wurden bereits im April von Seiten des Landes pauschale Zuwendungen für Feuerwehrangehörige und für die Jugendfeuerwehren im Ostalbkreis von insgesamt 386.640 Euro gewährt und den Städten und Gemeinden ausbezahlt.
17.8.26
Arbeiten für neuen Kreisel beginnen
Eislingen. Nachdem die Mühlbachtrasse im Juni fertiggestellt und eingeweiht wurde, schließt sich nun weitere große Baumaßnahme zur Umsetzung der Neuen Mitte in Eislingen an. Als nächstes wird die neu gebaute Mühlbachtrasse mit einem neuen Kreisverkehr an das bestehende Straßennetz angebunden. Am Montag, 31.Augudst startet die Baumaßnahme an der Kreuzung Hindenburg- / Schillerstraße.
Zwischen dem bestehenden Kreisverkehr Place d’Oyonnax und der Erich-Mühsam-Straße wird es bis voraussichtlich Mitte Januar eine Vollsperrung für den Durchgangsverkehr eingerichtet. Die Umleitungstrecke über die Hauptstraße und Jahnstraße wird ausgeschildert. Die Bushaltestelle ‚Schlossplatz‘ wird während der gesamten Bauzeit in die Jahnstraße verlegt. Ebenfalls betroffen ist die Schillerstraße zwischen Hindenburgstraße und Erich-Mühsam-Straße und die bisherige Zufahrt zur Rathaustiefgarage von der Hindenburgstraße aus. Für den Anliegerverkehr aus Richtung Erich-Mühsam-Straße bleiben die Hindenburg- und Schillerstraße jeweils bis zur Baustelle befahrbar. Die Zufahrt zur Rathaustiefgarage ist für die gesamte Bauzeit bis voraussichtlich Mitte Januar 2027 nur noch von Süden über die Mühlbachstraße und die neue Eisenbahnunterquerung möglich. Der Fußgängerverkehr entlang der Hindenburgstraße bleibt während der Baumaßnahme mit wechselnden Führungen aufrechterhalten.
17.8.26

Reparieren? Ja, bitte!
An heißen Tagen ist ein Glas Mineralwasser aus dem Kühlschrank eine Erfrischung. Vorausgesetzt, der Kühlschrank läuft wie gewohnt. Doch das tut er nicht. Statt einem erfrischenden Glas Wasser gibt es eines mit Zimmertemperatur. Der alarmierte Servicemitarbeiter vom örtlichen Elektrohandel kommt überraschend schnell und geht noch guter Dinge ans Werk. Drei ganz dünne Drähtchen in der Kühlschranktüre sind gebrochen – eine Verschleißerscheinung nach fünfjähriger Betriebsdauer. Zwei der drei Drähtchen können geflickt werden, beim dritten muss der Mitarbeiter passen. Es sitzt soweit in der Kühlschranktüre drin, dass eine Reparatur nicht möglich ist. Die Folge: Wegen dieses Drähtchens wird die gesamte Kühlschranktüre ausgetauscht.
Wieder ein paar Hundert Euro weg. Und ein ansonsten schadloses Haushaltsgeräteteil landet auf dem Elektroschrott. Genau an diesem Punkt setzt das neue „Recht auf Reparatur“ der Europäischen Union an. Doch zwischen guter Idee und guter Umsetzung liegt manchmal eine einzige Schraube – oder besser gesagt: ihr Fehlen. Denn in vielen modernen Geräten ist längst nicht mehr jedes Teil einzeln austauschbar (siehe Kühlschrank). Geht beispielsweise bei einer Waschmaschine ein kleines Lager kaputt, könnte man meinen, man tauscht eben das Lager aus. Tatsächlich ist es bei manchen Modellen fest mit der gesamten Trommel verbunden. Statt eines Bauteils für wenige Euro muss dann eine komplette Baugruppe ersetzt.
Ähnlich sieht es beim Geschirrspüler aus. Ein defekter Sensor oder eine kleine Pumpe könnte eigentlich schnell gewechselt werden. Doch nicht selten steckt das Teil in einer kompletten Bodengruppe oder einem fest montierten Modul. Aus einem Defekt für 20 Euro wird eine Reparatur für 300 Euro. Da fällt die Entscheidung gegen die Reparatur fast zwangsläufig.
Reparierbarkeit bedeutet eben mehr als Ersatzteile auf Lager zu haben. Es bedeutet auch, Geräte so zu konstruieren, dass sich ein defektes Einzelteil tatsächlich einzeln austauschen lässt – ohne gleich das halbe Innenleben herauszureißen.
Die neue EU-Richtlinie ist ein Schritt in die richtige Richtung. Aber sie sollte nicht an der Werkbank enden. Wirklich nachhaltig wird Reparieren erst dann, wenn Ingenieure schon beim Entwurf daran denken, dass irgendwann einmal etwas kaputtgehen könnte. Nicht jedes defekte Kugellager braucht eine neue Trommel. Und nicht jede kaputte Pumpe gleich einen halben Geschirrspüler – und nicht jedes gebrochene Drähtchen eine neue Kühlschranktür.
Vielleicht erleben wir dann irgendwann den schönsten Satz, den ein Kundendiensttechniker sagen kann: „Kein Problem. Das Teil tauschen wir eben schnell aus.“ Dann schmeckt das gut gekühlte Glas Mineralwasser erst Recht.
Der frühere Oberbürgermeister von Göppingen und jetzige Kreisrat Guido Till greift in seiner Freitags-Kolumne "Moment mal!" Themen des täglichen Lebens auf und beleuchtet sie unter politischen Aspekten.
14.8.26
Motorradfahrer mit Laser verletzt
Eislingen. Am Samstagabend fuhr ein Motorradfahrer durch die Charlottenstraße in Eislingen. Vom Kreisverkehr kommend wurde er mit einem grünen Laser geblendet. Der 20-Jährige hielt sofort an, weil er schlagartig nichts mehr sehen konnte. Er hatte Schmerzen in den Augen und konnte erst nach 20 Minuten seine Fahrt fortsetzen. Die von ihm verständigte Polizeistreife konnte anhand seiner Angaben die Wohnung lokalisieren. Dort wohnt eine Familie, deren zwölfjähriger Sohn aus dem Kroatien-Urlaub einen Laserpointer mitgebracht hatte. Dieser entsprach seiner Leistung nicht den deutschen Vorschriften und ist hier verboten. Die Familie übergab den Pointer der Polizei zur Vernichtung. Mit dem strafunmündigen Jungen wurde ein Gespräch geführt. Der Motorradfahrer wurde augenärztliche behandelt.
16.8.26
Auf B 29 gewendet: Unfall
Schwäbisch Gmünd. Am Samstagabend kam es auf der B29 Höhe Ausfahrt Hussenhofen/Buchauffahrt zu einem Unfall mit zwei Pkw. Dabei versuchte ein 51-jähriger Autofahrer auf der B 29 zu wenden und kollidierte mit de m Fahrzeug eines 26-Jährigen, der in Richtung Schwäbisch Gmünd fuhr. An beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von jeweils ca. 10.000 Euro. Bei dem Unfall wurden drei Personen leicht verletzt.
16.8.26
Wald zwischen Stötten und Schnittlingen brennt
Geislingen. Zwischen Stötten und Schnittlingen, nördlich von Geislingen, brennt am Samstagnachmittag ein Waldstück. Die Feuerwehr ist im Einsatz und hat nach Angaben der Polizei den Brand unter Kontrolle.
15.8.26
Haus nach Brand unbewohnbar
Süßen. Nachbarn melden am Freitag dem Polizeiposten Süßen Rauch aus dem Dach eines Hauses. Auf dem Dach war eine PV-Anlage montiert. Durch den Brand, Rauch und das Löschwasser ist das Haus momentan unbewohnbar geworden. Der Sachschaden beträgt etwa 250.000 Euro. Unter Umständen kommt ein technischer Defekt in Betracht. Vor Ort waren die Feuerwehren aus dem Umkreis mit 16 Fahrzeugen und 77 Personen im Einsatz. Auch der Rettungsdienst war vor Ort.
15.8.26
Flächenbrand im Weinberg
Schorndorf. Auf dem Grafenberg kam es Freitagnachmittag zu einem Flächenbrand auf 4000 bis 5000 Quadratmeter. Vereinzelte Bäume und eine Holzhütte wurden ebenfalls beschädigt. Es wurde niemand verletzt. Die Ursache ist derzeit noch unbekannt. Die Feuerwehr war mit elf Fahrzeugen und 54 Einsatzkräften vor Ort. Die Schadenssumme ist derzeit noch unbekannt.
15.8.26
Windpark: Landratsamt prüft Messberichte
Kreis Göppingen. Das Landratsamt Göppingen führt das Überprüfungsverfahren zum Betrieb der beiden Windkraftanlagen im Windpark Königseiche weiter. Hintergrund sind insbesondere die Beschwerden aus Baiereck sowie Eingaben, mit denen eine Stilllegung der Anlagen gefordert und ein genehmigungswidriger Betrieb geltend gemacht wird.
Die Anlagen werden derzeit vorsorglich im reduzierten Umfang betrieben. Für diesen Betriebsmodus weist der vorgelegte Messbericht der Wölfel Engineering GmbH + Co. KG am untersuchten Immissionsort Brunnenstraße 5 in Baiereck die Einhaltung des maßgeblichen Immissionsrichtwerts nach. Ab einer Windgeschwindigkeit von etwa 9,5 m/s wurde in diesem Betriebsmodus eine zu hohe Lärmbelästigung festgestellt. Deshalb werden die Anlagen vorsorglich bereits ab 9 m/s zusätzlich abgeschaltet. Unabhängig davon setzt der Betreiber die freiwillige Nachtabschaltung beider Windkraftanlagen zwischen 22 und 6 Uhr weiterhin fort.
Zwischenzeitlich wurden weitere technische Maßnahmen zur Geräuschminderung eingeleitet. An der Windenergieanlage 1 wurden bereits Schwingungstilger eingebaut. Eine entsprechende Maßnahme ist auch für die zweite Anlage vorgesehen. Sobald die Maßnahmen an beiden Anlagen umgesetzt sind und geeignete Windverhältnisse vorliegen, soll eine weitere Immissionsmessung durchgeführt werden.
Noch nicht abgeschlossen ist die Auswertung der von der Stadt Uhingen beauftragten Dekra-Messungen. Die bislang vorliegende Kurzzusammenfassung enthält konkrete Anhaltspunkte für mögliche schalltechnische Auffälligkeiten. Für weitergehende behördliche Maßnahmen fehlen jedoch bislang die hierfür erforderliche vollständige Dokumentation und eine nachvollziehbare Auswertung nach den Vorgaben der TA Lärm.
Das Landratsamt hat die Stadt Uhingen daher aufgefordert, den finalen und prüffähigen bis spätestens 31. August vorzulegen. Das Landratsamt erwartet eine entsprechend nachvollziehbare und nach den maßgeblichen immissionsschutzrechtlichen Anforderungen ausgearbeitete abschließende Bewertung.
Davon unabhängig bleibt die in der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung vorgeschriebene Abnahmemessung erforderlich. Diese kann erst durchgeführt werden, wenn die hierfür notwendigen Messbedingungen vorliegen. Hierzu gehören insbesondere geeignete Windgeschwindigkeiten und niederschlagsfreie Verhältnisse.
„Wir nehmen die Beschwerden und Hinweise aus Baiereck weiterhin sehr ernst. Gleichzeitig müssen weitergehende behördliche Entscheidungen auf einer belastbaren tatsächlichen und rechtlichen Grundlage beruhen. Deshalb führen wir die Sachverhaltsermittlung konsequent fort und haben die noch ausstehenden Unterlagen und Nachweise eingefordert“, so der Erste Landesbeamte Jochen Heinz.
Sobald die noch ausstehenden Messberichte und Nachweise vorliegen, wird das Landratsamt sämtliche Erkenntnisse fachlich und rechtlich zusammenführen und bewerten.
14.8.26
Mit Alkohol und Telefon am Steuer
Geislingen. Zu viel Alkohol hatte ein Rollerfahrer am Donnerstag in Geislingen intus. Gegen 11.30 Uhr stoppte die Polizei einen Roller-Fahrer in der Eberhardstraße. Denn der 31-jährige Fahrer fiel den Beamten auf, da er telefonierte. Bei der anschließenden Kontrolle des Mannes rochen die Polizisten Alkohol. Ein Test bestätigte den Verdacht. Der ergab einen Wert von rund 1,8 Promille. Der Mann kam in ein Krankenhaus, wo ihm ein Arzt Blut abnahm. Das wird jetzt ausgewertet und soll Aufschluss darüber geben, wie viel Promille er tatsächlich hatte. Zudem war sein Roller nicht versichert. Ihn erwarten nun mehrere Anzeigen.
14.8,26
Brennende Zigarette löst Wiesenbrand aus
Göppingen. Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr rückten am Donnerstag zu einem Brand bei Faurndau aus. Gegen 15 Uhr hatte dort eine 57-Jährige auf einer Wiese, im Bereich Birkenstraße/Buchenstraße in Faurndau, versucht, ihre weggeworfene Zigarette auszutreten. Dadurch entzündete sich jedoch die trockene Wiese. Ein vorbeifahrender Radfahrer beobachtete, wie die Frau erfolglos versuchte das ausbreitende Feuer mit einem Ast auszuschlagen und verständigte die Feuerwehr. Die Feuerwehr Göppingen rückte mit mehreren Fahrzeugen aus und löschte das Feuer. Das hatte sich durch den Wind bereits schnell ausgebreitet. Durch das schnelle Löschen konnte ein Ausbreiten der Flammen auf ein angrenzendes Waldstück verhindert werden. Insgesamt entstand auf einer Fläche von etwa 8000 Quadratmetern Sachschaden. Auch mehrere Bäume einer Streuobstwiese fingen Feuer und wurden beschädigt. Die 57-Jährige erlitt Verbrennungen an Oberkörper, Armen und im Gesicht. Rettungskräfte brachten sie in eine Klinik. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung gegen die Frau. Die Schadenshöhe muss noch ermittelt werden.
14.8.26
Vier Verletzte auf Autobahnabfahrt
Mühlhausen. Vier Personen erlittet am kurz vor 17.30 Uhr war ein 53-Jähriger mit seinem Pkw auf der A8 unterwegs. Er kam aus Richtung München und verließ an der Anschlussstelle Mühlhausen die Autobahn. Am Ende der Anschlussstelle missachtete er die Stoppstelle und es kam zum Unfall mit einer 30-jährigen Autofahrerin. Die kam von links aus Richtung Mühlhausen und fuhr in Richtung Auffahrt A8 in Richtung München. Der Pkw-Fahrer erlitt bei dem Unfall leichte Verletzung. Auch seine zwei Mitfahrerinnen, eine 55-Jährige und eine 86-Jährige, erlitten leichte Verletzungen. Die 30-jäjhrige Fahrerin hatte Glück und blieb unverletzt. Ihr 41-jähriger Beifahrer kam ebenso wie die drei anderen Leichtverletzten mit Krankenwagen in eine Klinik. Da das Ausmaß des Unfalls zunächst unklar war, befand sich auch ein Rettungshubschrauber vor Ort im Einsatz. Abschlepper bargen die beiden nicht mehr fahrbereiten Autos. Die Verkehrspolizei Mühlhausen nahm die Ermittlungen zum Unfall auf. Der Schaden an den Fahrzeugen wird auf 24000 Euro geschätzt. Zur Unfallaufnahme mussten die beiden Auffahrten auf die A8 in Richtung München und Stuttgart gesperrt werden. Die Autobahnmeisterei war zur Sperrung und Reinigung der Fahrbahn im Einsatz.
14.8.26
Wasserstoff: Wertschöpfung im Landkreis sichern

Auf der Wasserstoff-Impulstour (v.l.): Landrat Markus Möller, Wasserstoffbeauftragter Michael Frankenberger und
Dr. Daniel Pietzka (terranets bw GmbH). Foto: Landratsamt Göppingen
Kreis Göppingen. Bei einer Impulstour hat Landrat Markus Möller innovative Projekte zur Wasserstoffwirtschaft im Landkreis Göppingen besucht. Gemeinsam mit dem Wasserstoffbeauftragten des Landkreises, Michael Frankenberger, besichtigte er Unternehmen, die Hochschule Esslingen am Campus Göppingen sowie einen künftigen Streckenabschnitt des Wasserstoffkernnetzes. Die Stationen zeigen: Im Landkreis Göppingen entstehen bereits heute wichtige Bausteine einer regionalen Wasserstoffwirtschaft – von der Erzeugung über die Anwendung bis hin zu Forschung, Fachkräfteausbildung und Infrastruktur.
„Viele Unternehmen stehen vor der Aufgabe, ihre Prozesse klimafreundlich und zugleich wirtschaftlich aufzustellen. Gerade für unseren industriell geprägten Landkreis kann Wasserstoff dabei eine entscheidende Rolle spielen. Deshalb ist es mir wichtig, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, die den Aufbau der Wasserstoffwirtschaft bereits heute vorantreiben. Ich möchte erfahren, welche Rahmenbedingungen sie benötigen und wie wir sie als Landkreis dabei unterstützen können, Innovationen in die Praxis zu bringen und Wertschöpfung im Landkreis zu sichern“, sagte Landrat Markus Möller.
Die Stationen der Impulstour stehen beispielhaft für unterschiedliche Bausteine einer regionalen Wasserstoffwirtschaft. Den Auftakt bildete die Erzeugung von Wasserstoff: Bei der ETG Entsorgung + Transport GmbH in Ebersbach steht mit dem Projekt H2.Zero die Herstellung von Wasserstoff aus Reststoffen im Mittelpunkt. Künftig sollen dort jährlich bis zu 100 Tonnen klimaneutraler Wasserstoff entstehen – etwa so viel, wie eine Wasserstofftankstelle pro Jahr benötigt. Gefördert wird das Vorhaben vom Verband Region Stuttgart mit rund 4,3 Millionen Euro.
Wie Wasserstoff künftig in der Praxis eingesetzt werden kann, zeigten zwei weitere Unternehmen. Das Bauunternehmen Leonhard Weiss zeigte, welche Rolle Wasserstoff auf dem Weg zur emissionsfreien Baustelle spielen kann. Beim Logistikunternehmen Wiedmann & Winz ging es um die Umsetzung der Antriebswende im Güterverkehr. Das Unternehmen setzt bereits batterieelektrische Lkw ein und erprobt zudem wasserstoffbetriebene Fahrzeuge, um unterschiedliche Lösungen für die Anforderungen des Schwerlastverkehrs zu testen.
Ein weiterer Baustein ist die Qualifizierung von Fachkräften. An der Hochschule Esslingen, Campus Göppingen, erhielt Landrat Möller Einblicke in den Masterstudiengang „Wasserstoffwirtschaft und Technologiemanagement“. Seit dem Sommersemester 2024 bereitet er in drei Semestern Fachkräfte auf die Anforderungen der Branche vor und verbindet dabei technisches Know-how mit Managementkompetenz.
Ebenso entscheidend ist die Infrastruktur. Deshalb führte die Tour auch zu einem geplanten Streckenabschnitt des bundesweiten Wasserstoffkernnetzes, das spätestens bis 2037 Wasserstoff in den Landkreis Göppingen transportieren soll. Dr. Daniel Pietzka von der Firma terranets bw informierte, dass diese Infrastruktur eine wichtige Voraussetzung sei, um Unternehmen langfristig mit klimafreundlichem Wasserstoff zu versorgen und den Wirtschaftsstandort zu stärken.
Die Erkenntnisse aus den Gesprächen sollen in die weitere Arbeit des Landkreises einfließen und konkrete Impulse für die Wasserstoffwirtschaft im Landkreis liefern. Im Mittelpunkt stehen dabei ein engerer Wissenstransfer zwischen Hochschule und Unternehmen, praxisnahe Unterstützung für Innovationen sowie die gezielte Nutzung von Fördermöglichkeiten und Netzwerken.
13.8.26
Polizeigebäude beschmiert
Uhingen. Unbekannte besprühten in der Nacht auf Donnerstag die Außenwand des Polizeireviers in Uhingen. Am Donnerstagmorgen gegen 6.30 Uhr wurden die Schmierereien entdeckt. Unbekannte hatte sie in der Nacht zwischen 20.30 Uhr und 6.30 Uhr mit roter Farbe an die Außenwand eines Dienstgebäudes in der Straße "Im Brühl" gesprüht. An der Rückseite der Garagen hinterließen die Sprayer die Schriftzüge "ACAB" und "FCK MRZ". Spezialisten der Polizei sicherten die Spuren. Das Polizeirevier Uhingen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun Zeugen. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Tel. 07161/9381120 zu melden. Der Bereich ist von der B10 aus gut einsehbar. Die Schadenshöhe ist noch unklar.
13.8.26
Lkw verliert Ladung
Schwäbisch Gmünd. Am Donnerstag befuhr ein 30-jähriger Lenker eines Lkw die B29, Auffahrt Lorch Ost. Im Zuge der Fahrt öffnete sich aufgrund eines technischen Defekts die Ladebordwand, so dass der Lkw auf einer Strecke von etwa 150 Meter sämtliche geladene Biomüllsäcke verlor. Die Müllsäcke mussten anschließend auf einen herbeigerufenen zweiten Lkw geladen werden. Hierfür musste die Auffahrt Lorch Ost für mehrere Stunden komplett für den Verkehr gesperrt werden.
13.8.26
Ladendieb sitzt im Gefängnis
Schorndorf. Polizeibeamte konnten einen 28-jährigen syrischen Staatsangehörigen nach einem Ladendiebstahl in Schorndorf auf frischer Tat festnehmen. Im Zuge der weiteren Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, dass der Mann in den Tagen zuvor für mehrere Diebstähle verantwortlich gewesen sein könnte. Dem 8. und10. August soll der 28-Jährige unter anderem mehrfach Waren aus Geschäften, Gegenstände aus einem geparkten Pkw sowie eine Sonnenbrille aus einer Gaststätte entwendet haben. Der Wert des bislang bekannten Diebesguts beläuft sich auf insgesamt rund 950 Euro. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde der Tatverdächtige einem Haftrichter beim Amtsgericht Waiblingen vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug. Der 28-Jährige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Aalen dauern an.
13.8.26
Zwei Verletzte bei Schlägerei
Schorndorf. Auf dem Schorndorfer Marktplatz kam es am Mitwochabend zu einem Streitgespräch zwischen mehreren Personen. Dieses eskalierte zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen rund zehn Personen. Dabei wurden ein 17-Järhiger und ein 18-Jähriger verletzt. Die Polizei ermittelt:
13.8.26
Sattelauflieger bleibt hängen
Rechberghausen. Beim Abbiegen beschädigte ein Sattelzug in Rechberghausen drei Poller. Ein 41-Jähriger bog mit seinem Sattelzug von der Faurndauer Straße nach rechts in die Hauptstraße ab. Beim Abbiegen blieb der Aufflieger mit der rechten Seite an drei einbetonierten Straßenpollern hängen. Die wurden herausgerissen. Dadurch entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro. Der Auflieger wurde nur geringfügig beschädigt.
13.8,26
In Hamburg und Kopenhagen begeistert
Göppingen. Die Konzertreise des Göppinger Jugendsinfonieorchesters nach Hamburg und Kopenhagen wird von den Beteiligten als Erfolg bewertet. Der Auftritt des Göppinger Jugendsinfonieorchesters in der glänzend besuchten Kulturkirche Altona, ein renommierter Konzertort der Hansestadt Hamburg wurde mit der Carmen-Suite von Georges Bizet eröffnet. Die Melodien und temperamentvollen Passagen begeisterten das Hamburger Publikum. Die jungen Musiker der Hohenstaufenstadt präsentierten sich als klangstarkes Ensemble mit großer Ausdruckskraft und jugendlicher Spielfreude.
Mit dem Cellokonzert a-Moll von Camille Saint-Saëns und Marie Mandler als Solistin wurde das Programm fortgesetzt. Die sechzehnjährige Cellistin überzeugte mit wundervoller Virtuosität, musikalischem Temperament und beseeltem Celloklang, der auch in der vom Publikum geforderten Zugabe eine berührende Fortsetzung fand. Ein besonderes Ausrufezeichen setzte das Orchester mit der 9. Sinfonie e‑Moll „Aus der Neuen Welt“ von Antonín Dvořák. Unter der Leitung von Martin Gunkel entfaltete das Orchester einen kraftvollen, homogenen Klang und zeigte sein großes musikalisches Vermögen. Das Hamburger Publikum dankte mit stehenden Ovationen, der Applaus wollte nicht enden.
Bei strahlendem Sommerwetter ging die Tournee weiter über den „Großen Belt“ hinein in die dänische Metropole Kopenhagen. Das Gastkonzert im historischen Kastellet Kopenhagen unweit der „Kleinen Meerjungfrau“ gelang hervorragend. Das Göppinger Jugendsinfonieorchester begeisterte das dänische Publikum vor romantischer Kulisse mit musikalischer Energie und großer Spielfreude. Neben den musikalischen Höhepunkten bot die Orchestertournee zahlreiche kulturelle Eindrücke. Die Jugendlichen besuchten die Hamburger Elbphilharmonie, historische Stätten und Museen sowie die malerische Altstadt Kopenhagens.
13.8.26
Ladung nicht gut gesichert
Gammelshausen. Einen Kleinlaster stoppte die Polizei am Mittwoch bei Gammelshausen. Seine Ladung hatte der 56-Jährige nicht ordnungsgemäß gesichert, als ihn die Polizei zur Mittagszeit zwischen Gammelshausen und Gruibingen stoppte.
Auf dem Kleinlaster und Anhänger waren Stahlgestelle geladen. Die waren nur dürftig verzurrt und rutschten hin und her. Da der Abladeort nicht weit entfernt war, durfte der 56-Jährige unter Polizeibegleitung weiterfahren. Mit einem Bußgeld in Höhe von 60 Euro und einem Punkt in Flensburg muss er dennoch rechnen.
13.8.26
Anhänger rollt in die Krumm
Eislingen. Nach einem Unfall am Mittwoch in Eislingen ermittelt nun die Polizei. Am frühen Abend fuhr der 44-Jährige in der Talstraße. Dort stieß er mit seinem Pkw gegen einen geparkten Anhänger. Der Anhänger rollte in die Krumm. Der Unfallverursacher fuhr dann weg. Kurze Zeit später meldete er sich bei der Polizei und teilte den Unfall mit. Bei der Aufnahme des Unfalls roch der Mann nach Alkohol. Ein Alkomattest ergab einen Wert deutlich über dem Erlaubten. Seinen Führerschein ist der Mann nun los. Die Polizei ermittelt nun gegen den Mann.
13.8.26
Gestank der Biogasanlage empört Türkheimer
Geislingen. Die anhaltenden Geruchsbelastungen durch die Biogasanlage im Gewerbepark Schwäbische Alb sorgen weiterhin für erhebliche Beschwerden bei Bürgern im Geislinger Stadtbezirk Türkheim sowie bei Beschäftigten im Gewerbepark. Nachdem die Stadtverwaltung seit vielen Wochen zahlreiche Beschwerden erreicht haben, hat sich Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia persönlich an das Regierungspräsidium Stuttgart und an die Geschäftsführung des Anlagenbetreibers gewandt.
„Die Menschen in Türkheim leben seit vielen Jahren mit dieser Situation. Wenn Bürger gerade während sommerlicher Temperaturen ihre Fenster nachts geschlossen halten oder ihre Gärten nur eingeschränkt nutzen können, weil die Geruchsbelastung zu stark ist, dann müssen wir diese Sorgen sehr ernst nehmen“, erklärt Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia. „Ich stehe hier klar an der Seite der Türkheimer. Sie dürfen erwarten, dass nach so vielen Jahren endlich eine spürbare und nachhaltige Verbesserung erreicht wird.“
Die Geruchsproblematik ist bereits seit vielen Jahren bekannt. Eine im Jahr 2018 durchgeführte Rasterbegehung hatte die Biogasanlage als wesentliche Verursacherin der Geruchsbelastungen identifiziert und Überschreitungen der zulässigen Geruchsstundenhäufigkeiten im Gewerbepark festgestellt. Für Verbesserungsmaßnahmen an der Anlage liegt seit September 2024 eine immissionsschutzrechtliche Änderungsgenehmigung vor. Nach den darin enthaltenen Vorgaben ist das Vorhaben innerhalb einer Frist umzusetzen, die demnächst endet.
Angesichts dieses nahenden Termins hat Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia nun sowohl gegenüber dem Regierungspräsidium Stuttgart als zuständiger Behörde als auch gegenüber dem Betreiber deutlich gemacht, dass die Stadt eine zügige Umsetzung der notwendigen Maßnahmen erwartet. „Wir haben Verständnis dafür, dass technische und genehmigungsrechtliche Verfahren komplex sein können. Nach der langen Vorgeschichte ist aber ebenso verständlich, dass die Geduld vieler Türkheimer erschöpft ist“, so Ignazio Ceffalia. „Ich werde deshalb weiter nachdrücklich darauf drängen, dass jetzt gehandelt wird. Für mich zählt am Ende nicht die Ankündigung einer Verbesserung, sondern dass die Menschen diese Verbesserung vor Ort tatsächlich wahrnehmen.“
12.8.26
Unfall beim Ausparken
Eislingen. Ein betrunkener Autofahrer verursachte am Montagabend in Eislingen Sachschaden. Das Rückwärtsfahren klappte mutmaßlich aufgrund seiner Alkoholisierung nicht und der 47-Hährige fuhr gegen einen Pkw. Die Polizei Eislingen stellte bei der Unfallaufnahme fest, dass der Fahrer deutlich betrunken war. Ein Alcotest ergab einen Wert von über einem Promille. Er musste sein Auto stehen lassen und mit zur Blutentnahme. Die wird nun ausgewertet und soll zeigen wie viel Alkohol er genau intus hatte. Seinen Führerschein musste er abgeben. Bei dem Unfall entstand am Wagen eines 25-Jährigen rund 2.000 Euro Schaden.
12.8.26
Fontal-Zusammenstoß: 45000 Euro Schaden
Göppingen. Am Dienstag stießen zwei Autos in Göppingen frontal zusammen. Kurz vor 13 Uhr fuhr ein 46-Jähriger mit seinem Pkw in der Holzheimer Straße. In einer Rechtskurve kam er auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er frontal mit dem entgegenkommenden Wagen eines 27-Jährigen. Bei dem Unfall erlitten die beiden Fahrer, sowie zwei Insassen leichte Verletzungen. Ersten Erkenntnissen der Polizei, könnte der 46-Jährige möglicherweise durch sein Mobiltelefon abgelenkt gewesen sein. Der Sachschaden an den nicht mehr fahrbereiten Autos wird auf etwa 45.000 Euro geschätzt.
12.8.26
Firma entwickelt innovative Fahrzeugkonzepte
Göppingen. Bei seiner Sommertour durch die Göppinger Stadtbezirke besuchte Oberbürgermeister Alex Maier gemeinsam mit Bezirksamtsleiterin Marion Daume und Wirtschaftsförderer Richy Bauer den Ortsteil Ursenwang im Stadtbezirk Holzheim. Auf dem Programm standen dabei zwei Stationen mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten: die Firma Mandrill Automotive GmbH sowie der Aktivspielplatz Ursenwang.
Beim Unternehmensbesuchs ging es um die Entwicklung der Mandrill Automotive GmbH am neuen Standort in Ursenwang. Empfangen wurden sie von den Geschäftsführern Heiko Bölstler und Michael Ries. Das Unternehmen wurde 2021 in Berneck gegründet, ursprünglich für die Entwicklung eines vollelektrischen Buggys. Im Januar übernahm Mandrill Automotive die Firma Karl Walter Formen- und Kokillenbau und verlegte damit auch den Unternehmensstandort nach Ursenwang.
Neben der Weiterführung des bestehenden Geschäfts mit den Kunden von Karl Walter liegt der Fokus nun auf der Entwicklung innovativer Fahrzeugkonzepte. Aktuell entwickelt Mandrill Automotive ein vollelektrisches und autonomes Geländefahrzeug, ein so genanntes Unmanned Ground Vehicle (UGV). Erste Prototypen werden bereits am Standort in Ursenwang gebaut.
Anschließend führte die Sommertour zum Aktivspielplatz Ursenwang. Als sozialpädagogisch betreute Einrichtung ist der Aktivspielplatz seit vielen Jahren ein wichtiger Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche im Ortsteil. Für die Kinder hatte Oberbürgermeister Alex Maier gemeinsam mit Bezirksamtsleiterin Marion Daume angesichts der sommerlichen Temperaturen eine kleine Überraschung dabei: Jedes Kind erhielt eine Trinkflasche und eine Brause.
12.8.26
Göppinger Innenstadt spielend kennengerlernt
Göppingen. Spielen, entdecken und dabei die Göppinger Innenstadt auf ganz besondere Weise kennenlernen: Bereits zum zehnten Mal hat die Spielaktionswoche „Göppingen spielt!“ in der ersten vollen Woche der Sommerferien zahlreiche Kinder und Familien in die Innenstadt gelockt. Vom 3. bis 8. August verwandelten 22 teilnehmende Geschäfte die City in einen großen Spiel- und Erlebnisparcours. Was vor zehn Jahren als Idee begann, hat sich inzwischen zu einer festen Größe im Göppinger Veranstaltungskalender entwickelt. Für viele Familien gehört „Göppingen spielt!“ mittlerweile fest zu den Sommerferien.
Das Prinzip hat sich dabei über all die Jahre bewährt: In den teilnehmenden Geschäften warten unterschiedliche Mitmachspiele und Aufgaben auf die Kinder. Für jede absolvierte Station gibt es einen Sticker für das persönliche Stickerheft. So führt die Aktionswoche die jungen Teilnehmer spielerisch von Geschäft zu Geschäft und lässt sie ganz nebenbei unterschiedliche Bereiche der Göppinger Innenstadt entdecken.
Wie groß die Resonanz bei der Jubiläumsausgabe war, zeigt sich besonders an einer Zahl: Rund 350 beklebte Stickerhefte wurden nach Abschluss der Aktionswoche bei Göppingen City e.V. abgegeben. Hinter jedem einzelnen Heft stehen zahlreiche absolvierte Spielstationen und damit viele Besuche in den teilnehmenden Geschäften.Als Veranstalter freut sich das Team vom Göppinger City e.V. sehr darüber, wie sich „Göppingen spielt!“ in den vergangenen zehn Jahren entwickelt hat: „Besonders schön ist zu sehen, mit welcher Begeisterung die Kinder von Station zu Station ziehen und wie die ganze Familie gemeinsam die Innenstadt entdeckt. Rund 350 abgegebene Stickerhefte bei unserer Jubiläumsausgabe sind für uns eine großartige Bestätigung.“
Auch abseits der Spielstationen gab es für die Familien einiges zu entdecken. Ein Kinderfahrgeschäft in der Poststraße sorgte während der gesamten Woche für zusätzliche Unterhaltung. Im Märklineum konnten kleine und große Besucher zudem ferngesteuerte Modelltraktoren auf einer mobilen Anlage ausprobieren.
„Noch nie zuvor haben uns während „Göppingen spielt!“ so viele persönliche Rückmeldungen von Familien erreicht. Diese Wertschätzung freut uns ganz besonders, denn sie zeigt, dass die Aktionswoche für viele Kinder längst mehr ist als nur ein Ferienprogramm. Uns ist wichtig, dass die Kinder schöne Erlebnisse und Erinnerungen mit der Innenstadt verbinden, denn sie sind die Kunden von morgen“, so Oliver Sihler vom Göppingen City e.V.
Eine Besonderheit gibt es in diesem Jahr ebenfalls: Die Kinder erhalten ihr beklebtes Stickerheft zusammen mit der Gewinnbenachrichtigung zurück. Damit wird das während der Aktionswoche gefüllte Heft zu einer persönlichen Erinnerung an die Erlebnisse der Sommerferien 2026.
12.8.26
Sanierter Radweg schon wieder beschädigt
Geislingen. Der Radweg entlang der derzeit gesperrten Geislinger Steige (B 10) ist nach umfangreichen Arbeiten seit Ende Juli wieder für Radfahrer freigegeben. Doch bereits kurz nach der Freigabe mussten die Geislinger Stadtverwaltung und das Regierungspräsidium Stuttgart erste Schäden feststellen: Fahrzeuge nutzten den Radweg unerlaubt als Abkürzung entlang der gesperrten Bundesstraße und beschädigten dabei Geländer, Pfosten, Leitplanken und Stützwände. Die Sachbeschädigungen werden angezeigt. Um weitere unerlaubte Durchfahrten zu verhindern, hat der Bauhof Barrieren aufgestellt.
„Es ist für mich völlig unverständlich, dass Einzelne mit ihrem rücksichtslosen Verhalten die aufwendig gesicherte Strecke beschädigen und damit zugleich die Sicherheit anderer gefährden“, sagt Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia. „Wir haben viel investiert, damit der Radweg wieder zuverlässig genutzt werden kann. Deshalb appelliere ich eindringlich an alle Autofahrer: Respektieren Sie die Sperrung und nutzen Sie die ausgeschilderte Umleitung, bis die Geislinger Steige im Herbst wieder freigegeben wird.“
Besonders ärgerlich sind die Schäden, weil in den vergangenen Wochen erheblicher Aufwand betrieben wurde, um den Radweg dauerhaft zu sichern.
12.8.26
Gegen drei geparkte Autos
Rechberghausen. Am Sonntag krachte eine 20-Jährige mit ihrem Cabrio in Rechberghausen gegen drei geparkte Autos. Die junge Frau war in der Bahnhofstraße unterwegs. Sie fuhr aus Richtung Göppingen kommend in Richtung Rechberghausen. Aus ungeklärter Ursache kam sie immer weiter nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort parkten mehrere Autos am Fahrbahnrand. Nachdem die 20-Jährige zunächst ein stehendes Autos gestreift hatte, prallte sie gegen ein zweites geparktes Auto. Das schob es gegen einen davorstehenden Pkw. Durch den Aufprall überschlug sich die 20-Jährige mit ihrem Cabrio. Die Fahrerin hatte Glück und erlitt nur leichte Verletzungen. Die Polizei Uhingen hat die Ermittlungen zum Unfall aufgenommen. Der Schaden an den Fahrzeugen wird auf 16 000 Euro beziffert.
11.8.26
Fritteuse in Flammen
Ebersbach. Am Montag sorgte ein Küchenbrand für einen Feuerwehr- und Polizeieinsatz in Ebersbach in einem Wohnhaus in der Filswiesenstraße. Die Bewohner konnten die Wohnung rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt. Die Feuerwehr stellte fest, dass wohl Essen zubereitet wurde. Dabei stellte die Bewohnerin die Fritteuse auf eine heiße
Kochplatte. Die Fritteuse geriet dadurch in Brand. Die Feuerwehr löschte die Flammen und lüftete die Wohnung, sodass diese am Ende wieder betreten werden konnte. Die Höhe des Schadens ist noch unklar.
11.8.26
Streitigkeiten in Bar
Schorndorf. Am Dienstag kam es gegen 2.15 Uhr in einer Bar in der Neuen Straße in Schorndorf zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 30-Jährigen und einem unbekannten Mann. Der Unbekannte soll im Zuge der Auseinandersetzung den 30-Jährigen mit Pfefferspray angegriffen haben. Der 30-Jährige wurde leicht verletzt und durch den Rettungsdienst vor Ort versorgt. Der Angreifer flüchtete nach der Tat. Er soll eine Glatze haben und ein schwarzes T-Shirt getragen haben. Das Polizeirevier Schorndorf hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen sich unter 07181 2040 zu melden.
11.8.26
Bus streift Fahrschulauto
Schorndorf. Ein 29 Jahre alter Busfahrer befuhr am Montag gegen 10.20 Uhr mit einem Linienbus die Schorndorfer Straße. An einer Engstelle kam diesem eine 30 Jahre alte Fahrschülerin in einem Pkw entgegen. Diese wich auf den Gehweg auf und stoppte das Fahrzeug. Der Busfahrer wollte darauf seinen Bus am Fahrschulauto vorbei lenken, streifte dieses jedoch dabei. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 12.500 Euro.
11.8.26
Nach Diebstahl: Handgemenge mit Tätern
Lorch. Am Sonntagabend stellte ein 38-Jährigerin Lorch fest, dass zwei Personen augenscheinlich einen Diebstahl in einem Selbstbedienungsladen in der Kirchstraße begangen haben müssen. Um die Flucht der beiden Personen zu verhindern, stellte der 38-Jährige seinen Pkw dicht hinter das Fahrzeug der beiden Personen. Nachdem die beiden Männer den Laden verlassen hatten, kam es vor dem Gebäude zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung, in dessen Verlauf die beiden vermeintlichen Diebe den 38-Jährigen zur Seite stießen und ihm drohten. Im weiteren Verlauf soll sich einer der beiden Männer in das Fahrzeug des 38-Jährigen gesetzt und dies einige Meter zur Seite gefahren haben. Erst nachdem zwei Polizeistreifen eintrafen beruhigte sich die Lage. Die beiden Männer im Alter von 37 und 41 Jahren wurden durch die Beamten vorläufig festgenommen und zur Dienststelle gebracht. Hierbei stellte sich heraus, dass der 41-Jährige, der das Fahrzeug zur Seite fuhr, unter Alkoholeinfluss stand. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp einem Promill. Aufgrund dessen wurde eine Blutentnahme im Krankenhaus angeordnet und sein Führerschein beschlagnahmt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich beim Polizeiposten Lorch unter der Telefonnummer 07172 7315 zu melden.
11.8.26
Auto aufgebrochen
Göppingen. Am Sonntag stahl einUnbekannter in Jebenhausen Bargeld aus einem Pkw.Der Wagen stand in der Nacht auf Sonntag im Herdweg. Zwischen 4 Uhr und 6.30 Uhr schlug ein Unbekannter die Beifahrerscheibe ein. Aus der Mittelkonsole stahl er Bargeld. Mit seiner Beute flüchtete er und blieb dabei unerkannt. Die Polizei Göppingen (Tel. 07161/632360) hat die Ermittlungen aufgenommen und Spuren gesichert.
10.8.26
Einbrecher scheitert an Vereinsheim-Türen
Schlat. An zwei stabilen Türen scheiterte ein Einbrecher am Wochenende in Schlat. Zwischen Samstag 10 Uhr und Sonntag 11 Uhr war der Einbrecher in der Straße In den Enzwiesen unterwegs. Dort hatte er es auf ein Tennisheim abgesehen. Der Unbekannte scheiterte wohl mit seinem Werkzeug an den stabilen Türen und musste draußen bleiben. Womöglich wurde der Einbrecher auch bei seiner Tat gestört. Das Polizeirevier Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen und Spuren gesichert. Den Schaden schätzen die Ermittler auf mehrere hundert Euro. Beute hätte der Unbekannte in dem Vereinsheim ohnehin nicht gemacht. Denn im Gebäude befinden sich keinerlei Wertsachen.
10.8.26
Neuen Rathaus-König ermittelt
Eislingen. Wer glaubt, ein Rathaus bestehe nur aus langen Fluren, Akten und Schreibtischen, kennt das Sommerferienprogramm der Stadtverwaltung Eislingen noch nicht. Bei der beliebten Quizrallye „Wer wird Rathauskönig/-in?“ wurde die Verwaltung erneut zum spannenden Erlebnisort – mit zwölf hochmotivierten Grundschulkindern auf königlicher Mission.
Mit einem eigens ausgestellten Rathaus-Reisepass in der Hand machten sich die Nachwuchsentdecker auf den Weg durch den Verwaltungsdschungel. Orientierung bot dabei die rote Rathausmaus – ganz nach dem Motto: „Mit der roten Maus geht's voraus“ Nur wer ihrer Spur im Rathaus folgte, fand die nächste Station und sammelte wertvolle Punkte für den großen Traum: die Rathauskrone.
Dafür warteten hinter den Bürotüren ganz neue Herausforderung. Gestartet wurde gleich an höchster Stelle. Nach einem Willkommen ging es bei Oberbürgermeister Oliver Marzian um die Eislinger Schulen, die Flüsse der Stadt und die knifflige Schätzfrage nach dem Alter des Rathauses. Im Steueramt mussten Plüschhunde ihren richtigen Namen bekommen und Hunderassen erkannt werden. Das Tiefbauamt führte
die Kinder direkt zur Baustelle vor dem Rathaus, wo viele mit erstaunlichem Wissen über Baufahrzeuge glänzten. Im Bürgerbüro erfuhren die Kinder, wie ein echter Reisepass entsteht, ließen ihre Fingerabdrücke scannen und bewiesen anschließend, dass sie bestens aufgepasst hatten. Mit jeder Station stieg die Spannung. Jeder Punkt konnte am Ende den Unterschied machen. Entsprechend groß war die Aufregung bei der Siegerehrung auf den Sitzstufen im Foyer, denn dort wartete die goldene Rathauskrone auf ihren neuen Träger.
Nach einer spannenden Auszählung stand der Sieger fest: Paul darf sich nun ein Jahr lang offiziell ‚Rathauskönig‘ nennen. Unter großem Applaus und Trommelwirbel nahm er die Krone entgegen und verriet stolz: „Letztes Jahr hat es mir so gut gefallen. Diesmal wollte ich unbedingt Rathauskönig werden.“ Ein Tisch voller kleiner Sachpreise sorgte dafür, dass sich am Ende alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer als Gewinner fühlen durften. Und wer weiß: Vielleicht wurde an diesem Vormittag zwischen Reisepass, Baustelle und dem Büro des Oberbürgermeisters nicht nur ein Rathauskönig gekrönt – sondern auch der Grundstein für eine spätere Karriere in der Stadtverwaltung gelegt.
10.8.26
Hund reißt Reh
Waldstetten. Am Sonntagmorgen wurde in der Nähe des Braunhofs bei Waldstetten ein Reh von einem Hund gerissen. Laut Zeugenaussagen soll es sich um einen weiblichen, schwarzen, kniehohen Flat Coated Retriever gehandelt haben. Der Hund war mit einem Geschirr ausgestattet, lief aber frei herum. Die Halterin des Hundes wurde auf Mitte 40 geschätzt, sie soll gehumpelt haben und einen großen Stock als Stütze benutzt haben. Zudem sei sie mit einem Mann mit Sonnenbrille unterwegs gewesen. Das Reh ist noch vor Ort, aufgrund der Bissverletztungen, verstorben. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 07171 358-0.
10.8.26
Fußgängerin von Pkw erfasst
Schwäbisch Gmünd. Ein 19-jähriger PkwLenker befuhr die Einhornstraße in Straßdorf in Richtung Schwäbisch Gmünd. Hierbei erfasste er eine 67-jährige Fußgängerin, die die Fahrbahn von rechts nach links querte. Die Frau wurde schwer verletzt und musste in ein Klinikum gebracht werden. Zur Notarztzuführung war ein Rettungshubschrauber im Einsatz.
10.8.26
Rasenden Motorradfahrer gestoppt
Schorndorf. Ein 29 Jahre alter Motorradfahrer soll am Samstag die Landstraße zwischen Schorndorf und Schlichten mit laut aufheulendem Motor und stark erhöhter Geschwindigkeit hin und her gefahren sein. Der 29-Jährige soll trotz Gegenverkehrs mehrere Fahrzeuge überholt und mehrfach die Mittellinie überfahren haben. Darüber hinaus sei er zeitweise auf nur einem Rad gefahren. Als der Motorradfahrer von einer Streife angetroffen wurde, habe dieser zunächst versucht sich der Kontrolle zu entziehen, konnte jedoch angehalten werden. Der Führerschein sowie das Motorrad wurden beschlagnahmt. Gegen den Motorradfahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Der Motorradfahrer trug eine schwarze-weiße Lederkombi und einen weißen Helm mit schwarzem Visier. Das Polizeirevier Schorndorf hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, welche die Fahrweise des BMW-Fahrers beobachten konnten, sich unter 07181 2040 zu melden.
10.8.26

