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Rechnung für die Geranien

Manchmal beginnt große Politik mit kleinen Geranien. Neulich hatte ich nämlich Streit mit einem Nachbarn. Nicht etwa wegen eines zu lauten Rasenmähers, einer falsch geparkten Kehrmaschine oder eines über die Grundstücksgrenze wuchernden Kirschlorbeers. Nein. Der Anlass war viel banaler – und, wie sich herausstellte, politisch geradezu lehrbuchhaft.  Ich fand, der Balkon meines Nachbarn sei ein wenig zu trist. Also bestellte ich kurzerhand ein paar prächtige Geranien und ließ sie ihm liefern.

Mein Nachbar war zunächst begeistert. Blumen! Einfach so! Was für eine nette Überraschung! Die Überraschung hielt ungefähr 24 Stunden. Dann kam die Post. Und mit ihr die Rechnung. Plötzlich waren die Geranien gar nicht mehr so schön. Mein Nachbar war aufgebracht und erklärte mir ziemlich unmissverständlich, dass eine Wohltat, deren Rechnung man selbst bezahlen müsse, irgendwie ihren Charakter verliere.

Ich zuckte mit den Schultern. „Willkommen in Deutschland“, sagte ich.  Denn was im Kleinen für Heiterkeit sorgt, ist im Großen mittlerweile ein ernstes Problem: Es werden Wohltaten beschlossen, während andere die Rechnung bezahlen dürfen.

Bund und Länder verabschieden Gesetze, Verordnungen und neue Leistungsansprüche. Die Abgeordneten können sich dabei durchaus als großzügige Gestalter des Gemeinwohls präsentieren. Nur: Bezahlen müssen vieles davon am Ende die Kommunen. Landkreise, Städte und Gemeinden sind verpflichtet, die gesetzlichen Vorgaben umzusetzen. Sie können nicht einfach sagen: „Schöne Idee – aber leider haben wir dafür kein Geld.“

Und genau da beginnt das Geranienproblem.  Denn irgendwann ist auch der schönste Balkon voll. Wenn immer neue Aufgaben dazukommen, ohne dass dafür dauerhaft eine auskömmliche Finanzierung bereitgestellt wird, müssen die Kommunen an anderer Stelle sparen. Dann steht irgendwann nicht mehr die Frage im Raum, ob noch ein paar Geranien angeschafft werden können. Dann geht es um Hallenbäder, Sportstätten, Festhallen, Bibliotheken oder andere Einrichtungen, die das Leben vor Ort lebenswert machen. Und plötzlich ist der Bürgermeister derjenige, der erklären muss, warum etwas geschlossen werden soll.

Der Gemeinderat muss kürzen. Der Landkreis muss rechnen. Die Verwaltung muss jonglieren. Und die Bürger fragen sich: Warum wird bei uns eigentlich alles teurer und gleichzeitig weniger? Währenddessen sieht die politische Landschaft von oben betrachtet wunderbar aus: Hier ein neues Programm, dort eine neue Leistung, da eine neue Förderung. Gut gemeint, politisch verkäuflich – und möglichst mit einem schönen Schleifchen versehen.

Nur sollte man bei Geschenken eine alte Regel beherzigen: Wer sie verteilt, sollte auch dafür bezahlen. Deshalb hätte ich einen bescheidenen Wunsch an die Abgeordneten in Bund und Ländern – ganz gleich, ob sie Anzug oder Kostüm tragen und welchem Parteibuch sie folgen:  Hört auf, den Kommunen immer genauer vorzuschreiben, was sie mit ihrem Geld zu tun haben. Gebt ihnen stattdessen mehr finanzielle Freiheit. Weniger zweckgebundene Fördertöpfe, weniger bürokratische Vorgaben, weniger gut gemeinte Detailsteuerung – dafür mehr verlässliche, pauschale Mittel. Denn vor Ort wissen die Menschen meistens ziemlich genau, was sie brauchen.

Vielleicht braucht die eine Gemeinde dringend ihr Hallenbad. Die andere möchte ihre Sporthalle erhalten. Ein Landkreis investiert lieber in Jugendhilfe, eine Stadt in Kultur oder in ihre marode Infrastruktur. Das ist keine Schwäche unserer Demokratie. Das ist Demokratie. Und vor allem ist es Vertrauen.

Wir sollten den Bürgerinnen und Bürgern, ihren Gemeinderäten und Kreistagen zutrauen, mit dem Geld vernünftig umzugehen. Schließlich sind sie diejenigen, die anschließend auch dafür geradestehen müssen. Mein Nachbar hat übrigens seine Geranien behalten. Die Rechnung musste er trotzdem bezahlen. Vielleicht ist das der kleine Unterschied zwischen meiner Wohltat und der großen Politik: Ich wusste wenigstens, wer die Rechnung bekommt.

Der frühere Oberbürgermeister von Göppingen und jetzige Kreisrat Guido Till greift in seiner Freitags-Kolumne "Moment mal!" Themen des täglichen Lebens auf und beleuchtet sie unter politischen Aspekten.
9.10.26

 

Müllgebühren steigen um 2,2 Prozent

Kreis Göppingen. Die Abfallgebühren im Landkreis Göppingen sollen für die Jahre 2027 und 2028 moderat angepasst werden. Im Vergleich zur Gebührenkalkulation 2025/2026 sollen sie um rund 2,2 Prozent  steigen. Anlass sind vor allem höhere Preise aufgrund von Preisgleitklauseln in den Entsorgungs- und Sammelverträgen sowie gestiegene Personalkosten durch tarifliche Erhöhungen und Besoldungsanpassungen.  Zudem begründet der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) die Preisanpassung mit der Umstellung auf die Küchen-Bio-Tonne, die den n blauen Biobeutel ablöst, was eine höhere Bioabfallmenge erwarten lasse. Für die künftigen Jahre wird mit rund 17.000 Tonnen Bioabfall pro Jahr gerechnet.

Trotz dieser Kostensteigerungen sei es dem AWB gelungen, die Auswirkungen auf die Gebührenbelastung der Bürger zu halten. Für den im Landesvergleich maßgeblichen Referenzhaushalt (Vier-Personen-Haushalt mit einer 60-Liter-Restmülltonne und den zehn verpflichtenden Mindestleerungen) steige die jährliche Gebühr von bisher 172,20 Euro auf künftig 183,70 Euro. Dies bedeutet für die kommende zweijährige Kalkulationsperiode eine Steigerung um etwa 6,7 Prozent insgesamt oder 3,35 Prozent pro Jahr.

Die Gebühren setzen sich weiterhin aus einer Jahresgebühr und einer Leerungsgebühr zusammen. Künftig werden 55 Prozent der gebührenfähigen Kosten über die Jahresgebühr und 45 Prozent über die Leerungsgebühr verteilt. Bisher lag das Verhältnis bei 50 zu 50. Während die Jahresgebühr steigt, werden die Gebühren für die einzelnen Leerungen niedriger. Bei der 60-Liter-Restmülltonne sinkt die Gebühr von bisher 4,98 Euro auf 4,51 Euro pro Leerung, bei der 120-Liter-Tonne reduziert sie sich von 9,96 Euro auf 9,02 Euro und bei der 240-Liter-Tonne von 19,92 Euro auf 18,04 Euro. Damit bleibe das Prinzip erhalten, dass sich die tatsächliche Gebühr auch daran orientiere, wie häufig die Restmülltonne geleert wird. Bis zu 26 Leerungen pro Jahr seien weiterhin möglich, mindestens zehn Leerungen werden unabhängig von der tatsächlichen Nutzung berechnet.
9.10.26

 

Wertstoffzentrum zu

Göppingen.  Das Wertstoffzentrum in der Großeislinger Straße in Göppingen ist bis auf Weiteres geschlossen, meldet der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises ohne dafür Gründe zu nennen. Die Bürger werden darauf hingewiesen, auf das Wertstoffzentrum im Iltishofweg auszuweichen.
9.10.26

 

Gymnasium für Hochbegabte bekommt neue Mensa

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Freitag  wurde im Uniparkgelände in Schwäbisch Gmünd der Grundstein für die neue Mensaküche am Campusgebäude gelegt. Beim Spatenstich waren zahlreiche Vertreter aus Politik, Verwaltung und Bildung anwesend. Dazu zählten Landrat Dr. Joachim Bläse, Oberbürgermeister Richard Arnold sowie Vertreter des Landesgymnasiums für Hochbegabte (LGH), gemeinsam mit Schülern, die den Spatenstich vollzogen.

Die Mensa des Landesgymnasiums für Hochbegabte war vor über 20 Jahren als reine Ausgabeküche konzipiert worden und entwickelte sich über die Jahre zu einer Einrichtung mit stetig steigendem Anteil an frischen und vor Ort zubereiteten Mahlzeiten. Mit dem Küchenanbau wird zum einen den veränderten Anforderungen der Elternschaft und LGH-Gemeinschaft an eine Vollversorgung der Schülerinnen und Schülern im Internat Rechnung getragen, zum anderen erhält das Küchenteam eine Küche mit modernster Einrichtung und optimalen Arbeitsbedingungen.

Ausgelegt ist die neue Küche für bis zu 350 Essensteilnehmer. Pro Schuljahr stellt das Küchenteam rund 45.000 Frühstücks-, 53.000 Mittags- und 36. 000  Abendmahlzeiten bereit. Hinzu kommen Zwischenmahlzeiten am Vor- und Nachmittag sowie durchgängig warme und kalte Getränke.

Für den Bau und die Ausstattung werden insgesamt 20 Gewerke vergeben. Bislang haben sechs Firmen aus dem  Ostalbkreis den Zuschlag für einzelne Leistungspakete erhalten.  Das Erdgeschoss verfügt über eine Fläche von 151 qm. Die neue Küche, ohne Nebenräume, ist mit circa 75 Quadratmeter über vier Mal so groß wie die bisherige Küche mit ihren 18 Quadratmeter. Die vorhandene Küche wird zurückgebaut. Der gewonnene Raum erweitert die bestehende Spülstraße, die ebenfalls modernisiert wird. Insgesamt umfasst der Neubau einen umbauten Raum von 11.400 Kubikmetern. Der Außenbereich sieht eine 12 Meter tiefe Terrasse vor, die zur öffentlichen Grünfläche durch eine Hainbuchhecke visuell und weitere bauliche Maßnahmen begrenzt werden soll. Die Fertigstellung ist für November  geplant. Im Anschluss werden die Außenanlagen gestaltet.
9.10.26

 

Spielgeräte auf dem Europaplatz

Schwäbisch Gmünd (sv). Nach ausführlicher Planung und Ausschreibung durch das städtische Garten- und Friedhofsamt wurde die Firma Berliner Seilfabrik mit der Produktion und dem Aufbau der Spielgeräte, ganz im Zeichen Europas, beauftragt. Der Spielplatz darf nach der TÜV-Freigabe am Freitag sofort genutzt werden.

Die Spielgeräte sind bereits auf dem Markplatz über den Sommermonaten sehr gut angenommen worden und dürfen zukünftig auf dem Europaplatz genutzt werden. Der Spielplatz besteht aus einer Kletterkombination für die etwas größeren Kinder und die die gerne hoch hinaus möchten. Für die kleineren Spielplatznutzer steht ein Sandspielhäuschen mit Rutsche bereit. Beide Geräte sind überdacht und der große Bestandsbaum direkt westlich vom Sandspielplatz soll zukünftig zusätzlichen Schatten spenden. Einen Trinkwasserbrunnen wurde direkt nebenan errichtet. Beim Auf- und Abbau war das städtische Baubetriebsamt beteiligt.  Die Gesamtkosten für den Spielplatz Europaplatz inklusive Spielgeräte, Abbau, Transport und Aufbau belaufen sich auf circa 85.000 Euro.
9.10.26

 

Bereitschaftspraxis reduziert Öffnungszeiten

Schwäbisch Gmünd/Mutlangen. Die Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) hat den Ostalbkreis und die Kliniken Ostalb darüber informiert, dass die Öffnungszeiten der Bereitschaftspraxis am Stauferklinikum in Mutlangen angepasst werden. Nachdem zunächst unklar war, wann die bereits im Juni angekündigte Änderung umgesetzt wird, besteht nun Gewissheit.

Ab dem 1. Februar  bleibt die Bereitschaftspraxis montags, dienstags und donnerstags vollständig geschlossen. Bislang ist sie an diesen Tagen jeweils von 18 bis 22 Uhr geöffnet. Zudem wird die Praxis mittwochs und freitags nur noch bis 19 Uhr geöffnet haben (bislang bis 22 Uhr). Die KVBW hat angekündigt, diese Änderung im Rahmen ihrer landesweiten Strukturreform umzusetzen. Im vergangenen Jahr wurden bereits 18 Bereitschaftspraxen in Baden-Württemberg geschlossen, darunter der Standort Ellwangen.

Die Landkreisverwaltung und die Kliniken Ostalb hatten sich bereits im Juni entschieden gegen die Pläne der KVBW ausgesprochen und bedauern, dass ungeachtet der dargestellten Nachteile an der Änderung festgehalten wird. Die Bereitschaftspraxis in Mutlangen sichert die ärztliche Versorgung für akute, aber nicht lebensbedrohliche Beschwerden außerhalb der regulären Sprechzeiten der Arztpraxen.
9.10.26

 

Veränderungen der Brust frühzeitig wahrnehmen


Das Team der Gynäkologie am Alb-Fils-Klinikum in Göppingen macht im Brustkrebsmonat Oktober auf die Bedeutung
von Vorsorge und Früherkennung aufmerksam. Foto: Alb-Fils-Klinikum.

Der Oktober steht weltweit im Zeichen der Brustkrebsvorsorge. Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. „Frauen sollten ihre Brust kennen und Veränderungen ernst nehmen“, sagt Prof. Falk Thiel, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Alb-Fils-Klinikum. Dazu gehört auch das regelmäßige Selbstabtasten der Brust. Einmal im Monat einige Minuten innezuhalten und die eigene Brust bewusst zu untersuchen, kann dabei helfen, Veränderungen frühzeitig wahrzunehmen. Das Selbstabtasten ersetzt dabei nicht die empfohlenen ärztlichen Untersuchungen und Früherkennungsangebote, ist aber eine sinnvolle Ergänzung.

Beim Selbstabtasten geht es nicht darum, gezielt nach einer Erkrankung zu suchen. Vielmehr soll ein Gefühl dafür entstehen, wie sich die eigene Brust normalerweise anfühlt. Ein neu aufgetretener Knoten, eine Einziehung der Haut oder Brustwarze, ungewöhnliche Hautveränderungen oder andere nicht erklärbare Veränderungen sollten ärztlich abgeklärt werden. „Nicht jede Veränderung bedeutet automatisch Brustkrebs. Wichtig ist aber, Veränderungen nicht zu ignorieren, sondern sie medizinisch beurteilen zu lassen“, betont Prof. Thiel.

Früherkennungsuntersuchungen eine zentrale Rolle. Je nach Alter und individueller Situation stehen unterschiedliche Untersuchungsmöglichkeiten zur Verfügung. Welche Untersuchung im Einzelfall sinnvoll ist, lässt sich am besten gemeinsam mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt klären.

Für Patientinnen mit einem auffälligen Befund oder einer Brustkrebserkrankung bietet das Brustzentrum am Alb-Fils-Klinikum eine umfassende Betreuung. Verschiedene medizinische Fachbereiche arbeiten dabei eng zusammen. Diagnostik, Therapie und Nachsorge werden interdisziplinär abgestimmt und an die individuelle Situation der Patientin angepasst. Für betroffene Frauen bedeutet das kurze Wege, feste Ansprechpartner und eine eng miteinander abgestimmte medizinische Versorgung. Im Mittelpunkt steht dabei stets die persönliche Situation der Patientin.

Auch die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten ist ein wichtiger Bestandteil der Versorgung. „Eine gute Versorgung gelingt nur gemeinsam. Der enge und vertrauensvolle Austausch mit unseren niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen ist für uns deshalb von großer Bedeutung“, sagt Prof. Thiel. Befunde, Behandlungsschritte und weitere Maßnahmen können so bestmöglich aufeinander abgestimmt werden.
9.10.26

 

Nächtliche Sperrung des  Einhorn Tunnels

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Donnerstag, 15. Oktober ist der Gmünder Einhorn-Tunnel ab 19.30 Uhr für den Verkehr gesperrt. Grund hierfür sind Wartungsarbeiten an der Tunneltechnik. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis Freitag, 16. Oktober, circa 5 Uhr. Der Verkehr wird über die Lorcher Straße, Remsstraße, Aalener Straße und umgekehrt umgeleitet und ist ausgeschildert.
9.10.26

 

Wunschbaum-Aktion im Eislinger Rathaus

Eislingen. Initiiert durch den DRK-Ortsverein Eislingen findet eine Wunschbaum-Aktion im Eislinger Rathaus statt. Ziel der Aktion ist es, Kindern und Jugendlichen aus Eislinger Familien mit kleinerem Budget eine besondere Weihnachtsfreude zu bereiten. Ab Donnerstag, 26.November steht ein festlich geschmückter Wunschbaum im Rathaus-Foyer bereit. Alle Bürger sind eingeladen, Wünsche vom Baum zu pflücken und zu erfüllen.

Weihnachten ist das Fest der Freude – doch nicht überall ist der Gabentisch reich gedeckt. Wenn das Familieneinkommen gerade so für das Nötigste reicht, bleiben Herzenswünsche von Kindern oftmals unerfüllt. Um genau hier einzuspringen und Familien in finanziell herausfordernden Situationen zu entlasten, beteiligt sich die Stadt Eislingen in diesem Jahr an der Wunschbaum-Aktion. Kinder und Jugendliche, deren Eltern beim Kauf der Weihnachtsgeschenke oftmals nicht aus dem Vollen schöpfen können, dürfen im Vorfeld ihre Wünsche einreichen. Die Wunschzettel mit einem maximalen Wert von 30 Euro hängen dann anonymisiert am Wunschbaum.

Das weihnachtlich verpackte Geschenk sollte anschließend bis spätestens Freitag, 11.Dezember im Rathaus im Zimmer 0.11 abgegeben werden. So können die Geschenke rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest an die Familien übereicht werden. Informationen zur Aktion bei  Christina Szalontay, Tel.: 07161/804-236, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.).
9.10.26

 

Wunschzettelbaum wird aufgestellt

Schwäbisch Gmünd (sv). Seit vielen Jahren wird zur Weihnachtszeit in Schwäbisch Gmünd ein Baum mit Wunschzetteln aufgestellt im Innenhof des Kulturzentrums Prediger. Damit der Wunschbaum wieder reichlich mit Wünschen bestückt wird, findet die Wunschzettel-Ausgabe an zwei Tagen statt: Montag, 19. und Dienstag, 20. Oktober, jeweils von 9 bis 16.30 Uhr, im Refektorium des Predigers.  Familien können für Ihre Kinder (bis 18 Jahre), oder als Seniorin oder Senior (ab 63 Jahre) eine Wunschkarte ausfüllen. Die Voraussetzung für die Wunschabgabe ist, dass man im Besitz eines Tafelladenausweises oder einer Bonuskarte ist, oder die Bedürftigkeit anderweitig nachweisen kann. Dazu erforderlich ist ein Identitätsnachweis mit einem Personalausweis oder Reisepass.
9.10.26

 

Polizei hat E-Scooter-Fahrer im Blick

Kreis Göppingen. Immer mehr Menschen nutzen E-Scooter für kurze Wege im Alltag. Gleichzeitig steigt jedoch auch die Zahl der Verkehrsunfälle, an denen Elektrokleinstfahrzeuge beteiligt sind. Im Jahr 2025 registrierte die Polizei im Landkreis Göppingen 43 Unfälle unter Beteiligung von E-Scootern - ein Anstieg im Vergleich von rund 126 Prozent gegenüber 2024.

Vor diesem Hintergrund und auch nach einem Aufruf zu einem "E-Roller Rideout - Gemeinsam Elektrisch" führte die Polizei Eislingen gezielte Verkehrskontrollen in der Eislinger Innenstadt und insbesondere auf dem Schloßplatz durch. Ziel der Kontrollaktion war es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, Verstöße konsequent zu ahnden und gleichzeitig über die geltenden Vorschriften für die Nutzung von Elektrokleinstfahrzeugen aufzuklären.

An dem Rideout nahmen rund 80 Personen, 40 E-Scooter und rund 20 Fahrräder teil. Im Bereich einer Schule konnten 23 Personen und 13 E-Scooter genauer unter die Lupe genommen werden. Die Einsatzkräfte stellten neun Verstöße fest. Diese reichten von Ordnungswidrigkeiten bis hin zu Straftaten - wie etwa Fahrten ohne gültigen Versicherungsschutz (4), das Zulassen zum Fahren ohne Pflichtversicherung (4) sowie eine Urkundenfälschung.

In Salach war erneut zu einem "Rideout" aufgerufen worden. Deshalb zeigte die Polizei Eislingen auch dort Präsenz. Die Beamten konnten rund 30 E-Scooter-Fahrer zwischen Salach und Eislingen feststellen. Die waren größtenteils zwischen 14 und 16 Jahren alt und konnten schließlich in der Salacher Straße in Eislingen kontrolliert werden. Zwei der Fahrer hatten während der Fahrt telefoniert. An diesem Tag blieb es lediglich bei Ordnungswidrigkeiten.

Polizeihauptkommissar Dominik Kocur vom Polizeirevier Eislingen zieht eine positive Bilanz der Kontrollaktion: "Die deutliche Zunahme der Unfallzahlen zeigt, dass weiterhin Handlungsbedarf besteht. E-Scooter-Fahrer sind bei einem Zusammenstoß oder Sturz weitgehend ungeschützt und tragen deshalb ein besonders hohes Verletzungsrisiko. Mit unseren Kontrollen wollen wir Regelverstöße konsequent verfolgen, zugleich aber auch für eine verantwortungsbewusste und  rücksichtsvolle Nutzung sensibilisieren." Die Polizei Eislingen steht hierbei in allen Belangen als Garant für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer und wird nicht rechtskonforme Fahrzeuge konsequent aus dem Verkehr, als auch die Fahrer zur Verantwortung ziehen, ergänzt der Leiter des Polizeireviers, Erster Polizeihauptkommissar Gajo. Hierbei ist der Anteil an technisch veränderten E-Scootern sehr auffallend. Es soll auch eine Prüfung des Einzugs entstandener Einsatzkosten der Polizei stattfinden.

Die wichtigsten Regeln für E-Scooter auf einen Blick: kein Führerschein erforderlich, Mindestalter: 14 Jahre, Versicherungspflicht (gültige Versicherungsplakette erforderlich),- Betriebserlaubnis des Fahrzeugs notwendig, Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h, Nutzung auf Radwegen, ersatzweise auf der Fahrbahn, Gehwege und Fußgängerzonen sind tabu (sofern nicht ausdrücklich freigegeben), keine Mitnahme weiterer Personen, kein Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss - es gelten die gesetzlichen Vorschriften. Das Fahrzeug
muss sich in einem verkehrssicheren Zustand befinden (Beleuchtung, Klingel, Bremsen). Die Polizei empfiehlt darüber hinaus das Tragen eines Fahrradhelms. Zwar besteht hierfür keine gesetzliche Pflicht, ein Helm kann bei einem Sturz jedoch das Risiko schwerer Kopfverletzungen deutlich verringern.
9.10.26

 

„Adler“-Komplex jetzt in städtischen Händen


Oberbürgermeister Oliver Marzian (r.) erhielt vom bisherigen Eigentümer, Adolf Holzherr, die Schlüssel des Adlergebäudes
in Eislingen. Foto: Stadtverwaltung Eislingen.

Eislingen. Der bisherige Eigentümer des Adlergebäudes, Adolf Holzherr, hat die Schlüssel an Oberbürgermeister Oliver Marzian übergeben.

„Mit dem Erwerb des Adlers hat die Stadt ein charakterstarkes und geschichtsträchtiges Gebäude gewonnen. Nun gilt es, die nötige Sanierung anzustoßen und die künftige Nutzung der Räumlichkeiten auszutüfteln“, blickt Oberbürgermeister Oliver Marzian auf die nächsten Arbeitsschritte. Der Gemeinderat hatte im April 2026 entschieden, das Adlergebäude zu erwerben. Die Räumlichkeiten vom Adler wurden bereits begutachtet und bestehende Bedarfe für eine notwendige Sanierung dokumentiert. Zunächst wird Stadtarchivar Martin Mundorff das Inventar im Gebäude, insbesondere im Adlersaal, sichten. Er wird Gegenstände zur Aufbewahrung auswählen, denen ein bleibender historischer Wert zukommt. Dazu gehören beispielsweise Bierkrüge und Etiketten der früheren Adlerbrauerei, Bilanzbücher oder besonderes Gaststättengeschirr. Erst danach folgen die weiteren Schritte zur Räumung der Flächen.

Die ersten Arbeiten, wie die Instandsetzung und Sanierung des gesamten Daches inklusive des Dachstuhls, Dachdeckung  und allem, was dazu gehört, sollen zeitnah erfolgen. Damit soll die Gebäudesubstanz dauerhaft erhalten bleiben. Die Gaststätte „Adler D’Onofrio“ im Erdgeschoss bleibt weiterhin in Betrieb.
8.10.26

 

Vermeintliche Betrügerin festgenommen

Göppingen.  Eine 63-Jährige steht im Verdacht, einen Senior aus dem Raum Göppingen um sein Erspartes gebracht zu haben.  Am Mittwoch teilten Zeugen den Sachverhalt der Polizei mit. Sie äußerten den Verdacht, dass sich eine Frau das Vertrauen eines Familienangehörigen erschlichen hätte und dieser in der Vergangenheit bereits mehrere tausend Euro übergeben hätte. Dabei wäre wohl auch die gesundheitliche Situation des Seniors ausgenutzt worden. Nun hätte dieser erneut versucht eine größere Menge  Bargeld bei der Bank abzuheben. Beim Eintreffen der Polizei versuchte die Frau, eine 63-jährige montenegrinische Staatsangehörige, zu flüchten. Sie wurde vorläufig festgenommen. Da die Tatverdächtige einen festen Wohnsitz in Deutschland hat, kam sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß. Gegen sie wird nun wegen Betrugs ermittelt.
8.10.26

 

Mann läuft nackt davon

Süßen. Am Mittwoch soll sich ein Unbekannter gegenüber Frauen unsittlich gezeigt haben. Der Vorfall ereignete sich kurz vor 20 Uhr in der Schlater Straße.  Die drei Frauen liefen in Richtung Schlat, als sie mehrfach von dem Unbekannten angesprochen wurden. Der Mann befand sich in einiger Entfernung und lief hinter den Frauen. Als die Frauen nicht reagierten, zog er sich offenbar komplett aus und lief in Richtung des Wohngebiets davon. Offenbar beschädigte er auf dem Weg noch eine rosafarbene Mülltonne. Das Polizeirevier Eislingen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach dem Mann. Er war etwa 30 bis 40 Jahre alt und hatte hellbraune Haare sowie einen Vollbart. Bekleidet war er mit einem roten T-Shirt. Hinweise nimmt das Polizeirevier Eislingen unter der Telefonnummer 07161/8510 entgegen.
8.10.26

 

Pflege im Alter: Zehn Kommunen rücken zusammen

Schorndorf. Wer im Alter Unterstützung braucht oder Angehörige pflegt, ist oft auf viele verschiedene Stellen angewiesen. Informationen müssen zusammengesucht, Hilfen koordiniert und passende Angebote erst gefunden werden. Genau hier setzt das Modellprojekt „Pflege im Takt der Region“ an: Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sollen schneller passende Unterstützung erhalten, ambulante Dienste besser zusammenarbeiten und vorhandene Angebote leichter zugänglich werden.

Das Ziel ist dabei sehr konkret: ältere und pflegebedürftige Menschen sollen möglichst lange gut und selbstbestimmt in ihrem vertrauten Umfeld leben können. Gleichzeitig sollen pflegende Angehörige entlastet werden – etwa durch bessere Beratung, zusätzliche ehrenamtliche Unterstützung und eine engere Abstimmung der professionellen Pflegeangebote.

Eine zentrale Rolle übernimmt dabei die Stadt Schorndorf. Sie führt das Projekt federführend durch und soll Sitz der interkommunalen Geschäftsstelle werden. Von Schorndorf aus werden künftig die Zusammenarbeit der beteiligten Kommunen und Partner koordiniert, die einzelnen Projektbausteine zusammengeführt und die Weiterentwicklung der regionalen Pflegeversorgung begleitet.

Zu den zehn beteiligten Kommunen zählen Urbach, Plüderhausen, Winterbach, Remshalden, Rudersberg, Welzheim, Alfdorf, Kaisersbach, Berglen und Schorndorf. Gemeinsam erreichen sie einen Raum mit rund 122.000 Einwohnern.

Die Idee entstand in der interkommunalen Planungsgruppe Schorndorf–Welzheim. Sie bildet den fachlichen Kern des interkommunalen Pflegenetzwerks, in dem die zehn Kommunen, die Rems-Murr-Kliniken und der Landkreis zusammenarbeiten.

Die Sozialplanung des Landratsamts war bei der Entwicklung des Modellvorhabens eng eingebunden: In einer gemeinsamen Arbeitsgruppe entwickelte sie die drei Projektbausteine mit und unterstützte die Stadt Schorndorf bei der Ausarbeitung des Förderkonzepts und des Antrags. Künftig arbeitet sie ebenfalls in der Lenkungsgruppe mit. Das Modellvorhaben läuft bis Ende 2029.  Das Land Baden-Württemberg hat dafür bis zu rund 595.000 Euro bewilligt; die Pflegekassen tragen einen Förderanteil in gleicher Höhe. Die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben belaufen sich auf rund 1,19 Millionen Euro.
8.10.26

 

Gemeinderat kürzt Unterstützung für Kultur

Schorndorf. Auch die Schorndorfer Kultur muss einen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung leisten. Der Gemeinderat beschloss bei drei Enthaltungen, die Zuschüsse für mehrere Kultureinrichtungen ab 2027 zu reduzieren. Betroffen sind unter anderem das Kulturforum, die Q-Galerie, der Club Manufaktur, das Figurentheater Phoenix, der Jazzclub und der Kunstverein. Die Kürzungen liegen überwiegend bei zehn Prozent, beim Club Manufaktur bei sechs Prozent; zusätzlich steigt dort die Miete. Die Zuschüsse für die Kulturgruppe Oberberken und die Alte Kelter Miedelsbach bleiben unverändert.
8.10.26

 

Glasfaser: Promoter nicht im Auftrag der Stadt unterwegs

Schwäbisch Gmünd (sv). Derzeit häufen sich Meldungen der Bürger der Oststadt vom Verkauf von Glasfaseranschlüssen an der Haustür. Promoter werben hierbei mit irreführenden Aussagen und behaupten im Auftrag der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd zu handeln. Es handelt sich hierbei nicht um eine von der Stadt beauftragten Firma. Zudem werden auch bestehende Kupferanschlüsse nicht abgeschaltet. Der Wechsel auf Glasfaser erfolgt schrittweise und ist derzeit auch nicht verpflichtend. Über eine anstehende Änderung des Anschlusses informieren die Telekommunikationsunternehmen frühzeitig.

Die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd ist bemüht, den durch Bund und Länder geförderten Glasfaserausbau voranzutreiben. Dieser findet derzeit jedoch nicht in der Oststadt statt. Über geplante Ausbauvorhaben werden die Bürgerinnen und Bürger des jeweiligen Stadtteils frühzeitig schriftlich informiert. Wurde bereits ein Vertrag an der Haustür abgeschlossen, so kann noch vom 14-tägigen Widerrufsrecht Gebrauch gemacht werden. Wurde nicht ordnungsgemäß auf die 14-tägige Widerrufsfrist hingewiesen, so verlängert sich die Frist um zwölf Monate und 14 Tage.
8.10..26

 

Spatenstich für Kita-Neubau in Göppingen

Göppingen. Mit dem Spatenstich ist gestern der Startschuss für den Neubau einer Kindertagesstätte an der Albert-Schweitzer-Schule gefallen. Die neue Einrichtung wird vier Gruppen umfassen und insgesamt 72 Kindern Platz bieten. Damit schafft die Stadt Göppingen dringend benötigte Betreuungsplätze und investiert zugleich in eine moderne und zukunftsfähige Betreuungsinfrastruktur.

„Heute setzen wir den ersten sichtbaren Schritt für etwas, das für unsere Stadt und vor allem für viele Familien von großer Bedeutung ist“, sagte Oberbürgermeister Alex Maier beim Spatenstich. „Hier entsteht ein Ort, an dem Kinder gut aufwachsen können und Familien verlässliche Betreuung finden.“

Der Bedarf an zusätzlichen Kita-Plätzen ist in Göppingen seit Jahren hoch. Bereits in der Bedarfsplanung 2019/2020 wurde ein Fehlbedarf von rund 200 Plätzen festgestellt. Mit dem Neubau an der Albert-Schweitzer-Schule wird nun ein weiterer wichtiger Beitrag zur Verbesserung des Betreuungsangebots geleistet.

Ursprünglich war eine Einrichtung mit drei Gruppen vorgesehen. Im Laufe der Planung wurde das Konzept erweitert, sodass künftig vier Gruppen mit Platz für insgesamt 72 Kinder entstehen. Das Gebäude wird in Holzbauweise errichtet. Damit verbindet die neue Kita eine moderne Gestaltung mit einem nachhaltigen Baukonzept.
8.10.26

 

Bushaltestelle wegen Hausbau gesperrt

Göppingen. Für Fahrgäste gibt es ab Montag, 19. Oktober, eine Umstellung: Denn die Bushaltestelle an der Schützenstraße in Göppingen entfällt ersatzlos – voraussichtlich für mehr als ein Jahr. Grund sind Bauarbeiten für ein neues Wohn- und Geschäftshaus in der Schützenstraße 17.  

Die Wohnbau Göppingen beginnt Mitte Oktober mit dem Neubau ihres Wohn- und Geschäftshauses an der Schützenstraße 17. Auf dem Grundstück entsteht ein Gebäude mit vier Geschossen und einem Untergeschoss. Vorgesehen sind rund 710 Quadratmeter Wohnfläche und rund 1.150 Quadratmeter Gewerbefläche.

 Für die Einrichtung der Baustelle muss die Schützenstraße im Bereich vor dem Baufeld halbseitig gesperrt werden. Die Fahrtrichtung für den Individualverkehr nach Süden bleibt weiterhin möglich. Die Busse werden über die Geislinger Straße und die Mörikestraße umgeleitet. Angefahren werden künftig die Haltestellen Mörikestraße und Kaiserbau (Agentur für Arbeit). Fahrgäste werden gebeten, auf diese Haltestellen auszuweichen. Der Neubau wird voraussichtlich im April 2028 fertig. Bis dahin entfällt die Haltestelle. Aktuelle Infos zu allen Fahrplänen können unter www.vvs.de und in der VVS Mobil App abgerufen werden.
8.10.26

 

Neuer Chef im Referat Prävention

Landkreis Göppingen/Ulm. Polizeirat Sebastian Matheis wurde als neuer Leiter des Referats Prävention des Polizeipräsidiums Ulm eingesetzt. Matheis löst damit Ersten Polizeihauptkommissar Jochen Rothenbacher ab, der seit August 2017 mit der Leitung des Referat Prävention beauftragt war.   „Die Präventionsarbeit der Polizei ist ein wichtiger Baustein der polizei-lichen Arbeit, weil hier Straftaten möglichst früh verhindert und dadurch die Sicherheit der Bevölkerung erhöht werden kann“, so Polizeipräsident Veser. Auch das Referat Prävention soll in seiner Funktion als „Garant für die Sicherheit in der Region“ weiter seinen Beitrag leisten. Das Referat Prävention steht im Rahmen seiner Tätigkeit in engem Austausch mit den Stadt- und Landkreisen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Ulm.
8.10.26

 

Sport am Mittwochabend

Handball-Bundesliga Frauen: Sport Union Neckarsulm gegen Frisch auf Göppingen: 31 : 28

 

Euro-Jackpot: Über 800 000 Euro gehen in den Landkreis

Kreis Göppingen. Nur eine Eurozahl fehlte zum Knacken des 120-Millionen-Jackpots: Bei der Eurojackpot-Ziehung am Dienstag, 6. Oktober, hat ein Glückspilz aus dem Kreis Göppingen mehr als 880.000 Euro abgeräumt. Glück brachten der Tipperin oder dem Tipper die fünf Richtigen und eine korrekte Eurozahl auf dem Spielschein. Dabei half der Zufall kräftig mit: Die Zahlen wurden per Quick-Tipp ausgewählt.

Eine einzige Tippreihe reichte zum Großgewinn: Die Spielteilnehmerin oder der Spielteilnehmer aus dem Kreis Göppingen erzielte den Treffer mit den Gewinnzahlen 7, 12, 19, 28 und 50 sowie der Eurozahl 6. Lediglich die zweite Eurozahl 1 fehlte zum Knacken des mit der Maximalsumme von 120 Millionen Euro gefüllten Jackpots. Doch auch so dürfte der Jubel groß sein: Der Glückspilz darf sich über genau 883.793,90 Euro freuen, komplett steuerfrei. Die Wahrscheinlichkeit auf einen Treffer in der Gewinnklasse 2 bei der Lotterie Eurojackpot liegt bei ca. 1:7 Millionen.

Um wen es sich bei dem Glückspilz handelt, ist Lotto Baden-Württemberg noch nicht bekannt. Die Gewinnerin oder der Gewinner gab den Tipp ohne GlüX-Card, die kostenlose Kundenkarte von Lotto Baden-Württemberg, in einer Annahmestelle im Südosten des Landkreises Göppingen ab. Um das Geld zu erhalten, ist jetzt die Vorlage der gültigen Spielquittung notwendig. Diese kann in jeder Annahmestelle im Südwesten oder direkt in der Lotto BW-Zentrale in Stuttgart eingereicht werden. Die Gewinnklasse 1 bei Eurojackpot wurde in keinem der teilnehmenden Länder geknackt. Bei der nächsten Ziehung am Freitag, 9. Oktober, geht es deshalb erneut um die Maximalsumme von 120 Millionen Euro.
7.10.26

 

Rabiate Radfahrer

Lorch. Einem 32 Jahre alten Autofahrer wurde am Dienstag gegen 16.45 Uhr die Vorfahrt am Kreisverkehr der Hohenstaufenstraße/Gmünder Straße  in Lorch von zwei Rennradfahrern genommen. Der Autofahrer hupte, woraufhin die Radfahrer ihn beleidigten und auf das Dach des Autos schlugen. Der 32-Jährige in der Gmünder Straße an und stieg aus. Beim Vorbeifahren schlug ihm dann einer beiden Radfahrer eine Fahrradtrinkflasche ins Gesicht, wodurch er leicht verletzt wurde. Die beiden Unbekannten waren mit Rennrädern unterwegs, trugen Vollbart und hatten dunkle Haare. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter Telefon 07171/3580 beim Polizeirevier zu melden.
7.10.26

 

Betrunken und ohne Führerschein unterwegs

Donzdorf.  In der Nacht auf Dienstag zog die Polizei bei Donzdorf einen 42-Jährigen aus dem Verkehr. Kurz vor 1 Uhr meldeten Zeugen einen betrunkenen Pkw-Fahrer in Reichenbach. Eine Streife des Polizeireviers Eislingen stellte kurz darauf den Wagen  in der Hohenstaufenstraße fest. Der 42-Jährige befand sich noch in unmittelbarer Nähe zu seinem geparkten Pkw. Bei einer Überprüfung des 42-Jährigen bestätigte sich der Verdacht, dass dieser Alkohol getrunken hatte. Deshalb musste er zu einer Blutentnahme mit in ein Krankenhaus. Die Blutprobe soll nun zeigen, wie viel Promille er genau intus hatte. Neben einer Anzeige wegen des Verdachts der Trunkenheitsfahrt erwartet den Mann noch eine weitere Anzeige. Denn er hatte zudem keinen Führerschein.
7.10.26

 

Polizei kontrolliert Verkehr

Eislingen. Mehrere Verstöße brachten Kontrollen am Dienstag in Eislingen zu Tage. Am Nachmittag legte die Polizei den Schwerpunkt auf die Kontrolle motorisierten Kleinkraft Fahrzeugen in der Eislinger Innenstadt. Mehrere Verstöße kamen dabei zu Tage. In vier Fällen verfügten die Fahrer nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis. Zwei Kleinkraftfahrzeuge verfügten nicht über den erforderlichen Versicherungsschutz. Zwei Roller wurden am Ende beschlagnahmt. Gegen 16.20 Uhr flüchtete ein 29-Jähriger mit seinem Kleinkraftroller vor der Polizei in der Staufeneckstraße. Nach etwa fünf Kilometern konnte das Fahrzeug gestoppt werden. Im Rahmen der Kontrolle erhärtete sich der Verdacht, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Drogen stand. Weiterhin hatte der Mann keine Fahrerlaubnis und sein Roller hatte keine Versicherungsschutz. Eine Plakette aus dem Jahr 2022 war angebracht. Ihn erwarten nun mehrere Anzeigen. Gegen 18 Uhr flüchtete ein 20-Jähriger auf seinem Elektro-Kleinkraftrad der Marke Talaria in der Staufeneckstraße. Dabei flüchtete er über den Rad-/Fußweg und gefährdete mehrere Fußgänger. Noch in der Staufeneckstraße wurde er gestoppt. Das Kennzeichen stellte sich als eine Totalfälschung heraus und eine sein Gefährt war getunt. Auch ihn erwarten nun mehrere Anzeigen. Hier sucht die Polizei Eislingen (Tel. 07161/851-0) Zeugen, die durch das Fahrverhalten des jungen Mannes gefährdet wurden.
7.
10.26

 

Phishingmails  der Stadt im Umlauf

Göppingen. Aktuell sind Phishingmails im Umlauf, die den Eindruck erwecken, von der Stadtverwaltung Göppingen zu stammen. Die Nachrichten beziehen sich auf angeblich offene beziehungsweise ausstehende Rechnungen und richten sich insbesondere an Unternehmen und Geschäftspartner der Stadt.  In den E-Mails werden die Empfängerinnen und Empfänger unter anderem aufgefordert, eine Übersicht über offene Rechnungen oder Rechnungskopien zu übermitteln. Zudem wird nach bisherigen Ansprechpartnern oder E-Mail-Adressen für die Rechnungsübermittlung gefragt.  

Die Stadtverwaltung Göppingen weist darauf hin, dass diese Nachrichten nicht von der Stadtverwaltung stammen und nicht durch die Stadt versendet wurden. Empfänger solcher E-Mails sollten nicht auf die Nachrichten antworten und keine Rechnungen oder sonstigen vertraulichen Informationen übermitteln. Anhänge oder Links in den verdächtigen E-Mails sollten nach Möglichkeit nicht geöffnet werden. Die Nachrichten sollten gelöscht werden.  

Bei Unsicherheit über die Echtheit einer Nachricht empfiehlt sich die Kontaktaufnahme mit der Stadtverwaltung über die bekannten und offiziellen Kontaktdaten. Auf diese Weise kann überprüft werden, ob tatsächlich eine Anfrage der Stadtverwaltung vorliegt.  Die Stadtverwaltung bittet Unternehmen und Geschäftspartner, die Warnung weiterzugeben, damit möglichst viele potenziell betroffene Personen über die aktuell im Umlauf befindlichen Phishingmails informiert sind.
7.10.26

 

Razavi bei IHK: Brauchen Bürokratieabbau jetzt

Kreis Göppingen. „Unsere Unternehmen sind ein wichtiger Teil unserer Heimat. Sie schaffen Arbeitsplätze, bilden junge Menschen aus und sorgen dafür, dass Wertschöpfung und Wohlstand in unserer Heimat entstehen und erhalten bleiben“, erklärt die Geislinger Landtagsabgeordnete und Verkehrsministerin. Vor diesem Hintergrund besuchte Nicole Razavi die IHK in Göppingen zum Austausch mit dem leitenden Geschäftsführer Gernot Imgart und Edith Strassacker, Präsidentin der IHK-Bezirkskammer Göppingen.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung im Kreis Göppingen, die Herausforderungen der Unternehmen sowie die Bedeutung von Fachkräften, Beschäftigten und Auszubildenden für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts.

„Gerade die Ausbildung junger Menschen ist von besonderer Bedeutung. Auszubildende sind nicht nur die Fachkräfte von morgen. Sie erhalten in unseren Betrieben konkrete Perspektiven und die Möglichkeit, sich beruflich und persönlich in ihrer Heimat zu entwickeln. Gleichzeitig sichern sich die Unternehmen damit ihren eigenen Fachkräftenachwuchs“, betont Razavi.

Auch bei der IHK blickt man positiv auf die jüngsten Entwicklungen auf dem Ausbildungsmarkt. „Der Ausbildungsmarkt nimmt im Kreis Göppingen noch einmal Fahrt auf. Im Vergleich zum August hat sich im September die Zahl der neu eingetragenen Ausbildungsverhältnisse noch einmal verbessert. Was uns freut: In der Industrie wird sogar mehr ausgebildet als im vergangenen Jahr. Das ist ein starkes Zeichen für den Kreis Göppingen und für unseren Standort“, erklärt die Präsidentin der IHK-Bezirkskammer Göppingen Edith Strassacker.

Im gemeinsamen Austausch standen die aktuellen Herausforderungen der regionalen Wirtschaft im Fokus. Dazu zählen insbesondere die Sicherung von Fachkräften, Bürokratie, hohe Energiekosten, schwierige Investitionsbedingungen und wirtschaftliche Unsicherheiten. Gleichzeitig gibt es positive Signale für die wirtschaftliche Entwicklung im Kreis Göppingen. „Derzeit deutet sich im Kreis Göppingen insbesondere in der Industrie eine Belebung an, aber da müssen wir abwarten, ob dieser Trend anhält. Wir erwarten also mit Spannung die Ergebnisse der aktuellen IHK-Konjunkturumfrage“, berichtet Gernot Imgart.

Für die Geislinger Landtagsabgeordnete Nicole Razavi MdL ist dabei auch der Blick auf die Beschäftigten entscheidend: „Hinter jedem erfolgreichen Unternehmen stehen Menschen, die täglich Verantwortung übernehmen, Ideen einbringen und mit ihrer Arbeit zur Entwicklung unserer Heimat beitragen. Unsere Beschäftigten sind damit ein wesentlicher Bestandteil einer starken regionalen Wirtschaft.“

Einen besonderen Schwerpunkt legt Edith Strassacker im Gespräch auf den Bürokratieabbau: „Wir brauchen den Bürokratieabbau jetzt, denn Bürokratie ist neben den Steuern und Abgaben und den Energiepreisen zu der größten Belastung für Unternehmen im Filstal geworden. Mit dem Effizienzgesetz will die Landesregierung Berichts- und Dokumentationspflichten abschaffen und so Unternehmen entlasten. Das ist genau das, was wir brauchen.“

Deshalb bin ich dankbar, dass die IHK Unternehmen und junge Menschen beim Einstieg ins Berufsleben unterstützt und sich gleichzeitig mit einer starken Stimme für die Interessen unserer regionalen Wirtschaft einsetzt“, so  Razavi  abschließend.
7.10.26

 

Staufermedaille für Harald Immig


Die Staufermedaille erhielt der Liedpoet Harald Immig (Mitte) von Staatssekretärin Sarah Schweizer (links) im Beisein
von OB Alex Maier überreicht. Foto: Stadtverwaltung Göppingen

Göppingen. Der Hohenstaufener Künstler Harald Immig ist mit der Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet worden. Mit der hohen staatlichen Auszeichnung des Landes werden Persönlichkeiten gewürdigt, die sich in besonderer Weise um das Land und seine Gesellschaft verdient gemacht haben. Immig prägt seit Jahrzehnten mit seiner Musik, Malerei und Poesie die kulturelle Landschaft der Region und ist eng mit dem Hohenstaufen und seiner Heimat verbunden.

Musik, Malerei und Poesie stehen im Mittelpunkt des künstlerischen Schaffens von Harald Immig. In seinen Liedern, Gedichten und Bildern beschäftigt er sich immer wieder mit der schwäbischen Landschaft, ihrer Geschichte und den Menschen, die hier leben. Der Hohenstaufen, in dessen Ortschaft Immig geboren wurde, nimmt dabei eine besondere Rolle ein. Er ist für den Künstler nicht nur ein wiederkehrendes Motiv, sondern Ausdruck von Heimat und Identität. 

Als Liedpoet und Komponist hat Immig eine eigene musikalische Sprache entwickelt. Seine Lieder erzählen von Landschaften, Menschen und regionalen Traditionen. Einige seiner Werke haben Eingang in Schulliederbücher gefunden. Mit Konzerten auf Burgen und Schlössern, Sommerkonzerten und Auftritten bei zahlreichen kulturellen Veranstaltungen ist er seit vielen Jahren Teil der Kulturlandschaft der Region.

 Eine weitere wichtige Facette seines Schaffens ist die Malerei. In seinen Aquarellen hält Immig den Hohenstaufen und die Landschaft der Region aus seinem persönlichen Blickwinkel fest. Seine Bilder und Kalender tragen Motive der Heimat auch über die Region hinaus. 

Neben seiner künstlerischen Arbeit engagiert sich Harald Immig seit vielen Jahren für das Gemeinwohl. Mit Benefizkonzerten unterstützte er soziale Einrichtungen und Krankenhäuser und setzte sich für Umwelt- und Kulturthemen ein. Die Stadt Göppingen würdigte dieses Engagement bereits im Jahr 2001 mit ihrem Umweltschutzpreis. „Harald Immig ist weit mehr als ein Künstler aus Göppingen-Hohenstaufen. Er ist zu einem Botschafter unserer Landschaft geworden – für ihre Schönheit, ihre Geschichte und für das besondere Lebensgefühl unserer Region“, betonte Oberbürgermeister Alex Maier bei der Würdigung. „Der Hohenstaufen ist ein Wahrzeichen unserer Stadt und unseres Landkreises. Harald Immig hat ihm über Jahrzehnte eine Stimme und ein Gesicht gegeben.“ 

Mit der Verleihung der Staufermedaille wird ein Lebenswerk gewürdigt, das Kunst und gesellschaftliches Engagement miteinander verbindet. Harald Immig hat mit seinen Liedern, Bildern und Geschichten dazu beigetragen, die besondere Landschaft und Kultur der Region sichtbar zu machen und über Generationen hinweg weiterzugeben.
7.10.26

 

Blumhardtschule eingeweiht: Investition in die Zukunft


Freuen sich über die frisch sanierte Blumhardt-Grundschule samt neu gestaltetem Außenbereich: Schulleiterin Anja Brady,
Oberbürgermeister Alex Maier, Erster Bürgermeister Johannes Heberle, Baubürgermeisterin Eva Noller, Vertreter von Gemeinderat,
Bezirksbeirat und an der Sanierung beteiligtes Kollegium mit Kindern der 4a und 4b. Foto: Stadtverwaltung Göppingen

Göppingen. Die Blumhardt-Grundschule in Jebenhausen kann seit September wieder vollständig genutzt werden. Nach einer umfassenden Sanierung stehen den Schülerinnen und Schülern verbesserte Rahmenbedingungen für den Schulalltag zur Verfügung. Oberbürgermeister Alex Maier hat das modernisierte Schulgebäude offiziell eingeweiht.

Begonnen hatte das Projekt im Jahr 2021 mit einem Planungsbeschluss für verschiedene notwendige Maßnahmen. Dazu gehörten die Brandschutzsanierung, die barrierefreie Erschließung des Neubaus, die Umnutzung der ehemaligen Hausmeisterwohnung sowie die Sanierung der Elektro- und Beleuchtungsanlagen. Im Laufe der Planung und Umsetzung wurde der Umfang erweitert: Aus einzelnen Sanierungsmaßnahmen entwickelte sich eine umfassendere Modernisierung des Schulgebäudes. 

Mit dem erweiterten Baubeschluss im September 2023 kamen insbesondere die energetische Sanierung, eine Photovoltaikanlage und die Neugestaltung der Außenanlagen hinzu. Außerdem wurden durch die Umnutzung der ehemaligen Hausmeisterwohnung neue Verwaltungsräume geschaffen. Eine Lüftungsanlage sowie erneuerte Elektro- und Beleuchtungsanlagen ergänzen die Modernisierung.

„Eine Investition in ein Schulgebäude ist immer eine Investition in die Zukunft“, betonte Oberbürgermeister Alex Maier bei der Einweihung. Gute Schulen benötigten neben engagierten Lehrkräften und neugierigen Schülern auch Räume, in denen Lernen und gemeinsames Leben gut möglich seien. Ziel sei es, eine Umgebung zu schaffen, in der Kinder gerne lernen und Gemeinschaft erleben können.

Das ursprünglich beschlossene und im September 2023 erweiterte Projektbudget belief sich auf 4,8 Millionen Euro. Die voraussichtliche Abrechnungssumme liegt bei rund 4 Millionen Euro. Damit wird das Projektbudget deutlich unterschritten. Für verschiedene Maßnahmen konnten zudem Fördermittel eingeworben werden, unter anderem für die Brandschutzsanierung, die Lüftungsanlage, die Innenbeleuchtung und die energetische Sanierung.
7.10.26

 

Tiefgarage kurzzeitig gesperrt

Göppingen. Wegen Reinigungsarbeiten wird die Einfahrt in die Tiefgarage am Bahnhof von Donnerstag, 15. Oktober, ab 18 Uhr, bis Freitag, 16. Oktober, 14.30 Uhr, gesperrt. Das Ausfahren aus der Tiefgarage ist während des gesamten Zeitraums weiterhin möglich. Fahrzeughalter werden gebeten, ihre Fahrzeuge während der Reinigungsarbeiten außerhalb der Tiefgarage zu parken. Die Stadt bittet um Verständnis für die damit verbundenen Unannehmlichkeiten.
7.10.26

 

Landkreise wollen Zusammenarbeit vertiefen


Der Landkreis Göppingen und der Alb-Donau-Kris wollen stärker zusammemnarbeiten. Unser Foto zeigt: Landrat Heiner Scheffold,
Landrat Markus Möller, Astrid Köpf (Alb-Donau-Kreis), Jochen Haas (Landkreis Göppingen), Dr. Michelle Flohr (Alb-Donau-Kreis),
Stefan Tluczykont (Alb-Donau-Kreis), Matthias Wittlinger (Alb-Donau-Kreis), Marco Lehnert (Landkreis Göppingen), Dr. Kathrin
Schmidtke (Alb-Donau-Kreis), Jochen Heinz (Erster Landesbeamter Landkreis Göppingen), Dr. Hans-Joachim Butscher
(Alb-Donau-Kreis), Stefan Kraft (Landkreis Göppingen), Johannes Müller (Alb-Donau-Kreis), Manfred Gottwald (Landkreis Göppingen).
Foto: Landratsamt Göppingen

Kreis Göppingen/Alb-Donau-Kreis. Der Landkreis Göppingen und der Alb-Donau-Kreis wollen ihre Zusammenarbeit weiter vertiefen. Die unmittelbare räumliche Nähe und zahlreiche gemeinsame Themen bieten dafür gute Voraussetzungen. Künftig sollen bestehende Verbindungen gezielt weiterentwickelt und zusätzliche Möglichkeiten der Kooperation genutzt werden.

Zu einem gemeinsamen Austausch kamen die Landräte Markus Möller und Heiner Scheffold mit Vertretern beider Kreisverwaltungen in Geislingen zusammen. Im Mittelpunkt standen bestehende Kooperationen und weitere Handlungsfelder, in denen ein gemeinsames Vorgehen sinnvoll sein kann.

„Als benachbarte Landkreise stehen wir bei vielen Themen vor ähnlichen Aufgaben. Darin liegt eine große Chance: Wir können Erfahrungen und Kompetenzen noch stärker teilen und dort gemeinsam Lösungen entwickeln, wo dies für beide Seiten sinnvoll ist. Dabei geht es nicht um neue Strukturen um ihrer selbst willen, sondern um eine pragmatische und verlässliche Zusammenarbeit mit einem konkreten Nutzen für unsere Landkreise und die Menschen in der Region“, erklärten die Landräte Markus Möller und Heiner Scheffold gemeinsam.

Bereits heute bestehen vielfältige Verbindungen zwischen den beiden Landkreisen. Dazu gehören unter anderem der regelmäßige Austausch beim grenzüberschreitenden Busverkehr sowie fachliche Kontakte in den Bereichen Tourismus, Soziales, Bildung und Gesundheit. Auch beim gegenseitigen Erfahrungsaustausch zu Verwaltungs- und Fachthemen sehen beide Seiten weiteres Potenzial. Dabei sollen insbesondere vorhandene Kompetenzen und Erfahrungen genutzt und Synergien dort ausgeschöpft werden, wo dies zu einer effizienten Aufgabenerfüllung beitragen kann.

Die angesprochenen Themen sollen nun weiter konkretisiert werden. Die zuständigen Fachbereiche beider Landkreise werden prüfen, wo bestehende Kooperationen ausgebaut und weitere gemeinsame Ansätze entwickelt werden können. Mit dem gemeinsamen Austausch wollen der Landkreis Göppingen und der Alb-Donau-Kreis ihre enge nachbarschaftliche Verbindung weiter stärken und die Chancen einer noch intensiveren Zusammenarbeit für die Region nutzen.
7.10.26

 

Musikschule zieht in ihr eigenes Zuhause


Wird am Samstag eingeweiht: Dass neue Gebäude der Musikschule Eislingen. Foto: Stadtverwaltung Eislingen

Eislingen. Die städtische Musikschule Eislingen, kurz Muse, erhält erstmals ein eigenes Zuhause. Nach rund 20 Monaten Bauzeit wurde die ehemalige Neuapostolische Kirche in der Rückertstraße 2 umfassend umgebaut und für ihre neue Nutzung als moderne Musikschule fit gemacht. Am Samstag, 10. Oktober  ab 13:30 Uhr lädt die Musikschule zum Tag der offenen Tür ein.

„Nachdem der Lärm von Baumaschinen und Handwerkszeug verstummt ist, darf nun endlich die Musik einziehen: die wunderbaren Klänge von Flöten, Klavieren, Blasinstrumenten, Schlagzeug, Gesang und vielem mehr. Sie werden die neuen Räume mit Leben füllen“, freut sich Oberbürgermeister Oliver Marzian. „Musik verbindet Menschen. Genau das soll unsere neue Musikschule leisten: Menschen zusammenbringen, Talente fördern, Begegnungen ermöglichen und dazu einladen, in die vielfältige Welt der Musik einzutauchen. Aus einem ehemaligen Kirchenraum ist wieder ein lebendiger Ort für Musik, Bildung und Gemeinschaft geworden.“

Pünktlich zum Schuljahresbeginn 2026/27 haben rund 250 Schüler sowie 15 Lehrkräfte die neuen Räume bezogen. Am Samstag, 10. Oktober  wird die Muse nun offiziell eingeweiht. Ab 13.30 Uhr können Interessierte beim Tag der offenen Tür die Räumlichkeiten entdecken und Musikschulangebote erleben. Mit dem neuen Standort endet für die Musikschule eine lange Zeit der räumlichen Verteilung: Bislang fand der Unterricht in verschiedenen allgemeinbildenden Schulen im gesamten Stadtgebiet statt. Durch den Ausbau der Ganztagsschulen und der Ganztagesbetreuung wurde es zunehmend schwieriger, dort dauerhaft geeignete Räume für den Musikunterricht bereitzustellen. „Mit dem neuen Gebäude verfügt die Musikschule nun über ein verlässliches Raumangebot und einen zentralen Ort für Unterricht und musikalische Begegnung“ freut sich Daniel Rehfeldt, Leiter der Musikschule. Die Stadt Eislingen hatte das ehemalige Gotteshaus aus dem Jahr 1961 bereits im November 2020 erworben. Von Beginn an war das Ziel, dem Gebäude eine neue Zukunft als Musikschule zu geben. In den folgenden Jahren wurde gemeinsam mit der Musikschule ein Raumprogramm entwickelt und die Planung für den umfangreichen Umbau vorangetrieben.

Die Kosten für den Umbau beziffern sich aktuell auf rund 3,7 Millionen Euro und liegen damit im Kostenrahmen. Die Schlussabrechnung erfolgt im nächsten Jahr. Das Gebäude verfügt unter anderem über eine hochgedämmte Fassade und ein gedämmtes Dach, dreifach verglaste Holz-Aluminium-Fenster, eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, dezentrale Lüftungsanlagen, LED-Beleuchtung sowie eine Photovoltaikanlage mit rund 20 kWp. Ein Aufzug ermöglicht einen barrierefreien Zugang zu allen Etagen. Die Bauarbeiten begannen im Januar 2025 und konnten im September 2026 größtenteils abgeschlossen werden.
7.10.26

 

Falsche Heizungsableser unterwegs

Süßen/ Göppingen/ Uhingen.  Ulm (ots) - Zur Mittagszeit waren Diebe in der Lange Straße in Süßen unterwegs. Unter dem Vorwand, die Heizung zu kontrollieren, verschaffen sie sich gegen 12.30 Uhr Zutritt in ein Wohngebäude. Anschließend bemerkte der Senior, dass Bargeld und eine Handtasche gestohlen wurden. Die Polizei Eislingen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter Tel. 07161/8510. Der Täter sah wohl südländisch aus, hatte  kurze schwarze Haare und trug einen Stoppelbart. Er war etwa 170 bis 175 cm groß.

Während der Anzeigenaufnahme wurden der Polizei noch zwei weitere Fälle gemeldet, in denen mutmaßlich falsche Heizungsableser im Filstal unterwegs waren. Auch im Ulmenweg in Göppingen gelangten gegen 11.15 Uhr zwei Männer in die Wohnung einer Seniorin. Ob etwas gestohlen wurde, muss noch ermittelt werden. Eine weitere Seniorin meldete falsche Heizungsableser in der Schwabenstraße in Uhingen. Gegen 10.30 Uhr klingelten dort ebenfalls zwei Männer, die sich mit demselben Vorwand Zutritt zur Wohnung verschafften. Anschließend stellte die Geschädigte fest, dass durch die Trickdiebe Schmuck gestohlen wurde.
6.10.26

 

Radler stoßen zusammen

Süßen. Zwei verletzte Radler kamen am Montag nach einem Unfall ins Krankenhaus.  Der Unfall ereignete sich gegen 15.20 Uhr in der Dammstraße. Beide Radfahrer, ein 73-Jähriger und ein 66-Jähriger, fuhren auf dem ausgewiesenen Radweg. In einer unübersichtlichen Stelle soll der 73-Jährige die Kurve geschnitten haben und kollidierte mit dem ordnungsgemäß entgegenkommenden 66-Jährigen. Die Radler stürzten und zogen sich leichte Verletzungen zu. Beide kamen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
6.10.26

 

Kupfer gestohlen

Bad Überkingen. EineKupferverkleidung entwendeten Unbekannte in den vergangenen Tagen in Bad Überkingen. Wie die Polizei mitteilt, stahlen zwischen Freitag 12 Uhr und Montag 11.45 Uhr Unbekannte mehrere Kupferplatten von einem Gebäude. Das befindet sich in der Hausener Straße. Die Täter rissen die aus Kupfer bestehende Verkleidung weg. Mit ihrer Beute flüchteten sie unerkannt. Die Höhe des Schadens wird auf rund 500 Euro geschätzt. Jetzt ermittelt die Polizei aus Geislingen und sucht nach den Dieben. Zeugen, denen verdächtige Personen oder Fahrzeuge in den vergangenen Tagen in der Nähe des Wasserversorgungswerkes aufgefallen sind, können sich beim Polizeirevier Geislingen oder bei jeder Polizeidienststelle melden.
6.10.26

 

Taubental-Unterführung gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Taubentalunterführung am Bahnhof ist am Mittwoch, 14. Oktober, in der Zeit von 18 bis circa 21.30 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd nutzt in dieser Zeit die Unterführung für eine simulierte Tunnelübung. Während der Übung können auch Radfahrer und Fußgänger die Unterführung nicht nutzen und sollten auf die Bahnhofsunterführung ausweichen. Die Taubentalunterführung bietet aufgrund ihrer Länge ein gutes Übungsumfeld, da dort etliche einsatztaktische Maßnahmen simuliert und geübt werden können. Die Zu- und Abfahrt vom Taubental ist in dieser Zeit nur über die Vogelhofunterführung möglich. Das Fehrleparkhaus ist während der Sperrung uneingeschränkt anfahrbar.
6.10.26

 

Schub für touristische Infra-Struktur

Ostalbkreis. Die touristische Infrastruktur im Ostalbkreis erhält einen kräftigen Schub: Die L-Bank Baden-Württemberg unterstützt den Aufbau und die Ausstattung der beliebten Ostalb-Radrunde mit einer umfassenden Förderzusage. Mit den zugesagten Finanzmitteln in Höhe von 68.917 Euro aus den Tourismusinfrastrukturprogrammen des Landes Baden-Württemberg wurde die überregionale Attraktivität des 305 Kilometer langen Rundradwegs nachhaltig gestärkt.

Die Ostalb-Radrunde verbindet auf sechs Etappen die landschaftlichen und kulturellen Highlights der Region. Geführt von den drei Wappenfiguren des Landkreises – Adler, Abt und Löwe – erleben Radtouristen eine einzigartige Zeitreise durch Natur und Geschichte. Die Förderung durch die L-Bank ermöglichte es, gezielte Maßnahmen wie die Beschilderung und den Aufbau einer eigenen Website umzusetzen.

„Der Ausbau des Radtourismus ist ein zentrales Anliegen für eine nachhaltige Regionalentwicklung die sowohl Touristen wie auch der Bevölkerung zu Gute kommt“, freut sich Landrat Dr. Bläse über die Förderung „Mit der Förderung der Ostalb-Radrunde investieren wir nicht nur in die Freizeit- und Naherholungsqualität vor Ort, sondern stärken auch die lokale Gastronomie und Hotellerie entlang des Streckenverlaufs.“

Der Tourismus Ostalb zeigt sich erfreut über die positive Nachricht aus Karlsruhe. Durch die finanzielle Unterstützung konnte ein ADFC zertifizierter 4-Sterne Radweg geschaffen werden, der ein Leuchtturmprojekt des Tourismus wird. Um den Radweg dauerhaft auf Top-Niveau zu etablieren und die Mobilitätswende sowie den sanften Tourismus in der Region weiter zu festigen, werden der Tourismus und die Abteilung Nachhaltige Mobilität am Landratsamt weiter gemeinsam an der Radrunde arbeiten.
6.10.26

 

Italienische Austauschschüler zu Gast

Schwäbisch Gmünd (sv). Noch bis 9. Oktober ist das Hans-Baldung-Gymnasium (HBG) Gastgeber für 16 Schüler des Istituto Oriani aus Faenza. Im Rahmen des Schüleraustauschs verbringen die italienischen Jugendlichen gemeinsam mit ihren deutschen Austauschpartnerinnen und Austauschpartnern eine abwechslungsreiche Woche in Schwäbisch Gmünd. Auf dem Programm stehen Unterricht, Kultur, Geschichte, Sprache und vor allem das gemeinsame Erleben.

Nach ihrer Ankunft und einem ersten Tag in den Gastfamilien startete die Austauschwoche mit einer Begrüßung am Hans-Baldung-Gymnasium und der Teilnahme am Unterricht. Anschließend wurden die Schüler aus Faenza im großen Sitzungssaal des Gmünder Rathauses von Erstem Bürgermeister Christian Baron  empfangen. Er hob dabei die Bedeutung des Schüleraustauschs für die europäische Freundschaft und das gegenseitige Verständnis hervor. Begegnungen wie diese ermöglichten es jungen Menschen, über Ländergrenzen hinweg Freundschaften zu schließen, andere Kulturen kennenzulernen und Europa ganz unmittelbar zu erleben.

Im Anschluss an den Rathausbesuch ging es für die Jugendlichen zur Bäckerei Stemke. Dort konnten sie selbst Hand anlegen und gemeinsam Brezeln backen – eine besondere Gelegenheit, schwäbische Backtradition ganz praktisch kennenzulernen.

Der Mittwoch steht ganz im Zeichen des Sprachenlernens und der Geschichte. Auf dem Gmünder Wochenmarkt können die Schüler ihre Deutschkenntnisse im direkten Kontakt anwenden und neue Vokabeln kennenlernen. Anschließend beschäftigen sie sich mit der Geschichte der Staufer in Schwäbisch Gmünd und Italien, unter anderem am Stauferfries.

Ein Tagesausflug nach Karlsruhe erwartet die Gruppe am Donnerstag. Dort stehen weitere kulturelle und gemeinsame Erlebnisse auf dem Programm. Zum Abschluss der Austauschwoche findet am Freitag am Hans-Baldung-Gymnasium ein Kochworkshop mit anschließendem gemeinsamen Mittagessen statt. Am Abend treten die italienischen Gäste die Heimreise nach Faenza an.
6.10.26

 

In Partnerstadt mit viel Musik begeistert

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Schwörhaus Bigband der Städtischen Musikschule Schwäbisch Gmünd war n der italienischen Partnerstadt Faenza zu Gast. Die Musiker gaben ein Konzert im Internationalen Keramikmuseum, spielten gemeinsam mit der Sarti Bigband und erlebten die Partnerschaft mit der Musikschule Sarti hautnah.

Nach der Ankunft empfing der Stadtrat von Faenza die Gäste aus Schwäbisch Gmünd im Rathaus. Der offizielle Empfang zeigte, wie eng die beiden Partnerstädte miteinander verbunden sind. Am Abend folgte ein erster musikalischer Höhepunkt, als die Schwörhaus Bigband gemeinsam mit der Sarti Bigband probte. Die beiden Ensembles fanden schnell zueinander und legten damit den Grundstein für die weiteren Auftritte.

Nach einem freien Vormittag, den die Gruppe zum Erkunden der Stadt oder zum Ausruhen nutzte, trat am Abend trat die Schwörhaus Bigband im Internationalen Keramikmuseum von Faenza auf. Der besondere Rahmen dieses Ortes machte das Konzert für Publikum und Musiker zu einem eindrucksvollen Erlebnis. Bei einem gemeinsamen Abendessen ließ die Gruppe den Abend ausklingen.

Am  nächsten Vormittag verwandelte sich der Marktplatz von Faenza in eine Open-Air-Bühne. Bei einer Jam-Session spielten Musiker beider Bigbands zusammen und sorgten mitten in der Stadt für eine offene und lebendige Stimmung.
6.10.26

 

Spitzenbeamter im Sozialministerium aus dem Kreis Göppingen


Berthold Frieß aus Süßen ist neuer MInisterialdirektor im Sozialministerium Stuttgart. Foto: Sebastian Berger

Süßen/Stuttgart. Neuer MInisterialdirektor im Sozialministerium Baden-Württemberg wird Berthold Frieß aus Süßen. Er löst in dieser Position Leonie Dirks ab, die die Leitung im Staatsministerium übernimmt. Berthold Frieß hat bereits ein Ministerium als Amtschef erfolgreich geführt. Seine Wurzeln liegen in der sozialen Arbeit: als Jugendreferent und Diakon in der Jugendarbeit. Soziale Themen sind für ihn eine Herzensangelegenheit. Eine kompetentere Nachfolge hätte ich mir nicht wünschen können und freue mich sehr auf die Zusammenarbeit.

Berthold Frieß wurde 1968 geboren. Nach Ausbildungen zum Erzieher und Diakon und einem Studium der Diakoniewissenschaften in Heidelberg arbeitete er in der evangelischen Jugendarbeit. Danach war er Landesgeschäftsführer des Bund Baden-Württemberg und Fraktionsgeschäftsführer der Grünen-Landtagsfraktion. Von 2016 bis 2021 war er Direktor des Landtags von Baden-Württemberg und anschließend bis Mai 2026 Amtschef im Verkehrsministerium.

Frieß wurde n Geislingen geboren, 1987 - 1989: Zivildienst im Evangelischen Jugendwerk Bezirk Heidenheim. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter und lebt in Süßen.ER absolvierte eine  Ausbildung zum Erzieher und machte einen theologischer Abschluss an der CVJM-Sekretärschule (Heute: CVJM-Kolleg) und privaten Fachschule für Sozialpädagogik in Kassel. Es folgte die zweite Dienstprüfung (Aufbauausbildung) der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und die Einsegnung zum Diakon. Von 2005 bis 2008 machte er eine Fortbildung zum Sozialmanager an der Bundesakademie für Kirche und Diakonie in Berlin und begann ein Kontaktstudium Diakoniewissenschaften an der Universität Heidelberg.
6.10.26

 

Volksmusiker trauern um Tomay


Der Volksmusiker Tomay ist im Alter von 60 Jahren gestorben. Foto: Schwabenpress

Hausham/Ainring/Göppingen. Die Volksmusikwelt trauert um einen der ihren: Tomay (Foto), bürgerlich: Thomas Klaus Patzner, ist im Alter von 60 Jahren gestorben wieder Fernsehsender Folx-TV meldet. 2017 nahm er mit seiner Formation “Dorf-Oxn“ an der Premiere des internationalen Musikwettbewerbs Goldene Alpenkrone teil, den die Göppinger Agentur Maitis-Media im Hotel „Rupertihof“ in Ainring (Landkreis Berchtesgaden) veranstaltete.

„Als Conférencier in drei Weltsprachen, nämlich deutsch, englisch und bayerisch hab ich mich auf die gepflegte bayerische Unterhaltung mit dem richtigen Schuss „International Entertainment" spezialisiert. Bayerische Unterhaltung ist weltweit bekannt und auch beliebt. Und dass sich internationale Party mit bayerischer Tradition eben nicht ausschließt, zeigt der Erfolg“, schrieb Tomay einmal.

Seine jahrelange Erfahrung im Unterhaltungsbereich wurde in ganz Europa sowie auch in den Emiraten wie Dubai oder in den USA und Asien geschätzt. Auch bei mehreren Großveranstaltungen, wie z.B.: beim "Skicross Weltcup am Tegernsee" stellte der Musiker, Komponist und Entertainer sein Können unter Beweis. 1966 in Hausham (Landkreis Miesbach) in Oberbayern geboren machte Patzner eine Lehre als Außenhandelskaufmann, studierte Betriebswirtschaft und arbeitete als Controller in einem Krankenhaus. Später konnte er sein Hobby zum Beruf machen. In mehreren Formationen war Tomay dabei, so beim Bergland-Sextett, den Irschenbergern, bei Hotline, der Miesbacher Bauernmusi, Johann Förg Bigband, den Alpenzigeunern, Spezlwirtschaft, den Zillertaler Gipfelstürmern, den Jetzendorfer Hinterhofmusikanten, den Tegernseer und eben den Dorf-Oxn,

Seinen Künstlernamen Tomay erklärte er selbst als Kurzform von Thomas aus seiner Zeit in Österreich und Tirol. Er sang und spielte Trompete, Gitarre, E-Bass und Posaune.

Neben zahlrechen TV-Auftritten, produzierte Tomay auch eine Solo-CD und spielte weltweit auf Oktoberfesten. Musikalisch begleitete er DJ Ötzi, Jürgen Drews oder Guildo Horn. Bei der von Stefan Mross moderierten Goldenen Alpenkrone belegten Tomay und die Dorf-Oxn den zweiten Platz mit dem Titel „Rock im Bluat“.

Für die Agentur Maitis-Media würdigte deren Geschäftsführer Rüdiger Gramsch Tomays Wirken in der Volksmusikszene. „Wir haben beim Wettbewerb einen sehr guten Freund gewonnen und erinnern uns gerne an einen profilierten Musiker und Komponisten. Unsere Gedanken sind in diesen Stunden bei seiner Familie, der wir viel Kraft wünschen“.
6.10.26

 

B10: Zwei Unfälle mit Schwerverletzten

Gingen. Am Sonntag kam es auf der B10 bei Gingen zu zwei Unfällen mit Schwerverletzten. Um 19.50 Uhr befuhr eine 63-Jährige die B10 von Geislingen in Richtung Göppingen. Auf Höhe Gingen übermannte sie wohl ein Sekundenschlaf. Die Frau geriet mit ihrem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn. Ein entgegenkommender 54-jähriger Pkw-Fahrer konnte nicht mehr ausweichen und die Autos prallten frontal zusammen. Beide Fahrer sowie eine 57-jährige Beifahrerin wurden verletzt. Die 63-Jährige kam ebenso wie die 57-Jährige mit dem Rettungswagen in 54-Jährige kam mit schweren Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik. Der Hund im Wagen des 54-Jährigen wurde bei der Kollision so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verendete.