Die Republik der Wattebäuschchen
Es gab einmal eine Zeit, da galt das Leben als Zumutung. Man musste arbeiten, Entscheidungen treffen, Verantwortung übernehmen und gelegentlich sogar mit Menschen reden, die anderer Meinung waren. Heute scheint die größte politische Herausforderung darin zu bestehen, den Bürger vor all dem zu schützen.
Der moderne Staat ist nicht mehr nur Gesetzgeber. Er ist Animateur, Erzieher, Therapeut und Helikopter-Elternteil in Personalunion. Er erklärt uns, wie wir essen, heizen, sprechen, fahren, sparen, denken und möglichst emissionsfrei leben sollen. Nicht, weil wir unfähig wären – offiziell natürlich nicht. Sondern weil man uns zutraut, ohne staatliche Anleitung in kürzester Zeit an Zucker, Diesel oder falschen Pronomen zugrunde zu gehen.
Die Parteien haben dieses Spiel längst perfektioniert. Früher stritten sie darüber, wie viel Freiheit der Bürger braucht. Heute überbieten sie sich darin, wer ihn am wirksamsten vor den Folgen seiner eigenen Freiheit bewahrt. Die einen schützen ihn vor dem Klimawandel, die anderen vor dem Markt, wieder andere vor der Migration, der Inflation, der Digitalisierung oder vor den Zumutungen des politischen Gegners. Jeder verspricht Sicherheit – allerdings immer auf Kosten eines kleinen Stücks Eigenverantwortung.
Dabei lebt Demokratie von mündigen Bürgern, nicht von staatlich betreuten Konsumenten. Wer jede Schwierigkeit politisch lösen will, macht den Staat zwangsläufig zum Alleskönner – und den Bürger zum Dauerpatienten. Wo jede Unsicherheit als unzumutbar gilt, wächst der Ruf nach immer neuen Regeln, Förderprogrammen und Verboten. Der Staat wird größer, die Freiheit kleiner, und keiner merkt, wie selbstverständlich beides geworden ist.
Natürlich gibt es Zumutungen, vor denen der Staat schützen muss: Kriminalität, Krieg, Willkür, Betrug oder den Missbrauch von Macht. Dafür wurde er schließlich geschaffen. Aber nicht jede Unbequemlichkeit ist eine Staatsaufgabe. Das Risiko einer Fehlentscheidung gehört zum Leben. Ebenso wie steigende Preise, technische Veränderungen, wirtschaftlicher Wettbewerb oder die Erkenntnis, dass die eigene Meinung nicht automatisch die bessere ist.
Die eigentliche Ironie besteht darin, dass dieselben Bürger, denen angeblich keine Zumutung mehr zugemutet werden darf, täglich erstaunliche Leistungen vollbringen. Sie gründen Unternehmen, pflegen Angehörige, erziehen Kinder, engagieren sich ehrenamtlich, bestehen Krisen und zahlen nebenbei die Steuern, mit denen der Staat seine Fürsorge organisiert. Offenbar sind sie deutlich belastbarer, als manche Parteizentrale annimmt.
Vielleicht steckt hinter der überbordenden Fürsorge noch etwas anderes: Wer Probleme löst, gewinnt Zustimmung. Wer Probleme klein hält oder neue entdeckt, schafft dauerhafte politische Nachfrage. Ein Bürger, der selbst zurechtkommt, ist demokratisch wertvoll – aber politisch schwerer zu mobilisieren als einer, der auf die nächste staatliche Rettung wartet.
Am Ende stellt sich deshalb nicht die Frage, was der Staat dem Bürger zumuten darf. Sondern ob der Staat noch den Mut hat, dem Bürger überhaupt etwas zuzutrauen.
Denn Freiheit ist keine Vollkaskoversicherung. Sie ist die Zumutung, das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen. Genau darin liegt ihr Wert – und vielleicht auch ihre größte politische Unbeliebtheit.
Der frühere Oberbürgermeister von Göppingen und jetzige Kreisrat Guido Till greift in seiner Freitags-Kolumne "Moment mal!" Themen des täglichen Lebens auf und beleuchtet sie unter politischen Aspekten.
7.8.26
Großfeuer wütet in Gmünder Altstadt
Schwäbisch Gmünd. Großeinsatz für die Gmünder Feuerwehr: Am Samstagnachmittag brannten in der Altstadt zwei aneinandergebaute unter Denkmalschutz stehende Häuser. Personen wurden nicht verletzt. Über Brandursache konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Der Sachschaden soll bei 300 000 Euro liegen.
Rund 120 Kräfte der Gmünder Feuerwehr waren an diesem heißen Samstagnachmittag in der Ziegelgasse im Einsatz. Die Hausbewohner konnte sich alle unverletzt retten, sie wurden später von der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd untergebracht. Die Flammen, die zunächst im altbauteil wüteten, griffen rasch auf das zweite Gebäude über, das gerade renoviert wird. Das Übergreifen des Feuers auf den zweiten Gebäudeteil konnte die Wehr nicht mehr verhindern, konzentrierte sich aber darauf, benachbarte Wohn- und Geschäftshäuser in der engbebauten Altstadt vor dem Feuer zu retten. Der Brand war nach einer Stunde unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden an.
8.8.26
Auffahrunfall im Tunnel Gruibingen
Gruibingen. Am Samstagvormittag wurde ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall auf der A 8 im Bereich des "Tunnel Gruibingen" schwer verletzt. Dort hatte sich ein Stau gebildet. Eine 44-Jährige näherte sich mit ihrem Pkw dem Stauende und musste deshalb abbremsen. Sie war zu diesem Zeitpunkt auf dem linken Fahrstreifen unterwegs, dicht hinter ihr fuhr ein 61-Jähriger Motorradfahrer mit zu geringem Sicherheitsabstand. Der Motorradfahrer fuhr ungebremst in das Heck des bremsenden Pkw und wurde auf den rechten Fahrstreifen abgewiesen. Er wurde dort seitlich-frontal von einer Sattelzugmaschine erfasst und stürzte direkt vor den Sattelzug. Nur durch eine sofort eingeleitete Vollbremsung konnte der Lkw-Fahrer verhindern, dass er das Motorrad und den Motorradfahrer überrollte. Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beläuft sich laut Polizei auf rund 23 000 Euro. Der Tunnel Gruibingen war zunächst für rund zwei Stunden voll gesperrt, der rechte Fahrstreifen war wegen einer notwendigen Fahrbahnreinigung noch für weitere drei Stunden gesperrt.
9.8.26
Süßen: Trinkwasser ist wieder okay
Süßen. Das Gesundheitsamt Göppingen hat die in der Nacht aufgrund einer erhöhten Konzentration von freiem Chlor angeordneten Nutzungseinschränkungen für das Trinkwasser mit sofortiger Wirkung am Samstagvormitag wieder aufgehoben.
Der Wasserversorger hat das betroffene Trinkwassernetz über die Nacht intensiv gespült. Im Anschluss wurden heute Morgen an zahlreichen Stellen im Versorgungsgebiet Kontrollproben entnommen und untersucht.
Die vorliegenden Untersuchungsergebnisse zeigen, dass sich der Chlorgehalt im Trinkwassernetz wieder auf ein unbedenkliches und reguläres Niveau normalisiert hat. Die Trinkwasserqualität entspricht damit wieder den geltenden Anforderungen.
Das Leitungswasser kann ab sofort wieder uneingeschränkt für alle üblichen Zwecke verwendet werden, insbesondere zum Trinken, zur Zubereitung von Speisen und Getränken, zum Zähneputzen, Duschen und Baden.
Das Gesundheitsamt und der Wasserversorger werden die Wasserqualität vorsorglich weiterhin kontrollieren.
8.8.26
Verbotenes Kraftfahrzeugrennen: Fahrer flüchtig
Göppingen. Am Freitaggegen 19:50 Uhr, führten Polizeibeamte des örtlichen Polizeireviers eine Geschwindigkeitsmessung im Bereich der L 1075, Abzweigung Lerchenberg durch. Hier wurde ein Pkw Fiat Abarth 5 mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit von über 150 km/h gemessen. Der Fahrer flüchtete sofort. Trotz einer Verfolgungsfahrt konnte der Pkw zunächst nicht mehr festgestellt werden. Gegen 20:30 Uhr konnte der Fiat in Uhingen ausfindig gemacht werden. Da der Fahrer weiterhin nicht angetroffen werden konnte, wurde nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft das Fahrzeug beschlagnahmt. Eine Anzeige wegen des Verdachts eines illegalen Kraftfahrzeugrennens erfolgt. Die Polizei Göppingen sucht nun weitere Zeugen zum Vorfall. Wem das Fahrzeug zur Tatzeit durch eine verdächtige Fahrweise aufgefallen ist, kann sich unter der Tel. Nr. 07161 6323360 melden.
8.8.6
Probefahrten in Eislingen: Korridore für Rettungsfahrzeuge wichtig

Manchmal geht es auf den Eislinger Straßen ganz schön zu, wie Probefahrten der Feuerwehr belegen. Foto: Stadt Eislingen
Eislingen. Bei einer gemeinsamen Befahrung nahmen die Stadtverwaltung und die Freiwillige Feuerwehr Eislingen die Straßen im Eislinger Stadtgebiet in den Blick. Ziel war es, unter realen Verkehrs- und Parksituationen zu prüfen, ob die Einsatzfahrzeuge alle Gebäude schnell und sicher erreichen können.
Geprüft wurden vor allem Durchfahrtsbreiten, Kurven- und Einmündungsbereiche sowie Zufahrten für Flächen der Feuerwehr. Dabei zeigten sich mehrere kritische Stellen: An einzelnen Engpässen war die Durchfahrt für große Feuerwehreinsatzfahrzeuge aufgrund der Unterschreitung der Mindestmaße deutlich erschwert; teilweise waren Gebäude dadurch nicht verlässlich erreichbar. „Es ist Aufgabe des Bürger- und Ordnungsamtes, die erforderlichen Straßen- und Durchfahrtsbreiten zu überprüfen und sicherzustellen. Wir haben wertvolle Erkenntnisse gewonnen, aus denen wir notwendigen Maßnahmen einleiten werden“, erklärt Fachbereichsleiter Bürgerdienste und Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes Marco Donabauer.
Die Befahrungen, welche in regelmäßigen Abständen stattfinden, sollen mögliche Hindernisse frühzeitig sichtbar machen und tragfähige Lösungen ermöglichen. Im direkten und konstruktiven Austausch mit Bürgern, bei dem auch Oberbürgermeister Oliver Marzian vor Ort war, stieß dieses Ziel auf Verständnis. Da der begrenzte Straßenraum viele Anforderungen aufnehmen muss, ist ein freier Korridor für Rettungsfahrzeuge besonders wichtig. Ungünstig abgestellte Fahrzeuge oder zugeparkte Kurvenbereiche können die Anfahrt unnötig verzögern. „Befahrungen mit der Feuerwehr sichern die schnelle Erreichbarkeit von Einsatzstellen und dienen damit unmittelbar der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Im Einsatz zählt jede Minute“, betont Feuerwehrkommandant Mario Feller. Es ist daher wichtig, Parkverbote einzuhalten, Feuerwehrzufahrten immer frei zu halten und Kreuzungsbereiche nicht zuzuparken, damit die Einsatzfahrzeuge im Notfall schnell vor Ort sein können.
7.8.26
Auffahrunfall mit vier Beteiligten
Hohenstadt. Hoher Sachschaden entstand am Donnerstagabend bei einem Unfall auf der A8 in Fahrtrichtung München. Auf Höhe Hohenstadt fuhren die vier Autos hintereinander. Aufgrund des Verkehrs musste ein 40-Jähriger mit seinem Wagen abbremsen. Drei Fahrzeuge fuhren auf. Der Gesamtschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt.
7.8.26
In Kindergarten eingebrochen
Bad Boll. Von Mittwoch auf Donnerstag machte in Bad Boll ein Unbekannter Beute. In den Nachtstunden begab sich der Unbekannte zu dem Kindergarten in der Straße "Erlengarten". Dort hebelte er die Terassentür auf und gelangte in das Gebäude. In einem Schrank fand er einen Geldbeutel und verschwand damit unerkannt. Der Polizeiposten Bad Boll sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen zum Einbruch aufgenommen.
7.8.26
Lungenzentrum Südwest mit neuem Partner
Kreis Göppingen. Mit der erneuten Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft konnte das Lungenzentrum Südwest neben den bisherigen Partnern, der Kliniken Göppingen, Esslingen und Ludwigsburg, nun die Medius Klinik Ostfildern-Ruit als Vierter im Bundes aufgenommen werden. Mit mehr als 500 Erstdiagnosen im Jahr zählt das Lungenkrebszentrum Südwest zu den größten Zentren für Lungenkrebs in Deutschland.
„Kooperationen und Vernetzung sind ein wichtiger Baustein einer optimalen Patientenversorgung. Dies sehen wir hier über nun vier Träger hinweg hervorragend umgesetzt. Gerade bei der Behandlung von Lungenkrebs ist es entscheidend, dass die verschiedenen medizinischen Fachdisziplinen eng zusammenarbeiten und ihre Expertise bündeln. Von der ersten diagnostischen Einschätzung über die Festlegung der individuellen Therapie bis hin zur Nachsorge sind viele Spezialistinnen und Spezialisten beteiligt. Die erneute Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft bestätigt, dass diese Zusammenarbeit im Lungenkrebszentrum Südwest auf hohem Qualitätsniveau und nach verbindlichen Standards erfolgt. Für unsere Patientinnen und Patienten bedeutet der Zusammenschluss, dass sie von der Erfahrung und der fachlichen Kompetenz aller beteiligten Standorte profitieren können und dennoch wohnortnah versorgt werden können. Ebenso wichtig ist, dass neben den ärztlichen Fachbereichen auch die onkologische Pflege, die Atemtherapie, der Sozialdienst und die Brückenpflege eng in die Versorgung eingebunden sind“, so Dr. Timo Deininger, Chefarzt der Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin am Alb-Fils-Klinikum undLeiter des Lungenkrebszentrums Südwest.
„Zudem wird seit April 2026 die Lungenkrebsfrüherkennung („Lungenkrebs-Screening“) für definierte Risikogruppen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Das Göppinger Klinikum übernimmt in diesem Versorgungsnetz ab Herbst 2026 eine zentrale Rolle – sowohl durch die pneumologische Expertise in der ambulanten Versorgung als auch durch die qualitätsgesicherte Zweitbefundung auffälliger Untersuchungsergebnisse im Lungenkrebszentrum Südwest am Standort Göppingen.“
Die Hauptbehandlungspartner eines Lungenkrebszentrums sind Spezialisten aus den Bereichen Pneumologie, Onkologie, Strahlentherapie, Pathologie, Radiologie und Thoraxchirurgie. Darüber hinaus profitieren die Patienten von zahlreichen weiteren Berufsgruppen, die ein zertifiziertes Zentrum vorhalten muss. Dazu gehören beispielsweise die onkologische Fachpflege, die Atemtherapie, der Sozialdienst und die Brückenpflege.
Das Lungenkrebszentrum Südwest wurde 2023 gegründet. Die Kooperation ermöglicht es, Kräfte, Ressourcen und Expertise maximal zu bündeln und so einem breiten Patientengut eine erstklassige Versorgung auf dem Gebiet der Lungenkrebserkrankungen zu bieten. Ziel ist die umfassende und schnelle Diagnostik und Behandlung aller Lungenkrebspatienten der Region vor Ort nach aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Leitlinien. www.lungenkrebs-zentrum-suedwest.de
7.8,26
Gute Verkehrsanbindungen für Getex Lenz wichtig
Göppingen. Bei seiner Sommertour durch die Göppinger Stadtbezirke besuchte Oberbürgermeister Alex Maier mit Bezirksamtsleiter Frank Muschalla und Wirtschaftsförderer Richy Bauer die Firma Getex Lenz Technische Textilien. Im Mittelpunkt des Austauschs standen sowohl die Entwicklung des Unternehmens als auch aktuelle Themen rund um den Standort in Bartenbach.
Das 1972 gegründete Unternehmen entwickelt und fertigt technische Textilien sowie maßgeschneiderte Klettverschlusslösungen für unterschiedlichste Einsatzbereiche. Zu den wichtigsten Abnehmerbranchen zählt die Medizintechnik, die inzwischen den größten Markt darstellt. Mit 27 Mitarbeitern produziert Getex Lenz individuelle Lösungen für Kunden aus verschiedenen Industriezweigen.
Ein Schwerpunkt des Gesprächs war die Bedeutung einer leistungsfähigen Infrastruktur für den Unternehmenserfolg. Gerade für einen produzierenden Betrieb mit regelmäßigen Warenanlieferungen und -auslieferungen sind eine gute Erreichbarkeit sowie funktionierende Verkehrswege von großer Bedeutung. In diesem Zusammenhang tauschten sich die Gesprächspartner über aktuelle und künftige Entwicklungen im Umfeld des Unternehmens aus. Dabei wurden auch Anregungen des Unternehmens aufgenommen, um die Belange von Gewerbetreibenden bei künftigen Planungen bestmöglich zu berücksichtigen.
7.8..26
Eurotech Guss startet Sanierungsverfahren
Schwäbisch Gmünd. Die Eurotech Guss Schwäbisch Gmünd GmbH hat beim Amtsgericht Aalen ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Das Gericht hat dem Antrag entsprochen und die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet. Der Geschäftsbetrieb wird uneingeschränkt fortgeführt. Kunden, Lieferanten und Geschäftspartner können sich weiterhin auf die gewohnte Leistungsfähigkeit des Unternehmens verlassen.
Die Eurotech Guss Schwäbisch Gmünd GmbH ist seit 1936 auf die Entwicklung und Fertigung hochwertiger Aluminiumgussteile und Baugruppen spezialisiert. Das Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrung in der Aluminiumgusstechnologie und beliefert Kunden aus unterschiedlichen Industriezweigen mit anspruchsvollen Lösungen. Die Verantwortlichen haben die rund 80 Mitarbeiter vergangene Woche über den aktuellen Stand informiert. Ihre Gehälter sind über das Insolvenzgeld für drei Monate gesichert.
Mit dem Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung soll das Unternehmen wirtschaftlich neu aufgestellt und langfristig wettbewerbsfähig ausgerichtet werden. Die Geschäftsführung bleibt dabei handlungs- und entscheidungsbefugt. Unterstützt wird sie von Rechtsanwalt Henning Necker aus der Kanzlei Rechtsanwälte FNB GbR, der als Verfahrensbevollmächtigter tätig ist. Zum vorläufigen Sachwalter bestellte das Gericht Florian Zistler von der Pluta- Rechtsanwalts GmbH. Der Rechtsanwalt begleitet das Verfahren im Interesse der Gläubiger.
7.8.26
Biotop-Verbindung zumeist auf städtischem Grund
Eislingen. Die Biotopverbundplanung für die Stadt Eislingen liegt im Entwurf jetzt vor. Das beauftragte Planungsbüro Stadt-Land-Fluss hat die Fachplanung in der AG Umwelt vorgestellt.
Ziel der Biotopverbundplanung ist, vorhandene Lebensräume durch geeignete Landschaftselemente und -strukturen so miteinander zu verbinden, dass sie auch von wenig mobilen Tier- und Pflanzenarten als „Trittsteine“ genutzt werden können. So können sich die Tier- und Pflanzenarten weiter ausbreiten und die biologische Vielfalt bleibt erhalten. „Trittsteine“ sind zum Beispiel Kleingewässer oder Gehölzpflanzungen, Baumreihen, Hecken oder Blühstreifen entlang der Äcker.
Der für Eislingen erstellte Biotopverbundplan benennt, wo Verbindungen zwischen abgesonderten Biotopflächen entstehen oder verbessert werden sollten. Der Plan zeigt für Eislingen räumliche Handlungsfelder für konkrete Maßnahmen auf – insgesamt 299 Einzelmaßnahmen. Diese verfolgen verschiedene Ziele, wie zum Beispiel den Erhalt und die Ergänzung von Streuobstbeständen, Förderung umweltschonender Grünlandnutzung, Mistelbekämpfung, Erhalt von Mähwiesen oder auch die Herstellung eines gestuften, artenreichen Waldrandes.
Der AG Umwelt wurden die Maßnahmen exemplarisch vorgestellt und fachlich diskutiert. Der überwiegende Teil der vorgeschlagenen Einzelmaßnahmen soll auf städtischen Grundstücken umgesetzt werden. Wo aus fachlicher Sicht Maßnahmen auf privaten Flächen sinnvoll wären, soll die Umsetzung über freiwillige, honorierte Leistungen erfolgen, außerdem können verschiedene Förderprogramme des Landes in Anspruch genommen werden. Die Umsetzung von Maßnahmen bleibt aber grundsätzlich freiwillig. Die AG Umwelt sieht in den vorgestellten Maßnahmen einen großen Mehrwert für Eislingen und begrüßt die Planung daher sehr.
7.8.26
Für 8000 Euro auf Bäckerei geschossen: Anklage erhoben
Göppingen. Gegen einen 34-jährigen und einen 24-jährigen Mann hat die Staatsanwaltschaft Ulm Anklage zur Schwurgerichtskammer des Landgerichts Ulm insbesondere wegen des Verdachts des versuchten Mordes erhoben.
Nach dem Anklagevorwurf sollen sich die beiden italienischen Angeschuldigten Anfang Januar zusammengeschlossen haben, um entsprechend eines ihnen erteilten Auftrags gegen Bezahlung von insgesamt 8.000 Euro auf eine Bäckerei in Göppingen mehrere Schüsse aus einer halbautomatischen Schusswaffe abzugeben. In Umsetzung dieses Tatplans sollen die beiden Angeschuldigten am 17. Januar 2026 gegen Mitternacht im Vorbeifahren an der Bäckerei insgesamt drei Schüsse abgegeben haben.
Hierbei liegt den Angeschuldigten zur Last trotz des erkannten regen Publikumsverkehrs im Bereich der Bäckerei geschossen zu haben. Die für sie erkennbare Möglichkeit, dass dadurch unbeteiligte Personen tödlich verletzt werden, sollen sie dabei zumindest billigend in Kauf genommen haben. Auf der anschließenden Flucht vom Tatort seien die Angeschuldigten mit dem Fahrzeug verunfallt. Durch eine zufällig vorbeikommende Polizeistreife konnte der mutmaßliche Schütze sogleich festgenommen werden. Wenige Tage später wurde der mutmaßliche Fahrer durch Polizeikräfte ergriffen.
Die Angeschuldigten haben sich zu den Tatvorwürfen eingelassen und befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft.
6.8.26
Versuchter Mord an Dönerbuden-Inhaber bald vor Gericht
Göppingen. Gegen einen türkischen und einen deutsch-griechischen Heranwachsenden sowie einen deutsch-türkischen Erwachsenen hat die Staatsanwaltschaft Ulm Anklage zur Jugendkammer des Landgerichts Ulm insbesondere wegen des Verdachts des gemeinschaftlich versuchten Mordes erhoben.
Laut Anklagevorwurf sollen sich die drei Angeschuldigten aufgrund eines ihnen erteilten Auftrags zusammengeschlossen haben, um den Inhaber eines Dönerimbisses in Göppingen zu töten. In Umsetzung dieses Auftrages sollen die drei Angeschuldigten am Abend des 28. Januar 2026 gemeinsam mit dem Pkw eines unwissenden Zeugens aus dem Münchener Umland nach Göppingen gefahren sein, um die Tat auszuführen.
Hierbei seien dem 21-jährigen Erwachsenen die Navigationsdienste für die Fahrt von München nach Göppingen und die Fahrdienste im Stadtgebiet Göppingen zum Dönerimbiss zugedacht gewesen. Der türkische Heranwachsende habe die Abholung durch den unwissenden Zeugen nach der Tat organisiert. Die eigentliche – ihr Ziel verfehlende - Schussabgabe sei durch den deutsch-griechischen Heranwachsenden erfolgt. Auf diesen soll auf seiner Flucht von einem gesondert Verfolgten Jugendlichen zurückgeschossen worden sein.
Die Angeschuldigten haben sich zu den Tatvorwürfen nicht eingelassen und befinden sich weiterhin in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Ulm weist darauf hin, dass die Angeschuldigten bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig gelten.
Wie erwähnt hat die Staatsanwaltschaft Ulm auch gegen einen Jugendlichen Anklage bei Jugendkammer des Landgerichts Ulm wegen des Verdachts des versuchten Totschlags und des vorsätzlichen unerlaubten Besitzes und Führens einer halbautomatischen Kurzwaffe erhoben.
Nach dem Anklagevorwurf soll sich der Jugendliche am 28. Januar in einem Dönerimbiss in Göppingen als privater Personenschützer des Inhabers aufgehalten haben. Nachdem es am selben Abend durch einen anderweitigen Verfolgten zu einer Schussabgabe auf den hinter dem Tresen stehenden Inhaber gekommen sein soll, habe der Jugendliche unvermittelt mit Tötungsabsicht auf den anderweitig Verfolgten geschossen. Der Flüchtende habe in diesem Moment bereits die vordere Eingangstüre des Imbisses passiert gehabt. Das Projektil soll die Decke getroffen und den flüchtenden Täter verfehlt haben.
Der Angeschuldigte hat sich zu den Tatvorwürfen eingelassen und befindet sich in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Ulm weist darauf hin, dass der Angeschuldigte bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig gilt.
6.8.26
Expertin: Zu viele Entscheider im Gesundheitswesen

Denise Hradecky aus Göppingen hat an der Universität in Rotterdam die Ergebnisse ihrer Analyse zur Umsetzung von
Gesundheitsreformen vorgestellt. Foto: Privat
Göppingen. Gesundheitsreformen sollen die Versorgung verbessern, Kosten stabilisieren und die vorhandenen Ressourcen effizienter einsetzen. Dennoch bleiben die tatsächlichen Ergebnisse vieler Reformen hinter den politischen Erwartungen zurück. Warum dies nicht allein an den Reformzielen, sondern häufig an der konkreten Umsetzung liegt, untersuchte Denise Hradecky aus Göppingen in ihrem wissenschaftlichen Beitrag auf der Jahrestagung der European Health Economics Association, kurz EuHEA,.
Die Gesundheitsökonomin, Gesundheitsrechtlerin, Unternehmerin und Autorin stellte ihre Arbeit an der Erasmus Universität Rotterdam vor. Für sie ist die Frage nach der Wirksamkeit von Gesundheitsreformen nicht nur von wissenschaftlicher Bedeutung. Fehlentwicklungen im Gesundheitswesen wirken sich unmittelbar auf Unternehmen, Beschäftigte und Kommunen aus.
„Gesundheitspolitik ist immer auch Wirtschafts- und Standortpolitik“, betont Hradecky. „Wenn Versorgungsstrukturen nicht funktionieren, Beiträge steigen, Fachkräfte fehlen oder bürokratische Anforderungen kaum noch zu bewältigen sind, betrifft dies nicht nur Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen. Es betrifft ebenso den Mittelstand, die kommunalen Haushalte und die wirtschaftliche Entwicklung einer Region.“
Die Politik könne sich beispielsweise mehr Zusammenarbeit zwischen Arztpraxen, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen wünschen. Wenn diese Einrichtungen jedoch weiterhin unterschiedlich bezahlt werden oder wirtschaftlich unter Druck stehen, bleiben sie oft in ihren bisherigen Strukturen. Zudem sei nicht immer klar, wer verantwortlich ist. Zu viele Stellen - der Bund, die Länder, die Kommunen, Krankenkassen, Ärzte, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen – würden mit entscheiden. Manchmal werde die Verantwortung auch von einer Stelle zur nächsten weitergegeben, während vor Ort dringend eine Lösung gebraucht werde. Zudem fehle für eine Reformumsetzung häufig Zeit, Personal und die notwendigen Strukturen.
„Ein neues Gesetz verbessert die Versorgung nicht automatisch“, erklärt die Göppingerin. „Es muss auch klar sein, wer was tun soll, wie die Beteiligten zusammenarbeiten und ob sie dafür genügend Personal, Zeit und finanzielle Mittel haben. Sonst bleibt eine gute Reform am Ende hinter ihren Zielen zurück.“
Für mittelständische Unternehmen sind leistungsfähige Gesundheitsstrukturen ein wichtiger Standortfaktor, so die Expertin, die auch Mitglied in der Göppinger Mittelstands- und Wirtschaftsunion ist. Lange Wartezeiten, Versorgungslücken und steigende Krankenstände können die Produktivität beeinträchtigen. Gleichzeitig führen steigende Sozialversicherungsbeiträge zu höheren Belastungen für Arbeitgeber und Beschäftigte.
Auch die Kommunen geraten zunehmend unter Druck. Sie müssen auf regionale Versorgungslücken reagieren, obwohl viele grundlegende Entscheidungen auf Bundes- oder Landesebene getroffen werden. Gleichzeitig sind Städte und Gemeinden unmittelbar mit den Folgen konfrontiert, wenn Arztpraxen keine Nachfolge finden, Pflegeangebote wegfallen oder Krankenhäuser ihr Leistungsangebot verändern.
Aus Sicht Hradeckys sollten Kommunen deshalb früher und systematischer in Reformprozesse einbezogen werden. Sie verfügten über wichtige Kenntnisse der regionalen Versorgungssituation, könnten Veränderungen jedoch nur dann wirkungsvoll mitgestalten, wenn ihre Rolle, ihre finanziellen Möglichkeiten und ihre Verantwortlichkeiten klar definiert seien.
„Wir diskutieren bei Reformen häufig darüber, was verändert werden soll. Mindestens ebenso wichtig ist jedoch die Frage, wie diese Veränderung unter den realen Bedingungen des Gesundheitssystems funktionieren kann“, so Hradecky. „Erfolgreiche Reformpolitik beginnt deshalb nicht erst mit der Verabschiedung eines Gesetzes, sondern mit einer realistischen Betrachtung seiner späteren Umsetzung.“
Die Präsentation in Rotterdam bot die Gelegenheit, diesen Ansatz mit internationalen Wissenschaftlern zu diskutieren. Für Hradecky ist der europäische Austausch besonders wertvoll, weil sich viele Länder mit vergleichbaren Problemen beschäftigen: steigenden Kosten, Fachkräftemangel, alternden Bevölkerungen, komplexen Zuständigkeiten und der schwierigen Umsetzung notwendiger Strukturveränderungen.
6.8.26
Zu viel Gas gegeben
Uhingen. In einem Schaufenster landete am Mittwoch eine 49-Jährige in Uhingen. Beim Einparken in der Bahnhofstraße gab die 49-Jährige wohl zu viel Gas und ihr Pkw fuhr daraufhin unkontrolliert los. Die Frau konnte nicht mehr reagieren und das Auto prallte in das Schaufenster eines Modegeschäftes. Die Frau blieb unverletzt. Der Schaden an Auto und Schaufenster wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.
6.8.26
Bei Autofahrt gestorben
Donzdorf. Am Mittwoch kam für einen 73-Jährigen bei Donzdorf jede Hilfe zu spät. Ein Zeuge entdeckte den 73-Jährigen gegen 9.30 Uhr in seinem Auto. Das stand verunglücktt im Gingener Weg. Der Fahrer lag offenbar bereits leblos in seinem Auto. Eingeleitete Reanimationsmaßnahmen führten zu keinem Erfolg und der Mann starb an der Unfallstelle. Es wird davon ausgegangen, dass der 73-Jährige wegen eines medizinischen Problems gestorben ist.
6.8.26
Essen auf Herd vergessen
Eschenbach. Verbranntes Essen führte am Mittwoch zu einem Einsatz in Eschenbach. Anwohner meldeten gegen 13.15 Uhr einen Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Bahnhofstraße. Die Tür der betroffenen Erdgeschosswohnung musste von der Feuerwehr gewaltsam geöffnet werden. Auf dem Herd konnte dann verbranntes und stark rauchendes Essen festgestellt werden. Zu einen Brand kam es nicht. Es befand sich niemand in der Wohnung. Erst nach Ende der Einsatzmaßnahmen kehrte die Bewohnerin zurück. Ein Sachschaden lässt sich nicht beziffern.
6.8.26
Eichenprozessionsspinner jetzt als Falter unterwegs
Göppingen. Die Situation rund um den Eichenprozessionsspinner in Göppingen hat sich aktuell entspannt. Eine erhöhte Gefährdung für Waldbesucher besteht derzeit nicht.
Die Raupen des Eichenprozessionsspinners haben ihre Entwicklung inzwischen abgeschlossen und sind als Falter unterwegs. Von den Faltern selbst geht keine Gefahr aus. Dennoch gilt weiterhin: Von älteren Gespinsten der Raupen sollte Abstand gehalten werden. In diesen können sich noch Brennhaare befinden, die bei Kontakt Hautreizungen oder allergische Reaktionen auslösen können. Waldbesucher werden daher gebeten, auf den ausgewiesenen Wegen zu bleiben und nicht in die Nähe von Gespinsten oder betroffenen Bereichen zu gehen. Die Stadt Göppingen bittet darum, diese Hinweise weiterhin zu beachten, um einen sicheren Aufenthalt in den städtischen Wald- und Grünbereichen zu gewährleisten.
6.826
Brandgefahr: Auf Grabkerzen verzichten
Göppingen. Aufgrund der anhaltenden Hitze und Trockenheit bittet die Friedhofsverwaltung der Stadt Göppingen alle Friedhofsbesucher, bis auf Weiteres auf das Anzünden von Grabkerzen zu verzichten.
Die derzeitigen Witterungsbedingungen führen zu einer erhöhten Brandgefahr. Durch die hohen Temperaturen kann das Wachs von Grabkerzen schmelzen. Dadurch besteht die Gefahr, dass sich trockene Blumen, Gestecke oder andere brennbare Materialien auf den Grabstätten entzünden.
Wie real diese Gefahr ist, zeigte sich am Donnerstag auf einem Göppinger Friedhof: Auf einer Grabstätte entstand ein kleiner Brand, der nach bisherigen Erkenntnissen durch eine Grabkerze ausgelöst wurde. Glücklicherweise befand sich ein Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung in unmittelbarer Nähe. Er bemerkte das Feuer rechtzeitig und konnte es sofort löschen, sodass größerer Schaden verhindert werden konnte.
Die Friedhofsverwaltung appelliert daher an alle Besucher, bis auf Weiteres keine Grabkerzen anzuzünden und so dazu beizutragen, Brände und Gefahren für Menschen, Gräber sowie die Friedhofsanlagen zu vermeiden. Sobald sich die Wetterlage entspannt hat und die Brandgefahr zurückgeht, wird die Friedhofsverwaltung entsprechend informieren.
6.8.26
Stiftung ermöglicht Deutschkurs
Schwäbisch Gmünd (sv). Mit einer Spende in Höhe von 12.000 Euro ermöglichte die Agnes-Philippine-Walter-Stiftung die Durchführung eines Deutsch-Intensivkurses (A2–B1) für Zugewanderte und Geflüchtete in Schwäbisch Gmünd. Den symbolischen Spendenscheck überreichten Generaloberin Schwester Benedikta Ewald und Vorstandsvorsitzender Helmut Ott im Rathaus an Oberbürgermeister Richard Arnold und den Integrationsbeauftragten Hermann Gaugele.
Der Deutschkurs umfasst 200 Unterrichtseinheiten und begann bereits im April. Er richtet sich insbesondere an motivierte Teilnehmer, die eine B1-Prüfung beim ersten Versuch knapp nicht bestanden haben oder aufgrund der aktuellen Förderlage keinen Anspruch mehr auf eine Finanzierung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) oder das Jobcenter haben.
6.8.26
Holztreppe an Burgruine Helfenstein wieder nutzbar
Geislingen. Die Holztreppe an der Burgruine Helfenstein in Geislingen ist instand gesetzt und steht Besuchern wieder zur Verfügung. Im Frühjahr musste die Holztreppe aus Sicherheitsgründen gesperrt und anschließend zurückgebaut werden, nachdem bei einer Überprüfung festgestellt worden war, dass Teile der Holzkonstruktion durch Witterungseinflüsse stark beschädigt und morsch waren.
„Die Sicherheit der Besucher hat für uns oberste Priorität. Umso mehr freuen wir uns, dass die Holztreppe nun wieder sicher genutzt werden kann und die Burgruine Helfenstein für alle Gäste wieder in vollem Umfang erlebbar ist“, sagt Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia.
6.8.26
Historie mit Gegenwart verbinden
Schorndorf. Wie gelingt es, historische Gebäude zu erhalten und gleichzeitig Raum für zeitgemäßes Wohnen und Arbeiten zu schaffen? Mit dieser und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich die Teilnehmenden der Dienstbesprechung der unteren Denkmalschutzbehörden im Regierungsbezirk Stuttgart, die in Schorndorf stattfand. Neben dem fachlichen Austausch zu aktuellen Entwicklungen und Rechtsänderungen im Denkmalschutz standen am Nachmittag mehrere Projektbesichtigungen auf dem Programm.
Eine der drei Besichtigungsstationen führte die Delegation zum Projekt „Leben in der Vorstadt“ der Wohnbaugenossenschaft Remstal Leben eG in der Vorstadtstraße 58/60. Auf dem Gelände der rund 200 Jahre alten denkmalgeschützten Gemeindeschäferei und des benachbarten Wohnhauses entsteht ein Mehrgenerationenquartier, das historische Bausubstanz mit nachhaltigem Neubau verbindet. Im rückwärtigen Bereich ergänzt ein Ensemble aus drei neuen barrierefreien Wohnhäusern das Quartier – vorgesehen ist auch eine ambulant betreute Pflege-Wohngemeinschaft.
Die beiden denkmalgeschützten Bestandsgebäude werden behutsam saniert und einer neuen Nutzung zugeführt. In der ehemaligen Gemeindeschäferei sind unter anderem eine Kantine, ein Co-Working-Space, eine Werkstatt sowie eine große Fahrradabstellfläche geplant. Das Wohnhaus soll künftig eine kleine Pension beherbergen – unter anderem für Berufsschüler.
Das Besondere an dem Projekt ist sein ganzheitlicher Ansatz: Es verbindet Denkmalschutz mit bezahlbarem, gemeinschaftlichem Wohnen, Arbeiten und nachhaltigem Bauen. Dass dieses Konzept weit über Schorndorf hinaus Aufmerksamkeit erfährt, belegt die Aufnahme als offizielles Projekt der Internationalen Bauausstellung 2027 (IBA'27) der Region Stuttgart.
Neben dem Projekt in der Vorstadt standen auch die denkmalgerechte Sanierung der Pavillons der Fuchshofschule sowie die Planungen für die Alte Kelter in Schornbach auf dem Besichtigungsprogramm. Beide Vorhaben machen ebenfalls deutlich, wie historische Gebäude durch neue Nutzungskonzepte langfristig erhalten werden können.
6.8.26
Volkshochschul-Programm: Neugierig bleiben

Die Eisinger VHS-Leiterin Alexandra Schuhmeier präsentiert einen Rucksack voller spannender Exkursionen, Veranstaltungen,
Fortbildungen, kreativer und sportlicher Angebote. Das VHS-Programmheft ist ab sofort erhältlich. Foto: Stadt Eislingen
Eislingen. Von Keynote-Speakerin Monika Matschnig über Literatur, Gesundheitskurse und ‚Sport im Park‘ bis hin zu außergewöhnlichen Exkursionen und Studienreisen – das Herbst-/Winterprogramm der Volkshochschule (VHS) Eislingen bietet Bildung, Begegnung und Inspiration für jedes Alter.
Die Volkshochschule Eislingen startet am 21. September in das Herbst-/Wintersemester und präsentiert erneut ein abwechslungsreiches Programm, das aktuelle gesellschaftliche Themen, Gesundheitsförderung, Kultur, Bewegung und persönliche Weiterbildung miteinander verbindet. Unter dem Leitgedanken „Neugierig bleiben“ lädt die VHS dazu ein, den Herbst als Zeit neuer Perspektiven zu nutzen und mit Freude Neues zu entdecken. „Die Volkshochschule ist weit mehr als ein Ort der Wissensvermittlung. Sie ist ein Treffpunkt für Menschen, ein Raum für Begegnung und ein Ort, an dem gesellschaftliche Entwicklungen verständlich werden“, sagt VHS-Leiterin Alexandra Schuhmeier. „Unser neues Programm möchte dazu ermutigen, neugierig zu bleiben, sich auszuprobieren und gemeinsam mit anderen neue Erfahrungen zu sammeln.“
Bereits vor dem offiziellen Semesterstart beginnt mit ‚Sport im Park‘ eines der beliebtesten Angebote der Volkshochschule. Während der Sommerferien verwandelt sich der Schlosspark wieder in ein kostenloses Freiluft-Fitnessstudio für alle Generationen.
Einen besonderen Schwerpunkt setzt die VHS erneut im Bereich Literatur und Kultur. Die Eislinger Lyrikerin Tina Stroheker stellt ihr neues Buch „Bewegungen, Svendborg. Eine poetische Erkundung“ vor und nimmt das Publikum mit auf eine literarische Reise in das ehemalige Exil Bertolt Brechts. Ergänzt wird das kulturelle Programm durch die traditionelle zweisprachige Lyriklesung sowie zahlreiche Kunst- und Kulturfahrten. Ein weiterer Höhepunkt erwartet die Besucher am 19. November mit Monika Matschnig in der Eislinger Stadthalle, eine der bekanntesten Körpersprache-Expertinnen und Keynote-Speakerinnen im deutschsprachigen Raum. In ihrem Vortrag zeigt sie eindrucksvoll, wie Körpersprache, Auftreten und Wirkung über den Erfolg beruflicher und persönlicher Kommunikation entscheiden.
Gesundheit bleibt traditionell eine der tragenden Säulen des VHS-Programms. Neben bewährten Angeboten wie Aquafitness, Wassergymnastik, Yoga oder Qigong setzt die Volkshochschule neue Akzente in Verbindung mit Yoga-Elementen, Line Dance für Senioren sowie weiteren Bewegungsangeboten, die Körper und Geist gleichermaßen ansprechen. Mit dem Handyführerschein baut die VHS ihr Engagement im Projekt „Gesund und digital vor Ort“ weiter aus und unterstützt insbesondere ältere Menschen dabei, sich sicher in der digitalen Welt zu bewegen. Fernweh wecken die hochwertigen Studienreisen, die auch in diesem Semester wieder außergewöhnliche Reiseziele anbieten. Ob das demokratische Taiwan mit seiner einzigartigen Kulturgeschichte oder eine individuelle Entdeckungsreise durch Sizilien – die wissenschaftlich begleiteten Reisen verbinden Natur, Kultur und Geschichte mit intensiven landeskundlichen Einblicken und kleinen Reisegruppen.
Das vollständige Programmheft ist ab sofort erhältlich. Anmeldungen sind ab Montag, 10. August online, telefonisch oder direkt in der Geschäftsstelle der VHS im Eislsinger Rathaus möglich. Für die Anmeldungen für Kurse in Salach ist Laura Schmid als neue Geschäftsstellenleitung der VHS in Salach zuständig, (Kontakt Laura Schmid: Telefon 07162 4008-34).
6.8.26
Neue Sitzbänke im Oberholz
Göppingen. Wer im Oberholz unterwegs ist, kann sich ab sofort auf neue Sitzbänke an den (noch wegen Waldbrandgefahr gesperrt) Grillstellen freuen. Gefertigt wurden die Bänke in Eigenleistung von den Mitarbeitern des Stadtforsts Göppingen. Dabei kam Holz von Göppinger Eichen zum Einsatz, die aus Gründen der Verkehrssicherheit oder der Waldbewirtschaftung gefällt werden mussten. Da das Holz für eine höherwertige Verwendung nicht geeignet war, entschied sich der Stadtforst für eine nachhaltige Weiterverarbeitung. Bereits im vergangenen Jahr wurden die Stämme mit einem mobilen Sägewerk direkt vor Ort aufgetrennt und anschließend zu den neuen Sitzbänken verarbeitet – ganz nach dem Motto: Göppinger Holz aus dem Göppinger Stadtwald.
6.8.26
Bei Sommertour besucht der OB die Firma Seltra
Göppingen. Bei seiner Sommertour durch die Stadtbezirke besuchte Oberbürgermeister Alex Maier gemeinsam mit Bezirksamtsleiterin Chris Berger und Wirtschaftsförderer Richy Bauer den Göppinger Standort der Firma Seltra Natursteinhandel in Faurndau.
Seltra ist seit 27 Jahren als Importeur und Großhändler für Natursteine und Baustoffe tätig. Der Göppinger Standort wurde 2007 auf dem Gelände eines ehemaligen Sägewerks eröffnet. Zuvor war das Unternehmen zwischen Eislingen und Salach ansässig. Mit dem Umzug konnte die Lagerfläche auf das Fünffache erweitert werden. Heute arbeiten dort 15 der insgesamt rund 120 Beschäftigten des Unternehmens. Von Göppingen aus werden Kunden in Baden-Württemberg und Bayern sowie in Teilen der Schweiz und Österreichs beliefert.
Im Gespräch erläuterte Standortleiter Tino Mager die internationalen Beschaffungswege des Unternehmens. Natursteine und Keramik stammen aus zahlreichen Ländern, darunter China, Indien, Vietnam, Brasilien, Polen, Portugal und Deutschland. Die internationale Logistik erfolgt überwiegend auf dem Seeweg. Im Mittelpunkt standen außerdem die Herausforderungen eines mittelständischen Unternehmens im Baustoffhandel.
Im Anschluss an den Unternehmensbesuch führte die Sommertour weiter zum Tennisclub Faurndau. Hier fand das Sommercamp des Vereins statt, bei dem Kinder und Jugendliche in den Ferien gemeinsam trainieren und ihre Freude am Tennissport vertiefen. Der Besuch bot Gelegenheit, mit den Verantwortlichen des Vereins ins Gespräch zu kommen und das vielfältige ehrenamtliche Engagement für die Jugendarbeit kennenzulernen. OB Alex Maier und Bezirksamtsleiterin Chris Berger hatten zudem für die 35 Kinder noch Eis im Gepäck - eine leckere Abkühlung bei heißen Temperaturen.
6.8.26
Verkürzte Studienzeit für Techniker
Göppingen. Ab dem Wintersemester 2026/2027 profitieren Absolventen einer Technikerausbildung von verkürzten Studienzeiten. Die Hochschule Esslingen erweitert ihr flexibles Studienangebot um ein neues Modell: den „Digital Engineering Techniker“ und den „Mechatronik Techniker“ am Campus Göppingen. Studenteb mit abgeschlossener Technikerausbildung in Automatisierungstechnik/Mechatronik können ihr Bachelor-Studium damit in nur fünf statt sieben Semestern absolvieren.
Das Angebot richtet sich gezielt an Fachkräfte, die ihre berufliche Qualifikation mit einem akademischen Abschluss kombinieren möchten. „Mit dem neuen Techniker-Modell würdigen wir die hohe Qualität der beruflichen Ausbildung und ermöglichen einen nahtlosen Übergang in ein wissenschaftlich fundiertes Studium“, erklärt Prof. Dr. Udo Lang, Prodekan der Fakultät Wirtschaft und Technik. „Die Kombination aus praktischen und akademischen Teilen bereitet unsere Absolventen optimal auf den künftigen Arbeitsmarkt vor.“
Das Modell ergänzt die bereits etablierten flexiblen Studienvarianten der Hochschule Esslingen (Vollzeit, Teilzeit, duales Studium PLUS und COM). Auch das Praxissemester wird auf 45 Tage reduziert und kann kompakt in einer Sommerpause absolviert werden. Die Hochschule berücksichtigt damit unterschiedliche Lebens- und Berufssituationen und adressiert gezielt den Fachkräftebedarf der regionalen Industrie. Absolventinnen und Absolventen erwerben den Abschluss Bachelor of Engineering und profitieren von Karrierechancen in den Zukunftsbranchen Digitalisierung, Automatisierung und Mechatronik.
Die Hochschule rechnet mit reger Nachfrage aus der Industrie. Viele Techniker suchen bereits während oder nach ihrer Ausbildung den nächsten Karriereschritt. Das neue Modell ermöglicht ihnen, ohne lange Unterbrechung des Berufslebens einen akademischen Abschluss zu erlangen.
6.8.26
Innovative Ideen aus Ostwürttemberg gesucht
Schwäbisch Gmünd (sv). Innovative Ideen gesucht: Die Bewerbungsphase für die Start-up WOW Challenge 2026 ist eröffnet. Bis zum 14. September haben Start-ups und junge Unternehmen aus Ostwürttemberg die Möglichkeit, sich für den regionalen Gründungswettbewerb zu bewerben und ihre Geschäftsidee einer fachkundigen Jury zu präsentieren. Das Finale findet am Donnerstag, 8. Oktober, ab 17 Uhr, im Auditorium der Hochschule für Gestaltung, Bahnhofplatz 7, in Schwäbisch Gmünd, statt.
Die Start-up WOW Challenge bietet Gründern die Chance, ihre Ideen sichtbar zu machen, wertvolles Expertenfeedback zu erhalten, ihr Netzwerk auszubauen und ihre Geschäftsidee gezielt weiterzuentwickeln. Gleichzeitig soll der Wettbewerb den Innovations- und Gründergeist in der Region Ostwürttemberg stärken und vielversprechende Ideen auf ihrem Weg zum erfolgreichen Unternehmen begleiten.
Teilnehmen können Start-ups und junge Unternehmen aus der Region Ostwürttemberg, deren Gründung nicht länger als fünf Jahre zurückliegt und die bereits erste Erfolge am Markt erzielt haben. Gesucht werden innovative, nachhaltige, digitale, technische und wirtschaftliche Lösungen – von Produkten und Dienstleistungen bis hin zu Verfahren und Technologien. Die Bewerbung erfolgt über einen Bewerbungsbogen, in dem die Geschäftsidee sowie Aspekte wie Kundennutzen, Alleinstellungsmerkmal (USP), Marktumfeld, Zielgruppe und Geschäftsmodell beschrieben werden. Eine unabhängige Jury bewertet alle Einreichungen anhand transparenter Kriterien und lädt die überzeugendsten Teams zum großen Finale ein.
Beim Finalevent präsentieren die ausgewählten Teams ihre Geschäftsidee in einem dreiminütigen Pitch vor einer Experten-Jury der Gründungs- und Wirtschaftsszene. Anschließend beantworten sie in einer dreiminütigen Fragerunde die Fragen der Jury. Die Sieger erhalten Geldpreise. Das Gewinnerteam qualifiziert sich direkt für das Landesfinale des Start-up BW Elevator Pitch 2027 und erhält damit die Chance, seine Geschäftsidee auf Landesebene einem noch größeren Publikum zu präsentieren. Darüber hinaus erhalten die Siegerteams – je nach Verfügbarkeit – Zugang zu regionalen Co-Working-Spaces, um ihre Geschäftsidee weiterzuentwickeln.
Veranstaltet wird die Start-up WOW Challenge von dem Verein Start-up Region Ostwürttemberg (Start-up WOW).
6.8.26
Nach Großbrand: Schadenshöhe eher bei vier Millionen Euro
Göppingen. Am Tag nach dem Großbrand im Bürgerhölzle in Göppingen, bei dem fünf Reihenhäuser durch ein Feuer zerstört wurden, gibt es über die Brandursache immer noch keine Gewissheit. Die Ermittlungen von Polizei und Versicherungen laufen noch. Ausgeschlossen wird nach wie vor eine Brandstiftung. Die vom Feuer betroffenen Familien konnten noch am Dienstag alle untergebracht werden. Jene, die keine Möglichkeit hatten, in private Unterkünfte zu ziehen, wurden in ein Hotel einquartiert. Zudem seien die Familien mit Wäsche ausgestattet worden. Korrigiert hat die Polizei am Mittwoch indes die Schadenshöhe, die der Brand am Dienstagmorgen angerichtet hat. War zunächst eine Summe von zwei Millionen Euro angegeben worden, so liegt sie nach Polizeiangaben jetzt bei eher vier MiIlionen Euro.
Wer ein Reihenhaus oder ein Doppelhaus kauft oder saniert, geht häufig davon aus, dass die Trennwand zum Nachbarn immer gleich aufgebaut ist. Tatsächlich unterscheiden sich beide Haustypen jedoch. Die Landesbauordnung Baden-Württemberg (LBO) stellt insbesondere an den Brandschutz klare Anforderungen.
Bei Reihenhäusern grenzen mehrere Gebäude unmittelbar aneinander. Zwischen den einzelnen Häusern ist deshalb eine Gebäudetrennwand beziehungsweise Gebäudeabschlusswand erforderlich, die eine Ausbreitung von Feuer auf das Nachbargebäude verhindern soll. Je nach Gebäudeklasse sind dafür hochfeuerhemmende oder feuerbeständige Bauteile vorgeschrieben.
Auch Doppelhäuser bestehen aus zwei aneinandergebauten Gebäuden. Bauordnungsrechtlich gelten für die gemeinsame Trennung grundsätzlich dieselben Brandschutzanforderungen wie bei Reihenhäusern. Ziel ist in beiden Fällen, dass ein Brand möglichst lange auf das betroffene Gebäude beschränkt bleibt.
Ein wesentlicher Unterschied liegt jedoch häufig in der konstruktiven Ausführung. Moderne Doppel- und Reihenhäuser werden oft mit einer zweischaligen Haustrennwand errichtet. Dabei besitzt jedes Gebäude seine eigene massive Wand, zwischen denen sich eine schmale Luft- oder Dämmschicht befindet. Diese Bauweise verbessert den Schallschutz erheblich und verhindert die Übertragung von Körperschall zwischen den Gebäuden.
5.8.26
Auch mit Hubschrauber nach vermeintlichen Einbrechern gesucht
Wäschenbeuen/Eislingen. Am frühen Mittwochmorgen beobachteten aufmerksame Zeugen zwei mutmaßliche Einbrecher in Wäschenbeuren. Die Polizei sucht Zeugen. Kurz nach 2.30 Uhr meldete ein Anrufer eine verdächtige Wahrnehmung in der Göppinger Straße. Dort beobachtete er an einem Mehrfamilienhaus zwei schwarz gekleidete und maskierte Personen, die offenbar versuchten, in das Gebäude einzubrechen. Als die Verdächtigen den Zeugen bemerkten, flüchteten sie. Die Polizei rückte mit zahlreichen Streifen aus und fahndete nach den mutmaßlichen Einbrechern. Auch ein Polizeihubschrauber wurde dabei eingesetzt. Kurz darauf gelang es einer Streife zwei schwarz gekleidete Männer in einem
grauen Ford Mondeo Kombi mit britischer Zulassung in der Seestraße zu kontrollieren. Bei einer Durchsuchung des Pkw fanden die Beamten bei den beiden Litauern auch schwarze Masken. Die zwei Männer im Alter von 30 und 33 Jahren, die keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben, wurden vorläufig festgenommen und auf ein Polizeirevier gebracht. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Diebesgut konnte bei den Verdächtigen bislang nicht aufgefunden werden. Auch ist unklar, ob es in Wäschenbeuren und der näheren Umgebung zu einem Einbruch kam.
Die Polizei bittet deshalb bei ihren Ermittlungen um Zeugenhinweise unter Tel. 07161/9381-0. Insbesondere Personen, denen ein grauer Ford Mondeo Kombi mit britischem Kennzeichen auffiel, werden gebeten sich bei der Polizei zu melden. Bei den Ermittlungen gegen die Tatverdächtigen prüft die Polizei auch mögliche Zusammenhänge zu einem versuchten Diebstahl eines hochwertigen Pkw in Eislingen.
Dort flüchteten Tatverdächtige gegen 1.40 Uhr, nachdem sie durch einen Zeugen beim mutmaßlichen Diebstahl beobachtet wurden. Die drei Unbekannten standen an einem Toyota Land Cruiser und machten sich mutmaßlich an dem Auto zu schaffen. Den verdächtigen Geräuschen zufolge versuchten die Täter wohl das hochwertige Auto zu stehlen. Als sie den Zeugen bemerkten flüchteten sie zu Fuß. Die Polizei rückte mit mehreren Streifen aus. Auch ein Hubschrauber fahndete nach den Verdächtigen. Die blieben jedoch unentdeckt.
Bei einer Überprüfung des Toyota stellten die Beamten fest, dass es den Unbekannten bereits gelungen war, das Fahrzeug zu öffnen. Auch Werkzeuge lagen noch unmittelbar am Pkw. Die Kriminalpolizei Göppingen ermittelt nun wegen des Verdachts des versuchten Diebstahls. Mehrfamilienhaus. Die Ermittler prüfen mögliche Tatzusammenhänge. Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter Tel. 07161/632360 entgegen.
5.8.26
Kläranlage: Jetzt stinkt es wegen Hitze und Trockenheit
Göppingen. Die Stadtentwässerung Göppingen kämpft weiterhin mit unangenehmen Gerüchen rund um die Kläranlage. Grund dafür bleibt die anhaltende Hitze- und Trockenperiode. Durch die ausbleibenden Niederschläge fehlt im Kanalnetz die nötige Wassermenge, um das anfallende Abwasser aus den Stadtgebieten zügig zur Kläranlage zu transportieren.
Das Abwasser beginnt bereits auf dem Weg zur Kläranlage zu stinken und daher nimmt auch die Geruchsbelästigung aus den Kanälen zu. Auf der Kläranlage kommen diese Abflüsse dann zusammen und führen zu der wahrnehmbaren starken Geruchsentwicklung.
Diese Problematik ist auch in anderen Städten und Kommunen bekannt. Die Stadtentwässerung steuert mit einer Anpassung der Reinigungsprozesse auf der Kläranlage und einer Erhöhung der Reinigungsintervalle der Zulaufkanäle zum Klärwerk gegen. Das Ziel ist, die Geruchsbelästigungen so weit wie möglich zu reduzieren, um die Beeinträchtigung für die Anwohner im unmittelbaren Umfeld zu minimieren.
Der Stadtentwässerung weist darauf hin, dass die zurzeit bestehenden unangenehmen Gerüche nicht mehr aus dem Bereich der Klärschlammtrocknung kommen. Die dort installierte Abluftreinigung arbeitet einwandfrei. Ursache der Gerüche jetzt sind die Hitze und die Trockenheit.
5.8.26
Lastwagen in Flammen
Birenbach. Am Dienstag geriet ein geparkter Lkw in Birenbach in Brand. Um 23.20 Uhr rückten Einsatzkräfte zu einem Schotterparkplatz im Turnhallenweg aus. Dort brannte ein geparkter Pritschenwagen. Die Feuerwehren aus Birenbach und Rechberghausen waren mit insgesamt vier Fahrzeugen und rund 35 Personen im Einsatz. Bereits nach etwa 20 Minuten war das Feuer gelöscht. Die Polizei Uhingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Vermutlich fing der Wagen durch einen technischen Defekt in Brand. Die Schadenshöhe an dem älteren Fahrzeug muss noch ermittelt werden. Verletzt wurde niemand.
5.8.26
Biker schwer verletzt
Göppingen. Am Dienstag stürzte ein 18-Jähriger in Göppingen von seinem Motorrad. Der junge Mann war gegen 16.20 Uhr in der Hohenstaufenstaße in Richtung Ulmer Straße unterwegs. Da er wohl zu schnell fuhr verlor er die Kontrolle über seine Enduro. Er kam er von der Straße ab und fuhr auf eine Verkehrsinsel. Dort prallte er gegen einen Baum und eine Laterne. Rettungskräfte brachten ihn mit schweren Verletzungen in eine Klinik. Die Polizei Göppingen hat den Unfall aufgenommen Die Schadenshöhe an dem nicht mehr fahrbereiten Motorrad muss noch ermittelt werden.
5.8.26
Landrat kämpft für Zukunftskonzept bei Varta
Ostalbkreis. Landrat Dr. Joachim Bläse ist sehr besorgt um die Arbeitsplätze und das Schicksal der Mitarbeiter bei Varta in Ellwangen. Er hofft auf ein Zukunftskonzept und eine Zukunftsstruktur bei dem Betteriehersteller. Bläse: „Ich habe mich an den Insolvenzverwalter gewandt und setze darauf, dass die Restrukturierung genutzt wird, um neue Produkte zur Marktreife zu bringen und tragfähige Kerngeschäfte zu sichern.“
Der Ostalbkreis verfügt über ein deutschlandweit einzigartiges Kompetenzcluster für Batterie- und Energiespeichertechnologien. Zentrale Akteure sind die Varta AG mit über 130 Jahren Batterieexpertise, die Hochschule Aalen mit ihrem Institut für Materialforschung und der Beteiligung an bundesgeförderten Kompetenzclustern sowie das fem Forschungsinstitut in Schwäbisch Gmünd, das u. a. an neuartigen Elektrodenmaterialien forscht. Dieses gewachsene Zusammenspiel aus Forschung und industrieller Fertigung ist ein strategischer Standortvorteil. Varta ist zudem Koordinator im bundesgeförderten Forschungsprojekt ENTISE (Entwicklung der Natrium-Ionen-Technologie für industriell skalierbare Energiespeicher), an dem zahlreichen Unternehmen und Hochschulen beteiligt sind. Ziel muss es daher sein, Kerne von Wertschöpfung und Know-How bei Varta hier vor Ort zu halten.
5.8.26
Musikschule bietet freiwillige soziales Jahr Kultur an
Schwäbisch Gmünd (sv). Die Städtische Musikschule Schwäbisch Gmünd bietet jungen Menschen die Möglichkeit, ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur (FSJ Kultur) an der Musikschule zu absolvieren. Das FSJ Kultur dauert in Baden-Württemberg in der Regel zwölf Monate und beginnt jeweils zum 1. September oder später. Bewerbungen müssen online über das zentrale Anmeldeportal der Freiwilligendienste Kultur und Bildung erfolgen, das von der LKJ Baden-Württemberg begleitet wird.
5.8,26
Kaum Pilze: Erster Beratungstermin fällt aus
Ebersbach. Im Spätsommer und Herbst findet in Ebersbach traditionell die kostenfreie Pilzberatung des Ehepaars Draxler weit über die Stadt hinaus großen Anklang. Der Pilzsachverständige Volker Draxler vom Verein der Pilzfreunde Stuttgart berät und zeigt gemeinsam mit seiner Frau außerdem Pilze, die in der Region gefunden werden können.
Auch in diesem Jahr wird das Ehepaar wieder an verschiedenen Terminen auf dem Ebersbacher Wochenmarkt in der Ludwigstraße für Fragen zur Verfügung stehen. Der erste Termin war eigentlich Mitte August geplant. Dieser muss jetzt allerdings aufgrund der fehlenden Niederschläge und Hitze leider ausfallen. Es gibt aktuell zu wenig Pilze, die a gesammelt werden können.
Die Pilzberatung 2026 startet aus diesem Grund erst am Samstag, 29. August von 9.30r bis 11.30 Uhr auf dem Ebersbacher Wochenmarkt in der Ludwigstraße. Die weiteren Termine sind am: 12. September, 26. September, 17. Oktober und 31. Oktober.
5.8.26
Modellbahnlok feiert Cirucus Roncalli
Göppingen. Der Zirkus kommt! Und mit ihm hält eine faszinierende Welt voller Magie, Farben und außergewöhnlicher Momente Einzug auf der Modellbahn. Seit über einem Jahrhundert begeistert der Zirkus Jung und Alt, weckt Emotionen und entführt sein Publikum in eine märchenhafte Welt, in der das Staunen zu Hause ist. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von „Europas meistbewundertem Circus“, so die „Herald Tribune Washington“ über den Circus Roncalli, erscheint bei Märklin und Trix die Elektrolokomotive der Baureihe 185.1 der Rail Bavaria GmbH in Spurweite H0 mit einer außergewöhnlichen, farbenprächtigen Gestaltung. Circus Roncalli gastiert übrigens vom 12. August bis 6. September in Ludwigsburg.
5.8.26
Reihenhäuser werden Raub der Flammen
Göppingen. Mehrere Reihenhäuser wurden am Dienstag bei einem Feuer zerstört. Der Sachschaden wird auf rund zwei Millionen Euro geschätzt. Personen wurden nicht verletzt.
Gegen 9.30 Uhr wurde von einer Frau ein Feuer an einem benachbarten Reihenhaus in der Pearl-S.-Buck-Straße im Göppinger Bürgerhölzle gemeldet. Einsatz- und Rettungskräfte rückten mit einem Großaufgebot aus. Das Feuer griff rasch auf die fünf zu dem Komplex gehörenden Reihenhäuser über. Der Feuerwehr, die mit 40 Mann im Einsatz war, gelang es ein Übergreifen auf weitere benachbarte Gebäude zu verhindern und konnte noch Tiere aus den brennenden Häusern retten. Sämtliche zur Brandzeit vor Ort befindlichen Bewohner konnten ihre Häuser verlassen, konnten aber aus den Häusern, die nicht mehr bewohnbar sind, nichts mehr retten.
Die Brandursache ist bislang unklar, Brandstiftung wird aber ach ersten Angaben ausgeschlossen. Die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr dauern am Spätnachmittag noch an. Um eine Unterbringung der Betroffenen, sowie um die Ausstattung mit Kleidung, kümmert sich die Stadt Göppingen. Der vorläufig entstandene Sachschaden wird auf etwa zwei Millionen Euro geschätzt.
Die Reihenhäuser mit ihrer markten Holzfassade hatte Ende der 1990er Jahre die Wohnbau Göppingen im Zuge der Sanierungen der umliegenden Mehrfamilienhäuser und der Nachverdichtung des Areals gebaut und dann verkauft.
4.8.26
Diesel abgezapft
Salach. Über das Wochenende klauten Unbekannte den Kraftstoff von einer Baustelle in Salach-Bärenbach. An allen drei Fahrzeugen wurden die Tankdeckel gewaltsam herausgerissen und insgesamt etwa 250 Liter Diesel abgezapft. Wer für den Diebstahl verantwortlich ist, ist nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
4.8.26
Neuer Dezernent im Amt

Erste Landesbeamtin Gabriele Seefried (l.) und Landrat Dr. Joachim Bläse (r.) begrüßen den neuen Dezernenten im
Landratsamt, Thomas Beck. Foto: Ostalbkreis
Ostalbkreis. Landrat Dr. Joachim Bläse hat die Ernennungsurkunde zum Dezernenten für Ordnung, Verkehr und Veterinärwesen an Thomas Beck übergeben.
Thomas Beck absolvierte nach dem Abitur eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Kreissparkasse Ostalb und studierte anschließend Rechtswissenschaft an den Universitäten Tübingen und Heidelberg. Nach dem Abschluss mit dem zweiten Staatsexamen schloss er den Masterstudiengang Wirtschaftsrecht an. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Referatsleiter bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht in Frankfurt hat er beim Landratsamt Ende 2024 die Leitung des Geschäftsbereichs Baurecht und Naturschutz übernommen.
"Mit Thomas Beck haben wir einen hochkompetenten neuen Dezernenten gewonnen, der aus dem Ostalbkreis stammt und sich freut, nun für diesen noch mehr Verantwortung zu übernehmen", so Landrat Dr. Bläse.
Thomas Beck leitet nun sechs Geschäftsbereiche mit 220 Mitarbeitern. Vom Geschäftsbereich Sicherheit und Ordnung über das Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung sowie den Brand- und Katastrophenschutz zur Nachhaltigen Mobilität und dem Straßenverkehr.
4.8.26
Gerrit Kleemann führt Geschäftsbereich Landwirtschaft
Ostalbkreis Gerrit Kleemann hat die Leitung des Geschäftsbereichs Landwirtschaft beim Landratsamt Ostalbkreis übernommen. Nach dem Abitur absolvierte er eine Ausbildung zum Landschaftsgärtner und studierte anschließend an der Uni Hohenheim Agribusiness. Vor seiner Tätigkeit beim Ostalbkreis übernahm er die Amtsleitung für Landwirtschaft und Naturschutz beim Rhein-Neckar-Kreis sowie die Amtsleitung beim Amt für Landwirtschaft Karlsruhe und zuletzt im Kreis Schwäbisch Hall.
4.8.26
Musikalischer Spaziergang durch die Natur
Eislingen. Unter dem Motto „Naturbilder“ präsentierten rund 100 Schüler der städtischen Musikschule Eislingen mit ihren Lehrkräften ein 90-minütiges Programm in der nahezu voll besetzten Stadthalle.
Musikschulleiter Daniel Rehfeldt lud in seiner Begrüßung das Publikum zu einem gemeinsamen Spaziergang ein. Das Projektorchester, das vorab intensiv in Tübingen geprobt hatte, bildete den roten Faden für diesen Spaziergang und nahm immer wieder Solisten oder kleinere Ensembles mit auf den Weg. In den Ecksätzen des Konzertes brillierten Julius Rehfeldt am Klavier mit Tchaikovskys Jagdszene aus den Jahreszeiten und Lina Baybüyük mit Gesang und dem Lied ‚Skyfall‘. Neben den erfahrenen Solisten lud das Orchester auch die Blockflötenklassen zum gemeinsamen Musizieren ein. In Daquins Coucou ließen sie ihre Kuckucksrufe durch die Stadthalle tönen. Begleitet wurde das Publikum auf seinem Spaziergang auch durch zahlreiche kleinere und mittlere Ensembles. Das kurzweilige Programm reichte von bekannten Werken der Musikgeschichte, mit dem Frühling von Vivaldi (Cello-Ensemble) und dem Tanz der Rohrflöten (Querflötenchor) hin bis zu weniger oft gehörten exotischen Perlen, wie zum Beispiel Debussys „En bateau“ (Leandra Knaupp und Johanna Straub Klavier 4-händig) oder einer „Nacht in den Anden“ (Gitarrentrio). Natürlich durfte auch die preisgekrönte Band der Musikschule „Pick in the Drum“ nicht fehlen. Sie präsentierten ihren neuesten Song „Haeven full of lovely cats“. Das Publikum war begeistert von der Vielfalt der verschiedenen Beiträge, zarten Tönen, großem Orchesterklang und vielen Emotionen.
4.8,26
Mehrere Unfall gebaut: Fahrer mit Alkohol im Blut
Ebersbach. Am Montag verursachte ein 54-Jähriger in Ebersbach mehrere Unfälle. Um 21.50 Uhr war der 54-Jährige mit seinem Wagen in der Bahnhofstraße unterwegs. Dort kam er nach links von der Straße ab und prallte vor einem Geschäft gegen einen Blumentopf. Dann setzte er seine Fahrt fort in Richtung Brückenstraße. Kurz darauf kam er in einem Kreisverkehr in der Hauptstraße nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit den Palisaden eines Restaurants. Auch hier setzte er anschließend seine Fahrt fort, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Auf der Querspange zur B10, in der Linkskurve zur Auffahrt B10 in Richtung Uhingen, kam er erneut von der Straße ab. Nachdem er gegen einen Maschendrahtzaun stieß, konnte er die Fahrt jedoch nicht mehr fortsetzen. Die Polizei Uhingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der Fahrer Alkohol getrunken hatte. Zudem räumte er im Gespräch auch die Einnahme von Medikamenten ein, die möglicherweise die Fahrtüchtigkeit beeinflussten. In einer Klinik musste er deshalb eine Blutprobe abgeben. Zudem prüft nun die Staatsanwaltschaft führerscheinrechtliche Maßnahmen gegen den 54-Jährigen. Ein Abschlepper barg den nicht mehr fahrbereiten Pkw. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von rund 7.000 Euro. Die Höhe der verursachten Unfallschäden muss noch ermittelt werden.
4.8.26
Randalierer verletzt Polizisten
Schwäbisch Gmünd. Am Montagabend wurde der Polizei von mehreren Zeugen ein randalierender Mann am Bahnhof gemeldet. Der 25-Jährige hielt sich im Bereich Gleis 2 auf und schlug gegen Schilder und Scheiben. Außerdem zeigte er sich gegenüber Passanten äußerst aggressiv. Beim Eintreffen der Polizeibeamten verweigerte der stark alkoholisierte Mann die Angabe seiner Personalien. Aufgrund der andauernden Störung der öffentlichen Sicherheit sollte der Mann in Gewahrsam genommen werden. Der 25-Jährige leistete gegen die polizeilichen Maßnahmen erheblichen Widerstand und beleidigte die eingesetzten Beamten. Im weiteren Verlauf wurde der Mann zum Polizeirevier gebracht. Auch dort leistete er weiterhin Widerstand, wobei ein Polizist verletzt wurde.
4.8.26
Furtlepass gesperrt
Schwäbisch Gmünd (sv). Die L 1160 (Furtlepass) wird zwischen Weiler i.d.B. und Degenfeld ab 21. August bis voraussichtlich 12. September für den gesamten Verkehr gesperrt. Im Auftrag des Regierungspräsidiums Stuttgart werden in dieser Zeit zwei großflächige Schadstellen saniert. Durch Hangbewegungen hat sich ein Teil der Fahrbahn gesenkt und zur Vermeidung weiterer Schäden ist hier eine zusätzliche Hangsicherung notwendig, die nur unter Vollsperrung durchgeführt werden kann.
Die großräumige Umleitung wird am 17. und 18. August eingerichtet. Ab dem 18. August ist mit Einschränkungen zu rechnen, da der Verkehr einspurig mit einer Ampelanlage am Baustellenbereich vorbeigeleitet wird. Ab Freitag, 21. August, erfolgt dann die Vollsperrung. Der Hornberg ist während dieser Zeit nur aus Richtung Degenfeld erreichbar, da die Bauarbeiten den Bereich zwischen Passhöhe und Weiler i.d.B. betreffen.
Während der Bernharduswallfahrt am Donnerstag, 20. August, kann der Parkplatz am Bernhardus sowohl aus Weiler wie auch aus Richtung Degenfeld noch angefahren werden. An diesem Tag fahren auch Linienbusse zur Wallfahrt. Während der Komplettsperrung des Furtlepass ab Freitag, 21. August, ist ein eingeschränkter Linienverkehr zwischen Weiler und Degenfeld eingerichtet. Nutzer des ÖPNVs werden gebeten, die Aushänge an den Haltestellen zu beachten oder Infos über www.stadtbus-gmuend.de einzuholen.
Im Zuge der geplanten Vollsperrung des Furtlepass wird die Stadt Schwäbisch Gmünd zudem die Ortsdurchfahrt Weiler sperren. Ab Montag, 31. August, werden die notwendigen Tiefbauarbeiten zur Erschließung des Baugebiets „In den Hutwiesen“ erfolgen. Der durch die Sperrung des Furtlepass verbleitende örtliche Verkehr wird innerhalb von Weiler über die Wohngebiete umgeleitet, so dass der Ortsteil wie auch Herdtlinsweiler aus Richtung Bettringen immer erreichbar ist. Auch diese Erschließungsarbeiten sollen bis zum Ferienende abgeschlossen sein, so dass ab ab Montag, 14. September, sowohl der Furtlepass wie auch die Ortsdurchfahrt Weiler wieder uneingeschränkt zur Verfügung stehen. In diesem Zuge wird auch der Gehweg entlang der Ortsdurchfahrt verlängert und ein Fußgängerüberweg zum neuen Dorfgemeinschaftshaus und zur Feuerwehr installiert.
4.8.26
Fußgängerbrücke über die Eyb wird nicht fertig
Geislingen. Die Sanierung der Fußgängerbrücke über die Eyb im Bereich Seitenstraße/Rappenäcker/Weingärten in Geislingen sollte bis zum Sommernachtskino abgeschlossen werden. Nun wurden im Zuge der Arbeiten Schäden am Tragwerk festgestellt, die erst nach dem Rückbau des Belags sichtbar geworden sind. Aufgrund des Ausmaßes dieser Schäden können zwei Holzträger nicht erhalten werden und müssen zwingend ausgetauscht werden. Die Fußgängerbrücke bleibt daher voraussichtlich noch bis nach den Sommerferien gesperrt.
Positiv entwickelt sich hingegen die Sanierung der Fußgängerbrücke in der Richthofenstraße/Eybstraße/Charlottenstraße: Diese kann voraussichtlich in zwei Wochen wieder für den Fußgängerverkehr freigegeben werden.
4.8.26
Gruppen geraten vor Freibad in Streit
Heubach. Am Sonntag gegen 19:35 Uhr kam es vor dem Freibad in der Mögglinger Straße in Heubach aus bislang unbekannten Gründen zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Eine Gruppe bestand aus ca. drei bis vier männlichen Personen im Alter von ca. 30 Jahren. Die andere Gruppe bestand aus etwa sieben männlichen Personen im Alter von ca. 20 Jahren. Die Auseinandersetzung begann zunächst als Gerangel auf dem Parkplatz vor dem Freibad, bei der sich die Personen gegenseitig anschrien. Daraus entwickelte sich im Verlauf eine körperliche Auseinandersetzung, die sich in Richtung Mögglinger Straße zu einer dortigen Parkbank verlagerte. Es wurden unter anderem Glasflaschen geworfen. Als eine Person auf dem Boden lag, sollen mehrere Männer auf diese eingeschlagen haben. Als ein 16-Jähriger versuchte, eine der Personen wegzuziehen und zu beruhigen, wurde er ebenfalls geschlagen. Kurz darauf flüchteten alle beteiligten Personen in unterschiedliche Richtungen. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 07171 358-0:
3.8.24
Blaulichtfamilie reagiert auf den Klimawandel
Schwäbisch Gmünd (sv/DRK). DRK Rettungsdienst und Feuerwehr Schwäbisch Gmünd starten gemeinsames Innovationsprojekt zur präklinischen Kaltwasserimmersion – modernste Notfallmedizin direkt am Einsatzort. Die Sommer verändern sich stark. Hitzewellen treten häufiger auf, dauern länger und erreichen Temperaturen, die noch vor wenigen Jahren in unserer Region als Ausnahme galten. Was viele Menschen als belastend empfinden, kann für andere binnen weniger Minuten lebensgefährlich werden: Ein Hitzschlag zählt zu den schwersten internistischen Notfällen.
Für Rettungsdienst und Feuerwehr bedeutet diese Entwicklung, gewohnte Einsatzkonzepte neu zu denken. Der Klimawandel stellt die Notfallmedizin vor Herausforderungen, auf die es bislang kaum etablierte Antworten gab. Genau hier setzt ein neues Innovationsprojekt in Schwäbisch Gmünd an. Gemeinsam führen der Rettungsdienst des DRK-Kreisverband Schwäbisch Gmünd und die Feuerwehr künftig die präklinische Kaltwasserimmersion als neue Versorgungsstrategie bei Patientinnen und Patienten mit Hitzschlag ein. Ziel ist es, die wirksamste medizinische Maßnahme bereits dort einzuleiten, wo sie den größten Nutzen entfaltet – unmittelbar an der Einsatzstelle.
Die praktische Umsetzung ist ebenso innovativ wie unkompliziert. Diagnostiziert der Rettungsdienst einen Hitzschlag und entscheidet sich für die präklinische Kaltwasserimmersion, alarmiert die integrierte Regionalleitstelle in Aalen die Feuerwehr unter dem Einsatzstichwort „Präklinische Kühlung“. Ein Löschfahrzeug bringt das speziell entwickelte Equipment direkt zur Einsatzstelle. Dazu gehören: ein stabiler Holzrahmen, eine eigens angefertigte wasserdichte Spezialplane, Wasser, Eis zur Erreichung der erforderlichen Kühltemperatur sowie ein Pavillon, der Patientinnen, Patienten und Einsatzkräfte während der Behandlung vor direkter Sonneneinstrahlung schützt. Innerhalb weniger Minuten entsteht so eine mobile „Badewanne“, in der die lebensrettende Kühlung bereits vor dem Transport in die Klinik beginnen kann. Normales Leitungswasser allein reicht dabei nicht aus. Erst durch die Zugabe von Eis wird jene Wassertemperatur erreicht, die nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand die schnellste und effektivste Absenkung der Körperkerntemperatur ermöglicht.
Letztendlich eine einfache Maßnahme, mit der eine gute Lösung gefunden wurde. „Denn“, so Tobias Gerhardts, Rettungsdienstleiter beim DRK, „refinanziert ist auch dieses Projekt nicht und aktuell müssen wir eigentlich sparen und können uns keine Extras mehr leisten, im Gegenteil, die Extras müssen eher rückgenommen werden, um überhaupt die Finanzierung weiterhin sicherzustellen.“ Daher so Gerhardts, sei er dankbar, dass „mit wenig Aufwand eine effektive Lösung“ gefunden wurde, die trotz Sparmaßnahme verstetigt werden können.
Für den Rettungsdienst ist das Projekt weit mehr als eine technische Neuerung. Es steht exemplarisch für den Anspruch, wissenschaftliche Erkenntnisse konsequent in die tägliche Patientenversorgung zu übertragen. Bonifaz Eckert, Ausbildungsleiter Rettungsdienst erläutert „Moderne rettungsdienstliche Ausbildung bedeutet heute, medizinische Leitlinien nicht nur zu kennen, sondern sie auch praktisch umsetzen zu können. Dieses Projekt verbindet aktuelle Wissenschaft mit pragmatischen Lösungen und schafft eine neue Versorgungsqualität für unsere Patientinnen und Patienten.“ Auch Evamaria Großmann, stellvertretende Rettungsdienstleiterin und auf Seiten des DRK die Ideengeberin und Projektleiterin, sieht darin einen wichtigen Schritt für die Zukunft. „Innovation entsteht dort, wo engagierte Menschen bereit sind, neue Wege zu gehen. Dieses Projekt zeigt, wie viel möglich wird, wenn Fachwissen, gegenseitiges Vertrauen und eine funktionierende Zusammenarbeit aufeinandertreffen.“ Der für den Gmünder Rettungsdienst verantwortliche Arzt Kai Beschnitt freut sich über das organisationsübergreifendes Alarmierungs- und Versorgungskonzept. „Die präklinische Kaltwasserimmersion entspricht den aktuellen internationalen Leitlinien und bietet die Möglichkeit, die Prognose von Hitzschlagpatienten entscheidend zu verbessern. Ich begrüße ausdrücklich, dass unser Rettungsdienst diese Entwicklung gemeinsam mit der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd aktiv gestaltet und unterstütze dieses Versorgungskonzept uneingeschränkt.“
Für den Ersten Bürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd und Präsidenten des DRK-Kreisverbandes, Christian Baron, besitzt das Projekt Signalwirkung weit über die Stadtgrenzen hinaus. „Der Klimawandel stellt unsere gesamte Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, dass unsere Hilfsorganisationen diesen Entwicklungen mit Weitsicht begegnen. Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie leistungsfähig unsere Blaulichtorganisationen sind, wenn sie gemeinsam Verantwortung übernehmen. Darauf können wir als Stadt und als Deutsches Rotes Kreuz stolz sein.“
Die Verantwortlichen verstehen das Vorhaben bewusst nicht als einmaliges Experiment. Die präklinische Kaltwasserimmersion soll in Schwäbisch Gmünd künftig regelhaft verfügbar sein und kontinuierlich weiterentwickelt werden. Die Erfahrungen aus den ersten Einsätzen werden ausgewertet und sollen in die Weiterentwicklung rettungsdienstlicher Konzepte einfließen. Vielleicht ist das Projekt deshalb weit mehr als nur eine neue medizinische Maßnahme. Es zeigt, wie sich eine Region auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet: Nicht mit großen Worten, sondern mit gemeinsamer Verantwortung, wissenschaftlicher Offenheit und dem festen Willen, Menschen die bestmögliche Hilfe zukommen zu lassen. Und es zeigt einmal mehr, was die Schwäbisch Gmünder Blaulichtfamilie auszeichnet: Kurze Wege, gegenseitiges Vertrauen und die Überzeugung, dass die besten Lösungen immer dann entstehen, wenn alle an einem Strang ziehen.
3.8.26
Mutmaßlicher Einbrecher ertappt
Geislingen. Ein Unbekannter stieg am Montagmorgen in ein städtisches Gebäude in Geislingen ein. Kurz vor 9 Uhr betrat eine 58-jährige Frau ihr Büro in einem städtischen Gebäude in der Karlstraße. Dabei überraschte sie offenbar einen Einbrecher. Wie der Unbekannte in das Büro im Erdgeschoß gelangte ist nicht bekannt. Möglicherweise stieg er über ein geöffnetes Fenster in das Gebäude ein. Als der verdächtige Mann von der Mitarbeiterin sowie einer weiteren Zeugin angesprochen wurde, verließ dieser kurz darauf das Gebäude durch den Haupteingang. Die Polizei Geislingen hat nun die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Einbruchs aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter Tel. 07331/93270. Der Unbekannte ist etwa 170 bis 175 cm groß, von kräftiger, untersetzter Statur und soll etwa 30 bis 35 Jahre alt sein. Er hat schwarze, glatte Haare. Bekleidet war er mit schwarzen Schuhen, einer kurzen dunklen Hose sowie einem schwarzen T-Shirt mit der Aufschrift "One Piece" auf dem Rücken. Er sprach deutsch mit leichtem Akzent und hat ein südosteuropäisches Erscheinungsbild. Den ersten Erkenntnissen zufolge machte er wohl keine Beute.
3.8.26
Auffahrunfall auf A 8: 20 000 Euro Schaden
Hohenstadt. Unachtsamkeit führte wohl zu einem Verkehrsunfall am Sonntag auf der A8 bei Hohenstadt. Ein 44-jährige Pkw-Fahrer fuhr auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Stuttgart. Vor ihm war ein 42-jähriger Autofahrer unterwegs und musste bremsen. Der 44-Jährige erkannte dies wohl zu spät und fuhr in das Heck des vorausfahrenden Autos. Die Verkehrspolizei Mühlhausen nahm den Verkehrsunfall auf und schätzt den Gesamtschaden auf 20.000 Euro.
3.8.26
Leistungsempfänger sollen Ortsbild pflegen
Kreis Göppingen. Die Diskussion über die Grundsicherung und die Integration arbeitsloser Menschen in den Arbeitsmarkt wird seit Jahren kontrovers geführt, auch im Arbeitskreises Kommunales der Mittelstandsunion (MIT) in Göppingen. Die Unternehmer wollen jetzt auf Kreisebene aber Nägel mit Köpfen machen. Geht es nach ihnen soll sich der Kreistag mit der Thematik beschäftigen und über das Jobcenter mit der Vermittlung von Leistungsempfängern in den Arbeitsmarkt beginnen.
Ein Vorschlag, der immer wieder zur Sprache kommt, ist die stärkere Einbindung gesunder und arbeitsfähiger Leistungsempfänger in gemeinnützige Tätigkeiten. Ziel wäre es nach Meinung des MIT-Arbeitskreises Kommunales, deren Bezug zur Arbeitswelt zu erhalten, die Kommunen zu entlasten und gleichzeitig einen gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen.
Mögliche Einsatzbereiche gäbe es viele. So könnten nach Ansicht der Mittelständler arbeitsfähige Leistungsempfänger beispielsweise bei der Pflege des Ortsbildes mithelfen – etwa beim Aufräumen von Straßen, Wegen und Plätzen, bei der Reinigung von Bereichen rund um Wertstoffcontainer, beim Leeren öffentlicher Mülleimer oder von Hundekotstationen. Auch die Unterstützung älterer Menschen bei einfachen Gartenarbeiten wie Rasenmähen oder Heckenschneiden sowie Hilfe bei kleineren Umzügen wäre denkbar.
Ebenso könnten Kommunen von zusätzlicher Unterstützung in Schulen, Kindergärten, Ganztagsbetreuungen, Senioren- und Jugendtreffs profitieren. Dabei gehe es nicht darum, Fachkräfte zu ersetzen, sondern vorhandenes Personal bei einfachen organisatorischen oder unterstützenden Aufgaben zu entlasten, heißt es in einer Pressemitteilung des MIT-Arbeitskreises, der vom früheren Geislinger Oberbürgermeister Wolfgang Amann und der Göppinger Unternehmerin Susanne Gminder geführt wird.
Die Mittelständler sehen in einem solchen Modell mehrere Vorteile. Wer einer regelmäßigen Tätigkeit nachgeht, behält Tagesstruktur, soziale Kontakte und den Bezug zur Arbeitswelt. Dies kann den späteren Einstieg in eine reguläre Beschäftigung erleichtern. Gleichzeitig könnten Fähigkeiten erworben oder ausgebaut werden, die auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind.
Ein weiterer positiver Effekt könnte die Verringerung von Schwarzarbeit sein. Wer bereits einer geregelten gemeinnützigen Tätigkeit nachgeht, hat weniger Anreiz, unerlaubte Nebentätigkeiten auszuüben. Zudem würde die geleistete Arbeit unmittelbar der Allgemeinheit zugutekommen.
Auch für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund könnte ein solches Modell Chancen bieten. Gemeinsame Tätigkeiten fördern Sprachkenntnisse, den Kontakt zur Bevölkerung und das Verständnis für gesellschaftliche Regeln und Arbeitsabläufe. Damit könnte praktische Arbeit eine sinnvolle Ergänzung zu Sprach- und Integrationskursen sein.
Gleichzeitig sind bei einem solchen Konzept wichtige Voraussetzungen zu beachten. Die Tätigkeiten sollten zusätzliche Arbeiten sein und keine regulären Arbeitsplätze verdrängen. Gesundheitliche Einschränkungen, familiäre Verpflichtungen oder andere persönliche Umstände müssen berücksichtigt werden. Ebenso sollte die Teilnahme mit Qualifizierungs- und Weiterbildungsangeboten verbunden werden, um die Chancen auf eine dauerhafte Beschäftigung zu verbessern.
Die Frage, wie arbeitsfähige Empfänger von Grundsicherung stärker in das gesellschaftliche Leben eingebunden werden können, soll nach Willen des MIT-Arbeitskreises der Göppinger Kreistag entscheiden. Der könne dies über das Jobcenter bestens organisieren. Die MIT-Arbeitskreisvorsitzenden Amann und Gminder schreiben in der Pressemitteilung: „Arbeit bedeutet für viele Menschen mehr als nur Einkommen. Sie schafft Struktur, soziale Teilhabe und das Gefühl, einen Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten. Ein ausgewogenes Modell gemeinnütziger Beschäftigung könnte daher sowohl den Betroffenen als auch den Kommunen und der Gesellschaft insgesamt Vorteile bringen.“
3.8.26
Mit 2,8 Promille am Steuer: Wer wurde gefährdet?
Schwäbisch Gmünd. Der Polizei wurde am Freitag gegen 15.45 Uhr ein Mazda-Fahrer gemeldet, der von der Ortsmitte Waldstetten bis in die Donzdorfer Straße in Straßdorf durch eine starke Fahrunsicherheit auffiel. In einer Rechtskurve soll er mit seinem Pkw nach links auf die Gegenfahrspur gekommen sein, so dass der Gegenverkehr eine Gefahrenbremsung einleiten musste. Der 49-jährige Fahrer des Mazdas konnte durch die Polizei an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 2,8 Promille. Am Mazda konnten auf der rechten Fahrzeugseite frische Unfallspuren festgestellt werden. Eine Unfallörtlichkeit konnte jedoch bislang nicht ausfindig gemacht werden. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd sucht unter der Telefonnummer 07171 358-0 Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise des 49-Jährigen ebenfalls gefährdet wurden.
3.8.26
Unkraut vernichtet: Hecke in Flammen
Schwäbisch Gmünd. Eine 43-Jährige verbrannte am Samstagabend in der Einfahrt eines Carports in der Saarstraße in Gmünd mit einem Gasbrenner Unkraut. Dabei entzündete sich eine Thuja-Hecke. Durch die Hitze wurde das angrenzende Haus leicht beschädigt. Ein Übergreifen der Flammen auf das Haus konnte durch die Feuerwehr verhindert werden. An der Hecke sowie am Gebäude entstand ein Schaden von rund 10.000 Euro.
3.8.26
Mann samt Hocker umgeworfen
Schwäbisch Gmünd. Am Samstag gegen 19.20 Uhr ging ein bislang Unbekannter in einer Gaststätte im Mühlbergle ohne erkennbaren Grund auf einen 62-Jährigen, der auf einem Barhocker saß, zu und griff ihn an. Anschließend wurde der Mann mit samt dem Barhocker umgeworfen. Der Unbekannte flüchtete anschließend zu Fuß in Richtung Kalter Markt. Laut Zeugen handelte es sich bei dem Unbekannten um einen ca. 65 Jahre alten Mann. Er hatte blonde Haare und trug einen Pferdeschwanz. Gekleidet war er mit einem schwarzen T-Shirt und einer blauen Jeanshose. Außerdem trug er eine grüne Umhängetasche. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 07171 358-0.
3.8.26
Bus-Unglück fordert Todesopfer - Rettungskräfte bergen 13 Verletzte
Schlierbach. Auf der B297 in Fahrtrichtung Kirchheim ist am Freitagnachmittag ein Kleintransporter mit einem mit 15 Personen besetzter Linienbus, der in Fahrtrichtung Schlierbach fuhr, auf Höhe des Grünabfallplatzes kollidiert. Dabei starb der 29 Jahre alte Fahrer des Kleintansporters noch an der Unfallstelle, obwohl schon Reanimationsmaßnahmen eingeleitet worden war. Im Bus wurden sechs Personen schwer verletzt geborgen, darunter der 56 Jahre alte Busfahrer. Sieben Fahrgäste kamen mit leichten Verletzungen in Kliniken.
Der Kleintransporter ist bei der Kollision auf die Seite gestürzt. Der Linienbus ist auf den Seitenstreifen gekommen und eine Böschung hinuntergefahren und blieb neben dem Eingangstor des Grünabfallplatzes stehen. Nach ersten Ermittlungen der Polizei soll der Kleintransporter auf die Gegenfahrbahn gekommen sein.
Es waren nach angaben des Landratsamts in Göppingen zwölf Fahrzeuge und 51 Einsatzkräfte der Feuerwehren Schlierbach, Albershausen, Ebersbach und Uhingen vor Ort. Auch der Kreisbrandmeister des Landkreises Göppingen war am Unfallort. Der Rettungsdienst war mit 17 Fahrzeugen sowie einem Rettungshubschrauber im Einsatz. Der Verkehrsdienst Mühlhausen hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Bundesstraße musste bis in die späten Abendstunden komplett gesperrt werden. Die Straßenmeisterei richtete eine Umleitung ein. Dadurch kam es auch zu Verkehrsbehinderungen. Abschlepper bargen die beiden total beschädigten Fahrzeuge. Der Sachschaden wird auf insgesamt ca 30.000 Euro geschätzt.
31.7.26 /2. aktualisierte Fassung