An beiden Autos entstand Totalschaden. Abschlepper bargen die Fahrzeuge. Die Verkehrspolizei Mühlhausen hat die Ermittlungen zum Unfall aufgenommen. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde auch ein Gutachter beauftragt. Der Sachschaden wird auf insgesamt 35.000 Euro.

Nur wenige Minuten nach dem Frontalzusammenstoß, kurz vor 20 Uhr, kam es im Stau zu einem schweren Folgeunfall. Ein 44-Jähriger befuhr mit seinem Lkw die B10 aus Richtung Süßen kommend. Wegen des Staus wendete er seinen Pritschenwagen auf der Bundesstraße. Beim Wenden fuhr er über die  durchgezogene Linie und stieß gegen ein entgegenkommendes Motorad.Der 27-Jährige hatte wohl kurz zuvor ebenfalls im Rückstau gewendet. Trotz eingeleiteter Vollbremsung prallte er gegen die rechte Fahrzeugseite des Lkw. Durch die Kollision schleuderte er vom Kraftrad und prallte noch gegen eine Lärmschutzwand. Der 27-Jährige erlitt schwere Verletzungen und kam mit dem Rettungswagen in eine Klinik. Das Motorrad musste abgeschleppt werden, der beschädigte Lkw blieb fahrbereit. Der Sachschaden wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt.

Die Straßenmeisterei und auch die Feuerwehren aus Geislingen und Gingen waren mit zahlreichen Kräften vor Ort im Einsatz. Die Bundesstraße musste mehrere Stunden voll gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden. Erst gegen 1 Uhr waren die Unfallstellen geräumt und die Bundesstraße wieder frei befahrbar.
5.10.26

 

Neue Chefärztin in der Jugendpsychiatrie


Claudia Mehler-Wex übernimmt die Leitung der Klinik
für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik
und Psychotherapie (KJPP) des Klinikums Christophsbad
in Göppingen. Foto: Klinikum Christophsbad

Göppingen. Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (KJPP) des Klinikums Christophsbad stellt ihre chefärztliche Leitung neu auf: Zum 1. Dezember  übernimmt Prof. Claudia Mehler-Wex die Leitung der Klinik.

Prof. Mehler-Wex wechselt von der durch sie innovativ konzeptionierten Hemra-Privatklinik für Adoleszentenpsychiatrie in Bad Kissingen nach Göppingen. Die Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie verfügt außerdem nach vielen Jahren an den Universitätskliniken Würzburg und Ulm über umfassende Erfahrung in der stationären, teilstationären und ambulanten Versorgung sowie über eine herausragende wissenschaftliche Laufbahn.

Am Wechsel nach Göppingen reizt sie insbesondere die Möglichkeit, das geplante Göppinger Modell im Rahmen einer Modellfinanzierung aktiv mitzugestalten. Darüber hinaus plant sie, gemeinsam mit den Mitarbeitern zukunftsweisende, altersübergreifende, interdisziplinär aufgestellte Versorgungsstrukturen für die KJPP zu entwickeln.

„Mit Frau Prof. Dr. Mehler-Wex gewinnen wir eine ausgewiesene Expertin mit hoher fachlicher Kompetenz, langjähriger Führungserfahrung und einer klaren Vision für die Weiterentwicklung unserer Klinik – insbesondere im Hinblick auf die Herausforderungen der Transition zwischen den Altersstufen und Familienbedarfen. Wir freuen uns sehr, dass wir sie für das Klinikum Christoph-bad gewinnen konnten“, betont Rudolf Schnauhuber, Geschäftsführer der Christophsbad Klinikgruppe.

Prof. Mehler-Wex folgt auf Dr. Markus Löble, der nach 16 Jahren als Chefarzt Ende Oktober  in den Ruhestand eintritt. Bereits seit 2003 hat Dr. Löble die Klinik fachlich und organisatorisch maßgeblich geprägt und ihre Entwicklung nachhaltig begleitet. "Das hohe Renommee der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie ist nicht zuletzt sein Verdienst", so Schnauhuber.
5.10.26

 

Stadt sucht Weihnachtsbäume

Eislingen. Der städtische Betriebshof sucht jedes Jahr nach stattlichen Nadelbäumen, die in der Adventszeit an fünf traditionellen Stellen im Stadtgebiet aufgestellt werden. Nachdem in den vergangenen Jahren immer wieder Gartenbesitzer bereit waren, groß gewachsene Tannen gegen eine kostenlose Abholung zu spenden, hofft die Stadt Eislingen auch in diesem Jahr wieder auf tatkräftige Unterstützung.

Wer im Stadtgebiet, Krummwälden oder Eschenbäche eine schöne, allseitig begrünte Fichte oder Tanne von stattlicher Größe zwischen sechs und zehn Metern Höhe auf seinem Grundstück stehen hat und plant, diese zu fällen, sollte sich überlegen, ob er den Baum nicht der Stadt Eislingen zur Verfügung stellt. Als Weihnachtsbaum eignet sich zum Beispiel ein zu groß gewachsener Baum im heimischen Garten, der gefällt werden muss, um eine künftige Gefährdung auszuschließen. Baumbesitzer können vorab Kontakt mit dem städtischen Betriebshof aufnehmen (Kontakt: Städtischer Betriebshof; Telefon: 07161 / 804-365; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.).
5.10.26

 

Schüler mit Glücksspielsucht vertraut

Kris Göppingen. Am bundesweiten Aktionstags gegen Glücksspielsucht  veranstalteten die Kommunale Suchtbeauftragte des Kreisjugendamts,  sowie die Mitarbeiterinnen der Suchtberatung der Diakonischen Bezirksstelle Geislingen-Göppingen,  gemeinsam mit der Wilden Bühne Stuttgart eine Präventionsveranstaltung an der Kaufmännischen  Schule Geislingen.

Mit dem abwechslungsreichen Angebot konnten rund 120 Schüler erreicht werden.  Ziel der Veranstaltung war es, junge Menschen für die Risiken von Glücksspielsucht zu sensibilisieren  und den offenen Austausch über das Thema zu fördern.

Den Auftakt bildete eine kurze Theaterszene, in dem das Thema Glücksspielsucht eindrucksvoll  dargestellt wurde. Im Anschluss waren die Schüler selbst gefragt: Gemeinsam mit  den Schauspielern entwickelten sie alternative Handlungsverläufe, brachten  eigene Ideen ein und gestalteten die Szenen aktiv mit. Durch dieses interaktive Theaterformat wurde  das Thema lebensnah und anschaulich vermittelt.

In der anschließenden Gesprächsrunde mit den Darstellern der Wilden Bühne Stuttgart - selbst ehemals suchtkrank oder betroffene  Angehörige – berichteten diese  offen über ihre persönlichen Erfahrungen.  Der authentische Austausch sorgte für großes Interesse und regte zum Nachdenken an.

Begleitend zur Veranstaltung informierte eine Ausstellung mit Zahlen, Daten und Fakten über  Glücksspielsucht, ihre Ursachen sowie Hilfs- und Beratungsangebote. Darüber hinaus bestand die Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen persönliche Fragen an die Fachkräfte der Suchtberatung  zu richten.

Für einen spielerischen Ausklang sorgte ein Glücksrad, bei dem die Teilnehmer Gewinne erhalten konnten. So wurde das Thema Prävention mit einer positiven und  motivierenden  Aktion verbunden.  Die Veranstaltung zeigte den Initiatoren, wie wichtig niedrigschwellige und interaktive Präventionsangebote sind, um junge Menschen frühzeitig für die  Risiken von Glücksspielen zu sensibilisieren und über bestehende Hilfsangebote zu informieren.
5.10.26

 

Betrunken Unfall verursacht

Geislingen. Am Sonntagmorgen flüchtete ein 47-Jähriger von der Unfallstelle in Geislingen.Der Mann fuhr mit seinem Wagen  in der Schützenstraße. Dort kam er offenbar zu weit nach rechts. Er kollidierte mit einem dort geparkten Anhänger. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser in eine angrenzende Thujahecke geschoben. Beamte des Polizeireviers Geislingen nahmen den Verkehrsunfall auf. Hierbei konnten sie den Pkw nur unweit der Unfallstelle feststellen. Dieser wies Beschädigungen auf, die mit denen am Anhänger übereinstimmten. Als die Beamten den 47-Jährigen antrafen, stellten sie fest, dass dieser stark betrunken war. Er musste mit in ein Krankenhaus, um eine Blutprobe abzugeben. Auf ihn kommen nun mehrere Strafanzeigen zu. Der Gesamtschaden wird auf etwa 4.500 Euro geschätzt.
5.10.26

 

Gebürtige Eislingerin neue Sachgebietsleiterin

Eislingen. Martina Grande hat ihre Tätigkeit bei der Stadt Eislingen aufgenommen. Als stellvertretende Amtsleiterin sowie Sachgebietsleiterin für Bürgerdienste und die Ortspolizeibehörde ist sie künftig für vielfältige Aufgaben im Bereich der öffentlichen Sicherheit und Ordnung verantwortlich. Zu Martina Grandes Aufgabenbereich gehören unter anderem die Bearbeitung von Themen des Polizeirechts sowie von Anträgen im Waffen- und Sprengstoffrecht. Darüber hinaus ist sie für sonstige Ordnungswidrigkeitenverfahren zuständig, beispielsweise im Zusammenhang mit Verstößen gegen die Kampfhundeverordnung oder bei Schulabsentismus. Auch im Bereich Soziales übernimmt sie Aufgaben, insbesondere die Unterbringung von obdachlosen Menschen. Martina Grande verfügt über langjährige Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung. Nach ihrem Studium im gehobenen Verwaltungsdienst mit begann sie ihre berufliche Laufbahn bei der Stadt Stuttgart als stellvertretende Teamleitung in der Beitreibungsabteilung. Dort war sie mehr als 14 Jahre tätig und sammelte umfangreiche Erfahrungen insbesondere im Bereich der Vollstreckung. In ihrer Freizeit ist die gebürtige Eislingerin gerne kreativ – sei es an der Nähmaschine, mit der Häkelnadel oder mit Papier und Stiften.
5.10.26

 

Unbekannte richten Schädenn in Mühle an

Schorndorf. Zwischen Sonntag 16 Uhr und Montag 8 Uhr gelangten Unbekannte in der Bruckgasse in Haubersbronn in ein Mühlengebäude und beschädigten mehrere Futterverpackungen, verteilten deren Inhalt im und um das Gebäude. Zudem wurden Behälter mit Flüssigkeiten geöffnet. Insgesamt geht man von einem Schaden von rund 15.000 Euro aus. Die Polizei bittet Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den bislang unbekannten Tätern geben können, sich unter der Telefonnummer 07181 2040 zu melden.
5.10.26

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Heubach.  Am Sonntagabend befuhr  ein stark alkoholisierter 25-Jähriger mit seinem Pkw die L1162 von Bartholomä in Richtung Heubach. Dabei wollte der Weißrusse einen 21-Jährigen Motorradfahrer überholen fuhr jedoch auf diesen auf. Der 21-Jährige  von der Fahrbahn ab, stürzte und verletzte sich schwer. Der Verursacher fuhr einfach weiter und flüchtete. Er konnte durch einen Zeugenhinweis ermittelt und Nahe seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von rund 2,5 Promille. Er musste eine Blutprobe abgeben, im Besitz eines Führerscheins ist er nicht. Der Schwerverletzte wurde vom Rettungsdient in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 15.000 Euro.
5.10.26

 

Sport am Wochenende

Handball-Bundesliga Männer: Flensburg-Handewitt gegen Frisch Auf Göppingen: 32 : 27

Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: Normannia Gmünd gegen Türkischer SC Singen: 3 : 2

Fußball-Verbandsliga Württemberg: 1. Göppingen SV gegen TSG Balingen II:  1 : 1

 

Dem Schreiner vertraue ich

Neulich stand mal wieder unser Schreiner vor der Tür. Einer von der Sorte Handwerker, bei denen man nach wenigen Minuten weiß: Der versteht sein Handwerk. Seit Jahren kommt er zu uns, wenn an den Fenstern etwas zu richten, zu verändern oder zu reparieren ist. Er schaut sich die Sache an, erklärt, was gemacht werden kann, was sinnvoll ist – und was vielleicht auch nicht unbedingt sein muss. Dann macht er seine Arbeit. Und hinterher funktioniert es. Kurz gesagt: Wir vertrauen ihm.

Genauso geht es uns mit unserem Heizungsbauer, dem Elektriker, dem Gartenbauer und anderen Handwerkern, die uns seit Jahren begleiten. Nicht, weil wir deren Arbeit selbst bis ins letzte Detail beurteilen könnten. Sondern weil sie ihr Können immer wieder unter Beweis gestellt haben. Sie beraten uns – und wir wissen aus Erfahrung, dass wir uns auf ihre Beratung verlassen können.

Eigentlich eine ziemlich einfache Sache: Wer etwas kann, bekommt Vertrauen. Wer Vertrauen bekommt, muss nicht bei jeder Gelegenheit beweisen, dass er es verdient. Und dann wird es interessant. Denn sobald wir den privaten Bereich verlassen und uns dem öffentlichen Leben zuwenden, scheint dieses Prinzip plötzlich nicht mehr so zuverlässig zu funktionieren.

Als ehemaliger Oberbürgermeister habe ich im Laufe der Jahre unzählige Gutachten, Expertisen und wissenschaftliche Stellungnahmen auf den Schreibtisch bekommen. Und natürlich sind darunter viele hervorragende Arbeiten gewesen. Verfasst von Menschen mit beeindruckender Ausbildung, mit  Professoren- und Doktortitel und beeindruckendem Fachwissen. Aber warum fällt es uns inzwischen so schwer, diesen Experten einfach zu vertrauen?

Warum fragen Bürger bei einem neuen Verkehrsprojekt, einer wirtschaftlichen Entscheidung oder einem großen kommunalen Vorhaben nicht nur: Was sagt das Gutachten?, sondern zunehmend auch: Wer hat es erstellt? Und welche politische Haltung hat dieser Wissenschaftler? Das ist eine Entwicklung, die mir Sorgen macht.

Denn Wissenschaft sollte doch eigentlich genau das sein, was sie verspricht: eine möglichst sachliche Suche nach Erkenntnis. Ein Gutachter wird beauftragt, weil er etwas von seinem Fach versteht – nicht weil er die politische Lieblingsmeinung des Auftraggebers besonders elegant formulieren kann.

Natürlich haben auch Wissenschaftler politische Überzeugungen. Sie sind schließlich Menschen und keine wandelnden Lexika. Aber bei einem Gutachten sollte möglichst klar erkennbar sein, wo die wissenschaftliche Erkenntnis endet und die persönliche oder politische Bewertung beginnt. Sonst passiert etwas Gefährliches: Die Wissenschaft verliert ihre Glaubwürdigkeit.

Und wenn die Menschen wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht mehr vertrauen, weil sie hinter jedem Experten eine politische Agenda vermuten, ist damit niemandem geholfen. Im Gegenteil: Am Ende werden selbst gut belegte Erkenntnisse ignoriert – nicht weil sie falsch sind, sondern weil man dem Überbringer nicht mehr glaubt.

Das ist ein ausgesprochen schlechter Zustand für eine Gesellschaft, die ihre Entscheidungen eigentlich auf Fakten und Fachwissen gründen möchte. Vielleicht sollten wir deshalb gelegentlich wieder an das denken, was uns unser Handwerker vormacht: Er berät uns – aber er will uns nichts verkaufen, was er nicht selbst vertreten kann. Deshalb vertraue ich meinem Schreiner, denn ich weiß, er  ist vom Fach.

Der frühere Oberbürgermeister von Göppingen und jetzige Kreisrat Guido Till greift in seiner Freitags-Kolumne "Moment mal!" Themen des täglichen Lebens auf und beleuchtet sie unter politischen Aspekten.

2.10.26

 

Fahrgastbeirat diskutiert den „Halt auf Zuruf“

Kreis Göppingen. Der Göppinger Fahrgastbeirat lädt alle Bahn- und Buskunden zu seiner öffentlichen Sitzung am Montag, 5. Oktober, um 18 Uhr in das Landratsamt ein. Hauptthemen der Sitzung sind die anhaltenden Probleme für die Fahrgäste der Linie 906 (Citybuslinie zum Jebenhäuser Wasen) und der Vorschlag des „Halts auf Zuruf“ am späten Abend auf allen normalen Buslinien im Landkreis Göppingen. Zu Gast sind Jörg-Michael Wienecke, Leiter des Amts für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur des Landkreises, sowie Ingrid Gottstein, Sprecherin des Fahrgastbeirats von Ostalbmobil.

Ingrid Gottstein begleitet das Projekt des „Halts auf Zuruf“ im Ostalbkreis bereits seit seiner Einführung vor fast zehn Jahren. Fahrgäste können dort ab 21 Uhr bis Betriebsschluss auf allen Busstrecken den Chauffeurinnen und Chauffeuren einen Wunsch-Haltepunkt zwischen den regulären Haltestellen nennen und aussteigen. Durch den „Halt auf Zuruf“ soll der Komfort für die Fahrgäste erhöht und das Sicherheitsgefühl gesteigert werden. Ingrid Gottstein berichtet über die Erfahrungen im Nachbarkreis, vor allem welche Voraussetzungen für den „Halt auf Zuruf“ notwendig sind.

Erster Tagesordnungspunkt der Sitzung sind jedoch die anhaltenden Probleme mit dem Fahrplan der Citybuslinie 906 nach Jebenhausen, der weder dem Schulalltag noch Menschen mit Behinderung gerecht wird. Hier gibt es nach Auffassung des Göppinger Fahrgastbeirats immer noch erheblichen Gesprächsbedarf mit Amtsleiter Jörg Michael Wienecke. Der weiterhin unveränderte Fahrplan, aber auch der Umgang mit den Bewohnern des Wasens löst durchaus Unmut aus. Der Göppinger Gesamtelternbeirat, ohnehin Mitglied im Fahrgastbeirat, wird ebenso wie die Jebenhäuser Bürgerinitiative vor Ort präsent sein. Die Sitzung findet am Montag, 5. Oktober 2026 um 18Uhr im Helfensteinsaal des Landratsamts statt. Sie ist öffentlich, jeder Interessierte kann mitdiskutieren. Für die Sitzung sind die Eingänge des Konferenztrakts des Landratsamts geöffnet.

 

Auto von Firmengelände gestohlen

Göppingen. In der Nacht auf Donnerstag entwenden Unbekannte in Göppingen einen Pkw. Die Diebe waren zwischen 18 Uhr und 7 Uhr in einem Industriegebiet unterwegs. Sie gingen auf das Firmengelände von einem Autohaus in der Esslinger Straße. Auf unbekannte Art und Weise gelang es ihnen, einen Hyundai Santa Fe zu starten und davon zu fahren. An  einem zweiten Auto, das ebenfalls auf dem Firmengelände stand, stahlen sie zwei Kennzeichen. An dem gestohlenen Fahrzeug befinden sich vermutlich die falschen Kennzeichen GP-RT 2225. Das gestohlene Auto hatte einen Wert von etwa 35.000 Euro.

Die Polizei Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Originalschlüssel befanden sich den ersten Erkenntnissen zufolge beim Autohaus. Wie die Unbekannten das Auto starten konnten, ist nicht genauer bekannt. Das Auto war mit Keyless Go Schlüsseln ausgestattet.

Die Polizei prüft nun mögliche Zusammenhänge zu einem weiteren Pkw- Diebstahl. Denn in der Nacht auf Freitag, 28. August, wurde ebenfalls ein Hyundai vom Gelände des Autohauses gestohlen. Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter Tel. 07161/63-2360 entgegen.
2.10.26

 

Eislinger wünschen sich viel Grün auf neuem Schlossplatz


Wenn die Brücke über die Bahnlinie abgerissen ist, soll der dann zu schaffende neue Schlossplatz zwischen Rathaus und
Eislinger Schloss neu gestaltet werden. Die Bürger wünschen sich hier vor allem eine Grünzone. Foto: Stadtverwaltung Eislingen.

Eislingen. Knapp drei Monate lang konnten die Eislinger über eine Umfrage Ideen für die Neugestaltung des Schlossplatzes einreichen. Insgesamt 417 Rückmeldungen sind bei der Stadtverwaltung eingegangen. Gefragt wurde nach Wünschen und Anforderungen bei der Gestaltung des Schlossplatzes.

Mira Irion, Leiterin des Fachbereichs Bauen, freut sich über die hohe Teilnehmerzahl: „Mit einer so hohen Beteiligung hatten wir zu Beginn nicht gerechnet.“ Die eingegangenen Hinweise stammen überwiegend von Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt in der Stadt haben und den Schlossplatz später auch nutzen werden. Mit Hilfe der Umfrage konnte ein breites Meinungsbild erfragt werden. Dieses zeigt auf, welche Themen zur Platzgestaltung die Bevölkerung am meisten bewegen. Mit großem Abstand wurde die Forderung, dass der Platz deutlich grüner werden soll, zur Top-Antwort. Dies wurde von fast 50 % der Teilnehmern geäußert. Hinzu kommen viele Hinweise zu konkreten Grünelementen, die es auf dem Platz geben soll, sowie Anforderungen an die neuen Grünflächen. Hierbei standen unter anderem die Biodiversität und Insektenfreundlichkeit im Mittelpunkt.

Mit 134 und 112 Nennungen landeten die Themen Sitzgelegenheiten und Schatten – häufig in Kombination miteinander – auf den Plätzen 2 und 4. Das zeigt den Wunsch nach einem Ort, an dem man sich gerne aufhält und seine Freizeit auch an heißen Tagen verbringen kann. Dies spiegelt sich auch in der häufigen Nennung (114 Nennungen – Platz 3) von Brunnen oder Wasserspielen wider. Der Wunsch nach kühlender Erfrischung wird auch durch die Forderung von Trinkwasserspendern deutlich (47 Nennungen).

64 Teilnehmer wünschen sich ein kleines gastronomisches Angebot, wie etwa einen Kiosk, (Eis-)Café, Imbiss oder Food-Trucks. Vollwertige Restaurants wurden hingegen nur von 18 Teilnehmern gewünscht. Darüber hinaus wurde 31 mal ein Biergarten genannt. 38 Teilnehmer freuen sich auf mehr Platz für Feste und Veranstaltungen. Insbesondere das Stadtfest und der Filstalrock könnten von der Umgestaltung profitieren.

Bei den Verkehrsthemen gab es geteilte Meinungen. So wünschen sich zum Beispiel 80 Teilnehmer mehr Parkplätze im Bereich des Schlossplatzes, während sich 27 explizit dagegen aussprechen. Die Stadtverwaltung plant, am Bahnhof den Bau eines Parkhauses. Dort soll ab 2028 das Stellplatzangebot an zentraler Stelle deutlich ausgebaut werden.
2.10.26

 

Geparktes Auto gestreift und weitergefahren

Göppingen. Am Donnerstag verursachte ein Unbekannter bei Göppingen Sachschaden an einem Volvo. Kurz vor 16 Uhr war ein Unbekannter in der Straße Pfarrsteig in Holzheim unterwegs. Dort streifte er mit seinem Pkw einen am Fahrbahnrand geparkten Volvo. Am Volvo entstand ein erheblicher Schaden über die gesamte linke Fahrzeugseite. Ohne sich um den Schaden zu kümmern flüchtete der Verursacher. Die Polizei Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter Tel. 07161/632360. Beim Fahrzeug des Verursachers soll es um einen silbernen oder grauen Kleinwagen handeln. Der muss auf der rechten Seite deutlich erkennbare Schäden aufweisen.
2.10.26

 

Gegenseitig verletzt

Schwäbisch Gmünd. In der Hans-Fein-Straße in Gmünd  gingen am  Donnerstagnachmittag zwei 40 und 41 Jahre alte Männer aufeinander los. Der Streit der beiden Familienangehörigen verlagerte sich dann auf die Straße. Bei der Auseinandersetzung wurden auch ein Messer sowie ein Stock eingesetzt. Der 41-jährige Deutsche wurde leicht verletzt, der 40-jährige Türke durch das Messer schwer. Die Männer  wurden vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Gegen beide wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.
2.10.26

 

Nach Familienstreit Polizisten beleidigt

Schwäbisch Gmünd. Am Donnerstagabend wurde die Polizei aufgrund von Familienstreitigkeiten in die Straße Im Holder im Stadtbezirk Großdeinbach gerufen. Beim Eintreffen der Beamten verhielt sich ein 21-Jähriger äußerst provokant und aggressiv, zudem war er augenscheinlich stark alkoholisiert. Da der Deutsche die Anweisungen der Polizisten ignorierte und sich sehr aggressiv verhielt, sollte er in Gewahrsam genommen werden. Hiergegen wehrte er sich massiv und zertrat unter anderem eine Glastür. Auch während Fahrt zum Polizeirevier bedrohte und beleidigte der Mann die eingesetzten Beamten fortwährend. Er musste die Nacht auf dem Revier verbringen. Gegen ihn wird nun strafrechtlich ermittelt.
2.10.26

 

Stadt rettet keltische Siedlungsreste

Kirchheim unter Teck.  Im geplanten Gewerbegebiet Bohnau-Süd  in Kirchheim haben Mitte September die archäologischen Rettungsgrabungen begonnen. Die Arbeiten sind erforderlich, nachdem bei vorausgegangenen Untersuchungen keltische Siedlungsreste auf einer rund zwei Hektar großen Fläche festgestellt wurden.

Bereits zwischen Januar und April 2022 waren im Vorfeld der geplanten Entwicklung des Gewerbegebiets archäologische Prospektionsmaßnahmen durchgeführt worden. Ziel war es, mögliche archäologische Kulturdenkmale im Bereich der geplanten Bebauung zu lokalisieren. Dabei wurden Hinweise auf eine keltische Siedlung entdeckt.  Inzwischen haben die erforderlichen Rettungsgrabungen begonnen. Die Stadt hatte die Arbeiten im Vorfeld mit den Pächtern der landwirtschaftlich genutzten Flächen abgestimmt. Dadurch konnte die Ernte Anfang September noch vollständig eingefahren werden. Die archäologischen Untersuchungen sollen voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.  

Parallel dazu läuft das Verfahren für den Bebauungsplan Bohnau-Süd weiter. Der Ausschuss für Infrastruktur, Wohnen und Umwelt hat in seiner vergangenen Sitzung über den Bebauungsplan beraten und einen erneuten Auslegungsbeschluss gefasst. Die Planunterlagen liegen vom 5. bis einschließlich 20. Oktober  öffentlich aus. Sie sind sowohl auf der Internetseite der Stadt Kirchheim unter Teck als auch im Technischen Rathaus in der Alleenstraße einsehbar.
2.10.26

 

Radweg wird erneuert

Kirchheim unter Teck. Der Radweg „Alte Schlierbacher Straße“ ist beschädigt und muss deshalb erneuert werden. Die Arbeiten sind voraussichtlich von Montag, 5. Oktober, bis Freitag, 16. Oktober 2026, vorgesehen. Im Zuge der Sanierung wird die vorhandene Wegedecke durchgefräst und profiliert. Anschließend wird eine neue Schottertragschicht eingebaut und verdichtet.  Aufgrund des Einsatzes von Baumaschinen muss der Radweg während der Arbeiten voll gesperrt werden. Eine Durchfahrt von der Kreuzung Gemarkung Hochwiesen bis zum Waldrand ist in diesem Zeitraum nicht möglich. Eine Umleitung über die umliegenden Feld- und Radwege wird eingerichtet.
2.10.26

 

Übung: Leck an Pipeline fordert Verletzte


Rettungskräfte waren am Mittwochabend bei einer Großübung im Landkreis gefordert. Foto: Landratsamt Göppingen

Kreis Göppingen.  Zahlreiche Feuerwehren und Kräfte des Rettungsdienstes haben am Mittwochabend bei einer umfangreichen Alarmübung im unteren Filstal und im Schurwald den Ernstfall an der FBG-Pipeline (Fernleitungs-Betriebsgesellschaft mbH) geprobt. Die Pipeline dient dem Transport von Betriebsstoffen zur Versorgung von zivilen und militärischen Einrichtung und verläuft auf ihrem Weg durch den Landkreis Göppingen. Im Mittelpunkt der Übung standen die Erkundung der Pipeline-Strecke, die Bewältigung eines angenommenen Stoffaustritts sowie die Zusammenarbeit der beteiligten Einsatzkräfte.

Ausgangspunkt der Übung war ein angenommener technischer Defekt während Wartungsarbeiten an der Pipeline. Dabei trat im Übungsszenario eine größere Menge Schadstoff aus. Mehrere der im Bereich der angenommenen Schadensstelle tätigen Personen wurden als verletzt und durch den Austritt kontaminiert angenommen.

Nach der ersten Alarmierung begann die systematische Erkundung der Pipeline. Der Einsatzplan der FBG sieht vor, dass die Gemeinden, durch deren Gebiet die Pipeline verläuft, die jeweiligen Streckenabschnitte kontrollieren. Dadurch soll bei einem tatsächlichen Schadensereignis möglichst schnell festgestellt werden, ob und wo es zu einem Austritt gekommen ist und welche Bereiche möglicherweise betroffen sind.

Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Schutz der Umwelt. Da bei einem Austritt von Betriebsstoffen auch eine Gefährdung von Fließgewässern nicht ausgeschlossen werden kann, gehört es zu den Aufgaben der Feuerwehren, entsprechende Gewässer im Verlauf der Pipeline zu kontrollieren und Ölsperren einzubauen.

Auch im Übungsszenario wurde die komplette Pipeline-Strecke im Landkreis Göppingen nach möglichen Leckagen abgesucht. Im Bereich Uhingen wurde schließlich die angenommene Leckage festgestellt. Die dort eingesetzten Kräfte konzentrierten sich anschließend auf die weitere Abarbeitung der Schadenslage.

Neben der Erkundung und Absicherung der Schadensstelle wurden die als verletzt und kontaminiert angenommenen Personen gerettet und versorgt. Für die Versorgung der Verletzten waren Einsatzkräfte vom Deutschen Roten Kreuz und vom Malteser Hilfsdienst in die Übung eingebunden.

Auch der Gefahrgutzug des Landkreises Göppingen, bestehend aus der Feuerwehr Salach und der Werkfeuerwehr Zeller & Gmelin, wurde zur Bewältigung des angenommenen Stoffaustritts alarmiert. Die Einsatzkräfte unterstützten die Maßnahmen an der Schadensstelle und übernahmen Aufgaben im Bereich der Dekontamination und der Leckageabdichtung.

Parallel zu den Maßnahmen in Uhingen arbeiteten die weiteren beteiligten Feuerwehren ihre Aufgaben entlang der Pipeline ab. Zur Koordinierung der eingesetzten Kräfte wurde der Führungsstab einberufen. Dieser unterstützt bei größeren Einsatzlagen den technischen Einsatzleiter bei der Führung und Koordinierung der Einsatzmaßnahmen. Die Übung bildete damit nicht nur die Arbeit an einer einzelnen Schadensstelle ab, sondern insbesondere auch die notwendige überörtliche Zusammenarbeit und Koordination bei einem möglichen Schadensereignis entlang der Pipeline.

Begleitet und beobachtet wurde die Übung durch Vertreter der FBG mbH, dem ersten Landesbeamten Herr Heinz sowie des Dezernenten für Recht und Ordnung Herr Gottwald. Darüber hinaus waren Bezirksbrandmeister Wibel und Kreisbrandmeister Prof. Dr.-Ing. Reick vor Ort, um sich ein Bild vom Ablauf und der Zusammenarbeit der beteiligten Einsatzkräfte zu machen.

Nach erfolgreicher Abarbeitung der Übungslage konnte die Übung gegen 21:30 Uhr beendet werden. Anschließend wurden die eingesetzten Fahrzeuge und Gerätschaften zurückgebaut. In einer anschließenden Nachbesprechung wurden die einzelnen Übungsabschnitte gemeinsam ausgewertet.

Insgesamt waren 236 Einsatzkräfte von zwölf Feuerwehren mit 40 Fahrzeugen, sowie zwölf Einsatzkräfte mit sechs Fahrzeugen des Rettungsdienstes an der Übung beteiligt. Darüber hinaus unterstütze ein Fachberater des THW und zwei Mitglieder des Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr den Führungsstab.
1.10.26

 

Sekundenschlaf: Von der Fahrbahn abgekommen

Eislingen. Sekundenschlaf soll wohl ursächlich für einen Unfall am Donnerstag auf der B10 gewesen sein. Eine 21-Jährige fuhr gegen 0.45 Uhr in Richtung Ulm. Zwischen den Anschlussstellen Eislingen-West und -Ost verlor sie die Kontrolle über ihren Wagen. Nach dem Tunnel kam sie nach rechts von der Straße. Danach zog das Auto nach links, um kurze Zeit später wieder nach rechts in den Graben zu geraten. Dort blieb das Fahrzeug  stehen. Bei der Unfallaufnahme gab die junge Frau an, wohl eingeschlafen zu sein. Der Schaden an dem Auto wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Gegen die Fahrerin wird nun wegen einer Straßenverkehrsgefährdung ermittelt.
1.10.26

 

Fehler beim Rückwärtsfahren

Schlierbach. Beim Ausfahren aus einer Hofeinfahrt passierte der Unfall am Mittwoch in Schlierbach.Um kurz vor 15 Uhr parkte ein 35-jähriger mit seinem Pkw aus einer Hofeinfahrt in der Straße Am Haslenbach aus. Am Fahrbahnrand gegenüber der Einfahrt parkte ein Fahrzeug. Beim Ausfahren übersah der 35-jährige wohl den Wagen und stieß mit diesem zusammen. Dabei entstand ein Gesamtschaden von etwa 3500 Euro. Die Polizei Uhingen hat den Unfall aufgenommen. Auch den Halter des geparkten Fahrzeugs  erwartet nun eine Anzeige, da sein Auto zur Unfallzeit im Halteverbot stand.
1.10.26

 

Verständlich durch den Wald geführt

Bad Boll. Was bedeuten die unterschiedlichen Markierungen an den Bäumen? Welche Ausrüstung benötigen Forstwirte für ihre Arbeit? Und was gehört eigentlich zum Alltag eines Försters? Diesen und vielen weiteren Fragen gingen rund 20 Waldinteressierte am bei einer Waldführung in Leichter Sprache im Boller Wald nach.

Das Forstamt Göppingen hatte im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Waldkalenders zu dieser besonderen Waldführung eingeladen. Revierleiter Simon Zoller und Försterin Berit Haag gaben den Teilnehmenden anschauliche Einblicke in ihren Arbeitsalltag und erklärten die vielfältigen Aufgaben der Forstwirte im Wald.

Dabei konnte die Ausrüstung der Forstwirte nicht nur aus nächster Nähe betrachtet werden, sondern auch angefasst und selbst anprobiert werden. Außerdem lüftete Revierleiter Zoller unter anderem das Geheimnis um die Bedeutung der forstlichen Markierungen an Bäumen und stellte sein tägliches Arbeitsmaterial vor.

Zum Abschluss konnten die Teilnehmer selbst kreativ werden und sich ihre ganz persönliche Erinnerung an die Waldführung gestalten. Auf Baumscheiben befestigten sie mit Ton verschiedene Waldmaterialien wie z.B. Fichtenzapfen, Bucheckern, Eicheln oder Moos. So entstanden individuelle Kunstwerke.

Es war bereits die zweite Waldführung in Leichter Sprache, die in diesem Jahr im Boller Wald stattfand.  Nach dem erfolgreichen Start werden die Waldführungen in leichter Sprache ab 2027 fester Bestandandteil des Waldkalenders des Forstamts Göppingen.
1.10.26

 

Ahornstraße wird gesperrt

Eislingen. Die Fahrbahn in der Ahornstraße in Eislingen hat sich abgesenkt, sodass ein Schacht etwa fünf Zentimeter hinausragt. Im Zuge der laufenden Maßnahmen zur Straßenerhaltung wird nun der Belag in der Ahornstraße erneuert. Die Bauarbeiten sind im Zeitraum vom 19. bis voraussichtlich 26. Oktober  vorgesehen.

Aus Gründen der Verkehrssicherheit, des Arbeitsschutzes und der Bauqualität können die Arbeiten nur unter Vollsperrung des betroffenen Straßenabschnitts ausgeführt werden. Während der Bauzeit ist eine Durchfahrt nicht möglich. Die ausgeschilderte Umleitungsstrecke ist entsprechend zu beachten. Anliegerinnen und Anlieger werden gebeten, sich auf die Einschränkungen einzustellen. Die Erreichbarkeit der Grundstücke wird soweit möglich gewährleistet.
1.10.26

 

Deutsches Haus will weiter investieren


Besichtigung beim  Deutschen Haus mit  Landrat Markus Möller. Unser Biuld zeigt von links: Frieder Götz (Gemeinde-
verwaltungsverband Oberes Filstal), Gemeinderat und Kreisrat Heinz Frey, 2. Stellv. Bürgermeister Hans-Dieter Bötzel,
Landrat Markus Möller, Moritz Lang (Hauptamtsleiter Gruibingen), Bürgermeister Roland Schweikert, 1. Stellv. Bürger-
meisterin Claudia Leier, Thomas Straub (Gemeinderat), Tamara Orban (Landratsamt Göppingen), Michael Riexinger
(Inhaber Deutsches Haus), Annika Riexinger (Deutsches Haus). Foto:  Landratsamt Göppingen.

Gruibingen.  Landrat Markus Möller führt seine Kreisbereisungen fort und hat die Gemeinde Gruibingen besucht. Im Mittelpunkt des  Gemeindebesuchs standen verschiedene aktuelle Themen und Projekte der Gemeinde. Zum Auftakt  des Besuchs tauschte sich Landrat Möller im Rathaus mit Bürgermeister Roland Schweikert,  Mitgliedern des Gemeinderats sowie weiteren Verantwortlichen aus.

„Bei einem Gemeindebesuch geht es für mich vor allem darum, die Themen vor Ort kennenzulernen  und mit den Verantwortlichen direkt ins Gespräch zu kommen. Gruibingen zeigt dabei sehr anschaulich,  wie vielfältig die Aufgaben einer Gemeinde sind – von Investitionen und Mobilität über Sport und  Infrastruktur bis hin zu Bildung und Betreuung. Der direkte Austausch hilft uns, die jeweiligen  Perspektiven besser zu verstehen und gemeinsam gute Lösungen für die Gemeinde und die Region  zu entwickeln“, sagte Landrat Möller.

Im anschließenden Teil des Gemeindebesuchs stand zunächst das Deutsche Haus am Kaltenwanghof  im Mittelpunkt. Inhaberfamilie Riexinger informierte dort eindrücklich über die Geschichte und geplante Investitionen. Anschließend führte der Weg zu einem Abschnitt der geplanten Radroute “Albaufstieg”.  Dabei wurden die Bedeutung der Radverkehrsinfrastruktur und die Situation vor Ort in Augenschein  genommen.

Weitere Stationen des Gemeindebesuchs waren die Sickenbühlhalle sowie der Kindergarten, die  Grundschule mit der Grundschulbetreuung und dem Lehrschwimmbecken. Dabei ging es  insbesondere um die örtliche Infrastruktur und die Bedeutung der Einrichtungen für die Gemeinde und  ihre  Bürger.

Bürgermeister Roland Schweikert und Landrat Markus Möller nutzten den Besuch, um sich über die  aktuellen Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven der Gemeinde auszutauschen. Der  Gemeindebesuch bot damit Gelegenheit, verschiedene Themen unmittelbar vor Ort zu betrachten und  die Perspektiven der Gemeinde, des Landkreises und der örtlichen Verantwortlichen  zusammenzuführen.
1.10.26

 

Sommerspielplatz vor dem Rathaus macht Pause

Schwäbisch Gmünd. Dreizehn Wochen hat der Sommerspielplatz vor dem Rathaus alle Kinderherzen höherschlagen lassen. Nun geht er am Montag, 5. Oktober, in die Winterpause.

Die beliebte Spieloase auf dem Oberen Marktplatz ist mittlerweile in den Sommermonaten zur festen und sehr beliebten Einrichtung der Gmünder Innenstadt geworden. Die Touristik und Marketing GmbH lässt sich hierfür in Zusammenarbeit mit dem Garten- und Friedhofsamt der Stadt Schwäbisch Gmünd jedes Jahr eine attraktive Gestaltung des Platzes mit spannenden und innovativen Spielgeräten einfallen. Ob die große Ufo-, die Spoo-Spielanlage, die Schaukel oder die beliebten Hochbeete – es war sicherlich für alle Kinder wieder etwas Tolles dabei.

Mit etwas Wehmut wird nun Abschied vom diesjährigen Spielplatz genommen, doch die Spielgeräte der Berliner Seilfabrik verbleiben in Schwäbisch Gmünd: Die Spielanlagen „Ufo“ und „Spoo“ kommen auf den neuen Europaplatz auf dem Hardt. Die Schaukel wird auf dem neu umgestalteten Spielplatz Südbahnhof ein neues Zuhause finden.

Alleine in den letzten Jahren wurden auf dem Sandspielplatz vor dem Rathaus über 80 verschiedene Spielgeräte aufgebaut. Alle Spielgeräte mit denen die Kinder im Sommer vor dem Rathaus spielen, werden danach in Kindergärten, Kindertagesstätten und auf öffentlichen Spielplätzen in Schwäbisch Gmünd installiert.
1.10.26

 

Land fördert Geislinger Flächenmanagement

Geislingen. „Die Stadt Geislingen an der Steige erhält 144.000 Euro aus dem Förderprogramm „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ des Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg. Die Fördermittel fließen in die Schaffung einer Stelle im kommunalen Flächenmanagement“, berichtet die Geislinger Landtagsabgeordnete und frühere Wohnungsbauministerin Nicole Razavi. „Dieses Projekt ist mir sehr wichtig und dass diese Förderung nun gelingt, freut mich sehr“.

„Geislingen ist eine von fünf Kommunen, die sich dazu entschlossen hat eine Stelle im kommunalen Flächenmanagement einzurichten, die sich gezielt der Aktivierung von Flächen und der Schaffung von neuem Wohnraum widmen soll. Davon profitieren am Ende vor allem die Menschen vor Ort“, so die CDU-Politikerin.

„Bezahlbarer und verfügbarer Wohnraum ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Städte und Gemeinden. Umso mehr freue ich mich, dass Geislingen mit einem kommunalen Flächenmanagement künftig noch gezielter daran arbeiten kann, vorhandene Potenziale zu erkennen und für neuen Wohnraum zu nutzen“, so Razavi.
1.10.26

 

Wirksamer Schlüssel für harmonisches Miteinander

Eislingen. In einer von über 90 Nationen geprägten Stadt ist echter Austausch und Begegnung ein wirksamer Schlüssel für ein gutes und harmonisches Miteinander. Jeden Dienstag lädt das Team des Café Vielfalt von 14 bis 15.30 Uhr geflüchtete Menschen und die Eislinger Bürgerschaft zu Kaffee, Kuchen und offenen Gesprächen ein.

Das Café Vielfalt ist ein offener Treffpunkt für Menschen aus allen Ländern. Bei Kaffee und Kuchen kommen dort Menschen, die aus ihrem Heimatland flüchten mussten und die Eislinger Bürgerschaft in Kontakt und tauschen sich aus. Hier geht es um Begegnung, gegenseitige Wertschätzung und das gemeinsame Miteinander. Getragen und ermöglicht wird das interkulturelle Begegnungsangebot von einem äußerst engagierten Ehrenamtlichen-Team. „Die Helfer kümmern sich um den Auf- und Abbau, organisieren den Einkauf und steuern selbstgebackene Kuchen bei. Einige von ihnen sind bereits seit vielen Jahren dabei, andere kamen neu hinzu - oft, weil sie selbst eine Migrationsgeschichte teilen, Fremdsprache sprechen oder einfach helfen wollen“, so Christina Szalontay, die das Angebot seitens der Stadtverwaltung koordiniert. Auch ganz praktische Hilfe zu Fragen des alltäglichen Lebens, bei denen die Ehrenamtlichen mit Rat und Tat zur Seite stehen, können dort gestellt und meist beantwortet werden.
1.10.26

 

Barbara-Künkelin-Halle als Stromversorger

Schorndorf. 204 Solarmodule, knapp 100 Kilowatt-Peak Leistung und ein Batteriespeicher mit rund 217 Kilowattstunden Kapazität: Die Barbara-Künkelin-Halle produziert künftig einen erheblichen Teil ihres Stroms selbst. Am Dienstag nahmen Oberbürgermeister Bernd Hornikel und Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Dirk Wernicke das neue Energiesystem offiziell in Betrieb. Es ist eines der technisch anspruchsvollsten Photovoltaikprojekte auf einer städtischen Liegenschaft – und ein weiterer großer Schritt beim Ausbau erneuerbarer Energien in Schorndorf.

Denn eine Veranstaltungshalle stellt besondere Anforderungen an die Energieversorgung. Während Photovoltaikanlagen vor allem tagsüber Strom produzieren, steigt der Verbrauch in der Barbara-Künkelin-Halle häufig genau dann, wenn die Sonne bereits untergegangen ist: bei Konzerten, Theateraufführungen oder anderen Abendveranstaltungen. Beleuchtung, Lüftung, Kühlung und Veranstaltungstechnik können dann gleichzeitig hohe Leistungen benötigen. Genau hier kommt der neue Batteriespeicher ins Spiel. Er nimmt tagsüber überschüssigen Solarstrom auf und stellt ihn später zur Verfügung, wenn er in der Halle gebraucht wird. Gleichzeitig kann er Verbrauchsspitzen abfedern und damit den Bezug aus dem öffentlichen Stromnetz reduzieren.

„Mit der neuen Anlage zeigen wir, dass die Energiewende auch bei technisch anspruchsvollen Bestandsgebäuden funktioniert. Gerade die Kombination aus Photovoltaik, Speicher und intelligentem Energiemanagement macht dieses Projekt besonders“, sagt Oberbürgermeister Bernd Hornikel.

Mit einer Kapazität von 217 Kilowattstunden ist der Batteriespeicher der bislang größte Indoor-Speicher auf einer städtischen Liegenschaft in Schorndorf. Vollständig geladen enthält er rechnerisch genug Energie, um rund 21 durchschnittliche Vier-Personen-Haushalte einen Tag lang mit Strom zu versorgen.

78,6 Prozent des erzeugten Solarstroms sollen direkt in der Halle genutzt werden können. Insgesamt kann das System aus Photovoltaik und Speicher rechnerisch nahezu 40 Prozent des bisherigen Jahresstromverbrauchs der Barbara-Künkelin-Halle abdecken. Die prognostizierte CO₂-Einsparung liegt bei ca. 56,6 Tonnen pro Jahr – über eine angenommene Betriebsdauer von 20 Jahren sind das rund 1.100 Tonnen.

Technisch war das Projekt alles andere als alltäglich. Das geneigte Trapezdach der Barbara-Künkelin-Halle ist begrünt – und diese Begrünung sollte erhalten bleiben. Diese Gegebenheiten stellten deshalb besondere Anforderungen an Statik, Anbringung und Ausrichtung der Solarmodule. Statt einer Standardlösung war eine eigens auf das Gebäude zugeschnittene Konstruktion erforderlich.

Mit dem Projekt setzt die Stadt zugleich die Maßnahmen aus ihrem Klimaschutzkonzept 2024 Schritt für Schritt um. Dieses sieht unter anderem den weiteren Ausbau von Photovoltaik auf städtischen Liegenschaften vor. Dafür werden die vorhandenen Dachflächen systematisch auf ihre Eignung geprüft. Bereits 36 Dächer städtischer Liegenschaften sind inzwischen mit PV-Modulen belegt. Die Anlage auf der Barbara-Künkelin-Halle gehört dabei zu den drei städtischen Anlagen mit der größten Stromproduktionskapazität.

Errichtet, betrieben und finanziert wird die Anlage von den Stadtwerken Schorndorf. Die Stadt stellt das Dach der Halle über eine Pacht zur Verfügung. Die Investition der Stadtwerke soll sich voraussichtlich innerhalb von rund acht Jahren amortisieren.
1.10.26

 

Strom für Klinik kommt von ehemaliger Deponie

Schorndorf. Rund 2.500 Megawattstunden Strom soll eine neue Photovoltaikanlage künftig pro Jahr erzeugen – rechnerisch. Genug für etwa 700 Haushalte. Der Solarstrom kommt den Rems-Murr-Kliniken in Schorndorf zugute. Bei einer Baustellenbegehung gab der Rems-Murr-Kreis jetzt Einblicke in das Projekt.

Wo früher Abfälle abgelagert wurden, wird künftig Sonnenenergie gewonnen: Auf der ehemaligen Deponie in Schorndorf errichtet die Abfallwirtschaft Rems-Murr AöR (AWRM) derzeit eine großflächige Photovoltaikanlage. Auf rund 3,5 Hektar werden Solarmodule installiert. Bei einer Zwischenbesichtigung informierten Vertreter des Landkreises, der Abfallwirtschaft und der beteiligten Partner über den aktuellen Stand.

Landrat Dr. Richard Sigel hob dabei insbesondere die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure hervor: „Mit der Photovoltaik-Anlage auf der stillgelegten Deponie Schorndorf wird eine zuverlässige, bezahlbare Energieversorgung ausgebaut. Diese Lösung sichert nicht nur dauerhaft die Energieversorgung unserer Rems-Murr-Kliniken, sondern ermöglicht Kosteneinsparungen – gerade in Zeiten der Haushaltskonsolidierung ein wichtiger Beitrag zur Entlastung des Kreishaushalts. Dass Kreis, AWRM, Kliniken, Stadt und Stadtwerke dabei so gut zusammenarbeiten, macht dieses Projekt besonders.“

Auch Oberbürgermeister Bernd Hornikel betonte die Bedeutung des Projekts für Schorndorf: „Das ist ein starkes Projekt für Schorndorf und für den gesamten Landkreis. Eine Fläche, die früher als Deponie genutzt wurde, produziert künftig erneuerbare Energie – und davon profitiert unser Klinikum direkt. Genau solche Projekte gelingen, wenn Stadt und Kreis nicht nebeneinander, sondern miteinander arbeiten.“

Eine Besonderheit ist die Lage der Anlage. Die Solarmodule entstehen auf dem Nordhang der ehemaligen Deponie und werden in Ost-West-Richtung ausgerichtet. Dennoch erreicht die Anlage rund 75 Prozent des Ertrags einer optimal nach Süden ausgerichteten Anlage.  Auch der Untergrund stellt besondere Anforderungen. Die ehemalige Deponie ist abgedichtet und mit einer rund zwei Meter starken Erdschicht bedeckt. Die Abdichtung darf durch die Konstruktion nicht beschädigt werden. Die Solarmodule können deshalb nicht wie auf gewöhnlichen Freiflächen beliebig tief im Boden verankert werden.

In den kommenden Monaten folgen weitere wichtige Bausteine. Unter anderem werden eine Trafostation und Batteriespeicher installiert. Damit kann tagsüber erzeugte Energie zwischengespeichert und später – beispielsweise in den Abendstunden – genutzt werden.

Der auf der Deponie erzeugte Strom kommt künftig den Rems-Murr-Kliniken zugute. Vermarktet wird er über einen Direktvermarkter, der gleichzeitig auch die Kliniken mit Strom beliefert. Für die Übertragung wird das öffentliche Stromnetz genutzt.

Mit dem Projekt steigt der Anteil des innerhalb des Kreiskonzerns selbst erzeugten Stroms am Stromverbrauch der Rems-Murr-Kliniken nach Angaben der AWRM auf rund 41 Prozent. Damit sollen nicht nur erneuerbare Energien ausgebaut, sondern auch langfristig planbarere Energiekosten erreicht werden.  Die Investitionskosten für die Anlage liegen nach aktuellen Angaben bei rund 3,2 Millionen Euro. Etwa 20 Prozent davon werden durch das Land Baden-Württemberg über den Kommunalen Investitionsfonds gefördert.

Die Anlage in Schorndorf soll neben der Deponie Kaisersbach dabei nicht das einzige Projekt dieser Art bleiben. Auch weitere Deponiestandorte im Rems-Murr-Kreis sollen für Photovoltaik genutzt werden. Entsprechende Anlagen sind nach Angaben der AWRM unter anderem in Winnenden und Backnang-Steinbach geplant.
1.10.26

 

Frau beleidigt Polizisten

Schwäbisch Gmünd.  Am Mittwochabend  wurde durch den Kommunalen Ordnungsdienst eine auffällige Person im Bereich des Hauberwegs in Gmünd gemeldet. Die daraufhin eintreffende Streifenbesatzung traf auf eine 59-jährige Deutsche, die sich gegenüber den eingesetzten Beamten unvermittelt aggressiv und beleidigend verhielt. Die Frau wurde schließlich in Gewahrsam genommen und zur Dienststelle gebracht. Während der Fahrt leistete sie erheblichen Widerstand und setzte ihre Beleidigungen gegenüber den eingesetzten Beamten fort.
1.10.26

 

Roller verunglückt: Zwei Verletzte

Lorch. Ein 63-jähriger Rollerfahrer fuhr gemeinsam mit seiner 49-jährigen Mitfahrerin am Mittwoch die L1154 von Alfdorf in Richtung Lorch. Zwischen Lorch-Bruck und Lorch wurden die beiden von einem bislang unbekannten Motorradfahrer überholt. Hierbei erschrak der 63-Jährige und kam in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Bei dem Unfall wurde der Rollerfahrer schwer und seine Mitfahrerin leicht verletzt. Beide wurden zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. An dem Roller entstand Sachschaden in Höhe von rund 1.000 Euro.
1.10.26

 

Göppinger Weinfest hat begonnen


Unterm großen weißen Schirm auf dem Marktplatz hat am Mittwoch das Göppinger Weinfest begonnen. Bis Sonntag bieten
Gastronomen zahlreiche Weine an, ebenso kulinarischen Leckereien. Dazu hat der Stadtmarketingverein Göppinger City
ein attraktives Musikprogramm organisiert. Das Weinfest endet mit dem verkaufsoffenen Sonntag am 4 Oktober. Foto: Bettina Fritz.

 

Klinikum: Chefarzt und Oberärzte der Unfallchirurgie kündigen

Kreis Göppingen. Personeller Aderlass am Alb-Fis-Klinikum. Am Mittwoch hat  Prof. Dr. René Schmidt, Chefarzt des Orthopädisch Unfallchirurgischen Zentrums (OUZ), beim Alb-Fils-Klinikum in Göppingen seine Kündigung eingereicht. Er scheidet zum 31. März auf eigenen Wunsch aus, wie die Klinik am Abend bestätigte. Zudem haben drei weitere Ärztinnen und Ärzte aus dem Fachbereich ihr Arbeitsverhältnis mit dem Kreisklinikum gekündigt. In einer offiziellen Stellungnahme der Klinik hieß es: „Das Alb-Fils-Klinikum bedauert die Entscheidungen sehr und bedankt sich bei den vier Ärztinnen  und Ärzten für ihr Engagement und die geleistete Arbeit. Für ihren weiteren beruflichen und persönlichen Weg wünscht das Klinikum ihnen alles Gute.  Über die Gründe der Kündigungen gab es am Mittwoch keine weitere Informationen, weshalb darüber nur spekuliert werden kann. Naheliegend wäre der Kostendruck auf das Klinikum und der damit verbundenen Sparzwang. Nicht ausgeschlossen wären aber möglicherweise auch Differenzen der Ärzte mit der Klinikleitung. Das Klinikum teilte lediglich mit, dass die Nachbesetzung der freiwerdenden Positionen  bereits angestoßen wurde.

Chefarzt Prof. Dr. med. René Schmidt ist ausgewiesener Experte in den Bereichen Wirbelsäule und Unfallchirurgie. Er ist Co-Vorsitzender der Sektion Wirbelsäule der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirugie e.V. (DGOOC) und Schatzmeister der International Group for Advancement in Spinal Science (IGASS).  Als Gutachter ist er im Assistant Editorial Board für das European Spine Journal sowie im Advisory Board für das Spine Journal tätig, zwei der weltweit größten Wirbelsäulen-Fachzeitschriften. Er ist bei verschiedenen Leitlinien als Berater aktiv, u. a. spezifischer Kreuzschmerz, und mitverantwortlich für die Leitlinie zur konservativen, operativen und rehabilitativen Versorgung bei Bandscheibenvorfällen mit Radikulopathie.  Professor Schmidt ist Mitorganisator von zwei der renommiertesten Wirbelsäulenkursen Deutschlands, der Ulm Spine Week und des Wirbelsäulenkurses der DGOOC. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher nationaler und internationaler Publikationen und hat mehr als 250  Vorträge und Kongressbeiträge gehalten

Das Orthopädisch-Unfallchirurgische Zentrum (OUZ) gibt es seit März 2013 am Alb-Fils-Klinikum. Sein Behandlungsspektrum umfasst die gesamte Orthopädie und Unfallchirurgie. Dazu zählen Endoprothetik an Hüfte und Knie – inklusive Revisionseingriffen – ebenso wie die Prothesenversorgung an Schulter, Ellenbogen und Hand. Auch ein hochmodern ausgestattetes Wirbelsäulenzentrum bietet Wirbelsäulenchirurgie auf Top-Niveau. Zudem gehört die Behandlung von Sportverletzungen sowie die komplette Unfallchirurgie zum Leistungsspektrum des Zentrums.

Ziel des OUZ ist es Patienten jeden Alters wieder zu einer schmerzfreien und uneingeschränkten Beweglichkeit zu verhelfen. Dafür setzt das interdisziplinäre Team sowohl operative als auch konservative Behandlungsmethoden ein. Als zertifiziertes regionales Trauma-Zentrum der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) übernimmt das OUZ rund um die Uhr die unfallchirurgische Versorgung schwerverletzter Patienten. Jährlich versorgt das Zentrum rund 30.000 Notfälle ambulant, führt etwa 5.000 geplante ambulante Behandlungen durch und behandelt zusätzlich mehr als 5000 Patienten stationär. Dafür sind 32 Ärzte sowie 70 Pflegekräfte im Einsatz.
30.9.26

 

Mann wollte Ex-Ehefrau umbringen

Schwäbisch Gmünd. Ein 42 Jahre alter Mann steht in dringendem Verdacht, am Sonntagmorgen versucht zu haben, seine von ihm getrenntlebenden Ehefrau umzubringen. Nach bisherigen Erkenntnissen suchte der Mann zusammen mit einem Komplizen deren Wohnadresse in Schwäbisch Gmünd auf. Die Männer sollen in den frühen Morgenstunden vermummt und bewaffnet die Wohnung der 39-Jährigen betreten haben. Mutmaßlich aufgrund der Verständigung des Polizeinotrufes sollen sie jedoch von der Tatausführung abgelassen haben und geflüchtet sein. Im Zuge der intensiv geführten Ermittlungen war die Ermittlung eines Tatverdächtigen möglich. Dieser wurde am Sonntag festgenommen und am Montag einem Haftrichter vorgeführt. Dieser setzte den beantragten Haftbefehl in Vollzug, sodass der Mann mit irakischer Staatsangehörigkeit anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht wurde. Ein zweiter Tatverdächtiger wurde am Montag vorläufig festgenommen und in Absprache mit der Staatsanwaltschaft am Dienstag jedoch wieder auf freien Fuß gesetzt. Das Kriminalkommissariat Aalen bittet im Zuge der noch andauernden Ermittlungen um Zeugenhinweise und fragt: Fielen in den Bereichen rund um die Rektor-Klaus-Straße samt  Seitenstraßen am frühen Sonntagmorgen die beiden Tatverdächtigen auf? Fielen in diesem Bereich verdächtige Fahrzeug auf? Wurden verdächtige Gegenstände aufgefunden? Wer kann der Polizei private Videoaufzeichnungen zur Verfügung       stellen? Hinweise werden unter Telefon 07361/5800 entgegengenommen.
30.9.26

 

Zoll prüft Friseursalons und Nagelstudios

Göppingen/Ulm. Sieben Frisörsalons und Kosmetik- bzw. Nagelstudios in Göppingen haben Zollbeamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Ulm geprüft, in Ulm waren es vier.

22 Arbeitnehmer trafen die Zöllner bei der Arbeit an, zwei Männer (32 und 34 Jahre alt) aus Vietnam, die in einem Göppinger Betrieb arbeiteten, konnten sich nicht ausweisen und mussten einer Identitätsfeststellung durch die Polizei unterzogen werden; Verfahren zum Vorwurf der illegalen Beschäftigung und Schwarzarbeit leiteten die Beamten daraufhin ein und kassierten 1000 Euro Strafsicherheit. Gegen den Arbeitgeber wird gesondert strafrechtlich ermittelt.

Ergebnis insgesamt war, dass jede zweite Prüfung zu weiteren Ermittlungen führt, weil z.B. der Verdachtsmomente auf Schwarzarbeit oder Mindestlohnverstoß im Raum stehen.  Die Zoll-Razzien am Wochenende waren Teil einer groß angelegten bundesweiten Schwerpunktprüfung bei Frisören, Barbershops, Nagel- und Kosmetikstudios. Rund 2200 Einsatzkräfte des Zolls waren dabei im Einsatz. Unterstützt wurden die Zöllner mancherorts von Kassen- und Betriebsprüfern der Finanzämter und anderen Behörden.
30.9.26

 

Arbeitslosenquote im Kreis Göppingen bei 5,8 Prozent

Kreis Göppingen/Esslingen. Im September nahm die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer im Agenturbezirk Göppingen mit den Landkreisen Esslingen und Göppingen um 507 Personen auf  23 467 ab (minus 2,1 Prozent). Gegenüber September 2025 waren 581 Menschen mehr arbeitslos gemeldet (plus 2,5 Prozent). Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, sank um 0,1 Prozentpunkte auf 5,1 Prozent (September 2025: 5,0 Prozent).

„Die Arbeitslosigkeit ist saisonal erwartbar gesunken. Das ist nach dem deutlichen Anstieg im Sommer ein gutes Zeichen. Allerdings bleibt das Niveau im Vergleich über die Jahre hinweg weiterhin sehr hoch. Erfreulich ist, dass besonders junge Menschen unter 25 Jahren überproportional profitieren konnten. Bei Personen über 50 Jahren und Menschen mit Behinderungen stagniert die Zahl die Zahl der Arbeitslosen aber, und bei Langzeitarbeitslosen ist sie sogar gestiegen“, beschreibt Bettina Münz, stellvertretende Leiterin der Agentur für Arbeit Göppingen, die aktuelle Situation auf dem regionalen Arbeitsmarkt. 

Von allen Arbeitslosen im Agenturbezirk gehörten 11 891 Personen der Arbeitslosenversicherung an und wurden von der Arbeitsagentur betreut.  11 576 Personen waren in der Grundsicherung für Arbeitsuchende gemeldet und wurden von den Jobcentern in den beiden Landkreisen Esslingen und Göppingen betreut. 

Im Landkreis Esslingen waren im September insgesamt 15 050 Menschen arbeitslos 
gemeldet. Das sind 205 Personen oder 1,3 Prozent weniger als im August, aber 
296 (plus 2,0 Prozent) mehr als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,8 Prozent (Esslingen: 5,1 Prozent; Kirchheim: 4,9 Prozent; Leinfelden-Echterdingen: 4,3 Prozent und Nürtingen: 4,6 Prozent).  Im September 2025 lag sie bei 4,7 Prozent.

Im Landkreis Göppingen waren im September insgesamt 8 417 Menschen arbeitslos 
gemeldet. Das waren 302 Personen weniger (minus 3,5 Prozent) als im August, aber 285 (plus 3,5 Prozent) mehr als im Vorjahr.  Der Landkreis Göppingen verzeichnete eine Arbeitslosenquote von 5,8 Prozent (Geschäftsstelle in Göppingen: 5,7 Prozent; Geschäftsstelle in Geislingen: 5,9 Prozent). Im Vorjahr lag sie bei 5,6 Prozent.

Die Zahl der 50-jährigen und älteren Arbeitslosen ist im Vergleich zu August um zehn 
Personen (minus 0,1 Prozent) auf 8 690 Personen gesunken. Das waren 648 Personen (plus 8,1 Prozent) mehr als im September 2025.  6 431 Menschen waren im September seit mindestens einem Jahr bei der Agentur für Arbeit und den Jobcentern arbeitslos gemeldet und galten damit als langzeitarbeitslos. Das waren 25 mehr (plus 0,4 Prozent) als im Vormonat, und 258 (plus 4,2 Prozent) mehr als im Vorjahresmonat. 

Die Zahl der arbeitslosen schwerbehinderten Menschen hat sich nicht verändert und lag wie im Vormonat bei 1 043 Personen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren 58 schwerbehinderte Menschen mehr arbeitslos gemeldet (plus 5,9 Prozent).
30.9.26

 

14-Jährige sexuell belästigt

Lorch. Am Sonntagnachmittag wurde eine 14-Jährige in einem Zug zwischen Aalen und Lorch sexuell belästigt. Den derzeitigen Informationen zufolge nutzte das Mädchen  gegen 16.40 Uhr den Metropolexpress, als sie von einem bislang unbekannten Mann zunächst aufdringlich angesprochen wurde. Im weiteren Verlauf soll der Verdächtige die 14-Jährige gegen ihren Willen fotografiert und sie im Gesicht sowie am Oberkörper berührt haben. Eine couragierte Reisende kam der 14-Jährigen zur Hilfe und begleitete sie, nach dem Ausstieg in Lorch, zur Polizei. Der unbekannte Verdächtige wurde als etwa 50 Jahre alter und ca. 1,80 m großer Mann mit dunklen Haaren beschrieben. Zur Tatzeit war er wohl mit einem grauen Oberteil bekleidet. Weiterhin soll er eine Brille getragen sowie eine Mülltüte mitgeführt haben. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung. Weitere Zeugen des Sachverhalts werden gebeten, sich mit der zuständigen Bundespolizeiinspektion Stuttgart in Verbindung zu setzen (Tel.: 0711 55049-1020 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.).
30.9.26

 

Auto in Flammen

Gingen. Am Dienstag brannte in Gingen ein Pkw  aus. Eine 51-Jährige war mit dem Wagen am Abend in der Hindenburgstraße unterwegs. Aufgrund eines technischen Defektes geriet ihr Auto in Flammen. Sie konnte es noch am Fahrbahnrand abstellen und unverletzt verlassen. Die Feuerwehr Gingen löschte das in Vollbrand geratene Fahrzeug. Für die Dauer der Löscharbeiten war die Hindenburgstraße voll gesperrt.
30.9.26

 

Schildkröten ausgesetzt

Geislingen.  Am Montag fand eine Spaziergängerin Schildkröten in einem Karton in Geislingen. Am späten Nachmittag entdeckte eine Zeugin einen Karton auf einem Parkplatz in der oberen Roggenmühle. Darin befanden sich sieben griechische Schildkröten. Wie lange die Tiere in dem Karton waren, ist nicht bekannt. Sie kamen zur Pflege zum Tierschutzverein Geislingen. Die Polizei Geislingen (Tel. 07331/93270) hat die Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen und bittet um Hinweise, woher die Tiere stammen könnten.
30.9.26

 

Wasserentnahme weiterhin nicht erlaubt

Ostalbkreis. Die Niedrigwassersituation in den Flüssen und Bächen des Ostalbkreises hat sich seit den Sommermonaten nicht wesentlich verbessert. Aufgrund der weiterhin anhaltenden Niedrigwassersituation verlängert das Landratsamt Ostalbkreis zum Schutz der Oberflächengewässer die Allgemeinverfügung zur Wasserentnahme im Ostalbkreis bis zum 31. Oktober. Jede Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern ohne behördliche Erlaubnis wird damit untersagt. Dies betrifft auch Wasserentnahmen wie das Schöpfen mit Handgefäßen und Wasserentnahmen für Zwecke der Land-, Forstwirtschaft und des Gartenbaus.
30.9.26

 

Pflege an Uferbereichen der Bäche

Eislingen. Naturnahe Gewässer benötigen eine regelmäßige Pflege. Mit dem Ende des Sommers hat die Stadtgärtnerei Eislingen mit den jährlichen Unterhaltsarbeiten an den Eislinger Fließgewässern begonnen.

Im Vordergrund steht die Krumm, aber auch alle anderen Bäche auf Eislinger Gemarkung werden betrachtet und bei Bedarf Maßnahmen ergriffen. Im ersten Schritt werden Gewässerrandstreifen, Böschungen und die Uferbereiche gemäht. Im Winter folgen dann ein gezielter Gehölzschnitt und wenn erforderlich, ein punktuelles Ausräumen angeschwemmter Sedimente. „Ziel ist es, Hochwasserrisiken zu reduzieren und gleichzeitig die ökologische Funktion zu erhalten oder zu verbessern“, so Tiefbauamtsleiter Ruben Pressmar

. Alle Maßnahmen werden unter Berücksichtigung verschiedenster Belange wie Hochwasserschutz, Sicherung der Infrastruktur, Gewässerökologie und Stadtklima mit den zuständigen Fachbehörden abgestimmt und fachtechnisch begleitet. Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise und jeweils angepasst an die Erfordernisse des einzelnen Gewässerabschnitts. Nicht  alle Bereiche benötigen einen Rückschnitt. Die Fils wird als ‚Gewässer erster Ordnung‘ nicht von der Stadt gepflegt, sondern liegt im Zuständigkeitsbereich des Landes Baden-Württemberg.
30.9.26

 

Berufsvielfalt in der Mobilität erkundet

Ostalbkreis. 30 Interessierte informierten sich bei einer Veranstaltung der Kontaktstelle Frau und Beruf Ostalbkreis und des Europoint Ostalbkreis über berufliche Chancen im Schienenverkehr und der Instandhaltung von Zügen.

Wie vielfältig die Berufswelt der nachhaltigen Mobilität ist, erfuhren die Teilnehmer bei einem Besuch des Arverio-Wartungsstützpunkts in Essingen. Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an Frauen sowie an alle, die beruflich etwas bewegen möchten – Menschen, Maschinen, Fahrzeuge oder sich selbst. Im Mittelpunkt standen berufliche Veränderungsmöglichkeiten, Ausbildungswege und der Quereinstieg in die Bahnbranche. Christian Diehl, Standortleiter und Abteilungsleiter der Leitstelle, öffnete für Arverio die Türen zur Leitstelle und gab dort Einblicke ins Unternehmen und in das Berufsfeld einer Disponentin bzw. eines Disponenten. In der Leitstelle konnten die Besucherinnen und Besucher erleben, wie der Zugverkehr koordiniert und der Einsatz von Fahrzeugen und Personal geplant wird – und welche Bedeutung es hat, Verantwortung für Menschen zu tragen.

Im anschließenden Austausch an den Informationsständen standen Recruiterinnen sowie Beschäftigte von Arverio und EucoRail für individuelle Fragen zur Verfügung. Unter anderem berichteten eine Kundenbetreuerin, eine Lokführerin und eine Elektrikerin aus ihrem Berufsalltag und von persönlichen Erfahrungen in der Bahnbranche.
30.9.26

 

Mann fällt vom Dach

Göppingen. Bei Arbeiten stürzte in Göppingen ein 52-Jähriger am Dienstag in die Tiefe. Gegen 14.45 Uhr führte der 52-Jährige Reinigungsarbeiten auf einem Dach in der Degenfeldstraße durch. Hierbei rutschte er aus und verlor den Halt. Danach stürzte er etwa sechs Meter in die Tiefe. Beim Sturz zog er sich schwere, aber nicht lebensgefährliche, Verletzungen zu. Zur weiteren Behandlung kam er in ein Krankenhaus.
30.9.26

 

Faurndauer Kalender erschienen

Göppingen. Wer sich für den größten Göppinger Stadtteil interessiert, könnte auch Freude an einem Faurndauer Kalender oder einem passenden Buch haben. Beides gibt es im i-Ppunkt im Rathaus, im Bezirksamt, Café Milchhäusle, im Restaurant Hasenheim sowie im Turnerheim.  

Mancher verborgene Schatz offenbart sich erst beim genaueren Hinsehen und kommt bei der Betrachtung dann einer kleinen, überraschenden Entdeckung gleich. Zu einer Entdeckungsreise dieser Art möchte der Faurndauer Kalender 2027 einladen. Auf zwölf Monatsblättern dürfen die Betrachter verborgene Schätze in Faurndau entdecken. Der Kalender ist wie ein Rundgang durch den Ort angelegt und sein Weg führt an zwölf Stationen vorbei. Sie erzählen von der Geschichte Faurndaus oder sie bieten überraschende Einblicke in verborgene Winkel, Keller oder Hinterhöfe des Ortes. Der Kalender kostet 15 Euro.

Im Jahr 2025 feierte Faurndau das Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung 875 und das Jubiläum des Wahrzeichens des Ortes, der Stiftskirche. Die Publikation „Faurndau – gewachsen am Fluss“ umreißt die Entwicklung des Ortes seit dem letzten Jubiläum vor 50 Jahren, sie beinhaltet wissenschaftlich höchst spannende Erkenntnisse über die Stiftskirche und blickt unterhaltsam auf das Jubiläumsjahr zurück und kostet 25 Euro.
30.9.26

 

Lungenkrebs früh erkennen

Kreis Göppingen. Die Lungenkrebsfrüherkennung („Lungenkrebs-Screening“) für definierte Risikogruppen wird seit April von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Das Alb-Fils-Klinikum übernimmt in diesem Versorgungsnetz eine zentrale Rolle – sowohl durch die pneumologische Expertise in der ambulanten Versorgung als auch durch die qualitätsgesicherte Zweitbefundung auffälliger Befunde im zertifizierten Lungenkrebszentrum Südwest am Standort Göppingen. Lungenkrebs zählt zu den häufigsten und zugleich schwerwiegendsten Krebserkrankungen. In frühen Stadien verursacht die Erkrankung häufig keine oder nur unspezifische Beschwerden und wird daher oft erst spät diagnostiziert. Das Screening richtet sich an Personen zwischen 50 und 75 Jahren, die mindestens 25 Jahre geraucht haben und dabei auf mindestens 15 Packungsjahre kommen.
30.9.26

 

Im Leseclub 310 Bücher „verschlungen“

Eislingen. Kleine Leseratten haben im Rahmen des Sommerleseclubs in der Eislinger Stadtbücherei fleißig Bücher gelesen. Nun  wurde die Leseleistung der Kinder mit einer tollen Abschlussparty in der Stadthalle gefeiert.

Lesen ist langweilig? Das sehen viele Kinder offenbar anders. Insgesamt 310 Bücher haben sie beim Sommerleseclub „Heiss auf lesen“ in der Stadtbücherei verschlungen. Für jedes gelesene Buch durften die jungen Bücherwürmer ein Los für die große Preisverlosung abgeben. Teilgenommen haben 88 Kinder. Diejenigen, die ihre Gewinnchancen erhöhen wollten, konnten einen kreativen Beitrag einreichen und damit weitere drei Lose in den Lostopf werfen. Wer gerne bastelt, konnte ein Diorama, also eine Schuhkartonszene, gestalten. Wer sich lieber digital ausprobieren wollte, konnte ein Fotoprojekt erstellen. Die einzige Bedingung: Beide Beiträge sollten zeigen, wie der Ort aussieht, an dem man selbst am liebsten lesen würde. „Vom kuscheligen Baumhaus über den mit einer Lichterkette beleuchteten Wohnwagen bis hin zur Unterwasserwelt – die Kinder haben so viel Kreativität, Zeit und Mühe in die Beiträge gesteckt“, findet Katharina Immendörfer, Leiterin der Kinder- und Jugendabteilung der Stadtbücherei. Der Sommerleseclub endete mit der großen Abschlussfeier. Über 100 Gäste nahmen teil. Gemeinsam mit Katharina Immendörfer und Anastasia Scheklein, Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, feierten sie den erfolgreichen Lesesommer. Natalie Broschat, Leiterin des Kultur- und Sportamts, eröffnete die Veranstaltung und staunte über die Leseleistung der Kinder. Im Anschluss zeigte die Württembergische Landesbühne Esslingen das Theaterstück „Gangsta-Oma“ nach dem Buch von David Walliams und in einer Bühnenfassung von Dalila Niksic. Das Stück sorgte bei Klein und Groß für Begeisterung. Highlight war natürlich auch die Preisverlosung und Urkundenübergabe.
30.9.26

 

Frischekur für den Geiger von Gmünd


Der Geiger auf dem Brunnen im Gmünder Stadtpark wird restauriert. Foto: Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Das Geigerbrünnele im Stadtgarten ist nicht nur ein Kulturdenkmal, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der Schwäbisch Gmünder Heimatgeschichte. Der Brunnen besteht aus einem Brunnenbecken sowie mittig aufsitzendem, reich verziertem steinernem Brunnenstock mit zwei Muschelschalen. Gekrönt wird der Brunnen durch das Bronzestandbild des Geigers von Gmünd. Damit die Bronzefigur des Geigers auch weiterhin im Stadtgarten erstrahlen kann und vor zukünftigen Schäden bewahrt wird, muss die Figur restauriert werden.