Der Staat muss auf Diät
Der moderne Bürger hat ein beneidenswertes Talent entwickelt: Er kann Verantwortung in Lichtgeschwindigkeit delegieren. Für alles gibt es inzwischen einen Zuständigen – und wenn es ihn noch nicht gibt, wird eben eine neue Stelle geschaffen. Der Staat wird's schon richten. Nur leider richtet der Staat inzwischen vor allem eines: Formulare.
Dabei fließt so viel Geld in die öffentlichen Kassen wie nie zuvor. Die Steuereinnahmen haben sich gegenüber früheren Jahrzehnten nahezu verdoppelt. Trotzdem reicht es hinten und vorne nicht. Das ist ungefähr so, als würde jemand nach einer satten Gehaltserhöhung feststellen, dass er sich plötzlich nicht einmal mehr den Wocheneinkauf leisten kann. Irgendwo stimmt die Rechnung nicht.
Vielleicht liegt das daran, dass wir aus dem Staat einen Alleskönner machen wollten. Er soll die Kinder erziehen, das Klima retten, den Verkehr organisieren, den Wohnungsmarkt regulieren, die Wirtschaft steuern, Einsamkeit bekämpfen, den Müll trennen, die Ernährung verbessern und am besten noch dafür sorgen, dass niemand jemals schlechte Laune hat.
Jede neue Aufgabe bringt eine neue Vorschrift hervor. Jede Vorschrift braucht Kontrolle. Jede Kontrolle braucht Personal. Und jedes neue Amt produziert zuverlässig neue Formulare – schließlich muss irgendjemand nachweisen, dass die Nachweise vollständig nachgewiesen wurden. Das eigentliche Kunststück besteht allerdings darin, dass der Bürger am Ende selbst die Bürokratie erledigt. Er füllt Anträge aus, reicht Nachweise ein, dokumentiert Selbstverständlichkeiten und beantwortet Rückfragen zu Unterlagen, die bereits eingereicht wurden. Digitalisierung bedeutet häufig nur, dass man das Ganze inzwischen online erledigen darf – selbstverständlich als PDF mit maximal fünf Megabyte.
Und während der Staat immer größer wird, schrumpft ausgerechnet das, was eine freie Gesellschaft stark macht: die Eigenverantwortung. Immer häufiger lautet die erste Frage nicht mehr: „Wie lösen wir das?" Sondern: „Wer ist dafür zuständig?" Der Unterschied ist größer, als er klingt.
Dabei macht mehr Staat die Menschen keineswegs zufriedener. Wer jede Verantwortung abgibt, gewinnt nicht automatisch Sicherheit. Meist verliert er zuerst Gestaltungsspielraum – und irgendwann das Vertrauen in die eigene Fähigkeit, Probleme selbst zu lösen.
Vielleicht wäre deshalb ein wenig staatliche Diät gar keine schlechte Idee. Nicht, weil der Staat unwichtig wäre. Sondern weil er sich wieder auf das konzentrieren sollte, was nur er leisten kann. Alles andere dürfen Bürger durchaus wieder selbst übernehmen. Das wäre nicht nur günstiger. Es wäre vermutlich sogar befreiend. Vielleicht sollten wir den Bürger wieder als Erwachsenen behandeln – das wäre vermutlich die größte Verwaltungsreform seit Jahrzehnten.
Der frühere Oberbürgermeister von Göppingen und jetzige Kreisrat Guido Till greift in seiner Freitags-Kolumne "Moment mal!" Themen des täglichen Lebens auf und beleuchtet sie unter politischen Aspekten.
31.7.26
Alstakom insolvent: 100 Mitarbeiter betroffen
Ebersbach. Die Alstakom Aluminium- und Stahlkomponenten Ebersbach GmbH mit über 100 Mitarbeitern hat am Donnerstag Insolvenz angemeldet. Alstakom ist ein führender Lieferant von anspruchsvollen Aluminium- und Stahlkomponenten sowie von Systemen für eine Vielzahl von Anwendungen in den Bereichen „Off-Highway“, sowie bei Nutzfahrzeugen.
Mit mehr als 25 Jahren Branchenerfahrung und ehemals Teil der Hörmann-Gruppe umfasst die Kernkompetenz von Alstakom die Bereitstellung maßgeschneiderter Lösungen sowohl für kleine, mittelgroße als auch große Größen.
Das langjährige Kundenportfolio umfasst namhafte internationale Kunden u.a. aus den Bereichen Nutzfahrzeuge, Landmaschinen, Baumaschinen, Sonderfahrzeuge sowie E-Mobility.
31.7.26
Arbeitslosenquote steigt an
Kreise Göppingen/Esslingen. Im Juli nahm die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer im Agenturbezirk Göppingen mit den Landkreisen Esslingen und Göppingen um 609 Personen auf 23 049 zu (plus 2,7 Prozent). Gegenüber Juli 2025 waren 1 119 Menschen mehr arbeitslos gemeldet (plus 5,1 Prozent). Die Arbeitslosenquote stieg auf 5,0 Prozent (Juli 2025: 4,8 Prozent), im Landkreis Göppingen auf 5,7 Prozent.
„Nachdem die Frühjahrsbelebung, bei der in besseren Zeiten die Zahl der Arbeitslosen zurück gegangen wäre, komplett ausgeblieben ist, gehen wir nun mit einem satten Plus an Arbeitslosen in die Sommermonate. Dass die Zahl im Juli und August üblicherweise steigt, weil Ausbildungsverträge enden und befristete Verträge nicht verlängert werden, ist saisonal üblich und normal. Das Ausmaß ist es nicht. Mit einem Plus von 2,7 Prozent zum Vormonat ist der Anstieg der Arbeitslosigkeit stärker als im Durchschnitt der letzten Jahre. Besonders bei jungen Menschen unter 25 Jahren ist die Zunahme überdurchschnittlich“, sagt Bettina Münz, stellvertretende Leiterin der Göppinger Arbeitsagentur. „Was uns Sorge bereitet: wie schnell gelingt es diesen jungen, häufig frisch ausgebildeten Fachkräften, auf dem teilweise wenig aufnahmefähigen Arbeitsmarkt eine neue Stelle zu finden und beruflich neu Fuß zu fassen? Die Chancen für Berufseinsteiger sind, auch durch die Einflussnahme von Künstlicher Intelligenz, die viele Aufgaben gerade von Berufseinsteigern übernimmt und sie ersetzt, nicht gerade gut“.
Münz betont: „Trotz aller wirtschaftlichen Belastungsfaktoren, die wir haben: Wir stecken aktuell in einem demografischen Wandel. Jede junge Fachkraft ist wichtig für die Zukunft und braucht eine Chance, dass es nach der Ausbildung möglichst nahtlos weitergeht“.
Im Landkreis Esslingen waren im Juli insgesamt 14 739 Menschen arbeitslos
gemeldet. Das sind 242 Personen oder 1,7 Prozent mehr als im Juni, und
532 (plus 3,7 Prozent) mehr als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,7 Prozent (Esslingen: 4,9 Prozent; Kirchheim: 4,8 Prozent; Leinfelden-Echterdingen: 4,2 Prozent und Nürtingen: 4,7 Prozent). Im Juli 2025 lag sie bei 4,6 Prozent.
Im Landkreis Göppingen waren im Juli insgesamt 8 310 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 367 Personen mehr (plus 4,6 Prozent) als im Juni, und 587 (plus 7,6 Prozent) mehr als im Vorjahr. Der Landkreis Göppingen verzeichnete eine Arbeitslosenquote von 5,7 Prozent (Geschäftsstelle in Göppingen: 5,7 Prozent; Geschäftsstelle in Geislingen: 5,8 Prozent). Im Vorjahr lag sie bei 5,3 Prozent.
31.7..26
Fahrer leicht verletzt
Göppingen. Am Donnerstag kam ein 37-Jähriger bei Göppingen von der Fahrbahn ab und landete im Graben. Um 14 Uhr war der 37-Jährige auf der Kreisstraße 1419 zwischen Bezgenriet und Hattenhofen unterwegs. Etwa auf halber Strecke kam er aus ungeklärter Ursache mit seinem Pkw nach links von der Straße ab und landete im Graben. Der Fahrer hatte Glück und erlitt nur leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten ihn in eine Klinik. Das total beschädigte Auto musste abgeschleppt werden. Die Polizei Göppingen hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Der Schaden am Auto wird auf 2.500 Euro geschätzt.
31.7.26
Überfall in Praxis: Kripo sucht Zeugen
Schwäbisch Gmünd. Zu einem Überfall auf eine Praxis in Gmünd sucht die Polizei jetzt Zeugen. Die Tat hat sich bereits am Donnerstag, 23. Juli gegen 9 Uhr ereignet. Zu dieser Zeit betrat eine Patientin zusammen mit einem Begleiter die Praxisräume in einem Gebäude in der Wilhelmstraße. Nach kurzer Zeit wurde der Praxisinhaber von dem Begleiter gewaltsam überwältigt und zu Boden gebracht. Die Praxiswurde von zwei weiteren Personen betreten und durchsucht. Hierbei wurden auch verschlossene Türen aufgehebelt. Letztendlich entwendeten die Eindringlinge einen mittleren vierstelligen Geldbetrag und verließen daraufhin die Praxisräumlichkeiten. Der Praxisinhaber wurde bei dem Vorfall leicht verletzt. Die weibliche Person war etwa 20 Jahre alt und hatte dunkle, längere Haare. Sie hatte eine korpulente Figur und war mit einem dunklen (dunkelgrünen) Trainingsanzug bekleidet. Ihr Begleiter war etwa 20 bis 25 Jahre alt und hatte schwarze, kurze Haare. Er hatte einen hellgrauen Kapuzenhoodie und eine Trainingshose an. Gemäß dem Zeugen sprachen beide Personen in einer osteuropäischen Sprache.
Das Kriminalkommissariat Aalen hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 07361 5800 zu melden. Insbesondere werden auch Zeugen gesucht, die in letzter Zeit im Bereich der Wilhelmstraße Personen wahrgenommen haben, die teilweise auch an Haustüren geklingelt haben. Hierzu bittet die Kriminalpolizei auch um die Überprüfung eventuell vorhandener Videoaufzeichnungen aus Überwachungskameras.
31.7.26
Lastwagen in Flammen
Schwäbisch Gmünd. Am Donnerstag gegen 10 Uhr befuhr ein Lkw-Lenker die B29 von Schwäbisch Gmünd in Richtung Aalen. Auf Höhe der Ortschaft Zimmern bemerkte der Fahrer Rauch an seinem Laster und fuhr deswegen auf eine Parkbucht. Anschließend begann der mit Bauschutt beladene Laster, zu brennen. Das Feuer konnte durch die eintreffende Feuerwehr schnell gelöscht werden. Der Schaden am Fahrzeug wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Die B29 war für die Löscharbeiten in beide Richtungen gesperrt. Brandursache war vermutlich ein technischer Defekt
31.7.26
Neuer Treffpunkt für junge Menschen
Göppingen Die Offene Kinder- und Jugendarbeit in Göppingen erhält einen neuen zentralen Standort. Der Gemeinderat hat beschlossen, den bisherigen Jugendtreff „upstairs“ zu schließen und zum 1. August in der Kellereistraße 14/1 eine neue Einrichtung für Kinder und Jugendliche zu eröffnen.
Mit dem neuen Standort schafft die Stadt eine zentrale Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche in der Innenstadt. Die Räumlichkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe mehrerer Schulen und sind barrierearm erreichbar. Neben den klassischen Angeboten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sollen dort künftig auch Beratungs-, Beteiligungs- und Bildungsangebote stattfinden. Außerdem wird die Einrichtung ein Treffpunkt für das Jugendgremium sowie ein Ort für die Zusammenarbeit mit Schulen, Schulsozialarbeit und weiteren Partnern im Sozialraum sein.
Der bisherige Jugendtreff „upstairs“ in der Bleichstraße wird zum 31. Juli 2026 geschlossen. Die Stadt nutzt für die Gestaltung der neuen Räumlichkeiten die bereits im Haushalt vorgesehenen Mittel für die Weiterentwicklung des Jugendtreffs. Mit dem Umzug werden die Angebote besser sichtbar und noch stärker an den Bedürfnissen junger Menschen in der Innenstadt ausgerichtet.
„Kinder und Jugendliche brauchen Orte, an denen sie willkommen sind, sich begegnen und Unterstützung finden können. Mit dem neuen Treffpunkt schaffen wir mitten in der Innenstadt einen gut erreichbaren Anlaufpunkt, der die Offene Kinder- und Jugendarbeit, Schulsozialarbeit und weitere Angebote unter einem Dach zusammenbringt. So investieren wir in junge Menschen und stärken das Miteinander in unserer Stadt“, sagt Oberbürgermeister Alex Maier.
31.7.26
Wasserlauf in der Neuen Mitte wieder in Betrieb
Göppingen. Pünktlich zu den anhaltend hohen Temperaturen ist der untere Teil des Wasserlaufs in der Marktstraße wieder in Betrieb. Damit steht den Besuchern eine Möglichkeit zur Abkühlung und Erholung zur Verfügung.
Auch die im Wasserlauf integrierten Spielgeräte können ab sofort wieder genutzt werden und laden insbesondere Kinder zum Spielen und Entdecken ein. Die Stadt wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern viel Freude beim Aufenthalt in der Neuen Mitte und bittet gleichzeitig um einen rücksichtsvollen Umgang mit der Anlage.
31.7.26
Firmenbesuche in Hohenstaufen und Maitis
Göppingen. Bei seiner Sommertour durch die Göppinger Stadtbezirke besuchte Oberbürgermeister Alex Maier diese Woche gemeinsam mit Bezirksamtsleiterin Ute Braun und Wirtschaftsförderer Richy Bauer Unternehmen in Maitis und Hohenstaufen.
In Maitis ging es zur Firma CS Oberflächentechnik. Geschäftsführer Jörg Zimmerhackel gewährte Einblicke in die Entwicklung des Unternehmens sowie in die Herausforderungen der Branche. Jörg Zimmerhackel gründete das Unternehmen zunächst in Lorch. Im Jahr 2012 erfolgte der Umzug an den heutigen Firmensitz in Maitis, der seither die Basis für die weitere Unternehmensentwicklung bildet. Heute beschäftigt CS Oberflächentechnik 23 Mitarbeiter und ist auf Lösungen rund um die industrielle Pulverbeschichtung spezialisiert. Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit engagiert sich Jörg Zimmerhackel seit vielen Jahren in der Ausbildung junger Fachkräfte und bringt seine Erfahrung aktiv in die Arbeit der Industrie- und Handelskammer ein.
Die Firma Fenster- und Türenbau Spindler in Hohenstaufen öffnete ebenfalls ihre Tore im Rahmen der Sommertour. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Entwicklung des traditionsreichen Familienbetriebs sowie die aktuellen Herausforderungen des Fensterbauerhandwerks. Das Unternehmen feiert in diesem Jahr sein 75-jähriges Bestehen. Der Betrieb bildet regelmäßig aus, sofern geeignete Bewerber gefunden werden können. Der heutige Inhaber Gerhard Spindler übernahm das Unternehmen im Jahr 2000 und wird es in den kommenden Jahren an seinen Sohn Markus Spindler übergeben. Mit dem Einstieg des Juniors bleibt Fenster- und Türenbau Spindler auch künftig ein Familienbetrieb und ein wichtiger Handwerksbetrieb im Stadtbezirk Hohenstaufen.
31.7.26
Waschbären das Leben schwer machen
Eislingen. Bei Konflikten mit Wildtieren können die eingesetzten Stadtjäger effektiv tätig werden. Betroffene Bürger können sich bei Problemen direkt dorthin wenden, damit eine Lösung gefunden werden kann.
Immer häufiger werden Wildtiere in Stadtgebieten gesichtet. Insbesondere Waschbären verbreiten sich sehr stark, aber auch Füchse oder Marder sind anzutreffen. Das kann zu Konflikten zwischen Mensch und Tier führen. Die Stadt Eislingen möchte ihre Bürgerinnen und Bürger über den richtigen Umgang mit Wildtieren informieren und auf mögliche Probleme hinweisen.
Obwohl Wildtiere in Wohngebieten oft nicht sonderlich scheu erscheinen, sind Angriffe auf Menschen unwahrscheinlich. Dennoch warnt die Stadt davor, die Tiere anzufüttern oder vermeintlich alleingelassene Jungtiere gar mitzunehmen.
Um Schäden an Haus und Garten langfristig zu vermeiden, sollten Zugänge (kleine Öffnungen, gekippte Fenster etc.) zu Keller und Dachboden verschlossen und Regenrinnen mit Metallmanschetten ummantelt werden. Äste, die an das Hausdach reichen, sollten zurückgeschnitten werden, um kletteraffinen Waschbären und Mardern den Aufstieg zu erschweren. Es sollte kein Futter für Katzen, Igel, Vögel etc. über Nacht draußen stehen gelassen werden und Komposthaufen sowie Mülltonnen sollten sicher verschlossen werden. „Besonders wichtig ist die gewissenhafte Bereitstellung des blauen Bio-Beutels“, erklärt Stadtjäger Ulrich Pfeffer. Für Waschbären und Füchse bieten diese ein sehr bequemes Nahrungsangebot. Es ist daher sehr wichtig, die Biobeutel keinesfalls zu früh bereit zu stellen und auf eine schwere Zugänglichkeit zu achten. Ideal ist es, die Säcke in einer Höhe von 1,20 bis 1,50 Metern aufzuhängen, beispielsweise mithilfe eines Hakens an einem Gartenzaun – was den Abholern auch das Einsammeln erleichtert. Sollte dies nicht möglich sein, sollten zumindest ausreichend große Tonnen verwendet werden, wobei der Deckel vor der Abholung entfernt werden sollte.
Das Einfangen, Verletzen oder gar Töten der Tiere ist strengstens verboten. Sollte ein Wildtier Probleme bereiten, können die Bürger die Stadtjäger kontaktieren. Die Stadt Eislingen hat hierfür die Stadtjäger Jürgen Pfeffer und Ulrich Frey eingesetzt. Auf ihrer Homepage stadtjagd-gp.de sind weitere Infos erhältlich.
31.7.26
Aufbau eins Notfall-Treffpunktes geprobt
Eislingen. Mitarbeiter der Stadtverwaltung Eislingen und Einsatzkräfte des DRK-Ortsvereins Eislingen haben in der Sporthalle „Ösch 1“ den Aufbau und Betrieb eines Notfall-Treffpunkts praktisch erprobt. Im Mittelpunkt der gemeinsamen Übung standen die neu beschaffte Ausstattung, die Aufgabenverteilung und die vorgesehenen Abläufe.
Bei der Übung wurde die für den Standort vorgehaltene Ausstattung unter möglichst praxisnahen Bedingungen aufgebaut und in Betrieb genommen. Die Teilnehmenden machten sich mit den Geräten vertraut, übten deren Handhabung und überprüften die vorgesehenen Arbeitsabläufe. „Ein wirksamer Bevölkerungsschutz braucht eine gute Vorbereitung, klare Abläufe und verlässliche Partner. Mit dem DRK-Ortsverein Eislingen haben wir einen erfahrenen und engagierten Partner an unserer Seite. Die gemeinsame Übung war ein wichtiger Praxistest für die Zusammenarbeit im Ernstfall“, erklärt Emily Traub, Sachbearbeiterin für den Bevölkerungsschutz bei der Stadtverwaltung. Notfall-Treffpunkte sind ein wichtiger Baustein der kommunalen Krisenvorsorge. Bei länger andauernden Stromausfällen,
Hochwasser oder anderen außergewöhnlichen Schadenslagen kann die Stadt sie als Anlaufstellen für die Bevölkerung in Betrieb nehmen. Abhängig von der jeweiligen Lage und den verfügbaren Möglichkeiten können dort aktuelle Informationen und Verhaltensempfehlungen ausgegeben, einfache Erste-Hilfe-Leistungen erbracht und Hilfeersuchen aufgenommen werden. Vorgesehen ist außerdem, freiwillige Helferinnen und Helfer strukturiert einzubinden. Soweit es die Situation und die vorhandenen Ressourcen zulassen, können zudem eine eingeschränkte Versorgung mit Trinkwasser, das Laden medizinisch notwendiger Geräte oder das Erwärmen von Babynahrung unterstützt werden. Die Übung ist Bestandteil eines fortlaufenden Übungsprogramms. In den kommenden Wochen sollen auch die weiteren Notfall-Treffpunkte im Stadtgebiet gemeinsam aufgebaut und beübt werden. Als Standorte sind die Stadthalle in der Mühlbachstraße 12, die Sporthalle „Ösch 1“ in der Talstraße 54 sowie die Turnhalle der Dr.-Engel-Realschule in der Scheerstraße 81 vorgesehen.
31.7.26
Rektor: Studenten erreichen wichtiges Lebensziel
Esslingen/Göppingen. Die Hochschule Esslingen hat ihre 487 Absolventen des Sommersemesters 2026 feierlich verabschiedet. Die Zeremonie fand im Neckar Forum in Esslingen mit Musik und vielen emotionalen Momenten statt.
Rektor Prof. Christof Wolfmaier begrüßte die Gäste und betonte in seiner Festansprache: „Wir sind stolz auf unsere Absolventen. Sie haben hart gearbeitet, sich weiterentwickelt und jetzt ein wichtiges Lebensziel erreicht. Mit ihrem Wissen und ihrer Motivation werden sie in der Zukunft etwas bewegen: in der Wirtschaft, in der Gesellschaft und in der Welt.“
Anschließend folgten Grußworte vom VdF Alumni und Friends (mit einer Ansprache von Alumnus Robin Weidlich), der Stadt Esslingen und der Stadt Göppingen. Beide Städte überreichten Preise an besonders gute Graduierte. Auch Unternehmen aus der Region ehrten herausragende Bachelor- und Masterarbeiten. Der VdF Alumni + Friends überreichte wie immer ebenfalls Preise für die besten Studienabschlüsse –34 Preisträger haben sich hierfür qualifiziert und haben heute einen hochwertigen Pokal plus einen Gutschein für ein Beproud-T-Shirt erhalten. Zudem übergab die Hochschule den DAAD-Preis für besondere Leistungen an den internationalen Studenten Victor Warkentin aus Brasilien.
Auch die Absolventen waren begeistert. Einer von ihnen, Elias Fink aus der Fakultät Informatik und Informationstechnik, sagte: „Die Zeiten sind herausfordernd, aber ich blicke der Zukunft positiv entgegen, auch dank meines Studiums an der Hochschule Esslingen. Selbst Themen wie künstliche Intelligenz, die den Arbeitsmarkt gerade aufwirbeln, sehe ich als Chance.“
Sein Kommilitone Akan Erol, ebenfalls aus Fakultät IT, ergänzte: „Das Studium war fordernd, aber genau daran bin ich fachlich und persönlich gewachsen. Besonders schätze ich, dass ich das Gelernte immer wieder direkt in der Praxis anwenden konnte, zuletzt in meiner Bachelorarbeit in der Industrie. Diese Mischung aus Theorie und Praxis nehme ich mit in den Master.“
31.7.26
Hauptstraße in Waldstetten gesperrt
Waldstetten. Aufgrund von Kranarbeiten muss die Hauptstraße in Waldstetten am 4. August in der Zeit von 8 bis 14 Uhr für den Straßenverkehr voll gesperrt werden. Eine entsprechende innerörtliche Umleitung wird eingerichtet.
31.7.26
Boller Straße: Glasfaserarbeiten führen zu Fahrspur-Sperrung
Göppingen. Am Montag, 3. August beginnen die Energieversorgung Filstal (EVF) und die Stadtwerke Göppingen mit dem Bauabschnitt der Strom- und Glasfaserarbeiten in der Boller Straße in Jebenhausen. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich bis Ende der Sommerferien abgeschlossen sein.
Die Arbeiten wurden bewusst in die Sommerferien gelegt, da die Boller Straße als wichtige Durchgangsstraße täglich stark befahren ist. Durch den gewählten Zeitraum sollen die Auswirkungen auf den Verkehr möglichst gering gehalten werden.
Die Leitungsbauarbeiten finden fast ausschließlich im Gehwegbereich statt. Aus Gründen der Arbeitssicherheit muss jedoch im jeweiligen Baustellenbereich eine Fahrspur gesperrt werden. Der Verkehr wird mithilfe einer Ampelanlage geregelt. Obwohl die Bauarbeiten abschnittsweise auf jeweils rund 50 Meter begrenzt werden, lassen sich Verkehrsbeeinträchtigungen während der Bauzeit nicht vollständig vermeiden. Für Fußgänger wird eine örtliche Umleitung eingerichtet.
Im Zuge der Maßnahme werden Glasfaserverbände, Leerrohre für Mittelspannungskabel sowie weitere Stromversorgungskabel verlegt. Das gesamte Baufeld erstreckt sich über eine Länge von rund 300 Metern.
Im Laufe der Arbeiten wird auch ein Schieberkreuz im Trinkwassernetz erneuert. Hierfür muss die Trinkwasserversorgung am Donnerstag, 6. August, in einem größeren Bereich vorübergehend unterbrochen werden. Die betroffenen Haushalte werden rechtzeitig mit einem Informationsschreiben über den genauen Zeitraum informiert.
31.7.26
Daten-Service GmbH in neuen Händen
Geislingen. Die Daten-Service Geislingen GmbH kommt in neue Hände. Die langjährige Gesellschafter-Geschäftsführerin Gabriele Heinzmann hat ihr Unternehmen an Johannes Straub, Steuerberater und Gesellschafter-Geschäftsführer der Steuerberater Straub GbR, übergeben.
Für Heinzmann, war die Übergabe weit mehr als nur ein geschäftlicher Akt. Im Zentrum ihrer Bemühungen standen die Sicherung des Standorts und der Erhalt der Arbeitsplätze. Mit der nun vollzogenen Nachfolge ist sichergestellt, dass das Unternehmen an seinem Sitz in Geislingen verbleibt und ausnahmslos alle Mitarbeiterinnen übernommen werden.
„Es war mir ein absolutes Herzensanliegen, dass es für mein Team und den Standort nahtlos weitergeht“, zeigt sich Gabriele Heinzmann erleichtert und glücklich. „Mit Johannes Straub habe ich einen Unternehmer gefunden, der nicht nur durch seine hohe Fachkompetenz überzeugt, sondern der auch menschlich extrem loyal und empathisch ist. Ich weiß mein Unternehmen bei ihm in den allerbesten Händen.“
Unterstützt wurde der Nachfolgeprozess von Lothar Lehner, Geschäftsführer der Lehner Management GmbH und Repräsentant des BVMW (Bundesverband Der Mittelstand), Die Daten-Service Geislingen GmbH ist bereits seit vielen Jahren Mitglied des Verbands.
30.7.27
Feuerwehr mit frischer Atemluft
Göppingen. Die Freiwillige Feuerwehr Göppingen erhält einen neuen Atemluftkompressor. Der Gemeinderat hat die außerplanmäßige Beschaffung beschlossen und stellt dafür rund 150.000 Euro bereit.
Der neue Atemluftkompressor ersetzt die bestehende Anlage, die nicht mehr den aktuellen technischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen entspricht. Mit ihr werden die Atemschutzflaschen der Feuerwehr befüllt. Die Anlage ist damit ein zentraler Bestandteil der Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Göppingen sowie der angeschlossenen Gemeinden, die über die Zentrale Atemschutzwerkstatt versorgt werden. Eine Nachrüstung der bestehenden Anlage ist weder technisch noch wirtschaftlich sinnvoll. Deshalb werden der Kompressor, die Hochdruckversorgung, die Füllleiste, die Pufferflaschen sowie die erforderlichen Sicherheitseinrichtungen vollständig erneuert. Zum Projekt gehören außerdem die Demontage und fachgerechte Entsorgung der bisherigen Anlage sowie die Inbetriebnahme und Einweisung. Die Beschaffung erfolgt in Abstimmung mit dem geplanten Umbau der Zentralen Atemschutzwerkstatt im Jahr 2027. Die neue Anlage kann anschließend am neuen Standort weiter genutzt werden. Die Kosten belaufen sich voraussichtlich auf rund 150.000 Euro.
30.7.27
Bezirksämter bleiben bestehen
Göppingen. Der Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause beschlossen, die Öffnungszeiten einzelner Bezirksämter ab dem 1. Januar 2027 anzupassen und die Zusammenarbeit zwischen den Standorten weiter auszubauen.
Dem Beschluss ging eine organisatorische Untersuchung der Bezirksämter durch ein externes Beratungsunternehmen sowie eine Pilotphase in den Bezirksämtern Hohenstaufen, Maitis, Jebenhausen und Bezgenriet voraus. Ziel war es, die Verwaltungsleistungen auch künftig zuverlässig und wirtschaftlich anbieten zu können. Dabei stand von Anfang an fest, dass alle sieben Bezirksämter an ihren bisherigen Standorten erhalten bleiben.
Ab dem 1. Januar gelten für die Bezirksämter Jebenhausen, Bezgenriet, Bartenbach, Hohenstaufen und Maitis verkürzte Öffnungszeiten. Gleichzeitig werden standortübergreifende Teams gebildet, damit die Bürger die angebotenen Dienstleistungen weiterhin verlässlich in Anspruch nehmen können. Einheitliche Qualitätsstandards und eine stärkere Digitalisierung sollen zusätzlich dazu beitragen, den Service unabhängig vom jeweiligen Standort weiter zu verbessern. Mit der Neuorganisation sollen außerdem Personalressourcen effizienter eingesetzt werden.
Der Gemeinderat hat deshalb den Abbau von 2,5 Stellen im Bereich der Sachbearbeitung beschlossen. Dadurch rechnet die Stadt mit jährlichen Einsparungen von rund 155.000 Euro.
30.7.27
Spielplätze vorübergehend gesperrt
Schwäbisch Gmünd (sv). Aufgrund notwendiger Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten werden derzeit einige Spielgeräte beziehungsweise Anlagen vorübergehend gesperrt. Folgende Einrichtungen sind betroffen mit einer Sperrung beziehungsweise einer Einschränkung:
Spielplatz Schwerzerallee: Der Spielplatz ist aufgrund von Reparaturarbeiten voraussichtlich für etwa drei Wochen gesperrt.
Spielplatz Eutighofer Straße: Hier ist ein Teil des Spielplatzes gesperrt. Grund ist der Austausch eines Standpfostens. Die Arbeiten werden voraussichtlich rund zwei Wochen in Anspruch nehmen.
Seniorenfitnessanlage Josefsbach: Das Fahrradgerät ist derzeit außer Betrieb, da ein Pedal fehlt. Die Dauer der Sperrung ist aktuell noch nicht absehbar, da die Rückmeldung des Ersatzteillieferanten noch aussteht.
30.7.27
Stadtmuseum: Bürgerbegehren abgelehnt
Schorndorf. Der Gemeinderat der Stadt Schorndorf hat sich erneut mit der Zukunft des Stadtmuseums beschäftigt und zwei Entscheidungen getroffen: Das Bürgerbegehren zum Erhalt des Museums am Kirchplatz wurde als rechtlich nicht zulässig festgestellt. Gleichzeitig beschloss der Gemeinderat auf Grundlage eines interfraktionellen Antrags, die bisherigen Planungen für einen Umzug ins Karlsquartier vorerst auszusetzen und weitere Optionen prüfen zu lassen.
Die Diskussion um die Zukunft des Stadtmuseums ist damit nicht beendet. Angesichts der angespannten finanziellen Situation der Stadt sollen mögliche Alternativen neu bewertet werden. Mit dem Bürgerbegehren hatten sich zahlreiche Bürger für den Erhalt des Stadtmuseums am bisherigen Standort eingesetzt. Insgesamt wurden 3.357 gültige Unterstützungsunterschriften festgestellt. Die hohe Zahl zeigt, welche Bedeutung das Museum für viele Menschen in Schorndorf hat.
Der Gemeinderat hatte jedoch nicht über die politische Bewertung des Anliegens zu entscheiden, sondern darüber, ob die gesetzlichen Voraussetzungen für ein Bürgerbegehren erfüllt sind. Nach eingehender Prüfung kam die Verwaltung zu dem Ergebnis, dass dies nicht der Fall ist. Diese Bewertung wurde durch einen Fachanwalt für Verwaltungsrecht bestätigt und wird auch vom Regierungspräsidium als Rechtsaufsichtsbehörde geteilt.
Ausschlaggebend ist insbesondere der fehlende Kostendeckungsvorschlag. Nach rechtlicher Bewertung zielt das Bürgerbegehren auf den dauerhaften Erhalt einer sanierungsbedürftigen Einrichtung. Damit wären Sanierungs-, Betriebs- und Folgekosten verbunden, für deren Finanzierung ein Vorschlag hätte enthalten sein müssen.
„3.357 gültige Unterstützungsunterschriften sind ein starkes Zeichen dafür, wie sehr die Zukunft unseres Stadtmuseums die Menschen bewegt. Dieses Engagement nehmen wir ernst“, sagt Oberbürgermeister Bernd Hornikel. „Gleichzeitig sind Gemeinderat und Stadtverwaltung an die gesetzlichen Vorgaben gebunden. Die Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens darf nicht nach politischer Zweckmäßigkeit beurteilt werden. Davon zu unterscheiden ist die Frage, welchen Weg wir mit unserem Stadtmuseum künftig gehen. Diese Diskussion geht weiter.“
Unabhängig von der rechtlichen Entscheidung beschloss der Gemeinderat, den Vollzug der bisherigen Planungen für das Karlsquartier auszusetzen und weitere Möglichkeiten zu prüfen. Der ursprüngliche Gemeinderatsbeschluss wird damit nicht aufgehoben. Vor weiteren Schritten soll geklärt werden, welche Alternativen unter den veränderten finanziellen Rahmenbedingungen realistisch und tragfähig sind.
Die Varianten sollen insbesondere unter fachlichen, räumlichen, finanziellen und langfristigen Gesichtspunkten untersucht werden. „Die rechtliche Entscheidung über das Bürgerbegehren und die politische Entscheidung über die Zukunft des Museums sind zwei unterschiedliche Fragen“, betont Hornikel. „Bei der ersten haben wir rechtliche Klarheit geschaffen. Bei der zweiten nehmen wir uns bewusst die Zeit, weitere Möglichkeiten zu prüfen. Unser Ziel bleibt eine tragfähige Perspektive für das Stadtmuseum, die seiner Bedeutung für Schorndorf ebenso gerecht wird wie unserer Verantwortung gegenüber den städtischen Finanzen.“ Die Ergebnisse des Prüfauftrags sollen dem Gemeinderat im Herbst zur weiteren Beratung und Entscheidung vorgelegt werden.
30.7.27
Wegen Kran-Einsatz wird die B 29 gesperrt
Schwäbisch Gmünd (sv). Am Samstag, 8. August, ab 6 Uhr, wird die B 29 im Bereich der Rinderbacher Mühle für den Verkehr in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Grund dafür sind dringende Arbeiten mit einem Mobilkran auf der südlichen Seite des Rems Ufers, die nur von der B 29 ausgeführt werden können. Der Verkehr in Fahrtrichtung Stuttgart wird am Verteiler Ost abgeleitet und wird über die Buchstraße, Baldungstraße, Aalener Straße wieder am Tunnelportal Ost auf die B 29 in den Tunnel geführt.
Der Verkehr in Fahrtrichtung Aalen wird am Tunnelportal Ost ausgeleitet und führt über die Herlikofer Straße, L 1075 durch Herlikofen, Iggingen auf die L 1157 zum B 29 Verteiler Iggingen und weiter in Richtung Aalen. Die Umleitungen sind entsprechend ausgeschildert.
Die Fertigstellung der Arbeiten sind am späten Samstagabend vorgesehen. Sollten witterungsbedingte Verzögerungen aufkommen, bleibt die Sperrung bis Sonntag, 9. August, erhalten.
30.7.27
In der Sauna gibt es nun ein Handyverbot
Göppingen. Für die Barbarossa-Thermen und das Göppinger Freibad gelten künftig neue Benutzungsordnungen. Der Gemeinderat hat die Neufassung beschlossen und damit die Regelungen an aktuelle rechtliche Vorgaben sowie die Anforderungen eines modernen Badebetriebs angepasst.
Die bisherige gemeinsame Benutzungsordnung wird durch zwei eigenständige Regelwerke ersetzt – eines für die Barbarossa-Thermen und eines für das Freibad. Dadurch werden die Bestimmungen übersichtlicher und besser auf die jeweiligen Einrichtungen zugeschnitten. Die neuen Benutzungsordnungen berücksichtigen aktuelle gesetzliche Vorgaben, unter anderem im Datenschutz und Nichtraucherschutz, sowie Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen und des Deutschen Saunabundes. Außerdem fließen Erfahrungen aus dem täglichen Badebetrieb ein.
Ziel ist es, den Betrieb der beiden Einrichtungen rechtssicher und für die Badegäste verständlich zu regeln. Zu den wichtigsten Änderungen gehört eine Anpassung der Begleitregelung für Kinder: Bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr müssen Kinder künftig von einer volljährigen Begleitperson begleitet werden. Neu geregelt werden außerdem unter anderem die Videoüberwachung ausgewählter Bereiche im Freibad, die Nutzung der Parkplätze sowie Vertragsstrafen bei Missbrauch oder Manipulation von Eintrittsberechtigungen. Für beide Einrichtungen werden die Rauchregelungen präzisiert.
In der Saunalandschaft der Barbarossa-Thermen gilt künftig zudem ein ausdrückliches Verbot für das Telefonieren sowie das Fotografieren und Filmen. Die neuen Benutzungsordnungen treten zum 1. August in Kraft.
30.7.27
Gaststätten prägten einst das gesellschaftliche Leben
Eislingen. Die zweite Auflage des Buches „Gaststätten in Eislingen“ ist da. Mit wenigen Überarbeitungen wurde das Buch nachgedruckt. Auf mehr als 300 Seiten zeichnen die beiden Autoren, Stadtarchivar Martin Mundorff und Fotograf Paul Kottmann, die Geschichte von 87 Gaststätten nach, die das gesellschaftliche und soziale Leben Eislingens über viele Jahrzehnte hinweg geprägt haben.
Das Buch ist zum Preis von 25 Euro im Rathaus im Bürgerbüro und beim Kultur- und Sportamt, in der Buchhandlung ‚Blatt und Buch‘, im ‚Café Gromer‘ in Eislingen sowie in der Buchhandlung Dölker in Salach erhältlich. Anhand historischer Fotografien, Zeitzeugenberichten und sorgfältiger Recherchen gewährt das Buch spannende Einblicke in eine vergangene Epoche. Die Autoren verdeutlichen die zentrale Rolle der Wirtshäuser im Alltag der Eislinger Bürgerinnen und Bürger.
Dabei stehen nicht nur die Gebäude selbst im Mittelpunkt, sondern vor allem die Menschen: Gäste, Wirtsfamilien und Angestellte, deren Geschichten lebendig erzählt werden. Zu den eindrucksvollen historischen Aufnahmen zählen unter anderem eine Abschiedsfeier eines Auswanderers sowie die Versorgung von Kriegsgefangenen. Die vielfältigen Geschichten spiegeln nicht nur das gesellschaftliche Leben vergangener Zeiten wider, sondern dokumentieren zugleich die historische Entwicklung der Stadt. So eröffnet das Buch Einblicke in Lebenswelten, die den meisten Eislingern heute nur noch aus Erzählungen bekannt sind.
30.7.27
Landwirtschaftsdirektor geht in Ruhestand
Ostalbkreis. Vier Jahre lang leitete er den Geschäftsbereich Landwirtschaft beim Landratsamt Ostalbkreis, jetzt verabschiedeten Landrat Dr. Joachim Bläse und Erste Landesbeamtin Gabriele Seefried den Leitenden Landwirtschaftsdirektor Tiemo Hofmann in den Ruhestand.
Hofmann studierte Agrarwissenschaften und absolvierte den Vorbereitungsdienst für den höheren landwirtschaftlichen Dienst und das höhere Lehramt für Fachschulen für Landwirtschaft. In verschiedenen Funktionen war er anschließend in den Landwirtschaftsämtern Überlingen, Schwäbisch Hall, Ilshofen und Heilbronn, bei der Landesanstalt für Landwirtschaft, Ernährung und Ländlichen Raum Schwäbisch Gmünd und beim Ministerium für Ernährung.
Bläse dankte Hofmann für die Unterstützung der landwirtschaftlichen Betriebe im Ostalbkreis: „Strukturwandel, internationaler Wettbewerb, Klimawandel, Artenschutz, Tierwohl oder auch Flächenkonkurrenz sind nur einige Schlagworte, die das Spannungsfeld beschreiben, in dem sich unsere landwirtschaftlichen Betriebe bewegen. Sie haben mit Umsicht, großer Erfahrung und im Dialog mit allen Akteuren unsere Landwirte in schwierigen Zeiten kompetent begleitet.“
30.7.27
Nach Unfall: Polizei sucht Zeugen
Uhingen. Zeugen sucht die Polizei nach einem Unfall am Mittwoch in Uhingen. Der ereignete sich gegen 15.15 Uhr an der Einmündung Ulmer Straße / Schulstraße. Eine 24-Jährige fuhr mit ihrem Toyota in der Schulstraße und wollte auf die vorfahrtsberechtigte Ulmer Straße nach links abbiegen. Von rechts kam kein Verkehr und laut ihren Angaben war die links von ihr befindliche Ampel in der Ulmer Straße rot. Daraufhin fuhr sie los. Doch es kam ein 45-Jähriger mit seinem VW. Die Autos stießen im Einmündungsbereich zusammen. Ob der 45-Jährige die Ampel bei rot überfuhr oder nicht, kann derzeit nicht geklärt werden. Die Polizei (Tel. 07161/93810) sucht daher Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und gesehen haben, ob die Ampel rot oder grün war. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt.
30.7.26
Regionale Kulinarik und neue Perspektiven
Schwäbisch Gmünd/Region Stuttgart . Vom 14. bis 16. August lädt die Regio Stuttgart Marketing- und Tourismus GmbH zum Erlebniswochenende „Aktiv Genuss erleben“ ein. 27 Kommunen präsentieren Touren, Führungen und Ausflüge, die Bewegung, regionale Kulinarik und neue Perspektiven auf die Region Stuttgart vereinen.
Beim Erlebniswochenende heißt es wieder: entdecken, erleben und genießen. Von Freitag, den 14. August bis Sonntag, den 16. August können die Bewohner der Region ihre Heimat von Bad Wildbad über Waiblingen bis nach Bad Ditzenbach auf besondere Weise kennenlernen. Auf sie wartet eine breite Auswahl an Aktivitäten: geführte Spaziergänge durch historische Stadtkerne, Wanderungen durch idyllische Landschaften oder Kanufahrten auf den Flüssen der Region. Und immer steht eine kulinarische Überraschung, wie zum Beispiel handgefertigte Schokolade, regionaler Wein, Kaffee, frisches Brot oder Streuobst, im Mittelpunkt.
Los geht es am Freitag, den 14. August. In Backnang verbindet die Erlebnis-Kulinarik-Führung Einblicke in die Gaststättengeschichte der Stadt mit herzhaftem Fingerfood sowie feinem Konditoreigebäck und Desserts. Zum Abschluss können die Teilnehmer eine eigene kleine Süßigkeit kreieren. Ebenfalls am Freitag lädt Marbach am Neckar zu „Wein und Qigong – Urlaub bei sich selbst finden!“ ein. Die Tour verbindet Qigong-Einheiten mit einer Weinprobe.
Am Samstag, den 15. August stehen weitere Genussmomente auf dem Programm: In Herrenberg führt die Tour „Genuss und Ausblick“ auf einem rund vier Kilometer langen Spaziergang zum Schönbuchturm. Zurück in Herrenberg erwartet die Teilnehmer eine Wein- und Käseverkostung. In Nürtingen zeigt der kulinarische Spaziergang „Nürtingen fairkostet! – kulinarischer Spaziergang rund um fairen Handel“, wie gut fairer Handel schmeckt: An vier Stationen geben lokale Händlerinnen und Händler Einblicke in ihre Produkte und Geschichten, begleitet von vielfältigen Kostproben.
Auch der Sonntag, 16. August bietet besondere Erlebnisse. Während in Göppingen eine Genuss-Rundfahrt durch den Landkreis Ausblicke mit geschichtlichen Highlights und regionalen Köstlichkeiten verbindet, geht es in Bad Liebenzell süß her. In der Marzipan- und SchokoladenManufaktur erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die Herstellung von Marzipan- und Schokoladenspezialitäten – natürlich inklusive Verkostung.
In Schwäbisch Gmünd kann man am Freitag, 14. August in die süße Welt der Bonbon- und Lollieherstellung eintauchen. Am Samstag, 15.August erfährt man, im Rahmen einer Führung über den Wochenmarkt, die Geheimnisse des Gmünder Briegels.
„Das Erlebniswochenende bringt Menschen raus aus dem Alltag und mitten hinein in die Erlebniswelt der Region Stuttgart“, sagt Armin Dellnitz, Geschäftsführer der Regio Stuttgart Marketing- und Tourismus GmbH. „Besonders gut lässt sich das Erlebniswochenende mit unserer Hotel-Aktion ‚Sei Gast in Deiner Region‘ verbinden. Vom 1. bis 31. August 2026 können Personen mit Wohnsitz in der Region Stuttgart ausgewählte Hotels in der Region zu besonderen Konditionen buchen. So wird das Erlebniswochenende zum Kurzurlaub in der eigenen Region“.
Für die meisten Veranstaltungen ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen und das vollständige Programm des Erlebniswochenendes unter: www.erlebniswochenende-region-stuttgart.de . Alle Informationen zur Hotel-Aktion findet man unter: gast-region-stuttgart.de.
30.7.26
Fehrle-Parkhaus nur eingeschränkt nutzbar
Schwäbisch Gmünd (sv). Im Fehrle-Parkhaus in Gmünd werden während der Sommerferien umfangreiche Betonsanierungsarbeiten durchgeführt. Mit der Maßnahme wird die Dauerhaftigkeit und Sicherheit des Parkhauses sichergestellt. Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise, sodass der Parkbetrieb während eines Großteils der Bauzeit aufrechterhalten werden kann. Die Baustelleneinrichtung sowie erste Teilsperrungen beginnen Ende Juli. Das Ende der gesamten Baumaßnahme ist für Anfang September vorgesehen.
Während der Sanierungsarbeiten wird die Verkehrsführung innerhalb des Parkhauses angepasst. Ziel ist es, das Parkhaus mit möglichst geringen Einschränkungen weiterhin nutzbar zu halten. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, die ausgeschilderten Verkehrsführungen, Absperrungen und Hinweise vor Ort zu beachten. Im Zeitraum Ende August bis Anfang September finden voraussichtlich die abschließenden Beschichtungsarbeiten statt. In dieser Phase kommt es zu folgenden Einschränkungen: Das Fehrle-Parkhaus bleibt während der Beschichtungsarbeiten geschlossen. Die Parkebenen ab Ebene 2B aufwärts stehen in diesem Zeitraum nicht zur Verfügung.
Die Parkebenen 0B, 0A und 1A können vollständig genutzt werden. Dies gilt auch für die dort ausgewiesenen Sonderparkflächen, beispielsweise Frauenparkplätze. Die E-Ladestationen sind während der Beschichtungsarbeiten nicht nutzbar. Sollten auf den zur Verfügung stehenden Ebenen keine Stellplätze mehr frei sein, werden Dauerparker gebeten, auf die Ausgleichsparkfläche am Schotterparkplatz bei der Kletterschmiede auszuweichen. Wer in der Zeit vom 24. August bis einschließlich 6. September die Ausgleichsparkfläche nutzt, sollte den Parkausweis des Fehrle-Parkhauses gut sichtbar hinter der Windschutzscheibe auszulegen.
Um die Dauerhaftigkeit und Verkehrssicherheit des Parkhauses langfristig zu gewährleisten, werden beschädigte Betonbereiche gemäß den geltenden technischen Richtlinien entfernt und mit geeignetem Ersatzbeton instandgesetzt. Anschließend werden die Flächen mit einem dauerhaften Oberflächenschutzsystem versehen. Nach dem ersten Bauabschnitt im Jahr 2022 wird nun der Bereich 2B einschließlich der Auf- und Abfahrten saniert. Mit dieser Maßnahme sollen größere Schäden und damit verbundene, deutlich höhere Instandsetzungskosten in der Zukunft vermieden werden.
30.7.26
Schüler starten in die Sommerferien

Mit einem Hitzetag beginnen auch an den Schulen im Stauferland die Sommerferien. Nach der Zeugnisausgabe liegen sechs
Wochen schulfrei vor den Kindern (und den Lehrern). Am 14. September beginnt für die meisten dann wieder der Ernst des
Lebens. Daran wollen sie aber bei Ferienstart erst einmal nicht denken. Die Redaktion von unser-stauferland.de wünscht
allen erholsame und erlebnisreiche Ferien. Foto: Freepik
Leder-Bader baut am Stammsitz 85 Arbeitsplätze ab

Bader-Zentrale in Göppingen: Stellenabbau am Stammsitz trifft 85 Mitarbeiter. Foto: Bettina Fritz
Göppingen. Die Hiobsbotschaften aus der Wirtschaft im Filstal reißen nicht ab. Der international tätige Lederhersteller Bader GmbH & Co. KG mit Stammsitz in Göppingen baut aufgrund der anhaltend schwierigen Marktlage rund 85 Arbeitsplätze am Hauptsitz ab. Damit reagiert das Familienunternehmen auf die rückläufige Nachfrage der Automobilindustrie, die seit mehreren Jahren unter Absatzschwäche, hohen Kosten und dem Wandel zur Elektromobilität leidet. Nach Unternehmensangaben wurden bereits erste Kündigungen ausgesprochen.
Der Stellenabbau trifft vor allem den Verwaltungssitz in Göppingen und entspricht etwa einem Drittel der dort beschäftigten Mitarbeiter. Das Unternehmen begründet die Maßnahme mit einer dauerhaft schwachen Auslastung und dem anhaltenden Kostendruck in der Automobilzulieferbranche. Bereits seit 2023 hatte Bader mit Kurzarbeit und Restrukturierungen versucht, auf die rückläufige Auftragslage zu reagieren.
Die Wurzeln von Bader reichen bis ins Jahr 1872 zurück. Aus einer regionalen Gerberei entwickelte sich über Jahrzehnte einer der weltweit führenden Hersteller von Premiumleder für Fahrzeuginnenausstattungen. Das Unternehmen beliefert zahlreiche internationale Automobilhersteller und produziert Leder sowie hochwertige Innenraumlösungen für Fahrzeuge. Heute beschäftigt die Unternehmensgruppe weltweit mehr als 11.000 Mitarbeiter an Produktionsstandorten auf mehreren Kontinenten.
Der Stammsitz befindet sich bis heute in der Metzgerstraße. Von dort aus werden zentrale Unternehmensfunktionen gesteuert. Das Unternehmen befindet sich weiterhin in Familienbesitz. Die Geschäftsentwicklung von Bader ist eng mit der internationalen Automobilindustrie verknüpft. Während der Pandemie, den Lieferkettenproblemen und dem Strukturwandel hin zur Elektromobilität gingen die Produktionszahlen vieler Fahrzeughersteller zurück. Gleichzeitig setzen steigende Energie-, Material- und Personalkosten die Zulieferer unter Druck.
Bereits Ende 2024 hatte Bader angekündigt, Teile der Lederproduktion im Werk Ichenhausen einzustellen, nachdem Kurzarbeit die Auslastungsprobleme nicht dauerhaft lösen konnte. Nun folgen weitere Einschnitte am Stammsitz in Göppingen.
Die wirtschaftliche Lage vieler Industrieunternehmen im Kreis Göppingen bleibt angespannt. Nach Einschätzung der IHK Region Stuttgart blicken zahlreiche Betriebe aufgrund schwacher Exportaussichten und einer verhaltenen Nachfrage pessimistisch auf die kommenden Monate.
Ob der aktuelle Stellenabbau den Abschluss der Restrukturierung darstellt oder weitere Maßnahmen notwendig werden, hängt maßgeblich von einer Erholung der internationalen Automobilmärkte und der Nachfrage nach hochwertigen Fahrzeuginnenausstattungen ab. Für den traditionsreichen Lederhersteller bedeutet der Personalabbau einen der tiefsten Einschnitte der vergangenen Jahre.
29.7.26
Gestohlenes Fahrzeug in Mittelfranken aufgetaucht
Rechberghausen. Unbekannte haben in Rechberghausen in der Nacht zum Dienstag einen BMW gestohlen, der auf einem Grundstück in der Wasserbergstraße abgestellt war. Als der 21-jährige Wagenbesitzer mit seinem Auto am Dienstag in den Vormittagstunden losfahren wollte, fehlte dieses. Wie die Unbekannten das Auto gestartet hatten, ist bislang nicht bekannt. Über die Fahrzeug-App konnte nachvollzogen werden, dass das Auto am Dienstag gegen 3 Uhr entriegelt wurde. Der BMW konnte noch am späten Dienstagvormittag in einem Wald in Mittelfranken aufgefunden werden. Die Kennzeichen fehlten. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
29.7.26
Turnerschaftsstadion jetzt auf der Höhe der Zeit

Das Band wird zerschnitten, das Turnerschaftsstadion ist offiziell wiedereröffnet. Von links: Michael Bader, Vorsitzender
der Turnerschaft, Erster Bürgermeister Johannes Heberle und Steven Hagenlocher, Kassierer der Turnerschaft. Foto: Stadt Göppingen
Göppingen. Nach zehnmonatiger Bauzeit und einer Investition von rund 745.000 Euro ist das Turnerschaftsstadion in Göppingen offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. Der Erste Bürgermeister der Stadt Göppingen, Johannes Heberle, und der neue Vorsitzende der Turnerschaft Göppingen, Michael Bader, eröffneten die modernisierte Anlage mit dem symbolischen Durchschneiden des Eröffnungsbandes. Die offizielle Einweihung war ursprünglich beim Sommerfestes vorgesehen. Wegen der hohen Temperaturen musste die Veranstaltung jedoch abgesagt werden und wurde nun im kleinen Kreis nachgeholt. Mit der umfassenden Sanierung ist das über 100 Jahre alte Stadion für die kommenden Jahrzehnte zukunftsfähig aufgestellt. Neben der Erneuerung der Leichtathletikanlagen wurde das Sportangebot gezielt erweitert: Vier Basketballkörbe und ein Beachvolleyballfeld ergänzen die klassischen Disziplinen und schaffen zusätzliche Bewegungsangebote für Schulen, Vereine und Freizeitsportlerinnen und Freizeitsportler.
„Mit dieser Investition stärken wir den Schul- und Vereinssport nachhaltig. Gerade in Zeiten knapper kommunaler Haushalte ist es ein wichtiges Signal, dass dieses Projekt gemeinsam erfolgreich umgesetzt werden konnte“, sagte Erster Bürgermeister Johannes Heberle. Auch der Vorsitzende der Turnerschaft Göppingen, Michael Bader, betonte die Bedeutung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit: „Die Sanierung zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Verein, Stadt, Fördermittelgeber und viele engagierte Menschen an einem Strang ziehen.“
Der Weg bis zur Umsetzung war lang. Zwischen den ersten Gesprächen und dem Beginn der Bauarbeiten lagen rund vier Jahre intensiver Planung und Abstimmung. Die Turnerschaft hat gemäß den Sportförderrichtlinien der Stadt und Beschluss des Gemeinderats einen Sportförderzuschuss in Höhe von 112.000 Euro erhalten. Darüber hinaus gewährt die Stadt der Turnerschaft ein Darlehen in Höhe von maximal 408.000 Euro über eine Laufzeit von 20 Jahren bei jährlicher Tilgung von fünf Prozent. Weiterhin gewährt die Stadt ein Überbrückungsdarlehen bis zum Erhalt der Sportfördermittel des Landessportbundes bis zu maximal 139.000 Euro. Mit der Wiedereröffnung steht den Schulen der Stadt und der Turnerschaft Göppingen wieder eine moderne und attraktive Sportstätte zur Verfügung, die den Schul-, Vereinssport gleichermaßen stärkt.
29.7.26
Rats-Mehrheit für neuen ZOB
Göppingen. Der Gemeinderat der Stadt Göppingen hat sich in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich für den Abriss und Neubau des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) ausgesprochen. Die Räte stimmten der Entwurfsplanung und der Kostenberechnung für den Bau zu.
Der Neubau des ZOB wird derzeit auf rund 15,3 Millionen Euro geschätzt. Die Stadt rechnet dabei mit bis zu 50 Prozent Fördermittel vom Land. Die Interimslösung auf dem Areal am Fischbergele schlägt noch einmal mit 1,5 Millionen Euro zu Buche. Die Bauarbeiten für den Interims-ZOB werden im Herbst beginnen und im Frühjahr 2027 abgeschlossen sein. Dann kann der Busbahnhof umziehen und der ZOB aus dem Jahr 1994 abgerissen und neu gebaut werden. Die Einweihung der neuen Anlage ist für Ende 2028 terminiert.
Der bestehende Zentrale Omnibusbahnhof der Stadt Göppingen ist nicht barrierefrei und weist erhebliche bauliche Mängel auf. Die Geometrie des ZOBs mit zu kurzen und schmalen Busbahnsteigen und komplizierten Busfahrbeziehungen führen zu Gefährdungen.
29.7.26
Ideenreichtum bei Festzug gewürdigt
Geislingen. Der Kinderfestumzug war auch in diesem Jahr einer der Höhepunkte des Geislinger Stadtfests. Zahlreiche Zuschauer verfolgten den Umzug und konnten die vielfältig gestalteten Beiträge der Schulen erleben. Die Prämierung der schönsten Umzugsbeiträge fand am Mittwoch in der Lindenschule statt.
„Der Kinderfestumzug lebt von eurem Ideenreichtum, eurem Engagement und eurem Gemeinschaftsgeist. Ihr habt mit so viel Kreativität und Fantasie mitgemacht – das hat uns alle beeindruckt und den Umzug zu etwas ganz Besonderem gemacht“, sagte Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia bei der Prämierungsfeier.
Eine Jury hatte beim Kinderfestumzug die Aufgabe, die originellen Beiträge zu bewerten. Die Entscheidung fiel angesichts der Vielfalt aller teilnehmenden Schulen nicht leicht. Die schönsten Umzugsbeiträge wurden in zwei Kategorien ausgezeichnet. Kategorie „Grund- und Hauptschulen sowie Sonderschulen“: 1. Platz: Lindenschule – 250 Euro, 2. Platz: Uhlandschule – 150 Euro. Kategorie „Realschulen, Gymnasien und Berufsschulen“: 1. Platz: Schubart-Realschule – 250 Euro, 2. Platz: Daniel-Straub-Realschule – 150 Euro. Der Sonderpreis „Sieger der Herzen“ ging an die Kaufmännische Schule. Der Sonderpreis ist mit 100 Euro dotiert.
29.7.26
Stromloser Zaun: Pferd büxt aus
Donzdorf. In der Nacht zu Dienstag büxte ein Pferd von einer Koppel in Winizngen aus. In den Nachtstunden klaute ein Unbekannter eine Batterie von einem Weidezaun bei Winzingen. Weiterhin manipulierte er an dem Weidezaun, so dass eines der sieben auf der Koppel befindlichen Pferde ausbüxen konnte. Die verständigte Pferdebesitzerin konnte ihr Tier wieder einfangen.
29.7.26
Naturkindergarten ausgezeichnet
Göppingen. Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Deutsche Unesco-Kommission in Stuttgart verliehen die „Nationale Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ . 30 Initiativen wurden dabei für ihr vorbildliches Engagement ausgezeichnet. Auch der Naturkindergarten Göppingen begeisterte die Jury mit seinem eindrucksvollen Einsatz für Bildung, für nachhaltige Entwicklung und die Globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Holger Rautenberg und Kirsten Koslowski vom Naturkindergarten Göppingen nahmen die Auszeichnung in Stuttgart entgegen.
29.7.26
Bei neuem Flutlicht wird viel Strom gespart
Ebersbach. Die Flutlichtanlagen in der Sportanlage Strut in Ebersbach wurden umfassend modernisiert. Die bisherigen Scheinwerfer am Stadion, am Kunstrasenplatz und am Bolzplatz wurden durch moderne LED-Leuchten ersetzt. Mit der Erneuerung verbessert die Stadt nicht nur die Beleuchtungsqualität, sondern leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.
Nach einer Ausschreibung erhielt die Firma Omexom AG Süd GmbH aus Neuhausen den Auftrag für die Arbeiten. Das Unternehmen betreut bereits seit vielen Jahren die Straßenbeleuchtung in Ebersbach. Die Lichtplanung sowie die abschließende Überprüfung der Beleuchtungsstärke wurden durch den Lichtplaner Andreas Mosel aus Kirchheim unter Teck durchgeführt.
Vor Beginn der Arbeiten wurden alle 15 Flutlichtmasten auf ihre Standsicherheit geprüft. Dabei bestätigte eine spezielle Untersuchung, dass die Masten weiterhin sicher genutzt werden können.
Die Maßnahme wurde im Rahmen der Bundesförderung für investive Klimaschutzmaßnahmen unterstützt. Voraussetzung für die Förderung war eine Reduzierung des Energieverbrauchs um mindestens 50 Prozent. Nach den Berechnungen wird durch die neue LED-Technik sogar eine Energieeinsparung von rund 64 Prozent erreicht. Über einen Zeitraum von 20 Jahren entspricht dies einer Einsparung von etwa 110 Tonnen CO₂ im Vergleich zur bisherigen Beleuchtung.
29.7.26
Thema Zirkus beherrscht Schüler-Ausstellung
Schwäbisch Gmünd (sv). Bereits zum dritten Mal fand in der Aula der Stauferschule Gmünd eine Kunstausstellung mit Exponaten der Kinder aus der Schulkindbetreuung für Familien, Freunde und Interessierte statt. Organisiert hatten dies federführend Biljana Cujic gemeinsam mit ihren drei Mitarbeiterinnen: Alexandra Mack, Monika Tislija und Stamatia Fydani, sowie den Kindern der Schulkindbetreuung.
Im Juni hatte die Schule ein Circus-Projekt, bei dem sich die Kinder unter anderem in Zauberer, Clowns, Seiltänzerinnen sowie Fakire verwandelten und die Zuschauer an einem Tag mit Ihren beiden Aufführungen begeisterten. „Dieses Thema wollten wir im Rahmen unserer diesjährigen Kunstausstellung aufgreifen, weil natürlich auch unsere Betreuungskinder und wir von der Schulkindbetreuung an dem Circus-Projekt aktiv beteiligt waren,“ berichtete Biljana Cujic.
Voller Eifer haben die Kinder innerhalb von drei Monaten mit dem Betreuungspersonal mit verschiedenen Materialien und Techniken Kunstwerke gezaubert, wie zum Beispiel Clownsköpfe aus Pappmaschee, Schlangen aus Holz, Perlen und Knöpfen sowie einen kunstvoll verzierten Stuhl. „Die Kinder freuten sich so viel ausprobieren zu dürfen und dass dieses Mal auch ganz große Dinge anstanden sind wie ein ganzer Tigerkäfig,“ erzählt Biljana Cujic. Es gab bei der Kunstausstellung zum Thema Zirkus neben den Kunstwerken zudem noch Probierstationen und Zaubertricks, die die Kinder den Besuchern vorführten und den Trick dahinter manchmal verraten haben. Abgerundet wurde das Ganze durch Getränke, Popcorn und kleine Snacks, welche durch den Förderverein und die Eltern gespendet wurden.
29.7.26
Seniorenfahrdienst auch online buchbar
Schwäbisch Gmünd (sv). Das Seniorennetzwerk Schwäbisch Gmünd erweitert seinen Seniorenfahrdienst um eine digitale Buchungsmöglichkeit. Neben der telefonischen Anmeldung können Fahrten ab sofort auch bequem online über die städtische Homepage gebucht werden. Mit diesem neuen Angebot reagiert das Seniorennetzwerk auf die wachsende Nachfrage und schafft zusätzliche Flexibilität für seine Fahrgäste.
Seit seiner Gründung im Jahr 2011 leistet der Seniorenfahrdienst einen wichtigen Beitrag zur Mobilität und damit zur Lebensqualität älterer Menschen in Schwäbisch Gmünd und den umliegenden Stadtteilen. Jährlich werden mehr als 4.500 Fahrten durchgeführt. Ermöglicht wird dieses Angebot durch das große Engagement von derzeit 26 ehrenamtlichen Fahrern, die von Montag bis Freitag zuverlässig für die Seniorinnen und Senioren im gesamten Stadtgebiet unterwegs sind.
Mit der Einführung des Online-Buchungssystems stehen Nutzern nun zwei gleichwertige Wege zur Verfügung, um ihre Fahrt zu reservieren. „Mit der Einführung der Online-Buchung schaffen wir einen modernen und zugleich bürgernahen Service. Uns war wichtig, die persönliche telefonische Beratung zu erhalten und gleichzeitig die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. So können unsere Fahrgäste selbst entscheiden, welcher Buchungsweg am besten zu ihren Bedürfnissen passt“, erklärt Karolina Gorjainow die Gesamtkoordination des Seniorennetzwerks Schwäbisch Gmünd.
Digitales Buchungsportal: https://www.schwaebisch-gmuend.de/seniorennetzwerk/seniorenfahrdienst.html
29.7.26
„Summer Vibes“ locken nach Gmünd
Schwäbisch Gmünd (sv). Der Feierabend war noch nie so sommerlich schön! Ab dem 30. Juli bis zum 10. September feiert Schwäbisch Gmünd den Sommer mit der After-Work-Reihe „Gmünder Summer Vibes“. Live-Musik, Sommer-Lounge und erfrischende Drinks warten jeden Donnerstag in den Sommerferien auf Gmünder. Ergänzt wird die Veranstaltungsreihe durch sommerliche Shopping-Aktionen der Gmünder Einzelhändler. Um die Innenstadt und den Einzelhandel auch in den Sommermonaten zu beleben, haben sich bei den Gmünder Summer Vibes verschiedene Partner zusammengeschlossen: Wirtschaftsförderung, Touristik & Marketing GmbH, HGV Schwäbisch Gmünd und Pro Gmünd veranstalten die Sommeraktion.
Den Auftakt macht am Donnerstag, 30. Juli „Das Ding“ Summer Vibes in Schwäbisch Gmünd vom Jugendsender des SWR. Die Party findet im Rahmen des Gmünder Sommerfestivals im Stadtgarten Schwäbisch Gmünd statt. Radio-DJ Febo sorgt für sommerliche Beats und einer Atmosphäre, die niemandem mehr im Liegestuhl hält. Für sommerliche Drinks sorgt das Team von s-genuss.
Ab dem 6. August bis zum 10. September ziehen die Gmünder Summer Vibes direkt in die Innenstadt – gefeiert wird die After-Work-Party jeden Donnerstag von 16 bis 22 Uhr in der Postgasse. Jeden Donnerstag gibt es ein neues Motto, jeden Donnerstag spielt eine neue Live-Band für sommerlichen Flair direkt in der Innenstadt – und das Beste: der Eintritt ist komplett frei. Zwischen Palmen und tropischen Pflanzen lässt sich gemütlich im Liegestuhl oder Sitzsack der Arbeitstag ausklingen. Sommerliche Drinks und erfrischende Spritzer warten von den gastronomischen Partnern ab 16 Uhr auf die Gäste. Ulrike „Uller“ Hägele bewirtet mit ihrer „Blackstreet Bar“ am 6., 13. August und 3. September, das Team vom Weinhaus Rieg versorgt die Gäste am 27. August und 10. September mit erfrischenden Drinks. Julia Gruber sorgt am 20. August mit ihrer „Ostalbbar“ für Erfrischung.
28.7.26
Unerlaubtes Fernbleiben vom Unterricht: Behörden gefordert
Mit der Unterzeichnung der fortgeschriebenen Vereinbarung zum Umgang mit Schulabsentismus haben das Landratsamt Ostalbkreis, das Polizeipräsidium Aalen sowie die Städte Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd ihre Zusammenarbeit weiter intensiviert. Im Landratsamt unterzeichneten Vertreter der beteiligten Institutionen die neue Vereinbarung, die die bisherige Fassung aus dem Jahr 2019 ablöst und an aktuelle Entwicklungen anpasst.
Schulabsentismus umfasst alle Formen des unerlaubten Fernbleibens vom Unterricht und ist häufig Ausdruck komplexer persönlicher, familiärer oder sozialer Belastungen. Die Vereinbarung trägt diesem Umstand Rechnung und setzt auf ein abgestimmtes Vorgehen aller beteiligten Stellen. Ziel ist es, Anzeichen frühzeitig zu erkennen, Ursachen gemeinsam zu klären und betroffene Kinder, Jugendliche und ihre Familien möglichst frühzeitig mit geeigneten Unterstützungsangeboten zu erreichen.
Die Vereinbarung definiert hierfür einen kreisweit einheitlichen Verfahrensablauf. Zunächst stehen die pädagogischen Handlungsmöglichkeiten der Schulen im Mittelpunkt. Reichen diese nicht aus, werden Jugendhilfe, Ordnungsbehörden und – soweit erforderlich – die Polizei entsprechend ihrer gesetzlichen Zuständigkeiten eingebunden. Damit schafft die Vereinbarung klare Verantwortlichkeiten, kurze Abstimmungswege und ein verbindliches Vorgehen für alle Beteiligten.
Der Fortschreibung vorausgegangen war ein intensiver fachlicher Austausch zwischen Schulen, Jugendhilfe, Polizei, Ordnungsbehörden sowie weiteren Fachstellen. Dabei wurden die Erfahrungen aus der bisherigen Zusammenarbeit ebenso berücksichtigt wie das geplante Landeskonzept zum Umgang mit Schulabsentismus. Die Vereinbarung versteht sich als gemeinsames Bekenntnis, Bildungschancen zu sichern und jungen Menschen durch eine enge Vernetzung der beteiligten Institutionen frühzeitig Unterstützung anzubieten.
28.7.26
Eislingen weiht 13 neue Laufwege ein

Gemeinsam mit den Paten eröffnet OB Oliver Marzian (Mitte) die neuen Eislinger Laufwege. Foto: Stadt Eislingen
Eislingen. Mit einer gemeinsamen Laufrunde hat die Stadt Eislingen ihre neuen Laufwege offiziell eröffnet. Zahlreiche Gäste kamen zur Einweihung am TSG Waldheim und begleiteten Oberbürgermeister Oliver Marzian auf einem Abschnitt der Laufrunde Salamander.
Insgesamt stehen der Bevölkerung ab sofort 13 ausgeschilderte Laufwege in Eislingen Nord und Süd zur Verfügung. Die unterschiedlich langen Rundstrecken richten sich an alle, die gerne joggen oder walken und ihre Heimat auf abwechslungsreichen Wegen aktiv erleben möchten. „Wir wollen den Menschen in Eislingen Lust machen, sich die Lauf- oder Wanderschuhe zu schnüren, rauszugehen und unsere wunderschöne Natur und die Wälder direkt vor der Haustür ganz bewusst sportlich zu erleben. Mein Dank gilt allen, die dieses Projekt unterstützt und begleitet haben“, sagte Oberbürgermeister Oliver Marzian bei der Einweihung. Ein besonderer Dank gilt auch den vier Patenvereinen: der DLRG Eislingen, der Leichtathletikabteilung der TSG Eislingen, der Tischtennisabteilung der TSG Eislingen sowie dem 1. FC Eislingen. Sie übernehmen künftig die Patenschaft für die Lauftafeln und kontrollieren regelmäßig die Beschilderung der Strecken.
Wer die neuen Laufwege ausprobieren möchte, findet auf der Internetseite der Stadt Eislingen unter www.eislingen.de/laufwege alle wichtigen Informationen. Dort stehen die vier Startpunkte, Streckenbeschreibungen sowie Karten der 13 Laufwege als PDF zum Herunterladen bereit. So lässt sich die passende Strecke bequem auswählen und der nächste Lauf oder Spaziergang direkt planen. Mit den neuen Laufwegen erweitert die Stadt Eislingen ihr Sport- und Bewegungsangebot und schafft ein dauerhaftes Angebot für mehr Bewegung in der Natur.
28.7.26
Nach Hangrutsch 2024: Kolpingweg fast fertig
Geislingen. Nach dem Hangrutsch im Juni 2024 stehen die umfangreichen Sicherungs- und Straßenbauarbeiten im unteren Kolpingweg kurz vor dem Abschluss. Der rund 90 Meter lange betroffene Straßenabschnitt wurde stabilisiert und mit einer neuen Entwässerung versehen. Geplant ist, den unteren Kolpingweg noch in dieser Woche wieder für den Verkehr freizugeben. Die provisorische Ampelanlage im oberen Kolpingweg wird dann ebenfalls entfernt. Aus Gründen der Verkehrssicherheit werden sowohl der obere als auch der untere Kolpingweg zunächst probeweise als Einbahnstraße ausgewiesen.
„Das sind gute Nachrichten für alle Anwohner. Nach einer langen und herausfordernden Zeit können wir die Folgen des Hangrutsches endlich abschließen und den Blick wieder nach vorne richten“, sagt Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia. „Mein herzlicher Dank gilt den Betroffenen für ihre Geduld und ihr Verständnis.
Zur dauerhaften Stabilisierung des betroffenen Straßenabschnitts wurden Erdbeton-Stützscheiben in den Untergrund eingebracht. Dieses Verfahren kam bereits bei der Sicherung vom Hang oberhalb der Gebäude an der Wiesensteiger Straße zum Einsatz. Ergänzend setzte die Stadtverwaltung umfassende Entwässerungsmaßnahmen um. Sie sollen künftig dazu beitragen, Wasser gezielt abzuleiten und den betroffenen Hangbereich langfristig zu sichern.
28.7.26
Uhlandschule feiert neues Klettergerüst
Geislingen. Mit einem fröhlichen Schulfest hat die Uhlandschule ihr neues Klettergerüst gefeiert. Der Wunsch nach einem Klettergerüst entstand bereits im Jahr 2023 bei einer Umfrage zum Wohlbefinden an der Schule. Dabei hatten sich die Schüler insbesondere ein Klettergerüst sowie zusätzliche Sitzgelegenheiten auf dem Schulhof gewünscht. Im Anschluss wurden gemeinsam mit der Stadtverwaltung die Planungen für die Umsetzung aufgenommen.
Die Finanzierung des Projekts in Höhe von rund 25.000 Euro wurde vollständig durch Spenden ermöglicht. Dazu trugen unter anderem ein Crowdfunding der Volksbank Göppingen, ein Sponsorenlauf der Schule sowie zahlreiche Spenden von Unternehmen, Einrichtungen und Privatpersonen bei.
28.7.26
Seniorin passt nicht auf
Göppingen. Gegen ein geparktes Auto fuhr am Montag eine 69-Jährige in Göppingen in der Nördliche Ringstraße. Offensichtlich war sie nicht aufmerksam genug und stieß mit ihrem Fahrzeug gegen einen geparkten Personenwagen. Der Sachschaden an den beiden Fahrzeugen wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Nach der Unfallaufnahme konnte die Frau ihre Fahrt fortsetzen.
28.7.26
Ladendieb flüchtet
Göppingen. Parfüm klaute am Montag ein 49-Jähriger in Göppingen. Gegen 11.50 Uhr betrat der 49-jährige Algerier einen Drogeriemarkt in der Esslinger Straße. Er hatte eine Kühltüte bei sich und ging zielgerichtet in die Parfümabteilung. Er entnahm dort mehrere Parfüms im Wert von über 400 Euro, steckte sie in seine Tüte und verließ das Geschäft. Am Ausgang löste die Warensicherung aus und der Mann rannte weg. Zwei Angestellte eilten ihm hinterher. Die zwischenzeitlich informierte Polizei konnte den Dieb in der Straße "Am Autohof" vorläufig festnehmen. Ein weiterer Zeuge hatte gesehen, wie der 49-Jährige seine Beute in einem Mülleimer deponiert hatte. Dort befand sich noch die Tüte mit acht Parfüms. Die Polizisten brachten ihn aufs Revier. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kam der 49-jährige polizeibekannte Asylbewerber wieder auf freien Fuß. Gegen ihn wird nun ermittelt.
28.7.26
Rollerfahrerin verletzt
Eislingen. Am Montag kam es in Eislingen zu einem Unfall. Eine 51-Jährige fuhr mit ihrem Pkw in der Daimlerstraße Richtung B10, Auffahrt Stuttgart. Auf der Westtangente von Eislingen in Richtung Holzheim fuhr eine 46-Jährige auf ihrem Kleinkraftroller. Die Autofahrerin bremste zu spät und kollidierte im Kreuzungsbereich mit dem vorfahrtsberechtigten Kleinkraftroller. Zum Zeitpunkt des Unfalls war die Ampelanlage aufgrund eines Defekts außer Betrieb. Bei dem Unfall erlitt die Rollerfahrerin leichte Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Der Sachschaden wird auf etwa 7.000 Euro geschätzt.
28.7.26
Süßener Ortsdurchfahrt noch bis 5. August zu
Süßen. Wegen nicht vorhergesehener Leitungsarbeiten in der Donzdorfer Straße im Zuge der Ortsdurchfahrt von Süßen verlängert sich die Bauzeit der Straßenbauarbeiten bis voraussichtlich 5. August. Der Durchgangsverkehr wird weiterhin über die Umgehung Süßen im Zuge der Bundesstraße 466 umgeleitet. Die Baumaßnahme wirkt sich auch auf den Buslinienverkehr aus. Es betrifft die Linien 970, 971, 972 und 972A. Durch die Umleitung entfällt die Haltestelle „Umspannwerk“ auf all diesen Linien ersatzlos. Durch die Umleitung über die Heidenheimer Straße kann es zu Verspätungen und Teilausfällen auf den genannten Linien kommen.
27.7.26
Lkw durchbricht Hausmauer: Fahrer stirbt
Waldstetten. Am Montagmorgen befuhr ein 45-jähriger Lkw-Lenker die L1159 von Donzdorf in Fahrtrichtung Schwäbisch Gmünd. In Wißgoldingen kam das Fahrzeug in einer leichten Linkskurve, ohne eine erkennbare Reaktion seitens des Fahrers, nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Lkw überfuhr zunächst einen Gehweg, streifte eine Fußgängerampel und anschließend die Fassade eines Wohnhauses. Im weiteren Verlauf prallte das Fahruzeug frontal gegen eine Hausmauer, so dass die Fahrerkabine die Hausmauer durchbrach und der Laster etwa 50 Zentimeter tief in dem Haus feststeckte. Der Fahrer konnte sehr schnell aus dem Fahrzeug geborgen werden, starb jedoch, trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen, noch am Unfallort. Nach ersten Erkenntnissen dürfte ein medizinischer bzw. ein internistischer Vorfall unfallursächlich sein. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 300.000 Euro. An der Unfallstelle sind neben dem Rettungsdienst und der Polizei auch die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk im Einsatz.
27.7.26
Feuer in Wohnung
Ebersbach. Bei einem Brand am Samstag in Ebersbach konnten alle Bewohner das Gebäude rechtzeitig verlassen. Ein Zeuge meldete gegen 9.15 Uhr das Feuer in einer Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Barbarossastraße. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten alle Bewohner das Gebäude unverletzt verlassen. Die Feuerwehr hatte das in der Küche ausgebrochene Feuer schnell unter Kontrolle und gelöscht. Durch die starke Rauchentwicklung waren zwei Wohnungen nicht mehr bewohnbar. Dessen Bewohner kamen anderweitig unter. Der vorläufige Sachschaden wird auf etwa 80.000 Euro geschätzt. Eine Ursache ist bislang unklar.
27.7.26
Verletzte nach Stürzen von Rad und Roller
Schwäbisch Gmünd. Am Sonntagmorgen befuhr in Schwäbisch Gmünd ein 49-jähriger Fahrradfahrer einen Waldweg im Bereich die Filstalstraße, parallel zum Glasenbach. In einer Kurve stürzte er und verletzte sich hierbei schwer. Der Radler musste durch die Bergwacht geborgen werden und kam anschließend ins Krankenhaus.
Ein 16-Jähriger befuhr am Sonntagmittag die Lange Gasse von Lindach in Richtung Herlikofen. Aufgrund einer Bodenwelle kam der junge Fahrer mit seinem Roller nach links von der Fahrbahn ab und stürzte in die dortige Böschung. Hierbei wurde der Jugendliche verletzt und musste mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus verbracht werden.
27.7.26
Zu tief ins Glas geschaut
Kuchen. Am Montag zog die Polizei inKuchen einen 64-Jährigen aus dem Verkehr. Gegen 5.15 Uhr fuhr eine Polizeistreife in der Hauptstraße. Vor ihnen fuhr ein Mini in Schlangenlinien. Die Polizisten versuchten das Fahrzeug zu stoppen. Der Fahrer reagierte zunächst nicht auf die Anhaltesignale. Erst nach längerer Fahrt hielt der 64-Jährige an. Bei der Kontrolle roch der Mann deutlich nach Alkohol. Ein Alkomattest ergab einen Wert deutlich über dem Erlaubten. Eine Blutprobe soll nun den genauen Alkoholgehalt klären.
27.7.26
Kreuzungsumbau für Fahrradstraße
Göppingen. Der Bau der Fahrradstraße auf der östlichen Jahnstraße geht in die nächste Phase. Dafür muss die Kreuzung Heininger-/Jahnstraße zwischen Donnerstag, 30. Juli, und Freitag, 11. September, für den Verkehr gesperrt werden.
Ab Montag, 3. August, erneuern die Stadtwerke im Kreuzungsbereich zunächst die Stromleitungen. Danach wird die Jahnstraße so umgebaut, dass Radfahrer und Fußgänger besser queren können und Verkehrsteilnehmer barrierefrei über die Straße kommen. Gleichzeitig wird in diesem Zuge auch der Belag im Kreuzungsbereich erneuert und die Mittelinsel in der Heininger Straße etwas zurückgenommen. Damit können vor allem Lastwagen und Busse künftig von der Heininger Straße in die Jahnstraße besser links abbiegen.
Die Straßensperrung wird genutzt, um zeitgleich die Bushaltestelle Heininger-/Jahnstraße, wo die Linien 983 und 984 halten, barrierefrei umzubauen, um eine weitere Sperrzeit zu vermeiden. Diese Bushaltestelle entfällt während der gesamten Zeit. Fahrgäste sollen die Haltestelle an der Dieselstraße zu benutzen. Anlieger und Kunden der Heininger Straße zwischen Ulmer- und Jahnstraße können auch während der Bauzeit von der Kreuzung Ulmer-/Schwabstraße her zu- und abfahren.
Der Verkehr aus der Stadt in Richtung Heiningen/B10 wird über die Schwabstraße, Kreisverkehr Jahnstraße und die Jahnstraße umgeleitet. Der Verkehr in Richtung Stadt wird über die Heinrich-Landerer-Straße umgeleitet. Alternativ kann der Verkehr aus Richtung Heiningen und Holzheim auch über die Westtangente und Ulmer Straße in Richtung Göppingen fahren, um die Baustelle zu umfahren.
27.7.26/28.7.26
Bürger motzen munter drauf los
Göppingen. Sicherheit in der Innenstadt, Kommunalpolitik, Tierschutz, Fragen zu Zuwanderung und gesellschaftlichen Werten, Rechtsextremismus, Bildung, Kultur, Wirtschaft – und ganz alltägliche Ärgernisse wie Müll, fehlende Schattenplätze oder E-Scooter auf Gehwegen: Die Themen, welche die Bürger vor Kurzem bei der Aktion „Motzbude“ auf dem Marktplatz bewegten, waren so vielfältig wie die Stadt selbst.
Rund 24 ausgebildete Dialog-Botschafter empfingen dort in zwei Zeitslots alle, die einfach mal reden wollten. Das Fazit: Die Nachfrage war groß – und die Gespräche gingen tiefer, als viele erwartet hatten. Die vielleicht überraschendste Rückmeldung aus zwei Tagen Dialog: Dankbarkeit – auf beiden Seiten.
„Persönlicher Kontakt in Verbindung mit Dialog kann Einsicht und Meinung ändern" – so fasste eine Teilnehmerin ihre Erfahrung aus den zwei Tagen in einem Satz zusammen. Eine andere schrieb: „Mehr Mut zum Dialog, auch in schwierigen Situationen – denn respektvolle Gespräche können Brücken bauen und Demokratie stärken." Besonders bemerkenswert: Mehrere der am Vortag geschulten Dialog-Botschafter berichteten, dass Bürger im Gespräch offen waren, ihre Haltungen zu hinterfragen und zu überdenken – ein Zeichen dafür, dass echtes Zuhören wirkt.
27.7.26

Der Fisch und die Millionen
Es gibt in der Politik und im öffentlichen Leben einen bemerkenswerten Beruf: den des unerschütterlichen Optimisten. Er erkennt selbst im größten Defizit noch eine vorübergehende Delle („Berlin ist an dem Desaster schuld“) und verspricht zuverlässig, dass es irgendwann mal besser wird. Unser Alb-Fils-Klinikum scheint dafür das Anschauungsobjekt zu sein.
Jahr für Jahr wurden Besserung, Effizienzrendite und sinkende Defizite angekündigt. Jahr für Jahr passiert das Gegenteil. Das Minus wächst, die Rücklagen des Landkreises schrumpfen und sind inzwischen Geschichte. Der Landkreis ist finanziell am Limit. Und als wäre das nicht anspruchsvoll genug, steigen auch noch die Baukosten des Klinikneubaus munter weiter. Manche nennen das Kostenentwicklung. Andere würden sagen: Das Geld hat die Flucht ergriffen.
Nun könnte man auf die Idee kommen, dass irgendwann auch einmal die Frage nach der Verantwortung gestellt werden darf. Nicht aus Häme, sondern aus gesundem Menschenverstand. In einem mittelständischen Unternehmen wäre eine Geschäftsführung mit solchen Jahres-Bilanzen schon längst abgelöst oder wenigstens dabei, die Abschiedsrede zu formulieren. Im öffentlichen Bereich scheint dagegen oft das Prinzip zu gelten: Solange noch Geld da ist, wird weitergewurstelt. Ist kein Geld mehr da, wird eben weitergewurstelt – nur ohne Geld. Vielleicht liegt genau hier das Problem.
Eine Klinik dieser Größenordnung ist heute nicht nur ein medizinischer Betrieb, sondern auch ein Unternehmen mit einem dreistelligen Millionenbudget. Wer ein solches Haus führt, muss wirtschaften können. Deshalb sollte man den Mut haben, über eine neue Führungsstruktur nachzudenken: zwei kaufmännisch geprägte Geschäftsführer mit klarer Verantwortung für Finanzen, Organisation und Strategie. Ergänzt durch ein Direktorium, bestehend aus drei Chefärzten, die aus deren Kreis gewählt werden.
Denn eines sollte man nicht verwechseln: Ein guter Arzt ist nicht automatisch ein guter Unternehmenslenker – so wenig wie ein guter Kämmerer automatisch am offenen Herzen operieren sollte.
Ja, ein Wechsel kostet Geld. Abfindungen tun weh. Doch dauerhaft Millionendefizite schmerzen den Steuerzahler deutlich länger. Vor allem aber hätte die Klinik einen echten Neuanfang verdient. Nicht nur wirtschaftlich, sondern auch fürs Image. Denn Vertrauen ist in der Gesundheitsversorgung fast so wichtig wie moderne Medizin. Und Vertrauen gewinnt man nicht mit Pressemitteilungen, sondern mit Ergebnissen.
Bleibt am Ende nur die alte Weisheit: Der Fisch stinkt vom Kopf. Wenn allerdings seit Jahren nur am Schwanz gelüftet wird, darf man sich über den Geruch nicht wundern.
Der frühere Oberbürgermeister von Göppingen und jetzige Kreisrat Guido Till greift in seiner Freitags-Kolumne "Moment mal!" Themen des täglichen Lebens auf und beleuchtet sie unter politischen Aspekten.
24.7.26
Rauch und Ascheregen in Pessac
Göppingen/Pessac. Die Waldbrände in Südwestfrankreich treffen auch die Einwohner der französischen Partnerstadt von Göppingen, Pessac. Dort sind die Menschen seit der Nacht zu Samstag von Rauch und Ascheregen umgeben. Die Stadt hat einen Solidaritätsaufruf veröffentlicht.
Rund 200 000 Menschen aus der Gegend um die Großstadt Bordeaux sind inzwischen evakuiert worden. Betroffen von den Bränden sind auch die Urlaubsorte am Becken von Arcachon, wie der bekannte Ferienort Cap Ferret an der Südspitze der das Becken begrenzenden Halbinsel. Auch die Ferienregion um den beliebten Ferienort Biscarrosse südlich von Bordeaux ist betroffen. In Biscarrosse selbst, wo Campingplätze geräumt wurden, ist das Gewerbegebiet und mit ihm dutzende von Betrieben durch das Feuer zerstört worden. „Die Lage ist wirklich alarmierend. Sie ist in ihrem Ausmaß beispiellos, und wir hoffen, dass sie schnell unter Kontrolle gebracht werden kann“, so eine Einwohnerin von Pessac..
26.7.26
Geld aus Ausgleichsstock für acht Projekte
Kreis Göppingen. Wie das Regierungspräsidium Stuttgart mitteilt gibt es aus dem Ausgleichstock für acht Maßnahmen im Kreis Göppingen 5.862.000 Euro. Böhmenkirch erhält 100.000 Euro für den Ausbau der Roggentalstraße in Treffelhausen. Nach Dürnau fließen 200.000 Euro zur Beschaffung eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs HLF 10 für die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Dürnau. Eschenbach erhält für die Erweiterung und Sanierung des Rathauses 100.00 Euro. 50.000 Euro gehen anteilig an die Gemeinde Gammelshausen für Erweiterung Schulgebäude für den Ganztagesbetrieb beim Grundschul- und Kindergartenverband Dürnau Gammelshausen. Für die grundlegende Sanierung der Sickenbühlhalle erhält die Gemeinde Gruibingen 550.000 Euro. Heinigen kann für den Neubau des Breitekindergarten mit 2.000.000 Euro planen. Die energetische Dach- und Fassadensanierung der Staufeneckhalle in Salach unterstützt das Land mit 262.000 Euro. Wiesensteig erhält für den Neubau der Rettungswache für Feuerwehr und Bergwacht 2.600.000 Euro.
25.7.26
Gemeinderat folgt OB: Hauhaltssperre beschlossen
Göppingen. Der Gemeinderat der Stadt Göppingen ist der Empfehlung der Stadtverwaltung gefolgt und hat am Donnerstagabend in seiner jüngsten Sitzung eine Haushaltssperre beschlossen. Diese gilt bis zum Jahresende und hat weitreichende Folgen auf die Ausgaben der Verwaltung.
Alle Leistungen der Stadtverwaltung werden nach einem Kriterienkatalog auf den Prüfstand gestellt. Bereits begonnene Projekte – auch Bauprojekte wie das Hogy – sind von der Sperre ausdrücklich nicht betroffen. Trotz Haushaltssperre wird es Ausnahmen für rechtlich oder vertraglich gebundene, sicherheitsrelevante und wirtschaftlich unabweisbare Maßnahmen geben.
Hintergrund für diesen harten Eingriff sind einbrechende Steuereinnahmen, die sich nach Einschätzung der Stadt auf längere Zeit nicht erholen werden. Schwierig für Kommunen im Allgemeinen ist auch die Zunahme von Aufgaben, die von Bund und Land in der Vergangenheit beschlossen wurden, ohne für ausreichende finanzielle Ausstattung der Kommunen zu sorgen.
Die Stadt Göppingen befindet sich bereits seit zwei Jahren auf einem strengen Konsolidierungskurs. Ausgaben wurden über die gesamte Stadtverwaltung hinweg systematisch auf den Prüfstand gestellt, Projekte nicht realisiert und zahlreiche Freiwilligenleistungen gestrichen. Der Gemeinderat wird sich in einer zweitätigen Klausurtagung im September intensiv mit dem weiteren Vorgehen bei der Konsolidierung beschäftigen. Dies betrifft die Planungen der nächsten Jahre. „Es ist hart, aber wir werden um schmerzhafte Einschnitte nicht herumkommen“, sagt Oberbürgermeister Alex Maier.
24.7.26
Aus für das Stadtticket
Göppingen. Das Göppinger Stadtticket wird zum 31. Dezember eingestellt. Der Gemeinderat hat beschlossen, das Angebot zu kündigen. Damit spart die Stadt ab 2027 jährlich rund 280.000 Euro ein.
Das Stadtticket wurde Anfang 2021 eingeführt und ermöglicht seither vergünstigte Fahrten mit dem öffentlichen Nahverkehr im Stadtgebiet sowie in den Gemeinden Rechberghausen, Birenbach und Wäschenbeuren. Die Stadt Göppingen trägt dabei den größten Teil der Kosten für die Bezuschussung des Angebots.
Mit dem Beschluss beendet die Stadt ihre finanzielle Unterstützung des Stadttickets zum Jahresend. Hintergrund ist die angespannte Haushaltslage. Die Einsparungen von rund 280.000 Euro pro Jahr sind Teil der Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung und werden ab dem Haushaltsjahr 2027 berücksichtigt.
Bis zum Ende des Jahres bleibt das Stadtticket weiterhin erhältlich. Zum 1. September werden im Zuge der allgemeinen Tarifanpassung des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (VVS) die Ticketpreise erhöht. Trotz dieser Anpassung bleibt das Stadtticket bis zu seiner Einstellung eine günstigere Alternative zu regulären Einzelfahrscheinen im Stadtgebiet.
24.7.26
Jebenhäuser Brücke bleibt Sorgenkind
Göppingen. In der Stadt Göppingen gibt es 85 Brücken. Die Verwaltung prüft diese Bauwerke in regelmäßigen Abständen. Die Brücke Ulmer Straße sowie die Sauerbrunnenbrücke müssen ersetzt werden. Die Sonnenbrücke und der Sauerbrunnensteg müssen saniert werden. Wie es mit der Jebenhäuser Brücke weitergeht, ist noch offen.
Vor Kurzem haben sich Stadträte gemeinsam mit Baubürgermeisterin Eva Noller und Experten aus dem Technischen Rathaus auf Brückentour durch Göppingen gemacht. Dabei sahen sie mit eigenen Augen, wie marode so manches Bauwerk ist: Bei der Brücke Ulmer Straße gibt es Korrosionsschäden am Überbau, die Geländerstäbe sind in Teilen fast durchgerostet, es gibt Risse sowie Betonausbrüche in den tragenden Wänden und die Abdichtung auf der Brücke ist undicht. „Diese Brücke können wir nicht mehr erhalten. Wir müssen sie abreißen und neu bauen“, sagte Noller.
Die Stadt plant dies unabhängig von der Bahnmaßnahme „Korridorsanierung Stuttgart – Ulm im Jahr 2030“. Der Abriss soll voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2029 erfolgen, bis Ende 2030 soll die neue Brücke dann stehen. Das neue Bauwerk wird leicht nach Westen verschoben und die Durchfahrtshöhe der Bahn auf 6,20 Meter erhöht. Die Rampen werden entsprechend angepasst. Die Fahrbahn wird breiter sein, ebenso der Fuß- und Radweg. Das Projekt wird voraussichtlich 19,6 Millionen Euro kosten. Die Stadt rechnet mit einer Förderung von rund 50 Prozent. Somit muss die Stadt noch voraussichtlich 9,8 Millionen Euro für den Abriss und Neubau der Brücke und der Rampen aufbringen.
Zeitgleich soll die direkt anschließende Sonnenbrücke umfassend saniert werden. Das Bauwerk aus dem Jahr 1901 weist ebenso Schäden durch Feuchtigkeit und Dauerbelastung auf. Ziel der Maßnahmen ist es, die Brücke für die nächsten 20 bis 30 Jahre wieder fit zu machen.
Weiter flussabwärts zeigen sich Korrosionsschäden an der Jebenhäuser Brücke, besonders in einem der sechs Hohlkästen, die wesentlich für die Tragfähigkeit der Brücke sind. Seitdem die Schäden festgestellt wurden, ist die rechte Spur stadtauswärts auf der Jebenhäuser Brücke gesperrt, um den besonders von Rost betroffenen Hohlkasten unter der rechten Spur zu entlasten und die Standsicherheit der Brücke zu gewährleisten. Momentan wird die Brücke mit der aktuellen Verkehrsbelastung aus Verkehrszählungen und den aktuellen Normen für die Baustoffe nachgerechnet. Diese Ergebnisse sind relevant, um den Zustand der Brücke genau einschätzen zu können. Erst dann steht fest, ob saniert werden kann oder die Brücke neu gebaut wird.
Unabhängig davon muss dieses Projekt allerdings warten, bis die Brücke Ulmer Straße fertig ist, da die Jebenhäuser Brücke für die Umleitung des Verkehrs notwendig ist. Solange sorgt die Stadt mit regelmäßiger Prüfung für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer. Eine Kamerabefahrung im Mai hatte ergeben, dass die verschweißten Brückeneinläufe dicht sind und kein weiteres Wasser in den Hohlkasten eindringt. Der durch Hitze verformte Belag auf der Brücke wird zeitnah saniert. Zudem werden die gelben Fahrbahnmarkierungen durch weiße Streifen ersetzt, und die Leitbaken werden durch gestalterisch ansprechende Absperrelemente ausgetauscht.
Die Sauerbrunnenbrücke über die Fils beim Christophsbad wurde als Spannbetonbrücke im Jahr 1952 hergestellt. Hier wurde korrosionsgefährdeter Spannstahl verbaut. Mittelfristig muss die Brücke abgerissen und neu gebaut werden. Ziel des Baudezernats ist es, die Brücke als funktionierende Umleitungsstrecke zu nutzen, wenn die Jebenhäuser Brücke für eine Sanierung oder gar einen Neubau gesperrt werden muss.
Der Sauerbrunnensteg für Fußgänger, die über die Bahngleise kommen möchten, stammt aus dem Jahr 1994 und weist Schäden am Belag auf. Es gibt undichte Fugen und somit auch Korrosionsschäden an der Tragkonstruktion. Der Steg wird während der Sperrzeit der Bahn 2030 saniert.
24.7.26
Einbruch ins Krematorium
Göppingen. Sachschaden hinterließ ein Einbrecher in der Nacht auf Donnerstag ins Krematorium in Göppingen. Der Einbruch ereignete sich von Mittwoch auf Donnerstag in der Roßbachstraße. Ein bislang Unbekannter versuchte offenbar zuerst, über eine Dachluke in das Gebäude einzusteigen. Als dies misslang, hebelte er ein Fenster auf und gelangte so ins Innere. Dort durchwühlte er mehrere Schränke und Schubladen. Ohne Beute flüchtete er und hinterließ einen Sachschaden von etwa 5.000 Euro. Ob ein Tatzusammenhang zu einem vorausgegangenen Einbruch im Krematorium besteht, wird geprüft. Die Ermittlungen des Polizeireviers Göppingen dauern an.
24.7.26
Zu schnell auf Autobahn-Abfahrt: Unfall
Aichelberg. Kurz nach 21 Uhr war am Donnertag ein 18-Jähriger mit seinem Pkw auf der A8 in Richtung Stuttgart unterwegs. An der Anschlussstelle Aichelberg wollte er die Autobahn verlassen. Da er in der Ausfahrt zu schnell unterwegs war, kam er nach links von der Straße ab. Dann kollidierte er mit mehreren Bäumen. Der junge blieb unverletzt. An seinem Auto entstand ein Schaden von rund 20.000 Euro. Ein Abschlepper barg das total beschädigte Auto.
24.7.26
Psychische Erkrankungen gewinnen an Bedeutung
Ostalbkreis. Mitten im Alltag – und doch oft unsichtbar sind oftmals psychische Erkrankungen. Der Gemeindepsychiatrische Verbund (GPV) und der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Verbund (KJPV) informierten kürzlich im Aalener Landratsamt Fachpraxis, Selbsthilfe und Bürgerschaft über seelische Gesundheit und boten eine Plattform für Austausch.
In ihrem Impulsvortrag stellte Dr. Stephanie Grund-Lipowsky zentrale Fakten und Entwicklungen dar. Demnach sind jährlich rund 28 Prozent der erwachsenen Bevölkerung von psychischen Erkrankungen betroffen, jedoch sucht nur ein Teil professionelle Hilfe. Psychische Erkrankungen zählen zudem zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentung. Vor diesem Hintergrund wurde die Bedeutung von Prävention, frühzeitiger Unterstützung und einer gut abgestimmten Versorgungsstruktur hervorgehoben. Ziel aller Hilfen sei das Wohlergehen der Betroffenen unter Wahrung ihrer Autonomie.
Einen sehr persönlichen und bewegenden Einblick bot anschließend Uschi Schneider-Eichbaum aus Angehörigensicht. In ihrem Erfahrungsbericht schilderte sie eindrücklich die Situation als Mutter eines psychisch erkrankten Kindes. Fragen wie „Haben wir etwas falsch gemacht?“ oder „Wo finden wir Hilfe?“ begleiteten den Alltag der Familie. Ihre lebensnahe Darstellung machte deutlich, welchen Belastungen Angehörige ausgesetzt sind und wie wichtig Unterstützung, Orientierung und Austausch sind.
In der Podiumsdiskussion kamen Vertreter aus Medizin, Polizei, Justiz, Gemeindepsychiatrie und Eingliederungshilfe zu Wort. Einigkeit bestand darin, dass psychische Erkrankungen in allen gesellschaftlichen Bereichen an Bedeutung gewinnen. Die Notwendigkeit von Prävention, frühzeitigen Hilfen und einer besseren Verzahnung der Angebote wurde mehrfach betont. Thematisiert wurden unter anderem Versorgungslücken an Schnittstellen, insbesondere beim Übergang vom Jugend- ins Erwachsenenalter, sowie die zunehmende Belastung von Kindern und Jugendlichen.
Hervorgehoben wurde auch die Rolle niedrigschwelliger Angebote der Gemeindepsychiatrie, die durch aufsuchende Arbeit wichtige Einblicke in die Lebensrealität der Betroffenen ermöglichen. Die Eingliederungshilfe wurde als zentraler Baustein für gesellschaftliche Teilhabe benannt. Zudem wurde deutlich, dass Angehörige stärker in den Blick genommen werden müssen.
Als zentrales Fazit wurde die Bedeutung des so genannten Trialogs, also des Zusammenwirkens von Betroffenen, Angehörigen und Fachkräften, hervorgehoben. Die Veranstaltung unterstrich damit die Relevanz eines vernetzten Handelns im Ostalbkreis, um Menschen mit psychischen Erkrankungen bestmöglich zu unterstützen.
24.7.26
Von der Fahrbahn abgekommen
Eislingen. Am Donnerstag landete eine 59-Jährige bei einem Unfall bei Eislingen auf einem Reitplatz. Die Frau befuhr den Verbindungsweg zwischen Eschenbäche in Richtung Krummwälden. Den ersten Erkenntnissen nach kam sie vermutlich aufgrund einer medizinischen Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Sie durchbrach mit ihrem Wagen einen Zaun, überschlug sich im Anschluss mehrfach und kam dann in einem angrenzenden Reitplatz zum Stehen. Durch den Unfall wurde die Fahrerin in ihrem Fahrzeug eingeschlossen. Die Feuerwehr rettete die Frau aus ihrem Auto. Der Rettungsdienst brachte die schwer Verletzte mit einem Hubschrauber in eine umliegende Klinik. Das Polizeirevier Eislingen nahm den Verkehrsunfall auf und schätzt den Schaden am nicht mehr fahrbereiten Auto auf 15.000 Euro. Der Schaden am Reitplatz und an den Zäunen wird auf etwa 7.000 Euro geschätzt. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich Pferde und zwei Reiterinnen auf dem Reitplatz. Diese blieben unverletzt.
24.7.26
Auffahrunfall im Tunnel
Gruibingen. Zwei Verletzte und rund 20.000 Euro Schaden sind das Ergebnis eines Unfalls am Donnerstag auf der A8 bei Gruibingen. Kurz vor 12.30 Uhr fuhr ein 42-Jähriger mit seinem Wagen in Richtung München. Der Mann war auf Höhe des Tunnel Gruibingen auf dem linken der zwei Fahrstreifen unterwegs, als die Fahrzeuge vor ihm kurz nach der Tunneleinfahrt wegen stockendem Verkehr abbremsten. Das erkannte der 42-Jährige wohl zu spät und prallte in das Heck eines Pkw, den es auf ein weiteres Fahrzeug schob. Durch den Unfall erlitten die zwei 27 und 38-jährigen Mitfahrer im Wagen des 42-Jährigen leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in Kliniken. Die weiteren Beteiligten blieben unverletzt. Die Verkehrspolizei Mühlhausen schätzt den Gesamtschaden auf rund 20.000 Euro.
24.7.26
Geld vom Land für Projekte in Gemeinden
Kreis Göppingen. Aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) fließen über 300.000 Euro an Landesförderung direkt in die Gemeinden Birenbach und Börtlingen. Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) ist das zentrale Strukturförderprogramm des Landes Baden-Württemberg. Konkret wird zum einen die Sanierung der Räumlichkeiten der örtlichen Feuerwehr in Birenbach mit 45.040 Euro unterstützt. In Börtlingen wird wiederum ein Verwaltungsgebäude eines örtlichen Betriebs mit 263.280 Euro durch das Land gefördert.
In Unterböhringen werden zwei Projekte der Innenentwicklung und des Wohnens mit 210.000 Euro gefördert, in Donzdorf wird ein Projekt mit dem Förderschwerpunkt Arbeit mit 109.060 Euro unterstützt und in Türkheim erhält ein Projekt der Innenentwicklung und des Wohnens den Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro.
24.7.26
Bündelaktion gibt entscheidenden Impuls
Uhingen. Mehr als 90 persönliche Beratungen, bereits 31 beauftragte Photovoltaikanlagen und weitere Projekte sind in Vorbereitung: Die PV-Bündelaktion der Stadt Uhingen und der Energieagentur Landkreis Göppingen zeigt, wie aus Interesse konkrete Entscheidungen werden. Mit dem Abschluss der Beratungsphase zieht die Aktion eine erste Zwischenbilanz.
Bereits die Auftaktveranstaltung Anfang Februar stieß auf großes Interesse. Die hohe Nachfrage nach den anschließenden Beratungsgesprächen führte dazu, dass das unabhängige Beraterteam der Energieagentur Landkreis Göppingen bis Ende März mehr als 90 persönliche Beratungen durchführte. Dabei erhielten die Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer eine neutrale und kostenfreie Einschätzung, welche Photovoltaiklösung für ihr Gebäude geeignet ist.
Nach der Beratung und dem Erhalt des ersten Angebots entschieden sich knapp 60 Teilnehmer, ihre Photovoltaikpläne weiterzuverfolgen. Bislang wurden bereits 31 Anlagen verbindlich beauftragt. Weitere Teilnehmer befinden sich noch in der Entscheidungsphase oder haben sich für die Umsetzung mit einem anderen Installationsbetrieb entschieden.
Wie groß der Einfluss der Bündelaktion auf die Entscheidung für eine eigene Photovoltaikanlage war, zeigt eine erste Befragung der Teilnehmer. Rund die Hälfte der Befragten gab an, sich bereits seit längerer Zeit mit einer eigenen Photovoltaikanlage zu beschäftigen, die Umsetzung jedoch immer wieder verschoben zu haben. Für viele war die Bündelaktion der entscheidende Impuls, das Vorhaben nun umzusetzen.
Besonders geschätzt wurde die neutrale und unabhängige Beratung durch die Energieagentur Landkreis Göppingen. Sie wurde von nahezu allen Befragten als wichtigster Vorteil der Bündelaktion genannt. Auch die Begleitung der Aktion durch die Stadt Uhingen und die Energieagentur stärkte das Vertrauen der Teilnehmenden und spielte für viele eine wichtige Rolle.
Bürgermeister Matthias Wittlinger freut sich über die positive Entwicklung: „Die hohe Beteiligung zeigt, dass viele Bürgerinnen und Bürger selbst Strom aus Sonnenenergie erzeugen möchten. Die PV-Bündelaktion hat ihnen den Einstieg erleichtert und die Sicherheit gegeben, eine fundierte Entscheidung zu treffen. Besonders freut mich, dass aus vielen ersten Überlegungen inzwischen konkrete Projekte geworden sind. Davon profitieren nicht nur die einzelnen Haushalte, sondern unsere ganze Stadt.“
Auch Timm Engelhardt, Geschäftsführer der Energieagentur Landkreis Göppingen, zieht eine positive Zwischenbilanz: „Die Rückmeldungen zeigen, dass sich viele eine unabhängige Beratung wünschen, bevor sie eine größere Investition tätigen. Mit der Bündelaktion konnten wir Orientierung geben und die Menschen dabei unterstützen, den Schritt zur eigenen PV-Anlage zu machen.“
Die Beratungsphase ist zwar abgeschlossen, die PV-Bündelaktion geht jedoch weiter. In den kommenden Monaten werden die beauftragten Photovoltaikanlagen nach und nach installiert. Die Stadt Uhingen und die Energieagentur Landkreis Göppingen begleiten den weiteren Verlauf und werden nach Abschluss der Aktion eine Gesamtbilanz ziehen.
24.7.26
Land unterstützt Zukunftsforum Oberkochen
Ostalbkreis. Mit einer maximalen Fördersumme von 7,5 Millionen Euro unterstützt das Land Baden-Württemberg den Aufbau des Zukunftsforums Oberkochen. Die Förderung aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) unterstreicht die Bedeutung des Projekts für die Innovations- und Strukturpolitik des Landes. Der Ostalbkreis und die Stadt Oberkochen sehen darin eine wichtige Investition in die Zukunftsfähigkeit der Region sowie einen starken Impuls für Innovation, nachhaltiges Wirtschaften und die Weiterentwicklung der Wertschöpfungskette Holz.
„Die Förderentscheidung bestätigt den erfolgreichen Weg unserer Region“, betont Landrat Dr. Joachim Bläse. „Der Ostalbkreis zählt heute zu den dynamischsten Wirtschaftsstandorten Deutschlands. Der Prognos Zukunftsatlas 2025 weist uns als Region mit hohen Zukunftschancen aus (Rang 27 von 400) und das IW-Regionalranking 2026 benennt uns als Gewinnerregion. Diesen erfolgreichen Weg wollen wir konsequent fortsetzen. Die nächsten wirtschaftlichen Innovationssprünge entstehen an der Schnittstelle von Technologie, Nachhaltigkeit und neuen Materialien. Ressourcen- und Energieeffizienz werden zum Wettbewerbsfaktor, Nachhaltigkeit entwickelt sich zum Innovationsmarkt und neue Werkstoffe und Kreislaufwirtschaft eröffnen neue Geschäftsmodelle. Dafür brauchen unsere Unternehmen starke Netzwerke und Orte, an denen Wissen, Technologie und Praxis zusammenkommen.“
Genau hier setze das Zukunftsforum Oberkochen an, so Bläse: „Mit den Schwerpunkten Bioökonomie, Green Tech, ökologische Intelligenz und nachhaltige Innovationen im Holzbau schafft das Zukunftsforum einen neuen Innovationsraum für die Region. Besonders wertvoll ist der Blick auf die gesamte Wertschöpfungskette Holz – vom nachhaltig bewirtschafteten Wald über leistungsfähige Sägewerke und holzverarbeitende Unternehmen bis hin zu international führenden Industrieunternehmen und einer anwendungsorientierten Forschungslandschaft. Das Zukunftsforum beschleunigt hier den Transfer neuer Technologien und eröffnet neue Chancen für Kooperationen und Wertschöpfung.“
Auch Oberkochens Bürgermeister Marcel Winter sieht im Zukunftsforum einen wichtigen Impuls für die Stadtentwicklung: „Das Zukunftsforum Oberkochen verbindet Zukunft, Innovation und Nachhaltigkeit mit einem konkreten Ort der Begegnung. Es schafft Möglichkeiten für Unternehmen, Bildungseinrichtungen, junge Menschen und Bürgerinnen und Bürger, gemeinsam neue Ideen zu entwickeln und Zukunftsthemen erlebbar zu machen.“ Für Winter steht fest: „Oberkochen steht für technologische Kompetenz, Innovationskraft und eine hohe Lebensqualität. Mit dem Zukunftsforum setzen wir ein Zeichen dafür, dass nachhaltige Innovation auch in einer starken ländlich geprägten Kommune erfolgreich entstehen kann.“
Mit Werkstätten, Labor- und Arbeitsbereichen sowie Veranstaltungs- und Ausstellungsflächen schafft das Zukunftsforum künftig Raum für Austausch, Wissenstransfer und Zusammenarbeit. Unternehmen erhalten die Möglichkeit, neue Materialien und Verfahren zu erproben, Prototypen zu entwickeln und neue Partnerschaften aufzubauen. Gleichzeitig entstehen Angebote für Weiterbildung und Fachkräftesicherung.
Bereits während der Bauphase soll das Zukunftsforum durch Veranstaltungen und Dialogformate sichtbar werden. Nach der Fertigstellung wird es als Wissens- und Transferzentrum dazu beitragen, Innovationen in die Praxis zu bringen und die Wettbewerbsfähigkeit der Region langfristig zu stärken.
24.7.26
OB Hornickel will für die SchoWo kämpfen
Schorndorf. Die SchoWo ist vorbei - ihre Botschaft bleibt. Fünf Tage lang wurde in Schorndorf gefeiert, gelacht und Gemeinschaft gelebt. Tausende Besucher verwandelten die Innenstadt in einem Ort der Begegnung. Dabei wurde einmal mehr deutlich, warum die Schorndorfer Woche seit 56 Jahren weit mehr ist als ein Stadtfest.
In seiner Ansprache griff Hornikel die angespannte Haushaltslage auf und beantwortete eine Frage, die viele Bürger derzeit bewegt: Kann sich Schorndorf die SchoWo überhaupt noch leisten? Seine Antwort fiel eindeutig aus: „Die Vereine wuppen hier fünf Tage lang dieses Stadtfest für viele Tausend Menschen. Ich bin ehrlich davon überzeugt: Wir sollten uns das nicht kaputt sparen lassen. Die SchoWo ist so wichtig, dass wir dafür kämpfen sollten.“ Für diese Aussage erhielt Hornikel viel Applaus auf dem Marktplatz.
Bereits im Vorfeld hatte die Vereinsgemeinschaft angekündigt, die SchoWo noch stärker als Fest für Familien weiterzuentwickeln. Der Plan ist aufgegangen: Die neuen Safety Cards, die Kindern im Notfall ein schnelles Wiederfinden ihrer Eltern ermöglichen sollten, waren binnen weniger Tage vergriffen. Auch die digitale Familienrallye quer durch die Innenstadt stieß auf große Resonanz.
Premiere feierten außerdem die Futurhinos mit ihrem Mitmachstand. Dort konnten Kinder kleine Zahnbürstenroboter basteln und waren mit Eifer dabei. „Am Sonntag waren alle Plätze dauerhaft belegt. Uns sind sogar die Motoren ausgegangen - so groß war der Andrang“, berichten Astrid und René Schubert. Nach der gelungenen Premiere spricht vieles dafür, dass die Futurhinos auch 2027 wieder dabei sein werden.
Für Jürgen Dobler, geschäftsführender Vorstand der Vereinsgemeinschaft Schorndorfer Vereine, wird besonders am traditionellen Familientag, dem SchoWo-Sonntag, spürbar, was die SchoWo ausmacht. Wenn Familien gemeinsam über das Festgelände schlendern und Jung und Alt friedlich miteinander feiern, beantworte das für ihn zugleich die persönliche Sinnfrage: „Ich mache das genau für solche Momente. Wenn ich mich umschaue und sehe, wie die Menschen die SchoWo genießen und sich freuen, dann quillt mein Herz über.“ Dieses Gefühl sei es, das ihn und viele andere.
24.7.26
Ferienspaß: Maislabyrinth bei Uhingen
Uhingen. Ferienspaß bei Uhingen. Hier öffnet am 25. Juli das Maislabyrinth. Bis 13. September können sich Kinder und Familien im Maisfeld verlaufen. Mit der Stempelkarte sind die versteckten Stationen zu finden. Das besondere Motiv des Labyrinths ist in diesem Jahr passend zum Thema „Tiere auf dem Bauernhof“ gestaltet.
So wird aus dem Irren durch den Mais ein spielerisches Erlebnis rund um Landwirtschaft, Natur und Bauernhoftiere. Auf rund 30.000 m² können Teilnehmer gemeinsam den richtigen Weg suchen, sich zwischen hohen Maispflanzen verirren und Neues über das Leben auf dem Bauernhof entdecken. Wer alle Stempel findet, nimmt an der Verlosung teil. Nach dem Labyrinth sorgen Eis und Getränke für die passende Erfrischung. Das Labyrinth an der Straße zwischen Uhingen und Sparwiesen ist werktags von 13 bis 18 Uhr geöffnet, Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Ein Durchgang kostet 3.50 Euro.
23.7.26
Hoffmann Group schließt Standort in Göppingen