Um außerdem die bewegende Geschichte des Geigers noch erlebbarer zu gestalten, soll im Zuge der anstehenden Arbeiten zusätzlich der Schuh, der in Händen des Geigers liegt, vergoldet werden. Realisiert werden können die Restaurierungsarbeiten durch das Engagement von Monika Schwarz, die mit einer großzügigen Spende den Großteil der Arbeiten unterstützt und so zur Erhaltung der Gmünder Heimatgeschichte einen wichtigen Beitrag leistet.

Die Arbeiten am Geigerbrünnele übernimmt die Firma Ziegler Metallwerkstatt aus Stuttgart, die schon für die Restaurierung des Rathausbalkons beauftragt wurde. Die Arbeiten beginnen noch in dieser Woche, die Enthüllungsfeier wird am Freitag, 9. Oktober um 17 Uhr direkt am Brunnen stattfinden.

Für Interessierte gibt es zudem vorab schon die Möglichkeit, sich über das Treiben des Geigers Wissen anzueignen. Am Sonntag, 4. Oktober um 16 Uhr stellt Gerhard Walter Schwarz in der Villa Seiz sein neu konzipiertes Schauspiel um den Geiger als Moritaten-Theater vor. Der Eintritt kostet 10 Euro, eine Anmeldung per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder telefonisch unter 0179 7926881, ist erforderlich.

In Gmünd – so wird in der Ballade erzählt – wurde einst ein Kirchlein zu Ehren der Heiligen Cäcilia errichtet. Deren Bildnis trug ein silbernes Kleid und goldene Schuhe. Ein armer Geiger kam nach Gmünd und spielte zu Ehren der Schutzpatronin vor ihrem Bildnis. Dabei rührte er die Heilige so sehr, dass das Bildnis lebendig wurde und Cäcilia ihm einen ihrer Schuhe herabfallen ließ. Als der Geiger den Schuh bei einem Goldschmied eintauschen lassen wollte, wurde er jedoch des Diebstahls beschuldigt und zum Tode verurteilt. Auf dem Weg zum Galgen durfte er noch einmal vor Cäcilias Bildnis spielen. Da warf die Heilige ihm auch den zweiten Schuh herab und alle erkannten seine Unschuld. Der Geiger wurde begnadigt, reich beschenkt und zu seinen Ehren ein Fest mit Musik, Wein und Tanz gefeiert. Gemäß dem Ende der Ballade wird seit diesem Tage jeder Geiger in Schwäbisch Gmünd liebreich empfangen und zu seinen Ehren ein Fest gehalten.
29.9.26

 

Trauerhalle auf Hauptfriedhof bis Jahresende zu

Göppingen. Die Trauerhalle auf dem Hauptfriedhof an der Hohenstaufenstraße wird seit dieser Woche renoviert und bleibt voraussichtlich bis zum Jahresende geschlossen. Während dieses Zeitraums können keine Trauerfeiern in der Trauerhalle stattfinden. 

Als Alternativen stehen die Trauerhallen in den Göppinger Stadtbezirken zur Verfügung. Die nächstgelegene Ausweichmöglichkeit befindet sich in Bartenbach. Darüber hinaus können Trauerfeiern in den Trauerhallen in Holzheim, Jebenhausen, Faurndau und St. Gotthardt erfolgen. Während der Renovierungsarbeiten besteht außerdem die Möglichkeit, eine Trauerfeier direkt am Grab abzuhalten. Im Zuge der Sanierung wird die Elektroinstallation einschließlich der Beleuchtung und Tontechnik erneuert. Zudem werden neue Wärmetauscher für die Heizungstechnik in den Bodenbelag integriert. Parallel dazu wird im Außenbereich die Stützmauer östlich der Verabschiedungsräume neu hergestellt. 

Die Neugestaltung der Außenanlagen zwischen der Trauerhalle und den Verabschiedungsräumen erfolgt anschließend und soll im Frühjahr 2027 abgeschlossen werden.
29.6.26

 

Spielburg bleibt weiter gesperrt

Göppingen. Keine Entwarnung an der Spielburg im Göppinger Stadtteil Hohenstaufen: Der Riss an der Felsformation ist so tief, dass er im Oktober noch einmal eingehend untersucht werden muss. Die Sperrung bleibt also weiterhin bestehen, der abgesperrte Bereich wird aber zeitnah auf Anraten des Experten verkleinert.  

Mitte September war einem aufmerksamen Bürger der Riss in einem Felsen bei der Spielburg aufgefallen und hatte dies der Stadtverwaltung gemeldet. Nach einer ersten Inaugenscheinnahme wurde daraufhin das Gebiet rund um die Felsformation südwestlich des Hohenstaufen gesperrt und ein Gutachter beauftragt, der bereits regelmäßig den Felsen hinter dem Schützenhaus kontrolliert und die Gegend sowie ihr Gestein kennt. 

Das Ergebnis dieser Begutachtung liegt der Stadt Göppingen nun vor: Der Riss führt so weit nach unten, dass eine eingehendere Prüfung zwingend erforderlich ist, bevor das Gebiet wieder freigegeben werden kann. Diese Untersuchung soll im Oktober erfolgen. Sollten danach Sicherungsarbeiten notwendig werden, können diese voraussichtlich erst im kommenden Jahr vorgenommen werden. Grund für die längere Zeitspanne ist die finanzielle Lage der Stadt. Bis zur Sicherung bleibt die Sperrung rund um den Felsen weiter bestehen. Bereits im Jahr 2021 war es ganz in der Nähe nördlich des Schützenhauses zu einem Felssturz gekommen. Daraufhin wurde der Felsen begutachtet und ein Stahlnetz installiert. Der Felsen dort wird nun regelmäßig überprüft.
29.9.26

 

Einbrecher öffnen Tresor mit Trennschleifer

Geislingen. Einbrecher konnten am Wochenende in Geislingen den Inhalt eines Tresors stehlen. Wie die Polizei mitteilt, begaben sich die Unbekannten zwischen Freitagnachmittag und Montag 5.30 Uhr auf ein umzäunte Areal in der Neuwiesenstraße. Dort machten sich die Einbrecher an einem Gebäude zu schaffen. Sie drangen über die Eingangstür zum Bürokomplex ein, in dem sie diese mit unbekanntem Werkzeug aufbrachen. Im Innern hebelten die Einbrecher weitere Türen auf und öffneten Schränke. Auf der Suche nach Brauchbarem stießen sie auf einen Tresor. Den öffneten sie mit einem Trennschleifer. In dem gewaltsam geöffneten Tresor befanden sich wohl Geldkassetten mit Bargeld. Die nahmen sie mit und flüchteten. Zurück blieb ein Schaden von mehreren tausend Euro. Die Polizei Geislingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Dabei wurden sie von Spezialisten bei der Spurensicherung unterstützt. Zeugenhinweise bitte unter Tel. 07331/9327-0 an das Polizeirevier Geislingen.
29.9.26

 

Ticketverkauf zum Neujahrskonzert startet

Eislingen. Das Philharmonische Orchester der Stadt Ulm stimmt Eislingen am Samstag, 9. Januar 2027 klangvoll auf das neue Jahr ein. Am Donnerstag , 8. Oktober, startet der Vorverkauf der äußerst begehrten Konzertkarten.  Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Felix Bender startet das Philharmonische Orchester der Stadt Ulm in das Jahr 2027. Moderiert vom frisch ernannten Operndirektor Benjamin.

Eintrittskarten für die Sonderveranstaltung am Samstag, 9. Januar , um 19 Uhr in der Stadthalle Eislingen sind ab 8.30 Uhr am Donnerstag, 8. Oktober  verfügbar. Kartenvorverkaufsstellen sind in Eislingen das Kultur- und Sportamt (Rathaus, Schlossplatz 1), das Café Gromer (Bahnhofsstraße 5) sowie in Göppingen der i-Punkt (Rathaus, Hauptstraße 1). Tickets gibt es außerdem bei allen Reservix-Verkaufsstellen und im Internet unter www.reservix.de oder unter www.stadthalle-eislingen.de.
29.9.26

 

 

Heike Hofmann wird neue Kämmerin


Heike Hofmann wird die neue Stadtkämmerin von Eislingen. Foto: Stadtverwaltung Eilsingen

Eislingen. Die Stelle der Leitung der Stadtkämmerei Eislingen wurde zum 1. Dezember mit Heike Hofmann besetzt. Die Position war nach dem Wechsel des bisherigen Stadtkämmerers Oliver Marzian zum Oberbürgermeister über einen längeren Zeitraum unbesetzt. „Ich freue mich sehr über die Wahl und auf unsere Zusammenarbeit - bei Ihnen sind die Finanzen der Stadt in guten Händen“, sagte OB Marzian, als er Heike Hofmann zur Wahl gratulierte. Hofmann ist seit 22 Jahren in verschiedenen Bereichen der kommunalen Finanzwirtschaft tätig und kennt die Aufgaben der Kasse, des Controllings und des Berichtswesen aus unterschiedlichen Stadtverwaltungen. Bei der Stadtverwaltung Eislingen hat sie seit September 2015 die Leitung des Rechnungsprüfungsamtes inne. Der Gemeinderat hat letzte Woche Heike Hofmann zur neuen Stadtkämmerin gewählt, sodass sie Anfang Dezember ihre neuen Aufgaben übernehmen wird.
29,9.26

 

In Bezirksamt Maitis eingebrochen

Göppingen.  Zu einem Einbruch kam es in den vergangenen Tagen im Bezirksamt in Göppingen-Maitis. In der Zeit zwischen Donnerstag, 18 Uhr, und Montag, 9.30 Uhr, brach ein bislang Unbekannter ein Kellerfenster am Gebäude in der Gmünder Straße auf. Im Gebäudeinneren wurden weitere Türen aufgebrochen. Der Täter durchwühlte sämtliche Räume auf der Suche nach Brauchbarem. Aus einer Geldkassette stahl er eine geringe Menge Bargeld und flüchtete anschließend unerkannt. Das Polizeirevier Göppingen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter Tel. 07161/632360 entgegen. Bei den Ermittlungen wird auch geprüft, ob ein Tatzusammenhang zu einem Einbruch im Rathaus in Lorch besteht.
19.9.26

 

Kontrolle übers Fahrzeug verloren

Göppingen.  Am Montag prallte ein Autofahrer auf der B10 bei Göppingen in die Leitplanken.  Der Unfall ereignete sich gegen 11 Uhr. Ein 37-Jähriger fuhr mit seinem Pkw auf der B10 in Fahrtrichtung Stuttgart. Etwa 300 Meter vor der Ausfahrt Faurndau geriet er mit seinem Auto zu weit nach links und in den Grünstreifen. Beim Gegenlenken verlor der Fahrer die Kontrolle. Der Wagen kam nach rechts von der Straße ab und prallte frontal gegen die Leitplanken. Anschließend schleuderte das Auto quer über die Fahrbahn und prallte links neben der Straße in die Leitplanken, bevor es auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen kam. Die Polizei Göppingen nahm den Unfall auf. Für die Bergung des Pkw und die Unfallaufnahme musste die Bundesstraße zeitweise durch die Straßenmeisterei Geislingen gesperrt werden. Der Sachschaden am Fahrzeug und Verkehrseinrichtungen wird auf insgesamt 20.000 Euro geschätzt.
29.9.26

 

Fußgängerin übersehen

Göppingen. Am Montag erfasste ein Autofahrer in Göppingen eine Seniorin mit ihrem Rollator.  Gegen 12.30 Uhr überquerte eine 86-Jährige den Fußgängerüberweg in der Nördlichen Ringstraße auf Höhe der Freihofstraße. Ein 74-jähriger Pkw-Fahrer fuhr in Richtung Schumannstraße. Er übersah wohl die Fußgängerin mit ihrem Rollator. Das Auto erfasste den Rollator. Die Seniorin stürzte  daraufhin und verletzte sich leicht. Der Rettungsdienst brachte sie zur Behandlung in ein Krankenhaus. Das Polizeirevier Göppingen nahm den Verkehrsunfall auf und schätzt den Schaden am Fahrzeug auf 2.000 Euro, den am Rollator auf 500 Euro.
29.9.26

 

Leon Spahr führt jetzt die Göppinger CDU

Göppingen. Mit Leon Spahr hat der CDU-Stadtverband einen neuen Vorsitzenden und zugleich den jüngsten seiner Geschichte. Erst 25 Jahre alt ist der in wenigen Tagen in Bundeswehrdiensten stehende gebürtige Göppinger, der die Landtagsabgeordnete und Staatssekretärin Sarah Schweizer ablöst. Spahr, der zuletzt nach seinem Studium im Abgeordnetenbüro des Landtagspräsidenten Thomas Strobl gearbeitet hat, kündigte an, in einer für die Christdemokraten schwierigen Zeit die CDU stärker sichtbar zu machen und mit mehr politischen Initiativen Akzente setzen zu wollen.

Der Wechsel an der Spitze des CDU-Stadtverbandsvorstandes vollzog sich bei der Hauptversammlung der Partei in der Lambert-Eventhalle im Weberpark. Nach seiner mitreißenden Vorstellungsrede wählten die Mitglieder Spahr ohne Gegenstimmen zum Nachfolger von Sarah Schweizer, die den Stadtverband 2018 von Gabriele Keppeler übernommen hatte.

An das Engagement von Schweizer will Spahr anknüpfen, plant innovative Veranstaltungsformate und will aktiv in der Stadtpolitik mitmischen. Dabei zählt der neuen CDU-Chef auf motivierte Mitstreiter im Vorstand. Zu Stellvertretern bestimmten die Mitglieder der langjährigen CDU-Stadtrat Felix Gerber, die Holzheimer CDU-Bezirksbeirätin Sylke Günter und den aus Jebenhausen kommenden CDU-Bezirksbeirat Max Müller. Daria Henning aus Bartenbach bleibt Schatzmeisterin, zur neuen Schriftführerin wurde die Polizistin Iris Bilek gewählt. Als Pressereferent bestätigte die Versammlung Rüdiger Gramsch, Sinai Üstün wurde Internetreferent,

Mitgliederbeauftragter Dave Himberger. Als Beisitzer gehören Dieter Bruhi, Ayla Cataltepe, Melanie Günther, Ionela Di Maria, Dr. Marcel Hack, Alexander Kolb, Hartmut Krull, Paul Lambert und Doris Neubrand dem Vorstand neu. Neue Kassenprüfer sind Dr. Dietrich Birk und Philipp Schäfer.

Bei den Rechenschaftsberichten hatte zuvor CDU-Stadtrat Felix Gerber über die aktuellen Themen der Stadtpolitik berichtet. „Die Baubürgermeisterin erfüllt nicht die Erwartungen der CDU-Fraktion“, so Gerber und nannte eine Reihe von Beispielen wie ZOB-Neubau, die Jebenhäuser Brücke oder - aktuell - die Panne bei der geplanten Abschaffung des Stadttickets. Gerber sprach sich dafür aus, dass man bei der OB-Wahl 2028 mit einem eigenen Bewerber ins Rennen gehen sollte, um Göppingen wieder nach vorne zu bringen.

CDU-Stadtrat Jan Tielesch würdigte schließlich das Engagement von Sarah Schweizer seit ihrer Wahl zur Stadtverbands-Vorsitzenden im Jahr 2018. In dieser Zeit habe sie nicht nur mit neuen Veranstaltungsformaten die CDU ins Gespräch gebracht, sondern habe für die Partei auch Gesicht gezeigt. „Keine Eisbude, die eingeweiht wurde, ohne dass Sarah Schweizer nicht dabei oder wenige Tage später vorbeigeschaut hat“, formulierte Tielesch die Präsenz der heutigen Staatssekretärin etwas humorvoll. Schweizer habe das Gesicht der CDU in der Stadt geprägt und auch als Stadträtin Kommunalpolitik mitgestaltet. Für die mit so viel Lob überschüttete Landtagsabgeordnete gab es schließlich langanhaltenden und dankbaren Applaus.
28.9.26

 

Löwenpfad dank Spende wieder ungehindert begehbar

Kreis Göppingen. Dank einer ganz besonderen Aktion und Geste kann der Löwenpfad Orchideenpfad wieder ungehindert erwandert werden. Seit rund zwei Jahren war ein Wegstück auf der Gemarkung Deggingen nur schwer begehbar. Starkregen hatte den Weg weggespült und den Hang ins Rutschen gebracht. Durch die großzügige Spende von Familie Mirkovic konnte der Qualitätswanderweg vom Bauhof der Gemeinde Deggingen saniert werden. “Im Andenken an unsere verstorbene Mutter haben wir uns entschieden, einen Beitrag zum Erhalt dieses wunderschönen Wanderwegs zu leisten”, berichtet Maja Mirkovic, der sich an die Tourismusförderung des Landratsamtes Göppingen gewandt hatte. “Der Orchideenpfad war der Lieblingsweg unserer Mutter und es ist für unsere Familie ein wunderbares Zeichen, dass wir hier an sie erinnert werden und damit auch noch etwas Gutes tun.”

Der Bauhof der Gemeinde Deggingen hat an der entsprechenden Stelle eine Holztreppe installiert, sodass der Bereich wieder sicher begangen werden kann. “Dank der großzügigen Spende von Familie Mirkovic konnten sämtliche Kosten abgedeckt werden, die der Gemeinde Deggingen entstanden sind”, freut sich Bürgermeiser Markus Schweizer. Auch der Kreiskämmerer und Dezernent Jochen Haas aus dem Landratsamt Göppingen war bei der Einweihung des Jelena Lichtwegs dabei und überbrachte der Familie und der Gemeinde entsprechende Grüße mit Dankbarkeit. Dieses Teilstück der Orchideenpfads ist mit Hilfe von Hinweisen am Wegesrand markiert. “Die Löwenpfade sind das Aushängeschild des Tourismus im Landkreis Göppingen und locken Menschen auch aus dem weiteren Umfeld hierher. Darum ist es umso schöner und wichtiger, dass diese erhalten bleiben,” so Haas.

Die Instandhaltung von Wanderwegen stellt die Kommunen im Landkreis Göppingen immer wieder vor Herausforderungen. Wetterextreme machen den Erhalt von Wegen zu einer immer größeren finanziellen Belastung. Vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltslage möchte der Landkreis Göppingen die Kommunen mittel- und langfristig dabei unterstützen, Spenden von Privatpersonen für diese Zwecke zu sammeln. “Familie Mirkovic ist hier mit positivem Beispiel voran gegangen. Es kann der Anstoß für eine tolle und wirkungsvolle Aktion mit besonderem Engagement sein” betont Haas. “Toll wäre, wenn dadurch noch mehr Menschen inspiriert werden und sich im Landkreis Göppingen dafür engagieren, unsere Wege zu erhalten”.
28.9.26

 

 

Zu schnell gefahren und keine Einsicht

Göppingen.  Mit einem empfindlichen Bußgeld muss ein Autofahrer aus Göppingen  rechnen.  Am Sonntag, kurz vor Mitternacht, führte die Polizei Geschwindigkeitskontrollen in der Stuttgarter Straße durch. Ein 27-jähriger Fahrer nahm es mit dem Tempo nicht so genau. Bei erlaubten 50 km/h fuhr der Mann 88 km/h. Zu seinem Fehlverhalten wollte er sich nicht äußern. Wohl uneinsichtig fuhr er nach dem Ende der Kontrolle stark beschleunigend davon und ließ seinen Motor unnötig aufheulen. Dieses Verhalten wird der Bußgeldstelle mit der Anzeige zusammen übermittelt. Ihn erwarten mindestens 260 Euro Bußgeld, ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg.
28.9.26

 

Land fördert Quartier-Initiativen im Kreis

Kreis Göppingen. Das Land Baden-Württemberg hat über neue Förderprojekte im Rahmen des Programms „Quartiersimpulse“ informiert. Zwei von 15 der landesweit neu geförderten Projekte sind im Landkreis Göppingen: In Hattenhofen und Geislingen an der Steige erhält damit die Quartiersentwicklung im Landkreis Förderungen in Höhe von insgesamt 145.256 Euro.

Die Gemeinde Hattenhofen setzt mit dem Projekt „Zukunft. Wohnen Hattenhofen“ einen Schwerpunkt auf die Entwicklung einer generationengerechten Wohn- und Quartiersstrategie. Gemeinsam mit der Bürgerschaft, Eigentümerinnen und Eigentümern sowie weiteren lokalen Akteurinnen und Akteuren sollen vorhandene Wohnraumpotenziale besser genutzt und neue Perspektiven für das Wohnen im Ort entwickelt werden. Dabei geht es insbesondere darum, Wohnraum für ältere Menschen – auch bei Unterstützungsbedarf – zu sichern beziehungsweise neu zu denken und gleichzeitig attraktive Wohnmöglichkeiten für Familien und jüngere Menschen zu schaffen. Für das Projekt stehen 60.296 Euro zur Verfügung.

Die Stadt Geislingen geht mit ihrem Projekt „Mach mit – Gemeinsam leben im Quartier Siedlung“ einen weiteren Schritt in der Quartiersentwicklung. Gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Partnerinnen und Partnern startet die Stadt ihren dritten Quartiersentwicklungsprozess. Ziel ist es, die Bewohnerinnen und Bewohner aktiv einzubeziehen und dadurch Begegnung, Teilhabe und den sozialen Zusammenhalt im Quartier nachhaltig zu stärken.  Ein besonderes Element des Projekts ist der mobile „Quartierskiosk“. Er soll als niedrigschwellige Anlaufstelle für Information, Beteiligung und Begegnung direkt im Quartier unterwegs sein. Ergänzt wird das Angebot durch aufsuchende Pop-up-Beteiligungen, generationenübergreifende Quartiersspaziergänge, eine Jugend-Challenge und Projektwerkstätten.

Bei der Kommunalen Pflegekonferenz des Landkreises Göppingen beschäftigt sich der Landkreis Göppingen seit Jahren intensiv mit dem wichtigen Thema der Quartiersentwicklung. Gemeinsam mit den Akteuren aus den Bereichen Altenhilfe, Pflege, Gesundheit, Teilhabeplanung und weiteren relevanten Handlungsfeldern werden dabei wichtige Impulse für eine bedarfsgerechte und vernetzte Versorgungsstruktur gesetzt. Ziel ist es, die Kommunen bei der Entwicklung generationengerechter, lebendiger und zukunftsfähiger Quartiere zu unterstützen und gute Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass Menschen möglichst lange selbstbestimmt und gut versorgt in ihrem vertrauten Umfeld leben können.
28.9.,26

 

Grundschüler essen jetzt in neuer Mensa

Eislingen. Die Stadt Eislingen richtete am Standort Bismarckstraße für die Schüler der Klassenstufen eins und zwei eine neue Mensa mit Ausgabeküche ein. Sie ist eine wichtige Voraussetzung für die neu eingeführte Ganztagesschule in Wahlform zum Schuljahr 2026/2027.  Seit Dezember  wurde unter Hochdruck an der Sanierung der Räume im Erdgeschoss gearbeitet –es wurden Durchbrüche geschaffen, Wände bekamen einen neuen Anstrich, der Parkettboden erstrahlt im neuen Glanz, eine neue Möblierung wurde beschafft und eine Ausgabeküche eingebaut. Den Schülern stand zum neuen Schuljahr eine neue Mensa zur Verfügung. Diese bietet Platz für bis zu 120 hungrige Kinder. Das Essen wird täglich in der Zentralküche im Ösch frisch zubereitet, ausgeliefert und ausgegeben. Die Sanierung der Räumlichkeiten kostete rund 130.000 Euro und wird durch Zuschüsse aus dem Investitionsprogramm für den Ganztagesausbau des Landes Baden-Württemberg gefördert. Die neue Mensa ergänzt das bestehende Angebot der Mittagsverpflegung an den Eislinger Schulen und stellt einen wichtigen Baustein für eine moderne Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur dar, besonders mit Hinblick auf den Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung ab dem Schuljahr 2026/2027.
28.9.26

 

14 Pflegefachkräfte beenden Ausbildung

Kreis Göppingen. Zwölf Pflegefachfrauen und zwei Pflegefachmänner haben ihre Ausbildung an der Berufsfachschule für Pflege des Alb-Fils-Klinikum abgeschlossen. Besonders erfreulich: 13 der 14 frisch examinierten Pflegefachkräfte bleiben dem Klinikum erhalten und starten dort direkt ins Berufsleben. Auch von der Württembergischen Schwesternschaft vom Roten Kreuz nahmen am Kurs vier Schüler teil.

Die generalistische Pflegeausbildung führte sie durch ganz unterschiedliche Bereiche der Pflege: von der stationären Akutversorgung im Krankenhaus über die Langzeitpflege bis zur ambulanten Versorgung. Zwei Absolventinnen wählten die Vertiefung Pädiatrie, die übrigen zwölf die stationäre Akutpflege. So vielfältig wie die Pflege selbst sind auch die Wege, die zu diesem Abschluss geführt haben. Zwei Auszubildende kamen aus Tunesien und Kamerun nach Göppingen, um hier ihre Ausbildung zu absolvieren. Eine Auszubildende setzte ihre ursprünglich in Berlin begonnene Ausbildung als Quereinsteigerin in Göppingen fort. Vier Mütter haben die dreijährige Vollzeitausbildung mit ihrem Familienalltag und der Verantwortung für ihre Kinder vereinbart. Ein besonders herausragendes Ergebnis erzielte Celina Theresa Stohrer: Als beste Absolventin ihres Kurses schloss sie sämtliche Prüfungen mit der Note 1 ab.

Schulleiterin Sabine Becker, Kursleiterin Andrea Thomann und das Team der Berufsfachschule für Pflege gratulieren den 14 frisch examinierten Pflegefachkräften und wünschen ihnen für ihren weiteren beruflichen und persönlichen Weg viel Erfolg, Freude an ihrem Beruf und alles Gute.
28.9.26

 

Auf geparkten Autos gelaufen

Heubach. In der Mögglinger Straße soll am Samstagabend ein Mann über mehrere geparkte Autos gelaufen sein. Durch die eintreffende Streife konnte dies bestätigt und ein Sachschaden von mindestens 1.000 Euro festgestellt werden. Der 41-jährige Beschuldigte konnte in unmittelbarer Nähe durch die Polizei angetroffen werden. Im Zuge der Personenkontrolle zeigte sich der montenegrinische Staatsangehörige unkooperativ und aggressiv, weshalb er in Gewahrsam genommen wurde. Hierbei leistete er Widerstand. Im Zuge dieser Maßnahmen kam ein 44-jähriger Bekannter des Mannes hinzu und beleidigte die Beamten ebenfalls. Auch der 44 Jahre alte Deutsche wurde daraufhin in Gewahrsam genommen. Während des Transports zum Polizeirevier versuchte der 41-Jahre alte Mann die eingesetzten Polizeibeamten zu attackieren. Der Montenegrianer muss sich nun unter anderem wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten. Gegen den 44 Jahre alten Deutschen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.
28.9.26

 

In Rathaus eingebrochen

Lorch. Am vergangenen Wochenende brachen Unbekannte in das Rathaus in Lorch ein. Die Ermittlungen zu möglichem Diebesgut sowie der Höhe des Sachschadens dauern noch an. Zeugen, die am vergangenen Wochenende verdächtigtes am Rathaus wahrgenommen haben, werden gebeten sich beim Polizeiposten Lorch unter 07172 7315 zu melden.
28.9.26

 

Dachstuhlbrand schnell gelöscht: Eine Verletzte

Bad Boll.  Feuerwehr, Rettungsdienst und die Polizei wurden am Samstagmittag zu einem Dachstuhlbrand in Bad Boll gerufen. Aus vermutlich technischer Ursache entstand im Bereich eines elektronischen Geräts im obersten Stockwerk des Gebäudes ein Brand, der dann teilweise auf den Dachstuhl übergriff. Die Feuerwehren aus Bad Boll, Zell u.A. und Weilheim, die mit insgesamt sieben Fahrzeugen und 42 Einsatzkräften vor Ort waren, konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Eine Bewohnerin des Gebäudes wurde mit Verdacht auf leichte Verletzungen in eine Klinik transportiert. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf einen unteren sechsstelligen Betrag.
27.9.26

 

Sport am Wochenende

Handball-Bundesliga Männer: Hannover-Burgdorf gegen Frisch Auf Göppingen: 36 : 28

Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: Bahlinger SC gegen Normannia Gmünd:  2 : 0

Fußball-Verbandsliga Württemberg: TSV Oberensingen gegen Göppinger SV: 0 : 2

 

Das Kopftuch gehört nicht in die Schule

Österreich zeigt, dass die Diskussion ums Kopftuch bei Schülerinnen keineswegs nur eine deutsche Spezialität ist. In unserem Nachbarland gilt seit diesem Monat ein neues gesetzliches Hijab-Verbot für Schülerinnen bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres. Das Gesetz nennt ausdrücklich die kindgerechte Entwicklung, Selbstbestimmung, Gleichberechtigung und Sichtbarkeit von Mädchen als Ziele.

Das ist bemerkenswert. Denn Österreich hatte bereits einmal ein Kopftuchverbot für jüngere Schülerinnen. Der Verfassungsgerichtshof hob diese Regelung 2020 auf. Damals ging es um ein Verbot religiös geprägter Kopfbedeckungen für Kinder bis zum Ende des Schuljahres, in dem sie zehn Jahre alt wurden. Der Gerichtshof sah darin unter anderem einen Verstoß gegen Gleichheitsgrundsatz und Religionsfreiheit. Jetzt hat Österreich einen neuen Weg gewählt: ein ausdrücklich auf Schülerinnen unter 14 Jahren bezogenes Verbot.

Österreich hat damit eine Regelung geschaffen, die auch uns gut zu Gesicht stehen würde. Das Kopftuch gehört nämlich nicht in unsere Schulen. Nicht bei der Schülerin. Und nicht bei der Lehrerin. Das ist keine Abwertung muslimischer Menschen. Es ist eine Vorstellung davon, was Schule in unserem Land sein sollte: ein geschützter Raum, in dem Kinder lernen, frei zu denken, sich frei zu entwickeln und ihren eigenen Weg zu gehen.

Denn bei einer erwachsenen Frau kann man über persönliche Religionsfreiheit sprechen. Bei einer zwölf- oder dreizehnjährigen Schülerin sieht die Sache anders aus. Ein Kind entscheidet nicht im luftleeren Raum. Es gibt Eltern, Familie, Tradition, Gemeinde und sozialen Druck. Wer behauptet, jedes Kopftuch eines jungen Mädchens sei automatisch Ausdruck einer völlig freien und unabhängigen Entscheidung, macht es sich zu einfach.

Die entscheidende Frage lautet deshalb: Was tun wir, wenn ein Mädchen das Kopftuch eigentlich nicht tragen möchte? Wer schützt sie dann? Die Schule muss der Ort sein, an dem ein Mädchen sagen darf: „Ich möchte das nicht.“ Ohne schlechtes Gewissen. Ohne Angst vor der Familie. Ohne den Vorwurf, eine schlechte Muslimin zu sein. Ohne die Behauptung, sie verrate ihre Herkunft.

Genau deshalb halte ich die Schule für den falschen Ort für religiöse Kleidervorschriften. Und nein: Das hat nichts damit zu tun, dass Deutschland Menschen muslimischen Glaubens nicht willkommen heißen sollte. Natürlich gehören sie zu unserem Land. Natürlich haben sie dieselben Rechte und Pflichten wie alle anderen. Natürlich darf niemand wegen seiner Religion benachteiligt werden. Aber Integration bedeutet nicht, dass der Staat jede Tradition widerspruchslos übernehmen muss.

Integration bedeutet auch, dass gemeinsame Regeln gelten. Wir leben in einem Land, das historisch und kulturell vom Christentum geprägt ist. Unsere Feiertage, unsere

Kirchen, unsere Kunst, unsere Literatur und viele unserer Vorstellungen von Menschlichkeit sind ohne diese Geschichte nicht zu verstehen.

Das moderne Deutschland ist zugleich ein freiheitlicher und religiös neutraler Staat. Gerade deshalb muss es aber möglich sein, über die Grenzen religiöser Symbole in staatlichen Einrichtungen zu diskutieren. Wir können nicht die Kreuze als Symbole christlichen Glaubens aus Neutralitätsgründen aus den Klassenzimmern verbannen und den Hijab dann erlauben. Das Kopftuch-Verbot müsste – ähnlich wie bei der Justiz - auch für Lehrerinnen gelten. Eine Lehrerin ist keine beliebige Privatperson, wenn sie vor einer Schulklasse steht. Sie repräsentiert eine staatliche Institution. Von ihr erwarten wir Neutralität, Unvoreingenommenheit und die Gleichbehandlung aller Kinder. Natürlich ist ein Kopftuch nicht automatisch ein politisches Statement. Natürlich kann eine Lehrerin sagen, dass sie es aus persönlicher Überzeugung trägt. Aber Schule ist eben nicht nur Privatleben. Die Frage lautet: Welche Botschaften sollen Kinder im Klassenzimmer vermittelt bekommen?

Deshalb sage ich: Wir sollten uns nicht scheuen, eine klare Grenze zu ziehen. Ein christlich geprägtes Land muss niemanden ausgrenzen. Aber es darf selbstbewusst sagen, welche Werte es in seinen Schulen vermitteln will. Für mich gehören dazu Freiheit, Gleichberechtigung und die Selbstbestimmung von Mädchen. Ich denke da auch an das Zitat des Journalisten Peter Scholl-Latour (1924-2014): „Ich fürchte nicht die Stärke des Islam, sondern die Schwäche des Abendlandes“. Kein Kopftuch in unseren Schulen - aus dem Wunsch heraus, dass jedes Mädchen zunächst einmal einfach ein Mädchen sein darf: frei, unbeschwert und ohne religiösen Druck.

Der frühere Oberbürgermeister von Göppingen und jetzige Kreisrat Guido Till greift in seiner Freitags-Kolumne "Moment mal!" Themen des täglichen Lebens auf und beleuchtet sie unter politischen Aspekten.
25.9.26

 

Neue Klimahelden pflegen über 300 Bäume

Kreis Göppingen. Über zwanzig Jugendliche nahmen an der Pflegeaktion des Team Klima teil und befreiten mit Scheren und Sägen die 2024 gepflanzten jungen Bäume von konkurrierendem Bewuchs. Diese Bäume waren vor zwei Jahren im Rahmen einer Plant-for-the-Planet Akademie gepflanzt worden. Die damalige Aktion mit Kindern aus dem gesamten Landkreis hatte der Stabsbereich Klimaschutz und Klimawandelanpassung des Landkreises in Kooperation mit der WALA Heilmittel GmbH organisiert. Dem Forstamt war es wichtig, es nicht bei der Pflanzaktion zu belassen, sondern auch zu vermitteln, wie entscheidend die anschließende Pflege für die Entwicklung eines klimaangepassten Waldes ist. Damit sich die jungen Bäume gut entwickeln können, müssen konkurrierende Sträucher und Gehölze regelmäßig zurückgenommen werden.

Astrid Geiger vom Tam Klima griff die Idee auf und konnte gemeinsam mit der engagierten Lehrerin Shora Gottwik von der Göppinger Schiller-Realschule über zwanzig Schüler der siebten und achten Klassen für die Aktion gewinnen. Im Gammelshausener Wald erklärte Revierleiter Simon Zoller die Aufgaben der Forstwirtschaft bei der Walderneuerung, den Einfluss des Klimawandels und den sicheren Umgang mit Gartenscheren und Sägen. Anschließend machten sich die Jugendlichen mit großem Einsatz an die Arbeit. Stück für Stück befreiten sie die sogenannten Inselpflanzungen von konkurrierenden Gehölzen und dichtem Brombeerbewuchs.

Die rund 300 jungen Bäume haben damit wieder deutlich bessere Voraussetzungen für ein ideales Wachstum. Für die neuen Klimahelden wurde zugleich unmittelbar erlebbar, wie viel Pflege und Arbeit hinter der Entwicklung eines klimaangepassten Waldes steckt. Sie konnten erfahren, dass Klimaanpassung und Klimaschutz auch ganz konkret vor der eigenen Haustür stattfinden und eigenes Engagement einen Beitrag leisten kann. Dieses Wissen und ihre Erfahrungen können sie nun mitnehmen – und vielleicht den einen oder die andere in ihrem Umfeld dafür begeistern, selbst aktiv zu werden.
26.9.26

 

Verein setzt auf Digitalisierung der Kliniken

Kreis Göppingen/Stuttgart. Der in Stuttgart gegründete Verein Medicus wurde ein wichtiger Meilenstein für die zunehmende Digitalisierung des Gesundheitswesens in Baden-Württemberg erreicht. Das Alb-Fils-Klinikum in Göppingen gehört zu den Gründungsmitgliedern des neuen Vereins und gestaltet mit vielen weiteren klinischen Versorgungseinrichtungen die digitale Zukunft der medizinischen Versorgung aktiv mit. Mit der Medicus-Plattform entsteht erstmals eine multicloudbasierte, sichere, datenschutzkonforme und flexible digitale Infrastruktur für Krankenhäuser, Forschungseinrichtungen und weitere Akteure des Gesundheitswesens, die auf moderne Stack-Architektur setzt.  Gemeinsames Ziel ist es, Innovationen schneller einzuführen, IT-Strukturen zukunftsfähig auszurichten und die Zusammenarbeit innerhalb des Gesundheitswesens einrichtungs- und sektorenübergreifend weiter zu stärken.

„Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Sie muss im Alltag einen konkreten Nutzen schaffen – für unsere Mitarbeiter, für die Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen und vor allem für unsere Patienten,“ so der kaufmännisches Geschäftsführer des Alb-Fils-Klinikums, Wolfgang Schmid. „Mit Medicus bündeln wir Kräfte, schaffen sichere und verlässliche digitale Strukturen und legen die Grundlage dafür, Versorgung, Forschung und Wissenstransfer besser miteinander zu verknüpfen. Als kommunales Krankenhaus bringen wir uns deshalb aktiv ein, damit digitale Lösungen nicht isoliert bleiben, sondern in der Versorgung vor Ort ankommen.“ Schmid wurde auch in die Führungsstruktur des Vereins gewählt. Weitere Vorstandsmtglieder sind Prof. Frederik Wenz (Vorstandsvorsitzender), Leitender Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Freiburg und  Prof. Martin Holderried, Medizinischer Geschäftsführer des Städtischen Klinikums Karlsruhe.
26.9.26

 

Abluftreinigung gegen Gestank

Göppingen. Die Bewohner von Faurndau und Uhingen haben den Geruch noch in der Nase: Nach der Installation der Klärschlammtrocknung in diesem Jahr ist es immer wieder zu extrem unangenehmen Gerüchen gekommen. Abhilfe schafft nun ein Beschluss des Ausschusses für Umwelt und Technik: Für 225.000 Euro kann die Stadtentwässerung Göppingen (SEG) eine Abluftreinigung anschaffen.

 Ohne diese Ergänzung kann die neue Anlage für die Niedrigenergietrocknung des Klärschlamms nur sehr eingeschränkt betrieben werden. Die Folge: der anfallende mechanisch entwässerte Klärschlamm kann nicht in Gänze trocknen, sondern muss teuer entsorgt werden. Daraus entstehen zusätzliche Kosten von bis zu 100.000 Euro pro Monat. 

Zu Testzwecken hat die SEG deshalb eine Abluftreinigung mit dem System Eco Cube der Firma EES an einem der Trocknungsmodule installiert. Der Eco Cube ist ein kompaktes Photolyse-System zur Geruchsreduzierung, das Gerüche mit Hilfe von aktiviertem Sauerstoff und Hydroxylradikalen wirksam abbaut. Der Testlauf war erfolgreich: Die Abluft der Niedrigenergietrocknung ist anschließend fast geruchslos. Nun sollen alle drei Module der Anlage mit dem System nachgerüstet werden. Die dafür benötigten 225.000 Euro können im Haushalt kompensiert werden, da für die Erschließung im Freihof in Faurndau weniger Mittel ausgegeben werden.
25.9.26

 

Caruso-Zertifikat für Kindergarten

Schwäbisch Gmünd. Schwäbisch Gmünd (sv). Der Kindergarten am Eichenrain in Schwäbisch Gmünd wurde zum dritten Mal mit der Caruso-Zertifizierung des Deutschen Chorverbands (DCV) ausgezeichnet. Die Zertifizierung bestätigt die kontinuierliche Verankerung des Singens im pädagogischen Alltag der Einrichtung und würdigt die besondere musikalische Arbeit des gesamten Teams.
25.9.26

 

Einbruch in Wertstoffhof

Lorch. Am Donnerstag verschafften sich zwei Männer im Alter von 31 Jahren und 40 Jahre unerlaubt Zutritt zum Wertstoffhof in der Maierhofstraße in Lorch. Zeugen nahmen gegen am Abend Geräusche wahr und verständigten die Polizei. Diese konnten daraufhin zwei Rumänen festnehmen. Diese hatten augenscheinlich Metall- und Kabelschrott zum Abtransport bereitgelegt. Der beiden wurden in Absprache mit der Staatsanwaltschaft nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß entlassen.
25.9.26

 

Straßenschäden werden jetzt digital erfasst

Göppingen. Schachtdeckel, Straßenschilder, Schlaglöcher: Das alles und noch viel mehr erfasst die Stadt Göppingen nun mit Vialytics, einer Software für die Straßenzustandskontrolle. Der Clou: Die Erfassung läuft im Alltag nebenher, wenn der Baubetriebshof sowieso mit seinen Fahrzeugen in der Stadt unterwegs ist. Und: Es ist aktueller, effizienter und günstiger als bisher. 

Bislang hat die Verwaltung alle fünf Jahre extern einen Straßenzustandsbericht erstellen lassen. Darauf aufbauend wurde ein entsprechender Plan zur Sanierung oder für die Reparatur der Straßen erstellt. Nur: Der Bericht war statisch, die Daten irgendwann nicht mehr auf dem neuesten Stand. Jetzt setzt die Stadt Göppingen auf das digitale Tool von Vialytics. 

Die Software ist auf zwei Smartphones installiert, die regelmäßig mit Fahrzeugen des Baubetriebshofs unterwegs sind. Dabei wird über eine Kamera, die alle vier Meter ein Foto macht, alles Mögliche erfasst: Sitzt der Schachtdeckel noch richtig? Ist das Straßenschild schon verblasst oder gar zugewachsen? Wo hat sich durch den Frost ein Schlagloch gebildet? Und: Wo ist eine grundlegende Sanierung notwendig und wo reicht eine punktuelle Reparatur?

Die Fotos werden im Anschluss von einer KI bewertet, die dann Maßnahmen vorschlägt. Im System integriert ist auch gleich ein Auftragsmanagement, das mehr Effizienz in die Abläufe bringt. „Mit Vialytics sind wir immer auf dem neuesten Stand, können auch rasch handeln und gleichzeitig die Straßen nach ihrem aktuellen Zustand bei den laufenden Sanierungen berücksichtigen“, sagte Andreas Christ, Leiter der Abteilung Mobilität und verkehrliche Infrastruktur, bei der Vorstellung im Ausschuss für Umwelt und Technik am Donnerstagabend. Der Einsatz von Vialytics kostet die Stadt rund 25.000 Euro jährlich für die kommenden drei Jahre.

Ans System angeschlossen sind auch die Stadtentwässerung (SEG) sowie die Stadtwerke Göppingen (SWG), die die Daten für ihren Bereich weiterverwerten. Zwei Mal pro Jahr sollen zudem alle 260 Straßenkilometer im Stadtgebiet Göppingen mit Vialytics befahren und erfasst werden. Dadurch liegen der Stadtverwaltung stets aktuelle Daten für einen ausführlichen Straßenzustandsbericht vor, die nicht mehr in diesem Umfang durch eine externe Firma erhoben werden müssen. 

Ein weiterer Vorteil: Der Zustand der Straßen kann nicht nur öfters, nebenher und digital erfasst werden sowie mit einem automatischen Auftragsmanagement verknüpft werden. Die erfassten Daten helfen der Stadt auch bei der Nachweispflicht, wenn es mal zum Dissens mit externen Bauunternehmern kommen sollte. „Durch die Digitalisierung werden wir schneller, effektiver und kostengünstiger“, sagt Christ. Denn hilfreich sind die aktuelleren Daten auch für eine bessere Planung der Straßensanierung – insbesondere, wenn es um die Anmeldung der Kosten im nächsten Haushalt geht.
25.9.26

 

Preis vom Technikum Laubholz für Klima-Team

Kreis Göppingen. Das Technikum Laubholz zeichnete den Landkreis Göppingen für eine Aktion aus, die der Stabsbereich Klimaschutz und Klimawandelanpassung 2025 durchgeführt hatte, gemeinsam mit engagierten Lehrerinnen und 130 Schülern der Schiller-Realschule und der Herman-Hesse-Realschule Göppingen, dem Forstamt des Landkreis Göppingen sowie dem Stadtforst Göppingen.

Das Technikum Laubholz (TLH) ist eine unabhängige, außeruniversitäre Forschungseinrichtung, die auf Initiative des Landes Baden-Württemberg unter Federführung des Ministeriums für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat im Frühjahr 2020 gegründet wurde. Seit einigen Jahren lobt es den „Waldmacher Award“ aus und prämiert diejenigen, die mit ihren Ideen und Taten helfen, unsere Wälder zu bewahren, zu schützen und dem Lebensraum Wald eine Zukunft zu geben.

Für die Aktion “130 Kinder, 800 Bäume”, die der Landkreis Göppingen erfolgreich einreichte, hatten sich mehrere sechste und neunte Klassen interaktiv und spielerisch mit den Themen Klimaschutz und Klimawandelanpassung auseinandergesetzt, insbesondere was der Wald dabei für eine Rolle spielt – und natürlich auch, welchen Einfluss wir selber nehmen können. Module dazu gab es von der internationalen Plant-for-the-Planet-Initiative. Was für den Stabsbereich bei dieser Aktion das Besondere war, ist die Organisation als Schulaktivität unter Verbindung von Theorie und Praxis. Hierdurch können viele Jugendliche erreicht werden, insbesondere auch solche, die durch ihr Elternhaus noch nicht sensibilisiert sind, und die hierfür vielleicht weniger aufgeschlossen sind.

Das Technikum Laubholz hat dieser Charakter offensichtlich auch überzeugt: Revierleiter Sven Konzmann und die durchführenden Lehrerinnen Esther Lechleitner (Hermann-Hesse-Realschule) und Shora Gottwik (Schiller-Realschule) durften die Auszeichnung am Sonntag auf der Landesgartenschau in Ellwangen von Geschäftsführer Dr. Tobias Wolfinger entgegennehmen.
25.9.26

 

Mutmaßlicher Graffitisprayer erwischt

Eislingen.  Am Mittwoch soll ein 24-Jähriger in Eislingen Sachschaden verursacht haben. Kurz vor 12 Uhr beobachtet ein Zeuge in der Ebertstraße einen Verdächtigen. Der sprühte ein Graffiti an eine Wand. Die Polizei Eislingen kontrollierte kurz darauf den mutmaßlichen Sprayer im Bereich der Krummbrücke. Der 24-Jährige hatte auch eine Spraydose bei sich. Im Umkreis konnten die Beamten mehrere frische Graffiti entdecken, die mutmaßlich von dem 24-Jährigen gesprüht wurden. Das Polizeirevier Heidenheim hat die Ermittlungen wegen den Sachbeschädigungen aufgenommen. Die Schadenshöhe muss noch ermittelt werden.
24.9.26

 

Bei Unfall verletzt

Kuchen.  Am Mittwoch verursachte ein Autofahrer auf der B10 bei Kuchen einen Auffahrunfall. Gegen 14.45 Uhr fuhren die Fahrzeuge auf der Bundesstraße in Richtung Geislingen. Bei Kuchen musste eine 19-Jährige mit ihrem Pkw abbremsen. Dahinter fuhr ein 25-Jähriger mit seinem Transporter. Der konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und stieß gegen das Heck des Autos. Die 19-Jährige erlitt bei dem Auffahrunfall leichte Verletzungen. Rettungskräfte waren nicht erforderlich. Die Polizei Geislingen hat den Unfall aufgenommen. Der genaue Schaden an den beiden Fahrzeugen muss noch ermittelt werden.
24.9.26

 

Schorndorf sucht neue Preisträgerin

Schorndorf. In einer Welt im Umbruch braucht es Menschen, die hinschauen, vordenken und anpacken: Ab sofort läuft die Bewerbungsphase für den Barbara-Künkelin-Preis 2027, der mit einem Preisgeld von 5.000 Euro verbunden ist. Seit 1984 zeichnet die Barbara-Künkelin-Preis-Stiftung alle zwei Jahre couragierte Frauen und Frauengruppen aus, die mit außergewöhnlichem Einsatz, Mut und Zivilcourage gesellschaftliche Tabus brechen, neue Wege aufzeigen und sich nachhaltig für das Wohl ihrer Mitmenschen einsetzen. Der Preis knüpft an das historische Vorbild Barbara Künkelin an, die 1688 gemeinsam mit den Schorndorfer Weibern die Übergabe der Festung Schorndorf verhinderte, und soll als Inspiration dienen, selbst aktiv zu werden.

Zu den bisherigen Preisträgerinnen zählen prägende Persönlichkeiten wie die Ärztin Dr. Lisa Federle, die sich mit großem Engagement für die Pandemiebekämpfung einsetzte, und die Journalistin und Moderatorin Dunja Hayali, die für Weltoffenheit und Toleranz eintritt und sich öffentlich gegen Rassismus, Rechtsextremismus, Hass und Ausgrenzung positioniert.

Ausgezeichnet wurden zudem Leni Breymaier gemeinsam mit der „Qualitätsoffensive Brustkrebs“, die sich für eine bessere Früherkennung, Behandlung und Versorgung von Brustkrebspatientinnen einsetzte, Andrea Laux, Begründerin der Eltern-Kind-Zentren, sowie Sabine Constabel für ihren langjährigen Einsatz für Frauen in der Prostitution und die Gründung von „Sisters“. Zuletzt erhielt Karin Eckstein, Gründerin der Familienherberge Lebensweg, im Jahr 2025 den Preis. Mit ihrem außergewöhnlichen Engagement schuf sie einen Ort zur Entlastung und Unterstützung von Familien mit schwerstkranken und schwerbehinderten Kindern.

Vorschläge für eine Preisträgerin können von Privatpersonen, Vereinen oder Organisationen eingereicht werden. Aussagekräftige Unterlagen sind formlos bis spätestens Montag, 2. November  an den Vorsitzenden des Heimatvereins Schorndorf, Holger Dietrich, Ulrichstraße 65, 73614 Schorndorf einzuschicken.  Weitere Informationen zur Stiftung, den Statuten sowie den bisherigen Preisträgerinnen finden Sie unter www.kuenkelinpreis.de.
24.9.26

 

Ebersbach freut sich über 60 000 Freibadbesucher

Ebersbach. Mit dem traditionellen Abbaden ist die Freibadsaison 2026 im Waldhöhenfreibad zu Ende gegangen. Rund 60.000 Besucher haben in diesem Sommer das Freibad genutzt.

Bürgermeisterin Manuela Raichle: „60.000 Besucher sind eine tolle Zahl und zeigen, welchen Stellenwert unser Waldhöhenfreibad für Ebersbach und weit über die Stadt hinaus hat. Für mich steckt hinter dieser Zahl aber vor allem eines: ganz viel Arbeit von ganz vielen Menschen. An der Kasse, am Becken, bei der DLRG, am Kiosk, in unserer Stadtgärtnerei, im Rathaus und ehrenamtlich im Förderverein. In diesem Jahr hat dieses Zusammenspiel richtig gut funktioniert. Dafür möchte ich ganz persönlich Danke sagen. Unser Waldhöhenfreibad ist eben weit mehr als ein Schwimmbad – es ist ein Stück Ebersbach.“

Nach der Saison ist vor der Saison: Stadt, Bäderlife und Förderverein nutzen die kommenden Monate bereits für die Vorbereitungen auf 2027. Ideen und Anregungen nimmt der Förderverein gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. entgegen.
24.9.26

 

Vollsperrung der Gmünder Straße in Heubach

Heubach. Aufgrund von Tiefbauarbeiten muss die Gmünder Straße (L 1161) in Heubach ab 28.September bis 9. Oktobver für den Straßenverkehr voll gesperrt werden. Eine Umleitung wird über die Albstraße – Daimlerstraße – Raiffeisenstraße – Benzstraße und Böbinger Straße eingerichtet.
24.9.26

 

Kreisstraße zwischen Auendorf und Bad Ditzenbach gesperrt

Bad Ditzenbach. Ab Montag, 5. Oktober werden Schäden auf der Kreisstraße K 1448 zwischen Auendorf und Bad Ditzenbach umfangreich saniert. Der Bauabschnitt erstreckt sich vom  Ortsausgang von Auendorf bis zum Wettenbachdurchlass. Neben der Erneuerung  der Entwässerungseinrichtungen finden auch Arbeiten am Öhmtelbach zur Sicherung der Straße statt. Die Arbeiten können wegen der geringen Fahrbahnbreite nur unter Vollsperrung erfolgen. Der Verkehr wird daher über Gruibingen und Bad Ditzenbach umgeleitet. Bis voraussichtlich Mitte Dezember 2026 werden die Arbeiten abgeschlossen sein.
24.9.26

 

Bundeszuschuss für Salacher Freibad-Sanierung 

Salach.  Aus dem Bundesförderprogramm zur „Sanierung kommunaler Sportstätten –Schwimmbäder" (SKS) fließen 685.000,00 Euro an die Gemeinde Salach in den Wahlkreis Göppingen. Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages am heutigen Mittwoch beschlossen. Konkret erhält die Gemeinde die Förderung für die Sanierung des Schachenmayr-Freibads. „Ich freue mich für die Gemeinde Salach über die Zuwendung der Fördermittel. Damit können nun unter anderem die dringend notwendigen  Modernisierungen und Erneuerungen am Kombibecken und der Filteranlage des Kinderbeckens durchgeführt werden", so Hermann Färber, CDU-Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Göppingen.
23.9.26

 

Betriebsgebäude der Stadtentwässung erweitert 


Das modernisierte und erweiterte Betriebsgebäude der Stadtentwässerung Göppingen. Foto: Stadtverwaltung Göppingen

Göppingen. Nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit ist das generalsanierte und erweiterte Betriebsgebäude der Stadtentwässerung Göppingen (SEG) eingeweiht worden. Mit der Sanierung des bestehenden Gebäudes und dem Neubau wurden zukunftsfähige Arbeitsbedingungen geschaffen. Insgesamt hat die Stadt rund 11,6 Millionen Euro in das Projekt investiert.

„Wasser ist eine unserer wichtigsten Lebensgrundlagen. Damit unser Wasser sauber bleibt und unsere Umwelt geschützt wird, braucht es eine leistungsfähige und zuverlässige Stadtentwässerung“, betonte Oberbürgermeister Alex Maier. Die Arbeit der Stadtentwässerung geschehe dabei vielfach im Hintergrund und werde von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. „Am Ende sind es nicht die Gebäude, die unsere Stadt am Laufen halten. Es sind die Menschen, die darin arbeiten“, so Maier.

Ausgangspunkt für das Bauprojekt waren unter anderem zu kleine Umkleide- und Sanitärräume. Im Zuge der Planungen wurde deutlich, dass auch die übrigen räumlichen Voraussetzungen den Anforderungen an einen modernen Betrieb nicht mehr gerecht wurden. Das bestehende Betriebsgebäude wurde deshalb generalsaniert und durch einen Anbau erweitert. 

Baubürgermeisterin Eva Noller hob insbesondere die Herausforderung hervor, die umfangreiche Sanierung bei laufendem Betrieb umzusetzen. Während der Bauzeit wurde die Verwaltung deshalb in ein Containerdorf mit rund 30 Containern ausgelagert. Dort waren unter anderem Büroarbeitsplätze, Labor, Duschen, Umkleidebereiche, Archiv und Vesperraum untergebracht. „Aus einem Gebäude mit Geschichte ist ein Gebäude mit Zukunft geworden. Der Charakter des Bestands wurde bewahrt und gleichzeitig wurden moderne und zukunftsfähige Arbeitsbedingungen geschaffen“, sagte Noller. 

Entstanden sind moderne Büroarbeitsplätze, neue Duschen und Umkleiden, eine Cafeteria sowie barrierefreie Bereiche. Auch die Gebäudetechnik wurde umfassend erneuert. Dazu gehören unter anderem eine Brandmeldeanlage, eine vollflächige Sicherheitsbeleuchtung, ein neues technisches System zur intelligenten Steuerung eines Gebäudes, zum Beispiel in Sachen Beleuchtung und ein automatischer Sonnenschutz. Heizung, Lüftung und Sanitär wurden ebenfalls erneuert; Büros und Cafeteria sind nun klimatisiert.
23.9.26

 

Schüler aus Prag in Gmünd zu Gast

Schwäbisch Gmünd (sv). Noch  bis Freitag sind 13 Schüler des Prager Gymnasiums: Gymnázium Na Pražačce zu Gast in Schwäbisch Gmünd. Gastgeber ist das Hans-Baldung-Gymnasium. Beim  Schüleraustausch lernen die Jugendlichen den Schulalltag und die Region kennen und haben dabei die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und ihre Sprachkenntnisse anzuwenden.

Ein abwechslungsreiches Programm bietet den Gästen Einblicke in die Stadt und die Umgebung. Ein besonderer Programmpunkt ist der Empfang im Rathaus der Stadt Schwäbisch Gmünd. Darüber hinaus führt ein gemeinsamer Ausflug nach Stuttgart, wo unter anderem das Mercedes-Benz-Museum und das Milaneo besucht werden. Auch ein Besuch im Kletterpark „Skypark“ steht auf dem Programm.
23.9.26

 

Ortsdurchfahrt Krummwälden wird saniert

Eislingen. Die Kreisstraße 1404 innerhalb der Ortsdurchfahrt Krummwäl[1]den wird ab 5. Oktober  saniert.  Die Arbeiten umfassen neben der Belagserneuerung die Erneuerung der Wasserleitung zwischen dem Kreisverkehr Brückenstraße und der Schwarzengasse sowie den  barrierefreien Ausbau von drei Bushaltestellen in der Ottenbacher Straße. Hierfür wird die Ottenbacher Straße ab 5.Oktober  abschnittsweise für etwa zehn bis zwölf Wochen gesperrt. Über die Sperrung der einzelnen Bauabschnitte werden die betroffenen Anlieger vorab durch die ausführende Baufirma informiert. Die Durchfahrt nach Ottenbach wird für die gesamte Bauzeit über Hohenstaufen  umgeleitet. Für den Anlieger- und Busverkehr werden örtliche Umleitungen ausgeschildert. Für LKW-Verkehr über zwölf Meter Länge wird über Wäschenbeuren umgeleitet.
23.9.26

 

E-Scooter-Fahrer gestürzt

Schlierbach. Am Dienstag kam ein 18-Jähriger mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus. Wie die Polizei mitteilt, fuhr der junge Mann in der Maybachstraße in Schlierbach. Aus bislang unbekannter Ursache stürzte er offenbar  alleinbeteiligt hinter einem Firmengebäude von seinem E-Scooter. Dabei verletzte er sich am Kopf. Der Rettungsdinest brachte ihn in eine Klinik. Die Polizei wurde zunächst nicht hinzugezogen. Erst später, als sich sein Zustand drastisch verschlechterte und er wegen seinen schweren Kopfverletzungen mit dem Hubschrauber in eine Spezialklinik verlegt werden musste, wurde die Polizei Uhingen informiert. Die nahm den Unfall nachträglich auf und sucht nun weitere Zeugen, die den Sturz beobachtet haben. Hinweise bitte an die Polizei unter der Tel. 07161/9381-0.
23.9.26

 

OB Marzian: Hinter den sportlichen Erfolgen steckt viel mehr


Die Fechterinnen und Fechter der TSG Eislingen wurden für ihre zahlreichen Erfolge geehrt. Foto: Stadtverwaltung Eislingen

Eislingen. Bei der Sportlerehrung der Stadt Eislingen wurden 40 erfolgreiche Sportler für ihre besonderen Leistungen ausgezeichnet. Oberbürgermeister Oliver Marzian überreichte die Ehrungen und würdigte damit die sportlichen Erfolge ebenso wie den Einsatz, der dahintersteht.

Geehrt wurden Sportler aus den Disziplinen Karate – Kata und Kyokushin, Boxen, Westernschießen, Tischtennis, Hip-Hop und Fechten. Die Altersspanne zeigte dabei eindrucksvoll die Vielfalt des Sports: Der jüngste Geehrte war elf Jahre alt, der älteste 76. Neben den erfolgreichen Sportlern wurden auch deren  Trainer für ihren wichtigen Beitrag zu den sportlichen Erfolgen gewürdigt. „Hinter jeder Medaille, hinter jedem Titel und hinter jeder persönlichen Bestleistung steckt weit mehr als das, was wir am Ende auf einer Ergebnisliste sehen“, betonte Oberbürgermeister Oliver Marzian. Unzählige Trainingsstunden, Disziplin und Durchhaltevermögen seien notwendig, um sportliche Ziele zu erreichen. Dabei hob er auch die Bedeutung der Vereine und des Ehrenamts hervor.

Für Unterhaltung sorgten die Zumba Kids der TSG Eislingen unter der Leitung von Guying Wolf-Wu. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war außerdem das Interview von Oberbürgermeister Oliver Marzian mit dem ehemaligen Handballweltmeister Mimi Kraus. Er gab persönliche Einblicke in seine Zeit im Leistungssport und berichtete über Erfahrungen aus seiner beeindruckenden sportlichen Laufbahn. Musikalisch umrahmt wurde der Abend vom Akustikduo „Nightbirds“ mit Nicole Fock und Sandor Berecz.

Die geehrten Sportler: Melvin Voss, Aleksandar Blagojevic, Lazar Blagojevic, Mateja Dzodan, Neven Dzodan, Maja Ignatov, Michelle Prediger (alle Karate Kata), Albina Kasumi (Boxen), Gabriele Jöst, Michael Kienzle, Daniela Rackelmann, Jürgen Rackelmann (alle Westernschießen), Jenny Fischer, Emma Fleischer, Mary Hofele (alle Hip-Hop), Rudi Biesen (Tischtennis), Gabriel Caletka, Leonard Elschenbroich, Luise Geiger, Michael Herm, Viktor Kreischer, Tobias Lehnert, Matthew Matikke, Julia Puskaric, Laura Puskaric, Sophia Roessler, David Schuler, Ylvi Schuler, Julian Tastl, Alexander Thiel, Pilipp Thiel, Samuel Till, Mariia Tymokhina, Liv Umlauf, Viktoria Voytova, Mark Voytov, Ben Weiser, Colin Weiss, Loreley Wiekhorst (alle Fechten).
23.9.26

 

Sperrung zwischen Gmünd und Lindach

Schwäbisch Gmünd (sv). Ab Dienstag, 29. September bis voraussichtlich Mittwoch, 7. Oktober kommt es zwischen Gmünd und Lindach zu halbseitiger Straßensperrung mit einer Lichtsignalanlage. Grund dafür sind Asphalt Fräsarbeiten und Einbau der Asphaltdeckschicht im Bereich der Otto-Tiefenbacher-Straße bei der Zufahrt zum Bosch Firmenparkplatz und am Ortseingang Lindach beim Friedhof. Die Maßnahme ist aus Gründen der Verkehrssicherung dringend notwendig.
23.9.26

 

Stadt hält an weiterem  Tunnel für Radfahrer fest

Eislingen.   Im Oktober soll der Eislinger Gemeinderat über den Bau einer  Radunterführung in der neuen Stadtmitte von Eislingen entscheiden. Das Perojekt soll über zehn Millionen Euro kosten und ist umstritten.

Die Mitte Eislingens soll zu einem verbindenden Element mit Aufenthaltsqualität umgebaut werden. Während die neue Mühlbachtrasse vorrangig für den motorisierten Verkehr geplant und gebaut wurde, sieht das Gesamtkonzept auch eine verkehrsberuhigte Achse vom Hirschkreisel bis zur Schloss-Straße östlich vom Rathaus vor. Das Herzstück dieser neuen Stadtmitte ist der Schlossplatz. „Die bestehende Unterführung am Bahnhof hat im Alltag eine sehr hohe Bedeutung für den Fuß- und Radverkehr. Sie stellt die einzige Querungsmöglichkeit der Bahnstrecke abseits vom Autoverkehr dar. Im Schnitt queren hier täglich rund 1.500 Radfahrer und über 3.000 Fußgänger. Für viele Schülerinnen und Schüler ist sie Teil des täglichen Schulwegs“, so die Stadtverwaltung in einer Mitteilung.

Zu den größten Defiziten der Unterführung zählen laut Rathaus die nahezu rechtwinkligen Zufahrtsrampen mit engen Kurven. Radfahrer haben keinen Einblick in die Unterführung und somit keine Sichtbeziehungen zu möglichem Gegenverkehr. Sowohl für Radfahrer als auch Fußgänger hat der nachträgliche Einbau des DB-Aufzugs auf die Gleise eine weitere Engstelle geschaffen. Zu Stoßzeiten, besonders bei an- und abfahrenden Zügen, kommen hier viele Verkehrsteilnehmer auf engem Raum zusammen.

Diese Situation soll durch eine weitere, bisher mit sechs Meter Breite geplante Radunterführung verbessert werden. Sie ist östlich versetzt zur bestehenden Schlosspassage angeordnet. Der Radverkehr wird damit eine am östlichen Rand des Platzes verlaufende, geradlinige Rampe mit guten Sichtbeziehungen durch die Unterführung erhalten und geradeaus weiter im Übergangsbereich zwischen neuem Schlossplatz und Schlosspark zur Hauptstraße geführt. Der Höhenunterschied von rund drei Metern zwischen dem künftigen Niveau des Schlossplatzes und der Unterführung bleibt auch künftig gut überwindbar, so die Idee der Stadt.

Die Umsetzung der Baumaßnahme ist für das Jahr 2029 vorgesehen. Die Radunterführung Schlosspassage wird seit vielen Jahren im Eislinger Gemeinderat diskutiert. Die notwendigen baurechtlichen Grundlagen wurden mit dem Planfeststellungsbeschluss durch das Regierungspräsidium Stuttgart im Jahr 2021 geschaffen. Eine Förderung von Seiten des Landes und des Bundes steht mit rund 90 Prozent der Baukosten in Aussicht. Der Eigenanteil der Stadt für den Bau der Radunterführung inklusive der Vorplätze mit Rampen und Treppenanlage liegt bei rund 3,22 Millionen Euro.

Die Unterlagen zur öffentlichen Sitzung des Gemeinderats am 19. Oktober stehen bereits zur Einsicht auf der Website der Stadt Eislingen bereit. Bürger können sich unter www.eislingen.de/neue-mitte/radunterfuehrung über das Vorhaben informieren und sind zur öffentlichen Sitzung eingeladen. Außerdem startet am 24.September eine Bürgerumfrage, um ein Meinungsbild einzuholen. Die Online-Umfrage wird ebenfalls auf der Website eingestellt.
23.9.26

 

Polizei schnappt berauschten Fahrer

Göppingen. Am Dienstag zog die Polizei in Göppingen einen 30-jährigen Autofahrer aus dem Verkehr. Kurz vor 16 Uhr war der junge Mann mit seinem Fahrzeug in der Fischstraße Höhe Willi-Bleicher-Straße unterwegs. Er fuhr in Richtung Lorcher Straße und wurde dort einer routinemäßigen Kontrolle unterzogen. Bei der Überprüfung des Fahrers stellten die Beamten fest, dass dieser mutmaßlich unter Drogen stand. Ein Drogenschnelltest bestätigte den Verdacht. Der Test verlief positiv auf THC und Kokain. Eine Ärztin nahm dem Mann Blut ab. Er sieht nun einer Anzeige entgegen. Die Polizeistreife untersagte dem 30-Jährigen die Weiterfahrt für die nächsten 24 Stunden. Neben einer Anzeige setzt sich die Polizei nun auch mit der Führerscheinstelle in Verbindung. Die prüft weitere Maßnahmen gegen den Autofahrer.
23.9.26

 

Jugendlicher ausgeraubt

Schwäbisch Gmünd. Ein 17-Jähriger war am Mittwoch gegen 0.30 Uhr zu Fuß In der Vorstadt unterwegs. Etwa im Bereich eines dortigen Lebensmittelgeschäftes wurde er mutmaßlich von zwei Männern von hinten niedergeschlagen, sodass er zumindest kurzzeitig sein Bewusstsein verlor. Die Täter raubten anschließend Bargeld aus dem Geldbeutel des Jugendlichen. Als dieser wieder zu sich kam, verständigte er die Polizei. Er wurde auch eine Krankenwagenbesatzung hinzugezogen, die den Leichtverletzten ins Krankenhaus brachte. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet unter Telefon 07361/5800 um Hinweise auf die beiden Täter. Eventuell fielen Personen vor oder nach der Tat im dortigen Bereich auf. Eine Personenbeschreibung liegt nicht vor.
23.9.26

 

Erstes Treffen der neuen Stadtoberhäupter


Bürgermeister Laurent Harmel (l.) überreicht die Medaille der Stadt Oyonnax an Oberbürgermeister Oliver Marzian. Foto: Stadtveraltung Eislingen

Oyonnax/Eislingen. Nach 25 Jahren Partnerschaft begegnet sich erstmals die neue Generation der Verantwortungsträger beider Städte. Sowohl in Eislingen als auch in Oyonnax wurden neue Stadtoberhäupter gewählt. Im Mittelpunkt des Besuchs stand daher die erste persönliche Begegnung zwischen Bürgermeister Laurent Harmel und Oberbürgermeister Oliver Marzian.

Mit vielen neuen Eindrücken und großer Zuversicht für die Zukunft ist eine elfköpfige Delegation aus Mitgliedern des Gemeinderats, des Partnerschaftskomitees, aus Vereinsvertretern und der Stadtverwaltung von ihrem Besuch in der französischen Partnerstadt Oyonnax zurückgekehrt. Die Reise stand ganz im Zeichen des Kennenlernens und der Vorfreude, dass die Verbindung mit neuer Energie fortgesetzt wird. Es war schnell spürbar, dass die lebendige Verbindung weit mehr ist, als ein offizieller Kontakt zwischen Rathäusern.

Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm eröffnete dem Eislinger Oberbürgermeister einen Einblick in die Geschichte, Kultur und das Lebensgefühl derPartnberstadt. Dazu gehörte ein gemeinsamer Stadtrundgang ebenso wie Besuche des Industrie- und Kammmuseums. Eindrucksvoll waren die Stationen zur Geschichte der Résistance, die in Oyonnax während des Zweiten Weltkriegs eine besondere Rolle spielte. „Es ist für mich ein tief bewegendes und zugleich mahnendes Kapitel unserer gemeinsamen Geschichte“, sagte Oberbürgermeister Oliver Marzian. „Es bleibt unsere dauerhafte Pflicht, diese Erinnerung wachzuhalten und im Herzen zu bewahren.“

Einen ganz anderen, aber ebenso authentischen Einblick in die Identität der Stadt erhielten die Eislinger beim Besuch des Rugby-Spiels im Stade Charles Mathon. Denn wer Oyonnax verstehen möchte, kommt an Rugby nicht vorbei. Rugby gehört zur Identität der Stadt, prägt das Gemeinschaftsgefühl und sorgt regelmäßig dafür, dass sich Stadt und Region hinter der Mannschaft versammeln. Dass die deutschen Gäste bereits in den Vereinsfarben Rot und Schwarz erschienen und noch vor Ort mit Fanschals und Caps ausgestattet wurden, machte deutlich, dass der anvisierte Sieg der „Les Oyomen“ an diesem Abend gemeinsam mit viel Jubel unterstützt wurde. Den Höhepunkt erreichte das Wochenende beim offiziellen Empfang im Rathaus. Vor zahlreichen Gästen setzte der Oyonnaxer Bürgermeister einen bewegenden Moment. Als sichtbares Zeichen der Verbundenheit und zugleich als Ausblick auf die gemeinsame Zukunft, übergab Bürgermeister Laurent Harmel die Medaille der Stadt Oyonnax an Oberbürgermeister Oliver Marzian. Sie werde nur zu besonderen Anlässen überreicht und stehe für die gemeinsame Geschichte seit der Gründung der Städtepartnerschaft im Jahr 2001, führte der Oyonnaxer Bürgermeister aus. Gleichzeitig sei sie Ausdruck eines gemeinsamen Versprechens: die Freundschaft weiterzutragen, ihr immer wieder neue Impulse zu geben und sie an die nächste Generation weiterzureichen. Wenn die Partnerschaft auch in Zukunft lebendig bleiben solle, müsse sie von jungen Menschen getragen werden, betonte Bürgermeister Harmel. „Denn sie sind es, die unsere Verbindung morgen weiterleben lassen werden.“

Zuvor hatte der französische Bürgermeister bereits beschrieben, was die Städtepartnerschaft für ihn ausmacht: gemeinsame Erinnerungen, dass sich Familien gegenseitig willkommen heißen und manchmal auch Unterschiede, über die man gemeinsam lachen kann. Marzian würdigte in seinem Grußwort die Offenheit, mit der die Eislinger Delegation empfangen worden war. „Von ganzem Herzen danke ich Ihnen für die freundschaftliche Einladung und den ausgesprochen warmherzigen Empfang.“

Den Abschluss des Besuchs bildete das Fête de l’Eau, das Wasserfest. Die Veranstaltung führt die Einwohner von Oyonnax jedes Jahr entlang des Flüsschens Sarsouille durch die Natur bis in die Waldlandschaft von La Brétouze. Entlang des Weges luden kreative, spielerische und informative Mitmachstationen zum Entdecken ein. Musik, Naturerlebnisse und Begegnungen unter freiem Himmel machten die Veranstaltung zu einem besonderen Erlebnis. Bei strahlendem Spätsommerwetter mischte sich die Eislinger Delegation unter die zahlreichen Familien und Bürger aus Oyonnax. Gerade diese ungezwungenen Begegnungen abseits offizieller Termine machten deutlich, wie lebendig die Verbindung zwischen beiden Städten ist.
22.9.26

 

Vier Verletzte bei Auffahrunfall

Wiesensteig. Am Montag kam es auf der A8 bei Wiesensteig zum Auffahrunfall mit fünf Fahrzeugen. Um 17.30 Uhr befuhren mehrere Fahrzeuge hintereinander die A8 in Fahrtrichtung München. Bei Wiesensteig mussten sie verkehrsbedingt stark abbremsen. Ein 18-jähriger Pkw-Fahrer reagierte zu spät und prallte in das Heck eines voraus fahrenden  Wagens. Durch den heftigen Aufprall wurden drei weitere Fahrzeuge beschädigt. An allen fünf Fahrzeugen entstanden Sachschäden. Der Gesamtschaden wird auf ca. 60.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehren aus Gruibingen und Wiesensteig waren mit fünf Fahrzeugen und 25 Personen vor Ort im Einsatz. Rettungskräfte versorgten vier Personen aus den Fahrzeugen. Diese erlitten leichte Verletzungen. Drei Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch einen Abschlepper geborgen werden. Die Autobahn in Richtung München musste für etwa eineinhalb Stunden voll gesperrt. Während der Sperrung konnte der Verkehr über einen Parkplatz nach dem Lämmerbuckel umgeleitet werden.
22.9.26

 

In Gaststätte eingebrochen

Donzdorf. Am frühen Sonntagmorgen drangen Unbekannte in eine Donzdorfer Gaststätte ein. Der Einbruch ereignete sich wohl zwischen 4.30 Uhr und 5 Uhr. Unbekannte hebelten an einer Gaststätte in der Friedhofstraße ein Fenster auf. Anschließend stiegen sie in das Gasthaus ein. Offensichtlich hatten es die Diebe auf zwei Spielautomaten in einem Nebenraum abgesehen. Die brachen sie gewaltsam auf und stahlen das Bargeld aus den Automaten. Die Polizei Eislingen hat die Ermittlungen aufgenommen und Spuren gesichert. Die genaue  Schadenshöhe muss noch ermittelt werden.
22.9.26

 

SWR Partner bei der Uracher Gartenschau

Bad Urach. Die Gartenschau Bad Urach 2027 erhält einen starken Partner an ihrer Seite: Der Südwestrundfunk (SWR) wird Haupt-Medienpartner der Gartenschau, die vom 30. April bis 3. Oktober 2027 in Bad Urach stattfindet. Der gemeinsame Vertrag wurde am Sonntag, 20. September, im Uracher Rathaus unterzeichnet.