Die Hoffmann Group schließt ihren Standort in Göppingen zum Ende des Jahres. 34 Mitarbeiter sind betroffen. Foto: Bettina Fritz
Göppingen/München. Die Hoffmann Group gibt ihren Standort in Göppingen in der Ulmer Straße auf. Zum 31. Dezember wurden erhielten 34 Mitarbeiter die Kündigung. Betroffen sind auch 17 Beschäftigte am Standort in Essen.
Die Hoffmann Group zählt zu den führenden Anbietern von Qualitätswerkzeugen, Betriebseinrichtungen und persönlicher Schutzausrüstung in Europa. Das Unternehmen mit Hauptsitz in München blickt auf eine mehr als 100-jährige Geschichte zurück und hat sich von einem regionalen Werkzeughändler zu einem international tätigen Systempartner für Industrie und Handwerk entwickelt.
Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1919 von Josef Hoffmann in München. Über Jahrzehnte entwickelte sich die Firma zu einem Familienunternehmen, das für Qualität, Innovationskraft und persönliche Beratung bekannt wurde. Heute ist die Hoffmann SE das größte Unternehmen innerhalb der Hoffmann Group. Seit 2022 gehört die Hoffmann SE zur Schweizer SFS Group, wird jedoch weiterhin als eigenständige Division geführt und knüpft an die Werte ihrer familiengeprägten Unternehmensgeschichte an.
Der Stammsitz der Hoffmann Group befindet sich in im Münchner Stadtteil Pasing. Von dort aus werden zahlreiche nationale und internationale Geschäftsaktivitäten gesteuert. Darüber hinaus verfügt die Unternehmensgruppe über weitere Standorte in Deutschland, darunter Nürnberg mit der hochmodernen „LogisticCity“, Göppingen, Essen, Bremen/Achim, Köln, Braunschweig, Bielefeld und Reutlingen. International ist die Hoffmann Group mit eigenen Niederlassungen und Vertriebspartnern in mehr als 50 Ländern vertreten.
Das Produktportfolio umfasst mehrere hunderttausend Artikel von über 500 Herstellern. Zum Sortiment gehören Zerspanungswerkzeuge, Spanntechnik, Mess- und Prüftechnik, Handwerkzeuge, Schleif- und Trenntechnik, Betriebseinrichtungen, persönliche Schutzausrüstung (PSA) sowie digitale Beschaffungs- und Lagersysteme. Ergänzt wird das Angebot durch die Eigenmarken Garant und Holex, die in vielen Industriebetrieben als Qualitätsstandards gelten.
Neben dem Vertrieb von Produkten bietet die Hoffmann Group umfangreiche Dienstleistungen an. Dazu zählen technische Fachberatung, Werkzeugmanagement, digitale Beschaffungslösungen, individuelle Lager- und Logistiksysteme, Kalibrier- und Messservices, Schulungen sowie maßgeschneiderte Lösungen zur Optimierung von Produktionsprozessen. Ziel ist es, Unternehmen bei der Steigerung von Produktivität, Qualität und Versorgungssicherheit zu unterstützen.
Mit mehreren tausend Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 1,5 Milliarden Euro gehört die Hoffmann Group heute zu den bedeutendsten Unternehmen der europäischen Werkzeugbranche. Zu ihren Kunden zählen internationale Industriekonzerne ebenso wie mittelständische Unternehmen und Handwerksbetriebe. Das Unternehmen setzt dabei auf langfristige Kundenbeziehungen, hohe Lieferfähigkeit und innovative Servicekonzepte.
Auch künftig will die Münchner Unternehmensgruppe ihre internationale Präsenz weiter ausbauen und ihre Position als führender Systempartner für Qualitätswerkzeuge und industrielle Beschaffungslösungen stärken. Digitalisierung, Nachhaltigkeit und eine enge Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern stehen dabei im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie.
23.7.24
Motorradfahrerin schwer verletzt
Schwäbisch Gmünd. Eine 20-jährige Motorrad-Lenkerin kam am Mittwochabend wegen nicht angepasster Geschwindigkeit auf der L1160, von Degenfeld in Richtung Weiler in den Bergen, im Kurvenbereich von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Stahlschutzplanke. Die Motorradfahrerin wurde vom Motorrad geschleudert und landete auf einem angrenzenden Feld. Hierbei wurde sie schwer verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Es entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro.
23.7.26
Kein Sicherheitsgurt: Mann schwebt in Lebensgefahr
Schwäbisch Gmünd. Ein 67-jähriger Pkw-Fahrer kam am Mittwochabend in der Ottenbacher Straße in Rechberg aus unbekannter Ursache zunächst leicht nach rechts von der Fahrbahn ab. Dann kam er vom rechten Fahrbahnrand nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Gartenhütte. Der Fahrer des Pkws wie auch seine 51-jährige Beifahrerin wurden eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Beide Insassen hatten den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt nicht angelegt. Der Fahrer wurde lebensgefährlich und seine Beifahrerin schwer verletzt.
23.7.26
Land ermöglicht Investitionen von 23 Millionen Euro
Kreis Göppingen. Der Verteilungsausschuss entschied im Stuttgarter Regierungspräsidium über die Mittel des Ausgleichstocks im Regierungsbezirk Stuttgart. Im Landkreis Göppingen profitieren davon die Gemeinden Adelberg, Birenbach, Böhmenkirch, Dürnau, Eschenbach, Gammelshausen, Gruibingen, Heiningen, Rechberghausen, Salach, Wangen sowie Wiesensteig. Ermöglicht wird damit die Umsetzung von Maßnahmen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 23 Millionen Euro. Alle gestellten Förderanträge wurden bewilligt. Geförderte Projekte sind unter anderem der Bau beziehungsweise die Erweiterung von Kindertagesstätten und Schulgebäuden, sowie Sportstätten und Feuerwehr. Landrat Möller unterstrich, dass sich die enge Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium Stuttgart gelohnt habe. Jede Ausgleichstockförderung gebe den Städten und Gemeinden wieder Gestaltungsspielräume in schwierigen finanziellen Zeiten und bringe den Landkreis insgesamt nach vorne.
23.7.26
Uhlandbrunnen mit Defekt
Eislingen. Der Uhlandbrunnen in der Talstraße in Eislingen auf Grund eines technischen Defekts seit Donnerstag außer Betrieb.
23.7.26
Weiler will dörflichen Charakter bewahren
Ebersbach. Fast 50 Bürger sowie zahlreiche Kinder trafen sich im Bürgerhaus Weiler, um gemeinsam die Weichen für die Zukunft ihres Ortes zu stellen. Unter dem Leitgedanken „Weiler 2040“ startete die offizielle Auftakt-Bürgerwerkstatt zur Fortschreibung der Dorfinnenentwicklung.
Etwas Besonderes war das Weiler-Erkundungsprojekt der Grundschule. Die Schüler präsentierten ein großes, buntes Plakat mit ihren Lieblingsplätzen und Wünschen. Neben dem Erhalt von Spiel- und Sportflächen wünschten sich die Kinder unter anderem einen Kletterpark oder Einkaufsmöglichkeiten im Ort.
Nach einer Begrüßung durch Bürgermeisterin Manuela Raichle, Ortsvorsteher Oliver Knur und Fachbereichsleitung Dr. Weippert führte das Büro Baader Konzept mit einem Impulsvortrag in den aktuellen Stand der Ortsentwicklung ein. Im Anschluss arbeiteten die Bürger in drei Arbeitsgruppen engagiert an der Vision für das Jahr 2040. Dabei entstanden vielfältige Ideen für ein noch lebenswerteres Weiler. Ganz oben auf der Wunschliste der Teilnehmer stehen dabei Treffpunkte im Freien und den Erhalt des dörflichen Charakters, Ansätze für zukunftsfähige Wohnformen für Jung und Alt und Impulse zu Klimaschutzmaßnahmen und zur Verkehrsberuhigung.
Die gesammelten Impulse und die digitale Bestandsaufnahme bilden nun die Arbeitsgrundlage für das Planungsbüro Baader Konzept. Die Ausarbeitung konkreter Maßnahmenvorschläge wird fortgesetzt. Eine zweite Bürgerwerkstatt ist für Ende 2026 bzw. Anfang 2027 geplant.
In der Bürgerwerkstatt wurden auch drei konkrete Projekte vorgestellt, die nun aktuell in Weiler anstehen: Aufwertung Spielplatz Brühl, Erneuerung Treffpunkt Lehmgrube, Aufwertung Jubiläumswanderweg.
23.7.26
Bourg-lès-Valence-Platz wird aufgemöbelt

In den kommenden Wochen kann der Bourg-lès-Valence-Platz aus einer neuen Perspektive betrachtet werden. Möglich
wird dies durch temporäre Stadtmöbel im Rahmen des Landesprogramms „Lebendige und verkehrsberuhigte Ortsmitten“.
Foto: Stadtverwaltung Ebersbach / Linder
Ebersbach. Die Ebersbacher Innenstadt ist bereits heute gut erreichbar. Im unmittelbaren Innenstadt- und Bahnhofsbereich stehen mehr als 450 öffentliche und öffentlich nutzbare Stellplätze zur Verfügung. Sie verteilen sich auf die Hauptstraße, Bahnhofstraße, den Marktplatz, den Bourg-lès-Valence-Platz, das Kauffmann-Areal sowie weitere Standorte im Zentrum. Hinzu kommt die Perspektive eines neuen Parkhauses am Bahnhof, das in den kommenden Jahren zusätzliche Kapazitäten schaffen soll.
Die Frage, die sich deshalb zunehmend stellt, lautet nicht nur: „Wie kommen wir in die Innenstadt?“, sondern auch: „Wie möchten wir unsere Innenstadt künftig erleben?“ Mit dieser Frage haben sich bereits viele Bürger beschäftigt. Dabei wurde für den Bourg-lès-Valence-Platz ein klares Bild gezeichnet: Gewünscht wurden mehr Grünflächen, Sitzgelegenheiten, Wasser und eine höhere Aufenthaltsqualität. Der Platz soll nicht nur ein Ort zum Ankommen sein, sondern auch ein Ort, an dem Menschen gerne verweilen, sich begegnen und das Stadtleben genießen können.
Diese Anregungen aus der Bürgerschaft bilden eine wichtige Grundlage für die weiteren Überlegungen. Für die Entwicklung der Innenstadt und die Aufwertung öffentlicher Räume konnten bereits Fördermittel eingeworben werden. Die eigentlichen Planungen für den Bourg-lès-Valence[1]Platz werden im Herbst gemeinsam mit dem Gemeinderat beraten. Dann wird es darum gehen, die Wünsche aus der Bürgerbeteiligung in konkrete Planungsziele zu überführen und die nächsten Schritte festzulegen.
Schon jetzt bietet sich die Möglichkeit, erste Ideen unverbindlich auszuprobieren. Vom 30. Juli bis zum 28. Oktober erhält die Stadt im Rahmen des Landesprogramms „Lebendige und verkehrsberuhigte Ortsmitten“ verschiedene temporäre Stadtmöbel. Dazu gehören unter anderem Sitzmöglichkeiten und mobile Begrünung. Die Möbel werden Kommunen bewusst als Testangebot zur Verfügung gestellt, um Erfahrungen zu sammeln und die tatsächliche Nutzung öffentlicher Räume zu beobachten.
Die temporären Elemente treffen dabei keine Vorentscheidung über die spätere Gestaltung des Platzes. Vielmehr bieten sie die Chance, gemeinsam mit den Bürgern zu erleben, welche Angebote angenommen werden und welche Ideen sich für Ebersbach eignen könnten.
Bürgermeisterin Manuela Raichle sieht darin eine große Chance: „Unsere Innenstadt lebt von ihrer guten Erreichbarkeit, von ihren Geschäften, ihrer Gastronomie und den Menschen, die sich hier begegnen. Die Bürgerbeteiligung hat gezeigt, dass sich viele Ebersbacher einen attraktiven Bourg-lès-Valence-Platz mit mehr Grün und Aufenthaltsqualität wünschen. Die temporären Stadtmöbel geben uns die Möglichkeit, erste Ideen auszuprobieren und Erfahrungen zu sammeln. Im Herbst werden wir diese Erkenntnisse gemeinsam mit dem Gemeinderat in die weiteren Planungen einfließen lassen.“
23.7.26
Autos achten nicht auf Vorfahrt der Radlerin
Göppingen. Eine Radlerin musste am Mittwoch ausweichen und stürzte. Sie erlitt leichte Verletzungen. Die 63-Jährige fuhr mit ihrem Fahrrad gegen 7 Uhr in der Straße "Am Autohof". An der Kreuzung Fabrikstraße wollte sie nach rechts abbiegen. Von links kam ein unbekanntes Auto. Dessen Fahrer kümmerte sich nicht um die rechts-vor-links geltende Vorfahrt der Radlerin. Sie konnte noch anhalten. Als sie wieder anfuhr kam von links ein weiteres Autos. Auch dessen Fahrer missachte die Vorfahrt der Radlerin. Die 63-Jährige musste bremsen und stürzte dabei vom Rad. Der unbekannte Fahrer des silbernen Autos kümmerte sich nicht um den Unfall und fuhr weiter. Den sucht nun die Polizei Eislingen (Tel. 07161/8510). Die leicht verletzte Radlerin ging nach dem Vorfall in ärztliche Behandlung.
23.7.26
Schorndorfer Feuerwehr bekommt einen Neubau
Schorndorf. Mit dem offiziellen Spatenstich ist ein wichtiger Meilenstein für den Neubau der Stadtfeuerwehr Schorndorf erreicht. Am bestehenden Standort in der Künkelinstraße entsteht in den kommenden Jahren ein moderner und leistungsfähiger Feuerwehrstandort, der den Anforderungen des Brand- und Katastrophenschutzes langfristig gerecht wird. Gleichzeitig entstehen zwölf neue Wohnungen.
„Wer eine leistungsfähige Feuerwehr will, muss auch die Voraussetzungen dafür schaffen. Genau das tun wir hier. Bei der Sicherheit und beim Schutz unserer Bürger gibt es für mich eine klare Grenze: Beim Brand- und Katastrophenschutz wollen, dürfen und werden wir nicht sparen“, sagte Oberbürgermeister Bernd Hornikel. Der Neubau sei deshalb nicht nur eine Investition in ein Gebäude, sondern zugleich ein sichtbares Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung gegenüber der Feuerwehr.
Das bisherige Feuerwehrhaus wurde 1962 errichtet und ist Hauptstandort der größten Freiwilligen Feuerwehr im Rems-Murr-Kreis. Die zentrale Lage hat sich bewährt. Die bestehenden Gebäude und insbesondere die Fahrzeughalle entsprechen jedoch hinsichtlich Größe, technischer Ausstattung und Funktionalität nicht mehr den heutigen Anforderungen.
Der Neubau umfasst 14 Stellplätze für Feuerwehrfahrzeuge, darunter eine Waschhalle und eine Werkstatt, moderne Funktions-, Verwaltungs- und Schulungsbereiche sowie eine Tiefgarage mit 46 Stellplätzen. Insgesamt umfasst das Gebäude eine Bruttogrundfläche von mehr als 7.300 Quadratmetern. Auch die regionale Bedeutung des Standorts wird gestärkt: Mit ihrer Schlauchpflegeanlage übernimmt die Feuerwehr Schorndorf bereits heute die Schlauchpflege für 13 umliegende Kommunen.
Die Gesamtprojektkosten liegen bei rund 22,84 Millionen Euro. Für das Vorhaben stehen Fördermittel von insgesamt rund 2,9 Millionen Euro zur Verfügung. Die Umsetzung erfolgt in zwei Bauabschnitten. Dadurch kann der Feuerwehrbetrieb während der Bauzeit mithilfe von Interimslösungen weitgehend aufrechterhalten werden. Die vollständige Fertigstellung ist für Ende August 2029 vorgesehen.
23.7.26
Spatenstich zur Bahnhof-Sanierung
Schorndorf. Jetzt geht es los: Mit dem symbolischen Spatenstich ist am Freitag, 17. Juli, der Startschuss für die umfassende Modernisierung des Schorndorfer Bahnhofs gefallen. Gemeinsam investieren die Deutsche Bahn, der Bund, das Land Baden-Württemberg und die Stadt Schorndorf rund 19,9 Millionen Euro in einen modernen, barrierefreien und attraktiveren Bahnhof. Die Stadt Schorndorf beteiligt sich mit rund 2,3 Millionen Euro an dem Projekt.
„Unser Bahnhof ist weit mehr als eine Haltestelle. Er ist eines der wichtigsten Eingangstore unserer Stadt und zugleich eine zentrale Mobilitätsdrehscheibe für Schorndorf und das gesamte Remstal“, sagte Oberbürgermeister Bernd Hornikel beim Spatenstich. „Mit der Modernisierung wird er barrierefreier, zeitgemäßer und für viele Menschen im Alltag besser nutzbar.“
Auch Verkehrsministerin Nicole Razavi unterstrich die Bedeutung des Projekts: „Es freut mich sehr, dass die Modernisierung des Schorndorfer Bahnhofs jetzt startet. Es ist ein finanzieller Kraftakt für alle Beteiligten, aber ein großer Fortschritt für die Fahrgäste. Mit dem Bahnhofsmodernisierungsprogramm unterstreichen wir das Engagement des Landes für moderne, barrierefreie Stationen.“
23.7.26
Weiße Fassade wird bei Dunkelheit zur Bühne

Die neue Lichtinstallation des Künstlers Joachim Fleischer an der Außenfassade der Göppinger Knnsthalle. Foto: Kunsthalle Göppingen
Göppingen. Die Kunsthalle Göppingen präsentiert eine neue Lichtinstallation des renommierten Künstlers Joachim Fleischer. Nach Einbruch der Dunkelheit verwandelt sich der Platz vor der Kunsthalle Göppingen in einen atmosphärischen Aufführungsort, an dem Licht, Bewegung und Zeit zu einem eindrucksvollen visuellen Erlebnis verschmelzen.
Joachim Fleischer begreift Licht als Material und zugleich als eigenständige Materie. Seine ephemeren, kinetischen Installationen sind vergleichbar mit einem Musikstück, das erst im Moment der Aufführung seine volle Wirkung entfaltet. So sind auch seine Lichtarbeiten flüchtig und an den Augenblick gebunden. Neben der Zeit spielt die Bewegung eine zentrale Rolle: Sie ist entscheidend für die Wahrnehmung der raumgreifenden Inszenierungen.
Die tagsüber zurückhaltende weiße Fassade der Kunsthalle wird durch Inversion bei Dunkelheit zur Bühne. Joachim Fleischer rückt sie ins Zentrum der Aufmerksamkeit und lässt sie in einem präzisen Spiel aus Licht und Schatten neu erscheinen. Die eigens für diesen Ort entwickelte Arbeit verleiht der Architektur eine neue Präsenz und Lebendigkeit.
Kunst im öffentlichen Raum hat hierbei eine besondere Relevanz: Sie ist frei zugänglich und erreicht Menschen als niedrigschwelliges Angebot zur Begegnung mit zeitgenössischer Kunst.
In seinem vielseitigen Werk verbindet Fleischer die Themen Zeitlichkeit und Vergänglichkeit. Seine Arbeiten umfassen neben großformatigen Lichtinstallationen auch kinetische Lichtobjekte sowie Projekte im öffentlichen Raum – darunter eine vielbeachtete Installation im Turm des Ulmer Münster. Bereits 2018 begeisterte er in der Kunsthalle Göppingen mit der Einzelausstellung „Weiß isst schwarz. Roboterinstallation“, in der zwei Industrieroboter im Zusammenspiel mit Licht den Raum choreografisch erschlossen.
Der vielfach ausgezeichnete Künstler, geboren 1960, studierte Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei u.a. Prof. Jürgen Brodwolf und war Stipendiat der Akademie Schloss Solitude. Seine Werke werden international ausgestellt und sind in zahlreichen Projekten im öffentlichen Raum präsent.
Die Installation Inversion ist täglich bei Einbruch der Dunkelheit auf dem Vorplatz der Kunsthalle Göppingen zu erleben.
23.7.26
A8: Ein Leichtverletzter und 50 000 Euro Sachschaden
Aichelberg. Ein Leichtverletzter und hoher Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls von Mittwoch bei Aichelberg. Ein 59-Jähriger fuhr gegen 21.15 Uhr auf der A8 in Richtung Stuttgart. Auf Höhe von Mühlhausen war er im dreispurigen Bereich auf der linken Fahrspur unterwegs. Mutmaßlich wechselte ein bislang Unbekannter kurz vor ihm ebenfalls auf die linke Fahrspur. Der 59-Jährige versuchte noch auszuweichen und prallte hierbei gegen die linke Schutzplanke. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug abgewiesen, prallte gegen die rechte Schutzplanke und kam anschließend auf der mittleren Spur zum Stillstand. Der Fahrer verletzte sich bei dem Unfall leicht. Der Rettungsdienst brachte den Mann in eine Klinik. Die Polizei Mühlhausen nahm den Verkehrsunfall auf. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten unter anderem fest, dass der Fahrer Alkohol getrunken hatte. Im Krankenhaus nahm ihm deshalb ein Arzt Blut ab. Die Polizei Mühlhausen sucht Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und Hinweise geben können. Diese werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07335/96260 zu melden. Der Sachschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt.
23.7.26
Alte B 10 bei Gingen wird neu gestaltet
Gingen. Das Regierungspräsidium Stuttgart und die Gemeinde Gingen gestalten den nördlichen Ortseingang der L 1214 (Hindenburgstraße) gemeinsam neu. Die zentrale Maßnahme ist eine begrünte Mittelinsel, die die Verkehrssicherheit am Ortseingang verbessert. Gleichzeitig wird die Fahrbahn von bisher 8,50 Metern auf 6,50 Meter reduziert. Dadurch entsteht Platz für neue Längsparkplätze, Grünflächen sowie durchgehende Gehwege auf beiden Seiten der Straße. Nicht mehr benötigte Straßenelemente wie die bisherige Linksabbiegerspur, ein Fahrbahnteiler sowie eine Querungshilfe im Bereich der Tankstelle werden zurückgebaut. Auch die Zufahrt zu einem landwirtschaftlichen Geh- und Radweg wird neu geordnet. Zusätzlich wird die Fahrbahndecke erneuert, Schadstellen werden beseitigt und der bestehende Entwässerungskanal saniert. Piktogramme machen künftig auf den Radverkehr aufmerksam, denn die Hindenburgstraße ist Teil des Rad-Netzes Baden-Württemberg.
Verkehrsministerin Nicole Razavi betonte: „Die Entlastung durch die B 10 gibt uns die Chance, Gingen aktiv weiterzuentwickeln. Diese Chance nutzen wir: Wir investieren gezielt in bessere und sicherere Wege, mehr Übersicht und ein Umfeld, das den Alltag für die Bürgerinnen und Bürger spürbar erleichtert. So wird aus einer früher stark belasteten Straße ein Stück Lebensqualität für den Ort. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass auch die Ortsdurchfahrten von Kuchen und Geislingen so schnell wie möglich vom Durchgangsverkehr befreit werden.“
Bürgermeister Marius Hick erklärte: „Mit der Eröffnung der Ortsumfahrung im Jahr 2018 wurde die Gemeinde in die Städtebauförderung aufgenommen. Seitdem wurden im Sanierungsgebiet Ortsmitte/B10alt über 20 private Einzelmaßnahmen gefördert und eine innerörtliche Platzgestaltung umgesetzt. Die Freude ist groß, dass durch die erneute Aufstockung der Sanierungsmittel nun der erste Teilabschnitt für den Rückbau und die Gestaltung der Ortsdurchfahrt beginnen kann. Damit entfaltet eine intensive Bürgerbeteiligung eine sichtbare und nachhaltige Wirkung. Mit der Baumaßnahme erhält Gingen nicht nur einen schönen und sicheren Ortseingang für alle Verkehrsteilnehmer, sondern es wird durch neue Baumquartiere und Grüninseln auch das Kleinklima und die Lebensqualität, insbesondere der Anlieger, verbessert.“
Für die Bauarbeiten wird die Hindenburgstraße zwischen dem Ortseingang aus Richtung Süßen und der Kreuzung Hintere Gasse vollständig gesperrt. Die Tankstelle und die landwirtschaftlichen Grundstücke erreichen Verkehrsteilnehmer über eine provisorische Umfahrung.
Der übrige Verkehr wird innerorts über die Brückenstraße, die Brunnenstraße und die Bahnhofstraße umgeleitet. Die Bauarbeiten sollen Ende September 2027 abgeschlossen sein.
Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos dazu unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app.
In der Gemeinde Gingen an der Fils werden derzeit zwei Maßnahmen im Bereich Städtebau gefördert: Die Maßnahmen „Buchsteiner Areal“ wurden 2025 zur Vorbereitung im Landessanierungsprogramm aufgenommen. Im Programmjahr 2026 erfolgte die Aufstockung der zugesagten Fördermittel auf insgesamt 820.000 Euro. Die Maßnahme „Ortsmitte/B 10“ wurde im Jahr 2018 ebenfalls im Landessanierungsprogramm aufgenommen. Auch diese Maßnahme erhielt im Jahr 2026 eine Aufstockung um 800.000 Euro auf insgesamt 2,6 Millionen Euro.
Darüber hinaus gibt es in Gingen aktuell zwei Projekte, die nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) gefördert werden: Der Ersatzneubau der Brücke Unterer Steg und der Ersatzneubau der Brücke Oberer Steg.
23.7.26
Hochbegabten-Gymnasium bekommt neuen Schulleiter
Schwäbisch Gmünd. Tobias Utz ist neuer Schulleiter des Landesgymnasiums für Hochbegabte in Schwäbisch Gmünd und tritt damit zum 1. August die Nachfolge von Dr. Christoph Sauer an. Mit Tobias Utz erhält das Landesgymnasium einen Schulleiter, der viel Erfahrung in der Leitung einer Schule mit Internat in seine neue Tätigkeit mitbringt.
Tobias Utz, 1977 in Stuttgart geboren, studierte an den Universitäten in Tübingen, St. Andrews (Großbritannien) und Freiburg im Breisgau die Fächer Englisch, Latein und Griechisch auf gymnasiales Lehramt. Nach dem Referendariat am Berthold-Gymnasium und dem Friedrich-Gymnasium in Freiburg wurde er 2007 am Evangelischen Seminar Maulbronn, einem staatlichen Gymnasium mit Internat in kirchlicher Trägerschaft, in den Schuldienst des Landes Baden-Württemberg eingestellt. Im Jahr 2019 erwarb er darüber hinaus die Lehrbefähigung im Fach Hebräisch.
Seit 2022 war Tobias Utz als Abteilungsleiter am Evangelischen Seminar Maulbronn tätig. Die Schwerpunkte seiner Tätigkeit lagen unter anderem in der Entwicklung und Umsetzung eines Schutzkonzepts für das Internat der Schule und der Übernahme administrativer Aufgaben.
23.726
Fahrbahn-Erneuerungen auf der B 10
Geislingen. Ab Montag, 27. Juli bis Samstag, 1. August wird die beschädigte Fahrbahn der B 10 in der Ortsdurchfahrt Geislingen zwischen dem Wilhelmsplatz und der Christofstraße instandgesetzt. Während der Bauarbeiten muss der rund 80 Meter lange Fahrbahnabschnitt voll gesperrt werden.
Die Geislinger Steige (B 10) ist derzeit und voraussichtlich bis Anfang November gesperrt. Der Verkehr wird über die Türkheimer Steige umgeleitet. Das Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) nutzt das aufgrund der Umleitung derzeit geringere Verkehrsaufkommen im Bereich des Wilhelmsplatzes in Fahrtrichtung Ulm, um Fahrbahnschäden zu sanieren. Während der einwöchigen Sperrung wird die Asphaltdeckschicht in der Gartenstraße auf rund 80 Metern Länge erneuert. Darüber hinaus werden Fahrbahndurchbrüche und Risse saniert und zu tief liegende Schachtdeckel angepasst.
Der Verkehr wird innerörtlich über die Bismarckstraße umgeleitet. Die Umleitung wird entsprechend ausgeschildert. Zur Aufrechterhaltung des Verkehrsflusses wird die Schaltung der Ampelanalage am Wilhelmsplatz angepasst. Mit der Bündelung der Arbeiten während des derzeit reduzierten Verkehrsaufkommens sollen die Auswirkungen auf den Verkehr so gering wie möglich gehalten werden.
Aufgrund der Baustelle kommt es zu Änderungen im Busverkehr der Buslinien 951 und 965. Die Bushaltestelle „Geislingen Stadtkirche“ entfällt, es wird in der Bismarckstraße auf Höhe der Schubartstraße eine Ersatzhaltestelle eingerichtet.
23.726
Vorarbeiten für B 10-Sanierung laufen an
Ebersbach/Göppingen. Zur Vorbereitung der Fahrbahndeckensanierung auf der B 10 zwischen Ebersbach-Ost und Göppingen-Zentrum/West (Öde) werden bis voraussichtlich 1. August nachts Mittelstreifenüberfahrten eingerichtet. Während der Arbeiten steht in beide Fahrtrichtungen jeweils nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.
Als Vorbereitung für die ab Montag, 10. August geplante Fahrbahndeckenerneuerung auf der B 10 zwischen dem Industriegebiet Ebersbach-Ost und der Anschlussstelle Göppingen-Zentrum/West werden Mittelstreifenüberfahrten eingerichtet. Die Vorarbeiten finden bis voraussichtlich Samstag, 1. August ausschließlich nachts zwischen 20 und 5 Uhr statt. Die Gesamtmaßnahme soll voraussichtlich Ende September fertiggestellt sein.
Für die spätere Durchführung der Fahrbahndeckenerneuerung werden insgesamt vier Mittelstreifenüberfahrten hergestellt. Über diese wird der Verkehr während der eigentlichen Fahrbahndeckensanierung auf die Gegenfahrbahn geleitet, sodass die Arbeiten auch unter fließendem Verkehr durchgeführt werden können.
Die vorbereitenden Arbeiten beginnen zunächst mit der Herstellung der Mittelstreifenüberfahrt am Ende des geplanten Baufelds kurz vor der Anschlussstelle Göppingen-Zentrum/West (Öde) in Fahrtrichtung Ulm. Anschließend werden an drei Stellen die Leitplanken entfernt um Überfahrten über den Mittelstreifen zu ermöglichen.
Aus Gründen der Verkehrssicherheit steht während der nächtlichen Arbeiten in jede Fahrtrichtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Tagsüber stehen alle Fahrstreifen zur Verfügung. Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 80 bleibt tagsüber im betroffenen Abschnitt bestehen. Die Herstellung der Mittelstreifenüberfahrten ist eine notwendige Vorbereitung für die anschließende Fahrbahndeckenerneuerung, die am Montag, 10. August beginnt. Der Bund investiert mit der Gesamtmaßnahme rund 4,9 Millionen Euro in den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur.
23.7.26
Land bezuschusst Wegebau in Schlierbach
Kreis Göppingen. Ministerin Marion Gentges hat Bewilligungsbescheide zum Förderprogramm zur nachhaltigen Modernisierung Ländlicher Wege an die Gemeinden Schlierbach (Landkreis Göppingen) und Beuren (Landkreis Esslingen) überreicht.
Das Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg hat das Ziel, die Infrastruktur land- und forstwirtschaftlicher Hauptwege an die heutigen Anforderungen der land- und forstwirtschaftlichen Maschinen hinsichtlich ihrer Tragfähigkeit und Ausbaubreiten anzupassen und soll Gemeinden schnell und unkompliziert unterstützen.
Das Landratsamt Göppingen, Abteilung Flurneuordnung betreut nicht nur die Gemeinden des Landkreises Göppingen, sondern auch die Gemeinden des Landkreises Esslingen. Die Abteilung Flurneuordnung berät die Gemeinden beider Landkreise bei der Antragstellung. Dies beginnt mit den Zielsetzungen der Förderrichtlinie und den in Frage kommenden Projekten, über konkrete Hinweise zur richtigen Antragstellung und schließlich zu fachlichen Fragestellungen der Wegmodernisierung. Durch die fachliche Beratung zum Förderantrag werden die Erfolgsaussichten auf eine Förderzusage deutlich gesteigert. Seit 2018 wurden in den Landkreisen Göppingen und Esslingen insgesamt 58 Anträge gestellt. Das beantragte Fördervolumen beträgt insgesamt 2,7 Mio. Euro. Damit wurden in den Landkreisen Göppingen und Esslingen insgesamt: 28,3 Kilometer Feld- und Waldwege modernisiert.
23.7.26
Maschinenbauer Eberhard stellt Insolvenzantrag
Schlierbach. Das Amtsgericht Göppingen hat Wirtschaftsprüfer Patrick Wahren von SGP Schneider Geiwitz, Ulm, zum vorläufigen Insolvenzverwalter über das Vermögen der Eberhard AG Automations- und Montagetechnik, Schlierbach, bestellt. Der Maschinenbauer, der 180 Mitarbeiter beschäftigt, hatte wegen drohender Überschuldung und Zahlungsfähigkeit Insolvenzantrag gestellt. Im Mittelpunkt seiner Tätigkeit stehen die Sicherung des Unternehmensvermögens, die Prüfung der Möglichkeiten zur Fortführung oder gegebenenfalls Stilllegung des Geschäftsbetriebs, die Bewertung der Masseausreichung sowie die Verwaltung und Überprüfung wesentlicher Verträge. Zugleich hat er die gleichmäßigen Interessen der Gläubiger zu wahren. Die Insolvenzverwaltung ist ein zentraler Baustein des Restrukturierungsprozesses und ermöglicht es Unternehmen, den Insolvenzprozess rechtlich einwandfrei und strukturiert zu durchlaufen. Das Unternehmen in Schlierbach war 1964 durch Pius Eberhard gegründet worden. Schwerpunkt war zunächst die Herstellung von Stanzwerkzeugen. Das Unternehmen macht heute einen Umsatz von 45 Millionen Euro und ist über vier Niederlassungen weltweit vertreten.
22.7.26
Quecksilber auf Umzugswagen gefunden
Reichenbach/Fils. Zu einem größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ist es am Montagabend in der Straße In den Bergteilen in Reichenbach/Fils gekommen. Eine Familie hatte dort zur Durchführung von Umzugsmaßnahmen von einer Mietwagenfirma einen Lkw angemietet. Der fünfjährige Sohn entdeckte im Verlauf des Abends in einer Aussparung für einen Befestigungsanker für Spanngurte eine zunächst unbekannte, flüssige, metallische Substanz und spielte damit, woraufhin die Eltern aufmerksam wurden. Durch die alarmierte Feuerwehr wurde der Stoff, der eine Fläche von circa vier Quadratzentimeter bedeckte, als Quecksilber identifiziert. Von dem Stoff konnten letztendlich rund 20 Milliliter sichergestellt werden. Nach der erfolgten Sperrung des unmittelbaren Gefahrenbereichs wurden auf Weisung der Feuerwehr insgesamt 20 umliegende Häuser mit insgesamt 27 Personen vorübergehend evakuiert. Vom Rettungsdienst wurden acht Personen vorsorglich vor Ort untersucht und zur weiteren medizinischen Untersuchung in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Unmittelbaren Kontakt mit dem Quecksilber hatte aber lediglich der fünfjährige Junge, bei dem sich, wie bei allen anderen Untersuchten, bislang keine Vergiftungserscheinungen zeigten. Der Lkw wurde sichergestellt und abgeschleppt. Die Spezialisten des Arbeitsbereichs Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Reutlingen haben die Ermittlungen aufgenommen. Die Feuerwehr war mit 16 Fahrzeugen und 80 Feuerwehrleuten, der Rettungsdienst mit sieben Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften im Einsatz. Zudem waren zwei Chemiker des Landkreises vor Ort. (cw)
22.7.26
Geislinger Stadtverwasltung stellt sich neu auf
Geislingen. Die Geislinger Stadtverwaltung stellt sich strategisch für die Zukunft auf und richtet ihre Verwaltungsstruktur zum 1. Januar an den Anforderungen einer effizienten, dienstleistungsstarken und bürgernahen Verwaltung aus. Dabei werden zum einen Kompetenzen neu gebündelt, um Synergien besser nutzen und Arbeitsabläufe effizienter gestalten zu können, zum anderen werden Bezeichnungen klarer gehalten, damit Bürger schneller erkennen können, welcher Bereich für welches Anliegen zuständig ist.
„Wir verstehen uns als Dienstleister für die Menschen in Geislingen und richten uns daher künftig noch stärker an den Bedürfnissen der Bürger aus“, betont Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia. „Wir wollen eine effiziente, dienstleistungsstarke und bürgernahe Stadtverwaltung sein, die schnell reagieren und verlässlich handeln kann.“
Die bisherige Verwaltungsstruktur hat sich über viele Jahre bewährt, entspricht jedoch nicht mehr in allen Bereichen den gestiegenen Anforderungen. Digitalisierung, komplexere Aufgabenstellungen sowie der zunehmende Fachkräftemangel machen effizientere Strukturen notwendig. Vor diesem Hintergrund hat Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia in den vergangenen Monaten die bestehende Organisation intensiv analysiert und gemeinsam mit Hauptamtsleiter Varol Kayalar sowie Büroleiterin Irina Zöllinger eine neue Struktur entwickelt.
„Die Bürger erwarten schnelle Antworten, klare Ansprechpartner und gute Dienstleistungen“, sagt Ignazio Ceffalia. „Diesen Erwartungen wollen wir gerecht werden. Dafür müssen wir Verwaltungsabläufe modernisieren und stärker über klassische Zuständigkeitsgrenzen hinausdenken.“
Die neue Verwaltungsstruktur wurde vollständig innerhalb der Geislinger Stadtverwaltung erarbeitet. Grundlage sind sowohl die langjährige Verwaltungserfahrung der Beteiligten als auch erfolgreiche Organisationsmodelle anderer Kommunen. Während viele Städte und Gemeinden für vergleichbare Prozesse externe Beratungsunternehmen beauftragen, wurde das Konzept in Geislingen – auch vor dem Hintergrund der notwendigen Haushaltskonsolidierung – vollständig innerhalb der Verwaltung erarbeitet.
Ab dem 1. Januar wird Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia neben seiner Funktion als Oberbürgermeister in Personalunion auch den Fachbereich 1 – Zentrale Steuerung – verantworten. Dazu gehören unter anderem die Geschäftsstelle des Gemeinderats, die Personalstelle, die Abteilung für Digitalisierung und Informationstechnik sowie ebenso die Bereiche Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung, die damit künftig direkt im Verantwortungsbereich des Oberbürgermeisters angesiedelt sind.
„Diese zusätzliche Verantwortung übernehme ich sehr bewusst, um zum einen Budget für eine neue Stelle im Hochbau aufzubauen, zum anderen wichtige Steuerungsprozesse noch enger begleiten und gezielt weiterentwickeln zu können“, erklärt Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia. „Gerade Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung sind entscheidende Zukunftsthemen für Geislingen.“
Für Varol Kayalar, der bislang den Fachbereich 1 geleitet hat, eröffnet sich dadurch ein neues und verantwortungsvolles Aufgabenfeld: Er wird künftig den neuen Fachbereich 3 – Bürgerbüro Bauen – leiten. Dort kann der Volljurist seine umfassende fachliche Expertise, seine Führungserfahrung und seine Steuerungskompetenz gezielt einbringen. Gerade angesichts der vielfältigen rechtlichen, organisatorischen und strategischen Anforderungen im Baubereich wird seine Erfahrung dort einen wichtigen Beitrag leisten. Mit dem Wechsel werden Kompetenzen gezielt dort eingesetzt, wo sie für die Weiterentwicklung der Stadtverwaltung und die anstehenden Zukunftsaufgaben den größten Mehrwert bieten.
22.7.26
Hochwasserschutz weiterhin Priorität einräumen
Kreis Göppingen. Im Landratsamt Göppingen fand die neunte Tagung der Extrem-Wasser-Partnerschaft Einzugsgebiet Fils statt. Die gemeinsam vom Landkreis Göppingen und der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg organisierte Veranstaltung brachte im vollbesetzten Hohenstaufen-Saal Vertreter aus Kommunen, Fachverwaltungen und weiteren beteiligten Stellen zusammen. Im Mittelpunkt standen Vorsorge, Krisenmanagement und aktuelle Entwicklungen im Umgang mit Hochwasser- und Starkregenereignissen.
„Die Ereignisse der vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig eine gute Vorbereitung auf Hochwasser, Starkregen und weitere Extremwasserlagen ist. Uns allen ist insbesondere noch das Hochwasser- und Starkregenereignis im Jahr 2024 im Gedächtnis. Die Tagung hat eindrücklich gezeigt, dass sich die Städte und Gemeinden im Landkreis ihrer Verantwortung bewusst sind. Die Vorsorge und Bewältigung von Niedrig- und Hochwasserereignissen ist eine Daueraufgabe, der auch in schwierigen finanziellen Zeiten die notwendige Priorität eingeräumt werden muss“, betonte Erster Landesbeamter Jochen Heinz, Moderator der Extrem-Wasser-Partnerschaft Einzugsgebiet Fils.
Der Landkreis unterstützt die Kommunen dabei mit seiner ämterübergreifenden Fachkompetenz. Ein Beispiel hierfür ist das Klimawandelanpassungskonzept des Landkreises.
Einen Schwerpunkt der Tagung bildeten die Erfahrungen aus den Kommunen. Die Stadt Uhingen gab Einblick in ihr Starkregenrisikomanagement und zeigte, wie Erfahrungen aus vergangenen Ereignissen in Konzept und Maßnahmen eingeflossen sind. Die Stadt Wiesensteig stellte ihren Hochwasseralarm- und Einsatzplan vor und erläuterte, wie dieser den Handelnden im Ernstfall Orientierung geben kann.
Jupp Jünger, Leiter des Umweltamts, stellte den Klimaanpassungsprozess des Landkreises vor. Er zeigte, wie aus Klimadaten, Betroffenheitsanalysen und Maßnahmenkatalogen tragfähige Strukturen, kommunale Unterstützungsangebote und konkrete Anschlussformate entstehen. Im wasserwirtschaftlichen Schwerpunkt ging es insbesondere um Starkregenrisikomanagement, Alarmplanung und Übung.
„Klimaanpassung wird konkret, wenn aus Wissen Umsetzung wird. Mit FLIWAS, dem Flutinformations- und Warnsystem, wurde ein wichtiges Anschlussformat aus dem Klimawandelanpassungskonzept umgesetzt. Im Herbst soll gemeinsam mit der Stadt Uhingen und den weiteren FLIWAS-Kommunen des Landkreises eine Übung als Realitätscheck stattfinden. Trotz aller Vorkehrungen des Landes und der Kommunen bleibt aber auch die Eigenvorsorge unverzichtbar. Einen vollständigen Schutz vor Hochwasser und Starkregen kann es nicht geben. Häufig können bereits vergleichsweise einfache Maßnahmen am eigenen Gebäude Schäden verhindern oder zumindest deutlich mindern“, so Jünger.
Ein weiterer Programmpunkt widmete sich der Krisenkommunikation. Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg erläuterte, wie Informationen im Krisenfall schnell, verständlich und zum richtigen Zeitpunkt an die Bevölkerung vermittelt werden können und welche Anforderungen sich daraus an die Vorbereitung und Organisation des kommunalen Informationsflusses ergeben.
Darüber hinaus informierte das Regierungspräsidium Stuttgart über die Fortschreibung der Hochwassergefahrenkarten im Einzugsgebiet der Fils
.22.7.,26
Unterstützung für kommunale Projekte
Ostalbkreis. Der Ostalbkreis erhält Förderungen in Rekordhöhe von 14,8 Mio. Euro aus dem Ausgleichsstock. Mit dieser Fördersumme liegt der Ostalbkreis an der Spitze der Förderungen aller elf Landkreise im Regierungsbezirk. Ermöglicht wird im Kreis damit die Umsetzung von Maßnahmen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 52 Mio. Euro. In vielen Fällen gibt es zudem eine Komplementärförderung aus einem Fachförderprogramm. Neben dem Investitionsvolumen und der Förderhöhe erreicht auch die Anzahl der Förderanträge im Jahr 2026 ein Rekordhoch. Von den 26 Anträgen der Gemeinden und Städte im Ostalbkreis werden 25 Projekte gefördert. Statt der Förderung aus dem Ausgleichstock erhält die Gemeinde Unterschneidheim eine hohe Fachförderung nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz.
Landrat Dr. Joachim Bläse betont: „Der Ausgleichstock ist für die Kommunen im finanzschwachen ländlichen Raum ein unschätzbar wichtiges Finanzierungsinstrument zur Schaffung und zum Erhalt der notwendigen kommunalen Einrichtungen. Gerade der Ostalbkreis mit seinen 42 Städten und Gemeinden ist dringend auf eine Unterstützung aus diesem kommunalen Fördertopf des Landes angewiesen.“
Geförderte Großprojekte im Ostalbkreis im Jahr 2026 sind Bildungseinrichtungen wie Kitas und Schulen, insbesondere der zweite Bauabschnitt der Erweiterung der Härtsfeldschule in Neresheim, sowie Investitionen im Bereich der Feuerwehr, wie die Erweiterung des Feuerwehrhauses in Mutlangen. Des Weiteren wird die Schaffung und Sanierung von Gemeinschaftseinrichtungengefördert, insbesondere die Neue Ortsmitte mit Dorfplatz und Rathaus in Ellenberg.
22.7,26
Einhorntunnel eine Nacht gesperrt
Schwäbisch Gmünd (sv). Am Donnerstag 23. Juli ist der Einhorn-Tunnel ab 19.30 Uhr für den Verkehr gesperrt. Grund dafür sind Wartungsarbeiten an der Brandmeldeanlage im Tunnel. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis Freitag, 24. Juli um 5 Uhr. Die Umleitung erfolgt wie immer über die Lorcher Straße, Remsstraße, Aalener Straße und umgekehrt und ist ausgeschildert:
22.7,26
Nach 20 Jahren Engagement in Seniorenarbeit beendet
Schwäbisch Gmünd (sv). Im 20. Ehrenamtsjahr beendet Monika Nubert die Tätigkeit bei der Gmünder Seniorenarbeit. Begonnen hat Monika Nubert mit dem Engagement im Café Spitalmühle, wo die Ehrenamtliche sich 20 Jahre um das Wohl der Café-Gäste am Dienstagnachmittag kümmerte. Auch den Kreisseniorenrat hat Monika Nubert mit Wissen unterstützt und übernahm dort die Rolle des Kassiers. Als im Jahr 2011 das Seniorennetzwerk ins Leben gerufen wurde, hat die Ehrenamtliche sofort eine Aufgabe beim Seniorenfahrdienst übernommen.
Hans Peter Reuter, Amtsleiter des Amtes für Familie und Soziales, ließ es sich nicht nehmen, Monika Nubert persönlich zu verabschieden. Gemeinsam mit der Leiterin der Gmünder Seniorenarbeit, Renate Wahl, Karolina Gorjainow, der Gesamtkoordinatorin vom Seniorennetzwerk und Andrea Sommer, verantwortlich für das Café Spitalmühle, wurde die langjährig Engagierte mit herzlichen Worten und Dank aus dem Team Seniorenarbeit verabschiedet. Monika Nubert hinterlässt eine sehr große Lücke, sowohl im Café Spitalmühle als auch beim Seniorenfahrdienst.
Deshalb wird auch dringend eine Nachfolge für die Bereiche gesucht, Interessierte können sich unter der Rufnummer: 07171/603-5080 bei der Seniorenarbeit dafür melden.
22.7.26
Umbau der Bushaltstelle
Göppingen. Seit Mittwoch wird der barrierefreie Umbau der Bushaltestelle Panoramastraße/ Bahnhof in Faurndau realisiert. Während des etwa zweiwöchigen Umbaus muss die Ein- und Ausfahrt der Silcherstraße gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über die Panoramastraße. Der Fußgängerverkehr wird ebenfalls umgeleitet, eine Ersatzhaltestelle wird eingerichtet.
22.7.26
Alkoholisierte 25-Jährige missbraucht den Notruf
Schwäbisch Gmünd. Am Dienstagabend wurde die Polizei in Gmünd aufgrund eines angeblichen Notrufs in die Bismarckstraße gerufen. Vor Ort stellte sich heraus, dass die 25-jährige Anruferin wirre Angaben machte. Während der Befragung beleidigte sie einen Beamten. Im Verlauf des Abends tätigte die Frau noch mehrmals den Notruf ohne ersichtlichen Grund. Nachdem ihr eine Anzeige wegen Notrufmissbrauchs angedroht wurde, zeigte sie sich sehr uneinsichtig. Da die 25-Jährige alkoholisiert war und keinerlei Einsicht zeigte, die Anrufe zu unterlassen, wurde sie in Gewahrsam genommen. Während des Transports trat sie gegen einen Polizeibeamten und beleidigte die eingesetzten Kräfte.
22.7.26
Radler stürzt und verletzt sich schwer
Donzdorf. Am Dienstag zog sich ein 79-Jähriger in Donzdorf schwere Verletzungen zu. Gegen 10.30 fuhr der 79-Jährige mit seinem Fahrrad auf dem Radweg über den Hochbergtunnel in Richtung der Reichenbacher Straße. Aus bislang ungeklärter Ursache stürzt der Radler und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte ihn in eine Klinik. Einen Helm trug der Mann nicht. Das Polizeirevier Eislingen nahm den Verkehrsunfall auf. Am Mountainbike entstand offenbar nur minimaler Sachschaden.
22.7.26
Renitente Ladendiebin
Göppingen. Am Dienstag nahm eine Detektivin eine 18-Jährige fest. Gegen 11.30 Uhr beobachtete eine Detektivin die Frau in einem Drogeriemarkt in der Pfarrstraße. Dort packte die 18-Jährige verschiedene Kosmetikartikel ein. Als die Frau nach dem Passieren der Kasse darauf angesprochen wurde, flüchtete sie. Bei der Flucht wurde die junge Frau renitent und wehrte sich gegen die Festnahme. Der Detektivin gelang es, die Frau bis zumEintreffen der Polizei festzuhalten. Das mutmaßliche Diebesgut wurde sichergestellt. Sie erwartet nun eine Anzeige.
22.726
Staufermedaille an Hans-Jörg Andonovic-Wagner verliehen