Bürgermeister Elmar Rebmann, Stefanie Schneider, Landessenderdirektorin Baden-Württemberg beim Südwestrundfunk sowie Herr Werner Pastula, stellvertretender Kommunikationschef setzten mit ihrer Unterschrift den Rahmen für die künftige Zusammenarbeit.  „Mit dem SWR haben wir einen starken und in Baden-Württemberg bestens verankerten Medienpartner an unserer Seite. Die Gartenschau soll ein Fest für Bad Urach und die gesamte Region werden. Die mediale Begleitung durch den SWR bietet uns die Möglichkeit, die Gartenschau weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt zu machen und gleichzeitig die vielfältigen Angebote und Veranstaltungen einem großen Publikum näherzubringen“, sagt Bürgermeister Elmar Rebmann.

Seit dem Start des Dauerkarten-Vorverkaufs am vergangenen Wochenende wurden knapp 1.000 Dauerkarten verkauft. Damit ist das Interesse an der Gartenschau Bad Urach  deutlich größer als erwartet.  „Darüber freuen wir uns sehr. Das sind mehr Dauerkarten, als wir uns zum Start erhofft hatten“, sagt Veranstaltungsleiter Wolf Grünenwald. „Die Zahlen zeigen, dass die Menschen in Bad Urach und der Region die Gartenschau schon jetzt mit großer Vorfreude erwarten.“
22.9.26

 

Auch in der Innenstadt nur noch Tempo 30

Göppingen.  Die Stadt Göppingen setzt den vom Gemeinderat beschlossenen Lärmaktionsplan weiter um. Nach Jebenhausen und Bezgenriet kommt nun auch für große Teile der Göppinger Innenstadt Tempo 30. Das reduzierte Tempolimit gilt ab 1. Oktober. 

Betroffen sind folgende Straßen: Fischstraße, Am Fischbergele, die Kellereistraße zwischen Bahnhofstraße und Grabenstraße, die Grabenstraße, die Gerberstraße, die Geislinger Straße, die Poststraße zwischen Mörikestraße und Hohenstaufenstraße, die Gartenstraße von der Bahnhofstraße bis zur Schützenstraße, die Bahnhofstraße von der Willi-Bleicher-Straße bis zur Freihofstraße, die Freihofstraße zwischen Grabenstraße und Bahnhofstraße und die Schützenstraße zwischen Gartenstraße und Geislinger Straße. Auch die Mörikestraße zwischen Hohenstaufenstraße und Nördliche Ringstraße wird Tempo 30. 

„Die Lärmwerte entlang der betroffenen Straßen sind so hoch, dass die Stadt Göppingen zum Schutz der Anwohner handeln muss“, heißt es in einer Mitteilung. Dazu werden die Verkehrsschilder entsprechend getauscht und – falls notwendig – die Schaltzeiten der Ampeln angepasst. Die weiteren Beschlüsse im Zusammenhang mit dem Lärmaktionsplan werden weiterhin quartiersweise umgesetzt. Vorgesehen ist eine vollständige Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen bis zum Jahresende 2026.
22.9.26

 

Wald wird zum Abenteuerspielplatz

Schlat. Beim „Waldabenteuer“  von ForstBW und dem Forstamt Göppingen wurde der Wald zum großen Erlebnisparcours: Sägen, rätseln, suchen, fühlen, staunen und ganz viel lachen. Für 60 Grundschulkinder aus dem Landkreis Göppingen wurde der Wald rund um Schlat zum Abenteuerspielplatz.

Beim „Waldabenteuer“ konnten die jungen Teilnehmer den Wald mit allen Sinnen erleben und dabei so manches Geheimnis der Natur entdecken. Organisiert wurde der erlebnisreiche Vormittag gemeinsam vom Forstbezirk Schurwald, und dem Forstamt Göppingen. Statt trockener Theorie standen spannende Spiele, gemeinsames Entdecken und jede Menge Bewegung auf dem Programm.

An verschiedenen Stationen warteten abwechslungsreiche Aufgaben auf die Kinder. So konnten sie beispielsweise beim Sägen von Baumscheiben ihr eigenes Namenschild basteln oder beim wilden Waldtierquiz ihr Wissen über die heimische Tierwelt unter Beweis stellen. Wer genau hinschaute, entdeckte außerdem unterschiedlichste Tierspuren oder versteckte Gegenstände aus Holz und durfte im Waldlabyrinth Orientierung und Geschick beweisen.

Im Wald gibt es unglaublich viel zu entdecken – man muss sich nur die Zeit nehmen, genau hinzuschauen und neugierig zu sein. Genau diese Begeisterung für die Natur wurde bei den Kindern geweckt. Die Kinder waren voller Eifer dabei und machten den Wald für einige Stunden zu ihrem ganz persönlichen Abenteuergebiet. Zum Abschluss wartete auf die jungen Waldentdecker noch eine besondere Belohnung: Stockbrot. Die Landfrauen aus Schlat sorgten dafür, dass die Kinder den erlebnisreichen Vormittag gemütlich am Feuer ausklingen lassen konnten.
22.9.26

 

Geschäftswelt lockt zu Aktionssonntag in die Stadt

Eislingen. Das vielfältige Programm am Verkaufsoffenen Sonntag der Eislinger Selbstständigen lockte zahlreiche  Besucher an.Besondere Angebote, die persönliche Beratung in den Geschäften, Mitmachaktionen für Kinder, allerlei Interessantes und Kurioses auf dem Flohmarkt und vieles mehr sorgten für ein rundum gelungenen Tag.

Bei spätsommerlichen Temperaturen füllte sich die Eislinger Innenstadt rasch. Eine reichliche Auswahl an Speisen und Getränken bei musikalischer Begleitung durch die Band ‚Nina and the Wayfarers‘ sorgte für entspannte Atmosphäre rund um das Bühnenprogramm. Oberbürgermeister Oliver Marzian, der sich seit vielen Jahren bei den Eislinger Selbstständigen ehrenamtlich engagiert, moderierte das Bühnenprogramm und lud alle Besucher ein, die Angebote der Geschäfte zu entdecken und die Eislinger Einzelhändler zu unterstützen. Die Modenschauen von ‚Kosmetik und Mode Elvira Canestrini‘ und vom ‚Modehaus Fischer+Stegmeier‘ weckten Vorfreude auf die Herbstmode. Die Models präsentierten geschmacksvolle Modetrends auf der Aktionsbühne während die Geschäftsführerinnen wissenswerte Details und Kombinationsmöglichkeiten der Outfits hervorhoben. Ein weiterer großer Anziehungspunkt war das Kasperletheater in der Ebertstraße und direkt im Anschluss die vielen Flohmarktstände, bei denen Schnäppchenjäger auf ihre Kosten kamen. Feuerwehrbegeisterte konnten auf dem Schlossplatz Fahrzeuge und schweres Gerät der Feuerwehr Eislingen hautnah erleben und selbst einmal in die Hand nehmen. Bei einem ökumenischen Gottesdienst mit Pfarrerin Ursula Pelkner und Pfarrer Ambros Tungl wurde der neue Mannschaftstransportwagen (MTW) für den zukünftigen Einsatz gesegnet.

Im Schlosspark waren beim Weltkindertagsfest wieder allerhand Aktionen geboten wie etwa die Hüpfburg, Unterhaltung durch Clown Clip, ein Kletterparcours, das beliebte Kinderschminken, Seifenblasen oder Stelzenlaufen. Auch die Stadtbücherei beteiligte sich am Programm und gab Lesungen in einer gemütlichen Jurte und bot bei ihrem Medienflohmarkt üppige Ausbeute für Lesebegeisterte.
22.9.26

 

Bus stößt gegen Personenwagen

Lorch. Ein 44 Jahre alter Bus-Fahrer befuhr am Montagdie Rechbergstraße in Lorch. In einem Kurvenbereich geriet er zu weit nach links und stieß mit einem entgegenkommenden Pkw eines 70-Jährigen zusammenstieß. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 9000 Euro.
22.9.26

 

Eislinger CDU gegen weitere Radröhre

Eislingen. Die CDU-Fraktion Eislingen lehnt den Bau einer weiteren Radröhre in der Stadtmitte ab und wird am 21. Oktober gegen den entsprechenden Beschlussantrag der Verwaltung stimmen. Eine funktionierende Radunterführung ist bereits vorhanden und wird nachweislich gut angenommen. In dieser Situation zusätzlich Millionen an Steuergeld für eine zweite Verbindung auszugeben, hält die CDU-Fraktion für nicht verantwortbar. Gerade angesichts angespannter öffentlicher Haushalte und steigender Belastungen für die Bürger müsse sorgfältiger denn mit öffentlichen Mitteln umgegangen werden. Der Bau einer weiteren Radunterführung ist es definitiv nicht, so die Eislinger CDU-Fraktion. 

Besonders kritisch sieht die Fraktion die geplante Dimensionierung. Eine rund sechs Meter breite Trasse mitten durch das erstmals in der Geschichte möglich werdende echte Zentrum, durch das Herz der Innenstadt ist aus Sicht der CDU völlig überzogen. Sechs Meter Breite – für Fahrräder, Pedelecs und E-Scooter. Sechs Meter! Rund zehn Millionen Euro soll das kosten. 

Mit dem Abriss der bisherigen Brücke eröffnet sich für Eislingen eine einmalige Chance, die Innenstadt neu zu gestalten,sdo die CDU. Dieses neue Filetstück sollte für Aufenthaltsqualität, Begegnung und eine attraktive Verbindung von Rathausplatz und Schlossplatz genutzt werden. Eine sechs Meter breite Radtrasse würde diese Möglichkeiten erheblich einschränken und beide Plätze erneut an den Rand drängen, anstatt sie aufzuwerten. „Eislingen braucht eine attraktive neue Mitte und einen verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeld – keine überdimensionierte Radrennstrecke durch das Herz der Stadt“, erklären Hans Jörg Autenrieth, Axel Raisch, Michael Werdon, Christian Petratos, Andreas Wahl und Hans-Jörg Andonovic-Wagner.
21.9.26

 

Lukas Nagl bleibt Chef der Schüler-Union

Kreis Göppingen. Bei der Kreisjahreshauptversammlung der Schüler Union Göppingen wurde Lukas Nagl als Kreisvorsitzender wiedergewählt. Neu in den Kreisvorstand gewählt wurden Sophie von Homeyer und Leonard Leutz als stellvertretende Vorsitzende, Johann Frey als Geschäftsführer und Finanzreferent, Milena Hüssner als Mitgliederreferentin, Louis Debert als Social-Media-Referent sowie Julian Kaufmann als Beisitzer.
21.9.26

 

In Partnerstadt viele Themen erörtert

Schwäbisch Gmünd (sv). Vor 35 Jahren wurde die Städtepartnerschaft zwischen Schwäbisch Gmünd und Székesfehérvár unterzeichnet. Damit ist Székesfehérvár, das auch als „Stuhlweißenburg“ bekannt ist und in Ungarn auf Grund seiner Historie als ehemalige Krönungsstadt auch „Stadt der Könige“ genannt wird, neben Antibes (Frankreich), Barnsley (Großbritannien), Bethlehem (Vereinigte Staaten) und Faenza (Italien) eine der fünf Gmünder Partnerstädte. Seit der offiziellen Unterzeichnung der Städtepartnerschaft zunächst am 9. Juni in Schwäbisch Gmünd und dann am 6. Oktober 1991 in Székesfehérvár füllen zahlreiche Akteure wie die Städtepartnerschaftsvereine, die Feuerwehren, Sportvereine, Schulen und nicht zuletzt die Bürgerinnen und Bürger beider Städte diese Partnerschaft mit Leben.

Nun hat eine Gmünder Delegation unter Leitung von Oberbürgermeister Richard Arnold mit den Stadträten Johannes Barth und Dario Thiem, Helmut Zoidl und dem Beauftragten für die Städtepartnerschaften Markus Hofmann anlässlich der Feierlichkeiten rund um den ungarischen Nationalfeiertag Székesfehérvár besucht. Der Besuch wurde umrahmt durch ein umfangreiches Programm, aus dem die Gmünder wertvolle Erkenntnisse und Anregungen zu Themen wie EU-Förderung, Gewerbeansiedlungen, Kultur und städtisches Leben, Ärzteversorgung, digitale Infrastruktur, genauso beispielsweise aber auch zu klimabedingten Auswirkungen auf die Industrie und den Tourismus mitnehmen konnten. Wichtige Impulse konnten auch beim Besuch des Bosch-Schwesterwerks in Maklár gesammelt werden.

Bei verschiedenen Gelegenheiten bekräftigten Oberbürgermeister Arnold und sein ungarisches Pendant Dr. András Cser-Palkovics die Verbindung der beiden Städte und unterstrichen die intensive Freundschaft. „Städtepartnerschaften sind Volksdiplomatie, weil sie so viele gute Dinge bewirken, die für mich als überzeugten Europäer unverzichtbar sind. Ich bin wie alle Gmünderinnen und Gmünder stolz auf 35 Jahre Städtepartnerschaft mit Székesfehérvár, die so viele wunderbare Beziehungen zwischen den Bürgern beider Städte geschaffen und dazu beigetragen haben, gegenseitig die kulturellen Werte kennenzulernen und einander zu respektieren“, sagt Arnold. Dies wurde besonders deutlich etwa bei der Heiligen Messe zu Ehren des ungarischen Nationalheiligen Stephan I. oder bei der Festsitzung des Stadtrats, im Rahmen derer Persönlichkeiten geehrt wurden, die sich in besonderer Weise um die Stadt Székesfehérvár verdient gemacht haben.
26.9.26

 

Unbekannte zünden Auto an

Geislingen. Am Sonntag sollen Unbekannte in Geislingen einen VW angezündet haben. Kurz nach Mitternacht meldeten sich Zeugen über Notruf. In der Lessingstraße brannte ein VW Caddy. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte das Auto bereits lichterloh. Laut Zeugen soll ein bislang unbekannter weißer VW Polo in der Lessingstraße gefahren sein. Eine Person soll auf Höhe des ausgebrannten VW ausgestiegen sein und etwas auf die Windschutzscheibe geworfen haben. Danach fing der VW Caddy sofort Feuer. Die Unbekannten flüchteten dann  über die Überkinger Straße in Richtung Sternplatz. Durch die starke Hitzeentwicklung wurden drei weitere geparkte Autos beschädigt. Der VW Caddy brannte komplett aus. Eine Schadenshöhe lässt sich bislang nicht beziffern. Die Polizei fahndete nach dem weißen VW Polo mit mutmaßlich polnischem Kennzeichen. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten sich bei der Geislinger Polizei unter 07331/93270 zu melden.
21.9.26

 

Betrunken Fußgängerin angefahren und geflüchtet

Göppingen. In der Nacht auf Sonntag erfasste ein betrunkener Autofahrer in Göppingen eine Fußgängerin und flüchtete. Der konnte wenig später ermittelt werden. Gegen 0.30 Uhr überquerte eine 18-jährige Fußgängerin in Begleitung von zwei Bekannten die Oberhofenstraße an der Kreuzung zur Friedrichstraße. Laut Angaben näherte sich den Fußgängern ein Autofahrer mit schneller Geschwindigkeit in der Friedrichstraße. Der Pkw-Fahrer konnte beim Abbiegen in die Oberhofenstraße nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr mit der Stoßstange die 18-Jährige an. Die erlitt dadurch Prellungen. Ohne sich um die leicht verletzte Fußgängerin zu kümmern, fuhr der Unfallverursacher in Schlangenlinien weiter an seine nahegelegene Wohnanschrift. Die Zeugen beobachteten, wie der Autofahrer augenscheinlich in betrunkenem Zustand aus seinem Auto stieg und im Haus verschwand. Die Begleiterin der Geschädigten meldete die Unfallflucht der Polizei. Da der mutmaßliche Unfallverursacher sich weigerte, seine Wohnungstür zu öffnen, musste diese durch die Polizei gewaltsam geöffnet werden. Bei der Überprüfung des mutmaßlichen Fahrers stellten die Beamten fest, dass der
39-Jährige über zwei Promille intus hatte. Deshalb musste er mit in eine Klinik zur Blutentnahme. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung sowie Unfallflucht. Seinen Führerschein musste er abgeben.
21.9.26

 

Engagierte Unternehmer für Gemeinde wichtig

Waldstetten. Wie können Kommunen und mittelständische Unternehmen gemeinsam Zukunft gestalten? Dieser Frage widmeten sich Bürgermeister Michael Rembold und Lothar Lehner, Repräsentant des Bundesverbandes Der Mittelstand (BVMW), bei einem Austausch im neuen Rathaus der Gemeinde Waldstetten.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmen in Waldstetten, damit verbunden Herausforderungen für kleine und mittelständische Unternehmen sowie die Bedeutung eines engen Austauschs zwischen Wirtschaft und Kommunen. Gleichzeitig bot der Termin Gelegenheit, das neue Rathaus kennenzulernen, in dem derzeit der Betrieb aufgenommen wird. Das moderne Gebäude steht sinnbildlich für eine zukunftsorientierte Verwaltung und attraktive Rahmenbedingungen für Bürger und Unternehmen.

„Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen, Kommunen und Verbände im engen Dialog bleiben und gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit entwickeln“, betonte Lothar Lehner.

Bürgermeister Michael Rembold unterstrich die Bedeutung starker Unternehmen für die Gemeinde: „Waldstetten lebt von engagierten Unternehmern, die Arbeitsplätze schaffen, ausbilden und Verantwortung übernehmen. Der Austausch mit dem BVMW eröffnet wertvolle Perspektiven und neue Vernetzungsmöglichkeiten für unsere örtlichen Betriebe.“
21.9.26

 

Nominierung der erfolgreichen Sportler läuft

Schwäbisch Gmünd (sv). Das Ende des Sportjahres 2026 naht und die Ehrungen der erfolgreichen Gmünder Sportler im Januar 2027 im Rahmen der Sportlergala „Die Besten der Besten“ sowie weiterer Ehrungen rücken damit näher. Die Sportgala ist jedes Jahr ein glanzvolles Highlight im Gmünder Sportkalender. Gmünder Sportvereine können seit Mitte September für diese Würdigung Sportler ab dem Gewinn einer württembergischen Meisterschaft beim Amt für Bildung und Sport melden. Die notwendigen Vordrucke zur Meldung sind unter http://www.schwaebisch-gmuend.de/sportveranstaltung abrufbar.

Die Ehrung für die Master-Sportler findet am Freitag, 15. Januar  im Rahmen der Sportpionier-Ehrung statt. Die Erfolge der Kinder und Jugendlichen unter 16 Jahren werden mit einer eigenen Ehrung am Sonntag, 17. Januar  gewürdigt. Alle anderen Sportler werden am Abend des Freitag, 15. Januars in der Sportgala „Die Besten der Besten“ geehrt. Die Wahlen zur Sportlerin, Sportler und Mannschaft des Jahres finden ebenfalls im Abendprogramm der Sportgala statt.

Meldefrist und Abgabe des Bildmaterials ist am Freitag, 13. November. Weitere Information können über folgende E-Mail-Adresse angefordert werden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..
21.9.26

 

Ausbildungsbotschafter kommen ins Klassenzimmer

Kreis Göppingen. Mehr als 17.000 erreichte Schüler, rund 1.000 Schulbesuche und insgesamt 90.000 Unterrichtsminuten. Seit 15 Jahren bringen Ausbildungsbotschafter im Kreis Göppingen Berufsorientierung direkt in die Klassenzimmer. Die Initiative wird vom Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg gefördert.

Gesucht werden Auszubildende aus allen Bereichen, ob Handwerk, Dienstleistung, Industrie, Handel oder freie Berufe. Je größer das Spektrum ist, desto besser können Jugendliche ihre Interessen mit konkreten Berufsbildern abgleichen. Die Teilnahme an der vorbereitenden Schulung für Auszubildende ist kostenfrei. Dabei werden sie auf ihre späteren Einsätze in Schulen vorbereitet und lernen, ihren Ausbildungsberuf anschaulich vorzustellen und ihre persönlichen Erfahrungen zu vermitteln.

Von den Einsätzen profitieren alle Beteiligten. Schüler gewinnen Orientierung, die Ausbildungsbotschafter stärken ihre Präsentations-, Kommunikations- und Sozialkompetenz. Unternehmen machen ihre Ausbildungsangebote sichtbar, präsentieren sich als attraktive Arbeitgeber und leisten einen Beitrag zur regionalen Fachkräftesicherung.

Viele Jugendliche haben beim Verlassen der Schule noch keinen konkreten Berufswunsch. Hier setzt die Initiative an: Auszubildende besuchen Schulklassen und berichten in verständlicher Sprache von ihrem Weg in den Beruf, ihren Aufgaben und ihren Erfahrungen im Betrieb. Durch den geringen Altersunter-schied entsteht ein offener Austausch. Die Jugendlichen können Fragen stellen und erfahren aus erster Hand, welche Möglichkeiten eine duale Ausbildung bietet. Lehrkräfte aus dem Landkreis Göppingen, die Ausbildungsbotschafter in ihre Schule einladen möchten, können sich bei Bedarf direkt an Marina Mosshammer von der IHK-Bezirkskammer Göppingen wenden.
21.9.26

 

Weinfest sorgt für Frequenz in der Innenstadt

Göppingen. Für den Stadtmarketingverein Göppinger City  ist das Weinfest vom 30. September bis 4. Oktober  weit mehr als eine Veranstaltung auf dem Marktplatz: Es bringt über mehrere Tage viele Menschen in die Innenstadt und schafft damit zusätzliche Frequenz, von der auch Handel, Gastronomie und Dienstleister profitieren können. Wie groß diese Wirkung tatsächlich ist, zeigen aktuelle Auswertungen der IHK Region Stuttgart: Bei langfristigen Frequenzmessungen in Göppingen und weiteren Kommunen im Landkreis erwiesen sich Veranstaltungen als die stärksten Frequenzbringer für die Innenstädte. Das Göppinger Weinfest erreichte 2025 mit rund 165.000 gemessenen Kontakten den höchsten Besucherzustrom aller untersuchten Veranstaltungen. Allein am 3. Oktober wurden rund 50.000 Zählungen registriert. „Diese Zahlen zeigen eindrucksvoll, welchen Beitrag Veranstaltungen wie das Weinfest für eine lebendige und gut besuchte Innenstadt leisten – und wie wichtig dabei die Verbindung von Veranstaltung, Gastronomie und attraktivem Einzelhandel ist“ sagt Oliver Sihler, Geschäftsführer des Göppinger City e.V.

Auch in diesem Jahr sorgen bekannte Gastronomen aus Göppingen und der Region für eine große kulinarische Auswahl. Neben einer großen Auswahl an Weiß-, Rosé- und Rotweinen reicht die Speisekarte von schwäbischen Klassikern und Wildgerichten über Burger und Flammkuchen bis zu griechischen und italienischen Spezialitäten, Pasta, Pizza, Antipasti und weiteren Köstlichkeiten

Zum Göppinger Weinfest gehört traditionell auch ein umfangreiches Musikprogramm. An jedem Abend steht eine Live-Band auf der Bühne, am Feiertag und am Sonntag ergänzen Musikvereine aus der Region das Programm.

Am Sonntag, 4. Oktober , öffnen die Göppinger Geschäfte von 13 bis 18 Uhr ihre Türen. Die Verbindung aus Weinfest und verkaufsoffenem Sonntag macht diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis in der gesamten Innenstadt.
21.9.26

 

Faustschlag ins Gesicht

Schewäbisch Gmünd. Ein unbekannter Mann schlug am Samstag, kurz vor 24 Uhr einem 39-Jährigen ins Gesicht. Dieser wurde dadurch erheblich verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Der Vorfall ereignete sich in einer Gaststätte in der Straße Türlensteg. Der Schläger wird auf etwa 20 bis 30 Jahre alt und 1,80 Meter groß geschätzt und trug dunkles Polo-Hemd. Weitere Hinweise erbittet das Polizeirevier unter Telefon 07171/3580.
21.9.26

 

Mit gestohlenem Motorrad verunglückt

Göppingen. Am frühen  Sonntagmorgen wurde über Notruf  ein Motorradunfall mitgeteilt. Bei der Überprüfung durch die Polizei konnte tatsächlich ein verunglücktes Motorrad auf der Jebenhäuser Straße festgestellt werden. Dabei waren zwei verletzte Männer im Alter von 31 und 34 Jahren. Beide Verletzte behaupteten, dass sie nicht beteiligt sind bzw. der jeweils andere  gefahren sei. Der 34-Jährige wurde leicht verletzt, der 31-Jährige schwer. Bei beiden Verletzten wurde eine Blutprobe erhoben. Im Rahmen der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass das Motorrad in der Nacht aus einer Tiefgarage in Göppingen gestohlen worden war. Der Besitzer wusste bis dahin noch nichts davon. Das Motorrad wurde zur Spurensicherung sichergestellt und abgeschleppt.
20.9.26

 

Sport am Wochenende

Handball-Bundesliga Frauen: Frisch Auf Göppingen gegen HC Leipzig: 35 : 27

Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: FC Normannia Gmünd gegen FC Holzhausen:  0 : 2

Fußball-Verbandsliga Württemberg:  Göppinger SV gegen FC Rottenburg: 4 : 0

 

Technischer Defekt in radiologischer Praxis

Geislingen. Am Samstagnachmittag kam es im Gesundheitszentrum  Helfenstein in Geislingen zu einem technischen Defekt an einem Magnetresonanztomographen  (MRT) in einer dort ansässigen radiologischen Praxis. Dabei entstand eine Verpuffung, deren  Kondensationsnebel über den dafür vorgesehenen Kamin des Gebäudes  abgeführt wurde. Anwohner bemerkten die Wolkenbildung und alarmierten die Feuerwehr. Für die im Gebäude befindlichen Personen bestand zu keiner Zeit eine Gefahr. Die Feuerwehr überprüfte  die Situation vor Ort und beendete den Einsatz nach kurzer Zeit. Die Ursache des technischen Defekts  wird derzeit von Technikern untersucht.
19.9.26

 

Papier und Prospekte auf Schachenmayr-Areal in Flammen

Salach. Die Feuerwehr Salach wurde am Freitagabend zu einem Einsatz auf dem ehemaligen Schachenmayr-Areal in Salach  alarmiert. Nachdem bei der Erkundung ein Brand im Inneren einer ehemaligen Produktionshalle festgestellt wurde. Vor Ort besetzten die Einsatzkräfte aus Süßen den Salacher Einsatzleitwagen und unterstützten den Einsatzleiter bei der Lagedokumentation; ebenso wurde der Funkverkehr an der Einsatzstelle übernommen. Der Brand von Papier- und Prospektmaterial konnte von einem Salacher Atemschutztrupp gelöscht werden, bevor größerer Schaden entstand. Die Entrauchung des Gebäudes sowie die Nachlöscharbeiten zogen sich allerdings über mehrere Stunden – die Einsatzkräfte aus Süßen konnten nach etwa anderthalb Stunden aus dem Einsatz entlassen werden.
19.9.26

 

Modeunternehmer Wißmach gestorben  

Donzdorf. Dr. Dieter Wißmach ist im 71. Lebensjahr überraschend gestorben. Die Trauerfeier für den engagierten Unternehmer findet am 23. September um 13.30 Uhr in der Aussegnungshalle auf dem Donzdorfer Friedhof statt.

Der Name Wißmach stand vor allem für das Modeunternehmen Wissmach, aber auch für Schloss Ramsberg bei Donzdorf, das zu einem besonderen Mittelpunkt seines späteren Lebens wurde. 1991 gründete Wißmach das nach ihm benannte Modeunternehmen und entwickelte es zu einem der erfolgreichsten und expansivsten Filialisten für Damenmode in ganz Deutschland mit mehr als 200 Filialen. Das Unternehmen mit Sitz in Göppingen war vor allem im Bereich Damenbekleidung aktiv und gehörte über viele Jahre zum vertrauten Bild des deutschen Modeeinzelhandels.

Mit weichen Silhouetten, klaren Formen und aktuellen Farben gewann Wissmach das Modeinteresse vieler Frauen. Die Handschrift der Wissmach-KolleKtion war stets frisch und selbstbewusst. Das Sortiment, das exklusiv von Wissmach designed wurde, konnte sich sehen lassen: Jährlich gab es über  3000 neue Artikel. Produziert wurde nach damaligen Unternehmensangaben ausschließlich aus ausgewählten Materialien, um Frauen „Spaß an der Mode“ zu machen. 

Im Oktober 2011 – Wissmach hatte seine Firmenzentrale inzwischen in das ehemalige Märklin-Werk in der Holzheimer Straße in Göppingen (heute Viva-Center) verlegt musste Wissmach Insolvenz anmelden. Zu diesem Zeitpunkt verfügte das Unternehmen über rund 230 Filialen. Das Insolvenzverfahren wurde mit dem Ziel einer Fortführung und Sanierung eingeleitet. Anfang 2012 konnte schließlich ein großer Teil des Unternehmens an den Modekonzern Gerry Weber verkauft werden. Damit wurden nach Angaben des Insolvenzverwalters rund 1000 Arbeitsplätze gesichert. 29 Filialen mussten aufgegeben werden.

Für Dr. Wißmach bedeutete die Insolvenz einen tiefen Einschnitt in die Geschichte seines Lebenswerks. Doch sein unternehmerischer Weg erschöpfte sich nicht in der Geschichte der Modekette. Eine besondere Bedeutung gewann Schloss Ramsberg bei Donzdorf. Seit dem Jahr 2000 gehörte die historische Anlage zu seinem persönlichen Umfeld. Mit dem Schloss und dem dazugehörigen Gestüt verband Wißmach unternehmerisches Interesse mit seiner Verbundenheit zur historischen Kulturlandschaft der Region. Erbaut wurde sie um 1200 vermutlich von den Herren von Plochingen und erstmals 1270 urkundlich erwähnt. Ihre Lage auf einem schmalen Bergsporn des Rehgebirges bot strategischen Schutz und eine weite Aussicht über das Tal – nur wenige Kilometer von der Burg Staufeneck entfernt.

Im Laufe der Jahrhunderte wechselte Ramsberg mehrfach den Besitzer, darunter die Herren von Rechberg, die von Pappenheim und die Grafen von Preysing. Besonders bekannt ist die eindrucksvolle Dürnitzhalle im Untergeschoss – eine dreischiffige, kreuzrippengewölbte Halle mit achtkantigen Pfeilern aus dem 13. Jahrhundert. In ihrer Form gilt sie als einzigartig nördlich der Alpen und erinnert an die Architektur der Kreuzfahrerburgen im Nahen Osten.

Nach mehreren Umbauten im 16. Jahrhundert erhielt die Anlage ihr heutiges Erscheinungsbild mit dem markanten, dreigeschossigen Herrenhaus und den Staffelgiebeln. Die spätgotische Burgkapelle stammt aus dem Jahr 1560 und wurde nach einem Brand in den 1960er Jahren liebevoll restauriert. Die Burg ist nicht öffentlich nicht mehr zugänglich. Von außen jedoch bietet sie ein imposantes Bild – ein stiller Zeuge der Stauferzeit und der langen Geschichte des Filstals.

Die Beschäftigung mit dem historischen Anwesen, mit dessen Erhalt und mit der Zucht andalusischer Pferde blieb der Name Wißmach mit Ramsberg verbunden. Zudem besteht seit 2024 eine Dr. Dieter Wißmach-Stiftung mit Sitz auf Schloss Ramsberg.
19.9.26

 

Betrunken Auto gefahren

Geislingen. Am frühen Samstagmorgen befuhr eine Streife des Polizeirevier Geislingen die Überkinger Straße in Richtung Sternplatz. Hierbei fiel ihnen ein Pkw durch seine unsichere Fahrweise auf. Als dieser dann beim Abbiegen in die Stuttgarter Straße auch noch über den Gehweg fuhr, wurde er zu einer Kontrolle angehalten. Die Beamten konnten bei dem 24-jährigen deutlichen Alkoholgeruch feststellen. Ein Alkoholtest bestätigte diesen Verdacht dann auch. Bei dem Mann wurde eine Blutentnahme angeordnet und sein Führerschein wurde einbehalten.
19.9.26

 

Was ist uns eigentlich noch etwas wert?

Es sind nicht die großen Schlagzeilen, an denen man den Zustand einer Gesellschaft immer am zuverlässigsten erkennt. Manchmal reicht ein Blick in den Alltag. Ein freundliches „Guten Morgen“, ein Dankeschön, das Einhalten einer Vereinbarung, Rücksicht auf ältere Menschen, ein ehrliches Eingeständnis eines Fehlers – Dinge, die früher selbstverständlich schienen, wirken heute mitunter wie kleine Ausnahmen. Wir sind lauter geworden, schneller im Urteilen und geduldiger mit uns selbst als mit anderen.

Natürlich: Früher war nicht alles besser. Auch vergangene Generationen kannten Egoismus, Rücksichtslosigkeit und gesellschaftliche Konflikte. Aber etwas scheint sich verändert zu haben: Die gemeinsame Vorstellung davon, was sich gehört, wird brüchiger. Respekt wird zunehmend mit Schwäche verwechselt. Rücksicht gilt manchen als lästige Einschränkung der persönlichen Freiheit. Verantwortung wird gern übernommen, solange sie nichts kostet. Und wer sich entschuldigt, macht sich offenbar verdächtig, den Kürzeren zu ziehen. Dabei sind Werte keine dekorativen Begriffe für Sonntagsreden. Sie sind das unsichtbare Fundament unseres Zusammenlebens.

Eine Gesellschaft funktioniert nicht allein durch Gesetze, Vorschriften und Behörden. Sie funktioniert vor allem dadurch, dass Menschen freiwillig Regeln akzeptieren, einander vertrauen und bereit sind, gelegentlich etwas für andere zu tun. Genau dieses Vertrauen aber gerät unter Druck. Eine gespaltene Gesellschaft moniert den Verlust eines gemeinsamen „Wir-Gefühls“. Das sollte uns zu denken geben.

Denn während wir ständig über politische Lager, Migration, soziale Ungleichheit, Klimapolitik oder wirtschaftliche Probleme streiten, wird eine viel grundlegendere Frage leicht übersehen: Was hält uns eigentlich noch zusammen? Die Antwort kann nicht allein „der Staat“ lauten. Kein Staat kann Anstand verordnen. Keine Regierung kann Solidarität per Gesetz herstellen. Kein Gericht kann einem Menschen beibringen, dass man einem anderen zuhört, auch wenn man anderer Meinung ist. Das müssen wir selbst leisten.

Und vielleicht liegt genau darin die unbequeme Wahrheit: Der Wertverlust unserer Gesellschaft beginnt nicht irgendwo in Berlin, Brüssel oder in den sozialen Medien. Er beginnt dort, wo wir selbst aufhören, Verantwortung zu übernehmen. Wenn wir den Nachbarn nur noch als Störfaktor betrachten. Wenn wir den Fremden zunächst als Bedrohung sehen. Wenn wir im Internet Menschen beschimpfen, denen wir auf der Straße niemals so begegnen würden. Wenn wir verlangen, dass andere sich anständig verhalten, uns selbst aber jede Ausnahme genehmigen. Eine Gesellschaft zerfällt selten mit einem großen Knall. Sie erodiert in tausend kleinen Momenten.

Doch es gibt auch eine andere Seite. Die Mehrheit der Menschen empfindet Zusammenhalt im persönlichen Umfeld weiterhin als stark. Und eine aktuelle Werteerhebung zeigt: Respekt, Gerechtigkeit, Freiheit, Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme und Vertrauen gehören für viele Menschen nach wie vor zu den wichtigsten persönlichen Werten. Das ist die gute Nachricht.

Vielleicht haben wir unsere Werte also gar nicht verloren. Vielleicht müssen wir nur wieder anfangen, nach ihnen zu handeln. Respekt bedeutet nicht, jedem Menschen recht zu geben. Toleranz bedeutet nicht, jede Meinung gutzuheißen. Verantwortungsbewusstsein bedeutet nicht, immer selbst zurückzustecken. Und Heimatliebe bedeutet nicht, andere abzuwerten.

Eine erwachsene Gesellschaft muss Widersprüche aushalten können. Wir brauchen wieder mehr Mut zur Höflichkeit, ohne uns dafür zu schämen. Mehr Verantwortungsbewusstsein, ohne sofort nach dem Staat zu rufen. Mehr Streitkultur, ohne den anderen zum Feind zu erklären. Und vor allem: mehr Bereitschaft, das Gemeinsame zu sehen, ohne die Unterschiede zu leugnen. Denn Werte haben nur dann einen Wert, wenn sie gelebt werden.

Vielleicht sollten wir deshalb weniger darüber klagen, dass „die Gesellschaft“ immer schlechter wird. Dieses Wort ist bequem, weil es die Verantwortung irgendwo verschwinden lässt. Wenn wir wollen, dass Deutschland wieder mehr von Respekt, Verlässlichkeit, Anstand und Zusammenhalt geprägt ist, müssen wir nicht darauf warten, dass jemand anderes damit anfängt. Wir können morgen damit beginnen. Mit einem Dankeschön. Mit einem offenen Ohr. Mit einem Stück Rücksicht. Mit der Bereitschaft, dem anderen seine Würde zu lassen – selbst dann, wenn wir seine Meinung nicht teilen. Denn vielleicht ist der größte Wert, den wir in unserer Gesellschaft zurückgewinnen müssen, gar kein bestimmter politischer oder kultureller Wert. Vielleicht ist es die einfache Erkenntnis, dass wir einander brauchen.
Der frühere Oberbürgermeister von Göppingen und jetzige Kreisrat Guido Till greift in seiner Freitags-Kolumne "Moment mal!" Themen des täglichen Lebens auf und beleuchtet sie unter politischen Aspekten.
18.9.26

  

Betrugsversuche mit Anrufen falscher Polizeibeamter

Kreis Göppingen. Das Polizeipräsidium Ulm verzeichnet am Freitag eine Vielzahl von Anrufen mit der Masche „Falsche Polizeibeamte“. Seit dem späten Vormittag gaben sich heute im Landkreis Göppingen, mit Schwerpunkt im Bereich Uhingen, wiederholt Anrufer als Polizeibeamte aus und versuchten, die Angerufenen um ihr Erspartes zu bringen. Es ist nicht auszuschließen, dass auch Bewohner anderer Regionen im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm solche Anrufe erhalten. Die Angerufenen sollen das Telefonat umgehend beenden und anschließend selbst die 110 wählen, so die Polizei in einer MItteilung.
18.9.26
 

 

Stadtticket: Unmut bei Nachbargemeinden

Göppingen. Eigentlich hatte sich das Stadtticket für Göppingen seit seiner Einführung vor fünf Jahren bewährt und wird weiter rege von der Bevölkerung genutzt. Dennoch musste der Gemeinderat der Stadt Göppingen wegen der schwierigen finanziellen Lage im Juli das Ende des günstigen Angebots beschließen. Bei der Umsetzung dieses Beschlusses sind der Stadtverwaltung Göppingen jedoch Fehler unterlaufen.

So sind die ebenfalls beteiligten Gemeinden Birenbach, Rechberghausen und Wäschenbeuren zu spät über das Aus informiert worden und wurden  auch nicht in die Vorüberlegungen eingeschlossen, wie die Stadt nun mit Bedauern mitteilt. „Wir bedauern es sehr, dass wir nicht rechtzeitig auf die drei Kommunen zugegangen sind. Das tut uns sehr leid und wir können den Unmut verstehen, der dadurch entstanden ist. Ich habe umgehend mit allen drei Bürgermeistern das Gespräch gesucht und mich entschuldigt. Wir sind jetzt auf einem guten gemeinsamen Weg“, sagt Baubürgermeisterin Eva Noller.

Alle drei Kommunen haben nun das Thema auf der Tagesordnung ihres jeweiligen Gemeinderats gesetzt. Bis Ende nächster Woche wollen alle drei auf eine längere Laufzeit hinarbeiten und Entscheidungen für einen Kompromissvorschlag herbeiführen.  Der Gemeinderat der Stadt Göppingen hatte in seiner Sitzung Ende Juli das Aus zum Jahreswechsel, also zum 31. Dezember 2026, beschlossen. In Göppingen wird kommende Woche der Gemeinsame Ausschuss darüber beraten.

Das Stadtticket wurde Anfang 2021 eingeführt und ermöglicht seither vergünstigte Fahrten mit dem öffentlichen Nahverkehr im Stadtgebiet sowie in den Gemeinden Rechberghausen, Birenbach und Wäschenbeuren. Die Stadt Göppingen trägt dabei über 90 Prozent der Kosten für die Bezuschussung des Angebots. Mit dem Beschluss beendet die Stadt ihre finanzielle Unterstützung des Stadttickets. Hintergrund ist die angespannte Haushaltslage. Die Einsparungen von rund 280.000 Euro pro Jahr sind Teil der Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung.

Bis zum Laufzeitende bleibt das Stadtticket weiterhin erhältlich. Zum 1. September wurden im Zuge der allgemeinen Tarifanpassung des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (VVS) die Ticketpreise erhöht. Trotz dieser Anpassung bleibt das Stadtticket bis zu seiner Einstellung eine günstigere Alternative zu regulären Einzelfahrscheinen im Stadtgebiet.
18.9.26
 

 

Stiftung lobt erstmals Kunstpreis aus

Göppingen. Mit dem Helmut-Baumann-Kunstpreis gewinnt Baden-Württemberg einen neuen Kunstpreis hinzu. Die Helmut-Baumann-Stiftung lobt den mit 10.000 Euro dotierten Preis gemeinsam mit der Stadt Göppingen erstmals im Jahr 2027 aus. Der Preis wird künftig alle fünf Jahre in der Sparte Bildende Kunst im Bereich Malerei vergeben.  

Die erste Gruppenausstellung mit den fünf nominierten Künstlern ist vom 24. November bis 21. März in der Kunsthalle Göppingen zu sehen.  Für den ersten Helmut-Baumann-Kunstpreis sind Enrico Bach, Myriam Holme, Jihye Park, Noemi Strittmatter und Sabrina Haunsperg nominiert. Die Ausstellung präsentiert Werke aller fünf Kunstschaffenden und gibt damit einen Einblick in unterschiedliche Positionen zeitgenössischer Malerei.

Die Vergabe des Kunstpreises erfolgt in einem mehrstufigen Verfahren. Aus 15 vorgeschlagenen Künstlern wählt eine Jury, die sich aus Vertretern der Kunstmuseen in Baden-Württemberg, Fachleuten sowie Mitgliedern des Beirats der Helmut-Baumann-Stiftung zusammensetzt, zunächst fünf Nominierte aus. Im Januar 2027 bestimmt die Jury daraus den Preisträger.

Der Helmut-Baumann-Kunstpreis kann sowohl zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses als auch zur Würdigung bereits anerkannter Künstler vergeben werden. Mit der Auslobung des Preises setzt die Stiftung ihre Förderung von Kunst und Künstlern in neuer Form fort. Bis 2021 hatte die Stiftung Stipendien vergeben. Mit der Umwandlung in einen Kunstpreis soll die Förderung zukunftsweisend weiterentwickelt werden.

Der Maler und Zeichner Helmut Baumann wurde 1894 in Bitz bei Albstadt geboren und starb 1978 in Göppingen. Seinen künstlerischen Nachlass übergab die Helmut-Baumann-Stiftung 1988 zu gleichen Teilen der Stadt Göppingen und der Stadt Süßen. Die Stiftung setzt ihre finanziellen Mittel zur Förderung von Künstlern ein.

Die Ausstellung zum Helmut-Baumann-Kunstpreis  wird am Sonntag, 22. November, in der Kunsthalle Göppingen eröffnet. Das Grußwort spricht Erster Bürgermeister Johannes Heberle. In die Ausstellung führt Dr. Melanie Ardjah, Direktorin der Kunsthalle Göppingen, ein. Weitere Informationen zum Helmut-Baumann-Kunstpreis 2027 und zur Ausstellung gibt es unter www.kunsthalle-goeppingen.de.
18.9.26

 

Exhibitionist bei einer Schule unterwegs

Schorndorf. Am Donnerstag wurde ein Exhibitionist in der Rainbrunnenstraße in Schorndorf gemeldet. Dieser soll gegen 15 Uhr unweit einer Schule onaniert haben. Den erstem Ermittlungen nach handelt es sich bei dem Beschuldigten um einen 59 Jahre alten Deutschen. Gegen diesen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Exhibitionismus eingeleitet. Die Ermittlungen dauern noch an.
18.9.26

 

Nicht mehr fahrtauglich: 25-Jährige baut Unfälle

Lorch/Schwäbisch Gmünd. Am späten Donnerstagabend wurde dem Polizeirevier Schwäbisch Gmünd eine Audi-Lenkerin aufgrund ihrer auffälligen Fahrweise gemeldet. Der Pkw fiel zunächst im Bereich Muckensee auf, wo die Fahrerin mehrfach auf den Seitenstreifen geriet. Auf der B 29 fuhr sie gegen die Schutzplanken, kurze Zeit später fuhr die Frau in der Rektor-Klaus-Straße in Gmünd  gegen einen Bordstein und setzte anschließend ihre Fahrt mit einem platten Reifen fort. Durch die eingesetzten Polizeibeamten konnte die Fahrerin in der Rechbergstraße  gestoppt werden. Bei der folgenden Kontrolle konnte festgestellt werden, dass die Frau nicht fahrtauglich war. Sie hatte sichtlich Probleme sich auf den Beinen zu halten und einen stark schwankenden Gang sowie eine sehr verwaschene Aussprache. Vermutlich stand sie unter Medikamenten- und leichten Alkoholeinfluss. Sie musste eine Blutprobe abgeben, der Führerschein der wurde beschlagnahmt. Der Wagen hatte erhebliche Unfallschäden. Da sich jedoch nicht alle Schäden am Audi A1 erklären lassen und es unklar ist, ob es zu weiteren Unfällen kam, bittet das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Telefonnummer 07171 358-0 um Zeugenhinweise. Der Sachschaden beträgt bislang  über 10.000 Euro.
18.9.26

 

Quartiersarbeit in Straßdort geht weiter

Schwäbisch Gmünd (sv). Seit 2016 wird in Straßdorf Quartiersarbeit mit dem DRK Kreisverband Schwäbisch Gmünd  als Träger geleistet. In den vergangenen zehn Jahren konnten zahlreiche Projekte gemeinsam mit der Ortschaftsverwaltung, Vereinen und weiteren Organisationen umgesetzt und damit der soziale Zusammenhalt im Ort gestärkt werden. Auch der Dorfplatz, Friedrich-Röther-Platz, mit der angrenzenden Begegnungsstätte konnte als lebendiger Mittelpunkt des Ortes etabliert werden.

Ende August 2026 endet nun die bisherige Trägerschaft der Quartiersarbeit. Die Arbeit vor Ort wird jedochfortgesetzt: Andrea Demsic bleibt als langjährige Stelleninhaberin weiterhin Ansprechpartnerin für die Quartiersarbeit in Straßdorf. Die Stadt Schwäbisch Gmünd erhält hierfür Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds Plus. Die Europäische Union und das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend haben das Programm „Zusammenhalt stärken – Menschen verbinden“ aufgelegt. Ziel des Förderprogramms ist es, Einsamkeit und soziale Isolation zu verhindern beziehungsweise zu lindern und den sozialen Zusammenhalt zu fördern.

Weitere finanzielle Unterstützung leisten der Ortschaftsrat Straßdorf, der Förderverein Straßdorf sowie das DRK. Das neue Projekt läuft vom 1. September 2026 bis zum 31. Dezember 2028 und knüpft damit an die erfolgreiche Quartiersarbeit der vergangenen Jahre an. Als Kooperationspartner beteiligen sich der Förderverein Straßdorf, die Dorfgemeinschaft Rechberg sowie der Bettringer Bürgerverein.
18.9.26

 

Für Schülerbetreuung in Herbstferien anmelden

Göppingen. Die Stadt Göppingen bietet Schülern von städtischen Grundschulen, die in Göppingen und den Stadtbezirken wohnen, eine umfassende Betreuung rund um die Schulferien an. Anmeldeschluss für die Herbstferien ist der 25. September. 

Die Betreuung erfolgt von Montag bis Freitag (außer an Feiertagen) von 7 bis 13 Uhr (ohne Mittagessen) oder ganztägig von 7 bis 16 Uhr (mit verpflichtendem Mittagessen). Die festgelegten Betreuungsstandorte werden bei jeder Anmeldezahl bespielt, es gibt keine Mindestteilnehmerzahl. Es können Kinder aller Göppinger Grundschulen während ihrer Grundschulzeit für die Ferienbetreuung angemeldet werden. 

Kinder, die keine städtische Grundschule besuchen, werden in der Ferienbetreuung, sofern noch Plätze zur Verfügung stehen, ebenfalls betreut. Hier wird ein Preisaufschlag von 50 Prozent auf die Betreuungsgebühr erhoben. Wegen der Haushaltssperre werden keine Gebührenermäßigungen für Bonuskarteninhaber berücksichtigt. 

Die Standorte:  7 bis 13 Uhr (ohne Mittagessen) Blumhardt Grundschule – Jebenhausen Janusz-Korczak-Schule - Göppingen Ursenwangschule - Ursenwang Walther-Hensel-Schule – Göppingen;  7 bis 16 Uhr mit Mittagessen Blumhardt Grundschule – Jebenhausen Janusz-Korczak-Schule - Göppingen Ursenwangschule - Ursenwang Walther-Hensel-Schule – Göppingen.  Weitere Informationen sowie die Anmeldeformulare sind auf der städtischen Homepage unter www.goeppingen.de/ferienbetreuung zu finden.
18.9.26

 

Radfahrer übersehen

Göppingen.  Am Donnerstag erlitt ein Rennrad-Fahrer bei einem Unfall in Göppingen leichte Verletzungen. Der Unfall ereignete sich gegen 13 Uhr. Eine 52-Jährige fuhr mit
ihrem Pkw in der Lorcher Straße in Richtung Willi-Bleicher-Straße. Die Autofahrerin bog nach rechts in die Stuttgarter Straße ab. Dabei übersah sie wohl den neben dem Auto fahrenden und vorfahrtsberechtigten Radfahrer. Der 28-Jährige fuhr dort auf dem gekennzeichneten Radweg. Der Radler konnte nicht mehr bremsen und prallte gegen den abbiegenden Wagen. Dabei erlitt er leichte Verletzungen an der Hand. Ein Rettungsdienst war nicht erforderlich. Die Polizei Göppingen schätzt den Schaden am Auto auf 2.000 Euro, den am Rennrad auf 200 Euro.
18.9.26

 

Kontrolle auf dem Aasrücken: Auch Weiterfahrt untersagt

Göppingen. Am Donnerstag stellte die Polizei bei Kontrollen am Aasrücken einige Verstöße fest. Zwischen 14 Uhr und 18 Uhr hatte die Verkehrspolizei des Polizeipräsidiums Ulm eine stationäre Kontrollstelle an der L1075 am Aasrücken eingerichtet. Während der mehrstündigen Kontrolle mit dem Schwerpunkt auf Zweiräder wurden rund 80 Fahrzeuge, darunter auch ein Lkw und neun Pkw, genauer unter die Lupe genommen. Insgesamt mussten die Beamte neun Mängelberichte ausstellen. Die Spezialisten der Verkehrspolizei stellten unzulässige Endschalldämpfer, nicht zugelassene Bremsanlagen, verbotene Leistungssteigerungen oder auch fehlende Reflektoren fest. An vier Fahrzeugen waren die Reifen abgefahren. Ein Lkw-Fahrer nahm es mit der Ladungssicherung nicht ganz genau. Auch er erhielt ein Bußgeld. Drei Pkw mussten einem Gutachter zugeführt werden, da gleich mehrere unerlaubte technische Veränderungen durchgeführt wurden und dadurch die Betriebserlaubnis erloschen war. Insgesamt wurden fünf Personen die Weiterfahrt untersagt, da durch die technischen Veränderungen die Verkehrssicherheit erheblich beeinträchtigt war.
18.9.26

 

Vorfahrt nicht beachtet

Lauterstein. Am Donnerstag erlitt ein Autofahrer bei einem Unfall bei Lauterstein leichte Verletzungen. Kurz vor 8 Uhr befuhr ein 87-Jähriger mit seinem Pkw die Degenfelder Straße in Weißenstein. An der Einmündung fuhr er auf die B466 ein. Auf der Bundesstraße war ein 45-Jähriger mit einem Fahrzeug unterwegs und hatte Vorfahrt. Beide Autos prallten in der Einmündung zusammen. Durch die Kollision erlitt der 4-Jährige  leichte Verletzungen. Rettungskräfte versorgten ihn an der Unfallstelle.  Die Schadenshöhe an den beiden Pkw muss noch ermittelt werden.
18.9.26

 

Sport am Donnerstagabend

Handball-Bundesliga Männer: Frisch Auf Göppingen gegen Rhein-Neckar Löwen:  29 : 28

 

Handel in Schorndorf trotzt schwierigem Umfeld

Schorndorf. Der Einzelhandel steht im Rems-Murr-Kreis unter Druck – Schorndorf behauptet sich in diesem schwierigen Umfeld vergleichsweise stark. Das zeigen die aktuellen Einzelhandelskennzahlen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart. Für 2026 wird in Schorndorf ein stationärer Einzelhandelsumsatz von rund 345,4 Millionen Euro prognostiziert. Das sind rund 7,2 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Damit gehört Schorndorf zu den Kommunen mit den höchsten absoluten Umsatzzuwächsen im Rems-Murr-Kreis.

Besonders aussagekräftig ist die so genannte Zentralitätskennziffer. Sie beschreibt vereinfacht, ob ein Einkaufsstandort Kaufkraft aus seinem Umland anzieht oder Kaufkraft an andere Standorte beziehungsweise den Onlinehandel verliert. Schorndorf erreicht 2026 einen Wert von 112,8. Ein Wert über 100 bedeutet, dass per saldo Kaufkraft von außerhalb angezogen wird. Neben Backnang und Fellbach gehört Schorndorf damit zu lediglich drei Städten im Rems-Murr-Kreis, die diese Marke überschreiten.

„Die Zahlen zeigen, dass sich Schorndorf in einem schwierigen Marktumfeld vergleichsweise gut behauptet und auch Menschen aus dem Umland als Einkaufsstadt anzieht. Das ist eine gute Nachricht. Gleichzeitig wissen wir, dass eine lebendige Innenstadt kein Selbstläufer ist. Wir müssen gemeinsam mit Handel, Gastronomie und weiteren Innenstadtakteuren daran arbeiten, gute Gründe für einen Besuch in Schorndorf zu schaffen“, sagt Oberbürgermeister Bernd Hornikel.

Denn auch an Schorndorf gehen die grundlegenden Veränderungen im Einzelhandel nicht vorbei. Verändertes Einkaufsverhalten, Onlinehandel, Kaufzurückhaltung sowie steigende Miet-, Personal- und Betriebskosten stellen die Betriebe vor Herausforderungen. Das zeigt auch der Blick auf den gesamten Rems-Murr-Kreis: Die einzelhandelsrelevante Kaufkraft steigt 2026 um 1,9 Prozent, der stationäre Einzelhandelsumsatz dagegen lediglich um 1,1 Prozent. Auch im Vergleich mit der Region Stuttgart mit einem Umsatzplus von 2,4 Prozent und Baden-Württemberg mit 3,1 Prozent entwickelt sich der Einzelhandel im Kreis schwächer.

Für die Stadt sind die aktuellen Zahlen deshalb Bestätigung und Auftrag zugleich. Um Schorndorf als Einkaufs-, Aufenthalts- und Erlebnisort weiter zu stärken, konzentrieren sich Citymanagement und Wirtschaftsförderung gemeinsam mit Handel und Gastronomie insbesondere auf drei Bereiche: Erreichbarkeit verbessern, zusätzliche Frequenz schaffen und die Betriebe vor Ort stärken.
17.9.26

 

Zwei Verletzte bei Unfall

Uhingen.   Am Mittwoch stießen bei Uhingen zwei Fahrzeuge zusammen. Der Unfall ereignete sich kurz nach 16 Uhr. Ein 23-jähriger Pkw-Fahrer fuhr auf der Nassachtalstraße in Richtung B10. An der Einmündung zur L1152 bog er nach links in Richtung B10 ab. Ein 53-jähriger Autofahrer beabsichtigte, von der L1152 nach rechts in die Stuttgarter Straße einzufahren. Der 23-Jährige ging offenbar davon aus, dass der 53-Jährige in die Nassachtalstraße einfahren wollte. Im Einmündungsbereich kam es zum Unfall. Der Rettungsdienst brachte den 53-Jährigen und seine 54-jährige Beifahrerin mit leichten Verletzungen in eine Klinik. Der 23-Jährige blieb unverletzt. Das Polizeirevier Uhingen nahm den Unfall auf und schätzt den Gesamtschaden auf etwa 10.000 Euro. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit.
17.9.26

 

Berauschte Fahrer im Blick

Bad Boll. Bei einer Großkontrolle in Bad Boll zog die Polizei einige Fahrer aus dem Verkehr, die mutmaßlich unter Drogen standen.A uf einem Parkplatz an der L1214 in Bad Boll richtete die  eine Kontrollstelle ein. Die Beamten des Polizeipräsidiums Ulm richteten dabei ihr Hauptaugenmerk auf Fahrer, die sich mutmaßlich unter der Einwirkung von Drogen oder Alkohol ansSteuer setzten. Unterstützt wurden sie dabei von Beamten des Polizeipräsidiums Einsatz. Auch Beamte der Polizeihundeführerstaffel waren vor Ort. Die Polizei kontrollierte insgesamt rund 100 Fahrzeuge und etwa 140 Personen. Bei neun Fahrern bestand der Verdacht einer Drogenbeeinflussung. Sie durften nicht mehr weiterfahren und mussten eine Blutprobe abgeben. Die Proben entnahm eine Ärztin direkt an der Kontrollstelle. Alle Fahrer erwarten nun Anzeigen. Ein 44-jähriger Pkw-Fahrer muss gleich mit mehreren Strafanzeigen rechnen. Die Beamten stellten fest, dass dieser nicht nur ohne Fahrerlaubnisunterwegs war, sondern auch Alkohol getrunken und Drogen konsumiert hatte. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über einem Promille. Der Drogenvortest verlief positiv auf Kokain sowie THC. Weiterhin wurde ein Pkw aus dem Verkehr gezogen, da er erhebliche technische Mängel aufwies. Auf den Fahrer kommt nun ebenfalls eine Anzeige zu. Die intensiven Kontrollen sind Teil der polizeilichen Strategie, die Zahl der Drogenunfälle zu senken. Bei den Kontrollen zieht die Polizei immer wieder zahlreiche berauschte Fahrer aus dem Verkehr. Dies zeigt die Notwendigkeit der Kontrollen, die die Polizei auch weiterhin fortsetzen will.
17.9.26

 

Straße nach Adelberg wieder auf

Adelberg. Die Sanierungsarbeiten an der Fahrbahn der L 1147 zwischen der B 297 und Adelberg sind abgeschlossen. Die Landesstraße und der Geh- und Radweg  wurden am Mittwoch  wieder freigegeben – am Radweg stehen noch Restarbeiten an.

Das Regierungspräsidium Stuttgart hat im zweiten Bauabschnitt die L 1147 auf einer Länge von rund 2,3 Kilometern saniert. Neben der Erneuerung der Fahrbahndecke umfasste die Maßnahme auch die Sanierung des parallel verlaufenden Geh- und Radwegs sowie den barrierefreien Ausbau der zwei Bushaltestellen im Baubereich. Der erste Bauabschnitt zwischen Adelberg und Mittelmühle war bereits im Jahr 2024 fertiggestellt worden.

Im Zuge der Arbeiten am Geh- und Radweg wurde festgestellt, dass die Untergrundverhältnisse teilweise schlechter waren als ursprünglich angenommen. Aufgrund des im Bestand zu geringen Asphaltaufbaus war dort eine umfangreichere Sanierung erforderlich als zunächst geplant. Der Geh- und Radweg kann dennoch mit der Freigabe der L 1147 wieder genutzt werden. In einem Abschnitt stehen jedoch noch Restarbeiten aus. Der Bereich ist mit Baken abgesichert. Für die Durchführung der Arbeiten muss der Radweg voraussichtlich nochmals für wenige Tage gesperrt werden. Zudem sind voraussichtlich halbseitige Tagessperrungen auf der L 1147 notwendig..

Das Land Baden-Württemberg investiert mit der Maßnahme rund 920.000 Euro in den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur.
16.9.26

 

Auf Gegenfahrbahn geraten: Unfall auf B29 mit vier Verletzten

Schwäbisch Gmünd. Vier Leichtverletzte und rund 70.000 Euro Schaden sind die Folgen eines Unfalls, der sich am Mittwochnachmittag auf der B29 ereignet hat. Eine 25-Jährige war gegen 14.45 Uhr mit ihrem Wagen in Richtung Aalen unterwegs. Etwa auf Höhe des Gewerbegebiets Benzfeld kam sie aus bislang ungeklärter Ursache auf die  Gegenfahrspur, wo sie mit einem Citroen Pkw, der von einem 65-Jährigen gelenkt wurde. Dieser sowie zwei Mitfahrer wurden leicht verletzt, ebenso die Verursacherin. Sie  wurden alle vom Rettungsdienst versorgt. Dieser befand sich mit fünf Einsatzfahrzeugen an der Unfallstelle. Die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd war mit 21 Einsatzkräften vor Ort. Beide Pkw wurden total beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Die B29 war  bis etwa 17 Uhr voll gesperrt.
16.9.26

 

„Stärkstes Verteidigungsbündnis in der Menschheitsgeschichte“

Ostalbkreis. Der aus Essingen stammende Brigadegeneral Christoph Huber, Kommandeur der Panzerbrigade 45 in Litauen, referierte vor interessiertem Publikum im Landratsamt in Aalen. Umrahmt wurde die Veranstaltung vom Bläserensemble des Musikvereins Essingen.

Im Mittelpunkt des mit rund 400 Interessierten sehr gut besuchten Abends standen die Präsenz der NATO an ihrer Ostflanke und die konkrete Ausgestaltung der Verteidigungspolitik im Baltikum am Beispiel der Panzerbrigade 45 Litauen. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat Fragen der Verteidigungs- und Bündnispolitik wieder fest im öffentlichen Bewusstsein verankert. Dies betonten Landrat Dr. Joachim Bläse und der Vorsitzende der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP), Gerhard Ziegelbauer in ihren Grußworten. „Die Staaten an der Ostflanke der NATO stehen in besonderer Weise für die Entschlossenheit des Bündnisses, Freiheit, Demokratie und Frieden gemeinsam zu verteidigen. Die Präsenz deutscher Soldaten in Litauen ist Ausdruck gelebter Solidarität innerhalb der NATO und zugleich ein klares Signal für Verlässlichkeit gegenüber unseren Partnern“, so der Landrat.

Huber verdeutlichte in seinen Ausführungen neben der Beschreibung der Bedrohungslage wie Abschreckung, Verteidigungsbereitschaft und Bündnissolidarität im militärischen Alltag der stationierten Kräfte Gestalt annehmen. Er beleuchtete dabei den komplexen Aufbau der deutschen Kräfte vor Ort, die in Litauen sehr willkommen seien, sowie die enge Kooperation mit den internationalen Bündnispartnern. Die Zuhörer im vollbesetzten Saal erhielten auf diese Weise einen tiefen und sonst seltenen Einblick in die praktische Umsetzung der NATO-Strategien. Die NATO selbst bezeichnete Huber als das stärkste Verteidigungsbündnis der Menschheitsgeschichte. Die Panzerbrigade 45 soll bis Ende 2027 mit 5000 Personen, davon 4800 Soldaten, ihre Sollstärke erreicht haben.

Die Veranstaltung zeichnete sich nicht nur durch fundierte sicherheitspolitische Analysen aus, sondern bot den Gästen auch einen stimmungsvollen Rahmen. Für die passende musikalische Begleitung sorgte die Bläsergruppe des Musikvereins Essingen, was die enge Verbindung zur Heimat des Generals eindrucksvoll unterstrich. Eine anschließende Fragerunde bot der interessierten Öffentlichkeit zudem eine wertvolle Plattform für den direkten Dialog mit dem militärischen Entscheidungsträger.

Vor Beginn der Veranstaltung trug sich Brigadegeneral Huber in das Goldene Buch des Ostalbkreises ein. Diese Geste unterstreicht die Verbundenheit der Region mit dem gebürtigen Essinger und würdigt zugleich seinen herausragenden Dienst für die europäische Sicherheit.
16.9.26

 

Polizei kontrolliert E-Scooter

Geislingen. Am Dienstag kontrollierte die Polizei schwerpunktmäßig E-Scooter in der Geislinger Innenstadt.  Insgesamt kontrollierte die Polizei 38 Personen und 26 E-Scooter. In sieben Fällen waren die Fahrer unter 14 Jahren. Die E-Scooter wurden vorläufig sichergestellt und zum Polizeirevier Geislingen gebracht. Gegen fünf E-Scooter-Fahrer wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, da sie verbotswidrig in der Fußgängerzone fuhren. Bei drei Scootern bestand kein Versicherungsschutz und die Lenker durften nicht weiterfahren. In zwei Fällen standen die Fahrer unter dem Einfluss von Drogen. Auch gegen sie wird ermittelt.
16.9.26

 

Zwei Tote bei Feuer in Plüderhausen

Plüderhausen. In der Nacht auf Mittwoch rückten  Einsatzkräfte zu einem  Brand im vierten Stock eines Mehrfamilienhauses in der Hauptstraße in Plüderhausen aus. Die Freiwilligen Feuerwehren Urbach, Plüderhausen und Schorndorf kamen mit insgesamt 42 Einsatzkräften vor Ort und löschten das Feuer. Die beiden Bewohner der Wohnung, ein 81 Jahre alter Mann und eine 75 Jahre alte Frau wurden von der Feuerwehr in der Wohnung aufgefunden und aus der Wohnung gebracht. Beide starben trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen noch vor Ort. Zur Schadenshöhe können zum derzeitigen Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden. Weitere Personen wurden nach derzeitigem Kenntnisstand nicht verletzt. Die Kripo Waiblingen hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
16.9.26

 

Gas gegeben statt gebremst

Uhingen. Drei Fahrzeuge waren bei einem Unfall am Dienstag in Uhingen beteiligt. Eine 18-Jährige fuhr mit ihrem Pkw in der Schorndorfer Straße. Gegen 7.30 Uhr verwechselte sie wohl Gas und Bremse und fuhr einem anderem Fahrzeug ins Heck. Den schob es wiederum auf einen davor stehenden Wagen. Die Unfallverursacherin erlitt leichte Verletzungen und kam vorsorglich ins Krankenhaus. Der Sachschaden an den drei Autos wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.
16.9.26

 

Lasterfahrer passt nicht auf

Aichelberg. Am Dienstag übersah ein 57-Jähriger ein entgegenkommendes Auto. Der Unfall ereignete sich gegen 8 Uhr. Der 57-Jährige fuhr mit seinem Laster von Aichelberg in Richtung A8. Beim Abbiegen nach links übersah er einen entgegenkommenden Pkw einer 59-Jährigen. Die konnte nicht mehr bremsen und die Fahrzeuge stießen zusammen. Bei dem Unfall erlitt die Autofahrerin leichte Verletzungen. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.
16.9.26

 

Auffahrunfall mit Folgen  

Kuchen. Zu Behinderungen kam es am Dienstag nach einem Unfall in Kuchen. Gegen 12.20 Uhr fuhren die drei Autos in der Hauptstraße. Eine 42-jährige Autofahrerin war wohl nicht aufmerksam genug. Sie fuhr dem vorausfahrenden Auto in das Heck. Das wurde wiederum auf ein davor stehendes Auto geschoben. Bei dem Unfall entstand ein geschätzter Sachschaden von etwa 20.000 Euro. Die Fahrerinnen der weiteren beteiligten Autos, eine 38-Jährige und eine 33-Jährige, kamen mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Die B10 musste in Fahrtrichtung Stuttgart bis etwa 13.15 Uhr gesperrt werden. Dadurch kam es auch zu Verkehrsbehinderungen.
16.9.26

 

Tiefbauarbeiten: Gmünder Straße gesperrt

Heubach. Wegen Tiefbauarbeiten muss die Gmünder Straße (L 1161) in Heubach im Zeitraum vom 29.Septrember bis 12.Oktober für den Straßenverkehr voll gesperrt werden. Eine Umleitung wird über die Albstraße – Daimlerstraße – Raiffeisenstraße – Benzstraße und Böbinger Straße eingerichtet.
16.9.26

 

Betreuung für Grundschulkinder in den Ferien

Eislingen. Die Stadt Eislingen bietet auch in den kommenden Schulferien und unterrichtsfreien Tagen eine Betreuung für Grundschulkinder an. Ziel ist es Familien zu unterstützen und Kindern eine abwechslungsreiche Ferienzeit zu ermöglichen. Dieses Angebot richtet sich an alle Eltern, deren Kinder eine Grundschule in Eislingen besuchen und eine Betreuung während der schulfreien Zeit benötigen. Das Betreuungsangebot gilt auch für diejenigen, die an Schultagen keine städtische Betreuung gebucht haben.

Die Ferienbetreuung wird täglich von 6.45 Uhr bis maximal 17 Uhr angeboten und findet in den Räumen der Grundschulkindbetreuung an der Silcherschule beziehungsweise Friedrich Schiller Gemeinschaftsschule in Eislingen statt. Bei einer Betreuung bis 1700 Uhr kann zusätzlich ein warmes Mittagessen dazu gebucht werden.

Alle wichtigen Informationen rund um die Ferienbetreuung sowie den Anmeldeprozess stehen ab sofort auf der städtischen Internetseite unter  www.eislingen.de/grundschulkindbetreuung zur Verfügung.
16.9.26

 

Unbekannter schlägt Frau auf der Straße

Schwäbisch Gmünd. Ein unbekannter Mann folgte am Dienstag gegen 15.35 Uhr in der Gemeindehausstraße einer 40-jährigen Frau und schlug dieser grundlos zweimal gegen den Hals-/Nackenbereich. Als die Frau laut schreiend auf die andere Straßenseite flüchtete, ließ der Mann von ihr ab und entfernte sich in Richtung Oberbettringer Straße. Der Unbekannte wurde von Zeugen wie folgt beschrieben: 30 bis 40 Jahre alt, Glatze, "Bierbauch". Er soll einen schwarzen Hoodie, eine schwarze Hose mit einem weißen Streifen und rote Schuhe getragen haben. Der Mann torkelte und wirkte verwirrt. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, bzw. Hinweise auf den unbekannten Mann geben können, werden gebeten sich beim Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Telefonnummer 07171 358-0 zu melden.
16.9.26

 

Schmeißfliegen und verunreinigte Küchengeräte

Süßen. Ende August hatten die Lebensmittelkontrolleure im Kreis Göppingen einen Liefer- und Abholservice im Mittleren Filstal wegen hygienischer Mängel geschlossen. Jetzt hat die Behörde den Namen des Betriebes und nähere Einzelheiten veröffentlicht. Der gastronomische Liefer- und Abholservice Sushi Palace wurde nach einer Beschwerde durch die Lebensmittelüberwachung überprüft. Dabei wurden zahlreiche und erhebliche Hygienemängel mit Gesundheitsrisiken festgestellt. Die Küche und verschiedene Arbeitsgeräte, wie beispielsweise Schneidebretter, Mikrowelle und Behältnisse, waren stark verunreinigt. Dabei war erkennbar, dass das fertig zubereitete Sushi mit dem verfärbten Schneidebrett in Berührung kam. Zudem war im Betrieb ein massiver Befall durch Frucht- und Schmeißfliegen gegeben. Die unter diesen Umständen offen vorgefundenen Lebensmittel, wie zum Beispiel geschnittener Fisch, Salate und Obst sowie bereits verzehrfertige To-Go-Boxen, wurden als nicht zum menschlichen Verzehr geeignet eingestuft. Bereits zum Zeitpunkt der Kontrolle zeigte sich das Lebensmittelunternehmen kooperationsbereit. Die Entsorgung der unsicheren Lebensmittel wurde überwacht. Der Betrieb wurde vorläufig geschlossen und konnte nach einer behördlichen Abnahme nach einigen Tagen wieder öffnen.
15.9.26

 

Pizzeria hat wieder geöffnet

Rechberghausen. Die in der Bahnhofstraße in Rechberghausen liegende Pizzeria, die von der Lebensmittelüberwachung Ende August wegen gravierender hygienischer Mängel geschlossen worden war, hat wieder geöffnet. Wie die Behörde mitteilte, wurde die Gaststätte nach einer neuerlichen Besichtigung seit dem 8. September wieder auf. Das Unternehmen habe bereits beabsichtigte Umbaumaßahmen mit der Mängelerhebung kombiniert.
15.9.26

 

Ticket-Verkauf startet mit Pfännleshow

Bad Urach. Mit dem Start des Dauerkarten-Vorverkaufs beginnt in Bad Urach die Vorfreude auf die Gartenschau 2027. Besucher können sich ihre Dauerkarte sichern und gleichzeitig ein abwechslungsreiches Aktionswochenende in der Bad Uracher Innenstadt erleben. Der Vorverkauf der Dauerkarten startet am Samstag, 19. September und läuft bis Sonntag, 14. Februar 2027.

Zum Auftakt lädt die Gartenschau am Samstag, 19. September, von 10 bis 18 Uhr auf den Marktplatz ein. Die Gäste erwartet ein buntes Programm mit Musik (Musikverein Bad Urach), Spiel, Regionalität und zahlreichen Mitmachangeboten für die ganze Familie. Mit „Baden-Württemberg spielt“ macht eine Mitmachaktion Station in Bad Urach und verwandelt den Marktplatz mit rund 20 Spielstationen in ein großes Spieleparadies. Ergänzt wird das Angebot durch weitere Aktionen für Groß und Klein, darunter das Bauen von Sandburgen mit einer Sandkünstlerin. Gleichzeitig lädt der Wochenmarkt zum Bummeln und Einkaufen ein. 

Auch am Sonntag, 20. September, von 11 bis 18 Uhr erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm. Ein Regionalmarkt, der verkaufsoffene Sonntag sowie zahlreiche kulinarische Angebote. Am Sonntag können sich kleine und große Besucher auf kreativen Sandburgen-Spaß mit der Sandkünstlerin freuen. Für ein besonderes Erlebnis sorgt die SWR1 Pfännle-Bühnenshow, die mit Live-Musik und unterhaltsamem Koch-Entertainment kulinarischen Genuss und beste Unterhaltung verbindet.
15.9.26

 

Schwerer Sturz auf Bike-Trail

Heubach. Am Montagnachmittag befuhr ein Zwölfjähriger mit seinem Mountainbike einen Bike-Trail- in Heubach bergabwärts. Hierbei stürzte er und verletzte sich schwer.
15.9.26

 

Betrunken und ohne Führerschein unterwegs

Geislingen,  Einen Unfall verursachte am Montag in Geislingen eine 41-Jährige. Der Unfall ereignete sich gegen 13 Uhr in der Südmährerstraße. Die 41-jährige Pkw-Fahrerin achtete nicht auf die Vorfahrt einer anderen Autofahrerin. Bei der Aufnahme des Unfalls stellte sich heraus, dass die 41-Jährige alkoholisiert war. Sie musste eine Blutprobe abgeben. Darüber hinaus hatte sie auch keinen Führerschein. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.
15.9.26

 

Einbruch in Grundschule

Salach. Über das Wochenende hebelte ein Unbekannter ein Fenster zu dem Schulgebäude auf. Der Unbekannte hebelte im Erdgeschoss das Fenster zu einem Klassenzimmer an der Schule in der Staufenecker Straße auf. Im Innern hebelte er weitere Türen auf und verschaffte sich Zutritt zu mehreren Räumlichkeiten. Die wurden von ihm durchwühlt. Weiterhin gelang es ihm, einen Tresor zu knacken. Spezialisten der Polizei kümmerten sich um die Spurensicherung. Was alles entwendet wurde, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen. Zurück blieb ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.
15.9.26

 

Drei Verletzte bei Unfall

Eislingen. Beim Abbiegen passte ein 62-Jähriger am Montag nicht auf. Gegen 8 Uhr fuhr ein 60-Jähriger mit seinem Taxi in der Eislinger Hauptstraße. An der Kreuzung Bahnhofstraße fuhr das vorfahrtsberechtigte Taxi geradeaus. Der 62-jährige Unfallverursacher fuhr in der Bahnhofstraße und bog nach links ab. Dabei übersah er das Taxi und es kam im Kreuzungsbereich zur Kollision. Bei dem Unfall erlitten der Taxifahrer und seine beiden weiblichen Fahrgäste leichte Verletzungen. Die beiden Autos, wurden total beschädigt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 35.000 Euro.
15.9.26

 

Vor Ampel nicht reagiert

Deggingen. Nicht aufmerksam genug waren Unfallbeteiligte am Montag in Deggingen. Der Unfall ereignete sich in der Königstraße. Kurz nach 17 Uhr wollte ein Auto nach links abbiegen und ein 34-Jähriger musste dahinter, auf Höhe einer Ampel, mit seinem Kleinlaster anhalten. Als die Ampel auf rot schaltete, blieb er stehen. Der dahinter befindliche Pkw blieb ebenfalls stehen. Ein weiterer folgender Pkw-Fahrer reagierte zu spät und fuhr auf. Zwei Personen wurden verletzt, der Sachschaden beläuft sich auf 10 000 Euro.
15.9.26

 

Stadtentwicklung: Bürger wieder gefragt

Ebersbach. Im Winter 2025 haben bereits zahlreiche Bürger im Rahmen der Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzepts „Vision E“ ihre Ideen, Wünsche und Anregungen zur Zukunft von Ebersbach eingebracht. Nun startet die nächste Beteiligungsphase: Im Mittelpunkt steht das Untersuchungsgebiet „Stuttgarter Straße / Hauptstraße“, das derzeit im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen für ein zukünftiges Sanierungsgebiet näher betrachtet wird.

Die Stadtverwaltung lädt daher herzlich ein, sich an der digitalen Kartendiskussion zu beteiligen. Es können Orte im Kartenausschnitt markiert werden und Eindrücke, Erfahrungen und Anregungen geteilt werden. Was gefällt besonders gut? Wo sehen die Bürgerinnen und Bürger Handlungsbedarf? Welche Ideen haben sie für die zukünftige Entwicklung des Gebiets? Die Beiträge können sich auf verschiedene Themenbereiche beziehen, darunter Ortsbild und Umfeld, Bildung und Soziales, Mobilität und Umwelt, Klimaanpassung und Nahversorgung sowie den Einzelhandel. Die Hinweise sind eine wichtige Grundlage für die weiteren Untersuchungen und fließen in die Analyse sowie die Entwicklung möglicher Maßnahmen im Untersuchungsgebiet ein.Anregungen können bis zum 16.Oktober eingereicht werden. Die digitale Projektseite gibt es unter https://stadtentwicklungsmanager-im-dialog.de/ebersbach_an_der_fils
15.9.26

 

Kreismedienzentrum: Workshops in Ferien gut gebucht

Kreis Göppingen. Das Schülerferienprogramm des Kreismedienzentrums  Göppingen und des NwT-Bildungshauses bot Kindern und Jugendlichen wieder vielfältige Möglichkeiten, ihre Ferien abwechslungsreich zu gestalten, neue Fähigkeiten zu entdecken und  durch eigenes Tun Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit zu entwickeln.111 Kinder und  Jugendliche nahmen an den Workshops teil.

Ziel des Ferienprogramms war es, Kindern und Jugendlichen einen Zugang zu  Technik, Medienbildung, Kreativität und handwerklichen Tätigkeiten zu ermöglichen. Dabei  standen insbesondere das selbstständige Ausprobieren, kreative Gestalten sowie das Entdecken neuer Technologien im Mittelpunkt.

Die Angebote  wurden gemeinsam vom Kreismedienzentrum Göppingen und dem NwT-Bildungshaus  organisiert und durchgeführt. Die hohe Nachfrage zeigte erneut das große Interesse an   Bildungs- und Freizeitangeboten während der Sommerferien.

Spielerisch entdeckten die Teilnehmer, warum Dinge schwimmen und andere untergehen,  es wurden verschiedene Materialien getestet, experimentiert und ein eigenes Boot gebaut.

Dabei konnten die Kinder spielerisch naturwissenschaftliche und technische Zusammenhänge  erforschen und gleichzeitig kreative Ergebnisse mit nach Hause nehmen. Auch Technik- und  Medienbegeisterte kamen auf ihre Kosten. So konnten sie an einem Workshop rund um das  Thema Verbrennungsmotoren teilnehmen, dabei entdecken, staunen und schrauben. Darüber  hinaus bot der Workshop „Entdecke virtuelle Welten: Deine Abenteuer mit einer VR-Brille!“ die Gelegenheit, Abenteuer in der virtuellen Welt der VR-Brillen zu erleben. Weitere  Höhepunkte waren die Trickfilmerstellung mit StopMotion-Technik, das Drechseln eigener  Kugelschreiber aus Holz und ein Upcycling-Projekt, bei dem alte Kapuzenpullover durch  Kreativität und Handwerk aufgepimpt wurden. Nicht zuletzt konnte ein Einblick in das Thema  3D-Druck gewonnen und eigene Lesezeichen entworfen und ausgedruckt werden.
15.9.26

 

Lebensgefahr: Spielburg am Hohenstaufen gesperrt


Der Riss im Fels an der Spielburg am Hohenstaufen ist deutlich zu erkennen. Foto: Stadtverwaltung Göppingen

Göppingen.  Die Spielburg am Hohenstaufen ist wegen eines drohenden Felssturzes gesperrt.  Seit Freitag ist der betroffene Bereich rund um die Spielburg großräumig abgesperrt. Der Riss im Felsen an der Spielburg ist leicht zu erkennen. Ein Ingenieurbüro, das bereits regelmäßig den Felsen hinter dem Schützenhaus kontrolliert, ist bereits beauftragt, die Lage an der Spielburg zeitnah zu begutachten. Zumindest bis das Ergebnis vorliegt, bleibt die Absperrung rund um den Felsen bestehen. Besucher, Wanderer und Kletterer werden gebeten, die Absperrung zu beachten. Es besteht Lebensgefahr.
24.9.26

 

Interkulturelle Woche startet mit Festival der Vielfalt

Göppingen. Die Interkulturellen Wochen sind eine Initiative, die auch in Göppingen seit vielen Jahren mit großem Engagement und einer Vielzahl an Angeboten gefeiert wird. An verschiedenen Orten findet vom 18. September bis zum 4. Oktober ein abwechslungsreiches Programm statt: eine bunte Mischung aus Festen, Musik, Literatur, Comedy, Kunst, Bildungsveranstaltungen, Führungen, Workshops und Lesungen. 

Organisiert wird das Programm von einem breiten Netzwerk aus Kulturvereinen, Institutionen, Verbänden, religiösen Gemeinschaften, Schulen und weiteren Initiativen. Für das Jahr 2026 wurde das Motto „dafür!“ wiedergewählt. Dabei geht es darum, die Lebendigkeit des interkulturellen Lebens in Göppingen sichtbar zu machen, die Vernetzung weiter zu fördern und Türen für Begegnung und Mitgestaltung zu öffnen. Die Interkulturellen Wochen bieten die Gelegenheit, neue Impulse zu setzen und neue Partner einzubeziehen. 

Ein Höhepunkt ist das neue Festival der Vielfalt, das am Eröffnungstag, Freitag, 18. September, stattfindet. Unter freiem Himmel, direkt vor dem Rathaus, lädt Oberbürgermeister Alex Maier ab 18 Uhr alle Bürger ein, die Vielfalt zu feiern. Das abwechslungsreiche Bühnenprogramm präsentiert unterschiedlichste Künstler.

Das Jugendgremium bereitet gemeinsam mit Generation Demokratie eine Aktion vor. Die Tanzgruppe „Tanzkraftwerk“ zeigt eine Hip-Hop-Show. Die Musikgruppe „Guggamusigg Rommdreibr“ sorgt für Stimmung auf dem Marktplatz. Es gibt Musik aus der Ukraine von Oksana Oksiuta, und der Musiktreff der NFB-Gruppe singt Hoffnungslieder. Zum Schluss spielt die Band „Crystal Soul“. In der Band sind Musiker aus Mexiko, Lettland, Russland und der Ukraine. Ihre Musik verbindet Latin, Jazz und Pop mit Piano, Cajón, Bass und Flöte. Meral Ziegler moderiert. Das Sonderheft „dafür! – Menschen hinter den Interkulturellen Wochen“ wird ebenfalls dort ausgelegt.

Ebenso vielfältig wie das Bühnenprogramm ist das kulinarische Angebot, mit dem die Kulturvereine und Gruppen ihre Gäste beim Festival der Vielfalt verwöhnen. Es reicht von afghanischer, jesidischer, syrischer und indischer Küche bis zu Köstlichkeiten aus Bosnien-Herzegowina, Albanien und der Türkei. Das Fest soll Begegnungen ermöglichen und den Austausch zwischen Kulturen und Generationen fördern. Zum Auftakt der Interkulturellen Wochen gibt es bereits am Freitag, 18. September, um 17 Uhr eine multireligiöse Feier auf dem Schlossplatz.
14.9.26

 

Trotz Rot weitergefahren

Göppingen. Am Sonntag verursachte ein Fahranfänger einen Verkehrsunfall. Der Unfall ereignete sich gegen 18.10 Uhr. Der 18-Jährige fuhr mit seinem Pkw auf der Westtangente in Richtung Göppingen. An der Einmündung zur B10 missachtete er offenbar das Rotlicht an der dortigen Ampelanlage. Zeitgleich fuhr eine 40-Jährige mit ihrem Wagen ordnungsgemäß auf die Westtangente ein. Im Einmündungsbereich stießen die beiden Autos zusammen. Die Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 9.000 Euro beziffert.
14.9.26

 

Göppingen ein Wochenende in Feierlaune


Göppingen hat ein Wochenende lang das 41. Stadtfest gefeiert. Von Freitagabend bis Sonntagnachmittag war die Innenstadt
eine einzige Partyzone. Zum Auftakt hatte Oberbürgermeister Alex Maier das erste Fass Bier angezapft. Vereine, Organisationen und
Institutionen informierten an zahlreichen Ständen die Festbesucher und bewirteten diese mit internationalen Spezialitäten.
Auf den Bühnen sorgten Gruppen für beste Unterhaltung. Auch der Wettergott spielte in diesem Jahr mit. Erst zum Festende hin
fielen die ersten Regenschauer. Foto: Bettina Fritz.

 

Herzdruckmassage kann Leben retten

Kreis Göppingen. Jährlich erleiden in Deutschland mehr als 50.000 Menschen außerhalb eines Krankenhauses einen Herz-Kreislauf-Stillstand und sind auf schnelle Hilfe aus ihrem Umfeld angewiesen. „Eine sofortige Herzdruckmassage bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes kann Leben retten“, sagt Professorin  Annette Rieg, Chefärztin der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie am Alb-Fils-Klinikum in Göppingen. „Eine Reanimation ist nicht schwierig. Wichtig ist, dass man im Notfall weiß, was zu tun ist und einfach anfängt.“

Dieses Wissen aufzufrischen und praktisch zu trainieren, ist auch in diesem Jahr rund um die „Woche der Wiederbelebung“ möglich. Das Klinikum, der DRK-Kreisverband Göppingen  und DRK Ortsverein Geislingen-Oberes Filstal)bieten gemeinsam verschiedene Veranstaltungen an. Neben den bewährten Aktionen auf dem Göppinger Marktplatz und mit der Kreisärzteschaft gibt es in diesem Jahr auch neue Angebote: Erstmals beteiligt sich ein Teil einer Grundschule an der Aktion „Schüler retten Leben“. Außerdem findet erstmals eine Veranstaltung gemeinsam mit dem Rotary Club statt.

Erstmals ist der Rotary Club Göppingen zu Gast bzw. beteiligt sich an einer gemeinsamen Veranstaltung zum Thema Wiederbelebung. Dabei informieren die Fachleute über die wichtigsten Maßnahmen im Notfall und geben den Teilnehmern die Möglichkeit, die Herzdruckmassage praktisch zu trainieren. 

Am Mittwoch, 23. September ist die Kreisärzteschaft Göppingen im Alb-Fils-Klinikum zu Gast. In einem Weiterbildungsseminar werden aktuelle Themen rund um die Reanimation vorgestellt. Neben theoretischen Inhalten stehen auch praktische Übungen auf dem Programm. Am Freitag, 25. September findet ab 14  Uhr beim City-Outlet Geislingen eine Veranstaltung statt. Mit einem Infostand stehen Einsatzkräfte des DRK Geislingen-Oberes Filstal und erfahrene Notärzte bereit, um Fragen rund um das Thema Wiederbelebung zu beantworten und Ängste zu nehmen. Anhand von Puppen besteht die Möglichkeit, die Reanimation unter Anleitung zu trainieren.

Am Samstag, 26. September ab 10 Uhr können auf dem Göppinger Marktplatz Interessierte ihr Wissen rund um die Wiederbelebung auffrischen und selbst Hand anlegen. Die Teams des Alb-Fils-Klinikums und des Göppinger DRK stehen mit Reanimationspuppen bereit und zeigen, wie eine Herzdruckmassage richtig durchgeführt wird. Das DRK wird außerdem mit einem Rettungswagen vor Ort sein.

Auch in diesem Jahr besuchen Teams des Klinikums und des DRK zwei Schulen in der Region, um Schüler für das Thema Wiederbelebung zu sensibilisieren und ihnen die wichtigsten Handgriffe zu vermitteln. In diesem Jahr beteiligen sich  die Daniel-Straub-Realschule in Geislingen sowie der Schulverbund Süßen an der Aaktion.

Die „Woche der Wiederbelebung“ steht unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministeriums und hat das Ziel, die Bevölkerung für das Thema Wiederbelebung zu sensibilisieren. Denn im Notfall zählt jede Minute – und jeder kann helfen. Wer einen Herz-Kreislauf-Stillstand beobachtet, sollte sofort den Notruf 112 wählen und mit der Herzdruckmassage beginnen. Bis der Rettungsdienst eintrifft, können diese einfachen Maßnahmen entscheidend sein.
14.9.26

 

Jubiläumsausstellung kommt ins Stadtarchiv

Eislingen. Anlässlich seines 40-jährigen Bestehens hat der Kunstverein Eislingen mit einer Jubiläumsausstellung auf seine bisherige Geschichte zurückgeblickt. Zu sehen waren unter anderem über 100 Originalplakate, Fotografien von Ausstellungen und Künstlerportraits. Nun bleibt diese Dokumentation dauerhaft erhalten: Der Kunstverein Eislingen übergab die komplette Jubiläumsausstellung als Schenkung an das Stadtarchiv.

Die Ausstellung dokumentierte exemplarisch vier Jahrzehnte Kunstverein Eislingen – von den Anfängen über die zahlreichen realisierten Ausstellungen und Kataloge bis hin zur internationalen Resonanz. Ergänzt wurde sie durch Einladungskarten sowie sämtliche Publikationen, die im Zusammenhang mit den Ausstellungen und literarischen Veranstaltungen des Kunstvereins entstanden sind. „Von Anfang an war die Stadt daran interessiert, die nationale und internationale Ausstellungstätigkeit des Vereins zu unterstützen, so dass man von einer produktiv-konstruktiven Partnerschaft von Kunstverein und Stadt sprechen kann“, erzählt Boris Kerenski, Vorsitzender des Kunstvereins. Dass die Zeugnisse des Erreichten nun im Stadtarchiv untergebracht werden, sei somit folgerichtig. Oberbürgermeister Oliver Marzian würdigte die Bedeutung der Schenkung: „Die Jubiläumsausstellung zeigt die beeindruckende Vielfalt der Ausstellungen des Kunstvereins und die unterschiedlichen Ausdrucksweisen der Künstler, die in unserer Stadt ausgestellt haben. Sie ist ein Schatz für Eislingen.“ Gemeinsam mit Stadtarchivar Martin Mundorff nahm er die Schenkung im Stadtarchiv entgegen. „Wir verstehen uns als vielseitiges Gedächtnis der Stadt. Deshalb freuen wir uns über diesen wertvollen Zuwachs,“ so der Stadtarchivar. Der Kunstverein sei mit seinem Anliegen bei ihm auf offene Türen gestoßen.

1985 wurde der Kunstverein unter dem Namen ‚Verein zur Förderung von Kunst, Kultur und Baudenkmalen‘ gegründet. Seither bereichert er mit seinen vielfältigen Ausstellungen das kulturelle Leben der Stadt. Die Plakate der einzelnen Ausstellungen wurden unter anderem von Paul Kottmann, Florian Arnold, Barbra Alexy-Maschek und weiteren Grafikern im Laufe der Jahrzehnte gestaltet. Paul Kottmann konzipierte die Jubiläumsausstellung als Gesamtschau der 40-jährigen Vereinsgeschichte. Auch die darin enthaltenen Fotografien der Ausstellungen und Künstlerportraits stammen von ihm. Oberbürgermeister Oliver Marzian dankte ihm für sein Engagement, das langjährige Wirken des Kunstvereins und dessen künstlerische und literarische Bedeutung deutlich zu machen.
14.9.26

 

Stadt saniert die Filsterrassen

Göppingen. Die Stadt Göppingen stellt die beim Hochwasser 2024 beschädigte Uferböschung an den Filsterrassen dauerhaft wieder her. Die naturnahe Sanierung startet am Montag, 21. September, und soll etwa Mitte November abgeschlossen sein. 

Die Sanierungsarbeiten betreffen den Bereich auf Höhe der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Christophsbads. Die Böschung war beim Starkregen- und Hochwasserereignis im Juni 2024 erheblich beschädigt worden. Auf einer Länge von rund 65 Metern wurden große Teile des Ufers abgetragen. Zurück blieb eine bis zu 4.30 Meter hohe Abbruchkante, die seitdem aus Sicherheitsgründen mit einem Bauzaun abgesichert ist. Unmittelbar neben dem betroffenen Bereich verläuft ein stark genutzter Fuß- und Radweg. Zudem befinden sich dort wichtige Versorgungsleitungen für Strom, Wasser, Abwasser, Gas und Telekommunikation. 

Um weitere Schäden zu verhindern, hatte die Stadt bereits im Herbst 2025 erste Sicherungsmaßnahmen umgesetzt. Dabei wurden mehrere sogenannte Buhnen – strömungslenkende Bauwerke im Fluss – eingebaut und der Böschungsfuß angeschüttet. Diese Maßnahmen lenken die Strömung der Fils vom Ufer weg und schützen die Böschung vor weiterer Erosion. Die Kosten für diesen ersten Bauabschnitt beliefen sich auf rund 136.500 Euro. 

Nun folgt die endgültige Wiederherstellung der Böschung. Dafür hatte der Gemeinderat im Frühsommer rund 150.000 Euro freigegeben. Grundlage für die Sanierung ist eine Planung des Ingenieurbüros Geitz & Partner, die gemeinsam mit der Unteren Wasserbehörde des Landratsamts Göppingen abgestimmt wurde. Vorgesehen ist eine naturnahe Bauweise, die das Ufer dauerhaft sichert und zugleich ökologisch aufwertet. Die bereits eingebauten Buhnen und die vorhandene Anschüttung werden in das Gesamtprojekt integriert. Damit wird die Standsicherheit des Ufers dauerhaft wiederhergestellt und die Infrastruktur entlang der Filsterrassen langfristig gesichert.

Für den Zeitraum der Bauarbeiten muss der Fuß- und Radweg zwischen der Filsbrücke an der Nikolaus-Lenau-Straße und dem Christophsbad gesperrt werden. Fußgänger und Radfahrer werden in beide Richtungen über die Metzgerstraße umgeleitet. Auch die Filsterrassen sind für diesen Zeitraum nicht zugänglich, da auf dem Weg Baufahrzeuge verkehren werden. 

In Teilbereichen der Nikolaus-Lenau-Straße sowie dem Einmündungsbereich in die Faurndauer Straße wird für die Bauzeit ein absolutes Halteverbot  zwischen 7 und 17 Uhr ausgewiesen, um eine ungehinderte Zufahrt für die Baufahrzeuge zu gewährleisten.
14.9.26

 

Kindergarten als Forscherhaus zertifiziert

Geislingen. Der städtische Kindergarten „Unter der Linde“ freut sich über die erneute Zertifizierung als „Haus, in dem Kinder forschen“. Damit wird das Engagement der Einrichtung für eine kontinuierliche und alltagsnahe frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gewürdigt.F orschen und Entdecken sind im städtischen Kindergarten unter der Linde fest im pädagogischen Alltag verankert. Die natürliche Neugier der Kinder bildet dabei den Ausgangspunkt. Oft beginnt ein Forschungsprozess mit einer Frage, einem neugierigen Blick oder einer Beobachtung. Die Kinder stellen Vermutungen an, probieren aus, beobachten und suchen gemeinsam nach Lösungen.
14.9.26

 

Neue Kindertagesstätte eingeweiht

Geislingen. Die neue Kindertagesstätte im Geislinger Stadtpark wurde offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia, Mitgliedern des Gemeinderats, Vertretern der Stadtverwaltung, den Projektbeteiligten, beteiligten Handwerkern sowie dem Team der neuen Kindertagesstätte wurde die Eröffnung des modernen Neubaus gefeiert.

„Mit dem Neubau der Kita setzen wir ein starkes Zeichen für Familienfreundlichkeit und Zukunftsfähigkeit. Wir schaffen nicht nur mehr Raum für Kinder, sondern auch eine moderne Umgebung, in der sie sich wohlfühlen und gut entwickeln können – mitten im Grünen und in hoher baulicher Qualität“, sagte Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia bei der Einweihung.

Seit dem Baustart im August 2025 entwickelte sich das Projekt planmäßig. Der Neubau ersetzt das bisherige Provisorium, das nach einem massiven Wasserschaden abgerissen werden musste, und erweitert zugleich das Betreuungsangebot deutlich: Das neue Gebäude bietet Platz für vier Gruppen – doppelt so viele wie bisher – und ermöglicht künftig die Betreuung von bis zu  88 Kindern. Auch Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren sind vorgesehen.

 Am Freitag, 23. Oktober, ab 15 Uhr öffnet die Kindertageseinrichtung ihre Türen für die Öffentlichkeit. Beim Tag der offenen Tür besteht die Gelegenheit, die neuen Räumlichkeiten zu besichtigen und einen persönlichen Eindruck von dem Neubau zu gewinnen.
14.9.26

 

Unternehmensnachfolge erfolgreich gestalten

Heubach.   Wie können mittelständische Unternehmen vor Ort gestärkt, Unternehmensnachfolgen erfolgreich gestaltet und internationale Wachstumsmärkte erschlossen werden? Um diese und weitere Zukunftsfragen ging es beim Besuch von Lothar Lehner, Repräsentant des Bundesverbandes Der Mittelstand (BVMW), bei Bürgermeister Dr. Joy Asongazoh Alemazung im Rathaus der Stadt Heubach.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Innenstadtentwicklung, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die in Heubach ansässigen Unternehmen sowie die unterstützenden Maßnahmen der Stadt zur Sicherung und Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts. Beide Gesprächspartner waren sich einig, dass die Stärke einer Stadt maßgeblich von einem innovativen und leistungsfähigen Mittelstand geprägt wird.

Bürgermeister Dr. Joy Asongazoh Alemazung, seit  2022 im Amt, setzt sich für die zukunftsorientierte Entwicklung der Kommune und ihrer Unternehmen ein. Lothar Lehner stelte das umfassende Leistungsportfolio des BVMW, des größten freiwillig organisierten Mittelstandsverbandes Deutschlands, vor. Als Repräsentant für die Regionen Ostalbkreis, Göppingen, Heidenheim, Alb-Donau-Kreis, Rems-Murr-Kreis und den Stadtkreis Ulm begleitet er Unternehmen bei Vernetzung, Interessenvertretung und Wachstum.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den Themen Unternehmensnachfolge und internationale Markterschließung. Dabei erläuterte Lehner die Möglichkeiten der Mittelstandsallianz Afrika, des deutsch-afrikanischen Unternehmernetzwerks des BVMW. Die Initiative unterstützt deutsche Unternehmen beim Zugang zu afrikanischen Wachstumsmärkten, stärkt Geschäftskontakte und begleitet Mittelständler beim Auf- und Ausbau internationaler Aktivitäten.

„Gerade die schwäbischen Unternehmen waren und sind seit jeher international ausgerichtet. Dennoch gibt es viele kleine und mittelständische Betriebe, die bislang nur wenige oder keine Erfahrungen in Drittmärkten gesammelt haben. Hier möchten wir Brücken bauen und neue Perspektiven eröffnen“, betonte Lehner.
14.9.26

 

Ferienbetreuung zieht nach Jebenhausen um

Göppingen. Ab den kommenden Herbstferien wird die Ferienbetreuung von der Haierschule in Faurndau an die Blumhardt-Grundschule nach Jebenhausen verlegt. Dort stehen nun renovierte Räume zur Verfügung.  

Die Stadt Göppingen bietet an vier Standorten eine Ferienbetreuung für Grundschüler an: Neben der Blumhardt-Grundschule ist das noch die Janusz-Korczak-Schule im Reusch, die Walther-Hensel-Schule im Osten des Stadtgebiets und die Ursenwangschule im Süden.  Weitere Infos zu Betreuungszeiten, Kosten und Anmeldung gibt es unter www.goeppingen.de, Stichwort Ferienbetreuung.
14.9.26

 

Koffer verschwunden

Schwäbisch Gmünd. Am Samstag entwendeten Unbekannte zwischen 12 Uhr und 12.30 Uhr einen in der Rektor-Klaus-Straße in Gmünd auf dem Fußgängerweg abgestellten Koffer. Die Besitzerin hatte diesen im Zuge eines Umzuges dort abgestellt. Der Koffer des Herstellers PSNGR ist schwarz und hat einen auffälligen rosa Aufkleber mit der Aufschrift "God is madly in love with me". Der Schaden beläuft sich auf rund 480 Euro. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen sich unter 07171 3580 zu melden.
14.9.26

 

Sport am Wochenende

Handball-Bundesliga Männer: Handball-Club Hamburg  gegen Frisch-Auf Göppingen:  31 : 32

Handball-Bundesliga Frauen: Thüringer HC gegen Frisch Auf Göppingen:  37 : 32

Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: SV Oberachern gegen 1. FC Normannia Gmünd:  4: 1

Fußball-Verbandsliga Württemberg:  TSV Ehningen gegen 1. Göppinger SV:  0 : 5

 

Staufer-Festspiele: Umjubelte Premiere


Beeindruckende Klosterszene mit Mutter Oberin (Sophie Klußmann). Die Inszenierung von "The Sound of Music" begeistert 
nicht nur stimmlich, sondern auch durch die Bühnenbilder. Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Die Staufer-Festspiele in Göppingen haben sich zum 20. Geburtstag selbst ein Geschenk gemacht und mit „The Sound of Music“ ein weltbekanntes und preisgekröntes Musical (fünf Oscars) auf die Bühne gezaubert und damit den Geschmack des heimischen Publikums getroffen. In einer aufwändigen Inszenierung bestechen nicht nur herausragende Stimmen und, sondern eine verblüffende Kombination aus Bühnenbild, Licht, Video und großflächiger Multimedia-Projektion.

Erzählt wird im Musical die Geschichte der Familie von Trapp aus Salzburg. Keine Fantasiegeschichte, sondern eine, die es wirklich gab. Das Stück orientiert sich an der Biografie von Maria Augusta Trapp. Der im Ersten Weltkrieg hochdekorierte U-Boot-Kommandant von Trapp lebte mit seiner Familie zunächst in Klosterneuburg (womit die Geschichte auch einen Bezug zur Göppinger Partnerstadt erhält, die aber in der Inszenierung keine Rolle spielt) und ist Vater von sieben Kindern. Seine Frau stirbt an Scharlachfieber, mit dem sie sich bei einem der Kinder angesteckt hatte. Später siedelt der Witwer mit den Kindern nach Salzburg um. Dort tritt Maria in sein Leben, die eigentlich Nonne werden wollte, sich aber mit den klösterlichen Regeln schwer tat. Die Mutter Oberin schickte sie deshalb als Gouvernante in den Haushalt der Familie von Trapp. Dort gewinnt sie mit ihrer Leidenschaft zur Musik und ihrer offenen Art das Herz der Kinder und später auch das den Hausherrn, Georg von Trapp. Beide heiraten. Die politische Entwicklung in Österreich stellt die Familie vor eine Entscheidung. Von Trapp widersetzt sich dem Ansinnen der Nazis, in deren Dienste zu gehen, und flüchtet mit der Familie nach Amerika, wo die singende Trapp-Familie für Furore sorgt.

Mit der Flucht der Familie aus ihrem Österreich endet die Inszenierung der Staufer-Festspiele, für die Regisseur und Festspiel-Intendant Alexander Warmbrunn „.nur“ die Stadthallen-Bühne zur Verfügung stand. Die die Festspiele bislang prägende „große Bühne“ mit 40 Metern Breite in der Werfthalle stand zum 20. Geburtstag nicht zur Verfügung. Dennoch gelangen Warmbrunn auch auf kleinem Raum mit Geschick „Massenszenen“, bei denen auch der Festspielchor  (Leitung: Gabriele Grabinger) beeindrucken konnte. Stimmlich wie spielerisch glänzen konnten alle Hauptakteure, allen voran Vanessa Maria Looss, Erwin Belakowitsch, Sophia Klußmann), sowie die aus der Kinderakademie der Staufer-Festspiele kommenden Kinder der Trapp-Familie. Sie wurden begleitet durch das von Michael Mader von der Bayerischen Staatsoper dirigierte Festaal-Orchester, das sich aus Musikstudenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammensetzt.

Auch zum 20. Geburtstag begeisterten die Staufer-Festspiele mit überzeugender Choreographie, tollen Kostümbildern (500 selbstgeschneiderte Kostüme sind zu sehen), sowie dem schon erwähnten fantastischen Bühnenbild. Für diese Gesamtleistung gab es zu Recht am Ende minutenlange stehende Ovationen für das gesamte Ensemble.

Vor der Premierenvorstellung nutzte Intendant Warmbrunn die Gelegenheit zu einem Rückblick auf 20 Jahre Festspiele. Die Bedeutung des Göppinger Kulturangebots für die Stadt aber auch für das Land Baden-Württemberg unterstrich  die zuständige Landesministerin Petra Olschowski, die weitere Unterstützung für die Staufer-Festspiele in Aussicht stellte. Trotz aller Sparzwänge will auch Oberbürgermeister Alex Maier an den Festspielen, die ja unter seinem Vorgänger Guido Till begründet worden seien, nicht rütteln. Zu den besonderen Gästen des Premieren-Abends gehörte auch die Lindauer Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons und Chefin des als Kulturamtsleiter in Lindau arbeitenden Alexander Warnbrunn.
12.9.26

 

Die Gemeinschaft ist kein Lieferservice

Ehrenamt ist so etwas wie das stille Rückgrat unserer Gesellschaft. Es steht selten im Mittelpunkt, macht keine großen Schlagzeilen und bekommt oft erst dann Aufmerksamkeit, wenn es fehlt. Doch ohne Menschen, die ihre Zeit, ihre Kraft und ihre Ideen einbringen, würde vieles in unserem Alltag schlicht nicht funktionieren.

Ob im Sportverein, bei der Feuerwehr, im Musikverein, in der Nachbarschaftshilfe, bei sozialen Organisationen oder in der Jugendarbeit: Ehrenamtliche halten den Laden am Laufen. Sie trainieren Kinder, organisieren Feste, retten Menschen, pflegen Traditionen und kümmern sich darum, dass Gemeinschaft nicht nur ein schönes Wort bleibt. Und trotzdem suchen immer mehr Vereine und Organisationen händeringend nach Menschen, die mitmachen.

Was ist passiert? Ist uns Bürgern das Miteinander tatsächlich gleichgültiger geworden? Hat die Identifikation mit dem eigenen Ort, der Gemeinde, dem Verein oder gar dem Staat nachgelassen? Fehlt uns zunehmend dieses Gefühl: Wir gehören zusammen – und deshalb tragen wir auch gemeinsam Verantwortung.

Vielleicht ist es tatsächlich der Zeitgeist. Wir leben in einer Gesellschaft, in der Individualität einen hohen Stellenwert hat. Selbstverwirklichung, persönliche Freiheit und die Frage „Was bringt es mir?“ bestimmen unseren Alltag. Dagegen ist Ehrenamt zunächst einmal ein ziemlich schlechtes Geschäft. Man bekommt meistens kein Geld dafür. Man investiert Zeit, übernimmt Verantwortung und muss gelegentlich sogar noch Diskussionen aushalten. Und trotzdem machen es Millionen Menschen.

Zum Glück. Denn genau darin liegt die eigentliche Stärke des Ehrenamts: Es geht um etwas, das sich nicht in Euro messen lässt. Um Zugehörigkeit. Um Begegnung. Um das Gefühl, gebraucht zu werden. Um die Erkenntnis, dass eine Gemeinschaft nur dann funktioniert, wenn Menschen bereit sind, mehr zu tun als nur auf sich selbst zu schauen.

Natürlich darf man nicht so tun, als hätten die Menschen heute einfach keine Lust mehr. Viele arbeiten länger, haben Familie, kümmern sich um Angehörige und stehen unter einem enormen persönlichen Druck. Auch Vereine müssen sich verändern. Wer Ehrenamtliche gewinnen will, kann nicht selbstverständlich davon ausgehen, dass jemand jedes Wochenende und jede freie Minute zur Verfügung steht. Aber vielleicht sollten wir uns trotzdem eine unbequeme Frage stellen: Was passiert mit einer Gesellschaft, in der immer mehr Menschen nur noch fragen, was sie bekommen – und immer weniger, was sie beitragen können?

Eine Gemeinschaft ist kein Lieferservice. Man kann nicht erwarten, dass andere Feuerwehr spielen, Veranstaltungen organisieren, Kinder betreuen, Sportangebote aufrechterhalten, Feste veranstalten und das Vereinsleben am Laufen halten, während man selbst nur gelegentlich davon profitieren möchte. Ehrenamt bedeutet nicht, sich selbst aufzugeben. Im Gegenteil. Es bedeutet, Teil von etwas zu sein, das größer ist als man selbst. Vielleicht müssen wir deshalb wieder mehr über das Wort „Wir“ sprechen. Nicht als nostalgische Floskel, sondern als gesellschaftliche Notwendigkeit.

Das beginnt im Kleinen. Beim Nachbarn, der hilft. Bei der Mutter, die im Verein eine Aufgabe übernimmt. Beim Jugendlichen, der plötzlich merkt, dass er als Trainer gebraucht wird. Beim Rentner, der sein Wissen weitergibt. Bei den Menschen, die nicht fragen: „Was bekomme ich dafür?“, sondern zunächst: „Wo kann ich helfen?“

Das Ehrenamt braucht nicht nur neue Helfer. Es braucht auch mehr Anerkennung. Und zwar nicht nur Sonntagsreden und Ehrennadeln. Wer sich engagiert, verdient Respekt, Unterstützung und vernünftige Rahmenbedingungen. Denn eines sollten wir nicht vergessen: Das Ehrenamt ist kein kostenloser Reparaturbetrieb für eine Gesellschaft, die an anderer Stelle immer mehr auseinanderdriftet. Es ist vielmehr ein Ort, an dem Zusammenhalt jeden Tag neu entsteht.

Der frühere Oberbürgermeister von Göppingen und jetzige Kreisrat Guido Till greift in seiner Freitags-Kolumne "Moment mal!" Themen des täglichen Lebens auf und beleuchtet sie unter politischen Aspekten.
11.9.26

 

Ebersbacher Raichberg-Gymnasium mit neuer Leitung


Janette Reiser (rechts), zuständige Referentin am Regierungspräsidium Stuttgart, überreicht Beate Holzweißig (links) das
Bestellungsschreiben
von Kultusminister Andreas Jung.
Foto: Christine Scheck (Raichberg-Gymnasium Ebersbach)

 

Ebersbach. Beate Holzweißig ist neue Schulleiterin des Raichberg-Gymnasiums Ebersbach. Sie tritt damit die Nachfolge von Martin Jung an. Mit Beate Holzweißig erhält das Raichberg-Gymnasium eine Schulleiterin, die sich intensiv in der Schulentwicklung und der konzeptionellen Weiterentwicklung von Schule engagiert hat.

Das Raichberg-Gymnasium Ebersbach hat eine neue Schulleiterin. Oberstudienrätin Beate Holzweißig tritt die Nachfolge von Martin Jung an, der 2024 in den Ruhestand gegangen war. In der Interimszeit wurde die Leitung der Schule von der stellvertretenden Schulleiterin Liliane Jeutter kommissarisch wahrgenommen.

Beate Holzweißig, 1984 in Regensburg geboren, studierte Deutsch, Geschichte und katholische Religionslehre für das gymnasiale Lehramt in Würzburg. Nach einer ersten Tätigkeit am Lise-Meitner-Gymnasium Böblingen (Landkreis Böblingen) wechselte sie 2011 an das Helfenstein-Gymnasium Geislingen (Landkreis Göppingen). Seit September 2016 unterrichtet sie am Raichberg-Gymnasium Eberbach, an dem sie nun die Schulleitung übernimmt.

Neben ihrer Unterrichtstätigkeit war Beate Holzweißig in vielfältigen Aufgabenfeldern der schulischen Qualitätsentwicklung tätig. Sie leitete das Schulentwicklungsteam und wirkte unter anderem an der Entwicklung eines neuen Leitbilds mit. Ergänzend absolvierte sie ein Zweitstudium „Schulmanagement und Leadership“ an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.

Mit Beate Holzweißig gewinnt das Raichberg-Gymnasium eine Schulleiterin, die der Schule seit vielen Jahren eng verbunden ist und ihre umfangreichen Erfahrungen nun in neuer Verantwortung einbringen wird. 
11.9.24

 

Polizei sucht nach Sprinter: Fahrer droht mit Eisenstange

Schwäbisch Gmünd. m Freitagmorgen teilte ein 53-jähriger Pkw-Lenker dem Polizeipräsidium Aalen mit, dass er gegen 5 Uhr auf der B298 von Schwäbisch Gmünd in Richtung Mutlangen gefahren sei. Hierbei sei ihm der Fahrer eines Mercedes Sprinter zunächst mehrfach dicht aufgefahren und habe ihn mit der Lichthupe genötigt. Kurz darauf soll der Fahrer des Sprinters in sehr knappem Abstand überholt und unmittelbar vor dem 53-Jährigen wieder eingeschert sein. Der 53-Jährge gab an, dass er daraufhin stark abbremsen musste, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Auf dem zweispurigen Teilstück fuhr der Pkw auf die linke Fahrspur, um an dem Sprinter wieder vorbeizufahren. Hierbei sei er dann plötzlich von diesem auf die Gegenfahrspur gedrängt worden. Der Pkw-Lenker setzte seine Fahrt daraufhin fort. Wenige Zeit später stellte der Pkw-Fahrer den Sprinter auf dem Kundenparkplatz eines Discounters in Mutlangen fest. Er fuhr ebenfalls auf den Parkplatz, stieg aus und wollte von dem Kennzeichen des Sprinters ein Foto machen. Daraufhin sei der Fahrer des Sprinters mit einer Eisenstange auf ihn zugekommen und habe versucht ihn damit zu schlagen. Der 53-Jährige habe sich daraufhin vom Parkplatz entfernt. Die Polizei Schwäbisch Gmünd sucht nun nach Zeugen des Vorfalls. Wem ist die Fahrweise des Sprinter-Fahrers aufgefallen? Wer konnte die Auseinandersetzung auf dem Parkplatz des Discounters beobachten? Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07171 3580 zu melden.
11.9.26

 

Aktion Sicherer Schulweg zum Schulstart

Stauferland. Zu Beginn des Schuljahres sind wieder mehr Kinder und Jugendliche im Straßenverkehr unterwegs. Manche Kinder sicher das erste Mal alleine. Aus diesem  Grund starten die Polizei und ihre Sicherheitspartner auch in diesem Jahr wieder die Aktion "Sicherer Schulweg". Damit machen sie auf die Gefahren für junge Menschen im öffentlichen Verkehrsraum aufmerksam. Die Polizei kontrolliert dabei verstärkt den Verkehr an Schulen und den Schulwegen, Kindergärten, an Haltestellen und Überwegen und geht konsequent
gegen Verstöße vor. Die Beamten haben ein besonderes Augenmerk darauf, ob Kinder und Erwachsene im Fahrzeug angegurtet sind, Fahrerinnen und Fahrer die Geschwindigkeiten beachten und ordnungsgemäß parken oder halten. Auch die Verkehrstauglichkeit von Fahrrädern haben sie im Blick. Zusätzlich kontrolliert die Verkehrspolizei Schulbusse.
Wie wichtig die Sensibilisierung aller Verkehrsteilnehmer ist, zeigt die  Statistik: Im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm ereigneten sich im Schuljahr 2025/2026 insgesamt 36 Unfälle im Zusammenhang mit dem Schulweg von Kindern und Jugendlichen. Im Landkreis Göppingen gab es zehn Schulwegunfälle. Zwei Jugendliche und sieben Kinder wurden leicht verletzt. Im Landkreis Heidenheim gab es drei  Schulwegunfälle. Ein Kind wurde schwer verletzt, ein Kind wurde leicht verletzt.
Damit Schülerinnen und Schüler sicher zur Schule und wieder nach Hause kommen, müssen sich alle Verkehrsteilnehmer aufmerksam und vorausschauend im Straßenverkehr bewegen. Nehmen Sie Rücksicht auf unsere Kinder.

Tipps für einen sicheren Schulweg:
 Eltern sollten gemeinsam mit ihren Kindern bereits vor Schulbeginn den gesamten Schulweg gehen.

Erwachsene, die sich selbst an die Verkehrsregeln halten und zum Beispiel nur bei Grün über die Straße gehen, tragen wesentlich zur Verkehrserziehung der "Neulinge" im Straßenverkehr bei.
 Das Kind richtig sichern, wenn es im Auto zur Schule gefahren wird. Dazu gehört, dass neben dem richtigen Kindersitz der Sicherheitsgurt angelegt ist.
 Wildes Parken und Halten vor der Schule durch "Elterntaxis" versperrt sowohl Autofahrern die Sicht auf Kinder als auch den Kindern die Sicht auf fahrende Autos.
 Den Weg zur Schule sollten die Kinder mit einem Fahrrad erst nach bestandener Radfahrausbildung antreten. Die Polizei empfiehlt dringend, einen Fahrradhelm aufzusetzen.

Schubsen, Raufen, Drängeln ist an der Bushaltestelle tabu. Wichtig ist, dass die Kinder einen Abstand zum Fahrbahnrand und dem heranfahrenden Bus einhalten.Auch Autofahrer müssen an Bushaltestellen besonders vorsichtigsein, wenn dort Kinder warten, ein- oder aussteigen. Hier schreibtmdie Straßenverkehrsordnung langsames und bremsbereites Fahren vor.
11.9.26

 

Schwarzer Labrador verursacht Unfall

Aichelberg. Zu einem Zusammenstoß mit einem Auto kam es am Donnerstag bei Aichelberg. Nun sucht die Polizei das Tier und den Hundehalter. Kurz nach 19.45 Uhr fuhr ein 77-Jähriger mit seinem Pkw in der Holzmader Straße / K1427. Der Autofahrer war in Richtung Holzmaden unterwegs. Plötzlich rannte ein freilaufender Hund über die Straße. Der Autofahrer machte noch eine Notbremsung, konnte einen Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern. Er erfasste den schwarzen Labrador, der dort ohne Beisein eines Tierhalters eine Gassirunde drehte. Nach dem Unfall rannte der Hund über das angrenzende Feld in Richtung der Campingplätze weiter. Der Fahrer des Pkw blieb unverletzt. Die Polizei suchte nach dem Hund, konnte das wohl verletzte Tier aber nicht mehr auffinden. Der Sachschaden an dem Auto beläuft sich auf etwa 200 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Uhingen unter der Tel. 07161/9381-0 entgegen.
11.9.26

 

Mofafahrer am helllichten Tag betrunken unterwegs  

Kuchen. Deutlich zu viel Alkohol hatte ein Zweiradfahrer am Donnerstag in Kuchen intus. Der stürzte alleinbeteiligt auf die Straße. Gegen 16 Uhr wurde eine Polizeistreife aus Geislingen zu einem Unfall in der Silcherstraße gerufen. Wie die Polizei mitteilte, war der 61-Jährige mit seinem Mofa auf dem Verbindungsweg zwischen "Im Espan" und der Silcherstraße unterwegs. Kurz vor der Silcherstraße kam der Mann ohne Fremdeinwirkung zu Fall und landete samt Mofa auf der Straße. Dabei zog er sich Verletzungen zu, die er zunächst nicht behandeln lassen wollte. Er hatte wohl große Mühe, sich auf den Beinen zu halten und musste sich auch an seinem Mofa abstützen. Die Beamten stellten schnell fest, dass der 61-Jährige betrunken war. Diesen Verdacht bestätigte ein Atemalkoholtest. Eine Blutentnahme konnte direkt vor Ort durch den Notarzt durchgeführt werden. Anschließend kam der 61-Jährige für die weitere Behandlung seiner Wunden in ein Krankenhaus. Er sieht nun mehreren Strafanzeigen entgegen, da er zudem keine gültige Fahrerlaubnis besitzt.
11.9.26

 

Mobile Sirene besteht Test am Warntag

Eislingen. Der bundesweite Warntag am Donnerstag ist in Eislingen erfolgreich verlaufen. Die Stadtverwaltung hat den bundesweiten Aktionstag genutzt, um die mobile Sirenen- und Lautsprecheranlage im Stadtgebiet zu erproben.

An insgesamt sechs Standorten im Stadtgebiet kam die auf einem Feuerwehrfahrzeug installierte mobile Sirenen- und Lautsprecheranlage zum Einsatz. Die Warn- und Entwarnungssignale sowie die vorgesehenen Sprachdurchsagen konnten an allen Standorten wie geplant abgespielt werden. Der Probelauf diente dabei insbesondere dazu, die Funktionsfähigkeit der Anlage und die Abläufe im praktischen Einsatz zu überprüfen.

 „Wir freuen uns sehr, dass die Erprobung der mobilen Sirene so reibungslos funktioniert hat. Gerade bei einem Warnsystem kommt es darauf an, dass Technik und Abläufe im Ernstfall zuverlässig harmonieren. Der Warntag bietet uns die Möglichkeit, genau das regelmäßig zu überprüfen und gleichzeitig die Bevölkerung mit den Warnsignalen vertraut zu machen“, erklärt Emily Traub, Sachbearbeiterin für Bevölkerungsschutz und Feuerwehrwesen. Während der Erprobung ergaben sich zudem mehrere Gespräche mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Dabei konnten Fragen zur mobilen Sirene, zu den verschiedenen Warnwegen und zum richtigen Verhalten im Ernstfall direkt beantwortet werden.

Der bundesweite Warntag ist damit nicht nur ein technischer Test, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Sensibilisierung der Bevölkerung. Mobile Sirenen- und Lautsprecheranlagen ergänzen die digitalen Warnmöglichkeiten wie Warn-Apps und Cell Broadcast. Ihr besonderer Vorteil liegt darin, dass Warnungen und lagebezogene Informationen auch unmittelbar vor Ort und unabhängig von einem medialen Anschluss verbreitet werden können.

 Der erfolgreiche Test bildet zugleich die Grundlage für die kommenden Jahre. Fest steht bereits: Die Erprobung der mobilen Sirenenanlage soll auch in den nächsten Jahren fortgeführt werden. Geplant ist, die mobile Sirene künftig einmal jährlich im Rahmen des bundesweiten Warntags im Stadtgebiet einzusetzen. So können die technischen Abläufe regelmäßig überprüft und die Bevölkerung langfristig mit den Warnsignalen und den bestehenden Warnmöglichkeiten vertraut gemacht werden. Weitere Informationen zum Bevölkerungsschutz und zur Eigenvorsorge stellt die Stadtverwaltung unter www.eislingen.de/bevoelkerungsschutz bereit.
10.9.26

 

Antrittsbesuch bei Landrat Bläse

Ostalbkreis. Seit  Mai  ist er der neue Landrat des benachbarten Donau-Ries-Kreises, jetzt war Michael Dinkelmeier zu Gast bei Landrat Dr. Joachim Bläse im Aalener Kreishaus. Dinkelmeier stammt aus Wemding, war vor seiner Wahl bereits als Führungskraft bei der Kreisverwaltung des Donau-Ries-Kreises tätig und ist vielseitig ehrenamtlich engagiert.  Neben dem persönlichen Kennenlernen sprachen die Landräte über Themen, die die Nachbarkreise beide betreffen. Der Ausbau der B 29 als wichtiger West-Ost-Achse, die Riesbahn, aber auch der Unesco-Geopark Ries, die Rieser Kulturtage sowie Gesundheitsversorgung und Kliniken, Digitalisierung und Bürokratieabbau sind nur einige der Schwerpunkte, über die sich Bläse und Dinkelmeier künftig regelmäßig austauschen wollen.
10.9.26

 

Seniorin um Schmuck und Geld gebracht

Schorndorf. Eine Seniorin aus der Straße Baurenwasen in Schorndorf  wurde am Mittwochmittag von angeblichen Polizeibeamten der Berliner Polizei telefonisch kontaktiert. Am Telefon gaben die Betrüger der arglosen Frau gegenüber an, dass ihre Tochter einen Verkehrsunfall, bei dem ein Kind tödlich verletzt worden sei, verursacht habe. Nun müsse eine Kaution hinterlegt werden, um eine Inhaftierung zu verhindern. Gegen 13.15 Uhr übergab die Frau einem Abholer Bargeld und Goldschmuck im mittleren fünfstelligen Wert. Der Abholer wird als 40 bis 55 Jahre alter Mann mit südosteuropäischem Erscheinungsbild beschrieben. Er soll 165 bis 175 cm groß sein, schwarze kurze Haare und eine stämmige Figur haben. Zur Tatzeit war er laut der Geschädigten mit einer dunklen Hose, einer schwarzen Jacke und einem dunklen Shirt bekleidet. Zeugen, die am Mittwoch entsprechende Beobachtungen gemacht haben, werden dringend gebeten, sich unter der Telefonnummer 07361 5800 mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.
10.9.26

 

Mann bedroht Passantin und Polizisten

Schorndorf. Ein 20-jähriger Mann mit afghanischer Staatsangehörigkeit belästigte am Mittwochgegen 18 Uhr in der Karlstraße in Schorndorf eine Frau und drohte ihr, sie abzustechen, weshalb diese die Polizei verständigte. Dem Mann wurde durch die Beamten ein Platzverweis erteilt, diesem kam er allerdings nicht nach, weshalb er in Gewahrsam genommen wurde. Hierbei beleidigte er die Polizisten unter anderem als Nazis und bedrohte diese ebenfalls. Den Mann erwartet nun eine Strafanzeige.
10.9.26

 

Unternehmen aktiv begleiten

Ebersbach. Wie können Unternehmen die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen und den bevorstehenden Strukturwandel erfolgreich bewältigen? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines intensiven Austauschs zwischen der Bürgermeisterin der Stadt Ebersbach, Manuela Raichle, und Lothar Lehner, Geschäftsführer der Lehner Management GmbH und Repräsentant des Bundesverbandes Der Mittelstand (BVMW) Baden-Württemberg. Begleitet wurde Lehner von Kerstin Hein, Key-Accounterin für das Mitgliedergeschäft des BVMW innerhalb der Lehner Management GmbH.

Im Gespräch wurden die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Ebersbach, die aktuellen Herausforderungen mittelständischer Unternehmen sowie Möglichkeiten einer aktiven und zukunftsorientierten Unterstützung der Betriebe diskutiert. Besonderes Augenmerk lag dabei auf dem von Lothar Lehner gelebten Ansatz einer „Wirtschaftsförderung plus“, die Unternehmen nicht nur verwaltet, sondern aktiv begleitet, vernetzt und bei Transformationsprozessen unterstützt.

Bürgermeisterin Manuela Raichle unterstrich die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Unternehmen. Die Stadt Ebersbach verstehe sich als wirtschaftsfreundlicher Partner der heimischen Betriebe und setze sich mit konkreten Angeboten, kurzen Wegen und persönlicher Unterstützung für die Rahmenbedingungen des lokalen Mittelstands ein.„Erfolgreiche Wirtschaftsförderung lebt vom Dialog mit den Unternehmen und von einem partnerschaftlichen Miteinander. Genau diesen Weg wollen wir in Ebersbach konsequent weitergehen“, betonte Raichle.

Auch Lothar Lehner zeigte sich nach dem Gespräch überzeugt von den Chancen einer aktiven Wirtschaftsförderung. Lehner: „Die Herausforderungen der kommenden Jahre sind groß. Gleichzeitig bieten sie enorme Chancen für Unternehmen, die frühzeitig die richtigen Weichen stellen. Besonders beeindruckt hat mich die Offenheit und das hohe Engagement von Bürgermeisterin Manuela Raichle für die Unternehmen in ihrer Stadt. Gemeinsam können wir den Betrieben wertvolle Impulse und konkrete Unterstützung bieten.“
10.9.26

 

„Leuchttürme“ in der Krise als Anlaufstellen

Schwäbisch Gmünd (sv). In der kleinen Uhlandhalle fand eine Informationsveranstaltung rund um das Thema Notfallvorsorge und Notfalltreffpunkte statt. Die Veranstaltung stieß auf reges Interesse und bot den Besuchern die Möglichkeit, sich umfassend über die persönliche Vorsorge und das richtige Verhalten in Krisensituationen zu informieren.

Zu Beginn stellten die Feuerwehr und der Katastrophenschutzbeauftragte Max Schamberger das Konzept der Notfalltreffpunkte vor. Dabei wurde insbesondere die Funktion sogenannter „Leuchttürme“ erläutert. Diese sollen in einer Krisensituation als wichtige Anlaufstellen dienen und der Bevölkerung Orientierung und Unterstützung bieten. Anschließend informierte Sabrina Günther, Leiterin des Resilienzzentrums Ostalbkreis, über wichtige Maßnahmen der persönlichen Notfallvorsorge. Im Mittelpunkt standen unter anderem ein sinnvoll zusammengestellter Notfallvorrat, die Ausstattung eines Notfallrucksacks sowie die Sicherung wichtiger Dokumente. Dabei wurde deutlich hervorgehoben, wie wichtig es ist, sich frühzeitig persönlich auf mögliche Krisen- und Notfallsituationen vorzubereiten.

Eine weitere wichtige Perspektive brachte Dr. Benjamin Birami, Klimaschutzbeauftragter der Stadt Schwäbisch Gmünd, ein. Er gab Auskunft über mögliche Gefährdungen durch Starkregen und Hochwasser und ging dabei insbesondere auf die individuelle Bedrohungslage im persönlichen Wohnumfeld ein. Die Besucherinnen und Besucher erhielten dadurch konkrete Anregungen, sich mit den möglichen Risiken am eigenen Wohnort auseinanderzusetzen. Im Anschluss an die Vorträge boten verschiedene Informationsstände Gelegenheit, mit den Beteiligten direkt ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und sich weiterführend zu informieren.

Moderiert wurde die Veranstaltung von der Stadtteilkoordinatorin Monika Schneider. Ortsvorsteher Karl-Andreas Tickert richtete Grußworte an die Anwesenden und verband diese mit einem wichtigen Aufruf: Für die Besetzung des Notfalltreffpunkts in einer Krisensituation werden engagierte Bürger gesucht.

Die Veranstaltung zeigte, dass ein großes Interesse an den Themen Krisenvorsorge, Bevölkerungsschutz und persönliche Vorbereitung besteht. Aufgrund der positiven Resonanz werden weitere Informationsveranstaltungen zu diesen Themen in Erwägung gezogen. Ein herzlicher Dank gilt allen Referentinnen und Referenten, den beteiligten Organisationen, den Helferinnen und Helfern sowie allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Besonders erfreulich war das rege Interesse der Bürger und ihre Bereitschaft, sich mit dem wichtigen Thema der persönlichen Vorsorge auseinanderzusetzen.
10.9.26

 

Klinikum meldet Störung im Netzwerk

Kreis Göppingen. Bei eines geplanten und erforderlichen Security-Updates der Firewall kam es am 9. September  gegen 12 Uhr zu einer Störung im Netzwerk der Betriebstechnik des Alb-Fils-Klinikums in Göppingen. 

In der Folge waren für etwa eine Stunde die Telefonie sowie am Techniknetz angeschlossene Systeme beeinträchtigt, darunter die Gebäudeleittechnik, Lüftungssteuerungen und das fahrerlose Transportsystem. Auch Teile der IT-Infrastruktur waren betroffen, konnten jedoch innerhalb kurzer Zeit wieder in Betrieb genommen werden. 

Die interne IT-Abteilung und die zuständige Partnerfirma reagierten unmittelbar und leiteten die erforderlichen Maßnahmen zur Behebung der Störung ein. Vorsorglich wurden die bestehenden Notfallkonzepte zur Sicherstellung der Patientenversorgung und des Patientenschutzes aktiviert. Die Patientensicherheit war dadurch zu jeder Zeit gewährleistet. Die Arbeiten zur Behebung der technischen Störung sind erfolgreich abgeschlossen, die betroffenen Systeme werden weiterhin vorsorglich überwacht.

Die Störung trat trotz umfangreicher Vorabtests auf und wird aktuell ausgewertet. Eine detaillierte Ursachenanalyse soll dazu beitragen, die Stabilität und Ausfallsicherheit der technischen Infrastruktur weiter zu erhöhen.
10.9.26

 

Auf den Vordermann aufgefahren

Donzdorf.  Am Mittwochnachmittag erlitt ein 18-Jähriger bei einem Unfall bei Donzdorf leichte Verletzungen. Der 18-Jährige fuhr mit seinem Kleinkraftrad auf der L1159 in Richtung Winzingen. An der Einmündung zur Hagenbucher Mühle wollte ein 59-Jähriger nach rechts einbiegen und bremste seinen Pkw ab. Das nahm der Zweiradfahrer wohl zu spät wahr. Er versuchte noch auszuweichen, konnte einen Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Der 18-Jährige verletzte sich leicht. Das Polizeirevier Eislingen nahm den Verkehrsunfall auf und schätzt den Gesamtschaden auf etwa 5.000 Euro.
10.9.26

 

Erneut bei Trunkenheitsfahrt erwischt

Kuchen. Die Polizei zog in Kuchen einen Autofahrer aus dem Verkehr. Der Mann war am Mittwoch gegen 23.30 Uhr mit seinem Pkw in der Bahnhofstraße unterwegs. Dort fiel der 43-jährige Fahrer durch seine auffällige Fahrweise auf. Er fuhr unter anderem in deutlichen Schlangenlinien. Die Polizei stoppte das Auto. Bei der Kontrolle schlug den Polizisten deutlicher Alkoholgeruch entgegen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa zwei Promille. Eine Blutprobe soll nun den genauen Wert ermitteln. Einen Führerschein konnte der Fahrer nicht vorweisen. Die Fahrerlaubnis war ihm aufgrund einer vorausgegangenen Trunkenheitsfahrt bereits entzogen worden. Den Mann erwarten nun mehrere Strafanzeigen.
10.9.26

 

In Kindergarten eingebrochen

Uhingen. In den letzten Tagen machte ein Unbekannter in Uhingen Beute. Zwischen Montagvormittag und Mittwochabend hebelte der Unbekannte am Kindergarten in der Finkenstraße ein Fenster auf und gelangte in das Gebäude. Im Inneren durchwühlte er sämtliche Schränke im Büro. In einem Schrank fand er eine Geldkassette. Diese nahm er als Beute mit und verschwand unentdeckt. Das Polizeirevier Uhingen sicherte Spuren und nahm die Ermittlungen zum Einbruch auf. Wie hoch der Schaden am Gebäude ist, ist derzeit nicht bekannt.
10.9.26

 

Neue Auszubildende im Rathaus begrüßt

Geislingen. Für mehrere junge Menschen begann ein neuer Lebensabschnitt: Sie starteten ihre Ausbildung bei der Geislinger Stadtverwaltung. Zum Auftakt wurden die Nachwuchskräfte im Rathaus willkommen geheißen und erhielten erste Einblicke in ihren künftigen Arbeitsalltag.

In diesem Jahr beginnen zwei Nachwuchskräfte ihre Ausbildung im Verwaltungsbereich. Hinzu kommen zwei Verwaltungspraktikanten sowie mehrere Auszubildende in den städtischen Kindertagesstätten. Im Rathaus begrüßte Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia die neuen Kollegen.

Am ersten Tag erhielten die Auszubildenden einen Überblick über den Ablauf und die verschiedenen Stationen ihrer Ausbildungszeit. Bei einer kleinen Führung lernten sie zentrale Einrichtungen der Stadtverwaltung kennen. Zudem bot sich ihnen die Gelegenheit, erste Kontakte zu knüpfen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia ließ es sich nicht nehmen, die neuen Auszubildenden persönlich kennenzulernen und sich mit ihnen über ihre ersten Eindrücke auszutauschen.
10.9.26

 

Weihnachtsmarkt wirft Schatten voraus

Eislingen. Der Eislinger Weihnachtsmarkt öffnet wie jedes Jahr, am ersten Adventswochenende seine Türen – und er lebt vor allem von den Menschen, die ihn mitgestalten. Damit rund um den Kronenplatz am 28. und 29. November ein weihnachtliches Ambiente und eine breite abwechslungsreiche Angebotspalette entstehen kann, freut sich die Stadt Eislingen auf die Unterstützung und Kreativität engagierter Mitwirkender. Interessierte, die sich mit einem Marktstand, einer Mitmach-Aktion oder einem Bühnenauftritt beteiligen möchte, können sich ab sofort online anmelden. Anmeldeschluss ist der 10. Oktober. Gesucht werden zudem kreative Personen, die ein altes Handwerk beherrschen und dieses beim Weihnachtsmarkt gerne präsentieren würden – neben der Möglichkeit, die handwerklichen Produkte auch zu verkaufen. Denkbar wären beispielsweise Korbflechten, Töpfern, Kerzenziehen, Drechseln und vieles mehr. Für Besucher aus Nah und Fern soll so ein weihnachtliches Angebot mit einer bunten Mischung aus Selbstgemachtem und gewerblichen Produkten, kulinarischen Leckereien sowie Geschenkartikeln angeboten werden. Ein großes Anliegen ist die Vermittlung eines weihnachtlichen Ambientes, das vor allem durch schön beleuchtete und weihnachtlich dekorierte Holzhütten entsteht. Wer keine Holzhütte zur Verfügung hat, kann bei der Stadt Eislingen einen Marktstand mieten. Allerdings stehen nur begrenzt Stände zur Verfügung. Daher empfiehlt sich eine möglichst frühe Anmeldung unter www.eislingen.de/weihnachtsmarkt. Weitere Informationen bei der Stadtverwaltung (Kontakt: Nadine Bisinger, Bürger- und Ordnungsamt, Tel. 07161/804-160, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.).
10.9.26

 

Änderungen bei Busverbindungen zu Schuljahrsbeginn

Kreis Göppingen.  Im Stadtverkehr Göppingen, im Voralbgebiet sowie zwischen Geislingen  und Böhmenkirch gibt es zum Schulbeginn am 14. September angepasste Fahrpläne. Dabei werden teilweise Fahrten verlängert oder Takte verschoben, um Ziele besser zu erreichen.

Die  Änderungen im Überblick:

Linie 902 (ZOB Göppingen - Alb Fils Klinikum):  An der Linie wurden Änderungen zur Verbesserung der Erreichbarkeit für das Klinikpersonal zum  Arbeitsbeginn und -ende am Wochenende vorgenommen. An Samstagen zusätzliche Fahrt um 5:34 Uhr von Göppingen ZOB zum Alb Fils Klinikum,  an Samstagen zusätzliche Fahrt um 5:46 Uhr vom Alb-Fils-Klinikum zum ZOB Göppingen, an Sonntagen verschobene Fahrten: Abfahrten vom ZOB Göppingen neu um 5:34 Uhr, 6:34 Uhr 7:34 Uhr, 8:34 Uhr (die Fahrten 6:04, 7:04 und 8:04 entfallen) und ab 9:34 Uhr weiter wie im aktuell gültigen Fahrplan. Abfahrten vom Alb Fils Klinikum neu um 5:46 Uhr, 6:46 Uhr, 7:46 Uhr, 8:46 Uhr (die  Fahrten 6:16, 7:16 und 8:16 entfallen) und ab 9:46 Uhr weiter wie im aktuell gültigen  Abends statt Abfahrt um 21.04 Uhr, 22.04 und 23.04 Uhr neu um 20.34 Uhr, 21.34 Uhr, 22.34 Uhr und wie bisher regulär 23.34 Uhr Start vom ZOB Göppingen.  Abends statt Abfahrt um 21.16 Uhr, 22.16 und 23.16 Uhr neu um 20.46 Uhr, 21.46 Uhr  und 22.46 Uhr Start vom Alb Fils Klinikum (die Fahrt um 23.16 Uhr entfällt).

Linie 922 (Uhingen - Zell u.A.):  Taktverschiebungen Montag - Freitag zur besseren Erreichbarkeit des morgendlichen  Schulbeginns in den weiterführenden Schulen in Uhingen. Dadurch werden die  Umsteigebziehungen zum MEX 16 ebenfalls beschleunigt.  Ab Zell u.A. neu um 4.48 Uhr, 5.48 Uhr, 6.48 Uhr und 7.48 Uhr und ab 8.38 Uhr weiter wie im aktuell gültigen Fahrplan

Ab Uhingen neu um 5.11 Uhr, 6.11 Uhr, 7.11 Uhr (wie bisher getrennt nach Schultag  und Ferientag) und 8.11 Uhr (wie bisher getrennt nach Schultag und Ferientag), ab  9.01 Uhr weiter wie im aktuell gültigen Fahrplan

950A (Stötten - Böhmenkirch):  Aufgrund der aktuellen Verlegung der Grundschule Treffelhausen nach Böhmenkirch beginnt  die erste Fahrt am Morgen bereits in Stötten Aussiedlerhöfe um 6:53 Uhr und fährt über  Stötten Rathaus (6:55 Uhr) und Schnittlingen Wetterwarte (6:56 Uhr). Ab Schnittlingen  Siedlung (6:58 Uhr) fährt die Linie wie im aktuell gültigen Fahrplan.

Anpassungen im Bereich Göppingen-Jebenhausen:  Bereits zum 23. Juni wurde die Fahrt der Linie 921A um 13:27 Uhr vom ZOB Göppingen angepasst.  Diese führt nun zusätzlich über die Haltestelle Jebenhausen Vorderer Berg (13:37 Uhr), um den  Fußweg für Schüler auf dem Weg in die Wohngebiete in Jebenhausen zu verkürzen. Hintergrund: Mit der Einrichtung der Relex-Expressbuslinie X92 Göppingen-Kirchheim hat der Verkehrausraum  Göppingen-Voralb eine grundlegende Neuordnung erfahren. Bestehende Linien wurden auf das neue  Angebot angepasst und dadurch die Taktung für viele Fahrgäste insgesamt verbessert. Einschränkungen gegenüber den bisherigen Fahrplänen am Wochenende begründen sich durch die bisher äußerst schwache Nachfrage. Nach dem Neustart der beiden neuen Linienbündel im  Raum Göppingen zum 1. Juni 2026 wurden Nachbesserungswünsche geäußert, insbesondere von Seiten der Schulen und Eltern. Änderungen, die von einzelnen Nutzern  als nachteilig bewertet werden, gab es auch auf einigen Pendlerbeziehungen. Das  Landratsamt hatte bereits zum 23. Juni mit ersten Anpassungen reagiert.

Ein Schwerpunkt der nach dem Start der neuen Linienbündel im Juni geäußerten Kritik bezieht sich auf Fußwege von Schülern in die Wohngebiete in Jebenhausen (Wasen), sowie  auf Wartezeiten nach Schulende in Göppingen. Hier sucht das Landratsamt weiterhin nach einer Möglichkeit, angemessene Wartezeiten nach Schulende mit Zuganschlüssen auf der Filstalbahn zu  vereinbaren und gleichzeitig durch Fahrten in die höhergelegenen Wohngebiete kurze Fußwege zu ermöglichen. Grundsätzlich gelten nach der vom Kreistag beschlossenen Schülerbeförderungskostensatzung Fußwege bis 1,5 Kilometer zur/von der Haltestelle sowie Wartezeiten bis zu 45 Minuten als vertretbar, was bei den beklagten Verbindungen stets eingehalten wird. Aus Kostengründen und aufgrund der komplexen Zusammenhänge bei der Planung sollen bis zum regulären Fahrplanwechsel im Dezember mögliche Nachbesserungen unter Berücksichtigung aller Betroffenheiten und Rahmenbedingungen geprüft werden. Die Busverkehre sind auch Thema im Umwelt- und Verkehrsausschuss am 29. September.
9.9.26

 

Sperrungen auf B 29 bei Brücke am Verteiler Ost

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Donnerstag, 17. September, kommt es in der Zeit zwischen 8.30 Uhr und 16.30 Uhr zu einer halbseitigen Straßensperrung mit Lichtsignalanlage für circa zwei Stunden auf der B 29 im Bereich der Brücke am Verteiler Ost. Durchgeführt wird eine planmäßige Bauwerksprüfung an der Brücke mit Spezialfahrzeug. Im weiteren Verlauf der Prüfung kommt es unter der Brücke, zwischen der Verbindungsstraße Oststadt und Hussenhofen am Kreisverkehr, ebenfalls zu einer halbseitigen Sperrung ohne Ampel.
9.9.26

 

Nägel in Reifen

Schwäbisch Gmünd. Am Dienstag teilte ein 48-Jähirger mit, dass zwischen Sonntag und Dienstag vermutlich durch Unbekannte  mehrere Nägel in die Reifen seines Fahrzeuges gesteckt wurden. Das Fahrzeug stand zu diesem Zeitpunkt auf einem Privatgelände in der Theodor-Heuss-Straße. Hinweise in dieser Sache nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Telefonnummer 07171 3580 entgegen.
9.9.26

 

Verletzter Radfahrer

Heubach. Am Dienstag musste eine Pkw-Lenkerin ihr Fahrzeug in der Hauptstraße in Heubach abbremsen, nachdem sich der Verkehr  staute. Hierbei ließ sie eine Lücke, um aus einer Einmündung ein Fahrzeug einfahren zu lassen. Ein 43-jähriger Radfahrer fuhr daraufhin an dem stehenden Auto vorbei und kam beim Wiedereinscheren vermutlich wegen eines Fahrfehlers zu Fall. Der Radfahrer musste anschließend mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus gebracht werden.
9.9.26

 

Göppinger Glückstüte: Verkaufsstart am 14. September

Göppingen. Am Montag, 14. September, startet der Verkauf der ersten Göppinger Glückstüte. Für 50 Euro erhalten Käufer eine prall gefüllte Stofftasche mit einem Gesamtwert von mindestens 100 Euro. Insgesamt stehen 500 Glückstüten zur Verfügung – erhältlich sind sie beim i-Punkt im Rathaus, Modehaus Finck, Männermode Metzmeier und bei der SV Versicherung Joachim Lebherz.

Herzstück jeder Glückstüte ist ein City-Geschenkgutschein im Wert von 50 Euro, der in mehr als 70 Göppinger Geschäften eingelöst werden kann. Damit entspricht bereits der garantierte City-Geschenkgutschein dem kompletten Kaufpreis der Tüte. Doch in der Glückstüte steckt noch deutlich mehr: Zahlreiche Göppinger Händler, Gastronomen und Unternehmen haben sich an der Aktion beteiligt und eigene Gutscheine, Produkte und kleine Überraschungen zur Verfügung gestellt. Insgesamt kamen so mehr als 6.000 Gutscheine und Artikel zusammen. Dadurch erreicht jede Glückstüte einen Mindestwert von 100 Euro. In ausgewählten Tüten warten darüber hinaus besondere Gewinne – darunter Veranstaltungstickets, zusätzliche Gutscheine und weitere hochwertige Preise.

Entwickelt und finanziert wurde die Göppinger Glückstüte gemeinsam von Göppinger City und der Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen. Die Organisation und Umsetzung der Aktion übernimmt Göppinger City e.V. Als weiterer Partner ist das Pig-Stadtmagazin mit an Bord.

Hinter der Aktion steht dabei nicht nur die Idee, den Kundinnen und Kunden einen attraktiven Mehrwert zu bieten. Die Glückstüte soll gleichzeitig Menschen gezielt in die Göppinger Geschäfte führen und die Kaufkraft vor Ort halten

Bei einem vollständigen Verkauf aller 500 Glückstüten fließen damit allein über die enthaltenen City-Geschenkgutscheine 25.000 Euro unmittelbar in den Göppinger Handel. Hinzu kommt der Effekt der zahlreichen zusätzlichen Gutscheine: Sie sollen dazu anregen, unterschiedliche Geschäfte zu besuchen, neue Anbieter kennenzulernen und bei der Einlösung weitere Einkäufe vor Ort zu tätigen.
9.9.26

 

Brand in Keller

Uhingen. Am Dienstagmorgen rückten Einsatzkräfte zu einem Wohnhaus in Uhingen aus. Kurz vor 6 Uhr rückten Einsatzkräfte zu einem Brand in der Birkenstraße aus. Dort stellte ein Bewohner im Keller eines Gebäudes eine Rauchentwicklung fest. Bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr verließen die Bewohner die Doppelhaushälfte. Die Feuerwehr war mit 36 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen vor Ort. Gegen 7.15 Uhr war das Feuer gelöscht. Das Gebäude blieb weiterhin bewohnbar. Zwei der Bewohner kamen vorsorglich in eine Klinik. Vermutlich war ein im Keller gelagerter Akku der Auslöser. Warum sich dieser entzündete, ist nicht bekannt. Der Sachschaden am Gebäude wird auf 10.000 Euro geschätzt.
9.9.26

 

Grillstellen ab heute wieder freigegeben

Göppingen. Der Regen und die kühleren Temperaturen bringen es mit sich: Ab heute sind die Grillstellen im Wald von Göppingen wieder geöffnet. Konkret handelt es sich um die Grillstellen in Hohenstaufen und im Oberholz. Dort darf ab sofort wieder gegrillt werden.
9.9.26

 

Radmuttern gelockert

Geislingen.  Radschrauben löste ein bislang Unbekannter am Montag oder Dienstag an mehreren Bussen in Geislingen. Den bisherigen Erkenntnissen der Polizei zufolge muss sich der Unbekannte zwischen Montag, 15.30 Uhr, und Dienstag, 15 Uhr, an zwei Bussen des Herstellers zu schaffen gemacht haben. Dies stellte ein Busfahrer fest, als er mit einem der Fahrzeuge fuhr. Bei der Überprüfung der weiteren geparkten Busse in der Grube-Karl-Straße konnten an zwei weiteren Bussen gelockerte Radschrauben festgestellt werden. Es kam zu keiner gefährlichen Situation oder zu Schäden. Die Polizei Geislingen hat nun die Ermittlungen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen. Hinweise nimmt das Polizeirevier unter der Tel. 07331/9327-0 entgegen.
9.9.26

 

Betrunken gefahren

Donzdorf. Am Dienstag endete die Fahrt für einen 81-Jährigen in Donzdorf. Kurz vor 10 Uhr fuhr der Senior mit seinem Pkw in der Gmünder Straße. Dort wurde er von Polizisten des Polizeireviers Eislingen einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei stellten die Beamten Alkoholgeruch fest. Ein Test bestätigte den Verdacht. Der 81-Jährige hatte zu viel Alkohol getrunken. Ihn erwartet nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.
9.9.26

 

Turnen wie die Profis

Schwäbisch Gmünd (sv). Im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Schwäbisch Gmünd hatte die Kindersportschule zu einem besonderen Bewegungserlebnis eingeladen. Unter dem Motto „Turnen wie die Profis!“ konnten interessierte Kinder teilnehmen und das Turn- und Bewegungszentrum einmal ausgiebig erkunden.