Hans-Jörg Andonovic-Wagner erheilt aus den Händen von Oberbürgermeister Oliver Marzian die Staufermedaille des
Landes Baden-Württemberg. Foto: Stadt Eislingen
Eislingen. Die Staufermedaille ist eine persönlich verliehene Auszeichnung des Ministerpräsidenten Baden-Württemberg. Sie würdigt außergewöhnliches Engagement und gelebte Verantwortung von einzelnen Personen. Oberbürgermeister Oliver Marzian überreichte im Auftrag des ehemaligen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann in einer Feststunde die Staufermedaille an Hans-Jörg Andonovic-Wagner.
Im Beisein von Staatssekretärin Sarah Schweizer, den Landtagsabgeordneten Dr. Mariska Ott und Sandro Scheer sowie zahlreichen Mitgliedern des Vereins Schwaben-Kitz e.V. und weiteren geladenen Gästen, zeichnete Oberbürgermeister Oliver Marzian das Wirken von Hans-Jörg Andonovic-Wagner in einem feierlichen Rahmen auf. Seit vielen Jahren engagiert er sich mit großem persönlichem Einsatz für den Schutz heimischer Wildtiere. Als Mitbegründer und Vorsitzender des Vereins Schwaben-Kitz e.V. hat er die Drohnen-gestützte Rehkitzrettung in der Region entscheidend mit aufgebaut und geprägt. Schon zu einer Zeit, als die Kitzrettung mit Drohnen noch in den Kinderschuhen steckte, flog er bereits erste Einsätze. Damit leistete Hans-Jörg Andonovic-Wagner echte Pionierarbeit und warb bei Landwirten, Jägern und Interessierten für diese neue Form des Wildtierschutzes.
Und die Bilanz des Vereins ist beeindruckend: Seit seiner Gründung im Jahr 2020 wurden rund 1.000 Einsätze durchgeführt und mehr als 1.600 Rehkitze vor dem Mähtod bewahrt. Heute zählt Schwaben-Kitz e.V. rund 300 Mitglieder und vereint Ehrenamtliche aus Landwirtschaft, Jägerschaft, Naturschutz und Bildungsbereich.
Neben den Rettungseinsätzen engagiert sich Hans-Jörg Andonovic-Wagner in der Aus- und Weiterbildung ehrenamtlicher Drohnenpiloten, in der Öffentlichkeitsarbeit sowie in der Entwicklung des Leitfadens zur Rehkitzrettung. Mit Vorträgen, Medienauftritten und Veranstaltungen wie den Familien- und Naturtagen im Stauferpark trägt er maßgeblich dazu bei, das Bewusstsein für Wildtierschutz und Artenvielfalt zu stärken.
In seiner Rede würdigte Oberbürgermeister Oliver Marzian den außergewöhnlichen persönlichen Einsatz des Geehrten: „Echtes Engagement beginnt genau dann, wenn es anstrengend wird. Mit Ihrem unermüdlichen Einsatz haben Sie unzähligen Tieren das Leben gerettet und gleichzeitig der Region gezeigt, wie viel ein einzelner bewegen kann. Sie sind ein leuchtendes Vorbild für den Wert des Ehrenamts in unserem Land.“ Staatssekretärin Sarah Schweizer schloss sich dem Dank und der Gratulation an und hob in ihrem Grußwort weitere Tätigkeitsfelder von Hans-Jörg Andonovic-Wagner hervor. Bei der Feststunde im Foyer der Stadthalle mit musikalischer Umrahmung durch die Städtische Musikschule Eislingen richtete sich Hans-Jörg Andonovic-Wagner schließlich selbst mit persönlichen Worten an seine Gäste und dankte allen, die ihn bei seinem Anliegen unterstützen.
22.7.26
Verletzten Radler liegen lassen
Uhingen. Ein Fahrer eines dreirädrigen Leichtfahrzeugs hat am Montag nach einem Unfall bei Uhingen die Flucht ergriffen. Den sucht nun die Polizei. Wie die Polizei berichtet, ereignete sich der Unfall gegen 17 Uhr in der Krapfenreuter Straße / Ebersbacher Weg. Ein 62-Jähriger war mit seinem Rennrad in der Krapfenreuter Straße entlang gefahren. Ein unbekannter Fahrer kam ihm wohl mit einer Piaggio Ape entgegen. Der war von Uhingen kommend in Richtung Krapfenreut unterwegs und bog nach links in den Ebersbacher Weg ab. Den entgegenkommenden Radler hatte der Fahrer des Lastendreirads wohl übersehen. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, wich der 62-jährige Radfahrer aus. Dadurch verlor er wohl die Kontrolle über sein Bike und stieß gegen einen Bordstein. In der weiteren Folge raste der Senior rund zehn Meter unkontrolliert durch eine Grünfläche und stürzte vor einem Wohngebäude. Völlig unbeirrt davon setzte der Apefahrer seine Fahrt fort und flüchtete über Feldwege in Richtung Ebersbach. In der Diegelsberger Straße verlor sich seine Spur. Den Radler ließ der Unbekannte mit Schürfwunden an Armen und Beinen sowie Verletzungen am Oberkörper und im Gesicht zurück. Der Rettungsdienst brachte ihn in eine Klinik.
Am neuwertigen Fahrrad entstand ein Schaden von rund 4.000 Euro. Dem Senior war eine Beschreibung des Flüchtigen möglich. Den konnte er als einen 60 bis 75 Jahre alten Mann mit kurzen Haaren und einem längeren Vollbart beschreiben. Die Ape hatte die Farbe grün/ dunkelgrün und war mit einem Versicherungskennzeichen versehen. Die Polizei Uhingen ermittelt jetzt und sucht den flüchtigen Fahrer. Sie bittet um Hinweise von Zeugen. Wer den Unfall beobachtet hat, den Fahrer kennt oder Hinweise auf das gesuchte Fahrzeug geben kann wird gebeten, sich unter der Tel. 07161/9381-0 zu melden.
21.7.26
Ohne Führerschein unterwegs
Donzdorf. Am Montag durfte eine 48-Jährige nach einer Kontrolle bei Donzdorf nicht mehr weiterfahren. Gegen 21.30 Uhr war die Pkw-Fahrerin auf der B466 von Donzdorf in Richtung Böhmenkirch unterwegs. Eine Polizeistreife kontrollierte die die Frau, nachdem diese an einer Bushaltestelle in Grünbach angehalten werden konnte. Hierbei stellten die Polizisten fest, dass die Frau keinen Führerschein besitzt. Das gab sie auch sofort gegenüber den Beamten zu. Die Streife untersagte ihr deshalb die Weiterfahrt. Die Frau erwartet nun eine Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis. Zudem wird die Führerscheinstelle darüber informiert.
21.7.26
Mietspiegel wird aktualisiert
Schwäbisch Gmünd (sv). Bei den Städten und Gemeinden Lorch, Mutlangen, Waldstetten, Schwäbisch Gmünd, den beiden Verwaltungsgemeinschaften Rosenstein und Leintal-Frickenhofer Höhe mit den Gemeinden Bartholomä, Böbingen an der Rems, Heubach, Heuchlingen und Mögglingen sowie Eschach, Göggingen, Iggingen, Leinzell, Obergröningen und Schechingen läuft aktuell die Neuerstellung des qualifizierten Mietspiegel 2026 bids 2028.
Ein Mietspiegel ist eine Übersicht über die ortsübliche Vergleichsmiete. Sie wird aus den üblichen Entgelten gebildet, die in der Gemeinde oder einer vergleichbaren Gemeinde in den letzten sechs Jahren für Wohnraum vergleichbarer Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage einschließlich der energetischen Beschaffenheit und Ausstattung vereinbart oder geändert worden sind.
Der Mietspiegel dient somit als Orientierungshilfe für Mieter und Vermieter, um Mietpreise rechtssicher festlegen zu können. Für die Erstellung müssen entsprechende Informationen und Daten bei mietspiegelrelevanten Haushalten erhoben werden.
Bei der aufwendigen Erhebungsaktion werden ab 23. Juli per Zufall ausgewählte, mietspiegelrelevante Haushalte angeschrieben. Die Beantwortung ist ür die Befragten verpflichtend. Die Antwort ist kostenlos. Der ausgefüllte Fragebogen muss mit einem beigefügten Freiumschlag, fristgerecht an das mit der Mietspiegelerstellung beauftragte EMA-Institut für empirische Marktanalysen zurückgeschickt werden. Alternativ wird es möglich sein, die Befragung über einen verschlüsselten Link direkt online im Internet zu beantworten.
21.7.26
Unfall mit hohem Sachschaden
Lorch., Ein 31-Jähriger befuhr am Montagabend mit einemPkw die B29 in Fahrtrichtung Aalen. In einer leichten Linkskurve kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Leitplanke. Dadurch wurden ca. fünf Leitplankenelemente beschädigt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 43.000 Euro.
21.7.26
Einbruch in Gaststätte
Schwäbisch Gmünd. Am Montag zwischen 2.15 Uhr und 6.45 Uhr drang ein bislang unbekannter Einbrecher in eine Gaststätte am Marktplatz in Schwäbisch Gmünd ein. Der Dieb gelangte zunächst über einen separaten Eingangsbereich in das Gebäude und von dort aus in den Lagerraum der Gaststätte. Von hier drang er in die Gaststätte ein und entwendete aus einem kleinen Tresor mehrere Geldbeutel mit einem niedrigen fünfstelligen Betrag. Die Polizei Schwäbisch Gmünd bittet Personen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 07171 3580 zu melden.
21.7.26
Spiel-Aktionswoche: Die City taucht ab
Göppingen. Bereits zum zehnten Mal lädt der Stadtmarketingverein Göppinger City Kinder und Familien zur Spiel-Aktionswoche „Göppingen spielt!“ ein. Vom 3. bis 8. August verwandelt sich die Göppinger Innenstadt unter dem Motto „Unterwasserwelt City“ in ein Abenteuerreich voller Meeresbewohner, Rätsel und kreativer Mitmachaktionen.
Insgesamt 22 Geschäfte beteiligen sich an der Jubiläumsausgabe und bieten abwechslungsreiche Spielstationen, an denen Kinder ihre Geschicklichkeit, Kreativität und ihren Entdeckergeist unter Beweis stellen können. Zudem gibt es Bastelstationen und Such- und Ratespiele.
Der Traktorwilli ist zu Gast im Märklineum. Das anfassbare Modelltraktor-Erlebnisland zum Selberfahren lädt während der Öffnungszeiten dazu ein, mit ferngesteuerten Modelltraktoren auf einer mobilen Anlage zu spielen. Und auch in der Poststraße wartet ein besonderes Highlight: Das Kinderfahrgeschäft „Crazy Cars“ lädt kleine Rennfahrer vom 3. bis 8. August täglich von 11 bis 20 Uhr zu einer Spritzfahrt ein.
Für jede erfolgreich absolvierte Aufgabe erhalten die jungen Teilnehmer einen Meeres-Sticker, mit dem sie ihre persönliche Unterwasserwelt im Aktionsheft gestalten können. Wer bis spätestens 12. August mindestens zwölf verschiedene Sticker gesammelt und sein Heft bei der Göppinger City e.V. eingeworfen hat, nimmt automatisch an der großen Verlosung teil.
Zu gewinnen gibt es zahlreiche attraktive Preise. Neben City-Geschenkgutscheinen stellen zahlreiche teilnehmende Geschäfte zusätzliche Sachpreise zur Verfügung. Die Programmhefte mit allen Informationen, einem Übersichtsplan der Spielstationen und dem Teilnehmerausweis liegen ab sofort in vielen City- Geschäften aus.
20.7.26
Einbrecher stiehlt Wechselgeld und flüchtet
Geislingen. Am Montagmorgen hatte es ein Unbekannter in Geislingen auf Snack-Automaten in einer Schule abgesehen. Kurz nach 6 Uhr betraten zwei Mitarbeiterinnen des Schul-Kiosks das Foyer der Berufsschule in der Rheinlandstraße. Dabei ertappten sie einen Einbrecher auf frischer Tat. Der schwarz gekleidete Mann flüchtete umgehend in den Gebäudekomplex. Die Polizei fahndete mit mehreren Streifen nach dem Mann. Dabei wurde auch die Schule durchsucht. Dem Täter gelang, mutmaßlich durch ein Fenster die Flucht aus der Schule und er bleib unentdeckt. Die Polizei Geislingen hat die Ermittlungen aufgenommen und Spuren gesichert. Der Täter hatte es wohl auf das Wechselgeld von Snack-Automaten abgesehen. Die drei Automaten brach er mit einem Werkzeug auf und stahl das Geld. Der Schaden an den Automaten liegt jeweils bei mehreren tauschend Euro und ist damit deutlich höher als die Beute. Wie genau der Täter in das Gebäude gelangte, ist derzeit noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen. Zeugenhinweise nimmt die Polizei Geislingen unter Tel. 07331/93270 entgegen.
20.7.26
Übung der US-Streitkräfte im August
Ostalbkreis. In der Zeit vom 3. bis 31. August führt die 12th Combat Aviation Brigade der US-Armee eine Übung zur Ausbildung der Heeresflieger für Auslandseinsätze durch. Auch Teile des Ostalbkreises gehören zum Übungsgebiet. Von den Übungsflügen sind zwei Landepunkte in den Gemeinden Ellenberg und Jagstzell betroffen.
Im Rahmen der Übung werden sowohl Abflüge von einem Stützpunkt mit Außenlandungen als auch Rückflüge an angezielte Landepunkte im freien Gelände trainiert. Wie die US-Streitkräfte mitteilen, findet die Übung tagsüber und auch nachts statt. Vorgesehen ist der Einsatz von insgesamt zwölf Hubschraubern und sechs Radfahrzeugen mit einer beteiligten Truppenstärke von 32 Soldaten.
20.7.26
Stadtbibliothek verleiht künftig nicht nur Bücher
Schwäbisch Gmünd (sv). Die Stadtbibliothek Schwäbisch Gmünd erweitert ihr Angebot ab Dienstag, 21. Juli. Dann stehen mit der "Dingeleih – der Bibliothek der Dinge" insgesamt 56 verschiedene Gegenstände zur Ausleihe bereit. Das neue Angebot ergänzt den Medienbestand der Bibliothek um praktische Alltags-, Freizeit- und Technikartikel und ermöglicht es, diese unkompliziert auszuleihen und auszuprobieren, ohne sie selbst anschaffen zu müssen.
Zum Start umfasst die „Dingeleih“ unter anderem Akkuschrauber, Heißklebepistolen, eine Nintendo-Konsole, Tonieboxen, Tiptoi-Stifte, eine Slackline, Blackrolls sowie Energiesparpakete. Das Angebot richtet sich an alle, die Gegenstände zeitweise benötigen oder neue Produkte testen möchten.
Mit der Bibliothek der Dinge schafft die Stadtbibliothek einen niederschwelligen Zugang zu nützlichen Alltagshelfern und setzt zugleich ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Durch das gemeinschaftliche Nutzen von Gegenständen werden Anschaffungen reduziert, Produkte länger verwendet und Ressourcen geschont. Je nach Nachfrage soll die „Dingeleih“ künftig weiter ausgebaut und um zusätzliche Gegenstände ergänzt werden.
Ermöglicht wurde das Projekt durch den Freundeskreis der Stadtbibliothek Schwäbisch Gmünd e. V., der Fördermittel aus dem Programm „kickstart Klima“ der Allianz für Beteiligung eingeworben hat. Rund 6.000 Euro standen als Startkapital für die Anschaffung der Gegenstände sowie die Ausstattung des neuen Angebots zur Verfügung.
20.7.26
Gegen Baum geprallt: Kind schwer verletzt
Göppingen. Am Samstag kam ein Autofahrer bei Göppingen von der Fahrbahn ab und prallte auf der L1075 von Hohenstaufen in Richtung Göppingen gegen einen Baum. Da er im Waldbereich bei Nässe wohl zu schnell unterwegs war, verlor die Kontrolle über sein Auto. Er geriet ins Schleudern und kam von der Straße ab. Dann prallte er frontal gegen einen Baum. Zur Unfallzeit befanden sich auch seine beiden Töchter im Alter von 9 und 13 Jahren im Auto des 45-Jährigen. Mehrere Rettungskräfte, darunter auch ein Notarzt und auch die Feuerwehr Göppingen, waren im Einsatz. Ein Rettungshubschrauber flog die Neunjährige mit schweren Verletzungen in eine Klinik. Lebensgefahr bestand nicht. Auch der 45-Jährige und die 13-Jährige kamen in eine Klinik. Beide erlitten leichte Verletzungen. Die Polizei Göppingen hat den Unfall aufgenommen. Der Schaden an dem nicht mehr fahrbereiten Auto wird auf 12.000 Euro geschätzt.
20.7.26
Autos mit Metallstange beschädigt
Eislingen. In der Nacht auf Montag soll ein 38-Jähriger in Eislingen mehrere Fahrzeuge beschädigt haben. Gegen 0.45 Uhr meldete eine Zeugin einen Verdächtigen in der Uferstraße. Der schlug mit einer Metallstange an geparkten Fahrzeugen die Seitenspiegel ab. Die Polizei Eislingen fahndete nach dem Täter. Obwohl der Täter vor Ort nicht mehr angetroffen wurde, konnte er anhand der Personenbeschreibung der Zeugin ermittelt werden. Die Ermittlungen laufen nun gegen einen 38-Jährigen. Er steht nun im Verdacht, insgesamt zehn Fahrzeuge in der Uferstraße beschädigt zu haben. Die Metallstange, mit der er gegen die Autos schlug, entwendete er wohl zuvor von einer Baustelle in der Uferstraße. Die Schadenshöhe muss noch ermittelt werden.
20.7.26
Mit fast zwei Promille auf der Autobahn
Gruibingen. Einen auffälligen Autofahrer meldeten Zeugen der Polizei am Sonntag auf der A8 bei Gruibingen. Um 6 Uhr fuhr ein 24-Jähriger mit seinem Pkw auf der A8 in Richtung München. Der war in deutlichen Schlangenlinien unterwegs. Zeugen handelten richtig und verständigten die Polizei, da es wohl wiederholt auch fast zu Unfällen durch den Pkw-Fahrer kam. Eine Streife der Verkehrspolizei Mühlhausen stoppte den unsicheren Fahrer und kontrollierte ihn auf einem Parkplatz bei Wiesensteig. Der 24-Jährige am Steuer stand deutlich unter Alkohol. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp zwei Promille. Er musste sein Auto stehen lassen und in einem Krankenhaus eine Blutprobe abgeben. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Den 24-Jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen der Trunkenheitsfahrt.
20.7.26
Straßdorfer Ortsdurchfahrt voll gesperrt
Schwäbisch Gmünd (sv). Von Dienstag, 21. Juli, bis einschließlich Donnerstag, 23. Juli, ist die Ortsdurchfahrt Straßdorf aufgrund von Teilsanierungsarbeiten vollständig für den Verkehr gesperrt. Im Rahmen dieser Arbeiten baut die Firma Eichele die neue Deckschicht ein. Die Ausführung ist ausschließlich unter Vollsperrung möglich.
Während dieses Zeitraums darf die Ortsdurchfahrt von keinem Verkehrsteilnehmer befahren werden, auch nicht durch Anlieger oder Gewerbetreibenden und deren Kundinnen und Kunden. Für den Lieferverkehr mit Fahrzeugen bis 3,5 Tonnen wird eine provisorische Zufahrt über die Einmündung Forststraße eingerichtet. Diese verläuft über die Grundstücke der Firmen FM-Maschinen und BTM.
20.7.26