Mit viel Begeisterung ging es an die verschiedenen Turn- und Bewegungsstationen. Ob Springen, Balancieren, Klettern, Rollen oder erste turnerische Elemente – für jedes Kind war etwas dabei. Unter fachkundiger Anleitung von Helge Liebrich konnten die jungen Sportler neue Bewegungen ausprobieren, ihre Geschicklichkeit testen und dabei jede Menge Spaß haben. Das absolute Highlight war für viele Kinder die Schnipselgrube. Mit großem Jubel wurde hineingesprungen, getobt und nach Herzenslust ausprobiert. Die weiche Grube bot dabei nicht nur jede Menge Spaß, sondern auch die Möglichkeit, neue Sprünge und Bewegungen mutig auszuprobieren.

Für einen Moment konnten sich die Kinder fühlen wie die großen Turnerinnen und Turner: professionelle Geräte, spannende[nbsp] Bewegungsaufgaben und jede Menge Platz, um sich auszuprobieren. Dabei standen nicht Leistung oder Perfektion im Vordergrund, sondern die Freude an der Bewegung und das gemeinsame Erlebnis.

Und spätestens beim Sprung in die Schnipselgrube war klar: Turnen wie die Profis macht richtig Spaß. Weitere Infos zur Kindersportschule gibt es beim Amt für Bildung und Sport unter der Rufnummer: 07171/603-4050 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
9.9.26

 

Ebersbach verstärkt kommunalen Ordnungsdienst

Ebersbach. Aufmerksamen Ebersbachern  ist es vielleicht schon aufgefallen: Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) der Stadt Ebersbach an der Fils ist ab sofort mit einem neuen Fahrzeug im Stadtgebiet unterwegs. Durch die deutliche Kennzeichnung ist das Fahrzeug gut erkennbar und macht die Präsenz des KOD im Stadtgebiet sichtbarer.

Bei der Beklebung und Ausstattung des Fahrzeugs wurden alle hierfür geltenden Vorgaben und Anforderungen berücksichtigt. Auch ein Aufbau für die Sprechdurchsagen ist geplant und wird entsprechend der geltenden Vorschriften ausgeführt. Die Lautsprecheranlage ermöglicht dem KOD Durchsagen im öffentlichen Raum und kann bei besonderen Ereignissen auch zur Information der Bevölkerung, beispielsweise im Katastrophenfall, eingesetzt werden.

Noch wichtiger als das neue Fahrzeug ist jedoch die personelle Verstärkung des Kommunalen Ordnungsdienstes. Mit zwei neuen Vollzeitkräften kann der KOD seine Aufgaben künftig wieder regelmäßig und verlässlich im gesamten Stadtgebiet wahrnehmen.

Zu den Aufgaben gehören unter anderem die Überwachung des ruhenden Verkehrs, Kontrollen in öffentlichen Anlagen und auf Spielplätzen, die Ahndung von Vermüllungen sowie die Überwachung der Einhaltung ordnungsrechtlicher Vorschriften. Gleichzeitig sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ansprechpartner vor Ort und stehen Bürgerinnen und Bürgern bei Fragen und Anliegen zur Verfügung.

„Eine wichtige Aufgabe des Kommunalen Ordnungsdienstes ist es, für ein faires und verlässliches Miteinander im öffentlichen Raum zu sorgen. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Verwarnungen auszusprechen. Wo ein Gespräch oder eine Aufklärung ausreicht, steht dies für uns an erster Stelle“, erklärt Bürgermeisterin Manuela Raichle.

„Viele Bürger haben sich in den vergangenen Monaten wieder mehr Präsenz und regelmäßige Kontrollen gewünscht. Durch die personelle Verstärkung können wir diesem Wunsch besser nachkommen. Unser Ziel ist es, regelmäßig vor Ort zu sein, auf Hinweise zu reagieren und bei Problemen zunächst das Gespräch zu suchen. Wenn dies nicht ausreicht, müssen Verstöße selbstverständlich konsequent verfolgt werden“, so Bürgermeisterin Raichle.

Auch Tamina Lesle, Abteilungsleiterin Ordnung und Sicherheit, sieht in der Verstärkung des Teams einen wichtigen Schritt: „Der Kommunale Ordnungsdienst ist für viele Bürger der direkte Ansprechpartner der Ortspolizeibehörde vor Ort. Durch regelmäßige Präsenz können wir schneller reagieren, Hinweise aufnehmen und direkt mit den Menschen ins Gespräch kommen.“
9.9.26

 

Gmünd sucht Weihnachtsbäume fürs Stadtbild

Schwäbisch Gmünd (sv). Alle Jahre wieder freut sich die Stadt Schwäbisch Gmünd auf zahlreiche Weihnachtsbaum-Spenden. Für die Adventszeit sind beleuchtete Weihnachtsbäume unverzichtbar und verschönern den Advent. Das Weihnachtsbaum-Team des Baubetriebsamtes ruft dazu auf, sich zu melden, wer einen Baum zur Verfügung stellen möchte. Er sollte groß, schön gewachsen und stabil sein. Das Fällen und Abtransportieren des Baumes ist für Besitzer kostenlos. Wer dazu weitere Auskünfte oder Informationen benötigt, kann sich beim Baubetriebsamt unter der Rufnummer: 07171/603-6800 melden. Bereits im Voraus bedankt sich die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd für die Baumspenden.
9.9.26

 

Ehrenamtskarte im Ostalbkreis stark gefragt

Ostalbkreis. Seit der Einführung der Ehrenamtskarte Baden-Württemberg im Frühjahr 2025 wurden bereits mehr als 25 000 Ehrenamtskarten ausgegeben, davon allein rund 6.400 Ehrenamtskarten im Ostalbkreis. Damit ist der Ostalbkreis neben den Landkreisen Böblingen, Calw und Esslingen Spitzenreiter im Ländle. Auch mehrere kreisfreie Städte wie Freiburg, Heidelberg, Heilbronn, Karlsruhe, Pforzheim, Ulm und die Landeshauptstadt Stuttgart sind beteiligt.

Neben dieser stolzen Zahl an Ehrenamtskarten nimmt auch die Zahl der Einrichtungen, die Rabatte und Ermäßigungen gewähren, stetig zu. Derzeit sind 55 Einrichtungen im Ostalbkreis Partner der Ehrenamtskarte. Von Sport, Bildung über Kultur oder anderen Freizeiteinrichtungen – das Angebot ist breit gefächert und wird stetig erweitert. Landrat Dr. Bläse: „Wir sind dankbar über jede Einrichtung, die mitmacht, und wir so ein Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung setzen können“.

Unter www.ostalbkreis.de/ehrenamtskarte gibt es die aktuelle Auflistung der Einrichtungen, die Ermäßigungen gewähren. Dort finden sich auch alle weiteren Informationen zu den Voraussetzungen und dem Antragsverfahren für den Erhalt der Ehrenamtskarte.
9.9.26

 

Stadt sucht stille Helden

Schwäbisch Gmünd (sv). Unzählige Menschen gestalten Schwäbisch Gmünd täglich durch ihr unbezahltes Engagement lebendiger, wärmer und lebenswerter. Oft wirken die  Helden im Stillen, doch ihre Leistung reicht weit über das gewöhnliche Maß hinaus. Das Ehrenamtsfest am Donnerstag, 10. Dezember, möchte diesen Personen mit einer Auszeichnung und einem unvergesslichen Abend wertschätzen.

Was bedeutet „Ehrenamt in der Fläche“?  Das Motto rückt bewusst das Engagement in allen Stadtteilen, Ortsteilen und Quartieren in den Mittelpunkt: Wo Nachbarschaftshilfe, lokale Initiativen und dezentrale Angebote das alltägliche Zusammenleben sichern. Vom Sportverein über die Kulturpflege bis zum sozialen Dienst. Also überall dort, wo Gemeinschaft direkt vor der eigenen Haustür entsteht. All jene Einsatzorte, die oft abseits der großen Scheinwerfer liegen, aber das eigentliche Fundament unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts bilden.

Um dieses herausragende Engagement gebührend zu würdigen, lädt die Stadt Schwäbisch Gmünd am Donnerstag, 10. Dezember zu einem besonderen Ehrenamtsfest im Kulturzentrum Prediger ein. Unter dem  Leitgedanken „Ehrenamt in der Fläche“ wird all jenen Menschen gedankt, die mit Herzblut und Hingabe das Fundament des gesellschaftlichen Zusammenhalts stärken.
Wer sollte dieses Jahr eine besondere Anerkennung und Wertschätzung erhalten? Engagierte Personen aus dem Umfeld Familie, Freunde oder Nachbarn können gemeldet werden. Einreichen kann man ganz einfach über das Online-Formular auf der städtischen Homepage unter: www.schwaebisch-gmuend.de/index.php/veranstaltungen-vereine-ehrenamt.html . Der Einsendeschluss ist am Freitag, 3. Oktober. Der Aufruf kann weiter verbreitet werden auf allen Kanälen und Netzwerken.
8.9.26

 

Gegenstand auf die Straße geworfen

Göppingen. Von einer Brücke bewarf ein Unbekannter ein Auto am Montag bei Göppingen. Wie die Polizei mitteilt, fuhr eine 45-Jährige kurz vor 14.45 Uhr auf  der B10. Der Wagen war zwischen den Anschlussstellen Göppingen Zentrum/Ost und Eislingen-West unterwegs und fuhr in Richtung Ulm. Bei der Annäherung an die Brücke auf Höhe der K1410 konnte die Autofahrerin erkennen, wie ein Gegenstand wohl von der Brücke herabgeworfen wurde und auf dem linken Fahrstreifen vor ihrem Fahrzeug zerbrach. Das Auto fuhr über die Glassplitter, Schaden entstand am Fahrzeug wohl nicht. Das Polizeirevier Göppingen hat die Ermittlungen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise zum Verursacher geben können. Möglicherweise fuhren auch noch weitere Fahrzeuge über die Glassplitter. Zeugen und Geschädigte können sich bei der Polizei unter Tel. 07161/632360 melden.
8.9.26

 

Schmierfinken auf dem Skatepark

Uhingen. Wegen Sachbeschädigung am Skatepark in Uhingen ermittelt die Polizei in Uhingen. Die Sachbeschädigung wurde am Montagvormittag entdeckt. Auf dem gesamten Gelände hinterließen die Unbekannten ihre Schmierereien. Unter anderem waren die dortige Infotafel und ein Steintisch sowie zwei Steinbänke mit weißen und schwarzen Schriftzügen versehen. Die Schadenshöhe ist noch unklar. Die Polizei Uhingen (Tel. 07161/9381-0) ermittelt jetzt, um die Verursacher zu finden.
8.9.26

 

Unbekannter beschädigt Pkw

Bad Boll. Am Montag beschädigte ein bislang unbekannter Mann einen Mercedes in Bad Boll. Der Wagen parkte auf einem Pkw-Stellplatz in der Gruibinger Straße. Der Fahrzeugbesitzer konnte feststellen, dass an seinem Auto der rechte Vorderreifen zerstochen worden war. Außerdem waren der Wischwasserschlauch der vorderen Scheibenwischer abgerissen und die Abdeckung der Klimaanlage beschädigt. Ein Zeuge konnte gegen 21 Uhr einen bislang unbekannten Mann am Fahrzeug des Geschädigten beobachten. Bei diesem handelte es sich um einen etwa 60-jährigen Mann mit kräftiger Statur, einer Größe von 160 bis 165 cm und grau-weißen Haaren. Dieser entfernte sich zunächst fußläufig in Richtung Stadtmitte und fuhr dann mit einem weißen 1er BMW davon. Als der Zeuge ihn wahrnahm, trug er Sandalen und ein rotes T-Shirt. Bereits am 29.August war von einem bislang Unbekannten der Heckscheibenwischer des Pkw heruntergerissen worden. Ob es sich möglicherweise um den gleichen Täter handelt, ist derzeit nicht bekannt. Die Höhe des Schadens am Mercedes-Benz ist Gegenstand der Ermittlungen. Der Polizeiposten Bad Boll nahm die Ermittlungen auf und nimmt Zeugenhinweise unter Tel. 07161/9381-0 entgegen.
8.9.26

 

Sattelzug  nicht verkehrssicher

Gruibingen. Zu viele gravierende Mängel hatte ein Lkw am Montag bei Gruibingen. Gegen 7.45 Uhr kontrollierte der Verkehrsdienst Mühlhausen bei Gruibingen einen Sattelzug, nachdem der 42-jährige Fahrer bereits wegen technischen Mängeln auf einem Parkplatz angehalten hatte. Bei der Kontrolle stellten die Beamten gravierende Mängel fest. Unter anderem schaltete an Steigungen die Elektronik auf ein Notlaufprogramm, in dessen Folge das Fahrzeug nur noch mit Geschwindigkeiten von 25-40 km/h fahren konnte. Am Sattelauflieger stellten die Beamten ein Loch in der Druckluftbremsanlage fest. Ein Gutachter kam vor Ort und bestätigte die erheblichen Mängel. Er untersagte die Weiterfahrt und entstempelte das Fahrzeug. Den Fahrer sowie den Halter erwartet nun eine Anzeige.
8.9.26

 

Unbekannte richten Schaden vom 100 000 Euro an

Böhmenkirch. Etwa 100.000 Euro Sachschaden hinterließen bislang Unbekannte am Wochenende bei Böhmenkirch .Die verschafften sich zwischen Samstag, 11 Uhr, und Montag, 6.30 Uhr, Zutritt zum Schotterwerk neben der B466. Dort beschädigten sie einen Bagger, ein Bohrfahrzeug sowie eine Planierraupe. Die Täter rissen mehrere Fahrzeugteile aus dem Bagger und entfernten Sicherungen. An der Planierwalze wurde die Lenkradverriegelung beschädigt. Am Bohrfahrzeug öffneten sie den Tankdeckel sowie den AdBlue-Deckel und sprühten mutmaßlich rote Farbe in die Tanks. Auch das Fahrzeug besprühten sie mit der Farbe. Die abgerissenen Fahrzeugteile wurden größtenteils in den Steinbruch geworfen.  Der Polizeiposten Böhmenkirch hat die Ermittlungen aufgenommen. Hierbei werden Zeugen gesucht, die am Wochenende verdächtige Fahrzeuge und Peronen wahrgenommen haben oder sonstige Hinweise geben können. Diese werden gebeten, sich unter der Tel. 07332/922020 beim Polizeiposten zu melden.
7.9.26

 

Drei leicht Verletzte bei Unfall

Ebersbach. Unachtsamkeit führte am Sonntag wohl zu einem Verkehrsunfall bei Ebersbach.  Gegen 16.30 Uhr fuhr ein 60-Jähriger mit seinem Pkw auf der L1152 von Ebersbach-Weiler in Richtung Roßwälden. An der Einmündung zur Roßwälder Straße musste er verkehrsbedingt halten. Hinter ihm fuhr eine 25-Jährige mit ihrem Wagen. Diese erkannte die Situation offenbar zu spät und fuhr in das Heck des Pkw. Der 60-Jährige und seine beiden Mitfahrer, eine 45-Jährige sowie ein 13-Jähriger, wurden durch den Aufprall leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie in eine Klinik.  Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 14.000 Euro.
7.9.26

 

Unfall beim Überholen

Bad Ditzenbach.  Ein Autofahrer übersah am Samstagmorgen ein entgegenkommendes Fahrzeug bei Bad Ditzenbach. Derer 42-jährige Pkw-Fahrerfuhr  auf der B466 in Richtung Mühlhausen. Vor ihm war ein 49-Jähriger mit seinem Laster unterwegs. Als der Pkw-Fahrer versuchte, den Lastwagen zwischen Gosbach und Bad Ditzenbach zu überholen, übersah er offenbar ein entgegenkommendes Fahrzeug. Er versuchte noch, nach rechts auszuweichen, konnte einen Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern. Bei der Kollision wurde der entgegenkommende Wagen von der Fahrbahn abgewiesen und kam im Graben zum Stehen. Beim Ausweichmanöver prallte der 42-Jährige mit seinem Fahrzeug zudem seitlich gegen den Laster. Die 48-jährige Fahrerin erlitt leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in eine Klinik. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die B466 bis mehrere Stunden teilweise voll gesperrt und es kam zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Während der Straßensperrung versuchte ein 82-Jähriger mit seinem Pkw zu wenden. Dabei geriet er mit den Vorderreifen in den Straßengraben. Auch sein Fahrzeug musste geborgen werden und währenddessen durch Beamte des Polizeireviers Geislingen abgesichert werden.
7.9.26

 

Einhorn-Tunnel nachts gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Ab Montag, 14. September bis Freitag, 25. September, wird der Gmünder Einhorn Tunnel jeweils täglich ab 19.30 Uhr bis 5 Uhr für den Verkehr gesperrt. Grund dafür sind turnusmäßige Wartungs- und Reinigungsarbeiten und zusätzlich müssen sicherheitsrelevante Komponenten im Tunnel intervallmäßig getauscht werden. Der Verkehr wird über die Lorcher Straße, Remsstraße, Aalener Straße und umgekehrt umgeleitet und wird ausgeschildert.
7.9.26

 

Straßensperrung wegen Bergrevival

Heubach. Wegen des 14. ADAC Historic Bergrevival bei Heubach ist die L 1162 zwischen Heubach und Bartholomä am Sonntag, 20. September  von 6 Uhr bis ca. 20 Uhr für den Straßenverkehr voll gesperrt. Eine entsprechende Umleitung wird über Heubach - L 1161 - B 29 - Essingen - L 1165 - Essingen-Lauterburg - L 1165 - nach Bartholomä und in umgekehrter Richtung eingerichtet.
7.9.26

 

Sport am Wochenende

Handball-Bundesliga Männer:  Frisch auf Göppingen gegen THW Kiel:  31 : 32

Handball-Bundesliga Frauen: Frisch Auf Göppingen gegen Sachsen Zwickau: 29 : 28

Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: TSG Balingen gegen 1. FC Normannia Gmünd:  3 : 0

Fußball-Verbandsliga Württemberg: Göppinger SV gegen Calico Leinfelden-Echterdingen:   1 : 1

 

Schlägerei in der Göppinger Innenstadt

Göppingen. Am Samstagabend prügelten sich mindestens sieben Männer in der Poststraße in Göppingen. Das Polizeirevier Göppingen hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

Am Samstagabend kam es kurz nach 21 Uhr im Bereich der Grabenstraße/ Schützenstraße zu einer Schlägerei. Beteiligt waren nach derzeitigem Ermittlungsstand mindestens sieben bis acht männliche Personen im Alter von ca. 20 bis 30 Jahren.  Ein 30-Jähriger gab an, von mehreren Männern angegriffen und verprügelt worden zu sein, ehe er sich mit diversen Prellungen und Brüchen von Gesichtsknochen in ein Café retten konnte. Zudem sei er und ein Familienangehöriger von den Tätern mit dem Tode bedroht worden.

Zu den möglichen Hintergründen der Auseinandersetzung hält sich der Mann bedeckt. Der Personenkreis der Tatbeteilgten stammt nach derzeitigem Ermittlungsstand aus dem syrischen und irakischen Raum. Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Göppingen unter Tel.-Nr. 07161 63 2360 entgegen.
6.9.26

 

Betrunkener droht Polizisten mit Schlägen

Geislingen.  Am Samstag, kurz nach 3 Uhr, ging die Mitteilung bei der Polizei ein, dass in der Lange Gasse ein Betrunkener herumschreien würde. Die Beschreibung war, dass er mit nacktem Oberkörper unterwegs war. Die Polizei traf kurz danach auf den Mann, der keinen festen Wohnsitz hat. Er ging verbal aggressiv auf die Beamten zu und drohte ihnen Schläge an. Das wurde nicht geduldet und der Mann in Gewahrsam genommen. Zum sicheren Transport wurden ihm die Hände gefesselt. Da nicht klar war, ob er nur betrunken ist oder unter dem Einfluss sonstiger Rauschmittel stand oder gar psychisch krank ist, wurde er in eine Klinik gebracht. Sechs Stunden vorher war er bereits mit ähnlichem Verhalten in Göppingen aufgefallen. Dort erhielt er einen Platzverweis, dem er nachgekommen war.
5.9.26

 

Schlägerei auf dem Postplatz

Kirchheim unter Teck. Zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen ist es am frühen Samstagmorgen im Bereich des Postplatzes gekommen. Gegen 3.45 Uhr gerieten nach Zeugenangaben zunächst zwei Männer in einen Streit, der wenig später mit Fäusten ausgetragen wurde. Als weitere umstehende Personen schlichtend eingreifen wollten, entwickelte sich eine Prügelei zwischen mehreren Personen, bei welcher ein 21-Jähriger leichte Verletzungen erlitt. Beim Eintreffen der zwischenzeitlich verständigten Polizei konnte nur noch der Geschädigte angetroffen werden. Im Zuge der eingeleiteten Fahndung wurde ein zunächst geflüchteter Tatverdächtiger festgestellt. Das Polizeirevier Kirchheim hat die Ermittlungen zu weiteren Tatverdächtigen aufgenommen.
5.9.26

 

Im Takt zum letzten Weiler?

Es gibt politische Debatten, bei denen man sich beliebt macht. Und es gibt solche, bei denen man sich besser auf Gegenwind einstellt. Die Zukunft des ÖPNV im ländlichen Raum gehört eindeutig zur zweiten Kategorie.

Dabei ist die Ausgangslage klar: Die Kosten steigen, die finanziellen Spielräume des Landkreises werden kleiner und gleichzeitig wächst die Belastung durch Umlagen. Die Kreiskasse ist leer. Trotzdem halten wir an einem Anspruch fest, der zunehmend wie aus einer anderen Zeit wirkt: möglichst überall, möglichst häufig und möglichst rund um die Uhr Busverbindungen anzubieten.

Die Frage sei erlaubt: Müssen wir uns das wirklich leisten? Niemand will den ÖPNV abschaffen. Im Gegenteil. Ein funktionierender öffentlicher Nahverkehr ist wichtig. Für Schüler, für ältere Menschen, für Menschen ohne Auto und für alle, die auf Bus und Bahn angewiesen sind. Der Landkreis Göppingen hat lange dafür gekämpft, Teil des Verkehrsverbunds Stuttgart zu werden. Das war richtig und bleibt richtig. Diese Errungenschaft sollten wir nicht leichtfertig aufs Spiel setzen.

Aber aus einem wichtigen Angebot darf kein finanzielles Fass ohne Boden werden. Wir leben nun einmal nicht im Ballungszentrum. Unser Landkreis ist ländlich geprägt. Dörfer, Weiler und verstreute Ortsteile gehören zu unserer gewachsenen Struktur. Und ja: Auf dem Dorf spielt das Auto eine größere Rolle als in der Großstadt. Das kann man bedauern, aber man kann es nicht einfach wegplanen.

Trotzdem versuchen wir vielerorts, mit immer dichteren Takten eine großstädtische ÖPNV-Struktur über den ländlichen Raum zu legen. Das klingt zunächst wunderbar. Nur: Was nützt der schönste Fahrplan, wenn der Bus regelmäßig fast leer durch die Landschaft fährt? Geisterbusse braucht niemand. Deshalb sollten wir endlich den Mut haben, die Fahrpläne ohne Denkverbote zu durchforsten.

Das ist keine Absage an den ÖPNV. Es ist eine Absage an die Vorstellung, dass ein gutes Angebot automatisch ein möglichst umfangreiches Angebot sein muss. Denn die Alternative ist unangenehm: Wenn wir heute nicht über maßvolle Einsparungen sprechen, müssen wir möglicherweise morgen über massive Einschnitte reden. Dann wird nicht mehr darüber diskutiert, ob eine schwach ausgelastete Fahrt gestrichen werden kann. Dann geht es womöglich um das gesamte Netz.

Dazu gehört auch, über die Finanzierung zu reden. Wenn der Landkreis Leistungen bestellt, sollte nachvollziehbar sein, was diese Leistungen kosten. Das Prinzip „Was bestellt wird, wird auch bezahlt“ klingt banal. Angesichts der aktuellen Kostenentwicklung ist es aber eine durchaus berechtigte Frage, ob eine Finanzierung über Umlagen auf Dauer die richtige Antwort sein kann.

Wer solche Fragen stellt, wird schnell als Gegner des ÖPNV abgestempelt. Das ist bequem, aber falsch. Wer den ÖPNV erhalten will, muss auch bereit sein, über seine Grenzen zu sprechen.

Wir sollten uns deshalb von einem politischen Reflex verabschieden: Mehr Angebot ist immer besser. Das stimmt nicht. Ein Angebot, das dauerhaft nicht finanzierbar ist, ist irgendwann überhaupt kein Angebot mehr. Der Landkreis Göppingen braucht keinen ÖPNV, der auf dem Papier perfekt aussieht und in der Realität die Kreiskasse überfordert. Er braucht einen ÖPNV, der zuverlässig, sinnvoll und bezahlbar ist.
Der frühere Oberbürgermeister von Göppingen und jetzige Kreisrat Guido Till greift in seiner Freitags-Kolumne "Moment mal!" Themen des täglichen Lebens auf und beleuchtet sie unter politischen Aspekten.
4.9.26

 

Events und Handel beleben Innenstädte

Göppingen/Geislingen. Die Kombination aus Veranstaltungen und attraktivem Einzelhandel bleibt der Schlüssel für lebendige Innenstädte. Das ist das Ergebnis eines Projektes der IHK Region Stuttgart, das langfristig die Frequenz von Besuchern in der Göppinger Innenstadt und anderer Kommunen im Kreis gemessen hat.

Die aktuellen Ergebnisse zeigen: Während die Zählergebnisse und die daran geknüpften Besucherzahlen in Göppingen teilweise rückläufig waren, kann Geislingen im Vergleich zum Vorjahr sogar etwas zulegen. Gleichzeitig bestätigen die Daten die hohe Bedeutung von Veranstaltungen, Gastronomie und einem attraktiven Stadtbild für die Belebung der Innenstädte. „Die Innenstädte im Kreis Göppingen stehen weiterhin unter erheblichen Druck,“ sagt der Leitende IHK-Geschäftsführer Gernot Imgart aus Göppingen. Das liege vor allem an der aktuellen Konsumzurückhaltung der Verbraucher, die angesichts der schlechten wirtschaftlichen Lage und den Krisen stark verunsichert seien. Auch der fortschreitende Strukturwandel im Einzelhandel, verursacht durch fehlende Nachfolge oder dem Onlinehandel, trage zu den großen Herausforderungen der Kommunen bei, so Imgart.

Insgesamt mache die Untersuchung deutlich, dass lebendige Innenstädte überall dort entstehen, wo verschiedene Faktoren zusammenspielen. „Auch mit Blick auf andere Innenstädte in der Region zeigt sich, dass vor allem diejenigen Kommunen erfolgreich sind, die Veranstaltungen, Aufenthaltsqualität sowie ein vielfältiges Angebot aus Handel, Gastronomie und Freizeit gezielt miteinander verknüpfen,“ betont Imgart. Gleichzeitig bleibe nach Ansicht der IHK eine zentrale Herausforderung bestehen: Hohe Besucherzahlen führen nicht automatisch zu höheren Umsätzen. Vielmehr gelte es, die Frequenzen künftig stärker und besser in konkrete Kaufimpulse zu übersetzen.

 An den vier Messpunkten in Göppingen wurden 2025 insgesamt rund 9,5 Millionen Passanten gezählt. Im Vergleich der Zeiträume Januar bis Juli 2025 und Januar bis Juli 2026 verzeichnete die Innenstadt einen Rückgang von rund 333.000 Zählungen. In Geislingen wurden im Jahr 2025 mehr als 1,07 Millionen Passanten erfasst. Dort stieg die Frequenz im Vergleichszeitraum Januar bis Juli 2026 gegenüber dem Vorjahr um rund 68.000 Besucher. 

Die Analyse bestätigt, dass Veranstaltungen die stärksten Frequenzbringer für die Innenstädte sind. In Göppingen erreichte das Weinfest mit rund 165.000 Kontakten den höchsten Besucherzustrom aller Veranstaltungen. Der dritte Oktober 2025 war mit rund 50.000 Zählungen der besucherstärkste einzelne Tag. Auch das Stadtfest 2025 sorgte mit rund 129.000 Besuchern für eine starke Belebung der Innenstadt. In Geislingen verzeichnete das Stadtfest 2026 mit insgesamt rund 60.700 Messungen an drei Veranstaltungstagen einen neuen Höchstwert. Der Samstag des Geislinger Hocks war mit rund 29.200 Kontakten der stärkste einzelne Tag der gesamten Messreihe.

Besonders deutlich wird die Wirkung eines attraktiven gastronomischen Angebots am Sonntag. Während sich am Göppinger Marktplatz mit einer stark ausgeprägten Gastronomie durchschnittlich rund 6.000 Menschen aufhalten, werden in der Geislinger Fußgängerzone rund 2.200 Passanten gezählt. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung von Gastronomie und Außengastronomie für die Attraktivität von Innenstädten. Auch Wetterbedingungen spielen eine wichtige Rolle. Hohe Temperaturen und Niederschläge führen nachweislich zu sinkenden Besucherzahlen. Die Analyse legt daher nahe, weiterhin in Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität zu investieren, beispielsweise durch Beschattung, Begrünung und kühlende Elemente im öffentlichen Raum. Die Auswertung zeigt zudem, dass verkaufsoffene Sonntage zwar höhere Besucherzahlen als gewöhnliche Sonntage erzeugen, jedoch kein verlässliches Instrument zur nachhaltigen Frequenzsteigerung darstellen. In Göppingen deuten die Messergebnisse sogar auf einen rückläufigen Trend bei den Besucherzahlen an verkaufsoffenen Sonntagen hin. Entscheidend bleibt vielmehr die Kombination aus attraktiven Veranstaltungen, Erlebnissen und einer engen Verzahnung von Handel und Innenstadtangeboten. Um davon auch wirtschaftlich zu profitieren, sollten Veranstaltungen künftig noch stärker mit Aktionen des lokalen Handels verknüpft werden. Gutscheinsysteme, Gewinnspiele oder Innenstadt-Rallyes können dazu beitragen, Besucher gezielt in die Geschäfte zu lenken und die Kaufkraft vor Ort zu stärken. 

Das von der IHK Region Stuttgart finanzierte Messprojekt läuft noch bis Ende 2026 und soll den Kommunen helfen, Entwicklungen langfristig zu beobachten und Maßnahmen fundiert zu bewerten. Die Datenerhebung erfolgt vollständig anonymisiert. Aufgrund des großen Erfolges plant in Göppingen der Marketingverein Göppinger City e.V., die Messreihe in eigener Regie im Jahre 2027 fortzuführen.
4.9.26

 

Feuer bei Unkrautvernichtung

Göppingen.  Am Donnerstag  geriet bei Göppingen eine Holzwand in Brand. Gegen 22.15 Uhr verbrannte ein 63-Jähriger in Hohenstaufen Unkraut.  Dabei entzündete sich in dem Waldgebiet, in der Verlängerung der Ottenbacher Straße, eine Holzwand. Die Feuerwehr Göppingen rückte mit drei Fahrzeugen und acht Personen aus, nachdem Zeugen die starke Rauchentwicklung meldeten. Die Einsatzkräfte hatten den Brand schnell gelöscht. Die Höhe des Sachschadens an der Holzwand ist nicht bekannt. Weiterer Schaden entstand nicht.
4.9.26

 

Auto in Flammen

Hohenstadt.  Am Donnerstag rückte die Feuerwehr zu einem Fahrzeugbrand auf der A8 bei Hohenstadt aus. Um 21.15 Uhr war ein Porsche-Fahrer in Richtung Stuttgart unterwegs. Mutmaßlich durch einen technischen Defekt begann sein Fahrzeug zwischen Merklingen und Hohenstadt plötzlich zu brennen. Er stellte seinen Pkw auf dem  Standstreifen ab. Kurz darauf stand der Porsche Cayenne in Vollbrand. Die Feuerwehr Dornstadt rückte aus und löschte den Pkw. Polizei und Autobahnmeisterei sperrten zeitweise die Fahrbahn in Richtung Stuttgart. Gegen 22.15 Uhr war das Fahrzeug gelöscht und der linke Fahrstreifen wieder befahrbar. Ein Abschlepper barg das ausgebrannte Fahrzeug. Gegen 23 Uhr war die Fahrbahn wieder frei. Verletzt wurde niemand.
4.9.26

 

Klinik-Träger auch für Investoren offen

Bad Ditzenbach/Stuttgart. Das Amtsgericht Stuttgart hat das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Vinzenz von Paul Kliniken gGmbH, zu der auch Klinik und Therme in Bad Ditzenbach und die Luisa von Marillac Klinik in Bad Überkingen, sowie das Marienhospital in Stuttgart gehören eröffnet und antragsgemäß Eigenverwaltung angeordnet. Zum Sachwalter wurde Rechtsanwalt Jochen Sedlitz bestellt. Damit beginnt die nächste Phase des eingeleiteten und planmäßig verlaufenden Sanierungsprozesses. Die Versorgung der Patienten läuft währenddessen an allen Standorten uneingeschränkt weiter.

Die Geschäftsführung setzt einer Pressemitteilung zu Folge den eingeschlagenen Weg konsequent fort und arbeitet weiter daran, das Unternehmen wirtschaftlich zu stabilisieren und langfristig zukunftsfähig aufzustellen. Für Patienten bedeute die Verfahrenseröffnung keine Veränderung in der Versorgung. Die medizinischen und pflegerischen Leistungen werden unverändert an allen Standorten fortgeführt.

„Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens gehen wir den nächsten Schritt unseres Sanierungsprozesses. In der Zeit seit der Antragstellung haben wir intensiv daran gearbeitet, unser Konzept weiter auszuarbeiten. Mit dem Stand der Entwicklung bin ich im Moment sehr zufrieden. Wir haben wichtige Maßnahmen auf den Weg gebracht und werden diesen Weg konsequent weitergehen. Dabei bleibt unser Fokus klar: Wir wollen die wirtschaftliche Grundlage unserer Kliniken stärken und gleichzeitig die medizinische und pflegerische Versorgung für die uns anvertrauten Menschen verlässlich fortführen.“, sagt Dr. Claus Peter Kruth, Generalbevollmächtigter im Verfahren und Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht.

Mit der Verfahrenseröffnung geht der bereits laufende Sanierungsprozess in den nächsten Verfahrensabschnitt über. Die Geschäftsführung bleibt im Rahmen der Eigenverwaltung für die operative Führung des Unternehmens verantwortlich. Dabei wird sie durch den Sachwalter überwacht und unterstützt.

Die Gehaltszahlungen werden ab September wieder durch das Unternehmen selbst geleistet, nachdem die Mitarbeiter ihre Gehälter in den Monaten Juni bis August über eine Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes erhalten haben. Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens endet der Insolvenzgeldzeitraum planmäßig.

Ziel des Sanierungsprozesses ist es, die Vinzenz von Paul Kliniken nachhaltig zu stabilisieren und zukunftsfähig aufzustellen. Die dafür notwendigen Maßnahmen wurden bereits in den vergangenen Monaten eingeleitet und werden nun fortgeführt. Dazu gehört auch, Leistungen und Personal in bestimmten Bereichen weiter aufeinander abzustimmen und bei den Sachkosten Einsparungen umzusetzen. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, die wirtschaftliche Grundlage des Unternehmens langfristig zu sichern.

„Wir haben in den vergangenen Monaten bereits viel erreicht und wichtige Schritte auf unserem Sanierungsweg umgesetzt. Darauf können wir aufbauen und blicken deshalb zuversichtlich nach vorn. Wir haben ein klares Ziel vor Augen: Wir wollen unsere Einrichtungen nachhaltig stabilisieren und ihre Zukunft sichern. Dafür müssen wir an einigen Stellen Veränderungen vornehmen und wirtschaftliche Strukturen weiterentwickeln. Gleichzeitig bleibt unser Versorgungsauftrag unverändert bestehen.

Parallel zu den bisherigen eigenen Sanierungsaktivitäten ist ein Investorenprozess im Gange, der zusätzliche Optionen unter Beteiligung eines anderen Trägers schaffen soll. „In diesem Verfahren stellen wir ein starkes Interesse anderer etablierter Krankenhausträger fest, was bestätigt, dass das Haus sehr gut aufgestellt ist. Aktuell ist somit sowohl eine Fortführung unter Beteiligung des bisherigen Trägers als auch eine Investorenlösung möglich. Damit sind gute Voraussetzungen für die Zukunft geschaffen.“ sagt Dr. Claus Peter Kruth und ergänzt: „Wir gehen davon aus, hier in den kommenden Monaten Klarheit über den weiteren Weg zu erhalten.“
4.9.26

 

Roller gegen Reh

Schwäbisch Gmünd. Am Freitagmorgen befuhr ein 41-jähriger Rollerfahrer die Neue Straße in Fahrtrichtung Unterbettringen und kollidierte mit einem die Fahrbahn querenden Reh. Der Rollerfahrer stürzte durch die  Kollision  mit dem Tier und verletzte sich dabei schwer. Er musste mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus gebracht werden.
4.9.26

 

Schachtdeckel ausgehoben

Schorndorf. Ein 31 Jahre alter Autofahrer befuhr in der Nacht auf Freitag die Ringstraße und fuhr hierbei über einen geöffneten Schacht, wodurch sein Pkw beschädigt wurde. Durch die hinzugerufene Streife konnte der Schachtdeckel wenige Meter entfernt aufgefunden werden, dieser wurde wieder eingesetzt. Das Polizeirevier Schorndorf hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Telefonnummer 07181 2040 um Zeugenhinweise.
4.9.26

 

Motorradfahrer bei Unfall verletzt

Wangen. Am Mittwoch kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad bei Wangen.  Der Unfall ereignete sich kurz nach 17.30 Uhr. Ein 49-jähriger Pkw-Fahrer fuhr von Oberberken in Richtung Wangen. Da er beabsichtigte, nach links in einen Parkplatz einzufahren, bremste er sein Auto verkehrsbedingt bis zum Stehen ab. Hinter ihm fuhr der 70-Jährige auf seinem Motorrad. Dieser erkannte die Situation offenbar zu spät. Er versuchte noch, nach links auszuweichen, konnte einen Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Er streifte das Heck des Pkw und stürzte. Der Kradfahrer kam mit dem Verdacht auf mittelschwere Verletzungen in eine Klinik. Das Polizeirevier Uhingen nahm den Unfall auf und schätzt den Schaden am Motorrad auf etwa 1.000 Euro und den am Auto auf etwa 5.000 Euro.
3.9.26

 

Nicht mehr fahrtauglich

Hohenstadt.  Am frühen Donnerstagmorgen zog die Verkehrspolizei auf der A8 bei Hohenstadt einen 39-Jährigen Pkw-Fahrer aus dem Verkehr. Der war in Richtung Stuttgart unterwegs und fuhr in deutlichen Schlangenlinien. An der Anschlussstelle Mühlhausen kontrollierten die Beamten den 39-Jährigen. Der war sichtlich betrunken und nicht mehr fahrtüchtig. Auf Nachfrage konnte er lediglich das Foto eines ausländischen Führerscheins vorzeigen. Die Ermittlungen vor Ort ergaben den Anfangsverdacht, dass der Mann nicht im Besitz eines gültigen Führerscheins war. Er sieht nun einer Anzeige wegen der Trunkenheitsfahrt sowie wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis entgegen. Sein Auto musste er stehen lassen.
3.9.26

 

Nach Unfall gestorben

Göppingen. Nach einem Unfall am Dienstag ist ein 69-jähriger Mann gestorben.   Gegen 10.15 Uhr war der Mann  von Manzen in Richtung Göppingen unterwegs. Aus ungeklärter Ursache geriet er mit seinem Pkw in den Gegenverkehr. Dort kollidierte er, auf Höhe des Reutenbergweg, frontal mit einem ordnungsgemäß entgegenkommenden Fahrzeug, das ein 59-Jähriger lenkte. Rettungskräfte brachten beide Fahrer sowie die 57-jährige Mitfahrerin aus dem Auto des 59-Jährgen mit leichten Verletzungen in eine Klinik. Der Schaden an den Fahrzeugen wird auf 30 000 Euro geschätzt. Noch am selben Abend starb der 69-jährige Unfallverursacher. Da der Fahrer wohl keine schwereren Verletzungen bei dem Unfall erlitt, wird ein medizinisches Problem vermutet. Die Verkehrspolizei Mühlhausen hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft nun, inwiefern ein Zusammenhang zwischen dem Unfall sowie dem Tod des 69-Jährigen besteht.
3.9.26

 

Brandrauchströmungen sichtbar gemacht

Kreis Göppingen. Wie lässt sich Brandrauch in einem großen und komplexen Gebäude möglichst wirksam aus betroffenen Bereichen ableiten? Dieser Frage ist die Feuerwehr Göppingen bei einem Rauchströmungs- und Entrauchungsversuch im Alb-Fils-Klinikum nachgegangen. 

Ziel des Versuchs war es, die Auswirkungen verschiedener Maßnahmen auf den Klinikbetrieb zu untersuchen und gemeinsam mit den Verantwortlichen des Klinikums unterschiedliche taktische Vorgehensweisen zu vergleichen. Dabei stand insbesondere das Zusammenspiel zwischen den fest im Gebäude installierten technischen Einrichtungen, erforderlichen organisatorischen Maßnahmen und der Unterstützung durch mobile Hochleistungslüfter der Feuerwehr im Mittelpunkt. 

Untersucht wurde unter anderem, wie sich unterschiedliche Zu- und Abluftwege auf die Rauchströmung auswirken und wie sich die vorhandene Lüftungstechnik mit den mobilen Belüftungsgeräten der Feuerwehr sinnvoll kombinieren lässt. Dadurch konnten wichtige Erkenntnisse gewonnen werden, die in die Einsatzvorplanung der Feuerwehr einfließen. 

Um die Rauchgasströmungen sichtbar zu machen, kam künstlicher Theater- beziehungsweise Disconebel zum Einsatz. Dieser entspricht hinsichtlich seiner Eigenschaften nicht vollständig dem Verhalten von tatsächlichem Brandrauch, da insbesondere die durch die Brandwärme entstehende Thermik und damit verbundene Auftriebsströmungen nicht abgebildet werden können. Dennoch ermöglichten der Versuch, die grundsätzlichen Strömungsverhältnisse und die Auswirkungen verschiedener taktischer Maßnahmen sichtbar und nachvollziehbar zu machen.

 „Unser Ziel war es, verschiedene taktische Maßnahmen praktisch zu erproben und deren Auswirkungen auf die Rauchströmung sichtbar zu machen. Die gewonnenen Erkenntnisse helfen uns dabei, unsere Einsatzkonzepte für das Alb-Fils-Klinikum kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu optimieren“, erklärt Karlheinz Widmeyer, Kommandant der Feuerwehr Göppingen. Die Feuerwehr Göppingen beschäftigt sich kontinuierlich mit möglichen Einsatzlagen im Alb-Fils-Klinikum, um auf besondere Einsatzsituationen bestmöglich vorbereitet zu sein. Sicherheit ist dabei kein abgeschlossener Prozess. Deshalb werden bestehende Einsatzkonzepte regelmäßig überprüft und anhand praktischer Erfahrungen weiterentwickelt. Gemeinsam mit der Klinikleitung, der Arbeitssicherheit und den technischen Verantwortlichen werden Abläufe analysiert und durch praktische Versuche auf ihre Wirksamkeit überprüft.

Die gewonnenen Erkenntnisse werden nun gemeinsam ausgewertet und ergänzen die bereits bestehende Einsatzplanung für das Alb-Fils-Klinikum. Auf dieser Grundlage werden die taktischen Handlungsoptionen weiter konkretisiert und fortlaufend an die baulichen und technischen Gegebenheiten des Klinikums angepasst. Damit soll auch künftig ein möglichst zielgerichtetes, sicheres und wirksames Vorgehen der Einsatzkräfte gewährleistet werden.
3.9.26

 

Vollzugsdienst klärt illegale Müllentsorgungen

Göppingen. Um illegale Müllablagerungen wirksam zu bekämpfen, setzt der Gemeindliche Vollzugsdienst (GVD) der Stadt Göppingen verstärkt auf Sondereinsätze mit Zivilstreifen. Diese sind insbesondere in den Abend- und Nachtstunden unterwegs, um Müllsünder auf frischer Tat zu ertappen sowie konsequent gegen Verstöße vorzugehen – und das mit Erfolg.

 Im August hat der GVD in Zivil gleich mehrere Fälle illegaler Müllentsorgung aufgeklärt: So beobachteten die Mitarbeiter am Containerstandort Am Fischbergele in den späten Abendstunden einen Mann dabei, wie er dort unerlaubt eine Tüte mit Haushaltsmüll entsorgte. Bei einem Einsatz einige Abende später  konnten die Einsatzkräfte am Containerstandort in der Keplerstraße eine Müllablagerung einem Verursacher zuordnen. Schließlich  entdeckte eine Zivilstreife eine Frau, die Am Fischbergele eine Tüte mit Altkleidern neben den Containern abstellen wollte. Die Einsatzkräfte haben die Verursacher jeweils unmittelbar angesprochen und die Vorfälle dokumentiert. Alle drei Verursacher haben eine Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit erhalten und müssen nun ein Bußgeld bezahlen. 

„Müllablagerungen im öffentlichen Raum beeinträchtigen das Erscheinungsbild unserer Stadt und belasten letztlich den Steuerzahler. Wer seinen Müll illegal entsorgt, muss damit rechnen, erwischt zu werden. Wir werden die Kontrollen weiter aufrechterhalten und Verstöße konsequent ahnden“, betont Erster Bürgermeister Johannes Heberle. An besonders belasteten Standorten wie Am Fischbergele wird eine Videoüberwachungsanlage eingesetzt. Die Zivilstreifen ergänzen diese Technik, indem sie im gesamten Stadtgebiet unterwegs sind, Täter direkt ansprechen und Sachverhalte sofort klären.
3.9.26

 

Am 10. September ist Warntag 

Ostalbkreis. Am Donnerstag, 10. September, findet der nächste bundesweite Warntag statt. Dieser Warntag ist ein gemeinsamer Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen. Er findet in der Regel jährlich am zweiten Donnerstag im September statt. „Ziel des Aktionstages ist es, die unterschiedlichen Warnmittel und Warnsysteme zu testen und die Bevölkerung für das Thema Warnung zu sensibilisieren. Der Warntag bietet Gelegenheit, sich mit den verschiedenen Warnmöglichkeiten vertraut zu machen“, so Landrat Dr. Joachim Bläse.

Die zentrale Probewarnung wird um 11 Uhr durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ausgelöst. Die Warnmeldungen werden u.a. über Warn-Apps und Cell Broadcast übermittelt. Ebenso werden vorhandene Sirenen in den Städten und Gemeinden ausgelöst.

Auch im Ostalbkreis werden wieder Handys schrillen, Sirenen ertönen und die Bevölkerung wird manchenorts auch mit weiteren Warnmitteln auf potenzielle Gefahren aufmerksam gemacht. Die Integrierte Regionalleitstelle Ostwürttemberg wird die kommunalen Sirenen im Ostalbkreis um 11 Uhr mit dem Sirenensignalton „Bevölkerungswarnung“ auslösen. Um 11.45 Uhr wird die Nationale Warnzentrale die zentrale Probewarnung über das Modulare Warnsystem des Bundes, kurz MoWaS, wieder zurücknehmen und damit Entwarnung geben. Das Sirenensignal „Entwarnung“ wird über die Sirenen ausgegeben.

Darüber hinaus können die Städte und Gemeinden im Ostalbkreis den Zeitraum von 11 bis 11.45 Uhr nutzen, um eigene lokale Warnkonzepte und Abläufe zu testen. Möglich sind beispielsweise Lautsprecherdurchsagen, die Handauslösung kommunaler Sirenen, die Erprobung von Durchsagemöglichkeiten oder Informationsaktionen.

„Mit dem sogenannten Warnmix können wir schnell die Bevölkerung über drohende Gefahren oder aktuelle Ereignisse informieren. Es gibt also viele Möglichkeiten, gewarnt zu werden. Der Grund dafür ist, dass nicht an allen Orten alle Warnkanäle, wie zum Beispiel Sirenen, zur Verfügung stehen oder andere Warnmittel nicht unbedingt an jedem Standort empfangen werden können. Der Warnmittelmix soll also die Menschen überall dort erreichen, wo sie sich gerade befinden, zu Hause, bei der Arbeit, in der Schule oder auch unterwegs“, informiert Kreisbrandmeister Andreas Straub.

Offizielle Warn-Apps wie z.B. die Warn-App NINA oder die DWD Warn-Wetter-App, mit denen man immer aktuell informiert ist, stehen in den App-Stores zur Verfügung. „Die Warnung der Bevölkerung vor möglichen Gefahren und Krisensituationen ist von entscheidender Bedeutung, um sich vor möglichen Folgen besser schützen zu können. Mit dem Warntag besteht die Möglichkeit, die Bevölkerung über die Bedeutung von Warnungen im Katastrophenfall aufzuklären. Es ist wichtig, dass sich jeder persönlich auf möglichen Krisen- oder Katastrophenfall vorbereitet“, betont Sabrina Günther, Koordinatorin des Resilienzzentrums Ostalbkreis.

Weitere Informationen zum bundesweiten Warntag und zur Bedeutung der Sirenensignale sowie zum richtigen Verhalten im Notfall sind unter www.bundesweiter-warntag.de oder unter www.resilienzzentrum-ostalbkreis.de abrufbar.  Bürger können nach dem Warntag ihre Erfahrungen mit dem Warntag über eine Online-Umfrage mitteilen. Die Teilnahme ist unter www.warntag-umfrage.de möglich.
3.9.26

 

Eislinger Hallenbad öffnet erst im Oktober

Eislingen. Derzeit laufen die Arbeiten an den Dusch- und WC-Anlagen des Hallenbads auf Hochtouren. Ursprünglich war geplant, das Hallenbad mit Schulbeginn wieder zu eröffnen. Aufgrund unvorhergesehener Herausforderungen bei der dringenden Sanierung des Bodenbelages der WC- und Duschen-Anlagen wird der Öffnungstermin auf den 1. Oktober verschoben. Die ausführenden Firmen und das betreuende Fachingenieurbüro hatten bereits zu Beginn der Sanierungsarbeiten mit unterschiedlichen Herausforderungen im Bestand zu kämpfen.

Nach dem Öffnen des Bodenbelages wurde deutlich, dass durch eingedrungene Feuchtigkeit größere Schäden an der Bausubstanz entstanden waren. Dadurch ist ein zusätzlicher Sanierungsaufwand erforderlich geworden. Insbesondere die notwendige Zeit zum Austrocken, die Vorbereitung der Wand- und Bodenanschlüssen, sowie die notwendige Betonsanierung führten leider zu Bauverzögerung.
3.9.26

 

Gelbe Bänder animieren zum Pflücken

Kirchheim unter Teck. Immer häufiger werden Streuobstbäume nicht abgeerntet und das Obst verfault auf und unter den Bäumen. Mit Hilfe des gelben Bandes sollen Bäume zum Abernten für Jedermann gekennzeichnet werden und dem Verfaulen der kostbaren Lebensmittel entgegenwirken.  Die Gründe warum das Obst nicht geerntet wird, sind verschieden. Häufig benötigen die Bewirtschafter keine solch großen Mengen an Obst oder können aus Altersgründen das Obst nicht mehr abernten. Um bei diesen Fällen Abhilfe zu schaffen, beteiligt sich Kirchheim unter Teck auch dieses Jahr wieder an der Aktion „Gelbes Band“ des Landkreis Esslingen. Landkreisweit werden Bäume mit einem gelben Markierungsband aus Papier gekennzeichnet. Streuobstwiesen-Bewirtschafter können Mithilfe des „Gelben Bandes“ Ihre Bäume kennzeichnen und so anzeigen, dass diese Bäume zum Abernten für Jede und Jeden freigegeben sind. Die „Gelben Bänder“ können im Rathaus beim Bürgerservice im Rathaus in der Marktstraße 14 abgeholt werden.

Für Personen die an Bäumen mit „gelben Bändern“ ernten gelten folgende Regeln: Die Wiese soll so hinterlassen werden wie sie vorgefunden wurde. Es darf nicht auf Bäume geklettert oder Äste abgerissen werden. Das Obst sollte am Besten vom Boden gesammelt oder in Reichweite gepflückt werden.  Für eine direkte Vermittlung von Obst, Dienstleistungen oder Grundstücken bietet die Streuobstwiesen-Börse die Möglichkeit Inserate zu erstellen. Unter www.streuobstwiesen-boerse.de kann kostenfrei gesucht und angeboten werden.
3.9.26

 

Verkehrsministerin testet BW-Regiobus

Schorndorf. Wie gute Mobilität zwischen Stadt und ländlichem Raum aussehen kann, davon machte sich Baden-Württembergs Verkehrsministerin Nicole Razavi  bei ihrer Sommertour selbst ein Bild. Sie startete am Schorndorfer Busbahnhof gemeinsam mit einer Delegation, darunter Oberbürgermeister Bernd Hornikel, Landrat Richard Sigel und VVS-Geschäftsführer Jan Neidhardt, mit der Regiobuslinie 263 in Richtung Welzheim.

Die Strecke wurde nicht zufällig ausgewählt: Die Linie 263 ist die BW-Regiobus-Linie mit der höchsten Taktung in Baden-Württemberg. Seit August 2025 verbindet sie Schorndorf und Welzheim. Montags bis freitags fahren die Busse in den Hauptverkehrszeiten von 5 bis 8 Uhr sowie von 15 bis 20 Uhr alle 15 Minuten, ansonsten im 30-Minuten-Takt. Damit wurde erstmals bei einer BW-Regiobus-Linie ein Viertelstundentakt in den Hauptverkehrszeiten umgesetzt.

„Der Rems-Murr-Kreis bietet in dieser Gegend ein vorbildliches ÖPNV-Angebot für die Bürger. Deswegen stehen wir als Land hier an der Seite der Kommunen und fördern den Regiobus mit 3,5 Millionen Euro – für gleichwertige Lebensverhältnisse zwischen Stadt und Land“, betonte Razavi. Das Land unterstützt den Betrieb der Linie über einen Zeitraum von fünf Jahren. Ziel der Förderung ist es, dort, wo keine Schienenverbindung besteht, hochfrequente Busverbindungen mit direkten Anschlüssen an die Bahn zu schaffen.

„Der Viertelstundentakt zu den Hauptverkehrszeiten ist ein echter Qualitätssprung für Berufspendlerinnen und Berufspendler. Gleichzeitig ist die Linie auch für Ausflüge in den Welzheimer Wald attraktiv und insgesamt eine starke Ergänzung unseres Busnetzes. Dass ein solches Angebot mit Unterstützung des Landes möglich geworden ist, freut mich sehr“, sagte Oberbürgermeister Bernd Hornikel.

Bei ihrer Sommertour nahm Razavi auch das Zusammenspiel mit dem VVS-Rider Schwäbischer Wald und dem Bürgerbus Welzheimer Wald in den Blick. Gemeinsam schaffen die verschiedenen Angebote ein für den ländlichen Raum außergewöhnlich dichtes Mobilitätsnetz.
3.9.26

 

100 000. Besucher im See-Bad begrüßt

Schorndorf. Ein besonderer Freibadbesuch für Juliane George und ihre Kinder Léa und Emile: Die Bäderbetriebe und Oberbürgermeister Bernd Hornikel begrüßten  die Weilerin als 100 000. Besucherin des Jahres  im Ziegelei See-Bad in Schorndorf. So viele Gäste wurden zu diesem Zeitpunkt noch nie gezählt.

Eigentlich ist die Familie vor allem im Weilermer Bädle zuhause. Doch Sohn Emile wünscht sich inzwischen etwas mehr Action und trifft im Ziegeleisee auch Freunde. Für die Familie dürfte sich der Weg in die Kernstadt künftig noch häufiger lohnen: Als Jubiläumsgast erhielt Juliane George eine Jahreskarte für die Freibadsaison 2027 sowie einen Wertgutschein für die Freibad-Gastronomie. Letzterer wurde von den Kindern gleich vor Ort eingelöst.

Dass die 100 000er Marke erreicht werden konnte, liegt auch an der bislang starken Saison: Lediglich sechs Schließtage gab es seit der Eröffnung Mitte Mai. An einzelnen Tagen kamen bis zu 4.900 Gäste ins Ziegelei See-Bad. Die Zahlen unterstreichen, wie außergewöhnlich die bisherige Freibadsaison verlaufen ist: Zum gleichen Zeitpunkt des vergangenen Jahres waren rund 72.500 Besucher gezählt worden.

Oberbürgermeister Bernd Hornikel freute sich gemeinsam mit den Bäderverantwortlichen über den Rekord: „100 000 Gäste sind eine beeindruckende Marke und zeigen, wie beliebt unser Ziegelei See-Bad bei den Schorndorfern und weit darüber hinaus ist.“
3.9.26

 

Finanzkrise: Stadt streicht Integrationsangebote

Göppingen. Die Stadt Göppingen muss mehrere bewährte Integrationsangebote für Familien mit Migrationshintergrund streichen. Grund ist die im Juli verhängte Haushaltssperre. Dadurch können freiwillige Leitungen nicht mehr finanziell unterstützt werden. 

Betroffen sind die Angebote „Mama lernt Deutsch“, „TAFF (Teilhabe am Arbeitsmarkt für Frauen mit Fluchthintergrund)“, „Elternmentoren“ sowie das „Elterncafé an der Uhlandgrundschule“. „Es schmerzt uns sehr, diese Angebote aus finanziellen Gründen zu pausieren, die sich über Jahre bewährt und vielen Familien in Göppingen wichtige Unterstützung gegeben haben“, sagt Erster Bürgermeister Johannes Heberle. Die Stadtverwaltung wisse, wie bedeutsam niedrigschwellige Sprach‑ und Beratungsangebote für eine gelingende Integration sind. „Die Haushaltssperre setzt uns jedoch sehr enge finanzielle und rechtliche Grenzen. Wir sind verpflichtet, die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt zu erhalten und müssen bei den freiwilligen Leistungen Einsparungen vornehmen“, betont Heberle.

„Mama lernt Deutsch“ bot Müttern mit Migrationsgeschichte einen niedrigschwelligen Einstieg in den Spracherwerb und stärkte ihre Selbstständigkeit im Alltag. Das Angebot „TAFF“ vermittelte in Kooperation mit der IHK und der Agentur für Arbeit Informationen zu Ausbildungsberufen und beruflichen Perspektiven für Frauen mit Fluchthintergrund. Das Programm „Elternmentoren“ hatte eine wichtige Brückenfunktion zwischen Familien, die die deutsche Sprache nicht sicher beherrschen, und Schulen beziehungsweise Kindertageseinrichtungen. Das „Elterncafé an der Uhlandgrundschule“ war ein offener Treffpunkt für Austausch, informelle Vernetzung und Beratung.
2.9.26

 

Altersgenossen sammeln für Marienbrunnen

Schwäbisch Gmünd (sv). Mitglieder des Gmünder AGVs 1946 ließen anlässlich ihres 80er-Festes im Juli nicht nur das Gmünder Stadtleben hochleben, sondern nutzten die große Bühne des Festumzugs zudem auch für eine echte Herzensangelegenheit. So bewies der Gmünder Altersgenossenverein 1946 bei seinem großen Fest  Gemeinschaftssinn: Es wurde wie immer fröhlich gefeiert, aber die Altersgenossen dachten dabei auch an die Zukunft und das Stadtbild ihrer Heimatstadt und riefen Zuschauer und Festteilnehmer an diesem ganz besonderen Jubeltag zu Spenden für die dringend notwendige Restaurierung des beliebten Marienbrunnens auf dem Marktplatz auf.
„Der Brunnen gehört unverrückbar zu unserem Marktplatz, ist ein ganz großes Wahrzeichen Gmünds und hat hohe Symbolkraft für die Stadtgesellschaft und das Lebensgefühl der Gmünder. Wenn wir ein solches Jubiläum feiern, möchten wir etwas von dem zurückgeben, was uns über Jahrzehnte begleitet hat“, erklären Vertreter des Vereins, deren Vorsitzender Hanspeter Weiß ist.  Nun fand direkt am Marienbrunnen eine Danksagung und Würdigung des sehr erfolgreichen Spendenaufrufs des AGV 1946 durch Vertreter von Stadt und Bürgerstiftung Schwäbisch Gmünd statt. Mit dieser Aktion setzte der Gmünder AGV 1946 ein Zeichen für bürgerschaftliches Engagement, das über den Tag des Festes hinauswirkt und die schöne historische Innenstadt und somit der ganzen Bürgerschaft und allen Besuchern Gmünds zugute kommt.

Der Spendenaufruf stieß auf große Resonanz: Durch zahlreiche Spenden kamen 2.026 Euro  passend zum Jubiläumsjahr 2026 zusammen. Die Spendenkation der Bürgerstiftung zur Restaurierung des historischen Marienbrunnens läuft noch bis voraussichtlich Ende des Jahres, befindet sich quasi auf der Schlussgeraden.
Weitere Informationen zur Restaurierung des Marienbrunnens und zur Spendensteinaktion gibt es auf der städtischen Homepage unter: [marienbrunnen-2.html]https://www.schwaebisch-gmuend.de/marienbrunnen-2.html oder auch per Telefon unter: 07171/603-5000 beziehungsweise auch per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..
2.9.26

 

Stadt begrüsst die neuen Auszubildenden

Göppingen. Die Stadt Göppingen hat ihre neuen Nachwuchskräfte zum Ausbildungsstart 2026 begrüßt. Erster Bürgermeister Johannes Heberle hieß die Neuen im Rathaus willkommen. 

In diesem Jahr beginnen vier Studenten in den Bereichen Verwaltung und Soziales sowie zehn Auszubildende in Verwaltung, Soziales, Kultur und IT ihren beruflichen Weg bei der Stadt Göppingen. Ergänzt wird der neue Jahrgang durch elf Anerkennungspraktikanten auf dem Weg in den Erzieherberuf und fünf Freiwilligendienstler in verschiedenen Einsatzbereichen der Stadt. Damit setzt Göppingen ein klares Zeichen für die Förderung des eigenen Nachwuchses in unterschiedlichen Berufsfeldern. 

„Wir freuen uns sehr, dass sich so viele junge Menschen für eine Ausbildung, ein Studium, ein Anerkennungspraktikum oder einen Freiwilligendienst bei der Stadt Göppingen entschieden haben. Unser Ziel ist es, ihnen einen guten Start zu ermöglichen und sie auf ihrem weiteren Weg bestmöglich zu begleiten“, sagte  Heberle.

Am ersten Tag stand das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt. Die neuen Nachwuchskräfte erhielten wichtige organisatorische Einführungen zu Arbeitssicherheit und EDV und lernten Göppingen bei einer Stadtführung näher kennen. So konnten sie sich sowohl mit ihrer neuen Arbeitsumgebung als auch mit der Stadt vertraut machen, in der sie künftig tätig sind. Diese Woche folgt noch ein ganztägiges Teambuildingseminar, das den Zusammenhalt der Gruppe stärken und das persönliche Kennenlernen vertiefen soll.
2.9.26

 

Mäusekot in der Restaurantküche

Rechberghausen/Göppingen. Das Landratsamt Göppingen hat jetzt im Internet den Namen des Restaurants veröffentlicht, das von der Lebensmittelüberwachungsbehörde aus hygienischen Gründen geschossen wurde (wir berichteten). Dabei handelt es sich um ein Restaurant in der Bahnhofstraße in Rechberghausen. Laut Behörde wurden insgesamt etwa zwölf, teilweise erhebliche Mängel im Bereich der Betriebshygiene festgestellt. Im Pizzabereich wurde Mäusekot festgestellt, unter anderem auf einem Handtuch, auf dem eine elektrische Reibe für z.B. Käse abgestellt war, in Randbereichen sowie auf Tellern. Die Küche wies insbesondere in den Rand- und Bodenbereichen erhebliche Verunreinigungen und ebenfalls Mäusekot auf. „Aufgrund der festgestellten hygienischen Zustände waren dort behandelte bzw. gelagerte Lebensmittel als nicht sicher und nicht zum menschlichen Verzehr geeignet zu beurteilen“, so die Beamten. Im Kellerkühlraum wurde zudem eine teilweise erhebliche Verschmutzung der Decke durch schwarze Ablagerungen festgestellt. Aufgrund der festgestellten Mängel wurde der Betrieb auf behördliche Anordnung vorläufig geschlossen. Zudem wurde die Entsorgung circa 100 Kilogramm offen gelagerter Lebensmittel angeordnet, darunter Wurstwaren, Käse, Ciabatta, Fleisch und verschiedene Pizzabeläge.

Laut Lebensmittelüberwachung habe der  Betrieb  kooperiert und es sei umgehend mit Umbau- sowie Renovierungsarbeiten begonnen worden. Nach Angaben des Restaurantsbetreibers bleibt das Lokal bis einschließlich 6. September wegen Renovierung geschlossen.
2.926

 

Verkehrssicherheit: Hecken und Büsche schneiden


Eine Hecke in Jebenhausen ragt zu weit in den Gehweg hinein. Der Besitzer wurde informiert und hat die Hecke
inzwischen geschnitten. Foto: Stadtverwaltung Göppingen

Göppingen. Ein üppiger Garten mit schönen Bäumen, Büschen und einer Hecke ist immer eine Augenweide. Doch was, wenn die Bäume immer größer werden? Wenn die Hecke in den öffentlichen Gehweg ragt? Dann greift die Verkehrssicherungspflicht.

Ob privater Hausgarten in einer Wohnsiedlung oder Waldgrundstück außerhalb der Ortsgrenzen: Wenn das eigene Grundstück an eine öffentliche Straße, einen Rad- oder Gehweg grenzt, trägt der Eigentümer oder die Eigentümerin die so genannte Verkehrssicherungspflicht. Das heißt: Er oder sie muss dafür sorgen, dass von den Bäumen, Hecken und Büschen keine Gefahr für den Verkehr ausgeht. Die Pflicht zur Verkehrssicherung trifft jeden Grundstücksbesitzer, sowohl im bebauten Innenbereich bei Wohnhäusern, Gewerbeflächen oder Gartengrundstücken als auch bei Waldflächen entlang von Straßen. 

Die Stadt Göppingen und die Energieversorgung Filstal (EVF) treiben derzeit den Glasfaserausbau in Jebenhausen und im Reusch zügig voran. Dabei fällt auf: Viele Hecken ragen zu weit in den öffentlichen Gehweg hinein. Die Verwaltung bittet daher alle Grundstücksbesitzer, ihre Bepflanzung zu prüfen und bis auf die Grundstücksgrenze zurückzuschneiden. Die Regeln für den Pflegerückschnitt zur Verkehrssicherheit gelten auch bei Waldgrundstücken: Während Waldbesucher im Inneren des Waldes die Natur auf eigene Gefahr nutzen, gilt am Waldrand zu öffentlichen Straßen und Wegen eine strenge Kontroll- und Sicherungspflicht. Zwei Phänomene erfordern von Grundstücks- und Waldbesitzern derzeit besondere Aufmerksamkeit: der Trockenstress der Bäume und das Eschentriebsterben. 

Fehlt über längere Zeit der Regen, geraten Bäume unter extremen Trockenstress. Dies kann zu Totholzbildung führen, so dass Kronenteile absterben und Äste bei Wind leicht herunterbrechen, sowie zu spontanem Grünastbruch. Das Eschentriebsterben, eine durch einen hochinfektiösen Pilz verursachte Baumkrankheit, betrifft Eschenbestände in ganz Deutschland. Das Tückische daran: Der Pilz lässt nicht nur die Blätter und Zweige in der Krone absterben, sondern führt oft durch die Schwächung auch zu einem Befall von Stammfuß und Wurzeln mit verschiedenen holzzersetzenden Pilzen. Dies führt zu unsichtbarer Wurzelfäule. Befallene Eschen verlieren dadurch unbemerkt ihre Standsicherheit und können selbst bei Windstille völlig überraschend umstürzen.
2.9.26

 

Kreativ-Agentur geht Partnerschaft mit Frisch Auf Göppingen ein

Göppingen. Frisch Auf Göppingen und die Kreativagentur Peak Creative Studio Consulting GmbH (Ulm/Hamburg) starten eine langfristig angelegte Zusammenarbeit. Künftig unterstützt Pak den Club als Leadagentur und Kreativpartner bei der strategischen Weiterentwicklung der Marke sowie der Schärfung und Vereinheitlichung des gesamten visuellen Auftritts. Durch die strategische Partnerschaft mit PEAK professionalisiert Frisch Auf Göppingen seinen Markenauftritt und schafft die Grundlage für die nächsten Schritte in der Weiterentwicklung des Clubs.

Hinter der Kooperation steckt ein klarer Plan: Im ersten Schritt lag der Fokus in der Vorbereitung auf die jetzt startende Saison 2026/2027 auf der operativen Unterstützung im laufenden Tagesgeschäft. Zahlreiche Design- und Kommunikationsmittel wurden bislang vollständig intern umgesetzt und haben entsprechende Ressourcen gebunden. Durch die Zusammenarbeit mit Peak sollen diese Prozesse künftig gezielt unterstützt, priorisierte Themen schneller und professioneller umgesetzt und gleichzeitig Freiräume geschaffen werden, um sich intern stärker auf strategische Themen und die Weiterentwicklung des Clubs konzentrieren zu können. Darauf aufbauend folgt im zweiten Schritt die strategische Weiterentwicklung des Markenauftritts. Dazu gehören die Überarbeitung und Vereinheitlichung des Corporate Designs sowie die Schärfung der Marke Frisch Auf  in Design, Kommunikation und Markenführung.

Peak bringt umfassende Erfahrung in den Bereichen Markenentwicklung, Design und Content mit. Die Kreativagentur mit Standorten in Ulm und Hamburg betreut unter anderem Unternehmen wie Bosch, Gardena, Zeiss und BSH und verfügt zugleich über fundierte Erfahrung im Sportumfeld. Zuletzt begleitete die Agentur die Entwicklung des SSV Ulm 1846 Fußball und wurde dafür mit dem German Design Award ausgezeichnet.
2.9.26

 

Für Eislinger Bewerberfoto stimmen

Eislingen. Die Stadt Eislingen nimmt am Fotowettbewerb zum Tag  der Städtebauförderung teil. Bürger können online bis zum 27. September für das eingereichte Foto der Stadt Eislingen von der Einweihung der Mühlbachtrasse am Tag der Städtebauförderung abstimmen. Das Bewerberfoto des Fotografen Giacinto Carlucci zeigt die feierliche Eröffnung der Mühlbachtrasse im Juni dieses Jahres, bei der zahlreiche Besucher teilgenommen haben. Mit der Verlagerung der innerörtlichen Verkehrsführung durch den Bau der Mühlbachtrasse konnte ein wichtiger Meilenstein auf den Weg gebracht werden, die Stadtteile in Nord und Süd zu verbinden. Mit der zeitnahen Umsetzung der Projekte Neubau Kreisverkehr Hindenburgstraße und Abbruch Überführungsbauwerk Hauptstraße wird durch die freiwerdenden Flächen Raum für die weitere Gestaltung einer attraktiven und lebendigen Stadtmitte ermöglicht,. Insgesamt wurden 139 Fotos für den Fotowettbewerb eingereicht. Das Foto mit den meisten Stimmen gewinnt. Die Gewinnerkommune erhält eine professionelle Videoproduktion inklusive Dreh vor Ort. Abgestimmt werden kann unter www.tag-der-staedtebaufoerderung.de/fotowettbewerb-voting-2026.
2.9.26

 

Neue Immobilienmanagerin im Rathaus


Beate Schmid ist neue Immobilienmanagerin im Eislinger Rathaus. Foto: Stadtverwaltung Eislingen

Eislingen. Mit Beate Schmid übernimmt eine erfahrene Verwaltungsfachkraft die Leitung des Amtes für Immobilien der Stadt Eislingen. Zu ihrem Aufgabenbereich gehören künftig die Verwaltung der städtischen Immobilien und des städtischen Grundvermögens sowie das strategische und kaufmännische Immobilienmanagement.

Beate Schmid bringt langjährige Erfahrung aus verschiedenen Bereichen der öffentlichen Verwaltung mit. Ihre berufliche Laufbahn begann sie mit einer Ausbildung für den mittleren Verwaltungsdienst bei der Stadt Stuttgart. Dort war sie ab 1999 in der Verwaltung des Tiefbauamtes in verschiedenen Bereichen tätig. 2017 absolvierte sie in Karlsruhe die Weiterbildung zur Verwaltungsfachwirtin und kam im Januar 2018 zur Stadtverwaltung Eislingen. Zunächst arbeitete sie in den Bereichen ‚Beiträge‘ und ‚Förderwesen‘ sowie als Geschäftsstelle des Gutachterausschuss, der bis 2022 bei der Stadt Eislingen angesiedelt war. Seit 2024 war sie zusätzlich im Bereich Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin tätig. Daneben engagiert sie sich ehrenamtlich als   Gutachterin beim Gutachterausschuss Göppingen. Auch privat ist Beate Schmid gerne aktiv. Als leidenschaftliche Läuferin engagiert sie sich beim AST Süßen und verbringt ihre Freizeit am liebsten beim Laufen oder ist in der Natur unterwegs.
29.9.26

 

25-Jähriger schwer verletzt

Uhingen. Am Dienstagnachmittag kam ein 25-Jähriger mit seinem Leichtkraftrad auf der Landstraße 1225 von Unterberken nach Holzhausen von der Straße ab. Der 25-Jährige stürzte. Der Rettungsdienst brachte den Schwerverletzten in eine Klinik. Das Polizeirevier Uhingen nahm den Verkehrsunfall auf und schätzt den Schaden an der nicht mehr fahrbereiten Maschine auf etwa 3.000 Euro.
2.9.26

 

Auto aufs Dach gedreht

Adelberg. Unachtsamkeit führte  zu einem Verkehrsunfall am Dienstag bei Uhingen. Eine 43-Jährige befuhr die L1147 in Richtung Oberberken. Da sie beabsichtigte, nach rechts in Richtung Breech abzubiegen, verringerte sie mit ihrem Wagen die Geschwindigkeit. Hinter ihr fuhr ein 57-jähriger Pkw-Fahrer. Dieser erkannte die Situation offenbar zu spät. Er versuchte noch auszuweichen, konnte einen Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Wagen der Frau  auf das Dach gedreht. Der Rettungsdienst brachte die 43-Jährige mit leichten Verletzungen in eine Klinik. Das Polizeirevier Uhingen nahm den Verkehrsunfall auf und schätzte den Schaden an den nicht mehr fahrbereiten Autos auf jeweils 10.000 Euro.
2.9.26

 

51 neue Gmündmacher im Rathaus begrüßt

Schwäbisch Gmünd (sv). 51 neue Gmündmacher,  die eine Ausbildung, ein berufsspezifisches Praktikum oder einen Freiwilligendienst bei der Gmünder Stadtverwaltung absolvieren, wurden von Oberbürgermeister Richard Arnold, Personalleiter Christian Dolle, Ausbildungsleiterin Franziska Grimm, dem Personalratsvorsitzenden Matthias Pflüger sowie der Jugend- und Auszubildendenvertretung im großen Sitzungssaal des Rathauses begrüßt.

Am ersten Tag lernten sich die neuen Auszubildenden gegenseitig kennen, erhielten wichtige Informationen zum Berufsstart und erhielten Einblicke in die Tätigkeit der hauptamtlichen Abteilung der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd.  Drei der neuen Auszubildenden absolvieren die Ausbildung zu Verwaltungsfachangestellten, einer die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration, eine die Ausbildung zur Tischlerin, einer die Ausbildung zum Gärtner mit der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau und eine Einführungspraktikantin für den Studiengang Public Management – gehobener nichttechnischer Verwaltungsdienst.

Fünf Praktikanten starten in das Anerkennungsjahr zur Sozialpädagogischen Assistenz und insgesamt neun Auszubildende starten die praxisintegrierte Ausbildung beziehungsweise in das Anerkennungsjahr zum Erzieher. Eine beginnt das Anerkennungsjahr zum Erzieher für Jugend- und Heimerziehung.[nbsp] Des Weiteren starten zwei Auszubildende in die verkürzte Ausbildung zur Sozialpädagogischen Assistenz über das Landesprogramm „Direkteinstieg Kita.“ Insgesamt 27 Freiwilligendienstleistende starten ihr soziales Jahr in den Bereichen Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kultur, Feuerwehr und Seniorenarbeit. Am 1. Oktober wird außerdem noch eine Auszubildende das Studium BWL - Marketing Management und eine Auszubildende das Studium BWL – Messe-, Kongress- und Eventmanagement beginnen.

Mit über 1.400 Mitarbeitern ist die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd einer der größten Dienstleister und Arbeitgeber der Region.
2.9.26

 

Klinikum startet neuen Ausbildungsweg

Kreis Göppingen. Am Alb-Fils-Klinikum in Göppingen ist ein neuer Ausbildungsweg gestartet: Erstmals haben 18 Auszubildende ihre dreijährige Ausbildung zur Anästhesietechnischen Assistenz (ATA) beziehungsweise zur Operationstechnischen Assistenz (OTA) begonnen. Zehn von ihnen werden zur ATA, acht zur OTA ausgebildet. Damit investiert das Klinikum  gezielt in den eigenen Fachkräftenachwuchs für die anspruchsvollen Bereiche Anästhesie und Operationssaal. „Wir möchten mit der neuen Ausbildung frühzeitig qualifizierte Fachkräfte für die Zukunft gewinnen und ihnen eine fundierte Ausbildung in einem anspruchsvollen und vielseitigen Arbeitsumfeld ermöglichen“, sagt Tanja Preißinger, Leiterin der Berufsfachschule ATA/OTA. Beim neuen Ausbildungsangebot kooperiert das Klinikum mit den Ostalb-Kliniken und den Rems-Murr-Kliniken. Deren Auszubildende besuchen ebenfalls den theoretischen Unterricht in Göppingen und absolvieren ihre praktischen Ausbildungsphasen in der jeweiligen Kooperationsklinik.
2.9.26

 

Fußweg am Straßdorfer Berg dauerhaft gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Straßdorfer Berg wurde der bislang provisorisch genutzte Fußgängerweg seit Ende August dauerhaft gesperrt. Eine entsprechende Absperrung sowie ein Fußgängerverbotsschild weisen auf die Maßnahme hin. Grund für die dauerhafte Sperrung sind erhebliche Sicherheitsmängel. Der historisch entstandene Fußweg ist inzwischen in einem äußerst schlechten und baufälligen Zustand. Die Verkehrssicherheit für Fußgänger kann daher nicht mehr gewährleistet werden. Der gegenüberliegende Gehweg ist der offizielle und verkehrssichere Fußweg.
2.9.26

 

Kulturherbst stellt Gesundheitsversorgung in den Fokus

Geislingen. Vom 18. September bis 18. Oktober  lädt der Geislinger Kulturherbst bereits zum 13. Mal dazu ein, Geschichte, Kultur und Begegnung miteinander zu verbinden. Seit mehr als zehn Jahren ist die Veranstaltungsreihe ein fester Bestandteil des Kulturkalenders der Stadt und begeistert Jahr für Jahr zahlreiche B Besucher. Auch in diesem Jahr gestalten die städtischen Kulturreinrichtungen gemeinsam mit Geislinger Kulturvereinen, den Kirchen und weiteren Vereinen ein abwechslungsreiches Programm mit mehr als 25 Veranstaltungen.

Wie in jedem Jahr steht der Kulturherbst unter einem besonderen historischen Leitmotiv. Nachdem 2025 der Bau der Geislinger Eisenbahnsteige im Jahr 1850 im Mittelpunkt stand, widmet sich die Veranstaltungsreihe 2026 dem 675-jährigen Bestehen des Geislinger Spitals zum Heiligen Geist. Mit seiner Gründung im Jahr 1351 prägte das Spital über Jahrhunderte die soziale und wirtschaftliche Entwicklung Geislingens. Es kümmerte sich um die Versorgung kranker Menschen, unterstützte Arme und Waisen sowie ältere Menschen und entwickelte sich durch seinen umfangreichen Landbesitz zu einem bedeutenden wirtschaftlichen Akteur. Der Kulturherbst spannt den Bogen von diesen historischen Wurzeln bis hin zur modernen Gesundheitsversorgung.

„Der Kulturherbst zeigt, wie lebendig unsere Stadtgeschichte ist und wie spannend es ist, die Verbindungen von der Vergangenheit in unsere Gegenwart zu entdecken. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die jedes Jahr mit großem Engagement ein Programm schaffen, das Wissen vermittelt, besondere kulturelle Erlebnisse schafft, Begegnungen ermöglicht und den Menschen vor Ort genauso wie unseren Gästen unsere Heimat näherbringt“, sagt Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia.

Den Auftakt bildet die Veranstaltung „durch got und durch unser vordern sel hail willen“. Stadtarchivar Dr. Philipp Lintner präsentiert dabei die originale Stiftungsurkunde des Spitals. Musikalische Beiträge und eine Spielszene der Theatergruppe Obere Roggenmühle lassen wichtige Stationen der Spitalgeschichte lebendig werden. Die Theatergruppe greift das Thema am 26. September mit ihrem Stück „Um Gottes Willen und der Seele Heil“ erneut auf und entführt das Publikum in das Geislinger Spital des Jahres 1714.

Auch die Entwicklung der Gesundheitsversorgung steht im Mittelpunkt: Im Vortrag „Vom Spital zur Helfenstein Klinik“ am 1. Oktober gibt Dr. Philipp Lintner Einblicke in den Wandel vom historischen Spital bis zur modernen medizinischen Versorgung. Weitere Vorträge beschäftigen sich mit der Geschichte des Spitals im Mittelalter, den Hintergründen für die Gründung städtischer Spitäler sowie die Waldbesitzungen des Spitals, die einen wesentlichen Teil seiner Wirtschaftskraft ausmachten.

Mudsikalisch bietet der Kulturherbst erneut eine große Bandbreite. So ist am 4. Oktober die inklusive Band Staubstumm mit ihrem energiegeladenen Rock-’n’-Roll- und Bluesprogramm in der Rätsche. Die Geschichte des Spitals erzählt auch von Menschen, die aufgrund von Krankheit oder Behinderung ausgegrenzt wurden. Mit dem Konzert von Staubstumm und einer Lesung von Henri Hirt, erhalten heute Menschen mit Behinderung eine Bühne und machen gelebte Teilhabe sichtbar.

Dass Musik im Kulturherbst einen besonderen Stellenwert einnimmt, kommt nicht von ungefähr: Im ehemaligen Verwaltungsgebäude des Spitals ist heute die Musikschule untergebracht. Lehrkräfte und Schülerinnen sowie Schüler gestalten Konzerte für Jung und Alt. Darüber hinaus erwartet Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber in den denkmalgeschützten Kirchen ein vielfältiges Konzertprogramm mit renommierten Solistinnen und Solisten sowie einem Mozart-Konzertabend mit Chor und Orchester.

Ergänzt wird das Programm unter anderem durch eine nächtliche Stadtführung und eine Exkursion nach Nürtingen, einer Führung durch das Rotkreuz-Museum sowie eine Ausstellung zur Geschichte des Spitals. Den Abschluss des Kulturherbstes bildet am 18. Oktober die „Revue und Verleihung des Schubart-Kulturpreises 2026“. Dabei wird auf die Höhepunkte der Veranstaltungsreihe zurückgeblickt und junge Nachwuchstalente werden ausgezeichnet.

Das Programm liegt ab sofort an zahlreichen Stellen in Geislingen und der Region aus. Online ist das vollständige Programm unter www.kulturherbst-geislingen.de verfügbar. Dort können auch Karten für die Abendkasse reserviert werden. Eintrittskarten im Vorverkauf sind außerdem im i-Punkt im Alten Zoll erhältlich.
2.9.26

 

Deutlich weniger junge Menschen starten mit Ausbildung

Kreis Göppingen. Mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres werden im Kreis Göppingen deutlich weniger junge Menschen in eine Ausbildung starten als noch vor einem Jahr. Das ist das Ergebnis einer Stichtagsanalyse der bis Ende August abgeschlossenen und eingetragenen Ausbildungsverhältnissen bei der IHK Region Stuttgart. In den von der IHK betreuten kaufmännischen und gewerblich-technischen Berufen beträgt das Minus im Kreis Göppingen insgesamt 11,5 Prozent. Aus Sicht der IHK liegt der Rückgang nicht ausschließlich an der schwachen Konjunktur, den Unsicherheiten in den Unternehmen und dem technologischen Wandel. Es konnten auch Ausbildungsplätze mangels geeigneter Bewerber nicht besetzt werden. „Sich heute für eine duale Ausbildung zu entscheiden, ist die beste Grundlage für die weitere berufliche Zukunft“, appelliert Göppingens IHK-Bezirkskammerpräsidentin Edith Strassacker von der gleichnamigen Kunstgießerei in Süßen an alle noch unentschlossenen Jugendlichen.  

„Der Rückgang der Ausbildungsverhältnisse ist ein deutliches Warnsignal für unseren Standort“, betont Strassacker. Vom Rückgang sind besonders die kaufmännischen Berufe im Kreis Göppingen betroffen. Erfreulich sei jedoch, dass im Vergleich zu anderen Landkreisen in der Region Stuttgart in der Industrie die gewerblich-technischen Ausbildungsplätze nahezu stabil geblieben sind.  

Insgesamt wurden bei der IHK-Bezirkskammer Göppingen 569 Ausbildungsverträge abgeschlossen und eingetragen (2025 noch 643 Verträge). Besonders betroffen vom Rückgang sind die kaufmännischen Berufe mit einem Minus von 15,6 Prozent, das entspricht im Vergleich zum Vorjahr 64 Ausbildungsverhältnisse weniger.
1.9.26

 

Lorcherin neue Leiterin der Wasserwirtschaft

Ostalbkreis. Der Geschäftsbereich Wasserwirtschaft des Landratsamts Ostalbkreis erhält mit Sarah Löwenthal eine neue Leitung. Landrat Bläse betonte anlässlich der Ernennung von Sarah Löwenthal die grundlegende Bedeutung des Wassers für die Daseinsvorsorge, den Bevölkerungsschutz und die Zukunftsfähigkeit der Städte und Gemeinden.

Nach dem Abitur absolvierte die Lorcherin ein Studium der Umweltnaturwissenschaften und der Hydrologie in Freiburg. Ihr beruflicher Weg führte Löwenthal anschließend in die Verwaltung und in den praktischen wasserwirtschaftlichen Vollzug. In den vergangenen Jahren konnte sie auf unterschiedlichen Verwaltungsebenen Erfahrungen sammeln – zunächst in der Gewässerbewirtschaftung und Gewässerökologie, später im Grundwasserschutz und in der Wasserversorgung sowie im Bereich des kommunalen Abwassers. Dabei lernte sie die Arbeit in Landratsämtern ebenso kennen wie die Perspektive eines Regierungspräsidiums und des Umweltministeriums.

Seit Juli 2025 ist Sarah Löwental beim Landratsamt Ostalbkreis im Geschäftsbereich Wasserwirtschaft als Sachgebietsleiterin für kommunales Abwasser und seit Herbst vergangenen Jahres auch als stellvertretende Geschäftsbereichsleiterin tätig.
21.9.26

 

Im Überholverbot überholt: Unfall

Bad Überkingen. Am Montag kam es beim Überholen bei Bad Überkingen zu einem Verkehrsunfall.  Eine 59-jährige Pkw- Fahrerin fuhr gegen 13.15 Uhr auf der B 466 von Deggingen nach Bad Überkingen. An der Einmündung zur Robert-Bosch-Straße wollte sie nach links abbiegen, verringerte deshalb ihre Geschwindigkeit und setzte den Blinker ordnungsgemäß. Ein hinter ihr fahrender 52-jähriger Fahrer übersah dies offenbar. Er setzte trotz Überholverbots zum Überholen an. Während des Überholvorgangs kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Durch die Wucht des Aufpralls geriet der Wagen der Frau gegen ein Verkehrsschild auf der dortigen Verkehrsinsel. Die 59-Jährige verletzte sich leicht. Der Rettungsdienst brachte sie in eine Klinik. Das Polizeirevier Geislingen nahm den Verkehrsunfall auf. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Höhe des Sachschadens muss noch ermittelt werden. 
1.9.26

 

Diesel aus Lastwagen abgezapft  

Hohenstadt.  Unbekannte haben an der A8 bei Hohenstadt rund 700 Liter Diesel aus einem Laster abgezapft. Die Tat soll sich bereits am Dienstag oder Mittwoch vergangener Woche ereignet haben. Zwischen 14 Uhr und 4 Uhr stand eine Sattelzugmaschine auf dem Parkplatz Widderstall. Der 44-jährige Fahrer befand sich in der Fahrerkabine. Währenddessen pumpten Unbekannte unbemerkt etwa 700 Liter Diesel ab. Erst am Morgen stellte der aus Rumänien stammende Fahrer den Diebstahl fest. Die Autobahnpolizei Mühlhausen (Tel. 07335/96260) nahm die Ermittlungen auf und nimmt Hinweise entgegen.
1.9.26

 

Einbrecher findet Schmuck und Münzen

Schorndorf. Zwischen Donnerstagmittag und Montagnachmittag brachen bisher unbekannte Diebe in ein Wohnhaus in der Johannesstraße in Schorndorf ein. Anschließend durchsuchten sie das Haus nach Wertgegenständen und entwendeten Bargeld, Schmuck und Goldmünzen. Zudem verursachten die Täter ca. 2000 Euro Sachschaden. Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Schorndorf unter der Telefonnummer 07181 2040 entgegen.
1.9.26

 

Fahrzeug in Flammen

Schorndorf. Ein Pkw-Fahrer befuhr am Montagmittag die L 1225 von Schorndorf in Richtung Göppingen. Auf Höhe Unterberken bemerkte er, dass es aus dem Motorraum raucht und stellte sein Fahrzeug am Straßenrand ab. Der Mann versuchte zunächst noch selbstständig, das Feuer mit einem Feuerlöscher zu löschen, der Pkw befand sich kurze Zeit später allerdings bereits im Vollbrand. Die Freiwillige Feuerwehr Schorndorf kam mit fünf Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort und löschte das Feuer. Ein  Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten leicht verletzt. Am Pkw (Verbrennermotor) entstand Totalschaden, die Schadenshöhe wird auf 10.000 Euro geschätzt. Ein technischer Defekt gilt als wahrscheinliche Brandursache. Die Straße musste für ca. eine Stunde gesperrt werden.
1.9.26

 

Landratsamt begrüßt 33 neue Auszubildende

Ostalbkreis. Gemeinsam mit Ausbildungsleiterin Xenia Dietrich und Personalrätin Julia Frey begrüßte Verwaltungsdezernent Klaus Wolf 33 neue Auszubildende und Studenten im Aalener Landratsamt. Die neuen Kollegen starten ihre berufliche Laufbahn in zehn Ausbildungsberufen und Studiengängen bei der Landkreisverwaltung. Wolf betonte die hervorragenden Zukunftschancen. Vier der neuen Auszubildenden absolvieren die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten, fünf Jugendliche die Laufbahn im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst, ein Auszubildender wird Fachinformatiker für Systemintegration. Sechs Studenten absolvieren ihr Einführungspraktikum im Studiengang Bachelor of Arts Public Management. Acht junge Menschen studieren Bachelor of Arts Soziale Arbeit. Ein Studierender absolviert den Bachelor of Engineering-Studiengang Bauingenieurwesen, eine Studierende absolviert erstmalig den Bachelor of Arts-Studiengang BWL - Tourismus- und Destinationsmanagement. Im gewerblich-technischen Bereich starten zwei Vermessungstechniker sowie zwei Straßenwärter. Begrüßt wurden außerdem ein Absolvent des Bundesfreiwilligendienstes im Resilienzzentrum sowie zwei junge Menschen, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr im Kreismedienzentrum machen. Im Laufe der Woche erhalten alle Berufsanfänger bei einer Einführungswoche Gelegenheit, die Kreisverwaltung und ihre vielfältigen Aufgaben zu erkunden. Bei einem Team-Building-Tag lernen sich die Auszubildenden näher kennenzulernen, außerdem werden umfangreiche Informationen zum jeweiligen Ausbildungs- und Studiengang vermittelt.
1.9.26

 

Landes-Zuschuss für gezielte Förderung

Eislingen. Mit rund 15.000 Euro fördert das Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit das Eislinger Projekt zur Arbeitsmarktintegration. Umgesetzt wird das Projekt durch die Stadtverwaltung in Kooperation mit dem Internationalen Bund e.V. in Eislingen, der auf berufliche Bildung spezialisiert ist.

Eislingen ist durch eine lange Tradition als wichtiger Wirtschaftsstandort im Landkreis geprägt. Insbesondere Menschen mit Einwanderungsgeschichte sind mit großen Herausforderungen bei der Arbeitssuche konfrontiert, weiß Integrationsbeauftragte Rebekka Khaliefi. Die Personen, die durch das Integrationsmanagement der Stadt betreut werden sind zugleich hoch motiviert, sich ein selbstbestimmtes Leben in Eislingen aufzubauen. Ziel ist es nun, durch gezielte Angebote wie zum Beispiel berufsbezogene Sprachförderung, Einführungen in den deutschen Arbeitsmarkt und individuelle Unterstützung im Bewerbungsprozess Menschen mit Einwanderungsgeschichte zu fördern und zugleich den Wirtschaftsstandort Eislingen zu stärken. Ausbildungs- und arbeitssuchende Personen ab 16 Jahren sollen durch das Projekt frühzeitig auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden. Das Projekt ist für drei Jahre angesetzt und startet bereits im Dezember 2026.
1.9.26

 

Zu schnell im Regen

Weilheim/Teck. Am Montag verlor ein Autofahrer die Kontrolle über sein Auto auf der A8.  Gegen 19.30 Uhr fuhr der 38-Jährige mit seinem Pkw in Richtung München. Auf Höhe Holzmaden, bei km 170, herrschte Aquaplaning. Bei offenbar nicht angepasster Geschwindigkeit verlor der Mann die Kontrolle über sein Auto und geriet ins Schleudern. Das Auto prallte in die Mittelschutzplanken. Hierbei wurden mehrere Leitplankenteilstücke beschädigt. Der 38-Jährige verletzte sich beim Unfall leicht. Ein Rettungsdienst war nicht erforderlich. Den Schaden am Fahrzeug schätzt die  Polizei auf etwa 20.000 Euro, den an den Leitplanken auf rund 6.000 Euro.
1.9.26

 

Filstalrock begeistert viele tausend Menschen


Stimmungsvolle Abende erlebten die Besucher beim Filstalrock im Eislinger Schlosspark. Foto: Stadtverwaltung Eislingen

Eislingen. Der Filstalrock in Eislingen hat erneut eindrucksvoll seine große Anziehungskraft unter Beweis gestellt. Über fünf Wochen hinweg brachten hochkarätige Tribute-Bands den Schlosspark zum Beben. Gäste aus Eislingen und der gesamten Region genossen stimmungsvolle Abende.

„Wir durften dieses Jahr zum zehnten Mal Gastgeber des Filstalrocks sein. Der Filstalrock ist Kult und gehört einfach zu Eislingen“, resümiert Oberbürgermeister Oliver Marzian. Neu war diesmal, dass vor dem Auftritt der Tribute-Bands DJ Wolle von ‚Die Neue 107,7‘ das Publikum in Feierlaune einstimmte. Verschiedene Food-Trucks boten unter der Hauptstraßenbrücke wieder ein vielfältiges kulinarisches Angebot. Auf dem Schlossplatz konnten die Besucherinnen und Besucher die Auftritte per Videoübertragung verfolgen, während im Schlosspark direkt vor der Bühne getanzt, mitgesungen und gefeiert wurde. „Jeder Donnerstag ist eine große friedliche Party im Schlosspark und auf dem Schlossplatz. Mitten in der Stadt. Weil viele an einem Strang ziehen: Veranstalter, Sponsoren, Helfer, Sicherheitskräfte, Technikteams, unser Betriebshof, die Künstler - und natürlich das ebenso großartige Publikum“, freute sich der Schultes über die tausenden Besucher, die aus nah und fern nach Eislingen gekommen sind, um gemeinsam in dieser einzigartigen Atmosphäre zu feiern.
1.9.25

 

Mobilfunkmast beschädigt

Zell u. A. Am Donnerstag beschädigten Unbekannte mehrere Kabel an einem Mobilfunkmasten. AM Freitagmorgen hatten Techniker aufgrund einer Störungsmeldung Beschädigungen an der Technik an einem Mobilfunkmast im Bereich Öhmdwiesen fest gestellt. Diese sollen nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wohl am späten Nachmittag des Donnerstags an dem Mast in einer Höhe von etwa 40 Metern erfolgt sein. Vor Ort sicherten Spezialisten Spuren und führten Zeugenbefragungen durch. Die Polizei wurde vor Ort von der Feuerwehr unterstützt. Der Schaden wird auf ca. 5000 Euro geschätzt. Da das Telekommunikationsnetz der kritischen Infrastruktur zuzurechnen ist, hat die Kriminalpolizei Ulm die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach den Tätern. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen hat oder sonst Hinweise geben kann, den bittet die Polizei Ulm sich unter Tel. 0731/188-0 zu melden.
31.8.26

 

Motorradfahrer ermittelt

Göppingen. Dank Zeugen ermittelte die Polizei nun einen 29-jährigen Mann, der in der Nacht auf den 20. August vor einer Polizeikontrolle  mit seinem Motorrad geflüchtet sein soll (wir berichteten). Dank Zeugenhinweisen nach einem Presseaufruf sowie durch die Auswertung von Videoaufzeichnungen gelang es nun einen Tatverdächtigen zu ermitteln. Auf richterlichen Beschluss durchsuchte die Polizei bei einem polizeibekannten 29-jährigen Mann mit irakischer Staatsbürgerschaft. Neben mehreren belastenden Beweismitteln beschlagnahmte die Polizei auch dessen Führerschein. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des illegalen Kraftfahrzeugrennens dauern an.
31.8.26

 

Ziegenbock ausgebüxt

Göppingen. Ein Ziegenbock hielt am Freitag die Polizei  in Göppingen und Faurndau auf Trab. Kurz nach 15 Uhr meldeten Zeugen eine Ziege in Faurndau beim Hirschplatz. Die Polizei Göppingen versuchte gemeinsam mit Passanten das herrenlose Tier einzufangen. Der Bock flüchtete von Faurndau nach Göppingen. Schließlich gelang es den Ziegenbock in der Eberhardstraße einzufangen und in den Anhänger eines hilfsbereiten Landwirts zu verladen. Über Social Media konnte der Besitzer ausfindig gemacht werden. Der holte das Tier ab. Sowohl das Tier als auch Menschen blieben bei dem Einsatz unverletzt.
31..8.26

 

Neue Schranke im Schießtal

Schwäbisch Gmünd (sv). Das Amt für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung hat in enger Zusammenarbeit mit dem Baubetriebsamt, der Straßenverkehrsbehörde und dem Forst im Schießtal die Situation für Radfahrende deutlich verbessert. Durch das Schießtal verläuft die Radhauptachse nach Herlikofen, entlang des Schießtalsees und des Bosch-Areals. Am Beginn der Steigung an den Steigwiesen verhinderte bisher eine Schranke Kraftverkehr auf dem schmalen und steilen land- und forstwirtschaftlichen Weg nach Herlikofen. Der Radverkehr musste diese Schranke über einen Gehweg umfahren.

Die neue Schranke lässt für den Radverkehr eine Gasse, so dass dieser auf der Fahrbahn ungehindert an der Schranke vorbeifahren kann. Dadurch werden auch Konflikte mit dem Fußverkehr auf dem Gehweg vermieden. Die Schranke wurde um 30 Meter verlegt, so dass sie von beiden Richtungen aus gut sichtbar ist. Zum Öffnen kann das Bauwerk verschwenkt werden und öffnet so die ganze Breite des Weges, so dass auch der Forst mit schweren Fahrzeugen rangieren kann.
31.8.26

 

CMT sucht wieder die Tourismushelden

Stuttgart. Ob Mountainbiken und Wandern auf der Schwäbischen Alb oder im Schwarzwald, Wassersport am Bodensee, hochkarätige Kulinarik etwa in Baiersbronn oder kulturelle Erlebnisse sowie historische Städte und Kulturschätze entdecken. Baden-Württembergs Tourismus begeistert durch seine Vielfalt.

Doch erst durch die Menschen, die täglich mit Leidenschaft in der Branche arbeiten, wird der Süden Deutschlands lebendig und erlebbar. Um dieses Engagement sichtbar zu machen, geht die Aktion Tourismushelden in eine neue Runde: Ab sofort können Nominierungen für die Tourismushelden 2027 eingereicht werden. Gesucht werden Menschen, die durch ihr Wirken im Tourismus Herausragendes leisten – also echte Vorbilder und Leuchttürme der Branche.

 Egal ob als Einzelperson oder im Team: Ab dem 1. September bis einschließlich 31. Oktober 2026 sind unter www.messe-stuttgart.de/cmt/tourismushelden Nominierungen möglich. Zur Auswahl stehen folgende Kategorien: Gastronomie, Beherbergung und Campingwirtschaft, Kultur, Freizeit und Gästeführung, Reisebranche und nachhaltige Mobilität sowie Nachwuchs, Ausbildung, Studium und Integration.  Nach Ende der Einreichungsfrist sichtet ein Beirat, bestehend aus den beteiligten Partnerinnen und Partnern der Aktion, alle Vorschläge. Die hier ausgewählten Nominierten erhalten auf der CMT 2027 in feierlichem Rahmen die Auszeichnung als Tourismushelden 2027.
31.8.26

 

Laster in Flammen

Aichelberg. Am Samstag sorgte ein brennender Lkw auf der A8 am Aichelberg für Verkehrsbehinderungen. Kurz vor 18.30 Uhr fuhr ein 32-Jähriger mit seinem 7,5-Tonner auf der A8 in Richtung München. Aus ungeklärter Ursache geriet sein Lkw in Brand. Dem Fahrer gelang es das Fahrzeug an der Anschlussstelle Aichelberg abzustellen und sich in Sicherheit zu bringen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musst die Autobahn in beide Richtungen gesperrt werden. Die Feuerwehr Weilheim hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Nach etwa 20 bis 30 Minuten konnten beide Fahrtrichtungen wieder freigegeben werden. Die zuständige Firma kümmerte sich um die Abschleppung ihres Fahrzeugs. Die Autobahnmeisterei war im Einsatz und sperrte den rechten und mittleren Fahrstreifen in Richtung München zur Bergung des Lkw, der mit Warnwesten beladen war. Diese dauerte bis zum frühen Sonntagmorgen an, da die Ladung mit einem Radlader auf einen Transporter umgeladen werden musste. Die Verkehrspolizei Mühlhauen war im Einsatz. Der Schaden wird auf 35.000 Euro geschätzt. Als Brandursache wird ein technischer Defekt vermutet.
31.8.26

 

Grill-Start mit Folgen: Heckenbrand weitet sich aus

Lorch. Am Sonntagabend kam es in der Traubenstraße in Lorch zu einem Brand einer Thujahecke, nachdem zuvor ein 42-Jähriger seinen Holzkohlegrill mit Spiritus  entzünden wollte. Hierbei soll eine Stichflamme entstanden sein, die dann auf eine angrenzende Thujahecke übergegriffen habe. Hierdurch geriet die Hecke in Vollbrand, wodurch das Feuer auf eine Markise übergreifen konnte. Durch die entstandene Hitze zersprangen zudem drei Scheiben am Wohnhaus. Der entstandene Schaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Das Feuer wurde durch die Feuerwehr Lorch gelöscht.
31.8.26

 

Streit eskaliert: Bierflaschen fliegen

Schwäbisch Gmünd. Am spätern Samstagabend kam es unter drei alkoholisierten Männern zu verbalen Streitereien auf dem Gelände einer Tankstelle in der Buchstraße in Gmünd. Im Laufe des Streits bewarfen sich die drei Männer im Alter von 58, 35und 31 Jahren plötzlich gegenseitig mit Bierflaschen. Nach Eintreffen der Polizei versuchte der 58-Jährige auf einen Zeugen einzuwirken, was durch die Polizei unterbunden wurde. Hiergegen wehrte sich der 58-Jährige massiv und leistete erheblichen Widerstand. Die drei Streithähne wurden nach den polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt.
31.8.26

 

Straße mit Bank blockiert

Schorndorf. In der Nacht auf Sonntag schafften in Oberberken bisher unbekannte Personen das Mitfahrbänkle im Bereich der dortigen Bushaltestelle in der Wangener Straße mittig auf die Fahrbahn, sodass beide Fahrspuren teilweise blockiert waren. Glücklicherweise erkannten zwei Autofahrer die Gefahr rechtzeitig und stellten die Bank wieder neben die Fahrbahn, sodass niemand geschädigt wurde. Das Polizeirevier Schorndorf hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Telefonnummer 07181 2040 um Zeugenhinweise.
31.8.26

 

Sport am Wochenende

Handball-Bundesliga Herren: Frisch Auf Göppingen gegen HC Erlangen:  32 : 30

Handball-Bundesliga Frauen:  Blomberg-Lippe gegen Frisch Auf Göppingen:  37 : 34

Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: SSV Reutlingen 05 gegen FC Normannia Gmünd:  3 : 0

Fußball-Verbandsliga Württemberg: SV 08 Bietigheim-Bissingen gegen 1. Göppinger SV:  0 : 3

 

Arbeitslosenquote klettert im Kreis auf sechs Prozent

Kreis Göppingen/ Esslingen. Im August nahm die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer im Agenturbezirk Göppingen mit den Landkreisen Esslingen und Göppingen um 925 Personen auf 23 974 zu (plus 4,0 Prozent). Gegenüber August 2025 waren 1 045 Menschen mehr arbeitslos gemeldet (plus 4,6 Prozent). Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, stieg um 0,2 Prozentpunkte auf 5,2 Prozent (August 2025: 5,0 Prozent), im Landkreis Göppingen auf sechs Prozenz

„Die Arbeitslosenzahlen kennen gerade nur eine Richtung: Nach oben. Das ist auf der einen Seite dem saisonalen Verlauf geschuldet, denn in den Sommermonaten melden sich – oft nur für eine kurze Zeit – verstärkt junge Menschen bei uns arbeitslos, die die Ausbildung beendet haben und nicht im Ausbildungsbetrieb übernommen wurden. Auf der anderen Seite aber sehen wir die starken Auswirkungen der strukturellen Umbrüche in der Region: Es sind längst nicht mehr nur ungelernte Menschen, die ihren Job verlieren. Es sind mehr und mehr auch Spezialisten und Experten mit abgeschlossenem Studium, die von Unternehmen, die in der Krise stecken, entlassen werden. Häufig sind dies auch Menschen jenseits der fünfzig – das ist jeder dritte Arbeitslose. Aktuell haben es alle Personengruppen auf dem Arbeitsmarkt schwerer, eine neue Perspektive für sich zu finden. Ältere, Langzeitarbeitslose, Menschen mit Sprachbarrieren und Ungelernte aber besonders“, bilanziert Karin Käppel, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Göppingen. „Der Arbeitsmarkt hat sich also erheblich eingetrübt. Dennoch gibt es Chancen. Aber diese sind mittlerweile eher in anderen Branchen zu finden als die, aus der die Arbeitslosen kommen. Das erfordert Flexibilität, Mobilität und auch ordentlich Mut, um sich komplett neu zu orientieren“. 

Im Landkreis Göppingen waren im August insgesamt 8 719 Menschen arbeitslos  gemeldet. Das waren 409 Personen mehr (plus 4,9 Prozent) als im Juli, und 577 (plus 7,1 Prozent) mehr als im Vorjahr.  Der Landkreis Göppingen verzeichnete eine Arbeitslosenquote von 6,0 Prozent (Geschäftsstelle in Göppingen: 6,0 Prozent; Geschäftsstelle in Geislingen: 6,1 Prozent). Im Vorjahr lag sie bei 5,6 Prozent.
30.8.26

 

Schlangenlinienfahrten enden mit Unfällen

Geislingen/Schwäbisch Gmünd. Zwei Leichtverletzte und hoher Sachschaden sind das Ergebnis eines Unfalls am Samstag in Geislingen. Ein Zeuge meldete der Polizei einen Pkw, der in Schlangenlinien von Kuchen in Richtung Geislingen fuhr. Wie der Zeuge beobachten konnte, fuhr der Pkw immer wieder deutlich über den Mittelstreifen und auch sehr weit nach rechts in Richtung des Randsteins. Vom Polizeirevier Geislingen fuhren zwei Streifenwagen in Richtung der genannten Örtlichkeit. Noch bevor die Streifen diese jedoch erreichten, bog der Pkw in die Straße Bruckwiesen ab. Hier kam der Fahrer dann wieder sehr weit nach links und kollidierte schließlich mit zwei am Fahrbahnrand geparkten Autos. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw wieder nach rechts abgewiesen, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Einer der geparkten Fahrzeuge wurde zudem auf zwei weitere geparkte Personenwagen geschoben, bei denen ebenfalls Sachschaden entstand. Der 22-jährige Unglücksfahre l und seine 18-jährige Beifahrerin konnten sich selbst aus ihrem Wagen befreien. Der Zeuge leistete Erste Hilfe. Eine weitere ärztliche Versorgung war nicht erforderlich. Während der Unfallaufnahme fiel den Beamten auf, dass der Fahrer immer wieder fast einschlief und dem Gesprächsverlauf nicht folgen konnte. Ein Alkoholtest bei dem Mann verlief ergebnislos. Allerdings hatten die Beamten Anhaltspunkte dafür, dass der Mann unter dem Einfluss von Medikamenten stand. Deshalb wurde bei ihm eine Blutentnahme angeordnet. Er erhält nun eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Sein Auto musste von einem Abschleppdienst abgeschleppt werden. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 26.000 Euro.

Am Abend zuvor gab es einen ähnlich verlaufenen Unfall im Schwäbisch Gmünder Stadtteil Bettringen.  Dort fuhr ein 72-Jähriger mit seinem Pkw starke Schlangenlinien, geriet wiederholt auf den Gehweg und streifte mehrmals die Bordsteine. Zudem streifte er einen ordnungsgemäß geparkten Transit. An dem Fahrzeug entstand i ein Sachschaden in Höhe von etwa 300 Euro. Der Schaden am Wagen des 72-Jährigen wurde auf 1.000 Euro geschätzt. Eine 18-Jährige beobachtete den Unfall. Der 72-Jährige versuchte anschließend, den an seinem Fahrzeug entstandenen Unfallschaden mit einem Tuch zu verwischen und fuhr danach nach Hause, ohne sich um die weitere Schadensregulierung zu kümmern. Der 72-Jährige stand zum Unfallzeitpunkt unter dem Einfluss von Medikamenten. Bei ihm wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Gegen den 72-Jährigen wurde eine Strafanzeige gefertigt.
30.8.26

 

Der Sport – irgendwie wichtig

Es gibt Dinge, die gelten in unserer Gesellschaft als förderungswürdig. Kultur zum Beispiel. Bildung sowieso. Sport? Nun ja – Sport ist irgendwie wichtig. Man weiß es, man nickt zustimmend und schaut dann lieber, ob in der Sporthalle noch ein Eimer unter die undichte Decke gestellt werden kann.

Dabei hätte der Breitensport beste Argumente auf seiner Seite. Sport macht Menschen fit, hält sie gesund und steigert – ganz nebenbei – ihre Leistungsfähigkeit. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen geht es um mehr als um Tore, Zeiten und Medaillen. Wer gemeinsam trainiert, lernt Teamfähigkeit, Verlässlichkeit, Disziplin und auch, dass man nicht immer gewinnt. Eine Erfahrung, die auch außerhalb des Sportplatzes ausgesprochen nützlich ist.

Sport integriert. Auf dem Spielfeld ist zunächst einmal egal, wo jemand geboren wurde, welche Sprache er zu Hause spricht oder wie dick der Geldbeutel der Eltern ist. Da zählt, ob man den Ball sieht, den Mitspieler anspielt oder rechtzeitig zurückläuft. Menschen mit Behinderungen können ebenso teilhaben wie sozial Benachteiligte. Und auch der gut situierte Mitbürger darf selbstverständlich mitmachen – Integration funktioniert schließlich am besten, wenn alle mitspielen dürfen.

Wer Sport treibt, tut zudem etwas für sich – und damit auch für die Gesellschaft. Gesunde und aktive Menschen sind weniger häufig krank, entwickeln soziale Kontakte und bringen Fähigkeiten mit, die ihnen später auch im Berufsleben zugutekommen. Kurz gesagt: Sport ist eine ziemlich rentable Investition in Menschen. Nur scheint das bei der öffentlichen Förderung noch nicht überall angekommen zu sein.

Während im Kulturbereich die Bereitschaft, Geld in die Hand zu nehmen, oft deutlich größer ist, und selbst Bildungsangebote mit überschaubarer Teilnehmerzahl selbstverständlich ihre Berechtigung haben, muss sich der Breitensport vielerorts mit dem begnügen, was übrig bleibt. Und das sieht man.

Sporthallen brauchen dringend Sanierungen. Sportplätze müssten ausgebessert werden. Duschen, Umkleiden und Geräte stammen nicht selten aus einer Zeit, in der „Digitalisierung“ noch nach Science-Fiction klang. Vereine leisten ehrenamtlich Großartiges – und dürfen sich anschließend mit der Frage beschäftigen, ob der undichte Hallendachbereich vielleicht noch bis zum nächsten Haushaltsjahr durchhält.

Man stelle sich einmal vor, eine Bibliothek würde bei jedem Regen einen Eimer zwischen die Bücher stellen. Oder ein Theater müsste seine Zuschauer bitten, bitte nicht auf die morschen Sitze zu drücken. Die öffentliche Empörung wäre vermutlich beträchtlich.

Beim Sport dagegen heißt es gerne: „Wir müssen Prioritäten setzen.“ Natürlich müssen wir das. Wir sollten  dabei einmal genauer hinschauen, welchen Wert der Breitensport für die Gesellschaft tatsächlich hat.

Denn Breitensport ist nicht bloß Freizeitvergnügen. Er ist Gesundheitsförderung, Jugendförderung, Integration, Inklusion, Sozialarbeit und Gemeinschaftspflege – und das alles häufig organisiert von Ehrenamtlichen, die dafür keinen Stundenlohn verlangen. Vielleicht wäre es deshalb an der Zeit, den Breitensport nicht länger als den kleinen Bruder von Kultur und Bildung zu behandeln. Sport ist nämlich selbst ein Bildungsangebot. Nur sitzt man dabei nicht unbedingt auf einem Stuhl.

Vielleicht sollten wir also aufhören zu fragen, ob wir uns gute Sportstätten leisten können. Die bessere Frage wäre: Können wir es uns leisten, sie nicht zu haben?

Der frühere Oberbürgermeister von Göppingen und jetzige Kreisrat Guido Till greift in seiner Freitags-Kolumne "Moment mal!" Themen des täglichen Lebens auf und beleuchtet sie unter politischen Aspekten.
28.8.28

 

Parkbank in Flammen

Geislingen. Am Donnerstag brannte an einem Wanderweg in Geislingen eine Parkbank. Um 21 Uhr wurde ein Zeuge auf den Brand unterhalb des Bismarckfelsens, nahe der Eisenbahnlinie, aufmerksam. Die Feuerwehr Geislingen rückte aus und löschte die brennende Bank am Wanderweg "Löwenpfad". Auch auf den Bereich um die Parkbank, auf einer Fläche von etwa 30 mal 25 Meter, hatte sich das Feuer ausgebreitet. Da die Brandursache unklar ist kann auch eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Die Polizei Geislingen (Tel.07331/93270) hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Schadenshöhe muss noch ermittelt werden.
28.8.28

 

Erik Schaden führt Stadtjugendring

Schwäbisch Gmünd. Schwäbisch Gmünd (sv). Erik Schaden ist der neue Vorsitzende des Stadtjugendrings Schwäbisch Gmünd. Zum ersten Austausch trafen sich Oberbürgermeister Richard Arnold und Erster Bürgermeister Christian Baron mit dem neuen Vorstand um Erik Schaden im Gmünder Rathaus. Der Stadtjugendring in Person des neuen Vorstands vertritt die Interessen der Jugendlichen in Vereinen und Verbänden und setzt sich dafür ein, die Jugendarbeit in der Stadt Schwäbisch Gmünd weiterzuentwickeln und zukunftsorientiert zu gestalten. Der Stadtjugendring ist ein Zusammenschluss von Jugendverbänden, Einrichtungen mit Jugendlichen sowie der offenen Jugendarbeit in Schwäbisch Gmünd.

Im Gespräch im Rathaus ging es insbesondere um die Bedeutung einer starken Interessenvertretung junger Menschen und die weitere Zusammenarbeit zwischen Stadtjugendring und Stadtverwaltung. Gemeinsam sollen die Anliegen und Bedürfnisse der Jugendlichen in Schwäbisch Gmünd stärker sichtbar gemacht und gute Rahmenbedingungen für die Jugendarbeit geschaffen werden.
28.8.28

 

Übungen der Bundeswehr im Ostalbkreis

Ostalbkreis. Wie das Landeskommando Baden-Württemberg mitteilt, finden im Ostalbkreis vom 14. bis 25. September und vom 26. Oktober bis 6. November Truppenübungen der deutschen Streitkräfte statt. Meldungen von etwaigen Manöverschäden können über die jeweilige Gemeindeverwaltung erfolgen. Zuständige Behörde für Manöverschäden der Bundeswehr ist das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen, Kompetenzzentrum Baumanagement Stuttgart – Referat K 4, Nürnberger Straße 184, 70374 Stuttgart.
28.8.26

 

Handwerker retten Bewohner vor den Flammen

Göppingen. Am Donnerstag sorgte, wie berichtet, ein Küchenbrand für einen Feuerwehr- und Polizeieinsatz in Faurndau. Dabei kam eine allein wohnende 87-Jährige mit Verdacht auf leichte Verletzungen durch Rauchgas in eine Klinik. Neben der Seniorin erlitten noch weitere acht Personen leichte Verletzungen durch das Einatmen von Rauchgas. Fünf der Verletzten, darunter Bewohner und Besucher, kamen vorsorglich in ein Krankenhaus. Alle Personen konnten bereits aus der Klinik wieder entlassen
werden. Die Polizei Göppingen ermittelt nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung gegen die Seniorin.

 Im Zuge der Anzeigenaufnahme stellte sich heraus, dass die 87-Jährige sowie weitere Bewohner noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte durch aufmerksame Ersthelfer aus dem Gebäude gerettet wurden. Zwei Handwerker, die an einem angrenzenden Gebäude arbeiteten, wurden durch Schreie auf den Brand aufmerksam. Einer der beiden, ein 19-Jähriger, kletterte mit Unterstützung seines 41-jährigen Kollegen durch das offene Küchenfenster in die brennende Wohnung. Anschließend nahm er die noch immer in der brennenden Küche und am Herd stehende Seniorin auf den Rücken und brachte sie nach draußen in Sicherheit. Anschließend gingen die beiden Handwerker erneut in das Gebäude um die weiteren Bewohner auf den Brand aufmerksam zu machen. Beide erlitten dabei leichte Verletzungen durch Rauchgas.
28.8.26

 

Vor Spielzeit-Start Kultur-Cocktail mixen

Göppingen. Seit 2024 steht der Kultur-Cocktail in Göppingen für individuellen Kulturgenuss mit viel Gestaltungsspielraum: Statt sich für ein festes Abonnement zu entscheiden, können sich Kulturbegeisterte ihre Spielzeit ganz nach ihren persönlichen Vorlieben gestalten – zum ermäßigten Preis. Auch in der Saison 2026/27 gilt: Auswählen, mixen, genießen!

Das Prinzip ist einfach: Aus allen Angeboten der Spielzeit-Broschüre werden für einen Kultur-Cocktail vier oder mehr Veranstaltungen ausgesucht. Dabei müssen mindestens zwei unterschiedliche Genres vertreten sein. Ob Theater, Konzert, Meisterkonzert, Kleinkunst, Jazz oder Weltmusik – die „Zutaten“ können nach Belieben gewählt, gerührt oder geschüttelt und zum ganz persönlichen Wunsch-Cocktail gemixt werden.

Zur Wahl stehen die Theatergastspiele und Sinfoniekonzerte des Kulturbüros der Stadt Göppingen, die Meisterkonzerte des Kulturkreis Göppingen sowie einige Jazz-, World- und Kleinkunst-Veranstaltungen von Odeon Kultur & Kontakt. So lässt sich aus unterschiedlichen Sparten und Formaten das persönliche Lieblingsprogramm zusammenstellen. Ob Theaterabend, Meisterkonzert, Jazznacht oder Kleinkunst: Der Kultur-Cocktail lädt dazu ein, Bewährtes zu genießen, quer durch die Sparten Neues zu entdecken und seine Spielzeit selbst zu gestalten.

Wer mindestens vier Veranstaltungen bucht, erhält 15 Prozent Ermäßigung gegenüber dem Einzelkartenverkauf. Die Karten sind übertragbar und können über die gesamte Saison hinweg gebucht und genutzt werden. Und wer sich später noch für weitere Veranstaltungen entscheidet, erhält auch dafür den Kultur-Cocktail-Rabatt – Happy Hour. Erhältlich ist das Wahl-Abo ausschließlich im i-Punkt im Rathaus Göppingen unter (07161) 650-10344 oder persönlich.
28.8.26

 

Brand in Wohnung: Seniorin verletzt

Göppingen. Am Donnerstag sorgte ein Küchenbrand für einen Feuerwehr- und Polizeieinsatz in Göppingen.  Kurz vor 11 Uhr wurde ein Brand in einer Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Stuttgarter Straße gemeldet. Die Feuerwehr Göppingen rückte aus und hatte den Küchenbrand schnell gelöscht. Der entstand wohl bei der Zubereitung des Essens. Die alleine wohnende Seniorin kam mit Verdacht auf leichte Verletzungen durch Rauchgas in die Klinik. Auch weitere Bewohner des Gebäudes mit sechs Wohnungen wurden medizinisch versorgt da sie Rauchgas eingeatmet hatten. Die Wohnung der Seniorin war anschließend nicht mehr bewohnbar. Alle anderen Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten anschließend wieder zurück in ihre Wohnungen. Die Feuerwehr schätzt den Schaden auf 100.000 Euro. Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen musste die Stuttgarter Straße etwa eine Stunde gesperrt werden. Die Feuerwehr war mit sieben Fahrzeugen und 35 Personen im Einsatz.
27.8.26

 

E-Bikes aus Tiefgaragen gestohlen

Göppingen/Heiningen. Unbekannte hatten es in der Nacht auf Mittwoch auf hochwertige Fahrräder in Göppingen und Heiningen abgesehen. Die Fahrräder standen in einer Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses in der Wielandstraße. Zwischen 22 Uhr und 9.30 Uhr drangen die Diebe in die Garage. Dann hebelten sie mehrere verschlossene Kellerabteile auf. Die Unbekannten hatten es auf hochwertige Fahrräder abgesehen. Sie stahlen ein Rennrad der Marke Cube und eine E-Bike der Marke Specialized, Modell Turbo Levo 4 Comp. Beide Räder hatten einen Wert von mehreren tausend Euro.
Zu einem weiteren Einbruch kam es in derselben Nacht in der Clara-Schumann-Straße in Heiningen. Auch dort verschafften sich Unbekannte Zugang in die Kellerräume einer Tiefgarage und entwendeten zwei neuwertige E-Bikes. Die beiden Räder der Marke KTM, Modell Macina Kaphoho 8973, hatten einen Wert von jeweils 4.500 Euro.  Die Polizei Göppingen und hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft mögliche Tatzusammenhänge. Hinweise von Zeugen nimmt die Polizei unter Tel. 07161/632360
entgegen.
27.8.26

 

Ampel-Rot übersehen

Am Mittwoch stießen an einer Kreuzung in Göppingen zwei Autos zusammen. Um 15.40 Uhr fuhr ein 36-jähriger Pkw-Fahrer in der Willi-Bleicher-Straße in Richtung Jebenhäusener Straße. An der Kreuzung zur Bahnhofstraße zeigte die Ampel laut Zeugen auf Rot. Das übersah der Fahrer wohl und fuhr geradeaus weiter. In der Bahnhofstraße fuhr ein 77-Jähriger mit seinem Pkw. Der kam von rechts und hatte Grün. Beide Pkw stießen im Kreuzungsbereich zusammen. Durch den Aufprall erlitt der Senior leichte Verletzungen. Die Polizei Göppingen hat den Unfall aufgenommen. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beträgt 21 000 Euro.
27.8.26

 

Neuer Leiter im  Baurechtsamt

Ostalbkreis. Samuel Reinkensmeier ist der neue Leiter des Geschäftsbereichs Baurecht und Naturschutz des Landratsamts Ostalbkreis. Landrat Dr. Joachim Bläse ernannte ihn im Beisein der Ersten Landesbeamtin zum Nachfolger von Thomas Beck, der auf die Stelle des Dezernenten für Ordnung, Verkehr und Veterinärwesen gewechselt war.

„Mit der Ernennung von Samuel Reinkensmeier ist ein nahezu nahtloser Übergang an der Geschäftsbereichsspitze gesorgt, da dieser bereits als Justitiar bei der Kreisverwaltung im Bereich des Dezernats für Umwelt und Energie der Ersten Landesbeamtin tätig war und auch in anderen Rechtsgebieten Erfahrungen sammeln konnte“, so der Landrat.

Reinkensmeier absolvierte nach dem Abitur ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Tübingen und war als Rechtsreferendar am Landgericht Tübingen tätig. Anschließend übernahm er das Justiziariat bei der Landkreisverwaltung des Ostalbkreises für die Dezernate Umwelt und Energie sowie Ordnung, Verkehr und Veterinärwesen.
27.8.26

 

Unerlaubte Müllentsorgung aufgeklärt

Göppingen. Der Gemeindliche Vollzugsdienst (GVD) der Stadt Göppingen konnte eine unerlaubte Müllentsorgung in der Mittleren Karlstraße erfolgreich aufklären.

 Anfang August stellte der GVD bei einem routinemäßigen Streifengang in der Mittleren Karlstraße mehrere falsch befüllte Gelbe Säcke fest, die nicht den Vorgaben entsprachen und daher nicht im Rahmen der regulären Entsorgung mitgenommen worden waren. Die Einsatzkräfte fanden bei einer anschließenden Kontrolle Hinweise, die eine Zuordnung der Müllablagerung zu einer konkreten Verursacherin ermöglichten. Noch am selben Nachmittag ging zudem ein weiterer Hinweis aus der Anwohnerschaft ein, nachdem erneut Müll an derselben Stelle abgelagert worden war. Gegen die so identifizierte Verursacherin wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt – ihr droht ein Bußgeld. „Wir nehmen solche Verstöße ernst und gehen ihnen konsequent nach. Die Sauberkeit in Göppingen ist ein wichtiger Faktor für die Attraktivität unserer Stadt", betont Erster Bürgermeister Johannes Heberle.
27.8.26

 

Haushaltssperre: Stadt speckt Bonuskarte ab

Göppingen . Der Gemeinderat der Stadt Göppingen hat eine Haushaltssperre beschlossen, die zunächst bis Ende des Jahres gilt. Davon sind vor allem die freiwillige Leistungen der Stadt Göppingen betroffen – darunter die städtischen Zuschüsse im Rahmen der Bonuskarte. 

Deshalb müssen die städtisch finanzierten Zuschüsse im Rahmen der Bonuskarte ab dem 14. September bis auf weiteres ausgesetzt werden. Betroffen sind Ermäßigungen der Eintrittspreise in städtischen Bädern, im Waldeck-Freibad des SV Göppingen in Jebenhausen, bei Veranstaltungen der Volkshochschule und des Hauses der Familie; die Gebühr bei der Schülerferienbetreuung, die Unterrichtsgebühren in der Jugendmusikschule, die Befreiung vom Jahrestarif der Stadtbibliothek, die Kostenübernahme der Vereinsmitgliedschaften für Kinder und Jugendliche im Rahmen der Bonuskarte. Über eine Wiederaufnahme oder weitere Änderungen informiert die Stadt Göppingen rechtzeitig. 

Die Bonuskarte selbst bleibt weiterhin bestehen und wird auch künftig ausgegeben. Alle Vergünstigungen, die von teilnehmenden Institutionen aus eigenen Mitteln finanziert werden, können weiterhin in Anspruch genommen werden. Dazu gehören unter anderem der freie Eintritt in die städtischen Museen, Ermäßigungen in der Kunsthalle, bei Theater- und Konzertveranstaltungen, im Staufenkino, beim Göppinger Kammerorchester sowie im Tierpark Göppingen. Auch Vergünstigungen sozialer Einrichtungen und weiterer Kooperationspartner – etwa der Wilhelmshilfe, der Johanniter-Unfall-Hilfe, des Studienkreises, des Carisatt-Ladens, des Rotkreuzladens, der Uni der Generationen oder der NWZ – bleiben erhalten.

 Eine Bonuskarte erhalten ausschließlich Personen, die mit Hauptwohnsitz in Göppingen gemeldet sind und die Voraussetzungen für die Berechtigung nachweisen können. Alternativ können Eltern beim Jobcenter oder beim Kreissozialamt für ihre Kinder einen Antrag auf Bildung und Teilhabe stellen. Gefördert werden Schulbedarf, Teilnahme in Sport, Kultur und Geselligkeit (zum Beispiel für Musikschule und Sportverein), Mittagsverpflegung in der Schule oder Kindertageseinrichtung, Tagesausflüge und mehrtägige Klassenfahrten von Schule oder Kindertageseinrichtung, Lernförderung und Schülerbeförderung.
27.8.26

 

Große Hilfsbereitschaft nach Brandkatastrophe

Göppingen. Der Brand eines Wohnkomplexes in der Pearl-S.-Buck-Straße im Göppinger Stauferpark am 4. August hat fünf Einheiten einer Reihenhausanlage zerstört. Alle betroffenen Häuser sind nicht mehr bewohnbar, so dass die Familien durch diese Katastrophe ihr Zuhause verloren haben.

Die Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung und von örtlichen Unternehmen ist beeindruckend. Besonders hervorzuheben ist die private Spendenaktion der Anwohnerin Elif Malki, mit deren Hilfe bereits 30.000 Euro eingegangen sind.

 Um die betroffenen Familien unbürokratisch und schnell zu unterstützen, haben sich diese private Spendeninitiative, weitere Spender, die Bürgerstiftung der Stadt Göppingen sowie die Kreissparkasse Göppingen zusammengeschlossen und ein Spendenkonto für schnelle Hilfe eingerichtet. Auf diesem werden alle eingegangenen und zukünftigen Spenden gebündelt und vollständig an die Bürgerstiftung der Stadt Göppingen weitergeleitet, die sich um die zielgerichtete Verteilung an die betroffenen Familien kümmern wird. So kommt jeder Cent unmittelbar bei den Bedürftigen an.

 Oberbürgermeister Alex Maier, Vorsitzender der Bürgerstiftung der Stadt Göppingen, appelliert: „Diese Katastrophe zeigt uns, wie wichtig Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung in unserer Stadt sind. Mit jeder Spende wird ein wertvoller Beitrag geleistet, den betroffenen Familien zu helfen, wieder Fuß zu fassen. Daher freue ich mich über jede weitere Spende für die Betroffenen, unabhängig davon, wie hoch diese ist." 

Spenden können noch bis zum 15. September auf das folgendes Sonderkonto eingezahlt oder überwiesen werden: Kreissparkasse Göppingen, THK Spendenkonto Hausbrand Bürgerhölzle, IBAN DE09 6105 0000 0049 1735 96. 
27.8.26

 

Feuerwehr rückt am Warntag aus

Eislingen. Am Donnerstag, 10. September, beteiligt sich die Stadtverwaltung Eislingen am bundesweiten Warntag. Ab 11 Uhr fährt der bei der Feuerwehr angesiedelte städtische Bevölkerungsschutz mit einer mobilen Sirenen- und Lautsprecheranlage sechs Standorte im Stadtgebiet an. Für die Bevölkerung besteht zu keiner Zeit eine Gefahr.

Die Route führt vom Rathaus am Schlossplatz zur Öschstraße, weiter zur Kreuzung Adlerstraße/Fleischerstraße, auf den Parkplatz der St. Jakob Kirche in Krummwälden, in die Rückertstraße und abschließend in die Friedhofstraße in Richtung Göppingen. An jedem Standort ertönt zunächst eine Minute lang der Warnton (auf- und abschwellender Heulton). Danach folgt eine Textdurchsage in deutscher und englischer Sprache, die ausdrücklich auf den Übungscharakter hinweist. Den Abschluss bildet ein ebenfalls einminütiger Ton zur Entwarnung (gleichbleibender Dauerton). Da das Feuerwehrfahrzeug die Standorte der Reihe nach anfährt, sind die Signale nicht überall um Punkt 11 Uhr, sondern zeitversetzt zu hören. Wegen der Übung sind weder ein Notruf noch andere Maßnahmen erforderlich. Parallel löst das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK Bund) gegen 11 Uhr zentral eine Probewarnung über das modulare Warnsystem (MoWas) aus. Sie wird unter anderem über Radio und Fernsehen, Internetseiten, digitale Anzeigetafeln, Warn-Apps wie NINA und Katwarn verbreitet. Der Dienst „Cell-Broadcast“ sendet die Mitteilung direkt an kompatible, eingeschaltete Mobiltelefone in den betroffenen Funkzellen. Eine App oder Registrierung ist hierfür nicht erforderlich. Die Nachricht wird mit einem auffälligen Signal und einem Warntext angezeigt. Gegen 11:45 Uhr ist die bundesweite Entwarnung vorgesehen. Im tatsächlichen Ereignisfall sollten Betroffene Ruhe bewahren, die amtlichen Informationen und Handlungsempfehlungen beachten und sich über offizielle Kanäle weiter informieren.
27.8..26

 

Radfahrer schwer verletzt

Waldstetten. Ein 79-jähriger Radfahrer befuhr am Donnerstag einen Waldweg im Bereich Schießwasen (etwa 150 Meter nach der Skihütte) bergab. Aus unbekannter Ursache kam der Radler mit seinem Fahrrad nach rechts von dem Weg ab und stürzte und vefrletzte sich dabei schwer. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
27.8.26

 

Hygienemängel: Behörde schließt Abholservice und Gaststätte

Kreis  Göppingen. Die Lebensmittelüberwachung beim Landratsamt Göppingen hat am Dienstagnachmittag einen Liefer- und Abholservice im Mittleren Filstal wegen eklatanten Hygienemängeln und Fliegenbefall umgehend geschlossen. Bereits in der Vorwoche wurde eine Gaststätte im Schurwald wegen massivem Schadnagerbefall vorläufig geschlossen.

Der gastronomische Liefer- und Abholservice wurde nach einer Beschwerde durch die Lebensmittelüberwachung überprüft. Dabei wurden zahlreiche und erhebliche Hygienemängel mit Gesundheitsrisiken festgestellt. Die Küche und verschiedene Arbeitsgeräte, wie beispielsweise Schneidebretter, Mikrowelle und Behältnisse, waren stark verunreinigt. Zudem war im Betrieb ein massiver Befall durch Frucht- und Schmeißfliegen gegeben. Die unter diesen Umständen offen vorgefundenen Lebensmittel, wie zum Beispiel geschnittener Fisch, Salate und Obst sowie bereits verzehrfertige To-Go-Boxen, wurden als nicht zum menschlichen Verzehr geeignet eingestuft.

In der Vorwoche wurde eine Gaststätte im Schurwald ebenfalls aufgrund einer Beschwerde überprüft. Dabei wurde ein erheblicher Befall durch Schadnager sowie hohe Kontaminations- und Gesundheitsrisiken durch Schadnagerkot festgestellt. Die offenen Lebensmittel, wie beispielsweise Salate, Nudeln und Pizzateig, wurden auch als nicht zum menschlichen Verzehr geeignet bewertet.

In beiden Fällen wurden die Betriebsstätten wegen der ekelerregenden Bedingungen und Kontaminationsrisiken für Lebensmittel sowie Gesundheitsgefahren auf jeweils mündliche Anordung vor Ort umgehend geschlossen. In derartigen Fällen kommt eine Wiedereröffnung erst nach einer Mangelbehebung und einer Abnahme durch die Lebensmittelüberwachung wieder in Frage. Ebenso werden Strafanzeigen erstattet. Ferner wurde jeweils ein Verfahren zur Veröffentlichung der Verstöße unter Benennung des Lebensmittelunternehmens eingeleitet.
26.8.26

 

Vor Kontrolle geflüchtet

Donztdorf. Am Dienstagabend versuchte ein 22-Jähriger in Donzdorf vor der Polizei zu flüchten. Eine Polizeistreife des Polizeireviers Eislingen befand sich gegen 23 Uhr an der Kreuzung Gingener Weg und Poststraße. Ein Pkw-Fahrer kam aus Richtung Poststraße und nahm der Polizeistreife die Vorfahrt. Er sollte deshalb einer Kontrolle unterzogen werden. Als der Pkw-Fahrer die Anhaltesignale wahrnahm, beschleunigte er und raste davon. Die Flucht führte über die Schloßgartenstraße in die Oberdorfgasse. Dort überfuhr er die Kreuzung zur Friedhofstraße ungebremst. Nachdem er von der Seitzenbachstraße weiter auf einen Feldweg fuhr, endete seine Flucht am Ende des Feldwegs. Der Raser fuhr mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h innerorts. Nur durch Zufall wurden bei seiner riskanten Fahrweise keine Personen gefährdet. Bei der Kontrolle war den Beamten der Grund der Flucht schnell klar. Der 22-Jährige hatte keine  Fahrerlaubnis. Diese war ihm bereits entzogen worden. Während der Kontrolle hatten die Polizisten zudem den Verdacht, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Der Fahrer musste mit in ein Krankenhaus und eine Blutprobe abgeben. Der Mann muss sich nun wegen mehrerer Straftaten verantworten. Der Schlüssel des Wagens wurde sichergestellt.
26.8.26

 

Stromaggregat fängt Feuer

Gruibingen.  25.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Brandes am Dienstag in Gruibingen. Gegen 16.45 Uhr füllte ein 30-Jähriger Benzin in ein Stromaggregat. Das Aggregat stand auf einem Anhänger im Hölderlinweg. Dabei kam es offenbar zu einer Verpuffung und das Aggregat geriet in Brand. Die Feuerwehr Gruibingen löschte das Feuer. Sie war mit 23 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen vor Ort.
26.8.26

 

Hochwasserschutz nicht nur eine Aufgabe der Stadt

Göppingen. Hochwasser kann grundsätzlich jede und jeden treffen – auch fernab von Flüssen und Bächen. Die Stadt Göppingen weist deshalb darauf hin, wie wichtig private Vorsorgemaßnahmen sind und ruft dazu auf, die Hochwasser- und Starkregengefahren für den eigenen Wohnort zu prüfen. 

Nach dem Wasserhaushaltsgesetz sind potenziell betroffene Personen verpflichtet, im Rahmen des Möglichen und Zumutbaren geeignete Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Grundlage dafür sind unter anderem die öffentlich zugänglichen Hochwassergefahrenkarten, mit denen sich feststellen lässt, ob das eigene Haus oder die Wohnung gefährdet sein könnte.

 Doch nicht nur Gewässer stellen ein Risiko dar. Starkregen kann überall auftreten und innerhalb kürzester Zeit Straßen überfluten oder aus kleinen Bachläufen reißende Fluten entstehen lassen. Wie gravierend die Folgen sein können, zeigte sich zuletzt beim Hochwasser 2024 im Landkreis Göppingen, als unter anderem bei Ebersbach eine Lärmschutzwand an der B10 einstürzte. Da Starkregenereignisse räumlich kaum vorhersehbar sind, hat die Stadt Göppingen ein Starkregenrisikomanagement beauftragt. Die Karten für die Kernstadt sowie den Stadtbezirk Holzheim (ohne Ortsteile) liegen bereits vor, die übrigen Stadtbezirke werden derzeit erarbeitet.  

Die Stadt setzt gleichzeitig verschiedene Maßnahmen um, um die Folgen von Hochwasser und Starkregen zu begrenzen. Dazu zählen das laufende Hochwasserschutzprojekt am Heubach, regelmäßige Gewässerschauen zur Beseitigung von Gefährdungspotenzialen sowie die Berücksichtigung von Hochwasser- und Starkregenrisiken in der Bauleitplanung. Einen vollständigen Schutz kann es dennoch nicht geben. Durch den Klimawandel werden Extremwetterereignisse voraussichtlich häufiger und intensiver auftreten. Je stärker ein Ereignis ausfällt, desto größer ist auch die Gefahr von Schäden an Ufern, Schutzanlagen, Gebäuden und Infrastruktur. Während des Hochwassers 2024 kam es beispielsweise zu einem Uferabbruch an den Filsterrassen beim Christophsbad sowie zu Überflutungen der Jahnstraße und angrenzender Gebäude. 

Die Stadtverwaltung empfiehlt daher, den eigenen Versicherungsschutz zu überprüfen und sicherzustellen, dass Gebäude- oder Hausratversicherung auch Elementarschäden abdecken. 
26.8.26

 

Ab 1. September gilt Tempo 30

Göppingen. Die Ortsdurchfahrten von Jebenhausen und Bezgenriet sind durch den Verkehr stark belastet. Die Anwohner haben sich in der Vergangenheit massiv über den damit verbundenen Lärm beklagt und forderten eine Geschwindigkeitsreduzierung. Jetzt kommt Tempo 30. 

Nahezu 16.000 Kraftfahrzeuge verkehren pro Tag auf der Boller Straße in Jebenhausen – und in Bezgenriet sind es rund 13.000 Fahrzeuge an der am stärksten belasteten Stelle. Die Lärmberechnungen zum Lärmaktionsplan der Stadt Göppingen haben ergeben, dass in beiden Ortsdurchfahrten die Bewohner zahlreicher Gebäude gesundheitsgefährdenden Lärmpegeln von über 70 Dezibel tagsüber und über 60 Dezibel nachts ausgesetzt sind.  

Die Werte sind so hoch, dass die Stadt Göppingen zum Schutz der Anwohner handeln muss. Deswegen wird ab dem 1. September auf den Ortsdurchfahrten im Zuge der Boller Straße in Jebenhausen sowie der Bad- und Hattenhofer Straße in Bezgenriet Tempo 30 eingeführt. Dazu werden die Verkehrsschilder entsprechend getauscht und falls notwendig die Schaltzeiten an Ampeln angepasst. 

Die weiteren Beschlüsse im Zusammenhang mit dem Lärmaktionsplan werden im Anschluss quartiersweise umgesetzt. Vorgesehen ist eine vollständige Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen bis zum Jahresende 2026.
25.8.26

 

Baumpflege im Oberholz

Göppingen. Im Göppinger Oberholz finden im September umfangreiche Baumpflegearbeiten statt. Ziel der Maßnahmen ist es, die Verkehrssicherheit sowie die Erholungsnutzung zu gewährleisten.

Betroffen ist der Bereich rund um die Murmelbahn und den Trimm-Dich-Pfad. Dort werden Kronentotholz entfernt sowie einzelne, durch Trockenheit und Klimastress geschädigte Bäume gefällt. Die Erholungsnutzung des Waldes bleibt während der Arbeiten grundsätzlich möglich.

Zusätzlich erfolgen Anfang September Baumpflegearbeiten an der Baumallee entlang des Hildenbrandwegs. Aus Sicherheitsgründen muss der Hildenbrandweg an einzelnen Tagen im Abschnitt zwischen der Kreuzung Bartenhöhe/Hildenbrandweg und der Riedlingsteige vorübergehend gesperrt werden. Anwohner können ihre Grundstücke weiterhin erreichen. Das Waldheim bleibt aus Richtung Göppingen jederzeit anfahrbar.
25.8.26

 

Schwebender Pfad kurzzeitig gesperrt

Göppingen/Uhingen. Im Landschaftspark Schloss Filseck erfolgen im September Waldpflegemaßnahmen im Bereich des Schwebenden Pfads. Die Arbeiten dienen der Förderung klimastabiler Mischbaumarten und leisten einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Entwicklung eines widerstandsfähigen Waldes. 

Während der Pflegearbeiten muss der Schwebende Pfad an wenigen Tagen jeweils kurzzeitig gesperrt werden. Alle übrigen Wege im Landschaftspark bleiben uneingeschränkt nutzbar. Die Stadt Göppingen bittet Besucher um Verständnis und darum, die ausgeschilderten Sperrungen zu ihrer eigenen Sicherheit zu beachten.
25.8.26

 

Wegen Auto: Radlerin bremst und stürzt

Göpppingen.  Am Montagnachmittag verletzte sich eine 63-Jährige in Göppingen leicht. Die Frau fuhr gegen 13 Uhr die Boller Straße in Jebenhausen in Richtung Ortszentrum. Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker befuhr die Boller Straße und bog nach links auf die K1410 ab, um in Richtung Faurndau weiterzufahren. Hierbei übersah er offenbar die Radlerin. Um einen Unfall zu vermeiden, musste sie mit ihrem Fahrrad eine Vollbremsung machen, weshalb sie stürzte. Durch den Sturz zog sie sich leichte Verletzungen zu. Das dunkel lackierte Auto fuhr weiter. Möglicherweise bemerkte der Fahrer die gestürzte Radlerin nicht. Das Polizeirevier Göppingen (Tel. 07161/632360) nahm den Unfall auf und sucht nach dem beteiligten Fahrer. Ob am Fahrrad ein Schaden entstand, ist nicht bekannt.
25.8.26

 

Auf Vordermann aufgefahren

Uhingen. Unachtsamkeit führte wohl zu einem Unfall am Montag bei Uhingen. Ein  33-Jähriger war dort mit seinem Pkw auf der Krapfenreuter Straße in Richtung Uhingen unterwegs. Kurz nach dem Ortseingang von Diegelsberg kam ihm ein Auto mit Anhänger entgegen, weshalb er sein Fahrzeug abbremsen musste. Dies bemerkte ein 32-Jähriger offenbar zu spät. Dieser fuhr mit seinem Wagen hinter dem Pkw des 33-Jährigen und prallte auf dessen Heck. Der Sachschaden an den beiden fahrbereiten Autos wird auf etwa 12.000 Euro geschätzt.
25.8.26

 

Klüger als Betrüger

Eislingen.  Am Montag versuchte ein Unbekannter einen 61-Jährigen aus Eislingen zu betrügen. Der Mann erhielt gegen 20.30 Uhr einen Anruf. Der Unbekannte gab sich als Polizeibeamter des Polizeireviers Göppingen aus und erzählte von der bekannten Masche einer Betrügerbande, die seine Adresse aufgeschrieben hätte. Als der 61-Jährige nachfragte, warum nicht das zuständige Polizeirevier anrufe, legte der Betrüger auf, aber erst nachdem er den Mann noch beleidigt hatte. Später erstattete der Geschädigte eine Anzeige. Das Polizeirevier Eislingen hat die Ermittlungen aufgenommen.
25.8.26

 

Klinikum: Schon 1250 Geburten in diesem Jahr

Kreis Göppingen. Das Team des Alb-Fils-Klinikums in Göppingen hat die 1250. Geburt in diesem Jahr begleitet. Der kleine Jasper Leander kam am 20. August um 17.07 Uhr zur Welt und brachte bei einer Größe von 52 Zentimetern stolze 3.990 Gramm auf die Waage.

Die Geburt fand im Hebammenkreißsaal statt. Dieses Angebot ist seit 2024 Teil des Leistungsspektrums des Klinikums. Es richtet sich an Frauen mit einer unauffälligen Schwangerschaft, die sich für eine Geburt im klinischen Setting entscheiden und dabei eine kontinuierliche und selbstbestimmte Begleitung ausschließlich durch Hebammen wünschen. Dabei können sie auf die umfassende geburtshilfliche Erfahrung des gesamten Kreißsaalteams zurückgreifen.

 Nach einer unkomplizierten Geburt konnten der Junge und seine Eltern bereits nach vier Stunden gemeinsam wieder nach Hause gehen. Die Familie entschied sich für eine ambulante Geburt und kann die erste gemeinsame Zeit nun in ihrer vertrauten Umgebung verbringen. „Wir freuen uns sehr, die Familie bei diesem besonderen Ereignis ein Stück begleitet zu haben. Auch die 1250. Geburt in diesem Jahr ist für unser gesamtes Team ein schöner Anlass zur Freude“, sagen die Hebammen Sofia Braune und Lissy Höflinger, die die Geburt begleitet haben.
25.8.26

 

18-Jähriger schlägt auf 48-Jährige ein

Schwäbisch Gmünd. Am Montag gegen 10.55 Uhr kam es an der Bushaltestelle in der Hauptstraße in Schwäbisch Gmünd zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 18-Jährigen und einer 48-Jährigen. Nachdem die verbale Auseinandersetzung eskalierte, schlug der 18-Jährige wohl auf die 48-Jährige ein. Der Vorfall wurde  möglicherweise von einem Passanten, der an der Bushaltestelle vorbeifuhr, bemerkt. Der Mann hielt an, setzte jedoch seine Fahrt fort, nachdem er ebenfalls bedroht wurde. Die Polizei Schwäbisch Gmünd bittet nun Zeugen des Vorfalls, insbesondere den Autofahrer, bei dem es sich um einen älteren Herr handeln soll, sich unter der Telefonnummer 07171 3580 zu melden.
25.8.26

 

Parkplatz Ziegelwasen wegen Festival gesperrt

Kirchheim unter Teck.  Aufgrund des Sonnenrot Tribute Festivals ist der Parkplatz Ziegelwasen in Kirchheim von Mittwoch, 26. August  bis einschließlich Dienstag, 1. September 2026 vollständig gesperrt.   Grund für die Sperrung ist der Aufbau, Betrieb und Abbau des Sonnenrot Tribute Festivals, das vom 28. bis 30. August  stattfindet.Der Parkplatz Ziegelwasen steht voraussichtlich ab Mittwoch, 2. September  wieder zur Verfügung.
25.8.26

 

An Unfallfolgen gestorben

Göppingen. Nach einem Unfall am Donnerstag in Holzheim ist ein 82-jähriger Radfahrer an den Unfallfolgen gestorben. Der Senior war mit seinem Trekkingrad in der Schlater Straße bergaufwärts unterwegs. Dabei stürzte er den polizeilichen Erkenntnissen zufolge alleinbeteiligt mit seinem Fahrrad und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Ein Angehöriger, der wenige Meter vor ihm mit einem Traktor unterwegs war, sah das und verständigte den Rettungsdienst. Der brachte ihn in eine Klinik. Wie nun bekannt wurde, starb der Mann am Samstagabend an den Folgen des Unfalls in einem Krankenhaus.
24.8.26

 

Kupfer gestohlen

Göppingen. Rund 25 Quadratmeter Kupferverkleidung entwendeten Unbekannte am Freitag bei Göppingen. Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich die Tat wohl am Freitag zwischen 13 Uhr und 15 Uhr. Dort machte ein Zeuge zunächst eine verdächtige Beobachtung an dem Hochbehälter Oberholz. Der befindet sich nördlich von Göppingen linksseitig der L1075. Eine Person sei wohl auf dem Dach gestanden, weitere Personen hielten sich in der Nähe auf. Als der Zeuge gegen 16 Uhr nach dem Rechten sah, konnte er feststellen, dass Teile der Dachverkleidung beschädigt und heruntergerissen waren. Zudem fehlten rund 25 Quadratmeter Kupferblechplatten. Mit ihrer Beute flüchteten die Diebe unerkannt. Einen Teil davon, eine rund fünf Meter lange Dachrinne, konnte- für den Abtransport bereitgelegt noch auf dem Grundstück festgestellt werden. Möglicherweise wurden die Täter bei der Tatausführung auch gestört. Für den Abtransport des Kupfers wurde wohl ein größeres Fahrzeug benötigt. Die Höhe des Schadens ist noch unklar. Jetzt ermittelt die Polizei aus Göppingen (Tel. 07361/63-2360). Sie sucht nach die Unbekannten. Laut dem Zeugen soll es sich hierbei um eine männliche Person, ca. 40 Jahre alt, sowie um zwei Jugendliche im Alter  zwischen 16 und 18 Jahren handeln. Die beiden Jugendlichen sollen dunkle Kleidung getragen haben. Weitere Zeugen, denen verdächtige Personen oder Fahrzeuge in den vergangenen Tagen in der Nähe des Hochbehälters aufgefallen sind, können sich beim Polizeirevier Göppingen oder bei jeder anderen Polizeidienststelle melden.
24.8.26

 

Belag auf Jebenhäuser Brücke wird gefräst

Göppingen. Die Stadt Göppingen wird am Donnerstag, 27. August, zwischen 19 und 22 Uhr den Straßenbelag der Jebenhäuser Brücke fräsen. Grund für die kurzfristige Maßnahme sind Asphaltverwerfungen, die sich wegen der Hitzebelastung in den vergangenen Monaten deutlich ausgeprägt haben. Durch das Abfräsen der betroffenen Bereiche werden die Unebenheiten beseitigt und die Befahrbarkeit der Fahrbahn verbessert. Für die Dauer der Arbeiten kommt es auf der Brücke zu Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer. Die Stadt bittet daher um Verständnis und empfiehlt, den Bereich während dieser Zeit nach Möglichkeit zu umfahren. 