Integration heißt auch Verantwortung übernehmen
Deutschland ist ein offenes Land. Wer dauerhaft hier leben möchte, sollte nicht nur ankommen, sondern auch bereit sein, Teil unserer Gesellschaft zu werden.
Dazu gehört mehr als ein ausgefülltes Formular. Es beginnt mit dem Respekt vor unserem Grundgesetz. Mit der Anerkennung, dass Frauen und Männer die gleichen Rechte haben – ohne Wenn und Aber. Es bedeutet auch, die deutsche Sprache zu lernen. Denn Integration gelingt nicht allein mit Gesten oder gutem Willen. Sprache schafft Verständnis, und Verständnis schafft Vertrauen.
Deshalb sollte es selbstverständlich sein, dass Kinder erst dann eingeschult werden, wenn sie dem Unterricht sprachlich folgen können. Das gibt ihnen die besten Chancen auf einen erfolgreichen Bildungsweg und entlastet zugleich Mitschüler und Lehrkräfte.
Integration bedeutet auch, unsere Regeln zu akzeptieren und Verantwortung zu übernehmen. Die deutsche Staatsangehörigkeit sollte deshalb nicht allein an den Ablauf einer Frist geknüpft sein, sondern Ausdruck einer gelungenen Integration sein – verbunden mit der Bereitschaft, sich dauerhaft zu unserem Gemeinwesen zu bekennen.
Viele Menschen bewegt noch ein weiterer Punkt. Sie erleben Veränderungen in ihren Städten und Gemeinden und fragen sich, ob sie sich dort noch genauso sicher fühlen wie früher. Wenn Kriminalität zunimmt oder öffentliche Plätze gemieden werden, weil Unsicherheit entsteht, dann hilft es niemandem, diese Sorgen als bloßes Bauchgefühl abzutun. Parallelgesellschaften dürfen sich nicht entwickeln. Wo Menschen über Jahre hinweg kaum Deutsch sprechen, überwiegend unter sich bleiben und sich bewusst von den gesellschaftlichen Gepflogenheiten unseres Landes abgrenzen, entsteht bei vielen Einheimischen das Gefühl, im eigenen Wohnumfeld fremd zu werden. Diese Wahrnehmung sollte weder tabuisiert noch vorschnell als Vorurteil abgetan werden.
Probleme verschwinden nicht, indem man sie sprachlich relativiert. Wer das Vertrauen der Bürger in den Staat stärken will, muss Sicherheit gewährleisten und geltendes Recht konsequent durchsetzen – für alle Menschen, unabhängig von Herkunft oder Pass.
Wer sich integriert, arbeitet, Verantwortung übernimmt und unsere freiheitlichen Werte lebt, ist eine Bereicherung für unser Land. Wer sich bewusst dafür entscheidet, in Deutschland zu leben, sollte den Willen mitbringen, sich in unsere Gesellschaft einzufügen. Dazu gehört nicht nur das Erlernen der Sprache, sondern auch die Bereitschaft, die hiesigen Werte, Gepflogenheiten und den offenen Umgang miteinander im Alltag mitzutragen. Integration bedeutet, Brücken zu bauen – nicht, neue Grenzen zwischen den Menschen entstehen zu lassen.
Vielleicht sollten wir Integration künftig nicht als Buffet verstehen, bei dem sich jeder nur das herausnimmt, was ihm gefällt. Treffender ist das Bild einer Mannschaft: Jeder kann seine Fähigkeiten und Erfahrungen einbringen, aber alle spielen nach denselben Regeln. Nur so entsteht Zusammenhalt – und nur so kann das Miteinander gelingen.
Der frühere Oberbürgermeister von Göppingen und jetzige Kreisrat Guido Till greift in seiner Freitags-Kolumne "Moment mal!" Themen des täglichen Lebens auf und beleuchtet sie unter politischen Aspekten.
17.7.27
Baustellenampeln beschädigt
Göppingen. Zwei Nächte in Folge wurden Baustellenampeln bei Göppingen an der L1075 in den Graben geworfen. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag um 3.20 Uhr in der Hohenstaufenstraße / L1075. An der dortigen Baustelle ist eine Fahrspur gesperrt, weshalb der Verkehr durch die Baustellenampeln geregelt wird. Ein bislang Unbekannter warf die dortigen Baustellenampeln, welche im Abstand von etwa 160 Metern voneinander entfernt aufgestellt sind, in den Graben. Bereits in der Nacht auf Mittwoch seien die Baustellenampeln gegen 0.30 Uhr umgeworfen worden. Durch den Sturz wurden die Ampeln beschädigt. Die Kosten für die Reparatur sind nicht bekannt. Das Polizeirevier Göppingen hat den Sachverhalt aufgenommen. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Tel. 07161/632360 zu melden.
17.7.26
Einbruch in Schwimmbad
Kuchen. In der Nacht zum Donnerstag waren Unbekannte in Kuchen am Werk. Zwischen 20 Uhr und 8 Uhr gelangten die Unbekannten auf das Gelände des Freibades in der Jahnstraße. Dort drückten sie ein gekipptes Fenster zum Kiosk auf. Aus der Kasse stahlen sie Münzgeld. Auch nahmen sie Süßigkeiten mit. Zurück blieb ein Schaden von mehreren hundert Euro. Der dürfte weitaus höher liegen, als die weniger nahrhafte Beute. Der Polizeiposten Böhmenkirch sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen.
17.7.26
In den Gegenverkehr geraten
Schlierbach. Etwa 18.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls in Schlierbach vom Donnerstag. Der Unfall ereignete sich um kurz vor 12 Uhr in der Auchterstraße. Ein 65-jähriger Pkw-Fahrer kam auf Höhe der Zeppelinstraße in den Gegenverkehr. Dort fuhr eine 24-Jährige mit ihrem Wagen. Den ersten Erkenntnissen nach trank der Mann wohl aus seiner Flasche, weshalb er offenbar von seiner Spur abkam. Die Frau wurde bei dem Unfallleich verletzt.
17.7..26
Auto brennt aus
Schat. Ein technischer Defekt dürfte für einen Fahrzeugbrand am Donnerstag bei Schlat verantwortlich gewesen sein. Gegen 11.15 Uhr fuhr der 57-Jährige mit seinem Pkw von Schlat in Richtung Reichenbach. Er bemerkte Qualm aus seinem Auspuff. Kurz darauf entzündete sich im Motorraum ein Feuer. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich der Wagen in Vollbrand. Es wird von einem technischen Defekt ausgegangen.
17.7.26
Stadtstrand vor dem Rathaus mit 100 Tonnen Sand
Göppingen. Der Göppinger Stadtstrand steht wieder: Seit Anfang der Woche lädt der Beachplatz vor dem Rathaus wieder zum Buddeln oder Entspannen ein.
Am Montag haben Mitarbeiter des Betriebshofs den Beachplatz aufgebaut. Etwas mehr als 100 Tonnen Sand verwandeln nun die schiefe Ebene am Göppinger Marktplatz in eine gemütliche Spiel- und Chill-Oase. Noch bis voraussichtlich Anfang September warten auf 210 Quadratmeter Sandfläche ein Sandbagger und ein Wald-&-Giraffe-Kletterspielgerät auf die jüngeren Besucher.
Die beiden Wellenliegen richten sich eher an Entspannung suchende Gäste. Mehrere Palmen, die auch letztes Jahr schon verwendet wurden, sorgen für südländische Atmosphäre. Darunter sind Phönix-Palmen mit einer Höhe von bis zu 1,30 Metern, dazu eine chinesische Hanfpalme im rot lackierten „Mega-Blumentopf“. Für Schatten und Entspannung sorgen drei Sonnenschirme mit Betonfüßen und bis zu 25 Liegestühle.
Eine Rampe für einen behindertengerechten Zugang wird wieder angebracht, Schutzmaßnahmen für Wasserrinnen und Bodenstrahler wurden zudem eingerichtet. Ein Holzzaun aus Kastanienholz dient als Einrahmung des Beachplatzes. Von 11 bis 21 Uhr können Groß und Klein in dieser Urlaubsoase mitten im Herzen der Stadt ihre Füße in den Sand vergraben.
Damit der Spaß an allen Tagen ungetrübt sein kann, wird der Sandstrand jeden Morgen vom Platzwart hergerichtet, Reinigungsarbeiten und das Aufstellen des Mobiliars übernimmt ebenfalls der Platzwart. Und nach dem Abbau des Beachplatzes im September wird der Spielsand wie gehabt auf anderen Flächen nachhaltig weiterverwendet.
17.7.26
Engagierte Köpfe gesucht
Kreis Göppingen. Ab September können sich Schüler für den 69. Schülerwettbewerb des Landtags anmelden. In Diskussionen bestehen, kritisch Stellung zu politischen Themen beziehen, argumentieren und gegenargumentieren – all dies macht die Teilnahme am Schülerwettbewerb des Landtags aus. Die Göppinger Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer (CDU) und Mariska Ott (Grüne) laden alle Schüler zwischen 13 und 25 Jahren dazu ein, beim Schülerwettbewerb des Landtags von Baden-Württemberg mitzumachen.
„Demokratie ist kein Zuschauersport. Sie lebt vom Mitmachen, vom leidenschaftlichen Argumentieren und dem Mut, die eigene Meinung zu vertreten. Der Schülerwettbewerb ermutigt unsere Jugendlichen, sich aktiv mit politischen Fragestellungen auseinanderzusetzen, Flagge zu zeigen und die Zukunft unserer Heimat mitzugestalten.“, betont Schweizer.
„Der Wettbewerb gibt jungen Menschen aller Schularten die Gelegenheit, ihre Gedanken zu politischen Themen einzubringen und sich dabei zugleich auch mit der Perspektive anderer auseinanderzusetzen. Genau das macht letztlich eine lebendige Demokratie aus“, ergänzt Ott.
Es locken Sachpreise, eine Studienfahrt und der Förderpreis des Landtags für besonders gelungene Arbeiten in Höhe von bis zu 1.500 Euro. Die Preisverteilung berücksichtigt alle Schularten. Einsendeschluss ist der 1. Dezember 2026. Alle Themen sowie umfassende Informationen zum 69. Schülerwettbewerb sind auf der Homepage www.schuelerwettbewerb-bw.de zu finden oder können bei der vom Landtag beauftragten Landeszentrale für politische Bildung, Schülerwettbewerb des Landtags, Vordernbergstraße 6, 70191 Stuttgart, bestellt werden.
17.7.26
OB Maier schlägt Haushaltssperre vor
Göppingen. Wegen äußerst schlechter Steuerprognosen hat die Stadt Göppingen nun die Notbremse gezogen und verhängt mit Beschluss des Gemeinderats kommende Woche eine Haushaltssperre. Diese gilt bis zum Jahresende.
Betroffen von der Sperre sind zahlreiche Ausgaben. Ausnahmen werden für rechtlich oder vertraglich gebundene, sicherheitsrelevante und wirtschaftlich unabweisbare Maßnahmen möglich bleiben. „Dieser Schritt tut uns allen sehr weh. Aber er ist unter diesen Umständen notwendig. Uns bleibt keine andere Wahl“, sagt Oberbürgermeister Alex Maier.
Hintergrund für diesen harten Eingriff sind weiter einbrechende Steuereinnahmen, die sich nach Einschätzung der Stadt auf längere Zeit nicht erholen werden. Schwierig für Kommunen im Allgemeinen ist auch die Zunahme von Aufgaben, die von Bund und Land in der Vergangenheit beschlossen wurden, ohne für ausreichende finanzielle Ausstattung der Kommunen zu sorgen. Ebenso zu erwarten ist eine weiter steigende Kreisumlage, wie der Kreis Göppingen bereits unter anderem wegen steigender Ausgaben für das Klinikum angekündigt hatte.
Die Stadt Göppingen befindet sich seit zwei Jahren auf einem strengen Konsolidierungskurs. Ausgaben wurden über die gesamte Stadtverwaltung hinweg systematisch auf den Prüfstand gestellt, Projekte nicht realisiert und zahlreiche Freiwilligenleistungen gestrichen. „Aber leider reichen unsere Bemühungen nicht mehr aus", betont Maier.
Das Regierungspräsidium Stuttgart ist in den Prozess mit einbezogen und hat unverzügliches Handeln dringend angeraten. Ansonsten würden der Stadt aufsichtsrechtliche Vorgaben drohen. Kurzfristig wird die Sperre zu einer Verbesserung des Haushalts führen. „Allerdings löst diese Maßnahme das strukturelle Defizit nicht, begrenzt aber den Mittelabfluss und sichert damit unsere Handlungsfähigkeit“, betont Alex Maier.
16.726
Land unterstützt Sportstättenbau im Kreis
Kreis Göppingen. Das sind wirklich großartige Nachrichten für die Vereine, den Sport und Schulsport im Wahlkreis Geislingen: Aus dem Förderprogramm des kommunalen Sportstättenbaus werden fünf Projekte mit insgesamt 843.000 Euro unterstützt.“, freut sich die Landtagsabgeordneten Nicole Razavi.
„Nach Salach fließen 420.000 Euro für die energetische Sanierung der Gebäudehülle der Staufeneckhalle und 44.000 Euro für die Belagserneuerung der Sportfreianlagen im Staufeneckzentrum. Gruibingen erhält für die umfassende Sanierung der Sickenbühlhalle die wichtige Unterstützung von 258.000 Euro. In Deggingen wird die Sanierung der Schulsportanlagen des Schulzentrums mit 21.000 Euro gefördert. Hattenhofen erhält für den Neubau der Umkleide und der Sanitärgebäude auf dem Sportplatz 100.000 Euro.“, berichtet die Geislinger Landtagsabgeordnete und Ministerin für Verkehr.
Für die leidenschaftliche Sportlerin und Ehrenmitglied des Schwäbischen Turnerbundes kann der Wert solcher Investitionen nicht hoch genug eingeschätzt werden: „Im Sport in unseren Vereinen und im Schulsport lernen unsere Kinder die Freude an Bewegung und sportlichem Wettbewerb, Werte wie Fairness und Teamgeist. Voraussetzung dafür sind gute und moderne Sporthallen und Sportplätze. Sie bedeuten Zukunft für die Vereine und für den Sport in den Gemeinden und Schulen. In der Landesregierung bekennen wir uns damit klar zum Sport und zu Vereinen und Ehrenamt im Land. Als ehemalige Turngau-Präsidentin und örtliche Abgeordnete habe ich gleich mehrmals Grund zum Jubeln. Diese Gelder des Sportstättenförderprogramms sind eine Investition in den Breiten- und Leistungssport, in Bewegung und Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger, insbesondere unserer Kinder. Die Lust an Bewegung und Sport zu wecken, ist inmitten der vielen Bildschirmangebote unserer Zeit wichtiger denn je. Jede gut gepflegte Sportanlage ist eine Einladung, Handy, Tablet und Co. mal auf die Seite zu legen und loszuflitzen.“, so Razavi weiter.
16.7,26
Beim Rückwärtsfahren gegen geparkte Autos gefahren
Wäschenbeuren. Am Mittwoch war ein Senior in Wäschenbeuren offenbar beim Ausparken überfordert. Gegen 11.45 Uhr versuchte der 83-Jährige seinen Wagen in der Steggasse rückwärts einzuparken. Dabei stieß er zunächst gegen einen geparkten Pkw. Als er anschließend vorwärts weiterfuhr, überfuhr er eine Grundstücksmauer und prallte gegen ein geparktes Fahrzeug. Der Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt.
16.7.26
Stadt zeichnet engagierte Schulen aus
Göppingen. Die Stadt Göppingen hat 18 Schulen im Rahmen des Förderprogramms „engagierte Schule" für ihr nachhaltiges Engagement im Schuljahr 2025/26 ausgezeichnet. Erster Bürgermeister Johannes Heberle überreichte im Großen Sitzungssaal Zertifikate und Prämien an Vertreter aller teilnehmenden Schulen.
Das Programm fördert Schulen, die durch konkrete Aktivitäten einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung leisten – in den Bereichen soziale und globale Verantwortung, Mobilität, Abfallvermeidung, nachhaltiger Konsum, Naturschutz, Wirtschaft und Öffentlichkeitsarbeit.
In diesem Schuljahr reichten die Aktivitäten von Schulpartnerschaften mit Einrichtungen in Sambia über Solidaritätskonzerte und Changemaker-Workshops bis zu selbst produzierten Filmen zur Mülltrennung und dem Anbau von Gemüse im Schulgarten. Insgesamt werden in diesem Jahr 10.000 Euro als Prämien ausgeschüttet – finanziert durch die Sponsorin des Programms. Die Prämien können die Schulen eigenverantwortlich für weitere Nachhaltigkeitsprojekte einsetzen. Johannes Heberle: „Was diese Schulen leisten, ist keine Pflichtübung. Das ist gelebte Stadtgesellschaft – von jungen Menschen, die schon heute Verantwortung übernehmen."
Folgende Schulen haben im Schuljahr 2025/26 teilgenommen, wobei die Hermann-Hesse-Realschule von allen die höchste Punktzahl (119,5 von 130) erzielte:
Grundschulen: Grundschule im Stauferpark, Haierschule Faurndau, Janusz-Korczak-Schule, Meerbach-Grundschule, Südstadt-Grundschule, Uhland-Grundschule, Ursenwangschule.
Grund- und Werkrealschule: Walther-Hensel-Schule.
Realschulen: Hermann-Hesse-Realschule, Schiller-Realschule, Uhland-Realschule.
Gymnasien: Freihof-Gymnasium, Hohenstaufen-Gymnasium, Mörike-Gymnasium, Werner-Heisenberg-Gymnasium.
Sonstige / nicht-städtische Einrichtungen: DAA Fachschule für Sozialpädagogik, Freie Waldorfschule Filstal, Wilhelm-Busch-Schule.
16,7.26
Nicht aufgepasst
Eislingen. Am Mittwoch stießen zwei Pkw in einem Kreisverkehr bei Eislingen zusammen. Um 17.15 Uhr befuhr eine 46-Jährige die Straße Am Eichenbach (K1404), von der B10 kommend, in Richtung Salach. Beim Einfahren in den Kreisverkehr, auf Höhe einer Tankstelle, übersah die Renault-Fahrerin wohl einen 27-jährigen PkewFahrer. Der fuhr mit seinem Wagen bereits im Kreisverkehr und hatte Vorfahrt. Beide Autos stießen zusammen. Verletzt wurde niemand. Die Polizei nahm den Unfall auf und schätzt den Sachschaden auf insgesamt etwa 10.000 Euro.
16.7.26
Elternbegleiter sichern Qualität in den Kitas
Schwäbisch Gmünd (sv). Nach einem 1,5‑jährigen kooperativen Prozess wurden die entstanden Leitlinien für Elternbegleitung in den Schwäbisch Gmünder Kitas vorgestellt. Begleitet und moderiert wurde dieser Prozess vom Fachdienst Inklusion der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd. Erster Bürgermeister Christian Baron bedankte sich bei allen Akteuren ganz herzlich für die geleistete Arbeit.
Neben den fachlichen Einschätzungen der Elternbegleiter flossen auch Rückmeldungen von Trägern, der Stadtverwaltung sowie von Teams und Kitaleitungen in die Leitlinien ein. Dadurch sind nun klare Ziel‑ und Aufgabendefinitionen formuliert, welche bewusst flexibel auf individuelle Familienbedarfe und auf die jeweiligen Rahmenbedingungen der Einrichtungen (Gruppengröße, Einzugsgebiet, Betreuungszeiten usw.) konkretisiert werden können.
Die Stadt Schwäbisch‑Gmünd sichert damit die Qualität des trägerübergreifend entstandenen Netzwerks zur Elternbegleitung, das mittlerweile in 23 Kindertageseinrichtungen aktiv ist. Zur Qualitätssicherung werden die Elternbegleiter vom Fachdienst für Inklusion fachlich begleitet; regelmäßige Vernetzungstreffen sichern Erfahrungsaustausch und kontinuierliche Weiterentwicklung. Für jede Gruppe in den beteiligten Kitas wird eine zusätzliche Wochenstunde Personal für die Elternbegleitung bereitgestellt, sodass Einzelberatungen intensiviert und ein bedarfsorientiertes Angebot für Eltern entwickelt werden kann. Die Kitas fungieren dabei als niederschwellige Anlaufstelle, in der Bedarfe frühzeitig erkannt, Familien unmittelbar beraten sowie an passende Unterstützungsangebote verwiesen werden können.
Zentrales Ziel der Elternbegleitung ist es, Eltern in ihrer Bildungs‑ und Erziehungsverantwortung zu stärken und gleichzeitig durch die soziale Begegnung von Familien die familiären Strukturen nachhaltig zu stabilisieren. Der dialogische Ansatz bildet dafür den Schlüssel: Elternbegleiter arbeiten mit einem offenen und respektvollen Gespräch‑ und Reflexionshaltung, setzen die Sichtweisen der Familien in den Mittelpunkt und erarbeiten gemeinsam Lösungen und Ideen.
Das Netzwerk wird weiter ausgebaut, sodass weitere Kitas durch Schulungen von Fachkräften zu Elternbegleitern von den Möglichkeiten profitieren können. Durch die trägerübergreifende Zusammenarbeit entsteht ein nachhaltiges, Netzwerk, das einen klaren Beitrag zur Chancengleichheit von Familien in Schwäbisch Gmünd leistet und die pädagogischen Fachkräfte in den Kitas in ihrer wertvollen Arbeit unterstützt.
16.7.26
Betrunkene Autofahrerin verletzt zwei Polizisten
Göppingen. Am Dienstag war eine betrunkene Autofahrerin in Göppingen unterwegs. Die Frau zeigte sich renitent und ist nun ihren Führerschein los. Um 21.20 Uhr meldete eine aufmerksame Passantin die betrunkene Frau in der Straße "Am Autohof". Laut der Zeugin hätte die Fahrerin mit ihrem Fahrzeug vor dem Wohngebäude eingeparkt und sei wohl sichtlich alkoholisiert aus dem Auto ausgestiegen. Anschließend soll die Frau stark schwankend in einem Wohnhaus verschwunden sein. Die verständigte Polizei kam und stellte Nachforschungen bei der Fahrzeugführerin an. Die 42-Jährige hielt sich in einem Zimmer auf und stand erkennbar unter Alkoholeinwirkung. Zudem roch sie wohl stark nach Alkohol. Einen Atemalkoholtest verweigerte die Frau. Deshalb musste sie mit zur Blutentnahme auf ein Polizeirevier. Damit war sie offenbar nicht einverstanden. Die 42-Jährige leistete Widerstand gegen die erforderliche Maßnahme und beleidigte die Einsatzkräfte aufs Übelste. Auch ein 35-Jähriger hatte das mitbekommen und mischte sich lautstark ein. Der Mann ließ sich nicht beruhigen und ging wohl auch körperlich gegen die Einsatzkräfte vor. Die brachten den Mann zu Boden. Dabei zog er sich eine leichte Verletzung zu, die vom Rettungsdienst begutachtet wurde. Eine Behandlung war nicht erforderlich. Erst danach kam der Mann zur Einsicht und durfte nach Hause. Nicht so die 42-Jährige. Die ging auf der Dienststelle noch gegen die Einsatzkräfte gewaltsam vor. Letztlich konnte die Blutentnahme bei ihr durch einen Arzt durchgeführt werden. Die Ermittler beschlagnahmten nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft ihren Führerschein. Eine Polizeibeamtin und ein Polizeibeamter wurden bei dem Einsatz leicht verletzt. Neben dem Verdacht der Trunkenheitsfahrt muss sich die 42-Jährige nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten. Auch der 35-Jährige bekommt eine Anzeige wegen Widerstand. Wegen ihres psychischen Ausnahezustandes kam die Frau in einer Spezialklinik unter.
25.7.26
„Sommer der Ver-Führungen“ startet
Vom 25. Juli bis 13. September verwandelt der Landkreis Göppingen die Sommerferien wieder in ein großes Entdeckerfest: Unter dem Motto „Sommer der VerFührungen“ laden der Tourismusverband Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf und der Landkreis Göppingen mit rund 150 Veranstaltungen zu Führungen, Wanderungen, kulinarischen Erlebnissen und besonderen Einblicken hinter die Kulissen ein.
Das vollständige Programmheft „Sommer der VerFührungen“ iegt in allen Rathäusern und Tourist-Informationen im Landkreis aus und ist als E-Paper unter www.mein-albtrauf.de/sdv abrufbar.
15-7-26
OB Marzian verleiht „Oyonnax-Preis“
Eislingen. Der Eislinger Oberbürgermeister Oliver Marzian zeichnet Schülerinnen der Friedrich Schiller Gemeinschaftsschule (FSG) für hervorragende Abschlussnoten und gelebte deutsch-französische Freundschaft aus.
Passender hätte der Zeitpunkt kaum sein können. Ausgerechnet am französischen Nationalfeiertag zeichnete Oberbürgermeister Oliver Marzian zwei Schülerinnen der FSG mit dem „Oyonnax-Preis“ aus. Die Ehrung würdigt seit mehr als zwei Jahrzehnten herausragende Leistungen im Fach Französisch sowie das besondere Engagement für die deutsch-französische Städtepartnerschaft.
„Kurz vor Beginn der Sommerferien hätte wohl kaum ein besserer Tag für die Verleihung gewählt werden können“, machte Oberbürgermeister Oliver Marzian in seiner Laudatio im Großen Sitzungssaal des Rathauses deutlich und verwies auf den 14. Juli, den französischen Nationalfeiertag. „Während in Paris die Trikolore weht und im ganzen Land gefeiert wird, ehren wir heute zwei junge Frauen, die bewiesen haben, dass die deutsch-französische Freundschaft keine reine Theorie ist, sondern von der Jugend aktiv gelebt wird.“
Neben sehr guten Abschlussnoten im Fach Französisch ist das persönliche Engagement im Austausch mit Schülern aus Oyonnax ein wichtiges Kriterium für die Nominierung. In diesem Jahr standen Selin Bilgin und Merle Bräunig von der Friedrich Schiller Gemeinschaftsschule im Mittelpunkt der Verleihung. Beide haben ihre Mittlere Reife mit einer herausragenden Abschlussnote von 1,3 im Fach Französisch abgeschlossen und sich zugleich mit großem Engagement in die deutsch-französische Begegnung eingebracht. Zu dieser besonderen Leistung gratulierte Oberbürgermeister Oliver Marzian. „Chapeau zu dieser Leistung! Ihr könnt stolz auf euch sein.“ Neben einer Urkunde erhielten die beiden Schülerinnen jeweils einen Bücher-Gutschein im Wert von 70 Euro, eine weiße Rose sowie zwei Kinogutscheine. Ein besonderer Dank des Stadtoberhaupts galt dem Französischlehrer Raphael Gay, der erst vor knapp zwei Jahren mit großem persönlichem Engagement die Schulpartnerschaft der Friedrich Schiller Gemeinschaftsschule auf den Weg gebracht hat. Ebenso bedankte er sich bei der Schulleiterin Claudia Frey, die von Beginn an die Schulpartnerschaft unterstützte.
Mit dem „Oyonnax-Preis“ setzt die Stadt Eislingen seit mehr als zwei Jahrzehnten ein Zeichen für deutsch-französische Freundschaft und für die Bedeutung des Sprachenlernens. Die Auszeichnung macht deutlich, dass Europa dort lebendig wird, wo junge Menschen einander begegnen, voneinander lernen und über Ländergrenzen hinweg Freundschaften schließen.
15.7.26
Ebersbach erfasst Missstände im Sanierungsgebiet
Eberbach. Die Stadt Ebersbach wurde in das Landessanierungsprogramm (LSP) aufgenommen. Dieses Förderinstrument des Landes Baden-Württemberg unterstützt Kommunen seit Jahrzehnten dabei, ihre städtebauliche Entwicklung nachhaltig zu gestalten und die Lebensqualität für Bürger langfristig zu verbessern. Für die Vorbereitung und Durchführung der Sanierungsmaßnahme in Ebersbach steht ein Förderrahmen in Höhe von 1,3 Millionen Euro zur Verfügung. Dies entspricht Finanzhilfen vom Land in Höhe von 800.000 Euro und einem Eigenanteil der Stadt in Höhe von rund 500.000 Euro.
Um die Fördermittel einsetzen zu können, werden nun so genannte vorbereitende Untersuchungen (VU) durchgeführt. Ziele sind, die städtebaulichen und funktionalen Missstände im vorgesehenen Sanierungsgebiet „Stuttgarter Straße / Hauptstraße“ zu erfassen, die Betroffenen im Gebiet zu beteiligen und die Erforderlichkeit einer Stadterneuerungsmaßnahme zu belegen. Im Fokus stehen unter anderem die bauliche Substanz der Gebäude, die Aufenthaltsqualität öffentlicher Flächen, die Barrierefreiheit sowie mögliche Entwicklungsperspektiven. Im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen wird zunächst eine Befragung der Eigentümer im Gebiet durchgeführt.
Eine öffentliche Informationsveranstaltung findet am Montag, 20. Juli um 18.30 im Bürger- und Ratssaal statt: Es wird über die Ziele und den Ablauf des Verfahrens informiert. Darüber können Fragen geäußert und Anregungen gegeben werden.
15.7.26
Neue Gemeinschaftsgrabanlage fertig
Göppingen. Auf dem Friedhof Jebenhausen ist vor Kurzem der erste Bauabschnitt einer neuen Gemeinschaftsgrabanlage fertiggestellt worden. Die bisherige Gemeinschaftsgrabanlage im alten Friedhofsteil, die im Jahr 2015 mit 35 Grabstätten angelegt wurde, ist seit Ende 2025 vollständig belegt.
Die neue Anlage befindet sich im neuen Friedhofsteil in der Nähe des Eingangs sowie der Aussegnungshalle und des Parkplatzes. Sie wurde von den Mitarbeitern des Friedhofs errichtet und von der Gärtnerei Blumen Konzelmann-Höfer aus Eislingen gestaltet und bepflanzt.
Der erste Bauabschnitt umfasst drei unterschiedlich große Bestattungsflächen mit insgesamt 64 Grabplätzen. Eine Erweiterung der Anlage ist bei künftigem Bedarf möglich.
Zur Auswahl stehen Grabstätten mit Dauerbepflanzung und eigenem Liegestein, Grabstätten mit Wechselbepflanzung und eigenem Liegestein sowie Grabstätten ohne Liegestein, bei denen die Beschriftung an einer gemeinsamen Stele erfolgt. In jedem Grabplatz können bis zu zwei Urnen beigesetzt werden.
Für den Erwerb einer Grabstätte ist der Abschluss eines Dauergrabpflegevertrags erforderlich. Die Pflege der Anlage während der gesamten Nutzungsdauer übernimmt die Gärtnerei Blumen Konzelmann-Höfer.
15.7.26
Feuerwehr freut sich über neuen Mannschaftstransportwagen
Eislingen. Die Feuerwehr Eislingen hat ihren neuen Mannschaftstransportwagen (MTW) offiziell in Dienst gestellt. Das Fahrzeug ersetzt den bisherigen MTW aus dem Baujahr 2003, der nach mehr als zwei Jahrzehnten anspruchsvollen Dienstes technisch nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprach. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 87.000 Euro. Das Land Baden-Württemberg unterstützte die Beschaffung mit einem Zuschuss in Höhe von 13.000 Euro.
Mit der nötigen Ersatzbeschaffung investiert die Stadt Eislingen gezielt in die Leistungsfähigkeit ihrer Feuerwehr und damit in die Sicherheit der Bevölkerung. Der neue Mannschaftstransportwagen wurde im Oktober 2024 bei der Firma Ernst + König Sonderfahrzeugbau in Herbolzheim bestellt und auf Basis eines Ford Transit mit einem 150 PS Dieselmotor aufgebaut. Das Fahrzeug bietet Sitzplätze für acht Einsatzkräfte und verfügt zudem über einen ausgekleideten Laderaum. Dadurch kann das
Fahrzeug flexibel für unterschiedlichste Aufgaben eingesetzt werden. Ob beim Transfer von Einsatzkräften, Nachführung von Einsatzmaterialien bei größeren Einsatzlagen, im Ausbildungs- und Übungsdienst der Einsatzabteilung und Jugendfeuerwehr – der MTW ist aus dem Feuerwehralltag nicht wegzudenken. Die feuerwehrtechnische Beladung entspricht den Normvorgaben und beinhaltet unter anderem Verkehrssicherungsmaterial, einen Rettungsrucksack und Sprechfunkgeräte. Für eine bessere Erkennbarkeit und einen erhöhten Schutz der Einsatzkräfte im Straßenverkehr wurde das Fahrzeugheck mit einer auffälligen rot-gelben Warnschraffur versehen. „Mit dem neuen Mannschaftstransportwagen verfügen wir wieder über ein modernes und zuverlässiges Fahrzeug. Es stärkt unsere Einsatzbereitschaft nachhaltig und bietet gegenüber dem Altfahrzeug deutlich mehr Sicherheit, Komfort und Flexibilität. Der neue MTW wird uns im Feuerwehralltag eine spürbare Bereicherung sein“, so Feuerwehrkommandant Mario Feller, der sich stellvertretend für die Feuerwehr beim Gemeinderat für die Freigabe und Unterstützung der Beschaffung bedankt. Der Dank gilt außerdem der Kreisbrandmeisterstelle des Landratsamtes Göppingen für die Erwirkung des Landeszuschusses sowie dem Fahrzeugplanungsgremium der Feuerwehr Eislingen für die gelungene Konzeption.
15.7.26
Preis für Schüler-Kreativität
Geislingen. „Ich freue mich sehr für die Berufsschulklasse der Bodelschwingh-Schule in Geislingen. Sie gehört zu den 845 Schulklassen aus Baden-Württemberg, die den Wettbewerb „Be Smart – Don`t Start“ gewonnen haben und gehört zusätzlich zu den zehn besten Klassen des dazugehörigen Kreativwettbewerbs“, freut sich die Geislinger Landtagsabgeordnete Nicole Razavi.
Die Aufgabe für die Schulklassen bestand darin, ein halbes Jahr rauchfrei zu bleiben. Zehn Klassen wurden im Rahmen der Preisverleihung ausgezeichnet und konnten ihre Beiträge und Aktionen einem großen Publikum vorstellen. Für ihre kreativen Leistungen erhielten sie Preisgelder in Höhe von je 400 Euro. Zu bewundern gab es einen bunten und abwechslungsreichen Mix an Audio- und Videobeiträgen, Plakaten, einem Schattenspiel, Quiz-Formaten und weiteren Aktionen zum Thema Nichtrauchen in der Schule.
15.7.26
Feuerwehr löscht Flächenbrand
Schorndorf. Am Dienstagabend geriet eine Feldfläche in der Schurwaldstraße in Schlichten in Brand. Die Ursache, weshalb das Feuer ausbrach ist bislang noch nicht geklärt. Die Feuerwehr war mit fünf Fahrzeugen und 27 Kräften vor Ort und konnte den Brand löschen. Der Sachschaden wird auf ca. 5000 Euro geschätzt.
15.7.26
Salvia neuer Hauptsponsor bei Frisch auf Göppingen
Göppingen. Salvia wird ab der kommenden Saison 2026/2027 neuer Hauptsponsor und strategischer Partner von Handball-Bundesligist Frisch Auf Göppingen. Das Eislinger Unternehmen rückt für Teamviewer nach. Die langfristig angelegte Partnerschaft beinhaltet auch die gemeinsame Planung eines eigenen Trainings- und Leistungszentrums in Eislingen. Der Fokus liegt dabei vor allem auf dem Thema „Jugend und Nachwuchs“.
Frisch Auf und Salvia verbinden damit ein umfassendes Hauptsponsoring mit einem gemeinsamen Zukunftsprojekt, das zum einen die sportliche und strukturelle Entwicklung des Handball-Bundesligusten nachhaltig voranbringen soll und zum zweiten ist das Trainings- und Leistungszentrum für Salvia kein isoliertes Projekt, sondern Teil einer mehrjährig und breit angelegten Gebietsentwicklung. Salvia steht künftig demnach nicht nur auf dem Trikot von Fisch Auf sondern hilft dabei, einen Zukunftsort für die nächste Generation möglich zu machen.
„Mit Salvia gewinnen wir nicht nur einen neuen Hauptsponsor, sondern einen strategischen Partner, der unsere langfristige Entwicklung aktiv mitgestalten möchte. Die Verbindung aus regionaler Nähe, überregionaler Bedeutung, unternehmerischer Kompetenz und dem gemeinsamen Anspruch, auch in herausfordernden Zeiten Zukunft mit positiver Haltung möglich zu machen, macht diese Partnerschaft mehr als spannend. Wir wollen zusammen eine besondere Geschichte erzählen,“ sagt Peter Kühnle, stellvertretender Geschäftsführer der Frisch auf Göppingen MuM GmbH.
Im Rahmen der Bedarfsanalyse zum Start des Strategieprozesses „Agenda 2030“ wurde die infrastrukturelle Situation in der EWS Arena sowohl hinsichtlich modernem Spielbetrieb als auch hinsichtlich professioneller Trainingsvoraussetzungen als zentraler Engpass für die weitere sportliche und wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit von Frisch Auf Göppingen identifiziert. Das geplante Trainings- und Leistungszentrum in Kombination mit der strategischen Partnerschaft mit Salvia bietet nun die Chance, seine sportlichen, wirtschaftlichen und strukturellen Rahmenbedingungen langfristig weiterzuentwickeln und die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu sichern.
Mit dem Hotel und Restaurant „Eislinger Tor“, der Transformation des früheren Industrieareals „Buntweberei“ in einen lebendigen Ort für Arbeiten, Übernachten, Einkaufen und Veranstaltungen und dem Erwerb des Zweigwerks als besondere Eventlocation des Austausches und der Begegnungen hat Salvia in den letzten Jahren mehrere Gebäude eines Gebiets teils neu geschaffen und teils umgebaut bzw. modernisiert. Mit dem geplanten Trainings- und Leistungszentrum würde nun eine weitere Dimension hinzukommen: Sport, Jugend, Gemeinschaft, Talententwicklung und Zukunft der nächsten Generation.
„Frisch Auf gehört zu unserer Region und leistet seit vielen Jahren eine wichtige Arbeit, gerade auch im Nachwuchsbereich. Gemeinsam haben wir geprüft. welche Möglichkeiten es gibt. Ich konnte einen geeigneten Standort in Eislingen einbringen und dabei helfen, die unterschiedlichen Beteiligten und Themen zusammenzuführen. Mein Anspruch ist immer, nicht nur über Ideen zu sprechen, sondern sie umsetzbar zu machen. Mir geht es grundsätzlich darum, Orte zu schaffen, die langfristig Mehrwert und Perspektiven für Menschen, Nutzer und Stadt bieten,“ sagt der Geschäftsführer der Salvia Holding Filippo Salvia.
Die Anforderungen an die Trainingsbedingungen sind vor allem im Nachwuchsbereich in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. In der EWS Arena ist der Belegungsplan mit mehreren Events wie zum Beispiel Konzerten und Messen zusätzlich zu den vielen Handball-Veranstaltungen schon seit Jahren an einer absoluten Kapazitätsgrenze angelangt, was in Summe dazu geführt hat, dass die vorhandene Trainingsinfrastruktur für die aktuellen und erst recht für die zukünftigen Herausforderungen nicht mehr ausreicht.
Das neue Trainings- und Leistungszentrum soll auf einem derzeit noch brachliegenden Teil des Zweigwerk-Areals an der Industriestraße in Eislingen entstehen.
Geplant sind eine spielfähige Trainingshalle (mit ca. 250 Sitzplätzen für Zuschauer) samt Foyer, eine zusätzliche Trainingsfläche sowie Räumlichkeiten für Krafttraining und physiotherapeutische Behandlungen. Auch Gymnastikräume werden eingebunden. Diese sollen gemeinsam sowohl von den Jugendmannschaften aus dem Frisch Auf Nachwuchscenter als auch für die breitensportlichen Angebote des Frisch Auf Göppingen e.V. genutzt werden.
Die zentrale Voraussetzung für die Umsetzung dieses Projekts ist, dass in den nächsten Monaten die vollständige Finanzierung sichergestellt werden kann. Auf Grundlage der bisherigen Planung liegt das erwartete Gesamtvolumen des Projekts bei etwas mehr als zehn Millionen Euro.
14.7.26
Pädagogische Kompetenzen erweitert
Schwäbisch Gmünd (sv). Nach 25 Fortbildungstagen mit einem Gesamtumfang von 200 Unterrichtseinheiten haben sechs Mitarbeiter der städtischen Schulkindbetreuung ihre Weiterbildung zur „Fachkraft Schulkindbetreuung“ abgeschlossen.
Die Qualifizierung verbindet pädagogische Fachinhalte mit einem hohen Praxisbezug. Zu den Schwerpunkten gehören aktuelle Konzepte der Freizeitgestaltung, die Vermittlung von Werten und Regeln sowie die Gestaltung von Gruppen- und Bildungsprozessen. Ein weiterer Bestandteil ist die kontinuierliche Selbstreflexion, die den Transfer des Erlernten in den beruflichen Alltag unterstützt. Den Abschluss bildet eine praxisorientierte Projektarbeit, bei der die Teilnehmenden ein eigenes Thema entwickeln und im Team präsentieren.
„Die Präsentationen haben gezeigt, dass die Teilnehmenden nicht nur theoretisches Wissen erlangt, sondern dieses auch direkt in die praktische Arbeit integriert und umgesetzt haben“, betont Barbara Bauer, Fachberatung Schulkindbetreuung der Stadt Schwäbisch Gmünd. Mit der Qualifizierung erweitern die Fachkräfte ihre pädagogischen Kompetenzen.
14.7.26
Mehr Laufwege in Eislingen
Eislingen, Bewegung an der frischen Luft, gemeinsam aktiv sein und Eislingen neu entdecken: Am Donnerstag, 23.Juki, weiht die Stadt Eislingen um 18.30 Uhr die neuen Laufwege in Eislingen Nord und Süd ein. Treffpunkt ist der Parkplatz am TSG Waldheim.
Oberbürgermeister Oliver Marzian eröffnet die insgesamt 13 ausgewiesenen Laufwege symbolisch auf der Laufrunde Salamander. Im Anschluss wird ein Teil der Strecke gemeinsam zurückgelegt. Die neuen Wege sind Teil der Eislinger Sportentwicklungsplanung und sollen Menschen jeden Alters zum Joggen und Walken motivieren. Unterstützt wird das Projekt von vier Eislinger Vereinen. Die DLRG Eislingen, die TSG Tischtennisabteilung, die TSG Leichtathletikabteilung und der 1. FC Eislingen haben Patenschaften für die Lauftafeln übernommen.
14.7.26
Drei Talente wechseln an Musikhochschulen
Schwäbisch Gmünd (sv). Drei junge Talente der Städtischen Musikschule Schwäbisch Gmünd haben einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Mit Unterstützung der Erika-Künzel-Leistungsförderung haben die jungen Talente erfolgreich die Aufnahmeprüfungen an renommierten Musikhochschulen bestanden und werden im kommenden Semester ein Musikstudium aufnehmen.
Beren Bilgili (Violine), Schülerin aus der Klasse von Marina Sonderegger, wurde an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart aufgenommen. Die Violinistin wird dort Schulmusik studieren und kann auf eine langjährige, intensive musikalische Ausbildung an der Musikschule zurückblicken, die durch die gezielte Förderung im Rahmen der Erika-Künzel-Leistungsförderung maßgeblich unterstützt wurde.
Julian Locherer aus der Gesangsklasse von Maria Palaska hat die Aufnahmeprüfung am renommierten Mozarteum Salzburg erfolgreich bestanden. Der Sänger wird dort ein Bachelorstudium im Fach Gesang aufnehmen. Julian Locherers künstlerische Entwicklung wurde über Jahre hinweg kontinuierlich begleitet und durch die Studienvorbereitung innerhalb der Leistungsförderung entscheidend gestärkt.
Carl-Phillip Essig, Schüler von Dr. Carl-Friedrich Beck, wird künftig an der Kunstuniversität Graz studieren. Der Schwerpunkt liegt im Bereich Alte Musik. Auch Carl-Phillip Essig profitierte in besonderem Maße von der individuellen Förderung im Rahmen der Erika-Künzel-Leistungsförderung, die eine gezielte Vorbereitung auf die anspruchsvollen Aufnahmeprüfungen ermöglichte.
14.7.26
Waschbär kreuzt Fahrbahn
Wäschenbeuren. In der Nacht auf Samstag kollidierte eine Autofahrerin bei Wäschenbeuren mit einem Waschbären. Um 0.30 Uhr fuhr eine 25-Jährige auf der B 297 von Wäschenbeuren in Richtung Lorch. Kurz nach dem Ortsausgang von Wäschenbeuren querte ein Waschbär die Straße. Die Pkw-Fahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste das Tier. Die Polizei Uhingen nahm den Unfall auf und verständigte einen Jagdpächter.
14.7.26
Ceffalia begrüßt neue Staatsbürger
Geislingen. Beim des Internationalen Fests in der Rätsche in Geisingen hat Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia die Einbürgerungsurkunden an neue deutsche Staatsbürger überreicht. Für viele der Anwesenden war die Zeremonie ein bewegender Moment und zugleich der Beginn eines neuen Kapitels in ihrer Lebensgeschichte.
„Die Einbürgerung bedeutet weit mehr als einen neuen Pass. Sie ist ein Bekenntnis zu unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung und zu den Werten unseres Grundgesetzes“, sagte Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia. „Rechte und Pflichten gehören dabei untrennbar zusammen. Gerade in einer Zeit, in der Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt vielerorts herausgefordert werden, ist es wichtiger denn je, unsere gemeinsamen Werte zu leben und zu verteidigen.“
Im vergangenen Jahr haben insgesamt 254 Menschen in Geislingen die deutsche Staatsangehörigkeit angenommen. Sie stammen aus 29 verschiedenen Herkunftsländern und spiegeln die kulturelle Vielfalt der Stadtgesellschaft wider. Vertreten sind Afghanistan, Äthiopien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, China, Eritrea, Indien, Irak, Iran, Italien, Kamerun, Kosovo, Libanon, Nigeria, Nordmazedonien, Pakistan, Peru, Portugal, Rumänien, Russland, Serbien, Syrien, Tunesien, die Türkei, die Ukraine, Ungarn, die USA, das Vereinigte Königreich und Vietnam.
Die Einbürgerungsfeier ist seit mehreren Jahren fester Bestandteil des Internationalen Fests und unterstreicht dessen Leitgedanken: Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenzubringen, den interkulturellen Austausch zu fördern und ein sichtbares Zeichen für Offenheit, Demokratie und ein respektvolles Miteinander zu setzen.
14.7.26
Zeche nicht bezahlt
Göppingen. Am Montag verließen sechs Unbekannte ein Lokal in der Hauptstraße Göppingen, ohne die Zeche zu bezahlen. Sie konsumierten Essen und Getränke im Wert von etwa 150 Euro. Über eine Videoaufzeichnung konnte gesehen werden, dass einer nach dem anderen aufstand und das Lokal schnell verließ. Die Polizei fahndete nach den Unbekannten. Die blieben bislang unerkannt. Die Göppinger Polizei ermittelt nun wegen einem Zechbetrug.
14.7.26
Polizei stoppt Gurtmuffel und Handynutzer
Geislingen. Am Montagmorgen ertappte die Polizei in Geislingen einige Gurtmuffel und Nutzer von Mobiltelefonen am Steuer. Weil sich die Fahrer nicht an die Regeln und Gesetze hielten, stoppte die Polizei in der Eberhardstraße zwischen 10 Uhr und 12 Uhr mehrere Fahrzeuge. Noch bevor etwas Schlimmeres passieren konnte, wiesen die Beamten sieben Fahrer auf ihren nicht angelegten Sicherheitsgurt hin. In zwei Fällen stoppte die Polizei die gefährliche Fahrt von Handynutzern, die sich durch ihre Geräte ablenken ließen. Mit allen Betroffenen führte die Polizei belehrende Gespräche und zeigte sie an oder stellte kostenpflichtige Verwarnungen aus. Auf die Handynutzer kommt ein Bußgeld und ein Punkt in Flensburg zu.
14.7.26
Sexuelle Belästigung am Badesee
Lorch. Während des Schwimmens wurde am Sonntag zwischen 16 Uhr und 16.30 Uhr eine 19-jährige Frau im Badesee in Waldhausen in der Plüderhäuser Straße sexuell belästigt. Ein bislang unbekannter ca. 35 45 Jahre alter Mann mit dunklen, lockigen Haaren und einem kurzen Vollbart fasste sie hierbei unsittlich an. Der Mann trug ein weißes Tanktop und eine schwarze Badehose sowie eine Kette mit Lederband. Hinweise auf den Unbekannten nimmt der Polizeiposten Lorch unter der Telefonnummer 07172 7315 entgegen.
14.7.26
Streit eskaliert
Schwäbisch Gmünd. In Schwäbisch Gmünd soll am Sonntagmorgen ein 38-jähriger Mann geschlagen und mit einem Messer angegriffen wordern sein. Vor Ort teilte der 38-Jährige mit, dass er sich nach einem vorausgehenden telefonischen Streit gegen 4.30 Uhr auf einem Parkplatz eines Discounters im Schindelackerweg mit einem 29-jährigen Bekannten getroffen habe. Im Laufe der folgenden körperlichen Auseinandersetzung, die offenbar von mehreren Personen beobachtet worden sein soll, sei offensichtlich auch ein Messer eingesetzt worden. Zumindest der 38-Jährige wurde hierdurch verletzt. Nachdem die Angaben des 29-Jährigen im Widerspruch zu den Angaben des 38-Jährigen stehen, bittet die Kriminalpolizei Aalen Zeugen des Geschehens sich unter der Telefonnummer 07361 5800 zu melden.
14.7.26
Zwei Jugendliche rauben Tasche
Eislingen. Am Montag wurde einem 13-Jährigen in Eislingen seine Tasche geraubt. Die Tat ereignete sich gegen 21 Uhr. Der 13-Jährige befand sich im Bereich des Bahnhofs. Dort wurde er plötzlich von drei Jugendlichenfestgehalten. Die nahmen ihm seine Umhängetasche ab. Danach rannten die Täter davon. Im Zuge der Fahndung konnte der 13-Jährige zwei der Tatverdächtigen, einen 14-Jährigen und einen 16-Jährigen, aus Syrien stammende Jugendlichen, identifizieren. Die Polizei nahm die beiden Jugendlichen vorläufig fest. Bei dem 14-Jährigen konnte ein Kassenbon aufgefunden werden, der dem 13-Jährigengehörte. Die geraubte Umhängetasche konnte bislang nicht aufgefunden werden.Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Jungen ihren Erziehungsberechtigten übergeben.
14.7.26
VHS-Thema: Sehnsucht nach Gemeinschaft
Göppingen. Am Mittwoch, 15. Juli erscheint das neue Programm der Volkshochschule Göppingen und Schurwald für den Zeitraum September 2026 bis Februar 2027. Das Programmheft ist an zahlreichen Auslagestellen in der Stadt erhältlich. Zeitgleich geht auch die neue Website der VHS Göppingen und Schurwald an den Start. Dort können sich Interessierte über alle Kurse informieren, ein Teilnehmerkonto anlegen und sich direkt online anmelden.
Im Mittelpunkt des neuen Programmjahres steht das Semesterthema „(gem)einsam – vom Alleinsein und der Sehnsucht nach Gemeinschaft“. Die VHS greift damit eine Frage auf, die viele Menschen und die Gesellschaft insgesamt bewegt: Wie gelingt Gemeinschaft in einer Zeit, in der Kommunikation jederzeit möglich ist, echte Begegnung aber oft seltener wird? Im Vorwort schreibt VHS-Leiter Jürgen Morasch dazu: „Man kann sich unter Menschen einsam fühlen und im Alleinsein Verbundenheit erfahren.“
Den Auftakt zum Semester gestaltet die Moderatorin, Journalistin, Produzentin und Autorin Bärbel Schäfer mit einer Lesung und einem Gespräch zu ihrem Buch „Avas Geheimnis: Meine Begegnung mit der Einsamkeit“ am Dienstag, 22. September. Weitere Angebote des Semesterschwerpunkts beleuchten Einsamkeit, Gemeinschaft und Begegnung aus gesellschaftlicher, persönlicher, kultureller und gesundheitlicher Perspektive.
Daneben bietet das Programm wieder die ganze Vielfalt der VHS: Kurse und Veranstaltungen aus den Bereichen Politik, Gesellschaft und Umwelt, Kultur und Gestalten, Gesundheit, Bewegung und Entspannung, Sprachen, Deutsch und Integration, Beruf, Digitales und Organisation, außerdem Angebote für Senioren, junge Menschen sowie inklusive Formate. Neu im Programm ist unter anderem das Format „Göppinger Gespräche“, ein offenes Talkformat rund um Menschen, Geschichten und Themen, die Göppingen prägen.
„Die Volkshochschule ist nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch der Begegnung“, betont Morasch. Genau diesen Gedanken macht das neue Semester sichtbar: mit Kursen, Workshops, Vorträgen und gemeinsamen Aktivitäten, die Wissen vermitteln, Austausch ermöglichen und Menschen miteinander ins Gespräch bringen.
14.7.26
Besser mit Bus und Bahn zum Filstalrock
Eislingen. Am Donnerstag, 30.Juli startet wieder der Eislinger Filstalrock. Verschiedene Tribute-Bands rocken bei freiem Eintritt den Schlosspark in Eislingen. Gäste des Filstalrocks, die nicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen können, werden dringend gebeten für die Anreise öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.
In der direkten Nachbarschaft zum Veranstaltungsgelände ist nur eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen verfügbar. Die Stadtverwaltung bittet alle Besucher, die mit dem Auto anreisen, frühzeitig nach einem Parkplatz zu suchen und nicht direkt bis zum Schlossplatz zu fahren. Parkmöglichkeiten bestehen am Hallenbad, an der Lutherkirche, auf dem Kronenmarkt, an der Ebertstraße und auf dem P&R am Bahnhof. Die Firma Zeller+Gmelin stellt an den Veranstaltungstagen ihren Firmenparkplatz in der Schlossstraße ab 17.30 Uhr allen Filstalrockgästen zur Verfügung. Das Parken entlang der Schloss-Straße ist nicht gestattet. Private Parkplätze, sowie Feuerwehrzufahrten und Fahrradwege müssen unbedingt freigehalten werden. Gäste werden gebeten Rücksicht auf die Anwohner zu nehmen und die Parkplätze direkt am Veranstaltungsgelände für Personen mit Mobilitätseinschränkungen frei zu halten.
Grundsätzlich wird empfohlen, die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder in Fahrgemeinschaften zu organisieren. Zug- und Busverbindungen in Richtung Stuttgart und Ulm, sowie Lorch/Schwäbisch Gmünd sind auch nach 22 Uhr verfügbar.
Der Filstalrock finanziert sich über den Getränkeverkauf und den Verkauf von verschiedenen Speisen der Food-Trucks. Damit die Veranstaltung weiterhin ohne Eintritt stattfinden kann, wird darum gebeten, keine eignen Getränke und Speisen zur Veranstaltung mitzubringen.
14.7.26
Motorradfahrer stirbt bei Unfall auf der B10
Eislingen. Am Sonntag, gegen 18.30 Uhr, fuhr ein 33-Jähriger mit seinem Motorrad auf der B 10 in Richtung Ulm. Um an der Anschlussstelle Eislingen-Ost einem Porsche Cayenne die Einfahrt zu ermöglichen, wechselte er von der rechten auf die linke Spur. Dabei hatte er übersehen, dass dort bereits ein Auto fuhr. Er kollidierte mit seiner Maschine mit dem Pkw einer 36-Jährigen und stürzte. Dabei touchierte er die Mittelleitplanke, so dass er schwerste Verletzungen erlitt, die noch vor Ort zum Tode führten. Auch eine unmittelbar hinzukommende Besatzung eines Rettungswagens konnte nicht mehr helfen. Die 36-jä#hrige Fahrerin des Pkw erlitt einen Schock. Der Schaden an den beiden Fahrzeugen wird auf je 5.000 Euro geschätzt. Die B10 war in Richtung Ulm bis 20.38 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Der Verkehrsdienst Mühlhausen bittet den Fahrer oder die Fahrerin des Porsche Cayenne sich als Zeuge unter Tel. 07335/96260 zu melden.
13.7.26
Kommunen fordern finanzielle Entlastung von der Region
Region Stuttgart/Landkreis Göppingen. Tarifzonenreform anpassen, Verkehrsumlage des Verband Region Stuttgart (VRS) für zwei Jahre aussetzen - das sind die Forderungen der Landkreise und der Landeshauptstadt in der Region Stuttgart, denen sich alle 179 Städte und Gemeinden der Region angeschlossen haben.
Die fünf Verbundlandkreise der Region Stuttgart Böblingen, Esslingen, Ludwigsburg, Göppingen und Rems-Murr und die Landeshauptstadt stehen vor historischen finanziellen Herausforderungen. Um den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in der Region zukunftsfähig zu gestalten und den Status Quo verlässlich finanzieren zu können, ist ein gemeinsames und solidarisches Handeln aller Akteure dringend erforderlich.
Vor dem Hintergrund der dramatischen Haushaltslage fordern die Kommunen daher vom Land Baden-Württemberg eine zeitnahe Anpassung des Vertrags zur Finanzierung der Tarifzonenreform sowie einen Wiedereinstieg des Landes Baden-Württemberg in die Mitfinanzierung. Dies würde die kommunalen Haushalte in Millionenhöhe entlasten und wäre ein konkreter Beitrag, ein stabiles Angebot im ÖPNV auch in schwierigen Zeiten zu sichern.
Eine weitere Forderung richtet sich an den Verband Region Stuttgart. Er soll die Verkehrsumlage für zwei Jahre auszusetzen, die Städte, Gemeinden und Landkreise um einen Millionenbetrag entlasten und damit seinen Beitrag zur Stabilisierung der kommunalen Haushalte leisten.
Hierzu sagt Landrat Markus Möller: „Im Blick auf die anstehenden Haushaltsberatungen muss auch im Landkreis Göppingen jede Ausgabe auf den Prüfstand. Umso wichtiger ist es, dass alle Partner ihren Beitrag leisten. Wenn der Verband Region Stuttgart über erhebliche Rücklagen verfügt, während die kommunalen Haushalte in die Knie gehen, müssen wir darüber offen sprechen. Wir tragen zusammen Verantwortung für einen guten öffentlichen Nahverkehr, aber auch dafür, dass Städte, Gemeinden und Landkreise ihre Aufgaben überhaupt noch erfüllen können. Ich hoffe deshalb und bin optimistisch, dass wir hier gemeinsam zu einer Entlastung kommen.“
13.7.26
Um die Kläranlage stinkt es wieder
Göppingen. Die Stadtentwässerung Göppingen kämpft erneut mit unangenehmen Gerüchen rund um die Kläranlage. Grund dafür ist nicht wie in der jüngsten Vergangenheit die Klärschlammtrocknung, sondern die anhaltende Hitze- und Trockenperiode.
Dadurch erhält die Kläranlage zu wenig Zufluss und dies wiederum beeinträchtigt den Reinigungsprozess für das Abwasser, sodass es zu Geruchsemissionen auf dem Gelände der Anlage sowie im umliegenden Stadtgebiet kommt.
Die Ursache für die unangenehmen Gerüche derzeit liegt damit nicht in der Klärschlammtrocknung. Die dort installierte Abluftreinigung arbeitet einwandfrei. Fachleute arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, den Reinigungsprozess zu optimieren.
13.7.26
Abgemähter Acker in Flammen
Geislingen. Am Sonntag brannten mehrere Hektar Acker bei Geislingen. Gegen 20.45 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem Flächenbrand im Bereich der Bebelstraße aus. Dort war ein abgeerntetes Feld auf etwa fünf Hektar in Brand geraten. Die Feuerwehr löschte den Brand. Laut Zeugen soll eine 10-köpfige Gruppe Kinder oder Jugendliche Feuerwerkskörper auf die Fläche geworfen haben. Dadurch entstand das Feuer. Danach entfernten sich die Verursacher auf ihren E-Scootern in Richtung Bebelstraße und beobachteten möglicherweise aus der Entfernung ihre Tat. Die Polizei (Tel. 07331/93270) hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise zu den Verursachern geben können. Eine Schadenshöhe lässt sich nicht beziffern.
13.7.26
Transportkisten verloren
Ebersbach. Am Sonntagabend fuhr eine 62-Jährige mit ihrem Pkw auf der B10 in Richtung Stuttgart. Kurz nach der Anschlussstelle Ebersbach-West lagen mehrere Transportkisten aus Kunststoff auf der Fahrbahn. Mit zwei der Boxen kollidierte die Autofahrerin. Offenbar hatte wohl ein Transporter die Kunststoffboxen (wie sie beispielsweise zum Transport von Backwaren verwendet werden) verloren. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Verursacher aufgenommen.
13.7.26
Einbrecher nach der Tat geschnappt
Heiningen. Am Sonntag nahm die Polizei zwei Einbrecher fest. Gegen 7 Uhr meldete eine aufmerksame Zeugin den Einbruch in einen Discounter in der Bahnhofstraße. Sie sah zwei junge Männer, die vom Tatort flüchteten. Sie hatten die Eingangstür aufgebrochen und waren in das Gebäude gelangt. Auf dem Friedhof konnte die Polizei die Beiden im Alter 17 und 19 Jahren aufgreifen und vorläufig festnehmen. Die hatten noch frisch verpackte Zigarettenpackungen bei sich. Weiteres Diebesgut wie Zigaretten, Alkoholika und Energy Drinks wurde ebenfalls gefunden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kamen die Beiden wieder auf freien Fuß.
13.7.26
Experte: Die ersten Lebensjahr sind prägend für das Lernen
Eislingen. Mit einem Festvortrag von Prof. Hans-Jochen Wagner setzte das Kinderhaus Pfiffikus in Eislingen ein Zeichen für die Bedeutung moderner Elementarpädagogik. Der wissenschaftliche Lehrer der Staatlichen Fachschule für Sozialpädagogik Göppingen und Professor der Hochschule Esslingen zeigte eindrucksvoll auf, wie sich Kindertageseinrichtungen in den vergangenen Jahrzehnten von Betreuungsangeboten zu wichtigen Bildungs- und Lebensorten entwickelt haben.
Der Fachvortrag fand anlässlich des 75-jährigen Bestehen des Kinderhauses Pfiffikus statt. Im evangelischen Luther-Gemeindehaus begrüßte die Kinderhausleiterin Victoria Westerholt die Gäste und blickte dabei mit Stolz auf die Entwicklung des Kinderhauses sowie auf das Engagement ihres Teams zurück. Auch Oberbürgermeister Oliver Marzian nutzte den Rahmen, um den pädagogischen Fachkräften für ihren täglichen Einsatz zu danken. Mit ihrer Arbeit legen sie wichtige Grundlagen für die Zukunft der Kinder und leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft.
Als langjähriger pädagogischer Berater des Kinderhauses kennt Prof. Wagner die Einrichtung. Im Mittelpunkt seines Vortrags stand der Wandel des pädagogischen Verständnisses. Kinder würden heute als eigenständige Persönlichkeiten wahrgenommen, deren Entwicklung durch verlässliche Beziehungen, Partizipation und individuelle Förderung begleitet werde. Die ersten Lebensjahre seien prägend für Lernen, Selbstvertrauen und soziale Entwicklung. Der Kern guter Pädagogik sei deshalb eine vertrauensvolle Beziehung zum Kind. Gleichzeitig würdigte Prof. Wagner die hohe fachliche Qualität der heutigen Elementarpädagogik. Themen wie Eingewöhnung, Inklusion, Elternpartnerschaft, Sprachförderung und Digitalisierung seien inzwischen feste Bestandteile der pädagogischen Arbeit. Kritisch verwies er jedoch darauf, dass zunehmende Bürokratie und immer umfangreichere Vorgaben den Blick auf das Wesentliche erschweren könnten. Beim anschließenden Austausch nutzten zahlreiche Gäste die Gelegenheit untereinander und mit dem Referenten ins Gespräch zu kommen.
13.7.26
Pfiffikus hat sich immer weiterentwickelt
Eislingen. Bei strahlendem Sonnenschein wurde das 75-jährige Jubiläum des Kinderhauses Pfiffikus in Eislingen gefeiert. Ein festlich geschmückter Garten, ein buntes Programm und viel Spiel und Spaß erwarteten die zahlreichen Gäste.
Mit einer kleiner pädagogischen Zeitreise des Kinderhauses stimmte Kita-Leiterin Victoria Westerhold alle Anwesenden in den Anlass des Festes ein. Oberbürgermeister Oliver Marzian, lobte den Mut von damals: „Mitten im Wirtschaftswunder entschied sich die Stadt für einen echten Neubau.“
Das Haus hat sich seither weiterentwickelt. Es wurde Stück für Stück erweitert und ausgebaut. Heute ist es ein Haus mit vielen unterschiedlichen Bildungs- und Entwicklungsräumen, mit professionell geschulten und liebevollen Fachkräften. „Sie sind weit mehr als Betreuer. Sie sind Entwicklungsbegleiter, Tröster, Streitschlichter, Forscherkollegen und Vorbilder“, lobte OB Marzian das Kinderhaus-Team.
Nach dem offiziellen Teil gab es für die Kinder zahlreiche Spiel- und Bastelangebote. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Bei einer Tombola konnten Preise gewonnen werden und zum kühlen Abschluss spendierte der Elternbeirat für jedes Kind eine Kugel Eis.
13.7.26
Mann droht mit Gewalttaten
Schorndorf/Backnang. Ein 28-jähriger Mann soll am Montagvormittag per Mail und Telefon Kontakt mit den Jobcentern in Backnang und Schorndorf aufgenommen und dabei wiederholt mit Gewalttaten gedroht haben. Durch die sofort verständigte Polizei wurden die betroffenen Standorte des Jobcenters geschützt und zeitgleich umfangreiche Fahndungsmaßnahmen nach dem 28-Jährigen eingeleitet. Der Mann konnte gegen 12:50 Uhr an seiner Wohnanschrift vorläufig festgenommen werden. Zu einem schädigenden Ereignis kam es nicht. Es besteht keine Gefahr. Die Ermittlungen dauern an.
13.7.26
Einbruch in Sakristei
Am Sonntagmittag gegen 11:30 Uhr drangen unbekannte Diebe in die Sakristei einer Kirche am Kirchplatz ein, indem sie die dortige Tür aufhebelten. Aus der Sakristei wurde anschließend die Tontechnik im Wert von etwa 10.000 Euro entwendet. An der Tür entstand zudem ein Schaden in Höhe von etwa 2000 Euro. Hinweise auf die Einbrecher oder den Verbleib der entwendeten Gegenstände nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Telefonnummer 07171 3580 entgegen.
13.7.26