Zur Gesamtsituation wird mitgeteilt: Seit Feststellung der Korrosionsschäden und der damit verbundenen Sperrung der rechten Fahrspur ist die Standsicherheit gewährleistet. Die Brücke wird hierzu in regelmäßigen Abständen geprüft. Parallel prüft die Stadt mögliche technische und wirtschaftliche Planungsszenarien.
24.8.26

 

Waldhöhen-Freibad ehrt 50 000. Badegast


Der 50.000 Badegast im Waldhöhen-Freibad Ebersbach (vorne Mitte)  wurde von Bürgermeisterin Manuela Reichle und
Frank Weigele vom Förderverein (von rechts) geehrt. Foto: Stadtverwaltung Ebersbach

Ebersbach. Manchmal wird aus einem ganz normalen Freibadtag plötzlich ein ganz besonderer. So geschehen im Ebersbacher Höhenfreibad: Der 50.000 Badegast der Saison wurde gezählt – und es traf Jiwar, einen jungen Schüler, der gemeinsam mit seinen Kumpels ins Freibad gekommen war.

Als plötzlich klar wurde, dass ausgerechnet er die runde Besuchermarke geknackt hatte, war die Überraschung riesig. Frank Weigele, Vorsitzender des Fördervereins, hatte sich für diesen besonderen Moment etwas einfallen lassen: Neben einem Badetuch des Fördervereins sollte der Jubiläumsgast eine Jahreskarte für die Freibadsaison 2027 bekommen. „Bei 50.000 Gästen darf es schon etwas Besonderes sein. Mit einer Jahreskarte kann Jiwar im nächsten Jahr so oft kommen, wie er möchte“, freute sich Weigele bei der Übergabe.

Jiwar konnte sein Glück zunächst kaum fassen. Dafür waren seine Freunde umso schneller aus dem Häuschen. Sie jubelten für ihren Kumpel, freuten sich ehrlich mit ihm – und natürlich mussten am Ende alle mit aufs Erinnerungsfoto. Auch von den anderen Badegästen gab es kräftigen Applaus.

Dann berichtete das Badeservicepersonal etwas, das die Geschichte noch schöner machte: Die Jungs kommen praktisch jeden Tag ins Höhenfreibad. Egal um was es geht: Sie helfen sie sich gegenseitig und stehen für einander ein. Es gibt keinen Streit. Und das Badeservicepersonal hatte noch mehr über die jungen Stammgäste zu berichten: Wenn am Abend das Freibad schließt, verschwinden die Jungs nicht einfach. Sie helfen regelmäßig mit, räumen auf und unterstützen das Personal dort, wo sie können.

„Wenn man hört, wie die Jungs hier zusammenhalten und dass sie sogar abends beim Aufräumen helfen, dann freut man sich umso mehr, dass es ausgerechnet einen aus dieser Gruppe getroffen hat“, so Weigele. Und bei der Jahreskarte für Jiwar sollte es deshalb nicht bleiben. Weigele und Bürgermeisterin Manuela Raichle entschieden spontan: Auch die Freunde sollten an diesem Tag nicht leer ausgehen – für die ganze Gruppe soll es  Mehrfacheintrittskarten geben.
24.8.26

 

Neue Wassertröge am Schwanenteich


Die Geislinger Bauhofschreiner Ingo Strunz und Alexander Stottele haben die neuen Tröge am Schwanenteich aus
Eichenholz gefertigt. Foto: Stadtverwaltung Geislingen

Geislingen. Nach der Wiederinbetriebnahme des restaurierten Mühlenrads im April präsentiert sich der Schwanenteich am Schlossplatz in Geislingen nun mit einer weiteren sichtbaren Neuerung:  Neue Wassertröge aufgestellt. Die bisherigen Tröge waren nach vielen Jahren stark verwittert und undicht. Da eine Instandsetzung nicht mehr wirtschaftlich gewesen wäre, fertigte der städtische Bauhof in Eigenleistung neue Wassertröge an.

„Auch in finanziell schwierigeren Zeiten müssen wir notwendige Reparaturen an unseren öffentlichen Anlagen durchführen. Entscheidend ist, dass wir dabei wirtschaftlich und mit Weitblick handeln. Durch die Fertigung im eigenen Bauhof und einer besonders stabilen Konstruktion haben wir eine nachhaltige Lösung gefunden“, sagt Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia. „Mein Dank gilt unseren Mitarbeitern für ihr großes handwerkliches Können und ihren engagierten Einsatz.“

Die Bauhofschreiner Ingo Strunz und Alexander Stottele fertigten die neuen Tröge aus robustem Eichenholz und montierten sie anschließend vor Ort. Bei der Konstruktion achteten die Mitarbeiter besonders darauf, bekannte Schwachstellen der bisherigen Tröge zu vermeiden.  „Jetzt ist das Holz gezapft statt verschraubt. Das hält besser“, erklärt Alexander Stottele. Zusammen mit dem widerstandsfähigen Eichenholz trägt die verbesserte Bauweise dazu bei, den künftigen Wartungs- und Erneuerungsbedarf zu reduzieren.

Bauhofleiter Dieter Seng würdigt die Arbeit seiner Mitarbeiter: „Das Ergebnis ist eine handwerkliche Meisterleistung. In den neuen Trögen steckt viel Arbeit und Herzblut. Ingo Strunz und Alexander Stottele haben hier mit großem Geschick und viel Liebe zum Detail gearbeitet.“
24.8.26

 

Alkoholisierter Fahrradfahrer verunglückt

Lorch. Am Sonntagabend befuhr ein 57-Jähriger mit seinem Fahrrad die Rattenharzer Straße (K3272). Vermutlich aufgrund Alkoholeinwirkung verlor er die Kontrolle über sein Fahrrad, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte. Hierbei wurde der Radler verletzt. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Mit einem Rettungshubschrauber war ein Notarzt an die Unfallstelle gebracht worden.
24.8.26

 

Kradlenker kollidiert mit Reh

Ottenbach.  Am Sonntagabend kam es zu einem Verkehrsunfall bei Ottenbach. Kurz nach 21 Uhr fuhr ein  18-Jährigre mit seinem Krad auf der K1404 in Richtung Ottenbach. Ein Reh kreuzte die Fahrbahn. Das Kleinkraftrad erfasste das Wildtier. Der Fahrer und seine 17-jährige Sozia stürzten. Der Rettungsdienst brachte die beiden Leichtverletzten in eine Klinik. Das Wildtier verendete an der Unfallstelle. Das Polizeirevier Eislingen  schätzt den Schaden am Krad auf etwa 500 Euro.
24.8.26

 

Topf in Flammen – 19-Jährige leicht verletzt

Schwäbisch Gmünd. Am Samstag um kurz vor 17 Uhr geriet in einer Küche im Mühlweg ein Topf mit Fett in Brand. Nachdem eigenen Löschversuche scheiterten, wurde die Feuerwehr alarmiert. Durch die Feuerwehr, die mit 33 Wehrleuten vor Ort kam, wurde das Feuer gelöscht. Durch die entstandenen Rauchgase wurde eine 19-Jährige leicht verletzt. Sie wurde zur Überwachung in ein Krankenhaus gebracht. Die Küche wurde durch den Brand erheblich beschädigt.
24.8.26

 

Sport am Wochenende

Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: 1. FC Normannia Gmünd gegen FC08 Villingen: 0 : 5

Fußball-Verbandsliga Württemberg: 1. Göppinger SV gegen VfB Friedrichshafen:   3 : 1

 

Welche Ampel zeigte wirklich Grün?

Uhingen/Ebersbach. Die Polizei sucht nach einem Verkehrsunfall in Uhingen am Freitagabend nach Zeugen. Gegen 17.30 Uhr fuhr auf der Stuttgarter Straße in Uhingen, Höhe der Anschlussstelle Uhingen-West zur B10, ein 50-jähriger Mann mit seinem Pkw in Richtung Ebersbach und wollte nach links in Richtung B10 abbiegen. Zu diesem Zeitpunkt kam ihm ein 53-Jähriger mit seinem Wagen entgegen, der geradeaus nach Uhingen weiterfahren wollte. Beim Abbiegevorgang kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Beide Autofahrer gaben an, die dortige Ampel bei "Grün" passiert zu haben. Dies entspricht nach aktuellem Ermittlungsstand jedoch nicht der gängigen Schaltung der beiden Ampeln. Es entstand Sachschaden von etwa 50.000 Euro. Die Polizei hofft bei den Ermittlungen zum genauen Unfallhergang auf Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 07161-93810 beim Polizeirevier Uhingen zu melden:
23.8.26

 

Wenn die Baustelle Urlaub macht

Es gibt Dinge, auf die man sich im Sommer verlassen kann: Die Sonne scheint, die Ferien beginnen – und irgendwo arbeitet Bodo mit seinem Bagger am Baggerloch. Eigentlich müsste man nur noch ein Fernglas mitnehmen und aus dem Küchenfenster schauen: Wo steht heute der erste Bagger? Wo wird eine Straße aufgerissen? Wo versperren rot-weiße Baken den Weg? Und wo beginnt die Umleitung, die laut Beschilderung nur „kurzzeitig“ dauert?

Sommerzeit ist Baustellenzeit. Das ist kein Zufall. Wenn weniger Schüler, Berufspendler und Lastwagen unterwegs sind, lassen sich viele Arbeiten leichter durchführen. Außerdem mögen Asphalt und andere Bauarbeiten Wärme und trockenes Wetter. Auch in Göppingen ist das so. Und es klingt vernünftig. Und ist es wahrscheinlich auch.

Nur merkt man als Bürger von der Vernunft zunächst einmal vor allem eines: Man kommt nicht mehr so einfach von A nach B. Die vertraute Straße ist plötzlich gesperrt. Der Weg zum Supermarkt führt über drei Dörfer. Die Bushaltestelle ist verschwunden oder liegt irgendwo hinter einer Absperrung. Und wer glaubt, eine ausgeschilderte Umleitung sei automatisch auch eine Kurzstrecke, hat vermutlich noch nie versucht, pünktlich beim Arzt zu sein.

Man könnte sagen: Wir bauen. Man könnte aber auch sagen: Wir graben uns durch den Sommer. Wenn dann denn überall gegraben wird, wo es eine rot-weiße Barken gibt. Es soll in den letzten Wochen im Stadtgebiet vorgekommen sein, dass hinter einer Baustellen-Absperrung samt Ampel nichts passiert ist. Rein gar nichts. Was mit den Handwerkerferien zu tun haben könnte. Das einzige, was sich nach dem  letzten Bauarbeiter-Arbeitstag noch bewegte war das von Rot auf Grün oder von Grün nach Rot springende Ampellicht und der steigende Blutdruck jener Autofahrer, die bei der ruhenden Straßenbaustelle ungeduldig auf das Durchfahrtssignal warteten. So manche dürften sich da über die Unfähigkeit von Verkehrsplanern und Bauunternehmen geärgert haben, die im Zeitalter von KI Baggerarbeiten nicht mit Bauarbeiterferien in Übereinstimmung bringen.

Dass es auch anders geht, bewies ein Unternehmen an der Baustelle auf der Kreisstraße zwischen Müllheizkraftwerk und Alb-Fils-Klinikum. Dort wurden nämlich mit Beginn der Bauferien die Absperrgitter zur Seite geschafft und die Baustellenampel abgeschaltet. Das ist doch vorbildlich und freut den von seiner Göppingen-Tour genervten Autofahrer.

Doch ungeachtet aller rot-weißen Absperrungen: Dort wo gearbeitet wurde, gilt den Bauarbeitern ein Dankeschön. Denn die werkelten bei 30 Grad (und mehr) im Schatten herum, damit nach den Ferien die Autos wieder ungehindert rollen können.  

Der frühere Oberbürgermeister von Göppingen und jetzige Kreisrat Guido Till greift in seiner Freitags-Kolumne "Moment mal!" Themen des täglichen Lebens auf und beleuchtet sie unter politischen Aspekten.
21.8.26

 

Einbruch in Museumsraum

Schwäbisch Gmünd. Ein Unbekannter gelangte zwischen Sonntagmittagund Donnerstagabend, vermutlich durch Eintreten der Tür, in einen Museumsraum oberhalb der Salvatorkirche in Gmünd. Im Anschluss öffnete er gewaltsam die Spendenkasse und entwendete ca. 50 Euro Bargeld. An der Türe entstand ein Sachschaden von rund 250 Euro. Hinweise auf den Diebstahl nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Telefonnummer 07171 358-0 entgegen.
21.8.26

 

Einbruch in Arztpraxis gescheitert

Lorch. Zwischen Mittwoch, 18.30 Uhr und Donnerstag, 7 Uhr, versuchten Unbekannte, durch Aufhebeln eines Fensters, in eine Arztpraxis in der Gmünder Straße in Lorch einzudringen. Das Vorhaben misslang, es entstand jedoch ein Sachschaden von rund 500 Euro. Zeugen, denen zur genannten Zeit verdächtige Personen aufgefallen sind, werden gebeten, sich unter Telefonnummer 07172-7315 beim Polizeiposten Lorch zu melden.
21.8.26

 

Auf Kreuzung hat es gescheppert

Göppingen. Am Donnerstag stießen in Göppingen zwei Pkw zusammen. Um 14.45 Uhr fuhr eine 48-jährige Pkw-Fahrerin in der Schillerstraße. An der Kreuzung zur Nördlichen Ringstraße missachtete sie die Vorfahrt einer anderen Autofahrerin. Die 19-Jährige kam von rechts und war in Richtung Schumannstraße unterwegs. Beide Pkw stießen zusammen. Verletzt wurde niemand. Beide Fahrzeuge blieben fahrbereit. Die Polizei Göppingen hat den Unfall aufgenommen und schätzt den Schaden auf insgesamt 3.000 Euro. Während der Zeit der Unfallaufnahme war die Nördliche Ringstraße teilweise gesperrt.
21.8.26

 

Sattelzug aus dem Verkehr gezogen

Aichelberg. Am Mittwoch zog die Polizei einen Sattelzug nach einer Reifenpanne auf der A8 am Aichelberg aus dem Verkehr. Ein Verkehrsteilnehmer meldete am Abend einen unbeleuchteten Sattelzug. Der stand gegen 20.30 Uhr auf dem Standstreifen und der Fahrer führte einen Reifenwechsel durch. Die Verkehrspolizei rückte aus und  sicherte das Fahrzeug ab. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der 42-jährige Fahrer mit einem absolut fahruntüchtigen Fahrzeug unterwegs war. Fünf Reifen wiesen erhebliche Mängel auf. Zudem war die Ladung nicht richtig gesichert, obwohl  ausreichend Sicherungsmaterial vorhanden war. Der verantwortliche Fahrer kam daraufhin seiner Pflicht nach und sicherte die Ladung. Anschließend begleitete ihn die Streife bis zum nächsten Parkplatz, wo das Gespann verkehrssicher abgestellt wurde. Der aus dem Ausland stammende Fahrer musste ein Sicherheitsleistung von rund 400 Euro bezahlen.
21.8.26

 

Impuls für die Streuobstbestände

Eislingen. Die Stadt Eislingen startet wieder das kommunale Förderprogramm „Streuobstbäume für Eislingen“. Das seit 2002 existierende und erfolgreiche Förderprogramm richtet sich an Eigentümer und Bewirtschafter von Streuobstwiesen in Eislingen, Krummwälden und Eschenbäche.

Ziel des Programms ist die Förderung des Streuobstbaus in Eislingen. Mit dem Programm ‚Streuobstbäume für Eislingen‘ gibt die Stadt Impulse, die heimischen Streuobstbestände zu pflegen und langfristig zu sichern. Seit Einführung des Programms 2002 wurden circa 3.500 junge Obstbäume gepflanzt. In Verbindung mit zusätzlichen Angeboten zur Unterstützung von Streuobstwiesen-Bewirtschaftern leistet es einen wichtigen Beitrag zur Pflege und Erhaltung unserer Kulturlandschaft. Das Förderprogramm ‚Streuobstbäume für Eislingen‘ richtet sich an private Bewirtschafter von Streuobstwiesen auf den Markungen Eislingen, Krummwälden und Eschenbäche. Interessierte Bewirtschafter von Streuobstwiesen können im Rahmen dieses Förderprogramms

Komplettpakete gegen einen Selbstkostenanteil bei der Stadt bestellen. Ein Komplettpaket besteht aus einem Hochstamm-Obstbaum, einem Pfahl und einem Verbiss-Schutz. Zusätzlich können Wühlmauskörbe bestellt werden. Im Gegenzug verpflichtet sich der Bewirtschafter, die Bäume zu pflanzen und dauerhaft zu pflegen. Auch werden Bäume für den privaten Hausgarten gefördert. Im Rahmen des Förderprogramms steht eine Auswahl von im Streuobstanbau bewährten robuste Obstsorten zur Verfügung. Obstbäume sowie Wühlmauskörbe können unter www.eislingen.de/streuobstförderung online bestellt werden. Die Besteller werden benachrichtigt, wann die Bäume abgeholt werden können. Die Ausgabe der Pakete wird Anfang November am städtischen Betriebshof erfolgen. Bei der Ausgabe der Bäume gibt es fachliche Hinweise und Empfehlungen zur Pflanzung, Schnitt und Pflege.
21.826

 

11000 Stadtbäume im Trockenstress

Göppingen. Die anhaltende Hitze und der ausbleibende Niederschlag setzen den Stadtbäumen in Göppingen erheblich zu. Seit Juni herrschen hohe Temperaturen bei gleichzeitig sehr geringen Regenmengen – eine Belastung, die sich insbesondere im dicht bebauten Stadtgebiet deutlich stärker auswirkt als im Wald oder auf Wiesen.

 In Städten heizen sich Asphalt, Pflasterflächen und Gebäude stark auf und geben die gespeicherte Wärme auch nachts wieder an die Umgebung ab. Fachleute sprechen vom sogenannten städtischen Wärmeinseleffekt. Dadurch stehen Straßenbäume unter deutlich größerem Hitzestress als Bäume im Wald. Hinzu kommt, dass viele Straßenbäume nur über beengte Wurzelräume verfügen, in denen vergleichsweise wenig Wasser gespeichert werden kann. Bäume in größeren Grünanlagen wie der Mörikeanlage haben dagegen bessere Voraussetzungen, da sich ihre Wurzeln freier ausbreiten können und der natürliche Bodenwasserhaushalt dort teilweise noch erhalten ist. 

„Stadtbäume sind wichtige Schattenspender, Luftfilter und natürliche Klimaanlagen unserer Stadt. Umso wichtiger ist es, ihre Überlebensfähigkeit langfristig zu sichern“, betont Dr. Alexander Land, Leiter der städtischen Abteilung für Grünflächen.

 Bereits im Juni haben die meisten Stadtbäume ihr Wachstum stark reduziert oder vollständig eingestellt. Um Wasser zu sparen, schließen sie ihre Blattöffnungen. Dadurch nehmen sie gleichzeitig weniger Kohlendioxid auf und produzieren weniger Zucker als Energielieferant. Die Folgen sind braune Blätter, frühzeitiger Blattabwurf und ein insgesamt geschwächter Zustand – eine Überlebensstrategie, mit der die Bäume auf den Wassermangel reagieren. 

Die Stadt Göppingen betreut mehr als 11.000 Stadtbäume und arbeitet kontinuierlich daran, deren Vitalität und Verkehrssicherheit zu erhalten. Dazu gehören regelmäßige Kontrollen sowie die Entfernung von Totästen und anderem abgestorbenen Holz. Bereits vor einigen Jahren hat die Stadt begonnen, verstärkt klimaresiliente Baumarten zu pflanzen. Dennoch ist es weder personell noch finanziell möglich, sämtliche Stadtbäume regelmäßig zu bewässern. Der Schwerpunkt liegt deshalb auf der fachgerechten Versorgung neu gepflanzter Jungbäume. 

Gerade in den ersten fünf Standjahren entscheidet eine ausreichende Wasserversorgung darüber, ob sich ein Baum dauerhaft etablieren kann. Während der ersten ein bis zwei Vegetationsperioden sollten Jungbäume gegossen werden. Wichtig ist dabei, das Wasser langsam auszubringen, damit es tief in den Wurzelballen eindringen und den gesamten Wurzelbereich durchfeuchten kann. Ab dem dritten bis zum fünften Standjahr wird seltener, dafür deutlich intensiver bewässert.

 Viele Bürger fragen sich, weshalb die vereinzelten Regenschauer der vergangenen Wochen die Situation nicht verbessert haben. Die Antwort ist eindeutig: Die Niederschlagsmengen waren zu gering. Auf den vollständig ausgetrockneten Böden konnte zwar ein Teil des Wassers versickern, durch die anhaltend hohen Temperaturen verdunstete jedoch ein erheblicher Anteil kurz darauf wieder. Für eine nachhaltige Wasserversorgung der Bäume reichte das nicht aus. Die Folgen der Hitzeperiode werden sich voraussichtlich erst in den kommenden Jahren vollständig zeigen. Die Stadt rechnet damit, dass vermehrt Bäume absterben oder als Spätfolge zunehmend Totholz bilden werden. Umso wichtiger ist eine konsequente Pflege des städtischen Baumbestands.
20.8.26

 

Frau bietet Sex in Eislinger Wohnung an

Eislingen.  Nach Hinweisen aus der Bevölkerung bezüglich mutmaßlicher illegaler Prostitution überprüfte die Polizei mit dem Ordnungsamt am Mittwoch eine Wohnung in Eislingen. Unter anderem sollen zuvor Passanten auf einem nahegelegenen Spielplatz wiederholt durch Freier angesprochen worden sein.  Gegen 9.30 Uhr kontrollierten die Beamten die Räumlichkeiten und trafen eine chinesische Staatsangehörige an. Nur kurze Zeit später konnte an der Adresse ein mutmaßlicher Kunde kontrolliert werden, der eine Inanspruchnahme der Dienstleistungen gegenüber der Polizei einräumte. Die Dame erwartet nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen verbotener Prostitution, da diese überhaupt erst in Städten mit über 35 000 Einwohner ausgeübt werden darf. Zudem laufen Ermittlungen zu möglichen Hintermännern.
30.8.26

 

Essen auf Herd vergessen

Gruibingen. Am Donnerstag rückten Einsatzkräfte in Gruibingen aus. Kurz nach 18 Uhr meldete ein Zeuge Rauch aus einer Wohnung in der Straße "An der Riese". Die Feuerwehr verschaffte sich Zutritt zu der Wohnung und stellte fest, dass dort das Essen auf dem Herd stark rauchte. Das hatte die 19-jährige Bewohnerin dort vergessen. Die kam kurze Zeit später zurück. Ein nennenswerter Schaden entstand wohl nicht.
20.8.26

 

Deutlich überladen

Ebersbach. Am Mittwoch kontrollierte die Polizei einen Klein-Lkw auf der B10 bei Ebersbach. Der durfte erst nach einer Teilabladung weiterfahren.  Um 9.45 Uhr fiel einer Polizeistreife auf der B10 Höhe Anschlussstelle Nassachtal ein Transporter auf. Der 38-Jährige fuhr in Richtung Stuttgart und das Fahrzeug schien augenscheinlich überladen zu sein. Deshalb wurde der Fahrer mit seinem Fahrzeug  an der nächsten Anschlussstelle ausgeleitet und genauer unter die Lupe genommen. Dabei bestätigte sich der Verdacht, der 3,5 Tonner mit Kofferaufbau war randvoll beladen. Eine Wägung brachte Klarheit. Rund 980 Kilogramm hatte der Klein-Lkw zu viel gewogen, was ca. 28 Prozent entspricht. Die Verkehrssicherheit war somit nicht mehr gegeben. Die Polizei untersagte deshalb die Weiterfahrt. Erst nachdem der 38-Jährige die Ladung auf ein anderes Fahrzeug umgeladen hatte, durfte er seine Fahrt fortsetzen. Auf ihn kommt nun ein Bußgeld von mindestens 140 Euro und ein Punkt in Flensburg zu.
20.8.26

 

Rasender Motorradfahrer

Göppingen. Nicht bei Sinnen war ein Raser von Mittwoch auf Donnerstag in Göppingen. In der Nacht auf Donnerstag führte die Polizei Geschwindigkeitskontrollen in der Stuttgarter Straße durch. Dort fuhr ein unbekannter Motorradfahrer auf seinem Supersportler zunächst mit normaler Geschwindigkeit. Auf Höhe einer Tankstelle hatte er bereits seine Geschwindigkeit auf etwa 75 km/h erhöht. Daraufhin sollte er kontrolliert werden. Der Kradlenker wendete und kam dem Streifenwagen mit einem Wheelie entgegen. Anhaltesignale wurden missachtet und der Motorradfahrer beschleunigte auf über 200 km/h in Richtung Faurndau. Das Polizeirevier Göppingen (Tel. 07161/63-2360) sucht nun den Raser und bitte um Hinweise. Der Motorradfahrer trug keine Schutzkleidung, lediglich ein schwarzes T-Shirt und einen Helm mit dunklem Visier. Unterwegs war er mit einem schwarzen Supersportler.
20.8.26

 

Stadtbibliothek: Alt und Neu wachsen zusammen

Schorndorf. Gemeinsam mit Fachbereichsleiter Klaus Konz vom Gebäudemanagement gab Erster Bürgermeister Thorsten Englert Einblick in den aktuellen Baufortschritt und die nächsten Schritte bei der Schorndorfer Stsdtobliothek.

Hohe Räume, große Fenster, weite Sichtachsen und die Verbindung von historischem Fachwerk mit moderner Architektur: Schon während des Innenausbaus lässt sich erahnen, was am Spitalhof entstehen soll. Englert sieht in der neuen Stadtbibliothek das „neue Wohnzimmer“ der Innenstadt – ein Ort, an dem Menschen unterschiedlichen Alters zusammenkommen, lernen, lesen, arbeiten oder einfach Zeit verbringen können. Rund 1.200 Quadratmeter stehen künftig zur Verfügung – etwa doppelt so viel wie am bisherigen Standort. Vorgesehen sind unter anderem Bereiche für Kinder und Jugendliche, Lese-, Lern- und Aufenthaltsflächen sowie ein Café. Auch der historische Spitalkeller soll wieder genutzt werden und Platz für kleinere Veranstaltungen mit bis zu 70 Personen bieten.

Die zentrale Lage nahe der Fußgängerzone und mehrerer Schulen rückt die Bibliothek noch stärker ins alltägliche Leben der Innenstadt. „Es geht nicht um ein Haus für Bücher, sondern um ein Gebäude für Menschen“, brachte Englert das Konzept auf den Punkt.

Hinter dem Projekt liegt eine anspruchsvolle Baugeschichte. 2024 war im mehr als 300 Jahre alten Fachwerk ein massiver Pilzbefall festgestellt worden. Mehr als 60 Prozent der untersuchten Fachwerkhölzer waren betroffen. Große Teile der Holzkonstruktion mussten deshalb abgetragen, aufgearbeitet und neu aufgebaut werden. Die Mehrkosten wurden mit rund 1,9 Millionen Euro beziffert; das Gesamtbudget liegt bei 13,3 Millionen Euro, davon trägt die Stadt rund 6,5 Millionen Euro selbst.

Inzwischen ist dieser Bauabschnitt weitgehend abgeschlossen. Bei der Tour war die Verbindung von Alt und Neu – zwischen der denkmalgeschützten ehemaligen Meierei und dem neuen „Bücherturm“ – erstmals ohne Gerüst deutlich zu sehen. Momentan läuft der Innenausbau mit Elektrik, Verkabelung und weiteren technischen Installationen.

Auch zwei aktuelle Baumängel – eine fehlerhaft montierte Fassade sowie ein Feuchtigkeitsschaden an der Akustikdecke – werden derzeit behoben. Beide wurden frühzeitig erkannt und haben nach Angaben des Gebäudemanagements weder Auswirkungen auf die Kosten noch auf den geplanten Einzugstermin, erklärte Konz.

Nicht nur das Gebäude selbst verändert sich: Auch sein Umfeld soll ein neues Gesicht bekommen. Der Spitalhof wird neu gestaltet, mehr Grün und Beschattung sollen insbesondere in heißen Sommermonaten für ein angenehmeres Stadtklima und eine höhere Aufenthaltsqualität sorgen.

Bibliothek und Platz werden dabei als gemeinsames Innenstadtprojekt gedacht. Die Arbeiten am Spitalhof sollen deshalb möglichst eng mit dem laufenden Bibliotheksbau abgestimmt werden. Nach aktuellem Stand soll der Einzug in die neue Stadtbibliothek spätestens im Juni 2027 erfolgen.
20.8.26

 

Land fördert neue Tagespflege in Geislingen

Kreis Göppingen. Der ambulante Pflegedienst 5-Täler-Pflege in Geislingen erhält eine  Förderung in Höhe von 400.000 Euro aus dem Landesförderprogramm Innovationsprogramm Pflege“. Mit den Mitteln soll eine neue Tagespflege mit insgesamt 20 Plätzen aufgebaut werden. Das  Angebot soll pflegebedürftige Menschen tagsüber betreuen, versorgen und aktivieren und zugleich  pflegende Angehörige spürbar entlasten.

Die Tagespflege ist ein teilstationäres Angebot für Menschen mit Pflegebedarf, die weiterhin in ihrer  vertrauten häuslichen Umgebung leben, tagsüber jedoch Unterstützung und Betreuung benötigen.  Neben der fachgerechten Versorgung stehen die soziale Teilhabe, Aktivierung und Beschäftigung der Gäste im Mittelpunkt. Für pflegende Angehörige schafft die Tagespflege Freiräume für Beruf, persönliche Angelegenheiten und Erholung – mit der Gewissheit, dass ihre Familienmitglieder  während dieser Zeit gut versorgt sind.

In Deutschland werden rund 85 Prozent der pflegebedürftigen Menschen zu Hause versorgt. Einen  wesentlichen Teil der täglichen Pflege und Betreuung übernehmen dabei Angehörige. Angebote wie  die Tagespflege leisten deshalb einen wichtigen Beitrag dazu, dass die häusliche Versorgung  langfristig aufrechterhalten werden kann.

Der Landkreis Göppingen beschäftigt sich im Rahmen der Kommunalen Pflegekonferenz bereits seit  geraumer Zeit intensiv mit dem Ausbau und der Weiterentwicklung von Tagespflegeangeboten.  Zwischen dem Landkreis und den bestehenden Tagespflegeeinrichtungen findet hierzu ein  regelmäßiger Austausch statt. Ziel ist es, die Angebote bedarfsgerecht weiterzuentwickeln und die  Versorgung pflegebedürftiger Menschen im Landkreis nachhaltig zu stärken. „Wir als Landkreis begrüßen die Zusammenarbeit mit den Tagespflege-Einrichtungen und sind dankbar für das wertvolle Angebot für unsere pflegebedürftigen Menschen sowie für die Entlastung  der pflegenden Angehörigen, die jeden Tag wertvolle Arbeit in der Versorgung unserer älteren Menschen leisten“, betont Marco Lehnert, Dezernent für Jugend und Soziales des Landkreises  Göppingen.

Auch die Pflegekasse unterstützt die Inanspruchnahme von Tagespflege. Ab Pflegegrad 2 besteht  grundsätzlich ein Anspruch auf Leistungen der teilstationären Pflege. Darüber hinaus kann der  Entlastungsbetrag in Höhe von 131 Euro bereits ab Pflegegrad 1 für entsprechende  Unterstützungsangebote eingesetzt werden. Mit der neuen Tagespflege in Geislingen wird das bestehende Angebot im Landkreis um 20 Plätze erweitert. Damit entsteht ein weiterer wichtiger Baustein für eine wohnortnahe und verlässliche Versorgung pflegebedürftiger Menschen und für die Unterstützung ihrer Angehörigen.

Der Pflegestützpunkt des Landkreises Göppingen informiert und berät rund um das Thema Pflege und unterstützt bei Fragen zu den verschiedenen Versorgungs- und Unterstützungsangeboten. www.psp-gp.de
19.8.26

 

Überbordende Bürokratie mach Biogasbetreibern zu schaffen

Böhmenkirch. „Politik trifft Praxis“ - in diesem Fall trafen sich Vertreter der regionalen Biogasbranche, der regionalen Energieversorgungsunternehmen und deren Partner sowie Vertreter des Landkreises und deren Kommunen mit den CDU-Bundestagsabgeordneten Hermann Färber und Stefan Rouenhoff in Schnittlingen. Färber, CDU-Abgeordneter des Wahlkreises Göppingen, lud seinen Fraktionskollegen Stefan Rouenhoff, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, zum energiepolitischen Austausch mit den Praktikern ein.

Probleme beim Netzzugang und -anschluss, überbordende Bürokratie und Regulatorik oder die mangelnde Flexibilisierung für die Anlagenbetreiber sowie verschiedene Regelungen bei der bevorstehenden EEG-Novelle benannte die Branche als „Hauptschmerzpunkte“ in der Diskussion. Zuvor gewährte Familie Kaiser bei einem Rundgang über deren Biogasanlage einen Einblick in die technischen Abläufe.

„Ich weiß um die Sorgen und Nöte der Biogasbetreiber“, sagte Rouenhoff direkt zu Beginn. „Wir haben ein großes Interesse, Biomasse als festen Bestandteil der Energieerzeugung zu erhalten. Zur Ehrlichkeit gehört aber auch dazu, dass wir nicht jede Biogasanlage am Netz halten können. Dazu fehlen die finanziellen Mittel“, so der CDU-Politiker. Färber machte an diesem Punkt deutlich: „Das Entscheidende sind eine verlässliche Perspektive und Planungssicherheit für die Anlagen vor Ort und die Freiheit der Rohstoffwahl.“ Biomasse sei ein steuerfähiger Energieträger, der vor Ort produziert und verwendet werden könne. „Das heißt: weniger Abhängigkeiten als beispielsweise beim Erdgas und mehr Wertschöpfung vor Ort“, so der CDU-Wahlkreisabgeordnete.

„Der Deutschlandfonds ermöglicht eine bessere Finanzierung des Netzausbaus. Mit den Beschlüssen im Koalitionsausschuss hat die Bundesregierung die Grundlage für einen schnelleren Netzausbau gelegt, und bei der Förderung von Biogasanlagen haben wir die Ausschreibungsmenge nochmals erhöht. Im Rahmen des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes 2027 beabsichtigen wir nun 4,5 Gigawatt auszuschreiben. Damit sind Gesamtkosten von rund 20 Milliarden Euro verbunden“, erläuterte Rouenhoff die bisher umgesetzten Maßnahmen.

Mit der Förderung schaffe man für viele Anlagen eine Perspektive und mit dem Flex-Bonus Anreize für deren Flexibilisierung, damit der Strom dann erzeugt wird, wenn man ihn besonders benötige. Ziel der Regierungskoalition sei es, einerseits die Stromkosten für die Verbraucher zu senken und andererseits den Stromerzeugern Planungssicherheit zu geben. Geringere Stromkosten seien ein wichtiger Baustein, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands wieder zu steigern, betonten die Abgeordneten Rouenhoff und Färber. Die beiden Abgeordneten machten abschließend deutlich, dass der Ausbau der Verteilnetze deutlich schneller vorankommen müsse, damit die flexibilisierten Anlagen auch erhöhte Strommengen einspeisen können.
19.8.26

 

Neue Container-Klassenzimmer für Silcherschule

Eislingen. Die Arbeiten für die Erweiterung der Containeranlage an der Silcherschule  in Eislingen sind im Zeitplan. Die temporäre Containerschule bietet ab dem neuen Schuljahr 2026/27 Platz für zwei weitere Klassenzimmer.

Bereits im Sommer 2024 wurde an der Silcherschule eine Containeranlage mit insgesamt drei Klassenzimmern auf dem ehemaligen Kleinspielfeld errichtet, um den gestiegenen Bedarf an Unterrichtsräumen kurzfristig zu decken. Westlich der bereits bestehenden Containerklassenzimmer wurden nun erneut neun Container für die Interimsschule angeliefert und aufgestellt. Die zwei zusätzlichen Klassenzimmer sind nötig, um den gestiegenen Raumbedarf für den Unterricht ab dem Schuljahr 2026/27 abzudecken. Die Container fungieren als temporäre Unterrichtsräume, die notwendig sind, bis der Neubau des Lernhauses Silcherschule in der Schulstraße errichtet ist und voraussichtlich im Sommer 2028 in Betrieb gehen kann. Die bauausführende Firma nutzte die schulfreie Zeit während der Sommerferien, um bei möglichst geringem Verkehrsaufkommen die Anlieferung der einzelnen Containerteile und das Aufstellen abzuwickeln.

Die Wochen zuvor wurden die Erdarbeiten und die Fundamentarbeiten ausgeführt. Vergangene Woche war es nun soweit: Die neun Container wurden mit einem Schwerlasttransport an ihren neuen Bestimmungsort gebracht und mit einem mobilen Schwerlastkran auf die dafür vorbereiteten Schottertragschicht präzise im Viertel-Stundentakt versetzt. Ein gepflasterter Fußweg verbindet künftig die Containeranlage mit dem Schulhof des Fachklassenbaus der Silcherschule. Im Anschluss beginnt nun der Innenausbau der Containeranlage. Es werden Böden verlegt, Innentüren montiert und die Hauselektrik in Betrieb genommen. Zudem werden alle temporären Klassenzimmer komplett mit Whiteboards ausgestattet, so dass der Schulbetrieb nach den Sommerferien in den neuen Räumlichkeiten ungehindert starten kann.

Die Containeranlage wird voraussichtlich bis Ende des Jahres 2028 stehen bleiben und als Interimsschule dienen, bis das neue Grundschulgebäude ‚Lernhaus Silcherschule‘ in der Schulstraße 7 fertiggestellt und der ‚Rosa Bau‘ in der Schulstraße 6 saniert und umgebaut worden ist. Dieser wird dann als künftige Grundschulkindbetreuung in Betrieb gehen.
19.8.26

 

Auto kommt von Fahrbahn ab

Schwäbisch Gmünd. Am Dienstagabend befuhr ein 28-jähriger Lenker eines Pkw die Kreisstraße zwischen Schwäbisch Gmünd und Radelstetten. Hierbei verlor er auf der regennassen Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überschlug sich mehrfach und kam in der dortigen Böschung auf dem Dach zum Liegen. Der schwer verletzte Fahrer musste von der eintreffenden Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden. An dem Pkw entstand Totalschaden in Höhe von etwa 5000 Euro.
19.8.26

 

Linienbus streift geparkten Pkw

Geislingen. Am Dienstag konnte eine Unfallflucht in Geislingen schnell geklärt werden. Gegen 6.15 Uhr meldete eine 26-Jährige eine Unfallflucht in der Hohenstaufenstraße. Dort streifte ein zunächst Unbekannter mit seinem Fahrzeug ihren geparkten Pkw. Kurz darauf meldete sich ein 51-Jähriger ebenso beim Revier in Geislingen. Der teilte mit, dass er als Busfahrer an seinem Linienbus soeben einen mutmaßlich frischen Schaden festgestellt hatte. Anhand der übereinstimmenden Schäden an beiden Fahrzeugen war der Sachverhalt schnell geklärt. Der Schaden am Bus wird auf 2.500 Euro, der am Pkw auf 3.000 Euro.
19.8.26

 

Am Steuer eingeschlafen

Wäschenbeuren. Am Dienstag verursachte ein 39-Jähriger bei Wäschenbeuren einen Unfall. Gegen 22 Uhr fuhr der Mann mit seinem Pkw auf der Göppinger Straße aus Richtung Birenbach. Kurz nach dem Ortseingang kam er plötzlich nach links von der Straße ab. Er krachte gegen eine Gartenmauer und überschlug sich. Der Wagen blieb auf dem Dach liegen. Der 39-Jährige konnte sein Fahrzeug eigenständig verlassen. Der Rettungsdienst brachte ihn mit leichten Verletzungen in eine Klinik. Vermutlich war der Fahrer kurz eingeschlafen. Zur Unfallaufnahme durch das Polizeirevier Uhingen war die Fahrbahn kurzzeitig voll gesperrt. Die Feuerwehr sowie die Ölwehr waren zur Straßenreinigung im Einsatz. Der Sachschaden am Auto wird auf etwa 6.000 Euro geschätzt. An der Mauer entstand ein Schaden von etwa 1.000 Euro.
19.8.26

 

Von der Fahrbahn abgekommen

Göppingm. Am Dienstag landete eine 52-Jährige in einer Wiese bei Göppingen.  Die 52-Jährige befuhr gegen 13 Uhr die Boller Straße von Jebenhausen nach Göppingen. Den ersten Erkenntnissen nach kam sie vermutlich aufgrund einer medizinischen Ursache kurz vor dem Ortsschild auf die Gegenfahrbahn. Sie fuhr über den dortigen Kreisverkehr, überfuhr einen Busch und kam dann auf einer angrenzenden Wiese zum Stehen. Die Fahrerin blieb unverletzt. Das Polizeirevier Göppingen nahm den Verkehrsunfall auf und schätzt den Schaden am nicht mehr fahrbereiten Pkw auf 7.000 Euro.
19.8.26

 

Konzepte der Stadtbücherei auf Tagungen vorgestellt

Geislingen. Die Geislinger Stadtbücherei in der MAG findet mit ihren Konzepten und Erfahrungen auch bundesweit Beachtung. Gleich mehrfach waren Büchereileiter Dipl.-Bibliothekar Benjamin Decker und die stellvertretende Leiterin Dipl.-Bibliothekarin Daniela Scheller als Referenten bei wichtigen Fachveranstaltungen des Bibliothekswesens im Einsatz. Ihre Beiträge reichten von Qualitätsmanagement und Bibliotheksmanagement bis hin zu innovativen Angeboten gegen Einsamkeit und zur frühkindlichen Bildung.

„Dass die Expertise unserer Geislinger Stadtbücherei bundesweit gefragt ist, macht uns sehr stolz. Das Team zeigt mit großem Engagement, wie moderne Bibliotheksarbeit Menschen zusammenbringt, Bildung stärkt und gesellschaftliche Herausforderungen aktiv aufgreift. Diese Innovationskraft strahlt weit über Geislingen hinaus“, betont Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia.

Ein Schwerpunkt der Geislinger Expertise liegt im Bereich Qualitätsmanagement. Benjamin Decker stellte die langjährigen Erfahrungen der Geislinger Stadtbücherei bei einem bundesweiten Workshop zur „Prozessbeschreibung und Prozessgestaltung in Öffentlichen Bibliotheken“ vor. Gemeinsam mit Referierenden der Stadtbibliothek Nürnberg vermittelte er Führungskräften und Mitarbeitenden aus Bibliotheken am Weiterbildungszentrum der Freien Universität Berlin praxisnahe Einblicke in die Einführung und Weiterentwicklung von Qualitätsmanagementsystemen. Die Geislinger Stadtbücherei setzt bereits seit 2011 erfolgreich auf ein EFQM-orientiertes Qualitätsmanagementverfahren und dient damit anderen Einrichtungen als anschauliches Praxisbeispiel.

Auch im Bereich Bibliotheksmanagement ist die Kompetenz aus Geislingen gefragt. Benjamin Decker war bereits zum vierten Mal als Referent in der wissenschaftlichen Weiterbildungsreihe „Bibliotheksmanagement“ tätig. Das Programm richtet sich an Führungskräfte öffentlicher und wissenschaftlicher Bibliotheken und vermittelt moderne Management- und Führungsmethoden. Veranstaltet wird die berufsbegleitende Weiterbildung ebenfalls vom Weiterbildungszentrum der Freien Universität Berlin in Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin, dem Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft sowie der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin.

Darüber hinaus präsentierte Daniela Scheller einen besonderen Aspekt der Arbeit der Geislinger Stadtbücherei auf der BiblioCon 2026, dem jährlich stattfindenden größten Bibliothekskongress im deutschsprachigen Raum. In ihrem Vortrag zeigte sie, wie Bibliotheken auch mit begrenzten finanziellen Mitteln zu lebendigen Begegnungs- und Aufenthaltsorten für alle Alters- und Bildungsschichten werden können. Beispiele wie das Wollfühl-Café, der Internationale Treff, Lese- und Spieletreffs oder Angebote zur digitalen Teilhabe verdeutlichen die vielfältigen Möglichkeiten. Mit diesen Angeboten will die Stadtbücherei auch der Einsamkeit als einem wachsenden gesellschaftlichen Phänomen entgegenwirken.

Zudem hat Daniela Scheller am neuen Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in baden-württembergischen Kindertagesstäten mitgearbeitet. Als Lese- und Literaturpädagogin konnte sie hier zusätzliche Kompetenzen einbringen. Von ihr entwickelte bibliothekspädagogische Angebote für Kita-Gruppen wurden sowohl in der Fachpresse publiziert, also auch bei Fortbildungsveranstaltungen des Regierungspräsidiums Stuttgart zahlreichen interessierten Kolleginnen und Kollegen präsentiert.
19.8.26

 

Stipendiatin aus Foggia im Göppinger Rathaus zu Besuch

 Göppingen. Seit vielen Jahren pflegt die Stadt Göppingen den kulturellen Austausch mit ihrer italienischen Partnerstadt Foggia. Auch in diesem Sommer durfte Oberbürgermeister Alex Maier wieder eine Stipendiatin im Rathaus begrüßen.

 Mitte August empfing Oberbürgermeister Alex Maier die Stipendiatin Gabriella Campanaro aus Foggia im Göppinger Rathaus und setzte damit eine langjährige Tradition der Städtepartnerschaft fort. Gabriella Campanaro nimmt im August an einem internationalen Sommerkurs zur Vertiefung der deutschen Sprache in Tübingen teil und möchte während ihres Aufenthalts insbesondere die deutsche Kultur und Literatur näher kennenlernen. 

Am Empfang nahmen außerdem Martin Mundorff, Beate Schimanko und Carmela Gabriele vom Arbeitskreis Foggia teil, der den Austausch zwischen den beiden Partnerstädten seit vielen Jahren engagiert begleitet. Nach dem Eintrag in das Gästebuch der Stadt führte ein gemeinsamer Stadtspaziergang durch die Göppinger Innenstadt, bei dem die Besucherin die Stadt und ihre Geschichte näher kennenlernen konnte.
19.8.26

 

Frau sexuell belästigt

Schwäbisch Gmünd. Im Mühlweg in Gmünd wurde eine 58-jährige Fußgängerin von einem unbekannten Radfahrer angesprochen und sexuell belästigt. Der Unbekannte schob sein kurzes Hosenbein nach oben und zeigte der Geschädigten sein erigiertes Geschlechtsteil. Zu diesem Zeitpunkt fuhr ein Mann mit seinem dunkelblauen Fahrzeug, mutmaßlich ein VW Polo, am Geschehen vorbei. Der Radfahrer fuhr daraufhin in Richtung Bettringen davon. Der Radfahrer wird wie folgt beschrieben:- 22 bis 27 Jahre alt, 160 bis 164 cm groß - schwarze Haare, die zu einem kurzen Zopf / Dutt gebunden waren, leichter schwarzer Bart am Kinn entlang, blaue Augen Er sei mit einem hellbeigen T-Shirt und einer beigen, kurzen Hose bekleidet gewesen. Mögliche Zeugen des Vorfalls, der sich bereits am 12. August gegen 14.30 Uhr ereignet haben soll, insbesondere der Autofahrer, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat Aalen unter der Telefonnummer 07361/5800 zu melden.
18.8.26

 

Geplatzter Reifen beschädigt Autos

Kirchheim unter Teck/Aichelberg.  Mehrere Autos wurden am Montag durch Reifenteile auf der A8 beschädigt. Ein bislang unbekannter Sattelzug fuhr gegen 5 Uhr auf der A8 in
Richtung München. Zwischen den Anschlussstellen Kirchheim Teck Ost und Aichelberg platzte an dem Sattelzug ein Reifen. Der Fahrer des Sattelzuges fuhr unbeirrt weiter. In weiterer Folge kollidierten drei Autos und ein Laster mit den auf der Fahrbahn liegenden Reifenteilen. Die  Reifenteile konnten von der Polizei schnell von der Fahrbahn  geräumt werden. Der Sachschaden an den Fahrzeugen wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.
18.8.26

 

Reifen zerstochen

Göppingen. Am Wochenende beschädigte ein Unbekannter in Göppingen mehrere Fahrzeuge  in der Faurndauer Straße. An insgesamt zwei Lastwagen, einem Anhänger und einem Wohnmobil zerstach ein Unbekannter zwischen Freitag und Montag mehrere Reifen. Wer für die Tat in Betracht kommt, ist nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten sich an die Polizei Göppingen unter der Telefonnummer 07161/632360 zu wenden.
18.8.26

 

Klinikum zeigt Delir-Flagge

Kreis Göppingen. Mit der Delir-Flagge setzt das Alb-Fils-Klinikum ein  Zeichen für mehr Aufmerksamkeit rund um das Thema Delir. Die Flagge ist Teil einer bundesweiten Mitmach-Aktion der Initiative Qualitätsmedizin anlässlich des Welt-Delir-Tages 2026.

„Patientensicherheit ist ein zentrales Qualitätsziel unseres Klinikums. Mit unserer Teilnahme an der Delir-Flaggen-Aktion möchten wir das Bewusstsein für dieses wichtige Thema stärken und zeigen, dass Prävention und frühzeitige Erkennung fester Bestandteil unserer täglichen Arbeit sind“, erklärt Dr. Ingo Hüttner, Geschäftsführer des Klinikums. „Ein Delir ist keine normale Begleiterscheinung des Älterwerdens und auch nicht mit einer Demenz gleichzusetzen“, betont Dr. Dionyz Bajtay, Leiter des Geriatrischen Schwerpunkts und Facharzt für Innere Medizin, Geriatrie und Palliativmedizin. Ein Delir ist eine plötzlich auftretende Funktionsstörung des Gehirns. Betroffene wirken verwirrt oder desorientiert, entwickeln teilweise Halluzinationen oder starke Unruhe. Anders als eine Demenz entsteht ein Delir innerhalb weniger Stunden oder Tage und wird häufig durch akute Erkrankungen, Operationen, Infektionen oder Medikamente ausgelöst.
18.8.26

 

Katze bei Hitze ausgesetzt

Geislingen.  Am Samstag fand eine Spaziergängerin eine junge Katze in einem Karton auf einem Parkplatz in der Weilerstraße in Geislingen. Das Tier war wohl durch die Hitze dehydriert. Wie lange die Katze in dem Karton war, ist nicht bekannt. Die nicht gechipte Katze kam ins örtliche Tierheim. Auf dem Karton befanden Geburtstagsglückwünsche. Die Polizei Geislingen (Tel. 07331/93270) hat die Ermittlungen wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen und bittet um Hinweise, woher die schwarze Katze stammen könnte.
17.8.26

 

Wiese und Waldstück in Brand

Ebersbach/Geislingen. Wald- und Wiesenbrände beschäftigen die Feuerwehren im Landkreis.  Am Samstag rückte die Feuerwehr zu einem Flächenbrand bei Ebersbach aus. Zur Mittagszeit arbeitete ein 44-Jähriger in seiner Tätigkeit als Imker bei Roßwälden. Dabei kam auf einer Wiese, in Verlängerung des Mahdweges, ein sogenannter Smoker zum Einsatz. Nach Beendigung der Arbeiten entleerte der44-Jährige die Glut aus dem Smoker. Dadurch geriet die Wiese in Brand. Der Mann handelte unverzüglich und holte Hilfe. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte sich das Feuer bereits auf eine Fläche von etwa einem Hektar ausgebreitet. Die Feuerwehr Ebersbach löschte den Flächenbrand. Ein Ausweiten des Feuers auf angrenzende Wälder konnte dadurch verhindert werden. Auch ein Landwirt unterstützte die Löscharbeiten mit seinem Güllefass. Die Polizei Uhingen ermittelt nun wegen fahrlässiger Brandstiftung. Die Schadenshöhe ist unklar. Unklar ist noh die Brandursache für das Feuer in einem Waldstück bei Stötten.  Dort brannte  - wie berichtet -  nahe des Grillplatzes bei den Zwölf Linden  der Waldboden auf einer Fläche von etwa 200 Quadratmetern. Die Feuerwehr Geislingen löschte die brennenden Büsche und Gräser. Bäume waren nur geringfügig betroffen. Mehrere Landwirte unterstützten beim Löschen des Feuers. Die Schadenshöhe ist ebenso wie die Brandursache noch unklar. Da die Grillstelle vollständig kalt war, wird ein Zusammenhang zum Brand ausgeschlossen. Die Feuerwehr war mit vier Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften im Einsatz.
17.8.26

 

Millionen-Spritze für die Feuerwehren

Ostlabkreis. Mit dem Ziel, die Leistungsfähigkeit der Feuerwehren zu erhalten, unterstützt das Land Baden-Württemberg die Kommunen des Ostalbkreises in diesem Jahr mit rund 1,3 Mio. Euro. Landrat Dr. Joachim Bläse: „Die Förderung des Feuerwehrwesens ist ein wichtiger Beitrag für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger. Unsere Feuerwehren leisten tagtäglich unverzichtbare Arbeit – ob bei Bränden, Unwettern, technischen Hilfeleistungen oder im Katastrophenschutz.  Mit diesen Förderungen unterstützen wir die Kommunen, um die notwendige Ausstattung zu modernisieren und die Einsatzbereitschaft sicherzustellen.

Im Rahmen der Projektförderungen für das Feuerwehrwesen hat das Regierungspräsidium Stuttgart dem Landratsamt Ostalbkreis 1,346 MIllionen Euro zur Verfügung gestellt. Zusätzlich wurden bereits im April von Seiten des Landes pauschale Zuwendungen für Feuerwehrangehörige und für die Jugendfeuerwehren im Ostalbkreis von insgesamt 386.640 Euro gewährt und den Städten und Gemeinden ausbezahlt.
17.8.26

 

Arbeiten für neuen Kreisel beginnen

Eislingen. Nachdem die Mühlbachtrasse im Juni fertiggestellt und eingeweiht wurde, schließt sich nun weitere große Baumaßnahme zur Umsetzung der Neuen Mitte in Eislingen an. Als nächstes wird die neu gebaute Mühlbachtrasse mit einem neuen Kreisverkehr an das bestehende Straßennetz angebunden. Am Montag, 31.Augudst startet die Baumaßnahme an der Kreuzung Hindenburg- / Schillerstraße.

Zwischen dem bestehenden Kreisverkehr Place d’Oyonnax und der Erich-Mühsam-Straße wird es bis voraussichtlich Mitte Januar eine Vollsperrung für den Durchgangsverkehr eingerichtet. Die Umleitungstrecke über die Hauptstraße und Jahnstraße wird ausgeschildert. Die Bushaltestelle ‚Schlossplatz‘ wird während der gesamten Bauzeit in die Jahnstraße verlegt. Ebenfalls betroffen ist die Schillerstraße zwischen Hindenburgstraße und Erich-Mühsam-Straße und die bisherige Zufahrt zur Rathaustiefgarage von der Hindenburgstraße aus. Für den Anliegerverkehr aus Richtung Erich-Mühsam-Straße bleiben die Hindenburg- und Schillerstraße jeweils bis zur Baustelle befahrbar. Die Zufahrt zur Rathaustiefgarage ist für die gesamte Bauzeit bis voraussichtlich Mitte Januar 2027 nur noch von Süden über die Mühlbachstraße und die neue Eisenbahnunterquerung möglich. Der Fußgängerverkehr entlang der Hindenburgstraße bleibt während der Baumaßnahme mit wechselnden Führungen aufrechterhalten.
17.8.26

 

Reparieren? Ja, bitte!

An heißen Tagen ist ein Glas Mineralwasser aus dem Kühlschrank eine Erfrischung. Vorausgesetzt, der Kühlschrank läuft wie gewohnt. Doch das tut er nicht. Statt einem erfrischenden Glas Wasser gibt es eines mit Zimmertemperatur. Der alarmierte Servicemitarbeiter vom örtlichen Elektrohandel kommt überraschend schnell und geht noch guter Dinge ans Werk. Drei ganz dünne Drähtchen in der Kühlschranktüre sind gebrochen – eine Verschleißerscheinung nach fünfjähriger Betriebsdauer.  Zwei der drei Drähtchen können geflickt werden, beim dritten muss der Mitarbeiter passen. Es sitzt soweit in der Kühlschranktüre drin, dass eine Reparatur nicht möglich ist. Die Folge: Wegen dieses Drähtchens wird die gesamte Kühlschranktüre ausgetauscht.

Wieder ein paar Hundert Euro weg. Und ein ansonsten schadloses Haushaltsgeräteteil landet auf dem Elektroschrott. Genau an diesem Punkt setzt das neue „Recht auf Reparatur“ der Europäischen Union an. Doch zwischen guter Idee und guter Umsetzung liegt manchmal eine einzige Schraube – oder besser gesagt: ihr Fehlen. Denn in vielen modernen Geräten ist längst nicht mehr jedes Teil einzeln austauschbar (siehe Kühlschrank). Geht beispielsweise bei einer Waschmaschine ein kleines Lager kaputt, könnte man meinen, man tauscht eben das Lager aus. Tatsächlich ist es bei manchen Modellen fest mit der gesamten Trommel verbunden. Statt eines Bauteils für wenige Euro muss dann eine komplette Baugruppe ersetzt.

Ähnlich sieht es beim Geschirrspüler aus. Ein defekter Sensor oder eine kleine Pumpe könnte eigentlich schnell gewechselt werden. Doch nicht selten steckt das Teil in einer kompletten Bodengruppe oder einem fest montierten Modul. Aus einem Defekt für 20 Euro wird eine Reparatur für 300 Euro. Da fällt die Entscheidung gegen die Reparatur fast zwangsläufig.

Reparierbarkeit bedeutet eben mehr als Ersatzteile auf Lager zu haben. Es bedeutet auch, Geräte so zu konstruieren, dass sich ein defektes Einzelteil tatsächlich einzeln austauschen lässt – ohne gleich das halbe Innenleben herauszureißen.

Die neue EU-Richtlinie ist ein Schritt in die richtige Richtung. Aber sie sollte nicht an der Werkbank enden. Wirklich nachhaltig wird Reparieren erst dann, wenn Ingenieure schon beim Entwurf daran denken, dass irgendwann einmal etwas kaputtgehen könnte. Nicht jedes defekte Kugellager braucht eine neue Trommel. Und nicht jede kaputte Pumpe gleich einen halben Geschirrspüler – und nicht jedes gebrochene Drähtchen eine neue Kühlschranktür.

Vielleicht erleben wir dann irgendwann den schönsten Satz, den ein Kundendiensttechniker sagen kann: „Kein Problem. Das Teil tauschen wir eben schnell aus.“ Dann schmeckt das gut gekühlte Glas Mineralwasser erst Recht.

Der frühere Oberbürgermeister von Göppingen und jetzige Kreisrat Guido Till greift in seiner Freitags-Kolumne "Moment mal!" Themen des täglichen Lebens auf und beleuchtet sie unter politischen Aspekten.
14.8.26

 

Motorradfahrer mit Laser verletzt

Eislingen.  Am Samstagabend fuhr ein Motorradfahrer durch die Charlottenstraße in Eislingen. Vom Kreisverkehr kommend wurde er mit einem grünen Laser geblendet. Der 20-Jährige hielt sofort an, weil er schlagartig nichts mehr sehen konnte. Er hatte Schmerzen in den Augen und konnte erst nach 20 Minuten seine Fahrt fortsetzen. Die von ihm verständigte Polizeistreife konnte anhand seiner Angaben die Wohnung lokalisieren. Dort wohnt eine Familie, deren zwölfjähriger Sohn aus dem Kroatien-Urlaub einen Laserpointer mitgebracht hatte. Dieser entsprach seiner Leistung nicht den deutschen Vorschriften und ist hier verboten. Die Familie übergab den Pointer der Polizei zur Vernichtung. Mit dem strafunmündigen Jungen wurde ein Gespräch geführt. Der Motorradfahrer wurde augenärztliche behandelt.
16.8.26

 

Auf B 29 gewendet: Unfall

Schwäbisch Gmünd. Am Samstagabend kam es auf der B29 Höhe Ausfahrt Hussenhofen/Buchauffahrt zu einem Unfall mit zwei Pkw. Dabei versuchte ein 51-jähriger Autofahrer auf der B 29 zu wenden und kollidierte mit de m Fahrzeug eines 26-Jährigen, der in Richtung Schwäbisch Gmünd fuhr.  An beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von jeweils ca. 10.000 Euro. Bei dem Unfall wurden drei Personen leicht verletzt.
16.8.26

 

Wald zwischen Stötten und Schnittlingen brennt

Geislingen. Zwischen Stötten und Schnittlingen, nördlich von Geislingen, brennt am Samstagnachmittag ein Waldstück.  Die Feuerwehr ist im Einsatz und hat nach Angaben der Polizei den Brand unter Kontrolle.
15.8.26

 

Haus nach Brand unbewohnbar

Süßen. Nachbarn melden am Freitag dem  Polizeiposten Süßen  Rauch aus dem Dach eines Hauses. Auf dem Dach war eine PV-Anlage montiert. Durch den Brand, Rauch und das Löschwasser ist das Haus momentan unbewohnbar geworden. Der Sachschaden beträgt etwa 250.000 Euro. Unter Umständen kommt ein technischer Defekt in Betracht. Vor Ort waren die Feuerwehren aus dem Umkreis mit 16 Fahrzeugen und 77 Personen im Einsatz. Auch der Rettungsdienst war vor Ort.
15.8.26

 

Flächenbrand im Weinberg

Schorndorf. Auf dem Grafenberg kam es Freitagnachmittag zu einem Flächenbrand auf 4000 bis 5000 Quadratmeter. Vereinzelte Bäume und eine Holzhütte wurden ebenfalls beschädigt. Es wurde niemand verletzt. Die Ursache ist derzeit noch unbekannt. Die Feuerwehr war mit elf Fahrzeugen und 54 Einsatzkräften vor Ort. Die Schadenssumme ist derzeit noch unbekannt.
15.8.26

 

Windpark: Landratsamt prüft Messberichte 

Kreis Göppingen. Das Landratsamt Göppingen führt das Überprüfungsverfahren zum Betrieb der beiden Windkraftanlagen im Windpark Königseiche weiter. Hintergrund sind insbesondere die Beschwerden aus Baiereck sowie Eingaben, mit denen eine Stilllegung der Anlagen gefordert und ein genehmigungswidriger Betrieb geltend gemacht wird.

Die Anlagen werden derzeit vorsorglich im reduzierten Umfang betrieben. Für diesen Betriebsmodus weist der vorgelegte Messbericht der Wölfel Engineering GmbH + Co. KG am untersuchten Immissionsort Brunnenstraße 5 in Baiereck die Einhaltung des maßgeblichen Immissionsrichtwerts nach. Ab einer Windgeschwindigkeit von etwa 9,5 m/s wurde in diesem Betriebsmodus eine zu hohe Lärmbelästigung  festgestellt. Deshalb werden die Anlagen vorsorglich bereits ab 9 m/s zusätzlich abgeschaltet. Unabhängig davon setzt der Betreiber die freiwillige Nachtabschaltung beider Windkraftanlagen zwischen 22 und 6 Uhr weiterhin fort.

Zwischenzeitlich wurden weitere technische Maßnahmen zur Geräuschminderung eingeleitet. An der Windenergieanlage 1 wurden bereits Schwingungstilger eingebaut. Eine entsprechende Maßnahme ist auch für die zweite Anlage vorgesehen. Sobald die Maßnahmen an beiden Anlagen umgesetzt sind und geeignete Windverhältnisse vorliegen, soll eine weitere Immissionsmessung durchgeführt werden.

Noch nicht abgeschlossen ist die Auswertung der von der Stadt Uhingen beauftragten Dekra-Messungen. Die bislang vorliegende Kurzzusammenfassung enthält konkrete Anhaltspunkte für mögliche schalltechnische Auffälligkeiten. Für weitergehende behördliche Maßnahmen fehlen jedoch bislang die hierfür erforderliche vollständige Dokumentation und eine nachvollziehbare Auswertung nach den Vorgaben der TA Lärm.

Das Landratsamt hat die Stadt Uhingen daher aufgefordert, den finalen und prüffähigen bis spätestens 31. August  vorzulegen. Das Landratsamt erwartet eine entsprechend nachvollziehbare und nach den maßgeblichen immissionsschutzrechtlichen Anforderungen ausgearbeitete abschließende Bewertung.

Davon unabhängig bleibt die in der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung vorgeschriebene Abnahmemessung erforderlich. Diese kann erst durchgeführt werden, wenn die hierfür notwendigen Messbedingungen vorliegen. Hierzu gehören insbesondere geeignete Windgeschwindigkeiten und niederschlagsfreie Verhältnisse.

„Wir nehmen die Beschwerden und Hinweise aus Baiereck weiterhin sehr ernst. Gleichzeitig müssen weitergehende behördliche Entscheidungen auf einer belastbaren tatsächlichen und rechtlichen Grundlage beruhen. Deshalb führen wir die Sachverhaltsermittlung konsequent fort und haben die noch ausstehenden Unterlagen und Nachweise eingefordert“, so der Erste Landesbeamte Jochen Heinz.

Sobald die noch ausstehenden Messberichte und Nachweise vorliegen, wird das Landratsamt sämtliche Erkenntnisse fachlich und rechtlich zusammenführen und bewerten.
14.8.26

 

Mit Alkohol und Telefon am Steuer

Geislingen. Zu viel Alkohol hatte ein Rollerfahrer am Donnerstag in Geislingen intus. Gegen 11.30 Uhr stoppte die Polizei einen Roller-Fahrer in der Eberhardstraße. Denn der 31-jährige Fahrer fiel den Beamten auf, da er  telefonierte. Bei der anschließenden Kontrolle des Mannes rochen die Polizisten Alkohol. Ein Test bestätigte den Verdacht. Der ergab einen Wert von rund 1,8 Promille. Der Mann kam in ein Krankenhaus, wo ihm ein Arzt Blut abnahm. Das wird jetzt ausgewertet und soll Aufschluss darüber geben, wie viel Promille er tatsächlich hatte. Zudem war sein Roller nicht versichert. Ihn erwarten nun mehrere Anzeigen.
14.8,26

 

Brennende Zigarette löst Wiesenbrand aus

Göppingen. Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr  rückten am Donnerstag zu einem Brand bei Faurndau aus. Gegen 15 Uhr hatte dort eine 57-Jährige auf einer Wiese, im Bereich Birkenstraße/Buchenstraße in Faurndau, versucht, ihre weggeworfene Zigarette auszutreten. Dadurch entzündete sich jedoch die trockene Wiese. Ein vorbeifahrender Radfahrer beobachtete, wie die Frau erfolglos versuchte das ausbreitende Feuer mit einem Ast auszuschlagen und verständigte die Feuerwehr. Die Feuerwehr Göppingen rückte mit mehreren Fahrzeugen aus und löschte das Feuer. Das hatte sich durch den Wind bereits schnell ausgebreitet. Durch das schnelle Löschen konnte ein Ausbreiten der Flammen auf ein angrenzendes Waldstück verhindert werden. Insgesamt entstand auf einer Fläche von etwa 8000 Quadratmetern Sachschaden. Auch mehrere Bäume einer Streuobstwiese fingen Feuer und wurden beschädigt. Die 57-Jährige erlitt Verbrennungen an Oberkörper, Armen und im Gesicht. Rettungskräfte brachten sie in eine Klinik. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung gegen die Frau. Die Schadenshöhe muss noch ermittelt werden.
14.8.26

 

Vier Verletzte auf Autobahnabfahrt

Mühlhausen. Vier Personen erlittet am kurz vor 17.30 Uhr war ein 53-Jähriger mit seinem Pkw auf der A8 unterwegs. Er kam aus Richtung München und verließ an der Anschlussstelle Mühlhausen die Autobahn. Am Ende der Anschlussstelle missachtete er die Stoppstelle und es kam zum Unfall mit einer 30-jährigen Autofahrerin. Die kam von links aus Richtung Mühlhausen und fuhr in Richtung Auffahrt A8 in Richtung München. Der Pkw-Fahrer erlitt bei dem Unfall leichte Verletzung. Auch seine zwei Mitfahrerinnen, eine 55-Jährige und eine 86-Jährige, erlitten leichte Verletzungen. Die 30-jäjhrige Fahrerin hatte Glück und blieb unverletzt. Ihr 41-jähriger Beifahrer kam ebenso wie die drei anderen Leichtverletzten mit Krankenwagen in eine Klinik. Da das Ausmaß des Unfalls zunächst unklar war, befand sich auch ein Rettungshubschrauber vor Ort im Einsatz. Abschlepper bargen die beiden nicht mehr fahrbereiten Autos. Die Verkehrspolizei Mühlhausen nahm die Ermittlungen zum Unfall auf. Der Schaden an den Fahrzeugen wird auf 24000 Euro geschätzt. Zur Unfallaufnahme mussten die beiden Auffahrten auf die A8 in Richtung München und Stuttgart gesperrt werden. Die Autobahnmeisterei war zur Sperrung und Reinigung der Fahrbahn im Einsatz.
14.8.26

 

 

Wasserstoff: Wertschöpfung im Landkreis sichern


Auf der Wasserstoff-Impulstour (v.l.): Landrat Markus Möller, Wasserstoffbeauftragter Michael Frankenberger und
Dr. Daniel Pietzka (terranets bw GmbH). Foto: Landratsamt Göppingen

Kreis Göppingen. Bei einer Impulstour hat Landrat Markus Möller innovative Projekte zur Wasserstoffwirtschaft im Landkreis Göppingen besucht. Gemeinsam mit dem Wasserstoffbeauftragten des Landkreises, Michael Frankenberger, besichtigte er Unternehmen, die Hochschule Esslingen am Campus Göppingen sowie einen künftigen Streckenabschnitt des Wasserstoffkernnetzes. Die Stationen zeigen: Im Landkreis Göppingen entstehen bereits heute wichtige Bausteine einer regionalen Wasserstoffwirtschaft – von der Erzeugung über die Anwendung bis hin zu Forschung, Fachkräfteausbildung und Infrastruktur.

„Viele Unternehmen stehen vor der Aufgabe, ihre Prozesse klimafreundlich und zugleich wirtschaftlich aufzustellen. Gerade für unseren industriell geprägten Landkreis kann Wasserstoff dabei eine entscheidende Rolle spielen. Deshalb ist es mir wichtig, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, die den Aufbau der Wasserstoffwirtschaft bereits heute vorantreiben. Ich möchte erfahren, welche Rahmenbedingungen sie benötigen und wie wir sie als Landkreis dabei unterstützen können, Innovationen in die Praxis zu bringen und Wertschöpfung im Landkreis zu sichern“, sagte Landrat Markus Möller.

Die Stationen der Impulstour stehen beispielhaft für unterschiedliche Bausteine einer regionalen Wasserstoffwirtschaft. Den Auftakt bildete die Erzeugung von Wasserstoff: Bei der ETG Entsorgung + Transport GmbH in Ebersbach steht mit dem Projekt H2.Zero die Herstellung von Wasserstoff aus Reststoffen im Mittelpunkt. Künftig sollen dort jährlich bis zu 100 Tonnen klimaneutraler Wasserstoff entstehen – etwa so viel, wie eine Wasserstofftankstelle pro Jahr benötigt. Gefördert wird das Vorhaben vom Verband Region Stuttgart mit rund 4,3 Millionen Euro.

Wie Wasserstoff künftig in der Praxis eingesetzt werden kann, zeigten zwei weitere Unternehmen. Das Bauunternehmen Leonhard Weiss zeigte, welche Rolle Wasserstoff auf dem Weg zur emissionsfreien Baustelle spielen kann. Beim Logistikunternehmen Wiedmann & Winz ging es um die Umsetzung der Antriebswende im Güterverkehr. Das Unternehmen setzt bereits batterieelektrische Lkw ein und erprobt zudem wasserstoffbetriebene Fahrzeuge, um unterschiedliche Lösungen für die Anforderungen des Schwerlastverkehrs zu testen.

Ein weiterer Baustein ist die Qualifizierung von Fachkräften. An der Hochschule Esslingen, Campus Göppingen, erhielt Landrat Möller Einblicke in den Masterstudiengang „Wasserstoffwirtschaft und Technologiemanagement“. Seit dem Sommersemester 2024 bereitet er in drei Semestern Fachkräfte auf die Anforderungen der Branche vor und verbindet dabei technisches Know-how mit Managementkompetenz.

Ebenso entscheidend ist die Infrastruktur. Deshalb führte die Tour auch zu einem geplanten Streckenabschnitt des bundesweiten Wasserstoffkernnetzes, das spätestens bis 2037 Wasserstoff in den Landkreis Göppingen transportieren soll.  Dr. Daniel Pietzka von der Firma terranets bw informierte, dass  diese Infrastruktur  eine wichtige Voraussetzung sei, um Unternehmen langfristig mit klimafreundlichem Wasserstoff zu versorgen und den Wirtschaftsstandort zu stärken.

Die Erkenntnisse aus den Gesprächen sollen in die weitere Arbeit des Landkreises einfließen und konkrete Impulse für die Wasserstoffwirtschaft im Landkreis liefern. Im Mittelpunkt stehen dabei ein engerer Wissenstransfer zwischen Hochschule und Unternehmen, praxisnahe Unterstützung für Innovationen sowie die gezielte Nutzung von Fördermöglichkeiten und Netzwerken.
13.8.26

 

Polizeigebäude beschmiert

Uhingen. Unbekannte besprühten in der Nacht auf Donnerstag die Außenwand des Polizeireviers in Uhingen.  Am Donnerstagmorgen gegen 6.30 Uhr wurden die Schmierereien entdeckt. Unbekannte hatte sie in der Nacht zwischen 20.30 Uhr und 6.30 Uhr mit roter Farbe an die Außenwand eines Dienstgebäudes in der Straße "Im Brühl" gesprüht.  An der Rückseite der Garagen hinterließen die Sprayer die Schriftzüge "ACAB" und "FCK MRZ". Spezialisten der Polizei sicherten die Spuren. Das Polizeirevier Uhingen hat die  Ermittlungen aufgenommen und sucht nun Zeugen. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Tel. 07161/9381120 zu melden. Der Bereich ist von der B10 aus gut einsehbar. Die Schadenshöhe ist noch unklar.
13.8.26

 

Lkw verliert Ladung

Schwäbisch Gmünd. Am Donnerstag befuhr ein 30-jähriger Lenker eines Lkw die B29, Auffahrt Lorch Ost. Im Zuge der Fahrt öffnete sich aufgrund eines technischen Defekts die Ladebordwand, so dass der Lkw auf einer Strecke von etwa 150 Meter sämtliche geladene Biomüllsäcke verlor. Die Müllsäcke mussten anschließend auf einen herbeigerufenen zweiten Lkw geladen werden. Hierfür musste die Auffahrt Lorch Ost für mehrere Stunden komplett für den Verkehr gesperrt werden.
13.8.26

 

Ladendieb sitzt im Gefängnis

Schorndorf. Polizeibeamte konnten einen 28-jährigen syrischen Staatsangehörigen nach einem Ladendiebstahl in Schorndorf auf frischer Tat festnehmen. Im Zuge der weiteren Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, dass der Mann in den Tagen zuvor für mehrere Diebstähle verantwortlich gewesen sein könnte. Dem 8. und10. August  soll der 28-Jährige unter anderem mehrfach Waren aus Geschäften, Gegenstände aus einem geparkten Pkw sowie eine Sonnenbrille aus einer Gaststätte entwendet haben. Der Wert des bislang bekannten Diebesguts beläuft sich auf insgesamt rund 950 Euro.  Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde der Tatverdächtige einem Haftrichter beim Amtsgericht Waiblingen vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug. Der 28-Jährige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Aalen dauern an.
13.8.26

 

Zwei Verletzte bei Schlägerei

Schorndorf. Auf dem Schorndorfer Marktplatz kam es am Mitwochabend zu einem Streitgespräch zwischen mehreren Personen. Dieses eskalierte zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen rund zehn Personen. Dabei wurden ein 17-Järhiger und ein 18-Jähriger verletzt. Die Polizei ermittelt:
13.8.26